# AI Finance Risks and Rising Global Interest Rates

**Podcast:** Mikroökonomen a.k.a. Mikrooekonomen
**Published:** 2026-10-16

## Transcript

Mikroökonomen, der Podcast über Wirtschaft.
Wir blicken hinter die Kulissen.
Analysen, Berichte und Debatten aus der Welt der Politik und der Märkte.
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Heute ist Montag, der 12.10.2026.
Willkommen zur 359.
Ausgabe der Mikroökonomen.
Hallo Ulrich.
Hallo Marco.
Grüß Gott.
Wir haben heute zwei Themen, nur in Anführungszeichen.
Kracht jetzt der Markt zusammen, weil die Zinsen steigen?
Oder wenn wir das Marketing etwas runterfahren, kommt jetzt die Hochzinsphase?
Und Ulrich will nochmal was ergänzen.
Zu seinen letzten Ausführungen zur AI-Bubble.
Da hatten wir ja quasi eine Art Sonderfolge, könnte man sagen, Anfang September.
Heute wird es um Compute Futures, also Futures für Compute gehen und nochmal die AI-Bubble.
Dann haben wir die allgemeinen Hinweise.
Also wir haben im Podcast des Auslandsberichts der Foreign Times eine Sonderfolge zu Irak rausgebracht.
Da sind ja gerade die US-Soldaten abgezogen, die Deutschen auch.
Und ich habe mit Bürger Zwenzen gesprochen, die Grand Dame der Nahausberichterstattung in Deutschland.
Jedenfalls das sehr ausführlich dann zum Irak.
Und ich habe heute just aufgenommen eine Folge zur Bundeswehr.
Es gibt da nämlich eine Umfrage seitens der Bundeswehr, wie gut dann die Bundeswehr so im Volke bestellt ist.
Und die habe ich mir mal erläutern lassen, die Ergebnisse.
Beim Mikroökonomen bin ich noch in Vorbereitung von 1, 2 Folgen.
Das liegt ja immer ein bisschen daran, wie die Zusagen da sind.
Also da hoffe ich dann so gegen Ende Oktober dann dazu zu kommen, dass wir da dann zumindest zwei haben.
Dann haben wir, wie versprochen, aber wesentlich später als gedacht, jetzt endlich einen neuen Podcast.
namens Iran-Massaker, den werden wir auch verlinken in den Shownotes.
Und da geht es um eben jenes, das Januar diesen Jahres stattfand, sich Ende September 2025 aufgebaut hat.
Die erste Folge ist jetzt raus, die nächsten zwei Folgen kommen im Wochentakt und danach soll es so alle zwei bis drei Wochen weitergehen.
Dann nochmal der Hinweis, ich werde da jetzt auch eine Mail an unsere Abonnenten schreiben bei der Foreign Times.
Die Seite Foreign Times mit dem dazugehörigen Abos soll auslaufen.
Also ich hoffe, dass ich das zu Ende November dann spätestens machen kann.
Das Ganze findet jetzt auf auslandsbericht.de statt und dort könnt ihr euch eigentlich einfach nur einloggen mit der gleichen E-Mail-Adresse, die ihr auch bei der Foreign Times habt.
Und dann sollte euer Premium-Abo schon laufen.
Wenn ihr mir dann noch einen kurzen Hinweis schickt, dann kann ich da auch nochmal ein, zwei Sachen umstellen, dass ja auch im richtigen Tarif landet.
Und dann...
sollte das Thema abgeschlossen sein.
Aber da folgt dann nochmal eine Mail.
Ich werde das auch nochmal in den Feed der Foreign Times stellen.
Ich habe mich jetzt nur mal wieder entschieden, die Folgen, die ich so hier liegen habe, lieber erstmal rauszaubern, bevor alles andere läuft.
Deswegen bleiben diese ganzen verwaltungstechnischen Sachen auch immer ein bisschen liegen bei mir.
Ansonsten haben wir diesen schönen Podcast hier, die Mikroökonom samt dazugehörigen Newsletter mikronews.de.
Und da erinnert ihr euch ja vielleicht, dass ich bei Auslandsbericht.de ein bisschen mit Newsletter rumgespielt habe und da hatte ich auch immer einen Wirtschaftsbereich drin, nannte sich Märkte.
Ich werde da jetzt noch ein bisschen rumspielen, aber ich hoffe, dass wir diesen Bereich dann einfach da rausnehmen können und den in Mikronews.de packen können, sodass der Newsletter dann auch wieder ein bisschen läuft.
Also soweit die Planung, die sich dann so während meiner Urlaubszeit auch ergeben hat, als ich da mit den Sachen weitergearbeitet habe.
weitergearbeitet habe.
Und Ulrich, ich habe ja irgendwann mal erzählt, dass ich diese Arbeitsoberfläche mir gebaut habe mit Claude.
Ich habe die jetzt in verschiedenen Varianzen einmal auf mein iPad gebracht und einmal auf mein iPhone.
Das heißt, ich habe jetzt eine eigene iPhone-App, allerdings nicht öffentlich.
Aber Test-Slide wahrscheinlich, ja.
Genau, über Testflight.
Am Anfang hat das direkt aufgespielt.
Dann habe ich gesagt, ich will das etwas nachhaltiger aufstellen.
Und das wäre dann über Testflight.
Ich glaube, das hat das Problem, dass man dann so alle 90 Tage spätestens eine neue Version aufspielen muss.
Sonst endet quasi die bestehende Version.
Aber ich glaube, das ist nicht wirklich ein Problem.
Und dann ist ganz interessant, dass man natürlich für das iPhone so ein paar Sachen weniger macht als auf dem iPad.
Ich frage mich ja, wie es auf dem iPhone Duo ist.
Quasi der iPad-Killer.
Allerdings je nach iPad auch nochmal ein bisschen kleiner.
Also zumindest das iPad Mini kann man damit ja wegschmeißen, wenn man so ein iPhone Duo hat.
Also da spiele ich jetzt auch noch ein bisschen weiter rum.
Ob das jemals Sinn macht, das an unsere Hörerinnen und Hörer herauszugeben, weiß ich nicht.
Aber wir werkeln ja...
Grüße an Max, ja weiter fleißig an unserer kleinen Datenbankgeschichte.
Also irgendwas wird es dann hoffentlich als bald dann geben.
All das wird möglich durch euch, eure Spendenprämium-Abos, Daueraufträge.
Also vielen Dank dafür.
Und wenn ihr uns etwas senden möchtet, wie zum Beispiel Kritik, Lob oder Hinweise, dann mh.mikroökonomen.de.
Das ist unsere E-Mail-Adresse und es macht auch immer Sinn, E-Mails an mich zu schicken.
Weil, wenn man sie an andere schickt, könnten sie versanden.
Nicht jeder liest seine E-Mails so emsig wie ich.
Ich antworte auch nicht so emsig, weil ich immer so viel zu tun habe, aber im Regelfall folgt immer eine Antwort oder irgendeine Form von Reaktion wie Erledigungen.
Und ansonsten findet ihr uns auf Mastodon und Reddit, jeweils als Mikroökonomen.
Damit wären wir durch mit den allgemeinen Hinweisen.
Ulrich, worüber möchtest du denn heute nicht sprechen?
Warte mal, was hatten wir denn ausgemacht?
Worüber ich nicht reden möchte.
Die ersten zwei hätte ich gern.
Du musst das dritte machen.
Das du mir gerade erzählt hast vor der Folge.
Fünf Minuten vorher.
Ich nehme lieber das zweite.
Hey, die kommt direkt aus der Nachbarschaft.
Gut, okay.
Also, Nummer eins.
Ein Traum hat sich erfüllt für Katharina Reiche.
Sie sitzt nämlich in Saudi-Arabien fest, weil der Flughafen dicht ist und beballert wird und hat jetzt viel Zeit, die sie mit den Scheiß verbringen kann.
Ja, endlich an der Quelle der Fossilen, die sie so liebt.
Vielleicht duscht sie da in den Fossilen.
Man weiß es nicht.
Man weiß es nicht, genau.
Ja, dann nehme ich den überraschenden und irgendwie frustrierenden Abschied von Bärbel.
Bas aus dem Amt als Arbeitsministerin und SPD.
Was war sie?
Co-Chefin?
Die haben immer so eine Doppelspitze.
Ja, die sind ja genau, die haben ja so eine Doppelspitze und sie ist zusammen mit Lars Klingbeil.
Ja, und da ist bitte Chef und das nennt man dann wohl Co-Chef.
So habe ich es verstanden.
Genau, das ja echt, naja, menschlich nicht schön war von der Partei mit dem C.
Allerdings mache ich jetzt in der Klammer nochmal auf, die Unterstützungserklärung aus der SPD, die jetzt heute den ganzen Tag auch kam, kam auch ehrlich gesagt etwas zu spät, für meinen Geschmack, Klammer zu.
Tja, es ist echt eine Frage, ob man so ein Thema nicht hätte offensiver angehen müssen.
Also vielleicht zum Hintergrund, es gab einen Todesfall in der Familie bei Bärbel Bars.
Das ist ja schon der zweite Schicksalsschlag dieser Art.
Also ich habe vorhin den Ronsheimer auf Instagram gesehen und der hat gesagt, Friedrich Merz wäre derjenige gewesen, welcher plus andere CDU-Politiker, die da im Hintergrund trotz besserem Wissens Bärbelbars angegangen sind.
Deswegen steht hier auch Friedrich Merz mob Bärbelbars aus dem Amt.
Quelle Ronsheimer, auch wenn wir hier etwas spitzer als die Bild-Zeitung sind.
Also wenn es denn so stimmt, dann wäre es wirklich sehr unerfreulich.
Aber sagen wir mal ehrlich, also Friedrich Merz, nach dem, was er so öffentlich über andere sagt, so richtig überraschend wäre das ja auch nicht.
Der König der Empathie ist er definitiv nicht.
So empathisch würde man ihm nicht nachsagen wollen.
Sieht sich wohl auf diesen Entführungsfall und das Gericht hat angeordnet, sie hätten da gerne die Sendungsnotizen.
Die Zeit hat sie rausgegeben, allerdings versiegelt und lässt jetzt prüfen, ob das überhaupt alles rechtens ist.
Da muss ich dann aber sagen, wenn das irgendwie zur Wahrheitsfindung beiträgt, schwierig, ne?
Na ja gut, Pressegeheimnis hängt hoch.
Das hängt hoch und der Zeugenschutz.
Wir werden sehen.
Ich weiß ja auch gar nicht, was die Zeit da hat.
Also wir spekulieren jetzt auch über Sachen, die wir nicht kennen.
Ja, schwieriges Thema.
Also wir werden einmal sehen, wie ein anderes Gericht, das Gleiche wird es ja nicht sein, entscheidet, wie es da weitergeht.
Dann werden wir rausfinden, ob das Versiegelte versiegelt bleibt.
Es ist ja auch immer so eine Frage, wenn er die Putzfrau duske öffnet hat und der Mitarbeiter, ja ist ja offen, kann ich ja reingucken.
Oder eine Maus hat reingeknabbert.
Ja, weiß man ja immer nicht bei so einer Versiegelung.
Der Kleber soll auch sehr schlecht sein.
Ja, hat man auch schon viel gehört.
Vor allen Dingen, weil es ja jetzt auch so warm in Deutschland ist, so ungewöhnlich warm.
Da löst sich ja auch mal was.
Das sind alles so Fragen.
Naja, und dann.
Ich weiß nicht, das bringt Podcasts natürlich jetzt auch nochmal so ein bisschen in die Öffentlichkeit als relevantes Medium.
Jetzt ist irgendwie mein Quip gerade leer gegangen.
Nein, kann nicht sein.
Ach Mist, ich habe das gerade im Ohr.
Hast du das jetzt?
Ja, ich habe das gerade weiß gemacht, weil mein Bildschirm hat gerade den Text, dann mach es wieder andersrum.
Warum macht das rückgängig?
Mein Bildschirm ist gerade in den Dark Mode gegangen und ich konnte den Text nicht mehr lesen, den du eingetragen hast.
Ich arbeite nur mit White Mode oder Tageslichtmodus.
Gott, dann kann ich deinen Text nicht lesen.
Ja, muss ja nicht.
Ich trage ja jetzt vor, was ich zu sagen habe.
Okay, ja, dann kommen wir mal zu unserem ersten Thema.
Also ihr habt es ja mitbekommen, an den Bond-Märkten, an den Anleihenmärkten geht es hoch her.
Die Zinsen steigen, die Welt ist in Aufruhr.
Eben weil diese Zinsen steigen und wird es jetzt größere Verwerfungen geben, geht Frankreich pleite, ist Japan unter Druck, wird Donald Trump überhaupt noch so lange im Amt sein?
Die Zinsen, naja, ich fürchte ja schon, aber die Zinsen rütteln alles durch.
Bevor wir da reingehen, ist es glaube ich nochmal recht sinnvoll, eine kleine Erinnerung zu formulieren.
Anleihen werden in Prozent gehandelt.
Deswegen, wenn der allgemeine Zins steigt, dann sinken im Regelfall die Anleihenkurse der bereits ausgegebenen Anleihen.
Und der Hintergrund ist, dass die bereits ausgegebenen Anleihen unattraktivere Zinsen dann haben.
Also niedrigerere Zinsen.
Also werden sie verkauft und man investiert in neuere Anleihen mit höheren Zinsen oder dann wieder in diese Anleihe zu niedrigeren Kursen.
Ja, also sehr sinkende Kurs pendelt sich dann auf dem neuen Zinsniveau ein, könnte man sagen.
Muss er auch, sonst finden sich keine interessierten Käufer.
Das deutet natürlich schon so ein bisschen auf das strukturelle Problem von Zinsveränderungen hin.
Also wiederum, dass Anleihenkäufer haben.
Aber fangen wir mal mit dem Markt an.
Also in den USA waren die Zinsen auf einem bisherigen Hoch bei 5,365 Prozent für die zehnjährigen Anleihen.
Zum Vergleich, das war am 7.10.
und vor einem Jahr lagen sie knapp unter 4 Prozent.
Also da merkt man doch einen deutlichen Anstieg bei den zehnjährigen Anleihen.
Bei den zehnjährigen Bundesanleihen wiederum, die lagen bei knapp 2,6 Prozent vor einem Jahr und sind nun bei knapp 3,5 Prozent, im Hoch bei 3,65 Prozent.
Also das schwankt auch noch recht stark teilweise.
Und das Ganze ist auch deswegen so bemerkenswert, weil das bei den US-Anleihen Höchststände sind, die wir, man kann schon sagen, seit Ewigkeiten nicht mehr hatten.
Also in den USA war das Zinsniveau zuletzt im Jahr 2002 auf diesem Niveau.
Wir haben jetzt 2026, das ist schon gewaltig.
Also wir kennen das gar nicht mehr.
Es gibt eine Generation an Menschen, die hat noch nie so hohe Zinsen gesehen wie jetzt.
24 Jahre, das ist schon freundlich, oder?
So, und wer sich nur fragt, wie es dazu kommt, ich glaube, wir kennen alle die Antwort, Ulrich.
Donald Trump.
Genau.
Der ist schuld?
Mit seinen inflationstreibenden Kriegen.
Ja, aber auch generell mit allen, ne?
Ja, alles, was aus dem Ausland kommt in den USA, wird halt auch teurer.
Vielleicht mal vorweg gesagt, ich glaube, dass wir diese Entwicklung ohnehin gemacht hätten.
Aber ich sehe schon, dass Donald Trump so eine Art Beschleunigung in den Vorgang reingebracht hat.
Also alles, was andere Präsidenten vielleicht so in vier oder acht Jahren erledigt hätten, erledigt er in zwei Jahren.
Und wie es halt immer so ist, wenn sich etwas beschleunigt, dann hat das halt auch größere Probleme mit sich.
Und nach seiner Amtseinführung hat er ja schon den Ton gesetzt.
Der Staat, also die USA, werden massive Steuergeschenke machen.
Das Ganze firmierte dann abschließend unter Big Beautiful Bill.
Und im Kern war die Aussage, dass Staatsverschuldung nicht relevant ist.
Ich weiß, dass das jetzt überspitzt, aber das ist schon die Folge gewesen.
Man sah das unter anderem auch am Streit zwischen Donald Trump und Elon Musk.
Elon Musk sah das alles als große Bedrohung für die Staatsfinanzen und vielleicht hat er ja da gar nicht so Unrecht gehabt.
Also auch ein blindes Huhn findet einmal ein Korn.
Schon damals war die Aufregung groß zu diesem Zeitpunkt.
Wir sprachen da allerdings darüber, dass die langfristigen US-Zinser, und das meint in diesem Fall die 30-Jährigen, über 5 Prozent geklettert sind.
Also Moody stufte dann auch die USA herab.
Vielleicht erinnert ihr euch daran.
Und dann kam halt noch alles andere obendrauf.
Ende 2025 sahen wir dann zusehends, dass die Zölle, die Donald Trump der Welt auferlegt hat und die dann von den US-Firmen und Bürgern zu bezahlen waren, naja, die haben schlichtweg dazu geführt, dass viele Dinge teurer wurden.
Und als es dann Gerichtsurteile gab und Zölle zurückgezahlt wurden, was übrigens, kann ich an der Stelle gerne erwähnen, wesentlich unkomplizierter lief als gedacht.
Es mag geholfen haben, dass aus Donald Trumps vertrauten Kreisen auch Käufer dieser Forderungen gegenüber dem Staat da waren.
Also die haben das dann vielleicht beschleunigt.
Jedenfalls hat Donald Trump das Geld nicht an sich gegriffen und gesagt, ich gebe es nicht her, sondern das läuft einfach bisher ohne größere Probleme.
Die Inflation insgesamt führte dann zum gewissen Zwang der Notenbanken, die Zinsen anzuheben.
Erst in 2026.
Also obwohl man damals schon sagen konnte, naja, da wird so Zinsen, sollte man vielleicht eher steigern als senken, hat die FED die Zinse in 2025 dreimal gesenkt.
Begründung war dann immer so, der Arbeitsmarkt in den USA sei sehr schwach.
Und das war er auch.
Der Preisantrieb durch Zölle und ähnliches wurde so als Einmaleffekt gewertet.
Darüber kann man sicherlich auch streiten.
Also die EZB wäre die erste, die sagen würde, da gibt es Zweitrundeneffekte.
Bei der FED hat man gesagt, ach nee, das sind Einmaleffekte.
Also auch ein interessanter Unterschied.
Notenbankchef Paul, dessen Amtszeit im Mai 2026 endete, war schon bei der letzten Zinssenkung in 2025 skeptisch, was Zinserhöhungen betrifft, aber hat dann das natürlich verkauft und dazu gestanden.
Man merkte aber schon, na, Spielraum ist jetzt nicht mehr da.
Sah Donald Trump natürlich ganz anders.
Es gab dann viel Aufregung darüber, dass Trump ständig erzählt hat, die Zinsen müssen gesenkt werden.
Einerseits um die Wirtschaft anzutreiben.
Außerdem sieht das ja im Grunde nicht ein, dass das stärkste Land der Welt, die USA, nicht die niedrigsten Zinsen hat.
Das ist so ein typischer Trump.
Und komischerweise hat er ja dann trotzdem verstärkt US-Anleihen gekauft.
Also er wusste schon, dass das vielleicht doch nicht so schnell geht mit den sinkenden Zinsen, sondern dass da eher steigende Zinsen zu erwarten sind.
Naja, also jetzt geht es langsam los.
Wir haben jetzt eine Zinssteigerung hinter uns, aber mal gucken, ob es noch eine zweite gibt vor Jahresende.
In 2026 kam auf alle Fälle noch dazu der Krieg der USA gegen den Iran, der die Öl- und Gaspreise sowie die Kosten diverser anderer Rohstoffe nach oben getrieben hat, sprich die Inflation verstärkte.
Auch hier konnte man natürlich immer wieder sagen, das sind Einmaleffekte, da steigt es halt einmal, aber es steigt dann sicherlich nicht noch weiter.
Kann man alles machen, ist auch immer eine Ansichtssache.
Die EZB, wie gesagt, neigt.
Zu der anderen Ansicht, dass es Zweitrundeneffekte geben wird, vor allen Dingen forciert über die deutsche Seite der EZB.
Die sind daher wie immer sehr in sich dabei.
Weiterer Preistreiber sind die AI-Unternehmen, die Chips und alle möglichen Komponenten für irrsinnige Preise kaufen und dann in der Folge sich auch die Konsumgüter verteuern.
Das ist ein bisschen umstritten mit den Konsumgütern.
Das Ding ist aber, dass sie jetzt gerade erst teurer werden.
Grafikkarten, Xbox hat die Preise, ich glaube auch dreimal erhöht jetzt in diesem Jahr.
Playstation hat die Preise erhöht, Apple hat die Preise erhöht.
Also es ist völlig klar, dass die Konsumgüter steigen.
Ich glaube, selbst die billigsten Smartphones, die es so gibt, haben Preissteigerungen gesehen.
Gerade so Neuerscheinungen wurden im Schnitt um 25 Prozent teurer im Vergleich zum Vorjahr.
Retailpreise sind 15 Prozent im Durchschnitt gestiegen in 20, 26.
Und da sich ja diese Preissteigerungen gerade alle erst ausspielen, kann man dann sicherlich noch sagen, dass es in der Folge ein bisschen weitergehen wird.
Interessant ist auch, dass je nach Region da die Preise auch anders steigen.
In Indien um 21 Prozent, Asia Pacific 19 Prozent, in den USA um 5 Prozent, Europa 7 Prozent, China 10 Prozent.
Also da merkt man auch, da wo die Nachfrage nach preiswerten Handys eher weniger ist.
Da steigen die Preise etwas weniger oder man könnte auch argumentieren, da waren die Preise eh schon hoch.
Eine kleinere Steigerung holt also auch ausreichend Geld rein.
Choose your fighter.
Also auf alle Fälle ist es klar, es schlägt überall rein, dass die AI-Unternehmen ihre Komponenten benötigen und in der Folge sehen wir ja auch Steigerungen bei Stromkosten in den Regionen, wo die ihre Datencenters hinbauen und so weiter.
Also da gibt es sehr.
viel zu sehen.
Vor allem aber treten sie dann halt auch in der Folge, also die AI-Unternehmen, als großer Nachfrager von zusätzlichem Eigenkapital und Krediten auf.
Also über Wandelanleihen, Anleihen, direkte Kredite, irgendwelche Vehikel, die dann irgendwelche Kredite aufnehmen und so weiter.
Ausgesetzte Aktienrückkäufe, eingestellte Dividenden, also Geld, das nicht ausgezahlt wird.
Dadurch wird das halt alles dem Markt entzogen, dieses Geld, was wiederum das verfügbare Gesamtkapital an den Märkten reduziert.
Geld wird knapper und somit der Kredit teurer.
Dann haben wir halt diese Mega-IPOs.
SpaceX hat da den Anfang gemacht.
Antropic will folgen.
OpenAI weiß man nicht.
Die haben ja jetzt erstmal eine Ausrede, warum sie nicht folgen.
Und kleinere Unternehmen, bei denen Börsengänge zunehmend scheitern, also wo man merkt, okay, es gibt eine gewisse Awareness, dass kleine Marktteilnehmer eher gefährdet sind, aus dem Markt rausgekickt zu werden.
Eben einfach aufgrund der hohen Kosten auch.
Das heißt, das Geld konzentriert sich auf die großen Player.
Dann haben wir als weitere preissteigernde Faktoren die Streitigkeiten mit China, USA-China, EU-China.
Seltene Ehren werden bis heute nicht ordentlich ausgeliefert.
Die EU hat wohl gerade einen Deal mit China gemacht.
Das betrifft aber nur die Plug-in-Hybride, das betrifft nicht die EV-Autos.
Da würde man aber sagen, dass es eher preissenkend, wenn so billige chinesische Autos überall hinkommen.
Also das senkt ja.
die Preise für die deutschen Autos dann höchstwahrscheinlich auch in der Folge.
Ich glaube, die Menge, die sie jetzt vereinbart haben heute, die 350.000 pro Jahr, die sind ja jetzt auch nicht so super viel für den europäischen Markt.
Ja, Plug-in-Hybride und da wiederum bis zu 50 Prozent kann das ausmachen.
Ja, ich weiß nicht.
Genau, ich glaube, das ist nicht so super entscheidend.
Und wenn die Chinesen, darauf hoffen, natürlich die europäischen Hersteller nicht ganz doof sind, dann versuchen sie natürlich auch nicht 15.000 Euro.
Plug-in-Hybride zu verkaufen, sondern halt die für 30.000 oder 35.000.
Man wird sehen, ob das wirklich zu guten Preisen dann für das Marktsegment führt.
Also Rohstoffe, seltene Ehren, sind auf alle Fälle teurer geworden, weil sie knapper geworden sind.
Die Lieferketten hat man an der einen oder anderen Stelle gesehen in den letzten Monaten oder anderthalb Jahren, sind auch nicht mehr so zuverlässlich.
Also das sind alle schon Faktoren, wo höhere Kosten aufschlagen.
Ja, dann haben wir so ein schönes Ding gehabt.
Der neue FED-Chef Worsch veränderte die Kommunikation gegenüber dem Markt.
Also er hat sich schlichtweg geweigert, eine verlässliche Kommunikation aufzubauen, sondern hat irgendwie durch...
picken lassen.
Er möchte eher sagen, wenn etwas so weit ist und es nicht groß ankündigen.
Das hat dem Markt so gar nicht gefallen.
Daher nahm er einfach selbst eine Anpassung bei den Anleihenrenditen vor.
Das heißt, der Markt hat selbst entschieden, aufgrund der Unsicherheit, dass jetzt die Anleihenzinsen steigen müssen.
Die FED ist dem dann quasi hinterhergerannt, damit sie nicht vollends die Kontrolle verliert.
Und vielleicht führt das jetzt dazu, dass Walsh doch etwas kommunikativer wird.
Wir haben sowas ähnliches ja damals auch bei Lagarde gesehen, die als erste Amtshandlung erstmal erzählt hat, ja die Spreads sind uns nicht wichtig, also die Spreads zwischen den verschiedenen Staatsanleihen, das sah der Markt dann auch anders.
Und seitdem hat man dann durchblicken lassen, dass man doch da natürlich drauf achtet und so weiter und so fort und dann hat man sich aneinander gewöhnt und dann war doch wieder alles gut.
Schauen wir mal, ob das in den USA auch so ist.
Der Worscht muss ja vor allen Dingen so ein Spagat machen zwischen...
der Markt muss irgendwie Vertrauen aufbauen und der Donald muss ihn nicht rauswerfen wollen.
So ungefähr, glaube ich, kann man es formulieren.
Und wenn der Donald ihn rauswirft, dann würde das ja zu eher noch mehr Toverbro führen.
Also auf der Seite aktuell eher so Unruhe.
Er war noch irgendwie Bassett dazwischen, der dann irgendwie sagte, er kämpft jetzt gegen den Markt und verdoppelt dann irgendwie seine Anleihenkäufe.
Auch so denkt, was soll das?
Weißt du doch selber besser als Anleger.
Er ist ja professioneller gewesen, dass das eher Unruhe in den Markt bringt.
So war es dann auch.
Also ist alles ein bisschen Blödsinn.
Er ist vor allem auch mit total wenig Geld eigentlich in den Markt eingestiegen, was nur noch viel schlimmer ist.
Das konnte kaum was bewirken außer Unruhe, weil die Summe einfach auch nicht entscheidend irgendwie war.
Sehr komischer Move.
Ja, da waren irgendwie nur ein paar Milliarden, was im Bondmarkt halt wirklich nichts ist.
Also aus Sicht unserer Portemonnaies betrachtet ist das sehr viel, im Bondmarkt insgesamt eher nicht.
Ja, und dann hast du halt so ein Ding, also wenn...
Das Land mit der Weltreserve-Währung so fiskalische Fragezeichen aufwirft, also keine Haushaltsdisziplin an den Tag legt, nicht mal grundsätzlich.
Donald Trump zu den Midterms dann wieder irgendwelche Wahlversprechen macht, jeder kriegt 5000 Dollar, wenn er mich wählt.
Was ja auch eher so Bananenrepublik mäßig ist.
wirft es halt so Fragezeichen auf.
Also dann denkt man sich am Markt, ist ja schon sehr viel Unruhe drin, die Zinsen steigen, dann gucken wir uns doch mal genauer an, wen das jetzt alles betrifft.
Dann stößt man auf Japan, Frankreich und Großbritannien, dann werden noch irgendwelche komischen Swap-Geschäfte zwischen USA und Japan initiiert, die dann, wo dann...
die FED aber auch plötzlich eingreift, wo man seitens der USA dann plötzlich eingreift und aber auch irgendwie Euro verkauft, was man dann wiederum der EZB nicht angekündigt hat, die da völlig unvorbereitet drauf war und so weiter und so fort.
Also man sieht auch, dass die Devisenmärkte gerade sehr unruhig sind.
So und dieser Blick auf die Problemfälle Japan, Frankreich, Großbritannien führt dann halt im Grunde zu punktuell noch stärker steigenden Zinsen als beim Rest.
Weil man da ja Probleme sieht, Frankreich, da kommen ja dann die Nationalen, die Le Pen dran.
Naja, sie haben ja schon ein eher sozialistisches Programm und sind sehr national.
Da muss man ein bisschen aufpassen, wie man es formuliert im Zweifelsfall.
Aber es ist halt...
Die wollen mehr Geld ausgeben.
Also das ist halt.
Deswegen alle so, wenn die jetzt drankommen, dann ist das mit der ohnehin schon nicht so sicheren Fiskalpolitik bei den Franzosen, wo ja nicht mal Macron irgendwelche Lösungen für den Haushalt hinkriegt, auch nicht so toll.
Also dann wird es ja nur noch schlimmer.
Und dann hat da keiner Vertrauen, also steigen dann die Zinsen und dann ist plötzlich Frankreich Griechenland so in den Köpfen.
Ja, dann ist natürlich klar, wenn Zinsen ohnehin steigen, gibt es höhere Zinslast.
Das heißt, der Haushalt wird noch zusätzlich belastet.
Eigentlich müsste man das wegsparen, aber das ist halt nirgendwo in Sicht.
Und Frankreich, das wiederum im Euroraum ist, wie ja auch Deutschland, hat dann halt auch Auswirkungen auf den Euro.
Und der ist von eins.
Fast 17 war er auf 1,12 gefallen.
Das ist bemerkenswert.
Also als ich Urlaub hatte, habe ich zum Glück noch nicht alles abgekriegt.
Naja, und dann gibt es halt eine zusätzliche Schwäche für die Anleihen aller anderen Staaten im Euro.
Das heißt steigende Zinsen nähren auch immer irgendwie steigende Zinsen.
Und da muss man aufpassen, dass der Markt nicht in so eine Spirale reinrutscht.
Jetzt sieht es aktuell wieder so aus, als ob die Welle in Anführungszeichen vorbei ist.
Also es beruhigt sich gerade wieder so ein bisschen.
Und von hier aus gehen wir dann mal weiter und gucken, ob das so bleibt oder ob dann neue Probleme auftauchen.
Steigende Zinsen bedeuten für Staaten halt unmittelbar steigende Zinslasten.
Und dann beginnt der Markt in dieser Gesamtkombination, die ich gerade gezeichnet hatte, auch überall Probleme zu sehen.
Und wer einen Immobilienkredit oder eine Hypothek in den USA hat, ist jetzt mit seiner Hypothek gebunden.
Da würden wir beide sagen, ja, das ist doch super, haben die niedrigen Zinsen.
Da sagen die am Markt, boah, ja, ist ja schrecklich, die Zinsen sinken nicht.
Also können sie nicht in Produkte mit niedrigeren Zinsen umschichten.
Und daraus sieht man dann, ah ja, dann haben die höhere Kosten aus der Sicht wiederum.
Da merkt man so ein bisschen, wie nervös die Sicht ist.
Dann haben wir, Kredite für Unternehmen werden teurer, die investieren weniger.
Also ist ja klar, weil sie eine höhere Zinslast haben.
Mancher könnte pleite gehen, das ist ja ohnehin so ein Problem, gerade dann, wenn...
Wenn Umschichtungen in den Anleihen anstehen zum Beispiel oder bei den Privatkrediten, dann wird das bei manchem eng.
Dann sagen die Investoren, naja, euch geben wir nichts.
Ja, und dann steigern die Hedgefonds gerade vermehrt Short-Positionen in ETFs, die eben solche Privatkredite beinhalten und gehandelt werden.
Die Chefs von Blue Oil, einem Herausgeber von Private Credit, also Privatkreditfonds und BDCs, sahen sich letztens genötigt, Wirklich ein schreckliches Interview, das war voller Sprechblasen.
Ich glaube, die Marketingagentur hatte den Haupttake, es funktioniert.
Und dann haben die irgendwie die ganze Sendung über immer wieder versucht, das Ding, ja auch ich habe mich gefragt, haben wir denn etwas übersehen, haben wir ein Problem?
Aber die Wahrheit ist, es funktioniert.
Aha, was nochmal ist das Argument?
Ihr habt in der Vergangenheit geile Rendite gemacht, aber keine Probleme in der Zukunft?
Naja, also so in der Art war das Ganze.
Das war wirklich so, so was habe ich noch nie gehört als Podcast.
So, die Aktie ist in den letzten zwölf Monaten um 40 Prozent gefallen.
Der Markt hat da also auch eine eigene Meinung.
Und natürlich werde ich euch BDC erklären.
Das meint Business Development Company.
Das ist so eine Art Vehikel.
in das Anlieger investieren und darüber dann wiederum Zugang zu Eigentumsanteilen an einem Pool von privaten Krediteinvestitionen bekommen.
Also das ist so eine Art Möglichkeit, sich an den Krediten zu beteiligen, also sie mitzufinanzieren.
Und das sind dann diese Geschichten, von denen wir ab und zu mal lesen, wo dann irgendwie Geld abgezogen werden soll und es dann aber irgendwie schwer möglich ist.
Also in dem Fall schwieriger, als wenn man einen Fonds hat.
Aber auch die Fonds haben nur einen.
Gewissensspielraum bei der Kreditzurückgabe.
Ja, dann haben wir bei den Banken auch eine schöne Problematik.
Wir alle kennen doch noch die Silicon Valley Bank.
Banken müssen ihre langfristigen Anlagen in US-Staatsanleihen oftmals nicht abschreiben, aber es gibt so eine Art Drohverlust.
Das wiederum benastet die Banken.
Dann kann man Weil die ja auch aufgeführt werden müssen in der Bilanz halt sehen.
Da gibt es unrealisierte Verluste.
Dann steigt wiederum die Nervosität bei den Anlegern.
Und das hat ja, wie gesagt, schon mal zum Zusammenbruch der einen oder anderen Bank geführt.
Die Silicon Valley Bank brach dann zwar nicht wegen der Drohverluste zusammen, sondern wegen abgezogener Einlagen.
Also wegen Leuten, die wegen der Drohverluste nervös geworden sind und einfach mal Geld geholt haben.
Dann wurden andere Leute nervös.
So ein klassischer Bankrun, die...
Silicon Valley Bank musste dann ihre Anleihen mit Verlust verkaufen.
Das heißt, aus den Drohverlusten wurden reale Verluste, um dann die abgezogenen Einlagen zu bedienen.
Also gibt es immer noch die Silicon Valley Bank, aber unter neuen Besitzer.
Wer nicht an den KI-Hype glaubt, der sieht dann halt auch da wieder ein Problem.
Da haben wir ja jetzt eine ganze Folge drüber gemacht, welche Ängste da rumgehen.
Und natürlich steigt dann auch die Zinslast in den Entwicklungsländern und deren Währungen erleben eine gewisse Schwäche.
was dann wiederum zusätzlich die Inflation treibt.
Also alle haben Probleme, wenn Zinsen steigen.
Und die Frage ist immer, wenn sie schnell steigen, geht dabei was Größeres kaputt, als wenn sie langsam steigen und alle sich drauf einstellen könnten.
So, dann wäre das für sich genommen ja eigentlich schon ein Grund genug, nervös zu sein, Ulrich, oder?
Weiß nicht, wie es dir geht.
Aber dann kommt ja noch eine weitere Funktion des Marktes hinzu.
Steigende Anleihenrediten lassen im Regelfall die Aktienkurse fallen.
Also wenn ich 5% sichere Rendite auf US-Staatsanleihen bekomme, will ich dann noch das Risiko für eine Aktienanlage eingehen.
Bei einem Unternehmen, der so im besten Fall vielleicht 8% wächst, 7%?
Schwierig, ne?
Vor allem, wenn ich dann sage, naja, die Wirtschaft ist belastet, die kracht dann ein.
Wenn die Märkte einkrachen, dann wachsen die Unternehmen noch langsamer.
Dann sind die vielleicht sogar unter diesen Anleihenzinsen.
Da könnte ich sogar jetzt irgendwie hohe Zinsen einlocken.
Und durch den Wirtschaftseinbruch wächst dann quasi der Anleihenkurs, den ich habe.
Weil ja dann die Fett die Zinsen senken muss, um die Wirtschaft zu stimulieren.
Also dann sagt man, oh, dann gehe ich doch in Anleihen rein.
Dann hat man halt da auch einen Effekt, der mit einer gewissen Geschwindigkeit halt auch problematisch sein kann.
In jedem Fall, auch wenn es unproblematisch läuft, die Aktienquote in den Portfolios müsste sinken.
So, und dem entgegenstehen aktuell zockerfreudige Privatanleger.
Da haben wir jetzt sehr viele, die teilweise bis zu 50 Prozent der Volumina am Markt ausmachen.
Und dann haben wir halt diese sehr hohen Renditeerwartungen bei AI-Investitionen.
Und dann gibt es eine sehr interessante These, nämlich, dass die Renditen steigen, weil die Anleger ein starkes Wachstum vorwegnehmen.
Ich würde dem entgegenhalten, dass damit einhergeht, dass die Inflation steigt und man ja nie genau weiß.
Wie stark?
Aber bitte, man hat ja trotzdem Erwartungen und aktuell haben wir eine reale Rendite von, naja, da fängt es schon an.
Also die inflationsgeschützten Anleihen in den USA liegen bei 2,9 Prozent.
Das sind diese Tipps.
Sie definieren quasi die Markterwartung.
der Inflation in den nächsten zehn Jahren.
Also ich bekomme heute für 2,9 Prozent die inflationsgeschützten Anleihen.
Einer ist gesagt, die Differenz zwischen Nominalrendite bei 5,3 Prozent und der inflationsgeschützten Anleihe ist die Inflationserwartung.
So und die schwankt zwischen 2,3 und 2,4 Prozent und da lag sie aber auch schon vor dem Anstieg der Renditen.
Daraus wiederum kann man ableiten, so das Argument, dass man einen Anstieg der realen Renditen sieht und das bedeutet, dass der Markt Wirtschaftswachstum erwartet und nicht Inflation.
Also die Inflationserwartung ist im Grunde gleich geblieben.
Was machen wir denn jetzt daraus?
Also in dem Argument sind KI-Kosten Risikoprämien.
Also wie hoch ihr Inflationsanteil ist, ich habe es vorhin schon gezeichnet, ist umstritten.
Da werden wir in einem Jahr mehr wissen.
Ich sehe, dass da Preissteigerungen reinkommen.
Ob die sich durchsetzen, liegt sicherlich auch daran, wie viel gekauft wird.
Also wenn keiner die Dinge abnimmt, die Smartphones zu den Preisen, dann könnte sich da die Preisbildung auch nochmal verändern.
Bei Apple haben wir jetzt gehört, dass sie für das iPhone Pro und Pro Max schon mal eine Produktionssenkung erbeten haben.
weil die Nachfrage wohl nicht so hoch sei.
Das ist so ein erster Hinweis darauf, dass sich diese hohen Preise oder diese erhöhten Preise vielleicht doch nicht so gut durchsetzen lassen.
Aber wie gesagt, werden wir in einem Jahr sehen, wie das ausgegangen ist.
Um keine längere Hochzinsphase zu sehen, muss man aktuell, glaube ich, vermuten, dass alle Inflationsbeiträge, die wir zu verdauen haben, Donald Trump und sein Treiben in Sachen Krieg, Öl, was auch immer.
Das muss man irgendwie alles als Einzelereignis ansehen, das sich nicht dauerhaft fortsetzt.
Also absetzt das Donald Trump ja noch.
Also der ist ja erst anderthalb Jahre da.
Ja, das ist ein bisschen mehr als anderthalb.
Aber der bleibt uns noch eine Weile erhalten.
Das sind noch so über zwei Jahre.
Ja, und die Zweitrundeneffekte sind ja auch noch gar nicht da, was Energiepreise.
Dünger und so weiter angeht.
Ja, da sagen ja die USA, Kerninflation.
Ja, die gibt es gar nicht, die Zweitrundeneffekte.
Die EZB, wie du gerade schon gesagt hast, sofort auf die Bremse tritt mit beiden Füßen gleichzeitig, wird das in den USA mal schnell weggerechnet und dann Core Inflation ist niedrig, also gibt es gar kein Problem, bis es dann doch im Core irgendwann mal ankommt.
Ja, also das ist schon eine heikle Geschichte.
Da hat man einfach eine andere Strategie oder ein anderes Denken in den USA als in Europa.
Ich finde ja, beides hat was für sich.
Mir sind die Europäer auch immer zu schnell dabei, die Zinsen zu steigern, weil ja nicht die Ideologie sein kann, dass man Arbeitsplätze vernichtet, um Preise in den Griff zu halten.
Also vor allem in kleinerer Natur.
Und wenn es denn einmal Effekte sind.
Ich bin da auch ein bisschen zwiegespalten, muss ich sagen.
Jedenfalls eine Sache würde ich immer behaupten wollen.
Donald Trump ist fähig.
immer mehr Einzelereignisse zu erzeugen.
Also wenn man glaubt, jetzt hat man alles, der erfindet nochmal zehn.
Deswegen, wenn er noch zwei Jahre und ein paar Zerquetschte da ist, dann bin ich mir recht sicher, wird es nicht so laufen, dass er keine Einzelereignisse erzeugt.
Von daher ist das eine schwache These, finde ich.
Fakt ist, die Staatsverschuldung steigt in den USA stärker als sie sollte.
Und das wird dazu führen, dass...
die Zinsbasis grundsätzlich höher sein wird als bisher.
Da bin ich mir recht sicher.
Und was AI betrifft, liegt es mit den Zinsen vielleicht auch wirklich daran, wie das Ganze ausgeht.
Also da muss man einfach mal gucken, wie der Beitrag zur Inflation dann ist und wie sich das Ganze gestaltet.
Auf alle Fälle habe ich so das Gefühl, wenn ich mir den Markt angucke, dass halt wirklich, was die Aktien betrifft.
Das ist vor allen Dingen die Tech-Aktien sind, die die Märkte treiben und man sonst eher so leichte Abgaben oder zumindest einen Seitwärtstrend sieht.
Der kann ja volatil sein, nach oben wie nach unten, aber das sieht nicht wirklich so aus, als ob das so die Hoffnung erfüllt, dass das einfach so jetzt durchläuft.
Ja, es ist ja vielleicht sogar noch mehr als der Aktienmarkt.
der ja sehr an den KI-Firmen hängt.
Es gibt ja sogar Berechnungen, die das gesamte oder einen großen Teil des US-Wachstums, BIP-Wachstums, also der gesamten Volkswirtschaft, die ist sehr umstritten.
Aber es gab ja sogar Berechnungen, wo Leute gesagt haben, ohne die Investition wäre das Wachstum negativ gewesen.
Andere kommen auf einen Drittelbeitrag, was mir deutlich realistischer erscheint.
Andere auf 0 Prozent.
Also ganz, ganz schwierig.
Ganz genau.
Zumal viele dieser Datacenter ja jetzt erst so richtig ans Laufen kommen oder auch gebaut werden und dadurch dann auch die Kosten real werden.
Also das ist wirklich so eine ganz schwierige Kiste.
glaube schon, dass wir die höheren Zinsen, dass wir die eine Weile haben werden.
Und ich glaube jetzt nicht, dass da irgendwie nächstes Jahr ein Zustand ist, in dem plötzlich alles sich beruhigt hat.
Sondern im Gegenteil, ich würde immer drauf tippen, dass Donald Trump uns noch mehr Kopfschmerzen bereitet.
Das ist fast sicher.
Selbst wenn er die Midterms mit Pauken und Trompeten verliert.
Das ist ja erstmal sparsam.
Dann kriegt nicht jeder 5000 Dollar.
Genau.
Das ist das Problem mit der Staatsverschuldung dann weg, weil Donald schüttelt das Geld nicht mit dem Füllhorn und mit der gesamten Bevölkerung aus.
Ja, nee, dann ist eher der Zustand, da muss er gucken, dass er die nächsten zwei Jahre noch möglichst viel abkrapscht.
Das wird ja auch nicht besser.
Da werden halt lauter Sachen, da wird halt ständig Unruhe reingebracht, um irgendwelche Insider-Trades zu machen.
Oder ähnliches.
Also ich bin da wirklich skeptisch, was so diese Einmaleffekte betrifft, merkt ihr.
Aber ich glaube, das Zinssiv ist erstmal ganz gut, wenn sich jetzt, also ich glaube, ein Knackpunkt wird, wenn wir mal von den AI-Sachen weggehen, ich glaube, ein Knackpunkt wird, löst das jetzt ein größeres Unternehmenssterben aus, weil es halt so viele Private Credit Kredite gibt, die sie jetzt nicht mehr rechnen, weil die Unternehmen sie nicht mehr bedienen können und gibt es da jetzt größere Pleiten oder nicht?
So, wenn wir das sehen, dann kommt da nochmal Unruhe rein.
Aber ansonsten glaube ich, wir hatten das ja letztes Jahr auch schon, das sind halt Anpassungseffekte, die immer recht unruhig sind.
Solange aber grundsätzlich ein Wachstum da ist, also ein inflationsbereinigtes Wachstum, ist das erstmal okay.
Wenn wir jetzt natürlich plötzlich 10% Inflation haben, dann müssen wir mal gucken, wie das aussieht insgesamt.
Ja, wo man glaube ich auf jeden Fall schon...
Bremsspuren sieht.
Das ist ja einer der zinssensibelsten Märkte generell.
Das ist der US-Ummobilienmarkt.
Ich habe mir auch so ein kleines Kapitel zu den Zinsen vorbereitet.
Das passt jetzt, glaube ich, ganz, ganz gut.
Das ist ein Markt, wo man das schon merkt.
Also ich glaube, diese Die Anteilsberechnung am US-BIP, was kommt von den KI-Investitionen und von den Rechenzentren, die ist zumindest an einer Stelle relativ plausibel und das ist im Baumarkt.
Und da sieht man, dass wirklich ein ganz großer Teil des gesamten Bausektors inzwischen sich um die Data Centers kümmert, weil im Bau von privaten Wohnungen passiert schon unterdurchschnittlich wenig.
Da kommen auch ein paar Effekte zusammen.
Donald Trump will ja keinen Einwanderer mehr.
Das war ja immer einer der Gründe, warum die USA immer gewachsen sind und warum der US-Immobilienmarkt auch immer gewachsen ist.
Die Bevölkerung in den USA ist halt auch gewachsen.
Das war ein ganz einfacher, simpler Zusammenhang.
Wenn du keine Leute aus dem Ausland mehr holst, die Studenten alle nach Hause jagst, wenn sie mit dem Studium fertig sind oder die erst gar nicht in die USA kommen, dann wird halt auch die Nachfrage von den Erstkäufern gedämpft.
kommt der Zinsanstieg noch da drauf.
Wir sind also deutlich über 7% bei den Immobilienzinsen.
Und das ist schon spürbar.
Wenn du dir die Preise anschaust, im Gegenzug sind die nur noch auf dem Niveau der Inflationsrate.
Das heißt, so richtig toll läuft der Immobilienmarkt auch nicht mehr in den USA.
Und das ist auch schon ein Effekt, der jetzt...
anderthalb, zwei Jahre schon so ungefähr anhält.
Preise steigen nur noch so ungefähr mit auf dem Niveau wie die allgemeine Inflationsrate.
Das heißt, eine Immobilieninvestition kannst du dir heute auch nicht über dauernd steigende Immobilienpreise noch schön rechnen, weil wenn du 2,5, 3,5 Prozent hast pro Jahr und du hast aber gleichzeitig 2,5, 3,5 Prozent Inflation, ist es halt nicht mehr dolle.
Ja, eigentlich ist ja steigende Zinsen eigentlich eher sinkende Immobilienpreise.
Genau.
Genau.
Ja, aber wir sind aus der Phase der stark steigenden Immobilienpreise halt in den USA halt auch raus.
Es ist noch keine Krise, da sind noch nicht alle roten Lampen an, aber doll ist es da auch nicht mehr und der Bausektor hängt schon relativ stark jetzt an den Investitionen in die Rechenzentren.
Das ist schon so ein bisschen eine der Dinge, wo die US-Wirtschaftskreise so ein bisschen Schlagseite hat.
Ja, man wird sehen, wie weit das bremst, der Zinsanstieg.
Aber wir haben natürlich andere Märkte, die eigentlich viel wackeliger finanziert sind als der US-Immobilienmarkt, der ja nach der großen Krise 2008 ja doch relativ solide jetzt wieder aufgestellt ist und man nicht mehr diese komischen Wahnsinnsfinanzierungen hatte, die wir vor 15, naja, bald 20 Jahre her hatten.
Ja, vor allen Dingen haben die ja jetzt weniger flexible Zinsen, haben ja die Leute wirklich gelernt.
Und die Leute, die zocken halt auch nicht mehr.
Das kommt noch dazu, so eine kleine Randmutzung.
Zumindest nicht mit Häusern.
Jeder, der in einem alten Immobilienkredit mit einem festen Zins steckt.
Der zieht halt auch nicht aus.
Also stecken war jetzt so eine negative Formulierung, der kann ja glücklich sein, aber der verkauft seine Immobilie ja auch nicht.
Weil wenn der jetzt 3% oder 4% sich sichern konnte vor ein paar Jahren, für möglicherweise sogar 20 oder 30 Jahre, der zieht ja nie mehr aus, wenn er jetzt für ein neues Haus 7,5% bezahlen muss.
Er liegt ein bisschen vielleicht auch dran, ob man muss.
Also ich habe irgendwann mal vor kurzer Zeit gelesen, dass es Studien gibt, die zeigen, dass die US-Bevölkerung eigentlich gar nicht so mobil ist, wie man immer glaubt.
Gegenteil, die ist eher statisch und das fand ich schon bemerkenswert und das würde dann auch eher dafür sprechen, dass da, wo man baut, man auch eine Weile bleibt.
So wie man es eigentlich aus Deutschland kennt, der Amerikaner wird uns immer ähnlicher.
Er wird halt auch immer älter.
So, jetzt ist aber die Frage, Ulrich, wie geht es denn hier weiter?
Was ist denn jetzt mit diesen AI-Future, Compute-Future-Geschichten da?
Soll ich das Compute-Future-Ding zuerst machen?
Also ich mache das, ist eigentlich egal.
Ich habe nochmal unsere letzte Folge, die wir zusammen gemacht haben, die war ja sehr lang und ich habe so ein paar Dinge, die ich damals aufgeschrieben habe, mit nur einem oder zwei Sätzen so kurz weggeschoben und heute wollte ich da nochmal ein bisschen...
tiefer drauf eingehen.
Dann fangen wir mal an mit den Compute-Futures.
Ein Thema, das ich ja freundlich dem Jens eigentlich auf den Tisch serviert habe, aber was er nicht genommen hat.
Deshalb kann ich das noch nehmen.
Sehr schön.
Musste ich halt nicht vorbereiten.
Toll, toll.
Machte die Vorbereitung auf die Folge ein bisschen einfacher.
Also ich glaube ja, dass wir gerade, also viele von den ganzen Geschichten, die in der KI-Blase gerade passieren, sind halt Maßnahmen, die eigentlich darauf einzahlen, die Spirale weiter am Drehen zu halten.
Wir haben diese zirkulären Geschäfte von Nvidia ja hier im Podcast gehabt und es gibt so ein paar andere Dinge, die da auch darauf einzahlen.
Wir haben diese Nvidia verleiht quasi seine Kreditwürdigkeit an andere Leute, indem Nvidia die Käufe der eigenen Chips und der eigenen Hardware über Garantien absichert.
Das war ein Thema in der letzten Folge.
Und ich finde auch, diese Compute Futures zahlen in gewisser Weise auf das gleiche Thema und die gleiche große Story ein.
So, was sind Compute Futures?
Eigentlich sind das Futures, also Handel von zukünftigen Waren oder Dienstleistungen.
die du halt für die Zukunft kaufst.
Also du handelst halt nicht was heute und hast das dann morgen und kannst das abrufen, sondern in diesem Beispiel kannst du diese Rechenleistung auf den Nvidia-Chips für die nächsten 36 Monate in der Zukunft einkaufen oder, wenn du der Anbieter bist, verkaufen.
Die Planung war, An einer der größten, ich glaube wahrscheinlich ist es sogar die größte Futures-Börse der Welt, der Chicago Mercantile Exchange, sollte eigentlich der Handel Anfang des Monats, also genau war mal geplant der 5.
Oktober, starten, aber die Handelsaufsicht bremst.
Warum ist nicht ganz klar.
Ich habe nochmal recherchiert auf der Seite.
Es war mal nichts dazu zu finden, außer dass es noch Anhörungen gibt und hinter den Kulissen war wohl.
zu hören, dass die sich grundsätzlich Gedanken darüber machen wollen, wie sie mit dem Futures-Handel von Rechenleistungen in Zukunft umgehen wollen.
Das heißt, die wollen jetzt nicht nur Einzelkontrakte irgendwie jedes Mal einzeln prüfen und einzeln durchwinken, sondern sie möchten wohl eine etwas grundlegendere Regulierung und Rahmenwerk für das ganze System aushandeln.
Es hängt.
Zum 5.
Oktober ist nichts gestartet.
Ich beschreibe dieses Ding trotzdem schon mal, was da geplant ist.
Es soll zwei Kontrakte geben, basierend auf einem Index, den es heute schon gibt.
Der wird berechnet von der Firma Silicon Data und es gibt dann ein H100 Rental Index und es wird eine B200 Rental Index geben.
Das sind dann zwei Systeme von Nvidia, H100 oder B200 und du kannst diese Dinger halt auch bei Nvidia kaufen und die Rechenzentrumsbetreiber machen ja nichts anderes, als die Dinger zu kaufen und dann an andere zu vermieten.
Man handelt eine Stunde Rechenzeit auf dieser GPU.
Es ist eigentlich keine wirkliche GPU, aber ist egal.
Ich nenne das jetzt einfach weiter GPU.
Und Laufzeit 36 Monate, habe ich gerade schon beschrieben.
Wir gehen jetzt in die Zukunft rein.
Es gibt auch schon einen Preis, den kann man sich bei Silicon Data aufrufen.
Ist jetzt relativ uninteressant.
Um die ganze Historie zu sehen, muss man da eh, glaube ich, 1.000 Dollar oder so im Monat einwerfen.
Man bekommt dann so als Normalsterblicher wie ich, darf man nur fünf Tage sehen.
Das Ding ist noch nicht gelaufen.
Es ist unklar, wann es läuft.
Und grundsätzlich muss man sich ja fragen, welchen tieferen Sinn macht das zukünftige?
oder Rechenleistungen in der Zukunft zu handeln.
Natürlich, im Endeffekt ist die Idee dahinter immer die gleiche.
Man möchte, wenn man der Anbieter ist, vielleicht schon Rechenleistungen für die Zukunft verkaufen.
Dann hat man das Geld heute.
Andererseits möchte sich vielleicht auch ein Verbraucher, der ganz viel KI-Rechenleistungen in Zukunft braucht, also nicht im Privatmann, aber halt große Unternehmen, schon mal absichern.
und sagen, okay, ich habe mir das schon mal gesichert und wenn die Nvidia-Preise jetzt noch weiter durch die Decke gehen oder was weiß ich, nicht genügend Strom für die Dinger da ist oder nicht genügend Wasser für die Kühlung da ist, ich habe mir die Dinger schon mal gesichert und am Ende muss derjenige, der mir die verkauft hat, dann in der Zukunft auch liefern.
Also das ist die klassische Überlegung hinter Verkäufen und Einkäufen in der Zukunft.
Der Nachfrager kann sich absichern, kriegt es auf jeden Fall und der Anbieter kann das Geld schon mal heute kassieren und sich so absichern.
Das ist natürlich für jeden, der ein Rechenzentrum aufbaut, super spannend.
Der muss sich dann nicht mehr wie heute ein Rechenzentrumbetreiber jemanden suchen wie Oracle oder Meta oder Microsoft, der einen Mietvertrag über das Rechenzentrum ableistet.
unterschreibt und damit quasi die Rechenleistung aus dem Rechenzentrum einkauft, sondern das wird quasi verbrieft und börsenhandelbar.
Also das, was jetzt Oracle oder Meta oder Amazon machen, wenn sie das durch einen Dienstleister bauen lassen, kann dann jeder de facto, indem er sich einfach die Futures für die Zukunft kauft und hat dann den Zugriff auf die Rechenleistung in der Zukunft.
Das ist schon interessant und aus Sicht der KI-Spirale deswegen so interessant, weil jetzt eben auch ein kleinerer Anbieter ein Rechenzentrum aufbauen könnte und dann über das Futures-Geschäft die Rechenleistung, die er dann irgendwann anbieten kann, in der Zukunft verkauft und es so...
auch kleineren und unabhängigeren Rechenzentrumsbetreibern, die nicht mit Meta oder Oracle oder wem auch immer einen Exklusiv-Deal machen, die Rechenleistung in der Zukunft verkaufen kann und dann eben auch heute Geldflüsse hat, die dann in die Taschen von Nvidia laufen können.
Und das ist das Spannende für Nvidia.
Beide Geschäfte, also beide Futures, laufen auf Nvidia-Hardware.
Das heißt, wenn du einen AMD-Ship hast, Nützt dir das nichts, weil sie es dumme die Börse nicht verkaufen können.
Das heißt, Nvidia sichert so wieder eine gewisse Liquidität und Finanzierungsoptionen für die eigene Hardware.
Nvidia steckt zumindest so weit, wie ich das bisher gesehen habe, nicht hinter dieser Idee des Handels.
Aber Nvidia könnte sehr gut einer der Profiteure davon sein oder der Profiteur davon sein.
Was die Nachfrage nach Nvidia und GPUs, die halt für Zukunft verkaufbar werden, erhöht.
Damit haben sie halt einen Wettbewerbsvorteil gegenüber allen anderen CPU- oder KI-Hardware-Plattformen.
Wobei man natürlich schon sagen kann, dass wenn AI die Größe erreicht, die der ganze Sache zugesprochen wird, also 10% vom BIP, das war halt der DeepSeek-Gründer, der das daraus gehauen hat, dann wäre das eigentlich so groß, dass es für alle anderen, die relevant sind, auch möglich sein sollte, sowas aufzusetzen.
Ja, klar.
Wenn der Markt so groß wird, dann wird es irgendwann halt auch ein AMD und Intel und weiß ich nicht was Markt geben für zukünftige Rechenleistungen, also einen regulierten Markt.
Ein unregulierter könnte ja daneben sowieso immer entstehen.
Ein unregulierter und intransparente, aber dieses Ding hätte halt den Vorteil, es wäre irgendwie reguliert und es wäre halt auch Transparent, weil den Preis kann halt jeder dann abrufen.
Ja, das fand ich eine ganz interessante Geschichte, weil es auch eher so eine exotischere Verbriefungsgeschichte ist.
Und ja, mal schauen, wie sich das entwickelt.
Eigentlich sollte das schon laufen.
Man kennt ja diese ganzen KI-Geschäfte und KI-Deals.
Vielleicht wird es auch nie was.
Wir werden mal sehen.
Ja, also es war so angekündigt, dass es jetzt schon da sein müsste, wo wir diesen Podcast machen.
So rum war das und wir sehen es gerade noch nicht.
Das heißt, irgendwas ist schiefgegangen.
Ja, genau.
Ja, wie gesagt, die Regulierung höchstwahrscheinlich, die Zulassung.
Die CFTC prüft das Ganze als neue Produktkategorie und ja eben als Gesamtkategorie.
Nicht jetzt speziell auf Basis der zwei Indizes, die Silicon Data ja heute schon berechnet, sondern die machen sich Gedanken.
Vielleicht geht auch die CFTC hin und nimmt genau diesen Exklusiv-Bonus für Nvidia raus und baut direkt so Analog-Konstrukte für andere Architekturen ein.
Ich habe keine Ahnung, kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen.
Aber es ist ja im Rohstoffmarkt auch so.
Da gibt es ja im Rohstoffmarkt auch immer so ein Light Asset.
Das wird halt irgendwie standardisiert.
Dann hast du 99,9 Prozent Kupfer oder irgendwie sowas.
Und wenn du eine schlechtere Qualität nur liefern kannst, dann gibt es halt so marktübliche Abschläge.
Das heißt, der Futures Handel ist immer so ein Orientierungsfaktor, von dem aus man den Preis für die wirkliche Lieferung dann...
am Ende ableitet.
Sowas könnte ja da auch entstehen.
Schauen wir mal.
Ich finde es ganz interessant, weil diese Rechenzeit-Verkaufsgeschichte, die gab es schon mal.
Das haben schon mal Leute versucht.
Ich glaube, das ist ewig her.
Ich erinnere mich auch nur ganz doof daran.
Glaube aber nie, dass das an der Börse richtig gehandelt wurde, sondern dass es eher so Industrie, B2B, Einzelgeschäft war.
Dass es in Börsenhandel kommt, ist glaube ich ein Novum oder wäre ein Novum.
Man muss ja noch im Konjunktiv bleiben.
Ja, das war die Compute Futures Idee, die dazu beitragen könnte, das Rad wieder ein bisschen weiter zu drehen, indem man einfach für einen weiteren liquiden Markt in dem...
Sektor sorgt oder für zusätzliche, potenziell zusätzliche Liquidität in dem Markt sorgt.
Ich habe da noch ein anderes zweites Thema, den vielleicht ersten Knackpunkt in der KI-Blase.
Ich habe das auf Mastodon, ich glaube, das war einer meiner eher am häufigsten geteilten Beiträge auf Mastodon, schon kurz beschrieben.
Fand das Thema aber dann so interessant, dass ich doch nochmal gesagt habe, ich schaue mir das nochmal ein bisschen genauer an.
Das ist der Fall Oracle, Blue Owl und Force Mayer.
Wird das französisch ausgesprochen?
Ich glaube schon.
Ich warte mal die Anna-Fragen nach dem Podcast.
Das schon fast ein bisschen langweilig ist, dass es da zum ersten Mal so ein bisschen rumpelt in dem KI-Öko.
KI-Finanzierungs-Ökosystem, weil die beiden hatten eigentlich viele der skeptischen Beobachter vorher schon auf dem Schirm.
Also wie war der Deal?
Blue Oil ist eine Private Equity Firma, also die sammeln Geld ein, um das dann für irgendwas zu investieren.
Der Deal ist, Blue Oil besorgt das Geld und baut ein Rechenzentrum, das Project Jupiter, für Oracle.
Oracle ist der Mieter und das ist ein richtig großes Ding.
Oracle ist die Firma, die von den großen Hyperscalern allgemein als die wackeligste gesehen wird.
Die sind schon relativ hoch verschuldet mit einer dreistelligen Also knapp über 100 Milliarden Dollar haben die Schulden, was viel ist.
Oracle auch nicht diese super, super Gelddruckmaschine ist wie Meta oder Oracle oder Microsoft.
Die sind zwar immer super hoch profitabel, aber eben auch nicht so groß und nicht so profitabel wie die richtig großen.
Das heißt 105 Milliarden sind es, glaube ich, sind für eine Firma der Größe von Oracle schon ganz schön viel.
Deswegen hat Röckl wohl beschlossen, das ist cooler, wenn wir die Schulden nicht in unserer Bilanz stehen haben, sondern die in der Bilanz von jemand anderem stehen.
Und wir sind derjenige, der das Rechenzentrum nachher nutzt und für das Rechenzentrum Miete bezahlt.
Aber wir wollen nicht die Schulden in unserer Bilanz stehen haben.
Die mögen bitte woanders stehen.
So und das ist jetzt halt Blue Owl bzw.
eine Tochter von Blue Owl, in der die Schulden dann stecken.
Rechenzentrum in New Mexico stößt aber auf relativ viel, wie übrigens bei einigen anderen Rechenzentrumsprojekten auch, lokalen Widerstand.
New Mexico ist ja relativ weit im Süden.
Das ist so eine Gegend, wo es unbedingt so viel regnet wie, ich sage mal, Irland.
Das ist schon ziemlich trocken.
Das heißt, die Wasserversorgung dort ist kritisch.
Und in dem ganzen Deal war immer auch der Bau eines Brunnens included.
Dazu gab es aber nie eine öffentliche Anhörung.
Also das ist an den lokalen Stadträten oder was auch immer die Bezeichnung da vor Ort ist, vorbei entschieden worden.
Generell ist das ganze Investitionsvorhaben in der Öffentlichkeit, also in der lokalen Öffentlichkeit, sehr wenig diskutiert worden und auch nicht mit offenen Karten.
Die Ankündigung des ganzen Deals lief über 5 Milliarden.
Über 5 Milliarden Dollar.
Heute ist das Projekt ein zigfaches größer.
Es wurden Gaskraftwerke, Brennstoffzellen und ähnliches beschlossen, die eigentlich nicht zu den lokalen Gesetzen von New Mexico passen.
Es gab Genehmigungen lokal, die auch ein bisschen komisch waren.
Der Gerichtshof hat...
dann die Luftgenehmigung und die Brunnennutzung kassiert.
Das heißt, die haben einer gerichtlichen Überprüfung nicht standgehalten.
Und der Land Commissioner, das ist wohl so eine Raumplanungsbehörde, die unter anderem die Pipeline freigeben muss.
Die gab Gaspipeline in diesem Fall, die zu dem Rechenzentrum führen sollte.
Hat der Pipeline auch nicht zugestimmt?
Und jetzt steht da ein Bauprojekt, das sich über...
nicht genehmigte Gasturbinen und eine nicht genehmigte Gaspipeline selber den Strom erzeugen möchte.
Was natürlich ein bisschen doof ist, weil so ohne Strom machst du mit einem Rechenzentrum sehr wenig.
Und die Gouverneurin, die dort vor Ort ist, hat das Projekt zwar relativ positiv am Anfang aufgenommen und auch angekündigt, ist jetzt aber, nachdem sie gemerkt hat, wie viel Widerstand da auf lokaler Ebene entstanden ist, deutlich skeptischer und sie steht auch zur Wiederwahl an und ja, man weiß nicht so genau.
Was ich mich gefragt habe ist, was ist diese Force Majeure, diese höhere Gewalt eigentlich?
Weil mir kam das ein bisschen spanisch vor.
Ich hatte eigentlich gedacht, das ist relativ klar, sind das Risiken, die du nicht versichern kannst.
So hatte ich das bei mir abgespeichert.
Der Klassiker ist halt Krieg.
Gegen Kriegsschäden kannst du dich nicht versichern, weil wenn der Krieg ausbricht, gibt es keine Versicherung der Welt, die diese Schäden noch bezahlen kann.
Das, was ich im Kopf hatte, stimmt aber nicht.
Das ist nämlich immer auch der Fall, wenn der Gesetzgeber Vorhaben nicht genehmigt.
Also genau das, was jetzt in diesem Fall passiert ist.
Du kriegst deine Gaspipeline nicht genehmigt oder du kriegst den Brunnen nicht genehmigt und du kannst dann an der Stelle dein Investitionsvorhaben nicht umsetzen, weil du bist darauf angewiesen.
Das ist dann durchaus üblich, sich auf diese Regelung zu berufen und die bedeutet in diesem Fall, Oracle muss nur einen niedrigeren Zinssatz an Blue Oil bezahlen, weil das Rechenzentrum noch in Planung oder im Bau ist.
Der höhere Zins, den muss Oracle erst dann bezahlen, wenn das Rechenzentrum läuft.
Deswegen hat Oracle jetzt diese Klausel gezogen.
Und Blue Owl muss jetzt sehen, wie sie mit den Reuters kennt den Vertrag.
Da ist sehr vieles nicht von öffentlich.
Aber der Teil scheint öffentlich zu sein.
Berichtete von 9% in der Bauphase Zins und 11% in der Betriebsphase.
Das ist, ja.
für Blue Owl jetzt halt doof, weil es gibt halt möglicherweise eine richtig lange Zeit lang deutlich niedrige Zinsen, als sie vielleicht eingeplant haben.
Was an dem Deal aber wirklich ungewöhnlich ist, ist, dass nicht der Bauherr die Klausel zieht mit der höheren Gewalt, sondern der Mieter.
Das heißt, nicht Blue Owl hat gesagt, wir wollen es nicht, sondern Oracle hat das gezogen.
Ist natürlich logisch, wenn man verstanden hat, dass Oracle dadurch hart Geld spart, wenn sie diese Regel ziehen und sich dadurch die Bauphase und Planungsphase mit den 9% Zinsen verlängert, ist das ein großer Vorteil für Oracle.
Also ziehen die diese Klausel schon mal ganz gerne.
Gut, man wird sehen, wo das jetzt am Ende ausläuft.
Also ob Blue Owl durch diese Verzögerung dann wirklich größere Probleme entstehen, weil sie länger auf ihr Geld wahren müssen, bis der höhere Zins kommt.
Ob sich Oracle jetzt hier zurückzieht, wie einige unkten und versucht, so nach dem Motto, vielleicht sind wir doch ganz froh, wenn wir diesen Deal so gar nicht am Ende durchziehen müssen, den Risikoaufschlägen, ich weiß nicht, was davon wirklich, klar, es ist viel Spekulation, grundsätzlich die Risikoaufschläge bei beiden Firmen sind hoch und sind auch weiter gestiegen, das sind Beides jetzt Kredite, die müssen jetzt beide halt, je nachdem wie man es durchrechnet, der Kredit ist oder die Anleihe, die notiert ist, die hat so eine variable Laufzeit.
Also die kann auch mal am Ende verlängert werden.
Wenn man die Zinsen auf die erste Fälligkeit durchrechnet, liegen die Zinsen schon über 9%, was halt schon richtig, was halt schon ganz schön.
Heftig ist, vor allem wenn Blue Owl selber nur 9% Zinsen kassieren kann.
Sieht man schon, da lässt sich gerade nicht so wahnsinnig viel Geld verdienen.
Wenn der Kredit verlängert würde oder weiterläuft, dann ist der Zinssatz immer noch bei gut 8%.
Beides schon Zinssätze, die es nur gibt, wenn du einen richtig heftigen Risikoaufschlag bezahlen musst und den müssen offensichtlich beide bezahlen.
Ende.
So, das ist...
schon ganz interessant, weil das beides Firmen waren.
Die hatte man schon mal auf dem Radar als kritisch, weil die schon hohe Zinsen bezahlen müssen.
Bei beiden ist es noch wieder ein bisschen in die falsche Richtung weitergegangen und es wäre nicht überraschend, wenn wirklich da an der Stelle die erste Bombe platzen würde.
Auf alle Fälle gilt...
Oracle immer als so das schwächste Glied in dieser ganzen Finanzierungskette.
Im Grunde ähnlich schwach wie Elon Musk, der aber eine größere Fähigkeit hat, Geld einzusammeln.
Ja, die Fähigkeit hat er ganz definitiv.
Man weiß es nicht.
Aber das ist auf alle Fälle so eine Kombination.
Man sieht es ja auch, der Markt hat Blue Old das Vertrauen entzogen und die CEOs konnten nur sagen, es funktioniert.
Also ich würde da kein Geld reinstecken, so viel ist gewiss.
Also dann noch das Abschreibungsthema, Ulrich.
Ja, ja, genau.
Dann mache ich das mit den Abschreibungen eben doch noch, weil es ist nicht so viel Fleisch dran, aber kann man ja mal kurz erwähnen.
Es ist immer noch ganz lustig, weil der Wonken von Nvidia gerne hätte, dass seine Chips...
Und die stellen ja mehr her als Chips, die stellen ja auch diese Vernetzungskomponenten und anderes Gedöns her, was du halt brauchst, um so ein Rechenzentrum zu betreiben.
Dass die nicht wie normale IT-Hardware nach drei, vier oder fünf Jahren wertlos ist, sondern er zieht gerade durch die Medien und die Presse und durch Investorentage und erzählt, dass seine Chips ja so wertvoll sind und sogar in den letzten Jahren wertvoller geworden sind, als sie am Anfang waren, heute sogar höher sind als damals beim Kauf, also dass die wertvoller sind als damals beim Kauf vor zwei, drei Jahren und deswegen seine Chips auch acht, neun oder zehn Jahre halten könnten und auch nach acht, neun Jahren noch was wert sind.
Also es gibt ja da zwei Aspekte bei dem Ganzen.
Abschreibung ist ja erstmal eine bilanzielle Geschichte.
Das heißt ja nicht, dass die Chips nichts wert sind, sondern dass sie halt, also ein Atomkraftwerk, wenn es abgeschrieben ist, ist ja dann auch in dem Sinne nichts wert, sondern es hat ja immer noch einen Wert.
Aber dann verdienst du eigentlich das richtig Geld mit dem Ding, weil du es dann nicht mehr abschreiben musst.
Also das ist dann finanziell ja schon entlastend.
Deswegen das Argument verstehe ich jetzt nicht von ihm, weil solange man damit noch was anstellen kann, werden die natürlich schon einen Marktwert haben, die Chips.
Und in seinem Sinne ist es ja eher so, dass der Anreiz, wenn es in der Bilanz abgeschrieben ist, doch eigentlich eher höher ist, dann neue zu kaufen, oder nicht?
Ja.
Wenn die Banken, also spannend ist ja, er muss ja nicht die Steuerbehörden überzeugen, dass die Chips langsamer abgeschrieben werden können, sondern eigentlich muss er ja die Banken davon überzeugen, dass die Chips länger was wert sind, sodass du nicht deinen Kredit über drei.
Dass die Kredite besser sind.
Genau, dass du deinen Kredit nicht über drei oder vier Jahre tilgen musst.
Das heißt, ihm geht es gar nicht so sehr, dass die Leute jetzt schnell neue Chips kaufen, sondern dass das Aktuelle erstmal überhaupt finanzierbar wird.
Genau.
Und das ist wahrscheinlich die Überlegung dahinter.
Er hat ja auch einen gefunden, so eine Analysefirma, die halt auch gesagt hat, die Dinger sind neun, zehn Jahre lang was wert.
Und damit zieht er jetzt gerne durch die Presse und sagt, hey Bank, guck mal hier, die Dinger sind neun bis zehn Jahre was wert, da könnt ihr ruhig einen Kredit drauf vergeben.
Und die Dinger hinterher als Sicherheit unterlegen, hier, ich habe eine Firma gefunden, eine Analysefirma, die sagt, das ist so lange was wert.
Ich bin mal gespannt, ob er damit Erfolg hat.
Was man so hört aus der Branche, sagen die Banken weiterhin, nein, das ist IT.
Und die war immer nach drei bis vier Jahren nichts mehr wert.
Und was wir jetzt sehen, ist eine Ausnahmephase.
Jetzt mag das mal diese Rechnung für zwei, drei Jahre außer Kraft gesetzt sein, aber never ever werden wir die für neun bis zehn Jahre als Sicherheit akzeptieren.
Kennen wir das nicht von den Teslas?
Die waren ja auch mal eine Zeit lang, waren die mehr wert, wenn man so irgendwie drei, vier Jahre, fünf Jahre hatte.
Das kehrt sich ja auch gerade eher ins Gegenteil, wenn ich das richtig sehe, einfach weil es ein richtiges Angebot am Markt gibt und ich glaube, das würde bei den Nvidia-Chips dann ähnlich laufen.
Das denke ich auch.
Ich glaube vor allem allem, was Nvidia sich da versucht, im Markt an eigenen Vorteilen zu entwickeln.
Die Abschreibung ist ein Thema oder die längere Besicherbarkeit, würde ich da genauer sagen, wo er bei den Banken hausieren geht, um das durchzusetzen.
Diese Verbriefungsgeschichte an den Futures, um den Handel zu verbriefen.
Die versuchen, sich so ein Ökosystem da irgendwie zu entwickeln und das eben nicht nur ein Ökosystem aus Hardware und Software, sondern jetzt ein Ökosystem aus Hardware, Software und der ganzen Finanzierungsseite aufzubauen.
Das ist ja nicht dumm.
Das haben ja schon ein paar andere Firmen vorher auch versucht.
Ich weiß nur nicht, ob er bei den Banken mit so einer Geschichte wie meine Chips sind nach zehn Jahren immer noch was wert.
erfolgreich ist.
Ich kann mir das nicht vorstellen.
Ich denke, die Banken werden da stur bleiben und konservativ bleiben und auf ihr eigenes Ding setzen.
Du findest immer einen.
Einen findest du immer.
Wahrscheinlich keine Bank, sondern Private Credit.
Da könnte die Nummer halt aufgehen, dass selbst die JP Morgan die Nummer gar nicht machen, aber dann mit irgendwie, dann geben die halt irgendeiner Private Equity Company Geld.
Kommt dann Blue-Owner und sagt, hey, es funktioniert.
Genau.
Schönes Schlusswort.
Es funktioniert.
Trust me, Bro.
Ja, genau das.
Oh Mann, ey.
Ja, also ich finde das ja echt spannend.
Also es könnte ja durchaus, also wenn man so betrachtet, über welche Zeitschienen wir reden, könnte das ja wirklich mehrere Jahre anhalten, dass die Chips einen gewissen Wert haben aktuell.
Man würde dann aber, wenn man sich darauf einlässt, halt ab einem gewissen Punkt nicht mehr wissen, wann sich das ins Gegenteil verkehrt und dann rauskommen.
Also selbst wenn du das jetzt machst und sagst, okay, dann lass mal für die erste Charge hier fünf Jahre nehmen, du müsstest eigentlich dann sofort wieder auf die üblichen drei zurück.
Weil du weißt ja nicht, wie es quasi dann danach weitergeht.
Also jedes Jahr würde die Sache entspannen und die Sachen weniger wert werden lassen.
Das andere ist vielleicht dann auch die Frage, wieso die Austauschbarkeit ist, weil auch Nvidia würde ja dann irgendwann in so ein...
Ding wieder reinkommen, wo sie sagen, ja, jetzt muss man eher dafür sorgen, dass wir schnell viel austauschen, weil nur so kommt neues Geld rein und dann sieht man diese Sachen auch wieder anders.
Also ich weiß nicht, ob er sich damit wirklich einen Gefallen tut oder ob er sagt, ich muss ja auch immer in Rente, ich will es reincashen.
Das kann ja auch sein.
Ja, gut.
Dann haben wir jetzt, glaube ich, nach einer langen Folge und jetzt nochmal relativ viel, dieses KI-Finanzierungsding.
Genau.
Jetzt geht es nur noch weiter, wenn was kaputt geht.
Genau.
Ja, oder es gibt dann vielleicht einen kleinen Nachklapp mal, falls dieses...
Compute-Thema wirklich mal an die Börse geht.
Wenn Elon Musk dann seine Datenzentren da im Weltall baut.
Das heißt, der hat ja mitgekriegt, der hat ja schon wieder versucht, irgendwo 40 Milliarden einzusammeln.
Da haben sie da so ein Bild rumgeschickt im Weltraum und dann so ein Pfeil.
Wir wollen Datenzentren im Weltraum bauen.
Da.
völlig gar gehabt.
Dann haben so der Financial Times nur irgendwie so die Banken gesagt, ich habe keine Ahnung, wie wir den Scheiß bewerten sollen.
Das ist doch keine Unterlagen.
Zwei Seiten und eins davon so ein komisches Bild.
Ja, also da merkt man auch, dass die ganz schön auf einer großen Welle reiten und irgendwie glauben.
Sie müssten auch nicht mehr dafür arbeiten.
Ich glaube, das wird sich dann in der Wälde dann doch etwas anders darstellen.
Wollen wir in dem Gesellschaftsteil?
Ja.
Also ich hätte zumindest einen Pick, Ulrich.
Ja, ich habe auch einen.
Ich suche den eben raus.
Du kannst mit deinem anfangen.
Gut, dann rede ich mal über meinen.
Ich habe mir die Odyssey angeschaut und zwar in IMAX.
Und ich muss sagen, mir hat das sehr gut gefallen.
Kann man machen.
Sollte man vielleicht sogar machen.
Das Ding ist folgendes.
Wenn man so ein bisschen seekrank ist, also wenn man da eine Neigung hat, schaut das nicht in IMAX.
Ihr werdet seekrank.
Also spielt auch sehr viel auf See.
Kommt das nochmal oben drauf.
Aber IMAX ist schon, glaube ich, ziemlich brutal für Leute, die da anfällig sind.
Ich habe ja Glück, ich bin da nicht anfällig.
Ich fand das super.
Also das war echt ein Erlebnis, auch so mit diesem riesen Ding da.
Und es hat nochmal so eine ganz eigene Nähe des Ganzen erzeugt.
Sound ist ja eh bombastisch immer.
Also das war schon ziemlich cool.
Und ich kann das empfehlen.
Ich habe die ganze Kritik an dem Ding, habe ich alles gelesen, gehört.
Also ja, guckt es euch einfach an.
Das muss nicht wie das Original.
Das ist völlig egal.
Wir leben in einer anderen Zeit.
Und ich glaube, er hat nochmal einen ganz eigenen Trall reingebracht, was ich wiederum super fand und was ich eigentlich auch erwarten würde.
Also man kann ja die Geschichten nicht eins zu eins umsetzen.
Also das ist ja fürchterlich, wenn man das machen würde, sondern gerade bei dem Ding, als wer da mal reingelesen hat, da gibt es kein eins zu eins.
Ist ja ein bisschen gaga da.
Aber ich fand das super.
Man kann da sehr tief graben.
Man kann auch darüber streiten, ob das ein Antikriegsfilm ist oder nicht.
Also es bedient auf alle Fälle ein paar Ansätze in der Hinsicht.
Und ich würde sagen, das lohnt sich definitiv.
Sei es auf einer filmischen Ebene, die halt super spannend ist.
Oder halt eben auch auf der Geschichte, wenn man sie einfach als eigene Geschichte betrachtet und dann nicht so sehr mit dem Original vergleicht.
Amen.
Ja, ich habe alles, was ich weiß, weiß ich aus der Freakshow, aus der Podcast.
Der Ralf Stockmann hat da ein bisschen was darüber erzählt und der, wie heißt der Regisseur?
Christopher Nolan.
Christopher Nolan, genau.
Der dreht die Filme ja analog, auf so einem analogen Breitdings irgendwo und du kannst das tatsächlich.
Der schneidet das auch analog alles.
Mit der Schere, so wie man früher Filme geschnitten hat.
Und es gibt da wirklich auch analoge Versionen von.
Also es gibt Kinos, die den Film dann analog, aber irgendwie auf Großleinwand zeigen.
Und es gibt den in IMAX und alles Mögliche.
Hat er alles beschrieben.
Ich habe nur gedacht, wow, der Typ ist ein Freak.
Wer so einen Film in mehreren Versionen schneidet und rausbringt und abmischt.
Ich finde es halt super, dass er es macht, weil das natürlich dann auch nochmal so eine, also das geht gegen die Vereinheitlichung von Kino und so weiter.
Also du hältst damit ja auch Sachen am Leben, wie so ein IMAX, was ja jetzt glaube ich mal einen etwas höheren Einnahmenfluss hatte als in anderen Jahren.
Als normal.
Und ich finde das schon super, wenn man ohnehin die Plattform hat und Christopher Nolan ist ja jetzt auch kein Unbekannter und dann eben solche Sachen macht und es sich auch noch finanziell lohnt.
Also ich glaube, der Film hat ja eh das Geld rein, locker rein und obendrauf.
Also von daher glaube ich, das ist halt etwas, was es braucht, damit wir uns auf so eine gewisse Vielfalt erhalten, was diese ganzen Kinogeschichten betrifft.
Gut.
Dann kommen wir mal zu deinem komischen Ding da.
Komisches Ding.
Ich habe gesagt, das ist eine gewisse Gefahr.
Ich höre mit Russland.
Das ist ja schon verdächtig.
Das ist ein internationales Thema und dann noch Wirtschaft nehmen und du auf der anderen Seite sitzt.
Es ist eine gewisse Gefahr, dass du sagst, was für ein Unfug.
Ich habe es trotzdem mal gepickt.
Das ist mir tatsächlich erst letzte Woche zum ersten Mal untergekommen.
Ich bin gespannt.
Ja, die Website heißt Russia Fossil Tracker.
Und das ist eine Website, die einfach nur versucht zu sammeln, an wen, an welche Länder Russland seit dem Einmarsch in die Ukraine oder Full-Scale-Invasion, wie es so schön heißt im Englischen, noch weiter mit fossilen Rohstoffen verdient.
Und ja, das ist schon spannend.
Und erschreckend, wie die Zahl immer noch weiter nach oben geht.
Das ist halt einfach so ein Counter, wo dann mehr Zehntekunden draufkommt.
Also der Counter geht nach oben.
Genau, da steht dann oben halt so eine fiese Zahl wie 1,1 Billionen.
Das sind dann die Einnahmen seit Ausbruch des Krieges.
238 Milliarden sind in die EU gegangen.
Zähle ich jetzt gerade richtig?
Ja, umgekehrt.
Von der EU nach Russland.
Also Rohstoffe im Wert von 238 Milliarden sind in die EU gegangen.
Trotzdem noch.
Man kann in der Langfristgrafik schön erkennen, dass die EU früher halt mit riesigem Abstand der größte Abnehmer war, das wirklich kräftig eingebrochen ist, aber auch nicht auf Null.
Also es geläuft immer noch weiter Öl und Gas in die EU.
Ja, und Indien und China haben so ein bisschen die Rolle übernommen.
Die Türkei hat, glaube ich, auch im Zug gelegt, wenn man das ganz langfristig betrachtet.
Die USA waren immer irrelevant.
Deshalb waren die auch am Anfang unter beiden sehr locker dabei, die Sanktionen zu verhängen, weil die hatten halt nichts zu verlieren.
Die haben ja kaum was aus Russland gekauft.
Ja, Donald Trump sieht das ja jetzt gerade anders.
Ja, der sieht es gerade anders und will jetzt den Dieselpreis senken, der selber durch seinen Krieg nach oben getrieben hat.
Mit einem Einkauf von 14 bis 15 Stunden Diesel.
Ja, also wieder so eine völlig gaga Maßnahme.
Klassischer Trump-Move.
Da kann man sich so ein paar Sachen mal anschauen.
Das hat man nach zwei Minuten durch.
Die Website ist aber generell mal ganz interessant.
die Zahl sucht und sich mal fragt, wie viel verdient Russland eigentlich heute immer noch mit dem ganzen fossilen Mist trotz Krieg?
Ja, zu viel.
Ganz einfach, zu viel.
Also ihr braucht nicht auf die Website zu gehen, ihr habt die Antwort jetzt schon gehört, Russland verdient zu viel.
Ich meine, das ist halt dann auch, also wenn wir mal sagen, die Katharina Reiche, die torpediert quasi den Umbau.
im Energiebereich, dann ist das halt auch Geld, was direkt indirekt Richtung Russland fließt.
Ja, weil ob die Russen uns das jetzt direkt verkaufen oder ob sie noch über jemanden Dritten gehen müssen, der dann noch einen Cut nimmt, dann verdienen sie halt weniger und das ist ja auch okay erstmal, aber sie kriegen halt trotzdem Geld damit.
Und das Effektivste, was wir tun können, ist halt uns unabhängig zu machen und dann eben nicht nur von Russland, sondern eben auch von den USA, weil Donald Trump hat ja auch schon wieder diverse Drohungen in die Gegend gehauen.
Ich stoppe den Diesel-Export.
Was übrigens lustigerweise den Diesel in den USA teurer machen würde.
Aber ja, lassen wir es dabei.
Bei den Getränken muss ich sagen, warte mal, lass mich mal gucken.
Ich habe jetzt gar nicht geguckt.
Nee, ich habe auch nichts.
Also nur langweilige Standard-Biere getrunken.
Naja, ich habe ein Bier getrunken in der Tupper Valley Brewery.
wo ich ja immer mal wieder bin, wenn ich Urlaub habe.
Und zwar, was habe ich denn getrunken?
Ich habe zwei getrunken.
Ja, vielleicht machen wir die zusammen.
Also das Sunburst White Ale.
Das klingt irgendwie total toll.
So ist Citrusy Radiant Dry.
Muss ich aber sagen, war mir zu sehr Citrus.
Also bei so trockenen Bieren bin ich ja eher so der Fan von Azaia, die das...
eigentlich unglaublich gut hinkriegen und ja, da war das Zitrus-Ding da mir einfach zu sehr Zitrus.
Also das musste ich jetzt nicht haben.
Währenddessen das Blue Heaven West Coast IPA.
Melone Blutorange Honeysuckle.
Also ganz ehrlich, das hat für mich einfach wie ein IPA geschmeckt.
Ein gutes IPA, also es war ein bisschen sanft.
Aber es hat halt einfach so geschmeckt, wie so ein IPA halt schmeckt.
Ich fand da jetzt nichts Besonderes dran, aber sowas finde ich, kann man immer gut trinken, wenn es warm ist.
Es war warm, viel zu warm.
So irgendwie von 38 Grad.
Und da ging das sehr, sehr gut.
Da macht das auch sehr, sehr viel Spaß, so ein Bier zu trinken.
Und in dem Sinne, also Blue Heaven West Coast IPA hatte da mein Herz errungen.
Aber man sollte auch nicht mehr erwarten als ein IPA.
Ganz simpel.
Ja, ich habe noch welche im Kühlschrank stehen, die ich mitgebracht habe, aber ich habe noch keines davon getrunken.
Tja.
Ich bin aktuell zu viel im Stadion.
Trinkt man denn da kein Bier, Ulrich?
Ja doch, aber die langweiligen, das ist ja so das Problem.
Das reicht mir dann irgendwann auch.
Ich trinke ja gerne Bier, aber das ist dann auch genug.
Dann kommt auch der Ulrich an seine Geschmacksgrenzen.
Ja, dann trinke ich ja nicht in der Woche dann auch noch fünfmal abends ein Bier.
Dann reicht mir dann auch eine Feier und ein Stadionbesuch.
Und dann habe ich meinen Bierdurst auch gestillt.
Dann sind wir am Ende der Folge angelangt.
Wir bedanken uns fürs Zuhören.
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Das haben wir in den Shownotes drin.
Ansonsten vielen Dank fürs Zuhören, euch eine schöne Zeit und bis demnächst mal wieder.
Ciao.
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Bis zum nächsten Mal.
