# Germany's Capital Market Shift: AI, ETFs, and Pension Reform

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-10-04

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Er verrät uns, wie er im politischen Berlin versuchte, die Aktienkultur zu pushen und für wie groß er das Förderzuschussrisiko hält.
Und danach...
kommt dann der ETF-Pionier zu Wort.
Er berichtet, wie es damals war, als er vor mehr als 25 Jahren diese neue Ära einläutete.
Er sagt ziemlich deutlich, was er von einer 24-7-Börse hält und was es mit dem Gold-Blockbuster der deutschen Börse auf sich hat.
Ein Gespräch mit Thomas Soltau und Michael Kropmann.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Wir begrüßen euch Holger Zschäpitz und Nando Sommerfeld aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Heute ist Sonntag, der 4.
Oktober, lieber Holger, und es gibt schon wieder alles auf Aktien.
Das stimmt, das stimmt.
Und schon wieder live auf Bühne.
Also insofern...
Ja, wir sind voll im Live-Fieber.
Es ist ja auch die Saison gerade, wo ganz viele spannende Veranstaltungen stattfinden.
Und so hatten wir auch unseren AAA-Summit.
Und die Woche davor war die Finance 26 in Frankfurt.
Und da waren wir und haben zwei spannende Podcasts aufgenommen.
Und wir dachten, das wollen wir euch hier nicht voreinhalten.
Deswegen gibt es sie heute.
Und wir hoffen, ihr habt den 3.
Oktober richtig gefeiert.
Du hast mir erzählt, Sommerfeld, dass ihr mit Rosé...
gefeiert habt.
Und da kann ich eine Episode beisteuern.
Wir waren ja am Vorabend des Summit, da habe ich mit Andreas Herb zusammengestanden.
Das ist ja der Effektmann, der diese Energy Trinks und auch noch andere Sachen rausbringt.
Und der hat erzählt, dass es in Deutschland so regionale Eigenheiten gäbe und erzählte, dass der Ossi einfach auf Rosé stünde.
Das wäre so eine Ost-Sache.
Ich konnte es gar nicht glauben, weil ich dachte, der Wessi würde das auch mögen.
Aber er meinte das, dann gäbe es irgendwie Korn, würde der eine Korn trinken, der andere würde irgendwie...
Nein, der Norddeutsche trinkt Korn.
Genau, und das würde aber nur bis zu einem bestimmten Breitengrad gehen.
Und dann würde der Nächste das trinken und der andere das.
Und der Ossi, wie gesagt, der würde Rosé trinken.
Und der Chibitz trinkt Energy.
Das ist auch noch eine Eigenart.
Ja, ich habe die letzten zwei Tage keins getrunken.
Also insofern bin ich hier.
Sehr gut, sehr gut.
Da hast du die besorgten Leser so ein bisschen, bist du ihnen gefolgt?
Das ist sehr gut.
Sehr, sehr gut.
Und dann, was können wir euch versprechen, was wir in Frankfurt erlebt haben?
Auch lauter spannendes Publikum.
Die waren noch mehr so auf Tüten und Socken aus.
Unsere waren mehr noch auf Masterclasses aus beim AAA-Summit.
Und es gab so viele nette Bilder.
Also das muss man wirklich sagen.
Ich habe mir nochmal angeguckt.
Ich habe ja selbst keine Bilder vom Summit gemacht, weil alle anderen nur Bilder immer gemacht haben mit uns oder irgendwie von uns auf der Bühne.
Aber bei LinkedIn haben einige Bilder gezeigt und Kommentare gab es.
Das war wirklich nochmal ein sehr schönes Recap und nochmal, sagen wir nochmal, wie ihr das auch genossen habt.
Wir haben es auch genossen.
Wir sind immer noch ganz besiehlt.
Das stimmt.
Und wir können es kaum erwarten, dass wir im kommenden Jahr das wiederholen.
Und wir sagen, wir werden ganz, ganz schnell, sobald wir es fix haben, den Termin raushauen, weil wir es im kommenden Jahr machen.
Und vor allem, was das Schöne ist, was das Wunderbare ist, wir sitzen jetzt ja am Samstagabend um 22.11 Uhr hier.
Wir wissen, wo wir es machen.
Und das macht er doch mal, das heißt ja immer, wenn man eine Sinnhaftigkeit im Tun sieht, dann macht das Tun noch mehr Spaß, als es ohnehin tut.
Und das muss man nochmal sagen, das ist nochmal der Fall, nachdem wir jetzt in Sammel gemacht haben.
Nämlich nächstes Jahr auch meine Frau mit, damit die das dann auch nochmal merkt, für wen wir das machen, damit ich ihr dann auch sagen kann, hey Schatz, du weißt doch, Samstagabend 22.11 Uhr.
Klar wäre es jetzt schön, wenn wir die Zeit zusammen verbringen würden, aber ich verbringe sie auch mit unseren Hörern und du weißt ja, du hast sie ja alle getroffen, die sind es auch wert und die sind auch sehr, sehr wichtig und deswegen muss ich nächstes Jahr mal eine Frau mitbringen, damit die das auch noch mehr verinnerlicht und noch mehr versteht, dass ich mit dir sitze und nicht mit ihr.
Damit sie sieht, wie ihr Mann gefeiert und geglazed wird, was er zu Hause nicht wird.
Ja, es ist bei uns ähnlich.
Wobei diesen Vorspann hätten wir natürlich theoretisch auch vorher aufnehmen können, aber das haben wir natürlich nicht, weil...
Ja, weil wir einfach keine Zeit vorhatten.
So ist es.
Aber jetzt fangen wir an.
Genau, wir haben es gesagt.
Thomas Soltau, den hört ihr jetzt zuerst.
Den hatten wir auf der Bühne auf der Finance 26.
Das ist der CEO von Smart Broker, Smart Broker Plus.
Den hatten wir tatsächlich.
Noch nie.
Sprechen wir immer ganz häufig in meinem Treffen.
Aber wir hatten den noch nie bei uns im Podcast.
Und deswegen mussten wir das natürlich nutzen, dass Thomas hier auch mal auftritt.
Und danach Michael Krogmann, der ist von der deutschen Börse.
Cash Markets unter anderem, aber der Mann ist ganz viel.
Der ist unter anderem auch der Verantwortliche für die Frankfurter Wertpapierbörse, habe ich mir dann sagen lassen.
Und er ist der ETF-Pionier.
Das ist natürlich super spannend.
Und wie der erste, wie das damals war, als der erste ETF rausgebracht worden ist, ein bisschen technische Details.
Er verrät uns auch, das fand ich wahnsinnig spannend.
Es gibt ja manchmal so die Idee, wenn ein ETF an den Markt frisch kommt, kann man den am ersten Tag kaufen, sollte man eine Woche abwarten, bis Liquidität drin ist und, und, und, und.
Und er verrät aus Börsensicht und er weiß ja, wie das aussieht, weil ja bei Xetra diese Dinger gelistet werden.
kann er genau sagen, welches Muster sich da zeigt, wann man da einsteigen kann und, und, und.
Das sind sogar praktische Sachen jenseits von natürlich Infrastruktur, die er hat, wo man ja einfach das als Selbstverständlichkeit einem, ja, ich kaufe heute einen ETF, sagen die Leute, aber da kann man auch gucken, wo man den kauft, wie man den kauft und, und, und.
Also insofern lernt er auch da noch was draus für gutes Anlegen und das geht natürlich auch bei beiden um.
Anlagekultur Deutschland, weil beide wären ja natürlich auch die Profiteure davon, das muss ich auch sagen, wenn Deutschland eine ganz neue Anlegerkultur hätte, würde sowohl Smartbroker als Broker als auch die deutsche Börse, als der Infrastrukturanbieter für Kapitalmarkt.
Natürlich profitieren wir ja wieder Börsengänge und, und, und.
Darüber reden wir mit beiden, auch über betriebliche Altersvorsorge.
Also wirklich so viel spannendes.
Stimmt, darum geht es auch noch, richtig.
Komm, aber jetzt schalten wir live auf die Börse, nicht live auf die Börse, auf die Bühne schalten wir und sagen...
Herzlich willkommen, Thomas.
Vielen Dank für die Einladung.
Ja, schön, dass du da bist.
Und am Anfang ist ja immer so...
dass wir unsere Gäste dazu auffordern, Elevator-Pitch zu machen.
Jetzt sind die alle schon da und du musst sie nicht noch animieren, aber trotzdem, jetzt musst du in einer Minute sagen, warum sie nicht besser vielleicht draußen in der Sonne die Zeit verbringen sollen, sondern die eine Stunde mit dir.
Deine Minute läuft jetzt.
Ja, erstmal hallo, herzlich willkommen.
Mein Name ist Thomas Soltau, ich bin Vorstand vom Smart Broker.
Smart Broker ist recht bekannt, ich glaube, darüber sprechen wir aber gleich im Detail nochmal.
Ich bin seit über 25 Jahren im Business, war tatsächlich auch im Bundesfinanzministerium als Beirat tätig und sehr aktiv mit dabei bei der Gestaltung des heutigen Altersvorsorge-Depots, was demnächst kommt.
Insofern freue ich mich, dass Sie alle da sind, dass wir ein hohes Interesse haben.
Wir werden da gleich auch ein bisschen über die Aktienkultur sprechen.
Und wir haben halt ein großes Problem in Deutschland, was die Aktienkultur betrifft.
Insofern ist es schön, dass Menschen hier sind, die sich damit beschäftigen.
Ich vermute, in den nächsten Jahren wird es deutlich, deutlich mehr werden.
Ich habe aber auch die These, dass wir...
vielleicht sogar geringere Finanzbildung sehen durch künstliche Intelligenz.
Und ich glaube, das sind Sachen, die wir heute im Detail besprechen werden.
Insofern lohnt es sich, eine Stunde zuzuhören.
Das ist eine krasse These, dass wir möglicherweise weniger Finanzbilder.
Wenn ich hier gucke, wie viele Leute da sind und wie viele Leute Interesse haben, finde ich das schon krass.
Und deine These wäre, dass wir in, weiß ich nicht, zehn Jahren nur noch KI-Agenten hier langlaufen und keiner mehr von den Menschen da ist und die Leute dann doch in der Sonne verbringen?
Oder wie wäre das?
Das ist ja das Gleiche wie mit den Arbeitswelten.
bestenfalls.
Ich arbeite nicht mehr, sondern sitze dann da und der Agent arbeitet für mich.
Gut.
Dann haben wir schon mal die Endthese.
Und wer Socken haben, ihr habt Socken da drüben bei Smartbroker, oder?
Da gibt es auf jeden Fall die Rendite.
Also wenn ihr nicht liefert, geht ihr nachher hin, holt euch ein paar Socken.
Wenigstens Socken.
Dann habt ihr auf jeden Fall Rendite.
Die gibt es.
Das haben wir schon mal versprochen.
Wir haben auch Töten.
Das sind nicht alle so Socken-Nerds wie du, Holger.
Das muss man natürlich auch dazu.
Aber wer welche möchte, kann sich auf Smartbroker Socken holen.
So, jetzt waren wir schon persönlich.
Aber wir wollen Thomas noch ein bisschen besser kennenlernen.
Das ist ja klar.
Und wie ginge das besser?
Wir bei Alles auf Aktien, ihr wisst das ja, wir lieben ja so Quizze, so Fragen, so kleine Rätsel.
Also Rätsel gibt es jetzt nicht.
Aber ich habe da mal was vorbereitet.
So eine kleine Schnellfragerunde, dass wir dich ein bisschen besser kennenlernen.
Und so dein Mindset, wie du zu manchen Sachen so stehst oder auch nicht.
Bist du bereit?
Auf jeden Fall.
Also, Thomas.
Du musst einfach mal sagen, entweder oder.
Trade Republic oder DKB?
Oder.
Schwierig.
Nee, nee, nee, das geht nicht.
Der muss sich festlegen.
Trade Republic.
Alles klar.
Einzelaktie oder ETF?
ETF.
Okay.
Gold oder Bitcoin?
Gold.
Gut, das ist so einfach.
Mach ich das?
Natürlich.
Depot einmal im Monat oder zehnmal am Tag angucken?
Einmal im Monat.
Wirklich?
Die würde gar nicht auffällen, wenn bei euch kein Handeln möglich ist, weil du gar nicht nur einmal im Monat drauf guckst?
Ich schon.
Okay, gut.
So, nächste Frage.
DAX oder Nasdaq?
Nasdaq.
Okay.
Börsencrash oder Börsenhype?
Was ist dir lieber?
Crash.
Habe ich mir schon gedacht.
Wir wollen natürlich optimistisch sein und wollen natürlich positiv sein und wollen gleich damit beginnen.
Weil hier gehen die Leute ja überall über die Gänge, da sehen sie Smart Broker, da sehen sie Trade Republic, Traders Place, Just Trade und wie sie alle heißen.
Mach da einfach mal in 30 Sekunden den Case für Smart Broker.
Was würdest du jetzt sagen, warum das das ist?
Ich glaube, die einfachste Antwort hast du gerade selber schon gegeben.
Wir haben etliche Broker, die hier vertreten sind, die alle ein gewisses Spektrum anbieten und wir kombinieren einfach alle Broker in einem Broker.
Das heißt, bei uns bekommst du alles, was du bei Trade Republic bekommst, bei Scalable, bei Comdirect, bei Consors, bei der DKB.
Bei uns hast du alles in einem einzigen Produkt.
Und wir sind günstiger.
20 Sekunden, würde ich sagen, hat er gut gemacht.
Was ihr ja auch jetzt habt, wo ihr mit einer der ersten waren, war ja Altersvorsorge-Depot.
Da habt ihr jetzt ja ein Angebot, also zwei Angebote.
Eins ist drei Jahre, also das Standard, da habt ihr das Standardprodukt.
Man kriegt sogar die ETF-Kosten.
Ihr gebt die ETFs vor, aber die ETF-Kosten in den ersten drei Jahren umsonst.
Und das andere Produkt ist, ich kann mir das selbst aussuchen und habe zwar die ETF-Kosten, aber das Produkt auch umsonst.
Also zu Nullkosten.
Vielleicht kannst du uns erzählen, wie das gehen soll.
Wie sich das rechnet, meinst du?
Genau.
Ja, also natürlich sind die ersten drei Jahre für uns jetzt nicht sonderlich rentabel, wenn wir gar nichts nehmen.
Und auch die...
Kosten der Fondsgesellschaften rückerstatten.
Insofern ist es glaube ich klar, dass es eher ein Marketinginstrument ist, mit dem wir uns im Markt positioniert haben und wo wir auch Mehrwert schaffen für die Kunden.
Wir bleiben ja bei dem Kosten frei nach den drei Jahren, wenn die Kunden dann auch aktiv in einem Hauptdepot handeln.
Also wenn man quasi neben dem Altersvorsorge-Depot auch bei uns ein normales Depot führt, dann bleiben wir dabei, dass wir das auch fortlaufend erstatten.
Und das ist ganz wichtig, weil Kosten ist in der Altersvorsorge ein Riesenthema.
Wir sprechen oft über einen Zinses-Effekt.
der eher wahnsinnig stark wirkt über die nächsten 10, 20, 30, 40 Jahre.
Wenn ich aber über Kosten spreche, dann habe ich das Gleiche nur gegen mich.
Der Zinsensinfekt arbeitet dann gegen mich.
Je höher die Kosten, desto schlimmer die Kalkulation.
Wenn man mal einen 100 Euro Sparplan auf 40 Jahre kalkulieren würde, dann würde man bei 1% Kosten versus 0,1% Kosten 190.000 Euro bezahlt haben.
Das ist natürlich nicht die Realkosten, aber das ist das, was mir entgangen ist, weil mein Geld nicht arbeiten konnte.
Und insofern sind Kosten extrem wichtig.
Insofern ist es für uns auch wichtig gewesen, das so günstig wie möglich anzubieten.
Nach den drei Jahren ist es aber schon so, dass wir natürlich über das Cross-Selling, das heißt die Kunden vielleicht auch im Hauptdepot aktiv sind, Geld verdienen.
Wenn die Kunden aber nur ein Altersversorgerdepot bei uns unterhalten, wo wir dann irgendwie nur, keine Ahnung, zehn Basispunkte oder so daran haben, weil der Fonds nur zehn Basispunkte kostet, dann ist auch klar, verdienen wir daran mit.
Es ist aber ein extrem engmargiges Produkt.
Wir reden da nicht davon, dass wir zehn Basispunkte verdienen.
Das am Ende macht es dann die Masse.
Wir haben ein bisschen das Glück, dass wir, also unsere Plattform ist 2022, 2023 neu gebaut worden.
Wir sind auf einer komplett modernen Technik.
Das heißt, wir haben wahnsinnig gute Skalierungseffekte.
Und insofern haben wir keinen echten Kostenfaktor mit diesem Produkt, sodass wir auch mit solchen geringen Margen arbeiten können.
Das ist der Nachteil der Webbewerber.
Die haben das eben nicht.
Genau.
Aber du versprichst uns, weil viele unken ja schon.
naja, nach fünf Jahren wird den aufgehen, das kriegen die nicht umsonst und dann macht der doch Kosten.
Du würdest sagen, wer zu uns kommt, kriegt sein AVD, jetzt nicht den ETF umsonst, aber er kriegt sein AVD gratis.
Das sage ich immer ganz gern.
Also erstmal muss ich da die Journalisten ein bisschen an den Pranger stellen, nicht euch, aber andere Journalisten, die jetzt schon unken, das ist alles ganz schlimm und man kann sich nicht darauf einstellen und das ist alles für teurer und so weiter.
Das sind alles Lockangebote.
Das finde ich nicht in Ordnung, weil wir reden jetzt davon, dass wir endlich eine neue Reform haben, wo wir auch nachhaltig günstig Geld anlegen können.
Aber auf uns gesprochen, das kann ich versprechen, das ist so.
Und ich kann auch jedem sagen und auch jedem Journalisten in dem Bereich sagen, wir können rechnen.
Also es ist jetzt nicht so, dass wir das alles würfeln.
Wir können rechnen, für uns geht das auf.
Wir wissen heute schon, wie das aufgeht.
Wir hätten es nicht gemacht, wenn es nicht für uns rentabel ist.
Was ja noch eine andere Sorge ist, Kosten, aber viele unken ja auch.
Oh Mann, Altersvorsorge vom Staat initiiert, das wird wahrscheinlich am Ende doch wieder wahnsinnig kompliziert.
Was kannst du denn sagen den Sparern, den Verbrauchern, dass das nicht so kommt?
Gibt es da schon so Sachen bei euch, wo du sagst, guck mal, so einfach ist das, du hast vorhin gesagt, da kommt beispielsweise Montag eine Neuerung bei euch.
Also vielleicht erst mal vorweg, so einfach.
Also das Altersvorsorge-Depot tun alle, das ist komplex, das ist nicht komplex.
Es ist einfach, wenn man es einfach greift, einen ETF-Sparplan und ich kriege Geld vom Staat dazu.
Was will man mehr?
Ich muss ein Depot öffnen, ETF besparen, jeden Monat und schon kriege ich Geld vom Staat dazu.
Es geht natürlich auch so um Sachen wie, bin ich förderfähig und sowas.
Das war ja in der Vergangenheit immer wahnsinnig kompliziert.
Ist das jetzt einfacher?
Ist das smarter?
Es wird viel einfacher.
Selbstständige sind dabei, die Kleinunternehmer sind mit dabei.
Also wir haben 47 Millionen Menschen, die förderberechtigt sind.
Der Rest sind Kinder oder Rentner.
Also insofern, es ist ziemlich einfach.
Ich muss nochmal nach den...
Kosten fragen, weil das ja immer, Menschen haben das Gefühl, wenn es was umsonst gibt, dann sind sie selbst irgendwie das Produkt und dann kommst du bei denen zu Hause vorbei und versuchst ihnen noch was zu verkaufen.
Oder irgendeine Idee ist ja dahinter.
Was kostet euch ein Altersvorsorge-Depot, also ein Depot zu führen?
Was kostet das bei eurer Abwicklung?
Du sagst ja, wir sind smart, wir sind erst jung am Markt, wir haben keine Legacy-Kosten und nicht nur irgendeine alte IT, wo da noch jemand dran rumschrauben muss.
Was kostet, damit ich mal so ein Gefühl haben kann, wie das gehen kann?
Ihr müsst es ja kalkuliert haben.
Natürlich, allerdings wollen wir auch keine Geschäftsgeheimnisse offenlegen.
Wir sind ja auch unter uns hier, Thomas.
Kostet so ein Ding irgendwie 100 Euro im Jahr?
Kostet das 50?
Nein, nein.
Also die Hauptkosten, die wir mit so einem Produkt haben, sind die Kundenwerbungskosten.
Ich muss natürlich fürs Marketing bezahlen und ich muss halt das Onboarding bezahlen.
Also Legitimation, Videoident und den ganzen Kram, das muss ich bezahlen.
Laufende Kosten sind wirklich sehr gering.
Da reden wir von Grenzkosten, weil wir natürlich Personalaufwand haben, um es zu betreiben.
Wir haben die Serverkosten und so weiter.
Aber die reinen Abwicklungskosten, die haben wir ja auch im Bezuge des Payment-for-Order-Floh-Verbots maßgeblich nachverhandelt.
Insofern haben wir da tatsächlich keine großen Kostenstrukturen.
Ich kann nicht im Detail darauf eingehen, aber die laufenden Kosten sind sehr gering.
Aber jetzt ist ja bei...
diesem staatlich Gefördten habt ihr eine Zulagenstelle, da muss ich ja die Zulagenstelle programmieren.
Dann habe ich die Zulage vom Kind, auf einmal ist das Kind kein Kind mehr und dann kommt das Kindergeld nicht mehr, da muss ich irgendwas neu anmelden, dann habe ich vielleicht meinen Partner, meine Partnerin mit und auf einmal trenne ich mich und muss sagen, nee, doch nicht mehr Zulagen.
Und in all diesen Momenten, das sind so Fairness des Lebens mit Bürokratie gekoppelt.
Das kann nicht günstig sein, habe ich das Gefühl.
Aber vielleicht kannst du mich jetzt da beruhigen und kannst sagen, nee, Holger, ich kann dieses Null-Euro-Versprechen wirklich halten.
Das kann ich verhalten.
Wir sind vor sieben Jahren gestartet mit dem ersten Produkt vom Smart-Broker.
Wir haben bis heute die Kondition immer nur verbessert, nicht verteuert.
Also wir wissen, was wir da tun.
Natürlich hast du recht, es sind gewisse Aufwände, die wir haben.
Richtig schlimm wird es mit einer Riester, wenn die Riester übertragen wird.
Das ist ein manueller Prozess, das wird eine richtige Katastrophe.
Das ist ein hoher Aufwand, aber da haben wir auch ein Interesse daran, weil da kommt ja auch Volumen zu.
Ich kann auch zu euch kommen mit meinem Riester und kann sagen, das ist so wie mit einem Stromvertrag, mein neuer Anbieter.
Und ihr macht den ganzen Mist im Hintergrund.
Und trotzdem umsonst.
Richtig.
Alter, wie geht das?
Gerade bei Riester haben wir ein besonderes Interesse daran.
Das muss man ja auch ganz fairerweise sagen, weil wir Volumen bekommen, weil da Assets kommen, weil da ein größeres Volumen drin ist und wir dann daran natürlich verdienen.
Wie gesagt, die Marge ist extrem gering, aber es reicht.
Aber wie macht ihr das?
Bei Riester stelle ich mir wirklich vor, ist der Aufwand, da bin ich ja ausnahmsweise mal bei Holger, halt große.
Ich meine, die Leute, die rufen im Zweifel auch an.
Die sagen, ich habe hier meinen Riester-Teil, ich weiß gar nicht genau, was das ist, aber ich möchte jetzt smart sein und vielleicht sogar bei Smart Broker.
Seid ihr auf diesen Ansturm vorbereitet?
Weil eigentlich wollt ihr den, ja.
Es gibt immer noch 15 oder 16 Millionen Riester-Verträge.
Und die rufen alle an.
Und die sind auch nicht glücklich.
0800 Smart Broker, 17 Millionen Leute.
Wie kriegt ihr das hin?
Ich glaube, das wird anspruchsvoll, wenn die 17 Millionen gleichzeitig anrufen.
Aber wir werden eine gewisse Entwicklungsphase im Markt erleben.
Aber natürlich sind wir darauf vorbereitet.
Die Frage ist tatsächlich, ob es andere Stellen sind.
Also da gehe ich jetzt ins Detail rein.
Aber ich sage mal so die Zulagenstelle, die staatliche Zulagenstelle, mit der wir interagieren müssen, die ist darauf noch nicht vorbereitet.
Insofern, da haben wir noch ein paar Baustellen, die uns bevorstehen, die aber nicht bei uns liegen.
sondern tatsächlich eher beim Staat.
Also die Zulagen, aber die müsst ihr nur bis Ende 2027 fertig haben, richtig?
Die einen, also ja.
Die ersten Zulagen werden ja dann erst in 2028, also im April 2028 für das Jahr 2027 ausgezahlt.
Aber jeder Bürger darf ja nur zwei Altersvorsorge-Depots führen.
Und die Informationen, ob diejenigen schon mehr als zwei Depots haben, die kriegen wir erst, wenn die Schnittstelle fertig ist.
Das heißt, theoretisch könnte jetzt jeder hingehen und ab Januar zehn Depots eröffnen.
Und du kriegst dann irgendwann einen netten Brief nach dem Motto, es geht gar nicht und dann muss es wieder geschlossen werden.
Oh, das stelle ich mir auch noch schwierig vor.
Das wird anspruchsvoll.
Seid ihr fertig mit der Schnittstelle bis 1.?
Nahezu, ja.
Okay, also insofern, das kann euch nicht passieren.
Naja, die Schnittstelle gibt es noch gar nicht.
Wir sind mit der Zulagenverwaltung fertig, aber die Zulagenstelle ist da wahrscheinlich noch nicht.
Die haben gesagt, Mitte nächsten Jahres sind sie soweit.
Ich fürchte, über die Schnittstelle werden wir noch viel reden in den nächsten Wochen und Monaten.
Jetzt heißt ja unser Panel hier auch, man sieht es nicht mehr, Aufbruch in die neue Rente, glaube ich.
Ja, ich glaube ja.
Wie zuversichtlich bist du denn, das Altersvorsorge-Depot soll ja nur so ein bisschen der Auftakt sein für die wahre Rentenrevolution.
Also kapitalgedeckte Altersvorsorge, grundsätzlich ist ja das Stichwort.
Jetzt haben wir alle so ein bisschen Angst, dass die Bundesregierung zurückrudert bei ihren großen Rentenreformplänen.
Ihr seid da ja auch drin, irgendwie in dem Game und müsst euch damit beschäftigen.
Redet wahrscheinlich auch mit der Politik.
Wie zuversichtlich bist du denn, dass die wahre Revolution kommt?
Ich klammer jetzt mal aus, dass wir nicht wissen, wie lange diese Regierung in der Form so weiterarbeiten kann oder nicht.
Grundsätzlich, wenn man davon ausgeht, dass sie weiter agieren, dann bin ich extrem zuversichtlich.
Weil alle Diskussionen, die wir derzeit führen, sind nicht kontra Kapitalmarkt.
Sie reden über Einstieg mit 65, Mütterrente und so ein ganzes Sachen.
Aber wir reden an keiner Stelle negativ über den Kapitalmarkt.
Das ist überall angekommen.
Es gab am Freitag, das war, glaube ich, gestern, eine Sondersitzung oder eine Sondersitzung, eine Lesung zum Thema Frühstarterrente, die ja auch demnächst kommt für die Kinder.
Wo tatsächlich dann auch im Bundestag darüber gesprochen wurde.
Und alle Parteien, Klammer auf, außer die Linke, aber das ist klar, Klammer zu, waren tatsächlich für die Thematik Kapitalmarkt.
Für den Menschen, für den Bürger.
Weil ich glaube, alle verstanden haben, dass es gar nicht mehr anders geht.
Es ist nicht anders möglich.
Wir haben durch Riester 25 Jahre Kapitalmarkt verschenkt.
Das Teure an Riester waren nicht die teuren Produkte und auch nicht, dass die Leute keine Rendite erzielt haben.
Das Teure war, dass sie vom Kapitalmarkt ferngehalten wurden.
Und das haben wir in anderen Ländern gesehen.
Schweden ist de facto zeitgleich mit uns gestartet.
Nur die haben halt die Leute an den Kapitalmarkt geführt.
Die Menschen sind viel vermögender als in Deutschland, weil wir leider diesen Einstieg verpasst haben.
Und die Politik hat das verstanden und arbeitet daran.
Insofern bin ich ziemlich zuversichtlich, dass wir da einen großen Schritt auch sehen werden.
Das beginnt jetzt mit dem Alltagsversorger-Depot.
Das wird mit der Frühstatt-Rente weitergehen.
Es wird die kapitalgedeckte Rente kommen.
fairerweise wahrscheinlich nicht mit den 0,5 pro Jahr, sondern vielleicht müssen sie da nochmal nachjustieren, weil sie es wirtschaftlich nicht gestemmt kriegen.
Aber da wird es Stück für Stück Schritte geben, die in diese Richtung gehen.
Aber ist es ein politisches Risiko?
Weil wir in Berlin ja auf einmal möglicherweise eine linke Regierung haben.
Könnte jetzt eine andere Regierung das wieder zurückdrehen und den Schutz, den wir eigentlich immer denken, wenn wir einmal angefangen haben, uns nehmen?
Oder ist das da das Risiko?
Oder würdest du sagen...
Du hast ja von einem Konsens gesprochen bis auf Die Linke.
Die Sorge, die ich tatsächlich habe, kommt ein bisschen aus einer anderen Recke.
Also du hast grundsätzlich die Idee, verstehe ich.
Wir reden davon von einer unfassbar hohen Förderhöhe.
Ich mache mal gerne ein Beispiel, wenn ich beim Eintrachtversorgerdepot Geld einzahle.
Ich bin eine Mutter oder ein Vater mit zwei Kindern und ich zahle 25 Euro im Monat ein.
Dann habe ich 300 Euro eingezahlt, aber am Ende des Jahres liegen 1050 Euro drin, weil ich 750 Euro vom Start on top komme.
Welche Rendite ist das?
Sag das mal für alle, damit Sie es kapieren.
2,5%, also 2,50%.
Aber, und das ist das Interessante daran, das ist ja wahnsinnig viel.
Das ist wahnsinnig viel Geld.
Meine Sorge ist, dass sie in 28 verstehen, oh, das ist ganz schön viel Geld, was ich hier auszahlen muss, weil nicht eine Million Menschen es abgeschlossen haben, sondern 10 Millionen Menschen es abgeschlossen haben und wir dann ein Thema im Bundeshaushalt haben.
Und dann muss man natürlich gucken, wie finanziere ich den ganzen Spaß.
Deswegen ist auch mein Credo, abschließend mitnehmen, weil wir sind ja im Rechtsstaat.
Rechtsstaat heißt, wir haben Bestandsgarantie.
Deswegen wurde Riester auch nicht abgeschafft.
Die Riester-Verträge bleiben bestehen.
Das heißt, jeder, der jetzt da das Versorgerdepot abschließt...
Und die Zulage bleibt auch.
Also bei der Zulage ist auch der Vertrauensschutz gilt da.
Und wer zu spät kommt, den bestraft dann das Leben.
Richtig.
Aber ich hoffe natürlich nicht, dass es so kommt, sondern dass die Bundesregierung das durchzieht.
Aber das Risiko besteht.
Wir sehen ja alle die Haushaltsdebatten.
Es ist ein enges Kapital, es ist nicht viel da.
Wenn da auf einmal statt 4 Milliarden 40 Milliarden steht, dann ist es interessant.
Aber jetzt bist du ja auch, also du musst ja Thomas sagen, der hat sich wirklich engagiert, auch als es um das neue Altersvorsorge ging, war in der Politik, hat dafür lobbyiert, dass es so gekommen ist.
Was hast du da für Leute angetroffen, für Ideen?
Und nimm uns mal so ein bisschen mit, was so politische Vorstellungen und Börse sind, damit wir mal kapieren, wie die Menschen, die uns regieren, denken.
Also die Zeiten, in denen ich mich jetzt damit beschäftige, sind ungefähr vier bis fünf Jahre.
Also aktiv beschäftige ich auch mit politischem Austausch.
Das Spannende ist eigentlich die Wandlung, gar nicht die Leute.
Grundsätzlich sage ich immer, man darf sich nicht vorstellen, die Leute im Bundestag sind gewählte Menschen aus unserer Mitte.
Das sind also jeder, ganz normal, die haben nicht mehr oder weniger Finanzbildung als alle andere.
Und wenn wir keine Kapitalmarktkultur in Deutschland haben, dann haben wir auch keine Kapitalmarktkultur im Bundestag.
Und das ist tatsächlich auch das Grundproblem gewesen.
Das heißt, als ich damit angefangen habe, sprachen wir immer von Casino.
Es war immer zocken, es war kein nachhaltiges Geldanlegen.
Mittlerweile hat sich das komplett gedreht.
Also insofern sind die Gespräche auf einer ganz anderen Ebene mittlerweile.
Aber könnte es passieren, die Märkte sind ja gut gelaufen und möglicherweise kommt jetzt pünktlich zum Start des Altersvorsorgebots mal so eine etwas größere Korrektur.
Der zweite Telekom-Effekt.
Genau.
Und hast du das Gefühl, dass die Politik auch verstanden hat, dass es mal an der Börse nach unten gehen kann?
Und dass dann nicht alle sofort kommen und sagen, Mensch, jetzt haben wir den größten Fehler gemacht.
Müssen wir doch was anders machen.
Lass mal lieber doch mehr auf Umlage setzen.
Garantien.
Mehr Garantien.
Mehr Garantien oder irgend sowas.
Genau.
Wir müssen doch wieder die 100 Garantie machen von Riester.
Kann das passieren?
Oder siehst du, dass die Leute schon kapiert haben, wie auch Börse und Kapitalmarkt funktioniert und dass es auch mal runter geht und auch mal hoch geht, weil es einfach eine Risikoanlageklasse ist?
Also den Smartburger gibt es seit 2019.
Ich selber und wir als Produktgeber sind seit über 20 Jahren im Markt.
maßgeblich was in der Bevölkerung geändert.
Gar nicht in meiner Politik, sondern in der Bevölkerung.
Weil, wenn wir jetzt einen Dip erleben, 10, 20, 30 Prozent Corona, Iran-Krieg, was auch immer, die Privatkunden sind immer auf der Käuferseite, nicht auf der Verkäuferseite.
Das ist eine komplett andere Verschiebung.
Vor zehn Jahren war das anders.
Vor zehn Jahren hatten alle Panik und haben das so verkauft, weil sie nicht wussten, was jetzt passiert.
Jetzt ist es umgedreht.
To be fair, wir müssen halt gucken, was passiert, wenn wir mal 80 Prozent fallen.
Ja, ob dann alle durchhalten, das werden wir dann sehen.
Und auch mal länger fallen.
So ein 2000er-Crash, so drei Jahre, immer wieder.
Genau.
Aber diese langfristige Phasen, die hat man schon verstanden und die hat man auch in der Politik verstanden.
Insofern, dass Garantie quasi einen Schaden für die Altersvorsorge bedeuten würde, wenn man eine Garantie hätte, ist es immer teuer.
Das haben schon alle verstanden, mit denen ich da im Austausch bin.
Ich sehe das Risiko schon, wir sehen das jetzt bei den Spritpreisen.
Die Spritpreise sind immer so ein Ding, jeder sieht die jeden Tag.
Und deswegen ist die Politik so getrieben.
Jeder fährt dran vorbei, um Gottes Willen, über zwei Euro.
Und wir müssen was tun.
Tankrabatt, Preisdeckel etc.
pp.
Und sofort werden alle alarmistisch.
Und die App haben auch alle in der Hand.
Bald das ganze Land.
Und da hast du natürlich wirklich das Risiko, wenn das da ein, zwei Jahre nach unten geht, dann wird das Geschrei groß.
Hallo, warum habt ihr uns nicht beschützt?
Was soll der ganze Mist?
Unsere Altersvorsorge ist in Gefahr.
Und da sind wir wieder im Punkt finanzielle Bildung.
Das müssen wir flächendeckend bringen.
dass die Menschen das verstehen.
Deswegen habe ich vorhin auch gesagt, was ist mir lieber, der Crash oder die Hochphase?
Natürlich der Crash, weil danach kaufe ich günstig ein.
Natürlich ist es ja gut.
Und gerade für die Altersvorsorge ist es wahnsinnig wichtig, dass ich auch mal Phasen habe, wo ich sehr günstig einsteigen kann und mich dann sukzessive mitentwickeln kann.
Wichtig ist dann natürlich nicht zu verkaufen.
Aber das ist Thema finanzielle Bildung.
Das ist dann quasi Ruhe bewahren.
Und ich glaube, da kann auch die künstliche Intelligenz tatsächlich ein bisschen unterstützen, weil die künstliche Intelligenz, wenn man sie vernünftig nutzt, und sie wird in den nächsten Jahren, glaube ich, stark zunehmen, Dann wird sie Emotionen aus den Menschen, also die emotionalen Handlungen wird sie rausnehmen.
Weil die Künstliche Intelligenz ist da an der Stelle klüger, weil sie keine Emotionen hat.
Insofern, da kommen ein paar Sachen auf uns zu, die, glaube ich, dazu helfen werden.
Vielleicht sollten wir die Politik auch so ein bisschen durch die Künstliche Intelligenz unterstützen.
Gute Idee.
Da hätte sich ein Applaus verdient, so ein bisschen populistisch.
Das ist ein populistischer Applaus für den Kollegen Sommerfeld.
Das war doch populistisch, die Politik durch KI ersetzen, das ist doch eher so ein...
Das ist ein kommunistischer Gedanke.
Nein, populistisch.
Ich habe nicht gesagt kommunistisch.
Man versteht hier wenig.
Aber noch eine weitere Reform.
Betriebliche Altersvorsorge ist ja noch so ein Ding.
Und wenn ich mir meine betriebliche Altersvorsorge angucke, das ist so ein Teil direkt Zusage vom Arbeitnehmer.
Die ersten fünf Jahre gab es sechs Prozent und dann irgendwie nach Kassenlage und dann so.
Das hat mit moderner Altersvorsorge nicht so viel zu tun.
Vielleicht kannst du sagen, was...
Kommt da auch nochmal was, was einfach so einfach ist?
Ich habe eine App mit einfach einem ETF-Sparplan, kann mir jeden daran gucken, wo meine Altersversorgung ist und fertig.
Glaubst du, dass es auch noch kommt?
Wir arbeiten auf jeden Fall mit Hochdruck daran, dass wir in die Richtung gehen.
Ich höre auch viele positive Stimmen aus der Politik, die in diese Richtung sich denken.
Und ehrlicherweise, wenn ich in andere Länder gucke, in den USA, in Großbritannien oder auch in Frankreich, da ist es üblich, da ist es genau so der Fall.
Das heißt, da müssen wir von wegkommen.
Im Endeffekt haben wir es in der dritten Säule jetzt geschafft, bei der privaten.
Bei der zweiten Säule haben wir es noch nicht geschafft.
Allerdings muss man daraus sagen, sind die Kräfte mächtig.
Das heißt, wer sind dort die Kräfte, gegen die man leider arbeiten muss?
Da muss ich auch leider von einem Gegen sprechen.
Das sind die Gewerkschaften, weil die Gewerkschaften vertreten sehr stark die Meinung, dass die BAV über sie laufen muss und protektionieren damit natürlich ihre Angebote, die sehr teuer sind, die mit Garantien versehen sind.
Aber warum?
Weil es im Endeffekt natürlich ein...
Angenommen, wir würden künftig den BRV anbieten können oder eine Traded Public oder eine Scalable, dann würden die tatsächlich an Macht verlieren.
Weil warum sind denn Menschen in einer Gewerkschaft?
Die wollen sich vertreten lassen.
Aber wenn sie auch eine betriebliche Altersvorsorge in der Gewerkschaft haben, haben sie noch weniger Grund aus der Gewerkschaft auszutreten.
Das ist einfach ein langfristiges Modell, um die Gewerkschaft...
Dein Gewerkschaftsreich wird kleiner und so ein Budgetrecht zu haben bei der Altersvorsorge ist schon ganz schön, das stimmt.
Das klingt nicht danach, dass es die nächsten Jahre funktioniert.
Es ist eine schwere Nuss und wir haben ja die Rentenkommission, die getagt hat, die auch, das wissen wir, eigentlich die BAV reformieren wollte, aber dann festgestellt hat, dass die Nuss zu groß wird.
Also vorher wird Volkswagen noch ein wendiger, dynamischer Weltkonzern, bevor die betriebliche Altersvorsorge kommt.
Obwohl da natürlich viel mehr Geld drin stecken würde, weil wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammen, weil bei...
Beim Alltagsvorsorge-Depot setzt man ja selbst 150 Euro ein.
Wenn man jetzt mal den ungeförderten Fall nimmt, 150 Euro ein, kriegt 45 Euro umgerechnet vom Staat dazu.
Und das sind ja eher noch kleinere Beträge.
Und wenn man das über die BAV machen würde, könnte man ja viel mehr Gelder mobilisieren.
Das ist auch wirklich ein reines politisches Thema.
Also wenn ich darüber nachdenke, Riester war eine katastrophale Entscheidung, politisch gesehen, auch getrieben durch gewissen Protektionismus einiger Konzerne.
Und das Gleiche haben wir jetzt bei der BAV auch.
Aber es ist relativ einfach lösbar.
Insofern hoffen wir, dass es in die richtige Richtung geht.
Das ist schon mal gut.
Jetzt kommen wir mal zu eurem Trading.
Das hat ja auch so einen gewissen Einschnitt gehabt.
Payment for Order Flow.
Wer hat das schon mal gehört?
PFOF?
Alle.
Das sind ja die Podcast-Hörer, die kennen das.
Aber weniger als gedacht.
Das haben wir lange auch besprochen.
Da ging es ja darum, da wurde ja eine Börse, hat den Broker zurück.
vergütet, wenn man da einen Trade hingeschickt hat.
Und die EU hat das irgendwann verboten und meinte, weil ihr dann nicht den besten Preis kriegt, wurde zwar nie verhandelt, ob der Preis nicht doch der beste ist, aber egal, es wurde gesagt, es ist verboten worden, dass es eine Rückvergütung gibt und damit sollte ja das Geschäftsmodell der Neobroker weg sein.
Aber es ist trotzdem noch so, es läuft noch.
Erklär uns mal, warum es noch läuft und warum ihr auch ohne Rückvergütung noch irgendwie da seid, Socken verschenken könnt und man immer noch die gleichen Konditionen hat.
Erklär es uns mal.
Also ich spreche natürlich jetzt nur für uns als Smart Broker, das gilt nicht für alle Broker.
Bei uns als Smart Broker ist, wir haben ein bisschen, ich sag mal so, das Glück, dass wir ein sehr breites Spektrum haben.
Das habe ich ja schon gesagt, wir kombinieren in alle Broker, das heißt, wir haben auch viele Handelsplätze.
Ich kann im Ausland handeln, ich kann im Inland handeln.
Man kann bei uns für 0 Euro handeln, aber wenn ich jetzt zum Beispiel New York kaufen möchte, zahlt man 4 Euro pro Transaktion.
Das heißt, wir haben einen Bereich, wo die Kunden...
pro Order was bezahlen.
Das ist ein kleiner Bereich, also die meisten handeln natürlich für Null, aber es gibt diesen Bereich.
Wir haben zudem das Derivate-Geschäft, wo wir auch für Null Euro anbieten, aber eine Vergütung von den Limitenten bekommen.
Das ist kein Payment-for-Order-Flow, das ist eine reine Vertriebsvergütung.
Das heißt, da haben wir auch Einnahmen, die wir generieren.
Wir haben Zinseinnahmen, die wir generieren.
Also wir haben viele, viele Einnahmen, die wir generieren, neben diesem Payment-for-Order-Flow.
Und gleichzeitig haben wir damals, als absehbar war, dass dieses Gesetz kommt, unsere Kostenstruktur pro Order massiv runtergedrückt, also an vielen Stellen nachverhandelt, weil die Partner uns nicht verlieren wollten, sodass wir quasi in der Ausgabenseite extrem runtergefahren sind und damit es mehr oder weniger ausgeglichen haben.
Ja, wir haben jetzt einen großen Teil der Orders, woran wir keinen Cent verdienen.
Das ist für uns ein durchlaufendes Geschäft.
Aber in der Gesamtschau macht es trotzdem noch Spaß für uns und es reicht, um ein entsprechend skalierbares Geschäftsmodell aufzubauen.
Also er schenkt euch was, da könnt ihr mal applaudieren.
Ja, würde ich doch mal sagen.
Oder zumindest die, die als Smartbroker sind, die anderen müssen das nicht machen.
Aber die anderen kommen ja vielleicht noch hin.
Wir werden gleich noch die Abstimmung machen, ob du sie überzeugt hast, dass es so ist.
Also es funktioniert, auch ohne Payment for Order Flow, diese entweder 0 Euro, wenn man bei euch über 500 Euro macht, oder 1 Euro, wenn man 500 Euro Orders macht.
Also das funktioniert noch, weil ja viele gesagt haben, oh, in dieser neuen Welt.
wird man mehr zahlen müssen.
Aber es ist eigentlich genau das Gleiche wie beim Altersversorger-Depot.
Da haben die Journalisten auch alle gesagt, die Neobroker sind tot, es wird es nicht mehr geben.
Jetzt fangen wir wieder Journalisten-Bashing.
Ist okay, kannst du ruhig machen.
Ich rede ja nicht von euch.
Okay, danke.
Wir hatten auch Zweifel, dass es dann noch funktioniert.
Aber wir sind noch da.
Ja, das ist gut.
Okay, also insofern, das war nicht das Problem.
Jetzt das Zweite, hast du ja schon angesprochen, da gibt es ja auch schon die Konkurrenz, dass man irgendwann KI an sein Depot anbindet.
Da haben wir gestern schon mit der deutschen Börse gesprochen.
Da waren Menschen noch so ein bisschen skeptisch.
Wer hat seine KI angebunden?
Wer ist das?
Eins, zwei, das ist noch wenig.
Zwei.
Sag mal, was der Vorteil wäre, ob ihr das auch machen würdet.
Also es wäre so, ihr habt einen Agenten, nehmen wir an, ihr habt Claude oder ihr habt OBI oder ChatGPT.
Und dem könnt ihr die Adresse eures Brokers eingeben.
Und dann müsst ihr bei eurer Brokeradresse einmal sagen, ja, bin ich.
Und dann könnt ihr von eurem Agenten aus euer Konto steuern, also euer Depot steuern.
Das ist die Idee dahinter.
Und ist das die Zukunft?
Ist es ein Risiko?
Wie seht ihr das?
Also grundsätzlich sollte man sich ja immer für die neuen Zukunfts-Testabilitäten offen zeigen.
Auch als Anbieter, wie wir, die neu und digital im Markt sind.
Ob es die Zukunft ist, weiß ich nicht.
Ich glaube, wir werden zwei Entwicklungen sehen und ich weiß noch nicht, was gewinnen wird.
Die eine Entwicklung ist, dass die ganze Künstliche Intelligenz in die Broker reinkommt.
Das heißt, natürlich werden wir auch in den nächsten Monaten Sachen launchen, wo man dann mit unserer App, mit der Künstlichen Intelligenz interagieren kann.
Aber da hat man eure Tokenkosten, das ist mal wichtig.
Natürlich.
Die übernehmen wir dann auch.
Guter Mann, dann nehmt ihr noch mehr Kosten.
Das ist gut, okay.
Das heißt, da werden wir natürlich die Menschen an die Hand nehmen durch die Künstliche Intelligenz und News zusammenfassen, Hinweise geben, Analysen schreiben, was auch immer.
Die andere Alternative, die künftig entstehen kann und wo der Trend hingehen kann, ist, dass wir als Broker in die Künstliche Intelligenz reinkommen.
Das, was du gerade beschrieben hast.
Ich verbinde meinen Cloud oder meinen Chat-GPT mit meinem Broker.
Das nennt sich sogenannte MCP, nennt sich so ein Tool.
Es gibt tatsächlich dafür noch nicht viel Angebot im Markt, aber es wird demnächst sehr viel Angebot geben.
Auch wir werden dazu zählen, logischerweise.
Und das Schöne daran ist, die KI kann dann mein Depot lesen und auch handeln.
Das heißt, ich kann alles, was ich will, mir dann selbst auswerten lassen.
Ich hatte jetzt schon einen Fall, der hat einfach gesagt, jetzt bitte zeige mir, mein Depot in rosa Elefanten.
Und dann wurden halt rosa Elefanten gemalt.
Total verrückt.
Einfach nur aus Schatz zu fangen.
Aber die KI macht halt genau das, was ich dann will.
Ich kann jegliche Analysen fahren.
Ich kann die ganzen Dividendenauswertungen fahren.
Ich kann machen, was immer ich will.
Bis hin zu Analysen, was ist gut, was ist schlecht.
Bis hin dann zu irgendwann einen Agenten aufsetzen, der für mich handelt.
Ob das so gut ist, werden wir sehen.
Es gibt tatsächlich in den USA, gab es schon mal einen Test.
Das ist, glaube ich, dieses Jahr gewesen.
Da wurden sechs KIs ausgestattet mit 10.000 Dollar.
Die sollten 14 Tage lang Geld investieren für den User.
Alle KIs haben den gleichen Prompt bekommen.
Wie war der Prompt?
Mache mich reich?
Weiß ich tatsächlich nicht im Detail.
Okay, den würde ich ja machen.
Mache mich schnell reich.
Aber so wie die gehandelt haben, wäre das wahrscheinlich der sinnvolle Prompt gewesen.
Die KI hat sehr viel gehandelt, oder die KIs.
Zwei davon haben positive Renditen erwirtschaftet.
Die beste war bei 24%.
Vier haben negative Renditen erwirtschaftet.
Die schlechteste bei minus 60%.
Also es ist nicht unbedingt gesagt, dass KI der bessere Anleger ist, aber er schützt einen natürlich vor gewissen Möglichkeiten, wie ich vorhin gesagt habe.
Und wenn ich mit der KI aktiv arbeite, zum Beispiel mit einer MCP und sage, hey, der Markt geht gerade runter, ich bin jetzt irgendwie bei 80% plus, sollte ich nicht doch verkaufen, dann würde die KI wahrscheinlich sagen, nee, bleib mal lieber drin, weil es kommt wieder.
Und ich glaube, das sind Themen, die uns in der Zukunft begleiten werden.
Und ist es nicht auch ein Vorteil oder kann es nicht ein Vorteil für euch sein?
Ich meine, nichts für Ungut, ihr seid die...
Ihr seid im Vergleich zu Scalable oder Trader Public die kleinere Marke.
Und wir diskutieren ja auch, wenn die KI-Agenten übernehmen, dann spielt die Marke gar nicht mehr so eine große Rolle.
Weil ich quasi meine App, meinen Agent auf dem Handy habe.
Und dann ist es mir relativ egal, ob Trader Public, Smart Broker oder Scalable.
Dann möchte ich natürlich die besten Konditionen oder die smartesten Konditionen.
Dieses Wortspiel immer, smart.
Das ist unabhängig.
Du kannst den Sommerfeld eine Stunde an den Stand stellen und auf Socken verteilen.
Macht er lauter so smarte Spruch hier dazu.
Das wollte ich immer schon mal machen.
Ich würde sagen, das ist dein Job.
Aber es könnte doch der Case für Akteure, jetzt nicht nur für euch, sondern für die Kleineren sein, oder?
Ihr müsst natürlich richtig gut sein.
Die Frage ist ja, in welche Richtung das geht, wie gesagt.
Wenn es in die Richtung geht, dass die KI entscheidet, dann wird es auch in die Richtung gehen, dass die KI sagt, okay.
was ist denn das beste Brokerage-Angebot?
Die macht 10 Konten für dich auf, automatisiert über die Onboarding-APIs, die es dann gibt und dann wird dann der Trade da eingeschickt, wo es halt am günstigsten ist, natürlich.
Deswegen ist es wahnsinnig wichtig, auf Infrastruktur zu setzen, günstiger Einkauf, gute Konditionen, hohe technologische Affinität mitzubringen, um das alles skalierbar auch anzubieten.
Und das ist dann am Ende tatsächlich das große Thema.
Deswegen, da gibt es ja auch große Themen, auch unabhängig von jetzt Brokerage-Business, sind denn Brands in Zukunft noch relevant?
Ist der Brand, den ich habe, noch relevant?
Oder sage ich nicht, ich hätte jetzt gerne Sportschule, welche soll ich kaufen?
Und dann wird die halt ausgeworfen.
Also das sind so Sachen, da wissen wir nicht, in welche Richtung es gehen wird, aber es kann passieren, ja.
Aber wie glaubst du, es gibt ja jetzt in Amerika dieses von Meta, die sind Muse-Agenten.
Und da sind ja diese Woche gleich alle Aktien gefallen, die so Konsumentscheidungen haben, wo die Leute träge sind.
Versicherungen, Banken, Streaming-Services.
Weil genau die Gefahr besteht, dass ich einfach mal sage, hier, lieber Agent.
guck mal, wie ich agiere und ich agiere nicht so smart, haha, mach das mal für mich.
Glaubst du, dass das wirklich so kommt?
Also man weiß es ja nicht.
Also bisher, wenn man die Statistiken anguckt, so agentische Commerce gab es bisher noch nicht so groß.
Andererseits sind jetzt irgendwie 900.000 von diesen Agenten runtergeladen worden.
Also irgendwie scheint ja das...
der Wunsch da zu sein.
Und wie glaubst du, wie das irgendwie ausgeht?
Ich habe letztens mit einem Professor gesprochen von einer Uni hier aus Frankfurt.
Und der hat mir gesagt, das ist mal eigentlich ganz interessant, der sagt, die Entwicklungen generell bei Ultramarische Zyklen, egal was für Zyklen, jetzt ist das gerade eine KI-Thematik, die werden am Anfang immer von der Zeitdauer überschätzt.
Also es geht nicht so schnell, wie wir alle erwarten.
Aber die Gesamtauswirkung wird unterschätzt.
Und das, glaube ich, sehen wir hier auch.
Ich glaube schon, dass wir nächstes Jahr hier rumlaufen werden oder übernächstes Jahr.
Dann sehen wir hier...
die einfach Agenten anbieten werden.
Die einfach sagen, ich habe für dich einen Agenten geschrieben, den kannst du jetzt hier runterladen, da kriege ich irgendwie x Euro von dir und der Agent handelt für dich.
Das werden wir hier sehen, natürlich.
Ob die Menschen das annehmen, werden wir dann sehen oder ob nicht doch die Menschen lieber selber handeln wollen oder selber quasi ihre Entscheidung noch treffen wollen, das werden wir sehen.
Grundsätzlich glaube ich aber schon, dass das ein Thema sein würde und es wird ein Markt sein.
Und wann habt ihr die Schnittstelle bereit, damit der Agent überhaupt dich finden kann?
Also wir haben ja schon eine API, das heißt jeder kann sich schon anbinden und wir haben ja auch schon Kunden, die mit ihrer AI bei uns eigene Systeme aufborden.
Die MCP-Schnittstelle wird im Laufe des Jahres noch kommen.
Okay, also dann, wir hatten einen anderen DKB-Chef, hatten wir bei uns, den Herrn Deglo, der meinte, nee, nee, nee, nee, diese Schnittstelle, die kommt uns nicht ins Haus.
Bei uns kommt nur an meinem Depot, kommt nur die eigene KI.
Deswegen hat er ja auch gesagt, triple public und nicht DKB.
Ja, deswegen.
Es ist am Ende auch nicht so trivial Compliance-technisch, muss man fairerweise sagen, aber das ist eine andere Diskussion, da können wir andere Stunden füllen.
Okay, aber es könnte passieren.
Jetzt wollt ihr natürlich auch, dass die Leute...
zu dir kommen, so wie wir bei Welt ja auch wollen.
Wir haben das Journalistische, das ist ja auch das Problem, dass wir feststellen, wir kriegen viel weniger Traffic von Google rangespült und die Leute müssen wieder wirklich sagen, wir wollen unsere Nachrichten von Welt haben und gehen auf Welt oder Business Insider und gehen da direkt drauf.
Das wollt ihr natürlich auch machen, dass die Leute zu Smartbooker gehen.
Und da hast du uns heute mal mitgebracht, wie ihr die Leute locken wollt, nämlich mit bunten, schönen Charts und ein bisschen Überblicken und so weiter.
Und weiter drüben bei Trade Republic, die haben ja so Charts.
Da sitzen drei Leute mehr.
Jetzt zeigst du auch hier, Schade, da kriegen wir bestimmt noch ein paar Leute, die hier rumlaufen.
So, jetzt mal einfach bitte...
Müssen wir mal kurz den Kollegen hier bitten, mal kurz das freizuschalten?
Jetzt wird umgeschaltet.
So.
Jetzt zeigt er nämlich mal die neue Oberfläche von Smart Broker, damit ihr das seht und denkt, da will ich auch sein.
Ja, also im Kern, ich meine, wir haben ein Produkt, das eben alles abdeckt, wie gesagt.
Die Grundherausforderung ist ja immer, dann auch alle Kundenbedürfnisse mitzunehmen.
Es gibt ja die Kunden, die machen nur einen ETF-Sparplan, die brauchen das alles nicht.
Dann gibt es Kunden, die aber sehr aktiv handeln.
Und für die sehr aktiven Kunden können wir gleich zeigen, haben wir quasi gestern ein neues Handelssystem gelauncht.
Das ist eine richtige Trading-Oberfläche, die auf dem Desktop läuft, wohlgemerkt.
Also, weil es natürlich für die Kunden ist, die sehr aktiv unterwegs sind.
Ah ja, okay.
Ich schieße rüber.
Passt.
Er weiß, da gibt es den Lobbüsten.
Ja, da ist es.
Oh, endlich haben wir Charts.
Und die sehen richtig gut aus, oder?
Ich finde.
Muss man hier kaufen?
Muss man, oder?
Zack.
Das ist ja ein Monatschart, da weiß ich noch nicht, ob man da kaufen muss.
Also für alle, die dann den Podcast im Hintergrund, die Podcast ohne Bild hören, wir stehen jetzt hier vor so einem schönen großen Chart.
Wir sehen den lang und schwarz DAX-Chart.
Und so einen schönen Balken-Chart.
Und wenn es rot ist, geht es runter.
Willst du jetzt die ganze Zeit die Charts moderieren?
Nein, ich wollte nur kurz sagen, warum wir jetzt so einen exciting Moment haben.
Also im Kern haben wir hier ein neues System ins Leben gerufen für unsere Kunden, die natürlich dann auch wirklich sehr aktiv handeln können.
Das ist ein wahnsinnig umfassendes Tool, was sehr, sehr viel kann.
Das sieht man allein schon hier, wenn ich auf die Suche gehe.
Da kann ich natürlich jetzt mir einzelne Titel aussuchen.
Wie ein DAX kann mir dann hier den Chart einfach mal anzeigen lassen.
und kann dann quasi auch in Interday gehen.
Hier hätte man dann wahrscheinlich kaufen sollen kurzfristig.
Ich kann mir Nikatora mit reinziehen für die Menschen, die da wirklich jetzt gewisse Sachen sehen wollen.
Allerdings blinkt es heute nicht so schön, weil wir haben Samstag, da blinkt es nicht so gut wie an anderen Tagen.
Aber es ist tatsächlich ganz schön.
Aber könnt ihr nicht auch, da vorne an dem Stand war Barter Trading, die haben so Herzen gehabt, so schöne, und da stand, wir handeln auch samstags.
Könnte ich jetzt hier samstags handeln?
Genau, wir handeln auch samstags mit der Baader Bank.
Also Baader Trading ist dann der Handelsplatz.
Samstags kann man dann bei uns auch tatsächlich ausführen.
Und man muss fairerweise sagen, die Kursausführung ist extrem fair.
Hat mich auch überrascht.
Als der Iran-Krieg war, haben wir das tatsächlich eingeführt an dem Wochenende.
Und die Kurse sind trotzdem stabil geblieben.
Man konnte sehr günstig einsteigen in den Markt oder aussteigen.
Ja, was man gewollt hat.
Okay, also samstags geht auch.
Man sieht hier wahnsinnig viele Felder.
Ich brauche das, glaube ich, alles nicht in Detail ausführen.
Aber es ist schon so, dass ich natürlich eine Hemelscheinsuche habe.
Ich kann mir das Depot anzeigen lassen.
Jetzt bin ich gerade hier nicht eingeloggt.
Man kann direkt hier raus handeln.
Ich klicke hier dann drauf.
Ich bin jetzt gerade noch nicht eingeloggt.
Aber kann dann automatisch quasi automatisch die Order auch erteilen.
Das geht in wenigen Sekunden.
Ist also tatsächlich ein sehr modernes Tool, was ja das Desktop haben wir jetzt zusammengestellt.
Das kann sich auch jeder selber zusammenstellen mit einer freien Version, wo man dann einfach hier auf den Desktop drauf geht.
Und dann habe ich jetzt hier die Möglichkeit, mir irgendwie, keine Ahnung, was wollt ihr machen?
Nasdaq mir anzuzeigen.
Jetzt habe ich die Währung, ist glaube ich auch nicht so schlimm.
Ich glaube, das ist eine Währung, aber macht nichts.
Ja, Brandcrude hier, Oil, da können wir uns mal Oil angucken.
Da haben wir auch aktuelle Daten.
Da sieht man eigentlich ganz schön die Entwicklungen.
Da kann man viel machen und das ist für die sehr aktiven Kunden natürlich ein relevantes Tool, mit dem wir jetzt hier gestartet sind.
Wir rollen das gerade aus, das heißt in der nächsten Woche bekommen die ersten Kunden den Vollzugriff.
In ungefähr drei Wochen werden alle Kunden berechtigt.
Und jetzt ist die Frage Bruchstückhandel.
Geht bei euch auch nicht.
Was ist denn da los?
Das kommt aber auch sehr zeitnah.
Was?
Das kommt aber auch sehr zeitnah.
Man kann im Moment lösen über einen klassischen Aktiensparplan.
Dann kann ich natürlich ein Bruchstück kaufen.
Ist aber nicht optimal.
Ich weiß, daran arbeiten wir aber auch.
Aber gibt es auch noch irgendwann.
Sehr gut.
Und dann hast du uns noch was verraten, was ein technisches Fakt ist, was aber sehr wichtig werden kann bei Erben.
Was auch viele nicht haben.
Vielleicht kannst du uns nochmal sagen, oder insgesamt, wenn man eine Vollmacht haben will, das ist ja nicht so einfach.
Und das ist ein sehr schwieriger Fall.
Vielleicht kannst du uns sagen, was ihr da noch irgendwie habt.
Genau, also die gute Nachricht ist, wir haben auch Vollmachten jetzt.
Das war ein Wunsch, den unsere Kunden seit Jahren hegen.
Das haben viele Kunden den Wunsch, auch bei vielen Brokern.
Da heißt es immer so, ja, wir haben hier null Kosten, also wir haben null Angebot.
Das ist sehr teuer.
Na, teuer nicht, aber es ist komplex in der technischen Setup.
Da gibt es viele Sachen, die man beachten muss, auch regulatorisch beachten muss, weil ich immer schauen muss, wer ist dann der, der wirklich gehandelt hat und ob der legitimiert ist.
Aber wir haben das gestern ausgerollt.
Also wir sind jetzt live mit Vollmachten.
Jeder kann sich andere Leute auf seiner Depot-Zuge verteilen, ja.
Wie, und dann könnte Sommerfeld und ich zusammen ein Depot machen?
Du könntest ein Depot machen und könntest dem Nando sagen, kriegst du Vollmacht, dann kann er auf dein Depot handeln, ja.
Und dann können wir auch beide uns gleichzeitig einloggen und es geht los?
Das ist auch ein Problem, wenn wir mal zusammen was traden wollten, kann immer nur einer sich einloggen.
Das geht bei euch dann auch?
Ja.
Das wäre ganz gut, wenn ich eine Vollmacht für dein Depot bekomme.
Dann würden wir nicht ständig neue Sparpläne starten.
Das ist gut.
Jetzt haben wir die ganze Welt einmal umrundet.
Jetzt müssen wir natürlich die Frage noch stellen, wer würde jetzt nach dem Vortrag hier von Thomas...
sich überlegen, da auch hinzugehen, der dann nicht starr ist.
Wer schon da ist, ist es ja nichts.
Also, hat er euch überzeugt?
Ja.
Ein, zwei, oh.
Schon einige Hände.
Waren das jetzt gute Kundengewinnungskosten?
Ich weiß es nicht.
So, jetzt wollen wir natürlich euch noch mit einbinden und ihr solltet auch noch Fragen stellen.
Zu allem von Politik, vielleicht hat Thomas auch noch einen tollen Anlagetipp, ich weiß es nicht.
Oder irgendwas immer.
Aktienideen, klar.
Hat Thomas bestimmt auch.
Aber er hat gesagt ETF.
Das war ja auch eine ETF.
Hast du irgendeine coolen ETF-Idee?
Was wäre so dein...
Wenn du selbst Geld anlegst, was ist so dein...
Die erste Frage stellt wie immer Holger.
Ja, es tut mir leid.
Was wäre es?
Ich bin ja geristruktet, also ich kann dazu keine richtige Auskunft geben.
Da gibt es immer Ärger.
Okay, gut.
Dann stimmt, du musst ja mit allen Kunden gut können.
Na ja, sagst du die Firma mit den Socken, das wäre Mist.
Gut, jetzt würde ich dir jemanden hier Fragen stellen.
Ich würde das Mikrofon hinbringen.
So.
Gibt es Pläne, in Österreich steuereinfach zu werden?
Es ging um Steuereinfache in Österreich.
Auch ein Thema, was ganz häufig ist.
Das ist eine sehr schöne Frage.
Nein, sind wir aktuell nicht, aber wir arbeiten daran.
Gut, klang jetzt nicht so ganz oben auf der Prioritätenliste, wenn ich es mal übersetzen darf.
So, weitere Fragen.
Vielleicht kommst du besser mal vor, weil ich glaube, dass du live weit weg...
Christian, ich habe eine Frage.
Du hast eben beim Eingang bei diesem Quiz gesagt, Du bist so skeptisch für Aktien.
Warum?
Ich bin nicht skeptisch für Aktien, aber ich habe ja nur gesagt, dass es quasi von den anderen Klassen am meisten überschätzt ist.
Weil für mich ist eine Anlageklasse nicht Aktie und Rente, sondern auch ein ETF ist für mich eine Anlageklasse an der Stelle.
Und da ist natürlich eher die Frage, ob man nicht lieber in ETFs investiert als in die Aktien, in die Einzelaktien.
Natürlich machen Einzelaktien Sinn.
Es gibt eine Überrendite, die man erzielen kann.
Aber langfristig ist der ETF schon eine gute Wahl.
Kurz.
Ich habe die Frage verstanden.
Die Moderna-Aktie, die ist ja diese letzte Woche gut gelaufen.
Ich glaube, was war es?
25 Prozent?
Und jetzt wollen Sie wissen, Moderna an Kauf?
Deine Meinung zu Moderna, zu Moderna-Aktien.
Oh, da bin ich gleich wieder raus, leider.
Tut mir leid.
Ich kann nur sagen, sie wurde gut gehandelt.
Gut.
Das können wir mal hin sagen.
Stimmt, ihr habt ja einen Einblick darin.
Natürlich.
Und jetzt sagen ja immer viele, da stelle ich die Frage mal, wenn jetzt Leute, Hans, wenn die Aktie runtergeht, heißt es immer, Da waren mehr Verkäufer da als Käufer.
Aber das ist ja Schwachsinn.
Am Ende müssen immer die beiden sich treffen.
Kannst du uns mal erzählen, wo dieser Mythos herkommt?
Mehr Verkäufer am Markt als Käufer.
Und warum das immer wieder auch bei Börse im Ersten, wo auch immer erzählt wird?
Im Kern ist es ja Liquidität, die dann einfach fehlt.
weniger Käufer habe.
Natürlich habe ich Käufer in dem Markt, aber ich habe weniger Käufer, also weniger Liquidität und insofern muss der Market Maker dann runtertaxen, bis der Käufer dann zuschlägt.
Bis die Käufer finden.
Also man hat weniger Käufer zu den hohen Kursen gefunden.
So müsste man es sagen.
Genau.
Ich kann aber noch kurz sagen zu Moderna, kannst du Heuger gleich selbst fragen, der hat da auch eine klare Meinung zu.
Mit der aber immer falsch gelegen hat zuletzt.
Es gibt ja die API-Schnittstelle und die VEP.
Sonderrabatte, wird das auf absehbare Zeit bleiben, also für die nächsten zwei, drei Jahre?
Ich habe die Frage nicht verstanden.
Die Akustik ist leider sehr schlecht hier.
Es gibt die API-Schnittstelle und die VIP-Sonderkondition.
Die Frage ist, ob es die nächsten Jahre so bleiben wird.
Vielen Dank für die Frage, dann kann ich da noch ein bisschen was verkaufen.
Also grundsätzlich unterscheiden wir unsere Kunden zwischen VIP-Kunden und dem normalen Kunden.
So sehen VIP-Kunden aus.
Applaus!
Und die VIP-Kunden-Status ist grundsätzlich recht schnell erreichbar.
Ab 45 Trades im Quartal ist man VIP-Kunde bei uns.
Und dann hat man auch einen kostenfreien Zugang zur API.
Wir bieten eine API an.
Das heißt, man kann sich technisch bei uns anbinden, kann man sich jederzeit bei uns melden.
Und das ist kostenfrei.
Wenn man nicht VIP-Kunde ist, kostet das 30 Euro pro Monat, um da angebunden zu sein.
Und natürlich machen wir das dauerhaft.
Warum?
Weil ein API-Kunde ist typischerweise auch der Kunde, der sehr aktiv handelt oder der seine Systeme aktiv handeln lässt.
Natürlich muss er am Ende selber die Entscheidung noch treffen, aber die Systeme geben dann was vor.
Und damit sind die Kunden in der Regel auch VIP-Kunden, weil einfach die Aktivität da ist.
Also insofern ist das, glaube ich, schon etwas, was sie dauerhaft anbieten werden.
So, wir haben noch ein paar Minuten.
Also ihr könnt ihr noch Fragen stellen.
Kann ich auf eurer Plattform auch Derivate handeln, also Optionen?
Und wie sind da die Konditionen?
Also Optionen, nicht Optionsscheine.
Jetzt geht es mal hier.
Und du meintest es, richtig?
Jetzt geht es in die richtige.
Genau, nein, das bieten wir noch nicht an.
Also Optionshandel haben wir noch nicht.
Das ist der klassische reale Optionshandel, beispielsweise Eurex.
Dem bieten wir noch nicht an, aber auch das ist auch unsere Agenda und wird wahrscheinlich vor dem anderen Thema kommen.
Die Optionsfrau hat Höhe auf der Agenda, das ist gut.
Und dann kann ich auch wie in Amerika mein Depot vermieten und einfach Calloptionen schreiben.
Das geht dann bei euch auch?
Das wird zückvollsteckt werden.
Und zu welchen Konditionen?
Da können wir natürlich noch nichts zu sagen.
Okay, gut.
So, weitere Fragen.
VIP-Kundenoptionen, steuerehrlich, da geht noch mehr.
Möchte keiner mehr, müssen wir auf den Gang gehen Sommerfeld und fragen da mal.
Einmal um die Messe oder was?
Ah, hier, erste Reihe.
Führen Sie auch eine Statistik über die Gewinne und Verluste von Ihren Kunden, wo Sie da liegen bei ETFs und vielleicht bei Aktien oder weiteren Produkten, ist mir nicht bekannt.
Das ist die cleverste, was sind die?
Was sind die Kunden mit der höchsten Rendite?
Sind das die, die ETFs haben, die Aktien haben, die viel traden, die wenig traden?
So, bitte.
Thomas mag alle Kunden.
Man muss ja die, die viel traden, mehr mögen, weil die ja mehr Geschäft machen.
Aber eigentlich sind das die, die das Geschäft für ihn machen, aber nicht für sich selbst.
Habe ich das richtig zusammengefasst?
Nein.
Ja, wobei man es auch fairerweise sagen muss, das Altersvorsorge-Depot sorgt dafür, dass die Brokerage-Landschaft sich verändern wird.
Das heißt, es verschiebt sich von Trading abhängig zu langfristigen Geldanlagen.
Also insofern, da werden wir auch einen Shift sehen.
Ich habe keine Statistik jetzt bei, die können wir aber gerne mal ziehen und tatsächlich auch mal mitbringen.
Es ist natürlich schon so, dass wir einen sehr hohen Handel auf der Plattform sehen.
Wir haben 10% der Transaktionen auf unserer Plattform in ETFs, aber 40% der Bestände liegen in ETFs.
Das heißt, das Hauptgeschäft, was im Trading passiert, ist natürlich Aktie und Derivate.
Und man kann das nicht pauschal beantworten, aber es ist schon so, dass ein Kunde, der außerordentlich aktiv ist, ich würde fast sagen, das Hauptberuflich macht, weil ich sonst gar nicht wüsste, wie das Zeitlich hinkriegen sollte, natürlich schon tatsächlich eine sehr gute Performance erzielt, auch mehr als ein ETF erzielt, wobei der normale Kunde, der sehr viel handelt, in der Regel nicht ein ETF schlagen kann, niemals nicht auf fünf, vier, zehn Jahre.
Das war eine schöne salomonische Antwort.
Das ist super.
Weitere Fragen kommen Sie.
Ich habe noch mal eine Verständnisfrage.
Also Altersvorsorger-DBU ist das gleich Frühstarter-Depot?
Ne, das sind zwei Sachen.
Also es gibt das Altersvorsorger-Depot, das ist für alle Bürger ab 18.
bis zum 65.
bis 67.
Lebensjahr, wo dann der Ideensparplan gefördert wird.
Und die Frühstarter-Rente ist die neue Initiative, die ist noch nicht beschlossen, die wird jetzt hoffentlich beschlossen in den nächsten drei, vier Wochen, wo dann ab dem 01.01.2027 alle Kinder, die...
in 2020, sechs Jahre alt, nee, in 2020 geboren wurden, dann zehn Euro vom Staat bekommen.
Nur ein Jahrgang, oder?
Das ist schon doof.
In Discussion, aber ja, im Moment ist es so geplant, ja.
Erstmal nur ein Jahrgang.
Aber das sind genau die richtigen Fragen, genau.
Weil wir reden immer die ganze Zeit über all diese Begriffe und so richtig klar ist das immer noch gar nicht.
Also von daher, sehr schöne Erklärung.
Ja.
Und sehr schöne Frage.
Sehr gut.
Also weiter solche schönen Fragen.
Wer möchte noch mit einer schönen Frage hier glänzen?
Ja, hallo.
Bleibt ihr auf Dauer bei der Baader Bank oder habt ihr auch vor eine eigene Lizenz?
Also vielleicht für alle, die es nicht wissen, wir sitzen technisch auf der Baader Bank.
Das heißt, wir haben das Frontend, das ist natürlich unseres.
Die Mittelwehr ist auch unseres.
Das heißt, das ganze Liquiditätsmanagement und andere Themen liegen alle bei uns.
Die Baader Bank ist aber für uns der Konto- und Depotführer und der exekutet auch die Orders.
Wir sind im Vergleich zu anderen sehr zufrieden mit der Baader Bank.
Das läuft tatsächlich sehr gut.
Es gibt Stellschrauben, an denen wir besser werden müssen, das ist mir bewusst.
Webappierabrechnung ist so einer der Beispiele, die einfach irgendwie ein, zwei Tage dauern teilweise.
Aber grundsätzlich sind wir da schon sehr zufrieden.
Insofern haben wir da keine Bestrebungen, einen Wechsel vollzuziehen.
Sehr gut.
So, letzte Frage dort, Holger, in der Ecke, hinter dem Herrn.
Ja, ist die letzte leider.
Alles gut.
Frauen- und Geldanlage ist ja auch so ein Thema.
Du hattest gerade gesagt, Ihr untersucht nicht, habt ihr mehr Männer oder Frauen?
Aber habt ihr mal reingeschaut?
Und wer hat das bessere Ergebnis?
Ah, okay, das ist eine gute Frage.
Das ist eine gute Frage.
Also vielleicht erst mal vorweggenommen, wir als Broker sind jetzt weder für die Männer oder für die Frauen, sondern wir sind natürlich für alle da.
Aber wie ist euer Verhältnis erstmal, Männer, Frauen?
Das ist spannend daran, wir haben tatsächlich nur 30% Frauen, 70% Männer, aber...
Damit sind wir schon mehr, als der Marktdurchschnitt hat.
Das heißt, die meisten Broker, die hier sind, haben deutlich mehr Männer, als dass sie Frauen haben.
Das heißt, wir sprechen anscheinend auch Frauen an.
Auch da habe ich jetzt keine Statistik, haben wir nicht ausgewertet.
Statistisch gesehen, in anderen Studien von Unis und so weiter, sind die Frauen die besseren Geldanleger, weil sie unemotionaler handeln.
Aber sie müssen erst mal mitmachen, das ist das Wichtige.
Also alle Frauen, die da sind, nicht sagen, das macht ein Männer, sondern selbst das machen.
Und ihr seht ja...
Bei ihm seid ihr gut aufgehoben.
30% machen das ja schon.
Sehr gut.
So, jetzt müssen wir zum Schluss kommen.
Und zum Schluss ist ja immer der Punkt.
Nee, das sagst du, Holger.
Ich sag's jetzt, ist egal.
Thomas, haben wir noch irgendwas vergessen?
Haben wir noch irgendwas vergessen, über das wir hier noch reden müssen?
Oder du?
Möchtest, musst.
Tatsächlich haben wir ein sehr breites Spektrum abgedeckt.
Und ich bin auch sehr dankbar, weil ich ja auch mich glücklich gerne engagiere, dass wir das Thema BAV angesprochen hast.
Damit habe ich nicht gerechnet.
Das ist ein riesen Hebel.
Weil das ist ja so ein No-Brainer.
Nein, stopp, stopp, stopp, das ist der wichtigste Hebel.
Es ist kein Riesenhebel, es ist der wichtigste Hebel.
Insofern bin ich dankbar drum und hoffe, dass wir da auch aus der Bevölkerung Unterstützung bekommen bei den Vorhaben.
Es muss ja nicht zwingend das Versorgadepot mit dem Smartbroker sein, aber für Deutschland wäre es einfach wichtig, bessere Produkte auch in der BAV zu bekommen, damit wir nachhaltig am Ende hier in der Kapitalanlage landen und die Kapitalmarktkultur fördern können.
Wer hat denn eine BAV von euch?
Das ist relativ viel.
Wisst ihr, wo der Stand ist?
Keiner hat eine Ahnung, oder?
Nee.
Warte mal, hat die Kosten.
Gut, nee, das weiß ein bisschen noch weniger, Leute.
Das ist das Problem.
Ja, gut.
Gut, dann würde ich sagen, nächste Folge machen wir mit dir über die BAV.
Du brauchst ja noch zwei Folgen, um Stammgast zu sein.
Ja, deswegen.
Hat er sich qualifiziert zum Stammgast?
Vielleicht noch mal ein Applaus darstellen.
Das würde ich sagen.
Das ist ein eindeutiges Motto.
Alles klar.
Gut.
Danke, Thomas.
Vielen Dank für die Einladung.
Danke.
Ja, das war Thomas Soltau.
Wirklich spannend.
Ich fand ja, was mir am besten gefallen hat, war ja, wie doch auch ein Wandel.
in der Politik sich gezeigt hat.
Wo ja Kapitalmärkte und Börse lange ein Zocker-Image hatten und das jetzt anscheinend nur noch in ganz besonderen Zirkeln der Fall ist und eigentlich in der breiten Politik man verstanden hat, dass es nur mit Umlage in einer alternden Gesellschaft dann doch nicht geht.
Ja, das stimmt.
Das hat sich so lange gehalten.
Jetzt ist es doch relativ schnell irgendwie verschwunden, dieses Vorurteil, dieses Klischee, dieses Mantra.
Ja, das finde ich natürlich richtig gut.
Zumal ja auch KI so viel Unsicherheit bringt und man muss sich ja auch dagegen irgendwie absichern.
Und die beste Absicherung gegen diese Fairness, die da auf uns zurollen, sind halt, dass du Unternehmen investiert bist.
die davon profitieren.
Und dann mag vielleicht dein Job ein anderer werden, aber zumindest hast du über deine Kapitalnachricht, über dein Geld, was du da hast, bist du da mit dabei.
Und deswegen, ja.
Genau.
Das sind natürlich hauptsächlich amerikanische Unternehmen, das wissen wir alle.
Wir reden jetzt aber mit dem Mann, dem es natürlich auch um den Börsenstandort Deutschland ganz besonders geht, denn er arbeitet für die deutsche Börse, wir haben es vorhin schon gesagt, Michael Krogmann und mit dem sozusagen begeben wir uns jetzt auch wieder live auf die Bühne.
Michael, wir freuen uns, dass du da bist, herzlich willkommen.
Vielen Dank, ich freue mich auch hier zu sein.
Ja.
Und jetzt wollen die Leute natürlich wissen, warum sie nicht zum Nachbarstand mit den Charts gehen sollen.
Und deswegen musst du denen sagen, was sie jetzt in den nächsten 45 bis 60 Minuten hier erfahren werden, wer du bist und warum du das auch richtig hier rocken wirst.
Deine Minute läuft jetzt.
Ja, sehr gerne.
Auf jeden Fall hierbleiben.
Den Chart könnt ihr euch heute Abend auch noch anschauen.
Hier ist jetzt live und in Farbe meine Podcast-Premiere.
Ich freue mich sehr, hier zu sein.
Michael Krogmann mein Name.
Ich verantworte bei der Deutschen Börse.
Das Business Development für den Kassamarkt, das kennt ihr alle, weil auf unseren Plattformen werden eure Aktien jeden Tag gehandelt, genau wie eure ETFs.
Das sind nämlich Deutsche Börse Xetra und Deutsche Börse Frankfurt.
Das sind unsere Handelsplätze.
Ganz kurz zu meiner Person.
Ich bin in meinem beruflichen Werdegang immer wieder mit der Finanzindustrie in Kontakt gekommen.
Ich liebe diesen Markt, liebe Marktmodelle, Preisbildung und insbesondere...
Insbesondere liebe ich das Momentum, was wir gerade hier alle erleben.
Das positive Momentum in Richtung Altersvorsorge, in Richtung Kapitalmärkte.
Das ist wirklich einzigartig.
Ich freue mich drauf.
Ganz kurz zu unserer Mission.
Wir wollen, dass Privatanlegerinnen und Privatanleger die gleiche Ausführungsqualität, Preistransparenz und Liquidität genießen können an unseren Märkten wie professionelle Anleger.
Dafür stehen wir da.
Es ist viel mehr als der Klick in der Broker-App.
Es geht darum, was am Handelsplatz danach passiert.
Vielen Dank.
So, das war jetzt ein paar Sekunden mehr.
Das war länger als eine Minute, Michael.
Du bist erstmalig da, da kannst du auch eineinhalb Minuten reden.
Das dürfen nur die, die richtig hier losperformen jetzt gleich.
Das könnt ihr nachher abziehen.
Und du warst auch an der Wall Street mal.
Wall for Wall Street.
Was hast du da gemacht?
Vielleicht kannst du das noch kurz ergänzen.
Ja, ich hatte die große Freude nach meiner Banklehre.
Das war damals klassisch, dass man eine Banklehre macht.
Kurz nach New York zu gehen, da war ich fast ein Jahr, habe meine Brokerprüfung dort gemacht, durfte auch die Tausenden von Zetteln noch erleben an der New York Stock Exchange, den Handel in Quarters und Achteln.
Musstest du zusammenkehren oder durftest du selbst Zettel machen?
Ich durfte zugucken, wie Zettel gemacht wurden und durfte zusammenkehren.
Ich war aber froh, dass ich da sein durfte.
Wie lange warst du da?
Zehn Monate.
Wow, zehn Monate Wall Street.
Und was hast du?
Ich meine, das ist ja irgendwie so fast eine fast vergangene Zeit.
Was hast du da gelernt, wo du sagst, das kann ich heute immer noch gut gebrauchen, das lernt man nur dort?
Auf dem Parkett der New York Stock Exchange?
Ja, auf dem Parkett habe ich eigentlich nur erlebt, wie dort die Stimmung damals war.
Die war natürlich bombastisch.
Ich habe hier während meiner Banklehre auch schon am Parkett gearbeitet, allerdings in München.
Da war New York natürlich einfach riesig.
Das war das Epizentrum des Kapitalismus gefühlt.
Und ich glaube, das war es auch.
Was habe ich da gelernt?
Ich habe gelernt, wie Arbeitsabläufe funktionieren, wie professionell der amerikanische Aktienmarkt damals schon funktioniert hat, ohne komplett elektronisch zu sein.
Und ja, ich habe da am Ende meine Prüfung gemacht.
Und du hast wahrscheinlich gelernt, dass es eine gute Kulisse braucht und deswegen wird es das Parkett ewig in Frankfurt geben, oder?
Ich hoffe.
Ich finde, ihr werdet es alle kennen.
Das ist eine ganz tolle Kulisse, das ist Börse nochmal zum Anfassen.
Ansonsten läuft da wirklich viel virtuell und ich finde es einfach einen sehr schönen Ort, um Kapitalmarkt sichtbar zu machen.
Wir können ja ein kleines Gewinnspiel machen zum Schluss.
Wer die klügste Frage von euch stellt, der gewinnt einmal zum Parkett bei euch kommen, oder?
Unbedingt, sehr gerne.
Gut, dann haben wir das schon mal geklärt.
Aber du warst ja der ETF-Mann und du hast den ersten ETF.
Ganz Europas oder wie war es?
Erklär es uns nochmal.
Naja, das ist wirklich eine sehr schöne Geschichte für mich persönlich und ich glaube auch für die deutsche Börse und den europäischen Kapitalmarkt.
ETFs sind geboren in Kanada, USA, so genau weiß ich das nicht.
Auf jeden Fall war das eine Anlageklasse, die früher nicht so wahnsinnig beliebt war.
Und dennoch haben sich alle europäischen Börsenplätze darum gerissen, die ersten Anbieter in Europa zu werden, wenn man schon in dieser Asset-Klasse ein gewisses Potenzial gesehen hat.
Zum Glück hat unser Projektteam es dann geschafft, im April 2000 als erste Börse in Europa ETFs bei uns einzuführen.
Die Wachstumsgeschichte werdet ihr alle kennen, das ist ein Traum.
Und wir waren die Ersten und sind auch tatsächlich hier in Frankfurt Marktführer bei ETFs in ganz Europa.
Wie viele habt ihr jetzt von einem auf?
Ne, wir sind mit zwei gestartet.
Euro Stocks 50 und Stocks 50 waren das damals.
Heute haben wir knapp 3000 ETFs bei uns gelistet in allen Variationen, Aktien, Anleihen, aktiv, passiv, richtig spannendes Portfolio.
Wie waren das damals?
Da haben ja nicht alle Verantwortlichen gerufen, Hurra, ETFs, endlich.
Sondern ihr wart ja quasi Pioniere.
Was war euer Ziel damals?
Was habt ihr so für Gegenwind verspürt?
Wie war die Stimmung damals?
Die Stimmung war sehr verhalten, weil, glaube ich, gerade in Europa die meisten Marktteilnehmer das Potenzial nicht vorhergesehen haben.
Wir übrigens auch nicht.
Der amerikanische Markt, der normalerweise Faktoren größer ist als der europäische, hat sich gut entwickelt, aber jetzt auch nicht über die Maßen positiv.
Das hat sich dann...
vor allem auf der institutionellen Seite in der Finanzkrise 2007, 2008.
Da hatten institutionelle Investoren einen sehr großen Bedarf nach Transparenz, weil da gab es diese ganzen Produkte, die dann nicht so erfolgreich waren, wo man gar nicht wusste, was drin ist.
Das war der erste Schwung, den wir auch mitgenommen haben.
Und auf der Retail-Seite haben wir Ende die Pandemie, Corona, das hat einfach einen brutalen Anschub für diese Produkte gegeben.
Jetzt wollen wir immer ein bisschen was lernen.
Was heißt denn das?
Wir haben was aufgebaut, dass man es handeln kann.
Was heißt es jetzt genau infrastrukturmäßig?
Also es muss ja einen ETF-Anbieter geben und der listet das dann bei euch.
Wie funktioniert dieser Prozess, damit ihr auch mal wisst, wie das funktioniert, wenn, weiß ich nicht, welcher Anbieter auch immer kommt, ob jetzt X-Trackers oder ob es iShares ist oder wer auch immer.
Wie geht das genau?
Ja, das ist eine super Frage.
Und die Antwort wird leider ein bisschen länger.
Ich kann euch aber sagen, das geht in der Praxis richtig schnell, weil wir haben 3000 Produkte eingeführt.
Das ist digitalisiert und vollautomatisch.
Also Prozess läuft wie folgt.
Es gibt einen Anbieter, der darf diese Produkte in Europa ausgeben.
Zum Beispiel die von dir genannten, sagen wir mal, iShares BlackRock.
Dann stellen die einen Antrag auf Zulassung für ihr Produkt.
Das muss bestimmte Kriterien erfüllen.
Es muss eine bestimmte Größe haben, eine bestimmte handelbare Size, eine Vertriebsgenehmigung in Europa.
Das läuft alles elektronisch.
Dann werden die entsprechenden Kennzahlen, Wertpapierkennung, I.S.
und so weiter generiert, zusammen mit Anbietern am europäischen Markt.
Dann wird der Emittent mit einem Market Maker, das ist Voraussetzung, damit das Produkt von Tag 1 nicht wieder handelbar ist, bei uns in den Handel eingeführt.
Die Stammdaten sind komplett bei allen Handelsteilnehmern automatisch hinterlegt.
Und dann gibt es diesen ersten Tag des Handels und das funktioniert wunderbar.
Wir verteilen die Marktdaten, die Transparenzanforderungen sind erfüllt und schwupps haben wir ein weiteres Produkt.
Okay, aber jetzt frage ich mich, wie der Wettbewerb damals war, als ihr gestartet seid.
Da war die Plattform noch nicht da oder wie habt ihr jetzt, wenn der Anbieter sagt, ich will in Frankfurt oder ich will bei Euronext oder so oder wie war das damals oder wollten die bei allen und ihr habt gesagt, wir sind die ersten, wo ihr es wissen könnt.
Wie das immer so ist im Wettbewerb, wenn es mehrere gibt, die das gerne haben wollen, muss man da schon ein bisschen schneller rennen und was anbieten.
Wir waren dann offenbar die schnellsten und das Gute war, die gesamte Infrastruktur war vorhanden.
Das heißt, wir hatten das CETRA Handelssystem, wir hatten einen Liquiditätsmechanismus für den Market Maker, der Signated Sponsor und offenbar hat das dazu geführt, dass wir dann den Zuschlag bekommen haben, um im April 2000 die Ersten zu sein.
Sehr cool.
Und jetzt wollen wir natürlich noch wissen, Was ist denn der ETF, wo du sagst, da sind wir besonders stolz drauf oder wo du sagst, das ist mein Geheimtipp, den du bisher noch niemandem verraten hast.
Vielleicht erst mal den Stolz und dann der Geheimtipp, der vielleicht nicht für jeden.
Der meistunterschätzte.
Der meistunterschätzte, genau.
Muss ich kurz überlegen.
Also wen ich besonders stolz bin, das ist ehrlich gesagt kein ETF, sondern ein ETC, Exchange Stated Commodity.
Cetra Gold, könnt ihr da drüben bei unserem Stand euch auch nochmal anschauen.
Der ist richtig cool.
Das ist der größte Gold-ETC, den es in Europa gibt.
Übrigens auch steuerfrei nach einem Jahr halt.
Gold ist eine tolle Beimischung fürs Depot.
Ist also super.
Bei den anderen fällt es mir schwer, ehrlich gesagt.
Das sind nicht einzelne.
So sieht es aus.
Aber klar sind, dass die großen global diversifizierten, die ihr alle kennt.
Erklärst du auch den Anlegerinnen und Anlegern hier mal, jetzt kommt der ETF und wie kommt denn da jetzt Handel rein?
Und sollte ich vielleicht erst mal abwarten, den ersten Tag, weil es dann noch die Spreads höher sind oder weil die Kurse noch so ein bisschen abweichen vom Index?
Oder vielleicht gib uns noch so ein paar Ideen, wie sowas losgeht und ab dem wievielten Tag sagst du, jetzt ist er voll da?
Ganz klar Tag 1.
Der ETF-Markt ist so wettbewerblich.
Da gibt es einfach unter den unterschiedlichen Anbietern, den Market Makern, so einen Wettbewerb, dass sie schon dafür sorgen, dass ihre Produkte, wenn sie gelauncht werden, eine bestimmte Nachfrage haben von Institutionellen, aber auch von Retail-Investoren.
Da werden dann bestimmte Marketingaktionen losgetreten, dass da direkt Handelsinteresse reinkommt.
Für die Liquidität ist gesorgt, dass es von uns eine verpflichtende Erforderung, die erfüllt werden muss.
Da ist ein Market Maker, mindestens einer pro Produkt, der von Tag 1.
sehr enge Spread stellt, weil ein ETF, wenn ich das noch hinzufügen darf, ist ja kein Produkt, was wie eine Aktie, ich glaube, der steht bei 10, ich glaube, der steht bei 15, sondern ein ETF steht da, wo der Net Asset Value ist, der hat einen fairen Wert.
Deshalb weiß man, wie der Preis sein muss.
Wie viel geht denn da pro Tag um?
Gib uns mal so eine Idee.
Wie viele Milliarden werden da täglich ETFs umgerollt?
Und gibt es diesen berühmten Tag am Tag 1 im Monat, weil alle ihre Sparpläne aus...
Oder ist es Tag 14?
Und das ist ja auch immer die Frage, die alle sich stellen.
Welcher Tag ist derjenige, wo ich es machen soll?
Bitte.
Natürlich sind die Handelsvonomena wie auch in Aktien in ETFs einigermaßen volatil.
Das ist natürlich getrieben von breiteren Marktentwicklungen.
Welche Produkte werden da gehandelt?
Eher Fixed Income, eher Aktien.
Aktienprodukte sind grundsätzlich eher aktiv gehandelt.
Und dann kommt es darauf an, natürlich, wie du sagst, diese Inflow-Dates von den Sparplänen.
Die sind schon gewaltig und da wollen wir natürlich auch sehen, dass wir immer mehr davon kriegen, weil außergewöhnlicherweise gibt es immer noch Broker, die ihre Sparplan-Orders in ETFs, obwohl wir sie kostenlos anbieten, an anderen Venues ausführen.
Und wo es jetzt keine Kickbacks mehr gibt, da könnte das ja auch, kann man es ja bei euch machen, das stimmt.
Aber trotzdem die Frage, wann sind die Tage, wann sind die Ausführtage?
Das wollen immer viele wissen, weil wir jetzt ja mittlerweile bei allen Brokern so haben, willst du am 1., am 5., am 14.
oder Ende des Monats?
Gibt es da irgendeine Idee?
Also das war klassisch und ich glaube, das lag an den Broker-Frontends, weil die nicht jeden Tag angeboten haben als Ausführungstag von diesen Sparplänen.
Das ist klassisch der 1.
und der 15., aber auch abweichend davon.
Und wenn ich hier, glaube ich, meine Menge frage, wer führt seinen Sparplan am 1.
oder 15.
aus und wer an einem anderen Tag, dann werden danach nicht viele Kinder kommen.
Okay, erstmal 1.
und 15.
Okay.
Und wer an einem anderen Tag?
Oh, das sind viele, aber ist mir eigentlich egal, Hauptsache auf 10.
Gut, das fragen wir jetzt nicht, wer auf Gsehnt da ist.
Wisst ihr überhaupt, wo ihr es ausführt?
Wahrscheinlich auch nicht.
Und das ist es.
Es wird ja einfach gemacht.
Ich mache den Sparplan und dann passiert es.
Oder?
Lass mich mal kurz trinken.
Gerne, kurz trinken, wenn ich darf.
Es ist ganz schön heiß hier.
Ja, also das passiert natürlich nach den Ausführungsgrundsätzen der Broker.
Ihr habt alle ein Konto bei einem Broker.
Und da ist natürlich festgelegt, wann und wie und wo der ausgeführt wird.
Aber ist es nicht auch so, so habe ich es zumindest mal gehört, selbst wenn jetzt bei GetEx, also bei Konkurrenz gehandelt wird, dann wird trotzdem als Referenz immer Xetra genommen und der Market Maker, der hedgt sich immer mit den Xetra-Sachen.
Aber insofern ist die Xetra-Plattform für ETFs so der Standard.
Ist es so oder habe ich da einen Denkfehler oder ist es falsch?
Ja, das ist auf jeden Fall so.
Danke für die Vorlage.
Aber das gilt natürlich nicht nur für ETFs, sondern allgemein auch für Aktien.
Wenn man sich anschaut, wie groß CETRA, das Handelsvolumen, die Preisqualität, Ausführungsqualität, Transparenz ist, gegenüber anderen sind wir da einfach klar führend.
Das ist auch wichtig, egal was der Broker sagt.
Guckt euch an, wir haben Realtime-Kurse bei uns auf der Website, wie ihr bei uns handeln könnt.
In der Regel ist das besser oder mindestens gleich bei den anderen.
Wir sind die führende Plattform.
Und natürlich ist es so, dass Cetra im europäischen Kontext Marktführer ist und im Grunde der gesamte Markt und das Handelsinteresse sich irgendwann auf Cetra bündelt, auch wenn man Transaktionen an anderen Börsen ausgeführt hat.
Aber kannst du jetzt sehen, dass ihr schon mehr Privatanlegerflow habt?
Ist das schon sichtbar?
Weil früher hieß ja immer Cetra, das ist für Institutionelle.
Und der Private war eher bei euch, Frankfurt Wertpapierbörse oder Stuttgart oder wo auch immer.
Und dann habt ihr ja versucht, so ein bisschen auch Private dahin zu shiften.
Es gibt längere Handelszeiten und so weiter.
Kann man das sehen mit Retailflow?
Und hat sich das nochmal geändert, seitdem PFOF ist, also Payment-for-Order-Flow verboten ist und damit es keine Kickbacks für die Broker mehr im klassischen Sinne gibt und dadurch einfach ein anderes Wettbewerbsumfeld ist?
Okay, die erste Frage nochmal.
Das waren schon fünf Fragen, Holger.
Das kennen ja die Leute schon, das sind ja gewohnt.
Aber die ersten sind es nicht gewohnt.
Gut, ich versuche das mal abzuarbeiten.
Also wir waren schon immer ein Handelsplatz, der sich um alle Investorengruppen gekümmert hat, auch Retail.
Wir haben beispielsweise schon 2019 kostenlose...
Sparplan-Orders eingeführt, das kostet bei uns nichts.
Wir haben uns jetzt tatsächlich in den letzten vier, fünf Jahren noch stärker auf Retail fokussiert, haben sogar dedizierte Angebote, die gegenüber dem Referenzpreis etc.
noch Preisimprovement bieten.
Wie viel Retail ist bei uns?
Das war schon immer so zwischen 5 und 10 Prozent.
Wir können das nicht hundertprozentig messen, weil es Banken gibt.
Die breitere Geschäftsmodelle haben nicht nur Retail bei uns.
Hat sich durch PFOC was verändert?
Noch nicht genug.
Ich hatte gehofft, dass es tatsächlich, wenn es keine Interessenkonflikte mehr gibt, die Best Execution noch weiter in den Vordergrund rückt.
Best Execution heißt einfach die bestmögliche Orderausführung für den Retailer.
Das ist bei uns möglich.
Bei anderen würde ich da mal ein Fragezeichen dran machen.
Und da hoffen wir über Zeit, einfach mehr Orders zu gewinnen für uns.
Aber kann man noch nicht sehen.
Warum nicht?
Wir können das sehen, aber es ist noch kein wirklicher Proof.
Ich glaube, wir haben jetzt so bei ETFs haben wir so zwischen 10 und 15 Prozent Retail.
Das mag bei Aktien noch ein bisschen drunter liegen.
Auf jeden Fall ist da noch Potenzial und ich freue mich über jede Order, die zu uns kommt.
Denn das ist ja der große Trend, der kommt ja aus Amerika.
Die neue Macht der kleinen Aktionäre bzw.
der Privatanleger, da will und muss man ja als deutsche Börse dann entscheidend mitmischen.
Ich meine, das wurde ja lange unterschätzt, lange wollte sie keine haben.
Aber jetzt quasi bewegen Sie die Märkte.
Ja, also Retail spielt in allen Märkten, glaube ich, um den Globus herum eine sehr bedeutende Rolle, die auch weiter wächst.
Man muss sich nur mal anschauen oder verdeutlichen.
In den USA fließen jeden Monat 50 Milliarden US-Dollar in den Aktienmarkt über die 401k Sparpläne.
Das sind inzentivierte Programme wie zum Beispiel das Altersvorsorgedepot.
Wenn wir da hinkommen.
dann haben wir eine ganz andere Marktdynamik, nicht nur im Handel, sondern auch bei den IPOs.
Und das wird einfach super spannend.
Und deshalb ist es so wichtig, dass wir dieses Kapital, was heute quasi unverzinst auf Sparbüchern liegt, mobilisieren für den Kapitalmarkt.
Das ist wichtig für uns alle, für unsere Pensionen, für unser Wachstum und für eine kapitalmarktorientierte Wirtschaftsordnung für Digitalisierung, Umweltschutz und weitere Projekte.
Wer ist alles bei euch bei Xetra?
Wer handelt über Xetra?
Okay, das ist noch wenig.
Jetzt musst du mal einen Pitch machen.
Also, Michael wird euch jetzt in 30 Sekunden sagen, warum ihr künftig über Xetra handeln sollt.
So, Michael, komm.
So, 30 Sekunden.
Im Gegensatz zu anderen Handelsplätzen haben wir die...
Wirkliche Liquidität.
Wir bündeln das Handelsinteresse von großen Banken, Kleinanlegern, von allem.
Die ganze Welt schaut, wenn es um deutsche Aktien geht oder um ETFs, auf Xetra, um zu wissen, was der Wert dieser Aktie ist.
Ihr habt alle Möglichkeiten, wie Profianleger, genau dort zu handeln.
Warum geht ihr woanders hin?
Gut.
Wer würde sich jetzt umentschieden haben?
Okay.
Zwei.
Du hast zwei, aber das ist schon mal gut.
Okay, dann komme ich hier öfter her.
Genau.
Jetzt gibt es ja schon den nächsten, das nächste Ding, 24,5 und 24,7.
Also, dass dann rund um die Goa gehandelt wird.
Nasdaq will da schon dieses Jahr anfangen.
New York Stock Exchange wird wahrscheinlich nachziehen.
Es gibt schon Kryptoplattformen, wo sogar 24,7 ist.
Habt ihr das auch irgendwie im Blick?
Was heißt das für euch?
Was bringt das überhaupt?
Bringt das überhaupt was?
Also uns bringt es noch mehr Nachtarbeit, wenn die Börsen jetzt rund um die Uhr geöffnet haben.
Aber wie sind eure Pläne da?
Naja, die Tendenz ist, glaube ich, so ein bisschen getrieben durch Kryptohandel.
Bitcoin war 24-7 historisch.
Es gibt jetzt viele Wettbewerber, wie du sagst, Nasdaq, NICI, die jetzt auch in den 24-Stunden-Handel rein wollen.
Wir beobachten da, sprechen mit unseren Kunden.
könnten von unserer Infrastruktur auch 24-7.
Wir haben das schon in anderen Bereichen der deutschen Börse, zum Beispiel im FX-Handel 360t, die handeln Währungen schon rund um die Uhr.
Wir sehen bisher keine Nachfrage, die es rechtfertigen würden.
nicht nur unsere Prozesse anzupassend auszudähen, sondern natürlich dann auch die der Kunden.
Unsere Kunden sagen uns, das reicht gerade völlig aus, wir sehen keine weitere Nachfrage, aber wir können springen, beobachten das und es hängt auch von eurem Handelsinteresse ab.
Wir wollen jede Order, wir werden da aufmachen, wenn das wirklich einen Mehrwert bringt für euch und am Ende für uns.
Wer würde gerne nachts handeln und auch am Wochenende mal, so Sonntagnachmittag, so langweilig?
Boah, guck!
Wochenende wäre natürlich schon ganz praktisch.
Sonntagnachmittag handeln, würdet ihr das nicht machen?
Keiner?
Doch, da sehe ich zwei.
Ihr könntet doch aufmachen Sonntagnachmittag, oder?
Dann werdet ihr die Ersten.
Ja, die könntest du auch jetzt hier verkünden.
Dann wärst du wieder Pionier, Michael.
Ja, ja.
Bevor ich die Frage wirklich beantworte, würde ich hier gerne eine Runde drehen bei unseren Kunden, die nämlich dann auch ihre Infrastrukturen vorhalten müssten.
Es gibt ja schon Angebote auch am Wochenende und es gibt natürlich auch Produkte, die rund um die Uhr handelbar sind.
Die Nachfrage dort von Retail ist, glaube ich, insgesamt überschaubar.
Aber ja, das wird in die Richtung gehen und irgendwann werden wir das anbieten, da bin ich mir sicher.
Ich glaube aber, das ist eher eine Frage fünf Jahre plus als nächstes Jahr ist.
Wirklich?
So lange?
Ich denke ja, weil natürlich die ganzen Institutionellen, die für uns und für die Marktqualität sehr wichtig sind.
Die Fraungesellschaften, die großen Investoren, die wollen am Wochenende nicht handeln.
Die handeln nur dann, wenn alle anderen auch aktiv sind.
Ja, aber das könnte ja passieren.
Wenn jetzt die Nasdaq aufmacht und ich jetzt denke, weiß ich nicht, SK Heinex legt Zahlen vor, 2 Uhr deutscher Zeit und ich denke mir, jetzt will ich handeln.
Und dann kann ich es nicht bei euch, weil ihr zu seid, sondern ich kann es an der Nasdaq machen.
Dann ist der Handel weg.
Dann seid ihr weg.
Das glaube ich nicht.
Wir haben ja, wie gesagt, das Ohr auf der Schiene.
Wir werden schlecht beraten, wenn wir uns das nicht immer anschauen würden.
Ich würde mal sagen, es gibt heute schon die Möglichkeit, die SK Hynix 24-7 zu handeln.
Guckt da mal rein und dann überlegt ihr, ob du dann wirklich handeln willst.
Nein, das will man nicht.
Es gibt immer so tokenisierte Aktien.
Das sind wahnsinnige Spreads und die Volatilität ist so.
Aber wenn die Nasdaq kommt, dann könnte das möglicherweise die Spreads kleiner und die Wohler auch.
Ja, zumal du stehst ja nicht nachts um zwei auf und kaufst es geheilig.
Das macht ja dein Agent.
Oder das.
Seht ihr sowas?
Absolut.
Also der KI ist überall unterwegs.
Es gibt Agenten.
Ich glaube, es gibt fast nichts, was es nicht gibt oder nicht vorstellbar wäre.
Und das trifft natürlich auch die Kapitalmarkte.
Das Ding ist halt immer, wollen wir wirklich darauf vertrauen?
Also ich vertraue komplett auf KI, stelle aber immer fest, okay, 80 Prozent waren super.
den Rest auch in Vorbereitung für dieses Panel.
Wenn ich dir hier sagen würde, das wäre einfach falsch.
So, und würde ich meine Anlageentscheidung jetzt tatsächlich diesem Agenten komplett vertrauen?
Nein.
Kann er mir helfen bei der Entscheidung?
Absolut.
Und von daher wird das auch alles weitergehen.
Und ja, wir machen auf.
Wenn genug Nachfrage da ist, unsere Kunden, also unsere direkten Kunden das wollen, dann bieten sie euch auch den Service.
Da sind wir dabei.
Das ist doch keine Frage.
Und habt ihr euch schon mal überlegt, wenn agentisches Trading kommt?
dann gehen ja die Umsätze hoch.
Dann müsst ihr ja nur den Löffel raushalten, dann geht es los, oder?
Ist das so?
Freut man sich?
Gibt es da schon so Prognosen für die Zukunft, wo man mal so guckt und denkt so, ja.
Ich glaube, da seid ihr wahrscheinlich viel bessere Experten als ich, weil ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob wirklich sehr viele von euch ihre Anlageentscheidungen komplett in die Hände von IT legen.
Aber das können wir auch mal abfragen.
Würde ich das machen?
Ich meine, es gibt ja jetzt die Offerte bei Trade Republic.
Nee, bei Scalable war es.
Bei Scalable, genau.
Da haben wir ja Erik Pottsoweit bei uns zu Gast gehabt.
Was sagt ihr?
Ist das was für euch?
Würdet ihr dem schon trauen?
Kopfschütteln, Skepsis.
Keine einzige Hand nach oben, Holger.
Holger, ich glaube, du bist der einzige Fan bisher.
Ich habe das gemacht.
Und das Gute ist, da kann man einfach nachfragen, womit habe ich das meiste Geld gemacht?
Und die KI sagt dann, ob man ein Idiot ist oder nicht.
Das ist schon ganz okay.
Und sagt dann, hättest du mal lieber einfach nur ein ETF gemacht, statt eine Einzelaktion.
Zum Beispiel sagt sie das.
Das ist nicht schlecht.
Das ist eine Analyse.
Aber was ich nicht verstehe, ist, warum soll man denn eigentlich nur den Löffel raushalten können?
Gibt es deshalb mehr Orders?
Ja klar, wenn die Agenten hin und her handeln, das ist das Schöne.
Aber hin und her machst dann immer noch Tasche leer.
Ja, das stimmt.
Aber es gibt ja schon Studien, wo getestet wurde, Agenten loshandeln zu lassen.
Und eigentlich, normalerweise, hast du ja recht, müsste man sagen, hin und her, macht nicht reicher.
Aber die KI kapiert das nicht.
Die KI denkt, mach mich reich und sagt, handel viel.
Deswegen glaube ich schon, da ist was, wo es...
Glaubst du nicht?
Das muss kein Vorteil sein.
Ich glaube, dass wir eigentlich hier ein Panel haben, so Deutschland, Kapitalmarkt.
Investmentkultur und ich glaube so mit den Agenten...
Das wäre ein Rückschritt, oder?
Den Agenten irgendwie 35 Mal eine 1000 Euro Position drehen zu lassen mit unerklärbarem Ausgang, fände ich jetzt nicht so sinnvoll.
Kann jeder machen, wie er will.
Das stimmt.
Auf jeden Fall wäre es wieder ein Rückschritt, weil die Leute auch, die jetzt Wissen aufgetürmt haben und das dann an die KI wieder abgeben, da wäre das Wissen auch wieder weg.
Und deswegen, wer macht seine Entscheidung so wirklich richtig alleine, ist Selbstentscheider und...
Wer ist das alles?
Guck mal, alle?
Also das ist schon mal gut.
Dann sind wir schon auf dem richtigen Ding.
Und seid ihr auch schon für das Altersvorsorge-Depot angemeldet oder habt euch schon so ein bisschen überlegt?
Ja, da können noch ein bisschen mehr her.
Das ist ja der nächste große Dreh.
Da hast du ja eben schon gesagt in der Einleitung, da könnten wir eine Aktienmarktkultur wie in Amerika kriegen.
Und da gibt es ja Zahlen, wo man sieht, dass in Deutschland Altersvorsorge nur zu 7% am Kapitalmarkt gemessen am Bruttoinlandsprodukt ist.
Und wenn man nach Amerika schaut, ist es 150% ungefähr am Bruttoinlandsprodukt, was Geld für die Altersvorsorge ist.
Glaubst du, das geht jetzt auch bei uns durch die Decke und das wird nochmal einen ganz neuen Schub geben?
In der Tat würde ich hoffen, dass wir dieses positive Momentum, was ich am Anfang angesprochen habe, tatsächlich halten und ausbauen können.
Allerdings habe ich auch von Studien gehört, dass nur 36, 36 Prozent der deutschen Bevölkerung von dem Altersvorsorge-Depot gehört haben und das immerhin ungefähr drei Monate vor dem Start.
Das finde ich einigermaßen erschütternd.
Was ich sehr positiv finde, ist, dass die Kenntnis, dass es so etwas geben wird bei jüngeren Leuten, deutlich zunimmt.
Aber es ist natürlich noch ein weiter Weg zu den Dimensionen in den USA.
Aber ich hoffe, wir sind auf einem guten Weg.
Und ich finde, die erste Richtung haben wir eingeschlagen.
Von daher sehr positiv.
Und als wir hierher gegangen sind, war ganz viel Werbung auch.
Ich mache Rente.
Also da fangen ja die Anbieter jetzt auch an, in der Bevölkerung dafür richtig zu trommeln.
Ja, man muss auch sagen, das geht im Januar los.
Man muss nicht bis Januar agiert haben und dann ist es vorbei.
Also ich glaube, der Sturm geht erst so richtig im Januar dann los.
Was könnt ihr euch vorstellen, was da für Volumen bei euch rauskommt?
Es gibt ja so die Idee.
30 Milliarden erst mal am Anfang mehr in Aktienprodukte.
Und wie viel kommt da bei euch an?
Ehrlich gesagt, das kann ich überhaupt nicht beurteilen.
Ich glaube, auch wenn du hier rumschaust bei den Anbietern, da sind sich auch noch nicht alle sicher, was wirklich bei ihnen ankommt und was dann letztendlich an die Börse geht bei den Kostenstrukturen, die ja wirklich super stark sind.
Das ist natürlich toll.
Weil da ist richtig viel Wettbewerb in den Produkten.
Das freut uns alle.
Ich werde das ja auch aufmachen, das Depot.
Aber ob da dann noch wahnsinnig viel Trading stattfindet, weiß ich nicht.
Sicherlich werden wir profitieren in unseren anderen Serviceangeboten, wie zum Beispiel in der Verwahrung, bei Clearstream, bei Marktdaten, vielleicht bei Indexlizenzen.
Aber im Handel, bin ich mir nicht sicher, kann ich nicht abschätzen.
Aber es wird keinen negativen Effekt haben, weil wir natürlich auch sekundäre Effekte im Handel bei uns sehen werden.
Und auf die freue ich mich.
Musstet ihr schon drei Computer zukaufen, damit dann möglicherweise mehr Umsatz funktioniert?
Oder wie geht das rein technisch, wenn jetzt am 1.
Januar so richtig alle auf einmal anfangen würden und auf einmal...
Ja, das Spannende ist, bei der Skalierung von so einem elektronischen Handelssystem, da kann ich mich noch dran erinnern, da war ich noch gar nicht bei der Börse.
Ich habe nur von dem Projekt gehört, Börsengang der Telekom.
Ich weiß nicht, ob ihr euch dran erinnert.
96, November.
Da wurde einfach ein Infrastrukturprojekt aufgesetzt in unserer Firma.
Da waren, glaube ich, die Rechnungen so groß wie diese Messehalle.
Aber das musste halt funktionieren, weil das halt auch so ein bahnbrechender Schritt damals war.
Wenn heute so Veränderungen sind, die Systeme, die skalieren und du kannst gar nicht mehr sehen, dass das Hardware ist.
Das ist sehr spannend.
Müsst ihr da bei AWS was zubuchen oder wie geht das?
Mal einfach für mich rein technisch.
Wie geht das?
Es muss ja irgendwo eine Rechenkapazität ein, oder habt ihr die selbst im Keller stehen, direkt neben den Cetra-Baren?
Ja, unsere Rechner stehen in Rechenzentren, wie das eigentlich bei allen Anbietern ist.
Wir nutzen in den Teilen, die sinnvoll und gut in der Cloud abzubilden sind, natürlich auch Cloud-Anbieter.
Aber der Kern ist eine Matching-Engine, die ist schon groß und leistungsstark.
Die steht im Rechenzentrum mit redundanter Auslegung im zweiten Rechenzentrum.
Okay, also das wäre nicht das Problem mit dem Rechenzentrum?
Das ist gar kein Problem.
Also jede Order ist willkommen, da müsst ihr euch keine Sorgen machen, wir können die verarbeiten.
Gut, also die Sorge hast du genommen.
Jetzt haben wir gesagt, da werden Milliarden, werden da sicherlich investiert und irgendwie vielleicht wird es wie in Amerika oder kann es wie in Amerika werden.
Muss es ja aber gar nicht, damit wir hier so richtig vorankommen.
Wenn wir nämlich mal über das Thema Börsengänge sprechen, ich weiß, da spricht man nicht so gerne drüber, weil das wirklich keine Erfolgsgeschichte ist, aber wir haben, vorhin haben wir darüber gesprochen in Schweden, die irgendwie in Sachen Kapitalmarkt echt ein bisschen moderner, ein bisschen flexibler unterwegs sind die letzten Jahre schon, wo auch viele Investitionen reinfliegen.
Die haben, glaube ich, in den letzten zehn Jahren über 500 IPOs gehabt.
Ich glaube, hier in Deutschland so 70, 80 oder so.
Das heißt, dem Beispiel Schweden, den müsste man doch mit diesem neuen Investment-Boom und mit dieser neuen Mentalität doch irgendwie folgen können, oder?
Auf jeden Fall.
Und IPOs sind natürlich die Trades von morgen.
Von daher sind IPOs...
Für uns als Kapitalmarkt super wichtig, aber ich glaube auch für uns alle.
Wir wollen nicht, dass die Firmen in die USA abwandern oder denken, das wäre sinnvoll.
Noch mal anderes Thema ist es nämlich gar nicht.
Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, dass wir die regulatorischen Hürden senken für einen Börsengang.
Wir müssen aber vor allem daran arbeiten, dass wir ein Ökosystem schaffen, auf der Demand und auf der Supply-Seite.
Was heißt das?
Diese Pensionsreform mit mehr Geld auch von Privatanlegern, was in den Markt fließt, das braucht auch ein entsprechendes Angebot von Unternehmen, die auch an die Börse gehen wollen.
An beiden Ecken scheitern wir so ein bisschen in unserem Ökosystem.
Das muss über Zeit wachsen, das ist erkannt.
Wir engagieren uns in vielen Initiativen auch im Bereich Start-up, damit wir diese neuen, innovativen Firmen an die Börse führen können und dann hoffentlich ein IPO bei uns sehen.
Jetzt hast du von Regulierung gesprochen.
Jetzt gibt es das Scale-Segment, wo die Regulierung ein bisschen...
Kleiner ist, aber so richtig boomtut es noch nicht.
Was kann man denn da machen als deutsche Börse?
Naja, man kann einfach dafür sorgen, dass es möglichst attraktive Rahmenbedingungen gibt, für die Unternehmen zu uns zu kommen.
Was wir in den vergangenen Jahren gesehen haben, ist, dass viele Kandidaten, die ich super gerne bei uns gesehen hätte und in die ihr wahrscheinlich auch gerne reininvestiert hättet, die wurden halt einfach kurz vorher von Private Equity weggekauft.
Natürlich für die Firma, die sich überlegt, gehe ich zu Private Equity oder gehe ich an die Börse, der Aufwand für Reporting und für Folgepflichten, die einfach vom europäischen Gesetzgeber festgelegt wurden, jetzt nicht immer super attraktiv sind.
Warum sind eigentlich in Deutschland, wenn man sich die Statistik anschaut, eher die schlechten IPOs an den Markt gegangen und die guten, so wie, wie heißt die Sandalenfirma?
Birkenstock.
Genau, nach Amerika.
Und wir haben eher so die Otto-Box, die jetzt so mit minus 16, obwohl das auch eine gute Aktie ist, aber ist auch im Minus.
Und irgendwie ist es doch, ich habe mich die letzten zwölf Monate angeguckt und die überwiegenden Aktien, die neu gekommen sind, sind alle im Minus.
Warum ist denn das so?
Hast du denn eine Idee?
Holger, sagen wir nicht böse, aber das, was du sagst, ist einfach nicht richtig.
Die Birkenstocks, die sind, glaube ich, minus 50 Prozent unter Wasser in den USA.
Das war jetzt kein gutes Beispiel für einen Outperformer.
Aber man hätte sie trotzdem gerne hier gehabt.
Seit dem IPO, wirklich?
Also mindestens mal in den letzten 12 bis 18 Monaten.
Ja, die sind ja schon länger da.
Wir gucken uns das gleich nochmal an.
Holger hat ja seinen Bloomberg leider nicht hier, sonst lösen wir es direkt.
Aber ja, das Thema IPO ist eins, was wir ausbauen müssen, gemeinsam.
Und das braucht eine Kapitalmarktkultur.
Und das braucht Investments und das braucht Firmen, die an die Börse gehen.
Und dass wir jetzt deutlich underperformed haben gegenüber anderen Märkten, das kann ich nicht erkennen.
Gegen andere in europäischen Märkten.
Aber was machen die Schweden denn besser?
Bei denen läuft es ja besser.
Naja, da komme ich wieder zum Öko-Umfeld, was wir haben.
Die Schweden haben eine private Altersvorsorge schon vor Jahren implementiert.
Dort ist genug Kapital und offensichtlich auch auf der Anbieterseite, nämlich auf der Firmenseite, die Willingness einfach an die Börse zu gehen, weil sie sagen, Dort kann ich Kapital einsammeln.
Der deutsche Mittelstand beispielsweise ist bankfinanziert.
Das hat nichts mit Kapitalmarkt zu tun.
Da müssen wir hinkommen.
Jetzt müssen wir natürlich nochmal zu, du hast ja am Anfang schon gesagt, zu deinem liebsten Produkt kommen, Xetra Gold.
Da würde mich immer interessieren, Gold hat ja immer so eine gewisse Indikatorfunktion.
Früher so die Verschwörungsdullis haben immer gesagt.
Die Notenbanken versuchen das irgendwie zu manipulieren, damit keiner sieht, dass alle Gold kaufen, weil das immer so ein schlechtes Zeichen ist.
Aber ihr habt ja wahnsinnig viele Zuflüsse erlebt.
Ist das ein schlechtes Zeichen oder ist es ein gutes Zeichen?
Wie siehst du das, wenn du da so, wie viele Tonnen, 170 Tonnen habt ihr jetzt?
Ich glaube so 175 Tonnen.
175 Tonnen, okay.
Aktuell.
Ja.
Gut, Gold ist, glaube ich, natürlich irgendwie immer einen historischen Krisenindikator, wie du gesagt hast.
Inflationsschutz, Schutz in Krisen, zumindest wahrgenommener Schutz in Krisen.
Was wir gesehen haben in den letzten Jahren, ist einfach, dass Gold als Portfolio-Beimischung grundsätzlich das Rendite-Risikoprofil verbessert.
Von daher, glaube ich, gehört irgendwo Citra Gold in jedes Depot rein, weil es auch so einfach ist.
Wenn man irgendwie vor 30 Jahren Gold kaufen wollte, musste man das physisch irgendwie kaufen, musste dafür ein Tresor haben.
Heute geht das alles relativ schnell.
Das kauft man wie eine Aktie, verwahrt es dann bei uns über seinen Broker.
Das geht einfach total einfach und es ist halt ein total cleanes Produkt.
Es ist kostengünstig, es ist steueroptimiert aus Sicht eines deutschen Investors.
Von daher ist es, glaube ich, mein Lieblingsprodukt.
Aber es wird nicht bei allen Brokern angeboten.
Warum eigentlich nicht?
Der einzige Grund, den ich mir erklären kann, ist, dass wir von der Kostenstruktur super günstig sind.
Das heißt, es gibt keine Management-Vieh, aber da ist ja auch nichts zu managen.
Da liegt einfach Gold.
Und da muss man bewachen.
Man muss es bewachen.
Da würde ich sagen, es ist schon nicht ganz günstig.
Wo liegt das eigentlich genau?
Sag mal.
Stichwort bewachen.
Das habe ich nicht verstanden.
Wo das Gold liegt.
Das liegt in einem geheimen Ort.
Ja, sag mal.
In einem Tresor im Rhein-Main-Gebiet.
Und ist bestens bewacht natürlich.
Ist es wirklich hier in der Nähe?
Ja.
Ja, sicher auch viel in den USA.
Aber ich weiß, dass Trump das wegnehmen kann.
Naja, hier ist die EZB, hier ist die Bundesbank, hier ist die Deutsche Börse, hier ist die Finance 26, wo soll das sonst liegen?
Aber jetzt trotzdem mal die Frage, warum das nicht bei allen zu haben ist, euer Cetra Gold.
Ja, weil wir, oder weil die Clearstream als Verwahrer mit Unicor zusammen einfach Geld braucht, um dieses Gold irgendwie sicher zu verwahren und zu managen.
Weil da gibt es ja auch Umbuchungen, es gibt Käufe, es gibt Verkäufe.
Es gibt ja auch physische Auslieferungen, zumindest die Möglichkeit dafür.
Das kostet halt Geld und das wird in der Regel dem Broker belastet.
Und das ist für viele offensichtlich nicht die effizienteste Lösung, was ich nicht nachvollziehen kann.
Man könnte es nicht anders lösen, wie so ein Ausgabe, so eine Management-Fee oder sowas.
Geht das nicht so zu machen, dass man nicht den Broker belastet, sondern...
dem Kunden so ein bisschen abraspeln vom Gold fürs Bewachen?
Naja, die meisten Broker geben die Kosten, die sie in Rechnung gestellt bekommen, sowieso an den Kunden weiter.
Und vielleicht möchte man das nicht, weil es gibt ja auch den Kostenführeransatz bei vielen Kunden oder indirekten Kunden, die hier sind.
Und da möchte man halt einfach keine zusätzlichen Fees verbuchen.
Aber es gibt sicherlich eine Möglichkeit.
Bestimmt wurden auch Alternative untersucht.
Ich bin jetzt für Xetra Gold nicht direkt verantwortlich.
Es läuft aber super, von daher kann das...
nicht grundsätzlich ein Hinderungsgrund sein, dort zu investieren.
Das stimmt.
Jetzt wäre natürlich die Frage, wie viel könnt ihr da noch nehmen?
Also wenn es jetzt in der Trendcold so weitergeht, müsst ihr dann irgendwann auch den Keller aufstocken oder so wie es mit dem Rechner war oder ist es auch skalierbar?
Ja, das ist natürlich...
skalierbar mit sprungfixen Kosten, also von heute auf morgen die zehnfache Menge, die werden wir wahrscheinlich nicht sicher verwahren können, aber das ist ein Luxusproblem, also das kriegen wir auf jeden Fall hin.
Wie viel Gold haben die Leute mal ausliefern lassen?
Weil wenn es ja steuerfrei ist, nach einem Jahr Haltung, dann gibt es ja dieses Auslieferungsrecht.
Wie viel haben davon Leute schon Gebrauch gemacht?
Und wie macht man das dann rein technisch?
Ja, das ist natürlich der kleinste Teil, weil wer will denn zu Hause Gold haben tatsächlich?
Aber wenn man das möchte, dann hat man diesen Auslieferungsanspruch, den man übrigens auch steuerlich unbedingt braucht in dem Prospekt.
Dann geht man zu seiner Hausbank, die stellt dann einen Antrag auf Ausbuchung des Goldes im Verhältnis zu dem Wertpapierbesitz, den der Einzelne hat.
Dann gibt es eine Lieferung von Unicor, G-Stremen.
an die Bank und da muss man das persönlich abholen.
Da fährt so ein Auto los mit so einem Goldbarren drin.
So stelle ich mir das vor.
Ich habe das noch nie gesehen.
Zum Glück wird diese Möglichkeit auch selten genutzt.
Okay, also das ist...
Steht natürlich auch drauf, ne?
Dass das Gold da drin ist in dem Auto.
Wahrscheinlich.
Habe ich schon öfter gesehen.
Was ist eigentlich mit dem digitalen Gold?
Konto.
Was hegt ihr da denn für Pläne?
Ich meine, da muss man ja auch mitmischen inzwischen.
Das reimt sich sogar.
Inzwischen mitmischen.
Also digitales Gold oder insgesamt Token, digitale Assets?
Also grundsätzlich Krypto, Bitcoin in diese Richtung.
Ja, also wir waren die erste Börse in Europa, die einen Bitcoin-ETN eingeführt hat.
Der ist bei uns handelbar, der checkt den Bitcoin, läuft wunderbar, komplett transparent und offen.
Aber nicht 24-7.
Ich stelle mir vor, Freitagabend, Donald Trump macht irgendwas.
Und ich sitze mit meinem ETN da und dann gucke ich in mein Depot und da heißt es geschlossen.
Das ist Mist, oder?
Exakt.
Aber dann empfehle ich dir, zu einem Broker zu gehen, der der Crypto-Trading anbietet und dir den Spread anzugucken und dann nochmal zu überlegen, ob du in dem Moment handeln willst oder ob du nicht lieber in den C3 ETN reingehst.
Was habt ihr für einen Spread?
Minimalst.
Minimalst, so wie das in allen Profimärkten, zu denen die Retailer, die Privatanleger gleichberechtigten Zugang haben, immer ist.
Warum soll ich denn nicht da handeln, wo alle handeln, die sich damit auskennen, zur gleichen Zugangsberichtung?
Also nicht auf Xetra zu handeln, ist einfach ein Fehler.
Jetzt wollen wir nochmal weiter in die Zukunft schauen.
Irgendwann werden ja Aktien möglicherweise tokenisiert.
Das ist ja wahrscheinlich, in Amerika sehen wir das schon bei so einigen Kryptoplattformen.
Wird das auch irgendwann bei euch so sein?
Und was macht man da mit Clearstream?
Das braucht man ja nicht mehr.
Ja doch, braucht man mehr denn je.
Okay, erklär es mir.
Also insgesamt...
Vielleicht kannst du mal erklären, wie eine Aktie abgewickelt wird.
Ich verkaufe jetzt eine Aktie.
Und was passiert dann?
Nehmen wir an, Deutsche Telekom wird wahrscheinlich so um die 30, verkaufe ich jetzt.
Was passiert dann?
So, du kannst sie natürlich bei deinem Broker nur dann verkaufen, wenn du sie auch im Bestand hast.
Ja gut, ich habe sie im Bestand.
Das heißt, die erste Prüfung ist bei deinem Broker, hat der Holger diese Telekom bei sich im Bestand.
Okay.
So, und auf welcher Basis prüft das die Bank?
Die hat ihren Bestand bei Clearstream liegen und weiß, sie hat da 500 Telekom liegen und weiß, eine gehört dir.
Dann gibt sie dir frei, du stellst einen Verkaufsantrag bei Xetra, der kommt zu unserem System.
Du kriegst zwei Tage später den Gegenwert von dem Verkauf und deine Verkaufsendung T plus 2.
Ja, ja.
Marktstandard.
Ja, aber wäre das nicht besser, wenn es T plus 1 wäre oder instantaneously?
Ja, das ist eine Marktkonvention, kann man alles diskutieren.
Fest steht jetzt schon, nächstes Jahr im November geht es von T plus 2 auf T plus 1 in ganz Europa.
Den Schritt ist die USA schon vor zwei Jahren gegangen.
Das heißt, ein Tag wird da rausgenommen.
Also ihr kriegt dann schneller euer Geld.
Ist das so?
Ja, das Geld kriegt man eigentlich heute schon.
Ja, aber wenn man es abheben will, das geht eben noch nicht.
Also man hat das Geld zwar und könnte wieder neue Aktien kaufen, aber wenn ich jetzt mal einfach sage, ich will 10.000 Euro, brauche ich jetzt?
Und verkauft dafür Aktien, dann muss ich zwei Tage warten, bis ich die 10.000 wirklich mitnehmen kann.
Das kenne ich anders, da würde ich mal mit deiner Bank sprechen.
Okay.
Wir müssen jetzt mal hier ein bisschen aufs Tempo drücken.
Wir müssen natürlich unsere Klassiker-Fragen loswerden.
Wie lange haben wir denn noch?
Ich glaube so fünf Minuten, zehn Minuten.
Wir müssen unsere Klassiker-Fragen loswerden, weil wir können ja hier nicht uns Endliche senden, anders als bei uns im Podcast, im Studio.
Erste Klassikerfrage natürlich, wenn wir schon so einen Spezialisten, so einen Bacher von der Deutschen Börse haben, wollen wir natürlich auch wissen, wie du selbst investierst.
Und jetzt möglichst nicht nur Basis-Investments nennen, sondern grundsätzlich, was ist deine Strategie?
Und gerade der jemand, der seit 27 Jahren bis zur Deutschen Börse, auch die ganze Zeit wahrscheinlich auch mit vielen Fehlern konfrontiert ist und Erkenntnissen.
Was kannst du überhaupt sagen, wie sieht eine gute Anlagestrategie aus?
Aber jetzt wirklich auf den Privatanleger.
Das waren jetzt auch drei Fragen.
Meine Antwort ist erschreckend langweilig.
Punkt eins ist, ich darf gar nicht wirklich handeln.
Ich habe Haltefristen, ich muss das vorher genehmigen lassen.
Und das ist auch total in Ordnung, weil wir haben ja auch Einblick in Entscheidungen, die erst später an die Öffentlichkeit gelangen.
Von daher gibt es das alles nicht.
Das heißt, so langweilig, dass ich tatsächlich so eine ETF-Course-Satellite-Strategie habe.
Plus Cetra Gold.
Okay.
Und wenn du jetzt dein Handy rausholen würdest, hast du da auch so eine Broker-App ganz normal?
Ja.
Ich gucke mir auch an, was ihr euch alle anguckt.
Wie oft guckst du drauf?
Ständig.
Ständig?
Ich gucke ständig auf Marktanteile.
Ich gucke ständig, wie einzelne Instrumente sich entwickeln.
Ich finde das einfach total spannend.
Und ja, das schiebt sich ja auch.
Es gibt ja auch...
Jeder, der schon ein bisschen länger dabei ist, weiß, wie sich auch das Interesse der einzelnen Asset-Klassen verschiebt.
SK Hainix im letzten Jahr, unfassbar.
Die kannte ich ehrlich gesagt vor zwei Jahren noch gar nicht.
Das sind einfach Dinge, die schaue ich mir gerne an und beobachte das.
Auch neue ETFs zum Beispiel, das ist richtig spannend.
Das ist eine schöne Seite übrigens.
Das ist übrigens wirklich eine wunderbare Seite, wer neue ETFs gucken will bei der deutschen Börse.
Sehr übersichtlich gemacht.
Da muss ich mal ein Lob aussprechen.
Danke, es gibt übrigens auch die ETF Academy, wo man ganz viel lernen kann über ETF-Investments.
Auch noch.
Wunderbar.
Das war jetzt der kleine Werbeblock mit der ETF Academy.
Aber jetzt wollte ich natürlich wissen, wenn du morgens aufstehst, du weißt dann nicht, was los ist.
Und Christian Lindner würde sagen, ich nehme die Hand meiner Frau und küss sie.
Okay, das haben wir jetzt hinter uns.
Und jetzt kommt die erste Marktsache.
Was machst du?
Ich höre euren Podcast.
Schon mal gut?
Sehr gute Antwort.
Die war noch nicht mal abgesprochen.
War nicht abgesprochen, gut.
Jetzt haben wir das hinter uns.
Welches, wo, wenn du einen...
Marktinstrument, die ihr angucken musst, um zu sehen, hat der Markt gute Laune, schlechte Laune, um so ein Gefühl zu kriegen, was ist los?
Was guckst du da?
Ein Indikator.
Ja.
Ehrlich gesagt, CNBC Markets gibt die ganze Welt in 10 Sekunden mit Bitcoin, Öl, Fixed Income, Demeter Indices, da brauche ich ungefähr 30 Sekunden und weiß, was in der Nacht war.
Es gibt nicht so einen geheimen Indikator, weiß ich nicht, irgendwas im Bondmarkt oder guckst du dir weiß ich nicht, Volatilitätsindizes oder gar nichts.
Ganz normal, die Überrichtsseite.
Ganz normal und langweilig, tut mir leid.
Wir haben mal überlegt bei uns im Podcast, ob wir überhaupt noch über den DAX sprechen, weil da irgendwie ist er womöglich irrelevant oder nicht und das wirst du anders sehen.
Wir haben uns natürlich dann auch dagegen entschieden und viele Hörer und Hörerinnen haben sich auch gemeldet, nein, nein, der DAX, bitte redet weiter über den DAX, nicht nur S&P 500 und Nasdaq.
Wenn du sagst, oder jetzt brauchen wir mal ein Plädoyer von dir für den deutschen Aktienindex, der ja auch gar nicht mehr deutsch ist, wissen wir ja 80 Prozent der Umsätze, glaube ich, kommen aus dem Ausland.
Also jetzt mal ein Plädoyer für den Bugs, warum der bei alles auf Aktien niemals verschwinden darf.
Naja, der deutsche Aktienindex ist halt einfach das Fieberthermometer der deutschen Industrie und der deutschen Wirtschaft.
Auch wenn viel Wertschöpfung von diesen großen Firmen im Ausland stattfindet, aber das ist ja gut, diese Firmen haben es geschafft.
auch über die Kapitalmarktfinanzierung ihre Geschäftsmodelle weltweit auszubauen und erfolgreich zu sein.
Ehrlich gesagt, auch wenn da einzelne Branchen gerade unter Druck kommen, wie zum Beispiel die Automobilindustrie, dann gibt es wiederum andere, Siemens Energy.
War vor zwei Jahren, glaube ich, noch als notleidend.
Die sind jetzt ganz großartig.
Jetzt kommen die Rechenzentren, SAP.
Da sind schon globale Werte, die einfach eine sehr, sehr hohe Bedeutung haben.
Und das hat die gesamte deutsche Wirtschaft.
Und von daher finde ich den DAX essentiell.
Jetzt müssen wir natürlich ein bisschen positiv nach vorn schauen, weil wir wollen ja fragen, Deutschlands Zukunft.
Wenn wir jetzt einfach mal schauen, haben wir, wenn wir die Marktkapitalisierung von den deutschen Aktien angucken, ist es ja weniger als...
Microsoft weniger als Nvidia, weniger, es ist relativ, 2,4 Billionen oder so.
Wenn wir jetzt mal zehn Jahre nach vorn schauen, das ist ja immer eine Frage, wie viel kriegen wir neue Firmen noch und wie laufen die, die wir haben?
Was könntest du dir vorstellen, wie wir dann...
Welche Market Cap wir dann haben und wie sieht das dann aus im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt?
Wenn man nämlich die amerikanischen Aktien anguckt, sind es ungefähr 180 Prozent die Market Cap zum BIP.
Wenn man es in Deutschland anguckt, wäre das ungefähr ein Drittel, also nur 33 Prozent.
Wo können wir rauskommen?
Also grundsätzlich bin ich natürlich Optimist.
Und ich glaube, jeder, der ein bisschen länger an der Börse ist, der weiß auch, dass die Bewertung von einzelnen Firmen jetzt nicht unbedingt...
über zehn Jahre sich so weiterentwickelt und auch nicht unbedingt so bleiben muss, wie sie jetzt ist.
Es ist natürlich immer sehr stimmungsgetrieben.
Im Moment ist es natürlich der Hauptpunkt irgendwie KI, Nvidia.
Ich persönlich kannte Nvidia vor zehn Jahren nicht.
Ich weiß nicht, wer die von euch kannte.
Das entwickelt sich relativ schnell.
Und natürlich haben die Amerikaner einen Riesenvorteil.
Die skalieren in ihren Geschäftsmodellen einfach, weil der amerikanische Markt so riesig ist.
Die haben ein Steuersystem, eine Währung.
Da geht es halt einfach wahnsinnig viel um.
Die haben eine ganz andere Risikoneigung, als wir das in Deutschland und in Europa haben.
Aber ich bin mittel- bis langfristig total positiv für die deutsche und die europäische Wirtschaft.
Und jetzt schießen wir vielleicht den Kreis von Beginn, weil natürlich dieses Momentum, was ich wahrnehme, glaube ich, von euch allen so wahrgenommen wird.
Da bewegt sich jetzt was.
Und wir brauchen halt...
die Mobilisierung von diesen sinnfreien Sparanlagen, die einfach einer sinnvollen, produktiven Verwendung zugeführt werden muss.
Und dann holen wir auch das Gap gegenüber den USA oder Schweden ein.
Und wie kommt jetzt die Kohle der Menschen hier, wie kommt die in der Realwirtschaft an und wird möglicherweise in Deutschland dann auch wieder ein bisschen mehr Wachstum schaffen?
Wie geht das, damit die Leute auch wissen, dass sie es auch für das eigene Land mitholen?
Ja, relativ einfach.
Wir hatten gerade eine Kapitalerhöhung von der RWE, ich glaube, das waren 6 Milliarden Euro.
Wir haben die einfach über uns am Kapitalmarkt finanziert.
Das ist ihr Geld, euer Geld, unser Geld.
Das ist einfach sinnvoll, dass eine Firma wie RWE sich so finanzieren kann, Wachstum finanzieren kann, den Klimawandel adressieren kann mit diesem Geld und genauso funktioniert ein Kapitalmarkt, richtig?
Ja, also und was kannst du, kann man so eine Rechnung machen, dass ein guter Kapitalmarkt, das Potenzialwachstum der Volkswirtschaft dauerhaft nach oben bringt, weil wir haben ja Demografie geht nach unten, Produktivität geht so.
Könnte das einen Push geben und dann sind wir am Ende, haben wir doch wieder so ein kleines Wirtschaftswunder durch den Kapitalmarkt?
Davon bin ich komplett überzeugt.
Bis der Push kommt, haben wir, glaube ich, ein bisschen was aufzuholen.
Infrastruktur.
Strukturinvestitionen, Digitalisierung, das braucht alles wahnsinnig viel Geld, hohe Investitionen.
Aber wenn wir dieses Gap schließen können, dann können wir uns anschließend auch wieder um ein gewaltiges Wachstum kümmern.
Und dafür braucht man Kapital und das stellen wir bereit.
So, jetzt wollten wir noch die kluge Frage hier.
Wenn jemand eine Frage hat, wenn es jetzt nur eine gibt, wer ist auch die klügste?
Wir wollten ja noch einen Gang an die deutsche Börse hier verlosen.
Also Fragen, kluge Fragende?
Ich würde auch mein Mikrofon abgeben dann.
Habt ihr Fragen?
Keiner?
Doch, hier vorne links.
Ja, vorne.
Genau.
Also meine Frage wäre, also ich bin grundsätzlich für ETF-Sparpläne und frage mich aber, ob dann nicht irgendwann die Governance für die Unternehmen irgendwie beeinflusst wird, weil am Ende...
üben ja dann die Stimmrechte, die Black Rocks, Vanguards und Aus und halt nicht die ganzen Kleinanleger.
Also wie Sie das einfach sehen, aus Ihrer Perspektive.
Gute, berechtigte Frage, wenn ich es nochmal wiederholt habe, was ich verstanden habe.
Es geht um die Governance von einzelnen Unternehmen, die Bestandteil im ETF sind.
ETFs immer stärker werden.
Total berechtigte Frage, trifft übrigens auch den Handel?
Da sagen ganz viele, wenn es nur noch ETF-Investments gibt, dann kann man doch die einzelne Aktie gar nicht mehr handeln.
Oder der ETF bestimmt den Preis der Aktien.
Davon sind wir wirklich noch ganz, ganz weit entfernt.
Aber die Probleme sind schon, als der ETF-Markt nur halb so groß war, adressiert worden.
Und deshalb geben auch in der Regel die großen ETF-Anbieter keine Stimmen ab bei den Hauptversammlungen.
Das ist zum Beispiel ein Grund und darüber hinaus muss man das natürlich im Auge behalten, weil das wollen wir nicht.
Die Preisfindung findet über die Aktien statt und transportiert sich dann auf die ETFs und das muss auch weiter so sein.
Gut, weitere Fragen.
Was passiert am 3.11.
und ein paar Tage später, wenn die Zwischenwahlen absolviert sind?
Was passiert?
Am 3.11.
und ein paar Tage später mit dem Kapitalmarkt, wenn der Trump die Mehrheit in den beiden Kammern abgeben muss, das Ergebnis nicht akzeptiert, sehen wir dann eine Korrektur, Klammer 10% oder Crash?
Kurz, so, Marktprognose.
Ich glaube, die Frage geht an die beiden Kollegen.
Wenn ich sie beantworten darf, als Michael Kogmann, ich als Vertreter der Deutschen Börse.
Weil wir kommentieren sowas natürlich nicht.
Man kann nicht Ihnen sagen, komischerweise kamen so viele Äußerungen von Herrn Trump, die irgendwie am Markt überhaupt nicht mehr wirklich sich in Kursbewegungen geändert haben.
Weil viele Dinge haben eine Halbwertzeit von einer Stunde, dann geht es schon wieder in eine andere Richtung.
Von daher würde ich auf keinen Ausgang wetten wollen.
Und schon gar nicht hin und her handeln.
Das würde ich nicht machen.
Also einfach weitermachen.
Ich habe jetzt noch eine gute Nachricht, Heu, weil wir sind mit der Zeit durch.
Das ist die schlechte Nachricht.
Die gute Nachricht ist es aber, dass wir jetzt noch im Anschluss, ich glaube um 16 Uhr sind wir bei der Deutschen Börse.
Wo ist denn der Stand?
Am Stand.
Genau, diese Richtung.
Und da ist die Deutsche Börse und da sind auch wir.
Und da können wir alles noch bereden und bequatschen und fragen.
Aber jetzt haben wir ja nur zwei Fragen.
Du musst jetzt den klügsten Frager führen.
Das muss jetzt Michael machen.
Bitte.
Michael, du musst die klügste Frage kühren.
Die klügste Frage?
Die klügste Frage.
Ich glaube, die klügste Frage muss ich überlegen.
Sommerfeld, aber der eingeladen.
Ich glaube, das war die Frage zur ETF-Geranlage.
Absolut, finde ich auch.
Gut, dann müsstest du uns deine Daten irgendwie geben, damit du dann da mal bei der deutschen Börse vorsprechen kannst.
Sehr gut.
Bravo, danke für die Frage.
Ja, das ist ein Applaus für die klügste Frage hier.
Sehr schön.
Und danke an dich, Michael.
Wird es mit der Aktie so weitergehen, Deutsche Börse?
Ich weiß, du wirst zur Aktie nichts sagen, aber darfst auch nichts sagen.
Aber ist das Geschäftsmodell so, dass es eigentlich ein Outperformer ist, so ein Compounder-Stock?
Eigentlich schon, oder?
Meine private Meinung ist, die Deutsche Börse ist eine ganz hervorragende Firma.
Übrigens habe ich hier so viele junge Menschen gesehen.
Wenn ihr einen Job sucht und am Kapitalmarkt interessiert seid, kommt einfach bei uns auf die Website und schaut euch das mal an und bewerbt euch.
Das macht einfach echt Spaß.
Guckt ihn euch an, so sieht er aus.
Es gibt auch sehr viele nette Kollegen, die super kompetent sind und wir würden uns auf euch freuen.
Und was wird gesucht?
Das muss ich jetzt trotzdem nachfragen.
IT, Zentralfunktion, Compliance, Marktentwicklung.
Alles in Zeiten der KI noch.
Ihr wachst noch mit Jobs obendrauf, weil die meisten Unternehmen, die wir haben, sagen immer so.
Wir haben schön viele Leute.
Wenn wir weiter wachsen, dann werden wir keine Leute mehr einstellen.
Ihr macht das anders.
Wir machen das anders, weil wir davon überzeugt sind, dass wir auch gutes Wachstum abliefern können und neue Leute einstellen.
Vielleicht ist das sogar ein Argument für die Aktie.
Ist aber nur eine Idee, keine Empfehlung.
Wir haben hier gleich von der Bühne runtergetragen, wenn wir jetzt nicht Schluss machen.
Michael, danke, dass du da warst.
Hat viel Spaß gemacht.
Und danke auch noch euch, dass ihr hier ausgeharrt habt, trotz des Wusels drumherum.
So, lieber Holger, wir können jetzt noch ein riesiges Fazit ziehen, aber ehrlich gesagt, ich bin leer geredet in den letzten Tagen.
Ich bin jetzt leer geredet und leer gehört und ich glaube auch all unsere Hörer, auch wenn sie immer sagen, und sie haben es ja auch auf dem Alles auf Aktien Summit gesagt, wir hören jeden Podcast, auch jede Samstagsfolge, aber ich glaube, auch für dieses Wochenende.
Die Zeit ist begrenzt, auch für Menschen, die alles auf Aktien hören, da hast du völlig recht und deswegen.
Können wir darauf hinweisen, wer ist kommende Woche dran?
Nächste Woche haben wir tatsächlich mal wieder das legendäre, aber relativ seltene Duo Daniel Eckert und Holger Chippitz.
Wirklich?
Ja.
Okay.
Ich bin überrascht und erfreut, dass du deinen Namen schon wieder hörst.
Ja, auf jeden Fall.
Den haben wir fast jede Woche, wenn wir mal ehrlich sind.
Das wollt ihr natürlich nicht verpassen, dieses legendäre Duo.
Und deshalb heißt es, abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns.
Alles auf Aktien mit Eckart und Schäpitz.
Hört ihr dann am Montag wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
