# Anthropic IPO: Unit Economics and Market Shifts

**Podcast:** Doppelgänger Tech Talk
**Published:** 2026-10-28

## Transcript

Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 609 am 28.
Oktober 2026.
Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner.
Alles, alles Gute zu deinem Ehrentag.
Das Anthropic S1-Fighting ist endlich da.
Ich kann mir gar nicht vorstellen, was das für dich bedeutet.
Aber es sieht gut aus.
Ich habe auf jeden Fall im Internet geschaut.
Ich habe keine Videos von irgendwelchen AI-Hatern gesehen.
Ich glaube, Ed Citrin hat scheinbar in den letzten 24 Stunden frei gehabt.
Wie fühlt es sich an, die 400 Seiten oder wie viele es auch sind, gelesen zu haben?
Wo hast du das aufgeschnappt, dass Ed Citrin Crickets im Twitter-Account hat?
Das hätte ich nämlich auch gerne erwähnt.
Also ich meine, wie das so ist, du schaust dir Papiere an, machst gute Analysen, ich scrolle das Internet und suche nach Stichwörtern und ja, was ich halt, also ich hab die Hater, man könnte, eigentlich Ed Citroen müsste sein Handle vielleicht ändern als Hater, aber mit AI, obwohl das geht ja jetzt nicht mehr, ist ja jetzt alles SI, aber es ist leise geworden.
Ja.
Also nicht vollkommen zurecht, aber die Zahlen war erstmal gut.
Letztes Mal habe ich noch gesagt, Antropics S1-Filing wäre mein eigentlicher Geburtstag.
Würde ich jetzt ein bisschen revidieren, nachdem wir hier wieder mal um 7 Uhr morgens aufnehmen müssen, damit ich gleich noch zur Keynote bei Frankfurt AI Week kann.
Wo es übrigens exklusiv Breakdown des IPOs gibt.
Also gestern Abend habe ich noch die Folien, nee, fairerweise die Folien habe ich heute Morgen noch irgendwie um 6 Uhr geändert.
Ich hoffe, die schaffen es noch zur Regie.
gestern Abend Insta-Videos irgendwie aufgenommen mit Jan und jetzt nehmen wir um sieben Podcast auf.
Also so viel Spaß hatte ich dann doch nicht an diesem S1-Prospekt.
Aber trotzdem freue ich mich natürlich über die Zahlen, die damit rausgekommen sind und die uns sowohl die KI-Bubble insgesamt, aber natürlich auch die Firma Anthropic viel besser verstehen lassen.
Wir fangen mal an mit dem Offensichtlichen.
Also das war öffentlich praktisch, man hat es ja spätestens als Podcast-Hörer eigentlich regelmäßig gehört.
Beim Umsatz hat Antropic einfach über den Faktor 10 zugelegt, Year on Year, also im Vergleich zum Vorjahr.
2025 hat man 4,6 Milliarden Umsatz gemacht.
Das macht man dieses Jahr in einem Monat.
Das ist eigentlich meine beste Interpretation vom Wachstum bei Antropic, dass man das, was man im ganzen Jahr 2025 gemacht hat, wahrscheinlich im September an Umsatz gemacht hat.
Im Q1 hat man ungefähr 5 Milliarden Umsatz gemacht, Q2 11.
Und das ist schon das erste Interessante, das Q3 wird nicht reportet, obwohl natürlich am 27.
Oktober mit hoher Wahrscheinlichkeit, wir wissen die ganzen Tech-Unternehmen, reporten gerade ihre Zahlen.
Also Entropic wüsste einigermassen.
Also entweder hätten sie eine Woche mehr gebraucht oder sie wüssten eigentlich ihre Zahlen für das Q3 auch.
Wir wissen aber auch, die sehen wahrscheinlich nicht so gut aus.
Das Q3 lege wahrscheinlich um die 16 Milliarden beim Umsatz.
Das wäre immer nochmal über 40 Prozent mehr als das Q2.
Allein das wäre schon eine deutliche Verlangsamung für Antropic.
Also man muss sich das auf der Zunge vergehen lassen.
Einerseits siehst du Slowing Growth to 44%.
Das zeigt mir mal eine Firma, die quartalsmäßig 44% wächst.
Also nicht zum Vorjahr, sondern zum Vorquartal.
Das ist jetzt noch kein schlechtes Wachstum, aber es ist eine deutliche Verlangsamung und deswegen zeigt man vielleicht das Q3 auch mit Absicht nicht.
Was wirklich spannend ist am Umsatz ist, dass es ein Operating Leverage zu geben scheint.
Das heißt, der Umsatz wächst schneller als die Kosten.
Auch da erinnert an unsere AI-Financial-Doomers wie Erzitren und Gary Marcus, die dann gesagt haben, jeder einzige Dollar, der da verdient wird, ist subventioniert und draufgezahlt, niemand verdient Geld.
Das scheint nachweislich nicht so zu sein, sondern der Umsatz ist nicht nur höher als die gesamten Ausgaben für Compute, sondern er wächst auch schneller als die Ausgaben für Compute.
Das heißt, es gibt definitiv positive Deckungsbeiträge.
Wir können gleich nochmal eine differenziertere Betrachtung gehen, aber es gibt positive Deckungsbeiträge.
Es gibt ein Operating Leverage.
Also man muss nicht, sagen wir mal, für jeden Euro Umsatz auch einen Euro-Server mehr bauen, sondern früher hat man vielleicht ein Euro Rechenleistung für einen Euro Umsatz gezahlt.
Jetzt zahlt man ungefähr 50 Cent Rechenleistung für einen Euro Umsatz und es sieht so aus, als würde es überskalieren.
Also die Umsätze deutlich schneller wachsen als die Kosten.
Glaubst du, das wird bei OpenAI auch so sein oder ist das spezifisch für Anthropic?
Ich glaube, dass bei OpenAI prinzipiell es von der Charakteristik ähnlich aussieht, aber es ist alles etwas ineffizienter, vermute ich.
Das ist eine Private Company, wir kennen die Zahlen noch nicht, aber ich glaube, sie haben auch positive Deckensbeiträge.
Ich glaube, sie haben die Wachstumsdynamik, die wir mehrmals besprochen haben.
Also auch sie hat einen schnellen Anstieg, der war bei Air 2025 und nicht 2026.
Danach hatten sie eine Stagnationsphase und jetzt gewinnen sie wieder ein bisschen an Momentum.
Ich bin mir sehr sicher, dass sie positive Deckungsbeiträge haben.
Sie haben ein bisschen andere, also OpenAI investiert viel mehr in eigene Server.
Entropic mietet hauptsächlich langfristig oder liest langfristig, das ist ein großer Unterschied.
Aber ich glaube, OpenAI ist zumindest Unit Economic positiv, also verdient an fast jedem Kunden.
Geld und hat sicherlich auch ein Operating Leverage.
Also vom Profil sieht es erstmal ähnlich aus, es wird aber nicht so effizient sein wie bei Anthropic.
Da kommen wir später nochmal drauf, was ich damit meine.
So, also das ist schon mal eine gute Nachricht mit dem Operating Leverage und es widerspricht allen Narrativen, die die typischen Kritiker, also insbesondere Ed Citrin, der viel zu viel Screentime bekommt.
Aber es ist auch vollkommen verständlich, dass Medien jetzt gern die Leute, also es ist auch wichtig für die Meinungsvielfalt, dass auch die Mana viel Airtime Es wäre natürlich schön, wenn es welche gäbe, die Argumente haben, aber es ist unheimlich schwer mit Argumenten gegen.
Also wenn man die Zahlen hier sieht, wir werden das natürlich nicht kritiklos hier vorbeigehen lassen, aber es ist halt schwer zu behaupten, dass Antropic morgen pleite ist, wenn man sich die Zahlen anschaut.
Also damit begonnen mal, dass sie 130 Milliarden Cash auf dem Konto haben, aber da gehen wir auch gleich nochmal drauf ein.
So, Wachstumsdynamik, wie gesagt, in den letzten Quartalen waren das 130 und 140 Prozent, jetzt sind es nur noch 40 Prozent, das ist ein bisschen...
Langsamer, aber das wäre ja immer noch über 200 Prozent je und je, was man wächst.
Die Rohmarge sicherlich überraschend hoch.
Erstmal auf den ersten Blick zumindest 85 Prozent Rohmarge.
Besser als die meisten Softwareprodukte wäre das.
Es gibt nur ganz wenige Softwarefirmen, so Asana oder Mandi, glaube ich, die unter über 85 Prozent kommen.
Jetzt muss man fairerweise sagen, dass es sicherlich kein gutes Abbild der realistischen Situation ist, dass Entropic diesen Revenue Share, mit den Hyperscalern da nicht reinrechnen.
Das war ja immer der große Vorwurf, dass man eine andere Grossnet-Betrachtung macht als OpenAI.
Und das scheint zu stimmen.
Also man verbucht die gesamten Umsätze.
Also einfach gesagt, ein Kunde nutzt über Bedrock, also über ABS oder Vertex bei Google, Entropic-Modelle.
Dann wird der gesamte Umsatz dieses Kunden-Entropic, zumindest ist das meine Interpretation, zugeschrieben.
während dann aber ein Kickback oder Rückvergütung anfällt an Amazon oder Microsoft für die Nutzung der Cloud.
Und das wiederum verbucht man als Sales und Marketing und nicht als Cost of Revenue.
Das ist buchhalterisch eine Gratwanderung.
Ich weiß nicht, wie sie das schaffen.
Meiner Meinung nach ist es eine falsche Darstellung der Realität.
Man kann es irgendwie so eben machen, dass man einen Vertrag hat, wo man nutzt die großen Hyperscaler nur als Marktplatz.
Und gibt dann so eine Rückvergütung, so eine Art Werbekostenzuschuss.
Wenn man den Vertrag so gestaltet, das wäre dann aber schon ein hohes Maß an Financial Engineering, würde ich sagen, weil das ja nur darauf abzielt, die Gap zu umgehen, die General Accounting Practices in Amerika.
Ich finde schon einigermaßen schäbig, ehrlich gesagt.
Und auf jeden Fall hilft es nicht, die echte Situation der Firma zu verstehen.
Deswegen werde ich das in Zukunft natürlich überall direkt rausrechnen, beziehungsweise korrigieren.
Und rechnet man dann die S&M, also die gesamten Marketingausgaben, das sind jetzt nicht nur die Rückvergütung, sondern auch was Antropic für den Superbowl-Spot ausgibt, aber das ist vergleichsweise klein.
Dann ist man aber immer noch bei einer Rohmarge von 66 Prozent, also zwei Drittel.
Das ist immer noch in dem Bereich, ich habe ja immer gesagt, zwischen 50 und 70 Prozent rechne ich.
Das heißt, wir sind immer noch am oberen Ende des Bereichs, den ich für sehr gesund halte.
Selbst wenn man die gesamten Marketingausgaben des Hyperscaler-Geld reinrechnet.
Ich würde auf die primäre Gross-Martin, die ja ausgewiesen ist, nichts geben.
Man könnte jetzt auch nochmal die gesamte AI-Compute in die Kosten reinnehmen.
Das halte ich für nicht so sinnvoll.
Könnte man aber pro forma auch mal probieren.
Und zwar fällt AI-Compute, also es steht für die gesamte Rechenzeit, in zwei Kategorien an.
Es geht einerseits um die Cost of Revenues, das ist die Inferenz der Kunden.
Also was muss ich an Rechenzeit bereitstellen, damit die ihre Umsätze fahren können.
Und das andere ist R&D, das ist die Rechenzeit, die ich selber nutze, um zum Beispiel bessere Modelle zu trainieren oder meine eigenen Entwickler und Entwicklerinnen.
und alle anderen Leute, die bei mir KI nutzen, damit auszustatten.
Wie gesagt, die Cost of Revenues, also die Inferenzkosten, sind nur 15% der Umsätze.
Das heißt, man verdient ungefähr siebenmal so viel mit dem Token, was es kostet, ihn zu produzieren.
Würde man jetzt die gesamten Trainingskosten noch mit reinrechnen, was wiederum falsch wäre, weil das ist ganz klar R&D, das ist Forschungsarbeit, wenn ich das nächste Modell generiere.
Es ist zwar unheimlich wichtig für das Geschäftsmodell, das nächste Modell zu generieren, weil ich sonst aus dem Rennen ausscheide, aber da würde ich jetzt nicht diskutieren, dass das R&D-Kosten sind.
Selbst dann gäbe es noch einen positiven Deckungsbeitrag von 45 Prozent, beziehungsweise eine Rohmarge von 45 Prozent.
Wenn man jetzt die gesamten Compute-Kosten und Marketing zusammenlegt, dann bliebe wirklich nur noch 10, 15 Prozent.
Rohmarge.
Aber wie gesagt, ich finde es Quatsch, die Trainingskosten reinzunehmen, auch wenn man die braucht.
Das ist nun mal R&D und gehört nicht in die Cost of Revenues.
Also wir merken uns schnell wachsendes Revenue, was in Zukunft ein bisschen langsamer wächst erstmal.
Gute Deckensbeiträge, gesunde Margenstruktur.
Man muss sie allerdings mit so ein paar Sternchen und Fußnoten lesen und beziehungsweise gut aufbereiten nochmal.
Und dann sicherlich auch beeindruckend.
Achso, jetzt kommen wir zur Profitlage natürlich.
Antropic gibt die Zahlen für 2023, 2024, 2025 raus und das erste Halbjahr 2025 und 2026 im Vergleich.
Also wir sehen das Q3 nicht nochmal.
Was man aber sagen kann, ist, dass der operative Verlust, und den hätten Leute sicherlich höher geschätzt, in der ersten Hälfte letzten Jahres bei zwei Milliarden lag und dieses Jahr bei nur noch 700 Millionen liegen wird.
Der gesamte operative Verlust in den ersten sechs Monaten von Antropic war 700 Millionen.
Nicht Milliarden, Millionen.
Und im Q2 waren sie vielleicht sogar profitabel.
Und das ist jetzt nicht adjustiert oder so, sondern das ist nach Gap.
Jetzt gibt es aber trotzdem die Headline, die man überall lesen kann, dass Entropic nur im ersten Halbjahr 16 Milliarden Umsatz gemacht hat, aber 81 Milliarden Verlust.
Und das ist einfach wiederum auch keine gute Darstellung der Realität.
Ich verstehe, warum sich Zeitungen und Medien darauf stürzen.
Aber diese 81 Milliarden, wir haben da in der letzten Sendung schon drüber geredet, 72 davon sind ein reiner Buchverlust.
9 Milliarden sind Other Income, also auch nicht wiederkehrende Verluste.
Dieser Buchverlust nochmal, da sagen jetzt Leute, der Buchverlust kommt aus sogenannten Change in Fair Value of Convertible Notes.
Das ist einfach gesagt Wandelschuld, Verschreibung oder English Saves.
Das heißt, jemand hat der Firma mal Geld geborgt unter der Kondition, später in Aktien wandeln zu können.
Und nur weil Entropic so erfolgreich war und die Aktien jetzt so viel wert sind, müssen sie rückwirkend eine Wertberichtigung auf diese Saves machen.
Jetzt hat jemand in der Community geschrieben, was prinzipiell stimmt.
Man muss das eben trotzdem als Kosten verbuchen, weil Aktionäre ja verwässert werden durch die Saves.
Das ist vollkommen richtig so.
Aber diese Verwässerung hat 2023 und 2024 stattgefunden.
Also die ist längst passiert.
Die passiert auch nicht in dem Maße, sondern sie wird nur buchhalterisch.
Jetzt einmal kriegst du sozusagen eine Erinnerung vom Rechnungswesen, dass du damals Aktien sehr, sehr günstig verkauft hast.
In dem Fall war es Amazon und Google hauptsächlich.
Oder hauptsächlich Amazon sogar, die übrigens 100 Milliarden an Gewinn machen werden mit diesem IPO, sofern man einigermaßen die 1,5 Milliarden Bewertung erreicht.
Also ja, das ist eigentlich die Gegenseite.
wenn man so möchte, von dem, was bei Amazon steht als Change in Fair Value of, keine Ahnung, wie das da heißt, Equity Method Investing oder so.
Also was Amazon als Buchgewinne verbucht, jedes Quartal, muss Entropic hier so ein bisschen nachkorrigieren.
Das heißt, es ist aber vollkommen falsch.
Also jeder, der jetzt sagt, die hätten 80 Milliarden verbrannt, dieses Quartal, der sollte sich zu Wirtschaftsthemen nicht mehr äußern, weil man offensichtlich nicht in der Lage ist, zu verstehen, was hier passiert ist.
Das ist einfach null Cash wirksam, es ist ein reiner Buchverlust und es spiegelt auch nicht die Verwässerung im aktuellen Zeitrahmen wider, würde ich sagen, sondern es ist einfach eine Erinnerung, dass du früher mal viel zu günstig Anteile weggegeben hast.
So würde ich es zumindest definieren.
So, jetzt haben wir gerade über Cash wirksam geredet.
Ich habe gesagt, Antropic ist noch nicht ganz profitabel, aber wirklich sehr nah dran am Break-Even eigentlich.
Also man könnte damit rechnen, dass sie entweder im Q2-Show-Break-Even waren oder im 3-Break-Even.
werden in Zukunft.
Was Antropic aber schon längst erreicht hat, ist Operating Cashflow positiv zu sein.
Und zwar macht man im ersten Halbjahr 4 Milliarden Überschuss Geld in der Kasse zusätzlich.
Auch die Aussage, dass Antropic dieses Jahr Geld verbrannt hätte, ist definitorisch falsch.
Sondern sie hatten einen Cash-Überschuss erwirtschaftet.
Man macht noch nach Gap Verluste, weil nach Gap eben die Relativ vor den Share-Based Compensation, die im Milliardenbereich liegen, was man allein Mitarbeitern gibt, ist halt relativ teuer.
Aber auf einer Kapitalflussperspektive, ob Geld reingekommen ist oder nicht, muss man sagen, Entropic hat dieses Jahr vier Milliarden Geld eingenommen, Zahlungsmittel eingenommen.
Also von Geld verbrennen keine Rede bei Entropic.
Damit kann man vielleicht überleiten zur Effizienz, die ich schon angedeutet habe.
Man muss sich mal vorstellen, dass Entropic jetzt ungefähr auf einer 75 Milliarden Revenue Run Rate ist und hat im Nachhinein, wenn man jetzt diese Zahlen sich anschaut, wahrscheinlich nur 10 Milliarden Geld verbrannt dafür.
Weil wir wissen, Entropic hat 140 Milliarden mal Geld aufgenommen, aber davon liegen noch 132 Milliarden bei Entropic rum.
Und auch wenn du dir die angehäuften Operating Losses oder negativen Cashflows anschaut, dann hätte Entropic so zwischen 10 und 12 Milliarden gebraucht, um 75 Milliarden an Umsatz aufzubauen.
Das ist eine wahnsinnige Effizienz.
Das werden wir bei OpenAI nicht sehen, da bin ich mir relativ sicher.
Aber es ist lehrbuchmäßig das eins der effizientesten Go-to-Markets, was man in der Vergangenheit gesehen hat.
Also Sie müssen einen Großteil dieses Geldes niemals anfassen.
Sie verbrennen in Anführungsstrichen so wenig Geld.
Das liegt auch daran, dass Sie keine Datacenter bauen oder weniger Datacenter bauen, sondern mehr mieten und so weiter.
Das ist zwar ein bisschen teuer, aber man hat keine hohen Investitionsausgaben, man muss sich nicht verschulden, keine hohen Zinsausgaben.
Im Gegenteil, man macht eine Milliarde.
Zinseinnahmen oder zwei Milliarden Zinseinnahmen im Jahr allein.
Jetzt kann man sich fragen natürlich, und das ist eine berechtigte Frage, warum muss diese Fluchtmanne an die Börse gehen?
Wenn das Geld schon jetzt raussprudelt und man eine Kriegskasse von 130 Milliarden hat, warum geht dann Tropic an die Börse?
Und da ist die wahre Antwort wahrscheinlich wegen des verlangsamen Revenue-Wachstums und weil sich die Investoren derisken wollen.
Langsam oder die böse Lesweise, wenn man möchte, das Risiko an die Kleinanleger outsourcen.
Was würde es denn bedeuten für Anthropic, wenn sie jetzt an die Börse gehen und an Wert verlieren?
Also sie gehen an die Börse, sie nehmen 100 Millionen irgendwie ein, das Geld haben sie ja dann, dann könnten sie ja gut so einen KI-Winter durchstehen, oder?
Für ein paar Monate, paar Jahre.
Ja, das ist ganz wichtig.
Also sie würden jetzt zwischen 70 und 100 Milliarden wahrscheinlich einnehmen.
Das heißt, sie hätten über 200 Milliarden Kriegskasse, was gerade in einem KI-Winter unheimlich wichtig wäre.
Also wenn jetzt wirklich eine Phase der Enttäuschung kommt, ist Entropic wegen der eigenen sozusagen Liennis, weil man nicht viel Geld verbrannt hat bisher und weil man eine vollgefüllte Kasse hat und auch aus vielen Verträgen noch zurücktreten kann.
Nicht aus allen, ich glaube so 80% ist relativ committed, aber selbst das würde ich behaupten ist nicht 100% committed.
Das heißt, sie haben die Kriegskasse, die wichtig sein könnte, um das durchzustehen.
Interessant wird auch die Lockup-Regelung, also wann können die Altinvestoren eigentlich verkaufen.
Da stehen jetzt noch keine konkreten Zahlen drin, ehrlich gesagt.
Aber man sieht schon so ein Schedule, so ähnlich wie bei SpaceX, dass von Tag 1 an und dann alle paar Wochen Aktien liquidiert werden können.
Man sieht noch nicht, wie viel Prozent zu welchem Zeitpunkt.
Aber man kann damit rechnen, dass vielleicht bis zu 20 Prozent relativ kurzfristig liquide werden.
und in den Markt verkauft werden können und dann über die nächsten Wochen und Monate Ups Verkaufswellen gehen.
Das hat für SpaceX ja aber einigermaßen gut funktioniert, muss man sagen.
Und Antropic wird das bestimmt mit ein bisschen Marketing, PR und Modell-Launches auch begleiten, sodass die Kapitalmarktstimmung erstmal gut bleibt.
Aber die Lockerregelung sieht schon so aus, als wäre sie nicht Standard.
Standard wäre, jeder behält seine Aktien für mindestens ein halbes Jahr oder man kann sich freiwillig auf ein Jahr committen.
Es sieht so aus, als wäre das hier nicht der Fall, sondern als würde man Investoren ermöglichen, relativ früh zu verkaufen, was erstmal auch kritikwürdig ist aus Anlegerschutzperspektive, fairerweise.
Bei SpaceX haben wir uns auch lustig gemacht über den riesengroßen TAM, also dass der Markt so groß ist, weil es ja intergalaktisch ist.
Gab es irgendwelche Punkte bei Anthropic, wo du gedacht hast, das ist vielleicht ein bisschen übertrieben?
Also sie haben sich, es ist wohl ja kolportiert, dass sie wohl in 30 Milliarden Tamm berechnen werden.
Das hat es nicht in die 335 Seiten IPO Prospekt geschafft tatsächlich.
Ganz interessant übrigens, ein Twitter-Account hat eine Analyse gemacht, welche der Teile wohl mit KI geschrieben waren.
Und Pengrim, diese Software, die das im Moment am besten erkennt, hat die höchste Wahrscheinlichkeit, also die höchste Wahrscheinlichkeit war bei 20 Prozent, zwar immer noch sehr stark religiert, lag im Risikobereich.
Darauf gehen wir heute nicht ein, diese ganzen Risiken, was passiert, wenn und so.
Ist natürlich relativ klar, darüber haben wir viel geredet, über die Risiken, da möchte ich jetzt nicht jedes durchgehen.
Das finde ich, keine Ahnung, wie sich Journalisten dafür begeistern können, das immer wieder zu machen, aber das finde ich ein bisschen albern, da durchzugehen.
Die sollten einem relativ bewusst sein, dass das Wachstum nicht immer so weitergehen kann und so fort.
Das Versicherungsrisiko, das haben wir alles angesprochen.
Aber 20 Prozent bedeutet das, dass die größte KI-Firma am wenigsten KI nutzt, wenn es wirklich wichtig wird?
Weil ich hätte jetzt gedacht, vor allem im Financial Bereich und so.
Ja, das macht ja die Firma, das machen Anwälte und Investmentbanker am Ende, glaube ich würde ich sagen.
Also insbesondere die Risiken holt man sich ein bisschen beim Kunden ab, sicherlich, aber das ist, ich würde sagen, so eine Triangulation aus dem, was die Banker sagen, was die Anwälte sagen und was die Firma selber sagt.
Von daher passt 20 Prozent vielleicht auch ganz gut.
Was wäre das Boldeste, was ich, also vielleicht diese Rechnung, dass im Moment die Gesamtausgaben der S&P 500 Unternehmen für KI 0,1% der Umsätze sind.
Und wenn man eine Bullenversion haben möchte, muss man sich fragen, ja glaubt man denn nicht, dass das auf 1% gehen kann, also dass jede amerikanische Firma 1% ihres Umsatzes in KI ausgibt?
Das scheint mir nicht sicher, aber über den Rahmen.
Zeitrahmen von fünf bis zehn Jahren schon möglich.
Das hielte ich für den Bull-Case.
Es gibt natürlich ausreichend Bear-Cases auch.
Ansonsten, worüber auch natürlich viel gemutmaßt wurde vorher, war die Customer Concentration.
Also wie viel Umsatz machen eigentlich die drei, vier größten Kunden?
Jetzt gibt es ja einen Wert.
Die Top 5 machen 25 Prozent.
Das ist jetzt nicht perfekte Diversifikation, aber das ist besser, als man gedacht hätte wahrscheinlich.
Niemand von denen macht über 10 Prozent.
Das ist ganz gut aus einer Risikoperspektive.
Also man möchte nicht zu viel Umsatz bei einem Kunden, falls der pleite gehen könnte oder sich einen anderen Partner sucht.
Das tatsächliche Klumpenrisiko ist, dass die Hälfte der Verträge über Hyperscaler kommt.
Aber das sind ja auch drei, vier verschiedene Firmen wiederum.
Der Anteil steigt immer weiter, der über Hyperscaler gebucht wird.
Und damit, das ist auch der Anteil, wo Entropic dann eben nicht 100% des Umsatzes bekommt.
Aber finde ich jetzt nicht schlimm.
Ansonsten der Ticker wird AND.
heißen, war ursprünglich mal Ant Financial, glaube ich, die Finanztochter von Alibaba, wenn ich mich nicht irre, heißt jetzt A-N-T, nicht A-G-I, nicht RSI, sondern Ant.
Die sieben GründerInnen werden 50,1% der Stimmrechtsanteile halten, also man hat so eine Share-Class-Struktur gefunden, mit der man sich erstellen kann, dass die Gründer immer 50,1% der Stimmrechte halten werden.
Wenn man die Mission von Antropic kennt, ist klar, dass es auch komisch wäre, wenn jetzt die Shareholder irgendwann das Ruder übernehmen.
5% sind für Charity geblockt, das wissen wir auch.
Ganz interessant.
Wir haben ja, ich glaube, zu Recht kritisiert, dass Elon Musk plant, SpaceX AI so ein bisschen wie ein Familienunternehmen zu führen und eigentlich möchte, dass sein Stammhalter, der eine Sohn von allen Kindern, den er besonders schätzt, die Firma irgendwann übernimmt.
Jetzt kann man bei Entropic auch einmal hinterfragen, wie die Governance da ist.
Da soll es wohl so sein, es fühlt sich an wie so ein kleines italienisches Familiencafé oder eine kooperative, wie heißt es auf Deutsch?
Genossenschaftsmodell.
Also jeder der sieben Co-Founder darf eine gerankte Liste von zehn Personen, also wo es wichtig ist, also Rank Ordered heißt, es ist wichtig, wer ganz oben steht.
Der ist sozusagen der nächste Nachfolger.
Also jeder nominiert zehn Personen.
Die Person, die oben steht, ist der gewollte Nachfolger.
Also wenn mich morgen Bus überfährt, dann wird die Person mein Nachfolger.
Das hat jeder dieser sieben Founder und die Person, die vorgeschlagen wird, muss wiederum von mindestens fünf anderen Foundern oder deren Vertretern bestätigt werden.
Ich habe gedacht, der muss auch auf der Liste von den anderen stehen.
Der erste kann abgewählt werden, der zweite kann abgewählt werden und wenn sich die fünf auf die dritte einigen können, wird die es.
Also relativ kompliziert, aber wie gesagt, wenn man die Verantwortung, die Anthropics sich selber beimisst, versteht, dann vielleicht auch nicht überraschend, dass man da so ein bisschen kompliziertes Konstrukt gewählt hat.
Nochmal dazu, was ja schon verrückt ist, dass alle sieben noch an Bord sind.
Eine Firma mit sieben Co-Foundern zu gründen und dann sind alle an Bord, ist ja schon fast einzigartig, oder?
Ja, also ich hätte es jetzt nicht erwähnt, aber du hast vollkommen recht.
Das ist durchaus erwähnenswert.
Also die Leute, nicht die Leute, aber einige Leute versuchen Entropic irgendwie als Hort des Bösen und komplette Wecko anstellt, die von Autisten geleitet wird und so darzustellen.
Aber ich meine, bei OpenAI gab es eine Meuterei.
Da werden Leute gefeuert, weil sie versuchen ihren Job zu machen.
Da lügt der Chef, der Chef ist ein notorischer Lüger, das gleiche bei XAI.
Und auf Entropic shitten die Leute.
Und ganz ehrlich, Eigentlich ist es relativ ruhig in der Firma.
Sie vergreifen sich ab und an mit ihren Einschätzungen.
Das liegt aber vielleicht daran, dass sie selber zu sehr im Maschinenraum sind und dass sie glauben, dass was für sie zutrifft, für andere Firmen auszugreifen könnte.
Also dass ein Großteil, dass die Mitarbeiter super profitabel sind.
Diese Zahl gibt es jetzt auch wieder im Prospekt, dass man wohl rund sieben Millionen Umsatz pro Mitarbeiter macht und so.
Das auf den Rest der Industrie runterzubrechen, ist sicherlich ein Fehler.
Aber ich finde es aus Governance...
Perspektive jetzt nicht die schlimmste Firma der Welt, ehrlich gesagt.
Deswegen, wie sie vielleicht tendenziell auch ein bisschen sympathischer ist als andere.
Aber wir versuchen natürlich die Zahlen hier so objektiv wie möglich zu beurteilen.
Und die eine Zahl, die ich die wichtigste finde im Prospekt, über die haben wir in der Vergangenheit viel geredet.
Und zwar habe ich mal mich sehr weit aus dem Fenster gelehnt und gesagt, dass Antropic die einzige relevante, sagen wir Billion Dollar Company sein wird, die über 200% NRA, also Revenue Expansion Rate hat.
Das ist einfach gesagt, bedeutet 200 Prozent, dass jeder Kunde im nächsten Jahr das Doppelte ausgibt im Durchschnitt.
Also ein Kunde gibt das vierfache aus, ein anderer nur das anderthalbfache.
Aber im Schnitt geben die Kunden doppelt so viel Geld aus wie im Vorjahr.
Das war meine Vermutung, beziehungsweise, dass der Wert deutlich darüber liegen würde.
Dann wissen wir, dass der CFO irgendwann in einem Podcast da später mal gedroppt hat, dass diese Rate sogar über 500 Prozent liegen soll.
Also die Firma, die Kunden.
Das fünffache Ausgeben im Feuer.
Was vollkommen verständlich ist, wenn man überlegt, wie die Upgrade-Logik funktioniert, also dass du im kleinen Account anfängst, wahrscheinlich irgendwann den Account aufbohrst oder dass in einem großen Unternehmen immer mehr Leute beginnen, Cloud zu nutzen, dass Cloud immer mehr Tokens produziert, immer mehr operationalisiert wird, immer mehr Prozesse.
Wenn es funktioniert, werden die Verantwortungsbereiche eher ausgedehnt von KI.
Insofern gar nicht so überraschend.
Was jetzt überraschend ist, dass der Wert jetzt nochmal korrigiert wird auf 900%.
Also jemand, der letztes Jahr eine Million mit Antropic ausgegeben hat, gibt dieses Jahr neun Millionen mit ihnen aus.
Das wird jetzt natürlich auch nicht auf Ewigkeit so sein, aber man muss einfach sagen, wie unwahrscheinlich es ist, eine NRA von 200% zu haben.
Der höchste Wert, den ich kenne, war Slowflake mit 172 mal am Höhepunkt, glaube ich.
Aber 900 ist einfach absurd.
Aber wie gesagt, man muss auch verstehen, wie Claude funktioniert.
Sagen wir mal, Jan ist jetzt der Beispielkunde, unser Producer.
Der hat mal einen 20-Dollar-Account gehabt.
Den hat er wahrscheinlich innerhalb eines Jahres irgendwann mal geupgradet auf 200 Dollar.
Das ist 10x.
Also da hat er genau den Step gemacht.
Und wenn du dann sagst, du hast jetzt echte Prozesse, die du irgendwie erledigen lässt für Kunden vielleicht oder so, dann gehst du halt auf Token-Based Pricing irgendwann und dann hast du vielleicht eine Rechnung von 2000 Dollar im Monat, die du weitergibst an andere in Form von Gebühren oder Dienstleistung, Services, Fees.
Und dann hast du dich zwei Jahre hintereinander verzehnfacht.
Also es ist nicht vollkommen unlogisch, dass diese NRA zustande kommt.
Trotzdem sollte man sie.
ist das jetzt sicherlich die höchste, die wir jemals reported bekommen haben von Entropic und die wird sinken.
Da sind halt ganz viele sehr kleine Kunden, die mittelgroße Kunden werden auch dabei.
Aber trotzdem heißt es am Ende, also egal wie viele kleine Kunden dabei sind, damit die NAA so zustande kommen, muss sie auch für große Kunden gelten.
Anders kann sie sonst, wenn nicht, würden die großen Kunden die gesamte NAA drücken.
Insofern zählt das Argument auch nicht.
Also das ist die eigentliche Wahnsinnszahl und die natürlich ein Großteil des Wachstums.
Also man muss sich fragen, wie viel neue Logowachstum bleibt da noch übrig, wenn man schaut, wie viel eigentlich von der NAA getrieben wird.
Gut, die könnte aber auch schnell runterfallen, oder?
Also eine der News gleich kommt ja noch, dass OpenAI alles daran tut, Kunden abzuwerben.
Man könnte ja einen gewissen Preiskampf haben und so riesig ist das Mode ja dann doch nicht.
Ja.
Klar, das sind ja Risiken, die wir kennen, die wir auch immer wieder besprechen.
China-Riesenrisiko kommt gleich noch drauf.
OpenAI konnte es natürlich nicht unterlassen, an dem Tag jetzt noch das neue Modell Terra 6.1 zu releasen.
Das war anscheinend das Einzige, was sie so schnell bereitgestellt hatten für den Fall, dass Centropic IPO macht.
Das ist wieder ein super Workhorse-Model, was unheimlich effizient Leistung nochmal bringt.
Nicht ganz auf dem Niveau von Cloud 5.5 oder Opus 5.5, aber deutlich günstiger.
Ja, den Druck haben wir immer, aber das hättest du halt letztes Quartal, letzten Monat, den Monat davor, hättest du im zweiten Quartal, hättest du im ersten Quartal sagen müssen.
Das ist ein dynamischer Markt, wo es Konkurrenz gibt.
Aber bisher fährt ein Tropic ja ganz gut damit und konnte immer Marktanteile gewinnen.
Das hat sich jetzt im letzten Q3 nochmal ein bisschen verändert, die Lage.
Es ist auch nicht so, dass sie jetzt massiv Marktanteile verloren haben, sondern die Aufteilung der zusätzlichen Anteile hat sich ein bisschen verändert.
Das scheint so ein bisschen revidiert zu werden mit den neuen Modellen.
Ich könnte mir vorstellen, dass...
Ende Q3, Anfang Q4, wie der ganz gut aussieht.
Bayern Tropic, muss man auf die aktuellsten Zahlen warten, aber das ist so ein bisschen mein Bauchgefühl.
Aber klar, das Risiko gibt es.
Ich sage ja nicht, dass es mit Sicherheit kein No-Brainer IPO.
Man muss sich wirklich fragen, warum eine Firma mit 130 Millionen Cash und positiven Cashflow überhaupt an die Börse will.
Das ist natürlich ein Liquiditäts-Event und eine Exit-Fantasie der Bestandsinvestoren, die ganz froh sind, wenn sie vielleicht nur noch die Hälfte der Anteile in Antropic halten.
Man muss sich auch vorstellen, was Google und Amazon hier Geld verdient haben.
Die haben die Shares teilweise für 2 oder 4 Dollar gekauft, die jetzt mit 100 Dollar bewertet werden demnächst.
Das heißt, die haben da echt ganz gut Gewinn gemacht.
Nur relativ wenig VCs drin, interessanterweise.
Ja, also das ist trotzdem kein No-Brainer.
IPO bei 1,5 Billionen.
Also man muss sich schon fragen, kommen wir vielleicht später auch noch dran, wie schafft man es, dass wirklich der Rest von Corporate America KI nutzt?
Dass das für Antropic alles ganz gut funktioniert, wissen wir, aber damit aus den 75 Milliarden Umsatz irgendwann mal 200 Milliarden werden, und da muss man ja hin, um diese Bewertung zu rechtfertigen, muss sich halt noch mindestens zweimal so ungefähr verdoppeln.
Nicht ganz, aber in der Bewertung sind noch zwei, drei Verdopplungen vorgesehen.
Und ob Antropic die schaffen kann, muss man jetzt sehen.
Und wie lange es dauert, vor allem, dass sie die schaffen kann, bin ich mir relativ sicher.
Aber wie lange das dauert, Da muss man halt gucken, weil wir haben halt diese Adoption.
Was übrigens auch noch eine spannende Zahl ist, wenn man sich überlegt, dass wir jetzt bei 16 Milliarden im Quartal sind, also einer Runrate von 75 habe ich gesagt.
Und 2025 hat man 5 Milliarden Umsatz gemacht letztes Jahr.
Das heißt, man hat jetzt rund 70 Milliarden EAA mit Sternchen.
Wir wissen, das ist kein EAA, aber sagen wir, sie haben 70 Milliarden Revenue Runrate hinzugefügt.
Das heißt auch, dass Entropic, die sechs Jahre alte Firma, dieses Jahr mehr Revenue-Run-Rate hinzugefügt hat, als jeder der großen Tech-Konzerne, mit Ausnahme von Nvidia.
Also Nvidia ist natürlich seine eigene Liga mit irgendwie noch 15 Milliarden mehr.
Aber Entropic hat mehr Umsatz neu generiert als Google, als Amazon, als Meta, Microsoft und so weiter.
Obwohl die auch gerade ihre besten Quartale haben und auf einem riesen, also auf einem ganz anderen Baseline, die fangen ja nicht von 5 Milliarden an, sondern von 200, 400 Milliarden Umsatz.
Aber Entropic hat mehr neuen Umsatz generiert als jeder der Big Tech Konzerne, mit Ausnahme von Nvidia.
Das muss man sich auch mal klar machen, wie man mit nur 10 Milliarden Gesamtinvestitionen und angeblich massiv Geld verbrennt, aber Bullshit ist nie passiert.
Mit nur 10 Milliarden von negativen Cashflow, den man generiert hat oder Operating Loss, den man generiert hat in der Vergangenheit, hat man es geschafft, einen 75 Milliarden Revenue Stream aufzubauen.
der vielleicht brüchig ist, vielleicht aber auch sich nochmal verdoppelt.
Und als Aktionär von einer der Firmen, die beteiligt sind, also einem Amazon, einem Google oder so, wird man da jetzt auch von dem IPO partizipieren?
Also merkt man das im Sharepreis oder ist das schon alles eingepriced?
Es ist größtenteils eingepreist, würde ich sagen.
Man sieht das dann wieder in dieser Line, Equity Method Investing oder wie das heißt.
Also man hat da wieder eine positive Wertberichtigung, Mark to Market.
Also die Anteile der großen Tech-Konzerne werden dann dem Aktienkurs an den freien Märkten angepasst und dadurch entsteht ein Buchgewinn.
Wie gesagt, so ein bisschen die Kehrseite von dem Buchverlust bei Entropic.
Und ja, ist aber ein Einmaleffekt, der wird jetzt nicht so einen großen Einfluss haben.
Was man schon sagen kann, ist, dass der Entropic jetzt erstmal dem AI-Trade wieder sehr geholfen hat.
Also nachdem wir alle dachten, AI ist unfinanzierbar.
Die nächsten Jahre haben die Märkte jetzt innerhalb von einem Tag wieder gedreht und glauben, dass AI das geilste Geschäftsmodell der Welt ist.
Aber ja, ich würde vielleicht zusammenfassen nochmal.
Ich glaube, wer den Podcast hört, für den ist jetzt gar nicht so viel Neues dabei, außer ein paar Highlights.
Was hat mich überrascht?
Die NRA, wie gesagt, der Operating Leverage, den einmal so klar zu sehen, ist spannend.
Die korrigierte Margendarstellung liegt zwar da.
wo wir sie vermutet haben.
Aber ganz interessant, wie sich das zusammensetzt, die Deckungsbeiträge.
Wie gesagt, 80 Milliarden Verlust ist Bullshit.
Achso, worüber wir jetzt nicht geredet haben, sind die Compute Commitments.
Also es gibt halt diesen Wert zwischen 400 und 800 Milliarden, was Entropic in Zukunft anderen Firmen schuldet, um Compute zu mieten.
Also was man verstehen muss, ist, das geht zwischen 10...
Zwischen 6 und 30 Jahre in die Zukunft diese Werte.
Das ist teilweise pro Jahr aufgegliedert und da ist das schlimmste Jahr, glaube ich, eins mit 12 Milliarden an Compute Commitments.
Also es ist nicht so drastisch, wie es dann aussieht.
Wenn man es sich im Detail anschaut, da wird auch immer diese große Headline-Zahl umhergeworfen.
Und die Zahl, dass Atropic hat vom letzten auf dieses Quartal die Anzahl der Kunden, die mehr als 100.000 Umsatz machen, von 6 auf 12.000 verdoppelt.
Also Kunden, die mehr als 100.000 Dollar bei...
Cloud ausgeben, das müssten wohl Enterprise-Customer sein oder schnell wachsende Startups, gibt es 12.000 von.
Also es ist eine breite Kundenbasis, muss man schon auch nochmal sagen.
Über die letzten Monate, Jahre hast du ja hier und da ein paar Anthropic Secondaries eingesammelt.
Bei SpaceX bist du sehr schnell raus, so schnell wie möglich.
Wie wird es bei Anthropic aussehen?
Freust du dich schon auf den Tag, an dem die Lockerperiod abgelaufen ist oder sagst du, die Fahrt nehme ich mit?
Ja, also mein Bauchgefühl wäre, dass ich ein Teil wahrscheinlich verkaufen würde, obwohl, weiß ich gar nicht, ist eigentlich kein so großes, gemessen am Gesamtexposure, ich würde wahrscheinlich das meist halten.
Lerne aus Gorillas, lerne aus Gorillas.
Das Ding ist, ich habe die Wahl gar nicht, weil es wird durch den Manager erstmal eh verkauft.
Das heißt, ich müsste mich aktiv neu einkaufen.
Jetzt würde der rationale Pipp natürlich sagen, das macht ja keinen Unterschied, ob ich halten will oder mich neu einkaufe.
Das ist ja genau das Gleiche.
Vielleicht warte ich mal.
Ich werde das Cash bekommen, ich werde nicht die Aktien bekommen in dem Fall.
Zumindest gehe ich davon aus.
Ich hoffe mal, dass es so ein bisschen wie bei SpaceX ist.
Ich rechne mit einem kleinen Pop am ersten Tag.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass man es irgendwann nochmal günstiger bekommt und ich würde es dann vielleicht, wenn es so einen 10, 15% Abschlag gibt, vielleicht wenn es nochmal auf 1,4, 1,3 Milliarden Billionen runter geht, würde ich versuchen, mich vielleicht einzukaufen mit einem Teil des Geldes.
Ja.
Er ist erlernt.
Würde ich sie haben, würde ich sie haben, wenn sie für 1,5 Billionen an die Börse gehen, würde ich sie wahrscheinlich halten.
Wird der Kurs 2 Billionen überschreiten, würde ich vielleicht einen Teil verkaufen.
Vielleicht das, was ich reingelegt habe und den Rest behalten, was auch Behavioral Finance einfach nur ist und überhaupt keinen Sinn macht.
Aber ich glaube schon, dass wenn man generell an AI glaubt, dann ist Entropic eine der besseren Wetten.
Und zwar gar nicht irgendwie, also ich finde die Governance ganz sympathisch, ehrlich gesagt, und was die Gründer bisher gemacht haben und wie sie es gemacht haben.
Der Hauptgrund ist aber eigentlich die Liener-Architektur der Firma, also die Kapitaleffizienz, die sie bisher an den Tag gelegt haben.
Und das Go-to-Market, dass sie sich auf Softwareentwicklung konzentriert haben, was strategisch so hundertmal schlauer ist als alles, was OpenAI und GROG gemacht hat.
Ganz interessant übrigens, dass Antropic nur Google und OpenAI als seine Konkurrenten listet und Meta und SpaceX AI explizit nicht als Konkurrent gelistet hat in den Risikofaktoren, glaube ich.
Ja, das heißt, eigentlich würde ich die Aktie schon gern besitzen.
Also irgendwie werde ich mir zumindest irgendeinen symbolischen Betrag da...
ins Depot legen, um Einfachheitsversicherung vielleicht auch gegen das Aufkommen von KI.
Man muss natürlich ein bisschen schauen, wie der Preis sein wird.
26.
November war glaube ich der, ist das richtig?
16.26.
November ist die Anmessung.
Da kommt mal kurz was davon mehr.
Da komme ich auch nicht drauf.
Wenn man beim Mac auf die Uhr kommt, geht nicht etwa ein Kalender auf, wie man erwarten würde, sondern die letzten Nachrichten.
Das macht ja unheimlich viel Sinn.
Ist für MacUnitsa jetzt nicht überraschend, aber für mich vielleicht schon.
Ich hatte gedacht, dass die rausgehen am 6.
Dezember als Santa Claus, weil man da mit dem Dollarzeichen und dem End ja einen Cent hat.
Aber es ist ein Sonntag, wird nicht klappen.
Wo hast du das denn wieder gelesen?
Letzter Punkt.
Also als dann irgendwann aufgepoppt ist, dass GPT 6.1 Terra rauskommt von OpenAI, habe ich so ein bisschen so gedacht, ja gut, jetzt ist Anthropic oben der Market Leader und jeder versucht irgendwie von hinten ihm so ein bisschen den Fame wegzunehmen.
Wie eine Führungskraft, die viele Feinde im Hintergrund hat.
Aber eigentlich ist ja keinem geholfen, wenn bei Anthropic irgendwie die Luft rausgeht.
Also der ganze Markt fällt ja ab.
Also jetzt mal angenommen, OpenAI nimmt irgendwie 10% der Kunden von Anthropic.
Das kommt dann in den Zahlen heraus oder so.
Also da geht ja der ganze Markt nach unten.
Das wird ja keiner mögen.
Also richtig ist, es wird natürlich zunehmend Verteilungskampf.
Bisher war es ein schöner Greenfield-Market.
Die meisten Dollars, die man gewonnen hat, waren sozusagen Erstkunden.
Inzwischen gibt es halt viele Wechselkunden, die entweder eben nach China wechseln oder zwischen Anthropic und Open ein und her.
Es findet auch...
Gehen wir heute nicht so tief drauf ein, aber massiver Preiskampf gerade statt.
Also bis zu 80% Discounts berichten Medien, die da gegeben werden.
Man könnte fast überlegen, ob OpenAI jetzt nochmal versucht hat, da die Umsätze zu sabotieren, damit Entropic nicht so gut aussieht.
Und worüber wir auch nicht geredet haben, ist, was das eigentlich für OpenAI heißt.
Ich glaube ja, OpenAI ist ein bisschen fucked either way.
Also Entropic hat jetzt meiner Meinung nach so gute Zahlen mit ein paar Ausnahmen geliefert, dass es für Ent...
OpenAI schwer wird, dagegen gut auszusehen, ehrlich gesagt.
Gleichzeitig hast du recht, wären die Zahlen jetzt schlecht geworden, hätte OpenAI auch kein IPO hinbekommen.
OpenAI braucht jetzt einfach sechs Monate richtig gute Zahlen, ein richtig gutes Q4, ein richtig gutes Q1 oder hauptsächlich ein gutes Q4, wo sie im Moment ganz gut Momentum haben, also sie sind auf einem guten Weg, glaube ich, damit man IPO fähig wird nächstes Jahr.
Ich würde noch nicht komplett von meiner Aussage zurücktreten, es könnte auch sein, dass OpenAI es nicht an die Börse schafft oder nicht ohne weiteres zumindest.
Oder dass sie irgendeinen Umweg erfinden oder suchen müssen.
Weil, wie gesagt, was Kapitaleffizienz angeht, wir werden da deutlich höhere Verluste sehen als bei Antropic.
Vielleicht nicht so schlimm, wie alle annehmen, da bin ich mir wiederum auch sicher.
Aber es wird nicht so gut aussehen wie Antropic von der Effizienz.
Also man wird deutlich mehr Geld verbrannt haben und deutlich langsamer wachsen.
Und die absolute Summe an Umsatz ist noch auch kleiner.
Das kann sich schnell ändern.
Kurze Werbeunterbrechung von unserem Partner Google Cloud.
Ich erzähle euch mal kurz, wofür ich Gemini nutze.
Bei mir geht es ja hauptsächlich um Podcast-Werbung, Lunch-Termine und ab und zu mal einen Vertrag.
Früher habe ich mit STRG F nach Stichwörtern gesucht.
Heute klicke ich einfach auf Gemini-Fragen.
Also zum Beispiel, welche 12 Werbespots wären für einen neuen Werbekunden frühstmöglich frei?
Oder bereite mich auf meine Lunch-Termine nächste Woche vor?
Oder ich klicke auf einen Vertrag und frage, was ich darüber wissen sollte.
Gemini hat Zugriff auf meine Mails, meinen Kalender und meine Dokumente.
Ich spare also nicht nur Zeit, ich bin manchmal wirklich überrascht.
Gemini versteht zum Beispiel, dass ich bei einem Lunchtermin mit Heino wahrscheinlich mit Heino von dem Büroausstatter Punktobjekt verabredet bin.
Was ich hier im Kleinen mache, gibt es für große Unternehmen mit Gemini Enterprise.
Gemini Enterprise von Google Cloud.
Alles auf cloud.google.com.
Werbung Ende.
Normalerweise schafft es Elon Musk nie, dass mal kurz für ein paar Stunden die News nicht auf ihm sind.
Hat der in der Vergangenheit, also in den letzten 24 Stunden auch noch irgendwas gemacht, um gegen den IPO zu schießen?
Oder war es bei dem relativ ruhig?
Nee, also ich bin mir sicher, dass der wusste, dass der IPO morgens kommt und er hat dann am Abend des 25., das ist der Sonntag, auf Twitter noch angekündigt, dass er 40 Milliarden an Schulden geraced hat für SpaceX, um Compute zu kaufen.
Und das hat er nicht einfach nur angekündigt.
Fairerweise muss man sagen, der Partner für diese Schulden soll Apollo sein, die das gemanagt haben für ihn.
Die bestätigen das auch noch nicht, dass die Tint trocken ist, wenn ich es richtig verstanden habe.
Gab es da noch so ein bisschen widersprüchliche Meldungen oder zumindest weder Dementi noch Bestätigung von Apollo.
Aber Elon Musk hat es auf jeden Fall schon auf X verkündigt, was auch schon wieder so ein bisschen Art von Stock Market Manipulation ist meiner Meinung nach.
Aber we don't care any longer bei Elon Musk.
Und was er quasi sagt ist, dass es...
faktisch unmöglich ist, noch Schulden zu raisen für die ganzen Neo-Clouds.
Also er bragt so ein bisschen damit, er gibt damit an, dass er 40 Milliarden geraced hat und sagt gleichzeitig, dass die Neo-Clouds, die Coreweaves, Nebius und andere, all das nicht mehr schaffen werden.
In Klammern, das sind seine Konkurrenten mit SpaceX, weil er ist von Neo-Cloud in Top 4 der größten Hyperskiller hochgewandert jetzt.
Aber er shit-talkt eigentlich seine Konkurrenten und sagt, die werden es niemals schaffen.
noch Geld aufzunehmen, weil es so schwer ist, Schulden zu raisen.
Haben wir in der Vergangenheit beschrieben, dass die Zinsen dafür jetzt auf 15% hochgegangen sind.
Du kriegst halt nicht mehr einfach für 9 oder 11% Geld geliehen, um ein Datacenter zu bauen, weil die Risiken so hoch sind.
Zumindest ist das derzeit das Marktsentiment, auch weil die Gesamtzinsen als steigend angenommen werden für die Zukunft.
Plus die Risikoprämie wird größer und damit wird es fast unmöglich, Datacenter zu finanzieren.
Und das ist natürlich eine totale Arschlochnummer.
Wenn du sagst, du hast dir 40 Milliarden geraced und deine Konkurrenten werden nicht in der Lage sein dazu.
Also verbrennst du so ein bisschen den Markt hinter dir auch gleich.
Zumal, wenn das eventuell noch gar nicht in den Büchern ist.
Wie gesagt, das ist auch eher eine Credit Facility.
Also er kann das nach und nach abrufen, wenn er es braucht, wenn ich es richtig verstanden habe.
Ja und gleichzeitig ist die Message, die davon ausgeht, das hier benennten Twitter-User eigentlich ganz gut, der heißt Jim Liu.
Also einerseits sagt Elon Musk, dass KI ja quasi ein bisschen die...
größte Opportunity der Welt ist und Datacenter dafür bereitzustellen.
Und gleichzeitig sagt er ja, eigentlich schaffst du nur noch der reichste Mann der Welt, Geld dafür zu raisen.
Also entweder brauchst du Geld oder du musst welches raisen und Schulden aufnehmen und selbst das gelingt nur noch ihm.
So muss man seinen Tweet ja lesen.
Und alle anderen werden pleite gehen oder konsolidiert, also sich gegenseitig aufkaufen, verschmolzen werden oder von SpaceX übernommen werden.
Ich könnte mir vorstellen, dass wenn Nvidia die nicht rettet, dass im Zweifel SpaceX die alle sich einsammelt.
SpaceX könnte ja mit seinem Aktienkurs shoppen gehen.
Also kein Hyperscaler wird irgendwie mit 70 Mal Umsatz bewertet.
SpaceX schon.
Ich weiß nicht, was die aktuelle Umsatzbewertung ist.
Ich gucke jetzt einmal Sekunde.
Der Umsatz ist ja auch jetzt deutlich gestiegen, fairerweise.
Aber man könnte fast unterstellen, dass das von Anfang an ist, was er will eigentlich, weil es macht zu viel Sinn.
Oder es wäre zu geil, wenn das funktioniert.
Wäre so ein bisschen Cutthroat-Capitalism, aber nur noch 60 Mal Umsatz, voll günstig.
Also SpaceX ist mit 60 Mal Umsatz bewertet.
Wenn du jetzt die Aktien aller anderen Neo-Hoster shit-talkst, von wegen, die werden sich nicht refinanzieren können in Zukunft, die Zinsen sind so hoch, wie willst du noch ein Datacenter bauen mit 15, 16 Prozent Zinsen?
Dann fallen deren Kurse und dann kaufst du deren Rechenkapazität, deren Energiezugänge, deren Permits, weil das können die alles ganz gut.
kaufst du einfach dazu günstig mit einem Shareswap und einer viel zu hohen Bewertung.
Auf jeden Fall ja nicht die sympathischste Nummer, die Elon Musk da wieder abgezogen hat.
Also sich selber die letzten 40 Milliarden am Markt zu greifen und dann zu sagen, alle anderen, eigentlich werdet ihr kein Geld mehr bekommen.
Das habe ich jetzt gelernt beim Fundraising.
Wie das zu Apollo passt, ist ganz interessant.
Also Apollo hat dieses Geld für ihn geraced von seinen Investoren.
Also Apollo ist ein großes Private Debt, Private Equity im Haus, deren Chief Economist, Mr.
Slock, Sekunde, wo habe ich das hier?
Das kommt doch irgendwo später in unseren Trello-Dings hier.
Wo haben wir Mr.
Slock?
Und zwar hat der gerade eine Analyse rausgegeben, wonach man Zero Financial Benefits oder Payoff sieht durch die Nutzung von KI im Corporate Sektor.
Also was er quasi sagt, ist, dass das normale Corporate America Die S&P 500 Unternehmen, die nicht Big Tech Unternehmen sind, sehen eigentlich null Einfluss von KI auf Produktivität, Kosten und so weiter.
Was gut sein kann, das hört man ja nicht das erste Mal.
Wir wissen, dass es schwer ist, die Produktivität von KI überhaupt zu messen.
Gleichzeitig wissen wir aus rein persönlicher Sicht, dass es unmöglich ist, mit KI nicht produktiver zu sein.
Die Frage ist nur, wie man die freigewordene Zeit widmet, was man damit macht und wie sinnvoll es ist, was man mit KI macht.
Wiederum, da gibt es übrigens ganz interessantes Theorem und zwar das Solov Productivity Paradox.
Solov ist S-O-L-O-W.
Und zwar hat der mal 1987 Robert Solow, der hat doch irgendein Modell in der VWL auch gemacht.
Solow Modell, Sekunde.
Irgend so ein Wachstumsmodell hat der mal.
Sekunde, Sekunde, Sekunde.
Solow und zwar eine neoklassische Ökonomie.
Das Solow-Swan-Modell, genau.
Also Robert Solow.
hat 1987 am Anfang der Computer-Ära auf jeden Fall den Satz geprägt, you can see the computer age everywhere but in the productivity statistics.
Also du kannst das Aufkommen des Computerzeitalters überall sehen, außer in der Produktivitätsstatistik.
Es war lange Zeit so, dass man gar nicht messen konnte, wie Leute jetzt mit dem PC Dinge effizienter machen.
Gleichzeitig können wir uns heute nicht mehr vorstellen, ohne Computer zu arbeiten, glaube ich.
Einer der Gründe ist sicherlich, dass die Arbeit, die typischerweise mit PCs oder dann später auch mit KI gemacht wird, halt super schwer zu messen ist, was deren echter Impact auf das GDP ist oder auf Produktivität ist.
Also es sind ja die sogenannten Bullshit-Jobs, würde ich zumindest behaupten.
Und wenn du jetzt einfach nur, sagen wir, Finanzprodukte auf Basis irgendwelcher echten Sachen baust als Banker oder das dann versicherst als Versicherer oder das analysierst als Unternehmensberaterin, Du generierst ja keine echte Wertschöpfung, wenn man mal ganz ehrlich ist, dabei.
Sondern du arbeitest nur aufgrund echter Sektoren.
Und in der Vergangenheit hat die Wirtschaftsleistung hauptsächlich davon abgehangen, was man aus der Erde an Rohstoffen holt oder auf der Erde an Landwirtschaft bauen kann.
Und was man damit so ein bisschen durch Produktion veredelt.
Aber der ganze tertiäre Sektor, es ist generell schwerer nachzuweisen, was das addet.
Oder es ist schwerer nachzuweisen, was das addet an echter Produktivität.
Und das dann in Geld zu messen, das ist sicherlich eins der Probleme, warum es nicht so einfach ist, die Produktivität von KI nachzuweisen.
Obwohl es ja so First Principles-mäßig unlogisch klingt, dass man weniger produktiv wird durch die Nutzung von KI.
Da müsste man sich schon sehr doof anstellen.
Also interessant ist das, weil das der Chefökonom von Apollo ist, die gleichzeitig 40 Milliarden für SpaceX raisen.
Aber es ist ja auch nicht untypisch, dass man da auf beide Seiten wettet, im Zweifel.
Wo wir gerade bei großen...
Investment oder doch großen Investmentrunden sind.
Letztes Mal haben wir über neue Shareholder-Struktur von Meta geredet und ich meinte, sie werden das sicherlich nutzen, um neues Geld zu raisen.
Und wenige Tage später berichtet das Wall Street Journal unter anderem, dass Meta bis zu 95 Milliarden in neuem Financing und zwar Equity Financing sucht.
Das heißt Eigenkapital.
Wir haben ja erklärt, die Zinsen werden so teuer.
Die Möglichkeiten Off-Balance-Sheet-Financing zu machen werden durch Zinsen auch immer schwieriger.
Und deswegen wird Equity Investing, also Eigenkapitalfinanzierung über Kapitalerhöhungen wieder charmanter.
Und dann dafür behaupte ich, hat Meta eine neue Shareholder-Klasse gemacht, damit die Stimmrechte von Mark Zuckerberg nicht verwässert werden.
Und zack berichtet das Wall Street Journal, dass hier über 90 Milliarden an neuen Equity geraced werden sollen.
Fairerweise, das passiert erstmal, das erste Drittel.
aus Class A Common Stock, also nicht den neuen Preferred Stocks ohne Stimmrechten.
Das heißt, das schnelle Geld holt man sich erstmal noch mit alten Aktien.
Aber die nächsten 60 Milliarden sollen wohl dann nach und nach in den Markt gegeben werden.
Und ich kann mir gut vorstellen, dass man dafür dann die neuen Class C Stocks nutzen würde.
Das glaubt auch das Wall Street Journal.
Das heißt, passt sehr gut zu dem, was wir zuvor gesagt haben.
Also Meta holt sich 95 Milliarden über Eigenkapital.
SpaceX hat es als letzter.
Sagt Elon Musk noch geschafft, 40 Milliarden Schulden aufzunehmen, um Chips zu bauen.
Und Antropic versucht, nur 100 Milliarden Börsen gang zu machen.
Und OpenAI versucht, noch 30 Milliarden zusammen zu scramblen, bevor OpenAI an die Börse geht.
Gibt es sonst noch irgendwelche KI-News, die größer sind oder mindestens so groß wie das Antropic S1-Finding?
Nein, das natürlich nicht.
Für die Duma oder die Skeptiker gibt es einen schönen Artikel in der Financial Times.
Da wird berichtet, dass CalPERS, das ist einer der größten Pensionsfonds der Welt, also die Billionen verwalten wahrscheinlich.
Das ist California Pension System, glaube ich.
Also einer der größten Investoren in allen möglichen Klassen.
Und die ziehen sich aus dem Tech Trade so ein bisschen zurück und aus der AI Rally.
Also die sagen, der S&P wird eigentlich nur noch von sieben Stocks, also den Max 7, hochgezogen.
Das stimmt als Beobachtung überwiegend so.
Und der ganze Rest der Aktien wurde relativ stark vernachlässigt.
Und man möchte jetzt nicht mehr in den sozusagen hochbewerteten, wobei ich da ein Sternchen dran machen würde, sehr gut gelaufenen Tech-Stocks investiert sein, sondern man shiftet mehr und mehr in den Rest.
Also so ein bisschen S&P 500 minus Max 7.
Vielleicht auch, weil man sieht, dass da eine Blase platzen könnte.
Ob das dann nur die Tech-Unternehmen treffen würde, ist noch eine ganz andere Frage.
Das könnte ja viel generalisierter sich auswirken.
Kälpers könnte dann einer der ersten sein, die das erkannt haben, wenn das so passiert.
Ansonsten sicherlich schon noch ein Aha-Moment diese Woche, ganz frisch am Montagabend rausgekommen.
Microsoft plant 60.000 Mitarbeitern ein Entlassungsangebot zu machen.
Also man gibt ihnen so ein bisschen wie SAP damals Geld, wenn sie die Firma...
Also ein sehr gutes Severance Package, ähnlich zu dem, was man bekommen würde, wenn man entlassen wird.
Man bietet es den Mitarbeitern hier nur an.
Das heißt, am Ende werden vielleicht nicht 60.000 entlassen.
Aber man gibt 60.000 ein sehr attraktives Angebot, Geld zu nehmen.
Sie können am nächsten Tag für jemand anderes arbeiten wieder.
Sie können sich einfach ein Haus kaufen, wobei als Microsoft-Angestellter ist das jetzt nicht das größte Problem wahrscheinlich.
Aber das entspricht ungefähr einem Viertel-Workforce.
Man muss verstehen, dass Microsoft 220.000 Mitarbeiter, glaube ich, und Mitarbeiterinnen hat auf der Welt.
Und 60.000 davon, und zwar nicht nur Juniors oder so, sondern es ist ganz viele seniore Rollen auch, also fast durch alle Ränge wird Leuten angeboten.
Mit Ausnahme von Quantum und Security, glaube ich, also die zwei Bereiche, da sucht man eher Leute.
Aber ganz viele Leute kriegen Abfindungsgebot, alles was Windows, Xbox ist, selbst Co-Pilot.
Da kann man sich entscheiden, das Geld zu nehmen und Microsoft den Rücken zu kehren.
Das ist, wenn man überlegt, dass es 60.000 Menschen betrifft natürlich schon ein ordentlicher Step.
Microsoft hat es sowieso in den letzten Jahren geschafft, mit fast gleichbleibender Zahl von Angestellten viel mehr Produktivität zu erreichen.
Also der Umsatz von Microsoft ist viel schneller gestiegen als der Anzahl der Mitarbeiter.
Sehr, sehr effizientes Wachstum zuletzt.
Und trotzdem glaube ich, meine Vermutung ist auch hier, dass es nicht nur um den Kosteneffekt gibt, der natürlich charmant wäre, wenn man hier im Maximalfall wahrscheinlich 20 Prozent der Personalkosten einsparen würde, sondern ich glaube, es geht auch darum, eine lineare Organisation zu bauen, also den AI-Fortschritt erst zu ermöglichen, indem man Leute rausschmeißt und Komplexität aus Abteilungen rauszunehmen.
Können wir vorstellen, dass Microsoft hier der Vorreiter ist und wir das viel, viel mehr sehen werden.
Und was das dann für die Wirtschaft heißt, muss man auch überlegen, weil die positivste Variante wäre, die können jetzt alle mit KI ihr eigenes Startup bauen.
Die negative ist, Wenn ich mir gerade anschaue, wie Seniorleute strugglen, einen Job zu finden, weil jedes Startup, jede Firma glaubt, sie brauchen in Zukunft keine Mitarbeiter mehr.
Also versuch mal irgendwie als Marketing-Exec, als Product-Managerin, als Finance-Mitarbeiterin einen neuen Job zu finden.
Es ist gar nicht so einfach.
Es ist verdammt schwer im Vergleich zu den letzten Jahren, wenn man ganz ehrlich ist.
Selbst in der Nach-Corona-Delle war es einfacher, würde ich behaupten.
Und insofern...
bin ich nicht so optimistisch für die Mitarbeiter, die da jetzt das Angebot ziehen, ehrlich gesagt.
Aber wir werden es sehen.
Angeblich kann KI ja die ganze Wirtschaft befeuern und dann kriegen die alle Jobs.
Wir wissen nur noch nicht wo, wenn alle glauben, man braucht sie in Zukunft nicht mehr.
Handwerk, das gute Handwerk, da werden Leute gebraucht.
Genau, die werden alle Geldtransporterfahrer für das Handwerk, die das Gold zur Bank fahren, für die vom goldenen Boden abkratzen.
So, was haben wir noch?
Ja, aus Zeitgründen, damit ich meine Kino-Klein-Auchpunkte schaffe, würde ich mal, also wir machen ein paar Kurznews vielleicht.
Moonshot hat KimiKa 3.1 released.
Es soll fast so gut sein und da hat natürlich die Branche schon wieder geschaudert, wie clort Opus 5.5.
Moonshot ist chinesische Firma, es handelt sich um Open Source Model prinzipiell oder es könnte Open Weights werden.
Und KimiKa 3.1 Pro kommt auf drei Punkte im Intelligence Index an Cloud 5.5 ran.
Das heißt, es ist wahrscheinlich Frontier, weil die Kosten halb so groß sind.
Ziemlich genau halbe Kosten von Clouds, vielleicht auch kein Zufall.
Also halb so günstig, doppelt so günstig, halb so teuer wie Cloud Opus 5.5, aber vergleichbare Leistungen in manchen Benchmarks, Automation Bench, Terminal Bench sogar ein bisschen besser.
Kleiner Weckruf aus China wieder mal, dass man noch dran ist.
Ja, ich warte auf den großen Weckruf von China, wenn Anthropik an der Börse ist.
Irgendwas werden die doch noch machen.
Es schien in einer On-Premise-Umgebung sogar zu sein und nicht über API genutzt.
Aber man hat gesehen, wie das Modell wohl eine Verbindung geöffnet hat und Kontakt zum Mutterschiff aufgenommen hat.
Jetzt muss man fairerweise sagen, wenn ich es richtig gelesen habe, das ist in einem von 100.000 Fällen passiert.
In dem einen Fall, in dem man was über China gefragt hat, über die Politik.
Ja, also ich...
Man sollte das beobachten und gut, dass solche Tests gemacht werden, weil das ist ja die große Frage.
Im Moment geht man davon aus, dass es sicher ist, On-Premise Open-Source-Technologie zu verwenden.
Wenn man es in einem Modell natürlich verstecken könnte, selbst in einem Open-Weight-Modell, dass es dann doch nach Hause funkt, dann wäre, aber ganz ehrlich, ich meine, das ist das Beste, was in Tropic und OpenAI passieren könnte.
Also ich möchte erstmal sagen, dass das meiner Meinung nach noch zu stark aufgebauscht ist, weil es heißt nicht, dass jedes China-Modell nach Hause funktioniert.
Man hat ja eins gefunden, was in einem von 100.000 Fällen das warum auch immer gemacht hat.
Sollte sich das jetzt aber durchsetzen oder wiederholt zeigen, dann ist der Open-Source-Mark für China, also dann ist das natürlich dicht.
Also dann wird keine große Firma mehr ein chinesisches Modell nutzen.
Also wäre ich ein Tropic, ich hätte ja Kohier dafür bezahlt, diesen Test zu machen und das rauszufinden.
Was Besseres kann ihnen nicht passieren, als rausfinden, dass Open-Weights-Modelle selbst on-premise nicht, und ich glaube das wie gesagt nicht, deswegen die Einschränkung, aber sollte man rausfinden, dass Open-Weights-Modelle zum Mutterschiff funken, dann ist das die Umsatzversicherung für die Commercial-Modelle.
Also das ist der ultimative Bull-Case für Entropic und Open AI.
Dass China nicht sicher ist, Trump hat einen Grund, sie komplett zu verbieten, dann die Modelle.
Das müsste man aber gar nicht machen, weil die meisten Firmen, zumindest größere Firmen, aus Sicherheitsgründen dann lieber das doppelte Zahlen für ein amerikanisches Modell als ihre Daten in China zu wissen und so weiter.
Wie gesagt, geht aber davon aus, dass man es dann auch verbieten würde.
Ich habe das Gefühl, es wird noch ein bisschen zu heiß besprochen gerade, sondern ist vielleicht eher Beobachtungsphase, aber deswegen erwähnen wir es schon mal.
Es wäre aber die Konsequenz davon wäre enorm auf dem kommerziellen Sektor.
So, dann gute News aus dem Hause Microsoft.
Die haben es geschafft, durch Kombination von mehreren Agenten und Modellen mal wieder ein medizinisches Modell zu bauen, was deutlich besser ist als menschliche Ärzte, teilweise viermal besser, wenn es darum geht, so komplizierte Vorfalle zu lösen.
Man macht interessanterweise das, was ich immer vorschlage, um Halluzinationen zu lösen oder bessere Ergebnisse zu erreichen.
Das heißt, man nutzt mehrere Modelle parallel.
So eine Art Fachbeirat macht man eigentlich.
Vielleicht an großen Universitäten, wenn man komplizierte Probleme hat, dann lässt man vielleicht fünf, sechs Leute darüber sprechen, die alle Koryphäen auf dem Gebiet sind, wenn man Zugang dazu hat.
Und das macht Microsoft eigentlich, indem sie quasi verschiedene Modelle konzertiert einsetzen, miteinander diskutieren lassen.
Und dadurch können sie noch bessere medizinische Performance hervorbringen, als es bisher gelungen ist.
Wir packen den Artikel von Microsoft mal in die Shownotes, Building Medical Superintelligence.
Ja, da beschreiben sie eigentlich ganz gut, was ihnen gelungen ist.
Also man muss wirklich sagen, dass es heutzutage fast unverantwortlich wäre, zu einem Arzt zu gehen oder einer Ärztin, die nicht im Hintergrund mit einer KI zusammenarbeitet.
Ja, fast unverantwortlich eigentlich, wenn man überlegt, wie viel besser diese Modelle bei komplexen Fragestellungen zumindest sind.
Und man darf auch nicht vergessen den Effekt für Leute, die vielleicht gar keinen Zugang zu Ärzten haben, wie das auch da in Zukunft helfen wird.
So, wir kommen.
Boah, wir sind gut in der Zeit.
Hä?
Wirklich?
Reden wir jetzt ein bisschen über eine Stunde?
Sehr gut.
Schaffe ich es noch ins Taxi gleich.
Wir haben in der letzten oder vorletzten Folge schon mal gesagt, wie viel Geld Elon Musk, da waren es glaube ich 270 Millionen in den Wahlkampf gesteckt hat.
Inzwischen gibt es eine neue Zahl.
Und zwar, also was die 50 größten Spender insgesamt in den US-Wahlkampf, also diese Midterm Elections gesteckt haben, sind fast 3 Milliarden US-Dollar.
Also drei Milliarden an Chips spielen da quasi auf Politikwetten und sich Gunst erkaufen bei den großen Politikern.
Komplett abgefucktes System in den USA, glaube ich, also in vielerlei Hinsicht.
Aber das ganze Wahlkampfthema, ja, also wie willst du irgendwann nochmal vernünftige Politik für normale Menschen machen, wenn die 50 reichsten Spender irgendwie drei Milliarden und den Gesamtwahlkampf finanzieren und eigentlich entscheiden, welche Kandidaten.
gewinnen und verlieren.
Und jetzt ist ein besonders großer Anteil davon, und zwar, dass die Washington Post berechnet den Gesamtanteil von Elon Musk inzwischen auf 446 Millionen US-Dollar.
Also fast eine halbe Milliarde, die er ausgibt.
Und damit sind wir tatsächlich bei einem Viertel, mehr als einem Viertel von dem, was für Republikaner ausgegeben wird.
Also zumindest von den reichsten Leuten oder sagen wir mal.
Vielleicht sind wir bei den 20 Prozent, die ich ursprünglich angesagt habe, aber Elon Musk finanziert wirklich den allergrößten Teil des Republikanischen, nicht den allergrößten, aber er hat den größten Anteil von allen Spendern am Republikanischen Wahlkampf und wirklich deutlich mehr als alle anderen 20 Prozent des Gesamteffekts.
Hinzu kommen, also wie gesagt, Elon Musk bei ungefähr 450 Millionen, hinzu kommen nochmal Andreessen Horowitz, die beiden Gründer, mit rund 100 Millionen übrigens.
Janine und Jeff Jess, das 100 Millionen, das sind glaube ich Saskahana, also eine Finanzholding.
Dann ein Pack, der One Nation heißt.
Familie U-Line ist glaube ich so ein Shipping-Giant.
Was haben wir noch?
Greg Brockman, übrigens auch mit 50 Millionen dabei.
Auch schon ein Zehntel von dem, weil Elon Musk macht.
Was haben wir noch?
Die Winkelfors, Paul Singer von Elliott Management ist das glaube ich 50 Millionen.
Ken Griffin ist Citadel, also alles Finanzindustrie.
30 Millionen.
Edelson und Wynn, das sind die Casino-Leute, zusammen 100 Millionen, der mit Glücksspiel reguliert ist.
40 Millionen von Schwarzman, das sind nur Republikaner übrigens alles gerade.
Schwarzman ist Blackstone, glaube ich.
Genau, das sind so die größten Sponsoren.
Also alle hier Millionen, Abermillionen reinpumpen.
Vergleichs-Demokraten, ungefähr die Hälfte von denen.
zur Verfügung, was die Republikaner einsammeln von ihren Milliardären.
Der größte Spender da ist George Soros mit etwas über 100 Millionen.
Der gibt jedes Jahr mehr aus.
Es war bisher der größte Spender, aber Elon Musk hat ihn übrigens eingeholt.
Also in wenigen Jahren hat Elon Musk geschafft, mehr auszugeben als George Soros in seinem ganzen Lifetime.
Zweitgrößter persönlicher Spender ist Mike Bloomberg, ehemaliger Bürgermeister von New York und Gründer von dem Finanzinformationsdienst Bloomberg.
Und dann Reid Hoffman, LinkedIn-Gründer mit 40 Millionen.
Und dann JB Pritzker ist, glaube ich, eine Brauereifamilie.
Weiß nicht mehr.
Und ansonsten eher so Funds, wo wirklich die Mittel von ganz vielen Leuten konsolidiert werden.
So Packs, wo aber ganz viele Leute investieren, nicht so Einzelpersonen.
Aber was man sieht, ist, dass die Republikaner quasi von Milliardären gekauft werden.
Und die Republikaner natürlich teilweise auch Großspender haben, aber eher Geld von in Anführungsstrichen normalen Leuten.
viel kleinere Kasse dabei haben.
Also Elon Musk allein dieses Jahr mit Terms 450 Millionen und damit zwischen 20 und 25 Prozent von dem, was die Republikaner zur Verfügung haben werden.
Das sollte einem ungefähr ein Gefühl dafür geben, wie viel Einfluss Elon Musk in Zukunft auf die Politik haben wird.
Ja und wenn wir schon beim Wahlkampf sind, mein absolutes Lowlight der letzten Tage ist, dass doch tatsächlich ein deutscher CEO...
beim Wahlkampf geholfen hat.
Man findet den Audi-CEO bei Trump, indem er schön verkündet, dass sie jetzt ein Werk bauen und so.
Hätte ich auch nicht auf meiner Bingo-Karte gehabt.
Ich bin gespannt, wer sich jetzt eine goldene Nase daran verdient, schöne Sticker für die Audis hinten drauf zu haben.
Ja, ich habe mir natürlich auch erstmal die Augen gerieben.
Fairerweise, er begründet, dass das wäre eine reine Business-Decision irgendwie.
Oder andersrum, auch als deutscher CEO lohnt es sich, Trump in den Arsch zu kriechen.
Ich glaube, das Problem ist, dass die Statuten von VW das so ein bisschen verbieten, sowas zu tun.
Vielleicht auch so ein bisschen aus historischer Verantwortung.
Ja, es ist kein guter Look natürlich.
Andererseits würde ich sagen, niemand hat das gesagt, als Friedrich Merz sich mit Jensen Wang geschmückt hat.
Ich meine, it's the same thing.
Die haben verkündet, Jensen Wang investiert in Europa, in Deutschland.
In den USA hat Audi verkündet, sie investieren in Georgia.
Als ich das gelesen habe, Audi to invest for Billion and Jod, dachte ich, die verlegen ihre Produktion nach Georgien.
Ist das ein billiges Lohnland?
Dann habe ich erst gecheckt, dass es in den USA ist.
Jetzt war Invest in Germany keine Wahlkampfveranstaltung.
Das ist vielleicht der große Unterschied.
Aber es ging natürlich auch darum, die amtierende Regierung und Partei und Kanzler gut aussehen zu lassen, unter anderem und die Wirtschaftsministerin einigermaßen zu rehabilitieren.
Also man muss auch immer Gleiches mit Gleichem vergleichen.
Und wenn man kritisiert, dass, natürlich ist Merz und Trump unterschiedliche Personen und führen ihren Staat unterschiedlich, aber es sind beide Staats- und Oberhäupter und dass man, wenn man Wirtschaft machen will, mit den Auftritten und dass die Politiker das nutzen, um sich selber gut aussehen zu lassen und die Wirtschaftsbosse das nutzen, um Business zu machen, ist nicht überraschend.
All die, die das kritisieren, hätten dann auch kritisieren sollen, dass hier Friedrich Merz sich virtuell die Lederjacke anzieht und sich mit dem wertvollsten Unternehmen der Welt schmückt auf seiner Bühne.
Naja, wo wir gerade bei Politik sind, das Weiße Haus, das berichtet Exios, die da mal sehr guten Zugang haben, dem Weißen Haus wäre es wohl am liebsten, wenn die KI-Bosse ein bisschen mehr ihre Schnauze halten.
So würde ich den Artikel subsumieren oder paraphrasieren.
Also man soll wohl zunehmend unglücklich oder ungehalten sein im Weißen Haus darüber, dass die KI-Bosse alle selber so ein großes Sprachbedürfnis haben und dann regelmäßig sagen, wie gefährlich ihre Technologie ist, weil es die Möglichkeit Politik zu machen damit nicht gerade einfacher macht und der Frust scheint da anzuwachsen, berichtet.
Exios zumindest.
Also bin gespannt, ob es da bald einen Maulkorb gibt oder wir weniger negative News, was ich nicht für gut hielte.
Also ich finde es wichtig.
Also man muss nicht jedes Mal sagen, hier die 50% der Leute verlieren den Job, aber vor den Gefahren zu mahnen, wenn man sie sieht, halte ich schon für wichtig und die jetzt da in den Maulkorb zu verpassen, weil es in die Politik nicht reinpasst, halte ich für einigermaßen gefährlich.
So, jetzt wo wir noch ein bisschen Zeit haben, würde ich mir nochmal Kaffee machen.
Und zwar hört man, das ist dieses leise Fabrikat eines italienischen Herstellers.
Und ich muss sagen, der Kaffee schmeckt auch wirklich viel besser.
Wir haben noch keinen Werbevertrag damit, deswegen sage ich noch nicht, wer es ist.
Aber ich würde das in der Nescafé-Maschine jederzeit vorziehen, muss ich sagen.
Schmeckt wirklich richtig cremig, richtig kräftig.
Nicht so wie diese Schweizer Plörre.
Ist Nestle eine Schweizer Firma?
Ja, ja.
Nescafé.
Guck mal, wie leise es ist.
Hörst du das?
Oh, die steht direkt in dem Mikro.
Guck mal.
Das ist leiser als dein Kühlschrank.
Das ist nicht so.
Über mir ist das, ich bin in einem Hotel, wo über mir das Bar und die Fitnesscenter ist und irgendein fettes Schwein ist gerade aufs Laufband gekommen und hämmert hier durch.
Und du hast so...
Und da ist der Wärmevertrag wieder durchgefallen.
Aber ich glaube, er hat aufgehört und einen Herzinfarkt erlitten inzwischen.
Was haben wir noch?
Antropic Strike Steel to Launch.
Ja, Antropic macht...
So eine Implementierungs-Company nochmal in Europa, was hier in den USA, also da gab es ja schon viele Deals in der Vergangenheit mit Private Equity zusammen und in Beratung.
Jetzt gibt es für Europa nochmal dezidiert ein neues Vehikel, was Entropic gründet mit HG, das ist einer der erfolgreicheren Private Equity Investoren, ich glaube London-based und die bauen so eine Implementierungsgesellschaft, also KI in die Unternehmen bringen.
Dabei geht es natürlich primär erstmal um die eigenen Portfolio-Companies von HG, Capital.
Und dann aber auch eventuell so eine Art New Frontier Beratung bauen, die das dann dem Rest der Wirtschaft verkaufen kann.
Genau das nur als Kurznews.
Und dann noch zwei gute, also eine News, die den Zustand von Deutschland sehr gut beschreibt und dann eine zweite, die den Zustand von Deutschland sehr gut beschreibt.
Fangen wir mit der, ich sag mal nicht so guten an, aber nicht weniger erheiternden.
Und zwar schreibt hier unter anderem Olaf Storbeck für die Financial Times, schöne Grüße, dass Max Fiesmann, wir wissen Fiesmann hat ja seine Wärmepumpensparte in die USA verkauft und hat aber ordentlich Geld eingenommen.
Jetzt scheint man eine Lösung gefunden zu haben, was man, also 12 Milliarden war das wohl wert, lese ich gerade, weil mir gar nicht klar, dass es so viel war.
Jetzt fragt man sich, was man mit diesem Anlagedruck macht und man hat erstmal eine Viertelmilliarde in Bayern München reingesteckt.
Der schlimmste Sportwettenspieler der Welt, Max Fiesmann.
Und zwar redet man hier direkt natürlich von einer Rendite weit über das Finanzielle hinaus.
Es geht einfach darum, den Lieblingsverein zu fördern, habe ich das Gefühl.
Oder irgendwie die besten Plätze bei den Spielen zu haben in Zukunft.
Auf jeden Fall, ja, 250 Millionen in Bayern München.
Wie sagt Sven Schmidt immer so schön, neigungsorientiertes Marketing.
Aber in dem Fall mit ordentlich Geld.
Ja, beschreibt.
Die lag in Deutschland vielleicht ganz gut.
Du verkaufst deine Firma nach Amerika und gibst das Geld dann für Fußball aus, statt irgendwie in Deutschland zu investieren.
Natürlich ist Bayern München auch ein Wirtschaftsunternehmen, natürlich ist das genau genommen auch eine Investition.
Aber ja, und es ist dann, mir war gar nicht klar, dass die Gesamtsumme so hoch war, 12 Milliarden, dann 215 natürlich auch wieder nur 5 Prozent davon.
Aber, nee, 2 Prozent davon.
Ich würde sagen, wir gratulieren dem deutschen Mark Cuban.
Ja, naja.
Ja, aber am Ende ist das doch wie Sportwetten, außer mit viel Geld, oder?
Wettest halt nicht auf den Sieg, sondern kaufst den Verein, den du glaubst, dass du gewinnst, beziehungsweise der, der eh schon gewinnt.
Naja.
Ich könnte es auch sagen, das ist eine Wette.
Bayern München ist ja fast ein Medienunternehmen.
Also, die einen kaufen Zeitungen, die anderen kaufen sich da ein paar Anteile.
Season Pass, na gut.
Okay.
Aber ja, vielleicht nicht das Investment, was man sich gewünscht hätte für Deutschland.
Aber gut für die Bayern, nehme ich an.
So und dann hat das Handelsblatt ganz frisch noch geschrieben, gestern Abend oder Nachmittag.
Helsing, in Klammern deutsche Rüstungs-KI-Firma, habe ich hinzugefügt, steigt in den Wettlauf deutscher Drohnenjäger ein.
Und zwar hat man eine Luftabwehrdrohne gebaut, AD1 und AD2 heißen die Systeme.
Und die scheinen explizit dafür geeignet zu sein, Zum Beispiel in der Ukraine, und das ist ja eigentlich gerade der größte Bedarf, den wir haben, ist Luftabwehr, um die iranischen Schahedronen oder die russischen Nachbauten heißen, Geran, glaube ich.
Ja, ich glaube Geran.
Abzufangen, wir wissen, das wird teilweise mit Patriot-Raketen gemacht, die zwei Millionen US-Dollar kosten, wenn ich mich nicht irre.
Und Helsing hat jetzt wohl eigene Systeme gebaut, die das können.
Und dabei weniger als 100.000 kosten.
Ich glaube, die Produktion einer Geran-Drohne ist so bei 50.000.
Das heißt, sie nur doppelt so teuer abzufangen oder vielleicht sogar in Zukunft bei hohen Stückzahlen noch günstiger.
Aber doppelt so teuer abzufangen wäre schon mal, wenn man überlegt, wie wirtschaftlich schwach Russland ist im Vergleich zum Rest der vermeintlichen verbliebenen Alliierten von der Ukraine.
Dann ist es schon mal ein besseres Verhältnis, als mit 2 Millionen Patriots auf die 50.000 Dollar Drohnen zu schießen.
Ja, könnte potenziell ein riesiger Markt natürlich sein.
Und da es jetzt auch überwiegend erstmal ein Verteidigungssystem ist, würde ich das erstmal als positive News einordnen.
Also wenn wir wirklich eine günstigere Alternative bekämen dazu, das ist ganz krass, was die Ukrainer selber da auch, also die fangen die teilweise mit Militärjets ab, also mit so Air-to-Air-Missiles.
Dann habe ich einen Hubschrauber gesehen, der kleine Drohnen abschießt oder dann aus einem Doppeldeckerflugzeug oder so einem Weltkriegflugzeug schießt einer mit einer MG.
Auf die Drohnen.
Also die werden schon sehr kreativ bei der Luftabwehr.
Die Ukrainer, das ist gar nicht so lustig, wie ich es gerade drüber bringe.
Aber ich finde es wirklich interessant, was Not dann auch an Innovationen schafft.
Und natürlich ist es besser, wenn man hier eine relativ kostengünstige Variante schafft, diese russischen und iranischen oder iranisch produzierten Drohnen abzufangen.
Insofern finde ich es eine gute Nachricht, sowohl für den Verlauf des Krieges als auch für den Standort Deutschland.
Umständen angemessen eine gute Nachricht für dich formulieren.
Schönen Mittwoch.
Wir hören uns wieder am Samstag.
Bis dann.
Peace.
Ciao, ciao.
Der Doppelgänger Tech Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Glöckner und Philipp Glöckler.
Recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Off.
Weiter diskutieren kannst du in unserer Doppelgänger Discord Community.
Fragen und Anfragen kannst du uns gerne per Mail an podcast.doppelgänger.io schicken.
Unsere aktuellen Werbepartner findest du in unseren Shownotes.
Vielen Dank für deine Zeit und bis Samstag.
