# Euro Crisis Risks and German ETF Growth

**Podcast:** Deffner und Zschäpitz – Der Wirtschafts-Talk von WELT
**Published:** 2026-10-06

## Transcript

Herzlich willkommen zu Defner und Chapitz, Wirtschaftspodcast von Welt.
Mein Name ist Defner, Dietmar Defner.
Mein Name ist Chapitz, Holger Chapitz.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Episode 533, lieber Defner.
533.
Bei Defner & Schäpitz, große Keilerei.
Es ist still.
Das letzte Mal, 532 hatten wir diesen wunderbaren Applaus.
Ich habe ihn noch im Herzen, diesen Applaus unserer Hörerinnen und Hörer.
Den Anfangsapplaus, der war so tosend, den musste der Produzent gleich rausschneiden.
So ist es.
Offenbar hat man da uns nicht mehr richtig gehört oder wir waren übersteuert vor lauter Begeisterung.
Ja, es war so großartig.
Ein bisschen Anfangsapplaus war noch drauf.
Ja, so ein bisschen Euphorie hörte man noch raus.
Es war auf jeden Fall wunderbar.
Die ganze Euphorie der Veranstaltung konnten wir nicht aufs Band pressen.
Das ging einfach nicht.
Das kann man nur live erleben.
Und jeder dabei war, hat es hoffentlich genauso genossen wie wir.
Genau.
8.
Oktober 2027 gibt es die Neuauflage.
Kann ich ja schon sagen.
Ist das nicht wunderbar?
Also sollte man wieder...
dabei sein und es war wirklich wieder, der Saal war voll, die Menschen waren zugewandt, haben Spaß gehabt, der Deschner hat die Bühne richtig gerockt.
Erst nochmal AAA Summit war die Veranstaltung, die es dann auch am 8.
Oktober wieder gibt, in Berlin sicherlich.
Ganz genau.
Da ist dann auch wahrscheinlich wieder Festival of Colors, weil das ist jetzt immer eine Woche nach dem 3.
Oktober.
Da kann man dann auch nochmal, wenn man das Wochenende verlängert, was die meisten gemacht haben, dann nochmal Berlin wunderbar erleuchtet ansehen.
Das ist auch cool.
Aber zurück zu unserem Summit.
Ja, der war da.
Wir haben es gerockt.
Und vor allem gibt es Bilder, wie wir beide in der Luft stehen.
Ja, aber du hast es wirklich.
Das ist wunderbar.
Wir haben ja unseren KI-Song vorgespielt.
Da ist nicht drauf auf dem Podcast, weil das war das Intro.
Das war das Warm-Up fürs Publikum vor Ort.
Und dann haben wir ein bisschen rumgehampelt und ich hatte fast keine Luft mehr auf meine alten Tage.
Aber es ging dann wirklich wunderbar los.
Wir hatten sechs gute Aktionideen noch, hatten zwei Thesen.
Also wer die verpasst hat, kann es auf jeden Fall noch hören.
Ist ja auch als Podcast.
am Samstag erschienen.
Und wie immer kluge Fragen von unseren klugen Hörern.
Die haben es alle aufs Band geschafft, kann ich ja sagen.
Und was mich wirklich besonders gefreut hat, war, dass der Frauenanteil so hoch war.
Ich muss nochmal sagen, weil das ist, finde ich, schon ein Wachstum, was wir hier sehen, dass immer mehr Frauen, Mädels sich auch für Aktien offenbar interessieren.
Das finde ich eine ganz, ganz tolle und wichtige Entwicklung.
Ja, aber...
Man sieht es ja auch an den Zahlen Anlegerinnen und Anlegerzahlen und auch, ich werde heute einen Bullen mitbringen, wo man mal sieht, wie viel die Deutschen mittlerweile in ETFs gespart haben.
Da gibt es auch neue Rekordzahlen.
Wahnsinn, das sieht man.
Und vor allen Dingen, was man an diesen Zahlen aussieht, dass die meisten Leute es...
trotz FOMO und trotz all der Sachen, die links und rechts des Weges dran stehen, doch im Basis-ETF sparen.
Noch nicht den Basis-ETF, den wir jetzt hier für gut befunden haben oder für ausgezeichnet befunden haben, aber zumindest auf einem, der mehr als tausend Werte hat und in der Welt breit gestreut anlegt.
Insofern ist es wunderbar.
Wunderbar.
Und ihr seid mit dabei und erzählt es gerne euren Freunden und ladet sie ein.
uns zuzuhören.
Wir begrüßen ja auch ganz herzlich die neuen Hörer, weil es waren ja noch etliche dabei, die uns noch nicht kannten und dann so von Familienangehörigen da mitgeschleppt wurden und so und dann irgendwie auch positiv überrascht waren.
Und wer einen klugen Gedanken, den ich noch vom Panel mit Christian W.
Röhl mitgenommen habe, der hatte wirklich einen klugen Gedanken und den muss ich ja auch nochmal troppen, der hat gesagt, Wer bei Aktien mitmacht, der fühlt sich nicht so schnell abgehängt.
Und viele fühlen sich in dieser Welt abgehängt, weil ihr Leben immer komplizierter wird.
Sie sehen, dass sie viele Sachen nicht mehr zahlen können, dass sie Angst haben vor Jobdisruption.
Aber wer Aktien hat und dann eben auch diese...
riesigen Gewinne mitgemacht hat, die ja in den letzten Jahren zu verdienen waren, der fühlt sich halt nicht so abgehängt und so könnte eben der Kapitalmarkt zu einer Art gesellschaftlichem Kind werden und das fand ich eine wunderbare Idee, dass auch mal, dass das vielleicht eine viel wichtigere Sache ist, als jetzt irgendwie nochmal umzuverteilen, zu vergesellschaften, einfach zu sagen, hey, macht alle mit und dann haben wir ja auch sowas wie Volkseigentum, wenn die Menschen alle Kapitalisten sind.
Aber nicht umsonst wettert die Linke immer so gegen Aktien und Börsen und Aktienmärkte und eben Bonovia, die an der Börse notiert ist, als Casino-Kapitalismus und so weiter.
Weil sie ganz genau weiß, wenn die Leute erstmal selber Aktien haben, dann werden sie eigenverantwortlich und mündige Bürger und sind von unserem Tropf des Staates gar nicht mehr so abgehängt und von unseren Enteignungsplänen und dann widersetzen sie sich.
Da hat man Wie gesagt, ich habe es vor der Wahl gesagt, wir haben die Wahl zwischen Freiheit und Sozialismus, aber Berlin hat den Sozialismus gewählt, leider.
In weiten Teilen.
Jetzt kommt der alte Strauß hier wieder raus.
Franz Josef Strauß.
Ein Kollege war in Portugal im Urlaub, kam gestern zurück und hat gesagt, in Lissabon ist es unglaublich, 15 bis 20 Prozent der Altbauten in der Altstadt verfallen einfach.
Und das ist die Konsequenz eines Mietendeckels, die uns da bis...
ich glaube 2006, ich kann es nicht mehr genau zitieren, gab.
Und infolgedessen, da waren die Mieten so gedeckelt und so niedrig gehalten, dass es sich einfach nicht mehr rentiert hat, überhaupt zu vermieten bzw.
zu sanieren.
Renovieren, ja.
Und dann sind die Vermieter dazu übergegangen und haben gesagt, dann lasse ich lieber die Häuser verfallen, auch weil der Denkmalschutz auch nochmal so hohe Auflagen gestellt hat, dass es einfach nicht mehr wirtschaftlich lohnenswert war und lassen die Häuser verfallen.
Und ja, die Mieter, die drin sind, haben zwar eine wunderbar gedeckelte Miete, aber leider keinen Deckel auf dem Dach.
Das ist dann die Folge.
Und es ist ja dann schon, wie gesagt, das ist ja schon fast wie ein Habana.
Habana ist dann nochmal richtiger Sozialismus, kann man sich dann auch mal anschauen.
Da gibt es schöne alte Autos, die da fahren.
Ja, wunderbar schöne alte Autos, genau, die 15 Liter Sprit verbrauchen.
Und es gibt wunderbar schöne alte Kolonialhäuser, die genauso verfallen.
Ich war ja selber auch schon da.
Und das ist einfach, das so ist der Sozialismus und so funktioniert er.
Und deswegen kann es immer wieder nur sagen, aber so weit können viele nicht denken, das klingt doch alles bezahlbar, machen, mache ich mal ein Kreuzchen hin und enteignen.
Ja, hurra, das ist die Lösung.
Aber einfach mal von bis morgen oder übermorgen zu denken, welche Folgen es haben kann.
Und ja, dann hat er jetzt wieder so eine linke...
Aktivistin gesagt, ja, endlich, dann sind da die Investoren endlich alle raus aus Berlin.
Ja, dann gibt es halt keinen mehr, der hier Wohnungen baut.
Weil wenn die Stadt dann ihr Tafelsilber alles ausgibt, um zu enteignen, zu vergesellschaften, zu entschädigen, dann wird für eine neue Wohnung garantiert nichts mehr übrig bleiben.
So, wir hoffen nochmal, dass es irgendwann...
Eine gewisse Vernunft gibt es trotzdem.
Die Menschen, die hier zuhören, denen musst du das erzählen.
Ich glaube, die denken schon so.
Die denken sich, Mensch, kenne ich schon.
Deffner, mach weiter.
Ich habe auch ein neues Argument gebracht mit Lissabon.
Das fand ich auch gut, das Lissabon-Argument.
Das ist aus der Praxis mal, was passiert, wenn man genau solche Eingriffe im Markt vornimmt.
Und dann regelt der Markt das auf seine Art.
Ansonsten mache ich dann weiter.
Ja, sehr gut.
Ich habe sonst über mich gelaufen ist.
Ich fand, ich muss nur nochmal, weil ich es bei Alles im Erkrankten habe, es schon erzählt, wie großartig dieser Gipfel war, wie großartig die Menschen sind.
Das ist wirklich so eine Art Festivalcharakter.
Absolut.
Und einfach Menschen mit Freude, mit Zuversicht, mit Optimismus da auch sitzen.
Und das hat mich besonders gefreut, wenn du halt nicht so veranstaltest, wo alle so Und wir hatten zwar auch was zu Gold oder zu Edelmetallen und zu Krypto und so weiter, aber das war dann nicht aus so einer Gerade, wir müssen unser Geld mitnehmen und wir müssen so was nicht mit Stahl hemmen, sondern es war einfach, ja, das ist ein Baustein für dein Depot, sollte jeder haben, weil es gibt die Risiken und fertig.
Und das finde ich halt das Schöne, wenn es halt so...
ein positives Festival ist nicht so eine Veranstaltung von nörgelnden Fritzen, die dann irgendwie...
Und du hast ja gesagt, dein Traum wäre ein OMR-Festival draus zu machen.
Also das finde ich schon auch richtig geil, wenn sowas dann wenigstens noch mit einer Abend veranstaltet.
Wenigstens, dass man noch eine Party am Abend hat, die man anbietet, finde ich.
Weil das würde, glaube ich, wirklich Spaß machen.
Wir haben ja allein mit unserem KI-Song schon ein bisschen Stimmung reingezaubert in den Saal.
Und da könnte ich mir schon wirklich vorstellen, dass man irgendwie nochmal sagt, okay, die meisten bleiben ja eh übernachten.
Machen verlängert das Wochenende.
Die sind ja nicht um so um sechs.
oder abgereist, sondern dass du dann mal anfängst, vielleicht einfach eine Abendveranstaltung anzubieten und sagen, okay, da gehen wir nochmal irgendwie in den Club und wo auch immer.
Also, ja, mietet irgendwas an und macht ein bisschen Party und ein bisschen, aber wo man sich auch unterhalten kann, austauschen, aber genauso zusammen feiern, das wäre eigentlich, das wäre schon eigentlich nochmal eine schöne Verlängerung, finde ich.
Wir standen ja da auch noch zwei Stunden und haben mit den Hörerinnen und Hörern gesprochen und Selfies gemacht, bis uns dann Das Räumkommando, das der Location rausgeschmissen hat, weil sie dann zusammen bauen wollten und dann aufräumen.
Ja, aber wie gesagt, da gibt es auf jeden Fall Gesprächsbedarf.
Es gab viele spannende Diskussionen.
Und hast du noch irgendwas mitgenommen, wo dir jemand eine Frage stellte, wo du dachtest, die Frage könnte auch andere Menschen hier im Podcast noch.
Ja, das wird mein Bär der Woche.
Kleiner Teaser, kleiner Cliffhanger.
Natürlich gab es zu vielen Aktien einfach, die wir hier besprechen, die aus dem Techno-Schrott-Imperium des Steffner-Stamm dann fragen, was ist damit?
dabei bleiben, beeinsteigen und so weiter.
Einige sind hier auf Band und eine reiche ich hier noch nach beim Bär der Woche.
Sehr gut.
Das ist doch mal hier ein Service, ein ganz spezieller.
Gut, sonst noch irgendwas Spannendes gemacht, was Menschen...
Im Garten umgegraben, bei der Schwiegermutter.
Bambuswurzeln sind wirklich hartnäckig, kann ich dir sagen.
Das ist schon was anderes nochmal als Unkraut.
Bambus ist unkampusbar.
Die unterirdische KI, die sich breit macht und überall herauskommt, wo man sie nicht erwartet.
Das sind wie die KI-Agen, wenn sie einmal losgelassen worden sind.
Die kriegst du nicht wieder reingeholt.
Das ist beim Bambus.
Aber der Bambus wird dann höchstens deine Hütte kaputt machen, weil der dann irgendwie das ins Mauerwerk auch, wir hatten mal so ein Ding am Mauerwerk, das ist echt fies.
Der hebt das Haus dann auch an, im Zweifelsfall, wenn es sein wird.
Also Bambus ist...
Ist kein fröhlicher Zeitgenoss.
Augen auf beim Bambus.
Wenn du es einmal dir in den Garten holst.
Sie hatte dann auch noch so schöne Steine rumgemacht, weil sie gedacht haben, wir machen da einen kleinen Steindings.
Das müsste ich auch noch alle ausgraben, weil die Steine natürlich den Bambus nicht aufgehalten haben.
Der macht ja auch Teil.
Unter den Steinen hat er sich dann schön entlang gestängelt.
Das war für ihn wohl kaum ein Schutzschild.
jetzt wird es politisch, wenn die Brandmauer zum Schutzschild wird.
Der Deffner hat nicht nur festgestellt, was passiert, wenn man Sozialismus an Häusern macht, das war Portugal, sondern auch, wenn man eine Brandmauer ist.
Aber es war ja eine unterirdische Brandmauer.
Es war keine wirkliche Brandmauer.
Was dann passiert mit dem Bambus.
Augen auf bei Brandmauer.
Augen auf beim Mauerbau, sage ich mal allgemein.
Im Sozialismus wie wo auch immer.
Im Garten.
Sehr gut.
In der Kleingartenkolonie.
Jetzt haben wir eigentlich alles besprochen, oder?
Dann können wir mit Bulle und Bär weitermachen.
Wir haben ein spannendes Thema heute.
Kommt es zu einer Euro-Krise 2.0?
Eine große Frage.
Ja, ein bisschen mehr Begeisterung, bitte.
Ja, natürlich.
Das ist das Thema.
Das ist das Thema.
Wenn wir gleich besprechen.
Es gibt Bulle und Bär von jeweils.
Ein Bullen, ein Bären und dann die große Krisendiskussion.
Dann fange ich doch gleich mal mit den Bären an, den ich mitgebracht habe vom AAA Summit am letzten...
Freitag.
Freitag.
Freitag, ja, Freitag.
2.
Oktober, ja, und nächstes Jahr wieder am 8.
Oktober.
Das ist ja am Freitag dann hoffentlich, der 8.
Oktober.
Ich könnte mal gucken.
Ich würde mal schauen.
Ansonsten fände ich es eine Fehlentscheidung, ehrlich gesagt.
Ich würde mal gucken.
Ich gucke mal.
Ich habe doch nicht geguckt, welcher Tag das ist.
Es muss ja schon Freitag sein, dass man dann das verlängert.
Jetzt bleiben Sie locker.
Sie können doch mal einen Schluck aus der Pulle nehmen.
Ja, einen ganz großen Schluck aus der Pulle hier.
So, warte, warte, warte, warte.
Aus der Pulle, nicht aus der Pulle, das ist die vom Babst.
Aber der Franke hat mit Pulle und Pulle.
Soll ich dir was sagen?
Es ist?
Achte.
Das ist tatsächlich ein Freitag.
Super ein Freitag.
Wunderbar.
Der 8.
ist 20.07.2067.
Gut, dann fange ich jetzt an mit meinem Bär der Woche.
Und wie gesagt, ein Hörer kam auf mich zu und hat ein bisschen Leid geprüft, schon auf jeden Fall geguckt.
So Selbsthilfegruppen hast du gegründet.
Ja, ich bin ja der Tröster.
Nicht nur für Vonovia-Aktionäre.
Natürlich Leute, die Ideen von mir gefolgt sind, auch wenn ich immer sage, okay, auf eigener Verantwortung.
Und es kam auch kein einziger und gesagt, du hast mich da reingeritten bei Bonovia.
Das ist doch großartig, oder?
Das ist Eigenverantwortung.
Selbst Handeln und Haften.
Okay, es sind nur Ideen, die ihr hier vorstellt und das Risiko trage ich selber.
Da kam kein Vorwurf, so konntest du nur und so.
Und von daher finde ich, ihr habt genau kapiert, worum es geht, um Eigenverantwortung in Freiheit.
Und das wollen wir hier weiter fördern.
Und die Konsequenzen auch.
Und wir sind ja auch immer put your money where your mouth is, oft mit eigenem Geld dabei.
In dem Fall bin ich auch selber weiter dabei.
Und es geht um Ginkgo Solar.
Also wirklich eine absolut abgeschmierte Aktie.
Und der Hörer hat mich gefragt, wie kann denn die Ginkgo Solar Aktie noch fallen?
Kann die noch weiter fallen?
Meine Antwort war ja, das ist leider das Bittere, dass Aktien immer noch weiter fallen können, auch wenn sie schon, in dem Fall hat die Ginkgo Solar Aktie in diesem Jahr 65% schon verloren und sie kann natürlich noch weiter fallen und sie ist tatsächlich von Freitag auf Montag noch weiter gefallen.
Zeitweise an diesem Montag unter die Marke von 9 Dollar im New Yorker Handel.
Hat sich dann wieder ein bisschen über 9 Dollar berappelt und ich hatte wirklich, die ist immer noch in meinem...
Trading Depot halt in meinem Gehebeln-Depot, was jetzt nicht als Trading-Position gedacht ist.
Und da hatte ich dann mal einen Stopp gesetzt bei 10 Dollar, wo ich dachte, der wird nie erreicht.
Und dann ist die tatsächlich da runtergerauscht und habe ich ja wieder nachgekauft.
Habe tatsächlich also die Cinco Solar wieder nachgekauft, sogar die Position noch ein bisschen aufgestockt, weil ich einfach auch hier wieder denke, das ist absolut totaler Ausverkauf, der irgendwie auch nichts mehr mit Rationale.
Die Aktie wird jetzt gerade noch bewertet.
Es geht um einen der größten Solarhersteller der Welt.
An der New Yorker Börse ist ja die Cinco Solar Holding Company gelistet, die man auch dann in Deutschland handeln kann.
Es geht um die Cinco Solar Holding, da schreibt man Cinco Solar zusammen und Cinco mit JI am Anfang.
Und diese Aktie, diese Unternehmung ist bewertet mit 481 Millionen.
Dollar nur noch.
Also noch nicht mal eine halbe Milliarde.
Und auf der anderen Seite ist es eine gewisse Holdingstruktur, die dieses Unternehmen hat und deswegen wollte ich das jetzt noch mal nachtragen.
So auch auf die Frage hin, die Ginkgo Solar Holding, die ist die Muttergesellschaft quasi des ganzen Ginkgo Solar Konzerns und sie hält über eine hundertprozentige Tochter Ginkgo Solar Investment in Hongkong.
Die Mehrheitsbeteiligung von 54% an der Chinko Solar Co.
Und diese ist die eigentliche operative Firma.
Und die Chinko Solar Company, die ist in Shanghai notiert.
Und zwar mit einer...
Market Cap von, da habe ich jetzt hier, auf jeden Fall der Teil, die 54 Prozent, ich habe es ausgerechnet hier, an dieser Market Cap von Cinko Solar, die quasi Cinko Solar Holding hält, die sind umgerechnet 3,2 Milliarden Dollar wert.
Also chinesische Rembimbi 21,3 Milliarden.
So, das ist eben der Wert eigentlich, der Cinko Solar, die in der Holding hinterlegt ist und dafür zahlt man an der Börse jetzt eben nur noch 480 Millionen Dollar.
Aber das gibt es ja häufig, dass es hier andere Werte gibt.
Das ist ja bei Bono ja nicht anders als der reine Buchwert.
Und natürlich sind die operativen Probleme vor allem eben im operativen Geschäft, da bei der Cinco Solar.
Und wir haben ja schon öfters darüber gesprochen, habe ich hier auch schon vorgestellt, was die Probleme sind.
Und auf der anderen Seite gibt es natürlich dann eben Chancen, weil die Aktie so niedrig bewertet ist.
Und ich habe gerade auch nochmal bei Seeking Alpha, das ist ja ein Portal, Halb-Profis, Semi-Profis-Analysen schreiben und wo man eben auch als Privatanleger dann auch Zugang hat, kann man sich auch immer wieder einen Teil kostenlos anschauen ohne Abo und da habe ich die letzte Analyse vom 1.
September gefunden und da ist eine auch.
Sehr, sehr positiv.
Damals schon gewesen, seitdem ist die Aktie nochmal richtig abgeschmiert und sagt, Tinko Solar wird auf starker Kauf hochgestuft mit erheblichem Aufwärtspotenzial durch den strategischen Fokus auf Auslandsmärkte und politischen Rückenwind.
Tinko Solar verlangert seinen Umsatzmix in Richtung internationale Märkte und Energiespeicherung und verringert damit die Abhängigkeit von Chinas stark umkämpften Niedrigmarschenumfeld im Solarbereich.
Da hatte ich ja vor kurzem auch schon ausgeführt, dass da doch die Umsätze deutlich geschrumpft sind im Solargeschäft, im Inland.
Dann gibt es politisch bedingte Preisuntergrenzen, darunter ein US-Importmindestpreis und Effizienzstandards.
Die dürften mittelfristig die Profitabilität von Schinkosolar verbessern, meint der Seeking Alpha Alderlist.
Und er wendet ein KGV auf den normalisierten Gewinn.
an für 2028.
Es gibt bei ihm 7 und daraus rechnet er ein Kursziel von 25 Dollar.
So, das gebe ich jetzt einfach mal so wieder.
Aber für mich ist vor allem auch eben diese Beteiligung, diese wirkliche Unschieflage quasi des Wertes der Ginkgo Solar Holding und der darunter geliehenen Beteiligung.
doch ein interessanter Faktor.
Aber wie gesagt, all das heißt nicht, dass die Cinco Solar Aktie nicht noch weiter fallen kann.
Aber es kann eben auch sein, dass ich eben, und ich meine ja immer noch, dass der große überlagernde Trend für Solarprodukte und wie gesagt, leider der führenden Solarmodulhersteller einfach intakt ist, dass wir weiter enormen Energiebedarf haben, eben allein durch die Rechenzentren, aber auch, was die Krise im Nahen Osten wieder zeigt, dass wir uns unabhängiger von fossilen Energien machen müssen, dass da auch Solar immer wichtiger wird.
Und Elon Musk erzählt uns das ja immer wieder, dass Solar eigentlich die beste erneuerbare Energie ist.
Und er will ja auch im All quasi Solaranlagen.
Ob die dann von Schinko Solar kommen oder von anderen, ist ja die andere Frage.
Aber auf jeden Fall, der Trend ist weiter, finde ich, ganz, ganz groß Richtung Solar.
Und da werden die Chinesen auch wieder weiter mitspielen.
Die haben sich natürlich einen ruiniersten Dumpingpreiswettbewerb selbst geliefert, wie in vielen anderen Bereichen.
Der wird aber auch irgendwann mal bereinigt sein und dann könnte es eigentlich für Schinko Solar wieder aufwärts gehen.
Die Frage ist wann und ob es nochmal neue Tiefs zwischendurch gibt, aber jetzt ist die Aktie schon wirklich arg, arg verprügelt, so unter 10 Dollar.
So, deswegen mein Bär der Woche und ich hoffe, ich konnte jetzt auch nochmal dem Hörer nochmal ein bisschen weiterhelfen.
Ein bisschen was hatte ich ihm dann so quasi aus dem Bauch raus am Freitag schon erzählt.
Aber wie gesagt, diese Analyse kann man sich bei Siegling Alpha auch nochmal ausführlich selbst durchlesen.
Mein Bär der Woche eben für den...
für den Kurssturz von Cinko Solar.
Und natürlich hat Cinko Solar als Underperformance das dann auch verdient.
Aber das ist ja manchmal eben auch eine antizyklische Idee.
Ist das jetzt ein inverser Bär gewesen?
Das war quasi ein inverser Bär.
Du kannst ja sagen, auf den Kursverfall von Cinko Solar gibt es den Bär, was aber immer.
Und natürlich ist er auch am Bär.
Ich meine, für eine Underperformance kann man schon ein Bär geben.
Und was man dann aus der Idee macht, ob man sagt, okay, ich habe die Schnauze voll, ich verkaufe die, man kann auch mal Verlustreihe Positionen schließen.
Aber ich habe es damals bei SMA zu lang gemacht, die habe ich dann verkauft, fast beim Niedrigskurs und danach hat sie sie wieder verdreifacht.
Da denkt man immer, gut, da stecken die drin.
Manchmal erwischt man einfach die Falschen, die man aussortiert.
Das war auch ein Thema mit vielen Hörern.
Wann schmeißt man dann irgendwie was aus dem Depot raus?
Bei Gewinnern habe ich ja auch vor Ort, wie der Regel erzählt, 100% Kursgewinn, die Hälfte verkaufen und den anderen Teil einfach weiterlaufen lassen und die Tausende von Prozent, die vielleicht noch kommen, dann einfach mitnehmen und sagen, das ist ja eh bloß mein Einsatz.
Und wenn es wieder zurückgeht, dann bin ich da ganz ruhig, gucke dem zu.
Bei Verlusten, da bin ich auch nicht der Richtige.
Ich bin da wirklich ganz, ganz schlecht, auch Verlustrei Positionen zu schließen.
Und auf der Wischung dann nicht falsch, dummerweise, wenn ich dann schon was schließe.
Ich habe teilweise jetzt Text-Harvesting gemacht.
Ich habe ein paar Verluste verkauft, weil ich einfach zu viele Gewinne hatte.
Und da dachte ich mir so, komm, da will ich jetzt mal ein bisschen Abgeltungssteuern zurückhaben und habe einfach die Werte, ich habe sowieso ein bisschen zu viel gehabt, wo ich dachte so, komm, die ärgern mich jedes Mal, dass ich sie habe noch.
Fresenius Medical Care war so ein Ding.
Ja gut, FMC ist wirklich schwierig.
Ja, und da dachte ich, das hat jetzt auch kein, das habe ich jetzt auch nicht gesehen, dass das unmittelbar wieder nach oben geht.
Da dachte ich so, komm, ich kann es natürlich noch behalten, aber dann kann ich auch mal einfach...
Apropos Tax Havesting, also das ist ja gerade in Amerika dann im vierten Quartal angesagt.
Ja, ja.
Ja gut, aber wenn es aufs Ende des Jahres zugeht, wenn du sagst, ich will nochmal schnell Verluste realisieren.
Michael Burry hat da gerade heute auch bei Seeking Alpha, habe ich gerade noch gesehen.
eine Liste veröffentlicht der wahrscheinlichen Kandidaten für steuerlich motivierte Verkäufe, nämlich Lululemon.
Dann, was hat er noch genannt?
Das ist ja, ist eine schöne Liste.
Deckers Outdoor, Lululemon.
Deckers Outdoor, oh man, diese schönen Hockerschuhe.
Freddy Mac.
Okay, ja.
Gut, ist schlecht bei den Hohensinnen.
Fiesurf.
Die Fiesurf habe ich eine reine Akte von.
Will er trotz seiner Volatilität aber selber behalten.
Wie, Fiesurf will er behalten oder nicht?
Will er trotz der Volatilität behalten, erklärt die aktuelle Bewertung, bietet langfristig Analyse.
Okay, die habe ich auch noch.
Okay, die hat er nicht.
Okay.
So, ja, das waren so ein paar.
Und dann übrigens hat er auch mitgeteilt, hast du jetzt aber wirklich die Blase platzt?
Jetzt endlich?
Nein, dass er sein Engagement in chinesischen Aktien ausbaut.
indem er nach einem Kursrückgang eine bedeutende Position in BYD aufbaute und weit aus dem Geld liegende Calloption auf JD.com hinzufügte, kein früßes Kapital, aber bei Alibaba reingesteckt hat Bedenken hinsichtlich jüngster Aktienemissionen.
Oh, oh, oh, oh, oh.
Ja, so viel von Michael Burry.
Ja, aber dieses Text, das ist auf jeden Fall ein völlig unterschätzter Faktor.
Das ist eine völlig unterschätzte Geschichte.
Ihr solltet das wirklich mal gucken.
Und in Deutschland darf man, wenn das sogar anders ist als in Amerika.
Da darf man nicht sofort wieder kaufen.
Da muss man dann irgendwie eine gewisse Periode haben, indem man die aktioniert.
In Deutschland kannst du einfach sagen, ich verkauf es, nehme den Verlust mit und kauf sie gleich wieder.
Und das ist in Deutschland erlaubt.
Anders als in Amerika, da wird es als Steuergeschichte gemacht und dann wird es nicht erlaubt.
Aber dafür läuft ja dann auch wieder dein Gewinn, deine Gewinnuhr dann wieder los.
Nein, aber du hast erstmal...
Natürlich, du nimmst erstmal den Verlust mit, logischerweise.
Genau.
Und kannst dir eine steuerliche Geld machen und hast sozusagen einen Steuervorteil, einen umgekehrten Zinseszinseffekt.
Genau, das ist der Zinseszinseffekt, weil du nimmst halt das Verhältnis, du hast natürlich recht, wenn dann die Aktie wieder steigt, dann geht es natürlich von dem Niveau aus, was du gemacht hast und nicht von dem anderen.
Genau, aber dann musst du ja dann das nicht sofort versteuern, sondern auch wieder erst, wenn du eine Position verkaufst.
Das ist genau die Sache.
Das ist ein Vorteil und du kannst das Geld länger arbeiten lassen.
Das kannst du im Übrigen auch, wenn du einen nicht steuerfreundlichen Broker hast, wo du im Nachhinein erst mit deiner Steuererklärung das machen musst.
Also weiß ich nicht, du hast Trading 212 oder wie dieses Ding heißt.
Will ich jetzt niemandem empfehlen, jetzt hier irgendwelche Sachen zu machen.
Aber da hast du auch den Vorteil, dass es nicht sofort abgezogen wird.
Aber du musst es natürlich nachträglich deklarieren.
Und dann hast du noch eineinhalb Jahre mehr Zeit.
Das ist natürlich nervig.
Nein, alles in der Steuererklärung.
Man kann ja aber mal was, wenn man unter Brokern ausgleicht, aber ansonsten ist es schon fein, wenn die Gewinneverluste erstmal so gegenseitig in den Verlusttopf verrechnet werden.
Das ist auch gut.
Es ist heute keine Steuerausgabe.
Nein, es ist keine Steuerausgabe.
Wir können auch keine Steuerberatung machen.
Das ist ganz, ganz schwierig.
Aber ich glaube, dass es auf dem Gebiet, wo alle Leute sagen, ich vergleiche Gebühren, das, das, das, das, das.
Aber ich glaube, bei Steuergestaltung liegt noch Potenzial, was gehoben werden kann.
Und es ist auch psychologisch ganz gut, mal so eine Verlustposition zu schließen.
um sie dann wieder zu eröffnen, wenn man unbedingt dabei bleiben will, dann hat man da nicht immer dieses fette Minus stehen.
Man weiß es noch, aber trotzdem ist schon immer so irgendwie, wenn da immer so ein fettes Minus steht, fette rote Zahlen, dann kann man auch mal sagen, okay, stellen alles wieder auf Null.
Das wäre die spannende Frage.
Wie guckst du dir denn dein Depot an?
Tagesveränderung oder immer seit Kauf?
Du kannst es ja einstellen.
Manchmal so, manchmal so.
Eigentlich erst mal so.
Ich gucke mir mal Tagesveränderung an.
Ja klar, die Tagesveränderung.
Oder beziehungsweise bei manchen habe ich dann ja auch beides in einer Dings.
Und dann kann ich auch sortieren nach Performance.
Also ich gucke meistens erst nach Gesamtwert, weil ich ja gucke, was die großen Positionen machen und Tagesveränderungen.
Und dann gucke ich meistens Performance nochmal.
Die Gewinner verliere quasi im Depot, sortiere ich nochmal.
Und manchmal gucke ich dann wieder nach Gesamtveränderungen.
Aber nicht so oft, weil das habe ich ja ungefähr im Kopf.
Spannend.
Interessant.
Könnt ihr auch mal schreiben, wie ihr das macht und ob das vielleicht einen psychologischen, vielleicht gibt es ja einen Kniff für, dass man sich das so anguckt, dass man immer gute Laune hat.
Gucken wir immer nie.
Keine Ahnung, was man einstellen kann.
Vielleicht gibt es ja lustige Einstellungen.
Gut, dann komme ich zu meinem Bullen der Woche.
Meinen Bullen der Woche habe ich vom Kollegen Eckart geliehen.
Einen Dividendenwert, oder was?
Nein, der hat eine wunderbare Studie vom...
BVI, das ist ja der Branchenverband für die Vorindustrie oder auch Lobbyverband, jeder dem, wie man es nennen will.
Und die machen regelmäßig ETF-Auswertungen, nämlich alle halbe Jahre machen das.
Und jetzt ist wieder Oktober.
Und immer im Oktober gibt es die Auswertung.
Und da gucken sie, was ist passiert.
Und da sieht man wieder, und das ist das Wunderbare.
Und mein Wunder der Woche geht jetzt A an den Eckert und B aber an das Ergebnis der Studie.
Aber kriegt das Gag-Zin.
Kriegt er alles wieder zurück, ja?
Was?
Das Geliehene, den geliehenen Bären.
Achso, nein, das ist ein Bulle.
Das ist ein Bulle.
Nichts, ihr Bär.
Der Ecker hat doch keinen Bären.
Ich bitte dich.
Nein, definitiv nicht.
Also es geht um ETFs, das ist mein Bulle.
Und die Studie hat festgestellt, dass das ETF-Vermögen deutscher Anleger auf 697 Milliarden gestiegen ist.
Fast 700 Milliarden und ein Jahr zuvor waren es erst 500.
Und jetzt können wir natürlich sagen, boah, 200 Milliarden reingeflossen?
Nee, nee, nee, ganz so ist es nicht.
Das ist natürlich ein guter Teil, sind Kursgewinne gewesen.
Also wenn man guckt, wie viel Netto-Mittel-Zuflüsse und wie viel Gewinne, dann sind 70 Milliarden rein und 130 ungefähr dann an Kursgewinnen.
Und dann sieht man, wenn man nicht dabei ist, ist man einfach abgehängt von dieser Rallye.
Und deswegen kann man nur sagen, Freunde, macht mal lieber mit.
Und wenn man mal guckt.
Das durchschnittliche Wachstum des ETF-Marktes seit Mitte 2021 sind ungefähr 22 Prozent.
Also wirklich wie so ein Compounder wird das immer größer, der Schneeball.
Und da war ja sogar das schlechte Jahr 2021 ein Halbjahr, was ja nicht so doll war.
Und 2022 war ja auch nicht so ein tolles Jahr.
Also das war alles mit dabei.
Und trotzdem haben wir diese wunderbare Zahl.
Und der Anteil der privaten Anleger im ETF-Vermögen beträgt zwei Drittel.
Also zwei Drittel dieses ETF-Vermögens haben wirklich private Anleger.
Und wenn man guckt, welche Aktien-ETFs die Leute haben, da sieht man, das hatte ich ja eben schon so ein bisschen angedeutet, dass die Leute wirklich jetzt nicht so kleine, freakige Sachen haben.
Und zum Beispiel diese aktiv gemanagten ETFs, die jetzt da sind und so ein bisschen, die haben gerade mal 2,4 Prozent.
Man denkt ja, wenn man hört, oh, noch ein aktiver, noch ein aktiver, noch ein aktiver, denkt man ja so, uiuiuiuiui.
Aber vom Volumen sieht man das noch nicht.
Oder wenn man beispielsweise guckt, was so ESG-Sachen sind, das ist nur 13 Prozent.
Oder wenn man andere Sachen guckt, es ist halt wirklich interessant, wie viel Berichterstattung ist und wie viel die Leute haben.
Und wenn man guckt, der größte Batzen, 30,5 Prozent, geht in die MSCI World-Familie.
Und da ist der größte, ist so der Standard.
Dann gibt es natürlich noch eine ESG-Variante.
Aber was auch noch groß genommen wird, sind so Faktorsachen.
Ich habe ja auch beispielsweise einen MSCI World Momentum-Faktor.
Das nehmen auch relativ viele mit.
Und das ist halt wirklich ein Marktanteil von 30,5 Prozent MSCI World Familie.
Was man daran auch sehen kann, dass die meisten Menschen, was wir ja sagen, dass man noch ein bisschen breiter macht, breiter streut, auch in Mid-Caps, möglicherweise auch in Small-Caps und auch in die ganze Welt und nicht nur in Industriestaaten.
Das machen die Leute noch gar nicht in der Form.
Es ist immer noch so ein relativ dominierender Faktor.
Und auch die ganze FUZI-Familie, also FUZI All World oder FUZI...
Global, All Cap, all die Sachen sind noch nicht bei den Leuten zu Ende gekommen.
Zwar in der Berichterstattung oft, aber eben noch nicht in der Statistik vom BVI.
So, zweite Position ist 13,1 Prozent S&P 500.
Das finde ich ein bisschen irritierend, denn wenn man schon MSCI World hat, hat man ja schon 74 Prozent Amerika.
Und dann scheint es wirklich Leute zu geben, die dann nochmal drauf eine S&P 500 nehmen.
Und dann hat man halt noch...
klumpigere Sache.
Also wenn man das dann hätte, hätte man dann, wenn man die beiden eins zu eins mischen würde, hätte man ungefähr dann in den 80ern eine Amerikaquote.
Das würde selbst der Amerika-Bulle Chapits für zu hoch befinden.
Und auch da haben wir in unserem vergangenen Podcast darüber diskutiert, wie hoch sollte der Amerika-Anteil sein.
Dann kommt immerhin MSCI Emerging Markets.
Das haben wir ja schon gesagt, was der Nachteil ist, dass da eben Taiwan und Südkorea drin sind und dann eben auch die Halbleiterwerte, da hat man dann halt, wenn man MSCI Emerging Markets und MSCI World hat, hat man dann halt einen relativ großen Halbleiterklumpen, also ein Tech-Risiko mit drin.
Dann kommt erst der Stock 600, der hat nur 5 Prozent, das ist schon sehr wenig.
MSCI Europe hat auch nochmal 4, also wenn man dann ungefähr bei 10 MSCI USA nochmal 3,8 und Nasdaq 100 ist ja mein Wunderindex, 3,6.
Also Es ist interessant, sich mal anzuschauen, was Menschen haben.
Auf jeden Fall, was sie haben, ist eben diese ETF-Lust und diese Liebe der Deutschen zum ETF.
Und wenn Sparplan ist ja ein Jahrhundertprodukt, ETF ist ein Jahrhundert, oder Sparplan ist die Jahrhundertidee, ETF ist das Jahrhundertprodukt.
Wenn sich beides miteinander verbindet, dann ist es eine wunderbare Liebesaffäre.
Und die scheint in Deutschland wirklich aufzugehen.
Und je mehr Leute da mitmachen, desto besser ist das.
Und deswegen mein Bulle der Woche.
Aus der ETF-Geschichte steht mehr.
Die vermehrt sich sehr gut, diese ETF.
Sehr fruchtbar.
Und auch diese ganzen Sektoren und diese freakigen Sachen, die sind alle nur einstellige...
Prozentanteil.
Also die Leute sind nicht so FOMO-getrieben, sondern es ist wirklich erstmal das Basis-Investment und so soll es ja auch sein.
Und natürlich können wir nicht jede Woche hier über ein Basis-Investment reden, weil es ist langweilig.
Aber trotzdem ist das die Basis und da drauf baut man dann das andere.
Genau, alle, die neu zuhören nochmal und wir haben es glaube ich am Freitag auch erzählt und es ist auch wirklich bei den Hörern angekommen.
Ein Hörer hat mir erzählt.
Durch uns ist er eigentlich erst auf ETFs gekommen.
Der kam von den Aktien her.
Oft ist es ja andersrum, dass die Leute mit dem ETF-Sparplan anfangen und dann macht man ein bisschen Einzelaktien und erhöht das Risiko.
Aber nein, es geht auch andersrum.
Und er kam eben und hat gesagt, wir haben nur Aktien gemacht.
Dank euch habe ich jetzt ein vernünftiges Basis-Investment und eine schöne ETF-Grundlage.
Und das ist, naja, auf seiner Basis entsteht dann einfach auch ein gutes Haus.
Und dann baut man so ein paar Aktienbausteine drauf und dann hat man ein schönes, solides Gebäude.
Ja, nichts heißt nicht, dass ETFs nicht auch abschmieren können, gerade nach den Anstiegen der letzten Jahre.
Da kann auch ein weltweiter ETF, der ja sehr US-lastig, technologielastig ist, natürlich auch mal 25 bis, warum nicht, 50 Prozent verlieren.
Das ist alles möglich.
Darauf sollte man sich einstellen und sagen, okay, und dann kaufe ich mit meinem Sparplan für das gleiche Geld doppelt so viele ETF-Verteile auf.
Genau, das ist es.
Gut, wäre jetzt natürlich...
schon im fortgeschrittenen Alter ist und sagt, ich brauche das Geld, der sollte dann vielleicht langsam auch ein paar Sachen schon mal umschichten.
Das kann man schon machen.
Das heißt ja nicht, wenn du heute in Rente gehst, dass du dann sagst, da kannst du nur einen Teil, den du die nächsten zwei Jahre brauchst, einen Teil nur nehmen und nicht den Rest lässt du weiterarbeiten.
Das ist ja klar.
So machen wir das.
Und das Schöne ist, es gibt ja jetzt mittlerweile auch für einfach sichere Tagesgeld oder Festgeld, kann man auch da sicher anlegen und kriegt da 3, 3, 3,5% für.
Oder diese Laufzeiten ETFs, wo du teilweise 4% für ein diversifiziertes Anleihenportfolio für 3 Jahre hast.
Bei den Neobroken immer mehr, wo man garantierte Laufzeiten hat und dann einfach weiß, okay, wenn du dann was für 3,5% anlegen kannst, wunderbar.
Dann hast du auf jeden Fall deine Inflation drin, hoffentlich auch für die nächste Zeit.
Gut, aber man soll das Festlegen nicht länger als zwei, drei Jahre machen.
Nein, auf keinen Fall.
Aber für einen Zeitraum, wenn du sagst, in zwei Jahren will ich mir eine Wohnung kaufen, dann sollte man schon eher rausgehen aus dem Aktienmarkt.
Nicht sagen, jetzt will ich unbedingt den letzten Dings auch nochmal auspressen und ausreizen, weil wir wissen alle nie, wann es passieren wird.
Irgendwann gibt es ein...
Crash und dann ist es halt bitter, wenn man dann irgendwie...
Oder eine Korrektur oder was auch immer.
Aber dann ärgern man sich und dann lieber Geld, das man irgendwie auf Sicht von ein paar Jahren, zwei Jahren braucht, dann eher zum Großteil vielleicht raus.
Das kann man immer halbe, halbe machen.
So, wir sind abgeschweift, aber das ist immer wieder wichtig zu verstehen, zu erklären und die Einzelaktien sind dann immer wieder nur Beimischung, auch wenn wir hier viel Zeit auch...
Deswegen verwenden wir es natürlich auch immer wieder interessante Geschichten sind.
Und da sind wir auch wieder bei dem Spruch von Christian Röhl, dass natürlich auch so eine Einzelaktie ja dann auch nochmal ein Mehr verbindet mit einem Unternehmen, mit dem Kapitalismus insgesamt, weil man sich nochmal spezieller auch beschäftigt mit einem Geschäftsmodell.
Und irgendwie da so viel lernt dabei.
Und deswegen werden Einzelaktien hier auch weiter.
Bestand bleiben natürlich bei uns, bei Defna und Schäbitz.
Sehr schön.
Mein Bulle der Woche wäre auch eine Einzelaktie oder ein Sektor.
Beides so ein bisschen zusammen.
Der Sektor ist heute wirklich besonders gefragt in Europa.
Europäische Life Science Aktien, die liegen besonders stark zu heute.
Unter anderem in Deutschland besonders gefragt, zum Beispiel Sartorius, aber auch die DAX Gewinner kommen quasi aus diesem Life-Science-Bereich, also Medizintechnik, aber vor allem Pharma und alles, was dazu gehört.
Und...
Was geht jetzt los?
Wir leben bald länger.
Ja, ne, und heute größtengewinner Kia gehen gerade aktuell, Marc Siemens Healthiness.
Sie sind jetzt auf Platz drei.
Die sind nämlich auch, die waren heute noch ein bisschen abgeschlagen, haben sich jetzt aber hochberappelt, weil die eigentlich mein Bulle der Woche sind.
Das haben die gehört, das wussten die.
Wahrscheinlich, ja.
Wird hier mein Dings vom KI-Agenten schon, mein Skript hier durchsucht.
Aber allgemein, wie gesagt, gute Stimmung.
Und vor allem gefragt ist Sartorius heute im MDAX.
Die hatte ich auch schon mal vor Jahren wahrscheinlich 6,8%.
Sind aber immer noch auch so in einer Seitwärts-Range.
Sind immer noch nicht so richtig ausgebrochen und hatten ja die höchsten Stände in Corona-Zeiten.
Und eine europäische Analystin von Bernstein, Le Louis heißt sie.
Le Louis.
Delfine.
Delfine Le Louis.
Stellt fest, dass im Biotech-Bereich da eine gute Entwicklung unter anderem ist wegen der US-Konkurrenz und der starken Dynamik in der Branche.
Also ich glaube ja, dass grundsätzlich wir einfach eine Umschichtung mehr und mehr sehen in diesem Gesundheitsbereich, der lange vernachlässigt worden ist und der mehr und mehr eben auch Leute anlockt.
Und sie sagt halt zum einen eine starke Dynamik bei frühen klinischen Studien, das es jetzt wieder gibt, wovon Unternehmen profitieren, die im Bereich der biopharmazeutischen Tests tätig sind.
Und das sind ja dann auch so Zulieferer wie Sartorius, die eben Laborausrüstung liefern.
Und das war ja lange brachgelegen, weil die ja quasi in Corona alle Labore dieser Welt ausgerüstet haben und plötzlich war keine Nachfrage mehr da.
Und jetzt kommt es wieder, aber auch da gibt es ganz viele Kia Gen eben und so weiter, die da zuliefern für diesen Bereich.
Und sie sagt halt auch, dass der Gesundheitssektor insgesamt derzeit eine Outperformance verzeichnet, da er über hohe Liquidität verfügt.
Das ist natürlich ganz besonders gut.
Und deswegen nicht so zinssensitiv ist.
Wenn man Kohle hat, braucht man sich keine zu hohen Zinsen, nicht Geld leihen.
Und das ist natürlich ein sehr, sehr guter Faktor für diesen Life Science Sektor.
Und dann hatte ich mir, das wollte ich heute eben noch ergänzen, ganz tagesaktuell gestern schon ausgesucht, die Siemens Healthineers als Bulle der Woche.
Und die haben nämlich gerade jetzt zuletzt auch wieder einen neuen Technologiesprung verkündet auf einer Messe mit Varion.
Das ist ihre US-Spezialist für Krebsbehandlungstechnologie, den sie vor ein paar Jahren mal zugekauft haben, auch für teuer Geld.
Das war auch so ein Milliardeninvestment.
Und die haben jetzt einen Strahlentherapie-Schwerpunkt innerhalb von Precision Therapy in der Firma.
Und auf einer Messe in Boston haben sie jetzt eine neue Generation der Strahlentherapie vorgestellt.
Und da sagt Jeffries, die Analysten von Jeffries sagen, dass dieses System Acceler genannt, die wichtigste Erneuerung ihrer Plattform für Strahlentherapie seit Jahren ist.
Und was ist das Besondere daran, dass es ultraschnell ist.
Man kann also die Bestrahlung mehrerer Tumorziele in 60 Sekunden.
Und dafür sorgt unter anderem KI-gestützte Planung, die dann Präzision und Effizienz verbessert.
Und heißt es, stereotaktische Behandlungen sollen während eines einzigen Atemanhaltezyklus möglich sein.
Einmal Atem anhalten und zack, schon bist du behandelt.
Und sie verweisen eben darauf, dass das natürlich in einer Zeit, in der das Gesundheitswesen so...
immer mehr auf Effizienz getrimmt wird, entscheidender Vorteil ist, weil die meisten Kosten liegen ja dann im Personal und dem drumherum.
Und wenn du dann natürlich die schnell irgendwo in diese Röhre reinschieben kannst, keine Ahnung, was das für ein Teil ist, aber wenn es so schnell geht, einmal Luft anhalten, fertig, zack und Rechner mitnehmen, dann ist das natürlich dann schon ein Investitionsanreiz auch für so ein Krebszentrum.
Und dass man dann...
musst du ja ein Laufband, ein Fließband machen.
Die Leute so drauflegen.
Die legst du drauf und dann wieder mal so vor einmal durchfahren.
Du fährst einfach durch.
So rum.
Wahrscheinlich, genau.
Und du bereitest die vorher vor, irgendwie so auf so eine Art Fließband und dann der nächste würde, so stelle ich mir das vor.
Aber keine Ahnung, wie das so ist.
Aber es geht auf jeden Fall schnell und deswegen sind Analysten da sehr begeistert davon.
Und sagen, der strategische Reiz liegt eben in der Skalierbarkeit, damit bei Krebszentren dann Komplexbehandlungen schneller durchführen, mehr Patienten versorgen können.
So und deswegen haben Sie Ihr Kursziel auf 50 Euro erhöht und die Einstufung auf Kaufen belassen bei Siemens Healthineers.
Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt noch etwas niedriger bei 44 Euro.
Aber die Jefferies Analysten sind eben etwas optimistischer und aktuell ist die Aktie bei 38,35.
Ich habe ja schon oft erzählt, dass Siemens ja, Herr Finiers, auch vor allem darunter gelitten hat.
Zum einen, dass Siemens ja immer noch sich trennen will von Anteilen.
Da haben sie aber gesagt, dass die nicht verkauft werden sollen, sondern die werden irgendwann mal in näherer Zukunft den Aktionären eingebucht, die Teile, die da abgespalten werden von der Mutter Siemens.
Und dann werden hier sicherlich auch einige verkaufen, weil sie sagen, was wir jetzt mit ein paar Bauchstücken sehen, was helfen wir jetzt hier, ist das nochmal ein Verkaufsdruck, aber der dürfte eigentlich schon ziemlich eingepreist sein.
Und auf der anderen Seite halten sie immer noch darunter, dass ihr China-Geschäft leidet, weil es dort...
auch Veränderungen gab, strukturelle Veränderungen.
Und das ist immer noch etwas, was nicht in Schwung gekommen ist.
Aber das wäre ja nochmal ein Faktor, der auch irgendwann möglicherweise dann wieder in Schwung kommen sollte.
Aber jetzt erst mal sehen Analysten es positiv, dass sie hier wieder eine Innovation am Start haben.
Und für den Defner habe ich noch eine weitere Kauf-Idee.
Minus 43,8 Prozent vom Allzeithoch.
Ja.
Das ist der Blick, den er gerne mal wirft.
Und das heißt ja nicht, dass das alte Hoch auch wieder sein muss.
Aber zumindest ist es jetzt keine der Aktien, die jetzt unter besonderer Euphorie gelitten hat.
Das stimmt, genau.
Die ist immer noch sehr weit unten.
Und auch die Allisten sind relativ wenige, sagen kaufen für eine Aktie.
Zwei Drittel nur kaufen und noch ein Drittel, sagen halten.
Also es ist keine übermäßige Euphorie dabei.
Und in dem Jahr immer noch, selbst in diesem Jahr, ein Minus von 14,6 Prozent.
Aus dem Grund werden ja bei mir Bullen ausgewählt.
Die Momentum-Aktien, die gibt es beim Kollegen.
Es laufen auch.
Nein, es laufen auch.
Selbst Nvidia läuft wieder.
Wahnsinn.
Kein Neid.
Ein bisschen schon.
Ich habe ja Gott sei Dank mein Basis-Investment.
Das ist ja das Schöne.
Wenn man einen ETF weltweit anlegenden Fonds hat, dann ist man halt überall mit drin und mit dabei und es läuft und läuft und man läuft mit und dann kann man im eigenen Depot auch mal ein bisschen antizyklisch agieren.
Da braucht man natürlich ein bisschen mehr Optimismus.
Sich gegen einen Trend zu stemmen.
In dem Fall ist es jetzt vielleicht ein Trend, aber lange Zeit war es natürlich gegen den Trend und jetzt, wenn die auch wieder mal wachgeküsst werden und ich glaube auch grundsätzlich, das haben wir auch schon öfters besprochen, dass die ganze Branche dann von auch KI profitieren wird, weil eben die...
Forschungsfortschritte, die es durch KI geben wird, durch Rechenleistung von KI, die muss ja dann irgendwie auch immer nochmal auf die Straße gebracht werden.
Die muss dann eben in Laboren getestet werden, die muss dann in Medikamente entwickelt werden und das ist jetzt keine Software, die man einfach da überspielt und in den Hirnchip implantiert, wenn man ein neues Medikament hat, sondern das ist dann schon immer noch ein physischer Vorgang letztendlich.
Und von daher, warum nicht, sollte dieser ganze Life Science Sektor ein Revival dann erfahren.
Auf jeden Fall ist es eine gute Beimischung, finde ich, wie gesagt.
Und ich gucke auch mal auf die Versicherungen jetzt parallel und ich stelle immer wieder fest, das schwächelt wirklich.
Ich weiß nicht, warum es das tut, ob wirklich da die Idee so ist.
A, Agenten ist die eine Sache, dass man Agenten durch Agenten hat, das hast du ja auch am Freitag so schön auf der Bühne gesagt.
Und das Zweite ist halt wirklich die Lebenserwartung, die möglicherweise dann sprunghaft steigt.
darüber steigt, über diese Sterbetafeln, die jetzt existieren und das dann halt ein Risiko wird.
Und dann haben sie natürlich auch in ihrem Anlagevermögen sicherlich Verlust, weil die Anleihenmärkte ja abgeschmiert sind.
Auf der anderen Seite, klar, wenn sie jetzt kaufen, haben sie ja wieder höhere Renditen, aber alles, was sie früher gekauft haben, verliert natürlich massiv an Wert.
Na gut, das kannst du bis Endfälligkeit halten.
Das kannst du halten, aber trotzdem ist es natürlich auch nicht immer diese sichere Anlage.
Du hast stille Lasten nämlich dann irgendwann.
Aber ich glaube wirklich, wo wir nochmal über den KI-Agen, dass es wirklich wenige Branchen gibt, die so disruptierbar sind wie...
Versicherungen und was du letzte Woche ja geschildert hast.
Versorger, wo du, also diese lästigen Sachen, Versicherungen, Versorger, die du normalerweise immer liegen hast.
Banken wahrscheinlich weniger, weil die Bankverbindung, das machst du.
Da hast du dann deine Hypotheken-Darlehen irgendwann liegen und so weiter, da kommst du dann nicht mehr weg und einkaufen schon gleich gar nicht.
Wir beide sind doch begeisterte Einkäufer, die selber auf Schnäppchenjagd gehen und dir gibt es doch nichts darüber, als beim Lidl oder Aldi durch die Regale zu kutschieren und hier ein Schnäppchen, da ein Schnäppchen.
Also ich meine, das ist doch...
Lebensmittel, das ist jetzt Lebensmittel.
Aber du wirst ja andere Sachen...
Klamotten schon gleich gar nicht.
Und Reisen auch nicht.
Doch, da bin ich, denke ich...
Wegen mir einen Stromversorgervertrag, einmal im Jahr wechseln, KI-Agent, bitte mach.
Guck dir mal Expedia und Booking an und schau dir mal an, Shopify dagegen.
Dann siehst du, es gibt diese agentischen Volumina, sind schon gestiegen im September extrem.
Und deswegen glaube ich schon, dass...
dass da was passiert.
Aber gut, wir werden das auf jeden Fall beobachten.
Eine einfache Flugbuchung, wo du sagst, okay, ich muss morgen nach Paris und bitte so mir den günstigsten Flug zwischen 10 Uhr.
Ja, und du mal bitte noch ein Hotel dazu.
Da brauche ich doch kein Booking mehr.
Nee, brauche ich nicht.
Auf jeden schönen Urlaub.
Gut.
Wir werden sehen, was da passiert.
Inwiefern ist es eine spannende Sache, die da in Bewegung gekommen ist.
Und es geht da wirklich um einen...
billionenschweren Markt, der da jetzt neu verteilt wird, gegebenenfalls.
Vielleicht auch nicht.
Vielleicht ist es auch einfach.
Ja, neu verteilt wird ständig immer.
Ja, aber jetzt nochmal von, also wir hatten ja erst offline, online.
Jetzt haben wir.
im Online nochmal zu agentisch.
Ich glaube, da gibt es schon nochmal Bewegung.
So, dann komme ich zu meinem Bär der Woche.
Und wer wird das Geld verdienen, wie wir besprochen haben.
Und wer wird am Ende das Geld verdienen dabei?
Das ist die ganz große Frage.
Das ist wirklich die große Frage.
Ist es der Agent?
Ist es einfach nur der Chip-Hersteller, der den Agenten die Rechenleistung hinstellt?
Ist es der Stromanbieter, der den Strom zur Verfügung stellt?
Oder ist es, weiß ich nicht, der spezielle Shop, der jetzt einfach ganz viel agentische Einkäufe registriert, weil er einfach so geil ist.
Wir wissen es nicht.
Es ist eine Idee.
Haben wir, wie gesagt, am Freitag auch schon diskutiert und werden wir immer wieder diskutieren.
Wir gucken auf jeden Fall drauf.
Dann kommt mein Bär der Woche und mein Bär der Woche ist einfach der Besitz eines Autos.
Es gab jetzt eine Studie Total Cost of Ownership und Autos sind so teuer geworden.
Also mittlerweile über ein Tausi im Monat für ein Auto, wenn man jetzt alle Kosten da mit reinnimmt.
Da gab es eine Studie jetzt von Metzler, die haben jetzt weniger geguckt.
Unter dem Aspekt, lohnt es sich nicht als Privatmenschen ein Auto zu haben oder gegenüber anderen Sachen, sondern die haben halt geguckt, was mit den Premium-Herstellern ist, die jetzt ja möglicherweise, wenn die Leute sagen, hey, es lohnt sich nicht mehr, so eine Premium-Karre da zu haben, weil die einfach so teuer ist.
Aber ganz ehrlich, das hat sich noch nie gelohnt.
Ja, aber das ist noch krasser jetzt geworden.
Es geht jetzt darum, A...
der Benzinpreis ist wahnsinnig gestiegen.
B, die Wiederverkaufswerte, die fallen wie ein Stein.
Und dann hast du ja sofort, wenn du beispielsweise Leasing machst, da ist ja beide Sachen deine Frage, nämlich Zins und das andere ist Wiederverkaufswert.
Leasingangebote werden wesentlich unattraktiver.
Du kriegst viel weniger Auto für Leasing.
Und viele Leute, die jetzt noch gesagt haben, ich lease mir was und leiste mir ein Auto, was ich mir eigentlich nicht leisten kann, weil es über Leasing irgendwie geht.
das funktioniert so nicht mehr.
Und das hat der Daniel Schwarz, Analyst von Metzler, sehr schön aufgeschrieben.
Und das wird insbesondere, so schreibt er, BMW und Mercedes Probleme bereiten, weil die wahrscheinlich für ihre hochpreisigen Karren nicht mehr so viele Leute finden.
VW ist eine andere Geschichte für ihn und Porsche sagt, er ist so speziell und hat so eine kaufkräftige Kundschaft, denen ist egal, ob Total Cost of Ownership nach oben gehen oder nicht nach oben gehen.
Der hat so ein paar Sachen mal aufgeschrieben, also er hat mal einen Neuwagenpreis genommen und was das Doofe ist für die Autohersteller, diese Total Cost of Ownership kommt nicht den Autoherstellern zugute, sondern versacken halt an anderer Stelle.
Und das ist halt, es gab ja mal eine Zeit lang, ging auch Total Cost of Ownership hoch, weil die Autopreise gestiegen sind.
Das war bei Corona, weil es einfach zu wenig gab.
Da haben die ihre Marge ausweiten können.
Aber dieser Total Cost of Ownership Anstieg, der geht halt auf andere Aspekte.
Also der Neuwagen ist gerade mal gegenüber dem Vorjahr 2,1 Prozent teurer geworden.
Das ist noch nicht mal die Inflation.
Also da haben sie nichts gemacht.
Aber wenn du dann siehst, was der Restwert in Prozent des Neupreises ist, das ist halt wirklich einfach nochmal 4,5 Prozentpunkte runtergegangen.
Das war 2025 noch 63 Prozent, jetzt ist es noch 58,5.
Das ist auch krass.
Dann hat er den Benzinpreis genommen, der ist 37 Prozent gestiegen.
Dann hat er den Zinssatz, den du, wenn du Leasing oder wenn du irgendwelche Finanzierungssachen dabei hast, der ist um einen Prozentpunkt gestiegen.
Und der jährliche Wertverlust, der ist um 10 Prozentpunkte gestiegen.
Und die Zinskosten, die sind auch um 30 Prozent gestiegen, wenn man das mal ausrechnet.
Und dann ist halt dazugekommen, dass die Gesamtkosten pro Monat, wenn man das so durchschnittlich kommt, von 860 Euro im vergangenen Jahr auf jetzt 1016 Euro sind.
Und das hat wahnsinnig gestiegen.
Und daraus sagt er halt, es wird, wenn nicht nur in China Schwierigkeiten haben, diese Unternehmen.
Autos zu verkaufen, sondern eben auch in Europa zunehmend, wenn die Leute das erst mal sehen.
Und deshalb, ja, ich habe auch selbst kein Auto.
Insofern habe ich auch nie verstanden, warum Leute neue Wagen sich kaufen.
Und wenn sie rausfahren, haben sie schon den ersten Wertverlust sofort realisiert.
Aber es könnte sich nochmal beschleunigen, weil eben diese beiden Komponenten nochmal dazugekommen sind.
Und selbst Elektroautos machen viele jetzt, da ist zwar der Wiederverkaufswert.
ein bisschen stabiler, aber trotzdem fällt der auch ziemlich stark.
Und auch da ist das jetzt nicht unbedingt die Idee, die das irgendwie retten könnte, das ganze Konstrukt.
Und deswegen ist Auto-Hamm mein Werderwoche einfach zu teuer.
Ein teures Vergnügen für manche.
Und auf dem Land braucht man natürlich ein Auto.
Da hat man oft keine Wahl.
Ja, dann nimmst du halt aber andere.
Dann brauchst du ja nicht diese teuren Fahrer.
Genau, dann kaufst du halt einen Gebrauchtwagen, weil wenn die günstige Gebrauchtwagen profitiert ja auch wieder jemand, der dann günstig die einsammeln kann, wenn er einfach das Auto als Nutzobjekt kauft.
Aber genau dieses Prestigeobjekt, ich zeige hier mal, darum geht es ja dann, wenn man einen neuen BMW sich vom Hof rollt.
Ja, das ist halt seinen Preis.
Alles hat seinen Preis.
Aber der Preis ist halt gestiegen.
Der Preis ist heiß.
Ja, und wenn du es noch auf Kredit machst dann noch?
Ich kann mich erinnern, selbst in den 90ern, da ist Bodo Schäfer ja immer noch seine Vermögensseminare gehalten.
Er hat auch immer gesagt, also größte Geldverschwendung ist wirklich, sich ein Auto zu kaufen, wenn man bedenkt, was man dafür an investiert.
Das wäre der erste Tipp überhaupt, zum guten Anliegen sei, auf ein eigenes Auto zu verzichten und das Geld zu investieren.
Oder wenn man es unbedingt braucht, kann man einen günstigeren ausnehmen.
Oder einen günstiger ausnehmen.
Aber wenn du das 1.000 Euro, ich meine, die 1.000 Euro, du in Deutschland-Ticket ersetzt, dann hast du natürlich viel Geld zum Anliegen.
Das stimmt.
Aber das Deutschland-Ticket ist auch teurer geworden.
Hast du gesehen, was es jetzt kostet?
Über 60.
Ja, 3 Euro teurer.
Also das ist immer noch billiger als früher ein Berliner BVG-Jahresticket oder Monatsticket.
Das ist deine.
Du bist ja auch subventioniert.
Du gehörst zu den Subventionierten, die eh fahren und die auch mehr ausgeben werden.
Ja gut, dafür ist es eine Subvention.
Das ist ja ganz klar.
Ja, gut.
Dafür ist es ja gedacht, die Subvention.
Nee, es ist nicht dafür gedacht, dass der Defner billiger fährt, sondern es ist gedacht, dass die Kollegen von Defner, die bisher nicht gefahren sind, fahren.
Und das tun sie aber.
Ich hätte ja dann vielleicht auch Auto fahren können.
Vielleicht hätte ich ja...
Ja gut.
Ja, aber es ist ja auf jeden Fall...
Danke.
Ich hätte es nicht gebraucht, aber ich nehme es natürlich.
Aber im Vergleich zu den ganzen SUVs, die ich immer rumfahren sehe, wo ich denke, gut, dass ihr einen Tankrabatt bekommt.
Das stimmt.
Er hätte lieber auf den Tankrabatt verzichtet und diese drei Euro hätte man einfach sich sparen können, die Erhöhung, finde ich.
Weil ich finde, wenn eine 6 vorne steht, dann ist es noch, das ist normal für Leute, die es nicht brauchen.
Und dann E-Auto-Prämie und Tankrabatt, das macht alles gar keinen Sinn.
Lass doch einfach mal den Markt einpendeln und sagen, kein Tankrabatt, aber auch keine E-Auto-Prämie.
Und der Effekt wäre der gleich am Ende des Tages.
Und der Staat spart sich einen Haufen Geld.
Das ist wie Frührente.
Aber dann, wenn du in der Wind und Rente bist, dann Aktivrente und dann einfach noch die Steuer vergünstigen.
Und wenn du arbeitest, noch während der Rente.
Hauptsache.
Lass die Leute länger arbeiten.
Und dann müssen wir noch mal ein paar neue Beamte einstellen, die das Ganze umverteilen.
Genau.
Und noch gucken.
So ein paar Zöllner, die die Zuckersteuer messen.
Das ist ja auch eine interessante Sache.
Ich wusste gar nicht, dass es so viele Zöllner dafür braucht, für die Zuckersteuer.
Du hast alleine einen dreistelligen Millionenbetrag, den du an Zöllner vergleichst, weil das so teuer ist.
Und Plastik, glaube ich.
Wenn die jetzt jedes China-Paket auspacken, was von Temo kommt und messen, wie viel Plastik da drin steckt, da haben sie ja zu tun.
Okay, dann ist noch mal mehr Zöllner.
Der Zöllnerberuf ist also, das scheint Zoll.
Geh zum Zoll.
Es gab sogar mal Werbung, geh zum Zoll.
Das ist ein Wachstumsbereich.
Wenn noch die Zuckersteuer kommt, da musst du ja jedes Jahr in so ein Lager gehen bei irgendwelchen Getränkefirmen.
Und muss dann da genau gucken, ob das mit rechten Dingen zugeht.
Aber in Berlin bald nicht mehr, weil die Linke will ja quasi alles abschaffen, was es an Kontrollen gibt zur Polizei und so weiter.
Nee, Zoll glaube ich nicht.
Meinst du nicht?
Die wollen ja keine Gewerbekontrollen mehr bei den Clans und so weiter.
Aber die wollen bestimmt, die Steuerbehörden sollen, die Reichen sollen doch weiter geschröpft werden.
Die Reichen sind ja nicht die, die beim Zoll sich was bestellen.
Das sind ja die, wo du einfach ein Vermögen...
Egal.
Ungesundes Halbwissen.
Lass lieber weiter machen.
Fangen wir mal mit unserem Thema der Woche an.
Das haben wir ein bisschen vorbereitet.
Und ja, da geht es auch mal wieder um Politik.
Vorsicht, Triggerwarnung.
Wer jetzt abschalten möchte.
Tschüss, Freunde.
Heute sind wir noch freundlich hier miteinander.
Das kann sich gleich ändern.
Das kann sich gleich ändern.
Wenn wir jetzt zu Europa kommen.
Wir haben ja immer schon...
Eure Schulden.
Ich habe es schon immer gesagt.
Ich fange aber trotzdem mal an, um die Eskalationsspielerei erst langsam ansteigen zu lassen.
Und fangen wir mal mit dem Fakt an, dass tatsächlich...
Ja, natürlich, der darf da die Fakten nicht schämen für die Emotion.
Ja, genau.
Also der Fakt ist, dass der Euro jetzt auf den niedrigsten Stand seit 17 Monaten gefallen ist.
Gestern bei 1,116.
notierte heute wieder sich etwas erholt.
Und das ist halt für viele ein Misstrauensantrag.
Hat natürlich auch mit der Zinsdifferenz und vielen anderen Faktoren zu tun.
Aber ist jetzt vor allem natürlich auf die politischen Turbulenzen, die wir jetzt gerade gesehen haben, in Frankreich und auch in Spanien zurückzuführen.
Und noch deutlicher sieht man das beim sogenannten Risikospread zwischen, das ist eine ganz klare Sprache, zwischen den französischen Staatsanleihen und den deutschen Staatsanleihen, die sind nämlich auf ein 15-Jahres-Hoch gestiegen von 158 Basispunkten, 1,58 Prozentpunkten.
Die französischen Anleihen, die waren eben zum Beispiel bis auf 4,862 Prozent gestern gestiegen und am letzten Freitag waren sie noch höher und sind da auf den höchsten Stand seit 2002 auch gestiegen.
Allerdings immer noch niedriger als die US-Anleihen.
Aber das ist jetzt nicht der Vergleichsmaßstab, sondern eben der Vergleichsmaßstab.
Und deswegen sagt man, je höher der Abstand zu den deutschen Staatsanleihen, die ja dann immer noch als die solidesten in Europa gelten, desto höher ist eben dieser Krisenindikator.
Und Frankreich ist eben deswegen so unter Beschuss, weil man eben sich Sorgen macht, ob man eben sein Defizit in den Griff kriegt.
Die legen jetzt eigentlich einen Haushaltsplan.
Heute haben sie den vorgelegt.
Letzte Woche ist er schon mal.
Und dieser Haushaltsplan für 2027 ist eigentlich ja positiv für die Märkte, weil er enorme Ausgabenkürzungen, Sparmaßnahmen vorsieht.
Und allein der Zweifel ist da, dass man diesen Sparhaushalt durchkriegen wird, weil die französische Regierung, die hat ja auch nur eine Minderheitsregierung von Premierminister Le Corneux.
Und es gibt eben keine Mehrheit im Parlament, weil es da drei Blöcke gibt.
Das linke Bündnis, das Macron-Lager und das rechtspopulistische Rassemblement National.
Und das ist schon mal das erste Learning.
Vorsicht vor Minderheitsregierungen.
Wenn ihr glaubt, in Deutschland gibt es ja immer die Fraktion, die meint, ach, die CDU muss doch einfach eine Minderheitsregierung machen und dann kann sie sich immer schön die Rosinen rauspicken.
Mit den einen macht sie Reform, mit den anderen macht sie irgendwie.
Wohltaten, das wird nicht funktionieren, weil keiner will natürlich irgendwie mit einer Regierung, in der er nicht vertreten ist, irgendwelche unbequemen Maßnahmen verabschieden.
Und das ist eben die große Sorge, dass das in Frankreich auch so ist, vor den Präsidentschaftswahlen, dass keiner eben hier Sparmaßnahmen verkünden will und unbequeme Maßnahmen beschließen will und das dann auf ihn zurückfällt.
Stattdessen spricht man eben lieber weiter.
In diesem Sparhaushalt ist es, die Steuervorteile zu streichen, darunter Subventionen für erneuerbare Energie, ein Lohnstopp für Beschäftigte im öffentlichen Dienst.
Das hat schon mal die Beamten und so weiter auf die Straße getrieben.
Dann haben sich noch die Schüler dazugesellt, weil teilweise auch Studiengebühren erhöht werden sollten oder eingeführt werden sollten.
Das hat man auch gleich mal wieder kassiert.
gehen auch deswegen mit weiter auf die Straße und da gibt es ja jetzt wirklich richtig viele Ausschreitungen, aber werden auch angeheizt von Gewerkschaften, von linken Kräften und so allen anderen Chaoden sich da anschließen.
Also das wird schon auch instrumentalisiert.
Dann eben einfrierende Gehälter im öffentlichen Dienst gefordert.
Die meisten Renten sollen auch eingefroren werden.
Und die Budgets der Kommunen und der Gesundheitskosten sollen gekürzt werden, sowie Steuererleichterungen für Unternehmen sollen reduziert werden.
Das sind einige der Vorschläge und wie gesagt, eigentlich positiv, aber der Zweifel ist eben da, dass man das nicht durchsetzt und dass dann eben die Schuldenquote in Frankreich weiter steigt.
Die lag Ende des zweiten Quartals bei 119 Prozent.
Für das kommende Jahr rechnet die Regierung jetzt schon mit 121 Prozent.
Und ja, viele fühlen sich jetzt schon mal erinnert, auch gerade durch diesen Anleihespread an die Staatsschuldenkrise im Jahr 2012, auf dem Höhepunkt eben der europäischen Staatsschuldenkrise, als vor allem Griechenland das Sorgenkind war.
So, und dann ist die Frage, Spanien können wir vielleicht nochmal extra kommen, da ist die Lage nicht ganz so prekär.
Die Frage ist, wie wird die Europäische Zentralbank reagieren?
Sollte die da Frankreich zu Hilfe leiden?
Da habe ich heute auch mit dem Bärenberg-Chef-Okonom Schmieding gesprochen in der Börse am Mittag.
Und der sagt, auf keinen Fall darf jetzt hier die EZB zu Hilfe eilen.
Das ist auch meine Meinung.
Weil es gäbe ein Instrument, das man auch für den Krisenfall sich ja nach der Lehre der Krisenjahre neu geschaffen hat.
Und es gibt mehrere Instrumente.
Zum einen, dass OMT, Outright Monetary Transaction Programm.
Das ist eigentlich für Länder, die gedacht, die ein makroökonomisches Anpassungsprogramm durchlaufen.
Da würde man jetzt nicht unbedingt an Frankreich denken.
Und dann gibt es das Transmission Protection Instrument.
Das soll sicherstellen, dass die Geldpolitik in allen Ländern des Euroraums ähnlich wirkt und nicht durch stark auseinanderlaufende Staatsanleiherenditen gestört wird.
Könnte man jetzt meinen, ja gut, sind die so weit auseinandergelaufen zwischen den Franzosen und in Deutschland.
Da müsste man jetzt wieder ein bisschen...
umverteilen und gleich machen, damit hier unsere Zinspolitik dann eben auch gleichermaßen wirkt.
Das ist der Gedanke dieses Instruments.
Aber da sagt Herr Schmieding auf keinen Fall Frankreich hier belohnen, dass sie eine unsolide Haushaltspolitik machen oder möglicherweise im nächsten Jahr dann Frau Le Pen, die auch mit zwei Zungen spricht.
Heute hat sie ein Sparprogramm vorgelegt.
Auf der anderen Seite verspricht sie aber, das Renteneintrittsalter wieder zu senken.
Da ist man auch so ein bisschen gespaltene Persönlichkeit.
keinen Fall hier vor den Präsidentschaftswahlen irgendwas in Aussicht stellen und einen Anreiz schaffen, dass hier nochmal Reformen zurückgedreht werden, sondern da muss halt wirklich, ja, da muss Frankreich dann leider jetzt die harte Hand des Marktes spüren und das hat zumindest Großbritannien, wir erinnern uns an Liz Truss und ihren historischen kurzen Auftritt als Premierministerin gewirkt und Die EZB wäre wirklich gut beraten, dass sie hier nicht eingreift, sondern eher, das meinte Schmieding, dann vielleicht andere Länder, die jetzt nicht direkt in dem Fall schuldig sind, die auch Schuldenprobleme haben, wie Italien, aber dann vor allem übergreifend schützt, dass es eben nicht zum Flächenbrand wird, wenn da ein Brand in Frankreich ausgebrochen ist, jetzt gerade akut, aber nicht da eben löschen, sondern wenn dann die angrenzenden Nachbargrundstücke dann verteidigen.
Und ja, Fazit wäre also, die Frage ist ja immer, wird das jetzt eine Euro-Krise oder nicht?
Ich glaube einfach, da ist schon vieles noch anders als damals in der Euro-Krise, weil damals, das war dann wirklich auch ein totales Übergreifendes von Spekulationen.
Da haben sich ja alle Spekulanten dann auf die Anleihenmärkte eingeschossen und natürlich war es ein kleineres Land als Griechenland.
das da im Hauptfeuer stand.
Aber Frankreich ist natürlich ein Riesenproblem, klar, als zweitgrößtes Land in der EU.
Und das ist auf jeden Fall ein Problem.
Aber ich glaube nicht, dass es zum...
zu einer neuen Euro-Schuldenkrise kommt und würde aber auch nicht raten, dass die EZB jetzt da irgendwie auch nur signalisieren sollte, da als Feuerwehr erstmal bereit zu stehen, sondern der Druck muss schon einfach auf die Franzosen da wachsen, dass sie das hinbekommen, auch mit einer Minderheitsregierung.
Da müssen dann die anderen Parteien dann irgendwie auch mit ins Boot geholt werden.
Aber es ist schwierig, weil die Franzosen sieht man jetzt halt einfach auch wieder an diesen Protesten, was für ein renitentes Volk das ist.
So, soviel dazu.
Viel Spaß, wenn die EZB-Spitze neu besetzt werden soll.
Da haben wir ja auch noch Prolagart.
Ist ja im kommenden Jahr, kommt sehr weg.
Dann ist ja wenigstens weg, dann hat man nicht mehr so dieses Gefühl, dass jetzt eine Französin da ist.
Ja und, aber trotzdem ist ja die Frage, wen du dann da versuchst einzusetzen.
Also das wird ja die nächste spannende Punkt.
Gibt es ja gerade schon ein Casting, wie man hört.
Ja, gibt es eine spannende Sache und wann man das vor allen Dingen macht, ob man die französischen Wahlen noch...
April abwartet oder ob Frau Lagarde vorher zurücktritt, damit dann noch der alte Präsident darüber befinden kann, wer jetzt an die EZB-Spitze kommt.
Also man sieht schon, wie politisch das Ganze wieder geworden ist.
Und vielleicht nochmal eine Erinnerung, was jetzt Euro-Krise anbetrifft, weil du sagst, da haben die Spekulanten sich drauf gestürzt und das werden die bösen Spekulanten.
Nee, eine Pleite heißt ja nicht, dass du einen bestimmten Schuldenstand hast oder sonst wie.
Eine Pleite heißt einfach nur, die Kapitalmärkte sind nicht mehr gewählt, die Geld zur Verfügung zu stellen.
Auf unveränderter Basis.
Das kann eine Schuldenquote von 70% sein, wie im Fall der Türkei mal.
Das kann eine Schuldenquote von 180 sein, wie im Fall von Griechenland.
Das ist einfach der Moment, wenn die Märkte dir nicht mehr Geld zur Verfügung stellen.
Das ist Pleite.
Da gibt es keinen, der sagt, hier und da und die bösen Spekulanten.
Das war im Fall von Griechenland der Fall.
Wie das damals der Deutsche Bankchef gesagt hat.
Dann steigen halt die Zinsen.
Es gibt dann immer einen Zins, wo der Kapitalmarkt wieder Geld zur Verfügung stellt.
Das sind ja dann quasi im Normalfall, während es die Wucherzinsen.
Aber da haben sich natürlich dann Spekulanten draufgeschmissen.
Es war einfach spekulativ hochgeschossener.
Aber die Pleite hat immer damit zu tun, es hat immer mit Vertrauensverlust zu tun.
Das ist immer der Ausgang.
Und was mich an dieser Sache besonders...
Ängstig ist, dass es diesmal nicht um ein kleines Land, du hast ja gesagt, wie Griechenland geht, sondern es ist wirklich von einem, in Anführungszeichen, gut, es war nie, Frankreich war schon in den letzten Jahren kein Kernland mehr, weil es fiskalisch immer schon nicht mehr so stabil stand.
Wir waren in den 90er Jahren, waren Deutschland und Frankreich die Schuldenquoten noch.
Und das ist dann einfach auseinandergetrifftet.
Aber das Grundproblem ist halt mitten im Kern der Eurozone.
Und das ist das Gefährliche an der Geschichte.
Und wenn das wirklich rutschen sollte, was ich auch nicht glaube, was es so schnell tut, aber wenn das wirklich passiert, dann hast du halt wirklich ein Problem.
Und da kannst du halt nicht einfach so retten und sagen, ach, dann machen wir halt da einen kleinen Schuldenschnitt, freiwillig, wie das bei Griechenland so schön hieß.
Wenn so viele Schulden ausstehen, dann kannst du auch eine Bankbilanz mit sanieren.
Also du müsstest dann, französische Staatsanleihen werden ja von Versicherern gehalten, von Banken gehalten und, und, und, und.
Und die sind ja immer noch, wenn man es bilanztechnisch sieht, gelten die immer noch als sichere Anlagen.
Also wenn du in deiner Bilanz eine sichere Anlage hast, dann kannst du auch eine französische Staatsanleihe dahinter legen und so weiter.
Und deswegen, wenn...
Wenn da was ins Rutschen gerät, geraten würde, dann wäre das wirklich eine krasse Sache.
Das ist das Erste, was so ist.
Das Zweite ist, du hast gesagt, gegenüber anderen Ländern.
Mittlerweile muss Frankreich viel mehr zahlen als beispielsweise...
Italien hat sich ein bisschen wieder beruhigt.
Wir sind ungefähr bei 128 bis 130 Basispunkte.
Da muss Frankreich mehr zahlen als Deutschland.
Italien hat nur 105.
Also siehst du, obwohl die Schuldenquote in Italien höher ist als in Frankreich, müssen die Franzosen mehr zahlen, weil du halt einfach da das Gefühl hast, dass da überhaupt fiskalisch nichts passiert.
Du musst auch wissen, dass die schon so eine hohe Steuerquote haben, dass du Steuern erhöhen.
ist schwierig.
Also kann man noch machen.
Klar, die haben mit die höchste Staatsquote in der Eurozone 57 Prozent.
Also wenn du da noch mehr machst, kann man machen.
Hat man aber so ein bisschen mehr Sozialismus, könnte ich mir vorstellen, dass das nicht so wirklich ankommt.
Deswegen Einnahmen erhöhen ist da schwierig, wenn du schon eine hohe Steuerquote hast.
Deswegen ist der Ausweg schwierig.
Das Zweite, was du gesagt hast, neues Budget.
Trotzdem geht es dann darum, ob du nächstes Jahr ein Budgetdefizit von 5,3 Oder 5,5 oder 5,7 hast.
Wir haben schon uns mal geeinigt, dass es 3 sein sollen.
Das war so in Maastricht, jetzt kann man sagen, die Sachen haben sich verändert und, und, und.
Aber 3% war früher mal so die Klubregel.
Das interessiert die überhaupt nicht.
Und die Franzosen haben seit, weiß ich nicht, ich glaube, die in den letzten 50 Jahren keinen einzigen ausgeglichenen Haushalt hinbekommen.
Keinen einzigen.
Zwar unter 3% haben sie schon mal geschafft, aber eben keinen wirklich ausgeglichenen.
Und da muss man Wenn man halt in der Eurozone drin ist und Clubmitglied ist und es gibt Regeln, dann sollte man die auch irgendwie mit in irgendeiner Weise einhalten.
Tun sie nicht.
Gibt auch keine Strafen, obwohl es Defizitverfahren gibt.
Ich glaube, ich weiß nicht, wie viele Defizitverfahren wir schon mal angestrengt haben.
Wie viele sind in der Strafe geendet?
Ich glaube, null.
Also insofern, auch da funktioniert die gesamte Aufsicht nicht.
Und was aber jetzt das Gefährliche an der Geschichte ist, wenn du...
Du kannst ja immer gucken, wie hoch ist dein nominales Wachstum.
Also nominales Wachstum ist, weiß ich nicht, wenn du 2% Inflation hast und du wächst 1%, hast du 3% nominales Wachstum.
Und dieses nominale Wachstum sollte immer höher sein als deine durchschnittliche Verzinsung.
Wenn es nämlich niedriger ist als deine durchschnittliche Verzinsung, dann wird automatisch, da brauchst du nicht mal was machen, während deine Schuldenquote geht weiter hoch.
Also du musst immer schaffen, dass dein nominales Wachstum...
muss über der durchschnittlichen Verzinsung sein.
Und das ist in Frankreich mittlerweile nicht mehr der Fall.
Klar, jetzt diese knapp 5 Prozent für 10-Jährige, das ist jetzt nicht die Durchschnittsverzinsung für Frankreich, sondern dann müsste man gucken, wahrscheinlich wird es noch, weil sie noch alte Coupons und sowas haben, haben sie vielleicht eine durchschnittliche Verzinsung von vielleicht 3,5 oder so.
Aber auf jeden Fall ist das schon und Frankreich wächst auch gerade nicht mehr, obwohl die Inflation stärker gestiegen ist.
Wenn das das Problem ist, dann wird es halt immer größer und dann hast du halt so einen Teufelskreis, der sich nach oben bewegt.
Und sehen die Leute das und sehen, selbst wenn du keine neuen Schulden machst, gehen trotzdem die Sachen hoch und deswegen musst du da aufpassen, dass du das Vertrauen zurückgewinnst.
Und das funktioniert natürlich mit diesem komischen Parlament, was in links und rechts gespalten ist.
Funktioniert nicht.
Deswegen sage ich immer auch für Deutschland, passt auf, was da passiert ist.
ein paar Jahre voraus, die haben auch eine komische Migrationspolitik gemacht, haben auch irgendwie linke Menschen, die sich mit Islamisten zusammentun, das haben wir in Deutschland, erleben wir das jetzt auch so ein bisschen, die auch komische Politiken da veranstalten, die Hermann Leuchon sagt, ach, wisst ihr, die Anleihen, die die Bank de France hält, die mal in diesem Anleihekaufprogramm mit drin waren, die können wir doch eigentlich, das können wir doch einfach löschen.
Wie wäre es denn damit?
Und so wie gesagt, das sind halt...
schwierig.
Und wenn man mit denen in einem Boot sitzt, sind wir halt da mit gefangen.
Und ja, das ist das Ärgerliche für uns.
Jetzt kann man natürlich sagen, für Deutschland ist es vielleicht sogar positiv, wenn der Euro ein bisschen schwächer wird, dann können wir unseren Export ein bisschen weiter ankurbeln.
Aber ich finde, da wir in Deutschland ja auch viel...
wie Energie oder wenn wir Token importieren, das ist wirklich relativ hoher Posten jetzt mittlerweile, die werden in Dollar abgerechnet und die werden auch teurer, wenn der Euro fällt.
Also insofern, wir haben zwar eine Handelsbilanz, die positiv ist, aber unsere Dienstleistungsbilanz mit Amerika, die ist tief negativ, weil wir halt viel mehr digitale Produkte importieren, als wir exportieren.
Insofern muss man da immer mit aufpassen, was man da anschaut.
Das ist auch ein Risiko.
Und vielleicht das noch zum Schluss, was mich Besonders frustriert ist, dass wir ja so viele Rettungshilfsprogramme und so weiter gemacht haben.
Die haben wir alle deswegen gemacht, dass es eben nicht wieder passiert.
Und wir erleben halt immer wieder, das ist doch immer wieder.
Wir haben diese Corona-Hilfen damals gehabt und diese 850 Milliarden, von denen über die Hälfte geschenktes Geld waren.
Das Geld wurde dann für irgendwelchen Blödsinn teilweise verwendet, zu spät abgerufen und so weiter.
Also wir sehen, diese Europapolitik, wie wir sie haben, die Solidarität untereinander, es funktioniert einfach nicht.
Und deswegen müssen wir mal überlegen, wie wir uns Europa jetzt so zusammensetzen, dass wir...
jetzt nicht wieder über die nächste Euro-Krise reden, wieder Euro-Rettungsprogramme machen oder darüber diskutieren.
Wir wollen ja wettbewerbsfähiger werden.
Und wenn du halt von Krise zu Krise und dann wieder eine Krise und da wieder und dort und dann der Nächste sagt, ich muss aber erst mal jetzt gucken, wie meine Wahlen hier ausgehen.
Der Dritte sagt, ja, wir haben hier gerade die EZB, könnt ihr mal eingreifen.
Dann hast du ja nicht die wirklich wichtigen Sachen, die du in Europa hast.
Und die sind bestimmt nicht darin zu sehen, den Franzosen zu sagen, wie ist der, macht mal das.
dass wir in Europa uns zusammenfinden, A, unsere Verteidigung zusammen irgendwie hinbekommen und B, eine Wettbewerbspolitik zusammenbekommen, die uns wieder, was KI anbetrifft, ein bisschen näher an den Rest der Welt ranbringt und nicht uns mit irgendwelchen Rettungsprogrammen.
Das war das Problem der 10er Jahre, dass wir von einer Krise zur nächsten und darüber ganz vergessen haben, dass wir eine Zukunft haben.
Und die haben wir da leider nicht gemacht.
Und deswegen finde ich jetzt diese...
neuerliche Sache besonders misslich und deswegen nervt mich das auch besonders, dass noch nicht mal diese Basics in Europa, die die Staaten hinbekommen, sich so ein bisschen an Regeln halten und das so ein bisschen Prägekraft hat, sondern es ist wie Leute so, alle denken noch national, meine nächsten Wahlen, mein nächste das und keiner denkt europäisch und naja, das ist meine.
Ich würde jetzt auch nicht denken, dass es eine Euro-Krise gibt, weil dafür ist es einfach zu wichtig, dass wir Da würde sicherlich die EZB schneller eingreifen, wenn es denn zu sehr aus dem Ruder läuft.
Aber ich glaube schon, dass es einfach wieder von der wahren Zukunft Europas ablenkt.
Und das ist schon schwerwiegend genug.
Und deswegen nervt mich das.
Bin ich auf jeden Fall bei dir.
Und finde genau darauf müsste der Beschluss der Wettbewerbsfähigkeit, was war das mal beim Papier?
Ja, wir wollten die wettbewerbsfähigste Region der Welt werden Anfang der 2000er.
Das hat gerade mal nicht geklappt.
Aber das war genauso, was die CDU in Deutschland auf dem Leipziger Parteitag beschlossen hatte für Deutschland.
Auch das wurde ja zurückgedreht.
Also wir sind da halt leider, nicht leider, sondern zum Glück sind wir in Deutschland noch, und das hat ja ganz im März jetzt auch wieder in der Ukraine gesagt, Deutschland, die Europa guckt schon auf uns.
Wir sind ja wirklich noch der Stabilitätsanker in Europa und müssen mal wieder den Laden zusammenhalten.
Und auch der Ukraine helfen, weil irgendwie alle anderen Fliehkräfte sind da.
In Spanien ist jetzt eben das gleiche Problem.
Spanien hat auch eine Minderheitsregierung, hat irgendwie lange funktioniert mit dem Sanchez.
Aber jetzt in der Wohnungspolitik hat er es nicht mehr geschafft, seine Vorhaben da durchzusetzen.
Und da gibt es ja eben auch riesige Proteste wegen der Räumung.
Und ganz ehrlich, Spanien, da fange ich hier wieder an der Krise.
Da kriege ich wirklich die Krise.
Spanien hat ein Megawachstum.
Zum Teil auch damit finanziert, dass wir denen wirklich irgendwelche Corona-Gelder gegeben haben, obwohl es sich nicht braucht.
Punkt.
Und wenn der Typ es nicht mal schafft, aus diesem Wachstum eine Reform hinzubekommen, wo er irgendwie auch vielleicht es hinbekommt, dass natürlich, wenn du Zuwanderung hast, die haben wenigstens positive Zuwanderung, die die Wohnungen wegnehmen und nicht Zuwanderung, wo kein großes Wachstum rauskommt, wie andere Länder das haben.
Also die haben wirklich eine positive Zuwanderung und die haben ein Wachstum, wo alle Leute drauf gucken und sagen, wow, was habt ihr da?
dann musst du aber auch aus diesem Wachstum, aus dieser Sache, musst du auch irgendwie es hinbekommen, was Positives zu schaffen.
Und dann immer wieder diese Winkelzüge und dieses Ding, der gibt nichts für Verteidigung aus, das ist asozial, der gibt nichts für Europa aus, das ist asozial und für die Ukraine haben die wahrscheinlich null Euro ausgegeben.
Vielleicht über Europa haben sie ihren Beitrag gegeben, aber null Euro sonst.
Ja, ist ja auch weit weg, der Russe kommt nicht zu uns.
Ehrlich?
Das finde ich hochgradig.
Also da habe ich überhaupt kein Verständnis für.
Und wenn die bitte Neuwahlen haben, dann würde ich auch nicht sagen, ja, lieber Sanita Petro, hast du halt Neuwahlen?
Ja, dann können wir dir nochmal was erlassen oder gucken wir nochmal, ach ja, du hast leider ein paar Milliarden für deine Beamten von den Corona-Geldern abgezahlt.
Och, lass es doch einfach.
Du hast doch andere Probleme.
Wir müssen dich unterstützen.
Ey, diese Art von Solidarität, der habe ich...
Überhaupt kein Verständnis.
Und mich nervt das auch, dass wir als Deutsche dann wieder aus falsch verstandener Solidarität auch teilweise...
Ich kann verstehen, für die Ukraine würde ich auch sagen, ey, da müssen wir liefern.
Und da können wir auch nicht den Franzosen sagen, wenn ihr nicht liefern, liefern wir auch nicht.
Okay, da liefern wir.
Aber dass wir jetzt vielleicht noch...
Die nächste Nummer wird wahrscheinlich wiederkommen, wenn wir jetzt Budgetverhandlungen haben.
Da heißt es, wir müssen doch wählen und es ist doch so.
Bei den Budgetverhaltungen sind die Deutschen mit dabei, mit anderen Nettozahlern Druck zu machen, dass hier der Haushalt gekürzt wird.
Und da ist Merz vorne mit dabei.
Was heißt gekürzt, dass er nicht so stark expandiert?
Darum geht es.
Er ist so krass.
Dass die bisherigen Pläne gekürzt werden.
Und da muss ich ehrlich sagen, es geht auch nicht einfach.
Das ist Solidarität, immer nur die Eimernstraße, das funktioniert nicht.
Nein, da hast du ja im Prinzip recht, aber...
Und es sollte doch möglich sein, wenn wir den Spanern so viel Kohle rüberkamen, wenn die Wachstumsraten haben, die so hoch sind, dass sie doch ihren Kram bitteschön alle einen hinfügen.
Aber zwei Anmerkungen noch.
Übrigens aus den Corona-Hilfen hat Deutschland auch Geld bekommen und ist dadurch auch weniger Nettozahler geworden.
Wir haben kein Geld bekommen.
Wir haben teilweise an uns selbst was gegeben.
Ja, natürlich.
Das Problem, wir sind netto die größten Einzahler in der ganzen Geschichte gewesen.
Und wir haben ein dickes Minus gemacht.
Und wir haben, wenn es ehrlich ist...
Danach hatten wir kein Wachstum.
Alle anderen hatten Wachstum.
Die Kohle ist ausgezahlt worden mit einer Verzögerung von weiß ich nicht wie viele Jahren.
Da waren wir schon längst der schwache Mann hier Europas.
Oder hätten alle anderen, wenn sie in dieser Situation gewesen sind, hätten sie gesagt, oh nee, wir haben hier leider kein Wachstum mehr.
Lass uns mal nachverhandeln, dann müssen wir was machen.
Hätten garantiert andere gemacht.
Wir sagen so, nee, haben wir beschlossen, Frau Merkel, so ein schwacher Moment mit Herrn Macron zusammen.
Ich weiß auch nicht, was sie da geritten hat, aber egal.
Man hat festgestellt, diese Gelder waren ein guter Teil schlecht ausgegeben, ein Teil auch irgendwie räuberisch, irgendwas.
Da gibt es jetzt auch Verhalten, was auch immer.
Es ist auf jeden Fall nicht besonders glorreich gelaufen.
Da in Corona ist überall vieles nicht glorreich gelaufen.
Es war nicht in Corona, die sind ja nachher ausgesahlt worden.
Von Mastendeals von Herrn Spahn.
Das ist nicht die Problematik.
Die Problematik ist, die Gelder sind mit zwei Jahren Verzögerung ausgezahlt worden.
Da hat der eine gesagt, ich hätte ein schönes Stadion hier, ich hätte gern noch das, der andere hat das gemacht.
Ich weiß es nicht.
Aber in Italien haben sie zumindest zur Disziplinierung der Regierung beigetragen, dass sie ihre Reformen durchziehen, weil sie waren ja auch an Auflagen geknüpft und hat dazu gesorgt, dass sowohl die Vorgänge-Expertenregierung wie auch die Regierung Meloni sich schön an Reformauflagen hält und dass Italien die stabilste Regierung seit Langem hat.
Ihr haltet euch an die Regeln und wir zahlen euch dafür 5 Milliarden Euro, 10 Milliarden Euro.
Aus europäischen Mitteln.
Es ist wunderbar.
Wir zahlen euch 30 Milliarden, wenn ihr euch an die Regeln haltet.
Haltet euch an die Regeln und ich muss euch nichts dafür zahlen.
Das ist ja wirklich eine wunderbare Sache.
Die haben sich an die Regeln gehalten, damit sie an die Kohle ran gekommen sind.
Ja, das ist ein schöner Anreiz, aber da muss es nicht so viel sein.
Manchmal geht auch eine negative Belohnung, nämlich eine Bestrafung, wäre auch mal eine Sache, dass man vielleicht den Leuten mal sagt, hey Freunde, wenn ihr euch nicht an die 3% haltet, dann müssen wir ja auch mal irgendwie gegebenenfalls...
Einmarschieren oder was?
Nicht einmarschieren, aber dann gibt es einfach Strafen.
So, fertig.
Wäre natürlich besser.
Siehst du.
Aber trotzdem, es war jetzt auch nicht alles schlecht, auch bei diesen Corona-Hilfen.
Und wie gesagt, auch Deutschland hat davon was bekommen und ist dadurch ein bisschen kleinerer Nettozahler geworden als ohne.
Und ein positives Beispiel möchte ich schon noch hervorheben, dass nämlich gerade just gestern auch dazu eine Agenturmeldung kam, dass nämlich der einstige Europroblemstaat Griechenland die Finanzkrise weiter hinter sich lässt.
Die Regierung rechnet für 2027 jetzt mit einem stärkeren Wachstum als die großen Volkswirtschaften Europas.
Im kommenden Jahr 2,3 Prozent Wachstum.
erwartet nach 2,9 Prozent in diesem Jahr.
Das wäre das siebte Jahr in Folge, wo Griechenland deutlich stärker wächst als der Durchschnitt der Eurozone.
Die Schuldenquote, die soll 2027 auf 129 Prozent des BIP sinken, nachdem sie jetzt bereits seit 2020 um 67 Prozentpunkte gefallen ist.
In nur sechs Jahren hat die sich quasi gedrittelt.
Das ist schon wirklich ein kleines Wunder, finde ich.
Das muss man auch mal erwähnen und würdigen.
Und weil du auch zu denen gehört hast, die damals immer gesagt haben, Griechenland schmeißt die Griechen aus dem Euro raus, die werden nie sich reformieren, die sind überhaupt nicht reformfähig und das ist alles so verkrustet.
Und das war ja doch das Rede, aus dem übrigens auch die AfD entstanden ist damals in der Euro-Krise.
Und nein, es hat aber funktioniert mit Fördern und Fordern in Griechenland.
Man hat den harten Daumenschrauben angelegt, aber auch eben Zusagen, Kreditzusagen, Hilfszusagen gemacht, die sie abstottern.
Eben einen Großteil der Hilfskredite haben sie vorzeitig zurückbezahlt.
Und sie sind dann bis Jahresende mit ihrer Neuverschuldung niedriger, mit ihrer Gesamtschuldenquote niedriger als Italien.
Und das ist einfach großartig.
Und sie haben Reformen in allen Bereichen gemacht und haben Niveaus, Rentenniveaus, Lohnniveaus gesenkt, haben aber auch digitalisiert.
Ich meine, die sind so weit voraus.
Und das muss man einfach auch mal anerkennen, dass auch.
durchaus, auch durch europäische Solidarität, aber da muss wirklich beides zusammenhängen und das hat die Merkel damals wirklich gut gemacht.
Das war der Schäuble.
Das war der Schäuble und der Merkel?
Das war die Merkel nicht.
Das war der Schäuble.
Der Schäuble ist auch zur Hassfigur da gewesen.
Ja, die Merkel auch.
Die wurde auch in Griechenland durch die Straßen getragen mit Hitler-Berth.
Merkel hätte Sachen verschenkt.
Der Schäuble ist es gewesen.
Nein, aber der Schäuble war derjenige, der die krassen Traumschuldung.
Und wenn du siehst, was die für ein Anpassungsprogramm übergeholfen bekommen haben, das kannst du keinem anderen Land.
Das war ein Zwangsprogramm.
Das wirst du nie hinbekommen.
Das wirst du nie einem anderen Land.
Deswegen, OMT ist ja auch nie gezogen worden, weil da keiner Bock hat.
Weil das heißt nämlich Restrukturierung.
Und Restrukturierung heißt, deswegen wird es das OMT-Programm nie geben, weil es ging ja um diese EZB-Programm.
Irgendwann wird es das TPI geben, was ja an wesentlich laxere Bedingungen gekoppelt ist.
Aber denen hast du richtig krasse Anpassungskrise übergeholfen.
Und die haben dann halt auch was draus gemacht.
Glückwunsch.
Da war ich zu pessimistisch zu sagen, das wird funktionieren.
Aber diese Art von Anpassung, die kannst du keinem Frankreich auferlegen, die kannst du keinem Italien auferlegen, die kannst du keinem Spanien auferlegen.
die ja wahnsinniges Wachstum haben.
Also ich verstehe es nicht, wie man mit so viel Wachstum nicht irgendwie eine bessere Politik hinkriegt.
Aber gut, deswegen glaube ich, Griechenland ist ein gutes Beispiel, aber leider keins, was Schule machen könnte für den Rest der und der griechischen Ministerien.
Aber das Prinzip nach Deutschland gekommen und hat ja diesen Zettel gegeben, der eher aktuelle griechische Ministerien kam doch nach Deutschland und hat auch da das Rettungsprogramm nochmal mitgebracht und hat gesagt, guck mal, lest es euch mal durch.
gäbe es auch für euch ein paar gute Ideen.
Das fand ich eine richtig gute Idee.
Und ich glaube, so wäre es auch.
Also wir haben denen damals wirklich, gut, die hatten auch so basale Geschichten, die hatten keine richtige Verwaltung und so weiter.
Das haben die auch noch aufbauen müssen.
Aber so was Digitalisierung anbetrifft, was so Modernisierung des Staatsapparats anbetrifft.
Da könnten wir sicherlich auch in Deutschland sehr gut was lernen und was tun.
Und auch an den Problemanalysen.
Die Rentenpolitik war einer der Hauptauswürste der Schuldengröße.
Und deswegen müssen wir in Deutschland so unbeliebt ist und so alle dagegen wettern.
Selbst die ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten gegen die Abschaffung der Rente mit 63.
Aber es muss hier was geschehen, weil sonst kriegen wir früher oder später auch griechische oder französische Verhältnisse.
Und wir müssen uns rechtzeitig reformieren, noch in einigermaßen guten Zeit.
bevor es einfach schlimme Zeiten werden.
Und das muss all die Lehre sein aus all den anderen Krisenländern.
Und von daher ist es einfach so wichtig, wenn man nicht irgendwo dann unter extremen Druck der Finanzmärkte in noch schlechteren Zeiten kommen will, sondern wenn man selber noch einigermaßen das Heft des Handels in der Hand hat.
Und das muss einfach jetzt passieren, dass wenigstens diese kleinen Tatenreformchen durchkommen, die da angedacht sind.
Was ich noch bemerkenswert fand, die Spreads zu EU-Anleihen sind auch noch gestiegen.
Das fand ich interessant.
Also wenn man Deutschland zu EU, nein, zu EU-Anleihen.
Es gibt ja auch europäische Anleihen, wir haben ja auch EU-Anleihen, die wir zusammen ausgegeben haben.
Welche Spreads?
Die Spreads Deutschland zu EU.
Es gibt ja EU-Anleihen und die sind ungefähr auf 40 bis 50 Basispunkte, haben sich ausgeweitet.
Das fand ich auch interessant.
Das wäre ein Argument für Euro-Bonds.
Nein, das zeigt ja, dass du für Europa es nicht richtig nach unten bringst.
Also das Argument für Euro-Bonds ist auf jeden Fall, für Frankreich wäre das günstiger.
Für Frankreich wäre es günstiger, für Italien wäre es auch günstiger.
Für Portugal wäre es nicht günstiger.
Die haben nämlich auch schon 45 Basispunkte nur Aufschlag zu Deutschland.
Für Spanien wäre es ungefähr 60 Basispunkte.
Ich wollte jetzt auch keine Euro-Bonds.
Aber Euro-Bonds wäre definitiv.
Und das kann ich jetzt mal sagen, das wäre definitiv.
Der falsche Anreiz.
Und wenn jetzt Menschen kommen irgendwann und sagen sollten, Mensch, Deutschland hat doch eine Schuldenquote nur, die bei 64 oder 65.
Ihr könnt es euch doch leisten.
Ihr könnt doch was ausgeben und ihr könnt doch auch irgendwie noch was auf euren Bierdeckel nehmen.
Nee, können wir nicht.
Und deswegen finde ich...
Die Diskussion vertagen wir auf ein andermal.
Ja, aber das wäre auf jeden Fall definitiv das falsche Instrument.
Sind wir uns da einig?
Nein, grundsätzlich schon, um jetzt irgendwas umzuverteilen.
Aber wenn man strategisch sagen würde, wir machen gewisse...
europäische Aufgaben, die finanzieren wir über Eurobonds und über eine europäische Steuer.
Da muss ja auch eine Einnahme gegenübergestellt werden.
Nicht, dass wieder dann die Haushalte...
Eine europäische Steuer, das ist der Horror.
Es ist der Horror, den du hier...
Wir müssen auf jeden Fall noch mehr Bürokratie in Brüssel aufbauen.
Da muss noch eine Steuerbehörde in Brüssel aufgebaut werden.
Mit mindestens...
Ich weiß nicht, wie viel EU-Beatmen dazu.
Ey, das wäre ja wirklich...
Also bitte.
Bitte, verschont mich mit solchen Ideen.
Das wäre ja wirklich ökonomisch gesehen.
Nein, aber dann könntest du zum Beispiel sagen, okay, wir machen diese ganzen Verteidigungs- oder einen großen Teil der Verteidigungsausgaben, zum Beispiel eben die Unterstützung der Ukraine, die machen wir dann eben einheitlich finanziert.
Aber jeder hat eine andere Vorstellung, was Verteidigungsausgaben ist.
Aber dann sagt, wir bauen eine Straße, wo der Panzer drüber läuft.
Wir haben da eine Brücke noch gebaut.
Da könnte der Panzer drüber fallen von A nach B.
Lass es mal mitfinanzieren.
Der andere, nee, unsere Überlegung von Verteidigung ist, weiß ich nicht, Zivilschutz ist auch noch was, Verteidigung.
Ey, wenn du schon siehst, was hier in Deutschland als Ausnahme von der Schulmannsinnung wird, dann wirst du auf europäischer Ebene so viele gute Ideen haben, was Leute unter Verteidigung verstehen.
Da möchte ich nicht zahlen für.
Nein, nein, nein, nein, nein, nein.
Aber Deutschland ist übrigens Aufmarschgebiet der Truppen.
Also das ist mal da unsere Brücke.
Brücken so verfestigt, dass ein Panther drüber fahren kann.
Das macht schon auch Sinn.
Wir brauchen es nicht mal bis ins Hinterze...
Das ist ja eine spannende Frage, wie du jetzt die Zukunft ausgestaltest.
Und was meine Erachtens ist, auch da gilt, handeln und haften.
Fertig.
Und du kannst nicht machen, handeln und alle haften.
Das funktioniert nicht.
Das ist halt immer dieses Problem, wenn du Handlungsfähigkeit haben willst, also selbst dein Budget hast, wenn du dein Haushaltsrechtbudget haben willst, dann musst du auch für deine Folgen dafür aufkommen.
Wenn du aber sagst, ich kann ausgeben, aber alle müssen dafür haften, das ist ein falscher Anreiz.
Das sagt ja auch keiner, dass irgendwie ein Einzelner was ausgeben kann.
Das können wir jetzt nicht mehr ausdiskutieren im Detail.
Das werden wir auf ein anderes Mal verschieben.
Das wird wieder Vorschläge geben, das ist eure Bonds.
Das gibt es ja immer wieder.
Ja, wunderbar.
Herr Sieving hat das auch vorgeschlagen zum Jahresanfang.
Nachdem die Corona-Hilfen schon so erfolgreich funktioniert haben, müssen wir das gleich nochmal wiederholen und vielleicht noch ein bisschen größer machen.
Das ist eine ganz andere Geschichte.
Wir machen es noch größer.
Das ist immer das Faszinierende, wenn was schiefgelaufen ist und es definitiv nicht funktioniert, dann sagst du, wir haben noch mehr davon.
Sag ich nicht und ich mache jetzt diese Diskussion auch nicht auf, sondern wie gesagt, können wir nochmal in Ruhe diskutieren.
Heute war es das erstmal für Defner und Schäpitz.
Wir sagen Tschüss und Ciao.
Wir bleiben Bulle und Bär.
Defner und Schäpitz.
