# Klausurbuddy: AI-Driven Exam Prep for German Schools

**Podcast:** Kollegin KI
**Published:** 2026-11-03

## Transcript

Als ich 2011 angefangen habe zu studieren, da war das so ein Ding, dass man mit YouTube gelernt hat.
Wenn in meinen Vorlesungen gewisse Profs Sachen nicht vernünftig erklären konnten, dann habe ich so bei YouTube nach anderen Profs geguckt im Grunde, die mir erklärt haben, wie Statistik oder gewisse Modelle irgendwie funktionieren, die ich nicht in meinem Soziologiestudium gereilt habe.
Und das hat mir wahnsinnig gut geholfen.
Und das haben tatsächlich einige andere Kommilitonen auch gemacht.
Und das war so ein Novum.
Also das war 2011 tatsächlich irgendwie so.
am Zahn der Zeit, dass man sich im Internet mehr und mehr Lernhilfen gesucht hat.
Heute in Zeiten von KI gibt es natürlich nochmal ganz andere Möglichkeiten.
Und ich habe heute zwei Jungs eingeladen, die erst mal 2011 noch gar nicht geboren wurden, aber auf der anderen Seite jetzt schon ein KI-Startup gebaut haben, das genau diese Möglichkeiten rund um KI und Lern mal ein bisschen...
voranbringen soll.
Und bevor ich die beiden hier begrüße, würde ich natürlich einmal wie gewohnt KI-Philipp bitten, mir hier ein Intro zu geben.
Philipp, let's go!
Max, was hast du eigentlich in deiner Schulzeit gemacht?
Lukas Tomasek und Paul Eierle bauen nebenbei ein Startup.
Mit Klausurbuddy entwickeln die beiden einen KI-Trainer für die Klausurvorbereitung.
Ich finde, du solltest heute vor allem gut zuhören.
Vielleicht kannst du dir für deine nächste Weiterbildung noch was abschauen.
Davon gehe ich doch aus.
Ich begrüße euch.
Hallo Lukas, hallo Paul.
Hallo, schönen Nachmittag.
Ja, schönen Nachmittag euch.
Es war super cool, dass ihr euch Zeit genommen habt.
Lukas, ich fange mal bei dir an.
Du bist Programmierer mit 14, nee 15 bist du mittlerweile.
Ja, ich bin vor ein paar Wochen 15 geworden.
Alles gute nachzweifelt.
Jetzt müssen wir mal sagen, so Paul ist 14, ich 15.
Ja, aber ich bin quasi das technische Hirn hinter unserer ganzen Website und App und alles und habe das größtenteils selbst mit Cloud und allem entwickelt, jetzt über das letzte halbe Jahr.
Okay, Lukas, cool.
Du bist CTO quasi von Klausurbuddy.
Dann gucken wir doch mal auf den CEO.
Hallo Paul, auch an dich.
Mit 14 Chef eines eigenen Startups zu sein, ist natürlich eine coole Sache, oder?
Ja, natürlich.
Also es ist natürlich so ein bisschen unglaublich so, dass man sagen kann, ja, ich habe eine Firma.
Auch so ein bisschen unglaublich, wenn ich das so sage, dann sagen so alle, ja, bestimmt hast du eine Firma.
Aber es ist wirklich so, es ist ein bisschen lustig.
Ist es.
Verstehe ich.
Ich bin seit diesem Jahr auch Inhaber einer Firma.
20 Jahre später muss man sagen.
Ich bin 34.
Aber für mich ist es auch immer noch unglaublich.
Also ich glaube, das verändert sich tatsächlich nicht, Paul.
Aber lasst uns doch mal vielleicht über eure Firma sprechen.
Klausurbuddy.
Ihr seid damit in einigen Medien gewesen.
Ihr habt einen Preis auch schon gewonnen damit.
10.000 Euro gab es.
Da können wir gleich mal drüber sprechen.
Erklär uns doch vielleicht erst mal, Lukas, was hattest du mit Klausurbuddy auf sich?
Also Closeobody ist erstmal eine Plattform, die Schülern dabei hilft, sich besser auf ihre Prüfungen vorzubereiten.
Was wir zum Beispiel anders machen, als jetzt so normale generative KI wie ChatGBT ist, dass wir aufs deutsche Schulsystem angepasst sind.
Also wenn jetzt ein Schüler sein Material hochlädt, kriegt er eine Übungsklausur, die so auf sein Bundesland angepasst ist, dass sie so aussieht, wie sie dann auch in der Schule geschrieben wird.
Heißt mit den richtigen Operatoren, mit dem richtigen Prüfungsformat und zum Beispiel auch die Punkteanzahl.
Das heißt, ihr habt, sag ich mal, den Föderalismus ausgedribbelt, könnte man sagen.
Ja, 16 Bundesländer, 16 verschiedene Schulsysteme.
Aber euer Tool kann allen weiterhelfen.
Ist das richtig?
Ja.
Also wir haben uns auf die weiterführenden Schulen quasi konzentriert, weil wir sehen jetzt den Bedarf bei Grundschülern noch nicht so für Prüfungsvorbereitungen.
Aber da eigentlich alle 16 Bundesländer und eigentlich auch geschaut, dass wir alle Schularten abbilden.
Das heißt, ich kann jetzt als, sag ich mal, Elftklässler in Niedersachsen sagen, so Mathe, checke ich irgendwie so richtig, was hier rankommt?
Dann logge ich mich bei Klausurbuddy ein und sage, hey, ich bin in der Elften Klasse in Niedersachsen, hilf mir doch bei Mathe.
Und dann kriege ich eine Übungsklausur.
Ist das richtig?
Genau, diese Übungsklausur.
Und die ist dann so möglichst nah an der echten Klausur, so wie du sie schreiben könntest.
Weil wir sind ja selber Schüler.
Und wir haben dieses Problem gesehen, dass man immer ganz viel Übungsblätter hatte, aber dieses Wissen immer bloß gelernt hat und nie richtig angewendet hat.
Und dann kam die Schulaufgabe und dieses Prüfungsformat, diesen Aufgabentyp hat man noch nie gesehen.
Und genau deswegen haben wir dafür Klausobadie gebaut.
Sehr cool.
Paul, was hat dich denn damals dazu bewogen zu sagen, da brauchen wir ein KI-Tool?
Grundsätzlich, es war eigentlich auch Lukas' Idee.
Also die Idee war, es war eigentlich so, Lukas hatte die Idee, hat es gebaut und ist am Montag dann zu mir gegangen, weil wir so schon immer oder schon seit der fünften Klasse sehr gut befreundet sind und alles so ein bisschen teilen.
Und dann hat er so gemeint, ja, ich habe das tun.
Da habe ich gesagt, cool, da möchte ich auf jeden Fall mitmachen.
Und dann haben wir halt gesehen, ah, das könnten ja auch andere in den Schulen helfen, nicht nur uns.
Und dann wussten wir natürlich direkt, dass wir eine Firma gründen müssen oder wussten wir mal, dass man eine Firma gründen muss.
Und so lief das ein bisschen ab.
Also Lukas hat die Idee und wir haben das dann zu zweit umgesetzt, als Firma an die Öffentlichkeit zu bringen.
Und ihr habt erstmal ursprünglich, war das eigentlich für euch gedacht?
Habe ich es richtig verstanden?
Also ich glaube, in der frühen Phase, an diesem einen berühmt-berüchtigten Wochenende im April, da war das eigentlich noch gar nicht gedacht.
Ich hatte mir in der Woche das allererste Mal ein Cloud Pro Abo gekauft, so zum Ausprobieren.
Und dann habe ich mich da ein bisschen rumprobiert, was denn damit alles möglich ist.
Und so ist da eigentlich alles entstanden.
Und wenn ich jetzt so zurückdenke, ging das dann eigentlich ziemlich schnell.
Und ich finde es auch lustig, wie wir uns da gefunden haben und wie sich das alles entwickelt hat.
Ja, das ist die schöne Gründerstory.
An einem Wochenende mit Claude hingesetzt und dann im Grunde mal so ein bisschen geguckt, wo sind meine Probleme, wie kann ich die lösen?
Und dann einen Prototyp gebaut, Paul als CEO mit rein, let's go, wir gründen.
Eben.
Okay, und wie ist es seitdem weitergegangen?
Ich habe schon gesagt, ihr habt Preise gewonnen, ihr seid in einigen Medien aufgetaucht.
Wird euer Tool tatsächlich auch genutzt mittlerweile?
Gibt es da Feedback von Schülern und Schülerinnen?
Ja, auf jeden Fall.
Ja, es gibt auf jeden Fall Feedback.
Ja, da brauchen wir unbedingt welches.
Feedback sind wir gerade am einholen, weil wir sind, wenn man bedenkt, dass es öffentlich ist seit September, die App und schon die Webseite ein bisschen davor, aber der Marktstart war quasi September.
um die 400 Nutzer, was einiges ist.
Aber das Feedback bleibt noch ein bisschen aus.
Aber das Feedback, das wir bekommen haben, das war bis jetzt positiv.
Wir haben sogar mal, eine Lehrerin hat uns gesagt, wir haben bestimmt die alten Klausuren aus unserer Schule eingesammelt und die eingescannt und dass die KI einfach nur die hernimmt, obwohl das überhaupt nicht richtig ist.
Also wir machen das wirklich nicht mit alten Klausuren oder so, sondern nur mit dem, was rechtlich auch möglich ist, was ja auch immer so bei KI ein bisschen...
bisschen schwierig ist mit diesen Lizenzrechten, wo es ja auch Riesenstreits gibt bei Musik und Literatur.
Ja, das war ja quasi ein Lob unserer Arbeit, wenn die Lehrerin sagt, boah, das ist so gut, das kann ja gar keine KI sein, das muss ja irgendwie aus alten Klausuren zusammengebaut sein.
Ja, da kann man schon auch Lehrer überraschen mit, dass KI durchaus einen ganz guten Output hat, beziehungsweise was KI alles kann.
Weil, Lukas, ich meine gelesen zu haben, dass irgendeine Lehrkraft mal zu dir sagte, KI kann doch nicht coden.
Ist das richtig?
Ja, das war Anfang 2026.
Und ehrlich gesagt war das auch so ein bisschen der Ansporn und das hat Neugier in mir geweckt, weil davor kannte ich ja eigentlich auch bloß dieses normale Chatbot.
wie man KI nutzt.
Und das war schon beeindruckend, das erste Mal ein, keine Ahnung, Agent-System zu sein, wo die KI wirklich baut.
Ja, das ist cool gewesen.
Vor allem, weil man zugucken kann, was sie dann baut.
Und ich muss sagen, ich verstehe gar nichts vom Coden.
Also ich gucke dann immer fasziniert und so ein bisschen ungläubig, was da alles so passiert.
Könnt ihr coden?
Habt ihr euch das beigebracht?
Oder habt ihr es in der Schule gelernt sogar?
Also ich war da schon immer sehr interessiert und habe es mir auch beigebracht immer.
Und dann schaue ich schon, was die KI macht und es ist recht interessant.
Aber Paul, du jetzt glaube ich nicht.
Und in der Schule kommt es jetzt.
Im Technischen, da lasse ich meine Finger weg, weil sonst haben wir keine Nutzer mehr.
Das ist eine sehr gute Einstellung, Paul.
Das geht mir ganz ähnlich.
Ich habe nämlich auch einen CTO, den Jan.
Liebe Grüße an der Stelle.
Und der hat mir irgendwann verboten, zu Vibe-Coden.
Also einfach nur mit KI irgendwas zu bauen.
Weil wie gesagt, ich kann nicht programmieren, er schon.
Und das überlassen wir vielleicht lieber den Experten.
Aber Paul, du übernimmst ja Marketing, Kommunikation, alles irgendwas, was nach draußen geht.
Was habt ihr denn für Pläne mit eurem Tool?
Weil derzeit ist es ja so, dass Klausurbuddy vor allem beim Erstellen und dann auch beim Berichtigen von Klausuren hilft.
Und das scheint ja schon relativ...
gut zu funktionieren.
Ich glaube, einer von euch beiden hatte in einem Interview mal gesagt, dass er eine Bio-Klausur, glaube ich, mit seinem eigenen Tool gemacht hat und das Tool dann, sag ich mal, vorhergesehen hat, dass du schon so auf einem Level von einer 2 bist in der Klausur und es dann tatsächlich eine 2 wurde.
Stimmt das?
Wer war denn das von euch beiden?
Ehrlich gesagt ist dieser Case schon oft eingetreten.
Das war...
Auch dieses Jahr, da habe ich mal damit gelernt und ich finde, das widerspiegelt eigentlich auch immer meine Leistung und auch die Bewertung so, wie ich es mir beim Lehrer vorstellen kann.
Letztes Jahr, ich in Physik hatte zum Beispiel auch mal sowas, da hatte ich, und das war vielleicht ein bisschen ärgerlich, aber ich hatte eine 3 plus bei Klausur-Baddy und hatte dann auch eine 3 plus und das war ein halber Punkt.
Schlussendlich bei der Schulaufgabe auch, aber ja, das zeigt so ein bisschen auch, dass...
Man das schon ein bisschen vorhersehen kann, aber unser Ziel ist es ja ein bisschen auch damit zu zeigen, dass man, wenn man normal mit KI lernt, dass KI dir ein bisschen in den Arsch kriecht, sagt man auf gut Deutsch, und dir niemals sagt, wie schlecht du bist.
Und unser wird dich jetzt nicht beleidigen oder so, aber er sagt dir ganz kleine Note und normalerweise sagt dir KI mal 4 oder 3 und wenn du besser bist, dann halt besser.
Aber unser sagt dann auch, dann kriegst du auch mal eine 5 oder eine 4 minus.
Also wirklich klare Noten, damit du wirklich genau siehst, wo es noch hakt.
Genaues Feedback, das ist genau das, was uns ausmacht.
Das ist genau Feedback.
Sehr cool.
Also, dass Schülerinnen und Schüler sich selbst verbessern können.
Du hattest schon gesagt, mit KI zu lernen.
Lernt ihr denn auch mit KI?
Ja, auf jeden Fall.
Also, das hat sich bei mir jetzt auch so eingeschlichen.
Und teilweise finde ich sogar für mich, erklärt mir das die KI besser als so mancher Lehrer.
Und ja, und ich finde auch ehrlich gesagt, ich nutze Clawsobody, natürlich mein eigenes Tool und auch ziemlich viele generative KI, weil ehrlich gesagt unser Tool ist gut.
Für Schüler, die sich vielleicht von einer 3 oder 4 auf eine 2 verbessern wollen.
Wenn du jetzt eine 6 hast und wirklich überhaupt nichts verstehst vom Thema, dann solltest du vielleicht erstmal die Grundlagen mit Claude oder Chachibiti nachholen.
Aber wenn du diese kleinen Fehler ausbessern willst, da sind glaube ich wir beide, ich und Paul auch ziemlich anfällig für, aber diese kleinen Einserbremsen oder die Flüchtigkeitsfehler, wenn du die ausbessern willst, dann ist Claude Soba, glaube ich, das perfekte Tool.
du eben dieses Prüfungsformat hast und dann auch gezieltes Feedback kriegst, wo du denn jetzt die zwei Punkte von den fünf zu den sieben Punkten liegen lassen hast.
Das heißt, wenn ich was falsch eingegeben habe, dann bekomme ich bei KlausurBuddy auch die Berichtigung, wie es eigentlich richtig wäre.
Ja, und mit Feedback, wo sie zum Beispiel, weil was wir jetzt auf dem Gymnasium ziemlich viel haben jetzt in Richtung Oberstufe, ist zum Beispiel auch Materialarbeit.
Und wenn du dann ein Material auswertet hast und da halt noch bestimmte Teile fehlen, dann sagt dir die KI ganz klar, boah, da musst du noch ein bisschen nachbessern und vielleicht noch ein bisschen mehr schreiben in diese Richtung.
Braucht man denn in Zukunft überhaupt noch Lehrer?
Doch, ich glaube, man braucht noch Lehrer und zwar ganz sicher.
Das wird auch einer der sicheren Jobs sein, weil dieser Kontakt von Mensch zu Mensch, der ist nochmal etwas anderes wie eine KI und das kann dir auch keine physische KI oder sonst was nehmen.
Aber ich glaube, KI kann eine Riesenhilfe sein für die Lehrer.
Wenn Stärkere, wie Lukas gemeint hat, die brauchen vielleicht nicht diese ganze Aufmerksamkeit vom Lehrer, haben aber trotzdem noch die eine oder andere Schwierigkeit.
Und da finde ich, dass man da KI sehr gezielt einsetzen kann und so die Besseren sich vielleicht mit KI besser verbessern können als die Schwächeren.
Und dann hat der Lehrer, der sich ja nicht auf vier teilen kann, was ja auch ein großes Problem ist, vielleicht mehr um die Schwächeren kümmern.
Und so sehen wir es auch in einigen Ländern wie in Singapur oder in China, wo es vielleicht ein bisschen besser geht, Stichwort PISA-Studie, um die Bildung als hier.
So wird es schon in einigen Ländern gehandhabt und da bin ich mir ganz sicher, dass so die Zukunft aussehen wird von Schulen.
Also, dass man künstliche Intelligenz begleitend zur Lehrkraft im Grunde einsetzt.
Verstehe ich dich da richtig?
Genau.
Okay.
Das finde ich doch eine gute, erstmal eine ganz gute Meinung.
Ich glaube, das kann ich unterschreiben.
Glaubt ihr denn, dass es in Zukunft überhaupt noch Klausuren gibt?
Weil eigentlich könnte man so eine Klausur ja auch eins zu eins mit KI lösen lassen und der Lernerfolg, der wäre dann natürlich null.
Ja, natürlich.
Natürlich lässt sich immer so dieses Modell Schule hinterfragen, ob denn das jetzt so schlau ist, immer auswendig zu lernen und dann letztendlich aufs Papier zu schreiben und wieder vergessen für den Rest des Lebens.
Aber ich denke schon, Jetzt in den letzten Jahren und auch was in den nächsten Jahren kommen wird, denke ich auch, dass sich das Schulsystem anpassen wird.
Vielleicht werden wir weg von diesem reinen Abfragen immer, hin zu mehr Arbeiten mit Material etc., um uns auch auf die Welt vorzubereiten, in dem sie sich verändert.
Und auch das Wichtigste ist ja so Matheaufgaben.
Natürlich, die scheinen erstmal unnötig zu sein und ich denke, in 99% der Jobs wirst du die Sachen, die wir machen, nicht mehr brauchen.
Aber ich denke, es geht vor allem um dein Gehirn zu trainieren.
Da gibt es auch so eine interessante Theorie oder Erkenntnis, dass man über die Jahre, jetzt mit Maschinen und so, früher musste man alles mit Hand im Schwertragen.
Jetzt gibt es Maschinen, Kräne oder sonst was.
Und jetzt gibt es Fitnessstudios.
Jetzt gehen Leute in ein Fitnessstudio, weil sie sich nicht mehr so betätigen.
Und genau das Gleiche glaube ich, dass es mit KI auch passiert.
KI nimmt dir ein Stück weit das Denken weg.
Das ist das Schwierige an KI, dass du eben nicht das Denken verlernen darfst, weil KI, alles super toll und es spart dir unglaublich viel Zeit, wenn du es effizient nutzt und gut promptest.
Aber wenn du nicht lernst, wie man das selber denkt, dann ist es ganz schwierig.
Ein Freund von meinem Vater, der meinte auch, der Software-Developer meinte auch, ein Architekt, der sollte auch ungefähr wissen, wie man baut.
Aber er baut ja nicht mehr selber.
Er lässt andere für sich bauen.
Und so funktioniert es mit KI auch.
Der Software-Ingenieur, der hat lauter kleine Arbeiter für sich, die Agents, die für ihn coden.
Aber er sollte trotzdem wissen, wie ungefähr das Konstrukt ausschaut.
Lukas grinst.
Paul, du weißt mehr, als ich eigentlich dachte über meine Arbeit.
Das ist ein großes Lob von einem CTO.
Nimm das an, Paul.
Das ist wirklich das größte Lob, das man bekommen kann.
Okay, finde ich sehr spannend, die Überlegung natürlich.
Man sollte sein Handwerk beherrschen und dann kann man natürlich irgendwie auch KI nutzen, um einem bei dem Handwerk helfen zu lassen.
Jetzt ist es so aus meiner Erfahrung, ich bin ja auch hin und wieder an Schulen, auch...
in Klassen, ähnlich zu eurer, ihr seid glaube ich in der 9.
Klasse, dann nehme ich mal auch von der Grundschule an bis zu 10.
Klasse hin und wieder so KI-Workshops und da gibt es eine ganze Menge, die KI so nutzen, dass sie dann einfach ihre Aufgaben beziehungsweise ihre Arbeitsblätter einfach so 1 zu 1 in Chat-GPT oder Cloud kopieren und sagen, gib mir doch mal einfach die Lösung, weil damit spart man sich ja Zeit und wir Menschen tendieren ja dazu, uns einfach auch ein bisschen Arbeit zu sparen.
Was würdet ihr denn dazu sagen, zu so einer KI-Nutzung?
Also der Use Case an unserer Schule ist auch so.
Okay.
Das beruhigt mich.
Aber da sind wir auch komplett anderem.
Also wir haben es natürlich auch schon gemacht, also wir wollen jetzt nicht lügen.
Aber sinnvoll ist es nicht, oder Lukas?
Nein, nein.
Ich denke, da kommt es auch wieder auf den Use Case an.
Ich meine, man kann KI nutzen, um ...
krasse Sachen zu bauen, um seine Kreativität freien Lauf zu lassen, um tolle Dinge zu schaffen, aber auch gleichzeitig, um sich selbst zu schaden, indem man sich selbst verdummen lässt.
Ja, das ist wohl wahr.
Deshalb ist es natürlich cool, wenn man dann ein Tool hat, das einem vorgefertigt dabei auch schon hilft.
Wissen anzureichern und zu verbessern, wie zum Beispiel ein Klausurbuddy.
Also das ist ein sehr schönes Beispiel dafür, was es bringt, wenn man so Leitplanken in so ein generatives KI-Modell packt und sagt, du hast ein Ziel, das sind deine Aufgaben und gib nicht einfach nur die Lösung aus, sondern hilf den Leuten dabei zu lernen.
Das finde ich große Klasse.
Was sagen denn eure Lehrer dazu?
Ja, also wir haben schon gemischt.
Aber Lukas hat vielleicht noch ein bisschen mehr Erfahrung mit Lehrern als ich.
Ehrlich gesagt, ja, es hält sich in Grenzen.
Also wir hatten auch einige Lehrer in unserer Schule zum Beispiel gebeten, das auszuprobieren.
Das haben auch nicht wirklich alle gemacht.
Aber ja, ich denke, dass die vielleicht auch nicht ganz so freundlich gegen KI gesinnt sind.
Also das bekomme ich auch so mit, dass Lehrer immer ein bisschen skeptisch gegenüber von KI sind und ob denn das jetzt richtig ist, was da rauskommt und alles.
Ja, also unsere Erfahrung mit Lehrern ist jetzt so gemischt, würde ich sagen.
Genau, das ist auch so das allgemeine Deutsche, der immer so vorsichtig ist gegenüber allen Neuen.
Und wo ich auch sagen muss, natürlich, aber da hat auch der Jensen Huang, als er mit dem Friedrich Merz auf der Bühne war, da hat der Friedrich Merz gefragt, wie sollte man den KI einschränken?
Und dann hat der Jensen Huang nur so gemeint in dem Nebensatz so, ja, man kann KI erst einschränken, wenn man welche hat.
Also so ungefähr.
Man muss doch erst mal lernen, wie man mit KI arbeitet.
Oder man muss erst mal mit KI arbeiten, um dir zu erklären.
wie man KI richtig nutzt und KI-Nutzung an Schulen kommt viel zu spät.
Irgendwann in der 10.
Klasse mal.
Wenn es kommt.
Nee, es kommt, das habe ich im Lehrplan natürlich, ein bisschen habe ich mich angeschaut, aber es ist alles noch, es ist natürlich super schnell und das Bildungssystem kann sich nicht so schnell wandeln, aber im Frennhall und das ist eine Riesenchance jetzt halt gerade für Deutschland, diese KI-Zeitalter, das hat auch, das haben Sagen auch viele Experten, dass man da viel Positives rausschlagen kann.
Aber bei der Bildung fängt halt das Ganze an.
Ab wann würdet ihr anfangen mit KI-Unterricht?
Ich meine, China hattest du schon als Beispiel genannt.
Ich glaube, die fangen in der Grundschule schon an, mehr oder weniger so ein bisschen zu gucken, wie funktionieren so Modelle, was kann man eigentlich eingeben und so.
Was ist eure Einschätzung?
Also meiner Meinung nach eigentlich schon ab der fünften.
Sobald ein Kind das erste Mal ein Handy hat, das ist ja dann meistens bei einer Weiterführenden Schule und da wird auch heute das Kind in Kontakt mit KI kommen.
Da führt kein Weg voran.
Die jetzige Generation ist ja eigentlich die, die die erste ist, die wirklich mit KI aufwächst.
China ist natürlich auch immer ein Extrembeispiel in allem.
Also ich weiß nicht, ob wir so schulische Verhältnisse haben wollen wie in China, wo man alles einem rein...
reingedrückt wird und man, also das ist natürlich immer das Extrembeispiel und ich denke auch, dass die PISA-Studie, dass wir jetzt nicht verloren sind, also ich denke trotzdem, dass wir noch irgendeine Zukunft haben, aber ja, wie Lukas gemeint hat, fünfte Klasse, erstes Mal Handy, mal ein bisschen Grundsatz lernen, aber ich denke da, das ist auch schwierig immer zu sagen, es ist sehr schwierig, wie man es umsetzt, weil Eltern ja auch zum Teil skeptisch sein können, also ich denke nicht, dass nur Lehrer, ich denke halt einfach allgemein, dass es Leute gibt, die sind halt mehr für pro KI und dann gibt es Leute, die sehen halt mehr die Nachteile und so ist es mit vielen Dingen und ich meine, wenn unsere Eltern vielleicht jetzt noch negativer gegenüber KI gesinnt wären, vielleicht hätten wir dann, wären wir auch negativ.
Also ich denke, da kommt viel vom Elternhaus, aber es kann auch einiges in der Schule vermittelt werden.
Also da muss so ein bisschen beides mitspielen, damit man wirklich da gut drauf vorbereitet ist.
Wer hat euch denn KI beigebracht?
Waren das eure Eltern?
Eigentlich, also ich würde sagen, ich mir selber.
Ich kann mich ehrlich gesagt noch an meine erste Begegnung quasi mit KI erinnern.
Ich glaube, das war 2024.
Und da kam so erstes Mal auf, dass Chachibiti überhaupt existiert.
Und meine allererste Interaktion mit einer KI war ein Gedichtschreiben.
Und damals war ich sehr beeindruckt, dass man jetzt damit ein Gedichtschreiben kann.
Wow, wie macht das diese KI?
So war es mir auch.
Also Gedichtschreiben, Deutsch.
Nein, also jetzt nicht unbedingt Hausaufgaben zu machen, aber so generell zum Ausprobieren.
Aus Interesse.
Ja, das ist ganz schön.
Ich sage das ganz gerne auch in diesem Podcast, aber auch so bei meinen...
bei meinen Workshops, dass KI sich wunderbar selbst erklären kann.
Dass man auch mal einfach KI fragen kann, wie funktioniert KI eigentlich?
Was ist denn so ein Large Language Model?
Und das Schöne ist, wenn die Antwort kommt und man die Antwort nicht versteht, kann man auch einfach sagen, hey, das verstehe ich nicht.
Erklär es mir bitte einfacher.
Und wenn man das einmal begriffen hat, dann kommt ganz schnell dieses Leuchten in den Augen, was ich auch bei dir gesehen habe.
Lukas, als du gesagt hast, dass du dieses Tool mit KI natürlich gebaut hast, gesehen hast, was ist da eigentlich möglich?
Kann ich absolut nachvollziehen.
Also es gibt durchaus eine ganze Menge coole Anwendungsfälle.
Was würdet ihr den Leuten raten, die gerade so ein bisschen den Einstieg in KI suchen und da vielleicht noch nicht so ganz mit zurechtkommen?
Habt ihr Tipps?
Also auf jeden Fall einfach anfangen.
Ihr könnt auch die KI fragen.
Ich habe mittlerweile ziemlich viele nützliche Sachen in meinem Alltag einfach mit KI gebaut, kleinere Tools.
Und dann habe ich sie gefragt, ja, was kann ich denn bauen?
Jetzt mir ist langweilig, was kann ich mit KI bauen?
Und da lohnt sich auch ehrlich gesagt einfach mal ein Cloud-Pro-Abo.
Da ist, keine Ahnung, Cloud-Code drin.
Und einfach anfangen.
So hat es bei mir damals auch angefangen.
Und bei dir, Paul?
YouTube.
YouTube schauen kann man natürlich.
YouTube ist immer noch für alles Mögliche super.
Aber auch, wie Luca es gemeint hat, ausprobieren.
Einfach mal machen.
Vielleicht auch mal seine Eltern fragen.
Das ist immer so eine Sache.
Verzicht oder nicht.
Anstatt ich jetzt noch einen Monat weiter Netflix schaue, dann nehme ich mir lieber einen Monat ZGBT Cloud oder Gemini Abo und probiere da mal rum, einen Monat lang.
Es muss ja nur einen Monat lang sein.
Und ich glaube mir, wenn man einen Monat lang rumprobiert, hat man schon einen riesen Vorteil gegenüber anderen in deinem Alter.
Das kann ich so unterschreiben, finde ich super.
Und vielleicht nochmal eine Frage zum Schluss.
Ihr habt jetzt bei diesem Gründerwettbewerb mitgemacht, habt gewonnen, habt 10.000 Euro bekommen, das ist eine Menge Geld.
Was stellt ihr mit der Kohle an?
Also größtenteils ist das jetzt natürlich in unsere Firma geflossen.
Wir haben jetzt, jetzt steht sie drin im Handelsregister und da haben wir die 10.000 Euro als 10.000 Euro Stammkapital für unsere UG genutzt.
Und damit wird halt jetzt natürlich die Firmenkosten finanziert und vielleicht auch die ersten Werbekosten, natürlich laufende Kosten, sowas wie Clots, die API-Kosten, sowas, ja.
Ja, das ist sehr vernünftig, ein sehr erwachsener Umgang mit dem Preisgeld, möchte ich meinen.
Ja, wir hatten nicht vor, das jetzt auf den Tisch zu hauen und damit feiern zu gehen.
Nein, nein, das geht schon in unserer Firma, nur einen großen Traum, ja.
Großer Traum, sehr gut.
Wo geht es denn hin?
Was ist denn der Traum?
Boah, also ich finde, das Unternehmertum hat mich gepackt.
Ich kann mir vorstellen, dass sich irgendwas, wir vielleicht, Paul, zusammen irgendwie nochmal was gründen.
Oder die meisten, keine Ahnung, wir verkaufen mit 18 dann Klausurbody, weil es die drittgrößte Lernplattform von Deutschland geworden ist und fangen was Neues an.
Warum nicht?
Natürlich das größte Lerntool Deutschlands zu werden.
Wir wollen irgendwann mal das Going-to-Lernplattform sein.
Wir wissen ja noch nicht, in welche Richtung es geht, aber vielleicht auch mal in Schulen als Interaktion zwischen Lehrern.
Also einfach eine Plattform zu schaffen, wo man wirklich lernen kann in einer sicheren Umgebung, wo man einfach KI nutzen kann, ohne dass man Ängste haben muss, dass es irgendwie Fehler macht oder sowas.
Ich glaube, ihr werdet das.
Ihr werdet bestimmt das größte Tool für die größte Lernplattform Deutschlands.
Nicht die drittgrößte, Lukas, sondern Paul, richtig.
Think Big, ja, die größte.
Einfach aus dem Grund, dass ihr das System kennt.
Ihr seid Schüler, ihr wisst, worauf es ankommt und was nervt und könnt im Grunde aus der Perspektive viel besser bauen, als, sag ich mal, die Erwachsenen, die da draußen irgendwie denken, wir bauen jetzt mal irgendwie ein Tool, das gar nicht für uns selbst und für unsere Zielgruppe irgendwie geeignet ist, die ihre Zielgruppe in der Regel gar nicht kennt.
Von daher bin ich fest davon überzeugt, dass ihr wahnsinnig erfolgreich mit Klausur Buddy werdet.
Auf jeden Fall habt ihr coole Meinungen zu der Technologie.
Ich drücke euch die Daumen für alles, was da kommen mag und bin sehr, sehr froh, dass ihr heute bei mir und Kollegen KI zu Gast wart.
Danke für euch für die Einladung.
Und dann sehen wir uns vielleicht mal bald wieder in einem Jahr, wenn wir die größte Lernplattform sind.
Das will ich doch meinen.
Also wir werden uns definitiv nochmal über den Weg laufen.
Lukas und Paul, vielen lieben Dank für eure Zeit.
Danke.
Ja, liebe Leute, das waren Lukas und Paul und ich drücke den beiden wirklich alle Daumen.
Ich finde es richtig cool, dass die erstmal KI nutzen, um sich selbst irgendwie aus einem Problem zu helfen.
Ja, also selbst irgendwie Klausurvorbereitung besser zu machen.
Und natürlich noch geiler, wenn man dann drüber nachdenkt, das Ganze auch für andere zur Verfügung zu stellen und vielleicht so ganz unternehmerische Risiko zu gehen.
Das habt ihr vielleicht gerade schon gehört.
Die Kollegin hat mir reingeredet.
Das ist wieder mal ein Update von OpenAI, was ich finde so schlimm.
Ihr erinnert euch dran, um diese Custom-GPTs zu bauen, damit ihr auch im Nachhinein mit der Kollegin KI über die jeweiligen Folgen von diesem Podcast sprechen könnt, habe ich diese sündhaft teure Business-Abo abgeschlossen.
Das hat wirklich deutlich mehr Kostet als das normale.
So, jetzt hat OpenAI aber auch die Custom GPTs hierfür komplett eingestellt und arbeitet nur noch in Plugins.
Und das ist leider irgendwie nicht ganz so cool.
Wie gesagt, redet die ganze Zeit rein.
Wir können es mal ausprobieren.
Es gibt ja auch eine neue Stimme.
Müssen wir mal gucken.
Liebe Kollegin, was sagst du denn eigentlich zu der Idee von den beiden, mit KI Lernprozesse zu verbessern?
Kurz gesagt, richtig sinnvoll, aber mit einer Like-Planke.
KI kann euch beim Üben unterstützen, indem sie Rückfragen stellt, euch kleine Denkpausen gibt oder Aufgaben variiert.
Aber die Lösung sollte am Ende von euch selbst kommen.
Vielleicht könnt ihr im Outro sagen, KI ist der Trainingspartner, aber die Muskeln müssen wir selber anspannen.
Und vielleicht noch ein ganz kurzes Beispiel, etwa wie man sich von der KI abfragen lässt und danach eine Aufgabe ganz ohne Hilfe löst.
Okay, vielleicht können wir das im Outro sagen.
Also ja, ihr merkt es.
Das ist irgendwie nicht mehr so das Gelbe vom Ei.
Und ich muss sagen, ich bin ein bisschen enttäuscht.
Ich bin nicht sauer, ich bin enttäuscht von OpenAI.
Wir werden da wahrscheinlich eine andere Lösung finden.
Wahrscheinlich müssen wir am Ende einfach selbst was bauen.
Wie Paul und Lukas müssen wir einfach selbst was bauen, um hier in Zukunft mit der Kollegin Kai weiter arbeiten zu können.
Auf OpenAI ist da einfach kein Verlass mehr.
Trotzdem vielen Dank fürs Zuhören.
Wenn es euch gefallen hat, lasst ein Like da.
Wenn ihr Fragen habt, kommentiert gerne.
Ansonsten bewertet natürlich gerne diesen Podcast.
Das hilft uns.
Am meisten.
Und ja, jetzt wünsche ich euch eine schöne Woche.
Wir hören uns am Freitag wieder zur Kollegin KI Snackbox.
Bis dahin.
Tschau.
Tschüss, auch Kollegin KI.
Red nicht immer rein.
Tschüss.
