# AI Regulation, IPO Strategies, and Market Power Dynamics

**Podcast:** Doppelgänger Tech Talk
**Published:** 2026-10-03

## Transcript

Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 602.
Am 3.
Oktober 2026.
Ich bin Philipp Klöckler und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckler.
Pipp, wie geht's dir so?
Besser.
Also, ich hab am Mittwoch öfters gedacht, wie doof kann man sein?
Also, wir nehmen euch mal ein bisschen mit.
Ich auch übrigens.
Das ist witzig.
Ich komme da später noch zu.
Wir waren in München.
Montagabend hatten wir oder ich die TokenMade-Veranstaltung.
Dienstag haben wir mit einem der besten Podcasts aufgenommen.
War eine sehr, sehr witzige Folge.
Also Stimmung war richtig gut.
Und am Nachmittag haben wir uns eigentlich zufällig auf dem Wiesen gesehen.
Also eigentlich war es, also ich habe ja am Montag eine Keynote gehalten, am Dienstag über Mittag.
auf der Wiesn ein Kundenevent gehabt und Mittwoch wieder eine Keynote.
Und eigentlich dachte ich so, nach der Mittagswiesn gehe ich mal schön ins Hotel, lege mich früh ins Bett, vielleicht nochmal ins Spa vorher oder so.
Einfach mal ein bisschen erholen von der ganzen hier Eventsaison, die gerade abläuft und mal ruhig machen, ein bisschen recoveren.
Aber in den letzten zehn Minuten des Kundenevents taucht, also ich stehe auf der Galerie von einem Schützenfestzelt.
Und von unten winken mir zwei Leute zu und einer davon bist du und ich denke so, wie kommt Glückler hierher?
Du wusstest nicht, wo dieses Event war, du wusstest nicht, wo ich bin.
Und auf einmal bist du im gleichen Zelt, siehst mich auch noch zufällig in der Galerie und winkst zu.
Und dann nahm das, wie sagt man, dann nahm das Schickstall seinen Lauf.
Ja, wir haben uns beide so gefreut wie so ein golden Retriever, der sein Herrchen nach langer Zeit wiederfindet.
Also es war wirklich so ungeplant.
Und es war ein toller Tag.
Also wir waren halt, also wie kann man so doof sein und Rosé so trinken, als ob es Apfelschorle wäre?
Meinst du jetzt mich oder was?
Wir beide.
Ich bin ja...
Du hast ja irgendwann...
Oder war es Anni Schmitz, die uns unter den Tisch gesoffen hat?
Also das ist die Alternative.
Entweder waren wir so doof oder wir wurden unter den Tisch gesoffen.
Dein Abgang war auch super.
Ich behaupte immer noch, irgendjemand hat mir Rape Drugs in den Dings gemacht.
Ich war zweimal auf Toilette und nur ihr drei wart am Tisch.
Also der Kleid halber, ich beschuldige niemanden persönlich, aber ihr wart die drei, die meinem Glas am nächsten waren.
Also ich will das nicht ins Lustige ziehen.
Am Nachmittag hast du mir noch irgendwie so Wiesenkoks auf die Hand gemacht und meintest so, das wirst du am nächsten Morgen merken.
Und das stimmt.
Oder hast du nicht geduscht dann einfach?
Doch, also ich habe geduscht, aber ich sage mal so, die Nase war das letzte Problem, was ich hatte.
Mein ganzer Körper hat mir wehgetan und ich wurde um 7 Uhr morgens abgeholt.
Aber dann hattest du doch was im Drink, glaube ich, ehrlich gesagt.
Ich glaube, es war die Säure von dem Rosé.
Achso.
Aber du warst ja am nächsten Tag golfen um 8.
Genau, ich wurde um 7 Uhr abgeholt.
Da habe ich zufällig Büzer noch im Aufzug gesehen.
Wir fahren beide runter.
Er, bestens gelaunt, lächelt mich an und sagt, ich habe nur zwei alkoholfreie Bier getrunken.
Wenn ich Kräfte gehabt hätte, wäre ich, glaube ich, sauer geworden.
So zwischen 7 und 11 Uhr morgens und vormittags mittags habe ich nur gedacht, wie kann man so doof sein?
Mir tat wirklich alles, ich hatte richtige Bauchschmerzen.
Für einen Birdie hat es trotzdem gereicht.
Ich bin bis dato die ganze Zeit davon ausgegangen, dass ich so fertig bin und es für dich ein ganz normaler Abend war.
Bis du dann um 12.12 Uhr beschrieben warst, dass du auch Double Vision hattest.
Ich hab gedacht, ich kann einfach, ich vertrag einfach nichts mehr, weil ich nicht mehr so viel trinke.
Ich wollte gerade sagen, wenn du besser Golf spielst, vielleicht solltest du öfter mal einen heben.
Wenn du einfach immer auf den mittleren Ball ziehst dann von den dreien.
Ja, also als ich dann am Flughafen war um 12, da ging es einigermaßen.
Da konnte ich dann auch ein Brezel essen.
Aber alter Falter.
Ich glaube, ich mache jetzt nicht nur Q4 kein LinkedIn, vielleicht mache ich auch Q4 kein Alkohol.
Ja, das ist sehr schlau.
So, machen wir mal ein bisschen News.
Wir machen ein bisschen News und man kann auch so eine gewisse Verbindung zu den Sachen zählen.
Weil als wir die Zeit unseres Lebens hatten, also Dienstag, Nachmittag, Abend, so 18.30 Uhr, Muss es ungefähr gewesen sein, als wir diese Frau gesehen haben, die von acht Polizisten abgeführt würde.
Da könnt ihr auch gerne nochmal in die Kommentare schreiben, was man auf dem Wiesn machen muss, um in Handschellen von acht Polizisten irgendwie da übers Feld abgeführt zu werden.
In Bayern bestimmt nur Antifasagen oder so.
Also 8.30 Uhr in München ist 12.30 Uhr in Washington.
Das war genau die Zeit, als sich die rückgratlosen Tech-CEOs mit Trump getroffen haben.
Wahnsinn.
Lass mal erstmal über das Foto reden.
Also es gibt ja auch schöne Wiesenfotos von uns.
Halte ich doch mal an die Reihenfolge hier im Trello.
Das ist schon Renegadism.
Also die Kategorien sind hier outside of the board.
Dann gibt es keine Reihenfolge.
Okay.
Also, wir analysieren erstmal das Bild.
Wie hat Trump die Hackordnung um sich herum positioniert und wo ist Sam Altman?
Sam Altman war persönlich nicht da, sondern Greg Brockman hat ihn vertreten.
Oder was heißt vertreten?
Sam ist CEO, Greg Brockman ist COO.
Und ich weiß gar nicht, also weiß man nicht, ob Sam da sich jetzt aus der Schusslinie halten wollte.
Auf jeden Fall.
Also es geht um das...
AI-Dinner, wo die Selbstregulierung der Tech-Konzerne beschlossen wurde.
Dafür hat Trump so ein Dinner gehostet im Weißen Haus, wie er das gerne macht.
Und wie du richtig sagst, ich glaube, die Sitzordnung sagt viel über die Hackordnung aus.
Also die Memes sind natürlich wild gegangen.
Eigentlich muss man danach seine Investmentstrategie ausrichten, wie Leute da gesessen haben.
Ich würde schon sagen, es spricht Bände.
Ich glaube, das Bild ist aussagekräftiger als die Sitzordnung.
Also es gibt auch eine Sitzordnung tatsächlich.
Ich glaube, am Ende saßen sie aber ein klein bisschen anders.
Elon Musk ist zum Beispiel, ach doch, war da, doch war schon auf der Sitzordnung.
Das schönste Bild ist eigentlich von Kent Nishimura, von Getty Images.
Und der hat ein Bild geschossen, wo Dario Amode dann nicht mal drauf ist.
Also der hat einmal...
den gesamten Tisch in Breite fotografiert und einmal so ein bisschen reingezoomt und da sieht man dann Dario Amodey schon gar nicht mehr.
Der saß nämlich ganz links.
Also man muss sich vorstellen, ziemlich starke letztes Abendmahl-Gefühle, also Lars Zapper, so wie bei Christus mit seinen zwölf Aposteln.
Trump sitzt in der Mitte, links von ihm sechs Menschen, rechts von ihm fünf Menschen und dahinter nochmal eine Reihe mit ungefähr auch zwölf bis 15 Leuten.
Wieso sagst du Menschen?
Es sind nur Männer.
Ah ne, ist eine Frau da.
Es ist Susie Wiles dabei, seine Chief of Staff ist die oder so, seine Vertraute.
Und die AMD-Chefin steht auch relativ nah an ihm, hinter ihm.
Aber bezeichnend ist auf jeden Fall, dass Dario Amode mit gesenkten Schultern ganz, ganz links, sozusagen maximal, ist der einzige, der sechs Plätze weg sitzt von Trump.
Jeder andere CEO ist näher an ihm dran.
Und diese Bildsprache ist natürlich gewollt.
Also das ist kein Zufall.
Das heißt, du bist hier nicht willkommen, das heißt, du gehörst nicht zu uns.
Überhaupt das Verhalten, auch bei der Pressekonferenz und so, ist ja wirklich Mobbing wie auf dem Schulhof bei elfjährigen Jungs, würde ich behaupten.
Also so auffällig geworden sind da verschiedenste Leute, muss man sagen.
Auch Amode wurde ausgelacht, weil er zwischendurch mal irgendwie die Knie lockern musste.
Da kommt dann sofort wieder irgendeine Autismusdebatte auf, aber nicht im Sinne von, dass er vielleicht auch besonders begabt ist, weil er Autist ist, sondern Er despektierlich gemeint.
Elon Musk hat im Hintergrund auch mal wieder so kurz ausgechillt, wie man das öfter mal von ihm sieht, dass er die Augen schließt, den Kopf gen Himmel streckt und man sich fragt, ob er schon den Außerirdischen zuhört oder ob das Ketamingrad wieder reinkickt oder was auch immer es ist.
Während Amodet dann gesprochen hat bei der Pressekonferenz, sie haben sich kurz draußen vor Reporter gestellt und spontan was gesagt.
Oder so spontan wird es auch nicht gewesen sein.
Während Amodeda geantwortet hat, also Trump beginnt erst mit, er kann sagen, was er will, aber pass auf.
Also macht sich schon so ein bisschen lächerlich.
Und während Amodeda mit den Reportern spricht, joked Trump mit David Sachs und Mark Zuckerberg im Hintergrund.
Rum verhalten sich meiner Meinung nach relativ respektlos.
Sie wissen, sie sind dabei im Bild.
Trump holt Mark Zuckerberg nach vorne sogar.
Er wäre nicht genug im Bild.
Wir erklären auch gleich warum.
Ja, also man sieht, Amoday wurde irgendwie nicht offen angefeindet oder so, oder man hat versucht den Eindruck zu erwecken, dass alle der gleichen Meinung sind.
Also es gab da gar keine großen Diskurse.
Amoday hat sich so ein bisschen verhalten geäußert, also dass man zusammenarbeiten muss und ohne da konkrete Stellung zu beziehen.
Also es gab keinen offenen Konflikt, aber die Bildsprache und Körpersprache war schon deutlich.
So, wer saß denn nah bei Trump, ist jetzt die Frage.
Direkt rechts neben ihm, oder zu seiner Linken, sitzt Elon Musk.
Auf der anderen Seite sitzt Jensen Wang, daneben auch sehr nah Mark Zuckerberg.
Neben Elon Musk, also zwei Plätze entfernt, auf der anderen Seite sitzt Sundar Pichai, der Google-Chef.
Das sind die vier Personen, die ihm am nächsten sitzen.
Direkt gegenüber sitzt unter anderem David Sachs, der offiziell gar keine Funktion mehr hat im Weißen Haus.
Der ist ja nicht mehr AI-SAR.
Und Jeff Bezos unter anderem.
Dann etwas weiter entfernt auch Satya Nadella, der Chef von Micron, ServiceNow, Palo Alto Networks und Alex Karp und so weiter und so fort.
Interessant sicherlich noch, dass außer David Sexte offiziell da keine Funktion haben sollte, es auch Shamad Paliapathia in diese Runde geschafft hat.
Da gibt es lustige X-Kommentare, dieses Meme mit den vier IDFs oder ich weiß gar nicht, ob es IDF oder amerikanisch ist.
Vier Soldaten und dem Clown mit der Pistole mittendrin.
So scheint man Schammert in der Runde zu sehen.
Also dass er da eigentlich nichts zu suchen hätte.
Der hat ja nur so eine kleine Softwarebutze, die wirklich im echten KI-Rennen nun gar nichts, also die droht jetzt nicht eine Gefahr darzustellen im KI-Rennen.
Also der scheint einfach nur sich so weit sozusagen ran geschleimt zu haben an Trump, dass er da an einer relativ weit entfernten Position mitsitzen durfte, worüber er sich natürlich sichtlich gefreut hat.
Also war stolz wie Bolle da sein zu dürfen.
Dann auch interessant Brad Gerst von Altimeter, der einfach nur ein Investor ist.
Also der investiert schon in viele dieser Firmen dort, ist glaube ich einer der ersten, die in Entropic und OpenAI gleichzeitig investiert waren, wenn ich mich nicht irre.
Aber fragt man sich fairerweise, der hat die Trump-Accounts gebaut oder gilt als einer der Urheber.
Also das Konzept ist abgeschaut.
Ich gebe jedem Kind 1000 Dollar in sein Depot, das ist eine uralte Idee.
Aber er hat das zusammen mit Michael Dell definitiv nochmal vorangeschoben und gilt deswegen so ein bisschen als, der Creator der Trump Accounts, also dieses Altersvorsorge-Dipots für kleine Amerikaner.
Aber was er sozusagen als KI, bei einem KI-Selbstverpflichtungs-Dinner da zu suchen hat, muss man sich auch fragen.
Ja, aber wie gesagt, die Sitzordnung spricht Bände.
Ganz nah an Trump sind Elon Musk, Jensen Wang und Mark Zuckerberg und am weitesten entfernt ist mit Abstand Dario Amodey auf allen Bildern.
Und Das ist insofern jetzt auch wichtig, ich habe jetzt nochmal gesagt, wer die drei sind, die am nächsten sitzen, das sind ja die, wo man im Vorfeld unterstellt hat, dass sie die sind, es waren ja genau diese drei, Jensen Wang, Mark Zuckerberg und Elon Musk, die Trump die Regulierung ausgeredet haben sollen.
Und die drei sitzen am nächsten Nachhinein und genau das ist, was passiert, es gibt keine Regulierung und inzwischen gibt es verschiedene relativ zuverlässige Quellen, die wissen wollen, dass eigentlich Mark Zuckerberg, Und dieses Pamphlet Trump in die Feder diktiert hat.
Also die Aussage oder die gemeinsame Verpflichtung, die er gemacht hat, soll mehr oder weniger erst während des Dinners entstanden sein.
Also man hat die diskutiert.
Deswegen geht man auch davon aus, dass da Fehler waren im Dokument.
Also da steht President of the United States statt United States, also ein Typo.
Das ist jetzt ein SD-Fehler, das passiert schon mal beim Tippen, aber es spricht so ein bisschen dafür, dass es eventuell während des Dinners, das vermutet man, dass während des Dinners erst das Dokument gedraftet wurde.
Der tatsächliche Draftentwurf soll aber von Mark Zuckerberg gekommen sein oder er soll es signifikant mitbestimmt haben.
Und wenn man sieht, wie Trump Mark Zuckerberg dann behandelt im Rahmen dieses ganzen Meetings, wie er ihn vor die Presse stellt, wie er ständig seine Nähe sucht, wenn Amodee gerade spricht und so weiter, sich mit ihm lustig zu machen scheint über Amodee und so weiter, dann wirkt das so, als hätte Mark Zuckerberg hier wirklich signifikanten Einfluss erworben über den Präsidenten.
Da hat es auf jeden Fall geholfen, sich mit Kampfsport auseinanderzusetzen, oder?
Ja, man weiß nicht, wie.
Also, es gibt ja verschiedene Sachen, wo Zuckerberg so wirkt, als würde er sich ranschmiegen.
Also, ganz verstehen.
Die letzten waren jetzt hier die Sperrung des Lula-Accounts, dass Elon Musk da mit dem Video geholfen hat.
Du weißt nicht, was er, ob er die politische Stimmung vor den Midterms jetzt versprochen hat, mal zwei Prozent zu shiften über Meta.
Das wäre mit einfachen Mitteln möglich.
Du weißt nicht, wie er sich das erkauft hat, dieses Vertrauen oder diesen Gefallen, aber es wirkt so und von der Relevanz her muss man sagen, Meta ist ja jetzt nicht das führende Unternehmen.
Also allein, dass du, es gibt ja einen ganz klaren Capability-Sieger gerade, das ist ganz klar, aber in den meisten Benchmarks führt Entropic gerade und du könntest argumentieren, es ist eine der am besten aufgestellten Firmen.
Und das eigentliche Frontier-Frontier-Lab ganz nach außen zu setzen und den Typen, der eigentlich immer noch 20 Prozent von der Frontier entfernt ist, mit Muse, direkt neben dich zu setzen oder sehr nah an dich heranzusetzen und dir von dem dann das diktieren zu lassen, dass wir alle einfach ein bisschen auf sich selbst aufpassen und noch so einen kleinen Beirat bauen.
Das heißt schon, dass das Relevanz da anders definiert ist.
Und ich meine, die Macht, die Mark Zuckerberg hat, geht letztlich aus den sozialen Medien hervor und eventuell da das Zünglein an der Waage zu sein oder den Finger auf die Waage zu legen, ist das richtige Spruch.
Ich will jetzt nicht unterstellen, dass das passiert, aber das wäre natürlich das, was am wertvollsten wäre, dass auf Meta und Instagram auf einmal tendenziell ein klein bisschen mehr republikanische Inhalte oder republikanerfreundliche Inhalte ausgespielt werden.
Ansonsten wüsste ich nicht, was Mark Zuckerberg jetzt zu offerieren hätte, ehrlich gesagt.
Auf Instagram sieht man dann nur noch Werbung für Muse und Politik.
Kurze Werbeunterbrechung.
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Und nun viel Spaß mit der weiteren Folge.
Werbung Ende.
quasi offene Haftungsfragen gibt und so weiter.
Und das kann man jetzt in viele verschiedene Richtungen lesen.
Also einerseits, man hat Regulierung und Gesetzgebung ausgeschlossen, um dann mit der FTC, die vielleicht viel einfacher zu kontrollieren ist, auch für die Trump-Administration, da so ein bisschen Grip drauf, wie soll man das sagen, also Einfluss über die KI sich trotzdem zu sichern.
Es gibt auch Leute, die sagen, man macht jetzt mit Absichten FTC-Verfahren, was vielleicht damit ausgeht, dass es keine extra Regulierung gibt und dass kein Handlungsbedarf besteht und dann würde es in Zukunft eventuell für Bundesstaaten deutlich schwerer werden.
Also wenn die FTC beschlossen hat, hier läuft alles richtig in einem förmlichen Verfahren, würde es das ein bisschen schwerer machen in anderen Gerichtsverfahren oder in staatlichen Gesetzgebungsverfahren in den USA, also bundesstaatlichen, zu einer anderen Auffassung zu erlangen, weil die FTC natürlich eine relativ hohe Behörde ist.
Du kannst jetzt nicht sagen, die verletzen Wettbewerbsrechte oder Schaden der Industrie oder müssen haften, wenn eine relativ hohe Behörde schon beschlossen hat, dass das nicht der Fall wäre.
Also man könnte das quasi auch nutzen, um regulatorisch sozusagen den Rahmen noch weiter zu öffnen.
Es könnte aber auch sein, dass es eine Möglichkeit sein soll, dass die Trump-Administration eben dann trotzdem direkten Einfluss auf diese Konzerne sucht über die FTC und eine gewisse Steuerung haben möchte.
Das bleibt so ein bisschen spekulativ.
Und dann noch eine letzte Information, das Wall Street Journal wiederum berichtet exklusiv, die sagen, Tech-CEOs privately questioned Amoday for sounding AI Alarmbells.
Also bei diesem Meeting soll hinter den Kulissen insbesondere Jensen Wang, aber auch andere Amoday quasi nochmal gefragt haben, was mit ihm denn nicht stimmt, warum er so stark die Risiken von KI in den Fokus stellt, worauf er wohl gesagt, also es ist auch interessant, wie das alles durchgesickert ist natürlich, aber worauf er wohl gesagt, haben soll mehr oder weniger, dass er doch einfach nur die Wahrheit sage.
Ich finde jetzt leider das wörtliche Zitat gerade nicht.
Aber wenn ich mich richtig erinnere, war, dass seine Antwort, also dass er sich da im Recht sieht, während die anderen quasi gefragt haben, mach doch mal hier nicht so schlechte Stimmung.
Das hilft uns doch allen nicht.
Wenn man sich die Bilder so anguckt, hat man schon fast das Gefühl, hätte Amoday auch nicht wirklich was von dem Dresscode gesagt.
Also die ganzen sind alle so dunkel, also dunkelblau, dunkelgrau gekleidet und eher in so einem hellgrauen Anzug.
Könntest du dir vorstellen, dass sie irgendwie auch versuchen, den IPO vielleicht zu verhindern?
Ich würde nichts ausschließen.
Also ich habe jedenfalls das Gefühl, dass sie versucht haben, ihn so ein bisschen zu bleiben, also ihn einzuladen und dann da hinzusetzen.
ihn nach vorne zu stellen vor die Kameras und dann hinter seinem Rücken Witze zu machen und zu lachen, das ist halt alles im höchsten Maße respektlos.
Also er kann sich unmöglich als respektiertes Teil dieser Gruppe fühlen.
Ich würde sagen, er schlägt sich dafür, dass er weiß, er hat da keine Freunde eigentlich, schlägt er sich ganz okay.
Also ich glaube, für die Börsengänge wäre tatsächlich das Hilfreichste, wenn es eine Art von Regulierung gibt, die so aussieht, dass am Ende der Start haftet.
Weil das wäre, der ultimative Rückenwind für den Börsengang ist, dass es eine Haftungszusage gibt für die Risiken.
Weil das das größte Problem ist im Moment, würde ich sagen.
Also Adoption Gap, Revenue Wachstum und so, Profitabilität ist natürlich auch alles herausfordernd.
Aber der größte Grund nicht zu investieren in eine dieser Firmen ist, dass sie innerhalb von einem Tag pleite gehen können, wenn sich herausstellt, sie hackt einen Großteil der Infrastruktur der Welt oder eine ihrer Instanzen.
Eine von ihnen zu verantwortende KI-Instanz hackt.
Großteil Infrastruktur der Welt.
Ich will nicht sagen, dass es heute und morgen passieren würde, aber es ist zumindest ein abstraktes Risiko.
Warum ich ja in der letzten oder vorletzten Folge gesagt habe, das ändert so ein bisschen an Nuklearkraftwerke, wo eigentlich niemand sie privat betreiben möchte.
Selbst die größten Energiekonzerne der Welt würden niemals freiwillig ein Atomkraftwerk bauen und betreiben, wenn nicht der Staat eine Haftungszusage macht, im Fall von Shit Hit The Fan.
Da fliegt ein Bomber rein, es gibt ein Erdbeben, ein Tsunami, was auch immer, ein menschliches Versagen.
Es kommt zum Super-GAU, dann kann kein Unternehmen dafür haftbar sein und sie können sich nicht mal dafür versichern.
Also es ist nicht nur das, sagen wir mal RWE oder EDF, also die französische Nuklearbetreiber, dass sie sagen, wir als Firma würden das nicht überleben.
Man kann sich ja gegen Risiken versichern bei einer sehr großen Rückversicherung.
Aber selbst die Rückversicherung irgendwie, die Münchner Rays, Swiss Ray.
Allianz, was weiß ich, selbst die sind nicht groß genug, um dieses Risiko zu versichern.
Und da gibt es eine ganz spannende Aussage.
Ich will jetzt nicht sagen, dass der Mensch Doppelgänger-Podcast gehört hat, aber das Handelsblatt berichtet ein paar Tage später, dass ein Allianz-Manager, und zwar Thomas Lillelund von Allianz Commercial, wohl relativ klar gesagt haben soll, dass die KI-Risiken sind nicht vollständig versicherbar und er schlägt vor, dass Staat und Privatwirtschaft zusammenarbeiten müssen.
Das heißt natürlich, dass die Privatwirtschaft nur bis zu einem gewissen Maß haftet und dann der Staat der ultimative Haftungsmantel ist und das ist mehr oder weniger, was ich gesagt habe, würde ich sagen.
Aber deine Frage war, ob die den IPO verhindern wollen.
Ich glaube, dazu reicht das nicht.
Man muss sich schon fragen, warum sie dieses Theater da machen.
Also sie wollen, glaube ich, einmal Einigkeit präsentieren.
Ich glaube, wenn man das gewollt hätte, hätte man sich ein paar Jungstreiche sparen können.
Und also habe ich jetzt Vertrauen, nachdem ich das gesehen habe, dieses Theater, habe ich jetzt Vertrauen, dass das die Leute sind, die sich selber regulieren.
Also die wirken halt wirklich wie Leute, die gerade ihren Abschluss gemacht haben, im besten Fall.
Also eher Niveau Spielplatz elf Jahre.
Und die sagen mir jetzt, sie bauen die gefährlichste Technologie der Welt, aber ich soll ihnen vertrauen.
Und der Mensch, der wahrscheinlich eine der einzigen Technologien, die netto negativ waren für die Menschheit, erfunden hat, nämlich Social Media oder groß gemacht hat, der soll jetzt federführend im wahrsten Sinne da die Selbstregulierung verantwortet haben, also Mark Zuckerberg.
Du kannst, jede andere Technologie, würde ich sagen, überwiegt die positiven Effekte, die negativen Effekte.
Nuklearkraft, viele Risiken, aber auch so viele gute Einsatzszenarios.
Fernsehen, alles würde ich sagen netto positiv.
Aber Social Media kann man schon argumentieren, wahrscheinlich wäre die Welt besser ohne Social Media, wenn man ganz ehrlich ist.
Und die Menschen werden gesünder ohne Social Media und produktiver.
Und der Typ kaspert da mit einem senilen Präsidenten und einem Haufen Oligarchen und halb korrupten Leuten rum und erklärt uns jetzt, das wird schon alles gut gehen.
Ich finde, man hätte vielleicht sich überlegen können, ob man für den Rahmen mal versucht, wirklich vereint auszusehen und ein bisschen seriös auszusehen.
Aber das ist gleichzeitig unter der Trump-Administration natürlich auch schwer vorzustellen.
Es ist halt auch ein bisschen alles Klamauk und Theater und deswegen kriegt man das Bessere.
Aber ich glaube, KI ist damit nicht ausreichend reguliert, ehrlich gesagt.
Also ich würde aktiv nach mehr Regulierung für KI.
für mehr Regulierung für KI plädieren.
Wie würde es denn bei einer guten Administration aussehen?
Also was für eine Regulierung würdest du dir wünschen?
Also ich würde irgendeine Art von Verpflichtung suchen, dass Unternehmen prozentuell mehr in Sicherheit investieren und nicht nur in die Verbesserung der Performance der Modelle.
Das ist natürlich alles auch umgebar und nicht so einfach, aber erstmal Das Problem ist halt, du kannst das nur prozentual machen, weil wenn du sagst, jeder muss mindestens 10 Milliarden in Sicherheit investieren, dann wird es nie wieder ein neues kleines Labor geben.
Das heißt, das wäre dann genau der Regulatory Capture, den du eigentlich nicht willst.
Das heißt, du könntest sagen, jeder muss 20 Prozent seines R&D Spends in Sicherheit investieren, dann wäre es aber wiederum so, dass das bei kleinen Firmen nur eine sehr kleine Summe wäre.
Einfach ist es auch nicht.
Du könntest so eine Art TÜV machen, der die Modelle, Also ein unabhängiges Labor, was aus einer Mischung von Regierung und Forschung, also universitären Forschungseinrichtungen, versucht die Sicherheit der Modelle zu evaluieren und das letzte Go gibt.
Aber so richtig unabhängig waren diese Agenturen auch nicht.
Also es gibt auch eine Agentur.
Also die perfekte Lösung habe ich auch nicht.
Ich würde die Leute haftbar machen.
Ich würde sagen, das gesamte C-Level geht in den Knast, wenn was schief geht.
Er ist haftbar dafür.
Ich glaube, das ist schon ein ganz guter Anreiz.
Das weiß aber in den USA natürlich jeder, dass er im schlimmsten Fall White Collar Prison bekommt und das nur sehr kurz, dass er irgendeinen Präsidenten findet, der dich wieder pardont und dass man im Wettkampf mit China jetzt auch nicht seine Top-CEOs in den Knast schmeißen wird.
Ich sage nicht, dass es einfach ist, aber die Clown-Show, die da jetzt passiert ist, ist auf jeden Fall nicht die beste Lösung.
Also allein einfach mal ein bisschen ordentliche Posture zu zeigen und echte Einigkeit zu zeigen.
Nicht wieder die ganzen Oligarchen und Sykophanten wie Sachs und Gerstner und Chamatt Paläapathia da einzuladen.
Das ist alles so schlechtes Signaling, finde ich.
Gab es nicht 2008 so einen Banker, der irgendwie wirklich bestraft wurde?
Also so ein Bauernopfer für das Ganze?
Ja, das hast du am Ende von The Big Short gesehen, dass am Ende ein Wall Street Trader mit migrantischem Background in den Knast gegangen ist.
Dafür, dass die gesamte Wirtschaft in Schieflage gestellt wird.
Und also zehntausende Menschen gestorben sind deswegen.
Es wird ja auch erklärt, dass jedes Prozent Wachstum, das fehlt oder jedes Prozent Inflationsrate, so und so viele Menschen Leben kostet am Ende.
Und dafür geht da nur einer in den Knast.
Apropos Clownshow, um das noch abzuschließen, weil auch das ist mehr oder weniger gleichzeitig damit annonciert worden.
Und zwar hat der selbsternahnte Kriegsminister der USA, Pete Haxes, deren Kompetenz ja ähnlich undisputed ist wie die von Trump, bekannt gegeben, dass er eine Taskforce, nämlich das Projekt Meridian, in Gang setzen wird, die die zukünftigen Fähigkeiten der US-Streitkräfte auf dem Schlachtfeld verbessern, analysieren und verbessern soll.
Und natürlich wäre niemals besser dazu geeignet, das zu tun, als die vertrauten Elon Musk, Parmalaki und Newt Gingrich.
Gingrich ist ein alter Parteisoldat, wenn man so möchte.
Parmalaki als Gründer von Andrew sicherlich einerseits ein Fachexperte, der viel dazu sagen kann.
Gleichzeitig natürlich jemand, der einen massiven Interessenkonflikt hat.
Aber das ist halt jetzt so in den USA, dass es ein Selbstbedienungsladen geworden ist.
Und der dritte ist Elon Musk.
Da muss man jetzt fragen, was den auszeichnet als Rüstungsexperte.
Du könntest sagen, man geht davon aus, dass Rüstung auch im Weltraum passieren wird.
Dann würde man aber theoretisch jetzt auch nicht den Betreiber des größten privaten Satellitennetwerks befragen.
Also man kann wahrscheinlich argumentieren, dass er sich bei Space besonders gut auskennt.
Mein Tipp ist so ein bisschen auch, dass er demnächst die ersten autonomen Killerroboter bauen wird.
mit wahrscheinlich einer neu zu errichtenden Firma, autonome Killerroboter, die dann bestimmt Megatron heißen.
Also der Arbeitsroboter heißt ja Optimus.
Wenn das eine Anlehnung auf Transformers ist, dann kann der Killerroboter ja Megatron heißen.
Mega ist sowieso, glaube ich, was, was Elon gut findet.
Er heißt Gigatron.
Megatron war dumm von mir.
Er würde natürlich Gigatron heißen.
Was entsprechend abschreckend klingen würde und gigantomanisch genug.
Ja, aber es geht explizit darum, zu verstehen, wie die Kriegsführungen der Zukunft aussehen würden.
Da geht es natürlich auch um Robotik, um KI und um physische KI.
Also, ja, Roboter und Drohnen.
Abgesehen davon heißt es ja super.
Und da müssen wir uns jetzt, was glaubst du, wie lange halten wir durch, beim Begriff KI und Artificial Intelligence zu bleiben?
Oder werden wir irgendwann umknicken und Superintelligence sagen?
Boah, ich glaube, wir knicken nicht um.
Und ich denke, es ist...
Wahrscheinlich keine gute Idee, jetzt ganz viele SI-Domains zu kaufen.
Ja, glaube ich auch nicht so stark dran.
Ich finde den Begriff Superintelligence ja tatsächlich eigentlich besser als AI, ehrlich gesagt.
Aber jetzt, wo das von Trump quasi so zwangsläufig aus ganz anderen Gründen, aus Marketinggründen erlassen wurde, habe ich natürlich schon einen gewissen Widerstand in mir gegen den Begriff.
Ansonsten beschreibt es das, was wir bauen, glaube ich, viel besser als künstliche Intelligenz.
Aber naja, wir werden...
sehen.
Ich bin gespannt, was Musk und Lucky, also Parmalaki hier draus machen werden.
Am Ende auch hier hat sich Loyalität ausgezahlt.
Ich könnte mir gut vorstellen, also Parmalaki hat sowieso eine Firma, die von Marine über Luftkampf zu Land, also die drei klassischen Truppengattungen bedient er sowieso schon.
Musk kann dann den Space-Raum machen.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass die, die hier entscheiden, was die Strategie sein soll, auch die sein, die sie am Ende umsetzen werden und beauftragt werden, zumindest teilweise damit.
Das ist aber natürlich immer das Problem.
Du kannst sagen, du möchtest eine Regierung mit möglichst vielen Experten haben oder Fachgremien mit möglichst vielen Experten, aber du kannst ihnen dann auch nicht vorwerfen, dass sie aus der Wirtschaft kommen.
Also natürlich, wenn du Leute willst, die prinzipiell kompetent sind, dann hilft es natürlich schon, Leute aus der Wirtschaft zu haben, dass da jetzt nicht eine aus der Armee dabei ist.
Vielleicht wäre eine Mischung ganz gut von Leuten, die mal auf dem Schlachtfeld gestanden haben und die die Waffen der Zukunft bauen, aber ja, who knows.
Ansonsten sind die Rüstungsfirmen selber natürlich relativ forward deployed inzwischen auch.
Das heißt, die verstehen ganz gut, was auf dem Schlachtfeld abläuft und versuchen ja aus der aktuellen Lage an der Front auch schon die nächsten Waffeninnovationen abzuleiten.
Ich will jetzt nicht sagen, dass die per se keine Ahnung hätten.
wissen die im Zweifel besser, was an der Front abgeht, als einige Militärs auch.
Okay, so gehen wir mal von den unerfreulichen Themen hier weg.
Genau, wir verlassen die Schmuddelecke und reden über Produkte.
Gemini ist diese Woche rausgekommen mit einem neuen Produkt.
Besser, höher, weiter oder Tokenmaxing?
Wie sieht es aus?
Nicht Tokenmaxing, Benchmarkmaxing heißt es doch.
Also es kam relativ überraschend raus.
Das ist insofern beeindruckend, dass niemand es geleakt hat und auch die Prediction Markets es nicht gut voraussagen konnten.
Das spricht für die Moral bei Google, dass niemand hat durchsickern lassen, dass Gemini 4 rauskommt.
Dagegen spricht, dass die eigenen Mitarbeiter es schon so ein bisschen bashen sollen, nämlich dass es zu sehr auf Benchmarks optimiert ist und bei tatsächlichen Tasks sie dann eventuell andere Modelle sogar bevorzugen.
Aber auf dem Papier sieht es eigentlich ganz gut aus erstmal.
Also es wird Gemini 4 Argon heißen.
Argon ist ein Edelgas, wenn ich mich nicht irre.
Es liegt an der Frontier auf jeden Fall, knapp hinter, also je nach Benchmark, so nach bei diesem Artificial Analysis Intelligence Index, der versucht so ein guter Meta-Benchmark zu sein, liegt es auf gleichem Level wie GPT-6 Astra, aber hinter Anthropics-Modellfamilien, also sowohl hinter Opus 5.5 als auch Sonnet als auch Fable.
Das heißt nicht top, aber unter den Top-Modellen noch deutlich besser als Meta, besser als Crock und so weiter.
Es ist dabei auch einigermaßen preisgünstig, 60% der Kosten.
Und, und das ist wirklich erwähnenswert, es hat die niedrigste Halluzinationsrate aller Modelle.
Und zwar nur mit 15% statt 51% zum Beispiel beim besten Modell.
Also GPT-6 Astra hätte 51, GPT-6 Astra hätte 51.
0.1 Zoll hat 54.
Diese Halluzinationsrate lässt sich leicht missverstehen.
Leute, also gerade die Kritiker sagen dann immer, das Modell hat halluzioniert in mehr als 50% der Fälle.
So ist die Halluzinationsrate explizit nicht zu verstehen.
Was 50% heißt, ist, dass in den Fällen, wo das Modell sagen sollte, I don't know, es eine falsche Antwort gegeben hat oder eine Antwort gegeben hat.
Also es kann durchaus heißen, dass es 98% der Fragen richtig beantwortet hat, aber die 2%, wo es sagen hätte müssen, ich weiß es nicht oder die Datenlage ist unklar, da hat es trotzdem eine Antwort gegeben in einem der zwei Fälle.
Das wäre ein 1%, alle Anfragen sind falsch, aber es wäre trotzdem eine 50% Halluzinationsrate.
Hast du das verstanden?
Macht das Sinn?
Ja.
Und die konnte Google jetzt auf 15% drücken.
Das heißt, in dem Beispiel von eben.
würde man immer noch 98% der Fragen richtig beantworten und sozusagen nur noch 3 von 20, die man hätte nicht richtig beantworten können, hat man versucht, eine overconfident answer zu finden und hat dabei hallaziniert.
Das ist für gewisse Anwendungen natürlich schon super wertvoll, die soweit zu drücken.
Wie gesagt, insgesamt sind die Hallazinationsraten schon relativ weit runtergegangen.
Die werden ganz oft falsch interpretiert, leider.
Deswegen habe ich es versucht nochmal zu sagen.
Wie gesagt, es wird so ein bisschen unterstellt.
Google würde regelmäßig Benchmarking machen, aber auch in den Benchmarks, die genau das versuchen zu verhindern.
Es gibt so Benchmarks, die mehr oder weniger geheim sind, worauf man nicht so gut optimieren kann.
Auch da schließt es erstmal ganz gut ab.
Und trotzdem sagen Leute, unter anderem eigene Google-Leute, dass es in Real-Life-Tasks dann gar nicht so toll funktionieren soll.
Muss jeder vielleicht auch selber manchmal seine Wahrheit.
finden.
Auf jeden Fall ist erstmal ein glaubwürdiger Konkurrent.
Also wenn du quasi, du hast, bist jetzt den Sprung von 3, 5 auf 4 gewagt und kommst über Grog und Meta raus auf dem Niveau von OpenAI und knapp hinter Entropic, muss man sich jetzt nicht für schämen, würde ich sagen.
Man könnte auch sagen, Googles Anspruch müsste ein anderer sein.
Google hat alle Ressourcen, Google hat mehr Daten, Google hat eins der besten Teams, hat Super gute Chip-Infrastruktur und Geld ohne Ende.
Vielleicht muss der Anspruch auch sein, noch höher bei der Top-Leistung zu sein und nicht nur Leistungen pro Geld.
Aber unter Seitenbedingungen, dass man die Halluzinationsrate stark runtergetrieben hat, finde ich es eigentlich trotzdem ein kleiner Achtungserfolg, würde ich sagen, für Google.
Gerade weil ihnen ja zuletzt auch wirklich nicht mehr viel zugetraut wurde.
Ja, und ich habe so ein bisschen erwartet, dass...
Google eigentlich das vorstellt, was OpenAI die Woche vorgestellt hat und zwar Dots.
Also zusammengefasst, ganz schnell zusammengefasst hat eigentlich OpenAI diese Woche genau das vorgestellt, was Meta vorher mit Muse vorgestellt hat.
Und fairerweise vorher Perplexity und GrockBot auch eigentlich schon mehr oder weniger hatten.
Also Computer oder GrockBot war jetzt auch noch nicht so viel anders.
Selbst OpenAI hatte sowas ähnliches ja schon.
Wie hieß das bei OpenAI am Anfang?
Also es gab es ein ähnlicher Vorbestand.
Aber ja, sie haben auf jeden Fall die Verniedlichung jetzt gewählt und ein kleines agentisches Always-On-Produkt namens Dots gelauncht.
Also ja, es ist eine 1 zu 1 Kopie von Muse, wenn man so möchte.
Du möchtest bestimmt die Elon Musk Domain-Trolling-Geschichte erzählen dazu.
Nee, das nicht.
Hast du die mitbekommen?
Ja, ich glaube schon, oder?
Die Domain, wenn man auf .com geht?
Wird man zu Grog umgeleitet.
Angeblich hat Elon Musk quasi die Domain .com nicht registriert, sondern natürlich sehr, sehr teuer gekauft.
Ja, Boys Doing Boys Stuff ist das, glaube ich.
Crazy.
Kurze Werbeunterbrechung.
Ende Oktober spricht Pip auf der AI Week Frankfurt in The Square beim Flughafen.
gibt es eine ganze Woche KI.
Von Cross-Industrie bis Finance und Banking mit über 100 Speakern, Workshops und sogar einem Hackathon.
PIP hält dort seine Beyond the AI Hype Keynote am 27.
Oktober.
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Viel Spaß auf der AI Week in Frankfurt.
Werbung Ende.
In den Videos wird so ein bisschen der Case für Muse auch gezeigt.
Zum Beispiel buch mir einen Flug, buch mir ein Hotel, zeig mir ein paar Screenshots von den Hotels und so.
Da habe ich gedacht, das ist doch eigentlich voll das Google Business.
Also mit Google Flights, Hotelsuche.
Ich habe gestern eine halbe Stunde nach dem Restaurant für Samstag gesucht.
Das müsste doch mit einer klaren Verbindung zu Google Maps.
viel, viel schneller, viel, viel einfacher gehen.
Ja, glaube ich auch, von der Datenlage ist Google eigentlich im Vorteil.
Sehe ich auch so, abgesehen davon, dass ich glaube, dass die Use Cases, also dass Leute eh noch nicht so heiß darauf sind, das zu tun.
Muse meldet inzwischen, beziehungsweise Meta meldet für Muse drei Millionen Weekly Active Users.
Das macht, glaube ich, in dem Fall, weiß nicht, ob das die richtige Zahl ist, Similar Web Seats bei zwei Millionen Daily Active User.
Beide Zahlen sagen halt Leute, also Meta hat explizit definiert, dass es einmal genutzt.
oder einmal gepromptet am Tag oder in der Woche heißt.
Man sieht, ich würde sagen, ein vorzeitiges Plateau.
Also man sieht einen kometenhaften Anstieg auf drei Millionen.
Auch wenn man so verschiedene Quellen, Similar Web Trends anschaut und so weiter, aber auch die Selbstauskünfte.
Dann sieht man ganz gut, dass die Nachfrage für Muse sehr schnell sehr hoch ging und aber auch sehr schnell ein Dach gefunden hat.
Das ist natürlich ein vorläufiges Maximum oder vorläufiges Plateau.
Jedes neue Feature, jeder neue virale Trend kann sofort wieder Millionen neuer Nutzer darauf ziehen.
Das haben Bildermodelle und so zuvor ja ganz eindrucksvoll bewiesen.
Aber man muss erst mal sagen, die erste Welle ist jetzt erstmal abgeflaut.
Also die Leute, die sich genuin dafür interessieren und nur auf die Möglichkeit gewartet haben, wenn man so möchte, die sind jetzt befriedigt.
Und die haben noch nicht viele andere Leute damit angesteckt.
Jetzt müssen wir ein bisschen Zeit geben.
ob da wirklich Use Cases entstehen, dass Leute das für irgendwas Sinnvolles einsetzen oder wenigstens Spaß damit haben.
Im Moment sehe ich eine Abflauung.
Das ist aber ja auch so ein bisschen meine Grundhypothese gewesen.
Mal schauen, mir ist vollkommen klar, dass ich da falsch liegen kann.
Unter anderem, weil es eben ein sehr virales Beet ist, auf dem Muse gepflanzt ist.
Aber ich bleibe da erstmal noch skeptisch, verhaltensskeptisch.
Das ist eher so ein 60-40 skeptisch, kein 80-20 skeptisch.
Das möchte ich auch dazu sagen.
Also wenn es funktioniert, richtig groß werden kann, ist mir schon auch vollkommen klar.
Ja und es gibt ja dann auch noch das Produkt, was dann den ganzen Hype abkriegt und zwar Instinct AI.
Dass es wohl nur auf iMessage läuft und irgendwie eine krasse Bewertung und alles hat.
Also mal gucken, wie da das Wettrennen so abläuft.
Also ein gehyptes Startup, was 10 Milliarden jetzt wert ist, gibt es auch.
Ich warte noch, dass ich...
außerhalb meines privaten Umkreises Menschen finde, die sagen, sie haben was Cooles mit Muse gemacht.
Sodass bei uns im Umkreis immer ein paar Nerds sind, die damit rumspielen oder die Grockbot gerne nutzen, das ist ja selbstverständlich.
Aber dass ich mal jemanden treffe, der irgendwie bei BMW Zersparnungsmechaniker ist oder in einem öffentlichen Amt arbeitet, Lehrerin ist und sagt, er baut jetzt coole Sachen damit.
Dann fange ich an darüber nachzudenken, ob sich das verbreitet.
Aber ob du, Büzer oder drei unserer Hörer damit jetzt irgendwas bauen, finde ich noch nicht repräsentativ.
Im Gegenteil, das ist fast eher ein Kontraindikator, würde ich sagen.
Ich bleibe skeptisch.
Nicht, dass das irgendwann mal passiert wird, aber diese Vertrauensfrage zu lösen.
Überleg mal, wie lange Menschen gebraucht haben, um eine Kreditkarte im Internet einzusetzen.
Jetzt kann man sagen, das ist Vertrauensthema, was Kreditkarten angeht, ist einigermaßen gelöst.
Also Leute sind gewohnt und das hilft natürlich.
Also die nächste Welle kann dann immer schneller starten.
Aber bevor ich jemand irgendwas, was Geld kostet, für mich booten lässt, klar mal ein Paddlecourt zu blocken oder die ganze Anlage zu blocken, damit ich ein bisschen Zeit alleine habe mit meinem Lieblingsspielpartner, das kannst du schon machen oder mal einen Tisch reservieren.
Aber Flug buchen, Hotel buchen, ich würde es niemals, niemals einem Agenten überlassen.
Ich glaube, die Lösungen dafür sind schon richtig gut und trotzdem A, brauche ich noch gewisse Zeit und B, ist es mir auch so wichtig, ehrlich gesagt, dass ich selbst entscheiden möchte und nicht für mich entscheiden lasse.
Ich hätte gerne einen Agenten, der vielleicht am Dienstag uns gesagt hätte, so bei der zweiten Flasche, hört ihr jetzt mal auf, geht jetzt mal nach Hause.
Ich habe euch hier einen Spa gebucht.
Da gibt es übrigens, also es gibt ja so Apps, die so Drinks zählen.
Das wäre natürlich lustig in Verbindung mit so einem Pin.
Also, dass du nicht mehr selber eintragen musst, weil das ist ja das Problem, dass das irgendwann, die Disziplin da irgendwann aufhört, dass man noch dann kommt halt ein Schorn zwischendurch, den vergisst du einzutragen.
Aber das wäre natürlich lustig, wenn so ein KI-Pin deine Drinks mit zählen und sagst, also vielleicht jetzt mal fünf Liter Wasser zwischendurch.
Stell dir vor, ich hätte zum Beispiel so eine Brille angehabt oder du und wir könnten uns jetzt so ein Recap-Video von dem Abend angucken.
Oder die Apple Watch würde uns am nächsten Morgen nochmal eine Zusammenfassung von unseren Gesprächen geben.
Wobei ich das Gefühl habe, ich kann mich an alles erinnern.
Wahrscheinlich war es nur die Säure.
Also ich habe eigentlich auch keinen Kopf gehabt.
Vielleicht hast du auch Lederhosenallergie.
Ja, vielleicht.
Naja, so wir müssen leider nochmal kurz in die Schmuddelecke.
Und zwar ist gerade jüngst gestern Nacht ebenfalls Wall Street Journal Exclusive Report vom 1.
Oktober, also im Donnerstag, hat das Journal rausgefunden, dass Open AI drei Researcher rausgeschmissen haben soll.
Und zwar handelt es sich dabei ausgerechnet um Sicherheitsforscher bei OpenAI.
Die wurden gehen gelassen, weil sie die internen Policies für das Handling von sensitiven Firmeninformationen verletzt haben sollen.
Mit anderen Worten, sie sollen Informationen nach außen gegeben haben, in dem Fall an eine Sicherheitsorganisation, an einen Non-Profit.
was sich mit KI-Sicherheit beschäftigt.
Also sie haben versucht, die Arbeit eines Non-Profits zu unterstützen, das sich mit KI-Sicherheit beschäftigt, indem man diesen Non-Profit Insights über die Sicherheit bei OpenAI gegeben hat.
So muss es abgelaufen sein, wenn man den Schilderungen folgt.
Und dafür haben jetzt drei Leute ihren Job verloren.
Das sieht natürlich nicht gut aus.
Also A, dass man so eine Art Whistleblower rausschmeißt.
Auch wenn die sich jetzt bisher nicht auf den Whistleblower-Paragrafen beruft haben, aber man sagt ja auch, dass Leopold Aschenbrenner, dieser Fondsmanager, für einen ähnlichen Vorfall bei OpenAI rausgeflogen ist.
Also dass er mit einer externen Forschungsorganisation, die Non-Profit war, auch seine Einschätzung über die Sicherheit bei OpenAI geteilt hat.
Das heißt, es wäre dann eventuell hier auch nicht der erste Fall.
Ja, not a good look.
Und steigert jetzt auch wieder nicht unser Vertrauen in die Sicherheit.
genötigt fühlen, da Informationen mit Dritten zu teilen.
Also man muss sich ja fragen, warum machen die das?
Warum glauben die, das ist wichtig?
Und dann, wenn sie dafür rausgeschmissen werden, kann man sagen, natürlich muss eine Firma da Exempel statuieren, sonst würde es ja jeder machen.
Ja, gleichzeitig jetzt ausgerechnet eine Sicherheitsabteilung mit Leuten zu feuern.
Sieht natürlich komisch aus.
Dann haben wir noch ein bisschen Finance-Aufhübschung von Amazon.
Ja, das hast du mir reingelegt, oder?
Nee, damit habe ich nichts zu tun.
Dann war Jan das.
Hätte ich auch drauf kommen können.
Okay, also Jan hat uns ins Trello-Board gelegt aus den Financial Times.
Amazon seeks to offload 8 Billion in Nvidia-Chips to investors.
Ich soll hierzu bestimmt sagen, dass das schon ein ganz großes Anzeichen dafür ist, dass Amazon die Nvidia-Chips gar nicht mehr haben will.
Das ist natürlich alles Quatsch.
Also, was Amazon hier macht, ist klassisches Sale and Lease Back.
Das heißt, sie verkaufen ihre Nvidia-Chips an ein dazu noch zu gründendes SPV, in Klammern, um es dann...
um sie dann wieder zurück zu mieten.
Also du hast ein Datacenter, da sind 8 Millionen Chips drin.
Die liegen jetzt auf deiner Bilanz und werden abgeschrieben jedes Quartal.
Und was man stattdessen macht, ist, man verkauft diese Chips für 8 Milliarden oder was auch immer man dafür bekommen kann an eine externe Firma und leiht sie sich dann zurück oder liest sie sich dann zurück, also darf sie nutzen, indem man dann, keine Ahnung, zum Beispiel anderthalb Milliarden jedes Jahr.
Also statt sie selber abzuschreiben, miete ich sie.
In den operativen Ausgaben sieht das letztlich gar nicht so unterschiedlich aus, aber auf der Bilanz erleichtert man sich quasi von einerseits Schulden und andererseits auch diesen Assets, die den Wertverfall erleiden.
irgendwelche Vermögensgegenstände, die gar nicht so richtig zum Kernbusiness gehören, dann kann man sagen, das Hochhaus in der Premiumlage, die Firmenzentrale, die kann ich doch auch an der Biebinggesellschaft verkaufen und einfach als Mieter eintragen.
Dann zahle ich langfristig zwar vielleicht ein bisschen mehr Miete, aber dafür kriege ich einmalig eine schöne Einmalsumme zurück durch den Verkauf.
Und das macht Amazon hier quasi, um seine finanzielle Situation zu verbessern.
Also das, was andere von Anfang an machen mit diesen SPVs, nämlich, dass sie Datacenter bauen, die sie letztlich selber betreiben, deren Leistung sie letztlich abnehmen, aber andere betreiben lassen, das stellt Amazon hier einfach im Nachhinein.
Wir sind einfach ein bisschen spät dran.
In Zukunft werden sie wahrscheinlich die Datacenter direkt über so ein SPV bauen.
Jetzt hat man bestehende Datacenter quasi in so ein SPV reingepackt und mietet sie dann zurück.
Das SPV wird finanziert von externen Investoren.
Die kriegen dann eine gewisse Rendite.
daraus.
Und so wird Amazon wieder Asset-Leiter.
Die Bilanz wird entlastet, sowohl von Schulden als auch von Assets im gleichen Maß natürlich.
Und für die operativen Kosten macht es wieder keinen Unterschied, aber es macht die Bilanz ein bisschen schöner.
Wo wir gerade dabei sind, ich hatte ja mal eine der Voraussagen für dieses Jahr, war glaube ich, dass die USA Tax Credits oder Steuererleichterungen für Datacenter bauen werden.
Also um die KI-Industrie noch anzuschieben, es noch einfacher zu machen, vielleicht auch noch mehr Gewinne zu generieren, wird man die Regierung so lobbyieren, dass es Steuererleichterungen gibt, um Datacenter zu bauen?
Das ist jetzt bisher noch nicht so passiert.
Teilweise kann man das über den Chips Act so ein bisschen so regeln, aber das ist jetzt noch nicht explizit so passiert.
Meta hat aber als findiges Wiesel, wie man es kennt, einen Weg gefunden, sich selber einen Tax Break zu verschaffen, berichtet in diesem Fall die New York Times.
Und zwar, deklariert man Teile der Datacenter-Investitionen als Forschungs- und Entwicklungsausgaben und besorgt sich quasi Forschungszuschüsse bzw.
Steuererleichterungen, die für Forschung gedacht sind.
Damit, also sogenannte Research Tax Credits, da scheint bisher noch niemand auf die Idee gekommen zu sein bzw.
zum Vergleich, Meta beansprucht mehr dieser Research Tax Credits als Amazon, Alphabet, Microsoft oder Apple.
eher doppelt so viel wie der Durchschnitt der andere.
Und das heißt, der Steuerzahler zahlt den Ausbau der Meta-Data-Center so ein bisschen mit.
Und es geht in die richtige Richtung, würde ich sagen, in Anführungsstrichen richtiger natürlich, also was meine Voraussage angeht.
Ich bin gespannt, ob man es noch expliziter macht demnächst und sagt, wer immer ein Data-Center baut, muss die ersten fünf Jahre keine Steuern zahlen oder irgendwie sowas.
Das ist eigentlich, was ich glaube, was kommen wird.
Und was ich nicht habe kommen sehen ist, dass Aura wohl kein IPO macht.
Ja, ich habe ja letztes Mal geungt, dass viermal oversubscribed gar nicht so gut ist.
Und da weißt du noch, ich habe gesagt, ich stelle die Wette ein, Aura underperformed, sobald sie Börsengang gemacht haben.
Sie haben den Podcast gehört, natürlich nicht, aber sie haben anscheinend das gleiche Bauchgefühl und haben den IPO erstmal verschoben mit Berufung auf Uncertainty.
Also sie sagen, es gab eine starke Nachfrage, bla bla bla, aber in den Märkten herrscht so viel Unsicherheit und wir wissen, die Börse hasst Unsicherheit, dass man den IPO sicherheitshalber verschiebt.
Man sagt, man ist in der starken Situation, dass man sich das Datum aussuchen kann, auch das bla bla bla, das ist PR.
Aber ich glaube, die Nachfrage war nicht so groß, wie man erhofft hat.
Man hat Angst.
dass es am ersten Kurs nicht für ein Pop-Ride reicht, dass es in der ersten Woche zu Kursverfällen kommt.
Das ist, was ich erwartet hätte, ehrlich gesagt, aufgrund der sportlichen Bewertung.
Und deswegen wartet man auf bessere Zeiten.
Ich würde jetzt nicht sagen, dass die Börse gerade unnötig turbulent ist.
Also es gibt durch die langfristigen Zinsen natürlich Themen, die den Aktienmarkt belasten.
Aber ich würde sagen, so ein bisschen sind das schon auch hausgemachte Probleme bei Aura.
Also nicht, dass es eine schlechte Firma wäre oder so, aber Ich glaube, sie bringen das zur richtigen Zeit raus.
Also die Zahlen werden gerade nicht besser, sondern eher langsam schlechter.
Und die Bewertung ist sportlich.
Und was immer die Bewertung war, die sie angestrebt haben, was haben wir gesagt?
Ich habe schon wieder vergessen.
Waren es 16 oder 22 Milliarden?
Finde ich jetzt nicht raus.
Aber ich bin mir sicher, am Ende des Jahres, also was heißt sicher?
Ich vermute...
Aura ist am Ende des Jahres da drunter und wird den IPO vielleicht auch da drunter machen.
Es sei denn, sie kriegen jetzt doch nochmal einen Markt, der so viel Rückenwind hat.
Auch beim Entropic IPO gibt es übrigens News und zwar geht man davon aus, dass es vor Thanksgiving passieren soll.
Am 9.
November soll das Marketing losgehen.
Das ist in ein bisschen mehr als einem Monat.
Bis dahin müssen wir noch die Füße scharen und gebannt da sitzen.
Aber der derzeitige Plan ist, dass wir in den nächsten sechs Wochen das IPO sehen.
Also in der Black Friday Week irgendwann könnte es soweit sein.
Nee, vor Thanksgiving haben sie gesagt.
Ist Black Friday vor Thanksgiving?
Ach, weiß ich nicht.
Naja, wie gesagt, erste Novemberhälfte geht's los.
Dann wird es nochmal richtig spannend.
Sicherlich können wir vorstellen, dass man bis dahin auch nochmal ein neues Modell versucht rauszubringen.
Also das beste Marketing für ein IPO wäre natürlich, dass du große Wellen machst, nicht nur mit Angst- und Sicherheitsszenarien, sondern ein Modell, das besonders gute Cyber-Abwehr-Fähigkeiten hat.
Ein Modell, das nochmal zum Beispiel die Situationsrate niedriger hat, nochmal länger autonom arbeiten kann, was in Entwickler-Community idealerweise auch gut angenommen wird.
Das wäre schon guter Rückenwind für das IPO.
Neben den Umsatzzahlen, die im Moment ja noch oder die letzten Monate ganz gut aussahen, aber da braucht Entropic gerade so ein bisschen.
Die ganzen Rabatte, die man macht, belasten so ein bisschen.
Gleichzeitig versucht man Leute auch relativ aggressiv hoch zu verkaufen, höre ich so ein bisschen aus dem Markt.
Wir kriegen Zuschriften dazu, ich habe es woanders gehört.
Es gibt auch in den Medien schon Schilderungen, dass sie, wenn da jemand seine Tokens ausgemaxt hat, dann ist Schluss mit Discounts.
Dann gibt es das Heroin nicht mehr günstiger auf einmal.
Und so muss man schauen, ob sie jetzt diese Balance zwischen Preiswettkampf mit China und mit OpenAI.
gut schaffen und gleichzeitig den Umsatz aber steigern können, obwohl man die Tokenpreise ein bisschen unter Kontrolle halten muss.
Also so ganz unbelastet wird das, ja was heißt unbelastet, aber ein No-Brainer ist das Entropic IPO natürlich auch schon lange nicht mehr, insbesondere weil sie ein bisschen Momentum verloren haben jetzt zuletzt.
Wobei Opus 5.5, wie gesagt, ich bin mir relativ sicher, in zwei Wochen reden wir darüber, dass der Token-Share sich wieder ein bisschen gedreht hat.
Vielleicht gibt es ja sogar aktuelle Zahlen schon, aber ich würde vermuten, dass sich der Token Share so ein bisschen von 50-50 wieder ein bisschen zurückgedreht hat.
Ich gucke mal kurz, ob ich den richtigen Chart jetzt auf Anhieb finde.
Finde ich jetzt gerade nicht.
Diskutieren wir in der Community, würde ich sagen, join mal unseren Discord-Server.
Da kann man immer nochmal seine eigene Meinung dazu kundgeben und auch erzählen, wenn man glaubt, was besser zu verstehen als wir.
Wir können so ein bisschen Sachen rausgeben.
Aber mein Gefühl ist, also Entropic hat ganz klar eine Plateauphase gehabt.
Das muss man so sagen.
Mein Gefühl ist aber, dass Opus 5.5 wieder so ein bisschen Momentum zurückschickt.
Ich glaube nicht, dass sie da wieder auf 75, 25 kommen mit OpenAI, aber 50, 50 sollte es gerade auch nicht sein.
Aber wir beobachten das einfach.
In diesem Sinne, habt ein schönes Wochenende.
Wir hören uns wieder am Mittwoch.
Bis dann.
Peace.
Ciao, ciao.
Der Doppelgänger-Tech-Talk-Podcast ist ein Projekt von Philipp Glöckner und Philipp Glöckler, recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Off.
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Fragen und Anfragen kannst du uns gerne per Mail an podcast.doppelgänger.io schicken.
Vielen Dank, schönes Wochenende und bis Mittwoch.
