# AI Market Shifts: Cash Flow, Moats, and Valuation

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-10-31

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir reden heute mit dem KI-Kenner.
Mit einem Investor, der den Jahrtausend-Trend künstliche Intelligenz so hautnah wie wenige andere erlebt.
Gerade erst betrat er die heiligen Hallen von Antropic, blickt in die Kulissen und erklärt uns heute den wahren Wert dieses noch so jungen Giganten.
Dann löst er sein Versprechen ein und teilt mit uns die klügsten Ideen von der Goldman Sachs Tech-Konferenz.
Er nimmt uns also mit in Silicon Valley und wir diskutieren über die große Burggrabenfrage, die Folgen des Skorpion-Experiments und die Wahrscheinlichkeit eines AI-Winters.
Außerdem geht es um das Zahnpasta-Problem der Amerikaner, seine persönliche Netflix-Ernüchterung und die Erkenntnis, wie Jensen Wang sein Rührei am liebsten mag.
Ein Gespräch mit Daniel Kröger.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Holger Zschäpitz und Nando Sommerfeld aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Heute ist Samstag, der 31.
Oktober und wir haben Halloween und wir haben Trick or Treat.
Genau, wir haben nicht nur eine zweigeteilte Woche, sondern wir haben auch einen zweigeteilten Monat.
Also wir müssen heute auch noch ein bisschen Monatsbilanz ziehen, lieber Holger.
Und Statistik lieben die Leute, das hast du jetzt ja gelernt.
Die Kommentare haben es ja eindeutig gezeigt.
Ihr wollt auch über mehr Sigma-Momente hier wissen.
Standardabweichung ist das.
Statistik.
Die Nacht von geträumt, von der Glockenkurve?
Nein, ich habe in der Nacht mit dir gepodcastet.
Und das war kein Traum, leider.
Nein, also wir wünschen euch zwei geteilte Woche, zwei geteilter Monat.
Wir wünschen euch aber ein Wochenende ungeteilter Freude.
Das ist ja klar.
Ja, und wie gesagt, diese Woche zwei Börsen.
Tech und den Rest, wobei, wenn man es genau nimmt, war auch Tech noch geteilt, weil Tech war auch nicht gleich Tech.
Also da gab es doch einige Unterschiede.
Aber erst mal die nackten Zahlen.
S&P 500.
hat 0,6 Prozent verloren.
Die dritte Minuswoche in Folge.
Der Nestec 100, das freut mich ganz besonders, hat auch verloren, minus 2 Prozent.
Das war ja unsere Wette.
Ich weiß gar nicht, hast du den Nestec 100 ausgesucht als Wettobjekt?
Ja, ich habe ihn ausgesucht.
Und bis Donnerstagabend sah es sehr gut aus.
Da war es noch 1,4 Prozent plus.
Und ich dachte, das geht.
Wir hatten eine Wochenwette.
Dann kam dieser Freitag.
Obwohl es war der Mittwoch, der eigentlich der formaledeite Mittwoch, der wieder, auch wie die Woche davor, am Mittwoch passierte das volle Maledeite.
Die Wände brachte.
Und hat dann den Donnerstag schon so ein bisschen unschön gemacht und den Freitag so richtig unschön.
Wobei, glücklicherweise sind die Indizis jetzt nicht auf Tagestief aus dem Handel gegangen.
Also dieser Freitag sah schon...
Aber wir haben ja gesagt, am Mittwoch und Donnerstag sind die Nächte der Wahrheit und sie haben die Wahrheit gebracht.
Nee, das war keine Wahrheit.
Das ist keine Wahrheit.
Das ist eher eine zwischenzeitliche Panik.
Wir können jetzt noch eine Wette machen bis zum Jahresende.
Ich sage dir, am Jahresende stehen die Indizis höher als heute.
Ja, da würde ich gar nicht gegenwetten, ehrlich gesagt.
Tut mir leid.
Ja, tut mir leid, da bin ich raus aus der Wette.
Aber was ich eigentlich sagen wollte, ist, Wir haben die US-Indizes gerade genannt, das klingt nach einer normalen, schwachen Woche.
Aber der Rest der Welt hatte eine ziemlich gute Woche.
Und wie gesagt, hätten wir jetzt auf den DAX gewettet, dann wäre das ganz anders ausgefallen.
Der hat nämlich in dieser Woche 2,5% gewonnen.
25.818 Punkte.
Und vier Gewinntage am Stück und ist am Donnerstag sogar über 26.000 gestiegen zwischenzeitlich.
Das war der Alphabet-Tag.
Man muss es wirklich mal auf die Zunge zergehen lassen.
Das ist schon wirklich bemerkenswert.
Aber wenn man die Sektoren, die du noch rausgesucht hast, anschaut, da sehen wir nochmal ein krasseres Bild.
Ja genau, Kommunikationsdienste, da ist ja...
Alphabet und ich glaube Amazon, weiß ich gar nicht, mit drin.
Minus 8,5 Prozent, Tech fast zwei und alle anderen Sektoren, das sind ja auch relativ viele noch, MS&P 500.
Alle im Plus.
Und wenn man sich die Gesundheit anguckt, plus 3,1 Prozent.
Und der hat sogar einen neuen Allzeithoch gemacht, weil Ila Lili dank der Abnehm-Spritzen die Prognose angehoben hat.
Und auch Versorger, Rohstoffe, plus 2, Industrie, plus 1,7.
Also wirklich alle Sektoren, Energie auch.
Also es war wirklich nur Tech.
Kommunikationsding.
Es ist eine komische Woche.
Und auch der Equal Rate S&P 500 hätten wir auf den gewertet.
Hätten wir auch plus 0,8.
Also wenn man die ganzen Titel im S&P gleichgewichtet, dann hätten wir auch einen Plus gehabt.
Wenn man sich den Donnerstag anguckt, da hat ja sogar der S&P 500 verloren, obwohl 406 Werte gewonnen haben.
Also auch das zeigt schon, dass es halt Schwergewichte waren.
Und die Wahrscheinlichkeit, dass das passiert, sich bei 1 zu 6,7 Trillionen Dollar und das hat einen Sigma-Wert von 26,2.
Hör auf, jetzt willst du dich über mich lustig machen.
Alle, die jetzt sich fragen, worüber reden, die müssen den Einstieg der Freitagfolge hören.
Da gab es nämlich die Frage, wie oft passiert ist, dass eine Alphabet-Aktie 12,2 war, 12,3 nach unten geht.
Und das ist eben ein gewisses Sigma-Event.
Und wirklich ein paar Schwergewichte haben uns wirklich die ganze Woche versaut.
Und das war einmal Alphabet, das war einmal Amazon.
Und da ging es eigentlich nicht mehr so ein einheitliches Tech, sondern es war Tech mit negativen Cashflow, Tech mit so ein bisschen schwächlichen Zahlen.
Und dann gab es aber Tech mit positiven Cashflow oder Tech mit guten Zahlen, hat durchaus auch ganz gut.
Man konnte nicht mal sagen, dass jetzt die KI-Werte in dieser Woche so doll verloren hätten.
Es gab viele KI-Werte, die gewonnen haben, ob Vertiv, ob andere KI-Titel.
Also an der KI-Nachfrage ist es nicht und die KI-Blase geplatzt kann man auch nicht sagen, weil wenn man sich anschaut, wie groß der Backlog ist bei Amazon oder der Backlog ist bei...
Alphabet, also was da an Cloud-Kapazität gebucht ist, das ist es nicht.
Also es ist halt wirklich rein dieser Cashflow, wo dann eben Leute sagen, ey, wenn die negativen Cashflow haben, weil sie eben so viel investieren, dann heißt es nichts anderes als, naja, keine Aktienrückkäufe mehr, Dividenden auch nicht und so schnell wird das eben auch kein positiver Cashflow draus werden.
Und diese Woche war halt so eine Cash-is-King-Woche.
Ja, das ist halt, das ist ein Thema von den großen Konzernen, die wiederum halten aber den ganzen Zyklus am Laufen und deswegen schmieren alle drumherum halt nicht ab, weil da floriert es ja weiter.
Also, ich meine, Intel hast du natürlich auch noch gehabt.
Die waren einfach schlechte Zahlen.
Die haben wirklich schlechte Zahlen.
Das war der Tag mit schlechten Zahlen.
Dann hast du ganz krass minus 30 Prozent ServiceNow.
Und da waren einfach auch die Auftragseinkämpfe schwachen.
Die hatten zwar auch eine KI-Sparte, die hat ein bisschen zugelegt, haben sogar die Prognose angehoben.
Aber da gibt es eben auch die Frage, ist da Kannibalisierung da?
Und das war ja auch die Frage bei Alphabet mit der Kannibalisierung, weil da eben das normale Suchgeschäft nicht mehr so doll läuft.
Und die Frage ist, können die denn mit ihrem normalen Suchgeschäft, was ja quasi auf KI automatisch umgestellt wird, ohne dass du was tust?
Also wenn du zu Google gehst, hast du in der Regel immer dieses Gemini-Ding.
Und deswegen ist es auch deren eigene Schuld, weil sie halt nicht diszipliniert sind.
sondern überall ihre KI eingebaut haben, dass du halt dann logischerweise nicht mehr viele werbeblau unterlegte Werbedinger siehst.
Tja, das ist ein Ding.
Und bei Amazon war es halt die Werbung, die mit 19 Milliarden nicht mehr so richtig wächst.
Und wenn man sich fragt, was passiert jetzt mit den 19 Milliarden?
Wächst da gar nichts mehr oder wird sogar weniger?
Und so kam es halt eins zum anderen.
Und dann hatten wir halt diese Woche.
Komm, wir gucken mal auf die Indizes.
Wir wollen ja auch noch ein bisschen Oktober-Bilanz ziehen.
Da haben wir eine ganze Menge zu betrachten.
Also wenn wir diese Woche auf den DAX gucken, wir haben es gesagt, zweieinhalb Prozent im Plus.
Wir haben insgesamt nur acht Minustitel und so richtig deutlich verloren hat nur Simrise.
Ganz oben thront Bayer.
Auf Freitag gab es diesen Glyphosat-Entscheid noch.
Es gab Glyphosat-Ding und es gab noch ein Medikament, was positive Zahlen hatte.
Das waren die beiden Sachen.
Also zwei positive Geschichten.
Das hat halt der Akt so geholfen.
Deutsche Bank hatte auch gute Zahlen unter der Woche mit 8%.
Adidas haben wir auch gesagt, sehr gute Zahlen, 7%.
Puma hatte furchtbare Zahlen, allerdings waren die offenbar immer noch ein bisschen besser als erwartet, weil die Aktie war leicht im Plus.
Wusstest du, dass Puma inzwischen wirklich nur noch ein Zehntel wert ist von Adidas?
Das ist wirklich krass.
Und die sind inzwischen gar nicht mehr die Nummer 3 weltweit, sie sind nur noch die Nummer 5.
Also dieses Rennen.
Adidas versus Puma war ja lange irgendwie auch ein Duell.
Gab es das mal?
Ja, gab es schon mal.
Also es ist halt wirklich nicht nur entschieden, es ist gar keins mehr.
Es ist überhaupt gar keins mehr.
Und tatsächlich ist es deutlich realistischer, dass Adidas Nike einholt oder dass sie denen wirklich Konkurrenz machen um den Thron, als dass Puma da irgendwie eine Rolle spielen wird in nächster Zeit.
Obwohl, wenn die in China jetzt verkauft werden, als Billigmarker oder sonst was, das weißt du ja nicht.
Ja, das ist so der einzige, ich glaube, Anta hat da irgendwie ein Drittel, glaube ich, Anteil an Puma.
Das könnte vielleicht irgendwie funktionieren, aber das hat mich auf jeden Fall beeindruckt, dieser Absturz.
Hast du gesehen, wie das in China ist, als da der Mape irgendwas...
gegen den Mao Zedong gesagt hat, ist er sofort on Holdings nach unten gegangen.
Und du siehst, in China kann ganz schnell der Konsument sehr sauer sein, wenn du eine unbedachte Äußerung tätigst.
Das fand ich eine sehr interessante Geschichte.
Insofern, wenn der Puma vielleicht zum neuen chinesischen Hero wird, dann kann es vielleicht ganz schnell was anderes werden.
Ich weiß es nicht.
Fand ich interessant, wie schnell die Konsumstimmung kippen kann und wie gefährlich es ist, wenn du irgendwie so Stars hast, die dann möglicherweise einmal eine etwas unbedachte Äußerung machen und sagen, mit dem Mao Zedong, mit diesem Meme, da spiele ich gerne mal mein Spiel mit meinen Kumpels.
Kam nicht so gut an.
Kam nicht so gut an.
Nee, kam nicht so gut an.
Im DAX vielleicht noch interessant, Siemens Energy und Infineon, das spricht für die These, also Tech war nicht gleich schlecht diese Woche.
Das spricht auch dafür, dass KI einfach die Nachfrage weiterläuft.
Also es ist ja wirklich, klar jetzt am Freitag, als irgendwie alles runterging, hat auch Infineon verloren.
Aber wenn du die Zahlen dir von den Zulieferern Rechenzentrums zuläufig anguckst, die waren einfach wirklich...
Und auch die Zahlen, was jetzt die Cloud-Geschichten anbetraf, bei Alphabet haben wir ja gestorben gesprochen und bei Amazon und bei den anderen, die waren ja auch super.
Also du siehst, daran liegt es halt nicht.
Die Frage ist halt, kannst du dir das leisten, weiter diese Investitionen zu machen?
Und da würde ich sagen, komm, Geld ist noch da, deswegen wäre ich da nicht so skeptisch.
Ob ich jetzt unbedingt gleich Alphabet kaufen wollte, muss immer noch wissen, 75 Prozent.
des Alphabet-Umsatzes kommt immer noch aus dem Suchgeschäft.
Und wenn du da halt Zweifel hast, wie wird denn das ersetzt, dann kann diese Unsicherheit ein bisschen länger dauern.
Auch wenn du einen Sparplan hast.
Hast du den Sparplan da, Sommerfeld?
So ist es.
Dann kannst du ja da einfach weitersparen.
Ich habe da auch einen kleinen Sparplan für.
Alphabet habe ich seit Jahresanfang begonnen, nachdem ich ja letztes Jahr so falsch lag.
Und ich weiß nicht, wer ist jetzt?
Ich glaube, plus minus null wieder.
Und mein Amazon-Sparplan ist noch ein Plus.
Damit kann man nichts falsch machen.
Also kann man auch was falsch machen.
Aber ich fühle mich sehr wohl damit.
Also deswegen bin ich da auch ganz entspannt.
So, wir gucken auf der ersten PIM 500 in dieser Woche.
Wie gesagt, leichtes Minus.
Wer ist da in Minus reddet?
Die haben ja auch so stark gelitten.
Haben wir auch darüber berichtet.
Minus 36 Prozent ServiceNow.
Du hast es gesagt.
Minus 36, das ist wirklich krass.
Und da siehst du halt, dass ein Großteil halt dieses...
Reddit-Umsatz, das wirklich von Google kam.
Und Google hat ja, die müssen irgendeinen Deal gehabt haben, wir ranken euch hoch in unseren Algorithmen und dürfen dafür eure Daten benutzen für unser Training, unsere Modelle.
Und das nützt nur nichts mehr, wenn du halt einfach bei der Suche keine Reddit-Sachen mehr angezeigt bekommst und einfach nur eine Antwort kriegst von Gemini und dann geht keiner mehr zu Reddit.
Und das ist halt für die...
All die, die über Google den Traffic zugeschustert bekommen haben, die haben halt jetzt ein Problem.
Ja, und das zeigte ich tatsächlich sehr, sehr schnell und das wird sich in vielen Bilanzen zeigen.
Und das wird sich wahrscheinlich auch nicht mehr umkehren.
Wir haben ansonsten Fortinet, haben wir gesagt, haben wir darüber berichtet, deutliches Minus, genauso wie bei Intel, Twilio, HP, Marvell.
Und im Plus ist Pentair.
Pentair, genau.
Das ist eine Chemieaktie, weiß ich gar nicht.
Recherchiere ich, du machst mal weiter.
Virtual Holdings, das ist ja die Aktie, die die Kühldinger für die Rechenzentren herstellt.
Die waren 20% plus Carvana, 18%.
Global Payments, Norwegian Cruise.
Also die ganzen Konsumtitel haben super abgeschnitten.
Chip Hottel auch plus 16%.
Und General Motors, die jetzt ja an die Nässe gehen.
15.
Gerade wenn die Nasdaq so eine schlechte Woche hat oder Nasdaq 100 möglicherweise so ein bisschen seine Strahlkraft verliert, haben die eine kündig dahin gehen zu wollen, um eben in diesen Index reinzukommen.
So Nasdaq 100.
Hast du rausgefunden, was die machen?
Das ist ein Mischkonzern, der produzierte Komponenten und Gehäuse für den Energiesektor und für den Nahrungsmittelsektor.
Okay.
Ja gut, okay.
Also wir kennen doch nicht alle S&P 500 Titel.
Nee, ich kann 482, kenne ich ungefähr.
Du kennst 482.
Jetzt 483 mit Pentair.
Ja, das ist gut.
Aber hätte auch eine Fluggesellschaft sein können.
Du hast völlig recht.
Aber klingt irgendwie anders.
Aber dafür, dass sie, weißt du, im S&P 500 musst du ja mindestens 30 Milliarden damit bringen.
Dafür hätten wir sie eigentlich kennen müssen.
Ist kein Zwerg.
Ist kein Zwerg.
Wie groß sind die denn?
Die sag ich dir, ich hab das alles recherchiert, von Lange an vorbereitet, das ist ja klar.
Die haben 9000 Mitarbeiter, das kann ich hier auf die Schnelle sehen.
Die sind 10 Milliarden schwer.
Keine 30 Milliarden.
Das kann nie sein.
Mit 10 Milliarden kommst du nie in S&P 500 rein.
Wirklich?
Sagen wir mal eine Quelle.
Dann müssen wir sie auch nicht kennen.
Ich kenne nur, was über 20 Milliarden wert ist.
Gut.
Aber auf jeden Fall haben wir wieder dazugelernt.
Und jetzt gucken wir auf den Nestergarten 100 noch ganz kurz.
10,6 Milliarden sind sie wert.
Genau, du hast recht.
Aber Okta steigt demnächst auf.
Das kann ich dir schon mal sagen.
Die dürfte am Montag einen schönen Tag haben, weil das erst Freitagabend nach Börsenschlussbekannte geben wollte.
Jetzt gucken wir mal, ist die 36 Milliarden wert?
Vielleicht wird Pentair absteigen, weil sie zu klein ist.
Dann hätten sie auch gar nicht mehr kennenlernen müssen.
Ist egal, wir wissen es nicht.
Machst du Nessick 100.
Regeneron hat dort deutlich zugelegt.
15% Ferrovial, 11% Lumentum.
Die profitieren von der Übernahmeofferte.
Moderna und Moderna unter dem Strich jetzt wieder 11%.
Die sind wirklich richtig stark.
Die sind stabil, würde man heutzutage sagen.
Die sind wirklich stabil.
Stabil, stark.
Und Tesla.
Guck mal, Tesla ist auch mit dabei.
7,4 Prozent in dieser Woche.
Das war eine Tesla-Plus-Woche.
Deutlich.
Und bei Minus haben wir auch da wieder Fortinet, Intel, Marble, Datadog, Alphabet, Minus 12,6, Strategy, Minus 10,6.
Ich weiß gar nicht, ist...
Coinbase nicht über die Woche?
Die müssen doch auch fett verloren haben.
Die sind auf jeden Fall im Zuge des Binance-Desasters.
Am Freitag haben die deutlich verloren.
Am Freitag weiß ich aber nicht.
Oder über die Woche.
Ich gucke gerade mal.
Die müssten so 12% verloren haben oder so.
Weiß ich nicht, aber es wundert mich, dass wir die nicht sehen.
Sind die nicht im Nestle 100 drin?
Die glänzen hier heute aber auch wieder mit Halbpissen.
Ist aber auch schon wieder spät.
Das stimmt.
Das ist immer eine gute Entschuldigung.
Ich gucke zum Philadelphia-Semikontakte-Index her.
Du hast aber recht, Heuer, 13 Prozent.
Wenigstens allein.
Aber 11 Prozent hat sich am Freitag verloren.
Das sind die Freitagsverluste.
Wobei, da muss man nochmal allen Leuten sagen, die jetzt sagen, oh, da ist jetzt der Bitcoin schon geknackt, hat der Frank-Din vielleicht recht und es sind gar nicht die Quantencomputer, sondern es sind die nordkoreanischen Hacker, die es jetzt geschafft haben.
den Bitcoin zu knacken.
Nein, weder ist der Bitcoin geknackt worden, noch ist in anderer Kryptowährung geknackt worden, sondern ist einfach nur von der Börse gestohlen worden.
Das ist die Verwahrstelle, die geknackt worden ist.
Mutmaßlich vom nordkoreanischen Hacker-Kollektiv.
Und was auch jemand jetzt feststellen kann, und das wird auch viele überraschen, dass du diese Stablecoins, die kannst du mal eben einfrieren.
Also das ist, da denkst du dir so, aber ich wollte doch da gar keinen staatlichen Zugriff haben und ich wollte das doch, nein, da stellst du jetzt fest, da kann man, weil man sagt ja immer, viele sagen ja, Mensch, ich will keinen Dollar haben, weil da kann irgendwie Amerika mit irgendwelchen Sanktionen kommen oder was auch immer.
Auch bei Stablecoins, die ja hinterlegt sind mit amerikanischen Anleihen, auch da kann man wohl.
den Anbieter der Stablecoins verpflichten, das Ding einzufrieren.
Also insofern wisst ihr, wenn ihr Stablecoins habt, dass es jetzt keine anonyme Geschichte ist und auch keine, die euch vor Sanktionen schützt.
Das stimmt, das ist ganz interessant.
Gehen wir mal zum Oktober.
Der Oktober war ja wirklich ein roter Oktober.
Es sei denn, und dann haben wir das zweigeteilte Wirt, ihr habt im DAX angelegt.
Der DAX hat im Oktober 2,5% gemacht.
Da haben wir es wieder.
Ein goldener Oktober für den DAX und ein roter Oktober für den, ein ganz, ganz tiefroter Oktober für den Philadelphia Semiconductor Index.
Minus 15,4 Prozent.
Im ganzen Index nur vier Pluswerte und ganz am Ende, Intel hat 45 Prozent verloren im Oktober.
Teradyne, Arm, Astera, Lahm, Coherent, Tower Semiconductor.
Also was man jetzt sehen kann und wenn jetzt ja viele sagen, Mensch, da ist ja eine Blase und sonst was.
Wenn ihr euch die Bewertungen anschaut von all diesen Semiconductor-Firmen, dann gibt es teilweise einstellige KGVs und wenn du dir die Pack-Ratios anschaust, das ist ja einfach KGV durch Wachstum, gibt es Unternehmen in diesen Semiconductor-Firmen, die haben eine Pack-Ratio von 0,09.
Oder 0,1.
Also eine Bewertungsblase haben wir da nicht.
Jetzt kann man natürlich sagen, möglicherweise machen die diese Gewinne nicht.
Und wir sind jetzt am Peak und diese ganzen Ideen, dass diese Semikontakte weiterhin Gewinne machen können, das stimmt nicht.
Das ist die einzige Gefahr, dass so einfach die Earnings, die jetzt geschätzt sind, nicht sind.
Aber was die Bewertung anbetrifft, sind wir jetzt mittlerweile nach dieser schaurigen Woche.
gar nicht so überwertet.
Und wenn ich jetzt sehe, wie der Rest des Marktes gelaufen ist, also die 493 und wie die bewertet sind, sind die Tech-Werte sogar teilweise günstiger bewertet als der Rest des Marktes.
Wenn sie denn die Erwartungen erfüllen.
Ja klar, wenn sie die Erwartungen machen.
Aber weil ja viele sagen, da platzt was und sonst was.
Das wäre eine komische Börsenbasis.
So eine mit einer Pack-Ratio von 0,0 irgendwas.
Also wenn da eine Blase platzt, will ich mein Geld zurückhaben.
Ganz ehrlich, das geht so nicht.
Das ist eine interessante Forderung.
Du möchtest dein Geld zurückhaben.
Wo würdest du das beantragen?
Ich weiß nicht, bei wie ich das beantragen würde.
Ich glaube beim Börsengott.
Es muss ja irgendeine Schiedsstelle geben, die dann sagt, das geht nicht.
Micron hat eine Pack-Rasure von 0,1.
Da habe ich ein paar Akzenten.
Das geht nicht.
Das könnt ihr nicht machen mit mir.
Das geht nicht.
Da mache ich nicht mit.
Da gehe ich auf die Straße dann und würde dann sagen, Pack Ratio 0,01, das ist einfach nicht fair.
Krasser Slogan.
Ich sehe dich schon mit deinem Schildchen.
Pappschild, ganz sicher.
Ich will mein Geld zurück.
Ich will mein Geld zurück.
Da mache ich nicht mit.
Kommen wir mal zum S&P 500.
Das finde ich immer ganz interessant.
Das sind immer Werte, die so krasse Pluszeichen haben, die man gar nicht so auf dem Schirm hatte, dass die sich so dermaßen erholt haben.
Accenture beispielsweise, 41 Prozent stärkster Werte am S&P 500 im Oktober.
Klassischer, einziger als KI-Verlierer geltender Aktie hat sich tatsächlich deutlich erholt in letzter Zeit.
Hasbro, 36 Prozent.
Was haben wir noch?
Crown Castle, Lockheed Martin, 25 Prozent.
Wir hatten ein paar Rüstungswerte, die gut gelaufen sind.
Was du aber auch sehen kannst, was der Oktober auch zeigt, bei Software kann man weder Entwarnung geben, noch kann man irgendwie sagen, alles Software wird disruptiert.
Also das ist wirklich eine K-shaped Software.
Wenn du beispielsweise guckst, SAP, die haben eigentlich relativ gut sich gehalten zuletzt.
Während ServiceNow die gesamten Gewinne wieder abgegeben hat, die sie vom Tief vor ein paar Monaten gemacht hatten.
Und das guckt man, wenn man Twilio anguckt, dann sieht man, die werden wieder disruptiert.
Die haben im Oktober minus 30 Prozent gemacht.
Da scheint so ein bisschen die Idee, die machen ja so Software für Marketing aufs Handy und so weiter.
Und das scheint man zu denken, das ist nicht so geil.
Und andere Software wiederum scheint davon zu profitieren.
Also Software ist jetzt eine etwas differenziertere Angelegenheit, wo es früher so war, Software, draufhauen.
Dann gab es ja die zweite Bewegung, dann war die Sicherheitssoftware, die hieß auf einmal, oh, Sicherheitssoftware braucht man, braucht man.
Und jetzt haben wir mittlerweile nicht nur den Unterschied zwischen Sicherheitssoftware und Software, sondern einfach zwischen Software und Software, wo man halt guckt, wird halt differenzierter gemacht.
Das hat ja Oktober auch gezeigt.
Stimmt.
Und der DAX, wie gesagt, im Oktober 2,5%.
Scout24, ganz weit oben, 25% gewonnen.
Ich habe keine Ahnung warum.
Das war auch eine Geschichte, die er disruptiert meinte.
Scheinbar durchsucht.
Und dann sagst du auch so, vielleicht doch nicht so.
Kann sein.
Zalando, haben wir mehrfach drüber gesprochen.
Womöglich ein Profitent der argentischen Ära.
Profitent, ja.
Profitent auf jeden Fall.
Profitent der argentischen Ära.
Die Woche war wirklich lang.
Wir haben wirklich trotzdem, trotz dass Amerika so eine Stunde früher geschlossen hat wegen der Zeitumstellung, haben wir immer sehr lange hier rackern müssen.
Insofern seht es uns nach, wenn wir jetzt hier ein bisschen...
Wortfindungsstörungen haben und etwas stottern.
Ja, SAP siehst du, 13,8% im Plus im Oktober und andere Software eben im Minus.
Da haben wir genau wieder diese Differenzierung, von der wir geredet haben.
Gut, dann...
Ah, die das Team ist half in years.
Vielleicht ist das jetzt mal der Turnaround tatsächlich.
Vielleicht sieht man da tatsächlich auch jetzt irgendwann mal den KI-Effekt.
Da warten wir auch schon lange drauf.
Die Anwendung.
Da gab es jetzt eine spannende Studie von Goldman.
Die haben nämlich einen Index gemacht von den Biotech-Profiteuren.
Und dieser Index, der ist gestiegen.
Das gucken wir uns irgendwann mal an.
Sommerfeld.
Warum flüsterst du jetzt?
Warum flüsterst du jetzt?
Ja, weil ich es nur dir erzählen will.
Ach so, verstehe.
Sehr gut.
Aber Sieben Selfinies hat sich die letzten Monate erworben.
Ich weiß gar nicht, ob die drin sind.
Wir können mal angucken, was da für Werte drin sind.
Auf jeden Fall ein interessanter Index, der da ist.
Und es gibt auch, was wir uns auch mal angucken müssen, es gibt jetzt ein ETF auf chinesische Roboter-Aktien von HSBC.
Ach ja.
Ja, es gibt so viele Spannende.
Die Woche ist rum und wir haben noch so viel spannenden Kram.
Da müssen es die Kollegen ja bei der nächsten Woche machen.
Oder übernächste bin ich wieder dran?
Ich weiß es nicht.
Ja, du bist übernächste dran.
Nächste Woche sind Daniel und Lea am Start.
Gut, dann mache ich übernächste.
Schienlische Roboter-Aktien und Goldmann.
Übernächste sind wir beide wieder.
Ja, siehst du, da haben wir schon was.
Kannst du schon mal...
Toll, toll, toll.
So komm, wir machen jetzt Schluss mit den Indizes.
Wir haben ja jetzt unseren Gast, wir haben Daniel Kröger am Start.
Der löst quasi ein Versprechen ein.
Der war vor einem guten Jahr bei uns und hat schon ganz, ganz spannende Sachen erzählt.
Und dann ging es immer um die Goldman Sachs Tech Conference.
Und da war er, glaube ich, dann gerade dort gewesen.
Nein, da war es August und er wollte hinfahren.
Das Ticket gelöst und wir haben gesagt, wenn du das nächste Mal da bist.
Dann kommst du mal zu uns.
Dann musst du danach zu uns kommen.
Genau, richtig.
Und das hat er diesmal gemacht.
Und dann hat er mir ein Bild geschickt, auch vor der Tech-Konferenz mit Jensen Wang.
Und dann konnte ich mein Davos-Bild mit Jensen Wang bilden und das sah auch nicht so schlecht aus.
Oh, ihr seid so wirklich.
Dann haben wir uns gegenseitig so ein bisschen Self-Glasing betrieben und dann habe ich gesagt, komm.
Ich habe mich dann hier zu Hause hingesetzt bei meinem Fotoalbum, bei meinem analogen Fotoalbum.
Jensen und ich haben ja ein Album zusammen.
Die Fotos von mir und ihm.
Wir kennen uns ja schon länger.
Und da habe ich an euch gedacht.
Das ist schon.
Gut, also Daniel Kröger ist da richtig, richtig spannender Typ.
Der hat auch mit sehr viel Langmut, obwohl er Tech-Experte ist, unsere technischen Probleme vor der Aufnahme ertragen.
Es hat so lange wie nie gedauert, bis wir die dann am Laufen hatten.
Das ist schon eine Dreiviertelstunde.
Bei Riverside waren wir nur Gäste und nicht Hosts.
Das kann ein Problem sein.
Wir wollen jetzt die Details euch ersparen, aber man kann da Gast oder Host sein und wir waren nur Gäste.
Und dann waren wir alle Gäste und keiner konnte die Aufnahme starten.
Das ist misslich, weil bei Riverside nur Gast ist.
Aber Daniel hat noch ein bisschen was rangehängt, obwohl er keine Zeit mehr hatte.
Und so ist es dann doch wieder auch eine lange, also übermäßig lange, ich glaube 80 Minuten oder so, Folge geworden.
Aber richtig, richtig spannend, weil er eben so nah dran ist.
Anthropic, Alphabet haben wir natürlich drüber gesprochen.
Wie gesagt, über die Goldman Sachs Tech-Konferenz.
Und er ist einfach sehr, sehr häufig dort und ist sehr nah dran.
Und das ist total spannend.
Und deswegen legen wir jetzt auch los.
Und wir haben ja so viele Themen allein aufgrund dieser Woche schon.
Herzlich willkommen, Daniel.
Hallo zusammen.
Danke für die Einladung.
Schön, dass du wieder da bist.
Zum zweiten Mal bist du da.
Im vergangenen August warst du schon mal da.
Und du weißt.
Wenn du es zu einer dritten Einladung schaffst, dann bist du hier Stammgast.
Triple A Stammgast.
Das kann man dann mit sich rumführen als Ausweis oder kannst du es so an seinen Revers anheben.
Ja, es gibt auch so eine Scherpe.
Die Stammgäste rennen auch damit durch die Gegend.
Das ist so, das erwarten wir dann von dir auch.
Aber erstmal musst du dich beweisen.
Genau.
Aber damit Leute überhaupt wissen, wer ist denn dieser Daniel, gibt es auch für dich die eine Minute Elevator-Bitch.
Daniel, deine Minute läuft jetzt.
Ja, der Druck steigt.
Okay, vielen Dank dafür.
Mein Name ist Daniel Kröger.
Ich bin Portfolio Manager bei der DWS.
Bin jetzt seit 20 Jahren als Portfolio Manager tätig.
Bin studierter Informatiker.
Das heißt natürlich, Technologie ist mir in die Wiege gelegt.
Software geschrieben, habe immer mal ein Informatikstudium beschlossen.
Die Investmentwelt ist genauso spannend, das lässt sich gut kombinieren und das mache ich nun seit 20 Jahren und seit einiger Zeit lege ich die Kundengelder der DWS im Bereich Technologie an.
Das heißt, habe hier den Hut auf für die Themen rund um Technologie mit dem Team zusammen und bereise viel die Welt, habe lange im Silicon Valley gelebt und habe da natürlich noch viele Verbindungen und das lässt sich natürlich auch ganz gut bei der DWS entsprechend einbinden.
Sehr schön.
Prima.
Das war schon mal eine gute, spannende Vorstellung.
Beim letzten Mal hast du ja gesagt, es wäre zum jetzigen Zeitpunkt zu sterben, wäre wirklich eine dumme Sache, weil es so spannend ist.
Jetzt ist ja ein Jahr vergangen.
Wir haben ja schon irgendwie die ganzen Ideen, dass die KI uns möglicherweise umbringt.
Und du hast ja möglicherweise eine andere Einschätzung.
Du sagst, wenn ich jetzt sterbe, war schön gewesen.
Aber möglicherweise ist die Welt so gefährlich geworden, dass es jetzt nicht mehr so schön ist, auf der Welt zu sein.
Vielleicht kannst du uns sagen, hat sich das verändert seit der letzten Einschätzung?
Nein, ich freue mich immer noch auf dieser Welt zu sein und beabsichtige, das auch noch irgendwie lange zu sein.
Und ich glaube, ich würde tendenziell sagen, dass es weiter eher spannender geworden ist und sich natürlich jetzt über den Zeitraum auch viele Dinge links und rechts irgendwie sichtbarer aufgetan haben.
Und darum bleibt es logischerweise spannend, was uns die nächsten zehn Jahre erwartet.
KI ist ein Feld davon und KI beeinflusst natürlich viel und öffnet da auch weitere Türen.
Aber bist du ein bisschen skeptischer geworden jetzt in diesem einen Jahr, nachdem wir da diese Ausbrüche hatten von JetGPT aus dieser Sandbox und im Antropic-Prospekt steht, ja, unsere KI erpresst auch ganz gern mal.
Hat dich das nicht skeptischer gemacht?
Du sagst, jetzt wären doch auch die negativen Aspekte sichtbarer.
möglicherweise ist doch nicht alles so schön.
Oder würdest du sagen, eine Technologie kann man zum Guten einsetzen.
Wenn man einen Bondmarkt hat, kann man damit Sklaverei versuchen zu finanzieren.
Oder kann eben damit eine neue Technologie finanzieren.
Das kommt auch darauf an, wie man es einsetzt.
Ich glaube, der letzte Punkt, das haben wir in der Historie immer gesehen, Atomspaltung hat auch was Gutes bewirkt, aber hat auch was Negatives bewirkt.
Und so wird es natürlich in dem KI-Umfeld auch sein.
Ich halte diese Doom-Leute, also die negativseher natürlich, die vielleicht versuchen, viel Aufmerksamkeit irgendwie für sich zu generieren, in diese eine Richtung für zu übertrieben.
Aber ich glaube, auf der anderen Seite blind zu sagen, die ist unser aller Heilmittel, logischerweise da bin ich auch nicht.
Also der goldene Mittelweg ist das Ganze.
Du hast es angesprochen, Cyber Security ist ein großes Thema.
Wir hatten...
Diese Woche ein chinesisches Modell, was er mal zu seinem, ich sag mal, sein Mutterschiff wieder zurückgefunkt hat und irgendwie Dinge übermittelt hat.
All das, glaube ich, irgendwie ist zu erwarten.
Aber ich glaube, auf dem Pfad der Entwicklung sollte man und den großen Entwicklern da auch irgendwie den Glauben schenken, dass sie natürlich das versuchen, irgendwie entsprechend im Griff zu haben.
Das kann man wahrscheinlich sagen, es gibt auch einen Trump, der sagt, wir brauchen einen intelligenten Präsidenten, um alles irgendwie im Griff zu haben.
Das ist natürlich auch eher fragwürdig.
Jetzt ist es aber so, dass die großen Akteure selbst, ich meine, wir haben über Antropic gesprochen, der Prospekt hatte jetzt, glaube ich, 330 Seiten, 335 Seiten oder so.
Und ich glaube, 90 Seiten oder so dazu bestanden aus Warnungen.
Holger hat jetzt das Pressungsthema genannt, das ist ja aber nur ein Teil.
Also die warnen ja selbst davor intensiv.
Vielleicht kannst du mal erklären, was du davon hältst, beziehungsweise was ist die Motivation?
Sichern die sich einfach schlichtweg ab?
Wollen die quasi einfach alles erstmal auf den Tisch werfen, um die Investoren zumindest da aufzuklären?
Weil grundsätzlich ist das ja schon irgendwie bemerkenswert.
Du wirbst quasi um die Investoren, du willst das größte IPO aller Zeiten hinlegen und gleichzeitig sagst du so, ich habe ja aber immer 82 Warnhinweise, das solltet ihr auch noch wissen.
Ja, man ist richtig.
Der Teil der Warnung, der Prospekt ist glaube ich 460 Seiten und der Gefahrenanteil ist tatsächlich davon irgendwie relativ hoch.
Ich glaube, ein Aspekt, warum das IPO tatsächlich auch so spät kommt, es gab ja schon erste Vorgespräche mit Investoren Richtung Mitte August und da hätte man ja schon erwarten können, dass das IPO dann relativ zeitnah kommt.
Und dann hatten wir im September die riesengroße Diskussion darüber mit jemandem, der dann bei Twitter, glaube ich, noch nie aktiv war, aber dann einen Tweet abgesetzt hat, irgendwie die AI wird uns irgendwie alle töten und die Wahrscheinlichkeit ist irgendwie größer als 10 Prozent und so weiter.
Und dadurch kam die Diskussion erstmal im Gange.
Und ich glaube, in dem Zuge hat man natürlich auch seinen Prospekt anpassen müssen, um natürlich dann in der Breite natürlich viele Dinge abzudecken, um irgendwie ein paar Dinge halt irgendwie auszuschließen.
Ich meine, die große Debatte bleibt natürlich.
Muss so ein Unternehmen eines Tages mal zahlen, wenn was Böses passiert?
Ja, nein.
Ich meine, es steht auf der einen Seite.
Auf der anderen Seite, wenn morgen euer Excel irgendwie falsch rechnet und ihr habt dadurch einen Schaden, wer haftet dann dafür?
Ich meine, das sind natürlich große Themen, die auf dem Zettel stehen.
Und das werden wir natürlich wahrscheinlich gesetzlich sozusagen auch ausschließen.
Okay, aber es steht ja auch drin, die Risiken sind so hoch, dass es noch nicht mal Versicherungen geben könnte, die die absichern.
Insofern ist das schon faszinierend.
was da drin steht.
Jetzt bist du ja persönlich zum Antropic, zu diesem Preview hingefahren und hast dir schon so ein bisschen was anhören dürfen.
Wie musst du dir das vorstellen?
Da wurden Investoren schon mal so rein, so hier, wir geben euch schon mal ein paar Zahlen und so weiter oder wie ist so eine Präsentation von Antropic?
Die Einladung selber, also Ab einem gewissen Zeitpunkt übernehmen wir die führenden Investmentbanken den Prozess, wer mit der Company redet, auch diese Themen, die Einladung, die du gerade angesprochen hast.
In diesem Fall war es tatsächlich so ein bisschen, was würde ich sagen komplizierter nicht, aber ein bisschen steiniger im Vergleich zu anderen Investorentreffen, die man sonst in dem Maße halt hat.
Als Beispiel, ein Tag vor dem Event wurde zum Beispiel der Eingang geändert, weil sich die Leute festgestellt haben, Moment mal, wenn wir den Haupteingang nehmen, dann haben wir Demonstrationen davor, was in dem Tag auch war, also muss man durch den Hintereingang.
Sicherheitsvorkehrungen waren relativ hoch.
Ich weiß gar nicht, wie häufig ich meinen Ausweis zeigen musste und dass ich die E-Mail bekommen habe und so weiter, bis sie da mal begriffen haben, okay, der ist dann wirklich hier irgendwie eingeladen.
Das war natürlich in dem Hauptgebäude von Entropic selber gewesen.
Sprich, man hat sich dann in dem Gebäude, in deren Meeting-Area, sage ich mal, aufgehalten, was relativ hoch ist.
Es waren im Schnitt so um die 100 Investoren da.
Mehr passten tatsächlich auch nicht rein.
Man hatte dann einige Demoräume.
in einem Raum vorgestellt, wie denn jetzt Anthropic aktiv werden möchte im Bereich Biotechnologie.
Das heißt, man hatte das Modell und das hat dann...
ein Mikroskop, sagen wir mal, in dem Maße ferngesteuert, was relativ gut funktioniert.
Also man arbeitet da so eine Art, oder was heißt man arbeitet nicht, es gibt schon eine Schnittstelle, die zu Mikroskopen führen, die dann eigenhändig mit der AI sozusagen Aufnahmen machen und Dinge analysieren.
Das war ein Bereich, da war natürlich nochmal so ein bisschen Robotik und Weltraum so ein Thema gewesen und überall da haben sie ein paar Modelle vorgestellt.
Aber klar, der Hauptgrund war natürlich in einem Meetingraum, wo dann über den Tag verteilt von morgens 10 bis nachmittags um 17 Uhr aus den verschiedenen Departten.
sozusagen Leute Dinge vorgestellt haben, also sprich R&D-Bereich, wie ist denn eigentlich unsere Strategie, wie wir mit dem Produkt an den Markt gehen, was haben wir in der Vergangenheit gemacht.
Dario, also der CEO selber, hat natürlich am Anfang erstmal ja, schon fast gottesdienstartig sozusagen die Leute eingeschworen, was denn die Mission von Anthropic ist und warum wir die Besten sind.
Und der spannende Teil logischerweise für uns alle ist natürlich dann der Finanzteil.
Das Gerücht war schon vorher, dass sie Q3-Zahlen präsentieren.
Das haben sie dann auch zum Schluss.
Und natürlich hat man damit gewartet, auch bis zum Nachmittag, bis natürlich auch die Börsen entsprechend geschlossen haben, dass das natürlich dann keinen Nebeneffekt hat.
Zumindest ist es irgendwie meine Wahrnehmung, meine Interpretation halt.
Und warum sind die Q3-Zahlen nicht im S1-Filing gelandet, sondern nur bei euch?
Das hat mich jetzt gewundert, als ich das gesehen habe.
Ja, hat mich auch so ein bisschen gewundert.
Ich glaube, Q3-Zahlen standen ja auch schon dann relativ zügig in der Presse, in der Financial Times oder Wall Street Journal, die tendenziell in die richtige Richtung gehen.
Ich glaube, was man natürlich sieht in Q3, dass man ein etwas abgeschwächteres Wachstum sieht.
Und ich glaube, das wollte man vielleicht in dem Maße nicht zeigen.
Aber nicht desto trotz, abgeschwächtes Wachstum heißt irgendwie, ich mache in einem Quartal immer noch so viele Umsätze wie manche Unternehmen halt in einem ganzen Jahr halt.
Also von daher ist das natürlich ein Effekt.
Und der Effekt tatsächlich lässt sich aber auch relativ gut erklären.
Und zwar Ende August kam eigentlich das neue OpenAI-Modell heraus.
Das Opus 5.5 kam mit einem Versatz von drei bis vier Wochen.
Tatsächlich ist es so, dass es eigentlich, wenn du zwei führende Modelle hast, dass die sich schon so ein bisschen Umsatz und Wachstum irgendwie gegenseitig halt irgendwie abnehmen.
Das ist sicherlich irgendwie ein Effekt.
Und der zweite Effekt, den finde ich eigentlich ganz spannend, ist, dass man gesagt hat, wir möchten natürlich nicht mehr von den chinesischen Modellen destilliert werden.
Darum haben wir jetzt dafür gesorgt, dass den und es sind tatsächlich Millionen-Accounts, dass die abgestellt werden.
Dafür muss natürlich eine gewisse Logik entwickeln, dass du auch nicht jetzt den Holger seinen Antropic-Account abstellst, sondern wirklich da jemand aus China.
Und die Anzahl vom Umsatz, die ist tatsächlich deutlich höher gewesen, als viele erwartet haben.
Also diese Destillation aus China macht ungefähr fünf bis sechs Prozent vom Umsatz aus.
Und das ist natürlich ein weiterer Effekt.
Aber der positiven Effekt natürlich, was man hoffentlich dann erwarten kann, dass der Abstand zwischen...
den chinesischen Modellen, was die reine, pure Fähigkeit und Intelligenz angeht, natürlich dann über Zeit dann hoffentlich auch entsprechend größer wird, was natürlich dann den Mode von Entropic oder auch sicherlich von einer Open Eye entsprechend demonstriert.
Wenn du da jetzt reingehst und Mitglied in der Gemeinde wirst, Lässt man sich davon auch dann nur mitziehen und merkt dann auch, hier ist man Teil eines ganz Besonderen oder hier wird gerade Geschichte gemacht oder wie ist so das Gefühl, was man da hat, wenn man dann durch die Räume wandelt und schon so ein bisschen in die Zukunft schaut oder deren Vision sich anguckt und mit anderen Investoren bei so einem exklusiven Event ist?
Wie ist das?
Gut, mein Festverhalt ist natürlich, dass unter diesen 100 Investoren logischerweise irgendwie die größten Investoren von vielen großen Instituten, Banken und Hedgefonds sind.
Also Senior Management, auch mit sicherlich ein paar Hedgefonds, irgendwie Legenden sozusagen.
Klar, ist natürlich schon besonders, auch sich mit denen auszutauschen, wie die, die gerade die Welt sehen, wie sie auf AI blicken, was sie in Portfolien tun.
Auch da sei natürlich immer dahingestellt, jeder redet irgendwie Seiten als sein eigenes Buch und so weiter.
Was man da wirklich sagt oder was man sagt, aber dann doch nicht tut, ist natürlich auch die andere Frage.
Aber grundsätzlich ist es natürlich so, wenn man im Silicon Valley ist oder auch jetzt bei so einem Entropic-Event, niemand ist da irgendwie überborne, irgendwie negativ.
Also die Stimmung war schon gut.
Sie war jetzt nicht irgendwie extrem euphorisch, das natürlich wohl nicht.
Aber ich glaube, das ist die grundlegende Haltung halt auch im Silicon Valley, auch gerade zu diesen AI-Themen halt.
Und weil man auch zu diesem Thema sagen muss, was du gerade noch mal sagtest, zu diesem Sterben.
Ich glaube, man muss sich auch immer hinterfragen natürlich.
Und das ist tatsächlich auch über die Zeit jetzt, was ich feststelle, auch größer geworden.
Es gibt natürlich viele Institutionen, wo viel Geld dahinter steht, die natürlich viele Dinge für sich bewegen wollen.
Also man muss, glaube ich, auch aufpassen, ganz genau, wer da gerade was sagt und nochmal hinter die Kulissen gucken.
Wer steht eigentlich dahinter?
Wer möchte da was bewirken?
Und ich glaube, das ist natürlich auch noch ein großer Treiber, was man da am Silicon Valley sieht.
Wir haben ganz vergessen, deinen P-Doom-Faktor abzufragen.
Vielleicht sagst du uns dener, also die Probability of Doom, also mit welcher Wahrscheinlichkeit du glaubst, dass die KI uns alle umbringen wird.
Das hätten wir eigentlich am Anfang machen müssen, um hier gleich mal zu sehen, welches Geisteskind du bist.
Wie hoch hast du es denn, deinen P-Doom-Faktor?
5%?
10%?
Nee, nee, bei mir ist er deutlich geringer sozusagen.
Also ich müsste dem keine hohe Wahrscheinlichkeit bei.
Also ich würde sagen, so ein Prozent oder niedriger.
Aber mit einem Prozent Wahrscheinlichkeit sterben nach 100 Malen, das ist jetzt auch nicht so niedrig.
Ist auch nicht wenig.
Er kommt halt auch wieder drauf an, wann.
Ist ja auch ein Extrem-Event.
Und ein Extrem-Event mit einem Prozent Wahrscheinlichkeit, da hätte man lieber nicht so ein Fett, da hätte man lieber ein kleineres.
Aber gut, sprich man da mit anderen Investoren drüber und dann wird so getuschelt und dann alle sitzen da so ganz still da.
Ich denke, das ist offizielles Thema da überall.
Aber wie sitzt man in dieser Präsentation?
Gucken alle so und hängen da an den Lippen?
Oder ist da eher so ein bisschen Unruhe?
Sprich mal miteinander?
Wie ist so eine Stimmung da?
Kriegt so ein CEO von Antropic dann die alle so, dass sie wie Schulkindern da sitzen und mit offenen Augen und offenen Mündern da sitzen?
Oder wird da auch gelästert?
Erzähl uns mal so ein bisschen mit, wie das wirkt.
Ob der Gelästern wird, das weiß ich nicht.
Ich habe das zumindest nicht mitbekommen.
Es ist eine ganz normale Veranstaltung in einem Meetingraum, wo du Reihen an Tischen aufgestellt hast, wo Stromkabel und Batterien vergeben werden.
Es ist dein Laptop, wie funktioniert.
Und klar, es ist natürlich dann schon Stille während der Präsentation.
Es gibt natürlich dann...
zu den einzelnen Panelisten auch mal dann die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
Das heißt für den CEO am Anfang und zum Schluss halt und auch für Leute, die dann dort waren.
Und das sind natürlich am meisten dann die typischen Investorenfragen, die ihr wahrscheinlich auch irgendwie plus minus halt irgendwie stellen würdet.
Und dann muss man gucken, wie man mit den Antworten halt umgeht.
Klar, Amerikaner, gerade im Silicon Valley, sind natürlich auch sehr geschickt, irgendwie Antworten zu geben, die ja sehr weitsichtig sind, die jetzt nicht konkret auf Zahlen irgendwie zugeschnitten sind.
Und ich würde mal sagen, Dario als CEO ist natürlich auch, und ich glaube, es muss er wahrscheinlich auch irgendwie ein besonderer Charakter.
Ich glaube, es ist sehr klug, auch irgendwie sehr weitsichtig.
Er weiß natürlich auch irgendwie, was er antwortet.
Ja, dabei lasse ich es mal, genau.
Aber es ist halt kein typischer CEO, wie wir ihn jetzt irgendwie aus Deutschland oder sowas erkennen.
Er schreibt schon eine gewisse Sache aus.
Was waren also die kritischsten Fragen oder die kritischsten Punkte, die dort gestellt wurden oder die die meisten bewegen?
Also uns bewegt ja beispielsweise immer dieser Kreislaufwahnsinn, diese Circle, die da geschaffen werden.
Jeder ernährt sich vom anderen, jeder geht im Zweifel mit dem anderen unter.
Sind es solche Sachen oder was umtreibt die Geister dort, die Gäste dort?
Nee, das war tatsächlich kein Thema gewesen.
Das hat keiner in dem Maße gefragt.
Ich glaube, die alles entscheidende Frage für die meisten ist, und das gilt für OpenAI und für Google und für alle, die solche Modelle bauen, im gleichen Maße halt.
Wie schaffe ich es halt auf Dauer tatsächlich immer vorne zu sein und mit das beste Modell zu haben?
Ich meine, Entropic hat ja logischerweise nur dann auch eine Daseinsberechtigung, wenn ich das beste Modell habe, was ich in unterschiedlichen Verticals entsprechend einsetzen kann.
Um diesen Leading Edge zu behalten, wie sorge ich dafür intern auf der Forschungsseite, was kann es unter Umständen kosten?
Das war sicherlich wie ein Faktor.
Auf der anderen Seite natürlich...
Weil man ja gesehen hat in dem Prospekt, dass 80% der Umsätze immer aus den Modellen kommen, die in den letzten sechs Monaten gemacht worden sind.
Das ist ja wirklich so ein Ratten, also wirklich so ein Ding, wo du immer wieder besser werden musst.
Und da fragt sich natürlich jeder, das kostet ja auch immer was, kannst du jemals damit...
eine ordentliche Marge verdienen und wird das ein Burggraben machen oder wirst du immer austauschbar zu einer Commodity?
Was ist denn da so das Gefühl gewesen, was ihr da bekommen habt?
Genau, was du erwähnst, hat natürlich Vor- und Nachteile.
Also der Nachteil hast du gerade genannt, man muss natürlich immer weiter investieren.
Der Vorteil ist natürlich, dass du zumindest das, also der heutige Nutzer von dem Leading-Edge-Modell ist nächstes Jahr nur noch ein Durchschnittskunde, weil das bessere Modell dort ist und ich natürlich da ist und ich auch dafür natürlich mehr bezahlen muss.
Das heißt also, ich sorge natürlich dafür, dass ich immer Kunden habe, die bereit sind, tief in die Tasche zu greifen und einen höheren Tokenpreis zu bezahlen, als jetzt vielleicht irgendwie ein anderes Modell.
Das ist die auf der Vorteilseite.
So, jetzt sagst du natürlich höhere Kosten.
Klar, die Kosten, um das beste Modell zu bauen, steigen natürlich exponentiell.
Das heißt, ich muss natürlich irgendwo mal versuchen, Kosten rauszunehmen.
Da sind wir natürlich bei dem Thema Effizienz.
Und das sieht man ja auch in dem Prospekt, dass ich halt für jeden Dollar, den ich investiere, natürlich deutlich effizienter werde.
Und das ist natürlich das Ziel über die Zeit.
Da ist sogar ein richtiger Chart drin, da ist ein richtiger großer Chart, wo man diesen Leverage sehen kann, diesen operativen Leverage.
Das ist einer der größten Charts, die sie da reingebaut haben.
Es gibt wenig Charts, aber das war einer, wo man sieht, so viel habe ich reingesteckt und so viel habe ich Umsatz bekommen.
Und am Anfang war es sogar so, dass man mehr reingesteckt hat als Umsatz.
Und jetzt mittlerweile ist der Umsatz wesentlich höher als das, was ich reinstecke.
Und das würde ja dafür sprechen, dass man diese Effizienz irgendwie hat.
Das ist wahrscheinlich auch ein Thema gewesen, weswegen wahrscheinlich, da auch das so groß in dem Prospekt gemacht worden ist.
Absolut.
Und ich meine, dieses Thema Effizienz, ich meine, das ist ja irgendwie logisch.
Das, was wir über die letzten Jahre aufgebaut haben, ist so ein bisschen Brute Force.
Ich habe eben ein Datacenter hingesetzt.
Ich weiß, wie ich ein Modell mache und das erst mal losgelaufen.
So, und das, was hier jetzt in vielen Präsentationen auch irgendwie vorkam, Mark Zuckerberg hat es jetzt nochmal in dem Earnings Call auch irgendwie gesagt, wir wollen im Jahre 27, sagen wir mal, Faktor 10 mal effizienter werden.
So, und das muss ich natürlich auch, um die Kosten halt irgendwie runterzukriegen.
Also, ich meine, das ist ja, Wie im Jahre 2000.
Ich meine, da haben wir ein Unterseekabel von den USA nach Europa irgendwie verlegt.
Also haben wir es nicht verlegt, das hat schon existiert, aber irgendwie weiter ausgebaut.
Da war die Frage, Mensch, bei so vielen Internetseiten kriegen wir das denn alles irgendwie über die Leitung?
Na, mal, oh Wunder.
Die Leitung hat bei Weitem ausgereicht, weil einfach die Algorithmen auf dieser Glasfaserleitung deutlich besser wurden und ich natürlich die Daten viel effizienter transportieren kann.
Und das wird natürlich bei den AI-Modellen auch entsprechend passieren, dass natürlich die Kosten runterkommen, weil die Modelle jetzt natürlich auch darauf getrimmt werden, entsprechend effizienter zu sein.
Und wenn du nochmal den nimmst, ich meine, du zahlst jetzt ungefähr für ein Gigawatt Leistung, beziehungsweise ich kann ein Gigawatt Leistung laut Elon Musk für 50 Milliarden aktuell vermieten, die Preise gehen sogar eher nach oben.
Und bei einem CapEx von 60 Milliarden pro ein Gigawatt heißt es, wenn ich so ein Vera Rubin nehme, das heißt ich bin natürlich, wenn ich jetzt Neo Cloud bin oder wenn ich SpaceX bin, was auch immer, nach einem Jahr sozusagen habe ich mein Geld wieder der Investition halt irgendwo drin.
Wenn ich jetzt OpenAI nehme und 1 Gigawatt Vera Ruby nehme, 65% Inferenz, 35% Training, dann kann ich natürlich beim Tokenpreis, bei den Leading-Edge-Modellen von 1,70 schon relativ gute Margen erwirtschaften.
Das zeigt ja das S1-Filing auch.
Wenn natürlich jetzt der Tokenpreis runtergeht, dann wird es natürlich ein bisschen enger und da kommt natürlich die Effizienz ins Spiel.
Hast du das S1-Filing dann, durftet ihr das schon sehen, als ihr da wart?
Oder habt ihr es jetzt auch erst gesehen?
Hast du noch was Neues jetzt mitgenommen aus diesem S1-Filing, als du es jetzt gesehen hast?
Es gibt es ja seit Montag für die Öffentlichkeit gegenüber der Präsentation.
Oder sagst du, nee, das habe ich alles schon da erlebt und das ist schon bekannt gewesen für mich.
Das, was nicht bekannt war, aber so ein bisschen als links und rechts man schon irgendwie mitbekommen hatte, war das Thema, wie viel Cash wirklich auf der Bilanz liegt.
Das ist natürlich jetzt nochmal irgendwie verschriftlich geworden.
Ich meine, man hat jetzt diese 130 Milliarden Cash, die dort liegen.
Dropic hat im ganzen Prozess einmal 140 Milliarden eingenommen.
Das heißt, du hast also mit 10 Milliarden eine Company gebaut, die irgendwie 75 Milliarden Run Rate Umsatz macht.
Das ist natürlich beeindruckend, dass man in der Effizienz eine Company aufbaut.
Ich glaube, ich erinnere mich nicht daran, dass das mal jemals wie eine Company in dem Maße geschafft hat.
Und das Ding wird ja dann irgendwann 1,7 Billionen möglicherweise wert sein oder was auch immer.
Das ist ja mit so wenig Geld so einen Wert geschaffen zu haben.
Wahnsinn, oder?
Und das ist natürlich jetzt die große Frage.
Und das war auch, weil du gerade fragst, was sind die wichtigsten Fragen da gewesen?
Das kann ja nur dann weitergehen, wenn die Adaptionsrate in den Unternehmen entsprechend weiter streicht und ich weiter Verticals halt finde.
So Coding ist relativ simpel, ist relativ technah.
Die Leute sagen, ja klar, verstehe ich, möchte ich haben, zap, ich habe mir da einen Account gemacht und eine API entsprechend eingebunden.
So und das muss natürlich auch bei einer Deutschen Bank, bei der DWS funktionieren oder bei der Welt oder bei allen vielen anderen Unternehmen auch.
Und ich glaube, da wird es natürlich wahrscheinlich einen Ticken langsamer sein, als es natürlich bei CodeAnhalt funktioniert.
Das ist ja immer die Frage, da gab es ja auch von Apollo, von dem Chefvolkswirt, so eine unschöne Statistik, die gesagt haben, ja, wir können die Effizienz schon sehen, aber nur bei den Hyperscalern, bei dem S&P 493, also ohne die sieben, glorreichen sieben, sehen wir das nicht.
War das auch ein Thema, dass man sagt, braucht das jemand, was ihr hier macht?
Schön, wie es aussieht und toll, wie ihr hier das vorstellt, aber möglicherweise geht das...
Irgendwie wird da über den Bedarf der Unternehmen hinweg das gemacht oder die brauchen da viel länger und die Idee, wie ihr eure Trajectory habt, die ist viel zu optimistisch.
Menschen sind viel langsamer und deswegen wird das nie so schnell in Unternehmen passieren?
Nee, das war, also ich hatte unter anderem eine Frage an Darüber gestellt.
Also wenn ich jetzt einmal einen hochbezahlten Forscher im Labor nehme, lass ich mal eben im Monat vielleicht 10.000 Euro als Beispiel verdienen.
die Leistung, die so ein Modell bringt, ist ja deutlich, deutlich unter diesen 10.000 Euro.
Jetzt könnte man ja auch sagen, eigentlich ist die Leistung von diesem Modell ja viel zu günstig gepreist.
Das heißt also, was ist die Strategie?
Sage ich jetzt in drei Jahren, wenn ihr alle das Modell nutzt, dann sage ich prima, jetzt erhöhe ich halt die Preise.
Haben wir so zum Beispiel im Cloud-Bereich irgendwie erlebt?
Da war die Antwort bisher irgendwie gewesen, nein, das machen wir nicht, weil wir glauben tatsächlich einfach an die Adaptionsrate, sprich die Preise sinken zwar, aber Jefferson Paradoxon, die Leute nutzen es halt immer mehr und mehr und das frisst es dann sozusagen auf.
Dieses Thema, wir sehen das noch nicht in den Effizienzen, ist auch nicht ungewöhnlich für neue Technologien.
Es gibt dieses Solo-Paradoxon von 87, dass man sagt, in so Produktionsstatistiken dauert es teilweise bis zu zehn Jahre, bis man das halt irgendwo sieht.
Das liegt natürlich an ganz vielen Dingen halt.
Also ich meine, in jedem Unternehmen musst du natürlich jetzt nochmal Prozesse erstmal anfangen, neu zu denken, auf die neue Technologie zu adaptieren.
So das kostet halt erstmal Zeit.
Dann hast du natürlich den Effekt, dass du die Leute jetzt vielleicht ein bisschen experimentieren und du beides gleichzeitig hast.
Du hast deine Leute in der Marketingabteilung plus das neue Tool.
Aber bis natürlich Effizienz eingesetzt wird und du feststellst, im Marketing brauche ich vielleicht irgendwie drei Leute weniger, auch das dauert natürlich halt entsprechend.
Das dauert natürlich eine Zeit, teilweise bis zu zehn Jahren, bis man das natürlich auch wirklich in der Produktivität sieht.
Das ist ein Faktor.
Und der zweite Faktor ist, jetzt nehmen wir mal beispielsweise Google Maps.
Jetzt ist die Frage, hat es wirklich zu, also es hat den Menschen glücklich gemacht?
Aber es hat wahrscheinlich nicht zum BIP-Wachstum oder zur Produktivität beigetragen, weil natürlich auf der anderen Seite weniger Navigationsgeräte verkauft wurden.
Es hatte sogar den gegenläufigen Effekt gehabt.
Also der Holger ist zwar glücklich, dass er von A nach B kommt und sieht, hier ist es Stau.
Aber irgendwelche Leute haben natürlich keine Geräte mehr verkauft und Google Maps zum jetzigen Zeitpunkt kostet nichts, außer deine Daten, die du dich da beim Konzern hinterlässt.
Naja, es bringt natürlich, der Holger kommt halt, gut, er kommt immer noch zu spät zu Terminen, aber er kommt schneller zu Terminen.
Das heißt, er ist schneller am Start.
Ich verkürze quasi die Zeit, die ich unterwegs bin und bin schneller am Ziel.
Das hat ja meistens auch produktive Folgen.
Also da würde ich ja fast schon gesellschaftlich rangehen und sagen, wir sind effizienter geworden als Gesellschaft und Ökonomie.
Genau, wir sind effizienter geworden, aber es lässt sich natürlich nur schwer in der Produktivität halt messen.
Wenn der Euger jetzt pünktlicher kommt zum Meeting, verdient jetzt dann die Welt dadurch irgendwie fünf Euro mehr, weiß ich nicht.
Naja, der kann ja noch eine kluge Idee mehr äußern.
Aber die Frage, die ich mir stelle, ist, wenn du doch über so relativ lange Wirkungszeiträume redest.
vielleicht müssen es nicht zehn Jahre sein, aber fünf oder so, dass die Unternehmen, also man merkt das ja auch sogar hier in Deutschland schon, dass der Glaube daran, ah, jetzt wo bleibt denn die Effizienz?
Ah, vielleicht nehme ich doch das etwas günstigere Modell, weil wenn ich gar nicht so genau weiß, wie stark die Produktivität wächst, dann wachsen mir die Kosten über den Kopf, weil das begreifen ja jetzt auch gerade viele, die KI ist nicht umsonst in der Anwendung, die kostet richtig, richtig viel Geld.
Und dann schalte ich vielleicht an der Stelle schon mal einen Gang zurück, dann verliere ich ja erstens wieder an.
Und zweitens, dann klingelt es ja auch nicht so in den Kassen der LMMs.
Also es ist immer dieses Argument zu sagen, Open-Wade-Modelle oder Open-Source, das ist so ein bisschen der Killer von Entropic.
Also richtig ist natürlich, wenn du dir deine E-Mail zusammenfassen lässt, brauchst du nicht irgendwie das High-End-Modell von Entropic.
Das wäre ein Tokenverschwendung logischerweise.
Dafür kannst du ein Modell verwenden, was deutlich weniger kostet.
Hat Entropic ja auch entsprechend, das ist dieses Heiko-Modell als Beispiel, um das hier mit zu erledigen.
Das ist das eine.
Jetzt kannst du diese Open-Modelle nehmen, wo alle immer sagen, die sind kostengünstiger, aber viele Statistiken zeigen ja, dass sie das halt eben nicht sind, weil du musst ja nochmal schauen.
wie viele Nachfragen habe ich und so weiter.
Wenn ich jetzt das intelligenteste Modell nehme, ist es zwar teurer in dem Token, aber es verbraucht vielleicht weniger und der Output ist sozusagen besser als bei den Billigmodellen.
Und somit hast du natürlich den Vergleich, dass dann wahrscheinlich sogar das Entropic-Modell ein Ticken besser ist als diese Open-Wade-Modelle.
Das ist das eine.
Und das andere ist natürlich, jetzt reden wir über Open-Source.
Ich weiß noch, als Informatikstudent glaube ich, mein erstes Open-SUSE-Linux habe ich mir Version 5.3 1997 gekauft.
Aber wenn wir ganz ehrlich sind, da hieß es auch schon früher irgendwie, naja gut, Microsoft ist am Ende und Open Source wird irgendwie Microsoft ersetzen und Microsoft verkauft heute mehr Word und Excel als jemals zuvor.
Ich glaube, für Großkonzerne ein eigenes Open-Wade-Modell zu maintainen und Sicherheit herzustellen und so weiter, ist halt viel zu komplex.
Ich glaube, da bist du viel besser aufgehoben, wenn du das natürlich irgendwie entweder über...
den Zugang, den du eh schon hast, meinetwegen zu Amazon, irgendwie das da zu nutzen oder es direkt bei Entropica zu benutzen.
Also darum ist es schön, dass es Open Source gibt.
Für einfache Dinge ist es sicherlich gut, für kleine Unternehmen sicherlich auch.
Aber ich glaube, der große Markt, in dem Entropic möchte, da bist du natürlich dann eher auf der Seite der High-End-Modelle, bezahlt dafür, möchtest du auch die entsprechende Sicherheit haben.
Genau, das ist ja auch aus diesem S1-Filing deutlich geworden, dass, glaube ich, 48 Prozent der Umsätze laufen über...
Google Cloud, über AWS, also über andere.
Also die haben so eine Art Sales Team bei anderen.
Und die halten natürlich alle die Hand auf und sagen, oh, wenn ich das mache, kriege ich 17 Prozent, glaube ich, kriegen die.
Ist das eine Gefahr, weil das ja auch gleichzeitig Konkurrenten sind?
Die haben ja auch andere Modelle.
Also Google hat ein eigenes, beziehungsweise AWS hat ja alle Modelle im Angebot.
Ist das als Risiko?
Würdest du es als Risikowahrnehmung?
Würdest du sagen, nee, nee, das ist doch wunderbar.
Dann können die Leute je nach Anschluss es so nutzen, dass es am schnellsten vertrieben werden kann.
Also ich glaube, die Anzahl, was über Google und Amazon und so weiter läuft, liegt, glaube ich, der Anzahl ist bei 47 Prozent.
Ein Vorteil ist aktuell für eine Antropic, weil natürlich die Kosten geringer sind.
Also ich meine, wenn ich jetzt mit OpenAID das vergleiche, die wollen natürlich viel selber bauen.
CapEx kostet logischerweise.
Ich muss vielleicht Kredite für aufnehmen, muss Zinsen zahlen.
Bei einer Antropic ist es anders.
Ich zahle Miete, die ich an Amazon abgebe.
hab noch diese Cash, die 130 Milliarden in der Kasse, was mir irgendwie eine Milliarde Zinserträge irgendwie bringt.
Das ist ja auch ganz lustig.
By the way, ist nach Warren Buffett die höchste Cash-Position, die eine Company gerade aktuell hält.
Also ist auch relativ bemerkenswert.
Dieser Anteil wird natürlich über Zeit schrumpfen.
Man hat jetzt ja Verbindlichkeiten um die 650 Milliarden über die nächsten zehn Jahre, was ich selber nochmal aufbauen möchte an eigenen Datacentern.
Dann verschiebt sich das logischerweise natürlich halt irgendwo ein bisschen.
Klar, Google hat auch sein eigenes Modell.
Das steht so oder so irgendwie in Konkurrenz.
Aber ich glaube, man nimmt da irgendwie beide Dinge natürlich.
Zumal ja auch Google und Amazon relativ große Aktionär bei Entropica sind.
Ich glaube, da harbete man Hand in Hand.
Diese Verpflichtung, die du angesprochen hast, die hat man ja langfristig eingegangen.
Und da muss man ja teilweise, teilweise bei SpaceX die Kapazitäten, die kann man mit 90 Tagen, glaube ich, kündigen.
Andere Kapazitäten bei Amazon und bei Google, die muss man abnehmen, egal ob überhaupt diese Kapazitäten anfallen.
Siehst du das als Risiko?
Weil auf der einen Seite hat man ja kurzfristig die Kundenbeziehungen, wo die die Modelle nutzen.
Und die können das ja mit Open Router sagen, heute nehme ich mal das Modell, morgen nehme ich das.
Also man hat diese kurzfristige, ich würde sagen, so eine WeWork-Problematik.
Der eine hat langfristig die Sachen gemietet, aber kriegt nur die Mieteinnahmen kurzfristig.
Siehst du da ein Problem, so ein Fristenproblem?
Oder würdest du sagen, nee, die werden weiterhin immer gut sein und die werden immer Mieter finden für ihre Kapazitäten.
Das wird funktionieren.
Genau, also man muss das so ein bisschen unterscheiden.
Man hat, sagen wir mal, die Google, das sind, glaube ich, die 114 Milliarden, die man hat.
Die Amazon sind, glaube ich, bei 110 und Microsoft, die 50 Milliarden.
Diese Verträge sind tatsächlich, sagen wir mal, unkündbar.
Nur wenn, sagen wir mal, ein Cloud-Anbieter selbst gegen den Vertrag verstößt, dann ist das Ganze unkündbar.
Also das ist schon relativ fix.
Du hast SpaceX angesprochen, der Betrag ist ja auch größer als viele erwartet hatten.
Es waren 120 Milliarden bis 2029.
AMD war, glaube ich, mit dabei.
Diese Verträge sind natürlich kündbar, wenn einer dieser Lieferanten in Anführungsstrichen nicht einen Liefertermin einhält.
Das ist so ein bisschen der Punkt.
Und hier schließt sich der Kreis so ein bisschen.
Wenn man das jetzt über die lange Zeit streckt, dann ist es ja mal vielleicht eine Belastung von 100 Milliarden pro Jahr.
Solange du aber daran glaubst, dass immer die Adaption steigt und die Leute mehr mit den Modellen machen, logischerweise ist es natürlich dann...
Kein Risiko.
Aber ich glaube, wenn du nicht daran glaubst, dann wäre es ja auch sicherlich für dich irgendwie kein Investment, wenn du sagst, nee, ich sehe halt nicht, dass irgendwie, wir sind jetzt am Ende, an der S-Kurve ist irgendwie alles erreicht, wir haben ein Plateau erreicht, es wächst halt nicht mehr.
Würde aber dem natürlich widersprechen, wenn du natürlich siehst, Entropic sagt, dass mal die fünf größten Kunden ungefähr ein Prozent ihrer Gesamtkosten im Konzern bei Entropic ausgeben und der Durchschnitt liegt bei 0,1 Prozent.
Also wenn du das annimmst, dass der Anteil nochmal weiter steigt, dann hast du natürlich einen riesengroßen Markt vor dir.
Also hast du mal einen TAM berechnet?
Die kommen ja selbst mit so einem Markt für Wissensarbeit, Wissensarbeit 40 Billionen weltweit und dann sagen sie, es wird nicht so wie bei Elon Musk gesagt, das ist unser TAM, sondern da wird halt so ein bisschen drum herum geredet.
Könntest du dir ein TAM daraus rechnen aus diesen Sachen?
Sind diese 40 Billionen der Markt für Wissensarbeit, ist das der TAM?
Oder würde man sagen, einen Teil der Wissensarbeit können sie nicht machen, dann ist der TAM nur 20 Billionen?
Wie ist so dein Gefühl bei sowas?
Ich meine, die Technologie ist halt so neu, dafür einen TAM zu berechnen, wäre es wahrscheinlich irgendwie alles Raterei, die Wissensarbeit.
Ich glaube, auf lange, lange Sicht ist das wirklich irgendwie der Punkt.
Albert Wenger von Union Square hat irgendwie ein relativ gutes Buch geschrieben, was da irgendwie frei verfügbar ist.
Humans After Capital Markets, so ungefähr heißt es, glaube ich.
Können wir in den Shownotes verlinken.
Und der sagt ja schon vor eintlichen Jahren, dass die Wissensarbeit, die Grenzkosten gegen Null gehen.
Und das sehen wir ja auch.
Die Tokenpreise fallen ja auch in dem Maße.
Und dass jeder natürlich Dinge für sich bauen und kreieren kann.
Also langfristig ist der TAM wahrscheinlich tatsächlich so groß.
Ich glaube aber auch, dass im ersten Schritt der Markt größer ist als der gesamte Softwaremarkt, weil wir halt wirklich in verschiedene Verticals reingehen und helfen.
Antropic hat jetzt bekannt gegeben diese Woche, dass sie ein Ein-Mann-Startup gekauft haben jetzt im Juli.
Und der gute Mann, wenn ich es richtig verstanden habe, war auch Wissenschaftler gewesen, hat an einer medizinischen, an einer Krankheit gearbeitet, eine seltenen Muskelkrankheit.
Und das ist natürlich relativ kompliziert.
Der hat Entropic genutzt, um das Management rund um die Forschung zu machen.
Also sprich, die AI hat für ihn irgendwie elf Verträge mit Laboren ausgemacht, hat die...
die einzelnen wissenschaftlichen Abhandlungen irgendwie entsprechend geschrieben, sodass er ja mal von 80 Tagen sozusagen den Test an den Mäusen entsprechend positiv abgeschlossen hat, wo du sonst halt irgendwie Jahre für brauchst.
Und das zeigt natürlich auch hier wieder die Effizienz, die du natürlich dann da in diesem Beispiel halt irgendwie rausnehmen kannst oder reinbringen kannst halt.
So, natürlich die Fantasie.
Jetzt kannst du dir die Fantasie sagen, na gut, wenn sie im Biotech-Bereich, hat er da auch in dem Bereich erwähnt, hat es natürlich auch Rahmen zu sagen, wenn sie da Effizienzen bringen, vielleicht ist das Zukunftsmodell auch zu sagen, wir forschen an ganz neuen Molekülen und wir wollen nicht nur, dass du unsere Token nutzt, sondern vielleicht möchten wir auch dann einen Teil des Umsatzes von dem Produkt abhaben.
Also du bist jetzt, hört man so ein bisschen raus, als du dann da weggefahren bist wieder von der Präsentation, bist du positiver da weggefahren, als du hingegangen bist?
Hast du gesagt, ach ja, oder wie kann man das so beschreiben, vorher, nachher?
Ich meine, was für uns natürlich im Investmentprozess halt immer wichtig ist, ist natürlich darüber zu reden, was ist der Mode von einer Company, wie sehr ist sie angreifbar und wird sie, also Mode der Burgraben, wird sie lange halt irgendwie bestehen.
Und das ist so, was da lange Zeit durch meinem Kopf irgendwie so hin und her wabert.
Also ich meine...
Ich mag irgendwie so diese Ansicht von Charlie Manga, der mal irgendwie gesagt hat, naja, du musst irgendwie Dinge halt immer invertieren.
Also was müsste morgen passieren, dass Entropic morgen nicht mehr da ist?
Oder wir haben die Frage diskutiert, würde es uns wehtun, wenn Entropic morgen nicht mehr existieren würde?
Wenn du das jetzt auf eine TSMC oder auf eine ASML nehmen würdest, dann würdest du sagen, klar, wenn es die nicht mehr geben würde, wäre schlecht.
Bei Entropic...
Ich weiß nicht, ob es wirklich dann so wehtun würde.
Ich glaube, dieses Wettrennen zwischen OpenAI und Entropic ist natürlich gut und wichtig, dass du, sagen wir mal, schneller neue, bessere Modelle hast.
Das würde natürlich dann wegfallen.
Ich glaube, die Entwicklung wäre dann wahrscheinlich ein Stück weit langsamer.
Abgesehen davon, neben Entropic und OpenAI.
Gibt es ja auch noch theoretisch Google Matters vielleicht auf dem Vormarsch.
Man hat ja noch Elon Musk mit Grog.
Also was für einen Markt wird es sein?
Wird es einen Zwei-Player-Markt?
Wird es vier, fünf Player halt irgendwo geben?
Das sind alles die entscheidende Fragen.
Und mit der Frage beschäftige ich mich tatsächlich halt viel.
Wie groß ist halt wirklich der Mode?
Wie kann sich dieser Markt entwickeln?
Und wer schöpft über lange Zeit eigentlich da die Gewinne halt ab?
Das ist eine gute Frage, weil tatsächlich, also ich kann mir auch vorstellen, ohne eine SpaceX schwierig.
Ohne eine Alphabet wahrscheinlich auch.
Aber ganz ehrlich, wenn wir, also widerlegt die These gerne, aber wenn wir eine Anthropic nicht haben, dann ist OpenAI wahrscheinlich erstmal klar führend.
Aber dann hast du die Gemini, die Groks, wie gesagt, die Matters.
Mein Gott, da haben wir vielleicht eine Verzögerung.
Ich möchte ohne Anthropic nicht leben.
Da haben wir vielleicht, siehst du, da geht es schon los.
Aber da haben wir vielleicht ein halbes Jahr Verzögerung, weil dieser Wettbewerb irgendwie so ein bisschen zu erlarmen kommt oder langsamer wird.
Aber ey, so what?
Ist doch egal.
Ist das so?
Sag mal, was ist deine Erkenntnis?
Ich glaube, diese Companies schreiben natürlich auch relativ viele wissenschaftliche Paper.
Du hast natürlich viele gute Leute da.
Gut, die würden wahrscheinlich dann woanders halt irgendwo arbeiten.
Aber die haben doch auch diese Idee, dass ihr auch extra im Prospekt drin seid.
Sieben Gründer sollt ihr sein.
Und diese sieben Gründer sind alle noch da.
Und sie schreiben ja auch im Prospekt so ein bisschen als Seitenheap auf OpenAI, hey, hallo, wir sind übrigens noch da.
Und wir haben auch diese wunderbare Founder-Aktiengattung mit 51%.
Und wenn diese sieben aber irgendwann mal auseinander gehen sollten, dann geht diese 51% Stimmrecht, geht dann auf die Stammaktionäre über, wo sie dann auch sagen, es ist nicht ein Stein gemeistert.
Also wenn das Founderteam irgendwann mal nicht mehr ist, dann...
ist es halt nicht mehr und dann können halt alle mitbestimmen.
Ist das nicht was Spezielles, dass man so eine Firmenkultur hat und dass das möglicherweise der Mode ist?
Warum das denn?
Sag Daniel.
Ich glaube schon, dass Holger den Medienpunkt recht hat, dass im Vergleich zu den anderen Companies die Kultur dort irgendwie relativ hoch ist.
Ich glaube, es gibt keine Company, wo noch alle sieben Gründer mit an Bord sind, im Vergleich zu OpenAI.
Und ich glaube, bei dieser F-Anteilsklasse mit diesen 51 Prozent, ich glaube, wenn einer stirbt, dann müsste, glaube ich, jetzt jeder Founder nochmal eine Liste mit zehn Personen hinterlegen, die dann die Nachfolgeregelung sozusagen wie antreten.
So hatte ich es zumindest irgendwie verstanden.
Oh, das klingt sehr, sehr kompliziert.
Also das wäre für mich eher ein Anti-Argument oder ein Gegenargument.
Mein Argument muss vielleicht nochmal zu schärfen, wenn du halt Leute hast, die da bleiben und nicht so ein Söldnertum haben, wo dann irgendwie Mark Zuckerberg kommt und sagt so, gebe ich nochmal eine Milliarde drauf, kommst du zu uns?
Sondern, dass die einfach eine Sache haben, wo du auch, jetzt komme ich mit so Woken-Argumenten wie Purpose oder mit solchen Sachen, weiß ich, am Finanzmarkt vielleicht fehl am Platz, aber ich finde, das hat ja auch was.
Wenn ich so ein Team habe und eine Stimmung ist, die geiler ist, die haben auch, wenn ich mir diese Mitarbeiteraktien angucke, riesen, ich glaube, zwei Milliarden oder was die da an Mitarbeiter-Shares ausgeben.
Das ist schon krass.
Ist das nicht doch ein, ist das vielleicht der Mode?
Aber ihr könnt mich auch widerlegen.
Ich merke schon, ich bin hier in der Minderheitsmeinung Position.
Ich glaube schon, dass das irgendwie ein Teil-Mode ist.
Das ist halt die Frage, wie stark ist der jetzt halt irgendwo?
Ich glaube, der andere Mode, den natürlich der Nantropic noch mit hat, ist natürlich, dass sie die einzigen sind, die von Anfang an auf alle Anbieter von GPUs und CPUs gesetzt haben.
Also Nvidia, klar, aber auch alle anderen Spieler, die TPUs von Google, Amazon war sicherlich daran beteiligt und so weiter.
AMD.
Und was man auch sieht ist, Im Vergleich zu allen anderen oder zu vielen anderen Companies ist es so, dass sie ihre eigene Intelligenz nutzen, um auch irgendwie Dinge effizienter zu gestalten.
Also sprich, wenn du jetzt so einen AMD-Chips nimmst und der soll, das war auch ein Beispiel auf dem Investorentag, du willst ihn jetzt in deinem Rechenzentrum reinstecken und musst es irgendwie verkabelt machen und tun, brauchst du halt irgendwie ein halbes Jahr.
Und die haben es jetzt geschafft mit ihrer eigenen Intelligenz das Ganze auf zwei Monate zu minimieren.
Und all diese Effizienzsteigerungen, diese kleinen...
In der Summe ist es natürlich viel und das sieht man natürlich logischerweise auch irgendwie in den Zahlen.
Und ich meine grundsätzlich jetzt mal im AI-Bereich, also wir haben natürlich sehr, sehr viele Forschung, die betrieben wird, sehr viele Papiere, aber man sieht, dass natürlich der Fortschritt so ein bisschen irgendwie verlangsamt.
Und ich glaube, der Vorteil und das auch, dann sind wir wieder bei...
bei guten, intelligenten Modellen, dass du da vorne sein musst, ist, dass die AI anfängt, mittlerweile ihre eigenen Paper zu schreiben und ihre eigene Wissenschaft zu betreiben.
Das heißt, du hast so einen eigenen AI-Forscher und die bekämpfen sich, also sie bekämpfen sich, aber die arbeiten sozusagen zusammen und bringen die Forscher vorwärts.
Wenn du dann das leading-Modell hast, dann hast du auch die besseren Forschungsergebnisse.
Das könnte auch noch sicherlich ein Mode sein von Anthropic.
Das trifft natürlich auf Anthropic entsprechend, auf OpenAI genauso zu.
Genau, die ja die Mathe-Probleme gelöst haben wollen, wir erinnern uns.
Das finde ich tatsächlich ein gutes Argument, dass ich quasi, wie du das ja am Beispiel der Biotech-Firma auch gerade schon gesagt hast, dass ich quasi in so viele Cases, in so viele Entwicklungen, Forschungen reinkomme, mich womöglich beteilige, dass ich dann quasi am Ursprung der nächsten großen Ideen sitze und einfach dabei bin.
Und dann kann ich tatsächlich nicht einfach mehr so verschwinden.
Das würde mich jetzt am ehesten...
Stimmt, der Forscher sagt bestimmt, ohne OpenAI wäre meine Welt nicht mehr so schön.
Haben wir wenigstens noch einen, der sagen würde.
Neben mir, der ich das auch sage.
Es gibt ein ganz schönes Beispiel von Citrini Therapeutics.
Citrini ist so ein Research, Finanz Research Institut.
Und da haben sich fünf Leute überlegt, die keine Ahnung von Biotech haben, zu sagen, boah Mensch mal, also AI und Biotech, das muss doch was Gutes sein.
So, jetzt haben sie versucht, in ihrem...
Büro sozusagen mit Entropic Forschung zu machen, hat aber nicht so ganz funktioniert.
An diesem Biofilter, den sicherlich ihr auch habt oder irgendwie auch hier in der Bank, hat das nicht funktioniert.
Also sind sie in das Entropic Büro umgezogen, haben dann da Zugang zu den Modellen bekommen und haben jetzt versucht irgendwie für eine toxische Vergiftung durch einen Skorpion entsprechend einem Molekül zu finden.
Und zwar ist es so, wenn du von einem Skorpion gebissen wirst, dann musst du ein Gegenmittel bekommen mit einem Antikörper.
Und es funktioniert so, dass dieses Skorpionengift in leichter Dosis einem Pferd gespritzt wird.
Das Pferd entwickelt einen Antikörper, dann wird das Blut entnommen, einen Antikörper separiert und die als Mensch wieder gespritzt.
Und das geht schwierig genug, bevor ich gestorben bin?
Anscheinend ja, aber klingt natürlich trotzdem noch irgendwie aufwendig.
Die haben natürlich jetzt mit einem Budget von 200.000 Dollar entsprechend versucht, Moleküle gegen toxische Vergiftung zu finden.
Das hat tatsächlich 48 Stunden gedauert, dass er das von 120 Molekülen runtergedampft hat, auf 18 zum Schluss.
Die Vorhersage, dass es irgendwie für einen Großteil an Vergiftung gilt, hat es nicht ganz geschafft, aber tatsächlich für vier Vergiftungen.
Und raus kommt dann so eine Art Binder, das heißt, du spritzt das in deinen Körper halt rein.
Wenn du dir jetzt dieses Korpionengift wie einen Schlüssel vorstellst, der in das Schloss deines Körpers möchte, funktioniert der Binder so, dass der sozusagen den Schlüssel nimmt und dass der Schlüssel in diesen Binder reingeht, dass er keinen Schaden mehr anrichtet.
Und das haben die innerhalb...
Gut, also die Entwicklung hat 48 Stunden gedauert und das ganze Projekt ein halbes Jahr mit 200.000 Euro geschafft, ohne dass da jemals einer von Halbforscher war.
Krass, so dass sie jemals einen Skorpion gesehen haben.
Und du brauchst kein Pferd mehr, das ist doch auch schön.
Und ich bin jetzt quasi gegen vier Skorpiongifte immun, oder wie?
Nee, also das eine war Skorpiongift und das waren ein paar Gifte von anderen Tieren noch gewesen.
Super, dann gibt's...
Das ist doch schon mal interessant.
Wunderst du dich?
Da kann man richtig was verdienen.
Was würdest du sagen, wie viel kann das wert sein, dieses Anthropic am Ende?
Was würdest du sagen, für wie viel wird das dann verkauft?
Was ist am Ende?
Naja, wenn jetzt der IPO über die Bühne geht, würdest du sagen 1,5 Billionen, 1,7, 1,8 oder lässt sich da eine Zahl irgendwie so kombinieren?
Naja, ich meine, es ist ja das Schöne in diesem Prozess und auch in diesem Prospekt im Vergleich zu vielen anderen IPOs, dass da noch kein fester Preis drinsteht, noch gar nicht drinsteht, wie viel Geld sie überhaupt immer einsammeln wollen.
Das sind auch immer nur ein Aspekt natürlich.
Also sie haben diese 130 Milliarden in der Kasse.
Das Wessel Journal schreibt, dass sie zwischen 70 und 100 Milliarden einsammeln könnten.
Wäre sicherlich auch gut, wenn du jetzt mal sagen würdest, du hast irgendwie einen Eiwinter in den nächsten Jahren, dann hättest du 200 Milliarden in der Kasse.
Ich glaube, damit kann man relativ gut überleben.
Du könntest deine 650 Milliarden Verpflichtungen zu einem Drittel schon irgendwo bedienen.
Das ist sicherlich ein positiver Aspekt.
Warum natürlich jetzt noch kein Wert drinsteht, liegt natürlich auch daran, dass natürlich jetzt über die letzten Monate von der AI-Euphorie so ein bisschen, ich meine, ihr habt es in eurem Podcast ja auch so ein bisschen Skepsis eingetreten ist.
Dort ist die Diskussion darum, wer kann das Ganze finanzieren?
Das wird in den letzten Wochen wieder widerlegt, wenn du siehst, Meta und Google, die alle irgendwie Geld einsammeln können.
Return wird natürlich hinterfragt.
Man ist schon ein bisschen skeptischer geworden.
Ich glaube, das drückt natürlich jetzt ein bisschen auf diese ursprüngliche 2-Trillionen-Bewertung oder 2 Billionen im Deutschen.
Und jetzt ist natürlich die Investmentbank da in dem Lead zu sagen, wir versuchen jetzt unter allen Investoren rauszufinden, was ist eure Sichtweise darauf, was kann der faire Wert sein.
Und ich glaube, am Ende des Tages wird diese Aktie wahrscheinlich irgendwie zwischen 1,5 und 2 Billionen letztendlich an den Markt kommen.
Ich glaube, würde da jetzt irgendwie 1,2 draufstehen, dann wäre ich halt auch...
wieder skeptisch.
Ich glaube, dann hast du, glaube ich, eine Grundskepsis in diesem Markt und dann wäre es wahrscheinlich auch nicht das, was man sich da erhofft hätte.
AI-Winter hast du gesagt.
Da muss ich nochmal nachhaken.
Wie sieht denn so ein AI-Winter aus und warum kann er kommen?
Die große Diskussion, die wir haben, das haben wir jetzt bei den Google-Zahlen auch gesehen, Es rückt natürlich jetzt stärker in den Fokus, dass die Companies auch zeigen müssen, dass bei all den Ausgaben, die sie tätigen, und das nimmt ja Dimensionen an, dass der gerade bei den Hyperscalern der freie Cashflow nicht mehr ausreicht, dass du den Equity, also Aktien ausgeben musst, dass du in den Bondmarkt gehen musst, dass du Schulden aufnimmst und so weiter.
Und jetzt sagt der Markt, na gut, aber jetzt zeig mir doch mal auch, dass du auf das ganze Geld auch wirklich ein Return erwirtschaftest.
Bei Google, wo es ein gesonderes Thema kommt, vielleicht noch mal drüber sprechen, ist natürlich jetzt die Frage, klar, man sieht es, das Cloud-Business wächst irgendwie 103 Prozent jetzt im letzten Quartal.
Und die Gewinne waren auch ordentlich, oder?
Und die Margen sind auch gestiegen.
Also da kann man doch nichts sagen, oder?
Ja, vor allen Dingen bei einer Cloud musst du dir überlegen, wenn du 2023 auf das Cloud-Business geguckt hast, da war die Marge vielleicht irgendwie 5 Prozent.
Du bist jetzt innerhalb von drei, vier Jahren auf eine Marge von fast knapp 36 Prozent gestiegen.
durch auch Effizienzen, Auslastung und so weiter.
Leute zahlen vielleicht mehr.
Also das ist schon irgendwie schon ein sehr gutes Business.
Dass man da aufhört, nicht zu investieren, macht logischerweise keinen Sinn.
Wenn ich jetzt CFO bei Google wäre, würde ich wahrscheinlich genauso entscheiden, das zu stoppen.
Aber auf der anderen Seite siehst du natürlich jetzt, wenn wir bei Google sind, dass natürlich auch du dein stationäres Business mit Werbung natürlich kannibalisierst und dass man in dem Maße natürlich nicht jetzt irgendwie hinterherkommt beziehungsweise den Schalter nicht umlegt und sagt, ich möchte jetzt auch bei einer KI halt bei einem AI-Mode irgendwie Werbung halt reinbringen.
Das ist natürlich jetzt so ein bisschen der Case bei Google.
Interessanterweise ist es ja so bei Google, das war ja auch meine These, glaube ich, im letzten Jahr gewesen, dass wir jetzt in eine Welt kommen, in der wir immer weniger blaue Links haben.
Das zeigt sich natürlich jetzt.
Immer weniger Leute klicken unten in der Google-Suche auf diese blauen Links, verbringen mehr bei diesem AI-Mode.
Das hat ja Sundar Pichai auch jetzt im Call gesagt.
Die Suchanfragen, was ich da eingebe, das Wachstum ist die höchste, die wir seit fünf Jahren gesehen haben und auch das Engagement, also wie aktiv ich bin, ist auch so hoch.
Also ich diskutiere ja dort richtig.
Aber klar, man hat noch keine Monetarisierung in diesem Bereich und das ist natürlich jetzt erstmal eine Delle, bis Google natürlich das für sich findet.
Aber die Historie zeigt eigentlich, dass Google das relativ gut hinbekommen hat.
Wir hatten schon mal so einen Effekt gehabt um die Corona-Zeit, dass man das eigentlich relativ gut handeln kann.
Aber es dauert natürlich ein bisschen, bis das irgendwie dann auch da irgendwie umgelegt wird, der Schalter.
Aber ihr gehört ja eine zu den größten Google-Aktionen oder Alphabet.
Zu den größten?
Mit zu den größten.
Mit zu den größten, genau.
Und zuckt man da so ein bisschen zusammen und denkt sich so, jetzt nur noch Wachstum.
So wie ich gestern?
So 12 Prozent.
Sommerfeld hat dann gestern gleich sein Portfolio gesagt und hat geschrieben so.
oh, ich habe wohl ein kleines Alphabet-Klumpen-Risiko.
Dieser Chart sah sehr schön aus.
Also in einem, der hat ja noch ein anderes und natürlich haben wir alle noch Basis-Investments.
Also ihr müsst jetzt nicht spenden für den armen Sommerfeld.
Aber macht man dann, sagt man so, huch?
Oder wie reagiert man dann?
Du bist ja wahrscheinlich live dabei gewesen dann.
Machst du abends dann, wie muss man sich das vorstellen?
Stellst du dann Popcorn und ein Bier hin und dann guckst du dir das an?
Sitzt du dann im Büro oder wie muss man sich das vorstellen?
Meistens ist es so, dass du die Zahlen natürlich verfolgst, dass du in den Investmentcall, der danach stattfindet, logischerweise auch mit dabei bist.
Parallel habe ich natürlich meine eigenen Modelle in Excel, die ich natürlich dann die Zahlen eingebe.
Das mache ich tatsächlich immer noch gerne händisch.
Man könnte sagen, man macht sie ja eigentlich für dich oder sonst wo.
Aber ich finde, man hat ein relativ gutes Gefühl, wenn du selber sagst, die Marketingkosten sind das und das ist der Umsatz.
Das Bild in deinem Kopf verfestigt sich, wenn man diese Zahlen selber dann auf sich zusammenfügt.
Wenn man es selbst eingibt, genau.
Also ist zumindest bei mir so, das mag man irgendwie anders sehen.
Das ist der Punkt, man ist in einem Call drin.
Da hat man natürlich ein erstes Gefühl und dann muss das durch die Nacht noch ein bisschen in deinem Kopf sacken und es wird auch nicht ein paar Tage dauern, bis sich die Puzzleteile zusammenfügen.
Die Reaktion am Aktienmarkt ist natürlich negativ.
Das ist natürlich die kurzfristige Sichtweise, aber wir investieren logischerweise irgendwie langfristig und Bild muss natürlich irgendwie langfristig ergeben.
Die Arbeitsthypothese war eigentlich auch schon, dass sich die Suche abschwächt und man muss auch fairerweise sagen, der Vergleich zu dem Jahr davor war auch relativ hoch gewesen.
Das heißt, es ist auch schwierig, das in dem Maße zu schlagen.
Es war natürlich die Frage, was honoriert der Aktienmarkt mehr?
Das super Cloud-Wachstum versus das negative Suchergebnis?
Und jetzt haben wir natürlich die Antwort.
Ich glaube, was bei Google natürlich so ein bisschen...
Noch nicht in dem Maße sichtbar ist, was aber nächstes Jahr sichtbarer wird, was Sonne Pescher auch im Aktiencall gesagt hat, ist, dass halt der Verkauf seiner eigenen TPUs oder seiner eigenen Chips verkauft.
Da wird man natürlich jetzt immer mehr und mehr Kunden gewinnen.
Man hat schon 100 Kunden dafür.
Es wurde jetzt schon ein kleiner Umsatz für gebucht und der große Teil des Umsatzes kommt halt im Jahr 2027.
Und ich meine, das ist natürlich ein attraktives Business, auch mit hohen Margen drauf.
Und wie gesagt, im Suchbereich hat man eine Delle, die könnte vielleicht um einen Ticken schwieriger werden, wenn man sagt, man hat es noch eigene Suchagenten etc.
Auch da hat man natürlich erstmal keine Werbung, bis man das gefixt hat.
Aber ich glaube, dass Google zu meiner Historie gezeigt hat, dass sie das entsprechend hinbekommen.
Also du hattest keinen Hochmoment?
Nee, also ich habe es nicht schlecht geschlafen.
Ich habe jetzt nicht schlecht geschlafen, aber überrascht war ich natürlich schon.
Überrascht warst du schon, aber okay.
Jetzt hast du ja beim vergangenen Mal ja noch von der Goldman Sachs Tech-Konferenz, also wir wollen auch so ein bisschen da vielleicht nochmal kurz wissen.
Haben wir den der Eilwinter eigentlich jetzt schon abgehandelt?
Ach nicht, stimmt.
Wir sind nicht gestoßen.
Ja, dann bitte.
Was heißt der Winter?
Müssen wir dann mit eurem Fonds 40% Minus erwarten und einen Bärenmarkt, der drei Jahre dauert und dann treffen wir uns in drei Jahren wieder?
Und was ist ein AI-Winter?
Da waren wir auch noch nicht zu Ende.
Da wird keiner mehr Geld zur Verfügung stellen.
Das wäre es wahrscheinlich, oder?
Also ich glaube, man muss ja irgendwie zwei Dinge unterscheiden.
Das eine ist natürlich, wie entwickelt sich die Technologie weiter?
Und da bin ich absolut optimistisch und positiv gestimmt, dass natürlich das in einem gewissen Grad logischerweise irgendwie fortschreitet.
Wir haben vorhin darüber gesprochen, dass die AI mittlerweile die eigenen wissenschaftlichen Paper schreibt und irgendwie Selbstarbeit irgendwie reinsteckt und so weiter.
Ich glaube, da sind wir auf einem ganz guten Weg.
Und dann haben wir natürlich noch den Kapitalmarkt.
Und der Kapitalmarkt oszilliert logischerweise um das Ganze drumherum.
Das ist natürlich das Blöde an diesem Kapitalmarkt.
Es war ja eigentlich in der Historie, wenn man sich mal anschaut, Eisenbahnen, Tulpen und was immer wir auch hatten, dass natürlich die Konzentration in neuen Technologien dann auch ein großes Thema war im Aktienmarkt.
Also wenn wir im Eisenbahnbereich reingehen, dann war glaube ich die Konzentration 63% dieser Aktien war so ein großes Tulpenrisiko.
Aber das haben wir jetzt ja noch nicht, oder?
Nee, jetzt sind wir bei 40 Prozent.
Und das ist halt eben genau das Problem an dem Kapitalmarkt, ist natürlich so ein bisschen wie im Fußballstadion.
Also wenn du in der ersten Reihe sitzt und der erste steht auf, das ist der erste Investor bei Eisenbahn als Beispiel, dann ist natürlich noch alles fein, aber dann sagt der dahinter, boah, ich sehe aber auch nichts und steht auch auf und so weiter.
Und so stehen natürlich dann halt alle auf.
Wenn du aber der Letzte bist, der aufsteht, als Pendant dazu, der Letzte, der natürlich in den Bereich investiert, dann wird es natürlich halt irgendwie umso kritischer halt.
Und somit entstehen natürlich dann, sag mal, Blasen beziehungsweise Bewertungen, die vielleicht irgendwie in dem Maße nicht mehr gerechtfertigt sind.
Das ist der Punkt.
Und ein Eierwinter kann natürlich dann einfach daraus bestehen zu sagen, dass wir vielleicht irgendwie Bewertungen ein Ausmaß annehmen, was natürlich in dem Maße A nicht tragbar ist.
Das ist das eine.
Oder aber auch, und das ist auch was der Markt natürlich irgendwie sagt, wann haben wir, sagen wir mal, Peak-Investitionen in CapEx halt irgendwo erreicht.
Das kann natürlich auch dazu führen, dass vielleicht erstmal kurzfristig auch kein Geld mehr in diesem Gesamtmarkt zur Verfügung steht, um das ganze Flywheel natürlich halt eben zu befeuern.
Aber wenn du jetzt mal diese, du hast ja gerade diese verschiedenen Blasen in der Historie erwähnt und die Eisenbahnblase wird so immer als die genommen, die jetzt am ehesten mit diesem KI.
zusammenhängt und dann sagen alle so, oh und dann irgendwann konnte der eine Banker im Eisenbahnboom nicht mehr die Finanzierung hinbekommen und dann ist alles zusammengefallen.
Und jetzt könnten ja alle sagen, was wäre diesmal der Moment, vielleicht geht irgendein Neo-Cloud-Anbieter pleite oder kriegt die Finanzierung nicht mehr hin oder irgendein...
großer von den Hyperscalern sagt, statt 50 Milliarden will ich im nächsten Quartal nur noch 20 ausgeben, beziehungsweise ich gebe vielleicht mal gar nichts aus, weil ich gar nichts mehr bauen kann, weil irgendwie die Teile bei mir auf dem Lager liegen und ich kriege jetzt gar nicht so schnell Land und das Ganze regulatorisch irgendwie auf die Kette.
Wie ist denn da deine Idee, wo wir da sind?
1873 ist die Blase geplatzt.
Sind wir da jetzt?
1871 mit der KI-Blase, 1869 oder sind wir da 1872 oder wo sind wir da?
Ja, das ist, wenn ich meine Glaskugel hätte, das wäre natürlich irgendwie schön.
Die habe ich natürlich nicht.
Es wird ja mal in den USA mit diesen Innings beim Baseball-Linwurf verglichen.
Ich glaube, dass wir noch ein Stück weit Zeit haben.
Aber es liegt einfach daran, weil ich sehe auch, wie der Kapitalmarkt bereit ist, natürlich Dinge aufzunehmen.
Ich meine, wenn ich jetzt die die Google-Aktien nehme, die sie ausgegeben haben, wenn ich die Bonds nehme, wenn ich Meta nehme, den SpaceX-Börsengang und den Tropic, dann ist es ja irgendwie zusammen, was ich, ein Gegenwert von 400 Milliarden, die an Geld irgendwie der Kapitalmarkt irgendwie aufnehmen musste oder muss noch in der Zukunft.
Wenn ich jetzt nehme den Meta-Bereich, zumindest die Aktien, die waren irgendwie fünfmal überzeichnet, man hat die Summe nochmal nach oben geschrieben.
Also das heißt, der Kapitalmarkt ist ja immer noch da, um zu sagen, ich bin bereit, irgendwie dir Geld zu geben und dann mitzumachen.
Ja, aber ein Teil kam ja schon von Nvidia oder von, ich glaube, von Pro.
Also es gibt ja auch so diese In-Sich-Geschäfte.
Also ein paar Zeichner sind dann nicht einfach freie Aktionäre oder Investoren, sondern ein Teil ist dann wieder In-Sich-Geschäfte.
Das macht dich nicht auch skeptisch?
Oder so ein bisschen Winter, dass du schon mal den Wintermantel rausholst?
Klar, ich meine, die In-Vidia wird immer als EZB oder als Notenbank für den ganzen AI-Trader in mir genommen.
Ich meine, ich hatte jetzt Jensen Mung tatsächlich in San Francisco irgendwie getroffen und auf die Frage hin, warum er denn in so viel links und rechts investiert, sagte er irgendwie ganz, ich glaube, er hat es ein bisschen ironisch auch gemeint, aber er sagte, naja, weil ich ein besserer Investor bin als hier alle.
Weil ich sehe, wo natürlich irgendwie die Nachfrage herkommt, das war halt seine Antwort darauf.
Und klar, er redet auch sein eigenes Buch.
Er wird natürlich nicht sagen, dass irgendwie alles schlecht ist, logischerweise.
Und er sieht natürlich noch eine riesengroße Nachfrage in dem ganzen Ökosystem, Semiconductor und so weiter.
Wenn du jetzt schon von Jensen Wang und von dem Foto, was du mit ihm gemacht hast, wie war denn das, wenn man den dann trifft und mit dem redet und der dann einem so sagt, so ein ironischer Mensch, der einfach die Leute einnimmt, eben auch ein bisschen mit Selbstironie und so ein bisschen, weiß ich nicht, er war jetzt auch in Deutschland und da wurde ja gefragt, wenn du jetzt einen Tag Kanzler wärst, was würdest du machen?
Und sagt er, da hätte ich keinen Bock drauf.
Fand ich eine gute Antwort, by the way.
Was ist das für ein Typ und wie ist denn das, sich da mit dem...
da auszutauschen und kommt man sich dann vor wie der kleine Dofi, der irgendwie einem Typen gegenüber sitzt, der irgendwie doch ein bisschen klüger ist als man selbst oder wie ist das?
Ich fand die Frage aber auch an Jensen Wang irgendwie ein bisschen schlecht gestellt zu fragen, wenn er Kanzler wäre und so fort, aber das ist ein anderes Thema.
Also im Vergleich zum letzten Jahr war Jensen Wang ja auch da gewesen und auch wie dieses Mal ist er glaube ich mit seiner Keynote morgens um acht irgendwie aufgetreten, was für so eine Investmentkonferenz unüblich ist, dass Leute irgendwie früh kommen.
Also normalerweise geht es 8 Uhr los und die Leute kommen, was weiß ich, halb 8 Uhr auf einen Kaffee und ein Croissant und das war es dann.
Und beim letzten Mal, letztes Jahr war es so, dass die Leute schon, ich nicht, 6.
Schlange, du hast erzählt.
Genau, 6.
Schlange angestanden haben.
Was man dieses Jahr auf der Konferenz gemerkt hat, dass da mal die Euphorie jetzt eigentlich raus ist und man redet so über das Alltägliche und AIs gehört irgendwie dazu und somit war es dann auch so, dass bei Jens und Mange niemand mehr Schlange gestanden hat.
Also vielleicht wenn du zu spät kamst, ja, aber jetzt muss es nicht um 6 Uhr da sein.
Und überraschenderweise, es gibt dort einen großen Raum, wo es Frühstück gibt.
Und obwohl Jensen Wang, was ich, gegen halb neun dran war, kam er um halb acht dort rein und wollte genauso sein Rührei und seine Würstchen essen wie alle anderen auch sozusagen.
Und das war tatsächlich so ein bisschen überraschend.
Ich glaube, da hat er irgendwie eine Security-Person dabei gehabt, plus seine CFO-Dame und Investigation halt.
Und hat sich dann da irgendwie entsprechend gut gehen lassen.
Wie ist das dann auf so einer Konferenz?
Ist es dann so, dass dann alle sich an seinen Tisch setzen und sagen und erstmal über das Rührei reden, um reinzukommen und dann einfach, ob das Frischrührei ist oder welches aus der Tüte und dann irgendwie mit ihm ins Gespräch kommen oder sitzt er dann da alleine und alle gucken nur so rüber und so oder wie ist das, was ist das für ein Gefühl dann da?
Oder wollen alle Selfies haben und sagen alle so, Matt Johnson, Selfie oder wie muss man sich das vorstellen?
Tatsächlich haben die lange Zeit alle in Ruhe gelassen.
Ich habe auch erst überlegt, mache ich in dem Moment ein Selfie, aber denke ich mir, na gut, ich würde es auch beim Frühstück nicht schön finden, wenn mich jetzt irgendwie einer mit mir ein Foto beim Wüstenessen haben möchte.
Irgendwann hat es aber eine angefangen und wenn es natürlich eine anfängt, dann ist die Schlange halt groß und hat aber nach zehn Minuten gesagt, so möchte ich jetzt nicht mehr.
Was auch okay ist.
Und nach seiner Keynote gab es aber noch die Gelegenheit, mit ihm zu sprechen.
Und zwar war es diesmal aber anders organisiert.
Sonst hast du ja diese Meetings, die in so Räumen stattfinden.
Welche Company das ist, zwischen vielleicht 5 und 30 Investoren, sage ich mal.
Aber er wollte es diesmal anders haben.
Er hat gesagt, ich möchte den ganzen großen...
Präsentation stattfinden, also in dem großen Raum.
Ich möchte einen so großen Raum haben.
In dem Raum hat er 200 Investoren vorher nach was auch immer selektiert und eingeladen, aber dafür ist er zwei Stunden geblieben.
Ich habe mir natürlich versucht, dann schnell vorne anzustellen, dass du in der ersten Reihe sitzt.
So kam dann mein Selfie einerseits zustande.
Das war aber relativ effizient, weil dann vier Mikrofone rundum ging und man halt diese Fragen stellen konnte.
Und da war er aber eigentlich sehr, im Vergleich zu all den letzten Jahren, sehr pushy gewesen.
Er kam rein und sagte, hallo Value Shoppers, es gibt selten eine Aktie, die Value und Growth gleichzeitig ist.
Das war seine Begrüßung gewesen.
Okay, geil, das ist schon okay.
Und hat man dann eher so ein Störgefühl und denkt sich so, wenn jemand so pusht, dann wird man eher so, oder denkt man so, ach, ein ganz gelungener Auftritt.
Ja, ich glaube, er meint es irgendwie lustig und ironisch, glaube ich, wenn man ihn halt irgendwo kennt.
Ich glaube, grundsätzlich ist es so ein ungeschriebenes Blatt.
Ich glaube, niemals äußert sich jetzt irgendwie ein CEO öffentlich und solche Runden dazu und sagt irgendwie, hier meine Aktie ist billig, kauf sie.
Ich glaube, das wird dann wahrscheinlich eher als negatives Signal gewertet.
Aber ich glaube, Jensen kann man das irgendwie verzeihen und man weiß auch, wie er das halt immer meint.
Und da ging es aber links und rechts mit kritischen Fragen rum.
Und klar, er zeichnet natürlich ein Bild, was total rosig und grün ist, natürlich halt irgendwie für die Zukunft.
Da wurde irgendwie gesagt, naja, Coding ist das eine, wo siehst du einen weiteren Wachstum im Märkten und seine Antwort war darauf, naja, am Ende des Tages ist halt im Leben halt irgendwie alles Coding.
Also wenn wir uns hier unterhalten, ist eine Form von Coding.
Wenn Siemens seine Supply Chain irgendwie plant, ist es auch eine Form von Coding.
Darum sagt er es halt alles einen und derselbe Markt sozusagen und der ist natürlich noch gigantisch und wächst natürlich in dem Maße.
Und er sagt auch, dass er mal um Faktor 30 sozusagen ein Gap aufgeht in Form von Supply und Demand, was es halt irgendwie an Chips gibt.
Das ist so seine Voraussage irgendwie, dass wir natürlich bei weitem noch nicht genug haben, um die ganze Nachfrage halt zu bedienen.
Und er sagt halt, ich sehe diese Nachfrage, darum müsst ihr mir schon glauben und darum bin ich auch der bessere Investor in vielen Unternehmen, wo er sein Geld reingesteckt hat.
Und wenn ich die Nachfrage nicht sehe, dann werde ich mich beteiligen an den Unternehmen und dann werde ich sie mir schaffen.
So.
Dann ist man der bessere Investor auf jeden Fall, wenn ich mir meine Nachfrage selber schaffen kann.
Das ist schon ziemlich gut.
Hast du noch andere Sachen da bei dieser Goldman Sachs-Konferenz?
Da ist ja jeder da.
Und hast du da noch irgendwie Erkenntnisse mitnehmen können und nochmal mit anderen reden können?
Du wolltest, glaube ich, mit Netflix ins Gespräch kommen.
Hast du uns letztes Mal erzählt, warst du spannend, Fans.
Oder andere.
Was hast du da noch erlebt, wo du jetzt zurückgekommen bist und dann irgendwie mit leuchtenden Augen im Flugzeug dann saßt und sagst, das hat sich richtig gelohnt.
Genau, Netflix hatte ich auch in unserer letzten Sendung mal irgendwie erwähnt, dass es so eine Art Compounding-Maschine ist.
Ich glaube, das gilt halt immer noch, dass die nochmal die Preise erhöhen können, weil sie guten Content haben und können sich den irgendwie billig einkaufen.
Aber es war so ein bisschen ernüchternd, weil es gibt auch einige Studien dazu, die sagen, wenn du, sagen wir mal, die Woche dir aufteilst, dann hast du ungefähr das Peak bei 26 Stunden, was du überhaupt an Kapazität hast, um hören, lesen, zu gucken und so weiter.
26, okay, ja.
Also in der Woche.
So, das heißt, was natürlich passiert ist, dass halt irgendwie der Markt in dem Maße nicht mehr wächst, sondern dass du einfach jetzt nur noch Konkurrenzkampf hast unter den einzelnen Medien untereinander.
Und das sieht man jetzt ja bei Netflix auch gerade.
Du hast so ein bisschen das Engagement-Problem, die Leute sind nicht mehr...
Aktiv genug ist das eine.
Es wird ihnen vorgeworfen, sie haben vielleicht nicht mehr so den besten Content.
Das hat man ja einige Leute rausgeworfen, wobei ich mich frage, was hilft das dann für nächstes Jahr?
Die meisten Serien sind ja schon irgendwie abgedreht und so weiter.
Aber das ist natürlich so ein bisschen der Punkt.
Und ich glaube, Netflix ist jetzt vom High Growth natürlich mehr zu einer Company geworden wie ähnlich lineares Fernsehen, die, ich sage mal, best in class ist.
Ich glaube, sie haben die Kunden.
Also man sagt hier die Shurn Rate, wie viele Leute hin wie kündigen, die liegt bei 2%.
Das ist, glaube ich, die Niedrigste in der gesamten Industrie.
Aber man ist jetzt so ein bisschen zu einer Art Langweiler geworden.
Ich glaube, das hat man in diesem Meeting halt auch gemerkt.
Nichtsdestotrotz muss man natürlich schauen, wo natürlich auch jetzt für die Zukunft die Perspektiven liegen können.
Viele haben für sich jetzt einmal das Live-Event für sich entdeckt, also Football.
Apple hat es für sich entdeckt mit Formel 1 als Beispiel.
Und man hat natürlich nach wie vor auch die besten Margen in diesem Segment.
Du hast irgendwie operative Margen, die größer als 30 Prozent sind.
Wenn man sich das in Disney anschaut, die sind natürlich jetzt auch positiv und können auch wachsen, aber sind natürlich nur weit von 30 Prozent entsprechend entfernt.
Aber es war so ein bisschen immer so der Kampf.
Man hat immer so ein bisschen den Eindruck, dass Netflix eigentlich so ein bisschen wie Disney werden möchte, weil guten Content zu haben ist das eine, aber du möchtest natürlich auch diese Value Chain haben, wo am Ende irgendwie Stranger Things auch auf deinem Zahnpulsbecher gedruckt ist.
Gut, das gibt's wahrscheinlich auch, aber das natürlich mit vielen Serien.
Das kann natürlich Disney ein bisschen besser.
Auf der anderen Seite ist Disney natürlich ein alter Konzern, der natürlich versuchen muss, auch technisch oder in der Company strukturell ein bisschen agiler zu werden, um in diese Netflix-Richtung zu kommen.
Das ist so ein bisschen so ein Kampf, den du natürlich dann auch da beobachtest.
Hast du noch andere Kämpfe beobachtet auf der Konferenz?
Ja, ich glaube, über SAP haben wir ja damals, glaube ich, auch in mir gesprochen.
Christian Klein, das CEO, war auch dort mir entsprechend vor Ort gewesen.
Ich glaube, es ist eine interessante Entwicklung, diese Company in Himmel.
Ich meine, Dieses ERP-System, da haben wir auch mal drüber gesprochen.
Ich glaube, das ist irgendwie schwer zu disruptieren.
Niemand wird sich das für sich jetzt morgen irgendwie selbst programmieren.
Ich glaube, du brauchst eine Source, wo drinsteht, ich habe fünf Brötchen noch auf Lager oder irgendwie die Schrauben und so weiter.
Ich glaube, das ist nicht der Punkt.
Die Frage ist natürlich, wie sehr erlaube ich jetzt AI auf diesen Daten entsprechend zu arbeiten.
Das lässt SAP auch irgendwie zu.
indem ich jetzt nochmal dafür extra zahle, dass über eine API ich jetzt den Cloud auf meinen Daten arbeiten lassen kann.
Das ist der eine Weg.
Oder aber sage ich, ich möchte die SAP eigene AI nutzen, weil die ist vielleicht in meinem Environment entsprechend geschützt, weiß vielleicht, was meine Suchanfragen sind, ist darauf trainiert, wie Leute in dem SAP-System wie umgehen.
Und ich glaube, das ist jetzt so, was SAP zeigen muss.
schafft SSP wirklich neben dem ERP-System auch noch Dienstleistungen zu verkaufen, die AI-basiert sind, dass Kunden jetzt nicht ein anderes Tool nehmen und dem Beweis sind sie durch den Anleger noch entsprechend schuldig.
Und konntest du da jetzt auf so einer Konferenz, was kann dann so ein Kleinen sagen, außer meine Aktie ist leider ein bisschen gefallen und jetzt, aber ich sage euch, das ist eine Chance oder wie muss er das dann hinkriegen?
den Leuten das zu erklären?
Oder sagt er dann auch, wir sind auf 95% der Fortune 500 Unternehmen, sind wir die Leading-Sache und wir haben das und das und unsere Daten sind so, da will man nicht eine KI irgendwie raten lassen, sondern das muss stimmen und da will man keine Experimente machen.
Oder wie kriegt man dann die Leute dazu umgestimmt oder eingestimmt, dass man doch robuster dasteht und eigentlich diese gesamte Wertschöpfungskette selbst einnehmen kann?
Nein, ich glaube, das sind sehr spezielle Fragen, die in die Tiefe gehen, sowohl Fragen zur Bilanz, auch natürlich, wie Kunden dieses Produkt annehmen, wo sie es einsetzen, wie viel bereit sind zu zahlen, um einfach diesen Pfad zumindest zu erkennen, den sie wirklich eingehen können in der Zukunft.
Und klar, da gibt es einige kleine Pflanzen, die das halt irgendwo zeigen, aber nur nicht in dem Maß.
Und ich glaube, da gilt es natürlich jetzt nach und nach, wie ein Anleger für sich zurückzugewinnen und zu zeigen, guck mal, wir können das halt auch.
das, was man versucht, in so einem Meeting dann klarzumachen.
Was mich noch interessieren würde, ist Daniel, weil du auch gesagt hast, du hast lange im Silicon Valley gelebt, du bist immer wieder dort.
Vielleicht gehört das auch so ein bisschen zum AI-Winter dazu.
Du siehst, du hörst, er lässt mich nicht los.
Ich meine, jetzt ist das natürlich eine Blase, in der ihr euch da bewegt habt bei Anthropic und bei Goldman Sachs.
Aber die Skepsis in Amerika, was das Thema künstliche Intelligenz angeht, jetzt gerade auch mit Blick auf die Midterms, ist ja doch riesengroß.
Wie siehst du das?
Wie begegnet dir das auch?
Und wie groß ist das Risiko tatsächlich, dass von dieser Seite so ein richtiges Stoppschild kommt?
Also wenn man natürlich mit offenen Augen durch die...
durch die Straßen läuft, hat man natürlich schon irgendwie zwei Bilder.
Also, wenn man sich letztes Jahr nochmal angeschaut hat, du verlässt, wenn wir bei dem positiven Bild bleiben, den Airport und hast auf dem gesamten Weg von dem Airport bis in die City lauter Werbung am Straßenrand für AI-Produkte, die du noch nie in deinem Leben gehört hast.
Das Gleiche gilt irgendwie in der U-Bahn und so weiter.
Wenn du nach New York dann gereist bist, hattest du das nicht.
Wenn du nach Europa gereist bist, hast du es natürlich erst recht nicht gehabt.
Was du jetzt feststellst, ist natürlich, wenn du von San Francisco nach New York reist, auch da ist natürlich jetzt die AI-Blase angekommen.
Also das hat jetzt ein bisschen mehr das ganze Land irgendwie erfasst.
Da hast du jetzt auch die Werbung für irgendwelche AI-Produkte und so weiter.
Europa immer noch nicht.
Das ist schon mal die Veränderung, dass es jetzt größer geworden ist in dem Maße.
Das zweite Bild ist natürlich, wenn du mit Leuten auf der Straße sprichst, dass natürlich auch viele sind, die negativ gestimmt sind.
Also mir sagte jemand, also zum Glück wohne ich jetzt hier in dieser Wohnung, aber mein Kollege, der die gleiche Wohnung eben angebucht hat, der zahlt jetzt 14 Prozent mehr Miete.
Klar, ich meine, es...
Führt natürlich dazu, dass natürlich eine Menge Leute in dem AI-Umfeld natürlich eine Menge Geld verdienen, beziehungsweise durch Börsegänge und Co.
mehr Geld haben, was natürlich Mietpreise exorbitant halt steigen lässt.
Ich bin mir gar nicht sicher, aber ich glaube, in der Statistik hat San Francisco jetzt auch mittlerweile in New York wieder bei den höchsten Mieten entsprechend abgelöst.
Dann sprechen wir da mit einem Anwalt, der sagt mir, Boah, ich habe jetzt irgendwie hier meinen Umsatz in den letzten zwei Jahren verdreifacht, weil natürlich ein Anwalt danach bezahlt wird oder ein Notar wahrscheinlich im Deutschen auf den Contract Value, was er dafür eine Fee bekommt.
So, und wir wissen jetzt alle, was die AI-Bewertungen gemacht haben, sind alle nach oben gegangen.
Das heißt, so ein Notar verdient natürlich auch in dem Maße mehr.
Also es gibt viele Leute, die da eben eine Menge Geld verdienen, was auf der anderen Seite bei anderen Leuten natürlich zum Unmut führen.
Wenn du natürlich siehst im Supermarkt, dass die Preise für Lebensmittel hochgehen, deine Zahnpasta teuer ist und so weiter.
Und das führt natürlich dann auch zu den Protesten auf den Straßen, was natürlich auch in den Bildern halt entsprechend sieht.
sehen oder was ich vorhin beschrieben habe, dass vor dem Etropikgebäude auch Leute und stehen, die natürlich demonstrieren.
Das heißt, diese Zweiteilung der Gesellschaft, das sieht man logischerweise auch in den USA und das teilweise ist auch noch stärker, als man es in den Jahren zuvor wahrgenommen hat.
Zumal der Notar, ich meine, es gibt ein paar Notare, aber es gibt ganz viele Menschen, die Zahnpasta kaufen.
Also der gesellschaftliche Druck ist natürlich von dieser Zahnpasta-Seite, sag ich jetzt mal, womöglich größer.
Exakt.
Und wenn du sagst, die Midtermwahlen Richtung Tendenz, die Demokraten, ist natürlich die Frage, ob das dazu führen kann, dass vielleicht mancher noch geplanter Ausbau von Datacenter vielleicht irgendwie verzögert wird und so weiter.
Das kann natürlich auch eine gewisse Gefahr mit sich bringen halt.
Aber siehst du da, konntest du das feststellen, dass da ein Stimmungswandel durchgeschlagen hat?
Bisher hat man immer gesagt, ja Amerika, das sind die technologiebegeisterten, technologieoffenen und mittlerweile, wenn du sagst, da demonstrieren sogar die Leute vor dem Hauptgebäude von OpenAI, wenn eine Investorenkonferenz ist, was ich ja schon faszinierend finde.
Hast du das schon festgestellt, dass insgesamt die Stimmung gegen AI gemacht wird und dass dann aus Stimmung wird ja ganz häufig Gesetze und aus Gesetzen wird dann?
Niedrigere Gewinne, niedrige Umsätze und so weiter?
Ich glaube, gerade unter Trump ist das natürlich unter ferner Liefen.
Ich glaube, darum sind natürlich auch viele Dinge, die jetzt noch passieren sollen.
Ich weiß nicht, wird darüber diskutiert.
Dich diskutiert Elon Musk das ja selber, das ist ein Merger zwischen SpaceX und Tesla.
Ich glaube, die Chance hat er nur, solange Trump irgendwie eine Regierung ist.
Ich glaube, unter einer demokratischen Regierung wird das wahrscheinlich irgendwie schwieriger werden.
Ich glaube, man versucht das noch alles umzusetzen.
Aber klar, das Risiko besteht natürlich mit Terms das eine, aber mit einem neuen Präsidenten, wenn er ein Demokrat ist, dass natürlich dann viele Gesetze in Kraft treten könnten oder irgendwie Dinge zurückgedreht werden, die natürlich dann auch schlecht für ihr Ei sind.
Aber noch sieht man das natürlich in dem Maße nicht.
Klar, es wird unter Demokraten diskutiert, aber...
sehen oder merken tut man es logischerweise noch nicht.
Jetzt hast du ja da, wenn du dann im Silicon Valley bist, auch mit diesen Menschen zu tun und da gilt ja so der neurodivergente Mensch, der anders vertratet ist im Hirn und einfach ganz anders was macht.
Das gilt ja mittlerweile so als Gütesiegel fast schon.
Oh, ich bin neurodivergent.
Oh, wow, wie schön.
Braucht es in diesem KI-Zeitalter eher solche Menschen, die anders vertratet sind und der normale vertratete Mensch kommt da nicht mehr mit?
Oder was ist so deine Beobachtung, die du da gemacht hast?
Weil ich meine, ich glaube, Dario von OBI, der ist ja auch, würde ich auch sagen, im Spektrum relativ weit schon, oder?
Ich weiß nicht, ob ich das jetzt schon bemerke, aber ich glaube, was man grundsätzlich im Silicon Valley merkt im Vergleich zu Europa.
Wenn hier in Europa Menschen eingestellt werden, Unternehmen, dann ist auch vorausgesetzt, dass sie sich gesellschaftlich geben können und nicht anecken.
Das ist, glaube ich, im Silicon Valley egal.
Ich glaube, wenn du gut Muster erkennst, Dinge logisch erfasst und tief im Tunnel bist, aber sozial mit niemandem interagieren kannst, dann spielt das halt keine Rolle.
Sondern dann zählt genau diese Fähigkeit, dass du der Spezialist bist und nicht jetzt auch noch gut Smalltalk in einer Kaffeetheke betreiben kannst.
ist schon so.
Wenn du solche Themen anspielst, wie Autismus und so weiter, Klar ist die Quote vielleicht unter Informatiker und dann Codern höher und somit vielleicht um Silicon Valley höher.
Auf der anderen Seite haben wir aber auch, glaube ich, sowas in Europa.
Ich glaube, SAP hat im Jahre 2014 schon irgendwie eine interne Gruppe gegründet und versucht, diese Menschen zu integrieren und zu fördern und so weiter.
Also wir sind jetzt ja nicht ganz so abgeschlagen halt.
Aber es liegt natürlich daran, dass natürlich im Silicon Valley auch die Anzahl durch der Coda und die vielleicht auf diesem Spektrum irgendwie weiter liegen, sozusagen natürlich dann deutlich höher ist.
Aber ist das der erfolgreiche CEO, ist der so ein bisschen neurodivergent?
Kann man da irgendwas sehen, dass in dieser neuen Welt man anders denken muss oder anders ticken muss?
Oder dass dann andere Menschen, andere Manager dann die Erfolgreicheren sind?
Als Investor musst du ja immer auch Management beurteilen und bewerten und musst gucken, kann das was exekutieren und ist das irgendwie, weiß ich nicht, in der Lage, immer wieder auf diese neue Weltlage zu reagieren und immer wieder auf diese neue Welt.
auch, weiß ich nicht, paranoid zu sein und immer wieder nochmal sich umzugucken und nochmal sich zu drehen und so weiter.
Und das ist ja möglicherweise eine Eigenschaft, die bisher nicht so wichtig war.
Ich glaube, es hängt tatsächlich ganz stark davon ab, in welchem Stadium du bist als Firma.
Ich glaube, wenn wir in die Historie zurückschauen, was ich nehme, Apple in frühen Phasen, ich glaube Steve Jobs...
war jetzt auch kein einfacher Charakter.
Ich weiß nicht, welch im Spektrum man ihm zuordnen sollte, aber es war kein einfacher Charakter.
Wenn du jetzt dann Tim Cook nimmst, dann glaube ich, war es ein anderer Typ von Manager, aber vielleicht auch zur richtigen Zeit bei Apple, der gesagt hat, okay, wir haben jetzt irgendwie die bestehenden Produkte, aber ich bin derjenige, der einfach aus dem Produkt noch mehr Geld rausholt, weil ich Experte dafür bin, wie ich jetzt einmal die Supply Chain entsprechend halt manage.
Der aber jetzt nicht so sehr auf der kreativen Seite war wie Steve, der für sich Dinge erkannt hat und sagt, ich möchte links und rechts halt irgendwo geben.
Und das Gleiche hast du das wahrscheinlich auch bei Antropic.
Ich glaube, Dario ist der Richtige oder war der Richtige, um diese Firma dahin zu bringen, wo sie jetzt irgendwo ist.
Und irgendwann wird man an den Punkt kommen, wo man sagt, jetzt haben wir State-of-the-Art-Modelle, sind in verschiedenen Verticals drin.
Vielleicht dauert das noch vier Jahre, vielleicht dauert zehn Jahre.
Aber dann brauchst du vielleicht jemanden, der irgendwie ganz anders drauf schaut, um dieses Produkt halt zu vermarkten.
Ich glaube, davon ist halt irgendwie entsprechend einfach abhängig.
Oder Snowflake ist ein gutes Beispiel.
Du hast lange Zeit ja natürlich die Founder gehabt, die das Produkt entwickelt haben.
Es waren auch Nerds gewesen.
Ich habe sie damals auch irgendwie, glaube ich, 2014 auch irgendwie kennengelernt, wo sie ihr Produkt in einer Garage gebaut haben.
Ich glaube, es war so ein ukrainischer Programmierer mit dabei gewesen.
Und dann nach und nach, wenn man an die Börse gegangen ist, hat man jetzt natürlich Leute, die das Business auch verstehen, aber auch wissen, wie ich Software verkaufe und so weiter.
Und dann würde ich sagen, es hängt davon ab, in welchem Stadium man sich befindet.
Jetzt fährst du ja in der Welt rum, bist ein aktiver Manager.
Da wollen wir zum Schluss natürlich auch noch wissen, wie ist aktives Management?
Kann man da in dieser Welt, wo alles so schnell sich ändert, wo Sachen...
wo man eines weiß, die Ungewissheit ist hoch, aber sonst weiß man nichts und wird man vom Markt immer wieder gedemütigt oder lernt Demut, gelehrt.
Kann man da als aktiver Manager was rausholen?
Oder sagst du nicht so, ach man, so ein X-Trackers, KI und weiß ich nicht was, der tut es doch auch.
Wozu muss man mal einen aktiv gemanagten Namen?
Oder ich weiß nicht, wie siehst du, dass man da was rausholen kann?
Ich glaube, derzeit, wo wir jetzt sind, ist wahrscheinlich aktives Management mehr gefragt, denn je.
Ich glaube, man sieht ja, dass sich der Markt viel mehr narrativ getrieben ist.
Das ist das eine.
Und wir versuchen natürlich für uns zu schauen, wie sind die Geschäftsmodelle.
Es muss natürlich zu einer gewissen Bewertung passen, was natürlich langfristig deutlich entsprechend dem ja auszahlt.
Jetzt haben wir gerade darüber gesprochen, wir haben dieses...
in Anführungsstrichen Klumpenrisiko am Markt, was irgendwie EI-Aktien irgendwo sind.
Man sieht aber auch, dass so eine Nvidia irgendwie günstig aussieht und irgendwie vielleicht auch in dem Markt irgendwie underperformt.
Und ich glaube, wenn wir jetzt auf unseren Fonds schauen, dann haben wir natürlich ein großes Bucket, irgendwie Semiconductor.
Das macht so an die 40 Prozent aus und ein Ticken weniger, als vielleicht viele Tech-Fonds halt haben.
Und wir gehen natürlich weit in die Breite und sagen, okay, was sind denn...
Vielleicht zukünftig auch Anwendungsfälle, wo man KI nutzt.
Und da ist tatsächlich noch relativ wenig passiert.
Und das ist wahrscheinlich auch vielleicht auch die zukünftige Frage in der Zukunft.
Wer verdient eigentlich wirklich dann das meiste Geld?
Also Semiconductor war es das eine, die den CapEx-Boom profitieren.
Modell ist vielleicht das nächste, aber vielleicht gibt es in zehn Jahren Firmen, die sagen, wir nutzen AI und wir machen viel mehr Geld, seitdem wir es halt nutzen.
Vielleicht sind da die Wertschöpfungskette irgendwie am höchsten, genau.
Und das heißt für uns jetzt die große Frage, was ist attraktiv auf der Anwendungsseite?
Was kann man da entsprechend finden?
Da sind wir noch irgendwie früh.
Und ich glaube, das ist dann auch das Ziel für einen aktiven Manager, natürlich da jetzt hier das auszumachen, was kann da die nächste Firma halt sein?
Aber wenn viel nach Narrativen gehandelt wird und gerade auch immer mehr Kleinanleger mitmachen, was willst du denn da als aktiver Manager machen?
Wenn das Narrativ halt das ist, dann mögen die Zahlen irgendwas sein.
Und wenn Elon Musk es halt schafft...
ein Auto zum Fliegen zu bringen, mal ein Bild zu zeigen und die Leute sagen, oh geil, Tesla muss ich jetzt haben.
Und du denkst ja so, hä, wo sind denn die Zahlen?
Ich sehe es doch gar nicht.
Dann bist du doch als aktiver Manager in einer total schwierigen Situation, weil du ja irgendwie nach den Zahlen würdest du sagen, hm, nicht so.
Nach dem Narrativ würdest du aber nicht investieren wollen.
Wie kriegt man das hin?
Also ich meine, langfristig ist es ja logischerweise so, dass der Aktienmarkt den Gewinn folgt.
Du hast vielleicht kurzfristig Narrative.
Wie lange haben wir da jetzt schon?
Ist bei Tesla das wirklich jeweils den Gewinn gefolgt?
Ich weiß es nicht.
Da hätte ich meine Zweifel.
Aber gut, wenn du sagst, es ist so.
Es gibt ja Unternehmen, die schaffen es seit weiß ich nicht wie vielen Jahren.
Oder?
Sehe ich das falsch?
Ich glaube, bei Tesla ist es wahrscheinlich eine große Ausnahme.
Ich meine, SpaceX ist auch ein tolles Unternehmen.
Bewertungen kann man sicherlich auch irgendwie darüber diskutieren, nachdem, was du für ein View da drauf hast.
Aber nichtdestotrotz, ich meine, es gibt ja noch neben den zwei Unternehmen noch ganz viele andere Unternehmen.
Und irgendwie langfristig sind, glaube ich, Gewinne da irgendwie entscheidend.
Über den Mode haben wir halt schon irgendwie gesprochen.
Management und das sind, glaube ich, die Kernthemen, die für uns natürlich da im Fokus stehen.
Und ich meine, wir hatten vorhin über Biotechnologie gesprochen.
Ich glaube, ich lasse es halt einfach nicht los.
Ich glaube, das wird einfach der Kernbereich über die nächsten Jahre halt irgendwo werden, worauf wir irgendwie hier zulaufen, neue Enzyme zu entwickeln, neue Medikamente und neue Moleküle zu finden.
Ich meine, darüber sagt sie auch selber.
Wir forschen auf den gleichen 40 Krankheiten seit Jahren herum, aber es gibt ja noch viel mehr links und rechts.
Und ich glaube, da kann man noch viel mehr entsprechend irgendwie rausholen.
Und ich meine, so eine AI...
ist ja ein statistisches Modell.
Und ich meine, es lernt ja mit der Zeit.
Und wenn ich das jetzt mal auf Biodaten, auf Forschungspaper anwende, einfach nur auf Laborergebnisse, die ich habe, dann kann daraus ein riesengroßes Wissensnetzwerk in dem Maße entstehen, mit dem wir natürlich sehr, sehr gut entsprechend irgendwie arbeiten können.
Und ich meine, wir sind auch weit davon entfernt, von einer Obergrenze, von einer Superintelligenz.
Ich meine, nehmen wir nur den Bereich von Computer Vision.
Ich meine, Vision ist bisher einfach nur darauf, auf das menschliche Spektrum bezogen, also was wir sehen können.
Aber ich meine, das ist ja noch riesengroß.
Also es gibt ja noch Billionen von Sensoren, die das gesamte elektromagnetische Spektrum als Beispiel nutzen können.
Und da finden wir noch so viele Dinge und so viele Daten, die uns natürlich helfen, um besser zu werden.
Das ist nur ein Beispiel von vielen halt.
Und darum bin ich auch so optimistisch und sehe natürlich ganz viele Anwendungsfälle halt.
Ich meine, das verstehe ich.
Aber um auf Holgerst noch mal Frage zurückzukommen.
Biotech ist ja ein guter Punkt.
Dass das wahrscheinlich riesiges Potenzial besitzt, ist klar.
Aber gerade bei Biotech ist ja heute schon so, dass die richtigen Aktien, die richtigen Unternehmen rauszufinden, ist ja wahnsinnig schwierig.
Wie will denn Daniel Kröger das schaffen?
Gegen den breiten Markt.
Das ist eine gute Frage.
Die Frage ist natürlich, möchte ich jetzt bei denen sein, die vielleicht das nächste Medikament haben oder möchte ich halt wieder bei den Schaufelherstellern sein?
Dann bin ich wieder bei der Frage, habe ich vielleicht dann lieber denjenigen, der das bessere Modell hat?
Vielleicht gibt es auch Laborausrüster, die davon profitieren, weil natürlich auch für all das brauche ich natürlich Labore und so weiter.
Und damit ist das Feld natürlich dann wieder deutlich breiter halt.
Okay, also dann wirst du darüber nachdenken, das hinzubekommen.
Und ist das Anlegen schwieriger geworden?
Ist eine Outperformance hinzubekommen schwieriger geworden?
Weil wenn ich mir angucke, wie da einzelne Unternehmen mal eben abgestraft werden, das ist ServiceNow, da ist mal einfach der Auftragseingang ein bisschen weniger.
Zack, 10 Prozent runter, 40 net.
Ist auch mal irgendwie ein kleines Ding, 25 Prozent runter.
Wie will man denn da?
Also ich stelle mir das als Fondsmanager wahnsinnig schwierig vor.
Ist es schwieriger geworden, weil einfach die Schwankungen viel größer geworden sind bei den Einzeltiteln?
Oder sagst du, nee, ist eigentlich viel besser.
Ich habe ein Paradies hier, weil ich halt so anlegen kann, dass ich keine Fortinet habe.
Nein, es ist schon deutlich schwieriger geworden, aber einfach, weil wir natürlich jetzt mal über die letzten zehn Jahre ein Umweltumfeld hatten, wo gewisse Rahmenparameter irgendwie gegeben waren.
Man hat irgendwie die Cloud gehabt, man wusste, die Cloud wächst und man hat irgendwie ein bisschen den Werbemarkt gehabt und irgendwann gab es mal ein Smartphone, was GPS hat, dann wurde irgendwie Uber erfunden und so weiter.
Das war so ein Ökosystem, mit dem man sich links und rechts an so ein paar Leitplanken entlanghangeln konnte.
Und gewisse Standards waren irgendwie gegeben, die Leute trinken irgendwie Coca-Cola und alles ist irgendwie gut.
In diesem Fall vielleicht nicht so gut.
Und ich glaube, dadurch, dass wir natürlich eine wahnsinns Disruption in dem gesamten Umfeld haben durch AI, dass halt irgendwie alles hinterfragt werden kann.
Also AI kann...
ja auch genauso gut neue Materialien, die wir forschen.
Wir haben über Biotechnologie gesprochen, wir können demnächst von autonomen Laboren sprechen und so weiter.
Das heißt, jeder einzelne Bereich, den wir haben, ist natürlich jetzt in die Frage gestellt, inwieweit kann es disruptiert werden, inwieweit ändert sich das?
Und das macht es natürlich umso schwieriger, das für sich zu begreifen, Muster zu erkennen und natürlich in diesem Marktumfeld dann irgendwie entsprechend zu agieren.
Wir haben auch letztes Mal schon über Software gesprochen.
Nicht jede Software wird verschwinden, aber einen Großteil schon.
Oder vielleicht gibt es einfach nur mehr Konkurrenz und die Margen sind unter Druck.
Und somit ist natürlich das ein sehr breites Umfeld und das macht es natürlich schon schwieriger, weil wir in einem Feld der Ungewissheit sind und darum natürlich auch die Schwankungsbreite wahrscheinlich ein Stück weit höher ist.
Und jetzt wollen wir natürlich wissen zum Schluss, wie schafft Daniel Kröger das dann nicht völlig...
unterzugehen oder sich so Kontrollverlust zu leiden oder völlig paranoid zu werden oder was auch immer.
Das ist ja da in diesem Umfeld noch, was ja eigentlich für Menschen so ein bisschen zu viel Disruption ist.
Der Mensch hat ja gewisse Disruptionen, ja, aber mag er auch nicht so.
Aber wie kriegst du das hin?
Machst du da noch autogenes Training nebenbei?
Gehst du jeden Tag zum Fitness?
Bist du ein Rennertyp?
Keine Ahnung.
Was machst du da, um um das irgendwie menschlich ertragbar für dich zu machen?
Ich glaube, das Allerwichtigste ist, und dabei ist natürlich AI nicht zwangsweise ein gutes Tool, weil ich meine, mir wird jeden Tag irgendwie angeboten, du kannst hier eine Zusammenfassung haben und da noch ein KPI dir gesagen lassen und so weiter, was natürlich sehr, sehr viel Neues erzeugt.
Da mag vielleicht auch irgendwie was Gutes und was Wichtiges dabei sein, aber ist natürlich nicht zwangsweise immer hilfreich.
Ich glaube, man muss für sich irgendwie ein Mindset entwickeln, dass du aus all den Signalen, aus all dem Neues für dich irgendwie das rausfilterst, was irgendwie wirklich irgendwie relevant ist.
Und wenn ich morgens die KI-Zusammenfassung irgendwie, was weiß ich, von AlphaSense oder sonst wem irgendwie bekomme, das habe ich jetzt über Zeit festgestellt, irgendwie wenn ich das lese, macht es mich irgendwie nicht schlauer und nicht besser.
Ich glaube, du musst...
Also für dich natürlich kurzfristig wissen, kann eine Company in der Lage sein, vielleicht den Aktienmarkt zu überraschen, was den Gewinnwachstum und so weiter angeht.
Aber ich meine, wenn du langfristig investierst, musst du natürlich für dich langfristig irgendwie sehen, wie sich vielleicht der Markt verändert, wie sich eine Company in diesem Markt irgendwie verhält.
Und wir reden ja auch immer von Disruption, die auch, wie gesagt, nicht vom Himmel fällt, sondern die existiert ja.
Dinge, die in drei Jahren kommen, existiert ja heute schon in kleinen Blasen, die dann immer größer werden.
Das heißt, du musst viel für dich lesen und Dinge wahrnehmen, um zu schauen, in welche Richtung entwickelt sich was.
Und dann ist halt nur noch die Timingfrage zu sagen, wann ist es groß genug, dass du sagst, da möchte ich jetzt mal als erstes investieren oder halt eben nicht.
Das klingt so ein bisschen wie News Avoidance, also so kurzfristige Nachrichten, die willst du eher vermeiden und sagst, da gucke ich vielleicht nicht so häufig drauf.
Und für die langfristigen Fragen versuche ich, mir irgendwie zu erarbeiten.
Gibt es da irgendein Buch oder gibt es da irgendwelche Websites, die du anguckst, wo du sagst, da kriege ich so das langfristige Wissen und diese kurzfristigen Sachen, die mich nur ablenken und nur nerven, die lasse ich einfach bleiben.
Also Lesen ist sicherlich irgendwie ein Thema, also Buch oder je nachdem, du hast gerade Sport gefragt, ich laufe viel oder Rennrad fahren, das ist dann irgendwie der eine Punkt, das ist das eine.
Das Schöne an meinem Job ist natürlich auch der Zugang nicht nur zu der Welt von Unternehmen, die an der Börse sind, sondern natürlich auch in frühen Phasen zu Startups.
Das heißt, da bekommst du ja teilweise sogar noch mehr mit links und rechts, woran geforscht wird.
Klar, da musst du für dich natürlich einordnen, kann es mal wichtig werden oder halt eben nicht.
Biotechnologie haben wir gerade darüber gesprochen, mir viel angeschaut.
von Unternehmen, die theoretisch in der Lage sind, irgendwie krebskomplett zu heilen.
Und das ist natürlich irgendwie dann spannend, das irgendwie mit weiter zu verfolgen.
Und die dritte Säule ist natürlich auch da, an Universitäten irgendwie aktiv zu sein, gerade in Stanford und so weiter, hier natürlich mit Leuten zu sprechen oder irgendwie mal an Veranstaltungen teilzunehmen.
Das ist das eine.
Es gibt Webseiten natürlich eine Menge.
gutes Medium, was tatsächlich wirklich jeder irgendwie nutzen kann und was mich tatsächlich auch inspiriert, ist tatsächlich zum Beispiel Economist.
Economist ist tatsächlich eins der Medien, die früh von Dingen schreiben, über Veränderungen aufmerksam machen.
Auch das muss natürlich für sich wieder zusammen puzzeln und so fort.
Aber das ist auch eins seit 20 Jahren, wo ich es irgendwie lese, wo ich sage, ein Medium, wo ich auch viele Dinge rausnehme und Ideen generiere.
Und das ist nicht so, dass die immer gegen, also die haben ja manchmal so der Economist-Indikator, wenn Öl da drauf stand, Öl wird 5 Dollar kosten, das war der Tiefpunkt.
Und dann ging es auf 50 hoch.
Das ist nicht der Fall, dass dieser Cover-Indikator falsch ist.
Du sagst, wenn ich das regelmäßig lese, das ist ein ruhiges Medium, da kann ich meine langfristigen Informationen haben, die springen nicht auf jeden Hype drauf.
Ist das so ein Ding?
Ja, ich glaube...
kurzfristig ist es auch viel, hier musst du es weglassen, aber ich glaube, der Economist schreibt schon relativ früh über Veränderungen in kleinen Bereichen halt und ich glaube, das musst du einfach für dich wahrnehmen.
Klar, es gibt diesen Kontraindikator und so weiter, aber das ist gar nicht das, was ich als Zehnpunkt meinte halt.
Okay, jetzt haben wir noch eine allerletzte Frage.
Wenn du morgens aufstehst und das erste Indikator, den du dir anguckst, welcher ist es?
Der Economist.
Nein, nicht der Economist.
Nein, es gibt einen Indikator.
Du guckst auf einen drauf und sagst so, ich will mit einem Blick oder mit wenigen, In wenigen Momenten muss ich wissen, was los ist.
Was wäre es?
Der erste Indikator ist, dass ich mir einen Kaffee koche und erstmal ins Grüne schaue.
Das ist dann der erste, um irgendwie einen entspannten Tag zu starten.
Okay, und dann?
Ich glaube, der erste Indikator ist keine...
Ich glaube, die Frage ist, was haben die asiatischen Märkte gemacht?
Wird der amerikanische Markt geschlossen?
Das ist mir so ein bisschen so ein erstes Indiz.
Und dann TechMeme als Beispiel, gerade Webseite sagst, das ist tatsächlich die erste Seite, die ich mir anschaue, weil du dich da gebündelt über alle Publikationen in der Tech-Welt sozusagen gerankt nach wie häufig es gelesen wurde und so weiter, die Wichtigkeit erkennst, was den Markt gerade interessiert.
Okay, aber noch eine interessante Sache.
Haben wir jetzt noch irgendwas vergessen, was wir noch nicht besprochen haben?
Aber du willst ja noch ein drittes Mal kommen, du wirst jetzt Stammgast werden mit der Sherpa.
die der Kollege Sommerfeld dir dann einstündig nähen wird.
Ja, das müssen wir jetzt natürlich erstmal entscheiden.
Wir werden uns ja zurückziehen dann nach dem Podcast, Daniel, und entscheiden, ob du Stammgast bist.
Ja, das war die Zahl, genau.
Da bin ich gespannt.
Und T-Shirt hätte ich dann aber auch noch gerne.
Habe ich hier schon.
Guck mal, meins ist hier.
Ich kann ja mal, meins ist in Rosa.
Ah, sehr cool.
Ja, ja.
F-Homo-Sapiens steht da drauf.
Gut, haben wir irgendwas noch vergessen, was wir unbedingt hätten noch besprechen müssen oder sind wir fein?
Ich würde sagen, für das Erste sind wir fein.
Wir haben, glaube ich, viele Themen jetzt hier beritten und durchackert und es muss ja noch Potenzial fürs nächste Mal sein.
Das stimmt.
Und wenn wir uns das nächste Mal treffen, ist der Markt dann höher oder niedriger als heute?
Jetzt würde ich sagen, kommt drauf an, wann wir uns das nächste Mal treffen.
Das ist wahr, aber nehmen wir an, wir würden die Dauer so ein Jahr immer beibehalten.
Wird das dann höher, tiefer?
Was wäre so dein Gefühl?
Ich bin da Bulle und Optimist.
Ich sage, der Markt ist dann höher.
Das ist doch schön.
Jetzt kann wirklich nichts mehr kommen.
Oder, Sommerfeld, hast du noch was?
Nein.
Ich sage nur noch Danke.
Danke, Daniel, dass du mitgemacht hast.
Es hat immer wie immer Spaß gemacht.
Jetzt dürfen wir nicht sagen, wir dürfen uns aufs nächste Mal freuen.
Das dürfen wir nicht sagen.
Wir dürfen nicht zählen.
Kein Präjudiz.
Den Cliffhanger muss bleiben.
Vielen Dank, dass du da warst.
Danke.
Danke euch für eure Zeit.
Ciao.
Tschüss.
So Holger, das wollte ich jetzt nicht im Gespräch mit Daniel fragen, aber mich interessiert jetzt mal, bist du Antropic, bist du dabei?
Du hast Deflon und Chabitz nicht gehört, da haben wir nämlich drüber diskutiert.
Nee, hab ich noch nicht gehört, stimmt.
Das solltest du mal tun.
Da habe ich es nämlich schon erzählt, dass ich es unbedingt zeichnen werde.
Ich bin ein riesen Antropole-Fan.
Ja, du bist halt auch ein Fan.
Ich bin ein Fan.
Das hat man jetzt im Podcast ja auch gehört.
Da muss ich mich ja gegen euch durchsetzen.
Und die Frage, wird es auffallen, wenn es nicht da wäre?
Ich finde, das ist eine spannende Frage.
Das sollte man bei vielen Sachen sich fragen, wenn es um Burgräben geht.
Also ich bin ja, ich glaube, wie gesagt, ich habe es ein bisschen lapidar gesagt, wen kümmert es?
Wir haben verschiedene Modelle.
Glaube ich, ist auch nach wie vor ein Argument.
Aber das, was er gesagt hat, dass sie sich quasi ein Ökosystem aufbauen und schon dabei sind und dann womöglich bei ganz vielen spannenden Projekten, die auch wirklich, ja.
exponentielle Bedeutung sowieso haben, aber auch die ökonomische Revolution mit sich bringen.
Biotechnologie ist ein gutes Beispiel.
Da hat er ja immer wieder drauf abgezielt.
Wenn die sich da so stark positionieren, dann kannst du sie dir natürlich nachher tatsächlich nicht wegdenken.
Dann sind sie so nahe.
Ich meine, Google hat ja auch immer davon profitiert, dass sie auf so ganz vielen Feldern unterwegs waren, wenn Entropic das in viel kürzester Zeit aufgeliebt ist.
Wie groß ist der Bereich Other Beds?
Also wenn 75 Prozent schon mal die normalen Suchanfragen sind und ich glaube, die Cloud hat auch einen großen Anteil.
Ich glaube, so viele Adapets macht es da nicht aus.
Nee, aber das läuft das nicht so, dass das quasi durchläuft.
Dort entstehen Ideen, du holst dir kleinere Firmen, du holst dir Know-how, du holst dir Leute und das spiegelt sich ja in den anderen Bereichen.
Ich glaube, das kannst du nicht materiell betrachten.
Wahrscheinlich hast du recht.
Ich finde das Wachstum genial.
Wann gab es so ein Megawachstum bei einem Unternehmen?
Das Unternehmen mit dem größten Wachstum.
Wie wenig Cash haben die gebraucht, um dahin zu kommen, wo sie jetzt sind?
Das hat er ja auch gesagt, wie viel sie eingenommen haben, wie viel Cash, wie viel sie noch jetzt auf der hohen Kante haben.
Und dieses Wachstum ist unglaublich.
Die Firmenkultur ist unglaublich.
Wie viele Leute da wahrscheinlich Millionäre werden und mit wie wenig Menschen oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die das machen.
Ich bin ein Riesenfan und ich würde das so verzeichnen.
Und dann gibt es wahrscheinlich am Anfang, je nachdem, zu welchem Preis die kommen.
Wenn du jetzt die sagst, du preisst sie zu 1,5 Billionen, dann werden die 2 Billionen an der Börse wert sein oder so.
Also ich denke mir, da ist am Anfang was drin.
Und wenn das nicht drin ist, dann gehe ich auf die Straße und sage, ich habe ein Recht auf Zeichnungsgewinn.
Du kennst ja meine Gerechtigkeitsgefühl.
Wahnsinn, du hast einen Demonstrationswinter vor dir quasi.
Heute wurde bei uns in der Klassengruppe von der Schulsenatorin von Berlin ein Schreiben umgeschrieben.
Ich weiß nicht, ob das eure Schule auch gemacht hat, wo dann drin stand, was du tun und dass sie das sehr begrüßen, dass Kinder demonstrieren, ihre freie Meinung.
Aber sie sollten andere Kinder nicht dabei hindern, zur Schule zu gehen.
Ich würde mich dann irgendwo, ich weiß nicht, wo ich mich hinstelle mit meinem Plakat.
Du würdest aber keinen behindern?
Nein, ich würde weder behindern, noch würde ich irgendwie Gewalt anwenden oder Scheiben einschlagen oder Plünderung vornehmen.
Auch wenn so eine Naturaldividende natürlich auch was Schönes ist, aber das würde ich nicht machen, nein.
Nein, so hätte ich dich auch nicht eingeschätzt.
Du setzt dich einfach in die Rabatte und hältst dein Schild hoch.
So würde ich dich dann vielleicht noch ein bisschen als Schülerlotse unterstützen.
Gut, unterstützen in der kommenden Woche werden euch Lea und Daniel.
Ich bin mir nicht ganz, also so krass wie diese Woche wird es mir den Terminen wahrscheinlich nicht, aber es wird noch einiges passieren.
Doch, es gibt Apple, hast du?
Ja, es wird noch einiges passieren.
Und du hast die Midterms.
Oh ja, wir haben die Midterms, natürlich.
Und du hast die Arbeitsmarktzahl, das ist jetzt nicht so wenig.
Und da hast du schon...
Da hast du schon was zu tun.
Oh, wir haben die Midterms.
Das ist ja super spannend.
Ja, tatsächlich.
Ja gut, aber da bist du natürlich, da läuft die Zeit ja gegen dich.
Du meinst jetzt vom Timing her.
Wenn du nicht Bock hast, bis drei Uhr nachts irgendwie zu sitzen, dann...
Ist ja gut, dass ich dann keinen Podcast habe die Woche.
Das ist am Dienstag, in der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch.
Dritter, vierter.
Na gut, auf jeden Fall...
wird das mega spannend und ihr werdet es hier erleben.
Jetzt muss der Sommerfeld Wudoretz, Wudoretz, das, nicht Menetekel, das Orakel bist.
Das Orakel aus Berlin bist.
Jetzt musst du nochmal für die kommende Woche nochmal was Orakel.
Soll ich sagen, was bei den Müttern rauskommt oder was?
Nee, das musst du nicht sagen.
Was die Börse macht.
Ich weiß ja gar nicht, ich bin mir gar nicht sicher, wie die darauf reagiert, ehrlich gesagt.
Also ich glaube, die wäre, ich glaube, wenn die Demokraten beides gewinnen, also Senat und Repräsentanten aus, ich glaube, das fände die Börse erstmal richtig scheiße, weil dann hast du wirklich so ein komplettes Putt, dann passiert wahrscheinlich jetzt wirklich zwei Jahre gar nichts Richtiges.
Doch, dann könntest du noch ein paar Amtsenthebungsverfahren und solche Sachen.
Also ich glaube, das fände die Börse schlecht, aber ansonsten glaube ich, wird sie gar nicht so krass mitnehmen.
Ich glaube, was schies wäre, wenn du irgendwie noch gar nicht weißt, wer einzieht, weil wieder irgendwelche Rechtsstreitigkeiten sind.
Ich glaube, das wäre immer so, das wäre auch so eine Sache, die nicht so gut ankommt.
Ja, Unwürde halt einfach, ja.
Ja, ist das Haus, wird wahrscheinlich an die Demokraten gehen, der Senat wird bei den Republikanern wahrscheinlich bleiben.
Ja, weiß man nicht.
Aber ich würde es auch schätzen.
Die Wettbörsen sagen zwar auch 60 Prozent, das ist der Senat auch, aber da glaube ich, wenn du Wettbörsen und Brasilien gesehen hast, dann weißt du 20 Prozent Lula noch fünf Minuten, bevor auf einmal 95 Prozent und Lula waren.
Und überhaupt haben ja politische Börsen kurze Beine, deswegen fokussieren wir uns wieder hier sozusagen aufs Wirtschaftliche.
beziehungsweise Lea und Daniel werden das machen.
Und das wollt ihr nicht verpassen.
Deshalb abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Und in Eckart und Lea gibt es dann am Montag ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
