# Pharma Resilience, AI Infrastructure, and E-Commerce Shifts

**Podcast:** OHNE AKTIEN WIRD SCHWER - Tägliche Börsen-News
**Published:** 2026-11-04

## Transcript

Wie wirkt sich die Midterm-Wahl der Amis auf die Börse aus?
Was war gestern bei Shopify und Zalando los?
Und wieso kündigen Fondsmanager in Taiwan massenhaft ihre Jobs?
Das alles und viel mehr schauen wir uns heute an.
Mein Name ist Noah Leidinger, heute ist Mittwoch.
Der 4.
November und das ist ohne Aktien wird schwer.
Und ich habe direkt gute Nachrichten, weil wir hin und wieder Fragen kriegen, wann es endlich mal wieder einen Live-Podcast von uns gibt.
Nächsten Montag mache ich zusammen mit Christian Röhl einen Live-Auftritt in Dresden.
Wir sprechen unter anderem über die Gewinner und Verlierer des Börsenjahres, über fortgeschrittene Anlagestrategien fürs Altersvorsorge-Depot und es gibt natürlich Zeit für Fragen und fürs Netzwerken.
Mehr Infos und auch den Link zur Anmeldung, ganz wichtig, wie immer in der Beschreibung.
Risikohinweis.
Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind zum einen ohne Gewehr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente.
Es handelt sich hier nicht um Anlageberatung.
Ihr entscheidet selber, was ihr macht.
Erstmal müssen wir über die Midterm-Wahlen in den USA reden.
Die Ergebnisse sind da ja erst übernachgekommen, haben also an der Börse noch keinen Effekt gehabt, den wird man erst heute sehen.
Aber es gibt so ein paar Dinge, die trotzdem schon mal spannend sind.
Zum Beispiel die Statistik, dass der S&P 500 nach Midterm-Wahlen im Schnitt über 13% zulegt im Jahr nach der Wahl.
Wenn man nur danach geht, ist die Wahl an sich also schon ziemlich positiv für die Börse.
Ein paar Sorgen gibt es aber schon.
Es sah in den Umfragen zum Beispiel so aus, dass die Demokraten sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat ganz gute Chancen haben zu gewinnen.
Und wenn das so wäre, dann gibt es die Sorge, dass sich das negativ auf KI-Aktien auswirken könnte und auf Aktien im Rüstungsbereich.
Bei den KI-Aktien ist es ja so, dass es ziemlich viel Backlash gerade gegen Rechenzentren gibt.
Da könnten Expansionspläne also härter limitiert werden und Rüstungsausgaben könnten eben auch ein bisschen fallen oder nicht so stark steigen, wenn Trump und die Republikaner eben nicht mehr ganz allein durchregieren.
Aber wie so oft ist das natürlich erstmal Spekulation und Politik.
Schauen wir lieber auf Fakten.
Schöne Fakten gab es zum Beispiel in der Pharma-Welt.
In Deutschland hat die Aktie von Bayer um die 5% zugelegt, weil sie ihre Jahresprognose leicht angehoben haben und vor allem mit ihren verschreibungspflichtigen Medikamenten deutlich stärker wachsen als erwartet.
Besonders stark performt hat mal wieder Nobeka, das Krebsmedikament.
Da ist der Umsatz 60% gestiegen auf fast eine Milliarde Euro und Analysten glauben, dass es sogar das beste Medikament werden könnte.
das Bayer jemals hervorgebracht hat.
Dazu gab es in letzter Zeit ja noch andere gute Nachrichten.
Letzte Woche zum Beispiel wurde das Schlaganfallmittel Asundaxian in China zugelassen.
Bald soll es dann auch in den USA kommen.
Und das wären dann nochmal Milliardenumsätze mit dem Medikament.
Auch starke Zahlen gab es dann von Pfizer, da hat zwar die Aktie nicht zugelegt, aber die ist in den letzten drei Monaten auch schon über 20 Prozent gestiegen.
Und gestern haben eben auch die ihre Jahresprognose angehoben.
Denn bei Pfizer ist es ja so, dass die sinkenden Umsätze von ihrem Corona-Impfstoff und dem Corona-Medikament Paxlovid erst mal durch die anderen Medikamente ausgeglichen werden müssen.
Und letztes Quartal war es eben so, dass der Corona-Impfstoff 30% eingebrochen ist, Paxlovid 60%, aber das restliche Business, die ganzen anderen Medikamente, sind im Schnitt um 7% gewachsen.
Nach den Zahlen und auch nach den starken Zahlen von Ila Lilly und Merck letzte Woche kann man auf jeden Fall sagen, dass gerade gute Zeiten für Pharmaaktien sind.
Dazu übrigens auch noch eine kleine Anekdote der Absatz der Börse, vor allem für alle von euch, die bei Ila Lilly, Novo Nordisk...
oder anderen Aktien im Abnehmen-Bereich investiert sind.
Und zwar entwickelt der chinesische Neuralink-Konkurrent BrainCo ein Gerät, das das Hirn stimulieren soll und so Hunger unterdrückt.
Das wäre also eine Abnehm-Spritze ohne Spritze, ist aktuell noch ziemlich weit weg von der Marktreife, aber kann man zumindest im Blick behalten, gerade wenn man in den Bereich investiert.
Aber zurück zum Thema der guten Zeiten.
Keine so guten Zeiten sind nämlich gerade für Hedgefonds und Softwareaktien.
Beim 80 Milliarden Dollar Hedgefonds Marshall Ways haben die zwei wichtigsten Strategien im Oktober zum Beispiel 5 und 4.
Prozent verloren.
Beim 100 Milliarden Dollar Hedgefonds, über den wir letztens auch ein bisschen länger gesprochen haben, Millennium, waren es insgesamt zwei Prozent.
Und das ist für einen Hedgefonds, der seit der Gründung nur einmal während der Finanzkrise einen Jahresverlust hatte, schon ziemlich viel.
Aber es zeigt eben auch, wie schwer einzuschätzen das Börsenklima gerade ist.
Und es trifft eben nicht nur diese zwei Hedgefonds, sondern laut Pivotal Path, so einer Datenfirma, haben Hedgefonds im Schnitt im Oktober drei Prozent verloren.
Und dann zu den Softwareaktien.
Da gab es jetzt gestern keinen großen Sell-Off bei allen Softwareaktien, aber es gab in den letzten Tagen ja immer mal Quartalszahlen, die dann bei einzelnen Aktien zu echt harten Abstürzen geführt haben.
Und gestern gab es genau das bei TeamViewer.
Da ist die Aktie sogar 27% abgeschmiert, weil sie jetzt für dieses Jahr statt bis zu 3% Wachstum mit einem Umsatzrückgang rechnen von 1-2%.
Und sie begründen das vor allem damit, dass Kunden gerade zurückhaltender sind, vor allem große Konzernkunden, weil die Wirtschaft so unsicher ist.
Aber gleichzeitig gibt es ja andere Softwarefirmen, die gerade trotz der wirtschaftlichen Unsicherheit ziemlich stark wachsen.
Also die ganze Wahrheit ist so eine Begründung meistens auch nicht.
Und dazu kommt eben, dass die Börse gerade generell bei Softwareaktien sehr nervös ist, weil immer die Sorge da ist, dass die Software durch KI ersetzt wird.
Und wenn Firmen dann auch noch schwache Zahlen haben, wird diese Sorge eben so ein bisschen befeuert.
Und dann gab es gestern zum Abschluss noch ein paar KI-Quartalszahlen, die endlich mal positiv überzeugt haben.
Von AMD, vom Serverbauer Supermicro und vom Netzwerk aus Rüster Arista.
Die profitieren ja alle massiv von KI und gestern ging es bei allen drei Aktien nach Börsenschluss über 5% nach oben.
Bei AMD hat sich nämlich der Umsatz mit Rechenzentrums-Chips fast verdoppelt und war damit über den Erwartungen.
Dazu war auch die Marge stabil, trotz der gestiegenen Speicherchippreise.
Und auch fürs nächste Quartal erwartet AMD sehr viel Wachstum.
Bei Supermicro waren die Margen ja lange die Sorge, aber jetzt war die Bruttomarge mit fast 13% auch besser als gedacht und der Umsatz hat sich einfach mal mehr als vervierfacht.
Und bei Arista gab es mit 59% das stärkste Umsatzwachstum seit ihrem Börsengang 2014 und auch das bei sehr soliden Margen.
Alles in allem also mal versöhnliche KI-News passend zu den Wahlen.
Über zwei Firmen habe ich jetzt noch nichts gesagt, die gestern aber auch Zahlen hatten und zwar einmal Zalando und einmal Shopify und genau zu denen habe ich mit Caro Juncker der Neue gesprochen.
Die treuen Hörer kennen Sie schon hier aus dem Podcast.
Außerdem kennt man sie vielleicht vom Kassenzone Podcast und sie ist einfach absolute E-Commerce-Expertin.
Caro, man denkt ja immer, irgendwann muss der Turnaround von Zalando kommen.
Gestern ist die Aktie wieder 5% gefallen nach den neuen Zahlen.
Und mir ist vor allem aufgefallen, dass, wenn man jetzt erstmal den Sondereffekt von der About-You-Übernahme rausrechnet, das Verkaufsvolumen auf der Plattform im letzten Quartal 6% gewachsen ist, der Umsatz aber gerade mal 3%.
Kannst du mal erklären, woran das liegt?
Hallo Noah, das liegt vor allem am steigenden Anteil des Partnergeschäfts, also dem Marktplatz.
Wenn Zalando eigene Ware verkauft, dann wird der gesamte Verkaufspreis als Umsatz verbucht.
Bei einem Verkauf über den Marktplatz hingegen nur die Provision.
Und der Partneranteil liegt mittlerweile bei knapp 34 Prozent des Handelsvolumens und soll bis 2028 sogar noch auf 40 bis 50 Prozent steigen.
Das ist natürlich eine ganz bewusst strategische Entscheidung, weil Zalando dadurch weniger Kapital in Warenbeständen bindet.
Allerdings zeigt auch das organische B2C-Umsatzwachstum von gerade einmal 0,9 Prozent auch, dass das eigene Handelsgeschäft eben aktuell kaum noch wächst.
Es ist ja außerdem so, dass die Anzahl der aktiven Kunden nur noch drei Prozent wächst.
Würdest du generell sagen, der Markt wächst so langsam, also der E-Commerce-Markt und kann Zalando dann überhaupt irgendwie noch mehr Wachstum erwarten?
Ja, der europäische Online-Fashion-Markt ist mittlerweile wirklich super reif und der wächst tatsächlich nur noch sehr moderat.
Zuletzt waren es gerade einmal drei Prozent.
Und Zalano hat natürlich mit über 63 Millionen aktiven Kunden schon eine unfassbar große Basis, auf der es...
zunehmend schwieriger wird, weiterhin zweistellig zu wachsen.
Wenn man sich mal die Bestellfrequenz anschaut, dann liegt die mit 4,9 Bestellungen pro Jahr auch schon auf einem ganz ordentlichen Niveau.
Aber die durchschnittlichen Ausgaben pro Kunde sind zuletzt fast gar nicht mehr gestiegen.
Und ich glaube deshalb, dass Talando künftig stärker über neue Kategorien und neue Kaufanlässe wachsen kann.
Im klassischen Fashion-Geschäft sehe ich strukturell nur noch eher begrenztes Wachstumspotenzial.
Dann gibt es ja noch ihr B2B-Business, wo sie also für Kunden die Logistik übernehmen oder Software für Onlineshops haben.
Da sind sie 28% gewachsen, aber sie haben in dem Geschäft auch gerade mal 20% Bruttomarge.
Wenn man sich das anschaut, ist da wahrscheinlich sehr viel Logistik dabei und eher wenig Softwaregeschäft aktuell.
Absolut richtig.
Das Geschäft ist aktuell noch total logistiklastig und deswegen ist die Bruttomarge auch entsprechend niedriger als beispielsweise in einem Softwaregeschäft.
Aber ich finde total spannend, wie viel Potenzial hier noch drin steckt.
Denn schon heute dreht ja das B2B-Geschäft fast 40 Prozent zum operativen Konzernergebnis bei.
Die Logistik ist dabei eher die Basis, aber das neue Potenzial liegt für mich vor allem in Softwarelösungen wie Scale und natürlich Retail Media, also der Vermarktung von Werbeflächen auf der Plattform.
Wenn Zalando hier weiter dem Amazon-Playbook folgt, dann sehe ich hier noch erhebliches Potenzial.
Denn Retail Media macht aktuell erst 2% vom B2C-Handelsvolumen aus.
Perspektivisch kann ich mir durchaus einen Anteil von eher 6, 7, 8% vorstellen.
Und das wäre ein richtig großer Ergebnishiebel, ohne dass Zalando dafür proportional mehr Ware verkaufen müsste.
Ist dir sonst noch irgendwas besonders negativ oder positiv aufgefallen?
Für mich die spannendste und überraschendste Ankündigung war Zalando Extended.
Zalando will künftig mit eigenen Karriereagenten auch in fremden Onlineshops einkaufen und diese Käufe aber direkt über die Zalando App ermöglichen.
Damit positioniert sich Zalando super frühzeitig im Agente-Commerce-Thema und kann seine Kundenbeziehungen natürlich weit über Fashion-In-House ausbauen, ohne selber diese Sortimente aufbauen zu müssen.
Für mich zahlt das genau auf deine Frage von vorhin ein, wie kann Zalando die Bestellfrequenz oder auch die Warenkörper weiter steigern?
Und ich glaube, hier entsteht ein völlig neuer Wachstumshebel, den wir heute noch gar nicht so richtig abschätzen können.
Wenn wir jetzt auf Shopify schauen, gab es ja das erste Mal seit langem eine Enttäuschung.
Also Shopify wächst immer noch sehr stark.
32 Prozent Umsatzwachstum letztes Quartal, aber es ist das schwächste Wachstum der letzten drei Quartale.
Wie hast du auf die Zahlen geschaut?
Ist dir was negativ aufgefallen oder doch eher positiv?
Ich glaube, die Enttäuschung liegt weniger an den absoluten Zahlen selbst als an den enorm hohen Erwartungen.
32% Umsatzwachstum sind ja nach wie vor extrem stark, aber sowohl das Handelsvolumen als auch die Subscription-Umsetzer hatten die Analystenerwartungen leicht verfehlt.
Da Shopify es trotzdem schafft, bei diesem Wachstum eine Free-Cash-Flohr-Marge von über 20% zu erzielen, total bemerkenswert.
Gerade diese Kombination aus Wachstum und Profitabilität.
Deswegen glaube ich, ist es weniger eine operative Schwäche, als vielmehr eine sehr anschlussvolle Bewertung, die sich hier in der Reaktion bemerkbar gemacht hat.
Shopify ist ja gerade auch sehr hoch bewertet mit 180 Milliarden Dollar, damit mehr als dem 50-fachen vom Gewinn.
Die Börse hat da also scheinbar wenig KI-Disruptionssorgen.
Hättest du die auch nicht oder wärst du da ein bisschen skeptischer?
Doch, es gibt auf jeden Fall ein Disruptionsrisiko.
Das gilt für mich aber fast grundsätzlich für alle Software-as-a-Service-Anbieter.
Was ich aber finde, was Shopify gerade sehr gut macht, ist, sich sehr frühzeitig als Infrastruktur für Agente Commerce zu positionieren.
Das heißt, wenn zukünftig immer mehr Kaufentscheidungen über Sprachmodelle wie ChatGPT, Gemini oder andere KI-Agenten stattfinden, dann müssen Online-Shops auch für diese Agenten funktionieren.
Das heißt, die Produkte müssen gefunden werden, die Verfügbarkeit müssen stimmen und die Käufe müssen vor allen Dingen automatisiert abgewickelt werden können.
Und genau daran arbeitet Shopify gerade sehr konsequent, dass sie eben die technischen Voraussetzungen dafür schaffen, dass ihre Kunden auch über KI-Agenten verkaufen können.
Und damit sichert sich Shopify natürlich auch hier ihren Anteil an diesen Transaktionen, unabhängig davon, wo oder über wen diese stattfinden.
Nach den ganzen Quartalszahlen gibt es jetzt eine bisschen absurdere Story von Timon, nämlich die Karriereplanung von Fondsmanagern in Taiwan.
Und die gibt es jetzt.
In Taiwan verlassen gerade massenhaft Fondsmanager ihren Job.
Von den 20 größten Aktienfonds in Taiwan hat weniger als die Hälfte noch den gleichen Manager wie vor drei Jahren.
Aber nicht, weil sie entlassen werden, sondern oft, weil sie selbst gehen.
Auf Einstiegsjobs wird sich teilweise gar nicht mehr beworben.
Bei manchen großen internationalen Häusern haben sich die Bewerbungen für Einstiegsjobs dieses Jahr halbiert.
Der Grund ist aber ein bisschen überraschend.
Wenn man einen Fonds managt, ist man ja meist eingeschränkt in dem, was man als Privatperson noch so an Aktien kaufen oder verkaufen kann.
In Taiwan ist das aber besonders streng.
Tatsächlich ist es da so, dass jeden Morgen Handys, Laptops und sogar Smartwatches in ein Schließfach weggesperrt werden müssen, und zwar bis die Börse schließt um halb zwei.
Manche Firmen haben sogar Sicherheitsschleusen wie am Flughafen oder Kameras neben dem Bildschirm von den Fondsmanagern.
Dadurch soll verhindert werden, dass man Infos aus dem Job weitergibt oder eben selbst handelt.
Und das ist in Taiwan auch schon länger so.
Das Problem ist nur, dass die Börse dort aktuell abgeht.
Allein dieses Jahr ist der TAI-X, also der DAX in Taiwan, 50% gestiegen und das liegt nicht nur an TSMC.
Ca.
jede zehnte Aktie im Leitindex hat sich dieses Jahr mindestens verdoppelt.
Wer in Taiwan in Aktien investiert, kann also sehr schnell sehr reich werden und das zieht die ganzen Fondsmanager eben raus aus ihren Rollen und entweder in die Selbstständigkeit oder zu privaten Investmentfirmen, die nur das eigene Geld verwalten und deshalb nicht von der Finanzaufsicht so krass geprüft werden.
Wenn taiwanesische Fondsmanager sogar ihre Jobs aufgeben, Um in die heimischen Aktien zu investieren, habe ich mir natürlich die Frage gestellt, welche Aktien da gerade besonders gefragt sind.
In alle Aktien in Taiwan kann man ja nicht investieren, weil viele bei uns gar nicht gelistet sind.
Aber es gibt Ausnahmen.
TSMC kennt ja jeder.
Ansonsten fand ich auch Ace Technology und United Microelectronics ganz spannend.
United baut Chips, also genauso wie TSMC, nur halt keine High-End-Chips, sondern einfachere und billigere für Displays, WLAN oder Bluetooth.
Weil die richtig großen Player wie TSMC, Samsung und Co.
sich gerade immer mehr auf die Hightech-Chips fokussieren, gibt es aber auch bei den älteren einen Engpass.
Außerdem stellt UMC auch Stromanagement-Chips her und da gibt es auch gerade einen Engpass, weil die in den ganzen Rechenzentren gebraucht werden.
Die Aktie hat sich dieses Jahr schon mehr als verdoppelt und die Bewertung...
ist mit einem erwarteten KGV von 18 und über 40 Milliarden Dollar Börsenwert auf dem höchsten Stand seit Jahren.
Wenn man hier investiert, geht man also davon aus, dass der Engpass bei den Chips noch ein bisschen länger anhält.
Ähnlich ist die Lage bei Ace.
Das ist der größte Dienstleister für Chipverpackungen und Tests der Welt.
Die bauen also das Gehäuse, verbinden den Chip elektrisch und testen ihn.
Und weil die komplizierteren KI-Chips ja zusammen in einem Paket sitzen, ist hier die Verpackung nochmal wichtiger.
Damit ist Ace ein direkterer Play auf KI.
TSMC kommt in dem Bereich zum Beispiel selbst nicht hinterher.
Deshalb landen mehr Aufträge bei Ace.
Ansonsten kann man natürlich von dem Trend profitieren, indem man einfach einen Taiwan-ETF kauft.
Chef, ich kündige.
Okay.
Ich habe ein besseres...
Hä?
Viel Erfolg.
Dein Ernst?
Brauchst du mich nicht?
Das war Ohne Aktien wird schwer, produziert von Potsdam bei OMR.
Wir hören uns morgen wieder.
Bis dahin, alles Gute.
Adios.
