# AI Market Correction and Small Cap Alpha

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-11-07

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Torenstrategie.
Unser Börsen-Sokrates erklärt, warum die Kleinen die heimlichen KI-Gewinner sind.
Er entlarvt das Stockpicker-Phänomen und gibt einen Alphabet-Tipp ab.
Später dann überrascht der Mathematiker mit einem Biontech-Geständnis, verrät seine Taiwan-Theorie und was er mit dem Defner gemeinsam hat.
Ein Gespräch mit Andreas Beck.
Alles auf Aktien.
Der tägliche Börsenshot.
Wir begrüßen euch.
Holger Zschäpitz und Nando Sommerfeld aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Heute ist Samstag, der 7.
November und wir haben eine, diesmal wirklich, Diesmal wirklich.
Das ist eine historische Woche.
Wir haben es schon häufig gesagt, die letzten Wochen.
Haben wir das schon?
Ja, doch.
Aber es ist wirklich, diese Woche hatte es wirklich, wirklich in sich.
Wir erinnern uns, am Dienstag haben die Demokraten bei den Midterms beide Kammern des Kongresses erobertet.
Deutlicher als erwartet.
Also aus der Blue Wave wurde ein blauer Tsunami, nannten ihn viele.
Blue Nami.
Bluenami und am Mittwoch wurde noch so eine Art Erleichterungsrallye gefeiert und begangen und dann am Donnerstag kam der Absturz und zwar so richtig innerhalb gefühlt weniger Minuten und der Nasdaq verlor an diesem Tag, wir haben es berichtet, 6% der Sox mehr als 12% und an der Börse wurden 2,8 Billionen Dollar Börsenwert vernichtet, Holger.
Und das war tatsächlich so viel wie noch nie.
Na gut, das liegt auch daran, dass wir einfach so einen hohen Börsenwert haben und wenn du dann halt prozentual eine gewisse Prozentzahl vernichtest, dann wird jetzt halt mehr vernichtet.
So viel wie noch nie.
Ich weiß, es ist so viel wie noch nie.
Als wenn du es wahrscheinlich inflationsadjustiert machst, gab es das wahrscheinlich schon mal.
So viel wie noch nie.
Ja, nominal gesehen.
2,7 Billionen war es in der Corona-Pandemie.
Du hast mir doch erzählt, das wäre historisch.
Ist es doch auch.
Ist ja auch historisch.
Das macht es doch nicht kaputt.
Nein, ist es ja auch historisch.
Aber was auch historisch war, wie diese Verluste sich zusammensetzen und wer dafür verantwortlich war, es war sehr...
Vielleicht kannst du schon mal die Indizes hier kurz deklamieren.
Ja, die Indizes würde ich unbedingt sagen.
Wir haben eine historische Woche.
Wir haben 2,8 Billionen Dollar vernichteter Börsenwert.
So viel wie noch nie.
Wir haben einen DAX.
Wochenperformance von plus 0,01 Prozent.
Ich weiß es auch deshalb, weil ich mit dem Defner gewertet habe letzte Woche und er hat seine Wette gewonnen mit plus 0,01 und konnte dann sagen, ja, ich habe es doch gesagt, dass es die Woche rauf geht.
Dann sage ich, wenn du einen findest, der hier in dieser Börse...
in seinem Portfolio diese Woche ein Plus gemacht hat, dann bitte vortreten.
Es wird wahrscheinlich meinen Menschen geben, weil er einige Titel wirklich gewonnen hat und wer sich von Tech ferngehalten hat, der hat gar nicht so eine schlechte Woche gehabt.
Also wenn man nur sein Portfolio mit Konsumwerten hat und so ein bisschen Versicherung oder sonst was.
Also ich glaube, der Eckart mit seinem Portfolio, der sehr viele Dividendentitel hat, der Dividendenfaktor ist, glaube ich, In dieser Woche.
Dieser entspannte.
Ich habe ihn Freitagnachmittag noch ausführlich getroffen.
Wir beide haben ihn ja getroffen.
Er war entspannt.
Er wirkte entspannt.
Ich war jetzt auch nicht so angespannt.
Nein, du warst für deine Verhältnisse.
Es ist nicht so eine geile Woche, wenn da so ein Kleinwagen rausfährt.
Aber dann habe ich gestern Abend noch den Pip getroffen.
Und ich habe gesagt, Mensch, diese Woche ein Kleinwagen rausgefallen.
Hat er mich zur Pizza netterweise eingeladen.
Und sagte, hast du aber ein kleines Portfolio?
Das war dann wieder beruhigend.
Und wenn man ja auch Elon Musk gesehen hat, der mal in zwei Tagen eben 115 Milliarden verloren hat, dann denkt man auch, ja Gott, dann lass er den Kleinwagen rausfahren, weil ich doch relativ weit noch diversifiziert bin.
haben andere Titel diese Woche noch wieder was rausgeholt.
Und deswegen war es nicht ganz so schlimm.
Der Elon war doch auch noch entspannt.
Er meinte doch dann einfach nur, zum Glück plane ich meine Rechenzentren demnächst im Weltraum.
Genau, ja.
Es war, glaube ich, Sarkasmus.
Ja, könnte sagen.
Zumal er ja auch seine ganzen Firmensitze nach Texas verlegt hat.
Und da hat er, glaube ich, jetzt Gesprächsbedarf mit der neuen...
Mit der neuen Führung da.
Gut, die werden erst im Januar ins Amt kommen.
Ich weiß nicht, ob bis dahin noch irgendwie alle Rechenzentren, die er da plant, irgendwie durchbekommt.
Aber ja, mal sehen.
Also auf jeden Fall war es eine spannende Woche.
Aber vielleicht noch DAX plus 0,01.
Die restlichen Indien haben wir noch gar nicht hier erzählt.
Bitte.
Ja, die sind im Minus.
Die sind tatsächlich dann doch im Minus.
RS&P 500 minus 2,7 Prozent.
Geht auch noch.
Geht auch noch, ehrlich gesagt.
Klingt auch noch nicht nach Beben oder nach großem Ausverkauf.
Aber Nasdaq an 100 fast minus 5 Prozent.
Das ist dann doch schon viel.
Und S&P 500, das muss man schon aussagen, genauso wie Nasdaq, ist halt schon die vierte Verlustwoche in Folge.
Also da haben wir schon eine echte Korrektur.
Zumindest beim Nasdaq haben wir mehr als 10 Prozent Minus.
Damit haben wir eine Korrektur, das ist ja immer dieses klassische Ding.
Und beim S&P 500 haben wir noch keine 10 Prozent.
Da ist noch nichts Korrektur.
Und beim DAX, der hat ja sogar noch am Dollarstag noch ein Allzeithoch richtig fett markiert, bevor auch dann der Absturz ihn auch ins Minus gebracht hat.
Und dann eben doch nur ein kleines Plus von 0,01 übrig geblieben ist.
Und das Faszinierende war ja, Wir hatten ja am Mittwoch das Ereignis, wussten wir ja schon, dass es da einen Blue Nami gab.
Und am Donnerstag reagiert man dann auf den Blue Nami.
Und da gab es dann die Idee, dass ein Tweet für Aufsehen gesorgt hat, wo irgendwie einer schrieb so, ja, wir müssen jetzt mal hier diverse Rechenzentrums-Moratorien.
müssten wir jetzt mal starten und relativ viele neue demokratische Abgeordnete haben das dann weitergeleitet, also gere-treated und dann kippte halt der ganze Markt runter und das war so ein bisschen der Auslöser für den Donnerstag, weil der Donnerstag hatte ja eigentlich auch gar nicht so schlecht begonnen und dann bebte es halt und dann kam halt so ein Kaskadeneffekt, wo dann teilweise die ganzen gehebelten oder dreifach gehebelten Sachen dann, ja.
platt gemacht werden mussten oder das Ganze abgewickelt wurde, so der war Tag für Tag abgewickelt und dann musst du halt am Tagesende dann das glattstellen und dann heißt es halt, dass da nochmal richtig Druck zum Ende raufkommt und das war dann halt am Donnerstag der Fall.
Es ist aber schon so gewesen, dass am Freitag dann auch wirklich genau so die Titel, die am Donnerstag eben verloren haben, auch wieder...
Stark übernommen, nicht im gleichen Maße.
Es war eher so eine schwache Erholung.
Also irgendwie diese Erholung fühlte sich nicht anders, würde es eher so an, ja, da gab es ein paar Short-Eindeckungen, dass die Leute gesagt haben, komm jetzt.
Aber es war noch nicht so ein richtig klassischer...
Und wenn man jetzt mal die...
Aber findest du, ich finde schon so SpaceX irgendwie 10%, ASML 5%.
Also das waren schon echte Gegenbewegungen.
Das finde ich schon, gerade bei den größeren Werten.
Aber wenn man jetzt mal sich rumhört, also es ist ja jetzt die Frage, wie es jetzt weitergeht.
Und dann gibt es ja zwei Theorien.
Die eine Theorie ist, naja, wir haben so Einbrüche wie 97, 98, wo es ja auch solche Sachen gab, mal minus 30, minus 40 Prozent.
Und dann hat der Markt sich relativ schnell wiederholt und es ging halt weiter hoch.
Also ist es so ein Einbruch oder ist es so einer wie 2000, wo zwar auch immer wieder so eine kleine Erholung nach dem Einbruch kommt, aber dann kommt gleich wieder die nächste auf die Nase.
Und so ein Salami-Crash, das war ja das fiesere bei den 2000ern, dass es immer, es ging runterfährt.
Dann gab es eine kleine Gegenwälder, alle sagten, jetzt ist es wieder.
Und dann ging es, nächste Wälder runter und dann gab es wieder eine kleine Gegenwälder, jetzt.
Und es dauerte bis 2002, Ende 2002, beziehungsweise in Deutschland, sogar bis 2003, bis März, bis dann der Markt wirklich den Boden gefunden hatte.
Aber die meisten Strategen...
sagen, nee, ist nicht 2000.
Auch mein Kumpel Pip hat gesagt, nee, das wäre halt so ein klassischer Ausverkauf, 25 Prozent oder 30 Prozent.
Das gibt es halt im KI-Zeitalter mal, dass es so runtergeht.
Und dann gibt es halt so ein Rausschütteln und es ist halt einfach, wenn Leute zu stark auch mit Hebel auf Sachen gesetzt haben, dann gibt es immer wieder so Liquiditätsrausschütteln und so weiter.
Das Problem ist nur dann, wenn du...
irgendwann daraus aus diesen Kursverlusten, du brauchst ja Kapital weiter für diesen ganzen Boom.
Und wenn dann plötzlich kein Kapital mehr oder nur noch zu deutlich niedrigeren Kursen oder zu deutlich höheren Renditen nur noch zur Verfügung steht, dann kann daraus auch eine selbsterfüllende Geschichte werden.
Also es muss dann nicht stehen bleiben und sagen, ja, gab es mal rausschütteln und fertig.
Und da haben wir halt jetzt die Frage, was mit Antropic passiert.
Und da gab es ja dann am Freitagabend noch die Meldung, dass OpenAI, die letzte Runde zu 1,25 Billionen Bewertungen gemacht hat.
Aber statt der 30 Milliarden haben sie, glaube ich, nur 11 Milliarden eingenommen.
Und jetzt ist halt die Frage, was mit Antropic passiert.
Und da gab es dann die Meldung von der Financial Times, dass die auf jeden Fall den Börsengang machen wollen.
Und da müssten sie am Dienstag mit dem Marketing beginnen, weil das sind bestimmte Fristen.
Müsst du also Dienstag anfangen und rumtouren.
Und der Börsengang würde zu 1,1 bis 1,3 Billionen kommen.
Und das wäre wahnsinnig günstig.
Die Zahlen sind jetzt die aktuellen oder was?
Nee, das wurde zumindest so kolportiert.
Aber ich glaube, die wären zu 1,3.
Das wäre eine halbe Billion unter den jüngsten Schöpfungen.
Du wirst nicht, also wenn jetzt OpenAI zu 1,25.
bewertet worden ist, gehst du nicht unter 1,25.
Auch wenn du eine 11 Milliarden Runde natürlich was anderes ist, als wenn du eine IPO machst und da 80 bis 100 Milliarden ranschaffen willst.
Aber du wirst nicht unter diesen OpenAI machen.
Definitiv das qualitativ hochwertigere und auch wertvollere Geschichte.
Also du musst zu 1,3 bis 1,5.
Und du kannst schon bei Hyperliquid gucken, wo Anthropic handelt wird.
Und als ich heute Nachmittag geguckt habe, standen sie bei 1,66 Billionen.
Und du musst natürlich, wenn sie 1,66 Billionen, kannst du natürlich nie mit zu 1,66 Billionen ranbringen, sondern musst ja immer noch ein bisschen so 10 bis 20 Prozent für den Pop am ersten Tag lassen.
Jetzt gucke ich mal, jetzt sind sie bewertet bei...
1,54 Billionen.
Dann können sie zu 1,3 oder 1,4 an den Markt kommen.
Aber du glaubst, dass sie kommen?
Ja, wenn das nicht kommt, dann ist Himmel und Hölle offen.
Dann haben wir nämlich doch mehr als eine Korrektur.
Dann hast du, weil...
Die Leute wollen ja jetzt Bestätigung haben, dass es doch noch Geld gibt.
Und jetzt gab es natürlich noch mal so ein bisschen, es gab ja noch die Metas und die Oracles und wie sie alle hießen, haben alle noch mal irgendwie Fremdkapital, Eigenkapital, was auch immer aufgenommen.
Und jetzt wollen sie auch, dass der reine Modellanbieter, der an die Börse geht, das muss jetzt irgendwie klappen.
Und das würde ich auch nicht verschieben.
Ja, das wäre auf jeden Fall ein ganz, ganz schlechtes Zeichen.
Und dann haben wir, wie gesagt, den zweiten großen Termin Nvidia am 17.
Da werden auch alle nochmal sehr gespannt hinschauen, ob die dann womöglich dann doch auch nochmal Abstriche machen müssen.
Das werden wir dann sehen.
Das ist ja das Problem bei Nvidia, der wird ja immer kolportiert.
Da würden ganz viele Nvidia-Chips schon auf Lager oder auf Halde liegen.
Also ARS hätte da welche auf Lager, weil das Problem ist, dass sie gar nicht so schnell die Rechenzentren aufbauen können.
Aber Jensen Wang würde halt geschickt den Unternehmen signalisieren, hallo, die Abnahme musst du jetzt hier vornehmen, auch wenn du es noch nicht einbauen kannst.
Sonst kriegst du nämlich mal zukünftig keine Chips mehr.
Also da wird es so ein bisschen, wenn du weiter eine gute Geschäftsbeziehung möchtest, würde ich dir raten, das so zu machen.
Also so wird zumindest immer die ganzen Bären versuchen, das zu kolportieren.
Und ob das jetzt so ist, wissen wir nicht, aber man kann sich das vorstellen.
Am 17.
könnten wir da schon eine Ahnung von bekommen, ob da womöglich was dran ist.
Ich glaube diese Geschichten aber nicht.
Ja, aber wie willst du denn eine Ahnung haben, wenn sie es abnehmen?
Die werden bestimmt nicht sagen, du müsstest dann ja die Messzahl haben, Chips.
nicht nur verkauft, sondern Chips eingebaut.
Und die Messzahl gibt es nicht.
Zwischen Chips auf Lager und Chips, aber wenn du Chips verkauft hast, sind sie verkauft.
Vielleicht erleben wir am 17.
auch einen etwas, erstmals etwas leicht zweifelnden Jensen.
Ich weiß nicht, ob er sich das erlauben kann und ob er das dann tun wird, aber nein.
Sollte er besser nicht tun.
Was lustig ist, die KI-Zulieferer, die alle jetzt diese Woche geschlachtet worden sind, im Gegensatz zu den, die Hyperscaler haben wir diese Woche sogar noch im Plus geschlossen.
sind halt jetzt so günstig bewertet und da ist halt so viel Zweifel dran und dann wird man halt sehen.
Und wenn Nvidia jetzt nicht liefert, dann werden die Zweifel, da würden alle sagen, gut, die erwarteten Gewinne sind doch falsch und dann sind sie doch nicht so günstig bewertet, dann hätten wir doch einen Earnings-Peak oder hätten ein Rechenzentrums-CapEx-Peak jetzt, die zweite Ableitung wäre dann negativ oder was auch immer.
Ja, in jedem Fall werden wir da alle drauf gucken und die kommenden Wochen werden das spannend.
Und wir werden schon nächsten Dienstag sehen, ob Antropic auf Roadshow geht.
Hast du deine Einladung schon bekommen?
Nee.
Nee, noch nicht.
Aber ich sage dir Bescheid.
Sobald wir das Mal wie nächste Woche hier hosten, werden wir in so ein Mailfach gucken.
Und wenn wir die dann bekommen, würden wir das dann sofort euch mitteilen.
Genau, jetzt möchte ich aber zu unserem Gast gleich mal kommen.
Aber vorher müssen wir natürlich noch die Indizes machen.
Weil mit unserem Gast, Andreas Beck, werden wir ja genau dieses Thema auch weiter beleuchten und analysieren.
Deswegen haben wir ihn ja auch eingeladen.
Aber komm, wir kommen kurz zum DAX 0,01.
Ich sag's nochmal im Plus.
Und stärkster Wert mit Abstand.
Heidelberg Materials.
Und wenn ich mich nicht irre, waren die auch bei den Demokraten-Aktien mit dabei.
Ja, waren sie.
Waren sie mit dabei.
Genau.
Dann hat Bayer deutlich zugelegt, obwohl da ja wieder so ein neues Glyphosat-Risiko aufgetaucht ist, wie ich in dieser Woche gelesen habe.
Aber das hat der Aktie nicht wirklich geschadet.
Und Fresenius auch deutlich im Plus, auf fast 10%.
Die hätten Zahlen.
Ja.
9,8.
Da habe ich noch mit Anja diese Woche telefoniert.
Ah ja, sehr gut.
Sehr schön.
So, und bei den Verlierern, klar, Rheinmetall unterm Strich fast 22% im Minus.
Ja, diese Aktie, ich weiß es nicht.
Ich bin ja nie begeistert gewesen von der Aktie und dann ist sie ja immer, nachdem ich immer gesagt habe, dass sie kacke ist, ist sie dann wieder gestiegen und ist sie glücklich, weil sie immer wieder gefallen.
Ich glaube, das ist, die versprechen zu viel und können es nicht halten.
Die Aufträge, die vom Bund kommen, die werden nochmal überprüft.
Das kann sein, dass die zu schlechteren Konditionen kommen.
Man weiß auch nicht, warum die damit irgendwie so zu viel Geld verdienen sollen.
Auch die Munition, die sie irgendwie herstellen, da testen die Kunden noch die Munition.
Was ist denn das für eine komische Geschichte?
Also ich fand das höchst dubios.
Und wenn man jetzt guckt nach vorn, gibt es jetzt immer mehr, die Munition herstellen.
Also da wirst du sicherlich mehr Konkurrenz kriegen und wirst nicht unbedingt da eine Marge erhöhen.
Und dann haben die halt Produkte im Angebot, die im letzten Krieg gebraucht wurden und die im nächsten Krieg gebraucht werden.
Insofern, ich bin bei der Aktie immer noch nicht so begeistert.
Ich würde sagen, bei 1000 ist Schluss und das reicht auch.
Ich finde, 1000, du glaubst nicht?
Nee, ich glaube nicht.
Die kommen einfach nicht so richtig voran, beziehungsweise es stockt an verschiedenen Stellen.
Aber ich meine, die Aufträge sind gigantisch.
Und das Thema ...
Die bauen halt in Dimensionen, die sie halt vorher auch nie gebaut haben.
Allein die Munitionsfabriken, das ist ja das, was du gerade sagtest.
Diese Sicherheitsprüfung, die es natürlich geben muss.
Ich meine Munition, das ist eine hochheikle Produktion.
Hoch, super schwierig.
Diese ganzen Prüfzyklen dauern einfach länger.
weil sie es in diesen Dimensionen auch noch nicht gemacht haben.
Deswegen, das ganze Business, das kommt ja und wir wissen gerade Munition.
Ja, aber ehrlich, Herr Pappberger, der sich hinstellt und sich über die Ukraine lustig macht und sonst was, das ist einfach, das ist Hybris.
Und jetzt kriegt er die Rechnung dafür.
Ich weiß es nicht.
Der tat ja immer so, ja, dann gehen wir doch in das Business rein.
Ja, machen wir doch das Business, dann machen wir doch das Business.
Ja, vielleicht hat er sich verzettet.
Ja, natürlich, einen Realitätscheck erleben die, das ist klar.
Und dieses Systemhaus, was ihm davor schwebt, das muss auch erst mal entstehen.
Aber es ist ja jetzt auch schon viel Skepsis und diese Enttäuschungen sind ja jetzt auch im Kurs.
Jetzt musst du erst mal wieder Vertrauen machen.
Jetzt musst du er liefern.
Aber ich kann ja auch verstehen, im November ist Investorentag, das könnte nochmal spannend werden.
Wenn du von den Russen nach dem Leben getrachtet wird, ich meine, ihr wisst ja auch.
ich meine, die arbeitet ja unter extremer Umständen.
Also A, den Laden zu skalieren, B, dann immer noch zu gucken, wenn dir Leute nach einem Leben trachten.
Ich glaube, der hat jetzt auch kein einfaches Leben.
Aber hat er wahrscheinlich zu viel versprochen und jetzt, ja.
Jetzt muss das Vertrauen irgendwie wieder zurückgewonnen werden.
Das muss wieder zurückgewonnen werden, auf jeden Fall.
Also Rheinmetall echt krasse, minus 22 Prozent.
Infineon natürlich auch ein Gewinner der vergangenen Monate, der vergangenen Zeit mit minus 10 Prozent.
Das gleiche gilt für Siemens Energy, minus 7.
Das ist halt für die Rechenzentrums-Zulieferer.
Das ist halt einfach diese Woche nicht gefragt gewesen.
Und hochtief auch im Minus, minus 2,2.
Und der Rest ist nicht der Rede wert.
Ist nicht der Rede wert.
Nee, das wäre nicht der DAX, der sogar minimal im Plus.
Anders als der Nesdaq 100, wo wir allerdings auch einen ganz krassen Gewinner haben mit Apploven, minus 71 Prozent.
Plus.
Plus, genau.
Habe ich Minus gesagt?
Plus mit Gewinner.
Gewinner.
Plus 71 Prozent, ja.
Wahnsinn.
Ja, es gibt Airbnb, die Jahrhundertaktie ist zurück, die du ja schon abgeschrieben hast, plus 16 Prozent.
Freitag hat die richtig zugelegt, seit Jahresanfang glaube ich plus 40 Prozent.
Ich meine, nichts gegen Moderna, die ist diese Woche auf 15 Prozent gelaufen, seit Jahresanfang glaube ich über 700 Prozent.
Das ist noch ein bisschen mehr.
Und Take-Two Interactive, da freut sich der Fritz, das hat er mit seinen Kumpels im Depot, plus 13 Prozent diese Woche.
Und die läuft auch ziemlich gut.
Und dann Booking Holdings mit Zahlen hatten die 8,5 Prozent plus.
Und Amazon.
Amazon in dieser Woche 8% plus.
Die profitieren davon, wenn es weniger Rechenzahlen gibt, ist derjenige, der schon welche hat, ist natürlich im Vorteil.
Und deswegen haben die diese Woche ganz gut abschnitten.
Ich glaube, die Max 7 Aktien haben auch besser abgeschnitten als der Nasdaq 100.
Ja, ein paar Regenzentren haben die schon, da hast du recht.
Und minus weiter Lumentum, minus 35 Prozent Seagate, da kommen natürlich die Speicherakteure Marvel, da haben wir den Lumentum Deal, da geht es ja darum Western Digital, Zendisk, minus 27 Prozent, also da geht es richtig ab.
Und bei Marvel?
hat der Fritz mit seiner Gruppe zugegriffen, hat er mir vorhin doch zugerufen.
Ich sag, ach, das ist ganz spannend.
Ich hab bei Zendis so ein bisschen zugegriffen.
Wahrscheinlich hat er mit Marvell den besseren By the Dip gemacht.
Also es ist nur, es muss niemand nachmachen.
Nur, ich finde halt, in diesem Umfeld schreit dann mal das ein oder andere an, wenn man dann falsch liegt und es könnte nochmal runtergehen, wie morgen Stanley.
Es erwartet morgen Stanley, sagt, okay, es gibt einen kleinen Bounce und dann geht's aber nochmal runter und dann gibt's den endgültigen Ausverkauf und dann geht's wieder hoch.
Aber was man auf jeden Fall lernen sollte ist, A kann man jetzt in dieser Woche gut sehen, hat man ein Portfolio, was ein bisschen zu viel Klumpenrisiko hat, also wenn man zu viel verloren hat diese Woche, dann hat man das sicherlich.
Und das Zweite, was man lernen sollte, ist, dass man keine Panik, dass man jetzt nicht in Panik verfallen sollte und irgendwie Hals über Kopf dann sagt, jetzt schmeiß ich alles raus, sondern sollte dann vielleicht mal, wenn man zu viel verloren hat, diese Woche kritisch auf sein Portfolio gucken und sehen.
ob man möglicherweise ein paar Anpassungen vornimmt, wenn sich so ein bisschen der Staub wieder gelegt hat.
Richtig.
So, hast du noch was Auffälliges hier zu sagen zu den einzelnen Indizes?
Die Titel, die beruhigen sich natürlich zum Teil dann auch.
Ich gucke auch gerade nochmal den Philadelphia Semiconductor.
Der hat tatsächlich, haben wir gesagt, minus 12 Prozent.
Drei Gewinner sind dabei, der Rest alles rote.
Vielleicht auch die Sektoren, die ganz spannend sind.
Die Sektoren, genau.
Da gibt es halt diese Woche Consumer Discretionaries, also es sind jetzt so zyklische Konsumwerte, Autos und so weiter, plus 2,7.
Dann Communication Services, weiß ich gar nicht, was das ist, plus 2,3.
Das sind jetzt die S&P 500 Sektoren.
Dann Real Estate ist gut gelaufen, 1,9, weil halt die Zinsen untergangen sind.
Das finde ich interessant, weil eigentlich ist ja Blue Nami heißt ja, Der Trump muss sich irgendwann mit denen einigen.
Da gibt es ja auch demnächst wieder Shutdown und diese ganzen Geschichten, die man ja schon kennt.
Und was heißt eine Einigung?
Einigung heißt ja immer, du wirst dann sicherlich über höhere Ausgaben dich einigen.
Die Demokraten werden dann sagen, ich will lieber im Gesundheitssektor noch das und das und das haben.
Müssen wir wieder mehr ausgeben.
Und dann hast du ja wieder mehr Schulden.
Und das Interessante ist aber, dass der Effekt, dass die KI möglicherweise weniger...
Zinsen rausgeben und so weiter, dass das der stärkere Effekt war diese Woche und deswegen die Zinsen sich ganz posierlich weiterentwickelt haben.
Und das hat natürlich dann Real Estate auch geholfen, plus 1,9, Financials plus 1,1 und Consumer Staples, also Konsumwerte, die Coca-Cola-Sicherwelt plus 1 und die restlichen Sektoren waren im Minus.
Der größte Minus war, klar, wenn man an Demokraten denkt, Minus 11,9.
Da kommt natürlich auch diese geopolitische Geschichte dazu, dass der Iran-Krieg nicht der beliebteste ist.
Und dass jetzt alle sagen, naja, wenn das jetzt festgestellt worden ist, es nicht der beliebteste ist und die Demokraten auch noch darauf drängen könnten, dass da Amerika sich zurückzieht oder was auch immer tut, dann könnte das halt für den Ölpreis tendenziell positiv sein.
Und das hat dann halt die Energiewerte nach unten gebracht.
Machen wir das auch noch.
Kommen wir zum Gast, oder?
Kommen wir zu unserem Gast.
Andreas Beck.
Dr.
Andreas Beck.
Wir haben uns halt gefragt in dieser Woche, wir brauchen jemanden, der natürlich ein starker Investmentmanager ist, Investmentstrateger, aber der eben auch dieses globale...
Spiel der Märkte im Blick hat.
Und das ist halt Andreas Beck, der gerade auch zu diesem ganzen Amerika nach der Wahl künstliche Intelligenz, Hype, Boom, Platz die Blase, Platz sie nicht oder was steckt überhaupt dahinter, sehr gut erklären kann und vor allem auch sehr nüchtern erklären kann.
Das finde ich an diesen wilden und aufregenden und aufgeregten Zeiten immer sehr, sehr gut.
Ja und im 2.2 sagt er Das weiß ich nicht.
Das weiß ich schlicht nicht und das finde ich ja viel ehrlicher, als wenn man im Nachhinein immer versucht, eine Theorie nach den Kursentwicklungen zu machen, so wie wir das jede Woche im Vorsprung hier machen.
Aber der Mensch will ja gerne immer eine Sache rationalisiert haben.
Aber er ist promovierter Mathematiker und Portfolio-Manager.
Er hat auch selbst Portfolien zusammengestellt, hat so einen Fonds, der Global Portfolio One ist so ein Mehrfaktorenportfolio, von dem man auch spricht.
Den hat er auch selbst aufgeregt, hat noch einen Small Cap ETF aufgelegt, wo es um Patente geht und so weiter.
Also der ist auch selbst aktiv, nicht nur als jemand, der berät, sondern auch jemand, der selbst tätig ist und insofern muss er dann ja eigentlich sprechfähig sein und Ideen haben.
Oder wenn er es eben nicht weiß, sagt er, dann stelle ich mich agnostisch auf.
Und genau das tut er.
Und das ist ein sehr spannendes Gespräch und ist auch der passende Gast für solche Zeiten, wo es einfach so hitzig zugeht, dass einer sagt, nö, so, ja, das geht so.
Und da müssen wir das gucken und so weiter.
Und leider meine Ideen hat er auch teilweise verworfen und teilweise hat er auch ein paar gute Aktienideen noch dabei.
Das wollt ihr hören, das hört ihr jetzt.
Herzlich willkommen, Andreas.
Ja, vielen Dank für die Einladung, Holger und Nando.
Ja, schön, dass du wieder da bist.
Das letzte Mal warst du hier bei Alls of Aktien 2023.
Ist schon ein bisschen her.
Ich meine, die Folge war natürlich eigentlich für die Ewigkeit gemacht.
Da hast du uns dein Ewigkeitsportfolio nämlich vorgestellt.
Es gibt sie auch noch.
Es gibt sie auch noch, genau.
Aber vielleicht hat der eine oder die andere vergessen, wer Dr.
Andreas Beck ist.
Beziehungsweise es gibt ja auch neue Hörerinnen und Hörer.
Und umso wichtiger ist es, dass du dich hier kurz vorstellst und sagst, wer du bist, was dich ausmacht und warum die Leute...
unbedingt die nächste Stunde hier zuhören sollen.
Deine Minute läuft jetzt.
Ich bin als Mathematiker vor 30 Jahren durch verschiedene Unfälle in den Finanzmarkt gerutscht und da nie wieder rausgekommen.
Und so bin ich jetzt am Ende im Risikomanagement von liquiden Wertpapierportfolios und im Portfoliomanagement immer noch tätig.
Das war zwar keine Minute, aber es war vollständig.
Und das letzte Mal klärten wir auch noch, warum man mit teuren Autos besser falsch parkt als mit billigen.
Also heute werden alle Antworten Deswegen sollte man zuhören.
Stimmt, der hat sich noch erinnert.
Das war das Knöllchenphänomen.
Das hatten wir nämlich auch noch dabei.
Ganz genau.
Stimmt, das haben wir sogar in die Überschrift gepackt.
Das war in der Überschrift.
Aber jetzt hast du natürlich Mathematik angesprochen.
Bevor wir uns diesen doch etwas seltsamen Märkten zuwenden, müssen wir natürlich fragen, bist du froh jetzt in den Märkten zu sein, wo gerade alle mathematischen Lösungen von KI oder alle Rätsel von KI gelöst worden sind und der Mathematiker eigentlich das Wissen komplett entwertet worden ist?
Das Mathematikstudium dient ja dazu, dass man lernt, in abstrakten Strukturen sich zurechtzufinden, Muster zu erkennen.
Es ist eine Strukturwissenschaft.
Und die Lösungen, die man dann gerade in der reinen Mathematik liefert, da hat man ja immer schon darüber diskutiert, wozu die eigentlich gut sein sollen.
Also ich würde sagen, es ist das ideale Studium, um denken zu lernen und ich würde nach wie vor jedem empfehlen, dieses Studium zu ergreifen.
Und der Angriff auf KI, der ist natürlich heftig, aber der betrifft ja wirklich alle, die irgendwie kognitiv tätig sind, auch die Journalisten.
Ja, das stimmt.
Die Wissensarbeiter sind von KI.
Aber du meinst, Dein Mathematikstudio befähigt dich dazu, dass du dann auch dir überlegst, ob du ein Knöllchen riskierst oder nicht oder ob du andere Phänomene in der Welt, oder du gehst mit einem anderen Blick durch die Welt oder fragst, ob du bei der dritten Frau hängen bleibst oder vielleicht noch zwei weitere durch Tinder oder solche Sachen.
Ist das so?
Dabei hilft dir die Mathematik.
Natürlich.
Du hast ein optimales Stopp-Phänomen bei Tinder.
Kennt man doch.
Und wenn du nur die Billig-Tinder gewählt hast, dann kannst du nicht zurückgehen.
Dann hast du, wenn du weiter geswipet hast und die nächste gemacht hast, dann...
dann ist es so, oder?
Ja, genau.
Mathematiker neigen dazu, bei der Erstfrau hängen zu bleiben und besser falsch zu parken als andere Leute.
Okay, weil sie wissen, es wird nicht besser.
Das ist gut.
Jetzt haben wir das schon mal geklärt.
Ach so, verstehe.
Aber das wäre jetzt kein Argument für die Mathematik, ehrlich gesagt.
Du kennst doch meine Frau gar nicht.
Okay, gut.
Gut.
Okay.
Wie sind wir da jetzt stehen geblieben?
Wie kommen wir da wieder raus?
Ich würde sagen, hast du noch ein anderes Mathe-Phänomen, was du uns vielleicht kurz noch schildern kannst, bevor wir dann uns den Märkten zuwenden, was du besser lösen kannst als vielleicht der normale Mensch und was dich vielleicht Hunderte, wenn nicht gar Tausende von Euro dir erspart hat, weil du einfach mathematisch gebildet warst?
Ja, die Botschaft will ich schon loslassen, genau, weil ich habe in meinem Alltag ja sehr viel mit Menschen zu tun, die extreme Methodenkompetenz haben, die also mathematische Modelle perfekt anwenden können, um irgendwelche Value-at-Risk-Kennzahlen zu berechnen.
Und der Witz im Mathematikstudium, gerade in der reinen Mathematik, ist zu verstehen, dass diese Modelle sehr begrenzt sind und zu verstehen, dass diese Aussagen nicht überinterpretiert werden dürfen.
Also genau, das heißt, eigentlich geht es nicht darum, dass man eben Mathematik anwendet, sondern dass man versteht, Was für ein falscher Wahrheitsglaube die Nicht-Mathematiker an die Mathematik kleben, wenn es um die Beschreibung der Wirklichkeit geht.
Ah, und wenn du jetzt natürlich nach Value at Risk immer gehst, dann kommst du in der Finanzkrise raus und stellst fest, war doch falsch berechnet und dann hast du Haus und Hof verwettest und es ist vorbei, oder?
Du meinst solche Sachen?
Noch keine Bank ist zusammengebrochen, weil sich jemand verrechnet hat, sondern immer nur, weil die Berechnung mit der Wirklichkeit nichts zu tun hatte.
Okay.
Das ist gut.
Fast schon ein philosophisches Argument.
Man muss die Grenzen der mathematischen Modelle kennen und dafür muss man Mathematik studiert haben.
Habe ich das richtig zusammengefasst?
Holger, exzellent.
Danke.
Exzellent, schon ganz am Anfang hier, Wahnsinn.
Also besser kannst du nicht werben, wir sollten aufhören.
Kürzeste Folge aller Zeiten, aber...
Wir haben noch andere Sachen zu besprechen.
Diese Märkte, nachdem die Zwischenwahlen in Amerika waren und dieses Clearing-Event, wie der Angelsachse das nennt, und jetzt wird irgendwie so ein bisschen KI irgendwie gecleart, also aus den Portfolios geworfen, dann sieht man so richtig mega Rotationen.
Ein paar Sachen sind auch im Plus.
Und kannst du uns irgendwie einen Sinn draus machen aus diesem Clearing-Event und sagen, was da jetzt genau passiert und ob da sich möglicherweise Chancen ergeben?
Also wenn man jetzt mit Menschen aus dem Markt unterhalten hat, also es müssen nicht nur Portfolio-Manager sein, auch im Research etc., was es bedeutet, wenn Trump die Midterm Selection verliert für die Märkte, hätte einem jeder was anderes erzählt und hätte es anders begründen können und mir fällt es auch jetzt schwer, da einen echten Kausalzusammenhang zu sehen.
Man kann nachher immer alles begründen, aber am Ende ist es so, dass ja die ganze Wirtschaft, also nicht nur der Aktienmarkt, die ganze Wirtschaft spielt ja im Moment die KI-Wette.
Und wir haben auch alle schon gemerkt, wie das in die Prozesse der Unternehmen eingreifen wird, wie das die Strukturierung von Unternehmen verändern wird.
Die KI kann das auch schon, das ist keine Wette mehr.
Sie muss nur noch richtig adaptiert werden.
Also für die allermeisten Unternehmensprozesse brauche ich keine Superintelligenz.
Da ist das, was jetzt da ist, schon weit ausreichend.
Ich muss es nur noch richtig adaptieren für die verschiedenen Branchen.
Okay, das heißt, die ganze Wirtschaft steht vor einem riesigen Effizienzsprung.
Und dann sind die Leute halt immer etwas hysterisch am Aktienmarkt, weil man weiß, dass aus der Vergangenheit, dass solche Innovationen die Wirtschaft verändern, aber in Wirklichkeit weiß keiner so genau, wie sie dann nachher aussieht.
Aber jetzt haben wir ja eigentlich ein Event, wo der Markt Folgendes sagt, zumindest wenn ich mir die Research-Sachen anschaue, dann sagt der Markt jetzt, ja, wir haben fürs kommende Jahr eine bestimmte Anzahl von Gigawatt, die zugebaut werden sollen bei Rechenzentrum und 2028 nochmal eine bestimmte Anzahl von Gigawatt von Rechenzentrum in Amerika, einen Großteil davon in Ohio und in Texas geplant.
Und jetzt plötzlich hat da der politische Wind gedreht und jetzt könnten die Demokraten, die dann an die Macht da kommen, Moratorien verhängen.
Und dann kommt diese neue Kapazität nicht rein.
Und was dann passiert ist, wir haben die Rechenzentren, die zu tun sind, die sind natürlich mehr wert.
Und diese Kostenkurve, die wir haben, geht dann nicht so runter, weil wir ja zu wenig Rechenzentren haben.
Und dann kostet dieses Compute, ist dann zu teuer.
Und dann müssen die ganzen Zulieferer, wo jetzt bis zum Jahr 2030 schon fabelhafte Gewinne eingepreist sind, bei den Microns, NVIDIAs und wie sie alle heißen in dieser Welt, müssen wir jetzt ganz neu rechnen.
Und deswegen ist alles ganz anders und die Adaption von KI wird langsamer gehen, weil es teurer ist und alles ist schlimm.
So, und jetzt sag du mal, ob du das nachvollziehbar findest, die Kausalkette, die ich jetzt geschildert habe, und was du, wenn du sagst, das ist nachvollziehbar, dann draus machen würdest.
Also ich glaube, du hast schon selber gemerkt, dass deine Kausalkette ganz schön kompliziert und konstruiert ist und auch unterstellt, dass die Unternehmen nicht bereit sind, sozusagen zu reagieren auf Veränderungen in bestimmten Standorten.
Ich denke, diese ganze KI-Thematik, wenn man die betrachtet, dann ist es natürlich schon, also als Außenstehender staunt man natürlich schon, was für unglaubliche Investitionen in das Training dieser Modelle fließt.
obwohl ja 80 Prozent der Prozesse im B2B-Bereich, wo ja dann eigentlich das Geld verdient werden kann, banal sind und schon mit der jetzigen KI gelöst werden könnte, wenn sie jetzt das Geld investieren würden in die Adaption der Systeme.
Und da staunt man, warum dieses Wettrennen um immer noch bessere Modelle mit einem derartigen Kapitaleinsatz gespielt wird.
Ja, wie gesagt, da staune ich halt auch.
Am Ende hängt natürlich ganz viel davon ab, stellt der Markt dieses Kapitals zur Verfügung?
Alphabet hat jetzt wieder eine große Anleihe platziert letzte Woche.
Können sie wirklich immer mehr Geld einsammeln von den Investoren?
Anthropic klappt der Börsengang.
Das ist ja anders als bei SpaceX.
Bei SpaceX, das war zwar auf dem Papier ein Riesenbörsengang, aber eigentlich sind ja gar nicht so viele Aktien platziert worden am Markt.
Also es ist eigentlich gar nicht so viel Geld neu aufgenommen worden, aber Anthropic braucht ja wirklich viel Geld.
Und ja, auf der einen Seite sind die Zinsen so hoch.
Was bedeutet jetzt die Midterm Selection für die Zinsen?
Was bedeutet das für die Inflation, wenn der Iran-Krieg jetzt vielleicht schneller befriedet wird?
Ich könnte das jetzt alles auch so für argumentieren, warum heute die KI-Werte 5% nach oben gesprungen sind.
Also du siehst schon.
Es ist einfach eine wahnsinnige Unsicherheit im Markt und alle sind sich darüber im Klaren, wie unsicher es ist.
Und dann reichen immer kleine Informationen und dann entstehen Trends.
Die Trends gehen aber vielleicht auch nur einen halben Tag oder mal zwei Tage.
Und so war ich hier sitze, niemand weiß, wie der Aktienmarkt morgen reagieren wird auf die gleiche Information, die gestern kam.
Gut, da müssen wir vielleicht sagen, dass wir hier am Donnerstag sitzen.
Donnerstagabend, wir machen hier einen Zeitstempel drauf, 18 Uhr ist es jetzt.
Vielleicht bist du ja quasi, ist das eine Prophezeiung, weil vielleicht haben wir tatsächlich am Freitag schon wieder diese grünen Zeichen.
Was man natürlich aber sagen muss und Unsicherheit ist ja, die haben wir tatsächlich, das Umfeld ist unsicher, aber das ist ja grundsätzlich nicht gut für die Börse.
Also diese Unsicherheit ist ja ein negativer Faktor.
Darauf kann man sich wahrscheinlich einigen oder gilt das auch nicht mehr?
Naja, die Unsicherheit hat zumindest zwei Seiten.
Die Unsicherheit in Frankreich zum Beispiel und im Euroraum hat eine Seite.
Aber die Unsicherheit mit KI hat zwei Seiten.
Das kann halt auch ein Boost werden für die Unternehmensgewinne.
Und insofern spielt da schon auch sehr viel Optimismus jetzt mit an der Börse.
Aber wenn du jetzt beispielsweise, wenn ich mir jetzt mal einfach den Socks angeguckt, also den Semiconductor-Index, den Halbleiter-Index.
Der hat am Donnerstag, an dem wir aufnehmen, über 10 Prozent verloren an einem Tag und ist jetzt von der Spitze weg 38 Prozent.
Und dann habe ich mir die Werte alle angeguckt und dann sehe ich, klar, die kleineren Werte haben noch stärker verloren, haben auch vorher stärker gewonnen, aber trotzdem sehe ich auch sowas wie Micron.
Und dann sehe ich eine Peck-Ratio bei Micron von 0,08.
Und früher, ich weiß noch, zu neuen Marktzeiten hieß es immer, wenn das KGV mal ein bisschen hoch ist, nicht so schlimm.
Wenn wir eine hohe Wachstumsrate haben, dann machen wir einfach KGV durch Wachstum.
Und wenn das 1 ist oder vielleicht sogar ein bisschen tiefer, geile Sache, können wir investieren.
Jetzt sehe ich bei Micron eine Pack-Ratio von 0,08.
Also das Wachstum ist wesentlich höher als das Kursgewinnverhältnis.
Das Kursgewinn ist bei 4 und dann kann man sich ungefähr ausrechnen, was als Mathematiker wirst du mir wahrscheinlich sofort sagen können, was dann die Wachstumsrate ist, wenn die Pack-Ratio 0,08 ist.
Was machst du aus solchen Zahlen dann?
Es brüllt ja einen eigentlich wirklich an und man sagt sich so, jetzt muss ich ja kaufen.
Oder sagst du, vielleicht sind die Gewinnschätzungen komplett falsch oder wie gehst du an sowas ran?
Also wenn man jetzt nicht gerade ein Hedgefonds ist, dann kauft man ja am Aktienmarkt ein mit einer längerfristigen Perspektive.
Und im Moment ist dieser unglaubliche Hype nach bestimmten Chips etc.
und eine Mangelware und dann gibt es 80, 90 Prozent Gewinnmarge.
die die Unternehmen aufrufen können.
Und es ist eine Riesenparty.
Aber gibt es die Party in zwei Jahren noch?
Wahrscheinlich nicht.
Und deswegen, was sollen diese Kennzahlen, die jetzt, wo gerade eben diese Sondersituation ist, was sollen die Aussagen für den langfristigen Unternehmenswert?
Und insofern auch da ist es einfach eine riesige Unsicherheit.
Ich finde ja auch beeindruckend, dass ja jetzt sehr viele neue Player, also nicht neu in dem Sinne, aber dass immer mehr Firmen selber anfangen, Chips zu entwickeln, die speziell auf ihr Design zugeschnitten sind.
Auch das kann den Markt wieder deutlich verändern.
Aber man darf eben nicht in so Sondersituationen, jetzt machen ja alle das Gleiche, alle bauen große Rechenzentren, alle brauchen einen Haufen Chips, alle wollen die gleichen Chips, okay.
Und dann sind die Rechenzentren da und jetzt?
Ja, und dann werden die Karten neu gemischt.
Den Strom werde ich immer noch brauchen.
Das ist zum Beispiel eine andere Liga.
Also, du hättest von mir gerne eine Erklärung, aber nimm es als sehr seriöse Erklärung, dass ich es dir nicht erklären kann.
Nee, ist ja gut.
Es kann ja auch sein, ein Zeichen dafür, dass es besser nicht wird für die Albleiter.
Und das sind ja früher diese DRAMs oder High Memory Bandwidth, was jetzt Micron macht.
Ist ja ein sehr zyklisches Geschäft und dann kann man ja auch sagen, okay, das ist jetzt gerade das Peak Earnings und dann kann es auch runtergehen und das wäre auch eine Erklärung.
Ja, die sind ja wahnsinnig gelaufen vorher.
So ist es ja auch nicht.
Aber wie gesagt, natürlich, du wirst jetzt einen Interviewpartner finden, der dir erklärt, warum sie so gefallen sind, aber wenn sie in einem Monat wieder All-Time-Heis haben, wirst du auch einen finden, der es dir erklären kann.
Und in Wirklichkeit ist das alles ein sehr, sehr offenes Spiel.
Kein Mensch weiß, welches Modell die Chinesen morgen an den Markt bringen, was das dann für Auswirkungen hat auf die ganzen Pläne von Anthropic.
Kein Mensch weiß, was Anthropic schon wieder in der Schublade hat.
Und wie jetzt die ersten Unternehmen, die wirklich anfangen, systematisch KI in ihre Unternehmensprozesse zu integrieren, was für Erfahrungen die dann wirklich machen, bezogen auf Effizienzsteigerung.
Das ist halt alles sehr spannendes neues Feld im Moment.
Und dann würdest du, aber vielleicht die Frage, würdest du sagen, dass die Midterms in Amerika irgendwas verändert haben oder ist es einfach nur Rauschen und eigentlich hat es eigentlich auch nicht so viel verändert, wie die Märkte uns jetzt sagen wollen, dass sich verändert hat?
Also eine Zwickmühle für den Markt ist die hohe Inflation.
Die hohe Inflation ist vor allem getrieben durch die Energiekosten und die ist halt vor allem auch getrieben dann jetzt durch den Iran.
Und ich glaube, dass die Midterm Selections eindeutig den Republikanern gezeigt haben, dass die Wähler das so nicht wollen.
J.D.
Vance hat sich ja auch schon entsprechend geäußert.
Und das heißt, der ganze Markt geht jetzt davon aus, dass der Ölpreis runterkommt, dass die Energiepreise runterkommen.
Außer in Europa natürlich, wenn wir unser Fracking-Gas aus...
Doch, der Gaspreis ist auch ein bisschen niedriger schon.
Der war über 100, der TTF.
Und der ist jetzt bei ungefähr 80.
Also schon 20 Prozent runterkommt.
Ist schon günstiger geworden.
Ja, okay, ist auch hier günstiger geworden.
Aber so, dann hört der Inflationsdruck aus, dann haben die Zentralbanken wieder mehr Handlungsspielraum, dann wird Geld billiger, dann kann ich wieder dies und jenes anders bewerten und so weiter.
Ich glaube, das ist so dieser Wettkampf zwischen Anleihen und Aktien, Eigenkapital, Fremdkapital, wo ja auch sich die ganze Welt gewundert hat, wieso der Aktienmarkt so robust ist, trotz der so stark gestiegenen Zinsen.
Da kommt halt jetzt Entspannung rein.
Und das ist, glaube ich, der größte Effekt dieses Wahlergebnisses.
Okay, das heißt, du sagst, diese makroökonomische Entwicklung, die es ja ist, die von den Wahlen ausgeht, ist deutlich relevanter als beispielsweise die Rechenzentren-Diskussion.
Texas wird jetzt blau und das endet die ganze Rechnung.
Du sagst, das ist ein viel nachhaltigerer Faktor, ja?
Auf jeden Fall, ja.
Aber wenn jetzt...
Dieser Makrofaktor kommt.
Dann heißt es ja niedrigere Zinsen, dann sagen ja alle so Long-Duration-Stocks, also Aktien, deren Gewinne oder Cashflows in weiter Zukunft sind, die müssten ja davon profitieren.
Aber das ist ja auch nicht sichtbar.
Das ist ja eher das Gegenteil.
Auf einmal ist Cash's King.
Und wenn man auch guckt, welche Hyperscaler zuletzt abgestraft worden sind und welche gut gelaufen sind, dann konnte man ja sehen, die mit negativen Cashflow waren schlecht dran und die mit positiven waren besser dran.
Wie geht das denn dann zusammen?
Irgendwie kriege ich das alles nicht zusammen.
Da passen ja so viele Sachen gleichzeitig.
das kein kohärentes Bild für mich.
Ja, das verstehe ich schon.
Die Aktie ist halt auch ein blödes Wertpapier.
Also die Aktie hat eine unendliche Laufzeit.
Ist ein Wertpapier mit einer unendlichen Laufzeit und unendlich ist halt ziemlich lange.
Und der Wert der heutigen Aktie, der setzt sich theoretisch zusammen aus den diskontierten zukünftigen Erträgen, die generiert werden.
Aus den Cashflows, die gezogen werden aus dem unternehmerischen Handeln.
Okay, und dann habe ich sozusagen Die planbaren Erträge, also das, was ich sehr sicher annehmen darf, dass das Unternehmen vereinnahmt und dann habe ich eben das Risiko, dass die Gewinne einbrechen oder explodieren können, je nachdem, wie das Geschäftsmodell ist.
Ist es ein Infrastrukturunternehmen und langweilig und kann gar nicht nach oben oder nach unten wirklich abdriften oder ist es ein KI-Unternehmen, wo kein Mensch weiß, ob die in fünf Jahren überhaupt profitabel sind und überhaupt noch existieren.
Und da spielt sich halt das Spiel ab.
Die ganzen Aktien, die du so anschaust, das sind halt alle Aktien, alles Aktien, wo so der planbare zukünftige Cashflow gar keine Rolle spielt und eigentlich ist alles Spekulation.
Und wenn du dir so ganz andere Werte wie Nestle anschaust, die halt so langweilig sind, oder auch den einen oder anderen Pharma-Wert, dann glaube ich schon, dass man diese Veränderungen besser erkennen kann.
Und das ist jetzt auch dafür verantwortlich, dass wir zuletzt so ein bisschen so ein Shift von diesen unplanbaren Aktien zu den planbaren Aktien gesehen haben.
Also wenn wir das mal als Faktor angucken, ist Quality zuletzt besser gelaufen, Dividend ist besser gelaufen und Momentum, also das, was vorher gut gelaufen ist, hat total verloren.
Die Leute sind jetzt wieder, weil die Unsicherheit so groß ist und jeder jetzt gesehen hat, wissen ja gar nicht, ob KI, ob die KI-Anbieter irgendwann hohe Margen machen oder ob die vielleicht überhaupt nicht was machen.
Guckt man jetzt eher sich die planbaren Sachen an oder was ist da dieser Shift und was hat dann diese Änderung in den Köpfen der Leute ausgelöst?
Ja genau, also wenn man eine...
Perspektive, eine bessere Perspektive bekommt, dass die Inflation wieder fällt, dann sinkt der Discount-Faktor der zukünftigen Erträge und damit steigt der Barwert der Cashflows, die ich planen kann sozusagen in der Zukunft und das kommt dann eben diesen Quality-Dividend-Aktien-Segmenten zugute, während Momentum spielt eben eher den heißen Reifen, der noch nicht wirklich planbaren, aber möglichen Erträge in der Zukunft, vielleicht in der fernen Zukunft.
Und dann, genau, dann gibt es mal die eine oder andere Marktpräferenz.
Aber das klingt mir jetzt auch schon wieder zu deterministisch, weil am Ende, ich habe schon so viele Marktphasen erlebt, wo man nachher sagen würde, okay, das muss jetzt der Faktor Quality gewesen sein und der kam aber doch nicht.
Und gut, man kann es nachher mal erklären.
Aber ich würde mal sagen, in meiner Erfahrung nach, am Markt ist halt so unglaublich viel Eigendynamik.
so unglaublich viel Eigendynamik, dann fangen irgendwelche Investoren an, größere Positionen auf den Markt zu werfen von irgendeinem Segment.
Dann sehen andere Marktteilnehmer das, dann denken die, oh, die wissen was, was ich nicht weiß.
Und auf einmal habe ich minus 3,5 Prozent an dem Tag für das Segment.
Und wenn die aber im Urlaub gewesen wären, die die erste große Packung auf den Markt geworfen hätten, dann hätte ich zwei Prozent plus gehabt.
Also das ist so selbstreferenziell in sich entstehender Dynamiken.
Auch beim Goldpreis ist es ja im Moment.
Verrückt, der Goldpreis ist gestern stark gestiegen.
Ich habe vorgestern zufällig mit Analysten gesprochen und habe sie gefragt, was glaubt ihr denn, welchen Einfluss die Midterm Selection auf den Goldpreis hat?
Was passiert, wenn Trump gewinnt?
Was passiert, wenn Trump verliert?
Aber auf die Idee, dass wenn Trump verliert, der Goldpreis 3,5 Prozent nach Umspring, ist keiner gekommen.
Hätte ich eine Erklärung, die jetzt gebracht wird, die heißt die Erklärung, der Trump muss sich mit den Demokraten einigen und immer wenn sich zwei Parteien einigen müssen, heißt das mehr Schulden.
So, das ist die Erklärung und wenn man mehr Schulden hat, dann heißt das, da muss wieder Geld gedruckt werden und dann sind halt die alternativen Anti-Geld-Wetten, also Anti-Fiat-Money-Sachen sind im Plus.
Wäre das eine Erklärung?
Hättest du die jetzt gekauft, die Erklärung?
Also mir hat mal einer gesagt, jede Erklärung ist gelogen.
Weil die Erklärung immer ein Wissen unterstellt, wo jeder weiß, dass das Wissen gar nicht existieren kann.
Außerdem ging es ja in dem Gespräch, das er davor geführt hat.
Im Nachhinein kann man es immer begründen.
Ich habe jetzt mal eine Frage, da habe ich ehrlich gesagt ein bisschen Angst vor der Antwort, weil du ja gerade schon gesagt hast, wie hast du es ausgedrückt?
Die Aktie ist ein denkbar ungeeignetes Vehikel oder irgendwie sowas.
Das ist natürlich alles auf Aktienpodcast schon mal super.
Nein, aber die Frage ist ja, dass Aktien schwierig aus verschiedenen Gründen, die Faktoren, naja, auch schwierig.
Gold, naja.
Was tut Andreas Beck jetzt gerade in diesen...
Tagen so?
Wie positioniert er sich und vor allem womit?
Also Aktien sind natürlich sensationell, aber das Wesen der Aktien ist halt, dass es diesen fairen Wert, von dem jeder träumt, dass der eine Illusion ist, weil um den fairen Wert zu bestimmen, müsste ich viel zu weit in die Zukunft wissen, was passiert.
Und das ist bei einer dreijährigen Bundesanleihe mit 2,4% Coupon halt viel leichter.
Deswegen kann man da sehr viel rechnen, sehr viel erklären, sehr viele direkte Kausalzusammenhänge aufmachen.
Und am Aktienmarkt, da kommt Elon Musk mit einem Börsenprospekt, mit einer Bewertung für SpaceX.
Und man liest diesen Börsenprospekt, findet wunderschöne bunte Bilder mit Marsfliegen und so.
Und fragt sich, wie kommt er auf diesen Wert?
Und der Witz ist, er muss nicht auf diesen Wert kommen.
Der Wert ist halt einfach da.
Und dem kann ich jetzt glauben oder nicht glauben.
Und nachher begründen kann ich es nachher immer irgendwie.
Okay, ja.
Ist bei Gold ja ähnlich, da glaubt man auch an was.
Gold ist, oder?
Ja, Gold, natürlich.
Bei Gold macht eine antizyklische Strategie keinen Sinn, weil wenn Gold sich halbiert, könnte es immer noch ein fairer Wert sein oder nicht.
Also was soll ich dazu sagen, genau.
Bei einer anderen ist es ganz einfach.
Aber jetzt hätte die Frage trotzdem die Ineinander gestellt, was macht man jetzt daraus?
Du sagst, ich weiß, dass ich nichts weiß.
Das ist schon mal gut.
Aber trotzdem musst du ja am Ende dann auch, muss das Geld ja angelegt sein.
Ja, genau.
Da kann ich jetzt endlich was zu sagen.
Ja, das ist gut.
Also wir sind in einem Innovationszyklus, der sich gewaschen hat mit diesem KI.
Jeder, der in einem Unternehmen schon damit Kontakt hatte, weiß, was das bedeuten kann.
Also man muss natürlich mehr machen als einfach mal so die kostenlose Jet-GPT-Variante, aber dann weiß man schon, was das für einen Einfluss haben kann auf Produktentwicklung, auf die diversesten internen Prozesse von Unternehmen.
Und da sieht man, vor was wir da jetzt stehen.
Und in solchen Situationen ist es immer cool, mit Eigenkapital am Markt präsent zu sein, investiert zu sein.
Also weil man weiß, die Wirtschaft wird in fünf Jahren anders aussehen als heute, aber man weiß halt eben nicht wie.
Man weiß nicht, welche Branchen, welche Unternehmen, wie das am Ende sich verteilt, wo die wirklichen Gewinner sind, was die Erträge angeht.
Und insofern breit gestreut investiert sein ist da die einzige Antwort, weil man kann eben eine Aussage treffen, es gibt einen Innovationsschub, der wird die Wirtschaft nach vorne bringen.
Und dann bin ich davor gefreit, zu wissen, welcher Chip in drei Jahren.
die Nase vorn hat oder ob es diesen Chip überhaupt noch gibt in drei Jahren.
Breitstreuen, aber den Aktienmarkt nicht verpassen jetzt, weil solche Phasen hat man jetzt nicht allzu oft, dass ein solcher Innovationsschub vor der Tür steht.
Jetzt ist die Frage, wie macht man breitgestreut?
Heißt bei dir breitgestreut Marktkapitalisierungsgewichtet und dann hättest du ja automatisch Amerika sehr stark gewichtet, du hättest automatisch immer noch die Max7 stark gewichtet und Tech stark gewichtet oder sagst du, nee, nee?
Das ist zu klumpig.
Breitgestreut heißt bei mir, ich muss es irgendwie aus zwei Sachen wichten.
Also vielleicht ein Teil Marktkapitalisierung und ein Teil muss ich vielleicht GDP, also vom Bruttoinlandsprodukt, wichten.
Oder ich mache irgendwie eine Gleichgewichtung rein oder ich mache ein Cap oben rein.
Oder was heißt bei dir breitgestreut?
Also nicht bei mir, aber die professionelle Antwort auf diese Frage, die ist relativ eindeutig und die heißt Mehrfaktorenportfolio.
Das erkläre ich vielleicht ganz kurz.
Also ich muss ja irgendeine Kenngröße haben, um meine Portfoliozusammensetzung zu ermitteln.
Und Marktkapitalisierung ist eine Kenngröße.
Also was ist gerade der Unternehmenswert des liquiden Anteils dieses Unternehmens?
Absolut gesehen und darüber kann ich dann gewichten.
Das ist ein Einfaktorenmodell, weil es nur über die Marktkapitalisierung geht.
Die Liquide muss man immer dazu sagen.
Und dann bekomme ich halt einen FUZI All World oder einen MSCI All World.
Okay, das ist ein Einfaktorenmodell.
Jetzt hat man da Schlagseite, weil man blind in jede Blase läuft.
Hat man sich eine ganz blutige Nase geholt in Japan 1989, wo Japan 40 Prozent der Marktkapitalisierung vereinnahmt hat.
Jetzt ist halt alles USA.
So ein MSCI World ist, glaube ich, 73 Prozent USA inzwischen.
Da kann man jetzt nicht mehr wirklich von einem gestreuten Portfolio sprechen.
Auf der anderen Seite sind da halt auch rattenscharfe Unternehmen.
Also was soll man tun?
Also macht man mehr Faktoren.
Man mischt Marktkapitalisierung mit anderen Faktoren.
Das kann Value sein, das kann Quality sein.
Das heißt, ich nehme einfach noch andere Kenngrößen, zum Beispiel Unternehmensgewinne.
Und dadurch bekomme ich dann ein breit gestreutes, robustes Portfolio.
Und wenn man sie jetzt fragt, wie man das genau macht, dann erzählt der Manager vom norwegischen Staatsfonds eine etwas andere Geschichte als der Aktienfondsmanager von Singapur oder ich oder wer auch immer.
Aber im Prinzip ist es immer das Gleiche.
Man macht ein Mehrfaktorenmodell und darüber bekommt man ein sehr robustes Portfolio.
Als Privatanleger ist das zu kompliziert.
fährt man mit so einem marktkapitalisierten Portfolio nicht schlecht, wenn man die ganze Welt nimmt, sodass Emerging Markets auch noch dabei sind.
Die waren zwar jetzt nicht toll die letzten Jahre, aber vielleicht sind sie gerade deswegen interessant.
Und wenn man das noch verbessern möchte, dann nimmt man halt vielleicht noch 10, 20 Prozent einen Small Cap Weltindex dazu.
Und dann ist man eigentlich schon bei niedrigsten Kosten und niedrigstem Aufwand auf einem richtig guten Gleis unterwegs.
Also du könntest dir jetzt vorstellen, so ein...
Fuzzi Global All Cap, den gibt es ja von Vanguard für sieben Basispunkte und der hat ungefähr 6.000 Aktien drin und das ist so das breiteste, was man haben kann.
Und dann sagst du, da ist zwar schon Small Caps drin in diesem Fuzzi Global All Cap, aber ich würde gerne noch ein bisschen mehr Small Caps, dann nehme ich noch dazu, weiß ich nicht, ein MSCI All World Small Cap dazu und dann habe ich alles.
Wäre das so die Idee?
Genau, also wenn man so ein Fuzzi All World als Basis nimmt, dann kann man sich den anschauen, dann sieht man, oh je, okay, ich bin natürlich jetzt schon extrem Technologie-USA-lastig, geht die Wette auf, müssen nicht irgendwann andere Branchen auch profitieren von KI, sonst geht die ganze KI-Wette nicht, ist die nicht stimmig.
Ja gut, das könnte ich noch, ja eben zum Beispiel einen Small Cap Index beimischen, ich könnte auch Einfachst mir auch einfach machen und vielleicht nur Europa beimischen, weil da spiele ich eine ganz andere Wette, dass ich einen Stock 600 noch ein bisschen reinnehme.
Aber das sind dann Nuancen und ich habe in meinem Leben ganz viele solcher Mehrfaktorenportfolios gesehen und die haben alle immer letztendlich funktioniert auf die lange Frist.
Deswegen kann man da akademisch unglaublich viel diskutieren, wie man es genau macht.
Aber so die Herangehensweise, so ein Core-Baustein und dann eben sich so ein paar Sachen noch beimischen, wie es einem gerade gefällt.
Die Beimischung darf natürlich nicht Nasdaq sein, weil dann tue ich sozusagen da, wo ich eh überinvestiert bin, nochmal mehr rein.
Aber wenn man das mit ein bisschen Hirnschmalz macht, dann kann man da ein sehr robustes, planbares Portfolio bekommen.
Muss ich da überhaupt dran irgendwann im Laufe der Jahre, Jahrzehnte oder funktioniert das quasi immer, weil es sich teilweise auch selbst reguliert?
Ja, im Prinzip reguliert sich das schon.
Und halbwegs, ab und zu muss man draufschauen, ob Dinge aus dem Ruder gelaufen sind.
Also ich muss dann die Gewichtung nochmal neu machen, wenn ich feststelle, ich will Small Caps 10% meines Portfolios haben oder 5 und dann gehen die Small Caps laufen über Jahre nicht und nur die großen laufen, dann müsste ich irgendwann sagen, muss ich vielleicht ein bisschen, das meinst du?
Ja, genau.
Und da ist Einfachheit immer gut, nicht zu viele Papiere, weil am Ende kümmert man sich nämlich doch nicht drum.
Also nicht ich, aber der Privatanleger.
Das stimmt, das stimmt.
Also lieber simpel halten.
Jetzt bist du, glaube ich, ein Freund davon zu sagen, dass die KI die kleineren Unternehmen eigentlich bevorzugt, weil die jetzt plötzlich durch die KI Möglichkeiten bekommen, die bisher nur große Unternehmen hatten.
Und andere würden aber sagen, nee, nee, nee, Moment mal, in der KI-Welt zählt Größe ja, weil ich dann viel mehr übernehmen kann, weil ich die Regulierung viel besser stemmen kann, wenn ich groß bin, weil ich als Großer irgendwie ans Kapital rankomme.
Erklär uns mal, warum du glaubst, dass die Small Caps unbedingt in jedes Portfolio gehören, weil sie die Profiteure von KI sind und wir nicht noch eine Verstärkung der großen Titel haben.
Also aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit habe ich ja relativ viel Kontakt mit Unternehmen, auch mit mittelständischen Unternehmen und habe so ein bisschen Einblick, was da jetzt intern gerade so an Planungen läuft.
Und dann sieht man eben, also...
vielleicht noch vorweggeschickten Unternehmen ist ja immer in einem internationalen Wettbewerb.
Das heißt, eine deutsche Bank oder eine Commerzbank kann sich nicht frei entscheiden, wie sie mit KI ihren Overhead abbaut, mit diesen riesigen Compliance-Abteilungen und internen Abteilungen.
Die kann sie da nicht frei entscheiden, weil wenn HSBC 20% abbaut und sie bauen nichts ab, dann haben sie den Anschluss verloren.
was die Kosten angeht.
Und insofern, in diesem internationalen Wettbewerb ist es halt jetzt sehr interessant, schon mal zu sehen, wie flexibel können in welchen Räumen, Wirtschaftsräumen die Unternehmen agieren.
Und dann ist ein ganz wichtiges Thema natürlich der Kündigungsschutz.
Inwieweit darf ich das Personal eigentlich einfach anpassen?
Also es soll nicht unmöglich klingen, aber aus der Unternehmensperspektive macht das halt einen riesen Unterschied, ob ich von jetzt auf gleich die neuen Personalanforderungen umsetzen kann wie ein amerikanisches Unternehmen.
Oder ob ich dreijährige Abfindungspläne brauche, die sozialverträglich sind, wie ein deutsches Unternehmen.
Und aus dieser Perspektive gibt es halt zwei Gewinner, die sich abzeichnen.
Das sind einmal die in diesen flexiblen Wirtschaftsräumen, in den wirtschaftsliberalen Räumen, da gehört auch die Schweiz dazu übrigens.
Natürlich viele asiatische Länder, aber auch kleine Unternehmen.
Kleine Unternehmen sind ja hier viel flexibler noch aufgestellt.
habe ich den Eindruck, passiert auch jetzt schon viel mehr bei der Frage, wie kann ich mit KI mein Unternehmen neu erfinden.
Gut, das wäre jetzt, also du würdest jetzt...
gucken, okay, kleine Unternehmen.
Und bei den Wirtschaftsräumen würdest du dann sagen, naja, da ist Europa mit den etwas starren Kündigungsschutzregeln beziehungsweise in Dänemark, das ist glaube ich auch liberaler, aber die meisten Länder Europas, würdest du sagen, die müssen dann da eher schlecht dastehen und dann würdest du da eher untergewichten, weil du eben noch sagtest, Mensch, Stock 600 würde ich nehmen, wäre doch auch ganz cool.
Das wäre dann die falsche Wette oder habe ich irgendwas übersehen?
Naja, die sind ja eh schon untergewichtet.
Also das hat ja jetzt schon auch Einfluss auf die Firmenwerte, die sind ja eh schon untergewichtet.
Wie tief sollen die noch fallen?
Also das will ich gar nicht, ich will jetzt nicht sagen, dass ich da ein Insiderwissen habe.
Ich meine nur, Kleinunternehmen, Großunternehmen, es geht um die Flexibilität, sich an die neuen Chancen anzupassen.
Da eben Kleinunternehmen gut und dann Wirtschaftsräume, die das ermöglichen.
Und so wie Deutschland oder Frankreich und Italien da aufgestellt sind, da kann einem Angst und Bange werden.
Natürlich ist das jetzt auch nicht so dramatisch, weil dann baut halt BMW seine neuen Autos in Ungarn.
Die müssen sie ja nicht in Deutschland bauen.
Aber es kann einem für die deutschen Standorte bange werden.
Okay, aber trotzdem ist ja, wenn man jetzt guckt, der DAX gar nicht so schlecht gelaufen.
Acht Prozent jetzt mittlerweile in diesem Jahr, nach dieser Woche, die ja sehr positiv war.
Die Anleger sehen die das noch nicht?
Oder würdest du sagen, nee, man sieht das schon, weil die Bewertungen in Europa viel niedriger sind im Vergleich zu Amerika?
Oder wird da noch was eingebaut in die Kurse?
Die Bewertung vom DAX ist halt auch so wahnsinnig niedrig.
Das muss man halt immer dazu denken.
Und relativ gesehen zu den Unternehmensbewertungen für gleichbare Unternehmen in den USA ist der DAX halt auch super billig gewesen.
Und jetzt ist er halt nicht mehr super, super billig, sondern nur noch super billig.
Aber da steckt jetzt nicht so eine richtige Euphorie drin für den deutschen Markt.
Und klar, ich meine, eins zeichnet sich auch ab, wie am Anfang habe ich schon erwähnt, wer dann wirklich die Gewinne einstreicht von KI, das ist ja noch gar nicht so ganz klar.
Vielleicht gibt es chinesische Unternehmen, Open-Wated-Modelle bieten, die ein Unternehmen wie Siemens einfach sich selbst mit einer eigenen Infrastruktur in den Keller setzt.
Und in einem solchen Szenario, was nicht unrealistisch ist in vielen Branchen, zählt vor allem, wer hat eigentlich die Daten.
Und da gäbe es halt Branchen, wo Deutschland ganz exzellent aufgestellt wäre.
Und dann auch, wenn es zur Schnittstelle zur Robotik geht, gäbe es halt Unternehmen in Deutschland, die ganz exzellent aufgestellt wären.
Also wir müssen dieses KI-Spiel nicht komplett verlieren, nur weil wir kein eigenes Modell mehr haben und weil auch die Rechenzentren hier nicht vernünftig betreibbar sind, aufgrund der Energiekosten.
Aber trotzdem, diese Betrachtungen, der DAX hat jetzt 8% gemacht, der DAX ist ja immer noch absurd billig.
Und das hat Gründe.
Okay, also du würdest sagen, da muss man jetzt nicht, weil du jetzt...
relativ skeptisch warst für die Transformation der Deutschland AG, also des Gesamten, würdest du nicht sagen, an der Börse ist das ohnehin schon eingepreist, also da muss man jetzt nicht irgendwie noch extra was machen, sondern du sagst, das ist schon drin, das ist schon so und damit ist auch okay.
Also du würdest sagen, die Börse hat das schon.
Genau, davon kann man ausgehen, dass so diese ganzen Banalitäten, über die so gesprochen wird, also alles, was über den Bloomberg-Ticker lief, ist fünf Sekunden später eine Banalität.
Also muss man den Wirtschaftsmarkt sehen.
Und da darf man davon ausgehen, dass das bei den Unternehmensbewertungen schon drinsteckt.
Da kann ich jetzt nichts mehr gewinnen, indem ich mir große Gedanken mache.
Das Einzige, wo ich was gewinnen kann, der Einzige, Free Lunch, ist Diversifikation.
Und da kann ich halt sehen, dass bestimmte Währungsräume oder Wirtschaftsräume jetzt extrem unterrepräsentiert sind in meinem Portfolio und kann da die Gewichtung anpassen.
Aber das hat jetzt nichts damit zu tun, dass man sozusagen unterstellt, die Marktpreise wären falsch.
Jetzt hat man ja gesehen, China in dieser Woche ist relativ gut gelaufen.
Der Markt ist ja seit Jahren irgendwie schlecht gelaufen.
Würdest du da auch sagen, möglicherweise?
wird da eine Aufholbewegung stattfinden.
Da könnte man ja auch sagen, naja, wenn jetzt Amerika mit der KI langsamer wächst, weil sie weniger Rechenzentren haben und dann könnte China vielleicht noch schneller wachsen, weil die haben diese Probleme nicht, die haben viel mehr Energie und wenn die meinen, da wird ein Rechenzentrum hingestellt, da wird nicht lange überlegt, sondern es wird einfach gemacht.
Ist das vielleicht dann ein Vorteil in dieser Welt oder wie würdest du das sehen?
China ist halt ein sehr politischer Markt.
Also da dürfen wir eigentlich nicht mehr von der freien Marktwirtschaft sprechen.
Da verschwindet ja auch mal ein CEO für drei Monate.
Und das ist kein Einzelfall.
Ich glaube, dass China jetzt so sich ganz gut wiederholt hat, lag daran, dass ja vor einem Jahr, vor zwei Jahren, was war das große Thema, Holger?
Nando, erinnert ihr euch noch?
Dass China jetzt Taiwan angreift.
Ach so, das stimmt, ja.
Jeder Risikomanager hat gesagt, oh, Taiwan, China, da müssen wir schauen.
China hat es angekündigt, alle Vorbereitungen laufen.
Wenn das eintritt und wir haben es nicht berücksichtigt im Portfolio, dann werden wir alle den Kopf kürzer gemacht.
So, jetzt im Moment denkt man sich, okay, selbst trotz Ukraine-Krieg, trotz Iran-Krieg macht China nichts, außer dass sie einen hohen Militär nach dem anderen verhaften wegen Korruption oder sonst was.
Offensichtlich sind die doch jetzt nicht so...
Willig da einen Konflikt eskalieren zu lassen.
Und dann sagt man, ja gut, dann kann man sie wieder normal gewichten und zack, gehen die Kurse wieder nach oben.
Aber ich glaube, ich habe auch kürzlich erst wieder diese Diskussion gehabt.
Das China-Taiwan-Thema, nächstes Jahr werden wir wieder darüber diskutieren, vermute ich mal.
Und dann geht es wieder...
Ohne, dass wirklich was passiert.
Also, dass wir irgendwie dann eine Veränderung der Lage eigentlich hätten.
Aber das ist halt auch sehr intransparent, ehrlich gesagt.
Ja, aber das Risiko ist ja massiv.
Das ist Russland-Risiko.
Du hast deine Aktien, die non-valuers sind, die in deinem Depot liegen und du kannst dir nicht mehr handeln im Zweifelsfall, oder?
Das ist doch das Risiko.
Ja, und stell dir vor, du bist Portfolio-Manager und es stand ja in der Zeitung.
Es stand ja überall in der Zeitung, dass China angekündigt ist und dass sie das vorhaben während der Amtszeit noch von Xi Jinping.
Und du hast nichts gemacht.
Ich meine, wie willst du das jemandem mal klären?
Das ist schwierig, da hast du recht.
Aber da könnte man ja als agnostischer Investor, der einfach sagt, ich bilde die Welt nach Market Cap oder nach anderen Faktoren ab, könnte ich ja sagen, ich bilde das jetzt so ab und kann da einen Vorteil draus ziehen, oder?
Naja, Market Cap hat es dann berücksichtigt, weil eben viele Leute unterinvestiert sind und dann, genau, ist halt der Anteil von China im Portfolio geringer geworden und jetzt sagt man, ah, das Risiko offensichtlich habe ich übertrieben.
Jetzt kriege ich eins auf den Deckel, weil China gut performt hat und ich als Portfolio-Manager war nicht dabei.
Das heißt, warum warst du eigentlich nicht dabei?
Genau, jetzt wird es halt wieder höher gewichtet und dann steigt die Marktkapitalisierung und die Preise wieder und nächstes Jahr wird die nächste Sau durchs Dorf getrieben.
Das heißt aber auch, dass ich langfristig nicht viel erwarten brauche als europäischer Anleger, als deutscher Anleger von China, weil ein Jahr wird sie saugetrieben und dann wird sie wieder nicht getrieben.
Also da kann ich höchstens traden.
Ja, aber der ist halt eine wahnsinnig dynamische Wirtschaft.
Die muss ich schon im Portfolio haben.
Also ich sehe schon, ich liefere euch lauter enttäuschende Antworten heute.
Nein, nein, nein, gar nicht.
Du lieferst sehr gute Antworten.
Die Leute wollen ja auch, es wäre ja auch noch schöner, wenn du sagen würdest, also wisst ihr was, China ist so und so viel untergewichtet, da muss man jetzt das machen, Amerika hat das machen.
Also wenn du so einen wissenden Eindruck machst, du bist ein Skeptor, du weißt, dass du wenig weißt und du sagst aber wenig, ich weiß zumindest was von Portfoliozusammensetzung und deswegen würde ich euch das und das so raten.
Außerdem geht es um ökonomische Zusammenhänge und Risikogewichtung und Abschätzung.
Hype haben wir genug in den letzten Tagen, Wochen, Monaten gehabt, werden wir wahrscheinlich auch wieder haben.
Also von daher da nüchterne Einordnungen.
Ist da ganz gut.
Jetzt würde mich mal interessieren, wenn wir uns die Marktverfassung angucken, da sieht man jetzt viel häufiger, dass einzelne Aktien, da hat eine Alstom eine Gewinnwarnung, auf einmal geht die 30 Prozent runter.
Oder wir sehen andere Aktien, große Aktien, die irgendwie mal eine gewisse Enttäuschung haben.
ServiceNow ist der Auftragseingang nicht ganz so großartig, minus 30 oder andere Aktien.
Diese Bewegungen sind total krass geworden.
Irre würde man fast sagen.
Jetzt könnte man auf der anderen Seite sagen, das ist halt efficient market hypothesis.
Da wird eben sofort neue Informationen eingepreist und dann ist halt auch ein Unternehmen, wenn ich denke, da wird in der Zukunft vielleicht weniger verdient, dann auch 30 Prozent im Gegenwartswert weniger wert und dann wird das sofort eingepreist.
Ist es das oder ist es eine andere Marktstruktur, weil immer mehr passives Geld da ist und dann...
über vielleicht schon geringeres Volumen auf einer anderen Seite mehr Volatilität reinkommt?
Oder was kannst du da beobachten?
Warum ist das gerade so anders oder so krasser als früher?
Ja, es ist wirklich krass wie Blutschips bei einer schlechten Marktinfo gleich mal 20 Prozent nach unten rauschen.
Es ist wirklich krass.
Aber das liegt eben genau daran, dass bei dieser Unternehmensbewertung so wahnsinnig viel unsicherer zukünftiger Cashflow relevant ist und da kleine Veränderungen über den langen Zeithorizont gleich zu einem komplett anderen Unternehmenswert führen.
Also das ist schon dem geschuldet, dass da so viel Spekulation in die Zukunft auch ist, wie die Zukunft jetzt dann aussieht.
Aber ich möchte noch auf einen Punkt hinweisen.
Es hieß doch immer, da jetzt die ETFs so wahnsinnig dominant werden und alle eh nur noch ein MSCI World machen, muss doch alles immer gleichförmiger werden.
Komisch, ist nicht der Fall, oder?
Hast du eine Begründung?
Naja, man kann ja sagen, es läuft schon irgendwie in einer gewissen Art und Weise gleichförmig, aber Einzelbewegungen sind größer.
Also gleichförmig heißt, es gibt ja diesen berühmten Wichs, der relativ...
also in der Oberfläche relativ nur gering gestiegen ist und dann gab es diesen Wix für Einzelwerte und der war wahnsinnig hoch.
Und diese Differenz zwischen dem einen und dem anderen zeigt ja, dass bei Einzelwerten wahnsinnige Volatilität ist, aber der Gesamtmarkt doch ganz lauschig sich verhält.
Und das könnte man ja sagen, das ist so, dass das Gesamte irgendwie gleichförmig läuft, also ETF-mäßig und bei Einzelwerten.
Da steht keine Liquidität mehr dagegen, weil es einfach normale passive Liquidität nur noch gibt, die einfach stumpf was abbildet und nicht mehr gegenhält, wenn irgendwie was nach oben oder unten übertrieben wird.
Wäre das eine Erklärung?
Nee, weil die Hypothese war ja, dadurch, dass auch immer mehr große und institutionelle Investoren einfach einen S&P 500 kaufen mit dem amerikanischen Markt, weil den kriegst du ja inzwischen für drei Basispunkte steueroptimiert.
Also warum sollte selbst ein Großinvestor, wenn er den amerikanischen Markt mitnehmen will, sich noch ein großes Thema draus machen?
Also da immer mehr Investoren den S&P 500 einfach nehmen für den amerikanischen Markt, können die ja, wenn sie Über- oder Untergewichten jetzt nur den komplett kaufen und verkaufen.
Also hätten sich die Einzelwertschwankungen und die Marktschwankungen annähern müssen.
Und das hat man immer befürchtet, dass wenn der Indexmarkt zu stark wird, Also die Institutionellen, die gehen in der Regel nicht in ETFs, sondern in Indexfonds, aber es bleibt der MSCI World oder der S&P 500, dass das den Markt komisch neu aussortieren wird, dass Research auf Einzelwertebene gar keinen Sinn mehr macht.
Und da finde ich schon bemerkenswert, dass man das überhaupt nicht sieht.
Und im Moment ist eben gerade wieder so eine Phase, wo man sieht, wo man eben den gegenteiligen Effekt sehen kann.
dass die Einzelwahrt-Volatilität gerade zu hysterisch geworden ist, selbst bei Blutschips.
Genau.
Aber trotzdem, wenn ich mir aktives Management anschaue, kriegen die es ja trotzdem nicht hin, den Markt zu schlagen.
Also müsste man ja sagen, es wäre ja eigentlich die perfekte Welt, den Markt zu schlagen.
Und dann stellst du fest, geht doch nicht, oder?
Das muss man auch differenzierter sehen.
schwergewichtigsten Unternehmen in den Indizes zufällig auch die sind, die am besten laufen, dann hat der aktive Manager deswegen keine Chance.
Aber nehmen wir mal den deutschen Aktienmarkt und Portfolio-Manager, die aktiv Deutschland-Portfolios gemanagt haben.
Da hieß es, lange, lange, lange in Deutschland funktioniert es, da ist aktives Management besser als der DAX 30.
Woran lag das?
Das lag daran, dass in Deutschland eben lange, lange Jahre der MDAX und der SDAX besser liefen als der DAX.
Das heißt, es gab so eine Size-Prämie, nennt man das im Mehrfaktorenmodell.
Und damit hat der durchschnittliche aktive Portfolio-Manager, der eben vor allem auch kleine Werte und mittlere Werte höher gewichtet als jetzt ein marktkapitalisierender Index, hat dann eine Outperformance erzielt.
Das war überhaupt keine Stockpicking-Leistung oder Timing-Leistung.
Das war eine Faktorprämie, die halt da war.
Und jetzt haben wir halt gerade nach Corona sechs Jahre, wo es überhaupt keine Faktorprämie gab, außer Momentum.
Das Größte wurde noch größer.
Und deswegen ist es so extrem abgehoben.
Gerade in Amerika, der S&P 500, der wäre wirklich nicht schlagbar.
Egal, was ich beigemischt habe, je weniger ich die Magnificent Seven hatte, umso mehr habe ich verloren gegenüber der Benchmark.
Aber genau, ich würde...
Ich würde dieses aktive Management jetzt nicht zu einseitig betrachten.
Ein Problem ist halt oft die sehr hohen Kosten, gerade wenn Privatanleger in aktives Management gehen wollen.
Aber im institutionellen Umfeld ist der Kostenunterschied ja gar nicht so groß.
Und ja, da ist also der Sonnenschein im Moment über den marktkapitalisierten Indizes, der ist auch atypisch, wenn man es immer in sehr langen Zeitraum sieht.
Das heißt, du meinst, dass diese Entwicklung...
sich auch wieder verändern kann.
Weil gefühlt haben wir jetzt, also wir haben jetzt gerade das Gefühl, dass das fast ein Stein gemeißelt ist, das aktives Management.
Also wir gucken natürlich aus Privatanlegersicht drauf, das ist klar, das sind quasi unsere Hörer.
Aber du sagst, nee, nee, das wird sich auch wieder ändern.
Hat sich immer wieder mal verändert in die eine und die andere Richtung.
Also die ETFs, die waren ja wirklich ein Traum, als der Privatanleger noch 2% Assets an Vieh zahlen musste im Jahr und vielleicht sogar noch einen Ausgabeaufschlag.
Und plötzlich konnte er es für ein halbes Prozent ohne Ausgabeaufschlag in den Aktienmarkt breitgesteuert investieren.
Großartig, wunderbare Weiterentwicklung.
Aber jetzt mischt sich das ja.
Also es gibt ja aktive ETFs, dann gibt es Indexfonds, die keine ETFs sind, aber jetzt auch für Privatanleger investierbar.
Und es mischt ja eh gerade das Feld.
Und ich finde, das ist eine schöne Bereicherung und ich finde, sehr viele dieser aktiven Konzepte haben auch Hand und Fuß und die Preisunterschiede, die liegen dann ja nur noch im Promillbereich.
Und ja gut, dann werden wieder Marktphasen kommen, dann werdet ihr Journalisten schreiben.
Die und die haben es besonders gut gemacht und wenn wir uns das dann anschauen aus der Portfolio-Management-Perspektive, war es halt häufig nur eine Faktorprämie, die wieder gezogen hat.
Und nicht ein genialer Fondsmanager, aber trotzdem funktioniert es halt.
Naja, die Überschrift ist halt auch schöner, als würde man drüber schreiben, die Faktorprämie war schuld, beruhigt euch alle wieder.
Aber wenn du sagst, es gibt einige Aktive, die dir gut gefallen, hast du sowas, wo du sagst, den habe ich zuletzt gesehen, das ist ja ein cooler, aktiv gemanagter ETF oder was auch immer.
Gibt es da was?
Da sage ich jetzt nichts.
Du kannst ja auch einen eigenen, du kannst auch einen eigenen sagen.
Ich habe hier einen, der ist großartig und der hat jetzt vielleicht in den letzten Jahren das gemacht oder das.
Kannst du gerne, also jeder, also es gibt schon Leute, die haben noch in ihrer Vorstellung ihren Büchertisch aufgebaut und ihre Produkte schon gezeigt.
Da bist du noch bisher relativ, du hast bisher nur gesagt, dass du Berater bist und dass du aus Mathematiker in den Finanzmarkt bist.
Du darfst dir wirklich auch trommeln, also du kannst gerne sagen, mein Depot ist das.
hat jetzt vielleicht in den letzten Jahren nicht so funktioniert oder hat funktioniert und sag es einfach, bitte.
Also meine Portfolios, bei denen ich mit in der Verantwortung bin, die funktionieren alle.
Das ist nur am Rande und die finde ich natürlich gut, sonst würde ich die anders machen.
Aber wenn ich wirklich einen nennen darf, auf den ich besonders stolz bin von der Konstruktion her, wie baue ich denn einen Small Cap Index?
Das ist ja eine ungelöste Frage, weil da habe ich ja nicht ein Cap-Modell, wo ich über Marktkapitalisierung gehen kann, dann bin ich ja kein Small-Cap-Index mehr.
Also was macht man dann?
Gleichgewichtung?
Solche Sachen.
Und der wirkliche Witz an Small-Caps ist aber, dass sie dynamischer und innovativer sind als Großunternehmen.
Und wir haben einen Small-Cap-Index entwickelt, der die Unternehmen gewichtet nach...
Also ein Faktor für die Gewichtung die Patentaktivität der letzten drei Jahre war.
Und der ist jetzt seit zwei Jahren investierbar.
X-Trackers hat ein ETF drauf aufgelegt.
X-Trackers World Small Cap GTI, Green Transition Innovators.
Und der liefert eine super Outperformance.
Und wenn wir uns das gegenüber den anderen Small Cap Indizes, wenn wir uns den anschauen, wo die Outperformance herkommt, Dann sehen wir auch gerade, ja genau, es sind immer die Unternehmen, die gerade in ihrer Patent-Pipeline irgendwas hatten, was jetzt gerade nach oben zieht.
Das wissen wir natürlich alles, Andreas, weil wir haben ja den Lukas von Reuss.
Mit dem machst du das ja zusammen, glaube ich.
Das ist quasi euer gemeinsames Projekt.
Also ihr als Top-Finanzjournalisten wisst es eh.
Aber ich wollte es halt mal gesagt haben.
Nein, aber ich wollte nur sagen, also das ist tatsächlich spannend, weil wir hatten ja Lukas hier auch schon zweimal, glaube ich, bei uns im Podcast und von daher ist es ein Ansatz, der ja auch viele Hörer interessiert hat und interessiert, der Patenteansatz.
Ja, und wir freuen uns jetzt schon, dass es so zieht, weil es...
auch eine Möglichkeit ist, so ein Artikel-8-Produkt dann zu machen, also Nachhaltigkeitsfonds zu machen, weil ich kann ja die grüne Patente noch höher gewichten als die normalen und dann komme ich in so einen Bereich rein.
Und das ist etwas, wo wir jetzt, wir haben jetzt erst zwei Jahre, das ist noch nicht so lang, aber da haben wir noch viel Freude, glaube ich, an dieser Methodik.
Und da habt ihr sogar den MSCI World geschlagen.
Ich habe mir das mal draufgeholt.
Ihr habt 30,9 gemacht und der MSCI World nur 20,7.
Jetzt müssen wir natürlich Small Cap eigentlich dagegen, ja, ich weiß, ich habe die falsche Bandmark genommen, aber die meisten sagen, mein MSCI World ist besser gelaufen.
Und das können die Leute jetzt schon mal nicht sagen.
Aber das ist reiner Zufall.
Das ist reiner Zufall.
Du musst ihn vergleichen mit dem MSCI World Small Cap.
Okay, und da seid ihr auch bei?
Okay, MSCI Small...
Das ist auch schon mal sympathisch.
Indy Heuger, da sehen wir zu gut aus.
Du musst es mit einem faireren Benchmark vergleichen.
Da gibt es gar nicht so richtig.
Da gibt es ganz viele.
Das sieht ja wirklich misslich aus.
Der ist ähnlich.
Und da habt ihr auch outperformed.
Sehr gut.
Ja, so 12 Prozent oder so.
Ich sage es, es sind 11 Prozent.
Genau, 11 Prozentpunkte.
Zumindest sagt der Bloomberg das jetzt hier.
Aber man muss natürlich auch nochmal sagen, alles was über den Bloomberg-Ticker läuft, ist fünf Sekunden später bereits eine Banalität.
Stimmt, ist jetzt eine Banalität.
Das haben wir jetzt auch gelernt.
Da zahlen wir ziemlich viel für Banalitäten.
Das ist natürlich misslich.
Jetzt wäre die Frage, kann man den auch in sein Altersvorsorge-Depot machen?
Ist der in der richtigen Risikoklasse oder ist euer Small Cap, kannst du ihn nicht beimischen.
Aber sein Altersvorsorge-Depot kann man ja selbst zum Manager werden und sich selbst ein...
Depot zusammenstellen.
Und ist der in der Risikoklasse drin, dass man das machen darf?
Ja, der ist in der Risikoklasse drin, aber das sind ja jetzt dann auch noch komplexe Verhandlungen der Depotbanken, welcher ETF-Anbieter was bietet, dass er da rein darf und so.
Da bin ich jetzt nicht auf dem Laufenden, wo was wie zulässig ist.
Aber es ist ein Small-Cap-Index, das heißt, es ist eine ganz, ganz tolle Beimischung.
Aber der Kern sollte schon im Large-Cap-Bereich bleiben, das auch noch als Einschränkung.
Gut, klar, aber zumindest da kann man noch eine Beimischung machen.
Okay, da haben wir schon mal eine gute Idee.
Trotzdem die Frage noch, was ist jetzt passiert, dass wir diese irren Volatilitäten sehen?
Du hast gesagt, da wird eine Zukunft, die unsicherer ist, gehandelt.
Auf einmal ist die Zukunft eine ganz andere und dann wird das gemacht.
Aber es muss ja jemand sein, die ETFs sind es ja nicht, der jetzt diese neue...
Vermessungen der Welt dauerhaft durchführt und wer sind denn die Akteure, die dann auf einmal diese Aktien so stark bewegen?
Und kann ich da vielleicht als Kleinanleger irgendwie einen Vorteil daraus ziehen, dass die vielleicht überziehen in beide Richtungen oder sich dann vielleicht, wenn es zu weit nach unten geht, auch mal eine Gegenwette machen kann oder wenn es zu weit nach oben geht auch mal oder hast du da irgendwas beobachtet?
Ja, ich verstehe da eine Frage.
Wenn so ein super Blutschip wie Alphabet 20 Prozent einbricht, Dann juckt es einem als Privatanleger natürlich zu sagen, jetzt komme ich.
Ja, genau.
Verstehe ich vollkommen.
Manchmal geht es gut, manchmal nicht.
Okay, gut.
Ich habe es verstanden.
Danke.
Du hast die Antwort sehr schnell gegeben.
Aber weißt du, wer jetzt, wer derjenige ist, der das verursacht hat, diesen krassen Einbruch?
Also wer sind diese Akteure?
Sind das dann so Quant-Modell-Onkels, die das machen und dann fliegt da alles raus?
Oder sind das irgendwie Hedgefonds?
Oder wer ist dafür verantwortlich?
Also das ist schwierig, eine universelle Aussage zu treffen, weil es nicht immer gleich ist.
Aber was natürlich schon tatsächlich so ein Phänomen ist, dass wir sehr viele Quant-gesteuerte Portfolios inzwischen haben, wo eben über KI oder sonstige, Systeme, neue Informationen direkt in Transaktionen überführt wird, um möglichst schnell zu sein.
Und dass dadurch relativ schnell dann eine Bewegung in der Aktie sichtbar ist, die dann andere Systeme wieder animiert, auch etwas zu tun.
Und bis dann der erste Mensch drauf schaut und sagt, okay, jetzt mache ich auch was, dann entstehen also manchmal schon extreme Aus-, also extreme Exzesse.
Und die Auslöse dieser Exzesse waren keine Menschen, das kann man schon sagen.
Aber da könnte ich als Mensch sagen, da kommt doch das Gefühl, was du auch bei AlphaSepad so schön beschrieben hast.
Als Mensch sehe ich da was, dass die Maschine vielleicht übertrieben hat.
Aber hat sie übertrieben?
Oder ist die Maschine einfach nur effizienter, was wir als Menschen früher, wofür wir eine Woche gebraucht haben, um eine Aktie abzuverkaufen, weil wir uns nicht vorstellen könnten, dass was von heute auf morgen 20 Prozent billiger ist, wenn es so groß ist.
Das sagt die Maschine viel unemotionaler Alter.
ist 20 Prozent billiger, wird sofort gelöst.
Ja, wie gesagt, manchmal geht es gut.
Ich würde sagen, bei Unternehmen, die ein sehr gutes Geschäftsmodell haben, da würde ich eher sagen, da kann man solche extremen Kursschwankungen schon mal ausnützen und für sich selber einen kleinen Trade machen.
Bei Unternehmen, die auf wackeligem Beinen stehen, das sieht man zum Beispiel eben am Kreditrating.
Also bei Unternehmen, die ein schlechtes Kreditrating haben, da wenn es einen Einbruch gibt, dann kann es einfach nur der Vorbote für die Insolvenz sein.
Davon würde ich es ein bisschen abhängig machen.
Also es gibt ja nicht wenige Unternehmen, die ein relativ schlechtes Kreditrating haben, die am Aktienmarkt trotzdem noch ganz gut reüssieren.
Aber wenn da dann jetzt irgendwas schiefläuft und die...
Die Refinanzierungskosten schießen noch weiter in die Höhe für das Fremdkapital, dann funktioniert das halt alles nicht mehr.
Und dann ist halt auch so eine Aktie schnell mal bei Null.
Jetzt hätte ich eine Aktie, die ein Kollege in großem Stile hat, das ist Vonovia.
Und da hat man immer diesen Net Asset Value und man hat die Zinskosten aber und die notiert ungefähr zwischen 50 und 60 Prozent unter ihrem Immobilienwert.
Würdest du da irgendwie sagen, hat auch jemand übertrieben oder würdest du sagen, die kapieren halt, dass in Deutschland mit Vermietung nicht mehr so viel zu holen ist und dass der zukünftige Cashflow doch nicht so optimistisch sein kann, weil man die Mieten nicht so erhöhen kann, beziehungsweise die Neubauaktivität vielleicht niedriger ausfällt und man gar nicht solche hohen Einnahmen dann hat, wie vielleicht bisher geplant sind und dass es deswegen gerechtfertigt ist.
Und wenn das so weit unter ihrem Net Asset Value notiert, dann wird schon irgendwann, muss man die Immobilien, die sie vielleicht haben, neu bewerten, weil einfach da weniger Cash rauszuholen ist, weil die Mieten nicht so steigen können?
Oder was würdest du bei so einem Fall sehen?
Also ich halte Vonovia für eine der spannendsten Aktien überhaupt, die du da rausgepickt hast.
Natürlich gibt es da ganz viel jetzt diese politische Diskussion, Enteignung, Verstaatlichung.
Meiner Meinung nach undenkbar, aber vielleicht bin ich da zu optimistisch.
Also aus verschiedenen juristischen Gründen undenkbar und auch aus politischen Gründen undenkbar und auch für den Wirtschaftsstandort undenkbar.
Also ich halte Vonovia aus zwei Gründen für spannend.
Auf der einen Seite ist es ja Cashflow pur und Qualität und die jetzige Bewertung ist halt schon eigenartig, sage ich mal.
Gut, jetzt haben sie eine hohe Verschuldungsquote, aber da würde jetzt auch ein Rückgang der Inflation wieder guttun für die Refinanzierungskosten.
Auf der anderen Seite ist Vonovia ja wirklich mal ausnahmsweise keine KI-Story.
Und so viele Aktien findet man gar nicht mehr, die keine KI-Story sind.
Und um nicht alles auf die KI-Story zu setzen, tut dann so eine Aktie auch gut im Portfolio.
Also keine Anlageempfehlung, aber Vonovia ist, da ist natürlich ein großes Potenzial drin.
Befreit von KI in jeglicher Art.
Obwohl, die können sogar KI ja einsetzen und können damit sogar wahrscheinlich noch billiger managen, die ganzen Bestände.
Das könnte ja sogar ein positiver KI-Fall sein als Einsatzgebiet.
Ein guter Finanzjournalist macht aus allem eine KI-Story.
Ja, aber das ist ja dann kontraproduktiv wieder, Herr Holger, gerade.
Nein, so positiv.
Haben wir ja mehr Pure Place als Bonovia.
Okay, dann ist die Idee auch kaputt, schade.
Nee, aber hast du noch mehr solche Aktien, wo du sagst, da ist irgendwas, was dich fasziniert, wo du sagst, ein besonderes Profil?
Ja.
Nee, ich will wirklich keine Einzelwerte nennen.
Du hast ja schon angefangen jetzt, Andreas, komm.
Aber es ist auf jeden Fall ein Thema, was viele Investoren im Moment herumtreibt, dass sie sagen, okay, die ganze KI-Story ist ja schön und gut, aber die ist einfach zu dominant in meinem Portfolio.
Was gibt es eigentlich noch daneben?
Und dann findet man nämlich gar nicht so wahnsinnig viel.
Viele Leute haben gesagt, Apple fanden die Leute geil.
Aber das war auch so die Anti-KI-Wette.
Vielleicht hast du eine Branche noch.
Ich habe ihn, glaube ich, gerade unterbrochen.
Er hatte gerade so ein Unternehmen nennen wollen.
Du hast jemanden unterbrochen?
Das kann ich mir nicht vorstellen.
Und ich habe Apple reingeplärrt und er hat nicht weitgesprochen.
Sag mal, was war deine Idee?
Das war super, aber jetzt ist mir wieder entfallen.
Aber vielleicht...
Aber vielleicht eine Branche?
Wer will es über die Branche an, Andreas?
Nee, der Andreas will nur, dass ich wieder einen Shitstorm kriege, dass ich wahrscheinlich den Verzehnfahrer hier verhindert habe durch meinen Reingeplärer.
Holger, ich verspreche dir Folgendes.
Wenn wir nächstes Jahr wieder ein Interview führen, dann sage ich dir, was ich vor einem Jahr empfohlen hätte, okay?
Oh nee.
Empfehlungen haben wir sowieso nicht, wir haben hier nur Ideen.
Das muss man ganz klar sagen.
Es sind Ideen und jeder muss die Idee, die auch der Andreas hier hat, sich vorher angucken und sehen, ob die mit seinem eigenen Risikoprofil zusammenhangen und muss sich selbst nochmal prüfen.
sie kauft und kann nicht sagen, der Andreas hat doch gesagt.
Das war nur nochmal der Wahrheit her.
Ich habe noch eine Idee, wie wir dich vielleicht kriegen, Andreas.
Vielleicht kommen wir nochmal über das Patente-Thema.
Ich meine, das liegt dir doch besonders am Herzen.
Vielleicht so ein besonders innovatives, patentstarkes Unternehmen, wo du sagst, das haben so wenige auf dem Schirm, das muss ich dir aber mal kurz präsentieren, weil das ist so spannend.
Also, dass Moderna jetzt den ersten echten Case hat.
wo eine mRNA-Technologie ein Krebsmedikament hervorbringt, habe ich mit Fachleuten darüber gesprochen.
Und die haben gemeint, ja, wieso, das habe ich doch schon in den Phase 1, Phase 2 Studien gesehen.
Warum ist bei der Phase 3-Studie, die natürlich eine viel größere Aussagekraft hat, jetzt der Kurs um 120 Prozent nach oben gesprungen?
So wahnsinnig überraschend war es doch gar nicht.
Wenn man sich dann so die Phase 1, Phase 2 Studien bei BioNTech anschaut, wundert man sich, dass die so billig ist, die Aktie.
Aber es ist keine Empfehlung.
Ich weiß, wie kontrovers Biontech diskutiert wird und alle sind böse.
Aber wenn ihr mich zwingt, ein Beispiel zu nennen, wo echte Innovation sichtbar ist und man im Kurs noch gar nichts erkennt, dann wäre das ein Beispiel.
Ich habe jetzt auch Rückschläge gehabt, weiß ich alles.
Aber ihr habt mich gezwungen, eine Aktie zu nennen.
Das habe ich eine genannt.
Absolut, unter Zwang.
Das ist Zeuge.
Und heute...
ist sie an dem Tag, an dem wir aufzeichnen, am Donnerstag nochmal 4,6 Prozent günstiger zu haben.
Ist ja fast noch stärker als der Markt.
Jetzt sagen viele, in China werden ganz viele Patente jetzt gemacht, ernsthaft.
Hast du da vielleicht noch irgendeine Sache?
Da gibt es ja auch viele günstige Werte.
Dann sagt jemand, Mensch, dieses Shaopeng, das ist doch so günstig.
Die haben doch ganz viele und die haben doch so Roboter und sowas.
Hast du da noch irgendeinen Wert, wo du sagst, der hat mich auch schon mal so ein bisschen angeschrien?
Also wenn man diese Patent...
Aktivitäten analysiert, dann merkt man, wie cool Deutschland eigentlich ist und wo wir eigentlich stehen könnten.
Weil es ist ziemlich einzigartig, dass in Deutschland in der Breite große Innovation stattfindet.
Also auch Mittelständler haben Forschungs- und Entwicklungsabteilungen und da geht echt was voran.
Das sieht man in der Schweiz, in Österreich, in Norditalien, in Deutschland, auch in Frankreich teilweise.
Und das sieht man zum Beispiel in China überhaupt nicht.
In China Da gibt es halt ein paar Großunternehmen mit enormen Ausstoß an Innovation.
Aber ich finde, es hat nicht die Qualität, wie sie bei uns hat.
Und die Patente, wenn man sich die anschaut, dann muss man die auch oft mit Vorsicht anfassen.
Aber China, natürlich, da geht es total die Post ab.
Das muss man schon sagen.
Eine chinesische Aktie, so weit kommen wir jetzt nicht, dass ich dir noch eine chinesische Aktie nenne.
Okay, aber vielleicht jetzt nur die Deutschen, wenn du sagst, in Deutschland ist doch alles, weil du bist ja sehr kritisch deutschlandgegumereingestellt, haben wir ja auch schon gehört.
Aber wenn du sagst, wir könnten eigentlich viel besser sein und werden unter unseren Möglichkeiten machen, warum auch immer.
Hast du da irgendwas, was Patentekönig in Deutschland, wo du sagst, auch wirklich Patente...
wo Umsätze rauskommen und nicht nur Patente, um irgendwie eine Patentestatistik hochzubringen?
Also die Automobilzulieferer sind besser als der Ruf.
Ob ihnen das was nützt, weiß ich nicht.
Aber das kann ich vielleicht als Abschlussstatement unseres wunderschönen Gesprächs hier noch von mir geben.
Oh Gott, der beendet den Podcast.
Er beendet den Podcast, ja.
Also die Autozuliefer sind besser als die Ruf.
Hast du keine Lust mehr, Andreas?
Ich meine, nach dem Statement, die Autozuliefer sind besser als die Ruf, kann auch wirklich nichts mehr kommen.
Doch, doch, doch.
Da kann man ja durchaus auch nochmal drüber reden.
Das bedeutet, es gibt durchaus, also wir sind uns einig, dass wahrscheinlich nicht alle Autozuliefer überleben werden.
Aber die haben ja große transformative Herausforderungen.
Wir wissen alle warum.
Das bedeutet aber auch, dass du sagst, Die, die sie meistern werden und offenbar haben einige das technologische Potenzial, die könnten dann irgendwie auch die großen Gewinner sein, weil eine Mobilität werden wir ja weiterhin haben.
Mobilität werden wir weiterhin haben und ein Auto wird weiterhin mehr sein als nur eine Batterie, über die alle diskutieren.
Und da gibt es halt schon Segmente, wo Deutschland im Zuliefererbereich sehr innovativ ist.
Auch so ein nicht börsennotiertes Unternehmen wie Bosch ist eigentlich beeindruckend, wenn man sich da die Patentpipeline anschaut.
Also Deutschland wird jetzt auch nicht untergehen, genau, aber die Karten werden halt neu gemischt und da wir alle nicht wissen, wie das Spiel am Ende auszieht, wenn die Karten neu gemischt sind, breit gesteilt.
breit streuen, aber auch Deutschland nicht vergessen im Portfolio.
Das ist gut.
Das finde ich jetzt eigentlich zum Beispiel einen schönen Schluss.
Deutschland wird nicht untergehen und Deutschland nicht vergessen.
Das ist ein sehr schöner Schluss.
Also hast du dich jetzt für den Schluss schon qualifiziert.
Und dann ist ja immer noch das Letzte, also ich noch eine Frage zum Schluss stelle, nach dem Schluss.
Und immer wenn ich den Podcast von der KI irgendwie analysieren lasse, sagt er immer, du hast nach einem zweiten Schluss noch ein weiteres Gespräch geführt.
Wollen wir jetzt nicht machen.
Sag ich dir auch immer.
Und da werde ich immer beschimpft von der KI.
Du bist ein Idiot und journalistisch ist das Schluss.
und mach doch mal lieber einen kürzeren Podcast.
Aber die Frage, wie ihr KI einsetzt oder wie du KI einsetzt und was du schon da gehoben hast für dich persönlich und vielleicht hast du noch einen Megaprompt, den du immer nutzt und wo du einfach so coole Antworten bekommst, dass du selbst zu einem viel clevereren Kapitalmarktbeobachter geworden bist.
Also wir setzen KI intensiv ein in der Firma und wir sind total begeistert, wie wir so ekelhafte Tätigkeiten wie aufsichtsrechtliche Pflichten, Compliance und so weiter, wie wir das jetzt in der Maschine machen lassen können und auch den Verdacht haben, der Empfänger schaut es auch nur noch mit einer Maschine an.
Also so die richtig unangenehmen Tätigkeiten.
Großartig.
Bei den kreativen Fragen bin ich persönlich noch enttäuscht.
Da habe ich immer das Gefühl, wenn ich da eine KI mit dazu nehme, Die hat so das Niveau eines guten Assistenten, aber der einem so halbfertiges Zeug hinlegt.
Und ich hasse es, wenn mir halbfertiges Zeug hingelegt wird.
Und ich dann erstmal eine Stunde darüber nachdenken muss, warum mir das nicht gefällt.
Dann mache ich es lieber gleich selber.
Aber diese Standardtätigkeiten, da kann ich jedem nur empfehlen, für seine eigenen unternehmerischen Tätigkeiten gar keine großen Abteilungen mehr aufzubauen, sondern ein paar Agenten.
Die arbeiten 24,7.
Und haben keinen Urlaub und ein paar Token musst du bezahlen.
Wie hoch ist eure Tokenrechnung im Monat?
Das weiß ich nicht.
Da müsste ich jemanden fragen.
Aber glaubst du, dass es günstiger ist, als das KI bei euch wirklich schon Produktivität gehoben hat?
Ja, auf jeden Fall.
Weil es gibt ja viele, die sagen, nee, die KI ist ja nur, da spielen alle nur rum, aber so richtige Produktivitätsschübe, weil in der Statistik sehen wir es noch nicht so richtig.
Also hat ja mal Thorsten Slock von Apollo sich die S&P 500 Unternehmen angeguckt und hat bisher nur bei den Mag7 was gesehen, aber bei dem Rest noch nicht.
Das müsste man ja, Umsatz pro Mitarbeiter müsste ja steigen und das ist bei euch schon zu sehen.
Nee, aber Holger, das ist eben genau der Punkt.
Dieses KI muss ja in der breiten Wirtschaft einen Vorteil bringen, sonst geht die ganze Story ja nicht auf.
Aber man sieht sie noch nicht.
Und das ist eben das unglaublich Spannende, was in den Märkten jetzt so gejazzt wird.
Was kommt da wann, wo?
Aber die kleinen Unternehmen, wir können damit Kosten senken als erstes Mal.
Umsatzsteiger nicht, aber Kosten senken.
Und das ist ja schon mal die halbe Miete.
Okay, also dann können wir sehen, wenn das im Kleinen funktioniert, müsste es irgendwann auch im Großen ankommen.
Und da sind wir wieder bei der Unsicherheit und mit der Unsicherheit haben wir begonnen.
Dann willst du jetzt mit der Unsicherheit schließen?
Wo wir so schöne Schlusse hatten.
Ja doch, wird der Schluss breit gestreut.
Gegen Unsicherheit hilft immer breit streuen und agnostisch investieren, oder?
Ich meine, das sind doch die beiden Ideen, oder?
Darauf einigen wir uns jetzt.
Ja, ja, da einigen wir uns auf.
Ohne Zwang.
Haben wir uns geeinigt?
Ohne Zwang.
Du weißt, Andreas, wenn du das dritte Mal da bist, bist du zum Stammgast erhoben.
Das ist bei uns so ein, wenn man dreimal da war.
Jetzt muss er performen.
Jetzt kann er nichts mehr daran ändern, ob er eingeladen wird oder nicht.
Wir werden das Feedback von den Menschen...
Aber wir haben ja die Aktie, die er mitbringt beim nächsten Mal.
Stimmt.
Beim dritten Mal.
Er hat uns einen Cliffhanger noch mitgebracht.
Stimmt.
Weißt du noch, welches war, Andreas?
Nicht vergessen, bitte.
Oder schreibst du dir auf.
Es liegt mir auf der Zunge.
Du hast sie auf jeden Fall aufgeschrieben, beim nächsten Mal bringen sie sie mit.
Und wir haben ja noch ein paar Ideen schon hier gehört.
Und der Vonovia Selbsthilfeverein, den wir hier immer mit unseren Geschichten, der hat jetzt auch wieder neues Futter bekommen.
Dem haben wir weitergeholfen.
Das ist doch auch schön.
Das ist doch ein gutes Gefühl, auch für die Menschen, die da investiert sind.
Andreas, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast.
Und wir sind gespannt, wie es weitergeht.
Vielen Dank.
Vielen Dank.
Danke euch beiden und danke an die Zuhörer.
Also ich mag das ja sehr, wirklich dieses Unaufgeregte.
Wir haben es auch schon so angekündigt und genauso war es ja auch.
Und was ich auch wirklich sehr mag, dieses Understatement.
Ich meine, es gibt Gäste, die wir haben, die können es quasi kaum erwarten, ihre eigenen Produkte zu pitchen.
Und jemand wie Andreas Beck, der will es gar nicht.
Also den muss man quasi sagen.
sag doch mal, was sind deine Fonds, was machst du da, kann man das kaufen, wie heißen die und so weiter.
Also das ist, das finde ich immer ehrlich gesagt sehr authentisch und sehr glaubwürdig und dass man das nicht so hoch hängt, zumal die Performance sich ja sehen lassen kann.
Das kommt ja noch dazu.
Also der eine hieß, also wenn ihr den nochmal, vielleicht habt ihr das nicht richtig gehört, das war der X-Trackers World Small Cap GTI.
So, wir können auch nochmal in die Show losschreiben, dann könnt ihr nochmal euch angucken.
Und der andere war das Global Portfolio One.
Und selbst das Global Portfolio One hat jetzt nicht, wenn man die Performance anguckt, liegt die jetzt nicht über anderen.
Aber man muss ja immer angucken, Risiko und Performance, da muss man ja beides angucken.
Da gibt es ja die berühmte Sharpe-Ratio und da liegt er mit seiner Sharpe-Ratio über dem MSCI World.
Das heißt also, für die Rendite, die er...
rausholt, geht ein geringeres Risiko ein und deswegen ist das unser Risiko in die Gesichtspunkten besser als der MSCI World.
So muss man auch immer gucken, solche Sachen.
Also klar gibt es Geschichten, die viel, viel besser abschneiden, aber da hat man auch wahnsinnige Risiken drin und ich habe ja diese Woche sehr gut auch gesehen, was mit meinem Dreifachgehebelten Nasdaq ETF passiert.
Der war ja vor dieser Woche in meinem Portfolio plus 40.
Und dann am Donnerstag war er nur noch plus fünf.
Ich weiß gar nicht, wie er jetzt steht.
Am Freitag hat er wieder ein bisschen zugelegt.
Aber da sieht man halt, welche Schwankung das eigentlich, wie schnell man irgendwie mal eine Performance, die man am Anfang eingesackt hat, gibt es mal zwei schlechte Tage und zack, ist es schon wieder weg.
Und deswegen muss man eben immer auch die Schwankungen mit anberechnen, deren Risiko darstellt.
Eine Sache nehme ich noch mit und zwar sehr, sehr, sehr konkret und da werden wir alle was von haben, nämlich unsere Eigenkapitalforumsreise, die steht ja auch an, ich glaube in zwei Wochen sind wir da und das, was er gesagt hat, das können wir da glaube ich auch sehr gut anwenden, nämlich die Frage, wie kann ich mit KI mein Unternehmen neu erfinden.
Und er hat ja gesagt, gerade so die kleinen und mittelgroßen Unternehmen, für die, die können das im Zweifel sehr, sehr gut umsetzen.
Die können da sehr schnell effizienter werden, wenn sie es denn tun.
Wenn sie es denn tun.
Genau, und diese Frage, wenn wir auf diese Frage, wenn wir die darstellen und wir bekommen da kluge und überzeugende Antworten, kann das ein guter Fingerzeig sein, dass diese Firma einen KI-Hebel hat.
Ich meine, behaupten werden das quasi alle, aber wir werden diese Frage stellen, lieber Holger.
Und dann müssen wir halt nur nochmal ein Maß dafür festlegen.
Wir müssen einfach die Leute dazu bringen, zu sagen, was war der Umsatz pro Mitarbeiter vor drei Jahren und was ist er jetzt?
Ja, das wäre ein Maß dafür, um zu sagen, weil ja eigentlich, wenn KI eine gewisse Produktivität schafft, kann man das an so einem Maß, müsste man das eigentlich messen können.
Und dann werden wir mal gucken, ob wir da Unternehmen finden, die da wirklich zugelegt haben oder ob es einfach nur, nee, wir probieren das erstmal aus.
Weil diese Adaption in Firmen ist ja immer schwierig, aber da hat er eben sehr schön gesagt und das finde ich auch überzeugend, dass du in kleineren Firmen das viel schneller einsetzt und viel, konsequenter machst als in größeren Firmen.
Und da fand ich auch die Idee mit Kündigungsschutz und wie schnell kannst du überhaupt diese Produktivität heben oder stehen da gesetzliche Hürden entgegen und so weiter.
Das fand ich auch eine spannende Idee, die er da mitgebracht hat.
Wir gehen also top vorbereitet ins Eigenkapital.
So gut vorbereitet wie nie.
Und wir gehen natürlich auch super vorbereitet in die nächste Börsenwoche, wo wir beide hier am Start sein werden.
Stimmt.
Und es gibt nächste Woche gibt es auch noch irgendwie, gibt es so ein paar Sachen.
Es ist nicht mehr ganz so viel.
Wir haben halt in Europa noch ein paar spannende Werte.
Ich glaube Allianz, München Rück, Siemens.
Richemont, ich glaube Hannover rückt noch und Gea.
In Amerika haben wir nicht mehr so viel.
Ich überlege mal hier.
The Trade Desk, Take Two.
Ah, Take Two.
Und Dienstagabend sehe ich gerade Corvive.
Das ist spannend, weil hat nämlich vergangene Woche hat ja Iron ihre Investitionszusagen runter zurückgenommen, weil sie gesagt haben, ist ein bisschen teuer geworden.
Das wäre...
Krass, wenn jetzt der Nächste kommt und sagt, wir treten auf die Bremse.
Und dann wäre das halt diese selbsterfüllende Prophezeiung.
Da muss noch nicht mal die Nachfrage nach KI runtergehen, nach Rechenzeichen.
Sondern wenn einfach die Leute sagen, ich kann es einfach nicht so schnell bauen, weil ich einfach die Kohle nicht so kriege zu den Konditionen, die ich mir vorgestellt habe.
Oder vielleicht, weil ich finanziell nicht stark genug dastehe.
Dann reicht das ja schon.
Und das könnte auch schon ein Hinweis sein.
Insofern ist dann der Dienstagabend.
Wahrheit Sommerfeld.
Nee, nee, nee.
Bei Corvive mache ich keine Nach der Wahrheit draus, wirklich nicht.
Die haben aber den ersten Einbruch.
Die haben vor ein paar Wochen, als wir kurz nach dem Hoch waren, waren dies, deren Anleihe auf 15% Rendite hochgegangen ist.
Und wo wir alle gerufen haben, haltet ihn die.
Und die so ein bisschen dieses Beben, das war das erste Vorbeben.
Ja, aber keine Nacht der Wahrheit, bitte.
Wir schauen noch gespannt und gebannt drauf, aber es ist keine Nacht der Wahrheit.
Was die Wahrheit ist, dass in dieser Woche der letzte, der vorerst letzte freie Triple-E-Som-Sonntag stattfindet.
Dann ab kommenden Sonntag haben wir das große Thema Altersvorsorge, Altersvorsorge-Depot, alles auf Aktien, die neue Rente heißt.
Es ist dann jeden Sonntag, zwölf Sonntage in Folge.
Also atmet gerne nochmal durch an diesem Sonntag.
Aber dann geht es quasi sieben Tage die Woche alles auf Aktien.
Und das wollt ihr nicht verpassen.
Und das geht dann bis ins neue Jahr rein, oder?
Ja, natürlich, zwölf Wochen.
Es geht weit bis ins neue Jahr rein.
Zwölf Sonntage.
Bis Februar.
Darf ich jetzt die Schlussformel sagen?
Ich habe gerade noch mal durchrechnet, wie lange dann die Leute jetzt sieben Tage die Woche alles auf Aktien hören dürfen.
Ja, zwölf Wochen halt.
Wie gesagt, sechs in diesem Jahr, sechs im nächsten Jahr.
Könnt ihr euch drauf freuen.
Und das wollt ihr nicht verpassen.
Deshalb abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Und nach dem freien Sonntag geht Sommerfeld und mich dann am Montag bei Welt ab 5 Uhr und überall, wo es Podcasts gibt.
