# Lexware Strategy: AI Co-CEO & SME Software

**Podcast:** Asset Class
**Published:** 2026-10-13

## Transcript

Heute bei Asset Class.
Ist KI das Ende von Software?
Nein, sagt mein Gast, dessen Cloud-Tools über 450.000 Selbstständigen und Unternehmern den lästigen kaufmännischen Kram abnehmen.
Es ist und bleibt und es ändert sich mit keiner Technologie, mit nichts, löse ich ein Kundenbedürfnis oder nicht.
Wo kommt die Emotion bei einem solch technischen, technokratischen, bürokratischen Software-Thema?
Wie künstliche Intelligenz, dein Co-CEO.
Warum jedes Projekt mit einem Problem beginnen muss und was der SC Freiburg damit zu tun hat.
Die folgenden Inhalte sind keine Anlageberatung.
Kapitalanlagen bergen Risiken.
Du entscheidest, in was du investierst.
Herzlich willkommen, Christian Steiger, Geschäftsführer von Lexware.
Ja, herzlich willkommen auch sozusagen.
Ich freue mich heute hier zu sein.
Ich freue mich wirklich sehr auf das Gespräch mit dir, Christian.
Ja, toll, dass du da bist.
Du bist der erste Gast, bei dem ich tatsächlich überlegt habe, unsere Intro-Musik.
auszutauschen.
Aus gutem Grund, denn du hast ja auch so einiges produziert an Musik.
Unter anderem den Soundtrack der Euromir, der Achterbahn im Europapark Rost, 100 Millionen Mal gestreamt.
Und ich habe das am Wochenende mal so ein bisschen durchgehört.
Da gibt es ja inzwischen so Compilations, die gehen ja über eine halbe Stunde davon oder so.
Das ist ein ganz schöner Soundtrack.
Also kann ich dir sehr empfehlen, einfach mal reinzuhören.
Aber wie kommt man vom Musikproduzenten zum Softwareunternehmer und Geschäftsführer?
Ja, es war ja kein Plan, muss man jetzt dazu sagen.
Vielleicht gibt es schon eine Klammer, glaube ich.
Die ist am Ende des Tages tatsächlich die Informatik oder Computer der Zeit.
wo ich halt groß geworden bin, da war das noch, also wenn ich irgendwo einen Bildschirm gesehen habe, dann haben die Augen geglänzt.
Ich hätte immer gerne einen besessen, habe relativ spät als erst einen gehabt.
Und damals auch hätte ich gerne Commodore 64 gehabt, wer das noch kennt, zum Zocken, wie alle Freunde halt auch.
Habe aber dann von meinem Papa damals so einen ersten PC, einen ganz klassischen Krieg, das war noch weit vor der Generation X386er Prozessoren oder sowas.
Und auf dem musste ich dann andere Dinge tun, weil spielen war da halt nicht.
Dann hat man sich halt so mit beschäftigt, so ein bisschen sich bei der Programmiersprache ein bisschen beigebracht und so ein Zeugs.
Und dann konnte ich aber mit dem Teil relativ schnell Sequencer-Software machen.
Und so hieß es damals.
Sequencer-Software.
Sequencer-Software, um quasi Keyboards zu steuern über den Rechner.
Und das ist so die Klammer.
Also ich kam schon über den Rechner eigentlich zur Musik.
Man konnte damals, wo Cubase hieß das, da konnte man dann ein Keyboard anschließen bei MIDI.
Das ist halt alles weg eigentlich im Prinzip.
Wenigstens werden das noch kennen.
Also wir sind ja eine Generation.
Ich war froh, wenn mein Computer irgendwie auf GW Basic ein Beep machte.
Und ansonsten habe ich Klavier gespielt.
Also du hast richtig mit MIDI-Schnittstelle und Synthesizer.
Genau.
So deine ersten Tracks komponiert.
Genau, da ging es los im Enrangement, einfach stehen, wie muss sowas aufgebaut sein, wie funktioniert das überhaupt alles.
Dann Harmonien.
Ich hatte ein Instrument, mal ganz, ganz früh Gitarre, da war nichts mehr da, aber Harmonien ist ja eher Mathe, das konnte man sich dann schon eher herleiten.
Und Melodien hat man so ausprobiert.
Und dann waren es so drei Jahre, habe ich eigentlich mehr so, das ist immer, glaube ich, schon ein bisschen besser geworden.
Da durften wir irgendwann ein professionelles Studio, weil es durften wir immer umsonst, sonntags rein mit einem Kumpel.
der den Zugang gehabt und da haben wir angefangen, unsere eigenen Sachen zu machen.
Dann aber halt wirklich mal endlich mit denen, wie es halt geht.
Und da ist dann auch irgendwann das mit dem Soundtrack der Euromir entstanden, weil es ist wirklich so, irgendwann kam der Chef rein vom Studio und hat gemeint, Jungs, ihr dürft ja umsonst rein.
Der macht neue Achterbahnen im Park auf und der hat relativ viel für den Park produziert.
Also so Gimmicksounds und was weiß ich.
Und dann haben wir so den Rifter halt gemacht.
Das war aber jetzt nicht so mit einem...
Das war vielleicht eine halbe Stunde, schätze ich.
Vielleicht auch eine Stunde, irgend sowas wird es gewesen sein.
Und den haben wir dann damals da zurückgegeben.
Und das wurde dann in E-Proms, weil die Euromir so ein Tunnel, wo man hochfährt erst mal.
Und damals gab es ja noch nicht wie heute MP3 oder sonstige Formate.
Sonst gab es CD-Player.
Aber man kann sich vorstellen, den ganzen Tag CD-Player dreht.
Die gehen alle kaputt.
Das hat man in E-Proms geschossen.
Und da wurde der ganze Tunnel bestückt, sodass, wenn man hochgefahren ist, immer diesen Sound gehört hat.
Und da kam so eine krasse Resonanz von den Leuten schon, dass wir dann angefangen haben, das richtige Stück zu machen.
Erst dann ist Lift Off entstanden, also der Track der Bekannte.
Und eine ganze LP dazu.
Dann wurde auch mit Department M, eine Tochterfirma damals von Viva, gibt es ja auch nicht mehr, ein Musikvideo produziert, kann man sich auf YouTube angucken.
Und dann ist es da schon recht gut.
gut nach vorne gegangen.
Also Lift-Off trifft es ja dann für die Musikkarriere.
Du hättest ja dann eigentlich so dabei bleiben können, Produzent weitermachen, vielleicht Richtung DJ, aber hast dich dann doch dafür entschieden, nee, das ist es nicht.
Warum?
Es war nebenher dann.
Es ging dann während dem Studium weiter.
Ich habe Informatik studiert, Medieninformatik.
Und da habe ich schon weiter produziert.
Wir waren auf der Café Del Mar, auch ein sehr bekannter Sampler.
Wir haben weit über 100 Veröffentlichungen.
Also sehr, sehr viel gemacht.
Aber ehrlicherweise immer so gekratzt an den Major-Geschichten.
Sonst wäre das vielleicht passiert.
Und wir haben versucht, kommerzielle Sachen zu produzieren.
Wir wollen jetzt kein so ein Underground machen.
Hätte es sein können.
Aber während dem Studium ging es dann weiter.
Dann kam die Web-Welt so hoch.
Da bin ich ja genau reingerutscht.
Und das hat mich dann eigentlich fast noch mehr...
dass man Sachen bauen kann, die von außen erreichbar sind, die man klicken kann, die greifbar sind.
Es ging dann weiter, da habe ich angefangen damals bei Haufe, im Bereich E-Commerce.
Das war dann noch sehr jung, da muss ich mal die Zeiten sehen, das war so 2000 dann.
Wir haben damals in der Pornoindustrie geguckt, wie man Abrechnungen macht, weil es gab es nicht so Einzelabrechnungen, nur um die Dimensionen da klar zu machen.
Und dann ging es halt so weiter, dann gab es so E-Commerce, Portalwelten und so weiter.
Dann gab es, das war so 2008, ich war auf so einer Zeit, wo ich nicht mehr so glücklich war im Job, aber auch vor allen Dingen eine sehr, sehr gute Freundin ist damals verstorben.
Dann kamen sie großen Fragen.
Macht das alles Sinn, was man macht?
Die Weihnachtszeit war es auch noch, also es war eine ganz beschissene Zeit.
Weil, kennt vielleicht der eine und dann fragt man sich mal so, ja, warum ist es, was ich will?
Also diese großen Fragen, die wir, glaube ich, alle mal im Leben mal schwerer, mal weniger schwer vor uns haben.
Und da hat damals einen Freund noch mitgestartet.
Und dann bin ich dann gegangen von der Gruppe und habe ZappLive gegründet.
Es war zwei Jahre nach Google.
Nachdem Google, ich glaube, den Zeitpunkt kennen zumindest alle, die in der Zeit schon etwas älter waren, 2006 hat Google YouTube gekauft bei 1,6 Milliarden.
Ich weiß noch, das war eigentlich so ein blöder Vergleich, aber ein 9-11-Moment für diese IT-Szene, weil das gab es nicht in der Größendimension.
was ja heute kein Mensch mehr überhaupt schreiben würde.
Also so ein Game-Changer-Moment, ähnlich wie wir es dann später bei KI so 30.11.2022 gemerkt haben.
Super, genau.
Jetzt dreht was.
Und dann war plötzlich klar, okay, Streaming ist jetzt auf einer ganz anderen Ebene.
Du hast jetzt nicht die nächste YouTube gebaut, sondern du hattest eigentlich so ein bisschen der Zeit voraus sein wollen, nämlich eine Streaming-Plattform für Gamer.
Nee, leider nicht für Gamer eben, sondern eine Streaming-Plattform, also Live-Streaming.
Der Begriff Streaming gab es noch nicht.
Man hat nicht gesagt, man streamt YouTube, also 2006 oder 2008.
Das war noch so, man hat ein Video geschaut.
Streaming war noch nicht so ein Begriff wie heute.
Heute streamt man ja alles.
Wir haben gesagt, Und ich wollte auch nicht der Zeit voraus sein, danach habe ich es auch gemerkt, aber das war nicht der Plan.
Ich war überzeugt davon, nach dem On Demand muss doch live kommen.
Alle Formate, die live spannend sind, wenn man denke mal, alle Sportaktivitäten da draußen, die niemals produziert würden.
aber die ja alle ihre Zuschauer haben.
Jedes kleine, noch so kleine Fußballspiel, jedes kleine Basketballspiel, man braucht eine Kamera, los geht's, da muss man ein bisschen mitschwenken und da gucken halt vielleicht nur 50 zu bei so einem Spiel oder auch mal nur 20, aber in der Summe ist es ja brutal.
Und nichts ist ja schöner eigentlich wie Live-Momente.
Das war so der ganz, ganz große Belief.
Dafür wolltest du die Plattform haben?
Dafür wollte ich die Plattform haben.
Also du bist Fernsehen, war das so das Spiel.
Also Zapp Live kennt man heute jetzt nicht, spricht jetzt auch dafür.
Du hast es...
Drei Jahre?
Zweieinhalb Jahre.
Zweieinhalb Jahre gemacht, aber war nichts.
Warum?
Warum seid ihr gescheitert?
Wart ihr zu früh?
Habt ihr irgendwelche Fehler gemacht?
Zu früh ist ja immer so schwierig.
Das weiß ich gar nicht.
Im Nachhinein kann man das vielleicht so sagen.
Ich glaube, was wir unterschätzt haben, das konnte ich ja gut lernen, es geht erstmal darum, löse ich wirklich ein Kundenbedürfnis oder mache ich was, weil es technisch machbar ist?
Und ich war so ein bisschen technikverliebt schon noch in der Zeit.
Mich hat schon fasziniert, was geht.
Wir hatten damals auf Symbien das N95, das Nokia-Handy, ich glaube N95 hieß es.
Das war das Flaggschiff, also vor iPhone noch.
Und dann war mir der erste, wo man auf dem Handy livestreamen konnte.
Völlig avantgarde-technisch.
Aber das hat ja noch keiner gemacht.
Das war so Trüpper.
Das war der eine Punkt, dass wir glaube ich noch viele überlastet haben damit.
On Demand ist gerade mal in der B2B-Welt erst angekommen.
Also eigentlich zu früh.
Zu früh, ja.
Ein Verständnis, was der Markt schon hergegeben.
Das nächste war.
Ihr hattet schon eine Lösung, aber das Problem muss erst nicht zu erfolgen werden.
So kann man es glaube ich schon ganz gut sagen.
Dann ist die Werbeindustrie, muss man auch hart lernen, die war halt gerade mal bei On Demand angekommen.
So mit Revolts, also die Format, die für Live...
Gab es so auch noch nicht.
Das war noch die Generation Flash.
Dazu war gerade erst die Finanzkrise gewesen.
Richtig, da sind wir voll reingerutscht.
Wo man natürlich jetzt auch in der Werbeindustrie nicht so wahnsinnig Lust drauf hatte, jetzt da auch noch was Neues zu produzieren.
Absolut, absolut.
Die Etats sind ja alle zusammengeplätzelt damals.
Da waren wir voll reingerutscht.
Das war auch nicht der Plan, aber das ist halt passiert.
Wir müssen festhalten, zweieinhalb Jahre deines Lebens in ein Projekt gesteckt, was am Ende nicht funktioniert hat.
Absolut, so ist es.
Wie hast du danach dich neu motiviert?
Schon erstmal, wenn ich so ein bisschen an die Grenze komme, es tut erstmal weh.
Ich glaube, man sagt immer so fail often, fail early und so weiter, aber nicht so spät.
Man macht es ja nicht, um so gesamt zu failen.
So fühlt es sich aber erstmal an, da hat man schon mal so ein bisschen kurz eine Krisensituation und fragt sich, oh Mann, was kann ich denn eigentlich oder was kann ich nicht?
Da muss ich schon wieder raushächeln.
Ich kann jetzt auch nicht sagen, wie ich es genau gemacht habe.
Ich glaube, ich scheine da einigermaßen resilient zu sein, dass ich jetzt nicht so total dann stecken bleibe.
Aber es ist...
Ja, es ist schwierig zu sagen.
Ich habe es auch nie mehr, auch damals nicht so als Vollfail empfunden.
Natürlich schon, da war ja Geld drin und alles.
Aber ich habe schon gemerkt, da war so viel drin, wo ich dann angefangen habe zu verstehen, viel besser.
Auch was ich halt hart falsch gemacht habe.
Auch meine Grenzen, wo ich vielleicht nicht so stark bin, wie ich damals dachte.
Das war schon gut, auch Zusammengehörigkeiten mit Menschen, mit denen allen zu sprechen und so zu machen.
Das war schon...
Das hat mich eigentlich nicht so weggedrückt.
Und wir haben ja gesagt, das macht selber, wir haben es selber an den Schlussstrich gezogen.
Wir sind nicht jetzt in Insolvenz gerauscht oder irgendwas, dass wir dann gesagt haben, okay, das hier macht jetzt keinen Sinn, wir bräuchten ja nochmal echt Kapital drauf, dann können wir noch nicht so richtig den Weg zeigen.
Das wäre sehr in die Zukunft gewesen.
Und wir haben es eben leider nicht gesehen, du hattest es angesprochen, was Justin TV damals gesehen hat, was dann später von Amazon als Twitch akquiriert wurde, dass es eigentlich so naheliegend ist, Spiele zu streamen.
Weil da ist halt schon alles da, keine technischen Hürden.
Der PC ist an, man zockt und lässt halt nebendran noch den Stream laufen.
Und es ist mega interaktiv, weil wir an dessen ja auch gerne sprechen.
Das gab es ja schon.
Dieser Winkel, der hat uns leider gefehlt zu sehen.
Ja, aber dafür hast du ja einen anderen Winkel gefunden.
Der ganz nahe liegen.
Es ging ja für dich weiter.
Okay, also Software, das soll es weiterhin sein.
Und du bist in die USA gegangen.
glaube ich, für eine...
Nee, für eine Zeit war ich aber hin und wieder da.
Das war, als ich dann...
Also ich hatte mit dem CEO damals von der Haufe Group Kontakt und der hat das andere Problem gehabt.
Sie haben eigentlich schlaue Menschen, auch ein gewisses Kapital, wollen neue Dinge tun, wollen es auch zulassen, aber irgendwie aus dem Ist passiert nichts Neues.
Mit dem war ich immer wieder essen.
Und am Ende des Tages war das so eine Entscheidung zwischen Berlin, damals gab es noch MyVideo, mit denen waren wir auch ganz intensiv im Gespräch, oder halt dann zurück.
Das war jetzt bewusst so, weil das war auch nicht einfach, auch für mich persönlich, weil das hat sich zurück zu dem, wo man mal gegangen ist, das ist immer so komisch erstmal.
Aber er hat damals gesagt, hey, du bist ja hopp oder top, du bist jetzt ja eh gewöhnt sozusagen, hat nicht Cardblanche gesagt, ich würde es aber heute ganz klar so nennen, das war so eigentlich, also völlig feel free, du hast wie ein Budget, du kannst loslaufen, keine Rücksicht, kein Kontrahierungszwang auf die Systeme intern, mach du, was du.
Allerdings natürlich, jetzt nicht, was ich möchte, im Sinne, ich mache jetzt nochmal ein Musikding oder sonst was, sondern natürlich für die neuen Innovationen innerhalb der Group, da gab es dann zwei Bereiche.
Das eine war, da ist halt der Haufe Zeugnismenschen entstanden, auch so ein tolles Thema, braucht halt jeder noch.
Supergeiles SARS-Tool, das haben wir dann zurückgegeben, die Großorga, aber auch.
Schönes Tool, sehr groß geworden, hat eigentlich jedes größere Unternehmen.
Und dann aber das eigentliche, wo jetzt auch meine Liebe, mein Herz, meine Leidenschaft auch wirklich 100% hängt, ist das, was es war, finde irgendwas, was die Zielgruppe, das ist ein blödes Wort, die die kleinsten und kleinen Unternehmen in Deutschland eigentlich brauchen.
Das war so mein Design-Challenge.
Also irgendwie dein Job war, finde für uns halt auch ein Game-Changer.
Ganz genau.
Für den Fachverlag.
der natürlich dann auch mit E-Commerce, mit Downloads sein komplettes Business umstellen musste.
Das alte CD-Abo-Geschäft, das war natürlich dann irgendwann durch.
Dann bist du nach Stanford gegangen und hast dein Programm dort durchlaufen?
Habe ich absolviert, genau.
Aber ich hatte nicht die ganze Zeit, das war so ein Hin- und Her-Gechatte.
Aber das war super für mich, weil das war ganz am Anfang.
Und da wurde es nochmal bekräftigt, was ich aus meinem Startup lernen konnte.
Bleib, und das klingt ja jedem als Tipp, das klingt immer so banal, was ist das Kundenbedürfnis?
Erstmal das und dann kannst du über Businessmodeling nachdenken.
Da haben wir dann das Businessmodel-Canvas kennengelernt.
Das Ganze war im ganzen Design-Thinking-Kontext, aber halt so 10.
Das heißt, für mich war das nochmal richtig gut zu sagen, sei dir erstmal dort sicher.
Und das haben wir dann zurück nach Hause genommen, haben das die Scout-Phase getrauft.
Also bei Needfinding haben wir auch ein Dreivierteljahr genommen, wo wir mit über 800 Unternehmen gesprochen haben.
Und da meine ich auch wirklich sprechen, nicht Interviews, weil dann kriegst du die Tabelle zurück.
Weil Unternehmer und Unternehmer, die reden über Probleme oder wenn wir jetzt von Lexberg kommen, vielleicht war es in der Softwarewelt, aber ich will ja wissen, was die wirklich antreibt, wo die vielleicht noch ein Lead haben, der ein Bedürfnis ist, das heute noch nicht erfüllt ist.
Und als ich das damals dem Geschäftsführer, dem damaligen von der Lexberg, gezeigt habe, ich weiß noch, der hat dann erstmal...
dem ist einfach das Gesicht eingeschlafen, weil der dachte, jetzt kommt der Game Changer, der Typ findet mir jetzt das iPhone für die Kleinst und Kleiner nehmen, für Lex wäre neu oder irgendwas völlig Abartiges.
Und dann kommt der und sagt, ja, das ist das Bedürfnis und dann können wir gar nicht anders, wir müssen ja erstmal was sammeln, wir brauchen ja Daten, um Zukunft zu gestalten.
Also starten wir erstmal mit einem Online-Rechnungsthema.
Also das war deine Idee, wir führen den...
Haufe Fachverlag.
Die Lexware stärker als Lexware.
In die Zukunft, indem wir ein Online-Rechnungssystem für kleine Unternehmen und Selbstständige anbieten.
Wir haben nicht geguckt, wie sieht die On-Premise-Software aus und bauen jetzt daraus was online.
Ich habe nicht einmal, das ist kein Witz mehr, eine On-Premise-Software installiert, damit ich erst gar nicht in die Falle laufe.
Ich habe nur darauf geguckt, was wollen die Kunden und wie muss das jetzt online aussehen.
Und das ist dieser...
Also wie kann man das Ganze im Web machen?
Im Grunde habt ihr ja dieselbe Herausforderung damals schon gelöst, die SAP erst viele Jahre später angegangen ist, nämlich wegzukommen vom Verkauf irgendwie des Softwareprojekts oder der CD.
der einzelnen Version hin zum Abonnement, hin zu Software as a Service, hin zur Cloud.
Richtig.
Das letztendlich schon irgendwann Anfang der 2010er Jahre.
Das war dann, ja genau, 2012 ging es dann richtig los und dann hat man auch aus dem Lern heraus schon angefangen, die On-Premise-Welt auch auf Abo umzustellen.
Da übrigens vielleicht eine kleine Anekdote.
Dieses Urmodell ist ganz witzig.
Das konnte ich wiederum vom uralten Verlag lernen.
Also der Gründer von Haufe, der Rudolf Haufe, der hat damals das sogenannte lose Blattwerk quasi erfunden.
Ich weiß nicht, was er jetzt erfunden hat.
Auf jeden Fall hat er es sehr stark genutzt.
Und das lose Blattwerk, das wird ja vielen vielleicht gar nichts mehr sagen.
Da kriegt man ein Grundwerk, einen Ordner.
So ein Leitsordner kann man sich jetzt vorstellen.
Da sind Blätter drin, Informationen halt.
Steuerberater, HR und so.
Dafür zahlt man was.
Und dann zahlt man, für die Aktualisierung kriegt man Seiten zugeschickt, die man selber einsortiert.
Da steht da drin, Seite 50 rausnehmen.
Alle, die Jura studieren, kennen das auch.
Das ist eigentlich so Ikea für Bücher.
Aber das Spannende ist eigentlich, ich habe einen Vortrag mal gemacht auf der Suche nach dem LBW, also auf der Suche nach Blattberg, weil das Geschäftsmodell ist natürlich genial.
Schon damals, aber ich steuere.
Weil ich kann ja sagen, wie viele Seiten ich produziere.
Also man hätte ja schon sagen können, na gut, ich brauche ein bisschen mehr in der Kasse, dann machen wir mal fünf Seiten mehr.
Da gab es ja keine Relation zu.
Das waren ja 20 Pfennig pro Seite, glaube ich.
Sensationell.
Und das konnte man wiederum lernen für die Software.
Und auch die Lexer konnte damit relativ schnell verstehen.
Und man hat Software dort früher anders verkauft.
Man hat ja Software in eine Box gepackt und in Retail gestellt.
Also Mediamarkt und was es da alles gab.
Genau, dann hat man die einmal gekauft, 50 Euro bezahlt und dann hatten sie eigentlich ja ewig benutzen können.
Das ist eines.
Andere ist, ich habe als Softwareanbieter keinen Kundenbezug zu dir.
Mir fehlt ja genau dieses, das kommt ja auch noch hinzu.
Und das ist eigentlich das.
vom Verlag sehr früh bei der Alexa schon stattgefunden hat, darüber nachzudenken, wie kann ich denn das schon drehen, dass ich diese Kunden auch wirklich selber direkt halte.
Eigentlich war dir ja dann mit diesem Abo-Modell auch früher als viele Tech-Größen, die ja dann erst so 14, 15 umgestellt haben, sukzessive auf die Cloud.
Also ihr wart da wirklich...
Haben wir es selber gar nicht so empfunden, weil es für uns ja...
normal, es war jetzt nicht uns was Neues.
Wir sagen jetzt, wir sind jetzt sehr stark am gucken, wie können wir andere Modelle wieder finden.
Ich sage immer, es geht immer um Geschäftsmodell Innovation.
Also es ist viel wichtiger.
Das Produkt muss gut sein, aber wenn das Geschäftsmodell rum nicht passt, wird es halt auch nichts.
Aber ja, da war das richtig ein sehr, sehr frühes Modell, das uns heute natürlich auch super trägt.
Wir haben eine gute Lifetime Value sozusagen.
Das sind immer so blöde Wörter, finde ich.
Ja, genau.
Lass uns das einfach ein bisschen konkreter machen.
Der Anfang war eben ein Tool für die Rechnung.
Was macht Lexware heute in Summe?
Was kann die Software, die er anbietet?
Also wir müssen uns unterscheiden von Präm und Cloud.
Also der Cloud ist immer sehr umfassend mittlerweile.
Das geht wirklich logischerweise von Rechnungsstellen, E-Rechnung natürlich auch.
Also alles fully fledged, würde ich jetzt schon mal sagen.
Kontakte, Lieferanten anlegen.
Dann eine Lohnbuchhaltung.
Das ist schon eher Unique.
Also ich wüsste niemand in Deutschland, der das integriert voll hat.
Wir haben mittlerweile eine Debitcard draußen.
Also wir haben uns auch Debitkarten, die dann auch wieder natürlich super integriert sind.
Insgesamt Systematik.
Die Buchhaltung als solches natürlich.
Wir haben eine Art Kundenmanagement mit drin.
Wir haben Steuerberaterinnen, Zugang.
Über 100.000 Kanzleimitarbeiterinnen arbeiten mit unseren Kunden dort zusammen mit Austauschformaten.
Man hat eine fully-fledged iOS und Android App, also eine wirklich native.
Es ist schon jetzt ein ganz großes Konstrukt.
Man muss sich vorstellen, wir haben allein in der Cloud über 450.000 Unternehmen, nicht registrierte Kunden oder sowas.
Unternehmen, das ist ein Riesenunterschied, auch nicht User.
Und Unternehmen, das geht jetzt wirklich so vom einzelnen Selbstständigen?
Ja.
Bis hin zu welcher Größe?
In der Cloud eher so 10 Mitarbeiter bis 50.
Das klassische Rückgrat der deutschen Wirtschaft.
Danke, das sage ich immer.
Das ist das Rückgrat.
Nicht die Großkonzerne, sondern für...
Die uns tragen.
Genau.
Die Deutschland wirklich trägt.
Man kann das so sagen.
Wie tief seid ihr da drin?
Sprich, wie kritisch ist diese Software?
Kann ein Selbstständiger sagen, beispielsweise...
Psychotherapeut oder ein Handwerksmeister mit fünf Angestellten.
Wenn ich diese Lexware Software habe, dann brauche ich kein anderes Softwarepaket mehr.
Das würde ich schon so sagen, also in dem Bereich Finanzmanagement.
Also für die kaufmännischen Sachen, klar.
Genau.
Dass der Anstreicher mit eurer Software nicht die Farben mischen kann, ist klar.
Genau, oder Bestellwesen, da hat es Bestellung schon, das Auslösen.
Aber es gibt immer Spezialsoftware, Architektur, Software, Architektur.
Aber für alle kaufmännischen Prozesse, die könnt ihr diesen Kundinnen und Kunden, den Unternehmen komplett abnehmen.
Eure Software ist was, naja, man braucht es halt.
Man muss es machen, aber es ist jetzt keine Software, die man kauft, wenn man sagt, das ist aber schön.
Das wollte ich schon immer mal haben, dieses Programm.
Und jetzt ist halt die Situation da durch KI und das ist ja auch was, was wir an der Börse eben haben, diese Furcht.
obsolet zu werden bei Softwareunternehmen und gleichzeitig vielleicht die Vorfreude.
auch bei Nutzerinnen und Nutzern zu sagen, Mensch, ich brauche künftig diese ganze Software, dieses ganze Zeug nicht mehr, weil ich kann das doch eigentlich alles selber mit der KI machen.
Ich kann meine Rechnung mit KI schreiben, ich kann auch Belege in die KI reinpacken, der macht eine ganz tolle Auswertung davon.
Ich habe das selber schon getestet.
funktioniert.
Das muss ja eigentlich dann etwas sein, zumindest wenn ich jetzt auch mal so die Gedanken von Investoren an der Börse Revue passieren lasse, was dich schlecht schlafen lässt.
Gar nicht.
Schon sehr früh wurde ich das gefragt, beim KI-Thema, aber ja genau, wir sammeln erstmal auf.
Das wollen wir automatisieren, dass du möglichst wenig tust.
Wir können nicht hell sehen.
Eine Rechnung musst du schon noch selber irgendwie schreiben.
Ich weiß ja nicht an wen.
Aber selbst die kann ich ja schon stützen.
Hinten dran laufen schon jetzt 85 Prozent, auch KI-basiert, der Buchhang automatisiert der Buchungen zum Beispiel.
Oder wenn du irgendeine Rechnung reinkriegst, dass die sauber gemacht wird, dann muss das festgeschrieben werden.
Also das sind dann so diese Zuordnungsvorschläge.
Genau, soll haben, wer das mal gelernt hat, so konnten.
Das heißt, die KI macht mir einen entsprechenden Vorschlag.
Nein, eigentlich ist es gleich gemacht.
Es ist gleich gemacht.
Und wie kann ich sicher sein, dass die KI das auch richtig gemacht hat?
Da musst du uns vertrauen, dass Gott sei Dank viele tun.
Und ich sage immer, das Beste ist, googelt oder chatschipetit.
Was sagen die Steuerberater dazu in Summe?
Es gibt irgendwelche, die motzen, aber da sieht man es wie ein Qualitätsmerkmal nochmal.
Mit denen arbeiten wir intensiv zusammen oder mit einer Dativ und so weiter.
Aber der Punkt ist eigentlich, Das ist weg.
Ich glaube auch nicht, dass sich jetzt jeder selbst baut.
Da glaube ich noch nicht dran.
Also ihr hofft einfach darauf, dass der Handwerksmeister mit seinen vier Angestellten am Ende keinen Bock hat, am Wochenende sich in Chat-GPT, Cloud oder sonst was reinzufriemeln, um sich ein Software-Tool zu machen.
Das wird er nicht tun.
Der vielleicht nicht, aber vielleicht macht das irgendjemand anders und stellt es ihm sehr günstig bereit.
So was kann sein?
Sodass er dann überlegt, was kostet euer Tool für so einen Handwerksmeister?
Es geht los bei 99, dann halt je nach Anzahl Mitarbeiter und so weiter.
Also der hat vielleicht ein bisschen mehr, zahlt 200 Euro und jetzt kommt einer, der sagt, hier, da kannst du das Ganze auf deiner Cloud-Architektur laufen lassen und kostet jetzt nur noch 20.
Überlegt er das schon?
Ich glaube es nicht.
Ich sehe es auch nicht, weil es ist mehr als nur eine Software.
Bei uns geht keiner hin wie bei einer SAP, der ein SAP-Projekt mit den Anforderungslisten und so weiter.
Unsere Kunden verhalten sich sehr wie Consumer.
Das heißt, es ist ein emotionaler Kauf am Ende des Tages.
Es ist nicht ein rationaler, wo eine Checkliste gemacht wird.
Lexware ist ein emotionaler Kauf.
Das ist ja ein völlig rationales Produkt.
Das ist ein rationales Produkt.
Das ist etwas, was ich eigentlich gar nicht will.
Wo kommt die Emotion bei einem solch technischen, technokratischen, bürokratischen Softwarethema her?
Vielleicht wollen wir ganz viel da reinstecken.
Seit 2019 mit Tell Your Story und so weiter.
Wir zeigen uns immer wieder als Marken, wie wir Teil von diesen Menschen sind.
Wir sind nicht so ein abstraktes Irgendwas.
Eine Bank ohne Gesicht.
Wir zeigen ein Gesicht ohne Ende.
Wir lupfen die nach vorne.
Wir haben jetzt ein Esszimmer, ein Engagement.
Wir zeigen uns da überall.
Wir erzählen deren Geschichte.
Wir haben jetzt wieder im 1.
Oktober, werden wir wieder unser Festival machen.
Diesmal in Hamburg, letztes Jahr in Berlin.
Also das ist das eine, was wir tun.
Und das andere, wenn du was nicht magst und das plötzlich gut gelöst ist, dann wirst du emotional.
Ich mache ein Beispiel.
Das hat mich damals wahnsinnig.
geprägt ist, vielleicht ein bisschen übertrieben, aber fasziniert.
Damals der Gründer von Dropbox, der so einen Talk gehabt auf der Mobile World in Barcelona, und sagt so, ich mache Speicher, was gibt es denn langweiliges als Speicher?
Und ich dachte so, krass, das ist ja noch langweiliger als das, was ich mache.
Speicher ist ja noch langweiliger wie Buchhade, muss man schon mal sagen.
Und dann plötzlich liest der Tweets, Love und so weiter, also Emotions-Tweets, weil sein Dropbox damals dieses Cloud-Speicher so gelöst hat, wie es jeder sofort verstanden hat, es uns geil war.
Keiner hat danach gerufen, es gab schon vorher Speicher und so weiter.
Das sind die Dinge, die dann drehen.
Die werden ja weiter zählen.
Wir haben ja insgesamt über 650.000 Kunden.
Die 450.000 waren Cloud-Buson-Buson.
Das heißt, Unternehmen, also Word of Mouse, da passiert ja schon was da draußen.
Das heißt, aber auch in der Ansprache, wenn wir vermarkten, werben, dann sind wir sehr auf der Emotionsebene.
Wir werden nie von uns lesen, jetzt das, das, das.
Das gibt es nicht von uns.
Wir zeigen, die Kleins annehmen und so weiter.
Das heißt, das ist schon sehr, so ein Verhaltenskaufverhalten ist sehr, sehr consumer-like.
Deswegen müssen wir auch von unserer Marke uns genauso annähern.
Deswegen machen wir auch sehr viel Engagement da rein, damit dieses Sichtbar ist.
Ich sage immer, Produkte sind kopierbar.
Du hast ein Beispiel gebracht.
Vielleicht kann irgendwie zwei...
zwei schlaue Kerlchen, zwei schlaue Mädels am Wochenende Vibe koten und bauen ein halbes Lexware Office fertig.
Und Produkte waren aber schon immer kopierbar, ehrlich gesagt.
Ich weiß niemanden, der einen Innovationsforschung lang halten konnte, auch kein Apple.
Das ist mal ganz kurz und jetzt ist die Imitationsgeschichte, der KI ist ja gegen Null.
Wenn einer was gebaut hat, zack, weiter.
Heißt ja auch für jeden, der heute was mit KI baut, kommt der Nächste und baut sofort wieder.
Was nutze ich denn dann überhaupt?
Ich habe eine Vielfalt von Lösungen.
Wie soll ich mich denn da zurechtfinden?
10.000 Agenten, die laufen und so weiter.
Okay, also das heißt, dieser reine funktionale Benefit ist die notwendige Bedingung, um überhaupt Kundenbedingungen zu haben.
Aber eben nicht die hinreichende Bedingung.
Dafür brauchst du diese emotionale Nutzwertschiene, den emotionalen Benefit.
Und wie kriegt ihr den rein?
Also ja, irgendwie so ein Festival ist schön, jetzt glaube ich aber, dass zu diesem Festival nicht 450.000 Kunden kommen und in der Kundenzeitschrift zu lesen, oh, da waren ein paar Leute, die in Hamburg gefeiert haben auf Kosten von Lexware, ist jetzt auch für mich kein Argument, mich mit meiner Software gut zu fühlen.
Ein emotionales Thema hast du genannt, Support, gerade dann, wenn man ihn am dringendsten braucht, in so einer Krisensituation, wie beispielsweise bei Corona, valides Argument.
Habt ihr noch mehr?
Themen, wie er sagt, so machen wir Software zu einem emotionalen Gut.
Ja, indem wir eben, also als Beispiel, wir haben mehrere angesprochen, das Dach dazu heißt bei uns Tell Your Story.
Da steht nicht drin Tell Lexver Story, das heißt, wir machen Unternehmergeschichten sichtbar.
Als ein Beispiel ist ein So ein Beihefter im Magazin, eine Auflage über drei Millionen, das kommt viermal im Jahr, das legen wir Spiegel, Fokus, Brand 1 und so weiter bei, weil die eben nicht über die berichten.
Das ist eine Sichtbarkeit.
Die ist gewachsen, die Zahl, dann freuen wir uns alle.
Das stimmt aber leider, wenn man eins tiefer guckt, schon nicht mehr so richtig, weil zwei Drittel davon sind nebenerwerb.
Das heißt, es sind Menschen, die samstags, abends, sonntags was machen.
Die brauchen auch irgendwie kaltenische Software, oder?
Für uns ist es Größe.
Ich sage, was da aber passiert, ganz klar, deswegen sind es auch mehr als die typischen, wenn man jetzt im D-Status guckt, die 3,5 Millionen, weil die gehören bei 17.000 auf.
Aber das sind unten noch eine Masse, die Nebenerwerb, da kommt gerade die Masse eigentlich daher.
Und wir möchten das wieder mehr gründen.
Wir möchten wieder mehr Selbstständigkeit feiern, dass das wieder einen Wert hat und man nicht Angst hat.
Nicht, dass man jemandem sagt, hey, ich möchte mich selbstständig sagen und dann sagt die Führung, bist du verrückt?
Kannst du nicht machen, das ist doch gefährlich, das ist doch unsicher.
Das ist das, was in Deutschland ist, das müssen wir drehen.
Und ich glaube, wir sind ja, glaube ich, ganz glaubwürdig, weil es sind potenziell auch unsere Kunden.
Ich mache es ja jetzt auch nicht nur aus Rainer.
Wobei du hast es ja nicht wirklich komplett selber in der Hand, dass Gründen einfacher wird.
Alleine wenn man schon dieses ganze Thema mit dem Notar, Einzahlung, Stammkapital und diese ganzen Prozesse.
In dem Büro kam, kann ich ändern.
Ich glaube, der Punkt ist viel wichtiger, das sind wir alle gefragt, dass wir in der Gesellschaft das wieder als gut sehen.
Jedes große Unternehmen, wo du auch hier drin hast, du sprichst ja mit ganz, ganz Top-CEOs, mit Top-Unternehmen, die wurden alle von einer Person mal gegründet, die gäbe es sonst nicht.
97% aller Unternehmen in Deutschland sind diese kleinsten Unternehmen, diese 0 bis 50 Mitarbeiter.
Und vielleicht die Dimension mal zu sagen, 0 bis 10.
von 10 bis 50 sind es nur noch 390.000.
Das sind die.
Das sind über 4 Millionen und die beschäftigen 12,5 Millionen sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmerinnen.
Das heißt, das ist echt dieses Rückgrat.
Und es wackelt gerade und da fällt was weg, was wir gar nicht so richtig wahrnehmen.
Und wir sprechen nicht drüber.
Und ich glaube, das tun wir jetzt schon so lange, da sind wir auch...
Das liegt unserem Herzen.
Ja, wir haben natürlich auch einen unternehmerischen Zweck dahinter.
Wenn jemand dann wieder gründet, hoffen wir schon, dass der noch sagt, hey, dann gehe ich vielleicht auch zu Lexver und nicht zu was anderem Baba Yo.
Aber das ist das, was uns antreibt.
Und wir wollen ja, und ich glaube, da können wir schon erleichtern, wir wollen ja genau diesen Scheiß, den keiner macht mit, Buchhaltung und Co.
wegautomatisieren.
Und das sind alles Dinge, das ist schon was, wo ich glaube, das wird nicht so einfach kopierbar.
Neben dem, dass diese Sachen, die wir gerade drüber sprechen, ein hohes Maß an Vertrauen mitbringt.
Das ist uns auch vollkommen bewusst.
Menschen vertrauen uns da.
Und jeder, der mit Vertrauen umgeht, der weiß, wie schwer es ist, Vertrauen zu kriegen.
Der weiß, wie schnell sowas kaputt geht.
Das heißt, wenn wir irgendwas falsch machen, gerade im Daten, dann wissen wir, das ist der Tod.
Also wir müssen da sehr behutsam dran.
Aber gleichzeitig wissen wir, wir haben die Chance, denen auf einer ganz anderen Ebene zu helfen, Unternehmertum einfach zu machen, was ja eigentlich unser Andrang ist.
gesprochen kann ich dir sagen, ich glaube, du hast ja viel davon, wir sprechen maximal über diese 100.000 Großunternehmen.
Über die wird gesprochen, denen wird geholfen, da springt der Starter und so weiter.
Aber diese 4 Millionen hintendran, wo die Majorität der Beschäftigten stattfindet, die heute noch mit Word und Excel ihre Rechnung machen, das ist nicht unser Hauptkonkurrent, by the way, über die wird nicht gesprochen.
Word und Excel sind eure Hauptkonkurrenten?
Ja.
Also wo man kein System hat?
sondern wirklich das System, die Ordnerstruktur vielleicht in der Dropbox.
Absolut, genau.
Die wird sich jetzt mit I-Rechnung langsam ändern.
Deswegen gucken auch viele Investoren in den ganzen Bereichen gerade rein.
Weil jetzt seit 2025 ging es ja los mit der I-Rechnung, so Empfangspflicht.
Jetzt kommen wir dann im nächsten Jahr auf die, wo über 8.000 Euro Umsatz machen.
Und dann nächstes Jahr drauf wird es dann voll kippen.
Dann müssen es alle ab erst 20.000 Euro kommen.
Da kommen alle in Bewegung logischerweise.
Da wird viel kommen.
Also da vielleicht nochmal, wenn wir über diesen Nutzwert sprechen.
Also wir haben diesen funktionalen Nutzwert, das muss einfach funktionieren.
Ja genau, wir sagen eine Eintrittsparkate zur Party, ohne kommst du nicht rein.
Grundbedingungen, du musst irgendwie ein Problem lösen und das dauerhaft zuverlässig.
Und die muss gut sein.
Das ist klar.
Das andere ist, ihr versucht es zu emotionalisieren, aber da stecken ja irgendwie für mich noch ein paar mehr Faktoren drin, nämlich ist vielleicht eine euer...
Vorteile oder zumindest auch einer der Rettungsanker vor KI, die Angst der Menschen.
Never change a running system.
Sie wissen, wenn Sie einmal Kunde sind, das läuft.
Sie haben ja auch keine IT-Abteilung jetzt beim Bäcker, wo jetzt jemand wirklich Tools evaluiert.
Und seid ihr nicht auch letztendlich Bürokratiegewinner?
Wann immer solche neuen Regularien kommen, wie jetzt die E-Rechnung.
kriegst du doch als Selbstständiger, als Kleinunternehmer Zustände.
Weil das ist noch wieder etwas obendrauf, wo du Zeit reinstecken musst, wo du ein rechtliches Risiko hast, was du nicht willst und was dich vor allem ablenkt von deinem Stammgeschäft.
Weil die Kernaufgabe des Bäckers ist Brötchen backen und nicht irgendwie seine Lieferantenbeziehung zu digitalisieren.
Wobei, da würde ich sogar sagen, also ja, wir sagen ja selber.
Du machst, was du liebst, Brötchen backen, wir machen den Rest.
Ich glaube, der Punkt ist klar, eine I-Rechnung ist erstmal ein Außenfaktor, den kann man ja nicht bestellen oder selbst generieren, der natürlich jetzt einen Schub bringen wird.
Das ist so.
Jetzt kann man es mir glauben, nicht das, was unser Antrieb ist.
Ich würde heute schon jedem empfehlen, das habe ich aber vor Jahren schon gesagt, Leute, wechselt zu einer Softwarelösung.
Natürlich am liebsten zu Lexware, aber wenn nicht, dann halt in Gottes Namen zu einer anderen.
Aber wechselt.
Ihr habt euer Unternehmen nicht im Griff.
Das ist Steuerung per Bauch oder per Bank.
Das ist tödlich.
Und das sehen wir ja.
Eine Software kann dir zeigen, was ist denn wirklich noch übrig nach Steuern?
Was ist die Umsatzsteuerung, wenn die kommt?
Was muss ich noch zurückhalten?
Welche offenen Rechnungen habe ich?
Habe ich diese eingefordert?
Also all diese sehr banal klingenden Themen, das ist auch Unternehmertum.
Also fängt sie in der Rechnung eigentlich positiv, weil sie auch kleine Unternehmer und Selbstständige dazu zwingt, sich zu digitalisieren?
Das zwingen mag ich natürlich nicht, aber ich glaube im Endeffekt...
Wird es schon so sein?
Also ein positiver Katalysator, drücken wir es mal so aus.
Ja, ich glaube, ich sehe das wirklich so.
Ich weiß, jetzt werden viele gleich auf mich losgehen, weil ich sage, das ist ja Verzwang vom Staat.
Das weiß ich schon auch.
Aber ich bin überzeugt, wir haben es bei Corona gesehen.
Wir hatten, muss man einfach sagen, die Software genutzt haben, sie haben sich besser durchmanövriert, die ganze Krise.
Das gilt nicht für alle Kulturen, wo nichts ist, das ist schon klar.
Das kann man sich pauschalisieren.
Aber in der Summe konnten wir schon sehen, dass die besser durchgekommen sind.
Die These hat sich so bei uns entwickelt im Unternehmen.
Wieso triebt sie sich auch so stark?
Oder Insolvenzen, die danach jetzt gekommen sind, weil die halt schon besser gesehen haben, wo stehe ich denn eigentlich?
Und wo kann ich vielleicht Hebel setzen?
Und darum geht es doch.
Es geht doch um das Unternehmengriff zu haben.
Es geht nicht darum, das Thema E-Rechnung zu lösen.
Es geht darum, wie ich besser digitalisiere, wie ich mein Unternehmen digital kriege.
um jetzt dann auch KI-ready zu sein, damit das Lena-Prinzip, was wir ganz arg proklamieren, dann auch wirklich leben kann, dass ich rauskomme.
Das Lena-Prinzip.
Lena steht wofür?
Lexwear.
Es ist tatsächlich kein Akronym.
Ich hatte mal, da habe ich frisch gestartet in meinem Berufsleben und die war so fünf, sechs Jahre älter und es war wie so ein kleiner Coach für mich.
Die habe ich mir also rausgeguckt und die war auch so nett und hat das ein bisschen gemacht, weil die hat zu mir gesagt, so auch nach einem Meeting mal, hey, Christoph, hast du mal geachtet, wie die Dynamik war?
Also das Ding, die hätte ich nie drauf geachtet.
Also Lena war eine Kollegin von dir, die dich so ein bisschen an die Hand genommen hat.
Sie hat von der konnte nicht viel lernen.
Als deine Mentorin da.
Sie hat sie nie so zu mir gesagt, ich habe es halt so gesehen, weil ich einfach geguckt habe und mir auch immer Dinge ungefragt, aber positiv, also wirklich total helfend, hast du auf das gerade das gemacht und liest dir mal das, das ist ein Buch, wo ich dir empfehle und so weiter.
Also Lena ist im Grunde dann auch so eine Feedback-Wall, dass du Selbstreflexion auch betreiben konntest und sie hat sich so auf ein paar Dinge hingewiesen.
Du sagst jetzt das Lena-Prinzip und wir brauchen also alle eine Lena.
Und wenn wir diese Lena nicht in Fleisch und Blut haben, dann kann KI unsere Lena sein.
Genau, deswegen heißt das Prinzip, die Grundidee ist einerseits weg vom Prompten hin zu mandatieren und jeder soll ein Kleinstunternehmertum auf jeden Fall, ich glaube das andere Prinzip kann man für alle Menschen, bis ins Private fast nehmen, wie ein KI-Co-Sie-Ose nenne ich das an der Seite haben.
So, jetzt stelle ich mir vor, der Anstreichermeister in Hannover, der hört uns jetzt und jetzt sagst du hier, also du brauchst jetzt einen Co-CEO und das ist jetzt die KI.
Was heißt das jetzt mal ganz konkret?
Also ich mache mal das Beispiel, ein Promptwer schreibt mir eine Rechnung, du hast es offensichtlich gemacht, hast du gesagt, oder analysiere mir die Rechnung.
Ein Mandat teilt sich bei mir immer so fünf Bausteine.
Das erste Mal, was ist überhaupt mein Ziel?
Da wäre es vielleicht eher Liquidität.
Ziel ist ja nicht Rechnung schreiben, das mache ich halt, mache ich aber morgen wieder und übermorgen auch wieder und wieder und wieder.
Wenn ich aber sage, mein Ziel ist erstmal Liquidität, dann kommt der nächste Baustein, der Rahmen.
Das ist schon sehr wichtig gerade, gerade mit KI, in welchem Rahmen soll sich denn jetzt wirklich da handeln und auch nicht.
Dann kommt das nächste Thema, die Werte nenne ich das gerade.
Werte meinen wir.
So was, wie sollen die sprechen?
Und das klingt jetzt als banaler, wenn ich zum Beispiel das habe hier mit diesen Rechnungszeugs, dann duze ich vielleicht manche, manche zieht sich, die brauchen mega viel Kontext.
Den Christian sage ich du und den anderen nenne ich Herr Müller.
Das soll sich auch nicht verwechseln und es wird eine Eskalation, doofes Wort, aber trifft es genau.
Und wenn eine Rechnung an Bernd geht, geht die immer an mich.
Die machst du niemals, liebe KI.
Und das fünfte Baustein ist dann die Kontrolle.
Eigentlich mag ich das Wort nicht so arg, aber ich glaube, Sehr, sehr wichtig, gerade jetzt in dem Kontext, dass man immer wieder guckt, ist das passiert, was ich erwartet habe?
Iteriert wieder drüber und erst langsam los.
Über Kontrolle kommt Zutrauen, über Zutrauen kommt Vertrauen.
Da glaube ich ganz fest dran.
Jetzt ist das am Ende natürlich auch irgendwie eine Art von Prompt, aber es ist eine ganz, ganz andere Herangehensweise.
Ich würde plötzlich sagen, sorg mir jetzt für Liquidität in dem Rahmen.
Du guckst jetzt erstmal auf Rechnung, später machst du noch die Angebote dazu und so weiter.
Das kann man ja ausweiten.
Oder mein Ziel ist, ich möchte ein neues Geschäft starten.
wo ich wirklich mitgecoachet habe, aber auf Basis meiner Daten.
Nicht irgendwas, was mir irgendein LLM zusammen erzählt, sondern meine Daten, wenn ich möchte, vielleicht noch von außen Informationen dazu.
Das kann man jetzt ja immer weiterspinnen.
Und das ist ein riesen Unterschied, deswegen ist es auch für uns wichtig.
Wir haben so gesagt, wir machen das frei.
Es gibt das Lederprinzip.de, da sind aber 45 Mandate schon drauf, die man mal nutzen kann.
Die muss ich auf sich adaptieren.
hochpersonalisiert, hochkontextuell.
Das ist ja nicht die eine, wo es jeder nutzen kann.
Deswegen ist es so wichtig, ich sage mal, fang ganz, ganz, ganz klein an und guck mal, wie das funktioniert.
Und wir sind toolagnostisch.
Wir sagen ja gar nicht mal, das kannst du jetzt nur mit der Lexware machen, sondern du kannst es auch mit dem Chat-GPT, mit dem Klo.
Ich finde bei dir, beim Lena-Prinzip finde ich jetzt 45 Prompts, du nennst es Mandate für unterschiedliche kaufmännische Herausforderungen.
Und auch Branchen, ja.
Die kann ich dann in mein eigenes KI-Tool, ChatGPT oder Cloud, eingeben.
Und wenn ich dann auch noch Lexware hätte, könnte die meinen gesamten Datenschatz dabei sein.
Da sind wir gerade dran.
Also sowas, was wir hier im Unternehmen ja schon haben, als erste europäische Bank, dass wir eben Agentic Investing haben, dass unsere Kundinnen und Kunden denn...
Scalable Broker über die MCP-Schnittstelle verbinden können mit beispielsweise ChatGPT und dann in natürlicher Sprache Auswertungen zu ihrem Depot bekommen und auch dann Selbstreflexion betreiben können.
Wie habe ich jetzt hier beispielsweise in Stressphasen gehandelt.
Das ist also die Endphase, die wir auch anstreben.
Natürlich werden wir auch MCPs anbieten.
Scalable hat eine Lena.
Ja, ja.
Ich glaube, hat Scalable auch, dass man da drüber steckt oder hat es einfach nur die technische Schnittstelle?
Wir haben die technische Schnittstelle.
Die Daten haben ja die Kundinnen und Kunden durch ihre eigenen Aktionen in den letzten Jahren produziert.
Die lassen sich natürlich großartig auswerten.
Nur um zu zeigen, wie leistungsfähig das Ganze ist.
Ein Freund von mir hat relativ viele Trades gemacht in den letzten Jahren und hat mal die...
KI gefragt, ob er besser bei abnehmendem Mond oder besser bei zunehmendem Mond gehandelt hat.
Und das ist dann wirklich, also die Trade-Daten überlagert worden mit den Monddaten, Performance-Daten, alles zusammen.
Und es kam ganz klar raus, er sollte nur bei abnehmendem Mond handeln.
Das ist natürlich jetzt eine Witzanwendung, die aber zeigt einfach, was es für möglich ist.
Aber was wir gelernt haben in dem Zuge, deswegen kam auch das Lieder am Anfang, wo wir gestartet haben, haben wir ganz schnell geguckt.
Ich war natürlich auch Feuer und Flamme, weil ich dachte, jetzt können wir endlich nicht nur sagen, wo stehe ich jetzt, sondern jetzt sind wir da in der Zukunft.
Ich kann zum digitalen Berater für unsere Kunden werden mit dem KI-Co-CEO.
Aber am Anfang ist es immer auch losgelaufen, haben wir einen Chat draufgeschmissen und dann waren wir schon fast hier, boah krass, was kann ich denn jetzt schon eigentlich machen?
Direkt vom Start, auch Grafiken rauslassen, ging alles.
Aber was wir schnell gemerkt haben, der kleinste und kleinste Unternehmer, nicht wieder alle, es ist immer, ja was frage ich denn jetzt?
Welche Auslösungen macht denn Sinn?
Weil wenn ich alles fragen kann, wenn ich mir alles auswerten kann, habe ich wieder nichts.
Ich kann ja gar nicht einschätzen, was es überhaupt bringt.
Das heißt hier auch...
an, sagen wir mal, vordenken, vielleicht auch, ich sage mal, versteckte, zwar hinten dran die Struktur des Mandates, aber wissen, dass das ein typisches Branchenthema ist, wo über ein Mandat gelöst wird, aber in der Sichtbarkeit zum Kunden wieder ganz anders aussieht, weil der will es einfach, der will eine Lösung.
Der will nicht daheim sitzen, sondern legt sich jetzt, wie er jetzt genau so eine Frage stellt.
Genau, der Anstreicher will nicht am Abend dann noch sitzen und prompten, weil es Spaß macht.
Genau, oder Mandate sich da auch, das macht der nicht.
Der will fertige Dinge haben, der will auch vielleicht mal Zugang haben.
wo er sich erstellen kann.
Es geht zu Mandatbildern und so weiter.
Unser Job ist ja, dich bestmöglich zu verstehen, dein Kundenbedürfnis.
Und jetzt können wir es endlich auf einer gewissen Breite, aber auch Tiefe, weil wir jetzt auch sagen können, wir können auch immer in Branchen rein.
Weil die Buchhaltungsdaten, alles ist ein Schatz.
Ich kenne die Beziehung, ich habe eine Historie, ich kann ein bisschen in die Zukunft gucken, ich kann Vergleichsdaten reinziehen, ich kann mir von Startes was holen, ich kann mir was...
Unternehmensinformationen außerhalb holen, ich kann Branchen anreichern und so weiter und daraus dir, und dann werde ich schon zum KRI-Kursio, der einerseits so etwas Lausiges macht, wie eine Rechnung überwachen, aber auch auf einem Strategie-Level mit dir, das wird der Kleine so gar nicht sagen, plötzlich sagt, jetzt wird es eigentlich Zeit, sich zu überlegen, ein zweites Geschäft aufzumachen.
Das ist so die Grundidee dahinter in diesem Mandat.
Und eigentlich, wenn man so ein bisschen drüber guckt, merkt man, glaube ich, schnell, so ein Mandat vom Aufbau ist nichts anderes wie die Unternehmensführung der Zukunft, gestützt durch neue Technologie.
Darum wird es gehen.
Da glaube ich auch ganz fest daran.
Weil ich dann in Zielen denke und nicht mehr in Aufgaben.
Also Jobverlust ist nicht so ein Thema, was du als große KI-Disruption auf der Agenda hast.
Außer man ändert nicht die Rollen.
Also wenn einer festhält an der jetzigen Rolle, die er hat in seinem Job, dann wird er ein Problem haben.
Das glaube ich schon.
Da bin ich mir nicht sicher.
Ich muss nicht bereit sein, und Menschen fällt es schwer, neue Rollen anzunehmen.
Machen wir noch ein Beispiel.
Ich habe immer im Kopf so ein Arcade-Spiel.
Wir hatten es vorher vom C64.
Man startet immer so bei Level 0.
Eigentlich wir alle.
Aber wenn jetzt plötzlich welche schon bei Level 4 starten, weil sie eben KI und Co.
nutzen, dann werde ich, wenn ich hier bleibe, dann habe ich den Verlust.
Als Unternehmen, als Job, als was auch immer.
Wenn aber dann plötzlich alle hier spielen, ist das Level 4 ja, das neue Level 0.
Das heißt, jetzt geht es darum, wie komme ich denn auf 4, 5 und 6?
Und da glaube ich schon dran, dass KI ja nicht immer alles lösen wird, aber vieles von diesen gerade wieder repetitiven Aufgaben und so, das alles, was halt schon früher ein Computer gemacht hat, ein Schachcomputer war 1996 Schluss, hat kein Mensch mehr gegen gewonnen, hat einfach alle Züge zu Ende gerechnet.
Go kam dann glaube ich 2016 und so weiter und so fort.
Das heißt, aber es wird ja wieder Neues geben.
Man muss sich ja differenzieren, man sieht es doch jetzt schon, es kommt doch Bewegung, keiner hat doch mehr Bock auf KI generierte Werbungsbilder.
Das sind doch schon die Memes, die durch Social gehen und so weiter.
Also wie mache ich es jetzt wieder schlau?
Und da kommt immer was Neues dazu.
Ich kann es noch nicht beschreiben.
Ich bin überzeugt, es kommen wieder neue Rollen.
Aber wenn ich einem Rollen klammer, dann habe ich auch ein Jobproblem.
Also der Umkehrschluss, der ist dann schon auch da.
Nehmen wir ein Beispiel, so, keine Ahnung, SEO-Seiten oder sowas.
Ist doch durch.
Früher hat man jemand gebraucht, der Content, der Redaktion, der Content Manager, den Techniker, der das dann in irgendein CMS aufgebaut hat, strukturiert hat, der Informationsarchitekturdesigner.
Dann kam der, wo die Styles und UX drüber gemacht hat.
Dann der Analytics-Chef, dann der Auswertungschef, dann der Sprachmensch, der nochmal drüber kommt, auch alles stimmt von der Sprache.
Dann Längenchecker und, und alles einzeln rollen, nochmal Agenturen hinten dran und, und, und.
Und das plötzlich geflatet.
Das macht jetzt ein Skill.
Ja.
Braucht man alles nicht mehr.
Wobei ich glaube, den mit der Sprache braucht man noch.
Also doch.
Allein, weil ich selber gerne spreche und schreibe und außerdem nicht allzu viel kann.
Und der Florian Illis war letztens hier, der ja noch eine ganze Reihe Bücher geschrieben hat und der sagt, naja, also Sprache, das ist mal was Menschliches, weil die KI hat einfach nicht dieses schöpferisch Unperfekte.
was einen guten Text ausmacht.
Ich wüsste nicht, warum nicht offenerweise.
Ich glaube, es ist immer dadurch, was es einem selber trifft, tut es natürlich weh.
Also wenn man sich sagt, ich kann jetzt auch Vibe-Coden, aber ich habe selber keinen Entwickler, ist ja geil.
Vergib ich ja nichts her, ich gewinne ja nur.
Wenn ich aber sage, ich lebe davon, dass ich so toll sprechen kann und schreiben kann, dann will ich ja nicht, dass sie das auch kann, weil da kann es ja jeder.
Aber ich nehme ein Beispiel Musik, da habe ich daherkommen, als ich zum ersten Mal Suno gesehen habe, ist mir einfach das Gesicht eingeschlafen und gesagt, Leute, vorbei.
Ja wie, KI kann keine Emotionen.
Das ist der Wahnsinn.
Also ist dieses Suno wirklich neu, diese AI?
Also ich glaube ja, das ist was, was schon seit 40 Jahren in einem Keller in Tötensen steht bei Dieter Bohlen und der hat das einfach jetzt freigelassen.
Das kann nicht auch sein.
Erfolgreich kann den Mögener nicht, aber erfolgreich war der natürlich ohne Ende.
Ich glaube, nur Frank Fahrikan war noch erfolgreich auf der internationalen Ebene.
Aber großartig.
Das zeigt ja, dass man auch so mit Struktur und eigentlich hohem Wiedererkennungseffekt immer wieder was Neues noch bringen kann.
Aber das Spannende ist doch, jetzt könnte doch jeder plötzlich Musik machen.
Prompt.
Aber es macht eben nicht jeder.
Es ist seelenlos.
Aber es kriegt auch nicht jeder hin.
Seelenlos weiß ich gar nicht.
Jetzt kommt wieder mehr drauf.
Warum ist gerade bei IBM, Electronic Dance Music oder sowas.
DJs sind ja mittlerweile die neuen Götter.
Das sind der AAA-Player und sowas.
So ein Hugel oder hier keine Musik.
Da ist einer aus Freiburg umgeben oder Rampa.
Das sind ja die neuen Helden.
Es ist halt mehr.
Es ist der Mensch, die Emotion, das was da passiert, das Happening.
Es ist ja nicht nur die Musik.
Das war ja früher nicht so groß, da wo ich das ganze Ding gemacht habe.
Und ich glaube schon, dass die Musik, ich finde sie ehrlich gesagt nicht zählenlos, wenn ich das höre, ich bin ja fasziniert, wie krass das eigentlich berührt.
Wir haben es auch zum Spaß, also klar, wir nutzen es meistens zum Spaß, mit Freunden oder sowas.
Das ist A, das ist wahnsinnig witzig und B, man kann es sehr emotional machen.
Da kriegt man ein kleines Tränchen ins Äugchen, wenn man dann, mach mal einen Song über deine Tochter mit ein bisschen was dazu.
in dem Stil, den du magst, dann wirst du nicht mehr sagen, dass dich das nicht...
Okay, also Schlager über mein Kind, okay?
Das werde ich dann bei Gelegenheit mal machen.
Aber ich sehe immer wieder, dass dieses Thema Emotionalität dir schon sehr, sehr am Herzen liegt.
Eigentlich ja ein bisschen untypisch vom Klischee her, wenn man mal so als Programmierer...
Ich möchte noch mal zum Abschluss ein bisschen auf den Unternehmer, Christian Schleiger, zu sprechen kommen.
Du bist ja quasi Intrapreneur.
Du hast was from the scratch aufgebaut in einem Umfeld dieses Haufe Fachverlags mit dem Brand Lexwear.
Ihr habt das ja dann auch entsprechend umgenannt.
Jetzt siehst du ja, dass um dich herum viele Software-Startups auf andere Art und Weise entstehen.
Nämlich nicht im Kokon eines familiengeführten Unternehmens, sondern mit Venture Capital, Private Equity und dann gerade in den USA irgendwann auch Geld von der Börse.
Ist das etwas, wo du manchmal sagst, naja, also ich bin durchaus stolz auf das, was ich aufgebaut habe hier.
Aber wenn wir einen solchen Beschleuniger gehabt hätten, mehr Kapital, Investorenbasis durch Venture Capital, dann könnten wir heute noch ganz woanders sein.
Dann wäre LexWare heute eine Intuit.
Eine Intuit?
Eine Intuit ist ja eine Riese, ja, ein schönes Beispiel.
Es ist echt so schwer zu sagen, weil vielleicht sind wir genau dort, wo wir sind, weil dieses Konstrukt ist, wie es ist.
Es hat halt viele...
Vorteile, aber natürlich gerade, was Kapitalisierung angeht, auch Nachteile.
Aber mancher hilft auch eine gewisse Reduktion.
Und wir haben ja gesehen, und auch damals gab es ja schon viele Startups, die in den Bereich da rein sind.
Und wir konnten uns ja schon durchsetzen.
In der ersten Phase.
Wenn man guckt...
LexWare hat es schon mal getan.
Es war in einer ganz anderen Zeit.
Da gab es auch ganz viele Player.
Zum Schluss gab es halt Dativ-LexWare.
Dativ-Steuerer gemacht, LexWare hat die Clients-Unternehmen gemacht.
Dann ist Dativ-2.6 in den Markt auch der Clients-Unternehmer.
Dann ist wieder neue reingekommen und dann ist etwas da geblieben.
Jetzt gab es die Cloud-Wellen, wenn man sie mal so nennen mag.
Ich glaube schon, dass wir da sagen können, jetzt mit über 54.000 alleine der Cloud und 650.000 insgesamt an Unternehmen, die uns nutzen, würde ich schon sagen, sind mir ganz klar die Marktführer, zumindest die Zahlen, die mir präsent sind, deutlich.
Da sind wir auch stolz drauf natürlich, weil das einfach auch eine Vervielfachung ist von der Kundenanzahl, die mir viel wichtiger ist, wie Umsatz.
Also ich liebe auch Umsatz, ich liebe auch Profit.
Also vor allen Dingen, wenn man was schafft, wo Kunden kommt, das kommt ja dann.
Also natürlich habe ich das andere Blick, aber erstmal, wir sind sehr, sehr stark auf Neukunden fokussiert.
Wir haben letztes Geschäftsjahr alleine 160.000 neue Unternehmen, Neukunden auf Lex for Office draufgeschaufelt, nur in die Cloud.
Das ist ja auch gleichzeitig wieder diese Gefahr, dass man jetzt so ein bisschen läuft doch.
Es ist wirklich so, da sind wir ganz intensiv auch in der Marbella wieder in diese...
Hungrigkeit vollgasmäßig reinkommen.
Also, dass man träge wird durch den Erfolg.
Ja, ist so.
Und Größe auch.
Abo-Geschäft macht dann ja auch träge, weil man sieht, Kunde akquiriert und der bleibt ja jetzt.
Lock-In-Effekt, haben wir ja auch darüber gesprochen.
Man gewöhnt sich dran, wenn die Software gut funktioniert.
Man will das dann nicht ändern.
Das ist ja auch das, worauf SAP ganz entscheidend setzt.
Oder man wird halt im Erfolg übermütig.
Und auch dafür haben wir ja Beispiele aus der...
Softwareindustrie, Teamviewer.
war ja zu Corona-Zeiten auch so eine Software, die wirklich als deutsche Software-Hoffnung gefeiert wurde, dann auch an der Börse.
Naja, aber dann irgendwie war das Wachstum dann doch nicht so großartig.
Gleichzeitig sind sie rausgegangen und haben dann mal Manchester United gesponsert.
Und alle haben sich gefragt, okay, warum das denn jetzt?
Ja, und da sind wir bei einem Thema, was mich natürlich bei Lexwear auch...
euer Brand ist zumindest jetzt sehr präsent im Fernsehen, denn ihr habt euch auch für ein Trikotsponsoring entschieden bei einem Fußballverein, nämlich den SC Freiburg sponsert ihr.
Also seid ihr jetzt irgendwie auf den Pfaden von TeamViewer unterwegs?
Nein, also ganz sicher nicht.
Also es sind alles Entwicklungspfade, die wir gehen.
Ich kann auch ganz klar sagen, es wäre auch nur der SC Freiburg gewesen, der überhaupt bei uns, wenn es so debattisch geht, warum.
Seit 1999 begleiten wir schon den SC.
Freiburg.
Wir haben angefangen mit der Fußballschule.
Warum?
Weil es immer um dieses unternehmerische Denken geht, das immer wieder aufstehen, wie es Kinder halt auch tun.
Das sind ja die Unternehmer der Zukunft.
Das ist ein bisschen flapsig, aber das meine ich damit.
Immer wieder, für was auch gehen.
Das ist der Sport super, weil da ist noch Leistungsprinzip drin.
Und wenn ich nicht leiste, wird es schwierig.
Wenn ich beim ersten Mal sage, es hat sich geklatt, dann höre ich halt auf.
Gut, dann könnte die Annie, meine Tochter, gar nicht laufen.
Die können auch sagen, das ist ja scheiße hier, ich fliege ja immer wieder hin, jetzt lasse ich es halt.
Das heißt, man muss sich ja durchkämpfen.
Das ist dieses Unternehmen Ausdauer.
Ich liebe das Wort Ausdauer.
Ich höre so oft, mit mehr Mut, sage ich, nee, Mut brauchen wir am Anfang.
Ja, aber dann zeigt sich, wer die Ausdauer zeigt.
Und ähnlich ist es dort.
Wir haben jetzt einen ganz, ganz, ganz langen Pfad, einen ganz langen Track gehört gemeinsam mit dem SC, weil uns auch wertemäßig viel verbindet.
Die sind ähnlich groß wie wir.
Die haben, sie senken der unternehmerischen, kerngesundes Geschäft, was die da haben.
Also aus der unternehmerischen Sicht.
Die müssen sich selber neu erfinden.
Die müssen selber gucken, dass sie Nachwuchs kriegen.
So wie wir als Unternehmer gucken müssen, als Unternehmen Lexware, wie kriegen wir das Neue selber hin.
Wir können nicht warten, müssen wir irgendwas kaufen.
All das führt dann zusammen.
Vor drei oder vier Jahren sind wir dann ins Ärmel-Sponsoring rein.
Auch die Band.
Werbungsthema erhöht.
Da geht es natürlich jetzt um Sichtbarkeit, Punkt.
Damit wir noch stärker emotionalisiert und die Marke immer stärker aufbauen und auch aktivieren, dass die Leute wissen, Lexwer, das heißt, im Wastern, was mit Rechnung, Buchhalt und so weiter tun, aber auch immer wieder aufbauen, gemeinsam mit Tell Your Story.
Okay, die sind aber schon noch ein bisschen mehr als einfach nur eine Softwarelösung.
Und da soll es dann Hand in Hand gehen.
Und das ist auch unser Ziel.
Also wir wollen es aktivieren.
Aber ich sage mal so, ich habe mich sehr gefreut, als es announced wurde.
Da die Bild-Zeitung geschrieben so, also sehr positiv, vor allem hat sie aber eins geschrieben, das ist sehr selten in der Bundesliga.
Und das ist mir schon runtergegangen wie Öl, das gebe ich ehrlich zu, weil oft sucht man immer so Hahn, der ist super, irgendwas zum Motzen wieder und so.
Und es war eigentlich durchgängig auch von den Fans absolut positiv aufraufen.
Und es zeigt auch, dass das eine Verbindung ist.
die ist jetzt nicht nur Geld oder Größenwahn, sondern ist ja offensichtlich viel, viel mehr dahinter, was man gar nicht immer so gleich beschreiben kann.
Vom Geld passt es ja auch, weil Freiburg ja nun auch ein Club ist, der sich quasi aus dem Cashflow finanziert hat.
Der nicht irgendwie so wie Schalke oder der BVB vor 25 Jahren mit großen Träumen und anderen Leuten Geld dann eine Bauchlandung hingelegt hat, sondern das peu à peu aufgebaut hat, so wie ihr es aus dem Cashflow finanziert.
Und wir kennen es ja wahrscheinlich.
Menschen kennen sich da untereinander.
Wir sind natürlich auch verbandelt.
Das ist kein reines Geldthema.
Natürlich geht es auch um Geld, logischerweise.
Und auch um Sichtbarkeit.
Natürlich wollen wir uns hier sichtbar machen.
Wir werden es aber auch nutzen.
Und ich glaube, das kann man heute sehen.
Wer gerade Sportschau guckt, wir bringen wieder die Kleins und Kleiner nach vorne.
Was wir vorgesprochen haben, da kommt eine Werbungsschaltung von uns.
Klar steht da schon Lexware.
Aber wir zeigen wieder Unternehmer, Unternehmerinnen ihren Handeln tun, was sie jeden Tag machen.
Dann halt auch im Kontext mit SC.
Auch da versuchen wir immer diese Klammer zu schließen und das nach vorne zu bringen.
Die Message muss zusammenpassen.
Wir sind ja in der zweiten Bundesliga der Frauen als Sponsor aktiv, auch auf dem Trikot bei Viktoria.
Auch da passt es gerade dieses Thema Empowerment, was ja für Scalable ein wichtiges Anliegen ist.
Auch da passt es mit dem Team um Verena Pauster, die ja dann auch wieder...
eine ganz strahlende Protagonistin der deutschen Startups-Szene ist.
Gerade für Gründer-Startups.
Ja, natürlich.
Und auch Gründerinnen und Gründer brauchen Vorbilder.
Und deswegen ist das da in Berlin auch wirklich schön gelaufen.
Ein großartiges Projekt, mit dem wir uns genauso identifizieren können.
Und mich freut das wirklich von Herzen.
Warum?
Wir sagen immer, wir stehen für Unternehmertum einfach machen.
Und ihr tragt da auch zu bei, weil Vorbilder entstehen.
Es einfach mal ein Heiß...
sichtbar sein.
Guck mal, die kann das oder der.
Vielleicht kann ich das dann auch.
Alle, die da mitarbeiten, glaube ich, helfen auch da wieder.
positiv auf Deutschland zu gucken.
Man hört ja nur noch Negatives und wir reden nur negativ.
Damit wird es ja nie besser.
Sollen wir uns wieder darauf besinnen, wie können wir das Zeugs jetzt nutzen?
Wie können wir KI nutzen?
Der LLM-Zug ist wahrscheinlich abgefahren.
Vielleicht passiert noch was mit Mistral, mag es sein oder nicht.
Aber wie können wir es denn nutzen?
Wie können wir die ganzen neuen Themen denn nutzen für besseres Unternehmertum wieder in Deutschland?
Vielleicht können wir wieder ganz anders in Konkurrenz drehen zu China, weil da kommen jetzt Roboter, keine Ahnung, dann ist diese billige, ein bisschen böse formulierte, flapsig Arbeitskraft nicht mehr so wichtig, weil das macht es...
vielleicht andere Maschinen und plötzlich kann ich wieder hier produzieren zu einem Kostenpreis, der sich wieder rechnet.
Was weiß ich, das ist nicht mein Home-Turf, da geht es ganz arg auf.
Klar, da ist ein bisschen, nur als Beispiel, aber der Software sich jetzt zu überlegen, wie kann ich denn das halt nutzen?
Ich baue jetzt keine Grundlagengeschichten an.
Wir haben ja in Freiburg, witzigerweise noch mit Black Forest Labs, tatsächlich eines der größten Startups im Bereich der Bild-Generation, mit der Flux-Engine, Black Forest Labs und der Robin Rombach mit, glaube ich, Kollegen, der damals Stable Diffusion, also nach Dieb siegt es.
meist downgeloadete Tool für Bildgenerierung weltweit.
Also das ist ein 90-Mann-Betrieb.
Mann-Fraubetrieb muss ich mal reinziehen.
Also es geht schon was.
Aber wir müssen, ich will echt wieder aufhören, sagen wir müssen es wieder feiern.
Wir müssen sagen Unternehmertum einfach und Selbstständigkeit nach vorne.
Ich bin nicht gegen, ich bin selber angestellt, ich bin nicht gegen Angestellte oder Angestellte, aber das ist doch, um was es geht.
Und das, was ihr da auch macht, zu zeigen, dass da eine Verena mit reingeht, mit eurer Reichweite.
Empowerment.
Du zeigst ja, man kann auch als Angestellter Unternehmer sein.
Man muss, finde ich.
Die Gratis sei dahingestellt, aber das ist doch, das macht doch alles erstens Sinn.
Ich muss doch für mich was finden, wo ich...
wo Unternehmen eingehen.
Ich will doch nicht irgendwo reinlatschen den ganzen Tag und eigentlich nur schlechte Laune kriegen.
Man ist ja x Stunden am Tag dort, wo man halt isst.
Das ist ja der Albtraum.
Ich weiß, dass das jetzt nicht jeder sich so, aber man kann ja schon ein bisschen vielleicht auch gucken und dann immer gucken, wie kann ich was verbessern.
Jeder, der anfängt leicht unternehmend zu denken, den Kontext, wo er sich bewegt, wird was verändern.
Aber auch dort umso größer die Konstrukte, umso schwerer die Veränderung.
Genau, und da können wir natürlich immer über die großen politischen Themen reden.
Wir können aber auch darüber reden, was jeder Einzelne tun kann und was er eben mit sich selbst tun kann, was man eben hinkriegt.
Und da vielleicht ganz zum Abschluss auch, weil du ja selber einen sehr bewegten Lebenslauf hast, viel auch reflektiert hast über dieses Thema Side-Hustle, Unternehmertum.
Was würdest du jungen Menschen raten, die jetzt so überlegen, ich bin im Job, und es läuft so okay, aber ich hätte eigentlich noch irgendwie Kapazitäten, ich könnte noch was tun, ich hätte Bock auf einen Side-Hustle, vielleicht eine coole Idee.
Worauf soll man so ganz am Anfang schon achten, damit so ein Side-Hustle vielleicht auch mal ein erfolgreiches Unternehmen wird?
Also ich habe es für mich auch hart gelernt, es ist und bleibt und es ändert sich mit keiner Technologie, mit nichts, löse ich ein Kundenbedürfnis oder nicht.
Immer wieder die Frage, welches Problem?
will ich lösen.
Es ist so.
Nicht zuerst die Lösung entwickeln und dann das Problem.
Ich sehe es immer, Don Fällen darf der Prototype, man baut was, liebt es und baut es weiter und geekt da durch die Gegend und so.
Das ist ein Random.
Kann glücklich ausgehen, aber eigentlich die Chance sehr gering.
Und wenn der Kunde nie dann da ist, dann natürlich gucken, hält es ein Business Modeling auch aus, wenn es um Unternehmertum geht.
Also ist es machbar.
Sonst könnte man sagen, komm, wir gehen jetzt beide machen.
Beamen wird man auf Schlag reich sein, wenn man schnell merkt, scheiße geht ja noch gar nicht.
Also aber ich glaube wirklich, für mich weiß ich es, dieses Kundenbedürfnis, das muss ich und das, da erstmal Arbeit reinstecken, um das rauszuarbeiten, weil das sagt einem ja kein potenzieller Kunde oder Kundin.
Ich erzähle mal irgendeine Probleme, Dinge, die sie beschäftigen und dann daheim sitzen und meistens auch erstmal alleine.
Das ist nicht immer ein Teamding.
Danach wird es wieder Team, aber diese Idee dann rauszuarbeiten, da muss man erstmal selber durch und dann kann man anfangen, mit mehreren gemeinsam dran zu gehen.
Christian Steiger, vielen, vielen Dank für deine Einblicke.
Bei dem Nachnamen kann ich dich natürlich nur verabschieden mit Glück auf, wie man im Ruhr gesagt hat.
Der Steiger war da.
Vielen Dank, du warst auch mit dabei.
Ich hoffe, du konntest was mitnehmen.
Ein paar Einblicke, wie KI unseren ganz normalen Arbeitsalltag denn weitergeht.
evaluiert und wo dabei auch Chancen liegen.
Vielleicht auch ein paar Anregungen, worauf du mal schauen kannst, wenn du dir Softwareaktien anschaust.
Wenn du was mitnehmen konntest, dann teilst doch gerne Gib uns Sterne, gib uns einen Daumen nach oben und lass ein Abo da und vor allen Dingen lass mal einen Kommentar da.
Denn naja, bei 450.000 Menschen, die die Lexware Cloud abonniert haben, da ist doch sicherlich auch der eine oder andere Hörer, die eine oder andere Hörerin dabei.
Teilt gerne eure Erfahrungen und natürlich eure Ideen.
Wen sollen wir als nächstes einladen?
Was soll hier mal Thema sein?
Gerne in den Kommentaren oder als E-Mail an podcast.scalable.capital oder natürlich auch in den sozialen Netzwerken at scalable.capital oder direkt an mich at cw.röl.
Das war's für heute.
Tschüss aus Berlin.
