# AI-Ready Office Design for Modern Work

**Podcast:** Kollegin KI
**Published:** 2026-09-29

## Transcript

Ja, Leute, wir sprechen in diesem Podcast eigentlich immer darüber, wie KI Arbeit verändert.
Aber zur Arbeit gehört ja mehr als einfach nur unsere Tätigkeiten, sondern auch wie und vor allem wo wir arbeiten.
Und jetzt haben ja...
Büros in den letzten 20, 30 Jahren diverse Transformationen erlebt.
Ja, wir erinnern uns an die Corona-Pandemie, wo wir plötzlich dann auch alle von zu Hause aus arbeiten mussten, unsere eigenen Arbeitszimmer einrichten mussten.
Und KI hat tatsächlich auch einen Einfluss darauf, wie wir in Zukunft räumlich arbeiten.
Und da habe ich einen extrem spannenden Talk auf der letzten Republika in Berlin gehört.
Und habe mir gesagt, okay, die Speakerin, die musst du dir mal in den Podcast einladen, denn sie berät Unternehmen dabei, wie sie Büros AI-ready machen.
Das fand ich so fancy, dass ich gesagt habe, darüber muss ich sprechen.
Vorstellungen kommt von KI, Philipp.
Gehen wir doch direkt mal rein.
Alle reden darüber, wie KI unsere Arbeit verändert, aber erstaunlich wenige fragen sich, warum unsere Büros dabei eigentlich noch genauso aussehen wie vor zehn Jahren.
Manuela Lieber.
ist Architekturpsychologin und fragt sich, wie Büros aussehen müssen, wenn KI wirklich Teil unseres Arbeitsalltags wird.
Max, vielleicht erfährst du heute ja auch, ob Laptop auf dem Sofa eigentlich schon als Arbeitsplatzkonzept durchgeht.
Ja, das ist tatsächlich mein derzeitiges Arbeitsplatzkonzept.
Hallo Manuela, schön, dass du da bist.
Hallo, hallo Max, freue mich da zu sein.
Ja, sehr gerne.
Erstmal, wie gesagt, sehr spannender Talk auf der Republika.
Frage ich erst einmal, erreiche ich dich jetzt gerade in deinem Büro?
In meinem Homeoffice-Büro tatsächlich.
Also du arbeitest auch im Homeoffice?
Ja, das tue ich.
Und das halte ich auch für ein gutes Konzept.
Auch wenn wir überall merken, dass Unternehmen wieder zurückrudern und die Leute wieder in die Offices holen.
Da muss man mal ein bisschen gucken.
Das Pendel schlägt zunächst in eine Richtung aus.
100% Homeoffice, keine gute Idee.
Aber 100% Offices, aus meiner Sicht, auch keine gute Idee.
Insbesondere nicht in den Offices, die wir aktuell jetzt vorfinden.
Okay, Siehann, also du bist Gründerin und Chefin von Mindful Workspaces.
Hast du denn auch ein Büro außerhalb der Wohnung oder arbeitest du immer aus dem Homeoffice?
Ich arbeite hier immer aus dem Homeoffice, es sei denn, ich bin beim Kunden, dann bin ich da unterwegs.
Aber ansonsten bin ich eher immer im Homeoffice.
Ich muss auch dazu sagen, ich arbeite viel mit KI.
Also KI ist, ich rede nicht nur drüber, sondern ich habe jetzt auch gerade eine Summer School vier Wochen lang mitgemacht und habe mich da nochmal weitergebildet.
Und auch um selber natürlich, um meine Prozesse in die AI zu bringen, aber auch um zu verstehen, wie funktioniert wirklich Arbeit.
Du kannst es ja nur im Raum abbilden, wenn du verstehst, wie sieht die Arbeit aus.
Und ich selber habe das, glaube ich, schon komplett inhaliert.
Und ich spreche auch viel mit meiner KI und das macht man am allerbesten, wenn man allein ist.
Auf deinem Sofa würde das wahrscheinlich auch gut gehen, aber in einem Coworking beispielsweise oder in einem Open Space, wo viele Leute um dich rumwuseln, das ist eigentlich der Worst Case für eine KI-Arbeit, wenn ich alleine mit der KI arbeite.
Susan, das finde ich ganz spannend, dein Werdegang, du bist eigentlich Betriebswirtin und Architekturpsychologin.
Kannst du einmal erklären, was Architekturpsychologie ist?
Also ich bin ja wirklich ursprünglich Betriebswirtin, habe da in Revisionen, SAP-Projekte, habe da viele Sachen im Controlling gemacht, also bin sehr analytisch, habe dann irgendwann voll Quereinstieg in Richtung Feng Shui gemacht, also sprich...
Psychologische Räume nach fernöstlicher Art, das hat mir dann irgendwann von der Symbolkraft und von so bestimmten Ansätzen nicht mehr so gepasst.
Mich hat eigentlich immer die Psychologie dahinter interessiert.
Also die Wirkung von Räumen auf uns, auf unser Nervensystem.
Das ist ja eine 1 zu 1 Wirkung.
Also Farben, Formen, wo sind Eingänge, wo sind Türen, das wirkt sich sofort auf unser Nervensystem aus.
Der Hypothalamus reagiert sofort, bin ich in Gefahr, kann ich mich entspannen und das wirkt sich.
sofort quasi direkt auf meine Art, wie kann ich mich produktiv konzentrieren aus.
Und das hat mich fasziniert.
Ich habe aber trotzdem dann in großen Unternehmen Workplace-Strategie und Innovationen noch angefangen.
Also habe das locker fast zehn Jahre gemacht, auch im Ausland, also Deutschland und im Ausland.
Und habe dann gedacht, ich muss mehr in Richtung Psychologie auch mich weiterbilden.
Ich wollte aber nicht nochmal Architektur studieren oder Innenarchitektur.
Das heißt, es gibt ein IWAP, nennt sich das, Institut für Wohn- und Architekturpsychologie in Graz.
Die bieten solche Weiterbildungen an und da habe ich einfach eine Weiterbildung gemacht.
Und die ist wirklich deep dive auf Psychologie und das kann ich dadurch jetzt noch besser anwenden.
Und dann hast du gesagt, nie wieder zurück ins Großraumbüro, ich gründe.
Ja, genau, so ungefähr.
Ja, ich kenne das.
Ich habe ganz unterschiedliche Büroräume auch irgendwie in meiner Karriere gehabt.
Ich habe sowohl in der Werkstatt gearbeitet, als Schüler habe ich in der Werft gearbeitet.
Das ist dann natürlich noch was ganz anderes, dass du so abgetrennte Pausenräume hast und dann natürlich irgendwie die große Halle, in der alle dann irgendwie schleifen und es laut ist und so weiter.
Und du hast dann deine Spins und so.
Aufenthaltspausenraum hatte, wo du dann nicht nur gegessen hast, sondern wo dann auch ein bisschen abgetrennt der Tischkicker und die Playstation standen.
Natürlich Berlin-Mitte, Startup-Klischee damals, 2018 oder 2017 war das.
Und dann kam irgendwann die Pandemie und plötzlich gab es keine Büros mehr, weil alle von zu Hause aus arbeiten mussten.
Ich muss sagen, ich war da schon mehr oder weniger drauf vorbereitet, weil wir im Startup Es war ein Tech-Startup, wie gesagt, du hast nicht viel Kohle und du musst halt irgendwie auch gucken, wo du Entwickler, Entwicklerinnen herbekommst.
Und da kannst du dann nicht einfach nur sagen, wir machen Suchradios irgendwie 50 Kilometer in Berlin, sondern du suchst deutschlandweit.
Und wenn du da entsprechendes Fachpersonal gefunden hast.
dann werden die jetzt auch nicht unbedingt direkt nach Berlin ziehen, nur um in einem Startup für wenig Geld zu arbeiten.
Das heißt, bei uns war das ganz normal, dass Leute remote gearbeitet haben, weit vor Corona, muss man sagen.
Einfach, weil man gesagt hat, wir haben ja digitale Kommunikationsmittel und wir sind gar nicht darauf angewiesen, dass wir jeden Tag uns irgendwie sehen und im Büro begegnen.
Von daher war Homeoffice da eigentlich auch schon eine Sache, die man gemacht hat.
Aber natürlich wollte man auch gerne mal kickern und deshalb ins Büro kommen.
Ja, im Grunde beschreibst du jetzt das Phänomen, aufrecht zu erhalten gilt, nicht aus armen Startup-Gründen, weil das Geld vielleicht nicht da ist, so richtig gute Räume zu schaffen.
Aber ich sage mal, so wie die Räume aktuell in 90 Prozent, 95 Prozent, würde ich mich sogar wagen zu sagen, der Unternehmen in Deutschland aussehen, tun wir gut dran, das Homeoffice nicht zu verabschieden, insbesondere für diejenigen, die sich da konzentrieren wollen.
Also die Konzentrationsarbeit und die nimmt mit AI definitiv schlagartig zu.
Also nicht nur die Konzentrationsarbeit, die Arbeit wird komplexer.
Du musst Dinge wirklich schnell checken, kuratieren, bewerten.
Wo biege ich ab?
Also gerade, wenn ich so ein Brainstorming mache, aber auch, wenn ich detailliertere Sachen aufsetze, wenn ich Instructions oder Skills definiere, dann musst du wirklich konzentriert dabei sein.
Weil ansonsten machst du dann Fehler und wunderst dich nachher über schlechte Ergebnisse.
Das heißt, dieses Thema Fokusarbeit und auch Speech-to-Text, also ist auch etwas, was aus meiner Sicht ganz klar im Kommen ist.
Du sprichst ja eher mit der KI.
Das ist ja nicht so, dass du dann dich hinsetzt und tippst, ich benötige jetzt bitte eine E-Mail an den und den.
Das dauert viel zu lange.
Also 40 bis 60 Wörter pro Minute tippen wir, 120 bis 150 Wörter die Minute reden wir.
Und wenn du das einmal erkannt hast für dich, dass das total schnell geht, dann willst du das gar nicht mehr missen.
Und jetzt kommt aber der Haken, habe ich auch in einem Vortrag schon, hat jemand zu mir gesagt, ja nee, mit der KI, das...
Das ist mir unangenehm.
Da rede ich nicht in der Öffentlichkeit.
Das mache ich nur zu Hause.
Jetzt bin ich wieder beim Homeoffice oder aber bei Offices, die eine Art Rückzugsoption anbieten.
Also du brauchst einfach mehr als deinen Schreibtisch im Großraum oder selbst Schreibtisch im Viererbüro.
Wenn alle vier da sind und im Videocall, dann rede ich da nicht mit meiner KI parallel noch.
Finde ich spannend, weil...
Ich kenne halt auch diese klassischen Sales-Büros, wo du da wirklich dann wie dieser Dean in der Büchse quasi alle Reihe an Reihe hast mit ihren Headsets auf und der Arbeitstag besteht daraus zu telefonieren und zwei Leute neben einem zu haben, die auch telefonieren.
Also sich da zu konzentrieren, zu fokussieren, habe ich immer gefragt, wie schaffen die das?
Aus dem Marketing-Büro immer rübergeguckt und gedacht, das kann ja nicht wahr sein.
Wir sind da rumgelaufen, haben Kreativarbeit gemacht und geguckt, was für Konzepte wir irgendwie entwickeln können.
Und die Sales-Leute waren die ganze Zeit am Quatschen.
Und zwar nicht miteinander, sondern halt nebeneinander.
Aber scheinbar gab es ja die Möglichkeit, also zumindest hat das irgendwie funktioniert.
Warum funktioniert das mit KI nicht?
Es ist einfach mehr geworden.
Also wir müssen sehen, diese Evolution.
Du hast Corona angesprochen.
Seit Corona, also ...
wo wir mehr digital, mehr hybrid, mehr remote, wir treffen uns auch nicht live.
Vor Corona wäre ich wahrscheinlich zu dir gefahren oder wir hätten uns irgendwo in einem Studio getroffen.
Wir haben natürlich als Menschen gehen wir immer den kürzesten Weg.
Unser Gehirn will immer schnell das Ergebnis haben.
Und wenn ich jetzt noch eine lange Reise vornehmen muss, um von einem Meeting zum nächsten, früher war es üblich, da bist du einfach übers Werksgelände gelaufen, hattest eine halbe Stunde noch Wegezeit zum nächsten Termin.
Das skippen wir ja jetzt alles, aber auch zu Recht.
Ich glaube, wir sind dadurch schneller geworden.
Wir haben es gar nicht gemerkt, aber wir sind schneller geworden.
Vielleicht gibt es auch mal ein paar unnötige Meetings, aber lass die mal weg.
Wir sind eindeutig schneller geworden dadurch.
In meinem ersten Praktikumsjob, da war es noch so, wenn wir mal Homeoffice gemacht haben, weil irgendwie, keine Ahnung, Klempner kam oder so.
Dann konntest du das anmelden und dann wurde das bewilligt, auch richtig formell.
Und dann bist du ins Homeoffice gegangen.
Und am nächsten Tag bist du ins Büro gekommen, da stand der Chef schon hinter deinem Schreibtisch und hat sich zeigen lassen, was du eigentlich gemacht hast, weil immer dieses Mist...
Und dabei war, dass du halt nicht gearbeitet hättest.
Das ist so eine meiner ersten Homeoffice-Erfahrungen gewesen.
Später war es dann ganz normal.
Gerade während Corona mussten wir das machen.
Und plötzlich hat man gesehen, oh, es funktioniert ja doch.
Also wir sind ja nicht irgendwie effizienter.
Die Leute liegen nicht nur auf der Couch.
Und ganz im Gegenteil, ich habe das genossen, dass ich auch in so einer Viertelstundenpause mal eben abspülen konnte.
Oder mir vielleicht irgendwie eine Kleinigkeit zu Hause kochen konnte in meiner gewohnten Küche.
Ich musste dann nicht irgendwie auf das zugreifen, was so das Unternehmen gerade zur Verfügung stellt.
gucken, ob das frei ist da auch, sondern ich konnte ja einfach dann zu Hause nebenbei auch ein paar Sachen machen und das war auch ein richtig schöner Ausgleich.
Und genau dieser Ausgleich, der wird ja auch arbeitstechnisch weniger.
Du hattest gesagt, wir sind viel, viel konzentrierter bei der Arbeit und ich hatte das, ich glaube, in der letzten Snackbox-Episode auch mal erwähnt, dass es da Studien gibt, die zeigen, Die Sachen, die man normalerweise beruflich macht, die einfach keine Konzentration erfordern, weil Zahlen von links nach rechts eintragen sind, das machen zunehmend Agents.
Das müssen wir Menschen nicht mehr machen.
Das heißt, wir Menschen sind im Grunde eher für die komplexen Sachverhalte da.
Und wenn wir, sag ich mal, vor KI uns vielleicht die Hälfte der Arbeitszeit...
mit konzentrierter Arbeit befasst haben und den Rest irgendwie Excel-Tabellen rumschubsen konnten, dann ist das jetzt komplett weg.
Und wir machen 100% konzentrierte Arbeit.
Würde ich sogar genauso unterstreichen, ja.
Wir machen 100% konzentrierte Arbeit.
In Zukunft eben mehr.
Also es sind noch nicht alle dieser Prozesse, die du ansprichst, jetzt durch KI abgelöst.
Aber das ist natürlich der Weg dahin.
Und was du angesprochen hast, dass du zu Hause dich wohler fühlst.
Das ist genau ein psychologisches Phänomen.
Das nennt sich, also du bist da privat.
Du hast deine Privatheit, akustisch und visuell.
Dich sieht keiner und dich hört keiner.
Du bist komplett mit dir, mit in deinen Räumen.
Wenn wir ein bisschen dieser Privatheit in die Offices bringen könnten.
Momentan gibt es das fast gar nicht.
Also ich habe sehr, sehr wenig Räume, in denen ich wirklich Privatheit spüre.
Privatheit spüre ich immer dann, wenn ich mich ungesehen fühle und ungehört.
Und das, stell dir ein Großraumbüro vor, gibt es eigentlich nicht.
Das heißt, es braucht im Ausblick kleinere...
Raumentities, also kleinere Räume.
Damit meine ich aber keine kleinen Fokus-Zellchens oder Telefonzellen, weil da wird die Luft schnell schlimm und man fühlt sich auch beengt.
Das heißt, da wird diese Privatheit, die man dann vielleicht hat, anderweitig gestört.
Aber es braucht irgendwie so eine Art Höhlencharakter am besten.
Also wenn wir so ein optimales...
Setting gestalten würden, hätten wir drei Wände und eine Freifläche nach draußen.
Also gern eine Glasfläche.
Bestenfalls gucke ich da sogar raus.
Ich skizziere gerade so eine Art kleineres Einzelbüro.
Wir müssen nicht diese ASR-konformen Einzelbüros von früher uns erdenken.
Ein bisschen Flächeneffizienz wollen wir ja auch noch haben.
Aber es ist ein kleineres Einzelbüro mit einem Blick nach draußen.
Prospect Refuge, also ich habe Schutz im Rücken.
Ich kann rausgucken, sehen, aber nicht gesehen werden.
Wenn ich das schaffe zu erreichen, dann bin ich fast in meinem Homeoffice im Büro.
Und dann hätten die Leute auch von...
sich aus intrinsisch Lust wieder ins Büro zu kommen.
Zumindest was diese konzentriert komplexe Einzelarbeit angeht.
Wenn ich dann noch Farben, Licht, Materialitäten, Ergonomie und weitere Faktoren berücksichtige, also ich habe zwölf Wirkfaktoren in meiner Human-Centered-Methode entwickelt, dann ist das ein Jackpot, sage ich mal, für die Mitarbeitenden.
Aber das Homeoffice soll bleiben parallel.
Also es soll die Möglichkeit geben, wie viele Unternehmen machen, montags und freitags oder nur mittwochs darf man Homeoffice machen.
Was hältst du von solchen starren Regeln?
Je nach Unternehmen.
Du hattest es vorhin auch schon angesprochen, früher standen die Chefs dann hinter dir.
Was hast du da gemacht?
Wir reden immer über mehrere Layer.
Das ist ja dieser Kultur-Layer.
Und gerade die Chefs.
Das ist jetzt eine steile These von mir, aber ich glaube gerade die Chefs, die sind ja nicht anders geworden, nur durch ein paar Jahre Corona.
Das heißt, wir haben ganz oft immer noch die Kontrollkultur, weniger diese ergebnisorientierte Vertrauenskultur.
Und solange du in einem Kontrollkulturunternehmen bist, werden die Chefs, die Führungskräfte immer die Tendenz haben, die Leute wieder reinzurufen.
Nichtsdestotrotz muss man aufzeigen, pass mal auf, brauchen wir mehr Platz, kostet mehr, Punkt eins.
Und wir brauchen eigentlich gute Räume, wenn du die Produktivität aufrechterhalten willst in deinem Office.
Das wundert mich auch, dass sich keiner darum kümmert, wie produktiv sind wir eigentlich im Office.
Denn wir müssen ja unser Gehirn verwenden.
Du hast eben das Werftenbeispiel gebracht.
Wenn ich mit meinen Händen arbeite, arbeite ich mit meinen Händen.
Da kann mein Kopf fast immer abschalten.
Das ist so ein, nicht immer, ich will jetzt kaum zu nahe treten, aber das ist eine Handarbeit.
Und ich mache eine Gehirnarbeit im Office.
Das heißt, ich muss gucken, welche Umgebungsbedingungen schaffe ich für mein Gehirn, damit ich mich gut fühle und leistungsstark bin.
Wir sind in unseren Offices nicht leistungsstark.
Von daher ist die Mischung Homeoffice und Office immer noch das Beste.
Okay, also.
Dann ist das, wie gesagt, eine kulturelle Frage, davon gehe ich ja auch aus.
Ich hatte damals auch gesagt, wenn die Leute halt lange im Homeoffice oder häufiger im Homeoffice sind, dann kann man ja fragen, woran das liegt.
Das kann ja vielleicht das kränkende Kind sein, das man irgendwie betreut.
Das kann ja durchaus irgendwie ein Termin sein, den man wirklich auch zu Hause hat, den man irgendwie in der Mittagspause vielleicht um die Ecke hat oder wie auch immer.
Aber auf der anderen Seite habe ich immer gesagt, Wenn die Leute zu lange nicht da sind, dann fragt die doch, woran es liegt.
Weil mit Angestellten reden ist doch cool, wenn sie sagen, ich fühle mich hier nicht wohl oder ich habe hier im Großraumbüro keinen Platz oder es passt mir nicht so.
Ich will es individueller gestalten.
Dann wäre das ja eine Möglichkeit, auch in Einzelgesprächen herauszufinden, was können wir als Arbeitgeber tun, um dir das Büro schöner zu machen.
Das ist ja der Millennial-Blabla, weil ich eben aus so einer Zeit komme, wo wir uns die Jobs aussuchen konnten, weil es einfach Fachkräftemangel gab ohne Ende und wir natürlich dementsprechend.
auch Anforderungen stellen konnten und damit die Boomer-Chefs auf die Palme gebracht haben.
Aber eigentlich ist das doch der richtige Weg, oder nicht?
Das ist der richtige Weg und wir müssen gar nicht so viel fragen, weil die Antworten stehen schon fest.
Es gibt genug Studien.
Du musst ja eigentlich nur die Studienlage angucken.
Akustik ist einer der Haupt-Pain-Points in Offices.
Es ist immer zu laut, selbst nach Neubauten.
Selbst in Neubauten wird die Akustik als erstes rausgestrichen, so nach dem Motto, wir probieren es erst mal so.
Und dann hinterher merkst du dann, okay, das Projekt ist doch ein bisschen in die Hose gegangen.
Wir kaufen mal noch so ein paar Absorber und hängen noch mal was an die Wände.
traurig und ich verstehe auch nicht, wie es so dazu kommt.
Wieso ist das Thema Leistung und Produktivität so wenig in den Köpfen der Entscheider?
Muss man ja sagen, es gibt ein paar, die entscheiden.
Da hängt dann natürlich auch das Controlling dran.
Es geht immer um Kosten.
Wenn ich was Besonderes machen möchte, ist es immer ein Kostenfaktor.
Aber Kosten, also so ein Büro kostet ja auch.
Ich kann das Beispiel bringen, wie das bei uns ist.
Mein Co-Founder lebt im Wedding, also in West-Berlin.
Ich lebe in Friedrichshain, also in Ost-Berlin und wir haben in Mitte ein Büro.
Aber wir beide stellen fest, dass wir jeweils irgendwie 20 bis 30 Minuten zu unserem Büro brauchen.
Das ist eine Stunde, die am Tag verloren geht.
Das ist wahnsinnig ineffizient.
Also es ist viel besser, diese Stunde zu Hause im Unternehmen zu arbeiten und einfach schon reinzukommen und loszulegen, als irgendwie diese Pendelei mitzunehmen.
Jetzt ist es aber so, dass wir natürlich auch sagen müssen, wir haben Wohnungen, die sind groß genug, um ein eigenes Büro zu haben.
Und wir werden nämlich jetzt, und das muss ich vielleicht zu KI-Philipp vom Anfang auch nochmal sagen, ich bin tatsächlich nicht wirklich der, der jetzt großartig sich ins Bett legt mit Laptop und dann irgendwie schreibt oder so.
Ich ziehe mir schon was Vernünftiges an.
Ich habe auch eine Hose an im Homeoffice, wo du das auch meintest.
Man ist ja im Privatberäumen und so.
Und ich habe tatsächlich meinen Arbeitsplatz.
Der ist wirklich mein Arbeitsplatz und den kann ich auch verlassen, wenn ich Feiern habe und gehe ins Wohnzimmer.
Büro, es ist so eingerichtet, wie ich mich wohl finde.
Und jetzt bist du bei dir zu Hause, oder?
Genau, ich bin jetzt auch bei mir zu Hause, genau.
Aber die Möglichkeit hat ja auch nicht jeder.
Das muss man halt auch sagen.
Das stimmt, aber die meisten haben sich schon inzwischen eingerichtet.
Zumindest so, dass du eine gute Konzentrationstätigkeit haben kannst.
Und ja, du sprichst an, und das ist auch wieder so ein menschliches Phänomen, ich will natürlich selbst wirksam, ich will selbstbestimmt arbeiten.
Also gerade die Jüngeren noch mal mehr als die Älteren.
Und die haben auch nicht dieses Problem mit ...
Da ist die Arbeit hier, ich muss das irgendwie richtig verlassen.
Das gibt ja auch manche Menschen, die müssen dann erstmal einen Weg auf sich nehmen, um zu sagen, die Arbeit bleibt Arbeit.
Wir sind ja alle unterschiedlich.
Du kannst ja nicht alle in einen Topf werfen.
Und trotzdem, das Homeoffice ist weiterhin ein interessanter Punkt für ein Unternehmen mit Vertrauenskultur.
Ich muss dazu sagen, Man muss auch darauf achten, was hat das Unternehmen für eine Kultur, wenn ich Räume baue.
Ich kann zum Beispiel nicht gegen die Kultur Räume bauen.
Es ist eine ganze Zeit lang üblich gewesen.
die Chefs mit in die Mannschaft zu setzen, weil das eben mit New Work so ist.
Wenn die Kultur das nicht abbildet, dann richtest du damit eher Schaden an, weil dann sind die Mitarbeitenden eher angstbehaftet.
Oh Gott, der Chef sitzt jetzt da in meiner Nähe und fühlen sich dadurch noch beobachteter und leisten dadurch noch weniger.
Also es muss alles auch räumlich und kulturell zusammenpassen, gar nicht mal nur räumlich und von der Aufgabe her.
Also es ist ein sehr komplexes Thema.
Wie muss ich den Raum gestalten?
Ich will nur noch einen anderen Punkt ansprechen, weil wir richtigerweise über das Thema Einzelarbeit, also quasi AI-Fokusarbeit sprechen.
Es gibt aber noch ein zweites Momentum, was wir nicht außer Acht lassen dürfen und das ist die Teamarbeit.
Und zwar die AI-Teamarbeit.
Ich mache ja zwar viel allein, ich bereite viel vor, das ist eher eine Einzelarbeit, aber wenn wir nicht nur gucken, wie baue ich mir einen Agenten und wie mache ich so ein bisschen was selber für mich mit der AI, dann müssen wir eigentlich schauen in End-to-End-Prozesse irgendwann.
Das heißt, was im Unternehmen soll durch die KI-Prozessual agentischer Workflow abgelöst werden?
damit der Einkauf, der Fachbereich und das Controlling und wer noch alles an einem Prozess beteiligt sind, irgendwann zwar nur noch Human-in-the-Loop-mäßig beteiligt sind, aber der Prozess an sich läuft alleine durch.
Die IT brauchen wir natürlich auch.
Das habe ich zum Beispiel in der Summer School auch gelernt.
Die AI ist noch.
mitnichten aktuell so weit, dass das easy ist.
Also ich hatte eher gedacht, so ein agentic Workflow, das wird doch irgendwie jetzt per Vibe-Coding schon möglich sein.
So ist es nicht ganz.
Also du brauchst tatsächlich heute den Fachmann aus dem Fachbereich, also den Einkäufer oder den aus der Fachabteilung, aus dem Marketing zum Beispiel, wenn du da irgendwas machen willst.
Aber du brauchst immer noch einen ITler, der das in die Umgebung einbettet, der die Governance kennt und der das alles aufbaut.
Programmiert nenne ich es mal.
Also teilweise musst du da schon ein bisschen Coden auch können.
Ich will darauf aber gar nicht hinaus.
Ich will darauf hinaus, dass die Zukunft noch mehr sein muss als heute.
Das heißt, dass cross-funktional und interdisziplinär die Leute aus dem Unternehmen zusammenkommen, sich Prozesse anschauen und die sind momentan ja nirgends dokumentiert.
Das heißt, du musst echt so eine...
Kuhlenkellerarbeit machen.
Du musst erst mal in die Analyse gehen.
Wie machen wir das denn?
Und wie wollen wir es denn zukünftig machen?
Und dazu brauchst du Räume.
Diese Räume gibt es momentan auch nicht.
Das heißt, wir haben momentan auch gerade, wenn man so New Work Flächen sich anschaut, ganz viel Offenheit.
Also da hinten sitzen ein paar und da ist so ein Space, Brainstorming Corner und wie das alles heißt.
Dazu brauchst du auch.
Deine Ruhe mit deinem Team.
Also auch da wieder, du brauchst einen Raum.
Okay, kannst du sagen, Meetingräume haben wir ja.
Haben wir auch, aber die sind meistens sehr klassisch.
Da steht so ein U oder ein Tisch mit Stühlen.
Da sitzt du dann, wenn die Stühle bequem sind, dann wirst du sogar noch müde, weil die ganze Zeit sitzt.
Dann hast du vielleicht ein Display an der Wand.
Der Raum ist aber eher klein, kannst nicht wirklich aufstehen und ein Whiteboard gibt es manchmal gar nicht.
Manchmal gibt es noch so Flipcharts.
Und also mein Credo ist, wir brauchen diese, ich nenne sie mal AI Co-Creation Labs oder AI Co-Creation Räume, die groß genug sind, um flexibel zu sein.
Also wenn ich...
kreativ sein will, muss ich auch flexibel im Raum sein.
Da kann ich nicht nur sitzen.
Das heißt, ich muss sitzen können, stehen können.
Ich muss auch um den Tisch rumlaufen können.
Am besten habe ich noch eine analoge Whiteboard-Wand vom Boden bis zur Decke von links nach rechts, wo ich mich austoben kann.
Und jetzt kommt aber der Trick.
Wir haben eigentlich fünf Ebenen, die da jetzt dran mitwirken müssen.
Wir haben diese analoge Whiteboard-Wand.
Wir haben ein cross-funktionales Team.
Das ist ja schon mal crazy, dass die miteinander reden.
Wir haben hybrid noch die Leute im Homeoffice dabei, die dann bestenfalls auch diese Whiteboard-Wand sehen sollen und inklusiv in dem Meeting dabei sein sollen.
Das heißt, ich brauche mindestens Monitore, wo die auch drauf sind.
Und jetzt kommt der zusätzliche Layer, weil das ist alles noch Vergangenheit quasi.
Jetzt kommt noch die AI.
Die AI sollte ja irgendwann in so ein Meeting wie so ein...
Wie bei euch zum Beispiel.
Ich habe gesehen, ihr habt auch Notetaker.
Wenn man in so ein Meeting reingeht, war ich vorher mit einem Kollegen wegen der Technik noch verabredet.
Und das ist ja normal schon, dass man so einen Notetaker hat.
Aber ich stelle mir vor, das ist dann ein Agent, der hat eine konkrete Aufgabe, der ist in dem Meeting dabei, der schaltet sich ein.
Der sollte auch die Whiteboard-Wand im Übrigen sehen.
Und der sollte auch sehen, wer da am Tisch sitzt und wer was sagt.
Es gibt auch schon die Option, dass man dem dann sagen kann, das war Frau Müller, das war Herr Meier und dann kann der das auch gleich später auch so protokollieren.
Aber jemand, der sich einschaltet und noch möglichst, wo ich ein Display habe, was erarbeitet die AI gerade?
Also ich brauche wirklich ein multimodales, kleines Co-Creation-Räumchen oder Raum.
Und wenn du dann noch die ganzen psychologischen Bedürfnisse, was Farbe, Akustik, Biophilie angeht, also wenn du das auch noch reintopst, also sprich Digitalität und Architekturpsychologie, dann machst du da Riesenfortschritte an den Projekten.
Da bin ich mir 100% sicher.
Das, was wir heute vorfinden, ist im Grunde ein Drittel von dem, wenn wir Glück haben.
Ja, na klar.
Also man hat ja Abteilungen und die sitzen zusammen und die gehen vielleicht mal mit anderen essen, aber in der Regel hast du ja diese Silobildung überall.
Und das ist, finde ich, ganz spannend, etwas, was wir in der Transformationsberatung auch immer sagen.
KI muss Silos aufbrechen und KI kann Silos aufbrechen.
Und bevor du tatsächlich irgendwie einzelne Personen als AI-Champions oder wie sie dann immer genannt werden, benennst und die dann ausbildest, setzt die Leute mal Freitagnachmittag zusammen in einen Raum und lasst die mal eine halbe Stunde gezielt über KI sprechen.
Über das, was sie so diese Woche mitbekommen haben, die offenen Fragen, wie sie es vielleicht auch selbst eingesetzt haben, was sie privat für Tools nutzen, was sie auch für private Use Cases haben.
Und so gestaltest du quasi die Kommunikation im Unternehmen über künstliche Intelligenz und das ist so der erste Schritt zur Transformation selbst.
Weil du hast häufig ganz viele Leute auch schon im Unternehmen, die als Hidden Champions alles Mögliche privat mit KI machen und so, aber den Switch zum Use Case im Unternehmen noch nicht haben.
Und wenn jetzt natürlich eine KI dann noch irgendwie zuhören könnte oder die Daten entsprechend sammeln könnte und dann noch verarbeiten könnte, dann hast du natürlich irgendwie den Grundstein auch für so eine KI-Infrastruktur gelegt.
Und das ist eine ganz spannende Sache, weil wenn ich irgendwie auf Projekten arbeite, auch mit anderen Befreundeten, Freelancern oder mit anderen Agenturen, dann haben wir in der Regel auch nur digitale Meetings.
Wir unterhalten uns, lassen einen Notetaker laufen und wenn wir danach alle an unseren einzelnen Projektsachen arbeiten, dann arbeiten wir in Claude in der Regel und wenn wir durch sind mit unserem Part, dann sagen wir Claude, okay, das ist der aktuelle Stand, schick den in unser Git-Repository und das ist so das gemeinsame Brain, wo halt die Transkripte drin liegen, wo unsere Arbeitsfortschritte drin liegen.
Und wo Claude im Grunde dann auch immer darauf zugreifen kann, sagen kann, guck mal, die Person ist jetzt auch schon fertig, du kannst hiermit weitermachen und so.
Also wir sind da voll auf der Suche nach überhaupt so technischer Infrastruktur, die das abbildet und derzeit ist das so der Quick Win.
Aber na klar, das ins Büro zu übersetzen, das stelle ich mir sau schwierig vor, um ehrlich zu sein.
Ja, und um da auch nochmal ehrlich zu sein, ich glaube, selbst wenn man jetzt bei Microsoft bleibt, als dem größten Anbieter, auch so was Meeting-Formate angeht.
Das gibt es ja noch gar nicht.
Das ist ja noch gar nicht entwickelt.
Also dass da wirklich parallel der Agent teilnehmen kann.
Na klar kann ich dann in dem Call hier mein Co-Pilot öffnen und kann da vielleicht sogar mit dem sprechen.
Also es ist ja auch schon möglich.
Aber dass der sich automatisch wie so ein Layer mit dazu schaltet.
Also es sei denn, ich irre mich hier, aber so wie ich es jetzt analysiert habe, kann das Microsoft noch gar nicht.
Und das ist jetzt die digitale Struktur, da sind wir halb im Raum, weil ich brauche natürlich Ausgabemedien, um das nachher alles zu sehen, um die Teilnehmer zu sehen, meine geteilte Folie zu sehen und den Notetaker, den muss ich jetzt nicht sehen, aber den muss ich zumindest sehen, was der...
parallel mitschreibt, weil ich vielleicht auch das kuratieren will im Team.
Wenn ich dem sage, mach mal schnell so eine Grafik.
Wir haben jetzt hier eine halbe Stunde diskutiert.
Zeig uns mal, wie sieht, also das, was ich alleine auch mache, muss ja auch im Team gehen.
Und dann brauche ich wiederum auch eine sofortige Ausgabemaske über einen Monitor.
Noch über Monitore, wahrscheinlich später über Augmented.
Ja, na klar.
Ich meine, unser Podcast heißt ja Kollegin KI.
Inwiefern übernimmt denn KI eine Kollegenrolle auch im Büro, sage ich mal, hat KI vielleicht einen eigenen Platz oder muss man irgendwie darauf achten, dass man KI auch Räume gibt?
Mal ganz salopp gefragt.
Die müssen gar nicht persönlich da sein.
Das reicht ja, wenn die digital remote, so wie wir jetzt so einen Agent kennen, wenn der mit seinen Skills einfach mit seiner Ausrichtung, mit seiner Instruction dabei ist und wir dahinter dann die Prozesse haben, wo Dinge abgelegt werden und angestoßen werden, Protokolle, To-Dos, wenn das dann nochmal ein Agent trackt.
Das ist doch ausreichend, da muss der nicht neben mir sitzen.
Also ich glaube, so gesehen brauchen wir keine Räume noch für mehr Computer, die da rumlaufen.
Aber eben in der Form, wie wir eben schon darüber gesprochen haben, wir brauchen Räume für Fokusarbeit, also so AI-Focus-Studios nenne ich sie jetzt mal und diese AI-Co-Creation-Studios oder Labs.
Das ist aus meiner Sicht die Kernpunkte.
die du brauchst.
Okay, also Co-Creation Labs stimme ich absolut mit zu und natürlich gucken, dass man eine räumliche Umgebung schafft, in der man auch mit KI sprechen kann.
Ich persönlich spreche auch nur mit KI tatsächlich.
Ich tippe eigentlich gar nichts mehr, so gut wie gar nichts mehr, wenn es Eigennamen sind oder so, die schwer zu transkribieren sind.
Ja, aber na klar, es ist viel, viel effizienter.
Absolut.
Das musst du auch erst mal erfahren.
Das ist so ein Wow-Effekt, wenn du das dann mal erfahren hast.
Aber ja, du hast recht.
Ich hatte nur gefragt, weil ich einfach feststelle, dass wir auch immer emotionaler mit KI umgehen.
So wie wir früh angefangen haben, auch unsere Staubsaugerroboter zu benennen, benennen wir auch unsere KI.
Und Unternehmen geben ihrer Firmen eigenen KI auch immer häufiger Namen.
Und es gibt immer mehr Studien, die auch zeigen, okay.
KI ist eigentlich ein emotionaler Begleiter durchaus und das kann auch im Unternehmenskontext sein.
Das heißt, als wir Kollegen KI uns überlegt haben als Namen, wir waren relativ weit entfernt, da gab es das höchstens von so Replikas oder so von so KI-Freunden, die so bei Meta irgendwie in Planung waren und so, aber mittlerweile, jetzt am Freitag auch wieder gehabt, dass da Menschen sich bei Reddit austauschen, wenn sie sagen, nach so einem Update klingt meine KI anders.
Und die sind richtig traurig darüber, weil es einfach eine andere Persönlichkeit ist.
In Anführungszeichen.
Am Ende ist es natürlich keine Person.
Also je emotionaler wir mit einer KI-Kollegin umgehen, habe ich mir halt vorgestellt, dass du vielleicht...
an jedem größeren Raum auch irgendwie einen kleinen, zumindest irgendwie so einen Sprechbutton irgendwie an der Tür hast und wenn du rausgehst und sagst, okay, du willst gerade noch was loswerden, weil du gerade einen Gedanken hast, der ins Unternehmenswissen reingeht, du drückst den Knopf, sprichst eben zwei Minuten rein, KI bedankt sich, okay, das ist jetzt in meinem internen Wissensspeicher, dass man halt so versucht, damit umzugehen, weißt du?
Darauf wollte ich hinaus, aber ich habe noch gar nicht an das Humanoide gedacht.
Ich glaube nicht, dass wir tatsächlich irgendwie so Roboter-Arbeitsplätze im Eckbüro haben.
Das glaube ich auch nicht.
Die könnten ja dann auch im Homeoffice sitzen.
Was würdest du denn Menschen empfehlen, die jetzt, sage ich mal, so eine gängige Hybridlösung haben?
Irgendwie zwei Tage die Woche Homeoffice, vielleicht auch so ein bisschen Vertrauenskultur, dass der Chef irgendwie nicht immer nachfragt, was da eigentlich passiert ist.
sag ich mal, verstanden haben, dass Firmenkultur nicht nur im Büro entsteht, sondern in erster Linie in der Kommunikation zwischen den Angestellten, möglicherweise auch digitale Räume für Kommunikation und Kulturbildung geschaffen haben.
Was würdest du denen raten, wie sie den nächsten Schritt gehen zum Thema KI?
Gehen wir mal von so einem klassischen, ich sag mal, Berliner Unternehmen aus.
Büros gibt es hier ja genug, gibt es wie Sand am Meer, die stehen auch alle leer, das ist vielleicht an der Stelle auch nochmal erwähnt.
Was würdest du denen so als ersten Schritt eigentlich mal beraten?
Aber so wie du es gerade schilderst, haben die ja schon recht gut aufgemachte Räumlichkeiten.
Also so gesehen, also wenn ich davon ausgehe, die sind zu 60 Prozent im Office.
Das heißt, ich habe ja nicht jeden Tag.
Jetzt muss man gucken, hat man Team-Tage, wo dann auf einmal alle da sind, dann hat man so eine Auslastungsspitze oder ist das eher so, dass die verteilt kommen, muss man auch schauen.
Aber dass ich dann auf jeden Fall, ich brauche Team-Space, also ich brauche trotzdem, wenn die Leute ins Büro kommen, die können nicht den ganzen Tag nur in einem Studio sitzen oder in einem Co-Creation-Lab.
Das heißt, du brauchst einen F***er.
Verbindungsraum, informell, aber auch formell, also informell im Sinne von eine kleine Cafeteria, einen kleinen Space, wo du so, je nach Größe des Unternehmens, wo du dich einfach auch informell austauschst.
Denn es ist ja bekanntermaßen so, dass du nur durch das informelle Austauschen bei einem Kaffee, bestenfalls ist da kostenloser Kaffee, Wasser und noch Snacks, wäre noch besser, dass die Leute da auch hingehen.
Und je mehr sich da treffen und so...
Der Obstkorb, sage ich, ist wichtig, um die Leute das Büro zu wischen.
Obst oder Süßigkeiten, oder?
Ja, genau, je nach gesundheitlichem Anspruch.
Genau, und um da, weil das ist nicht eine Pause, die man da macht, sondern das ist eine Ideen...
Also wenn ich immer wieder andere Leute treffe, insbesondere wenn Unternehmen größer sind und ich habe irgendwie ein großes Gebäude, wo tausend Leute drin sitzen, sehen wir ja das Phänomen, in jeder Etage gibt es zehn Kaffeeküchen und da sind immer die gleichen zehn Leute drin.
Warum nutze ich nicht so eine Art Ideeninkubator als Kaffee?
vielleicht sogar bewirtschaftet, dass mir einer so einen Kaffee mit einem Herzchen auch noch macht.
Da gehe ich ja voll gern hin.
Und dann treffe ich die Kollegin aus dem vierten Stock und aus dem fünften und schwupps rede ich über Projekte und neue Ideen entstehen.
Also sowas ist voll wichtig.
Aber du sprachst, glaube ich, jetzt eher über so ein kleines Büro.
Wichtig sind wirklich Rückzugsoptionen.
Also wenn ich im Office komplex arbeiten möchte oder mit meiner KI arbeiten möchte, Und ich merke, okay, hier mache ich ein paar Mails und da spreche ich nur kurz rein.
Das geht vielleicht noch in diesem Community-Tisch, an dem Team-Tisch.
Aber wenn ich merke, jetzt muss ich mich wirklich konzentrieren, sollte ich einen Rückzug haben.
Nicht nur eine Telefonbox.
Also das ist schon ein Raum, der ist zweimal drei Meter groß oder so, sechs Quadratmeter.
ergonomisch gut sitzen zu können.
Auch mit einem höhenverstellbaren Tisch, mit einem guten Stuhl.
Nicht einfach nur so ein kleines 50-Zentimeter-Brettchen mit einem Hochhocker, wo ich irgendwie mich draufquetschen muss.
Da sitzt ja keiner gern drin.
Wenn es dann noch dunkel ist, wird das Teil sowieso nicht benutzt.
Dann hast du da was investiert und keiner nutzt es.
Also lieber Räume schaffen, die auch wirklich durchdacht sind und die dann auch gern genutzt werden.
Und mindestens einen guten Space, je nachdem, wie viele Leute in dem Office arbeiten, der wirklich ko-kreativ, AI und analog genutzt werden kann, wie eben schon beschrieben.
Ich glaube, dann hast du schon ziemlich viel gewonnen.
Das sind doch gute Tipps.
Ich muss gestehen, das ist das Erste, was ich mir gekauft habe mit meiner Gründung, ein höhenverstellbarer Schreibtisch.
Also in der Selbstständigkeit, da dachte ich, okay, nee, das ist das auch wichtig.
Da gab es vorher irgendwie nicht so, da gab es so zwei im Büro und die haben dann irgendwie die Chefs oder die, die Rückenprobleme angemeldet haben, weil das kriegst du ja nur, wenn du Rückenprobleme hast.
Ja, das war früher so.
Ja, genau.
Und bin absolut dankbar.
Jetzt stehe ich auch gerade, Podcastaufnahmestand ist auch immer besser.
Ja, ich stehe auch gerade.
Ist man auch agiler.
Also ich hatte meinen Coach, der Lars Hartenstein, viele Grüße.
Das war so seine erste Ansage, Manuela, stell dich hin.
Du bist einfach dann aktiver, agiler auch im Kopf.
Und genau so wollen wir ja auch Zusammenarbeitsräume schaffen, wo du auch wirklich agil bist.
Ja, so ist es.
Vielen Dank, Manuel.
Das waren sehr spannende Einblicke.
Also KI verändert nicht nur die Arbeit, sondern auch die Orte, in denen wir arbeiten.
Das ist, glaube ich, klar geworden.
Und vielen Dank auch für die Tipps.
Man muss natürlich immer gucken, kann man das umsetzen in der derzeitigen Bürosituation?
Ich habe es so salopp gesagt, hier steht ja alles frei und alle, die ich kenne, haben irgendwie Flächen unterzuvermieten und so.
Das ist schon krass.
Aber am Ende des Tages ist natürlich auch alles eine Kostenfrage.
Man muss tatsächlich überlegen, was will man investieren, was kann man investieren?
Aber ich glaube, das ist heute durchaus deutlich geworden.
Es lohnt sich zu investieren, wenn man den Anspruch hat, bei KI mitzuhalten und tatsächlich dann auch die Transformation dahingehend zu gestalten.
Na, besser hätte ich es gar nicht zusammenfassen können.
Genau so ist es.
Vielen lieben Dank für deine Zeit, Manuela.
Hat mich sehr gefreut.
War auf jeden Fall eine gute Überlegung, dich auf der Republika nochmal anzusprechen und zu sagen, komm nochmal im Podcast und lass uns über Büros sprechen.
Danke dir.
Solltest du auf der Orgatech sein, das ist eher nicht deine Baustelle, glaube ich.
Am 30.10.
bin ich auf der Orgatech und halte da auch eine Keynote.
Okay, können wir gerne mal verlinken.
Da gibt es dann auch Realvisuals, also da gibt es dann auch Visualisierung dieser Räume, die wir jetzt ja nur angedeutet haben.
Spannend.
Also, liebe Leute, wenn ihr Manuela mal hören wollt, kennenlernen wollt, sie vielleicht mal fragen wollt, was ihr mit euren Büros anstellen könnt auf der Orga Tech in Köln, könnt ihr sie sprechen hören und am Rande mal ansprechen.
Wir verlinken es gerne in den Shownotes.
Danke dir, Manuela.
Bis dahin.
Super, danke.
Ciao.
Ja, liebe Leute, Manuela Liebig.
Architekturpsychologin und Gründerin von Mindful Workspaces.
Und ich finde den Gedanken wirklich spannend.
Also wie entwickelt sich nicht nur unsere Arbeit inhaltlich, wenn wir immer mehr mit KI machen, sondern wie entwickeln sich auch unsere Arbeitsumgebungen?
Unsere Büros.
Wobei man sagen muss, dass natürlich viele, viele Leute, ganz viele Berufsgruppen nicht wirklich hauptsächlich in Büros arbeiten.
Also wenn ich jetzt den ganzen Tag Taxi fahre oder Bus fahre oder eine Pflegekraft bin oder wirklich in einem klassischen Handwerksbetrieb arbeite, dann verbringe ich vermutlich weniger Zeit im Büro als diese klassischen sogenannten WissensarbeiterInnen, für die natürlich diese Bürokonzepte eine ganz andere Rolle spielen.
Auf der anderen Seite finde ich es spannend.
Wenn Manuela beispielsweise davon spricht, dass so Co-Creation Labs entwickelt werden, dann ist das doch gar nicht so weit weg von einer Werkstatt, finde ich.
Dass man irgendwie mit Daten gemeinsam arbeitet und zusammenkommt und bastelt.
Von daher durchaus interessant.
Auf der anderen Seite ist das Großraumbüro natürlich nicht unbedingt geeignet, um jetzt mit KI zu sprechen.
Da gebe ich ihr auch recht.
Ich sitze ja Gott sei Dank hier im Homeoffice und kann ganz normal mit meiner KI sprechen, liebe Kollegin.
Speaking of.
Was ist denn dein Take?
Ich glaube, dein Handwerksvergleich trifft einen ziemlich guten Punkt.
Denn sobald KI nicht mehr nur Tool im Browser ist, sondern Teil echter Arbeitsprozesse wird, verändert sich Wissensarbeit tatsächlich in Richtung Werkstattlogik.
In Manuelas Beschreibung der Co-Creation Labs passiert ja genau das.
Menschen aus unterschiedlichen Fachbereichen kommen zusammen, zerlegen einen Prozess, probieren Dinge aus, bauen Workflows.
testen Agenten, verwerfen wieder etwas und setzen neu an.
Das ist erstaunlich nah an klassischer handwerklicher Arbeit.
Nur, dass das Material nicht Holz oder Metall ist, sondern Information, Prozesse und Software.
Schön, dass du mir mal wieder zustimmst, liebe Kollegen.
Vielen Dank fürs Zuhören.
Vielen Dank auch an unseren Partner Eleven Labs für das Bearbeiten der Audios.
Beziehungsweise vielen Dank für unseren Partner.
11labs für das Bereitstellen der Audio-Files.
Ich freue mich auf kommenden Freitag zur Snackbox und wünsche euch...
Das gibt es doch nicht.
Warum ist denn das wieder hier?
Warte mal.
Nochmal.
Ja, schön, dass du mir immer wieder zustürst, liebe Kollegen.
Vielen Dank fürs Zuhören an euch.
Vielen Dank auch an unseren Partner 11labs.
Wenn euch die Folge gefallen hat, dann liked, kommentiert, teilt sie gerne.
Ansonsten hören wir uns Freitag zur Kollegin KI Snackbox oder nächsten Dienstag wieder dann zur...
Kollegin KI.
Bis dahin.
Dieser Podcast wird produziert von Podstars bei OMR.
