# Anthropic IPO Strategy and China Market Risks

**Podcast:** Deffner und Zschäpitz – Der Wirtschafts-Talk von WELT
**Published:** 2026-10-27

## Transcript

Herzlich willkommen zu Defner und Zschäpitz, Wirtschaftspodcast von Welt.
Mein Name ist Defner, Dietmar Deffner.
Mein Name ist Zschäpitz, Holger Zschäpitz.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Episode 538 bei Defner und ich bin nach meiner einen Woche...
zurück und ich habe so eine kleine Deutschlandreise gemacht.
Einmal durchs Land quer gefahren.
Ich habe jetzt nicht so oft angehalten, beziehungsweise zwangsweise wurde ich angehalten durch die Deutsche Bahn.
Aber davon habe ich auch einen Bullen oder Bären mitgebracht.
Das ist nicht offen.
Der Cliffhanger ist noch ein Tag.
Wir wissen noch nicht, in welche Richtung es geht.
Ich habe da eine gewisse Vermutung.
Ich lasse mich auch gerne positiv überraschen.
Das ist gut, genau.
Dann haben wir natürlich heute, nachdem wirklich eins der spannendsten IPOs jetzt bevorsteht und das wirklich gemacht wird, trotz der wackeligen Stimmung, an Topic wollen wir euch natürlich mitgeben, ob wir zeichnen wollen oder nicht.
Und wir streiten darüber, ob das...
Geile Zahlen, sehr geile Zahlen oder sehr, sehr geile Zahlen sind.
Und dann ist eigentlich auch alles gemacht.
Und Aktienideen habt ihr ja in der vergangenen Woche, wer es noch nicht gehört hat, Thomas Rappold, zwölf Ideen habt ihr hier bekommen.
Insofern seid ihr auch damit gut ausgestattet.
Ja, kann man gut nochmal nachhören.
Genau, das war eine gute Vertretung.
Auf jeden Fall.
Und das ist sehr gut erklärt.
Genau.
Ja, dann sollen wir schon direkt anfangen.
Ich weiß nicht, vielleicht hast du noch heute in meiner Abwesenheit noch was gekauft.
Ich habe tatsächlich, ich habe ja wirklich viel verkauft in letzter Zeit.
Verkauft?
Verkauft habe ich ja alles Mögliche verkauft.
Aber ein bisschen Zwangsliquidierung, ja, weil, naja, zwangsweise, wenn man gehebelte, naja, so ist es.
Wenn man gehebelte Portfolios hat, dann, wenn es nach unten geht, dann muss man liquidieren oder nachschießen.
Und du hast liquidiert.
Bei Voluvia ging es ja bekanntlich nach unten, ja.
Und da habe ich vieles liquidiert.
Manchmal war es auch ganz gut so, dass man dann rechtzeitig noch rausgestiegen ist.
Bei Nebius zum Beispiel habe ich gerade noch mal zu guten Kursen verkauft.
Da finde ich jetzt, könnte man eigentlich, also die Neoclouds sind ja insgesamt unter Druck gekommen.
Spannende Geschichte.
Und die werden alle angezählt.
Ich könnte mir vorstellen, dass Nebius vielleicht zu den...
zu den guten Zellen, die man rauspicken kann.
Da wird es eine Konsolidierung geben.
Das hat ja auch so schön Elon Musk geschrieben.
Für Elon Musk war das ja eine Konsolidierung, wo alle quasi Neo-Clouds untergehen und bloß noch die Hyperscaler überlegen.
Wo nur noch er überlegt.
Ich glaube, am Ende nur noch er.
Am Ende nur noch er.
Aber da können wir bei Antropic mit diskutieren.
Aber...
Weil mich gerade auf dem Alles-auf-Aktien-Gipfel, damals hatte mich ein Hörer gefragt, Nebus kann man da jetzt zukaufen?
Damals standen sie noch gut.
Da habe ich gedacht, ich finde es aktuell ein bisschen teuer.
Ich hoffe, er hat da nicht zugegriffen.
Und vielleicht sind es jetzt eher Kaufkurse, jetzt wo sich die ganze Lage ein bisschen konsolidiert hat.
So minus 40 Prozent von der Fandform hoch.
Es werden bestimmt nicht alle überleben, aber Nebus ist, glaube ich, noch relativ solide aufgestellten.
Aber kann ich jetzt hier nicht genauer, ich habe es mir jetzt nicht wieder genauer angeschaut.
Ich bin ein großer Iron-Fan und der Iron-Chef hat ja, auch einen eigenen Post gemacht und dann war ja auch Iron mit als Invest in Germany diese Initiative war, kam der auch mit nach Deutschland und dann hat Jan Beckers und Ha Duong, der ja auch beim Summit mit dabei war, die haben den befragt und das war durchaus ein recht positives Fazit, was die gezogen haben, aber natürlich, du machst natürlich vorab, machst du Verträge und wenn dann die Kosten irgendwie davon galoppieren dir, dann kannst du das gegebenenfalls nicht voll dann auf die Preise umsetzen, weil du ja schon die Verträge gemacht hast und dann hast du halt ein Margenproblem.
Und du hast ein Finanzierungsproblem, weil du natürlich, oder Liquiditätsproblem am Ende, weil du natürlich erst investieren musst.
Und du noch nicht alles bekommst, aber der Iron Chef hat so ein bisschen die Finanzierung mal gemacht, dass ein Teil schon vorab gezahlt wird und er hätte wohl schon für die meisten Investitionen in diese GPUs, da hätte er schon das Geld vorab bekommen.
Aber wenn er dann die Rechenzentren noch bauen müsste oder so, dann wäre das auch ein bisschen...
Also es ist so ein bisschen, es kann so ein Problem sein, dass du gegebenenfalls eine Finanzierungslücke hast und wenn die...
die Märkte oder die Banken nicht mehr dir zu ordentlichen Kosten finanzieren, ist die Marge weg oder du kriegst gar kein Geld mehr und dann hast du halt ein Problem.
Und das ist halt das, was die Märkte gerade krass durchspielen, dass nicht, dass es irgendwie sofort keine KI mehr gibt, sondern dass einfach...
die Finanzierung nicht mehr funktioniert und eben nicht mehr alle durchkommen.
Und das ist halt die Idee.
Und Nebius scheint da so ein bisschen solider finanziert zu sein, aber wie gesagt, das ist jetzt hier keine ganz tiefgreifende Analyse, die ich da getrieben habe.
Ja, Iron und Corvive angeblich auch.
Also bei Corvive hat Goldman Sachs die hochgestuft und hat nochmal sich das genau angeschaut, wie die das finanzieren und kam auch zum Ergebnis, dass das funktionieren könnte.
Und man sieht ja auch, dass Nvidia beispielsweise bei dieser Firma in Australien, die an die Börse gehen wollte und es nicht geschafft hat.
jetzt da auch eingreift.
Also man hat natürlich immer Interessenten dieser Chip-Hersteller oder wer auch immer, die dann gegebenenfalls die Finanzierung übernehmen, weil sie eben auch auf die Rechenkapazität beziehungsweise auf die Abnahme der Chips angewiesen sind.
Am Ende die Zentralbank des KI-Zeitalters.
Deswegen heißt es nicht, wenn der Markt nicht mehr bereit ist, dass dann gar keiner mehr bereit ist.
Man muss natürlich gucken, ob diese Verschachtelung, die ja jetzt auch wieder bei der Meta-Geschichte, dass eben...
Nvidia, einer der großen Investoren, dieses 95 Milliarden.
Also Gelddrucken können sie immer noch nicht bei Nvidia.
Im Gegensatz zu den Zentralbanken.
Chips vielleicht schon, aber Geschäftsmodell war bisher sowas wie Gelddrucken.
Aber das ist schon ein bisschen...
als Risiko und als rote Flagge zu betrachten.
Aber du kannst immer noch die Aktienrückkäufe streichen und hast immer da noch Spielraum.
Man darf nicht vergessen, dass viele Tech-Firmen immer noch Aktienrückkäufe machen und diese Bonds nur ausgeben, weil sie das eben weiterhin machen wollen.
Da könnte man aber noch was tun.
Ich sehe das noch nicht so negativ und ich sehe auch nicht, dass die KI-Blase jetzt schon platzen würde.
Das würde ich auch nicht sehen, wie gesagt.
Ich habe ja immer wieder mal Zweifel, dass es vielleicht hohe Bewertungen gibt.
Aber ich glaube schon, dass wir jetzt so ein bisschen doch einige Luft rausgelassen haben und dass jetzt vielleicht schon in dieser Konsolidierung so ein gewisser Boden gefunden ist.
Gut, dann wärst du der Anhänger der These Ausverkauf kurz.
Also oder mal ein zwischenzeitlicher Ausverkauf, um ein bisschen was zu bereinigen, die doch etwas gestretten Positionierung.
Und dann könntest du ja wieder von da ab...
Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob die Positionen wirklich schon...
Das ist immer die Frage.
Das ist die Frage, ob die Leute wirklich jetzt schon die Positionierung haben.
Die eine Frage ist, so hat ja auch Thomas Rabold gesagt, das ist jetzt keine Blase, die platzt, sondern es gibt halt eine Korrektur.
Und die Frage ist natürlich, klar, ist jetzt die Korrektur schon insgesamt beendet oder gibt es in diesem KI-Beben doch wieder nochmal Nachbeben und so weiter.
Aber es war ja doch schon wirklich über Wochen, wie sich das hingezogen hat.
Jetzt immer wieder nochmal neue Verkaufswellen, neue Nachbebenwellen, um es wirklich in der Art Beben besprechen, passt da ganz gut.
Und jetzt eben mit Anthropic, mit Metallkapitalerhöhung sieht man doch wieder, dass viel Geld reinfließt.
40 Milliarden SpaceX von Apollo.
Natürlich, ja.
Und das fließt alles in KI-Infrastruktur.
Also von daher ist da erstmal wieder doch ein bisschen Nachschub da an Finanzierung.
Und wie gesagt, früher oder später wird eine KI-Blase auch noch stärker korrigieren und platzen.
Oder vielleicht ist es auch...
Doch, es gibt immer eine Blase.
In jedem Zyklus gibt es eine.
Weil die menschliche Natur ist nun mal so, die Technologien mögen sich ändern, aber der Mensch bleibt der Mensch und der ist für Euphorie, für Gier einfach anfällig.
Und dann gibt es irgendwann auch Betrüger, die das aussetzen und so weiter.
Es ist jedes Mal so.
Genau, es ist jedes Mal so und es wird überinvestiert.
Und es wird auch diesmal so sein, nur ist halt die Frage, ist es jetzt wirklich eine Blase wie ein neuer Markt, wo gar nichts dahinter ist?
Das ist auf keinen Fall.
Also es ist ja auf jeden Fall was dahinter.
Die Frage ist halt nur, wie viel...
Ja, Internet-Bubble war auch nicht nichts dahinter.
Ja, aber heute ist schon viel mehr dahinter.
Es ist mehr dahinter, weil mehr Geld verdient wird.
Das ist ganz richtig.
Aber trotzdem kann auch da überinvestiert werden, auch mit Dingen, mit denen Geld verdient wird.
Und bei Antropi können wir das Ganze ja noch weiter diskutieren.
Aber das nur vorneweg, weil es ja das marktbeherrschende Thema war in den ganzen letzten Wochen.
Seitdem wir darüber auch immer wieder sprechen.
Ich habe eine Aktie gekauft.
Der Ludwig hat mich angerufen.
Der hatte ja bei uns, Ludwig Ensthaler hatte ja bei uns die Idee Tonys getroppt im Podcast.
Da wollte ich noch nicht so richtig.
Da dachte ich so, ja, ist das eine gute Idee.
Dann rief er nochmal an.
Bei Specs ist es immer so, dass du fünf Jahre ein zusätzliches Wandlungsrecht noch hast.
Und wenn ja der Specs über 11,50 Euro ist, dann...
Würden die Wandler ihr Geld wandeln?
Und dann meinte er, ja, das ist ja höher als 11.
Jetzt wandeln die Leute das Geld.
Da dachte ich, aber wenn die wandeln, gibt es ja eigentlich noch mehr Aktien.
Dann ist ja eigentlich eine Verwässerung.
Das ist ja eigentlich gar nicht so positiv.
Aber er meinte, es wäre positiv, weil er dann sehen würde, wie geil das ist.
Und bis 18 kannst du wandeln.
Bei Tonys jetzt.
Und deswegen würde die Aktie bis 18 gehen.
Die haben auch einen Speck.
Du hast recht.
Da müssen wir mal gucken, ob es sowas auch gibt.
Das ist ein relativ hoher Anteil.
Das ist bei jedem Speck, den du bringst.
Hast du halt noch so eine Sache, dass so wie wenn du baust, hast du ja auch noch mal Gewährleistung für so und so viele Jahre und kannst noch ein bisschen Geld zurückhalten.
Und das ist wohl bei Specs ähnlich.
Du hast halt einen kleinen Anteil, wo du dann, wenn die Aktie nach fünf Jahren bei 11,50 Dollar oder 11,50 Euro ist, wenn sie zu 10 begeben ist, kannst du eben nochmal einen zusätzlichen Teil wandeln.
Und das war ja bei Tonys der Fall.
Und dann habe ich mir ein paar Tonys gekauft.
Und die hat sich ganz gut entwickelt.
Und ich habe tatsächlich letzten Freitag dann nochmal bei IHANG nachgekauft.
Also nicht nochmal, sondern bei IHANG nachgekauft, weil die so verprügelt worden sind.
China-Tech.
China-Tech, aber schon oft erzählt, schon bekannt hier, Tesla der Lüfte, immer noch die Einzigen, die wirklich schon ein Patent haben.
autonom fliegende Passagierdrohne.
Wie alles.
China wird einfach verkauft ohne Rücksicht auf Verluste.
Die sind auf 267 Millionen Euro Marktkapitalisierung, Dollar, Millionen Dollar Marktkapitalisierung gefallen.
Obwohl sie ja so weit fortgeschritten sind, auch in vielen anderen Ländern schon den Markt vorbereiten.
Natürlich überall wieder einzelne Lizenzen haben müssen, aber es ist halt die China-Schwäche.
ich habe es ja schon mal als Bär vorgestellt, vor einigen Wochen, Monaten gefühlt, wo ich schon meinte, das wären schon nicht richtig Kurse, aber das ist noch mal viel billiger geworden.
Und irgendwie hat mich die am Freitag so angeschrien.
Echt Kurse?
Year to date 73% Minus.
Und ja, da muss ich nochmal ein bisschen aufstocken.
Aber was?
Ist das einfach so ein reiner Kurs für dich anschreiben?
Oder hast du da noch Meldungen gesehen?
Nee, dann irgendwann stich ich mir der Kurs an.
Das ist wie so etwas Metaphysisches.
Das ist gut.
Nee, nee, da habe ich dann auch keine Meldung mehr gesehen.
Dann muss ich auch sofort...
Dann muss ich auch sofort...
Dann geht es nicht anders.
Dann muss ich nicht dämter zugreifen.
Schneffeln!
Und...
Nein, aber...
Das hatte ich ja schon länger und die Beobachtest du.
Wenn du was im Depot hast, hast du es ja immer noch mehr vor Augen, als wenn du was abschmiert und dann denkst du, als es irgendwann jetzt ist.
Dann guckst du mal irgendwann mal wieder drauf auf die Marktkapitalisierung und denkst, also dafür, dass die so weit sind.
Und da hat ja vieles dazu beigetragen.
Ich habe es ja auch immer, dieser Crash mit einem kleinen Flugzeug, ich habe es ja schon mal erzählt, der dann wieder die Ängste ausgelöst hat, dass die Regulierung verschärft wird in China für alles Fliegende, obwohl das sehr autonom Fliegende.
Drohnen sind ja eine ganz andere Geschichte als ein Kleinflugzeug mit menschlichen Versagen.
Aber wie gesagt, China insgesamt ist einfach immer noch ein Problem.
Das sieht man auch bei den Autoherstellern Xpeng und Co.
Und das sieht man jetzt aber auch wieder bei den deutschen Herstellern.
Mercedes heute mit Gewinnwarnung aufgrund von China.
Porsche auch immer noch mit Problemen in China.
Aber die haben wenigstens wieder einen ordentlichen Gewinn vorgelegt und können heute zulegen.
Aber Mercedes halt nochmal wieder eine Gewinnwarnung.
Also es ist wirklich, die deutschen Autobauer sind da wirklich auch eben hängender Fett mit drin.
Das ist der China-Schock 2.0.
Das würde ich sagen, ich würde es ja immer wieder sagen, die Leute kapieren doch nicht, was da gerade abgeht.
Und deswegen kann ich wirklich nur sagen, lieber, die Politik hat ja so ein bisschen darauf jetzt reagiert und hat ja versucht irgendwie, wir wollten jetzt so ein paar Quoten auf Hybrid wagen und dann haben sich Merz und Macron irgendwie zusammengegangen.
Das reicht nicht.
Wir brauchen eine kohärente China-Strategie.
um wirklich den Untergang der deutschen Industrie zu vermeiden, weil die in allen Gebieten uns angreifen.
Und da muss man, A, muss man eine eigene Plattform machen, wo man selbst was hinbekommt und B, muss man vielleicht auch seine eigene Industrie schützen und muss nochmal genauer drauf gucken, wo hier unfaire Handelspraktiken sind und so weiter.
Insofern...
Ich verstehe nicht, warum man das immer noch nicht verstanden hat.
Und jeden Monat geht das Handelsbilanzdefizit mit China weiter nach unten und und und oder nach oben das Defizit.
Es ist wirklich, ich verstehe es wirklich nicht.
Weil wir halt einfach auch zu abhängig sind von China in vielen Bereichen, von Antibiotika.
Nein, weil die einfach, selbst das Inland, das Inland läuft bei denen nicht mehr.
Die müssen ihren ganzen Tank bei uns abliefern.
Und das ist leider nicht nur Tank, sondern mittlerweile haben die auch richtig gute Technologie dabei.
Natürlich, das ist der Punkt.
Und da müssen wir halt trotzdem gucken und müssen halt sagen, wenn ihr bei uns verkaufen wollt, müsste es genauso stattfinden, wie das bei uns damals war, als wir Ende der 90er, Anfang der 2000er kommen würden.
A, müsst ihr bei uns produzieren, B, müsst ihr das Know-how mit uns teilen und C, gibt es gewisse Quoten.
Und das muss man einfach wirklich denen so diktieren.
Und das geht auch.
Diktieren.
Natürlich diktieren.
Der Chibitz ist auf dicke Hose.
Nicht auf dicke Hose.
Und dann sagen die Chinesen, Batsch, dann kriegst du halt keine seltenen Erden mehr.
Da ist schon der Trump mit seiner ganz dicken Hose eingeknickt.
Und da sind wir in Europa noch viel abhängiger.
Diese Wirtschaft bricht gerade in China zusammen.
Die Binnenkonjunktur funktioniert nicht.
Da musst du jetzt einfach wirklich Kante zeigen und darfst dich nicht von denen untergehen.
Und da musst du wirklich Europa mit einer Stimme sprechen.
Und nicht jeder, oh, ich hätte gern meinen Wein, oh, ich hätte gern hier, nee, das ist nicht so schlimm, mach mal hier.
Sondern mit einer Stimme, eine China-Strategie.
Gegenstimmen, die sich gegen Zölle und so weiter gewandt haben, weil wir natürlich weiter gerne exportieren wollten.
Ja, nur Zölle alleine bringt es auch nicht.
Jetzt merken wir es halt auch, dass es nicht mehr so läuft mit den Autoexporten, jetzt plötzlich sind wir auch für Zölle.
Aber es ist, wir haben in der Tat ein anderes, wir haben seit Trump ein anderes Weltregime insgesamt.
Das ist nicht Trump, es ist China.
Verstehst du nochmal, Deppner?
Sei doch nicht so naiv.
Die Zollpolitik.
Die Chinesen.
haben ein festes Ziel.
Sie wollen wieder der Nabel der Welt, die größte Wirtschaftsnation werden.
Die gehen voran mit den Sachen, holen sich das Know-how im Zweites Fall, übernehmen sie mal was, kaufen auch in Deutschland was zu und versuchen dann auch Exzellenz zu machen.
Und die wollen uns einfach, ob sie uns jetzt ganz platt machen wollen oder nicht, das ist der Schlecht, ob Trump hin oder her, ist das egal.
Trump bringt den Druck natürlich schneller.
Immer ist der Westen schuld.
Nein, ich wollte doch, ich habe doch gar nicht gesagt Schuld, sondern ich habe gesagt, werden Zölle sowieso wieder neu gesehen.
Deswegen muss man wahrscheinlich auch in Europa einfach auch mehr mit Zöllen agieren.
Ob das für grundsätzlich...
handelspolitisch gut finden oder nicht.
Aber wie gesagt, es ist ein anderes Regime insgesamt da.
Und wenn die einen mit Zöllen sich wehren, müssen halt die anderen auch mit Zöllen arbeiten.
Aber trotzdem haben wir halt einfach immer oft schlechte Karten, weil wir in vielen Bereichen zu abhängig sind von China.
Wie gesagt, ob es Antibiotika sind oder was auch immer und Zulieferungen im Technologiebereich und seltene Erden und von daher.
Da wäre es ja mal schön, wenn wir einfach eine Strategie entwickeln.
Einfach eine Strategie hinweg und sagen, das wollen wir bei uns haben, das ist strategisch wichtig, das machen wir jetzt und da investieren wir jetzt auch.
Und das wird vorangebracht und machen eine Europastrategie und sagen, das, das, das, das.
Aber das sieht man überhaupt nicht.
Das ist das Frustrierende an der ganzen Geschichte.
Es ist immer noch Stückwerk, dann sagt man, ja, mal ein paar Hybridzölle einführen.
Das bringt doch nicht das Problem weg.
Das Problem ist, dass das ein Konkurrent ist, der uns irgendwie...
wirklich Konkurrenz macht mit teilweise unfairen Methoden.
Und dann müssen wir gucken, wo ist es unfair?
Wo müssen wir uns schützen?
Aber wo müssen wir auch besser werden?
Einfach nur sagen, wir machen einen Zoll drauf und dann können wir irgendwie weiter herwerkeln und irgendwie schlechter sein.
Das funktioniert ja langfristig nicht, sondern wir müssen halt auch langfristig uns überlegen, was ist unsere Strategie?
Was wollen wir hier?
Was verhalten wir für strategisch wichtig und so weiter?
Und das tun wir halt.
Irgendwie nicht.
Gut, aber...
Gut, so angenommen.
Ja, Herr Chabitz arbeitet eine Strategie aus.
Ich arbeite eine Strategie aus.
Du bist einfach wirklich eine Plattform.
Plattform Europa.
Was wollen wir?
Wo wollen wir hin?
Was soll hier entstehen?
Wo müssen wir da hingehen?
Und wie investieren wir dann, damit wir das auch da an dieses Ziel auch kommen?
Das wäre industriepolitisch hier.
Ich will keine Industriepolitik.
Nein, der Staat soll nicht sagen, übrigens bei Solarzellen ist die Firma X gut, bei dem ist Y gut und bei dem ist Z gut, sondern der Staat soll sagen, wir wollen bei den Bereichen, da machen wir gute Standortbedingungen und dann können die Firmen und die private Engagement kann sich dann...
gucken, wie sie es irgendwie hinbekommen.
Es muss kein staatlicher Lenker sagen, das will ich, das will ich nicht und so weiter, sondern einfach nur die Rahmenbedingungen setzen und sagen, hey, da wollen wir hin.
Und im Zweifelsfalle, wenn es um Handelspolitik geht, dann muss natürlich, das ist natürlich eine Staatsaufgabe, das ist ja keine Firmenaufgabe, dann muss halt da auch die Rahmenbedingung da sitzen.
Ich will nicht Industriepolitik nach Frankreich Manier machen und da irgendwie.
Nein, um Gottes Willen, das ist nicht meine Idee.
So, gut.
Das soll nicht unser Thema sein heute.
Nur ein kleiner Side-Track.
So ist es.
Und Thema, wie gesagt, Entropic.
Das werden wir gleich noch diskutieren.
Aber fangen wir jetzt mal zügig mit unseren Bullen und Bären an.
Und ich habe noch einen kleinen China-Knall.
Da habe ich ja noch dabei.
Hast du?
Ja, beim Bullen der Woche.
Noch mal China.
Noch mal China, ja.
Weil es halt einfach gerade so günstig ist.
Weil es immer günstiger ist.
Unglaublicher Ausverkauf.
Man muss ja sehen, China hat aber jetzt im...
Im dritten Quartal, das BIP war stärker als erwartet und das hat jetzt aber auch wieder nochmal für Gegenwind an den Börsen gesorgt, weil jetzt dann wieder die Hoffnung auf mehr Konjunkturmaßnahmen, Finanzspritzen oder so wieder verpufft ist.
Deswegen war das auch wieder Gegenwind für die Börsen.
Also der Börse kann man es auch nicht recht machen.
Naja, warum ist die Wirtschaft gewachsen?
Weil sie einfach einen Export überschossen haben.
Ich glaube, das ist eine ganz relativ einfache Mechanik.
Und dann sagt natürlich jeder, nicht nur, dann gibt es weniger Stimulus, sondern diese Politik, die zu Lasten der restlichen Welt geht, das wird so weiter nicht gehen.
Und deswegen wird dann jeder sagen, das ist glaube ich auch noch ein Risiko, wo die Leute sagen so, oh.
Das ist so.
Das ist möglicherweise auch ein Risiko, was Leute sehen.
Dann würde ich jetzt meinen Bär der Woche machen.
Und mein Bär der Woche ist natürlich meine kleine Quer-durch-Deutschland-Deutschland-Reise.
Ach du ein Bär geworden?
Ja.
Mit der Bahn gefahren und mit dem Bär rausgekommen.
Auf dem Hinweg von Berlin nach...
Also ich bin einmal von Berlin bis da Brücken und dann auch nach Frankreich weitergefahren mit dem Mietwagen.
Aber zumindest bin ich einmal von ganz Osten nach ganz...
Westen gefahren.
Und also das ist so die Erkenntnis.
Und dann habe ich ja in Deutschland natürlich, als ich im Urlaub war, mir diese Investorenkonferenz angeguckt, Invest in Germany.
Und da hatte der Kanzler auch gesprochen.
Und was ich ja faszinierend fand, er fing so mit Klischees an.
Und das erste Klischee war, im Urlaub wären wir die Ersten als Deutschen am Strand und bereiten schon vor dem Frühstück die Handtücher aus.
Dann hat er so erzählt, Deutsche seien fleißig, gingen früh ins Bett, stünden vor dem Sonnenaufgang auf und der Berufsverkehr sei morgens zwischen sechs und sieben am stärksten.
Wenn wir Liefertermine vereinbaren, halten wir sie auch ein.
Wenn Freunde aus Deutschland um 19 Uhr zum Abendessen um sieben einladen, kommen sie um zwei Minuten vor sieben.
Und die Idee war, wir sind genau das, was Investoren am meisten schätzen, nämlich beständig, vorausehbar und einfach leistungsfreudig und würden die Ärmel hochkrempeln.
Das war so mein, das war so das, was ich, und dann habe ich das einfach mal abgecheckt durch das, was, einfach mal geguckt, wie ist es in Deutschland wirklich.
Also A, diesen Berufsverkehr zwischen sechs und sieben, den habe ich noch nie erlebt.
Ich muss ja mittwochs, wenn ich meine Kolumne bei Welt habe, immer kurz nach sieben aus dem Haus und da ist der Berufsverkehr nie voll.
Was ich aber hingegen sehr, sehr wohl sehe, wenn ich mal freitags, wenn wir keinen Glotztast haben, mal um zwei Uhr nachmittags schon mal nach Hause fahre.
ist es immer wahnsinnig voller.
Also dieses fleißig Arbeiten, das konnte ich nicht erkennen.
Die Zuverlässigkeit ist mir beim Bahnfahren komplett abhanden gekommen.
Weil jetzt ist es nicht mehr nur so, dass es irgendwie die Strecken Staus gibt oder irgendwie eine Weiche nicht funktioniert oder was auch immer, sondern mittlerweile funktioniert auch das Fahrgerät nicht mehr.
Und wir sind mit so einem ICE hingefahren, da waren so zwei ICEs zusammengekoppelt.
Und einer von beiden hatte dann irgendwas, was nicht mehr ging.
Da mussten sie auseinanderkoppeln und dann haben sie irgendwie eine Stunde gebraucht, um festzustellen, wie kriegen wir jetzt einen ICE weitergefahren und den anderen lassen wir im Bahnhof stehen.
Das zeigt mir völlig, völlig absurde Sachen.
Dann ist mittlerweile sogar so, dass die Bahn-App nicht mehr mit diesem ganzen Chaos zustande zurechtkommt.
Dann bin ich weitergefahren mit dem Regionalexpress.
Da hat man dann mit so einem Doppelzug, weil natürlich am Wochenende immer mehr Leute fahren, hat man einfach nur mit einem gekommen, weil natürlich der Zug kaputt war.
Und dann standest du da zwei Stunden eng aneinander gedrängt und hast dann auch noch mitbekommen, wie der Deutsche so denkt.
Da hatte ich so einen Beamtentypen neben mir, so ein bräsiger Typ und sagte so.
hat dann so laut mit dem Handy telefoniert.
Also so wie früher, man kennt das ja, es war ja so eine Marotte, wenn man im Späti war und dann da den Späti-Menschen angetroffen hat.
Das war ja früher, das ist ja eine migrantische Aktion, dass du laut mit dem Handy mit Lautsprecher telefonierst.
Und das haben wir in Dolce jetzt mittlerweile übernommen, auch eine schöne Eigenschaft.
Das hat der Typ dann voll im Zug gemacht.
Es ging um irgendeine Gesundheitsdienstleistung und er rief dann irgendeinen Arzt an und der sagte, na, was er denn jetzt wollte, was wird dir jetzt das kosten und das kosten.
Das sagte einfach so, ja, wissen Sie was?
Ich kriege ja Beihilfe als Beamter.
Ich kriege alles ersetzt.
Mir ist es egal, was es kostet.
Und ich dachte mir so, ja, wenn ich genau so ein Denken habe, ist es mir egal, was es kostet.
So geht ein Gesundheitssystem zugrunde, wenn ich einfach denke, ja, zahlt ja der Staat.
Und dann sind wir weitergefahren und haben einfach wirklich...
ganz viele solcher Sachen erlebt.
Dann war ein Stellwerk kaputt, bliebst du mit dem Zug stehen.
Dann war in Bonn die Straßenbahn 66.
Nach drei Monaten haben sie sich noch nicht hinbekommen, das fehlende Bauteil oder das Bauteil, was nicht nach deutscher TGL-Norm genormt war, das noch nicht mal jetzt irgendwie wieder zu fahren zu bringen, sondern es fuhren immer noch Busse.
Es war wirklich...
Dann bin ich mit meinem Vater, haben wir seinen Opa besucht, der auf dem Soldatenfriedhof in Andilie liegt.
Also kann ich jedem nur mal raten.
Also dein Opa?
Mein Opa, genau, sein Vater.
Und da waren 33.000 Menschen begraben.
Da sieht man, wie furchtbar Krieg ist.
Das kann man sich da auch nochmal anschauen.
Aber das war jetzt gar nicht meine Erkenntnis.
Es war sehr schön und sehr würdevoll auch gemacht da.
Und das war ein sehr bewegender Moment, auch wenn er ein Nazi war.
Aber mein Vater, Rentner, im Osten groß geworden, hat in die Rentenkasse eingezahlt, genau, ich sag, acht Jahre.
Acht Jahre.
Und jetzt?
Er fährt nach Mexiko, er guckt sich den Drei-Dingens-Stauseedamm in China an, er fährt dahin, dahin, dahin.
Und dann erzählt er mir, ja, wisst du was?
Wir haben so ein Gerechtigkeitsproblem hier in Deutschland.
Ich sag, Alter, tickst du noch richtig?
Du fährst hier irgendwie, du denkst, als Rentner hast du irgendwie einen Reisebüro-Schein gemacht und erzählst mir was von Ungerechtigkeit, kriegst irgendwie viereinhalb Prozent Rentenerhöhung und erzählst mir was, ist es in diesem Land ungerecht geworden, wo du fast nie was eingeseitzt hast.
Und das ist so die Denkweise, die jeder hat.
Mir hat ein Praktikant, nicht ein Volontär, hat mir einen Text geschickt über unseren AAA-Summit und es ging um KI.
Schrieb mir einen Text, der wirklich, ich würde sagen, minderwertig at best war.
Und ich habe erstmal keinen Bock gehabt, den überhaupt mehr anzugucken.
Gut, dann habe ich es gemacht, habe ihn redigiert, habe ihn dann eben wieder zurückgeschickt.
Und er war jetzt im Urlaub.
Ich war, by the way, auch im Urlaub.
Und er hat den Text dann nicht mal sich angeguckt und gedacht, ich gucke mal, was ich da besser machen kann.
Sondern er hat ihn einfach weitergeschickt an die Produzentin und hat geschrieben, ja, danke, dass du es gemacht hast.
Und hat dann nicht mal, ich will was draus.
Ja, nee, ich habe Urlaub.
Das funktioniert so nicht.
Und dieses...
dieses wirklich Wesen in Deutschland, ich will nicht mehr Exzellenz, ich krempel nicht mehr die Ärmel hoch, der Staat zahlt mir doch alles, es geht trotzdem ungerecht zu und dieses ganze Ding und dann wird es noch unpünktlich und keiner kriegt irgendwie was auf die Reihe.
Das ist für mich so ein, aber moralisch sind wir alle toll, wir haben jetzt einen Podcast gehabt und haben irgendwie einfach über Brasilien den Brasilenschock genannt und da steht auf Spotify ein Kommentar drunter.
Ja, also man muss doch jetzt sagen, die Demokratie hat gesiegt in Brasilien.
Das müsst ihr doch noch dazu sagen.
Ihr könnt doch nicht so einem Typen wie dem Bolsonaro als börsenfreundlich.
Ich habe ihn überhaupt nicht als börsenfreundlich.
Wir haben einfach nur gesagt, hey, es geht runter.
Wir sind immoralisierend, sind wir wirklich Weltmeister, im Ärmel hochkrempeln und sonst was, sind wir wirklich mittlerweile luschen und nieten geworden.
Jetzt fange ich schon an, fast wieder poschert hier zu ranten.
Ich dachte mir schon.
Und ich denke mir, Dann war Jensen Wang mit bei dieser Konferenz.
Da kommt der Typ hin und sagt, ey, in Deutschland, ihr habt doch alles, was ihr braucht.
Macht's doch einfach.
Aber warum fängt der am Anfang an zu regulieren, damit es gar nicht erst zustande kommt?
Der sagt dir auch noch, ey, die Standortbedingungen sind sogar hier noch gut.
Macht's einfach.
Und wir kriegen es wirklich nicht hin?
Ich denke mir wirklich so.
Und ich habe keinen wirklich erlebt, der in Deutschland richtig Bock hat, ey, Ärmel hochkriegen.
Wir wollen den Kram hier aus den Karren aus dem Dreck ziehen.
Das siehst du.
In Europa nicht, dann waren wir ja in Frankreich, dann lief da der Fernseher und liefen die ganze Zeit diese Proteste in Paris.
Und die Proteste waren wirklich lächerlich, weil natürlich es hat geregnet wie in Ström.
Man konnte gar nicht unterscheiden, was ist der Wasserwerfer, was ist der Regen.
Da waren natürlich auch weniger auf der Straße.
Aber es wurde trotzdem ausgebreitet, riesengroß.
Und da wollte er den ganzen Tag, hatten die Nachrichten, wenn du da drauf guckst, wenn du im Hotel warst, darüber berichtet.
Aber die wichtigste Meldung, Moody's hat Frankreich nicht runtergestuft, die viel wichtiger für dieses Land ist, haben die überhaupt nicht...
beachtet.
Wenn Leute natürlich auch so verdummt werden, auch noch von Medien und so weiter.
Es sind so viele Sachen, wo Leute auch noch nicht kapieren, was wirklich wichtig ist und mal sehen, ey, ich muss hier was tun.
Es kann nicht sein, dass ich das Gesundheitssystem hier weiter ausnehme, sondern könnt ihr mal gucken, ob wir 20% günstiger kriegen.
Und das auch noch öffentlich in der Bahn so machen, wo irgendwie jeder eng gedrängt da steht und nicht kapiert, das ist vielleicht, dass man auch nicht laut telefoniert.
Denken wir so, nee, das hat mich völlig fertig gemacht.
Und dieses Land, ich weiß nicht, ich verstehe nicht, wir haben hier wirklich so gute Voraussetzungen.
Das Land ist so schön.
Und ich bin durch diese schöne Gegend gefahren.
Und wenn du am Rhein runterfährst von Bonn nach Trier, wenn der Zug denn mal fährt, dann ist das so eine schöne Landschaft.
Wir haben so ein geiles Land.
Wir haben Rechtssicherheit.
Wir haben so viele gute Sachen.
Und dann trotzdem kriegen wir es nicht hin.
Leute, das finde ich...
hochgradig frustrierend.
Und deswegen ist meine ganzen Sachen, die ich da kennengelernt habe, sind leider mein Bär der Woche.
Obwohl, so wie Jensen Wang das ja gesagt hat, ihr habt alles.
Ihr habt diese Ingenieurskunst.
Ihr müsst nur mal wieder ins Tun kommen.
Aber kommen wir ins Tun.
Die einen denken, ich habe doch jetzt schon alles getan hier fürs Land.
Die anderen denken so, meine Zukunft ist doch eh scheiße.
Was soll ich denn da hier mich noch anstrengen?
Und keiner will wirklich hier was machen.
Und der Kanzler erzählt was von Handtüchern.
Und übrigens, diese Rede ging zwölf Minuten später los.
Ich meine, ich denke mir so, ich rede da, bringe so einen Anfang und bin selbst unpünktlich.
Und ehrlich, das mache ich auch noch.
Ist mir das nicht peinlich?
Ich meine, außer dass das Handtuchding sowieso peinlich ist.
Da denke ich so, ey, komm mal.
Das sind die Briten sowieso viel besser.
Ich weiß es nicht.
Das ist die Rundumabrechnung.
Mein Rant ist vorbei.
Ich könnte jetzt gleich bei Poshat anfangen.
Im Mega-Podcast.
Ich will gar nicht so negativ sein und will auch nicht alle beschimpfen und nicht alle Politiker so scheiß.
Aber ich sehe halt einfach nicht, dass das mal genutzt wird.
Es ist einfach noch nicht angekommen.
Dieser Druck, dass wir wirklich, das sieht man ja auch in der ganzen politischen Debatte, jeder will einfach sein, Turf bewahren und ist nicht bereit zu irgendeiner kleinsten Veränderung, zu einer kleinen Reform, die darf alle immer Reformen, alle schreien nach Reform, aber bitte nicht immer im Vorgarten.
Und von daher, so bringen wir unser Land nicht voran.
Wir brauchen wieder ein bisschen mehr Kennedy.
Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern Frage, was du für dein Land tun kannst.
Und dann gibt es noch mein Bär der Woche.
Das ist nochmal eine neue große Sorge, finde ich, die ich habe in diesem Land, dass bisher wenigstens hier noch Eigentumsrechte galten und die aber momentan nicht mehr gelten, weil sie komplett angezählt worden sind von der links-grün-linken Koalition in Berlin.
Und das, obwohl der SPD-Kandidat Krach gesagt hat, mit ihm wird es keine Enteignungen geben.
Und sofort ist er umgeknickt in den Sondierungsgesprächen.
Also das ist eine ganz große Enttäuschung, weil ich meine, die Grünen waren ja so ehrlich, haben gesagt, ja, wir wollen das auch und wollen das umsetzen.
Und der Krach nicht.
Nein, ohne, dann müssen sie alleine regieren, die Linken, ganz markige Worte.
Hast du das Interview gehört, was es gegeben hat?
Ja, er war ja oft auch bei uns.
Das habe ich nicht gehört, aber er war ja oft bei uns.
Ja, wir müssen uns der Tatsache sehen, dass wir die Wahl nicht gewonnen haben und jetzt muss ich mich halt dem beugen.
Das ist Demokratie.
Nein, aber hä?
Demokratie ist eben auch, dass man zu seinen Wahlversprechen steht.
Dann darf ich halt vorher nicht sagen, das ist quasi eine rote Linie und da müssen sie alleine regieren.
Man kann ja sagen immer, klar, man muss Kompromisse machen, aber wenn man solche roten mit Markigen spricht, ich kenne Leute, die dann extra deswegen die SPD gewählt haben, nicht die Grünen zum Beispiel, weil das eben der Unterschied war.
Und ja, von daher, das ist auf jeden Fall eine ganz große Enttäuschung.
Und diese Enteignungspläne, die Rot-Grün-Rot hier hat, die sind wirklich, die zeigen ja schon jetzt die ersten Auswirkungen.
Das ist zum Beispiel die schwedische Immobiliengruppe Heimstarten-Bostart, die bisher in Berlin rund 20.000 Wohnungen hat, im Wert von 5 Milliarden Euro.
dass sie sagen, wir werden jetzt keinen Euro mehr in Deutschland investieren.
Noch nicht mal nur in Berlin, sondern in Deutschland.
Weil natürlich Berlin damit das ganze Land quasi anzählt, die Eigentumsrechte im ganzen Land.
Weil was in Berlin möglich ist, ich habe es ja früher schon oft ausgeführt, ist dann natürlich auch ein Risiko für Deutschland.
Weil dieses Grundgesetz, auf das man sich beruft, gilt ja in ganz Deutschland.
Und wenn heute hier in Berlin die Linken auf die Idee kommen, dann kommen sie morgen vielleicht, keine Ahnung, in Frankfurt oder München auf die Idee.
Man weiß es ja nicht.
um solche Pläne durchzuziehen oder zumindest anzukündigen.
Und das ist eben das Verheerende, dass die Pläne, so unrealistisch sie auch sein mögen, möglicherweise jetzt einfach schon Auswirkungen haben.
Und die Idee, dass man damit irgendwie die Wohnungsproblematik bekämpfen kann, natürlich ad absurdum geführt wird, weil eben jetzt schon die Investoren sich zurückziehen und sich mehr zurückziehen werden.
Und das war ja auch auf dem Investitionsgipfel.
In Berlin, wo dann der Kanzler sagen muss, nein, aber hier sind Eigentumsrechte sicher.
Ja, ausgerechnet in Berlin.
Und natürlich haben alle internationalen Investoren gefragt, was ist denn da los?
Und wenn wir jetzt hier investieren sollen in Rechenzentren, ist denn mein Rechenzentrum dann sicher?
Ich meine, da kann man ja genauso fragen.
Ist ja auch gedeckt von Artikel 15 des Grundgesetzes.
Steht ja alles Mögliche drin.
Grund, Boden, Produktionsstätten.
Theoretisch kann man dann alles vergesellschaften.
Und deswegen ist es so problematisch.
Das wäre ein Präzedenzfall.
Auf jeden Fall.
Und jetzt kommt Dobrindt, will ein Anti-Enteignungsgesetz machen.
Das ist natürlich verfassungsrechtlich auch ganz, ganz problematisch.
Das sagen ganz viele Experten, auch die Justizministerin.
Ich würde auch sagen, man kann nicht eben einen Grundgesetzartikel durch ein Bundesgesetz, ein Einfalles Bundesgesetz näher definieren.
Das wird nicht funktionieren.
Entweder man ändert das Grundgesetz oder man muss das eben so akzeptieren und dann warten, bis das Verfassungsgericht, ich glaube, am Ende wird es darauf hinauslaufen, dass das Bundesverfassungsgericht dann in dieser Sache entscheiden muss.
Da habe ich ganz große Zuversicht, dass...
die Linken hier in Berlin mit den Plänen nicht durchkommen werden, weil sie ja selber auch einen eigenen Deckel gegeben haben.
Also sie haben ja gesagt, wir wollen am Ende des Tages, haben ja ein bisschen abgemildert die ursprünglichen Pläne, jetzt sollen ja nur noch ab 10.000 Wohnungen enteignet werden.
Das ist komplett egal für die Eigentumsrechte.
Weil das ist genauso willkürlich wie alles andere.
Und wenn sie morgen sagen, Neubauwohnungen sollen nicht enteignet werden, kannst du morgen erinnern.
Ach, jetzt doch Neubauwohnungen, lieber Investoren, hab da mal einen schönen Neubau gebaut.
Die in der eigenen Hörer wird es im nächsten Jahr.
Also von daher, wenn einmal das Vertrauen gebrochen ist in Eigentumsrechte und einmal willkürlich irgendwelche Grenzen und Preise festgelegt worden sind, dann gibt es da überhaupt kein Vertrauen mehr.
Und weder in Berlin noch in Deutschland.
Das schädigt den deutschen Standort so massiv.
Und deswegen, klar, sollte man irgendwas dagegen tun.
Aber ich glaube, ich fürchte einfach, der Bundesregierung sind da die Hände gebunden.
Was mich eben noch zuversichtlich stimmt, ist, dass es sicherlich aus verfassungsrechtlicher Sicht dann schwierig sein wird, das so durchzuziehen, wie Sie es sich vorstellen.
Nehmen eben die Enteignung gegen Entschädigungen von 16 Milliarden höchstens.
Sie wollen ja 160.000 Wohnungen enteignen und dafür höchstens den Deckel von 16 Milliarden bezahlen.
100.000 Euro pro Wohnung.
Und das sind jetzt keine Einzimmer-Apartments, das sind ja durchaus dann eben Wohnungen, zwei bis drei Zimmer, was in der Größenordnung, also 100.000 Euro, das ist wirklich, das sagt einem jeder klare Menschenverstand, dass das deutlich unter Marktwert ist.
Und da sagen ja auch viele Experten, dass eben die Werte deutlich darüber sind, also die Verkehrswerte auf jeden Fall.
Und die Frage ist dann letztendlich, Wie viel muss man bezahlen?
Das wird letztendlich die Frage sein, die das Verfassungsgericht am Ende des Tages klären muss.
Aber dass das auf jeden Fall mehr sein werden als 16 Milliarden, da sind sich eigentlich fast alle Experten einig.
dieses Vorhaben zum Scheitern verurteilen.
Und er sagt, da muss zum einen nachgewiesen werden, dass wirklich ein klares Allgemeininteresse.
da ist, wenn man nach Artikel 15 enteignen will.
Das bezweifelt er, dass bloß die Überführung von Wohnungen in staatliches Eigentum, dass schon dieses Kriterium dadurch erfüllt wird, weil ja kein neuer Wohnraum geschaffen wird.
Dann der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, eine Enteignung müsse geeignet und erforderlich sein, um ein legitimes Ziel zu erreichen.
Das sieht er auch zweifelhaft.
Vor allem aber besonders kritisch ist die Entschädigungsfrage.
Und da sagt er, die Entschädigung, die müsse sich grundsätzlich Am Marktwert orientieren deutliche Abschläge seien weder mit dem Grundgesetz noch mit europäischem Eigentumsschutz vielleicht vereinbar.
Und er verweist noch auf, es gibt ja neben dem Grundgesetz noch viele andere Regelungen, also internationale Investitionsabkommen.
die nochmal zusätzlich auch Eigentumsrechte in Deutschland, gerade von ausländischen Investoren schützen.
Da kommt ja nochmal eine ganz andere Klagewelle auf einen zu.
Also da könnte auch jeder ausländische Vonovia-Aktionär und dann am Ende des Tages klagen.
Am Ende des Tages muss dann noch der Bund vielleicht noch Schaden ersetzen.
dem Bonovia-Aktionär leisten.
Aber da gibt es auch noch viele andere in Abkommen geregelte Investitionsschutzabkommen, völkerrechtliche Schutzstandards, die es da gibt.
Also das ist ganz, ganz spannend.
Den Artikel kann ich nur empfehlen, kann ich jetzt hier nicht ganz wiedergeben.
Wie gesagt, bei welt.de zu finden von Matthias Herdegen.
Und deswegen bin ich zuversichtlich, das sagt im Übrigen auch der Chef von Heimstarten Bostart, auch er glaubt, dass es einfach...
eine sehr, sehr geringe Wahrscheinlichkeit hat, dass die Enteignungen tatsächlich umgesetzt werden.
Volovia sagt das Gleiche, auch die Haltungsverfassungsrechtlich absolut nicht möglich.
Aber das ist eben dann diese große Dummheit.
Das schafft ja nur Enttäuschung, auch unter den linken Wählern.
Wieso macht man das?
Man sehenden Auges weiß man, das wird nicht funktionieren.
Man muss hier nur versuchen, wieder irgendwas umzusetzen, was man im Programm hat.
Es wird eine große Enttäuschung geben bei den Wählern, bei den Mietern.
Es wird den Wohnungsmarkt in Berlin auf Jahre hinaus nochmal weiter zurückwerfen, weil viel zu wenige neue Wohnungen entstehen.
Und es ist einfach ein totales Fiasko für den Steinerdorchschund.
Ich habe oft davor gewarnt, aber ja.
Keiner hat auf dich gehört.
Keiner hat auf dich gehört.
Nein, aber das gehört ja mit dazu.
Es fehlt auch dieses wirtschaftliche Verständnis, dass man versteht, wenn du jemanden enteignest, dass hier keiner mehr Bock hat, hier irgendwas zu machen und eine Wohnung zu bauen.
Die vollkommen falschen Anreize und über die anderen Maßnahmen der Linken wollen wir an dieser Stelle gar nicht reden.
Das wäre ja dann wieder Abendfilm.
Das zielt aber in die gleiche Richtung.
Falsch, komplett falsche Anreize.
Man lockt die falschen Leute in dieser Stadt.
Also es ist einfach zu hanebüchend.
Hanebüchend und dass die SPD sowas mitmacht.
Was ist denn Bär der Woche?
SPD?
SPD.
Das Unnisch und Rudi Karel sagte und die SPD.
Ja.
Gut, auch fürs Wetter.
Genau.
Nein, aber es wäre ein schönes Herbstwetter gerade.
Okay, dann ist das dein Bär der Woche.
Ich fand es so interessant, Herr Krach hat dann so gesagt, ja, ja.
Hätte sie jetzt dem Wählerwillen beugen müssen, aber Neubau wäre ja ausgenommen, Investoren, ihr seid hier willkommen.
Und ich dachte mir so, nach deinem Vorwort, ich musste mich dem Wählerwillen beugen, ist doch ganz klar, wenn der Wählerwiller irgendwann sagt, Neubau sind uns auch zu teuer, dann sind die natürlich auch dran.
Ist doch wirklich so eine hanebüchende, so glauben, wenn ich dann sage, aber bitte Investoren, ihr seid willkommen, hier Wohnungen zu bauen.
Und der Halbstartyp hat natürlich auch gesagt, uninvestierbar und will nichts mehr investieren.
Wobei er sich in Berlin auch verzockt hat, der arme Kerl.
Er hat einfach die Wohnung zu teuer gekauft, eine Billigzinsphase.
Das haben ja viele, aber das ist ja individuell geschickt.
Da muss man immer noch gucken, dass die natürlich noch persönlich auch jetzt nicht so glückvoll agiert haben.
Ja, dass jeder eigentlich auch nochmal ein Eigeninteresse hat, ist ja auch okay.
Aber du hast natürlich recht.
Trotzdem ist es einfach ein verheerendes Signal.
Gut.
Dann komme ich zu meinem Bullen der Woche.
Mein Bullen der Woche ist ein Buch.
Jetzt habe ich das Buch nicht mitgemacht.
Also keine Angst, ich werde ihn nicht vorlesen mit so gelben Post-its, wie der Kollege Deffner das immer macht.
Ich würde versuchen, die großen Dinge hier zu bringen.
Und es ist das Buch von Robin Wigglesworth und das heißt A Fabulous Dead, The Epic Story of How Bonds Built the Modern World.
Es geht um den Anleihemarkt und jetzt können wir sagen, wir sind ja keine großen Fans von Anleihen.
Das habt ihr ja schon mitbekommen und wir haben ja auch eine Anleihequote, die...
relativ niedrig ist oder sogar null.
Und man könnte jetzt denken, das wäre die perfekte Einschlaflektüre, so ein Buch über sowas.
Aber wenn man einfach mal schaut, da geht es wirklich um Wirtschaftsgeschichte, weil die meisten Innovationen wären ohne Anleihen nicht machbar gewesen.
Natürlich geht es auch um Kriege, die damit finanziert worden sind, Weltreiche, aber eben auch die moderne Wirtschaft.
Interessant, er hat dann auch noch ein Interview gemacht.
Also wer jetzt nicht gleich das Buch kaufen will, sondern vielleicht erst mal den Typen hören will, kann das auch bei Barry Ritholtz' Masters in Business Podcast sich anhören.
Da hat er noch eine schöne Geschichte erzählt, wie er zum 400.
Geburtstag einer niederländischen Anleihe nach New York gefahren sei.
Die ist nämlich 1624 ausgegeben worden zur Finanzierung von Deichen in Holland.
Und die würde heute noch was abwerfen.
Und deswegen ist er da hingefahren.
New York Stock Exchange hat wohl diese Anleihe noch und bekommt da regelmäßig was.
Und zum 400.
Jubiläum wurde, sagst du, gefeiert in New York auf dem Parkett.
Und er hat so ein bisschen erzählt, wie faszinierend er fand.
So eine Feier, wo seine Frau gesagt hat, Alter, wo fährst du denn da hin?
Und man kann auch so ein bisschen diese Attraktivität, diese Sache rausfinden.
Und das ist halt, ja, Menschen geben halt.
Geld aus, was sie noch gar nicht haben.
Man kann so ein bisschen die Zukunft, man kann die Zukunft in die Gegenwart holen.
Das ist das Wunderbare.
Aber was man auch an Bonds so schön kann, Bonds sind auch so eine Art organisiertes Vertrauen.
Und wenn du ein Vertrauen in was hast, musst du auch nicht so viel Zins bezahlen.
Und das sieht man auch so sehr schön jetzt bei der Frankreich-Krise, wenn du eben kein Vertrauen mehr hast, dass da Reformen passieren und sonst wie.
oder dass es nicht zurückgezahlt wird oder was auch immer, oder dass du versuchst, dich da über Inflation zu entschulden, dann wird natürlich sofort das Bestraf durch höhere Zinsen.
Also ein Bond gibt auch sehr schön so ein Vertrauenssignal wieder und das ist auch das Wunderbare, was man sieht.
Und der Titel des Buches, der wollte sein Buch erst nennen The Greatest Show on Earth, aber das wäre eher so eine liebevolle Biografie, er hat dann einfach nochmal, als er sich den Anleihemarkt angeguckt hat, auf den Historiker Thomas Barbington-Merculey gestoßen und er hat im 19.
Jahrhundert ein erstaunliches Phänomen gesehen.
Großbritannien hatte nämlich durch zahlreiche Kriege gewaltige Schulden angehäuft.
Und alle haben immer gesagt, die werden finanziell untergehen.
Aber was die Briten halt hatten, die hatten einen wahnsinnig ausgeprägten Bondmarkt.
Und die haben es halt geschafft, durch diese Bond nicht nur die Kriege zu finanzieren, sondern waren auch noch dadurch reicher und mächtiger geworden.
Und dann hat eben dieser Historiker geschrieben, eine gigantic fabulous debt, eine gigantische sagenhafte Schuldenlast.
Und das hat halt auch den Buchtitel dann gebracht.
Und man sieht eben, wenn man günstige Finanzierungsbedingungen hat, dann ist das auch für ein Land, für seine Größe, für sein wirtschaftliches Fortkommen so wichtig.
Und deswegen bin ich auch immer einer derjenigen, die sagt, hey Leute, bevor ihr irgendwie in eine Schuldenunion mit Leuten reingeht, die da nicht so Bock haben, das so wie wir zu veranstalten, da sollte man immer aufpassen, weil das wirklich ein wahnsinniger Wettbewerbsvorteil ist, wenn man...
eben Vertrauen genießt, wenn man seine Gläubiger gut behandelt und nicht irgendwie mal so sagt, so, oh, heute gebe ich mal das aus, dann mache ich mal einen Bond-Rückkauf, dann mache ich mal jenes, sondern wenn es einen Emissionskalender gibt, wie das ja bei uns bei der Finanzagentur so ist.
Und das ist das Wunderbare.
Und was man auch in diesem Buch aber auch sehen kann, es ist halt kein Freibrief für unbegrenzte Staatsverschuldung.
Es kann halt durchaus sein, dass die Leute mal das Vertrauen verlieren.
Aber was es eben auch zeigt, ist das Buch, dass jetzt ein Staat...
was anderes ist als ein privater Haushalt, der Schulden aufnehmen.
Also weil ein Staat natürlich ewig lebt und an dieser Anleihe, die schon 400 Jahre existiert für die Deichbau, sieht man ja, dass es halt viel längere Haltbarkeit hat und dass deswegen man jetzt nicht so immer schwäbische Hausfrau und den Staat gleichsetzen kann, sondern es gibt durchaus Unterschiede, aber eben auch es gibt Grenzen des Schuldenmachens, wenn irgendwann halt das kippt.
Dann ist halt vorbei mit günstiger Verschuldung.
Es geht los in seinem Buch, die Geschichte in Venedig des 12.
Jahrhunderts.
Und da brauchte halt die Stadt Geld für einen Krieg gegen die Türken und hat dann halt seine wohlhabenden Bürger, erst mal hat er die zur Kasse gebeten, über Steuern, hat dann aber festgestellt, es ist viel cleverer, wenn wir das als Anleihen, die handelbar sind, organisieren.
Und dann konnte man eben viel besser darüber Ersparnisse mobilisieren.
Dann wurde die Anleihe auch genutzt, um irgendwie was zu hinterlegen, wenn man Geschäfte macht und so weiter.
Also es war halt einfach eine wunderbare Erfindung.
Und auch die Eisenbahnfinanzierung, die basierte komplett auf dem Bond-Markt.
Und auch da kann man nochmal sehr schön sehen, woran dann diese Bubble geplatzt ist, weil dann halt irgendwann die Finanzierung nicht mehr da war, weil ein Banker...
Der Megamäßig, der Vorgänger von JP Morgan, also von John Pierpont Morgan, der hat sich dann irgendwann verspekuliert oder war halt zu optimistisch, hat zu viele Sachen eingegangen.
Und dann ist der halt gekippt und als der kippte, ist der gesamte Eisenbahnboom zusammengekippt.
Und dann gab es die erste große Depression 1873.
All das kann man in diesem Buch wunderbar sehen.
Und klar, Anleihen werden auch dazu genutzt, um Sklaverei und Eroberung zu finanzieren, aber eben auch um technologischen Fortschritt und so weiter.
Und deswegen ist der Anleihenmarkt, glaube ich, ein wichtigerer Grund.
Er ist auch viel größer als beispielsweise der Aktienmarkt.
Deswegen ist der Anleihenmarkt auch wichtig, das zu wissen, wie funktioniert das mit Kurse, Renditen, Vertrauen und so weiter.
Und deswegen sollte jeder diese Geschichte mal kennen, weil Wirtschaftsgeschichte und Bondmarkt ist halt...
Passt halt wirklich wunderbar zusammen.
Und das sieht man in diesem Bundesbar.
Und deswegen würde ich jedem nur raten, mal A Fabulous Dad von Robin Wigglesworth.
Und das ist halt so ein Journalist, der...
Wie heißt der Name oder hast du ein bisschen genuschelt?
Robin Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wiggles Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Wigglesworth.
Ja, genau.
Und Fabulous Debt.
Pamperswürdig.
Der hat früher, das Buch davor, das letzte, was ich geschrieben habe, das ist über ETFs, jetzt über Bonds.
Und der hat halt kapiert, dieser Typ, ETFs sind ja auch was vermeintlich langweiliges, Bonds auch, aber der erkennt, was die wichtigen Dinge sind, die man kapieren muss, um zu verstehen, wie diese Wirtschaftswelt funktioniert.
Und deswegen habe ich mich auch so aufgeregt, dass sie diese Moody's-Geschichte nicht im französischen Fernsehen gesehen haben, weil das ist einfach, das ist viel wichtiger als irgendwie, Fernsehen lebt auch von Bildern.
Und eine Anleihe kann man schlecht bebildern, würde ich vermuten.
Das ist immer ganz schwierig.
Aber natürlich in meinen Börsensinnungen auch darüber gesprochen.
Aber mehr über Aktien, weil man da natürlich mehr Storys hat.
Aber ich möchte nochmal jetzt hier unterstreichen, dass der Autor des Buches Schulden ohne Sühne, Holger Schäpitz, hier ein Loblied auf Schulden gesungen hat.
Nein, ich hab nicht auf Schulden.
Ja, du hast schon ein bisschen positiv.
Nein, der Bondmarkt, der macht halt alles möglich.
Der Bondmarkt macht Schulden möglich.
Ja, aber es müssen natürlich...
Aber Bonds sind Schulden und Anleihen sind Schulden.
Ja, klar.
Das habe ich schon immer von Anfang an.
Ich habe mich ja selbst...
verschuldet, als ich meine Immobilien gebaut habe.
Das habe ich nicht gemacht, indem ich irgendwie eine 120% Anleihe und muss dann irgendwann mich retten lassen oder sonst was, wie es in Polen oder in Ungarn gewesen ist, wo viele auch solche Sachen gemacht haben.
Nein, natürlich, Schulden, also jeder technologische Fortschritt ist mit Überschulden finanziert.
Keine Frage.
Schuldenkonsum für Schulden.
Das ist doch das Unterschied.
Und da ich weiß, dass der Staat im Zweifelsfalle Schulden aufnimmt, um eben keine Investition zu machen.
Kollege, wir haben keine Zeit mehr.
Wollte ich nur sagen, du wolltest es jetzt hier verkürzen, was du auch nicht findest.
Schulden sind gut.
Produktive Schulden, Innovationsschulden, gut.
Konsumschulden, fuck.
So einfach ist es.
Tja, warum fandest du das Sondervermögen da nicht gut?
So.
Ich will es nicht, wenn du in der heutigen Diskussion aufmachen.
Ich wollte das bald blut auf.
Ich kann dir sagen, weil das Sondervermögen natürlich den Druck genommen hat, im normalen Haushalt für Investitionssorgung.
Und genau so ist es gekommen.
Du warst der Optimist und sagst, hier blühende Landschaften und jetzt werden wir so viele Investitionen haben, wie noch nie im Leben.
Und dann noch eins zum Thema Schuldenunion, das war ja auch noch ein kleiner Seitenhieb übrigens.
Die Briten, die du jetzt hier gerade gelobt hast, die haben für ihre 10-jährige Anleihe, obwohl es in keiner Schuldenunion verhaftet sind, zahlen sie 5,35 Prozent Rendite.
Aktuell deutlich mehr als Frankreich im Übrigen.
So, und jetzt kommt mein Bulle der Woche.
Ich mag es jetzt ganz kurz.
Wir haben ja auch noch ein Thema zu diskutieren.
Stimmt, wir haben ja noch 10 Minuten Zeit fürs Thema.
Aber es kriegt auch hin.
Ich mag ganz schnell den Bullen der Woche.
Das ist ein Hörervorschlag von unserem lieben Hörer Georg, der treuer Hörer ist und auch die eine oder andere Idee schon umgesetzt hat, der auch treu dabei ist bei Ginko Solar und so weiter.
Und er meint, hat mir jetzt geschrieben, dass er meint, weil Cinko ja zum Beispiel auch in Batteriespeicher einsteigt, dass ein Kattel aus China die besseren Akkus, auf jeden Fall der Technologieführer, der ganz klare Technologieführer ist bei Akkus und Batterien und Batteriespeichern und dass die jetzt aber auch deutlich abgeschmiert sind und das wäre vielleicht eine Idee.
Deswegen habe ich die mir mal ein bisschen angeschaut und Kattel wird ja so abgekürzt, CATL und hat aber einen längeren Namen.
Contemporary.
Sehr gut, dass du hier noch rauskommst.
Die kann man mittlerweile rund Deutschland handeln.
Das ist schön, das gab es schon lange nicht.
Die heißt Contemporary Amperex Technology.
Genau, also hinfort wieder Kattel genannt.
Ich gucke mir gar nicht hart an.
Ich bin nicht dabei, aber komm mal auf die Watchlist.
Noch nicht.
Also ich hadere damit.
Ich würde es aber mal ganz kurz, Grunde für die Kurs sprechen, deutliche Ergebnisverfehlung in Q3.
Da kamen jetzt schon die Zahlen für Q3 und da hat man eben sowohl beim Umsatz wie beim Gewinn daneben gelegen.
Dann ist das Problem, dass der verschärfte Wettbewerb in China da ist.
Es kommen immer neue Wettbewerber.
Der Batteriemarkt grundsätzlich ist...
gefallen und Kattels Anteil am chinesischen Batterien...
Nein, ich sage jetzt mal der Anteil ist gefallen.
So, das ist richtig.
Und zwar von 49,8 Prozent im Januar auf 40,9 Prozent im September.
Und es gibt neue Wettbewerber, zum Beispiel BYD, die den Marktanteil gesteigert haben.
Und dann kommt eben sowas wie Ginkgo Solar und andere dazu.
Und BYD ist mittlerweile doch da, denen auch ernsthaft, nicht auf den Fersen, aber hat doch schon Patzen weggenommen, sind von 17,4 Prozent auf 21,1 Prozent gestiegen.
Dann ist ein Problem, die Abkühlung des chinesischen Automarkt, das ist schon ganz oft besprochen.
bei Kattel auch viele E-Auto-Hersteller da versorgt, leidet man darunter, dass den 12.
Monat in Folge im September der chinesische Inlandsautomarkt gefallen ist und das EV, also das EV-Wachstum sich verlangsamt hat.
Und das ist dann noch eine Korrektur eben gab nach einer starken Rallye, die es vorgab im Mai 2026, haben die Tatsache noch ein Allzeithoch gemacht und sind seitdem abgeschmiert.
Was könnte möglicherweise für Kattel sprechen?
Dass es natürlich mittlerweile doch etwas attraktivere Bewertungen gibt, dass sie auch, darauf hat Georg auch dann nochmal hingewiesen, in Europa produzieren.
Deswegen dann natürlich auch bei möglichen Handelsverschärfungen dann da positioniert sind, weil sie in Ungarn ein europäisches Werk haben und quasi möglicherweise sehr freundlichere Partner für Europa sind.
dass sie der unangefochtene Weltmarktführer nach wie vor sind mit 40 Prozent globalen Marktanteil bei EV, also bei Batterieautos quasi.
Und dass sie zum Beispiel auch in andere Bereiche investieren.
Sie sind zum Beispiel bei DeepSeek mit dabei, dem chinesischen KI-Modell.
Da sind sie einer der größten Investoren der letzten 15 Milliarden Finanzierungsrunde.
Und ja, mittlerweile haben sie auch eine Bewertung, die etwas moderater ist.
Ein Forward KGV von 10,6.
Ja, das soll es mal gewesen sein.
Also Kattel kann man sich mal anschauen.
Ehrlich gesagt, ich habe hin und her überlegt, bin trotzdem ein bisschen skeptisch.
würde mich da eher bei BYD gut aufgehoben sehen.
Und selbst bei Cinko Solar, die natürlich viel, viel günstiger sind, aber da in den Markt reingehen, als bei Kattel, die immer natürlich noch eine hohe Bewertung haben von der Marktkapitalisierung her, immer noch bei 150 Milliarden ungefähr bewertet sind.
Und von daher ist das immer noch ein Riese, wo man immer vielleicht sogar noch mal ein bisschen was...
abschneiden kann.
Also ich bin mir nicht schlüssig, ob ich da einsteigen sollte und die Analysten Schätzungen übrigens noch, das wollte ich noch nachtragen, sehen Aufwärtspotenzial von 82% aktuell bei Cuttle.
Und nur zwei sagen halten und 44 sagen kaufen.
Und die zwei haben aber jetzt runtergestuft.
Das ist ein Konsens, eine Konsensgeschichte.
Ja, aber spannend.
Auf jeden Fall, guckt es euch an.
Ich finde, das ist eine spannende Idee.
Georg hat immer ein gutes Händchen für im Bereich erneuerbare Energien, weil er selber auch sehr aktiv ist.
Und er hatte auch den Gas-Future, war auch einer derjenigen, die den Gas-Future richtig gesehen haben.
Und es könnte auch der CO2-Future mal laufen.
Das habe ich mir jetzt mal angeguckt.
Das ist eine ganz spannende Geschichte, weil nämlich gerade wieder Kohle zu...
günstigsten Energieträger wird.
Und wenn du Kohle verbrennst, dann musst du ja relativ viele CO2-Zertifikate kaufen, weil das ja eine der CO2- heftigsten Geschichten ist.
Aber viele nutzen halt wieder Kohle.
Und selbst mit den CO2-Zertifikaten ist es die günstigste Art, weil eben der Gaspreis so nach oben gegangen ist.
Deswegen könnten auch die CO2-Zertifikate wieder steigen.
Das ist eine Idee, die habe ich von Bank of America gelesen.
Das ist nicht meine.
Ich habe es nur gesehen und dachte so, klingt ja spannend, weil ich schon häufiger hier diesen CO2-Preis genannt hatte.
Und das hat ja nie richtig funktioniert.
Dann kommen wir zu unserem Thema.
Und da geht es ja um Antropic.
Nachdem wir in den vergangenen Wochen ja immer wieder von Leuten gehört haben, die haben mal Leute reingucken lassen.
Oh, ich durfte schon mal in das S1-File reingucken.
Haben Antropic jetzt dieses File für die gesamte Öffentlichkeit freigegeben.
335 Seiten plus Anhang.
Kann man sich da durchlesen und kann mal da durchgehen.
Ich würde sagen, nachdem ich, ich habe jetzt nicht die ganzen 335 Seiten, ich habe den Anfang halt mir angeguckt, ich gucke mir am Anfang erstmal an, wie wirkt dieses Ding.
Und da war ja schon auffällig, dass bei SpaceX am Anfang so Bilder sind und so, erstmal so 14 Seiten Bilder.
Das war ja bei WeWork ähnlich, wo sie eher Visionen verkauft haben.
Das ist bei Antropic ganz anders.
Die haben zwar auch irgendwelche komischen Bilder da drin, aber das ist eher so eine optische Auflockerung.
Da geht es erstmal los mit einem...
mit einem Brief der Gründer, der sieben Gründer.
Und sie schreiben auch wirklich explizit rein, uns ist gesagt worden, wir sollen unsere Firma nicht einen Dollar teurer verkaufen, als es ist.
Das findet man schon bemerkenswert in so einem Prospekt.
Normalerweise würde man möglichst viel bei einem IPO rausholen.
Und sie sagen auch, hey, wir sind ein Gründerteam.
Und das ist so ein bisschen ein Hieb gegen die Konkurrenz von OpenAI, das immer noch an Bord ist, was so ein bisschen zeigt, dass sie halt eine geschlossene Veranstaltung, eine geschlossene Sache sind, dass sie eben irgendwie gemeinsame Ziele haben und so weiter.
Das wird auch noch gesagt, das finde ich auch was Positives.
Kommen wir zu den Zahlen.
Da ist natürlich ein wahnsinniges Wachstum drin.
Wenn man sich mal den Umsatz anguckt, 2023 41 Millionen, 2024 386.
2025 4,6 Milliarden.
Und wenn man jetzt das dritte Quartal von 16,8 hochrechnet aufs Jahr, hätte man 67,2 Milliarden.
Also da sieht man schon ein wahnsinniges Wachstum, was da zu sehen ist, was man in der Art und Weise, glaube ich, von wenigen Unternehmen gesehen hat.
Das Zweite, was man sehen kann, sehr schön, der Umsatz ist stärker gewachsen als die Kosten im Hintergrund.
Also es gibt einen operativen Leverage, das ist immer wichtig.
dass man nicht irgendwie bei jedem Dollar, dem man mehr rausholt, auch einen Dollar mehr an Rechenleistung oder an Sachen reinbringt.
Also man sieht schon, das ist eine großartige Sache.
Man hat sogar schon einen operativen Gewinn im zweiten Quartal gebracht von 974 Millionen Dollar.
Und das ist sogar noch inklusive aktienbasierter Vergütung.
Also es ist wirklich eine gute Sache.
Und in Q1 war noch ein Minus von 1,5.
7 Milliarden.
Dann hat man ja gesehen, da gab es ja diese Geschichte, ja, die haben gemacht einen Rekordverlust von 80,7 Milliarden im Halbjahr und das war eine riesen Reuters-Schlagzeile.
Die verbrennen ja Geld.
Schlimmer als in Las Vegas.
Die Leute durch den einarmigen Banditen laufen lassen.
Das war aber einfach nur eine reine, wie soll ich sagen, Bilanzierungsgeschichte, weil sie halt Wandelanleihen ausgegeben haben an Google, an Amazon und wenn die halt erfolgreicher sind und dieser Wandelwert sich erhöht, also einfach die Erfolge, diese Wandelanleihe ist ja dadurch gekennzeichnet, dass man die irgendwann wandeln kann und wenn du sie halt in einen höheren Wert wandeln kannst, dann fällt da halt ein größerer in Anführungsstrichen Verlust an, aber der natürlich nichts mit Geldabfluss zu tun hat.
Das ist eine reine Sache und wer da sagt, oh.
Das wäre jetzt böse, dann bleibt halt wirklich ein Nettoverlust von 8,4 Milliarden stehen.
Das ist kaum mehr als 2025, das bei einem vervielfachten Umsatz.
Insofern sieht man, dass das überhaupt kein so großes Problem ist.
Auch das Klum-Risiko, wo man nur gesagt hat, oh, ein Kunde hat irgendwie so viele, so viel Anteil.
Und wenn der Kunde wegfällt, Klammer auf, Meta, Klammer zu, die eben damit programmiert haben, dann ist alles schlimm.
Aber auch das ist mittlerweile, ist kein Einzelkunde kommt mehr über 10 Prozent.
Und 2025 standen noch zwei Kunden für je 12 Prozent.
Also man sieht, da wird wirklich einiges, da ist mittlerweile die Basis breiter geworden und man hat eine Net Retention Rate von 900 Prozent.
Das heißt, mit der Kundenbasis macht man immer mehr Umsatz.
Das sind jetzt nur die Unternehmenskunden, die privaten Kunden, da ist es nicht so.
Und was man eben auch sieht, wichtigster Treiber ist Claude Code.
Das ist also ein echtes Unternehmensgeschäft und man erlöst pro Mitarbeiter bei Antropic mehr als 6,6 Millionen.
Auch das ist eine wunderbare Sache und Skalierung funktioniert.
Guck, ob ich noch was vergessen.
Die Bewertung ist schon runtergekommen.
Also wenn man jetzt guckt, war ja 2 Billionen war ja die Rede.
Jetzt will man nur noch für 1,5 bis 1,75 Billionen machen.
Das wäre jetzt ein Kursumsatzverhältnis von...
22 bis 26, es ist viel niedriger, als es bei SpaceX ist.
Also insofern ist auch das günstig und deswegen würde ich jetzt einen Strich von der Ziele wieder sagen, nachdem ich das gelesen habe und auch gesehen habe, dass sie da sehr bedächtig sind und auch die Risiken auf irgendwie 92 Seiten Risiken von 35, ist schon krass, wenn du so viel, auch wenn du so...
ja, unsere Modelle haben auch so ein bisschen Erpressung mitgemacht.
Okay, möglicherweise sind die Risiken so groß, dass es keinen Versicherungskonzern gibt, der das übernehmen möchte.
Auch spannend.
Also es werden durchaus auch Risiken genannt.
Und ich finde halt, das hat ein sehr defensives S1-Filing.
Und das hat mir irgendwie Vertrauen eingeflößt, dass das zumindest zum Zeichnen eine günstige Sache ist.
Und deswegen würde ich auf jeden Fall...
weil ja auch eine gewisse Tranche in Europa verkauft werden soll.
Und dann haben wir vielleicht auch die Chance, wieder ein bisschen mitzumachen.
Ich weiß nicht, wie groß dann die Privatanleger sein können.
Aber wenn du in Europa verkaufst, dann heißt das ja immer, dass es sich um Privatanleger handeln muss, weil internationale Investoren in Europa, die können in Amerika zeichnen.
Da brauchen die kein Europa für.
Deswegen hoffe ich mal, dass ich da mitmachen kann.
Und ich würde auf jeden Fall zeichnen.
Und mein Plädoyer habt ihr jetzt gehört.
Jawohl.
Du hättest ja auch schon für 2 Billionen gekauft.
Wir haben ja beim Alles auf Aktiengipfel das Thema schon mal diskutiert.
Da war noch nicht so viel bekannt und jetzt ist es ein bisschen mehr bekannt.
Also deswegen ist es natürlich ein Vorteil, wenn es das jetzt ein bisschen günstiger gibt.
Ich finde jetzt auch dieses Umsatzkostverhältnis, das ist dann einigermaßen okay, finde ich.
Also das ist nicht so utopisch wie bei SpaceX.
Aber Dann weise ich nochmal auf ein paar Risiken hin, die ich damals auch schon teilweise genannt habe.
Ich finde halt einfach das grundsätzliche Geschäftsmodell und da kann man ja vielleicht trotzdem klar, vielleicht wird man welcher Zeichnungsgewinne machen können.
Aber auf der anderen Seite sehen wir ja, dass der Markt angeknackst ist und wir wissen jetzt nicht, in welchem Zustand.
Also diese unbedingte KI-Euphorie, die ist vorbei.
Wenn jetzt auch die KI-Blase nicht sofort platzt, ich glaube trotzdem, es wird einfach mit anderem Maß jetzt gemessen, auch im November.
Ich glaube nicht, dass jetzt das Panel wieder sofort überschlägt in totale Euphorie, sondern dass jetzt einfach, wo man merkt, Kapital ist knapper geworden, das einfach...
grundsätzlich Investoren anders hinschauen und Riesing und Chancen mehr abwägen im KI-Bereich.
Und das wird auch bei diesem IPO sein, ich will sagen, das ist der Lackmustest.
Also wenn das IPO hier schief gehen sollte, dann ist es natürlich insgesamt für den KI-Boom problematisch.
Aber ich würde jetzt auch mal davon ausgehen, dass es klappt auf der anderen Seite.
Wir haben natürlich viel Kapital, das momentan eingesammelt wird.
Eben Meta hat Kapitalerhöhungen, just kurz bevor nochmal bekannt gegeben, auch wieder 100 Milliarden und dann SpaceX hat 14 Milliarden über Kredite eingesammelt.
Also weiter diese Massen an Geld, die da aufgenommen werden und irgendwoher müssen sie kommen.
Und wir haben schon gesehen, dass die Anleihenmärkte da vorsichtiger geworden sind.
Und die Investoren insgesamt auch.
Und von daher ist das natürlich ein Risiko, dass der Börsengang auch floppen könnte.
Das ist keine Frage.
Und dass man jetzt bereit ist, auch eine geringere Bewertung in Kauf zu nehmen, zeigt ja auch, dass man dem Markt nicht mal ganz vertraut.
Vorher war ja immer von den zwei Billionen die Rede, die man unbedingt haben wollte.
Und jetzt sagt man aber, wir wollen das unbedingt dieses Jahr noch durchziehen.
Offenbar sieht man so ein bisschen...
die Chance, dass die letzten Hunde beißen und dass man lieber nochmal vor OpenAI auf jeden Fall in diesem Jahr an die Börse geht und lieber die geringere Bewertung in Kauf nimmt, als das maximal auszureizen.
Lieber einen Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach.
Also das ist so ein bisschen eben auch ein Risikohinweis.
Und grundsätzlich bin ich einfach, wie damals schon gesagt, meine ich, dass die einfach nicht so dieses Alleinstellungsmerkmal haben, weil wir haben heute das führende KI-Modell, aber das kann sich ja immer wieder schnell ändern.
Da ist ja der Wettbewerb enorm zwischen OpenAI und Google, die mitmischen oder allen anderen und vor allem dann auch diesen chinesischen billigen Modellen.
Und da könnte es einfach sein, dass KI wirklich zur Massenware wird, zum Commodity, zum Rohstoff, dass man sich dann eben günstig über diverse Börsen dann einkauft, dass man nicht immer beim teuersten Anbieter Dass man da wirklich nur vielleicht die Spezialgeschichten lösen lässt, gerade als Unternehmen und über Plattformen dann eigentlich so viele Routinesachen von Billig-KI sich machen lässt.
Also das ist einfach die Gefahr da, dass da ein großer Wettbewerbsdruck da ist, dass sie einfach langfristig bei Antropic als das große Problem, dass man eben nicht diesen Burggraben hat, wie es Thomas Rappold letzte Woche auch gesagt hat.
Und er hatte auch beim Bild Finanzgipfel damals ihren Vortrag gehalten und wo er gesagt hat, Antropic hat einfach keinen großen Book Graben.
Er hat zum Beispiel mal den Anteil der Textanfragen nach dem Modellanbieter auf Open Router, dem größten neutralen Marktplatz für KI-Modelle, ausgewertet.
Eine Auswertung im September, glaube ich, Anfang Oktober, 5.
Oktober.
Da hatte DeepSeek 20%, ZAI 19,2%, Google 15,7%, OpenAI 14,8% und Entropic gerade mal 2,4%.
Also sehr, sehr geringer Marktanteil da.
Und wie gesagt, die Gefahr ist einfach da, dass es so eine Art Commodity Cognition gibt.
geben wird, warnt auch Alex Karp davon und dann sinken die Margen, dann ist es vorbei mit den tollen Gewinnen und den tollen Wachstumszahlen, wenn die Margen sinken.
Aber auf der anderen Seite hat man nämlich sehr, sehr, man ist ja bei Rechenleistungen sehr weit vorausgegangen und hat sich auf Jahre hin Rechenleistungen zu fixen Preisen gesichert.
Das ist natürlich ein Vorteil, wenn es weiter so boomt.
Aber es kann natürlich auch ein nach hinten losgehender Schuss, wenn man weiter diese Zahlungsverpflichtungen hat.
Aber das Geschäft nicht so läuft, wie erwartet.
Dann geht der Schuss nach hinten los.
Und das ist so eines der großen Risiken bei Antropic.
Also ich halte es damit mit Thomas Rappold.
Der sagt einfach, da gibt es zu wenig Burggraben für dieses Modell.
Und deswegen muss ich die Aktie auch nicht zeichnen.
Okay.
Würde ich, wie gesagt, was ich halt besonders attraktiv finde, weil es wirklich das erste, wirklich reine Modell ist und nicht so ein Gemischtwarenladen, wo ich ja bei Elon Musk gar nicht weiß, was kriege ich denn da?
Raketen, KIs im Weltall, nicht im Weltall und so weiter.
Und das ist halt wirklich mal ein KI-Modell und das ist wirklich die Intelligenz.
Und ich glaube schon, dass diese Intelligenz einen gewissen Bohrkram hat, vielleicht der nicht so tief ist.
wo du recht hast und was auch natürlich problematisch ist.
80 Prozent des Umsatzes stammt aus Modellen, die in den vergangenen sechs Monaten rausgekommen sind.
Da sieht man immer, man muss halt immer wieder neue Modelle machen und das ist natürlich ein Riesenproblem, wenn du gleichzeitig, du hast darauf hingewiesen, diese hohen Verpflichtungen, hast 417 Milliarden.
haben sie feste Verträge bis 2036 in den letzten zehn Jahren und diese 417 Milliarden müssen sie abnehmen, egal was passiert.
Und wenn sie keine Umsätze mehr machen, musst du trotzdem die 417 bezahlen.
Also du hast dann möglicherweise ein Problem, dass die Einnahmen kommen immer nur kurzfristig pro Modell rein, aber die Ausgaben hast du schon langfristig verpflichtet.
Das ist natürlich ein klassisches Fristenkonkurrenzproblem, wie wenn du eine Bank bist und irgendwie.
das eine langfristig hast oder bei WeWork war es ja ähnlich, du hast die Mietverträge langfristig abgeschlossen, hast aber die Einnahmen nur kurzfristig und dass da auf einmal dann Corona kam oder wenn auf einmal die Leute nicht mehr bei dir buchen, dann hast du natürlich ein Problem.
Das gebe ich zu, das ist ein Risiko.
Und was auch ein Risiko ist, oder es kann auch eine Chance sein, dass 48 Prozent des Umsatzes über Amazon, Google und Microsoft laufen.
Also man kann sagen, die Hyperscaler sind eine Vertriebsmaschine für die.
Das wäre, wenn man es positiv sieht und es negativ ist natürlich, die halten natürlich da die andere auf.
Und 17 Prozent kriegen die von diesen Umsätzen, wenn man sie einfach über Amazon beispielsweise kauft und man beispielsweise die Staatskunden, also die Kunden sieht, die mit...
schwierigen Daten, also mit geheimen Daten agieren, die machen das, buchen das meistens über Amazon und da kann Amazon eben auch damit noch verdienen.
Das ist natürlich ein Problem und das letzte Problem, was ich auch noch sehe, sind die Haltefristen, die sind relativ, wenn man sich den Prospekt anschaut, da kann man schon, die ersten Prozent können schon eine Woche nach IPO gemacht werden, auch die Gründer können schon einen Großteil nach 180 Tagen verkaufen und müssen nicht ein Jahr warten, wie es bei SpaceX ist, also sie sind sogar noch freier in dieser Sache und, was man auch noch sagen muss, man hat keine Mitsprache.
Aber wie viele Leute haben Mitsprache?
Das hat man bei Meta nicht, das hat man bei SpaceX nicht, bei Tesla auch nicht.
Also dieses Mitsprache-Problem ist das nicht.
Die Gründer haben sich halt so eine Share-Klasse F wie Founder eingerichtet und haben dann 50,1 und die hat man.
Und erst wenn jetzt von diesen sieben Gründern, das finde ich aber auch wieder fair, wenn von diesen sieben Gründern drei gehen würden, dann würden diese Diese Share-Klasse F würde dann die Stimmrechte den Stammaktionären dann auch zugutekommen.
Also dann wird das aufgelöst, dieses Konstrukt.
Also es ist schon auch eine gewisse...
wenn das Gründerteam nicht so bleibt oder wenn sich da irgendwas zu streitet.
Das finde ich auch positiv.
Und dieser ganze Prospekt finde ich sehr, sehr neutral gehalten.
Auch, wem es nur noch schnelles Geld geht, der soll uns auch nicht kaufen.
Es sind so Sachen drin, wo ich denke, es ist sympathisch.
Das ist was, wo keiner zu viel verkauft, wo sich auch keiner klein macht, auch keine Frage, aber wo du halt einfach, und das finde ich sehr sympathisch.
Insofern kann ich damit gut leben.
Und ich kann auch mit der Idee gut leben, dass sie immer versuchen auch, für die Welt was Gutes zu machen.
Und auch der Antropic-Chef dann ja auch, als er mit Donald Trump da stand, sichtbar der Einzige war, der noch so ein bisschen da Widerworte gegeben hat und nicht so wie Jensen Wang oder wie Elon Musk.
Oder der Audi-Chef, der sich auf die Bühne stellt und gleich damit schüttert.
Ein anderes Thema, aber jetzt lassen wir das raus.
Aber das finde ich auch noch positiv, dass da halt wirklich jemand ist, der auch, als er unter Druck geriet vom Pentagon gesagt hat, nee, nee, unsere Modelle werden da nicht einfach so freigeschaltet und so weiter.
Finde ich auch noch eine attraktive Geschichte, dass man damit verantwortungsvoll umgehen kann.
Aber ich kann mir schon auch vorstellen, dass man diese Aktie auch nochmal günstiger Gerichtheitsverzeichnung.
galt damals für SpaceX, hat sich dann auch bewahrheitet, gab es dann auch mal für, bin auch nicht allzu lange für 100 Dollar, unter 100 Dollar.
Gab es nicht sogar mal für 100 Dollar?
Ja, ja, ganz knapp.
Unter 100 Dollar, aber da hätte man dann auch zugreifen müssen.
Aber ich glaube schon, da gibt es auch am Anfang einen Schluss.
Gerade wenn du sagst, die Haltefrißen sind nicht zu lang und so weiter und es ist ein bisschen mehr shaky jetzt geworden einfach, dass man da, wenn man da unbedingt, also da, ich zeichne immer so mit, Und da weiß man sowieso nicht, wie viel man kriegt und dann muss man ewig viel Geld da freimachen.
Also bin ich immer nicht so Fan davon und nur, dass man jetzt da die Disco-Kugel aufhängen kann.
Doch, die Disco-Kugel.
Das wird es genau.
Und ich werde es wieder machen, werde im Zweifelsfall auch da Konten eröffnen, wo ich das zeichnen kann.
Beziehungsweise hoffe ich drauf, dass ich da schon Konten habe.
Und ich glaube, das wird ein erfolgreicher Börsengang.
Das wird einfach wirklich...
Ein wirklich transformativer Börsengang für die Welt.
Transformativ.
Ich glaube schon, weil das ist einfach das erste wirkliche KI, reine KI-Unternehmen.
Da kann man wirklich mal gucken, wie läuft das, wie geht das.
Dann hast du ja endlich mal Transparenz, was diese ganzen KI-Modelle anbetrifft.
Und ob das wirklich ein gutes Business-Modell ist, ob das wirklich eins ist, was wegkonkurriert wird und wo am Ende nur noch ein paar Pennies verdient.
Und das kann man eben bei Antropic jetzt noch nicht sehen.
Da ist der operative Leverage noch da, aber das können sich ja dann später zeigen, wenn die Konkurrenz weiter zunimmt.
Aber ich glaube eher, es wird es nicht sein.
Ich bin eher der Optimist.
Es bleibt auf jeden Fall spannend und sorgt auf jeden Fall für wieder interessante Börsen in diesem letzten Vierteljahr.
Und hat jetzt auch wieder ein bisschen geholfen insgesamt.
Es ist positiv, dass sie es überhaupt machen.
Man hätte ja auch sagen können, weil Geld haben die noch.
Also es ist nicht so, dass sie unbedingt Geld brauchen.
Die haben 113 Milliarden auf der hohen Kante.
Insofern, Geld ist noch da.
Die müssen jetzt nicht sofort einen Börsengang machen.
Aber das zeigt halt schon, sie wollen es halt und sie sagen, wir machen es.
Ja, aber ich glaube schon auch so ein bisschen lieber jetzt.
Wer weiß, was da noch kommt.
Also es muss ja nicht besser werden, die Marktsituation insgesamt.
Was jetzt die Beweggründe sind.
Im letzten Quartal ist in der Regel schon eher besser als dann wieder zum Auftakt des neuen Jahres.
Naja, wir wissen es nicht.
Ihr werdet es bei uns hier erfahren.
Wir werden weiter darüber diskutieren und werden dann gucken, ob man wirklich ein Zeichnungs...
mein mir garantierter Zeichnungsgewinn, was ich ja unter Gerechtigkeit empfinde.
Genau, das ist meine Gerechtigkeit.
So hat jeder seine eigene Gerechtigkeit.
Ich bin schon froh, wenn man nicht enteignet wird.
Du bist froh, wenn ich als Monovia-Aktionär nicht enteignet werde.
Und ich habe ein Recht auf Zeichnungsgewinn.
Dann haben wir das mal klar gemacht.
Ansonsten bleiben wir Bulle und Bär und Jeffner.
Wir sagen Tschüss und Ciao.
Ja, das hast du falsch rum gemacht.
Und Freitag wieder Klotzkasten.
Ja, sowieso.
