# Luxury Sector Divergence and Defensive Rotation

**Podcast:** OHNE AKTIEN WIRD SCHWER - Tägliche Börsen-News
**Published:** 2026-10-23

## Transcript

Mal wieder ein harter Tag für Tech-Aktien gestern, auch ein harter Tag für Luxusaktien wie MS, aber ein überraschend guter Tag für Nestlé, L'Oreal, Procter & Gamble und ein paar andere.
Wir schauen, was da los war und vor allem, ob der Absturz bei MS erster Anfang ist oder der Tiefpunkt.
Mein Name ist Noah Leidinger, heute ist Freitag, der 23.
Oktober und das ist ohne Aktien wird schwer.
Unterstützt wird dieser Podcast von Scalable Capital, wo ich nochmal auf das neue Festgeldangebot hinweisen wollte.
Für zwölf Monate kriegt ihr dort nämlich drei Prozent Zinsen pro Jahr, für 24 Monate sogar 3,25 Prozent.
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Beim Tagesgeldkonto selbst sind es übrigens 2,6% Zinsen und ihr kriegt im Prime Plus Broker bis zu fünfmal die gesetzliche Einlagensicherung, weil das Geld da auf verschiedene Partnermarken verteilt wird.
Mehr Infos gibt es wie immer in der Beschreibung.
Risikohinweis.
Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind zum einen ohne Gewehr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente.
Es handelt sich hier nicht um Anlageberatung.
Ihr entscheidet selber, was ihr macht.
Bevor Christoph jetzt gleich in die großen News von gestern einsteigt, was da an der Börse los war, noch eine kleinere News, die in der Nacht reingekommen ist.
Und zwar hat Moderna mal wieder gezeigt, wie risky Biotech-Investments sind.
Die Aktie ist nämlich in ein paar Minuten 25% abgeschmiert.
Grund war ein Leak von neuen Daten zum neuen Krebsimpfstoff, den Moderna ja zusammen mit Merck entwickelt, also dem amerikanischen Merck, nicht dem deutschen Pharmakonzern.
Und die Aktie von Moderna ist ja vor ein paar Wochen schon mal komplett durch die Decke wegen genau diesem Krebsimpfstoff, weil der in den ersten Studien ganz gut funktioniert hat.
Aber jetzt wurden eben nochmal detailliertere Daten geleakt und die waren zwar immer noch gut, aber nicht ganz so gut wie erwartet.
Und man muss dazu auch sagen, dass die Erwartungen schon wirklich ziemlich hoch waren, weil...
Man sieht es ganz gut an der Aktie.
Die Aktie von Moderna ist dieses Jahr, obwohl sie gestern 25% gesunken ist, immer noch über 500% im Plus.
Noah hat ja letzte Folge von den neuen Meta-Zahlen erzählt.
Die waren auf der einen Seite sehr solide, auf der anderen Seite hat Meta aber auch schon wieder angekündigt, dass es noch mehr Geld als sowieso schon erwartet in KI-Rechenzentren investieren wird.
Das hat gestern dann dazu geführt, dass die Aktie 5% gefallen ist und vor allem haben Credit Default Swaps für Meta den höchsten Stand erreicht, seitdem es ihn gibt.
Klingt kompliziert, ist aber einfach gesagt die Summe, die es kostet, sich als Investor gegen eine Insolvenz von Meta abzusichern.
Die Wahrscheinlichkeit dafür ist natürlich noch nicht hoch, aber die Preise dieser Versicherung steigen, was eben ein Zeichen für Unsicherheit ist.
Übrigens hat die Situation gestern spannenderweise mal dazu geführt, dass die Zinsen auf Staatsanleihen gesunken sind.
Scheinbar haben da ein paar Investoren ihr Aktiendepot bisschen reduziert und in sichere Anlagen umgeschäftet.
Dazu gab es mal wieder die klassische Sektor-Rotation.
Während Tech-Aktien und übrigens auch dem Bitcoin schlecht gegangen ist, haben eher langweiligere Firmen besser performt.
Und bei manchen dieser langweiligen Firmen gab es auch noch neue Zahlen, zum Beispiel von Procter & Gamble.
Der Konzern hinter Pampers, Ariel oder Gillette hat den Umsatz im letzten Quartal um fast 5% gesteigert auf rund 23 Milliarden Dollar und erwartet für dieses Jahr mehr Wachstum als bisher.
Dabei haben nicht nur die Preiserhöhungen geholfen, sondern auch, dass die Firma wieder mehr Stückzahlen von seinen Produkten verkauft hat.
Der Konzern versucht nämlich, die Kunden mit kleineren Preiserhöhungen, mit Sonderangeboten und mit neuen Packungsgrößen zu behalten.
Gleichzeitig bringt er auch höherpreisige Produkte auf den Markt und diese Strategie scheint zu funktionieren.
Besonders gefragt waren im letzten Quartal übrigens Wasch- und Haushaltsprodukte wie Ariel und Febres.
Auch bei Pampers und Kosmetik haben die verkauften Mengen zugelegt.
Schwächer gelaufen sind dagegen Zahnpasta und andere Gesundheitsprodukte.
Die Aktie hat nach den Zahlen um die 5% gewonnen.
Ähnlich stark bergauf ging es in einer anderen, eher traditionellen Branche, nämlich bei Lockheed Martin.
Da ist ein neuer Auftrag in Sicht und es gab gute Zahlen.
Das Unternehmen hat seine Gewinnprognose fürs laufende Jahr angehoben.
Unter anderem hat der Auftragsbestand des Konzerns einen Rekordwert erreicht.
Und dazu plant das US-Verteidigungsministerium, mindestens 850 weitere F-35 Kampfjets zu kaufen.
Der Deal ist aber noch nicht sicher, aber die Aktie ist eben um die 5% rauf.
Und auch im Tech-Bereich, abseits von KI, gab es ein paar Aktien, die ganz gut gelaufen sind.
Bei Spotify ist der Umsatz im dritten Quartal um 15 Prozent auf rund 5 Milliarden Euro gestiegen.
6 Millionen Menschen sind als zahlende Abonnenten dazugekommen.
Das war eine Million mehr, als Spotify selbst erwartet hatte.
Der Ausblick war dann auch noch besser als gedacht.
Für das laufende Quartal rechnet Spotify nämlich mit 10 Millionen neuen zahlenden Abonnenten.
Die Aktie war deswegen gestern um die 10 Prozent im Plus.
Nicht ganz so stark, aber auch bergauf ging es für Sony.
In den USA wurden nämlich im September über 20% mehr PS5-Konsolen verkauft als im Jahr davor.
Der Umsatz mit der Hardware ist dadurch um mehr als 40% gestiegen.
Zum einen, weil Sony die Preise erhöht hat.
Zum anderen, weil besonders die teurere PS5 Pro so gefragt ist.
Woher kommt die starke Nachfrage?
Die soll mit dem für den 19.
November erwarteten Start von GTA 6 zusammenhängen.
Deswegen war die Sony-Aktie gestern also um die 5 Prozent im Plus.
Und auch für die wertvollste Tech-Firma, die wir in Deutschland haben, gab es immerhin 3 Prozent Rendite.
SAP hat sich nämlich positiv zum Geschäftsjahr geäußert und ist im wichtigen Cloud-Geschäft 25 Prozent gewachsen.
Das alles in einem Umfeld, wo es ja erstens KI-Sorgen gibt und zweitens die Sorgen, dass Firmen große Investitionsprojekte wegen der ganzen Krisen aktuell aufschieben.
Davon wäre natürlich auch SAP betroffen, weil so eine neue SAP-Einführung ja unfassbar teuer ist.
Aktuell scheint das die Firma aber nicht hart zu treffen.
Deutlich härter ist die Lage da im Luxusmarkt, der Europa ja auch stark betrifft.
Aber bevor wir uns das noch mal genauer anschauen, noch ein bisschen was Absurderes von gestern.
In der Tech-Szene ist nämlich ein Exposed viral gegangen.
Das Start-up Marathon Fusion will Quecksilber in echtes, stabiles Gold verwandelt haben und behauptet dabei, einen Rekord vom Kernforschungszentrum CERN übertroffen zu haben.
Marathon hat nicht verraten, wie viel Gold entstanden ist und auch nicht, was die Herstellung kostet.
Unabhängig bestätigt ist der Durchbruch auch nicht.
Und selbst wenn das Verfahren im kleinen Maßstab funktioniert, ist völlig unklar, ob es sich jemals wirtschaftlich nutzen lässt.
Es ist aber zumindest mal recht spannend, was so eine Entwicklung für den Goldmarkt bedeuten würde.
Und es ist auch spannend, weil man ja bei Gold Invest eigentlich gar kein Disruptionsrisiko im Kopf hat.
Jetzt aber, wie versprochen, zum Luxusmarkt im eher erschwinglichen Markt der kleineren Luxusprodukte.
Da sah es überraschend gut aus, wobei man kann sich natürlich ein bisschen streiten, ob das überhaupt wirklich Luxus ist.
Aber so oder so haben die Kollegen bei L'Oreal die Börse gestern überrascht, nachdem sie deutlich schneller gewachsen sind als erwartet.
Regional gab es viel Wachstum in China, wo sich ja viele Marken eher schwer tun gerade.
Und bei den Produkten ist auf der einen Seite das Business mit Profikunden wie Friseuren über 10 Prozent gewachsen und auch das Geschäft mit Dermatologie, also den eher teuren Hautpflegeprodukten, hat über 10 Prozent zugelegt.
Und entsprechend ging es auch nachbörslich bei der Aktie um die 10 Prozent hoch.
Deutlich schlechter sah es da bei der Gucci-Mutter Kering aus.
Die Firma ist im letzten Quartal nämlich nicht gewachsen, der Umsatz ist also bei knapp 3,5 Milliarden Euro stagniert und die wichtige Marke Gucci ist sogar um 6 Prozent geschrumpft, vor allem wegen der Schwäche in Japan und China.
Positiv entwickelt haben sich dafür Saint Laurent, Bottega Veneta und Brioni.
Ein Nichtblick ist auch die Schmucksparte, die um die 10% gewachsen ist, aber der große Mode- und Lederwarenbereich, der ist ein bisschen stärker geschrumpft als erwartet.
Die Aktie ist nachbörslich um die 5% gefallen.
Aber von Gucci sind wir in den letzten Jahren schon gewöhnt, dass es schlecht läuft.
Einen überraschenderen Low-Performer, den hat sich Noah mal genauer angeschaut.
Die treuen Hörer wissen ja, dass ich zumindest aus Business-Sicht großer Fan von Hermes bin, weil sie mit den Produkten nie so stark in die Masse gegangen sind wie LWM Asch, sie auch immer das Wachstum limitiert haben, um eben exklusiv zu bleiben und sie gerade mit den Handtaschen wie der Birkinbag wirklich Produkte haben, die extrem krisenstabil sind.
Deshalb ist Hermes in den letzten Jahren, wo LWM, Arsch, Gucci und die ganzen anderen eigentlich Probleme hatten, teilweise geschrumpft sind, auch immer sehr stabil gewachsen und zwar meistens sogar mit über 10%.
Aber die treuen Hörer wissen auch, dass genau deswegen die Bewertung von Hermes immer sehr teuer war und genau das ist jetzt endlich mal anders.
Die Aktie hat nämlich dieses Jahr schon 40% verloren und Hermes ist nur noch 130 Milliarden Euro wert.
Das entspricht circa dem 30-fachen von den 4,5 Milliarden Nachsteuergewinn, die die Firma gerade so macht.
Klingt jetzt immer noch nicht super günstig, aber der Schnitt der letzten 5 und sogar 10 Jahre ist eben ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 50, also fast doppelt so teuer.
Bleibt die große Frage, ob die Bewertung jetzt günstig ist oder ob sie vielleicht immer noch zu teuer ist, weil man jetzt ja gesehen hat, dass das Business doch nicht ganz so krisenstabil ist, wie manche vielleicht gedacht haben.
Aber erstmal zu dem, was man in den letzten Monaten gesehen hat.
MS ist wirklich jahrelang wie ein Uhrwerk um die 10% gewachsen, bis auf ein paar wenige Ausnahmen.
Letztes Jahr waren es nur noch 5%, aber dazu muss man sagen, dass es vor allem an Währungseffekten lag.
Ohne die gab es auch letztes Jahr 9% Wachstum, also wirklich sehr stabil.
In diesem Jahr ist es aber dann wirklich weiter eingebrochen und im letzten Quartal, wo die Zahlen eben gestern rausgekommen sind, war das Wachstum ohne Währungseffekte bei gerade mal 4%, also nicht mal die Hälfte vom letzten Jahr.
Das ist jetzt im Vergleich zur Konkurrenz immer noch sehr solide, die ja teilweise schrumpfen, wie wir bei Gucci gerade gehört haben, aber dass MS auch in Krisenzeiten mit um die 10% wachsen wird, das stimmt einfach nicht mehr.
Trotzdem gibt es auch Unterschiede aus meiner Sicht zu den anderen großen Playern.
LWM, Asch, Gucci und Co.
haben zumindest zwischendurch nämlich in allen Regionen und auch in allen Produktkategorien gelitten.
Und das ist bei Hermes schon noch ein bisschen anders.
Das stabile Kerngeschäft mit den Taschen und den Lederwaren ist nämlich auch letztes Quartal ohne Währungseffekte über 10% gewachsen.
Dieses Geschäft ist also wirklich stabil.
Und es macht auch circa die Hälfte vom Umsatz aus.
Außerdem sind noch fast alle Regionen solide.
Europa ist 7% gewachsen, USA 9%, Japan 10%.
Geschrumpft ist der Umsatz im Nahen Osten, da ist das Business aber auch relativ klein.
Und stagniert ist der Umsatz in Asien ohne Japan.
Und damit ist vor allem China gemeint.
Und das ist wirklich ein Problem, weil das auch der größte Markt ist.
Da macht MS circa 40% vom Gesamtumsatz.
Jetzt kann man sicher sagen und muss man auch sagen, dass es der Wirtschaft in China einfach generell schlecht geht.
Man sieht das auch ganz gut an der Börse.
Der CSI 300 Index ist seit Juni 20% gefallen, ist damit offiziell in den Bärenmarkt und gerade im Luxusbereich wirkt sich auch die Börsenstimmung teilweise wirklich stark auf den Konsum aus, weil eben reiche Kunden von der Börsenstimmung betroffen sind.
Wenn die Börse und die Wirtschaft in China anzieht, könnte Hermes also wieder profitieren, aber das ist eben eine Wette und eigentlich dachte man ja, dass Hermes nicht an solchen Wetten hängt, sondern dass das Business immer stabil ist.
Dazu kommt dann noch die ganze Krise in Frankreich gerade, wo erstens Läden von Hermès ausgeraubt wurden und es zweitens auch sein könnte, dass diese ganze Krise Hermès als so eine kernfranzösische Marke einfach ein bisschen bei der Reputation trifft.
Aus den Gründen halte ich es für nicht unrealistisch, dass Hermès in der nächsten Zeit noch auf ein Kursgewinnverhältnis von 20 oder 25 kommt, von aktuell 30 und das wären dann nochmal 30% Verlust für die Aktie, die jetzt nicht komplett unvorstellbar wären.
Gerade diese starke Performance im Lederbereich und in anderen Regionen und das generell noch solide Wachstum im Vergleich zur Konkurrenz zeigt aber für mich trotzdem immer noch, dass die Marke einfach extrem stark ist und die kriegt man aktuell nicht super günstig, aber man kriegt sie zumindest günstiger als in den letzten 10 oder 5 Jahren.
Dein Krypto-Kick der Woche.
Von einem der größten Luxuskonzerne kommen wir jetzt zum weltgrößten Lebensmittelkonzern.
Und bei dem sieht es anders als bei MS ein bisschen besser aus als in den letzten Jahren.
Beim weltgrößten Lebensmittelkonzern Nestle schauen ja alle auf eine Zahl.
Real Internal Growth zeigt, wie viel Ware verkauft wird, wenn man Preiserhöhungen und Währungseffekte rausrechnet.
Der Wert ist deshalb so wichtig, weil Nestle in den letzten Jahren so stark die Preise angezogen hat, dass Kunden weniger gekauft haben.
Die verkaufte Menge ist vier Jahre lang praktisch nicht gewachsen und Mitte 2025 ist sie sogar geschrumpft.
Gestern kamen aber die Zahlen fürs dritte Quartal und das Real Internal Growth ist auf knapp drei Prozent gestiegen.
Das ist der beste Wert seit 2021 und vor einem Jahr waren es gerade mal die Hälfte.
Kunden kaufen also wieder mehr Nestle-Produkte und höhere Preise haben diesmal nur gut einen Prozentpunkt vom Gesamtwachstum ausgemacht.
Um das zu schaffen, haben die Schweizer deutlich mehr Geld in Werbung gesteckt.
Mit knapp einem Zehntel von den über 100 Milliarden Dollar Umsatz.
Wahrscheinlich mehr als jeder andere Lebensmittelkonzern.
Und sie stecken auch ordentlich in bessere Produkte.
Beim Kakaogetränk Milo hat man zum Beispiel den Geschmack überarbeitet, weil in Blindtests zu wenige Leute das eigene Produkt besser fanden als das der Konkurrenz.
Vor zwei Jahren war Milo noch ein Sorgenkind.
Jetzt wächst es wieder zweistellig.
Bezahlt wird das mit einem Sparprogramm.
16.000 Stellen fallen weg, vor allem in der Verwaltung.
Insgesamt sollen bis 2027 fast 4 Milliarden Dollar frei werden.
Besonders gut läuft es gerade in Schwellenländern.
Die machen ca.
40% vom Umsatz aus und der ist dort gut dreimal so schnell gewachsen wie in Industrieländern.
In Indien ging es sogar um 20% nach oben.
Vor allem mit Maggi-Nudeln und KitKat.
In den USA läuft es wieder besser bei Tiefkühlpizzen und Hotpockets.
Das ist auch deshalb spannend, weil das ja genau die Produkte sind, vor denen man gedacht hatte, dass sie wegen der Abnehm-Spritzen nicht mehr laufen werden.
Für Nutzer von Osempik und Co.
hatte Nestle 2024 sogar extra eine eigene Linie mit eiweißreichen Fertiggerichten rausgebracht und will sich jetzt auch mehr auf die konzentrieren, weil sie laut CEO Nafratil schneller wächst als der Markt.
Weg geht dafür das Geschäft in Russland, auch wenn der Abschied dort nicht ganz freiwillig ist.
Letzten Monat hat Putin die russischen Töchter von Nestle unter Zwangsverwaltung gestellt.
Das sind sechs Werke mit rund 7000 Mitarbeitern.
Und in den Zahlen gestern hat Nestle das Geschäft, das eigentlich ca.
3% vom operativen Gewinn ausmacht, aus der Konzernrechnung rausgenommen.
Rechtlich sind sie zwar noch Eigentümer, aber bei Danone und Karlsberg hat das gleiche Spiel damit geendet, dass die Geschäfte günstig an russische Investoren gegangen sind.
Insgesamt wird Nestle nach einem leichten Kursanstieg nach den Zahlen gestern mit einem Börsenwert von 260 Milliarden Dollar und einem erwarteten KGV von 18 gehandelt.
Schnitt der letzten zehn Jahre liegt leicht drüber bei 21.
Der Turnaround ist aber auch noch nicht ganz durch.
Letztendlich ist das ein Weg des echten Wachstums und zwar des echten Wachstums im Einklang mit den realen Ereignissen.
Das war ohne Aktienwert schwer, produziert von Potsdam bei OMR.
Wir hören uns morgen wieder, da ist nämlich der Finanzchef von Tonys zu Gast, also diesem Spielzeug- bzw.
Audioboxenhersteller.
Wir haben heute keinen Einspieler dabei, weil die Folge eh schon ziemlich lang ist, aber reinhören lohnt sich natürlich trotzdem.
