# Anthropic IPO Risks and AI Security Shifts

**Podcast:** INNOQ Podcast
**Published:** 2026-11-02

## Transcript

Herzlich willkommen zurück bei den AI News, Folge 14 vom 28.10.
Ich begrüße Ole zurück in der Heimat.
Hallo Ole.
Hallo Fabian.
Ja, diesmal wieder eine Folge im gewohnten Setup.
Ja, das ist beruhigend.
Es ist so viele Veränderungen gerade.
Es ist schön, wenn manche Dinge dann doch immer wieder so eine Gewohnheit ausstrahlen.
Das freut mich.
Ja, bist du wieder gut nach Hause gekommen?
Hast du deine Tour beendet?
Meine Tour ist beendet.
Ich war die letzten Wochen allerdings auch schon wieder viel unterwegs.
Aber hier in der Schweiz liegt schon langsam der erste Schnee in den Bergen.
Also wenn ich so aus dem Fenster gucke, sieht man die Gipfel.
Also gestern hat es wieder ein bisschen geschmolzen, aber die Gipfel sind schon so langsam weiß gezuckert.
Es wird hier weihnachtlich und schön.
Da freue ich mich drauf.
Ich bin ja denn, ich weiß gar nicht, ich glaube in zwei Wochen bin ich ja bei euch auf dem Meetup auch vor Ort.
Und dann kann ich mir das mal aus der Nähe angucken.
Hat zwar nicht so viel Zeit, aber ja, freue ich mich schon drauf.
dann ein bisschen die Berge zu sehen.
Zürich weiß ich noch nicht.
Du musst ein bisschen mehr zu mir kommen.
Vielleicht sehe ich sie zumindest.
Genau, wir können auf den Zürichberg raus.
Von da aus kannst du es bestimmt sehen.
Mal gucken, ob wir die Zeit finden.
Ich freue mich drauf zumindest.
Aber wir haben uns zusammengefunden, weil es sind Dinge passiert mal wieder.
Es passieren immer Dinge, aber ...
Genau, diesmal gibt es ein bisschen Börsen-News.
Da müssen wir natürlich drüber sprechen.
Anthropic will an die Börse.
Und da sind natürlich jetzt im Rahmen der Veröffentlichung so ein paar Infos rausgefallen.
Und wir haben uns auch nochmal so ein bisschen damit beschäftigt.
Und dann können wir mal gucken, was da so unser Eindruck ist von dieser ganzen Geschichte.
Also darüber müssen wir auf jeden Fall sprechen.
Dann gibt es natürlich so ein bisschen Model-News auch noch wieder.
Und ich habe noch was von JetBrains mitgebracht.
Die haben ein spannendes neues Experiment gemacht.
Damit werden wir heute mal unsere Zeit verbringen.
Vorab aber noch ein paar ganz kurze Korrekturen, die ich anbringen muss.
Wir hatten geredet über Colibri, das deutsche Modell.
Und ich hatte gesagt, das wäre von den Black Forest Labs.
Aber es war natürlich von Aleph Alpha, wie du gesagt hast.
Also Entschuldigung dafür.
Die Black Forest Labs, die haben halt immer diese kleineren Modelle gemacht.
Diese Flex-Image-Modelle und sowas, die haben noch gar nicht so große.
Frontier-Geschichten gemacht.
Genau, aber das war Aleph Alpha.
Die Korrektur hier.
Und eine zweite Sache hatte ich noch.
Ich hatte dann irgendwie gesagt Mistral, weil ich das schon gesehen hatte, dass das irgendwie schon auf, also Mistral 4, Le Chonk, hatten wir drüber gesprochen.
Und dass ich gesagt hatte, das gab es schon irgendwie auf Open Router und so.
Aber das war natürlich noch dann wiederum nur von Mistral angeboten, weil die Gewichte nämlich noch nicht offen sind.
Die wollten sie Ende Oktober jetzt veröffentlichen.
Ich habe gerade nochmal geschaut.
Ich habe sie noch nicht gefunden.
Also irgendwie sollten sie eigentlich jetzt kommen, weil das ja Openweight ist, Miss 3,4.
Aber Gewichte sind noch nicht da.
Müssen wir wohl noch ein bisschen warten, bis es das noch in der Breite bei anderen Anbietern auch zu beziehen gibt.
Genau, das waren die Korrekturen.
Und dann würde ich sagen, steigen wir in das wichtigste Thema ein.
Oder keine Ahnung, ob es das wichtigste ist, aber ich finde es auf jeden Fall wichtig, der Anthropic-Börsengang.
Du hast bestimmt das ganze Dokument schon im Detail durchgelesen oder hast du, also ich bin jetzt auch kein Börsenexperte, deswegen hier keine Anlagetipps.
Disclaimer vorweg, ich habe auch hauptsächlich Sekundärquellen mir durchgeschaut, aber was ist denn dein Eindruck so aus dem, was sagt denn das Internet?
Ich habe es tatsächlich runtergeladen.
Ich habe mal reingeguckt, aber es sind 400 Seiten.
Ich habe es auch primär aus Sekundärquellen.
Ich habe es noch nicht komplett gelesen, aber was man darin findet.
Es war ja immer viel gemunkelt worden.
Ist AI profitabel?
Wie viel leben sie eigentlich von Investorengeld?
Wie viele Verluste machen sie?
Und in dem amerikanischen Börsensystem muss man das halt vor so einer IPO, wenn man das erste Mal, also Initial Price Offering, wenn man das erste Mal an der Börse gehandelt wird, muss man das halt alles offenlegen.
Und ich fand es super interessant.
Super viele Dinge, über die man so ein bisschen gemunkelt hat, standen drin.
Es wird wohl groß, ich bin gar nicht sicher, wahrscheinlich der größte Börsengang ever.
Wird irgendwie zwischen 1,5 und 2 Billionen US-Dollar geschätzt, was einfach absurd ist.
Zahlenschall und Rauch, ja.
Ja gut, klar, aber nein, nicht ganz, nicht ganz.
Also schon Geld und sie bezahlen ja auch viel mit Aktien.
Da kommen wir später, glaube ich, noch ein bisschen zu.
Das Kürzel ist ANT, also Ant für Antropic.
Genau, die Daten sind alle bis Juni, bis zum 30.
Juni.
Das heißt, jetzt für Q3 ist das tatsächlich noch gar nicht drin.
In Q2 hatten sie knapp eine Milliarde Gewinn gemacht.
Genau, was fand ich interessant zu sehen, dass für Inference, Also was sie tatsächlich verkaufen an ihre Kunden, geht nur 15 Prozent ihres Computes drauf.
Was bedeutet, dass der Rest zum einen in Modeltraining und in Research und Development geht und der größte Batzen ist wohl Research und Development.
Und wir hatten schon mal, glaube ich, drüber gesprochen.
Als Firma hat man ja so diese Opportunitätskosten und verschiedene Töpfe.
Und Research und Development ist halt so Grundlagenforschung.
Wie machen wir effizientere, wie machen wir schnellere und bessere Model?
Dann gibt es halt den Topf, wie trainieren wir das Model für die nächsten Produktionen?
Also wie wird jetzt das neue Fable trainiert, was normalerweise größer ist als Research und Development?
Und wie viel verwenden wir jetzt von unserer knappen Ressource Compute eigentlich für unsere Kunden?
Ich glaube, wir hatten immer so gespekuliert, dass 30 Prozent von ihrem Compute für die Kunden verwendet wird.
Semi-Analysis hat schon mal gesagt, das kann nicht mehr aufgehen.
Also sie kriegen so und so viel mehr Compute.
Sie werden so und so viel Prozent effizienter.
Das kann nicht mehr 30 Prozent sein.
Sie müssten eigentlich mehr in Research und Development stecken.
Und ja, zurzeit stecken sie tatsächlich nur 15 Prozent da rein, also Tokens wirklich zum Verkauf zu generieren.
Was bedeutet, sie haben eigentlich auch einen Schalter, wo sie sehr leicht sagen können, wenn uns jetzt das Geld ausgeht oder es passt nicht so super, dann stecken wir halt 20 Prozent von unserer Kapazität für unsere Kunden und können damit eigentlich um 25 Prozent ihren Gewinn nochmal erhöhen oder ihren Umsatz erhöhen, weil man halt die Sachen viel besser verkaufen kann.
Das war eine der interessantesten Sachen.
Was hatte ich noch?
Ah ja, von ihrem Investorengeld, was sie eingesammelt haben, 100.
40 Milliarden US-Dollar haben sie bis jetzt erst 10, nee, weniger als 10, also 9,4, 9,5 Milliarden verbrannt.
Das heißt so krastifiziert und wir leben nur von Investorengeld, ist es gar nicht, da ist eigentlich fast alles noch da.
Ja, das fand ich auch interessant.
Aber dieses Verhältnis nochmal zu dem Verhältnis zwischen was ist die Inferenz für die Kunden und was ist eigentlich A&D, das fand ich halt auch interessant, dass irgendwie ja dieses 38, zumindest war das die Zahl, die ich jetzt gefunden hatte, die Quelle verlinke ich euch auch noch, 38% waren irgendwie R&D-Kosten und das investieren sie halt, um irgendwie vorne mit dabei zu bleiben.
Aber wie du schon sagst, da haben sie natürlich so einen Schalter, um auch zu sagen, okay, wenn wir jetzt halt irgendwie schnell Cashflow optimieren müssen und der Bedarf ist ja da, das zu verkaufen, dann shiften wir das halt.
Gut, ich weiß jetzt nicht, wie viele davon Personalkosten sind, die sie jetzt irgendwie langfristig committed haben, aber diese 38 waren, glaube ich, die Compute-Kosten oder zumindest ein großer Teil davon wird Compute-Kosten sein.
Und dann können sie wirklich relativ schnell da hin und her schieben und dann vielleicht sagen, okay, dann kommt das neue Modell halt ein bisschen später, irgendwie ein paar Wochen oder Monate und dafür können wir halt kurzfristig da Cache generieren.
Also das fand ich auch schon interessant, dass sie da so einen relativ großen Hebel haben, aber das zeigt für mich auch, dass sie eben auch ziemlich viel investieren müssen, um halt vorne mit dabei zu bleiben.
Und wenn das halt mal kippt, weil sie vielleicht diese R&D nicht mehr leisten können, ja, dann kann es auch schnell sein, dass sie ins Hintertreffen geraten.
Und dann können sie vielleicht diese ganzen Versprechen auch nicht mehr einlösen, zu denen sie sich jetzt committed haben.
Also diese ganzen, sie haben ja irgendwie diese ganze Hardware.
Bekäufe, die sie zugesagt haben oder die ganzen Rechenzentrumskapazitäten, die sie zugesagt haben, teilweise habe ich jetzt da gelesen, bis 2045 haben sie zugesagt, Kapazitäten abzunehmen.
Das ist auch ziemlich lange hin, aber die müssen sie halt abnehmen, weil sie das zugesagt haben, egal ob sie die brauchen oder nicht.
Und das ist schon, finde ich schon eine ganz schön krasse Wette auf die Zukunft, dass Anthropic da weiterhin eben ganz vorne dabei ist und diese ganzen Kunden auch die ganze Zeit halten kann.
dieses, ich bin mir gerade nicht so viel sicher, ich würde gerne mal eine Aufschlüsselung sehen, Kunden, die Inferenz bei Anthropic kaufen, was die damit machen.
Also ob das quasi so Dinge sind wie, die können halt auch morgen irgendwie einfach in ihrem Router umschalten und sagen, da läuft das Produkt halt auf einem anderen Modell, weil wir uns jetzt nicht extrem an dieses Modell gebunden haben und jetzt, keine Ahnung, das wirklich, ne.
als Teil von unserem Produkt, unserem Kernprodukt eingebaut haben und da irgendwie total aufwendige E-Wall-Frameworks und sowas dahinter haben und es passt alles genau auf dieses eine Modell.
Wie schnell können die Kunden eigentlich wechseln?
Und das würde ich jetzt, also wenn ich das so aus der Software-Entwicklungsbrille sehe, also ich kann relativ schnell wechseln momentan.
Das kann ich sogar sagen, das stand drin.
80 Prozent ihrer Kunden rechnen bedarfsbasiert ab oder über Seeds.
Und können innerhalb von einem Monat oder so wechseln.
Das war genau auch erwähnt, was du sagtest.
Sie haben sich sehr langfristig committed, aber einen Großteil ihrer Kunden können sofort weg.
Das waren auch so Kritikpunkte tatsächlich.
Sie haben gesagt, 25 Prozent ihres Umsatzes ist auf fünf große Kunden verteilt.
Ich weiß nicht, ob das so ein unverhältnismäßiges Klumpenrisiko ist, aber da könnte ihn ungemacht drohen.
Alles extrem kurzfristig, weil ein Großteil halt über so Router verkauft wird, also Backrock und so weiter.
Genau, die Commits sind extremst langläufig.
Sie wetten halt drauf, wenn nicht, sind sie wahrscheinlich.
Alles andere wäre auch ein falsches Signal halt.
Natürlich wetten sie, sagen sie, wir sind langfristig und wir glauben daran.
Sie können jetzt ja keine Unsicherheit säen.
Das ist schon richtig.
Ja, genau wie du gerade sagst, das war auch eine Zahl, so grob 25 Prozent des Umsatzes kommen halt über die Marketplaces, also so über Amazon und Google dann wahrscheinlich über die Clouds von denen, wo dann wahrscheinlich auch die Modelle.
Delle bei denen laufen?
Das ist dann die Frage.
25 Prozent waren die großen Kunden, fast 50 Prozent kommt über die Marketplaces.
Ah, okay, dann habe ich die Zahlen verdreht gerade.
Die sind halt extremst variabel.
Wenn die bei Bedrock sagen, wir buchen jetzt OpenAI und nicht mehr Antropic, ist weg halt.
Genau.
Und was mein Eindruck momentan ist, wenn ich mit den Kollegen spreche, die so AI Engineering machen und dass noch niemand so die Produkte und die ganzen Pipelines davor extrem auf so ein Modell festgelegt hat und sagt, okay, das funktioniert wirklich nur mit diesem Modell, sondern da sind schon die Leute dabei zu schauen, funktioniert denn das auch mit ein paar alternativen Modellen, um da eben nicht dran zu hängen.
Das heißt, ich glaube auch, dass viele da flexibel sind nach wie vor.
Also das Risiko würde ich schon sehen.
Ja, das waren schon interessante Punkte, die einem zum Nachdenken angeregt haben, was sie da veröffentlicht haben.
Zwei Dinge hatte ich noch.
Sie haben die gelieferten Tokens um den Faktor 14 gesteigert und den Compute, den sie dafür aufwenden mussten, nur um den Faktor 4.
Die Modelle werden immer effizienter, darum Tokens zu generieren.
Ein Teil geht auch auf die Nvidia-Chips, auf die neuen, zurück.
Hardware hat natürlich auch einen großen Einfluss, aber sie schaffen es halt mit immer weniger Strom- und Betriebskosten immer mehr Tokens rauszuhauen.
Sie hatten einen Trainingslauf verschoben, ein großes Pre-Training wurde verschoben, das stand drin, das fand ich sehr interessant.
Das kriegt man ja sonst auch nie irgendwie mit.
Trainingspipelines eigentlich laufen.
Das stand drin, dass sie auch wegen den Hacking-Vorfällen das eine Pre-Training für ein Frontier-Modell verschoben haben.
Claude ist der größte Mitarbeiter von Antropic.
Der teuerste Mitarbeiter.
Sie zahlen mehr für eigenen Compute intern als Gehälter an alle ihre Mitarbeiter.
Also der teuerste Mitarbeiter und ach so, ein Großteil ihrer Schulden, also ihrer Verluste beruht darauf, dass sie wohl teilweise ihre Kunden in Aktien bezahlen.
Und also das heißt ein Großteil, dass sie 90 Prozent ihrer Commitments, die sie den Rechenzentrenanbietern wohl machen, basiert auf ihren Aktien.
Und jetzt hast du so eine Dynamik, eigentlich ist das nur so ein Buchungsfehler.
Je höher ihre Aktie steigt, desto höher steigt der Verlust.
Und wenn ihre Aktie zusammenklappt, dann klappt auch ihr Verlust zusammen.
Also 90 Prozent ihrer Verluste sind tatsächlich darüber zu erklären, dass sie einfach eins zu eins an den Aktienkurs gekoppelt sind.
Und je höher der steigt, desto...
hochsteigen, diese 80 Milliarden Verlust, also ich glaube, 80 Milliarden Verlust haben wir angegeben und 70 davon kommen dadurch, dass es einfach Aktien sind.
Da waren so viele drüber gestolpert, was soll denn diese 80 Milliarden Verlust da und das war halt tatsächlich diese Bilanzgeschichten durch die Aktien, die sie benutzt haben, um zu bezahlen.
Das ist auch schon ein interessantes Modell.
Also was ich davon jetzt so richtig, also Für mich jetzt so aus meiner Brille kann ich das so von der Seite betrachten und Anlagetipps gebe ich sowieso keine, aber ich konnte da jetzt sozusagen für mich nichts daraus ableiten, sodass ich jetzt momentan irgendwie mein Verhalten jetzt irgendwie ändern würde.
Ich habe das interessiert zur Kenntnis genommen und habe jetzt auch so ein bisschen mich reingelesen und auch mal ein bisschen geguckt.
Wie ist denn das dann jetzt, wenn das denn jetzt schief geht?
Was kann denn das dann bedeuten?
Und hat jetzt nochmal so, auch was diese Nvidia-Geschäfte angeht, dass Nvidia da auch diese Zirkelgeschäfte die ganze Zeit macht und da Garantien abgibt für Hardware, die sie selber verkaufen.
Das hat auch so ein Geschmäckle erzeugt, hatten wir auch schon mal kurz darüber gesprochen, glaube ich.
Aber bisher sehe ich da halt jetzt noch nicht, dass dieses gesamte Thema irgendwie so die Weltwirtschaft gefährdet, zumindest aus den Quellen, die ich jetzt gelesen habe.
Das bewegt sich, glaube ich, momentan noch so innerhalb der Branche und es gibt so erste Anzeichen, dass es vielleicht so dann in andere Branchen rüberschwappen könnte.
Aber ich sehe jetzt noch nicht so eine grobe, grobe Allgemeingefahr.
Zumindest die Analysten, die sich jetzt dieses Dokument angeschaut haben, konnten da jetzt auch nicht irgendwas daraus ableiten.
Es sieht eigentlich gut aus für Antropic mit den Risiken, die du angesprochen hast.
Es ist relativ volatil.
Das Problem ist, glaube ich, dadurch, dass sie halt jetzt relativ hoch in den Nasdaq und die Aktienbörsen einsteigen, dass die ganzen Indexe, die bilden das ja immer ab.
Also jetzt unser MSCI World Index oder so.
Und die sind ja quasi dann verpflichtet, quasi diese Aktien zu kaufen.
Ja, das ist schon dann...
Ein Risiko, würde ich mal sagen.
Und das sich dann auf alle verteilt.
Genau.
Dann ist es vor allen Dingen auch die ganzen Kleinanleger, die halt ETS gekauft haben.
Die sind dann plötzlich alle KI-Investoren.
Ja, so das ist, bin ich jetzt ganz froh, dass ich keinen MSCI World mehr habe, sondern einen EU-basierten.
Kann gut oder schlecht sein, aber keine Anlagetipps.
Ja, genau, da hast du recht.
Das ist genau der Punkt.
Da hatte ja irgendwie Nasdaq auch noch ihre Regeln irgendwie so ein bisschen geändert, damit die bloß diese Börsengänge bekommen da und darum gebuhlt und da irgendwie, naja, wieder so ein bisschen die Regulatorik geschliffen.
Genau, da hast du aber genau dieses Risiko angesprochen, wo das dann doch an die ganzen Kleinanleger gehen kann.
Da gab es ja diesen kleinen Fall in Südkorea.
Ich gucke mal, ob ich dazu mal was verlinke.
Wo es ja auch diese gehebelten ETFs gab auf KI-Aktien, wo dann Kleinanleger diese Dinger gekauft haben und darauf gewettet haben.
Und da musste dann auch die Regulationsbehörde da irgendwann eingreifen, damit das halt nicht vor die Hunde geht, weil das sich so krass beschleunigt hatte dadurch.
Ich weiß nicht, ob der Fall so klein war.
Es ging um so gehebelten SK Hynix-Aktien.
Ich glaube, da haben Zehntausende alles verloren.
So klein war der Fall.
Aber es konnte contained werden sozusagen auf die Branche und auf die Anleger.
Das ist nicht so, dass irgendwelche Pensionsfonds dann geplatzt sind und nicht so diese Ketten, die sich dann so durch das ganze Finanzsystem so durchziehen, sondern da war halt offensichtlich, ja, es konnte contained werden durch Regulatorik in dem Fall, was dann erst mal ein gutes Zeichen ist.
Die waren aber auch, also.
Sie haben häufig so mit zehnfach gehebelten ETFs gehandelt.
Also für jeden Dollar, den du investierst, kriegst du neun von der Bank geliehen.
Das ist schon ein bisschen greedy, aber irgendwer hat auch in einer Analyse gesagt, der koreanische Markt ist halt auch ziemlich kaputt.
Also als junger Mensch kannst du irgendwie...
ist wohl fast unmöglich, da bei den Lebenshaltungskosten und so und bei den Anlageoptionen an Geld zu kommen oder eine Familie ein Haus zu kaufen.
Und ohne gesichertes Einkommen ist halt heiraten wohl auch relativ schwierig.
Und so, wenn du nichts zu verlieren hast, dann kannst du auch Yolo-Mode gehen, einfach ein ETF nehmen.
SG Hynix dann halt 10% an Wert verliert, dann wirst du halt so Gemargen-Called, nennt sich das.
Also weil ja nur 10% deines eigenen Geldes drin ist, wird dann dein ganzes Depot zwangsliquidiert und alles, was in deinem Depot an dem Verkaufstag noch drin ist, wird dazu genutzt, deine Schulden an der Bank zu tilgen.
War schon unschön für viele Leute, glaube ich.
Ja, da haben sie dann Regeln eingeführt, dass irgendwie eine gewisse Menge in deinem Depot überhaupt sein muss und so, da haben sie dann schon was getan.
Nee, aber da hast du recht, dass dann Leute sich da natürlich in diesen Glücksspiel-Modus da komplett verfallen, aus wirtschaftlichen Gründen.
Das kann natürlich dann genau sowas auslösen.
Wer S.K.
Heinigs nicht kennt, das ist halt so ein RAM-Produzent und das ist halt genau der Punkt, dass ja gerade die, im Grunde die...
die Schaufelverkäufer des Goldrausches vielleicht dann in der Kette sogar noch sind.
Nvidia natürlich das prominenteste Beispiel, aber die brauchen Speicher für ihre Grafikchips und Speicher ist das, was knapp ist.
Und die ganzen Speicherhersteller sind jetzt natürlich schon ausverkauft bis in die nächsten Jahre komplett.
Und deswegen haben natürlich sich da extrem viele Leute Profite erhofft bei diesen Speicherproduzenten.
Ja, also das, weil die natürlich gerade auch die Dollars in den Augen natürlich sehen.
Die haben ihre gesamte Produktion ausverkauft und sind wahrscheinlich auch die ganze Zeit dabei, die Produktion versuchen zu steigern.
Das können die natürlich auch nur so begrenzt, weil die auch wiederum auf Zulieferer angewiesen sind, die ihnen die Maschinen nicht liefern können.
Naja, die haben eben komplexe Supply Chains.
Am Ende hängt dann alles an TSMC in den Niederlanden.
Nee, das ist ASML, TSMC.
Genau, ASML, genau.
Und die aber die Maschinen von ASML kaufen, um dann die Chips zu belichten.
So rum.
Aber die hängen ja wieder an Zeiss, die die Spiegel liefern müssen.
Das ist alles eine unfassbar komplexe Supply.
Das sind, glaube ich, die komplexesten Supply Chains, die wir jemals aufgebaut haben.
Und wenn da nur irgendwas schief geht, wenn Zeiss kaputt geht, weil sie keine Spiegel mehr liefern können.
wird es ganz interessant.
Ja, das ist schon.
Insofern bin ich vielleicht mit meinen EU-ETFs gar nicht so schlecht, weil Zeiss und HTML in der EU sind.
Ja, okay.
Ja, vielleicht doch alles richtig gemacht.
Man weiß es nicht.
Okay, haben wir noch was zu Anthropic?
Zu Anthropic nicht, aber wir sollten auch noch mal ein paar andere Themen machen.
Wir reden schon 20 Minuten darüber.
Ja, das war zu erwarten gewesen.
Ja, aber lass das tun.
PHP, wie stehst du zu PHP?
immer noch und ja mittlerweile auch extrem weiterentwickelt und die ganzen Vorurteile gelten eigentlich nicht mehr.
Ja, aber wie es bei so vielen Projekten ist, es sind irgendwie Open-Source-Projekte, die von irgendwelchen einsamen Leuten in ihrer Freizeit maintained werden und dann haben die halt manchmal Lücken, offensichtlich.
Und in dem Fall auch.
Offensichtlich, ja.
Also wir reden etwas abstrakt über den PHP-To-Shell-Vorfall letzte Woche.
Ich war gerade im Training, als alle hektisch anfingen, ihre PHP-Server zu patchen.
Und eigentlich waren es, glaube ich, zwei Sicherheitslücken, die so kombiniert wurden.
Gefunden hatte es tatsächlich wieder KI.
Allerdings nur gefunden.
Die Lücken existierten schon seit Jahren im Code.
Und ich glaube, OpenAI und eine WIS, die von Google unterstützt wurden, hatten das beide unabhängig voneinander gefunden.
Dann ist das geleakt, dass diese Lücken existieren und dann ist auf einmal alles sehr hektisch.
Also die Patches waren noch gar nicht so richtig fertig, aber es war halt alles betroffen.
Also jedes WordPress, jedes Drupal, jedes Yomla und so.
Also nicht jedes, alle die damals noch nicht gepatcht waren.
Sehr weit, also irgendwie 70 Prozent der Webseiten.
Im Internet waren...
Ja, alle PHP-Versionen ab 5, glaube ich.
Und da irgendwie 70 Prozent des Internets auf PHP läuft, ist es relativ verbreitet gewesen.
Und war halt Remote-Code-Execution, wie sich denn herausstellte, ohne Login oder sowas.
Das heißt, alles potenziell angreifbar erst mal.
Wobei ich mittlerweile auch Stimmen schon wieder gehört habe, dass das gar nicht so...
Also es war nicht so einfach ausnutzbar.
wie es am Anfang hieß.
Also mittlerweile gibt es wohl Exploits, die auch aktiv ausgenutzt werden.
Also patcht eure Systeme, das ist nicht der Aufruf, das ist sogar zu sehen.
Aber ganz so dramatisch, wie es am Anfang war, ist es halt nicht.
Und das Problem ist, also diese Lücken existierten halt früher auch schon.
Aber Die Zeit einfach zwischen, bis das gefunden wird und bis man mit der KI ein Exploit dafür schreiben kann, die ist halt extremst gesunken.
Also KI hat halt beliebig viel Zeit, sowas auszunutzen.
Ja gut, das ist gar nicht mal die Zeit, bis es gefunden wird, sondern eher die Zeit, wenn es dann öffentlich ist, bis es ausgenutzt wird.
Dieser Zeitspanne, die kann halt extrem sinken.
weil es halt eben nicht so ist, dass dann so ein paar Leute, die wirklich dann extrem nah dran sind, dann relativ schnell so ein Exploit bauen können.
Aber einfach die Masse an Leuten, die halt versuchen, Exploits zu bauen.
Und du hast schon recht, ich habe auch ein paar Artikel gelesen, die gesagt haben, ja, ist alles gar nicht so schlimm.
Das lässt sich wirklich in manchen Konstellationen gar nicht so ausnutzen.
Und man braucht dann irgendwie die 10.000 Requests dann doch noch.
Und dass man die ausfüllen kann, ist auch nicht gesagt.
Und es ist halt nicht so ein One-Click-Ding, sondern man muss halt schon.
wahrscheinlich ein bisschen mehr sophisticated da, um das auszunutzen, was machen.
Aber das Ding ist ja wieder dann einfach die Masse, die Masse an Leuten, die dann solche Exploits baut.
Und dann kann man natürlich wieder gucken, dass man dann sich dann welche anguckt, die funktionieren.
Dann guckt man sich an, in welchen oder lässt die KI sich angucken, in welchen Edge Cases funktionieren die jetzt nicht und kann ich was kombinieren?
Einfach diese Geschwindigkeit von Veröffentlichung oder Bekanntwerden bis Ausnutzen, die sinkt halt extrem.
Und das ist schon so eine Beschleunigung, die wir da sehen, die dann halt genau das verursacht, was du beschrieben hast, dass man dann wirklich einfach sehr schnell sein muss.
Ja, nebenbei gab es noch Light LLM, hatte auch ein Security-Inzident.
einen Passwortstealer mit ausgegeben.
Das ist jetzt wieder die Gegenseite.
Die Supply Chain Attacks nehmen zu und wenn du sofort patchst, kann man sich halt, also die Leute jetzt sofort immer ihre Lite-LLM-Version hochgezogen haben, haben sich halt einen Passwortstealer installiert.
Das ist halt auch ein Problem, dass du da aufpassen musst, dass du dir da nicht was reinziehst und eigentlich willst du mit dem Patch zumindest so einen halben Tag vielleicht warten oder einen Tag.
Ja, das ist jetzt gerade so ein wirklich, diese komplett widerstreitenden Interessen, die du hast.
Du willst halt wirklich eigentlich immer sofort patchen, aber du hast halt auch das Problem, dass du diese Supply Chain Attacken überall hast.
Auf so verschiedensten Projekte fokussiert sich das ja gerade und du kannst halt nicht einfach sagen, ich lasse meinen Renovate laufen in der Pipeline, der zieht immer die ganze Zeit alles hoch und ich deploy die ganze Zeit.
Sondern hast halt genau diese Punkte, dass du dir dann eben die Malware damit reinholst mit den Updates.
Und das führt dann wieder dazu, dass die Leute dann warten.
Und dann, wie lange warte ich jetzt?
Da gibt es halt einfach auch kein richtig und falsch.
Warte ich jetzt eine Woche?
Warte ich einen Tag?
Ja, also wahrscheinlich ist die Empfehlung schon so, ich sollte ein bisschen warten und nicht wirklich jedes Release, was dann zwei Stunden später direkt auf Produktion bringen.
Aber ja, auch eben nicht zu lange.
Ich meine, die ganzen Renovate und so, die haben das mittlerweile eingebaut, dass man da so eine Cooldown-Periode konfigurieren kann und dann sagen kann, wenn neue Versionen kommen, dann warte halt Zeitraum X, bis du das wirklich ziehst.
Und das ist, glaube ich, auch eine ganz gute Idee, das zu tun.
Ja, Ben Thompson hatte noch so ein bisschen, er war relativ negativ und hat irgendwie in Frage gestellt, wie lange das offene...
Internet noch existiert und ob sich alles nicht mehr und mehr hinter gemanagte Räume, also irgendwelche passwortgeschützten Dinge verlagert.
Das ist auf jeden Fall ein Punkt.
Ich betreibe halt auch meine eigene Infrastruktur und natürlich war da eine Nextcloud dabei, die auf PHP läuft.
Und dann habe ich natürlich schon Ich glaube, ich war auf dem Rückweg aus dem Urlaub und habe das gelesen und habe dann erst mal das Ding runtergefahren.
Aber das sind natürlich so Sachen, ja, das führt jetzt dazu, dass ich halt, ich meine, es gibt auch wenig Gründe dafür, das im offenen Internet zu haben.
Also jetzt ist es halt InterVPN, wie vorher auch schon ein paar andere Dinge, die jetzt nicht unbedingt im Netz hängen müssen.
Aber das führt dann dazu, dass...
ich jetzt zum Beispiel nicht mehr irgendwie schnell mal Dateien mit Leuten tauschen kann über meine eigenen Netzcloud, dann nehme ich doch wieder irgendeinen Cloud-Dienst, weil meine Nextcloud, ah, das ist ja hinter dem VPN jetzt.
Also es ist schon so ein bisschen blöd, wenn das dazu führt, dass alles nur noch dann hinter zehn Ebenen VPNs abgesichert ist, weil du wirklich gar nicht mehr sicher gehen kannst.
Ja, ich finde es schwierig.
Gerade so Self-Hosting macht das Ganze nicht einfacher.
Nee, und eigentlich war die Freiheit des Internets ja ein bisschen auch was, was wir liebten und mochten.
Ja, genau.
Das war so, jeder kann auch schnell mal was machen, aber es kann ja mittlerweile echt krassere Konsequenzen haben.
Ja.
Quick News, hä?
Quick News.
Hauen wir doch ein paar raus kurz, sonst haben wir nur zwei Themen besprochen.
Genau.
Huawei und Deep Seek.
spannen so ein bisschen zusammen.
Also DeepSeek hat alle ihre Core Libraries auf Vorweihchips portiert und veröffentlicht, haben fast eine genauso gute Marge wie Antropic.
Also irgendwie die Marge von denen ist auch so bei um die 80% Gross Margin angegeben.
Ja, was man gesehen hat, die Huawei-Chips sind nicht ganz so performant wie die Nvidia.
Also nicht ganz so performant.
Die hängen ungefähr fünf Jahre hinterher.
Aber China schafft es halt mit Masse, das auszugleichen.
China hat auch ein High Bandwidth Memory.
Also das genau, was SK Heinex herstellt, ist auch das Problem da.
Da liegen also irgendwelche Huawei-Chips rum, Ascent-Chips rum, die einfach kein Memory kriegen.
Das hatte ich auch noch gelesen, dass irgendwie auch DeepSeek tatsächlich irgendwie auch, ich weiß gar nicht, ob das das V4 war, dass sie wirklich verzögert haben, um es noch mehr zu optimieren auf die Huawei-Chips, damit es darauf eben noch besser läuft.
Dass sie gesagt haben, okay.
Wir haben mehr davon, das Modell ein bisschen zu verzögern und dafür läuft es halt performant auf diesen Chips und wir können es halt wirklich gut anbieten.
Anstatt, dass wir es früher raushauen, dann läuft es doch wieder nur auf Nvidia performant.
Das fand ich auch ein interessantes Titbit, dass Inferenz-Effizienz halt dann doch mittlerweile offensichtlich so ein Fund ist, mit dem sie da wuchern, dass sie dadurch auch sagen, okay, dann sind wir halt eben ein bisschen später mit unserem Modell da.
Ja.
Und wir haben unser erstes Open Rates-Modell, was so fast auf Fable-Niveau liegt.
Ne, also es liegt sogar auf Fable-Niveau.
Es ist irgendwie so auf Platz 4 hinter Opus, Sonnet, Muse, Wonder und noch vor Fable, Astra und Argon.
Also das ist schon...
Also ich rede von Kimi...
Genau, du redest von Kimi K31 Pro.
Genau, genau.
Preislich auch gar nicht so günstig.
2 Dollar für eine Million Input-Tokens und 10 Dollar für eine Million Output-Tokens.
Ja, das ist schon happig auch, ja.
Ist es happig, ist es immer noch die Hälfte von dem, was die Amerikaner verlangen.
Aber in den ganzen Benchmarks kommt es halt auf das Niveau der amerikanischen Modelle darauf an.
Wo du gerade Fable sagst, ich muss diesen Link noch raussuchen, ich versuche euch das in die Show Notes zu packen, das fand ich total interessant, das war dieses, wo irgendwie fünf Gwen 3.8 irgendwie in einem Harness, irgendwie in einem Benchmark irgendwie Fable geschlagen haben.
Das fand ich nochmal extrem beeindruckend.
Und das schlägt so ein bisschen in diese Kerbe, dass man sagt, okay, nicht immer nur die größeren, noch größeren, noch besseren Modelle sind mächtig, sondern wahrscheinlich eher eine Mischung aus vielen kleinen, schnellen Modellen, die zusammenarbeiten und sich die Aufgaben hin und her spielen.
kann wahrscheinlich, wenn man das richtig orchestriert, extrem mächtig sein.
Wie wir ja auch bei den ganzen Sicherheitsgeschichten gesehen haben, das waren ja auch alles irgendwie Zehntausende von Agenten, die da sich koordinieren mussten.
Das fand ich einen extrem interessanten, nochmal so einen Dreh, dass es halt auch nicht davon abhängt, immer das schnellste, größte Modell zu haben, sondern einfach die Software drumherum, das ist das, glaube ich, was am Ende den Unterschied macht.
Genau.
Was war noch interessant?
Sie haben die Cyber-Hacking-Capabilities beschnitten, auch wie es die amerikanischen Modelle eigentlich auch machen.
Also eigentlich gehen sie jetzt genau den gleichen Weg wie die Amerikaner.
Und einige haben halt, das war so ein bisschen, es gab diese Headline, die sagen, dass die Open-Wates-Modelle jetzt nur noch einen Monat hinter den Frontier-Modellen der Amerikaner dahinter ist.
Das Geschmäckle daran, dass das eins zu eins so in den Influencer-News stand, die Kimi mit rausgegeben hat und zusätzlich stand dabei, dass die Influencer das nicht erwähnen sollten.
Das war so ein Geschmäckle daran.
Ja, okay.
Das ist der Paid-Ads oder der Paid-Content, dass die Influencer das nicht disclosen sollten.
Weil ich dachte so, okay, jetzt ist jetzt nicht so die feine Art.
Habt ihr denn das nötig?
Ja, genau.
Habt ihr das nötig?
Eigentlich ist euer Modell doch eigentlich cool genug.
Ja, ja.
Ich glaube, wir kommen da schon auch irgendwann hin, dass das so ist.
Also was ich jetzt lokal bei mir gerade mache, ist halt dieses Gwenn 38 Flash Next zu benutzen.
was ja unglücklicherweise relativ viel RAM braucht.
Also irgendwie 60, 70 Gig RAM braucht man dann schon.
Aber ich habe es jetzt quasi, habe ich jetzt, hat aber nicht jeder.
Also kann man nicht voraussetzen so.
Aber ich glaube, das ist jetzt nicht prohibitiv teuer.
Also wenn man halt irgendwie Software baut, kann man das schon investieren.
Und irgendwie hatte ich jetzt immer damit so rumgegammelt und hatte immer so wie nur 20 Tokens.
Und dann habe ich dann nochmal ein bisschen Zeit investiert und habe dann, Cloud benutzt, um das Modell zu der richtigen Konfiguration dafür zu finden und das zu benchmarken.
Und bin jetzt aber auch da so zwischen 50 und 60 Tokens pro Sekunde angelangt und damit kann man halt echt lokal arbeiten und das Ding ist wirklich gut, wenn man das irgendwie, in dem Fall habe ich es halt mit OhMyPie halt benutzt als Harness und das war schnell genug, sodass das Caching funktioniert gut, also längere agentische Sessions funktionieren, weil einfach diese Architekturen mittlerweile lokal auch besser werden, dass da einfach auf den lokalen Systemen auch die Tokenraten nach oben gehen, die Caches nicht mehr ganz so viel Speicherplatz verbrauchen.
In diesem habe ich das Gefühl, dass diese Flash-Next-Architektur, wo ja dann von Gwen auch angeblich die großen neuen Modelle dann mitlaufen sollen, das war ja so eine Tech-Preview quasi.
Und wie die Architektur aussehen kann in Zukunft.
Und die ist halt einfach wirklich auf Inferenz optimiert.
Und auch was Inferenz, was die Tokens angeht und eben auch was die Caches angeht.
Damit du agentisch arbeiten kannst, brauchst du ja irgendwie einen guten Cache, damit du diesen Prefill nicht immer wieder hast, der so lange dauert.
Aber das fände ich interessant.
Also das ist jetzt kein Frontier-Modell so.
Das belegt halt irgendwie die...
diesen RAM, den ich gerade genannt habe jetzt in der Quantisierung, die ich da lokal habe.
Aber das Ding kann relativ lange Sessions abarbeiten und ich habe das eine Projekt damit lokal bearbeitet und es hat funktioniert so.
War jetzt nicht die Riesen-Codebase, aber ich konnte damit Features implementieren und das halt komplett lokal.
Und das heißt, ich würde schon diese Richtung, da würde ich nach wie vor sehen, dass wir da hinlaufen.
Die Open-Wales-Modelle, die werden da nah rankommen und man wird Anwendungsfälle lokal damit gut abdecken können.
Weil ich es mir gestern Abend auch erst installiert habe.
Benutzt du Helogene als Engine?
Nee.
Mach das.
Wir machen ja keine Verkaufstipps.
Das ist eine proprietäre Engine.
Die ist closed source, aber kostenlos.
Und die ist speziell nur auf das Flash Next optimiert worden und bringt bei mir ungefähr 16-fache Beschleunigung.
Okay.
Einfach dadurch, dass du die Engine austauscht?
Also seitdem, ich habe es noch nicht tiefer gebenchmarked, weil das erst gestern Abend so vorm Schlafen gehen die letzten Spielereien waren und ich recht müde war, aber die Benchmarks rennen wie Sau.
Und das ist nicht die einzige.
Es gibt ja auch noch Open-Source-Varianten davon.
Also der nächste Trend ist wohl, für dein Modell eine Customized-Engine zu nehmen und damit halt nochmal 10-, 20-fache Performance rauszuholen, einfach dadurch, dass du eine andere Engine verwendest.
die flogen nur so rum, die Tokens bei meinen Benchmarks.
Okay, aber das ist natürlich so super spannend, ja.
Ich hatte ein paar so Projekte gefunden, das war jetzt dieses MTPLX, die jetzt die ersten waren wohl für bestimmte Workloads, haben die da halt irgendwie, waren die bei 120 Tokens, glaube ich, gelandet pro Sekunde, aber für so längeren agentischen Kontext, wo jetzt auch eine Mischung aus Text und Code ist, nicht nur Code, sondern Text und Code gemischt, da war dann halt Kein Unterschied mehr zwischen dieser, das war MTPLX und jetzt ich habe dieses OMLX, was so ein paar Dinge davon übernommen hat, lokal, aber damit konnte ich jetzt eben auch da diese 50, 60 im Schnitt erreichen.
Auch bei einem Kontext, der dann schon Richtung, das waren glaube ich so 150.000 Tokens jetzt in der Session, die ich da hatte, hat das noch funktioniert, eben mit 50, 60 Tokens, die dann rauskamen.
Das fand ich halt wirklich, das war nicht, dass es mich genervt hat.
Aber ja, ich glaube, für bestimmte Anwendungsfälle gibt es das halt einfach.
An dem anderen Ende der Skala habe ich wirklich auf so einem alten MacBook, so ein Gwen 38, dieses 27B, was halt so gerade so in diese 32-Gig-RAM-Klasse so reinpasst.
Das MacBook habe ich dann so optimiert gehabt, dass wirklich da nichts mehr läuft außer diesem Modell.
Und da ist es jetzt ein M1, wirklich älteres MacBook schon.
Und da kriegt man halt so sieben Tokens pro Sekunde aus diesem Modell raus.
Kann man sagen, okay, ist halt total lahm.
Aber ich habe, wenn das Ding halt im Hintergrund läuft und ich habe das halt so ein Research-Task gegeben, auch mit Open Code dann in dem Fall.
Und dann habe ich gesagt, recherchiere folgendes Thema, gleiche Quellen ab, nenn mir Quellen.
Das war jetzt einfach so ein One-Shot-Ding.
Und dann läuft das Ding zweieinhalb bis drei Stunden vor sich hin, weil halt es einfach lahm ist.
Aber dann kommt auch ein Ergebnis am Ende bei raus trotzdem.
Und wenn das halt nicht zeitkritisch ist, warum nicht?
Also deswegen, je nach Anwendungsfall, gibt es dann da mittlerweile Setups, die man bauen kann, die funktionieren.
Ja, das war jetzt ein bisschen lokale Modellabschweife.
Die Experimente, die man mal so machen kann.
Genau, da packe ich ein paar Links zu den Tools, die wir jetzt erwähnt haben, packe ich da in die Show Notes rein.
Auf jeden Fall könnt ihr euch das anschauen.
Ist dann leider wieder jetzt sehr MacBook- und Mac-spezifisch.
Aber ja.
Die speziellen Engines gibt es natürlich für alle Plattformen.
Ach stimmt, weil du bist ja auf Linux.
Ich laufe auf Linux und Halo Strix.
Das ist nur ein Container, das müsst ihr euch runterladen.
Also davon ab, dass das Modell relativ groß ist, 60 GB, das dauert ein bisschen.
Aber ansonsten den Container runtergeladen, gestartet, lief.
Da hatte ich gerade null Aufwand mit.
dann beeindruckt sein, wie die Tokens da landen.
Ja, genau, da kannst du mir den Link gerne nochmal geben, dann packe ich das auch mit rein.
Und dann haben wir sogar Linux und Mac abgedeckt, ist doch wunderbar.
Cool, dann vielleicht eine Sache wollte ich noch darauf hinweisen, bevor ich das vergesse, dass ich bin ja nun alter Java-Entwickler und deswegen bin ich großer Fan von JetBrains und IntelliJ und so, da bin ich schon immer dabei und die haben ja viel ausprobiert.
und probieren ja immer noch viel aus.
Manche beschweren sich schon, dass sie zu viele Produkte immer ankündigen und dann die doch nicht weiterführen.
Sie hatten ja auch diese JetBrains Air Umgebung, wo du verschiedene Agenten dann drin betreiben kannst und da ist auch ganz viel mit irgendwie Enterprise Deployment und Compliance und das haben sie da alles eingebaut.
Aber das sah tatsächlich sehr nach Visual Studio Code auch wieder aus, war sehr daran angelehnt, sehr codezentriert.
Es ist kein Visual Studio Code, weil sie machen ja ihren eigenen Kram und die können auch IDEs bauen.
Aber jetzt haben sie ThinkRail vorgestellt, was auf den ersten Blick finde ich das spannender, einfach weil das sehr fokussiert ist.
Das ist auch so ein Agent Harness, aber sie gehen da mehr in Richtung, dass sie so Git Worktrees halt schon verwenden, um Sachen zu isolieren.
Aber dass sie auch sowas machen wie Speck-Driven-Development eingebaut mit so einem Speck-Grafen, der dann im Grunde Markdown ist, aber auch für den Agenten so spezielle Tools bereitstellt, um diese Specks zu evolvieren.
Dass du so einen Baum aus Specks hast, die sich verändern und das Modell eben nicht nur dieses Markdown direkt bearbeitet, sondern hat da wirklich Tools für, um diese Speck zu pflegen, so eine Living-Speck.
Das fand ich einen total interessanten Ansatz.
Und dass sie eben nicht sagen, wir machen alle...
die es so gibt und wir können hier alles reinstecken, sondern die haben sich ganz klar auf Pi in dem Fall als minimalen Harness fokussiert, den sie halt dann sehr spezifisch da in diese IDE einbauen.
Das fand ich interessant, einfach dieser Fokus.
Ein Agent, den sie ganz speziell auch mit Tools versorgen, wo er Specs bekommt, Specs pflegen kann und dann parallel Features über diese Git Worktrees bearbeitet.
sehr schmaler Produktfokus und ich glaube, das ist eher was, was funktioniert, als diese, wir können alle eure Agenten integrieren und es funktioniert alles und so, dass diese Produkte gefallen mir nicht und die haben sich, finde ich, auch nicht langfristig überall durchgesetzt.
Also es gibt es zwar, aber ich finde, dass keins davon hat mich so richtig überzeugt.
Ich bin eher so ein Fan von so fokussierten Tool-Ansätzen.
Insofern, wenn ihr eh Jetbrands sowieso schon kennt als Firma, könnt ihr euch das anschauen, Thinkrail.
Das ist natürlich jetzt ein Experiment von denen, aus deren Research Department und jetzt noch kein fertiges Produkt.
Aber es ist eben mal nicht der zwölfte Visual Studio Code Fork, den irgendjemand macht, sondern mal was Eigenes.
Also es sieht ein bisschen so aus, weil sie diesen Monaco Editor Komponente da auch drin haben.
Aber es ist halt was Eigenes.
Also das gerne mal anschauen.
Wenn ihr eh schon noch Pi verwendet vielleicht als Agenten, dann könnt ihr euch das mal angucken.
Gut, das wollte ich noch erwähnen.
Hast du noch was?
Grüße gehen raus an Steffi.
Am 12.
November ist InnoQ Technology Day.
Ich glaube, da haben wir jetzt die letzten drei Folgen drauf hingewiesen.
Aber weil das wahrscheinlich die letzte Folge vor dem InnoQ Technology Day ist, kräftig einschalten.
Es gibt wieder jede Menge interessanter Vorträge.
Ja, gut, dass du es gesagt hast.
Dann musste ich das nicht machen.
Meldet euch an.
Genau.
Ja, schreibt uns Kommentare.
Wenn ihr euch irgendwas zur Folge einfällt, schreibt uns am besten eine E-Mail.
Ich weiß nicht, ob wir alle Kanäle richtig überwachen.
Ich habe jetzt beim Workshop treue Hörer gefunden, was mich sehr gefreut hat.
Grüße gehen nochmal raus.
Die beiden wissen, glaube ich, wer gemeint ist.
Genau, aber dabei fiel mir auf, die hören uns halt über Apple Podcasts.
Und vielleicht überwachen wir nicht immer alle Kanäle.
Also wenn wir eine Anfrage nicht beantwortet haben, dann schreibt es einfach eine E-Mail.
Und das ist auf jeden Fall keine böse Absicht, wenn wir mal nicht antworten.
Genau.
Guter Hinweis.
Ich gucke auf YouTube immer ab und zu rein, aber es geht ja auch an Spotify und überall geht es ja raus.
Insofern, das können wir nicht alles im Blick behalten.
Also wenn ihr was Wichtiges an uns mitteilen wollt, im Zweifels auch über LinkedIn, so bei mir, da gucke ich halt immer regelmäßig rein, weil da viel drüber läuft.
Aber ja, am besten ist wirklich E-Mail.
Da bin ich auch dabei.
Das sollte auf jeden Fall passen.
Ja, guter Hinweis.
Ja, sehr schön.
Dann haben wir unsere Pflicht erfüllt, glaube ich, auf die Termine hingewiesen.
Und dann danke ich euch für die Aufmerksamkeit.
Danke dir, dass du dabei bist und dabei warst und mit mir das hier diskutierst.
Sehr schön.
Und bis zum nächsten Mal.
Folge 15 dann schon.
Folge 15, fast schon so ein Mini-Jubiläum.
Ich freue mich drauf.
Ja, ich mich auch.
Sehr schön.
Danke dir und bis dahin.
Ciao, ciao.
