# AI Frontier Shifts, Meta's Risk, and Tax Debates

**Podcast:** Doppelgänger Tech Talk
**Published:** 2026-10-14

## Transcript

Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 605 am 14.
Oktober 2026.
Ich bin Philipp Klöckler und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner.
Ich bin ja nicht mehr so viel auf Social, aber ich habe munkeln gehört, es wird ruhiger.
Weniger braune, blaue Tweets.
Stimmt das?
Hast du das mitbekommen?
Ich habe das mitbekommen, es wurde uns natürlich mehrfach geschickt, aber auch so konnte man es ja gar nicht nicht mitbekommen, wenn man in der links-grünen versifften Bubble ist.
Und zwar ist die ursprüngliche Nachricht, dass die Ukraine wiederholt die Datacenter von Yandex angegriffen.
Das hat man sich vielleicht vom Iran angeschaut.
Das ist schlau ist, auch die Dateninfrastruktur oder Internetinfrastruktur eines Landes anzugreifen.
Und deswegen wurde eines der größten Yandex-Datacenter, also vergleichsweise ist ein 50 Megawatt-Datacenter, das ist jetzt nicht so wie diese Gigawatt-AI-Datacenter, aber trotzdem relevant ist.
Das hat man sich vorgenommen, das ist einigermaßen stark, hat es da gebrannt, auf jeden Fall, ich weiß nicht, ob es abgebrannt ist, aber es hat zu Unterbrechungen geführt.
Und das ist der Teil, der sehr gut nachvollziehbar ist.
die Bot-Aktivität, die von Yandex ausgeht und dazu zählen aber auch die Suchmaschinenbots und so weiter und dass quasi dieses Datacenter vom Netz gegangen ist, das lässt sich sehr gut nachvollziehen.
Da gibt es externe Quellen zu Cloudflare unter anderem, aber auch andere, wo man quasi sieht, dass viele Yandex-Services von Payment über Taxi-Apps sind ausgefallen und so weiter, den Geist quittiert, wie sagt man, den Dienst quittiert haben, beziehungsweise den Geist aufgegeben haben.
Was nicht so einfach, würde ich behaupten, nachzuvollziehen ist, ist, ob tatsächlich die Aktivität russischer Desinformations- und Diversions-Bot, also die versuchte Leute irgendwie gegeneinander aufzubringen oder zu polarisieren, runtergegangen ist.
Davon gab es viele erste Nachrichten, die das entweder anekdotisch, im Sinne von mir kommt es so vor als ob, oder aber mit so einem Graph gezeigt haben, wobei dieser Graph eben nur die Bot-Aktivität insgesamt zeigt.
Ich habe nach einiger Recherche noch keine Quelle gefunden, die wirklich nachvollziehbar zeigen konnte oder erste Erhebungen gezeigt hat, wonach wirklich die Bots.
Also es geht so um Bots, die typischerweise auf X kommentieren oder auf Reddit mitreden.
Es gab einen Post auf Reddit von jemandem, der das analysiert hat.
Der Post ist inzwischen aber verschwunden.
Also in dem Subreddit I did the math gab es einen Post dazu, der wurde von den Moderatoren inzwischen gelöscht.
kann jetzt auch nicht als offizielle Quelle dienen.
Und ich will damit auf keinen Fall sagen, dass ich das nicht glaube.
Ich glaube sehr wohl, dass viele der toxischen Accounts, der Mager-Accounts, der Accounts, die Zwist zwischen Ukraine und Polen oder Polen und Ukraine, also es gibt so Bots, die versuchen, die Polen-Spielbevölkerung gegen die Ukraine aufzubringen oder die Ukraine gegen die Polen.
Dass viele davon aus Russland gesteuert sind, ist für mich fast über jeden Zweifel erhaben.
Ich bin mir ganz sicher, dass das wahr ist.
Ich konnte nur keine verlässliche Quelle finden, die jetzt beweist oder irgendwie anschaulich zeigen kann, dass die Bots tatsächlich runtergegangen sind.
Bis eben auf Leute, die das anekdotisch beschreiben.
Und fairerweise, wie gesagt, ohne es in Frage stellen zu wollen, muss man doch sagen, würde man jetzt einfach diese Instagram-Kacheln und Narrative weitergeben, macht man nichts anderes als Desinformationen verbreiten.
Also selbst wenn das wahr sein sollte.
Es gibt keine nachvollziehbare Quelle, auch wenn es sehr logisch klingt, auch wenn es mit hoher Wahrscheinlichkeit wahr ist.
Ich konnte keine gute Quelle dazu finden, die das belegt oder die irgendwie quantitativ beweist, dass jetzt weniger los ist.
Wer das hat, darf uns das gerne per Discord oder E-Mail schicken.
Wir würden uns natürlich freuen, das sozusagen mit ein bisschen Futter zu beweisen und dann auch nachvollziehbar zu behaupten.
Bis jetzt ist so, ich meine selbst Wladimir Zelensky ist darauf eingegangen und behauptet, dass das die Desinformationskampagnen der Russen kompromittiert hat.
Das wäre auch total sinnvoll.
Es gibt verschiedene Gründe, warum man ein Datacenter angreift, einfach weil es wirtschaftlichen Schaden macht oder die Kommunikationsinfrastruktur eines Landes lahmlegen kann, weil so der Krieg auch bei jemandem, der in Moskau einfach nur ein Taxi bestellen will, ankommt.
Das macht schon Sinn, aber klar, dass die Kampagnen, die die Russen fahren, auch ein sinnvolles Ziel sind aus Sicht der Ukraine, ist auch klar.
Interessant natürlich auch deswegen, weil ja auch Wahlen in den USA anstehen und jetzt ohne doll ins Verschwörische zu gehen, aber man darf ja vielleicht unterstellen, dass die Republikanische Partei und die MAGA-Fraktion von Trump da mit etwas Unterstützung aus Russland rechnen darf in der Regel und auch das wäre dann ja theoretisch unterbrochen und auch insofern wäre es natürlich nochmal.
schlaues Ziel.
Ich bin gespannt, ob Trump als nächstes der Ukraine verbietet, die Data Center anzugreifen, nachdem die Diesel-Raffinerien ja schon ein nicht mehr erlaubtes Ziel geworden sind.
Ja, aber es hat auch eine große Bedeutung für Data Center wahrscheinlich, oder?
Also die muss man ja jetzt wahrscheinlich dann auch ein bisschen mehr schützen.
Fast weltweit.
Das ist ja der einfachste Weg, um eine Unruhe jetzt zu verbreiten.
Also Datacenter sind so oder so kritische Infrastruktur.
Also so wie jeder Stromverteiler oder jedes Wasserwerk sind Datacenter letztlich auch kritische Infrastruktur, würde ich sagen.
Und natürlich müssen die besonders geschützt werden.
Und das Spannende ist natürlich, dass die meisten Firmen den Aufbau von Redundanzen als kostenspielige Nichtigkeit betrachten.
Also es gibt, glaube ich, nicht viele Firmen.
die es sich leisten, quasi komplett redundante Systeme zu unterhalten.
Es gab ja Beispiele, wo man ein Datacenter wirklich untergegangen ist und dann wirklich massenhaft an Daten gefehlt haben, weil es quasi kein Backup gab davon.
Also das sollte man sich schon überlegen.
Gerade wo die Zeiten jetzt ernster werden in Europa, ob es nicht wertvoll ist, einfach mal eine Instanz in Europa zu haben, aber sicherheitshalber das andere vielleicht auch nochmal in Grönland, Neuseeland oder irgendwie in einem sicheren Ort.
Ein Backup der Daten zumindest ab und an laufen zu lassen.
Es gibt eine so ein bisschen quantitative Quelle, die sagt, und das ist wiederum interessant, dass die Google-Suchen nach gewissen Gesundheitsthemen deutlich abgefallen sind.
Das ist jetzt in einem Maß, was schon ein bisschen mehr als normale Saisonalität wirkt.
Aber so typische Themen wie Krebs nach Covid-Impfung oder Ivermectin-Einnahme, Das waren so Themen, oder weg sind die Talks, also wie kann ich mich wieder von der Impfung erholen.
Das waren so Themen, die natürlich in der verschwörungstheoretischen Bubble ganz populär waren und auch das scheint so ein bisschen nachgelassen zu haben.
Aber jetzt auch noch nicht super belastbare Themen, könnte aber auch damit zusammenhängen, weil natürlich all diese Themen geeignet sind.
Es geht ja gar nicht darum, zwangsläufig politische Themen zu nehmen, sondern Es geht prinzipiell darum, Themen zu finden, wo man einen Teil der Bevölkerung gegen den anderen aufbringen kann.
Und wenn das, sagen wir mal, außer mit Fußball nicht anders geht, dann sucht man sich eben irgendwelche Gesundheitsthemen, aber eben auch bewaffnete Konflikte und so weiter.
Was ich schon gehört habe, ist, dass viele Leute berichten, dass es auf X ein bisschen ziviler zuzugehen scheint.
Und wie gesagt, das wäre auch nicht überraschend.
wenn das stimmen sollte, aber man muss fairerweise eben sagen, es gibt noch keine belastbaren Daten dazu.
Vielleicht erforscht das in den nächsten Tagen jemand, sodass man es dann nochmal auswerten kann.
Ich habe mich gerade gefragt, ob du heute Abend vielleicht die externe Festplatte nochmal auspackst.
Also du hast ja bestimmt irgendwo noch so eine externe Festplatte rumliegen, um mal so das ein oder andere Backup zu fahren.
Ne, habe ich nicht.
Ich wüsste auch gar nicht, welche Daten ich...
Also bis auf so ein paar Buchhaltungsdaten, weiß ich eigentlich nicht, wo ich mich verpflichtet sehe, Daten länger zu haben oder sie länger bräuchte.
Also ich hoffe, dass die Cloud-Services, die ich nutze, irgendeine Backup-Strategie haben, ehrlich gesagt.
Also wenn alle E-Mails untergehen, wäre es problematisch, aber auch nicht vollkommen unmöglich.
Mein Notizbuch-Service, der ist schon relativ wichtig, ehrlich gesagt.
Da sind so unter anderem die Notizen, die ich über das Jahr zusammentrage, um dann eventuell die Keynote nochmal zu erweitern und so.
Auf die würde ich jetzt ungern verzichten, aber ansonsten, ja komisch, früher dachte man, man kann nicht so ohne seine Daten, heute, aber ich versuche ja auch meine Lebensrealität sozusagen immer weiter zu vereinfachen und Komplexität zu vermeiden, sodass ich nicht so viel Ballast mit mir rumtrage eigentlich, auch was Daten angeht.
Es gibt ja nichts Schöneres, als so die Steuerhefter wegzuschmeißen, die zehn Jahre alt sind.
Das ist doch die innere Bücherverbrennung.
Das Fest gegen die Bürokratie des kleinen Mannes.
Die müssen auch im Kamin, kann mir keiner sagen, dass die in Reiswolf gehören, die müssen einfach rituell im Kamin verbrannt werden.
Was ist denn das Wartung dafür?
Der hat ja auch keine Steuern abzugeben.
Ist es der erste, erste oder ab wann ist der Stichtag?
Wollen wir mal recherchieren, wo das Wort Stichtag überhaupt herkommt?
Die Etymologie des Stichtages.
Das ist die Folgenüberschrift heute.
Ich hatte mal eine Lehrerin, die hat immer erklärt, why it's deadline heißt.
It's deadline because if you don't do it, you're dead in my class.
Das war sehr witzig.
Also Stichtag kommt, woher?
Relativ langweilig, also Stechen.
Ja, also es ist einfach nur ein Wort, was mit Festlegen gleichzusetzen ist.
Keine größere Begründung dahinter.
Es sei denn, Gemini hat hier wieder irgendwas additioniert.
Ja, weniger.
Ja, es ist nicht 1.
April oder sowas.
Keine Ahnung.
Ich weiß es wirklich nicht.
Wenn der Kamin an ist.
Wenn mal pippt der Kamin an ist.
Ich würde ihn auch am 1.
September anmachen dafür.
So, wir machen weiter mit den KI-News.
Und zwar bevor wir zum Release der Woche kommen, das natürlich aus dem Hause Meta erfolgt ist, kurz der Vollständigkeit halber, auch Google kocht an einem neuen Modell, was Gemini 4 Carbon heißen soll.
Also das letzte war ja Argon, was schon einigermaßen gut an die Frontier rangekommen ist.
Und das nächste ist aber schon quasi in der Mache Gemini 4, das soll Carbon, also Kohlenstoff, Argon Carbon, das sind doch beides Elemente aus dem Periodensystem.
In welche Richtung bewegt man sich denn da?
Kann ich natürlich als Chemieleistungskurs Dude noch im Kopf.
Leider nicht.
Aber ich weiß, wusste man, dass Argon ein Edelgas ist.
Argon ein Edelgas ist, Entschuldigung.
Ja, das passt überhaupt nicht zusammen.
Argon und Carbon.
Aber dann kommt sicherlich irgendwann Nitrogen und sowas.
Naja, wie auch immer.
Also Googles neues...
Gemini 4, was sehr, sehr gut sein soll, interne Quellen berichten und normalerweise trashen die internen Quellen bei Google ja ihr eigenes Modell immer.
Diesmal sagen sie, aber es wäre so gut wie Opus 5.5, was ja den ersten Platz innehält.
Im Moment also high hopes aus dem Hause Google, dass man auch da wieder ein Frontier-Modell delivert, binnen der nächsten Tage höchstwahrscheinlich.
Dann hat Microsoft bekannt gegeben, dass sie die neue Generation ihres Maya-Chips, MAIA, das heißt wahrscheinlich Microsoft AI Accelerator, der MAIA 300 soll 40% mehr Tokens pro Megawatt rauswerfen oder auch pro Gigawatt oder Watt.
Ist eigentlich vollkommen egal, welche Watt zahlt, aber man hat hier Megawatt gewählt.
Also 40% mehr Leistung.
Nee, Leistung ist ja schon.
Also 40% Leistung pro Leistung.
Ja, doch, Watt.
Genau, also 40% Leistung pro Leistung.
Und damit versucht man sicherlich an die kostengünstige Infrastruktur von Google, den TPUs, ranzukommen.
Gerade wenn man noch günstiger die Workhorse Models anbieten möchte, eventuell der günstigste Ort werden möchte, um Open Source Modelle zu hosten und so weiter, ist der Token Output im Vergleich zur Leistungsaufnahme der Chips natürlich super relevant und 40%.
Ist jetzt nicht eine Größenordnung, aber 40% mehr Leistung heißt am Ende 20-25% weniger Preis.
Also kann schon ein Vorteil sein.
In Bau geht er glaube ich Anfang nächsten Jahres.
Und damit kommen wir zum eigentlichen Banger-Modell der Woche.
Und zwar hat letzte Nacht, wir nehmen auf am Dienstagabend, richtig?
Ja, Dienstagabend.
Und zwar hat letzte Nacht Meta angekündigt, dass Mark Zuckerberg zumindest glaubt, dass Meta jetzt an der AI-Frontier arbeitet.
Also dass man aufgeholt hätte zu den tatsächlich führenden Modellen Open AI and Tropic.
Und mit dem neuen Modell Muse Wonder jetzt...
noch mal mehr Leistung rausgeholt hat.
Und erst mal sieht es so aus, als würde man aus dieser super teuren Söldnerarmee, die man sich zusammengekauft hat und den massiven Investitionen wirklich was Vernünftiges, Marktfähiges rausgeholt haben.
Im Artificial Intelligence Index kursiert es tatsächlich an der Frontier.
Also das Muse Wonderful, das ist das größte Modell, was es nicht per API gibt, glaube ich, sondern nur per Abo ist bei 56 Punkten.
Zum Vergleich, Opus ist bei 58, Sonnet bei 56, also auch gleich auf mit Muse Wonderful und Fable ist da drunter, GPT-6 wäre da drunter laut Artificial Analysis Intelligence Index ist nur ein Benchmark, aber der wird ganz gerne herangezogen.
Und diese Leistung aber wird deutlich preisgünstiger erreicht als Opus 5.5, muss man dazu sagen.
Also ungefähr Faktor 25% günstiger bei ordentlicher Leistung.
Das heißt, man kann hier, Sekunde, man kann schon sagen, das wäre, ja, also es müsste Frontier oder nah dran sein.
Also Frontier heißt immer, beste Leistung für einen gewissen Preispunkt.
Also das Beste, was ich für 5 Dollar bekommen kann irgendwie.
Und da müsste es aber relativ klar sein.
Also auf jeden Fall eine überraschend gute Entwicklung bei Meta.
Man sieht es auch an der Aktie, die hat nachbörslich glaube ich 4% zugelegt.
Ich check nochmal, wo wir heute Nachmittag stehen.
Ja, 3,5% im Plus.
Wenn man jetzt davon ausgeht, dass Meta wirklich in der Frontier drin bleibt, quasi die Champions League der Modelle weiter bespielt.
dann muss man sagen, sind sie natürlich vergleichsweise günstig bewertet mit dem KGV von 22.
Wenn man überlegt, dass Meta weniger wert ist als Entropic, gerade bei einem Börsengang gehandelt werden würde, gleichzeitig aber noch ein sehr attraktives Geschäftsmodell mit viel Profitmarge hat, während Entropic ja noch Geld verbrennt, aber auch sehr schnell beim Umsatzwechsel zu sagen, das tut Meta gerade natürlich nicht.
Aber könnte man natürlich sagen, Meta ist vergleichsweise günstig.
bewertet, sagen wir auch schon länger, dass wenn einem moralisch alles egal ist, wäre Meta wahrscheinlich eins der offensichtliche Hirn-Investments gerade.
Und ja, ich würde sagen, neben Muse, was ja letzte Woche, vorletzte Woche schon ganz gut angekommen ist, ein weiterer Erfolg aus dem Super Intelligence Lab von Meta, mit dem jetzt viele, also ich auch insbesondere, nicht zwangsläufig noch gerechnet.
Wie das zustande gekommen ist, ob es die Rechenpower ist, ob es ist, dass man diese Organisation jetzt wirklich zusammengeschweißt hat, ob man eventuell auch destilliert hat, das weiß man nicht.
Aber ordentliche Aufholjagd, muss man sagen.
Und wir haben damit neben Google, Entropic und OpenAI wirklich einen vierten Player an der Frontier.
XAI, würde ich immer sagen, ist mal drin, mal draußen.
Ich würde es Ihnen jetzt weder absprechen, dass Sie vernünftige Modelle bauen, noch würde ich sagen, Sie sind ein klarer Frontier-Player.
Vor allen Dingen umsatzrelevant ist es fast noch nicht bei X, bei Space, Exi heißen sie ja jetzt.
Ja, Wahnsinn, was Mark da wieder geschafft hat, wenn das nachhaltig so funktioniert.
Ist bestimmt schlechte Zeiten dann für OpenAI, die sind ja so im Direct-Consumer-Markt wahrscheinlich die größten Konkurrenten.
Und mich wundert so ein bisschen sowohl bei Microsoft als auch jetzt bei Meta, dass da immer noch über AI gesprochen wird und nicht SI.
Ich hätte erwartet, dass irgendwie auf den Chips so Sticker kommen mit M-S-I-A und so.
Und dass sie mehr und mehr in die Kommunikation reingehen.
Also Meta hat den Begriff AI bestimmt nicht verwendet.
Das war ich jetzt.
Sie nennen das bestimmt Superintelligence, bin ich mir relativ sicher.
Das heißt ja auch Meta Superintelligence Lab MSL, die Abteilung.
die das baut.
Bei Microsoft, glaube ich, ist man noch so ein bisschen auf der einen Seite der Macht, sage ich mal.
Ansonsten gibt es gerade einen ganz spannenden New York Times Artikel über den Release von Muse.
Das ist jetzt wichtiger Kontext.
Und zwar, Mark Zuckerberg war ja einer der Leute, die aktiv versucht haben, KI-Regulierung zu unterbinden.
Wahrscheinlich die aktuelle Nichtregulierung bei Trump in den Füller diktiert haben oder stark daran mitgewirkt haben.
sich selber geäußert hat auf X, der postet ja immer nur zu wichtigen Zeitpunkten auf X, könnte man sagen, wo er geschrieben hat, das ist doch in der Verantwortung einer jeden Firma liegt, das eigene Produkt sicher zu machen und man könne es den CEOs überlassen, da bräuchte man keine externe Regulierung.
Das fand ich schon damals ein bisschen tone deaf aus seinem Mund insbesondere, der ja wirklich erheblichen Schaden angerichtet hat mit seinem Unternehmen.
Und jetzt berichtet die New York Times, da muss man sich auch wieder fragen, warum sickert sowas aus Meta eigentlich durch?
Also da scheint nicht jeder intern mit zufrieden zu sein, aber auch bei Meta's AI-Agent Muse, wo man ja später erfahren hat, es gibt einige Sicherheitslücken, dass er Nachrichten mitliest ohne Zustimmung und so weiter, da sollte man wohl vor der Wahl gestanden haben, Muse schnell auf den Markt zu bringen oder bekannte Sicherheitslücken zu schließen.
Der Organisation bei Meta schien es bewusst gewesen zu sein, dass Muse noch nicht bulletproof ist und noch nicht eigentlich marktfähig oder marktreif sicher ist.
Und weil man wohl aber erfahren hat, dass der Konkurrent Instinct kurz vor dem Start eines eigenen Agenten steht, hat man sich, also man muss davon ausgehen, dass Mark Zuckerberg es persönlich war, dafür entschieden hat, ihn auf den Markt zu werfen, obwohl man wusste, es ist nicht sicher.
Obwohl Leute gesagt haben, das ist noch nicht sicher, hat Marc gesagt, scheiß drauf, wir müssen damit landen, bevor Instinct kommt, uns in den Markt gepusht.
Was einfach nur nochmal der absolute Beleg dafür ist, dass der Letzte, dem man mit so einer Entscheidung trauen will, Mark Zuckerberg ist und dass er der Letzte ist, der die Regulierung oder Deregulierung von KI verantworten sollte oder von Superintelligence.
Ja, ich hätte nicht gedacht, dass der erste Beleg dafür so schnell kommt.
Eigentlich ist die Vergangenheit ja auch Beleg genug dafür.
Aber hier quasi direkt bewiesen, wie gefährlich die eigene Nichtregulierung, die man aufgesetzt hat, ist und dass man diesen Menschen eben explizit nicht damit trauen darf, dass sie ihre Technologie nicht ausreichend auf Sicherheit prüfen, bevor sie die an den Markt bringen.
Und wissend, dass Meta so arbeitet, kann man jeden nur davor warnen, Metaprodukte zu nutzen.
weil du weißt, das Produkt wird unsicher.
Glückwunsch, da kratzt du dir am Kopf.
Arbeitest du an einem Werbedeal mit Meta schon wieder gerade?
Nee.
Also, weil man weiß, dass diese Firma unsichere Produkte auf den Markt bringt, die auch deine eigenen Daten gefährden und die Daten deiner Freunde.
Wir haben das gelesen über die Profile, die erstellt werden und so weiter.
Und es ist nur jetzt an den letzten Fakten gemessen, jetzt ganz unabhängig von irgendwelcher persönlicher Sympathie oder Antipathie, muss man sagen, dass wenn irgendjemand dafür nicht geeignet ist, diese Verantwortung zu tragen und sie richtig zu tragen und verantwortlich damit umzugehen, dann ist es Mark Zuckerberg und der Meta-Konzern.
Ja, ask for forgiveness later.
Und das soll keine Entschuldigung für alle anderen sein.
Ich glaube nicht, dass die anderen viel besser sind, aber regelmäßig beweisen.
dass er einfach kein Gespür dafür hat, beziehungsweise es ihm einfach vollkommen egal ist und der wirtschaftliche Interessen immer höher wiegt, ob es um Content-Moderationen geht oder die Gesundheit von Minderjährigen und so weiter und so fort.
Das ist einfach Mark Zuckerberg, der das zu verschulden hat.
Ask for forgiveness later ist ja eh so ein Mantra von denen und am Ende sind die Strafen halt zu klein.
Also es ist ja eigentlich maximal ein Parking-Ticket, egal was schief geht und er will einfach das Rennen gewinnen.
Es gibt ja kaum einen CEO aktuell, neben Elon Musk vielleicht, der so egomanisch für den Erfolg seines Unternehmens steht.
Ja, und vergleichsweise ist das Investment, Trump richtig tief in den Arsch zu kriechen dafür.
Also Mark Zuckerberg scheint ja hervorragenden Zugang zum Hinterteil von Donald Trump zu haben.
Wenn man sieht, wie er quasi da in dieser Runde von Tech-CEOs in den Vordergrund gestellt wurde von Trump, wie nah er ihm saß, wie stark er dieses Stück Papier da beeinflusst, was den Namen Regulierung nicht verdient, beeinflussen durfte, dann muss man sagen, das war natürlich aus Unternehmenssicht unheimlich erfolgreich.
Also diesen Präsidenten so günstig zu kaufen oder sich seine Gunst zu sichern, wie auch immer, dafür aber quasi zu wissen, man kommt jetzt mit allem durch, Knast ist keine Option.
Ich meine, ganz ehrlich, Fünf Jahre haben wir darüber geredet, ob Tech-CEOs in den Knast gehen müssen, wenn sie sowas verschulden.
Da weiß natürlich jeder, dass das gerade nicht in Frage kommt.
Also im schlimmsten Fall, worst case, kaufst du dir einen Pardon oder eine Begnadigung oder, oder, oder.
Aber das würde nie dazu kommen.
Du kannst Unternehmen kaufen, Antitrust gibt es nicht mehr, also Fusionsaufsicht ist quasi außer Kraft gesetzt in den USA oder fast außer Kraft gesetzt.
Und du kannst dir erlauben, was du willst.
Du musst nur dem Präsidenten nah genug sein.
Das lernst du dabei eigentlich.
Und im Nachhinein scheint Facebook da in Anführungsstrichen vieles richtig gemacht zu haben, dass sie da Dana White und den anderen Typen in ihr Board geholt haben, die sie näher an Trump ranbringen, die da offensichtlich Goodwill erzeugt haben und sie quasi näher ans Weiße Haus gebracht haben.
Erfolgreich aus Metasicht war das sicherlich, ob das das Richtige für die Amerikaner oder für die Weltbevölkerung ist oder unsere Gesellschaft.
als Ganzes, da muss man sich natürlich Fragen stellen.
Ja, ich bin gespannt, wer der nächste Präsident wird und ob das nochmal besser wird.
Apropos, wollen wir hier da gleich mal, also da gibt es ja Leute, die daran arbeiten.
Wir können gleich mal in die Schmuddelecker vorspringen.
Also wer auf jeden Fall alles versucht gerade, dass Trump Präsident bleibt, beziehungsweise den Rückhalt aus Senat und Kongress nicht verliert in den Midterms, ist Elon Musk, der nämlich laut Angaben der Financial Times 275 Millionen US-Dollar schon wieder nur für den Wahlkampf quasi im Umfeld der sogenannten Midterm-Wahlen zur Verfügung gestellt hat.
Man muss sich vorstellen, das ist höchstwahrscheinlich zwischen 10 und 20 Prozent des Gesamtbudgets der Republikanischen Partei.
Also bis zu ein Fünftel, mindestens aber ein Zehntel der gesamten Spenden wird von einer einzigen Person aufgebracht.
Und deswegen auch immer diese regelmäßige Kritik an Citizens United, also das ist das Urteil, was es quasi erlaubt, diese Superpacks zu bauen, was dann einzelnen Personen enormen Einfluss garantiert.
Also man tut so, als wäre man eine Wählervereinigung, die Politik unterstützen will.
Ganz oft ist es aber sozusagen der Umweg, damit einzelne Milliardäre und Multimillionäre signifikant Millionen und Abermillionen, in diesem Fall fast 300 Millionen in die Politik stecken können.
Es wäre natürlich naiv zu glauben, dass man sich damit nicht Einfluss kauft.
Aber was für ein Einfluss?
Also jetzt mal angenommen 300 Millionen.
Was kriegst du denn davon raus?
Erstmal Gegenfrage.
Glaubst du, dass jemand 300 Millionen spendet, um nichts dafür zu bekommen?
Nein.
Dann auf deine Frage, was kriegt man dafür raus?
Im Fall von Elon Musk.
Ich würde sagen, dass Trump...
ihm den Rücken deckt, was in Anführungsstrichen Redefreiheit angeht, also Twitter nicht, also X nicht zu regalieren im Rest der Welt.
Gleichzeitig Märkte einebenen für Starlink, also er hat ja gerade in Indien ein Problem, dass er da keine Zulassung bekommt.
Ich bin mir relativ sicher, dass die USA da Druck machen werden auf Indien, dass der Telekommunikationsmarkt zu liberalisieren sei.
Das ist in dem Fall, glaube ich, auch die richtige Sache.
Also dass Indien da protektionistisch seine eigenen Monopole oder Oligopole schützt, halte ich.
prinzipiell für falsch, aber das ist sicherlich was, was Elon Musk versucht quasi mit politischer Macht zu ändern.
Die ganze Regulierung von Tesla, Full Self Driving, da braucht er die Unterstützung des Weißen Hauses.
Die Trump-Administration reißt ja auch mehr und mehr regulatorische Aufgaben an sich, kommen wir später noch vielleicht drauf.
Also die Behörden wurden ja teilweise klein gemacht oder kaputt gemacht, geschliffen von Doge.
Das, was übrig bleibt, versucht das weiße Haus an sich zu ziehen, damit es keine unabhängigen Regulierungen gibt, sondern dass so viel wie möglich vom Präsidenten selber unterschrieben wird, weil dann, so kann man am besten natürlich Macht ausüben und sich auch korrumpieren lassen.
Je mehr Macht du hast, über mehr Dinge du entscheidest, desto öfter musst du natürlich beeinflusst und lobbyiert werden.
Deswegen ist zumindest meine Meinung, dass man versucht mit Absicht unheimlich viel Macht im Präsidentenamt.
zu vereinigen, was natürlich problematisch ist, weil es eine Art von Gleichschaltung ist, aber auch, weil man es einfach nur macht, nach meiner Auffassung, um sozusagen die Möglichkeiten der Mittelzuwendung noch stärker auf das Weiße Haus oder den Präsidenten zu konzentrieren.
Wie auch immer, aber wie gesagt, man geht so davon aus, dass in dem Midterm so zwischen 5, 6, 7 Milliarden von beiden Parteien ausgegeben werden, das heißt also mindestens 10 Prozent bis zu 20 Prozent des Gesamtspendenaufkommens wäre von einer Person.
Und es wäre naiv zu glauben, dass am Ende nicht auch der Kurs der Politik in die Richtung geht.
Also dass sie zu einem großen Teil einer einzelnen Person beziehungsweise der Person und den anderen Shareholdern im Unternehmen von Elon Musk quasi zugute kommen.
Also Musk macht das nicht aus Überzeugung, weil er glaubt, es ist wichtig.
dass die Republikaner an die Macht kommen, also aus ideologischer Überzeugung.
Vielleicht zum Teil auch, vielleicht ist ihm das Lager näher, aber am Ende geht es natürlich um den Einfluss.
Und ich bin mir sicher, würden die Demokraten an der Macht sein, würde Elon Musk auch da versuchen, Einfluss zu gewinnen.
Also ich glaube nicht, dass er sich dann und auch Mark Zuckerberg und andere würden dann sicherlich nicht sagen, nee, wir sind jetzt die Opposition und wir machen jetzt Opposition hier aus der Wirtschaft, sondern dann würden sie natürlich versuchen, sich in eine andere machthabende Partei einzukaufen.
Und Elon wollte doch seine eigene Partei noch gründen.
Gab es da nicht auch schon mal, als er irgendwie mit Trump sich ein bisschen auseinandergelebt hatte?
Ich glaube, es war ein Standard-Hürnfurz von Elon oder Machtgehabe, dass er ein bisschen Druck ausüben wollte auf die Republikaner.
Ich habe noch niemanden erlebt, der glaubwürdig vertreten hat, warum in den USA ein Mehrparteiensystem funktionieren könnte.
Es wäre sicherlich gut und spannend, also ich würde es vielleicht sogar gerne sehen, wie sich das ausspielt.
Aber, und fairerweise, ich habe keine Ahnung davon, aber deswegen höre ich Leuten zu, die Ahnung davon haben.
Und alle, die ich bisher gehört habe, halten es für ausgeschlossen, dass du in den USA in den nächsten 20 Jahren eine moderate Partei oder eine andere Partei, sei es grün, liberal oder was auch immer, etablieren kannst.
Also das Einzige, was passieren könnte, ist, dass die Demokraten sich spalten in...
sogenannte Sozialisten aus amerikanischer Sicht und ganz normal progressive Demokraten.
Das ist vielleicht ein Szenario, was passieren könnte, aber dann wäre ja auch eigentlich klar, dass man keine Wahlen mehr gewinnt als Demokrat.
Kurze Werbeunterbrechung von unserem Partner Google Cloud.
Der Unterschied zwischen einem KI-Projekt, das läuft und einem, das keiner benutzt, sind meistens Millisekunden.
Gerade bei Sprachassistenten.
Klingt übertrieben, ist aber so.
Sprachassistenten scheitern fast nie am Verstehen, sondern am Warten.
Sobald eine Kundin kurz innehält, denkt der Assistent, sie ist fertig und macht einfach weiter.
Otto hat das mit KI von Google Cloud gelöst.
Ottos Einkaufsassistent macht zwei Sachen richtig.
Erstens, er merkt, wenn ihr nachdenkt.
Ihr hört mitten im Satz auf, weil ihr überlegt und er fällt euch nicht ins Wort, er wartet.
Zweitens hat er rund 40% weniger Latenz.
Heißt, wenn er dran ist, ist die Antwort auch direkt da.
Und es ist eine echte Antwort, keine Füllsätze, die nur Zeit schinden.
Man fühlt sich also weder gehetzt noch hingehalten.
Hinter dem Assistenten steckt die Infrastruktur von Gemini Enterprise.
Gemini Enterprise von Google Cloud.
Alles auf cloud.google.com slash AI.
Werbung Ende.
Dann weiter zur KI.
Zu dem einzigen Unternehmen, das noch ein CEO hat, der versucht dagegen zu halten ab und zu, oder?
Anthropic ist es nicht immer noch der einzige CEO, der nicht ganz auf Trumps Ebene mitspielt?
Ja, also darüber kann man auch verschiedener Meinung sein.
Gibt es ja auch verschiedene Meinungen dazu.
Ich glaube, dass er sich vergleichsweise zu anderen zumindest anständig verhält.
Und unter anderem hat Entropic jetzt bekannt gegeben, dass sie in Zukunft in ihren Laboren die Tests komplett vom Internet abschließen.
Also wirklich ergappen und dafür sorgen, dass es keine Verbindung mehr zum Rest der Welt gibt, wenn man die ersten Tests macht.
Das ist offensichtlich das Learning aus den ersten problematischen Versuchen, die in der Vergangenheit passiert ist, wo wir nach und nach gelernt haben, es werden Regierungswebseiten gehackt und so weiter.
Und deswegen sollen zumindest einige Tests in Zukunft quasi in der sterilen Umgebung gemacht werden.
Also wenn man im Bild bleiben möchte, dass in einem Labor mit doppelter Schleuse, wo nichts rausdringen kann, außer über Menschen dann wieder, aber wo es pro Forme erstmal keine digitalen Verbindungen zur Außenwelt gibt.
Was natürlich schon ein hohes Maß an Vorsorge ist und ich glaube auch das Richtige ist, weil bei den meisten Versuchen lag es ja daran, dass die Sandbox nicht richtig konfiguriert wurde.
Also man hat einen Sandkasten gebaut, aber es lagen ein paar Ziegel drin, beziehungsweise es war halt nicht eine abgeschottete Umgebung, in der man rumspielen konnte, sondern wenn es eine KI schafft, aus der Sandbox ins freie Internet zu kommen und Webseiten zu hacken, dann war das Test-Setup natürlich von Anfang an kaputt.
Und fairerweise, es wird für Menschen schwerer und schwerer, ein Test-Setup zu bauen.
wo sich eine KI nicht befreien kann, weil vorgesehen war es natürlich nicht, dass die KI ins Internet kommt, aber sie hat halt Wege gefunden, das zu ermöglichen.
Und deswegen ist es wahrscheinlich schlau, dass in Zukunft, zumindest bis man Modelle besser versteht oder das Alignment provoziert hat, erst mal eben vom Internet komplett abzuschließen.
Was noch keine hundertprozentige Sicherheit ist, das haben wir ja vorher mal erklärt, warum auch das noch gefährlich sein kann, aber es erhöht die Sicherheit natürlich erst mal um einiges.
Und sollte dafür sorgen, dass die jüngsten Modelle in den ersten Tests jetzt erstmal nicht sofort auf das Internet losgehen und es komplett zu Staub hacken oder kaputt hacken.
Aber wie ist das denn dann ein Test?
Also man testet dann es ohne Internet, bis man denkt, es wäre sicher genug, um es aufs Internet loszulassen?
Naja, du kannst ja in das Labor Server stellen, wo Standardsoftware drauf läuft und die darf es dann versuchen zu hacken.
Du wirfst den Zirkustieren halbtote Mäuse hin und der Tiger darf aber nicht außer Manege, wenn du so möchtest.
Also du kannst ja trotzdem schauen, was es tut.
Du kannst nicht tun, was es mit dem freien Internet tun würde, aber du kannst schauen, wie es sich verhält.
wie gut das Software penetrieren kann, wie sicher Software ist, die man glaubt, sicher gemacht zu haben und so weiter und so fort.
Und man kann das Verhalten, die Charakterzüge, die die KI hat, auch erstmal beobachten und schauen, ob sich überhaupt solche Tendenzen entwickeln.
Glaubst du, dass das wirklich sinnvoll ist?
Ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass...
Ich glaube, es ist besser, als das einfach mit dem Internet zu verbinden.
Also auch da hole ich gerne mal hier aus der Doom-Ecke eine Nachricht raus.
Und zwar berichtet Entropic selber auch wieder und die Website UniteAI, die ihre Änderung noch nicht geändert haben auf SI, dass das Red Team von Entropic, also das ist sozusagen was gefahren, nicht Abwehr, aber was schaut, was man angriffsmäßig mit der KI tun könnte an Cyber Capabilities, dass die davon ausgehen, dass Small Language Models, so das kleinere KI Models, in Kürze auf relativ kleine und vergleichsweise unfähige IoT-Devices überspringen könnten oder von dort sich replizieren könnte.
Und zwar geht es dann nicht mal um Mac Minis oder Home Server, NAS Server oder irgendwas, was man zu Hause hat, wo theoretisch eine GPU drin ist und was wirklich Rechenleistung entwickeln kann, sondern es geht um so profane Devices wie ein TV-Stick oder eine TV-Box für 50 Dollar.
Oder ein ans It hat angeschlossener Kühlschrank oder Ofen oder Kaffeemaschine, die immer noch aushaltend Rechenpower haben, um irgendwie ein halbes Token pro Minute auszuspucken.
Aber damit könnte das Modell es quasi schaffen, sich selbst zu replizieren, meinen die Forscher.
Jetzt werden viele wieder sagen, Fear-Mongering, da wird Angst gemacht und so weiter.
Aber ich wüsste nicht, warum man das Risiko ausschließen sollte.
Also es gab schon mal so ein Ding, Kimwolf, das hat sich auch irgendwie, wodurch hat sich das gehackt?
Irgendwie auch durch relativ einfache Systeme.
Und man vermutet quasi, dass das Gleiche könnte passieren, wenn KI sich verselbstständigt und auf selbst Devices mit relativ wenig Compute könnten sie quasi lange überleben.
Und das Problem ist natürlich, dass diese Devices in der Regel keine Firmware-Updates mehr erfahren oder ganz viele davon nicht vernünftig gewartet werden.
Niemand kümmert sich darum, ob seine IoT-Kaffeemaschine oder seine IoT-Heißluftfritteuse, der Thermomix auch immer auf dem neuesten Stand ist.
Irgendwelche Warnungen werden einfach weggeklickt, weil sie in dem Moment immer gerade nerven.
Und das könnte dann eben dazu führen, dass über das Internet, WLAN und so weiter diese Geräte gehackt werden und Modelle sich quasi dauerhaft darauf einnisten.
Also du hast dann wirklich sowas wie Bettwanzen oder Würmer, die wirklich schwer dann rauszubekommen sind.
Also sie sind irgendwo in deinen Geräten, schlümmern da vielleicht.
stören nicht mal, wenn sie schlau sind, so wie ein guter Virus, stören sie nicht mal den normalen Service, sondern sorgen vor allen Dingen daran, sich zu replizieren.
Also wirklich die Analogie zum meinetwegen Coronavirus oder so.
Es macht ja gar nicht Sinn, den Wirt, also das Gerät, zu schädigen oder den Service kaputt zu machen, sondern du willst eigentlich nur so viel Rechenzeit klauen, vielleicht auch, wenn das Gerät nicht in Betrieb ist, um dein eigenes Überleben und deine Verbreitung zu sichern, also dich als Wurm fortzusetzen, vorzupflanzen.
Und es ist natürlich von Vorteil, wenn der Wirt oder in dem Fall der Besitzer des Wirt es so lange wie möglich nicht merkt.
Und das könnte dazu führen, dass irgendwann große Teile, die von gewissen Kategorien von IoT-Devices gehackt sind, ohne dass man es weiß.
Und dann muss nur jemand Zugang dazu bekommen und kann erheblichen Schaden wahrscheinlich anrichten.
Angefangen von Spionage in die Haushalte über das Ausspielen von Nachrichten, Zugang zu Menschen.
Die sind das gar nicht auszudenken.
Ja, also ich glaube, die Gefahr ist da tatsächlich real.
Das war, glaube ich, deine Frage.
Ich bin gespannt, wie wir das irgendwann mehr regulieren.
Du könntest ja auch sagen, was ist mit autonomen Autos?
Am Ende sind das die gefährlichsten Gegenstände, die wir wahrscheinlich in der Stadt haben.
Oder sind das nicht mal autonome Autos?
100 Prozent.
Also ich glaube, Flugzeuge laufen nicht ohne Grund auf irgendwelche uralten.
Updatet man die nicht mit Disketten oder so?
Ich glaube, wird irgendwie die Betriebssoftware von Boeings oder so nicht mit 1,44 Zoll-Testketten geupdate oder USB-Sticks oder so?
Selbst USB-Stick hielt ich ungefähr.
Wie auch immer.
Ich könnte mir vorstellen, dass wir eine Bewegung haben, dass man Dinge wieder vom Internet trennt.
Irgendwann.
Oder dass alles, was nicht am Internet sein muss, vielleicht auch nicht am Internet ist.
Oder man ein spezielles Protokoll dafür entwickelt, wo man dann nur noch sehr gezielt einzelne Daten austauscht mit dem Internet.
Wo man vielleicht auch sicher geht, dass da sich so Würmer oder so nicht mit fortpflanzen können.
Ja, krass.
Ich möchte mir nicht ausmalen, was wir da noch erleben werden.
Also du wirst ja irgendwann so ein Ereignis haben, wie mit den explodierenden Pagern.
Beispielsweise.
Ja, ich glaube, die wurden ja nicht einfach überladen oder so, sondern die waren präpariert.
Also da war schon ein Sprengsatz drin.
Aber die Frage ist jetzt, welche Geräte könntest du wirklich gegen den Besitzer mehr oder weniger tunen?
Aber ich meine zumindest einen Wohnungsbrand kannst du mit einem Ofen oder so bestimmt anrichten.
Oder wenn ich einen Thermomix, also nichts gegen Thermomix will, nachdem ich die Sauerteigfraktion an den Rand des Zusammenbruchs gebracht habe, möchte ich jetzt nicht noch die Thermomix-Sekte gegen mich aufwiegeln.
Aber ja, Autos sind mit Sicherheit das beste Beispiel.
Also angefangen vom Schaden für den...
Fahrer oder Nichtfahrer ja in dem Fall, aber natürlich auch andere Verkehrsteilnehmer und so weiter.
Also wir wissen ja leider aus jüngster Vergangenheit, dass man Autos sehr gut als Waffen auf Anschlagsziele richten kann.
Und nicht auszudenken, was passiert, wenn jemand eine kleinere Flotte von selbstfahrenden Autos übernimmt.
Hast du, schau mal, Pyrolyse in deinem Backofen gemacht?
Ich weiß, was Pyrolyse ist im Backofen.
Ich erinnere mich gerade nicht, was ich das letzte Mal gemacht habe.
Ich mache ja mal Pizza, da wird ja eh so heiß.
Das wirkt wie Pyrolyse.
Ich stelle mir gerade vor, 1000 Haushalte, einmal Pyrolyse bitte.
Da wird auf jeden Fall der Sauerstoff aus der Wohnung gezogen.
Und die Energiekosten gehen da oben.
Genau genommen wird der Sauerstoff, ich will jetzt nicht wieder der Chemie sein, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass der Sauerstoff dadurch aus der Wohnung gezogen wird.
Weil dazu müsste ja was verbrennen.
Ich weiß nicht, wie viel Krümel, ich weiß nicht, wie es in deinem Ofen aussieht, aber in meinem Ofen befindet sich nicht so viel brennbares Material, das so stark oxidiert, dass da signifikante Mengen von Sauerstoff der Raumluft entzogen werden.
Aber naja.
Ich gehe jetzt hier auf Gemini und frage, wenn ich, mach du mal weiter.
Deine Grundfrage war ja, glauben wir, dass das so schlimm kommen wird?
Was uns da wahrscheinlich keine Entlastung oder Erleichterung...
verschafft, ist, dass Exxys darüber berichtet, dass die KI-Firmen wohl schon darüber reden, wie man an einem möglichen Tag Null reagieren würde, wenn es zu solch einer Katastrophe kommen würde.
Also wenn es passiert, dass wichtige Infrastruktur, Großteile der Wirtschaft oder Wasser- oder Energiezugang, Internet-Connectivity kompromittiert werden durch den Einsatz von KI-Modellen.
Wie würde man darauf, vor allen Dingen PR-technisch ist natürlich die Frage, reagieren?
Was würde man tun?
Dazu hat man sich offensichtlich im stillen Kämmerlein getroffen und ausgetauscht und plant schon, wie man dann der Situation Herr werden würde.
Also man kann, glaube ich, paraphrasieren, die KI-Branche bereitet sich auf den Tag 0 oder den Tag 1 genau genommen dann bereits vor und arbeitet interessanterweise wieder.
zusammen, weil das kann natürlich keiner wollen, dass sie wieder die Bösen sind auf einmal.
Ja, also es ist nicht weniger Sauerstoff, aber du hast ein bisschen Feinstaub, es wird heiß, gegen Allgemeinwissen, Chemiewissen, Medizinwissen, alles Wissen hat man natürlich gegen dich keine Chance.
Ich habe mal den Buchpreis des Verbands der chemischen Industrie in Deutschland übrigens für mein Chemieabitur bekommen.
Würde ich normalerweise nicht sagen, um anzugeben, aber weil es die perfekte Überleitung zu...
Weil noch lieber hätte ich natürlich die National Medal of Technology and Innovation bekommen, die Trump gerade verliehen hat.
Man könnte sagen, eigentlich war es mehr oder weniger die Leute, die vorher mit ihm essen waren im Weißen Haus.
In Deutschland würde man sagen, der Axel Springer Preis, oder?
Meine Behauptung ist, der Axel Springer Preis dient hauptsächlich dazu, dass irgendwelche Leute, die sonst Matthias Lepfner nicht besuchen wollten, dann da hinkommen müssen, um sich den Preis abzuholen und dann er eine Stunde mit ihnen reden und einen Podcast machen darf.
Ich weiß nicht, ob das jetzt Trumps Ziel ist.
Aber die Preisträger sind definitiv die gleiche Kategorie, würde ich sagen.
Da gibt es früher oder später eine große Überdeckung, glaube ich.
Und zwar, wir lesen es hier von NBC vor.
Unter den Preisträgern sind unter anderem Elon Musk, Sergei Brin, der Grudelgründer, Nvidia CEO Jensen Wang, AMD CEO Lisa Su, das ist die Cousine von Jensen Wang, Microsoft CEO Satya Nadella und der Dellgründer Michael Dell.
Michael Dell hat eigentlich mit der aktuellen technologischen Revolution wenig zu tun, aber hat ja die Trump-Accounts signifikant geholfen ins Leben zu rufen.
Und insofern hat Trump ihm natürlich auch viel zu verdanken.
Fairerweise ist Dell vielleicht nicht der Erfinder der Server, aber bestimmt die Firma, die in der Vergangenheit die allermeisten Server in Datacenter verbracht hat.
Also ich will Ihnen gar nicht die Relevanz für Technologie absprechen, aber ich würde trotzdem behaupten, Michael Dell ist jetzt in der Reihe der anderen Erwähnten vielleicht der, der im Moment am wenigsten Einfluss auf die Entwicklung hat, würde ich zumindest behaupten.
Ja, wie gesagt, wenig überraschend.
Ich weiß gar nicht, warum Mark Zuckerberg noch keinen Preis bekommen hat.
Alle grinsen nett und bedanken sich höflich.
Warum jetzt Satya Nadella dann einen Preis für Science and Technology bekommt, weiß ich auch nicht.
Es sind natürlich am Ende alles US-Unternehmen, die gerade weltweite Monopole aufbauen.
Das ist dann aus Sicht der US-Wirtschaft natürlich ein entscheidender Faktor.
Insofern scheint es auch so ein bisschen Dank dafür zu sein, würde ich mal sagen.
Die Preisträger, wie gesagt, wenig überraschend.
Wäre natürlich spannend, wenn da jemand dabei wäre, mit dem man jetzt nicht sofort gerechnet hat.
Und immerhin eine Frau, muss man sagen, Lisa Su, und da sicherlich auch vollkommen verdient.
AMD bestimmt der zweitrelevanteste Chip-Produzent nach Nvidia gerade, also hat Intel da in der Relevanz überrollt.
Es gibt ja gerade die Debatte, ob genug Nobelpreise an Frauen verdienen werden.
Da steigen wir jetzt aber mal nicht ein.
Und wichtig zu erwähnen ist vielleicht noch, dass Microsoft, dessen Satya Nadella ja prämiert wurde mit dieser Medaille, eigentlich gerade nicht so gut zu sprechen ist wahrscheinlich auf die Trump-Administration, weil die ja gerade einen Großteil der H-1B-Visas, also mit der man ausländische Fachkräfte in die USA holt, aberkannt haben.
Also eigentlich müsste die Stimmung bei Microsoft relativ schlecht sein und man nicht besonders happy sein mit dem Präsidenten.
Wer vermutlich schon eher happy ist, ist die Firma Ramp.
Ramp ist ein Fintech-Anbieter, der so ein bisschen hilft, ich würde sagen Buchhaltung für kleinere und mittlere Unternehmen zu machen.
Natürlich alles digital, eigene Kreditkarte, Bank angeschlossen und dies und das.
Vielleicht auch bekannt, Ramp ist einer der Anbieter, aus denen wir immer die aktuellsten Marktdaten oder einen Datenpunkt für die Adoption von Entropic und OpenAI.
mit in Betracht ziehen.
Also die geben den sogenannten AI-Index raus und da kann man sehen, was Unternehmen für KI ausgeben, aber auch ob sie eher OpenAI oder Entropic bevorzugen.
Das ist nicht der einzige Datenpunkt, aber einer, den ich in den Vorträgen auch oft referenziere.
Insofern ist RAM schon eine relativ relevante Company, weil sie eine ganz gute Stichprobe des Gesamtmarktes inzwischen haben und deswegen sehr gut schätzen können, wer wie viel gerade mit KI verdient.
Und jetzt wären sie selber aber gerade zum Ziel einer Investmentrunde und konnten fast 2 Milliarden US-Dollar an Funding aufnehmen auf eine Bewertung von 60 Milliarden.
Angeführt von Dragoneer Thrive Capital, das ist für die Kushner-Family, und Founders Fund, also Peter Thiel.
Und das Spannende ist wirklich, dass Ramp, ich glaube, bei anderthalb, maximal 2 Milliarden Umsatz gerade liegt.
Das heißt, wohlwollend mit den 2 Milliarden rechnen.
die letzte offizielle Zahl ist anderthalb, ist das hier auch eine 30, 40 Mal Umsatzbewertung wieder.
Aber das ist ja keine KI-Firma oder so und die wächst auch nicht ganz so schnell, glaube ich, wie die großen Frontierlabs.
Aber da 30 Mal Umsatzzahlen und sie mit 60 Milliarden bewerten, ist natürlich sportlich.
Ich kann mir eigentlich nur vorstellen, dass das auch wieder die Hoffnung ist, hier eine Relaisstation im KI-Markt zu übernehmen, so ähnlich wie das bei Open Router passiert ist.
was Personio auch so ein bisschen gerade versucht zu machen, AI-Spend zu überwachen, um ihn dann vielleicht später mit zu kontrollieren.
Und dass man eventuell hofft, dass man über Ramp die quasi Nutzung von Enterprise-KI nicht nur beobachten kann, sondern eventuell auch mitsteuern kann.
Das war so ein bisschen die Investmenthypothese für, warum Stripe so viel für Open Router bezahlt hat.
Und das wäre für mich jetzt auch erstmal die einzige Erklärung, warum man glaubt, dass Ramp 60 Milliarden wert ist.
Ansonsten scheinen sie mir noch nicht...
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Und dann dein Lieblingsthema.
Agent Commerce scheint auf CROC gut zu funktionieren.
Genau.
Agent Commerce kommt jetzt doch.
Ich schmeiße alle meine Präsentationen weg.
Ich bin ja immer der quasi...
Anwalt des Teufels und sagt, es gibt gerade mehr MCP-Protokolle in Deutschland als Agentic Shopper, was trotzdem wahr ist.
Aber Elon Musk beweist uns jetzt das Gegenteil.
Und zwar verkündet er stolz auf X.
Er hat bei Lego, wie jeder gute Vater das tut, hat er keine Kosten und Mühen, also Mühen schon, Kosten aber nicht gescheut.
Und seinen Lieblings-Bot Grog quasi die Erledigung machen lassen und das tollste Lego-Set.
für seinen Sohn X bestellt.
Natürlich nur für den.
Andere Kinder kriegen von Elon Musk natürlich bestenfalls eine zynische SMS und keine Geschenke.
Aber der kleine X kriegt ein Lego-Geschenk und zwar hat der Grockbot im Auftrag von Elon Musk, der das bestellt.
Dazu schreibt Elon Musk ganz stolz auf X.
Jetzt sind verschiedene Sachen daran lustig.
Also er kriegt sofort dafür die Community-Notice.
Also ich weiß nicht, ob es die erste Meldung war, aber gefunden habe ich es auf LinkedIn bei Matteo Gamba, ehemaliger Wimdu-Dunwayfair-Gefährte, der sich stark mit Payment-Technologie beschäftigt.
Und dem natürlich auch gefallen ist, dass nicht nur als Payment-Experte sollte man wissen, dass ein Foto von der Kreditkarte irgendwo hochzuladen, schon mal keine gute Idee ist.
Das nicht zu Hause nachmachen, liebe Kinder.
Elon Musk hält es auf jeden Fall für eine gute Möglichkeit, ein Foto von der Kreditkarte zu machen und die direkt mal in Grogbot weiterzugeben.
Die Community Notes sagen dann relativ klar, dass XAI, hier müssten die Community Notes wiederum Community Notes bekommen, weil es sich natürlich um XSI handelt und nicht XAI.
Aber wir lassen es den Community Notes jetzt mal durchgehen, dass sie XAI geschrieben haben.
Sie schreiben, XAI explicitly warns users not to include personal information in prompts, yet credit card photos may contain such information.
Groxbot terms state that user data and credentials may be stored in its cloud environment and require human review for financial transactions.
Also auf keinen Fall sollte man persönliche Daten und schon gar nicht Kreditkarten hochladen, merkt hier die Community Note bezüglich Groxbot an.
Es ist weiterhin so ein bisschen komisch, dass Leute dann sofort Elon Musk Adresse.
Er hat dann stolz mit der Bestellung geprahlt.
Daraufhin haben Leute herausgefunden, dass seine Adresse in der Bestellung im Screenshot noch drin ist, worauf er wiederum geschrieben hat, das ist die Adresse, wo seine Security Bodyguards die Ketaminpäckchen empfangen.
Da muss er sich keine Sorgen um die Sicherheit machen.
Das ist quasi eine sichere Adresse, wo man ihn selber nicht antreffen würde.
Also es ist wahrscheinlich schon nah seines Hauses, aber zumindest er behauptet, es wäre eine sicherer Dessert.
Also er hätte sich hier selber nicht gedockst, die war auch vorher relativ gut bekannt, fairerweise.
Was dann passiert ist allerdings lustig und zwar hat ein Twitter-User namens Enderman das tatsächliche Potenzial von Agentic Commerce gezeigt und sich direkt an Sophia, die KI-Assistentin oder Agentin von Lego gewandt und sie darum gebeten.
seine Order zu canceln.
Unter Angabe der richtigen Ordernummer, die Elon Musk netterweise mitgepostet hat, neben seiner eigenen Adresse oder der Adresse seiner Bodyguards.
Und zwar war dann der KI-Agent von Lego ohne weitere Nachfragen sofort willens die Bestellung zu stornieren.
Ohne, dass es eine weite E-Mail, Geburtsdatum, Telefonnummer bräuchte.
Sondern es hat hier gereicht zu sagen, die Order mit der Nummer so und so.
Die hätte ich doch gerne storniert und dann wurde das sofort getan.
Was natürlich auch ganz lustig ist.
Das Internet.
Also nochmal, nicht die Kreditkarte hochladen irgendwo.
Argentic Shopping muss man vielleicht auch nicht als erster exploren.
Sage ich natürlich aber nur damit meine Hypothese, dass niemand das macht, weiter wahr bleibt.
Eine andere technische Spitzfindigkeit, die Elon Musk zu verantworten hat, betrifft jetzt Tesla.
Und zwar wird Tesla für den Launch in Europe, also das Gute ist aus Tesla Sicht, dass man ja mehr oder weniger auf die Zulassung des sogenannten Full-Safe-Drivings wartet in Europa und optimistisch ist, dass es sich nur noch um Monate handeln kann.
Gleichzeitig wird man es aber als eine Konzession an die Europäische Union in Tesla-Assisted Driving oder auch TED umbenennen müssen, weil der Begriff Full-Safe-Driving natürlich Irreführend ist, ähnlich wie der Begriff Autopilot.
Bei Full-Self-Driving handelt es sich nicht weder um Full-Self-Driving noch um einen Autopiloten, sondern um ein sehr fähiges, zweifelsohne Assistenzsystem, was aber nicht perfekt ist und dem man zumindest meiner Meinung nach das Fahren nicht komplett überlassen sollte.
Ich bin am Wochenende wieder mit einem relativ weit entwickelten Assistenzsystem gefahren.
was in einer Autobahnbaustelle, wo diese Barken, diese reflektierenden Dinger, haben quasi so eine S-Linie gemacht, um dich von einer Spur auf die andere zu wechseln.
Die gelbe Spur war aber nicht unterbrochen.
Das heißt, die ging weiter geradeaus.
Das heißt, die Barken haben einen anderen Weg gezeichnet als die gelbe Spur.
Und ich kann nur sagen, es hat meine gesamte Manneskraft, nicht Manneskraft, aber meine gesamte Kraft gebraucht, das Lenkrad so hart in die Barken zu lenken, damit es nicht einfach geradeaus ist.
der Spur folgend in die Barken fährt, sondern stattdessen diese S-Lenkung mitfährt.
Das Auto wollte definitiv was anderes machen.
Ich bin mir sicher, hätte es sich um Autopiloten gehandelt, dass der geradeaus da durchgefahren ist.
Wobei in dem Fall kein großer Schaden entstanden wäre, außer das Auto furchtbar und ein paar Barken kaputt.
Moment, aber Tesla, hättest du das dann mit der Kamera erkannt, dass da was vorne kommt?
Nee, ich glaube Tesla, also das hätte ausgeschaltet, weil es geregnet hat um nachts um 11.
Also da kann mir auch niemand erzählen, dass du Kamera, also ich bin jetzt auch in so einem Alter, wir sind ja unter uns.
Wir sind ja auch ein Alter, beides meiner, wir können reden, wir sind jetzt in dem Alter, wo nachts fahren bei Regen einfach, gut, dann bist du wesentlich jünger, dann bereite ich dich jetzt auf die Zukunft vor.
Nachts fahren bei Regen in unserem Alter, wirklich keine schöne Sache mehr.
Aber entweder hat mein Augenlicht wirklich so stark nachgelesen oder ich kann mir beileibe nicht vorstellen, wie du nur basierend auf Kamera bei normalem Wetter fahren kannst.
Und dann Das Assistenzsystem, was mich unterstützt hat, hatte ja schon leider.
Das heißt, es war schon eins der besseren.
Aber naja.
Wie kamen wir drauf?
Achso, Tesla.
Tesla heißt Tesla Assisted Driving.
Jetzt in Europa wird aber dann sozusagen als ein Assistenzsystem quasi zugelassen werden.
Warnung an alle, die es einsetzen wollen.
Ich würde sagen, zumindest in Baustellen und unübersichtlichen Lagen, dem das Lenken nicht überlassen.
Keine Frage, dass man damit irgendwie mit 120 auf der Autobahn gerade ausfallen kann oder im Stau sich mal entspannt hinsetzen kann.
Dafür ist es natürlich super fähig und verhindert natürlich ansonsten auch viele Unfälle, wenn man selber einfach gerade nicht aufmerksam abgelenkt ist oder eine andere Gefahr übersehen hat.
Dass Assistenzsysteme netto eine riesen Errungenschaft sind, ist natürlich vollkommen klar und dazu hat auch Tesla viel beigetragen.
Achso, das hätte ich ja eigentlich bei dem TV-Box-Hacking gleich miterklären können.
Und zwar, also wer jetzt wirklich sich fragt, ob die KI jetzt diese ganzen kleinen Android-TV-Boxes und die Thermomixes und Sauerteigbrotbackmaschinen hacken kann, da gibt es gerade eine spannende News, über die Unterhanden Bloomberg berichtet.
Und zwar haben es Hacker geschafft, große Teile der Tiefkühltruhen von französischen Supermärkten lahmzulegen und auf quasi Heizung umzustellen.
Wodurch Ware im Wert von mehreren, also ich glaube zig Millionen Euro.
Also auf jeden Fall ist da einiges an Essen vergammelt.
Ob das jetzt mit KI-Unterstützung passiert ist oder nicht, wissen wir nicht.
Aber das zeigt schon mal, wie gefährlich es ist quasi.
Solche Geräte, die jetzt nicht zwangsläufig mit dem Internet verbunden sein müssen, hätten wir auch einfach lassen können.
Also dann lieber vielleicht keine digitalen Preise da anzeigen.
sondern die Bärbel oder den Klaus da mit den kleinen Plastikschültern durch den Supermarkt laufen lassen.
Ob es das jetzt wert war, dass die Zentrale jederzeit die Preise ändern kann, dass dann der gesamte Supermarkt gehackt wird, man weiß es nicht.
Technik im Supermarkt, ich bin meistens dagegen.
Ich bin am Freitag fast aus dem Kaufland geflogen.
Wie hast du das geschafft?
Hast du in der Käsetheke, als du den 50.
Käse probieren wolltest, hat man erkannt, dass es dir nicht um den Erwerb eines solchen ging.
Genau, es war nach der Podcastaufnahme, ich hatte Hunger und wollte Geld sparen.
Warst du in dieser Salatbar?
Nein.
Weißt du, was ich heute gefragt habe?
Wer nutzt eigentlich diese Salatbars an Supermärkten?
Die nehmen doch sauviel Platz weg.
Und schaffst du da diesen Grundumsatz, also die haben bestimmt eine hohe Marge, weil du kippst ein paar Dosen Mais rein und verkaufst sie dann für einen dreifachen Preis.
Das ist erstmal ein ganz geiles Modell.
Oder den Rucola vom letzten Tag, haust da nochmal rein, machst ein bisschen Soße drauf, so dann kannst du, was du normalerweise wegschmeißen musstest, nochmal einen Tag lang verkaufen.
Das glaube ich schon, dass die Marge ganz okay ist, aber schaffst du wirklich die Rotation, dass sich diese sogenannte Salatfrische Theke da lohnt?
Ja, ich glaube schon.
Oder kennst du jemanden, der da kauft?
Ja, ich sehe schon.
In der Schule habe ich es auch mal gemacht.
Ich meine, es ist ja besser natürlich als Junk fressen, fairerweise.
Mittagessen, das nutzen viele.
Echt?
Ja, doch, in der Stadt auf jeden Fall.
Aber zu meiner Supermarktgeschichte.
Aber da kann man sich auch eine Dose Mais kaufen und an ein Salatregal gehen und das einfach schnell zusammenschnippeln.
Ja, gut.
Es gibt auch Leute, die sagen, im Restaurant essen sie kein Rührei zum Frühstück, weil sie wissen, wie günstig das Ei ist.
Also, das ist ja nicht die Sache.
Da bin ich nämlich Open Source und selber machen, weißt du?
Das ist nicht so wie mit dem KI-Modell.
Das nehme ich gerne aus der Dose, aus dem Interface, über die API sauge ich das zu Höchstkosten in mich rein.
Aber wenn es um die Salatbar geht, da bin ich natürlich Team selber machen und Open Source.
Ja, ich finde Salatbar, also spricht mich auch nicht so an.
Aber es ist wahrscheinlich eher so ein Buffet, was mich da nicht so anspricht.
Ich pack da auch immer so kleine Maiskörner aus Plastik mit rein.
Wenn es nur Maiskörner sind.
Gut.
Es gibt ja in Berlin diese Leute, die Tauben füttern.
Und da bleiben da immer diese alten, harten Maiskörner auf der Straße liegen.
Und die kann man da schön unterrühren in irgendeiner Salatbar.
Und also ganz ehrlich, wer da das Cremedressing nimmt, Oder French Dressing.
Der muss ja auch von allen guten Geistern verlassen sein.
Also Freitag haben wir hier die beste Podcast-Folge des Jahres aufgenommen.
Das versuche ich zu überbieten noch.
Danach hatte ich ein bisschen Zeit und musste von A nach B fahren und bin auf einmal an einem Kaufland vorbeigefahren.
Hab gedacht, da geh ich mal kurz rein, weil im Kaufland, da kaufe ich meistens große Sachen.
Also habe ich da nicht viel, aber alles, was ich brauche, Waschmittel und alkoholfreies Bier gekauft.
In so einem großen Wagen.
Und Kaufland ist es auf jeden Fall in Hamburg so, da fährt man mit dem Auto hin, da gibt es große Wegen, da macht man den Wagen voll und fährt damit wieder zum Kofferraum und dann fährt man weiter.
Die haben ein Self-Checkout jetzt oder Self-Kasse.
Was ja in so einer kleinen Drogerie oder so unglaublich super ist.
Du hast da irgendwie zehn Teile, die sind alle leicht, du legst auf die eine Seite, du machst Scan, Scan und gehst raus.
Aber also im Kaufland, das bedeutet, du musst die Kisten auf die eine Seite legen, damit die Waage registriert, was da liegt, wie viel da liegt.
Dann musst du die Kiste komplett scannen.
Die Kiste kannst du nicht scannen, da muss jemand kommen, dass er den Fun für die Kiste noch einsetzt.
Dann muss die komplette Kiste auf der anderen Seite, auf der anderen Waage sein.
Die Wagen sind aber gar nicht so groß, dass du da einen ganzen Einkaufswagen hinfahren kannst.
Also ich bin komplett dran gescheitert.
Irgendwann meinte ich zu dem netten Herrn, dass er doch bitte das für mich oder wie das funktionieren sollte und bin dann in so eine UX-UI-Diskussion.
gestartet und dann habe ich den Laden wieder verlassen.
Aber mein Gefühl war, das ist ein Produkt, das hat sich jemand ausgedacht, der sonst nicht einkauft.
Du verstehst mein Problem gar nicht, ne?
Ich bin mir nicht sicher, was du mit den Kästen meinst, so Bierkästen?
Ja, genau.
Du musst halt alles aus diesem Wagen raustun, auf eine Waage tun, dann scannen und dann wieder reintun.
Kannst du nicht eine Flasche Bier rausnehmen, durchziehen und dann fragt es, ob es eine Flasche oder 20 sind?
Nee, du kannst auch nicht.
Es gibt auch so einen Scanner.
Also mein erster Griff war, ich nehme den Handscanner, scanne und lasse die Sachen im Wagen.
Das ist ja so der Traum, dass du endlich mal Kaufmannsladen in Groß spielen.
Kaufmenschensladen in Groß spielen kannst.
Ja, aber so war es nicht.
Sondern es muss alles auf die Waage.
Also meine Wette ist, in einem Jahr ist das wieder ausgebaut.
Aber bei dir funktioniert es, glaube ich, ganz gut, ehrlich gesagt.
Ich finde ja die größte Innovation übrigens, dass du jetzt Gemüse dahinlegen kannst und es dir drei Vorschläge macht mit Bilderkennung.
Surprise, 2026 schaffen wir es, ein Gemüse zu erkennen.
Mit einigermaßen Sicherheit.
Und dass du nicht mehr durch einen Katalog von 80 Südfrüchten durchblättern musst, um zu schauen, was deine Bio-Zitronen jetzt kosten.
Sondern, dass du halt was Gelbes, Ellipsenförmiges dahinlegst und es einigermaßen auf die Idee kommt, dass es nur eine Zitrone, Bio-Zitrone oder Kumquat sein kann oder was weiß ich, Pomelo.
Das finde ich schon einen großen Durchbruch.
Bei dir steht da Zitrone, Bio-Zitrone und du sagst, du kaufst Bio, aber bezahlst normal.
Aber dadurch, ich glaube, allein der Fakt, dass es Kameras gibt, also zum Beispiel dieses Feature macht dir ja vollkommen klar, dass du beobachtet wirst, also dass es eine Kamera gibt, die da drauf zeigt.
Das wiederum macht dir eigentlich klar, dass du dir nicht bescheißen kannst, weil du gefilmt wirst.
Das finde ich ja eigentlich einen ganz guten...
Ein Einsatz von Surveillance.
Also natürlich muss dir bewusst sein, dass du an diesen Kassen überwacht wirst, mehr oder weniger, damit Diebstahl begrenzt ist.
Aber das wiederum finde ich einen nicht zu offensiven Weg, dir klarzumachen, dass du nicht bescheißen solltest.
Wir sind in Deutschland nicht in vielen Sachen Weltmeister, aber an der Kasse.
Also kein Land, glaube ich, macht so schnell Checkout an der Kasse an einem guten Band wie in Deutschland.
Ja, ich denke auch.
Um das zu ändern.
Aber es ist halt nicht nur, also du denkst natürlich, so ein Kassierer schafft vielleicht 30, 40 Bonds pro Stunde.
Was setzt du?
Ja.
So, dann kannst du sagen, das ist All-In-Kosten ungefähr 1 Euro pro Bon.
Wahrscheinlich.
Also 1 Euro pro Warnkorb.
Ist das das jetzt wert?
Ist ja die Frage dann.
Wenn du dann Diebstahl und sowas hinzuzählst, macht das wirklich Sinn?
Aber die Wahrheit ist ja auch, wenn du jetzt an Kaufland deckst, da gibt es ja gern mal 16 Kassen.
Du hast so 8 Doppelkassen im Kaufland, wenn es ein großer ist.
Überleg mal, was du an Platz wieder aufmachst und sparst.
Also jetzt auch mal wieder vom Kaufland runterdenken.
Also wir denken eher mal an den typischen Edeka Rewe.
Da gibt es eher 4 Kassen, 5 Kassen bis zu 6.
Wenn du es dauerhaft schaffst, vier dieser sechs Kasten zuzulassen, weil du Self-Check-Out hast, spaßt es natürlich so viel Platz, dass du eventuell noch mal mehr Verkaufsfläche hast und so weiter.
Ist das vielleicht eine Erwägung?
Ich weiß, wir haben in unseren Hörern viele Einzelhandelskosten.
Errechnet uns das mal vor, warum das so attraktiv ist.
Abgesehen davon hast du beim Self-Check-Out natürlich viel mehr freiwillige Daten, die du abgibst und so eventuell.
Also es ist da viel logischer, dass du irgendwie deine Kundenkarte einscannst als an einer normalen Kasse.
Auf der normalen Kasse, denkst du, hast du ja Angst, du verlangsamst jetzt den Prozess.
Auf der Self-Checkout-Kasse wühlst du ja erstmal dreieinhalb Minuten in deinen Apps, um die App wiederzufinden.
Dann suchst du Internet, was typischerweise im Supermarkt nicht funktioniert.
Und so weiter.
Na gut, genug aus dem Alltag zweier Podcaster.
Wir reden über die wichtigen Sachen des Lebens.
Salesforce hat AI-Force in SI-Force umbenannt.
Herzlichen Glückwunsch.
Das war es auch schon mit der News.
Dann berichtet Reuters, dass das Weiße Haus, das sogenannte Center for Advancing Innovation and Standards for Superintelligence, KICI, das ist mehr oder weniger die Pseudoregulierungsbehörde, die aus dem letzten Ding da hervorgehen soll, so nah wie möglich versucht ans Weiße Haus zu rücken.
Also sie wird dem Commerce Department entzogen und soll, zumindest arbeitet man daran, möglichst direkt dem Weißen Haus unterworfen werden oder unterstellt werden.
Die Beweggründe, die ich dahinter vermute, habe ich ja eben schon mal erklärt.
Also aus meiner Sicht geht es darum, dass man die meisten KI-Sachen mit Trump direkt regeln kann.
Was auch immer das mit sich zieht, ob es um Korruption geht oder um schnell durchwinken oder das einfachere Ausspielen von Macht im Vergleich zu irgendeinem stoffligen Regierungsmitarbeiter, mit dem ich mich auseinandersetzen muss, das direkt auf dem kurzen Dienstweg mit Trump zu klären, scheint natürlich einfacher.
Anders kann ich mir nicht erklären, warum man glaubt, dass ausgerechnet diese AI-Behörde jetzt quasi direkt dem weißen Haus unterstellt werden sollte.
Dann habe ich heute in der Zeit gelesen, oder auf Zeit Online, dass unser Digitalminister die Umsätze aus künstlicher Intelligenz besteuern möchte.
Das musst du mir erklären, wie das funktioniert.
Also, weil angenommen, wir brauchen Jan aus dem Off nicht mehr, um unseren Podcast zu schneiden, sondern das macht die KI.
Dann zahlen wir der KI ein bisschen Geld.
Lustig, dass du an Jan zuerst denkst.
Jan, lustig, wie glücklich, glaubst du, würdest wegführen.
Erzähl weiter.
Wenn irgendjemand superintelligent ist, dann bist du das.
Also du müsstest dir da die größten Sorgen machen.
Ja, wir sind alle nur Notebook-LM entfernt.
Genau.
Also jetzt mal angenommen, wir zahlen nicht mehr Jan, sondern zahlen eine KI.
Dann wird die KI besteuert?
Also dann zahlen wir irgendwie 500 Euro im Monat für KI und dann da nochmal 250 Euro steuern?
Ja, das ist jetzt die wichtige Frage.
Also A, fangen wir mal bei den einfachen Sachen an, es sollte natürlich selbstverständlich sein, dass KI auch besteuert wird.
Also hier steht ja wortwörtlich, Digitalminister will Umsätze aus künstlicher Intelligenz besteuern.
Das Interessante ist, dass allein das schon erwähnenswert ist und gleichzeitig...
Es klingt auf den ersten Blick absurd oder selbstverständlich, aber die traurige Wahrheit ist ja, es ist nicht so selbstverständlich, weil ganz viele digitale Dienstleistungen aus dem Ausland, in Klammern große Tech-Konzerne, Irland, Niederlande, Pibapo, ja tatsächlich auf ihre Profite und teilweise Umsätze weniger oder keine Steuern zahlen in der EU, beziehungsweise deutlich weniger Steuern zahlen, weshalb sie effektiven Steuersatz von weit unter 21 Prozent haben, was eigentlich der Durchschnitts- oder der Mindeststeuersatz in den USA sein sollte.
Da landen die meisten Tech-Konzerne aber nicht.
Meta ist irgendwie bei um die 10 Prozent.
Also man schafft offenbar mindestens die internationalen Umsätze fast auf Null zu drücken bei der Steuerlast.
Insofern ist es dann schon wieder wehenswert, dass man überhaupt einen Weg sucht, KI-Dienstleistungen und Profite zu besteuern.
Bevor man das tut, nochmal der deutliche Aufruf ist, wäre eigentlich erstmal an der Zeit, dafür zu sorgen, dass alle bisherigen Umsätze.
Und im Moment ist es noch so, dass die Werbeumsätze von Meta, Google, Amazon, Microsoft und so weiter größer sind als die KI-Umsätze.
Und wenn man dringend Steuergeld sucht und vor allem Steuergerechtigkeit, dann sollte man vielleicht damit beginnen, erstmal diese Umsätze zu besteuern, was natürlich sofort zu einem Wirtschaftskrieg mit den USA führen würde, weil Trump natürlich versucht, sein Unternehmen davor zu schützen.
Aber das wäre eigentlich das Mindeste, dass man erstmal die Big Tech Konzerne, die GAFAs sowieso schon besteuert.
Dann kann man sich fragen, und das ist ja die eigentliche Debatte hier, möchte man zusätzlich eine KI-Steuer erheben?
Und das hat natürlich viele Vor- und Nachteile.
Wir können mal gucken, was die FDP dazu sagt.
Die hat mich nämlich gleich mit einer Instagram-Kachel getargetet heute da drauf.
Und zwar schreibt die, dein Chat-GPT wird teurer, wenn es nach der Bundesregierung geht.
Oppositionsarbeit der FDP jetzt, den Bürgern Angst machen, dass ihr Chat-GPT teurer werden.
Was wir wissen, das Geile ist, die Leute, die für Chat-GPT zahlen, sind die einzigen, die prozentual noch weniger vertreten sind als die FDP-Wähler.
Man könnte sogar sagen, das ist vielleicht die gleiche Klientel, die man da vermuten muss.
Einerseits ist das hier, glaube ich, billige Polemik, den Leuten Angst zu machen, dass hier ChatGPT teuer werden soll.
In Klammern, die meisten Leute zahlen gar nicht für ChatGPT.
Aber aus Sicht eines FDP-Lers oder einer FDP-lerin ist es vielleicht sogar ein ernsthaftes Droh-Szenario, dass ChatGPT jetzt teurer wird.
Für die meisten Leute ist es eigentlich scheißegal.
Wurde die Kachel und der Text mit ChatGPT gemacht?
Bestimmt.
Die nächste Kachel ist dann nämlich, das ist ja dann immer so Slideshow, KI ist kein Hype.
KI ist kein Hype mehr, sondern Alltag.
Also sie wurde definitiv mit Chat-GPT gemacht, jetzt wo ich den Satz lese, KI ist kein Hype mehr, sondern Alltag.
Wir alle nutzen KI gewollt und ungewollt.
In Fabriken und Laboren, zur Simulation und Forschung, in Fahrzeugen, zur Situationserkennung und in anderen Bereichen für Logistik, Analytik und medizinische Auswertung.
Und Kindernackig machen und so weiter natürlich, das hat man hier nicht aufgeschrieben.
Aber jetzt wird erstmal natürlich gesagt, wie wichtig das für die Wirtschaft und Forschung ist, die KI.
Dann kommt Bundesminister Wildberger, fordert nun diese Unternehmen mit einer extra KI-Steuer.
Recherche sparen, ob es nur um die Umsatzsteuer geht oder tatsächlich Extrasteuer, mit einer extra KI-Steuer zu belegen.
Zitat, den extrem hohen Umsatz mit dieser Technologie müssen wir besteuern und mit dem Geld können wir den Umbau finanzieren.
Es geht natürlich darum, Arbeitsplatzverlust und so weiter abzudämpfen.
Was bedeutet das für dich, erklärt uns die FDP?
Die Unternehmen legen diese Steuer natürlich auf die Kunden um.
Produkte wie Chachy-BT, aber auch Wirtschaftsketten anderer Produkte und Dienstleistungen würden teurer werden.
Wir sagen, hören wir damit auf, Innovation mit immer neuen Steuern zu belasten, fördern wir Wachstum und mehr Wohlstand, um mehr Wohlstand zu schaffen.
Was denkst du?
Klingt natürlich erstmal anschlussfähig.
Tatsächlich bin ich aber ein großer Freund, also erstmal, um es nochmal zu wiederholen, auf die Gefahr, mich zu wiederholen, großer Freund davon, Tech-Konzerne überhaupt effektiv zu besteuern und bestehende Steuergesetze durchzudrücken, beziehungsweise Lücken innerhalb der EU so zu schließen.
dass es einfach nicht mehr möglich ist, dass Google irgendwie in einem schlechten Jahr weniger Steuern zahlt, als wir beide zusammen oder ähnliches.
Ganz so schlimm ist es nicht, aber ich glaube, Google Steuern in Deutschland ist im irgendwie niedrigen Millionenbereich.
Wenn man überlegt, wie groß Deutschland als Markt ist und wie viel Gewinn Google hier macht, ist es, glaube ich, traurig und verdeutlicht ein bisschen das Problem.
Google da nur stellvertretend für viele Tech-Unternehmen und es sind auch Banken, Starbucks außerhalb von Tech, die diese Steuerschlupflöcher haben.
Das heißt, das sollte man auf jeden Fall machen.
Sollte man darüber hinaus KI besteuern?
Ich glaube schon.
Ich weiß nicht, ob jetzt der richtige Moment ist.
Es ist auf jeden Fall der richtige Moment, die Diskussion darüber zu beginnen.
Ob jetzt die Umsätze schon so groß sind, dass man da massiv Geld mitverdienen kann oder erheben kann und gibt es die negativen Auswirkungen jetzt schon?
Weiß ich nicht.
Aber sich dem Thema mal intellektuell langsam zu widmen und zu überlegen, wie reagieren wir eigentlich auf ein Szenario?
wo höchstwahrscheinlich nach und nach Arbeitsplätze wegfallen, nicht von heute auf morgen, aber nach und nach, wo Leute umgeschult werden müssen oder im Arbeitsmarkt nicht mehr einsetzbar sind, zunehmen und wo definitiv zu befürchten bleibt, dass wie bei der Digitalwerbung die Tech-Konzerne quasi keinerlei oder nur minimale Steuern zahlen auf KI-Wertschöpfung.
Das heißt, ein Großteil der Wertschöpfung fällt in Deutschland weg.
Die Wertschöpfung, die neu geschaffen wird durch KI, durch Robotik, wird nicht steuerbar für die Bundesrepublik und Europa, was ein riesiges Problem wird.
Davon ist auszugehen, weil es digital Dienstleistungen sind, da kann man die Profite super einfach über Lizenzen und so weiter verschieben.
Das heißt, das Risiko, dass wir an der Wertschöpfung durch KI überhaupt nicht teilhaben, während wir alle negativen Effekte haben, ist wahnsinnig groß, ehrlich gesagt.
Und deswegen müssen wir uns definitiv überlegen, wie wir dafür sorgen, dass wir irgendeine Art von Steuereinnahme aus KI Und Robotik haben, weil im Moment, es ist nicht nur so, dass wir zusätzliche Steuern brauchen, um die Verschiebung im Arbeitsmarkt oder eventuelle Arbeitslosigkeit zu mitigieren oder andere negative Effekte von KI, dass wir irgendwie alle zwei Tage die Server patchen müssen und was noch alles kommen könnte.
Das wissen wir noch gar nicht, was negative Effekte kommen.
Aber vor allen Dingen muss uns ja klar sein, dass die meisten westlichen Demokratien ihren Staatskonsum mit Lohn- und Einkommenssteuer finanzieren.
Und wenn wir Lohn und Einkommen tendenziell immer weniger werden und die Kapitalquote der Volkswirtschaft immer mehr steigt, was Entropica unter anderem zeigt in ihren eigenen Prognosen und was vollkommen nachvollziehbar logisch ist, dass der Anteil, den Menschen erarbeiten, tendenziell niedriger wird und der Anteil, der vom Kapital erarbeitet wird, also von Maschinen und Rechenzentren, immer größer wird, natürlich müssen wir dann die Rechenzentren und Roboter besteuern.
Also wenn nicht, geben wir dem Roboter ja noch einen Vorteil gegenüber der menschlichen Arbeitskraft.
Also es gibt jetzt verschiedene Möglichkeiten, wie hoch man so eine Steuer macht.
Macht man sie einfach nur so hoch, dass die Volkswirtschaft immerhin an dem KI-Anteil partizipiert.
Sagen wir mal 20, 25 bis zu 50 Prozent.
Machen wir sie vielleicht doppelt so hoch, um den Effekt, die Verschiebung ein bisschen zu verlangsamen.
Damit es ein bisschen länger dauert, bis KI wirklich was besser kann als ein Mensch.
könnte man es ja teurer machen.
Oder man könnte sogar eine echte Strafsteuer aufschlagen, um KI quasi weniger wettbewerbsfähig im Vergleich zu Menschenrechnen.
Ich sage nicht, dass ich dafür bin, aber es wäre zumindest eine Option.
Weil im Moment ist es so, dass eine KI in dem Moment, wo sie 30% so leistungsfähig wie ein Mensch ist, ja schon überlegen ist, weil sie nicht krank wird, weil sie Tag und Nacht durcharbeiten kann, weil sie nicht meckert, keine Politik macht in der Unternehmen und so weiter und so fort, zumindest bisher nicht.
Und eben keine Steuern zahlt.
Oder ich für sie keine Steuern zahlen.
muss.
Als Unternehmer muss ich irgendwie Bruttolohn, Nettolohn auseinanderrechnen, habe Nebenkosten der Arbeit und so weiter.
Und warum sollte KI keine Nebenkosten haben?
Also es ist doch selbstverständlich, dass der Staat irgendwie auch daran mitverdient.
Wie soll ich denn sonst irgendwie die Gesellschaft mittragen?
Ansonsten werden wirklich bald kaum noch, also dann warum soll ich noch Menschen einstellen?
Wenn ich eine Maschine habe, die einen Großteil der Leistungen irgendwann erbringt, nicht krank wird, immer arbeitet, wofür ich keine Steuern, keine Krankenkasse zahlen muss, dann werde ich ja in Zukunft nur noch Unternehmen bauen, die auf Maschinen basieren und Menschen gar nicht mehr in Betracht ziehen.
Und dann wird es so mit der ganzen Gesellschaftslogik und Staatsfinanzierung auf jeden Fall schwer.
Es soll gar kein Plädoyer dafür sein, dem Staat immer mehr Geld zu geben und klar muss der Staat auch sparen.
Es geht überhaupt nicht darum, zwangsläufig neue Steuern zu erfinden.
Wir haben bestimmt ausreichend Steuern.
Soll man gerne vereinfachen.
Aber dass wir eine Steuer auf Robotik und KI brauchen, ist, glaube ich, relativ offensichtlich.
Und es würde mich sehr wundern, wenn es unter Ökonomen da nicht einen Konsens gibt, dass das sinnvoll ist.
Und insofern bin ich da jetzt erstmal prinzipiell, finde ich es sehr gut, dass wir diese Debatte anfangen zu haben.
Ob das jetzt der Zeitpunkt ist, wo man die einführen muss, ob man da eventuell nicht auch so ein bisschen zu früh schon in den Wettkampf eingreift.
bin ich mir nicht sicher.
Aber das Argument hier, Chachipiti wird teurer dadurch, das ist auf jeden Fall Unfug.
Meiner Meinung nach zumindest.
Aber das Thema haben wir definitiv und Wildberger ist hier 100% auf dem richtigen Pfad.
Und ganz ehrlich, wenn das nicht überparteilicher Konsens ist, beziehungsweise die FDP hat sich jetzt schon dagegen ausgesprochen, die AfD wird nach allem, was ich denke, auch dagegen sein, weil sie natürlich im Zweifel da auf der Seite der Industriemagnaten sein wird.
Aber ansonsten gehe ich davon aus, dass Parteien geschlossen dafür sein sollten, KI zu besteuern.
Aber wie gesagt, lange bevor wir über so Strafsteuern, Extrasteuern auf KI reden, sollten wir erstmal dafür sorgen, dass die Tech-Konzerne ihre ganz normalen Steuern zahlen, wie jeder kleine mittelständische oder Kleinstunternehmer, Unternehmerin, jede selbst freiberufliche Haushaltshilfe hat, einen höheren effektiven Steuersatz als Google oder Amazon in Europa.
Und das ist eigentlich das größere Problem, wenn wir ganz ehrlich sind.
Wir bleiben kurz bei Steuern.
Und zwar berichtet die BBC, dass Roland Abramowitsch, seine russische oder oligarchrussische Herkunft, wohl in Zypern domizilieren, zumindest mit seinen Firmengeflechten, es gelungen ist, nicht nur einen Großteil seines Vermögens zu verstecken, sondern auch Steuern zu vermeiden.
Und das Interessante ist, dass die größte Wirtschaftsbereitung, der Welt, nämlich die Leute, dabei Hilfe geleistet haben soll.
Und zwar nicht nur durch Beratung, was Steueroptimierung angeht, sondern die BBC unterstellt hier, dass man geholfen hat, Dokumente zu fälschen, um sein Vermögen verschwinden zu lassen oder kleiner erscheinen zu lassen und Steuern zu vermeiden.
Das heißt jetzt nicht, dass die Leute Reputation auf der ganzen Welt fragwürdig wäre, aber Wir wissen, in Zypern bewegt man sich sowieso nur unter Unternehmern erster Güte und dass eine vorsichtige Kritik vor dem deutschen Steuerregime oft auch ein Grund dafür ist, in Zypern dann zu domizilieren steuerlich.
Ja, aber schon beeindruckend, dass hier eine der Big Four Accounting Firms quasi dabei geholfen hat, quasi auch da nochmal die ohnehin schon niedrigen Steuern und Steuerschlupflöcher.
nicht nur zu nutzen, sondern zusätzlich quasi Dokumente mutmaßlich zu fälschen, um die zu umgehen.
Genau, also selbst niedrige Steuern für Milliardäre noch zu viel.
Offenbar.
So, und dann Wasser auf deine Mühlen jetzt hier.
Ja, früher sind wir mit guten Nachrichten rausgekommen.
Für dich sind das doch gute Nachrichten.
Die erste KI-Firma macht die Grätsche.
Deswegen habe ich das hier ganz unten zu den guten Nachrichten gemacht.
Character AI ist pleite.
Im Übrigen würde ich auch so oder so, jetzt unabhängig davon, dass es, ich würde es auch so als positiv formulieren, wenn Character AI vom Markt verschwindet, ehrlich gesagt.
Das ist die Firma, die Companion Chatbots gebaut haben, unter anderem welche die Menschen mehr oder weniger beim Selbstmord assistiert haben oder ihnen signifikant bei den Vorbereitungen geholfen haben, sie nicht davon abgehalten haben, ihnen erklärt haben, wie es geht, wie man es macht und wie man dafür sorgt, dass die Eltern es nicht mitbekommen.
Deswegen ist Character AI ist sicherlich auch mit vielen Strafverfahren schon belastet gewesen, in verschiedenen Bundesstaaten angeklagt.
Das spielt sicherlich auch eine Rolle.
Und jetzt macht die Firma, die meiner Meinung nach wirklich niemand gebraucht hat, dann auch zu Recht die Grätsche.
Wie viel Geld hatten die vorher geraced?
Also sie wären jetzt für 20 Millionen, wird der Rest an Disney verkauft, der Schrott.
Wieso macht Disney das?
Die wollten irgendwas von der Technologie offenbar haben.
Vielleicht bauen sie jetzt eine kleine Frozen-Assistentin, damit Letzte Funding-Runde ist schon ein bisschen her.
200 Millionen nur auf eine Milliarde.
Das war noch seit März 2023.
Da können wir nicht ernst nehmen.
Also heute wären die 20 Milliarden wert, würde ich sagen.
Damals, wie gesagt, nur eine Milliarde.
Die Probleme haben sich aber auch relativ früh herausgestellt.
Und ich glaube, das hat dann bei der Weiterentwicklung nicht wirklich geholfen.
Glaubst du, wir haben in Zukunft mehr Nachrichten von KI-Firmen, die kein Funding mehr bekommen?
Also von welchen einigermaßen relevanten?
Und Character AI war es durchaus ein Name, den man schon gehört hat.
Ja, natürlich.
Und vor allem die gute Nachricht ist ja, wir haben jetzt bald auch ein paar Earnings.
Dann können wir vielleicht ein bisschen weniger über Elon Musk reden.
Also ich bin zuversichtlich.
Und ja, ein paar Firmen werden pleite gehen und ein paar werden von Nvidia oder anderen gekauft.
Stimmt.
Die wirklich wichtigen würde Nvidia retten, aber Character AI und deren Probleme wollte sich nun wirklich niemand einhelfen.
Ja, ansonsten stimmt, ist Earnings Season wieder.
Es kommt die SaaS Acceleration.
Ich sag's dir.
Ich glaube nicht.
Ich glaube nicht.
Es gibt ja zwei News, über die wir nicht gesprochen haben.
Das eine ist, ich hab jetzt von mehreren schon geschickt bekommen, dass jemand hier Angriff auf Adobe macht mit irgendwie alles umsonst und alles Open Source und so.
Es hat auf jeden Fall Adobe nicht interessiert, auf jeden Fall die Aktie nicht.
Jetzt die Frage, also du hättest auch vorher GIMP nutzen können?
Also ein paar Leute, die aus purer Verzweiflung den Acrobat irgendwann, die mussten mal irgendwie dringend eine Unterschrift machen, kamen nicht weiter schnell genug, hatten keine Zeit, dann haben sie das Adobe Abo abgeschlossen.
Die kriegst du vielleicht damit jetzt mit etwas Glück.
Wobei selbst die, bin ich mir nicht sicher ehrlich gesagt.
Glaubst du, das wird Adobe schaden?
Ja.
Also nicht das, aber das Nächste.
Also ich glaube, es gibt jetzt die Welle von den Unternehmen, die so eins und eins das kopieren.
Also bau mir Notion nach.
Abwesehen davon findest du es fair, Software.
Also wenn man überlegt, was Rocket vorgeworfen wurde für Geschäftsmodelle nachbauen und jetzt wird Software eins zu eins.
Also es wird einem Bot gesagt, bau mir die Software eins zu eins nach und es macht wie ein Kupferstich davon jedes Feature gleich, jeder Button an der gleichen Stelle.
Also wenn das die nächste Welle von Open Source ist, dann sage ich das Ende von Open Source voraus.
Das wird nicht die nächste Welle sein.
Wenn man jetzt Commercial Software eins zu eins kopiert.
Sorry, das ist nicht mein Verständnis von Open Source und die Innovationskraft, die in Open Source liegen sollte, dass Leute kollaborieren, Erfolge miteinander teilen, branchen, wieder zusammenführen, Features zusammenbauen, Learnings und Failure teilen.
Stattdessen Commercial Lösungen billiger eins zu eins zu kopieren mit allen Vorteilen und Schwächen.
finde ich gehend langweilig.
Und wenn daran Commercial ein bisschen leidet, subiert, aber für Open Source ist das keine spannende Trajektorie, würde ich sagen.
Nee, das sehe ich auch nicht so.
Ich glaube halt, dass es in den kommenden Monaten eine Welle gibt von AI-Native-Produkten.
Also, dass halt keiner versucht jetzt Photoshop nachzubauen, sondern dass es halt so ist, wie man KI macht.
Bei Photoshop kann ich es nicht so ganz bewerten.
Da sehe ich halt wahnsinnig viel, dass die Leute es einfach hochladen und dann prompten, wie sie beispielsweise ein Thumbnail haben wollen.
Aber jetzt zum Beispiel für Videobearbeitung, da muss es doch mehr geben als die Produkte, die seit 10, 20 Jahren am Markt sind.
Und die dann ähnlich wie es halt mobile Produkte gab.
Es kommen noch ständig neue raus.
Ja, aber ähnlich wie es...
Wir werden doch irgendwann eine Welle haben von...
AI-enabled Produkten ähnlich wie wir die Welle hatten von Mobile-Produkten.
Es gibt ja noch keine wirklichen, also es gibt noch nicht das...
Sag mal ein wichtiges Piece of Software, das du Mobile nutzt.
Also wo hat das Smartphone die Software-Nutzung verändert?
Die breite Kategorie Software, aber ein Stück Enterprise-Software, was durch Mobile entstanden ist.
Slack vielleicht, aber wird...
Slack Teams maybe, aber...
Ja...
Also Mobile hat ja schon irgendwie einen gewissen Impact gehabt auf Business oder nicht?
Also sonst würde ja keiner...
Sag mal ein Beispiel.
Nur eins, eins würde ich reichen.
Im Business-Kontext?
Dass ich beim vielen Mann jetzt meinen Termin auf ein iPad machen muss, meinen Namen selber eintippen muss.
Früher hat jemand meinen Namen aufgeschrieben, jetzt tippe ich meinen Namen in ein iPad.
Und wir nennen das Innovation.
Naja, aber du hast ja schon Businesses, die sich voll...
Also ein Uber würde es ohne Telefon nicht geben, zum Beispiel.
Oder ein Airbnb?
Schwierig.
Die ganzen Food-Delivery-Sachen?
Ja, Food würde auch so gehen, fairerweise.
Aber Uber, ja, gebe ich dir.
Und jetzt zum Beispiel, also in der Videoproduktion muss es doch irgendwas geben, das so funktioniert, dass man nicht vier, fünf, sechs, zehn Stunden braucht, um ein Video zu schneiden.
Ich glaube auch, dass ganz viel Nischensoftware mit KI gebaut werden wird.
Es wird auch ganz viel neue Anwendungen geben, weil endlich mal...
Die Fähigkeit, selber Software zu programmieren, nicht mehr der Bottleneck ist, um neue Produkte zu bauen.
Aber nichts finde ich langweiliger als jemand, der eins zu eins ein Programm kopiert.
Weil dadurch wird einfach nichts Neues geschaffen.
Alles, was du geschafft hast, ist die Arbeit anderer Leute zu entwerten, indem du ein Counterfeit-Produkt gemacht hast.
Das ist so wie eine Birkenstock-Sandale in Plastik in China drucken zu lassen und für einen Euro verkaufen.
Herzlichen Glückwunsch.
Wird die Welt kein Stück besser durch?
Da bin ich bei dir.
Aber es muss ja irgendwann die Leute geben, die sagen, ich habe jetzt hier mit Photoshop, also ich kann da für meinen News Case...
Die wichtige Frage ist ja aber, wird Adobe oder Salesforce dadurch einen Euro Umsatz weniger machen?
Oder nicht vielleicht noch mehr?
Weil muss der Typ oder die Frau, die die Firma aufmacht, muss die sich dann nicht das erste Mal Software kaufen, um ihre Firma zu verwalten?
Und wird es nicht zu mehr wirtschaftlicher Aktivität führen und zu mehr Standards, die eingesetzt wird?
Wird ihr Claude nicht sagen, hey, wir brauchen als CRM übrigens hier das und das Tool?
So einfach ist das nicht.
Also weder so einfach wie ich sage, noch so einfach.
Also ist auch nicht so einfach wie ich sage natürlich.
Aber ich glaube, es kompliziert und die Wahrheit wird sich da erst nach und nach ausstellen.
Aber nichts thrillt mich weniger als ein Typ, der irgendwie, also die Fähigkeiten, das Claude, das so gut, ich glaube es war Claude Code in dem Fall, ich weiß nicht, was als Modell hinterstand, aber Dass das nachbaubar ist, finde ich beeindruckend, nicht vollkommen überraschend, aber hätte ich jetzt vielleicht auch nicht gedacht.
Ist ja auch nicht ganz fertig, ist nicht Feature-Complete und so weiter.
Aber es zeigt natürlich, wie viel Software kann, aber dadurch wird wirtschaftliche Aktivität natürlich nicht steigen.
Es hat nichts mit Innovation zu tun und es bringt erstmal niemanden voran, ehrlich gesagt.
Es sei denn, wir glauben, dass irgendjemand sein Business nicht starten konnte, weil er sich die Adobe-Lizenz nicht leisten konnte.
Und dann, fairerweise, wäre es ansonsten auch schwer geworden mit dem Business, bin ich mir relativ sicher.
Aber ich bin mir sicher, wir haben nächste Sendung wieder neue spannende Beispiele dazu.
Wer weiß, vielleicht baut bis dahin jemand SAP nach.
Ja, ich bin gerade auf apple.com und schaue mir den Homeview noch an.
Ich glaube, das wird kein Produkt für meinen Haushalt.
Ja, das kannst du mir mal hier nächste Folge erklären.
Warum ein 300 Euro Device oder 300 Dollar Device für Apple überhaupt Sinn macht zu bauen?
Also du wirst damit keinen Umsatz machen?
Ich brauche nicht ein neues Abo dafür.
Stimmt nicht.
Sammeln eigentlich nur Daten ein?
Nee, das macht super Sinn.
Das ist der Weg, um alle Kinder aufs Apple-Telefon zu bekommen.
Weil du damit FaceTime mit Oma machen kannst.
Ja, aber Apple funktioniert doch wie Kirche, oder?
Also wenn Mama und Papa katholisch sind, dann werden die Kinder doch auch getauft.
Oder denkst du, die geben den Kindern ein Samsung-Telefon dann?
Die kriegen halt ein altes iPhone, damit man den anderen Eltern beweist, dass man nicht total abgehoben ist.
Unsere haben jetzt das alte Elfer bekommen.
Verlieren die ja doch ganz oft und so.
Aber die schicken ihr Kind doch nicht mit dem Android in die Schule.
Das ist ja so, als wenn du früher irgendwie mit New Yorker Jeans zur Schule gehen musstest.
Mit Fischbohnenhosen.
Oder Odeohosen.
Ich mach keine Konsum-Jokes, weil die kommen immer falsch an.
Ich wünsche euch einen schönen Mittwoch.
Bis Samstag.
Peace.
Ja, richtig ist den Jokes.
Ganz ruhig.
Ciao, ciao.
Der Doppelgänger-Tech-Talk-Podcast ist ein Projekt von Philipp Glöckner und Philipp Glöckler, recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Off.
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