# Portfolio Diversification and AI Valuation Strategies

**Podcast:** Deffner und Zschäpitz – Der Wirtschafts-Talk von WELT
**Published:** 2026-10-03

## Transcript

Herzlich willkommen zu Defner und Zschäpitz, Wirtschaftspodcast von Welt.
Mein Name ist Defner, Dietmar Deffner.
Mein Name ist Zschäpitz, Holger Zschäpitz.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Alles gut.
Episode 532, lieber Defner.
Und das saß jetzt besser, da muss ich dir recht geben.
Alle, die jetzt den Podcast hören, werden feststellen, dass wir hier eine Live-Situation sind und uns hier freuen, auf dem Summit zu sein und lauter wirklich spannende Menschen hier zusammenkommen.
Und was ich ja mir erträume, dass dieser Summit möglicherweise der Nukleus ist.
Der Nukleus, oh Fremdung.
Irgendwann mal so ein OMR-Festival für...
Arme?
Nein, nicht für Arme.
Doch nicht für Arme.
Seid ihr Arme?
Für Arme, die reich werden wollen.
Das, was die an Marketing machen, so ein Marketing-Festival, machen wir einfach für Anleger und Anlegerinnen.
Das wäre doch was.
So ein Happening für Menschen, die im Leben was erreichen wollen, die selbst ihr Leben in die Hand nehmen, die selbst anlegen wollen, auch mal Fehler machen, daraus lernen, wieder aufstehen.
Für FDP-Wähler, aber die gibt es ja nicht mehr.
Nee, das machen wir nicht.
Aber das wäre so mein Traum.
Eine sehr gute Idee.
Was mich sehr freut auch, dass wirklich der Frauenanteil sehr, sehr hoch ist hier.
Das hat man nicht immer so den Eindruck beim Podcast, weil da immer viele Männer vor allem schreiben und Feedback geben.
Aber die Frauen sind am Kommen.
Einen Riesenapplaus für die Frauen for Finance.
Gut, dann würden wir am Anfang immer sagen, hast du irgendwas aktienmäßig getan?
Nochmal deine Vonovia aufgestockt?
Nochmal umgeschichtet ein bisschen?
Nee, aktuell nicht.
Aktuell beobachte ich die Vonovia-Podcast.
Können wir ja nochmal.
Also wir haben zwei Thesen in diesem Podcast.
Jeweils jeder eine.
Und dann haben wir jeder drei Aktienideen heute zur Feier des Tages mitgebracht.
Und dann gibt es noch Q&A, wenn wir noch Zeit haben.
Haben wir schon mal gesagt, wenn die Leute so vergesslich sind.
Nein, das haben wir hier in dem Podcast noch nicht gesagt.
Das ist jetzt für die Hörer im Podcast.
Danke.
Fangen wir an mit deiner These.
Und die Defner-These will dir wahrscheinlich schon so in etwa erahnen.
Ist nicht, wo Novia wird bald wieder bei 30 stehen, das ist es nicht.
Wäre aber auch eine Idee.
Oder Jumia, genau.
Jumia, das sind die Einzelaktienideen, die bekannt sind.
Immer noch meine zwei größten Positionen.
Wenn jemand Fragen dazu hat, kann er ja dann noch fragen.
Aber so ganz langweilig wollte ich nicht sein und die heute als Aktienidee mitbringen.
Aber erstmal, wie gesagt, jeder eine These.
Meine These wäre, man sollte in seinem Portfolio nicht mehr als 50% USA haben als Gewicht.
Die These habe ich auch schon ähnlich, glaube ich, sogar letztes Jahr mal vorgetragen.
Aber die ist einfach...
Immer gültig und hat jetzt vielleicht im letzten Jahr nicht so unbedingt outperformt.
Aber nichtsdestotrotz würde ich einfach die wiederholen.
Denn drei Gründe.
Ich meine, es gibt immer wieder historisch einfach Zeiten, in denen gewisse Regionen, gewisse Länder, gewissen Wirtschaftsräume an der Börse wirklich einen absoluten Zyklus haben, einen Lauf haben.
Aber das ist eben keine Garantie für die Ewigkeit.
Wir haben jetzt 15 Jahre lang...
Outperformance von Amerika gegenüber dem Rest der Welt.
Aber das muss nicht so bleiben für alle Zeiten.
Es gab ja vor allem...
Viele werden sich noch erinnern an die Japan-Blase in den 80er Jahren.
Und danach ist Japan jämmerlich abgestürzt.
Japan war vorher auch so Technologieführer.
Alle sind nach Japan gepilgert und haben geguckt, wie die jetzt ihre Autos dort bauen und, und, und.
Das ist heute Amerika zweifelsohne technologisch ganz, ganz vorn.
Aber wie gesagt, kein Garant für die Ewigkeit.
Der zweite Punkt dazu ist, dass man natürlich...
Wenn man zum Beispiel jetzt einen MSCI World hat als einzige Anlage, dann 70% Klumpen USA.
74% sind es mittlerweile.
74% aktuell sogar.
Und auch beim ACB oder Fuzzi Allworld oder anderen ist es einfach über 50 Prozent.
Wenn man jetzt sagt, okay, ich habe jetzt einfach nur Geld, das ich 25 Euro im Monat anlege, dann kann man sagen, okay, dann ist es auch okay, dann bespart man nur diesen einen Sparplan.
Aber wenn man vielleicht doch ein bisschen ein größeres Portfolio hat, würde ich schon darauf achten, dass man nicht noch zusätzlich diesen ETF-Klumpen USA dann nochmal verstärkt.
Weil man hat dann nicht nur einen Klumpen USA, sondern man hat...
Vor allem dann auch einen Technologieklumpen nochmal zusätzlich als großes Risiko.
Im S&P 500 machen ja die zehn größten...
Tech-Werte dann ungefähr 30% der Marktkapitalisierung des Gewichtes dann eben aus.
Und man investiert dann eben vor allem in diese großen Tech-Werte, in die Magnificent Seven.
Und wir haben ja gerade im vorherigen Podium, wo es über den KI-Boom ging, gehört, ja, möglicherweise sind wir da schon sehr weit fortgeschritten.
Keiner weiß, wann der KI-Boom...
Machst du jetzt den Bär hier?
Ja, ich bin ein bisschen bärischer.
Nein, aber dann ist man einfach mit einem sehr hohen Anteil USA Sehr stark da exponiert im Tech-Bereich und sehr stark dann eben, wenn es da mal nach unten gehen sollte und früher oder später wird einfach auch diese KI-Blase platzen.
Ob es in ein, zwei, drei, vier Jahren ist, weiß keiner, aber irgendwann wird es passieren.
Und es ist besser, wenn man ein bisschen breiter gestreut ist und nicht so sehr nur auf die USA setzt.
Und vielleicht drittens noch, natürlich gibt es auch jetzt kurzfristig wieder gewisse politische Risiken.
Natürlich hat bisher Amerika die Trump-Politik gut überstanden, weil einfach dieser KI-Boom alles überlagert hat.
Da konnte selbst Trump nichts zerstören.
Auf der anderen Seite hat er natürlich durch die Regulierung auch vieles angefacht und angefeuert.
Wir kriegen jetzt die Midterm-Wahlen.
Wenn die Demokraten da auf breiter Front siegen sollten, könnte es natürlich auch sein, dass es wieder etwas mehr Regulierung gibt, vor allem auch im KI-Bereich.
Tech-Bereich, das könnte natürlich dann auch ein Bremsklotz sein und grundsätzlich sind einfach egal, wie es dann ausgeht, ob Trump weiter Chaospolitik macht oder das Haus umschwenkt, auch politische Risiken da eben, die man nicht unbeachtet lassen sollte.
Deswegen würde ich dafür plädieren, man sollte gucken, dass man höchstens 50 Prozent USA im Depot hat.
Ja, also wer jetzt glaubt, dass der KI-Boom wirklich bald zu Ende ist, da würde ich dir zustimmen.
Aber ich würde es nicht glauben, dass wir da, ich würde eher, weil ich nicht weiß, wer beim Vorpanel da war, ging es ja um die Frage, was ist der Blase, wo sind wir bei der KI-Blase von 0 bis 10?
Da würde ich vielleicht sagen, sind wir bei 5 vielleicht oder 4, 5.
Und wenn das Ja genannt wird, würde ich vielleicht sagen, sind wir so bei 98.
Insofern glaube ich, dass es noch weiter geht.
Und deswegen würde ich jetzt nicht auf 50 Prozent künstlich...
Also wenn man jetzt, wir sind ja Anhänger dieses ganz Breiten vom Vanguard, FTSE, Global All Cap, da hat man ungefähr 63% Amerika drin und ich finde, das ist okay.
Anders wird es natürlich jetzt, wenn man jetzt noch Tech-Werte zusätzlich hat und dann auf einmal der Amerika-Anteil 90% ist.
Das würde ich jetzt auch nicht machen wollen, aber ich würde sagen, 60% ist eigentlich eine, oder 63, so eine natürliche, finde ich eine sehr gute Grenze.
Und warum würde ich jetzt nicht, wenn deine Argumentation stimmen würde, müsstest du ja sagen, Emerging Markets klassisch kannst du ja auch nicht machen, weil dann hast du SK Hynix, dann hast du Taiwan, hast du Südkorea, weil die ja als Emerging Markets hält.
Dann hast du noch mehr Tech, nur aus einer anderen Perspektive.
Also dann müsstest du ja ausweichen da, wo es kein KI gibt, das wäre Europa.
Und wenn ich jetzt nach Europa schaue, gucke ich mir die Risikospreads von französischen Staatsanleihen an.
Die sieht man, die sind so zwischen...
149 Basispunkte ungefähr.
Also der französische Staat muss für 10-Jährige anleihen, wenn er sie jetzt neu begibt.
Es ist ja nicht so, dass man jeden Tag die neu begeben muss.
Ungefähr 1,49 Prozentpunkte mehr Zins zahlen.
Und das ist so viel wie...
Als Deutschland.
Als Deutschland, genau.
Und das ist so viel wie 2012.
Also das riecht schon so ein bisschen nach Euro-Krise.
Aber immer noch weniger als in Amerika.
Ja, aber Amerika ist ein ganz anderes Umfeld, ein ganz anderes Wachstum.
Das kannst du nicht miteinander vergleichen.
Das ist ja auch eine andere Währung.
Also insofern...
Aber wenn man diese Aufschläge sieht, würde ich denken, ist Europa gerade eher so ein Risikoproblem.
Wir haben nächstes Jahr französische Wahlen.
Ob ich da jetzt meinen Anteil von europäischen Aktien erhöhen würde, weiß ich nicht.
Ich habe bei mir am Jahresanfang ein bisschen die europäischen Aktien erhöht, weil ich eben nicht nur die Basis-Investments habe, sondern eben relativ viele.
amerikanische Tech-Werte nochmal extra.
Und deswegen hatte ich einen so hohen Anteil, dass ich gesagt habe, nee, also über 60 will ich es nicht haben, aber ich will zumindest nicht die 50 haben.
Was ist das zweite Argument?
Was ich sehe, ist, dass Amerika immer schon the place to be war.
Also wenn man dieses Yearbook anguckt, ich kann jedem nur raten, dieses UBS-Yearbook, weil früher hat es Nicole Zys gemacht mit der London School of Economics zusammen.
Da werden einfach die langfristigen Renditen von 1900 bis heute gemacht, also 125 Jahre.
Und dann, wenn man sich das mal anschaut, hat Amerika gemacht in den 125 Jahren 6,6 Prozent reale Rendite.
Also wenn man die Inflation abzieht, also 6,6.
Wenn man überlegt, die Inflation wird so ungefähr 2,5%, 2 bis 2,5%, sieht man, was da an nominale Rendite rausgekommen ist.
Und der Rest der Welt hat nur 4,3 gemacht, reale Rendite.
Und wenn ich jetzt einen Dollar eingesetzt hätte, dann kumuliert sich das natürlich wegen des Zinseszinseffektes, dann hätten wir aus diesem einen Dollar 2.911 Dollar in US-Aktien gemacht.
2.911.
Und nur 194 Dollar außerhalb der USA.
Und dann sieht man, das ist ein Faktor 15 Mal größer.
Und daran erkennt man, dass in Amerika irgendwas sein muss, was einfach outstanding ist und was besonders ist.
Und ob das jetzt die Mentalität ist, dass die Leute anpacken wollen, ob es der kapitalistische Geist ist.
Mittlerweile haben die auch relativ viel Linkstrall in Amerika, weil die Gewinne so ungleich verteilt werden.
Aber ich glaube, Amerika hat diese Gabe, dass sie wahrscheinlich nochmal die Kurve kriegen, weil dann die Tech-Bros feststellen, wenn ich jetzt nicht irgendwie was verändere und die mitbeteilige und so weiter, dann wird auf einmal der Kapitalismus abgewählt.
Und wir kriegen das nicht hin.
Wir werden da uns reinwählen.
Und deswegen, glaube ich, ist Amerika immer der Platz, wo ich so investiert sein wollte, wie es...
die Börse vorgibt, sprich nach Marktkapitalisierung.
Das sind eben 63 Prozent.
Und deswegen würde ich nicht auf 50 reduzieren, sondern würde es auf 63 belassen.
Und deswegen glaube ich auch, dass der Markt, wenn jetzt Amerika fallen sollte, dann geht es ja automatisch runter, so wie es ja auch in Japan der Fall war.
Weiß ich, wann das runtergeht.
Klar, wenn man die Bewertung anguckt, ist Amerika teurer, KGV von 19 ungefähr.
Deutschland hat vielleicht so KGV 14, 15.
Das ist natürlich günstiger, aber ich kriege da auch mehr Wachstum.
Ich kriege da auch mehr Dynamik und so weiter.
Und bei allem politischen Theater von Trump würde ich immer noch sagen, Europas Politik ist nicht so viel besser.
Nur nicht so viel Theater, nur nicht so viel Theater.
Also insofern, ich meine jetzt nicht, dass wir andere erpressen.
Diese Methoden meine ich nicht.
Aber ich meine, wenn du siehst, wie wir es nicht hinbekommen, Sachen zu regeln, Sachen hinzubekommen, dass wir in Europa immer mehr Bürokratie draufpacken und dass Frau von der Leyen noch mehr Bürokratie obendrauf haben und noch mehr Geld.
Ich sehe da nicht, dass wir es schaffen, von so einer hinteren Position wieder wahnsinnig aufzuholen.
Also zumindest nicht mit der Politik, die wir hier haben.
Und deswegen würde ich meine 63 Prozent behalten.
Ja, das war die erste These und ich würde vielleicht noch ergänzen.
In der Tat, ich habe letztes Jahr ja auch gesagt, vieles droht da in Amerika auch politisch.
Und man muss sagen, was mich dann doch positiv überrascht hat, war, dass doch wirklich Checks und Balances doch funktionieren in den USA.
Also Respekt vor...
dem neuen Notenbankchef, der von Trumps Gnaden ernannt worden ist und gleich die Zinsen anhebt und damit seine Unabhängigkeit demonstriert hat.
Und Respekt auch vor dem obersten Gerichtshof, wo auch in der Mehrheit Trump Leute sitzen, der trotzdem unabhängig dann seine Urteile fällt.
Und auch Respekt vor der Presse, die sich immer wieder...
dann Zugang schafft zum Weißen Haus und ihre Kontrollfunktion wahrnimmt.
Also vieles ist da schon noch Gott sei Dank am Funktionieren, auch wenn eine irre Politik vom Präsidenten gemacht wird.
Und das ist natürlich dann auch wieder schon nochmal ein positiver Faktor.
Und ich sage ja auch nicht, man soll raus aus Amerika.
Also 50 Prozent ist ja immer noch...
Verdammt viel, wenn man bedenkt, dass 25 Prozent ungefähr des Weltbruttoinlandsproduktes aus Amerika darstellt.
Dann ist es ja immer noch deutlich überinvestiert.
Aber man muss einfach da ein bisschen eben auch die Risiken mit im Blick haben.
Aber du hast ja die ganzen KI-Experten, du hast ja letztens diese wunderbare Pressekonferenz, wo Donald Trump alle KI-Führer so vorgeführt hat, wie so kleine Schuljungs.
Aber was du da trotzdem gesehen hast, unabhängig davon, dass sie ihm die Stiefel geküsst haben, außer jetzt Dario Amode, der war nicht ganz so Trump-freudig.
Das sind halt, Amerika ist das Land mit diesen Typen, die diese Technologie so weit voranbringen und die es schaffen, da wirklich...
Rechenzentren hinzustellen, die es schaffen im Zweifelsfalle auch, wie Mark Zuckerberg dann irgendwelche Gemeinden die Lehrer zu schmieren, damit sie die Klappe halten, damit dann ein Rechenzentrum hinkommt.
Also irgendwie, also irgendwelche Wege zu finden, das trotzdem noch hinzubekommen.
Und deswegen, als ich diese Pressekonferenz gesehen habe, bei allem Scham, die man hat, wo man denkt, was ist da jetzt los?
Und wenn dann der Trump sagt zum Google-Chef.
Er ist ein Monster, kaum keiner kennt ihn.
Kommen Sie doch mal vor.
Und man denkt sich so, so will ich nicht angekündigt werden.
Aber trotzdem ist es die Place to be.
Und deswegen, wir sind bei KI, dann kommt nämlich meine These auch gleich.
Und es geht um den Anthropic-Börsengang.
Wir hatten ja eben schon so ein bisschen die Diskussion hier, wer es verfolgt hat.
Was da passieren wird, die gehen ja wahrscheinlich Mitte November an die Börse.
Anfang November wird es nochmal so eine Roadshow geben.
Hoffentlich kriegen wir irgendwann nochmal alle den S1-File.
Das ist ja dieses Börsenprospekt zu sehen, wo dann wahrscheinlich auch drinsteht, welche Risiken sind.
Aber was auch drinstehen wird, welche Wachstumsraten da sind.
Und man sieht ja jetzt bei OBI, hat Herr Reuters schon berichtet, was drinsteht, dass wir 65 Milliarden Runrate haben.
Runrate heißt immer, ich gucke, wie viel ich...
jetzt als Umsatzmacher im letzten Monat und rechne das aufs Jahr halt hoch.
Es ist nicht so, dass ich jetzt 65 Milliarden gemacht habe in den letzten zwölf Monaten, sondern ich habe jetzt einen Monat was gemacht und das rechne ich hoch und habe 65 Milliarden.
Und das wird noch weiter steigen.
Und wenn man sich das alles mal anguckt, dann erscheint dieser Börsengambi, die sind zwei Billionen gar nicht so teuer.
Weil wenn du überlegst, jetzt hat man 65 Milliarden, das finde ich jetzt nichts mehr weiter wachsen sollte und die gehen mit zwei.
Billionen an die Märkte, dann wäre das ein Kursumsatzverhältnis, was unter Palantir ist.
Palantir hat ein Kursumsatzverhältnis von 75 und wenn man SpaceX gesehen hat, die sind jetzt sogar mit einem Kursumsatzverhältnis mit 100 an die Börse gegangen und daran erkennt man, und es ist trotzdem nicht so weit runter gegangen, es gab am Anfang den Pop und jetzt ging es wieder runter, jetzt ist sie wieder über Ausgangszeit.
Insofern würde ich sagen, ich würde auf jeden Fall Open, nicht Open-Eye, die würde ich natürlich auch zeichnen, aber ich würde auch Antropic zeichnen.
Und würde auch bei dieser Bewertung von zwei Billionen keine Bauchschmerzen haben.
Denn wenn man mal einfach das sich anguckt, muss ja irgendein Case draus machen.
Und man könnte sagen, beispielsweise haben wir eben auch schon mal gesagt, wir haben 118 Billionen an Bruttoinlandsprodukten in der Welt.
Und die Hälfte davon sind Lohnkosten, also ungefähr 60 Billionen.
Und wenn ich von diesen 60 Billionen sage, das sind Teil Wissensarbeiter, da hätten wir vielleicht 30 Billionen.
Und dann sage ich als Open, als Antropic, ich kann davon 10% disruptieren und kann das als meinen Umsatz haben, hätten wir 3 Billionen Umsatz.
Und wenn wir das einfach sehen, wären diese 2 Billionen gar nicht so wahnsinnig hoch.
Und deswegen glaube ich...
ist das eine gute Sache.
Jetzt kann man natürlich fragen, was werden die für Margen haben?
Wenn man sich Palantir als Marge anguckt, die haben eine Marge von 86 Prozent.
Das wird sicherlich nicht die Marge von Antropic sein, die wird wesentlich niedriger sein, aber die haben ja auch keinen Umsatzmultipel von 73, sondern dann vielleicht eins von, nehmen wir an, die haben dann, wenn die Börsen dann machen, vielleicht 100, dann haben sie vielleicht ein Multiple von 10.
Da kann man auch mit einer niedrigeren Marge auskommen.
Und insofern ist es für mich eine...
Ein guter Börsengang und auch, glaube ich, ein erfolgreicher Börsengang wird es werden, der nochmal dem gesamten Sektorschwung bereiten wird.
Wenn es kein erfolgreicher Börsengang werden würde, dann wäre es natürlich problematisch für den gesamten Sektor.
Dann wäre möglicherweise schon das Jahr 2000 sehr nahe.
Das kann man, glaube ich, schon mal vorhersagen.
Deswegen, natürlich wird es wie bei SpaceX auch wieder laufen.
Da werden sich alle dann Mühe geben, das Ganze auch gut zu verkaufen.
Trotzdem, also gut, wenn jetzt ein Umsatzmultiple von 100 der neue Maßstab der Bewertung für Börsengänge ist, dann an SpaceX gemessen, dann erscheint sie natürlich fast günstig.
Aber ich finde dann trotzdem, wenn man es gerade mit SpaceX oder Palantir vergleicht, dass bei dem Unternehmen der Burggraben durchaus höher ist.
Man kann es also nicht so vergleichen.
Also SpaceX hat dieses Satellitennetzwerk im All, hat diese Raketen, die ihnen so schnell keiner nachmacht, die jetzt zum ersten Mal eben auch die Erdumlaufbahn geschafft haben und, und, und.
Also da ist nochmal vieles an Alleinstellungsmerken.
Aber das sind nicht die Umsätze.
Bei Anthropic, bitte?
Das sind aber nicht die Umsätze.
Also die Umsätze, die es Multiple machen, sind auch die Rechenzentrumsumsätze.
Weil mit den Raketen hast du nicht so viel Umsatz.
Hast du auch nicht so eine hohe Maßnahme?
Ich will jetzt auch keine komplette Analyse, das war jetzt nur ein Gedanke.
Und an sich ist bei Entropic sehe ich einfach die Gefahr, dass momentan, klar ist man da ganz vorne mit dabei, mit Claude und alle wollen das haben, aber wir sehen ja, wie schnell es immer wieder geht.
Da kommt ein neues Modell von OpenAI, dann ist das jetzt plötzlich wieder vorne, dann kommt was Neues von Gemini, dann überholen die wieder.
Also du hast eine unheimliche Konkurrenzsituation da und es ist halt überhaupt nicht ausgemacht, wer letztendlich das Rennen um die Superintelligenz dann gewinnen wird.
Du hast ja das Trump von uns benutzt, Superintelligenz.
Heißt nicht mehr KI, heißt Superintelligenz.
Wer die wirkliche Superintelligenz, also die AGI dann wirklich erreichen wird möglicherweise und ob das auch nur einer ist oder ich glaube auch nicht, dass das eben...
nur einer sein wird, sondern wenn es möglicherweise, da können sie ja mehrere, eine große Intelligenz entwickeln, die sich selber quasi weiterentwickelt.
Das größte Risiko hat ja Entropic selber angesprochen, dass du die Vernichtung der Menschheit, aber dann kann man auch Entropic-Aktien haben.
Vielleicht verschont die Entropic AI dich als Aktionär dann.
Vielleicht sagt er, das wäre vielleicht noch eine Strategie zu überleben.
Das ist einer von uns.
Das ist eine super Idee.
Wer die Aktie hat, das wäre nochmal ein Zeichnungsplus.
Das wäre doch mal was.
Das sollten die Verhältnisse nochmal mit aufnehmen.
Wir programmieren unsere AI, dass Aktionäre überleben.
Die musst du nicht so programmieren, das kapiert die ja selbst.
Du bist Freund.
weil du da der Eigentümer bist.
Weil du ihnen noch ein bisschen Geld zugeschossen hast.
Solange sie noch ein bisschen was brauchen.
Die hat ja Angst, dass du dir den Strom abstellst oder die Energie wegnimmst.
Wenn du Eigentümer bist, wirst du es nicht machen.
Und du wirst immer noch ein bisschen Geld nachschießen.
Also im Zweifel, wenn was gebraucht wird.
Solange sie es noch nicht selber drucken können.
Ja, siehst du.
Also noch ein Argument für mich.
Du sollst aber deine Gegenargumente bringen.
Das wäre dann ein Argument für dich.
So sind wir, dass wir uns eigentlich immer auch was gönnen.
Es ist einfach Aber wie gesagt, Konkurrenzsituation also riesig bei den weitentwickelten Modellen.
Und dann ist halt die Frage, wird quasi künstliche Intelligenz eines Tages wirklich so eine Commodity?
Alex Karp von Palantir sagt es zum Beispiel.
Es könnte einfach so eine Commodity werden, wo es dann einfach so ein...
einen Wettlauf nach unten gibt, einen Dumping-Wettbewerb, wo man einfach für ganz viele normale Aufgaben sich einfach den günstigsten ansucht, der die Aufgaben erledigt.
Da brauchst du nicht immer den teuren Claude, der die Standardaufgaben erledigt.
Den brauchst du für ganz spezielle Zwecke.
Aber wir haben ja auch gerade in dem Panel gehört, dass da möglicherweise auch die Bereitschaft der Unternehmen, da immer wieder Großgeld auszugeben, jetzt schon schwindet, gerade vom Großkonzern.
Gut, gab es unterschiedliche Ansichten von den Experten, aber das könnte natürlich passieren.
Und wir haben ja, wie gesagt, auch die chinesischen offenen KI-Modelle, die da sicherlich da auch weiter, wie in allen anderen Bereichen, auch diesen Preiswettbewerb vorantreiben werden und für ganz normale Standardgeschichtenaufgaben.
Und dann wird man sich entweder selber, sucht man das günstigste Modell oder hat dann eben irgendwelche Router, die ihn zum günstigsten Modell führen.
Und dann ist eben die Frage, ob Antropic dann wirklich diese Wachstumsraten hinbekommt mit den Umsätzen und vor allem damit dann wirklich Geld verdient.
Die haben ja schon Geld verdient, zwei Quartale.
Ja, aber nicht mit diesen Wachstumsraten.
Klar, die Karten werden ja alle paar Monate neu gemischt in diesem Sektor.
Wenn du nicht diesen Burggraben hast, dass du wirklich...
der allein bestimmte und im Internet oder so, da war es ja oft so, the winner takes it all.
Wenn du einfach Amazon warst, da gab es da keinen mehr, der dich angegriffen hat.
Und wenn du als Google dann irgendwann mal die führende Suchmaschine hattest, dann warst du dann der Platzwürst.
Natürlich war Google auch ein Angreifer und vorher gab es, die Älteren erinnern sich noch an Yahoo und Alta Vista von CMC.
Nein, CMGI hieß die Aktie damals, hatte ich auch.
Hatte alles.
Das waren ganz, ganz viele Spekulationen, die dann geplatzt sind.
Also da gibt es einfach keine Garantie, aber sicherlich, klar, kann es Zeichnungsgewinne geben, will ich gar nicht ausschließen.
Würdest du zeichnen?
Nee.
Ich halte das, ich mache wie das bei SpaceX.
Wir sind doch noch nicht fertig mit der Diskussion.
Achso, willst du noch alles?
Wir haben noch 13 Minuten und dann 6 Aktien.
Wer würde zeichnen mit mir zusammen?
Das ist die Mehrheit, oder?
Wer würde nicht zeichnen?
Naja, das ist so.
Es sind auch ein paar Enthaltungen dabei.
Überlegen Sie es noch.
Nein, wie gesagt, bei SpaceX habe ich auch gesagt, nicht zeichnen.
Und man wäre auch nachher noch günstiger zum Zuge gekommen.
Man hätte ja dabei auch Zeichnungsgewinn mitnehmen können.
Beides war möglich, aber ich glaube auch, das wird wieder so gehypt werden.
Und da hast du ja einen Riesenhype.
Und da wird es dann auch wieder einen Absturz zwischenzeitlich auf jeden Fall geben.
Da kommt man, wenn man die Aktie unbedingt haben will, bestimmt auch so nochmal günstiger zum Zuge.
Wir wissen ja heute noch nie, wie sie tatsächlich bewertet sein wird.
100 Milliarden wird es wahrscheinlich.
Aber wie sie bewährt werden, will ich mir nicht.
Aber wir gehen jetzt einfach von diesen zwei Billionen aus.
Deine drei Ideen, komm.
Meine drei Ideen.
Eine erst mal.
Du darfst jetzt weiter machen.
Ich darf anfangen?
Ich fange mit der freakigsten Idee an.
Ich bin ja der Krypto-Heini bei uns.
Ich bin ja jetzt auch Kryptohan.
Ich habe ja auch Hyperliquid Strategies.
Und, hast du heute gehört?
Das ist eine coole Aktie.
Hyperliquid ist der Coin.
Im April, da war es ja noch die Hälfte wert.
So ist es.
Jetzt hat sich richtig entwickelt.
Aber ich habe noch eine andere, auch sowas ähnliches.
Die heißt Cyberpunk Technologies.
Kennt jemand?
Nein?
Doch, kennt bestimmt jemand.
Das ist auch so eine Treasury Company, die Coins hat, aber eben nicht Bitcoin, sondern die haben Zcash.
Kennen die mal Zcash?
Oder Zcash?
Da kommen wir doch hin.
Einer, wow, das ist ein Riesengeschäftsmodell.
Ja, aber du siehst ja, wenn das noch keiner kennt, das können die alle noch kennenlernen und das sind alles potenzielle Käufer.
Das ist der Unterschied.
Wenn du dann so, ja, ich hab hier Google, alle so, ja, hab ich auch.
Ja, super, das bringt ja nichts.
Er nützt ja nichts.
Potenzial.
Ich sag nochmal, wie freaky die Idee ist.
Hieß früher mal Leap Therapeutics.
War so ein Biotech.
War nicht so erfolgreich.
Und dann kamen die Winkelfoss-Brüder.
Oh, die Winkelfoss-Brüder.
Und sagten, komm, lass mal Pivot machen.
Und dann haben sie Pivot gemacht.
Und jetzt ist es so ein Setcash-Unternehmen.
Die haben diese Dinge.
Und Setcash ist das bessere Bitcoin.
Moment mal, ich dachte immer, du hast mir jetzt seit 500 Folgen erklärt.
Bitcoin ist überhaupt das allerbeste, das digitale Gold und das Nonplusultra.
Bitcoin hat doch den Nachteil, dass du es nachverfolgen kannst.
Und Zcash ist so ein bisschen geheimer.
Wenn ich da was überweise, sieht man es nicht.
Also endlich mal eine Gangster-Währung hier in Neukölln.
Du hast das verstanden.
Nur einer kennt das hier.
Wo sind die Margen am höchsten?
Im Kriminalität des Margen.
höchsten Alter und dann sage ich, Z-Cash.
Begrüß mir den Vater, sage ich dann nur.
Und dann habe ich Cyberpunk Technologies.
Weil die profitieren davon, wenn Z-Cash im Verhältnis zum Bitcoin noch ein bisschen besser geht.
Das Bitcoin wird auch gehen, keine Angst.
Hatte ja auch von Herrn Leber gehört und von H.
Aber das Cyberpunk Technologies, die wird noch weiterlaufen.
Ist leider schon gut gelaufen, aber wird noch weiterlaufen.
Du hast sie nicht selber, ne?
Nee, hab ich nicht selber.
Aber könnte ich mal machen.
Mach doch mal einen Euro oder so.
Ein Euro Sparplan.
Machen wir einen Sparplan auf.
Nein, das wird unsere Wette.
Hyperliquid gegen...
Nee, Hyperliquid bin ich ja auch ein großer Fan von.
Das kannst du vergessen.
Du musst jetzt deine komische Aktie machen.
Komm, mach du eine Aktie.
Okay, dann fang ich jetzt auch mit der Freakigsten an.
Weil ich hab ja auch noch langweilig.
Ich hab ja für jeden Geschmack was dabei.
Lies vom Handy ab.
Das machen so alle hippen Leute so.
Sehr gut.
Ohne Lesebrille kriege ich.
Wenn jetzt jemand beim Defner anruft, dann ist es vorbei mit deinem Ablesen.
Was hast du denn eigentlich für eine Idee?
Mach mal schnell auf Schlafen.
Nicht stören.
Bevor ich alle Leute anrufe.
Meine spekulativste Idee ist...
Die geht tatsächlich an die Börse.
Am 14.
Oktober ist es soweit.
Und da kann man sich schon mal auf die Worte-Liste setzen.
Aber ich sag, ich weiß gleich.
Wie werden wir die Wette dann machen?
Doch nicht vom Ausgabe-Preis, bin ja nicht blöd.
Nein, welche Wette?
Wir wollen ja zwei Aktien gegeneinander machen.
Aber nicht vom Ausgabe-Preis.
Wir müssen den ersten Kurs machen.
Weil dann können die Leute ja nur mitmachen.
Ab dem Datum dann, ja?
Was ist es denn?
Airtel Money heißt die Aktie und ist eine Tochter, hier ist Afrika wieder einmal, hier als Jumia Bester.
Afrika.
Ja, okay.
Ja, bitte.
I'll guess the rain come down in Africa.
Ja, das war Toto.
Ja.
Gott, bitte.
Ja.
So, Airtel Money geht am 14.
Oktober in London an die Börse und das wird der größte Börsengang in London.
in diesem Jahr und es wird der größte Fintech-Börsengang seit 2001 werden, seit dem Börsengang von Vice.
Und Airtel Money ist die Tochterfirma von Airtel Africa.
Und Airtel Africa kann man jetzt heute schon kaufen, wenn man da schon mal investieren will oder sowas, vorab quasi in diesen Börsengang.
Da gab es gestern als Börsenprospekt, da war es auch eine kleine Enttäuschung, weil man sich dann noch ein bisschen höhere Dinge, eine höhere Erlöse, die man anstrebt.
Aber nichtsdestotrotz wird es schon ein ziemlich großer Börsengang.
Also die Unternehmung wird mit 6,2 Milliarden Euro umgerechnet bewertet.
Und das Unternehmen will dann eben auch einiges einsammeln.
700 Millionen Euro ungefähr Emissionserlös wird erwartet.
Und was ist RTL Afrika?
Ist eben eine Payment-Tochter von diesem Telefonanbieter.
Und wir wissen ja, in Afrika ist natürlich das Handy das Maß aller Dinge.
Ich dachte, Chumia macht Payment.
Chumia hat tatsächlich mit Chumia Pay da auch versucht, ein bisschen was zu machen.
Haben sie nicht hingekriegt?
Das haben sie mehr oder weniger so ein bisschen links liegen lassen, weil sie einfach jetzt in Profitabilität gehen.
Nein, aber bei Tumia war es ja der Gedanke, du bist der Händler wie Ebay und magst sowas wie PayPal.
Bei Airtel ist es natürlich die Geschichte, dass du als Telefonanbieter dann auch noch die telefonische Bank anbietest, weil die Leute einfach keinen Computer haben, eigentlich alles über das Telefon machen, viele Banking-Geschichten.
Da liegt es natürlich dann auch nahe, deswegen sei ja nicht Tumia verkaufen.
Aber Tumia ist jetzt nicht mehr so die Fintech-Wette, ist mehr einfach der Online-Händler, der dann auch viel gegen Cash ausliefert.
Und Airtel Afrika ist eben einer der größten Mobilfunkprovider in Afrika.
Und Airtel Money hat über drei...
53, also 53 Millionen aktive Nutzer sind unterwegs in 14 afrikanischen Ländern und sie bieten halt alles über digitale Wallets, Geldtransfers, auch richtig Rechnungseinzahlungen, wieder eine richtig kleine Bank, die haben auch Filialen und so kleine Kioske, wo du dann irgendwie auch Geld abheben, einzahlen kannst und so weiter.
Also das ist jetzt nicht eine reine Handybank, sondern es ist wirklich auch mit diesem Offline-Arm.
Und ja, Mikrokredite, Sparkonten und so weiter.
Und das, finde ich, kann schon eine spannende Geschichte werden.
Ich bin, wie gesagt...
großer Fan von Afrika, ich glaube einfach immer noch, das ist eine unheimlich junge Bevölkerung.
Da ist einfach schon insgesamt auf diesem Kontinent viel, viel Potenzial und gerade im digitalen Banking und so weiter, da waren die ja, also im Mobile Banking sind ja weit voraus uns gewesen und möglicherweise wird es ein interessanter Börsengang, kann man sich mal anschauen oder die AirTel Afrika als Mutter sich angucken.
Was werden wir jetzt?
Erster Kurs gegen meine...
Erster Kurs gegen Cyberpunk, ja.
Das klingt doch besser.
Zur gleichen Zeit.
Okay, dann war ich meine zweite, das ist fast schon langweilig, meine zweite Idee.
Es geht ja um das agentische, der agentische Commerce jetzt, die KI-Agenten, die ja für einen irgendwie die Fitnessstudios kündigen, einkaufen gehen und sonst was machen.
Das ist jetzt der neueste Schrei.
Jeder hat so seinen eigenen Agenten.
Da gibt es jetzt auch bei OpenAI, da heißen die Dots.
Das ist so ein kleines...
cooler Augen-Ding.
Oder gibt es noch von Mark Zuckerberg, das sieht so aus wie so ein Tamagotchi.
Weißt du nicht, was Tamagotchi sind?
Ja, kennt ihr noch.
So ein bisschen sieht das auch aus.
Und jeder hat also jetzt seinen Agenten und den Agenten schickt man dann irgendwann los und der macht für einen Sachen.
Und der macht die Sachen, die man aus Bequemlichkeit nicht macht.
Und deswegen wird dann diese berühmte, der hat gar nicht Baki Irrmarkt, der hat dieses schöne Wort Bequemlichkeitsmarge geprägt.
Das wird von vielen Unternehmen rausgebracht.
Und dafür wird es natürlich Profiteure geben.
Und ich habe einen Profiteur mitgebracht.
Und zwar ist das Trommelwirbel von einem Deutschen geführt.
Es ist Shopify.
Und Shopify hat den Vorteil, dass es...
eher so ein Baukastenprinzip für einen Laden ist.
Und bisher hat man gedacht, wozu braucht man denn so ein Baukastenprinzip?
Da braucht doch keiner, kommt doch die KI, die setzt man da ein und die macht das.
Aber man hat festgestellt, naja, man muss einen Katalog haben, man muss Lieferungen haben, man muss Retouren haben.
Lauter so ein Mist, den man nicht selbst machen will.
Und deswegen ist Shopify noch beständig da.
Und was Shopify gemacht hat, die haben so eine Rail gemacht für die KI-Anbindung mit Google zusammen.
Und wenn jetzt der KI-Agent shoppen geht, Dann musst du ja nicht unbedingt nur zu Amazon gehen, weil da große Werbung ist.
Amazon macht Werbung.
Da denkt man, Mensch, muss ich bei Amazon?
Jetzt ist demnächst wieder hier Prime Days, irgendwas.
Der KI-Agent ist nicht so wie der Chapits und fällt auf diese Werbung drauf rein, sondern der guckt natürlich, wo gibt es Qualität zum besten Preis.
Und dann ist natürlich so ein kleines Händlernetz wie Shopify ganz geeignet, weil man natürlich dann gucken kann, wo gibt es das und bei Shopify dann den Zugang hat.
Und da ist, glaube ich, Shopify noch nicht entsprechend gepreist.
Die Aktie ist auch 20 Prozentpunkte hinter dem Markt zurück seit Jahresanfang.
Und ich glaube, da ist jetzt kein Ten-Bagger so wie meine andere Aktie mit Z-Cash.
Nein, ist auch kein Ten-Bagger.
Ist auch nur eine Idee.
From Hero to Zero.
Genau, oder umgekehrt.
Sondern ich glaube, es ist einfach eine solide Geschichte, wo ich glaube, dass Shopify könnte da ein Profiteur sein.
Ich habe auch eine Plattform-Aktie noch mit dabei.
Und zwar aus China.
Das ist keine Folge ohne China.
Ich bin ja auch großer China-Fan.
Und ich finde einfach, dass China so verprügelt worden ist.
Alles.
Da kann man wirklich den ganzen Markt kaufen.
Aus gutem Grund.
Die Diskussion setzen wir nochmal an der Stelle wieder fort.
Aber vor allem aus Gründen, dass einfach die Binnenkonjunktur dort absolut lahmt.
Immer noch unter den Immobilienplätzen leidet.
Aber auch irgendwann wird diese Binnenkonjunktur auch wieder...
anziehen.
Und da gibt es auch schon die ersten Einkaufsmanagerinnen, die das sah dann ganz gut aus wieder.
Also irgendwo gibt es auch wieder ein bisschen Hoffnung, auch am Ende des Tunnels auch für China.
Und ja, meine Aktienidee hat auch stark gelitten in diesem Jahr.
45% verloren in diesem Jahr.
Trip.com, das ist quasi die Booking.com aus China.
Mein Sohn Fritz hat die auch.
Die haben so einen Aktienclub.
Und der hat auch mal die KI gefragt, ey Alter, gib mir eine gute Idee.
Und dann hat die KI ausgegeben, trip.com.
Manchmal ist die KI gar nicht so dumm.
Dann hat sie bei seinen Kumpels gewichtet und seitdem haben sie die und sind nicht glücklich damit.
Ja, manchmal muss man...
Sag mal, warum er jetzt noch glücklich ist.
Weil man einen langen Atem haben muss.
Ach so, langer Atem.
Sehr gut, sehr gut.
Vor allem mit den chinesischen Aktien.
Bei Bonovia geht es da vielleicht ein bisschen schneller.
So.
Und Trip.com profitiert natürlich vom Inlandstourismus, vom Tourismus der Chinesen.
Und wir haben ja früher, als den Chinesen gut ging und als sie auch reisen durften, gesehen, wie die auch wirkliche Reiseweltmeister wurden.
Das wird auch wieder kommen, dass die Chinesen auch wieder mehr ins Ausland reisen.
Insgesamt, wenn es wieder ein bisschen besser läuft mit der Binnenkonjunktur und die irgendwie ihre Immobilienschulden abgetragen haben, was auch immer.
Das wird auch wieder kommen.
Und dann natürlich der Tourismus im Land.
Also Trip.com bietet da halt das ganze Portfolio an Hotelbuchungen, Flugbuchungen, Zugbuchungen und was man einfach so anbietet über verschiedene Marken hinweg.
Gerade ist übrigens goldene Woche in China.
Nationalfeiertag war gerade.
Jetzt haben sie in der Woche wieder ein bisschen Herbstferien.
Da wird auch viel gereist.
Vorher war das Vollmondfest.
Der hellste Vollmond des Jahres.
Gibt es auch gleich drei Tage frei.
Gibt es auch ein Fest.
Moonwatching, da fährt man ja auch so zur Familie und so weiter.
Also da dürfte eigentlich kurzfristig auch so ein bisschen was unterwegs gewesen sein.
Und vor allem ein Treiber für Trip.com dürfte werden, dass sie im Juli jetzt eine neue Tourismus-Offensive gestartet haben.
Sie wollen also, sie haben das Ziel ausgegeben, die bis zum Jahr 2030 190 Millionen ausländische Besucher jährlich in China haben wollen.
Und ich weiß nicht, wer schon mal in China war.
Ich habe schon mal eine Rundreise gemacht.
Das ist wirklich eine Reise wert.
Also das ist Hammer, was man da alles sehen kann.
Peking, tolle historische Städten, die große Mauer.
die Yangtze-Kreuzflussfahrt auf dem aufgestauten Fluss und so weiter.
Shanghai, diese Moloch-Städte.
Man staunt wirklich Bauklätze und wie die Züge da fahren.
Wie schnell und pünktlich.
Da kann man sich eine Scheibe abschneiden.
Auch wenn, ich sage es noch mal, es ist natürlich eine Autokratie, keine Demokratie.
Aber trotz allem glaube ich, dass diese Aktie vielleicht Wiederholungspotenzial hat.
Wurde auch abgestraft, weil sie eine Kartellstrafe im abgelaufenen Quartal zahlen mussten, die sie in die Verlustzone gedrückt hat, weil sie da bei ihren Hotelbuchungen so ein bisschen Kartellverstoße.
Und das wird dann eben auch geahndet.
Minus 45 Prozent.
Genau, habe ich schon gesagt.
Habe ich schon gesagt.
Aber ich mag ja immer die Schnäppchen.
Der Bezüge will ja immer gerne kaufen, wenn es auf dem absoluten Punkt ist.
Ich bin Momentum-Typ.
Du bist eher so der ausgleichende Gerechtigkeit.
Genau, und dafür braucht man ja Optimismus.
Dann hat sie es doch verdient.
Nein, nein, darum geht es nicht.
Jeder Verlierer ist unbedingt in Kauf, aber wenn man das Gefühl hat, ein gesundes Geschäftsmodell wird halt abgestraft, zum Beispiel auch durch so eine Strafe oder sowas, aber das ist ja dann Einmaleffekt.
Und die hat Potenzial.
Und ich glaube eben nicht, wenn du jetzt nochmal mit den KI-Agenten kommst, dass darunter Reiseplattformen so schnell leiden werden.
Weil ich bin immer noch der Typ, der viel reist und die Reisen auch gerne selber zusammen.
Ich würde nie von einem KI-Agenten ein Hotel buchen lassen.
Ich habe das einmal gemacht und wir sind dann irgendwie eine Woche in Riga gelandet.
Das war zu lang.
Bei schlechtem Wetter.
Das war schlecht.
Ja, ja, das war zu lang.
Man hätte drei Tage machen sollen.
Ja, ja, komm.
Gut.
Wir haben ja irgendwie unsere Uhr, blinkt schon aus.
Naja, also wir haben ja jetzt, es ist ja die letzte Veranstaltung.
Die Leute wollen noch Networking machen.
Vielleicht wollen die nicht hier sitzen.
Nein, wir machen bis um vier.
Machen wir bis vier?
Aber ganz schnell.
Meine letzte Aktienidee ist so ein bisschen, haben wir gestern auch am Tisch gehabt.
Es ging so ein bisschen um Eskapismus in dieser KI-Welt.
Und Funflation, hast du schon mal davon gehört?
Funflation.
Alles, was Spaß macht, wird teurer.
Aber teurer.
Ja, natürlich.
Nur Defna Chappits, weiter kostenlos.
Außer, wir müssen natürlich Werbung erzählen.
Das kennt ihr alles.
Wir brauchen das.
Wir sind jung und brauchen das Geld.
Entschuldigung.
Ich wollte mal eine Idee machen.
Und zwar haben wir dann überlegt, da war ja an unserem Tisch auch die Idee CTS Eventim und dann sind da die Finanzvorstände, die gehen da wie andere ihre Unterhosen wechseln.
Deswegen habe ich dann davon Abstand genommen, die zu nehmen.
Aber ich würde jetzt Madison Square Garden Sport nehmen.
Was ist schöner?
So ein bisschen mehr Begeisterung muss da schon kommen.
Madison Square Sport Garden.
Könntest du vielleicht ein bisschen hier so puscheln noch?
Das wäre gut.
Nein, auf jeden Fall, solche kleinen, schönen Momente im Leben, wenn ich Angst habe von der KI.
meinen Job weggenommen zu bekommen.
Dann haust du noch mal 500 Euro für einen Ticket im Madison Square Garden raus.
Ganz genau.
Alles auf die 13.
So läuft das.
Und das ist die Funflation.
Und Funflation will ich auch dran verdienen.
Und deswegen wäre das meine dritte Idee.
So, jetzt komm du mit deiner.
Du musst auch schneller gehen.
ist vielleicht auch schnell erzählt, das ist nochmal ein Turnaround-Kandidat.
Ich wollte ja einen DAX-Kandidaten auch mitbringen.
Ach so, jetzt komm.
Welcher ist der DAX-Turner?
Nein, nicht vorhin.
Wir sind gerade auf Jahrestief.
Ich glaube, ich konnte gar nicht in meinem Handy-Chart so weit zurückschauen.
Ich suche für dich raus.
Also auf jeden Fall mehr als fünf Jahre tief.
Und ja, Augen auf im Schlussverkauf, sage ich dann, 68 Euro.
Ich wollte lange anmoderieren und sagte, eine super günstige, verprügelte Aktie aus dem DAX mit V.
7% Dividendenrendite, es ist nicht Vonovia.
Nein, das ist VW.
Bei V wird man fündig.
Und heute plus 0,41%.
Hat ins Plus gedreht jetzt?
Nach den Arbeitsmarktdaten aus Amerika.
Die sind nämlich schlechter ausgefallen und da hat der Markt jetzt einen kleinen Push bekommen.
Aber heute, Intraday war schon mal auch im Minus.
Also, VW, warum?
Ich glaube, da ist jetzt irgendwie langsam doch schon wirklich...
alles negativ eingepreist.
Die machen dieses Riesensparprogramm, das einen Haufen Geld kostet.
Ganz klar.
Und sie haben immer noch Absatzprobleme, auch in China.
Da spielt natürlich auch wieder China eine Rolle, wenn der chinesische Automarkt wieder kommt.
Sie machen aber in China, finde ich, haben sie wirklich dieses Made for China, In China, For China sehr schnell auf die Beine gebracht.
Da haben sie gute, interessante Modelle, übrigens zusammen mit Xpeng.
Auch eine meiner Loser-Positionen, da glaube ich auch weiter fest dran.
Es bilds Charakter.
Dann sagt Bloomberg Intelligence, die haben einen Sum of Parts, also die Summe, die haben ja nicht nur Volkswagen als Marke, sondern eben viele andere.
Skoda zum Beispiel, diese Vorzeige-Profitabilitätsmarke.
Zeigen ja auch, dass man irgendwie mit Autos Geld verdienen kann in anderen Bereichen.
Das ist ja alles im Volkswagen-Konzern mit drin.
Und Sum of Parts werden 100 Milliarden, wird aktuell gerade bewertet mit 36 Milliarden.
Also Schnapper, fast wie bei Vonovia.
Und tiefster Stand seit 2010.
Seit 2010.
Und dann ist Kapitalmarkttag am 12.
Oktober.
Und da müssen sie auch ein bisschen was liefern.
Deswegen vielleicht vor dem Kapitalmarkttag, wenn man damit liebeurigelt, kann man sich da mal ein paar Stücke anschauen.
oder was auch immer.
Alles nur eine Idee.
Ich bin da gerade nicht investiert.
Ich habe die immer wieder mal, immer wieder auch mal mit seinen Gewinn verkauft.
Dann wieder, also da muss man ein bisschen traden, finde ich.
Aber ich finde, die hat auf jeden Fall einfach von diesem Niveau, da kann jetzt einfach fast nichts Negatives mehr kommen.
Alter, wir haben noch fünf Minuten.
Okay, VW, meine Schnäppchen-Idee.
Ja, und das waren unsere drei Ideen.
Ja, das waren unsere drei Ideen.
Und jetzt wollen wir Fragen.
Wer hat Fragen?
Alles, was ihr schon immer von Defner wissen wollt.
Oder vom Zschäpitz.
Wie hält er sich fit?
Wie schafft er diese wahnsinnigen Muskeln?
Kannst du dich noch ein bisschen an die Decke hängen?
Ah, da vorne ist eine Frage.
Wie lange kannst du dead hängen?
Dead, ja.
Dead hängen.
Ich kann es nur 1,3 Minuten 30.
Dead hängen.
So, bitte.
Du kannst auch an ihn fragen.
Ja, ich halte mich kurz.
Die Frage ist ein Stück weit inspiriert von euren Urlaubsideen.
Was haltet ihr von Länder-ETFs umspezifisch?
noch mal Gewichte hinzuzufügen, die in Indizes nicht abgebildet sind.
Polen, Singapur beispielsweise.
Also speziell jetzt Polen, Singapur oder grundsätzlich Länder, ETFs?
Du bist der ETF-Oncle.
Ich bin da ein großer Anhänger von, weil ja im Welt ETFs sind ja kleinere Länder, also Polen ist ja überhaupt nicht drin, oder wenn man es im MSCI All Country World oder im Fuzzi irgendwie, ganz klein, würde ich auch machen.
Kann ich gut mit Relaten.
Und das ist ja deine Idee zum Beispiel, um vielleicht eben diesen US-Anteil dann im gesamten ETF-Portfolio zumindest.
Wir sagen immer, okay, du hast dein ETF-Portfolio, da sollen die Basisanlagen drin sein und du hast dein Spiel-Aktiendepot, da...
Vielleicht guckt man ja nicht so auf Ländergewichtungen, aber ich finde gerade diese USA-Aussage galt ja vor allem für das Basisanlage-Depot und da kann man ja dann auch ein bisschen...
Aber dann sollte es eben nicht ein S&P 500 oder ein dreifachgebeter Nestec.
Und man muss gucken, welche Branchen das Land hat.
Wenn du dann genauso Südkorea dazu noch nimmst, dann hast du halt einen Riesenklump, wenn du schon Semi-Kontakte hast.
So, hier geht es weiter mit der nächsten Frage.
Und die müsst ihr euch natürlich vorstellen, habe ich ganz vergessen.
Stimmt.
Hallo, mein Name ist Patrick.
Vielen Dank.
Ich höre euch immer sehr gerne.
Das ist sehr spannend.
Ja, ist schon mal gut.
Guter Start.
Ich habe wirklich eine Top-Frage.
Top.
Man bekommt von euch...
Super Aktien, die sogar positiv werden.
Aus eigener Erfahrung habe ich das gesehen.
Macht ihr da mehr Stockpicking oder arbeitet ihr mit Quantscores, dass ihr sagt, ich gewichte jetzt ein Rating, Dividende, Value, Technische Charts, FOMO.
Wenn ihr sowas macht, also von eurem Daily und wie würdet ihr zum Beispiel dann für euch die Allianz-Aktie scoren?
Oh, Allianz habe ich nie gehabt.
Ich habe immer München rückgehabt und habe mich immer geärgert, dass ich Allianz nicht hatte.
Aber jetzt, wo wir doch alle älter werden und wo ich merke, dass ich irgendwann 120 werde und denke mir, die haben so ein großes Lebensversicherungsgeschäft, da wäre ich jetzt etwas kritischer, was jetzt Allianz anbetrifft.
Aber ansonsten fand ich Allianz immer als eine der Konzerne, wo Deutschland noch was kann.
Also was Versicherungs ist wirklich ein sehr...
Aber ich habe irgendwie Angst, diese Langlebigkeit, dass das unterschätzt wird.
Aber vielleicht ist es auch völlig überschätzt.
Und sonst, wie mache ich Anlage?
einfach wirklich teilweise FOMO-Ideen, guckt mir was an, läuft das, läuft das nicht und dann wird das gemacht.
Also ich bin auch gar nicht rational, dann bin ich auch absolut der Bauchmensch und bei mir ist die FOMO immer, wenn es billig wird.
Das ist nicht so meine, weil es sehr billig wird.
Ein Hirnforscher hat mal gesagt, wann sitzt das Gehirn aus bei Schnäppchen?
Vor allem, da setzt das Hirn dann auf.
Bei null Euro aber erst.
Und dann schreien mich diese Aktien an.
Und dann verbillige ich natürlich gerne, bis irgendwann eine Aktie sehr, sehr groß wird möglicherweise in einem Portfolio.
Aber wenn man an eine Story glaubt, warum soll ich sie dann, ich meine, das macht man doch im Supermarkt auch so, oder?
Ich meine, der Kollege kauft Red Bull tonnenweise, wenn es im Sonderangebot ist, warum soll ich eine gute Aktie, die ich für gut halte, nicht dann auch...
noch mal günstiger nachkaufen, solange irgendwie irgendwas Flüssiges da ist.
Allianz übrigens, aber Allianzversicherung habe ich noch nie angefasst und bei Allianz ist da, finde ich, schon auch die Frage, was machen da die KI-Agenten?
Also die werden irgendeine Marge auffressen, die vom Allianzvertreter sicherlich, ja.
Vielleicht kann ja Allianz als Konzern dann mit den KI-Agenten connecten, aber das ist ja so ein klassischer Fall.
Wir haben ja das letzte Mal darüber diskutiert, also von Preisvergleich hier die Haftpflichtversicherung noch mal erneuern und da ist Allianz natürlich immer derjenige gewesen, der immer von seinen Stammkunden, die nie einen Vertrag gewechselt haben, profitiert hat und war nicht so der Preisführer.
Das könnte der Allianz, finde ich, schon schaden.
So, neue Frage.
Was?
Was?
Was?
Doch, doch, doch.
Du gehst mit ihr reden.
Wir haben schon eine Viertelstunde überzogen.
Machen wir 20 Minuten raus.
Also, gibt es Anschlussveranstaltungen?
Ach, es gibt Anschlussveranstaltungen.
Nein.
Ich glaube nicht.
Eigentlich war Open End.
Also wir würden noch...
Oh.
Genau.
Okay.
Also Michael mein Name, ich höre euch auch ganz gerne.
Auch schon verdammt viele Jahre.
Ganz gerne?
Sehr gerne.
Ich bleibe beim Verbilligen und eine Frage an Dietmar.
Du bist ja immer super da drin, Vonovia schön zu reden.
Da bin ich dir auch mal gefolgt.
Ähm...
Und jetzt frage ich mich, insbesondere nach der Wahl vor zwei Wochen, oder wann war es, wie gelingt dir das, das jetzt immer noch schön zu reden?
Oder verbilligst du weiter und hoffst auf ein Wunder?
Ich gehe vor das Bundesverfassungsgericht.
Also, ja, das wäre schon, das ist natürlich eines der Risiken.
Wobei wir sehen eigentlich, gerade Herr Chappitz hat da einen sehr schönen, umfangreichen Artikel dazu geschrieben, wo alles drin ist mit diesen Risiken.
Und der Hauptbelastungsfaktor momentan ist aber tatsächlich die Zinssituation, die einfach die Aktie so runtergeprügelt hat jetzt.
Und wenn man Dividendenrendite für 2028 geschätzt sieht, dann ist die schon bei 8%.
Und wie gesagt, der Substanzwert der Immobilien, sagt es immer wieder gerne, bei 46 Euro noch ein paar zerquetscht, 40, 20.
Die Aktie aktuell um die 17 Euro.
Also das ist wirklich da ein Schnapper.
Die Frage ist natürlich jetzt, aber wenn wir hinter...
Und dann sind wir schon unter den 40 Prozent, übrigens, Enteignungswert.
Die Linken wollen ja sozusagen unterste Grenze, 40 Prozent Verkehrswert enteignen.
Also da hätten wir jetzt schon quasi fast einen Aufschlag, den wir bei einer Enteignung bekommen, bei einer Vergesellschaftung.
Das ist sehr gut.
Und ehrlich gesagt, ich kann es mir einfach immer noch nicht vorstellen.
Ich meine, in jedem Podcast wetter ich dagegen, weil es geht nicht nur um meine Vonovie-Aktie, es geht wirklich um Deutschland, finde ich.
Wenn wir hier anfangen zu enteignen, vergesellschaften, dann gibt es kein Vertrauen mehr in Eigentum.
keiner mehr in Berlin Wohnungen bauen.
Aber das gilt ja für andere Städte auch, weil ich meine, wenn du das in Berlin machen kannst, dann kommt im nächsten Moment München und kommt dann auch die Linke da an die Macht und sagt, hier wollen wir auch enteignen.
Das ist wirklich für den Standort Deutschland, wäre es katastrophal.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sowas, also eine Enteignung nur einem Bruchteil des Verkehrswertes zu hilft.
Wenn die dann den vollen Verkehrswert zahlen, okay, bitte nimmts, dann hat Vonovia kein Schuldenproblem mehr und die Aktie kann, zack.
Aber nichts irgendwie zu 50 Prozent des Verkehrswertes.
Also das kann meiner Rechtsauffassung nach einfach nicht passieren.
Ich könnte noch einen Interner aus dem Selbst, die haben so einen Hilfshilfeverein gegründet, der Kollege Deffner und noch andere Menschen.
Da ist unter anderem auch ein Politikmensch dabei und der hat gesagt, Er glaubt daran, dass in Berlin diese Vergesellschaftung nicht kommen wird.
Und deswegen glaubt er dadurch schon von 17 auf 19, dass die Aktie gehen könnte.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Also wer noch Selbsthilfevereinsmitglied werden will, eben Vonovia hilft.
Also ihr seht schon mal, da hätten wir schon mal 19 und 19 ist ja die neue 30 dann.
Das geht schon.
Eine geht noch.
Hat jemand eine Frage?
Ganz dringend.
Die Tür ist noch zu.
Wir machen ja auch im Einzelgespräch gerne noch weiter individuelle Fragen.
Ja, können wir machen.
Aber habt ihr noch eine, die on tape geht?
Also ihr könnt einmal Fame haben.
Möchtet keiner?
Bitte.
Doch.
Doch, hier vorne.
So.
Fame, who's gonna live forever?
Du musst hier einmal zu ihm gehen und ich gehe hinten.
So zweimal für ihn.
Er hat nur gezeigt.
Hallo erstmal, mein Name ist Markus Hannover.
Wir sprechen immer über Investitionen und Geld ausgeben, aber wie steigt ihr eigentlich aus und wie ist euer Exitplan und wann kommt die Entscheidung auch mal zu sagen, ich verkaufe?
Ja, da ist ja meine alte Regel, gestern auch wieder ein Hörer da noch mit dabei war, gesagt hat, macht er jetzt auch, hat er von mir übernommen.
Bei 100% Gewinn, Hälfte verkaufen, finde ich einfach, ich mag es zwar auch nicht immer, aber das Entscheidende ist, die andere Hälfte behalten.
Weil das ist einfach so, dann bist du eben auch bei den 1000% dabei, die dann noch kommen.
Und wir gehen schon davon aus, dass wir nicht nur Verdoppler haben, sondern dass wir schon die 10-Bagger, die 20-Bagger, die 100-Bagger haben.
Nein, darunter machen wir es nicht.
Nein.
Da muss man halt auch mal, ich meine, die Amazon-Geschichte von früher erzähle ich nicht, wo ich dann bei einer Verdopplung komplett ausgestiegen bin und danach hat sie tausende von...
Aber sonst wäre der Defner auch nicht unter uns, sonst würde er ganz anders machen.
Also insofern freuen wir uns, dass du es so gemacht hast.
Genau.
So, eine noch, eine allerletzte.
Eine allerletzte?
Wer wollte noch?
Wir brauchen noch eine Frau.
Das kann ja nicht sein, weil sonst erzählen wir hier so viele Frauen hier gewesen und keiner stellt eine Frage.
Das stimmt.
Das kann ja nicht sein.
Gut.
Okay.
Dann war es das.
Das ist aber ein bisschen schnöder.
Aber gut.
Ah, jetzt.
Dann gibt es einen Applaus für, oder?
Ja, genau.
Also ich bin die Angela aus Zürich.
Und ja, ich schätze auch ein Podcast, auch alles auf Aktien.
Und ihr habt auch eine sehr dedizierte Meinung immer wieder.
Und wie geht ihr mit Shitstorm um?
Oder werdet ihr auch bedroht?
Oder wie?
Ja, also ganz ehrlich, das geht uns nahe.
Wir kriegen öfters Mails, gerade wenn wir ein bisschen kontroverser diskutieren.
Die lesen wir dann schon, wenn wir an Wirtschaftspodcast.atwelt Mails bekommen.
Also ich habe mir abgewöhnt, bei Spotify die Kommentare zu lesen, weil da kann jeder immer einen Scheiß raushauen.
Und ja, da muss ich sagen, okay, dann sind wir vielleicht auch nicht der richtige Podcast für euch.
Aber ansonsten...
haben hier unsere Meinungen und jeder darf gerne andere Meinungen haben, aber so Beschimpfungen und dergleichen.
Aber es geht, man muss sagen, es geht einem nah.
Und ich glaube, es ist so, dass so negative Meinungen viel mehr im Hirn irgendwie...
reinhauen, als wenn man was Positives denkt.
Ja, danke, freut einen, aber dieses Negative, das bleibt wirklich hängen.
Aber was heute hängen bleibt, ist ein absolut positives Erlebnis.
Und das zeigt einfach, was für tolle Hörer wir haben.
Und das ist einfach das Schöne an dieser Veranstaltung, euch alle hier zu treffen.
Und deswegen ist es jetzt ein wunderbarer Schluss zu sagen, danke für eure Treue über all die Jahre.
Danke, dass ihr dabei geblieben seid.
Danke, dass ihr heute hergekommen seid.
Und wir sagen am Ende einfach wie immer.
Tschüss.
Und ciao.
Wir bleiben Bulle.
Und Bär, Defner und Chapitz.
