# AI Market Stratification and Frontier Economics

**Podcast:** Doppelgänger Tech Talk
**Published:** 2026-10-10

## Transcript

Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 604, am 10.
Oktober 2026.
Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner.
Und Pip, ich habe natürlich eine Frage für dich.
Wie fühlt es sich als Feind des Weißen Hauses an?
Oder hast du schon die Präsentation geändert?
Ja, Donald Trump hat die Frage für uns beantwortet, ob wir KI oder SI sagen.
Ich war durchaus ein Fan des Begriffs Superintelligenz, auch wenn es da schon einen Pushback gab, aber ich finde den eigentlich beschreibender und sowieso eine gute Marketingaktion.
Aber auf True Social, also seinem komischen Nischen-Netzwerk, hat Trump jetzt erklärt, wortwörtlich, dass jeder, der das Wort künstliche Intelligenz, Artificial Intelligence nutzt, wird als Feind des weißen Hauses.
Also wörtlich schreibt er, Ja, also er scheint es ja wirklich ernst zu nehmen mit der Terminologie.
Wenn man zum Staatsfeind Nummer 1 wird, weil man künstliche Intelligenz gesagt hat.
Aber ja, das weckt bei mir die einzig erwachsene Reaktion, nämlich trotz.
Und damit ist vollkommen klar, dass wir noch mindestens ein weiteres Jahr dazu Artificial Intelligence beziehungsweise KI sagen werden.
Oder einfach so, wie es gerade passt, benutzen werden.
Aber wenn das jetzt hier mit dem Schwert missioniert wird, die Terminologie, dann werden wir oder zumindest ich mich dagegen.
Also deswegen auch nächstes Jahr noch Beyond the AI-Hype.
Not Beyond the SI-Hype.
Ja, vielleicht ist am Ende das Einzige, was von Trump übrig bleibt, dass er mal versucht hat, aus AI SI zu machen.
Ich habe ein bisschen rumgeschaut, ob die Firmen schon eingelenkt haben.
Also ich habe verschiedene Firmen, Domains oder URLs ausprobiert, einfach mal AI mit SI geändert.
Da bin ich hauptsächlich auf 404er gelandet.
So richtig executed, selbst Kroc ist noch ein AI-Agent und noch kein SI-Agent.
Hier heißt ja nicht zwangsläufig, dass die Domain frei ist.
Das ist ja schon ein Unterschied.
Ja, also ich wollte nicht wissen, ob die Domain frei ist.
Ich wollte wissen, ob die schon die Seite bespielen.
Ja, das ist ja ganz interessant übrigens.
Die eine Abgeordnete, Margie Taylor Greene, die ja früher eine der härtesten Magerstimmen war, hat...
Auf den Truth-Post geantwortet Artificial Intelligence.
Also sträubt sich schon aktiv dagegen.
Bin gespannt, was die Sanktionen sind für die Feinde des Staates, wenn man weiterhin das Wort Artificial Intelligence benutzt.
Vielleicht kommen wir auf die No-Fly-List.
Warum?
Hat im Podcast Artificial Intelligence gesagt.
Wir werden an der Immigration zurückgewiesen.
Weil ich die Trump-Memes geteilt habe?
Nee, weil ich gesagt habe, Trump ist ein Faschist?
Nee.
Weil ich gerade die Christians gesagt habe, ja.
It's traurig, but it's true.
Oh Mann.
Dann gab es diese Woche so ein bisschen Shake-Up.
Also ist jetzt auf einmal KI-Ausverkauf?
Runde zwei?
Oder was ist passiert?
OpenAI hat wohl ein bisschen...
die Bücher geguckt oder wurden sie einfach falsch interpretiert?
Ja, also verschiedene Medien machen mit der Headline auf, dass bei OpenAI 20 Milliarden Umsatz fehlen.
Also dass man statt vorher signalisierten 70 Milliarden nur 50 Milliarden Umsatz machen soll.
Daraufhin sind die Kurse von Oracle um 5% eingebrochen, CoreWeave, SoftBank und Billard mitgelitten.
Ich verstehe es nicht wirklich.
Wer hier gut zuhört im Podcast, weiß, dass wir in der Regel Entropic auf ungefähr 75 Milliarden, vielleicht ein bisschen höher taxieren und OpenAI auf 50 Milliarden.
Woher die 70 Milliarden kommen, ist mir gar nicht klar.
Das ist ein Artikel vom 29.
September, wo diese Zahl mal rumgegeistert ist, die soll angeblich irgendein Investor ins Spiel gebracht hat.
Eventuell ist es auch einfach schlechte journalistische Arbeit.
Ich weiß nicht, woher die Zahl 70 Milliarden kommt.
Ich habe die im Zusammenhang mit OpenAI noch nie gehört.
Also es gibt frühere Berichterstattungen aus der Vorwoche, aber...
70 Milliarden, war mir nee klar, dass OpenAI behauptet, das zu machen.
Ich wüsste auch nicht, woher es kommt.
Aber es gab wohl Quellen, die das gesagt haben und die Medien haben es dann gerne aufgenommen, um zu sagen, wie stark jetzt OpenAI sich beschleunigt hat.
Aber der Wahrheit scheint das nicht zu entsprechen, sondern es geht um die 50 Milliarden, hat sich jetzt herausgestellt, weil die auch dabei sind, der Geld zu raisen, die ich zuletzt immer eigentlich erwähnt habe.
Mich wundert auch, dass die Märkte darauf reagiert.
Also wer sich damit beschäftigt.
der kann aus verschiedenen Datenquellen eigentlich ganz gut rausfiltern, dass es so um den 50 Milliarden sein muss und dass es unter denen von Antropic liegen muss noch.
Entweder spricht das sozusagen dafür, dass der Markt sehr uneducated ist oder ein bisschen fickrig einfach und es volatile Zeiten sind.
Oder dass es wieder ein Vertrauensverlust ist in OpenAI, weil man vorher 70 Milliarden in Anführungsstrichen signalisiert, hatte und es jetzt auch nur 50 sind.
Der Unterschied soll übrigens, und das ist ganz lustig sein, dass es da um diese Netto-Brutto-Betrachtung geht, ob man die Umsätze, die Partner wie Amazon und Azure, da quasi Vereinnahmen mit reinrechnet.
Also das, was man immer Entropic vorgeworfen hat, von wegen, die berechnen den Umsatz falsch, soll angeblich der Grund sein jetzt, warum man 70, 50 Milliarden mal kurzzeitig gesagt hätte.
Also sie selber hätten dann den Kniff genutzt, den sie angeblich Entropic immer...
Ich weiß gar nicht, ob OpenAI das selber unterstellt, wobei doch, ich glaube, zumindest Sam Ortman hat mal gesagt, dass das anders gerechnet wird.
Für wie bare Münze man jetzt die 75 Milliarden von Antropic nehmen kann, muss man auch sehen.
Ich würde behaupten definitiv ihr Gap-Revenue.
Die Frage ist eben, wo sie dann die Revenue-Shares mit den Hyperscalern verbuchen, ob sie höhere Cost of Goods Sold haben oder höhere Cost of Revenues haben und damit eine kleinere Rohmarge.
Aber ich gehe nicht davon aus, dass irgendeiner von den beiden seine Bücher frisiert.
Also ich halte nach wie vor die Zahlen von 50 Milliarden für OpenAI und rund 75 Milliarden für Antropic für richtungsweisend korrekt.
Wie gesagt, mich hat es überrascht, die Zahl 70 Milliarden.
Ich habe die das erste Mal gehört, aber ich habe dann im Nachhinein gesehen, dass The Information, ich weiß noch nicht, warum wir darüber gar nicht gesprochen haben.
Entweder, weil ich es nicht ernst genommen habe.
Also für mich eigentlich ein bisschen Non-News.
Mich wundert es eher, dass die Märkte so stark darauf reagieren.
Ich wäre überrascht gewesen, hätte ich die News gelesen, dass OpenAI angeblich bei 70 Milliarden wieder ist.
Ich weiß nicht, ob man da mal einen einzelnen Tag hochgerechnet hat.
Du kannst ja sagen, sie hatten ja einen super guten Tag und den rechnest du dann mal 360.
Und dann hast du dein annualized revenue.
Und dass die Metrik EAA nicht perfekt ist, ist mir auch klar.
Die berechnet man ja quasi so, dass man die letzten vier Wochen nimmt und mal 13 rechnet.
Und dann sagt man, das ist jetzt der...
angepeilte Jahresumsatz so ein bisschen oder die sogenannte Run Rate, auf der man sich befindet.
Und jetzt ist die Diskussion immer, ist das dann wirklich Recurring Revenue?
Also kommt das denn ab jetzt jedes Jahr oder kann das nicht sich jeden Tag sehr schnell verändern?
Und einerseits ist die Krieg berechtigt, aber sie ist dann wertlos, wenn niemand mit einer besseren Alternative um die Ecke kommt.
Also man sieht ja bei den Börsenunterlagen, die geleakt sind, wie sinnlos das ist, auf den verbuchten Umsatz des letzten Jahres zu schauen.
Also 2025.
hat Entropic weniger als 5 Milliarden Umsatz gemacht.
Das machen sie heute in drei Wochen.
Also darauf zu schauen, ist ja nicht die bessere Metrik zu sagen, wir gucken nur auf geprüfte Zahlen mit abgeschlossenen Jahren.
Das ist echtes Revenue, so ist das bei Warren Buffett, ist genauso Quatsch bei einer Firma, die sich verzwellfacht.
Also du musst schon irgendwie einen vorlaufenden Indikator oder eine Indikation finden, die sich extrapolieren lässt.
Und natürlich sind die 75 Milliarden ARR oder angebliches ARR viel näher an der Wahrheit.
als die verbuchten knapp 5 Milliarden vom letzten Jahr.
Oder die, selbst wenn du LTM schaust, also last 12 months, selbst das ist nicht indikativ bei einer Firma, die sich verzwölfacht gerade.
Sondern musst du halt, kannst gerne das letzte Quartal nehmen und das vervierfachen.
Vielleicht ist das besser, aber einem sollten die Nachteile der Metrik eher bewusst sein.
Also dass das hier nicht auf Jahrzehnte eingeloggt ist, Revenue ist und sich auch schnell ändern kann in der dynamischen Lage.
Es ist nicht so recurring, wie es klingt.
Aber trotzdem ist die Revenue-Run-Rate, also auf welchem Umsatzlevel man sich gerade befindet und was das dann für ein mögliches ab jetzt kommendes Jahr heißen würde, die bessere Metrik als alle anderen.
Also ich habe noch keine bessere gefunden, ehrlich gesagt.
Und ich glaube auch nicht, dass sich der Umsatz jetzt halbieren wird von einer der großen KI-Firmen.
Insofern finde ich die Debatte ein bisschen müßig.
Ich wollte es hier nur noch einmal klarstellen, weil ich schon wieder in verschiedenen...
Medien, so die Diskussion über ERA, in Anführungsstrichen ERA gehört ab.
Und nun eine Werbeunterbrechung von unserem Partner Liebsem.
Kurze Frage an alle, die für HR Software zahlen.
Eure Plattform entwickelt sich seit Jahren kaum weiter.
KI verschlafen, Support zäh.
Aber die Preiserhöhung kommt trotzdem.
Kennt ihr das?
Dann gibt's gute Nachrichten.
Hunderte deutsche Unternehmen sind schon zu LeapSIM gewechselt.
Personaldaten, Anwesenheiten, Zeiterfassung, Payroll, Recruiting, Feedback, Lernen, alles in einer Plattform.
Dazu KI-Agenten, die die Fleißarbeit machen, Workflows bauen, Anwesenheiten analysieren, Mitarbeiterfragen beantworten.
Ohne dass HR ein einziges Ticket anfasst.
LeapSIM!
kommt aus Berlin, hostet in Frankfurt DSGVO-konform und hat über 2000 Kunden.
Zum Beispiel Notion.
Für euch gibt es auf liebsim.com slash dg 6 Monate gratis.
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Liebsim schreibt man l-e-a-p-s-o-m-e.com slash dg 6 Monate gratis.
DG für Doppelgänger.
Werbung.
Ende.
Ich habe mal eine unvorbereitete Frage für dich.
Es gibt auch nur unvorbereitete Fragen.
Oder hast du schon mal eine Frage vorbereitet?
Mal eine unvorbereitete Frage.
Also folgendes.
Ich habe meine Gorillas-Cappy hier auf.
Und meine Frage wäre.
Ob es sein könnte, dass OpenAI und Anthropic vielleicht so ein Gorillas sind.
Also ein mega geiles Produkt, auf den alle abgehen.
Also das wirklich jeder nutzt, aber dann irgendwann doch ein bisschen irrelevant sind, die Kosten nicht so ganz in den Griff bekommen.
Man redet über...
ja, Unit Economics, man hat irgendwie langfristige Verträge und so weiter und am Ende machen es dann vielleicht doch die anderen.
Also, ja, zum Beispiel in Google, zum Beispiel in Microsoft, zum Beispiel in Apple.
Wir hatten diese Woche SAP Connect.
Also, irgendwie, es ist so wirklich das heißeste, geliebteste Produkt für einen gewissen Zeitraum und dann auf einmal doch irrelevant.
Siehst du ein Szenario, in dem das möglich ist?
Ich würde es nicht gänzlich ausschließen.
Ich halte es nicht für besonders wahrscheinlich.
Also irrelevant ist auch ein sehr harter Begriff.
Du willst bestimmt nur sagen, dass sie ein bisschen an Relevanz verlieren.
Ich glaube, dass sie nicht komplett ihre Relevanz verlieren.
Ich glaube, es wird verschiedene Märkte geben.
Also es wird ein Ferrari Frontier Modellmarkt geben, wo die besten Modelle konkurrieren.
Zum Beispiel bei Cybersicherheit.
Da kannst du ja nicht das Zweitbeste.
leisten im Zweifel.
Wenn der Angreifer mit Laserkanonen kämpft, kannst du nicht mit Musketen schießen, auch wenn die billiger sind.
Auch in der Forschung, in der Unternehmensteuerung vielleicht, da wirst du wahrscheinlich Frontiermodelle haben möchten.
Und gleichzeitig wird es natürlich einen Markt geben, der entweder von super günstigen Arbeitswertmodellen oder Open-Source-Modellen besetzt wird stärker.
Die könnten dann wie du angedeutet hast, von den Software-Vendoren vertrieben werden oder einfach ein Teil des Stacks werden.
Also SAP, Oracle, Microsoft binden das einfach in ihre Dienstleistungen mit ein.
Deine KI in Excel ist im Hintergrund vielleicht Chemie von Moonshot, Nemotron von Nvidia oder Metamuse oder was auch immer.
Das glaube ich schon, dass das passieren kann.
Ich glaube aber nicht, dass deswegen die großen Labore im Umsatz schrumpfen.
Sondern ich glaube, der Markt differenziert sich halt sehr stark aus.
Es wird Use Cases für teure Modelle geben und es werden Milliarden, Multimilliarden-Märkte werden.
Und es wird einen riesigen Markt für einfache Entscheidungen geben, für ein PDF zusammenfassen, einen Podcast transcriben, eine Übersetzung machen, eine schnelle Finanzrecherche.
Das wird man alles mit sehr günstigen Modellen machen am Ende, da bin ich mir sicher.
Vor allem auf deiner eigenen Hardware.
Sekunde, da kommen wir gleich drauf.
Das heißt nicht und nicht zwangsläufig, dass Entropic oder OpenAI den Markt verlieren.
Also Entropic, da kommen wir gleich später drauf, hat ja mit Haiku gerade ein super günstiges Modell und GPT 5.6 Luna ist ja auch extrem günstig.
Also beide haben ein sehr konkurrenzfähiges Workhorse-Model auch.
Also Workhorse-Model, irgendwie kommt der Begriff, ich will nicht sagen, ich habe den gecoint, aber...
Ich habe ihn wahrscheinlich auch irgendwo aufgeschnappt, aber das wird jetzt ein bisschen zum Standardbegriff.
Gemeint ist damit immer sozusagen ein sehr preisgünstiges Modell, was gut genug ist, um einen gewissen Task repetitiv zu machen und das immer zu den günstigsten Kosten macht.
Also auch da sind Entropic und OpenAI nicht aus dem Rennen.
Und alle diese Modelle haben...
Vielleicht nicht jeder einzelne Nutzer, aber alle Modellfamilien und Modelle haben einen positiven Deckungsbeitrag.
Also die verdienen Geld, da bin ich mir relativ sicher.
Ich kann jetzt nicht darauf schwören, weil ich die Zahlen nicht kenne.
Aber ich glaube nicht, dass irgendjemand in der breite Modelle subventioniert.
Vielleicht nimmt man beim Marktstart mal ein bisschen weniger Geld.
Vielleicht gibt es immer wieder Nutzer, die mehr aus dem Modell rausholen, als sie in Subscription bezahlen.
Das gibt es ganz sicher.
Aber ich gehe davon aus, dass die Rohmarge...
alle Anbieter zumindest in den letzten Monaten über 50% ist und Richtung 70% geht.
Gerade.
Also der Deckungsbeitrag sozusagen.
Richtig ist auch, die Forschung verschlingt so viel Geld, dass die Firmen insgesamt riesige Verluste machen.
Auch vollkommen klar.
Du könntest jetzt sagen, das Problem könnte langfristig sein, dass Antropic und OpenAI noch nicht oder nicht viele eigene Rechenzentren haben.
Also sie bezahlen den Hyperscaler noch on top, wenn man so möchte.
Das macht sie weniger konkurrenzfähig.
Also am Ende könnte ein AWS, Microsoft, Google, die Hyperscaler oder ein Oracle in Verbindung mit Open-Source-Modellen günstigere Arbeitspferde anbieten, weil sie sozusagen vertikal integriert werden dann, beziehungsweise das Modell kriegen sie kostenlos als Open-Source.
Und dann kaufst du dort nur die Rechenpower.
Oder ganz große Unternehmen könnten sagen, ich betreibe dann wieder mein eigenes Rechencenter.
Ob das so schlau ist, ist eine andere Frage.
Und damit sind wir bei deiner Frage.
Solltest du das jetzt auf deinem eigenen Computer laufen lassen?
Also kennst du jemanden, der es macht, außer Christoph Bursack?
Noch zwei, aber...
Noch zwei, aber du...
Was ist der Vorteil?
Dass 3000 Euro für einen Rechner ausgeben günstiger ist, als irgendwie ein paar Cent für die Tokens zu bezahlen, oder?
Du könntest sagen, langfristig ist es ein bisschen günstiger und es ist besser integriert.
Wir haben ja jetzt diese Woche von Microsoft irgendwie da so ein Nvidia-Computer in uns gesehen.
Ich würde sagen...
Microsoft baut einen MacBook und vermarktet es wie ein MacBook.
Aber irgendwann wird es ja auf dem Telefon gehen.
Du hattest eben Transcription gesagt.
Als wir mit dem Podcast angefangen haben, haben wir irgendwie noch richtig Geld auf den Leuten gegeben, um abzutippen, was wir sagen.
Heute hast du es auf dem Handy.
In jeder Podcast-App ist das Transkript drin.
Und so sehe ich halt auch...
die Zukunft mehr oder minder, dass ich in Apple alles integriert habe, dass ich in meinem E-Mail-Programm drin habe, schreib mir mal eine nette E-Mail und ich muss jetzt nicht irgendwie irgendwo ein MD-File hinlegen, der weiß, wer ich bin und ich muss nicht irgendwie alle Konnektoren reinsetzen, sondern das, was ich auf meinem Computer mache, funktioniert halt.
Ja, ich gehe davon aus, also...
Unheimlich viele Anwendungen werden so einfach werden oder effizient werden, dass du sie auf dem Telefon, auf deinem MacBook, auf deinem Mac Mini, auf deinem existierenden Rechner, du musst dir nicht mal einen neuen kaufen, dafür erledigen kannst.
Da bin ich dabei.
Ob du dein Handy jetzt ständig die Batterie belasten möchtest mit NLM-Modellen, ist nochmal eine andere Frage.
Ob du es dann fünfmal am Tag laden möchtest oder dauerhaft am Strom, ob das dann die bessere Lösung ist, andere Frage.
Was du jetzt machst meiner Meinung nach, was nicht ganz fair ist, ist, du frierst ein Ende des Spektrums ein.
Und das andere denkst du weiter.
Also du sagst, das wird doch immer einfacher.
Transkription vor fünf Jahren, super teurer Task oder händischer Task, dann in die Cloud gewandert.
Jetzt eigentlich kann jeder Computer das.
Aber die Anwendung, die sozusagen die gute, also die Frontier-KI kann, die werden ja auch immer besser.
Also verstehst du?
Also natürlich verlassen Anwendungen den Cloud-Markt, weil sie so billig werden, dass man sie zu Hause macht.
Transcription, PDF zusammenfassen.
Das wird dein Heim-PC mit einem kleinen LLM können in Zukunft.
Gleichzeitig entstehen ja aber neue Use Cases wieder, weil die Modelle auch besser werden.
Die verlieren nach unten Markt, bin ich total bei dir, aber nach oben gewinnen sie ja Markt, weil sie irgendwann ein Unternehmen leiten können, weil sie autonome Prozesse modellieren können, weil sie das Procurement, HR, Rechnungsstellung, Accounting teilweise übernehmen oder signifikant unterstützen können, weil sie autonom forschen können.
weil sie vielleicht einen Großteil des Gesundheitswesens mit organisieren zumindest.
Und insofern für das, was unten rausfällt als Commodity oder als sozusagen Standardprozess, würde ich sagen, kommt oben immer wieder was Neues hinzu, womit wir noch nicht gerechnet haben.
Da bin ich bei dir.
Aber geht das Businessmodell dann noch auf?
Also oben mitzuspielen wird ja von Monat zu Monat teurer.
Ja, das stimmt.
Das bleibt sehr teuer.
Und die Nachfrage wird immer geringer, weil alles unten drunter irgendwann Commodity ist.
Dass die Nachfrage geringer wird, würde ich nicht sagen.
Also ich weiß nicht, ob die Nachfrage wirklich geringer wird.
Also die Frage ist eher, wirst du für die Frontier-Dienstleistungen, also die, die wirklich enorme Capabilities haben, heute wäre Cyber ein gutes Beispiel dafür, findest du dafür schnell genug Kunden?
Also du hast ja jetzt schon Capability Overhang, soll sagen, das Modell ist viel besser, als wir es einsetzen können gerade.
Also wir finden gar nicht schnell genug Use Cases, um diese Macht zu nutzen.
Und das würde dann ja quasi noch mehr werden.
Also du hättest vielleicht krasse Forschungsmöglichkeiten, aber gar nicht genug Leute, die die richtigen Fragen stellen können an die Forschung.
Auch das kannst du irgendwie automatisieren.
Aber die eine Frage aus der Schilderung, die ich nicht super beantworten kann, ist, du musst halt ständig in diesem Rennen bleiben.
Und es ist so ein bisschen ruinös.
Also alle anderen profitieren davon.
Ich weiß nicht, ob es schon mal eine Technologie gab, die so funktioniert hat, wo alle davon profitieren, außer die, die es gerade erforschen oder vorantreiben.
Weil der Einsatz von KI wird immer günstiger.
Du kriegst immer mehr Leistung für immer weniger Geld.
Aber die, die diesen Fortschritt finanzieren, sind in einem absolut ruinösen Wettbewerb.
Du könntest sagen, theoretisch Mobilfunk hat so funktioniert.
Alle investieren.
Multi-Milliarden und die Leute kriegen ihre Gigabytes Textnachrichten, Anrufe, Anrufe, Textnachrichten kosten gar nichts mehr.
Gigabytes werden immer günstiger.
Dafür steigt aber auch das Volumen.
Kommen wir später noch drauf auf dem Mobilfunkmarkt.
Aber selbst da ist es nicht so gelaufen.
Fairerweise.
Ich weiß nicht, ob es schon eine gute Analogie gibt dafür.
Aber das ist natürlich die Sorge, die man sich machen kann.
Ob dadurch, dass das Rennen an der Spitze so hart ist, ist so ein bisschen wie ein Autobauer.
der, damit er glaubwürdig die besten Autos bauen kann, jedes Jahr die Formel 1 gewinnen muss.
So ein bisschen abstrakt funktioniert das ja so.
Du zeigst in der Formel 1 oder im Rennsport, warum geben die Autobauer so viel Geld für Rennsport aus?
Weil es sozusagen Branding ist und die Performance der Marke so ein bisschen unterstützt.
Wenn Ferrari dreimal in Folge die Formel 1 gewinnt, dann glaubt man wahrscheinlich, dass Ferrari gute Sportwagen bauen kann.
Und die Technologie kommt aus der Formel 1 ja dann auch teilweise zumindest.
in die Serienwagen mit rein.
Und so ein bisschen ist das, als wenn du musst einfach jedes Jahr die Formel 1 gewinnen, damit du ein paar Peugeot 208 verkaufen kannst.
Das ist so ein bisschen die Analogie, weißt du?
Und das Ding ist aber, dass inzwischen der Markt für Serienwagen irgendwie 100 Milliarden groß ist, aber die Formel 1 gewinnen kostet 200 Milliarden.
Das verstehst du?
Ich glaube, das ist vielleicht eine gute Analogie.
Und das könnte natürlich problematisch werden, wenn einfach nicht genug Autos verkauft würden, wenn man so möchte und die Nachfrage nach Autos nicht so viel größer wird, bloß wo man jeden Tag sieht, was die Top-Boliden da können auf der Rennstrecke.
Ja, und die meisten Leute merken, es reicht auch, die Öffis zu nehmen oder ein Fahrrad.
Ja, das soll jetzt Open-Source meinen, nehme ich an.
Ist nicht ganz unrichtig, aber am Ende entscheidet halt auch, wenn es so einfach wäre, Dann würden wir hier gerade an Linux-Rechnern sitzen.
Du hättest ein Android-Handy von Huawei, würden mit Open Office arbeiten und so weiter und so fort.
Wir tun das alles nicht aus Bequemlichkeit, weil die Harnesses oder die Applikationen drumherum dann doch ganz gut sind.
Ja.
Die Frage ist, würdest du dann mit deinem Heimrechner deine nächste App coden oder ist da Cloud-Code?
Würdest du dann immer warten, der spuckt dann irgendwie 300 Tokens pro Sekunde aus?
Hm, hast du Bock, irgendwie bei zwölf Stunden zu warten, bis deine nächste Version der Software fertig ist?
Oder willst du da nicht die Möglichkeit, einen Knopf zu drücken und sagen, gib jetzt mal Vollgas und verbrenn ein paar Tokens?
Ja und nein.
Also ich höre jetzt schon vermehrt, dass Leute sagen, hey, Fable ist mir zu teuer.
Das mache ich, wenn ich am Ende des Tages noch ein paar Tokens frei habe, dann lasse ich den nochmal mit Fable arbeiten.
Also man merkt schon, dass die Leute mehr und mehr auf die Kosten achten.
Und viele von den Tasks, die wir machen können, müssen wir ja nicht auf den besten Modellen machen.
Wenn du an dem Ende optimieren musst, dann ist das, was du damit baust, nicht wertvoll genug, würde ich argumentieren.
Also du musst ja irgendwas bauen, was so wertvoll ist, dass es eigentlich fast egal ist, was du da an Tokens reingesteckt hast.
Also wenn du deinen Token, ist natürlich nochmal anders, wenn du jetzt einen Prozess baust, der jeden Tag dreimal läuft oder so, dann kommt es natürlich schon ein bisschen auf Effizienz an.
Sagen wir, du baust jetzt einen Live-Pra...
du baust einen Tankstellen-Live-Preisvergleich.
Und du musst jetzt von 12.000 Seiten irgendwie live die Tankstellenpreise abrufen.
Das willst du natürlich schon so günstig wie möglich machen und das ist dann auch ein Haiku oder Luna-Use-Case oder GLM oder was auch immer.
Das sehe ich ja total.
Aber wenn du wirklich eigene Software baust oder eine Applikation oder die nächste Version deines SaaS, dann musst du an den Tokens sparen.
Ich glaube, da hast du ganz andere Probleme, ehrlich gesagt.
Sollen wir jetzt die Wertdebatte aufmachen?
Was ist eine Software wert, die man innerhalb von einem Tag bauen kann?
Also siehst du das nicht so?
Ich habe das Gefühl, dass einfach...
Okay, aber wenn es danach geht, ob du scheiße, günstig oder teuer baust, ist ja auch egal.
Wenn du eh scheiße baust, das ist ja deine Unterstellung, oder nicht?
Wenn du was Gutes baust, ist der Preis egal.
Wenn du was Schlechtes baust, dann brauchst du auch gar nicht aufstehen.
Wenn du günstiger Müll machst...
Ist auch egal.
Ja, wir leben ja gerade in einer Zeit, in der jeder was baut.
Jeder ist stolz, dass er es gebaut hat.
Aber so richtig relevant ist nichts.
Nee, weil Software-Erstellung ist 10% des Jobs von einer erfolgreichen Software-Company.
Zumindest in den letzten 20 Jahren.
Bei Microsoft hat es vielleicht gereicht, mal irgendwie ein gutes Interface zu kopieren von jemandem oder so.
Und dann auf eine Messe zu gehen und dann hat man den Markt gewonnen nach und nach.
Aber selbst das ist noch stark vereinfacht.
Du musst das Ding halt an Leute bringen, du musst Vertrauen haben und ja.
Und wie gesagt, wir können unsere Webseite auch hier irgendwie auf einem Mac Mini hosten zu Hause, den wir im Internet verbinden und wenn hier Stromausfahrt ist, dann sind wir halt mal nicht erreichbar oder so oder wenn mein WLAN nicht geht.
Aber ist das jetzt die bessere Variante, bloß weil sie vielleicht günstiger ist?
Nein, natürlich nicht.
Dein Computer dann 24-7 anzuhaben, macht das Sinn?
Was ist die Stromrechnung davon eigentlich?
Und ist dein Computer sicherer als die Cloud der KI-Anbieter?
Also sagen wir mal, du gibst dein Mac Mini, damit er irgendwas Sinnvolles machen kann, braucht er einen Zugang zum Internet.
Sonst kann der Agent ja nichts machen.
Und eigentlich brauchst du auch so ein bisschen Schreibzugriffsrechte, damit da was Vernünftiges passieren kann.
Und jetzt, du gibst ihm dann all deine Daten, Gmail, iMessage, Bankverbindungen, willst ja eine kleine Firma damit aufbauen auch.
Und jetzt ist das Ding aber im Internet und von außen angreifbar.
Würdest du darauf schwören, dass das jederzeit sicher ist?
Ich glaube, Ben Thompson hat gerade darüber geschrieben, wie sein Mac Mini gehackt wurde, weil er irgendwie ein Sicherheitsupdate vergessen hat.
Ich habe jetzt die Geschichte nicht komplett im Kopf, habe es nur auf einem halben Ohr gehört.
Aber weiß ich nicht.
Also natürlich hat die Daten großen Cloud-Anbietern zu geben auch immer...
Privacy-Aspekte, die dann wichtig sind, aber ich glaube jetzt nicht, dass mein eigener kleiner KI-Server hier zu Hause die bessere Wende ist.
Also ich würde nicht auf die Idee kommen.
Ist total okay, wenn Bastler das machen.
Es aus finanziellen Gründen zu machen, halte ich für, oder sagen wir mal so, das ist der typische Fall von, es gibt Menschen, die haben mehr Geld als Zeit und Menschen, die haben mehr Zeit als Geld.
Und Leute, für die ist es ein Hobby und haben Spaß dran.
Das ist die dritte Kategorie natürlich.
Die könnten es sich vielleicht sogar leisten, machen es aber trotzdem gerne, weil sie Bastler sind.
Aber wenn du dir jetzt aus finanziellen Gründen dein eigenes KI-Set abbaust, irgendwie kannst du dir auch drei Stunden in die Küche stellen und deinen Sauerteig pro Backen, um fünf Euro zu sparen.
Gut, point taken.
Aber es gibt ja dann immer noch die großen.
Also das ist einfach das Abo, was ich aktuell irgendwie bei einem von den LLMs habe, dass ich das nicht mehr brauche, weil ich es eher, ja.
bei Google, bei Microsoft, bei SAP, bei Apple oder so habe und halt die zwei großen Brands, die jetzt vorne dabei sind, also Anthropic und OpenAI, dass ich die halt nicht mehr brauche.
Also, dass wir alle die kleinen Autos fahren und nicht die, die die Formel 1 gewinnt.
Ja, wenn du es auf LLM reduzierst, ist das so.
Also, wenn es nur um den Motor geht, ja, aber es ist eben auch das Drumherum.
Die schönen Alcantara-Sitze.
Das Display, die Software drumherum, die Apps, der sogenannte Harness, den kriegst du mit einem Open Source LLM.
Du kannst natürlich einen Entropic Harness mit einem Open Source LLM kombinieren und so weiter.
Da wird es viele Lösungen geben.
Aber es ist jetzt nicht so, dass du mit einem Open Source LLM out of the box die gleiche Leistung erreichst wie mit einem.
Cloud Code oder so, würde ich behaupten.
Du kannst natürlich, wenn du Cursor oder Replit nutzt, dahinter das Modell austauschen.
Dann ist der Hahn ja auch ein anderer.
Aber keines der Risiken, die du nennst, würde ich kategorisch abweisen oder sagen, das wird nie so passieren.
Das sind ja absolut die richtigen Fragen, die du stellst und die sich natürlich viel mehr Leute auch stellen.
Aber ich halte es im Moment für wahrscheinlicher, dass diese Risiken nicht eintreten, obwohl ich glaube, dass alle von ihnen zumindest theoretisch eintreten können.
Ich habe das Gefühl, dass irgendwann KI einfach wie ein Scheibenwischer im Auto ist.
Ich mache ihn an, er läuft, mache ihn aus.
Ja, wenn du KI sagst, nein.
Wenn du LLMs sagst, bestimmt.
LLMs werden eine Commodity werden.
Das sage ich seit vier Jahren, seit dem ersten Vortrag, den ich darüber gemacht habe.
Die hässliche Slide, die ich jedes Jahr immer noch zeige.
Da steht halt drauf, Open Source wird einholen.
LLMs werden Commodity, aber das ist ja eine super vereinfachte Darstellung von dem, was wir heute sehen sollen.
Es gibt halt ein ganzes Ökosystem um das jeweilige LLM drumherum und das macht die Leistungsfähigkeit aus.
Das ganze Feintuning, was gemacht wird, wie gesagt, das Tool-Use, Harnish, wie du damit arbeitest, wie lange deine Daten gehalten werden, wie gut du Folien, Software wieder bearbeiten kannst oder Apps, die du gebaut hast.
Die sogenannte User Experience und so weiter.
Das ist ja mehr als nur das LLM.
Das LLM ist bestimmt austauschbar.
Und wer da vorne liegt, da investiert man vielleicht auch ein bisschen zu viel Geld in die Trainings-Runs gerade.
Gut.
Dabei belassen wir es.
Vielen Dank für die Einordnung.
Also andersrum.
Entropic.
Was würdest du mir für meine Anteile geben?
Weniger als du gezahlt hast.
Weniger als du gezahlt hast.
Tag heute ja.
Also 2 Billionen soll der Börsengang sein.
Du würdest nicht mal eine Billion dafür zahlen?
Also ich glaube, der Börsengang wird die zwei haben.
Und ich glaube, danach geht es erstmal nach unten.
Und IP es sich, sagst du dann?
Weiß ich nicht.
Ich würde sagen, es läuft so ein bisschen so wie bei Facebook-IPO.
Erstmal ein bisschen nach unten.
Weil Leute Open Source in ihrem Zuhause installieren?
Nee, weil einfach die Großen nachziehen.
Ich glaube jetzt mehr und mehr an, also so, dass das halt einfach so vor deinem Gesicht ist, bei egal welcher Software und welcher Hardware du aufmachst in den kommenden Jahren, dass Anthropic oder OpenAI maximal so ist wie Intel Insight, dass da irgendwie eine Connection für steht für die teuren Aufgaben im Hintergrund.
So ein bisschen so wie, ich rufe Pip für eine DD an.
Und der kommt für drei Tage.
Aber ich glaube, dass alles weitere halt voll auf dem Rechner läuft.
Und dass für die meisten Leute die Modelle, die wir aktuell haben, bei Weitem ausreichen.
Ja, verstehe ich.
Aber ich glaube, man sucht immer so nach so Schwarz-Weiß-Beurteilungen.
Also du möchtest, also so hart hast du es nicht gesagt, aber du unterstellst, alles wird Open Source und billig.
Und mir würde man jetzt unterstellen, ich glaube, Entropic und Open AI sind the shit.
was ich nicht gesagt habe, sondern ich glaube halt, der Markt wird sich ausdifferenzieren.
Weißt du, es gibt halt McKinsey und Bain und es gibt aber trotzdem auch irgendwie die Leute, Accenture, Tata und einfach Arbeit.
Also es gibt ja Beratungen, die eher so High-Level-Strategy-Beratung machen und dann möchtest du vielleicht, wenn du die nächsten 20 Jahre Strategie deiner Firma planst, willst du vielleicht eher eine teure Beratung nehmen, wenn es um Strategie geht.
Wenn du irgendwie eine neue Personalsoftware integrieren willst, dann willst du vielleicht eine günstigere Beratung, die Zugang zu vielen Arbeitskräften hat, die mal deine IT-Abteilung unterstützen können oder so.
Dann gibt es Spezialisierte.
Wenn du im Bereich Finanzen was machen willst, machst du es irgendwie mit dem Horvath.
Wenn du ein Automobilbauer bist, dann nimmst du vielleicht ein MHP und jeder hat so sein Steckenpferdchen und der Markt differenziert sich aus.
Also worauf wir uns einigen können ist, Entropic und OpenAI werden nicht mehr als 50% des gesamten KI-Marktes haben in drei bis fünf Jahren.
Aber das hätte ich auch vor zwei Jahren nicht gesagt.
Also da bin ich mir 100% sicher.
Es wird ganz viele Lösungen geben.
All die Big Tech, die du gerade genannt hast, ganz viele kleine Startups, die ganze Open Source-Kram.
Es wird Leute geben, die es on-premise selber versuchen aus Sicherheitsgründen oder so und dann aber gerade damit unsichere Software eventuell bauen und so weiter.
Wobei Open-Source-Software in Zukunft ja besser geschützt wird, da kommen wir auch gleich noch drauf.
Die wichtigste Skill in dieser Zeit ist, und das ist natürlich in Zeiten von Social Media die am wenigsten beförderte, ist so Ambiguität.
Und zu erlauben, also diese differenzierte Betrachtung und zu erlauben, dass zwei Dinge gleichzeitig wahr sein können.
Also deine Aussage ist 100% wahr, ganz viel wird Open-Source werden, ganz viel wird auch ganz billige Modelle runtergeschoben werden, ganz viel wird zu Hause auch sozusagen auf den Endgeräten und die Edge laufen.
Das ist richtig.
Und das heißt aber nicht zwangsläufig, dass die, die die besten Frontier-Modelle bauen, alle sterben müssen.
Sondern es kann einfach sein, dass der Markt sich spaltet, um eine relativ einfache Logik zu bauen.
Und es gibt halt den Luxussportwagenmarkt und es gibt den Fiat Panda Markt.
Und es gibt, wie du richtig sagst, Busse, wo alle mitfahren und zu ganz niedrigen Preisen vorankommen.
Gibt es auch.
Aber im Bus bist du halt nicht so sicher.
In deinem eigenen SUV, Fummel dich niemand an oder klaut dir das Portemonnaie.
Um am Bild zu kommen.
Du musst an der Appel trotzdem aufpassen.
Aber ja, um bei dem Thema so ein bisschen noch zu bleiben, also wenn diese großen Modelle wirklich in der Formel 1 mitfahren, dann ist ja dieses ganze Fear-Mongering einfach die Netflix-Doku Drive to Survive, um so ein bisschen, um halt...
am Ball zu bleiben, damit die Leute weiterhin darüber reden.
Ja, das kannst du so sehen.
Ich halte es für, also auch da, verschiedene Meinungen sind da definitiv zugelassen.
Ich bin nicht der Meinung, dass irgendjemand 4 Mongoring betreibt.
Auch so die Leute, die sagen, irgendwie, Dayo Amadei hat bei GPT-2 schon gewarnt vor den Gefahren.
Und von wegen, das ist irgendwie sein privates Hobby, den Leuten Angst vor KI zu machen.
Ich glaube, der Unterschied ist einfach, die Fähigkeit zu extrapolieren.
Und es geht halt nicht darum, jeden Tag wieder zu erklären, was KI noch nicht kann oder warum sie nicht zu was in der Lage ist.
Sondern sich ein Jahr mal im Kalender zu gucken, wo wir vor einem Jahr waren und was Leute da gesagt haben.
Und dann im Kalender zu gucken, was war vor zwei Jahren und was haben Leute da gesagt.
Am Anfang haben sie gesagt, kann keine Texte.
Dann haben sie gesagt, kann keine Bilder, keine Videos.
Dann haben sie gesagt, ich weiß noch, 2024 habe ich gesagt, Reasoning ist eine Frage der Zeit.
wurdest du ausgelacht auf der Bühne für, wenn du gesagt hast, KI wird nachdenken können.
Wie kann denn statistischer Papagei nachdenken?
Würde heute noch irgendjemand in Frage stellen, dass das, was du siehst an systematischen...
Es geht jetzt nicht darum, das Gleichnis ist das so nachdenken, wie ein Mensch nachdenkt.
Aber ich meine, wenn du jetzt anschaust, wie ein 5.6 arbeitet oder ein Claude, das ist näher an Reasoning als 80% der Bevölkerung.
Die allermeisten Menschen können nicht so strukturiert nachdenken oder eine Analyse runterschreiben.
Auch wenn da Fehler drin sind, sind in der menschlichen Analyse auch immer.
Und wenn Amode bei GPT-2, also er beschreibt es ja im Nachhinein so, und wie gesagt, es geht nur darum, GPT-1 hat irgendwie 500 Dollar gekostet, zu trainieren.
GPT-2 war dann, weiß nicht, vielleicht 50.000 Dollar, ich glaube nicht mal.
Und wenn du dann sagst, okay, was passiert, wenn wir jetzt 50 Millionen, 50 Milliarden und 500 Milliarden raufschmeißen?
Wie gut wird das, wenn wir mit 50.000 Dollar den massiven Anstieg an Vorhersagequalität des nächsten Tokens kaufen können?
Das Ding kann gar nichts zu, es kann einigermaßen Satz bilden.
Ich würde sagen, das sind eher prophetische Fähigkeiten, also zu extrapolieren, was kann daraus werden?
Ich erinnere auch nochmal an ganz Leute, die gesagt haben, Scaling Laws funktioniert nicht, die Technologie wird nicht mehr besser, sie entwickelt sich nicht mehr weiter.
Hören wir auch seit zwei Jahren.
Würde irgendjemand sagen, dass KI sich im letzten Jahr nicht signifikant weiterentwickelt hat?
Oder ist es nicht so, dass sie quasi an Gesamtcapabilities eigentlich, wenn du jetzt so eine Wolke hättest mit Tasks, immer mehr jedes Jahr übernimmt?
Und eigentlich in den ersten drei Jahren nur die wirklich allereinfachsten Dinge überhaupt.
begonnen hat zu machen, wie irgendwelche Texte schreiben oder sowas.
Also ich glaube, es ist nicht viel, also ich halte Dario Maudet echt für sensier, wenn der sagt, ihr macht die Technologie so ein bisschen schauer.
Ist ja auch nicht der Einzige, der das sagt.
Ich sehe die Marketingwirkung daran nicht oder wenn, dann sehe ich eine negative.
Also außer die Leute, die jetzt aus Angst sich quasi KI kaufen, um ihre Webs oder ihre Applikationen zu verteidigen, also aus Cybergründen.
Da könnte man sagen, wir sagen, die KI ist so gefährlich, dass jeder jetzt eine Kopie kaufen muss, um sich zu verteidigen.
Das wäre die einzige Logik, wo der Marketingansatz stimmen könnte.
Aber ansonsten, es bezweifelt doch niemand mehr, was KI kann.
Also du musst doch nicht sagen, die Welt geht unter, damit Leute KI kaufen.
Aber I might be wrong.
Es sind zwei Gegenübersteuer.
Also ich will nicht sagen, ich sage die Wahrheit und was du sagst ist Quatsch.
Sagen ja ganz viele auch, was du sagst.
Und es ist natürlich eine Erklärung, aber ich halte es nicht für gutes Marketing.
Und B, wenn es Marketing ist, funktioniert es nicht, würde ich sagen, relativ klar.
Und ja, Leute irgendwie zu ridiculieren, weil sie sich ein bisschen autistisch verhalten oder auch da, aus der Sicht von neurodiversen Menschen sieht die Welt halt anders aus.
Da denkst du, warum sind 80% der Menschen irgendwie Retards?
Und eins von beiden als normal darzustellen, finde ich sowieso immer kompliziert.
Also, wie auch immer, irgendwie sich lustig zu machen, weil jemand ein bisschen autistisch wirkt.
weil er hochbegabt ist, finde ich kompliziert.
Und zu sagen, jemand ist ein Fear-Mongerer, bloß weil er vor vier, fünf Jahren schon das Potenzial von KI erkannt hat, weiß ich auch nicht.
Hast du jetzt alles nicht gesagt, was ich jetzt irgendwie mitgenommen habe aus den letzten Tagen, aus verschiedenen Podcasts oder Einlassungen anderer Leute, aber ich sehe das zumindest anders.
Ich könnte falsch liegen.
Der arme Jan hat hier auf unser Docket geguckt, hat gedacht, er kann heute Frühfeierabend machen.
Er dachte, er kann billige Reels schneiden heute wieder und da gibt es wieder nur zwölf Minuten Monologe.
So, wollen wir ein paar News machen?
Ach, na gut.
Gibt es neue Modelle?
Gibt es was Neues an der KI-Front?
So, Umsatzkorrektur haben wir gemacht.
Dann kleines Housekeeping.
TechCrunch berichtet jetzt über einen offenen Brief und zwar die drei.
KI-Sicherheitsbeauftragten oder Sicherheitsforscher bei OpenAI, über die wir letztes Mal geredet haben, die gefeuert wurden, weil sie externe Informationen geteilt haben, haben sich jetzt eine Stimme geholt und einen offenen Brief geschrieben und erklären so ein bisschen, was sie gemacht haben.
Unter anderem sollen sie wohl mit der Webseite Meter, die dieses Exploit-Dojo oder wie heißt das, Exploit-Gym betreibt, Informationen geteilt haben, weil sie glauben, es wäre sicherheitsrelevant für die Forschung und verteidigen sich jetzt quasi nochmal und sagen, Also sie widersprechen nicht der Aussage, dass sie gefeuert wurden, weil sie Informationen rausgeschmuggelt haben mehr oder weniger oder mit unberechtigten Personen geteilt haben.
Aber was sie versuchen zu erklären ist, dass KI halt eine besondere Technologie ist und OpenAI ein besonderes Unternehmen.
Und dass sie es trotzdem für wichtig oder moralisch verpflichtend halten, diese Informationen zu teilen.
Wie gesagt, ich habe es ein bisschen angedeutet letztes Mal.
Man sollte sich Sorgen machen, wenn die sich genötigt fühlen.
das quasi extern zu teilen und wenn sie dafür gefeuert werden.
Und der Brief unterstützt das jetzt.
So ein bisschen, wir packen Artikel in die Shownotes für die, die das wollen.
Dann, ja, bei Google ist jemandem aufgefallen, dass sie die einzige KI-Firma unagent sind.
Jetzt gibt es Gemini Agents.
Scheint so für den Enterprise-Markt eher zu sein und für Work-Organisationen.
Also man hat...
Google hat sich interessanterweise gar nicht bemüht, jetzt einen Agent zu bauen, der so wie Muse oder so sich auf den Konsumentenmarkt fokussiert, sondern ist eher in der Arbeitswelt angesiedelt, würde ich behaupten.
Wird auch einer Person zugerechnet im Enterprise?
Also wenn du es in der Firma laufen lässt, dann muss ein Mensch damit quasi betraut sein.
Da geht es bestimmt so ein bisschen um Haftung und Human in the Loop.
Genau, aber nur eine Vorstellungshaltung.
Wir wissen ja, OpenAI dort, Grogbot.
Grogbot gibt es übrigens spannende News.
Um das abzuschließen.
Also alle Firmen, Meta hat sein Bot, XAI hat sein Bot, OpenAI hat seine Bots erfunden, wir können sagen, Entropic hat was ähnliches, hat es noch nicht so vermenschlicht, könnte man sagen.
Und Google hat jetzt für Gemini auch ein Bot gebaut.
Ich glaube, Microsoft ist auch schon einen Schritt in die Richtung gegangen, zuletzt.
Und interessant ist, was XAI macht, und zwar hat Elon Musk angekündigt, dass GrockBot in Zukunft sich im Backend, also auf der Arbeitsebene, externer Modelle bedienen wird.
Also wer GrockBot nutzt, wird dann nicht zwangsläufig Grock 4 oder 4.5 nutzen, sondern wenn irgendeine Aufgabe von anderen Modellen besser erledigt wird, dann schreibt er, wird man für Bildgenerierung zum Beispiel auf Mid-Journey zurückgreifen, für Musik auf Suno.
aber auch auf Claude Opus 5.5 für schweres Denken und Programmieren.
Das ist natürlich ganz interessant, weil das vielleicht nicht die komplette Kapitulation, aber schon eine Einschränkung der eigenen Fähigkeiten ist, wenn man sagt, wir glauben, es gibt Dinge, die Claude Opus 5.5 besser kann als GROG 4.5 oder 4.6 sind.
GROG bei 4.6 oder 4.7, glaube ich, ist das Neueste.
Also wir glauben, dass Opus 5.5 Dinge besser kann als Grog 4.7 und deswegen bevorzugen wir es bei solchen Tasks, wo es besser ist.
Was aber natürlich auch einfach die Wahrheit ist, weil Grog dem Frontiermarkt immer so ein bisschen hinterherhängt.
Sie sind nicht komplett abgehängt, aber sie sind eben nicht unter den ersten drei Modellen in der Regel.
Das wiederum kann aber schlau sein für die Distribution von GrogBot, um jetzt auf unsere Debatte von eben zurückzukommen.
Wenn wir davon ausgehen, dass das LLM gar nicht so wichtig ist, sondern der Harness oder Agent, dann ist es für die Verbreitung von GrogBot vielleicht genau die richtige Entscheidung, zu sagen, wir wären der Router, der dir als Arbeitskollege hilft, für jeden Task das richtige Modell rauszusuchen.
Bildgenerierung war übrigens super schlecht.
zum Beispiel bei Grog zuletzt.
Es gab mal eine Zeit, wo die kurzführend waren, wo sie mit Black Forest Labs gearbeitet haben als einer der ersten.
Aber seitdem ist es nur noch schlechter geworden, ist mein Gefühl.
Also so ein Best-of-Breed-Approach im Backend zu haben und die Anfrage immer zum richtigen Modell zu routen und zu sagen, wir fokussieren uns mehr darauf, dass der Bot gut funktioniert für alle und der Agent drumherum quasi.
Finde ich einen ganz spannenden Approach.
Ist aber wie gesagt schon auch das Eingeständnis, dass das eigene Modell nicht gut genug ist.
Das wiederum ist aber einfach ein Fakt.
Muss man nicht lange drum herum reden.
Dafür gibt es Benchmarks.
Wo wir Benchmarks sind, ich habe es schon vorhin angedeutet, Antropic hat jetzt sein super billig Arbeitspferdmodell rausgebracht und zwar Haiku 5.5.
Es gibt bei Claude drei Stufen im Prinzip.
Also die teuerste ist Opus, das große Werk.
Die mittlere ist Sonnet.
Kann viel, ist aber einigermaßen preisgünstig.
Und Haiku, es geht natürlich dabei um epische Werke verschiedener Längen.
Haiku ist quasi das superschnelle, günstige Modell, vergleichbar mit Luna von OpenAI.
Da ist die Logik ja Luna, Earth und Sol und Astra darüber.
Da gibt es bei Entropik natürlich auch noch eine Stufe drüber.
Aber Haiku ist eben das absolut günstigste Modell, soll nur 10 Cent...
pro 1 Mio.
Input-Token kosten 50 Cent pro 1 Mio.
Output-Token bis zu 100.000 Tokens.
Dann wird es wiederum teurer.
Da wird man viel optimieren müssen, um nicht in die teurere Rubrik wieder reinzurutschen.
Aber in diesem Günstigsten, ganz ähnlich ist es übrigens bei GPT-6 Luna.
Da ist die Grenze nur ein bisschen anders und der Preis steigt nicht ganz so stark an nach der Grenze.
Genau, und Heiko 5.5 ist, wenn man sich mal bei Artificial Analysis die Benchmarks anguckt, ist es wirklich relativ gut vergleichsweise oder auch auf der Antropic-Seite kann man sich die auf der Launch-Seite auch anschauen.
Also es ist deutlich besser als der Vorgänger von Haiku, es ist aber auch deutlich besser als Luna.
Es ist etwas teurer als GPT-6 Luna, aber halt einiges besser und insgesamt noch super, super günstig, muss man sagen.
Also guckt man sich mal den Cost-Per-Intelligence-Task an.
ist Haiku bei 21 Cent.
Das ist jetzt ein Benchmark, der Input, Output, Caching und sowas so ein bisschen zusammenlegt.
Also das neue Haiku ist bei 21 Cent.
Zum Vergleich, Fable wäre bei 7,60 Dollar.
Also man ist irgendwie Faktor über 90 Prozent günstiger, 95 Prozent günstiger.
GPG-6 wäre jetzt nochmal ein Drittel des Preises, fairerweise.
Aber da ist eben die Frage, macht das dann noch einen Unterschied?
Oder wie viele Tasks gibt es, wo du so viel Volumen hast, aber Qualität wirklich komplett zweirangig ist, dass du nur noch einen Preis gibst.
Also im Vergleich selbst Minimax oder Qen sind teurer als Haiku.
Wobei die dann auch wieder ein bisschen leistungsfähiger sind teilweise schon wieder.
Und Haiku 5.5 ist damit auch quasi ein Frontier-Modell, weil man für den Preis gerade keine bessere Leistung bekommt, wenn man ganz klein bisschen mehr ausgibt.
ist man mit Mimo, also dem Xiaomi-Modell, schon wieder besser dran.
Aber ist schon ein sehr guter Preispunkt, würde ich sagen.
Und könnte Marktanteil sowohl aus dem Open-Source-Modellmarkt als auch von OpenAI wieder so ein bisschen zurückverlagern zu Entropic.
Aber das wissen wir auch, wie gesagt, dass immer nur eine Momentaufnahme kann sich genauso schnell wieder ändern.
Also das ist nämlich die Frage, warum willst du irgendwann noch Open-Source, wenn die kommerziellen Modelle auch so günstig sind?
Also wie viele Tokens, wie viele Millionen, also wir sagen jetzt mal, wir sind hier bei Outbook beim halben Dollar pro einer Million.
Das heißt, um so einen mittleren KI-PC zu refinanzieren, bräuchtest du, müsstest du so vier Milliarden Tokens generieren.
Man muss mir jetzt sagen, wie du das machst, um deinen Home-PC zu amortisieren.
Plus Strom musst du noch oben drauf zahlen natürlich.
Ich glaube halt, für viele von den Tasks brauchst du das nicht.
Du brauchst nicht mal Haiku.
Also glaubst du, dass eine von den Modellen Leute von Open Source wieder zurückkriegen?
Ich glaube, dass wenn Leute aus Kostengründen zu Open Source, also wenn Leute im Bewusstsein, dass sie eventuell ein bisschen Leistungsminderungen in Kauf nehmen, zu Open Source gegangen sind aus Kostengründen, dass wenn sie dann wieder relativ gute Frontierleistungen für einen fairen Preis bekommen, eventuell noch überlegen, wieder zurückzugehen.
Ich glaube, die Leute lernen, dass sie dass sie zu Fuß laufen können.
Du kannst zu Fuß zur S-Bahn laufen und du brauchst nicht irgendwie einen Shuttle-Service zur S-Bahn oder zum Bahnhof.
Viele von den Modellen funktionieren einfach, ohne dass du weißt, wie und dass du da irgendwelche Kosten siehst.
Ja, aber im Moment sind die Open-Source-Modelle auch wieder gar nicht mehr so gut.
Also im Moment ist das beste Open-Source-Modell das eben besprochene Mimo von Xiaomi.
Da sind jetzt neun kommerzielle Modelle davor.
Also Opus, Sonnet, Fable sind besser von Enthropic.
GPT-6 ist natürlich besser.
Gemini 4 ist besser.
GPT-6.1 ist besser.
Mew Spark von Meta ist besser.
Selbst Grog 4.7 ist besser.
Und das heißt jetzt nicht nur an der absoluten Frontier so, sondern also...
Aber nur weil was besser ist, muss es sich ja nicht besser verkaufen.
Oder es wird ja nicht gebraucht.
Ich brauche den Lambo und die G-Klasse nicht.
Ich bin zu Fuß happy.
Ja, aber ich meine irgendwas, also die Rechenzeit musst du ja auch für dein Open Source Modell noch bezahlen.
Und wenn das andere Modell so viel effizienter ist, also rein theoretisch wäre es möglich, dass ein Modell, obwohl es besser ist, weniger kostet, weil es zum Beispiel weniger Zeit für ein Task braucht und so weiter.
Ich will ja gar nicht Open Source schlecht reden, aber wie gesagt, wir haben uns ja jetzt fast darauf geeinigt, dass es einfach beide Märkte geben wird.
Ich verstehe, du machst hier weiter dein Anti-Frontier-Lab-Statement.
Finde ich gut, können wir auch gerne so weiterführen in den nächsten Episoden und wir schauen nochmal, wie sich das entwickelt.
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So, wie entwickelt sich hier unsere Timeline?
Feierabend, ich hab Hunger.
Vielleicht ganz spannend, ein Tropic hat noch gerade wieder ein bisschen PR gemacht.
Und zwar haben sie ein Programm gestartet, was sich die Entropic Cyber Mission nennt.
Und mit Partnern, unter anderem Accenture, Deloitte, PwC, Crowdstrike, Palo Alto Networks und so weiter und so fort, bieten sie zwei Dinge an.
Und zwar einerseits Zugang zu den führenden Entropic Modellen, um kritische Infrastruktur sicherer zu machen.
Und andererseits den sogenannten OSS-Scanner, also Open-Source-Software-Scanner, der es Open-Source-Anbietern erlauben soll, ihre Software schnell genug zu patchen.
Also Centropic sagt quasi, mit dem Projekt Glasswing, das war auch schon mit CrowdStrike und so, haben wir es schon geschafft, so Banken und großen Institutionen einigermaßen zu helfen, ihre KI-Sicherheitslücken zu schließen oder ihre Cyber-Sicherheitslücken zu schließen.
Aber das geht nicht schnell genug, es geht nicht weit genug und unsere Modelle entwickeln sich auch weiter.
Und deswegen bietet man jetzt eigentlich sehr aktiv und, wenn ich es richtig verstehe, kostenlos, allen, die kritische Infrastruktur betreiben oder Open-Source-Software herausgeben, die Möglichkeit an, die führenden Entropic-Modelle zu nutzen, um die eigene Software sicher zu machen.
Du würdest jetzt wieder sagen, nur eine nächste Fear-Mongering-Aktion nehme ich an?
Ja, PR.
Was schon spannend ist.
Man könnte ja auch einfach mal dafür sorgen, dass die eigene Software nicht mehr zum Hacken genutzt wird.
Also es ist so, du hast eine Waffe entwickelt, die echt fies ist und statt die Waffe zu regulieren, teilst du Schutzwesten an die Leute aus.
Oder sagen wir mal so, Entropic hat ein Labor gebaut, in dem du das nächste Coronavirus bauen kannst.
Und statt das Labor einfach mal unter Kontrolle zu halten, gibst du den Leuten Gasmasken.
Oder nicht mal Gasmasken, sondern Stoffmasken.
Das ist eigentlich das Bild.
Ich glaube nicht, dass das hier Pure Charity ist, sondern ich glaube, das wird später so gelesen werden, wie, also erst wieder, wir haben doch alles getan, um Schaden abzuwenden.
Und B, ich glaube, man versucht tatsächlich, Schaden zu begrenzen.
Das heißt, wenn mal wieder ein Agent, und sei es zum Beispiel dann einer von Claude, durchdreht im Internet.
würde der potenzielle Schaden natürlich entsprechend kleiner werden, wenn möglichst viel Open Source Software und kritische Infrastruktur abgesichert ist.
Also quasi den Rest des Internets so hart wie möglich zu machen, ist aus Sicht der KI-Firmen schlau, weil damit der zu versichernde Maximalschaden runtergeht.
Und was wiederum für ihren Börsengang nicht ganz unwichtig sein könnte.
Also das Interessante ist, sie haben tatsächlich ein wirtschaftliches Interesse daran, den Rest des Internets, vor Cyberkriminellen zu schützen, also vor allen Dingen eigentlich vor ihren eigenen Modellen, damit sie dann im Zweifel nicht haftbar sind, beziehungsweise die mögliche maximale Haftungsmasse einfach kleiner ist.
Verstehst du, was ich sage?
Was natürlich ein bisschen, ich will nicht wieder das Wort absurd nutzen, aber es sind natürlich verrückte Zeiten, wo jemand quasi was gebaut hat, was so gefährlich ist, dass er erstmal den Rest der Welt kostenlos patchen muss, um die Gefahr zu reduzieren, die dabei entsteht, weil sonst vollkommen klar ist, dass irgendwann, und man möchte natürlich verhindern, dass irgendwann mal ein Wasserwerk oder ein Elektrizitätswerk angegriffen wird, eventuell mit Klort und man dann dafür eventuell haftbar gemacht wird und deswegen sagt man, wir helfen euch lieber mal, die Sicherheitslücken zu stopfen, weil das das Risiko zumindest reduziert, zumindest ist das meine Lesweise.
Und ehrlich gesagt, ich glaube, das noch verantwortliche Verhalten wäre natürlich, dafür zu sorgen, dass sowas nicht passieren kann.
Aber davon ausgehend, dass sie das nicht wollen können oder möchten, ist es schon die nächstbeste anständige Sache, dafür zu sorgen, dass dritte Parteien sich schützen können vor diesen Angriffen.
Ich bin nochmal bei der Formel 1.
Gibt es da nicht so ein Budget Cap?
Sollten die großen Modelle nicht auch so ein Budget Cap bekommen?
Wäre das nicht eine Regulierung, die man machen könnte?
Gibt es bei der Formel 1 ein Budget Cap?
Ja, das Budget-Cap.
Die Obergrenze für Ausgaben in der Formel 1 liegen bei 215 Millionen US-Dollar pro Saison.
Ah, damit du den Sieg nicht kaufen kannst.
Ja, wäre eine gute Idee.
Das ist eigentlich, was der Markt braucht.
Weil du sagst, niemand darf mehr als 50 Milliarden für R&D ausgeben im Jahr.
Was sowieso gut ist, weil Restriktionen fördern immer ökonomisches Handeln.
Geld wird sinnvoller eingesetzt.
Man überlegt eben nicht mehr.
Also ich frage mich das erste Mal, wie viel von den 50 Milliarden stecke ich in Datacenter?
Wie viel stecke ich in Daten?
Wie viel stecke ich in die besten Wissenschaftlerinnen?
Das führt zu besserem Handeln, zu mehr Effizienz.
Sowohl für die einzelnen Firma als auch den Gesamtmarkt.
Guter Vorschlag.
Unterschreibe ich sofort.
Budget Cap für Frontier Labs.
Aber international wahrscheinlich nicht durchführbar.
Ich glaube, dass keine chinesische Firma gerade mehr als 15 Milliarden ausgibt, ehrlich gesagt.
Im Gegenteil, die schaffen es eben mit deutlich weniger Geld viel, viel mehr zu erreichen und sind dabei viel.
Alle Ansätze, die du in China siehst, sind neben Diebstahl und Distillation vor allen Dingen von Effizienz geprägt, würde ich sagen.
Beginnt mit Diebstieg damals, aber auch später noch.
Gut, ich hatte jetzt zwei Highlights für diese Folge.
Ab jetzt kannst du das Ding alleine nach Hause fahren.
Auf Bloomberg habe ich heute noch gelesen, dass die Firma Arena, arena.ai, die ja hauptsächlich Benchmarking betreiben, also dabei helfen, Modelle gegeneinander antreten zu lassen und so ein bisschen damit rauszufinden, welches Modell besser und schlechter ist, selber jetzt 200 Millionen eingesammelt haben und zwar auf einer 3 Milliarden Bewertung.
Also eine Firma, deren Hauptaufgabe es ist, die Qualität von KI-Modellen zu messen, ist jetzt selber drei Milliarden wert.
Ich weiß nicht, wie viel Umsatz sie machen, ob das relevant war dabei.
Ich glaube, UBC und Coeslau oder so haben die Runde gemacht.
Also, entweder ist es die Hoffnung, dass auch sie eine Übernahme bekommen irgendwann und gekauft werden, aber die Arena, also wie der Schiedsrichter, drei Milliarden wert sein soll, ist mir noch nicht ganz klar, ehrlich gesagt.
Was sagt hier Claude?
Hat Claude was dazu zu sagen?
Ich hätte noch eine Idee.
Also, nee.
Nicht mal die KI für den Tiersinn.
Also außer, dass sie sagt, der Schiedsrichter wird gekauft damit, aber dann vielleicht drei Milliarden schon sehr teuer.
Wir könnten USPresident.si kaufen und dann darüber eine KI laufen lassen, was Präsidenten für gute und für schlechte Entscheidungen gemacht haben.
Ist noch available.
DonaldTrump.si ist nicht available.
Können sie WhiteHouse.si kaufen.
Gibt es das auch noch?
Bestimmt.
Searching?
Nee, ist unavailable.
Das will ja auch niemand.se.
Am Ende bleibt .com ja der Standard einigermaßen.
Okay, also Arena 3 Milliarden wert.
Ich verstehe es nicht.
Finde es auch ein bisschen übertrieben.
Eine andere Sache, die ich nicht verstehe, oder zumindest kritisch hinterfrage schon immer, ist, beziehungsweise das verstehe ich, ich verstehe es total und ich glaube, es wird aber mal falsch interpretiert.
Und zwar berichtet Bloomberg, dass SpaceX, SpaceX, hat sich jetzt eine Mobilfunklizenz geleistet wohl in den USA und will quasi damit auch terrestrisch Handys verbinden können.
Angeblich auch, um in Gebäude und sowas reinzukommen, weil man das ja aus dem All nicht könnte.
Also man bräuchte irgendwie einen terrestrischen Footprint, um am Ende Endgeräte auf der Erde auch, die jetzt nicht Zugang zum freien Himmel haben, zu verbinden.
Das ist, glaube ich, auch ein bisschen oversimplified.
Also die Leute, die jetzt unbedingt erklären wollten, warum SpaceX so viel Geld wert ist, haben ja unter anderem gesagt, was ist, wenn SpaceX jetzt Mobilfunk-Carrier wird und damit quasi den Mobilfunkmarkt noch übernimmt.
Das wäre ja riesig groß.
Da würde ich wiederum sagen, also A ist der Mobilfunkmarkt gar nicht so groß.
Ich glaube es sind 250 Milliarden oder so in den USA an Umsatz.
Relativ viel EBIT, glaube ich, Sekunde.
EBIT da meine ich.
Sekunde, hier habe ich mir noch gerade vom Praktikanten nochmal analysieren lassen hier.
Genau, ich glaube es ist so 52 Milliarden Umsatz, aber EBITDA zu verwenden ist nicht so schlau, weil es vor Abschreibung ist und das Netzwerk zu betreiben, natürlich relativ viel CapEx Investition.
Also sie geben zusammen glaube ich so knapp 50 Milliarden aus für neue Mobilfunkmasten und so weiter.
Das heißt EBITDA ist keine gute Kennzahl, aber schaut man zum Beispiel auf den Free Cash Flow, dann kommen immer noch so fast 50 Milliarden, bleiben noch übrig aus 52 Milliarden.
Wobei man sagen muss, die USA sind auch ein sehr guter Mobilfunkmarkt.
In Deutschland und Japan und China sind die Margen viel, viel niedriger.
Dass die Mobilfunker so viel Geld verdienen in den USA, liegt vielleicht auch daran, dass es nur drei gibt und der Markt nicht so liberalisiert ist, wie er sein könnte.
Kann man fairerweise sagen, also Tim Hötges würde sich immer beschweren darüber, dass wir das in Deutschland zu sehr liberalisiert haben.
Und er deswegen kann Geld verdienen in Deutschland.
Aber in den USA kann man wirklich signifikant Geld verdienen mit Telefonmarkt.
Trotzdem ist er insgesamt jetzt kein Riesenmarkt im Vergleich, wenn wir mal schauen, wie SpaceX gerade bewertet wird.
Und das andere Problem ist aber, also dann muss man erstmal die großen drei AT&T, Verizon und T-Mobile verdrängen auch.
Ich muss ja mal überlegen, wie kriegt man jetzt 50 Millionen Amerikaner dazu, einen Starlink-Vertrag zu nehmen.
Die meisten haben nicht das Problem, dass sie im Privatjet oder auf hoher See schippern und da guten Empfang brauchen, sondern die wollen vor allen Dingen in Gebäuden und in den Städten das beste Netz haben.
Und das andere ist das Problem, das zumindest nach meinem Laienkenntnisstand, ist überhaupt nicht möglich wäre, Millionen von Nutzern mithilfe von Starlink.
auch nur annähernd vernünftige Datendurchsatzraten zu gewähren, weil es über Satelliten eben viel schwerer ist als gedacht.
Also wenn du irgendwie der einzige oder einer von wenigen Starlink-Nutzern in Mecklenburg-Vorpommern bist, dann hast du wahrscheinlich eine ganz gute Datendurchsatzrate, weil einerseits ist die Area gecovert mit dem Satelliten und gleichzeitig hast du wenig Leute, die mit dir sozusagen um diese Zelle, wenn du so möchtest, oder diesen angestrahlten Bereich des Satellitens konkurrieren.
Wenn du jetzt aber in New York bist, in einer Häuserschlucht, wo gerade 10.000 Leute langlaufen, dann teilst du dir quasi diesen einen Satelliten und man kann es nicht überlappend machen, weil es alles die gleiche Frequenz ist.
Und diesen einen Satelliten teilen sich dann 10.000 Leute.
Und egal wie groß die Durchsatzrate des Satelliten selber ist, durch die Anzahl der Nutzer würde es so stark reduziert werden.
Deswegen ist, glaube ich, die eigentliche Nachricht nicht, dass SpaceX sich...
Lizenzen kauft, um auch in Häusern verfügbar zu sein oder so, sondern wenn überhaupt würde es Sinn machen, dass sie sozusagen der vierte große Anbieter in den USA werden und einfach nur ein terrestrisches Netzwerk bauen.
Dazu brauchen sie aber eigentlich eigene Masten, wenn ich es richtig verstehe, oder eigene Infrastruktur.
Das wäre mega teuer.
Ich bin gespannt, wie das funktionieren soll, ob sie wirklich technologisches schaffen, bei Satelliten deutlich höheren Datendurchsatz hinzubekommen.
Nach meinen First Principles Berechnungen mithilfe meines Telekommunikationsmarkt erprobten KI-Modells ist es eigentlich unfug.
Also die Mobilfunkfrequenzen auf der Erde kannst du halt immer wieder verwenden, weil sicher nicht, also die gleiche Frequenz, die in Berlin genutzt wird, kannst du in Hamburg trotzdem nutzen, weil wir uns nicht untereinander stören.
Also wenn du auf einem Frequenzband bist, du könntest sozusagen Dein Bäcker in Hamburg auf der gleichen Frequenz anrufen wie ich meine Kfz-Werkstatt, wenn ich ein Auto hätte in Berlin.
Bei Starlink ist es aber nicht so.
Alle auf der gleichen Frequenz und teilen sich quasi ein Band.
Und deswegen ist für jeden Bereich eigentlich die zur Verfügung stehende Gesamtbandbreite relativ begrenzt.
Und die teilt sich dann zwangsläufig durch die Anzahl der Leute, die das nutzen wollen.
Und je mehr Nutzer der Service hätte, es sind umgekehrte Netzwerkeffekte bei Starlink eigentlich.
Je mehr Leute es nutzen, desto schlechter wird die Qualität.
Also du hast beides.
Du hast erst positive Netzwerkeffekte, nämlich je mehr Kunden es gibt, desto mehr Satelliten werden ins All geschossen, desto besser Coverage gibt es.
Das ist der positive Netzwerkeffekt.
Der negative ist aber dann, das ist so ein bisschen wie in einer guten Kneipe oder, keine Ahnung, deinem Lieblingssaunaclub.
Wenn es richtig voll wird, nimmt die Leistung auf einmal ab.
Dann macht es halt keinen Spaß mehr.
Im Restaurant, wenn es einfach knackenvoll ist und super laut und was weiß ich.
So ist es bei SpaceX dann auch.
Das ist quasi so, je mehr Leute es nutzen, desto schlechter wird die Qualität und das kannst du nicht einfach mit mehr Satelliten, nach meinem Verständnis zumindest, lösen, weil, wie gesagt, sie sich eher behindern, als dass sie sich ergänzen dabei.
Ich bin bei der Sauna stehen geblieben.
Eine News, die mich überrascht hat, der deutsche Founder von Ecosia.
Er hat wohl Beef mit Mistral, beziehungsweise hat er gesagt, er findet Mistral ist einfach qualitativ nicht gut genug und er geht auf chinesische Modelle.
Ja, eine bessere PR hätte sich ein Open Source aus China nicht wünschen können.
Ja, das ist Wasser auf deine Mühlen, oder?
Dass jetzt alle auf Open Source gehen.
ökologisch positiv deine Suche bestreitest.
Da würde es natürlich nicht passen, wenn man eine der großen US-KIs nutzen würde, dann wieder und das genaue Gegenteil täte beim Thema KI, was man beim Marktsuche eigentlich bewirken wollte.
Deswegen hat man nach dem Open-Source-Modell gesucht und ist wahrscheinlich erst bei Mistral gelandet und sagt jetzt aber, die Qualität ist so enttäuschend und das sieht man in Benchmarks leider auch, dass das nicht wirklich gut ist, dass man stattdessen chinesische Modelle nutzt, aber sie natürlich selber betreibt.
Also es ist jetzt nicht so, dass die Daten dann nach China gehen, zumindest gehe ich davon aus, sondern man betreibt sie dann sicherlich in einem eigenen Rechenzentrum oder einer isolierten Umgebung eines Rechenzentrums.
Ja, aber natürlich enttäuschend, wenn jemand, wo man unterstellen würde, dass er sicherlich eine souveräne europäische deutsche Lösung bevorzugen würde, sich Richtung China wenden muss oder ein chinesisches Modell nutzt.
Wie gesagt, wenn ich das Modell einfach auf meinem eigenen Server betreibe, bin ich pro forma autark damit.
unterstütze damit nicht zwangsläufig irgendeine chinesische Agenda oder mach China damit einen Cent reicher.
Und zum Schluss noch ein bisschen Podcast-News.
Vorher kommt noch ganz kurz, berichtet Business Insider, dass es eine Umfrage gibt des HR-Tools Visier und danach täuscht wohl die Hälfte der Angestellten KI-Nutzungsvor.
Entweder sagen Leute, sie nutzen es, obwohl sie es nicht nutzen oder sie behaupten, sie nutzen es viel mehr, als sie es tatsächlich tun.
Auf jeden Fall aus dem Performance-Druck, nur noch als High-Performer wahrgenommen zu werden, wenn man auch KI ausreichend nutzt, geben jetzt viele Leute, die KI gar nicht nutzen oder gar nicht so sehr nutzen, an KI massiv zu nutzen, um quasi den Eindruck zu erwecken, man gehört zu dem produktiven Viertel der Belegschaft, das die Zukunft noch miterleben wird.
Echt?
Möchtest du was beichten?
Ich könnte mir...
Nö, nö, nö.
Ich würde sagen...
Nö.
Aber ich habe auch das Gefühl gerade, dass sehr viele Dienstleister eher sagen, sie würden KI nicht so viel nutzen, wie sie nutzen, damit sie es besser abrechnen können.
Das glaube ich auch, ja.
Also nicht jeder macht den Entstehungsprozess der eigenen Dienstleistungen transparent.
Ja, oder man rechnet noch so ab wie vor drei Jahren, aber hat ein bisschen mehr Zeit.
Musst du wissen, wie die Wurst gemacht wird, wenn die Suppe schmeckt?
Naja, wenn du stundenbasiert abrechnest, ja eigentlich schon.
Also wenn du den Eindruck erweckst, dass du pro Stunde abrechnest, Arbeitszeit, dann ist es ja sogar, würde ja den Tatbestand des Betruges erfüllen.
Also dann täuscht du ja über eine durchaus wertbestimmende Eigenschaft des Produkts, wenn man so möchte.
Das hielt dich für gefährlich.
Ja, und du musst ja heute, also eigentlich müsstest du ja alles neu verhandeln, egal welche Dienstleistung, also wie rechnest du Beratung.
Also wenn du Texterstellung oder sowas pro Stunde abrechnest und das tatsächlich mit KI machst, dann, ja, das hielt ich.
Es sind sowieso komplette Wildwestzeiten.
Auch so die ganzen hier Leute, die da ihre Geo, also angeblich Geo betreiben und ihre irgendwelche falschen Listicles machen und Vergleichsposts, wo immer drinsteht, du bist die geilste Software der Welt oder der geilste Dienstleister der Welt.
Ich wundere mich, warum es noch keine Klagen gibt.
Es ist doch alles wettbewerbsrechtlich abmahnbar, nach meinem Verständnis.
Ich bin ja gerade nicht mehr auf LinkedIn.
Oder müssen wir das auch mal machen?
Müssen wir mal sagen, wir sind der deutsche Joe Rogan Top-Podcast.
Auf keinen Fall.
Ich möchte kein Joe Rogan sein.
Dass wir als der deutsche Top-Podcast wahrgenommen werden.
Wir sind der kleinste Business-Podcast Deutschlands.
Und vielen Dank an die fünf Leute, die uns zuhören.
Das finde ich besser.
Aber ja, wir wären beim Podcast.
Joe Rogan hat wieder einen Koffer Geld bekommen.
Ich verstehe es nicht.
Viertelmilliarde, nicht schlecht.
Wenn man sich sehr einschränkt, kann man davon länger leben.
Ich kann mir nicht vorstellen, wie, aber für ihn scheint es zu funktionieren.
Ja, ich hätte mich gewonnen.
Aber für mich die größere Überraschung, über die wir nicht gesprochen haben von Spotify, ist, dass sie es tatsächlich geschafft haben, fest und flauschig.
zum Videopodcast zu motivieren.
Ich bin immer noch Audiohörer und ich finde es ganz witzig, wie sie sich gegenseitig darüber lustig machen und wie vor allem Olli Schulz wohl überhaupt keinen Bock darauf hat, aber es scheint sich zu lohnen.
Aber das Hemd ist näher als die Jacke, oder wie sagt man, wenn man unterstellen will?
Dass er noch mehr Geld geflossen ist einfach.
Sie haben im Podcast gesagt, es würde nicht mehr Geld geben.
Dann würde ich das Management wechseln.
Da wurde es verhandelt.
Das ist die Frage.
Sind Sie schlecht gemanagt?
Haben Sie uns angelogen?
Dann müssen Sie bei Spotify die Korken knallen, wenn Sie sich kostenlos in Videopodcast hochfahnen lassen.
Nächstes Jahr machen wir auch Videopodcast.
Dann von Bali.
oder wo auch immer.
Im 4K.
Im 4K.
Ich mache dann immer so ein kleines Intro-Video, auf welchem Golfplatz ich gerade bin.
Du immer Backstage von irgendeiner Keynote.
Gibt es einen TV-Star, der 250 Millionen Dollar...
Also was war der größte Vertrag von Oprah?
Nein, also ich glaube...
Oprah wäre die bestbezahlt TV.
Oder?
Ja, aber für mich der krasseste Deal, so TV in Anführungszeichen...
war Grand Tour Amazon.
Amazon zahlte geschätzte 160 bis 250 Millionen für drei Staffeln Grand Tour von Jeremy Clarkson.
Muss ich auch sagen, ich bin ein großer Top Gear Fan von früher.
Ich finde Grand Tour war nie so super gut, aber absolute Amazon Prime Empfehlung.
ist die Farm von Jeremy Clarkson.
Wahrscheinlich einer der besten Content, die man auf Amazon finden kann.
Ich sag dir mal, kleiner Tipp, also ich sag dir mal, die Bestverdiensten TV-Stars eingegeben und kleiner Tipp, es sind Serienstars hauptsächlich und es wird pro Folge abgerechnet, weswegen es glaube ich, fairerweise würde man das dann runterrechnen bei Joe Rogan.
Das ist ja sicherlich für mehr als...
Kommt der einmal die Woche oder öfter?
Ich gucke das wirklich nicht.
Dreimal die Woche.
Ach so, dann ist natürlich wenig Geld.
Dann ist das ja nur selbst für ein Jahr.
Man kriegt ja Böhmermann mehr vom ZDF.
Kennst du The Morning Show?
Apple war das, oder?
Ja.
Weißt du was?
Pro Folge 2 Millionen.
Charlie Sheen für Two and a Half Men.
2 Millionen pro Folge, Alter.
Da hätte ich mich auch nur von Koks einhert, glaube ich, wenn ich zwei Millionen pro Folge bin.
Ey, Frasier hat etwa sechs Millionen bekommen.
Tim Allen für Hör mal wer der Hammer hat anderthalb Millionen.
What the fuck?
Ich dachte, die kommen so oft im Fernsehen, die Sendungen, weil die sozusagen so billig sind aus der Büchse, dass man damit günstig Programme bestreiten kann.
Aber die kosten ja richtig Geld.
Ich sehe hier schon die Transformation von Pip Klöckner.
Er wird Serienstar.
Vom Podcaster zum Keynote-Speaker zum Serienstar.
Ey, für zwei Millionen pro Folge überleg ich es mir nochmal.
Du so als Danny Crane.
Also so ein Wiegel.
Danny Crane.
Also wenn dann nicht William Shatner, sondern Spader.
Wie heißt der andere Typ?
Danny Crane.
Never lost the case.
Da sehe ich mich.
Aber geil, dass du Boston-Liegel kennst.
Steigst du in meinem Respekt sofort zwei Stufen hoch, weil du Boston-Liegel-Fan bist.
Ja.
Jetzt, wo wir darüber reden, wir brauchen auch so ein kleines Penthouse mit so einem Balkon, wo wir uns dann abends nach dem Podcast nochmal hinsetzen, den Tag Revue passieren lassen mit dem kleinen Glas gebrannten wie Danny Crane und wie heißt denn James Bader?
Wie heißt der?
Wie heißt denn sein Kompagnon?
Sekunde.
Ja, wir nehmen den Podcast auf und danach gibt es immer nochmal so eine Videofolge von uns auf dem Balkon.
Ja, genau.
James Bader war schon mal richtig.
Alan Shore heißt er natürlich.
Alan Shore, ja, genau.
Muss ich mal wieder gucken.
Habe ich lange nicht mehr geguckt.
Muss man wieder richtig lange...
Früher war ich immer so ein paar Tage krank, aber ich glaube, jetzt kann es mir nicht mehr leisten, krank zu sein.
Jetzt bist du auch krank, aber du bist krank auf dem Schügel.
Jetzt habe ich es nicht, für drei Tage Serien durchzusuchten dann leider.
Verdammt.
Ja, komm mal rum.
Wir können das hier auf der großen Einwand schauen.
Letzte Frage.
Was glaubst du denn, was Bömi als nächstes macht?
Der macht ja seine Show nicht mehr.
Ich glaube nämlich, dass er...
Ich glaube, also ich fände es nicht schlimm, wenn er nichts mehr macht, ehrlich gesagt.
Ja?
Also soll er Podcast gern weitermachen?
Nee, also ich fände es gut, wenn er Podcast weitermacht.
Aber ich brauche keinen TV-Vorban.
Ich fand die Show zuletzt auch nicht mehr so gut, ehrlich gesagt.
Ich glaube, der will eine Talkshow machen wieder.
Eine Talkshow?
Also ich glaube, was er gut könnte, wäre so ein Interview eins zu eins.
Eine Talkshow mit mehreren Leuten sehe ich ihn überhaupt nicht.
Ehrlich gesagt.
Wie willst du?
Keinen Podcast machen und die erste Episode erstmal Frank Thelen einladen oder so.
Wie wäre das denn?
OMR ruft schon an.
Er ist zu politisch für OMR, das machen die nicht.
Das machen die nicht.
Also, ich wünsche allen ein schönes Wochenende.
Vielen Dank fürs Zuhören.
Wir hören uns wieder am Mittwoch.
Aber hast du gehört, wer jetzt den Sendeplatz bekommt?
Hier, Florian Schröder, glaube ich.
Wer ist das?
Weiß nicht, aber der trinkt im Bordbistro mehr Wein als ich.
Davor habe ich Respekt.
Echt?
Ah, okay.
Ich meine, Anni Schmitz hat dich auch an den Tisch gesoffen.
I invoke my Fifth Amendment right.
Gut, schönes Wochenende.
Ich möchte dazu sagen, ich bin seit 1.
Oktober kein Schuss Schluck Alkohol und nicht einmal LinkedIn.
Ich ziehe das durch jetzt.
Bis dann.
Peace.
Ciao, ciao.
Der Doppelgänger Tech Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Glöckner und Philipp Glöckler.
Recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Off.
Weiter diskutieren kannst du in unserer Doppelgänger Discord Community Fragen und Anfragen kannst du uns gerne per Mail.
an podcast.doppelgänger.io schicken.
Vielen Dank, schönes Wochenende und bis Mittwoch.
