# AI Debt Risks, LatAm Bet, and Gold Recovery

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-09-25

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über die höhere Gewalt bei Oracle, steigende Preise bei Pepsi & Co.
und Transparenz von der Commerzbank.
Im Thema des Tages dreht sich alles um die große Lateinamerika-Wette und passende ETFs dafür.
Und in der AAA-Idee erklären wir euch, warum sich gerade jetzt ein Blick auf Gold und Silber lohnt.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Daniel Eckert und Lea Oetjen aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte Heute ist Freitag, der 25.
September 2026 und wir wünschen euch einen sanften Start in den Tag.
Etwas Sanftmut hätte gestern vor allen Dingen den Anleihemärkten gut getan.
Die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihen kletterten auf knapp 5,5 Prozent.
So hoch standen sie zuletzt 2004.
Und die Zehnjährigen, an der in Amerika die Hypothekenzinsen hängen, die erreichten knapp 5,2 Prozent und damit den höchsten Stand seit Juli 2007, also seit dem Sommer vor der Finanzkrise.
Auch in Japan, Großbritannien und in Deutschland zogen die Renditen an.
Die Aktienmärkte in New York haben das allerdings erstaunlich gefasst weggesteckt.
Der S&P 500 und auch der Nasdaq 100 schlossen praktisch unverändert.
Nur der Dow Jones verlor 0,3 Prozent.
In Deutschland sah es ein bisschen weniger entspannt aus.
Der Deutsche Light Index gab 0,6 Prozent auf 25.267 Punkte nach und das trotz richtig guter Konjunkturdaten.
So war es, denn der IFO-Geschäftsklimaindex, der stieg im September.
um 1,1 Punkte, das war stärker als erwartet, auf 89,9 Punkte.
Und die großen Wirtschaftsforschungsinstitute, die haben ihre Wachstumsprognose für Deutschland von 0,6 auf 1,3 Prozent, mehr als verdoppelt.
Das war das Gemeinschaftsgutachten oder die Gemeinschaftsdiagnose.
Und wenn solche Nachrichten den DAX nicht mehr tragen, dann zeigt das ziemlich klar, Wer gerade den Takt vorgibt, der Ölpreis und überhaupt die Energiepreise sowie natürlich die Zinsen.
Ja, und da bleibt die Lage verfahren.
Die Nordseesorte Brand kostete am Abend mehr als 106 Dollar je Barrel, weil die Straße von Hormuz weiter kaum befahrbar ist.
Kurz hältte sich die Stimmung auf, als Reuters meldete, dass Washington und Teheran über einen Ausstieg aus dem Krieg in mehreren Stufen verhandeln.
Aber der Iran würde die Meerenge ja eh erst öffnen, wenn die USA die Wirtschaftsblockade aufheben.
Der Iran hatte allerdings erst diese Woche klargestellt, dass die Straße von Hormuz zu bleibt, solange die iranischen Bedingungen nicht erfüllt sind.
Und wir haben in diesem Krieg ja schon ein paar Mal erlebt, dass ein Durchbruch zum Greifen nah schien oder dass das zumindest behauptet wurde und dass die Einigung dann doch platzte.
Ja, und weil wir das eben jetzt schon ein paar Mal miterlebt haben, wüsst ihr es mittlerweile auch.
Teures Öl heißt höhere Inflation und höhere Inflation heißt, die FED muss nachlegen.
Die Notenbank hat ja den Leitzins erst vergangene Woche auf 3,75 bis 4 Prozent angehoben.
Und gestern standen gleich mehrere Vertreter der FED-Schlange, um weitere Schritte anzukündigen.
An den Terminmärkten liegt die Wahrscheinlichkeit für einen Zinsschritt schon im Oktober inzwischen bei mehr als zwei Dritteln.
Noch vor einer Woche war das ungefähr noch ein Münzwurf.
Mich beunruhigt allerdings noch etwas ganz anderes leer.
Das US-Finanzministerium, das hat jetzt zehnjährige Anleihen versteigert und die Nachfrage, das war eine der schwächsten, die es bei dieser Laufzeit jemals gegeben hat.
Investoren verlangen also mehr Geld dafür, wenn sie Amerika langfristig Kredit geben sollen.
Und das liegt an der Inflation, klar, aber auch an den Staatsschulden.
Und es liegt auch daran, dass die Tech-Konzerne für den KI-Ausbau gerade in gewaltigem Ausmaß Schulden aufnehmen.
Für euch als Anleger ist das eine sehr unbequeme Rechnung.
Wenn der amerikanische Staat euch zehn Jahre lang mehr als fünf Prozent Zinsen garantiert, müssen Aktien diese Konkurrenz nämlich erstmal schlagen.
Und wie wackelig die KI-Finanzierung an manchen Stellen ist, hat gestern Oracle hervorragend gezeigt.
Der Konzern hat nämlich dem Bauherrn seines riesigen Rechenzentrums in New Mexico offiziell mitgeteilt, dass er mögliche Verzögerungen dort als höhere Gewalt betrachtet, also als etwas, wofür Oracle nichts kann.
einer sogenannten Force Majeure-Klausel entbindet sich ein Vertragspartner von seinen Pflichten, wenn Unvorhergesehenes passiert.
Oracle will sich laut Bloomberg das Recht sichern, Zahlungen auszuschließen oder aufzuschieben, falls das Projekt Jupiter nicht wie geplant 2028 ans Netz geht.
Das Rechenzentrum gehört zum Stargate-Programm und soll mehr als 2,4 Gigawatt Leistung bekommen.
Das ist ungefähr so viel, wie zwei große Atomkraftwerksblöcke liefern.
Gegen den Bau laufen jetzt aber die Anwohner, Sturm und auch Umweltgruppen protestieren.
Oracle beteuert aber Jupiter-Liege im Zeitplan.
Die Anleger haben trotzdem verkauft.
Die Oracle-Aktie verlor zeitweise 9 Prozent und auch der Projektentwickler Blue Owl und der Brennstoffzellenlieferant Bloom Energy gaben nach.
Laut Financial Times handeln die rund 18 Milliarden Dollar Schulden, die an dem Projekt hängen, bereits auf Niveaus, die nach Stress aussehen.
Da zeigt sich die Kehrseite des KI-Booms.
Ein großer Teil dieser Rechenzentren ist einfach auf Pump gebaut und bei steigenden Zinsen wird jede Verzögerung teurer.
Wie unterschiedlich die Börse-KI-Infrastruktur gerade bewertet, zeigte gestern Nebius.
Die Aktie sprang um 9% nach oben.
Nebius ist ein sogenannter Neo-Cloud-Anbieter.
Das Unternehmen kauft Nvidia-Chips in großen Mengen ein und vermietet die Rechenleistung an Firmen, die KI-Modelle trainieren oder betreiben.
Die Bank of America hat ihre Umsatzprognose bis 2028 deutlich angehoben, weil ihr das Geschäftsmodell von Nebius gefällt.
Für Schlagzeilen hat gestern auch PepsiCo gesorgt.
Der Konzern will laut Bloomberg bis zum Jahresende bzw.
vielleicht auch Anfang 2027 erst die Preise für einige Chips, Limonaden und Dips anheben.
Erst im letzten Jahr hatte Pepsi die Preise für Marken wie Lays und Doritos und bis zu 15 Prozent gesenkt, weil die Kundschaft die Erhöhung davor nicht mehr mitgemacht hat.
Die Chipstüche fährt gerade also Achterbahn und die Aktie auch.
Sie verlor zeitweise gestern deutlich.
Am Ende ging sie damit ein Minus von zwei Prozent aus dem Handel.
Zurück zu uns nach Deutschland.
Im DAX, da hat es K-24 erwischt mit einem Minus von mehr als drei Prozent.
Die Aktie fiel auf ein Zwei-Monats-Tief.
Analysten zweier große US-Banken haben die Debatte neu angefacht, ob KI-Agenten den Anzeigenportalen das Geschäft abgraben.
Die Sorge dahinter, wenn künftig ein KI-Assistent für euch die passende Wohnung sucht, dann landet ihr womöglich gar nicht mehr auf dem Portal.
Und genau da, auf dem Portal, verdient Scout24 nun mal sein Geld.
Und dann hat Commerzbankchefin Bettina Orlopp gestern auf einer Finanzkonferenz noch ziemlich offen durchgespielt, wie es mit der Unicredit weitergehen könnte.
Die Italiener halten ja inzwischen fast 50 Prozent an der Commerzbank und beide Häuser reden über einen Zusammenschluss.
In der ersten Variante, die Bettina Orlopp da skizziert hat, übernimmt die Commerzbank die Münchner Unicredit-Tochter HVB unbezahlt mit eigenen Aktien, wodurch der Anteil der Unicredit weiter steigt.
Klingt aber ein bisschen nach Stellenabbau, so oder so.
Ja und die zweite Variante wäre dann eine klassische Fusion.
In der dritten Variante macht die Uni Credit den übrigen Aktionären ein neues Angebot, voraussichtlich mit Aufschlag, um auf mehr als 90 Prozent zu kommen, nach mehr als zwei Jahren Abwehrkampf.
klingt Frankfurt jetzt wie ein verhandlungsbereiter Partner.
Für Commerzbank-Aktionäre zählt vor allen Dingen die dritte Variante, denn nur dort winkt eine Prämie.
Und wir prämieren jetzt auch die Termine, wobei, nee, eigentlich nicht.
Heute ist nämlich wirklich nicht viel los.
Im Bundestag findet eine Abstimmung über den Tankrabatt statt und voraussichtlich im Bundesrat auch.
Bundeskanzler Friedrich Merz ist dann noch bei der Jubiläumsfeier zum 150-Jährigen bestehende Henkel AG.
Und dann startet AAA ins feinen 26-Wochenende in Frankfurt.
Das ist ja eine Anlegermesse und wir hoffen, viele von euch da zu sehen.
Also schreibt uns gerne mal, wenn ihr da seid.
Das hoffen wir auf jeden Fall.
Aber danach heißt es Hoch die Hände Wochenende.
Das Thema des Tages.
Lula da Silva, der 80-jährige Präsident von Brasilien, lag in den Umfragen so weit vorn, dass seine vierte Amtszeit wie eine Formsache gewirkt hat.
Inzwischen hat allerdings Flavio Bolsonaro, der Sohn des Ex-Präsidenten, allerdings aufgeholt.
Und vor der Wahl am 4.
Oktober zeigen die Umfragen jetzt ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
Für euch als Anleger ist das gar nicht so uninteressant und deshalb schauen wir uns das im Thema des Tages heute mal genauer an.
Denn die Märkte wetten längst mit.
Laut Morningstar sind in den ersten sieben Monaten des Jahres 3,6 Milliarden Dollar in Lateinamerika-ETFs geflossen.
Das ist fast doppelt so viel wie im gesamten Jahr 2025.
Der MSCI Latin America hat in zwölf Monaten rund 22 Prozent gewonnen.
Der MSCI World kam auf 16 Prozent.
Trotzdem gehört die Region bei der Wertung weiter zu den günstigsten der Welt.
Bei der Societe Generale nennen sie ein Sieg Bolsonaros ganz offen das Rally-Szenario, weil sich Investoren von ihm mehr Haushaltsdisziplin erhoffen.
Brasilien würde damit einem Trend folgen, der den ganzen Kontinent erfasst hat.
In Argentinien, in Chile, in Ecuador und Bolivien regieren inzwischen konservative und libertäre Kräfte.
Mit Brasilien wären Mexiko und Venezuela die letzten großen Länder mit linker Regierung.
Egal wie es am Ende kommt, die Lateinamerikawette kann sich unabhängig vom Wahlausgang lohnen für euch.
Schließlich verdient die Region gerade kräftig an Öl und Kupfer.
Zwei Aktien zeigen das besonders gut, der brasilianische Ölkonzern Petrobras und der mexikanische Bergbaukonzern Grupo Mexico.
Die beiden stehen allein für 40% der Rendite im MSCI Latin America seit Jahresbeginn.
Beim Öl wäre ich vorsichtig, denn eine Einigung zwischen den USA und dem Iran könnte den Preis sehr schnell drücken, richtig nach unten fallen lassen.
Aber die Rechenzentren und die Stromnetze für die KI, die brauchen noch jahrelang Erz.
Ja, und da sitzt Brasilien auf einem echten Schatz.
93 Prozent des weltweiten NIOPS kommen mich von dort.
Das ist ein Metall, mit dem man den Stahl für die Strommasten härten kann.
Außerdem ist das Land der zweitgrößte Eisenerzproduzent der Welt und hält 11 Prozent der globalen Nickelreserven.
Wer das direkt spielen will, landet bei Wale, dem größten Eisenherz- und Nickelkonzern.
Auch die Staatsfinanzen helfen.
Chile hat Schulden von 42 Prozent der Wirtschaftsleistung, Mexiko, Kolumbien und Uruguay liegen zwischen 60 und 70 Prozent.
Deshalb haben die steigenden US-Zinsen die Region diesmal kaum erschüttert.
Obendrauf kommt ein Index-Effekt, denn Südamerika will bei MSCI zu den Industrieländern aufsteigen und wiegt dem MSCI Emerging Markets fast 20 Prozent.
Nach einer Analyse der Bank of America würden bei der Neuverteilung fast 10 Milliarden Dollar nach Lateinamerika fließen.
Für die breite Umsetzung eignen sich da zum Beispiel der iShares MSCI EM Latin America oder der Amundi MSCI EM Latin America.
In beiden Stellen Brasilien und Mexiko die größten Anteile.
Wer gezielt auf die Wahl setzen will, nimmt sich den iShares MSCI Brazil ins Depot.
Damit tragt ihr dann aber auch das volle Wahlrisiko und das Währungsrisiko direkt mit.
Das größte Risiko liegt aber in der Geschichte der Region begründet.
In den 90er Jahren war Lateinamerika schon einmal fast komplett rechts regiert.
Und die Reformen, die verloren ihren Rückhalt, weil sich große Teile der Bevölkerung abgehängt fühlen.
Und vielleicht war ja auch dann die Regierung nicht empathisch genug.
Wer weiß.
Ja, wer weiß.
Das Flossbach von Storch Research Institute warnt aber auf jeden Fall, dass sich Geschichte wiederholen kann.
Lea, was haben wir geschrien?
Weißt du noch, wie das war und was da los war, als Gold und Silber Anfang des Jahres immer neue Rekordstände markierten?
Ja, das weiß ich noch.
Und ich weiß noch, wie ich damals in der Weihnachtsfolge im vergangenen Jahr davon geschwärmt habe, wie gut meine Positionen in dem Bereich gelaufen sind.
Die Edelmittpreise sind ja wie gesagt 2025 schon kräftig gestiegen und dann ging es Anfang des Jahres nochmal kräftig nach oben.
Also es sah ja danach aus, als hätte ich auch in der diesjährigen Weihnachtsfolge schwärmen können.
So ist es, da purzelten die Rekordmarken nur so.
Bei Gold ging es dann hoch bis auf 5.400 Dollar und bei Silber bis auf mehr als 120 Dollar je Unze.
Eine richtige Kaufpanik war das.
Ja, aber dann kam das auf, was nach einer solchen Übertragung ja immer mal gerne folgt, nämlich eine heftige Korrektur, bis sich die Kurse dann zumindest aktuell gerade so ein bisschen stabilisiert haben.
Ja, stabilisiert.
Heute steht Gold so bei 4.300 Dollar, Silber bei ungefähr 64 Dollar je Unze.
Also in beiden Fällen deutlich niedriger.
Jetzt kann man aber fragen, warum reden wir ausgerechnet heute darüber?
Ja, zum einen ist es ziemlich genau ein Jahr her, dass die Edelmetall-Rally von 2025, 2026 begann.
Und das war eine der kräftigsten der vergangenen Jahrzehnte.
Und ihr erinnert euch, die war damals von der Debasement-Story getrieben.
Und da wollen wir eine Bestandsaufnahme machen.
Und zum anderen wollen wir nicht immer nur über Assets reden, die gerade auf Rekordhoch sind oder gerade einen Mehrjahrestief markiert haben.
Manchmal sind gerade die Anlageklassen am interessantesten, die sich in so einem, sagen wir mal, Zwischenzustand befinden.
Ja, und bei Gold und Silber könnte man auf jeden Fall davon ausgehen, dass es gerade so eine Art Zwischenzustand ist.
Die The Basement Story, also die Idee, dass der Dollar als globale Leitwährung rapide entwertet wird und schließlich seinen Status als Wertanker verliert, ist erstmal abgemeldet gerade.
Der Dollar ist nicht ins Bodenlose gefallen und ist weiterhin die wichtigste Reservewährung der Welt.
Wegen der gestiegenen Zinsen in den USA ist er sogar stärker geworden zuletzt.
Aber viele der Gründe, die damals für Gold und Silber sprachen, die sind heute noch genauso aktuell oder sogar noch akuter, könnte man sagen.
Das Institute of International Finances hat gerade errechnet, dass die Verschuldung der Welt auf einen neuen Rekordstand von 365 Billionen Dollar gestiegen ist.
Und diesem Wert, das sind die Schulden von Privathaushalten, Unternehmen und Staaten enthalten.
Staat ist das Stichwort.
Davon alleine fallen nämlich fast 40 Billionen Dollar auf die US-Regierung.
Das entspricht mehr als 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.
Dazu kommen jetzt aber die hohen Zinsen von mehr als 5 Prozent.
Und diese Kombination aus sehr hoher Staatsverschuldung plus schnell steigende Zinsen gab es so in der Vergangenheit noch nie.
Das könnte den US-Staat schon noch in die Bredouille bringen.
Und dann stellt sich die Frage, ob eine Regierung Sozialleistungen beschneiden will oder bei der Rüstung spart.
Bürgern höhere Steuern abverlangt.
Ein bisschen schwer vorstellbar, gerade in den USA.
Denn dann wären das alles Maßnahmen, die das Haushaltsdefizit unter Kontrolle bringen.
Aber...
Oder eben doch den Kurs einschlägt, den Dollar zu entwerten.
Man weiß ja nie so richtig, was die US-Regierung da plant.
Und dann wäre der Debasement-Trade nämlich wieder voll da.
Und da reden wir noch gar nicht vom Extremrisiko, die das mit einer falsch eingeschätzten künstlichen Intelligenz einhergehen könnte.
Jedenfalls spricht viel dafür, dass die traditionellen Wertspeicher Gold und Silber wieder in Mode kommen.
Gold vielleicht sogar noch mehr als Silber, das ja zu großen Teilen von der Industrie nachgefragt wird und zu gar nicht mal so geringen Teilen am KI-Boom hängt.
Und wenn ihr jetzt denkt, ihr seid als Privatanleger die einzigen, die auf Gold setzen, weit gefehlt, auch die Notenbanken sichern sich kräftig ab.
Dass Schwellenländer wie China ihre Devisenreserven diversifizieren, ist ja schon bekannt.
Aber auch in Europa kaufen die staatlichen Institute Gold.
Ja, die polnische Zentralbank zum Beispiel, die hat im ersten Halbjahr 90 Tonnen Gold erworben und war damit der größte staatliche Goldkäufer weltweit noch vor der Volksrepublik China.
Es spricht also einiges dafür, dass zumindest die Gold Rallye bald wieder an Fahrt aufnehmen könnte.
Und wenn ihr dabei sein wollt, wisst ihr ja, dass ihr da verschiedene Möglichkeiten habt.
Zum Beispiel über Xetra Gold oder den Euvax Gold 2.
Oder ihr setzt auf physisches Gold in Form von Anlagemünzen oder Barren.
Da fällt keine Mehrwertsteuer an, aber dafür ein relativ saftiges Aufgeld von mindestens 6%.
Je nach Stücklung kann das Aufgeld, auch Arjo genannt, auch mal im zweistelligen Bereich liegen.
Und Lagerkosten kommen noch obendrauf.
Wie auch immer, mit physischem Edelmetall und mit ETPs, die einen Auslieferungsanspruch verbriefen, zwei haben wir ja genannt, müsst ihr nach zwölf Monaten Haltedauer auf Gewinne keine Steuern zahlen.
Eine Garantie, dass es kurzfristig hochgeht, gibt es allerdings nicht.
So war zum Beispiel Ulrich Stephan, der Chefanlagestratege Privatkundenbank der Deutschen Bank.
Zitat, eine unerwartet straffe Geldpolitik, deutlich steigende Realzinsen oder eine kräftige Erholung des US-Dollars könnten den Goldpreis vorübergehend belasten.
Und bei Silber könnte zusätzlich eine unerwartete Abschwächung der Weltwirtschaft temporär Gegenwind erzeugen.
Das hat er auch gesagt.
Edelmetalle sind halt keine Einbahnstraße.
Aber gerade wenn ihr langfristig orientiert seid, dann könnte es sich lohnen, den jetzigen Markt in seiner Unentschiedenheit eines genaueren Blickes zu würdigen.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über euer Feedback, deshalb schickt uns eine Mail an AAA-at-welt.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Schreibt uns auch gerne, wenn wir an diesem Wochenende auf der Finance 26 in Frankfurt uns treffen können.
Holger, Nando und ich sind nämlich am Start und wir freuen uns sehr, euch da zu treffen.
Die Tickets sind kostenlos.
Wer also heute oder morgen noch spontan Zeit und Lust hat, vorbeizukommen, kann sich auf www.finance26.de einfach registrieren und dann vorbeikommen und uns sehen.
Am Freitag findet ab 14.30 Uhr unser Live-Podcast zum Thema Standortfaktor Börse mit der Deutschen Börsestadt.
Und am Samstag sprechen wir dann ab 13 Uhr mit Thomas Soltau, dem CEO von Smart Broker, über den Aufbruch zur neuen Rente.
Beide Live-Podcasts finden natürlich auf der großen Bühne mitten in der Messehalle statt.
Also kommt gerne vorbei.
Ja, macht das.
Und die Finance 26, die ist gewissermaßen die Generalprobe für den AAA Summit, der in genau einer Woche stattfindet, was heißt stattfindet, der richtig abgeht.
Wir sind schon ganz aufgeregt und freuen uns sehr.
Damit am Freitag dann noch alles glatt läuft, hier schon mal ein wichtiger Hinweis.
Das Event geht um 10 Uhr los.
Plant bitte genug Zeit für Anreise und Einlass ein.
Es werden weit mehr als 500 Gäste vor Ort sein.
Da kann es sich am Einlass mal stauen.
Die Türen öffnen um 9.30 Uhr, also seid bitte rechtzeitig da und habt ein Ticket griffbereit.
Vielen Dank!
Vielen Dank und später nicht beschweren, wenn ihr zu spät gekommen seid.
Und dann schnell zum nächsten Orga-Punkt, nämlich das Wochenende.
Ihr dürft euch in dieser Woche auf gleich zwei richtige Knaller-Folgen freuen.
Am Samstag ist Christian Angermeyer, also ein richtiger AAA-Stammgast am Start.
Ist ja ein Gast, der polarisiert und an dem man sich auch ein bisschen reiben kann.
Aber genau das macht die Folge wahrscheinlich auch so spannend.
Holger, Nando und Christian haben einen zweieinhalbstündigen Ritt durch Theorien und Strategien hingelegt.
Von Biotech über die Wall Street bis hin zu den ganz großen Zukunftsvisionen.
war alles dabei und das Gespräch steckt auch voll genialem Input.
Und er hat Holger noch verraten, dass es eine ganz besondere Nummer 1 Medizin gibt, um den ganzen Tag topfit und munter zu bleiben.
Und so viel Spoiler soll erlaubt sein.
Diese Top 1 Medizin ist nicht Red Bull.
Ach nee, da wäre ich jetzt nicht drauf gekommen.
Na, kann es mal sehen.
Und am Sonntag, da dürft ihr euch auf eine Folge mit Ludwig Ernsthaler freuen.
Ihr kennt ihn, er ist ein ausgewiesener Experte, der die Mechanismen der Tech-Märkte wie kaum ein anderer durchdringt.
Er analysiert präzise, wie das Silicon Valley die Debatte um den sogenannten KI-Armageddon bewertet und welche realen makroökonomischen Szenarien dahinter stecken.
Darüber hinaus bietet Ludwig handfesten Input fürs Depot.
Er identifiziert drei fundamentale Jahrhundertaktien und gibt Einblick in seine Gespräche mit Peter Thiel, in denen es unter anderem ums Mathematikproblem ging.
Ihr merkt, besondere Gäste und besondere Folgen an diesem Wochenende, aber besondere Zeiten erfordern halt auch besondere Gäste.
Und wenn ihr die nicht verpassen wollt, kann es nur heißen, abonniert uns!
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Ihr hört uns dann morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
