# Binance Hack and Hyperliquid Institutional Shift

**Podcast:** Alles Coin Nichts Muss
**Published:** 2026-10-31

## Transcript

Risikohinweis.
Die Inhalte dieses Podcasts dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind zum einen ohne Gewehr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente oder Kryptowährungen.
Die Podcast-Hosts oder Gäste haben unter Umständen Positionen in den besprochenen Finanzinstrumenten oder Kryptowährungen.
Es handelt sich hierbei nicht um Anlageberatung.
Ihr entscheidet selbst, was ihr macht.
Folge 239 von Allescoin, nichts muss.
Julius, was müssen meine entzündeten Augen da sehen?
Binance fumbled 6 Milliarden US-Dollar und ein alter Finanztitan fliegt auf Krypto.
Ob es den Kursen geholfen hat oder nicht, will ich jetzt von dir diese Woche erfahren.
Also deshalb schieß mal los, was diese Woche passiert.
Ja, never, wie sagt man so, never a boring day oder dull day.
Die Woche hat es mal wieder in sich.
Vor allem der gestrige Tag.
Ich bin heilfroh, dass wir heute wie gewohnt am Freitag aufnehmen und es keinen Anlass gab, früher aufzunehmen, weil das wäre, glaube ich, nicht so ganz optimal gewesen.
Die beiden größten Storys kamen gestern plus der Abverkauf am Aktienmarkt oder der AI-Tech-Stocks war auch gestern ziemlich interessant.
Ja, war glaube ich eher mal wieder eine spannende Woche, aber spannend heißt nicht gleich, die Kurse gehen hoch, Bitcoin weiter verloren.
Die letzte Woche, ich glaube, als wir das letzte Mal aufgenommen haben, waren wir irgendwie noch bei 81.000, jetzt sind wir bei 77.800.
Genau, also schon jetzt ziemlicher Downtrend jetzt erstmal, seitdem wir am Anfang Oktober...
die sie 87.000 Dollar getaggt haben.
Muss man mal gucken.
Also solange wir hier irgendwo halten mit 70er, mache ich mir wenig Sorgen.
Wenn wir da jetzt weiter durchfallen, dann glaube ich, wäre das schon problematisch, weil es so ein bisschen diesen ganzen impulsiven Trend, den wir irgendwie Mitte August losgetreten haben, dann so ein bisschen in Frage stellen würde.
Der Trend hat ja dafür gesorgt, dass sich alle einig sind, dass der Bear Market vorüber ist.
Und wenn man das in Frage stellen muss, dann haben wir ja natürlich ganz andere Themen wieder auf der Agenda.
Aber wir wollen so viel nicht vorwegnehmen.
Mal gucken.
Ich bin nach wie vor zuversichtlich, dass wir hier irgendwo in den 70ern...
ein Higher-Low machen und dann mal gucken, wie es weitergeht.
Aber klar, die Gemengenlage aktuell ist irgendwie tricky.
Ich glaube, ich hatte es hier schon mal vor ein paar Wochen gesagt, es fehlt aktuell so ein bisschen der klare Katalysator oder das Narrativ, um ...
um vielleicht eine neue Bitcoin-Rallye irgendwie loszutreten.
Natürlich hält es sich relativ gesehen ganz gut.
Also wenn man sich mal anschaut, was jetzt alles passiert ist, du hast es schon gesagt, Binance-Hack, wir sprechen gleich im Detail zu, größter Crypto-Hack ever.
Irgendwie ziemlicher Abverkauf von Momentum-Stocks, geopolitische Themen.
So all in all steht der Markt eigentlich ganz gut da, nur ...
reicht das halt auch manchmal dann nicht aus.
Ich glaube, was eine Sache ist, die man vielleicht auf dem Kopf behalten könnte für den November, ist, dass Stretch jetzt wieder fast bei 100 ist.
Also ich glaube, gestern ist es bis auf 99,98 und 99,9 hoch.
Es ist heute wieder dieser Ex-Dividenden-Stichtag.
Das heißt, es ist zu erwarten, dass es jetzt heute wieder ein bisschen runter geht.
Aber ...
Die haben ja mittlerweile so einen zweiwöchentlichen Turnus.
Es geht nicht mehr nur noch um einmal im Monat.
Ich würde davon ausgehen, dass Sailor im November irgendwann wieder ein Käufer wird.
Also, dass sie es irgendwann schaffen, in einer der beiden, in der ersten Novemberhälfte oder zweiten Novemberhälfte, das Ding wieder ein paar Tage auf 100 zu bekommen.
Und da mal schauen.
Das finde ich nochmal ganz interessant.
Ich glaube, das ist eine Sache, die man vielleicht ein bisschen im Hinterkopf behalten kann.
Ob das jetzt bullisch oder weniger bullisch ist.
Muss jeder für sich, glaube ich, wissen.
Aber es sollte vielleicht dazu führen, dass da wieder ein bisschen Firepower in den Markt kommt über die ETFs hinaus.
Bitcoin hatten wir gerade schon gesagt.
Ich finde, ETH und SOL schauen durchaus schlechter aus.
ETH jetzt wieder bei 2200 Dollar.
Schaut aktuell nicht so gut aus.
Solana wieder unter die 100 Dollar gefallen.
Also das gefällt mir weniger im Vergleich zu der Relativen Stärke, die wir bei Bitcoin zuletzt gesehen haben.
Wenn wir ansonsten auf die Gewinner und Verlierer schauen, dann klarer Gewinner diese Woche Hyperliquid mit 16 Prozent.
Kommen wir gleich zu zu sprechen.
Da gab es ja am Donnerstag eben dieses ganz große Announcement.
Dann eine Sache, die mir aufgefallen ist, Pepe mit 6 Prozent.
Und der war sogar viel mehr ab noch zuvor.
Aber das war einer der Token, die die oder der Hacker auf Binance ergaunert hatten und dann entsprechend am Markt gestern abverkauft haben.
Aber zuvor war Pepe überraschenderweise sehr gut gelaufen.
Oder für mich überraschenderweise, weil ich nicht irgendwie auf dem Schirm hatte, was jetzt dahinter steckt, aber ist einer der Wenig-Coins, die jetzt gut gelaufen sind.
Kann man vielleicht so ein bisschen im Auge behalten.
Und ansonsten wenig Gewinner, viele Verlierer.
Worldcoin minus 27 Prozent.
Da scheint jetzt irgendwie das Event mit Sam Altman irgendwie doch nicht zu passieren.
Oder ich weiß es nicht.
Auf jeden Fall.
Und man muss auch viel fairerweise sagen, es war glaube ich auch einer der Tokens, die auf Binance gestohlen wurden.
Wir kommen da gleich zu zu sprechen, aber die Sachen wurden natürlich entsprechend.
stark jetzt abverkauft.
Convex Finance minus 25 Prozent, Collector Crypt minus 23 Prozent.
Hält sich aber immer noch relativ gut bei 27, 28 Cent steht es aktuell.
Also Aerodrome minus 20 Prozent.
Interessant, das war so ein klassischer Sell-the-New-Scheimer.
Also wir hatten ja hier zuletzt darüber gesprochen, dass Aerodrome ihr großes Update macht und quasi weggeht von einem reinen Base-Deployment und auf weiteren EVM-Chains deployed.
Das hat stattgefunden und scheinbar war das aber ein Event, auf das irgendwie viele hin spekuliert hatten und das hat jetzt dazu geführt, dass der Token-Fast erst mal relativ stark von knapp oder über 80 Cent auf rund 60 Cent wieder abverkauft hat.
Wenn man Ich glaube, wenn man da bullish ist und daran glaubt, dass Aerodrome quasi auf den anderen Chains ihren Marktanteil ähnlich ausbauen kann, wie sie das auf Base vielleicht gemacht haben und darüber auch dort quasi stärkere Umsätze machen werden, dann ist das vielleicht für den einen oder anderen auch einfach eine Opportunity hier wieder.
günstig Aero-Tokens zu akkumulieren.
Aber ich glaube, ist ganz klar, das ist quasi, muss eine mittel- bis langfristige These sein, dass es jetzt nichts, du deploys irgendwie auf einer neuen Chain und bist dann am Tag danach plötzlich hier die Nummer 1.
Das ist natürlich nicht der Fall und waren vielleicht die Erwartungen ein bisschen zu hoch der Investoren.
Was sehe ich noch?
Maple Finance minus 20 Prozent.
Das ist interessant, die kommen nicht wirklich vom Fleck.
Also Maple ist wieder bei 15 Cent, der Token.
Ich hatte zuletzt mir mal die Metriken angeschaut.
Schaut eigentlich alles ziemlich gut aus.
Also irgendwie sämtliche Businessmetriken eher auch Richtung All-Time-High, aber irgendwie kriegen sie es nicht gewuppt, dass da genug Leute interessiert dran sind und irgendwie den Token kaufen oder dem Projekt ein höheres Multiple zurechnen.
Ja, früher oder später wird das, glaube ich mal, könnte das interessant werden, aber es ist halt die Frage in so einem Marktumfeld, wo du ...
sehr wenige Tokens, also das sind ziemlich starke Asset Dispersion, also wenige Tokens, die jetzt irgendwie sehr gut gelaufen sind und viele, die ...
sich gar nicht oder nicht wirklich stark vom Fleck bewegt haben.
Es ist halt immer die Frage, ja, möchte man so ein Serb kaufen, was auf jeden Fall zu den eher, sag ich mal, Anführungszeichen, Verlierern gehört, was den Tokenpreis angeht, oder möchte man da nicht lieber irgendwie wie Hype, Leiter, was weiß ich was, kaufen, die irgendwie halt eine starke Story aktuell haben, Momentum zeigen.
Denn bei Serb hast du natürlich das Risiko, dass du vielleicht irgendwie ein Value kaufst, aber die Frage ist halt, okay, wann ...
Wann sieht der Markt das auch und wann realisiert sich das irgendwie dann auch in der Rallye?
Also ich glaube, das ist so ein bisschen die Frage.
Ich hatte das ja schon ein paar Mal gesagt.
Es gibt irgendwie einen relativ kleinen Korb an irgendwie investierbaren Tokens, die aktuell Momentum zeigen, wo es scheinbar Nachfrage gibt.
Und die letzten Monate hat es sich gelohnt, in diesem Basket irgendwie zu sein.
Und alles andere, was so ein bisschen drumherum war, musste man sehr vorsichtig spielen.
Und solange sich das nicht ändert oder man da keine klaren Anzeichen am Markt sieht, glaube ich, sollte man der Strategie auch erstmal bei der bleiben.
Genau, also das grundsätzlich.
Ich glaube, man muss sagen, Oktober war für die meisten Altcoins jetzt schon ziemlich übel.
Also da sehen wir eigentlich relativ viele 30, 35, 40 Prozent Pullbacks durch die Bank weg eigentlich.
Viele jetzt aber auch an interessanten Punkten, wo sie irgendwie quasi so Support testen, muss man jetzt mal gucken.
Aber ich glaube, man würde sagen, so Binance Hack, Maximum, maximale Angst im Markt, das sind eigentlich die Momente, die du irgendwie kaufen willst.
Ich glaube, in dem Fall kommt so ein bisschen dazu, dass du quasi diese ...
ja, geopolitische Unsicherheiten hast, Aktienmarkte jetzt anfängt, irgendwie Schwäche zu zeigen, das muss man, glaube ich, da ein bisschen reinmischen, aber grundsätzlich, glaube ich, wenn man irgendwie sehr bullisch ist und sagt, der Bärmarkt ist durch, dann bieten solche Pullbacks von irgendwie 30, 40 Prozent, die wir ja auch in vorherigen Bullmarkets immer wieder gesehen haben, gerade bei Altcoins, vielleicht dann doch interessante Entries.
Ja, das ist geil, weil du hast Super lange Bärenmarkt gehabt, Kurse gingen nur nach unten.
Irgendwann war dann so die Nummer, jetzt ist alles irgendwie super günstig, wenn du Glück gehabt hast, hast du dich positioniert.
Auf einmal schoss alles krass nach oben und jeder hat sich so ein bisschen zeitleinend gefühlt, hat gesagt, oh nee, ey.
Ich würde alles dafür geben, dass ich jetzt nochmal ein Entry bekomme, irgendwie ein bisschen tiefer und dann würde ich aber kaufen.
So zack, dann hast du den Entry und dann denken die Leute, naja, vielleicht geht's ja noch tiefer oder vielleicht ist das auch das Ende, weil AI macht alles kaputt oder halt Binance wird gehackt.
Bist du durch mit deinem Marktsegment und wir können aufhören?
Ja.
Okay, weil dann würde ich sagen, du bist jetzt schon sehr viel über den Elefanten-Porzellan-Laden, so ein bisschen hast dich herumgeschlichen.
Wir müssen jetzt drüber sprechen.
Fucking Milliarden, der größte Krypto-Hack der Geschichte.
Für Binance, glaube ich, trotzdem eher eine Rundungsdifferenz, für den Markt trotzdem nicht ganz so geil.
Gib mir mal deinen Take.
Ich habe wirklich nur zwei, drei Tweets dazu gesehen und habe mich, ich war diese Woche leider Gottes mit meinem normalen Job beschäftigt und konnte dementsprechend nicht Batman at Night sein und im Kryptospace irgendwie rumstöbern.
Deshalb musst du mich jetzt mal updaten, was passiert ist.
Genau, also gestern Abend, also Donutschagabend gegen 21 Uhr, 21.30 Uhr, deutscher Zeit, ging das los mit den ersten Tweets und Gerüchten, wo man große Transaktionen gesehen hat von einigen Binance Hotwallets.
Binance hält natürlich einen Großteil ihrer Assets an der Kasse, die natürlich irgendwo in Cold Storage, aber die brauchen natürlich einen Teil der Assets irgendwo auf Hot Wallets, wenn du jetzt als Whale da irgendwie mal deine 10, 20 Millionen irgendwie rein oder rausschieben willst oder was weiß ich was.
Das brauchen sie natürlich, um ihre Operations irgendwo zu bedienen und somit gibt es eben diese ganzen Wallets, ich weiß gar nicht, wie viele das bei Binance sind, irgendwie über 30, 40, 50 Wallets sicherlich.
auf unterschiedlichen Chains mit teilweise unterschiedlichen Assets.
Man kennt das, wenn man mal irgendwie da zum Beispiel ein Deposit gemacht hat und dann wollte man vielleicht on-chain nachschauen, ja, wie ist denn meine Transaktion abgelaufen, ist die schon durch?
Und dann siehst du zum Beispiel auf Etherscan auch, okay, deine Transaktion landet auf der Binance 20 Wallet zum Beispiel.
Also die sind auch entsprechend gelabelt bei den meisten Block-Explorern.
Und da war es eben so, dass einige Ich glaube drei waren es in Summe dieser Sammelwallets quasi geplündert wurden mit so einer Sweep-Funktion, wo quasi alle sämtliche Assets einmal runtergezogen wurden.
Über die Gründe, wie es dazu kam, können wir gleich noch sprechen.
Auf jeden Fall war es dann so, dass das natürlich aufgefallen ist.
Manchmal machen große Börsen das als Teil von der Routine, dass sie quasi Wallets oder Keys rotaten und dann halt irgendwie auch größere Mengen.
an Tokens von einer Wallet auf eine andere schieben.
In dem Fall war es aber dann relativ klar, dass diese Assets quasi zum Teil, also es waren zum Beispiel eine größere Menge an Tether und dann wurde direkt davon ein Teil auf Uniswap in ETH gedumpt, wirklich.
Also da wurde, ich glaube, bis zu 10% Slippage in Kauf genommen.
Das ist natürlich nichts, was jetzt irgendwie ein Binance machen würde.
Und da war es dann schon relativ klar, okay, da ist irgendwas faul.
Und es hat dann ein bisschen gedauert, ich glaube so knappe 30, 40 Minuten, bis dann auch irgendwie Zizi sich zum ersten Mal dazu geäußert hat.
An dem Zeitpunkt, zu dem Zeitpunkt waren dann schon über, ich glaube, über 1,6 Milliarden wieder eingefroren worden.
Also man muss hier wirklich sagen, diejenigen, die, glaube ich, Beinens so ein bisschen den Allerwertesten gerettet haben, waren in dem Fall Tether und Circle, die nämlich sehr schnell reagiert haben.
Also von Tether...
Kennt man das ja, dass sie schnell bei Hacks auch Assets einfrieren.
Bei Circle ist das nicht der Fall, die auch oftmals schon dafür in der Kritik standen, dass sie quasi da nicht entsprechend nicht reagieren oder nicht schnell genug reagieren.
Bei Binance hat man sich dann wohl doch anders überlegt und hat gesagt, gut, die brauchen wir.
Ich glaube, es gab ja letztens auch erst wieder eine Partnerschaft zwischen Binance und Circle, die bekannt gegeben wurde.
Also man arbeitet da ja mittlerweile enger zusammen, nachdem Binance ja lange Zeit quasi sehr...
Close einfach nur mit Heather war.
so war es so, dass die innerhalb von Minuten diese Stablecoins dann eingefroren haben.
Also sowohl bei UCT als auch bei UCC gibt es die Möglichkeit für den Ischua, also Circle oder Tether, die entsprechenden Tokens einzufrieren, sodass du sie nicht mehr transferieren kannst von deiner Wallet.
Und somit war quasi, ich glaube, das war im Endeffekt, was rund ein Drittel der gestohlenen Funds wurden dann quasi eingefroren.
In Summe, wie du auch schon gesagt hast, waren...
rund 6 Milliarden US-Dollar-Wert an Tokens geklaut.
Davon meine ich knapp 2 Milliarden, ein bisschen mehr als 2 Milliarden in Bitcoin und ETH, wobei die ETH, muss man jetzt sagen, ist nicht so ganz klar nachzuvollziehen, wie viele davon gestohlen wurden, weil sämtliche Assets, die dann auch eben in ETH getauscht wurden oder in Wrapped ETH, weil das eben Assets sind, die du nicht einfrieren kannst von...
Von irgendwelchen, ja.
Also da erste Frage, warum wurde das nicht noch viel schneller gemacht?
Also du hast gesagt, der Angreifer oder wer auch immer dahinter steckt, hat eigentlich Tether und Circle schon genommen und in ETH gewandelt, weil er weiß, okay, diese Stablecoins können eingefroren werden.
Trotzdem aber offenbar nicht alles, weil der Markt nicht in der Lage war, das zu absorbieren oder wo ist das Problem?
Ja, das ist eine interessante Frage.
Ich meine, es waren rund 300 bis 350 Millionen Dollar Wert an UCT, die in ETH geswappt wurden, bevor die restlichen dann eben eingefroren wurden.
Ich hatte gestern dazu auch noch einen Tweet gelesen, wo jemand gesagt hat, naja, wir sehen hier, dass es quasi sich nicht um Agentic-Hacks handelt.
Weil die Agents würden dieses Katze-und-Maus-Spiel quasi gewinnen.
Aber die Menschen, die im Zweifelsfall hinter dem Hack stehen, sind halt dann doch nicht schnell genug, um quasi gegen dieses Freezing von den Assets dann da wegzulaufen oder noch schneller die Assets zu drehen.
Hier ist auch die Frage, wie schnell du das wirklich ...
Also, sagen wir mal, was waren das irgendwie?
Eineinhalb Milliarden, glaube ich, an USTT.
Also die Liquidität on Chain, weiß nicht, ob du die hast.
Also es ist eh schon krass, dass du da quasi 300, mehr oder weniger über 300 Millionen in wenigen Clips tauschen konntest.
Ich glaube schon, dass ...
Das heißt, so jeder Dex-Pool wurde einmal leer gesaugt mit ...
Naja, ja, beziehungsweise ein interessanter Nebeneffekt von diesem ganzen Hack und den entsprechenden Swaps, die damit im Zusammenhang gestanden waren, dass du auf unterschiedlichen Chains und ...
zwischen Onchain und den zentralen Börsen krasse Preisunterschiede hat.
Klar, du hast auf Ethereum Mainnet war irgendwie ETH bei irgendwie 2800 Dollar und auf irgendwie anderen Chains war es bei 2200 Dollar und sowas.
Also, ja, das ...
Da haben auch Leute Geld gemacht gestern, die quasi genau diese Spreads ausgenutzt haben.
So ist es nicht.
Aber das war quasi ein Resultat dessen.
Und dann quasi, ja, also neben den quasi Stablecoins, wie gesagt, ein Großteil davon wurde eingefroren, wurde quasi auch ein großer Schwung Bitcoin und ETH geklaut und dann quasi ein ganzer Schwung an Longtail Assets.
Wie gesagt, ich hatte schon vorhin bei den Gewinner und Verlierern gesagt, Worldcoin war dabei, Pepe, Athena waren glaube ich über 40 Millionen Dollar wert an Athena.
Und das waren dann quasi weitere Assets, die ja eben auch nicht eingefroren werden können und die dann on-chain in relativ brutal gedumpt wurden.
Ich glaube, bei Echin hat man das gesehen, dass es dann irgendwie von 20 Cent bis auf 16 Cent runtergegangen ist.
Im Endeffekt hat sich noch gut gehalten und stand heute Morgen auch wieder bei 19 Cent.
Also da haben auf jeden Fall Leute diese Möglichkeit genutzt, um die Tokens zu kaufen, die da jemand quasi...
ohne Rücksicht auf Verluste oder ohne Rücksicht auf Slippage, besser gesagt, in den Markt reingeschmissen hat.
Aber genau, also das ist mal so ganz grob, was passiert ist.
Also wir können heute sagen, rund 6 Milliarden gestohlen, knapp die Hälfte, glaube ich, davon wurde gefroren an Assets.
Es war dann auch so, dass Aave, also der große Landingmarkt, seine V3, also V4 Markets eingefroren hat, weil der oder die Hacker ein Teil der ETH, die sie...
die sie erbeutet hatten, dort hinterlegt haben, um dann quasi sich Loans dagegen rauszunehmen.
Also man hat irgendwie quasi versucht, so ein bisschen sein Geld zu waschen.
Und das ist natürlich für diese Lendenmarkets auch kritisch.
Und die Arbeit dann auch relativ schnell reagiert und diese Märkte eingefroren.
Also ich glaube, wenn man es ...
dem was Positives abgewinnen möchte, dann sicherlich, wie schnell hier alle Parteien reagiert haben.
Also ich glaube, Tether muss da innerhalb von Minuten quasi agiert haben.
Circle auch.
Von daher, ja, das hat wahrscheinlich hier schon sehr, sehr geholfen und auch dazu geführt, dass natürlich jetzt nicht diese krassen...
Kettenreaktionen gab.
Also was mich am meisten überrascht hat im Zuge des Ganzen war, dass Bitcoin immer noch bei 78.000 Dollar stand und eigentlich 2-3% runter ist.
Wenn du hörst, Binance wurde gehackt, größter Crypto-Hack aller Zeiten, dann würde man vermuten, dass irgendwie die Assets da stärker abverkaufen.
Aber das war nicht der Fall.
Ich meine, die haben jetzt auch nicht positiv gerade reagiert, aber es war jetzt auch nicht irgendwie der Crash, den man sich vielleicht auch hätte ausmalen können in so einem Szenario.
Und genau, die andere wichtige Frage ist natürlich, was passiert mit den Assets of Binance.
CC hatte sich sehr schnell dazu geäußert und hat geschrieben, User Funds are safe.
Da ist ihm erstmal kalt den Rücken runtergelaufen, als ich das gelesen habe.
So ein bisschen Flashbacks von FTX kamen da hoch.
Gleichzeitig muss man natürlich sagen, dass Binance ...
Zum einen ja diesen Safu-Fund mal aufgelegt hat.
Ich meine, das war sogar als Reaktion auf die FDX-Pleite damals.
Also die hatten ja extra so einen Fund aufgelegt.
Ich meine, in dem, ich weiß es gar nicht, ich glaube, es sind zwei Milliarden oder sowas drin.
Also es ist auf jeden Fall irgendwie ein Haufen Kohle drin, die zurückgelegt wurden, um quasi in solchen Worst-Case-Szenarien dann irgendwie die Löcher zu stopfen.
Die haben natürlich die letzten Jahre viel Geld verdient.
Den ist sicherlich was dran gelegen, auch in den nächsten zehn Jahren weiterhin viel Geld zu verlieren.
Sie stehen ja als Unternehmen gut da.
Zu gewinnen, nicht verlieren.
Zu gewinnen, sorry.
Und somit ist davon auszugehen, dass diese Lücke von rund drei Milliarden da gefüllt wird.
Sie haben es auch schon mehrfach angekündigt.
Aus, sag ich mal, der Historie bin ich immer vorsichtig mit solchen Ankündigungen, bis es dann nicht auch wirklich umgesetzt wurde.
Aber klar, der Schreckensmoment war natürlich der, dass Withdrawals im Moment ausgesetzt sind auf Binance.
Ich habe selber gestern Abend noch versucht, da was runterzuziehen, aber das ist nach wie vor der Fall.
Sicherheitsmaßnahmen, weil sie quasi jetzt erstmal intern gerade die Recherche und die IT-Forensik arbeitet und schaut, okay, wo sind denn überhaupt die Angriffsfaktoren und so lange gehen da quasi keine Assets raus, kann man auch nachvollziehen.
Natürlich für einen als Nutzer natürlich erstmal ein unschönes Gefühl.
Sie haben gesagt, dass sie es in den nächsten 48 Stunden wieder enablen wollen, also vielleicht schon zum Zeitpunkt, wenn der Podcast rauskommt, kann man seine Kohle wieder von Binance runterziehen.
Ich glaube, das ist dann vielleicht noch so der letzte wichtige Meilenstein, der erreicht werden muss, um dann wirklich auch irgendwie die Sicherheit im Markt wieder zu erlangen.
Aber alles in allem, ja, total absurd, total crazy.
Und ich habe noch so ein paar Tweets von so Sicherheitsforschern, die quasi on-chain immer ganz gute Kommentare haben und sich auch gut mit den ...
Methodiken der Hackergruppen auskennen gelesen und da wurde schon interpretiert, dass das alles auf Nordkorea quasi hinweist und dass es sich um einen extrem sophistizierten Angriff handeln soll scheinbar.
Also das wird glaube ich auch nochmal sehr spannend sein die nächsten Tage, wenn wir da mehr erfahren.
Und natürlich die große Frage ist, was passiert mit den BTC und ETH, die aktuell noch gehalten werden.
Also nochmal, das sind knapp Das sind knapp zweieinhalb Milliarden oder sowas, die jetzt aktuell dann auch auf den Wallets sitzen.
Und die Frage ist natürlich, was passiert damit?
Also in der Regel, was wir sehen bei diesen Angriffen, was man auch bei Bybit gesehen hat, 2025, als ja 1,5 Milliarden gestohlen wurden, dass dann die BTC auf mehreren Wallets verteilt wurden, über irgendwelche chinesischen kleinen Börsen, irgendwie OTC, was weiß ich was, verkauft wurden.
Also da gibt es scheinbar dann eben auch die entsprechende Infrastruktur dafür.
Aber klar, mit den großen Summen wird es...
Sicherlich auch nicht einfach.
Und mal gucken, ob man vielleicht da im Zuge dieses Waschens von dem Geld, ob man da nochmal was zurückgewinnen kann.
Binance wird sicherlich alles dran setzen.
Das ist einfach so insane.
Und ich finde es auch krass, dass vor zwei, drei Monaten kippte so ein bisschen die Stimmung im Krypto.
Wo es immer hieß, ja, vielleicht ist Self-Castability doch gar nicht so geil, weil da kannst du irgendwie deinen Schlüssel verlieren oder die meisten Leute brauchen das auch alles irgendwie gar nicht.
Und zack, kippt diese Stimmung und es gibt den größten Hack und jetzt kannst du von der zentralen Börse wieder deine Knete nicht abziehen.
Jetzt wird wahrscheinlich wieder laut von wegen Not your keys, not your coins und so weiter.
Und dann springt das Pendel wieder in die andere Richtung.
Stichwort Self-Castability.
Ja, beziehungsweise, ich würde sagen, das größere Problem ist vielleicht eher so ein bisschen die Frage, also jetzt gar nicht so sehr wieder das Pendulum Richtung Self-Custody, sondern ich glaube eher so ein bisschen die Frage, hey, was soll ich machen?
Also auf den Börsen ist meine Kohle scheinbar nicht mehr so sicher, wie ich es mal vermutet habe.
Ich glaube, mich würde es nicht überraschen, wenn ein Teil dieses Angriffs...
nur deshalb ermöglicht wurde, weil wir letzte Woche ja massive Hacks in Softwareinfrastruktur hatten.
Es gab ja Railway und wie sie alle heißen, da gab es ja zahlreiche Softwareunternehmen, die riesige Sicherheitslücken letzte Woche hatten.
Und ich würde es nicht überraschen, wenn Teile dieser Sicherheitslücken erst dazu geführt haben, dass dieser Hack hier überhaupt quasi möglich war.
Also ich glaube, das Ganze steht schon irgendwo unter dem ...
unter dem quasi übergeordneten Thema IT-Security und AI.
Es war jetzt nicht so, dass hier eigentlich Agents quasi die Börse gehackt haben, aber man muss davon ausgehen, dass zum einen quasi AI-Tools den Hackern geholfen haben, sicherlich diesen Angriff irgendwie zu strukturieren und durchzuführen, aber vielleicht eben auch, dass das quasi jetzt Sekundäreffekte sind von anderen Sicherheitslücken in der Infrastruktur oder im Stack irgendwo.
Und das führt natürlich ...
grundsätzlich dazu, also ich glaube, Binance ist mit Sicherheit, würde ich jetzt mal vermuten, eines der, also ist ja auch einer der Börsen, die nie solche Hacks hatten, also über all die Jahre.
In dem Ausmaß.
Von daher sicherlich haben die da keine schlechte Infrastruktur am Start.
Und trotzdem konnten die jetzt hier exploited werden.
Das heißt jetzt für mich nicht unbedingt, dass die ganzen anderen Börsen sicherer sind, sondern sie sind genauso Targets in Zeit von AI.
Und das Gleiche kann man dabei sagen für Self-Custody, was auch nicht einfacher wird.
Jetzt haben wir gesehen, Ledger hatte einen Supply-Chain-Hack.
Ich habe irgendwie gelesen.
Trezor hatte auch irgendeinen Supply-Chain-Hack und so weiter und so fort.
Also es ist eher die Frage, sind Börsen weniger sicher?
Self-Castity auch nicht wirklich sicherer?
Quantum-Risiken noch am Horizont?
Was mache ich irgendwie mit meinen Assets?
Sind Krypto-Assets überhaupt sicher?
Das ist, glaube ich, eher die große Frage.
Und vielleicht, wenn man jetzt auch so ein bisschen rauszoomt und sagt, okay, wo stehen wir im Cycle und was sind irgendwie die großen Themen, die das Ganze irgendwie beeinflussen?
Ob ich eine Sorge, die man einordnen muss, quasi wird die Asset-Klasse als Ganzes dadurch unattraktiver, dadurch, dass quasi diese Sicherheitsrisiken steigen oder vermeintlich steigen.
Als du mir gerade aufgezählt hast, welche Optionen ich alle nicht mehr habe, kam ich zu dem Entschluss, okay, ich kaufe jetzt einfach Gold und lege es mir unter das Kopfkissen.
Das ist aber erstens unbequem zum Pennen und zweitens fiel mir ein, dass du mir in der letzten Folge erzählt hast, dass ich Gold jetzt mittlerweile auch aus dem Fusionsreaktor bekomme und wahrscheinlich auch da meine Knie durch sicher ist.
Wie du das machst, machst du es falsch.
Trotzdem letzte Frage zu dem Thema.
Wie schaut es denn aus mit diesem...
Ja, Longtail-Assets, die da jetzt auch geklaut wurden.
Also du hattest gerade gesagt, okay, Athena wurde eigentlich schon gedammt.
Das hat diesen Preisschock auch ganz gut absorbiert, beziehungsweise diesen Verkaufsdruck wurde vom Markt ganz gut aufgenommen, die dann halt direkt in diese Schwäche reingekauft haben.
Wie schaut es denn jetzt bei einem Pepe und so weiter aus?
Also sind diese ganzen Sachen verkauft oder muss ich mich jetzt auf eine Welle voll Scheiße einstellen und Blutbad in den nächsten zwei, drei Tagen, weil dann halt die Kurse dampen?
Nee, den Trade hast du, glaube ich, verpasst.
Also eine der Sachen, die man hat, also es gab mehrere Trades im Zuge dieses quasi Hacks.
Das eine war natürlich irgendwie grundsätzlich vielleicht Short zu gehen, wenn man das irgendwie live mitbekommen hat.
Das zweite war zu versuchen, diesen ETH-Arbitrage zu machen über Chains hinweg.
Sicherlich auch sehr profitabel, wenn man das quasi entsprechend machen konnte.
Und das dritte war zu sagen, man geht Short, einen Basket aus ...
den Tokens, die hier quasi gestohlen wurden, weil es war davon auszugehen, dass die irgendwie schnell abverkauft werden.
Ich glaube, der letzte Retreat ist aufgegangen, aber jetzt auch nicht ewig, weil viele Sachen dann auch wieder ein bisschen zurückgekommen sind.
Denn der Markt hat relativ schnell dann angefangen, sich die nächste Frage zu stellen und die lautet, wie werden denn diese Löcher jetzt bei Binance gestopft?
Dann wären den Leuten quasi einfach ein Dollar-Amount gutgeschrieben.
Also sagen wir, du hattest jetzt INA-Tokens auf Binance liegen.
Ein Teil von diesen INA-Tokens wurde gestohlen.
Kriegst du deine INA-Tokens zurück oder kriegst du irgendwie den Wert an INA-Tokens in Form von USDC oder T zurück?
Und bei Bybit muss man sagen, wurden die in kind zurückgezahlt, also quasi die Assets, die du hattest, wurden auch entsprechend wieder zurückgegeben.
Ich würde davon ausgehen, dass Binance das genauso macht, auch allein aus steuerlichen Gründen ist das ansonsten ja schwierig für viele User.
Und dann hat der Markt natürlich sehr schnell gesagt, na gut, was heißt das jetzt, müssen jetzt quasi 40 Millionen Dollar Wert an Inna am Markt zurückgekauft werden, dann ist das ja eigentlich der Bullcase, also kurzfristig auf jeden Fall, für diese Longtail Assets.
Und das wissen wir jetzt heute noch nicht, aber ich habe schon eine erste Spülkulatzung darüber gesehen, dass Leute gesagt haben, genauso wie du quasi jetzt diese ganzen Assets, die gestohlen wurden, vielleicht kurz vor sich shorten wolltest, sind das jetzt vielleicht auch die Sachen, die du dann kurz vor sich wieder longen möchtest.
Ja, ich würde mal davon ausgehen, dass ein Teil davon auch irgendwie OTC gemacht wird.
Also Binance hat ja da die entsprechenden Venues und Market Maker Connections, dass man halt dann solche großen Summen auch irgendwo außerhalb vom regulären Markt kaufen kann.
Voll geil.
Jedes Team, was jetzt noch Token-Unlocks hat, klopft jetzt bei Binance an und sagt, ihr braucht da noch ein paar Tokens.
Genau.
Servus.
Okay, aber unabhängig davon, leider Gottes ist ja nicht der einzige Hack, über den wir diese Woche sprechen müssen, denn auch unsere Freunde, und wir haben überhaupt gar keine Verbindung mit denen, ich weiß nicht, warum ich Freunde sage, aber auch unsere Freunde bei Polymarket haben die Woche eine harte Woche gehabt.
Ja, und das war es nicht auch noch gestern oder war das am Mittwoch schon?
Ich weiß nicht.
Wie gesagt, ich war komplett im Tunnel.
Ich habe gar nichts mitbekommen.
Ja, es gab auf jeden Fall die News, dass auf Polymarket das Frontend komprimiert war und man quasi Nutzer, die auf Polymarket aktiv waren, davon berichtet haben, dass die Assets, die sie dort hatten, teilweise gedraint wurden oder diese Wallets eben geleert wurden und scheinbar, ja, ich erkläre es mir so, du hast irgendwelche Knöpfe gedrückt und wolltest vermeintlich vielleicht Positionen aufbauen und hast aber im Hintergrund irgendwie Signaturen oder Sachen freigegeben, die dem Angreifer erlaubt haben, deine Estats runterzuziehen.
Der Handel wurde dann daraufhin eingestellt und ich habe es jetzt nicht so nachvollzogen, aber scheinbar hat man das jetzt irgendwie wieder gelöst.
Waren auch weitaus kleinere Summen natürlich als das bei Binance.
Aber ja, natürlich jetzt auch nicht unbedingt eine gute News.
Also ja, ich glaube, wir müssen uns darauf einstellen.
Also in Zeiten davon irgendwie immer mächtigeren AI-Modellen werden viele Sicherheitslücken erstmal geschlossen werden müssen.
Und ja, ich glaube, das sind News, die immer häufiger zu sehen bekommen werden.
Das ist auch übrigens eine Frage, hatte ich gestern vielleicht noch abschließend zu dem Thema, ist auch noch eine Frage, hatte gestern jemand, Twitter auch noch mal gesagt, okay, sollte man seine Assets jetzt wirklich aktuell im DeFi-Protokoll parken, also in irgendwelchen Vaults und so weiter, oder quasi gegeben der erhöhten Sicherheitsrisiken, sollte man das nur noch machen für einen massiv höheren Zinssatz, um quasi das Risiko auch entsprechend einzupreisen.
Also für 4% irgendwie deine Stablecoins auf Awe zu parken, nur damit irgendein Hacker dann ...
die leerräumt, den Pool, ist jetzt vielleicht auch nicht die ideale Strategie.
Dem würde ich schon grundsätzlich zustimmen.
Ich glaube, man sollte da einen höheren Risikopuffer irgendwie einplanen oder erwarten, dass man eine höhere Rendite bekommt, weil im Zweifel ein Teil davon irgendwie gehackt, geklaut wird und dafür sollte man irgendwie kompensiert werden.
Wolltet ihr beim letzten oder vorletzten Mann schon die Frage stellen?
Ich glaube, hier passt sie gut rein.
Wie machst du es eigentlich?
Also ich, gerade so eine Sache wie mit dem Frontend kompromittiert.
Also ich würde ja eigentlich davon ausgehen, okay, ich habe gelernt, ich habe jetzt meine Wallet und...
ich mache irgendwas und ich lese mir ganz genau durch, ob Metamask oder Rebby oder wie sie alle heißen, mir vielleicht eine Warnung ausgeben, so von wegen, hey, du unterschreibst hier irgendwas, was dazu bedeutet, dass deine Funds irgendwie wegkommen.
Da achte ich drauf.
Ist natürlich scheiße, wenn aber mein Frontend irgendwie sowieso im Arsch ist und mir irgendwas vorgaukelt, was es eigentlich gar nicht vorgaukeln sollte.
Und da ist ja die eigentliche Sicherheit zu sagen, okay, ich habe nicht alles auf einer Wallet, weil selbst wenn die irgendwie gehackt wird oder sowas, habe ich ...
noch 20 andere Wallets.
Das ist aber irgendwie dann auch wieder scheiße, da den Überblick drüber zu behalten.
Und meine Frage jetzt an dich, wie hast du es bei dir aufgeteilt?
Was liegt bei dir?
Und du musst nicht sagen, auf welcher zentralen Börse und du musst nicht sagen, was wie viel auf welcher Wallet liegt, aber so eine ungefähre Allokation, was hast du auf zentralen Börsen prozentual, was hast du auf Hot Wallets, was hast du auf Cold Wallets und wie viele Hot und Cold Wallets hast du überhaupt?
Pi mal Daumen.
Ich will so einen ungefähren Guide haben, wie ich mich jetzt behalten würde.
Ja, ich glaube, vielleicht als Disclaimer vorab, ich glaube, dass die Meinung verändert sich da auch mit der Zeit.
Mit Sicherheit wird quasi die Geschehenste von gestern nochmal dazu führen, dass man hinterfragt, wie viele Assets man wirklich zum Beispiel auf den einzelnen Börsen liegen lassen möchte.
Ich glaube, es variiert.
Ich nutze die Börsen schon primär als Trading-Venue oder halte Assets dort, die, ja, für dich, ja, weiß ich nicht, jetzt so zum Beispiel sowas, wenn du sagst, okay, du hast eine Near-Position, du willst jetzt nicht extra eine Near-Wallet irgendwie dafür aufmachen, dann hältst du die vielleicht auf einer zentralen Börse.
Also Assets jetzt nicht irgendwie im ...
ins EVM Solana Ökosystem und so weiter gehören oder Positionen, von denen ich sage, die sind für mich jetzt solche Kernpositionen, ich bin jetzt irgendwie der Ultra-Sui-Bull und möchte auf nächsten fünf Jahre Sui halten, klar, dann lege ich mir irgendwie meinen Ledger mit der Sui-Wallet drauf an und halte die dort, aber ansonsten, wenn das für mich jetzt irgendwie ein Trade ist und ich jetzt keine zusätzliche Sui-Wallet dazu eröffnen möchte, dann lasse ich die gegebenenfalls auf der zentralen Börse liegen.
Deshalb finde ich es prozentual schwierig, aber so denke ich grundsätzlich über die Venues nach.
Hotwallets, genau, und das vielleicht schon auch zu einem Punkt mit Polymarket.
Ich glaube, da ist einfach schon Best Practice, jetzt nicht mit deinem Main Ledger jetzt irgendwie auf Polymarket rumzuspielen, sondern einfach halt die Assets, die du ...
mit den Assets, mit denen du auf Polymarket irgendwie arbeitest.
Gut, wenn du jetzt jemand bist, dessen Hauptstrategie, Investmentstrategie ist irgendwie Preach-Markets zu farmen oder da irgendeine, keine Ahnung, Market-Making zu betreiben, dann brauchst du ein anderes Setup sicherlich.
Ich würde jetzt davon ausgehen, dass die meisten Leute irgendwie mal hin und wieder ein paar Sachen auf Polymarket ausprobieren, dann reicht das wahrscheinlich dort irgendwo halt auf deiner Wallet und das ist dann auch eine Hot-Wallet im Zweifel.
eher geringen Summen dann dort liegen zu haben.
Und wenn du mal irgendwo dort einen Jackpot hast und sagst, okay, ich habe jetzt irgendwie den Ballon d'Or bei Harry Kane schon irgendwie gesehen, wo alle anderen das noch nicht gesehen haben und habe irgendwie meinen 20x hier gemacht, dann halt irgendwie die, weiß ich nicht, 10k gewinnen oder was weiß ich, was da rausgekommen ist, dann vielleicht halt auch wieder abziehen und sagen, okay, ich lasse jetzt nicht einfach dort liegen.
Ich glaube, das ist eher das Problem, dass ich bei vielen das ...
ich glaube, die Wallets halt relativ stiefmütterlich behandelt werden.
Also, ah, da liegt ja irgendwo noch was rum und so.
Und ich glaube, da eine gewisse Routine zu haben, kann monatlich sein, kann katastrophal sein, je nachdem, wie häufig man noch aktiv ist.
Und zu sagen, okay, ich gehe die wirklich alle durch und hinterfrage, ob jetzt irgendwie die 3.000 Dollar, die auf Polymarket liegen, ob die gerechtfertigt sind.
Also nutze ich das oder liegt das einfach nur rum, weil ich es irgendwann mal hintransferiert habe?
Wenn letzteres der Fall ist, dann vielleicht auch lieber die 3.000 Dollar auf dem Ledger parken.
Und wenn ich das nächste Mal bei Polymarket bin und das Gefühl habe, ich brauche jetzt mal wieder Kohle, dann ist es ja auch in 10 Sekunden da.
Also es ist ja auch nicht mehr so, dieses ganze quasi Cross-Chain-Trading und so weiter ist ja von der UX und vom Speed und den Kosten ja mittlerweile auch wirklich an dem Punkt, wo du sagst, okay, es ist jetzt nicht mehr der Riesen-Pain, irgendwie Assets von A nach B zu verschieben.
Was uns zum letzten, und das gilt, glaube ich, für sämtliche Hot Wallets.
Da kann man vielleicht eine auf FOMO haben, da kann man eine auf Polymarket haben, da kann man eine auf, was weiß ich was, für irgendwelche Meme-Coins sonst wo haben.
Aber ich glaube, das lohnt sich schon.
Und dann ist es auch nicht so problematisch, wenn man da mehrere von denen hat, weil, jetzt mal ehrlich, wie viel von diesen Apps nutzt man zum gegeneinem Zeitpunkt?
sicherlich nicht mehr als 10, für die meisten Leute würde ich mal behaupten.
Und dann ist das, glaube ich, auch praktikabel, sich für diese 10 Wallets, die meisten werden ja mittlerweile eh über Privy zur Verfügung gestellt, das heißt, da muss ich mir vielleicht auch im Zweifel dann gar nicht meinen Private Key irgendwie, also gerade wenn es kleine Summen sind, ich einfach irgendeine App ausprobieren möchte, meinen Private Key irgendwie groß abspeichern oder die Wallet exportieren.
Genau.
Und dann quasi zu den Hardware-Wallets, ja, ich meine, das ist, Das ist dann der Rest vom Fest.
Also alles, was quasi nicht irgendwo spekulativ in irgendwelchen kleineren Hotwallets liegt und was eben nicht zur Verwahrung oder zum Trading auf zentralen Börsen liegt, liegt dann auf Ledger entsprechend.
Und ich glaube, da muss man halt dann einfach wirklich vorsichtig sein.
Und zum Beispiel auch sagen, selbst wenn du jetzt irgendwas kaufen möchtest, vielleicht kaufe ich das nicht von deinem Ledger, sondern ich verschiebe, du möchtest jetzt für x-tausend USDC irgendeinen Token kaufen und du hast die USDC auf deinem Ledger.
Dann kannst du jetzt einmal dein Ledger irgendwo connecten und die Sachen direkt kaufen oder du überweist quasi deine Stablecoins auf eine Hot Wallet.
kaufst dann dort den Token, den du kaufen möchtest und wenn du sicher bist, dass quasi das Frontend, was du in dem Moment genutzt hast, irgendwie Unisorb oder was ich weiß, nicht irgendwie komprimiert ist, dann schickst du halt deine Token wieder zurück auf die Hot Wallet.
Also ich glaube, man kann da schon irgendwie auch Sicherheitsmechanismen einführen.
Das mal so ganz grob als irgendwie Ideen, aber klar, am Ende des Tages musst du schon irgendwie auch dich damit wohlfühlen oder dir selber so vertrauen, dass du sagst, okay, ich kann irgendwie diese, die Ledgers oder Trezors oder was auch immer man hat, A, verwahren, also ich kann irgendwie die Private Keys sichern und B, ich kann quasi im alltäglichen Umgang damit, ähm, ähm, kann ich irgendwie absehen, welche Risiken ich eingehe und habe gute Strategien, um irgendwie Risiken vielleicht auch zu umschiffen.
Ja, was gehört auch dazu, sowas wie Revoke.cash, also immer mal wieder irgendwie sämtliche Approvals, die man gegeben hat, zu revoken, weil einfach da sieht man auch immer wieder, ich habe vielleicht mal vor drei Jahren irgendeine Decks genutzt, die jetzt gehackt wird und hast aber immer noch eine Approval und dann sind da quasi deine Assets weg.
Also solche Sachen passieren auch immer wieder.
Und das führt mich wieder zu dem Punkt, dass quasi das ganze Thema Self-Custody nicht einfacher wird.
Und ich glaube, tendenziell die Leute eher schon in eine, also entweder zu zentralen Börsen gehen oder in diese Welt der Preview-Wallets gehen, wo du sagst, ja, ich kann quasi selber, ich kann theoretisch Self-Custody betreiben, ich kann mir die Keys exportieren.
Aber ja, wenn ich jetzt einfach nur auf FOMO mir einen Account eröffne, es ist erstmal super easy für mich.
Ja, ich muss mir keine Gedanken machen.
Ich habe eine Wallet und Privy hat natürlich eine entsprechend gute Infrastruktur dahinter.
Das heißt, vielleicht ist das auch so der Mittelweg, den jetzt wirklich viele User dann einschlagen.
Ja, also ich muss sagen, kann ich alles nachvollziehen.
Bei mir ist persönlich so, dass ich über die Jahre so ein Sammelsurium an Wallets...
angesammelt hat.
Also ich wirklich, ich hab dann irgendwie zwei FOMO-Rollets und zwei Pump.Fun-Rollets und dann hab ich hier irgendwie noch sechs Rollets liegen und überall liegen so Kleckerbeträge und ab und zu komm ich dann auf den Gedanken, fuck, eigentlich hätte ich gern alles an einem Ort und dann kommt der, ja, das Teufelchen auf meiner Schulter, dass er wieder sagt, nee, nee, mach das lieber nicht, weil das ist auch nicht so gut und dann bin ich immer so zwischen zwei Stühlen.
Aber gut, wir haben uns jetzt bei dem Thema ein bisschen länger verquatscht, als ich es eigentlich geplant habe, weil ich hab ja auch schon im Intro angeteasert und wollte mit dir noch darüber sprechen, dass jemand den ich ja mehr verfolge oder früher verfolgt habe, bevor ich jetzt hier mit dir Krypto-Podcast gemacht habe, der ja ein Schwergewicht der Finanzbranche ist, der ein Trading-Legende eigentlich ist und zwar Stan Druckenmüller, der scheint jetzt mittlerweile den Knall auch gehört zu haben und hat seinen Twitter-Account, ja, aktiviert, würde ich fast sagen.
Also einer seiner ersten oder wenn nicht sogar sein erster Post, den er gemacht hat, geht um Krypto und prompt schießt Hyperliquid durch die Decke.
Ich weiß nicht, wie sehr es tatsächlich zusammenhängt.
Ich habe es, wie gesagt, nur ein bisschen aus dem Augenwinkel verfolgt, aber erzähl mal, was ist denn da los?
Ja, das Family Office von Stan Druckmüller hatte schon mal in einem der Filings zuletzt veröffentlicht, dass sie Aktien der Hyperliquid DAT halten oder Hyperliquid ETFs halten, eins von beiden.
Auf jeden Fall war es bekannt, dass quasi das Family Office, ich glaube, DuPont heißen die, dass die Exposure zu Hyperliquid haben, was schon mal interessant war.
Ich glaube, das ist im August oder so was rausgekommen und hatte damals schon ein paar Schlagzeilen gemacht.
Die News, die gestern für diesen massiven Hyperliquid Rally geführt haben, waren wo auch Stan Druckmüller involviert waren, aber ich glaube, es war jetzt weniger sein Tweet, der Hyperliquid nach oben befördert hat, sondern es war die News, dass die ICE, also das Unternehmen hinter der New York Stock Exchange und vielen anderen Börsen, ein strategisches Investment bei Trade XYZ gemacht hat, um gemeinsam mit Trade regulierte Perpetuals-Märkte auf Hyperliquid in die USA zu bekommen.
Ein langer Satz, aber genau, also ziemlich, ziemlich, ziemlich bullische News, muss man sagen, für Krypto an sich, für On-Chain-Markets an sich und für Hyperliquid.
Also auch Wahnsinn, dass das quasi auf einen Tag fällt mit irgendwie diesem Binance-Hack, der jetzt vielleicht eher irgendwie so einen Fadenbeigeschmack gibt.
Aber das waren wirklich unglaublich spannende News.
Vor allem aus dem Grund, wo man sagen muss, ja.
Wir hatten ja vor ein paar Monaten schon die News von der Chicago American Tart Exchange, also der CME, die ja versucht haben, selber eigene Perpetual Futures aufzulegen und das ja jetzt wieder eingestellt haben, weil sie es nicht hinbekommen haben oder es ihnen doch zu komplex war und so weiter.
Und jetzt die New York Stock Exchange bzw.
ICE entscheidet sich dafür eben nicht, das selber zu bauen, sondern mit Trade, ExpoZ und quasi im Hintergrund Hyperliquid.
auf eine bestehende Infrastruktur aufzusetzen oder aufzubauen, um dann quasi diese Produkte entsprechend in den USA zu vertreiben an unterschiedliche Frontends, Brokers und so weiter und so fort.
Also von daher ist Beweis ziemlich stark dieser Hyperliquid-These, dass man sagt, okay, man baut eine zugrunde liegende Infrastruktur, ein neutrales Rail, auf dem dann quasi unterschiedliche Leute ihre Märkte launchen können und settlen können und was weiß ich was.
Und man hat quasi einen Edge versus, was ja die Sorge auch so ein bisschen war, okay, selbst wenn Perps in die USA kommen, wie schwer ist es jetzt irgendwie für diese ganzen Anbieter ihre eigenen Perps-Märkte zu launchen und haben, sag ich mal, die Leiters und Hyperliquids dieser Welt da wirklich einen Edge.
Und das ist jetzt schon ein ziemlicher starker Datenpunkt natürlich zu sagen, okay.
Scheinbar haben die den Edge und scheinbar hat sich jetzt einer der ganz großen Spieler dafür entschieden, das eben nicht selber zu bauen, sondern auf die bestehende Infrastruktur aufzusetzen.
Also riesen, riesen Erfolg natürlich für TradeX4Z.
Also nochmal, TradeX4Z ist ja der Hip3-Deployer von diesen ganzen Märkten, also die meisten oder die ...
Die Märkte auf Hyperliquid mit dem meisten Volumen im Bereich Aktien, Einzelaktien, Indizes, Pre-IPO-Markets, aber auch Commodities werden in der Regel von Trade X or Z gelistet.
Und da gab es jetzt eben strategisches Investment von ICE, wo man sagt, okay, man möchte quasi diese ähnliche Märkte jetzt eben auch in den USA launchen.
Da gibt es einen bisschen anderen Weg dafür.
Das hatten wir, glaube ich, schon mal besprochen.
Das sind diese HIP3.
Sternchenmärkte, wo es zusätzliche Module gibt, wie zum Beispiel ein KYC oder irgendwie, dass nur gewisse whitelisted Wallets darauf traden können.
Und das sind quasi die Grundvoraussetzungen dafür, dann eben das auch in den USA zu launchen.
Und als Teil dieses Investments war eben auch Stan Druckmüller beziehungsweise sein Family Office involviert.
Und er selber oder weiß ich nicht, wer auch immer, seinen Twitter-Account managt, der bisher inaktiv war.
sieht man keinen Tweet auf der Timeline, haben dann auch noch diesen quasi Tweet abgesetzt und Dann hat Elon Musk das auch noch retweetet und hat geschrieben, interesting.
Und das hat dann dazu gewirkt, dass Hyperliquid in dem Moment, wo Elon auch noch damit interagiert hat, von 90 auf 96 hochgeschossen ist.
Das hat dem Ganzen dann nochmal den absoluten Rest gegeben.
Total Wahnsinn.
Und auch wieder ein Punkt zu meiner Aussage von vor ein paar Wochen, dass es Alpha im Kryptomarkt gibt.
Als ich diese News gesehen habe, dass es ein Investment gibt von ICE bei Tradex4Z, stand Hyperliquid bei 82 Dollar und es hat, glaube ich, 10, 15 Minuten gedauert, bis es über 84 Dollar war.
Also du hast mehr als genug Zeit, um zu reagieren oder diese News zu verarbeiten und dir Gedanken darüber zu machen, ob das jetzt irgendwie eingepreist ist oder nicht.
Und eine Stunde später, zwei Stunden später, stand es bei 95, 96 Dollar.
Also das zeigt auch nochmal, dass die Märkte da...
doch irgendwie immer mal wieder Möglichkeiten bereithalten.
Das ist krass.
Ich frage mich so ein bisschen, inwiefern die New York Stock Exchange das nicht trotzdem versuchen sollte, selber zu machen.
Also ich weiß nicht, ob die sich einen Gefallen damit tun, weil mal angenommen, die ganze Welt tradet jetzt perps und sie tradet sie on-chain.
Also klar, wenn du ein Equity-Stake hast, dann kann es dir vielleicht auch egal sein, aber ich weiß nicht.
Ich hätte so ein bisschen das Gefühl, dass das Kernkompetenz von so einer Börse sein müsste, sowas selbst anbieten zu können.
Es ist halt nicht so trivial.
Was sie ja sehr gut können, sind zwei Sachen.
Und das sind ja auch die Themen, die sie übernehmen werden.
Das eine ist quasi das Listing von Assets.
Also was macht ICE?
ICE kümmert sich ja darum zum einen, welche Assets sind zum Beispiel auf der New York Stock Exchange gelistet.
Aber dann eben auch das Settlement gerade von Futures-Märkten eben zu machen und dazu brauchst du eben diese, ich vergesse mal die Namen, DCM und DCRs glaube ich heißt das im Fachjargon, wo du dann auch entsprechende Lizenzen für brauchst.
Das war das Thema, wo Polymarket genau vor einem Jahr heute stand und es ja noch ganz knapp vor Jahresende geschafft hat, dann diese Lizenzen eben zu erhalten.
Und das sind eben diese zwei Kernfunktionen.
Da gibt es einen sehr guten Artikel von Blockworks Research, den ich gerne in die Show Notes packen kann, die das Ganze nochmal erklärt, wie die Infrastruktur dort ausschaut und warum es durchaus Sinn macht, da quasi jetzt gemeinsam mit TradeExercise auf Hyperliquid aufzusetzen.
Denn die Kernkompetenz ist dann zu sagen, welche Märkte sollen gelistet werden.
Und dafür brauchst du einen Partner, der dir diesen Markt...
bauen kann mit einem Oracle-Feed und so weiter.
Das ist quasi die Kernkompetenz von TradeXZ.
Das ist nicht das, was ICE quasi heute selber macht.
ICE kann aber sehr gut quasi diese Märkte listen, kann die quasi entsprechend settlen, hat die komplette Infrastruktur, die zu vertreiben, die mit den ganzen Brokern und sonst was, wer da noch dazwischen hängt.
Aber ist jetzt deren Kernkompetenz eine eigene Blockchain zu bauen?
wahrscheinlich eher nicht, ja, und da sagt man halt, okay, wir suchen uns einen Partner, der quasi es versteht, Perps-Märkte zu bauen, das kann TradeXRZ, und wir suchen uns einen Partner, der quasi wirklich die ganz zugrunde liegende Infrastruktur, also die Blockchain per se, baut, und das ist quasi Hyperliquid, ja, automatisch, wenn man mit TradeXRZ Partner hat, dann hat man quasi Hyperliquid dabei, und Ich fand noch einen interessanten Aspekt dazu, ich glaube, das hat ja gestern jemand auch auf Twitter geschrieben und gesagt, ey, man sollte das jetzt nicht mitkürven, wenn jetzt hier dieses ICE, dieses Trade Announcement macht, Stan Drunkenmüller da investiert ist, dann wird sich jeder Fundmanager jetzt, der sich bisher mit Hyperlink noch nicht beschäftigt hat, spätestens jetzt damit beschäftigen.
Und wird eine Meinung dazu haben müssen, weil quasi das Karriererisiko zu groß ist, jetzt quasi keine Meinung mehr dafür zu haben.
Wo es bisher der Fall war, dass es vielleicht wurscht war, ob du irgendwie einen Take als Treadfire Manager zu Hyperliquid hattest.
Deshalb wahrscheinlich davon auszugehen, dass die ETF-Flows, der Hype-ETFs, sehr positiv ausfallen werden die nächste Woche, Wochen, dass die Hyperliquid ...
Treasury Company wieder ziemlich stark wahrscheinlich auch über MNF handeln wird und das alles führt natürlich zu Inflows, die dann wieder Kaufdruck ausüben.
Es ist keine Aussage jetzt darüber, ob irgendwie Apple Liquid jetzt irgendwie deshalb besser, fairer, günstiger bewertet ist.
Ich glaube nach wie vor, dass es sportlich bewertet ist, aber du hast natürlich diesen krassen Growth-Szenario in der Zukunft.
Ich glaube, wo noch die größte Unsicherheit besteht, ist hinsichtlich der Timeline dahinter.
Keine Ahnung, dauert das jetzt irgendwie sechs Monate, dauert das ein Jahr, bis quasi diese Infrastruktur aufgebaut ist.
Es fehlt ja auch noch das Go vom Regulator, das Finale.
Also ich glaube, das ist noch die große Ungewissheit und vielleicht dann auch das, wenn man sagt, man ist hier super bullish, aber jetzt irgendwie diesen Pump auf 95 hoch, dann möchte man es nicht mehr kaufen, wo man dann vielleicht nochmal eine Chance kriegt, irgendwie günstiger zu kaufen, wenn es jetzt irgendwie doch vielleicht länger dauert.
Diese sehr, sehr positiven Nachrichten, die jetzt natürlich zu einem krassen Preisinstieg geführt haben, dann vielleicht doch erstmal noch verdaut werden müssen.
Aber ja, ich glaube, es ist interessant, vor allem auch interessant, weil Hyperliquid sich immer weiter entkoppelt von den Bewegungen des Gesamtmarkts.
Also gestern war der Gesamtmarkt eigentlich down, Hyperliquid war sehr stark up.
Es gab dann auch einige Leute, die, glaube ich, ihr Glück versucht haben mit Leiter.
Man hat gesehen, dass dann zwischenzeitlich Leiter auch über 10, 15 Prozent im Plus war, aber wieder komplett abverkauft hat.
Also da sieht man es auch.
ist nicht unbedingt so jetzt die News, wo man vielleicht dann sagt, okay, ich kaufe dann irgendwie das Beta zu Hyperliquid, sondern ja, in dem Fall muss man vielleicht einfach dann das Hauptasset, um das es geht, irgendwie vielleicht kaufen oder besitzen, wenn man da Exposure haben möchte.
Aber klar, ich habe auch immer auch so Gedanken gemacht, ist das jetzt irgendwie positiv oder negativ für Leiter?
Man könnte sagen, es ist negativ, weil quasi irgendwie Ice sich einen anderen Partner gesucht hat.
Man könnte aber auch sagen, es ist positiv, weil quasi ...
Hyperliquid genauso wie Leiter dahin arbeitet, den Weg hin zu regulierten US-Perbs-Märkten zu ebnen und am Ende des Tages wird Leiter sich da auch irgendwie sein Kuchenstück rausschneiden.
Also ich glaube, man kann es in beide Richtungen sehen.
Ja, mal gucken.
Ich finde es spannend, wenn du davon sagst, hey ...
den Pump auf 96 habe ich keinen Bock mehr zu kaufen und dann wird das Ding wahrscheinlich über 100 gehen und dann sind wir in so einem absoluten Price-Discovery-Mode und dann gibt es wahrscheinlich gar keine Grenze mehr.
Ich muss sagen, ich weiß mir so heftig in den Hintern, dass ich damals meinen AirDrop verkauft habe.
Ich habe es ja wieder versucht, Wett zu machen, indem ich...
Du hast ja gekauft, Wett 20.
Ja, aber halt...
Ja, aber trotzdem, ich hätte es bei 3 Dollar halten einfach können, weißt du?
Also ich habe einfach schon massiv, massiv, massiv Upside aufgegeben an der Stelle, was mich...
krass nervt, was mich sehr traurig macht und was jedes Mal, wenn wir hier drüber sprechen, Salz in die Wünne streut.
Mein einziger Wermutstropfen an der Stelle ist, dass ich nicht der Einzige bin, dem es ab und zu passiert, aus Stan Druckenmiller Stan Drunkenmiller zu machen.
Das ist dir nämlich heute auch passiert.
Der arme Kerl.
Aber bevor das nochmal passiert, lass uns lieber das Thema wechseln.
Denn wir haben noch eine Hörerfrage aus dem Discord.
Konkret zum Morpho.
Du hast das einfach ohne Absprache reingetickert.
Deshalb muss die Hörerfrage jetzt auch selbst vorlesen, weil ich habe keinen Plan, worum es geht.
Ja, genau.
Es ging darum, ob wir erklären können, wie der Value Accrual bei Morpho läuft.
Denn die Frage ist, ob der Token überhaupt einen Bezug zu den Umsätzen, Wachstum und so weiter auf Morpho hat.
Und die Frage, wann, ich glaube, der Fee-Switch dort entsprechend umgeschaltet wird.
Ich glaube, zum Hintergrund, wir hatten letzte Woche, wir hatten vor kurzem über Morpho gesprochen.
Und ich glaube, es ging so ein bisschen darum, dass ich ja auch gesagt hatte, ich glaube, wir sind in einem Markt, wo wir ganz klar in unterschiedlichen Kategorien die Gewinner kennen und es wahrscheinlich die einfache Wette ist, darauf zu setzen, dass jetzt irgendwie Morpho sich verzehnfacht über die nächsten Jahre, genauso wie man darauf setzen kann, dass ein Hyperliquid stark wachsen wird, dass ein Uniswap stark wachsen wird, als jetzt zu sagen, okay, ich kaufe jetzt irgendwie die zehnte Innovation am Landingmarkt, die jetzt vielleicht irgendwie gerade noch relativ günstig ist.
zu haben ist, aber ob die wirklich am Ende des Tages signifikanten Marktanteil bekommen und am Ende des Tages dann ein investierbarer Token werden, ist ein großes Risiko.
Bei Morphe muss man allerdings sagen, das ist richtig, es gibt aktuell keine Protokollumsätze oder nur sehr gering.
Auf jeden Fall sind die halt im absoluten Wachstumsmodus und geben quasi die Umsätze, die generiert werden, als Zinsen wieder raus.
Du hast ja am Ende des Tages zwei Seiten.
Du hast ja diejenigen, die quasi sich Loans rausnehmen auf der Plattform und diejenigen, die quasi Kapital bereitstellen.
Und natürlich diejenigen, die sich irgendwie ein Darlehen rausnehmen, zahlen einen Zins darauf.
Da könnte man sich natürlich als Plattform einen Take Rate nehmen und könnte sagen, okay, einen Teil davon stecken wir ein.
Oder man könnte sagen, okay, wir wollen natürlich maximal kompetitiv sein und wollen möglichst gute Liquidität bei uns auf der Plattform haben.
Und deshalb ist es in unserem Interesse, hier nicht mitzuverdienen, sondern 100 Prozent dieser Flows weiterzugeben an diejenigen, die ...
Kapital bereitstellen, um quasi kompetitiv zu sein.
Das ist aktuell der Fall.
Es gibt keinen Fee-Switch.
Fee-Switch würde bedeuten, man nimmt...
Teil dieser Umsätze, die einem quasi theoretisch als Protokoll zustehen könnten würden und die fließen dann dem Protokoll zu und dem Protokoll quasi indirekt im Token, weil bei Morphe muss man ja sagen, ist einer der Vorteile, dass es quasi eine ganz klare Struktur hat.
Es gibt keine Equity mehr, sondern es ist wirklich nur der Token, der dahinter steht.
Alle Investoren halten den Token, alle Teammitglieder halten den Token.
Das heißt, wenn ich den Token halte, bin ich quasi Aktionär oder Shareholder bei Morpho.
Nur muss man sagen, dass das quasi ein Unternehmen ist, was relativ viel Geld aufgenommen hat und nach wie vor, ich glaube, dieses Jahr auch noch mal eine große Runde gemacht hat, aber eben kein Geld verdient aktuell.
Die Frage ist jetzt, ist das richtig oder ist das nicht richtig, wenn man sich, glaube ich, jetzt Morpho als investierbaren Asset anschaut.
Und ich würde dazu tendieren, zu sagen, dass sie das strategische Moment richtig machen, weil ich glaube, Sie haben dadurch, dass sie so aggressiv in diesem Wachstumsmodus sind, so viele Marktanteile gewonnen und so viele Partnerschaften auch abgeschlossen, für die sie auch sehr viel Geld gezahlt haben.
Also unter anderem die große Coinbase-Integration vor eineinhalb, zwei Jahren, weiß ich gar nicht mehr.
Die Robinhood-Integration und so weiter und so fort.
Das sind ja keine Deals, die einem einfach so zufliegen, sondern dazu muss man mit Sicherheit achtstellig zahlen.
Und das sind ja alles Investments, die sich dann irgendwann...
quasi refinanzieren müssen.
Und ich glaube, dass Morpho das aber da hingegen ganz gut macht, dass sie quasi zum einen durch diese Deals natürlich mehr Volumen bekommen.
Also ich glaube, einer der größten Morpho-Pools ist immer noch der CBBTC.
Pool auf Morpho, also das ist das, wo quasi die Coinbase-User ihre CBBTC hinterlegen können und dann dafür eine Yield bekommen.
Ich glaube, mittlerweile gibt es auch einen USTC-Wall auf Coinbase, der auch sehr, sehr groß ist.
Also es hat sich in Wachstum ausgezahlt, aber es hat sich sicherlich auch in irgendwie so einen Brandfaktor ausbezahlt, dass du sagst, okay, wenn ich es halt schaffe, diese ganzen Top-Unternehmen bei mir als Partner an Bord zu bekommen, mit denen ich gemeinsam Produkte aufsetze, dann bin ich der de facto Standard für jeden weiteren, der in den Markt kommt.
Und ich glaube, auch da hat Morpho es schon geschafft, sich als Brand eine extrem gute Reputation mit hohem Vertrauen zu schaffen, sodass dann halt die ganzen Treadfire-Spiele auch mit einem arbeiten wollen.
Und auch dann, muss man wahrscheinlich sagen, ist halt irgendwie so ein Investment, irgendwie eine Partnerschaft mit Robinhood oder Coinbase, zahlt sich dann wahrscheinlich langfristig aus.
Aber genau, es ist aktuell so, dass du als Tokenhalter hier keinen direkten, Wertzuwachs hast.
Ich glaube, nichtsdestotrotz kann man sich Gedanken darüber machen, was denn eine mögliche Take Rate ist, um quasi das Umsatzpotenzial, was heute besteht, irgendwo abzuschätzen.
Und dann ist natürlich die Frage, wie stark glaubt man, dass der Markt grundsätzlich wachsen kann in den nächsten Jahren und wie viel wie viele Assets können letztendlich auf Morpho in den unterschiedlichen mittleren Protokollen, die sie haben, dann liegen.
Und wenn ich dann irgendwie eine Blended Take Rate dahinter lege, was ist dann das Umsatzpotenzial von Morpho und wirkt der Token dann bei der aktuellen Bewertung immer noch quasi günstig oder teuer?
Ich glaube, das kann man sich schon so ein bisschen ableiten.
Aber es ist jetzt heute nicht so, dass da einen direkt 1 zu 1 Bezug gibt, wie bei Hyperliquid oder anderen Protokollen.
Ich würde das einfach mal so stehen lassen, weil wir haben eine runde Stunde zusammen und dementsprechend bleibt mir eigentlich nur übrig, mal wieder mich bei dir zu bedanken, aber auch bei allen Leuten, die bis hierhin drangeblieben sind.
Wenn ihr Themenwünsche, Kritik, Fragen oder Feedback habt, dann sehr, sehr gerne in unserem Discord.
Den Link dazu findet ihr in den Shownotes.
Ihr seht ja, man landet dann hier auch in der Folge.
Ansonsten freuen wir uns natürlich auch, wenn ihr uns auf unseren Social Media Kanälen schreibt.
Alleskein unter Strich Pott ist da der Handel sowohl auf Instagram, Twitter, Neudeutsch, X und TikTok.
Ich habe ewig nicht einen TikTok reingeguckt, muss ich ehrlich gestehen.
Bitte bewertet diesen Podcast positiv auf Apple und Spotify.
Wir haben keine Ver...
Der Fünf-Sterne-Bewertung.
Das muss man piepen.
Aber wir haben keine Fünf-Sterne-Bewertung mehr.
Das hat mir sehr, sehr, sehr geschmerzt, weil ich meine gesamte Persönlichkeit eigentlich darauf aufgebaut habe.
Deshalb würde ich mich freuen, wenn die Leute, die bis hierhin drangeblieben sind und noch nicht bewertet haben, gerne einmal insbesondere auf Apple vorbeischauen und uns eine Fünf-Sterne-Bewertung geben.
Ansonsten freue ich mich sehr, wenn ihr auch auf YouTube vorbeischaut.
Da ein Like und ein Follow da lasst und Julius, ich freue mich.
Natürlich auch sehr, dass wir hier in einer Woche wieder sprechen, an einem Freitag, sodass wir den nächsten Hack hoffentlich nicht verpassen.
Fanzer auf Seifu.
Wie man so schön sagt.
Ciao, Masco Club.
Ciao, ciao.
