# AI Infrastructure Volatility and Corporate Strategy Shifts

**Podcast:** Doppelgänger Tech Talk
**Published:** 2026-10-17

## Transcript

Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 606 am 17.
Oktober 2026.
Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner.
Und diese Folge habe ich so nicht kommen sehen.
Also ich hätte schon den Titel Fliegende Autos, billige Wanzen und blutende Neoclouds.
Würde ich sagen.
Wobei, ich bin mir nicht sicher, ob wir fliegende Autos sagen können oder ob es nur ein fliegendes Auto ist.
Aber das machen wir ganz am Ende der Show.
Viel wichtiger.
Wie?
Was?
Klar, Elon gehört nach hinten.
Wird ja nicht aus Bonn gesendet, dieser Podcast.
Wir müssen über die Neoclods reden.
Also bröckelt es an der AI-Front?
Ich habe so langsam so WeWork.
Feelings hier.
We were feelings.
Also auf jeden Fall hatten wir diese Woche drei relativ schlechte Börsentage, weil mal wieder KI-Investitionsangst ausgebrochen ist.
Das kann man so sagen.
Allen voran, ich weiß nicht, ob das wirklich der Auslöser war oder ein Symptom, aber das, was mit am meisten diskutiert wurde, war, dass die Renditen der Anleihen von CoreWeave die 15% angefasst haben.
Also die Rendite der Anleihe ist, wenn ich die Anleihe jetzt am freien Markt kaufen würde, was bekomme ich als hier ehrliche Rendite ausgezahlt?
Bis zum Juli 2032 wäre das in dem Fall.
Also die läuft noch sechs Jahre, die Anleihe.
Ursprünglich musste CoreWeave als relativ junges, unprofitables Unternehmen da 9,625% Zinsen zahlen.
Also so rund 4,5% über Basiszins.
Das heißt, das ist die Risikoprämie damals.
Inzwischen ist der Kurs der Anleihe gesunken und dadurch steigt dann die Rendite.
Also wenn ich die 100% Anleihe für 80% kaufen kann, dann habe ich am Ende natürlich eine höhere Rendite als 9,6, weil ich den Kursgewinn am Ende noch dazu bekomme, weil ich daran geglaubt habe, dass sie die 100% wert ist.
Da können wir jetzt nicht zu tief reingehen.
Aber prinzipiell ist es so, wenn der Kurs sinkt, dann steigt die Rendite der Anleihe, weil ich eine noch höhere Risikoprämie erhalte, weil ich sie quasi für 80 Cent auf den Dollar kaufe.
Und was man jetzt sagen muss, ist, dass 15% Risikoprämie, oder vielleicht noch bevor wir dahin kommen, ich habe ja relativ oft hier gesagt, dass wenn irgendwann mal die Blase platzt, wackelt oder es so die ersten Risse gibt im System, dann sind Core Reef, ein paar andere Neo-Clouds und Oracle sicherlich die Unternehmen, die zuerst und am massivsten betroffen werden.
Also du wirst nicht sehen, dass Google sich halbiert von heute auf morgen.
Aber dass CoreWeave pleite geht oder Oracle 80% verliert oder einen massiven Rettungsplan braucht, das ist relativ wahrscheinlich, wenn es wackelt.
Das heißt, CoreWeave ist so ein bisschen der Stimmungsindikator definitiv oder die Aktie, wo man immer am meisten die Schwankungen dran messen kann, weil es einfach die am stärksten geleveragte Aktie ist.
Also CoreWeave hat kein Kerngeschäft, wenn man so möchte, sondern sie sind 100% darauf fokussiert, Rechenzentren zu bauen, das auf Schulden basiert.
Anders geht es ja in der Regel auch nicht.
Und sollte dann die Auslastung am Ende nicht passen, ist relativ klar, dass CoreWeave seine Schulden nicht bedienen kann und dann die Firma wirklich ernsthaft in Bedrohung wäre.
Und im Vergleich zu den herkömmlichen Hyperscalern Microsoft, Google, Amazon, die natürlich Kerngeschäfte haben, die viele hunderte von Milliarden verdienen, das heißt, die würde das niemals so stark betroffen.
die stärksten Schwankungen zeigen würden oder am härtesten am Limit fahren, wenn man so möchte.
Um das ein bisschen einzuordnen, CoreWeave ist jetzt diese Woche 26% nach unten gegangen.
Ich glaube 40% in der Spitze.
Die sind immer noch 33,5 Milliarden wert.
Kann man wirklich eine Parallele zu WeWork ziehen?
Also in dem Vergleich, WeWork macht einen Mietvertrag.
für zehn Jahre und vermietet die Schreibtische auf Monatsbasis.
Und wenn dann irgendwie ein Corporate Startup mit tausend Leuten oder hundert Leuten am Donnerstag sagt, wir sind jetzt nächsten Monat weg, hat WeWork immer noch die Fläche für zehn Jahre vermietet.
Oder gemietet.
Ja, also irgendwoher wirst du die Analogie haben.
Da ist schon was dran.
Ich würde das nicht mit WeWork vergleichen im Sinne von, Da ist so ein Ayahuasca-Founder, der kompletten Quatsch erzählt von Community-Adjusted EBITDA und wir bauen hier neue Communities und so.
So ist bei CoreWeave.
Nicht CoreWeave sagt natürlich, sie bauen irgendwie besonders gute Software für ihre Datacenter und sie hätten damit irgendeinen Mode.
Da kann man natürlich dran kratzen an dem Narrativ und sagen, am Ende betreiben die auch nur Datacenter.
Dafür müssen sie upfront investieren, dafür müssen sie sich verschulden und dann sind sie darauf angewiesen.
dass die Datacenter zu 80, 90, 100 Prozent ausgelastet sind in Zukunft, damit sie Geld verdienen und die Schulden zurückzahlen können und dann noch Geld on top verdienen.
Das ist richtig.
Es gibt diese Fristen in Konkurrenz, könnte man sagen.
Also das, was du gerade beschrieben hast mit ich schulde mich für zehn Jahre und vermiete dann sozusagen sekundenweise die Rechenzeit.
Das würde man quasi Fristen in Konkurrenz nennen.
Also die Fristen nicht zueinander passen.
Das ist ja natürlich auch so.
Also ein Datacenter muss man aufgrund langfristiger Verpflichtungen.
oder Mithilfe von langfristigen Verpflichtungen bauen, sonst kann man es nicht finanzieren.
Also du hast nicht 100% recht.
Es ist natürlich so, dass die Nutzung schnell auch fallen kann.
Aber was viel zu wenig sozusagen gewürdigt wird, ist, dass die Nutzungsverträge natürlich auch sehr langfristig sind.
Also da sagt ein Mieter auch, ich möchte das für die nächsten drei bis vier Jahre mir die Rechenzeit sichern.
Also die Visibility über die Umsätze haben die Firmen auch mit dem kleinen Sternchen dran.
Wenn OpenAI oder Entropic ausfallen, die in der Regel die größten Kunden sind, dann wird es schon wieder schwierig.
Also du hast zwar gute Voraussehbarkeit der Umsätze, nicht hundertprozentig, aber es ist auch nicht so, dass du jeden Tag um deinen Umsatz kämpfen musst.
Aber trotzdem ist das Klumpenrisiko halt sehr groß bei wenigen Firmen, die dann Kunden sind.
Und das macht es dann wieder so ein bisschen anfällig.
Das sind die Risiken.
Wir hatten auch eine Hörerfrage dazu.
Die haben wir jetzt fast damit mitbeantwortet.
Sekunde, ich sage einmal von wem die war.
Florian hat eine ganz ähnliche Frage gestellt.
Da ging es eigentlich auch darum, dass wenn die Nutzung nicht schnell genug nachzieht, beziehungsweise hier geht es sogar darum, dass er unterstellt sogar, dass die Nutzung gar nicht das Problem ist, sondern die Gefahr ist, dass die Zinsen eventuell zu sehr steigen, die Finanzierung kompliziert wird.
Selbst wenn KI genutzt wird, dann kann das immer noch kippen.
Und das war jetzt hier auch einer der Auslöser, kann man dazu sagen, also dass die langfristigen Zinsen in den USA auch insgesamt hochgehen.
Und damit würde die zukünftige Verschuldung noch teurer werden.
Und das würde dann diesen Investitionsprojekten natürlich jetzt wirklich auch nicht helfen.
Also 15% Bond-Yield impliziert so ein bisschen Pi mal Daumen Finanzmathematik.
Würde ich jetzt sagen, das ist ein Ausfallrisiko zwischen 60% und zwei Dritteln.
Also der risikofreie Zins ist 5%, die Risikoprämie hier ist 10%.
Und 10% über 6 Jahre sagt eigentlich, dass die Investoren glauben, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Coreweave die Hufe hochreißt, bei 60% liegt.
Deswegen möchtest du 15% Zinsen haben für diesen Junkbond oder Ultra-Junkbond, wenn man so möchte.
Also wenn du irgendwie Windräder finanzierst, dann bist du zwischen 8% oder 7% und 10% Hochrisikoanleihen 10%, 12%.
Wenn du 15% Zinsen bekommst, wenn du dafür, dass du eine Anleihe kaufst, dann geht damit einher, dass in dem Fall hier mindestens die Hälfte des Marktes glaubt, dass CoreWeave diese sechs Jahre nicht überleben wird.
Beziehungsweise diese Tranche nicht zurück, also wenn CoreWeave nicht überleben wird, ist ein bisschen zu drastisch gesagt, aber dass sie diese Tranche nicht zurückzahlen können, diese Anleihe zu 100%.
Das heißt, der Markt ist hier schon relativ bearish bezüglich CoreWeave und dann sicherlich auch anderen Hyperskillern, aber wie gesagt, CoreWeave sind die am meisten exponierten Nibius.
hat ein bisschen solideres Balance-Sheet.
Andere haben, wie gesagt, die großen Hyperskiller haben diese Probleme längst nicht so stark, weil sie starke Konzerne im Hintergrund haben.
Aber das ist der Grund.
Und was das dann daraufhin, das ist aber auch wieder spannend, dass eine Firma, die 33 Milliarden wert ist, dann bei den großen Chip-Bauern, also bei Nvidia, den Speicherproduzenten, hunderte von Milliarden an Wert vernichtet, weil die mit runtergerissen werden.
Also so ein kleines Puzzleteil unten wackelt im Jenga-Turm.
Und oben fliegen aber schon die großen Bauklötzer weg, weil wenn entweder 5% verliert, irgendwie 200 Milliarden vernichtet sind.
Das zeigt, ich will nicht wieder dieses hässliche Wort Fickrigkeit sagen, aber das beschreibt es eigentlich am besten, wie labil oder eher sensitiv der Markt ist auf solche Narrativwechsel oder Anzeichen einer eventuell kommenden Platz in der Blase.
Oder so.
Das Fear-Rating muss doch wahnsinnig hoch sein aktuell.
Ich könnte mir vorstellen, dass auch im Valley es den einen oder anderen Group-Chat jetzt gibt.
Wie kriegen wir die Sache gelöst oder beruhigt?
Was wäre denn die Lösung?
Die erste Lösung, Nvidia sagt, wir übernehmen den Laden.
Den gehört doch eh schon 10% oder so.
Die zweite Lösung, vielleicht Anthropic.
weil sie es für ein IPO irgendwie noch schön haben wollen und können argumentieren, wir brauchen sowieso die Rechenleistung?
Also man könnte natürlich sagen, Entropic kauft sich jetzt für 33 Milliarden Core Weave.
Die Rechenleistung bräuchten sie ja eh, aber auch die wollen glaube ich nicht das Balance Sheet von Core Weave absorbieren.
Die haben ja selber jetzt kein besonders stabiles Balance Sheet.
Also es würden die sich glaube ich nicht an den Fuß binden wollen, das Risiko.
Das erste ist schon wahrscheinlicher, was so passiert.
Also das wird ja einschreitet und das ist ja schon passiert, nämlich mit Lippenbekenntnissen.
Also der Zentralbank, der AI-Zentralbank-Präsident Jensen Wang hat gesagt, dass eigentlich alles okay ist bei Core Weave.
Das ist ein bisschen, als wenn Mario Draghi vor die Presse tritt und sagt, whatever it takes, also im Zweifel halten wir unsere Hand drüber oder was auch immer er sich desanalisieren würde.
Also dass Jensen Wang überhaupt, der ist der dann da, na gut.
Er wäre auch der, der in Mitleidenschaft gezogen würde, wenn die Chip-Abnehmer wegfallen.
Deswegen ist seine Meinung natürlich relevant.
Aber nicht überraschend, dass er dann sagt, Coreweave ist aus seiner Sicht eigentlich stabiler, als man glauben würde.
Aber das ist natürlich auch genau die Aufgabe der Zentralbank, die Märkte ruhig zu halten, das Vertrauen hochzuhalten.
Weil wenn es wackelt, dann kann es auch schnell crashen.
Wir werden doch bestimmt nächste Woche irgendwie einen Launch bekommen, dass irgendjemand da jetzt wieder einen großen Deal mit denen abgeschlossen hat.
bekommen wir.
Habe ich in unserem hier kleinen Chat ja letzte Woche schon geschrieben oder diese Woche, aber es wird jetzt nicht ganz das Announcement, was ich gedacht hätte.
Da reden wir aber ganz am Ende nochmal drüber.
Aber es gibt auch Nvidia Announcements diese Woche.
Also in den nächsten Tagen bin ich mir relativ sicher.
Wenn wir noch ein bisschen mehr dunkle Wolken verbreiten wollen, dann passt eine Nachricht von 4of4Media wahrscheinlich gerade ganz gut.
Und zwar berichten unter anderem die, aber auch andere.
dass Accenture wohl angeblich sein Angestellten und Accenture muss man sagen, ist eine der Firmen, die andere Firmen versucht, KI-ready zu machen und zu motivieren, KI zu nutzen und Agenten auszurollen, Pilotprojekte zu bauen und so weiter.
Aber die verbieten ihren eigenen Angestellten jetzt, Claude unlimitiert zu nutzen, sondern es gibt jetzt nur noch die Retail oder leicht aufgebaut Retail-Variante für 29 Dollar im Monat für den durchschnittlichen Accenture-Angestellten.
Da sollen vorher wohl manche, Anführungsstrichen, bis zu 1000 Dollar durchgejagt haben im Monat.
Und jetzt kriegt jeder nur noch 30 Dollar Standard Subscription in Cloud.
Was denken wir darüber?
Das ist das neue Homeoffice wird gestrichen.
Das ist ja Wahnsinn.
Also ich gehe davon aus, dass sehr viele Leute das maximal genutzt haben und sich damit auch das Leben vereinfacht haben.
Aber das ist ja auch ihre Aufgabe, ihre Arbeit.
Ganz ehrlich?
Ich würde mir zuallererst die Angestellten anschauen, die 1000 Euro bei Cloud verbrauchen und gucken, was sie damit gemacht haben.
Das heißt doch nicht, dass die als Kostenstelle zu betrachten, ist schon mal die denkbar blödeste Sichtweise.
Das heißt nicht, dass jede Nutzung sinnvoll ist.
Es kann sein, dass da wirklich welche mit Kanonen auf Spatzen geschossen haben oder so.
Aber diese vollkommen undiskriminierende Lösung, jeder kriegt jetzt 29 Dollar, ist mit Sicherheit, also Kein Problem lässt sich so allgemein, das ist so, als wenn du sagst, bei uns kriegt niemand einen zweiten Monitor in der Firma oder es bekommen alle einen zweiten Monitor in der Firma.
Oder es bekommt hier niemand einen MacBook Pro, das bekommen alle einen MacBook Pro.
So Entscheidungen sind immer falsch, also zumindest nicht rational erklärbar.
Und jetzt zu sagen, selbst unsere besten Angestellten kriegen, ich weiß jetzt nicht, ob das so drastisch ist, aber so wird es jetzt erstmal hier berichtet.
dürfen noch 29 im Dollar Standard Subscription ausgeben und natürlich können die einen Antrag schreiben wahrscheinlich und dann für ein Projekt, wenn der Kunde es bezahlt, dann dürfen sie wieder ein bisschen mehr nutzen.
Aber das ist doch, also ganz ehrlich, stell dir mal vor, jetzt kommt, du arbeitest bei, keine Ahnung, sagen wir mal Daimler-Benz, wer würde das glauben, aber und dann kommt Accenture vorbei und will ein neues KI-Projekt starten und sagt dir, ja, wir haben hier jetzt eine interne Firmen, Datenbank, war aufgebaut mit einem Co-Piloten und der verbraucht dann irgendwie 14 Millionen Tokens.
jeden Tag und wird damit ein paar tausend Kosten im Monat generieren.
Dann sagst du den Typen, geh mal nach Hause, du darfst ja nicht mal 30 Dollar.
Du kommst hier mit einem Plastikschwert in die Firma und erzählst uns, wie wir bessere Knaren bauen können.
Und ich meine, das ist ja das, was seit Jahren passiert ist.
Also geh doch mal zu einer der großen Unternehmensberatungen und frag mal, welchen Chatbot die eigentlich nutzen.
Also ob die intern auf Cloud oder auf ChatGPT laufen.
Ich glaube, die Antwort würde viele Leute schockieren, die du dann bekommst.
Also wer mal ein bisschen Spaß haben möchte mit seinem Lieblingsberater, frag den mal oder lässt den mal zeigen, wie er gerade im beruflichen Kontext KI nutzt.
Soll der das mal zeigen an seinem PC oder an ihrem PC?
Bin ich gespannt, wie die Accenture, die Leuts und die ganzen, die gerade KI verkaufen, das dann ihren Kunden erklären, wie weit sie da teilweise selber schon sind oder eben nicht sind.
Also auf jeden Fall finde ich diese Regelung, das bei 29 zu cutten, vollkommen...
Bescheuert.
Wie gesagt, man kann sicherlich mehr ausgeben, wenn der Kunde ist bezahlt oder wenn man irgendwie eine Ausnahmegenehmigung bekommt, aber ist jetzt per se für falsch zu halten, wenn da einzelne Mitarbeiter 1000 Dollar oder 500 Dollar im Monat benutzen.
Ich weiß nicht, ist das...
Würdest du sagen, jeder in der Firma hat ab jetzt nur 100 Dollar Reisebudget im Monat.
Das ist für einen Mitarbeiter, der einmal im Jahr auf die Messe fährt, dem reichen 1200 Dollar im Jahr vielleicht.
Aber dein Top-Vertriebler sollte jetzt nicht mehr reisen dürfen, weil irgendjemand mal Business Class geflogen ist.
Also komische Regelung.
Ich habe mich gerade gefragt, was wohl der Einkauf macht bei diesen Firmen.
Werden die jetzt alle mit den Labs verhandeln und sagen, wir wechseln oder wir trimmen alles, wenn ihr uns nicht gute Discounts gebt?
Das ist doch so ein bisschen der Weg des Einkaufs.
Ich glaube, die kriegen schon ganz gute Discounts.
Dass sie pro Arbeitsplatz bezahlen, finde ich sowieso schon komisch, ehrlich gesagt.
Aber ich gehe davon aus, dass sie schon ganz gut rabattiert werden, ehrlich gesagt.
Und dass trotzdem beide Seiten daran sehr gut verdienen.
Das wäre, glaube ich, das Letzte, woran ich spiele.
Ich würde meinen Mitarbeitern natürlich mal sagen, der letzte Freitagnachmittag im Monat ist immer der, wo ich mal alle Prozesse nochmal durchschaue und gucke, ob ich wirklich...
jeden Task, den ich mit KI löse, gerade mit dem richtigen Modell löse oder ob das ein kleineres Modell besser kann.
Also, oder nicht jeden Task, sondern alle Tasks, die insgesamt mehr als 1000 Dollar im Monat verbrennen.
Ja, 1000 ist noch zu niedriger als threshold.
Aber sagen wir mal, Prozesse, die mehr als 5000 Dollar im Monat verbrennen, da mal einmal im Monat drauf zu schauen, zu gucken, nutze ich da wirklich das Modell, was es braucht gerade oder funktioniert das günstiger?
Das macht bestimmt Sinn, sowas zu schauen.
Sei es sozusagen bei der persönlichen Nutzung oder eben auch bei API.
gesteuerten Prozessen, aber ja, wie gesagt, diese Pfennigzählerei bei der KI-Nutzung, besser kannst du die Leute, die wirklich produktiv sind, ja nicht frustrieren.
Gibt es bei Google nicht irgendwie intern so einen Modus für Reisekosten, dass wenn man irgendwie an den Reisekosten persönlich ein bisschen spart, dass man die irgendwie anders nutzen kann oder später nutzen kann oder sowas?
Also du willst ja schon irgendwie ein Incentive bekommen, wenn du Reisekosten offen machst, dann hast du schon Themen, dass Leute irgendwie 700 Euro Hotelzimmer nehmen, obwohl man auch für 100 oder 200 Euro irgendwo übernachten könnte.
Oder dass die jeden Mittag irgendwie drei Gerichte bestellen und wegschmeißen, nur um dafür die Punkte zu bekommen.
Also die essen so wie du in vier Jahreszeiten, wenn OMR ist.
Nur damit sie die Kickback-Punkte von Marriott oder Amex bekommen.
Das willst du natürlich nicht inzentivieren.
Dann ist es schlauer zu sagen, dass du für Kostenvermeidung irgendwie ein Viertel der vermiedenen Kosten zurückbekommst.
Aber du willst es ja schon, dass irgendwie dein Department so gut wie möglich mit den Tokens arbeitet.
Vielleicht musst du es auf Department-Ebene irgendwie setzen.
Wenn da fünf Leute sind, die nicht so viel damit machen, können die anderen mehr machen.
Ja, ich meine, 29 Dollar ist für niemanden das Optimum.
Für die Leute, die nichts machen, ist es viel zu viel bezahlt und für die Leute, die was machen, ist es viel zu wenig.
Quatsch, so eine Caps einzuziehen, ist das Schlimmste, was es gibt.
Ich habe mal bei einer sehr spannenden Firma nicht angefangen zu arbeiten, weil jemand mein Gehalt cappen wollte.
Also es war ein Performance-Based-Vertrag, der wäre einfach gesagt, hätte ich einen Dollar verdient, hätte die Firma 20 Dollar verdient.
Oder die anderen 19.
Und dann habe ich gesagt, das müssen wir aber hier und da cappen.
Warum?
Willst du, dass ich aufhöre zu arbeiten, wenn ihr 30 Millionen gemacht habt oder was?
Macht ja keinen Sinn.
Also da setzt bei mir so, das ist so begrenzt rational, ich will für eine Firma nicht arbeiten, die so denkt.
Und wie gesagt, bei Accenture gibt es bestimmt Ausnahmeregelungen und bei anderen Accenture ist hier sicherlich auch nur ein Beispiel.
Die Diskussion gibt es bestimmt in vielen Firmen und wie gesagt, es gibt sicherlich auch Ausnahme von der Regelung.
Aber Ich finde es traurig, Mitarbeiter da so viele Kinder zu behandeln, ehrlich gesagt.
Kurze Werbeunterbrechung von unserem Partner Google Cloud.
Stellt euch vor, ihr wollt KI auf eure Unternehmensdaten loslassen.
Verträge, Kundendaten, Produktionsdaten.
Und sofort kommt die Frage, wo liegen die Daten dann eigentlich?
Und wer kann sie sehen?
Ist ja auch berechtigt, daran hängt, ob ihr überhaupt mit solch einem KI-Projekt starten dürft.
Bei Gemini Enterprise entscheidet ihr das selbst.
Ihr legt fest, wo eure Daten liegen und wer im Unternehmen auf was zugreifen darf.
Das lässt sich bis auf einzelne Teams und Dokumente einstellen.
Eure Daten, eure Kontrolle.
Sicherheit und digitale Souveränität sind damit geklärt.
Ihr fangt an, eure Ideen umzusetzen, während andere noch überlegen.
Gemini Enterprise von Google Cloud.
Alles auf cloud.google.com.ai Werbung Ende.
Hast du in deinem Umfeld schon mal eine Wanze gefunden?
Außer so die üblichen Stinkwanzen.
Nicht, dass ich wüsste, vielleicht suche ich aber auch nicht gut genug.
Ich wüsste nicht, wie man sie, also ich lerne immer nur auf TikTok und Instareels, wie man seine Wohnung mitverwanzen kann und irgendwie die eigene Freundin, Freund beschniffen kann.
Es gibt nur so Temu-Produkte, die man da kaufen kann.
Aber ansonsten bin ich nicht.
habe ich solche sophistizierten Devices noch nicht vorgefunden in meiner Wohnung.
Aber ich frage mich manchmal im Hotelzimmer so.
Nicht, weil ich was Verbotenes mache oder so, aber wenn ich da so an den Rauchmelder schaue und der blinkt so, das tun Rauchmelder ja nun mal, aber ich meine, da ließe sich ja schon einfach irgendwie ein Listening Device oder sogar was Audiovisuelles einbauen.
Wahrscheinlich kann man bald so Wanzendetektor kaufen.
Vielleicht ist...
Vielleicht gehört Nespresso auch dem Mossad.
Und deswegen haben alle Hotelzimmer jetzt diese Maschinen, damit wir alle belauscht werden von den Karriemaschinen.
Genau, wenn ihr das gerade im Hotel hört, guckt euch mal hinterm Fernseher und Espressomaschine einmal bitte auseinandernehmen.
Wobei hinterm Fernseher gucke ich, also ich habe so ein Device, womit man den Laptop oder so oder ein Handy verbinden kann mit dem Fernseher.
Große Empfehlung kann ich sehr empfehlen, weil nichts ist schlimmer als die Standard-Hotel-Interfaces für Fernsehen oder Streaming oder was weiß ich.
Damit du morgen Magazin gucken kannst.
Das heißt, ich gucke schon relativ regelmäßig hinter die Fernseher, wenn es geht.
Also bei OpenAI wurde jemand festgenommen, weil er mutmaßlich im Meetingraum eine Wanze versteckt hat.
Ich bin ein bisschen schockiert, was das für eine billige Wanze war.
wie schlecht man die versteckt hat.
Also wieso lässt man sich da erwischen?
Das muss doch schlauer gehen.
Weil es zu einfach war.
Genau, also OpenAI, wo man mit einem angibt, also man sagt selbe, mit einem sofistizierten Device, Kommentatoren haben sofort gesagt, das kann man für 10 Euro auf Amazon kaufen oder für 10 Dollar, bespitzelt.
Es wurde ja in den USB-Port eines Fernseher in einen Meetingraum gesteckt und konnte dann Gespräche mithören und an Externe senden.
Und man muss davon ausgehen, dass es bei dem Auftraggeber sich um die saudische Regierung gehandelt hat.
Es wurde von einem saudiarabischen Mitarbeiter mutmaßlich installiert.
Man hat ihn wohl dabei gefilmt, wie er gesucht hat, um zu schauen, ob das noch funktioniert.
Also er war die einzige Person, die da hinter den Fernseher geschaut hat, wurde quasi damit auch so ein bisschen überführt.
Außerdem hatte er, glaube ich, ein Rückflugticket, ein One-Way-Ticket nach Riyadh gebucht, zusammen mit seiner Familie für den 12.
Oktober und wurde am 9.
Oktober hops genommen.
Er wollte wohl sich verflüchtigen.
Dann, es gibt wohl auch Connections zum saudischen Geheimdienst.
Wir packen mal so einen X-Link in die Shownotes, den dann jeder selber sich durchlesen kann, wie sehr er dem glaubt.
Aber da soll es für relativ nachvollziehbare Verbindungen zum saudischen Geheimdienst geben, zu jemandem, der bei Andreessen Horowitz Partner war.
David Secks würde ja sowieso sagen, das sind hier seine Allys, unsere Allys, die Alliierten.
der USA, der kämpft ja mal ganz groß dafür, dass man näher an die Golfregion rücken muss und dass das die eigentlichen Verbündeten der USA waren.
Naja, wie Angela Merkel mal gesagt hat, unter Verbündeten macht man sowas eigentlich nicht.
Aber am Ende der Sinn ist sicherlich Industrie-Spionage, würde ich vermuten.
Gar nicht geopolitische Aspekte, sondern ich nehme an, eher zu verstehen, wo OpenAI wirklich steht im Rennen und wie man es macht und wie man es damit eventuell auch nachbauen kann.
Es gibt In Abu Dhabi, das ist natürlich nicht Saudi-Arabien, ist mir auch klar, aber KI-Forschungsanstalt, aber auch das KAUST, K-H-A-U-S-T, glaube ich, das ist, glaube ich, in Riyadh Sekunde.
Da ist doch unser deutscher Schmidt Huber oder Schmidt, ich vergesse mal, wie heißt Schmidt Huber oder Schmidt Berger, ach, was weiß ich.
Das KAUST ist King Abdullah University of Science and Technology und sie ist in Tubal in Saudi-Arabien, nicht in Riyadh.
Also man hat schon eigene KI-Forschungsanstalten, man baut auch eigene Open-Source-Modelle.
Zum Beispiel.
Und ich glaube, man wollte hier einfach ein bisschen Wissen mitnehmen.
Und also, ich glaube, Saudi-Arabien ist vielleicht auch nur das Land, was hier als erstes sich hat erwischen lassen.
Ehrlich gesagt.
Sofern man davon ausgehen kann, dass Saudi-Arabien hier als State Actor dahinter steckt, was nach derzeitigen Informationen zumindest so aussieht.
Es gibt aber sehr längere mir auch so Gerüchte, dass die Angestellten von den KI-Laboren gewarnt werden, dass irgendwie, wenn hübsche Mädels sie ansprechen, wird den Angestellten relativ klar gemacht, Guys, ihr seid sehr wohlhabend.
Und habt sehr wichtige Informationen.
Ihr seid höchstwahrscheinlich darüber hinaus nicht die attraktivsten Geiste der Welt.
Und es könnte sich immer um eine Spionin handeln oder einen Spion, wenn jemand euch versucht zu verführen.
Das Briefing gab es vor anderthalb Jahren, glaube ich, noch nicht.
Warum?
Lass es nicht so stehen.
Lass es nicht so stehen.
Wurde auf jeden Fall in Hamburg wild gefeiert.
Okay.
Genau, also man ist sich ja eigentlich bewusst, dass es da riesigen killt.
Ganz klar, es sind wahnsinnige Geschäftsgeheimnisse, die man hat.
Kann ja auch mehr und mehr wirklich zu Implikationen vom geopolitischen Ausmaß kommen, wo man überlegt, wie mächtig diese Technologie inzwischen geworden ist und werden kann.
Ganz lustige Story, hat es glaube ich nicht ins Trello geschafft heute, aber aus China gibt es eine nette Geschichte, wo Tencent wohl Alibaba gehackt hat, aber kein Problem, weil sie haben so getan, als wären sie klaut.
Das fand ich ganz lustig.
Also Tencent hat sein...
hackenden Agent, ich weiß nicht, ob der Agent es von sich aus gemacht hat oder ob Tencent es so in Auftrag gegeben hat, aber bei dem Hacking-Versuch gegen den größten Konkurrenten domestisch, Alibaba, hat man sich als Claude ausgegeben.
Das finde ich eine ganz lustige Geschichte.
Also ich glaube, wir werden noch mehr solcher Storys sicherlich finden.
Wie gesagt, wir packen den Hintergrund oder vermeintlichen Hintergrund dieser Person auch nochmal in die Shownotes.
Da gibt es eine spannende X-Konversation für für deren Wahrheitsgehalt wir jetzt nicht komplett prüfen können, aber das kann man sich dann selber daraus erschließen, inwiefern man dem glauben möchte.
Aber aus so einem Meetingraum, so viel Information kannst du da noch gar nicht rausholen, oder?
Oder glaubst du wirklich, dass man da, also wo ist da der wahnsinnige Mehrwert?
Wahrscheinlich kann man es wesentlich besser irgendwie, also an der Kaffeemaschine kriegst du noch mehr Informationen raus, als in so einem Meetingraum.
Ich würde da gerne mithören, wenn ich könnte, also insbesondere, welche Modelle noch nicht released werden, was steckt sozusagen schon im Pfeilköcher, was nicht abgeschossen wird, weil es zu mächtig, zu unsicher ist, was gibt es für Probleme, wann wusste man von diesen Hacking-Versuchen wirklich, also wir wissen ja inzwischen, dass man das Monate verheimlicht hat.
Ich glaube schon, dass das wichtige Informationen sind und ich, vor allen Dingen bin ich mir sicher, dass die Öffentlichkeit hier und selbst die Politik in den USA und auf dem Rest der Welt erst recht nicht rechtzeitig von vielen Sachen erfährt.
Ich wäre enttäuscht, wenn Deutschland nicht irgendwie versucht zu verstehen, was die tatsächlichen Gefahren sind.
Also ich hoffe, dass der BND irgendwie versucht zu verstehen zum Beispiel, wie weit die USA bei offensiven Cyberfähigkeiten sind, also bei aktivem Hacking, weil das natürlich irgendwann gegen uns angewendet wird.
Wir können die USA im Moment maximal begrenzt oder so situationsabhängig als Alliierten begreifen, ganz oft eben auch als Widersacher schon.
Insofern, ich finde jetzt nicht, dass Saudi-Arabien da was falsch gemacht hat.
Die Amerikaner sind blöd, wenn sie sie für Alliierte halten.
Aber, oder wie gesagt, ich glaube auch das sind einfach opportunistische Beziehungen.
Manchmal ist man halt Alliiert, dann manchmal hat man dann aber auch souveräne Interessen.
So ist es nun mal.
Heute ist der 16.
Morgen, wenn ihr das hört, 17.
Oktober.
Glaubst du immer noch, dass es zu einem Anthropic-IPO kommt?
Ich glaube, die Chancen sind, mir hat irgendjemand einen Chart geschickt, ich glaube, die Chancen sind auf 52 Prozent, weil letzte Zahl, die ich gesehen habe, gesunken, dass man bis Ende November wirklich an die Börse geht.
Ich halte mich da nicht für schlauer als der Markt.
Ich glaube, es ist gut möglich, dass es passiert.
Ich halte es aber auch für möglich, dass es noch verschoben und abgesagt wird.
Ich würde die Chance jetzt nicht bei 50-50 sehen, sondern ein bisschen besser.
Ich glaube, Entropic täte gut daran, rauszugehen, weil derzeit...
Wobei dazu müsste man jetzt das ganz, ganz aktuelle Current Trading der Zahlen verstehen.
Der Hintergrund, warum du fragst, ist sicherlich, dass Investoren inzwischen sogar überlegen, die Bewertung von Entropic von 2 Billionen auf 1,5 Billionen zu senken.
Das wiederum liegt unter anderem daran, dass Entropic hat jetzt Zahlen rausgegeben, Ausgespräche, die sicherlich im Zusammenhang mit dem IPO passiert sind.
Und zwar, dass man im dritten Quartal immerhin 17 Milliarden Umsatz gemacht hat.
Das ist 50 Prozent.
Mehr als im Vorquartal und natürlich weit über dem Vorjahr.
Also wir reden von rund 6 Milliarden im Monat.
Annualisiert wären wir dann eben bei den 72, von denen ich 75, 77 sowas sage ich ja oft.
Es war zwischendurch mal ein bisschen höher.
Und was man aber sieht aus diesen Zahlen ist, dass es eigentlich eine Art Verlangsamung gibt.
Und das hört man hier ja nicht das erste Mal.
Deswegen auch da bin ich viel überrascht, wie schnell die Märkte da reagiert haben negativ.
Ich habe hier mehrmals versucht zu erklären, dass Antropic sozusagen im letzten Jahr unheimlich viel gewonnen hat, dass jetzt gerade aber so ein Momentumwechselstand finden.
OpenAI hatte einen extrem guten September, würde ich sagen, und Antropic ist im September wahrscheinlich bestenfalls seitwärts gelaufen.
Das heißt, auch das sind meiner Meinung nach Public-Informationen.
Verstehe ich den aufwendig?
Also hier hat man zumindest vorher so hören können.
Und gleichzeitig glaube ich aber, dass Entropic sich gerade mit Opus 5.5 auch schon wieder ein bisschen beschleunigt.
Also ich habe ja schon mal hier gesagt, dass ich glaube, sie müssten eigentlich mit den Q3-Zahlen rausgehen, weil danach wird es auf jeden Fall verlangsamt sich das Wachstum.
Das ist relativ klar.
Und genau das sieht man jetzt hier eigentlich sehr gut.
Wie gesagt, ich finde das relativ spät reported, aber das war relativ absehbar und jetzt passiert genau das.
Und deswegen hätten sie idealerweise ja schon ein bisschen früher meiner Meinung nach auch rausgehen sollen.
Jetzt wird es deutlicher aus externen Quellen, dass man gerade eher seitwärts wächst, also nicht wächst.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass das Momentum gerade so ein bisschen shiftet und sich wieder verbessert.
Es gibt erste Anzeichen auf jeden Fall dafür, dass Opus 5.5 doch ganz beliebt ist.
Ein paar interessante Nebenfakten, die da rausgekommen sind.
Das eine ist, Entropic war in diesem Quartal wohl Cashflow positiv.
Das heißt, sie haben mehr Geld eingenommen, als sie ausgegeben haben für Rechenzeit, inklusive Forschung.
Ist das Interessante?
Das ist hier wieder eine adjustierte Cashflow-Metrik.
Das ist nicht ganz unüblich, aber schon eher selten und wäre dann sehr irreführend.
Ich würde es nicht ausschließen in dem Fall.
Aber ansonsten wäre das natürlich eine gute Nachricht.
Dann würden Sie natürlich immer noch Geld verlieren nach Gap wegen hoher Share-Based-Compensation.
Also dass Sie Aktien rausgeben für Mitarbeiter.
Das würde Sie mit Sicherheit ins Negative ziehen.
Aber Cashflow positiv zu sein wäre zu diesem Stadium, wenn man so schnell wächst.
und sich in so einem brutalen Wettbewerb befindet, eine sehr, sehr gute Nachricht.
Würde ich sagen, einen anderen spannenden Fakt fand ich, dass 5 bis 7 Prozent des Umsatzes aus Anthropic wohl aus Destillation kommen.
Also man macht 5 bis 7 Prozent des Umsatzes mit den Leuten, die versuchen, Chlor zu kopieren und zu destillieren, das Wissen zu extrahieren.
Das macht es dann fast schon wieder schwer, quasi die Konkurrenz zu bekämpfen.
Vielleicht wird das so ein bisschen das Geschäftsmodell in Zukunft, dass man Destillation erlaubt, so ein bisschen auch die aufwendige Forschung, die man macht, zu refinanzieren.
Also man kann ja eh nicht verhindern, dass andere das klauen.
Dann möchte man wenigstens daran mitverdienen.
Also man könnte ja einfach erkennen, wer versucht zu destillieren und denen das teuerste API-Paket mit einem hohen Markup verkaufen.
Und so, dass man vielleicht wenigstens eine halbe Milliarde pro Destillation mitnimmt an Umsatz oder so.
Weiß ich nicht.
Ich glaube...
Das wäre fast die bessere Variante, als zu glauben, man kann es komplett unterbinden.
Obwohl auch da gibt es gerade eine spannende Nachricht, und zwar Entropic versucht gerade, Sekunde, wo habe ich das?
Strengthening our defense against distillation attacks.
Am 12.
Oktober hat Entropic was veröffentlicht auf dem eigenen Blog.
Da sprechen sie davon, dass sie glauben, dass chinesische Player unter anderem sie distillieren, also versuchen, die IP aus den Modellen, zu extrahieren.
Und da beschreiben sie eigentlich, dass sie jetzt mehr und mehr den Nachdenkvorgang unsichtbar machen.
Also man lässt die Modelle mehr im stillen Kämmerlein denken.
Das ist natürlich kompliziert aus sozusagen explainable AI Sichtweise.
Also ich möchte gern verstehen, was das Modell macht.
Ich möchte gern verstehen, wie es dahin kommt.
Das ist vielleicht auch wichtig für das Vertrauen ins Modell.
Gleichzeitig ist es das aber, was die Destillation so einfach macht.
Also es geht nicht darum, dass das destillierende Unternehmen die Antwort bekommt, sondern dass es unter anderem den ganzen Reasoning-Prozess, also die Tokens, die dahin führen, mitlesen kann und daraus so ein bisschen die Arbeitsweise des Modells auch verstehen kann und destillieren kann.
Und das will man eben unterbinden.
Also du kriegst die Antwort ausgespuckt, ohne dass jemand sagt, wie er dahin gekommen ist.
Das ist aus User-Sicht.
Erstmal ein Nachteil, aus Sicherheitssicht glaube ich auch, weil es eben nicht mehr gut nachvollziehbar ist, was eigentlich das Modell macht.
Aber es ist einer der effektivsten Schutzmaßnahmen gegen Destillation und einer der wenigen Wege, wie man es überhaupt unterbinden kann wahrscheinlich.
Und macht dir dieses Essential News irgendwie ein bisschen Sorge?
Also wenn jetzt irgendwie, Essential hat irgendwie über 800.000 Mitarbeiter, wenn jetzt 30.000 Entwickler, anstatt 500 oder 1000 Dollar nur noch 29 Dollar ausgeben dürfen, dann fehlt ein bisschen Umsatz.
Ja, also sicherlich geht der Umsatz erstmal da zurück, aber prinzipiell ist es glaube ich so, wie bei jedem anderen Unternehmen auch.
Sobald Accenture mal lernt, wie man mit KI eigentlich Geld verdienen kann, werden sie sicherlich auch wieder mehr Geld damit verdienen.
Also die traurigste Nachricht.
Ich weiß gar nicht, warum wir das Thema nochmal aufmachen, aber jetzt wo du es angefangen hast, die traurigste Nachricht an dem Ganzen ist ja, dass Accenture es offensichtlich nicht schafft, Geld mit KI zu verdienen.
Also natürlich, sie verkaufen KI-Projekte und machen Schulungen und sowas.
Irgendwie verdienen sie Geld damit, aber sie verdienen offenbar nicht so viel Geld, dass sie sagen können, wir können unseren eigenen Angestellten das pro Paket für 200 Dollar kaufen.
Das ist doch, also du kannst doch nicht der Welt versuchen zu erklären, du bist der KI-Spezialist.
Und unsere Leute arbeiten aber hier mit der Consumer-Lizenz mehr oder weniger oder mit einer leicht aufgebohrten 20-30-Dollar-Lizenz.
Das ist so ein bisschen so, als wenn ein Typ sagt, er ist der größte YouTube-Fan der Welt und sieht Werbung zwischen seinen Clips oder ich weiß gar nicht, was eine gute Analogie ist dafür.
Dann gibt es News von Amazon.
Die bringen ein...
sehr günstiges Produkt raus, was so ein bisschen aussieht, als ob man es auf Temo bestellt hätte.
Und für mich so ein bisschen so das Signaling ist, dass ich nicht haben möchte.
Also ich würde mir diese beiden Devices nicht an mein Handgelenk oder mein Telefon kleben.
Wie siehst du es?
Ja, ich finde es auch nicht mega überzeugend.
Also es sieht so ein bisschen aus wie Spielzeuge tatsächlich.
Es geht um ein so Fitbit-artiges Armband und so eine kleine Ja, wie diese Powerbanks, die man hinten ans iPhone klebt.
Also so ein Kreditkartengroßes Device.
Es ist aber keine Powerbank, sondern es ist so ein Listening-Device.
Es sollen so KI-Companions sein, die quasi dein Leben mitverfolgen.
Wie sie auch schon von verschiedenen anderen Firmen hergestellt werden.
Aber Amazon versucht immer mal wieder ein paar Spaghetti gegen die Wand zu werfen mit Device-Strategie.
Also man möchte unbedingt an die Konsumenten rankommen, in die Haushalte, an die Endgeräte.
Und wie gesagt, ich halte das hier auch nicht für...
wahrscheinlich, dass das ein Blockbuster wird.
Das ist ja relativ günstig, muss man sagen.
Aber Amazon scheint einfach zu sagen, das ist so günstig, wir können immer mal für ein paar hundert Millionen sowas testen und hoffen vielleicht, dass irgendwann mal der Durchbruch dabei ist.
Ansonsten so richtig mega strategisch erschließt es sich mir, wie gesagt, nicht ehrlich gesagt.
Was schon eher Strategie ist, glaube ich, bei Amazon, ist, dass sie Grog ja untersagen, bei sich zu shoppen.
Da gab es wieder einen ganz spannenden Dialog diese Woche.
Und zwar hat irgendein Nutzer sich beschwert, dass sein Crock-Bot bei Amazon nicht einkaufen durfte.
Wir wissen ja, dass Amazon da sein Ökosystem davor abschließt, natürlich, weil sie wollen, dass sie selber den Endkunden besitzen und nicht irgendwelche anderen Plattform-Mediatoren werden und dann über Bots bei Amazon einkaufen.
Aus verschiedenen Gründen, das ganze Media-Geschäft würde nicht mehr so gut funktionieren und so weiter.
Ein kleiner, bockiger Silicon Valley-Gründer konnte das dann wiederum nicht so gut akzeptieren.
Und Elon Musk, nachdem er erfahren hat, dass Amazon oder diese Beschwerde gehört hat, dass Amazon sich ein Rockbott vom Einkaufen abhalten würde, meinte er, vielleicht ist es Zeit, sein eigenes Amazon zu bauen.
Das haben natürlich alle Wirtschaftspublikationen sofort dankend als News angenommen.
Und jetzt diskutiert man also, ob er einfach nur seinen Keter gegen Koks ausgetauscht hat kurz und dachte, er kann jetzt das nächste Amazon bauen.
Ich wüsste nicht, was da seine Edge wäre, ehrlich gesagt, was er da besonders gut könnte, um das nächste Amazon zu bauen.
Ich glaube, das ist deutlich schwerer, als er sich das vorstellt.
Abgesehen davon würde man Konkurrenz in dem Markt sicherlich begrüßen.
Aber, ja, aber dass Elon Musk und Jeff Bezos sich so ein bisschen spinnefeind sind, spätestens seit der Blue Origin und SpaceX Rivalität in verschiedenen Märkten konkurrieren sie ja, ist leider nicht überraschend.
Nichts ist größer als das gekränkte Ego eines Silicon Valley Founders.
Ja, pass auf, nächste Woche kommt raus, dass er Wish kauft.
Und als AI-First...
Gibt's das noch?
Ja, oder nicht...
Nee, Temo läuft doch nicht so gut, oder?
Kann er nicht Temo kaufen und das als AI-First-Company machen?
Kann Pindu-Do kaufen, aber ich weiß nicht, ob die Chinesen ihm das verkaufen.
Aber das sind die viel wichtigere News diese Woche.
Natürlich ist, dass dieser visionäre Unternehmer uns endlich als erster fliegende Autos gebracht hat.
Das ist ja, was uns immer...
In Science Fiction verkauft wurde seit 20 Jahren fliegende Autos.
Das wird die Zukunft sein.
Und bei der Vorstellung seines neuen Tesla Roadsters hat Tesla diesen Roadster nicht nur über andere Autos, also über die gesamte Produktpalette von Tesla rüberspringen lassen quasi, mit Hilfe von Raketentechnologie, wenn man so möchte, sondern auch eine so loopingartige Rampe hochfahren lassen.
Und scheinbar der Schwerkraft trotzdem.
Und auch ein vertikaler Flip, also eine Schraube in der Luft.
Kickflip.
Ein Kickflip machen lassen.
Also das Fahrzeug in der Luft verschrauben lassen.
Einmal.
Man muss schon sagen, eine unfassbare Show.
Ja, Respekt vor der Ingenieursleistung und der Marketing-PR-Stunt, würde ich sagen, gelungen.
Die Zeitschriften sind voll davon, alle sprechen von fliegenden Autos.
Aber du willst wieder Wasser in den Wein schütten, nehme ich an.
Ja, ich habe natürlich geschaut, was hat unser deutscher Elon Musk darüber geschrieben.
Hat er eins bestellt, nehme ich an.
Ja, aber ich glaube, man konnte schon vor langer Zeit eine Vorbestellung machen.
2017, um genau zu sein, also vor neun Jahren, haben ja Leute unter anderem Sam Altman Anzahlung geleistet für dieses Auto, was sie bis heute noch nicht bekommen haben, eine Dekade später.
Und das Auto soll 2028 angeblich in die Serienproduktion gehen, also elf Jahre nach den ersten Anzahlungen wäre das dann.
Ja, und in Bonn hätte man sich lieber gewünscht, dass man nächste Woche den normalen Roadster geliefert bekommt.
Also ich fühle schon, dass ein paar Fanboys eher enttäuscht sind, dass sie jetzt nicht ein super schnelles Auto haben oder E-Auto.
Ich glaube, es wäre schon die Bereitschaft da gewesen, diesen Wagen zu kaufen und ich verstehe nicht so ganz.
warum es so schwer ist, das Auto herzustellen.
Das zeigt nur, wie wenig Frank Thelen von Wirtschaft versteht, weil diese ganze Show wurde ja nur gemacht, damit man den Roadster nicht liefern kann.
Weil wenn du ein Auto baust, was irgendwie das schnellste der Welt ist, die besten Batterien hat und ein vernünftiges Design, das könntest du ja heute liefern.
Aber ich behaupte, Tesla möchte nicht die Produktionsstraße dafür bauen.
Das ist ja eine relativ kleine Serienproduktion.
Also von den Roadstern wirst du bestenfalls eine...
mittlere bis hohe fünfstellige Anzahl produzieren können.
Du wirst da niemals in Millionen kommen.
Es ist komplett gegen die Strategie.
Alles, was Tesla macht, ist gerade die teuren Linien, das Model S und so weiter zurückzubauen, stattdessen eigentlich nur noch das Robotaxi und Model 3 und Y zu bauen, weil die effizientesten Autos, die sind, die man in wirklichen Massen, Millionenzahlen produzieren kann und nichts wäre Also es wäre eine reine Marketingmaßnahme, diesen Roadster zu bauen.
Ansonsten ist das nur Distraction, hätte enorme Kosten.
Du kannst den gar nicht so teuer machen, wie du ihn machen müsstest, damit du die strategische Umstellung, die Fertigungsstraße und so weiter refinanzieren kannst.
Elon Musk will dieses Auto nicht bauen, unterstelle ich.
Stattdessen wird dir gezeigt, er könnte fliegen.
Und deswegen dauert es nochmal zwei Jahre, bis er kommt.
Jetzt muss man mal fairerweise sagen, also...
wie gesagt, geile Show, auch cool, hätten wir vielleicht nicht gedacht, dass man sowas mit dem Auto machen kann.
Es sei denn, man hat ein Colt für alle Fälle geguckt, weil das, was ja gemacht wird, ist ja eigentlich der gleiche Stunt-Trick, den man seit 50 Jahren in irgendwie Hollywood-Filmen macht.
Wenn man ein Auto über eine Brücke jagen will, dann hat man auch so kleine Düsen, die den mal kurz nach vorne beschleunigen und nach unten ein bisschen Thrust geben, damit der abhebt.
Aber wenn man jetzt genau drauf schaut, also A, was hilft mir ein fliegendes Auto?
Ich werde das niemals einsetzen dürfen auf der Straße.
Du könntest dir denken, Ist geil, um jemand anders den Parkplatz zu klauen.
Mal schnell in Notsituationen im Autobahn-Crash einfach mal abheben.
Fühlt sich auch wie der sicherste Autos Ausweg in den meisten Unfallsituationen an.
Aber ich meine, glauben wir, irgendeine Zulassungsbehörde auf der Welt wird sagen, du darfst jetzt mit dem fliegenden Auto fliegen ab morgen?
Also ich meine, was soll dieses Feature?
Das macht überhaupt keinen Sinn.
Und auch der Afterburner, wenn du so möchtest.
Also das Auto hat wenn man so möchte, zwei Vektoren, also noch ein paar mehr, aber zwei Hauptvektoren, in die die Leistung abgegeben werden kann.
Das eine ist, es hat so vier Auspüffe, es braucht natürlich keinen Auspuff, weil es kein Verbrenner ist, aber nach hinten kann es quasi Luft ableiten, um sich dadurch zu beschleunigen.
So kommt man auf unter eine Sekunde auf 0 bis 100 kmh oder 0 bis 60 Meilen, 0,8 Sekunden, um genau zu sein.
Hat nichts mehr mit Spaß zu tun, glaube ich, in 0,8 Sekunden auf 100 kmh beschleunigt zu werden.
Das sagt deinem Körper vor allen Dingen, dass dein Leben gleich vorbei sein wird für die allermeisten Menschen.
Also auch das ein vollkommen unsinniges Feature, obwohl es natürlich immer darum geht, Benchmarks zu schlagen, genauso wie bei KI-Modellen.
Auch die Endgeschwindigkeit von über 600 kmh würde ich gerne sehen, wo man die in den USA ausfahren kann.
Oder selbst auf deutschen Autobahnen sollte das schwer werden.
Also es ist ein reines...
Schwanzvergleichsauto, wenn man so möchte, mit vollkommen unsinnigen Features.
Das Fliegen macht keinen Sinn, wird niemandem helfen, es wird nicht einsetzbar sein.
Und es gibt auch, also jetzt fallen natürlich die ersten Ingenieure an, sich damit zu beschäftigen.
Und man hat gesagt, bei der Präsentation war aus Sicherheitsgründen kein Mensch im Auto.
Das ist eine Erklärung.
Man könnte auch sagen, hätten da 80 Kilo mehr im Auto gesessen, dann wäre es deutlich schwerer gewesen.
Also es gibt Leute, die behaupten, es wäre quasi eine Leichtbau-Carbon-Variante, die man gesehen hat.
ohne die Batterien.
Also das heißt, das Auto, oder mit relativ wenig Batterien, weil wenn du die Batterien hast, hast du wahrscheinlich so 800 Kilo allein an Batterien an dem Auto dran.
Was wiegt ein E-Auto zwischen anderthalb und zwei Tonnen, würde ich sagen, in der Größe?
Gut, ist ein Sportwagen, vielleicht ein bisschen, aber anderthalb Tonnen wiegt er auf jeden Fall.
Und anderthalb Tonnen so abheben zu lassen, ist eine ganz andere Geschichte.
Und ich glaube, da war kein, es wäre natürlich...
Von der Show her war es natürlich noch viel geiler, wenn da irgendwie Sidney Sweeney drin gesessen hätte oder so.
Also das Auto wurde ja eh michal ferngesteuert und wenn du richtig Marketing machen wolltest, dann setzt du Sidney Sweeney oder Elon Musk selbst da rein.
Hat man aber nicht gemacht und ich glaube, es ist nachvollziehbar, dass ein Grund sein könnte, jedes Kilo, was dieses Auto schwerer wäre, hätte es deutlich schwerer gemacht, es abheben zu lassen.
Die Technologie, wie man es abheben hat lassen, ist, man hat verdichtete Luft eigentlich oder Stickstoff hauptsächlich in Tanks gepresst, also so ein bisschen, Diese Composite-Tanks, die man auch für, wenn du Wasserstoff tankst zum Beispiel oder Liquid Gas, wie heißt das, LPG, tankst, dann hast du ja so Composite-Tanks.
Das heißt, es wären irgendwie um Stahlfäden nochmal Carbonfäden und noch ein weiteres Layer Carbonfäden, also Kohlenstofffaser, also so Netze über Netze, so ein bisschen wie Fischhaut, wenn du so ein richtig geiles Schweinefilet machst mit so einer, dieser Zwischen...
Ja, genau.
Ich gehe mal kurz zum Kühlschrank, Moment.
Du legst so Netz übereinander, bis du wirklich bei minimalem Gewicht einen maximal haltbaren Tank hast, der irgendwie in dem Fall 100.000 PSI, das sind, ich glaube, 7.000 Atü oder also 7.000 Bar Druck, die du drauf hast.
Zum Vergleich, auf dem Rennradreifen sind 7 Bar drauf, auf dem Gravelbike vielleicht 3, 4.
Da waren 7.000 Bar drauf.
Das heißt, würde das Ding mal kaputt gehen beim Unfall?
ist dein Problem nicht mehr der Unfall, sondern dass du auf einer Bombe sitzt, die dann, sagen wir, sich sehr stark ausdehnt.
Und zwei dieser Tanks waren in dem Auto und die entlassen dann quasi aus einem hochkomprimierten Luftgemisch oder Gasgemisch.
Also die zünden damit kein Triebwerk oder so, sondern die Luft wird einfach nur entlassen.
So ein bisschen wie ein aufgepusteter Luftballon könnte man sagen, nur dass der Luftballon halt eine feste Größe hat und deswegen der Druck im Luftballon immer steigt.
Aber wenn du unten das Ventil aufmachst am Luftballon, fliegt der nach oben weg.
Und jetzt sehr stark vereinfacht funktioniert so dieser Tesla.
Natürlich, und das ist die Ingenieursleistung, vor der man viel Respekt hat, und das ist, wo SpaceX natürlich geholfen hat, das zu bauen, ist natürlich die gleiche, das Ding dann in der Luft zu stabilisieren und wieder zu landen.
Das ist natürlich sehr ähnlich zu der Technologie, wie man eine Rakete, die auf die Erde zurückballert, auf einmal in die richtige Richtung dreht und scheinbar wie Watte landen lässt auf irgendeinem Ponton.
Das Ding zu kontrollieren ist natürlich viel schwerer, als das Auto hochzujagen.
Einmal, wie gesagt, das kann man seit 50 Jahren in Hollywood, das Auto einmal über die Brücke jagen, aber die kamen dann immer kaputt auf der anderen Seite an in der Regel.
So, und jetzt musst du dich fragen, glaubst du, dass das Straßentechnologie wird?
Dieser Tank wäre so schwer.
Allein, du brauchst außerdem noch Batterien.
Dann, wie füllst du den Tank wieder?
Glaubst du, es gibt Tankstellen, wo du dein Auto mit 7000 Bar betanken kannst?
Also musst du...
Das Ding verfüllt sich selbst, meine ich.
Angeblich soll sich das selbst befüllen.
Genau, jetzt willst du ständig mit einem Kompressor mitfahren haben, der da Luft auf 100.000 PSI verdichtet.
Also ich glaube, es war eine Show, um zu erklären, warum der Roadster wieder nicht kommen kann.
Es macht wirtschaftlich keinen Sinn, dieses Auto zu bauen.
Es ist annähernd unmöglich, damit Geld zu verdienen.
Es ist geiles Marketing.
Es ist vielleicht günstiger als ein Formel 1 Team.
das Ding zu bauen, weiß ich nicht.
Aber ja, ich rechne nicht, damit das 2028 kommt.
Also fairerweise, er hat das Versprechen oder die Timeline eingehalten, dass er 2026 ein fliegendes Auto präsentieren wird.
Das ist mal eine, die er eingehalten hat.
Ich glaube, dass er 2028 produziert, da bin ich jetzt skeptischer.
Und vielleicht auch dazu viele Zeitungen haben jetzt geschrieben, das wäre das erste fliegende Auto.
Da haben sich natürlich ein paar Firmen jetzt einen Joke draus gemacht, unter anderem die Firma Aleph, die tatsächlich fliegende Autos baut, die relativ kurzfristig ein Video produziert haben, wie ihr seit 2023, seit drei Jahren fliegendes Auto, was eine Zulassung hat sogar dafür, über eine Tesla-Flotte ebenfalls rüberfliegt, unter anderem über den Roadster oder ein Modell von dem Roadster.
Also es ist nicht das erste fliegende Auto.
Das andere funktioniert eher so wie ein Evitol, also es hat normale Propeller, die betrieben werden mit Batterien.
Mit allen Vor- und Nachteilen, die wir aus der EV-Tollentwicklung kennen.
Aber es kann ganz normal weiterfahren.
Es ist halt super leicht gebaut, sodass es abheben kann.
Und hat normale Räder, sodass es fahren kann.
Und damit hat es auch eine Straßenzulassung.
Ist da aber auf der Straße natürlich nicht fliegen.
Aber es ist nicht das erste fliegen der Autos.
Das hat die Firma Aleph gebaut oder vielleicht noch jemand anders, den wir nicht kennen.
Und dann gibt es auch eine andere Firma, Sekunde.
Die heißt unter anderem das Auto The Spearling, wenn ich das richtig ausspreche.
konnte man mal in der Folge von Top Gear sehen.
Wir packen einen Artikel von Ars Technica in die Shownotes.
Der lautet, Tesla turns to a 50-year-old stunt technology as it tries the roadster again.
Da wird unter anderem der Spearling von McMurti gezeigt, was ein Auto ist, was auch auf dem Kopf an der Decke kleben kann.
Das wiederum passiert, wenn ich es richtig gelesen habe, bei dem Tesla durch so eine Art Ansaugtechnologie.
Also du hast Propeller, die umgekehrt trust.
erzeugen, also dadurch Sog erzeugen und auch das haben schon andere Autos gezeigt, nicht nur in Filmproduktion, sondern das ist auch am Ende abgeguckt, wenn man so möchte.
Also diese Show ist so ein bisschen Lass Claude mal recherchieren oder Grock recherchieren, wie man irgendwie geile Stunt-Autos bauen kann und eine große Show machen kann, mit bestehender Technologie überwiegend und nichts davon ist aber straßentauglich, wenn man mal ganz ehrlich ist und nichts davon wird die Leute, die einen Roadster bestellt haben, glücklich machen, ehrlich gesagt.
Sondern die wollen ja einen Roadster und ich befürchte, den werden sie nicht bekommen.
Aber trotzdem ist die Garte schon immer gezeigt, was geht.
Und es ist natürlich auch so ein bisschen die Diskussion jetzt, ist das nicht das Bindeglied, was es immer gebraucht hat zwischen SpaceX und Tesla, damit SpaceX endlich Tesla kaufen kann?
Weil die kann man das ausbauen.
Wie würde dann die Marke heißen?
Aber ja, ich glaube trotzdem, dass man das Auto kaufen kann, also auch 2028, aber mit einer Fernbedienung.
So ein Kinderspielzeugauto, wo so ein Stab rausfährt auf der einen Seite, um dann einen Kickflip zu machen.
Also, ich wollte gerade sagen, willst du in deinem Kinderzimmer einen Tank mit 7000 Bar haben?
I don't know.
Eher nicht.
Also auf jeden Fall, wahnsinnige Show.
Das habe ich so nicht kommen sehen.
Nee, ich auch nicht.
Ich bin überrascht, dass sie das geschafft haben.
Gleichzeitig, wie gesagt, höchstwahrscheinlich haben sie kein Straßenfahrzeug so abheben lassen, sondern ein Leichtbaurahmen, der für diesen Zweck gebaut wurde, der kein Fahrrad transportieren kann, der das alles mit 50 Kilo mehr wahrscheinlich nicht mehr geschafft hätte.
Heißt nicht, dass es unmöglich ist, heißt nicht, dass man das nicht vielleicht weiterentwickelt.
Ich halte es für eine komplett nutzlose Technologie, fairerweise.
Ich wüsste nicht, also irgendwie da...
das Full-Safe-Driving sicherer zu machen oder noch sicherer zu machen.
Das ist ja schon sicherer als Menschen, aber noch sicherer zu machen wäre eigentlich die bessere Mittelverwendung.
Aber es ist gutes Marketing und es gehört dazu.
Insofern, ich würde jetzt nicht sagen, dass ich das in der Situation anders gemacht habe, weil du musst den Leuten irgendwie erklären, also du willst nicht sagen, du bist nur noch der Toyota und Hyundai, der jetzt die 30.000 Dollar Autos baut.
Du brauchst schon irgendwie dieses Sportwagen-Appeal und zumindest den Glauben, dass Leute glauben.
dass du das beste Auto der Welt bauen kannst.
Und wie gesagt, fast alle dieser Benchmarks schaffen andere E-Autohersteller.
Also es gibt andere E-Supercars, die auch auf 500-600 kmh kommen inzwischen.
Auch die Beschleunigungen kommen andere ran.
Vielleicht so jetzt die 0,8 noch nicht ganz will, weil da der Thrust fehlt aus den Gastanks.
Aber selbst das Auto ist jetzt nicht so geil.
Aber man braucht natürlich das Appeal, dass man auch ein Sportwagenbauer ist.
Und gleichzeitig möchte man aber eigentlich der Toyota und Hyundai der Welt sein, der der 20 Millionen Autos im Jahr bauen kann, eventuell irgendwann.
Aber das ist halt viel schwerer.
Und jetzt irgendein Werk umzurüsten, um diesen Roadster zu bauen oder gerade die Teile zu erschaffen für mehr als ein Prototypen, ich glaube nicht, dass irgendjemand bei Tesla davon Bock hat und dass es dem CFO den Magen verdrehen würde, wenn er es sozusagen finanzieren müsste.
Noch kurz vielleicht ein anderer spannender Artikel von 4forMedia.
Die haben gerade recherchiert, dass es bei Chat-GPT-Werbung, also wenn man bei OpenAI Werbung bucht, wohl möglich ist, nicht nur basierend auf den Prompts oder Keywords Werbung zu schalten, sondern auch da kann man Nutzerlisten hochladen.
Das heißt, ich habe auf der letzten Messe ein paar Telefonnummern oder E-Mails eingesammelt und ich möchte in die Chat-Verläufe von diesen Leuten rein sliden.
Dann kann ich diese Leistung nach Recherchen von 4for-Media bei OpenAI kaufen.
Fairerweise muss man sagen, das geht bei fast allen Werbenetzwerken.
Es ist jetzt nicht so, dass das hier ein Privacy Breach ist, der noch nie vorgekommen wäre oder sowas, sondern das ist, also eigene Kundenlisten zu bespielen oder Prospectlisten zu bespielen, ist Gang und Gäbe bei Werbenetzwerken, aber im Kontext von KI wirkt es vielleicht für manche Leute nochmal bedrohlicher.
Weißt du, werden dir auch immer so Listenangeboten von Messeteilnehmern?
Ich würde gerne mal wissen, wo die her...
Also vor Veranstaltungen schreiben ich manchmal so mit anonymen Gmail-Adressen Leute an.
Willst du die 5000 Teilnehmer-E-Mails mit Position, eventuell sogar Handynummer von, ich sag jetzt mal eine Messe, von der Internoga?
Ich weiß nicht, ob es da auch das gibt.
Es sind drei, vier verschiedene Messen, die uns beiden wahrscheinlich gut bekannt sind, die davon betroffen sind.
Also irgendwie, ich weiß nicht, ob...
der Entry Provider gehackt ist oder wer kann denn glaubhaft alle Teilnehmer kennen?
Ich frage mich, wie das funktioniert, ehrlich gesagt.
Also wer das Business versteht, das würden wir gerne mal aufgeklärt haben.
Wir nennen die Person auch gerne, wenn sie genannt werden möchte.
Ich würde gerne mal verstehen, wer klaut da quasi die Daten aller Teilnehmer von Messen oder verkaufen die Messebetreiber dasselbe?
Wobei es sieht nicht aus, als wenn es offizielles Business wäre, ehrlich gesagt.
Wie verdient man damit Geld und wer nimmt das wirklich ab und beballert die dann?
Das würde mich interessieren, ehrlich gesagt.
Und kriegen andere Leute eigentlich auch diese Anfrage.
Also ich habe das schon von drei, vier Veranstaltungen bekommen aus dem E-Commerce, digitalen Marketingbereich und so weiter.
Und frage mich echt, was das für ein Business ist und wie das funktioniert.
Bei Facebook konnte man doch früher auch so digitale Zwillinge machen.
Geht das auch?
Wahrscheinlich gibt es bei Facebook auch immer noch.
Du meinst Lookalikes?
Du kannst das in den USA noch, glaube ich.
Du kannst in Europa nicht?
Nach meinem letzten Stand zumindest.
Aber in den USA kannst du noch sagen, ich glaube, du musst eine gewisse Mindestanzahl haben.
Aber wenn du irgendwie 100 oder 1000 Nutzer hast, kannst du sagen, find mir alle, die so ähnlich aussehen, klar.
So, dann habe ich eben gerade bei der Vorbereitung noch auf Bloomberg einen ganz spannenden Artikel gelesen.
Und zwar haben die so eine Art in der Bloomberg Business Week so eine Art Porträt von Mark Andreessen geschrieben und haben dabei so ein bisschen kartografiert aus seinem Umfeld, wie Leute da sein Ja, abdriften, muss man wahrscheinlich sagen, beschreiben.
Also er ist ja sehr nah an die Trump-Administration gerückt.
Also Marc Andreessen ist legendärer Gründer des Netscape-Browsers, einer der wichtigsten Figuren in der Dotcom-Welle danach.
Wahrscheinlich der erfolgreichste Venture-Capitalist der Welt mit Andreessen Horowitz und hat an jeder Tech-Revolution weiter mitgewirkt und mitverdient sicherlich auch.
Sehr erfolgreich, ohne jeden Zweifel super smart, super erfolgreich.
Aber beginnt offenbar zunehmend so das System, was ihn dazu gemacht hat, zu verachten, schiebt das sehr auf die letzte demokratische Regierung, obwohl es für ihn ja eigentlich sehr gut, das beschreibt der Artikel unter anderem auch, dass Leute verwundert sind, weil für ihn scheint dieses System ja, also für niemanden hat es so gut funktioniert wie für ihn, musste man sagen.
Und trotzdem will er offensichtlich Regimewechsel.
Dafür, dass er so smart ist, sind nicht alle seiner Fäden und Kämpfe, die er da ausfechtet, wirklich rational.
Sagen selbst Leute aus dem engsten Umfeld.
So ein bisschen nischiges Thema.
Ich fand es ganz interessant, deswegen packen wir es vielleicht mal in die Shownotes für die Leute, die es interessiert.
Aber es beschreibt auf jeden Fall eine Person, die, ich weiß nicht, ob es da auch Corona der Ausleser war oder Biden oder was auch immer, aber der da für jemanden, der überwiegend rational gehandelt hat und wie gesagt zweifelsohne superintelligent ist.
Ja, vielleicht ist das Alter auch manchmal.
Ich weiß es nicht.
Ich finde es immer ein bisschen schade, das zu sehen und so eine Hoffnung, dass ich nicht irgendwie mit 50 schlagartig konservativ oder schlimmer werde.
Ich versuche es zu verhindern.
Weck mich auf, wenn ich zuhe.
Apropos weiß, alte weiße Männer.
Das war die perfekte Überleitung zu Wolfgang Kubicki.
Zur Zuckersteuer spielt mir die FDP per Kachel in meinen Instagram-Feed.
Und auf LinkedIn und so weiter erreicht einen das auch.
Und zwar fährt die FDP gerade so eine Kampagne gegen die Zuckersteuer.
Das ist vielleicht auch ihre Aufgabe als liberale Partei, gegen zusätzliche Steuern zu sein.
Jetzt würde ich behaupten, es gibt kaum eine Steuer, die so sinnvoll ist wie die Zuckersteuer.
Was die FDP allerdings macht und die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, also ein bisschen die libertäre Lobbyorganisation der Industrie, ist, dass sie jetzt den wirklich...
ärmsten und dümmsten Menschen vorrechnen, dass ihre Cola oder ihre Red Bull-Dose, ihr Monster Energy Drink teurer wird wegen der Zuckersteuer.
Man würde jetzt die ärmsten Leute, die sich ja nur von zuckerhaltigen Drinks ernähren, wir wissen kein Vorurteil in dem Targeting, den würde man jetzt noch ins Portemonnaie greifen und ihre Cola würde teurer durch die Zuckersteuer.
Jetzt kann man natürlich per se gegen Steuern sein.
Ich bin auch dafür das Steuersystem massiv zu vereinfachen.
Jede Steuerausnahme, jede Extrasteuer ist im Zweifel was, was Leute privilegiert, die sich die besten Anwälte und Steuerberater leisten können.
Das heißt, ein möglichst einfaches Steuersystem ist meiner Meinung nach immer das Beste.
Aber die Zuckersteuer macht schon Sinn, wenn man sich, also das wirklich Dreiß hier dran ist, dass es so faktenfremd ist, was hier versucht wird, den Leuten zu verkaufen.
Der unternutsvereinigte Königreich hat diese Steuer vor ein paar Jahren eingeführt und es gibt längst gute Erkenntnisse darüber, wie das da funktioniert hat.
Und die eine Variante, die hier überhaupt nicht in Betracht gezogen wird, ist, dass die Hersteller, also die Coca-Colas, Pepsis und viele andere Red Bulls dieser Welt, einfach ihren Zuckergehalt senken können und dann zahlt man weniger Zuckersteuer.
Und das ist, was in UK passiert ist.
Der Zuckergehalt von Getränken ist deutlich zurückgegangen.
Es ist nicht so, dass die Getränke zwangsläufig alle teurer geworden sind, sondern ganz oft hat man einfach den Zuckergehalt reduziert und vielleicht werden die Getränke dann teurer, weil Zucker der billigste Rohstoff ist und man stattdessen was anderes nehmen musste.
Sicherlich gibt es da auch Vermeidungseffekte, dass man dann so irgendwie Süßstoff oder andere Sachen, die vielleicht auch nicht gut sind, nimmt.
Aber dass der Sinn dieser Steuer gar nicht primär ist, Geld einzunehmen, sondern vor allen Dingen die Gesundheit vorzunehmen.
Kann man auch wieder sagen, dass paternalistisch sollen die Leute auch saufen, was sie wollen, wenn sie Alkohol saufen können, sollen sie auch Zucker saufen können.
Kann man sich auch stellen auf die Position.
Aber die Argumente, mit denen hier gegen die Zuckersteuer argumentiert wird, und wie gesagt, wenn man überlegt, was unser Krankensystem wirklich belastet, dann ist Zucker sicherlich ein großer Teil davon.
Wenn du überlegst, wie viele Leute adipös sind, wie viele Leute relativ früh Diabetes bekommen.
Ich habe ja schon ein paar Mal gesagt, wenn die Leute mal...
erzählen, sag ich so immer, so oft die Leute fällt mir gerade auf eigentlich.
Du wirst so ein richtiger Podcaster langsam.
Aber ich sag nicht ihr da draußen.
Das finde ich sehr schlimm.
Die Leute ist auch schon schlimm.
Wenn du sagst, die Leute da draußen, dann musst du aufhören zu podcasten, wenn du anfängst, die Leute da draußen zu sagen.
Peak-Doppelgänger.
Die Menschen sagen ja gerne, unter anderem Galloway, sagst du ganz oft, USA hätten das ineffizienteste Krankheits- Eigentlich muss man Krankheitssystem sagen in dem Land und nicht Gesundheitssystem, weil sie irgendwie doppelten Kosten pro Kopf haben und nicht gesünder sind.
Aber das liegt ja nicht daran, dass ihr System so ineffizient ist oder es liegt nur teilweise daran, dass das System ineffizient ist.
Es liegt hauptsächlich daran, dass das krankeste Volk der Welt ist einfach.
Es gibt nirgendwo, vielleicht in Mexiko noch, aber es gibt kaum irgendwo so viele übergewichtige Menschen wie in den USA.
Kaum irgendwo so viel koronare Herzkrankheit, kaum irgendwo so viel Diabetes.
Mit viel Glück können GLP One das jetzt so ein bisschen mitigieren.
Aber das ist das Problem.
Und insofern, wie gesagt, das ist immer der große Kampf.
Die FDP als Partei muss natürlich für Freiheit kämpfen.
Man soll sie lieber sagen, jeder soll saufen können, was er will.
Aber so zu tun, als wenn das Geld das Problem wäre mit der Zuckersteuer, ich finde es kompliziert.
Weil es ist so nachweislich, was gut ist, wenn diese ganzen Drinks einfach...
Also wenn ich manchmal so am Bahnhof bin, wenn die Leute manchmal so am Bahnhof...
Also wenn ich mich manchmal an die jetzt alkoholfreien Bahnhofs, also du darfst jetzt kein Alkohol mehr im Bahnhof trinken, stellen sich ganz neue Herausforderungen für mich.
Aber so, dann guckst du da durch so ein Getränkregal und egal wohin du schaust, egal ob du eine Cola, eine Apfelschorle, einen sogenannten Durstlöscher oder irgendwas nimmst, du hast nirgendwo weniger als 39 Kilokalorien pro 100 Liter.
Es ist nicht so, dass ich irgendwie zwanghaft Kalorien zähle, wenn nicht.
Aber bei so Softdrinks gucke ich tatsächlich drauf, ob es irgendwas gibt, was ein bisschen mehr Geschmack hat als Wasser, aber ein bisschen weniger als 40 Kilokalorien pro 100 Milliliter.
Und Fakt ist, du findest nichts so.
Und ganz ehrlich, mir würde ein einigermaßen ungesüßter Tee vollkommen reichen.
Aber du findest kein Eistee, der nicht 40 oder 60 Kilokalorien hat pro Liter, weil einfach so viel Zucker zugesetzt ist, weil der Eistee damit haltbarer wird.
Zucker ist das perfekte, also eine super günstige Zutat.
macht das haltbar, macht süß, macht so ein bisschen abhängig, sorgt dafür, dass du mehr trinken willst, im Zweifel, dass du es wieder trinken willst, wie auch immer.
Ich finde die Zuckersteuer geil.
Nicht, weil ich auf die Steuereinnahmen hoffe, sondern weil ich hoffe, dass wenn der Zuckergehalt von Getränken nur 30% runtergeht dadurch, ist echt schon viel geholfen und dann zahle zumindest ich gerne auch 10 Cent mehr dafür meinetwegen und an der Tankstelle auch 50 Cent, wenn es sein muss.
So, das war mein Tick zur Zuckersteuer.
Wie gesagt, Natürlich wünscht man sich auch einen Staat, der einem nicht alles vorschreibt, was man darf und was man nicht darf.
Aber wenn man sich selber schlecht behandelt und damit hohe Folgekosten für die Gesellschaft ausübt, dann muss man auch bereit sein, sie mitzubezahlen.
Du darfst halt rauchen und saufen, aber dafür zahlst du Alkohol und Tabaksteuer.
Und die könnte meiner Meinung nach auch gern noch höher sein.
Ist natürlich unpopulär, deswegen macht man es nicht.
Aber die Spätfolgen so ein bisschen abzufangen und vielleicht sogar das Verhalten ein bisschen zu lenken, wäre doch eigentlich ganz toll.
Zum Schluss gute News.
Ein internationaler Rockstar ist auf Europatour, Heldreden und Closed Deals.
Wir sprechen natürlich über den CEO von Nvidia.
Die wandelnde Jeansjacke ist so ein bisschen wie so ein Kölner Karnevalsprinz in Europa gerade unterwegs und schmeißt die Kamelle aus seiner Gulfstream raus.
Angefangen hat es am 13.
Oktober in...
Frankreich, da hat Nvidia bekannt gegeben, dass sie in DoktorLip, Pigment, Genesis AI und Anthropik, DoktorLip, Pigment kenne ich natürlich, die anderen Firmen waren mir ehrlich gesagt unbekannt, investieren muss man sich fragen, was jetzt da das strategische Match ist, im Zweifel, dass die in Zukunft alle planen, ein paar mehr Chips zu bestellen.
Also DoktorLip will bestimmt so ein bisschen die agentische Plattform für Arztpraxen werden in Zukunft.
Fair enough.
Genesis macht Robotik, Pigment ist eine Finanzplanungssoftware.
So ein bisschen KI können die alle machen.
Ich glaube aber auch, dass entweder so ein bisschen auf Goodwill-Reise unterwegs ist in Europa und einfach mit allen Ländern so ein bisschen nette Deals machen will.
Ich glaube, danach war in UK, hat da was ähnliches verkündet.
Und ich hatte diese Woche geschrieben, ich bin mir sicher, dass er das gleiche Freitag oder Montag in Deutschland macht.
Oder was ist, ich bin mir sicher, ich vermute, habe ich gesagt, dass er das gleiche.
Freitag oder Montag in Deutschland macht.
Es ist, glaube ich, von der Regierung auch schon Termine angekündigt, so Pressetermine.
Ich glaube aber eher für Montag.
Und das Handelsblatt ist da noch ein bisschen besser informiert, als wir und hat heute, ist heute der 15., ne, hat gestern dann schon den ersten Scoop so ein bisschen gehabt.
Ich weiß nicht, ob sie als erstes das hatten, aber sehr früh auf jeden Fall.
Und zwar glaubt das Handelsblatt zu wissen, dass Unser Kanzler Fritze und Jensen ankündigen werden, dass es eine große KI-Initiative geben wird.
Es geht mal wieder darum, die halbe Deutschland AG mit Staatshilfe zusammenzutreiben.
Ich finde es immer ein bisschen traurig, dass in Deutschland gefühlt sich kein Großkonzern bewegt, wenn der Staat nicht mitmacht.
Also jeder wartet nur darauf, dass der Staat irgendwas fördert und auch hier muss der Staat wieder Geld dazulegen, damit...
deutsche Konzerne sich mit KI beschäftigen, Rechenzentren bauen und sich verpflichten, mehr KI einzusetzen oder KI-Tools aufzubauen und so weiter und so fort.
Ich habe jetzt schon keine Lust auf die Pressekonferenz, ehrlich gesagt, wenn ich ehrlich bin.
Aber ich glaube, es wird das Übliche sein, die großen Data Center Betreiber, vielleicht Lidl-Schwarz, vielleicht die Telekom, finden ein paar Kunden, vielleicht Siemens, vielleicht Mercedes, vielleicht SAP.
Und sagen, wir machen jetzt mehr KI, der Staat gibt ein paar hundert Millionen hinzu.
Und Jensen Wang sagt, entweder er gibt auch was dazu oder er freut sich auf die Chip-Orders.
Zweites.
Oder wirft Fritz immer seine Jacke über, wir werden es sehen.
Da wäre das Signal, was man in Frankreich gesehen hat, glaube ich schöner, dass wenn Nvidia bekannt gibt, sie würden in drei irgendwie relevante KI-Firmen in Deutschland investieren können.
Und sie werden sich an den nächsten Runden beteiligen.
Ein paar...
Möglichkeiten gäbe es ja durchaus da.
Irgendwie mit dem Langdor, dem N8N und so weiter.
Vielleicht noch Celones.
Ist ein bisschen hinten dran.
Personio mit den KI-Fechers ist ja jetzt auch investable-Fan, würde ich sagen.
Also, weiß nicht.
Hätte man da nicht auch vier deutsche Firmen gefunden?
Offensichtlich nicht.
Deswegen machen wir es jetzt so rum und die Deutschland AG macht ein bisschen KI mit Staatshilfe.
Ich glaube, solange wir immer diese Initiativen brauchen, irgendwie Germany invest oder wie das heißt und Der Staat muss dazugeben und der Staat muss sagen, wo es lang geht.
Also wer glaubt denn?
Ich finde es so traurig wirklich.
Das muss doch von den Unternehmen kommen und nicht vom Staat.
Also entweder willst du was mit KI machen, dann bau dir eine Strategie, hol dir die Leute, mach ein Beiboot, mach dein eigenes Venture oder Venture-Labor für KI.
Aber sich zusammentun, möglichst viele Namen, möglichst viele CEOs, dann wird noch eine Frau aufs Pult gestellt und Friedrich Merz gibt das Geld dazu, der Wirtschaftsminister oder Wirtschaftsministerin.
Das wird doch jetzt die KI-Transformation nicht einleiten.
Das ist irgendwie nur nette Symbolpolitik, damit wir glauben, Wildberger und Merz haben das Thema KI.
Und Wildberger macht ganz viel richtig.
Haben wir letztes Mal schon gesagt, KI-Steuer und so finde ich gar nicht so falsch, was er da sagt oder die Awareness, die er hat für das Thema.
Aber ich hoffe, wir werden auch irgendwie positiv überrascht.
Ich glaube, James Dermang ist unter anderem deswegen hier unterwegs.
Ist nicht nächste Woche die GTC in Berlin sogar?
Ist ja nicht in Berlin zu Gast?
Also wer hier irgendwie seine Bubis unterschreiben lassen will, obwohl das hat den Kurs gekellert letztes Mal, ja.
Das war schon eher so ein negatives.
Aber es war zwei Jahre her, seitdem es nur aufwärts gegangen ist.
In Berlin ist alles möglich.
Wahrscheinlich wird Berlin der Grund sein, warum AI nach unten geht.
Also wenn ihr einen kleinen grauhaarigen Mann in Lederjacke rumlaufen seht, macht ein Foto nächste Woche in Berlin und schickt uns das.
Genau, aus dem Klipferd.
Haben wir es damit ge...
Ist ja so drauf.
Nee, glaube ich nicht.
Gut, habt ein schönes Wochenende.
Wir hören uns wieder am Mittwoch.
Bis dann.
Tschüss.
Ciao, ciao.
Der Doppelgänger Tech Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Glöckner und Philipp Glöckler.
Recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Off.
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Vielen Dank, schönes Wochenende und bis Mittwoch.
