# Vanguard Global All-Cap ETF Strategy

**Podcast:** Asset Class
**Published:** 2026-10-27

## Transcript

Heute bei Asset Class, der neue Vanguard Global All-Cap ETF.
Sie sind auch mit dem Tempo ehrlicherweise überrascht.
Das Ding ist ein ziemlicher Hype geworden.
Das ist keine deterministische Wissenschaft.
Das sind rund 40% unprofitable Firmen.
Aber so small sind die gar nicht.
Wie das möglich ist, welche Rolle Small Caps dabei spielen und was dafür und dagegen spricht, in kleine Börsenfirmen zu investieren.
Die folgenden Inhalte sind keine Anlageberatung.
Kapitalanlagen bergen Risiken.
Du entscheidest, in was du investierst.
Dr.
Axel Haus von Vanguard.
Herzlich willkommen, Axel.
Vielen Dank, Christian.
Ich freue mich.
Ja, schön, dass du da bist.
Wir waren ja schon lange verabredet, um heute über Small Caps zu sprechen, über die, nennen wir es immer so, kleinen Stars der Börse.
Aber nun kommen wir doch nicht ganz an den Dickschiffen vorbei, denn Mitte August habt ihr einen ETF auf den Fuzi Global All Cap auf den Markt gebracht und eigentlich wird man ja denken, okay, Noch ein Welt-ETF, schön, aber nicht wirklich aufregend.
Aber weit gefehlt, das Ding ist ein ziemlicher Hype geworden.
In den ersten sechs Wochen allein sind drei Milliarden Dollar zugeflossen.
Was ist da los?
Ja, immerhin sind Small Caps enthalten, oder?
Ja.
Darüber wollen wir heute sprechen.
Gut, also wie soll ich es einordnen?
Ich meine, wir mit genossenschaftlichen Wurzeln versuchen wir natürlich den Anlegern was Tolles zu bieten.
Und wir halten dieses Produkt so breit gestreut, wie es ist, noch etwas mehr Diversifikation als die anderen breiten globalen Aktien-ETFs, halten wir für eine sinnvolle Sache.
Wir denken auch, dass insbesondere wenn man jetzt ins nächste Jahr schaut, dass das so weitergehen könnte.
Und sie sind auch mit dem Tempo ehrlicherweise überrascht.
Also ich hatte mal eine Zahl in den Mund genommen.
Bestimmt wird das beispielsweise 5 Milliarden groß.
Aber ob das so schnell geht, ist toll, wird angenommen.
Die Kunden mögen es, das freut uns sehr.
Ich kann dir gerne ein paar Superlative sagen.
Ich habe jetzt nicht die...
Die ganz frische Zahl, aber am Anfang war es einer der ganz wenigen ETFs, der in so kurzer Zeit die eine Milliarde US-Dollar, wir schauen in den US-Dollar drauf, geknackt hat in Europa.
Nach unserer Analyse war es sogar der schnellste bis zu einer Milliarde, wenn man jetzt mal so Anfangsinvestitionen sieht, Kapital oder auch Anteilsklassenumwandlungen ausklammert.
noch so jung ist, handelt das Produkt schon wie ein großer.
Also die Spreads, also Geldbriefspanne ist gering, das Handelsvolumen täglich, gerade im Privatanlegersegment an den Börsen ist sehr groß, deutlich über 100 Millionen täglich.
Ja, also ihr habt auf jeden Fall einen Nerv getroffen, damit zu sagen, ja tatsächlich alle Länder, also Industrieländer und Schwellenländer kennen wir vom FTSE All World, aber dann eben auch alle Größenklassen, eben nicht nur die Large Caps und die Mid Caps, sondern auch die Small Caps dabei.
Das sind dann insgesamt auf ETF-Basis 6500 Aktien ungefähr.
Ganz schöne Masse.
Und dann, was natürlich auch zum Nerv dazugehört, ist, dass die Null nicht nur vor, sondern auch hinter dem Komma jetzt steht.
0,07% per annum für 6.500 Aktien.
Das ist nochmal wieder auf dieser Kostenregressionsseite ein weiterer Fortschritt.
Wie schafft man das, so viele Aktien so effizient und günstig zu verbriefen?
Gut, ganz allgemein gesprochen geht es über Skaleneffekte.
Wir sind in den USA als Vanguard natürlich deutlich größer als in Europa und die gewichtete Kostenquote der Fonds in den USA sind, also über alle ETF-Fonds, die es gibt, ist in den USA 0,07%.
zufällig genau diese...
Okay, und dann hat er gesagt, das wollen wir jetzt auch in Europa zeigen.
Ich glaube, das das Argument war.
Aber wir versuchen natürlich durch Wachstum und durch einen hohen Bestand...
ähnliche Skaleneffekte zu erzielen.
Also je größer etwas ist, desto, wenn man prozentual an den Assets dann als Asset Manager verdient, desto mehr bekommt man natürlich.
Und vielleicht ist es so ein Vorgeschmack, in welche Richtung wir über...
ich kann es nicht sagen, über die nächsten x Jahre vielleicht gehen.
Die Idee hinter dem Unternehmen Vanguard ist ja, wenn es geht, also wenn wir einen Überschuss erzielen, dann haben wir eine Idee damit oder zwei.
Das eine ist Wachstum und das andere ist, die Gebühren wieder so für die Anleger zu machen, wie wir es für fair halten.
Und das hat dazu geführt, dass auch in Europa die gewichtete Kostenquote niedrig ist.
Da sind wir allerdings noch etwas über zehn Basispunkte.
Also ich weiß es nicht, ob es jetzt 0,1, 0,12 oder 0,13 Prozent sind, aber in dem Bereich ist die gewichtete Kostenquote in Europa und tun jetzt natürlich was dafür, dass die Anleger möglichst viel von der Rendite eben bekommen über die niedrige Gebührenstruktur.
Ja, und wir wollen ja auch nicht vergessen, Mathematisch ist natürlich klar, 0,07% von aktuell 3 Milliarden, irgendwann dann noch mehr Milliarden ist halt spannender als 2% von 20 Millionen, wie das bei vielen aktiv gemanagten Fonds ja so der Fall ist.
Trotzdem denkt man natürlich, Mensch, also wenn sowas immer günstiger wird und ja dann auch noch in hoher Qualität geliefert wird, wird da nicht doch irgendwo dann an anderer Stelle, wo man es eben nicht sieht?
als Anleger noch Gebührenpotenzial abgeknappst.
Ja, wo wäre das denn?
Also die Geldbriefspanne auf Xetra sieht gut aus, handelt wie bei einem großen ETF, also ist ja inzwischen auch schon recht groß.
Was entscheidend ist, ist der Tracking-Error, also die Tracking-Differenz.
Wie nah ist das Produkt nach Kosten am Index?
Da habe ich jetzt nicht die ganz frischen Zahlen, aber das sah auch sehr gut aus, als ich zuletzt drauf geschaut hatte und zwar in zwei Basispunkte.
Abweichungsbereich.
Und das ist effizient und wenn...
Also wenn es tatsächlich so einfach sein darf, dann müssen wir jetzt, glaube ich, die versteckten Kosten suchen.
Wir wollen es wirklich ohne versteckte Kosten so darstellen, dass es am Ende für die Anleger funktioniert.
Genau, und Tracking Error ist natürlich dann, insbesondere wenn das Produkt mal ein bisschen länger am Markt ist, noch aussagekräftiger.
Das werden wir natürlich auf der Agenda haben.
Aber es gibt schon viele Gründe, warum viele Menschen sagen, hey, gerade mit Blick auf das Altersvorsorge-Depot.
auf die ganzen freien Lösungen dann.
Das ist mein Produkt dafür.
Möglichst breit und dann, juppa die, einfach Geld rein und ich bin breit diversifiziert im...
Aktienmarkt dabei.
Nicht umsonst ist das auch eines der ETF-Produkte, die dann eben auch bei Scalable im freien Altersvorsorge-Depot hier im Schaufenster stehen.
Und Diversifikation, wir haben über die Anzahl der Aktien gesprochen, über die Länder und sowas, ja, aber trotzdem diese Ultradiversifikation, ganz so weit ist sie ja dann doch nicht her, wenn wir wirklich mal auch in die Liste der Einzelwerte gucken.
Denn die Top Ten in diesem breiten ETF, die machen schon mal 23 Prozent aus.
Die Top 100 machen 47 Prozent aus.
Und wenn wir dann mal nach unten gucken, von diesen 6000 Aktien, die kleinste Hälfte, also die kleinsten 3000, die sind dann gerade noch bei 2 Prozent.
Ist so diese schiere Zahl.
von 6.000 Werten nicht auch ein bisschen eine Illusion, dass man letztendlich auch mit diesem Fuzzi All Cap in einem stark Mega Cap dominierten Index festhängt?
Das liegt ganz einfach daran, dass wir eine Marktkapitalisationsgewichtung vornehmen.
Und wenn wir sie nicht vornehmen würden, dann würden wir nicht das Bild, so wie die Unternehmen verteilt sind, darstellen.
Und die Idee ist ja, man möchte sich effizient und einfach an der globalen Börse, an den Unternehmen beteiligen.
Und wenn man das eben Marktkapitalisationsgewichtet macht, dann ist die Verteilung so, wie sie ist.
Weil, wenn ich die großen Unternehmen höher gewichtet habe, habe ich natürlich ja auch dort, wo die Umsätze...
und die Unternehmensgewinne und das Wachstum erzielt wird, bin ich höher gewichtet.
Das heißt, wenn ich einen anderen Ansatz zur Gewichtung wählen würde, dann würde ich ja eine Meinung einnehmen und gar nicht die Welt und die Börsenverteilung, die Verteilung der Unternehmen so abdecken, wie ich es tatsächlich eigentlich machen will.
Also ich finde, von der Konzentration wegzugehen, kann sogar...
Also es muss jeder für sich selbst entscheiden, aber es könnte sogar zu viel Meinung sein, weil die wirtschaftliche Aktivität ist in diesen Unternehmen konzentriert und diese Unternehmen sind über die Marktkapitalisierung konzentriert im Index.
Also ihr stellt euch im Grunde auf die Spiegelbild.
Ihr sagt, der Global All Cap ist eben das Spiegelbild der Börsenlandschaft.
Und die Börsenlandschaft ist ja auch irgendwie das Spiegelbild der Realwirtschaft.
Wo wir eben sehen, dass sich Wertschöpfung auf große Unternehmen in den vergangenen Jahren immer weiter fokussiert hat.
Gewinnwachstum einerseits, aber auch einfach Wertschöpfungsanteile.
Wenn das aber jetzt genauso ist, dann sind wir bei einem Punkt, über den wir...
eigentlich heute reden wollten, nämlich bei den Small Caps.
Und das ist ja schon mal ein Thema, was nicht ganz so viele große ETFs dabei haben, nämlich auch die Small Caps.
Die meisten MSCI All Country World beispielsweise oder euer FTSE All World, die haben die Large und die Mid Caps dabei, also die großen und die mittelgroßen Werte.
Ihr habt jetzt auch die Small Caps, deswegen halt All-Cap, alle Kapitalisierungen mit reingepackt.
Und diese Small Caps wollen wir uns jetzt mal ein bisschen genauer anschauen.
Wobei wir zunächst mal eins klären müssen.
Was sind überhaupt Small Caps?
Weil also kleine Unternehmen, das klingt immer so ein bisschen so am Rand zur Pommesbude.
Aber das ist es ja nicht.
Und wir reden hier auch nicht über Penny Stocks.
Genau.
Lass uns einmal nochmal den ganz kleinen Schritt zurückgehen und weit ausholen.
Beim All Cap, All Cap, alle Aktien, sind ungefähr 70% der Marktkapitalisierung von oben die Large Caps, also 70% ca.
Also die 70% größten, das sind Large.
Genau, von oben runter.
Die 70% größten nach Marktkapitalisierung sind die Large Caps, 70% Large.
Danach geht es von 70% bis zur 90%.
Es gibt ein paar andere Indexdetails, aber ungefähr 70 bis 90 Prozent der Marktkapitalisierung, also Größe nach sortiert, sind die Mid-Caps.
Alles andere sind die Small-Caps und ein kleines bisschen Micro-Caps, Penny-Stocks, die lassen wir weg.
Aber diese 8 Prozent, circa von 90 Prozent bis 98 Prozent, das sind jetzt per einer Indexdefinition die Small-Caps.
Und natürlich sind, wenn wir jetzt die unteren 8% der Weltaktien nehmen, natürlich sind da auch große Unternehmen dabei.
Dieses Small, wir können uns nachher gerne anschauen, wo das aus der Literatur, aus der Wissenschaft herkommt, dieses Wort.
Aber so Small sind die gar nicht.
Also nenn mal ein paar Beispiele.
Über was für Unternehmen reden wir bei Small Caps?
Also wir reden über, lass uns erstmal eine Definition versuchen.
Eine Definition habe ich gerade gesagt, die unteren 8% der Marktkapitalisierung, wenn man die ganz kleinen weglässt.
Das ist die eine.
Eine andere Definition könnte sein, man sagt Marktkapitalisierung 200 Millionen US-Dollar, also ist mehr als eine Bäckerei und ein Kiosk.
Also 200 Millionen Marktkapitalisierung, 200.
Millionen Dollar Marktkapitalisierung bis zwei Milliarden.
Das ist so eine gängige Definition.
Die würde jetzt bei uns in dieser Index-Definition schon mal wieder nicht funktionieren, weil da sind wirklich große Unternehmen dabei.
Beispiele.
Ein Beispiel ist Moderna.
Ein Biotech-Unternehmen, das ist eines der größten im Index, wurde 2010 gegründet, ist Ende 2018 an die Börse gegangen und hat eine Marktkapitalisierung von Ich glaube sogar, jetzt wird es echt schlimm, wenn wir über Small Caps reden, von deutlich über 50 Milliarden Dollar.
Also wirklich ein großes Unternehmen.
Mittlerweile auch im Nasdaq 100.
Wieder im Nasdaq 100, genau.
Einer der Stars der Corona-Pandemie sozusagen.
Daher kennen die Leute vielleicht moderner.
Der Gegenpol.
zu Biontech, was dann ein nicht so erfreuliches Thema in den letzten Monaten war.
Aber das ist einfach mal so ein Name, Größenklasse, wo wir uns auch hier bewegen.
Genau, das ist ein sehr großes Unternehmen im Index.
Also bitte, klar, fern von Empfehlungen.
Ich will nur sagen, wie viel das auch schwanken kann.
Auf fünf Jahressicht ist die Aktie bei minus 36 Prozent.
Aber in 2026 ist sie bei plus 166 Prozent.
Also diese Aktien in diesem Small Cap Index, die haben manchmal auch deutlich höheres Risiko, deutlich mehr Schwankungen.
Dann habe ich geschaut, um es greifbarer zu machen, was sind denn die deutschen Unternehmen?
Auch da wieder keine kleinen Unternehmen, sondern börsengelistete Unternehmen, die dann nicht so groß sind.
Beispielsweise TUI, ThyssenKrupp, K plus S.
Hugo Boss, Vielmann, das sind so einzelne deutsche Aktien, die in dem Index sind.
Und insgesamt sind es so Richtung 100 deutsche Unternehmen, die da mit drin sind.
Also das alles sind dann Small Caps.
Ich habe auch noch eins gefunden, Sixt.
Große Marke, aber eben an der Börse nur ein Small Cap.
Dabei sind die gar nicht so klein, aber das Thema ist natürlich auch, dass ja für die Einbeziehung von Unternehmen in solche Indizes nicht die...
Kapitalisierung insgesamt maßgeblich ist, sondern der Börsenwert des handelbaren Streubesitzes.
Und da fehlt halt beispielsweise bei einer SIX das, was die Familie Und schwuppdiwupp ist das Unternehmen schon mal aus Börsensicht, aus Index-Sicht nur noch halb so groß.
Und das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass wir es dann tatsächlich mit Small Caps zu tun haben.
Und diese Small Caps, die stecken halt jetzt nicht nur irgendwie mit drin im Global All Cap, als die letzten sozusagen 8%, die unteren, sondern die kann man auch separat bei euch handeln.
FTSE Global Small Cap ETF.
Und über den wollen wir ein bisschen genauer reden.
Wir haben jetzt geklärt, was Small Caps überhaupt sind.
Aber warum kann es denn überhaupt Sinn machen, Small Caps zusätzlich zu diesem Global All Caps, zusätzlich zum Weltportfolio nochmal reinzunehmen?
Was spricht überhaupt für Small Caps und was macht sie besonders, dass man sie auch immer so abgrenzt zu Large und Mid Caps?
Also was Small Caps sind, haben wir gesagt, es gibt unterschiedliche Definitionen.
Wozu das führt, wenn man sich für Small Caps interessiert, kann ein anderes Exposure, eine andere Positionierung bedeuten.
Zum Beispiel kriegt man dadurch, wenn man diese Art von Diversifikation mag, eine andere Sektorgewichtung.
Also jetzt im FTSE Global Small Cap Index sind die Industrieunternehmen am höchsten gewichtet.
also Richtung 20% Gewicht und die Technologie ist nur mit 14% gewichtet, während im Im FTSE All World, also Large und Mid Caps, Technologie natürlich dominant ist mit 34%.
Also das ist weder richtig noch falsch.
Das ist eine andere Art, die man dann bekommt.
Und das könnte zu mehr Diversifikation führen.
Aus Vanguard Sicht, deswegen gibt es natürlich den Global All Cap, kann man das auch mischen.
Aber wenn wir bei den Small Caps bleiben, ist jetzt diese große Frage, was ist das, worüber reden wir hier?
Und was mir nicht so gut gefällt, ist, wenn man, über Faktoren oder über Quantinvesting solche Themen spricht und sagt, ja, da nimmt man kleine, da nimmt man niedrig bewertete Unternehmen und so weiter.
Das tut man.
Aber die Frage ist vielmehr, warum tut man das?
Und da kommt die Wissenschaft aus der Risikoprämientheorie.
Also man hat mit einer Aktie, wird man ja Eigentümer von einem Unternehmen.
Also trägt man unternehmerisches Risiko mit.
Wenn ich jetzt genau weiß, was in der Zukunft passiert, dann ist es schwierig, eine Überrendite überhaupt zu erzielen, die interessant ist, sondern die Zukunft ist unsicher.
Durch die Unsicherheit entsteht etwas, was man Risiko nennt.
Durch dieses Risiko kommen wir zu einer Risikoprämie.
Und diese Risikoprämie ist ganz eng verbunden mit der Bewertung einer Aktie.
Also wenn ich ein kleines Unternehmen habe, schwieriger Zugang zu Fremdkapital, unsichereres Geschäftsmodell, noch nicht bewiesen, jünger, tausend Gründe, können wir auch im Detail darauf eingehen gerne.
Dann wird jetzt in dieser Idee des Small Cap Faktors, wird dann diese Aktie, dieses Unternehmen mit einem Bewertungsabschlag gehandelt.
Durch diesen Bewertungsabschlag, der durch das vielleicht höhere Risiko kommt, hat man dann ein höheres Renditepotenzial.
Also die Aktie ist heute niedriger bewertet, es gibt sie die nächsten zehn Jahre, dadurch durch die heutige niedrige Bewertung wird sie langfristig ein höheres Renditepotenzial haben und das ist die Idee hinter diesem Faktor Small Caps.
Das heißt also, wir haben Risiken, die wir eingehen, die bei kleineren Unternehmen, so ist der Blick der Wissenschaft, höher sind als bei großen etablierten Unternehmen und das Schöne am Markt ist, Risiko ist ja nichts Schlimmes, sondern Wenn ich für Risiko eine Prämie erhalte, also beispielsweise einen Renditeaufschlag, dann ist das ja durchaus ein gutes Geschäft.
Unter Umständen kann ich mir zumindest überlegen, gehe ich das Risiko ein, erscheint mir die Prämie attraktiv oder sage ich, naja, das ist nur ein Risiko, aber die Prämie macht keinen Sinn.
Aber jetzt gucken wir mal drauf.
Das heißt ja, wenn wir über lange Zeiträume schauen.
müssen dann ja Small Caps besser gelaufen sein als der Rest vom Markt, als Large und Mid Caps.
Ja, und jetzt kommen wir genau dahin, wo das Problem liegt.
Also diese Idee, dass Small Caps mit einem höheren Risiko gepreist werden, kommt natürlich aus der Asset Pricing Theorie.
Also wie finde ich den richtigen Preis für ein Asset?
So und bei der Asset Pricing Theorie geht es zum Beispiel darum, welche Aktien, welcher Bereich, welches Portfolio hat ein höheres Rendite am Potenzial.
Jetzt wurde sich das historisch angeschaut und insbesondere Anfang der 90er und man hat festgestellt, da scheint etwas zu sein.
Ich kann den Wert eines Portfolios oder einer Aktie besser erklären, wenn ich Faktoren berücksichtige.
Beispielsweise im Drei-Faktor-Modell von Eugene Farmer und Kenneth French Anfang der 90er sind die Faktoren einmal der Markt, also die Marktrisikoprämie, einmal die Größe des Unternehmens und einmal die Bewertung der Unternehmen.
So und jetzt haben die beiden Forscher, was wirklich große Wellen geschlagen hat, gezeigt, dass das manchmal in der Historie funktioniert.
Und jetzt kommen wir genau zu dem Problem.
Dass es manchmal funktioniert.
Also in den 90ern, zurückblickend, hat es tatsächlich öfter funktioniert als nicht.
Und man hat gedacht, okay, ich werde für ein Risiko, was ich eingehe, entlohnt, wie wir es gerade besprochen haben.
Jetzt ist mir eine Sache ganz wichtig.
Und ich habe ja in VWL promoviert und mal kurz wissenschaftlich gearbeitet.
Das ist keine deterministische Wissenschaft.
Es ist keine Naturwissenschaft, sondern es sind Menschen involviert und es ist sehr schwierig.
Wenn ich mir eine Walnuss hinlege und 1000 Mal mit dem Hammer drauf haue und davon ausgeht, dass ich diese Nuss treffe, dann geht die 1000 Mal kaputt.
Wenn ich ein Blatt Papier mit dem Feuerzeug anzünde, dann verbrennt dieses Blatt Papier.
Wenn ich 1000 Mal versuche, den Small-Cap-Faktor einzusetzen, um eine Überrendite zu erzielen, ja, dann klappt das manchmal, manchmal nicht.
Klappt das vielleicht 600 Mal, dann wäre es schon gut.
Ja, das wäre doch nicht schlecht.
Aber deswegen funktioniert es zeitweise und zeitweise nicht.
Und das hat halt verschiedene Erklärungsansätze, hat auch mit der Verhaltensökonomie zu tun.
Ich versuche ganz kurz den Gedanken abzuschließen.
Historisch war es eine gute Idee.
Und jetzt schauen wir heute drauf.
Wenn wir heute drauf schauen, sehen wir, dass Small Caps gegenüber Large Caps in den letzten Dekaden mal besser, mal schlechter performt haben.
Und zwar in den 90er Jahren eher schlechter.
als wir schon mal so eine Mega-Cap-Rallye Richtung Ende der 90er hatten.
Und jetzt jüngst, in den letzten, sagen wir mal, 10, 15 Jahren, hat es auch wieder schlechter funktioniert.
Das heißt, wir haben zwei Zeiträume, die sehr nah an uns liegen, bei denen es nicht funktioniert hat.
Und in der Tat, je nachdem, von wo aus man jetzt diese Small-Cap-Charts zieht, ist das Ergebnis ja auch für die jüngere Vergangenheit Sehr unterschiedlich.
Also wenn wir jetzt noch gucken, beispielsweise seit 2001, wo ja dann die Small Cap Indizes von MSCI in der Net Total Return Variante beginnen, da sieht das ganz toll aus.
2001 bis 2026 großartig.
Immer eine Überrendite für Small Caps gegenüber dem breiten Markt.
Wenn wir die dann allerdings zerlegen auf der Zeitachse, stellen wir fest, also in den USA laufen Small Caps schon seit 2014 schlechter als Large und Mid Caps und zwar seither relativ konstant schlechter.
In Europa sind sie länger, bedeutend besser gelaufen, die kleinen Werte, aber auch da ist das 2021.
dann gekippt nach unten.
Das heißt, in the long run ist immer so eine schöne Argumentation.
Keynes sagt ja in the long run, we're all dead.
Genau das ist so.
Man braucht schon sehr viel Zeit, um diese Risikoprämie abzurufen.
Ja und ganz wichtig, wir wollen ja jetzt niemandem sagen, hey, wenn man nur bereit ist, mehr Risiko zu gehen, dann wird das alles besser, sondern die Historie zeigt ja, es stimmt oft und dann stimmt es wieder nicht.
Also das muss jeder für sich selbst entscheiden, ob man das möchte.
Und es ist immer schwierig, das als Theorie zu bezeichnen in der Wissenschaft, weil man hat nur einen Datensatz.
Und das sind die realisierten Preise.
Man kann das nicht testen und nochmal testen und ein Experiment machen und kriegt woanders Daten her.
Man kann verschiedene Märkte nehmen, ja.
Aber es gibt nur diese eine Datenreihe.
Da haben es die Naturwissenschaften einfacher.
Die ändern dann die Bedingungen, aber wir können halt nicht rückwirkend die Bedingungen ändern.
Und deswegen ist es so wichtig, zu verstehen, es gibt eine rationale Erklärung dafür, dass es funktioniert.
Höheres Risiko.
Ein Bewertungsabschlag, höhere erwartete Rendite.
Es gibt aber auch ganz andere wichtige Sachen und das ist immer das Problem, wenn man das so versucht, so wissenschaftlich anzugehen, dass die Verhaltensökonomie, also Behavioral Economics, spielt eben auch eine wichtige Rolle.
Also insofern können wir eigentlich hier nur festhalten, dass dieser Small-Cap-Faktor auf jeden Fall wissenschaftlich sehr gut ausgeleuchtet ist.
Aber dass diese Ausleuchtung nicht unbedingt bedeutet, dass wir diesen Faktor schnell abrufen können.
Vielleicht sollten wir gerade deswegen auch nochmal auf ein paar andere Argumente für Small Caps schauen, die vielleicht nicht ganz so abstrakt sind aus der Wissenschaft, die ein bisschen mehr aus der aktuellen Marktsituation kommen.
Ein Thema haben wir schon gesprochen, wenn ich meinen...
All-Cap, mein Weltportfolio, nachjustieren möchte, vielleicht das Tech-Gewicht etwas reduzieren möchte, aus welchen Gründen auch immer.
Ja, das ist ein Eingriff in den passiven Mechanismus.
Wenn ich das tun möchte, dann sind Small-Caps eine Möglichkeit dafür, weil deutlich weniger Tech, deutlich mehr Industrie, bisschen weniger Finanzen, insgesamt breiter.
Ein anderes Argument kann natürlich auch sein, wenn man die Abhängigkeit von Einzelwerten ein bisschen verringern möchte.
Denn wenn wir mal schauen auf den Global All Cap oder auch den All World, dann sehen wir da tatsächlich, dass so die Top Ten, die zehn größten Werte, so ungefähr ein Viertel ausmachen.
Zehn Aktien, ein Viertel vom Index, der dann so wahnsinnig diversifiziert sein soll mit den vielen, vielen Werten.
Wenn wir in die Small Cap.
Riegel schauen, dann sind das so ungefähr 3600 Werte, die ihr da auch in eurem ETF habt und die größten 10 haben gerade mal 4% und die größten 100 gerade mal 18.
Ich habe also, das wäre ja auch ein Argument, wesentlich weniger Einzelwertrisiko.
Das klingt so, ja.
Du hast einmal diese Dominanz dieser Mega-Caps angesprochen.
Die können ja in dem In einem weltweiten Index können die ja nirgends anderes mehr hinwachsen.
Also die werden größer und größer und größer und sind jetzt die größten Unternehmen der Welt und deswegen sind sie auch hoch reflektiert.
Die Grenze ist, wenn ich es richtig noch im Kopf habe, bei 10% in der Fuzzi Global Index Logik und bei 10% ist dann ein Unternehmen gekappt.
Die können dann nirgends mehr hinwachsen.
Die Small Caps, die ja ungefähr bei der Marktkapitalisierung, wie wir eingangs sagten, 90 bis 98 Prozent liegen, wenn die wachsen, dann wachsen die ja raus aus dem Small Cap Bereich.
Also zum Beispiel haben wir Moderna angesprochen, da kann es gut sein, dass die nach Fuzzi-Logik bald ein Mid-Cap werden.
Und deswegen ist es immer technisch so, Technisch aber im Ergebnis ist es so, dass die Verteilung des Geldes, wenn man sich den Global Small Cap anschaut, ist dann breiter über mehr Aktien im Vergleich zum Fuzzi All World oder Fuzzi Global All Cap.
Ist also fast schon eher so ein bisschen so ein Equal Weight, weil eben die Differenzen zwischen den einzelnen Werten nicht so groß sind wie bei den Large Caps und Mid Caps, weil ist natürlich klar.
Wenn du da eine Nvidia hast, dann hast du irgendwie so eine Siemens.
Das ist schon mal ein Riesenthema.
Das führt zu so einem anderen Narrativ, wenn du jetzt sagst, die können rauswachsen.
Manche Menschen sagen, dass ich mit einem Small Cap ETF sozusagen die Gewinner von morgen schon heute kaufe.
Was würdest du dazu sagen?
Also ich glaube, der Small Cap Index ist...
Dann interessant, wenn man sagt, ich möchte spezifisch kleinere Unternehmen abdecken, weil diese kleineren Unternehmen, wenn sie gewisse Voraussetzungen erfüllen, gewisse Probleme hinter sich lassen, können gerne zu einem Problem gleich kommen, dann können die sich gut entwickeln.
Aber du sprichst genau dieses Problem an.
Die Gewinner von morgen heißt ja, dass die auch aus dem Index rausrutschen.
Deswegen, also wenn ich jetzt sage, ich will nicht so viel Meinung einnehmen im Markt, dann könnte der Global All Cap interessanter sein für Anleger.
Wenn ich sage, nein, ich will bewusst Kleinunternehmen höher gewichten, ja, dann gut, ist klar, was dann resultiert, dann schaut man sich den Small Cap an.
Aber lass uns das mal noch greifbar machen, weil du hast Nvidia angesprochen.
Nvidia war auch mal klein.
Und die Idee beim...
Beim Small Cap wäre jetzt die ganzen Kleinen schon früh und auch nicht ganz klein gewichtet, sondern früh zu reflektieren.
Und die Idee beim All Cap wäre, die Durchlässigkeit zuzulassen.
Also wenn ich mir anschaue, man nimmt den Index FUZI Global All Cap, dann habe ich ja die Kleinen drin und begleite diese kleinen Unternehmen auch bis an die Spitze.
Jetzt müssen wir irgendwo Stopp machen.
Du hast ja, glaube ich, letztens auch zu Bessenbinder im Internet was gepostet.
Man hat dann so ein paar, die es an die Spitze schaffen und dann ist da so ein großer Bodensatz.
Genau, aber Nvidia ist an die Börse gegangen im Januar.
1999 und das Emissionsvolumen war, wenn ich es jetzt richtig nachgeschlagen habe, 42 Millionen Dollar und die Marktkapitalisierungbewertung war 343 Millionen Dollar.
Jetzt können die Leute sich selbst aussuchen, ob sie Einzelaktien mögen oder nicht.
Ich bin da eher auf der Indexseite, aber wir wissen ja alle, was am Ende aus Nvidia wurde und ist jetzt in den Indizes sehr präsent als wertvollstes Unternehmen der Welt nach Marktkapitalisierung.
Da hast du genau diese Geschichte der Durchlässigkeit von unten nach oben.
Und ob jetzt jemand sagt, ich finde die kleinen spannend, um auch vielleicht ein bisschen weniger Tech zu haben, oder nein, ich möchte die kleinen von Anfang an haben und dann bis nach oben begleiten.
Es ist eben die Frage, will ich passiv den Gesamtmarkt abbilden?
Und dann macht es natürlich Sinn, auch die Small Caps mit da drin zu haben, dass man wirklich den kompletten Weg mit begleiten kann, oder?
Ich sage, ich will halt schlauer sein als der Markt und zum Beispiel ein solches Segment rausgreifen, wo ich sage, naja, das hat jetzt so lange eine Underperformance gehabt, gerade in den USA.
Es wird jetzt mal wieder Zeit vielleicht, dass es sich umkehrt.
Und es war ja auch nach dem letzten Technologie-Boom, so Ende 99, Anfang 2000, als das kippte, hat man mit Small Caps nicht nur eine bessere Rendite gemacht, sondern man hat tatsächlich eine positive.
Zumindest die ersten 18 Monate, während Tech-Werte schon deutlich abgesackt waren.
Aber das ist halt dann ein Thema, inwieweit man passiv investieren will oder nicht.
Aber lass uns nochmal zurückkommen auf diese Narrative.
Also so ein Narrativ haben wir jetzt so gesprochen, die Gewinner von morgen, können wir sagen, es sind ein paar drin, aber irgendwann sind sie eben auch draußen.
Dann eine Sache, die man gerne zu Small Caps annimmt, ist, dass sie stärker an der Binnenkonjunktur ihres Domizillandes hängen.
Also, dass ich nicht so abhängig bin von globalen Trends, sondern bei US-Small-Caps jetzt wirklich stärker auf die USA setze, bei europäischen Small-Caps stärker auf Europa.
Ist das was?
nur irgendwie ein Narrativ ist oder ist das tatsächlich auch haltbar?
Naja, das lässt sich ziemlich einfach über die Unternehmensgröße und Skaleneffekte erklären.
Also Skaleneffekte sind Größenvorteile.
Stell dir vor, wir beide arbeiten jetzt nicht mehr bei Scalable und bei Vanguard, weil wir was erfinden.
Und es ist so toll, was wir erfinden, dass es nicht nur regional, lokal benutzt wird, sondern auf der ganzen Welt.
dann wird ein Unternehmen extrem groß.
Und das sind genau diese Skaleneffekte, dass die großen Unternehmen, also Handyhersteller, Softwarehersteller, da wird das, was diese Unternehmen machen, in der ganzen Welt benutzt.
Und dadurch werden die automatisch riesengroß, sofern ist das, was sie machen, besser als was anderes.
Wenn ich jetzt so etwas finde, dann wird das Unternehmen auch recht schnell recht groß.
Wenn ich aber in einem ganz anderen Bereich aktiv bin, Sachen, die viel schwieriger zu skalieren sind.
Ich habe ein Bauunternehmen oder ich denke an, ich weiß es nicht.
An einen Konsumgüterhersteller, der in sehr enger Konkurrenz mit den ganz Großen steht, zum Beispiel ein kleines Unternehmen, was sich auf Kosmetik beschränkt.
Wie soll man damit schnell riesengroß werden?
Und natürlicherweise fangen solche Unternehmen in Heimatmärkten an, bleiben dann oft auch im Heimatmarkt und man hat im Ergebnis, während...
Kann man messen, die Umsätze von den großen Unternehmen sehr verteilt sind in der Welt, hat man insbesondere bei den kleineren Unternehmen eine stärkere lokale Bindung.
Zum Beispiel ist ja der US-Binnenmarkt zwar sehr groß, aber die US-Unternehmen, die riesengroßen, erzielen auch sehr viel des Umsatzes außerhalb der USA.
Genauso wie man die Geschichte...
in der Form über die deutschen Autobauer immer erzählt hat.
Und so sind die Kleinen lokaler, die Großen durch die Skaleneffekte einfach...
Wir haben es ja auch bei zwei deutschen Small Caps, die auch im ETF stecken, Sixt und Vielmann.
Beides Unternehmen, die zumindest traditionell sehr stark an der deutschen Konjunktur, am deutschen Markt gehangen haben.
Die allerdings dann auch in den letzten, bei Sixt muss man sagen 10 Jahren, bei Vielmann in den letzten 3, 4 Jahren.
über den Teich gesprungen sind, SIXT inzwischen in den USA sehr, sehr wachstumsstark und vielen Flughäfen präsent.
Vielmann auch durch eine Übernahme regional fokussiert, jetzt abseits der großen Metropolen mit dabei.
Aber auch da sehen wir natürlich nach wie vor, Deutschland ist da der wichtige Markt.
Also insofern scheint was dran zu sein, dass man weniger abhängig ist von diesen globalen Trends und stärker von den einzelnen Ländern.
Genau, das ist eine und interessanterweise sprichst du Geschäftsbereiche an, in denen etwas produziert wird, etwas verkauft wird und dadurch wird Geld verdient.
Jetzt hast du beim Softwarebereich oft keine oder vernachlässigbar niedrige Grenzkosten einer zusätzlichen Nutzung.
Also wenn ein Betriebssystem von einer Milliarde Menschen benutzt wird und es kommt ein weiterer Mensch hinzu, entsteht für den Anbieter des Betriebssystems keine zusätzlichen Kosten.
Und somit sind solche Plattformökonomien, Netzwerkekonomien viel einfacher skalierbar, als ich produziere etwas, ich verkaufe etwas und verdiene damit Geld.
Das ist auch einer der Gründe.
Gleichzeitig ist aber da vielleicht auch so eine Lizenz, wenn wir über KI sprechen, einfacher disruptierbar als zum Beispiel eine industrielle Basis oder ein Mietwagengeschäft oder Know-how im Bereich Optik und Hörgeräteakustik, um mal die Unternehmen, die wir zuletzt angesprochen haben, da nochmal aufzugreifen.
Jetzt sind wir bei KI.
Das ist ja auch so ein Thema, wo man mit Blick auf Small Caps vielleicht nochmal nachdenkt, weil wir sehen jetzt schon, dass sich Wertschöpfung zunehmend konzentriert auf diese großen, extrem kapitalstarken Unternehmen.
Gleichzeitig sehen wir, dass alle anderen Unternehmen zunehmend mehr Geld auch investieren müssen in Technologie, um überhaupt Schritt zu halten.
Dazu kommt ja auch der regulatorische Druck in vielen Branchen, immer neue Vorschriften, wo man dann auch zusätzliches Geld in die Hand nehmen kann.
Wird es vielleicht für kleine Unternehmen durch den technologischen Fortschritt und durch die Regulierung immer schwieriger, auch Schritt zu halten und ordentliche Margen einzufahren, zumindest die eigenen Margen zu stabilisieren?
Ach, ehrlicherweise bin ich von Natur aus...
für sowas viel zu optimistisch.
Also ich glaube, dass immer wieder es Möglichkeiten geben, was neu zu machen, was anders zu machen, einen Platz in der Wirtschaft zu finden.
Wir haben unternehmerische Disruption und Schöpfung, die so spannend sein kann und wir wissen ja noch gar nicht, was als nächstes passiert.
Dieses Bild, was du gerade zeichnest, was du als Frage formuliert hast, war jetzt nicht als Meinung geäußert, aber das geht ja in die Richtung, dass diese KI-Unternehmen so groß und so dominant sind und dass sich daran auch nichts mehr ändern wird.
Das ist ja so eine Frage.
Können nicht auch die KI-Unternehmen oder die heutigen großen Unternehmen mal wieder disruptiert werden?
Was passiert in der Zukunft?
Das ist diese Ungewissheit.
Und dann könnte es sogar sein, wenn man jetzt mal wieder eine Lanze für die Small-Cap-Fans brechen möchte, dass man sagt, okay, die Lieblingsaktien.
Die Darling-Stocks-Anleger, die in die Lieblingsaktien investiert haben, die haben diese Performance so weit getrieben, dass zum Beispiel die KI-Aktien und Technologie-Aktien in der Zukunft sich nicht mehr so gut entwickeln, wie sie es bisher gemacht haben.
Das kann ja sein.
Weil sie einfach zu teuer geworden sind.
Ich will nur sagen, das wäre so, dass man sagt, ein Erklärungsansatz für die Small-Cap-Underperformance ist verhaltensökonomisch.
dass viele dahin gegangen sind, wo auch viel Musik gerade war, wo viel Wertschöpfung und auch Aktiengewinne gerade waren.
Die Frage ist, wird das dadurch durch einen Herdentrieb, hat der Small Cap Factor wegen eines Herdentriebs nicht funktioniert.
Ich will das jetzt nicht als meine Meinung hier darstellen, aber das ist so ein Erklärungsansatz, weshalb man sagen könnte, Es ist überhaupt kein Problem.
Ja, die KI-Unternehmen sind jetzt dominant und haben auch die Performance dominiert.
Und auch wenn man beim besten Bindeargument bleibt, dann sind es, es werden ja immer weniger Aktien, die die gesamte Wertschöpfung im Kapitalmarkt schaffen.
Das kann sich ändern.
Aber auch in der Realwirtschaft.
Auch in der Realwirtschaft.
Ja, fair.
Es ist ja auch in Ordnung.
Ich will ja niemandem sagen, hört auf zu investieren, die Aktien zu hochbewerten.
Ganz im Gegenteil.
Wenn man langfristig anlegt, kann die Partizipation an der Wirtschaft was Tolles sein.
Ich sage nur, da gibt es auch Parallelen in der Vergangenheit und wir wissen einfach nicht, was die Zukunft bringt.
Und zum einen schauen wir bei diesen Faktoren, bei Small Cap, auf Past Performance.
Und wir wissen, wie vergangene Wertentwicklung, was steht ja immer dabei, dass es kein Indikator für die Zukunft ist.
Genauso ist es kein Indikator, dass die KI-Unternehmen so dominant bleiben.
Also aus verschiedenen Gründen wäre ich da offener, bin für eine breite Diversifikation, gerne inklusive Small Caps, statt zu sagen, das ist vorbei und die Small-Cap-Idee wird nicht mehr funktionieren.
Das ist einfach sehr facettenreich.
Und ich glaube, dass es durchaus mal wieder eine Zeit geben kann, in der Small-Caps sich besser entwickeln.
Vielleicht war man einfach ein bisschen zu optimistisch, dass sie immer funktioniert, nachdem sie eine Zeit lang wirklich sehr großartig...
funktioniert hatte.
Aber wir haben ja so dieses Pendel, was mal in die eine, mal in die andere Richtung ausschlägt.
Wissenschaftlich nennt ihr das dann, glaube ich, den Mean Reversion Effekt, die Rückkehr zum Mittelwert.
Wenn du ja über Bewertung sprichst, muss man sagen, ja, kann man ja auch ganz klar nachvollziehen.
Small Caps, jetzt allein mal ganz einfach gesprochen am KGV, etwa so zwei, drei Punkte günstiger als Large und Mid Caps.
Also Fuzzi All World 17,4 und Fuzzi Small Cap Global 15,3.
Also ja, das ist jetzt so diese...
Gewinnmultiples, bin ich immer ein bisschen kritisch auch drüber, aber diese Bewertung ist ja nur das eine.
Anderer Faktor, über den wir sprechen sollten bei Small Caps auch, ist die Qualität.
Und die Qualität von Small Caps, also mit Blick nicht jetzt auf das Geschäft, aber so mit Blick auf die Bilanz, die ist ja bisweilen schon ein bisschen kritisch.
Wenn wir in die USA schauen, dann stellen wir fest, im dortigen Small Cap Index, in dem bekannten Russell 2000.
Das sind rund 40% unprofitable Firmen.
Also viel von dem Bodensatz, den wir bei Bessenbinder sehen und viele Firmen mit einem sehr stark erschwerten Zugang zu Fremdkapital variabel finanziert, was natürlich in diesen Zeiten steigender Zinsen ziemlich kritisch ist.
Jetzt müssen wir aufpassen, dass es nicht zu technisch wird.
Also du hast ja den Bewertungsabschlag angesprochen und der kommt genau durch solche Dinge.
Also kleine Unternehmen haben höhere Insolvenzrisiken, haben schlechteren Zugang zu Fremdkapital, wie du sagst und dadurch gibt es einen Bewertungsunterschied.
Und das ist ja wiederum genau die Idee hinter dem Small Cap Thema, dass der Bewertungsunterschied zu einem höheren Renditepotenzial führen kann.
Jetzt ist deine Frage aber, ist das vielleicht falsch, weil das Renditepotenzial ist gar nicht da, weil die Unternehmen gar nicht gut sind?
Finde ich einen sehr spannenden Punkt, weil wenn ich jetzt hergehe und sage, ich entwickle eine Idee, mit der ich Small Cap selektiere, boah.
Also da würde ich wirklich die Finger von lassen, weil da verbrennt man sich die Finger.
Du hast Russell 2000 angesprochen.
Es gibt viele, viele, viele, viele Aktien, die sind schlechter abgedeckt durch Research.
Man kann die Bilanz zwar lesen, aber man hat nicht das gleiche Level an Informationen wie bei den Großen.
Und da zu sagen, ich picke mir da jetzt ein paar raus, halte ich für extrem riskant.
Was wiederum nicht so riskant ist, die Unternehmen in der Breite zu nehmen, die kleinen.
So, jetzt haben wir aber trotzdem das Problem, was du ansprichst, mit der hohen Anzahl an unprofitablen Unternehmen.
Und da muss ich ganz ehrlich sagen, habe ich die Antwort nicht.
Meine Antwort wäre aber, wenn ich ein kleines Unternehmen habe und Anleger bin, will ich denn, dass das Unternehmen jetzt profitabel ist?
Oder, es kommt auch auf die Industrie und aufs Wachstum an, also wenn ich ein unprofitables Unternehmen habe, was schrumpft.
dann habe ich wahrscheinlich ein Problem.
Aber wenn ich ein unprofitables Unternehmen habe, was viel investiert, was gerade so versucht, Geld aufzunehmen zu, wie du sagst, zu zu hohen Zinsen, aber stark wächst, dann kann das ja ganz toll sein.
Dann kann das ja eine Option auf zukünftiges Wachstum und auf zukünftiges Wertwachstum des Unternehmens sein.
Also ich will nicht sagen, dass nur Profitabilität da jetzt richtig wäre, darauf zu schauen.
Und um es abzuschließen, Niedrige Profitabilität könnte ja wiederum auch zu einer niedrigeren Bewertung führen.
Und das ist natürlich auch ein bisschen populistisch, dieses 40% Argument.
Denn es kommt ja auch daher, dass da eben im Russell 2000 viele Biotechnologieunternehmen enthalten sind, die eben forschen.
Und da haben wir dann diese Ratio, dass wahrscheinlich von 10 Unternehmen 9 irgendwie wirklich den Bodensatz bilden, aber quasi wie im Venture Capital.
Der eine den Verzehnfacher, den Ten-Bagger bringt und dann aus dem Small Cap irgendwo hin anders aufsteigt in die Mid-Caps und dann vielleicht am Ende in die Large Caps.
Insofern ist diese Zahl ein bisschen verzerrt, aber die Bedingungen für Small Caps, gerade was die Finanzierung angeht, sind ja schon nicht einfach.
Wir haben gesehen bei Large Caps, die haben auch die Nullzinsphase, die Niedrigzinsphase sehr gut genutzt, um sich langfristig zu verschulden.
Diese Möglichkeit haben Small Caps halt nicht gehabt.
Und sie sind jetzt natürlich viel stärker getroffen von der Zinswende.
Absolut, ja.
Und das sieht man auch, dass eine Normalisierung der Geldpolitik, also sagen wir mal eine, Eine Veränderung der Geldpolitik, eine Veränderung der Zinslandschaft, egal in welche Richtung, hat Einfluss auf die Small Caps.
Also ich meine, in der Unternehmensbewertungstheorie kannst du ja ganz einfach sagen, wenn du einen neuen Zinssatz hast beim Diskontieren, beim Abzinsen der zukünftigen Gewinne oder Dividenden, dann hast du ja schon niedrigeren Unternehmenswert.
Einfacher gesprochen, die zahlen einfach mehr fürs Geld.
Also die müssen Geld aufnehmen und haben viel höhere Zinsen und das führt einfach zu Problemen.
Und das ist so, klar.
Und andererseits, wenn es ihnen gelingt, das Geschäft trotzdem.
dann unter neuen Finanzierungsbedingungen entsprechend aufzusetzen, dann entstehen dabei unter Umständen sehr resiliente Unternehmen.
Wir haben das in der Schweiz gesehen, wo ja die Währung wirklich immensen Gegenwind bedeutet.
Im Grunde ist es komplett seit der Finanzkrise und als dann die Schweizer Nationalbank damals ihre Intervention 2015 aufgegeben hat, war das für die Unternehmen ein Schock.
Aber die haben ja nicht aufgehört zu produzieren, sondern ganz im Gegenteil, sie haben sich effizienter aufgestellt.
Und das ist etwas, wovon die Schweiz...
nach wie vor immens profitiert von dieser Effizienz.
Ja, also klar, ich glaube, unternehmerische Disziplin in Bezug auf Bilanz und Fremdkapital ist sicherlich nicht verkehrt, gerade jetzt.
Also ich meine, der Zinsanstieg aktuell, insbesondere getrieben durch die USA, das ist schon...
schnell im Moment.
Das tut schon weh.
Und dadurch entstehen neue Gleichgewichte.
Die Banken und die Kapitalgeber preisen die Risiken anders ein in der Kreditvergabe.
Die Unternehmen zahlen mehr Zinsen und haben dadurch andere Unternehmensbewertungen.
Das sind auf jeden Fall Faktoren, die eine große Rolle spielen.
Und wenn man jetzt, also vielleicht drehe ich zu oft immer wieder darauf, aber Das macht es so schwer, einzelne Unternehmen zu identifizieren und rauszupicken, dass man aus, das ist jetzt nicht nur Vanguard-Sicht, sondern meine Überzeugung, dass dieses indexbasierte Investieren einfach vielleicht sinnvoller ist.
Ja, und deswegen gibt es eben diese Bausteine, das Weltportfolio, entweder mit Small Caps schon drin, dann sind wir beim Global All Cap oder ohne Small Caps, dann sind wir beim Fuzzi All World.
und dagegen die Small Caps quasi so das Gewürz.
Damit kann man dann nachwürzen, nachpfeffern und hoffentlich nicht versalzen, wenn sie sich eben entsprechend schlecht entwickeln.
Was man nicht ändert durch die Beimischung von Small Caps zu seinem Weltportfolio, ist die Länder.
Denn wir haben in diesem Global Small Cap ungefähr so dieselben 63, 64 Prozent US-Anteil, die wir auch in einem All World sehen.
Aber es gibt ja auch Möglichkeiten, einzelne Regionen dann mit Small Caps über Vanguard mit entsprechenden Indizes abzudecken.
Ja, also ich finde das, ich habe da auch keine klare Begründung für, ich finde es genauso spannend wie du, also das Gewicht von Nordamerika oder USA ist im Small Cap ungefähr genauso hoch wie bei Large und Mid Caps, also im All World kombiniert, finde ich interessant.
Woher das kommt, müsste man tatsächlich nochmal tiefer reinschauen, ist aber ein Fakt, der so ist.
Also weltweit global investieren, Marktkapitalisierungsgewichte ist sinnvoll und dann landet man eben an der Gewichtung, die da so ist, Technologie und Nordamerika.
Wenn man jetzt sagt, man möchte langsam etwas von Technologie und etwas von den USA weg, dann gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Das eine ist ein...
Von FTSE gibt es auch einen Index ex US, also ohne die USA.
Das wäre dann der FTSE All World ohne USA.
Das ist eine Möglichkeit, dass man von den USA weg...
Das sind aber dann nur Large Mid Caps.
Large Mid Caps, wichtig, Large and Mid Caps.
Dann ist man weg von den USA, hat nicht mehr so viel Technologie.
Andere Möglichkeit ist zu sagen, ich habe zu viel Technologie, will aber trotzdem weltweit sein.
Dann kommt man zum Global Small Cap Index, weil da ist weniger Technologie enthalten, wie wir gesagt haben.
Und beides kombiniert wäre, ich bewege mich zu europäischen oder zu Small Caps der Eurozone.
Gibt es auch einen Index von Fuzzi, der das abdeckt.
Dann ist man bei Small Caps regional, also hierzulande.
Das ist eine andere Möglichkeit.
Dann ist man weg von den Tech-Mega-Unternehmen und man ist weg von den USA.
Und man hat halt dann nicht Europa wie mit einem Large-Mid-Index.
Und hängt damit ja wieder an vielen globalen Trends mit Unternehmen wie eine ASML, eine Siemens, eine Schneider Electric, eine ABB, die ja allesamt am KI-Narrativ hängen, sondern man hat halt dann wirklich, ja.
Europa pur, mehr Binnenmarkt, was natürlich dann auch eine sehr positive Erwartungshaltung ist mit Blick auf den europäischen Aufbruch, den wir so vor einem Jahr irgendwie so gefeiert haben nach dem Motto, Europa ist aufgewacht.
Ich würde ja sagen, ja, aber es ist ja noch nie aus dem Bett gekommen.
Naja Christian, wir glauben ja an Europa.
Also es ist eine andere Art der Diversifikation.
Was ich mag an dieser ganzen Unterhaltung hier ist, dass man zum einen reden wir über breite, diversifizierte Investments, zum anderen reden wir über so eine kleine Ummodellierung, wenn man sagt, ich glaube der Geschichte, dass US-Aktien sehr gut gelaufen sind, ich glaube der Geschichte, dass Megacaps sehr gut gelaufen sind, dann kann man da was tun.
Wenn man aber sagt, hey, alles gut.
passt soweit so wie es ist, weil bisher war es ja auch gut, dann wäre man wieder beim globalen weltweiten Index.
Ja und für alle diejenigen, die schon längst den Sparplan laufen haben, ist natürlich auch wichtig, was euer Gründer Jack Bogle mal gesagt hat, der größte Feind eines guten Plans ist der Traum vom perfekten Plan.
Also bleib lieber beim guten Plan und wenn wir dann auch nochmal zu dieser Begeisterung für den Global All Cap kommen, dann ist natürlich eins ganz wichtig.
Es macht wenig Sinn, bestehende Weltportfolio-Positionen jetzt einfach aufzulösen und zu sagen, hey, der Global All Cap, der ist ja noch viel breiter und der ist vor allen Dingen so günstig.
Da würde ich jetzt rein investieren, diese Umschichtung für alle, die seit ein paar Jahren dabei sind, bedeutet zunächst mal, sofern der Sparerfreibetrag dann ausgeschöpft ist, wovon man ja schnell ausgehen kann bei diesen kümmerlich 1000 Euro, bedeutet erstmal Steuerpflicht und zur Wiederanlage hat man entsprechend weniger zur Verfügung und diesen Nachteil dadurch, dass man das Compounding unterbrochen hat, den kann man ja kaum aufholen.
Ja, da müssen wir jetzt schon über eine große Kostendifferenz sprechen.
Das wollen wir nicht tun, weil die, und ich hätte es eigentlich am Anfang sagen müssen, ich rede eigentlich gar nicht gerne über einzelne Produkte, sondern über die Geschichte, aber haben wir jetzt ein bisschen gemacht.
Es gibt hervorragende ETFs überall und wirklich, also das Angebot an ETFs ist so breit und so groß und da ist viel dabei und da war auch viel dabei.
Wenn jetzt ein Anleger so eine Umschichtung machen würde, Und es bedeutet, und das muss einfach jeder für sich selbst entscheiden und auch wie die steuerliche Situation ist, immer schwierig zu verallgemeinern.
Das ist dann einfach eine persönliche Sache, ob das hier lohnt oder nicht.
Aber wenn ich weiß, ich habe seit dem Zeitpunkt einen ETF und da sind eben Gewinne drin.
Und dieser Bestand, der da ist, da kann der Zinseszinseffekt arbeiten.
über die nächsten, weiß ich nicht, 20 Jahre, 10 Jahre, dann ist das natürlich was anderes, ob man diesen Bestand arbeiten lässt oder ob man die Basis dieses Bestandes verändert durch eine Transaktion.
Und das kann man sich mal ausrechnen.
Ich meine, unsere Freunde von Extra-ETF, Finanzfluss, Parkett, andere, GetQuinn, da gibt es ja Rechner für solche Sachen.
Habt ihr auch einen Rechner bei Scalable?
Bei JustETF gibt es ja auch einen Rechner.
Bei JustETF, genau, ja, stimmt.
Eben da auch.
Da kann man sich mit so einem Rechner anschauen, was habe ich am Bestand, was ist meine erwartete Performance.
würde ich jetzt mal sagen, wenn man zehn Jahre nimmt, vielleicht sechs Prozent bei einem Aktien-ETF und dann macht man minus das, was es kostet und dann hätte man beim Global All Cap von Vanguard jetzt eben 5,93 Prozent auf dem Bestand und jetzt hätte man, wenn man es verkauft und dann, also wenn man einen anderen Standard verkauft und kauft, nimmt man Die anderen Kosten, dann kommt man wahrscheinlich ziemlich schnell dahin, was du sagst.
Es lohnt sich nicht, den Zinseszinseffekt kaputt zu machen.
Aber natürlich den Sparplan kann man jederzeit auf ein anderes Produkt switchen.
Das Altersvorsorge-Depot ist dann nochmal eine ganz neue Plattform.
Und auch da hat man ja dann die Wahl im freien Depot.
Man kann sagen, okay, ich packe alles in ein Weltportfolio, weil ich nun mal mich nicht entscheiden will, Emerging Markets oder Industrieländer.
was ja sowieso je nach Indexanbieter unterschiedlich ist.
Large, mid, small ist mir alles, ich will alles haben.
Oder ich sage eben, naja, ich mache mein Weltportfolio, aber ich pfeffer das mal kräftig nach.
Die einen machen es mit Themen-ETFs, die anderen sagen halt, okay, ich will einfach so ein bisschen die Struktur ändern.
Und diese Struktur zu ändern, da haben wir drüber gesprochen, wie das geht mit Small Caps, was dafür spricht und was natürlich auch Themen sind, die man sich vorher klar machen muss.
Wir haben häufig gehört, Man muss daran glauben, man muss von dem und dem Thema überzeugt sein.
Aber so ist es eben, wenn man eingreift in diesen Mechanismus des passiven Investierens der einfachen Abbildung der Börsenlandschaft.
Lieber Axel, war mir ein Vergnügen.
dass du da warst.
Ebenso.
Vielen Dank.
Spaß gemacht.
Ich hoffe, du konntest was mitnehmen für dich und für deine Dispositionen, vielleicht gerade mit Blick auf das Altersvorsorge-Depot.
Wenn es dir gefallen hat, dann sag es doch gerne weiter.
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Welcher Typ bist denn du?
Eher Typ Weltportfolio, ich lasse alles laufen oder Typ, ich würze gerne mal nach und das vielleicht auch mit Small Caps.
Ansonsten freue ich mich immer über dein Das war es für heute.
Vielen Dank, dass du dabei warst und Tschüss aus Berlin.
