# Anthropic Q3 Earnings and AI Compute Strategy

**Podcast:** Doppelgänger Tech Talk
**Published:** 2026-11-04

## Transcript

Willkommen zum Doppelgänger-Podcast Folge 611 am 4.
November 2026.
Ich bin Philipp Glöckler und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Glöckler.
Er springt aus dem Bett und ist jetzt für euch da.
Letzte Woche war schon sein Anthropic-Geburtstag.
Heute scheint es erneut zu sein, denn pünktlich für diese Folge gab es neue Zahlen.
Genau.
Ich habe letztes Mal bemängelt, dass Entropic eigentlich schon die Q3-Zahlen kennt.
Und ab einem gewissen Zeitpunkt, ich glaube Mitte November, also wenn sie danach rausgekommen wären, müssen sie die sowieso disclosen.
Und jetzt haben sie genau das getan.
Ich würde sagen, es gibt keine wirklich großen neuen Überraschungen da drin.
Also der Umsatz ist, ich glaube, wir haben 16,9 geschätzt.
Das konnte man so ein bisschen ausdehnen.
Also die Durchschnittsproduktivität der Mitarbeiter ableiten, wie das Q3 gelaufen ist.
Jetzt sind es 17 geworden statt 16,9.
Also das ist der Umsatz im dritten Quartal.
Ich habe neulich auf LinkedIn gepostet, dass sie in jedem Monat des Q3s mehr Umsatz gemacht haben als im gesamten 2025.
Das ist damit auch relativ klar bestätigt, dass das so ist.
Umsatzwachstum ist dann immer noch 1.127 Prozent, also verzwölffacht gegenüber dem Vorjahr.
Es erledigt sich da irgendwelche Rule of Forties oder Magic Numbers auszurechnen.
Das ist einfach off the charts in jeder Beziehung.
Was man moderierend vielleicht anmerken kann, ist, dass die Compute-Kosten im Vergleich zum Vorquartal jetzt doch schneller steigen als der Umsatz.
Also da hat man nochmal deutlich mehr Rechenzeit gebraucht oder mehr dafür bezahlt.
Nicht so, dass es jetzt irgendwie unprofitabel würde dadurch oder so, aber...
Vorher hatte man ja so einen superschönen Operating Leverage, der Umsatz ist schneller gestiegen als die Kosten.
Das war ja zumindest von Q2 auf Q3 nicht so.
Vom Vorjahr auf dieses Jahr bleibt es aber trotzdem so.
Also es ist jetzt nicht so, dass dieses Narrativ komplett aufgelöst worden wäre dadurch.
Ansonsten wird jetzt auch wieder die Zahl von 895,4 Milliarden an zukünftigen Compute Commitments oder Investment Commitments durch Die Medien gezogen, das haben wir jetzt mehrmals erklärt, das ist über fünf Jahre ein Großteil davon.
Wenn man das runterrechnet, ist es vielleicht nicht mehr verwunderlich, wenn man auch überlegt, mit was für einem Wachstum Entropic rechnet, intern wahrscheinlich.
Ist immer eine schöne große Zahl, erschreckt alle.
Und die Verluste sind natürlich auch, Sekunde, habe ich mir gar nicht aufgeschrieben, aber sind jetzt wieder irgendwie über 100 Milliarden.
Dabei handelt sich 104 Milliarden Netloss.
Da gilt weiterhin das Gleiche, dass die absolute Mehrheit davon, entweder Other Income oder noch mehr, die Wertberichtigung auf herausgegebene Wandelanleihen oder Wandelschuldverschreibung ist.
Also stützt sich wieder jeder auf diese Zahl.
Es macht es nicht besser, ehrlich gesagt, oder zeugt nicht davon, dass man versucht, die Firma wirklich zu verstehen.
Das operative Ergebnis ist weiterhin nur knapp im Minus.
Das heißt, durch die gestiegenen Computekosten hat man Zwar weiterhin ein bisschen Geld verloren, obwohl man mehr Umsatz gemacht hat.
Aber schaut man sich den, ich finde es ja interessant, sich den operativen Cashflow anzuschauen.
Und der ist nochmal, ich glaube, wir waren letztes Mal bei 4 Milliarden, ist jetzt bei 6,5 Milliarden, positiven 6,5 Milliarden.
Das heißt, im Q3 hat Entropic nochmal 2,5 Milliarden Cash produziert.
Das heißt, die Cash-Position müsste jetzt gewachsen sein, theoretisch.
Zumindest haben sie operativ kein Geld verbrennt.
Also dass Leute da immer noch von...
Unprofitabel oder Geld verbrennen, sprechen, finde ich ein bisschen traurig.
Zeugt aber auch vom Zustand der Wirtschaftspresse.
Leider, aber es sind natürlich die schöneren Headlines.
Genau, der Buchverlust ist nach GAP eben trotzdem ein Verlust.
Ich will jetzt auch nicht sagen, dass sie jetzt damit endgültig profitabel werden oder so, aber man kann schon sagen, dass sie nur noch operativ minimal unprofitabel sind und dass sie operativ einen Liquiditätsüberschuss, also positiven Cashflow from Operating Activities.
produziert.
Und das ist zumindest für das Fortbestehen der Firma erstmal ein sehr gutes Signal, zumal sie ja noch über 100 Milliarden auf der Bank haben.
Was ich noch ganz spannend finde, ich weiß nicht, ob das letztes Mal schon drin war, ob ich es übersehen habe beim letzten Mal oder überscrollt, aber da würde ich nochmal reingehen, weil es zumindest für mich neue Informationen wurde und interessante Informationen.
Und zwar gibt es ein Segment Reporting nach US und international.
Da sieht man sehr gut, dass man in den USA 23,5 Milliarden Umsatz gemacht hat in den ersten neun Monaten und international knapp 10 Milliarden.
Also 70 Prozent müssen das sein des Umsatzes werden in den USA generiert.
Das zeigt vielleicht so ein bisschen, also einerseits, dass die USA bei KI-Adoption weit vorne sind.
Man könnte es auch als Risiko sehen, gerade wenn man überlegt.
Wie viel der Claude-Dienstleistungen werden eigentlich nur von anderen Startups, die selber nicht profitabel sind, abgenommen?
Also wie viel davon liegt jetzt im Silicon Valley einfach gesagt oder in der Venture-Szene?
Internationale Verteilung könnte man sagen, wäre ein Hinweis darauf, dass auch mehr und mehr der großen internationalen Unternehmen das nutzen.
Starkes Klumpenrisiko in den USA könnte heißen.
Es sind noch mehr als wir denken selber unprofitable Firmen, die es nutzen.
So könnte man es interpretieren.
Das ist jetzt nicht eins zu eins schlüssig so, aber ich würde es tendenziell schon so sehen.
Und das andere ist, sie schlüssen sehr schön nach Subscription-Based und Consumption-Based oder man könnte auch sagen Consumer and Professionals und Enterprise auf.
Also sie denn Subscription-Based, Consumption-Based.
Und da sieht man, dass Subscription-Based, also die, die 20 oder 200 Dollar im Monat zahlen, sind verantwortlich für sieben Milliarden an Umsatz in den ersten neun Monaten.
Und Consumption-Based, also die per API, per Token-Zahlen, sind verantwortlich für 26 Milliarden.
7 zu 26 müsste ungefähr so das Verhältnis zwischen 70 und 80 Prozent, die quasi vielleicht nicht überraschend aus dem Enterprise-Segment kommen.
Das ist halt, wo die Revenue-Expansion ist.
Aber nochmal eine ganz interessante Zahl, vielleicht würde ich sagen.
Genau, die könnte sich aber natürlich auch ändern.
Also wir hatten ja irgendwie in den letzten Wochen irgendwie von einer größeren Firma, die gesagt hat, wir versuchen jetzt weniger Chlor zu nutzen.
Oder man shiftet darüber.
Ich würde noch einmal gerne zu diesem...
Bevor du das anfängst, weil du gerade die Firma erwähnt hast, ich glaube es ging dabei um Accenture.
Ne, meinst du die?
Ja, ich meine Accenture, aber war Microsoft irgendwas?
Die sind interessanterweise nämlich einer der Case Studies im IPO-Prospekt.
Und da wird damit geworben, dass 40.000 der Mitarbeiter auf Cloud geschult worden sind.
Was insofern interessant ist, dass Accenture nach meinem Wissen so rund 800.000 Mitarbeiter hat.
Das heißt, 5% der Accenture-Mitarbeiter haben ihre Cloud-Schulung bekommen und bestenfalls Zugang zu Cloud, würde ich sagen.
Muss man sich auch fragen, wie die denn arbeiten.
Also Accenture ist ja neben Beratung auch so ein bisschen die verlängerte Arbeitsbank für White-Color-Intellectual-Work.
Programmierer, Programmiererin bis zum Content Moderator.
Und ganz interessant, dass dann nach der Logik 95% der Mitarbeiter von Accenture ihre Cloud-Schulung nicht bekommen haben.
Und das liegt, glaube ich, nicht daran, dass sie sie nicht brauchten, sondern es heißt meiner Meinung nach, dass sie Cloud nicht benutzen.
Und ich glaube, es heißt nicht, dass sie stattdessen ChatGPT benutzen, wenn wir ganz ehrlich sind.
Und wenn man das wiederum sieht, wissen wir auch, was wir an Adoption auch vor uns haben.
Also ich glaube, Früher, später wird jeder im weitesten Sinne Intellectual Worker ein KI-Tool nutzen auf Arbeit.
Und wenn eine der Unternehmensberatungen, die sich da federführend zieht in der Verbreitung von KI, quasi erst eine Durchdringung von 5% in der eigenen Workforce hat.
Sekunde, ich gucke das jetzt aber nochmal nach, bevor ich hier was Falsches sage.
Ich sage nochmal, was da genau steht, weil das wirkt ja schon ein bisschen absurd.
Aber wofür kann man jetzt suchen?
Das sind alles so generische Worte, wie das erklärt wird.
Ich suche nach 43.000.
Vielleicht kommt die Zahl nicht 43.000.
Nee, vielleicht war es 45.000.
Vielleicht sind es nur 20.
42 haben wir noch nicht probiert.
Ah, sechs Mentions auf Consulting.
Vielleicht finden wir es da.
Auch nicht.
Oh, Menno.
Sekunde.
Ich finde das noch.
So viele Logos können hier nicht sein.
Könnte jetzt natürlich Claude fragen.
Vielleicht wäre der schneller.
Jetzt bin ich bei meiner menschlichen Ehre gepackt.
Weißt du was?
Ich mache mal einen Kaffee währenddessen.
Hier gibt es wieder die gute italienische Maschine.
Während wir suchen, wird ein kleiner Kaffee rausgelassen.
Lecker, lecker, lecker.
Ah, nein!
Ich habe wieder vergessen, einen Kaffee reinzumachen.
So, mit dem frischen Kaffee werde ich das auch gleich viel schneller finden.
Sekunde, Sekunde, Sekunde.
Ah, ich habe es.
Walmart, Verizon, Shopify, SAP.
Warum ist das bei SAP?
Spart 25 Stunden pro Consultant.
Spart 25 Stunden pro Consultant pro Monat und die arbeiten jetzt 14% schneller.
Naja, Salesforce sind 18 mal schneller.
Und fast 100% der Salesforce-Mitarbeiter nutzen Slackbot.
Plus 150% Output pro Developer.
Das ist wahrscheinlich wieder in Codezeilen gemessen, was dann auch Quatsch ist.
Rakten, PayPal, Mozilla Foundation, Mercado Libre, Lilly, gleich haben wir es, Legora ist noch.
Jane Street, ich lese jetzt mal alle hier Case Studies vor, die sie veröffentlichten.
Also nicht alle, sondern DoorDash haben wir noch, Bristol-Myers-Grips, da haben immerhin 30.000 Mitarbeiter Zugang zu Cloud.
Das ist auch lustig, dass bei dem Pharmakonzern fast so viele Leute wie bei Accenture Mitarbeiter zu Cloud haben.
AIG ist Versicherung, da ist Accenture.
45.000, warum habe ich das nicht gefunden?
Und Accenture steht jedoch auch im Text, warum habe ich das denn mit der Suche nicht gefunden?
Ist das eine Grafik?
Ich glaube, das ist eine Grafik.
Frech.
Also hier steht, catalyzing the future of professional services.
45.000 Accenture Professionals trained on Entropic.
Von 10 auf 80 Prozent Improvement in Securities scanned test coverage with Accenture Cyber AI powered by Cloud.
Siebenmal Return on AI Investment reported by a broadband provider that is a joint Accenture and Entropic Customer.
Ja, wenn die alles überzeugt sind, warum trainieren sie nur 5 Prozent ihrer Belegschaft?
Daran frage ich mich immer.
Naja.
Aber wie willst du denn, also vielleicht ist es einfach eine Kapazitätsprobleme.
Die haben nicht genug Lehrer, meinst du?
Kann Cloud das nicht selber?
Sich selber einen Avatar bauen, der Cloud beibringt?
Wahrscheinlich ist Legal und Compliance überfordert mit den Schulungen, wie man es nicht machen darf.
Oder so.
Das kann natürlich sein.
Das ist der The Human Bad Bottleneck.
So.
Lecker Kaffee.
Das Leben ist zu kurz.
Der Nicht-Nest-Café ist wirklich...
Nächstes Mal schläfst du mal bei mir, kriegst du morgens einen schönen Kaffee und dann sagst du mir, wie den findest.
Das ist wirklich zehnmal besser.
Die Zeiten, die ich auf deinem Sofa geschlafen habe, sind leider vorbei.
Stimmt, das gab es auch noch.
Leider.
Schön, dass du leider sagst.
So humble sind die kleinen Podcaster hier.
Was haben wir noch?
Achso, der IPO steht hier an.
Und jetzt...
sind die Konsortialbanken auch langsam bekannt.
Ich glaube, so federführend ist da Goldman Sachs am Morgen, Stanley, alle sind einigermaßen dabei von den großen Banken.
Für die europäische Region und Schweiz sind folgende Retailbanken nochmal zusätzlich ausgesucht worden als Speerspitze des Kleinanleger-Überzeugens.
BNP Paribas, Kreditagrikol, Deutsche Bank, eToro komischerweise wieder, Flatex DeGiro, Interactive Brokers, Nordnet, Revolut, Saxo Bank, Trade Republic und UBS in der Schweiz.
Also ähnlich wie bei SpaceX kann man über verschiedene Broker wieder beim IPO ordern.
Ich würde damit rechnen, dass man wieder irgendwo zwischen einem Viertel, wahrscheinlich eher einem Achtel, einem Siebentel der Anteile bekommt.
Und ist auch nicht auszuschließen, dass man es nochmal günstiger bekommt am freien Markt.
Später über seinen bestehenden Trader.
Mal sehen.
Also ich werde da jetzt wahrscheinlich.
Das ist eine gute Frage.
Also ich würde sowieso das am letzten Tag entscheiden.
Aber ich würde bei Entropic jetzt nicht auf den Pop setzen, glaube ich.
Aber ich gehe auch davon aus, dass ich...
Wieso nicht?
Ich muss ja erstmal sehen, was die Bewertung ist.
Das wissen wir noch nicht.
Also ich würde erstmal...
Bis dahin bin ich mir sicher, dass noch ein paar Modell-Releases kommen.
Mindestens einer.
Wahrscheinlich von Mythos 5.5.
Das wird wahrscheinlich ein Banger.
Wenn das zum Beispiel dann die Zahlen auf Ramp und Open Router nochmal ein bisschen bewegt oder auf Ticker Trends, dann könnte man überlegen, ob man da opportunistisch nochmal reingeht.
Ich habe so ein bisschen den Korridor für mich.
Ich würde wahrscheinlich über zwei Billionen einen Teil meiner Shares vielleicht verkaufen, beziehungsweise nochmal, meine werden ja automatisch verkauft, aber über zwei Billionen würde ich sie verkauft lassen unter 1,5 Billionen würde ich vielleicht wieder eine Position aufbauen.
Ich werte erst mal...
1,5.
Naja, aber entweder ist 4,5 Billionen wert oder so, oder Google 3, 4, also...
Naja, also das ist so ein bisschen der Corridor, mit dem ich rechne.
Ich glaube unter 1,5, also von billig oder teuer kann man hier nicht reden, glaube ich, aber unter 1,5 würde ich überlegen, ob man an der potenziellen großen Zukunft mit vielen Risiken von Antropic partizipieren möchte.
Ich glaube, über zwei drängt es sich jetzt auch nicht rauf, da einzusteigen, weil es einfach aufgrund der Woche gar nicht, weil ich glaube, dass Antropic zwangsläufig negative Events haben wird, was natürlich passieren kann.
Aber allein die Volatilität des Marktes, die wir letzten zwei Wochen ja ein bisschen kosten konnten, lässt vielleicht darauf schließen, dass es auch nochmal gute Nachkaufmöglichkeiten gibt.
Aber das können wir auch alles, wenn es soweit ist.
Also wir sind ja schon im November.
In zwei Wochen oder so geht es los.
Nächste Woche.
Ich glaube, ein bisschen dauert es noch.
Da können wir dann nochmal drüber sprechen.
Zum Glück treffen wir uns ja zweimal die Woche.
Ansonsten hat Business Insider gerade noch einen schönen Artikel geschrieben und zwar berichten die auch aus dem S1, haben die rausgelesen, dass Entropic, jetzt würden sie quasi ihre eigene Nutzung von Claude bewerten, wie Kunden dafür bezahlen, also mit Marktpreisen einfach gesagt, dann würden sie mehr für KI Nutzung ausgeben als für für die Gehälter ihrer Mitarbeiter.
Ich bin jetzt nicht sicher, ob sie damit inklusive der Share Options meinen.
Nee, die sind nicht dabei.
Das hat dein Assistent hier zugeflüstert?
Habe ich gelesen.
Also die sind aber trotzdem ja auch so nicht schlecht bezahlt, die Mitarbeiter.
Und ja, ich finde es jetzt auch wenig überraschend, aber wenn man davon ausgeht, dass das Durchschnittsgehalt bestimmt bei mindestens 150.000, ach mehr, bei wahrscheinlich 250.000 Dollar liegt im Schnitt.
Ich würde wahrscheinlich das sogar noch zu niedrigen.
Ja, aber es sind schon viele Stockgrants dabei.
Aber sagen wir dir, ich will jetzt mal den Durchschnitts, obwohl, nee, wenn du AI-Researcher, ja, sagen wir mal 300.000, jetzt wird wahrscheinlich noch höher sein.
Also wenn du es bei 300.000 ansetzt, dann siehst du schon mal, was die da durchbrennen.
Und Entropping ist auch dafür bekannt, dass eben auch in anderen Abteilungen, also auch in Sales, auch im Accounting, auch in HR, mehr und mehr Agenten genutzt werden.
Und wenn man sozusagen da insgesamt es schafft, mehr Tokens zu verbrennen als, man für die Menschen noch zahlt, erklärt das vielleicht teilweise auch so ein bisschen die hohe Produktivität pro Employee.
Also dass man 8-9 Millionen Umsatz pro Mitarbeiter erreicht.
Weil wenn man es genau nimmt, quasi jeder Mitarbeiter nochmal das Gleiche.
Also eigentlich hat jeder Mitarbeiter einen vollen AI-Mitarbeiter mindestens.
Oder ein AI-Mitarbeiter, der so viel kostet wie er.
Das wären ja eigentlich dann eher 10 AI-Mitarbeiter.
Und so kommt man relativ schnell auf die Produktivität, würde ich behaupten.
Aber ist das so eine große News?
Also, könnte nicht auch irgendwie irgendein Luxushersteller sagen, alle Leute, die bei uns arbeiten, haben jeden Monat mehr Luxusklamotten als ihre Gehälter an?
Das ist doch einfach eat your own dog food.
Ja, aber das Ausmaß finde ich schon beeindruckend.
Wenn du überlegst, wie viel diese Leute verdienen und dass das heißt, sie verbrauchen im Monat irgendwie 30.000 Dollar an Tokenbudget und dass das der Durchschnittswert ist von über alle Mitarbeiter.
finde ich das schon remarkable, ehrlich gesagt.
Oder einfach Token-Maxing.
Ja, aber dafür hast du ja null an, warum solltest du Token-Maxing machen?
Jeden Token, den du intern verbrauchst, steht dir der CFO auf den Fingern und sagt, den hätten wir auch an Kunden verkaufen können.
Ich glaube nicht, dass irgendjemand noch ernsthaft Token-Maxing betreibt.
Auch nicht innerhalb von Entropic.
Im Gegenteil, wahrscheinlich nutzen kaum Leute so effizient die Technologie und wissen so gut, wie man Ressourcen schont und trotzdem das Maximale rausholt.
Also es wird ja nicht als Umsatz gut geschrieben.
Sie hätten ja nichts davon, da besonders viel zu verbrennen.
Oder glaubst du, dass da es internen Ranking gibt, welcher Mitarbeiter am meisten Tokens verbringt?
Das ist ja kein Umsatz, den sie damit hochpushen, sondern es sind nur Kosten, die sie produzieren, die ansonsten zu Umsatz führen würden.
Also das Compute, den man sonst an Kunden hätte verkaufen können.
Meinst du nicht, dass da auch viel so Experimentiersachen drin sind, wo man einfach sagt, okay, wir wollen jetzt mal hier schauen, ob wir das können und das kostet halt einfach viel?
Ich habe gestern versucht, ein Video zu erstellen, da bin ich auch komplett, also, ja, da habe ich mal wieder gemerkt, wie schnell so Tokens weg sind.
Mit welchem Tool hast du es noch?
Google und habe dann...
Ich wollte ein Golf-Video machen, das Kindern die Golf-Regeln erklärt.
Achso, ich dachte schon, du steckst hinter diesen anderen Golf-Videos, die ich immer auf Instagram in meinen Thirst-Trap sehe.
Ja, genau.
Also ich habe alle Tokens verballert und kein Result rausgekriegt.
Das war recht ernüchternd.
Muss ich jetzt nochmal ausprobieren.
Aber ich habe auf jeden Fall gemerkt, wie schnell die Tokens wegfliegen.
Ja, ich habe schon das Gefühl, dass...
da wahnsinnig viel rausgeballert wird.
Man experimentiert halt viel.
Aber gut, ich möchte einmal nochmal zu diesen Kaufen und Liesingen...
Die Zahlen sprechen ja für sich.
Um das abzuschließen, also Produktivität ist Umsatz pro Mitarbeiter oder Wertschöpfung pro Mitarbeiter.
Und es lässt sich schlecht bestreiten, dass keine Firma bisher jemals so schnell gewachsen ist wie Antropic oder so viel Umsatz pro Mitarbeiter gemacht hat.
Worin auch immer man die Gründe jetzt sieht, aber wenn man ganz stumpf nur die Produktivität per Definitionen anschaut, dann...
kann man nicht leugnen, dass sie irgendwas zu schaffen scheinen mit dem internen Einsatz von KI, der scheint sich zu lohnen.
Aber was soll deine eigentliche Frage?
Wäre der ultimative Flex nicht, sie würden announcen, wir brauchen 20% unserer Leute nicht mehr, weil unser Tool so stark ist?
Das könntest du natürlich machen, aber relativ gesehen passiert das ja quasi.
Also sie haben ihren Umsatz verzwölffacht und haben ihre Mitarbeiter in der Zeit nicht mal verdoppelt.
Also ich glaube, Entropik ist immer noch bei 5.000, 6.000 Mitarbeitern.
Klar stellen sie ein paar Sales-Leute ein und so.
Aber ich sehe nicht, dass sie massiv ihre Anzahl von Mitarbeitern erhöhen, während sich der Umsatz mehr als verzehnfacht hat.
Also das ist eigentlich deutlich mehr, also es ist so, als würdest du 80% der Leute gefeuert haben in der Zeit eigentlich, wenn man es genau nimmt.
Weil du hast die gleiche Anzahl Leute, die jetzt zehnmal so viel erwirtschaften.
Also nicht die paar haben sich schon angestellt, aber jetzt längst nicht so viel wie.
wie der Umsatz angestiegen ist.
Das heißt, jetzt noch zusätzliche Leute entlassen, wäre also einerseits undagbar und andererseits, während du so schnell wächst, vielleicht auch bist du unverantwortlich, dann Leute rauszuschmeißen.
Aber die Produktivität pro Mitarbeiter steigt halt wirklich brutal.
Insofern, um das zu beweisen, muss man jetzt nicht Leute rausschmeißen.
Andersrum, du schmeißt jemand raus, also würdest du jemanden rausschmeißen, wenn jeder Mitarbeiter 9 Millionen erwirtschaftet im Jahr?
Vielleicht auch nicht so schlau.
Vielleicht sollte man dann doch sogar welche einstellen.
Was wiederum, also die einfache BWL-Rechnung wäre natürlich, wenn jeder Mitarbeiter, den du eingestellt hast in der Vergangenheit, 9 Millionen umsetzt, dann solltest du mehr Mitarbeiter einstellen.
Und selbst wenn die nur auf 5 Millionen, also aus der reinen Sales-Logik sagst du ja, wenn ein Sales-Mitarbeiter 9 Millionen verdient, dann bist du ein richtig schlechter Chef, weil du hättest 10 mehr davon einstellen sollen.
Weil viel zu viel Geschäft auf einem Kopf liegt und du könntest viel mehr noch erreichen in Top-Line-Revenue, wenn du mehr Leute einstellen würdest.
Und genau das macht ein Tropic aber nicht und das wiederum hat aber Vorteile bei der Geschwindigkeit, glaube ich, weil du die Organisation so lean hältst, so schlank hältst, ermöglichst du dir, glaube ich, mehr Innovation und mehr Geschwindigkeit.
Deswegen ist es, glaube ich, schlau, da nicht zwangsläufig auf Expansion der Mitarbeiterbasis zu gehen, vielleicht mit Ausnahme von International Sales und so, wo man ja relativ viele Leute einstellt, wenn ich es richtig verstehe.
Ich würde gerne noch einmal auf diese Kauf- und Leasingverpflichtungen gehen.
900 Milliarden US-Dollar.
13 Jahre Umsätze wurde hier beschrieben.
Ich habe mir das so ein bisschen überlegt, wie wenn ein Otto-Normalverbraucher sich eine Wohnung oder ein Haus kauft.
Also vielleicht ein bisschen übertrieben Otto-Normalverbraucher, um es einfach zu halten.
Man verdient 100.000 Euro, mal 13 kann sich ein Haus, eine Wohnung für 1,3 Millionen leisten.
Ging vor ein paar Jahren bei Niedrigzinsphase.
Aber mal angenommen, du finanzierst auf zehn Jahre und musst dann noch ein bisschen was zurückzahlen, wenn die Zinsen wesentlich höher sind und du nicht in den zehn Jahren wesentlich mehr Geld verdienst, wird die Nachfinanzierung ein bisschen schwierig.
Kann man das so vergleichen?
Ja und nein.
Also dass Entropic eine Rechnung unterschreibt, die sie heute noch nicht bezahlen können, ist ein Fakt, vollkommen klar.
Ja, ich würde sagen, es ist so ein bisschen wie ein Imbissbudenbesitzer.
der heute erst 5000 Euro Umsatz macht und sich aber schon in Maybach bestellt.
So kannst du das natürlich sehen.
Aber ich würde es eher mit dem Business als mit einer Wohnung vergleichen.
Der Unterschied ist aber, dass Entropic halt beim Umsatz noch massiv wächst und für die Zukunft planen muss und das verantwortlich tun muss.
Und es wäre aus betriebswirtschaftlicher Sicht genauso ein Versagen, wenn du in einem Jahr ohne Rechenzeitressourcen dastehst.
Dann hat auch niemand was gewonnen.
Also dann hast du eventuell das Rennen verloren, weil du dir nicht genug Rechenzeit.
gesichert hast.
Gehen wir jetzt mal davon aus.
Also ich glaube, der Anstieg im Q4 wird nach jetzigen Daten so noch zwischen 15 und 25 Prozent sein.
Das ist nochmal deutlich moderierteres Wachstumstatus jetzt.
Das Gute ist, man wächst noch weiter vom Q3 Level, aber deutlich langsamer.
Das wäre aber immer noch, was wir dann sehen, eine Verdopplung mindestens.
Vielleicht bis nächstes Jahr.
Auch das kann sich ändern.
Man kann das alles nicht bedenkenlos in die Zukunft vorzeichnen.
Aber man könnte jetzt mal davon ausgehen, dass Entropics sich nochmal verdoppelt.
Dann wären wir bei einer 150 Milliarden Run Rate.
So, wenn sie dann nochmal 50 Prozent wachsen, sind wir bei 225 Milliarden.
Wenn sie dann nochmal 30 Prozent wachsen, sind wir bei 300 Milliarden.
So, das sind jetzt nur die nächsten drei Jahre.
Und dann hast du am Umsatz in einem Jahr gemacht, hast du ein Drittel der Verpflichtungen in einem Jahr als Umsatz gemacht.
Und dann kommt da schon viel mehr hin, würde ich behaupten.
Jetzt willst du natürlich nicht den gesamten Umsatz für Computer ausgeben, ist auch klar.
Aber es erklärt vielleicht, dass man, und ich fand das jetzt eine relativ konservative Schätzung, dass wir für nächstes Jahr von der Verdoppelung ausgehen, dann 50, dann 30 Prozent.
Ich glaube tatsächlich, Antropic wird viel schneller wachsen als das.
Aber das ist jetzt die konservativste Schätzung, die ich mir vorstellen kann.
Es gibt natürlich auch immer ein Szenario, wo es noch schlechter läuft, wo der Umsatz vielleicht einbricht, weil sie wirklich den Anstoß verlieren oder so.
Dann sollte man, wenn man das glaubt, sollte man einfach nicht in den Tropic investieren.
Insofern, ich sehe, wie sie dahin kommen, dass sie das bezahlen können, ehrlich gesagt.
Also wenn wir sagen mal, wie sie geben in Zukunft ungefähr 20 bis 30 Prozent für Compute aus, um 900 Milliarden zu refinanzieren, müssten sie so 150 Milliarden wahrscheinlich pro Jahr dafür ausgeben.
Das heißt, sie müssten auf zwischen 400 und 500 Milliarden Umsatz kommen.
Das wäre irgendwie Google-Level und sehr, sehr viel innerhalb der kurzen Zeit.
wenn du überlegst, wie schnell sie auf 75 gekommen sind.
Und ich meine, gleichzeitig glauben Leute, dass SpaceX das schaffen kann und einen Trillion Dollar Umsatz macht.
Also was ich nicht glaube, ist, dass SpaceX das schafft, aber Entropic nicht, ehrlich gesagt.
Also wenn, schaffen es vielleicht beide oder nur Entropic.
Oder SpaceX hat mit dem Vermieten von Datacenter vielleicht die schlaue Strategie, ist auch nicht total ausgeschlossen.
Aber also, das ist...
Definitiv nicht sicher, dass sie das schaffen, sondern steht unter hohem Risiko.
Es wäre aber wie gesagt auch ein Risiko, das haben wir letztes Mal ausführlich gesprochen, diese ganze Investition nicht zu tätigen.
Und ich vermute, es wäre das größere Risiko.
Und es gibt definitiv einen Vater hinzukommen.
Ich glaube, diese Commitments, die kann man auch wieder untervermieten, wenn man sie selber nicht braucht.
Sollte der Demand woanders hingehen, kann man Rechenzentrums Dienstleistungen anbieten.
Man kann noch irgendwie physische AI machen, für Industriearbeiten oder, oder, oder.
Es werden noch in den nächsten drei Jahren KI-Workloads entstehen, die wir noch gar nicht kennen.
So Agentic-Use, Bot-Use fängt gerade erst an.
Prozesse, die dauerhaft laufen, Tokens verbrennen, haben gerade erst begonnen.
Die Revenue-Expansion pro Kunde ist eigentlich ganz allein schon ein Riesenmotor hinter der Wachstumsdynamik.
Klar ist das alles.
fragil und kann auch schnell shiften und es bleibt eine dynamische Lage, wie wir so oft sagen.
Aber hast du das Gefühl, dass es irgendwie so heillose Tech-Optimisten sind, die bei Antropic arbeiten und blind CPU bestellen wie einen drunken Sailor?
Also das konnte man eine Zeit lang, glaube ich, mal über OpenAI sagen und selbst da, wie gesagt, die Verbänden verbrennen sicherlich deutlich mehr Geld.
Aber da hat es mal einen Eindruck gemacht, eine Zeit lang, dass sie, glaube ich, ein bisschen zu stark davon ausgegangen sind, dass sie ewig exponentiell wachsen.
Aber wenn du überlegst, wie ein Job bisher gewachsen ist, halte ich das für eine realistische Annahme, dass man in den nächsten 5, 6, 10 Jahren Compute in Höhe von 900 Milliarden verbrauchen wird.
Also nicht sagen, das ist das einzig mögliche Szenario.
Mich nervt es auch ein bisschen, dass man es immer wieder richtig stellen muss, weil sonst wird man später falsch zitiert.
Es ist nicht das einzig mögliche Szenario, aber ich halte es für ein Wahrscheinliches, dass man das braucht.
Und ich würde darauf wetten im Sinne von, ich würde meine Entropic Shares die nächsten fünf Jahre halten, wenn ich sie jetzt irgendwie für unter zwei Billionen kaufen würde.
Was für eine Welt.
Gut, würdest du deine OpenAI Shares auch halten?
Das kann ich mir genauso wenig aussuchen wie bei den Entropic Shares, um genau zu sein.
Da sieht man ja schon ein bisschen, wie die Farbe abblättert langsam.
Und das ist natürlich immer nicht nur spezifisch für OpenAI, sondern auch ein bisschen stellvertretend für die Gesamtbranche zu sehen.
Aber das Fundraising, wir hatten ja zuletzt mehrmals berichtet, dass man so versucht nochmal 30 Milliarden einzusammeln, was schon eine sehr moderierte Summe ist eigentlich im Vergleich zu dem, was wir früher gehört haben.
Ich habe das als Scraping the Barrel bezeichnet, also dass man unten sozusagen die Neigen aus dem Fass kratzt, in der Golfregion unterwegs ist, um das Geld zu bekommen und so weiter.
Aber es scheint noch schlechter zu laufen als gedacht.
Also bisher scheint OpenAI, berichtet das Wall Street Journal, ungefähr ein Drittel der Summe, also 11 Milliarden eingesammelt.
zu haben an Commitments.
Und das wiederum nicht auf der Bewertung von 1,4 Billionen, die man gesucht hat, sondern man ist bei der alten Bewertung von 1,25 Billionen.
Also es wird keine Upgrounds sein.
Ich will mir sicher, es geparkt und ösen im Sinne von Liquiditätspräferenzen, Mindestverzinsungen, um überhaupt Leute dazu zu bewegen, dieses Risiko einzugehen.
Und es scheint alles andere als einfach zu sein, dieses Geld aufzutreiben für Sam Altman, der ein begabter Fundraiser ist.
Das jetzt von 30 Milliarden und wie gesagt, das war schon eine eher moderate Forderung, diese 30 Milliarden auf 1,4 Billionen.
Da hatten wir früher ja ganz andere Zahlen gehört.
Und jetzt werden es vorläufig erstmal nur 11 Milliarden auf 1,25 Billionen.
Dieser Prozess geht wahrscheinlich aber noch weiter und man versucht sicherlich mehr Geld zu finden.
Aber es scheint nicht einfach zu sein.
Es liegt natürlich daran, dass das Geld auch knapp ist, dass viele Leute schon investiert sind, nicht noch mehr Exposure suchen, wenn man schon drin ist.
Jeder ist irgendwie beim AI-Trade dabei.
Es gibt auch ausreichend andere Möglichkeiten zu investieren in Hardware, in Energie, in AI-Startups, in Applications.
Und es scheint kein Walk in the Park zu werden, dieses Geld aufzutreiben für OpenAI.
Und davon ausgehend, dass die eine ganz andere Burnrate haben als Entropic, könnte das natürlich schon bedrohlich werden am Ende.
Ist jetzt eigentlich wie...
bei einem Startup in der ganz frühen Phase, Family, Friends und Fools, die jetzt investieren?
Wer macht diese Runden?
Wenn du Richtung Riyadh fliegst, heißt das in der Regel nicht, dass dir in der Central Road das Geld hinterhergeworfen wurde.
Würde ich behaupten.
Aber wie gesagt, man muss auch verstehen, dass 70% des Venture Capitals in den USA längst in nur den vier größten KI-Firmen liegt und die wollen natürlich auch noch ein paar andere KI-Startups investieren.
Das heißt, woher soll das Geld auch kommen?
Soll die Fonds, ich will nicht sagen, dass die ausinvestiert sind, aber die bauen ja schon alle SPVs, um es dann weiterzugeben.
Wenn du jetzt nicht der absolute Retail-Anleger bist, findest du relativ einfach Zugang inzwischen über Retail-Fonds, um in OpenAI, Entropic oder Stripe diese ganzen Sachen zu investieren.
Also dieser private Markt, wer hat das gesagt, der Private-Market sind die neuen Public-Markets?
Ich glaube Ed Elson vielleicht bei Prof.G.
Da sieht man mehr und mehr.
Die Venture-Kapitalisten nutzen schon ihren Zugang, um das 1 zu 1 teilweise an Retail weiterzugeben, habe ich das Gefühl.
Also ganz oft, wenn das so steht, in Dresden Horowitz investiert 1,5 Milliarden, habe ich das Gefühl, dass da regelmäßig 500 Millionen davon sofort weitergegeben werden an irgendwelche Formbetreiber, SPVs.
andere Leute und dass das Geld, was aus dem eigentlichen Fonds kommt, schon weniger ist.
Ist zumindest mein Gefühl.
And Reason nur als Beispiel.
Wer da Insights hat, kann ja gerne mal schreiben.
Also wer widersprüchliche Meinungen hat, darf das gerne klarstellen.
Entweder auf Discord oder per E-Mail.
Aber wer vielleicht Beispiele dafür hat, wo er sowas gesehen hat, vielleicht gerne, dann können wir das ein bisschen fester machen.
Aber so mein subjektiver Eindruck aus so eigenem Umfeld oder das, was mir angeboten wird, ist dass die Commitments, die da gemacht werden, teilweise sofort wieder de-risked werden, indem man das eigene Commitment weiterverkauft und dann quasi der Carry wirkt ja wie eine Art Besserungsschein.
Wenn das hops geht, ist mir egal, weil es nicht mein Geld ist.
Ich kriege eine kleine Management-Fee für mein SPV und wenn es läuft, kriege ich 20, 30 Prozent des Gewinns, je nachdem, wie dumm die Leute sind, die ich das angeregt habe.
Und ja, das ist natürlich das noch geilere Business, aber das ist auch immer so ein...
Late-Stage-Excessive-Markets-Phänomen, würde ich sagen.
Und was eher dafür spricht, dass man der Blase näher kommt.
Weil die Leute, die das schon gemacht haben, natürlich später im Public-Market nicht mehr investieren können.
Also du sabotierst so ein bisschen deinen eigenen IPO, wenn du den Zahnärzten Entropic schon vorher verkaufst.
Bei Entropic ist der Zugang noch relativ begrenzt, wie wir wissen.
Die haben ja wirklich versucht, das zu begrenzen.
OpenAI auch, aber ich habe das Gefühl, da gelingt es nicht ganz so gut.
Ja, aber du machst dir jetzt schon die Public-Market-Tractions kaputt, wenn jeder, der Aktien kaufen möchte und ein paar mehr als 100.000 Dollar dafür zur Verfügung hat, das auch schon indirekt an den Private-Market schafft, würde ich behaupten, dass das so ein Problem werden könnte.
Gut, du kannst es aber als Unternehmer nicht verhindern.
Antropics hat es ja relativ erfolgreich versucht zumindest.
Hinzu kommen ja noch diese Perpetuals, dass du da irgendwie mit...
mit Krypto drauf wetten kannst und Prediction Markets, das ist auch ein Problem.
Jetzt kann man sagen, braucht die Börse die Gambler oder ist das nicht sowieso nur volatiles Geld?
Das, was in Prediction Markets läuft, geht von Sportwetten ab und geht von der Börse und von Krypto ab.
Das sieht man meiner Meinung nach relativ klar, auch in den Ergebnissen von Robinhood.
Also die Leute, die auf Entropic wetten wollen, die warten nicht mehr auf den IPO.
Sondern die wetten halt, wann der IPO stattfindet oder ob er über 2 Billionen landen wird in irgendwelchen Prediction Markets.
Das ist fürs tatsächliche Investieren für den Kapitalmarkt, wie er funktionieren soll, nämlich dass er Ausbau fandet und so weiter, eigentlich gar nicht so gut, würde ich behaupten.
Und das frisst auf jeden Fall Liquidität vom Markt, weil die Gambler-Trader dann vielleicht auch schon fehlen.
Die hätten vielleicht ansonsten mal die jüngsten IPOs ein halbes Jahr lang mitgeritten.
Und jetzt wetten sie stattdessen im 10-Minuten-Takt auf irgendwelche Outcomes.
Wie beschreiben die sich denn dann?
Also früher war der Flex sozusagen, man ist Daytrader.
Achso, nee.
Naja, wetten ist...
Also falls irgendjemand mit der Idee spielt, ich würde das nicht machen.
Also es ist so wie Daytrading oder CFD-Handel, wo der Durchschnitt 85% verliert und es ist noch konzentrierter.
Also es gab ja Analysen, wie wenig Accounts...
den Großteil der positiven Outcomes erwirtschaften auf Polymarket und Calci.
Also es sind wenige scheinbar schlaue Trader, die da Milliarden rausziehen oder Multimillionen rausziehen und der Durchschnitts-Reach-Einleger verliert natürlich Geld.
Weil du verlierst immer den Bankshare quasi, der, wenn ich es richtig verstehe, einigermaßen moderat ist.
Aber vor allen Dingen spielst du gegen eine besser informierte Partei in der Regel.
Egal, ob es ein Hedgefund ist, der das algorithmisch tradet oder ein Insider, gegen den du wettest.
Sobald ein Insider am Markt ist, kannst du nicht mehr gewinnen, würde ich behaupten.
Also du kannst immer mal Glück haben, dass du auf der richtigen Seite bist, also der des Insiders, aber wenn du überlegst, wie viele der Wetten rigged sind, also dass jemand anders die Outcomes schon kennt, dass die Regierung sie künstlich erzeugt, dass Sportler sie künstlich erzeugen, dass CEOs teilweise sich einen Spaß daraus machen.
Ja, ich glaube nicht, wir werden viele Storys sehen von Leuten, also außer in der Werbung vielleicht oder guter PR, aber von Leuten, die reich geworden sind mit Polymarket oder Kalschi.
Im Gegenteil, die, die reich sind, können es teilweise nutzen, um noch reicher zu werden, indem sie es als einen weiteren Kanal nutzen, um Retail abzuzocken.
Zumindest wäre das meine Sichtweise.
Kurze Werbeunterbrechung.
Vor ein paar Wochen hat mich Shopify gefragt, ob ich nicht Lust hätte, einen E-Commerce-Abend mit Shopify zu organisieren.
Alles kann, nichts muss, nur bitte kein Golf, haben sie gesagt.
Mein erster Gedanke war ein nettes Dinner.
Doch dann hat mir Michael von Zellerfeld ihre neue 3D-Drucker-Farm gezeigt und ich habe ihn sofort gefragt, ob wir das Shopify-Event nicht bei ihnen machen können.
Also, wenn du dich für E-Commerce interessierst, sehen willst, wie Schuhe im 3D-Drucker entstehen, Lust auf gutes Essen hast und nebenbei mehr über Shopify erfahren willst, bewirb dich jetzt auf shopify.link.dg.
Mit ein bisschen Glück sehen wir uns am Donnerstagabend.
dem 12.
November in Hamburg.
Werbung Ende.
Lass uns nach China gehen.
Diebsieg macht auch eine Runde, aber nicht so hoch bewertet wie die Freunde aus Amerika.
Dafür schaffen sie es, 16 Milliarden einzusammeln.
Das ist die eigentliche News, würde Claude sagen.
Die eigentliche News ist OpenAI.
quält sich 11 Milliarden zusammenzukratzen, während DeepSeek mal schnell 16 Milliarden eingesammelt hat.
Das ist das führende chinesische Labor.
Es gibt so 6, 7 große, so mit Stepfun, Zipu, Zero One.
Wer gehört noch dazu?
Moonshot natürlich und noch ein paar andere.
Und ja, DeepSeek hat 16 Milliarden eingesammelt.
To be fair, ungefähr ein Viertel davon kommt indirekt vom Staat, könnte man sagen, der da mit investiert, sich vielleicht auch Kontrolle sichern will oder die die Blase auch wieder so ein bisschen anheizen will.
Zuletzt sind die Kurse ja sehr stark eingebrochen in China, was nicht gut ist für die Fundingkosten, für die Kapitalkosten der chinesischen KI-Unternehmen und Chip-Hersteller.
Die eigentliche News ist, während OpenAI seine 11 Milliarden nur quälen zusammenbekommt, hat Diebsig mal eben 16 Milliarden eingesammelt.
Auf eine Bewertung von rund 75 Milliarden US-Dollar.
Also verwässern da schon auch 20 Prozent.
Pre-Money 75, dann 16% verwässern sie.
Oder 17%.
Aber ja, auch schon ganz ordentlich, würde ich sagen.
Wenn man überlegt, wie wenig die verwässert haben am Anfang, weil sie ja von diesem Hedgefund-Dude durchfinanziert worden sind am Anfang, ist es wahrscheinlich ganz gut erträglich.
Und die Idee natürlich auch, dass sie jetzt im Wettrennen, also dass es mehr und mehr auf Compute ankommt.
Also das sieht man nicht erst dieses Jahr, sondern seit drei Jahren.
Aber die werden die 15 Milliarden schon auch brauchen.
Oder wollen einfach auch die Kriegskasse füllen.
Als ich die Nachricht gelesen habe, habe ich gedacht, jetzt kommt doch bestimmt in den nächsten Wochen die News, dass Sam Altman bei Trump ist und der Staat auch ein Viertel in OpenAI investiert.
Ja, das würde ich erstmal nicht ausschließen, dass das passiert.
Also ich glaube immer noch, dass man einen Deal finden wird, sowas wie irgendwo zwischen 5 bis 10 Prozent, vielleicht auch ein Viertel, dem Staat abgeben, dafür die ultimative Haftungsgarantie und Regulierung zu bekommen.
Nicht auszuschließen.
Wir bleiben noch kurz in China.
Und zwar berichtet die Information, ich glaube niemand von uns wusste, dass Meta ein Robotikprogramm hat, aber die Information berichtet exklusiv, dass Meta still und heimlich innerhalb von drei Monaten, das sagt glaube ich auch einiges, zusammen mit dem chinesischen Startup Furir, ein Humanoid Robot gebaut hat.
Der wird, ich weiß nicht, ob das...
Das ist selber zusammengebaut.
Also das soll quasi die menschliche Verkörperung von Muse, also MetaSpot werden.
Man sagt, man plant das nicht zu verkaufen derzeit an Haushalte.
Das wäre auch schwer, weil im Moment hat die Handelskommission ja einen Import-Bann auf chinesische Roboter für die USA auferlegt.
Das heißt, muss man sich jetzt fragen, warum baut Meta chinesische Roboter, wenn sie die eh nicht derzeit?
importieren dürfen in die USA.
Die einzige Lösung wäre, die Prototypen, also sie bezeichnen das selber auch als Prototyp, die Prototypen quasi in China bauen zu lassen und dann in den USA zu produzieren, wie wahrscheinlich das wohl ist, dass Roboter in den USA produziert werden, werden wir dann sehen.
Das heißt, man muss davon ausgehen, dass hier bald lobbyiert wird vielleicht, diesen Bann wieder zu lösen.
Da wird Elon Musk aber was dagegen haben, weil der natürlich prinzipiell der Hauptprofiteur.
von diesem Import-Bann ist.
Muss man sich auch fragen, warum es diesen Import-Bann für chinesische Roboter überhaupt gibt.
Warum sorge ich dafür, dass meine Industrie und Haushalte nicht die Vorteile von Robotik nutzen können und die günstigsten und besten Roboter der Welt importieren können?
Vielleicht, weil mein Hauptspenser der zukünftige angeblich größte Roboterhersteller der Welt werden will.
Und dafür den...
400 Millionen Menschen Heimmarkt in den USA exklusiv protektionistisch gesichert zu bekommen vom Präsidenten, würde Elon Musk natürlich sehr dabei helfen.
Sprich, wenn kein chinesischer Roboter die USA betreten darf, wird es wahrscheinlich deutlich einfacher Optimus zu verkaufen, der natürlich schlechter ist als die chinesischen Roboter derzeit noch.
Zumindest kann es sich jederzeit ändern.
Besonders wahrscheinlich ist es nicht, weil ich glaube, die Chinesen sind da viel weiter vorn.
Das sieht man ja auch hier, dass Meta es geschafft hat innerhalb von drei Monaten.
einen funktionsfähigen Roboter, so 1,50 groß, 50 Kilo, so ein bisschen wie die Unitree.
Also der hier wurde von 4-Ear gebaut, wie gesagt, aber ähnlich vielleicht vergleichbar mit dem Unitree-Roboter oder dem Unitree-Roboter, den es schon längere Zeit gibt.
Wenn es drei Monate dauert, die zu bauen.
Ich kann mir vorstellen, wir werden viel so Auftragsproduktion sehen in China.
Also wie würde ich diesen Exportbahn umgehen?
Ich baue das Ding wieder auseinander, irgendwie an Hüfte, Hals und Arm.
mache ich da Gelenke rein, die ich schnell wieder woanders zusammenbauen kann, schippe dann das nach Mexiko und da lasse ich den Roboter in Mexiko produzieren und vielleicht kann man damit Roboter in die USA bringen oder so.
Keine Ahnung, wie man es macht.
Ich habe auch das Gefühl, dass europäische Firmen teilweise chinesische Ware so reimportieren und versuchen, als ihre eigene zu verkaufen.
Aber keine Ahnung, wer sich freiwillig einen Meta-Roboter in den Haushalt stellen würde.
Das zu erforschen macht aus Meta-Sicht natürlich trotzdem Sinn.
Das hat wahrscheinlich nicht Milliarden gekostet.
oder nicht viele Milliarden gekostet in dem Fall.
Und sollte Gentic Use wirklich funktionieren?
Und ich meine, die Frage ist, wie würde Metas finanzieren?
Stell dir mal vor, der Roboter würde einfach werbefinanziert werden.
Das heißt, der putzt dein Haus, aber labert dich die ganze Zeit damit voll, dass du irgendwie ein Studio-Licht kaufen sollst und du brauchst dringend noch hier irgendwie was von Temu.
Und fängt an, einfach vom Postboten immer Pakete anzunehmen und stellt dir Temuschrott überall in die Wohnung, die er heimlich für dich bestellt hat, agentisch, weil er deine Kreditkarte besitzt.
So stelle ich mir ungefähr den Meta-Haushaltsreporter vor.
Also er macht sauber, gleichzeitig müllt er seine Wohnung aber mit Schrott voll, die er für dich kauft und so finanziert sich so eine Art Flywheel.
Ja, ich meine, so hat Mark Zuckerberg doch Muse vorgestellt, dass er für dich Geld verdient und dass sie an jeder Transaktion Geld verdienen.
Das wird es sein.
So ein bisschen so das Modell auch des autonomen Fahrens, wie es vorher gesagt wurde.
Du fährst kostenlos im Auto, siehst dafür Werbung.
Ich meine, teilweise macht das ja Sinn.
Stell dir mal vor, der bestellt nur die Haushaltsartikel, also sogenannte Staples.
Also wir zoomen mal fünf Jahre voraus, dann wirst du Haushaltsroboter haben, die Wäsche und sowas Haushalt ein bisschen machen.
No way.
Wenn der nur deine Bleiche bestellt, du als Waschexperte, nutzt du Weichspiel eigentlich?
Nee.
Okay, sehr gut.
Sympathisch.
Aber in den USA würde man natürlich bleiche Weichspieler benutzen.
Das heißt, allein wenn der das für seine Haushaltsarbeiten bestellt, die Schwämme, die Putzmittel, die Waschmittel, alles was man, der darf natürlich auch den Kühlschrank aufstocken, immer mal eine Gallone, Orangensaft da reinstellen oder Milch oder ein paar Eier.
Wenn er das alles für dich erledigt, der Haushaltsroboter, geht schön einkaufen oder nimmt es vom DoorDash entgegen, das ist schon ein Businessmodell, würde ich sagen.
Und da würde ich jetzt sagen, das macht zu einem gewissen Grad.
schon Sinn.
Also wenn du in Argentic Commerce glaubst, dann ist das vielleicht eine Möglichkeit, die eher funktioniert.
Also bevor ich irgendwie beginne, meine eigene Shopping auszulagern, also ich schreibe ja auch unserer Haushaltshilfe irgendwie nicht vor, was sie an Putzmitteln zu verwenden hat.
Also das darf sie autonom entscheiden.
Also könnte mein Roboter das genauso autonom entscheiden, was er zum Putzen nutzen möchte, außer es stinkt oder so.
Dann würde ich halt sagen, ich möchte den Rosenduft.
Glas Rosenduft stinkt ja noch mehr, aber keine Ahnung, ich möchte.
dass meine Wohnung nach Jusu riecht, nachdem sie geputzt wurde.
Ich weiß nicht.
Ich glaube an die Haushaltsroboter erst, wenn ich den ersten Staubsauger gefunden habe, der vernünftig langfristig funktioniert.
Ja, das würde ich...
Ja, ich habe keinen automatisierten...
Aber das ist ein bisschen...
Ja, na gut, wir fangen jetzt nicht die Staubsauger-Debatte an.
Das ist ja die große Frage.
Ist das besser, von einem Humanoiden zu machen oder von einem spezialisierten Roboter?
Da gibt es so Grabenkämpfe.
Ja, ich bin vor allem gespannt, was mich am meisten interessiert, ist, wie dieser Roboter-Bahn in Zukunft entschieden wird.
Also kriegt Meta die Erlaubnis, sowas zu importieren oder findet einen Umweg, das disassembled wieder zu assemblen irgendwo auf dem nordamerikanischen Kontinent oder verliert Elon Musk den Einfluss.
Das ist wahrscheinlich so wie mit den Scootern.
Also ich könnte mir vorstellen, dass Meta einfach tausende von diesen Robotern nach Europa ballert in die Städte.
Kann man sich bewerben.
kriegt man so ein Ding umsonst für sechs Monate.
Ja, ich meine, wie gesagt, das ist ein Prototyp, keine Ahnung, was der gekostet hat, aber ich bin mir sicher, man wird versuchen, ihn für unter 10.000 Dollar herzustellen oder um die 10.000 Dollar.
Man würde bestimmt noch so ein bisschen gucken, was die Zahlungsbereitschaft ist.
Also vielleicht gar nicht versuchen, es so günstig wie möglich zu machen, sondern so günstig, dass es attraktiv ist.
Ja, wer weiß.
Amazon zieht nach und irgendwann kriegt man einfach einen Roboter, wenn man Amazon Prime-Kunde ist.
Aber wenn du überlegst, wie wichtig Optimus für Tesla ist, wird vielleicht auch klar, wie günstig es ist für Elon Musk, diese 450 Millionen da in die Midterms zu stecken.
Wenn du dir damit einfacher weiter das Robotermonopol sicherst, die Regierungsaufträge für SpaceX, den Free Speech, der mir bei X einigermaßen den Rücken frei hält auf der ganzen Welt, den Starlink-Access in der ganzen Welt und so weiter, die Regierung zahlt für dein Starlink in der Ukraine und so weiter und so fort, ist es wirklich die beste Investition, die man machen kann.
Zeigt auch, wie kaputt das US-System da ist quasi.
Genau.
Wo wir gerade dabei sind, ungewollte Überleitungen.
Über Starlink haben wir geredet.
Und wir wissen, eigentlich ist SpaceX eine Datacenter-Firma.
Derzeit noch vorübergehend auf der Erde.
In Zukunft, ich glaube, 27, 28 sind die Jahre, wo das erste Mal laut Elon Musk, also das nächste oder spätestens das übernächste Jahr, werden die Jahre sein, wo es erstmals mehr Compute in Space gibt als auf der...
Erde.
Zitat Elon Musk.
Und wir sind auf dem direkten Weg dahin, könnte man sagen.
Das letzte Starship hat ja einen Google-Satelliten aus dem Projekt Suncatcher in den Orbit befördert, der da bis zu 1 Kilowatt an Elektrizität erzeugen kann.
Da sind vier TPUs drauf.
Allerdings ist es so, dass man maximal eine TPU betreiben kann und das wiederum muss man nochmal korrigieren, man kann diese für ungefähr 20 Minuten am Tag betreiben.
Also das sind sozusagen die derzeitigen Economics eines KI-Chips im Space auf einem Satelliten, der extra dahingeschossen wurde, mit Solarflügeln, Radiatoren, um die Hitze abzuleiten und so weiter, dass man 20 Minuten Rechenzeit am Tag damit kaufen kann, für horrende Kosten.
Das wird sinnvoll genutzt, indem man Googles Gemma 4, also ein Open-Source-Modell, ein Haiku, also ein kleines Gedicht, ein dreizeiliges Gedicht schreiben lässt in Space.
Das ist natürlich eine Experimentierphase.
Es geht darum zu beweisen, wie funktioniert das, wie stabil bleibt der Chip.
Wacht der auch wirklich jeden Tag auf für 20 Minuten?
Das Problem ist natürlich nicht nur, dass er nur 20 Minuten rechnen kann, sondern dass er auch nur 20 Minuten zuhören kann.
Das heißt, du musst quasi diese 20 Minuten treffen.
in denen der Chip aufwacht, weil er mal für 20 Minuten genug Energie hat und dann kühlt er den Rest des Tages wieder ab und hat sozusagen nicht genügend Energie, um operativ zu sein, nicht mal um sozusagen Listening zu machen, wenn ich es richtig verstehe.
Aber ich würde sagen, wir sind ja auch noch ganz am Anfang und es schließt jetzt nicht aus, dass man nicht irgendwann mal sinnvolle Nutzung da finden kann.
Es sagt uns aber, glaube ich, ganz gut, wo wir gerade in der Timeline stehen und das allein auch bedingt durch die Anzahl der Starts, die es geben kann und der Innovationszyklen, die jetzt wahrscheinlich nicht Ende nächsten Jahres mehr Compute in Space sehen werden.
Also er meinte, glaube ich, 27 gibt schon einen Gigawattsekunde.
Ich gucke mal kurz, was Elon Musk quotes about Compute in Space Timeline.
Hatte es gestern schon mal kurz anrecherchiert und wieder vergessen leider.
Das ist ja so ein bisschen das Problem beim Arbeiten mit KI, dass man 10.000 Workflows auf hat und dann immer einen vergisst.
Also Entschuldigung, ich korrigiere.
27, 28 wird das erste Gigawatt im Gut, dass wir nochmal nachguckt haben.
Wird das erste Gigawatt in Space sein?
Also die tausendfache Leistung von dem, was wir gerade sehen.
Wie gesagt, die würde jetzt in dem Fall nicht rund um die Uhr arbeiten, aber Ende nächsten Jahres ein Gigawatt.
Und, aber er hat doch auch gesagt, orbital compute deployed per month probably exceeds terrestrial around the end of 2028.
Also spätestens Anfang 28 ist das erste Gigawatt drin.
Ende 28.
macht man mehr Rechenzeit im All als auf der Erde und 29 wird es bei Weitem mehr sein im Space.
Typisch die Elon Musk Timeline, würde ich sagen.
Wie gesagt, Google, die da forschen, sind da noch nicht ganz so optimistisch.
Was man auch daran sieht, dass die Energiechefin von Google, das berichtet wiederum The Information in einem anderen Artikel, Status heute behauptet, Armada Peterson Corio heißt sie, und die behauptet, dass Data Center im Space heute mehr als hundertmal so viel kosten wie auf Erde.
Das ist kompletter Quatsch derzeit noch.
Also Google würde es nicht erforschen, wenn es nicht Interesse gibt, das eventuell später so zu lösen.
Das ist auch klar.
Ich glaube, ich kann mir auch schon vorstellen, dass wir da irgendwann hinkommen.
Dass es in den nächsten ein, zwei Jahren zu solchen Durchbrüchen kommt, kann man glaube ich an der Forschung ganz gut absehen, dass das nicht möglich ist.
Natürlich wird der Transport ins All zunehmend noch mal günstiger.
Die Hardware wirklich günstiger ist, die in Space läuft, ist die Frage.
Also die muss ja irgendwie sicherer sein, gegen Strahlung geschützt sein.
Du musst auf einmal zusätzlich noch Solarpaneele und Radiatoren mit hochjagen ins All.
Dann, wie gesagt, musst du Strahlung standhalten.
Du kannst die Konfiguration nicht mehr so gut ändern im All.
Im Datacenter auf der Erde kannst du immer noch mal was umstöpseln, umschieben, neu adjustieren.
Das alles wird im All mindestens deutlich schwerer.
Also bis das im All wirklich vorteilhafter wird, wird es glaube ich noch einiges dauern und das sollte einem vielleicht auch ein bisschen die Timeline für SpaceX geben, wann die der größte Compute-Betreiber der Erde werden.
Also wenn, dann werden sie es vielleicht der Erde, aber nicht des Alls, so kurzfristig würde ich behaupten.
Kurze Werbeunterbrechung von Vodafone Business.
Für alle, die in den letzten zwölf Monaten gegründet haben.
Alle anderen.
einfach befreundeten Gründerinnen von diesem Deal erzählen.
Denn ehrlich, als ich das Briefing von Vodafone Business gelesen habe, dachte ich erst, da fehlt irgendwo ein Sternchen.
Aber nein, wer frisch gegründet hat, bekommt Business Mobilfunk und ausgewählte Business Internet Tarife ein ganzes Jahr kostenlos.
Zwölf Monate lang 0 Euro.
Den regulären Preis zahlt ihr erst ab Monat 13.
Ich weiß, wie es bei Gründungen läuft.
Umsatz gibt es noch kaum, aber Kosten von Tag 1.
Da ist ein Jahr ohne Kosten für Internet und Mobilfunk richtig Geld.
Also, wenn eure Gründung nicht länger als 12 Monate her ist, schaut auf vodafone.de slash doppelgänger.
V-O-D-A-F-O-N-E.de slash doppelgänger mit A-E.
Vielen Dank an Vodafone Business.
Werbung Ende.
Und damit gehen wir zu der größten No-News der aktuellen Folge.
Ich habe gedacht, ich träume, aber es scheint ein Rebranding zu geben.
Und zwar Exios berichtet aus Regierungskreisen, dass OpenAI wohl schon die Phase nach den Midterm-Wahlen vorbereitet, was dann der nächste Policy-Push sein wird.
Und es sind zwei spannende Sachen.
Also das eine ist, dass man wieder auf Speed-Limits pushen wird.
Mehr Guidelines, Sicherheitsquote für Modelle.
Ich könnte mir vorstellen, man möchte auch so ein bisschen die Moderierung der Investitionen und des Wettkampfs da haben.
Also auch um vielleicht die überbohrenden Investitionen so ein bisschen im Griff zu behalten.
Aber es geht auf jeden Fall um Guardrails und die werden jetzt neuerdings als Speed Limits bezeichnet in der offiziellen Corporate Language.
Aber das ist nicht das wichtige Umbranding, sondern es gibt ein neues Wort für das verhasste Wort Data Center.
Data Center ist nicht nur deswegen verhasst, weil Rechtschreibprüfungen es immer mit RE statt ER schreiben wollen, sondern durch den Gegenwind, den Data Center lokal erfahren.
Ganz interessant, Elon Musk versucht jetzt den Leuten, die sich beschweren, bei Data Centern ihre Häuser abzukaufen.
Das sind ja oft so arme, schwarze Communities.
teilweise scheint der einfachere Weg da zu sein, im Vergleich zu diesen milliardenschweren Datacentern, da ein paar Häuser für 200.000 Dollar einzusammeln, die sowieso in Anführungsstrichen wenig wert sind, als sich da mit den Protesten auseinanderzusetzen.
Habe ich gerade irgendwo gelesen, aber vergessen, wo.
Ich glaube, Wired war es, wer es nachlesen will.
Naja, auf jeden Fall, Datacenter, so wie AI, das ja jetzt Superintelligence heißt, werden Datacenter in Zukunft nicht mehr Datacenter, sondern AI-Compute-Campuses heißen.
plant OpenAI.
Und da frage ich mich, haben die selber das Memo nicht gelesen?
Es muss doch Superintelligence-Compute-Campuses heißen und nicht AI-Compute-Campuses.
Was ist denn da los?
Trump ist furious.
Müssen die nicht sofort angekeckert werden, wenn die AI-Compute-Campuses sagen?
Staatsfeind.
Staatsfeind number one.
Sam Ortman oder beziehungsweise Lee Hain oder wie heißt der?
Policy Dude?
Sekunde.
Lee Hain.
Ja, also selber das Memo nicht gelesen.
AI-Compute-Campuses ist natürlich entartete Sprache von Tag 1.
Die Analogie ist bewusst, bevor Leute mir das wieder hinterher vorwerfen.
Und es muss natürlich Superintelligence, Compute Campuses heißen.
Oder noch besser Superintelligenzfabriken, Factories.
Reindustrialisierung, das wäre gut, Factories.
Reindustrialisierung der USA.
Wobei Factories klingt auch wieder schmutzig, oder?
Aber Factories möchten wir ja auch positiv belegen.
Wir können einen kleinen Contest machen, das bessere Wort für Data Center.
Und es muss aber Superintelligence beinhalten natürlich, sonst wird es outlawed.
Genau, wir sind heute nicht mit Terms.
Also wir nehmen Dienstag auf natürlich.
Na toll.
Ja, aber es wird nicht besser.
Egal wie es ausgeht.
Ja, ich meine, das Spannende ist, was Trump macht, wenn er nicht mehr die Mehrheit hat und wie er dann versucht zu regieren.
Und dann geht es halt nur auch hinter und her zwischen Gerichten und Trump wieder wie am Anfang.
Aber egal.
Heute mal nicht so viel Politik.
Wo wir gerade bei Leuten sind, die das Memo nicht gelesen haben.
Kurze Earnings-Nachricht.
Palanty hat wieder außerordentlich gute Earnings gezeigt.
Die Aktie zieht nur noch wenig an, weil einfach super viel antizipiert ist.
Die Aktie hat sich im letzten Jahr, glaube ich, auch gar nicht so gut bewegt, obwohl man bombastische Earnings abliefert.
Also man hat seinen Umsatz wieder mehr als verdoppelt.
Läuflich super Margenausdehnung, stark Operating Leverage, wahnsinniger Net Expansion Rate von 165%.
Also Kunden geben wirklich massiv mehr aus durch KI bei Palantir.
Ja, ich glaube, es gibt nicht viel zu mängeln.
Erstmals mehr Commercial-Umsatz als Regierungsumsatz.
Also der Umsatz mit Unternehmen hat jetzt den Umsatz mit Polizeibehörden, Militär und anderen staatlichen Organisationen überholt.
Das Einzige, was ich bemängeln muss, Palantir hat das Wort Superintelligence nicht einmal benutzt, aber zweimal AI in der Pressemitteilung geschrieben.
Also auch Alex Karp hier, kleiner wie der Boss, ist nicht so Trump-hörig, wie wir gedacht hätten.
sondern schreibt da dieses verbotene Wort in seine offizielle Pressemitteilung.
Und in der Präsentation findet es sich auch auffällig oft wieder, während das viel schönere Trump-Wort Superintelligence oder Mark Zuckerberg-Wort Superintelligence nicht ausreichend gewürdigt wird.
Insofern sowohl Obmei, Eisley, Hayne als auch Alex Karp würde ich sagen schon mal zum Büro des Richters, um das einordnen zu lassen.
Für die Zukunft.
Also Aktie, After Hours, minus 4,6%.
Aber, ey, Wahnsinn.
Also wenn man gegen dich gewettet hätte damals, beim IPO und ein bisschen was gekauft hätte, dann würde man das hier nicht hören, weil man kein Handy mehr hätte.
Wenn man gegen mich gewettet hätte, dann würde man das auch nicht hören, weil man auf irgendeiner Karibikinsel lebt.
Wahnsinn.
Plus 1683%.
Uff, ganz gut gelaufen.
Ja, musste man auch einiges durchstehen, bevor es dazu gekommen ist.
Aber klar, seit vier, fünf Jahren läuft Palantir wirklich außerordentlich gut.
Da stellen wir auch gar nicht in Frage oder so.
Muss man ihr auch geben, die Strategie wirklich massiv zu investieren, quasi sich das eigene Ökosystem in anderen Unternehmen zu schaffen, auf dem man später hohe Rechnungen schreiben kann.
Diese Forward-Deployed-Engineer-Strategie, also ich schicke Leute ins Unternehmen, die bauen eigentlich die Datalösung dort auf.
Und ich bin dann so eine Mischung aus Software und Accenture, aber definitiv mit den Margen von Software.
Und Kunden haben dann wiederum einen sehr hohen Login, nicht nur weil die Verträge langlaufen, sondern auch weil sie natürlich niemals selber so souverän werden, um wieder ihre eigene Data-Infrastruktur aufzubauen, könnte man vermuten.
Ist das schon schlau.
Also die bleiben dann ewig am Palantir-Trop.
Tropf und wenn sie dann noch KI nutzen wollen, dann verdoppeln sie halt ihre Ausgaben im Jahr.
Schon ein geiles Modell im Nachhinein.
War am Anfang nicht ganz so einfach abzusehen, sah auch einfach nicht so gut aus lange Zeit, aber der Hockeystick ist da definitiv hinten rausgekommen.
So.
Ansonsten gab es sich bei der Kommentierung der Earnings wieder wie ein komplettes Arschlochverhalten, aber das ist ja nichts Neues.
Gut.
Aber wer würde das nicht tun bei 1600 Prozent?
Magst du?
Ja.
Scheint sich auch für ihn persönlich nicht ganz gut zu lohnen.
Würdest du jeden Monat 5 Dollar mehr zahlen, damit Hafti, Helge oder Reinhard Mai Songs für dich singen könnte?
Also ich höre weder Hafti noch Reinhard Mai, zumindest relativ wenig würde ich sagen.
Ja, also Spotify will uns jetzt 5 Dollar im Monat abnehmen für ein Remix Feature.
Das ist, damit ich selber Musik machen kann?
Spotify baut einfach bitte nur eine...
TV-App, damit wir hier die Videopodcasts alle auf dem Fernseher gucken können.
Aber was soll das denn?
Und außer, ich möchte nicht, dass du ein Lied von Reinhard May singst, sondern ich möchte, dass du in deiner Stimme mir ein Lied von Hafti singst.
Ganz sicher nicht.
Ja, also ich würde vermuten, das wirtschaftliche Kalkül hier hinter ist, dass bei Spotify keine Cost of Goods dafür entstehen, beziehungsweise nur die KI.
die Cost of Goods sind, aber man die Artist nicht zusätzlich dafür entlohnen muss?
Das ist falsch.
Man entlohnt die Artist, aber nur den Artist, von dem der Song ist.
Aber beim Remix, wie würde es denn gehen?
Du sagst, Hafti soll das Lied von Reinhard May singen und dann kriegt Reinhard May in seinen Shopify-Topf ein bisschen Spotify-Topf, ein bisschen Geld.
Okay, verstehe.
Ja, nee, ich verstehe nicht.
Nee, verstehe ich nicht.
Prediction Feature gibt es nicht mehr in einem Jahr.
Case Closed.
Ja, ich glaube auch nicht, dass KI-Musik jetzt, also ja, ich hätte fast gedacht, das ist schon PKI-Musik.
Das Interessante bei der Musiknummer ist, dass...
Ja, weil ich, wer will denn noch mehr KI-Musik?
Sorry.
Das will doch niemand.
Ja, und vor allem, es möchte auch keiner über KI-Musik sprechen.
Da gibt es den Use Case.
Als einzige Use Case von KI-Musik, den ich sehe, ist, dass Leute irgendwie schmutzige Mallorca-Songs für Instagram bauen oder für TikTok.
Ja, oder schöne Songs für ihr Hochzeiten, Geburtstage und so weiter.
Ich weiß nicht, wo du unterwegs bist, aber wenn du das sagst.
Naja, wir haben letzte Woche über den Hack von Binance, der größten Kryptoplattform, gesprochen, wo rund 6 Milliarden US-Dollar entwendet wurden.
Und inzwischen...
stellt sich raus, dass so wie bei früheren Krypto-Hacks, wo ich glaube eineinhalb Milliarden entwendet wurden bei Bybit, mal wieder Nordkorea dahinter zu stecken scheint.
Also Glückwunsch an die Crypto-Bros.
Ich glaube, niemand finanziert Terroristen und Schurkenstaaten wie Nordkorea so effizient kann man nicht sagen, weil es natürlich über Umwege ist und nur ein Teil davon abfließt.
Scheint einer der größten Einnahmenquelle.
Also was ist das GDP von Nordkorea?
Ich glaube nicht so viel mehr.
Die Frage ist, ob Hacking-Einnahmen dazu gezählt werden.
Wofür bucht man das denn in der Volkswirtschaft in die Gesamtrechnung?
Ja, so 30 Milliarden.
Also GDP, dank Krypto, Nordkorea ist GDP einfach mal 20 Prozent gestiegen dieses Jahr, weil man 6 Milliarden bei den Crypto Bros geklaut hat.
Ja, ist vielleicht nicht so eine gute Idee.
Stell dir vor, deine Bank schiebt irgendwie...
jedes Jahr ein Prozent des Geldes nach Nordkorea rüber oder so.
Vielleicht nicht so geil.
Ist jetzt für mich nicht die Zukunft des Geldsystems, glaube ich.
Dass dann hauptsächlich, nicht hauptsächlich, aber in erheblichen Maßen auch Kriminelle und die schlimmsten State-Actor der Welt von dem Geld was abbekommen und dadurch gleichzeitig die Vorteile des Systems gelebt werden, weil das Geld blockiert ist und so weiter.
Naja, aber wir verstehen nichts von Krypto und von daher ist das bestimmt alles trotzdem toll.
Wollen wir über Pengram reden?
Ich finde es ein No-News.
Okay, skippen wir.
Keine No-News.
Vielleicht, weiß nicht, ob es ein No-News ist, ist es nicht, aber vielleicht auch nicht so wild, wie es gekocht wird, aber das Handelsblatt schreibt über eine Recherche von Chrissy Field und die haben sich mal Webseiten angeschaut, die von Loverbill gebaut wurden, beziehungsweise Apps, im weitesten Sinne Applikationen, sich angeschaut und zwar rund 160.000 Projekte.
Surprise oder nicht, es stellt sich raus, viele der Projekte, die Endanwender ohne Programmiererfahrung mit Lovable bauen, sind am Ende nicht so sicher, wie man es gern hätte.
Es wird hier von Foren geredet, wo 80.000 Userprofile offengelegt wurden, inklusive 200.000 privater Chatnachrichten, teilweise Ausweiskopien und höchstpersönliche Informationen, interne WhatsApp-Gruppen und so weiter und so fort.
Vielleicht wenig überraschend, aber die eigentlich spannende Frage ist natürlich, wo fängt hier grobe Fahrlässigkeit an?
Also kannst du das dem Nutzer, der Nutzerin ankreiden?
Wenn ich eine Webseite mit Lovable baue, habe ich dann grob fahrlässig gehandelt, weil ich mir hätte klar sein müssen, dass ich potenziell unsichere Software baue.
Ist Lovable dafür verantwortlich?
Nutzer verantwortlich oder der Ersteller verantwortlich?
Ist das Modell dahinter verantwortlich?
Das ist genau, wo wir Regulierung brauchen, meiner Meinung nach, um das ein für alle Mal zu klären.
Loveable schließt das natürlich schön alles aus in den Nutzungsbedingungen und versucht da nicht haftbar zu werden.
Aber vielleicht ist es doch nicht so eine gute Idee, wenn jeder Software baut, die dann, ich glaube man muss Software, gibt es bestimmt schon gute Einordnungen für, aber man muss natürlich mal unterscheiden, was ist mal schnell eine App bauen, was ist eine App bauen, die Nutzerkonten erlaubt, was ist eine App, die Nutzerkonten erlaubt und persönliche Daten dabei erfasst und speichert und was ist eine, die vielleicht dann außerdem noch Zahlungsdatum oder noch sensiblere Dinge verwaltet.
Und dementsprechend müsste man dann vielleicht nochmal andere Sicherheitsschleifen bei Lovable einbauen, also dass man das nochmal von Mythos testen lässt oder so Pen testen lässt, das Modell, um das dann wirklich sicher zu machen.
Fairerweise, und das wird glaube ich zu wenig berichtet in dem Zusammenhang, ist Wenn jetzt 160.000 Apps von Entwicklern und Entwicklerinnen gebaut werden, haben diese natürlich auch Sicherheitslücken.
Es ist ja nicht so, dass Menschen da unfehlbar wären und per se sichere Software bauen.
Ich könnte mir sogar vorstellen, dass zumindest in absehbarer Zeit das Risiko, eine Webseite persönlich zu bauen, viel größer ist, als das, es von KI bauen zu lassen.
Das ist eigentlich eine logische Konsequenz, würde ich sagen.
Vielleicht ist es sogar derzeit schon so.
Das kann ich ehrlich gesagt nicht einschätzen.
Ich bin mir aber 100 Prozent sicher.
dass wir in den nächsten 12 bis 18 Monaten da sein werden, wo es fast unverantwortlich ist, den Menschen Software schreiben zu lassen, weil KI da sehr schnell Lücken finden kann, die Menschen vielleicht gar nicht voraussehen können.
Weil dazu müsste ich ja jede einzelne Technologie, die ich beim Coden benutze, verstehen, scannen und so weiter, was sicherlich viele Leute nicht tun.
Genau.
So viel dazu.
Artikel kommt natürlich in die Shownotes.
Dann noch was Lustiges und was ich nehme an Positives.
Einerseits hat Andi Lehr mir eine Website geschickt und zwar Occupy SaaS.
Überschrift, they laid us off, we are building their SaaS.
Also Leute, die entlassen wurden von SaaS-Firmen, bauen jetzt quasi mit KI das Produkt kostenlos nach und hauen es per Open Source raus.
Nennen das Occupy SaaS, finde ich auch eine lustige Bewegung.
Und sofern prinzipiell Copyrights oder Intellectual Property dabei geachtet wird und man es nicht eins zu eins kopiert, finde ich es eine schöne Satire und Form des Protest.
Definitiv.
Und ich habe es deswegen einmal erwähnt.
Ich glaube, es beginnt mit, ich habe vergessen, welche zwei Software sie zuerst gebaut haben.
Kann man sich selber anschauen, OccupySars.com.
Und das andere, das habe ich heute Morgen gelesen.
Und zwar hat ein Wissenschaftler namens Rikaya Takehi, herausgefunden, dass LLMs wohl relativ gut Modelweights auslesen und rewriten können.
Also einfach gesagt, ein neurales Netzwerk oder ein Large Language Model, da gibt es quasi diese verschiedenen Gewichte, die dann Werte bekommen und es ist für den Menschen aber relativ schlecht nachzuvollziehen oder unmöglich nachzuvollziehen, welches Gewicht jetzt was genau tut.
Also man kann das so ein bisschen auslesen lassen, dass man weiß, was einzelne Gewichte repräsentieren.
Da gibt es nur diese Beispiele mit König, männlich, weiblich, Königin und so, dass da so Vektoren entstehen und man das verstehen kann.
Aber Fakt ist, Menschen sind nicht besonders gut darin und brauchen aufwendige Algorithmen, um überhaupt Insights zu generieren und so eine Art explainable AI damit zu bauen.
Und dieser Forscher, wir packen das Papier oder den GitHub-Beitrag mal in die Shownotes, hat quasi Astra GPT-6 Astra genutzt, um Alibabas QAN zu verbessern oder zu rewriten oder rewiren könnte man auch fast sagen.
Und hat dabei quasi nachträglich, aber eben nicht durch neues Training oder Feintuning, sondern durch das Beschreiben mit einer anderen KI, wenn man so möchte, ist es geschafft, die Mattergebnisse zum Beispiel zu verbessern oder das Modell sicherer zu machen, indem man quasi ganz gezielt die entsprechenden Gewichte identifizieren konnte und davon ausgehend dann das alles optimiert hat.
Und ja, also wie gesagt, die KI kann sehr gut verstehen, was in dem Modell passiert oder welche Gewichte was bewirken.
Zum Beispiel Beispiele sind hier, wie bestimmte Probleme gelöst werden oder man kann an Gewichten sehen, was für ein Computerspiel die KI gespielt hat beim Training und so weiter.
Und das ist natürlich, wie gesagt, aus zweierlei Hinsicht gut.
Also A, man kann sehr schnell Ein Modell, was vor langer Zeit trainiert wurde, nochmal nachdoktoren damit eventuell und on the fly verbessern, wenn man so möchte.
Was insbesondere mit Hinsicht auf Reinforcement Learning und so nochmal super spannend wird und ich glaube, die Entwicklung nochmal beschleunigen sollte.
Und das andere ist, dass es KI eventuell nachvollziehbarer macht.
Also dass ich viel besser verstehen kann, was in einem Modell passiert oder welche Neuronen feuern oder welche Gewichte eben was bewirken und woraus gewisse Qualitäten oder Schwächen aus einem Modell auch Also die Analyse und das Fixing der Analyse ist beides quasi möglich und die Grundaussage ist, KI kann das besser als Menschen wiederum.
Und das, wenn man das jetzt viel weiter denkt, stellt uns natürlich wieder vor die philosophische Frage, wie wahrscheinlich ist es, dass wir Menschen eigentlich die größte Behinderung dabei sind, KI weiterzuentwickeln, weil das unsere Programmiersprachen.
die effizientesten aus Computer- oder Maschinen-Sicht, die effizientesten Programmiersprachen sind, ist relativ unwahrscheinlich, sondern wir haben sie so gebaut, damit wir sie verstehen können und nachvollziehen können und einfach programmieren damit.
Zwei Maschinen würden wahrscheinlich einen ganz anderen Weg nehmen, direkt über Nullen und Einsen zu kommunizieren.
Und wie lange wir da jetzt noch im Weg stehen wollen und gleichzeitig aber verstehen wollen, was da passiert aus Sicherheitsgründen, ist natürlich eine super krasse Herausforderung der Zukunft.
Um es mal mit Frank Thelens Worten zu sagen.
Und damit haben wir es geschafft.
Wir wünschen euch einen schönen Mittwoch bis Samstag.
Peace.
Ciao, ciao.
