# SaaS Resilience, AI Security, and Capital Markets

**Podcast:** Doppelgänger Tech Talk
**Published:** 2026-10-07

## Transcript

Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 603 am 7.
Oktober 2026.
Ich bin Philipp Klöckler und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckler.
Wir nehmen um 22 Uhr auf, weil Pip einmal durch ganz Deutschland per Zug gefahren ist.
Bist du überhaupt morgens hin und jetzt mittags abends wieder zurück?
Ich bin sicherheitshalber am Vortag gefahren, damit ich auch pünktlich in Stuttgart war.
Ja, wir machen heute so ein bisschen so, wie wenn ihr eine Late-Night-Radio-Store hört.
Also wir, mal gucken, wann die Schlaftabletten einkicken.
Glücklich klingt ein bisschen mellow.
Ich habe schon meine Schlaftabletten genommen.
Kann sein, dass ich in einer halben Stunde einschlafe.
Also beeil dich mit den Themen.
Auf geht's.
Die Themen sind auch so ein bisschen so eine Platte, die schon ein paar Mal gelaufen ist.
Wir reden über die großen LLMs, wir reden ein bisschen über Trump.
Alle SI-Domains wurden gekauft und zwischendurch, wir fangen mit einer Hörerfrage an, die ist ein bisschen anders, aber auch ein Thema, das wir schon mal hatten und zwar SARS-Okalipse, also die SARS-Firmen, die auf einmal nichts mehr wert sein könnten wegen AI und zwar fragt da Massimo, wie wir dazu stehen, also zu den betroffenen Aktien.
Zum Beispiel ein Monday.com.
Die hätten sich leicht erholt, währenddessen ServiceNow deutlich stärker zurückgekommen ist.
Ich bin aktuell wieder in der Phase, wo ich denke, es kommt zur Sasukalypse, weil ich vermehrt wieder höre, dass Leute Notion nachbauen, Nasana nachbauen und so weiter.
Aber das sind natürlich immer so.
Aber um es selber zu nutzen oder um es anzubieten?
Um es selber zu nutzen.
Ja, okay, aber können wir gleich drüber reden, ja.
Ja, und ich denke dann auch, also was da so ein bisschen bei rumkommt, ist, dass Leute halt merken so, anstatt 10.000 Euro im Jahr zahle ich jetzt auf einmal vielleicht nur noch 200 Euro, um das ganze Ding zu betreiben.
Und was auch dabei rauskommt, ist, dass manche...
jetzt merken, wie wenig die Software überhaupt im Unternehmen vorher genutzt wurde.
Also, dass vielleicht gar nicht 300 Leute den Asana-Account überhaupt brauchen und die SaaS-Software wird ja nach Seeds verkauft.
Aber auf der anderen Seite ist es natürlich so, dass du, also wieso solltest du das, was dein Core-Business wirklich nicht ist, nachbauen?
Und man sieht ja auch, dass viele zum Beispiel Notion nutzen, um das dann so als Backbone von der Company zu haben, wo die LLMs immer draufgehen und dann nachfragen.
Und dass das so das Company-Brain so ein bisschen ist, was man im Hintergrund halt laufen kann.
Aber was sagt denn der Experte?
Glaubst du, es kommt zu einer großen Erholung oder glaubst du, es kommt eher zu KI ist SARS auf?
Ich würde sagen, die Erholung ist ja...
Ich weiß nicht, ob sie abgeschlossen ist, aber sie ist auf jeden Fall passiert.
Also wir waren im April, Mai bei minus 30 Prozent, wenn man sich den WCLD, das ist der Wisdom Tree Cloud Computing Index, den kann man ganz gut stellvertretend für SaaS-Aktien sich anschauen, der war mal 35 Prozent unterm S&P 500 früher.
Stand heute liegt dann ganz kein bisschen über dem S&P.
Also er hat alles an Verlusten wieder gut gemacht und wenn man 30% verliert und wieder bei über 1% Rendite landet am Ende, dann hat man 50% plus gemacht logischerweise.
Also ein Großteil der Erholung ist schon abgeschlossen, würde ich sagen.
Ich glaube auch zu Recht, weil ich sehe diese Gefahr ehrlich gesagt nicht.
Also wenn wir das Beispiel nehmen, jemand baut sich ein Monday nach.
Sagen wir, du hast eine Firma selbst mit 50 Leuten.
Dann kostet die Mandeldizenz, glaube ich, so 6.000 Dollar im Jahr.
Wenn du irgendwie das teuerste Paket nimmst für 50 Leute, bist du irgendwie bei 10.000 bis 15.000 im Jahr.
Jetzt musst du die Tokens bezahlen, das zu coden.
Und dann musst du das über Jahre lang maintainen und sicher halten.
Und das ist die Frage, wenn du jetzt wirklich Firmendaten drin sharest.
Möchtest du dich immer darum kümmern, dass OpenAI oder Entropic jetzt nicht demnächst deine Software hacken?
Oder irgendein wild gewordener Agent oder ein Scriptkiddy mit einem Open Source LLM?
Also ich würde niemandem raten, um 10.000 Euro zu sparen, eine Software zu kaufen.
Weil natürlich kannst du mandy.com heutzutage günstiger bauen, als es gekostet hat, das damals zu bauen.
Aber kannst du es günstiger bauen, als eine Lizenz zu kaufen?
Ich würde sagen, klar nein.
Also ich war halt in Stuttgart auf dem Salesforce.
Da ging es unter anderem auch um Software logischerweise.
Und da habe ich eigentlich die gleiche Argumentation gemacht.
Also ich glaube nicht an die.
Das heißt nicht, dass jede Software sicher ist, wenn du extrem shallow leer bist und Asana und Monday gehören vielleicht sogar dazu, dann wird es schwer.
Aber gerade wenn du eine der großen Softwarefirmen bist, die Datenhaltung betreiben oder Systems of Records sind, also SAP, Oracle, Salesforce, Microsoft und Alphabet im SMB-Sektor vielleicht, dann glaube ich, bist du sogar in einer sehr guten Position, um KI selber zu verkaufen, weil Kunden wollen eigentlich KI-Features, die wir von bestehenden Software-Vendoren haben.
Deswegen glaube ich auf jeden Fall, dass die SaaS-Pocalypse übertrieben war.
Das hat der Markt jetzt so inzwischen auch erkannt.
Wie gesagt, das Einzige, was ich schade finde, ist, dass wir da nicht mehr reingeschaut haben, sondern es nur einmal exemplarisch an Monday erklärt haben damals, was, glaube ich, dann ganz gut gehalten hat, würde ich sagen.
Wie das jetzt in der Zukunft weiterläuft, schwer zu sagen, aber Status heute kann ich nicht sehen, warum sich jeder seine eigene Software-Stack bauen sollte.
Also wenn du es wirklich dauerhaft betreiben möchtest selber und wenn du es dauerhaft für die Sicherheit verantwortlich sein willst, stelle ich mir das relativ fair vor.
Und wie gesagt, die Lizenzen kosten jetzt nicht die Welt.
Wenn wir von 50 Leuten reden, 5.000, 6.000 Dollar im Jahr, dann sind das 100 Euro pro Kopf.
50 Cent pro Tag, pro Person.
Wenn du das an Produktivität nicht rausholst und stattdessen jetzt anfängst, als irgendein Dienstleistungsunternehmen deine eigene Software zu bauen, weiß ich nicht.
Und die Opportunitätskosten.
An dem Tag, wo du das machst, arbeitest du nicht an einem Kernprodukt.
Du konntest die gleichen Tokens, die gleiche Manpower, die gleiche Computingpower und Attention der Geschäftsleitung nutzen, um an deinem Kernprodukt zu arbeiten und das erfolgreicher zu machen.
statt irgendwo Bottomline-Kosten rauszuholen, wenn das überhaupt möglich ist, was ich schon bezweifeln würde.
Also ich glaube nicht dran, ehrlich gesagt.
Und dann, ich meine, du baust einen Monday.com, fertig, so.
Dann hast du die Version Monday.com von heute oder so vielleicht.
Die Features, die in der Zukunft entwickelt werden, musst du auch wieder selber nachbauen.
Zusätzliche Kosten.
Also mir erschließt sich die Logik nicht.
Du hast ein paar trotzdem Probleme, sowas wie, wenn du aufs...
basierend auf Seeds abrechnest, dann ist es eine Gefahr vielleicht für die Softwarefirmen, dass du in Zukunft weniger Arbeitsplätze hast, die mit Software arbeiten.
Ob das so wirklich ist, ist aber auch die Frage.
Ich bin so ein bisschen bei dir, aber auch ein bisschen nicht, weil du auch sagen kannst, okay, du brauchst dir halt ein Monday für genau dein Business und vielleicht genau für deine Use Cases.
Und den anderen Punkt, wo ich immer so ein bisschen überrascht bin, dass wir davon noch nicht mehr mitbekommen oder mehr sehen, ist, Und wieso gibt es jetzt nicht irgendwie fünf Leute von monday.com, die jetzt sagen, wir bauen monday.com jetzt nochmal AI-first nach und brauchen gar nicht mehr so viele Leute dafür und können das alles viel, viel günstiger machen?
Oder also für jede SaaS-Firma könntest du ja eigentlich sagen, es gibt jetzt so eine Ausgründung, Speedboat, ein paar Mitarbeiter, die nehmen ein paar Kunden mit und bauen das jetzt nochmal von scratch neu.
Weil man kann ja Software jetzt auf einmal ganz günstig, ganz schnell bauen.
Ja, dann musst du es immer noch besser bewerben, besser verkaufen, also Marketing, Sales machen.
Du musst es, wie gesagt, irgendwie auf dem neuesten Stand halten.
Du musst das Vertrauen neu erarbeiten, die Marke neu aufbauen.
So einfach ist es nicht, einfach eine Software hinzuklotzen.
Was ich glaube, ist, dass du einen individuellen Use Case für eine bestimmte Industrie zu bauen heute, das ist wahrscheinlich einfacher.
Also du wirst vielleicht mehr Vertikalisierung von Software haben.
Das glaube ich schon und du wirst eine neue Generation von Firmen haben, die gewisse Softwareprodukte vielleicht nicht mehr nutzen.
Also das nächste Startup, was auf irgendwie 10 Milliarden Bewertungen wächst, wird nicht mehr so eine hohe Softwarerechnung haben.
Also da wird mehr Budget in Token gehen als in Software wahrscheinlich, das kann ich mir schon vorstellen.
Das begrenzt so ein bisschen dein Wachstum, aber dass deine großen Kunden jetzt quasi ihre eigene Lösung bauen, das glaube ich nicht.
Gegenbeispiel ist so ein bisschen, du hättest dir im Jahr 2000 auch deinen eigenen Online-Shop bauen können und es wäre einfach fucking stupid gewesen.
Also stattdessen auf Hybris, Salesforce, Shopify, was es alles so gibt, zu setzen, wäre glaube ich die deutlich schlauere Lösung gewesen, als deinen eigenen Online-Shop zu bauen.
Das war damals jetzt nicht so günstig, fairerweise muss man sagen, wie heute.
Ich meine, hat Rocket Internet nicht die ganzen Shops selbst gebaut?
Ja, ich würde auch sagen, es war keine schlaue Entscheidung.
Also es hat man natürlich als Vorteil verkauft, aber...
Im Nachhinein würde ich, und es war, würde ich behaupten, auch nicht besonders gut gemanagt.
Also die Versionierung und das Voreinander lernen dabei, war zumindest auf der technischen Ebene nicht besonders gut gelöst, würde ich behaupten.
Aber du hast sehr früh Marken aufbauen können und die Technologie war ja damals noch nicht, also Shopify war ja damals noch nicht so, wie es heute ist, zum Beispiel.
Ich würde, dass wir alles differenziert sehen.
Das heißt, es gibt Softwareplayer, die sind, Also wenn du ein Shallow-Feature-Produkt hast und seedbasiert abrechnest, in dem Quadranten bist du bestimmt relativ bedroht.
Wenn du selber System of Record bist, also massiv in erheblichem Maße Kundendaten verwaltest und außerdem die Komplexität einer großen Unternehmung dabei abbildest und in den Bereich kommst, wo du Unternehmen die ersten Entscheidungen und irgendwann Handlungen abnehmen kannst.
dann bist du eigentlich ganz gut positioniert, glaube ich.
Ja, und vielleicht kann man nochmal so ein bisschen gucken, was die Kunden so sind.
Also wenn du jetzt einen HubSpot vergleichst mit Salesforce.
So eine Software ist ja auch nicht nur, das war so der andere Punkt heute, so eine Software ist halt auch nicht nur das GUI oder das Interface, sondern der Eisberg, der da drunter liegt, das ganze Rechte-Management, die Stammdaten, die anderen Systeme an die angebundenen, die Schnittstellen-Gateways und so.
Das siehst du, natürlich könnte Jan dir ein CRM zusammenschustern, womit du irgendwie den Kontakt zu unseren Hörern oder Werbetreibenden verwalten kannst.
Ganz sicher, aber unsere Unternehmung ist auch eine sehr eindimensionale und simple Sache.
Stell dir mal vor, du bist irgendwie ein Dienstleistungskonzern mit Niederlassungen in 50 Ländern.
Ich glaube, das ist schon deutlich schwer.
Und der vertikal integriert ist, der dann vielleicht irgendwie...
eine große Workforce hat oder produktives Gewerbe, Manufacturing darunter hat oder, oder, oder.
Dann hast du ganz andere Systeme, dann hast du hinter dem CRM noch ein ERP und dahinter Produktionsplanung, Qualitätsmanagement und so weiter.
Ich glaube, man unterschätzt die Komplexität von den wirklich großen Softwareprodukten und die Komplexität der Unternehmung, die daraus entsteht.
Also die Ursache ist natürlich die Komplexität der Unternehmung und daraus ergibt sich dann relativ komplexe Software, die glaube ich nicht so einfach mal hin zu Vibe-Coden ist.
Das heißt aber nicht, dass ich jetzt glaube, dass sich Software zwangsläufig nochmal verdoppelt oder so.
Die haben aufgeholt zum Index.
Die könnten noch ein bisschen besser laufen, weil sie die Nasdaq glaube ich noch underperformed haben.
Sie sind nur über dem S&P 500 gerade.
Aber dass das jetzt alles...
jetzt noch Schnäppchen sind, da müsste man wieder nochmal gezielt reinschauen, glaube ich.
Sie waren es aber auf jeden Fall bei minus 30 Prozent.
Das habe ich ja damals gesagt und ich glaube, das ist ganz gut gealtert.
Und damit wäre Software abgehakt und wir gehen zu AI.
Wir fangen mit OpenAI an.
Da hat mal wieder jemand resigned und sagt mal wieder, die Kultur ist broken.
Ja, kein gutes Zeichen, wenn alle deine Sicherheitsleute abhauen und sagen, ja, die Kultur stimmt nicht.
Insbesondere wenn man natürlich im Sicherheitsteam.
Und zwar ist es jetzt David Robinson, nachdem zuvor schon Jacob Coxon ein sehr langjähriger Mitarbeiter bei OpenAI gekündigt hat, ist jetzt ein weiterer, nicht ganz so hochkarätiger, glaube ich, aber auch relevanter Mitarbeiter gegangen.
Und allein die Häufung zeichnet natürlich eher ein Bild, was so ein bisschen einen mahnenden Charakter hat, vielleicht für die Beobachter.
Ja, wahrscheinlich ist es auch so ein bisschen der Presse nachzudeuten, oder?
Also die hatten ja jetzt die ganzen Vorfälle die letzten Monate oder letzten Wochen und man hat irgendwie das Gefühl, man wollte das vielleicht vorher irgendwie besser regulieren.
Ich stelle mir so ein bisschen vor, wie wenn du so einen Sustainable Officer hast und dann aber halt sagst, okay, wir brauchen jetzt doch die ganzen Turbinen hier, damit wir Strom bekommen.
Ich glaube, das ist eigentlich die richtige Vermutung.
Das ist jetzt sehr spekulativ, aber wir müssen uns ja mal in die Lage hineinversetzen.
Was ist gerade dein Kontext, wenn du bei OpenAI arbeitest?
Dann merkst du gerade, dass erhebliche Mittel aufgewendet werden, um zu verstehen, was eigentlich über die letzten Monate passiert ist.
Da kommen wir später noch drauf.
Beziehungsweise können wir das auch hier irgendwo in den nächsten News, ist das doch drin hier im Trello.
OpenAI sagt wohl selber, dass sie 500.000 Dollar pro...
Tag, glaube ich, brauchen, um die Sicherheitsaufwendungen zu erfüllen.
Also sozusagen die Modelle jetzt etwas sicherer zu machen, beziffern sie den Schaden oder die Kosten, die sie dafür haben, auf eine halbe Million Dollar am Tag.
Das klingt natürlich viel, fairerweise.
Das sind aber dann ja auch nur 170 Millionen Dollar im Jahr an Open AI-Verhältnissen gemessen.
Ist das wiederum gar nicht so viel Geld, wenn man ganz ehrlich ist oder andersrum gesagt.
Wenn die irgendwo zwischen 50 und 100 Milliarden Verlust machen, dann ist das eben nicht mal ein Prozent.
Oder was?
Sekunde.
170 Millionen sind.
Ich habe gerade einen Blackout.
Ja doch, es ist nicht mal ein Prozent, oder?
Klar.
Die sie quasi da an Sicherheitsaufwendungen haben zusätzlich.
Das wäre jetzt noch eine Erwartung von mir, dass man sich da jetzt nicht drüber negativ äußert, sondern vielleicht ist es ganz schlau.
das Geld da reinzustecken.
Also, aber um darauf zurückzukommen, du siehst jetzt die Aufarbeitung dieser letzten Wochen und mein Gefühl ist, dass wenn jetzt in dieser Phase Leute kündigen, dann könnte es sein, wie gesagt, spekulativ, dass ihnen dabei etwas aufgefallen ist, was sie vorher nicht wussten.
Das ist eine Möglichkeit und sie gehen deswegen, weil sie sich gar nicht bewusst waren, wie schlimm die Situation ist.
Oder weil sie mit der Art der Aufarbeitung nicht zufrieden sind.
Also weil sie zum Beispiel glauben, OpenAI arbeitet gar nicht richtig aus oder versucht immer noch zu vertuschen, versucht immer noch Dinge unter den Tisch zu kehren, versucht immer noch den Schaden möglichst klein zu halten.
Wie gesagt, das ist komplette Kaffeesatzleserei, was wir machen, aber man kann sich natürlich fragen, warum Leute gerade in diesem Moment kündigen.
Dritte Erklärung ist, sie sind jetzt sehr überrascht, wie mächtig die Technologie ist und haben einfach die Hosen voll, aber dann würdest du die Culture ja nicht ansprechen.
Also ich glaube schon, dass es irgendwie...
mit dem Prozess der Aufarbeitung der letzten Hacking-Versuche zu tun hat und dass sie glauben, dass die Firma da nicht den richtigen Approach wählt.
Und das sollte uns wiederum vielleicht zu denken geben, ob wir uns nicht Sorgen machen müssen.
Wenn du da zunehmend, ich meine, die gehen jetzt noch, die Frage ist, ob irgendwann mal echte Whistleblower kommen und dann wieder in der Badewanne ausrutschen oder so oder mysteriöse Selbstmörder begehen.
Mal sehen.
Ich bin gespannt, was da noch rauskommt.
Aber mein Gefühl ist, dass nicht alle Teile der Organisation zufrieden sind damit, wie OpenAI das löst.
Hast du dir schon The AI Doc angeschaut, auf Netflix die Doku über AI?
Ich habe dir heute einen Trailer geschickt, der klingt sehr vielversprechend, aber im März 27 kommt er glaube ich erst raus, wenn ich es richtig gesehen habe, oder?
Nee, nee, nee, nee, nee.
März 26, du kannst jetzt gleich Netflix anmachen und ihn dir reinziehen.
Ah, aber ist der schon so lange draußen?
Dann habe ich ihn gleich schon gesehen.
Er ist seit ein paar Wochen, glaube ich, auf Netflix.
Ah, okay.
Dann kommt das in die Empfehlung des Newsletters am Wochenende vielleicht.
Ja, genau.
Wenn man Kinder bekommt oder beim Überlegen ist, ob man Kinder haben möchte, dann sollte man vielleicht die erste halbe Stunde nicht gucken.
Aber, also, ich will ihn jetzt nicht spoilern, aber er zeigt alle Facetten, die positiven und die negativen natürlich und ist sehr gut erklärt.
Aber es kommt so ein bisschen, also, es gibt halt die Welt, die halt alles schlecht sieht und ich könnte mir halt auch vorstellen, dass du bei diesen Security-Leuten, dass die halt auch eher so das Schlechte darin sehen und halt gehört werden wollen und vielleicht auch so ein bisschen nach Ressourcen fragen.
Oder sagen so, hey, wir sind hier nur so wenige, eigentlich müssten doch so viele Leute an der Security arbeiten, wie auch an der Erstehung oder an der Weiterentwicklung der Modelle.
Ja, du hattest ja den anderen Fall bei OpenAI, wo drei Leute gerade wieder gefeuert wurden, weil sie angeblich oder mutmaßlich Informationen mit externen Wissenschaftlern geteilt haben.
Musst du dich auch fragen, ob das nicht ein Hilferuf ist, wenn man...
sagt, ich arbeite im Security Team und ich teile meine Erkenntnisse mit Menschen, die außerhalb der Organisation an Sicherheit forschen.
Warum machst du das?
Also entweder willst du zum Guten beitragen oder es ist ein Hilferuf oder weiß man auch nicht.
Macht alles keinen so guten Eindruck.
Und der letzte Punkt, könnte es auch sein, dass man so ein bisschen Angst davor hat, dass man derjenige ist, der am Ende schuldig ist, weil er Safety nicht vernünftig im Griff hatte?
Durchaus, also dass man sich so ein bisschen der Verantwortung ziehen will, würde ich schon sagen, dass das ein Motiv sein kann.
Also wenn mal wirklich was schief geht, and shit hits the fan hier, dann ist natürlich klar, also ich höre jetzt schon alle winseln, wie sie sagen, das hätten wir uns niemals vorstellen können und bla bla bla.
Kann man aber jetzt keinem mehr abnehmen, nachdem alle CEOs gesagt haben, I don't know, es kann sehr schlimm passieren, es kann was sehr Schlimmes passieren.
Wenn ich allein die Formulierung schon immer lese, dass irgendwie Webseiten in nicht, wie sagt man, nicht mal vorschriftsgemäß, Webseiten wurden in unvorhergewesener Weise bedient von den Agenten.
Also niemand verwendet das Wort Hacking oder Kompromittieren oder so, dass was passiert ist, sondern sie wurden irgendwie in unvorhersehbarer Weise genutzt von unseren Agenten.
So komische Formulierungen.
Apropos, wir haben ja so ein bisschen gemutmaßt, ob das ganze Thema Haftung eigentlich eine Rolle spielt dabei.
Dazu schreibt die Financial Times jetzt nochmal, dass eine Versicherung wohl zu Protokoll gegeben hat, dass sie auch gerade, Aon ist das glaube ich ein großer Versicherer oder ein Versicherungsbroker, dass sie gerade eigentlich auch mal durchrechnen, ob das irgendwie versicherbar ist und insbesondere, ob man die CEOs da.
versichern könnte, weil die ja die ultimativen Hafter wäre.
Es gibt dafür eigentlich so eine sogenannte D&O-Insurance, die sorgt dafür, dass die höchsten Angestellten inklusive Verwaltungsaufsichtsrat nicht haften bei wirklich schlimmen Dingen.
Und da rechnet man sich gerade wohl aus, ob es überhaupt möglich ist, so eine D&O-Versicherung auszustellen an KI-Unternehmen.
Aus den Gründen, die wir vorher beschrieben haben, dass man sich, glaube ich, zurechtfragt, ob die zumindest vorhersehbaren oder zu befürchten den katastrophalen Schäden, die theoretisch entstehen, ohne jetzt Doomerism betreiben zu wollen.
Aber zumindest theoretisch gibt es ja ein Restrisiko von auch Schäden von katastrophalem Ausmaß.
Und der wäre dann, glaube ich, von herkömmlichen Versicherungen eigentlich nicht zu tragen.
Also finanziell gar nicht möglich.
Und dann müsste eben der Staat eintreten.
Und ansonsten wäre das Produkt eigentlich nicht...
anbietbar am Markt, wenn man so möchte.
Also dann dürftest du eigentlich das Produkt nicht auf den Markt bringen und die Firmen dürften nicht existieren, weil unklar ist, ob sie überlebensfähig sind oder ob man das Produkt überhaupt auf den Markt bringen kann, wenn man nicht sozusagen die Produkthaftung aufbringen kann, dass wenn was schief geht, man als Firma auch dafür aufkommen kann.
Müsste es nicht so eine Art Stock Compensation irgendwie geben?
Also du hast ja immer diese Gehälter anhand von Aktien, dass du da drin hast, dass da ein Anteil ist für, wenn Sachen schief gehen.
Also dass beim IPO irgendwie ein Teil des Geldes eingefroren wird sozusagen, um zu sagen, hey, falls hier was schief geht, falls wir Australien komplett lahmlegen, können wir hier nochmal ein halbes Jahr GDP bezahlen.
Ich weiß, was du sagen willst, aber die Shareholder einer Firma haften ja in Höhe ihrer Einlage oder ihres Aktienwertes sowieso.
Also man würde zuerst auf das Cash der Firma zugreifen und dann müsste die Firma sich entweder verschulden, wenn sie noch mehr Geld aufbringen müsste oder ihre eigenen Anteile in die Haftung mit einbringen.
Also das ist eigentlich schon so vorgesehen, dass die Shareholder selber, und das wären dann ja auch teilweise die CEOs, quasi mithaften, auch mit ihrem Geld, was sie da drin haben.
Also man möchte klar nicht so einen extra Top anlegen, weil das eigentlich schon in der normalen Struktur vorgesehen wäre, ist seine Mannschaft, das irgendwie auszuschließen.
Dann gehen wir weiter zu Microsoft.
Die haben wohl die Kosten für ihr Cloud bei sich selbst drastisch reduziert.
Ich würde sagen, es ist Fake News.
Also du kannst erst mal erklären, was der Artikel sagt.
Ich sage, es stimmt nicht.
Bin ich gespannt auf deine Erklärung.
Der Artikel sagt, und das muss man natürlich im Vorfeld des IPOs von Entropic sehen, aber The Information berichtet exklusiv, dass, also sie sagen Microsoft slashed ihr Spending, also schrumpft das massiv ein.
Da wird von, glaube ich, ein Drittel weniger.
geredet, was man mit Entropic ausgeben will und man ziertiert außerdem, dass bei Meta der Zugang zu Cloud von 60 auf 30.000 Nutzer reduziert wurde.
Also dass in Zukunft nur noch 40% statt 80% der Mitarbeiter von Meta Zugang zu Cloud-Code bekämen.
Meine Annahme ist mutmaßlich, dass die immer noch Zugang haben, aber es halt über irgendeinen Rapper oder irgendeinen anderen Dienstleister machen.
Die meisten.
Warum sollten sie das tun?
Weil das Produkt einfach das Bessere ist und sie damit halt arbeiten.
Also wieso würdest du denn deinem Entwickler, der dadurch Zeit, Geld, alles spart, sein Tool wegziehen?
Also die Firmen möchten natürlich signalisieren, dass sie auf eigene Modelle umstellen.
Also Meta natürlich auf Muse Spark, also ihr eigenes Coding-Modell.
Und Muse Code heißt es, ne?
Heißt das Spark oder Code?
Code, glaube ich.
Ach, keine Ahnung.
Auf jeden Fall haben sie ihr eigenes Code.
Und auch Microsoft hat natürlich ihren tollen Co-Piloten oder kann andere Modelle verwenden.
Vor dem Hintergrund ist es natürlich aber lustig, dass sie nicht 60.000 Seeds schreiten, sondern nur die Hälfte.
Also offenbar wollen 30.000 Leute nicht auf CloudCode verzichten und eventuell sind die anderen 60.000 dann nur die, die es eh nicht verwendet haben oder irgendwelche Leute, die vielleicht im Sales erbreiten und für die dann eben doch ein anderes Modell auch reicht oder, oder, oder.
Also der Fakt, dass noch 30.000 Lizenzen erhalten bleiben, spricht glaube ich für die, ich will nicht sagen Unersetzlichkeit, das wäre vielleicht ein bisschen übertrieben, aber dafür, dass man schon eine gewisse vor dem Produkt noch hat.
Sonst würde man den Kontrakt ja einfach komplett liegen.
Dass man jetzt so relativ öffentlich sowas, ich glaube sowas sickert auch nicht aus Versehen.
Ich könnte mir vorstellen, dass man hier so ein bisschen den Börsengang von Entropic.
sabotieren möchte.
Weil Meta und Microsoft sind ja die beiden Companies, wenn ich mich nicht irre, die ausgerechnet nicht in Antropic investiert sind.
Während Google und Amazon, die hätten ja eine Partnerschaft mit Antropic und bei denen würde man das wahrscheinlich sehr übel nehmen.
Das heißt, beziehungsweise die würden sich auch ins eigene Fleisch schneiden, wenn sie ihren Anteil entwerten, indem sie den Börsengang sabotieren.
Aber bei Meta und Microsoft könnte man unterstellen, bei Microsoft könnte man wiederum unterstellen, dass vielleicht aus der Partnerschaft von OpenAI, wobei die sich ja auch gar nicht mehr so grün sind.
Man versucht da so ein bisschen einen Freundschaftsdienst zu erweisen, OpenAI.
Das macht auf jeden Fall den Börsengang von Entropic jetzt nicht einfacher, würde ich sagen, oder ist ein kleiner Gegenwind.
Positiv könnte man sagen, jetzt ist Entropic weniger abhängig von wenigen großen Kunden, weil sich die Anteile so ein bisschen, man sich zwangsläufig diversifiziert dadurch.
Ich glaube, so ein bisschen ist es lancierte Negativ-PR.
Wenn man das tun wollte, muss man das nicht durchsickern lassen oder ankündigen.
Dann würde sich das einfach auch so ergeben.
Also man kann die Lizenzen ja auch einfach nicht nutzen.
Woher kommen diese Zahlen, dass es von 60.000 auf 30.000 reduziert oder halbiert wurde?
Wahrscheinlich, weil man wusste, man kann nicht behaupten, dass man es gar nicht mehr nutzt, weil das hätte sich schnell als Lüge herausstellen können.
Man wollte aber scheinbar schon ein Zeichen setzen, dass es irgendwie abkömmlich es nicht unbedingt bräuchte.
Vermute hier eine Negativkampagne von Meta.
Microsofts Grund, wie gesagt, könnte daran liegen, dass sie noch relativ eng und stark beteiligt an OpenAI sind.
Da haben wir ein Viertel, glaube ich, der Shares.
Meta, weiß nicht, könnte Rachen, also es ist jetzt wieder höchst verschwörerisch, aber könnte natürlich mit Trump zu tun haben.
Wir wissen ja, dass, also ich weiß nicht, wer wessen Sockpuppet ist in dem Fall, aber auf jeden Fall sind Sack und Trump ja ganz eng gerade.
Kurze Werbeunterbrechung von unserem Partner Google Cloud.
Die beliebteste KI-Strategie in Deutschland ist gerade Abwarten.
Erstmal gucken, was die anderen so machen oder KI nur für Kleinkram nutzen und sich dann wundern, dass es keine Auswirkungen aufs Geschäft hat.
Texte ein bisschen aufhübschen lassen ist keine KI-Strategie.
Mit Gemini Enterprise macht ihr das richtig.
Also nicht wenige Einzellizenzen für ein paar Spezialisten, sondern eine Plattform.
auf der ganze Teams und Abteilungen ihre eigenen Agenten bauen.
Und zwar basierend auf ihrem Fachwissen.
Für Prozesse, die sie jeden Tag nutzen und für die Sachen, die sie schon immer verbessern wollten.
Und das Ganze auf einer Plattform, bei der digitale Souveränität und Zugriffsrechte von Anfang an eingebaut sind.
Eure Daten, eure Kontrolle.
Gemini Enterprise von Google Cloud.
Alles auf cloud.google.com.
Slash AI.
Werbung Ende.
Dann gibt es noch News, die Financial Times berichtet.
Wall Street Banks loan to record 60 Billion Chip Deal for Broadcom und Entropic.
Also die Banken geben sich gerade Mühe, einen 60 Milliarden Deal zusammen zu schustern, um Rechenkapazität zu finanzieren, die am Ende Entropic dienen soll.
Also Google und Broadcom werden Chips bauen für Entropic.
Aber damit das finanziert werden kann, muss man quasi 60 Milliarden Schulden aufnehmen.
Dazu wird wahrscheinlich wieder ein SPV genutzt werden.
Man könnte das so beschreiben, dass das so über fünf Stufen geht.
Also am Anfang wurden Datacenter aus dem Cashflow gebaut bei den großen Hyperscalern.
Dann hat man sich dafür verschuldet.
Die Unternehmen haben selber Schulden aufgenommen.
Dann wollte man die Schulden nicht mehr auf dem Balance Sheet haben.
Dann hat man die sogenannten SPVs gemacht, also auf Balance Sheet Financing.
Also man hat Zweckgesellschaften gebaut, für die man dann bürgt und so indirekt quasi Schulden.
Ohne sie aber im buchhaltischen Sinne zu own.
Und was man als nächstes versucht, um neues Geld aufzutreiben, weil auch die Quellen langsam versiegen.
Also zwischendurch hätte man sagen können, man hat nach dem Debt, also den Schulden, so gleichzeitig mit den SPVs kam natürlich noch die Eigenkapitalfinanzierung.
Also ich mache Börsengänge, um Geld aufzunehmen.
Um die Kosten zu decken.
Also Data Center würde man eher Fremdkapital finanzieren und das Eigenkapital vielleicht eher für operative Ausgaben nehmen, einfach weil Data Center Assets sind, die ein bisschen eher geeignet sind, um Schulden finanziert zu werden.
Führt jetzt zu weit, aber fairerweise wäre IPO und der große Public Market, die Börse, ein weiterer großer Kapitalpool, nachdem Venture Capital eigentlich erschöpft ist.
Nachdem die Schuldenmärkte, also Unternehmensanleihen langsam strapaziert sind durch die ganzen Schulden, die aufgenommen werden und die Schulden steigen.
Und ja, das was man als nächstes machen wird, das hat Nvidia schon angefangen ja eigentlich, ich glaube mit BlackRock oder Blackstone und Apollo zusammen, dass man so Asset-Back-Securities macht.
Also man wird mehr oder weniger den normalen Menschen erlauben, in Datacenter direkt oder in Chips direkt zu investieren.
Dass man sagt, die sind eine Commodity, man kann die über sechs Jahre nutzen.
Du kriegst eine Garantierendite, wie bei so einer Windturbine oder so, wenn ich in Windkraft investiere, du kriegst 12% garantierte Rendite und dafür wirst du Mit-Owner mehr oder weniger einer Grafikkarte.
Und dann könntest du quasi GPOs so stückeln, so ein bisschen wie die Hauskredite 2008 eigentlich, also das ist schon das gleiche System, was man gerade baut, dass man sagt, der Preis ist relativ stabil.
Es lässt sich Geld damit verdienen über fünf, sechs Jahre.
Es ist eine berechenbare Zahlungsreihe und deswegen kann man es securitizen, also in Wertpapiere oder sozusagen gemischte Wertpapierkonstrukte reinlegen.
Und dann können noch mehr Privatanleger und Versicherungen und so weiter auf einmal auch investieren, weil es dann scheinbar risikoloser geworden ist.
Das war bei den Mortgage-Backed Securities auch so, dass du quasi das Risiko gesenkt hast durch diese ganze Securitization.
Also die Verbriefung und die Mischung der verschiedenen Tranchen.
Das gleiche versucht man jetzt so ein bisschen mit GPUs.
Einfach, weil wenn man überlegt, wie viel Geld er investiert soll, muss man sich halt fragen, woher dieses Geld kommt.
Und es kann nur aus Eigenkapital, also Börse kommen, aus Kreditmärkten, aus dem Cashflow, der längst erschöpft ist, aus Venture Capital, was längst erschöpft ist.
Und deswegen muss man sich quasi neue Finanzierungsprodukte ausdenken, um ja, entweder das Umsatz weiter zu steigern, wenn man so möchte.
Und dann in sechs Monaten gibt es auch noch Crowdfunding dafür?
Das käme normalerweise ein bisschen früher, ja.
Aber das ist jetzt auch kein besonders großer Markt.
Aber so die Asset-Back-Securities, das ist halt, also wie gesagt, das ist halt anscheinend sehr, es ist halt wie eine Mietwagenflotte oder sowas oder ein Schiff oder Windkraftwerk oder so.
stückeln und weiterverkaufen.
Das ist, wenn man es dann wieder zusammenmixet, wirkt es wie ein sehr risikoneutrales Portfolio.
Dann hat Antropic diese Woche bekannt gegeben am 2.
Oktober, dass sie 100 Millionen investieren wollen, um 10.000 Forward Deployed Engineers auszubilden.
Also zusammen mit ihren Lieblingsvertrieblern Accenture, Bain, Capgemini, Deloitte, McKinsey, aber auch morgen Stand Day, Novo Nordisk.
Schulen Sie die ersten 10.000 FDEs, das sind so, wie gesagt, Entwickler, die man zum Kunden schickt, in der Gewissheit, dass die Kunden selber nicht in der Lage sind, vernünftige KI-Projekte zu bauen und die Unternehmensberatung eigentlich auch noch nicht, bildet man quasi Leute aus mit Entropic zusammen oder bei Entropic teilweise, um sie dann in die Enterprises zu schicken und dort die ersten KI-Projekte zum Laufen zu bringen.
Wie gesagt, das ist das Playbook, was Palantir groß gemacht hat.
Und jetzt hat man ein Programm angekündigt, wo man hier zwei Zahlen ranklebt, nämlich 100 Millionen Investment und 10.000 Engineers, die man damit sozusagen zur Verfügung stellen will und dann in die Enterprises schickt, um große B2B, also um so ein bisschen Token-Krematorien zu installieren bei den Kunden.
Aber die Kunden müssen noch, also wenn die jetzt von einem Accenture Bane oder so kommen, ne?
müssten die Kunden doch auch irgendwann denen sagen, hey, wir haben das Gefühl, das, was ihr uns hier aufgebaut habt, kostet uns ein bisschen viel Tokens.
Das muss doch irgendwie günstiger gehen.
Ja, da hast du ein bisschen Inzentivierungsprobleme da auch oder Zielkonflikte.
Kann man gut argumentieren, ob das so schlau ist, dass wenn du volumenbasiert abrechnest, ob du die Lösung dann von Entropic installieren lassen solltest.
die ja kein Interesse haben, obwohl wenn du davon ausgehst, dass es ausreichend Konkurrenz gibt, dann hätten sie schon ein Interesse auch einfach effiziente Lösungen zu installieren.
Ich würde das nicht per se unterstellen, dass Antropic oder OpenAI oder wer auch immer jetzt da wirklich Tokenverbrennungsmaschinen oder Tokenkanonen in den Enterprises bauen, die dann ohne Sinn und Zweck sind, dann überleben die ja auch nicht lange.
Also eine Zeit lang kannst du damit natürlich durchkommen, aber nachhaltig ist das natürlich alles nicht.
Man hat so ein bisschen das Gefühl, was du unten drunter baust, also Data Lake oder irgendwie die ganzen Server, die wechselst du nicht so schnell, aber als LLM kannst du ja relativ schnell austauschen.
Bei den meisten Anwendungen ja, würde ich sagen, ja.
Also da ist ja, mit Busek habe ich da gestern wieder nochmal drüber gesprochen, dass halt eigentlich keiner von denen ein richtiges Mode hat.
Ich würde sagen, die Vertical Integration, also den Harness, den du drum herum baust und so.
Ist vielleicht kein Mode, aber es macht es zumindest schon ein bisschen schwerer, das Modell auszutauschen.
Das Modell ist halt nur ein Teil der Wertschöpfung.
Das wird in Zukunft wahrscheinlich nicht die größte Wertschöpfung haben, das Modell selber.
Sondern das, wo du die Leistung rausholst, ist halt der sogenannte Harness.
Also welche Tools kann das Modell benutzen?
Welchen Kontext hat es?
Wie viel Memory hat es?
Wie gut versteht es den Nutzer oder die Unternehmung?
Das ist, glaube ich, nicht ganz so austauschbar.
Ich würde aber jetzt auch nicht von einem echten Mode sprechen.
Das ist schon ein valides Argument.
Ist ja jetzt ein bisschen später.
Hört jetzt wahrscheinlich eh keiner mehr zu unter uns.
Hast du dein Grog-Geld bekommen?
Oder machst du da jetzt auch eine Sammelklage?
Grog habe ich ausbezahlt.
Ich muss da gucken.
Also auf jeden Fall größtend.
Ich weiß nicht, ob es da noch irgendein so...
Klaubeck oder sowas gibt oder dass noch was zurückgehalten wird, aber ich habe auf jeden Fall schon mehrere Zahlungen bekommen aus dem Krog, also es geht um Krog mit Kuh, die Firma, die Inferenzchips baut, die Nvidia gekauft hat, nehme ich an und nee, ich habe mein Geld da bekommen, also ich weiß nicht, ob es 100% sind, aber ich habe einen Großteil auf jeden Fall bekommen, da bin ich mir relativ sicher.
Sehr gut, weil die News auf der Financial Times ist, dass ein paar Entwickler wohl leer ausgegangen sind.
Ist das normal bei so Equihired Deals?
Also normalerweise würde man, um das einigermaßen fair zu gestalten, die, also Eserpolder, wenn die Aktienoptionen gehabt haben, auch bezahlen, man würde vermutlich sogar die akzeleriert Westen, das heißt, dass wenn du die für drei Jahre bekommst und nach anderthalb Jahren die Firma gekauft wird, je nachdem wie die Verträge ausgestaltet waren, könnte es sein, dass man dann die vollen drei Jahre bekommt, wenn das nicht vorgesehen war, dann passt sie eventuell weniger.
Es kann gut sein, ich weiß nicht, was genau die beklagen, aber es kann natürlich sein, dass sie nur ein halbes Jahr da gearbeitet haben und dann den Rest ihrer Shares nicht bekommen deswegen, weil es eben ausgerechnet kein Accelerated Vesting gab und dann könnten sie deswegen vielleicht so ein bisschen disgruntled sein und klagen, aber man fragt sich natürlich auch, ob jetzt regelmäßig mit diesen Deals, also bei Grog wurde ja auch das Team und die IP, also die Patente und so weiter, aus der Firma rausgekauft, mehr oder weniger.
Und die Investoren haben dafür Geld bekommen.
Und der Rest der Firma lebt aber weiter, ist glaube ich sogar im Fall von Grog operativ weiter tätig.
Und damit umgeht man halt immer die Fusionskontrolle, wenn man so möchte.
So Politiker beschweren sich da zu Recht, dass wenn das der Standardfall wird, wird niemals wieder jemand eine Firma kaufen in den USA, sondern man wird es halt immer so machen.
Bei Scale.ai war es so, bei Grog, bei vielen anderen Deals, die wir in der Vergangenheit gesehen haben.
Ja und es ist halt immer schlecht für die Mitarbeiter, die noch in der alten Firma sind.
Ja genau, also du verlierst quasi die, also eventuell bekommst du nicht alle deine Aktien und selbst wenn, gehören dir Anteile einer Firma, die dann nicht mehr so viel wert ist, wenn du sozusagen in den Rest investiert bleibst oder von dem Rest deine Aktienoptionen bekommst, dann ist das weniger wert.
Und vor allen Dingen wurde dir quasi die Fantasie, dass das Ding sich nochmal verzehnfacht über die nächsten Jahre geklaut, weil daran wirst du nicht mehr teilhaben, weil der Teil, der spannend ist, ja rausverkauft wurde.
Also du hast dann vielleicht irgendeine operative Servicegesellschaft, die dann auch weiterlebt und die ist natürlich längst nicht so interessant.
DeepSea graced 12 Milliarden unter anderem von Tencent, das ist nur eine kurze Erwähnung wert, würde ich sagen.
Das hier ist spannend.
Und zwar berichtet, ich glaube, Wired als erstes, dass unser aller neuer Lieblingsagent Metamuse soll, wenn man ihn einsetzt, surprise, surprise, heimlich...
Profile erstellen.
Und zwar nicht nur über die Nutzer von Muse.
Das würde man ja wahrscheinlich erwarten, dass das Meta versucht, die Nutzer noch besser zu verstehen.
Unter anderem, um mir auch bessere Werbung anzuzeigen.
Sondern sozusagen auf der Maschine, die Muse benutzt für die Nutzer, entstehen auch Profile der Kontaktpersonen.
Also von Freunden, Bekannten, Verwandten, Kindern und so weiter.
Friends and Family im weitesten Sinne.
Um quasi den persönlichen Kontext des Nutzers oder der Nutzerin zu verstehen, versucht man halt so viel wie möglich Daten über einzelne Personen zu sammeln.
Also wer wann wie drauf war, wie sie sich fühlen könnten, was ein gutes Geburtstagsgeschenk für sie vielleicht wäre, wann das nächste Jubiläum anstellt.
Alles so, was relevant sein könnte, um den Job als Agenten in Zukunft besser zu machen, wird zusammengetragen.
Und einerseits hat das natürlich Utility Nutzwert.
Dadurch wird der Agent natürlich besser, aber aus Datenschutzsicht ist es natürlich ein einigermaßen Fiasko, weil das so das Hauptproblem dieses technologischen Datenschutzes ist, eben haben wir schon öfter mal besprochen, aber hier wird es wieder besonders deutlich, dass ich, wenn ich Technologie einsetze, nicht zwangsläufig nur meinen eigenen Datenschutz verletze, sondern auch den Dritter verletzen kann.
Also wenn ich mit einem Tesla durch den Straßenraum fahre, filme ich dabei andere Leute.
Wenn ich mit einer...
hier Arschlochbrille von Meta durch die Welt laufe, kompromittiere ich die Sicherheit anderer Leute oder den Datenschutz anderer Leute.
Wenn ich deine Adresse mir auf Google Maps vermerke, dann habe ich Google Maps deine Adresse gegeben, ohne dass du zu ihm stimmen konntest.
Und diese ganzen Drittwirkungen quasi sind natürlich insofern besonders perfide, dass der davon Betroffene in der Regel A, nichts davon weiß und in der Regel nicht dagegen vorgehen kann.
Allein schon, weil er oder sie es nicht weiß.
Ja, und ist jetzt nicht ganz einfach zu lösen, weil wie gesagt, ein Agent, der nichts versteht über das Umfeld, ist natürlich nicht so wertvoll wie einer, der dieses Wissen hat.
Gleichzeitig weiß man nicht, ob man möchte, dass Software jetzt automatisch Profile über lauter Leute generiert.
Und die Frage ist ja auch, was dahinter passiert.
Also werden solche Profile dann nicht wiederum abgeglichen?
Also checkt Meta im Hintergrund nicht irgendwann mal.
dass der Klaus, der der Freund von dem einen ist, auch der Klaus, der der Vater von dem anderen ist und dass das die gleiche Person ist und dass man damit ein noch reicheres Profil bauen kann und kann man das nicht noch mit dem Facebook-Account von dem Klaus verknüpfen und daraus was lernen und so weiter.
Wir wissen natürlich auch nicht, ob Meta es macht, aber wir wissen auch, dass es da ausreichend Grund zur Sorge gibt, dass Meta eventuell bereit wäre, sowas zu tun, weil sich natürlich endlose Möglichkeiten damit ergeben würden.
Ja, aber was willst du dagegen tun?
Würdest du deinem Umfeld sagen, bitte redet nicht mit Muse, falls ihr mir was zum Geburtstag schenken wollt?
Naja, also ich glaube erstmal eine Awareness dafür haben, dass Dritte vielleicht nicht möchten, dass du Details über sie gegenüber einem Softwareprodukt preisgibst, ist schon wichtig.
Also du musst jetzt nicht mit einem Disclaimer auf deinem T-Shirt rumlaufen oder so oder jedem deiner Freunde eine WhatsApp-Nachricht schicken darüber.
Aber dass man grundsätzlich mal ein Verständnis dafür bekommt, dass man die Integrität und informationelle Selbstbestimmung anderer Menschen kompromittiert, in dem Moment, wo man das Anlegen solcher Profile unterstützt oder erlaubt oder begünstigt, allein die Awareness dafür zu schaffen, finde ich schon wichtig.
Ja, auf der anderen Seite ein guter Assistent, gute Assistentin, weiß halt auch wahnsinnig viel über dich.
Du müsstest eigentlich so ein NDA mit denen unterzeichnen.
Solange ich mit dir arbeite, darfst du alles über mich wissen und über mein Umfeld.
Und wenn es irgendwann auseinander geht, möchte ich, dass du auch bitte alles wieder vergisst.
In Europa könntest du die Daten ja theoretisch löschen lassen.
Vielleicht ist das auch ein Grund, warum wir es hier noch nicht nutzen können.
Aber die Rechte auszuüben ist wiederum gar nicht so einfach, wie es sein sollte.
Ja, ich meine, das Mindeste ist, dass Dritte sich dann zum Beispiel an Meta wenden könnten und sagen, ich möchte, dass meine Daten nicht nur die Meta selber hat, sondern auch die auf diesen virtuellen Maschinen.
Also jeder Muse hat ja so einen kleinen abgesperrten Server oder einen Bereich in einem Server, der abgesperrt ist, wenn man so möchte.
Ich möchte, dass diese Instanzen keine Daten über mich halten dürfen.
Beziehungsweise ich möchte erstmal eine Auskunft davon haben, welche Daten existieren über mich.
Und am Ende sind das Meta-Server.
Ich glaube nicht, dass es Meta gelingen wird zu sagen, das sind die Server der Nutzer.
Beziehungsweise wer weiß, vielleicht schaffen sie es, das Konstrukt so zu bauen, wenn die Nutzer wirklich dafür zahlen sollten.
Dann könnte man den Vertrag so gestalten, dass der Nutzer offiziell Mieter dieser Server wird und dann eventuell auch damit die Daten hält.
Das wäre natürlich auch wieder relativ perfil.
Aber ansonsten müsstest du nach europäischem Recht, glaube ich, ein Auskunftsrecht gegenüber Meta, keinen Datenschutzanwalt.
wird bestimmt in den nächsten Tagen bei Haken dran mit Anwalt Jun diskutiert.
Aber nach meinem Verständnis hätte ich ein Auskunftsrecht und kann jetzt Meta fragen, welche perversen Freunde von mir haben eigentlich Profile von mir angelegt, ohne dass ich es weiß, beziehungsweise deren Agenten.
Und ich möchte bitte, dass die alle gepurcht werden und gelöscht werden.
Mach das nochmal.
Vibecode nochmal einen Service, der das automatisch hier so wie, wie heißen die US-Services, die deine Daten immer clean.
Genau, sowas.
Du baust sowas nur für solche Agenten.
Das wäre ganz gut, wenn wir dann bei Muse...
Einfach jede Woche abfeuern an die Rechtsabteilung, Standard-Request.
Dann können sie ihre geilen Agenten mal nutzen, um diese ganzen Requests abzuarbeiten.
Wenn dann bei Muse irgendjemand was fragt zu Doppelgänger oder zu dir, dann heißt es immer, Entschuldigung, Muse darf zu Philipp Klöckner leider keine Stellung nehmen.
Ja, ich weiß gar nicht, ob das noch so viele zusätzliche Daten für Meta werden, ehrlich gesagt, also aus den Kommunikationen.
hast du ja auch so schon so viele Daten.
Aber wenn irgendjemand schreibt, Philipp war halt wieder schlecht drauf oder keine Ahnung, ich will nicht, dass Meta das irgendwo auf seinen Servern liegen hat, ehrlich gesagt.
Ist eine Illusion, dass das alleine jetzt, wenn ich das gelöst habe, dann bin ich ja auch nicht datensicher.
Es gibt 10.000 andere Fälle, ist mir auch klar.
Und 10.000 andere Daten, die Meta über mich hat.
Aber für jemand, der zum Beispiel bewusst nicht met, das ist vielleicht der spannendere Fall.
Jetzt stell dir mal, es gibt auch Menschen, die nutzen bewusst keine Apps von Meta und die bekommen aber dann quasi ein implizites Metaprofil, ohne es zu wollen.
Also es ist kein Account, aber es ist ein Profil, es ist ein Datensatz, der mit einer Person verschiedene Attribute verbindet und genau damit sowas nicht existiert, das war vielleicht genau der Grund, warum du Meta nicht nutzen wolltest oder keine ihrer Apps und jetzt passiert es trotzdem.
Apple war wohl genauso überrascht wie ich, als sie auf der Meta-Konferenz gehört haben, dass die Muse-App auf dem Computer einfach alles für einen erledigen kann.
Da wird jetzt von Apple ein bisschen gegengesteuert.
Man kriegt jetzt wohl als Apple-Nutzer ein bisschen mehr Notifications und sieht dann genau, was da so passiert.
Ich bin gespannt, wann sie es komplett abschalten.
diese Nutzung von außen auf dem Rechner nicht erlaubt wird.
Komplett abschalten wird schwer, aber sie machen natürlich das, was sie mit App-Tracking-Transparency gemacht haben, also dass sie dir zehn Warnungen davor verteilen und sagen, du verkaufst hier Leib und Leben und Haus, wenn du den Daten an Meta gibst.
Mach das mal lieber nicht.
Natürlich auch als Argument, warum du stattdessen lieber die sichere Apple AI nutzen sollst in Zukunft.
Wieso sicher, weil sie nichts kann?
Genau.
Meta hatten wir über welchen Tech-Konzern haben wir heute noch nicht geredet?
Über Google.
Tech Radar berichtet, dass die kostenlosen Gemini-Nutzer wohl demnächst nur noch das Gemini-Flash-Modell oder Flashlight-Modell, also das preisgünstigste, nutzen und über die etwas aufwendigeren Modelle von Google nicht mehr verfügen können im kostenlosen Plan.
Widersprichst du ein bisschen meiner These, dass Google die einzigen sind, die dauerhaft KI kostenlos anbieten können?
Also das tun sie ja hiermit mit Flashlight.
Das ist halt das kostengünstigste Modell, wenn du so möchtest.
Es ist für Google natürlich gleichzeitig auch eine Möglichkeit, die Nutzer hochzuverkaufen in bezahlte Modelle.
Vielleicht ist sozusagen das, was man an Nutzern verliert, weniger als was man dadurch einnimmt, indem wenn nur 10% der Nutzer dafür einen bezahlbaren Plan wählen oder ein Abonnement abschließen, dann kann sich das natürlich schon gelohnt haben.
Ich glaube aber auch, dass die Nutzer, die das trifft, ehrlich gesagt, den Unterschied überhaupt nicht spüren werden.
Können mir vorstellen, es macht für die meisten Leute, die KI kostenlos nutzen wollen, gar keinen großen Unterschied, ob sie Gemini Flash Lite oder Gemini Flash oder ein aufwendigeres Modell nutzen.
Wenn man überlegt, dass 75% der Leute eigentlich überhaupt keine anspruchsvollen Recherchen oder Projekte mit KI erledigen, sondern wirklich nur Frage-Antwort-Spielchen spielen, da ist eigentlich vollkommen egal, welches Modell du nimmst.
Also für die Kostenlosen gehe ich davon aus, dass Google es quasi weiter.
subventioniert, das aber einfach mit dem günstigsten Modell macht, auf der günstigsten Tech-Plattform, wie wir wissen.
Aber wenn man bessere Modelle haben will, dann muss man eben auch bei Google jetzt dafür zahlen.
Vielleicht auch nicht überraschend.
Ich glaube jetzt nicht, dass Google dadurch viele Nutzer verliert, ehrlich gesagt.
Wie gesagt, der Standard, wenn ich der Durchschnitts- oder Median-Google-Nutzer merke den Unterschied nicht, würde ich behaupten.
Und damit sind wir endlich wieder bei Elon Musk.
Ja, wir fangen mit was Gutem an.
Also je nachdem, aber...
CNBC berichtet, ich glaube SpaceX ist fast knapp unterm All-Time-High, wieder auf über 170 Dollar gestiegen.
8% gestiegen am Montag, glaube ich, 8% gestiegen.
Die Aktie jetzt wie gesagt bei 170 Dollar, das ist fast am Höchstkurs, hat sich sehr gut wieder erholt.
Grund ist unter anderem, ich mache Airquotes hier, Gänsefüßchen, Research.
Studie von Morgan Stanley, die SpaceX als wortwörtlich cheap bezeichnet, insbesondere in Anbetracht der Future AI Product Releases, Starship Progress und Additional Neo Cloud Contracts.
Also zukünftige KI-Produkte, keine Ahnung was sie da sehen, ob sie dann doch glauben, dass Crock 5 AGI wird oder so.
Starship gab es ohne jeden Zweifel weiteren Progress, muss man gar nicht in Abrede stellen.
Additional Neo-Cloud-Kontrakts gab es auch Gerüchte.
Ich glaube, dass Microsoft als nächstes unterschreibt.
Google und Antropic mieten ja schon bei SpaceX.
Ob das jetzt eine faire und eine günstige Bewertung für einen Hyperscaler ist oder eine Neo-Cloud, weiß ich ehrlich gesagt nicht.
Sie wächst natürlich gerade schnell, aber ich finde SpaceX dafür immer noch relativ rich bewertet, ehrlich gesagt.
Wie gesagt, Matt Wong standet natürlich eine, wenn nicht die IPO-Bank in diesem Fall waren.
Das heißt, es ist mehr oder weniger ein Gefälligkeitsgutachten natürlich.
Die haben gesagt, es ist günstig.
Price Target 300 Dollar, also es sollte sich verdoppeln.
Dadurch ist Elon Musk jetzt auch wieder Billionär endlich und muss sich nicht mehr minderwertig fühlen.
Also rein wirtschaftlich läuft das ganz gut.
Wurde gerade wieder eine 7%-Range fällig übrigens bei SpaceX.
Das ist auch rübergeflattert, das Geld.
Sehr schön, da müssen wir uns über dich ja keine Sorgen machen.
Jan hat am Sonntag gefragt, wann OpenSI.
Angespielt hat er darauf, dass Elon Musk am Sonntag getwittert hat, no more AI, SI is better.
Und dann kam, glaube ich, am Montag auch die News, dass er es jetzt zu SpaceX SI umbenennen möchte.
Also es ist doch alles wie ein Traum, oder?
Das kann man sich doch gar nicht vorstellen.
Ich finde es erstmal ein schönes Beispiel für First- und Second-Order-Thinking, weil dumme Domain-Trader und Cyber-Squatter haben alle SI-Domains wegregistriert.
Also die Slowenien, Slowakei, Slowenien glaube ich.
Also wer da Geld gewittet hat, hat alle möglichen Namen .SI wegregistriert.
Womit du richtig, richtig Geld hättest machen können, ist natürlich spacexsai.com.
zu registrieren oder opensi.com und alle Firmen, die AI im Namen tragen, als .com-Domain.
Weil wenn die sich jetzt wirklich alle nach und nach umbenennen und du das schaffst, quasi Domain vor ihnen zu sichern und auch natürlich logischerweise, bevor sie die Marke anmelden können, hättest du eine ganz gute Chance.
Du darfst sie zwar nicht betreiben, nach deutschem Recht, glaube ich, die Domain, aber du darfst sie besitzen.
Würde ich zumindest davon ausgehen.
Und damit ließ es sich, glaube ich, viel, viel mehr Geld machen als mit der .si-Endung, ehrlich gesagt.
Also ich habe mich ein bisschen geärgert.
Ich hätte Elon Musk sehr, sehr gern die SpaceXsi.com natürlich weggemobst.
Ich würde sagen, wir sagen SpaceXsi jetzt immer dazu einfach.
Auch der Einfachheit halber, weil SpaceXsi ist ja wirklich der bescheuertste Firmenname der Welt.
Also irgendwie Trump-Arschkriecherei wichtiger als Branding.
Also SpaceX AI war schon schlecht, aber ging noch einigermaßen, würde ich sagen.
Aber SpaceX SI ist einfach der schlimmste Firmenname der Welt.
Bin gespannt, ob Sam Ortman umkippt und OpenSI tatsächlich macht.
Who knows?
Wir werden sehen.
Ja, man sieht es also.
Gizmodo, ein Tech-Magazin aus den USA, sieht das so ein bisschen auch als Triumph von Trump über Elon Musk.
Der war wohl vorher gar kein so großer Fan von SI, aber kippt jetzt um und benennt sogar seine Firma.
aus einer Art vorauseilenden Gehorsam oder nachträglicher Bückerei.
Durch eine Diskussion mit einem Hörer ist mir noch aufgefallen.
Also ich hätte gesagt, dass Mark Zuckerberg irgendwie direkt als erster das Wort Superintelligence in einem Tweet verwendet hat.
Das ist so nicht ganz richtig, hat der Hörer zu Recht gesagt.
Weil natürlich unter anderem das Lab von Meta, ja schon immer Meta Superintelligence, also MSL Lab.
Das heißt, Meta hat diesen Begriff tatsächlich schon früher benutzt, aber in dem Tweet hat er natürlich dann zeitlich genau sich da trotzdem unterworfen.
Vorher hat Mark Zuckerberg schon auch das Wort Artificial Intelligence genutzt.
Vielleicht ist das die bessere Einlassung.
Wahrscheinlich hat er Trump überzeugt, das umzubranden.
Und das ist das Spannende.
Wir wissen ja, dass Mark Zuckerberg eben diesen komischen AI-Vertrag oder diese Selbstregulierung angeblich in die Das heißt, wir wissen.
Wir haben Berichten entnommen, dass Mark Zuckerberg die AI-Regulierung mehr oder weniger Trump in den Füller diktiert hätte.
Und wahrscheinlich muss man davon ausgehen, dass Mark Zuckerberg Trump auch davon überzeugen konnte, dass das Rebranding of Superintelligence, worauf Merter ja wie gesagt schon länger als Begriff gesetzt hat, eine schlaue Idee wäre.
Würde ich nicht ausschließen.
ehrlich gesagt.
Und wie gesagt, ich habe gesagt, aus Marketing-Sicht finde ich es auch gar keine dumme Aktion, ehrlich gesagt.
Also es ist vielleicht die bessere Brand als Artificial Intelligence, wenn man so sieht.
Ist nicht Bill Gates Silicon Intelligence das Schlauste?
Ja, habe ich eine gewisse Sympathie für.
Andererseits kannst du auf Ewigkeiten garantieren, dass Chips immer aus Silikon sein werden.
Also wenn du irgendwann andere Schalter findest oder bionische Chips oder so, ja, also ich finde es super Intelligenz.
Also ich bin mir relativ sicher, dass künstliche Intelligenz in einzelnen Bereichen bald, also in einzelnen Bereichen ist sie jetzt schon besser als Menschen, aber dass sie in vielen Bereichen schlauer sein wird als Menschen.
Ob sie jetzt generell in allem übertrifft, das wird entweder dauern oder ist auch gar nicht maßgeblich, aber sie wird von den Gesamtfähigkeiten glaube ich, viel mächtiger als Menschen sein oder als einzelne Menschen oder als die schlauesten Menschen.
Insofern finde ich den Begriff Superintelligenz schon gar nicht so falsch, ehrlich gesagt.
Du kannst auch sagen kulturelle Intelligenz.
Es ist nicht natürliche, sondern du hast natürliche Intelligenz und kulturelle Intelligenz, könnte man sagen.
Da würde sich dabei der Kulturbetrieb wahrscheinlich beschweren.
Raubkopie-Intelligenz.
Das ist der Inbegriff von Kultur.
Das ist der Inbegriff von Kultur, würde ich sagen.
Also teilweise auch schlecht.
Ja klar, wenn es kopiert ist.
Aber ja, dieses Kopierding, hättest du alle Bücher gelesen und könntest du sie rezitieren, würde es dir auch niemand verbieten.
Nur weil es so effizient und technisch gelöst ist.
Ich finde es nicht so einfach, die Copyright-Frage zu klären, ehrlich gesagt.
Ich sehe natürlich alle Probleme, die das für Medienschaffende von Verlagen über Musiker und Künstler und so weiter macht.
Aber die Art, wie sie lernt, ist halt kein 1 zu 1 Abkupfer, wenn man so möchte, sondern sie verinnerlicht halt das Wissen und gibt es dann teilweise wieder.
Wenn jemand ein Buch 1 zu 1 runterschreibt mit KI, klar.
Aber das ist ja auch durch bestehende Gesetze einigermaßen abgedeckt, würde ich sagen.
Müssen wir jetzt gleich nicht nochmal aufmachen.
Ja, aber ich spüre schon.
Ich glaube, deine Keynote wird sich bald im Titel ändern.
Das ist die eigentlich große Frage, ob die dann Beyond the SI-Hype Heißt, finde ich vom Klang aber auch doof, ehrlich gesagt.
Gibt der ganzen Sache noch drei Wochen.
Ja, also diese ganzen schweren Fragen können ja in Zukunft der neue AI-Council, oder nee, stimmt, jetzt habe ich es mir falsch gesagt, der neue SI-Council klären.
Und zwar wollte Trump ja seine Superintelligence Taskforce ins Leben rufen und hat es auch just gemacht.
Ich glaube, ein, zwei Personen, auf die wir gewettet haben, waren dabei.
Der Vorsitzende soll jetzt Jay Clayton sein, war vorher so.
Sicherheitsdienstchef oder Geheimdienstchef.
Dabei ist außerdem Andrew Ferguson, FTC.
Also FTC ist die Wettbewerbsbehörde.
Da war der Chair, also dann der Undersecretary of Defense for Research and Engineering, Emil Michael.
Das ist der, der glaube ich für viel des Zoffs mit dem Pentagon zuständig ist, der ehemalige Ubermanager.
der es in die Trump-Administration geschafft hat und sehr wie die treibende Kraft bei dem Zwist gegen OpenAI, gegen Entropic, schien für mich zumindest.
Und Steph Cooper, der wiederum ist beim OPM, das Office for Personal Management, das ist sowas wie die Verwaltungsbehörde der Regierung, wenn man so möchte.
Der wiederum war lange Zeit Andreessen Horowitz Partner.
Also es ist schon eine relativ klare Tech-Handschrift hier auch drin.
Also ich würde sagen Mischung aus Parteisoldaten, also loyalen Parteisoldaten und Tech-Leuten.
Der fortsitzende Clayton, das ist der Jay Clayton, von dem es ein ganz lustiges Video, oder was heißt lustig, weiß nicht, aber ein Video gibt, wo er eingeschworen wird in seiner neuen Position als Director of National Intelligence.
Also das ist jetzt nicht dieses SI-Gremium, sondern davor war er Director of National Intelligence, also Geheimdienstdirektor der USA.
Und bevor man so einen Posten nimmt, oder eingeschworen wird, darf der Kongress einen, glaube ich, so noch ein bisschen befragen davor.
Und da wurde er gefragt, wer die Wahl 2020 gewonnen hat.
Und verweigert mehrere Male einfach die Aussage.
Also ist nicht bereit, zuzugestehen, dass Joe Biden diese Wahl hätte gewinnen können.
Und die Leute, wir packen es vielleicht in die Show.
Er wird mehrmals darauf hingewiesen, dass er sozusagen ehrlich zu antworten hat.
darauf, kriegt es aber nicht über die Lippe den Fakt zuzugeben, dass Joe Biden diese Wahl gewonnen hat und Trump sie verloren hat.
Das ist das Level an Loyalismus, was du brauchst, um diesen Job zu bekommen.
Genau, er wollte einfach nicht, dass sein Golf-Buddy Trump sauer auf ihn ist, wenn er auf die nächste Runde mit ihm spielt.
Naja, keine Ahnung.
Jetzt muss ich überlegen, wie er in den Spiegel schauen kann.
Es war auf jeden Fall hochnotpeinlich, aber das nimmt man ja mit Absicht in Kauf.
Und dann hat BBC noch eine ganz spannende News, wo wir gerade dabei sind.
Und zwar eben jener Streit zwischen dem Pentagon und Antropic.
Wie gesagt, Pete Texas, der Kriegsminister, war so ein bisschen der, der das auch mit kommuniziert hat.
Aber hinter den Kulissen scheint hauptsächlich Emil Michael, ein ehemaliger Uber-Manager, das eskaliert zu haben.
Beziehungsweise war er mit den Vertragsbedingungen von Antropic nicht zufrieden.
Es ging darum, dass Antropic...
Ausschließend wollte, dass ihre KI autonome Entscheidungen trifft, die Menschen töten könnte und dass US-Bürger, und zwar nur US-Bürger, mithilfe von Antropic-Technologie ausspioniert werden.
Das wollte Antropic unbedingt reinschreiben.
Das Pentagon wollte das unbedingt nicht reinschreiben.
Man muss sich fragen, warum.
Und daraus ist ein Streit eskaliert, weil Antropic sich da nicht ausreichend unterworfen hat, würde ich mutmaßen.
Und wir wissen, dass Entropic wurde dann im Pentagon und in allen Regierungsbehörden als Sicherheitsrisiko eingestuft und gestoppt.
Das wiederum wurde von einem Gericht aufgehoben, das wiederum wurde von einem Berufungsgericht wieder eingesetzt.
Was man aber so oder so rausgefunden hat oder was die BBC glaubt rausgefunden zu haben ist, dass das Pentagon bis vor sehr kurzem, nämlich letzte Woche glaube ich, Ich glaube, es war wirklich erst letzte Woche oder diesen Montag sogar.
Also sie haben es definitiv weiter benutzt, unter anderem im Krieg im Iran.
Also sie haben sich selber quasi nicht daran gehalten und zwar, weil sie mit Palantir Maven arbeiten.
Die Datenplattform, die sie für die Streitkräfte nutzen und Maven wiederum sehr stark auf Entropics Cloud zurückgreift als LNM dahinter.
Und auch eine gewisse Doppelzügigkeit wieder dabei.
Also öffentlich hat man erzählt, es ist ein Risiko, was man nicht nutzen könne und hat Regierungsbehörden verboten, es zu nutzen.
Selber wollte man aber nicht drauf verzichten und natürlich ist auch deswegen der Streit so eskaliert.
Wenn nicht, hätte man ja einfach sagen können, wir wollen es nicht haben, wenn sie nicht nach unseren Regeln spielen.
Aber das Pentagon brauchte Claude einfach dringend weiter und auch deswegen hat sie, glaube ich, so genervt, dass...
Entropic nicht nach ihren Regeln spielen wollte.
Wir packen den BBC-Artikel in die Shownotes und dann wer das interessiert, kann sich da nochmal belesen.
Und damit sind wir durch.
Wer deine Stimme jetzt noch ein bisschen länger hören will, kurze Empfehlung und Gratulation.
Tag & Tales Folge 100.
Wie sie selbst gesagt hat, unsere kleine Schwester Liz.
ist fleißig und hat mit dir die Folge 100 aufgenommen.
Die kann man sich jetzt hier schön im Nachgang einhören, wenn das nicht lang genug war.
Wir sind Samstag wieder für euch da.
Bis dann.
Peace.
Ciao, ciao.
Tech Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Klöckner und Philipp Glöckler.
Recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Off.
Weiter diskutieren kannst du in unserer Doppelgänger Discord Community.
Fragen und anfragen kannst du uns gerne per Mail.
an podcast.doppelgänger.io schicken.
Unsere aktuellen Werbepartner findest du in unseren Shownotes.
Vielen Dank für deine Zeit und bis Samstag.
