# AI Capital Crunch and M&A Strategy

**Podcast:** Doppelgänger Tech Talk
**Published:** 2026-10-24

## Transcript

Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 608 am 24.
Oktober 2026.
Ich bin Philipp Klöckler und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner.
Und heute ist wieder alles dabei.
Nvidia, ein bisschen Hardware, ein bisschen Investments in Deutschland.
Wir haben IPOs, nee, wir haben Earnings, IPOs fehlen.
Wir haben, haben wir auch die...
Finanzierungsrunde, die ein bisschen unter dem Target waren.
Natürlich, natürlich.
Also haltet euch fest, zieht die Joggingschuhe an, viel Spaß mit unserer Folge.
Und wir fangen mit dem großen Thema an, mit dem wir letzte Woche fast aufgehört haben oder auch angefangen haben.
Nvidia hat es präsentiert.
Bist du noch Backstage reingekommen oder so?
Hat dich noch irgendjemand?
Vom Security reingelassen, als vielleicht Essenslieferant oder so?
Ne, ich habe ja auch noch andere Sachen zu tun.
Ja, die GDC-Konferenz hat stattgefunden in Berlin.
Eine von NVIDAs größten Konferenzen.
Und also eine positive Nachricht.
NVIDA hat auch noch vier deutsche Startups gefunden, in die man symbolisch, behaupte ich jetzt mal, investieren konnte.
Für Sekunde müssen wir jetzt auch einmal pro Forma erwähnen.
Ich gebe gern zu, dass ich, glaube ich, keins davon kannte.
Ach doch, Agile Robotics kennt man natürlich.
Dann Avelios, Mirelo und Reflex Aerospace.
Das sind die vier Namen, auf die die Wahl gefallen ist.
Man hat es analog eigentlich in Frankreich, ich glaube auch in UK, gesehen.
Es kann Zufall sein, dass es immer vier sind oder es ist eben...
Ja, ich will es jetzt auch nicht als PR-Move abtun, aber es hat schon ein bisschen öffentlichkeitswirksame Züge, ist mein Gefühl.
Zumindest?
Meine Erwartung war schon, dass die Namen ein bisschen größer werden.
Also wenn man in Frankreich Dr.
Lip macht, was so in meinen Augen das größte Ding aus Frankreich ist, hätte ich gedacht, dass so einer der vielleicht irgendwann IPO-Kandidaten aus Deutschland auch ein Investment bekommt.
Ja, die Frage ist, wem?
Dieser Startups würdest du zutrauen, jetzt irgendeinen strategischen Match mit Entweder zu haben.
Also kann man sich bei Dr.
Lib natürlich auch fragen.
Aber was wäre das?
Ein Celones, Personio, also die Neo-Broker würde man rausnehmen.
Das sind irgendwie die großen Einhörner in Deutschland.
Celones, bisschen Momentum verloren, würde ich mal vorsichtig sagen.
Die könnten natürlich glaubhaft sagen, wir machen hier was mit KI.
Die wollen gerade irgendwie das nächste Palantir bauen und so weiter.
Personio.
könnte man behaupten, versuchen sich so ein bisschen in die Rolle eines Ramp oder Open Router mitzubewegen mit ihrem KI-Tracking, später vielleicht auch Optimierung der KI-Strategie.
Ja, da kam es offensichtlich zu kein Match.
Das ist jetzt auch komplett spekulativ, warum es da gerade nicht gepasst hat oder warum NVIDIA genau die gewählt hat.
Ansonsten, was man vorgestellt hat, so ein bisschen Agents für Windows, eine neue Plattform.
Kompakte Desktops oder so, also Consumer-Lösungen oder für kleine professionelle Anwender.
Und, wenn ich es richtig gehört habe, ist das gar nicht in der Pressemitteilung?
Sekunde.
Dass man jetzt so einen mobilen Container baut, um Datacenter innerhalb kürzester Zeit quasi zu errichten, da wo man gerade Rechenpower braucht.
Das ist mir natürlich sauer aufgestoßen, weil die eine Firma, die ich investieren will, den Runware.
Ja, genau sowas haben wir hier vor ein paar Monaten mal drüber gesprochen.
Ich behaupte, das haben sie sich abgeschaut.
Die hatten ja ein günstiges Setup gebaut, womit man in so einem Container tatsächlich KI-Rechenpower deployen kann, wo man sie gerade braucht.
Das scheint entweder jetzt selber anzubieten.
Mein Verdacht ist so ein bisschen, um da, wo wirklich massiv Nachfrage ist, aber man daran scheitert, ein großes Data Center aufzubauen, um da eine Lösung zu haben.
Weil ich glaube, es gibt schon Leute, die wirklich um jeden Preis zumindest ein bisschen Rechenpower vor Ort haben möchten und aber gleichzeitig nicht schnell genug Zugang zu einem echten Datacenter bekommen oder das einfach scheitert an Genehmigung und Pipapo-Strom.
Und dafür gibt es jetzt halt so eine Containerlösung, die man quasi auf den Truck irgendwo hinfahren kann.
Sofern man einen Dieselgenerator hat, kann man sich da so sein Mini-Datacenter bauen.
Könnte zu zusätzlicher Nachfrage, also es ist sicherlich nochmal hochpreisiger, als was Entweder normalerweise anbietet und kann zusätzliche Nachfrage anlocken, würde ich behaupten, gerade wenn man davon ausgeht, dass Energie und Permits die Nachfrage auch so ein bisschen eventuell dämpfen gerade.
Ich warte ja noch auf das große Windrad-Container-Angebot, also dass das Windrad mit den Chips zusammen verkauft wird.
Dafür bräuchte es ja wiederum auch eine Zulassung.
Das würde es nicht so schnell, nicht wirklich beschleunigen, befürchte ich.
Und dann, ganz überrascht heute Morgen, habe ich es auf der Financial Times gelesen, OpenAI macht eine Runde, aber kriegt nicht den gewünschten Preis.
Ich habe ja vor kurzem hier mit meiner Gorilla-Skepi so ein bisschen gesprochen.
Die Vibes kommen zurück.
Was ist denn da los, wenn man auf einmal als irgendwie hottestes Startup in Town nicht mehr den Preis der Bewertung vorgeben kann?
Naja, würdest du gerade anderthalb Billionen für OpenAI zahlen?
Ich persönlich, nee.
Der Markt eben auch nicht.
Also selbst die Perpetuals, wo dann auch Kleinanleger schon mitspekulieren dürfen auf den Preis, liegen gerade unter anderthalb Billionen.
Verschiedene Medien berichten, dass OpenAI dabei ist, seine Finanzierungsrunde zu vervollständigen.
Es wird viel darüber geschrieben, dass man unbedingt versucht, vor dem Antropic IPO noch Geld zu bekommen.
Ich glaube, weil das Antropic IPO viele neue Risiken darstellt.
Es könnte sein, dass die Zahlen von Antropic so gut sind, dass OpenAI vergleichsweise schlecht aussieht zum Beispiel.
Es könnte auch sein, dass das IPO nicht gut läuft und auch das würde die nächste Finanzierungsrunde belasten von OpenAI.
Also egal, ob Anthropics IPO sehr gut oder sehr schlecht verläuft, könnte es das Fundraising von OpenAI belasten.
Ja, ich glaube, deswegen will man dringend nochmal Geld einsammeln.
Schafft es jetzt wohl angeblich bis zu 30 Milliarden aufzunehmen auf eine Bewertung von 1,25 Billionen und das ist weniger, als man geplant hat.
Man hätte sich 1,5 gern.
Aber auch dadurch, dass Entropic jetzt über niedrigere Bewertungen spekuliert, hat man es einfach nicht geschafft.
Und man muss, also was verspricht man den Investoren jetzt mutmaßlich?
Ihr seid jetzt der letzte Investor vor dem IPO noch.
Der IPO wird sicherlich für über 1,5 passieren bei OpenAI.
Damit die jetzt irgendeine Mindestrendite haben, wird man zwei Dinge tun.
Also A hat man die Bewertung gesenkt auf 1,25.
So hätte man zu 1,5 immerhin.
eine vernünftige Verzinsung innerhalb von einem halben oder einem Jahr, je nachdem, wie lange es noch dauern wird, falls es überhaupt passiert.
Und das andere ist, ich bin mir sehr sicher, dass hier Liquidation Preference und Mindestverzinsung nochmal reingedacht wurden.
Also, dass die Leute, die jetzt investieren, bekommen für das halbe Jahr bestimmt mindestens irgendwo zwischen 8 und 12, vielleicht sogar 15 Prozent Zinsen, was die anderen bisherigen Shareholder im Ernstfall etwas verwässern würde.
Aber ich könnte mir vorstellen, es ist nicht einfach hier dieses Geld gerade zu finden.
Eigenkapital und Fremdkapital ist gerade relativ knapp, wie wir wissen.
Man geht in die Golfregion, um dieses Geld zu finden.
Also die Runde soll angeführt werden, einerseits von Co2, das sind die Lafond-Brüder.
Also ein guter Crossover-Investor, die glaube ich auch vorher schon investiert waren.
Und aber ein großer Teil des Geldes soll aus den Emiraten kommen.
Ist nicht das beste Geld, muss man ganz klar so sagen.
Das ist jetzt auch nicht mehr Dump Money, ist nicht, dass da irgendwie Imbissals sitzen oder Leute, die nicht an der Uni waren.
Also auch das sind professionelle Investoren, aber das sind natürlich nicht die Leute, die die Möglichkeit haben, wie in Sequoia oder in Dresden, in Dragonier oder Altimeter.
Und die nehmen eben nicht nochmal teil, das ist ganz interessant, weil die sind ja eigentlich in alle, sowohl in Tropic als auch.
OpenAI investiert und nehmen jetzt offenbar in dieser Runde zumindest nicht mehr signifikant Teil, was ja auch Bände spricht, wenn die bisherigen Investoren sich nicht massiv nochmal neu committen.
Aber das alles auch nicht überraschend.
Das ist eine ambitionierte Bewertung.
Wir wissen, die Bewertungen sind ein bisschen runtergekommen, die Erwartungen.
Wachstum verlangsamt sich tendenziell bei beiden, Entropic und OpenAI.
OpenAI hat ja zuletzt mehr Momentum gehabt als Entropic, davor aber auch eine längere Phase der einer relativen Stagnation, würde ich sagen.
Und man stellt sich Fragen über die weitere Finanzierung.
Also die, woran musst du glauben, um in diese Runde zu investieren?
Vor allen Dingen daran, dass es danach noch eine weitere Runde geben wird.
Und das ist, also du siehst jetzt schon, dass alle den Kelch rumreichen und sagen, nee, mach du mal hier, jetzt bist du mal dran mit investieren.
Ich muss jetzt gerade nicht, danke, danke, danke.
Ich habe ja schon so viel Scherz und auch mehr.
Und dann findet man halt vielleicht in UAE noch welche.
Aber wer macht die nächste?
Also du musst jetzt darauf wetten, dass der Börsengang stattfindet.
dass er zu über 1,5 Billionen stattfindet.
Beziehungsweise man kriegt seine Mindestverschwendung vielleicht auch bei weniger.
Wobei Liquidation Preferences beim Börsengang wieder schwer umzusetzen sind oder gar nicht so einfach umzusetzen sind.
Man würde dann eventuell eher mehr Shares bekommen und würde trotzdem Kursverluste erleiden, wenn man nicht schnell genug rauskommt.
Das heißt, es bleibt immer ein Restrisiko.
Du kannst gar nicht so eine richtige Liquidation Preferences zusichern, nach meinem Verständnis zumindest.
Also ja, du musst glauben, der IPO findet statt und dass die Bewertung ein halbes Jahr hält.
Und wie gesagt, zuletzt hat OpenAI ein ganz gutes Momentum gehabt, ob das dauerhaft so bleibt, ob es nicht schwerer wird, diese ganze Industrie noch zu finanzieren.
Das sehen wir, dass überall die Zinsen ziehen an, Eigenkapitalrunden werden offensichtlich, wir reden ja gerade drüber, zunehmend schwerer.
Und der Kapitalbedarf, das wissen wir aber auch, ist ein paar hundert Milliarden, wenn nicht Billionen über die nächsten fünf Jahre.
Und die Größe, ich war gestern oder heute im Handelsblatt Today, also wenn ihr das hört, gestern auf jeden Fall im Handelsblatt Today Podcast und ich sehe das größte Risiko ist im Moment wirklich das ganze Geld aufzubringen, was man braucht.
Ich glaube nicht, dass man so viel Geld braucht, wie jetzt immer antizipiert wird, sondern man könnte das natürlich auch moderieren.
Wenn nicht alle Vollgas geben, dann könnte man auch langsamer ausbauen.
Aber woher der Markt das Geld auftreiben soll?
Sollte man sich, glaube ich, schon fragen.
Also man wird hohe Zinsen dafür zahlen müssen.
Das macht Datacenter ein bisschen unattraktiver oder sämtliche Investitionsprojekte unattraktiver.
Es wird schwerer, Eigenkapital durch Kapitalerhöhungen einzunehmen, solche Megarunden zu machen.
Die Investoren sind einigermaßen erschöpft, was die eigenen Ressourcen angeht.
Und deswegen, ja, auch das muss die Zentralbank lösen.
Nvidia muss jetzt seine Asset-backed Securities mit Blackstone, Apollo und was weiß ich dahin bekommen, damit man irgendwie Versicherungsgeld, Pensionskassen auch noch mehr in den Sektor reinschieben kann.
Oder die Kleinanleger müssen es wuppen mit dem Super-Entropic-Börsengang.
Der könnte, SpaceX läuft jetzt insgesamt nicht großartig, aber auch nicht schlecht.
Also hat sich gut gehalten, würde ich behaupten.
Besser als man gedacht hätte vielleicht.
Wenn jetzt Entropic auch noch gut läuft, dann könnte man natürlich mithilfe so einer Kleinanleger Euphorie diese Industrie noch ein, zwei Jahre durchfinanzieren.
Und das ganze ETF-Geld kommt ja dann sowieso.
Also wenn man nicht komplett vom Kurs einbricht, dann käme viel ETF-Geld hinterher und das ist ja ganz gut.
Ist das ETF-Geld auch das Geld, was SpaceX am Leben hält?
Ja, da müssen, also es müssen sich alle einkaufen.
Das saugt den Verkaufsdruck.
Es gibt ja viele, die verkaufen Altinvestoren.
deren Druck wird ganz gut weggesaugt vom Markt, würde ich sagen.
Plus Elon Musk schafft es halt ganz gut, weitere Narrative und so zu pflanzen, dass es anscheinend auch natürliche Nachfrage gibt nach der Aktion.
Leute glauben, dass die super bewertet ist.
Wir reden später ja noch über die Earnings.
Achso, wir reden jetzt über die Earnings.
Moment, aber bevor wir über die Earnings reden, noch einen Punkt.
Siehst du?
irgendwie ein Szenario, wie sich die beiden großen, also Anthropic und OpenAI, wirklich im Wert halbieren könnten in einem kurzen Zeitraum von zwölf Monaten?
Vor allem, wenn man jetzt sagt, die Top-Investoren machen jetzt nicht mehr mit.
Also die schlauesten Leute am Tisch sagen, wir haben genug von den Shares.
Wir gucken uns das jetzt mal von der Seite an.
Also ich würde nichts ausschließen, aber die Wahrscheinlichkeit halte ich für sehr gering.
Also ich würde auch...
mit jedem Wetten, dass du die beiden Aktien in den nächsten zwölf Monaten nicht halb so günstig bekommst.
Also wenn jemand da wetten möchte, wenn es eine 1 zu 1 Wette wäre, ich würde es selbst 1 zu 2 oder 1 zu 3, 1 zu 4 wetten, also weil ich das Szenario für sehr unwahrscheinlich halte.
Aber wirst du eine dieser beiden Firmen für deutlich unter 700 Millionen kaufen können am Secondary-Markt, halte ich für eher unwahrscheinlich.
Es könnte passieren, wenn du ein chinesisches Modell jetzt hast, nicht nur günstiger ist, sondern besser bei günstigeren Preisen.
Das würde bestimmt alles buken.
Wobei vollkommen klar ist, dass nicht die gesamte Industrie auf ein chinesisches Modell umsteigen wird.
Also du hast schon Logins, du hast Leute, die aus Reputationsgründen gar nicht chinesische Modelle nutzen können.
Also ich würde nicht irgendwie meinen Arm drauf wetten, aber rein finanziell würde ich das Risiko 1 zu 5.
Wetten, dass es nicht passiert und bin mir relativ sicher, dass das eine gute Wette wäre.
1 zu 1 ist meiner Meinung nach ein No-Brainer.
Also ich sehe, ich merke, du möchtest nicht wetten.
Nee, nee, wetten gegen dich ist wie Schnickschnack-Schnuck gegen dich zu spielen.
Kann man nicht gewinnen.
Der Schnickschnack-Schnuck-Mentalist.
Ja, also die Frage ist natürlich aber trotzdem, also sich ständig zu fragen, was gerade das größte Risiko ist und was auch schief gehen kann.
Man sieht ja, dass relativ schlaues Geld jetzt nicht sich darum reißt, bei 1,25 Billionen in OpenAI zu investieren.
Also es muss ja massive Risiken geben.
Und wie gesagt, allein sich zu überlegen, wer jetzt die nächsten 50 Milliarden da geben will, wenn ein IPO eventuell nicht funktioniert, weil die Börse kann ja auch mal schlecht aussehen, da muss man sich zum Beispiel schon fragen.
Aber dann käme bestimmt irgendwie Trump oder Nvidia oder würde das irgendwie noch rausboxen.
Aber dann hätte man sicherlich keine höhere Zahl als runden Headline drüber, glaube ich.
Ja, und um das abzuschließen, ich meine, der Markt hat ja diese Woche schon reagiert, weil Meta gesagt hat, sie investieren noch mehr in KI.
Ja, aber die wurden nicht abgestraft dafür, oder?
Also sie haben ganz gute Zahlen geliefert.
Ich meine, das war ein Grund, warum die Aktie ein bisschen nach unten gegangen ist, nicht?
Ich glaube, sie ist kurz nach unten gegangen.
Also es wird nie gut, also niemand findet es gut, wenn du noch mehr Geld ausgehst.
Oh doch, gestern war auch alles kaputt wieder.
Gestern ist sie 7% unter Wasser gewesen.
Diese Woche 12% verloren.
Ja, dann hat das vielleicht ein bisschen gespukt.
Ich hatte in Erinnerung, dass in der Zwischenzeit die Zahlen ganz gut aufgenommen wurden.
Ja, es war auch direkt nach den Ergänzungen.
Du nimmst die Wette doch nicht.
Alles, was ich gerade gesagt habe, bleibe ich dabei.
Wir kommen später mal drauf, wie Meta das auflösen will.
Aber ja, prinzipiell, das wird jetzt bei den, vielleicht ist es ungegünstig, dass Meta hier als Erster rausgekommen ist, ich weiß nicht, aber die anderen Tech-Earnings, da werden natürlich auch alle drauf schauen, wie viele neue Commitments angekündigt werden, also CapEx-Commitments, wie viel man investieren wird.
Ich gehe davon aus, dass keiner seine CapEx, ich gehe davon aus, ich halte es nicht für unmöglich, aber ich halte es für eher unwahrscheinlich, dass jemand seine CapEx-Erwartungen reduzieren wird.
diese Saison.
Es sei denn, man sagt, wir schaffen es nicht, die Datacenter zu bauen, weil wir nicht genug Energie und Permits finden.
Aber ich kann mir gut vorstellen, dass Google sich vor Nachfrage nicht retten kann und auch nochmal leicht erhöht vielleicht.
Microsoft nicht ganz sicher, aber würde ich auch nicht ausschließen.
Amazon bin ich mir auch nicht ganz so sicher, aber würde ich auch nicht ausschließen.
Bei Google würde ich darauf wetten, dass sie CapEx nochmal nach oben adjustieren.
Aber Let's See kann mir auch nicht groß drauf spekulieren.
Bringt auch nichts.
Und nun eine Werbeunterbrechung von unserem Partner Leapsim.
Kurze Frage an alle, die für HR Software zahlen.
Eure Plattform entwickelt sich seit Jahren kaum weiter.
KI verschlafen, Support zäh.
Aber die Preiserhöhung kommt trotzdem.
Kennt ihr das?
Dann gibt's gute Nachrichten.
Hunderte deutsche Unternehmen sind schon zu Leapsim gewechselt.
Personaldaten, Abwesenheiten, Zeiterfassung, Payroll, Recruiting, Feedback, Lernen.
Alles in einer Plattform.
Dazu KI-Agenten, die die Fleißarbeit machen, Workflows bauen, Abwesenheiten analysieren, Mitarbeiterfragen beantworten.
Ohne, dass HR ein einziges Ticket anfasst.
Liebsem kommt aus Berlin, hostet in Frankfurt, DSGVO-konform und hat über 2000 Kunden.
Zum Beispiel Notion.
Für euch?
Auf liebsem.com slash dg gibt es sechs Monate gratis.
Den Wechsel macht Liebsem komplett für euch.
Und falls ihr noch in einem Altvertrag steckt, übernimmt Liebsem sogar die Restzeit.
Liebsem schreibt man l-e-a-p-s-o-m-e.com slash dg für Doppelgänger.
Werbung Ende.
Wer es schon seine Zahlen gezeigt hat, sind sowohl SpaceX als auch Tesla.
Müssen wir vielleicht nicht so dezidiert drüber reden.
Kann man schnell machen.
Absatz ganz leicht runtergegangen der Autos.
Ist jetzt aber auch nicht ein Tesla-spezifisches Problem, würde ich sagen, sondern der westlichen Autoindustrie geht es insgesamt schlecht.
Also woher sollen die Leute das Geld nehmen und wenn stecken sie es, wenn sie schlau sind, in chinesische Autos.
Also nicht verwunderlich, dass Tesla jetzt nicht großartig geht.
Rohmarge sieht sogar einigermaßen gut aus.
Profitabilität insgesamt halbiert sich aber ungefähr.
Das Einzige, was ich erwähnenswert daran finde, das habe ich letztes Mal auch schon gesagt, ist, dass wenn man sich fragt, warum Tesla dieses Jahr nur noch 2,6 statt 5,8 Prozent operative Marge macht, dann steht meiner Meinung nach die Aufklärung in der Share-Based Compensation.
Hauptsächlich ist Elon Musk ein eigenes Gehalt, wobei ich nicht davon ausgehe, dass er seinen Mitarbeitern doppelt so viel zahlt dieses Jahr, sondern ich glaube, es ist sein eigenes Pay-Package, was da berücksichtigt werden muss.
Tesla, die 2% Profitabilität kostet.
Wenn dein CEO 2% des Umsatzes für sich beansprucht, dann ist es schwer, immer profitabler zu werden.
Also Tesla als Firma durchsteht diese schwere Phase einigermaßen gut.
Wie gesagt, es werden weniger Autos verkauft, weniger Umsatz gemacht.
Aber der Grund, warum die Profitabilität einen Hit bekommt, ist nicht, weil sie bei den Kosten nicht aufpassen, sondern es gibt einen Kostenfaktor, der aus dem Ruder läuft.
Und das ist die Sharebase Compensation.
Und das ist explizit in dem Fall eben nicht, dass sie so viele neue Raketenwissenschaftler eingestellt hätten bei Tesla, sondern ich glaube, es geht dabei um sein Pay Package.
Zumindest ist es dann damit angestiegen, ist mein Eindruck.
Genau, und dann haben wir das dritte Mal Zahlen, das zweite Mal nach dem IPO Zahlen von SpaceX bekommen.
Der Markt hat sehr positiv oder verhalten positiv darauf reagiert.
Ich finde sie wenig überraschend.
Es ist prinzipiell das eingetreten, was ich vorher gesagt habe, was auch keine große Prophezeiung war, sondern einfach was absehbar war, nämlich dass das KI- bzw.
SI-Business jetzt massive Umsatz- und Gewinnanstiege hat bzw.
in den Gewinn dreht, weil man die eigenen Datacenter jetzt sehr lukrativ vermietet an Google und an Antropic.
Und das hat zu einer Umsatzexplosion geführt, wie gesagt, die vollkommen absehbar war.
Und auch zu einem Dreh in die Profitabilität bei der KI-Sparte, was ich auch meinte, was relativ wahrscheinlich, nicht sicher, aber relativ wahrscheinlich war, dass man damit jetzt profitabel wird.
Aber wir gehen mal insgesamt durch.
Der Umsatz hat sich fast verdreifacht von 5,5 Milliarden auf 14,5 Milliarden.
Getrieben hauptsächlich von AI.
Wir kommen gleich noch auf die anderen Segmente.
Die Cost of Revenues haben sich aber allerdings auch verdoppelt.
Das ist dann wiederum der Betrieb der Datacenter hauptsächlich.
R&D-Kosten haben sich verdoppelt.
Das wird teilweise das Abschreiben der Chips sein, was auch in den Cost of Revenues aber erscheint.
Selling General Admin hat sich verdreifacht.
Das ist eine Mischung, glaube ich, aus dass man für gewisse Bereiche, insbesondere auf Starlink, mehr Werbung macht.
Es sind auch Aktienoptionen.
Sekunde, habe ich die Sharebase Compensation hier eigentlich ausgewiesen?
Haben wir nicht das Adjusted EBITDA irgendwo?
Kleinen Moment bitte.
Ah ja, Sharebase Compensation hat sich verzehnfacht.
Also das ist ein Teil davon, ja, minimale Restructuring-Ausgaben.
Insgesamt hat SpaceX damit erstmals operativen Gewinn gemacht.
Sekunde, habe ich das richtig ausgerechnet hier?
Doch, klar.
Bei fast 15 Milliarden Umsatz und Kosten von nur 6 Milliarden ist man jetzt knapp 3 Milliarden im Plus, hat damit eine operative Marge von 19 Prozent.
Wie gesagt, das beruht einzig und allein auf die, oder nicht einzig und allein, aber hauptsächlich auf die Übernachfrage nach KI-Rechenzeit, die SpaceX, weil sie ihre eigenen Datacenter bisher nicht auslasten können, sehr lukrativ verkaufen kann.
Was im All-In-Podcast gut besprochen wurde ausnahmsweise ist, dass es tatsächlich ein Vorteil sein könnte, dass Elon Musk seine Datacenter relativ kurzfristig vermietet.
Also die Verträge sind einerseits langfristig, dass sie bis zu drei Jahre laufen könnten, aber beide Parteien können sie mit, ich glaube, 30 oder 90 Day Notice beenden.
Und sollten die Preise noch mehr steigen tatsächlich aus irgendeinem Grund, könnte er noch mehr monetarisieren.
Also einfach gesagt, wenn ich mein Datacenter auf fünf Jahre vermiete, dann habe ich irgendeinen mittleren Marktpreis wahrscheinlich, zu dem ich mich vermiete.
kurzfristig vermiete, bin ich viel näher am Spot, am Tagespreis dran und wenn der gerade, das kann für mich und gegen mich spielen.
Also sagen wir mal, die Nachfrage sinkt und die Preise sinken, dann könnte Entropic sehr schnell diese Datacenter kündigen und sich am Markt günstigere Rechenzeit einkaufen.
Sollten die Preise hoch bleiben, könnte aber Elon Musk den Vertrag kündigen und sagen, er möchte neu verhandeln und höhere Preise für den Computer haben.
Kann für dich oder gegen dich.
Also fairerweise ist es auch mega gefährlich, weil du natürlich hier wieder die Fristenkonkurrenz nicht hast.
Das heißt, die Datacenter müssen sehr langfristig finanziert werden und jeder der Mieter könnte aber sehr schnell hier aussteigen.
Das heißt, wenn mal die Nachfrage einbricht, dann hat SpaceX da auch ein richtiges Problem fairerweise.
So rum kann man es natürlich auch sehen.
Also es kann Opportunity oder Risk sein.
So und damit können wir mal kurz in die verschiedenen Segmente vielleicht gehen.
Wir fangen an mit Space, also das ist Raketen launchen.
Das Schöne ist, dass SpaceX seit dem IPO noch mal besser die Segment unterteilt.
Also man kriegt jetzt zum Beispiel Zahlen für Launch Services und Launch und Development, die zwei Geschäftsbereiche, die Sie dann auch sehen oder Revenue Streams.
Insgesamt wächst der Umsatz von SpaceX um 6%.
Habe ich ja im Rahmen des IPOs auch gesagt, dass SpaceX...
Ich will nicht sagen leider, aber es ist einfach nicht das spannendste Geschäftsmodell.
Es ist ein sehr kleiner Markt für Raketen-Launches.
Er wächst nur mit 6% gegenüber dem Vorjahr.
Sehr übersichtlich.
Das Gute ist, dass man kaum noch Verluste macht dieses Quartal mit SpaceX.
Wobei, wenn man dann schaut, wie viel der Traglast man eigentlich überhaupt an Kunden verkauft, muss man sich auch fragen, ob das nicht nur interne Verrechnung ist.
die das gut aussehen lässt.
Wo habe ich denn die Traglast jetzt?
Da.
Und zwar wurde rund zwei Drittel der Launches von SpaceX dienten internen Zwecken, also eine Klammer, eigene Starlink-Satelliten transportiert.
Musst du dich jetzt fragen, ob man mit einem Drittel der Flüge hier das Break-Even geschafft hat oder ob man nicht einfach von Starlink genug Geld rüberschiebt, damit das SpaceX-Geschäft oder das Space-Geschäft profitabel aussieht?
Von der Masse war es sogar drei Viertel, die man für sich selbst transportiert hat und nur ungefähr ein Viertel der Masse für Kunden im Kundenauftrag ins All transportiert hat.
Das Gute ist, das Base-Geschäft macht kaum noch Verluste.
Das Schlechte ist, es wächst super langsam mit 6%, nicht wie man es von einer dynamischen Industrie, Innovation erwarten würde.
Und man muss hinterfragen, was hier der Treiber ist, ohne das eigene Starlink-Geschäft wäre.
wäre das Space-Geschäft noch unattraktiver.
Und die Profitabilität kann man hier selber mehr oder weniger herstellen, indem man die Verrechnungspreise so legt, dass Starlink ein bisschen unprofitabler ist, dafür das Space-Geschäft aber gerettet werden kann, wenn man so möchte.
Dann gehen wir in das eben schon erwähnte Starlink-Geschäft, das heißt Connectivity, die Business Line oder das Segment.
Das wächst und das ist erfreulich, würde ich sagen, oder da bin ich positiv überrascht, ehrlich gesagt, um fast 70%.
Ich hatte ja vermutet, dass das Starlink-Wachstum auch so ein bisschen moderiert werden könnte, aber es war im Q2 beschleunigt worden nach dem IPO und ist jetzt nochmal ein klein bisschen schneller wachsend mit 70%.
Wir wissen, dass auch Preiserhöhungen dazu geführt haben, ist die Frage, wie oft man das machen kann.
Auch hier wird gut unterteilt in Consumer Revenues und Enterprise and Government Revenues.
Es ist hauptsächlich der Enterprise and Government Sektor, der sich fast verdoppelt.
Consumer wächst nur mit 57 Prozent, Anführungsstrichen, aber das ist auch noch schneller als im Vorquartal.
Starlink ist profitabel, operative Marge 45 Prozent.
Das ist natürlich total spannend als Business, super profitabel.
45 Prozent operative Marge in so einem frühen Stadium, weil man überlegt, dass du nicht für jeden neuen oder du brauchst nicht für eine Million neue Kunden immer tausend neue Satelliten.
Du hast nicht fixe Kosten oder Grenzkosten, sondern du hast unterproportional skalierende Grenzkosten, würde ich sagen.
Also du musst schon immer weitere Saliten ins All bringen, aber du kannst die Nachfrage oder die Kunden schneller skalieren, als die Kosten skalieren werden.
Insofern gehe ich davon aus, dass die operative Marge hier sich noch weiter verbessert und deswegen kann man, falls meine Unterstellung richtig ist, war es auch relativ einfach wahrscheinlich das Space-Geschäft zu sanieren, indem man da die Kosten rüberschiebt oder die Umsätze, also die Kosten von Starlink ins SpaceX-Geschäft negativ verschiebt, also dahin Gewinne verschiebt.
Tatsächlich wäre Starlink dann vielleicht ansonsten sogar noch profitabler.
Wenn meine Unterstellung richtig ist, können wir nicht wissen, wie das intern verrechnet wird.
Wenn jemand es weiß, gern zuschicken, wäre natürlich spannend.
Genau.
Operatives Ergebnis hat sich verdoppelt.
Doppelt so viel Gewinn, 2,4 Milliarden im Quartal.
Also Starlink Macht wirklich viel Geld.
Genau, das Einzige, was ich interessant fand, ist, dass die Abschreibung in Anführungsstrichen nur eine Milliarde im Quartal ist, dafür, dass die Satelliten, glaube ich, nur drei, vier Jahre halten.
Drei bis fünf Jahre ist, glaube ich, die Abschreibungsdauer.
Hätte ich fast mit ein bisschen höheren Abschreibungen gerechnet.
Aber wenn die so langsam skalieren, die Abschreibungen, das spricht eigentlich für die These, die ich gerade erwähnt habe, dass die Kosten viel langsamer steigen als die Umsätze.
Und ja, dann können wir davon ausgehen, dass die operative Marge sich noch besser verbessert.
Ich bin mir relativ sicher, dass wir da im Bereich 60, 65 Prozent landen über die nächsten zwei, drei Jahre, wenn das weiter so wächst und man eventuell sogar noch terrestrische Dienstleistungen anbietet.
Wenn man dann schlau die Kosten oder Investitionen vielleicht noch auf Balance Sheet macht, dann könnte man die hohe Marge behalten.
Genau, Connectivity CapEx gibt man immer noch.
anderthalb Milliarden im Quartal für neue Investitionen aus.
Das ist quasi, was man neu an Satelliten ins All schießt oder terrestrisch früher oder später aufbauen wird.
Das passt dann wieder ganz gut zu den Abschreibungszahlen eigentlich.
Also man installiert 1,5 Milliarden neu und schreibt eine Milliarde ab.
Das würde man ja so erwarten vielleicht, dass man immer, wenn man davon ausgeht, dass man noch mehr Satelliten aufbaut, da mehr Investitionen als Abschreibung hat.
So und damit sind wir bei dem KI oder SI-Segment, heißt es jetzt natürlich bei SpaceX.
Das wiederum wird auch sehr transparent unterteilt in Advertising Revenue und SI Solutions und Infrastructure.
SI Solutions Infrastructure ist während Enterprise-Verträge von GROC oder private Abos und die Vermietung der eigenen KI-Infrastruktur.
Da hat sich der Umsatz verzwanzigfacht von 360 Millionen auf 7 Milliarden.
Wie gesagt, das ist das Ramp-up der Verträge von Entropic in Google, die jetzt erstmals voll wirksam werden im Q3.
Das haben wir in den letzten Quartalen ein paar Mal erklärt, dass diese Verträge noch gar nicht sichtbar sind in den Zahlen.
Aber jetzt werden sie sichtbar.
Wir wussten ja, das werden so ungefähr zweieinhalb Milliarden pro Monat sein.
Ich glaube, wenn ich mich richtig erinnere, Entropic 1,5, Google eine Milliarde im Monat roundabout.
Und so kommt man jetzt auf diese sieben Milliarden, würde ich behaupten.
Könnte sich sogar noch ein bisschen höher aufbauen zum Q4 hin, könnte ich mir vorstellen.
Und Advertising Revenue, pro Forma wächst das immerhin um 18%, aber ist im Vergleich zu Twitter damals immer noch auf einem super niedrigen Niveau.
Also man verdient weiterhin mit X kein Geld oder nicht.
Also zumindest sind die Umsätze erheblich niedriger, die Kosten natürlich auch.
Aber das Advertising Revenue schwankt einfach sehr stark.
Es ist noch kein konsistentes Wachstum, muss man mal sehen, ob sich das verbessert.
Aber das eröffnet jetzt keine neue Fantasie, würde ich sagen.
Aber das Spannende ist quasi, dass damit das KI-Geschäft, also nicht nur Starlink bringt jetzt massiv EBIT rein, sondern auch das KI-Geschäft macht jetzt eine halbe Milliarde Überschuss, ist profitabel damit.
Wie gesagt, das war zu erwarten.
Die CapEx von KI werden aber auch Richtung 60, 70 Milliarden gehen wahrscheinlich, so Runrate-mäßig dieses Jahr.
Also man wird insgesamt vielleicht auf 60.
knapp 60 Milliarden kommen.
Nächstes Jahr werden es dann aber eher schon 80 bis 100 werden, könnte ich mir vorstellen, weil man die Data Center weiter ausbaut.
Man sieht hier aber auch schon die ordentliche Abschreibung.
Das sind dann die Chips wiederum von zweieinhalb Milliarden im Quartal.
Ja, aber damit macht man halt siebeneinhalb Milliarden Umsatz, von daher passt das schon.
Genau, ich glaube, das waren die wichtigsten Sachen.
Also, Starlink Subscriber kann man nochmal sagen, haben sich auch fast verdoppelt.
Von 7,2 auf 13,6 Millionen Anschlüsse, wenn man so möchte.
Oder Kunden.
Ja, Countries ist egal.
Average Revenue per User bei Starlink ist leicht gestiegen.
Das sind die Preiserhöhungen, würde ich mal behaupten.
Und damit hätten wir, glaube ich, die wichtigsten Zahlen zusammengefasst.
Also KI-Geschäft läuft wie geplant sehr gut.
Starlink-Geschäft läuft besser als vermutet, würde ich behaupten.
Und Space-Geschäft, ja, das kann jeder macht.
So ein bisschen linke Tasche, rechte Tasche wählen wir.
wie positiv er das erscheinen lässt.
Das hängt hauptsächlich daran, wie viel er sich selber zahlt mit Starlink in die Space-Warte.
Kann man aber auch sagen, dass das jetzt moderat wächst und profitabel ist.
Also es wird zumindest nicht mehr massiv Geld verbrennen in Zukunft, was ja auch schon eine gute Aussicht ist.
Aber es ist nicht der Wachstums- oder Umsatztreiber von SpaceX, sondern das ist einzig und allein die Vermietung von Datacentern und Starlink, was hoch profitabel ist.
in der Gesamtgröße vielleicht auch sehr begrenztes Geschäft ist.
Bin ich gespannt, wie lange man diese Wachstumsraten jetzt aufrecht halten kann.
Man kann nicht neue Flugzeuge in die Luft schicken.
Also die Enterprise-Verträge werden zunehmend schwerer.
Das lohnt sich letztlich hauptsächlich für Boote oder für Schiffe und große Flugzeugflotten.
Das wird irgendwann begrenzt sein.
Government Spending ist auch begrenzt.
In Kriegen kann man es immer ein bisschen teurer monetarisieren natürlich, aber Von daher und Consumer, die meisten Konsumenten haben kein Problem, was Starlink lösen kann, muss man sagen.
Wenn du irgendwie deine Landhütte in Brandenburg hast oder dein kleines Segelboot oder deine Hütte im Allgäu oder so oder dein Campervan, dann ist Starlink eine super Lösung, gar keine Frage.
Für die meisten Leute ist eine DSL-Leitung oder insbesondere eine Glasfaserleitung natürlich das viel bessere Produkt.
Je weiter der Breitbandausbau voranschreitet, desto kleiner wird der Markt für Starlink und für normalen Mobilfunk, also für Endgeräte im Mobilfunk, für Handys.
Muss man auch überlegen, wer braucht das wirklich, wer ist bereit dafür extra zu zahlen.
Ist es definitiv nicht günstiger oder besser als terrestrische Infrastruktur, also Sendemasken, sondern es hat im besten Fall eine zusätzliche Abdeckung irgendwann.
Vielleicht lässt sich damit nochmal Geld generieren.
Aber auch da wird Starlink nicht das Monopol haben in Zukunft.
Sicherlich der größte Player bleiben nach Satelliten, aber muss man schauen, wie gut sie das am Ende monetarisieren können.
Aber erstmal wächst es noch super dynamisch und ist brutal profitabel.
Insofern ist das so ein bisschen meine positive Überraschung in SpaceX.
Insgesamt super Zahlen, kann da nichts dran nörgeln, will ich auch ganz klar sagen.
Und trotzdem ist natürlich SpaceX nicht zwei Billionen wert.
bleibt wiederum auch wahr.
Aber es sind gute Zahlen.
Ja, aber man kann ja fusionieren, um größer zu werden.
Achso, das ist aber jetzt so.
Erzähl.
Ich lese gerade das Buch Roll the Calls von Ari Emanuel.
Du hast bestimmt Entourage geguckt.
Da gibt es so einen verrückten Agenten, der die ganze Zeit am Fluchen ist, am Telefon ist.
Ich weiß nicht, ob er in der Serie auch Golf in seinem Garten spielt.
Auf jeden Fall in dem Buch Tut er ist.
Und das Buch ist eine Empfehlung, ist von ihm geschrieben mit einem Writer über seine ganze Karriere, sein ganzes Leben und so.
Und es gibt einen Punkt oder einen Teil der Karriere, da bauen die eine eigene Agentur auf.
Und er hat Angst, dass sie einfach zu klein sind.
Die Lösung dafür ist, dass er mit seinen Leuten nach Harvard fährt, dort mit einem Professor alles bespricht und sie zu dem Entschluss kommen, sie müssen einen Merger machen mit einer anderen Agentur.
Dann sind sie groß genug, um nicht irrelevant zu werden.
Auch fast so groß wie der größte Player oder die zwei größten Player dort.
Aber, und das war einer der Sätze, die ich mir angestrichen habe und auch perfekt für diese Folge so ein bisschen passt, ist, er sagt, es gibt keinen perfekten Merger.
Also Merger ist ja so ein bisschen, hört sich ja so an wie eine Eheschließung so.
Beide kommen zusammen, alles super.
Aber er sagt, eine Fusion ist eigentlich immer eine Übernahme.
Also es kauft immer eine Firma die andere.
Wer von den beiden Firmen von Elon Musk kauft denn jetzt welche, wenn es dazu kommt?
Ja, natürlich kauft SpaceX Tesla.
Zweifel ist es der mit der größeren Bewertung oder der größeren höheren Dynamik, also Umsatzwachstum.
Und das ist ohne jeden Zweifel SpaceX.
Ich würde auch sagen, echte Merger under Equals, so bei Daimler Chrysler wurde einem das verkauft, wir wissen, wie gut das gelaufen ist.
Also das gibt es nicht.
Und was hinter einer Fusion steckt, so aus einer wirtschaftstheoretischen Herangehensweise oder BWL-Theorie, du musst dich immer fragen und Ich nehme schon mal voraus, ich glaube rein wirtschaftlich macht dieser Merger überhaupt keinen Sinn.
Und zwar, die eigentliche Frage ist, die du stellen musst, was kannst du jetzt im Unternehmen abbilden, was du vorher im Markt nicht abbilden kannst?
Weil, wenn du jetzt sagst, die brauchen beide Chips oder so, oder Tesla braucht die Rechenzeit von SpaceX angeblich, sagen wir mal, du glaubst, dass du für Optimus und Full Self Driving ganz viel Chips und Rechenzeit brauchst, niemand hindert Tesla daran, die bei SpaceX zu mieten, gerade am Markt.
Normalerweise würde man sagen, das hat Interessenskonflikte, weil Elon Musk in beiden Firmen, aber dass das ihn nicht juckt, wissen wir eh.
Von daher ist das kein valides Argument hier.
Also du musst zwei Firmen nicht verschmelzen, für was du am Markt eh lösen kannst, also was du einkaufen kannst, wo du einen Joint Venture bauen kannst, wo du zusammenarbeiten kannst.
Das Einzige, wo Fusionen Sinn machen können, ist, weil du Kosten vereinheitlichen möchtest.
Also brauchst du...
Wenn du E-Tech-Leute hierst, brauchst du noch zwei HR-Abteilungen, brauchst du zwei CFO-Offices.
Da können Synergien und Kostenvorteile entstehen.
Das ist bei so großen Firmen jetzt aber auch nicht der größte Kostenposten in der Regel.
Das heißt, jeder kann ja mal irgendwie seine KI fragen, du bist ein Bain-Consultant und sollst mal pitchen, was hier der finanzielle Vorteil ist.
Ich glaube...
Also KI gibt es ihnen natürlich jede Mühe, Sinn darin zu finden und sucht dann ein paar klassische Synergien.
Aber ich glaube, wenn man ganz ehrlich ist, entsteht durch diesen Merger dieses 1 plus 1 gleich 3, entsteht einfach nicht.
Doch, klar, entsteht.
Für Elon Musk.
Ja, genau.
Für Elon Musk macht das alles erheblich Sinn.
Also wären das zwei eigenständige Unternehmen mit eigenständigen Boards, die im Sinne ihrer Shareholder entscheiden, würde dieser Merger nicht stattfinden.
Das ist, was ich sagen will.
Das 1 plus 1 ist 3, passiert nicht.
Das gibt es auch bei den allerwenigsten Merger.
Merger machen immer Firmen, die aus der Wachstumsdynamik rausgefallen sind.
So große Merger sind eigentlich immer ein Warnsignal.
Es wäre ganz schade, dass ich mich vorbereitet habe.
Es wäre spannend, hier den französischen Praktikanten mal ranzusetzen.
Eine Analyse, wie sich Firmen nach einem Merger an der Börse entwickeln.
Ich mache das mal kurz parallel, das lösen wir später in der Sendung dann auf.
Ich finde es jetzt doch spannend.
Das arbeitet jetzt, weil ich behaupte, es ist immer ein schlechtes Zeichen bei Mergers.
Die irgendjemand erklärt, man kann jetzt zusammen was, was man vorher, Social Chain ist doch das beste Beispiel.
Ich kaufe hier eine Influencer-Agentur und Veranstaltungen und E-Commerce-Projekte zusammen und zusammen macht das alles viel mehr Sinn als alleine.
Bullshit.
Influencer-Dienstleistungen kannst du dir am Markt kaufen, dafür brauchst du keine Influencer-Agentur kaufen.
Bei Events kannst du dich über Werbung und Stände einkaufen, dann musst du nicht das Event-Business komplett inhalieren.
Diese Mörderversprechen kannst du größtenteils Bullshit dran kleben.
Es sei denn, es gibt wirklich massive Kostensynergien.
Das kann der Fall sein, ist aber auch gar nicht so einfach.
Oder du erreichst eine kritische Masse.
Also sagen wir, du bist ein Stahlproduzent oder ein Einkäufer von einer gewissen Leistung.
Und es ist so, dass dein Einkaufspreis für deinen Hauptproduktionsfaktor um 5 bis 10 Prozent sinkt, wenn du noch mehr abnimmst.
Dann könnte es spannend sein, kritische Größe zu erreichen.
Und zwar nicht, damit der CEO mehr Geld verwaltet, sondern damit man wirklich günstiger einkaufen kann.
Dann hast du echte Skalenvorteile.
Also Skalenvorteile heißt, je größer du wirst, desto das Kosten nicht so schnell mitskalieren, letztlich.
Sondern dass die Kosten dann so leicht unterproportional mitwachsen, dadurch, dass du größer bist.
Dann könnte es Sinn machen.
Aber Tesla und SpaceX kaufen ja nicht, mit Ausnahme von ein paar Chips, vielleicht nicht die gleichen Sachen ein.
So, ah, Claude hat hier schon gekocht.
Short answer, the average acquirer underperforms the market after a merger by roughly 10-20% over 3-5 years.
Also das ist fast die gesamte Rendite, würde ich besagen.
The average hides the widespread, also ist relativ verteilt.
Ja, also Hypothese schnell, das finde ich an KI toll, dass man so Hypothesen einfach so schnell vertesten kann, sofern man sofort glaubt, was geschrieben wird und das nicht weiter nachprüfen möchte.
Aber es ist glaube ich rein logisch, weil Merger in der Regel nicht von dynamisch, also eine Firma, die selber schnell wächst, die profitabel ist, hat eigentlich keinen Nerv, keinen Zeit sich mit sowas zu beschäftigen.
Es sind immer die fertig gewachsenen Firmen, reife Stadium, bedrohte Industrien, Kostendruck, die zu Merchern führen in der Regel oder Egomanie der CEOs und relativ logisch führt das nicht zu besseren Ergebnissen am Markt am Ende.
Warum macht man das jetzt trotzdem?
Du hast es schon angesprochen, für Elon Musk könnte es ja rein persönlich Sinn machen.
Und wir wissen, die Boards beider Firmen werden ihm nicht unnötig im Weg stehen.
Das Tesla-Board ist dafür bekannt, von der Meinungsvielfalt ungefähr so divers wie der Führerbunker um 44 zu sein.
Also die Leute machen, was Elon Musk sagt.
Kritik wird ja in der Regel nicht geäußert.
Das sieht man allein an seinem Vergütungspackage, was jetzt die Tesla-Ergebnisse belastet.
Das Spannende für den Musk ist, dass er bei Tesla nur noch 19,8 oder unter 20 Prozent der Stimmrechte besitzt.
Bei SpaceX hat er 85 Prozent der Stimmrechte, das hat er sich beim IPO ja so zurecht gemogelt oder ingeniert, dass er eine super Mehrheit hat über SpaceX.
Und würde er jetzt die Aktien zu einem erwartbaren Kurs merchen, würde er, wenn er wieder gutes Financial Engineering macht, wahrscheinlich sogar 80 Prozent der Stimmrechte behalten können, weil SpaceX wertvoller ist.
Und so weiter.
Auf jeden Fall würde er über 50 Prozent oder 60 Prozent mit Sicherheit bleiben.
Das heißt, eine Mehrheit haben.
Ich bin mir sicher, er versucht, so hoch wie möglich zu optimieren.
Alles, was er dazu braucht, ist, dass das Tesla-Board sich ein bisschen dumm anstellt.
Die Gefahr ist dann natürlich, dass man später verklagt wird, wenn man die eigenen Aktionäre mal wieder übervorteilen würde.
Muss man sehen, wie gut das durchgeht.
Er möchte das definitiv noch im Q1-27 machen, also noch in Trumps Amtszeit.
Warum wohl?
Zweite Motivation für Musk könnte sein, dass eventuell einzelne Milestones aus seinem Vergütungspaket dadurch getriggert werden.
Also dieses eine Billion Vergütungspaket, was Elon Musk bei Tesla hat, ist ja nicht, dass er irgendwann eine Billion bekommt, sondern es ist in glaube ich 9 bis 11, ich weiß nicht mehr genau, was die Zahl ist, irgendeine unrunde Zahl, Milestones verteilt und allein durch den Merger könnte ein Milestone wie Gesamtbewertung oder sowas gerissen werden.
Ich habe jetzt nicht mehr alle im Kopf, aber das könnte noch so zusätzlicher.
Also für manche Milestones muss er mehr Autos verkaufen, so dabei hilft ihm das jetzt alles nicht.
Aber einzelne könnten eventuell getriggert werden, was vielleicht EBIT angeht oder Gesamtumsatz angeht oder Gesamtbewertung angeht.
Ja, sucht man nach echten Synergien.
Also wer das verteidigen möchte oder Sinn sucht, würde sagen, ja, Batterien brauchen die doch alle.
Batterietechnologie, natürlich ist die letzte Tesla-Show mit dem Raketenauto oder angeblichen Raketenauto so ein bisschen das Lasso, was man schwingt.
Warum?
Also spätestens jetzt muss natürlich jedem Grenzdebilen klar werden, dass die Firmen super zusammenpassen.
Wenn das Auto Raketen hat und die Raketen, wenn ich jetzt noch Räder an die Raketen baue, dann ist doch vollkommen klar, da sind die Synergien.
Also demnächst haben wir vielleicht...
Räder an den SpaceX-Raketen oder so, um klar zu machen, dass das hier ein sinnvoller Merger ist.
Also Batterien, du kannst sagen Starlink, die Teslas werden irgendwann ja Internet brauchen und das können sie doch direkt von Starlink holen.
Bin ich mir nicht so sicher, ob das kommen wird.
Bestimmt teilweise, aber ich glaube nicht, dass die 100% sich bei der Connectivity auf Satelliten verlassen würden.
Und auch da gilt wieder, ich kann halt Starlink-Kunde werden.
Ich muss nicht Tesla kaufen oder Tesla muss nicht...
merchen mit SpaceX, um Satelliteninternet zu bekommen, sondern sie können wie jede fucking Airline einen Vertrag unterschreiben und fertig ist der Lack.
Also das ist keine echte Synergie.
Was ich am Markt abbilden kann, wird eine Unternehmung niemals effizienter abbilden können.
Niemals.
Die interne Organisation einer Unternehmung und ich gebe gern zu Elon Musk, Unternehmen sind tendenziell wahrscheinlich sogar effizienter als die Durchschnittsunternehmung, was Prozesse angeht.
Aber der Markt ist im Zweifel für die allermeisten Sachen die effizienteste Art ein Geschäft.
Und wie gesagt, du brauchst, um Satelliteninternet in Autos zu bekommen, musst du nicht zwei Firmen merchen.
Das gleiche gilt für Optimus, Produktionskapazitäten, Chips.
Du könntest sagen, die TerraFab macht ein bisschen mehr Sinn, wenn man sowohl Chips für Roboter, Autos, aber auch Datacenters im Space baut, meinetwegen.
Ich glaube, ein wirklich wirtschaftlicher Grund ist, dass SpaceX die Auslastung für die eigenen Datacenter fehlt.
Und mit Optimus und FSD hätte man vermutlich so ein bisschen Trainingsaufwand, den man nutzen könnte, um die eigenen Datacenter auszulasten.
Aber auch das kann man am Markt lösen, dafür muss man nicht fusionieren.
Also der wahrscheinlichste Grund in diesem Fall ist, Elon Musk möchte sein eigenes kleines Stark Industries bauen, seinen voll integrierten Konzern.
Er möchte sicherlich auch verhindern, dass Tesla, also Tesla hat keine große Zukunft vor sich, würde ich behaupten.
Der Automobilmarkt ist nicht spannend, den haben sie verloren.
Full-Self-Driving oder Robotaxis könnten klappen, könnten Profitabilität hinzubringen.
Dass Tesla das gewinnt, ist aber gar nicht so klar.
Also es gibt ausreichend Konkurrenten, die technisch besser sind, auch ein bisschen teurer sind, fairerweise.
Die günstigeren werden im Zweifel aber aus China kommen, sagen in der nächsten Welle.
Jetzt ist das in den USA gar nicht so einfach, den US-Markt mit chinesischen Fahrzeugen zu bespielen.
Ich bin mir sicher, dass irgendwie die Hälfte der Fahrten in zehn Jahren...
Robotaxis machen statt echte, also menschlich gefahrene Taxis.
Ich glaube auch, dass das ein Markt mit brutaler Konkurrenz sein wird, weil am Ende geht es nur noch um einigermaßen akzeptable Technologie, die gut genug ist aus Sicherheitsgründen.
Dann geht es darum, wer kann am besten die Kunden akquirieren.
Da ist Google mit Waymo sicherlich in einer viel besseren Lage, weil sie über Maps einfach ihre Kunden selber akquirieren können.
Es geht darum, wer das günstigere Auto baut oder die niedrigste Abschreibung hat, weil das dann irgendwann der größte Teil des Fahrtpreises ist, die Abschreibung des Autos.
Und ich sehe nicht zwangsläufig, dass Tesla da ganz weit vorne rauskommt.
Das heißt, FSD ist bestimmt ein bisschen Hoffnung für Tesla, aber auch kein No-Brainer.
Und Optimus, da bin ich ehrlich gesagt noch skeptischer, weil da sehe ich überhaupt nicht wie Tesla es gegen China gewinnen will.
Also wenn wir auch da fünf Jahre vorausschauen.
würde ich jede Wette machen, dass China mindestens fünf bis zehn Mal so viele Roboter baut wie Tesla.
Würde ich auch mit sehr hoher Konfidenz wetten.
Ich sehe kein Szenario, wo Tesla einen Roboter baut, den man in China nicht günstiger baut, der irgendwie differenziert ist, dass er was kann, was man in China nicht kann.
Vielleicht kaufen trotzdem Leute aus Taste-Gründen oder so wie Leute Apple-Produkte kaufen, kaufen sie sich trotzdem Optimus statt Unitree.
Aber der Massenmarkt, also...
Man darf auf keinen Fall bei Robotern den gleichen Fehler machen wie bei Tesla.
Tesla hat ganz viel für die Transformation der Automobilindustrie getan, hat den ganzen Markt vor sich her getrieben, eine Zeit lang.
Aber Tesla hat definitiv ja nicht das Monopol für elektrische Auto gebaut, im Gegenteil, sondern sie sind jetzt ein Lagging-Player im Vergleich zu vor allen Dingen den chinesischen Herstellern.
So, und bei Robotern...
Also A, muss man schauen, ob Tesla überhaupt eine Edge haben wird mit dem Optimus und B, ganz sicher werden sie diesen Markt nicht manipulieren können, sondern es wird auch ein super kompetitiver Markt sein mit relativ niedrigen Margen, der von China bestimmt wird.
Also keine andere Firma hätte, also allein bei der Bewertung, also zu welcher Bewertung du Tesla ja auch kaufst.
Jetzt kannst du sagen, SpaceX ist die einzige Firma, die Tesla kaufen kann, weil sie noch absurder bewertet ist als Tesla.
Vielleicht ist das ein bisschen erschrocken.
Ich wollte nämlich eigentlich gerade sagen, es würde doch niemand Tesla gerade kaufen, weil keiner will ins Autobusiness.
Keiner glaubt, dass Tesla eine Edge hat.
In keinem dieser Businessmodelle würde ich behaupten.
Vielleicht Full Self Driving noch am ehesten, aber auch das ist kein No-Brainer, wie gesagt.
Also niemand würde Tesla gerade kaufen.
Außer für Elon Musk ist es mir egal, ihm gehören mittelbar beide Firmen.
SpaceX ist so hoch bewertet.
Why not?
Wenn deine Bewertung 200 Mal Umsatz...
ist oder keine Ahnung, wo es bis jetzt gerade ist.
Vielleicht sind es jetzt nur noch 50 nach den neuen Zahlen, aber 50 mal Umsatz ist und Tesla hat dann auch x-fach Umsatz, obwohl es nur ein Autobauer ist, dann kannst du es vielleicht machen.
Aber am Ende geht es um Kontrolle, glaube ich.
Und vielleicht auch so ein bisschen lässt sich in so einem großen Konstrukt besser verschleiern, dass Tesla wahrscheinlich kein großer Erfolg mehr wird.
Wir können mal schauen, wie sich die Tesla Business Unit entwickelt über die nächsten Jahre.
Robotaxis werden kommen.
Tesla wird auch über eine Million Robotaxis auf den Straßen haben irgendwann, da bin ich mir relativ sicher.
Zur Not erzwingt man es regulatorisch.
Aber ob man jetzt unheimlich viel Geld damit verdient oder massives Wachstum wieder generiert, bin ich mir nicht so sicher.
Ich glaube, Autos produzieren wird eine furchtbare Industrie.
Also wenn man überlegt, was China auch bereit ist, an Subventionen da reinzuballern, um noch günstiger produzieren zu können und den Rest des Marktes kaputt zu machen erstmal.
Also niemand würde Tesla kaufen außer SpaceX.
Für SpaceX oder für Elon Musk könnte es sinnvoll erscheinen.
Weiter zu Meta.
Meta Muse.
10 Millionen US-Downloads, aber alles nur gekauft.
Ui, ui, ui, ui.
Ne, wie geht das denn?
Also es kommt raus, dass Meta auf jeden Fall geholfen hat beim Kaufen, aber die Zahlen, also...
wohl nicht nur den Download gekauft haben, sondern auch ein bisschen Usage.
Genau.
Und zwar hat TechCrunch mal aktuelle Zahlen von Sensor Tower ausgewertet und kommt auf über 10 Millionen Downloads für Muse, was natürlich beeindruckend ist.
Man berichtet auch, dass 40 Prozent des Gesamtmarketings von Meta in Muse gingen.
Das ist so ein bisschen, was wir, ich sag mal, gespürt haben bei der Benutzung von Metaprodukten, aber auch, ja, ich glaube hauptsächlich Meta-eigenen Produkten.
dass da die eigene Muse-Anwendung brutal reingedrückt wurde über alle möglichen organischen und werblichen Maßnahmen.
Und das, was ich interessant fand oder warum ich, also einerseits 10 Millionen, das ist vergleichbar mit ChatGPT oder Threads selber, also selten haben Apps so schnell 10 Millionen Nutzer erreicht in der Vergangenheit.
Das ist mal wieder ein Rekord, aber der wurde hier auch so ein bisschen mit Macht hergestellt.
Deswegen die hohen Werbeausgaben oder der hohe Anteil an den Gesamtwerbeausgaben.
Was ich noch wichtig finde mitzuerwähnen ist, dass nach 14 Tagen drei von vier Muse-Nutzern die Nutzung wieder eingestellt haben.
Weil darüber habe ich ja die letzten Sendungen so ein bisschen fabuliert, wie nachhaltig ist dieser Muse-Hype.
Und jetzt ist eine 23% Retention Rate für Gaming oder so wahrscheinlich eine gute Zahl.
Also ich könnte mir vorstellen, dass so eine Gaming-Bude sich darüber freut, wenn ein Viertel der Nutzer nach 14 Tagen noch dabei wären.
Also es ist gar nicht so schlecht.
Also Vergleichswerte der Industrie wären 7 Tage Retention 20 und 14 Tage Retention 16%.
Das heißt, mit 23 ist man da tendenziell über im Durchschnitt.
Aber es ist natürlich nicht, wenn man jetzt denkt, 10 Millionen Nutzer so schnell wie noch nie, dann muss man verstehen, dass inzwischen 7,5 Millionen davon schon eigentlich in den nächsten zwei Wochen aufhören, Muse zu nutzen oder es schon heute aufgehört haben, Muse zu nutzen.
Und das wiederum spricht dafür, dass das Product-Market-Fit dieses Produkts eben nicht so geil ist, sondern dass wir eigentlich gerade zwei, drei Millionen Muse-Nutzer haben.
Und wie regelmäßig und intensiv die das nutzen, da müsste man auch nochmal tiefer in die Zahlen reinschauen.
Eigentlich.
Das heißt, Muse ist trotzdem vorläufig ein Erfolg, allein auch, weil es hier wieder den Markt vor sich her treibt.
Achso, das haben wir jetzt gar nicht drin, glaube ich.
Entropic baut natürlich mit Do-It auch seinen eigenen kleinen Produktivitätszwerg.
Gut, da finde ich übrigens einen lustigen Namen, Do It.
Also es wird geschrieben wie Duet im Englischen.
Wenn man es so ausspricht wie Duet, sagt man aber gleichzeitig Do It, was ja so eine Handlungsanweisung ist.
Ich würde mal sagen, der erste nicht vollkommen bekloppte AI-Naming-Fall.
Wobei Muse finde ich auch schon ganz gut.
Also es ist nicht der erste, Muse war auch schon ganz gut.
Vorher waren ja alle Namen scheiße, wenn man ganz ehrlich ist.
Also ob Grog, Lord oder ChatGPT, ich glaube, OpenAI ist sehr traurig, dass sie das ChatGPT genannt haben am Anfang.
Ich glaube, KI hätte besser funktioniert, hätte man einen anderen Namen dafür gewählt.
Aber Do-It finde ich wirklich vom Naming her einen guten Ansatz.
So, aber wir haben eigentlich über Meta geredet.
Also der Erfolg ist trotzdem da.
10 Millionen Downloads sind 10 Millionen Downloads.
Und das ist eine überdurchschnittliche Retention Rate.
Das muss man schon auch wissen.
prinzipiell, aber es spricht nicht dafür, dass es ein viraler Trend ist, der sich von alleine verbreitet.
Also du schaffst jetzt nicht so schnell die nächsten siebeneinhalb Millionen Nutzer zu bekommen.
Du könntest sagen, das wurde einmal mit Marketing sehr stark hochgefahren und jetzt fällt unten die Retention wieder raus.
Und was wir aber noch nicht sehen, meiner Meinung nach, ist die Viralität, die sich jetzt von alleine fortsetzt, womit man dann mit einer sozusagen ein Viertel Retention nach 14 Tagen in exponentielles Wachstum kommt.
Das sehe ich, habe ich von Anfang an bezweifelt, hat aber keine guten Daten dafür.
Jetzt würde ich sagen, sind das die Daten, die zumindest nahe liegen, dass da was dran sein könnte an meiner Hypothese.
Und trotzdem ist es wie gesagt im Use ein großer Erfolg und ich glaube, für Konsumenten wird das einer der wichtigsten Use Cases von KI sein, wo man irgendwie mehr als drei Tokens verbraucht, wenn man sich entscheidet, mit so einem kleinen Agenten oder mit so einem kleinen Chatbot dauerhaft zu leben.
ja, Arten von Konsumenten gerade gibt.
Also es gibt halt die, die schon sehr tief drin sind in dem KI-Zaubertrank und genau wissen, wie sie oder die ganze Zeit überlegen sind, wie sie sich und ihr Unternehmen und Umfeld weiter optimieren können.
Und dann gibt es halt so die sehr einfachen Nutzer, die halt, ja, die Use Cases so vorgelebt bekommen.
Und ich glaube, es ist ein großer Unterschied zwischen auf der einen Seite irgendwie Muse und auf der anderen Seite Anthropic oder geht noch weiter irgendwie Open Claw.
Je nachdem spielen die Leute da mit und nutzen das.
Der Vorteil könnte sein, Muse hat die kostenlosen Kunden, die vielleicht nicht die ganz teuren Sachen machen und man kriegt dafür vielleicht eine bessere Rendite.
So ein bisschen so Pommesbude versus Gourmet-Restaurant, wo ist die Marge besser?
Aber ich habe schon das Gefühl, dass du gerade so eine Herde hast, vielleicht sind das die 10 Millionen, die halt von jedem KI-Produkt zu jedem mal hinlaufen und gucken, wie das so für sie funktioniert und dann irgendwo bei wahrscheinlich zwei, drei Produkten irgendwie kleben bleiben für gewisse Use Cases.
Also ich würde das größtenteils unterschreiben.
Und es ist super wichtig, diese differenzierten Sichtweisen immer zu suchen, weil es gibt eben nicht dieses, alle machen jetzt Muse, ist Bullshit.
99,8% der Menschen haben noch nie ein Muse benutzt auf der Welt.
Und trotzdem gibt es eben welche, die es sehr intensiv nutzen.
Aber es ist auch, du hast so eine Karawane, die von Produkt zu Produkt weiterzieht.
Selbst bei ChatGBT ist es so, dass 50% der Nutzer, zumindest letztes Jahr, noch innerhalb des ersten Monats, es nicht weiter nutzen.
Ich zeige das ja immer in dieser Grafik mit den Kästchen, wie viele Menschen überhaupt schon KI nutzen und so.
Jetzt kann man sagen, Muse, die drei Millionen Nutzer, die dauerhaft Muse nutzen oder die jetzt die 14 Tage Retention überlebt haben, die sind jetzt ein Kästchen mehr.
Und die sind nicht mal die, die zahlen.
Die sind ein grünes Kästchen.
Man könnte sagen, sie sind ein rotes Kästchen, weil sie was bauen oder was selber machen mit KI im besten Sinne.
Falls sie das tun, glaube ich ehrlich gesagt bei Muse nicht, dass sie das tun.
Aber es ist, wenn überhaupt, es ist ein Kästchen in dieser Grafik, über das wir reden.
Also extrem kleiner Anteil.
der jetzt da aktiv aktiviert wurde, dauerhaft, wenn überhaupt dauerhaft.
Und ich glaube prinzipiell, dass wir komplett überschätzen in unserem Bubble, was Konsumenten mit KI machen.
Also die machen Frage-Antwort-Spielchen, lassen sich mal irgendwie eine Reisebeschreibung oder Tipp, besseren Advice, Tipp geben, ein bisschen Coaching vielleicht, aber wirklich dauerhafte Prozesse etablieren, machen Konsumenten halt nicht.
Und wie gesagt, 3 Millionen aktive Muse-Nutzer, wenn ich jetzt die Retention abziehe quasi, das ist 0,4 Promille der Erdbevölkerung, über das wir reden.
Einer in zweieinhalbtausend.
Richtig?
Ich glaube, ja.
Einer in zweieinhalbtausend Menschen auf der Erde nutzt Muse.
Dafür wird es ganz schön heiß verkauft, würde ich jetzt mal sagen.
Wie waren denn die Earnings vom Meta?
Die waren gut, deswegen war ich auch überrascht, dass die Zahlen so schlecht aufgenommen wurden.
Also das Umsatzwachstum hat sich leicht moderiert von 28 auf 26 Prozent, aber du musst dir mal überlegen, dass Social Media ein relativ erwachsenes Konzept ist inzwischen oder ein ausgereiftes Konzept ist und dass die immer noch 26 Prozent wachsen und es kommt natürlich hauptsächlich nicht aus mehr Nutzern, sondern mehr Ads, mehr Nutzung, höheren Klickpreisen auch.
Aber wer hätte gedacht, dass Meta in 2026 noch 26% wächst beim Umsatz.
Also es ist kompletter Wahnsinn, was du aus diesem Geschäftsmodell rausholst.
Ganz viel ist Add Inflation, aber es ist natürlich auch noch besseres Targeting.
Es wird immer schwerer, Instagram zu widerstehen.
Instagram wird immer besser darin, sei es die Organic Thirst Traps oder die passenden Anzeigen auszuwählen.
Es scheint einfach zu funktionieren.
Auch wenn ich Meta jetzt wirklich kein großer Fan der Produkte Firma oder Kultur bin.
Aber 2026 im Bereich Social Media noch mit 26% zu wachsen, finde ich absurd krass, ehrlich gesagt.
Aber ist es wirklich Usage auch?
Oder ist die Werbung einfach teurer geworden?
Weil von außen sieht es so ein bisschen aus wie Fernsehen.
Also die haben jetzt irgendwie drei Generationen, die die ganze Zeit always on sind.
Dann ist immer noch Snapchat, TikTok oder irgendwie, ja, man ist gar nicht mehr so viel auf Social Media.
Ja, das sind glaube ich drei Faktoren.
Es ist die Intensität pro Nutzer, es ist der Klickpreis und Add Inflation, also dass du mehr Anzeigen siehst, beziehungsweise die Klickrate auf die Anzeigen auch erhöht wird.
Das würde ich sagen, sind die Treiber.
Es ist nicht neue Nutzer.
Also die Nutzer steigen zwar angeblich auch noch, aber in super kleinen Sekunden, ich gucke mal kurz.
Wir sind jetzt bei 3,64 Milliarden Nutzern der Family of Apps.
Das ist ein Prozent Nutzerwachstum noch.
Wenn man jetzt mal überlegen würde, was passieren würde, wenn Meta seine illegalen Accounts und Scam-Accounts besser verfolgt, dann hätten wir ein negatives Nutzerwachsen, glaube ich zumindest.
Also es ist hauptsächlich, ich gucke mal kurz, was der CPC-Effekt ist, das weisen sie, glaube ich, Average Price per Ad increased by 14%.
Also 14% kommt aus dem Price per Ad, ist ja auch komisch.
Also wahrscheinlich meint man CPM.
Ansonsten wüsste ich nicht, wie man Ads, das ist scheiß Metrik, geht es noch irreführender?
Früher hat man das CPC genannt.
Ich glaube, es ist kein Zufall, dass es nicht mehr CPC heißt.
Zahlt man inzwischen dafür, auch wenn es nicht geklickt wird?
Wie auch immer.
Also meine Interpretation dafür wäre, der CPM ist 14% hochgegangen.
Ansonsten finde ich Price per Ad relativ irreführend.
Ja, das ist, könnte man sagen, gut die Hälfte des Wachstums.
Da sich die Nutzer nicht vermehrt haben, kann die andere Hälfte nur die Anzahl der Ads sein.
Und die wiederum kann getrieben werden von der Quote von Ads, die du siehst, wie viele Ads du in der gleichen Session siehst oder wie viel mehr Zeit du auf den Meta-Apps verbringst.
Du kannst jetzt aussuchen, was der Treiber ist.
Achso, ja, aber wir bleiben nochmal kurz.
Also es sind gute Zahlen.
Das Ergebnis sieht erstmal schlecht aus, weil es die Profitabilität halbiert hat im Vergleich zum Vorjahr.
Das wiederum ist aber ein Sondereffekt von 10 Milliarden.
Das ist das Teen-Health-Verfahren, wo man eine 10 Milliarden Strafe bekommen hat.
Das belastet jetzt das Ergebnis einmalig.
Kein dauerhaft eigentlich.
Natürlich hätte man für die 10 Milliarden lieber 200 Megawatt Rechenzentrum gebaut.
Aber jetzt muss man sie eben als Strafe zahlen.
Das hat langfristig aber keine Auswirkungen.
Deswegen schockt das niemand.
Es sieht nur einmal im Ergebnis jetzt ein bisschen hässlich aus.
Und was natürlich erwähnenswert ist, ist, dass Meta das erste Mal in seiner jüngeren Geschichte wieder eine negative Free Cashflow Marge hat.
Also man macht 33 Milliarden operativen Cashflow im Quartal.
Oder 133 Milliarden in den letzten zwölf Monaten an Geld, was raussprudelt aus Meta.
130 Milliarden.
Und trotzdem muss man sich aktiv verschulden, weil man inzwischen die CapEx, die Investitionenrechenzentrum, auf 34 Milliarden im Quartal hochgefahren hat.
Deswegen zwei Milliarden negativer Cashflow bei Meta.
Aber auch das werden wir bei anderen Hyperscalern jetzt in der nächsten Woche dann öfter sehen, nehme ich an.
Und was jetzt zusammen mit den Zahlen noch besprochen wurde bei Meta ist eine neue Aktienstruktur und zwar hat in Kalifornien droht ja die Milliardärstecks zu kommen und Mark Zuckerberg hat sich wohl mit der kalifornischen Regierung so geeinigt, dass er eine neue Shareklasse bei Meta einführen kann.
Dafür verpflichtet er sich acht Jahre, wenn es zu keinen größeren Bürgerkriegen oder sowas kommen sollte.
acht Jahre ansässig zu bleiben in Kalifornien und seine Milliardärstext dann zu bezahlen, sollte sie kommen.
Und dafür darf er aber eine neue Share-Klasse.
Dafür bekommt jeder Meter-Aktionär erstmal eine zusätzliche Aktie, die aber keine Stimmrechte hat.
Also im Deutschen würde man typischerweise von einer Vorzugsaktie reden.
Also sagen wir, wir haben vorher zehn Milliarden Meter Aktien gehabt.
Also wir können auch nachschauen, wie viele es gibt.
Das haben wir ja bestimmt in unserem tollen Sheet drin.
Haben wir ausgerechnet bei Meta nicht?
Doch haben wir.
Also es gibt jetzt 2,5 Milliarden Aktien von Meta und es wird dann 5 Milliarden Aktien geben, wovon die neu geschaffenen 2,5 Milliarden keinerlei Stimmrechte haben.
Die bisherige Hälfte hat auch nicht gleiche Stimmrechte, sondern es gibt welche mit zehnfachen Stimmrechten, die hauptsächlich in der Hand von Mark Zuckerberg sind.
Dadurch sichert sich die Stimmrechtsmehrheit über die eigene Firma.
Und würde die Milliardärsteuer jetzt kommen, zumindest stellt er es so dar, müsste er Aktien verkaufen und dann würde er seine Stimmrechte verlieren.
Zumindest behauptet er das.
Deswegen möchte er neue stimmrechtslose Vorzugaktien ausgeben.
Und dann könnte er quasi während die Stimmrechte die gleiche bleiben, könnte er seine Vorzugsaktien verkaufen, um Geld flüssig zu machen.
Der angenehme Nebeneffekt ist, dass ich in Zukunft solche stimmrechtslosen Aktien auch nutzen kann, um die eigenen Mitarbeiter zu bezahlen.
Das heißt, ich verwässere meine Stimmrechte nicht mehr durch Share-Based Compensation.
Ich kann das nutzen, um Akquisitionen zu machen.
Ich kann auch neue Kapitalerhöhungen machen mit Vorzugsaktien.
Das heißt, ich kann, wenn ich das nächste Datacenter finanzieren möchte und ich bin mir relativ sicher, wir werden Ähnliches von Meta bald hören, kann ich wieder Eigenkapitalfinanzierung machen.
Historisch wollte man ja gerade das nicht machen.
Das heißt, man wollte lieber Fremdkapital nutzen, um Datacenter zu bauen.
Jetzt möchte man aber das eigene Balance Sheet nicht belasten und die Möglichkeit, das über Off-Balance Sheet Financing, über SPVs zu machen und Neo-Clouds, wird zunehmend schwerer durch die hohen Zinsen, die die zahlen müssen.
Das heißt, weil ein Coreweave, Nibius oder dein SPV durch die allgemeine KI-Panik, die wir gerade haben, bis zu 15% Zinsen zahlen muss, wird es auf einmal wieder attraktiv, Eigenkapitalfinanzierung zu machen statt Fremdkapital.
Dafür ist es natürlich gut, Vorzugsaktien zu haben, wo man seine eigenen Stimmrechte nicht verwässert.
Für Meta-Aktionäre heißt das einfach nur, sie kriegen eine kostenlose Aktie dazu, der Preis würde sich halbieren, also es wirkt wie ein Aktiensplit.
Jetzt nur noch alle deiner beiden Aktien ein Stimmrecht hat.
Das ist der Nachteil, wenn man so möchte.
Wie findest du das denn überhaupt?
Also, dass man eine neue Compensation aushandelt, um seine Steuern zu zahlen?
Ja, nicht überraschend in dem Fall, oder?
Ich bin gespannt, wie viel von den Aktien er dann wirklich verkaufen wird und wie viel Steuern er zahlen wird.
Bin gespannt, was man da für Wege findet, das eventuell auch noch zu umgehen.
Aber ansonsten ist es jetzt erstmal ein schlauer Move, um die Möglichkeit zu erschaffen.
Also was hinten raus an Möglichkeit entsteht, ist viel wichtiger.
Nämlich, dass Meta jetzt neue Aktien rausgeben kann, ohne die Stimmrechte von Mark Zuckerberg zu verbessern.
Bisher hätten sie zwar immer noch die hässlicheren Aktien mit nur einem Stimmrecht statt zehn Stimmrechten dazu nutzen können.
Das hätte ihn zumindest langsamer verwässert, als seine goldenen Shares, die er hat.
Aber noch besser ist natürlich, wenn du stimmrechtsmäßig vollkommen wertlose Aktien ausgeben kannst.
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Dann gratulieren wir Legora zur 8,8 Milliarden Bewertung, aber wohl unter den 10 Milliarden, die im Sommer noch verhandelt wurden.
Also jetzt nach OpenAI auch eine Runde, die unter Erwartungen hält.
Warum?
Es war zwischendurch schon mal im Gespräch, glaube ich, dass man bis zu 10 Milliarden, auf bis zu 10 Milliarden raisen wollte.
Jetzt macht man immerhin 8,8 Post Money.
Also man hat eigentlich wahrscheinlich um die 8 Pre Money gehabt, wenn man 550 aufnimmt.
Angeleitet wird die Runde von Atreides Management.
Das ist hier Gavin Baker, glaube ich, wenn ich mir nicht irre.
Barron Capital ist doch auch irgendein Typ, der immer wieder, ich glaube so ein SpaceX Investor.
Fidelity, ja.
Genau, also das Tolle daran ist, dass es ein EU-Unternehmen, ein schwedisches Unternehmen ist.
Hauptkonkurrent ist die US-Firma Harvey, die ungefähr beim Doppelten ist von der Bewertung.
Beim Umsatz ist man sich, glaube ich, näher als bei der Bewertung.
Das heißt, Harvey genießt so ein bisschen den US-Vorteil.
Aber es ist natürlich erstmal eine ordentliche Injektion und wäre natürlich cool, wenn da zumindest in diesem scheinbaren Duopol von KI für Jura, wenn man so möchte im weitesten Sinne, auch eine europäische.
Player im Rennen bleibt.
Das nutzen nicht nur Anwälte, sondern auch ganz viel Inhouse, Legal-Abteilung natürlich.
Sollte einem auch bewusst sein, also der Markt ist nicht nur Anwaltskanzleien, sondern auch jede Firma, die eine Rechtsabteilung hat, die dadurch ihre Standardverträge erstellen, die eigenen Vertragswerke warten, also was habe ich vor drei Jahren im Vertrag drin gehabt, sowas schnell abfragen zu können.
Das kann man mit KI natürlich alles auch viel besser machen.
Und ich habe die Tage eine Nachricht geschickt an Marc Suchland, der VP Sales im Meer von Brace.
Ich habe ihm geschrieben Back to the Mothership.
Also bei Brace geht man zurück zu Salesforce.
Salesforce kauft Brace und ich gehe davon aus, dass der Post-Merger-Integration nicht so schwierig wird, weil in meinen Augen da schon echt sehr, sehr viele Leute von Salesforce arbeiten.
Das kann auch sein, ja.
Genau, also das ist natürlich kein Merger, schon gar nicht Under Equals, sondern es ist eine Akquisition von Brace.
Die wiederum ist ein ganz anderes Thema.
Das hier kann sehr schnell sinnvoll erscheinen wirtschaftlich, weil wenn die großen, ich habe auch eine Folie darüber, wer ab und an die Vorträge gesehen hat zufällig, der kennt die vielleicht, die großen System of Record, also insbesondere Salesforce, Oracle, SAP.
sind sehr akquisitorische Companies.
Die kaufen sich immer wieder Capabilities oder Features, wenn man so möchte, hinzu.
Und der große Vorteil ist, dass ich die Millionen von Kunden, unter anderem eben 80, 90 Prozent der Fortune 500 Kunden, die damit anbieten kann.
Das heißt, mir eine kleine oder mittelgroße Firma mit einer gewissen Capability zu kaufen und damit ein weiteres Produkt zu haben, was ich jetzt allen Kunden zur Verfügung stellen kann, ist erstmal ein schlauer.
Jetzt kann man sagen, auch dazu muss man eine Firma nicht akquirieren, das kann man auch als Joint Venture machen, aber in dem Fall würde ich sagen, dann willst du auch 100% der Wertschöpfung in der Firma haben, weil du willst ja niemandem deine ganzen Kunden in Basis schenken und du willst das auch nicht durchverhandeln.
Das macht so viele Inzertivierungsthemen auf.
Ich würde sagen, in so einem Fall macht ein Merger immer Sinn.
Also ein Salesforce kauft eben hier ein CRM oder Activation Tool, ein SAP kauft.
Irgendwie hier, was haben die zuletzt gekauft?
Lina X oder was auch immer.
Du kaufst dir so Features Capabilities hinzu und kannst sie dann Millionen von Kunden anbieten.
Das ist auch nicht immer ein No-Brainer, aber da gibt es, glaube ich, eine relativ klare wirtschaftliche Perspektive, warum das sinnvoll erscheinen kann.
Einfach gesagt, Brace musste bisher vielleicht 30, 35 Prozent ihrer Umsätze in Werbung investieren.
Salesforce kann es mit einmal mehreren...
Hunderttausenden von Kunden zumindest erstmal anbieten und schauen, ob man da Lösungen findet, wie das die Bestandskunden nutzen möchten.
Da könnten dann tatsächlich echte Synergien entstehen.
Also kein Vergleich zu dem Merger, Tesla's Basics oder so klassischen Merchern, sondern hier geht es darum, ein Feature hinzuzukaufen, was man sehr direkt vermarkten kann.
Das ist zumindest meine Interpretation.
Die Brace-Achse hat sich relativ seitwärts bewegt die letzten Monate.
Vielleicht auch nicht überraschend.
Das Salesforce ist auch bekannt dafür, dass wenn das Wetter schlecht ist, sie ihr Cash nutzen, um Firmen einzusammeln, die sie für sinnvoll halten, haben sich bestimmt schon länger angeschaut.
Zahlen jetzt eine 50, 60 Prozent Prämie auf den letzten Kurs von Brace.
Ich hatte es noch irgendwo in einem kleinen Depot drin.
Und damit nach viel Stillstand jetzt doch noch ein bisschen Rendite gemacht, immerhin.
Ja, ich glaube, sinnvoller Deal für beide.
Also Brace hat es nicht geschafft irgendwie.
Wie schnell sind die zuletzt noch gewachsen?
Ich gucke mal in meinen Sheet hier.
Also die haben es, Brace hat es nicht geschafft, eine attraktive Bewertung vom Kapitalmarkt zu bekommen, weil sie so ein bisschen subscale waren vielleicht auch.
Oh Gott, das habe ich ja lange nicht mehr gepflegt hier.
Wenn die Aktien nicht mehr nach oben kommen.
Verliere ich die Lust, da reinzugucken.
26% Wachstum immerhin noch geschafft zuletzt.
110% Retention Rate.
Ist nicht schlecht, nicht gut, würde ich sagen.
Ist gut, nicht sehr gut.
Definitiv nicht schlecht.
Also hat sich schon wieder beschleunigt in den letzten Quartalen und dann haben sie wieder ein schlechtes Quartal gehabt.
Ja, ist wahrscheinlich in den Händen von Salesforce besser aufgehoben, glaube ich.
Und war auch eben dann relativ günstig.
Ich gucke mal kurz, was die Bewertung war.
Also ich habe es bestimmt gekauft, weil ich es einerseits für relativ dynamisch gehalten habe, aber auch relativ günstig.
Insofern gehe ich davon aus, dass es jetzt nicht super teuer war.
Ja, ach schade, das hätten wir uns auch mal anschauen sollen in der hier, in der Sarspocalypse Week.
Also jetzt inklusive der Prämie ist es bei dreieinhalb mal, 3,4 mal Umsatz.
Das ist schon, ich gucke mal, wie günstig es im April war zur Sarspocalypse.
Hätte es für ein Drittel des Preises für anderthalb mal Umsatz kaufen können.
Alter, warum haben wir uns die ganzen Titel nicht angeschaut?
Oh, also das hätte ich...
Wenn ich unbegrenzt Geld hätte, hätte ich es blind nachgegeben.
Stell dir vor, du konntest Brace für ein- bis zweimal Umsatz nachkaufen.
Und auch damals ist es 20-30% gewachsen.
Weil Leute dachten, man kann das Vibe coden.
Sondern hast du dein Geld jetzt bis heute verdreifacht gehabt.
Easy.
Wegen jedem Schreiben, die User, irgendwelche blöden Fragen.
Aber ich will jetzt nicht die Schuld abschieben.
Nee, das meine ich schon.
Ganz hässlicher Zug von mir.
Ich habe das allein in mir vorzuwerfen.
Ich ärgere mich auch nur über mich selber natürlich, nicht über den Nutzer.
Gott, richtig schlechter Charakterzug von mir gerade.
Und du lachst.
Er sieht ein Stück Menschlichkeit und lacht mich aus.
Deswegen darf man keine Emotionen zeigen.
Du zeigst mir jetzt die Emotionen und sie trampeln drüber und lachen mich aus.
Ja, zu Recht, du hast jetzt eine Aufgabe fürs Wochenende.
Danke, jetzt wirke ich nicht mehr so unsympathisch, weil dein Charakter noch schlechter ist.
Es tut mir leid, weil alle, die zuhören und meine Lachen nicht hören können.
Es tut mir leid, schreibt eine schlechte Bewertung.
Schreibt eine gute, wenn Glückler mehr lachen soll.
Gewöhnt euch mal an, nur positive Sachen ins LL zu schreiben.
Es gibt genug negative Schleppen.
Ich verstehe auch nicht die Vollidioten, die immer wieder diesen Podcast hören und immer wieder was Negatives drunter schreiben.
Sucht euch doch einen anderen Podcast.
Geht raus, geht in die frische Luft.
Das muss man wirklich auch mal outlornen.
Also Leute, die irgendwas folgen, nur als Hateporn.
Schönes Beispiel, Phil Jessen, der neulich bei Diana zu Löwen kommentiert hat.
Ob du Diana zu Löwen jetzt cool oder uncool findest, ist deine Sache.
Aber irgendwie, wenn du ihr folgst...
nur um dich von jedem Post triggern zu lassen.
Und du arbeitest im weitesten Sinne in Social Media.
Da musst du dich mal fragen, ob du das Internet verstanden hast.
Wird du nicht dafür bezahlt, um das Internet zu verstehen?
Manchmal reden Leute über so Leute, die früher sehr aktiv waren.
Also die aus meiner Sichtweise früher sehr aktiv waren im Internet.
Und ich denke so, warum habe ich das nicht gesehen?
Sagen wir jetzt so, Sebastian Diemer macht jetzt in KI.
Und dann denke ich so, warum habe ich davon nichts mitbekommen?
habe ich aus Mental Health-Gründen mal unentfolgt vor drei Jahren und war auch schon total gut.
Also bis auf die vollkommen nutzlose Information, dass er jetzt KI macht, habe ich wirklich nichts davon verpasst.
Und ich glaube, so eine gute Mental Health-Regel für einen selber ist, wenn man regelmäßig Dingen folgt und sieht, die man zu 90% dann scheiße findet, andere nur zum Lästern weiterschickt oder im schlimmsten Fall auch noch respektlos drunter kommentiert, einfach mal entfolgen.
Ist total gesund.
Macht das Feed ja total schön, wenn man die ganzen Trigger nicht mehr sieht und so irgendwie so Hate-Porn sich aktiv ins Feed zu holen, ist wirklich, also ich werde jetzt nicht sagen, dass jeder davor gefeilt wäre oder gar ich, aber man kann das ein bisschen aktiv managen, ehrlich gesagt.
Auch du, Phil.
Ich?
Achso, der andere.
Phil Jessen.
Phil Jessen, okay.
Das ist dieser, ah ja.
Philipp heißt er, glaube ich, ich verwechsel ihn gerade noch mit jemand anders.
Philipp Jessen heißt er, glaube ich.
Der Story Machine Dude da.
Jetzt kommen die Engagement-Manager wieder.
So, wie man bei Sommer aufhören, ich habe selten so gelacht über dich.
Vielleicht eine kleine Hausaufgabe fürs Wochenende.
Schreibt uns mal eine E-Mail, welche SaaS-Firmen wir uns angucken können.
Jetzt ist es auch zu spät.
Nein, wir gucken die nicht mehr an.
Wir schleichen nur die Hände in den Kopf.
Was kauft Salesforce als nächstes?
Top 3.
Gut, dann Revenue haben wir noch ein bisschen.
Gute News von Anthropic.
Also im Bereich Trilio bleibt noch interessant.
Okta.
Bleibt interessant.
Du sollst das jetzt nicht sagen.
Hier, E-Mails.
Das gibt es im exklusiven Newsletter in meinem Substack für 399 Dollar im Jahr.
Schreib du erstmal wieder den kostenlosen Newsletter.
Welche drei Softwaretitel kauft Salesforce als nächstes?
Jetzt habe ich es hier schon gesagt.
Müssen wir wieder rauspiepen im Nachhinein.
Kommt der kostenlose Newsletter am Montag?
Kommt drauf an.
Ich befürchte nicht.
Kommt aus Wetter an.
Gut, Anthropic.
Kannst du über Anthropic schreiben?
S1 ist fast raus.
Genau, also wir reden ja am Freitagmorgen.
Es ist jetzt um 10 inzwischen.
Reden wir schon eine halbe Stunde wieder?
Ja klar.
Ich verpasse meinen nächsten Termin gleich.
Okay, wir müssen uns beilen.
Also Anthropic soll eventuell heute noch das S1 launchen.
Spätestens aber nächste Woche, glaube ich.
Dann schalten wir uns natürlich heute nochmal zusammen, wenn da was kommt.
Sag schon mal alles ab.
Sicherheitshalber.
Und ansonsten bröckeln so ein bisschen Informationen wiederum durch, die jetzt aber, ich würde sagen, sicherlich Sensationswert haben, aber wenig Materielles Neues bringt.
Das Wall Street Journal schreibt hier einerseits wieder über die Zahl von 750 Milliarden zukünftiges Computing Capacity Commitment.
Wir haben jetzt ein paar Mal erklärt, was das heißt.
Das sind irgendwie Ausgaben, die man in den nächsten zehn Jahren machen möchte, die einerseits committed sind, andererseits, wir werden sehen.
Wenn alles gut geht.
wird Entropic mehr als das investieren.
Wenn es nicht gut geht, werden diese 750 Milliarden nicht zustande kommen.
Entweder weil Entropic pleite ist oder sich daraus verhandeln muss aus den Deals oder jemand anders die Rechenzeit übernimmt.
Man wirft immer gern mit diesen großen Zahlen rum, aber ich sehe das jetzt nicht als echte Belastung des Balance Sheets oder so, wenn ich ganz ehrlich bin.
Oder finde, das wird immer zu verbindlich dargestellt, meiner Meinung nach.
Ansonsten wissen wir natürlich, dass der Umsatz inzwischen gestiegen ist.
Was ganz spannend ist, dass die Compute and Infrastructure Expenses von Antropic von 25 auf 26 erstes Halbjahr von ungefähr 6 auf ungefähr 8 Milliarden gestiegen sind, während der Umsatz von 4,5 auf 16 Milliarden gestiegen ist.
Also Antropic macht deutlich mehr Umsatz mit nur ein klein bisschen weniger Compute Expenses, was ja eigentlich total spannend ist.
Und ansonsten berichtet man auch darüber, dass man im ersten Halbjahr jetzt 90 Milliarden Verluste Net Loss gemacht hat.
Das ist dann immer die Headline in den Artikeln.
Und dann steht irgendwo kleinlaut geschrieben, dass allein 72 Milliarden davon Accounting Charges, also Buchverluste sind.
Für Change and Fair Value of Convertible Nodes and Other Instruments.
Also man hat mal Convertible Debt aufgenommen, muss das mit Aktien zurückzahlen und die Aktien sind jetzt so wertvoll geworden, dass das als Buchverlust, weil man diese Aktien quasi jetzt fair mit dem Marktpreis bewerten muss, die man damals verschenkt hat, wenn man so möchte oder zu günstig weggegeben hat.
Deswegen muss man da jetzt einen Verlust buchen.
Das kostet Entropic aber nicht ein, das ist nach Gap eben Net Loss, ein Financial Loss für die Shareholder.
Aber es kostet nicht einen Dollar, der die Firma verlässt dadurch, sondern es sind Aktien, die man schon rausgegeben hat, die man jetzt anders bewerten muss.
Deswegen heißt es Change in Fair Value.
Also das ist kein Beleg dafür, dass Entropic jetzt mega unprofitabel ist.
Also da liest man dann so Headlines, die machen nur 16 Millionen Umsatz, aber 90 Milliarden Verlust.
Das ist einfach schlechter Journalismus, wenn du das nicht fair einordnest.
Also du kannst es vielleicht meinetwegen irgendwo mal in die Headline machen.
Du kannst sagen 90 Milliarden Buchverluste bei Entropic oder 80 Milliarden Buchverluste bei Entropic.
im Q1 und Q2, aber solltest dann relativ schnell erklären, dass das ein vollkommen irreführendes Bild ist, wenn du sagst, sie machen 16 Milliarden Umsatz und 90 Milliarden Verlust dabei.
Weil sie werden im nächsten Halbjahr wird diese Charge entweder ganz anders aussehen oder nicht mehr da sein.
Insofern ist das eher Kritik an der Berichterstattung hier.
Was man eigentlich sehen kann, ist, dass die Operating Expenses im Vergleich zum Revenue, ich würde sagen, relativ gesund aussehen für das Wachstumstempo, bei dem wir uns gerade auch, dass die Computing-Charges relativ moderiert wachsen im Vergleich zu dem massiv ansteigenden Umsatz.
Also ich sehe hier eine andere Story, ehrlich gesagt.
Aber das wird sich erst mit dem IPO dann so richtig zeigen, wenn wir mal vernünftige Daten reinbekommen.
Insofern freue ich mich natürlich, dass mein zweiter Geburtstag dieses Jahr oder der erste Geburtstag, mein eigener Geburtstag ist mir relativ egal.
Also mein Geburtstag ist das, wenn das Antropic S1 rauskam und wir da ein bisschen drüber sprechen können.
Herzlichen Glückwunsch, vorträglich.
Danke, vielen Dank.
Vielleicht reden wir heute nochmal.
Ansonsten, the Internet goes on high alert.
Ihr habt es jetzt bestimmt aus den Nachrichten schon gehört oder wenn ihr in den letzten zwei Tagen im Internet unterwegs wart.
PHP, was ungefähr zwei Drittel bis 70 Prozent der Webseiten, unter anderem WordPress, Magento, ganz viele Standardapplikationen powered.
KI hat neue Sicherheitslücken darin gefunden.
Und damit ist 70% des Internets kurzzeitig vulnerable gewesen.
Es wird jetzt nach und nach gefixt.
Manche Webseiten haben den einzig sicheren Schutz darin gefunden, sich vom Netz abzukanzeln, weil sozusagen die Lücke allein durch die Verfügbarkeit im Netz gegeben war.
Wir wollen jetzt da gar nicht so tiefer reingehen.
Das ist auch gar nicht interessant.
Wir sind keine Cyber-Security-Experten.
Aber wovon ich ausgehe ist, dass uns das jetzt...
Mindestens monatlich, wenn nicht wöchentlich blüht.
Also vielleicht wird es nicht immer so was Großes wie PHP sein, aber dass KI neue Lücken in Standardsoftware findet, die wir dann alle schnell hinterher patchen müssen, damit rechne ich in sehr engen Abständen jetzt.
Also das ist hier kein Black Swan Event oder eine Ausnahme, sondern das ist die neue Regel, dass KI ganz neue Lücken entdecken wird, was hier so ein bisschen auch zeigt, dass Menschen haben das hier über Jahre nicht gefunden und KI hat natürlich Ressourcen darauf verwendet, aber...
findet da zwei neue Lücken, die einen Großteil des Internets unsicher machen für einen gewissen Zeitraum.
Schon beeindruckend.
Dann kommen wir so ein bisschen in die Schmuddelecke.
Beginnen vielleicht, ganz interessant, es kommen gerade lustige Fakten über den Polymarket CEO raus.
Der soll sich, so ein bisschen der Wanya Oberhof des Silicon Valleys, soll sich mutmaßlich, also er verhält sich mutmaßlich so, wie Wanya Oberhof sich mutmaßlich oder sagen, warum der Staatsanwalt in New York gegen ihn zu ermitteln scheint.
Auf jeden Fall soll er private Jetflights, das wurde dem anderen nicht nachgewiesen, um das ganz klar zu sagen, aber Mietausgaben und schöne Designerklamotten unter anderem, soll er auf Firmenrechnung mit der Firmenkarte bezahlt haben sollen.
Daraufhin haben sich Investoren gemeldet, gesagt, dass sie das jetzt erstmal nicht so angebracht finden und dass er mal ein bisschen genauer hinschauen sollte, welche Kreditkarte er zückt.
wenn er sich seinen neuen Loro Piano Pullover da kauft oder was auch immer.
Ja, viel spannender ist doch, dass er Babysitter bekommen hat.
Genau, und er wurde unter Dahl Supervision gestellt gleichzeitig, was ja auch immer ein relativ ernstes Zeichen schon ist.
Dann berichtet die Financial Times aus gut unterrichteten Quellen, dass, also die Headline lautet, Politico and Telegraph Owner pitch Deal to buy European Arm of TikTok.
Wenn der Medienszene einigermaßen informiert ist, weiß natürlich, dass sich dabei um den Verlag Axel Springer handeln muss, die schon länger Politico besitzen und zuletzt den englischen Telegraph gekauft haben.
Laut Schilderung dieses Artikels in der Financial Times soll man über den US-Botschafter in Frankreich, Charles Kushner, Family Business, das ist der Vater von Jared Kushner, glaube ich, soll man die Nähe der Trump-Regierung gesucht haben, um das zu diskutieren, dann die Leute in den Verlag eingeladen haben, nach Berlin umzudiskutieren, ob man nicht sozusagen der Larry Ellison von Deutschland oder Europa werden könne und die europäische Variante von TikTok rauslösen würde.
Und dann wären sie natürlich bei Axel Springer in besten Händen.
Viele Analogien wahrscheinlich zu Larry Ellison.
Ob Matthias Döfner jetzt genauso einen guten Deal bekommen hätte.
Larry Ellison hat ja nur 14 Milliarden zahlen müssen für das sozusagen von China freigepresste US-TikTok.
Bin gespannt.
Wäre natürlich lustig.
Also was wäre dann passiert?
Man hätte es wahrscheinlich Springer nicht so günstig geben wollen oder keine Ahnung, was für Nebenforderungen man auch hätte stellen können.
Aber wahrscheinlich hätte man mehr als 15 Milliarden für das europäische TikTok haben wollen.
Dann hätte man sich natürlich fragen müssen.
Moment, Axel Springer soll ja 20 Milliarden für TikTok Europa zahlen und ihr habt das US-TikTok für 14 Milliarden verkauft.
Das bringt dich natürlich vor ganz neue Probleme.
Wobei wir ja wissen, dass so Übergefühle wie Scham und so man längst erhaben ist in den USA.
Ja, ich bin gespannt, ob der ByteDance CEO jetzt nächstes Jahr den Axel Springer Award gewinnt und wir dann einen Podcast davon hören.
Also, wir keep you posted.
So, jetzt haben wir aus Zeitgründen gratulieren wir nur ganz kurz SAP zu relativ guten Cloud-Umsätzen, erhöhte Prognose, glaube ich, haben gute Cloud-Zahlen abgeliefert.
Ich finde immer noch SAP theoretisch in der besten Situation, KI in große Unternehmen zu verkaufen, haben die perfekte Plattform dafür oder eine der perfekten Plattformen dafür.
Gleichzeitig sind sie ja auf anderen Ebenen doch nicht so perfekt aufgestellt dafür, habe ich das Gefühl.
Aber eigentlich wäre da noch viel drin.
SAP leider ein bisschen zu groß.
Ansonsten würde ich ja sagen, So ein Salesforce oder Oracle.
Oracle ist viel zu überschuldet, die würden es nicht hinbekommen.
Salesforce, auch nicht einfach, aber eigentlich müsste man SAP kaufen und die Plattform nutzen, um jetzt agentisch so ein bisschen nochmal ein bisschen refactoren das Ganze.
Ich weiß, das ist viel einfacher gesagt, als getan ist in dem Fall.
Aber diese Plattform zu nutzen, um sämtliche SAP-Anwendungen mit KI zu enrichen und das in die Unternehmen zu bringen.
Kaum ein Unternehmen ist in der besseren Lage, Workflows in Finance, in HR, im Accounting, Debitoralmanagement, was weiß ich, zu übernehmen als SAP.
Und ich befürchte, sie werden diese Möglichkeit zumindest nicht zum ganzen Ausmaß nutzen.
Anthropic kauft die nächstes Jahr.
Quatsch.
Doch, es wäre eine gute Enterprise-Plattform.
Doch, ich würde es nicht ausschließen.
Ich halte es nicht für wahrscheinlich, aber...
Kannst du schon mal...
Jan, schreib schon mal auf, meine Prediction für nächstes Jahr SAP-Wert von Anthropic gekauft.
Ich würde es nicht komplett ausschließen, aber ich halte es für eher unwahrscheinlich.
So, wofür wir auch keine Zeit mehr haben, sind Spotify-Earnings.
Die waren aber auch überraschend gut.
Subscriber-Premium-Weiterwachsen-Umsatz, ich glaube, leicht beschleunigt.
Sekunde, Spotify, muss kurz reingucken.
Ich habe es eben noch fertig gemacht und jetzt brauche ich es nicht mehr.
Mann, haben wir uns heute wieder verquatscht.
Alter, plus 11 Prozent.
Die Aktie meinst du?
Ja.
Da ist Spotify.
Aber gut, year to date haben die ja nichts gerissen.
Also Umsatz beschleunigt.
Im Q1 sind sie nur 8 Prozent gewachsen.
Jetzt wachsen sie wieder über 16 Prozent.
Beim Umsatz, Rohmarge gehalten und operative Marge leicht gesunken haben sie irgendwo Sonderausgaben.
R&D haben sie ordentlich aufgebohrt wieder.
Also Kosten haben sie auch erhöht, fairerweise muss man sagen.
Deswegen sind sie jetzt nicht zwangsläufig profitabler geworden.
Top-Line-Umsatz wächst erstmal bei Spotify, ganz gute Zahlen, Aktien zieht an.
Ansonsten interessiert sich schon für Podcasts.
Und dann noch, jetzt würde ich dir sagen, Bodensatz der Schmuddelecke.
Die drei hässlichsten News der Woche.
Also Nummer eins, wir packen da den Link einfach mal in die Shownotes.
Muss man jetzt auch nicht ewig drüber reden.
Aber dem Anschein nach wurde das Telefon von dem eben schon erwähnten Jared Kushner, das ist ja der Chefverhandler von Trump in der...
Golfregionen, teilweise auch glaube ich Richtung Osteuropa, dessen Handy wurde wohl gehackt.
Eben hast du über seinen Vater gesprochen.
Ja, bei ihm haben wir auch erwähnt, dass das der Sohn ist.
Und zwar soll, also hier wird geschrieben, der niederländische Militärgeheimdienst hat einen GRU, also russischen Spion, sich gesichert und hat dadurch Zugang, also ursprünglich hat Russland das Telefon gehackt.
Normalerweise fragen die doch einfach, müssen doch nicht hacken bei den Trumps.
Naja, auf jeden Fall hatte angeblich, das stammt ja aus dem neuen Buch und der Autor behauptet, dass wir können das natürlich nicht wissen.
Wir reden hier nur darüber, was der Autor behauptet.
Und der behauptet, dass der GRU, der russische Geheimdienst, das Handy von Jared Kushner, das iPhone, gehackt hat.
Dann hat der niederländische Geheimdienst über einen GRU-Bitzel Zugang dazu erhalten.
Und was man unter anderem gefunden hat, ist, dass...
Jared Kushner Zugang zu mindestens zwei Konten hatte, eins davon in Aserbaidschan und das andere in Israel, wo unter anderem der Saudi-Prinz Moabed bin Salman, aber auch der Emirati-Führer Mohammed bin Sayed Geld deponiert haben sollen.
Vielleicht hat es da nur aufbewahrt, vielleicht war es eine kleine Sparbüchse.
Wir wissen es nicht, aber das berichtet man auf jeden Fall, was mit dem Konten in Aserbaidschan war.
Da muss man vielleicht auch das Buch lesen, wir packen den Vanity Fair Artikel.
Mal in die Shownotes.
Ja, es geht um da dreistellige Millionenbeträge, auf jeden Fall, die den Besitzer gewechselt haben sollen.
Ja, wenig überraschend.
Wahrscheinlich.
Die Frage ist, wer die jetzt mal bezahlen muss, damit sie einen vernünftigen Waffenstillstand in der Ukraine verhandeln.
Oder woher das Geld dafür kommen soll.
Dann habe ich mir heute Morgen kurz die Augen gewischt in meinem Financial Time Feeds.
Was war bei dir nochmal drin, hast du gesagt?
Irgendwas von Anfang der News.
Elon.
Elon hier, genau.
Elon Musk will seine Firmen zusammen kaufen, aber ja, bei der Nummer habe ich auch gedacht, alter Falter.
Bei mir stand Parmalaki, enthüllt neue Startup mit Genetically Enhanced Docs for Military.
One can possibly go wrong.
Also A habe ich mich gefragt, warum ist Christian Angermeier da nicht investiert?
Apropos, gute Angermeier-Doku gestern Abend um 21.45 Uhr in Kontraste.
Ich hoffe, es gibt es noch, Sekunde, ich gucke mal, ob es noch in der Apotheke, in der Apotheke, in der Media-Apotheke gibt.
Sekunde, Angermeier.
Ja, ist online.
Packen wir auch in die Shownotes, heißt Der Angermeier-Trip, Geschäfte, Macht und Pilze.
Eventuell werdet ihr da auch den beliebtesten Podcast der Deutschland wiedererkennen.
Ich glaube, eines der besten Stücke, das bisher gemacht wurde, wie bei Anger Mayer.
Dann wird ja in viel zu vielen Medien relativ unkritisch betrachtet.
Schöner Rundumschlag, um so ein bisschen einzuordnen, um wen es sich da tatsächlich handelt.
Ganz interessant, er behauptet ja im Podcast immer wieder, dass er quasi ein Elite-Förderungsstipendium von Maximilian Neum in München erhalten hat.
Das haben die Recherchierenden hier sicherheitshalber mal besucht und dabei festgestellt, dass es keinerlei Einträge gibt, die darauf hinweisen, dass Christian Angermeyer jemals das Maximilian Neum besucht hätte oder dort gefördert worden wäre.
Und viele andere Ungereimtheiten in seinem Leben werden da auch noch besprochen in der Dokumentation.
Ansonsten, man kann es auch nachlesen im Fokus bei News.at.
Ich glaube, die Dokus vom RBB gemacht wurden für Kontraste und dann auch Freie.
Recherchierende haben dabei eine Rolle gespielt.
Ganz interessant.
Und wie gesagt, ich glaube, es ist das bisher beste Stück und trotzdem, ich hoffe so ein bisschen, dass durch die Öffentlichkeit, die entsteht, da vielleicht noch auch zusätzliche Informationen rauskommen, weil was ich in den letzten Monaten und Jahren so Hörensagen gehört habe oder was vielleicht nicht stichhaltig genug wäre, um es in so eine Doku zu schaffen, wenn man davon ausgehen muss, dass es auch erheblichen rechtlichen Gegenwind gibt bei sowas, zeigt eher noch krasseres Bild.
würde ich brauchen.
Aber es ist Hörsagen, deswegen weiß man das nicht und kann das nicht einfach so im Film behaupten, aber ich glaube, dass er da tendenziell noch ganz, also es ist einerseits das kritischste Stück, was bisher gemacht wurde, glaube ich, über ihn.
Vielleicht darf man auch so Wirtschaftswoche erwähnen, Melanie Bergermeyer und so die ganz guten Teile schreiben über ihn teilweise.
Und gleichzeitig, glaube ich, kommt er noch zu gut weg dabei, wenn ich ganz ehrlich bin.
Lass uns lieber über Hunde reden.
Genau, wie kamen wir jetzt hier hin?
Achso, wegen Enhanced, Genetically Enhanced Hunde.
Ja, man will Kampfhunde züchten in den USA als Kampfsystem, kann man nicht anders nennen und da tun sich paar Malaki zusammen und ich glaube hier, und das ist auch wieder Analogie zu oder Referenz zu Christian Langemeyer, diese Firma, die das Wolli Mammoth, das Wollschwein Mammoth wieder zum Leben erwecken will, wie heißen die nochmal?
Colossal Bioscience.
Heißes.
Die wollten ja schon ausgestorbene Tiere wieder zum Leben erwecken.
Jetzt haben wir wahrscheinlich, gab es dafür keinen so großen Markt, deswegen macht man jetzt Kampfhunde.
Ja, einerseits natürlich erschreckend.
Also ich würde schlecht schlafen daran denken, ehrlich gesagt.
Gleichzeitig muss man sagen, das Kaputzüchten von Hunden ist ja was, was Menschen seit Jahrhunderten eigentlich sehr gut machen.
Also ich weiß ja nicht, ob es besser ist, Hunde irgendwie genetisch zu verunstalten.
damit sie irgendwelche Bullen kaputt beißen können oder dann im Krieg eingesetzt werden.
Das ist beides Tierquälerei aus meiner Sicht.
Aber naja, hier werde ich vielleicht mal keine Secondaries kaufen, glaube ich.
Auch wenn ich mir sicher bin, dass das ein Erfolg wird.
Und was steht hier noch in der Jauchegrube?
Achso, ihr habt es schon mitbekommen, die AfD wurde Opfer eines Hacking-Angriffs.
Und dabei ist viel interne Post an die Öffentlichkeit gedrungen.
Und einerseits die Warnung, nicht alles sofort weiter zu verbreiten, was scheinbar Screenshots aus solchen E-Mails sein könnten, wenn man es nicht selber belegen kann.
Aber ich würde empfehlen, die E-Mail-Adresse göbbelmail.com, nicht die E-Mail-Adresse, die Web-Adresse göbbelmail.com.
Da kann man in so einem Gmail-artigen Interface die Nachrichten durchsuchen.
Also Sitzungsprotokolle, Mitgliedsanträge, Aufnahmen, Abweisungen von Mitgliedsanträgen.
Reisekostenabrechnung, wo druckt die AfD eigentlich ihre Flyer, all sowas kann man daran finden, das ist jetzt sowas, was ich durch Zufall gefunden habe.
Man kann auch mal die eigene Stadt angeben und schauen, was der Kreisverband im eigenen Ort so veranstaltet und wie Menschen da miteinander kommunizieren.
Ich glaube, die Fälle, die öffentliche Entrüstung auslösen, hat man jetzt schon ein bisschen in den Medien gefunden.
Gleichzeitig glaube ich, das sind so ein bisschen die deutschen Epstein-Files.
Das heißt, wir chauffieren uns jetzt alle zwei Wochen ein bisschen darüber.
Kommen ein paar Sachen ans Tageslicht, die wir vorher nicht wissen.
Und das ändert natürlich weder unseren Blick auf die Partei, sondern wir lernen dadurch, dass sie genauso ist, wie wir sie uns immer vorgestellt haben.
Mit ein paar Ausreißern links und rechts vielleicht, also hauptsächlich rechts.
Und die Leute, die AfD wählen, ist es gleichzeitig natürlich auch vollkommen egal, weil die leugnen entweder die Fakten und sagen, das wurde alles fabriziert, das sind keine echten E-Mails oder was auch immer.
Oder es ist ihnen einfach scheißegal, sondern sie wählen ja genau Leute, weil sie ausländerfeindlich sind, weil sie frauenfeindlich sind, weil sie...
eigentlich alle Minderheiten diskriminieren wollen, weil es sie nicht stört, dass sie korrupt sind, dass sie sich nach Russland einladen lassen.
Dies und das.
Genau, aber Göbelmild, ich weiß gar nicht, Sekunde, kann man hier irgendjemanden referenzieren?
Wahrscheinlich hat er keine Impressung darunter gemacht.
Na gut, wer auch immer, der oder die das gebaut hat, ist die effizienteste Form, das zu durchsuchen, die ich bisher gefunden habe und auch die sicherste, weil in E-Mails können sich natürlich auch Viren verstecken.
Insofern vorsichtig sein.
Habt ein schönes Wochenende.
Wir hören uns wieder am Mittwoch.
Ich hoffe, dass die S1-Files heute nicht mehr rauskommen.
Bis dann.
Peace.
Ciao.
Der Doppelgänger-Tech-Talk-Podcast ist ein Projekt von Philipp Glöckner und Philipp Glöckler.
Recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Off.
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