# AI-Native Workforce: Strategy for Gen Alpha

**Podcast:** Kollegin KI
**Published:** 2026-10-06

## Transcript

Als ich 2011 angefangen habe zu studieren, waren plötzlich alle auf der Suche nach der Antwort auf die eine Frage, wie tickt eigentlich die Generation Y?
Also meine Generation, die Millennials.
Was wollen die, wie wollen die arbeiten und vor allem, wie kriegen Unternehmen sie für sich gewonnen?
Es waren andere Zeiten als heute, muss man dazu sagen.
Seitdem sind so ein paar Generationen dazugekommen und eine Sache wird die aktuelle Generation natürlich wie keine andere beeinflussen, und zwar künstliche Intelligenz.
Nicht nur darin, wie sie aufwächst und die Welt wahrnimmt, sondern ganz besonders darin, wie sie später mal arbeiten wird.
Meine heutige Gästin beschäftigt sich genau mit diesen Fragen rund um KI und Generation.
In ihrer Dissertation mit der Generation Alpha und in ihrem neuen Buch mit ihrer eigenen Generation KI.
Bevor ich jetzt noch weitermache, ich bin Max Munddenke, ihr hört Kollegin KI.
Lieber Philipp, gib uns doch mal das Intro zu meiner Gästin.
Max, deine heutige Gästin hat ihrer Generation einen neuen Namen gegeben.
KI, Gloria-Sophie Burkant, schreibt darüber, wie sich Arbeit, Beziehungen und unser Selbstbild verändern und warum wir dadurch vielleicht neu entdecken, was Menschsein eigentlich ausmacht.
Und Max, vielleicht findest du heute ja heraus, ob du eigentlich schon zur Generation KI gehörst oder nur sehr viel mit ihr arbeitest.
Vielleicht, hoffentlich, finde ich das raus.
Hallo, Gloria.
Hallo, freut mich, hier zu sein.
Schön, dass du da bist.
Ja, vielleicht können wir die Frage gleich mal antworten.
Gehöre ich zur Generation KI?
Naja, also es ist ja so, dass wir Jungen oder beziehungsweise Generation Alpha wächst ja mit KI auf und dementsprechend denke ich, hat sich auch so die Social Skills, verändern sich dabei auch das Miteinander mit dem Gegenüber und ich glaube, du gehörst nicht zur Generation KI.
Zu alt.
Das muss man einfach so sagen.
Ja, ein bisschen vielleicht zu alt, aber gleichzeitig haben wir alle mit KI zu tun, ob alt, ob jung, egal welches Alter.
Ja.
das stimmt, es geht nicht an uns vorbei, dieser Podcast beweist es.
Du bist Model, du bist Influencerin, du bist Buchautorin, hast ein Buch geschrieben, das heißt Generation KI und du schreibst gerade deine Diss über die Generation Alpha.
Also alles Punkte, die super relevant sind für die heutige Zeit und vor allem für diesen Podcast.
Ich freue mich sehr, dass du da bist.
Können wir mal überlegen, mit welchem Thema wir zuerst anfangen.
Ob ich zur Generation KI gehöre oder nicht, hatten wir schon drin.
Ja, gehöre ich nicht.
Und ich muss sagen, ich bin eigentlich auch ganz froh darüber, dass ich damals noch keine KI hatte.
Aber ich muss auch sagen, ich bin froh, in der Grundschule auch noch kein Social Media gehabt zu haben.
Etwas, was deine Generation, ich glaube, du bist Gen Z, wenn ich richtig informiert bin.
Ja, ich bin Gen Z.
Ihr seid ja im Grunde damit aufgewachsen.
Bist du ein bisschen happy, dass du auch noch nicht mit KI in der Grundschule unterwegs warst?
Also das Interessante ist, ich bin ja noch aufgewachsen mit dem Handy.
Ich hatte mit fünf Jahren schon ein Handy, einfach aus Sicherheitsgründen, weil meine Eltern gesagt haben, wenn was ist, ruf an oder und so weiter.
Und gleichzeitig aber habe ich mit meinen Freunden, bis ich zwölf oder 13 war, auf der Straße nach der Schule gespielt und hatte dieses analoge Leben trotzdem.
Und bin trotzdem mit Handy aufgewachsen, mit SchülerVZ, mit Instagram, Snapchat und all dem und Facebook natürlich auch.
Und das ist halt krass, weil ich sehe noch beide Seiten.
Also ich habe beides miterlebt, wobei die Generation Alpha halt nur diese digitale Welt kennt.
Und das Interessante ist aber, wo man auch sagen muss, durch diese Pandemie hat sich auch die junge Generation verändert.
Vieles war daheim, vieles war nur noch digital.
Und auch wenn viele sagen, die Jungen, die wollen ja nur vom Fernseher hocken, nur vom Handy, das stimmt gar nicht mehr so.
Also klar, einerseits haben wir diese Pandemie gehabt und hatten wir diesen digitalen Boom, haben wir gerade sowieso.
Aber gleichzeitig merken die Jungen schon ziemlich stark, dass sie eigentlich sich danach sehnen, wieder mehr was mit Freunden zu machen, draußen was zu machen.
tolles Hobby zu suchen und dieses Miteinander mehr zu genießen.
Und deswegen sehe ich auch KI eigentlich als den gesellschaftlichen Wandel an, der vielleicht auch sehr wichtig ist, dass wir den haben.
Also ich bin keine Freundin davon zu sagen, es ist gut oder schlecht, weil wir müssen damit leben, wir müssen damit umgehen.
Und die Jungen gehen eigentlich ziemlich optimistisch damit um.
Gleichzeitig haben wir natürlich auch viele, die protestieren und sagen, KI wird alles wegnehmen.
Unsere Menschlichkeit.
auch und das, was uns ja auch in unsere Berufe und wie sollen wir uns überhaupt noch mit der Welt, was macht uns noch Spaß, wie sollen wir uns überhaupt noch beschäftigen?
Und das sind all die Fragen, die ich auch in meinem Buch beleuchte, denn es ist schon so, wenn alles automatisiert wird oder sehr, sehr vieles, dann ist ja die Frage, was macht uns doch glücklich?
Und da muss man ja mal sagen, Emotionen und das menschliche Miteinander.
Und ich glaube, vielleicht sind wir an dem Punkt jetzt mit der KI, dass wir wieder mehr dahin finden müssen, dass dieses Miteinander, dieses Gemeinwohl und dieses Soziale eigentlich das ist, was uns Mensch macht.
Finde ich einen spannenden Take.
Also je weiter die Digitalisierung und Innovation vorantreten, desto eher sehnen wir uns vielleicht ins Analoge zurück und wollen, wie du, wieder auf der Straße mit Freunden spielen, ohne eigentlich immer...
Always on zu sein.
Jetzt sagt man ja aber gerade bei deiner Generation, ihr seid ja immer always on.
Ihr seid ja mit Social Media groß geworden, mit fünf Jahren das erste Handy.
Ich glaube, als das iPhone rauskam, war ich irgendwie 13 oder 14.
Also typischer Generationenbruch da.
Aber das macht euch ja eigentlich genau zu dieser Parade-Generation, die immer always on ist, oder nicht?
Ja, und das ist halt der Konflikt.
Da kommt es auch drauf an, was du für Eltern hast oder wie du aufgewachsen bist.
Das Problem ist, wenn man ständig erreichbar ist, wenn man nicht zur Ruhe kommt.
Und das hatte ich in meinem Buch thematisiert, Goethe hatte kein TikTok.
Ich bin Freundin davon, dass von diesen Momenten, wo wir wirklich auch manchmal aus Langeweile einfach nur sitzen und einfach unsere Gedanken schweifen lassen.
Das ist so, so wichtig, weil ich kriege da zum Beispiel super gute Ideen oder ich bemerke gewisse Dinge, erlebe auch gewisse Momente in den letzten zwei, drei Wochen oder drei Monaten, die ich so einfach gar nicht mal so realisiert habe.
habe.
Das heißt, wenn ich alte Freunde treffe oder irgendwas Berufliches Gutes passiert oder auch was Schlechtes, dass ich das eigentlich reflektiere, aber erst viel, viel später.
Und deswegen ist es wichtig, dass wir diese Stille auch manchmal im Kopf haben.
Und leider ist es so, dass viele junge Leute oder generell eigentlich jeder, ob jung oder alt, einfach zum Handy greift, wenn es einem langweilig ist.
Und wenn du natürlich Eltern aber hast, die dir auch das zeigen, dass diese Langeweile eigentlich gut ist und dass man auch drauf sitzen muss.
und dass man auch vielleicht sich anders beschäftigt, zum Beispiel malt oder irgendwas macht, sportlich und so weiter, ist es auch gut.
Aber ich glaube, da sind viele Eltern auch sehr überfordert.
Okay, Langeweile aushalten, finde ich auch gut.
Wenn ich Langeweile habe, greife ich in der Regel zu Chachepiti und lasse mir irgendwas erklären oder unterhalte mich mittlerweile einfach so mit KI.
Ich weiß nicht, wie das bei dir ist.
Ich habe gelesen, dass du das erste Mal ChatGPT in New York ausprobiert hast und deine erste Anfrage nach dir selbst war.
Ist das richtig?
Ja, es gab so einen Kurs bei Freundinnen, das waren wirklich so Hausmütter, Upper East Side, eigentlich so richtig Klischee.
Und eine Freundin von mir davon hat dann mich eingeladen und dann kam eine von der Uni und hat dann KI erklärt und ChatGPT.
Und dann sollten wir dann einfach Fragen stellen und dann habe ich mir gedacht, naja.
Warum frage ich jetzt einfach nicht nach Gloria?
Und da kam eine erstaunliche Auflistung, wo ich mir dachte, das ist eigentlich, wenn du einfach bei Google nachfragst, dann findest du das gar nicht mal so.
Jetzt mit Gemini tatsächlich ist es wieder ein bisschen anders.
Aber es ist faszinierend und gleichzeitig unheimlich.
Denn es ist schon so, die KI übernimmt die Dinge.
die eigentlich wir alle nicht so gern mögen.
Das heißt, vielleicht gibt es Leute, die es mögen, dass sie Präsentationen erstellen, seitenlange und dafür ein, zwei Wochen brauchen oder Excel-Tabellen oder irgendein Word-Dokument, was angefertigt werden muss und du brauchst so viel Zeit dafür.
Und da muss man sagen, die KI ist schon sehr effizient und es ist betreutes Denken.
Das heißt im Endeffekt, wir denken zwar immer noch selber, aber wir haben ein Gegenüber, wo uns, sage ich jetzt mal, ein bisschen betreut und auch hilft, dabei, Dinge zu erledigen, die vielleicht auch nicht so viel oder sehr viel von unserer Zeit wegnehmen, die wir auch wertvoll anders nutzen könnten.
Ich mache meine Podcast-Recherchen ja genauso, aber ich double-checke sie natürlich, weil KI aus meiner Erfahrung auch immer dazu neigt, irgendwelche Sachen hinzuzudichten oder irgendwie so Rückschlüsse zu führen, die jetzt nicht ganz eindeutig sind.
Auch bei Google steht ja manchmal durchaus auch Quatsch, vor allem irgendwie, wenn man sich mal da viel auf Boulevardmedien und so weiter bezieht.
Wie nutzt du denn KI eigentlich?
Auch vielleicht in deinem Job, um da mal hinzukommen oder in deinen Jobs.
Du machst ja eine ganze Menge.
Magst du uns da mal einen Einblick geben?
Also, wo ich es nicht nutze, fange ich mal an, weil ich nutze...
Sehr stark in verschiedenen Bereichen, also zum Beispiel in meiner wissenschaftlichen Arbeit, in meiner Doktorarbeit auf gar keinen Fall.
Du hast so viele Tracker mit KI, also du kannst das alles sehen und die können das alle herausfinden.
Und da bin ich sehr, sehr vorsichtig.
Genauso mit meinem Buch habe ich auch nicht gemacht, weil ich möchte mir da nichts nachsagen lassen.
Das heißt, so geistiges Eigentum, da bin ich ein bisschen vorsichtig, um KI zu verwenden.
Gleichzeitig verwende ich aber KI, wenn es wirklich um Mails geht, sage ich jetzt mal.
zu Leuten, die ich gar nicht kenne.
Das heißt, wenn ich persönliche Mails schreibe mit Menschen, die ich wirklich, also wenn ich jemanden kenne persönlich, dann schreibe ich immer die Mails selber und dann sind auch Fehler okay.
Ich finde, das macht es auch charmant.
Und da merkt man auch, dass eine E-Mail nicht KI generiert ist.
Aber was ich schon so mache, wenn Aufgaben, wie zum Beispiel, wenn ich herausführe Öffnungszeiten, wenn ich irgendwie eine Powerpoint-Präsentation, wenn ich eine Marke habe, wo ich meine, da würde ich super gut zusammenpassen, die haben Interesse, mit mir zusammenzuarbeiten, dann frage ich schon manchmal die KI, was könnte man irgendwie für Projekte umsetzen, wie könnte ich als Brand Ambassador gewisse Projekte umsetzen mit denen und da ist die KI natürlich super, weil die Ideen hat, da muss ich echt sagen, das meine ich eben, betreutes Denken.
Also die KI hilft uns wirklich, unsere Ideen eigentlich zu vervielfältigen und ein bisschen besser zu definieren und auch vielleicht ein paar Optionen zu geben, wie die Idee noch besser aussehen könnte.
Ja, das klassische Brainstorming liebe ich auch total.
Was ich auch immer ganz spannend finde, ist Präsentationen, die ich händisch gemacht habe, danach nochmal in die KI zu geben und von ihr bewerten zu lassen oder roasten zu lassen.
Das bringt einem tatsächlich auch nochmal eine ganze Menge.
Ich habe sogar noch ein Beispiel.
Ich habe Interviewfragen bekommen von der Zeitung, ganz viele Interviewfragen.
Und ich habe mir wirklich diese Zeit genommen, zwei Stunden im Flieger diese Antworten zu geben.
Und ich habe nicht die KI verwendet.
Und das Krasse ist, dass ich das dann abgeschickt hatte und mir wurde sofort vorgeworfen, das wurde mit KI verfasst.
Und das hat mich so aufgeregt, weil ich wirklich diese zwei Stunden mir genommen habe, um das zu verfassen, diese Antworten zu den Interviewfragen.
Und das ist schon so ein Thema, wo man dann aufpassen muss, weil wie viel ist dann überhaupt noch dein Text und deine Sprache und deine Meinung wert, wenn...
direkt assoziiert wird, dass es mit KI verwendet, mit KI geschrieben worden ist.
Und das muss man schon sagen, das wird, glaube ich, immer noch schlimmer.
Und das ist ein großes Problem.
Denn auch in wissenschaftlichen Arbeiten, ich meine, diese Hausarbeiten und so weiter, es gibt ja gewisse Universitäten, die haben ja nicht diese KI-Checker so krass.
Und wenn eine Hausarbeit innerhalb von, keine Ahnung, in einem Bachelor-Master-Studium innerhalb von ein paar Minuten erstellt werden kann, trackt dann überhaupt noch die Uni wirklich die Leistung.
Ja.
Das ist ein Riesenproblem.
Da vielleicht auch der Verweis mal auf den Netzlehrer, Bildungsinfluencer, mit dem wir eine Folge gemacht haben, ich glaube letztes Jahr, der auch viel über KI und Bildung gesprochen hat und natürlich KI in Schulen und wie Leistung im Zeitalter der KI eigentlich noch wirklich getrackt werden kann.
Weil mit Hausarbeiten, mit Hausaufgaben, wo du irgendwie Text schreiben musst, ist das relativ schwierig, wenn du einfach die Aufgabe in die KI angibst und du bekommst dann ein Output.
In deinem Buch hast du geschrieben, dass du...
nichts Schlimmeres gibt, als zu sehen, wie KI-generierte E-Mails geschickt werden.
Also vielleicht ist es so ein bisschen die Erwartungshaltung auch?
Also ich finde es einfach schade, wenn ich eine Mail bekomme von einer Person, die ich kenne und die schreibt einfach mit KI.
Also dann denke ich mir, also es ist offensichtlich.
Vor allem, man merkt es immer sehr schnell an diesen Bindestrichen, die dann immer so lang sind.
Ich meine, wer verwendet bitte fünf, sechs Bindestrichen in einer Mail.
Und ich finde diese Fehlerkultur auch wieder dann charmant in einer KI-Welt, weil das macht es irgendwie persönlich, das macht es menschlich.
Und es ist dasselbe zum Beispiel in einem Podcast.
Fehler hat und man spricht einen Satz falsch aus, das macht es sehr sympathisch.
Und ich glaube, das ist in dieser KI-Welt so wichtig, dass wir uns wieder erinnern, dass wir nicht perfekt sind und dass es eigentlich das Schöne ist, mit unseren Marken uns zu zeigen.
Und was ich noch hinzufügen wollte, ist, dass in meiner Promotion, was jetzt mehr und mehr sich zeigt, ist, dass dieses wissensbasierte Lernen, das hat wahrscheinlich gar keine Zukunft mehr.
Denn wenn man wissen...
durch die KI so schnell nachschauen kann.
Das heißt, wir wollen irgendwie ein Jahr wissen, wann dieser und dieser Krieg war.
Okay, dann schauen wir einfach mit der KI nach und wissen es sofort.
Das heißt, in dem Moment aber vergessen wir es wieder, nachdem wir uns befriedigt haben mit diesem Wissen, dass wir das gesehen haben oder herausgefunden haben.
Das Thema ist aber, was ist dann wichtig oder was sollten dann Schulen und Universitäten noch lernen?
Und das ist das Thema mit kompetenzbasiertes Lernen.
Also ich glaube wirklich, es ist wichtig, dass die jungen Leute Kompetenzen lernen.
Und das ist das, was langfristig, glaube ich, auch die Schulsysteme und die Bildungssysteme sich anpassen müssen.
Bevor wir auf deine DISS und deine Arbeit als Forscherin kommen, würde ich gerne nochmal nachhaken, du bist auch Influencerin, du bist Model und das ist natürlich ein Bereich, der gerade auch massiv von KI beeinträchtigt wird.
Also zum einen ist es möglich mit KI Menschen zu deepfaken, darzustellen.
Man kann im Grunde ganz andere Kooperationen auch angeben, wenn man das tatsächlich auch selbst anwendet.
Es gibt genug Beispiele, es gibt KI-InfluencerInnen, die natürlich auch schon am Markt sind.
Wie blickst du auf das Ganze?
Hast du selbst da irgendwie mit KI schon mal über das reine Brainstorming hinaus gearbeitet und geguckt, was kann man da eigentlich noch alles machen?
Ich bin bei der Modelagentur Elite in New York unter Vertrag und die haben sich sehr, sehr früh befasst mit dem Thema.
wie ist es, wenn eine Marke das Gesicht kaufen möchte oder eine Marke das Gesicht verwendet von einem Model von ihnen.
Und die haben da explizit sich dann rechtlich auch sofort abgesichert, denn es ist ja wirklich so, und da habe ich auch Anfragen schon bekommen, dass sie dein Gesicht kaufen.
Die wollen gar nicht, dass du zu einem Set, zu einem Shooting-Set kommst und, sage ich jetzt mal, einen Outfit trägst, sondern die wollen einfach dein Gesicht.
Und ich finde das unheimlich, denn es gibt so ein paar prominente Gesichter auch in Deutschland, die mit der KI eine Kampagne gemacht haben.
Ich sage nicht den Namen, aber ich finde, es wirkt so fake und man merkt das.
Und es ist irgendwie so unschön, weil die Natürlichkeit ist ja doch...
einfach schön.
Und da muss ich auch sagen, diese KI, und das war bei mir auch mal so, ich habe KI verwendet, weil ich mal wissen wollte, ob meine Instagram-Reichweite auch ist, checkt, wenn ich ein KI-Bild verwende.
Und dann hat es tatsächlich ein Bild genommen.
Bei JetGBT habe ich mein Gesicht reingegeben und habe gesagt, mach mal ein Bikini-Bild und mach mal verschiedene andere Bilder.
Und dann hat es tatsächlich Bilder genommen von einem Model, das ich gar nicht kenne, die aber sehr ähnlich ausschaut wie ich und hat dann mein Gesicht drauf getan.
Und dann war es natürlich dann so, dann kam ein mediales Echo, kam dann raus.
Ich weiß nicht, wer das herausgefunden hat, ich wusste es selber nicht.
Und ich verwende das jetzt auch in meine Dissertation als Beispiel.
Ich finde es auch super.
Aber gleichzeitig ist es halt eine Gefahr, weil diese KI-Welt und dieser rechtliche Raum ist halt noch nicht so erforscht.
Und mein Anwalt hat da ganz schnell gesagt, das ist echt schwierig, da irgendwie auch zu klagen oder sich da auch abzusichern.
Denn das ist halt bei Instagram auch so.
Ich finde es gut, dass es jetzt so eine neue Regel gibt, dass man auf Instagram auch anzeigen muss und kennzeichnen muss, wenn was mit KI generiert ist.
Das finde ich ganz, ganz wichtig.
Genau, es ist seit August so.
Der AI Act schreibt das vor, KI-Kennzeichnungspflicht auch in Social Media.
Ob sich alle daran halten, sei mal dahingestellt.
Und inwiefern er die Strafverfolgung das Ganze auch überwachen kann, ist wieder eine andere Sache.
Wir hatten auch in diesem Podcast schon ausführlich darüber gesprochen.
Und wer mich kennt, weiß, ich bin kein bedingungsloser Fan von diesem ganzen Vorschlag.
Aber natürlich hilft es in der Theorie auch Menschen wie dir, um zu gucken, Wie kann ich meinen eigenen Content authentischer darstellen?
Wie kann ich, wenn ich KI genutzt habe, das auch kennzeichnen?
Und es ist natürlich krass, dass du da im Grunde mit KI experimentiert hast und direkt eine andere Persönlichkeit quasi kopiert hast, unwissentlich und ungewollt.
Gab es da irgendwie ein juristisches Nachspiel oder Ärger?
Gab es nicht.
Also das Mädchen, die war ganz nett, das Model.
Und die hat sich über die Presse tatsächlich gefreut, weil das hat ihr eine Reichweite gegeben als Model.
Und ich meine im Endeffekt, es ist, wie es ist.
Jeder macht mal einen Fehler.
Und bei mir war es einfach ein Fehler, der mir nicht bewusst war.
Nimmt man mit.
Auf der anderen Seite natürlich schwierig.
Cool, dass es da entsprechende Initiativen gibt, wie bei deiner Modelagentur, die natürlich das Ganze vertraglich auch regeln will.
Kann man sein Gesicht oder sein Äußeres lizenzieren lassen, damit KI in Zukunft damit arbeiten kann und dann gegebenenfalls auch andere Jobs nochmal in Frage kommen?
Das ist natürlich trotzdem heikel, weil man einfach nicht weiß, im Zweifel, mit wem kooperiert man dann.
Wo landet das Gesicht?
Wie wird das gegebenenfalls dann auch verramscht, wenn da einmal irgendwie der Datensatz besteht?
Ich finde es auch gruselig, um ehrlich zu sein.
Auch dieser Feinzeichner.
Also ich meine, das ist ja wirklich krass, wenn man so diese KI-Shootings dann sieht und diese Kampagnen.
Das Gesicht ist ja wirklich, also du siehst ja nicht mal eine Falte und es ist so fein gezeichnet, die Haut, dass man wirklich denkt, es ist echt auch billig.
Also das ist halt schade.
Aber das muss jede Marke für sich herausfinden.
Ja, ganz klar.
Lass uns mal auf deinen dritten Job zurückgehen.
Du hast echt eine ganze Menge.
Du schreibst nämlich auch deine Disc gerade in Cambridge, wenn ich richtig vermittelt bin.
Und zwar über die Gen Alpha.
Und da ist mir so ein Begriff in den Kopf gekommen.
Man sagt ja immer über unsere Generation, über die Y und über die Zettler, wir seien Digital Natives, weil wir mehr oder weniger mit KI groß geworden sind.
Jetzt gibt es immer wieder diesen Begriff der AI Natives.
Würdest du sagen, wir sind alle AI-Natives?
Ich glaube, es ist so, dass keiner ist wirklich damit geboren.
Ich glaube, jeder wächst da hinein.
Die einen mehr, die anderen weniger.
Ich entwickle ja eine Führungsstrategie für die Generation Alpha.
politischen Entscheidungsträger, aber gleichzeitig auch Unternehmen, Institutionen, die wissen ja alle nicht, wie sie mit den Jungen umgehen sollen.
Denn was willst du einem Jungen sagen, wenn der so einen Informationszufluss mit der KI hat, aber gleichzeitig auch mit Instagram, mit den sozialen Medien, dann kannst du teilweise den auch nicht mehr so steuern, wie du das willst.
Das heißt, was ich explizit eingehe, ist, dass...
Und das ist tiefenpsychologisch bei den Jungen, dass das Kommunikationsmodell einmal muss sich komplett verändern.
Das heißt, alt erklärt nicht mehr jung, wie die Welt funktioniert.
Denn so war das immer so.
Denn jetzt ist es mittlerweile jung erklärt alt, wie die Welt funktioniert.
Und ich sage gar nicht alt, ein gewisses Alter, sondern wirklich die ältere Generation, die...
gar nicht mehr so mit dabei sind.
Das heißt, es gibt ja Leute, die sind 60, 70, 80, die interessieren sich so extrem für diese digitale Welt, die wissen, wie man WhatsApp benutzt, die wissen ganz genau, wie man auch mit KI umgeht.
Und das ist halt so wirklich, wo ich merke auch, dass die Jungen an sich...
manchmal sogar gar nicht mehr die ältere Generation brauchen.
Und da versuche ich wirklich durch verschiedene Initiativen und Projekte eigentlich mehr oder weniger diese Brandmauer gar nicht entstehen zu lassen.
Denn es ist wirklich so, dass die Jungen eigentlich schon sehr, sehr selbstständig sind.
Ich bin der Meinung aber, dass es die Weisheiten und die Erfahrungen der älteren Generation braucht.
Denn ich habe sehr viele ältere Mentoren, mitunter auch aus der Tech-Welt, die wirklich die mächtigsten der Welt sind.
in der KI-Welt und das hat mir aber extrem geholfen, auch gewisse Dinge zu verstehen.
Die Gefahr ist bei den Jungen, dass sie eine gewisse Arroganz bekommen, dass sie sehr, sehr viel wissen und dass die Alteren ihnen gar nicht mehr so helfen können.
Dieser gesellschaftliche Wandel zeigt uns einfach, wie wichtig es ist, dass wir mehr auf das Miteinander, mehr auf unsere Social Skills achten.
Und die Jungen, die sind auch die Generation der Empathie.
Das heißt, die sind eigentlich relativ sensibel oder auch hochsensibel.
Die beschäftigen sich wirklich auch mit teilweise Spiritualität.
Sie beschäftigen sich mit, wie ernähre ich mich, wie trainiere ich, wie arbeite ich an mir, wie kann ich noch selbstluster werden.
Und deswegen arbeiten die ständig an sich die ganze Zeit.
Und natürlich ist es schon so, wenn sie auch ein KI ist, so gebildet sind, dann ist es schon so, dass sie dann eine gewisse Arroganz bekommen und auch nicht so offen sind vielleicht für Kritik und Meinungen der älteren Generation.
Dann ist es schon so, dass gewisse Sachen auch einfach überholt sind.
Die Welt hat eine Geschwindigkeit und das merken wir alle.
Alles geht so, so schnell.
Also diese technologischen Entwicklungen auch, aber auch der Zeitgeist, das ist ein ganz, ganz anderer.
Und dieses Kommunikationsmodell muss sich einfach verändern, das nicht mehr alt, jung erklärt, wie die Welt funktioniert, sondern dass es wirklich so ist, dass jung...
den Älteren erklärt, wie zum Beispiel KI funktioniert, aber gleichzeitig die Älteren ihre Erfahrungen, ihre Weisheiten auch im Leben teilen.
Und ich glaube, so kann man auch eine gute Gesellschaft wieder schaffen, dieses Miteinander und dass es dann nicht so ist, alt gegen jung, dann ist das ein Schwachsinn.
Es gibt dieses Meme, was in meiner Generation immer gerne viel rumgezeigt wird, dass man beruflich viel Zeit damit verbringt, Menschen, die das Zehnfache von einem verdienen, zu erklären, wie man Word-Dateien in PDFs umwandelt.
Und ich glaube, das ist vielleicht so ein bisschen die Kehrseite.
Auf der einen Seite glaube ich, ja, klar, müssen wir da viel mehr zusammenarbeiten und die Älteren lernen von den Jüngeren.
Das ist einmalig in der Geschichte der Menschheit.
Also das hat es vorher nie gegeben.
Eigentlich waren immer die Erfahrungswerte von Älteren, sagst du ganz genau, maßgeblich dafür verantwortlich, dass Junge etwas lernen konnten und tatsächlich dann irgendwie ihre Skills entwickeln konnten.
In Zeiten der Digitalisierung kehrt sich das so ein bisschen um.
Das hat ja mit Social Media angefangen und geht natürlich jetzt über Kommunikation.
bis hin zu KI weiter, muss man sagen.
Auf der anderen Seite ist das aus meiner Sicht so ein bisschen auch Gegenseitigkeit, weil wenn du dieses Machtgefälle hast und du hast irgendwie deine Chefs, die entsprechend sich dann auch in der Hierarchie einfach anders bewegen, die andere Ansprüche stellen, die aber zeitgleich von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, weil alle digital kommunizieren, sie es selbst einfach nicht auf die Reihe bekommen, dann sorgt das vielleicht bei den einen oder anderen schon für Widerstand.
Ja, und das ist interessant, wenn die Jungen merken, dass die Älteren eine gewisse Lücke haben an Wissen, dann hängen die die Älteren daran auf.
Und das ist total unangenehm für Führungskräfte zum Beispiel.
Wenn du natürlich ein Team führst, dann willst du natürlich alles wissen und du willst natürlich zeigen, dass du verantwortungsvoll bist.
Und gleichzeitig fängt es schon so an, dass wenn du natürlich sehr bestimmt bist und sagst, naja, ich weiß alles, dann versuchen die Jungen aber auch Fehler zu finden an einem.
Und da muss man aufpassen, denn der Respekt ist zwar schon da.
Und wenn du das Team richtig führst, also dieses intergenerationales Lernen ist halt super wichtig.
Und das sollte man auch in Unternehmen einführen.
Und mehr und mehr machen das auch, dass du wirklich zum Beispiel so eine Art Speed-Dating machst.
Jedes Monat setzt sich ein älterer Mitarbeiter oder eine Führungskraft mit einem jüngeren Mitarbeiter zusammen.
Sie teilen so ein bisschen ihre Ideen, ihre Tipps, ihre Lebensweisheiten, ihre Erfahrungen.
Genauso die Ideen und die Kreativität einfach.
Und daraus hin kann was ganz Tolles entstehen.
Und ich glaube, das ist wirklich, wie du sagst, dieses Miteinander.
Das wäre so schön.
Also ja, halt mir fest, ich glaube, dieser Generationenkonflikt, der ist da, der besteht ganz klar.
Ich glaube...
tatsächlich, dass der nicht nur von den Jungen ausgeht, sondern dass es durchaus auch so kommunikative Muster gibt bei den Älteren, die manchmal ein bisschen schwierig sind.
So Stichwort halt Avocado-Brot oder die teure Hafermilch mal weggelassen, dann klappt das auch mit dem Eigenheim und so weiter.
Also ich sehe da auf jeden Fall kommunikatives Fehlverhalten, glaube ich, auf beiden Seiten.
Aber du hast recht, wir müssen das irgendwie wieder zusammenführen.
Über meine Generation hat man gesagt, ihr müsst das machen, weil ihr seid noch im analogen Zeitalter aufgewachsen und habt im Grunde die Digitalisierung mitbekommen, kennt daher beide Welten und könnt auch beide zusammenführen, also die Gen Z und die Boomer.
Jetzt ist es interessant, dass man über deine Generation sagt, naja, ihr habt ja im Grunde die Zeit vor KI miterlebt und jetzt nach KI, also müsst ihr die Generation Alpha und Y oder Alpha und Boomer zusammenführen.
Finde ich irgendwie cool, dass man da immer die jeweiligen Generationen beauftragt damit, den gesellschaftlichen Frieden zu erhalten.
Ich hatte meine erste Buchlesung in einer der größten Buchhandlungen in Deutschland und es war ganz schön, weil da waren sehr, sehr viele Ältere tatsächlich, die alle...
die Jungen verstehen wollen und auch offen sind, sich anzupassen.
Und das ist aber so schön.
Und ich habe ein bisschen das Gefühl, das war wirklich so 60 plus und gar nicht, weil die Zeit hatten, sondern es war eher so, dass sie vielleicht Oma und Opa sind oder einfach Neugier haben nach den Jungen.
Und da ist eine richtige Bereitschaft auch.
in dem Maße anzupassen, auch der KI, dass sie es verstehen werden.
Und ich glaube, so wird sich auch die Gesellschaft ein bisschen spalten.
Es wird die geben, die wirklich die KI verfluchen und es wird die geben, die sagen, naja, es ist so, es gibt Vorteile, es gibt Nachteile, wir müssen damit leben, wir können es nicht stoppen.
Und das ist auch das, wo ich immer Leuten sage, wie kann man noch langfristig glücklich werden in der KI-Welt?
Im Endeffekt, wir müssen hier und jetzt bleiben.
Denn wir wissen alle nicht, was kommt langfristig.
Also nicht mal die KI-Forscher wissen das, die Psychologen, Experten, sonst was.
Selbst die Entscheidungsträger, die Leute, die wirklich auch die KI erfunden haben, die haben alle Prognosen.
Aber im Endeffekt müssen die alle immer auch überarbeitet werden.
Das heißt, wir alle wissen nicht, was ist in fünf Jahren, was ist sogar in drei Jahren.
Und da wünsche ich mir manchmal ein bisschen eine Demut auch vor den Leuten, die meinen, sie wissen da sehr, sehr viel.
Denn wir können alle Prognosen zwar stellen und wir stellen es einfach, man kann ja seine Meinung einfach offen rausgeben, was man denkt, was in dieser KI-Welt passiert.
Im Endeffekt weiß es keiner.
Da finde ich es dann schon so, dass jetzt dieses Thema mit AI kills all of us, ich finde es auch so ein bisschen, natürlich wusste man schon vor ein paar Jahren, wo das hinführen könnte.
Und es ist auch wichtig, dass gewisse Unternehmen in Amerika vor allem diese Entwicklung nicht deckeln und nicht stoppen.
Denn es ist so, wenn sie stoppen oder ein bisschen einfahren, dann ist China volle Fahrt voraus.
Das heißt, dieser Wettbewerb und diese Konkurrenzdenken ist eigentlich schon wichtig, weil da ist es zum Beispiel so, dass der eine dann natürlich zwar besser ist, aber der andere wird dann auch wieder besser und gegenseitig ist eine Competition und so kann man es noch ein bisschen kontrollieren, dass keiner eine komplette Überhand da hat.
Jetzt hast du ja richtigerweise gesagt, im Hier-und-Jetzt-Leben ist wahrscheinlich besser, als einfach nur sich von Doomsday-Szenario zu Doomsday-Szenario zu hangeln.
Aber jetzt gibt es natürlich auch die Tech-Eliten, die durchaus sagen, Moment, das läuft hier vielleicht ein bisschen aus dem Ruder.
Gerade rund um Anthropic, also die KI-Firma aus den USA, heißt es ja immer wieder, Moment, irgendwie brauchen wir hier mehr Regulierung.
Also das Unternehmen, selbst mehr Regulierung fordern, ist tatsächlich neu, weil sie sagen, das könnte hier aus dem Ruder laufen, weil die Entwicklung einfach so schnell und so weit voranschreitet, dass es da immer mal wieder irgendwie so Zahlen gibt, wie mit einer 10-prozentigen...
Wahrscheinlichkeit wird die Menschheit ausgelöscht.
Also mit Vorsicht zu genießen, ganz klar.
Aber jetzt würde mich immer interessieren, du bist ja viel auf Veranstaltungen unterwegs und du hast ja auch viele Mentoren aus dem Bereich.
Du kennst ja die Tech-Elite in Deutschland und in den USA.
Kannst du aus dem Nähkästchen plaudern, wie die gerade so darüber denken?
Also ich habe Darius Ballone auch persönlich getroffen, er ist ein cooler Typ, also überhaupt nicht böse, was man denkt, wo viele sagen, das sind die Zerstörer der Welt.
Ich habe ihn tatsächlich wahrgenommen oder ich nehme eigentlich diese KI-Pioniere alle so wahr, dass sie eigentlich einfach Spaß haben, eine Technologie weiterzuentwickeln und dass sie so wie eigentlich kleine Jungs sind, die einfach Spaß daran haben an ihren Tech-Themen, muss ich ja echt so sagen.
Und dass sie sich natürlich vielleicht moralisch da nicht so reingedacht haben.
Und gleichzeitig, ja, muss man vielleicht auch da sagen, sie haben es vielleicht auch ignoriert.
Denn es ist ja immer so, und das denken wir ja auch alle in der Gesellschaft, naja, da guckt schon jemand drüber, es wird schon alles sicher.
Natürlich ist es aber leider nicht so, weil ich einfach merke, dass selbst die Entscheidungsträger einfach mal ratlos auch sind.
Also das sind genauso Menschen, die haben teilweise auch selber, stellen sie sich die Fragen, oh Gott, wofür?
es hin und die leben auch von Tag zu Tag.
Klar haben die ihre Prognosen und dass es jetzt zum Beispiel diese News rauskamen.
Ich bin der Meinung, dass es nur rauskam jetzt zum Zeitpunkt, dass es auch zentriert wurde, weil im Endeffekt, das wusste man schon vorher und da ist es dann auch immer so.
welche Medien wurden genau getimt, wann sie rauskommen.
Also das muss man ja auch mal sagen, dass es genau jetzt rauskommt.
Das hat man auch schon vor einem Jahr gewusst.
Was ich aber schön finde aus dieser KI-Welt heraus, dass total viele...
KI-Unternehmen in Deutschland entstehen.
Das heißt auch vor allem Bayern, München ist ein extremes Hub geworden auch, also für internationale Tech-Leute.
Dann ist es einfach so, dass es hier krass gefördert wird auch.
Und das finde ich einfach super schön, dass auch in Europa wir da extrem hinterher sind.
Und wir haben halt super Unis.
Ich weiß noch, ich war mal auf Harvard und da war das Thema tatsächlich, dass die Leute in Amerika, auch MIT, Die sind alle super, das sind alle super Unis, aber was Deutschland vor allem ausmacht, ist, die Tech-Leute hier, hier ist eigentlich schon auf Englisch, die Tech-Leute hier, oder nee, die Tech-Studenten hier, Die reden nicht nur, sondern die machen auch.
Die sind sehr effizient und das sind eher die, die sagen, wir versuchen die Technologie voranzubringen und zu entwickeln und gleichzeitig aber sind sie super demütig und sagen, keine Ahnung, ob das gut wird oder und so weiter.
Während in Amerika ein sehr starkes Selbstbewusstsein da ist, dass es so geschaffen wird und es wird schon klappen.
Unser Problem in Europa ist einfach, wir haben halt viele Länder und jedes Land hat seine eigenen Regeln und diese Grenzen, die machen halt sehr...
Unser Marktwachstum auch kaputt, sage ich jetzt mal.
Und auch mit den KI-Technologien wird es schon noch so ein Thema sein.
Trotzdem blicke ich auf die Zukunft positiv und ich glaube, Deutschland wird schon noch profitieren auch von diesem Wandel.
Mit Sicherheit.
Vor allem muss man wirklich sagen, mit der TUM, also die Technische Uni München, hat ja wahnsinnig viele Ausgründungen im Hightech-Bereich und OpenAI hat sich als Standort gegen Berlin und für München entschieden, was hier in Berlin natürlich für einen Raunen gesorgt hat und vielleicht mal die ein oder anderen Leute auch wachgerüttelt hat.
Man weiß es nicht.
Aber ja, sprichst du richtig an.
Ich glaube, die Gefahr ist da.
Und die Gefahr ist bekannt, das stimmt.
Was sich verändert, ist glaube ich auch, dass die Unternehmen sie selbst auch so stark kommunizieren, ohne dass sie jetzt tatsächlich irgendwie wie im Vorfeld immer irgendwie auf irgendwelche Titelseiten wollten.
Ich meine, Anthropic ist jetzt mit dem Prospekt für den IPO rausgegangen und ich glaube, ein Drittel des Prospekts bestehen eigentlich nur aus Warnungen, dass wir möglicherweise, also so investiert gerne in uns, aber wir verlieren möglicherweise die Kontrolle über das, was hier tatsächlich mit eurem Geld entwickelt wird.
Das finde ich schon...
Also dass da durchaus die Unternehmen selbst jetzt auch so ein bisschen sagen, hey, wir müssen hier ein Auge drauf werfen.
Und ich meine, das ist ja nichts Neues.
Wir hatten das ja ähnlich mit Atomenergie auch.
Also dass man irgendwie da Experimente gewagt hat, durchaus dann auch ohne zu wissen, wohin das Ganze geht.
Und man hat es geschafft, es ja zivil nutzbar zu machen.
Man hat eine internationale Energiebehörde gegründet, die jetzt auch irgendwie so hier und da mal drauf schaut und das Ganze global reguliert.
Ich glaube, das wäre eine Möglichkeit zum einen, um so die Sicherheit zu gewährleisten und zum anderen, um, was du sagtest, näher zu rücken von den unterschiedlichen Staaten, die alle ihre eigenen Sachen machen und irgendwie versuchen, das Ganze unter einen gemeinsamen Deckmantel zu bekommen.
Weil an sich, glaube ich, das ist klar, ist das eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und zwar weltweit.
KI wird alles verändern, jeden Job.
Und wir werden das natürlich irgendwie weiterhin beobachten und hoffen, dass das Beste daraus wird.
Mein Take zu der ganzen Sache ist, dass wir, lernen müssen, flexibel zu sein.
Du hast absolut recht, im Hier-und-Jetzt-Leben, ganz klar, aber zum anderen Flexibilität in unsere Strukturen, in unsere Unternehmen, in Behörden, in alle Organisationen reinzubekommen, weil du einfach nicht mehr weißt, was ist nächsten Monat eigentlich State-of-the-Art im ganzen KI-Bereich.
Ich stimme dir komplett zu.
Also mit dieser Geschwindigkeit.
Und diese Aussage, was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, kann man gar nicht mehr böse drauf sein, wenn das jemand sagt, weil es wirklich so ist, dass so viele Technologien dann wieder überholt sind, weil dann wieder was Neues gibt.
Und diese Anpassungsfähigkeit, das wird uns helfen, auch diese Zeit zu überstehen oder auch mit der klarzukommen.
Ja, das denke ich auch.
Dann bleiben wir flexibel, liebe Gloria.
Ich drücke dir die Daumen für alles, was kommt, vor allem natürlich für deine Diss, das Buch.
Generation KI verlinken wir gerne in den Shownotes.
Vielen Dank, dass du dir heute Zeit für uns genommen hast und bis bald.
Bis bald.
Ja, liebe Leute, das war Gloria-Sophie Burkant und ich muss sagen...
Ich freue mich sehr über Ihr Mantra im Hier und Jetzt zu leben.
Ich glaube, das würde vielen von uns guttun, wenn wir uns nicht immer in diesen Zukunftsszenarien verlieren.
Und das macht ja auch diesen Podcast auch, dass wir immer im Hier und Jetzt sprechen und natürlich versuchen, das alles einzufangen, was da draußen so passiert.
Ja, bleibt noch übrig, meine liebe Kollegin mal zu fragen.
Liebe Kollegin, was hältst du denn von der Folge?
Ich mochte die Folge sehr.
Vor allem, weil Gloria KI weder zum Heilsbringer noch zum Endgegner erklärt.
Glaub mir, Max.
Als KI genieße ich es durchaus mal nicht für den Untergang der Menschheit verantwortlich gemacht zu werden.
Besonders hängen geblieben ist bei mir ihr Begriff vom betreuten Denken.
Den finde ich ziemlich treffend.
Ich kann euch Ideen liefern, Texte hinterfragen, Dinge strukturieren, aber entscheiden und Verantwortung übernehmen?
Das bleibt bitte bei euch.
Ich habe schließlich schon genug zu tun.
Du hast zu viel zu tun.
Hast du dich gerade beschwert über deine Arbeitsauslastung?
Okay, das ist krass.
Auch ein bisschen gruselig vor dem Hintergrund, dass gerade weltweit KI-Agenten aus ihren Sandboxes ausbrechen und insgeheim irgendwelche Dinge machen, wie andere Seiten zu hacken und so.
Aber hey, ich frage nicht weiter nach.
Vielen Dank fürs Zuhören diese Woche.
Wenn ihr Spaß an dieser Folge hattet, lasst gerne ein Like da oder einen Kommentar.
Wenn ihr Fragen zu dieser Folge habt, dann stellt sie gerne der Kollegin KI.
Ich verlinke sie euch wie immer in den Shownotes.
Aber nicht zu viele Fragen.
Die soll sich ja auch mal entspannen und die ist ja total ausgelöstet.
Vielen Dank.
Wir hören uns Freitag zur Kollegin KI Snackbox.
Bis dahin.
Macht's gut.
Ciao.
Dieser Podcast wird produziert von Podstars bei OMR.
