# AI Market Dynamics: Agentic Commerce Reality Check

**Podcast:** Doppelgänger Tech Talk
**Published:** 2026-09-26

## Transcript

Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 600 am 26.
September 2026.
Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner.
Wir sind der Super-Intelligence-Podcast, würde ich jetzt sagen, der seit über 600 Folgen keine einzige Krankschreibung hatte und für euch auch das USB-Mikro in jedem Urlaub und zu jeder Keynote mitnimmt.
Herzlich willkommen und schön...
dass wir ein bisschen feiern können.
Ich habe mir hier von meinem Lieblingsfranzosen Pierre ein kleines Törtchen geholt.
Viele Kalorien für viel Geld.
Das werde ich zwischendurch snacken, während wir über KI, Trump, Meta und was es sonst noch so in der KI-Welt gab, ein bisschen reden.
Wir fangen an mit Anthropic.
Nachdem sie eigentlich einen Monat lang gesagt haben, wir müssen alle bremsen, kommen sie jetzt raus und haben wieder beschleunigt.
Wie sieht es aus mit dem neuen Claude Opus 5.5?
Also es gab das nächste Update der Modellfamilie von Entropic.
Opus 5.5 soll das Level vom Fable, was ja so ein bisschen eigene Familie ist, erreichen, aber zu deutlich niedrigeren Kosten.
Gucken wir kurz auf die Benchmarks, ob die noch so sind wie neulich.
Genau, 58.
Um es ein bisschen einzuordnen, es gibt ja diese Seite.
Artificial Analysis.ai, die diesen Artificial Analysis Intelligence Index rausgeben, um die Fähigkeiten, dabei gewisse Aufgaben zu lösen, zu überprüfen.
Und da wird Claude Opus 5.5 Max jetzt mit 58 Punkten taxiert.
Das sind 5 Punkte über Claude Fable in dem Fall, also dem vorherigen, und auch 5 Punkte über GPT-6 Astra.
Wobei ich glaube, dass sie die Punkte eben mit...
bester Kosteneffizienz eher rausholen, weil von den Leistungen her soll es vergleichbar sein.
Aber sie haben jetzt eine relativ klare Führung da erreicht.
Da sind 10 Punkte vor Muse Spark von Meta zum Beispiel oder 10 Punkte vor Grog, nee 12 Punkte vor, also Grog 4.7 das Neueste hat 46, sie haben 58 schon relativ weit vorne.
Opnial seinerseits hat gekontert mit Preisreduzierung, 50% Discount auf ihre letzten zwei Modelle.
Also der Preiskrieg geht da weiter, davon profitieren natürlich alle, die KI einsetzen am Ende.
Trotzdem würde ich davon ausgehen, dass man damit noch Geld verdient.
Ich glaube, ich weiß gar nicht, ob Modelle überhaupt noch mit echten Preisen rauskommen oder ob diese Streichpreislogik da nicht immer schon einkalkuliert ist, dass man pro forma, um zu zeigen, wie toll das Modell ist und wie wertvoll einen hohen Preis ansetzt und dann Aber so ein Anfangsdiscount von 50%, der sich dann fast aber immer in die Zukunft perpetuiert, also gar nicht wirklich weggeht.
Aber wie gesagt, es schafft ähnlich viel wie Fable in einzelnen Bereichen, ist sogar besser.
Und das zu einem noch besseren Preis, würde ich sagen, relativ gelungener Start.
Ich glaube, es ist noch nicht das IPO-Story-Modell.
Ich könnte mir vorstellen, für das IPO kommt dann wirklich entweder 5.6 oder 6.0 und ist nochmal deutlich.
Besser, aber es ist jetzt auf jeden Fall was, wo sie so ein bisschen den Marktanteilsgewinn von OpenAI versuchen Einhalt zu gebieten, weil da gab es ja schon tatsächlich ein Problem.
Also es war ja so, dass OpenAI zuletzt wieder 50% des Spendings für sich vereinnahmen konnte, also deutlich Marktanteil hinzugewonnen hat.
Antropic hat ja vorher so 3 von 4 Dollar eingesammelt.
Jetzt ist man eher wieder bei 50-50.
Und ich gucke mal, ob man es vielleicht auf OpenRouter schon wieder sehen kann, wobei man eben auch nicht den Fehler machen darf, zu glauben, dass OpenRouter der Gesamtmarkt ist.
Man muss immer so ein bisschen triangulieren, sich die RAM-Zahlen angucken, aber auch Open Router und so weiter.
Also man sieht auf jeden Fall, dass der Konsum von GPT-Luna deutlich zurückgegangen ist, also von OpenAI, aber das eher zugunsten der chinesischen Modelle.
Das heißt, da ist jetzt nicht Antropic dran schuld.
Naja, warten wir vielleicht mal eine Woche ab, bis ich das ein bisschen durchsetze.
Ich habe das Gefühl, es ist ganz gut gestartet.
Erstmal das Model.
Und wie gesagt, wir profitieren eigentlich alle vom...
vom Preiskampf.
Also wir bekommen noch mehr Fähigkeiten für das gleiche oder sogar ein bisschen weniger Geld.
Ich bin gerade auf meiner LinkedIn-Timeline runtergescrollt und habe mir die Prediction von 2025 angeguckt.
Da war meine zweite Prediction.
OpenAI loses B2C to WhatsApp.
Das hat nicht geklappt, aber niemals gegen Meta-Wetten mit Muse könnte man sagen, B2C Scheint ganz gut zu laufen.
Also die App ist auf jeden Fall relativ weit oben im App Store.
Wir hier in Europa können damit noch nicht spielen, aber der Brillenverkäufer, Marc, scheint einen neuen CPO zu haben.
Was meinst du, wer ist der CPO von dem neuen Produkt Muse?
Wenn der alte CPO Ivan Spiegel war?
Von Muse?
Na, Peter Steinberger natürlich.
100 Punkte, 100 Punkte.
Meta hat einen neuen CPO.
Hätte man für so viel Geld einen Krog-tragenden Supergenie kaufen müssen, wenn man einfach sich am Österreicher orientiert?
Du meinst, weil OpenAI Geld gezahlt hat, um ihn zu vereinen haben und Meta einfach nur Open Claw nachmacht?
Nein, vor allem, weil Meta ja Scale AI gekauft hat.
Achso, stimmt ja, das außerdem.
Also worauf du anspielst ist, dass inzwischen, also fangen wir mal ganz vorne an, dieser kleine Consumer-Agent namens Muse, das ist so eine Mischung aus Avatar und Chat-Agent, den Meta zur Verfügung gestellt hat, scheint in den USA erstmal ganz gut anzukommen.
Also er scheint da die Herzen der Konsumenten so ein bisschen zu gewinnen.
Die Download-Zahlen sind hoch.
bleibe da zumindest verhaltensskeptisch erstmal.
Also was ich mich frage ist, was will der durchschnittliche Meta-User mit KI?
Also es wäre natürlich spannend, wenn jetzt so eine Tamagotchi-Logik da der Durchbruch war.
Also wenn man, was man vorher als WhatsApp-Bubble nicht nutzen wollte an KI, man jetzt tut, weil da so ein kleines Tamagotchi hintersteht, also diese Hype-Vermenschlichung der KI zum Assistenten.
Ist das jetzt wirklich was der Lazy Meta-User gebraucht hat, um KI zu adopten.
Ich habe eher so ein nicht Clubhouse-Gefühl, aber eher so ein Open-Claw-Gefühl.
Also Clubhouse-Gefühl habe ich nicht.
Da wäre ich hier all over it.
Das wäre eine richtige Party.
Meta-Push das natürlich auch.
Also ich würde diesen Zahlen, was heißt nicht vertrauen, aber ich würde die nicht überinterpretieren.
App-Downloads sind keine Adoption oder Usage, wie wir wissen, auch wenn es erstmal in die richtige Richtung zeigt, wozu brauchen Menschen das?
Also ist das schlau, Meta-Agenten da Kontrolle über deine Geräte zu geben?
Willst du mit KI shoppen?
Ich glaube ja nein, da kommen wir vielleicht später nochmal drauf.
Ich bleibe da vorsichtig skeptisch.
Was schon richtig ist, ist, dass natürlich Google und Meta, was Distribution angeht, einen riesen Vorteil haben und in einer sehr guten Position sind, um KI unter das Volk zu bringen.
Also vor allen Dingen unter das Consumer-Fußvolk.
Das sehe ich schon.
Warum Muse jetzt so erfolgreich werden soll, da bin ich mir noch nicht so sicher.
Es gibt aber so ein bisschen erste Anzeichen dafür, aber ich glaube, die werden auch sehr stark über...
Also ich glaube, Meta hat 33% gewonnen als Aktien über die letzten 20 Tage.
Das ist vielleicht richtig, weil Meta unterbewertet war generell.
Ob jetzt so viel KI-Hoffnung dadurch entsteht mit Muse, da bin ich mir nicht so sicher.
Und dass man das monetarisieren kann, glaube ich schon.
In den letzten zwei Jahren habe ich immer gesagt, das Advertising-Modell wird sich eigentlich umdrehen, nämlich, dass du nicht mehr Medien konsumierst und die Advertiser auf deine Augen bieten, sondern eigentlich werden dich die Agenten bequatschen, was du kaufen sollst.
Und insbesondere Meta wird sich einfach nur die 10.000 Nutzer suchen, die am einfachsten zu überreden sind, jetzt den nächsten Volvo zu leasen oder den nächsten Estee Lauder Lippenstift zu kaufen.
Du versuchst so ein bisschen aus dem Verhalten der Nutzer abzuleiten, wer gerade ready ist dafür und dann spielst du ihn auf einmal im Feed die richtigen Influencer raus, die richtigen Werbeanzeigen und außerdem wird dein, in dem Fall jetzt Muse, den gab es damals noch nicht, aber dass es irgendeine Art von Meta-Bot gibt, der dich dann bequatscht und sagt, du musst mal diesen das kaufen und das damit dann Geld zu verdienen ist, das habe ich relativ ähnlich vorausgesehen.
Ob Muse jetzt wirklich schon dahin kommt, da bin ich mir nicht so sicher.
Ich sehe das aber durchaus als die Zukunft von Metas Geschäftsmodell.
Also die scheinen mir da zu folgen, würde ich mal sagen, oder versuchen das genau ähnlich umzusetzen.
Wir werden sehen, wie erfolgreich das sein wird.
Wir wissen, es gab da Sicherheitslücken auch bei Muse und so weiter.
Aber es gibt ja schon ganz viele, die sich, also es lief ja auch diese Meta-Entwickler-Konferenz.
Wie heißt die?
Connect?
Nee, wie heißt die?
Heißt die noch?
Meta-Connect, habe ich mir natürlich angeguckt.
Wegen Meaningful Connections und so.
Genau, also da ist auf jeden Fall der ein oder andere Lacher dabei.
Apropos Lacher.
Lacher haben ja nicht so funktioniert.
Ich habe nur die Videos gesehen, wo Mark Zuckerberg versucht hat, irgendwelche Dead-Jokes zu machen und das Publikum still da sitzt und so Crickets zu hören sind.
Er ist halt einfach ein schlechter Redner, schlechter Schauspieler.
Das ist schon alles.
Fashion-mäßig auch immer sehr gut beraten.
Aber nochmal ein Sprung zurück.
Muse.
vermarktet das Ding schon hart.
Also wenn man sich irgendwie den Instagram-Account von denen anguckt, mit den ganzen Celebrities, mit denen die diese Partnerschaften haben, ist ja wirklich jeder dabei.
Bei der Connect hat Marc irgendwann gesagt, ja, Muse makes you money, aber ist nicht tiefer eingegangen, nur, hey, du verdienst damit Geld, wir glauben, dass du damit Geld verdienen kannst und wir nehmen dann einfach einen Cut.
Hast du eine Idee, wie ...
Muse mir Geld verdienen kann?
Also ohne Zweifel brauchst du so eine Art Consumer Bot, der dir hilft, Sonderangebote zu finden, Flugrechte-Claims zu machen oder Fahrgastrechte-Claims, der deinen Mietvertrag nochmal überschaut für dich und da irgendwie was findet.
Aber es gibt ja keine Firma, wo das schlechter angesiedelt wäre als Meta.
Also du kannst jetzt nicht behaupten, dass Meta im weitesten Sinne auch nur Konsumenteninteresse oder Verbraucherinteressen.
verfolgt, sondern das komplette Gegenteil ist ja der Fall.
Für mich ein Lacher war, als sie meinten, die Agenten werden dir helfen, more present zu sein.
Also so ein bisschen wie wenn McDonalds mir hilft, abzunehmen.
Genau.
Und übrigens, weil ich von dieses Beispiel, weil ich so meinte, die Agenten werden nicht am Ende oder Meta wird die Nutzer finden, die am vulnerabelsten sind und die dann dazu, also wenn irgendein Advertiser bereit ist, dafür zu bezahlen, wird es quasi die Leute finden, die man überzeugen kann am einfachsten und am günstigsten für den Advertiser.
Ich habe das Gefühl, dass genau das bei Instagram zum Beispiel mit Muse schon passiert.
Also dass mein Feed sich gerade ganz radikal ändert, weil Muse rausgekommen ist.
Und ich habe das Gefühl, dass das so ein bisschen auch algorithmisch geschieht.
Also sagen wir mal so, seit Muse gelauncht ist, sieht mein Instagram-Feed aus wie mein X-Feed, wenn die nächste Landtagswahl ansteht und Elon Musk da die AfD-Nachrichten reinprügelt.
Du wirst beim Nutzen des Produkts schon aktiv manipuliert quasi.
Und vielleicht ist das auch der Teil des Hypes.
Also vielleicht ist, ich höre das so ein bisschen aus den USA, dass man da viel davon hält von dem Produkt.
Von der anekdotischen Schilderung von Freunden über die Finanzpresse, die die Aktienkurse steigen sehen bei Meta, entsteht da so ein Hype.
Aber ich frage mich, ob der Hype nicht von Meta selber ausgelöst wird, über die Feeds.
Wir wissen ja, wie man Meinung damit manipulieren kann und Emotionen.
Also Meta könnte die Hälfte der Welt eh von allem überzeugen, indem sie ihm einfach nur die falschen Nachrichten zeigen oder eben gewisse Nachrichten selektieren.
Und wenn natürlich den Eindruck erwächst, dass halb Hollywood und die Hälfte der Musikindustrie und deine Lieblingsinfluencer eh schon alle nur noch Muse nutzen, dann kannst du so einen Hype natürlich auch sehr stark fabrizieren.
Mein Bauchgefühl sagt, das ist sicherlich eine Chance und es ist vollkommen nachvollziehbar, warum Meta in einer guten Position ist.
Und trotzdem fehlt mir noch der Schritt, warum der durchschnittliche Meta-Nutzer jetzt sein Verhalten ändern sollte.
Ist dieses Tamagotchi dann wirklich so überzeugend, dieser kleine Avatar, dass ich auf einmal verstehe, was vielleicht ist es diese Verniedlichung von KI?
Wir haben jetzt hier die Nachricht geskippt.
Also vielleicht braucht KI ein Rebranding.
Lass uns mal positiv.
ein bisschen dagegen argumentiert, bestmöglich argumentieren.
Es ist keine Vermenschlichung, sondern eine Verniedlichung.
Und vielleicht ist es genau das, was KI brauchte.
KI hat ein Imageproblem.
Sie ist zu gefährlich.
Wir sollen sie auch nicht vermenschlichen, wird uns immer gesagt.
Und jetzt kommt jemand und macht daraus ein kleines Kuscheltier.
Und das kleine Kuscheltier kann ja nur wirklich niemandem was antun.
Und der kleine Muse-Avatar, das ist ja eher so ein Spielzeug.
Da steckt zufällig KI dahinter, aber da kann ich ja mal mit rumspielen.
Während die böse Artificial Intelligence, die jetzt keinen guten Ruf mehr genießt in den USA, ja schlecht beleumundet ist und eher zu Abwehrreaktionen führt.
Vielleicht war das so ein bisschen der Trick, die Verniedlichung.
Das kann man retrospektiv vielleicht in ein, zwei Monaten nochmal sich anschauen, ob das ein schlauer Mufa war.
Den fände ich auf jeden Fall nachvollziehbar, zu sagen, wir nehmen der Technologie den Horror so ein bisschen, indem wir es in so einem klein niedlichen Michelin-Männchen verpacken.
Das andere, man kann Trump ja viel vorwerfen, aber nicht, dass er beim Marketing vollkommen unbegabt ist, aber auch Trump hat quasi das Imageproblem von KI und Datacentern erkannt, behaupte ich, und schlägt jetzt die Umbenennung von KI von Artificial Intelligence, was ja künstlich und bedrohlich klingt neuerdings, in Superintelligenz vor, was man ja nur mit positiven Dingen verbinden würde.
Das ist das Beste vom Besten.
Superintelligenz trifft es ehrlich, also in Zukunft könnte man argumentieren, das trifft vielleicht auch die Natur besser, weil es geht ja nicht darum, die Intelligenz des Menschen, also schon lange nicht mehr darum, würde ich behaupten, die Intelligenz des Menschen nachzubilden.
Das scheint teilweise erreicht und woanders erreichbarer mit der Zeit.
Sondern es wird mehr und mehr dagegen sagen, wie viel Intelligenz kann man on top und wie viele Fähigkeiten kann man on top auf Human Intelligence bauen.
Und dann wäre Superintelligence vielleicht wirklich der bessere Name.
Also ich verstehe natürlich, dass Trump hier einfach nur einen Begriff, der ihm auch selber schadet, aus der Welt schaffen will.
Aber ich finde es schon einen kreativen und nachvollziehbaren Approach im Marketing, einfach mal zu sagen, das ist Superintelligence.
Ist natürlich auch mal so ein bisschen Dictator-Playbook zu sagen, ich benenne hier einfach Dinge um und allein das ändert schon die Welt und die Wahrnehmung, ist ja auch so.
Aber würde mich jetzt jemand beauftragen, ich muss das Problem lösen, den schlechten Ruf von AI.
Ich würde wahrscheinlich nicht radikal genug out of the box denken, aber würde mir sagen, ich hätte einen Praktikant im Raum oder eine Praktikantin und die sagt, lass uns das doch mal Superintelligenz nennen.
Die Leute hassen alle Artificial Intelligence, aber es kennt ja noch niemand Superintelligenz.
Ich würde das zunächst erstmal weiterverfolgen.
Ich finde das keinen dummen Vorschlag, ehrlich gesagt.
Bloß weil da von Trump kommt, ich glaube nicht, dass es ein eine Ausgeburt seiner Intelligenz ist, dass es entstanden ist und trotzdem kann das, glaube ich, ein nachvollziehbares und erfolgreiches Mittel sein, um die Reputation von KI ins Positive zu drehen und auch das Sentiment des Volkes zumindest marginal zu beeinflussen.
Er hat ja sogar auf Truth Social eine Umfrage gemacht, ob es Super Intelligence oder Superior Intelligence heißen soll.
Ich habe mich gewundert, warum er es nicht auch Trump Intelligence genannt hat.
Ja, das ist natürlich Fischer.
Muss ich mir eigentlich schon die Marke sichern beyond the SI-Hype?
Ja, mach.
Ich habe gesehen, es wurde hier schon OMR-Kachel geteilt.
Anni Schmitz, du und irgendeinen Typen, den ich nicht kenne, wird da...
Die Working Horses der OMR wurden schon verpflichtet, habe ich das Gefühl, genau.
Ich rede jetzt nicht über meine eigenen Auftritte, aber Anni Schmitz macht die Hallen ordentlich voll.
Ich weiß nicht, ob du da mal warst.
Doch, Anni Schmitz höre ich mir jedes Jahr an.
Da bin ich der einzige Mann im Publikum.
Und die liefert ab.
Ich glaube, das ist eine Lüge, aber ich bin mir sicher, neben dir ist kein Sitz frei, es sei denn, du hast wieder einen Knoblauchdöner vorher gegessen.
Nee, nee, nee.
Die ist so früh morgens, bis dahin habe ich nur gefrühstückt.
Ja, merkt euch schon mal vor, ich glaube, es macht Sinn, jetzt schon ein Hotel zu buchen.
Anfang mal, ne?
Erste, dritter bis fünfter Mal, diesmal drei Tage in Hamburg.
Kurze Werbeunterbrechung von unserem Partner Google Cloud.
Ihr wisst, dass ich bei dem Thema eher skeptisch bin.
Wir reden hier jede Woche über die KI-Blase und den KI-Hype und in fast jeder Unternehmenspräsentation steht inzwischen irgendwas mit KI drin.
Ohne, dass es klare Beispiele gibt, was das konkret bringt.
Dazu kommt...
In großen Firmen baut meistens ein Team etwas für alle anderen.
Und hinterher benutzt es keiner.
Was ich trotzdem glaube, der Unterschied liegt nicht in der Technologie, sondern darin, wer sie benutzt.
Und genau da setzt Gemini Enterprise an.
Die Leute, die das Problem haben, bauen sich ihr Werkzeug selbst.
Und eure Daten bleiben unter eurer Kontrolle.
Ob das für euch funktioniert, müsst ihr selbst rausfinden.
Anschauen kann man es sich unter cloud.google.com slash AI.
Gemini Enterprise von Google Cloud.
Werbung Ende.
Sollen wir nochmal ein bisschen zurück zum Meta gehen?
Also ich habe mir tatsächlich diese Connect angeguckt.
Also Marc versucht cool zu sein, schön gekleidet, wildes T-Shirt.
Leute ziehen Sonnenbrillen an und Glückler schaut sich den Stream an.
Glückler versucht keine News zu konsumieren.
Aber für Apple und Meta Connect hat er Zeit.
Sobald jemand irgendwelche VR-Glases aufsetzt, versenkst du da zwei Stunden Zeit.
Ich habe gerade gesagt, ich habe den halben Kuchen auf meinem Mikrofon.
Aber ja, genau.
Es gibt irgendwie hundert verschiedene Brillen.
Es gibt auch jetzt eine Brille ohne Kamera.
Und ich habe so ein bisschen das Gefühl, also mich hat die Keynote an meine Uni-Zeit erinnert.
Ich habe ja im schönen Österreich-Winkel so drei Jahre verbracht.
Und da kam gerade das iPhone raus.
Und wir hatten, ich meine im Englischunterricht da, also es gab da so eine Englischkette oder so Vorträge auf Englisch, haben wir analysiert, wie Apple diese Keynotes macht.
Und so hatte ich auch das Gefühl.
Also es kamen dann irgendwann die VR-Glasses.
Die sehen jetzt mehr aus wie Brille und weniger wie Vision Pro.
Und da wurde auch so ähnlich wie...
Steve Jobs da gesagt hat, es ist ein iPod, es ist ein Telefon, es ist ein Internet-Communicator und dann immer wieder wiederholt, es ist alles in einem.
Genauso wurde das auch gemacht.
Es ist ein Kino, es ist ein Computer, es ist eine Konsole und man hat schon hart versucht, dieses Produkt zu verkaufen und ich muss ehrlich sagen, wenn es nicht von Meta wäre, würde ich es fast kaufen.
Ich würde es auf jeden Fall mal testen.
Also man ballert sich halt auch wirklich weg.
Also wie sie angefangen haben mit der Präsentation, so helping you to be more present, ist das auf jeden Fall das Gegenprodukt dazu.
Ja, du hast es jetzt angeschaut, ich kann gar nicht so viel dazu sagen, außer dass sie erstaunlich weit vorne sind, was Brillen angeht gegenüber Apple.
Also sie bauen leichtere Brillen mit ähnlich vergleichbaren Funktionen.
Es soll außerdem so ein...
KI-Schlüsselanhänger noch geben.
Also Muse bekommt so ein kleines Zuhause, in das man dann irgendwie am Schlüsselbund oder als Kette ansteckt, PIN oder so reden kann.
Bin ich gespannt, ob das funktioniert.
Mein Tick wäre, es braucht kein besseres Device als das Smartphone für KI und eventuell eine Brille oder Kopfhörer.
Aber es ist natürlich vollkommen klar, dass für Meta es keine Option ist, auf dem Smartphone zu vertrauen, weil es natürlich die Hauptfunktion dieser ganzen Device-Strategie ist, sich vom Smartphone und damit von Apple und Google aus dem Klammergriff zu lösen.
Das heißt, man muss händeringend ein Standalone-Device finden, was nicht zwangsläufig mit dem Handy zusammenarbeitet oder nur mittelbar mit dem Handy eine Zeit lang arbeitet.
Und deswegen baut man irgendwie so angehängte Minicomputer und Batterie-Packs und sowas.
Hauptsache, es ist autark und es ist nicht das Handy und man kann so ein bisschen seine eigene Produktwelt schaffen.
Ohne da von Google und Apple gestrangelt zu werden.
Ich sehe jetzt gerade erst hier sein T-Shirt.
Also nachdem er das letzte Mal dieses Latein-T-Shirt getragen hat, steht jetzt Building is my Love Language auf dem T-Shirt.
Das findet er wahrscheinlich, also für jemanden, der 99 Prozent seiner Produkte kopiert hat, wäre das natürlich nicht in einer gewissen Copying is my Love.
Also was süß wäre, ist wenn er sagt Copying is my, oder wie heißt er hier?
Steuerung C ist my love language.
Das fände ich geil.
Damit gehen wir mal zum Meta-Event beim nächsten Mal.
Aber Building is my love language ist natürlich, also A, ist es einfach überhaupt nicht lustig.
Beziehungsweise es wird erst lustig dadurch, dass Mark Zuckerberg es trägt.
Noch geil wäre, wenn er sagt, Product Innovation is my love language.
Naja, auf jeden Fall hier Evan Spiegel und Peter Steinberger können sich gedrückt fühlen.
Von Meta.
Wir wissen ja, Kopieren ist die höchste Form der Anerkennung und Zuneigung offenbar in dem Fall.
Meta ist auch ganz transparent damit.
TechCrunch berichtet, Meta admits Muse-likeness to open claw isn't a coincidence.
Also es ist kein Zufall, dass das sich genauso anfühlt wie open claw für Leute, die ein bisschen technischen Sachverstand haben, sondern es ist teilweise bis auf den Charakterpfeil oder sozusagen die Seele, die Peter Steinberger open claw gegeben hat.
identisch oder sehr, sehr nah am Original kopiert.
Wenn es wirklich so ist, dass Meta mit dieser besseren Verpackung, also dieser Verniedlichung und dem Avatar, da zu erheblicher Adoption geführt hat, wäre es natürlich im Nachhinein ein Geniestreich im Marketing.
Also du nimmst ein übertechnisches Produkt, ein nerdiges Produkt wie OpenClaw und gibst ihm so eine niedlige, flauschige Hülle.
Und auf einmal wollen dann 500 Millionen dieses Produkt nutzen, wenn das so kommen sollte, wo ich skeptisch wäre, aber wenn das so kommen sollte, wäre es natürlich ein, das ist erstmal ein typischer Zuckerberg, weil es Copy-Paste ist und trotzdem wäre es aus Marketing-Sicht wirklich ein Wahnsinns-Erfolg.
Es wäre auch so ein bisschen eigentlich ein Apple-Move, oder?
Ein Produkt, das so okay funktioniert, dann nochmal stylisch rauszumachen.
Bei der Keynote kam auch raus, dass man Amuse, auf dem Mac nutzen kann und da wurde gesagt, Muse can run any app on your Mac.
Also wenn das wirklich so ist, dann müsste Muse ja auch bald unseren Podcast schneiden können.
Ja, aber kriegt das Screen Control dann oder wie?
Scheinbar, wie sollen sonst die Apps runnen?
Man versucht auf jeden Fall ein sehr großes Ökosystem, um Muse rumzubauen.
Bei Shopify kann man schon bestellen mit Muse angeblich, Walmart, die sind immer sehr früh dabei.
Die haben ja auch einen der ersten OpenAI-Piloten gemacht, nur um dann zu erfahren, dass Instant Checkout ein Drittel der Conversion Rate hat von Clickthrough.
Genau, apropos, wo wir gerade dabei sind bei E-Commerce.
Gizmodo berichtet, dass die großen US-Banken, also die Consumer-Banken, unter anderem zum Beispiel Bank of America und Capital One, die so relativ viele Accounts von Verbrauchern haben, davor waren, dass Argentic Commerce überwiegend oder auch sehr stark für Scam, Fraud und Disputes genutzt werden wird.
Also man sieht da vor allen Dingen auch Risiken.
Es ist natürlich zumindest heute noch vergleichsweise einfach so einen Agenten auch mal auszutricksen, da rein einfach das Geld der Kunden auszugeben, Waren zu kaufen, die gar nicht existieren, ein Fake-Produkt zu kaufen, was von der Beschreibung her, wie die Marke wirkt und dann aber...
gar nicht vorhanden ist, Fake-Shops aufzubauen und so weiter und so fort.
Also man könnte durchaus argumentieren, die Risiken sind da wahrscheinlich größer als im, in Anführungsstrichen, herkömmlichen E-Commerce.
Mein Vortrag heißt ja auch Beyond the AI-Hype, weil ich versuche, so einen nüchternen Blick darauf zu bekommen.
Und ohne jetzt, ich bin jetzt kein Skeptiker oder Doomer, der sagt, KI kann nichts, aber ich versuche schon objektiv zu beschreiben, wo wir denn gerade stehen, wer was macht, wer wobei erfolgreich ist und was auch nicht funktioniert.
Und unter anderem habe ich Ich habe das Gefühl, dieses ganze Gentic-Commerce-Thema ist halt sehr gehypt und insbesondere, dass Menschen das überhaupt nicht wollen und brauchen können.
Und ich glaube, für einen Großteil der Menschen wird das auch lange so zutreffen.
Für die jüngste Generation und ein paar Nerds wird das bestimmt auch sich durchsetzen mit der Zeit.
Ich sehe jetzt noch nicht, dass mein Agent hier für mich shoppen geht.
Ich wüsste auch nicht, warum und was und warum er mir jetzt das letzte Vergnügen irgendwie meinen Lebensmitteleinkauf oder so noch klauen soll.
So ein weiteres Ding, was KI einem wegnimmt, was eigentlich Spaß macht, damit ich noch mehr Zeit irgendwie auf Arbeit verbringen muss.
Wobei mir meine Arbeit ja überwiegend Spaß macht, sondern vielleicht nicht das beste Beispiel.
Und dann habe ich Zahlen gesucht.
Also ich habe wirklich, und zum Glück ist so ein Research heutzutage ein bisschen einfacher und schneller, aber ich habe wirklich...
vergleichsweise viel Zeit und viele, oder sagen wir mal so, ich habe einfach fünf Agenten gleichzeitig ins Rennen geschickt, um mal wirklich Adoptionzahlen für AgenteCommerce zu finden.
Und es ist irgendwo zwischen unmöglich und sauschwer.
Und ich meine, das sagt ja immer was.
Also wenn niemand mit Adoptionzahlen prahlt, dann ist das allein eine Aussage, weil jemand, der was Gutes zu verkünden hat, der macht ja PR damit.
Und du wirst niemanden finden, der irgendwo berichtet, dass er auch nur drei Artikel über AgenteCommerce verkauft hat schon.
Und dann schaust du dir aber andersrum an.
Da habe ich dann wieder eher den Datenblick, der mir vertraut ist, bemüht.
Also ich bin so auf Webseiten wie SimilarTech oder BuildWith gegangen.
Und dann siehst du, dass von den tausend größten Webseiten 103 Webseiten des MCP-Protokolls schon adaptiert haben.
Und dann gibt es noch das UCP, Agent2Agent und andere Protokolle.
Also sagen wir 10% der Webseiten haben schon MCP von Antropic integriert.
Ich habe auch kurz so ein Publikum gefragt auf ADMX Co.
Ich würde sagen, da ging so bei...
5 bis 10 Prozent auch die Hände.
Ich habe gefragt, wer hat hier schon eine Agentic-Commerce-Strategie?
Wer plant dieses Jahr MCP, Agent-to-Agent, UCP zu installieren?
Und so weiter.
Ich würde sagen, rund 10 Prozent der Hände gehen hoch, die da was tun wollen.
Und dann fragst du aber 15 Sekunden später, wer hat denn schon mal was mit einem Agent bestellt?
Dann waren so drei oder vier Hände oben in einem Publikum von, weiß nicht, was waren das, vielleicht 600, 700 Leute.
Ich meine, die Wahrheit ist doch, Und es gibt 100 Millionen SDK-Downloads für das MCP-Protokoll.
Es gibt mindestens 10.000 Instanzen.
Andere Protokolle haben sogar noch ein bisschen mehr.
Zum Beispiel, weil sie auch über Shopify verbreitet werden und so weiter.
Aber die einzig logische Interpretation davon ist doch, dass Leute etwas bauen, was sie selber niemals nutzen würden.
Also anders kann man das nicht sehen.
Es gibt mehr SDK-Downloads für das MCP-Protokoll, als Transaktionen darüber getätigt wurden.
Das heißt, die meisten Schnittstellen liegen komplett leer.
Dann gibt es eine andere Zahl, einigermaßen belastbare Zahl, die ich finden konnte, ist das sogenannte, ich glaube X402 heißt das, ja X402-Protokoll.
Also Entropic hat MCP ja der Linux Foundation übergeben, wenn ich mich nicht irre und die Linux Foundation hat aber auch ein Payment-Protokoll, das heißt X402.
Das bewirbt sich selber als offen, also ich lese mal vor, X402 is an open neutral standard for internet native payments.
So ein Statement, ey.
Naja, also es ist ein offener Standard und ist hauptsächlich auch für, soll Empowering Argentic Payments machen und Argentic Commerce enablen.
So, sie werben damit, es ist ein Line of Code und dann kannst du agentische Zahlungen akzeptieren.
Und dann sagen sie, in den letzten 30 Tagen gab es 75 Millionen Transaktionen schon mit 24 Millionen Umsatz, 94.000 Käufern und 22.000 Sellern.
So, 74 Millionen Transaktionen klingt ja erstmal viel.
Setzt man das im Vergleich dann zum Volumen aber, dann war die Durchschnittstransaktion um die 30 Cent hier.
Ja, genau, ziemlich genau 32 Cent, glaube ich.
Das heißt, die durchschnittliche Gentic-Transaktion ist gerade 32 Cent.
Warum das so ist, versteht man noch besser, wenn man tiefer in die Zahlen schaut.
Dann ist es nämlich so, dass ungefähr 20 Prozent der Transaktionen mehr oder weniger circular, also nicht circular, sondern das war jemand, der mit sich selbst transagiert hat, um das Ding zu testen.
Da sendest du wahrscheinlich einen einzelnen Cent hin und her.
Das heißt, da hat gar keine zweite Partei oder externe Partei eine Rolle gespielt.
Dann weitere 65 Prozent waren zwischen Teilnehmern des Protokolls, also innerhalb der Gruppe, wenn du so möchtest.
Und wirklich nachvollziehbare externe Transaktionen waren 15 Prozent dieser 75 Millionen.
Und würde man das jetzt auf das Volumen runterbrechen, reden wir über ungefähr 3 Millionen US-Dollar.
Wenn du überlegst, ich meine 3 Millionen kostet ja das durchschnittliche MCP-Projekt bei einem mittelgroßen E-Commerce da schon.
Was da Geld ausgegeben wird, gerade für Gentic Commerce und was für ein Volumen dem entgegensteht, also natürlich ist X402 auch nicht das einzige Payment-Protokoll, du kannst irgendwie auch mit Stripe machen und so, aber ich finde, das steht in überhaupt keinem Zusammenhang zueinander.
Also wie man sich da auf was...
Vielleicht wird nächstes Jahr meine These so, wir haben kein Dark Fiber, also keine leeren Glasfaserleitungen mit KI.
Ich glaube auch nicht an Dark Data Centers, also dass die Rechenzentren nicht ausgelastet werden.
Aber was wir bauen, sind laute Dark Interfaces, auf denen nicht eine Transaktion stattfindet.
Also du hast Zehntausende von Seiten, die es theoretisch erlauben, mit Agenten zu kommunizieren und keine Sau tut irgendwas von wirtschaftlicher Relevanz.
Natürlich kann sich das noch ändern und wir sind sehr früh, aber da muss man sich wirklich fragen, warum irgendwelche Wald- und Wiesen-E-Commerceler da unbedingt an der Frontier sein müssen und erster Seite.
Da kann man wirklich auch mal warten, bis Amazon die erste Milliarde Umsatz gemacht hat damit und dann kann man immer noch sein Protokoll da einbauen, statt jetzt sich hier eine blutige Nase zu holen und seine IT-Teams zu beschäftigen, damit man von irgendwelchen Agents, die keiner nutzt im eigenen Land, Umsätze macht.
Also ich bin da mehr als skeptisch.
Aber Muse soll das ja ändern.
Muse soll ja dann der Agent sein, der für uns shoppen geht, damit Meta auch fleißig mitverdienen kann, muss es natürlich Kommerz sein.
Das könnte natürlich ein Treiber sein, dann hätte sich das vielleicht doch alles gelohnt.
Wobei ich würde sagen, selbst dann war es noch zu früh und ich finde das schon eine große Diskrepanz, ehrlich gesagt.
Oder siehst du es anders?
Ich kann mir schon vorstellen, dass das funktioniert, beispielsweise für Picknick oder so, also was du jede Woche kaufst.
Wieso sollte ich jetzt in einer Lebensmittel-App die ganze Zeit rumklicken, wenn ich mit der nicht auch ein bisschen chatten kann oder sprechen kann?
Ist ja so ein bisschen so wie an einem Tresen bestellen.
Also so Commodities, Sachen, die immer wieder wiederkehrend sind.
Ich meine, Amazon hat das vorher...
zehn Jahre oder so, wann hatten sie so einen Button?
Aber ist das besser, ist das schneller?
Also kannst du schneller sagen, was der richtige Feta, also was der Bio-Feta aus Schafsmilch ist, den du möchtest?
Als dass du es aus einem Roster von neun verschiedenen Marken aussuchen kannst?
Also stell dir vor, du machst jede Woche das gleiche, die gleiche Bestellung, oder mehr oder minder hast du halt Welcher Psychopath ist denn jede Woche das Gleiche?
Nein, aber so ein paar Sachen, Joghurt, Müsli, Milch, Butter, ein bisschen Käse.
Du hast ja schon einen Warenkorb, der sehr, sehr identisch ist.
Und dann überlegst du dir, was machen wir?
Hühnchen, machen wir irgendwie Lasagne?
Also ich glaube, es ist mehr in der App.
Also ich könnte mir vorstellen, dass es da sinnvoll ist, das Produkt gut in der App integriert zu haben.
Dass du sagen kannst, hey Picknick, ich würde gerne, einmal leg mir bitte alle Sachen, die ich immer kaufe, sofort in den Warenkorb und ich bin am überlegen, irgendwie Burritos zu machen, leg mir dafür mal die Sachen in den Warenkorb und dann guckst du durch und sagst, okay, jetzt fehlt noch die Creme Fraiche aus irgendeinem Grund.
Ja, aber das Feature heißt irgendwie Your Favorites oder dein letzter Einkauf, da machst du eine Unterseite, auf dem alles, was du normalerweise kaufst oder was du mehr als, also du gewichtest das einfach nach.
Anzahl der Produkte, die du gekauft hast.
Ich finde das ein total sinnvolles Feature.
Also die Staples, die du immer kaufst, irgendwie Passata, Feta, Joghurt, was auch immer so deine Vorlieben sind.
Oder gewisse frische Gemüse oder so.
Die gibt es natürlich.
Zwei Flaschen Wein, jede Woche.
Genau, genau.
Bis zum Wochenende.
Am Wochenende geht man ja aus dann.
Prost auf Folge 6.
Also ja, also.
Es gibt erstaunlich viele Lebensmittelshops, die relativ lange dafür gebraucht haben, das rauszufinden.
Aber Knusper macht das zum Beispiel ganz gut.
Ich bin müßlicher, Picknick hat dafür auch eine Lösung.
Also das, was du immer kaufst, vorgeschlagen bekommst, das funktioniert ja schon.
Brauche ich dafür jetzt einen Agenten?
Ja, wahrscheinlich nicht.
Also wie gesagt, es gibt so ein paar nervige Items, die wirklich keinen Spaß machen.
Fahrgastrechte finde ich ein sehr gutes Beispiel.
Hotelbuchung würde ich ganz sicher nicht überlassen.
Flugbuchung eigentlich auch nicht.
Why?
Also ich sehe es nicht.
Und ich meine, ich würde sagen, wir sind vielleicht nicht ganz vorne an der Frontier, was Nerdiness angeht, aber jetzt schon in den oberen 10%.
Vielleicht nicht in den oberen 1%, aber in den oberen 5% der Nerdiness würde ich uns einordnen.
Und wenn ich nicht darüber nachdenke, irgendwas mit einem Agenten zu kaufen, dann werden andere das, glaube ich, nicht in der Masse adaptieren in nächster Zeit.
Das kann sich immer sehr schnell ändern, aber man kann ja auch sehr schnell reagieren.
Klar, die ganze Branche möchte natürlich Lösungen verkaufen und Software und Projekte verkaufen und Programmierarbeit verkaufen und Agenturarbeit.
Aber man muss doch mal eine Daten.
Und ich meine, nie war es einfacher.
Also du kriegst einen Pitch hier, wir sind die und die Agentur, wir möchten deinen Job irgendwie jetzt agentic ready machen.
Es kostet nur zweieinhalb Millionen und dauert 18 Monate.
Es war nie einfacher, das einfach in ein Chatbot zu kopieren und zu sagen, mach mal Pro und Contra, warum ich das brauche.
Und ich meine, jeder halbwegs rationale Chatbot sollte dir sagen, du bist mit dem Klammerbeutel gepudert.
Also mach doch was, was irgendwie Umsatz verspricht.
Kommt nicht ein Kunde mehr im Laden dadurch.
Ich würde sagen, ich habe gerade die neue Keynote von Pip gesehen, du solltest einen Laden aufmachen.
Physisch.
Mach einen physischen Laden auf.
Ja, das habe ich auch gezeigt.
Ich habe die Margen verglichen von denen, haben wir hier schon oft genug diskutiert, aber ich habe es mal alles auf den Chart geworfen.
Amazon macht 4 Cent pro bewegten Euro.
Dann kommt lange nichts.
Aber es gibt hier Home Depot, Costco, was weiß ich.
Amazon, der absolute Primus, der auch schon nicht mehr super schnell wächst.
Also A, der Markt ist reif.
Und nach 30 Jahren kann man sich die Frage wirklich mal stellen.
Du kannst jetzt auch nicht mehr sagen, wir machen hier alle Fast Growth Konkurrenz und deswegen müssen wir noch keinen Gewinn machen, weil wir wachsen ja noch so schnell.
Das wächst ja keiner mehr schnell.
E-Commerce ist absolutely mature.
Die Durchdringung ist seit Corona nur noch um 0,15% gestiegen pro Jahr.
Also das ist der Offline-Online-Shift ist 0,15% pro Jahr noch, also minimaler Rückenwind.
Und der absolute Primus macht irgendwie 4 Cent pro 100 Euro GMV, 4 Cent pro 1 Euro GMV an Profit.
Und dann kommt lange nichts.
Und Shein ist irgendwie bei 1 Cent.
Trotzdem musst du natürlich E-Commerce machen, also gerade wenn du einen Überlauf hast vom Offline-Business.
Für Zara oder H&M funktioniert E-Commerce natürlich auch, weil sie die Werbung so ein bisschen kostenlos bekommen durch ihre starken Marken und ihre starke Präsenz.
Die müssen nicht so viel Geld bei Google ausgeben.
Da muss Google erbetteln, dass sie auch ein bisschen Geld dalassen, aber ich finde es eher erstaunlich, dass man sich solche Fragen, also solche ketzerischen Fragen so spät stellt.
Man hätte es wahrscheinlich früher erkennen können, ehrlich gesagt.
Jetzt brauchst du einen Schein-IPO-Prospekt.
Im nächsten Kassenzone-Podcast schließe ich das nochmal so ein bisschen ab mit Alex Graf, das Thema, damit wir es jetzt hier nicht nochmal aufbauen müssen.
Sehr schön.
Wann kommt der?
Schon aufgenommen?
Wurde auf der DMX-Co aufgenommen.
Entweder ist er schon draußen oder kommt bis zum Wochenende, nehme ich an.
Je nachdem, wie schnell sein Backoffice das abarbeitet.
Seine KI, der hat dann bestimmt eine KI.
So, ansonsten, Alibaba droht schon mit dem nächsten 10 Billionen Parameter Modell.
Das könnte so ein bisschen, Beben ist vielleicht übertrieben, aber ich gehe davon aus, dass wenn Alibaba wirklich ein 10 Billionen Modell baut, dass es Grog einkassieren könnte und wahrscheinlich auch Muse.
Also ich nehme an, es wird knapp unter GPT-Astra, vielleicht sogar gleich mit GPT-Astra landen.
Aber zum Beispiel Opus 5, Muse und Grog dabei quasi einkassieren, was Leistung angeht.
Mal sehen, ob ich da richtig liege.
Aber da sollte man vielleicht darauf vorbereitet sein, dass das so ein bisschen wieder den Markt schütteln könnte, wenn das kommt.
Und angeblich soll Gemini 4 wohl auch jetzt bei Google in den Startlöchern liegen.
Da muss nur noch Sergei Brin selber drüber einmal polieren und dann...
Soll erwarten wir auch in kürzerer Zeit Gemini 4 mal schauen, ob Google es da an die Frontier nochmal schafft und mithalten kann mit Opus 5.5 und Fable und GPT-6 Astra.
Den Beweis sind sie natürlich ein bisschen schuldig.
Bin gespannt.
Was wir gar nicht besprochen haben, ist den Trailer You Can See Everything.
Hast du zufällig vor zwei Wochen die Doku oder den Doku-Trailer gesehen von der Theranos-Gründerin?
Ich bin irgendwo über so ein kleines Interview-Schnipsel gestolpert, aber ich habe weder den Trailer noch den Film gesehen.
Die hat es wohl geschafft, kurz vor und aus dem Gefängnis eine Doku über sich selbst zu machen.
Achso, ja.
Den Eindruck, den ich hatte von dem Interview-Schnipsel, war, dass sie da überwiegend gar nicht weiß, wie das alles passieren konnte.
Was ja eine logische Konsequenz wäre, wenn man als Verbrecher eine Doku über sich selbst macht.
Dann würde man davon ausgehen, dass man da relativ unschuldig bei rauskommt.
Ja, es scheint ein paar ganz gute Dokus zu geben.
Die andere ist von über Elon Musk.
Aber da versucht Elon wahrscheinlich die noch zu verhindern.
Ist das möglich oder machen wir bald hier eine Watchparty bei uns im Büro und schauen uns an drei Stunden Elon Musk Doku mit all seinen Ex-Frauen.
Ich glaube vier, fast vier, glaube ich sogar.
Ja, und zwar hat Alex Gibney eine unautorisierte Documentary über Elon Musk gemacht.
Und Elon Musk, Anwälte sollen busy sein, zu verhindern, dass das außerhalb von Nordamerika gezeigt wird.
Also der letzte Hort, die letzte Bastion der Redefreiheit und Meinungsfreiheit kämpft gerade dagegen, dass eine Dokumentation, die die Meinung vieler Leute über ihn beinhaltet, nicht ausgestrahlt werden darf.
Und trotzdem sieht es aber wohl ganz gut aus.
Obwohl natürlich die Studios, ich glaube Universal hat das kontrahiert für außerhalb Amerika und die zucken so ein bisschen vor und zurück.
Aber The Hollywood Reporter geht jetzt davon aus, dass sie es in den Rest der Welt bringen würden.
Für uns ist natürlich Pflichtprogramm, das zu schauen.
Er arbeitet in der PR für den Film, wird viel mit der Influencerin, dieser Rechtsinfluencerin Alice Sinclair oder wie heißt sie?
Keine Ahnung.
Jetzt müssen wir aus Respekt natürlich das schon Musk einmal richtig nennen.
Sie heißt Ashley Sinclair, Entschuldigung.
Also die zitierten ja unter anderem so, dass Elon Musk mal gesagt haben soll, sie müssten eine Legion, also wortwörtlich, A Legion of Children Before the Civil War zusammen generieren.
Es geht auch so ein bisschen davor, dass er Frauen eigentlich als mehr oder weniger austauschbare Gebärapparate betrachtet.
Und wie gesagt, er soll mit dieser Rechtsauslegerin Pläne diskutiert haben, dass man bevor es zu einem Bürgerkrieg käme, das ist wahrscheinlich Teil seiner Great Replacement Theorie oder so, schon mal ausreichend Kinder zeugen müsste, in Klammern.
Mit Menschen mit der richtigen Hautfarbe.
Wahrscheinlich, das scheint ja sein Grundtheorien zu sein dabei.
Ansonsten gibt es ja ausreichend Fortpflanzungen unter anderem.
Das versucht er jetzt zu stoppen.
Wir hoffen natürlich, dass es trotzdem kommt.
Und wenn nicht, bei Dingen, die hier als verboten diskutiert wurden, hat er sie quasi liberalisiert und auf X gepostet.
Dieser komische Film, ich habe vergessen, wie er heißt zum Glück.
verdient die Aufmerksamkeit auch nicht meiner Meinung nach.
Also der schlechte Rache-Film, wo jemand da die ganzen Migranten und Richter hinrichtet, den hat er ja quasi kostenlos auf X verbreitet, damit er auf der ganzen Welt sichtbar ist.
Ich bin gespannt.
Nein, natürlich wird er das mit dieser Dokumentation nicht machen.
Und es lässt sich auch Geld damit ver...
Was schon gut wäre, wäre im KI-Kindergarten, wenn Jeff Bezos die jetzt auf Amazon stellt.
Ja, die sind sich glaube ich, obwohl die sind ja im Raketenrennen, das wäre lustig, finde ich gut.
Also...
Elon, nee, Jeff, wenn du das hörst, hier, bitte.
Take one for the team.
Einmal weltweit rausbringen.
Auch ein bisschen früher.
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Genau und wo wir gerade bei Maske und Medien sind, der von Larry Ellison, so einem sehr Trump nahen Unternehmer, der Oracle Gründer.
Also dessen von ihm finanzierte Studio Paramount, das von seinem Sohn so ein bisschen verwaltet wird, aber eigentlich mit Daddys Geld.
Das versucht ja Warner Brothers zu kaufen und damit unter anderem auch Fernsehsender wie CNN.
Nun ist es aber so, dass Paramount schon extrem leveraged ist.
Also Larry Ellison hat da so ein bisschen sein Playbook von Oracle genommen.
Also Oracle ist ein unheimlich erfolgreiches Unternehmen, was durch Akquisitionen immer größer geworden ist.
Man hat viel Geld.
sozusagen sich geborgt, um andere Firmen zu kaufen, hat sich sehr gut integriert und damit immer weiter Geld verdient und Larry Edison unsagbar reich gemacht, hundertfacher Milliardär.
Und das Gleiche, also so ähnlich führt man dieses Studio jetzt, also es ist schon mit Schulden ausreichend ausgestattet und würde man jetzt außerdem noch Wenn Warner Brothers übernehmen, würde man das mit 80 Milliarden Schulden finanzieren, hat gleichzeitig aber nur einen Free Cashflow von drei Milliarden, was sich finanzmathematisch fast so ein bisschen ausschließt.
Also diese drei Milliarden reichen eigentlich nicht, um den Schuldendienst zu bedienen.
Das heißt, man müsste weitere Ersparnisse machen, Leute entlassen oder so, um auf fünf, sechs Milliarden besser noch ein bisschen mehr Cashflow zu kommen, um diese Schulden auch zurückzahlen zu können irgendwann oder wenigstens die Zinsen zu bedienen.
Und deswegen soll er wohl auf der Suche nach weiteren Equity-Investoren.
Also die jetzt neben den Schulden, die man aufnimmt für eine Übernahme, quasi Eigenkapital reinwerfen.
Also sagen wir mal, ich will eine Firma hier für 100 Milliarden kaufen.
Das ist so ein bisschen wie beim Eigenheim.
Idealerweise bringt man so mindestens ein Drittel Eigenkapital mit.
Beim Eigenheim geht es auch mit ein bisschen weniger.
Bei Firmen gibt es ja schon ein Risiko, dass sich der Wert auch nochmal verändert.
Deswegen wäre mehr Eigenkapital besser.
Und weil er schon 80 Milliarden an Schulden braucht, sucht er weitere Partner.
um die Equity-Trange, also das Eigenkapital aufzutreiben.
Ursprünglich wollte er dafür Shares von Oracle verkaufen.
Das scheint er verworfen zu haben, die Idee.
Und er soll mit der Idee spielen, von allen Leuten ausgerechnet Elon Musk da mit einzuziehen.
Zumindest geht das aus Dokumenten hervor, die jetzt da öffentlich geworden sind.
Was natürlich wieder krass wäre, weil dann noch mehr, also mit Larry Ellison werden sie sowieso schon relativ rechtsgelagert.
dann verortet.
Und CNN ist ja einer der letzten Sender, die noch relativ ausgewogene oder linke, je nachdem wo man selber steht, Berichterstattung macht.
Es ist ja auch einer der Sender, die aus dem Weißen Haus verbannt werden soll, die übrigens wieder zurück dürfen, weil ein Richter das zum Glück einkassiert hat.
Genau, wollen wir hoffen, dass es nicht auch noch in Elon Musk Hände fällt.
Ich glaube, ihm wird sein Geld aber auch zu schade dafür sein.
Ich glaube, so stark glaubt er am Ende nicht an.
CNN und es ist ihm zu viel Geld, um so einen kleinen News-Center zu übernehmen.
Der Rest von Warner Bros.
interessiert ihn, glaube ich, relativ wenig.
Deswegen glaube ich, dass das sich so nicht materialisieren wird.
Denn, weil ich überrascht über die News, dass der deutsche KI-Markt explodiert.
Haben wir jetzt hier auch einen großen Tech-Boom?
Ja, nur deswegen habe ich es reingetan, weil ich diese beeindruckenden Zahlen gelesen habe.
Und zwar gibt es, glaube ich, ich glaube, es basiert auf einer neuen Bitkom-Studie.
Und da wird vorausgesagt, dass dieses Jahr voraussichtlich 16 Milliarden Euro aufgewendet werden, was ein Zuwachs von 65 Prozent entspricht.
Und zwar davon sollen allein 6 Milliarden Hardware sein, Dienstleistungen drumherum, aber zum Beispiel auch 7 Milliarden.
Also es wird schon Geld umgesetzt mit KI in Deutschland, auch wenn wir nicht die ganz großen.
Datacenter und Frontierlabs haben.
16 Milliarden sind ja nichts.
Und da ein Teil dieses Geldes natürlich am Ende auch immer dann in die Modelle fließt, kann man sich auch schnell mal hochrechnen, wie es weltweit aussehen muss, wenn allein in Deutschland schon, wo wir jetzt nicht weit voraus sind, 16 Milliarden investiert werden in KI.
Moment, in was?
In Keynotes, PowerPoint-Präsentationen und Beratungen oder was?
Ja, tu mal nicht so, als wäre es nichts wert, ja?
Nee, natürlich teilweise in Beratung, aber hier steht ein Drittel davon ist Hardware allein.
Ein weiteres Drittel ist vielleicht Dienstleistungen, die damit verbunden sind und ein anderes Drittel vielleicht auch tatsächlich Tokenkosten.
Das ist jetzt meine eigene Interpretation.
Ja, also aber damit würde Deutschland ja zumindest sehr dynamisch in KI investieren.
Also ich fand die Zahl überraschend.
Sekunde, es gibt sogar noch eine größere Zahl.
29 Milliarden Sekunden.
Das ist KI-Software, Dienstleistung, Hardware im laufenden Jahr um 48 Prozent auf 29 Milliarden Euro.
Das war vorher bei 20.
Und Software allein ist 16 Milliarden davon.
Und das wächst mit 65 Prozent.
So ist es richtig.
Also die Gesamtinvestitionen sind sogar fast 30 Milliarden.
Das ist doch ganz vernünftig.
Richtig ist natürlich auch, dass jede Software jetzt auf KI umgelabelt wird.
Ich kann mir vorstellen, dass der Rest der Software dann vielleicht sogar an Drive verliert oder an Wachstum einbüßt, weil jetzt alles auf einmal KI-Software ist oder als KI gelabelt wird.
So, dann noch die kleine Cyber-Security-Ecke, die ihr gewohnt seid von uns.
Wir wollen ja nicht, dass die Angst hier verschwindet.
Es werden natürlich jetzt jede Woche verschiedene Incidents reported oder Angriffsversuche.
Einer der interessanteren ist sicherlich der, wo die, also es wurde bekannt, dass OpenAI unter anderem in eine australische Gesundheitsbehörde eingebrochen hat.
Im gleichen Zusammenhang sollen auch US-Regierungssysteme attackiert worden sein.
Und zwar geht es um so eine digitale Library, Sekunde, The Digital Library at the University of New Mexico.
Dann Data USA, so eine Statistikseite.
dann die australische Medicare-Seite und das australische Institute of Health and Welfare.
Und das Interessante ist jetzt gar nicht nur, dass das Regierungsorganisationen waren, die hier gehackt worden sind, sondern der Grund.
Und zwar der Grund war, und das ist das schöne Beispiel von meiner Paywall, die ich immer beschreibe eigentlich, diese Agenten wollten einfach nur Daten haben, angeblich zu einem Kosmetikprodukt.
Und vielleicht gehört da irgendwie so Sicherheit der Inhaltsstoffe oder sowas.
Und sie dachten, der effizienteste oder logischste Weg, an diese Daten zu kommen, ist diese medizinischen Websites und Datenbanken zu hacken, um die nötigen Informationen zu bekommen.
nur ein paar Daten über, keine Ahnung, was im Lippenstift so an Fett verwendet wird oder was auch immer dann der konkrete Fall war.
Aber das zeigt nochmal, wie schnell eine KI, die eigentlich wohlgesonnen ist, dann in etwas sehr Gefährliches umschlagen kann.
War OpenClaw nicht die Geschichte von dem Fitnessstudio, wo jemand einfach nur einen Fitnesskurs machen wollte?
Also das wird doch jetzt der nächste Muse-Case für Meta, oder?
Wenn man da so viel kopiert hat, dann wird da ja auch der eine oder andere Incident passieren.
Jemand würde sagen, er möchte wirklich ein romantisches Dinner mit seiner Freundin machen und bucht mir mal ein ruhiges Restaurant, wo nicht so viele Leute sind, aber trotzdem hoch und dann bucht er einfach 20 Tische.
Damit es nicht so voll ist im Restaurant oder so.
All sowas wird passieren, warum nicht?
Das ist alles logische Schlussfolgerungen theoretisch.
Hab das gebucht, Mindestumsatz 20.000 Euro.
Aber ist romantisch.
Ja, wenn er den Mindestumsatz zahlt, geht's ja noch.
Aber wenn es einfach quasi fraudulent bucht und sich als Kunden ausgibt und damit das Restaurant ruiniert, ist ja dann nicht mehr lustig.
Ja, wir werden dann noch viel lernen mit der ganzen Agentik-Technologie.
Bin gespannt, was da alles noch schief gehen würde, bevor ganz viel gut geht irgendwann vielleicht auch.
Apropos, schief gehen, bevor es irgendwann mal gut geht.
Mit großer Erregung haben viele SpaceX-Fans bestimmt gelesen, dass SpaceX jetzt für Google die ersten Satelliten mit KI-Chips ins All befördern soll.
Und zwar das sogenannte Projekt Suncatcher, glaube ich.
Inzwischen heißt es MVP.
Dabei sind die ersten Satelliten dafür vorbereitet worden, ins All geschossen geworden.
Man hat die getestet, ob sie zum Beispiel das ganze Rütteln beim Start ertragen, ob sie die G-Kräfte, die Beschleunigung beim Start.
Ertragen.
Das hat sich alles ganz gut bewährt.
Man nutzt bestehende Technologie von Planet Labster, die quasi die Satelliten schon vorher gebaut haben.
Und mit Planet Lab zusammen baut man was, was ungefähr so groß ist wie einen Kühlschrank.
Da geht es am Ende um vier TPUs, also vier dieser Tensor Processing Units.
Die Leistungsaufnahme.
Eines dieser Satelliten ist ungefähr so groß wie ein Hairdryer, steht hier bei der New York Times, also einem Föhn.
Es geht um einen Kilowatt, das mit den Solarpanelen erzeugt werden kann.
Man ist aber optimistisch, dass das funktioniert.
Die Angst ist immer so ein bisschen, dass durch die Radiation, durch die Strahlung im All, es zu sogenannten Bitflips kommt.
Also dass ein 0-1-Schalter auf einem Chip quasi die Ladung wechselt und dadurch dann das Ergebnis verfälscht wird oder größere kommt.
Problems entstehen.
Man hat aber herausgefunden, wie würde man das lösen als technologieaffiner Mensch?
Schalten Sie es einfach mal an und aus und dann geht es wieder.
Das hat Google mehr oder weniger validieren können, dass man die Chips einfach neu starten kann, dann würde das wahrscheinlich weiter funktionieren.
Also es ist kein dauerhafter Schaden, der entsteht im Idealfall.
Was nicht heißt, dass nicht Strahlungsschäden entstehen können trotzdem, aber dieser einfache Bitflip, mit dem kann man wahrscheinlich umgehen im All.
Wie gesagt, Rütteln, Beschleunigung.
Hat man auch Ideen für oder glaubt, dass die Chips stabil genug sind?
Und jetzt kann es losgehen.
Also man bräuchte immer noch 10.000 solcher Satelliten, um einen 1 Gigawatt Datacenter zu ersetzen.
Das ist der Nachteil.
Also es muss noch deutlich günstiger werden, die ins All zu schießen.
Und Google sagt das selber ganz realistisch.
Also Elon Musk hat ja gesagt, dieses Jahr gibt es die ersten Launches und das können wir jetzt im weitesten Sinne hier als Launch betrachten.
Und Ende 27, also in zwölf Monaten, hätten wir aber dann quasi die ersten kommerziellen Datacenter in Space.
Das glaubt eher so.
Das sieht man bei Google, die jetzt hier quasi das als erster Launchen, noch nicht so.
Hier lässt sich Dr.
Menica, der das quasi für Google macht, folgendermaßen zitieren.
We don't expect to be perfectly frank that we'll have anything useful operational in the next few years.
Und er vergleicht das eher so mit Driverless Cars, wo man 15 Jahre gebraucht hat, um irgendwas auf die Straße zu bekommen.
Also er glaubt nicht, dass irgendetwas operationell Nützliches daraus entstehen könnte in den nächsten Jahren.
Man forscht natürlich trotzdem, weil man hofft, dass es mal eine Option sein könnte oder man sich gegen diese Option zumindest versichern möchte.
Sonst würde man nicht forschen.
Aber dass das irgendwie marktreif werden könnte in den nächsten Jahren, scheint er nicht zu glauben.
Elon Musk, wie gesagt, hat es für Ende nächsten Jahres versprochen, aber wir wissen ja auch was davon.
zu halten ist und einer der, eins der größten Probleme und das haben wir hier vorher schon ein paar Mal erwähnt ist, aber das wird hier nochmal schön erklärt, ist eben, wie man die Hitze ableitet.
Diese GPUs, selbst wenn es nur vier Stück sind mit einer, wie gesagt, Leistungsaufnahme von einem Hairdryer, produzieren dann nämlich so viel Hitze, die man mit Lüftern oder Wasser im Weltall logischerweise nicht ableiten kann, weil der Luftzug kann nicht entstehen im Vakuum, wenn man so möchte.
Deswegen braucht man sogenannte Radiatoren, die die Hitze abstrahlen.
Und obwohl dieser Satellit jetzt schon so groß wie ein Kühlschrank wäre und sich dann im All ja noch ausklappt, könnten diese TPUs ungefähr eine Viertelstunde anbleiben, bevor sie überhitzen.
Und dann müssen sie für Stunden ausgeschaltet werden, um abzukühlen.
Also das ist quasi der derzeitige Stand der Forschung.
Du kannst für 15 Minuten eine GPU oder TPU im All betreiben, mit erheblichem Aufwand und Kosten.
Und dann musst du sie ausschalten, weil sie zu heiß ist und es keine vernünftige Möglichkeit gibt, die Hitze abzuleiten.
Beziehungsweise man sehr lange warten muss, bis sie wieder abgekühlt ist, obwohl man hier schon einiges, also man baut da so ein Zwischenlayer, was die Hitze gut überträgt, in verschiedenen Layers, so ein Zwiebelprinzip und dann am Ende mit Aluminium und Kupfer eben die Möglichkeit ist abzustrahlen.
Also wer daran glaubt, der sollte Kupfer- und Aluminiumaktien vielleicht kaufen.
Aber am Ende reicht es nicht mal, um vier Chips dauerhaft zu betreiben, weil sie sich in der Zeit schon so überhitzen, dass sie quasi wegschmelzen würden.
In diesem Sinne, habt ein schönes Wochenende.
Ich verspreche dir, ich bin am Dienstag wieder für dich da.
Also wir hören uns wieder am Mittwoch.
Bis dann.
Peace.
Ciao, ciao.
Der Doppelgänger-Tag-Talk-Podcast ist ein Projekt von Philipp Klöckner und Philipp Klöckler.
Recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Off.
Weiter diskutieren kannst du in unserer Doppelgänger-Discord-Community.
Fragen und Anfragen kannst du uns gerne per Mail an podcast.doppelgänger.io schicken.
Vielen Dank, schönes Wochenende und bis Mittwoch.
