# McDonalds Strategy, Bond Market Shifts, and OECD Crash Warning

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-09-24

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über das 8,5 Milliarden Geschenk von McDonalds, ein Beben am Bondmarkt und die neuen Ramschanleihen von Softbank.
Im Thema des Tages dreht sich alles um die ungewöhnliche Börsenwarnung der Eliteökonom.
Und in der AAA-Day verraten wir euch, wie ihr mit dem GBH-Trick nur 1,5 Prozent Steuern auf Aktiengewinne zahlt.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Daniel Eckert und Lea Oetjen aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte Heute ist Donnerstag, der 24.
September und wir wünschen euch einen ruhigen Start in den Tag.
Ruhig war es gestern nämlich nur bis zum Handelsstart.
Dann ist nämlich der Ölpreis mal wieder über die 100-Dollar-Marke gesprungen.
Nach fünf Verlusttagen in Folge hat sich die Nordseesorte Brand um bis zu 4% verteuert und kostete rund 103 Dollar je Fass.
Das hat natürlich gereicht, um die Stimmung an den Börsen wieder ein bisschen kippen zu lassen.
Der DAX schloss 0,7% tiefer bei 25.410 Punkten.
In New York lag der S&P 500 ebenfalls rund 0,7%.
Das eigentliche Beben fand aber am Bondmarkt statt.
Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen ist auf gut 5% gestiegen.
Ich habe zuletzt da 5,11% gesehen.
Und so hoch waren sie zuletzt 2007, also im Jahr vor der Lehman-Bleite.
Und auch für Titel mit 5-jähriger Restlaufzeit verlangten Investoren wieder mehr als 5%.
Und dahinter steckt eine einfache Rechnung.
Teures Öl heißt höhere Inflation und höhere Inflation heißt höhere Zinsen.
Die US-Notenbank hat die Leitzinsen ja in der vergangenen Woche zum ersten Mal seit mehr als drei Jahren wieder angehoben.
Und gestern legte Fed-Gouverneur Michael Barr nochmal einen drauf und sagte, es seien sogar weitere Schritte nötig.
Die Geldmärkte preisen inzwischen ja auch zwei weitere Zinserhöhungen bei den nächsten drei Fed-Sitzungen ein.
Hinzu kommt, der Einkaufsmanager-Index von S&P Global für die US-Wirtschaft ist im September auf 58,4 Punkte gesprungen.
Alles über 50 bedeutet Wachstum und die Firmen, die stellen so schnell ein wie seit mehr als vier Jahren nicht mehr.
Das Problem steckt allerdings im Kleingedruckten.
Die Einkaufspreise der Unternehmen stiegen so stark wie zuletzt 2022 und viele Firmen melden höhere Löhne.
Für eine Notenbank im Inflationskampf ist eine beruhmende Wirtschaft, die ihre Preise einfach durchreichen kann, ungefähr so willkommen wie Brandbeschleuniger.
An der Börse gilt daher die verkehrte Welt.
Gute Konjunkturdaten sind schlechte Börsennachrichten.
Für euch als Anleger hat das jetzt zwei Seiten.
Höhere Renditen treffen vor allen Dingen Wachstumswerte, deren Gewinne weit in der Zukunft liegen.
Diese Gewinne werden mit einem höheren Zins abgezinst und sind heute weniger wert.
Deshalb haben die Tech-Werte nach zwei Rekordtagen in Folge gestern am stärksten nachgegeben.
Unter anderem Alphabet, Broadcom und SanDisk.
Die verloren bis zu 4 Prozent.
Anleihen werden damit wieder zur echten Alternative.
Kein Wunder, wer für 5% auf eine US-Staatsanleihe bekommt, muss sich nicht mehr zwingend das Risiko von Aktien ins Depot holen.
Wie nervös Washington selbst ist, zeigt jetzt auch eine andere News noch.
Das Finanzministerium kauft nämlich lange laufende Staatsanleihen für bis zu 6 Milliarden Dollar zurück, um den Anstieg der Finanzierungskosten ein bisschen zu bremsen.
Einen großen Anteil an diesen Kosten hat der so hohe Ölpreis und es sieht gar nicht danach aus, als würde der zeitnah wieder zurückgehen.
Masoud Peseshkian, der iranische Präsident, hat gestern vor der UN-Generalversammlung klargemacht, dass sein Land die Straße von Namuz nicht freigibt, solange Sanktionen und die US-Blockade bestehen.
Gesprächsbereits sei man aber nicht unter Drohungen.
Parallel schreitet die US-Regierung öffentlich über Diesel.
Donald Trump will ja prüfen lassen, ob die USA den Export stoppen kann, damit der Sprit im eigenen Land wieder billiger wird.
Sein Energieminister allerdings, Chris Wright, hält dagegen, ein Verbot könne Benzin und Kerosin sogar noch verteuern.
Und man muss ja dazu sagen, in der US-Regierung widerspricht man dem Präsidenten eigentlich nicht und schon mal gar nicht öffentlich, zumindest normalerweise.
Ne, das macht man nicht.
Und jetzt sollen die Raffinerien, so will es Donald Trump, ihre Exporte freiwillig strosseln.
Das betrifft dann auch uns, denn nach dem Nahen Osten sind die USA Europas wichtigster Dieselversorger.
Auch Sam Altman sorgte gestern für Schlagzeilen.
Der Chef von OpenAI sprach vor dem UN-Sicherheitsrat und zwar gemeinsam mit Anthropic-Chef Dario Armaday, der zugeschaltet war.
Beide haben die Staaten zur Zusammenarbeit aufgerufen und vor KI-Systemen gewarnt, die sich selbst verbessern und eines Tages der menschlichen Kontrolle entgleiten könnten.
Altman sagte, rivalisierende Staaten müssten sich bei so einer mächtigen Technologie zusammenschließen, so wie es sie es in der Vergangenheit auch schon getan hätten.
Einen Tag davor hatte Donald Trump eine KI-Aufsicht ja noch als globalistischen Komplott bezeichnet.
Schauen wir noch schnell auf die Einzelwerte.
McDonalds hat rund 5% verloren.
Der Grund, die Fastfood-Kette brät kaum noch selber Burger.
Fast alle Restaurants gehören Franchise-Nehmern.
selbstständigen Unternehmen, die unter dem goldenen M arbeiten.
Sie zahlen McDonalds die Miete für Grundstück und Gebäude und zusätzlich einen Anteil vom Umsatz.
Im Kern ist der Konzern also ein Vermieter mit Markenrechten und dem geht es nur gut, solange es seinen Mietern gut geht.
Ja, und jetzt könnt ihr es euch wahrscheinlich schon denken, genau da hakt es gerade.
Rindfleisch ist teuer, Personal auch und viele Kunden mit kleineren Geldbeuteln gehen seltener essen.
Um sie zurückzuholen, setzt McDonalds jetzt auf Billigangebote, die allerdings den Franchise-Nehmern die Marge auffressen.
Rund zwei Drittel von ihnen haben das jüngste Menü unter drei Euro, daher überhaupt gar nicht erst mitgemacht.
Auf dem Investorentag gestern hat McDonalds jetzt einen Plan vorgelegt, wie es da wieder rauskommen will.
Die Restaurants sollen umgebaut werden mit neuen Geräten, neuer Technik und einem KI-gestützten Betriebssystem.
Dazu kommen mehr Hähnchen und mehr Getränke auf die Karte.
Für ein US-Restaurant kostet das rund 800.000 Dollar zusätzlich.
Obendrauf auf die üblichen Renovierungskosten, die ohnehin bis zu 450.000 Dollar pro Jahrzehnt verschlingen.
Damit die Betreiber da mitziehen, beteiligt sich McDonald's bis 2036 mit rund 8,5 Milliarden Dollar, vor allem über Mietnachlässe.
Der Vermieter verzichtet also auf einen Teil seiner eigenen Einnahmen und am Ende soll jedes Restaurant rund 100.000 Dollar im Jahr mehr übrig haben.
Und McDonald's will damit seine operative Marge bis 2030 von gut 46 Prozent auf mehr als 50 Prozent steigern.
Die Kosten fallen allerdings sofort an, der Nutzen kommt erst über Jahre.
Und das Ziel von 50.000 Restaurants weltweit hat der Konzern gleich noch um ein Jahr verschoben auf 2028.
Wendy's gab gestern nur ein Prozent nach, Yum Brands bewegte sich kaum, die Anleger haben also gezielt McDonalds abgestraft.
Nach oben ging es dafür für den Quantencomputerspezialisten IonQ mit einem Plus von mehr als 4%.
Das Unternehmen hat einen Decoder vorgestellt, der Rechenfehler in Echtzeit korrigieren soll.
Genau diese Fehleranfälligkeit gilt ja als eine der größten Hürden auf dem Weg zum verlässlichen Quantencomputer.
Softbank hat derweil eine der größten Ramschanleihen der Geschichte platziert, also eine Anleihe von einem Schuldner mit...
Schwache Bonität.
Um genug Käufer zu finden, zahlt der japanische Konzern höhere Zinsen als je zuvor und das Geld fließt in die KI-Pläne von CEO Masayoshi Son.
Wenn selbst einer der größten KI-Investoren der Welt so viel für frisches Geld zahlen muss, zeigt das, was steigende Zinsen für den KI-Boom bedeuten.
Die Rechnung für die Rechenzentren wird teuer.
Ja, und das auch noch immer teurer.
In Deutschland lagen Rüstungswerte vorn.
Rheinmetall stieg um 3,4 Prozent und war damit Spitzenreiter im DAX.
Den größten Sprung machte allerdings Secunet mit einem Plus von 15,6 Prozent auf den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren.
Die Bundesregierung will die Kommunikationsnetze der Bundeswehr für bis zu 1,7 Milliarden Euro mit neuer Verschlüsselungstechnologie ausstatten.
Und die Börse setzt darauf, dass Secunet davon profitiert.
Am anderen Ende stand Volkswagen mit einem Minus von gut 3%.
Kommende Woche treffen sich IG Metall und Management zum ersten Gespräch über Einsparungen.
Und KWS Saat brach nach enttäuschenden Zahlen um 9% ein, weil die Krise der Landwirtschaft durchlägt jetzt auf das Geschäft.
Der Saatguthersteller aus Einbeck hat im Geschäftsjahr, und das geht bis Ende Juni, 3% weniger umgesetzt.
1,63 Milliarden Euro, weil die Bauern weniger Zucker, Rüben und Mais ausgesät haben.
Der Gewinn je Aktie stieg zwar und zwar auf 4,80 Euro.
Der Markt hat allerdings mit 5,57 Euro gerechnet.
Das Plus kam zudem vor allem aus dem Finanzergebnis und dem Verkauf einer Beteiligung am US-Mais-Geschäft.
Den Rest hat der Ausblick erledigt.
KWS rechnet nämlich für das neue Jahr mit rund 3% organischem Wachstum.
Das ist das untere Ende des eigenen Zielkorridors.
Und selbst das nur, wenn sich der Agrarmarkt überhaupt erholt.
Zum Schluss noch ein Blick auf Gold und der Blick verdient eine Erklärung.
Das Edelmetall fiel um 1,8 Prozent auf rund 4.280 Dollar.
Und so trotz Krieg und trotz Inflationssorgen, Gold wirft ja keine Zinsen ab.
Und wenn US-Staatsanleihen verschiedene Laufzeiten plötzlich 5 Prozent bringen und der Dollar gleichzeitig steigt, dann wird das Halten von Gold teurer.
Relativ gesehen zu dem Press des Marktes und genau das ist gestern passiert.
Du Lea, ich kenne zumindest einen, den wird das freuen mit den Anleihen, nämlich Craig Abel, den CEO von Berkshire.
Berkshire hat ja einen riesigen Bestand von Anleihen und bekommt jetzt noch mehr Zinsen.
Und ich weiß, wer sich jetzt auf die Termine freut, Eckart, das sind nämlich wir beide.
Heute schaut die Börse nach Washington.
Chinas Präsident Xi Jinping trifft auf Donald Trump und das ist die erste USA-Reise seit fast drei Jahren für den chinesischen Präsidenten.
Auf dem Tisch liegen Zölle, Exportbeschränkungen, Künstliche Intelligenz, Taiwan und natürlich auch der Iran-Krieg.
Zum Staatsbankett am Abend sollen laut Insidern die Chefs von Nvidia, Apple, Amazon, Alphabet, Meta und OpenAI kommen und dazu noch der Chef von JP Morgan, also Jamie Dimon.
Donald Trump hat ja für die...
Jetzt selbst jede Menge Deals angekündigt.
Sind wir mal gespannt, was dann am Ende wirklich dabei rauskommt.
Außerdem erwartet uns heute die Veröffentlichung des IFO Geschäftsklima Index.
Das IFO Geschäftsklima basiert ja auf monatlichen Meldungen von Unternehmen, des verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes und des Groß- und Einzelhandels.
Außerdem läuft die Entwicklerkonferenz von Meta, die Meta Connect weiter.
Es kommen Jahreszahlen von Verbio und Quartalszahlen von H&M, Costco Wholesale und Blackberry.
Das Thema des Tages.
Die Ökonomen der OECD und die gelten damit als die intelligentesten der Welt, die äußern sich normalerweise nicht zu Börsenthemen.
Aber wenn sie es denn mal tun, dann sollte man genauer hinhören.
Ja, mal so zur Einordnung.
Die OECD erstellt Konjunkturprognosen, analysiert Volkswirtschaften und bewertet politische Reformen.
Konkrete Warnungen für Aktienmärkte gehören eigentlich nicht zu ihrem Kerngeschäft.
Umso bemerkenswerter ist es, wenn die Organisation plötzlich vor einem möglichen Börsencrash warnt.
Und genau das macht sie jetzt im aktuellen Konjunkturausblick skizziert die OECD.
Ein Negativszenario für 2027, in dem die globalen Aktienmärkte um 15% einbrechen.
Und das wäre der stärkste Rückgang seit der Finanzkrise.
Da haben wir sie wieder.
Auslöser ist eine gefährliche Mischung aus Energieknappheit, Inflation und einem außergewöhnlich starken El Nino.
Wobei El Niño auf den ersten Blick nicht wie ein klassisches Börsenthema wirkt.
Tatsächlich handelt es sich um eine Erwärmung des tropischen Pazifiks, die das Wetter weltweit beeinflusst.
Die Folgen reichen von Überschwemmungen in einige Regionen bis zu Dürren in anderen und genau dort beginnt die Verbindung zum Kapitalmarkt.
Denn die OECD befürchtet, dass ein Super El Niño die landwirtschaftliche Produktion in wichtigen Anbaugebieten beeinträchtigt.
Wenn Ernten ausfallen, steigen die Lebensmittelpreise und das Problem kommt dann.
Die Welt kämpft ja ohnehin mit hohen Energiepreisen.
Ja, genau.
Der Energiesektor ist hier ja der entscheidende Faktor.
Die OECD unterstellt in ihrem Stressszenario anhaltend hohe Öl- und Gaspreise sowie Störungen der Energieproduktion und von Exportwegen.
Europa wäre davon besonders betroffen.
Hohe Energiekosten belasten Unternehmen, Haushalte und letztlich damit auch das Wirtschaftswachstum.
Kommen dann noch teure Lebensmittel hinzu, dann bekommt die Inflation praktisch einen weiteren Schub.
Wetterextreme können Ernten schädigen und das Angebot verknappen.
Werden zugleich Energie und Nahrungsmittel teurer, dann wächst wahrlich der Druck auf die Notenbanken.
Ja, das kannst du laut sagen.
Eine höhere Inflation führt meistens dazu, dass die Zinsen steigen oder länger auf hohem Niveau bleiben.
Das belastet vor allem Unternehmen, deren Bewertung stark von der weit in Zukunft erwarteten Gewinne abhängt.
Besonders auffällig sind deshalb viele Technologie- und KI-Aktien, in deren Kursen bereits ein jahrelanges kräftiges Gewinnwachstum steckt.
Steigen die Finanzierungskosten und schwächt sich zugleich die Wirtschaft ab, dürften Anleger ihre hohen Erwartungen überprüfen und die Aktien entsprechend neu bewerten.
Ja, das ist wieder diese Abzinsung künftiger Gewinne.
Und die OECD, die beschreibt da eine Kettenreaktion.
Wetterextreme führen zu höheren Lebensmittelpreisen, die Inflation bleibt hartnäckig hoch, die Notenbanken bremsen weniger stark oder erhöhen sogar erneut die Zinsen und darunter leiten dann die Bewertungen an den Börsen.
Für Anleger ist das deshalb so relevant, weil hier gleich mehrere Risiken gleichzeitig auftreten.
Normalerweise kann die Börse einen Energieschock ja gerade so verkraften oder auch einen Inflationsschub gerade so verkraften.
Wenn aber Energiekrise, Klimaschock und hohe Bewertungen aufeinandertreffen, dann entsteht daraus eine deutlich größere Gefahr.
Und gerade weil die OECD ansonsten ja sehr zurückhaltend formulierend, lohnt es sich, diese Warnung jetzt mal ernst zu nehmen.
Niemand weiß, ob das Szenario tatsächlich eintritt, aber es zeigt, wie eng Wetter, Inflation, Rohstoffe und Aktienmärkte mittlerweile wirklich miteinander verflochten sind.
Kommen wir zur entscheidenden Frage.
Wie könnt ihr euch als Anleger gegen ein solches Szenario wappnen?
Könnt ihr euch überhaupt wappnen?
Also wir denken schon, historisch zählen Sachwerte ja zu den Profiteuren von Inflationsschüben.
breit diversifizieren möchte, der kann sich zum Beispiel mal Rohstoff-ETCs oder Gold anschauen.
Daneben gibt es auch spezielle Agrarprodukte oder ETFs mit entsprechenden Aktien.
Bekannte Beispiele sind der VanEck Agribusiness und der iShares Agribusiness ETF.
Beide investieren in Unternehmen entlang der globalen Nahrungsmittelkette.
Wer besonders an den El Nino-Effekt glaubt, sollte sich die Zusammensetzung dieser Agrar-ETFs aber mal genauer anschauen.
Dort finden sich häufig Unternehmen wie Deer, C&H, Industrial, Nutrien, Arten Daniels Midland und Bungee.
Steigende Agrarpreise sind zwar nicht automatisch gut für die gesamte Branche, können aber die Gewinne einzelner Saatgut-, Dünger- und Agrartechnikanbieter stützen.
Daneben könnten Infrastruktur- und Versorgeraktien interessant werden.
Viele Unternehmen in diesen Bereichen verfügen über relativ stabile Cashflows und können Preissteigerungen oft besser weitergeben als andere Branchen.
Unterm Strich lautet die Botschaft der OECD nicht, verkauft jetzt alle eure Aktien.
Auch bei einem Trash sollte man das ja nie tun.
Die Botschaft lautet eher, Klimarisiken sind längst Börsenrisiken geworden.
Ein Super El Niño wäre nicht nur ein Wetterereignis, sondern möglicherweise der Auslöser für die nächste große Inflationswelle und ebenen Abschwung an den Kapitalmärkten.
Und genau deshalb solltet ihr als Anleger die Pazifiktemperaturen in den kommenden Monaten genauso aufmerksam verfolgen wie die nächsten Zinssitzungen der FED.
Denn manchmal beginnt ein Burn-Risiko nicht an der Wall Street, sondern ganz weit draußen auf dem Ozean.
Leer eine GmbH zu gründen, dauert deutlich länger als ein Depot zu eröffnen.
Und beim Anlegen wird es ja oft zäh.
Viele Banken wollen Berge von Unterlagen.
bieten Firmenkunden schlechtere Konditionen und verlangen Gebühren, die den Steuervorteil gleich wieder auffressen.
Ja, aber genau da setzt Trade Republic seit dieser Woche an.
Der Neobroker eröffnet nämlich seine Plattform zum ersten Mal für das Vermögen von GmbHs und UGs.
Das Produkt heißt Private Holding Account und eröffnen können das nur Menschen, die schon ein privates Konto auch bei Trade Republic haben.
Die Konditionen kennt man aus dem Privatdepot.
Sparpläne laufen ohne Ausführungsgebühr.
Orders sind ab einem Euro möglich.
Nicht investiertes Geld verzinst Trade Republic aktuell mit 2,5% ohne Obergrenze.
Gedacht ist das Angebot erstmal für Unternehmer, die in ihrer Firma schon Kapital angesammelt haben.
Herr Hörig, dürfen aber auch die Sparer unter euch werden, die sich eine sogenannte Spardosen GmbH zulegen, um darüber Aktien zu kaufen.
Der Grund ist nämlich der Steuersatz.
Auf Kursgewinne zahlt so eine Gesellschaft unter bestimmten Voraussetzungen effektiv rund 1,5 Prozent.
Rechnen wir das mal durch.
Also privat gehen jetzt mal Kirchensteuer außen vor 26,375 Prozent eines Kursgewinns an den Fiskus.
Wer eine Aktie mit 10.000 Euro Gewinn verkauft, hat danach noch rund 7.362 Euro übrig.
In der GmbH bleiben 95 Prozent des Gewinns steuerfrei, nur auf Den Rest fallen Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer an, zusammen oft rund 30 Prozent, so die beiden zusammen.
Und 5 Prozent von 30 Prozent, die ergeben dann diese 1,5 Prozent Steuerbelastung.
Der Firma bleiben also rund 9.850 Euro, knapp 2.500 Euro mehr, die weiterarbeiten dürfen.
Über die Jahre legt der Zinseszins noch mal einen drauf.
Geschenkt bekommt sie die Steuer allerdings nicht.
Die GmbH schiebt sie bloß vor sich her.
Sobald Geld an euch als Gesellschafter fließt, werden wieder 25 Prozent Kapitalertragssteuer plus Soli fällig.
Das lohnt sich also vor allen Dingen für Leute, die ihr Geld sehr lange in der Firma lassen.
Wer regelmäßig Geld entnimmt, der verschenkt einen großen Teil des Vorteils.
Trade Republic CEO Christian Hecker sagt, in deutschen Holdings lägen Milliarden, die kaum arbeiten.
Ja, aber bevor jetzt alle zum Notarrennen, gemach, gemach.
Die Gesellschaft selbst kostet nämlich auch Geld.
Mindestens 12.500 der 25.000 Euro Stammkapital müssen nämlich bei der Eintragung eingezahlt werden.
Dazu kommen noch Kosten für Notar und Register.
Schwerer wiegen Buchhaltung, Jahresabschluss und noch Steuererklärungen natürlich.
Das ist meist ein vierstelliger Betrag pro Jahr mit Beratung auch rund die 10.000 Euro möglich.
Genau.
Und diese Fixkosten, die muss das Depot ja erstmal verdienen.
5.000 Euro im Jahr fressen bei 100.000 Euro Vermögen 5%.
Bei 500.000 Euro Vermögen nur noch 1%.
Als grobe Faustregel, ab wann der GmbH-Trick sinnvoll ist, gelten deshalb mehrere 100.000 Euro.
Voll ausspielen lässt sich der Vorteil vor allem mit Einzelaktien.
Dividenden besteuert die GmbH meist voll mit rund 30 Prozent und bei ETFs, da können es etwa 12 Prozent Steuerbelastung werden.
Der monatliche ETF-Sparplan wird außerdem zum Fall für den Steuerberater, weil jede Ausführung gebucht werden muss.
Und Verluste aus Aktienverkäufen könnt ihr in der GmbH steuerlich nicht geltend machen.
Ein Fehlgriff kostet also Geld, ohne die Steuer auf andere Erträge zu drücken.
Letzter Haken, wer sein bestehendes Depot in die GmbH schiebt, verkauft es steuerlich in der Regel.
Aufgelaufene Gewinne werden also fällig.
Richtig teuer wird das bei Aktien, die ihr vor 2009 gekauft habt, deren Bestandsschutz geht im Firmenmantel verloren.
Für die meisten heißt das, alte Papiere privat behalten und nur neues Geld über die GmbH anlegen.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über euer Feedback, deshalb schickt uns eine Mail an AAA-atwelt.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Jonas hat uns eine E-Mail geschrieben und endlich mal wieder neue Datenpunkte für unseren Nutella-Index geschickt.
Er war mit seiner Freundin für drei Wochen im Urlaub und als treuer Hörer hat er natürlich bei spannenden Finanz- und Preisbeobachtungen sofort an uns gedacht.
Ja, in Tahiti liegt der Preis pro Kilogramm bei?
12,99 Euro.
Und jetzt kommt ein Zitat von ihm.
Auf den entlegenen Tuamotu-Atollen wie Rangiroa und Fakarawa zahlt man wegen der aufwendigen Transporte mehr als 70% Aufschlag pro Kilogramm im Vergleich zur Hauptinsel Tahiti.
Zitat Ende.
So schreibt das Jonas.
Und so liegt der Kilopreis auf Rangiroa bei 22,29 Euro und auf Fakarawa bei 21,79 Euro.
Schnapper.
Übrigens, Nutella wird natürlich auch für unseren AAA-Summit eine Rolle spielen.
Ihr kennt uns doch.
Unsere Freunde von Ferreo haben sich nicht lumpen lassen und für jeden Summit-Gast ein kleines Geschenk zur Verfügung gestellt.
Mehr verraten wir aber noch nicht.
Dafür verraten wir euch aber jetzt was anderes.
Das Programm für das Event des Jahres steht ja längst.
Ihr könnt auch über den Link in der folgenden Beschreibung einfach mal schauen, ob auch für euch was dabei ist.
Aber wir dürfen euch jetzt noch mehr verraten.
Wir dürfen euch nämlich verraten, dass das Event von niemand geringeren als Andreas W.
Herb.
eröffnet wird.
Er ist ja eine Legende aus Ostwestfalen und hat als Bank-Azubi nebenbei eine Disco betrieben, ehe er dann ein Millionen-Business aufgebaut hat.
Mensch, dann haben wir ja mit Andreas Herb und dir gleich zwei Ostwestfalen-Legenden beim Summit dabei.
Ja, kannst nur sehen.
Da soll uns erstmal einer nachmachen.
Und auch generell muss uns erstmal einer nachmachen, was wir da nächsten Freitag so für euch auffahren.
Das wird die große Nummer werden.
Das wird nämlich wirklich legendär.
Ja, und falls auch ihr alles weitere zum Event, zu den Legenden aus Ostwestfalen und zur Welt der Finanzen nicht verpassen wollt, kann es natürlich nur heißen, abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Wir hören uns dann morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
