# AI Semiconductor ETFs: Strategy and Risk

**Podcast:** Asset Class
**Published:** 2026-10-06

## Transcript

Heute bei Asset Class.
Chip, Chip, Hurra!
SK Hynix, Samsung und Micron führen den KI-Boom an und jetzt sind die Speicherchip-Spezialisten auch als ETF handelbar.
Anlegen darf ja auch Spaß machen.
Vier Aktien, 55 Prozent.
Dieses Risiko muss man einfach aushalten können.
Eigentlich ist dieser Semiconductor-ETF doch eine Art Nvidia Plus.
KI beherrscht einfach alles.
Welche Aktien noch dabei sind, wo Alternativen lauern und...
Wie aus einem Länder-ETF ganz plötzlich ein Themenfonds werden kann.
Die folgenden Inhalte sind keine Anlageberatung.
Kapitalanlagen bergen Risiken.
Du entscheidest, in was du investierst.
Herzlich willkommen, Thomas Mayer-Zudrewer von Amundi.
Hallo Christian, vielen Dank für die Einladung.
Thomas, du bist das zweite Mal schon hier im Podcast.
Letztes Mal, letztes Jahr haben wir den ganz großen Bogen gespannt.
Deine lange Zeit in der ETF-Industrie.
Du warst mit dabei als die ersten ETFs, sozusagen das Licht der Welt oder zumindest des Frankfurter Börsenpakets.
Das Licht Europas.
Und heute gehen wir mal wirklich etwas spitzer ran, denn nicht der große Bogen steht im Fokus, sondern das, was momentan die Märkte treibt, nämlich klar.
Künstliche Intelligenz und ganz besonders Halbleiter- und Speicherchip-Aktien.
Wenn wir die einfach mal zusammen addieren, dann stellen wir fest, die haben im MSCI All-Country-World-Index insgesamt 15% Anteil.
Dann nehmen wir noch die fünf Hyperscaler, also Alphabet, Microsoft, Amazon, Meta, Oracle.
Dann kommen wir auf weitere 10%, sind wir bei 25%.
Und wenn wir dann jetzt noch Apple, als führenden Device-Hersteller dazunehmen, wenn wir die Software-Aktien dazunehmen und dann noch die ganzen industriellen KI-Gewinner wie Siemens Energy oder Vertif oder G.
Ivanova hinzuaddieren, ja dann kommen wir...
im Weltindex tatsächlich auf eine künstliche Intelligenz-Exposure von um die 40%.
Das heißt, wenn ich das Weltportfolio habe, bin ich ausreichend exponiert zum Thema KI.
Warum, lieber Thomas, braucht es da noch spezielle Themenindizes, wie Amundi sie in den letzten Wochen und Monaten rund um das Thema KI auf den Weg gebracht hat?
Erstmal vielen Dank für die Einladung, Christian, und dass wir heute über dieses Thema sprechen.
Und das, was du gerade gesagt hast, erlaub mir ganz kurz, bevor ich auf deine Frage eingehe, nochmal den All-Country-World, den MSCI All-Country-World zu beleuchten, über den du ja gerade gesprochen hast und dass wir eben dort auf einen sehr hohen Anteil von KI kommen.
Es ist natürlich, und du hast es ja auch eben beschrieben, nicht nur der KI-Anteil.
sondern es ist auch im erweiterten Sinn, also alles, was da drum herum geht, Infrastruktur, Halbleiter, du hast es eben aufgebrochen.
Und das ist vor allen Dingen natürlich auch Zeichen der Zeit.
Wir sind in einer Umbruchphase aus meiner Sicht, aus der Sicht auch von unseren Research-Kollegen.
Einfach hin zu einer, ja.
Ich gehe mal so weit, neuen Weltordnung ist vielleicht etwas zu hoch gegriffen.
KI beherrscht einfach alles und da sehen wir, dass einfach diese Indizes marktkapitalisierungsgewichte sind.
Und wenn du natürlich eine große Firma hast.
die entsprechende Aktien emittiert hat.
Und dann ist die Nachfrage da, hat sie ein höheres Gewicht in diesen marktkapitalisierungsgewichteten Indizes.
Das vielleicht ein bisschen als Hintergrund für diejenigen, die nicht so tief da drinstecken.
Aber deine Frage ging ja in eine andere Richtung.
Was ist denn eigentlich mit spezialisierten ETFs, die sich auf das ein oder andere Feld konzentrieren?
Zum Beispiel auf Speicherchips, aber auch auf Robotics, aber auch auf Datacenter oder Rechenzentren.
Was wir in den letzten Monaten, in den letzten anderthalb Jahren wahrgenommen haben, ist, dass mehr und mehr Anleger Interesse haben, Schwerpunkte zu bilden.
Also nochmal zusätzlich zu dem, was du eben beschrieben hast, was ich noch etwas weiter ausführen durfte, sagen, ich will ganz konkret in einem Bereich dabei sein.
weil ich glaube, dass dort eine entsprechende Wertentwicklung zu generieren ist, dass das ein Bereich ist, der besonders stark wächst.
Und das sind nun einfach mal Speicherchips bei allen Schwankungen.
Da kommen wir später sicherlich noch dazu, dass diese Werte mit hohen Schwankungen verbunden sind, aber auch entsprechenden Renditeaussichten.
Eines dieser besonders heißen Themen rund um den KI-Boom, das sind und waren halt nun mal die Speicherchip-Aktien.
Im ersten Halbjahr die Kurse von Esker Heinex, von Samsung, Micro und Marvel verdoppelt bis verdreifacht.
Bei Marvel gab es sogar eine Verachtfachung.
Und jetzt habt ihr auf diese Speicherchip-Aktien auch einen ETF begeben.
Amundi Global Memory Chips heißt das Ding.
ist allerdings erst am 17.
Juli an den Start gegangen.
Und naja, da könnte ich mich doch mal fragen, seid ja nicht ein bisschen late to the party.
Ist es nicht schon reichlich spät und ist da überhaupt für Anleger jetzt noch Fleisch am Knochen?
Also das liegt alleine im Auge des Betrachters, wie bei so vielen Dingen.
Und wir betrachten natürlich das aus einer anderen Sicht als das mancher und das ist ja auch legitim.
Und wir sehen einfach, wie eben schon mal kurz angedeutet, das KI im Wachstum, das KI als Thema die nächsten Jahre, Jahrzehnte.
beschäftigen wird.
Persönlich bin ich der Meinung, dass es schon vergleichbar ist mit der Einführung der Eisenbahn, nämlich ein Umbruch.
Deshalb hatte ich vorhin auch neue Weltordnung vielleicht etwas sehr überspannt gesagt, aber es ist ein Weltumbruch, wie es damals die Eisenbahn war, vor 200 Jahren, wo es dann auch solche Diskussionen gab.
Ich glaube, der Hauptunterschied ist, dass wir jetzt in einem Umbruch sind, der mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit abläuft.
Nennen wir es vielleicht nicht neue Weltordnung, nennen wir es Zeitenwende.
Aber auch bei der Eisenbahn hat man irgendwann nach einem langen Investitionsboom festgestellt, so, jetzt liegen eigentlich überall, wo wir sie brauchen, die Gleise.
Jetzt müssen wir erstmal das ganze neue System auch entsprechend auslasten.
Und wir haben ja nicht über KI allgemein gesprochen, sondern es ging ja jetzt schon speziell um diese Speicherchips.
insbesondere hier Esker Heinex, Samsung, Micron, Marvel, diese Aktien.
Und meine Frage hatte natürlich auch einen Hintergrund, wenn nicht ein bisschen spät zur Party seid.
Weil wir sehen ja an den Märkten, dass immer dann, wenn Themen-ETFs kommen, ein Thema eigentlich fast durchgenudelt ist, denn ist ja auch logisch, ihr wollt ja Voranteile absetzen und das gelingt am besten, sozusagen der Peak der öffentlichen Aufmerksamkeit da ist.
Jetzt kannst du natürlich sagen, ja, das ist jetzt so eine anekdotische Evidenz und ich hätte natürlich auch Beispiele dafür.
LNG beispielsweise hat ziemlich exakt mit dem ersten Wasserstoff Technologie-ETF 2021 den Hochpunkt getroffen.
Das waren so irgendwie auf drei Tage genau.
Aber es ist eben nicht nur diese Anekdote, sondern es gibt eine Studie der University Ohio, wonach Themen-ETFs in den ersten fünf Jahren nach Auflegung rund 30 Prozent an risikoadjustierter Rendite gegenüber dem breiten Markt einbüßen.
Sie sind also im Schnitt wissenschaftlich belegt.
Deutlich schlechter als der Markt und zwar nicht, weil sie zu teuer sind, nicht, weil sie schlecht gemacht sind, sondern weil sie tendenziell auf einem Peak aufgelegt werden.
Jetzt könnte ich darauf antworten, was hat die University of Ohio gemacht, die State University of Ohio, um es genau zu beschreiben.
Naja, sie haben natürlich auf die Vergangenheit geguckt und natürlich, ich weiß heute etwas in der Vergangenheit, was ich damals auch nicht wusste.
Das will ich aber damit gar nicht die Kritik abmeldern.
Das weiß ich nicht.
Wussten wir nicht immer schon, dass Investments Zyklen unterliegen, dass es Moden gibt?
sehr oft sehr lange Zyklen.
Und natürlich würde ich hier nicht die Wahrheit sagen, wenn ich sage, KI wird immer nur in eine Richtung gehen.
KI, es wird, und du hast es eben beschrieben, und deshalb möchte ich gerne noch mal zu dem Eisenbahnvergleich zurückkommen.
Auch das haben wir gesehen.
Ich durfte mal an diesem Punkt sein.
Da hört man nicht mal mehr eine Fliegesummen.
Das ist nämlich in der Nähe von Salt Lake City am Great Salt Lake Junction Point.
Da ging es darum, dass in den USA die transkontinentale Eisenbahn zusammengefügt wird.
Die haben zunächst einmal 100, 200 Meilen in die eine Richtung aneinander vorbeigebaut und dann in die andere.
Und das ist ja auch ein bisschen übertragbar.
Das hat auch viel mit Trial and Error zu tun.
Wenn wir sehen, wie sich seit ChatGPT einfach das Thema KI entwickelt hat, dann hat das große Sprünge gemacht.
Aber es wird natürlich auch Fehlentwicklungen geben oder Entwicklungen, die sich kommerziell nicht sofort umsetzen lassen.
Trotzdem glauben wir, glaube ich, dass wir einen Grundtrend haben.
Ich gehe sogar so weit zu sagen, das ist ein Megatrend, der über lange Jahre, über Jahrzehnte...
anhalten wird.
Nochmal zurück zu der Studie.
Ja, die Studie hat etwas in der Vergangenheit festgestellt, was immer wieder vorkommen kann, weil auch manche Trends sich dann natürlich nicht als Megatrends im Nachhinein herausstellen.
Es kommt noch eins hinzu und das ist auch ein großer Unterschied sicherlich zu dem, was wir im Moment erleben.
Wir reden mit KI von Apps, bei KI von absoluter Spitzentechnologie.
Und wir wissen, dass es nur wenige Anbieter gibt, die in der Lage sind, diese Speicherchips, diese HBM, High Bandwidth Chips, das sind also auf Deutsch übersetzt ultraschnelle Speicherchips, die durch eins hervorstechen, dass sie eben in der Lage sind, die Daten mit der KI Und KI an sich ist natürlich der Prozessor, wo die Aufgaben gelöst werden, die aber eben schnell im Multitasking dann Daten brauchen.
Und da gibt es nur ganz wenige Chips, die das können, halt diese HBM-Chips.
Es gibt nur wenige Anbieter.
Es ist auch sehr fehleranfällig oder ausschussanfällig, die Produktion.
Und daher gibt es einen Engpass, gibt es eine Verknappung.
Anders ausgedrückt, die Nachfrage ist wesentlich höher als das Angebot und das wird auch in der nächsten Zeit mit Sicherheit so weitergehen.
Wenn ich dich kurz in der Brechung habe, das ist ja nichts Besonderes bei Halbleitern.
Wir haben ja immer wieder, auch über die letzten 30 Jahre im Grunde, diesen Schweinezyklus gesehen in der Halbleiterindustrie.
Du hast irgendwie eine Innovation, die ist knapp.
Die Nachfrage steigt, die Preise steigen auch.
Was passiert in der Marktwirtschaft?
Es kommen zusätzliche Anbieter, es werden zusätzliche Kapazitäten aufgebaut, um die Nachfrage befriedigen zu können, das Angebot auszuweiten.
Irgendwann hast du Überkapazitäten und was passiert?
Die Preise fallen.
Bis zur nächsten Innovation, wo dann dieser Schweinezyklus wieder von vorne losgeht.
Warum?
gehen wir davon aus, dass dieser Schweinezyklus, der ja nun wirklich über Jahrzehnte etabliert ist, jetzt außer Kraft gesetzt ist.
Warum können wir sagen, this time is different, was ja einer der gefährlichsten Sätze für Investoren eigentlich ist?
Momentan ist das noch nicht zu sehen.
Also diese Firmen, die das produzieren, haben den berühmten Burkegraben, den Moat.
Das heißt, Es ist sehr schwierig für andere, dort tatsächlich anzugreifen.
Jetzt wirst du natürlich sagen, ja, in China wird das versucht.
Unserer Kenntnis nach sind aber das, was dort geschaffen wird, auch Hochtechnologie, aber doch um einige Generationen zurück.
Das ist der Grund, warum wir uns auch entschlossen haben, eben ein Angebot zu unterbreiten, eine Investitionsmöglichkeit zur Verfügung zu stellen, dass eben Anleger relativ schnell, es ist ja ein ETF, relativ schnell auf etwas setzen können, wo sie glauben, dass ich damit einen Schwerpunkt setzen kann.
Beispielsweise, wenn ich schon den MSCI All Country World Index habe, den du am Anfang genannt hast, und ich sage, ich glaube aber, dass eben Speicherchips noch eine größere Rolle spielen, dann kann ich mit so einem spezialisierten ETF, wenn ich mir der Risiken bewusst bin, eben darauf setzen und Renditepotenzial ausschöpfen.
die wir dort sehen.
Wie gesagt, die Risiken, die gibt es immer, auf die haben wir hingewiesen.
Das sind Werte, die ungefähr im MSCI All Country World so 3, 3,5 Prozent haben.
Das schwankt ja relativ stark mit den Kursen dieser Werte.
Ein paar haben wir schon genannt.
Micron, SK Hynix, SanDisk und Samsung.
Vier große Speicherchip-Werte mit HPM-Fantasie, die in Summe in eurem Global Memory Chips ETF, 55% ausmachen.
Also vier Aktien, 55%.
Jetzt nehmen wir noch Marvel, Seagate und Western Digital dazu.
Also weitere drei kommen wir insgesamt auf sieben Aktien.
Die haben dann 85% des Fonds.
Hat das noch irgendwas mit dem Diversifikationsversprechen zu tun, für das ETFs hier eigentlich stehen und mit denen ETFs hier eigentlich angetreten sind?
Selbstverständlich und zwar im Gesamtzusammenhang.
Im Gesamtzusammenhang mit meiner Investmentstrategie.
Und ich bin dir dankbar für diese Frage.
Was keine gute Idee ist, was fahrlässig ist, wenn du nur dein ganzes Portfolio aus diesem Amundi...
Global Memory Chip ETF aufbauen würdest.
Das wird keiner machen.
Das hat keiner vorher gemacht.
Man muss sich dieser Risiken bewusst sein.
Da sieht man übrigens, was immer in unseren Fußnoten steht.
Lest bitte das Verkaufsrospekt und das Basis-Informationsblatt.
Da sieht man, wie wichtig das ist, dass man allein weiß, hier haben wir schon eine Konzentration.
Aber diese Konzentration ist gewollt, um eben diesen Schwerpunkt zu setzen.
Um eben zu sagen, ich bin schon breit investiert.
Und jetzt möchte ich ganz speziell in meiner persönlichen Asset Allocation auf Memory Chips, auf AI, auf Semiconductor Halbleiter setzen.
Und das ist eine Möglichkeit, die ETFs bieten.
Die ETFs auch als...
bevorzugt bieten gegenüber Einzelaktien, denn du hast die Einzelaktien genannt.
Natürlich könnte man auch nur in die ein oder andere investieren, aber so hast du schon eine Diversifikation.
Aber da gebe ich dir vollkommen recht, Christian und da bitte ich euch, schau.
auf die entsprechenden Risikohinweise.
Ich investiere hier nicht breit in den KI-Trend, sondern extrem spitz.
Ich bin das spezifische Risiko los.
Ich muss jetzt nicht sagen, naja, okay, wenn ich jetzt entscheiden will, ist nur eine Aktie kaufen, nehme ich jetzt SK Hynix oder nehme ich Micron.
Das habe ich jetzt schon mal raus, aber ich habe halt eben einen Korb, der nicht klassisch diversifiziert ist, wie wir uns das von dem ETF eigentlich wünschen.
Ja, nicht breit diversifiziert, aber es ist schon diversifiziert.
Aber er könnte breiter diversifiziert sein.
Aber da hören wir natürlich auf unsere Anleger, die sagen, ich will ganz speziell jetzt auf einen Trend und KI ist ein Trend.
Ich will ganz speziell auf einen Trend mit Global Memory Chips und das auf die großen Werte.
Weil das kommt ja noch hinzu, es ist ja nicht so, als wenn es nicht mehr...
Chip-Hersteller in diesem hochspezialisierten Bereich geben würde.
Denn ihr habt ja insgesamt 40 Titel drin.
Da ist also zum Beispiel Mikroelektronik wie Adata, InnoDisk, Teamgroup, so viele auch taiwanesische Werte aus der zweiten Reihe dabei, die man ja so gar nicht handeln kann.
Die gehen ja da völlig unter.
Wäre das nicht irgendwie auch eine Idee gewesen zu sagen, man macht da mal so ein Cap, das jetzt nicht Micron alles erschlägt, sondern dass man wirklich eine breitere Verteilung hat?
Gerade weil du ja auch gesagt hast, es geht ja hier um KI und es könnte ja vielleicht sein, dass auch in einer solchen speziellen Nische noch einmal neue Unternehmen heranwachsen durch Innovationssprünge, die dann plötzlich auch auf 500 Milliarden Börsen wert sind.
Also da muss ich jetzt doch einen kleinen Schritt, sieh mir das bitte nach, in unserer tollen Diskussion einen kleinen Schritt zurückgehen.
Was tut denn eigentlich ein ETF?
Was tut ein ETF?
Ein ETF bildet einen Index nach.
Und der Index wird von einem Indexanbieter vorgegeben.
Natürlich wird mit dem Indexanbieter, der bespricht das auch mit uns.
Und das hat dazu geführt, dass wir einen Cap haben.
Der Cap beträgt 15% am Rebalancing-Tag.
Was ist jetzt das Problem?
Wenn du da jetzt reinguckst, wirst du sehen, und ich habe das hier aktuell vor mir und konnte mir, seht es mir bitte daheim nach, sieh du es mir nach, nicht alle Zahlen merken.
Und da wird man einfach sehen, dass in diesem Memory-Chip einige Aktien deutlich über 15% liegen.
Was ist der Grund?
Nun, du hast es am Anfang gesagt.
Es gab dieses Jahr schon starke Schwankungen.
Die gerade Memory-Chip-Aktien sind stark eingebrochen, sind wieder stark gestiegen.
Trotzdem, trotz des Kursrückgangs, reden wir ja hier von plus 160, plus 200 Prozent.
Warum erwähne ich das so breit?
Ich erwähne das deshalb so breit, weil natürlich zwischen den Rebalancing-Tagen die Aktien steigen werden.
Aber es gibt dieses Cap.
von 15 Prozent für die Aktien und am Rebalancing-Tag, das ist zweimal im Jahr, wird das zurückgesetzt auf 15 Prozent.
Und wenn man da schaut, dann wird man sehen, dass einige Aktien, Nvidia gehört beispielsweise in vielen dieser ETFs dazu, die sind einfach gigantisch gestiegen.
Und manchmal geht das ein bisschen unter.
Wenn sie dann wieder zurückgehen, sieht man gar nicht, wie schnell die wieder steigen.
Es gibt ja einen berühmten Index dazu, den Semiconductor-Index.
Für diejenigen von euch, der Philadelphia Semiconductor-Index, lohnt es sich vielleicht mal anzuschauen.
Da sieht man ja diese starken Schwankungen, die jetzt nicht passgenau sind auf unser Produkt, weil es ein anderer Index ist.
Aber die geben ein Gefühl dafür, wie stark das wirklich schwankt.
Dann fällt es plötzlich über Nacht.
Panik ist in den Märkten, dann steigt es wieder stark.
Und genau das ist der Grund, warum der Indexanbieter, der für uns ja die Regeln vorgibt, eben eine der Regeln ist, zweimal im Jahr.
zurücksetzen auf ein Gewicht von 15 Prozent.
Haben wir übrigens auch ähnlich im Semiconductor, da sieht es ein bisschen anders aus.
Da ist ja auch die Nvidia drin.
Da kommen wir gleich noch zu.
Aber auf jeden Fall ist klar, diese kleineren Werte, selbst mit 15 Prozent Cap, werden natürlich schon erdrückt, wenn du hier oben einen Billionär wie Micron daran hast.
Der hat natürlich automatisch mehr Gewicht.
Entschuldige, wenn ich dich unterbreche, ist es aber auch der Nachfrage geschuldet.
Aktien, die stärker gefragt sind als andere und wir reden hier immer noch vom Marktkapitalisierungsgewichteten Indizes.
Und das wollen wir auch bei Themen Indizes entsprechend so durchziehen.
Du hast gerade auch nochmal aufgegriffen das Thema dieser abenteuerlichen Kurssprünge, die wir gerade bei diesen Speicherchip-Aktien sehen und insbesondere in Südkorea.
Tagesschwankungen im zweistelligen Prozentbereich gesehen, namentlich bei SK Hynix und Samsung.
Also bei Firmen, die einen Marktwert von über einer Billion Dollar hatten.
Und da fragt man sich natürlich schon, wenn man sich angeschaut hat, wie auch dieser Hype dann durch Leverage ETFs auf einzelne Aktien angeheizt wurde in Südkorea.
Ist das was?
da passiert ist, vor allem so im Juni, nicht ein ganz klares Hype und Warnsignal für Investoren?
Also langfristig, das ist jetzt ein bisschen langweilig für dich, der du zuschaust, langfristig sind wir davon überzeugt.
dass KI weiter voranschreiten wird, dass es ähnlich oder vergleichbar ist zur Entwicklung der Eisenbahn.
Natürlich kurzfristig und deshalb ja auch immer wieder meine Aussage, man muss sich damit beschäftigen, das ist nichts, was man jetzt einfach mal so kauft und liegen lässt.
Könnte man tun, hängt ein bisschen davon ab, welches Risikoempfinden man hat.
Aber ist es nun einfach mal Kennzeichen dieser Branche, dass sie stark schwankt, alleine, weil die gleichen Aussagen über Nacht schnell auch anders interpretiert werden.
Typisches Beispiel, wie viel verdienen die?
Das ist die große Frage dann vor den Bilanzpressekonferenzen, vor den Announcement Days.
Wie viel wird tatsächlich pro Aktie verdient?
Und das ist natürlich entscheidend, um eine Aktie zu bewerten.
Jetzt, das haben wir ganz am Anfang schon angesprochen, Christian, jetzt kommt ja noch hinzu, die Unsicherheit auch an der Zinsfront.
die entscheidend ist für die Diskontierungsfaktoren, also wie ich ein Unternehmen letztendlich dann bewerte.
Das sind alles Unsicherheiten, die noch viel stärker darauf durchschlagen.
auf diese Aktie, als man das von anderen, in Anführungsstrichen, normalen Aktien kennt.
Also noch stärkere Bewegungen künftig bei den Speicherchip-Aktien.
Darauf sollte man sich dann einstellen, wenn man überlegt, so einen Global Memory Chip ETF zu kaufen.
Das muss man sich anschauen.
Aber es gibt ja noch viel, viel mehr in der Chip-Industrie.
Gottlob, Amundi hat ja auch eine breitere Chip-Lösung und die ist sicherlich nicht zu spät zur Party gekommen, sondern ihr habt schon im November 2021 den MSCI Semiconductors Index als ETF investierbar gemacht.
Und hier haben wir dann wirklich...
Nicht nur die Speicherchipspezialisten, sondern da haben wir die gesamte Wertköpfungskette der Halbleiterindustrie.
Also wir haben die Chip-Designer wie Nvidia und Broadcom.
Wir haben die Chip-Hersteller wie Taiwan Semiconductor und Intel.
Wir haben die Ausrüster wie ASML, da sind wir endlich mal in Europa, oder Applied Materials.
Wir haben die Chip-Tester wie eine Advantest oder eine Terodyne.
Insgesamt 70 Aktien.
Klingt also wirklich...
Story her und von den Zahlen her super diversifiziert, auch wenn es noch Halbleiter-Indizes mit über 250 Werten gibt, aber noch viel wichtiger als die 70 oder 250.
Eigentlich ist dieser Semiconductor ETF doch eine Art Nvidia Plus, denn der Chip Champion, der ja der größte börsennotierte Konzern der Welt ist, hat ein erschlagendes Gewicht von 30%.
Warum gibt es da nicht irgendwo einen Cap, der ein bisschen niedriger ist?
Und ja, ich weiß, es gibt regulatorisch irgendwo einen Cap.
Es gibt einen Cap von 35 Prozent für den Größten und 20 für den Zweitgrößten.
Du hast es gerade angesprochen, das magische Wort ist regulatorisch.
Also die Usage-Regeln sorgen dafür, dass man eine gewisse Mindestdiversifikation haben muss.
Es ist erlaubt, dass sieben Werte 85% haben, aber der Größe nur 35% und der Zweitgröße nur 20%.
Sonst wäre es kein Usage-ETF, das muss man ganz klar sagen.
Und dann könntest du ihn nicht kaufen, Amscalable Broker.
Genau so ist es.
Wir hoffen natürlich, dich heute, ich hoffe, dich heute zu überzeugen, dass du dir dieses Produkt mal anguckst.
Aber auch hier ist natürlich wieder entscheidend, was wir eben schon mal hatten.
Nvidia hat nun mal einen Lauf.
Wenn ich das so etwas salopp sagen darf.
Es gibt andere Aktien in anderen Bereichen.
Die Fans, da hatten wir auch mal drüber gesprochen.
Das ist heute nicht unser Thema.
Auch da gibt es den einen oder anderen Wert, der lange Zeit einen sehr großen Lauf hatte.
Das ist eben marktkapitalisierungsgewicht.
Und wenn die Nachfrage nach einem Wert sehr hoch ist, dann wird der...
relativ gesehen zu den anderen im Gewicht steigen.
Es gibt einen Cap, wie eben schon erwähnt, 35%.
Auch dort gibt es dann zweimal pro Jahr eine Anpassung, wenn er darüber steigt.
Das Gleiche ist für den zweitgrößten Wert.
Der ist dann auf 20% begrenzt.
Es gibt auch Regeln, dass wenn das übermäßig steigen würde, zwischen den beiden Rebalancing-Stichpunkten, also Stichpunkten, zu denen das zurückgesetzt wird, dort eine Anpassung vorzunehmen.
Um eben nicht aus einem ETF, der Semiconductor heißt, eine, du hast es so schön gesagt, eine reine Nvidia-Show zu machen.
Aber das ist auch wirklich der Marktentwicklung geschuldet, dass wir diese Schwergewichte so sehen, wie wir sie sehen.
Und man kann natürlich auch anders argumentieren mit Blick auf diesen sehr weit oben liegenden Cap.
Es lässt den Aktien Raum zum Wachsen.
Wir haben ja den schönen Spruch von Peter Lynch, der immer dazu aufgefordert hat, let your winners run, also lass die Gewinne laufen.
Der Gestalt, wie er es ausdrückte, dass man eben nicht ständig den Rosen die Köpfe abschneidet, um damit das Unkraut zu düngen, sondern dass man die Rosen...
Sprich die erfolgreichen Aktien einfach laufen lässt.
Das ist ja eben auch bei Nvidia passiert.
2021 war Nvidia jetzt auch nicht irgendeine Firma, aber es war halt eine von mehreren Halbleiterfirmen.
Es war vor dem Chat-GPT-Moment November 2022.
Und Nvidia...
hat halt dann als diejenige Firma sich entpuppt, die am meisten davon profitiert in dieser Skalierung.
Und demzufolge im Gegensatz zu anderen Halbleiter-ETFs, die vielleicht schon einen Cap bei 10% hatten und die diesen Aufstieg von Nvidia dann ja immer weggeschnitten hatten wie den Kopf der Rosen, gab es bei euch eben dieses Cap-Event dann nicht.
Folglich gab es auch in der Zeit, wo Nvidia diesen extremen Aufstieg hatte, eine deutliche Outperformance gegenüber anderen Halbleiterindizes.
Muss natürlich auch klar sein, wenn ich oben die Klumpen Chance wahrnehme, habe ich auf der anderen Seite auf dem Weg nach unten auch eben das Klumpenrisiko.
Wenn Nvidia sich schlechter entwickeln sollte als Nvidia.
der gesamte Halbleiterindex, das Gewicht also überproportional runtergeht, dann würde der Index und damit der ETF auch schlechter abschneiden als andere Halbleiter-ETFs?
Hängt ein bisschen davon ab, ob es eine Rotation gibt.
Es gibt ja auch Unternehmen, die Unternehmen gehen ja nicht alle in die gleiche Richtung.
Dann hängt es natürlich auch von der Rotation ab.
Und da sind wir wieder bei dem Beispiel mit den Memory-Chips.
Nicht, weil ich den gerne nochmal erwähnen möchte, sondern das ist ja eine Evolution.
Man hat plötzlich gesehen dadurch, dass die Prozessoren wesentlich schneller wurden.
diese LLMs, Large Language Models, dass du einfach ganz andere Chips brauchst, ganz andere Memory Chips.
Und das ist natürlich auch eine Rotation, was dann plötzlich stärker gefragt ist, was gebraucht wird, um eben den Erfolg von KI weiter voranzutreiben.
Und du hast ja eben auch erwähnt, wir haben noch einige andere Themen im Angebot.
Dazu gehören zum Beispiel Rechenzentren, über die wir jetzt noch nicht gesprochen haben.
Aber auch ohne Rechenzentren geht es nicht.
Ich habe aber noch was anderes gefunden, was ich bei diesem ETF spannend finde.
Bei einem Semiconductor-ETF war mir auch gar nicht mehr so bewusst.
Denn der ist ja nicht einfach so auf den Markt gekommen, sondern der ist aus einer, man nennen wir es mal Häutung hervorgegangen.
Denn bis zum November 2021 hat der ETF den MSCI Taiwan abgelegt.
Also es war ein Länderindex und der wurde dann zum Themenindex.
Und zwar völlig automatisch, ohne dass Anlegerinnen und Anleger, die den Taiwan ETF im Portfolio hatten, da etwas...
gegen tun konnten oder für tun konnten.
Und da frage ich mich, dieser Austausch des Index bei einem ETF, ist das nicht schon so ein bisschen Vergewaltigung von Anlegern?
Also zunächst ist es einmal so, dass es natürlich auch da in der Regulatorik entsprechende Regeln gibt, die wir natürlich einhalten.
Die Anleger sind darüber informiert worden und hätten sich entscheiden können, dass sie diesen ETF nicht mehr haben wollen.
Sie hätten ihn verkaufen müssen.
Aber es ist ja jetzt keine selbstbestimmte Entscheidung der Anleger gewesen.
Es ist ja jetzt auch kein Hauptversammlungsbeschluss, wo man sagen muss, 90% aller, die da investiert sind, müssen da zustimmen, so wie es bei einer Aktiengesellschaft ist.
Sondern ihr könnt auf Basis des Verkaufsprospekts bei Ordre de Mufti hergehen und sagen, so, ist jetzt bislang MSCI Taiwan, finden wir jetzt aus irgendwelchen Gründen, die mich natürlich interessieren, nicht mehr so doll.
Aber wir machen jetzt einfach aus dem ETF ein ganz anderes.
Wir machen jetzt mal ein Semikon.
Kondakto-Themenindex draus.
Auslöser waren natürlich Gespräche mit Anlegern.
Das ist übrigens genauso, wenn wir dann entsprechend ETFs auflegen.
Da sprechen wir natürlich vorher mit den Anlegern.
Das ist vollkommen klar.
Und genauso in dem Fall.
Denn man darf nicht vergessen, Taiwan bestand mehr oder minder aus TSMC.
diesem großen Wert.
Und auf uns wurde natürlich dann immer wieder die Bitte gerichtet, kann man das nicht entsprechend auch bereichern, um entsprechende Aktien aus anderen Regionen, aus anderen Ländern.
Oder anders ausgedrückt, ist das nicht eher eine Semiconductor-Geschichte, eine Halbleiter-Geschichte und weniger eine Taiwan-Geschichte.
Und das haben wir natürlich sehr ausführlich diskutiert.
Ich weiß, dass wir das nicht mit jedem diskutieren können, weil wir unsere Anleger bei ETFs ja auch gar nicht kennen.
Und wir haben uns dann entschlossen, nach ausführlichen Beratungen dieses Argument aufzunehmen, dass es hier mehr am Halbleiter geht als jetzt um Taiwan und haben das dann entsprechend ausgeweitet.
Und so kam der Semiconductor-Index zustande.
der eben auch zu dem gesamten Ökosystem, über das wir jetzt ja heute sprechen, nochmal danke für die Einladung, nämlich das Ökosystem rund um Semiconductor, AI, künstliche Intelligenz, um Robotics, aber eben auch um die Infrastruktur, das Ökosystem insgesamt, wozu eben Datencenter und eben auch entsprechend die Memorychips gehören.
Also ich finde interessant, was Institutionelle sich so denken, weil ich würde immer sagen, ein MSCI Taiwan, ein Länderindex, also gerade Taiwan mit dieser speziellen Bedrohungssituation, das ist nochmal was ganz anderes als ein globaler Halbleiterindex.
Aber gut.
Ja, ihr habt eine Konsultation gemacht und ihr macht es ja auch nicht zum Spaß einfach, das Underline auszutauschen.
Nichtsdestotrotz, es ist etwas, was Privatanlegerinnen und Privatanleger natürlich immer so ein bisschen im Magen liegt.
Was ist, wenn mein ETF plötzlich was ganz anderes abbildet, als das, was ich eigentlich wollte?
Ganz anders ist hier nicht, aber anders auf jeden Fall schon.
Eins habt ihr auf jeden Fall richtig antizipiert, bei so einem globalen Thema wie Chips.
macht eine regionale Beschränkung keinen Sinn.
Es gibt ja ETFs, die nehmen nur in den USA gelistete Chip-Hersteller.
Da ist jetzt eine TSMC dabei, immerhin, weil die über ADRs sind, aber es fehlt eine ganze Reihe.
Fehlen auch viele aus der Halbleiter-Wertschutzkette in Japan.
Deswegen habt ihr einen Akwi-Immi-Semikonduktor da reingepackt.
Also Immi-Investible-Market-Index.
Da sind eben...
Nicht nur die Large Caps, sondern auch die Med und die Small Caps mit drin.
Ganz entscheidend auch die Small Caps, ja.
Und das Ganze ist eben ICAQI, kennen wir auch vom Scalable ETF, inklusive Emerging Markets, also Schwellenländer.
Wir sehen ja auch gerade Taiwan Semiconductor, SK Hynix, Samsung.
Allein diese drei Unternehmen zeigen uns ja, dass die...
auf die man manchmal so ein bisschen herabguckt, wirklich inzwischen Unternehmen hervorgebracht haben, die global einen solchen Zukunftstrend mit vorantreiben.
Lass uns zurückkommen zum Thema KI, denn...
Halbleiter, über die wir jetzt gesprochen haben, das ist zwar die notwendige Ausstattung für Data Center, aber noch lange nicht die hinreichende.
Damit die KI dann auch tatsächlich arbeiten kann, da braucht es noch viele weitere Komponenten.
Und diese Infrastruktur, die wollt ihr mit dem Amundi Global Data Center ETF abdecken.
Erzähl mal ein bisschen über das Konzept hinter dem Index.
Das ist praktisch die Fabrik zur KI.
Die führt dann einmal die Rechenleistung zusammen mit natürlich den entsprechenden Netzwerken und eben auch dem, was unbedingt erforderlich ist und das ist Kühlung, Energie und Kühlung.
Das sind also dort Unterschiede, deshalb ist der auch etwas breiter, da wirst du jetzt gleich drauf kommen, der ist etwas breiter aufgestellt, weil er alleine mehrere Felder hat, nämlich die eben genannten Zusammenfügen von Rechenleistungen.
von entsprechender Kühlung von den Netzwerken, die dazugehören, damit die Daten übertragen werden können.
Das ist das Konzept hinter dem Data Center ETF, der also praktisch Der nächste Layer ist die nächste Erweiterung, praktisch die Umgebung dessen, was der Memory-Chip-ETF tut.
Nämlich sich wirklich nur konzentrieren auf diese Rechenleistung, damit die Prozessoren entsprechend funktionieren können.
Das fand ich jetzt eine wirklich schöne Metapher, die Sache mit der Fabrik, sich KI so vorzustellen.
Und naja, da haben wir ja auch bekannte Namen dabei.
Chips, Kühlung, Stromversorgung, damit das alles funktioniert, brauchst du halt Unternehmen, die das zusammenschalten.
Das macht zum Beispiel eine Schneider Electric aus Frankreich, das macht eine ABB aus der Schweiz und die sind auch im Index.
Das macht aber auch eine Siebens, die fehlt im Index.
Oder gucken wir auf das wichtige Thema, lass mich doch ein Beispiel nehmen, wenn wir auf das wichtige Thema Energie schauen.
Wir haben dabei NextEra, Dominion, Duke, also einige Versorger aus den USA.
Aber Siebens Energy und Giva Nova, die mit ihren Turbinen und mit den Netzen dafür sorgen, dass die Versorger überhaupt was zum Versorgen haben, die sind eben nicht drin.
Und das wirkt dann, wenn ich da einfach so mal ins Portfolio schaue, gerade mit deinem Gedanken von der KI als Fabrik, irgendwie so ein bisschen willkürlich.
Und die Frage, warum eine Aktie drin ist oder nicht, die passt dann nicht so ganz zu meiner Übersetzung von ETF.
Sprich einfach.
transparent und fair.
Deshalb nochmal die Frage, wie kommen die Aktien hier in den Index, damit man so ein großes und ja auch mit Blick auf die gesamte Sektorwelt irgendwie hybrides Thema wie Data Center am Ende objektiv investierbar kriegt.
Ausgangspunkt ist natürlich das Anlageuniversum, was definiert wird.
Du hast vorhin als ein Beispiel genannt den Acquimi.
Welche Aktien sind da drin?
Und dann?
hat man natürlich Indexregeln.
Und zu den Indexregeln gehören dann auch solche Dinge wie, wie viel Prozent von einer gewissen Tätigkeit erfüllt ein Unternehmen.
Sind es 25 Prozent, sind es 50 Prozent, um eben möglichst, und das ist ja das Kunststück für einen Indexanbieter, einen Index aufzusetzen, der ein Thema möglichst breit, sofern gewünscht, und hier sind wir ja bei so einem Thema, möglichst breit abdeckt und gleichzeitig auch investierbar macht.
Und man kann immer darüber streiten, ob manche Unternehmen da reingehören oder nicht reingehören.
Deshalb werden auch die Indexregeln immer wieder überprüft, ob es sinnvoll ist, wie es ist, ohne den Grundgedanken, in diesem Fall Datacenter, dann am Ende zu verlieren und was ganz anderes draus zu machen.
Das ist die normale Vorgehensweise.
Hinzu kommt dann das, was du auch schon erfragt hast, dass man natürlich nach Möglichkeit Caps hat.
Caps dort, wo es eben auch sehr beherrschende Unternehmen gibt, die sehr groß sind, die ein sehr starkes Geschäftsmodell haben.
Du hast mehrfach Nvidia bereits angesprochen.
Deshalb eben auch Caps, die zusätzlich hinzukommen, um dann ein mögliches Abbild dessen zu haben, was das Thema Rechenzentren, Data Center umfassen soll.
Aber?
Wir sehen, es ist schwierig, so ein hybrides Thema zu fassen.
Definitiv.
Ich habe jetzt die Prozentzahlen bei Siemens Energy und GE Vanover als Link zu KI-Datacentern nicht im Kopf.
Ich sehe halt nur die Realität an den Märkten und die Realität an den Märkten ist, dass es KI-Werte sind, dass sie als solche bewertet werden und dass sie halt auch entsprechend so gelaufen ist.
Und als wenn das alles nicht schon genug wäre, gibt es jetzt noch einen vierten ETF bei euch mit KI-Touch, den Amundi MSCI Robotics und AI.
Das finde ich ja das spannendste Thema überhaupt.
Der Grundvater.
Grundmutter.
Genau, der war als erster da.
Ist auch irgendwie das Spannendste, weil...
Diese Vernetzung von KI und Software mit der physischen Welt, das ist eben Robotik.
Und in der Industrie ist das Ganze ja längst Realität.
Im Haushalt, wir denken so an diese humanoiden Roboter, also unmittelbar davor nicht.
Ich würde mich als Testkunde zur Verfügung stellen, aber ich habe noch keinen guten Haushaltsroboter gesehen.
Aber es gibt ja durchaus so Robotik.
Nur wenn ich jetzt in euren ETF schaue, bei dem Robotics ja im Namen an erster Stelle steht, heißt ja Amundi, MSCI, Robotics and AI, ja, dann entdecke ich da Palo Alto, Arista Networks, CrowdStrike, Microsoft, SAP, Apple.
Die stellen alle keine Roboter her.
Warum klaffen Anspruch und Wirklichkeit da so weit auseinander?
Also in dem Fall ist es so, der ETF wurde schon vor längerer Zeit, oder der Index wurde vor längerer Zeit aufgelegt und dann entsprechend der ETF.
Und in der Tat...
Und das meinte ich eben damit, dass natürlich auch Indizes angepasst werden an die veränderte Realität.
Denn gerade auch im Bereich Robotics hat die Realität eine unheimliche Geschwindigkeit angenommen.
Jetzt ist es noch etwas anders als das, und du hast es eben angesprochen, du hättest gerne ein stilles Gerippe bei dir zu Hause, wird sich als Testperson zur Verfügung stehen, nur aus Plastik.
Aber das, was man sieht, und davon muss man natürlich abstrahieren.
Hirn ist nicht unbedingt das, was dann letztendlich auch zielführend ist.
Bei dem Homunculus von Elon Musk, den er ja Optimus nennt, gibt es ja immer noch das Gerücht, dass der nicht mal Popcorn in den Becher schaufeln kann, sondern dass hinten einer mit dem Joystick sitzt.
Also es ist weit davon entfernt, dass ich einen Haushaltsroboter habe, der meine Spülmaschine ausräumt und meine Wäsche zusammenlegt.
Ja, oder spektakuläre Bilder von Fußballspielenden, Eishockey-Spielenden, Humanoiden.
Fußballspielen kann ich selbst, das kann mein Sohn selbst.
Das ist völlig egal.
Was mein Sohn nicht kann, ist Spülmaschine ausräumen.
Und Wäsche zusammenlegen ist rechtlich.
Ja.
Aber meist fängt es an der einen Stelle der Spaß an, damit es weitergeht.
Vielleicht ist das dann für die Roboter genauso.
Fußball spielen kann ich, jetzt ist mir langweilig, jetzt rieche ich mal die Spülmaschine aus.
Nein, aber Spaß beiseite.
Natürlich, auch das entwickelt sich ständig weiter und wir sind auch in Gesprächen mit dem Indexanbieter, um eben auch den Index und damit den ITF.
der veränderten Umwelt, der veränderten Innovation, muss man ja in dem Fall sagen, auch wenn es vielleicht doppelt gewoppelt ist, veränderte Innovation anzupassen.
Und da sitzen wir dran und da würde mir der flotte Spruch anfallen, stay tuned for more.
Und natürlich, wir versuchen mit Hilfe der Indexanbieter natürlich dann entsprechend die, Anlageuniversen so anzupassen, dass sie die Realität abbilden, dass sie aber vor allem eins tun, dass sie die Chancen eröffnen, die es tatsächlich unserer Überzeugung nach unter Berücksichtigung der ganzen Risiken einfach gibt.
Ja, und jetzt haben wir wirklich ja vier ETFs mal durchdekliniert, von dieser ganz spitzen Lösung der Global Memory Chips.
über die komplette Wertschöpfungskette der Halbleiterindustrie, das ist der MSCI-Semikonduktor, über den Data Center ETF, die Fabrik, bis hin zu dieser Vernetzung von KI und physischer Welt.
Das sind jetzt also vier ETFs, die sich rein mit bestimmten Ausschnitten des KI-Themas bewegen.
Und die haben wir jetzt schon.
durchdekliniert diverse Überschneidungen festgestellt.
Wir haben auch versucht darzustellen, für wen welches relevant sein könnte.
Aber wir dürfen eins ja nicht vergessen.
KI ist momentan das überlagernde Narrativ.
Aber nichtsdestotrotz, es gibt auch noch viele andere Anlagethemen.
Und es sind auch nicht alle anderen Anlagethemen schlecht.
Also zum Beispiel seit...
ChatGPT auf den Markt gekommen ist, hat man mit KI-ETFs und Chip-ETFs natürlich viel Geld verdient, aber auch sehr viel verdienen konnten mit einer der ältesten Branchen der Welt, nämlich mit Finanzwerten, insbesondere mit europäischen Banken.
Die sind nämlich auch gelaufen wie Harry, aus ganz anderen Gründen.
Aber es gibt so viele Themen, es gibt so viele Produkte, auch dann Strategien, dann...
kommen noch Stellschrauben wie Option Overlay dazu, also Optionsprämien, die beliebten Income ETFs, zu denen wir wahrscheinlich auch mal wieder irgendwie ein Update machen können.
Und als jemand, der die ETF-Industrie in Deutschland von Anfang an nicht nur erlebt, sondern aktiv mitgestaltet hat, Thomas, siehst du da nicht das Risiko, dass das Sortiment immer weiter auffieselt, dass Anleger irgendwann von der Vielfalt schlicht erschlagen werden, dass man irgendwann, wie der Finanzvisier das mal so schön gesagt hat, auch noch den ETF auf burmesische Wasserbüffel haben.
Muss man wirklich jeden Subtrend investierbar machen?
Also ich glaube, dass wir bei weitem noch nicht da angekommen sind, wo es viel zu viel ist.
Ich glaube, was der ETF-Markt momentan bieten kann, ist Produkte.
die wirklich den einzelnen Anleger und seinem persönlichen Interesse entgegenkommt.
Und da ist ja Global Memory Chips ein gutes Beispiel dafür.
Ich kann einen Schwerpunkt bilden.
Anlegen.
darf ja auch Spaß machen und wenn du dann sagst, ich habe den MSCI World, ich habe den MSCI All Country World, jetzt will ich noch mal ein bisschen Pepp dabei haben, dann kann vielleicht für dich genau dieser Memory Chip ETF das Richtige sein.
Bitte beachte dabei, aber...
Die Risiken.
Und ich glaube da, das ist ein bisschen wie im Supermarkt.
Ich kaufe immer nur Brot und Butter, aber jetzt will ich doch auch nochmal was anderes drauf haben.
Bisher hatte ich immer nur Käse drauf.
Ich möchte was anderes drauf haben.
Du willst mal so eine Chili-Paste haben.
Ja, ich möchte jetzt eine Chili-Paste haben.
Aufpassen, wie dick man die draufschmiert.
Oder ich möchte mal was anderes haben.
Wir beide hatten heute Mittag was anderes, was mal etwas Außergewöhnliches war, aber sehr gut war.
sind die Möglichkeiten, die die ETF-Anbieter einfach auch auf die Rampe stellen, sodass sich jeder daran bedienen kann.
Jeder, der sich im Klaren darüber ist, dass das Wichtigste Streuung ist, Geduld, Disziplin, Durchhaltevermögen und eben der langfristige Blick.
Aber das schließt ja nicht aus zu sagen, ich möchte hier einen Schwerpunkt bilden.
Dort einen Schwerpunkt bilden.
Und du hast ja eben noch andere Themen genannt.
Man könnte jetzt genauso auch Gold nennen.
Das ist ja auch immer so ein Thema, wo dann die Frage ist, wie viel sollte ich davon haben?
Wie viel sollte ich maximal beimischen?
Das sind ja alles Beimischungen, um eben unter Bewusstsein, klarem Bewusstsein der höheren Risiken, eben entsprechende Renditechancen wahrnehmen zu können.
Das finde ich ganz interessant, dass du Gold erwähnst, weil jetzt verlässt du so ein bisschen das Terrain der Aktien, gehst ein bisschen in die Multi-Asset-Welt und wenn wir auf andere Anlageklassen schauen, dann ist da ja noch was, was sehr wichtig ist, was wir auf unseren gemeinsamen Vorträgen, auf Messen und Börsentagen auch immer im Fokus stehen hatten in den letzten zwölf Monaten, Thomas, nämlich Anleihen.
Steigende Zinsen haben wir auch schon drüber gesprochen.
Anleihen, das war so lange Zeit das Gegenteil von dem Tech-Thema.
Da hat sich aber einiges getan, denn seit einigen Monaten nehmen ja die Hyperscaler oder eben auch so Zweckgesellschaften, die dann Datacenter bauen und betreiben, in hohem Volumen und schneller Taktung Fremdkapital auf.
Womit KI ja langsam, aber sicher auch in die Anleiheindizes einsickert.
Ich habe mal geschaut, schon jetzt liegt der Anteil an meist sehr langfristigen KI-Anleihen in so einem Investment-Grade-Index bei über 10%.
Das ist schon eine Hausnummer.
Können wir also...
davon ausgehen, dass es bald auch sektorale Anleiheindizes gibt, damit Investoren fokussiert auf KI setzen können, auch im Bondsektor oder auch KI ausschließen können.
Haben wir also dann beispielsweise so einen Global Bond X Hyperscaler Index oder eben einen speziellen KI Bond Index.
Also generell ist das natürlich vorstellbar.
Thematisches Investieren wäre das ja wieder jetzt nur auf der Anleihenseite.
Im entfernten Sinn würde mir sofort einfallen Green Bonds als ein Thema.
Ex-Financials war auch mal sehr beliebt.
Nach der Finanzkrise wollte keiner mehr Finanzrisiko haben.
Da gab es ETFs mit Anleihen, Ex-Financials, nur Industrieanleihen.
War übrigens vorher schon sehr beliebt.
Der Ruf danach kam schon vor der Finanzkrise, weil eben auch viele gesagt haben, naja, auch die Finanzindustrie, ich möchte etwas so ähnlich wie Ex-USA, ein MSCI World Ex-USA, ich möchte einen MSCI World Ex-Financials haben.
Also das ist nichts Neues, aber es ist natürlich denkbar, dass dort das thematische Investieren auch bei den Anleihen zunimmt.
Du hast es beschrieben.
In der Tat, die Hyperscaler, aber eben auch alles, was vor allen Dingen rund um KI-Infrastruktur ist, einen sehr hohen Kapitalbedarf hat und dann entsprechend natürlich Anleihen begibt.
Ja, vielleicht ist es auch gar nicht so thematisches Investieren, das hört sich ja immer so nach Spannung, Spaß und Schokolade an, sondern vielleicht ist es einfach die Angst davor, eine Kumulation von Risiken zu haben.
Denn wir müssen ja sagen, der Aktienmarkt wird schon sehr stark von KI getragen und wenn wir jetzt sehen, dass der Anleihenmarkt auch zunehmend sich auf KI stützt, dann hast du ja irgendwann schon so diese Situation, no place to hide.
Wenn du dann wirklich mal Diversifikation haben willst, dann hängt eben alles an diesem KI-Boom.
Was würdest du denn machen?
Du warst lange Zeit auch als Portfolio-Manager tätig.
Was würdest du denn machen, wenn du sagst, okay, ich will jetzt irgendetwas beimischen, was wirklich bei allem Potenzial mal nichts mit KI zu tun hat?
Einfach was, wenn dieser ganze Boom...
KI hört ja nicht auf, aber wenn dieser Boom einfach an der Börse mal eine Atempause erlebt, die eine Durststrecke sein kann, was könnte denn dann irgendwie ganz gut halten?
Das sind natürlich die klassischen Werte.
Das sind die klassischen Industriewerte.
Also deshalb sind wir auch jetzt schon die ganze Zeit an dem Punkt, dass das eine Beimischung ist.
KI, alles um das erweiterte Thema KI, ist eine Beimischung.
Es gibt erhöhte Risiken, es gibt sicherlich auch Renditechancen, aber man muss die Risiken, genau die du beschrieben hast, die Risiken im Auge haben.
Aber es geht ja darüber hinaus, für viele von euch, vielleicht auch für dich, ist es schon eine Belastung, wenn dann Werte sehr stark schwanken.
Das hat man in den letzten Wochen ja auch gesehen, das belastet einfach viele.
Und dann haben wir natürlich auch das typische Phänomen, dass das Pendel immer von einer Richtung zu anderen ausschlägt.
Und das manchmal sogar mehrfach am Tag.
Und dieses Risiko muss man einfach aushalten können.
Und das ist sicherlich auch der wichtigste Ratschlag, den man geben kann.
Nämlich nichts zu investieren, bei dem ich nicht glaube, dass ich noch gut schlafen kann.
Gut essen will jeder, aber wenn ich nicht mehr gut schlafen kann, habe ich auch nichts mehr vom guten Essen.
Also klassische Industriewerte.
Gut essen ist an der Börse schwierig.
Die meisten Essenswerte machen uns momentan weniger Freude.
Ja, die machen uns eher Sorgen, aber vielleicht mit der Börse gut essen.
Mit der Börse gut essen.
Dafür bräuchte man dann wieder.
Durch eine entsprechende Diversifikation.
Diversifikation und dabei haben sicherlich KI-ETFs in den letzten Jahren ganz gut geholfen, dass das Essen entsprechend hochwertig ausfallen konnte.
Zum Schluss, lieber Thomas, ganz persönlich.
Du bist sehr lange an den Märkten, du hast viel gesehen.
Natürlich auch den New Economy Boom und Bust in den 90ern und frühen Nullerjahren.
Siehst du Parallelen zum KI-Boom oder ist this time is different dieses Mal wirklich wahr?
Da es jedes Mal anders ist, aber wenn ich das beobachte, für mich ist entscheidend, dass es hier mehr Substanz gibt.
Dass also auch tatsächlich Gewinne und starkes Gewinnwachstum da ist.
Wir haben vorhin einmal kurz gesprochen, wie wichtig auch der Gewinn pro Aktie einfach ist zur Beurteilung einer Aktie.
Natürlich haben wir auch darüber gesprochen, welche Probleme Zinsen bedeuten können, steigende Zinsen in dem Fall.
Ich glaube, das Entscheidende ist, dass wir hier auch von Substanz reden.
dass also die hohen Investitionen dieses Jahr 720 Milliarden bis 1000 Milliarden, dass diese tatsächlich auch eine entsprechende Rendite als Folge haben.
Und wenn ich dann zurückdenke an die späten 90er Jahren, bevor die Tech-Bubble, die Tech-Blase geplatzt ist, war das doch...
deutlich anders.
Da fehlte es an vielen Unternehmen einfach auch an Substanz.
Da gab es vielleicht Geschäftsmodelle.
Damals darf man ja auch nicht vergessen, gab es das iPhone noch nicht, gab es alles das nicht, was wir heute so kennen.
Das Internet war noch so ein ganz neues Ding.
Die Menschen waren nicht angebunden und heute ist halt die ChatGBT-App nur ein Klick entfernt.
Ja, da war alles immer nur so auf Grün drauf.
So dass vielleicht der Vorläufer war, vielleicht braucht es auch den Vorläufer.
noch vor ein paar Tagen drüber nachgedacht.
Vielleicht braucht es diesen Vorläufer, um dann die nächste Entwicklungsstufe, Trial and Error, was wir ganz am Anfang hatten.
Wie sieht es aus mit KI?
Wird man die Eisenbahn aneinander vorbeibauen?
Wird man da auch Fehlversuche bei KI haben?
Ja, natürlich, die wird es geben.
Das ist immer so bei Evolution, die auch manchmal wie eine Revolution ist.
Und sicher, Chad GPT, entschuldige, wenn ich das nochmal erwähne, aber das war ja schon für die Gruppe.
große Masse, eine Revolution.
Ich würde sogar so weit gehen, das iPhone, weil wir es gerade angesprochen haben, was ja im Jahr 2007 kam, das war schon eine Revolution, wenn man es heute betrachtet.
Ich habe es damals auch so empfunden, muss ich sagen, wie eine Revolution.
Das war was vollkommen Neues, was ganz anderes, kein großer Knochen, sondern auch wirklich was, genauso der Mac als der Haustür.
Etwas, was schön war, etwas, was man gerne gekauft hat.
Ja, auf jeden Fall.
Auf jeden Fall.
Das war der iPhone-Moment.
Wir hatten den Shared-GPT-Moment, aber tatsächlich aus den späten 90er Jahren.
Ich erinnere mich nicht an einen Netscape-Moment oder einen Microsoft-Moment.
Vielleicht hat das gefehlt.
Das Internet war damals irgendwie noch ein bisschen nerdig.
Viele Geschäftsmodelle waren der Zeit so weit voraus, dass sie keine Chance zu überleben hatten.
Die heute eine Selbstverständlichkeit sind, aber eben nicht überlebt haben.
Das ist heute anders.
Was auch nicht heißt, dass das alles immer ganz glatt durchgeht.
Insbesondere Zinsen können die ganze Sache durchaus wobbly machen.
Also ziemlich wackelig.
Aber eine Durststrecke heißt ja nicht, dass der Lauf vorbei ist und dass man nicht trotzdem ins Ziel kommt.
Lieber Thomas, vielen herzlichen Dank.
Vielen Dank für die Einladung, Christian.
Hat Spaß gemacht.
Vielen Dank auch dir fürs Zuschauen.
Ich hoffe, du hast was mitnehmen können rund um Investments in Halbleiter, in KI, aber auch in Themen ETFs ganz allgemein.
Wenn es dir gefallen hat, dann sag es gerne weiter.
Lass uns Sterne da, einen Daumen nach oben und natürlich ein Abo.
Und vor allem schreib uns, wen wir als nächstes einladen sollen oder welches Thema.
abgesehen von Option-Overlay-ETFs, demnächst unbedingt mal hier bei Asset Class zur Sprache kommen soll.
Das war's für heute.
Tschüss aus Berlin.
