# Germany's AVD Pension Reform Strategy

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-10-11

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir reden heute über die neue Rente, über die Revolution, die ab dem 1.
Januar starten wird, über das Altersvorsorgedepot.
Weniger Garantie, mehr Kapitalmarkt, mehr ETFs und die Hoffnung, dass aus Riesterfrust endlich echter Vermögensaufbau wird.
Klingt erstmal ziemlich gut, doch heute führen wir den Projekt AVD mal so richtig auf den Zahn.
Mit einem Line-Up, das besser nicht sein könnte.
Der CEO einer großen deutschen Direktbank ist dabei, der strategische Kopf eines Allfinanzriesen auch, die CFO eines der großen Neo-Broker, Deutschlands bekanntester Verbraucherschützer.
Und der Macher der Revolution selbst.
Die alle saßen bei uns auf dem Eröffnungspanel des Alles-auf-Aktien-Summits.
Und sie alle haben ein gewichtiges Wort, bei dem Start in die neue Renten-Ära mitzureden.
Ein Gespräch mit Barbara Edelmann, Sven Deglow, Steffen Mayer, Florian Tonka und Nils Nauhauser.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Wir begrüßen euch Holger Zschäpitz und Nando Sommerfeld aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Heute ist Sonntag, der 11.
Oktober und es ist der Geburtstag meines Bruders, lieber Holger, jetzt wo ich das Datum hier so sehe.
Wir nehmen diesmal noch vor Mitternacht auf, also quasi, also um die Mitternacht.
Deswegen darf ich das nicht vergessen, ihm zu gratulieren.
Das werde ich natürlich nicht.
Sehr schön, das hast du jetzt hier live.
Ich könnte das jetzt schon machen, aber das gilt das?
Nee, es gilt nicht.
Es ist der 11.
Oktober in jedem Fall.
Ist es?
20 Tage bis Halloween, haben meine Kinder mir heute schon gesagt.
Wunderbar.
Haben wir noch mehr Jubiläen, die du hier verkündigen möchtest?
Wie viele Tage noch bis Weihnachten oder vielleicht bis zum nächsten Summit?
Ungefähr 76.
Knapp ein Jahr noch bis zum nächsten Alles-off-Aktien-Summit.
Sehr gut.
Heute haben wir nämlich noch einen Gipfel.
Und es gab sogar noch am Wochenende Nachrichten.
Die könnten wir noch euch präsentieren.
Am Samstag meinst du?
Es gab zwei Geschichten, die noch börsenrelevant durchaus sind.
Wohl die eine ist sehr politisch bedingt, dass Donald Trump der Ukraine gedroht hat, wenn sie nicht mit ihren Angriffen auf die Raffinerien in Russland aufhören würde, dass sie dann die Geheimdienstinformationen nicht mehr teilen würden, was ja wahrscheinlich nicht so doll wäre.
Und dass Donald Trump dann auch eben gesagt hat, der Zelensky, der soll doch als Staatschef der Ukraine zurücktreten, weil er nämlich gewagt hatte, den Diesel-Deal mit Russland irgendwie für nicht so vorteilhaft zu befinden.
Ehrlich gesagt wundere ich mich, dass diese Wolte gegen in Sachen auch Diesel und Raffinerie gegen die Ukraine so hart erst so spät kommt, ehrlich gesagt, weil das für Trump ja schon lange echt ein Riesenproblem ist.
Ich meine, zum Teil verschärft er das selbst durch deine schwierige oder fragwürdige Politik.
Aber weil ich meine, jetzt haben wir nur noch wie viele Wochen zu den Midterms?
Drei, ne?
Drei Wochen?
Dritter November wird gewählt.
Da kannst du gar keine echte Gegenbewegung mehr hervorrufen.
Das wirst du nicht hinkriegen.
Ja, das ist...
Aber ich meine, wenn die Russen deine Infrastruktur bombardieren, dann hast du ja gar keine andere Möglichkeit, als bei denen reziprok vorzugehen und zu sagen, da müssen wir halt deren Einnahmesituation auch ein bisschen schlechter gestalten und dann haust du denen halt auch die Infrastruktur kaputt.
Ja, das brauchst du mir nicht sagen, aber das ist ja für so ein Schampel, dem brauchst du es auch nicht sagen.
Ja, es ist einfach wieder, anstatt jetzt mal darauf vielleicht zu drängen, da mal den Krieg zu beenden und Das ist die eine Geschichte.
Und die andere Geschichte, der Team-Mobile-Technik-Chef hat sich zu Wort gemeldet.
Bei LinkedIn hat er gesagt, was der Elon da machen würde, das wäre nicht so katastrophal.
Wir haben am Samstag schon in der Folge darüber diskutiert, was heißt das.
Er meinte, so ein bisschen Spektrum kaufen, das wäre das Spektrum, was er sogar abgegeben hätte, weil er es nicht gebrauchen konnte.
Und das zweite Problem, bisschen Spektrum plus Satellitenabdeckung würde halt ein Problem überhaupt nicht lösen, dass man nämlich in die Häuser nicht reinkäme mit dem Mobilfunk und dass deswegen er sich keine Gedanken machen wird und auch die Anleger sich keine Gedanken machen sollten, dass es ein Problem ist, wenn Elon Musk da jetzt das gemacht hat.
Da weiß die Telekom natürlich, wovon sie spricht.
Die hat ja auch schon seit Jahrzehnten Probleme, so richtig in die Häuser der Kunden reinzukommen.
Zumindest mit der versprochene Leistung etc.
pp.
Aber im Ernst, ich meine, dass der das Phänomen kleinredet, ist natürlich auch klar.
Also der muss natürlich beruhigen, entfahren.
Nein, jetzt ist es nicht die große Revolution.
Wir bleiben bei unserem Geschäftsmodell.
Aber ich glaube, es war ja auch meine Idee.
Ich glaube nicht, ich glaube, es ist filigraner und es ist fieser.
So eine Netzabdeckung, die ganzen Masten, der ganze Kram.
Es ist nicht so einfach gemacht, dass du ein bisschen Spektrum kaufst und sagst so.
Jetzt aber sind wir hier ein Full-Anbieter.
Beziehungsweise du kannst ja auch noch ein bisschen Kapazität dir zukaufen.
Weiß ich nicht, so wie das hier in Deutschland Freenet macht.
Irgendwie so ein Virtual-Mobile-Provider, irgendeine Nummer noch.
Aber ich weiß es nicht.
Ich glaube auch, dass es nicht so einfach geht.
Ich glaube auch, dass die letzte Meile, wie gesagt, mit der ja ernsthaft die Telekommunikationskonzerne auch immer kämpfen seit jeher, dass das irgendwie vielleicht nicht zum Kernbusiness von Elon Musk gehört.
Ich glaube aber, dass die Expansionsmöglichkeiten der Telekomkonzerne, die vielleicht auch mal über den Weltraum nachgedacht haben als möglichen Business Case, da sieht es, glaube ich, einfach schwierig aus.
Die Fälle sind verteilt, würde ich behaupten.
Also die Wachstumsfantasie fehlt da eigentlich.
Ja, und wir könnten noch eine dritte Geschichte.
Hast du gerade gesehen noch?
Nee, der KI-Schuldenboom zeigt so ein bisschen Probleme.
Es war immer schwieriger, jetzt neue Anleihen zu platzieren als KI.
schlecht für den Neubau von Rechenzentren und so weiter.
Das Lustige ist, wenn du da Schwierigkeiten hast, Anleihen zu begeben, dann könnte es auch insgesamt den Druck von den Renditen wieder ein bisschen runternehmen, weil das ja, das hängt ja miteinander zusammen.
Und insofern könnte es dann möglicherweise kurzfristig eine gewisse Entspannung bei den Renditen geben, wenn denn in der kommenden Woche die Inflationszahlen auch...
Hübsch ausfallen in Amerika.
Gibt es nächste Woche.
Mal gucken, wie lange diese Theorie hält.
Aber könnte sein, tatsächlich.
So, jetzt machen wir aber mal, hier kommen wir zu unserer Sonntagsfolge.
Genau, AVD.
Und da können wir sagen, da wird es nächste Woche auch noch mehr geben zu.
Verspreche ich jetzt schon mal.
Wirklich?
Jetzt gibt es das Auftaktpanel, wo nochmal auch so ein bisschen grundsätzlich besprochen wird und wo es ja darum geht, welche Strategien habe ich, wie versuche ich Kunden zu bekommen und der Verbraucherschützer ist ja dabei und versucht auch die Probleme zu sagen, es ist ja eine Geschichte, die immer wieder vorgeworfen wird, ich war ja auf dem Panel glaube ich auch, dass du deine Kunden erstmal in die Filiale mit einer günstigen...
Standardprodukt lockst und dann aber dem was anderes verkaufst.
Und solche Sachen.
Es ist immer die Frage, wie wird jetzt am Ende das ausgestaltet?
Also A, machen die Leute überhaupt mit?
Das ist ja wahrscheinlich eine wichtige Frage.
Also die Konsumentinnen und Konsumenten sagen die, oh, ich mache das.
Oder fassen die da Zutrauen?
Dann wohin gehen sie?
Lassen sie doch sich von einem Berater beraten?
Und wenn es einen Berater gibt, Berät er dann wirklich nach dem besten Produkt oder dann doch nach der Provision?
Also wirklich spannende Fragen, die ihr auf dem Panel da besprochen habt.
Genau und was wir schon angekündigt haben, es ist halt wirklich, es ist halt gut besetzt im Sinne von, also es ist hochkarätig besetzt, das und es ist vor allen Dingen aber sehr, also es sind alle Akteure, die dieses Thema entscheidend betrifft, die es beeinflussen werden, mit denen ihr zu tun haben werdet in den nächsten Monaten, also Direktbanken.
Stimmt und den einen, seht ihr auch den einen Akteur, der hat nämlich Kalb Deutschland zutapaziert mit Wir sind Rente.
Richtig.
Das war so wahrscheinlich, das Lustige ist ja, wir sind Papst und dann haben sie gesagt, wir sind Rente.
Genau, wir sind Rente.
Ich finde die gar nicht so schlecht, den Spruch muss ich gestehen, aber wenn du auf die Webseite gehst, dann finde ich, das muss besser werden.
Also ich finde, wenn du so großmütig sagst, wir sind Rente, dann muss die Webseite noch ein bisschen hübscher aussehen.
Also Florian Tonka, das ist ja genau DVAG, von dem du sprichst, die tatsächlich eine riesige Kampagne fahren.
Aber er erklärte uns auch, dass, also jetzt nicht auf dem Panel, sondern in den Hintergründen, dass sie halt jetzt erstmal darauf aufmerksam machen wollen.
Quasi einfach mal allen sagen, hey, hier passiert was Großes.
Und darüber haben wir ja auch schon viel gesprochen.
Darüber sprechen wir jetzt auf dem Panel mit anderen klugen Menschen.
Und da legen wir jetzt los.
Herzlich willkommen.
Wir legen jetzt quasi los auf der Hauptbühne mit den Panels.
Und dieses Panel beschäftigt uns bei Allesdorf-Aktien ja schon jetzt viele Wochen, viele Monate und wird uns auch in den nächsten Monaten sehr, sehr viel beschäftigen.
Und euch sicherlich auch.
Denn es geht natürlich um das Altersvorsorgedepot.
Dem fiebern wir ja quasi entgegen.
Wir feiern das auch.
1.
Januar geht es los.
Und wir...
stellen halt hier die Frage, ist diese neue Rente, so wie wir sie auch gerne nennen, wirklich die Revolution oder ist das im Zweifel nur verkapptes Ries der 2.0?
Und da haben wir jetzt hier Gäste am Start.
Danach müssten wir eigentlich die ultimative Antwort haben auf diese Frage.
Bin ich überzeugt.
Und wir machen es natürlich so wie bei Alles auf Aktien.
Machen wir es immer mit einem Elevator.
Pitch, ihr kennt das.
Und jeder Gast...
Jede Gästin hat eine Minute Zeit, jetzt zu sagen, warum sind Sie hier, wer sind Sie überhaupt und warum wird es jetzt so richtig spannend, die nächsten 45, 50 Minuten.
Und wir fangen an und ich fange an mit Steffen Mayer.
Ja, schönen guten Morgen an alle.
Ich bin Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen für Herrn Klingbeil.
In der Rolle durfte ich mitwirken beim Entwickeln dessen, was heute...
diskutiert wird.
Warum ist gut, dass ich hier bin?
Für uns extrem wichtig, das haben wir über die ganzen Monate gemacht, mit allen Stakeholdern von Verbraucherschutz über die Institutionen, die anbieten werden, gemeinsam voranzukommen.
Deswegen meine Hoffnung, dass wir alle einen positiven Blick drauf haben.
Und warum ist das so wichtig?
Ein zentrales Element hier ist, hoffentlich mit diesem Produkt und dem Erfolg, das hoffentlich haben wird, kann sich der Blick auf den Kapitalmarkt bei Bürgerinnen und Bürgern Und es wäre extrem wichtig, dass Bürgerinnen und Bürger nicht mehr auf dem Sparbuch, wo die Inflation das Geld einem nach und nach wegnimmt, ihr Geld anlegen, sondern hoffentlich alle fürs Alter vorsorgen.
Die Rente in der ersten Säule wird für Millionen an Bürgerinnen und Bürgern das Zentrale bleiben.
Diese Ergänzung ist aber von zentraler Bedeutung, wenn man mit Ruhe sein Alter genießen will.
Sehr schön.
Steffen, du hast Glück gehabt.
Ich habe nicht vergessen, die Zeit zu stoppen.
Ich glaube, es war leicht über eine Minute, aber ich habe es jetzt gut davon gekommen.
Das ist jetzt bei Florian Tonka Anders.
Florian, bei dir stoppe ich jetzt die zweite Minute.
Läuft jetzt.
Dankeschön.
Hallo zusammen.
Guten Morgen.
Ich freue mich, hier zu sein.
Florian Tonker, mein Name.
Ich bin lange Zeit in der Finanzpolitik tätig gewesen in Deutschland im Bundestag und auch im Finanzministerium als parlamentarischer Staatssekretär.
Berufliche Höhepunkte in der Zeit.
Wirecard-Untersuchungsausschuss.
Hat ja noch keine Zeit, ein Buch zu schreiben.
Negativbeispiel.
Aber auch im Finanzministerium ganz schöne Erfahrung war die Fokusgruppe zur privaten Altersvorsorge, die gewissermaßen, ich sage mal, den Ball an Herrn Mayer und sein Team gespielt hat, den die nachher verwandelt haben jetzt mit dem neuen Gesetz.
Also das hat Spaß gemacht und jetzt bin ich nicht mehr im Bundestag, sondern in der Finanzwirtschaft tätig bei der Deutschen Vermögensberatung.
Und da ist natürlich auch eine unheimlich spannende Aufgabe.
Da geht es nicht nur um Altersvorsorge, sondern um Vermögensberatung.
Im umfassenden Sinne alle Themen, die damit zu tun haben.
Aber Altersvorsorge gehört auch dazu.
Und in der spannenden Phase, wo es jetzt richtig abgeht, dabei zu sein, macht mir Freude.
Stark.
58 Sekunden.
Sehr gut.
Das wird für dich, Barbara, jetzt natürlich schwierig.
Aber deine Zeit läuft jetzt.
Guten Morgen, mein Name ist Barbara Edelmann.
Ich bin CFO von Bitpanda.
Vielen Dank für die Einladung.
Bitpanda ist ein Broker, eine Investmentplattform mit Hauptsitz in Wien an der schönen Blauen Donau.
Wir haben in Europa insgesamt acht Millionen Kunden, zwei Millionen davon in Deutschland.
Deshalb bin ich besonders froh, heute hier sein zu können.
Wir bedienen alle, die Lust haben auf Handeln, auf digitales Investieren, Digital Assets, Stocks, ETFs, Edelmetalle, das gesamte Portfolio.
Und was mich besonders freut, ist, dass wir heute auch über den langfristigen Vermögensaufbau sprechen, über die Altersvorsorge, ein Thema, das gerade...
unsere tendenziell jüngere Kundengruppe extrem umtreibt, weil es natürlich schon in dieser Generation Vorbehalte gibt, was die erste Säule der Pensionsvorsorge betrifft.
Und ich freue mich.
Wenn ich heute motivieren kann, ins Handeln zu kommen, das Thema mitzunehmen, aktiv darüber nachzudenken und vor allem auch, würde mich besonders freuen, wenn alle, die hier sind, als Multiplikatoren das Mitnehmen mit ihren Freunden, mit ihren Kollegen, mit ihren Verwandten aktiv ins Gespräch kommen.
Man kann über Geld und Investieren sprechen.
Das ist nicht unfein und nicht unhöflich, sondern notwendig.
Und was meinst du, hast du die Minute eingehalten?
Leicht überzogen.
Aber gut, das lassen wir nochmal durchgehen.
Machen wir weiter mit Sven.
Sven Deglow.
Ja, das mache ich sehr gerne.
Sven Deglow, Vorstandsvorsitzender der DKB.
DKB, eine der größten Online-Banken mit Sitz hier in Berlin.
5,5 Millionen Kunden.
Ich erwähne auch immer noch, dass wir nicht nur eine Privatkundenbank sind, sondern auch eine sehr, sehr große Geschäftskundenbank sind.
So sind wir der größte Finanzierer in Deutschland für erneuerbare Energien, konkret für Windenergie.
Und wir freuen uns heute hier dabei zu sein, weil wir werden am 01.01.2027 dabei sein mit einem Altersvorsorge-Depot.
Dafür arbeiten die Kollegen hier in Berlin.
Wir haben hier circa zweieinhalbtausend Mitarbeiter, insgesamt viertausend.
Und die tun dafür alles, dass wir pünktlich dabei sind.
Sehr gut.
Quasi Punktlandung, was die Minute angeht.
So, und der fünfte im Bunde.
Nils.
Hi, guten Morgen.
Mein Name ist Nils Nauhauser.
Ich bin bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg beschäftigt.
Und ich will gleich in das Thema ein bisschen einsteigen, denn das liegt mir sehr am Herzen.
Wir kämpfen da seit vielen Jahren für eine Verbesserung der Altersvorsorge.
Riester ist vor allem gescheitert an hohen Kosten und Fehlanreizen im Vertrieb.
Zwar tut sich jetzt einiges, die Garantiezwang fällt weg, der Verrentungszwang fällt weg, das sind Verbesserungen.
Aber diese Kosten, hohen Kosten und die Fehlanreize, die wirken immer noch.
Und das wirkt sich aus, das werden wir nachher diskutieren und das hat für Millionen enttäuschte Sparerinnen und Sparer gesorgt.
Und diese Menschen, die müssen irgendwie wieder zurückgewonnen werden und die brauchen aus meiner Sicht ein verlässliches Angebot, auf das sie sich verlassen können, dem sie vertrauen können.
Das ist ein öffentliches Standarddepot.
Und beispielsweise bei der Bundesbank verwaltet.
Da gibt es keine Fehlanreize, da will einem noch nichts dazu verkauft werden.
Darauf können Sie sich verlassen.
Und dafür stehen wir, das braucht es, damit diese Reform zu einer echten Revolution wird.
Und Herr Mayer, da haben Sie uns an Ihrer Seite bei der Verbraucherzentrale, wenn wir das umsetzen.
Sehr schön.
Ich hatte schon ein bisschen Angst, dass du gnadenlos überziehst, aber dann hast du ja dann doch noch die Kurve mit der Minute bekommen.
Also ich fasse das ganz kurz zusammen, bevor wir jetzt in die Runde gehen.
Wir haben hier quasi...
alle entscheidenden Akteure, was das Thema angeht.
Wir haben die Macher oder einen der Macher.
Wir haben jemanden, das ist natürlich besonders interessant mit Florian Tonka, der hat das ja quasi auch mitgemacht.
Vor zwei Jahren, glaube ich 2024, war dieses Altersvorsorge-Depot größtenteils schon fertig konzipiert.
Wir wissen alle, dann hat es mit der Ampelkoalition nicht so richtig funktioniert.
Dann lag das quasi zwei Jahre auf Eis.
Und Florian ist jetzt quasi in seiner ...
damaligen Rolle, also kann er quasi davon noch berichten und aber eben auch als seine jetzige Rolle als einer der großen, wichtigen Finanzvertriebskonzerne, Akteure dabei.
Und Barbara natürlich, Neobroker spielt eine Riesenrolle, wissen wir selbst, reden wir ständig drüber in diesem ganzen Thema.
Und Sven, hat es gesagt, eine der größten Direktbanken, wir nennen sie ja immer die Bank mit dem Kultkonto, so nennen wir das im Podcast immer, ist natürlich spannend, da seine Perspektive zu sehen und Nils Nauhauser Ich habe ihn gefragt, ob ich ihn den Verbraucherpapst nennen kann.
Er hat ja zumindest nicht komplett bestritten.
Also zumindest in Finanzfragen gibt es wahrscheinlich keinen Bekannteren und wahrscheinlich auch keinen kriterischen Kopf im Land.
Und ich würde mal sagen, er ist sozusagen das schlechte Gewissen der Branche.
Womöglich, wir werden es erleben.
Wir steigen mal ein, ich setze mich jetzt hier auch mal hin, in die Runde.
Und ich würde gerne mal mit Steffen, Steffen Mayer beginnen.
Was glaubt ihr, da sind wir eigentlich schon bei der zentralen Frage, warum wird diese Reform jetzt deutlich besser gelingen als die damals?
Nennen wir sie jetzt mal Riester-Reform.
Ja, also ich glaube, da kann man ja fast an dem ansetzen, was Nils auch schon ausgeführt hat.
Was war das Problem bei Riester?
War ein Produkt, bei dem die Kosten viel zu hoch waren?
bei denen die Abschlussgebühren in kurzerem Zeitraum bereits angefallen sind.
Es waren nur Garantieprodukte.
Insgesamt auch die Förderung zu komplex, zu intransparent.
Und wir setzen eigentlich an all diesen Stellschrauben jetzt an.
Wir haben einen klaren Kostendeckel für ein Standardprodukt, das transparent ist, das wird zertifiziert.
Wer sich nicht auskennt, kann schlicht und ergreifend dieses Standardprodukt wählen.
Das hat einen Kostenrahmen von einem Prozent.
Dann werden viele sagen, das ist doch noch viel zu hoch.
Das ist ja auch nicht die Zielgröße, sondern wenn es Angebote gibt, gerade bei jenen, die es online anbieten, das kann auch ohne Beratung abgeschlossen werden, dann wird es deutlich kostengünstiger sein.
Man kann auswählen, das Standardprodukt, wenn man...
hat Voreinstellungen, wenn man selber der Meinung ist, ich bin aber risikoervers, ich möchte doch ein Garantieprodukt, dann geht das auch.
Aber man kann jetzt eine ganz andere Rendite dadurch, dass wir keine Garantien mehr geben, erwirtschaften.
Und ich bin schon der Meinung, dass wir auch die Verbraucherschutzseite sehr gut mitdenken an dieser Stelle durch den Kostendeckel.
Man muss sich ja vorstellen, manche werden trotzdem eine Beratung haben wollen.
Und damit man das möglich macht, es muss jeder Anbieter ein Standardprodukt anbieten, aber wenn man es mit Beratung macht, wenn sich über die Jahrzehnte irgendwann ergibt, dass der Lebensweg verändert sich, man braucht Veränderungen, dann ist es in gewissem Maße auch nötig, so einen Kostendeckel von einem Prozent zu haben.
Und dann die Frage des öffentlichen Angebots.
Ich würde es mal so formulieren.
Als erstes wollen wir, dass die privaten Institute und den Wettbewerb, sehen wir ja schon, jetzt vorankommen und Angebote machen.
Und dann haben wir in der Tat die Möglichkeit, wir sind noch dabei, das ist auch Beihilferecht, die muss ich jetzt nicht ausstellen, alles nicht ganz einfach, den Versuch auch von der öffentlichen Seite her mit der Bundesbank ein entsprechendes Angebot zu machen für die, die sich mit den privaten Instituten trotz aller Fortschritte immer noch schwer tun.
Da muss ich natürlich gleich mal nachhaken.
Da warten alle so ein bisschen drauf auf dieses staatliche Konstrukt.
Was ist deine Prognose?
Wann sehen wir das?
Also wir haben ja eine ganze Reihe an Reformen, die noch auf dem Weg sind.
Und jetzt gibt es insbesondere eine Kommission, die einen Vorschlag gemacht hat zur Rente.
die auch nochmal aufgefordert hat, hallo Bundesregierung, ihr habt jetzt eine ganze Reihe an Sachen gemacht, in der zweiten Säule, was Betriebsrenten angeht, in der dritten Säule, was die private angeht, ihr seid mit der Frühstartrente am Start, guckt euch das doch insgesamt nochmal an und das ist ein ganz wichtiges Element, die sogenannte Kapitalrente, also der Vorschlag in Zukunft auch in der ersten Säule, Arbeitnehmer und Arbeitgeber werden jeweils ein Prozentpunkt an Einzahlungen machen in ein privates Produkt, so ähnlich wie da so ein Standardprodukt.
Und dort hat die Kommission gesagt, jetzt schaut euch das insgesamt nochmal an.
Und das spielt gar keine unwichtige Rolle, auch mit Blick auf das öffentliche Angebot, weil man sich auch vorstellen kann, dass man die Möglichkeit schafft.
aus der dritten Säule vielleicht Einzahlungen in die erste Säule zu machen, ob das dann ein Vehikel auch für das öffentliche Standardprodukt sein könnte.
Die Diskussion läuft, wir schauen uns das in aller Ruhe an.
Wird es in den nächsten Wochen dann die ersten Vorschläge geben?
Und dann müssen wir genauso, wie wir es bei diesem Projekt gemacht haben, mit allen Stakeholdern gucken, sodass wir, weil das nehme ich als viel Rückenwind mit, wir bekommen ja jetzt viel Lob für das, was wir an den Start gebracht haben.
Und genauso wollen wir es mit Kapitalrente und an dieser Frage des öffentlichen Standardprodukts auch machen.
Gut, klingt jetzt aber noch nicht so, als würde das nächste Woche am Start sein.
Machen wir mal weiter.
Florian.
Was würde mich interessieren, wie viel steckt denn jetzt da drin von dem, was ihr damals ersonnen habt?
Und wie zufrieden ist jemand wie du damit?
Also ich finde, das ist eine Riesenchance für die Menschen in Deutschland, die Altersvorsorge machen wollen.
Und ich bin total happy, dass es gekommen ist.
Ich finde das wirklich gut.
Überfällig, eigentlich viel zu spät.
Viele wesentliche Punkte hatten wir in der Fokusgruppe erarbeitet.
Die neue Förderung, die viel einfacher ist.
Die neue Produktwelt mit Produkten mit 0%, 80% und 100% Garantie, die wir, glaube ich, auch brauchen, weil Menschen auch ein unterschiedliches Sicherheitsbedürfnis oder einen unterschiedlichen zeitlichen Anlagehorizont haben.
Aber diese Eckpfeiler sind da drin, natürlich.
Aber das ist normal.
Gibt es auch Dinge, die jetzt anders gekommen sind.
Das staatliche Produkt zum Beispiel hätte ich nicht befürwortet.
Ich glaube übrigens auch.
Man muss mal diskutieren, ob nicht auch der Staat missbrauchsanfällig ist.
Also wenn ich mir mal anschaue, was jetzt bei der gesetzlichen Rente, bei dem bisherigen staatlichen Standardprodukt, das es schon gibt, an Populismus herrscht, bei der Rente mit 63, wie das in Wahlkämpfe gezogen wird, die Mütterrente.
Also wenn man Altersvorsorge politisiert und in Wahlkämpfe zieht, wird das Ergebnis meistens nicht besser.
Deswegen finde ich, die Privatwirtschaft soll ihre Chance da kriegen und da ist ja auch ein harter Wettbewerb dabei.
Ihr hattet ja damals auch die...
Die überlegt, ob man Aktien mit reinnimmt.
Das passiert ja jetzt nicht.
Was sagst du dazu?
Das finde ich undramatisch.
Ich war immer ein bisschen liberaler, das ist ja bekannt, und habe gedacht, wenn Leute das selber führen wollen, ihr Altersvorsorge-Depot, warum nicht auch Aktien?
Aber das war jetzt kein entscheidender Punkt.
Auch nicht in den Gesprächen, damals in der Koalition, da hat man sich drüber ausgetauscht.
Jetzt ist genug möglich im Altersvorsorge-Depot, um eine gute Altersvorsorge machen zu können.
Also ich finde, das ist insgesamt gelungen.
Und bei Aktien sind wir ja quasi schon, bei Bitpanda auch?
Barbara, wie seht ihr das quasi aus der Neo-Broker-Sicht?
Ist das jetzt irgendwie die Riesenchance?
Sagt ihr, hätten wir jetzt gar nicht gebraucht, weil die junge Generation sowieso finanzielle Freiheit lebt und agiert?
Oder sagt ihr doch, doch, das ist jetzt irgendwie auch für unsere Klientel, für unser Mindset der richtige Schritt und der richtige Katalysator im Zweifel?
Wir befürworten das auf jeden Fall.
Wir finden das sehr interessant, insbesondere weil das ein Türöffner ist.
Einerseits für neue Investoren, die sich vielleicht noch nicht so mit ihrem persönlichen Anlagehorizont beschäftigt haben, aber auch mit Bestehenden, die diversifizieren wollen.
Gleichzeitig ist es sicher auch etwas, wo Neobroker Kompetenz einbringen können im Hinblick darauf, wie kann man so ein ja doch komplexes Produkt.
Einfach verständlich machen mit einer guten User Experience, mit Transparenz und natürlich kostengünstig auch insbesondere an ein Publikum bringen, das ja ohnehin alle Bereiche des täglichen Lebens digital abbilden möchte.
Im Gegensatz zu einer Kundengruppe, die es natürlich auch geben wird, die die persönliche Beratung möchte, aber vor allem die, die sagen, mein ganzes Leben ist digital und so möchte ich auch meine Altersvorsorge betreiben.
Wie sieht euer Fahrplan da eigentlich aus?
Ihr habt ja noch nichts jetzt irgendwie announced in Sachen Altersvorsorge-Depot.
Wie kannst du uns da mal mitnehmen für die nächsten Wochen, Monate?
Wir beobachten, dass es sehr interessiert.
Ja, okay, verstehe, alles klar.
Aber bei Alles auf Aktien erfahren wir es natürlich zuerst.
Auf jeden Fall.
Das ist die Bedingung.
Sehr schön.
Gut, sehr interessiert.
Das sind wir auf jeden Fall alle.
Jetzt bin ich natürlich auch interessiert, Sven, du warst bei uns schon im Podcast vor zwei Wochen, glaube ich, auch zu dem Thema.
Also quasi wissen ja alle, was Sven darüber denkt.
Aber wir wollen es hier natürlich auch nochmal hören.
Wie positioniert ihr euch als Akteur zwischen der klassischen Hausbank und eben den Neobroker?
würde ich behaupten, ist die DKB wahrscheinlich mit der größte Akteur genau in diesem Segment.
Was habt ihr da für Pläne und was versprecht ihr euch davon?
Also der Fokus bei uns liegt auf dem Standarddepot.
Innerhalb des Standarddepots werden wir ETF-Aktien, ETF-Anleihen entsprechend platzieren.
Das ist das Ganze dann natürlich gepaart mit einer sehr einfachen Depoteröffnung, was einfach notwendig ist.
Und wir werden in den nächsten Wochen dazu auch vor allem natürlich auch mehr kommunizieren.
Man kann sich heute schon bei uns registrieren für das Produkt, man kann sich den Newsletter dazu holen.
Also hier geht es um auch ein großes Informationsangebot, weil das Produkt als solches ist ja neu.
Und das muss man natürlich dann auch entsprechend die Leute informieren.
Und was ganz wichtig ist aus meiner Sicht bei diesem ganzen Thema ist für mich, dass wir vor allem hiermit einen großen Schritt in Richtung Wertpapierkultur machen.
Das ist ja ein Thema, was in Deutschland halt nicht so ausgeprägt ist.
Und dass jetzt hier wir die Möglichkeit haben als Branche, alle Finanzdienstleister hier mit ihren Produkten in der Gestaltung, nicht komplex, möglichst einfach, natürlich immer den Hinterkopf haben, es ist ein langfristiges Produkt.
Deswegen auch das, was da gerade stattfindet mit den Gebühren, dass da jeder jetzt sich unterbietet, weit, weit unter der einen Prozent.
Weiß ich nicht, ob das so eine kluge Entscheidung ist, ob man sich nicht lieber darauf fokussieren sollte, ein gutes Produkt darzustellen, wenig Komplexität und vor allem zu gucken, dass in ein paar Jahren Millionen von Deutschen dieses Produkt haben.
Und man darf immer nicht vergessen, wir haben die drei Säulen.
Es ist eine Säule.
Es gibt ja noch die zwei anderen, um die sich dann auch die Politik noch demnächst kümmert, haben wir ja schon gehört.
Aber hier haben wir jetzt eine wirklich gute Möglichkeit.
Man hat ja auch die Möglichkeit, seinen Riester zu übertragen.
Bei uns wird das so.
Man braucht drei Angaben.
Wir brauchen die Anbieternummer, wir brauchen die Versichertennummer.
Und dann wird das rübergetragen auf das neue Depot.
Zu Riester müssen wir gleich nochmal kommen.
Das beschäftigt sicherlich viele.
Da würde mich dann auch nochmal die Meinung von Florian interessieren.
Aber wenn du sagst, Du bist skeptisch, dass dieses Unterbieten mit den Konditionen, das geht ja schon los.
Die Konditionen sind ja schon teilweise, wenn man jetzt sagt, günstig ist attraktiv, recht attraktiv.
Was kann denn schieflaufen, wenn man sagt, das ist zu günstig, das kann kein gutes Produkt sein?
Was kann das Problem sein?
Also das will ich gar nicht bewerten.
Wenn Leute meinen, sie können das für 0-0 noch was da irgendwie darstellen, dann sollen sie das so tun sozusagen.
Aber hier geht es um ein sehr langfristiges Produkt.
Es geht um ein Vertrauensprodukt, es geht um ein Vertrauen in die Marke, bei der ich jetzt meine Altersvorsorge über viele, viele Jahre ansparen will, irgendwann vielleicht auch mal ausgezahlt bekommen will.
Und das hat einen Preis.
Qualität hat einen Preis.
Diese Diskussion haben wir auch schon mal geführt.
Also von daher, da weiche ich auch nicht von ab.
Das habe ich auch nicht erwartet.
So Nils, du schaust schon mit den Hufen.
Eigentlich ist es relativ einfach, die erste Frage an dich.
Siehst du das auch so positiv?
Entspricht das den Erwartungen, die ihr habt?
Sagt ihr, das ist der große Wurf aus Sicht des Finanzverbraucherschutzes?
Also wir haben ja noch keinen einzigen Vertrag gesehen.
Und das Kleingedruckte, da sind wir schon sehr gespannt drauf.
Da wird sich noch einiges verstecken in diesem Kleingedruckten.
Das kann ich schon vorbauen, wird so sein.
weil die Anbieter eine Menge regeln müssen in diesem Vertrag.
Also wie ist das mit der Auszahlungsphase, wie ist die Übergangsphase, welche Wahl gibt man den Verbrauchern und Verbrauchern, welche Fondszene stehen zur Auswahl, sind das wirklich günstige Fonds, sind das gute Fonds, kann ich wechseln und so weiter.
Also da ist noch einiges im Unklaren und aus meiner Sicht ist halt nach wie vor ganz, ganz wichtig, dass das öffentliche Standarddepot auch wirklich kommt.
Wir sehen ja gerade diese Lockvogel-Werbung, die geht ja schon los.
Deutsche Bank sagt, hier gibt es einen Einstieg, günstiger Smartbroker sagt, die ersten Jahre sind günstiger.
Scalable verzichtet auf die, glaube ich, 0,15 im ersten Jahr oder so.
Und dann geht man später mit den Kosten hoch.
Und auch da ist natürlich so eine staatliche Standarddepot als Anker dagegen total wichtig, weil das auch ein bisschen vorbaut, dass man mit günstigen Preisen in den Markt geht und später die Preise erhöht.
Wir haben vor 15 Jahren schon auf das schwedische Modell verwiesen und die haben sieben Basispunkte pro Jahr oder sechs.
Das ist nichts.
Und wir sind da in deutschem Moment noch drüber.
Ich kann mir schon vorstellen, dass das auch, wir sind ja viel mehr Leute, viel mehr Menschen in Deutschland, die können viel mehr erreichen.
Also die Summen, die Schweden heute hat, erreichen wir viel, viel schneller als die Schweden.
Und deshalb bin ich da zuversichtlich, dass wir in dem staatlichen Depot auch schnell Kostensätze haben von vielleicht fünf, sechs Basispunkten pro Jahr.
Und da müssen wir hin.
Und die privaten Anbieter stehen im Wettbewerb.
Viele sagen, wir können es besser, der Staat kann es nicht besser.
Sag ich, okay, wovor habt ihr dann Angst?
Dann bitteschön, stellt euch auf den Wettbewerb ein.
Und aus meiner Sicht ist das gar nicht für Sie hier alle, die sich so groß informieren und auch tief drin sind im Thema, die vielleicht auch schon mit ETFs vorsorgen.
Super, alles richtig gemacht.
Auf langen Horizont ist sowieso wichtig, alles auf Aktien tatsächlich zu setzen.
100% Aktienquote ist auch richtig für einen ganz langfristigen Anlagehorizont.
Und Sie können dann die Förderung mitgeben, auch gut.
Aber dann ist halt schon wichtig, dass die Kosten niedrig sind.
Also über so einen 40-jährigen Zeitraum kommt man halt vielleicht auf 550.000 Euro mit den Kampfkonditionen der Broker oder 440.000 Euro mit 1% Kostendeckel.
Das macht einen Unterschied.
Und von daher bin ich da nochmal vorsichtig optimistisch und sage, wir brauchen auf jeden Fall diesen Anker des staatlichen Trägers, damit es echt eine Revolution wird.
Gut, eigentlich können wir schon Schluss machen, weil das entscheidende Stichwort ist schon gefallen.
Alles auf Aktien ist genau richtig, hast du gesagt.
Und dem habe ich eigentlich nichts hinzuzufügen.
Wir machen trotzdem weiter.
Florian.
Du bist wahrscheinlich mit der DVAG ein sehr guter Seismograph.
Wie sehr das schon in der Bevölkerung angekommen ist, das Thema.
Mit euren vielen Kunden, von denen ich jetzt mal behaupten würde, dass das jetzt nicht alles die Generation Bitpanda oder Trade Republic ist.
Wie sehr...
Wie beschäftigen sich die Menschen schon damit?
Wie sehr sind da schon die Fragen präsent?
Ich meine, wir sehen das jetzt überall.
Jetzt geht es tatsächlich mit der Werbung und so weiter zu.
Vieles wird schon plakatiert.
In Podcasts hören wir das, aber auch in Zeitungen etc.
Was sagen eure Kunden?
Mit welchen Fragen kommen die jetzt gerade?
Also ich glaube, das ist ganz wichtig, genau.
Viele haben schon das Gefühl, kriegen sie ja auch mit durch die politischen Debatten im Rentensystem bei der Altersvorsorge, da ist irgendwie nicht alles so ganz so sicher und so einfach mit der Zukunft, mit der gesetzlichen Rente.
Wissen das irgendwie intuitiv auch.
Aber sie brauchen natürlich schon auch jemanden, der ihnen viele Dinge erklärt.
Also den Unterschied zwischen einer lebenslangen Rente und einem Auszahlungsplan haben nicht alle Menschen.
Hier schon, aber die eigentlich auch erreicht werden sollen durch die Reform dabei und drauf.
Oder was Garantie bedeutet oder was eben auch ein Produkt bedeutet ohne Garantien, was das für Renditechancen bringt, das muss man, glaube ich, schon erklären.
Also ich bin der Meinung, nur mit, ich sage mal, irgendwie passiver Information, die man irgendwo den Bürgern als Hohlschuld bereitstellt, wird das nicht getan sein.
Und die Menschen, die weniger Erfahrung haben mit dem Kapitalmarkt, brauchen oft auch irgendwie eine emotionale...
Bestärkung, trau dich das, mach das, besser als nichts tun.
Und ehrlich gesagt, irgendjemand muss auch erklären den Menschen, dass Altersvorsorge nicht nur die Auswahl eines Produkts ist, günstig oder nicht günstig, das passt, sondern das ist für viele Menschen mit Konsumverzicht verbunden.
Mit echten Einschränkungen heute, damit das morgen besser wird.
Und auch diese Botschaft verbreitet sich nicht von selbst, die ist nämlich auch ein bisschen unbequem.
Und deswegen glaube ich schon.
Wir sollten sehen, dass es einfach sehr unterschiedliches Vorwissen gibt, sehr unterschiedliche Risikobereitschaft gibt und dass man mit den Menschen auch sprechen muss, um die Vorteile dieser ganzen neuen Möglichkeiten auch wirklich zu erklären.
Ist das eine Meldung, Nils?
Ja, ich gucke Fragen drüber.
Kurz einhaken, alles richtig, was Florian sagt.
Aber bei den Gesprächen, wo man sich informiert, muss man natürlich unterscheiden, ist das jetzt jemand, der eigene Interessen hat oder ist das jemand, der wirklich unabhängig informiert?
Und da sehe ich den Bedarf ganz groß natürlich an Informationen, um die Entscheidung selbstbestimmt treffen zu können.
Ja, aber wenn ich natürlich einen Vertreter frage, wo es Provisionsinteressen gibt, die sind im System.
Das ist ja gar kein Vorwurf an die Menschen, sondern das ist strukturell.
Die wollen nachher ein Produkt A bringen, einfach mehr Provision als Produkt B.
Und da muss man halt auch die Qualität dieser Informationen oder die Fehlanreize, die im Hintergrund wirken, immer sich bewusst machen.
Wenn ich auch noch zwei Sätze dazu sagen darf.
Das ist, glaube ich, alles richtig und wir versuchen deswegen ja, die richtige Balance zu finden.
Weil ohne Beratung für einen jungen Menschen, der sich in einer Tour damit befasst hat, vielleicht bei den Neobrokern ohnehin schon was macht, unproblematisch.
Die Person kennt sich aus, die weiß auch den Unterschied zwischen mit und ohne Garantie.
Und dann haben wir jene, um die es uns aber ja auch ganz besonders geht, die ihr Geld bislang auf dem Sparbuch haben und nicht vorsorgen.
Und bei denen die erste Säule auch in Zukunft vielleicht die wichtigste Rolle spielt.
Aber wenn sie einen auskömmlichen Lebensstandard haben wollen, müssen die auch privat vorsorgen.
Und dafür ist ja jetzt das Standardprodukt, das ja jeder anbieten muss.
Wer solche Produkte anbieten will, muss das Standardprodukt mit anbieten.
Und viele werden mit Beratung, und das wird genau einer der Punkte sein, da hat Nils ja recht.
dass wir nicht das erleben, was in der Vergangenheit und bei Riester der eine der größten Probleme war, dass selbstverständlich das Produkt mit der größten Provision für das eigene Haus angeboten wurde.
Deswegen muss man das beobachten.
Wir wollen 2031, also relativ zügig als Bundesregierung, uns dann auch eine große Evaluierung machen, mit allen dann auch wieder, wo man natürlich auch nachsteuern kann.
Aber ich glaube, wir starten so jetzt richtig.
Und ich glaube, eins ist auch verstanden.
Es ist, das haben ja schon verschiedene hier gesagt, eine Riesenchance, dass Bürgerinnen und Bürger anders auf den Kapitalmarkt gucken.
Und ich glaube, da gibt es auch ein großes Interesse.
Wir dürfen das jetzt nicht verpassen, diese Chance.
Und vielleicht kommen wir auf die Kurve noch.
Wir haben ja ein weiteres Produkt, die Frühstartrente, die, glaube ich, auch in dem Zusammenhang eine wirklich wichtige Rolle spielen wird, dass wir die nächste Generation und dann auch deren Eltern mitnehmen mit mehr Informationen, mit mehr Interesse, wie man sowas macht.
Ich würde da ganz kurz, wenn ich das sage, wenn ich höre, dass Sie eine Evaluierung machen, dann ist das ja toll, weil das machen wir alle, wenn wir irgendwie große Projekte machen.
Wovor ich nur ein bisschen Angst habe, ist, dass dadurch neue Komplexität reinkommt, wenn Sie sagen, wir können nachsteuern.
Das klingt so im politischen Bereich immer ganz nett, aber das Nachsteuern halt meistens damit zu tun, zumindest ist das, was ich in meinem regulatorischen Alltag erlebe, dass dann zusätzliche Anforderungen kommen.
Und diese Einfachheit des Produkts, was gerade ist, dass man sehr, sehr gut erklären kann, einfach erklären und deswegen stimme ich auch nicht dazu, dass das jetzt, man nur über sich Informationen holen sozusagen da nicht hinkommt, man braucht nicht immer Leute, die einem alles erklären.
Dazu gibt es heute viele, viele Social Media so voll, wo das erklärt wird, man kann also ganz, ganz viele verschiedenste Formate eigentlich dafür nutzen.
Aber das da, vielleicht können Sie da nochmal zwei Sätze zu sagen, weil das ist immer so ein bisschen...
Ganz raffn, zwei Sätze, wir machen doch jetzt gerade eine Übung, die alles leichter macht.
Und alle sind davon überzeugt, genau die Transparenz und dass es einfacher ist, ist eines der wesentlichen Elemente, warum wir glauben, dass es erfolgreich ist.
Hat überhaupt niemand vor, daran was zu ändern.
Wenn, dann geht es darum, stellt man bestimmte Fehlentwicklungen fest.
Hier gibt es ja nicht ganz unberechtigt eine gewisse Sorge.
Und dann müsste man gucken, ob man an solchen Stellen nachsteuert.
Zweiter Punkt.
Die Verbraucherschützer werden eine große Rolle in den nächsten Wochen und Monaten spielen müssen.
Wir versuchen ja über die sogenannten Produktinformationsblätter das viel klarer vergleichbar zu machen.
Und dann sind alle dran, die sich damit befassen und können die Produkte vergleichen und hoffentlich darüber auch einen Beitrag leisten, dass alle besser informiert sind, wenn sie ihre Entscheidungen treffen.
Sven, was würdest du sagen, wie lange dauert es bei der DKB?
Wird es dauern, bis ich mein Altersvorsorge-Depot...
abgeschlossen habe?
Also zwei Minuten, zehn, fünf?
Also die Kontoeröffnung ist, glaube ich, in zwei, drei Minuten möglich.
Dann gibst du noch zwei, drei Informationen und ich denke mal, du brauchst keine zehn Minuten.
Aber dann habe ich alle Bedingungen gelesen und akzeptiert.
Also nur angekreuzt.
Wenn ich die lesen will, brauche ich noch eine halbe Stunde länger.
Wir lesen vielleicht vorher und dann öffnen wir.
Das ist so ein bisschen so, also erst informieren und dann hat man sich ja auch damit beschäftigt, weil er ja auch schon andere Angebote sich angeguckt hat, aber final dann bei uns gelandet ist.
Sehr schön.
Barbara, was würdest du sagen, Das Ziel ist ja auch mit dieser Reform die jungen Leute und zwar die richtig jungen Leute auch abzuholen.
Wir wissen alle, Zinsen-Effekt, der wirkt Wunder.
Also wenn man 30, 40, 50 Jahre spart, dann ist man wirklich mit den kleinsten Einsätzen relativ früh finanziell frei, wie wir das immer sagen.
Welche Erfahrung habt ihr als Neobroker damit gemacht, diese jungen Leute möglichst früh und klug abzuholen?
Ja, das ist ein ganz wesentlicher Punkt, weil...
Ich glaube, was wir mitdenken müssen, ist, wir diskutieren hier über das Altersvorsorge-Depot und welche Produkte sollen da genau rein und mit Garantie oder ohne.
Wir leben hier in einer Bubble.
Also wenn ich jetzt mich auf die Straße stelle und anfange mit x-beliebigen Passanten darüber zu diskutieren, dann werden ganz wenige wissen, worum es hier auch nur irgendwie geht.
Also in meinen Augen ist das Produkt und auch die mediale Diskussion und auch Events wie dieses hier.
ein super Türöffner, um überhaupt insbesondere jüngere Investoren abzuholen und sie hoffentlich dann auch dazu zu bringen, durch diese Tür zu gehen.
Und natürlich ist ein standardisierter gesetzter Rahmen hilfreich, gerade für die, die sich das erste Mal mit dem Kapitalmarkt beschäftigen, weil es eine gewisse Klarheit und Transparenz und Vergleichbarkeit schafft.
Wir haben definitiv Aufholbedarf, was das betrifft, in Deutschland, aber auch in Österreich sieht das nicht viel anders aus, die generelle Teilnahme am Kapitalmarkt zu fördern, weil es ist ein ganz wichtiges Instrument für den Vermögensaufbau.
Und man wird nicht drum herum kommen und deshalb ist es, glaube ich, gar nicht die Frage, die die Leute umtreibt.
wo jetzt genau die Nuancen sind in den einzelnen Produkten, sondern sie überhaupt mal für das Thema zu interessieren und zu begeistern und irgendwo mal zu beginnen.
Ihr macht es doch, Florian, was habt ihr gerade, wie heißt der Slogan, mit dem ihr gerade rausgeht?
Deutschland macht Rente.
Deutschland macht Rente, genau.
Das wäre ja quasi erstmal so ein Opener, zu sagen, hey, was ist da los?
Steffen, was sagt ihr, mit wie vielen Depots rechnet ihr so?
Sag ich mal, bis Ende nächsten Jahres?
Also, wir...
haben keine Zahl uns ausgedacht, weil das wäre auch reine Spekulation.
Wir tun alles dafür, dass wir den Boden bereiten, dass es möglichst viele nutzen.
Und da müssen wir gucken, wie erfolgreich das ist.
Die Entwicklung, die man bislang sieht, ist doch sensationell.
Jetzt kann man seine Bedenken beim Unterbieten haben.
Das teile ich auch eine Spur weit, weil man ja vernünftige Produkte haben will.
Aber wir sind zunächst mal sehr zufrieden, wie das Ganze losgeht.
Und dann schauen wir, dass das Ganze zum Erfolg wird.
Jetzt, also du bist nicht vollkommen ein Riesenfan davon, du sagst, das ist gut.
Aber was sagst du denn beispielsweise einem Alles-auf-Aktien-Hörer, der 30, 35 Jahre alt ist oder Hörerin, sagen, warum sollen die das aber trotzdem auf jeden Fall machen?
Außer du sagst gleich, müsst ihr gar nicht.
Also ich, nee, so klar ist das nicht.
Also man muss sich die Bedingungen ganz genau angucken.
Also wir haben das schon durchgerechnet.
Also ich habe es für meinen Fall auch.
51 werde ich im Dezember.
Das sind 17, 18 Jahre oder so noch bis zu Renteneintritt.
Kann man natürlich überlegen, das auch noch mitzunehmen.
Aber da geht es dann nachher um, weiß ich nicht, 60.000 Euro, die dann zu Buche stehen, mit Förderung.
Und wenn ich es ohne Förderung clever mache, dann bei gleichen Konditionen.
Ich habe jetzt 0,15 gerechnet, das sind vielleicht 50.000 Euro.
Das ist 10.000 Euro nachher Unterschied.
Man muss halt wissen, Das hört sich erst mal gut an, 30 Prozent Förderung, 35 Prozent Förderung.
Aber auf der anderen Seite habe ich ja im Alter dann auch die volle Steuerpflicht zum persönlichen Grenzsteuersatz.
Ich habe keine Teilfreistellung, muss ich auch wissen.
Die Erträge werden quasi voll mit dem persönlichen Steuersatz nachher versteuert.
Und ich habe natürlich das Bedingungswerk, das ich schlucken muss, der Anbieter.
Und das muss ich mir ganz genau angucken.
Gerade die, die sich selbst informieren, die mit Broker-Depros schon jetzt vorsorgen.
Die werden sich das genau anschauen müssen.
Habe ich da wirklich die volle Freiheit?
Was ist, wenn der ETF da vielleicht in Risikostufe 6 rutscht?
Da muss der Anbieter den vielleicht austauschen im Standarddepot, im anderen nicht.
Da muss man sich das angucken.
Also ich bin ein bisschen vorsichtig.
Wir schauen uns das sehr, sehr kritisch an.
Aber von der Fördersystematik her ist es schon so, dass es für die meisten sich rechnet, weil der Staat 540 Euro dann dazugibt.
Man hat die Steuerersparnis und es ist einfach mehr Geld am Kapitalmarkt.
Das produziert den Zinseszinseffekt.
Und das ist erst mal positiv.
Und diese Förderung ist sogar so gut, dass selbst wenn man dann mit 62 sagt, ich kündige, förder schädlich, hat man unterm Strich trotzdem mehr Geld auf dem Konto, als wenn man von vornherein mit einem ETF-Depot gespart hätte.
Das sind alles so ein bisschen Rechenspiele, die man dann durchmachen muss.
Für die, die sich auskennen, würde ich einfach spitz gucken, gefallen mir die Bedingungen, bin ich bereit, die zu akzeptieren?
Weil mit dem ETF-Depot kann man auch so prima vorsorgen.
Also man braucht nicht zwingend den Fördermantel.
Ich glaube, dass Nils sozusagen den Fokus da gerade ein bisschen falsch hat.
Der Fokus sind die Leute, die sich eh auskennen.
Ja, das sind die, die hier sind.
Genau, ehrlich gesagt, das ist mir jetzt eigentlich, ihr könnt das alle selber entscheiden.
Da hat man hier die Förderung, nimmt man die mit, wird es für mich besser.
Das Entscheidende ist doch, dass wir die Leute mitnehmen, die es heute gar nicht nutzen, die das wenige Geld, das sie haben, es auf dem Sparbuch liegen haben und null Zins und Zinseszins haben.
Da wird die staatliche Förderung ein ganz wichtiges Element sein, um die da hinzubringen.
Da hätten wir gerne auch noch mehr gemacht.
Jetzt haben wir eine Haushaltslage.
Ich bin auch für den Haushalt im Finanzministerium zuständig, der uns da ein bisschen Grenzen setzt.
Deswegen haben wir es versucht zu konzentrieren, dass gerade mit kleineren Einkommen dort mehr ankommt, sodass die sagen, oh ja, das nutze ich doch aber.
Und jetzt weiß ich genau, Nils, du wirst jetzt zustimmen.
Aber das sind die Entscheidungen.
die wir dazu bringen müssen, dass sie in frühen Jahren solche Produkte auch nutzen, weil die mit kleineren Einkommen oftmals korreliert mit weniger Kenntnissen zu Finanzmärkten.
Das sind eigentlich jene, die unbedingt zu dem, was sie in der ersten Säule bekommen, mit der gesetzlichen Rente die dritte Säule und hoffentlich auch die zweite Säule immer häufiger dazu brauchen.
Unterschreibe ich alles.
Wir müssen aber sehen, die, die sich nicht informieren, was sind das denn?
Das sind die, zu denen der Vertreter nach Hause kommt oder die von ihrer Sparkasse, Volksbank, angeschrieben werden.
Kommen sie in die Filiale, wir haben folgendes Gesprächsbedarf.
Und da spielt das Standard-Tippo keine Rolle.
Das wird nicht verkauft werden.
Da werden die Leute nach Hause geschickt werden.
Ja, das gibt es ohne Beratung, können sie auch online abschließen.
Aber in dem persönlichen, ist ja klar, geht nicht anders.
Das kostet ja, da sitzt ein Mitarbeiter, der hat eine halbe Stunde Zeit.
muss man bezahlen.
Das heißt, dort werden die Produkte verkauft, die heute auch schon verkauft werden.
Für diese Leute ändert sich nichts, für diese Leute ändert die ganze Reform gar nichts.
Sie bleiben in diesem System, was strukturell durch Fehlanreize so funktioniert, dass verkauft wird, was Provisionen bringt.
Da ändert das Standarddepot nichts.
Für die wäre nur die Ausflucht, okay, da gibt es noch einen Player, wie vielleicht die Bundesbank.
Der vertraue ich jetzt, da gehe ich jetzt einfach mal hin.
Oder Sie informieren, Sie fangen an, sich zu informieren, aber da ist halt auch Grenzen.
Nicht jeder hat die Zeit dafür.
Also wenn die Bundesbank es anbietet, ändert das an dem, was die Hausbank einem sagt, ja gar nichts.
Der eigentlich entscheidende Punkt ist, dass die Verbraucherschützer und alle anderen die Informationen so weit tragen, dass möglichst viele wissen, hier gibt es ein Standardprodukt.
Und ihre Hausbank sagen...
Hör mal, jetzt spielt es mir dies und jenes Produkt an.
Wo ist denn dieses Standardprodukt?
Wir müssen dahin kommen, dass das immer stattfindet an dieser Stelle.
Und weil das öffentliche Standardprodukt würde an der Situation zunächst mal gar nichts ändern.
Auch wenn wir das haben, brauchen wir genauso das Weitertragen der Informationen, um über diese Schwierigkeit hinauszukommen.
Florian, vielleicht nochmal von dir als Vertreter des klassischen Finanzvertriebs, sage ich mal.
Was verändert sich denn aus deiner Sicht?
Weil ihr seid ja tatsächlich sozusagen, ich würde jetzt mal sagen, die Traditionalisten.
Und was wäre denn dein Plädoyer dafür?
Doch, doch, auch bei uns verändert sich was.
Na klar.
Also wir sind Allfinanzberatung.
Das muss man mal sagen.
Wir machen nicht nur ein Produkt und auch nicht nur einen Produktpartner, sondern wir gucken, was braucht der Kunde und empfehlen ihm dann das.
Und natürlich verdienen wir damit Geld.
Aber es ist eben nicht so, dass das zwingend dazu führt, dass man immer den Kunden auf ein Produkt hinsteuert, wie das vielleicht in manchen Gruppen, Banken oder Gruppen vielleicht der Fall ist, die ihre eigenen Produkte machen und ihren eigenen Vertrieb haben.
Wir machen das nicht und wir sind froh, dass wir jetzt mehr Varianten bekommen mit mehr Risiko.
längeren Anlagehorizonten, mehr Komplexität, weniger Komplexität, aber man muss auch ganz klar sagen, es gibt auch Menschen, die haben ein Sicherheitsbedürfnis.
Nach Umfragen, nicht von uns, aber nach Umfragen ist auch für viele Anleger interessant, diese 80-Prozent-Garantie-Variante.
Also ein bisschen mehr Aktien, aber trotzdem so eine Art Boden, dass man auch nicht zu viel verlieren kann, wenn es schlecht bleibt.
Also ich glaube, die Varianten vorzustellen und einen Vorschlag zu machen, Eher auch den Leuten noch Mut zu machen, gerade den Jüngeren.
Ihr könnt auch ein Altersvorsorge-Depot ohne eine Garantie nehmen in eurem Alter.
Da müsst ihr nicht zu viel befürchten.
Auch Mut zu machen.
Das ist auch eine Chance, den Leuten wirklich das zu erklären und das Passende zu finden.
Und deswegen wird natürlich eine Beratung vergütet.
Das ist auch fair.
Auch unser Steuerberater oder wenn wir zum Anwalt gehen, wird vergütet.
Das ist doch ganz klar.
Aber man hat jedenfalls noch mehr Möglichkeiten für alle Kundengruppen.
ein gutes, passendes Produkt umzusetzen.
Und am Ende kann eine Beratung, eine Finanzvertrieb, eine Vermögensberatung ja auch nur bestehen, wenn die Kunden zufrieden sind und den Berater weiterempfehlen.
Das ist immer das Ziel, auch zufriedene Kunden mit guten Produkten.
Sven, vielleicht ein bisschen nutzwert aus deiner Erfahrung, auch so wie ihr das macht.
Wie leicht und wie schnell funktioniert dann ...
Wenn ich mich entscheide, ich möchte den Anbieter wechseln im Zuge dieser Revolution, möchte ich den Anbieter wechseln.
Wie schnell funktioniert das?
Was willst du denn wechseln?
Also wenn ich quasi sage, ich möchte jetzt diese neue Ära, möchte ich jetzt eher bei der DKB beginnen und nicht bei XY.
Also komme ich da gut raus aus meinem bisherigen Riester-Konstrukt beispielsweise?
Davon gehen wir aus aktuell.
Genau, ich hatte ja vorhin gesagt, wir brauchen drei Angaben.
Und dann im Hintergrund wird dann entsprechend auf der anderen Seite die Versicherung, also der Riester, beendet.
Und dann kaufst du von dem Geld bei uns dann entsprechend neue Anteile.
Weil das ist ja ein Riesenpool.
Ich weiß nicht, wie viele Riester-Verträge wir haben.
15 Millionen.
Glaubst du, dass das so einfach wird?
aus diesen Produkten rauszukommen, wenn man das denn möchte?
Also auf dem Papier ja, aber ich meine, ich bin jetzt 22 Jahre im Verbraucherschutzgeschäft, also auf dem Papier sieht alles erstmal einfach aus und dann konfrontieren uns die Anbieter mit Problemen, die sie den Verbrauchern machen und die landen dann auf unserem Tisch und wir schauen uns das dann an.
Also die Hoffnung ist da, eigentlich auch heute, der Pro-Wechsel ist eigentlich einfach.
Man hat ein Recht, es ist kostenlos, von Depot A zu B umzuziehen.
Und wir kriegen trotzdem immer wieder Beschwerden von Online-Brokern, die das nicht innerhalb der, ich weiß nicht, was hat die BaFin gesagt, ich glaube sechs Wochen oder drei Wochen, das muss relativ schnell umgezogen werden.
Es klappt aber nicht immer.
Und das werden wir dann in der Praxis sehen.
Eigentlich sollte es klappen, aber mal gucken, wie es die Anbieter so hinkriegen.
Was ich mir herausfordernd vorstelle, ist beispielsweise bei einem klassischen Neo-Broker, also bei Bitpanda, auch wenn ihr jetzt noch kein Produkt habt, Barbara, Aber diese Fragen, diese komplexen Sachen wirklich über diese smarten Strukturen der Neobroker zu lösen.
Ich meine, da gibt es teilweise schon KI-Lösungen oder mindestens eine Hotline, wobei die auch viele gar nicht haben.
Wie würdet ihr oder wie werdet ihr euch auf die Herausforderung einstellen, wenn die Menschen da mit ihrem Riester-Konstrukt kommen und das gerne quasi loswerden wollen, bei euch integrieren wollen, weil die Strukturen, damit arbeitet ihr bisher ja gar nicht, oder?
Nein, damit arbeiten wir bisher nicht.
Also wir haben kein riesiger Produkt natürlich in unserem Portfolio, aber grundsätzlich diese User Experience zu bauen und diese Schnittstellen zu bauen mit anderen Anbietern, das ist ja als digitale Investmentplattform unsere Kernkompetenz.
Also der Herausforderung stellen wir uns gerne.
Ganz so unkomplex ist es nicht.
Also das möchte ich auch sagen, technisch auch ein Depotwechsel ist.
regulatorisch keine so einfache Sache, auch wenn man über die Grenze schaut, insbesondere.
Gleichwohl glaube ich nicht, dass am 1.
Jänner alle, die ein Riester-Produkt haben, losstürmen werden und in kürzester Zeit diese 15 Millionen Riester-Verträge in ein AVD übergehen werden.
Das glaube ich nicht.
Es gibt da immer auch einerseits eine gewisse Trägheit, wenn man mal in einem Produkt ist, aus dem rauszugehen.
kostet Überwindung, da sind glaube ich auch viele Sicherheitsüberlegungen mit dabei, auch eine gewisse Skepsis oder das möchte ich mir mal ansehen, ich warte mal ab, wie das funktioniert.
Also ich glaube, die größte Dynamik werden wir am Anfang bei denen sehen, die noch kein Produkt haben, die sich eher interessieren werden und dann wird das so langsam, langsam hineintröpfeln eher.
Darf ich den Satz rufen, zumal es ja auch nicht bei jedem Riester-Vertrag.
anzuraten wäre, den Wechsel zu machen.
Das hängt sehr von der Situation ab.
Wie viel Zeit hat man noch?
In welchen Produkten ist man drin?
Welche Zulagen hat man bekommen?
Nicht in allen Fällen sind die Zulagen jetzt besser.
Insofern muss man sich das ja auch in Ruhe und sehr genau anschauen.
Also ich glaube auch, dass Riester ein großes Thema wird, was sehr, sehr viele beschäftigt, weil sie irgendwie auch das Gefühl haben, damit bin ich nicht gut versorgt.
Vielleicht stimmt das in vielen Fällen gar nicht.
Also da, glaube ich, ist großer Beratungsbedarf.
Und was wir, glaube ich, auch nochmal sagen müssen, ist, dass der 1.
Januar, von dem wir auch viel sprechen, das ist der Startzeitpunkt.
Also das muss man sich vielleicht auch noch...
Also weil meine Mutter, die ziehe ich immer sehr gerne als Beispiel heran.
Ob das jetzt mit ihren 73 Jahren noch eine Rolle spielt, das Altersvorsorge-Depot sei dahingestellt, aber selbst die fühlt sich schon unter Druck gesetzt vom 1.
Januar.
Also das ist keine Deadline, sondern da geht es letztlich los.
Ich weiß gar nicht, wie ist denn das?
Gibt es dann irgendwann eine Deadline, wo man irgendwie losgelegt haben muss, um beispielsweise die Förderung nicht zu verlieren?
Nee, also man kann auch im Dezember sagen, ich schließe jetzt den Vertrag ab, zahle jetzt 1800 Euro auf Einschlag ein und dann gibt es noch die volle Jahresförderung.
Dezember 27.
Ja, ja, natürlich.
Und selbst wenn man dann sagt, ich mache das nächstes Jahr noch nicht, ich warte mal ab, dann hat man halt die Förderung von einem Jahr verloren.
Dann kann man im nächsten Jahr auch noch starten, das geht.
Gut, sehr schön.
Wir sind...
Leider schon so ein bisschen Richtung Ende.
Ich habe mir aber noch ein kleines Spielchen überlegt.
Ich habe meine schlauen Fragen vermüllt.
Und zwar das Entweder-oder-Spiel.
Kennt ihr, ne?
Es gibt nur eine Antwort.
Wer möchte anfangen?
Ich habe halt die Reihenfolge bei.
Wir fangen mit Steffen an.
Förderung oder Freiheit?
Förderung.
Barbara.
ETF oder Bitcoin?
Ich habe nicht gesagt, dass es leicht wird.
Beides.
Ja, das geht nicht.
Du musst dich festlegen.
Naja, im AVD ist es ja gesetzt, ETF.
Gut, haben wir es doch.
Nils, haben wir schon kurz drüber gesprochen, aber jetzt musst du dich wirklich committen, wie man so schön sagt.
Altersvorsorge-Depot oder normales Depot?
Bist du auf weiteres normales Depot?
Nein, nein, das gilt auch nicht.
Ich kenne das Altersvorsorge-Depot nicht.
Es gibt noch keine Bedingungen.
Ich muss mir das durchlesen.
Geht nicht.
Verbraucherschützer kann ich nicht Ja zu etwas sagen.
Das ist ein Plankoscheck.
Ich unterschreibe das, weiß aber noch nicht, auf welche Bedingungen.
Da würde ich allen abraten.
Na gut, das war ja eine Antwort.
Außerdem haben wir ja gestern schon gesprochen beim Speaker-Dinner.
Wenn wir mehr Klarheit haben, kommst du zu uns in den Podcast, in die Samstagsfolge.
Gerne.
Und da möchte ich dann aber eine ultimative Antwort haben.
Das ist jetzt ein bisschen gemein, Florian.
Aber das muss ja auch sein.
Aber es ist ein schönes Wortspiel.
Mensch mit Provision oder Maschine.
ohne Emotionen.
Menschen, klar.
Aber war doch ein schönes Wortspiel, ne?
Habe ich mir selbst ausgedacht.
Nicht die KI.
Nicht die KI.
Und Sven?
An dich die letzte Frage, das entweder oder.
200 ETFs zur Auswahl oder einfach nur den einen?
200 ETFs hast du zur Auswahl oder es gibt einfach nur einen?
Nein, also Auswahl sollte schon sein 200.
200, ne?
Ja.
Ja, finde ich auch.
Gut.
Alles klar, dann bedanke ich mich.
Ich hoffe, ihr seid vorbereitet für die neue Ära und wünsche weiteres Gelingen und viel Spaß und Unterhaltung hier.
Und ich bedanke mich natürlich bei den Gästen.
Du hast das Panel ja geleitet, du musst jetzt hier das Fazit auch geben.
Du hast ja auch live die Akteure gesehen, wie sie sich gegenseitig behakt haben oder wie sie agiert haben.
Genau.
Also mein Gefühl ist, dass jetzt die nächsten Wochen und Monate besonders spannend wird.
Ich glaube tatsächlich, dass es ab Januar erst so richtig Fahrt aufnehmen wird.
Wir haben ja so ein bisschen dem Ende gefiebert, dem 1.
Januar, aber ich glaube, dann wird es erst so richtig vordringen, weil gerade auch, wie gesagt, jetzt unsere Hörer und Hörerinnen, die sind sicherlich in dem Thema schon relativ gut drin und abgeholt worden.
Wir haben hier viel drüber gesprochen.
Die ganze Bevölkerung, der gemeine Verbraucher, ich glaube, der wird sich damit wirklich ab Januar so richtig beschäftigen, weil er damit dann konfrontiert wird und dann wird das Thema auch nochmal deutlich größer.
Und wie fandst du das, die Argumente auf der Bühne und die Diskussion?
Also ich fand es gut, also Nils Nahauser ist natürlich immer ein wichtiger, guter Protagonist in so einer Runde, weil er dem Ganzen natürlich auf den Zahn fühlt.
Also von daher war das natürlich gut.
Ich hätte natürlich gerne von Steffen Mayer, vom Staatssekretär, noch wirklich nochmal eine Dimension erfahren, aber da haben die sich halt wirklich nicht committed, was sie da eigentlich erwarten, was so ihr Ziel wäre, wie viele Depots eröffnet werden und so weiter und so fort.
Aber was ich schon mal sagen kann, was das unser Ziel ist, Nils Nauser, der soll nochmal eine Samstagsfolge kommen in den nächsten Wochen oder Monaten.
Hatte ja auch große Lust drauf, hat er mir gesagt.
Und ich habe sogar schon einen sehr...
guten Bewerber für einen, nicht jetzt ein Streitgespräch, aber ja doch, ich glaube, es wird am Ende ein Streitgespräch werden.
Der hat sich nämlich, den habe ich bei unserem AAA-Dinner vor dem Summit, hat sich quasi bei mir schon beworben, bevor es überhaupt den Call, obwohl der stimmt gar nicht, nein, der hat mir eine Mail geschrieben nach dem Summit, hat er gesagt, ich würde sehr, sehr gerne mit Nils Nawhauser bei euch in der Samstagsfolge zusammensitzen und mal so richtig über das Thema hitzig diskutieren.
Ich sage halt den Namen, aber noch nicht.
Welches Thema?
RVD?
Ja, ja, RVD.
Naja, klar.
Weil er diese Skepsis überhaupt nicht teilt.
Und ich sage nur das Stichwort Neobroker.
Und es wird nicht von Big Panda sein.
Es gab ja die Ansage, das fand ich auch sehr gewagt von Nils Nauhauser bei dir auf dem Panel, dass es Log-Angebote seien.
Das hat er ja vorgeworfen, den Neobroker.
Richtig, richtig, genau.
Und das muss ich gestehen, Ich weiß, ja.
Naja, die Frage, die man sich so bei Neobrokern stellen muss.
Und das finde ich, das wird jetzt auch ein Kredibilitätstest der Neobroker werden.
Das wird ein riesen Kredibilitätstest, glaube ich.
Wirst du, also haben die Neobroker in der Bevölkerung ein solches Image mittlerweile aufgebaut, dass du sagst, ich würde da meine Altersvorsorge für 30 Jahre machen.
Und du hast ja mit deiner Mutter als Lackmustest genommen und gesagt, hat meine Mutter da ihr großes Geld hingebracht.
Und irgendwann hast du gesagt, ja, jetzt hat sie es gemacht.
Und das ist ja auch so eine Frage dann.
Ist der Neobroger nur für dich so ein bisschen Spielgeld und du probierst es aus und findest es gut?
Oder wird er deine Hauptbankverbindung?
Und ich glaube, wenn du Altersvorsorge machst, dann ist es eine Art, nicht Hauptbankverbindung, aber schon eine Art wichtiges Ding.
Ja, etwas, was dich über Jahrzehnte begleiten soll und auf das du dich Jahrzehnte verlassen kannst.
Und wo du sagst, das hätte ich gerne, ich meine, das ist zwar kein Problem, das ist natürlich, selbst wenn der Neobroker untergeht, ist es ja kein Problem, das Ding gehört ja dir und muss keiner vor irgendeiner Pleite Angst haben.
Aber trotzdem glaube ich, wenn viele Leute vielleicht sagen, nehme ich vielleicht 15 Basispunkte bei der Deka, kostet mich das, wenn ich null bei denen habe, aber Sparkasse, Deka, das passt doch zusammen.
Zumal das ein Unterschied ist.
Zumal das ein Unterschied ist, ob du ein Tagesgeldkonto hast, wo du die Kohle eh jetzt nicht ewig liegen lässt, sondern vielleicht ein Jahr, vielleicht ein paar Monate.
Das ist schon ein guter Punkt, das wird auf jeden Fall spannend.
Das finde ich ist einer der größten Tests für diese neue Neobroker-Welt.
Das werden wir erst Anfang des Jahres alles sehen, die ersten Monate, wo diese Depots dann wirklich abgeschlossen werden.
Und genau.
So, das werdet ihr natürlich hier bei uns bei Alles auf Aktien alles zuerst erfahren.
Nämlich ab 5 Uhr.
Und nächste Woche, sage ich schon mal, wird es auch noch ein bisschen mehr AVD geben.
Warum eigentlich?
Das wäre die Preview, weil es noch ein...
Ach ja, stimmt.
Stichwort Neo Broker.
Ja, richtig.
Ich habe mich vorhin schon gefragt, was du eigentlich meinst.
Aber ja, jetzt weiß ich, was du meinst.
Ich meine, es hat ja auch Scalable am Freitag nochmal sein Angebot nachgebessert.
Jetzt wird auch noch ein anderer Anbieter mit seinem Angebot kommen in der kommenden Woche.
Und dann wollen wir einfach mal sehen.
Dann sind die Angebote alle bekannt.
Also dann weiß man ungefähr, was es ist.
Dann fehlen noch ein paar Angebote von, ich glaube, Union Investment, die ja ein großer Spieler sind, was die Profirente anbetrifft.
Die sind ja schon ein großer Riesterspieler gewesen und die müssen natürlich auch den Leuten sagen, es lohnt sich hier zu bleiben.
Und sonst hat man eigentlich schon so ein bisschen, die Pflöcke sind dann glaube ich eingerammt und du musst dann gucken, wie du dein Standardprodukt aussehen lässt.
Bestehend ja aus zwei Fonds oder ETFs, also eine Rentenkomponente und eine Aktienkomponente sind immer so das Standardprodukt.
Beziehungsweise kannst du natürlich auch immer sagen, du kannst dir selbst was aussuchen.
Auch das kann ja dann, ja, auch das wird ja irgendwie bepreist.
So, und ja, mal gespannt.
Insofern seid ihr perfekt vorbereitet mit dieser Folge für die kommende Woche.
Ihr seid auch irgendwie demnächst sofort insofern gut vorbereitet, dass ihr dann selbst wählen könnt, was ihr machen wollt, wem ihr euer Vertrauen schränkt oder wem nicht und so weiter.
Wir würden euch einfach erklären, was das auf sich hat, warum es auch sehr, sehr, sehr, sehr, sehr wichtig ist, mit 20 da schon anzufangen oder mit 25, wenn man da förderberechtigt ist.
Weil es einfach wirklich, die Zeit ist ein sehr, sehr wichtiger Faktor.
Und dann lohnt es sich auch im Zweifelsfall ein bisschen Konsum einzusparen, am Konsum zu sparen, weil man einfach, dieser Zinseszinseffekt geht halt so richtig nach.
25 Jahren los.
Und deswegen sollte man das auf jeden Fall haben.
Und den wollt ihr nicht verpassen, diesen Sincess Effect?
Nein.
Genauso wenig wie diesen Podcast.
Der nächste Woche weitergeht.
Richtig, genau.
Deshalb abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
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