# AI Data Center Infrastructure and Financial Risks

**Podcast:** KI-Update – ein heise-Podcast
**Published:** 2026-10-09

## Transcript

Das KI-Update – ein heiser Podcast mit redaktioneller Unterstützung von The Decoder.
Ich bin Isabel Grünewald und dies ist unser Deep Dive zum Wochenende.
In den USA ist der rasante Ausbau von KI-Rechenzentren eines der großen Wahlkampfthemen vor den Midterms im November geworden.
Die Sorgen der Bevölkerung wegen der steigenden Belastung für das Stromnetz und die Umwelt treffen auf einen Präsidenten, der in Rechenzentren einen unverzichtbaren Wachstumsmotor sieht und Regulierung ablehnt.
In Finnland musste ein Tochterunternehmen von Google in dieser Woche den Bau von zwei KI-Rechenzentren stoppen, weil für die Menge an Wald, die dort gerade gerodet wird, erst eine Umweltverträglichkeitsprüfung abgeschlossen werden muss.
Bei uns in Deutschland herrscht bei den Tech-Unternehmen auch ein bisschen Goldgräberstimmung, Während vielen Menschen beim Gedanken an ein Rechenzentrum in ihrer Kommune eher mulmig zumute wird.
Aber lassen sich die Entwicklungen in anderen Ländern überhaupt auf deutsche Verhältnisse übertragen?
Und warum unterscheiden sich KI-Rechenzentren so sehr von anderen Rechenzentren?
Darüber habe ich in dieser Woche mit einem Stammgast des KI-Updates gesprochen, meinem Kollegen Christoph Windeck von Letzt.et.
Hallo Christoph, schön, dass du mal wieder da bist.
Ja, hallo Isabel.
Fangen wir bei den Basics an.
Für effiziente Rechenzentren ist ja nicht nur die Chip-Architektur, die Nvidia immer mehr verbessert, relevant, sondern auch die Bauweise der ganzen Gebäude.
Was unterscheidet denn so ein KI-Rechenzentrum von den normalen Rechenzentren, die es ja schon gibt?
Zum einen ist es so, normale Rechenzentren ist schon ein Missverständnis.
Das ist, glaube ich, ganz vielen Menschen nicht so klar.
Wir berichten ja seit Jahrzehnten zum Beispiel über diese Top 500 Supercomputer.
Da ist es oft so, dass genau für einen solchen Computer und vielleicht noch ein, zwei Nachfolger extra ein Rechenzentrum gebaut wird, das dann genau auf diesen Computer und dessen Bedürfnisse, also vor allem die Leistungsaufnahme und die Kühlung abgestimmt ist.
Und was anderes steht in dem Raum dann auch nicht.
Typischerweise sind es sowieso...
Eine äußere Hülle und man hat mehrere Serverräume da drin.
Ich fange mal vielleicht so an.
Vielen Menschen ist bekannt, in Deutschland ist Frankfurt der größte Standort von Rechenzentren, also in Frankfurt, der Stadt Frankfurt, vor allem Frankfurt Ost.
Aber auch um Frankfurt herum gibt es viele Projekte.
Und was da aufgebaut wird, das sind typischerweise sogenannte Co-Location.
Da ist übrigens auch Heise Online untergebracht, nämlich bei Plusline.
Das steht auf jeder Heise Online Seite und das funktioniert so.
Die Firma Plusline betreibt einfach diesen Raum mit den ganzen Zertifizierungen und Schutzvorrichtungen.
Und da können wir unsere Server reinstellen.
Ich weiß jetzt gar nicht, was wir da gemietet haben, aber eine übliche Einheit ist zum Beispiel ein halber Schrank oder ein Schrank oder ein sogenannter Käfig.
Das bedeutet, der Rechenzentrumsbetreiber Der stellt eigentlich wirklich nur die Fläche zur Verfügung plus Stromversorgung, Netzwerk und vor allem Kühlung.
Und da kann man dann eben pro Quadratmeter eine bestimmte Menge an Leistung verbraten, an elektrischer Leistung, weil mehr Strom ist nicht da.
Es gibt so und so viele Steckdosen, das verteilt sich ja in den Räumen irgendwie.
Und vor allem gibt es so und so viel Kühlmöglichkeit, sonst wird es einfach zu heiß.
Diese Räume sind ja zu.
Da kann man nicht einfach ein Fenster aufmachen, aus Sicherheitsgründen schon.
Es gibt auch Brandschutzabschnitte, das ist also relativ komplex alles.
Und das ist erstmal das Co-Location-Modell, das ist in Deutschland das wichtigste Rechenzentrums-Geschäftsmodell, kann man so sagen.
Gibt es ganz viele, das machen immer mehr Firmen.
Und dann gibt es ein anderes Geschäftsmodell, das ist ein bisschen anders, das ist Cloud.
Das heißt, da...
Kauft der Anbieter auch die Server und stellt nur die Dienste auf dem Server bereit.
Das kann so weit gehen, dass man da eine Datenbank mietet oder nur Speicherplatz oder aber auch nackten Server, wo man sein eigenes Betriebssystem installiert.
Ganz unterschiedlich.
Und die Hyperscaler machen das dann in riesig.
Das sind die ganz Großen.
Der Größte ist Amazon AWS.
Dann kommt Microsoft Azure und Google Cloud.
Die bieten das Ganze dann weltweit an und in riesigen Rechenzentren für große Firmen.
Vor allem für Geschäftsmodelle, die halt in ganz vielen Ländern funktionieren müssen.
Wir hatten diese Diskussion vor einigen Monaten bei Signal, wo es hieß, ja, warum nicht digitale Souveränität und warum ist das bei Amazon?
Weil die halt sagen, ja, wir müssen das ja in 30, 50 Ländern anbieten, sonst ist das für uns sinnlos.
Also müssen die Server da auch erreichbar sein.
Und die Hyperscaler, das ist, es ist sofort klar, wenn man drüber nachdenkt, aber die betreiben eigene Unterseekabel.
Also die bieten die Vernetzung direkt mit an und man hat ein einheitliches Nutzungsmodell über alle diese Standorte hinweg.
Aber jedenfalls muss ich keinen eigenen Server kaufen, um das zu nutzen, sondern ich buche nur sogenannte Instanzen.
Das ist eine Wissenschaft für sich.
In Deutschland gibt es auch Anbieter, die das machen.
Zum Beispiel die Deutsche Telekom ist eine der ganz großen und zum Beispiel viele Behörden nutzen das dann eben zum Beispiel bei der Telekom und gibt noch viel mehr Stack-IT von der Schwarzgruppe.
Hetzner, Jonas, also OHV aus Frankreich.
Also manchmal machen die das auch gemischt.
Die haben sowohl Co-Location als auch Cloud.
Aber das sind halt nicht in dem Sinne Hyperscaler, die um die ganze Welt anbieten.
Also am ehesten schon die Telekom.
Aber noch nicht ganz so groß.
So, jetzt kommt KI.
Bei KI ist der eigentliche wesentliche Unterschied, dass die Leistung pro Quadratmeter, die ich in diesem Rechenzentrum installieren kann, um ein Vielfaches höher ist als bisher.
Also und zwar kann man das an einem, es gibt ein sehr großes Equinix, nein, ist es Equinix oder NTT Rechenzentrum in Frankfurt, da hatte ich mal so einen Vergleich gezogen.
Die haben glaube ich 55.000 Quadratmeter Nutzfläche, das ist wirklich viel da innen drin.
Und da kann ich mehrere tausend Schränke reinstellen.
Das sind ja die sogenannten Racks.
Das sind ja so Standardformate.
Sonst kann ich ja schlecht meine Server da anschließen, wenn ich irgendeinen komischen alten Holzschrank da reinrühren will, abgesehen von der Brandlast und so.
Also man hat da natürlich Standardbauformen.
Die sind bei KI übrigens auch ein bisschen anders.
Aber jedenfalls, Rühr hatte so ein ganzer Schrank.
Der ist so zwei Meter hoch, einen Meter tief und so 48 Zentimeter breit, die Nutzfläche.
Da hatte man früher mal 3 bis 15 Kilowatt drin.
Also so viel, ein Heizlüfter sind 2 kW, also so viel wie maximal 8 Heizlüfter.
Und bei KI-Rechenzentren sind wir aber jetzt schon bei 150, also Faktor 10.
Und in Zukunft kann das bis zu einem Megawatt pro Schrank gehen.
Also das ist dann, ja, wo sind wir dann?
Faktor 50 oder so.
Das heißt, In ein ganzes Rechenzentrum dieser klassischen Co-Location-Bauart, was Platz hätte für tausende Schränke, kann ich dann nur noch ein paar hundert reinstellen.
Dann habe ich alle Energie und Kühlung verbraucht, die das anbietet.
Das ist der erste Punkt.
Das heißt, ich muss den Strom reinkriegen und die Wärme raus.
Das heißt, ich brauche dicke, dicke, dicke Kabel innen drin.
Pro Schrank viel stärkere Anschlüsse.
Übrigens muss der Boden auch eine größere Traglast haben, weil diese Schränke sind schwer.
Die wiegen mehrere Tonnen.
So ein Schrank.
Kostet übrigens auch schnell heutzutage mal sieben bis acht Millionen.
Da sind nämlich auch mal schnell so was wie ein Petabyte RAM drin.
Oder nein, ein Petabyte noch nicht, aber an die 100 Terabyte RAM.
Und das heißt, das ist der erste Punkt.
Die Dichte der Energie ist wesentlich höher.
Und jetzt im Umkehrschluss, diese Rechenzentren sind ja auch groß.
Das bedeutet ...
Auch der absolute, der sogenannte Anschlusswert, also die insgesamt mögliche Leistung, die ich da für den ganzen Komplex nutzen kann, die ist wirklich gigantisch.
Aha, das war jetzt ein Witz, weil wir reden über Gigawatt zum Teil.
Also eine Kilowattstunde, das kennen wir so von daheim, der Stromzähler.
Also wir haben ziemlich hohen Verbrauch, weil wir zum Beispiel ein Aquarium haben.
Drei Personen, so was wie 4000 Kilowattstunden im Jahr.
Das heißt, es sind vier Megawattstunden.
Und hier reden wir, also das sind jetzt die Wattstunden, das ist die Energie.
Aber die Leistungsaufnahmen in so einem Haushalt im Durchschnitt, die sind so bei 300 bis 500 Watt für so ein Haus.
Und jetzt reden wir hier für über eine Milliarde Watt, die da reinfließen.
Die ganze Zeit, ein Jahr durch.
Das sind also riesige Mengen an Strom.
Und deswegen sind die KI-Rechenzentren auch so besonders.
Da kann ich nicht einfach bei den Stadtwerken anrufen und sagen, guten Tag, ich hätte da gerne morgen jemanden, der mit einem relativ dicken Kabel vorbeikommt, sondern deswegen entstehen die zum Beispiel auch in der Nähe von Umspannwerken oder irgendwo, wo halt sehr viel Strom da ist oder eben jetzt, das war ja zum Beispiel das Argument von der Installation da in Mecklenburg, die letztens angekündigt wurde.
Zum Beispiel da, wo in Zukunft der Windstrom vom Meer reinkommt.
Da soll ja extrem noch ausgebaut werden.
Und da sind dann eben schon entsprechend dicke Leitungen.
Und deswegen baut man die da hin.
Denn, ja, da kann ich vielleicht gleich vorab sagen, wir, also das ist ja vielen Menschen bewusst, wir bauen ja an Südlink rum an der großen Trasse.
Überall entstehen neue Windräder.
Es wird über den Netzausbau diskutiert.
Schon jetzt alleine durch die Energiewende sind die Übertragungsnetzbetreiber, das sind ja in Deutschland vier, die sich das so aufteilen, die sind am Anschlag.
Es gibt gar nicht genug Fachkräfte und Masten und Draht und was man alles braucht.
Das heißt, große Industrieprojekte, und das sind solche Rechenzentren, die haben zum Teil jahrelangen Vorlauf, bis sie die Anschlüsse überhaupt gebaut kriegen oder bauen dürfen und sich da anschließen müssen.
Der Strom muss ja auch ...
in diese Pläne eingearbeitet werden.
Hier, da kann ein Gigawatt in Zukunft hinfließen.
Und deswegen ist das so ein Run im Moment.
Viele Firmen versuchen sich da geschickt, strategisch die besten Standorte zu sichern.
Und es sind eben wirklich große Industrieanlagen, die man baut und nicht einfach wie mehr eine Kleinfirma.
Also auch das ist ein Unterschied.
Bisherige Rechenzentren liegen, sagen wir mal, ein paar Megawatt, da ist dann natürlich der Faktor 50 in der Größe eine echte Dimension.
Also da geht es richtig um so ein kleines Umspannwerk und dicke Trafos, die da stehen.
Das heißt, also nochmal zusammengefasst, was für Standortanforderungen muss es geben?
Es muss eine fette, fette, fette Stromleitung in der Nähe sein?
Irgendwie eine Möglichkeit zu kühlen?
Das ist ja, meistens wird hier im Moment leider noch gegen Luft gekühlt.
Das heißt, die Abwärme wird einfach über solche Luft-Wasser-Wärmetauscher außen an die Umgebungsluft abgegeben.
Man würde ja gerne die Abwärme nutzen.
Ja.
Dazu wäre es natürlich schön, dass Rechenzentrum steht nah an irgendwelchen Abnehmern.
Das haben Sie bei Rostock ja auch gesagt, dass die Abwärme dann in das Wärme...
Zum Beispiel, das wäre sehr günstig, weil da ist zum Beispiel Rostock nur sowas wie zwölf Kilometer weg oder acht oder in der Größenordnung.
Da könnte man zum Beispiel noch mit vertretbaren Kosten...
so eine isolierte Leitung hinbauen.
Und im Osten war ja traditionell so, dass es da schon relativ viel Fernwärme gab.
Wir sitzen ja nun beide hier in Hannover.
Wir kennen das aus dem Alltag.
Hier werden ganze Wohnviertel aufgegraben, um überhaupt erst mal genügend Abnehmer an das Fernwärmenetz anzuschließen.
Es gibt noch andere Probleme, aber das ist so ein bisschen, also da ist so ein Widerspruch.
Diese KI-Rechenzentren brauchen Geld und Strom.
Entschuldigung, Geld brauchen Sie sowieso.
Platz und Strom.
Und das ist nicht unbedingt da, wo die Ballungsräume sind, wo ich die Abwärme auch benutzen kann.
Man kann das zum Teil lösen.
Man kann das auch über ein paar mehr Kilometer führen.
Aber Grundprinzip, Grundidee ist immer, vielleicht erklärt das das auch ein bisschen, Glasfaser-Datenleitung ist viel billiger als so eine Hochspannungsleitung.
Also es ist einfacher, die Daten zu transportieren über eine gewisse Strecke als den Strom.
Und deswegen gehen die Hallen sozusagen nach dem Strom und das Datenkabel irgendwo einzugraben, ist nicht der große Kostenfaktor.
Jetzt ist ja eine der Sorgen in den USA, was die Leute da gerade so umtreibt, dass der Strom den Kommunen ausgeht, wenn dann Datenzentrum hingesetzt wird, so ein Data Center.
Wäre das auch eine Gefahr hier in Deutschland oder ist das anders?
geregelt bei uns, dass sowas gar nicht genehmigt werden würde, wenn da nicht genügend Strom liegt oder wie wird das gemacht?
Ja, das ist grundsätzlich richtig.
Also es ist ja so, es ist ja nicht so, dass irgendwie so ein Bürgermeister von Hintertupfingen sagt, so du kannst da morgen hinbauen, sondern also das sind ja öffentliche Entscheidungen und da müssen Umweltverträglichkeitspläne und sowas eingereicht werden.
Also das sind schon mal ein paar Dutzend bis Hunderte Seiten an Genehmigungssachen.
Das wird nicht einfach irgendwo hingekoffert ohne Sinn und Verstand.
Es geht ja um langfristige Informationen.
Also vielleicht muss man das auch nochmal explizit sagen.
Wir haben jetzt einen kurzfristigen Hype, also der uns sehr kurzfristig erscheint bei der KI, weil das so explodiert ist.
Aber ein Rechenzentrum baut man nicht für zwei Jahre.
Also selbst da lohnt sich das nicht, sondern die überlegen schon, das soll da 20 bis 30 Jahre laufen.
Das heißt, die Stromversorgung muss ja auch gesichert sein.
Wir sind in Deutschland aber in einer ganz anderen Situation.
als in den USA, weil in den USA habe ich in vielen Bereichen eine ganz andere Bevölkerungsdichte.
Es gibt übrigens hier schon große Unterschiede, zum Beispiel Frankreich hat ja schon nur die halbe Bevölkerungsdichte, Spanien noch weniger.
Deswegen haben zum Beispiel, war das nicht ganz zufällig, dass es da vor ein, zwei Jahren so Probleme mit Stromnetz in Spanien gab, weil die Strom über sehr große Entfernungen transportieren müssen und dann kommen erst wieder viele Verbraucher.
Andererseits hast du wiederum viel Platz für Windräder und Photovoltaik dazwischen, der bei uns dann vielleicht fehlt.
Aber in den USA ist es halt so, auch wenn die Leute sich immer fragen, bei uns sind die Steuern so hoch und alles ist so teuer.
Genau, das ist in den USA viel günstiger zum Teil.
Aber dafür ist die Infrastruktur auch sehr viel schlechter ausgebaut.
Und wir hatten das bei den Waldbränden vor einigen Jahren da an der kalifornischen Küste, wo es hieß, wie kann denn da einfach so ein Kabel abbrennen?
Das kommt bei uns jetzt eher seltener vor, weil bei uns eben sozusagen der Kilometer-Stromtrasse von anteilig mehr Kunden bezahlt wird.
Da kann man da mehr reinstecken.
Aber es gibt einen ganz anderen Faktor, weshalb das in den USA auch so boomt.
Ein Riesenschlagwort in der Branche ist, also der Rechenzentrumsbranche, ist jetzt behind the meter, BTM.
Das heißt, ich erzeuge meinen Strom selber hinter dem Stromzähler.
Damit haben die großen Hyperscaler wie Google und so schon angefangen.
Die haben strategisch in Windparks investiert zum Beispiel.
Jetzt geht es aber nochmal um ganz andere Stromdimensionen.
Und ein berühmtes Beispiel ist eben Elon Musks KI-Rechenzentrum Colossus 1 in Memphis, Tennessee.
Da ist erstmal eigentlich ganz schlau.
Der hat eine ehemalige, ich glaube, das war sogar eine Staubsaugerfabrik, Elektrolux oder so was war das mal.
in einer strukturschwachen Gegend gekauft, wo in der Nähe auch mal ein Gas- oder Kohlekraftwerk war.
Das heißt, da gab es schon eine gewisse Strominfrastruktur.
Das ist ja zum Beispiel erstmal ganz schlau.
Aber das reichte dem Elon Musk für Colossus da immer noch nicht.
Und dann hat er eben Gasturbinen gekauft.
Es gibt modulare Gasturbinen-Kraftwerke, die passen in zwei Container.
Und die sind zum Beispiel gedacht, wenn man irgendwo ein Bergwerk im Norden Alaskars oder sowas baut, dann ist ja keine Stromleitung da, aber ich brauche trotzdem viel Strom.
Oder für Ölbohranlagen oder so, dann stelle ich mir so ein portables, sag ich jetzt mal, auf zwei 40 Tonnen portable Turbine dahin.
Aber wie soll man das sagen?
Das ist rustikal.
Die Dinger feuern da eben einfach durch wie eine Flugzeugturbine und erzeugen da zum Beispiel 20 Megawatt.
Und davon hat er sich da einfach 30, 40 Stück hingestellt.
Jetzt ist das nicht direkt in der Nachbarschaft von jemandem.
Das ist schon so ein paar Kilometer oder so.
Aber die haben also auch in den USA gibt es natürlich Anwohner und Ökogruppen.
Und die sagen halt, die blasen da einfach das Flüssiggas in die Luft.
Und das ist halt genau auch einer der Treiber dort.
Wir in Deutschland haben ja wenig Rohstoffe.
Wir bauen gerade zum Glück.
Wind und Sonne aus, weil wir sonst eben bei Putin Gas kaufen mussten.
Die USA haben aber günstiges Fracking-Gas.
Und das verfeuern die da.
Und dadurch können die eben, also das hat halt mehrere Vorteile.
Ich bin nicht abhängig von irgendwelchen Leitungen, die ich überlasten könnte.
Es beeinflusst auch den Strompreis der Kommune nicht, weil die Ausbaukosten für das Netz, die werden bei uns ja auf uns alle umgelegt.
Und Niemand weiß, wie viel ich da konkret verheizt.
Ja, das ist ein ganz wichtiger Faktor.
Nur Vorteile.
Ja, du musst es mal so sehen.
Ich musste schmunzeln, als Microsoft vor einiger Zeit den ersten eigenen KI-Chip vorgestellt hat und gesagt hat, und wir haben auch einen Kühler dafür erfunden.
Da sagt man so, aha, das kann man, also die haben das natürlich toller, effizienter Kühler.
Man kann auch sagen, ja, vielleicht mussten sie ziemlich viel kühlen, weil der doch nicht so effizient ist.
Man weiß es halt nicht.
Und harte Daten gab es nicht.
Das heißt, aus Sicht der Rechenzentrumsbetreiber, deswegen haben die Hyperscaler nämlich damit auch angefangen, unter anderem, dann sieht man den Stromverbrauch auch nicht mehr.
Und diese Daten können auch nicht nach draußen dringen.
Das ist sehr schön.
Aber es hat eben, das hat solche Dimensionen angenommen, dass eben die Gasturbinen ausverkauft sind.
Also wirklich weltweit sind Gasturbinen ausverkauft.
Es werden schon Flugzeugtriebwerke umfunktioniert.
Es gibt eine Firma in Tirol, die Firma Jenbacher, die hat früher Eisenbahnmotoren gebaut, schwere Dieselmotoren, sowas wie Schiffsmotoren im Grunde, 24 Zylinder.
Die zum Beispiel verkaufen jetzt für eines dieser Stargate-Rechenzentren, haben die einen Vertrag über 500 solcher Motoren abgeschlossen.
Und was jetzt schon versucht wird bei einem anderen Projekt, Projekt Jupiter an der Grenze zu New Mexico, da ging es ...
vor wenigen Wochen drum, die wollen Hochtemperatur-Brennstoffzellen einsetzen, um Flüssig oder Erdgas in Strom zu verwandeln.
Das ist eben, wir kennen das zusammen.
Das klingt überhaupt nicht experimentell.
Genau, das geht gerade erst los.
Und im Endeffekt denken ja viele eben über diese, also es werden ja Atomkraftwerke gezielt jetzt reaktiviert in den USA.
Aber deswegen gab es ja überhaupt diesen Hype um diese Small Nuclear Reactors, diese SNRs.
Modularen Dinger, ja.
Genau, wo man sich, wenn man sich so ein bisschen schon damit befasst hat, mit Genehmigungsverfahren und sowas, sehr skeptisch ist, ob das in unter 15 Jahren der erste da mal nennenswert Strom produziert.
Also das war eher was, um den Börsianern, also ist mein Eindruck, meine private Meinung dazu, um den Börsianern zu erzählen, ja, ja, ja, wir haben da eine Lösung.
Aber es gibt auch Ökoenergieprojekte.
Also Windkraft wird ganz viel eingesetzt.
In Texas zum Beispiel gibt es wahnsinnig viel Windkraft.
In den USA gibt es ja auch viele Gegenden, wo nicht so direkt Anwohner nebendran sind.
Da kann man dann bohren, ohne dass die Leute gleich schreien, unsere Häuser fallen um, wie bei uns hier in Süddeutschland in Staufen, wo sie so einen Gipskulper angebohrt haben für, wie heißt das, die Energie im Boden, geothermische Energie.
Da gibt es große Projekte in den USA.
Also nicht alles ist nur Gasverbrennen, aber das sind bisher, also nein, also bisher das, was real passiert ist.
Gas zu verbrennen, wie nicht mehr gescheit.
Aber es gibt auch Ideen darüber hinaus.
Also um das mal so zu sagen.
Aber die Idee ist, die Erzeugung dicht ans Rechenzentrum zu bringen oder umgekehrt das Rechenzentrum eben bei uns in die Nähe der Windkraft zu bringen zum Beispiel.
Oder eben auch in Gegenden wie Schottland, wo extreme Windgeschwindigkeiten sind, im Jahresdurchschnitt eben zum Beispiel da hinzugehen.
Ja.
Jetzt sind aber die einzigen Kennzahlen, die man so bekommt, die, die du am Anfang angesprochen hast, die Gigawatt, von denen wir da sprechen, das ist so das, was man hört, wenn so ein Rechenzentrum angekündigt wird.
All die anderen Sachen, da muss man sich ja wirklich eingehend damit beschäftigen, damit man weiß, was da alles noch mit reinkommt, um wirklich sagen zu können, wie effizient dieses Rechenzentrum arbeitet.
Gibt es da irgendwelche offiziellen Zahlen?
Müsste es welche geben?
Oh, da wird gerade darum gestritten, dass also die Power Usage Effectiveness, die Effizienz des gesamten Stromverbrauchs im Vergleich, im Verhältnis zum reinen Stromverbrauch der Nutzgeräte, also Server, Speichersysteme, Netzwerksysteme, da gibt es einen Grenzwert in Deutschland speziell.
Die sollen zum Beispiel neue Rechenzentren sollen nicht mehr als 20 Prozent zusätzliche Energie für die Kühlung und so weiter benötigen.
Okay.
Dieser Grenzwert ist, der war früher viel schlechter.
Das ist also schon deutlich besser geworden, schon aus eigenem Interesse der Hersteller, weil das ist ja letztlich was, was sie nicht, der Betreiber, Entschuldigung, nicht der Hersteller, was sie sozusagen dem Kunden gar nicht direkt in Rechnung stellen können.
Und da sind tendenziell ältere Rechenzentren viel schlechter.
weil man da gar nicht so sehr auf die Effizienz geachtet hat und die Technik damals auch nicht weiter war.
Und jetzt kommt das große Aber.
Der Wert sagt über die Effizienz im Sinne, wie viel Rechenoperationen pro Watt bekomme ich denn gar nichts aus.
Und das ist unglaublich schwer zu bewerten.
Da gibt es bisher keine Zahlen und meiner Meinung nach kann es die auch bei KI speziell eine ganze Weile nicht geben.
Also ich nenne mal ein Beispiel.
Ja.
Ich habe schon, erzählt, wir berichten über diese Top 500 Supercomputer.
Das waren ja mal früher die größten.
Die sind jetzt, also einige KI-Rechenzentren sind um den Faktor 20 größer als die stärksten Supercomputer auf dieser Top 500 Liste.
Bei denen ist es so, das sind oft öffentliche Institutionen, die die betreiben, zum Beispiel Universitäten und die kriegen Steuermittel.
Aber vor allem haben die kein Geld, über das sie verfügen können und die nehmen ja auch keins ein.
Das heißt, die kriegen bei der Genehmigung das üblicherweise so, dass die sowohl zur Anschaffung Geld kriegen zum Bau dieser neuen Halle, aber auch zum Beispiel für fünf Jahre oder zehn Jahre für den Betrieb.
Und deswegen sind die unglaublich daran interessiert, dass ihre Anlagen da besonders effizient ist.
Und deswegen gibt es zur Top 500 Liste auch die Green 500 Liste, wo die das genau messen.
Wo die also für einen Benchmark...
nämlich genau diesen Linpack, mit dem man auch die Leistung, die Performance misst, dann guckt, wie viel sind das in Linpack-Punkte oder Berechnungen pro Watt.
Da gibt es einen richtigen Wettbewerb, da kann man gucken hier, typischerweise sind da im Moment diese NVIDIA-Beschleuniger der vorletzten Generation relativ weit vorne.
Ich sage mal, die machen, ich nenne jetzt mal ein Beispiel, so was wie 60, Milliarden Operationen, nee, Giga sind wir schon bei Milliarden, ja.
60 Gigaflops pro Watt oder sowas.
Okay.
Das ist der eine Benchmark.
Jetzt macht aber so ein Rechenzentrum, so ein Top 500 Supercomputer nicht nur das.
Der macht nicht immer nur diese ...
der löst nicht immer nur lineare Differenzialgleichungen, sondern es gibt noch einen anderen Benchmark, der HPCG.
Das ist High Performance Conjugate Gradient.
Den braucht man für andere Berechnungen.
Und da sind diese Computer ganz unterschiedlich viel schlechter und besser.
Also mit denselben Prozessoren und Anlagen und Servern und derselben Vernetzung schneiden die da ganz unterschiedlich ab.
Das ist wie, kann man so sagen, ich habe einen Bürocomputer, der kann kein Gaming.
Und der Gaming-Computer ist dann zum Beispiel bei Büro ineffizienter.
Und so ähnlich ist das hier auch.
Und auch im HPCG kann ich jetzt rechnen, irgendeinen Wert von Flops pro Watt, aber der fällt völlig anders aus.
Und wenn ich jetzt eine Anwendung habe, die sich krass schnell verändert, dann kann es keinen Benchmark geben, der länger als ein halbes Jahr Bestand hat, der irgendeinen sinnvollen Vergleich ermöglicht.
Und genau das passiert gerade.
Bis vor einem Jahr hätten wir hier noch gesessen und gesagt, ja, das sind diese KI-Beschleuniger, die sind total wichtig und da die Effizienz.
So, und jetzt auf einmal kommt dieses Gentic AI.
Jetzt werden also wieder haufenweise klassische Prozessoren reingesteckt in die Rechenzentren.
Ich weiß gar nicht, also ehrlich gesagt, ich bin ja der Hardwerker, ja.
Ich kann einen Herd anschließen und sowas und ich weiß ein bisschen was über Prozessoren, aber ich bin kein toller Programmierer.
Und wie dieses Gentic AI eigentlich funktioniert, also, Genau dieses Problem haben wir hier in der Redaktion.
Es gibt KI-Benchmarks, zum Beispiel diesen Procyon-Image-Generation.
Aber wenn wir damit ankommen, sagen die Kollegen, das ist ja drei Jahre alt, das macht ja keiner mehr bei KI.
Und das heißt ja nicht, dass wenn das in dem Benchmark effizienter wird, dass dann die moderne KI auch effizienter ist.
Und gerade hat Nvidia für ihre neueste Generation von Beschleunigern, diese, wie heißen die, Vera Rubin, die werden gerade verkauft, die ersten Geräte und in die Rechenzentren gestopft.
Und die alten sind eben noch Blackwell.
Und da sagen sie, in manchen Bereichen sind sie da um den Faktor 3 oder so schneller.
Ja, ich glaube, es waren noch größere Zahlen.
Aber das würde ja bedeuten, dass sie bei ungefähr gleicher Leistungsaufnahme pro Schrank auf einmal dreimal so effizient sind.
Und das ist nur ein Generationswechsel innerhalb von drei Jahren.
Weil wenn so ein KI-Rechenzentrum da jetzt 20 Jahre steht und da wird jetzt viermal die Hardware gewechselt, dann, also es ist für uns alle zu hoffen, dass dann die Effizienz tatsächlich auch um den Faktor, es geht ja dann exponentiell hoch, wenn alles gut läuft.
Ich sage jetzt mal, 100 gestiegen ist.
Aber ...
Beim Bau eines Rechenzentrums kann man keine, also da wissen wir, wir wissen ja auch gar nicht, was für Beschleuniger da konkret drin sind und ob dieses ganze Gigawatt genau von dieser Typ Maschine genutzt wird.
Insbesondere ist es so, dieses Gigawatt ist ja erstmal ein Anschlusswert, der bereitsteht.
Das ist ja nicht am 29.
September fertig und am 1.
Oktober fahren die das hoch und es nimmt einen Gigawatt, sondern das wird ja über Jahre ausgebaut.
Und das ist zum Beispiel gerade eine Diskussion, die bei dieser POE-Effizienz läuft, dass sie sagen, ja bei Co-Location, da hängt es ja von den Geräten ab, die die Kunden da reinstellen.
Und es ist Teil des Geschäftsmodells, dass ich nicht weiß, was der Kunde da tut.
Also ich kann ja nicht sagen, hier, leg das mal auf den Tisch.
Also genau, das wäre irgendwie widersinnig.
Deswegen stelle ich mir ja Rechner da selber hin, damit eben keiner weiß, was da drin passiert.
Und vor allem, wenn es halb leer ist, das Rechenzentrum.
dann schafft es auch nicht die optimale Effizienz.
Das ist bei ganz vielen technischen Geräten so, dass eigentlich eher, weil ich habe ja eine gewisse Zahl an Anlagen, wenn die halt alle da sozusagen nur bei geringer Last vor sich hin öckeln, dann sind sie eben weniger effizient, als wenn sie im optimalen Lastpunkt sind.
Das ist also alles sehr, sehr kompliziert und mit einer einfachen Zahl nicht zu machen.
Aber natürlich wäre es schön, wenn man die Hersteller zwingen könnte.
Zum Beispiel Investitionen.
Es gibt ja Investitionen, wo man sagen würde, dann mach das doch jetzt bitte mal, also damit man einen Antrieb hat, dass sich das finanziell lohnt.
Ich sage mal ein Beispiel.
Wenn es sich zum Beispiel die Anlage viel effizienter würde, indem ich da überhaupt nur an dem bestehenden System schnelleres Netzwerk anschließen würde, weil dann die Daten pro Zeiteinheit schneller durchflutschen und danach wieder … ein sparsamerer Betriebsmodus kommt, dann würde ich sagen, wenn es einen gesetzlichen Zwang gibt, das zu tun, dann mache ich das.
Wenn es keinen gesetzlichen Zwang gibt, dann sage ich, naja, als Co-Location-Anbieter kann ich die Umlagekosten ja meinen Kunden auf die Ohren drücken, aufs Auge drücken, nicht die Ohren, aufs Auge drücken, sagt man.
Dann habe ich da keinen großen Anreiz, meine Effizienz zu verbessern.
Also das ist eine ganz, ganz schwierige Diskussion, aber gerade bei den KI-Rechenzentren, die jetzt im Bau sind, wo dann vielleicht in drei Jahren der erste Beschleuniger läuft.
Da wissen wir noch gar nicht, wie diese Generation überhaupt, also da könnte man jetzt gar keine Aussage treffen, welche Rechenleistung da installiert sein wird.
Das weiß man einfach noch gar nicht.
Die Sachen sind ja noch nicht mal erfunden.
Sehr schön, diese langfristige Planung.
Aber schauen wir mal konkret auf Deutschland.
Die Bundesregierung will die Kapazität der Rechenzentren bis 2030 vervierfachen im Vergleich zu 2030.
Das Aktionsbündnis Heiße Luft hat jetzt im August eine Karte mit allen geplanten und bereits im Bau befindlichen Rechenzentren in Deutschland veröffentlicht.
Das sind eine ganze Menge.
Du hattest ja am Anfang schon angesprochen, dass viele Betreiber einfach sich gerade versuchen, die besten Standorte zu reservieren.
Und als du dir die Karte angeguckt hast, hast du auch einen Artikel für Heiße Online geschrieben oder für die CT, wo du gesagt hast, Da sieht man auch problematische Entwicklungen an dieser Karte.
Was kann man denn daraus ablesen?
Naja, das ist also, also erstmal sieht man, dass es ein Rennen gibt, was wenig gesteuert ist.
Das heißt, erstmal werden laut Sachen rausgegräht und die Leute vor Ort hätten ja viel lieber Planungssicherheit.
Man weiß also nie bei diesen Dingen.
Oder wie soll man das sagen?
Ich nehme mal ein Beispiel aus einem anderen Bereich, gerade hier in Hannover doch auch, ne?
Dieser komische Windkraftbetrüger da, dieser Holt, der auch ausgelöst ist und dann in Dubai wieder auftauchte, ja?
Also immer, wenn so eine Goldgräberstimmung ist, das war jetzt in Deutschland lange zum Beispiel bei der Windkraft Solar und jetzt bei KI-Rechenzentren, dann gibt es natürlich, ja wirklich, es gibt natürlich schwarze Schafe, die dann sagen, ja, ich baue hier ganz toll was hin und so weiter.
Und von diesen Firmen hat man ja teilweise noch nie was gehört.
Und das kann eine Firma sein, die vielleicht schon super seriös ist und schon in 25 anderen Ländern sehr erfolgreich und das alles super gemacht hat.
Das kann aber auch voll eben das Windall sein, wo du gar nicht weißt, wer da dahinter steckt.
Also das ist sehr schwierig, vor allem für die Leute vor Ort, die das entscheiden müssen.
Manchmal sind das ländliche Gemeinden, da sind irgendwelche Bürgermeister, Bürgermeisterinnen ehrenamtlich tätig und dann hast du ein Genehmigungsverfahren über 400 Seiten oder so.
Wie willst du entscheiden, was jetzt da wirklich zukunftsfähig ist oder nicht?
Zum Teil sind das Zusicherungen auch von den Netzbetreibern.
Ja, der Strom kommt oder kommt doch nicht.
Es verzögern sich Dinge.
Sehr, sehr schwierig aus dieser Perspektive.
Also das Erste, was deutlich wurde, ist, die Bundesregierung will zwar eine...
was im Sinne der digitalen Souveränität vielleicht auch nötig ist.
Ich möchte das ausdrücklich nicht beurteilen.
Aber einfach nur zu sagen, dann tun wir es in die USA, ist sicherlich nicht die Lösung.
Also irgendwas wird man brauchen.
Das ist schon mal der erste Punkt.
Aber dann scheint es relativ wenig Hilfestellung zu geben für die Projekte vor Ort dann.
Also irgendeine übergeordnete Koordination, wie hätten wir es denn gerne?
Das ist erst mal schon mal ein Punkt.
Ein anderer Punkt war, dass sie sagten, ja, ungefähr ein Drittel, haben die heiße Luft Aktionsleute gesagt, sind auch wieder US-Anbieter, die hier bauen.
Die haben natürlich richtig Geld.
Die sind ja von ihrem Risikokapital und ihren Börsenkursen in einer ganz anderen Position als viele hiesige potenzielle Konkurrenten.
Das heißt, ist denn das so gewollt, dass wir also jetzt die Standorte dann zwar hier haben, aber die Daten hängen dann wieder?
am US-Netz sozusagen oder an Firmen, die von den USA aus beeinflusst sind.
Also das sind schon mal so zwei Punkte.
Ja, also es fehlt ein bisschen die Koordination.
Das ist eigentlich so das Wesentliche und es geht um Dimensionen, wobei eben viele Beobachter und Experten auch in den USA sagen, also mehr als ein Drittel, ich habe jetzt vergessen, auf welchen Zeitraum sich das bezog und ich weiß jetzt auch nicht mehr genau, ob das jetzt so was wie McKinsey, aber irgend so eine große Beratungsorganisationen, die erzählen natürlich auch viel, wenn der Tag lang ist und im Jahr drauf machen sie eine andere Studie, aber die haben mal so grob abgeschätzt, dass mehr als ein Drittel der Vorhaben, über die jetzt so laut berichtet wird, können im Zeitraum X gar nicht gebaut werden.
Selbst bei günstigster, also selbst wenn man das Flüssiggas aus dem Boden direkt tanken könnte, schafft man es einfach gar nicht so schnell, das alles gleichzeitig hochzuziehen.
Das heißt, bei vielen dieser Projekte Und wenn man genauer hinguckt, in Deutschland sieht man auch, viele dieser großen Projekte sind auch modular geplant.
Ja, schlauerweise, dass man sagt, also wir bauen erst mal 50 oder 100 oder 200 Megawatt, können aber eben auch noch fünf Gebäude oder vier weitere Gebäude daneben stellen.
Okay.
Und dann passt sich das an, ja.
Und es gibt auch ganz, also schlaue Ideen.
Du hast vorher schon erwähnt, bei Rostock ist eine große Stadt nicht weit weg und gleichzeitig kommt da der Windstrom an.
In Rheinland-Pfalz gibt es eine große Konversionsfläche.
Also das ist eine ehemalige US-Kaserne, die ein bisschen auf dem Acker liegt.
Und gleichzeitig, ich weiß nicht, wann du zuletzt in Rheinland-Pfalz warst, ich bin letztens da durch die Nordpfalz gefahren.
Da stehen so viele Windräder.
Also das ist sehr beeindruckend.
Anders als im Bayerischen Alpenvorland, wo ich war kürzlich auf dem, wie heißt der noch, Wendelstein.
Und wo man so als Norddeutscher dann da runterguckt und denkt, irgendwas fehlt hier.
Landschaften ohne Windräder kennen wir gar nicht mehr.
Genau, kennen wir gar nicht mehr.
Aber das, was da im Hunsrück und in der Pfalz aufgebaut wird, ist beeindruckend an Windkraft.
Du hast eine Konversionsfläche, wo du schon seit 15 Jahren nicht weißt, was du damit machen willst.
Die Gemeinde da ist relativ weit weg und du hast ein Potenzial für relativ viel Ökostrom, den du ansonsten vielleicht öfters abregeln musst.
Okay.
So doof ist das ja nicht.
Und im Vergleich zu anderen Industrieanlagen ist jetzt so ein eins, zu manchen anderen Industrieanlagen.
Also auch wenn wir hier über Gigawatt reden, aber es gibt durchaus Industriestandorte in Deutschland, im Betrieb klassisch, die eben auch Energie in diesen Dimensionen brauchen, sogar noch viel mehr.
Die Frage ist ja nur, wie viele davon will ich mehr in die Landschaft stellen?
Ja, die andere Sorge, die Leute haben, also abseits von dieser ganzen Organisationsproblematik.
ist ja die Abwärme, hatten wir schon angesprochen.
Da gibt es Ideen für, wie man die irgendwie nutzen kann.
In den meisten Fällen wird damit aber noch nicht sonderlich produktiv umgegangen, würde ich jetzt mal sagen.
Und es gibt Studien, gab es gerade erst letzte Woche wieder welche, dazu, dass die großen KI-Rechenzentren in den USA tatsächlich die benachbarten Wohngebiete messbar erwärmen könnten.
Könnte das durch den Standort geregelt werden?
Oder gibt es da Ansätze für bessere Kühlung?
Du meintest gerade Microsoft hat da gerade erst was für einen Chip entwickelt.
Wie geht die Industrie damit um?
Denn die Hitze muss ja irgendwo hin.
Also bisher wird sie einfach rausgeblasen, genau wie in allen anderen Industrien leider eben viel zu sehr.
Also Abwärmenutzung betrifft nicht nur Rechenzentren.
sondern eben auch an großen Chemiestandorten oder eben auch bei Kraftwerken.
Klassische Gaskraftwerke, die machen ja auch Abwärme genau in dem Maß.
Also bei Rechenzentren kann man eigentlich ziemlich genau 100 Prozent sagen.
Also ein bisschen was geht ja dann auch in die Kabel als elektrische Energie und Daten.
Aber tatsächlich den allergrößten Teil wandeln die einfach von Strom in Wärme um.
Und es wäre ja schön, wenn man die nutzen könnte.
Und es heißt ja nicht umsonst Kühlturm bei einem Kraftwerk, denn da passiert genau dasselbe.
Und auch da werden riesige Mengen Flusswasser zum Beispiel verdampft, um eben das Rechenzentrum runterzukühlen.
Sonst könnte der Kreislauf ja nicht funktionieren.
Wenn auf beiden Seiten gleich warm ist, dann funktioniert dieser Konversionskreislauf nicht.
Und übrigens auch der Autoverkehr.
Also der Elefant im Raum in Deutschland ist ja der Autoverkehr, wo die ...
wo der Verbrauch leider wenig sinkt und dann noch mit dem Tankrabatt hinterhergeworfen wird, was einem ein bisschen wehtut.
Aber auch die Autos, die in der Stadt stehen, die haben auch alle einen Kühler.
Wofür könnte der denn sein?
Und die heizen die Städte auch ordentlich auf und da geht auch einiges an Leistung rein.
Also das ist überall dasselbe.
Aber grundsätzlich ist es bei Rechenzentren natürlich erst mal so.
Die Leistung wird oben einfach an die Umgebungsluft abgegeben.
Und wenn das Rechenzentrum sehr, sehr viel Abwärme erzeugt, die ist nicht auf einem sehr hohen Niveau.
Also das muss man dazu sagen.
Ich sage mal erst den ersten Satz zu Ende.
Wenn es sehr viel Abwärme erzeugt, dann ist die in der Nähe erst mal vorhanden.
Und wenn jetzt viel kühler Wind wäre, dann wird sie schnell weggeblasen.
Und wenn nicht und ungünstige Windverhältnisse sind, dann ...
heizt es natürlich die Umgebung auf.
Da gab es vor Jahren schon, also Frankfurt ist ja besonders gebeutelt und da gibt es auch so Bürgerinitiativen, die sich drum kümmern und die sagen zum Beispiel für Sektbach, wo es wirklich sehr viele Rechenzentren gibt, das sei bereits messbar.
Ich habe aber jetzt keine Studie gefunden.
Aber natürlich, die Städte kämpfen jetzt gegen Hitzestress im Sommer.
Also ein Rechenzentrum noch reinzubauen, ist auf jeden Fall nicht hilfreich, um das so zu sagen.
Umgekehrt wäre es natürlich schön, man könnte die Abwärme nutzen, aber da muss man natürlich sagen, im Hochsommer, wo am meisten Abwärme im Rechenzentrum anfällt, wird man die Wohnung drumherum nicht heizen wollen.
Ganz im Gegenteil.
Was man macht, es gibt erstmal den Ansatz von der sogenannten Verdampfungskühlung wegzugehen.
Also bei uns in Mitteleuropa ist es so, im Winter brauchst du das Rechenzentrum natürlich nicht groß kühlen.
Da musst du aufpassen, dass hier unbenutzte Kühler nicht einfrieren.
Da hast du kein Problem.
Aber im Hochsommer, also viele Rechenzentren sind so ausgelegt, dass normalerweise einfach nur, wie beim Autokühler, nur in Größe, das warme Wasser nach außen gepumpt wird.
Und dann sind da Ventilatoren und blasen durch solche Lamellen durch, wo das Kühlwasser in Rohren mit Lamellen durchgeht.
Das reicht im Hochsommer dann nicht.
Und dann spritzen die da einfach stumpf Wasser drauf.
Also von außen auf diese Kühlerlamellen und das verdampft dann.
Und die Verdunstungskälte, die hat einen erheblichen Einfluss und die führt dann zu einer deutlich stärkeren Kühlwirkung.
Aber das verbraucht natürlich Wasser.
Man muss da jetzt nicht unbedingt Trinkwasser nehmen.
Es gibt auch so Versuche, Grauwasser, also aufbereitetes Industrieabwasser oder sowas zu nehmen oder nicht aufbereitetes Flusswasser.
Aber das sieht man ja auch, wie bei den französischen Atomkraftwerken.
Wenn halt im Sommer die Flüsse kein Wasser haben, ist diese Lösung halt auch nur so mittelschlau.
Und man kann tatsächlich mittlerweile geschlossene Systeme bauen.
Das hat Microsoft in Wisconsin bereits in Betrieb genommen, sagen sie.
Ich weiß aber nicht, um wie viel das dann die Luftaustauschfläche vergrößert.
Du brauchst ja dann einfach mehr Fläche.
Du musst ja dann pro Zeiteinheit mehr Luft dadurch blasen.
Vielleicht wird es zum Beispiel lauter.
Und jetzt komme ich zu diesem anderen Problem.
Bei einem Auto, der Automotor, da ist ja drin, wird ja Benzin verbrannt.
Da drin ist es ziemlich heiß, das kann sich jeder denken.
Wer es schon mal beim Motorrad mit Bein an einen Auspuff bekommen ist, weiß auch, wie heiß es damit.
Und das Kühlwasser steht ja unter Druck.
Das heißt, es hat ein bisschen mehr als 100 Grad.
Also ich rede hier über 100 Grad, 103 Grad oder sowas kann das sein.
Und je heißer so ein Medium wird, desto mehr Energie kann es wegtransportieren.
Und das ist zum Beispiel auch bei den großen Gaskraftwerken, Atomkraftwerken und so weiter so, dass das Abwasser relativ warm ist, das Kühlwasser.
Ja, klar.
Server vertragen aber nur, das wissen alle Overclocker, also viel mehr als 40, 45 Grad kann das warme Abwasser, warme abwärmetragende Wasser nicht haben.
Die Chips können nicht wärmer werden als 60, 70 Grad und du brauchst so eine gewisse Kühldifferenz, damit du überhaupt Wärme transportieren kannst.
Das geht nur, wenn es eine Differenz zwischen dem Kälteren und dem Wärmeren gibt, sonst geht die Wärme nicht.
Dann geht es da andersrum.
Das macht die Wärme einfach so, da können wir nichts dagegen tun.
Und deswegen habe ich halt dummerweise bei den Rechenzentren ein relativ kühles Abwasser.
Also wenn die dann von Hochtemperatur ...
Kühlung erzählen, dann meinen die eben 45 statt 35 Grad.
Und viele Prozesse, wie zum Beispiel Fernwärmeheizung, die brauchen aber 95 Grad oder so.
Und das kann man trotzdem nutzen.
Man muss aber eine große Wärmepumpe dazwischen schalten, die wieder Geld kostet und wieder Energie braucht.
Ein Teufelskreis.
Genau.
Es gibt so Ideen, man kann tatsächlich aus Wärme Kälte machen.
Was gibt es?
Das habe ich bei dir gelesen.
Absorptionskältemaschinen.
Genau, da wollte ich gleich sagen.
Es gibt zwei verschiedene.
Es gibt Absorptionskältemaschinen und Absorptionskältemaschinen.
Das sind unterschiedliche Dinge.
Die Absorptionskühlschränke, das hatte ich tatsächlich früher mal in so einem Campingbus.
Die gibt es auch als Hotelkühlschränke, weil die nämlich geräuschlos arbeiten.
Das ist so ein Ammoniak-Kreislauf.
Das ist irgendwie ganz kompliziert.
die sind auf jeden Fall der langen Rede kürzer, die sind thermisch angetrieben.
Das heißt, das war der Witz, warum man die in die Campingfahrzeuge eingebaut hat.
Du hast hinten so einen kleinen Gasbrenner gehabt und der hatte so ein kleines Flämmchen, der hat da was erhitzt und das trieb diesen Kreislauf an.
Oder du konntest eben auch mit 230 Volt oder mit 12 Volt.
Also da war dann einfach eine Heizspule, ganz stumpf, wie die Heizplatte.
Und da haben wir genau das Problem, Das geht beim Rechenzentrum nicht, weil auf Gasflämmchen kommen wir auf gar keinen Fall.
Also auf 150 Grad oder noch mehr.
Und dann gibt es noch diese Absorptionskältemaschinen.
Die setzt man tatsächlich auch ein in manchen Spezialbereichen.
Da nutzt man, dass sich bestimmte Medien oder Gase in einem gasförmigen Zustand an einen Stoff binden, an die Oberfläche.
Das nennt man Absorption.
Und dann kann man das wieder durch Wärmeenergie wieder austreiben.
Achso, und bei dieser Bindung entsteht irgendwie die Kälte oder umgekehrt.
Also bei einem der beiden Vorgänge, ist ja egal.
Auf jeden Fall kann ich es mit Wärme regenerieren.
Und da gibt es die Hoffnung, dass ein neues Material, sogenannte metallorganische Gerüstverbindung, die heißen auf Englisch irgendwie, also die Abkürzung heißt MOF, weil das irgendwie Metall Organic Fabrics heißt, MOF.
Da gab es sogar letztes Jahr einen Nobelpreis für.
für diese also für die entdeckung dieser metallorganischen verbindung und da könnte es möglich sein schon bei 35 45 grad so einen prozess in gang zu bringen aber das ist alles noch in der erforschung also man könnte das so machen es gibt also für großindustrie gibt es viele beispiele für diese absorptions kältemaschinen Zum Beispiel für, indem man Fernwärmenetze im Sommer als auch für Fernkälte benutzt.
Also indem man mit der Fernwärme, wenn man die zum Beispiel aus Abfallprozessen hat, indem man zum Beispiel von der Kühlung von großen Generatoren auf dem entsprechenden Wärmeniveau, dass man damit Kältemaschinen eben dann in Gang setzt, die dann eben auch Fernkälte produzieren für Gebäudekühlung.
Oder Was es auch gibt auf Kreuzfahrtschiffen, das hatte ich da nachgeguckt, das waren aber eben eher diese Absorptionskältemaschinen.
Da habe ich ein heißes Auspuffrohr von meinem riesigen Schiffsdiesel da.
Obwohl, das sind ja Schwerölmotoren zum Teil oder Gasmotoren.
Und das ist dann so hoch, dass ich damit eben so ein Wärme-in-Kälte-Transfer, um das Schiff zu klimatisieren.
Also die Leute wollen ja in der Karibik zwar sein, aber möglichst nicht.
Nichts davon bekommen.
Das ist ja schon zu viel, deswegen ist ja Kreuzfahrt noch immer so schön.
Deswegen nutzen die das da wieder.
Und das spart die natürlich direkt Energie, logischerweise.
Also sehr schlau, aber es funktioniert eben so bisher für die Rechenzentren noch nicht.
Also im Moment geht das eben in die Umwelt.
Und ja, klar ist dann Erwärmungspotenzial und wenn es hier um Gigawatt geht, dann sind das schon natürlich riesige Mengen.
Aber sowas baut man jetzt eben auch nicht in die Innenstadt, weil das auch sehr viel Platz braucht.
Natürlich und bei der Konversion von bisher benutzten Industrieflächen würde ich halt auch oft denken, oft wurde da auch schon viel Energie umgesetzt.
Also ob das dann ein zusätzlicher Beitrag ist.
Aber deswegen gibt es ja die langen Genehmigungsprozesse.
Ich kann das, das finde ich, es ist also sehr schwierig, das pauschal zu sagen.
Okay.
Nehmen wir mal an, zum Schluss.
Wir haben ja jetzt schon eine ganze Weile geredet.
All diese Probleme mit Standort und Abwärme und Elektrizität, die man braucht, könnten gut gelöst werden.
Dann bleibt noch dieser schöne sprichwörtliche Elefant im Raum mit den gigantischen Kosten, die sowas ja verursacht.
Und du meinst es ja schon mal plant, das für 20 Jahre, das muss alles irgendwann ausgetauscht werden.
Jeder einzelne Chip ist wahnsinnig teuer.
Also die Kosten gehen ja auch nicht.
Die sind ja damit nicht erledigt, dass man das Ding da einmal hinbaut.
In deiner Bitrauschen-Kolumne in der CT hast du schon über das Problem der Zirkelfinanzierung geschrieben, die da zurzeit sehr viel zum Einsatz kommt.
Wie genau funktioniert die?
Ja, die kommt, ja, also ob es ein Zirkel ist, ist genau die Frage, die sich manche Investoren stellen.
Also es war die Befürchtung, dass Zirkelfinanzierungen auftreten können.
Also im Grunde ist das sowas, was man so ein bisschen von der Geldwäsche kennt.
Also ich gebe dir hier was und du gibst mir da was und irgendwie hin und her.
Aber, also bisher ist es nicht so, aber es kann sozusagen dazu kommen.
Das ist die Befürchtung, dass also Geld einfach nur rumgepumpt wird und nicht mehr.
einen echten Mehrwert schafft.
Da kann man sich ja eh hier lange diskutieren, wo hier der wirkliche Mehrwert drin liegt.
Im Moment ist ja ein großer Teil spekulativ.
Also KI wird ja eingesetzt, so ist es nicht.
Aber eben ob diese großen Erwartungen, ob die gehen.
Aber das konkrete Problem hier ist folgendes.
Wir haben ja eine Firma, mittlerweile durch die Speicherchip-Hersteller noch mehr, die unstrittig ein Wahnsinnsgeld verdient, nämlich Nvidia.
Heißt ja jetzt nicht, dass das der einzige Hersteller ist, wird immer so ein bisschen vergessen, dass eben die Wenn man jetzt den Speicherbedarf sieht, dass ja auch Google mit ihrer TPU, das ist ja ein anderer Chip, der hat ja mit Nvidia nichts zu tun.
Und auch Amazon hat für Anthropic im Rechenzentrum mit einer halben Million eigener Chips vollgebaut.
Die brauchen ja auch alle Speicherchips.
Und das sind eben Geschäfte, die wir gar nicht sehen.
Also das ist ja gerade der Witz, dass sie nicht verraten, was ihre Chips kosten und zu welchen Preisen sie den Speicher da kriegen.
Da trifft das nicht zu.
Aber bei Nvidia ist das Problem, Also Nvidia verdient sehr viel Geld und das Geld ist ja unstrittig da.
Das haben die ja bezahlt bekommen und sie haben es.
Und jetzt gibt es eben, der Kundenkreis von Nvidia ist ja ein bisschen eingeschränkt.
Das ist ja schön, wenn man sehr viel Geld verdient, aber wenn ein Schrank 6, 7 Millionen kostet, scheiden ja viele Kunden schon wieder aus.
gibt es die beiden großen OpenAI und Anthropic, wo man immer so ein bisschen vergisst, dass das ja noch gar keine richtigen börsennotierten Firmen sind.
Das ist ja gerade in der Diskussion, die wollen ja erst an die Börse.
Das heißt, im Moment sind die ja noch gar nicht.
Die verdienen ja auch eigentlich noch kein Geld.
Genau.
Und die sind ja auch nicht in dem börsennotierten Sinne berichtspflichtig, sondern die sind ja vor allem nur ihren Schuldnern, den Risikokapitalgebern, verantwortlich zunächst mal.
Und dann gibt es aber auch noch kleinere, die gerne andere Arten von KI machen möchten.
Und die wollen irgendwie zur Bank.
Und dann sagt die Bank, ho, ho, ho.
Da kommt hier übrigens jeden Tag einer und sagt, gib mir doch mal zwei Milliarden, damit du bei Nvidia einkaufen kannst.
Und dann sagt Nvidia folgendes.
Ja, und dann sagen die erst mal, wie sieht denn dein Geschäftsmodell aus?
Weil bei, also bei den, bei OpenAI und Anthropic ist es ja so, die haben ja mehrere Verdienstzweige.
Die wollen ja einerseits diese Modelle vermieten auf Hardware, die sie wiederum mieten.
also die Nutzung dieser Modelle vermieten.
Die wollen die Modelle aber auch ihren großen Hyperscale-Kunden verkaufen.
Also sagen, nutzt du das doch zum Beispiel als der Untersatz von Copilot Plus bei Microsoft?
Was ist das eigentlich?
Ist das eine eigentliche Microsoft-KI?
Nutzen die darunter Chat, GPT, von wem auch immer?
Also weiß man ja oft gar nicht.
Also eigentlich geht es ja gar nicht darum, die KI zu benutzen, sondern Dienste, die auf der KI laufen.
Also das heißt, ich habe den Mensch, der das Modell macht.
Ich sage jetzt mal der Einfachheit halber OpenAI Anthropic.
Dann habe ich den, der das Rechenzentrum betreibt, also Microsoft oder Google oder eben Amazon.
Und dann habe ich am Ende den, dem ich es vermiete, entweder als reine KI-Leistung oder als Bestandteil eines anderen Dienstes oder sowas.
Und dann gibt es aber diese kleineren, die noch eine tolle Idee haben, wo die Bank sagt, habe ich noch nie was von gehört, wie sieht denn dein Finanzplan aus?
Und dann sagt der natürlich wahrscheinlich immer, Oder in den meisten Fällen, naja, ich möchte halt stundenweise meine KI-Maschinen vermieten oder einen Dienst da drauf.
Und das wird sich ja erst rechnen, wenn ich so und so viele Stunden wirklich vermietet bekomme.
Ja, also wie eine Hotelauslastung.
Ab 50 Prozent rechnet sich das, bin ich unter 50 Prozent, muss ich dann nach ein paar Jahren wieder zumachen.
Das möchte die Bank nicht.
Und dann sagt Nvidia, wenn du bei mir kaufst, dann gebe ich dir eine Nutzungsgarantie ab.
Das heißt, Wenn du unter einer Auslastung von x Stunden sinkst, also x Prozent, dann übernehme ich für einen Fixpreis so und so viel der Kapazität.
Und Nvidia poolt die dann und verkauft die selber.
Nvidia sagt halt, wir haben so viel Nachfrage nach Leuten, die das nutzen wollen, wir würden dann einfach in Beliebing, also wir bauen auch so eine Website auf oder wie auch immer, also wir haben Leute, die brauchen Kapazität und die nehmen wir dann aus diesem Pool und wir bieten dir an, dass du ...
sozusagen eine Mindestauslastung hast.
Und mit diesem Schrieb von Nvidia, das muss ja schon ein bindender Vertrag sein, kann ich dann zur Bank gehen und sagen, hier, mein Geschäftsmodell sieht folgendermaßen aus.
Ich zahle X.
Ich möchte eigentlich verdienen Y.
Aber wenn das alles nicht funktioniert, dann habe ich immerhin noch hier Z von Nvidia.
Und damit müsste ich eigentlich zurückzahlen können.
So, und jetzt, wo ist jetzt der Zirkel in dem ganzen Geschäft?
Ja, das liegt natürlich darin, bis zum gewissen Punkt hat Nvidia das Geld heute.
Aber wenn dann jetzt noch immer mehr kommen, die das so machen, dann ist es ja irgendwann so, dass auch Nvidia sagen muss, naja, in der Zukunft dann.
Und wenn wir genug verkaufen, dann können wir diesen Vertrag wieder bedienen und sowas.
Und irgendwo da beißt sich die Katze in den Schwanz.
Ja, okay.
Und es gibt halt in der letzten Zeit, da war jetzt mehrfach Oracle betroffen, die das natürlich gleich immer dementieren.
Also vor allem Verzögerungen sind extrem schwierig im Moment.
Gibt es halt ein Wettrüsten.
Und da gab es eben dieses Project Jupiter in New Mexico, wo sie jetzt irgendeine Gasleitung, die sie brauchen, um ihren Strom da zu erzeugen, so nicht genehmigt bekamen, wie es gedacht war.
Da droht Verzögerung.
Und dann hat Bloomberg gemeldet, dass Oracle an die Geldgeber des ganzen Projekts mal so einen sogenannten Force Majeure Mitteilung geschickt hat, also höhere Gewalt, so nach dem Motto.
Da könnte es, das ist möglicherweise nur eine Pflichtmitteilung, weil natürlich müssen die sagen, das sind ja oft, also die machen das, das wird nicht aus dem Aktienvermögen finanziert, sondern über Anleihen.
Also die geben Anleihen, das sagt man glaube ich auf Deutsch, also das sind Bonds, die dann die Firmen rausgeben.
Und da merkt man schon, dass zum Beispiel da die, also die werden natürlich versichert, aber dass diese Versicherungsanteile, die gehen so langsam hoch.
Also auch die großen Versicherer sagen dann mittlerweile, uh, das sind aber jetzt ein bisschen viele Projekte, die da gleichzeitig in der Luft sind.
Und man merkt sozusagen, man spürt eine gewisse gesteigerte Nervosität.
Das ist aber wahrscheinlich auch ganz normal, je höher du in diesem Hype-Cycle dann kommst.
Die, die zuletzt kommen, die zittern natürlich am meisten.
Wenn dann so ein Projekt, also diese Finanzierungen, die sind unfassbar komplex.
Und wenn man mal reinguckt, ja, also ...
Dieses Projekt Jupiter ist Teil dieses Project Stargate, wo irgendwie OpenAI und Softbank und Oracle zusammenarbeiten.
Aber hier scheint Softbank gar nicht im Spiel zu sein.
Dafür ist also die Finanzierung ist bei einer Firma, die heißt irgendwie Blue Oil und bauen tut es aber eine Firma, die heißt irgendwie Stack oder Scan irgendwas und die haben wieder Unterauftragsnehmer.
Ich meine, das ist auch bis zu einem gewissen Ding logisch.
Weil der Baukoordinator ist ja nicht der, der das Gebäude hinbaut.
Und der das Gebäude baut, ist nicht der, der die Stromtrasse baut oder die Gaspipeline.
Das sind ja alles Spezialfirmen.
Aber das ist alles, das wirkt alles.
Diese Projekte, die sind wirklich gigantisch.
Und das sind entsprechend auch sehr aufwendig geplante Projekte.
Und die Finanzierung ist echt vertrackt, wenn man so im Detail mal reinguckt.
Jetzt beziffert ja auch eine Analyse.
geplanten US-Ausbau der KI-Infrastruktur bis 2023 auf rund 10,3 Billionen US-Dollar.
Du meinst 33 oder 32 oder was?
Weil du hast 23 gesagt.
Ja, 32, genau.
Also in den nächsten sieben Jahren.
Wenn man das jetzt das Ganze refinanzieren möchte, wir haben ja schon gesagt, die großen KI-Anbieter Anthropic, OpenAI, die haben eigentlich kein Geschäftsmodell.
Das wurde gerade erst wieder als Anthropic so ein bisschen um die Investoren geworben hat.
Vor dem Börsengang wurde klar, da fließt nur Geld rein, da kommt nichts wirklich raus.
Aber die Umsätze müssten jährlich ungefähr 80 Prozent wachsen.
Gibt es ein Szenario deiner Ansicht nach, in dem das tatsächlich so kommt und sich all diese Investitionen in all diese riesigen Rechenzentren tatsächlich finanzieren und das Ganze nicht irgendwie irgendwann wie lauter leere tote Rechtszentren in der Gegend.
Im Grunde fragst du dann den Falschen.
Also es gibt im Moment Firmen, die tatsächlich pro Quartal 70 bis 80 Prozent Umsatzwachstum haben, nämlich die Speicherchip-Hersteller.
Das liegt aber daran, dass eben einfach knapp ist und die KI-Leute bezahlen.
Also das wäre ein echter Zirkelschluss, denn das sind tatsächlich die KI-Risiko-Investitionen, die dieses Wachstum treiben bei den, wie sagt man so schön beim Goldrausch, die Schaufelverkäufer sozusagen.
Also die profitieren im Moment wirklich davon.
Aber in Bezug auf die KI, wie gesagt, ich bin nur der Hardwerker.
Ich habe schon länger das Gefühl, also so wie ja auch ...
man im Moment das Gefühl hat, dass diese großen KI-Giganten idiotischerweise mit der Gefährlichkeit ihrer Modelle irgendwie werben, so nach dem Motto, kauf ein ganz böses Modell, das ist für dein Geschäftsmodell auch toll, dann bist du der Böse und machst alle anderen platt.
Das ist ja möglicherweise auch dieser idiotischen, disruptiven Ideologie der Musk und Thiel und wo die alle draufhängen, so nach dem Motto, wir sind so ein bisschen Übermenschen und wir sind halt die Ersten.
Also ich verstehe das nicht, das ist nicht mein Weltbild.
Aber wenn du halt diese Trump-Regierung auch siehst, hast du ja das Gefühl, je rationaler ein Argument ist, desto schwächer wird es ja.
Also du musst quasi irgendeinen Schrott behaupten, so wie, ich meine, ja, humanoide Roboter können zum Beispiel kommen.
Das behauptet ja Musk oder Musk sagt ja auch, ich schieße die Rechenzentren ins All, da habe ich Strom ohne Ende und keine nervigen Anwohner.
Ich muss dazu nur eben den Chip-Output der Welt um den Faktor X steigern mit seinen Terra-Fabs.
Also das sind ja immer so Pläne, die sich selber, wie soll man sagen, die sind ja auf einem gewissen Sinne selbstreferenziell.
Und ich kann dir dazu, also ich weiß dazu auch zu wenig und muss mich da auch mit so irdischen Dingen beschäftigen.
Ich verstehe es, ehrlich gesagt, verstehe ich es schon lange nicht mehr.
Aus was sich das speist.
Weil mit so klassischen Sachen, man hat ja immer so ein bisschen mal was über so Anlage, Kurs-Gewinn-Verhältnis und was ist denn, wie viel verdienen die denn überhaupt und kann man das überhaupt bei der Kundenbasis und so umrechnen.
Also du musst ja immer sehen, also Europa beziehungsweise Deutschland hat ja im Verhältnis zu den Amerikanern ein großes Problem.
Vielleicht können wir uns das deswegen auch nicht so vorstellen.
Diese großen Firmen, über die wir hier reden, die haben oft Kundenbasen in der Größenordnung von Milliarden Menschen.
Oder deswegen kann ja China auch so, wie nennt man das, self-sufficient, wie nennt man das denn auf Deutsch?
Also die kommen mit sich selbst hin, weil die haben 1,2 Milliarden Menschen potenziell.
die in einer Sprache diese Sachen bedienen können oder nutzen könnten.
Das heißt, du hast dieses Potenzial.
Wir merken das ja auch als deutschsprachiges Medium, dass wir eben nicht die Wachstumschancen haben wie ein englischsprachiges Medium, was eben potenziell noch Indien beispielsweise und Techniker in allen Ländern der Welt erreicht.
Mit Deutsch kommst du halt nicht so weit.
Insofern sind die Skalierungsfantasien bei uns andere, als es Amerikaner vielleicht gewöhnt sind.
die potenziell sagen, ja, ich meine immer die ganze Welt.
Ich weiß es nicht so genau.
Das ist möglich, also das ist ganz bestimmt ein Faktor, der eine Rolle spielt, auch eben mit der digitalen Souveränität.
Je kleiner der Bereich wird, in dem du digital souverän sein willst, ja gut, das beste Beispiel ist ja ...
Schulen in Deutschland mit 16 Bundesländern und jeder hat seinen eigenen Spezialplan, dann wird es natürlich schwierig, einheitliche Geräte zu kaufen.
Wenn du in den USA für 380 Millionen Menschen eine K-12-Education-Beschaffung hast, dann geht es um andere Stückzahlen.
Also da gibt es auch eine Economy of Scale.
Also insofern, das sollte man mitbedenken.
Ja.
Aber, also ich kann es mir persönlich nicht vorstellen.
Das muss ich ganz klar sagen.
Ich sehe das so nicht.
Auf der anderen Seite, ja, also mit einer Blockierhaltung, wie es die deutsche Autoindustrie speziell bei E-Mobilität versucht hat, kommt man ganz sicher nicht weiter, wie wir gerade erleben.
Das heißt, man muss irgendwie so einen goldenen Mittelweg finden.
Genau, wo soll die Wertschöpfung herkommen?
Also das frage ich mich halt immer am Ende.
Irgendeiner muss es ja bezahlen und ja, ich kann es dir wirklich nicht antworten.
Also ich kann das gut verstehen.
Ich sehe durchaus...
Sehr, sehr viele Vorteile in der KI-Nutzung.
Ob sich das finanziell tatsächlich lohnt, muss man sehen.
Also wenn es so funktioniert, wie es gedacht ist.
Also mein Vater ist jetzt im Altenheim und wenn man sich so vorstellt, die KI der humanoide Roboter saust wirklich hin und her und bringt die leeren Kaffeetassen zurück und die Dokumentation geht flink von der Hand und stimmt auch.
Also verlässliche KI.
Man kann sich schon Sachen vorstellen.
Aber wenn man im Moment dann sieht, wie es real funktioniert, dann ist es ja eher abtörnt.
Also den Fahrassistenten schaltest du irgendwann entnervt ab und du hast jetzt zwar den elektronischen E-Paar, aber der Hautarzt vergisst halt den Befund einzutragen und dann rennst du dem noch hinterher.
Und also das ist ja jetzt nicht so, dass du sagen würdest, es flutscht jetzt alles besser.
Ja, das stimmt.
Ich denke immer, am Ende muss irgendeiner die Arbeit ja physisch machen.
Also entweder, und solange es die Roboter noch nicht gibt, scheitert es ja am Fachkräftemangel ganz vieles.
Ja, okay, aber das ist ein ganz anderes Thema.
Ich glaube, für heute sind wir durch und unser Publikum hat auch wahnsinnig viele Informationen dazu bekommen.
Ich bin sehr gespannt, wie das Ganze weitergeht mit den Rechenzentren.
Ich finde es auch unheimlich gut, dass du mal eingeordnet hast, wo die Unterschiede sind zwischen diesen.
gigantomanischen Rechenzentren in den USA und denen, die hier geplant sind.
Mal gucken, was davon wann wie umgesetzt wird.
Ganz zum Schluss vielleicht noch der eine Hinweis.
Es gibt doch von der Bundesregierung jetzt so eine Handreichung, eine FAQ oder so, für die Gemeinden, wo solche Anträge gestellt werden.
Das war da noch in Planung, als ich darüber geschrieben habe.
Da hieß das Digitalministerium.
Die wollten so eine Richtlinie rausgeben, wie man da Vorwärts kommt, ja.
Das soll in Planung gewesen sein, aber offiziell gefunden habe ich da damals noch nichts, aber auch schon wieder drei Wochen her oder so.
Okay.
Wenn es das gibt, werde ich im KI-Update darüber informieren und du bei Heise Online und der CT.
Danke, dass du heute da warst.
Sehr gerne.
Das war's für heute.
Den Link zur Infoseite des Bundeswirtschaftsministeriums findet ihr in den Shownotes.
Dort wird auch die Handreichung für Kommunen veröffentlicht, sobald sie denn fertig ist.
Als ich gestern nachgeschaut habe, stand der Status noch auf in Bearbeitung.
Aber vielleicht seid ihr jetzt ja neugierig geworden, wie so ein Rechenzentrum von innen aussieht.
Dann habe ich einen Tipp für euch.
Die German Data Center Association lädt immer Anfang November zum Tag des offenen Rechenzentrums ein.
In diesem Jahr findet der am Freitag den 6.
November statt.
22 Rechenzentren in ganz Deutschland bieten dann Führungen an.
Allerdings sind die Plätze begrenzt.
Darum muss man sich über die Website zum Tag des offenen Rechenzentrums anmelden.
In diesem Jahr sind zwar viele Führungen schon ausgebucht, aber falls ihr keinen Platz mehr ergattern könnt, setzt euch doch einfach einen Reminder in den Kalender fürs nächste Jahr.
Den Link zur Anmeldeseite findet ihr ebenfalls in den Shownotes.
Den nächsten Deep Dive hört ihr an dieser Stelle in zwei Wochen.
Es würde mich freuen, wenn ihr dann wieder dabei seid.
Bis dahin könnt ihr natürlich mit unserem kompakten KI-Update jeden Montag, Mittwoch und Freitag auf dem Laufenden bleiben.
