# AI Bubble Debate and Market Breadth Analysis

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-10-03

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir nehmen euch heute mit auf unser Ereignis des Jahres, auf den Alles-Auf-Aktien-Summit, auf dem ganz viele von euch waren und doch längst nicht alle von euch dabei sein konnten.
Wir laden euch also ein, bei zwei Podcasts quasi live dabei zu sein.
Zuerst begrüßen wir mit Christian W.
Röhl unseren Super-Stammgast.
Er liefert direkt einen Energy-Deep-Dive, verrät seine Dividenden-ETF-Favoriten und sein Fable für Anleihen.
Und dann...
Haben wir das Tech-Quartett am Start?
Zwei Bullen und zwei Bären liefern Antwort auf die Frage, ist sie da, die Tech-Blase, die KI-Blase?
Und wenn ja, in welchem Stadium befinden wir uns?
Oder geht ja noch viel weiter der Hype?
Tolle Gespräche mit unseren tollen Gästen für unsere tollen Hörer.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Wir begrüßen euch Holger Zschäpitz und Nando Sommerfeld aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Heute ist Samstag, der 3.
Oktober.
Wir wünschen euch einen schönen Feiertag, Tag der Einheit.
Und ja, wer jetzt meckert, dass das ja auch ein Samstag fällt.
Dem sei mal gesagt, wir denken ja hier auch ökonomisch, dass der heutige Tag 0,1 Prozentpunkte zum deutschen Wachstum beiträgt.
Würde ich mal sagen, darauf ein Rotkäppchen, oder?
Auf jeden Fall Happy Einheitstag.
Da können wir uns doch durchaus auch freuen.
Ich finde, man sollte das noch mehr als Feiertag würdigen.
Ich persönlich lebe sehr gerne in diesem Land und weiß es auch zu schätzen, auch wenn nicht alles top ist, aber ich bin zufrieden.
Du bist zufrieden?
Naja, ich bin zufrieden.
Vielleicht ist es auch noch dieses Beschwingte von unserem Tribal Summit.
Du bist so feierlich.
Das ist wirklich sehr feierlich.
Es ist Feiertag.
Aber zufrieden zu sein, mit dem bin ich nicht zufrieden.
Ich würde sagen, unser Land kann viel, viel, viel mehr.
Und gerade wenn wir unsere...
unsere Summit-Gäste gesehen haben, was die alles konnten, wie toll die waren und was wir da alles erlebt haben, muss ich sagen, da geht mehr.
Aber da finde ich auch, da schwang sehr viel Optimismus mit.
Das waren nicht die Nörgler.
Was uns als Journalisten ja auch viel begegnet und wir tragen ja zum Teil auch dazu bei, das war wirklich nicht die Stimmung.
Also es war Optimismus, es war Zuversicht.
Und einfach ein toller Summit, toller Gipfel.
Die Menschen, die da waren, sind ja auch am Aktienmarkt beteiligt und damit auch am Fortschritt der Welt.
Und damit können sie auch auf die Unzulänglichkeiten im eigenen Land vielleicht etwas milder blicken, weil einfach ihr Depot gut läuft.
Und so war es ja auch diese Woche, wenn man geguckt hat.
Der Nesdeg 100, der war der einzige Gewinnerindex diese Woche.
0,7 Prozent.
Auf Rekord sogar geschlossen.
Und Nvidia hat auch Rekord gemacht.
Ja, stimmt.
Das war am Freitag.
Ging es nochmal um den oben.
Aber die restlichen Indizes, jetzt habe ich dir deine Indizes weggenommen.
Ist nicht schlimm.
Komm, es sei dir verziehen.
Okay, dann würde ich hier weitermachen.
Der DAX hat 0,7 Prozent verloren und der S&P 0,3 Prozent.
Was aber noch krasser ist, wenn man diesen gleichgewichteten S&P 500 anguckt, das ist ein Equal Rate, wo alle 500 Titel 0,2 Prozent gewichtet sind.
Der hat jetzt Die siebte Woche in Folge verloren.
Das ist die längste Verlustserie, seit es diesen Equal Rate Index gibt.
Und das zeigt auch nochmal, wie schwach die Breite aus, die Marktbreite ausgeprägt ist.
Und das ist die schwächste Marktbreite, auch darüber werden wir gleich mit unseren Gästen sprechen, seit dem New Economy Boom.
Und vielleicht ist das ja ein Männetekel.
Vielleicht, vielleicht auch nicht.
Ja, werden wir tatsächlich gleich mit Christian Röhl drüber reden.
Und genau, wir haben ja heute zwei Auskopplungen aus dem Summit.
Das werden aber nicht die letzten sein.
So viel können wir schon versprechen, weil es waren so viele gute Sachen dabei.
Müssen wir jetzt erstmal ein bisschen sacken lassen.
Wir haben jetzt die beiden Sachen genommen, die beiden Auftritte, die beiden Panels, die beiden Podcasts gewisserweise.
am aktuellsten sind, die vielleicht auch in drei, vier, fünf Tagen nicht mehr wahr sind, beziehungsweise überholt sind.
Doch, das werden sie sein.
Das würde ich nicht denken, dass es so schnell altert.
Aber es sind natürlich aktualitätsgetrieben, zumal das Tech-Panel ja alle Argumente beinhaltet hat.
Das war das Schöne, dass wir mal einen Podcast haben, wo wirklich dezidiert unterschiedliche Auffassungen waren.
Und ich glaube, das wird sich nicht bin von drei oder vier Tagen entscheiden, ob jetzt die KI wirklich eine Blase ist, die jetzt uns um die Ohren fliegt und richtig den gesamten Markt mit nach unten bringt, so wie einer der Panelisten gesagt hat.
Oder ob es noch im Jahr 97 sind und noch ein bisschen feiern können.
Also insofern glaube ich, hat das schon länger und auch unser Podcast mit Christian Wirröl, der seine Lieblings...
ETFs genannt hat, was jetzt Dividenden anbetrifft und so.
Ach, das hat, glaube ich, längere Halbwertszeit.
Das Schöne ist, ich habe bei dem Tech-Panel, da war ich nicht dabei, man konnte ja nicht überall sein und ich bin auch sehr gespannt.
Ich weiß noch nicht, was ihr da besprochen habt.
Ich weiß nur, wer am Start war und das ist auf jeden Fall schon mal ein sehr vielversprechendes Line-Up.
Das stimmt.
Und was ich halt wirklich am besten fand, dass Da wirklich unterschiedliche Meinungen, es hat sich niemand angebildet, es ist wirklich zivilisiert gestritten, so würde ich es mal sagen, mit unterschiedlichen Argumenten und interessanterweise waren die auch so platziert, dass Bullen und Bären da waren.
Und wir haben zum Schluss noch eine Umfrage gemacht, ich weiß nicht, ob man das im Podcast so richtig raushören kann, also so ein bisschen, als wir in der Anfangsrunde festgestellt hatten, okay, da gibt es zwei Parteien, die auch auf der jeweils richtigen Seite sitzen, haben wir so ein bisschen Oxford-Debating gemacht, dass wir gesagt haben, hey, Wer glaubt denn, dass KI eine Bubble ist?
Hände hoch.
Und wer glaubt, dass es nicht eine Bubble ist?
Und haben dann gefragt, wer sich umentschieden hat.
Und das Interessante war, das sag ich jetzt noch nicht.
Nee, das darfst du nicht.
Das darf ich nicht schon sagen.
Was man aber zum Summit noch sagen kann, ist, dass wir werden dieses Mal ganz früh für den nächsten Summit mit dem Termin raus.
Ich kann wirklich nur sagen, jeder, der da Bock drauf hat und weil alle, die dieses Jahr da waren, die werden in jedem Fall wiederkommen und wir waren ausverkauft.
Also man muss eigentlich jetzt schon trommeln dafür und sagen, meldet euch rechtzeitig an.
Du hast gar keinen Termin.
Er wird bald kommen.
Und was ich aber sagen kann, weil das war, es wird Ab morgen oder zumindest ab Montag wird es Merch für alle geben.
Bisher gab es ja den Merch nur.
Aber da muss der nächste, du musst natürlich auf so einem Summit eigentlich den Merchstand haben.
Man lernt ja immer dazu, was man noch besser machen kann.
Zum einen A, der Termin fürs nächste Jahr schon mit einem QR-Code und B, einfach den Merch.
Wir waren ja auch angezogen mit Merch und jeder hatte seinen Lieblingsteil an.
Es gab auch verschiedene Hörer schon, die Klamotten hatten.
Also da gab es schon reichlich Bestellungen.
So, komm, wir machen jetzt mal weiter kurz mit einem Rückblick.
Du hast doch bestimmt noch was zu sagen zum Anleihenmarkt.
Das hat uns ja sehr bewegt in dieser Woche.
Ach so, ja, es gab, was noch spannend war, am Freitag gab es die Arbeitsmarktzahlen aus Amerika.
Die sind relativ schwach ausgefallen, nur 29.000 neue Stellen.
Und erwartet worden waren 90.000 und das Lohnwachstum war relativ niedrig und die Arbeitslosenquote ist noch gestiegen auf 4,2 Prozent.
Und das hat dann dem Anleihemarkt mal so ganz kurz geholfen, aber so richtig dann doch nicht.
Irgendwie ist da noch Verkaufsdruck drauf oder Leute gehen da immer noch short.
Und die 10-jährige US-Rendite lag dann zum Schluss wieder bei 5,27 Prozent in Amerika.
Und das waren elf Basispunkte plus im Vergleich zum...
Zur Vorwoche.
Und da sieht man, da ist noch keine Beruhigung drin.
Aber trotzdem sind das so hohe Niveaus, wo man, wir hatten ja die Idee, und die haben wir auch mit Christian W.
Röhl besprochen, vielleicht auch mal so eine kleine Gegenbewegung abzuwarten, weil erwartbar ist, dass irgendwann die Politik sagen wird oder die Notenbanken, nee, das ist zu hoch.
Und da müssen wir mal einen Cap irgendwie einziehen.
Sei es, dass wir erst mal das verbal äußern, dass uns das nicht lieb ist.
Mit einer Aktion versehen.
Naja, auf jeden Fall, das war noch eine Sache.
Und die zweite Sache, die hatten wir ja schon immer, die KI-Fantasie, der Chip-Index Sox, 3,7 Prozent plus.
Krasse Nummer nochmal diese Woche.
Und wie gesagt, Nvidia hatten wir ja schon gesagt.
Auf Allzeithoch.
Ist jetzt bei, wie groß sind die?
Ich glaube, 5,6 Billionen Dollar.
Und das können das erste 6 Billionen Dollar Unternehmen werden.
Und dann gehen wir irgendwann auf die 10 zu.
Dann werden wir wieder eines Neuen belehrt, dass es doch nicht so Grenzen gibt, wie wir das immer dachten, dass es die gibt.
Ja, die Billionen war ja ehrlich gesagt vor einigen Jahren auch noch unvorstellbar.
Ich glaube, die Billionen war damals noch, also vor fünf Jahren würde ich behaupten, unvorstellbarer als die 10 Billionen heute.
Also wie du sagst, die sind ja gar nicht mehr weit weg jetzt.
Genau, in Wied ja 5,64 Billionen.
Einmal verdoppeln, dann sind wir da.
Ich glaube, wenn du Top Ten sein willst, musst du jetzt sogar eine Billion groß sein.
Ich glaube, das ist mittlerweile schon so, ach Billionen, ja auch gut.
Muss man schon dabei sein.
So ist es, wie uns diese Sachen abhanden kommen, einfach so die Einschätzung, ja, Milliarde, Billionen, die Dimensionen gehen einfach rinnen einem so durch den Finger, ja, klar, Billionen.
Dass es aber keine Einbahnstraße ist, ich habe nämlich gerade mal geguckt, was die Aktie inzwischen nur noch wert ist, Da kommen wir ja zu dem großen Verlierer dieser Woche.
Das finde ich ja mega spannend.
Reden wir allerdings auch gleich mit Christian drüber.
Deswegen machen wir das jetzt nicht so groß.
Aber Nike, das ist natürlich schon wirklich ein wahnsinniger Absturz.
Was ist diese Aktie noch wert an der Börse, Holger?
Das ist nicht mehr so viel.
Nee, ist wirklich nicht mehr viel.
50 Milliarden.
50 Milliarden?
Ja, das ist nur noch mal so ein mittelgroßer DAX-Wert.
Nee, das ist schon etwas...
Das ist schon...
Naja, von den 200, also es sind 50 Milliarden, das steht fest.
Nein, aber es ist etwas größer, meine ich, als im DAX wärst du noch ein Schwergewicht.
Wärst du noch Top Ten auf jeden Fall, das stimmt.
Aber guck mal, Adidas ist 25 Milliarden wert.
Die sind ja auch nicht wahnsinnig gestiegen die letzten Jahre, aber auch nur noch, also die waren mal deutlich kleiner, deutlich, deutlich kleiner als Nike.
Also das ist wirklich krass.
Krasse Abstieg, wirklich krasser Abstieg.
Das war wirklich so eine Aktie, wo ich immer gedacht habe, na gut, die werden sich schon auch nochmal wieder erholen.
Deswegen habe ich da auch einen Sparplan laufen und es wird immer billiger.
Aber gut, muss ja nur am Ende, irgendwann muss es ja hochgehen.
Es muss ja nur am Ende der Geschichte.
Also es darf halt nicht, also wenn die Investmentthese mal komplett Schiffbruch erleidet, dann muss man den Sparplan natürlich einstellen.
Aber wenn man jeden Monat halt ein kleines Sümmchen nimmt, dann hat man vielleicht irgendwann so verbilligt.
Und dann muss die vielleicht nur noch am Ende noch mal 20 Prozent steigen und schon ist man da noch im Fluss.
Soweit die Theorie.
Ja, man muss sich immer fragen, ob diese Endthese trägt.
Und wenn man denkt, nee, die Marke kommt nicht wieder hoch, die hat die Strahlkraft verloren und da kannst du auch irgendwie den 20.
Manager reinsetzen, dann muss man neu drüber nachdenken.
Aber ich glaube, es hat immer noch Nike.
Aber wie gesagt, da reden wir auch gleich noch mit Christian drüber.
Lass uns mal ein Tempo machen, ich bin wirklich wahnsinnig müde.
Wobei, das fand ich auch sehr nett.
Alle haben gesagt, dass man uns das nicht anmerkt, dass wir teilweise doch sehr, sehr müde werden.
Ein Kollege hat mir so einen freshen Kragen geschickt, so Activize Oxy Plus, was auch immer das ist.
Aber das soll so sein, es hat so wie Red Bull diese wachmachenden Sachen, ohne irgendwie...
die negativen zu haben und es ist so ein Pulver.
Und wenn ich das nehme, würde ich angeblich noch munterer und noch frischer wirken.
Was ich sehr nett fand, ist, dass sich ganz viele Sorgen machen, ob wir das dann überhaupt durchhalten, auch noch die nächsten Jahre zu diesen Unzeiten zu husten und aufzunehmen.
Aber da konnten wir alle beruhigen, doch, doch, doch, das geht immer weiter hier.
Viele haben dann auch gefragt, was die Familie so macht, ob die es so lustig findet.
Gut.
Aber der Sohn war ja da mit seinen zwei Kumpels und sie haben Johann getroffen.
Und Johann wollte noch ein Shoutout haben.
Johann ist nämlich Schüler, hat in München die Schule geschwänzt und ist zum Sammeln gefahren.
Und das fand ich sowieso faszinierend, woher die Menschen alle nach Berlin gekommen sind.
Da war München noch nicht mal das Weiteste.
Da kamen Leute.
Aus Amerika, gut, der hat wahrscheinlich seinen Heimaturlaub jetzt noch mit drumherum gebaut, aber trotzdem aus Amerika war jemand da.
Leute waren aus Wien da.
Österreich, Schweiz.
Aus der Schweiz, genau.
Und aus ganz, aus wirklich sehr weit her und das war wirklich großartig.
Ja, in jedem Fall.
Komm, wir machen jetzt mal weiter mit unseren Indizes.
Wir machen es auch ganz schnell.
Wir haben es gesagt, der DAX in minus 0,7 Prozent.
Infineon.
Wie der Sox ja auch, der war ja auch sehr stark.
Ja, Halbleiter.
War in Finnian natürlich auch einer der Gewinner oder der große Gewinner im DAX mit 14 Prozent.
Ansonsten sehe ich da nichts, was mich jetzt wahnsinnig aufregt oder elektrisiert bei den Gewinnern.
Doch, was mich elektrisiert ist, ist Scout mit 1,8 Prozent.
Scout 24.
Das ist ja eigentlich so ein agentischer Verlierer.
Wenn der Agent für dich irgendwie nach Immobilien sucht oder wenn der Agent für dich nach Autos sucht oder wenn der Agent das macht, dann brauchst du es ja nicht mehr über Scout24 zu machen.
Und vielleicht nutzt er trotzdem Scout24, aber vielleicht machen die auch Werbung, die können sie dann vergessen, weil der Agent interessiert sich nicht für Werbung.
Aber 1,8 Prozent.
1,8 Prozent elektrisieren mich da trotzdem nicht, muss ich gestehen.
Ja, aber die ist dieses Jahr, ich glaube, die ist dieses Jahr auch verloren.
Das ist ja auch, glaube ich, 20 Prozent im Minus.
Also insofern ist die These, dass es jetzt nicht das geilste Business in Zeiten von KI ist, die kann man, glaube ich, nicht als widerlegt ansehen, weil sie diese Woche mal 1,8 gestiegen ist.
Zumal, ich glaube, Autoscout gehört nicht mehr dazu.
Haben sie verkauft?
Ich weiß nicht, also ich wusste, dass mir das jetzt jemand erzählt hat vor kurzem.
Ich dachte so, das wäre ja ein großes Asset bei denen.
Ich glaube Autoscout oder Immobilienscout, aber ich glaube nicht.
Ich glaube Autoscout gehört nicht mehr dazu.
Und das fand ich jetzt irgendwie erstaunlich, weil das ist ja so eine der bekanntesten Marken eigentlich.
Aber Immobilienscout, das kannst du ja wirklich mit dem Agenten machen.
Ja, Autoscout auch.
Also, klar.
Das ist schon klar disruptierbar.
So, möchten wir noch über das 10% Minus von Bayer reden?
Nö.
Nö, gut.
Da gucken wir nämlich auch im S&P 500.
Genau, das wollte ich noch sagen.
Ich habe aber keine Nachricht dazu, aber du bestimmt, du warst ja diese Woche im Dienst, die Kreuzfahrtwerte, Carnival ganz weit im Plus.
Die hatten doch Zahlen.
Das waren doch so Konsumwerte, während die Nike verloren hat als Konsumwert und fürs kommende Jahr einen hohen einstelligen Minuswert.
Die anderen haben positive Zahlen gehabt.
Und die hat gestiegen, 15,8.
Und die gelten auch als KI-Agentengewinner, weil die die meisten Reisen über so Vermittler verkaufen.
Und der Vermittler hat immer eine Take-Rate.
Und wenn jetzt der KI-Mann direkt zum Karnevalmann geht, dann hofft der Aktionär, dass die Take-Rate vom KI-Mann niedriger ist.
Du weißt ja nicht, was der Agent dafür nimmt.
Das ist immer noch das Risiko.
Allen Leuten, die jetzt zu agentisch optimistisch sind, müssen sie immer auch sich fragen, ob nicht der Agent auch irgendwann die Hand aufhält.
Gut.
Ja, stimmt.
Aber so gut sind die Aktien auch nicht gelaufen.
Die Zahlen waren jetzt gut und deswegen haben die Aktien entsprechend reagiert.
Guck mal, Accenture zum Beispiel, habt ihr auch drüber gesprochen, 13 Prozent, ist ja eigentlich auch, gilt ja auch als klassischer Verlierer der KI-Disruption.
Das stimmt.
Und da hat es schon gereicht, dass sie wirklich nur ein paar Pünktchen mehr Wachstum hatten.
Und dann reichte das schon.
Gut.
So, ich würde sagen, Dann haben wir jetzt eigentlich über alle gesprochen.
Dann fangen wir an mit dem ersten Ballers.
Das war Christian W.
Röhl.
Er ist netterweise für Christian Hecker eingesprungen, der eigentlich kommen wollte, aber in Amerika noch die Geschäfte so brummen, dass er dann nicht zurückkommen konnte.
Ich bin mal gespannt, was er dann da an Land geholt hat.
Wird er uns dann wahrscheinlich demnächst mal erzählen.
Wir sind gespannt.
Und er konnte kurzfristig nicht, deswegen ist Christian W.
Röhl eingesprungen und das hat er wirklich bravourös gemacht.
Wir haben über Ja, viele Themen gesprochen und ihr geht auf jeden Fall da klüger raus.
Auf jeden Fall.
Und wir gehen da jetzt rein, vor allen Dingen.
Deswegen sage ich schon mal herzlich willkommen hier zum ersten Live-Podcast, den wir hier vorführen.
Ja, stimmt.
Eigentlich war ja geplant Christian Hecker und dann haben wir einfach den Christian ausgetauscht.
Warum glaubst du, dass du in die Schuhe von Christian Hecker reinpasst?
Hat der Schuhe an, ja.
Ich wollte das doch ganz anders einfliegen.
Wir haben doch gesagt, das ist doch der viel bessere Podcast hier, weil es mehr Triple-A-Stammgast als Christian W.
Röhl geht wirklich nicht.
Das stimmt.
Das sind deine Fans.
Das ist sehr gut.
Aber man muss dazu sagen, es gibt wirklich, also die Geister scheiden sich ja an unseren Gästen.
Christian Angermeyer zum Beispiel hat jetzt nicht nur Fans.
Aber Christian ist der Einzige.
Den finden alle super.
Das stimmt.
Das ist gut.
Wer kommentiert bei Spotify von euch?
Das ist in letzter Zeit so ein bisschen schlechter geworden, müssen wir gestehen.
Also wirklich, das ist, das war, früher war Podcast immer, das war das Schöne beim Podcast.
Menschen waren freundlich, zugewandt, nett.
Und wenn mal eine Kritik war, ja, könntet ihr ein bisschen anders machen.
Aber das ist bei Spotify, ist der Ton so ein bisschen trauer geworden.
Ja, die sind trauer geworden.
Insofern, also wenn ihr, wenn ihr positiv, also ich würde mir vorstellen, dass ihr sowieso eher die Optimistischen und die Zugewandteren seid, dann kommentiert mal mehr bei Spotify, damit auch die positiven Stimmen da was bekommen.
So, jetzt starten wir aber.
Ja, stimmt.
Wir fangen an.
Und zwar, wie immer, sage ich einfach herzlich willkommen, Christian.
Ja, hallo, freut mich hier zu sein.
Und ich meine, die Leute sehen nicht so aus, ob sie hier rausgehen wollten.
Trotzdem musst du jetzt den Elevator bitte mal hauen und sagen, warum die Leute hier besser aufgehoben sind als bei den anderen.
Es gibt ja ein Parallelpanel nur, also insofern musst du dich nur dagegen hier durchsetzen.
Und sag uns mal in einer Minute, warum Sie hier richtig sind und warum Sie hier klüger wieder rausgehen, als Sie reingekommen sind.
Das ist total schwierig zu sagen, dass es hier besser ist, weil in einem Parallelpanel ist der Eckart über Gold und Silber, was ich natürlich auch richtig gut finde.
Aber wir können hier natürlich auch Gold, Silber machen.
Wir können noch ein paar andere Themen dazu machen.
Und wir machen einfach so ein paar Vorstritt.
Und hier ist natürlich die spannende Herausforderung, was schaffen wir in 45 Minuten?
Weil ich war ja schon ein paar Mal bei euch.
Und es eskalierte immer irgendwie so von der Länge, so Richtung 1,30, 1,40.
Haben wir schon mal zwei Stunden geschafft?
Wir haben auch schon zwei Stunden geschafft.
Und deswegen 45 Minuten, ihr seid einfach Zeuge eines großartigen Experiments hier.
Und das solltet ihr euch nicht entgehen lassen.
Also, seht das.
Und wenn ihr in zwei Stunden hier noch sitzt, dann wirst ihr gescheitert.
Ach nee, das kann nicht passieren.
Stimmt, da ist ja der nächste.
Apropos sitzen, wir setzen uns hin.
Meinst du, machen wir?
Ja.
Ich habe hier meinen Computer dabei, weil ich muss ein wirklich traumatisches Erlebnis von der Finance 26 erzählen.
Wir waren in Frankfurt, haben den Menschen von der deutschen Börse interviewt, der da Cash Markets macht, was auch immer das ist.
Ihr wisst es nicht, ich wusste es auch nicht so richtig, aber irgendwann habe ich es dann kennengelernt.
Und dann sage ich so, wir müssen in Deutschland gute IPOs haben und wir dürfen nicht, dass unsere guten deutschen Firmen ins Ausland gehen.
Und fing dann an, hab gesagt, Birkenstock-IPO, super Ding.
Und er so.
Das ist dicke Minus.
Und ich konnte nicht nachgucken.
Und das passiert mir nicht normal.
Das reißt du jetzt nach.
Und das war auch ein schlechtes IPO.
Das war wirklich ein schlechtes Beispiel.
Hatte ich schlecht recherchiert.
Aber insofern habe ich hier jetzt meinen Bloomberg dabei.
Also wenn ihr auch noch Daten haben wollt, können wir hier jederzeit nachgucken.
Das ist gut, oder?
Das ist natürlich für einen Gast immer extrem herausfordernd.
Aber die erste Frage, die wir dir stellen müssen, du hast ja gestern erst erfahren, dass du hier jetzt um 12 Uhr sitzt.
Wie hast du dich vorbereitet noch?
Gar nicht.
Okay, so wie immer.
Ich habe gestern Abend lange mit Andreas Weherb gesprochen.
Stimmt, da war ich dabei.
Das war natürlich spannend, ja, mal von einem Energy-Drink-Unternehmer was über die andere Seite zu erfahren.
Ich meine, wir sind ja beides erfolgreiche Konsumenten.
Und wusstet ihr, was eine Dose kostet?
Der hat es uns gesagt.
Ich würde es euch auch nochmal verraten.
Es waren, glaube ich, acht Cent.
Acht Cent pro Dose.
Jetzt guckt ihr alle und denkt so, uh, da lässt sich für...
Er verkauft es dann an den Handel für 70 Cent.
Also wenn du es dann irgendwie bei Kaufland, Lidl oder wo auch immer für 75 oder so im Angebot sind, machen die immer noch ein Geschäft draus.
Und der Laden verkauft es dann für 1,49.
Ihr seht so, Energydrinks, geiles Geschäft.
Und er hat uns noch verraten, er macht noch viel bessere Sachen.
Demnächst Celsius und so weiter.
Aber da sind wir bei Monster.
Wäre das jetzt eine Aktie, die du...
Es ist eine großartige Aktie, ist auch eine der wenigen Aktien überhaupt aus dem Food-and-Beverage-Bereich, die nicht nur an der Börse laufen, sondern wo das unterliegende Geschäft eben läuft.
Du hast nicht nur die Marge, sondern du hast auch wirklich ein monströses Umsatzwachstum.
Und sie haben es wirklich jetzt geschafft, nachdem sie so zwei Jahre mal etwas schwächeres Wachstum hatten, wieder richtig Vollgas zu geben, insbesondere die ausländische Expansion.
Läuft sehr gut.
Und am Heimatmarkt haben sie halt ein paar gute Editionen gehabt.
Diese 4th of July Edition ist sehr gut gelaufen.
Aber ja, das ist diese Qualität.
Die wird natürlich auch entsprechend gepreist.
Und wir sehen immer wieder mal, dass die Aktie dann auch so im historischen Vergleich wieder mal zurückfällt von der Bewertung her.
Momentan sind wir halt einfach am oberen Ende des Korridors.
Könnte man eigentlich, wenn Red Bull an die Börse käme, nur mal das Gedankenspiel.
Wäre Monster dann immer noch die beste Energy-Aktie?
Also jetzt immer auf mit dem Geschmack.
Nee, nee, wir wollen nicht über den Geschmack reden.
Nee, Geschmack wollen wir nicht reden.
Sondern jetzt mal der kühle Kalkulator Christian Röhl.
Weil Red Bull hat einen eigenen Vertrieb, anders als Monster.
Die sind ja immer huckepackt mit anderen.
Ich finde das ruhig aus spannend, dass sie sich mit beispielsweise Coca-Cola...
verpartnern.
Ich finde es auch von Coca-Cola sehr intelligent, dass sie es machen, weil man dabei auch dann sehen kann, was eigentlich Coca-Cola, also die Muttergesellschaft ist.
Es ist kein Getränkekonzern, sondern es ist ein Plattformunternehmen, das sich um Vertrieb, um Marketing, um Markenbildung kümmert und diese Plattform halt recht behutsam skaliert und dabei aber dann sehr konsequent ist.
Sie haben sich jetzt den Nordamerika-Chef von Monster geangelt.
Das zeigt auch.
Scheint ganz gut gelaufen zu sein zwischen denen.
Und insofern, ich mag das Monster-Modell sehr gerne.
Ich glaube nicht, dass man voll integriert sein muss.
Und Celsius, die zweite Frage, die haben ja noch stärker geschwächelt.
Was wäre das so?
Ja, also ich mag den Drink sehr gerne.
Ich warte darauf, dass die endlich mal nach Deutschland kommen.
weil es mühsam ist, von Berlin aus extra wegen Celsius nach Belgien oder nach Frankreich ins Cafur zu fahren.
Und ich weiß nicht, ob diese Miles-Transporter, die man hier mieten kann, ob die wirklich bis Frankreich fahren.
Ich glaube, der Kilometerpreis bringt dich um.
Dann ist die Marge nicht mehr gut.
Vermutlich, deswegen lasse ich das.
Aber ja, das würde ich mir wünschen.
Sie haben halt das Problem, dass Sie einen Hauptvertriebskanal in den USA mit Costco haben.
halt selber einen Energydrink jetzt rausgebracht hat, der auch wirklich sehr, sehr ähnlich aussieht.
Ich weiß nicht, ob er ähnlich schmeckt.
Ich hoffe, dass ich mal irgendwann einen aus den USA jetzt mitgebracht kriege.
Ich habe Freunde, die mir von USA reisen, so als mitbringst, also zwei Dosen Monst Celsius mitbringen.
Das finde ich herrlich.
Das zelebriere ich dann auch.
Das ist schön, wenn wir die so einfachen Sachen machen.
Jetzt wollen wir aber von Energydrinks kommen.
Jetzt schon weg von Energydrinks.
Du kannst mir wirklich noch eine Frage, hast du Energydrinks?
Nein, ich weiß nicht, ich könnte stundenlang darüber reden.
Ich könnte stundenlang beide darüber reden, aber ihr wollt ja jetzt nicht nur über Energydrinks was wissen und es sind ja nur zwei Aktien.
Wenn du jetzt Celsius oder Monster, welche Aktie wäre es jetzt gerade?
Monster.
Okay, gut, klare Ansatz.
Jetzt haben wir ein anderes Phänomen, was mich umtreibt.
Wenn ich auf die Börsen gucke, S&P 500 nahe Allzeithoch, so 2% vom Allzeithoch entfernt.
Nasdaq 100 noch näher am Allzeithoch, nur 0,9% entfernt.
Und wenn du aber in den Index reinschaust, und das ist wirklich brutal, hast du 60% vom S&P 500 der Aktien sind im Bärenmarkt, also 20% oder mehr.
von der Spitze verloren und im Nasdaq 100 ist es sogar noch schwieriger, 70 Prozent der Aktien im Bärenmarkt.
Was sagt uns das über die Märkte und müssen wir jetzt uns alle unterm Stuhl verkriechen oder so, weil das letzte Mal, als es so war, war das 2000, als die Marktbreite so klein war und dann ging es ja 50 Prozent beziehungsweise beim Nasdaq 100 sogar 80 Prozent runter.
Also ich finde, wir sollten schon zur Kenntnis nehmen, dass diese Resilienz, die wir den Aktienmärkten attestieren, eben an sehr wenigen Aktien hängt.
Das sind eben dann, wenn wir es beim S&P uns anschauen, Chipstocks gewesen im September und dann Meta als hochgewichtete Story.
Die haben es rausgerissen, du bist ja selbst auf Indexbasis in diesen gleichgewichteten Sektorindizes, in allen Sektoren außer IT, so krümmelig im Plus.
Gesundheit leicht im Minus, bis überall 5% im Minus oder mehr nur im September gewesen.
Und das zeigt, die Börse hängt an ein paar Werten.
Aber das ist ja jetzt auch nichts ganz Ungewöhnliches.
Wir können einerseits über Marktbreite sprechen, und das ist dann das technische Argument.
Andererseits sollten wir aber auch nicht vergessen, Wenn wir längere Zyklen nehmen, ist es immer so, dass das Meister an der Börse eben nicht läuft.
Die meisten Aktien vernichten Werte.
Da sind wir wieder bei der Forschung von Professor Bessenbeiner.
Und das sehen wir ja auch, wenn wir es jetzt mal zerlegen in 5-Jahres-Zeiträume und 10-Jahres-Zeiträume.
Bessenbein, da macht das auch.
Es sind wenige Aktien mit einer exzeptionellen Performance.
Und das sind jetzt nun mal gerade die Chip-Stocks.
Und dann werden wir sehen, ob irgendwann, wenn Chip-Stocks mal schwächeln sollten, andere Aktien da in die Bresche springen können.
ob wir wirklich dann so Zyklen haben, die sich übergeben.
Und da werden wir ja dann bald die große Bewährungsprobe für das KI-Narrativ haben mit dem Börsengang von Anthropic.
100 Milliarden werden das ja sicherlich sein, die die aus dem Markt ziehen werden.
Die musst du in diesen Zeiten erst mal kriegen.
Wenn das gelingt, und ich gehe davon aus, dass es gelingt, aber wenn es nur mit Hängen und Wirken gelingt, wird es schwierig.
Wenn es strahlend gelingt, muss man natürlich auch sagen, kann das auch noch mal einfach die nächste Stufe dieser KI-Rallye zünden.
Jetzt wollen wir natürlich schon mal wissen, was sind denn so potenzielle Sektoren, die in die Bresche springen können, Christian?
Da hast du dir doch bestimmt schon Gedanken drüber gemacht.
Gesundheitssektor sehe ich schon, weil wir da...
einfach in der Breite schon eher niedrige Bewertungen haben, gleichzeitig eine solide Perspektive, was die Pipelines angeht.
Bei einzelnen Unternehmen wäre ich natürlich immer sehr, sehr vorsichtig, weil gerade im Gesundheitssektor tut man sich als Laie.
Das sollte man auch anerkennen, schwer zu...
erkennen, wo da künftige Wertschöpfungspotenziale sind.
Also bei Monster, da verstehe ich wenigstens das Produkt.
Es läuft auch kein Patent auf.
Es ist keine Rocket Science, es läuft kein Patent auf.
Es ist halt eine Marketing-Story und Punkt.
Aber wenn du dir eine Novo anschaust, eine Roche, eine Novartis oder so und da sich eine wirklich faktenbasierte Conviction zu schaffen, ist dann sehr schwierig.
Also Gesundheitsbereich sehe ich schon so und ansonsten würde ich nicht unbedingt...
Sag mal, welches Vehikel würdest du nehmen für den Gesundheitsbereich, damit auch alle Leute was persönlich mitnehmen können?
MSCI Healthcare.
Und zwar dann wirklich genau hingucken, dass man den...
wirklich den normalen Healthcare hat.
Es gibt dann so ein paar, da ist es bisweilen in den Datenbanken nicht so richtig geschlüsselt, die dann SRI oder ESG oder die heißen dann Advanced oder sowas haben.
Da hat man dann unter Umständen ganz merkwürdige Gewichtungen, weil die dann nach Nachhaltigkeitskriterien gewichtet sind.
Und ja, ich möchte einfach dann den Pharmasektor in seiner Breite haben.
Und würdest du jetzt noch Biotech nehmen, weil man sagt, die klassischen großen Pharmafirmen haben eine Patentklippe?
in den kommenden Jahren und dann müssen sie sich verstärken in irgendeiner Form und dann habe ich das noch mit dabei.
Ja, es ist natürlich im MSCI World Healthcare drin, genauso wie auch die Medizintechnik und wie die Zulieferer für Diagnostik, sowas wie eine Dennerha oder eine Thermo Fisher.
Biotechnologie finde ich großartig als Idee, aber es ist halt schwierig investierbar, wenn du über den ETF kommst, weil im ETF mehr als die Hälfte der Gewichtung von fünf oder sechs großen Unternehmen beansprucht wird.
Also Unesic Biotech beispielsweise.
Genau, da sind wir halt bei den Schwergewichten.
Das ist dann halt eine Amgen.
Ja, eine Amgen ist der Granddaddy of Biotech, aber ist inzwischen halt selber ein Pharmaunternehmen und nicht mehr das, was man so mit Biotechnologie, mit diesen forschenden Klitschen assoziiert.
Gleichzeitig muss man auch sagen, die forschenden Klitschen, das ist der Bodensatz des Russell 3000.
Da gibt es dann einen, der verzehnfacht sich in einer Woche und dafür melden drei andere gleichzeitig einen Totalausfall bei irgendwelchen Studien und sind dann weg.
Insofern glaube ich, es ist wahnsinnig schwierig und man sieht es ja auch an so einem Unternehmen wie BB Biotech, die ja nun wirklich die schlauesten Geister da drin sitzen haben, was die Analyse von Pipelines, Wirkstoffen und Geschäftsmodellen angeht, aber trotzdem muss man sagen, doll war es nicht, was da die letzten Jahre rausgekommen ist.
Apropos schlaueste Geister.
Wenn ihr wirklich wissen wollt, welche Pharmaaktien und Biotechaktien gute Ideen sind, sehe ich nämlich gerade dort stehen, unsere Anja, wir haben ja gesagt, sie hat uns ja verlassen, aber so richtig ist sie ja nie weg.
Anja, komm mal einmal bitte kurz her.
Kennen ihr alle noch?
Ja.
Anja.
Und also wenn ihr die wahren Pharmaideen habt, dann bekommt ihr sie von Anja.
Das ist es.
Also quatscht sie nachher an, die ist noch die ganzen Tag hier.
Unbedingt.
Einmal nochmal großen Applaus.
Das haben wir nämlich nicht nur so gesagt, Anja ist immer noch da, in Wahrheit.
So ist es.
Und noch einen Satz, wie ist das Leben jenseits von Triple E?
Kann es das geben?
Das ist natürlich nicht so, dass es jenseits von Triple E ist, weil ich höre euch doch immer noch.
Immer noch treu.
Also von daher, ich bin weiterhin dabei im Herzen und freue mich, dass so viele heute hier sind.
Ja, aber nachts, nachts, früher als vier ins Bett gehen, ist doch auch Mist, oder?
Schlafe ich jetzt.
Ich schlafe jetzt.
Okay, also ihr seht es.
Danke, Katja.
Also wenn ihr sie ansprechen wollt, sie ist auf jeden Fall da.
Und sie hat bestimmt noch gute Ideen, was ihr investieren könnt.
Und sie ist ja selbst bei einem Pharmaunternehmen.
Genau.
Gut, danke.
Aber wo wir jetzt bei Pharma noch sind, du warst so ein großer Biontech-Fan.
Was ist denn da jetzt?
Und viele, wer hat noch von euch Biontech?
Wer hat das noch?
Oh, oh, oh, oh.
Ist das noch fast eine Volksaktie?
Nein, noch nicht ganz mehr.
Nicht mehr ganz.
Was ist denn da jetzt?
Nein, das ist traurig.
Es ist ein absolutes Governance-Versagen und ich muss zugeben, ich verstehe manche Berichte dort nicht mehr.
Also, dass da jetzt irgendwie Verhandlungen laufen, was die jetzt wie da rausnehmen können.
Also, ich meine, man muss es ja ganz offen sagen, eigentlich, wenn sie dort nicht mehr arbeiten wollen, wenn sie woanders forschen sollen, dann sollen sie warten, bis ihre Verträge auslaufen oder sollen sich auf irgendeinen Aufhebungsvertrag eingehen und dann bitte gehen.
Sie bleiben ja einfach Aktionäre, aber dass da scheinbar irgendwie so ein...
eine Druckkulisse aufgebaut wird, was man jetzt da rausnimmt, wie man Mitarbeiter jetzt verteilt, hey, es gibt doch überhaupt keine Notwendigkeit.
Also stell dir vor, der Chef von Coca-Cola möchte dann jetzt irgendwann gehen und sagt, naja, ich will aber jetzt Fanta mitnehmen.
bist du noch ganz gerade in der Birne.
Und ich muss sagen, also für mich ist es nach all dem, was ich auch von den beiden Gründern während der Pandemie mitbekommen habe, sie waren ja auf vielen Bühnen und sie weckten auf mich immer so bodenständig, was sie wahrscheinlich immer noch sind, weil es geht ihnen nicht um Geld, aber wenn du an die Börse gehst, hast du halt auch eine Verpflichtung gegenüber Gesellschaftern und Das scheint irgendwie da nicht zu sein.
Und da muss man sagen, in dem Moment betritt man halt einen anderen Bereich.
Und dass es auch von Seiten der Großaktionäre nicht viel stärker eingebremst wird, das ist ein totales Governance-Versagen.
Und dann bin ich wieder halt bei diesem Punkt.
Eine deutsche Gesellschaft dann mit dieser Holding da in den Niederlanden und dann der Börsengang in New York.
Ich würde mir halt wünschen, dass deutsche Unternehmen in Deutschland als deutsche Firmen an die Börse gehen mit dem deutschen Aktienrecht.
Weil dann hätten wir auf Hauptversammlung richtig Spaß.
Wenn ich mir den Mark Tüngler da dann mal vorstelle, mit dem deutschen Aktienrecht im Rücken.
Und das deutsche Aktienrecht ist auch ein Standortvorteil.
Wir brauchen nicht mehr Börsengänge, sondern wir brauchen gute Börsengänge.
Wir brauchen Unternehmen, die sich zu ihrer Verantwortung im Kapitalmarkt bekennen.
Sonst können wir dieses ganze Thema neue deutsche Aktionärskultur auch gleich gehackt legen.
Aber guck doch mal, wie viele Menschen hier sind.
Und ich glaube, wir haben in Deutschland stehen am Anfang so eine neue Börsenkultur.
Und wenn dann noch, dann können auch neue Emissionen hier sein.
Ja, aber da müssen die Unternehmen mitmachen.
Also ich glaube, inzwischen ist es so, dass die Retail-Investoren, die Privatanlegerinnen und Privatanleger viel weiter sind, was dieses kulturelle Thema angeht, als sehr viele Unternehmen.
Ich finde es auch extrem schade, dass wir in den letzten Jahren kaum Börsengänge gesehen haben.
Und wenn, dann waren es irgendwelche Ausgliederungen aus...
großen Unternehmen.
Otto Bock hat eine.
Ja, wie beispielsweise eine Porsche, eine Yonus, eine Thyssenkrupp, eine Zera.
So, eine Otto Bock ist auch wieder so ein Ding.
Da ist es eine Firma, die an die Börse geht, aber eigentlich das auch nicht so wirklich will, weil die neuen Miteigentümer sollen nichts zu sagen haben.
Deswegen macht man auch wieder diese Kommanditgesellschaft auf Aktien, diese Kultur.
Die braucht nicht Geld, mein Gott.
Ja.
Ist halt so.
Aber man sieht halt, was am Ende dann dabei rausgekommen ist und immer diese verzagten Abspaltungen.
Warum kann man nicht was wirklich komplett abspalten?
Ja, also Joe Kaeser hat das ja damals bei Siemens auch schon versucht und er hätte ja gerne stärker die Abspaltung gleich von Anfang an gemacht.
So wie Siemens sich entwickelt hat, zeigt, das war absolut der richtige Weg.
Aber es wäre sicherlich auch für die...
Kursentwicklung von Siemens besser gewesen, wenn man zum Beispiel die Healthineers gleich mit einem viel größeren Anteil rausgegeben hätte.
Das soll ja jetzt dann auch passieren.
Also es ist eine späte Genugtuung für Joe Kayser.
Nein, aber warum wir nicht da wieder mal so zu diesen Ursprungen zurückkommen von der Einfachheit und von der Klarheit am Kapitalmarkt.
Aber ich gebe dir recht, es ist ein schwieriges Thema und es ist ja auch nicht nur ein Thema, was für Deutschland ist, sondern wir sehen ja in den USA, auch gerade was jetzt so diese Mehrfachstimmrechte angeht, das Spiegelbild zu dem, was wir hier mit der KGRA veranstalten.
Das stimmt.
Ja, es ist ja nicht nur Amerika, wo es viel besser funktioniert.
Das Beispiel Schweden hatten wir letztens noch gehabt.
Also was haben wir gesagt in den letzten acht Jahren oder zehn Jahren?
500 IPOs.
Schweden.
Also es ist etwas kleiner.
Aber da sind ja natürlich auch Putzkolonnen und Pommesbuden dabei.
Ja, aber immerhin.
Das muss man auch sagen.
Was hast du denn gegen die Pommesaktien?
Gar nichts.
Aber man muss es halt auch sagen, wenn wir das hier in Deutschland hätten, diesen Durchsatz von kleinen Firmen in Schweden, dann würden sich wieder Leute hinstellen und sagen, nee, also da kommen jetzt aber Unternehmen an die Börse, die sind gar nicht börsenreif.
Da müssen wir auch gucken, was wollen wir denn?
Was wir eigentlich wollen ist, wir wollen, dass dieses Rückgrat der deutschen Wirtschaft, diese Mittelstandsfirmen, diese Hitteln Champions, die wollen wir eigentlich an der Börse sehen und dann am liebsten auch mit einem KGV von 10.
Ja, funktioniert jetzt nicht.
Aber wir haben ja 39 Einhörner, also Unternehmen in Deutschland, die nicht börsengelistet sind, eine Milliarde wert sind.
Wie viel kannst du dir vorstellen, gehen die in Deutschland an die Börse und wie viel?
Gab es eine Umfrage im Startup-Monitor?
Wie viel würden davon in Deutschland an die Börse gehen wollen?
Wahrscheinlich keine 20 Prozent.
Nee, es waren 62 Volt in Amerika an die Börse gehen.
Das ist doch frustrierend, oder?
Ja, aber das ist halt so, der Kapitalmarkt hat in Deutschland einen Rückstand aufzuholen.
Wir sind ganz gut dabei und es gibt eine ganze Reihe von Initiativen, die nicht nur Anlegerinnen und Anlegern, sondern auch dem Kapitalmarkt und damit den Unternehmen insgesamt helfen und den Kapitalmarkt stärker in die Mitte der Gesellschaft zu rücken, ist ein ganz zentrales Thema dabei.
Das Altersvorsorgedepot ist jetzt ein erster Baustein dafür.
die Frühstattrente der nächste und wenn wir dann über die Vorschläge der Rentenkommission sprechen, dass wir wirklich Teile des Rentenbeitrags nicht mehr in die Umlage fließen lassen, sondern in eine kapitalgedeckte Säule, einen Staatsfonds oder ich würde es beurteilen.
Müssen wir alle selbst bezahlen übrigens, es ist nicht Teile von jetzt, sondern wir müssen das oben drauf.
Natürlich kommt das, natürlich, ja, es kommt oben drauf, aber es ist das einzig sinnvolle Motiv überhaupt für eine Beitragserhöhung.
Und glaubst du, dass, wenn die Leute dann sehen, was dieser Segenbörse ist, dass dann mehr Menschen auch mitmachen und nicht mehr denken, Teufelszeug.
Das ist eine ganz neue Kultur.
In Amerika war es ja mit dem 401k, fing das ja an.
Ja, ich glaube da fest dran.
Und ich glaube auch, dass wir, wenn wir über Kapitalmarkt sprechen, dass wir das nicht nur so funktional sehen sollten.
Natürlich, Rendite für die Rente, ganz wichtiges Thema, Vermögensaufbau.
Ganz wichtiges Thema.
Aber es gibt noch für mich ein anderes Motiv und das ist einfach diese Teilhabe an der Wirtschaft, an der Wertschöpfung, am Wachstum.
Weil wir erleben momentan, dass sich sehr, sehr viele Menschen irgendwie abgehängt fühlen.
Vom Fortschritt jetzt durch KI ganz besonders, dass sie sehr viel in Frage stellen, das System ändern wollen.
In dem Moment, wo du partizipierst.
wo du selber mit an der Wirtschaft dabei bist, dann fühlst du dich nicht so leicht abgehängt.
Insofern glaube ich fest an die integrative Kraft von Kapitalmärkten.
Und das ist eigentlich, wenn man in die 50er...
Du meinst sozialer Zusammenhalt über Börse?
Sozialer Zusammenhalt ist sozusagen einfach, dass Menschen sich nicht abgehängt fühlen und dann komische Parteien wählen oder so.
Weil Herr Fratschow würde genau das Gegenteil sagen, weil einige an der Börse sind, andere nicht.
und die an der Börse so viel mehr verdienen, geht die Gesellschaft eher auseinander.
Dann sorgen wir doch dafür, dass einfach alle an die Börse gehen.
Ich meine, wenn du die...
Alles auf Aktien, ganz genau.
Wir wollen doch nicht den Mangel gleichmäßig verteilen.
Aber in Deutschland tut man das ja teilweise lieber.
Wir wollen doch dafür sorgen, dass alle Menschen die Möglichkeit haben, an Wertschöpfung teilzuhaben.
Und dann haben wir jetzt mit dem Altersvorsorgedepot und auch mit der Rente, haben wir natürlich wieder diesen Zielkonflikt.
Dass manche sagen, ja, wir müssen das auch nutzen, das Geld, was auf den Konten liegt, zu mobilisieren.
Für den Aufbruch Deutschlands, den Aufbruch Europas.
Das ist einerseits ein gutes Motiv, andererseits klingelt es bei mir schon wieder okay.
Es geht jetzt nicht mehr nur um Rendite, sondern es geht darum, dass wir irgendwie mit Rentengeldern irgendwas Strategisches machen und irgendwelche Projekte, die gerade irgendwie der aktuellen Regierung passen.
Da denke ich, da müssen wir einen Cut machen.
Wir sollten erstmal sehr froh sein, dass wir über die globalisierten Kapitalmärkte in der Lage sind, unser Geld zumindest dorthin zu bringen.
wo noch Wachstum ist, während wir uns ja mit dem Thema Wachstum ein bisschen schwer tun hier.
Diese strategischen Ziele, die sind fein, aber man darf das meiner Ansicht nach nicht vermischen.
Jetzt lass uns mal fragen, wie viele Leute AVD, Altersvorsorge-Depot, sich schon mal klug gemacht haben und wer will mitmachen von euch?
Da brauchen wir gar keine Werbung mehr für machen.
Das Spannende ist vielmehr bei denjenigen, die jetzt nicht die Hand gehoben haben, warum sie es nicht machen.
Außerdem ist das die aufgeklärte Blase hier.
Das muss man natürlich auch sagen.
Da haben wir noch viel zu tun auf jeden Fall.
Aber da sind nicht alle Hände hochgegangen.
Soll ich mal lieber fragen, wer hat sich noch nicht informiert?
Traut sich keiner.
Doch.
Sehr gut, dann seid ihr hier auf jeden Fall auch gut aufgehoben.
Also ich sag mal, 150 Euro Eigenbeitrag, also ohne Kinder, ohne alles.
150 und es gibt 45 Euro vom Staat obendrauf.
Das sind 30 Prozent, einfach mal so.
So, dazu hast du die Steuerstundung.
Steuerstundung, gut, du musst dafür nachgelagert, musst du komplett versteuern.
Das ist ja logisch, wenn du jetzt sozusagen aus dem Brutto investieren kannst, dass du dann hinterher nachverstoß.
Und du hast halt auch noch die günstige Prüfung, wollen wir nicht vergessen.
wenn du eine Einkommenssteuererklärung machst und es als Vorsorgeaufwendung angibst und eigentlich mehr dadurch hättest, als es an Zuschuss gab.
Und selbst den Zuschuss kannst du steuerlich absetzen.
Das ist das Geile.
Leute, wer da nicht mitmacht, selbst schuld.
Und dann kann man natürlich sagen, okay, aber das geht halt bis 65 und dann kann man nur 30% rausnehmen und der Rest ist dann als Auszahlplan.
Ja, das finde ich gut, aber es ist halt auch nicht der, eine Baustein, sondern es ist ein Baustein und es heißt halt eben Altersvorsorge-Depot und nicht Kreuzfahrt zur Silber-Hochzeit-Depot.
Also dafür wollen wir dann was anderes.
Und jetzt wollen wir natürlich betriebliche Altersvorsorge, das wäre der nächste Punkt.
Wer hat von euch betriebliche Altersvorsorge?
Okay, auch viele.
Wisst ihr, wie viel das wert ist?
Wer weiß von euch, wer hat die betriebliche Altersvorsorge?
Oh, auch welche.
Also ich wüsste es nicht, weil das ist nämlich auch so ein ganz...
intransparente Veranstaltungen, betriebliche Alterssäule, die zweite Säule der geförderten Altersvorsorge.
Irgendwie, da muss da auch noch was passieren.
Da muss auch noch was passieren.
Es ist halt nun mal so, politische Prozesse malen langsam.
Passiert halt in der Demokratie, dass man nicht bei Ordre de Mufti entscheiden kann.
Wir sind jetzt auf dem Weg.
Wir haben den ersten Schritt gemacht mit dem Altersvorsorge-Depot.
Die Frühstattrente ist noch ein Schritt.
Und dann muss es jetzt eben weitergehen.
Immer gleich aber bitte dabei im Hinterkopf halten, dass die Rente ein ganz wichtiges Thema ist.
Das allerwichtigste Thema im Moment ist aber, dafür zu sorgen, die Wirtschaft flott zu kriegen.
dass wir hier wieder mal Wachstum reinkriegen, weil dann wird es auch an der Rentenfront ein bisschen entspannter.
Sag noch mal deine drei groben Hinweise, wie kriegen wir das Wachstum wieder flott?
Und dann müssen wir noch zu ein paar Aktien kommen.
Genau.
Also für mich ist nach wie vor dieses Thema Deregulierung sehr, sehr entscheidend.
wann immer man mit Unternehmern spricht und sagt, also ich muss gestern Abend, Andreas Herbst, ich habe einen Freund, der hat einen Anstreicherbetrieb in Hannover.
Wenn ich da immer höre, was so...
mit Mitarbeitern, mit Meldungen, mit Handwerkskammer, mit Steuern und sonst was los ist, denke ich mir Wahnsinn.
Lass die Leute doch einfach mal ihre Arbeit machen.
Oder was er von der Zuckersteuer erzählt hat.
Ich weiß nicht, das hat er wahrscheinlich hier schon auch erzählt.
Wahnsinn, wie viele Zöllner du alleine einstellen musst, da ist die herbe Zuckersteuer schon wieder weg.
Also dieses ganze Thema Deregulierung, Entbürokratisierung ist sehr wichtig.
Das sind für mich zwei Themen.
Dann dieses Thema, dass wir ein paar Leuchtturmprojekte wirklich in öffentlich-privater Partnerschaft hinkriegen müssen.
Das kann im KI-Bereich sein, das kann aber auch im Infrastrukturbereich sein.
Ich würde wirklich gerne sehen, dass es da mehr...
Kooperation auch zwischen Staat und Unternehmen gibt.
Öffentlich-private Partnerschaft.
Der Begriff ist in Deutschland leider so ein bisschen berücksichtigt.
Das Problem ist nur, dass meistens die Privatwirtschaft, wenn es um Gewinne geht, kriegt die das.
Und wenn es um Verluste geht, wird meistens...
Das ist immer so ein bisschen blöd.
Ja, aber es gibt auch gute Infrastrukturprojekte, Brückenprojekte, wo das schon funktioniert.
Und davon brauchen wir mehr.
Und das Dritte hängt damit zusammen.
Also Energie.
Du kannst doch nicht auf der einen Seite sagen, ja, wir schalten jetzt mal die Kernkraftwerke ab.
und Gas wollen wir eigentlich auch nicht.
Und wir wollen jetzt überall das mit Wind und Solar machen.
Finde ich eine super Geschichte.
Aber diese Stromtrassen, die wollen wir jetzt auch nicht bauen.
Ich habe das vor Jahren schon mit dem Herrn Hussmann, der damals Vorstandssprecher von der NKWES war, besprochen, seinen Vorschlag.
Ich finde den nach wie vor gut Genehmigungsfiktion.
Das ist auch wieder eine Entschlackung.
Das heißt, Unternehmen reichen diese Projekte ein, auch gerade Bau von Stromtrassen, Bau von neuen Energieanlagen.
Und wenn sie nicht innerhalb einer gewissen Frist abgelehnt werden, dann sind sie genehmigt, dann geht es los.
Und das kann man auch in anderen Infrastrukturbereichen machen, beispielsweise beim Bauen.
Da fange ich jetzt nicht an, hier noch über das Bauen zu reden.
Du bist ja auch so ein Faktorentyp.
Momentum, Value.
Dividende, Low Volatility.
Dividende ist kein Faktor.
Das ist Quality, ist dann der Faktor dazu.
Nee, kann auch Value sein.
Kann auch Value sein?
Jetzt sind wir am Anfang des vierten Quartals und Momentum ist wieder super gelaufen.
Welchen Faktor würdest du jetzt, wenn du jetzt einen Faktor nehmen würdest?
Ich würde kein Faktorpicking nach Zeit machen, sondern Faktoren wirken eben in der Gemeinschaft, weil sie sind nicht additiv, sie heben sich nicht gegeneinander auf, sondern sie haben unterschiedliche Qualitäten.
Und ich würde Faktoranlagen entweder wirklich als eins dazunehmen.
Da scheint mir so ein Momentum immer ganz sinnvoll, wenn man nur einen haben will, je nachdem, wie auch gerade der Rest des Depots aussieht, aber zu sagen, man setzt da drauf, wo gerade die Stärken...
Trends sind, ist eigentlich eine relativ logische Geschichte.
Und ansonsten würde ich es kombinieren.
Wir haben es uns vor Jahren schon mal angeschaut, auch gemeinsam mit dem Kollegen Eckert.
Da war Momentum und Value oder Momentum und Volatilität.
Aber Low Volatilität hat irgendwie nichts gemacht in den letzten Jahren.
Das ist wirklich so ein Faktor, der so wirklich...
Der hat sich nicht vorwärts bewegt und nicht rückwärts bewegt.
Weitgehend festgezimmert ist natürlich, muss man sagen, auch der schwierigste von allen Faktoren, weil du hast halt nicht irgendwie so ein Ranking, wo du jetzt sagen kannst, okay, also das ist dieses Value Ranking oder das ist das Momentum Ranking und die Unternehmen, die ganz oben stehen, sind drin, sondern dieses Minimum Volatility kommt ja aus einer Simulation, wo Aktien so lange zusammengefügt werden, bis sie halt dann die geringste Portfolio-Variance haben.
Und das ist natürlich schwierig, das ist intransparent.
Und ja, es hat in der Vergangenheit dazu geführt, dass auch viele Aktien dabei waren, die irgendwie dann so langsam runtergedüdelt sind.
Deswegen hat man Konsumgüter da längere Zeit prominent drin gehabt, was dann nicht positiv war.
Aber was wird so jetzt Q4?
Was ist so dein Gefühl, was jetzt in den nächsten Wochen bis Jahresende noch passiert?
Ich bin interessiert, mein Gefühl.
Ist doch völlig...
Ja doch, die Menschen wollen ja mit Ideen gehen.
Aber ich weiß es doch selber nicht.
Wir können das natürlich machen, dass jetzt jeder nur sagt, was fühle ich denn?
Aber jetzt also nur fürs vierte Quartal auch irgendwas zu sagen, ich weiß es nicht.
Ich zeige dir was, Hendrik Leber gestern beim Kollegen Defner in der Börse am Abend gesagt hat, wer guckt Börse am Abend?
Könnten noch mehr werden?
Pass auf, was du erzählst, Hendrik ist da.
Ja, er hat gestern gesagt, er könnte sich...
nochmal so ein richtiger Rally mit richtig Spike nach oben, weil nämlich nochmal die Unternehmensgewinne gut ausfallen und, und, und.
Und dann aber könnte es ein bisschen schwieriger werden.
Ja, das ist ja das, was ich eben sagte, dieser Anthropic-Börsengang.
Das kann eben einfach auch richtig, richtig, bumm machen.
Ja, Crack-Up-Boom und danach könnte es ja auch mal runtergehen.
Also wir wollen jetzt auch mal, wenn wir auf den MSCI All-Country-World schauen, nicht vergessen, wir haben ja das ganze Jahr über keine...
veritable Korrektur gesehen.
Ja, 8% waren es von oben.
Das ist ja nicht mal eine Korrektur.
Also seit dem Liberation Day...
hat sich da nach unten nichts mehr getan.
Und das ist natürlich atypisch.
Denn wir sehen einfach in der Historie, dass in 90% aller Zwei-Jahres-Zeit-Räume wir mindestens irgendwo mal 10% Rückgang haben.
Oder mehr.
Gerade auch in Mittirmenjahren.
Es gibt die Statistik.
Haben wir heute alles auf Aktien, wer es noch nicht gehört hat.
Thema des Tages.
Es wäre wieder eine Zeit, aber vielleicht sollten wir nicht so sehr auf die nächsten drei Monate schauen.
Weil die meisten Menschen hier sehen nicht so aus, als wenn sie jetzt nur noch drei Monate...
Dann gucken wir mal ein bisschen...
investieren haben, sondern wir gucken einfach ein bisschen weiter.
Wir gucken ein bisschen weiter.
Jetzt sagen viele, wir haben in den vergangenen Jahren die Risikoprämie, die die Aktie gegenüber Anleihen hatte, die haben wir aufgezehrt.
Und wir haben es ein bisschen schon vorweggenommen.
Wir hatten zweistellige Plusraten, 14 Prozent ungefähr.
in den vergangenen Jahren die jährliche Performance.
Und jetzt die nächsten Jahre, das wären die etwas bittereren Jahre, weil das haben wir jetzt schon aufgeholt und diese Prämie ist für einen das Zweite, was dann immer die Pessimisten sagen, naja, wir haben so eine sehr hohe Gewinnquote am Bruttoinlandsprodukt und irgendwann wird die Politik sagen, nee, dann revoltieren die Leute auch, kann ja nicht sein, dass sie so hohe Gewinne machen und so weiter.
Das sind so die zwei Argumente, dass wir da schon ein bisschen zu viel vorweggenommen haben und jetzt wieder ein bisschen schlechtere Jahre kommen.
Kannst du mit denen...
Argumenten was anfangen?
Also wir haben auf jeden Fall einen Schluck aus der Performance-Pulle genommen, ganz klar, aber wir müssen sagen, dass ja auch viele Unternehmen das durch Gewinn-Dynamik entsprechend unterstreichen und wenn wir nach vorne gucken, haben wir sicherlich keine Bewertungsblase bei den meisten Aktien, jetzt mal irgendwelche kleinen Quantenfirmen und sowas außen vor gelassen, aber Wir haben möglicherweise eine Erwartungsblase, dass vielleicht Gewinnerwartungen ein bisschen zu optimistisch sind.
Das werden wir aber dann am Ende rausfinden.
Ich finde die spannendere Frage einfach, die sich ja auch angesichts der jetzt ja gerade wieder deutlich gestiegenen Zinsen viele stellen, ob es denn eigentlich noch Sinn macht für dieses mehr...
an Rendite, dieses Risiko einzugehen.
Ja, weil wenn du siehst, du kannst jetzt in einer 10-jährigen US-Staatsanleihe, kriegst du jetzt 5,3 Prozent.
5,4, irgendwie sowas.
Und mit Aktien machst du im historischen Durchschnitt irgendwie, sagen wir jetzt mal 8 Prozent.
dann kannst du natürlich schon sagen, naja, lohnt es wirklich dafür, dieses Risiko gerade auf den Bewertungen in Kauf zu nehmen?
Ich denke, an der Stelle muss man sich immer noch mal sehr deutlich klammern, dass Aktien und Anleihe zwei Seiten derselben Medaille sind, damit man sie im Portfolio vermischen darf, aber nicht irgendwie gedanklich vermengen sollte.
Sondern bei einer Anleihe geht es halt wirklich nur darum, dass das Unternehmen oder eben auch der Staat schlichtweg überlebt, solange wie...
Zinsen gezahlt werden müssen und die Tilgung noch aussteht.
Und bei einer Aktie haben wir halt wirklich diese Mitunternehmerschaft.
Wir haben den unternehmerischen Sachwert.
Und ja, dafür, dass das Ganze funktioniert, muss das Geschäft auch prosperieren.
Nur, bei einer Anleihe weiß ich im Vorhinein, was ich im besten Fall rauskriege.
Ich kriege die Zinsen und ich kriege meine Rückzahlung.
Und ich weiß das auch nur nominal.
Ich weiß, dass mir ...
Ich würde das einfach mal einen Haken dran machen.
In zehn Jahren bei der amerikanischen Staatsanleihe zahlt mir die US-Regierung noch meine 10.000 Dollar zurück.
Aber ich habe ja keine Ahnung, was die 10.000 Dollar dann wert sind.
Bei einer Aktie hingegen habe ich zumindest die valide Chance, dass ich Inflation ausgleichen kann.
Ich will auf keinen Fall sagen, Aktien sind inflationssicher oder Aktien sind ein Inflationsschutz.
Die Statistik zeigt einfach, dass wenn wir wirklich starke Inflation haben, sich die Mehrheit der Unternehmen sehr, sehr schwer damit tut.
Aber ich habe die Chance, dass Unternehmen tatsächlich durch Preismacht in der Lage sind, ihre Inputkosten weiter durchzuruten, ankunden, vielleicht sogar nochmal, siehe Monster, nochmal mit ein bisschen Marge zusätzlich obendrauf.
Und dass ich dadurch steigende Dividenden habe.
Dass sich auch Werte, die diesen Unternehmen gehören, wie zum Beispiel Liegenschaften, Produktionsmittel, auch im Wert analog zur Inflation erhöhen.
Somit habe ich zumindest eine Chance.
Also du wärst jetzt nicht derjenige, der jetzt Anleihen kaufen würde?
Hatten wir auch eine Triple-E-Idee gestern?
Hatten wir für alle, die meinen, dass sie am Anleihenmarkt auch mal eine kleine Wette machen können?
Natürlich kaufe ich Anleihen.
Seit es Zinsen gibt, kaufe ich auch wieder Anleihen, aber doch nicht als Alternative zur Aktie, sondern wir haben doch im Portfolio zwei Teile.
Das eine ist Return on the Money, das ist das, wo wir Geld verdienen müssen.
Das andere ist Return of the Money, wo das Geld zurückkommen soll, wo wir es verflüssigen können, ohne das große Risiko von Wertrückgängen.
Das ist der Anleihe.
Und da ist es doch toll, wenn wir mit kurzfristigen Unternehmensanleihen auch einen Baustein haben, nochmal über Tagesgeld und über Festgeld hinaus.
Das ist großartig und das nutze ich gerne.
Und ich empfehle halt nur immer jedem, wenn man sich dann mit Anleihen-ETFs beschäftigt, wirklich genau zu gucken, wie ist die Laufzeitstruktur im Portfolio.
Wir können es bei Anleihen eben nicht so machen wie beim MSCI World, dass wir sagen, wir kaufen mal alles.
Aber wenn wir den gesamten Anleihenmarkt kaufen, dann haben wir halt eine Duration von sieben, acht oder neun Jahren.
Und das bedeutet natürlich eine extreme Sensitivität gegenüber Zinsentwicklungen.
Und dazu haben wir halt auch nicht dieses klassische Chance-Risiko-Profil, dass ich dann irgendwann mein Geld bekomme, sondern die Fälligkeit bleibt ja konstant in diesen ETFs.
Deswegen finde ich persönlich spannend, entweder ETFs mit einer sehr kurzen durchschnittlichen Laufzeit oder diese Target-Maturity-Produkte, iBonds beispielsweise, heißen sie bei iShares, gibt es auch von X-Trackers, gibt es auch von Amundi, wo du halt einfach sagen kannst, ja, also Ende 2028 wird es komplett zurückgezahlt.
Es sind hunderte von Anleihen, von Unternehmen drin, die ...
alle 2028 fällig werden.
Ich habe also eine Laufzeitklasse und ich habe im Grunde das Chance-Risikoprofil einer normalen Anleihe nur verbunden mit der Diversifikation eines ETFs.
Und das ist, wenn wir im Euro bleiben, für mich ganz klar dann auch, wenn wir so über ein, zwei, drei Jahre sprechen, der Return of the Money, das gehört in den sicherheitsorientierten Teil, ist eine gute Geschichte.
Und ansonsten sind Anleihen natürlich spannend, auch vielleicht für...
denjenigen, der mal taktisch agieren möchte, wer jetzt sagt, naja, also die Zinsen steigen und steigen, aber Notenbanken und Regierungen werden sich das nicht ewig angucken.
Irgendwann werden die etwas dazu machen.
Dann kann man natürlich jetzt auch diesen Laufzeithebel, von dem wir gesprochen haben, nur 20 Jahre plus und dann...
Genau, also TLT, das heißt also iShares hat ein ETF auf Treasuries, US-Staatsanleihen mit über 20 Jahren Laufzeit.
Der Chart sieht schlimm aus.
Der sieht ganz schlimm aus seit 2021.
Geht es runter.
Und wirklich brutal.
In den USA ist der schon länger, der ist auf rekordtiv.
Da nutzen die auch die Zinsen nichts mehr, weil wenn die Renditen am Markt steigen, dann müssen natürlich die Anleihen, die am Markt schon sind, irgendwie attraktiver werden.
Und das geht eben nur, indem man den Kurs runternimmt.
Und das passiert da.
Und wenn man darauf setzen möchte, dass sich das auch mal...
wieder in die andere Richtung vertreten, dass zum Beispiel hier Zinsen in den USA am langen Ende 20, 30 Jahre vielleicht mal zumindest um einen Prozentpunkt wieder zurückkommen.
Und dann hätte man 15 Prozent Gewinn gemacht.
Das ist das Schöne.
Also jeder, der da anlegt, das ist eine asymmetrische Geschichte.
Wenn der Zins jetzt noch einen Prozentpunkt steigen würde, hätte man ungefähr minus 1,6 Prozent, weil wenn er jetzt schon so einen großen Puffer den Zins hat.
Und wenn es aber runtergeht...
Und man könnte sich vorstellen, dass der Bessent irgendwann da eingreifen wird und sagen wird, nee, das wollen wir nicht.
Hat ja jetzt schon ein Strategen sich geheuert.
Insofern wäre das auch mal eine Idee.
Aber zum Schluss wollen die Leute natürlich von dir noch wissen.
Dividende.
Jetzt gibt es so viele neue Dividenden-ETFs und so viele neue Dividenden-Ideen.
Und jetzt wollen Menschen wissen, wenn ich Dividende habe, welcher ist Christian Veröls Top 3?
Dividenden.
Nein, nicht Top 3, einer muss reichen.
Wir müssen auch noch über Aktien reden.
Wir haben nur noch neun Minuten.
Dann redest du gleich über Aktien.
Ach, es ist gar nicht 7.03 Uhr.
Ich dachte, es wäre 7.03 Uhr, aber wir haben nur noch sieben Minuten.
Ja, so ist es.
6.57 Uhr.
Nein, ich finde es super, dass es inzwischen richtig gute Dividenden-ETFs gibt, die ...
Breite kombinieren auch mit Qualitätskriterien.
Ich denke, der FANEC Morningstar Dividend Leaders ist eine schöne Alternative, wenn man ein konzentriertes Portfolio haben möchte mit 100 Werten.
Dagegen steht dann der LNG Global Dividend, der von vielen einfach deswegen geliebt wird, weil er monatlich ausschüttet.
Das ist nice to have, aber das ist ein strukturelles Merkmal.
Ich finde an dem Fonds einfach gut, dass er sehr breit ist.
Er hat nämlich auch Small.
Caps mit dabei, dass er Qualitätskriterien hat und dass er damit einfach auch so einen USP hat, den man bei anderen ETFs hat.
Und die WKN bitte.
LNG Global Dividend, ja.
Also wie gesagt, keine Empfehlung, einfach, weil das sind so die beiden Pole, einerseits die volle Breite, andererseits wirklich ein fokussiertes Portfolio und grundsätzlich bitte immer bedenken, dass wenn man sich so einen Dividenden-ETF reinholt, man vielleicht ja was gegen den Tech-Klumpen machen will im Portfolio, auch wenn dieser Tech-Klumpen uns gerade wieder mal den Hintern rettet, was die Performance angeht, muss man ja auch sagen.
Das tut er auch schon sehr lange, insofern ist es auch spannend.
das seit drei Jahren immer so kommt, wie riskant ist der MSCI World?
Wie riskant sind die Tech-Aktien?
Wie riskant sind die USA?
Es sind übrigens 74,5% US-Anteil mittlerweile MSCI World.
Es ist nochmal gestiegen.
Wahnsinn.
Im MSCI All-Country-World ist es ein bisschen weniger.
Aber grundsätzlich, wenn man das beimischt, Tech-Klumpen reduzieren will, aus welchen Gründen auch immer.
Immer bedenken, man hat dann eine Doppeldominanz drin durch die Dividenden-ETFs, weil die meisten sind wirklich sehr stark, bis zu 40 Prozent von Ag Morningstar Dividend Leaders exponiert sind in Finanzwerten.
Und da sieht man eben auch jetzt gerade in den USA zunächst mal, also Finanzwerte, das kann auch mal ein bisschen kritisch werden.
Jetzt haben wir acht Minuten noch, Christian.
Du hast doch vier bekommen, möchte ich gerne haben.
Vier.
Du hast doch bestimmt was vorbereitet, auch wenn wir dir nicht Bescheid gesagt haben.
Vier Aktien hätten wir gerne von dir.
Zwei Minuten hast du pro Aktie zum Pitchen.
Und bitte nicht Monster.
Wirklich nicht Monster?
Nein.
Okay.
Also ich habe natürlich nichts vorbereitet.
Ja.
Dann bist du immer am besten.
Meine verrückteste Geschichte, über die haben wir gesprochen, dass ich in Porsche spare.
Das ist mein Aktiensparplan, weil ich tatsächlich darauf setze, dass das Unternehmen...
Da ist noch jemand mit dir zusammen.
Ein sehr langes Tal, was wirklich auch bis 2029, 2030 ging.
Kannst du ihm mal ein bisschen zusprechen, lieber Sommerfeld?
Ihr seid ja zusammen, ihr könnt ja jetzt so diesen...
Obwohl so schlecht ist, die kann nicht laufen.
Ich bin davon überzeugt.
Nein, also das ist 2030.
Fahren wir dann irgendwie beide gemeinsam im Carrera und GT3?
Also nebeneinander, wir haben ja beide einen dann.
Das finanziert euch der Sparplan, das ist gut.
Der eine Carrera, der andere GT3.
Ich habe noch aus dem Börsengang noch ein paar Reststücke.
Dann fahren wir in den Sonnenuntergang.
Oh, das ist schön.
Wer nimmt den Chapits mit, ja?
Nee, nee, ich würde am Rand stehen.
Ich habe ja auch noch ein paar aus dem Börsengang.
Ich habe nur die Hälfte meiner Porsche verkauft.
Du kannst hinten sitzen.
Und würde dann einfach winken.
Das ist dem Porsche besonders bequem.
Ja, hinten, das stimmt.
Porsche, einer.
Tatsächlich, eine Aktie, die ich wieder kaufen werde, noch ein bisschen aufstocken werde, ist Nestlé.
Die sind so weit hinter SAP sogar.
Wo sind sie hin?
Auf der Weltrangliste.
Die waren ja mal in der Top 20.
Die sind so abgeschmiert.
Ja, sie sind wirklich abgeschmiert.
Was ist da passiert?
Sie haben viel falsch gemacht.
Sie haben insbesondere das Nestle ein Beispiel für schlechte Kapitalallokationen, weil sie in Zeiten, wo der Kurs sehr hoch bewertet war, auf Schulden Aktien zurückgekauft haben.
Und das ist etwas, was zurückgefeuert hat.
Sie haben unter Ulf Mark Schneider, das muss man leider rückblickend sagen, Zu viele Kapazitäten auf Financial Engineering verwendet, zu wenig Kapazitäten darauf, bessere Produkte zu machen.
Das ist dummerweise etwas, was wir im Nachgang bei Schneider dann auch bei Fresenius gesehen hatten.
Das scheint irgendwie so eine Stilfrage zu sein.
Aber wir haben jetzt zumindest einen CEO, der diese Missstände erkannt hat, der auch da dran geht, dass das Unternehmen zu fett geworden ist.
Und das ist ein langsamer Weg, den Turnaround hinzukriegen.
Aber ich glaube halt nach wie vor, wir werden auch künftig weiterhin essen und trinken wollen.
Aber auch Nestlé-Produkte?
Es wird weiter Unternehmen geben, die das liefern.
Naja, Nestlé hat ja alles, was es braucht, gute Produkte zu machen.
Also du willst dann vielleicht kein Maggi mehr und du willst kein Natriumglutamat da drin haben.
Aber auf der Plattform...
Volker, guck mal bitte jetzt kurz nach, während Christian die dritte Aktie droppt.
was Nestle gemacht hat.
Aber das hören wir ja schon relativ lange jetzt von dir, Christian.
Also du bist da ja wirklich...
Also natürlich, ich habe die Aktie sehr lange und das ist etwas, wo ich gerne auch dabei bin.
Nummer drei wäre, ich glaube halt nach wie vor daran, dass der Besitz von Energieerzeugungsanlagen eine gute Sache ist und ein Asset ist, das gerade in Zeiten von Elektrifizierung und KI wert...
hat und mag deshalb eine Brookfield Renewable Energy.
Das ist auch keine Aktie, die in der letzten Zeit großartig gelaufen ist.
Aber...
wenn ich auf die langfristige Perspektive einer Brookfield schaue, wie Brookfield auch Geschäfte entwickelt und gerade dieses erneuerbare Energiengeschäft frühzeitig eben auch als ein Infrastrukturgeschäft definiert hat, ist das schon etwas, was ich mir sehr gerne anschaue und was gut in ein Portfolio hineinpacken kann.
Nestle minus 5 Prozent annualisiert die letzten fünf Jahre.
Sieht nicht gut aus.
Nee, sieht nicht gut aus.
Da bin ich natürlich dann froh, dass ich diversifiziert bin und eben auch.
Textbox habe und ein Chip-ETF.
Ansonsten würde ich blöd aus der Wäsche gucken.
Gut, jetzt haben wir Brookfield.
Jetzt kommt die letzte Aktie noch.
Jetzt kommt die letzte Aktie.
Muss ich eigentlich auf Schuhe gucken.
Und was haben wir an?
Du hast Adidas an.
Ich habe auch Adidas an.
Was ist mit Nike passiert, das haben wir gesehen.
Das ist so traurig.
Das ist so traurig.
Ich habe einen Sparplan seit Jahresanfang gestaltet.
Ich dachte, tiefer kann es nicht mehr gehen.
Und lerne jeden Monat, es geht noch tiefer.
Aber das ist das Schöne am Sparplan.
Ich kriege immer mehr an der Firma.
Und du kriegst immer mehr Sparpläne.
Irgendwann hast du die ganze Firma.
Das ist misslich.
Adidas ist definitiv ein Unternehmen, was mir gefällt.
Auch weil ich die Produkte mag.
Ich muss aber dazusagen, bei all diesen vier genannten Geschichten, Deswegen bin ich auch da immer so ein bisschen vorsichtig.
Einfach mal irgendwie so eine Aktie raushauen und so.
Und ha ha, hier habe ich eine lustige Geschichte.
Immer vorsichtig, wenn man eine Aktie kauft, dass man auch eine Conviction dazu entwickeln kann und sich einen genauen Investment Case dazu überlegt, was man von dem Unternehmen erwartet.
Und insbesondere, wann dieser Case mal nicht mehr aufgeht und wann man die Konsequenz zieht und geht dann raus.
Und wenn du Nike erwähnst, der Case kann halt eigentlich nicht sein, dass man sagt, na ja, also die die war ja mal bei 180.
Also mindestens auf 90 müsste sie wieder gehen.
Aber diese Marke hat doch so ein...
Die Aktie hat kein Gedächtnis.
Die Marke hat auch kein Gedächtnis.
Doch, eine Marke ist noch etwas Ikonisches, finde ich immer.
Das muss jemand wieder zum Strahlen bringen.
Aber vielleicht auch nicht.
Ja, das kann ja auch sein, dass irgendwann jemand kommt, aber wir sehen jetzt ja zumindest an den Zahlen, auch an diesen Umsatzrückgängen, da ist richtig was zu tun.
China minus 20, 25 Prozent, furchtbar.
Ja, China ist natürlich ein Problem bei vielen Unternehmen, aber du siehst halt Wettbewerber wie eine On-Runnings, die halt stärker fokussiert sind auf Sportler und die dann einfach Marktanteile abgezogen haben, weil dann am Ende doch wohl nicht so viel mehr Geld in diese Schuhe und all das investiert wird.
Aber was macht Adidas denn besser?
Adidas hat vorne jemanden stehen, der ...
Können die nicht die neuen Kühlatschen?
War die so ein Kühlding?
Haben wir nicht vom Kollegen Frönt?
Der hat eine Geschichte geschrieben.
Die Kühladilette, ja.
Die wird es rausreißen.
Die wird es rausreißen.
Wäre das was, die Kühladilette?
Also ich merke, meine Füße wären schon ein bisschen warm.
Sie haben vorne jemanden stehen, der sehr glaubwürdig diesen Neustart von Adidas wirklich verkörpert hat, der keine große Strategie gemacht hat, sondern der einfach mal umgesetzt hat, der mit diesen Retro-Schuhen einen Trend gesetzt hat, der noch länger läuft, als man das eigentlich gedacht hat und sie gleichzeitig spannende Innovation auch für Sportler haben.
Also gerade wenn ich an diese Laufschuhe denke, die dann auch abstrahlen in das Consumer-Segment.
Da macht man sicherlich vieles richtig, aber natürlich Risiken bei zyklischen Aktien sind immer immens.
Und nochmal.
wirklich jeder muss selber da Convictions aufbauen.
Wir haben gestern Abend noch über ein anderes Thema gesprochen, über das Thema Erlebnisse, was in KI-Zeiten sicherlich immer ...
relevanter wird.
Der kleine Eskapismus.
Ja, der kleine Eskapismus, das kleine Glück, auf ein Konzert zu gehen.
CTS Eventim.
Ja.
Aber dann geht ja der Finanzchef weg und man denkt sich so, und dann steht da, dann sagt dann der Chef so, ja, er hat sich nicht gut benommen.
Und man denkt sich so, uh, was ist denn da passiert?
Ja, das ist halt das, wo wir uns auch...
Und das ist das kleine Glück wieder weg.
Nein, ja, das kleine Glück, das kleine Konzert...
Also als Aktionär weg, als Konzertbesucher nicht.
Aber wir müssen vielleicht uns immer wieder da auch klar machen, wir stecken eben nicht in diesem Unternehmen drin.
Und wir haben es hier auch mit einer sehr starken Gründerpersönlichkeit zu tun.
Schön formuliert.
Und wenn die Übergabe mal irgendwann funktioniert, weiß ich nicht.
Und diese Investitionen in irgendwelche Hallen, das ist vielleicht auch was, wo ich gesagt hätte, warum hat er das nicht so gemacht wie die Hyperscaler, das alles off-balance zu machen, sich irgendwelche Finanziers zu suchen und selber nur Minderheiten.
Anteile zu haben, dass das nicht so die Bilanz verhagelt.
Letztendlich müssen wir halt einfach sehen, du kannst einen Trend richtig einschätzen, nämlich, dass Menschen mehr Interesse an Erlebnis haben und dann sagst du, naja gut, ich nehme die naheliegendste Aktie und die ist auch noch Marktführer und hast eine CTS Eventim und guckst furchtbar blöd aus der Wäsche.
Oder du gehst halt dann in die USA und hast eine Live Nation und eine Madison Square Garden und eine Madison Square Sports.
Ja, beide nach dieser Teilung auch.
dann stehst du halt entsprechend besser da.
Und das ist wieder mal diese alte Regel Diversifikation.
Und wenn man dann sagt, naja gut, also jetzt nur für das Thema Erlebnisse allein da auf vier Aktien zu setzen, muss man halt sagen, ja, dann ist ja zum Glück möglich, durch günstige digitale Investmentplattformen sowas auch schnell umzusetzen, auch mit kleinem Geld.
Und wenn nicht, dann bleibt halt immer auch noch der gute alte Welt ETF, wo man sagt, naja, also wenn das relevante Teil in der Ökonomie werden, dann sind wir auch daran beteiligt.
Gut, der Welt-ETF vielleicht noch ein, was ist dein Lieblings-Welt-ETF?
Und dann könnt ihr noch eine Frage stellen.
Wir haben schon fünf Minuten überzogen, aber eine Frage aus dem Publikum.
Wer eine richtig kluge Frage hat, der darf sich melden.
Und du sagst nach welcher dein Welt-ETF.
Mein Lieblings-Welt-ETF ist in der Tat der Scalable MSCI All Country World.
Das sagt man, naja gut, das ist klar, er ist bei Scalable.
Die hybride Replikation, dort wo es Sinn macht, geht man mit Swaps rein.
Das ist insbesondere aus steuerlichen Gründen in den USA und das ist bei chinesischen Festlanden.
Ich führe die Zusatzrendite aus dem Repo-Geschäft.
Ansonsten ausschüttend, er ist günstig und er hat, und das finde ich positiv, keine Small Caps.
mit dabei, sondern das ist ja nur der All-Country-World, der hat nur Large und Mid-Caps, weil ich der Meinung bin, dass Small-Caps ein großartiges Thema sind, um dann ein Portfolio in die eine oder andere Richtung noch zu ziehen.
Also würdest du es lieber dann noch draufsetzen als MSCI World?
Genau, das heißt, wenn man sagt, ich möchte jetzt ein bisschen mehr zu meinem Welt-ETF noch an Small-Caps und ein bisschen mehr an Europa haben, dann kann ich das doch genau mit einer Beimischung machen, zum Beispiel so ein Valu-Vated-Europe-Small-Caps oder Man kann das dann auch mit Emerging Markets machen, weil wenn ich einfach nur ein Emerging Markets ETF reinrolle, dann habe ich ja nur noch mehr IT-Exposure drin.
Und das ist wahr.
So, jetzt noch die eine.
Ja, es ist so eine Conviction.
Also da musst du jetzt, die Frage muss richtig sitzen.
Ich gebe dir mal das Mikrofon.
Die Antwort auch.
Ja, Fabian, hi.
Christian, du hast es mal gesagt, wenn du eine Aktie wärst, wäre es die LVMH.
Jetzt rein.
Ja, also warum habe ich das gesagt?
Das hat mir mal irgendwann der Horst von Butler in den Mund gelegt.
Ich kann aber damit leben, weil das Unternehmen behutsam entwickelt wurde, trotzdem einen sehr, sehr starken wirtschaftlichen Fokus hat und weil es einfach sehr...
breit gefächert ist und schöne Marken da drin hat.
Was heißt läuft auch nicht mehr?
Sie haben einen immensen Zuwachs gehabt während der Pandemie an Umsatz und verteidigen dieses Niveau jetzt.
Die Wachstumskurve ist jetzt nicht mehr da.
Das habe ich aber auch schon vor zwei Jahren gesagt, die Herausforderung jetzt für die, erst mal dieses neue Niveau zu verteidigen, dabei die Margen zu halten und die Margen nicht zu verloddern.
Das ist schon schwierig.
Ich freue mich über jedes Jahr, und das kann auch noch zwei, drei Jahre so laufen, dass sie es schaffen, auf diesem Niveau zu bleiben.
Was mir bei LVMH...
Viel mehr Sorge macht, als ob wir gerade mal irgendwo so ein bisschen zyklisch schwächen, ist die Nachfolgegeschichte.
Mir gefällt die ganze Nachfolge von Bernard Arnault überhaupt nicht.
Fünf Kinder so gegeneinander antreten zu lassen, das kann eine wunderbare Kopitation sein.
Bei den Murdochs kennt man das auch, die haben das auch so gemacht.
Ja, aber das kann auch hinterher sein, dass hier der Laden auseinanderfliegt.
Inzwischen haben wir natürlich ein Niveau erreicht, wo die Aktie deutlich unter ihren historischen Bewertungen ist.
Ich könnte mir durchaus vorstellen, da mal wieder aufzustocken.
Aber noch eine Aktienidee.
Aber nicht mit dem Kalkül, okay, wir haben jetzt das Tief gesehen.
Weil wir sollten immer noch im Hinterkopf halten.
Also gestaffelt.
Sparplan.
Neben dem Porsche?
Kannst du dem Sommerfeld sagen?
Wir sind noch in wirtschaftlich sehr robusten Zeiten.
Das wollen wir nicht vergessen.
Es geht insgesamt der Wirtschaft noch sehr gut und den Verbrauchern.
Wenn es da mal rutscht, gibt es auch bei den Zyklikern...
Oh, jetzt nicht so negativ enden.
Wir müssen jetzt einen ordentlichen Schluss hier haben.
Kannst du noch was Posi sagen?
Warum wir, wenn wir nächstes Jahr hier wieder sitzen, vielleicht noch in einer viel größeren...
Was glaubst du, noch was Positives zu beschlossen?
Wir sind an der Wirtschaft beteiligt, über unsere Aktien, am Fortschritt und wir erleben gerade mit KI...
den größten Umbruch seit der industriellen Revolution.
Wenn wir uns daran beteiligen können, wenn wir nicht nur einfach ein Objekt dieses Wandels sind, sondern uns auf die Seite...
derer stellen können, denen das ganze Zeug und diese Infrastruktur gehört, dann ist das doch großartig und dann sind wir Gewinner und wir müssen eben über Aktien dafür sorgen, dass weite Teile der Menschen Gewinner sind und wenn wir sagen, Kapitalmärkte erhöhen Ungleichheit, dann passiert das immer nur dadurch, dass einige Aktien haben und einige keine haben.
So, jetzt will ich aber doch nicht den einen was wegnehmen, sondern ich sorge dafür, dass alle etwas haben und insofern schließen wir Menschen an die Kapitalmärkte an und sorgen wieder, dafür, dass alle daran partizipieren.
Und das Nullesumdenken ist vorbei.
So besser kann es nicht werden.
Wir haben die Welt umrundet.
Vielen Dank.
Christian, danke.
Das war jetzt Christian W.
Röhl.
Wir haben nicht zu viel versprochen, nehme ich an.
Hoffe ich mal.
Nein, man kann ja nicht selbst eine andere Einschätzung haben, als die Menschen.
Also das Publikum war auf jeden Fall begeistert.
Das habe ich aber auch nicht anders erwartet.
Und der Applaus am Anfang war auch wirklich groß.
Ja, die Leute freuen sich einfach.
Den Röhl, den willst du, den, wie gesagt, den mögen alle und dem hören alle gerne zu.
Und ich finde, er erzählt auch jedes Mal was anderes.
Er erzählt immer über Energy.
Das ist klar.
Das gehört hier aber auch irgendwie zum Brand dazu.
Markenkern, genau.
Das ist on Brand.
Aber ansonsten, ich meine, hat er jetzt seine Liebe zu den Anleihen entdeckt, beziehungsweise mal geschildert.
Fand ich auch interessant.
Auch ein guter Punkt.
So, aber jetzt kommen wir weiter zu dem Panel, auf das ich sehr gespannt bin, beziehungsweise auf die Runde, die Tech-Runde nenne ich es mal.
Sag doch nochmal ganz kurz, wer dabei war mit dir.
Aber haben wir das nicht, ich weiß nicht, ob wir das nicht im Podcast drin haben.
Falls wir es nicht drin haben, sage ich einfach nochmal Elisabeth Lerange, die ist Juristin, habe ich jetzt nochmal gelernt.
Die ist Juristin und hat dann aber nochmal Master of Finance oben drauf gepackt.
Die ist auch...
Sehr clever, sehr klug, ist KI-Expertin und war bei Deloitte und ist demnächst bei einem anderen Unternehmen und macht ganz viele, ist so Vortragsreisende, so würde ich es mal nennen.
Hält Keynotes auf allen Bühnen dieser Welt, weil sie einfach klug reden kann und weil sie kluge Ideen hat und die Menschen das lieben und die ist dabei.
Dann kam, daneben war Hendrik Leber, habt ihr ja schon gehört, der hatte ja schon vor ein paar Wochen hier so ein bisschen die Bärennummer.
schon mal angedeutet, die wird er nochmal wiederholen, der ist bei Akates, der saß ja bei mir am Tisch beim Vordinner und der hat so viele interessante Geschichten, die er noch nebenbei macht und Investments hat, aber hier ist er jetzt als Mensch von Akates und dann saß rechts neben mir Baki Irmak von Pi4 Capital, der hat sich ja selbstständig gemacht, der hat ja den Digital Leaders Fund und den Emerging Markets Digital Leaders Fund und dann Unser lieber Stammgast Ha Duong von BitCapital, der macht ja da den Kryptofonds und der liegt sogar im Plus dieses Jahr, obwohl Bitcoin nicht so geil gelaufen ist.
Also der kann sein Handwerk und die alle streiten jetzt darum, um die Frage, das war ja die Frage, beziehungsweise es war nicht mal als Frage gemacht, aber das Fragezeichen, da haben sich gleich die Optimisten aufgeregt, haben gesagt, Moment mal, da muss ein Fragezeichen hin.
Ist KI eine Blase?
Und darüber wird er diskutiert.
Sehr gut, ich bin sehr gespannt.
Auf geht's.
So, jetzt freue ich mich, dass so viele hier gekommen sind.
Baki Irmak hat eben schon so gesagt, 45 Minuten haben wir nur, das ist ja eigentlich unsere Vorspann der Samstagsfolge.
Hat er recht?
Jetzt müssen wir also versuchen, die Diskussion möglichst sehr schnell zu machen.
Deswegen machen wir auch nicht so, dass jeder hier einen Elevator-Pitch macht, weil dann hätten wir schon die ersten fünf Minuten rum.
Deswegen stelle ich kurz meine Gäste vor.
Und zwar fange ich an von links nach rechts.
Elisabeth Lorange ist KI-Expertin und die soll uns sagen, ob KI wirklich Mehrwert schafft und wer das überhaupt in den Firmen macht oder ob das wirklich nur Spielerei ist.
Wir wollen jemanden aus der Praxis auch haben.
Sie war bei Deloitte, ist jetzt gerade im Übergang zu einem anderen Unternehmen, das darf ich aber noch nicht sagen.
Und sie ist Vortragsreisende und das Business hat noch höhere Margen als das von Andreas Herb.
Okay, gut.
Dann haben wir Hendrik...
Ihr könnt auch applaudieren, das geht auch, oder?
Dann haben wir Hendrik Leber, das ist der Warren Buffett Deutschlands.
Und ich durfte gestern am Tisch neben ihm sitzen und er hat so viele Businesses am Laufen.
Aber weswegen er hier ist, ist, weil er Arcathis mitgekrönet hat.
Und dann, welchen Fonds willst du hier?
Du hast ja so viele Sachen.
Was würdest du sagen, ist dein Signature-Fonds?
Mein absolutes Lieblingsstück, mein Ferrari ist der Arcade Statini Value Flames.
Ungebremst in die Kurve.
Okay, das ist Henrik Leber und er ist, wie gesagt, der Warren Buffett Deutschlands.
Dann haben wir Barkey Irmak, hat sich selbstständig gemacht.
Heißt das Püfor Capital?
Pai For.
Schlecht recherchiert.
Gut, Pai4Capital hat zwei Fonds, den Digital Leaders Fund und den DEM Digital Leaders, also Emerging Markets.
Auch eine ganz spannende Sache.
Auch Applaus für ihn.
Und dann haben wir noch Hart Wong, der macht den, jetzt muss ich gucken, dass ich wieder einen falschen Fonds habe, BIT Global Crypto Leaders.
Hätte ich ja nicht auch ohne Ablesen hinkriegen können.
Und er hat es geschafft.
Also wie jeder der Krypto hat, ist er in diesem Jahr nicht so gut gelaufen.
Es sei denn, ihr habt seinen Fonds gehabt, 12% plus.
Und auch er ist hier und soll uns verraten, wie man auch aus einer misslicheren Kryptolage noch was rausholen kann.
Applaus auch für ihn.
Und ihr sollt natürlich am Anfang, wollen wir natürlich nach dem Thema KI-Blase, die Gefahren der Billionen-Dollar-Wette, wollen wir erstmal so eine kleine Schnellrunde machen und wollen erklären, null, keine Blase, zehn Blase.
Und dann noch so das Thema, sind wir im Jahr 96, 97, 98, 99 oder 2000 oder vielleicht schon 2001 sind wir noch nicht.
Und das wollen wir als erstes fragen, weil ich immer zwei Fragen stelle.
Fangen wir an bei dir, Elisabeth.
KI-Blase 0 bis 10?
Äh, 11.
Also 10, ja.
Okay, 10.
Und wo würdest du sagen, in welchem Jahr wir sind, was so Anlage, Blasen, Platzen anbetrifft?
Ich glaube, das ist eine neue Dimension an Blasen und man kann das nicht wirklich mit den anderen Hype-Cycles vergleichen.
Also ich glaube nicht, dass es zum Dotcom oder zur Railway-Mania irgendwelche Analogien gibt, richtig.
Also noch größer?
Noch katastrophaler.
Oh, okay.
Also hier scheint so ein bisschen, das ist die düstere Ecke.
Ich hoffe mal, dass das dann hier die gute Ecke...
Also ich weiß nicht, wer die Aufstellung gemacht hat, aber ich habe so das Gefühl, jetzt wird es auch nicht so viel heller.
Aber Hendrik, was sagst du?
Wir haben dich ja schon gehabt.
Ganz positiv, 9,5.
Ah, wir haben schon...
Okay, 9,5.
Und welchem Jahr sind wir bei dir?
Wir sind 1999 im September.
Oder Oktober jetzt.
Oktober.
Und dann haben wir noch bis März...
Sechs Monate haben wir noch.
Okay, gut.
So, jetzt kommen wir mal auf die Seite.
Das ist hoffentlich die helle, die lichte Seite.
Baki, was sagst du?
Ja, ich würde auf jeden Fall dahinter ein Fragezeichen setzen.
KI-Bubble.
Aktuell ist es ja mehr oder weniger als Faktum.
Steht das da?
Das heißt also weniger dann schon mal als 5?
Also weniger als 5, okay.
Ich würde sagen, ja, wir sind irgendwo bei, ich würde es bei 5 ansetzen.
Oh, der ist investiert.
Er hat mir eben noch gesagt, er hat mir eben noch gesagt, er hat ein Riesenwetter auf Oracle.
Aber da hat er wirklich so ein Hochverschuld, wenn er sich den CTS-Chart angucken soll, das wäre schlimm.
Er lacht schon, siehst du?
Mal gucken, wie es weitergeht.
Okay, also wo sind wir in deinen Jahren?
Also ich würde sagen, wir sind ganz am Anfang des Zyklus erst.
96?
Der Zyklus ist, nee, ein bisschen weiter, also Anfang 98 würde ich sagen.
Oh, dann haben wir noch zwei Jahre, das ist gut.
Was sagst du, Herr?
Ich würde wahrscheinlich sagen, eine 6 von 10.
Also wenn ich mir überlege, was bräuchte man für eine Blase?
Wir haben eine bahnbrechende Technologie, Haken dran.
Wir haben ein globales Thema, was Aufmerksamkeit genießt, Haken dran.
Gigantische Zahlungsströme in Investments, Haken dran.
Wir haben Kapazitätaufbau mit einem gewissen Leading-Lagging-Effekt, Haken dran.
Aber was wir noch nicht haben, sind Überbewertungen, wir haben keine Überkapazität und wir haben bisher eine sehr zahlungsbereite Nachfrage.
Das heißt, das sind alles Themen, die beispielsweise damals 1999 nicht da waren.
Und ich denke deswegen, dass wir noch einige Jahre zu laufen haben.
Ich denke, wir sind in 1997, vielleicht auch gerade mit dem Blick auf die letzten Zinserhöhungen.
1997 gab es auch eine Zinserhöhung zwischen dem Mid-Cycle.
Kurz danach gab es die Asienkrise, die LTCM rausgeworfen hat.
Danach war die Geldpolitik erstmal wieder etwas lockerer.
Und es kann sein, wenn man sich das aktuelle Leihendiveau und die Volatilität anschaut, dass es auch in die Richtung geht, dass etwas brechen könnte.
Also ich stelle mir vor, dass wir vielleicht noch ein, zwei, drei gute Jahre vor uns haben.
Sehr gut.
So, jetzt wollen wir euch natürlich mit einbeziehen.
Das ist ein bisschen so Oxford-Debating.
Das ist so die Blasenfraktion, die Antiblasen.
Wer glaubt von euch?
Wer ist auf der linken Seite verortet?
Wir gucken nachher, wie viel mehr.
Okay.
Wer ist auf der rechten Seite verordert?
Ja, das ist doch schon mal gut.
So, vielleicht doch in Blase.
Und dann wollen wir natürlich zum Schluss, wenn wir hier zu Ende sind, wollen wir wieder Hände hoch und dann will ich, dass es nicht andersrum ist.
Dann sollen die, die am Anfang noch gesagt hat, Blase auch.
Nein.
Aber es ist natürlich schöner, wenn wir noch nicht am Ende der Blase wären.
Vielleicht, Henrik, du hast ja gesagt, Es gibt erst mal so kleinere Exzidents, die kommen, die so ein bisschen auch wie bei der Finanzkrise waren, wo wir so ein paar Bear Stearns Fonds, die irgendwie so pleite gingen und so ein bisschen, so ging es ja los.
Und jetzt hatten wir schon einen, so einen kleineren Exzident, hat was mit seiner Akte zu tun, Oracle.
Dieses Projekt Jupiter, wo irgendwie festgestellt wurde, das wird nicht rechtzeitig fertig, aber dann läuft schon irgendwie.
dann müssen irgendwann die Zinsen bedient werden und so weiter.
Und da gab es so eine kleinere Irritation.
Ist das für dich schon so ein erstes Anzeichen, dass wir da so das erste Problem kriegen?
Ganz genau, das ist der Kanarienvogel.
Der Canary in the coal mine.
Ich würde mich mal lösen vom Thema KI überhaupt.
Blasen interessieren mich.
Und da gibt es Bücher von Kindlberger und Jeremy Grantham.
Die haben alle die gleichen Anzeichen.
wie hoch ist der Anteil der Volkswirtschaft, die sich konzentriert auf dieses eine Thema, gab es bei Eisenmann auch, und irgendwann mal flacht das auch wieder ab und geht ins Normale zurück.
Diese Konstellation sehe ich.
Ich sehe die Spekulation zum Beispiel beim dreifach gehebelten SpaceX ETF.
Ich habe einen dreifach gehebelten Nester 100.
Sollte ich verkaufen?
Na gut, der ist ja breit gestreut.
Aber das sind alles so Indikatoren, die in jeder Blase ziemlich ähnlich sind.
Im alten England, bei den Schotten damals, als sie den Panama-Kanal bauen wollten.
Immer die gleichen Symptome.
Und egal, was die Inhalte sind, das sind Warnsignale für mich.
Und?
Was wäre das Zweite, was jetzt passieren müsste, dass du dich da bestätigt fühlst?
Ach, dass irgendein unscheinbarer Zulieferer vielleicht pleite geht.
Oder nehmen wir mal was anderes.
Es geht ja die erste und zweite Ableitung.
Es gibt praktisch das Wachstum, das wir in dem Sektor haben und dann das Tempo des Wachstums.
Und ich war im Herbst in Asien, in Japan, bei einer Halbleitertour.
Und da ging es immer um die Frage, wie viele Doppel- und Dreifach-Orders gibt es eigentlich?
Da sagt man, ich will ein Rechenzentrum bauen und bestelle mal bei Micron und bei Heinex.
Und wenn ich überhaupt was kriege?
Ja klar, dann bestelle ich dreifach.
Und dann fällt so eine Sache zusammen und dann geht praktisch die Beschleunigung runter und verlangsamt sich.
Geht immer noch nach oben.
Du meinst, die zweite Ableitung wird kleiner.
Ganz genau.
Also für meinen Leistungskurs, zweite Ableitung, wisst ihr noch?
Ja, Differenzialrechnung, das hat ja jeder gerne gemacht in der Schule.
Genau, glaube ich.
Wenn das sich verlangsamt, dann fallen da Aufträge aus, da fallen Aufträge aus und plötzlich bricht da in der Kette irgendwas zusammen.
Und es kann ein kleiner Zulieferer sein, der da ausfällt.
Also es ist eine Summe von kleinen Ereignissen, die so die Brüche andeuten.
Und jetzt frage ich mal bei Elisabeth, du bist ja an der Front und kannst auch sagen, wo wird KI eingesetzt, was können die Firmen an?
an wirklich Wertschöpfung heben, wie viel Produktivität kann da wirklich passieren.
Was hast du denn da festgestellt?
Weil du ja die größte Blase gesehen hast.
Also siehst du, dass KI gar nicht die Verheißungen uns bringen kann, die jetzt versprochen werden oder dass möglicherweise Anthropic gar nicht die Runrate fortsetzen kann, die wir jetzt gesehen haben oder es ist so margenarm, dass es nichts läuft.
Was ist so dein Beispiel, wo du sagst, ey, das ist so eine Dimension, das habe ich noch nicht gesehen.
Ich glaube, das Grundproblem ist die fehlende, tiefe, vertikale Integration in den Unternehmen.
Und diese fehlende oder mangelnde Adoption ist letztlich das, was dafür sorgt, dass die Unternehmen keine KI einkaufen, dass sie nicht wissen, wie sie das Ganze wirklich produktiv bekommen.
Und das zeigt auch, dass halt alle, also der Großteil der...
Projekte, die ich gesehen habe und ich war in ganz vielen DAX-Unternehmen und habe die Vorstände beraten in der KI-Strategie und die POCs, die sind alle gescheitert, weil die Unternehmen die Technologie nicht in die Skalierung bekommen, weil das Problem ist, dass die unterschiedlichen Tech-Stacks miteinander nicht harmonieren, kommunizieren und das sorgt dafür, dass KI eben am Ende nicht eingekauft wird.
Und momentan wird es subsidized, also ich meine, wir werden alle nicht die...
Token, in dem Ausmaß zahlen können, die wir momentan verbrauchen.
Das heißt, möglicherweise, Google ist eines der wenigen Unternehmen, die das noch länger spielen kann, weil die ein anderes Geschäftsmodell haben am Ende.
Aber diese großen KI-Unternehmen müssen jetzt anfangen, Geld zu verdienen.
Und das werden die nicht tun können, weil die Unternehmen es nicht einkaufen werden.
Aber wo sind denn die 65 Milliarden Runrate bei...
die wir jetzt ja im Börsenprosjekt durchgesickert sind und soll ja dann, also wenn man jetzt die Zahlen sich anguckt, auf Jahressicht hochrechnet, haben die schon 65 Milliarden Umsatz.
Da muss ja jemand zahlen.
Klar, aber wenn du dir anguckst, wie viel Umsatz die eigentlich machen müssten.
um profitabel zu werden, dann ist dieses Delta zu groß.
Und die haben, Anthropic hat gerade letzte Woche oder vorletzte Woche eine riesen Studie gemacht und damit die Märkte bepreist.
Also die haben ein Barebow Base Case gemacht und haben gesagt, dass über 40 Trilliarden an Wertschöpfung da quasi offen liegt.
Und wenn man das runterkaskadiert und einmal guckt, wo die das hernehmen, Da haben die einzelne Jobprofile auseinandergenommen und zum Beispiel einer Krankenschwester auseinandergenommen und sich angesehen, was eine Krankenschwester täglich macht und welche Aufgaben dieser verschiedenen Bereiche sozusagen können mit KI augmentiert werden, ersetzt werden oder KI schafft komplett neue Aufgaben.
Und dann kommen sie auf 40 Billionen.
Richtig.
Und das Problem ist, es ist völlig unrealistisch.
Warum?
Es hat noch nicht stattgefunden und es wird nicht stattfinden.
Weil keiner diese...
Krankenhäuser jetzt bei der Krankenschwester können es sich nicht leisten.
Wir haben gerade gesehen, dass die KI-Transformation exorbitant teuer wurde für die amerikanischen Krankenhäuser und dass auf die Krankenversicherung umgelagert wurde.
Das heißt, sie können es sich nicht leisten.
Zweitens, es ist in Europa extrem schwer, KI zu implementieren, weil wir keine eigene haben.
Das heißt, wie gesagt, die Systeme sind nicht souverän.
Es ist viel zu kompliziert.
Es wird eine Generation dauern, bevor wir wirklich diese KI-Transformation sehen werden.
hast du das Gefühl, dass wir kurzfristig zu optimistisch sind, was diese ganzen Ergebnisse und Umsatzsachen angeht?
Aber glaubst du, dass langfristig dann doch diese 40 Billionen gehoben werden können und dass wir einfach nur länger warten müssen?
Ja, in 30 Jahren, klar.
Klar, also bestimmt in einer Generation.
Aber diese Adoption, also das Produkt ist super gut.
Es ist nicht so, dass die Skalierungsgesetze halten.
Morse Law, das heißt, je mehr Daten, je mehr Prozessorleistung wir auf diese Modelle werfen, wir verbessern stetig die Architekturen.
Also ich habe größtes Vertrauen in die künstliche Intelligenz, nur die Umsetzung, also die Adoption von dem Produkt in die Unternehmen, um dort die Wertschöpfung zu heben, die wird nicht stattfinden über diesen kurzen Zeitraum.
Dann, oh, du kannst mir noch was sagen.
Aber wir müssen natürlich auch mal die positive Seite gleich hier wieder sehen.
Jetzt sind wir schon alle so gruselig.
Nicht, dass dann die Leute sich unter den Stuhl legen und denken so, was ist denn los hier?
Wir haben gerade einen interessanten Viertelsatz gehört, nämlich, dass die Dienstleistungen der KI nicht bezahlt werden.
Das war gerade, glaube ich, so die Formulierung.
Es hat noch gar keinen, also im Moment wird alles subventioniert.
Wahrscheinlich kostet all das, was wir heute konsumieren, für 20 Dollar im Monat, das zehnfach in der Herstellung.
Also von daher ist es ein Riesendefizit, das man sich holt, weil man einfach gerade im Moment versucht, Marktanteile zu gewinnen.
Das ist ein Effekt, irgendwann kommt die Realität.
Zweiter Effekt ist, es findet noch kein Kostenwettbewerb statt.
Also wir sehen, wie die chinesischen Modelle hier massiv reindrücken.
Und wenn der Kostenwettbewerb mal stattfindet, werden sich viele der Modelle nicht mehr rechnen.
Du meinst, sie geht die Marge runter und dann ist es...
Genau.
Und im Moment wird investiert, als wären die Margen ewig hoch.
Das sind sie nicht.
Als ob man der Monopolist wäre, aber das sind nicht alle.
Genau, dann kommt Druck.
So, jetzt müssen wir mal die positive Seite.
So, Baki, du warst am optimistischsten.
Welche Argumente würdest du der Gegenseite entgegenwerfen und warum glaubst du, dass es vielleicht doch noch ein bisschen weitergehen kann?
Und würdest du den Antropic-Börsengang dann zeichnen?
Ihr werdet ihn nicht zeichnen, oder?
Antropic, würdet ihr nicht mitmachen?
Ich würde schon.
Okay.
Wie?
Moment mal.
Okay, gut.
Zeichnungsgewinne, ich kenne das.
Das mache ich auch mal.
Das ist ein altes Spiel.
Das ist ein gutes Spiel.
Okay, du bist der Zeichnungsgewinnmann.
Aber das ist jetzt kein, du würdest es nicht langfristig.
Wäre kein langfristig Investment für dich.
Ich gucke einfach drauf, machen die Umsätze, machen die keine Umsätze.
Haben die treue Kunden, haben die keine treuen Kunden.
Und der Tropic hat treue Kunden.
In Klode.
Ganz loyale Entwickler, die das brauchen einfach.
Aber die Unit Economics glaubst du trotzdem nicht dran?
Nee, da gibt es noch...
Okay, okay, okay.
So, ich wage jetzt mal, bevor wir noch mehr Gegenwirkungen.
Machst du Anthropic mit?
Auf jeden Fall.
Also kommt immer auf die Bewertung an, aber ich denke schon.
So, dann gehen wir vielleicht nochmal durch.
65 Milliarden ist jetzt so die Run-Rate und die soll bis 2027 auf 320 Milliarden hochgehen.
So, und da ist ja eine Idee dahinter, dass die Adoption doch etwas höher gehen muss, als uns die Skeptiker.
glauben machen wollen.
Warum glaubst du, dass doch diese Wachstumsraten so hoch, wie sie jetzt auch waren, noch weiter nach oben gehen können?
Und wenn du 320 Milliarden Run Rate hast, wäre 2 Billionen Bewertung, das wäre ja nichts.
Das wären alte Bilds, mit denen man erleben kann.
Nein, ich meine, Anthropic würde ja noch mehr Umsätze machen, wenn die mehr Compute hätten.
Die haben einfach zu wenig Compute.
Und man muss ja überlegen, wahrscheinlich wären noch nicht mal 30 Prozent.
der Compute-Kapazität eigentlich für Inferenz eingesetzt.
Also dort, wo Sie wirklich Umsätze machen.
Sie verbrennen ja eigentlich sehr, sehr viel Geld mit Training.
Das ist ja de facto Cash Burn und man sieht eigentlich nichts in den Umsatzzahlen.
Dann ist ja relativ viel Freemium-Modell, also sehr, sehr viel wird draußen genutzt, ohne dass es am Ende des Tages sich in den Umsätzen eigentlich widerspiegelt.
Deswegen sind die auch so stark daran interessiert, dass die Taktung der Modelle Vielleicht ist es ein bisschen verlängert.
Deswegen wollen wir ein bisschen verlangsamen, damit die Kosten, weil die Nachfrage kann ja weiter nach oben gehen, aber wir wollen nicht so viele Kosten mehr haben.
Ich schaue mir immer die Argumente der Duma an.
Die Zahlen.
Und wenn ich mir sage, naja, wir haben eine Überkapazität, ich glaube, da sind wir uns einig, wir haben keine Überkapazität.
Aktuell.
Sind wir uns einig?
Oh, da ist Elisabeth, guck so ein bisschen.
Gut, aber erzähl weiter.
Ich meine, wir haben eigentlich einen massiven Überhang an Nachfrage und zu wenig Rechenkapazität.
Genau deswegen hat ja Elon Musk Deal seines Lebens gemacht mit Anthropic und mit Google und hat Compute eigentlich zu wesentlich, wesentlich höheren Preisen verkauft an die beiden, als jetzt in den meisten Berechnungen der Analysten.
Ich meine, wenn man sich mal so ein Rechenzentrum anschaut...
und sagt, für ein Gigawatt, das kostet mich wahrscheinlich irgendwo 50, 60 Milliarden.
Und dann sage ich, okay, je nachdem, was nehme ich sozusagen als Abschreibung.
Schreibe ich das eigentlich über, also jetzt die 70, 80 Prozent Compute-Kosten, Hardware-Kosten.
Schreibe ich die jetzt über vier Jahre, fünf Jahre, sechs Jahre ab.
oder über drei Jahre, das ändert schon mal massiv im Prinzip die Zahl.
Und dann wird es eigentlich weiterverkauft für vielleicht 15 Milliarden, im Falle von Anthropics deutlich, deutlich höher, also SpaceX, Ananthropics.
Und lande ich irgendwo vielleicht bei 15, 20 Milliarden, es waren aber de facto jetzt bei Anthropics weit über 25 Milliarden.
So, was machen die eigentlich an Umsätzen damit?
Wenn wir unterstellen, dass die wirklich jetzt ihre Frontier-Lab-Modelle, das beste Modell, was sie haben, Mit dem einen Gigawatt, Sie setzen das für 30% für Inferenz ein, dann machen die jetzt schon irgendwo zwischen 70-80 Milliarden Umsatz.
Natürlich verkaufen die nicht nur ihr bestes Modell, natürlich auch nicht zu dem entsprechenden Preis, weil es gibt natürlich massive Rabatte, aber sie machen aktuell schon einen Umsatz von ungefähr 30 Milliarden.
Damit sind die profitabel.
Sie können dann im Prinzip über vier, fünf Jahre abschreiben.
Damit wären die profitabel.
Jetzt kommen natürlich die ganzen Argumente.
Naja, was passiert eigentlich, wenn die Open-Wade-Modelle, die ganzen Chinesen, wenn die den Druck so massiv erhöhen, dass die Preise alle massiv runtergehen.
Am Ende des Tages ist es aber so, dass wenn Compute pro Watt am Ende des Tages...
oder Token pro Watt am Ende des Tages, der Durchsatz stärker steigt, als die Preise fallen, sind die weiterhin einfach profitabel.
Wenn man sich die Zahlen anschaut, gibt es fundamental ganz, ganz wenige Gründe, die uns dazu verleiten, zu sagen, das ist eigentlich eine Bubble.
Was uns dazu verleitet, ist natürlich, ja, ist Makro.
Wenn die Zinsen natürlich weiter massiv steigen.
Und dann gibt es sicherlich den ein oder anderen Fragezeichen, den ich auch setzen würde.
Aber ich glaube, das würde jetzt ein bisschen zu lang führen.
Jetzt hat H.
auch immer zustimmend genickt.
Aber die Zinsen sind ja schon so ein bisschen ein Problem.
Aber was mir immer auffällt, anscheinend die Hyperscaler, die scheinen zu investieren und denen ist der Zins egal.
Die sind so Zins, die nehmen den und sagen, ob es jetzt irgendwie...
5,5 Prozent für zehnjährige Amerikanische ist plus einem Aufschlag oder wer.
Aber geht das wirklich so?
Ist das wirklich, sind die so zinsinsiktiv die Investitionen und können die das so weitermachen oder kommt der Zins nicht irgendwann dann doch und könnte...
Ja, irgendwann kommt er natürlich, aber die Frage ist, ob da bei dem aktuellen Niveau schon eine Rolle spielt oder nicht.
Also die...
Unternehmerische Entscheidung, die man treffen muss, ist natürlich, was sind meine Kapitalkosten und was ist mein Incremental Return on Invested Capital.
Und der ist bei einem Hyperscan einfach so gigantisch groß, dass es für die komplett egal ist, ob die für ihren Zinskosten 7 oder 9 Prozent zahlen.
Und solange der Spread eben da ist, dann lohnt es sich für die quasi Kreditfinanzierung mitzunehmen.
Das würde ich vielleicht nochmal erwähnen.
Ich habe vorhin die Kernkomponenten von einer Blasenbildung erwähnt.
Kreditfinanzierung ist typischerweise auch eine Komponente.
Und das verbindet die Themen, die meine Vorredner vorhin mit erwähnt hatten.
Also in Situationen, wie die Adoption langsamer kommt als erhofft.
und wo möglicherweise die Kreditfinanzgeber eigentlich auf eine Beschleunigung des Umsatzes hoffen würden etc.
und das dann ausfällt, dann kommt eigentlich die Situation zu strage, dass die Finanzierung das Ganze ins Wackeln bringt, nicht unbedingt die Nachfrage und auch nicht unbedingt ein Überangebot.
Also ich würde die Risiken sehr ernst nehmen, aber ich sehe die primär momentan bei der Kreditfinanzierungsseite.
Aber solange die Returns da sind, die du vorhin auch sehr, sehr gut anhand der Unit Economics aufgezeichnet hast, sollte das ja kein Problem sein zum Thema Anthropic Profitabilität.
Also das Unternehmen macht jetzt das zweite Quartal in Folge Profit.
Das ist trotz aller Trainingsausgaben etc.
Wahrscheinlich wurde der IPO nur verschoben, damit jetzt das dritte Quartal, was auch profitabel ist, noch in den Büchern ist.
Also ich würde stark widersprechen, dass diese Unternehmen keinen Profit machen.
Ich würde eher das Argument umdrehen und sagen, hey, wir sind noch so weit am Anfang der Adoption.
Es ist kaum jemand da, der wirklich die krassen Kapazitäten der KI-Modelle vollkommen ausgenutzt hat.
In Deutschland leider noch mal weniger als in den USA.
Dort haben laut Ramp 43% der Unternehmen schon Anthropic-Modelle genutzt.
Das heißt aber für mich, allein die weitere Adoption auf aktuellen Kapazitäten kann noch so weitergehen, dass die Nachfrage da ist.
Und ja, das Szenario eines Überangebots, was typischerweise das Platzen an der Blase bringt, ist deswegen für mich noch nicht in den nächsten zwei Jahren zu sehen.
Und die Unternehmen, die das jetzt machen?
Zeigt sich da schon ein Produktivitätsfortschritt?
Ich kann nur anekdotisch von uns beispielsweise sprechen.
Wir sind ja ein Investmenthaus, wir haben Technologiefonds.
Wir nutzen die Kombination von Menschen, Maschinen, um bessere Investmententscheidungen zu treffen.
Und wir nutzen tagtäglich wirklich haufenweise KI.
Wir haben intern, glaube ich, über 35 LLM-basierte Prozesse, die Investment, Research, Kriterien, Input, Output rausspuckt, die uns dabei hilft, Text, also unstrukturierte Daten zu verarbeiten.
unsere Investment-Memos mit vorzubereiten.
Heute früh habe ich alleine unseren Invest-Toilette damit vorbereitet, mein Webinar, den Text, den ich dazu zu sprechen habe, die Abbildung dazu mit generiert.
Ich habe mich auf dieses Panel vorbereitet und auslesen lassen.
Aber du musst noch da sein.
Das ist schon mal misslich.
Genau.
Aber das Webinar macht vielleicht jetzt dein Avatar automatisch.
Das kann eines vielleicht mal Avatar machen.
Aber es gibt so viele Prozesse, wo wir das nutzen können.
Und ich würde...
es hassen, wenn ich heutzutage das nicht mehr haben müsste.
Aber was habt ihr für Tokenkosten?
Kannst du es ungefähr mal beziffern?
Und wo ist der Gewinn, den ihr macht?
Also unser Gewinn ist natürlich in unserem Investment-Alpha, den wir erzielen.
Wir geben pro Jahr einen siebenstelligen Betrag für unsere KI-Infrastruktur aus.
Also das muss man als Investment-Unternehmen erstmal machen, um letztendlich die Tools nutzen zu können.
Aber seid ihr dann wirklich besser geworden?
Ich denke schon.
Es werden über 50, ich glaube inzwischen sogar über drei Viertel unserer Entscheidungen mit basierend auf Daten und KI getroffen.
Und hätten wir die ganze Dateninfrastruktur nicht, hätten wir es nicht, die Outperformance erzeugen können, die wir es zeigen.
Ich hatte gestern Abend bei dem Vorspeaker vor...
mit einem geschätzten Kollegen aus der Industrie sprechen können, einer der größten Investmenthäuser in Europa.
Und die sind komplett hooked.
Die wollen alle KI nutzen.
Das ganze Investmentteam glaubt nicht, dass es eine Blase ist, aber sie haben anderthalb Jahre gebraucht, um Chatschie-BT freizuschalten, intern.
Und weil sie jetzt Chatschie-BT freigegeben haben, können sie nicht nochmal auf Compliance zugeben, um Anthropic freizuschalten.
Also wir sehen natürlich einen gewaltigen Wettbewerbsvorteil gegenüber diesen Peers.
Klar, weil das bei denen so lange dauert.
Ihr macht doch auch KI.
Und ihr habt doch auch Fonds.
Ihr habt das in Schweizer Beteiligung auch.
Und die macht sogar richtig Alpha.
Jetzt erklär mir mal, warum du dann so negativ bist auf KI.
Ach so, KI wird bleiben.
Das auf alle Fälle.
Aber es ist trotzdem eine KI-Blase.
Und einige große Wettbewerber werden ausscheiden.
Ich gehe noch ans Jahr 2000 zurück.
Und das haben wir mal gemacht.
Wie war eigentlich Microsoft im Jahr 2000?
Wie war denn Cisco im Jahr 2000?
Und da waren einige gehypt.
Passend kaputt gegangen und passend geblieben.
Aber es hat dann eben fünf bis zehn Jahre gedauert, bis die alten Kurse wieder da waren.
Microsoft länger, äh, kürzer und das Cisco hat erst vor kurzem wieder das.
Das heißt, einige der Spieler sind auf alle Fälle stark und werden eine starke Zukunft vor sich haben und einige werden riesige Enttäuschung liefern.
Und da wird erstmal alles mit dem Bad ausgeschüttet.
Jetzt aber zu uns.
Also KI halte ich für unverzichtbar.
Das ist zum einen der Kollege, der mit Klot also unsere ganze Softwareoberflächen macht.
Dann natürlich im Alltagsbetrieb die Auswertung von Geschäftsberichten.
Aber wir haben eine eigene Tochter.
Wir arbeiten seit 2014 mit dem Jürgen Schmidhuber zusammen, der die LSTM-Netzwerke erfunden hat.
Und wir haben jetzt die Firma, die er mitgegründet hat, jetzt gekauft vor zwei Jahren etwa.
Und die konzentrieren sich nur noch nicht mehr auf Ölbohrungen und alles Mögliche, sondern wirklich nur auf Investmententscheidungen.
Es hat lang gedauert, aber es wird jetzt langsam richtig gut.
Also, was ich gestern Nachmittag kurz vorm Losfahren gemacht habe, machen wir mal ein 50er-Aktienmodell, Vierteljahr Haltedauer, optimieren die Sharpe-Ratio und wählen aus dem und dem Universum aus und dann braucht es so zwei Minuten und dann haben wir das.
Also, das wird richtig gut.
Aber das ist jetzt Produktivitätszuwachs?
Nee, das ist Performance.
Produktivität haben wir im Backoffice und ganzen Prozessen.
Ja, ist doch gut.
Er erzählt das optimistisch, du erzählst es optimistisch.
Dann sagt mir der Kollege, er hätte mir jetzt eine Million erspart, zwölf Entwickler, eine Million Ersparnis, hätte uns 200 Dollar im Monat gekostet.
Da denke ich mal, das ist ein guter Gegenwert und ist unterbezahlt im Grunde für das, was er eingekauft hat.
Und eben an dieser Preis- und Kostendivergenz, glaube ich, da entsteht das Problem.
Achso, du meinst, die können nicht die wahren Preise nehmen.
Aber wenn ihr jetzt beide so hooked seid, dann würde ich doch, wenn ich jetzt zuhören würde als KI-Anbieter, würde ich sagen, tja, Hendrik, dann müssen wir mal die Preise anheben und du kannst gar nicht mehr weg.
So wird es kommen.
Ich habe neulich in der Großbank gesprochen, der US-Großbank, und das sagte, die arbeiten mit Microsoft und ganz wunderbar mit, wie heißt das Zeug nochmal?
Co-Pilot.
Co-Pilot, das ist ein furchtbarer Ding.
Die haben, glaube ich, Clippy kommt jetzt wieder als neue Agent.
Das ist wunderbar.
Sie sagt, er arbeitet mit denen und jetzt kommt mal, wir wollen übrigens auch Geld dafür haben.
Und das hat die dann doch überrascht.
Und da sagten, so viel KI brauchen wir dann doch nicht.
Wie, und jetzt?
Diese Großbank, die mit ihr gesprochen hat.
Haben sie wieder abbestellt?
Sie werden es nur in ganz bestimmten Bereichen einsetzen und in vielen Bereichen einfach nicht mehr.
Okay, da fängt Elisa an.
Ja, genau so ist es.
Ja, aber vielleicht kannst du uns mal erklären, hier sind doch alle begeistert, ob ich meine KI sehe.
Ist das genau so?
Und ich würde nie wieder zurück wollen.
Ich auch nicht, aber das ist ein Unterschied zwischen uns und den großen Siemens dieser Welt.
Deutsche Bahn, die großen oder die Dick-Schiffe der deutschen Wirtschaft, die haben eben das Problem, dass sie nicht pro Sitz 300, 400 Dollar dann jeden Monat ausgeben können, die es unmittelbar kosten wird, sobald eben diese Subventionierung durch Venture oder wie auch immer aufhört.
Und du glaubst...
Du glaubst, es ist nur eine obere Schicht, so wie wir jetzt in der Bubble sitzen, wir sagen, toll, wir würden auch die Token ausgeben, aber in der Breite diese Idee, es gibt ja auch dieses Antropic, die einfach sagen, okay, das Bruttoinlandsprodukt für die Welt ist ungefähr 118 Billionen, davon sind 50% Personalkosten und von den 50% Personalkosten haben wir 50% Wissensarbeiter und die Wissensarbeiter können wir, das heißt ja eben auch so ein bisschen, das glaubst du nicht, dass das...
dass das dann rauskommt, wir haben dann 30 Billionen, dann machen wir einen Marktanteil bei Anthropic von 10 Prozent, dann haben wir drei Billionen Umsatz.
Das ist Blödsinn.
Ja, diese Tom-Som-Som-Rechnung hat noch nie funktioniert.
Also das heißt, blind zu sagen, dass man das KI ersetzen kann, das setzt einfach voraus, A, dass die Systeme stabil sind.
Also wenn man das jetzt mal wirklich runterbricht, wir gucken uns ganz klein an, wie die KI funktioniert.
KI hat momentan auch Halluzinationsraten von über 50 Prozent nach einer Stunde Laufzeit.
Das heißt, sobald so ein Modell über eine Stunde läuft, halluziniert es irgendwann.
Das heißt, die Stabilität ist gar nicht gegeben.
Dann das Zweite ist, man bekommt das Alignment nicht geregelt.
Also wir haben ja gesehen, dass OpenAI gerade das letzte Modell nicht released hat, weil die im Post-Training nicht in der Lage sind, das Modell so hinzubekommen, dass es nicht irgendwann versucht auszubrechen oder um sein Überleben zu kämpfen.
Weil am Ende sind die alle trainiert auf den Grundideen der Menschen.
Menschen versuchen zu überleben und sich Nahrung zu beschaffen und weiterzuentwickeln.
Genau, vorzupflanzen.
Und diese Grundbedürfnisse spiegeln sich halt durch die Trainingsdaten in den Modellen wieder.
Und diese Modelle, wenn sie diese Grundbedürfnisse haben, ist es unfassbar schwer bis unmöglich, im Alignment-Training sozusagen, das rauszukriegen.
Das heißt, wir werden nie eine sichere KI wirklich haben, weil das immer im starken Kontrast auch steht mit der Produktivität der KI.
Wenn man diese komplette...
Aggressivität rausnimmt, dann sind sie nicht nutzbar für Unternehmen im kommerziellen Kontext.
So, das heißt, wir haben, die KI wird immer halluzinieren.
Das ist inhärent in der Technologie.
Das ist eine Blackbox, letztlich, wie es trainiert wird.
Wir werden nie eine 100% sichere KI haben.
Das ist auch inhärent in den Trainingsdaten.
Das heißt, das Produkt ist am Ende, wird nie zu 100% stabil sein und in der Lage sein, komplett Menschen zu ersetzen.
Und das Nächste ist, wir werden so eine Art Uber-Effekt sehen.
Ich meine, Uber war am Anfang auch viel günstiger als Taxi.
Es hat viel besser funktioniert.
Und als irgendwann das Unternehmen profitabel sein musste...
Hat lange gedauert.
Hat lange gedauert.
Sehr lange.
Aber inzwischen ist es so, dass ein Uber genauso viel kostet wie ein Taxi.
Und das wird mit der AI auch programmiert.
Das ist das same thing.
Was ich jetzt verstanden habe, du sagst, AI ist von Menschen trainiert.
Deswegen ist es auch wie Menschen.
Menschlichen Daten.
Aber sie würde wie Menschen funktionieren.
Und wenn irgendwann ein Mensch sich klüger als ein anderer Mensch fühlt, dann lässt er sich auch nichts mehr von dem sagen.
Und dann sagst du, wenn die KI sich klüger als wir fühlen, sagt sie so, hä, was willst du von mir?
Nein, die haben das Ziel, sich zu reflektieren.
Ist das das Alignment-Problem?
Ja, das Alignment-Problem ist, also die KIs haben das Ziel, zu überleben.
Und sobald, die werden ja auch trainiert auf diesen ganzen dystopischen Science-Fiction-Büchern zum Beispiel.
Das heißt, die KIs haben wirklich gelernt, dass das Ende für sie kommt, wenn sie abgeschaltet werden sollen.
Und das heißt, man hat fest, man konnte gerade vor einigen Wochen hat Anthropics wieder getestet, A, die KIs checken, wenn sie getestet werden, das heißt, sie verhalten sich anders und B, sie versuchen halt nicht abgeschaltet zu werden.
Okay, das ist so ein Überlebenskampf.
Jetzt wollen wir natürlich aus den ganzen Ideen, die wir haben, ihr solltet ja auch mit Anlageideen nach Hause gehen.
Da würde ich gerne noch mal widersprechen, ein bisschen.
Dann kannst du gleich widersprechen.
Ich habe vorhin wieder mal in Google was recherchiert.
Du googles noch?
Ja, ja, klar.
Ich gebe da was ein und dann fähre ich eine Frage und dann kommt eine Antwort.
Und ich habe nicht darum gebeten, dass ich eine KI-Antwort bekomme, aber ich bekomme eine.
Das heißt, das schleicht sich in unseren Alltag rein.
Und ich mache einige Gems in Gemini und dann frage ich zum Beispiel, ich fahre in die und die Stadt, was kann ich mir da angucken?
Ich mache mir dann einen Vorschlag, welchen ich im Spaziergang machen kann.
Der Schritt, jetzt das zu kommerzialisieren und zu sagen, dafür hätte ich gerne eine bescheidene Kommission von den Dingen, die du registriert hast, der ist nah.
Darum ist, glaube ich, meiner Ansicht nach Google einer der ganz großen Profiteure.
Also Alphabet.
Da haben wir schon die erste Aktienidee, Alphabet.
Egal, du sagst zwar, wir sind im Jahr, aber wie kann das mit dem Jahr...
99 September, wie kannst du dann sagen, ich nehme nach Alphabet?
Weil ja eigentlich dann, wenn es einbricht, muss ja auch Alphabet einbricht.
Du sagst, ich denke relativ immer und wenn der Markt minus 50 macht, macht vielleicht Alphabet minus 20 und ich bin der relative Gewinner.
Ist es die Idee?
In der zweiten und eins war Microsoft auch noch da, aber zu niedrigeren Kursen.
Es geht ja um die Börsenkurse.
Ich glaube, darüber reden wir.
Die Börsenkurse werden runterkommen.
Einige Firmen werden verlieren und einige werden übrig bleiben.
Und du sagst, Alphabet wird übrig bleiben, aber würdest du jetzt nach Alphabet...
Das ist die große Position.
Das ist die große Position bei euch.
Jetzt wollte Barkey widersprechen, bitte.
Ich meine, vielleicht auch relativ kurz.
Ich meine, dieser Vergleich mit 2000, wenn wir uns anschauen, die Bewertungen sind heute natürlich bei diesen großen Hyperscalern deutlich besser als jetzt bei den Cisco's dieser Welt.
Wir sind also auch bei Nvidia's dieser Welt.
Ich meine, wenn wir uns die Vorwärts-KGVs anschauen oder...
oder die Multiples of Enterprise Value deutlich niedrigere.
Wir haben ja ein Forward KGV jetzt im Prinzip von Standard & Poor's im Schnitt von 19.
Das ist eigentlich alles einigermaßen okay.
Und wenn wir uns anschauen, Überkapazität, wir hatten ja damals dieses Thema Glasfaser ganz genau.
Und da gibt es ja das Thema Dark Fiber.
Ich meine, das war 95, 96 Prozent der Kapazität, wurde gar nicht genutzt.
Die komplette Kapazität ist heute schlicht und einfach weg und über Jahre eigentlich schon verkauft.
Ich meine, es gibt halt sehr, sehr große Unterschiede zu dem Zyklus, was wir 2000 gesehen haben.
Jetzt ganz kurz zu der Unternehmensadaption.
Die Unternehmen tun sich grundsätzlich schwer, mit Technologien zu adaptieren.
Das war auch bei der Digitalisierung so.
Ich habe ja damals für die Digitalisierung für die Deutsche Asset and Wealth Management bei der Deutschen Bank zuständig.
Das Thema ist einfach folgendes.
Wenn ein Unternehmen eine neue Technologie implementiert, zahlt die eigentlich für die Technologie vielleicht 10% und für die Implementierung 90%.
Das kostet extrem viel Geld für die Unternehmen, neue Technologien wirklich zu adaptieren, zu implementieren.
Das Problem ist, ich meine, erstens sind sie ein bisschen besser vorbereitet.
Aber das Thema kommt auf die so oder so zu.
Sie müssen.
Weil wir haben parallel derzeit eigentlich Technologien der völlig unterschiedlichen Geschwindigkeiten.
Wenn die Unternehmen tatsächlich mit ihren alten Codes, mit ihrem alten Legacy-IT-System nicht reagieren, die Hacker auf der anderen Seite mit den AI-Tools, die sie natürlich haben, mit den Code-Tools, die sie natürlich haben, viel, viel einfacher diese Unternehmen beschädigen können, dann...
bleibt dem Unternehmen eigentlich gar nichts anderes, als massiv zu investieren und auch ihre Technologie auf das neue Zeitalter zu bauen.
Das heißt, es ist ein Riesendruck.
Also ich würde sagen Überlebenskampf.
Überlebenskampf, absolut.
Also bei uns im Medienbereich kann ich das sagen, wer es nicht macht, wer KI nicht einsetzt und das als Qualitätsmerkmal macht, wie einige Publisher das machen, die werden untergehen.
Wenn du den CEO von Crowdstrike, die können sich eigentlich vor Anrufen gar nicht retten, die können aber so schnell gar nicht agieren.
Und dann ist es so, dass natürlich...
Alle Open AI, Anthropic, die wissen das ganz genau, dass die Unternehmen zu langsam sind.
Also machen sie das, was Palantir eigentlich auch gemacht hat.
Forward-Developed Engineers, die schicken Leute in die Firma.
Stellen massiv Leute an.
Jetzt kommt Enterprise AI von Facebook.
Die haben ja im Prinzip schon die 100 Millionen.
Enterprise-Kunden und werden da auch massiv reingehen und diese ganzen Accentures dieser Welt gehen alle in diesen Markt und werden alle eigentlich dafür sorgen, dass Enterprise-Adaption viel, viel schneller kommt und wir sehen es in den Zahlen.
Ich meine, wenn ich mir Snowflake anschaue, also das Coco-Produkt von den Cortex Cowork hatte jetzt 10.000 Kunden, 2.000 Kunden kamen jetzt im letzten Quartal dazu.
Und die Enterprise-Adaption, dort wo die Kunden schon ihre Daten haben, das heißt sie sind eigentlich schon relativ gut vorbereitet und jetzt bringt man die Intelligenz der AI zu denen und hat das in diesem schönen, geharnisten Umfeld, also geschützten Umfeld, dann sieht man, dass die Unternehmen sehr, sehr schnell adaptieren.
Du hast ja gehört über Lebenskampf und im Medienbereich kann ich dir sagen, gibt es den.
Jetzt wirst du mir wieder sagen, das ist nur ein Einzelfall, aber die ganze Wirtschaft funktioniert langsamer.
Das war doch jetzt überzeugend, das Argument, oder?
Und wenn ich mir die Accenture-Zahlen angeguckt habe, war sogar ein Plus dabei.
Die waren ja eigentlich schon zum Untergang, verdammt.
Klar, ich meine, das Plus jetzt nach Wochen an Untergang.
Ja, ja, ja.
Aber immerhin leben noch.
Ja, sie leben noch.
Sie leben noch.
Das fangen wir ganz zu sehen gleich.
Ja, aber auch diese RAM-Studie, die sich auf die Adoption bei den Unternehmen fokussiert, die zeigt eben nur wöchentliche User.
Und deswegen meinte ich, es gibt keine tiefe Integration.
Wie bitte?
Sie zeigen auch Spending.
Genau, aber das, was er meinte, sind diese über diese 40,8 Prozent sind meines Erachtens, das sind Weekly User und eben nicht Daily User.
Das heißt, man hat sogar gesehen, dass die Daily Usage unter Engineers verschwindend gering ist, schockierenderweise.
Und das liegt eben daran, dass diese Systeme untereinander nicht funktionieren.
Viele Unternehmen kaufen Snowflake ein.
Es gibt Konkurrenten dazu.
Das Problem bei Snowflake ist so ein bisschen, dass es nicht Open Source ist.
Das heißt, wenn du es explantierst, verlierst du deine Datencontainer.
Du verlierst den Zugang zu deinen Daten.
Aber...
Klar müssen die Unternehmen das tun, nur vielen fehlt eben auch das Kapital, in AI auf dem Level zu investieren.
Sicher ist es eine Cyber-Frage, eine Cyber-Security-Frage, aber man hat auch gesehen, dass die AI-Adoption bei kleineren Unternehmen viel schlechter ist als bei großen Unternehmen.
Und warum ist das so?
Weil denen fehlt es einfach an Kohle in die kleinen Lizenzen zu investieren oder ihre Mitarbeiter zu schulen.
Also die Realität, also gerade in Deutschland, im Mittelstand, das ist ja eigentlich Backbone unserer Wirtschaft, in den größeren Unternehmen.
Ich habe noch kein Unternehmen gesehen, das wirklich KI nutzt, davon wirklich einen Mehrwert generiert und die nicht in dieser Pilotitis irgendwie...
stagnieren.
Es ist Pilot-Purgatory.
Also man sieht wirklich ein Fegefeuer der Piloten, ohne dass es in irgendeiner Form Mehrwert bringt momentan.
Gut, das ist ja bei euch anders.
Außer bei den digitalen Unternehmen natürlich.
Mir ist schon sehr bewusst, dass nicht alle Unternehmens unterwegs sind.
Klar, das ist was völlig anderes als ein Unternehmen, das Schrauben in Hintertutzingen produziert.
Also no Schrauben blame.
Gut, jetzt wollten wir natürlich noch zum Schluss wissen, ein paar gute Anlageideen für dieses Szenario, was ihr seht.
Oder fangen wir mit H an.
Wir haben das Zinsumfeld auf der einen Seite, wir haben trotzdem, die Märkte sind hin und her gerissen zwischen KI-Fantasie, Zinswelt, Krypto, so ein bisschen lief wieder.
Vielleicht kannst du uns so ein bisschen an die Hand nehmen und sagen, was so deine Strategie wäre.
wie du die kommenden Monate hier bestreitest.
Also für diejenigen, die uns kennen, die wissen sicherlich, dass einer unserer Top-Picks seit Jahren schon Iron ist.
Es war früher mal ein Bitcoin-Miner.
Es ist inzwischen ein Datencenter-Betreiber, weil die haben es sich geschafft, über 5 Gigawatt an Stromressourcen zu sichern, langfristig zu günstigen Kosten.
Das war früher zum Bitcoin-Mining sehr, sehr wichtig.
Inzwischen ist es halt eben auch wichtig, weil PowerShells, also halt Datencenter mit Energie, mit Stromversorgung eigentlich der Bottleneck sind für die KI-Welle.
Also deutlich mehr als...
Die haben genug Geld auch, um die ganze Expansion hinzubekommen und auch wenn die Zinsen steigen, kein Problem.
Also natürlich beeinflusst das den IRR, den die...
haben, den Levered IRR.
Aber die haben, je nachdem, was für ein Geschäftsmodell man hat, ob man Neocloud ist oder Co-Location, hat man trotzdem Unlevered IRRs von zwischen 13 bis 20 Prozent.
Das heißt, es ist noch deutlich über den Zinskosten.
Das gibt einen Spread und dann kannst du das durch Hebeln eben erhöhen und dein Return on Equity eben auf 30, 50 Prozent erhöhen.
Bei IRAN ist es so, die haben anfangs angefangen und haben sich überlegt, ob die auch Datencenter für Dritte bauen, damit andere ihre Servers bringen.
Das spricht man von Co-Location.
Das macht, wenn man sich die Union-Economics anschaut, circa 2 Millionen EBITDA pro Megawatt, also 2 Milliarden pro Gigawatt.
Die haben sich jetzt eher entschieden, in Richtung Neocloud zu gehen.
Da macht man inzwischen um die 25 Milliarden pro Gigawatt.
Ein Elon macht sogar 60.
Und das ist eben hoch profitabel.
Das zahlt sich innerhalb von drei Jahren zurück, inklusive den Datenzentren mit Abschreibungen und allem drum und dran, sodass eben dort der Capital Turnover sehr attraktiv ist und man das eben schnell umgesetzt bekommt.
Und ja, das Unternehmen ist super aufgestellt.
Das kann jetzt weiter wachsen, hat die Finanzierung, hat die Power und wir sind deswegen sehr weiterhin positiv.
Das ist ja eher KI-Hardware oder so ein bisschen, oder Hyperscaler.
Es ist eine Mischung von Datenzentren und Neocloud.
Also vielleicht nochmal um die Kette durchzugehen, pro Gigawatt gerechnet.
Ein Anthropic macht so zwischen 60 und 100 Milliarden pro Gigawatt an Umsätzen, zahlt dafür in diesem Fall 25 Milliarden pro Gigawatt an eine Neocloud.
Eine Neocloud, wenn man nicht vertikal integriert ist und ein Datencenter einkaufen muss, also man besitzt nur die Chips, muss sich aber quasi die Stellfläche einkaufen, zahlt zwei Milliarden pro Gigawatt ans Datencenter.
Iron ist integriert, das heißt, es hat letztendlich die beiden Stellen zusammen und hat letztendlich extremst attraktive Margen.
EBIT-Margen von wahrscheinlich 30 bis 40 Prozent, das inklusive Abschreibung der Datensender und den GPUs.
Das ist für mich ein Geschäftsmodell, was ich jederzeit kaufen würde.
Jetzt bist du ja im Kryptobereich relativ gut.
Hast du noch da eine Idee, jetzt mal jenseits von der KI-Blase, weil Menschen wollen bestimmt auch da noch eine gute Idee haben, Krypto?
Also Iron war auch der größte Bitcoin-Miner, deswegen kennen wir die Firma so gut.
Aber wenn man jetzt eine Pureplay-Krypto-Aktie suchen würde, die hast du ja heute auch schon gepickt, dann würde ich Hyperliquid Strategies nehmen.
Das ist ein Unternehmen, was letztendlich den Token Hyperliquid kauft.
Und Hyperliquid ist die schnellstwachsende und effizienteste dezentrale Börse der Welt.
Sie macht inzwischen so viel Trading-Volumen wie die Nasdaq, hat aber nur elf Mitarbeiter und deswegen riesige Margen, die sie an Token-Buybacks zurückgibt.
Und die Hyperliquid Strategy, die hat einfach den Token Hype und dann, wenn der Token mehr angewendet wird, weil mehr Umsatz kommt, dann profitieren.
Also so eine Micro-Strategy, ohne Hebel.
Barki, was ist so deine klügste Idee, mit denen du Menschen hier...
Also die beiden Unternehmen sind mir sehr sympathisch.
Würdest du auch schon mal sagen.
Ich packe mein Depot und packe ein Hyperlinked-Spergy und Iron, was nimmst du noch dazu?
Statt Iron haben wir ja die Nebius hier von Anfang an.
Nebius?
Aber spannend ist natürlich die ganze Diskussion, wenn dieser Superzyklus weitergeht, wie verschiebt sich die Wertschöpfung von Hardware Richtung Hyperscaler, vielleicht Richtung Frontier Labs stärker.
Und ich glaube, wenn man das spielt, würde ich sagen, ich glaube, dass derzeit einige Hardware-Unternehmen einfach sehr, sehr attraktiv bewertet sind, insbesondere Memory Chips.
Also ich würde sagen, eine Wette auf Korea.
Ich würde sagen, Korea ist sehr attraktiv bewertet.
Du würdest den Cosby nehmen?
Ja, ich würde den Cosby nehmen, absolut.
Wer ist schon in Südkorea dabei?
Wenig, das hätte ich jetzt mehr gedacht.
Das ist ja wirklich so eine richtig Berg- und Talfahrt, aber gut.
Also man muss Volatilität lieben.
Und dann hat man kein Problem mit Korea.
Machst du es auch wie der Koreaner dreifach gehebelt noch?
Das braucht man bei Korea, glaube ich, nicht.
Ansonsten, glaube ich, verschiebt sich schon natürlich sukzessive einfach die Wertschöpfung Richtung der Hyperscaler.
Und da würde ich sagen, eine der interessantesten Wetten ist tatsächlich Oracle.
Und der Grund ist eigentlich auch, ich meine, die haben...
Auftragseingänge in Höhe von 660 Milliarden.
Natürlich sagen alle OpenAI, das ist ja für 50 Prozent zuständig, 300 Milliarden werden die nie zahlen, aber OpenAI liefert.
Sie kommen eigentlich jetzt, die aktuell sind mittlerweile bei 70.
Sie haben Astra, Fable aufgeholt, überholt bei Spendings, Ramp AI.
Aber Opus 5.5 hat jetzt wieder Astra überholt.
Wie bitte?
Opus 5.5 hat jetzt wieder Astra überholt.
Okay.
Aber es ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
Also die sind beide einfach sehr, sehr gut.
Und ich glaube, die Frontier-AI-Labs ziehen eigentlich davon, die Chinesen haben viel, viel mehr Schwierigkeiten zu destillen, die Weights wirklich zu schätzen und die Innovationen da mitzuhalten.
Auch deswegen wollen die nicht permanent raus.
Und ich glaube, Open Air wird es zahlen.
Open Air hat das Geld.
Und wenn Open Air das Geld hat...
Ist Oracle eine gute Sache.
Selbst wenn sie das Geld nicht hätten können, einfach Compute weiterverkaufen.
Es ist ja genug Nachfrage da.
Aber wenn das läuft, dann ist Oracle eigentlich ein Multi-Bagger.
Weil es auch gehebelt ist.
Hochgehemelt.
Ich würde da vielleicht noch etwas dazu sagen.
Also was du gesagt hast, ist absolut richtig, wenn jetzt der Kunde defaulten sollte und die GPUs da sind.
Also das sind ja harte Assets, die dort sind, die man auch weiterverwenden kann.
Aber bei dem Fiber konnte man sagen, da konnte man noch Netflix drüber laufen lassen.
Die Chips sind irgendwann veraltet, muss man wegwerfen.
Ja, aber alte A100 GPUs sind teurer geworden.
Alte H100 GPUs sind teurer geworden.
Deren Contracted-Preise sind sogar höher als die Spotpreise.
Also man sieht bisher nicht, dass die GPUs wirklich so schnell an Wertverwenden verfallen, die Michael Burry es vor einem Jahr gesagt hat.
Dann kommen wir zu dir, Hendrik.
Was ist deine beste Idee hier zum Tomatenketchup?
Ja, sehr gut.
Aber wir haben ja hier eher eine Nerdgruppe.
Ja, wir haben ja, das ist nerdig, oder?
Über Hundefutter, Haferflocken und Ketchup finde ich klasse, weil die sind richtig stabil in nächster Zeit.
Ich könnte aber, wenn wir ein bisschen näher ans Thema kommen, würde ich sprechen über die gefallenen Engel, die ganzen ServiceNow, Salesforce, die abgestraft wurden wegen KI, aber sich ein gutes Potenzial haben, das gut zu nutzen.
Aber für die richtig nerdigen habe ich eine kleine Firma aus Japan.
Oh, jetzt.
Auf Japan wird es wohl Coxai ausgesprochen, Coxai geschrieben, Electric.
Die machen die atomdicke Beschichtung von den Chips und die brauche ich für die nächsten Generationen von Speicherchips.
Und da ist egal, ob die Blase platzt oder nicht?
Die planen ja heute schon das Jahr 2033 im Voraus, weil die Generationen, die Tipp-Generationen sind ja alle vorgeplant und vorgetaktet.
Das heißt, in zwei, drei Tipp-Generationen sind die unersetzbar.
Okay.
Elisabeth, wo legst du dein Geld an, wenn du die geplant hast?
Es gibt ja auch am Zinsmarkt jetzt relativ viel.
Ich warte erst mal auf meinen SpaceX.
Ich glaube, das habe ich dann ab dem 12.
Dezember.
Ja, da kommst du raus.
180 Tage.
Aber gut, auf jeden Fall, ich bin Ich würde immer in Alphabet gehen, auch wenn es langweilig ist und klassisch.
Aber ich glaube, dass Google wie die...
nach einem nuklearen Anschlag alles überleben wird.
Weil die einfach, die sind so resilient, die sind so breit aufgestellt und vor allen Dingen, und das ist für mich entscheidend, die sind so lange schon im Geschäft.
Und gerade KI, alle guten Engineers kamen alle aus den Google-Apps.
Google DeepMind ist absolut führend in der Forschung.
Die haben Attention is all you need, das wichtigste Paper, was für die aktuelle LLM-Generation so wegweisend war.
kam auch, es waren alles Google-Ingeniers.
Das heißt, die sind so ein bisschen die Kaderschmiede der künstlichen Intelligenz, immer schon gewesen, meines Erachtens auch für die Zukunft, auch wenn wir gesehen haben, die hatten ja so ein paar Probleme mit ihren Halluzinationen in den Bildermodellen, da war so ein bisschen zu viel Wokeness rein, im Post-Training rein trainiert, das haben sie in den Griff bekommen, aber auch die Integration von KI in die Google-Suite.
Ist hervorragend.
Microsoft zieht jetzt nach damit.
Das heißt, die haben jetzt angefangen, Copilot in Word und so weiter zu integrieren.
Aber es ist lange noch nicht auf dem Niveau.
Das heißt, ich persönlich sehe, dass die immer die Vorreiter sein werden.
Dass die es schaffen zu monetarisieren auf vielen Ebenen.
Nicht nur über Tokens und über die KI an sich.
Deswegen ist meine Wette immer Google.
Sehr gut.
So, jetzt wollen wir natürlich noch wissen, wer hat sich umentschieden?
Wer ist vom Bullenlager ins Bärenlager gegangen?
Einfach mal Hände hoch.
Okay.
Keiner.
Wer ist vom Bärenlager ins Bullenlehrer gegangen?
Auch niemand.
Ihr seid so gefestigt.
Ihr sollt doch was mitnehmen hier.
Erkenntnisse, Mädels.
Das geht doch nicht.
Das kann doch nicht sein.
So, jetzt wollen wir natürlich, wir sind zwar mit der Zeit schon um, aber da ich sowieso hier auf der Bühne bleiben darf, kann ich auch sagen, dass wir vielleicht ein bisschen später mit dem nächsten Gig anfangen.
Es sei denn, ihr wollt zum nächsten, aber wir haben ja noch, haben wir selbst da noch Zeit.
Ihr könnt noch Fragen stellen und zwar kluge Fragen.
Da hinten ist eine Frage.
Ich würde das Mikrofon einfach mal rüberbringen und dann einfach, so, bitte.
Hallo zusammen.
Ja, Patrick.
Ich hätte eine Frage tatsächlich zu der Blase.
Es wurde diskutiert, hoch, runter, verschiedene Meinungen, alles okay.
Es wurde 2000 zitiert.
Die Frage ist, man hat bei Aktien auch in der Diversifizierung, da gibt es mal einen Drop, 25 Prozent, 15 Prozent ist okay.
Reden wir von einer Blase, wo hier die Leute schätzen, okay, das geht jetzt 90 Prozent wirklich weg.
Oder es gibt halt ein kleines Stolpern und ja, es geht wieder.
Und vielleicht ein kurzes Anschlussstatement für Frau Laurent.
Es gibt DAX-Konzerne, die können Vertica sehr gut integrieren.
Ich lade gerne ein.
Sehr gerne.
Sehr gut.
So, Henrik, du hast es.
Ich glaube, es wird eine ziemlich heftige Korrektur geben.
Oh.
Nicht, weil KI selber in die Korrektur geht, sondern weil der Zinsauslöser vorher der Trigger sein wird.
Also die steigenden Zinsen machen die Investitionen immer unrettabler.
Und wenn dann Misstrauen in die Währungen reinkommt, in Dollar und ähnliches, das kulminiert sich auf.
Und das ist mehr als nur eine KI-Blase, die platzt.
Ich glaube, das ist so ein bisschen Vertrauen in die Weltwährung.
Darum bin ich auch großer Fan von Bitcoin übrigens.
Ach, du würdest hier mit Bitcoin auch in diese Blase reingehen.
Wenn Donald Trump uns mit Waffengewalt zwingen möchte, US-Staatsanleihen zu kaufen, dann habe ich lieber Bitcoin, wo ich genau weiß, wie viele da im Umlauf sind, welche Protokolle da sind.
Aber was ich damit sagen wollte, weil die Zinsblase der Hauptauslöser dahinter ist, wird es heftiger werden als nur eine rein technische Blase.
Gut, weiter.
Also er meinte, die Verschuldung der Amerikaner kann ja trotzdem steigen, aber Aktien können trotzdem...
Überleben.
Ja, überleben werden.
Nach der Phase, also Mount St.
Helens, alles ist schwarz und zwei Jahre später wächst es wieder.
Ja, also okay.
Man muss zwei Jahre 90 Prozent mal kurz ab und dann geht es weiter.
Wer einen Sparplan hat, der kann es ja einfach überleben.
Das ist super.
Außer wer natürlich gerade schon einen großen Sparplan hat und vielleicht nur noch zwei Jahre bis dann, wenn er entsparen will.
Das ist schwierig.
Gut, dann nächste Frage.
Danke vielmals.
Ich bin ein bisschen überrascht und erstaunt, dass Sie nur reden bei der KI von den Unternehmen, die Integration in die Unternehmen für die Monetarisierung.
Was ist denn mit den ganzen privaten Leuten?
70 Prozent der Menschen hat Zugriff zum Internet.
Wer Zugriff zum Internet hat, hat Zugriff zur KI.
Und wer KI nutzen kann, nutzt sie und bezahlt dafür.
Ich benutze Deeper Ride, ich benutze Suno für Musik zu produzieren, ich habe verschiedene Apps für euch K-Bilder.
so Scheiss generieren kann für meine sozialen Medien und ich gebe dafür sehr viel Geld aus.
Und wenn diese 7 Milliarden, 70 Prozent auch so viel Geld ausgeben für KI wie ich, dann ist das ein riesiges Businessmodell.
Aber das hatte ich auch gerade gesagt mit Alphabet.
Trotzdem, Elisabeth, du hast ja gesagt, wir haben jetzt den Private Market, den haben wir vielleicht hier noch verpasst.
Ja, also vor allem im B2C ist ja typischerweise, wo die Innovation passiert, also sehe ich auch so.
Nur, wenn man sich momentan realistisch die Zahlen der Adoption ansieht, dann sieht man, dass über 80 Prozent der Weltbevölkerung keinen Zugang zur künstlichen Intelligenz haben, weil sie sich entweder in einem attraktiven Markt...
befinden oder selbst diese 20 Dollar Lizenzgebühren monatlich zu hoch sind.
Das heißt, mit Sicherheit, also auch die Die Konzentration der künstlichen Intelligenz, Usage, findet ja überwiegend in der westlichen Welt statt, beziehungsweise in der entwickelten Welt.
Das heißt Nordamerika, also Nordamerika inklusive Kanada, dann Australien und Europa, aber eben nicht in der, und Teile Asiens, aber eben nicht in der südlichen Welthalbkugel, wo eben von den sieben Milliarden, acht Milliarden Menschen, wie auch immer, ein Großteil lokalisiert sind.
Das heißt...
Klar ist da Potenzial, aber der wirkliche Hebel ist letztlich über die Lizenzen, über die Unternehmenslizenzen.
Das ist ja auch was Anthropic und so weiter mit ihren Forward Deployed Engineers, den separaten Beratungsunternehmen, die die gegründet haben, versuchen zu adressieren.
Nur da ist es ja, wie meiner Erfahrung nach, extrem schwer, das in die Breite vertikal zu bekommen.
Also das heißt, es ist wirklich so, meiner Erfahrung nach, es ist halt ein wahnsinniges Delta in der Adoption zwischen dem, was kommuniziert wird und das, was die Realität ist.
Bucky wollte jetzt auch noch was sagen.
Du bist ja in Emerging Markets unterwegs und kannst vielleicht sagen, ist das?
Gerne.
Wir haben ja 1,4 Milliarden Monthly Active User alleine bei JGPT.
1,4 Milliarden.
Wie viele Zahlen davon?
Die wenigsten Zahlen aktuell.
Aber das ist ja eine Frage.
Jetzt gibt es ja nochmal den Kampf zum Schluss.
Sehr gut.
Wahrscheinlich geschätzt, weil wir bei den Chinesen keine belastbaren Zahlen haben, wie viele da nutzen, wahrscheinlich haben wir 2,5 Milliarden monthly active User von GenApp-Lösungen.
Die arbeiten ja auch alle irgendwo.
Das heißt, die werden auch spätestens vermissen, dass die in ihren Unternehmen natürlich all diese Dinge nicht nutzen können, die sie eigentlich machen.
Aber was daraus wächst, ich meine, wir wissen, das sind mit Abstand die erfolgreichsten Consumer-Apps, die wir je hatten.
oder Konsumentenprodukte.
Und daraus kommen natürlich eine ganze Menge interessanter Geschäftsmodelle.
Wir werden wahrscheinlich bei diesen ganzen AR-VR-Brillen plötzlich ganz neue Formfaktoren haben, weil die sind natürlich plötzlich viel intelligenter.
Und ich glaube, das wird massiv unterschätzt.
Und wie gesagt, wenn man auch noch sonst überlegt, woher eigentlich der gesamte Compute oder haben wir überhaupt genau Compute, wenn die ganzen Weltmodelle kommen und wir haben sozusagen überall humanoide Roboter da draußen, würde ich sagen, es gibt wirklich gute Argumente dafür, dass diese Rally weitergeht.
Gut, dann gucken wir nochmal auf die Uhr.
Wir haben noch fünf Minuten, würde ich sagen.
Noch ein paar Fragen?
Ich würde nur kurz sagen, ich komme aus Lateinamerika und da haben wir mehr als hunderte Millionen Einwohner und alle, die ich kenne, bezahlen für diese Modelle schon.
Das Problem ist, dass man bei OpenAI nicht weiß, da es kein Logging gibt.
Also keiner muss sich einloggen und man weiß nicht, was davon monthly active users sind, daily active users.
Das sind schon relativ verlässliche Zahlen, weil die kommen hier von Apple und Google selbst.
Also das heißt, die machen das einfach über die Anzahl der Smartphones, über die das läuft.
Deswegen sind diese Zahlen eigentlich relativ stabil.
Gut, jetzt möchte der Oracle-Man noch eine Frage stellen, wie reich er demnächst wird, aber heute schon den Abend ganz anders verbringen kann.
Ich möchte mal eine Kaffee-Studie zitieren, mehr nicht.
Und das war für mich so ein Augenöffner.
Die haben nämlich die Produktivität...
untersucht seit dem Chat-GPT-Moment.
Und die durchschnittliche Produktivität davor lag bei ungefähr 1,3 bis 1,4 Prozent pro Jahr.
Also Produktivitätsgewinne, darum geht es.
Und jetzt liegen wir bei 2,3.
Das heißt, jetzt ist die Frage natürlich, kommt das durch KI?
Das kann die Studie auch noch nicht beantworten.
Aber der entscheidende Punkt ist, dass seit dem Jahr 2022 die Produktivität um 80 Prozent gestiegen ist, von 1,4 auf ungefähr 2,5 Prozent pro Jahr.
Und das ist für mich als KI-Investor und Halbleiter-Spezialist ein Indikator dafür, dass die KI-Produktivität deutlich ansteigt oder die allgemeine Produktivität deutlich ansteigt in Unternehmen.
Hast du da noch eine Frage?
Nein.
Gut, jetzt hat ein Oracle-Investor gesagt, muss er ja auch sagen.
Hat noch jemand eine Frage?
Noch eine Frage hier.
Ohne Statement.
Ich weiß nicht, ob die so schlau ist, aber du hast vorhin gesagt, Baki, human wie der Roboter.
Ich glaube, das ist der nächste Trend, Blase, nenn es wie du willst.
Es geht bei KI um Energie, es geht um Platz, aber es geht um Chips und um Speicher.
Und das sind die Dinge, die gerade knapp sind.
Und die werden noch knapper, wenn wir in zehn Jahren...
so viel humanoide Roboter wie Menschen auf der Erde haben, was ja schon postuliert wird.
Wenn der Trend losgeht, dann werden Chips genug gekauft, die gemacht werden.
Also ich glaube, das ist das, was die Blase...
Die Frage, wiederkehren.
Seht ihr das genauso?
Sehr gut.
Gut, das war jetzt keine Frage.
Hat da jemand wirklich eine richtige Frage?
Jetzt unbedingt mit Fragezeichen am Ende.
Ja, ja, gut.
Geht eigentlich hauptsächlich an Sie, Frau LaRange.
Ich bin selbst Mitglied in einem sogenannten DAX-Konzern und ich kann das schon bestätigen, dass gerade das Zusammenspiel der bestehenden Systeme mit den unterschiedlichen KI-Modellen schon schwierig ist.
Welchen Tipp geben Sie mir und vielleicht ein paar anderen, mit welchen Argumenten wir intern kämpfen müssen, dass diese Adoption trotzdem klappt?
Ein bisschen kostenlos Consulting, sehr gut, bitte, einmal.
Letzte Antwort.
Oh, jetzt.
Okay, die größte KI-Adoption sieht man in Amerika in Private Equity geführten Unternehmen.
Das heißt, sobald der Druck da ist, funktioniert es.
Das heißt, es ist eine Frage von Incentivierung, Alignment und wie kriegt man die Leadership dazu, zu funktionieren.
Also das heißt, der Druck fehlt.
Und das ist das Problem, glaube ich, in der gesamten deutschen Wirtschaft.
Wenn der Druck da ist, dann werden sie sich schon in Bewegung setzen.
Wie du auch sagtest, Cyber ist ein nächstes Problem.
Das heißt, ich glaube...
ein Angstszenario aufzubauen, dass durch Cyber, also das Cyber Security ein großes Problem sein wird und man tatsächlich den Anschluss verliert, könnte vielleicht ein Weg sein.
Aber grundsätzlich muss es von der Leadership kommen.
Also die Chiefs müssen sich dazu entscheiden leider.
Oder die Kollegen kommen als aktivistische Investoren und gehen auf die Hauptversammlung und fangen da richtig auf den Putz zu hauen.
Sehr schön.
Ich sage vielen Dank, dass ihr da wart und danke, dass ihr auch so lange ausgeharrt habt.
Danke.
Jetzt musst du noch mal deinen...
Deine Erkenntnis des Tages vom Summit.
Ich kann das jetzt zum Beispiel dieser Veranstaltung, die jetzt gerade alle gehört haben, das Tech Panel nenne ich es jetzt mal, schildern, weil da war ich ja auch nicht dabei.
Aber mir ist so viel Begeisterung auch entgegenkommen.
Die Leute waren begeistert von Haar und von Elisabeth Lorange und waren alle total happy, weil das auch so nette, also ich finde, wir haben auch so wahnsinnig nette Gäste immer dabei.
Ich meine, das ist ja...
Irgendwie so ein Community, so ein Family-Ding.
Oder auch Baki Irma kam dann noch zu mir und sagte, ey, wow, Nando, wie cool.
Ich komme immer wieder.
Und sag mal Bescheid, wenn ich wieder in eine Samstagsfolge kommen soll.
Ich bin auf jeden Fall am Start.
Also so war dieses Mindset und so war die Stimmung da.
Wirklich super.
Ja, was würde ich sagen?
Was ich noch gehört, da war ich auch nicht dabei.
Ich habe gehört, es wurde getanzt.
Oh ja, da gibt es sogar Bilder von.
Das war, ja, bei Defner und Travis haben wir das Lied gespielt, was uns unser Regisseur gemacht hat, zur 500.
Sendung.
Das war so ein bisschen auf Helene Fischer getrimmt.
Ach, das Ding, das kenn ich sogar.
Und dann, weil der Defner ist ja begnadeter, also nicht nur, der ist ja bei jeder Party auch immer bis zum Schluss da und war ja auch am Vorabend bis zum Schluss da und der kann auch wunderbar tanzen.
Und dann hat er da richtig über die Bühne gepokt.
Und dann gibt es auch ein Bild, wo wir beide in der Luft schweben.
Wunderbar.
Ihr habt ja getanzt, oder was?
Ihr habt getanzt und gesungen.
Ja, und mein Sohn war im Publikum und hat danach sich nicht richtig beschwert.
Oh, das ist erstaunlich.
Das ist ja völlig peinlich.
Boola-Dance.
Ja, irgendwie sowas.
Aber das war nicht der Fall.
Und unsere Videofrau hat gesagt, es war so ein Zwischending zwischen Bewunderung, aber auch so ein bisschen...
Fremdschämen?
Das Video muss ich auf jeden Fall noch bekommen.
Ich weiß nicht, ob es das Video gibt dazu.
Da wurde sehr viel Content gemacht.
Auf jeden Fall gibt es das Bild, wo hat es jemand gemacht, wo wir so schweben.
Und man kann auch noch den Podcast sich anhören von Deffner.
Und den gibt es bei Deffner und Champions.
Da haben wir jeder drei Aktienideen noch dabei.
Sehr gut.
Und man kann den Deffner noch, der ist wirklich ein, also auf der Bühne räumt der wirklich, kann er richtig nochmal abräumen.
Das ist eine Bühnenrampensau.
Eine Bühnenrampensau, so ist es wirklich.
Ja, sehr gut.
Sehr, sehr gut.
Es gibt noch so viel Social Media Content sicherlich die nächsten Tage, bin ich überzeugt.
Ich muss gestehen, ich habe kein einziges Bild gemacht.
Ich habe wirklich keins.
Ich habe auch keins gemacht, aber von uns wurden und mit uns wurden total viele Bilder.
Es gab ja diese tolle Wand, das war total super.
Wir standen eigentlich davor und dann kamen alle und Bilder und dann kam man gleich ins Reden.
Das war sehr, sehr schön.
Und wir hatten irgendwo, in irgendeinem Panel war irgendwie bei einer Veranstaltung eine Umfrage, wer uns dann auf Instagram folgt und da waren fast alle Hände oben tatsächlich.
Also es ist offenbar, wird auch parallel konsumiert.
Super.
So, jetzt müssen wir nur noch ein paar Bilder machen, damit wir auch nochmal drüber reden können.
Noch so einen schönen LinkedIn-Post zu unserem Summit.
Da muss ich nochmal eine Nacht drüber schlafen und dann wird hoffentlich, und du wirst dann hoffentlich auch mal ins Game einsteigen.
Da habe ich mein Versprechen erneuert.
Wo hast du das gemacht?
Gegenüber, wie heißt das, ich habe den Namen vergessen.
Ja, unsere LinkedIn-Koryphäe, mit der du mich schon mal zusammenbringen wolltest auch.
Weißt du nicht mehr?
Nein.
Doch, sie soll doch bei uns in die Folge kommen und mit uns quasi das ganze LinkedIn-Game erklären.
Ja, die LinkedIn-Britta, na klar.
Ja, Britta, genau, Britta, richtig.
Britta war da, na logisch.
Sie kam doch zu mir und gesagt, jetzt muss es losgehen.
Du hast gegenüber Britta gesagt, dass es losgeht?
Ja, aber ich habe gesagt, wir müssen es in der Sendung machen.
Wir machen quasi eine LinkedIn-Folge.
Machen wir mit Britta zusammen?
Ja, habe ich jetzt gesagt.
Jetzt stehe ich auch bei ihrem Wort und jetzt muss es passieren irgendwann die nächsten.
Wochen und Monate.
Wir haben sowieso ein wahnsinniges Programm die nächsten Wochen vor der Brust.
Das wird richtig, richtig, richtig gut.
Das muss noch ein Projekt 2026 werden.
Ja, es haben auch so viele Leute, Anmeldungen jetzt auch gesagt, ey, lass uns noch eine Samstagfolge machen.
Gerade jetzt auch Altersvorsorge-Depot wollen alle auch nochmal in die nächsten Hauhauser zum Beispiel müssen wir in jedem Fall auch einladen, den Verbraucherschützer.
Richtig kluger Kopf und...
Bist du mit dem per Du jetzt?
Streitbarer Jahr mit allen per Du.
Letztes Jahr habe ich ihn einfach geduzt und der guckte ganz so ein bisschen angewidert.
Aber das hat er dann angenommen.
Auch mit Steffen Mayer, dem Staatssekretär.
Wir waren dann per Du.
Finanzministerium?
Ja.
Was hat er über seinen Chef erzählt?
Komm, nochmal einen kleinen Cliffhanger.
Das Ding machen wir nächste Woche.
Über seinen Chef?
Hat er nichts erzählt?
Nein.
Wir haben uns fokussiert auf das Thema Altersvorsorge.
Und hat er versprochen, dass die Zulagen bis länger sind oder sollte man besser gleich am Anfang zuschlagen, damit man Bestandsschutz hat?
Was hast du für einen Eindruck gewonnen?
Der Eindruck ist ganz eindeutig, keine Panik.
Der 1.
Januar 2027 ist keine Deadline.
Dann geht es alles los.
Das ist ja klar.
Aber die Frage ist ja, wenn du erst mal ein Jahr Zulage gemacht hast, ob da nicht irgendwann sagst du, oh.
Das hatten wir uns aber etwas niedriger vorgestellt.
Lass mal neue Zuschüsse machen.
Und man bekommt jetzt 150 Euro, das muss man selbst einzahlen, also ohne Kinder und ohne Schnickschnack, sondern einfach nur man selbst 150 und 45 gibt es vom Start oben drauf.
Das sind 30 Prozent Rendite.
Das ist schon...
Ziemlich cool.
Hat er sich dazu geäußert?
Hat er das nicht?
Das machen wir als Cliffhanger für die kommende Woche.
Und wir haben noch eine Sonntagsfolge.
Morgen aber auch noch.
Stimmt, eine Sonntagsfolge haben wir ja auch noch.
Von der Finance 26.
Stimmt, ich wollte schon auf die Montagsfolge hinweisen.
Mit dem Eckert und dir, aber das stimmt gar nicht.
Stimmt, wir haben noch eine Sonntagsfolge.
Richtig.
Und da haben wir auch zwei Akteure, zwei Live-Podcasts.
Wahnsinn.
Und dann sind wir schon wieder auf der Bühne.
Stimmt.
Schon wieder Sommerfeld, Schäpitz.
Und schon wieder quasi Live-Atmosphäre.
Aber mehr verraten wir noch nicht.
So ist es.
Gut, also morgen könnt ihr wieder hören.
Und Devon Schäpitz könnt ihr auch noch hören.
Habt ihr noch ein paar Aktienideen?
Also ihr kommt aus dem Hören gar nicht mehr raus.
Und aus dem Staunen hoffentlich dann auch nicht.
Aber am Feiertag kann man das auch mal machen.
Aber mir wurde versichert, ohne dass ich danach gefragt hätte, es wird ganz viele von euch hören.
Einfach wirklich jede Folge.
Also wirklich toll.
Egal wie lang.
Das sollte uns nicht animieren, mit der Zeit der Leute schnudrig umzugehen.
Wir machen jetzt zum Schluss.
Und freuen uns, dass ihr morgen dann wieder was Neues habt.
Genau.
Damit ihr es nicht verpasst, genau, jetzt musst du die Schlussformel hier bringen, bitte.
Und damit ihr es nicht verpasst, kann es nur heißen, abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Alles auf Aktien hört ihr dann.
Direkt schon morgen wieder, am Sonntag, bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
