# Founder-Led Stocks Outperform S&P 500 Significantly

**Podcast:** Deffner und Zschäpitz – Der Wirtschafts-Talk von WELT
**Published:** 2026-09-22

## Transcript

Herzlich willkommen zu Defner und Zschäpitz Wirtschaftspodcast von Welt.
Mein Name ist Defner Dietmar Däfner.
Mein Name ist Zschäpitz Holger Zschäpitz.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Episode 530, liebe Defo, die 530.
Da habe ich eine gute und eine schlechte Nachricht.
Ich fange mal mit der...
schlechte Nachricht an.
Wir müssen uns von der Bonner Republik verabschieden.
Diese Integrationsfähigkeit der großen Volkspartei scheint vorbei.
Ja, wir sind tatsächlich nach Berlin umgezogen, hier in die Hauptstadt des Sozialismus.
Aber die gute Nachricht ist, Jensen Wang hat gesagt, 2030, dass die KI uns bis dahin umbringt, ist 0%.
Und dann haben wir wieder die zweite gute Nachricht.
dann dürfen wir das Experiment Berlin vielleicht noch ein bisschen miterleben.
Ist doch schön.
30 haben wir ja noch ein bisschen...
Da bin ich noch nicht mal im Rente mit 63, Alter.
Noch nicht mal.
63 wäre ich dann schon, aber ich darf ja nicht.
Ich würde sagen, da wird ein Gerechtigkeitscheck mal gemacht.
Gerechtigkeitscheck.
Ob du vielleicht noch ein bisschen länger arbeiten musst, weil du vielleicht in deinem Leben zu viel verdient hast, nämlich mehr als der Durchschnitt.
Und dann musst du dann noch ein bisschen was abgeben.
So ist es nämlich.
Ja, abgeben sowieso.
So, wir sprechen heute unter anderem über Politik.
Schon mal als kleine Triggerwarnung wieder.
Aber wir haben gesagt, wir machen es wieder am Ende als Thema.
Damit sich hier nicht keiner bedrängt fühlt.
Aber wir sehen ja, wie...
wie stark Politik jetzt auch ins Wirtschaftsleben eingreift, einzugreifen droht.
Der DAX ist trotzdem gestiegen.
Der DAX ist gestiegen, das ist die gute Nachricht.
Auch weil von der Geopolitik Rückenwind kam, aber es gab einen gewissen Gegenwind von der Innenpolitik.
Auf der anderen Seite muss man sagen, noch ist ja hier die Regierung stabil.
Das werden wir gleich besprechen.
Aber wie gesagt, vor allem der geopolitische Rückenwind, der hat dem DAX geholfen.
Aber tatsächlich ist der DAX sogar noch stärker gestiegen als zum Beispiel der Dow Jones mit dem...
fallen im Preis.
Also würde Geopolitik...
Aber die Bond-Märkte haben es anders.
Da sahst du schon, dass die deutschen Renditen 4 Basispunkte sind auf 5 und die italienischen 10.
Und du sahst, und auch selbst die Französischen sind stärker zurückgegangen, du sahst daran, dass unser Risikobonus, den wir haben, weil wir als stabile Volkswirtschaft gelten, zumindest am Bond-Markt so ein bisschen geschwunden ist.
Ich gucke da immer genau drauf, weil die Bond-Märkte ja immer etwas feiner machen als ein Aktienmensch, der denkt sich so, der DAX 19% Inland, der Rest Ausland, dann können wir auch den steigen lassen.
Und gerade wenn Ölpreise fallen, dann ist das ja für den DAX überdurchschnittlich gut.
Und ich habe glücklicherweise, mein Portfolio hat richtig fett gewonnen.
Also all die KI-Tag.
Und selbst meine Bären sind Aktie.
Die sind nämlich jetzt ein Übernahmekandidat.
Die ist um mehr als 20 Prozent gestiegen und die ist jetzt richtig dick im Plus.
Seitdem ich die habe.
Ich habe sie schon etwas länger.
Weil nämlich irgendein Schnaps...
Das wird auch immer Schnapsunternehmen genannt.
Das finde ich lustig.
Selbst im Englischen sagt man ein Schnapsunternehmen.
Wird jetzt übernommen, die Behrensen, und dann kann ich mich mit einem Gewinn verabschieden.
Und Schnaps drüber.
Schnaps drauf.
Das ganze Minus, was ich mir schon ausgerechnet habe, was demnächst kommen wird, wir haben wahrscheinlich demnächst eine höhere Grundsteuer und so weiter.
Das wollen wir später diskutieren.
Das hat der Depot zugelegt.
Kann ich jetzt von meinem Depot nicht behaupten, dass er ein bisschen Bonovia lastig ist, bekanntermaßen.
Auch darüber können wir ja dann nochmal reden.
Stimmt.
Aber ansonsten muss man sagen, es gibt wie gesagt geopolitisch ein paar Hoffnungsschimmer für diese Woche.
Zum einen wird Trump ja Xi Jinping treffen.
Da gab es schon mal Vorverhandlungen am Wochenende.
Und da muss ja also ein bisschen was kommen in Sachen Handelskrieg.
Also zumindest keine weitere Verschärfung wäre ja auch schon mal hilfreich, dass man zumindest auch das Moratorium für die Zölle und so weiter verlängert.
Aber vielleicht gibt es ja doch, also die Erwartungen sind jetzt auch nicht allzu hoch und vielleicht gibt es ja dann doch da vielleicht auch eine positive Überraschung, was vielleicht auch mal den chinesischen Aktien, das ist ja in meinem Depot zumindest, andere Leitposten irgendwie helfen könnte.
Und das ist die Hoffnung.
Und dann gibt es ja auch noch die Hoffnung, dass Trump auch noch den iranischen Präsidenten treffen wird am Rande der UNO-Vollversammlung.
Und vielleicht gibt es ja dann doch wieder mal den Versuch, hier diplomatisch in Sachen USA-Iran-Krieg so ein bisschen voranzukommen.
Und auf der anderen Seite haben wir gehört, dass dann doch durch die Straße von Hormuz ziemlich viel Öl...
transportiert wird, was den Ölpreis dann eben doch zeitweise unter die 100-Dollar-Marke gedrückt hat beim Brand Öl.
Der KI-Trade war wieder voll live and kicking.
Und warum ist der KI-Trade live and kicking?
Weil eine der meist runtergeladenen Apps in Amerika ist jetzt der Muse-KI-Agent von Meta.
Die scheinen jetzt zumindest was so die Verbraucher anzubieten.
treffen, scheinen die jetzt voll den Nerv getroffen zu haben.
Meda ist ja sowieso bekannt, dass sie alle Daten sammeln.
Insofern kennen sie den Menschen schon sehr gut.
Und ich habe dann auch versucht, mir diesen Agenten runterzuladen.
In Deutschland gibt es den noch nicht.
Die gibt es bisher nur in Amerika.
Seit Anfang September ist der da.
Und damit kannst du halt wirklich, bitte mach mir die E-Mails, buch mir ein Restaurant.
Und das soll wohl wesentlich besser funktionieren, als all die anderen Agenten, die es gibt.
Und das ist ein mega Erfolg.
Und deswegen ist auch Meda zu Wochenbeginn zweistellig gestiegen, weil das wirklich ein großer Erfolg ist und weil Mark Zuckerberg ja auch diese Woche haben die ja so eine Meta-Konferenz, wo er das dann wahrscheinlich nochmal erzählen wird.
Und dann auch all die Chips, die Meta einsetzt, ob es jetzt ARM war, ob es AMD ist, jetzt sogar im Billionen-Club gelandet, die Aktie ist jetzt mehr als eine Billion wert, sieben Chip-Konzerne, mehr als eine Billion.
Krass.
Das ist wirklich krass, da sieht man, was sich da verschoben hat.
Und all dieser KI-Doom, den wir noch vor einer Woche hatten, wir haben es ja glücklicherweise gesagt, dass wir das für übertrieben halten, der ist schon wieder weg.
Es zweifeln zwar viele Leute an, dass jetzt Antropic 2 Billionen wirklich wert sein könnte und fragen sich, ob das so ist.
Aber insgesamt, dass die KI-Stimmung war zu Wochenbeginn wirklich berauschend.
Aber das Ganze wird auch Thema natürlich sein zwischen Trump und Xi Jinping.
Wohle der Menschheit wäre es natürlich wirklich gut, wenn man da so ein bisschen sich einigt auf...
Ich glaube, das sind die zwei falschen Männer, die sich da irgendwie zusammen treffen.
Trump ist jetzt keiner, der besonders glaubwürdig ist und Xi ist irgendwie ein Betonkommunist, der auch irgendwie nicht glaubwürdig ist und deswegen glaube ich, wenn die beiden zusammenkommen, würde ich dem jetzt nicht die große prägende Kraft voraussagen.
Gut, für eine positive Schlagzeile.
In der Vorbehandlung hat es ein bisschen eine Rolle gespielt.
Und das sind ja auch nicht nur die beiden, sondern es gibt ja durchaus noch ein paar kluge Männer im Hintergrund, die da ein bisschen Vorfragen haben.
Aber wer sagt, hat denn die China das Sagen?
Das ist richtig.
Also nein, ich meine, klar, es ist so lange, wie jeder bestrebt ist darauf, dass man da diese Technologie beherrscht, wird schwierig sein, sich da selber Grenzen zu setzen.
Und der Xi hat bisher alles immer nur im Sinne von China gemacht.
Und sie hat sich zwar immer versucht zu gerieren, als ich bin der multilaterale Mensch und wir müssen multilateral irgendwie Regeln befolgen.
Und wenn man sich aber anguckt, was er gemacht hat, ist einfach sein Land gnadenlos kostet, was es wollte, nach vorne zu bringen.
Und deswegen ist er nicht besonders glaubwürdig.
Also ich würde ihn nicht als besonders glaubwürdig einschätzen.
Und deshalb...
sehe ich da jetzt keine so großen prägenden Sachen, wo wir jetzt sagen, das war der Wendepunkt.
China und Amerika haben sich miteinander vertragen und dann haben wir wieder die Welt etwas weniger chaotisch.
Sondern ich würde eher denken, es wird so eine Art Burgfrieden, wo irgendwie positive Schlagzeilen kommen und das war es aber auch.
Ja, wie gesagt, also die Erwartungen sind auch nicht allzu hoch, von daher kann es eigentlich dann eher...
nur positive Überraschungen geben und wenigstens keine negativen Überraschungen und keine großen Enttäuschungen, wenn man vorher eine niedrige Erwartungshaltung hat.
Ja, aber was ist das, wenn du dann jetzt Schlagzeilen bringst und sagst, wir wollen wieder und dann sagt er, wir haben uns geeinigt, dass wir ein paar selten Erden schicken, der andere sagt, ja, ja, wir werden doch das machen.
Solche Schlagzeilen wird es geben und wir denken, ja, ja, danke, weiter.
Es ist genauso wie, wir wollen Reformen machen, wird ja auch seit Jahren wiederholt und auch da ist ja...
die Erfüllung des guten Vorsatzes eher schlechter als die Ankündigung.
Das sind zwei verschiedene, komplett verschiedene Themen.
Nein, das sind einfach politische Ökonomien.
Das ist etwas Political Economics.
Du hast nie studiert, deswegen weißt du es nicht.
Aber wenn du studiert hättest, wüsstest du, Political Economics ist einfach nicht zeitkonsistent.
Diese Ansagen funktionieren nicht.
Das siehst du in allen Belangen.
Und leider sehen wir das jetzt besonders krass.
Und deswegen würde ich auch solche Aussagen nie, irgendwas draufsetzen, weil einfach das nicht funktionieren.
Was heißt solche Aussagen?
Zum einen geht es um Aussagen, zum anderen geht es um, hier zwischen USA und China geht es um zwei Interessen, zwei Mächte, die beide Interessen haben.
Zum Beispiel braucht man natürlich China vielleicht auch in dem Konflikt mit dem Iran.
Die USA haben ein handfestes Interesse daran, dass sie ihre Energieversorgung, dass sie die Energiepreise runterbringen, dass sie irgendwie diesen Konflikt um die Straße von Hau muss irgendwie lösen.
Und da könnte vielleicht China schon auch eine Rolle spielen, geostrategisch.
Und wie gesagt, auf der anderen Seite ist die USA abhängig von den seltenen Erden.
Da hat einfach China einen absoluten Trumpf in der Hand und kann eben auch dann was raushandeln.
politische Ökonomie oder Verhandlungsökonomie, wie auch immer du es nennen willst, aber beide sind darauf angewiesen, dass sie sich da verständigen.
Das haben wir ja gesehen, als Trump den Handelskrieg angezettelt hat und dann einfach schnell auf den Kneifen musste.
Und von daher...
Werden wir mal sehen.
Nein, aber du bist immer so optimistisch.
Du warst optimistisch, als die Regierung ankam, als die Schuldenbremse gelangt hat.
Für jeden Scheiß sagst du immer so, hey, das wird den Durchbruch bringen.
Hey, das ist die bessere Welt.
Und wenn du einfach nur politische Ökonomie dir anguckst, weißt du, das ist es nicht.
Das funktioniert nicht.
Nein, aber wir sind auf jeden Fall nicht.
Wir nehmen heute sehr früh auf und da wird es wenig geschlagen.
vorausgeschickt.
Vorausgeschickt das, aber dass du immer diesen naiven Optimismus oder die Taglegs, und die kann man nur haben, wenn man einfach weder sich die wirtschaftlichen Anreize anguckt, noch politische Ökonomie sich mal anguckt.
Wenn man nicht studiert hat, kann man überhaupt einfach sowieso zu blöd für diese Welt.
Das ist sehr gut, das hast du gut zusammengefasst.
Aber wenn wir jetzt mal die ganz großen Linien sehen, und ich habe gerade hier noch den Podcast von dem Kollegen Eckert gehört, wo er die Parallelen zu den 30er Jahren gezogen hat.
Also wie wir geschichtlich uns insgesamt verbessert haben, dann kann man doch darüber optimistisch sein.
Die Welt hat sich verändert, die Welt hat sich verbessert, immer zum Besseren, ist Wohlhabender geworden, ist insgesamt auch demokratischer geworden.
Da gibt es immer wieder Rücksetzer und die geben zu denken.
Aber im Großen und Ganzen hat sich die Menschheit...
Im vergangenen Jahr ist die Demokratie leider total vorzuholen.
Wenn du guckst, wie viele Länder...
Und die Frage ist, wie du...
Das ist ja die Frage, ob du das Pendel dann wieder zurückschwingst und ab einmal werden wir wieder demokratischer, werden wieder mehr Mitte und Maß wählen und werden uns wieder darum kümmern.
Ich glaube, dass Mitte ist...
das war vorbei.
Jeder meint ja eher, wer Mitte, egal ob er rechts, links oder irgendwo ist.
Und ich glaube, wir können uns nicht mal darauf einigen, was Mitte heutzutage ist.
Und deswegen glaube ich, diese Idee, wir kommen da wieder zurück zur Mitte ganz schnell und wir haben bald wieder die gute alte Bonner Republik mit sozialer Marktwirtschaft und Ausgleich und sonst was.
Bonner Republik will kein Mensch mehr, dieses Bonner Geklünge.
Und das ist einfach ganz was anderes.
Das ist das alte Deutschland, das sind immer irgendwelche...
Leute versprechen, das will kein Mensch mehr, sondern wir wollen natürlich weiter voran, das ist doch ganz klar.
Und ich meine, wie oft hast du hier in diesem Podcast über Italien hergezogen?
Ja, okay, Italien ist vielleicht nicht Mitte, aber ist jetzt rechts, aber ist halt irgendwie wenigstens stabil.
Ja, wer hätte gedacht, dass Meloni so einen Kurs einschlägt, eurofreundlich.
An der Seite der Ukraine ganz klar gegen Russland.
Und wenn das dann rechts ist, dann wegen mir auch rechts, dann braucht es auch keine Nichtmütter sein.
Aber es ist einfach eine Realpolitik, die am Ende sich immer durchsetzt.
Allen Untergangsszenarien.
In Corona-Frankreich, lieber Herr Deffner, da hast du auch gesagt, da ist der große Highland.
Der Highland hat nicht geliefert, der Highland hat ein Trümmerfeld hinterlassen.
Und wenn jetzt Wahlen sind im kommenden Jahr, wirst du feststellen, es ist einfach wirklich ein völlig gespaltenes Land.
völlig dysfunktionalen Politik und da ist überhaupt nichts positiv.
Also wenn du da sagst, dann guckst du nach Spanien weiter?
Ja, dann wird in Frankreich jemand gewählt werden und der sich dann auch mit der realen Politik auseinandersetzen muss und dann wird er auch mit den realen Verhältnissen zurechtkommen müssen.
Spanien hat das stärkste Wirtschaftswachstummittel in der Eurozone.
Also bitte.
Also bitte.
Würde man so genau sagen.
Der sagt das auch immer.
Also bitte.
Aber ich sage dir, Spanien ist eine Sonderkonjunktur, die daran liegt, dass der Trump keine Menschen aus Lateinamerika mehr ins Land lässt.
Die gehen nicht nach Spanien.
Aber das liegt nicht daran, dass der Sanchez eine gute Politik machen will.
Die Politik ist unterirdisch.
Aber er hat halt Glück, dass er so viel Zuwanderung hat.
Und die wollen arbeiten, die Leute, anders als Zuwanderung bei uns teilweise stattfindet.
Und deswegen hat er halt Wirtschaftswachstum.
Ja, aber nach deinen Worten ist ja alles nichts.
Wenn du dir anguckst, was da passiert, die sind antisemitisch, die haben Korruption am Laufen, die Politik ist wirklich völlig...
Wenn du das als Beispiel, als positives Beispiel nimmst, ich würde es nicht als positives Beispiel nehmen.
Spanien ist eine riesen Enttäuschung, zahlen bei der NATO nicht mit.
wollen nicht entfernt, haben die Kohle für Beamtenpensionen genommen, die eigentlich für Wiederaufbau gemacht werden.
Wir zahlen den Kram.
Ich weiß nicht, wenn du das positiv findest, bitte.
Nein, ich habe gesagt, das ist ein Wirtschaftswachstum.
Dann ist das ein Rollenziel für...
Ja, aber du kannst dich auch mal über die USA, kannst dich auch echauffieren.
Da schmeißt Trump die Presse raus aus dem Weißen Haus.
Also das fällt dann immer runter, aber komischerweise...
Nee, fällt nicht runter.
Das ist auch ein antidemokratischer Kursteil gelaufen ist.
Das würde ich überhaupt nicht in Abrede stellen.
Nichtsdestotrotz.
bin ich dann einfach naiv optimistisch, dass die Welt sich zum Besseren insgesamt verändert in einem langen, langen Trend.
Dass es Wachstum gibt, dass es dann auch immer wieder Politik gibt, die sich einfach den realen Herausforderungen anpassen muss.
Und das stimmt mich positiv.
Dann bin ich gespannt auf die politische Diskussion, die positiven Aspekte, die wir dann daraus...
arbeiten können.
Ich fange mal an mit meinem Bullen der Woche.
Das ist jetzt nochmal nach Ertrag.
Mir ist kein Neuer eingefallen, ehrlich gesagt.
Ich habe letzte Woche hier einen so rausgehauen, ohne größere Ausführung, Secunit.
Die haben tatsächlich gestern 7,4% zugelegt und deswegen dachte ich, bestelle ich die nochmal ein bisschen genauer vor.
Letztendlich profitieren sie natürlich insgesamt von der Unsicheren Lage von den hybriden Bedrohungen.
Und das sind vielleicht die Themen, die wir diskutieren sollten.
Die hybride Bedrohung durch Russland, die ja von vielen unterschätzt wird.
Und da will ich jetzt Spanier gar nicht im Übrigen...
Die haben uns keine Energie geliefert, als es knapp wurde.
Die haben keine Solidarität gewandt.
Aber die wollen Solidarität für sich haben.
Wenn du das sagst, dass das ein Vorbild ist.
Und nur weil sie weit weg sind von Russland, wollen sie auch dafür nicht zahlen.
Ehrlich, ist das die richtige Nummer?
Nein, das habe ich doch gar nicht verteidigt.
Ich habe nur gesagt, die haben Wirtschaftswachstum.
Nein, ich habe nur gesagt, die haben auch Wirtschaftswachstum.
Weil sie halt positive Immigration haben.
Das sind doch positive Faktoren, die können ja auch Hoffnung zahlen.
Da könntest du auch sagen, hey, weil wir das haben und glücklich ins Umstand sind, zahlen wir was, weil wir nämlich gute Europäer sind und keinen Bock haben, dass der Russe kommt.
Und er zahlt aber nichts, weil er denkt, bevor der Russe bei mir ankommt, ist er vorher noch durch Polen gelaufen und muss er auch in Deutschland noch über den Rhein irgendwann kommen und so weiter.
Da kommt er nicht hin.
Deswegen muss ich auch nicht zahlen.
Ehrlich.
Da gebe ich dir recht.
Nein, ich sage jetzt nicht, was heißt alles positiv?
Ich sage bloß ihr.
Faktoren, dass es der Wirtschaftswachstum gibt und das hat nicht unbedingt was zu tun, ob es jetzt an die NATO zahlen oder nicht, das ist jetzt nicht unbedingt, das will ich ja gar nicht rechtfertigen.
Also von daher, das will ich mir nicht unterstellen lassen.
Aber zurück zum Cyberangriff, der in Berlin hier Hacker, die hier Daten gestohlen haben aus der öffentlichen Verwaltung und da zeigt einfach, dass es noch Nachbesserungsbedarf gibt.
Nicht nur in der Berliner Landesverwaltung, sondern in sehr, sehr vielen Verwaltungen.
Und Secunet ist eben da hervorragend aufgestellt, vor allem in öffentlichen Verwaltungen.
Die haben da eine spezielle Plattform, die sehr verbreitet ist.
Die Sicherheitsarchitektur SINA kommt auf mehr als 250.000 aktive Geräte und gilt eben als de facto Standard in der Bundesverwaltung.
Und es gibt eben auch immer mehr öffentliche Versorger, Wasserbetriebe, Gelsenwasser zum Beispiel, Gasspeicherbetriebe und so weiter, die auch mit Sekunet arbeiten.
Und von daher hat man da einfach schon mal einen ganz guten Burgraben, weil man da eine starke Stellung hat im öffentlichen Bereich, der einfach dringend aufrüsten muss, gerade in Sachen.
Cyber Security Konzepten und SecureNet punktet eben einer mit dieser großen Basis, mit langjährigen Gehörbeziehungen, mit BSI Zulassungen und der Positionierung vor allem auch als deutscher Anbieter für besonders sensible Daten und Netze, denn es gibt durchaus natürlich Konkurrenz, vor allem auch von den internationalen Cyber Security Konzernen, aber ich glaube da hat eben gerade dieses, dass sie ein deutscher Konzern sind, da in vielen sensiblen Bereichen.
Ein Vorteil und das einfach nochmal zu Secunit nachgetragen.
Wie gesagt, die haben jetzt auch wieder so ein bisschen Sprung gemacht und könnte sein, dass sie vielleicht doch mal einen langjährigen Seitwärtstrend bei der Aktie verlassen und mal nach oben ausbrechen.
Und es gibt auf jeden Fall genug noch zu tun für Secunit in Deutschland.
Bulle der Woche.
Bulle der Woche.
Siehst du, das ist doch gut.
Dann komme ich zu meinem Bullen der Woche und mein Bullen der Woche ist...
ich würde es mal sagen, die gründergeführte Firma.
Also die Gründerfirma.
Und Anlass dafür ist, dass Peter Thiel in dieser Woche den Axel Springer Award bekommt.
Da will ich mich jetzt gar nicht über die politischen Vorstellungen von Peter Thiel unterhalten, sondern ich will mir eher angucken, er hat ja den Founders Fund und will mir einfach gucken, wie man diese Investmentidee, die der Founders Fund bringt und was auch Peter Thiel in seinem Buch From Zero to One...
Wie man das möglicherweise als Anleger spielen kann.
Denn wenn du beim Vornhaus-Fund mitmachen willst, musst du wahrscheinlich eine Viertelmillion zahlen, musst auch noch gute Kontakte haben.
Und ich glaube, das kommt für die meisten nicht in Frage.
Aber die Frage ist ja, ob du diese Führer, diese Gründer-geführte Idee, ob du die auch an der Börse irgendwie mitmachen kannst.
Und ich habe mir nochmal angeguckt, da hätte ich dieses Buch geschrieben von 0 auf 1.
Die Idee, die er hat, ist, du bist nicht so ein Kopist, der irgendwie eine Idee kopiert und dann irgendwie an die Leute Müsli-Riegel in die Firma lieferst und sagst, ich habe so einen Lieferservice für Müsli-Riegel, kannst du auch Geld verdienen?
Aber das wird halt immer Konkurrenz anziehen.
Sondern er sagt halt, er will Geschäftsmodelle erreichen, die es vorher so nicht gab, wo es wirklich ein Unterschied gibt.
Also von Null auf Eins.
Das ist so die Idee.
was Neues schaffen soll.
Und dann habe ich mir angeguckt, man kann sich überlegen, wenn eine Gründerfirma an die Börse geht und dann vielleicht der Gründer auch ein paar Anteile verkauft oder insgesamt das Ganze wird, möglicherweise geht dann die Idee von der gründergeführten Firma an der Börse, vielleicht funktioniert es dann nicht mehr.
Und dann gibt es den Founders 200 Index, der hat die 200 größten Unternehmen, wo eben noch Gründer drin sind.
Und gründergeführt heißt, Es muss nur einer der Gründer, also wenn es jetzt wirklich drei Gründer gab, muss einer der Gründer entweder noch CEO sein oder Chairman und noch irgendwie, aber zumindest ein Chairman, der noch was zu sagen hat oder noch möglicherweise CTO oder auf jeden Fall technologisch.
Irgendwie muss man mit noch an Bord bleiben, weil viele Gründer sagen ja dann, ich bin jetzt nicht der gute CEO, aber ich bin noch für die Technologie oder für diese Sache.
Das ist also die Definition von Gründer geführt, also wo das noch ist.
Und wenn man sich diesen Founders 200 Index anguckt, gegen den S&P 500 hat der gemacht 2300, also den gibt es seit 1998 und er hat gemacht 2306 Prozent gegenüber 1000 Prozent beim S&P.
Also das ist mehr als das Doppelte.
Also wenn man es annualisiert macht, sind das eine 12,1 Prozent und das andere sind neun.
Also man sieht drei Prozentpunkte pro Jahr mehr.
28 Jahre den Einsatz zu verdoppeln.
Also ihr seht, der Zinseszinseffekt wirkt da halt wahnsinnig stark.
Und jetzt ist die Frage natürlich, die ihr euch stellt, gibt es da möglicherweise ein ETF, den man investieren könnte?
Und es gibt einen ETF, dummerweise erstmal nur in Amerika, weil ich könnte mir vorstellen, so viele ETFs, wie er aufgelegt werden, könnte auch nach Deutschland kommen.
Es gibt nämlich den FFF-ETF, den gibt es seit 2005.
Problem bei dem ist, seitdem der aufgelegt worden ist, hat der ETF 9% gemacht und der S&P 500 15,6% und der Nasdaq 100 sogar 22,4%.
Also man sieht, seit er da ist, Underperformance kann man sagen, das ist eine Idee, die vielleicht nur dann funktioniert, wenn man nicht investieren kann.
Ich würde aber sagen, das Problem dieses ETFs ist halt A, das Timing und das Zweite, was er hat, er ist ein sehr...
Ja, es ist ein sehr konzentriertes Portfolio.
Die größten Positionen sind relativ groß.
Du hast halt Nvidia, Meda und so weiter.
Der hat jetzt zum Schluss ein bisschen wieder aufgeholt, weil Nvidia und Meda wieder gestiegen sind.
Aber es ist halt sehr konzentriert, dass die Top Ten machen einen sehr großen Anteil aus.
Und deswegen ist es halt auf wenig große Founders konzentriert.
Und dann hast du halt so einen Big Cap Effekt, der natürlich in guten Zeiten, wo Big Caps alles abräumen, funktioniert.
Aber zuletzt waren eben Big Caps nie mehr so angesagt.
Deswegen hat es nicht funktioniert.
Und jetzt habe ich mir einfach mal gedacht, weil man die noch nicht investieren kann in Deutschland, habe ich mir mal die Ziele angeguckt, die 100, und habe mir dann mal gesagt, wo sind die größten Kursziele mit den größten Kurspotenzialen drin.
Und dann kann man dir ja mal überlegen, dass man das investiert, wenn man das wollte.
Also erstmal ist aufgefallen, dass viele gründergeführte Firmen, die jetzt oben auftauchen, Biotech sind.
Was ja bei Biotech immer so ist, ist ein hohes Risiko und deswegen sind die Kursziele bei Biotech-Firmen meistens mehr als 100 Prozent.
Das muss jetzt keine Aussagekraft haben, weil es halt immer so eine Sache Null oder Eins.
Irgendwann am Ende entscheidet sich, kommt der Stoff, oder das Medikament oder was auch immer, woran sie auch immer forschen, wird das zum Erfolg oder nicht?
sind die Kursziele halt wahnsinnig hoch.
Deswegen sind die Dinge halt oben.
Also wenn ich mal gucke, Viking Therapeutics ist der mit dem größten Kurspotenzial 209.
Brian Lee ist der CEO, ist auch der Gründer bzw.
Mitgründer gewesen.
Platz zwei ist Applied Digital, hat 136% Kurspotenzial.
Da heißt der Chairman und CEO Wes Cummins.
Dann kommt Q.
XO, das ist ein Baustoffhandel und Bauprodukt.
Da habe ich noch nie gehört.
Also den gucke ich mir auf jeden Fall mal an.
133 Prozent.
Ich weiß keine Ahnung, warum der so weit vom Kursziel entfernt ist.
Ich habe jetzt wirklich nur eine rein quantitative Auswirkung.
Ich habe nichts qualitativ gemacht.
Ich würde mal sagen, bei den Zinsen in den USA, bei Bauzinsen, die da bei 7 Prozent rumschwirren, da könnte die Baukonjunktur auch ein bisschen leiden.
Ja, wenn man zum Schluss gesehen hat...
Die Lämmer, die Immobilienfinanzierer, die haben auch nicht besonders, Lämmer, die haben auch nicht gute Zahlen gebracht.
Vielleicht ist es das, du hast recht, dass da einfach die Baukonjunktur nicht ist.
Dann kommt Praxis Precision Medicines, 113 Prozent.
Da heißt der Forschungs- und Entwicklungschef Steven Petrou.
Dann kommt TerraWolf, das ist so Rechenzentrum und Bitcoin-Mining.
Das ist schwierig.
Die haben 98% Kurspotenzial.
Paul Prager heißt da der Chef.
Der Bitcoin lebt ja noch überraschenderweise.
Ja, ist wieder gestiegen.
Tatsächlich, krass gestiegen.
Wieder Zuwächslung.
Also die Leute scheinen wieder zumindest.
Und auch wenn du die zweite und dritte Reihe anguckst, ist schon überraschend.
Dann gibt es VexSite.
Das ist Biotech-Impfstoffe.
Grant Pickering, CEO.
94% Kurspotenzial.
Cell City.
Weiß nicht, wie er auch immer ausgesprochen wird.
Biotech-Krebstherapien.
Brian Sullivan.
91 Prozent.
Oklo kennt man, das ist eine Kernenergie, also die bauen so small modular reactors, so kleine Kernreaktoren.
Plus 87 Prozent Kurspotenzial.
Jakob De Witt ist CEO.
Dann Denali Therapeutics, das ist Biotech, neurologische und seltene Erkrankung.
Ryan Watts, 76 Prozent.
Iron kennt auch jeder, das ist ja ehemaliger Bitcoin-Miner, die jetzt...
KI, Cloud und Rechenzentren machen.
Daniel und William Roberts sind die Co-CEOs und die Gründer.
73% Kurspotenzial.
V-Core, Leistungselektronik und Stromversorgung.
Habe ich auch noch nie gehört.
V-Core, kennst du?
Nee.
V-I-C-R, 72% Kurspotenzial.
Dann Software für Handwerksbetriebe, Service Titan.
Fand ich auch spannend.
Ara Medesian, CEO, 72%.
Dann ACM Research, das ist Wafer-Reinigung und Halbleiterausrüstung.
David Wang.
67 Prozent, Next Power 67 Prozent, das ist Solartechnik und Nachführsysteme.
Dann CoreVive, kennt nun wirklich jeder, das ist so Neocloud-Anbieter, Michael in Trader, Chairman und CEO, plus 67 Prozent und dann noch Carver Group, Systemgastronomie und mediterrane Küche.
Die haben so ein bisschen gelitten unter dieser Krise mit, dass es da bei frischen Produkten so ein paar...
kleinere Geschichten gab, plus 67 Prozent Rush Street Interactive, Online-Casino und Sportwetten, 66 Prozent Bridge Biopharma, plus 66 Prozent und Cypher Digital, 62 Prozent und die letzte ist Oracle, klar, Larry Ellison ist Executive Chairman und CTO, kennt jeder, Oracle, die machen Cloud und Datenbanken, plus 62 Prozent und damit hätten wir mal eine Liste an so Gründer geführten Sachen, wo man die mal angucken kann.
Aber wie gesagt, das war jetzt nur rein Quantitativ.
Aber ich finde einfach, die Idee fand ich spannend, weil dieser Founders Fund so wahnsinnig gut gelaufen ist.
Und die Idee Zero to One finde ich einfach eine sehr gute.
Und das scheint an der Börse auch noch zu funktionieren.
Und deswegen ist das Gründer geführte Firmen mein Bulleter-Fahrer.
Und das Buch Zero to One habe ich auch vor Jahren mal gelesen.
Das war wirklich sehr, sehr, finde ich, wie jeder, der irgendwie mal mit den Kranken spielt, irgendwie selber zu gründen.
sollte dieses Buch unbedingt lesen und jeder, der auch eben über solche Investments immer wieder nachdenkt, in Startups, in frühe Firmen und so weiter, also finde ich, da kann man wirklich sehr, sehr viel Input bekommen und wie gesagt, da geht es auch nicht um das politische Denken von Peter Thiel und ich finde ihn auch immer so in diese krass rechte Ecke zu stecken, ist total übertrieben, er ist halt libertär und das ist auch eine.
finde ich, eine Berechtigung, dass man sagt, okay, wir brauchen einfach, wir können auch vielleicht über weniger Staat nachdenken.
Aber das hat nichts mit Rechtsextrem, finde ich, zu tun.
Also das ist, finde ich, da wird in Deutschland immer in diese echt krasse Ecke gestellt.
Aber das kann ich ja selber beurteilen.
Stimmt.
Und er hat wirklich, ich meine, große Gründungen gemacht.
PayPal.
Er gehört zur PayPal-Mafia mit Elon Musk zusammen.
Genau, Palantir.
Hat auch selbst gegründet, ganz genau.
Dann bei Facebook ganz früh eingestiegen.
Palantir mit Alex Karp zusammen selber gegründet und war einer der frühen Investoren bei Facebook.
Und hat immer wieder ein gutes Näschen bewiesen.
So, von Peter Thiel hört man dann ja beim MD Meats, also hier unser Matthias Döfner spricht mit ihm.
Wir haben versucht, bei Allesverwagtssitzung zu bekommen.
Dann hat ihn der Chef im Podcast bekommen.
Ich glaube, den MD Meats gibt es dann ab Ende der Woche dann im Gespräch mit Alex Karp.
Alex Karp hat es auch schon MD Meats?
Nein, mit Peter Thiel.
Ich bin mal gespannt, was er...
Wie er da auftritt, was er da macht.
Und ich kann auch nachvollziehen, dass man als Technologiemensch so ungeduldig ist, dass man sagt, hey, Demokratie steht dem manchmal im Wege.
Wenn du jetzt siehst, wie in Amerika sich Riesenbewegungen gegen KI formieren, wo die Leute sagen, ich habe keinen Bock auf ein Rechenzentrum und so weiter, dann sagt so ein Technologiegründer.
Was soll das jetzt hier?
Wir müssen hier Fortschritt haben und dass es im Widerspruch manchmal steht und dass man daran verzweifeln kann, kann ich nachvollziehen.
Wir verzweifeln ja auch an vielen Sachen in Deutschland, wo wir sagen, ey...
Zumindest an demokratischen Entscheidungen, die an manchen Wahlen getroffen werden.
Es ist kein Plädoyer für Antidemokratie.
Ich finde jetzt auch nicht, dass man sagen darf, dass Peter Thielen Antidemokrat ist.
Aber er verzweifelt an den demokratischen.
Oder einfach weniger Staat heißt ja nicht gleich, dass man die Demokratie abschafft.
Das heißt ja nur, dass der Staat...
Ja, aber er hat auch ein gespaltenes Verhältnis, glaube ich, zu demokratischen Wahlen.
Ich glaube, so ein bisschen auch.
Wenn man ihn so ein bisschen hört.
Aber man kann diese...
Ungenügen oder das kann man auch in irgendeiner Form manchmal nachvollziehen, weil man als Gründer halt ganz das schnell machen will und irgendwie keinen Bock hat, lange auf irgendwelche Regulierungen oder sonst was zu warten.
Und das, was wir zu viel haben, hat der vielleicht in Amerika, haben die es vielleicht zu wenig, ich weiß es nicht.
So, wir wollten diese Diskussion auch gar nicht führen, aber nur ganz kurz am Rande streifen.
Mein Bär der Woche, und da sind wir jetzt wieder bei der Politik, der geht an die Gastro-Steuersenkung, die es ja zum Jahresauftakt gab, als eines der Wahlgeschenke der neuen Regierung.
Und wir waren dagegen, aber uns hat man mal wieder nicht gefragt.
Da wurde ja die Mehrwertsteuer in der Gastronomie für Speisen und auf...
von 19 auf 7 Prozent gesenkt.
Und ausgerechnet Gewerkschaft NGG hat jetzt untersucht und herausgefunden, dass diese Gastro-Steuersenkung bei den Verbrauchern nicht ankam, kaum ankam.
Denn die Auswertung von mehr als 180.000 Gerichten über 12.000 Restaurants, danach wurden lediglich rund 1 Prozent der Speisen günstiger.
91% der Preise blieben unverändert und etwa 8% haben sich sogar verteuert.
Im Durchschnitt stiegen die Preise trotz Steuersenkung sogar um 0,5%.
Und besonders häufig wurden Bowls, Schnitzel und Steaks teurer.
Die NGG spricht also von einem verfehlten Ziel.
Wunder, wunder.
Wäre die Steuerentlastung vollständig weitergegeben worden, hätten die Preise ja rechnerisch um rund 10% sinken.
Und da zeigt sich mal wieder, dass solche Steuersenkungen dann eben nicht beim Verbraucher ankommen.
Die RUGA und mein Lieblingsbranchenverband, der sich ja auch immer dafür stark macht, dass man weiter nur mit Cash bezahlen soll in Restaurants, weil das ja einfach unmöglich zu bewerkstelligen sei, dass man auf Karte umstellen kann.
Da warte ich auch immer noch auf dieses Gesetz, wann es endlich kommt.
Das hat ja eigentlich auch die...
große, die rot-grüne, die rot-grüne, die rot-schwarze Koalition.
Du hast schon die nächste Koalition hier vorweg.
Du hast schon prädiktive Sachen.
Wenn wir dann in drei Jahren hier sitzen, hast du dann die...
Das glaube ich auch nicht.
Dafür reicht es nicht mehr.
Meinst du nicht?
Nee.
Aber, wie gesagt, die DEOGA weist die Kritik zurück und sagt, ja, das sei ja nie ein staatliches Preissenkungsprogramm gewesen, dieses Mehrwertsteuersenkungsprogramm.
Es ging um Stützung der Restaurants, das war von vornherein klar.
Das war von vornherein klar.
Und die Gewerkschaft, die sich hinstellt, bitte den Mindestlohn erhöhen, um, weiß ich nicht, der ist erhöht worden, seit er eingeführt ist, um, weiß ich nicht, 80 oder 90 Prozent.
Und dann stehst du dich hin und sagst so, also kann ich überhaupt nicht verstehen, dass die die Mehrwertsteuer...
Hä?
Alter, wenn ich ein Restaurant bin, das ist das shittigste Business, auch das lernst du von Zero to One, dass Restaurantgründung eines der schlechtesten Businesses ist, dann kann ich da nämlich hinstellen, sagen, ob wir wollen, und das Gleiche war auch in der gleichen Pressemitteilung drin, ja, wir wollen, die Leute gehen auf dem Zahnfleisch, die machen dies, die machen das, die machen jenes, wir müssen nochmal noch mehr Geld kriegen.
Glaub doch nicht ernsthaft.
So wie das produziert.
Nein, es ging mir nicht um die Kritik.
Ich wollte einfach nur den Fakt herausstellen.
Ja, aber das ist doch klar.
Dass das von der NGG kommt, hat mich jetzt auch ein bisschen gewundert.
Und dass sie dann im gleichen Atemzug natürlich dann sagen, wir wollen die Lohn erhöhen.
Und auf der anderen Seite sollen dann die Preise fallen.
Das geht natürlich auch nicht zusammen.
Dann fallen die Preise auch.
Nein, aber es ist einfach nur nochmal, um klarzustellen, es bringt nichts.
Und das ist dann...
Dann gibt es wieder einen Tankrabatt, der dann auch wieder zum Teil nur bei den Verbrauchern ankommt und so weiter und so fort.
Also solche Geschenke sollte man einfach tunlichst unterlassen und stattdessen einfach eine andere vernünftige Politik machen.
So, wir kommen ja dazu noch.
Wir kommen dazu.
Genau, dann komme ich zu meinem Bild der Woche.
Das ist die Beitragsbemessungsgrenze, die im kommenden Jahr nochmal...
Richtig angehoben wird.
Nicht nur die normale.
Es gibt ja so einen normalen Mechanismus, wo man sich Lohnerhöhungen anguckt.
Es scheinen viele Branchen sehr hohe Lohnerhöhungen zu haben.
Deswegen wird die Beitrags- und Mehrwertsgrenze auch immer regulär sehr stark angehoben.
Auch die Renten werden sehr stark angehoben, weil gerade in so Branchen, wo man ein hohes Streikpotenzial hat, öffentlicher Dienst, kriegt man immer wieder eine schöne Lohnerhöhung rausverhandelt.
Deswegen wird die Beitragsmeisterschaft jetzt sowieso schon angehoben.
Aber es wird nochmal extra angehoben, weil man ja A noch ein paar Pünktchen mehr nimmt und dann noch so ein paar Solidaritätssachen dazu packt.
Und ich habe mir mal angeschaut, wie es aussieht mit den Erhöhungen und Renten- und Arbeitslosenversicherungen.
Die Beitragsmeisterschaft ist bei 8.450 Euro.
Bis diese 8.450 Euro fallen 18,6 Prozent an und das müssen hälftig Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen.
Und diese Grenze wird angehoben auf 8.850, 400 Euro, 4,7 Prozent.
Das ist so die normale Anhebung.
Das wäre aus reiner Lohnerhöhung.
Dann haben wir ja Krankenversicherung.
schon ein bisschen was erhöht, weil ja mit der Gesundheitsreform wurde das noch angehoben.
Die Krankenversicherung kommt von 5.812,50 auf 6.375.
Das sind eine Anregung um 9,7 Prozent.
Also da muss man zahlen 14, irgendwas.
Je nachdem, was man für einen Aufschlag hat.
Es gibt ja immer den Grund.
Und dann gibt es immer die Aufstieg, die jede Kasse für sich macht.
Also auch da kann das sehr viel mehr geben.
Also bei der Rente geht es bis zu 400 hoch, bei der Krankenversicherung bis zu 562,50 Euro kann das ansteigen.
Und dann kommen wir bei der Pflegeversicherung.
Das ist jetzt noch nicht fix, deswegen kann man das jetzt noch nicht sicher sagen, was da passiert.
Aber die Pflegeversicherung soll ja auch angehoben werden auf...
noch was viel Größeres, weil da muss ja noch eine Solidaritätskomponente hin, weil nämlich bei der Pflegeversicherung gibt es ja auch eine private und eine gesetzliche, weil das ja mit dem Beitrag zur Krankenversicherung mit abgezogen wird.
Und in der normalen GKV wird auch die normale Pflegeversicherung mit und das ist auch umlagefinanziert.
Und die PKV hat diese Pflegeversicherung kapitalgedeckt gemacht.
Und jetzt wundern wir uns, wenn du was kapitalgedeckt machst und anlegst.
In der PKV haben wir auf einmal in der Pflegeversicherung sogar ein kleines Polster.
Ist ja auch klar, wenn ich irgendwann mal pflegebedürftig werde, dann habe ich schon mal was da zur Seite gelegt und dann liegt da was.
Und jetzt guckt da die Politik drauf und sagt, das kann doch nicht sein.
In der einen müssen wir jetzt hier schon wieder Kredite vergeben und müssen da irgendwie was machen.
Und in der anderen haben die auf einmal Geld übrig.
Da müssen wir noch einen Solidaritätszuschlag machen.
Da gibt es einige, die sagen, da müssen wir in die Kasse greifen.
Das ist verfassungsrechtlich schwierig.
Und andere sagen halt, da muss nochmal ein extra Privatsoli oben drauf gepackt werden.
Und ich finde das schon sehr abenteuerlich.
Auf jeden Fall kann es passieren, dass von 5.812 bis auf 7.012,50, das ist nämlich dieser Satz, das ist diese Jahresbeitragsgrenze, ab der du in die...
private Krankenversicherung wechseln kannst, wenn du das verdienst und wenn du monatlich das hast.
Und das wäre eine Anhebung um 20,6 Prozent und 1200 Euro mehr.
Und wenn wir jetzt einen Strich drunter ziehen, dann könnten wir insgesamt 2915 Euro mehr bezahlen und dann hast du halt 1500 Arbeitnehmer und das wäre 129 Euro maximal, die du dann mehr bezahlen müsstest.
Und die Steuererform, die ja auch keine...
sondern eher für die Alteinkommensgruppen auch eher belastend ist, hast du dann also noch mehr Belastung und noch weniger Netto vom Brutto.
Ich muss jetzt sagen, diese 129 Euro, die schlagen nicht voll zu, sondern du hast halt immer noch, wird ja oben vom Brutto genommen, Nebenkosten und deswegen ist es steuerlich noch ein bisschen bevorteilt, aber nicht wirklich richtig doll.
Und deswegen Pflegesoli für privat versicherte, noch höhere Geld und noch mehr.
Für mich ist das ein Problem und wird auch ein Problem sein, gleich als eine meiner Thesen bei unserer Diskussion.
Und deswegen ist das mein Bär der Woche, die Anhebung der Beitragsmessungsgrenze, wo man einfach so hintenrum den Leuten richtig viel mehr abnimmt.
Ja, sowas nicht gedacht in der Tat.
Wir sollten entlastet werden, ich erinnere mich.
Das war doch der Frontwunsch.
Jetzt haben wir mehr Schulden und noch mehr Steuern.
Oder nicht Steuern, Gebühren oder Beiträge, wie man es auch immer nennen mag.
Und das ist die Horror-Kombi.
Weil du dich ja auch immer hier selbst gläst, muss ich mich jetzt auch selbst gläst.
Das war genau meine Prognose, als wir diese Schuldenbremse hatten, dass genau das passieren wird.
Es kommt genauso.
politische Ökonomie, sag ich nur.
Ja gut, aber nicht deswegen.
Also sonst wäre es halt natürlich noch viel teurer geworden.
Also das ist jetzt nicht, weil die Schuldenbremse gelockert wurde, deswegen steigen wir Sozialbeiträge.
Du machst immer so komische Konflüsios.
Ja, aber du willst ja nicht, dass du A, höhere Schulden hast und B, B, noch höhere Beiträge und noch höhere Sachen hast.
Also entweder du sagst, wir machen höhere Schulden, dann machen wir richtig Wachstum, dann wird der Laden mal richtig durchgekehrt und dann haben wir am Ende mehr Netto vor Brutto.
Dann würde ich sagen, okay, gute Idee.
Aber wenn du mehr Schulden hast, trotzdem den Laden nicht richtig nach vorne bringst und dann sagst du, wir haben den Laden nicht richtig nach vorne gemacht, müssen wir leider noch mehr einnehmen.
Das funktioniert halt nicht.
Also dann werden halt alle Leute irgendwann grillig und irgendwann sagen sie, so war es jetzt nicht gedacht.
Gut.
Dann haben wir eine andere Gerechtigkeitsdiskussion.
als die, die der Kanzler am Montag völlig überraschend aufgebracht hat.
Und dann sind wir beim Thema.
Naja, das war jetzt nicht das Thema.
Was du, wenn du jetzt meinst, er hat jetzt wieder die PKV angezählt, das hat er einfach mal so nebenbei rausgehauen.
Das ist jetzt nicht unser Thema, sondern es ist jetzt grundsätzlich, sollte man nochmal reden, natürlich über die Wahlnachlese, wo stehen wir, wo geht es hin.
Nachdem jetzt nun wieder...
Kanzler am Sonderabend schon gesagt hast, in seiner sehr früh angekündigten Rede und seiner überraschend angekündigten Rede, die er sehr früh dann eben kurz nach Schließung der Wahlnokale schon gehalten hat, damit er irgendwie so ein bisschen die Deutungshoheit übernehmen kann.
Und da hat er gesagt, das Wahljahr 2026 ist vorbei.
Da hat man ihm spürbar angehört, wie er dann aufgeatmet hat, dass endlich mal hier natürlich der Druck der Wahlkämpfe weg ist und dass man jetzt vielleicht wieder mal ein bisschen vernünftiger Politik machen kann.
Und das war eben jetzt der Anlass, dass wir da noch einmal drüber reden.
Also ich hätte drei Einfallthesen.
Zum einen ist gut, dass der Kanzler jetzt erst einmal sich hier durchgesetzt hat, dass wir, so wie es aussieht, keinen Kanzlerwechsel bekommen.
Denn das wäre mit erheblichen Risiken verbunden, dass auch keiner es gewagt hat, den Aufstand zu machen gegen ihn.
Da gab es ja ein großes Rumor schon im Vorfeld der Wahl an diesem Brief der Ministerpräsidenten, die sich hinter ihn gestellt haben, ohne seinen Namen zu nennen und so weiter und so fort.
Aber ich glaube einfach, es wäre, das habe ich auch letzte Woche schon gesagt, vorher nicht im Podcast hier, aber jedem, der es hören wollte.
Das ist einfach...
taktisch vollkommen unklug gewesen wäre, aus Sicht der CDU jetzt hier den Kanzler auszutauschen, weil man natürlich in die Gefahr hätte, dass dieser neue Kandidat möglicherweise gar nicht gewählt wird im Parlament mit nur 12 Stunden Stimmen über der absoluten Mehrheit, die man da hat im Bundestag.
Und dass natürlich die Situation sich nicht ändert, dass wir in einer schwierigen Situation sind und es noch viele Reformen zu machen gibt, die auf dem Tisch liegen und die einfach noch durchgebracht werden müssen durch den Bundestag, die unbeliebt sind.
Wahlergebnisse waren ja vor allem auch eine Abstimmung über eine ungeliebte Reformpolitik, weil jeder mal gemeint hat, ja hier Abschaffung der Rente mit 63 passt mir nicht, hier Zuzahlung im Gesundheitswesen passt mir nicht.
Jeder hat halt irgendwo was gefunden, wo er das Gefühl hatte, dass er da benachteiligt wird und das ist halt Reform, heißt halt Dinge müssen sich verändern und wenn man versuchen wollen, die Beiträge in stabil zu halten, auch wenn es hier noch trotzdem, was du gerade angesprochen hast, Erhöhungen gibt.
Aber ich meine, ansonsten würden die Sozialausgaben und damit die Beiträge dann noch weiter explodieren müssen, wenn man hier nicht gegensteuert bei den Ausgaben, dann wäre das halt natürlich ein Problem.
Also insofern ist es gut so und ich würde sagen, das wird auch so bleiben, dass der Kanzler möglicherweise die ganze Legislatur durchzieht und dann Da kann man ja immer wieder, da hat man hoffentlich eine neue Ausgangssituation.
Ich glaube sehr wohl, dass wir es schaffen können.
Wir haben ja Wachstumsignale in der deutschen Wirtschaft.
Wenn wir jetzt doch noch hier Reformen, das wäre dann die zweite These, dass man mehr oder weniger doch die Reformen durchzieht.
Das wird jetzt natürlich wieder von allen Seiten angezählt hier.
Und der Söder natürlich auch wieder gleich, wir brauchen den Gerechtigkeitscheck.
Manuela Schwesig, dieses hervorragende Wahlergebnis, so hervorragend war es ja eigentlich dann auch gar nicht mehr, sondern die AfD war trotzdem noch weit vor ihr, vor der Frau gegen Blau.
Also die große Legitimation für sie als die Oberchefin der SPD, die heimliche Vorsitzende, die ist jetzt auch nicht unbedingt so.
Ganz, ganz klar da.
Aber natürlich hat sie einen Anti-Reform-Wahlkampf in Schwesig, in Schwesig, in Schleswig.
Wir sind heute früher Morgen.
In Meckpomm.
Meckpomm heißt es.
Es heißt noch nicht Schwesig-Holstein.
Ja genau, die Frau sagt immer MV.
Sag einfach MV.
Das ist das Einfachste.
Geführt und das ist natürlich schon auch dann eben dem geschuldet, dass diese Reformen umgelebt sind, dieser Erfolg, den Schwesig da eingefahren hat.
Und trotzdem, auch wenn es jetzt viele Stimmen vor allem aus der SPD gibt, dass man hier noch Korrekturen machen muss und so weiter und so fort.
Meistens wird da die Abschaffung der Rente mit 63 genannt.
Wenn Leute 45 Jahre Arbeit haben, dann müssen sie doch auch irgendwie dann vorzeitige Rente gehen können.
Da wird es wahrscheinlich noch ein paar Nachbesserungen geben, Härtefallregelungen, Übergangsfristen und so weiter.
Aber im Großen und Ganzen muss das kommen, weil sonst ist natürlich die Rentenreform, so wie sie die Expertenkommission aufgeschrieben hat, dann fällt die zusammen.
Und Bärbel Barth hat sie ja anfangs als Gesamtkunstwerk mitzeichnet und das gilt nach wie vor.
Also wenn man da diesen tragenden Baustein rauszieht, dann funktioniert dieses Gesamt.
Kunstwerk auf jeden Fall nicht mehr.
Deswegen meine zweite These, man wird die Reformen durchziehen und man sollte es eben auch, weil es absolut wichtig wäre und das gibt dann eben die Chance, dass sich die Dinge dann doch verbessern in diesem Land und das wäre so die dritte These, dass es schon die Chance gibt, dass man, nein.
Der naive Optimismus.
Der naive Optimismus, da ist er wieder.
Ich zitiere jetzt einfach mal.
Abergeberpräsident Dulger und BDI-Chef Leibinger, die haben sogar studiert, die schreiben im Handelsblatt, sie haben die Chance auf einen Turnaround-Reform für mehr Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Beschäftigung.
Die machen nie den Mund auf, wenn es wirklich drauf ankommt.
Nein, das machen sie schon.
Nein, nicht wirklich.
Natürlich.
Da gab es ja oft harte Arbeitgebertage.
Du hast den Kanzler beim BGA stehen.
Und da steht unser lieber Kollege Gordon Repinski.
Und stellt einfach ein paar legitime Fragen.
Wirklich legitime.
Und der Kanzler fängt mit Journalismus-Bashing an.
Und dieses BGA-Publikum kriegt nicht mehr hin, als ihm zu applaudieren und zu sagen, bravo Kanzler.
Das sind wirklich Menschen, die dem Kanzler ehrlich sagen, was sie wollen.
Ehrlich?
Ich habe überhaupt nicht den BGA-Chef zitiert.
Der BGA ist ja der Bundes...
Für Außenhandel.
Genau.
Und ich habe den Arbeitgeberpräsidenten Rainer Dülger und der BDI-Chef Peter Leibinger.
Die haben bei den Kongressen sehr, sehr deutliche Reden immer wieder gehalten und die Reformpolitik eingefordert.
Und sie sagen auch ganz klar, dass Vertreter der Bundesregierung bereits vereinbarte Reformschritte wieder infrage stellen.
Wecke Zweifel an der Entschlossenheit und Verlässlichkeit der Koalition.
Und ich nenne hier ganz klar auch, die abschlagsfreie Rente für besonders langjährige Versicherte müsse jetzt abgeschafft werden.
Wir müssen die Reform weitermachen.
Da klappt doch keiner mehr dran.
Das ist doch wirklich dieses Gerede.
So, jetzt darfst du.
Glaubst du wirklich, dass das...
Nein, ich glaube, dass dieses Reformpaket, es liegt ja vieles noch im Bundestag und man ist jetzt einfach zum Erfolg verdammt und man kann jetzt einfach ohne ständigen Wahlen wieder im Rücken nochmal die Dinge durchziehen und das sollte man tun, weil natürlich jetzt wird nochmal hart verhandelt von beiden Seiten, Union und SPD.
Aber warum?
Warum?
Die sind zum Erfolg verdammt.
Und die ganzen Freunde und Forderungen nach einer Minderheitsregierung, das gehört vielleicht dann noch mit rein.
Also das ist ja nun wirklich, wer auch immer glaubt.
Mir konnte noch keiner erklären, wie denn eine Minderheitsregierung ein Reformpaket durchbringen will.
Die CDU könnte mit AfD-Stimmen eine Rentenreform verabschieden.
Also das ist ja wohl die größte Illusion.
Es wird keine Minderheitsregierung geben.
Dann gibt es Neuwahlen mit einem frühen Minanten-Wahlsieg der Blauen und der Linken.
Und dann können die sich kloppen.
um die Zukunft der Politik.
Und das muss allen Beteiligten klar sein und ich glaube, das ist ihnen auch klar.
Und dass man jetzt eben zumindest das, was auf dem Tisch liegt an Reform, da kann man jetzt immer sagen, das sind jetzt keine Reformen oder was aber, aber alle anderen bezeichnen das Ganze als Reformpaket und da haben wir ja schon oft darüber diskutiert, wie weitreichend sind die, dass die nicht so weit...
Steuerreform, geil.
Nein, dass die nicht weitreichend genug sind, das ist doch klar.
Steuerreform ist keine Reform, das ist eine Steuererhöhung.
Das ist doch Blödsinn, Elli.
Die Steuerreform ist eine Steueränderung, aber es ist...
keine Steuererhöhung.
Keine Steuerentlastung.
Nein, ist auch eine Erhöhung.
Reform heißt einfach nur, dass du Steuersätze veränderst.
Die Reform hat immer was, eigentlich änderst du was zum Positiven.
Aber gut, eine Steuerreform wird immer damit in Verbindung gebracht, dass es Entlastung gibt.
Und Entlastung ist nun wirklich nicht das, was es gibt.
Gut, dann würde ich mal meinen paar...
Eine These ist klar, die Angst vor Neuwahlen sichert den Bestand der Koalition.
Das ist nochmal deutlicher geworden, das hast du ja auch gesagt.
Aber deswegen wird nicht unbedingt eine einheitliche Politik draus werden.
Was man auch noch feststellen muss, dass ein geschwächter Kanzler wieder die Reformen durchbringen will, für mich ist das ein Widerspruch, zumal ja auch...
Die SPD schon durch den Schwesigerfolg ja irgendwie das Gefühl hat, wenn man gegen Reformen opponiert, das ist die erfolgreichere Strategie.
Und das alleine schon sagt mir mit einem geschwächten Kanzler, dass die Wahrscheinlichkeit, dass die Reformen kommen, nicht größer wird.
Ich würde ja, wenn jetzt wirklich alle an Reformen interessiert werden und die Rente muss neu verhandelt werden, dann würde ich ja sagen als CSU, okay, die Mütterrente, das ist eine Reform, wo Leute was...
Neues dazu bekommen, also wo nicht was weggenommen wird.
Bei der Rente nach 45 Beitragsjahren wird den Leuten ja was weggenommen, gefühlt zumindest.
Und dann kann man ja sagen, okay, wir machen die Übergangsfristen bei der Rente länger, aber diese formalite Mütterrente kommt raus, die wirklich teuer ist und die wirklich auch nur ganz geringe Beiträge bringt.
Und damit könnte man diese Reform ganz einfach machen.
Aber solange ich das nicht sehen kann, dass der eine auf den anderen zugeht und man das hinbekommt, finde ich, ist das, ja.
Und das ist die einzige Reform, die sie gemacht haben, Gesundheitsreform.
Gut, da ist ein bisschen von den Kosten runtergekommen, aber da braucht es weitere Reformen, um nicht die Explosion der Ausgaben in den kommenden Jahren zu machen.
Und die Rente ist die wirklich einzige Reform und da ist wirklich der einzige Punkt, wo es um Abstriche geht, ist ja genau.
diese Sache und das andere ist ja ein Umbau zu einer Kapitaldeckung und da geht es ja nicht darum, dass der Staat das einem schenkt, sondern muss man ja selbst bezahlen, die Beiträge, die man einzahlt.
Das sind einfach Zwangsbeiträge, zwei Prozentpunkte, die oben drauf kommen, die an der Börse angelegt werden.
Das ist ja aber keine wirkliche Reform, wo irgendwie was zum Positiven passiert.
Dann glaube ich, eine These, die mir die ich festgestellt habe, ist, dass Rot-Rot-Grün in der SPD wieder so eine neue Prägerkraft hat, eine neue Strahlkraft hat und man denkt, das könnte ein Modell auch für den Bund irgendwann werden und da habe ich Probleme mit.
Dann, was die Mitte anbetrifft, ist, dass die Mitte einfach ihre Repräsentanten oder die, also es fühlt sich von der Mitte, Leute, die arbeiten, die ein bisschen überdurchschnittlich verdienen, also die einfach den Laden ja am Laufen halten, das sind nicht nur die, die überschnittlich verdienen, auch die Leute, die unterdurchschnittlich verdienen, die halten den Laden auch.
Aber die Leute, die den Laden am Laufen halten, die haben keine Repräsentation mehr.
Und die erleben nur, dass sie immer weiter...
dass sie immer weiter geschröpft werden auf eine Art und Weise und kein Ende absehbar ist, dass sich das mal ändern wird und sehen, dass ihre Kohle weiter rausgedonnert wird, dass es keine Reformen gibt, dass man nicht mal überlegt, die Bürgergeldreform, da werden am Ende irgendwie 500 Millionen eingespart.
Ehrlich?
Bei einer Reform, wo es mehr Mitwirkung der Menschen, die das kriegen, das sieht halt keiner.
Und deswegen sind die bürgerlichen Parteien oder die Mitte-Parteien, Die Leute, die was verdienen, also ich sehe nicht mehr mich irgendwie repräsentiert.
Ich wäre jetzt auch nicht der, der AfD wählen würde, um Gottes Willen.
Das wäre es jetzt auch nicht.
Ich würde jetzt auch nicht Grüne wählen, auch nicht Linke wählen, weil ich sage, jetzt müssen wir da mal einen Denkzettel verpassen.
Aber irgendwie sind wir komplett repräsentationslos geworden.
FDP gibt es auch nicht mehr.
Die hat sich aufgelöst.
Das wäre eine Partei, die man am nötigsten jetzt brauchen würde, dass man jemand mal ein anderes Programm hat und nicht...
Die CDU versucht jetzt auch irgendwie Gerechtigkeitsfragen aufzumachen und noch irgendwie so ein bisschen dem Populismus nachzujagen.
Aber ich denke mir so, hä, das ist es doch auch nicht.
Und deswegen ist das auch kein Modell.
Und ich bin nicht so optimistisch wie du.
Und ich sehe eher, dass, weiß ich nicht, viele denken ja, Reformen würden der AfD irgendwie.
Würden der AfD zugutekommen, das kann man überhaupt nicht sehen.
Schaden.
Wenn du Reformen machst, würde das der AfD in die Karten spielen, wenn du Leuten das Gefühl gibst, dass sie vielleicht 5 Euro weniger haben.
Und das kann ich überhaupt nicht erkennen.
Viele sagen ja, wir dürfen keine Reformen machen, weil wenn du Reformen machst, werden die Leute ängstlich und dann wählen sie AfD.
Und das kann ich so überhaupt nicht.
Am Sachsen-Anhaltischen Wahlergebnis kannst du das nicht erkennen?
Nein.
Wo hast du den Leuten was weggenommen bisher?
Null.
Allein die Ankündigung, das beherrschende Thema in diesen Wahlkämpfen war doch wirklich diese Rentendebatte und die Rente mit 63.
Dass alle geschrien haben, dass du in Umfragen gesehen hast, wo es eine ganz große Ablehnung gab.
Natürlich gab es das.
Du kannst ja natürlich mit der Kanzler sagen, das ist kein Thema.
Du willst erzählen, dass die Rente mit 63 nicht eines der...
prägenden Themen in diesen Wahlkämpfen war, im Osten vor allem.
Wenn du es falsch erklärst, ich sehe dann den Wiese von der SPD am Montagmorgen bei meiner Frau sitzen.
Und dann setzt er sich hin und sagt, ehrlich und ernst ist, die Leute im Osten konnten keine private Altersvorsorge bilden, deswegen ist eine Rente mit 63 unfair.
Und da sage ich, es geht nicht darum, dass ich den Leuten was wegnehme.
Es geht darum, dass die Leute, die noch arbeiten können, länger arbeiten.
Es geht um nicht mehr und nicht weniger.
Und die kriegen dann auch keinen Abschlag.
Nur, wer diesen Luxus haben will, schon mit 63 in Rente gehen zu können, weil er auch noch sehr lange leben kann, der wird einen kleinen Abschlag kriegen.
Es geht nicht um was wegnehmen.
Es geht einfach nur darum, du musst ein bisschen länger arbeiten, weil nämlich du auch in der Rente länger leben wirst.
Weil einfach deine Lebenserwartung gestiegen ist.
Den Leuten muss man das einfach erklären.
Und denen im Osten muss man noch mehr erklären, dass du gar nichts ins Rentensystem in die Umlage eingezahlt hast.
weil nämlich dein System untergegangen ist.
Das muss man den Menschen auch nicht erklären.
Und das musst du den Leuten einfach wirklich erklären.
Das fängt im Kollegenkreis an.
Das heißt, wenn du all diese Umfragen gehört hast im Ostwahlkampf, die Leute, ich habe keinen Bock länger als 45 Jahre zu arbeiten, jetzt arbeite ich schon mit 16 und dann ist nach 45 Jahren Schluss.
Und das war doch...
Da kannst du erklären bis hinten, bis vorne.
Ich habe hier Kollegen, mit denen ich jeden Tag diskutiere im Kollegenkreis.
Sie haben studiert sogar.
Die sagen, ja, aber ich habe auch keinen Bock, länger zu arbeiten.
Du musst ein Bild Deutschlands 2035 zeigen.
Du musst den Leuten sagen, da will ich hin.
Da will ich hin.
Und so sieht das Land aus.
Und damit wir da hinkommen.
Brauche ich das, das, das, das und das.
Keiner hat jemals ein Bild von Deutschland 2035 gezeigt.
Nichts.
Der Kanzler sagt, wir brauchen Reformen.
Wir müssen standhaft sein.
Ich muss irgendwie Rückgrat haben.
Alter, du willst nicht zurücktreten.
Verstehe ich.
Und nicht verwechselst du das mit standhaft bleiben.
Wenn du jetzt dem Kanzler vorwirfst, dass er schlecht kommuniziert.
Er kommuniziert schlecht.
Das finde ich auch.
Da hast du ja vollkommen recht.
Aber jetzt geht er hin und fängt an mit der...
Nehmen wir an, die Reform GKV, also einfach die Gesundheitsreform, geht er hin und sagt so, ja, ich kann auch verstehen, dass die Menschen ein Gerechtigkeitsproblem mit der privaten Krankenversicherung haben, weil die Termine da schneller zu haben sind bei der PKV.
Da müssen wir was machen.
Du gibst also der SPD jetzt, das ist überhaupt nie Diskussion gewesen, du gibst der SPD jetzt, die schon seit Jahren sagen, da müssen wir was ändern, gibst du noch zusätzliche Futter, dann sagt er, Aber dann kannst du doch sagen, entweder wir machen jetzt wirklich eine Bürgerversicherung, machen das halt.
Da musst du es aber auch mal sagen.
Aber nicht irgendein Ding in den Ring werfen.
Alle sagen, ja, stimmt.
Ich habe es beim Arzt seit drei Monaten, kriege ich keinen Termin.
Da hat er recht.
Eine Sauerei.
Diese PKV ist eine Unverschämtheit.
Wenn du das ändern willst, dann ändere es.
Aber mach nicht einfach wieder mehr Polarisierung mit meinem dusseligen Spruch.
Und am Ende mache ich wieder nichts.
Und versuch dann irgendwie noch bei der PKV noch ein paar Penunzen abzubekommen.
Versuchst du irgendwie noch, denen ein schlechtes Gewissen zu machen und so weiter.
Ehrlich, deine Beamten sind in der PKV teilweise drin.
Die haben da auch keinen Bock, irgendwie wegzugehen und so weiter.
Ändere es einfach.
Mach es.
Aber nicht nur reden, dumm Zeug und dann nichts handeln.
Aber einfach so.
Und so geht das bei dem Kanzler überall.
Ja, Rente ist unsicher.
Wir müssen was machen beim Bankenverband.
Und dann denkst du, hä, was hat er wieder geraucht?
Es ist wirklich, ehrlich.
Das ist eine Katastrophe.
Du sagst einfach, mein Land 2030, so wie der Klopp das gemacht hat, weiß ich nicht, der sagt, ich lasse mir meinen Nationalstolz nicht von der dusseligen AfD nehmen.
Der sagt, weiß ich nicht, wir...
Wir strengen uns alle an und wir haben harte Zeiten vor uns.
Das ist vielleicht nicht cool, aber wir machen das.
So was musst du haben.
Da ist ja der Klopp in der Kommunikation besser als der Kanzler.
Da gebe ich dir absolut recht.
Das ist eine Katastrophe.
Aber es ist halt die Frage, was ist die Alternative?
Es ist natürlich keine schnelle Alternative, aber du musst doch dich jetzt hinsetzen.
Du musst jetzt sagen, okay...
Wo ist unser Zielbild?
Deutschland.
Und das würde ich jetzt einfach mal, ich würde mich einfach hinsetzen, würde einfach sagen, weil Agenda hat einen schlechten Ruf, das würde ich vielleicht nicht Agenda nennen, aber sagst einfach Deutschland 2000, weiß ich nicht, muss ich gucken, 35 oder Deutschland 2030.
Und dann erzähle ich was, gut blühende Landschaft würde ich nicht erzählen, auch nicht so ein guter Begriff.
Das glaubt dir, all das wurde nicht geglaubt.
Du sagst einfach, wo deine Probleme sind.
Dann sagst du als erstes, meine Problemanalyse ist, ich habe die Energiewende versemmelt.
Ich habe andere Kosten, ich habe mit Bürokratie hier einfach ein Dickicht geschaffen, wo keiner mal richtig ordentlich was machen kann und so weiter.
Und dann sagst du einfach, das ist mein Zielbild, da will ich dich doch hinbringen, das sind die Probleme, die wir geschaffen haben und das werden wir jetzt abarbeiten und ich gebe euch einmal im Monat, haben wir einen Jura fix mit dem Land oder stellen wir uns hin und sagen, so haben wir es jetzt, das haben wir jetzt angepackt und haben wir es verändert.
Das wäre doch eine Idee.
Also ich würde nicht wieder genauso wieder hinstellen, die Reformen müssen aber jetzt kommen und dafür stehe ich.
Ja, sorry.
Und dann diskutieren sie wieder und dann wird wieder rumgemacht und du hast das Gefühl, weil ich glaube, was die Leute gewählt haben, ist Disruption.
Die Leute sind mit diesem Stillstand total angenervt und so ein bisschen hier, ein bisschen da und am Ende.
wird alles teurer und es ist keine Lebensverbesserung für dich drin, was ja eigentlich jede Generation hat ja immer, wie du es ja eben auch schon gesagt hast, war ja gewohnt, die nächste Generation geht es besser.
Es ist definitiv vorbei.
Und das wollen die Leute haben.
Und jetzt kommen einige Leute, so ein Tom Krebs, ein Ökonom hat jetzt gesagt, um die AfD zu stoppen, müssen wir Großteile der Wirtschaft vergesellschaften.
Und so weiter.
Jetzt kommen solche Ideen schon rauf.
Dann gucke ich mir doch nur mal die Deutsche Bahn an.
Und frage mich, will ich das gesamte Land wie die Deutsche Bahn führen?
Und wird das dann besser?
Und dann kommt das Argument, ja, der Staat kann sich günstiger verschulden als die Privatfirmen.
Das ist ja auch das Vonovia-Argument.
Berlin, selbst jetzt mit den höheren Zinsen, sind günstiger als Vonovia-Verzinsung.
Und deswegen, die Zinsen muss der Vonoviamann dem armen Mieter aufproben.
Und wenn die Berliner sich günstiger verschulden, dann müssen sie dem Mieter weniger Zinsen aufproben.
Und deswegen ist es ein Vorteil.
Das kommen ja viele.
Nämlich bloß.
Wenn du zu 40% des Wertes enteignest, das kommt nochmal dazu, was die Linken waren.
Gut, dann wird die Voluvia auch gar nicht mehr ihre Zinsen zurückzahlen können.
Gut, andere Geschichte.
Aber das sind auf einmal Ideen und da fragt man sich so, ist den Leuten völlig...
haben die Leute völlig den Verstand verloren.
Wir müssen doch mal richtig Anreize setzen.
Wir müssen Wachstumskräfte entfesseln und nicht irgendwie alles vergesellschaften und hoffen, dass wenn wir vergesellschaften, da gibt es ja immer den Fluch der Almende, jeder kennt das, wenn er im Mauerpark früher gewesen ist, da denken die Leute, das ist nicht meins, das ist scheiß weg.
Da wird der Kram einfach hingeschmissen und es sieht aus wie Sau.
Und dann denken die Leute, so willst du ein Land führen?
Nee, so will ich es nicht führen.
Und so kann es auch nicht funktionieren.
Muss da mal was wirklich Großartiges passieren und diese Vollkasko-Mentalität, irgendeinen scheiß Tankrabatt den Leuten hinten hinterherzuwerben, nur um ein bisschen irgendwie an der Tankstelle was zu zeigen.
Ehrlich?
Nee.
Ja, im Großen und Ganzen hast du ja recht, aber du musst dann einfach sagen, wie willst du es machen, wie willst du die politischen Mehrheiten dafür organisieren, wer ist das Personal?
Du hast doch jetzt Mehrheiten.
Genau, du hast die Mehrheiten.
Nur wenn die SPD denkt, mit den Grünen ist es geiler und mit den Linken, ja dann hast du natürlich ein Problem.
Dann muss der SPD sagen, wisst ihr Freunde, ihr habt festgestellt, so wie wir es jetzt machen, das hat nicht funktioniert.
Lass uns mal anders machen.
Aber dass die immer denken, noch mehr vom Gleichen, ich verstehe es nicht.
Es ist wirklich, es ist Phänomen, wenn etwas nicht funktioniert, haben wir noch nicht genug davon gemacht.
Die Mütterrente, die du gerade angezählt hast, war ja nicht die der SPD in erster Linie, das war die vom Söder, die Rede.
Da waren wir von Anfang an, haben ja gesagt, das ist die dümmste Idee, überhaupt so zu starten.
Aber so könnte man doch ein Entgegenkommen machen.
Das wäre natürlich, klar, es wäre mal ein Deal.
Mütterrente gegen ein weiteres Übergangsjahr Rente mit irgendwas.
Und deswegen gebe ich jetzt meine Mütterrente ab.
Wird wahrscheinlich nicht passieren.
Und ja, die FDP fehlt in der Tat, aber sie hat es einfach selber verbockt, weil sie einfach nicht regieren wollte in der letzten Regierung.
Also selber schuld, muss man einfach sagen.
Und es tut mir auch wirklich leid, es ist ja wirklich jämmerlich, wie die abgeschnitten haben.
Und ja, da hast du recht.
Und die CDU wird auch in MV schwer.
Also wenn du einmal rausgeflogen bist, das zeigt dir das Beispiel der...
FDP, tust du dich wirklich schwer, dann irgendwie auch wieder Fuß zu machen.
Das ist an sich gut an den Wahlen, finde ich, dass zweimal das BSW rausgeflogen ist, weil die Partei braucht nun wirklich kein Mensch.
Noch eine Russland-Versteher-Partei, zusätzlich, die irgendwie so sich dem Populismus von links und rechts zusammen glaubt, ohne irgendwie ein Konzept.
Also das macht wirklich gar keinen Sinn.
Und ja, Rot-Rot-Grün ist in der Tat, was wir hier in Berlin jetzt an drohendem Experiment sehen.
Ich denke, es wird wahrscheinlich kommen, weil sie einfach die Linke so einen klaren Wahlsieg eingefahren hat und die haben natürlich einen guten Wahlkampf gemacht mit ganz plumpen einfachen Slogans, ja, waren überall plakatiert, ja, und irgendwie diese Forderung bezahlbar machen, Berlin bezahlbar machen grundsätzlich, ja, vor allem mit dem bezahlbaren Wohnen voran, wunderbare Karotte hingehängt, das ist natürlich etwas, was, ja, wo man sagt, ja, gut, will ich auch, will jeder.
Allerdings haben sie halt die falschen Rezepte.
Und das wird natürlich dann nach hinten losgehen, weil sie nicht liefert werden können.
Und die Enteignungsdebatte, die wir jetzt sehen, kann bloß hoffen, dass die SPD da standhaft bleibt und sich dagegen stemmt in Koalitionsverhandlungen.
Jetzt gibt es ja erstmal einfach Gespräche, aber ich gehe davon aus, dass es Koalitionsverhandlungen geben wird, weil einfach...
gerade die Grünen einfach so klar zu Linken tendieren.
Und das muss man ja auch sagen, dass die Grünen...
Auch bei der Wahl.
Nein, die Grünen in Berlin, das ist einfach eine verkappte Linkspartei.
Und die sind auch da mit diesem Kurs seit Jahren nicht erfolgreich.
Ich verstehe auch nicht, dass sie...
Nicht einfach einen realpolitischen Kurs wie in anderen Bundesländern, in anderen Städten.
In München wird regiert von einem grünen Bürgermeister.
Das werden die Berliner Grünen nie schaffen, weil sie immer meinen, sie müssen die Linkspartei noch links überholen.
Und sich da nicht abzugrenzen, obwohl die Pankor-Grünen zitiert, die vielleicht eher ein bisschen bürgerlicher sind, die auch Wohneigentum haben und das vielleicht nicht so...
eben diese Vergesellschaftung mittragen.
Aber ich als Vonovia-Aktionär hoffe natürlich...
Ihr kriegt jetzt die Quittung, sag ich da nur.
Die Leute, die es gewählt haben.
Wenn Berlin verarmt, und das würde ich vermuten, wird passieren.
Das wird passieren.
Und dann kannst du einfach, dann werden die Leute, die grün gewählt haben und vielleicht jetzt noch gute Mittelschicht sind, auch feststellen, dass es für sie nicht mehr ganz so lauschig ist.
Und dann kriegt ihr halt die Quittung, bitte.
Jetzt wird sagen die...
Grundsteuer wird erhöht, da wird es einige Maßnahmen geben, die man nach, und dann wird man versuchen, irgendwie das nicht umlagefähig zu machen.
Ich weiß nicht, wie man es, irgendwie wird man ganz viele lustige Ideen versuchen.
Also viele dieser Ideen werden nicht funktionieren, ja.
Das ist schon mal klar.
Man würde sie auch finanzieren über Vermögensteuer, die der Bund einfach überweisen soll.
Also ich meine, das kann man alles schön fordern, ja.
Aber gerade diese Enteignungsdebatte, das ist wirklich, es ist natürlich ein wahnsinniger Schaden.
Es wird nie funktionieren, weil es einfach am Ende des Tages zu teuer wird.
Wahrscheinlich vielleicht auch rechtlich könnte es vielleicht so funktionieren.
Da ist ja einfach nur die Frage, wir haben es oft diskutiert jetzt in der Vergangenheit, wie hoch dann letztendlich die Entschädigung ist.
Also irgendwie ist es einfach nur eine Frage des Preises.
Irgendwo kannst du es dann rechtlich durchsetzen und den Preis wird am Ende das Gericht feststellen.
Aber das ist 40 Prozent des Verkehrswertes.
Das wird garantiert nicht passieren.
Wie gesagt, es gibt da auch Eigentumsrechte der Eigentümer, die auch im Grundgesetz verankert sind.
Da kann man vielleicht einen kleinen Abschlag machen, aber nicht sagen, jetzt täuche ich einfach nur 40 Prozent, weil das ist dann wirklich eine kalte Enteignung von 60 Prozent des Wertes.
Und dann wird es einfach zu teuer werden für Berlin.
Und man wird merken, dann habe ich ja kein Geld mehr für Schulen, für Kitas, für öffentlichen Nahverkehr, für Müllabfuhr.
Weißt du, was dann passiert?
Da wird die Grundsteuer erhöht, weil die Leute ja nicht mit ihrer Hütte weggehen können.
Das ist doch logisch.
Du wirst da nehmen, wo du was kriegst.
Dann haben die Leute sich ja schon aufgeregt, dass der Parkanwohnerausweis wird erhöht.
Jetzt musst du 170 Euro im Jahr bezahlen.
Das finde ich aber eine gute Maßnahme.
Dass du ein Riesenstück Straße bemietest mit einer fetten Kiste.
Ja, genau.
Das sind wir schon lange dabei, dass wir sagen, das ist eine Forderung, wo man sagt, hallo, wie viel Platz man da in Anspruch nimmt.
Das ist ja dieses Parkanwohner für 30 Euro.
Ein Spottpreis, also da kann man gerne ein bisschen Geld holen.
Aber das sagen die Leute auch, ich zahle schon.
PKW-Steuer, Energiesteuer, in der Tanke, soll ich das noch zahlen?
Jeder hat halt dieses Gefühl, mehr als seinen fairen Share zu bezahlen.
Und dieses Gefühl musst du einfach durchbrechen.
Wenn du den Leuten nämlich eine Idee gibst, Deutschland 2032 oder weiß ich nicht, oder 35 oder was auch immer, dass du sagst, ey, wenn wir alle hier anfassen, wenn wir alle was...
Wenn wir alle was machen und jeder muss hier seinen Teil machen und wer keinen Bock hat zu arbeiten, die Grundidee ist, du arbeitest, wenn du es nicht kannst, wirst du unterstützt, aber wenn du es kannst und nur keinen Bock hast, dann musst du Abschläge hinnehmen.
Und diese Mentalität und dieses Gefühl musst du wieder in dieser Gesellschaft haben.
Und jeder muss das Gefühl haben, wenn ich arbeite, Und wenn ich Steuern zahle, wird mit den Steuern nicht irgendeine ineffiziente Struktur irgendwie finanziert und noch die Behörde und noch das und dann haben wir noch das gemacht und das.
Sondern dann willst du das Gefühl haben, dass damit das Land vorangebracht wird und dann zahlst du gerne Steuern.
Und die Dänen beispielsweise haben eine der höchsten Steuersätze, aber die haben halt das Gefühl, da wird was fürs Land gemacht und deswegen sind die trotzdem glücklich.
Und es kann funktionieren, hohe Steuersätze und Glück, aber dann willst du das Gefühl haben.
dass damit richtig was gemacht wird und nicht das Gefühl haben, kann man hier noch ein bisschen schlendrieren und da noch ein bisschen und so weiter.
Und deswegen finde ich dieses Zielbild 2032 Deutschland, das muss.
das müssen sie irgendwie hinbekommen, um alle dahinter zu scharen, so wie der Bundestrainer das gemacht hat.
Also Klopp vor Präsident, vor Bundeskanzler.
Aber die Agenda 2010 war ja damals auch.
Deswegen hatten wir ja gesagt, für 2010 hat man diese Agenda ja gemacht.
2003 oder 2002.
2003 war es.
Und mitten in einem Krieg, mitten im beginnenden Irak-Krieg damals, da waren ja ganz harte Zeiten.
Die Zeiten waren damals, die Chinesen haben uns jetzt einen Kack abgekauft.
Nein, aber wir hatten fünf Millionen Arbeitslose.
Das war doch der Punkt.
Wir hatten in Deutschland schlechte Zeiten.
Aber wir hatten die globale Welt, die globale Welt war für uns viel besser.
Die globale Welt war gerade am Aufstieg, wollte unseren Kram kaufen.
Das kam ja dann alles noch.
Was uns dann in den 10er Jahren eben diesen Wohlstand beschert hat.
Zusammen mit der Agenda 2010, die dann tatsächlich ab 2010 gewirkt hat.
Und die Lodienkosten sind damals nicht gefallen.
Trotzdem, neben diesen Leuchten hat keiner gesagt, Gerhard Schröder, wunderbar, wir wollen dich nochmal zum Bundeskanzler.
Nein, er wurde abgewählt.
Und die SPD wurde abgewählt.
Knapp abgewählt, weil die eben auch nicht stolz gemacht haben.
Du hättest dich ja stolz hinstellen können und sagen, das ist unser Ding.
Die Merkel hat das so mitgenommen, hat in Deutschland das Gefühl gegeben, alles ist gut, wir verwalten das.
Und hat dann so eine für andere Reform wieder rückgängig gemacht.
Rente mit 63 ist eine Merkel-Geschichte.
Schwarz-Rot.
Schwarz-Rot.
Ja, das ist nicht eine reine Merkel-Geschichte.
Aber es ist unter Merk.
Das hättest du nicht machen müssen.
Aber es gab auch mal Schwarz-Gelb.
Und was haben die zustande gebracht?
Auch eine Hotels Steuersenkung.
Sonst nichts neben den versprochenen Steuersenkungen.
Das war auch eine verlorene vier Jahre.
Das waren die verlorensten vier Jahre aller Zeiten.
Nein, das würde ich nicht sagen.
Das hat den Niedergang der FDP angeleitet, weil sie damals einfach nicht geliefert haben.
Und beim zweiten Mal wollten sie nicht Jamaika machen und in der Ampel haben sie gelost.
Also dreimal, dreimal nicht geliefert und immer nur große Sprüche gemacht.
Das ist leider mein persönliches FDP-Vermächtnis, meine persönliche Abrechnung.
Aber nochmal vielleicht zurück zu was anderem, nochmal zur Vonovia-Wette.
Du hast eine große Geschichte bei der Welt drüber gemacht und schön nochmal zusammengeschrieben.
Wollte ich nochmal darauf hinweisen, alle Analysten, wie die sich äußern.
Und das eigentlich für die Vonovia-Aktie, die gestern hat, steht dann nochmal zwei.
Prozent verloren hat.
Obwohl die Zinsen runtergegangen sind.
Und da hat man ganz deutlich gesehen, das war eindeutig der Effekt bei LEG, die ja keine Wohnungen in Berlin haben und die sind dann gestiegen und Monovia hat zwei Prozent verloren auf ein neues Drei-Jahres-Tief.
Also das war natürlich dieser Enteignungs- Befürchtungsschock.
Ein Viertel des Portfolios hängen am Berliner Wohnungsbruch.
Die werden zwar nicht enteignet, aber die werden, da bin ich mir relativ sicher geknebelt.
Und damit hast du Damit hast du einfach nicht so ein Wachstum.
Du hast ein anderes Wachstumsprofil.
Ich glaube auch, bei dem Preis ist der ganze Mist jetzt schon drin.
Ich würde vermuten auch, dass das ab jetzt der Zins entscheidender ist als die Berliner Politik.
Aber trotzdem diese alte Schönheit.
Ich will mir keine Wohnung kaufen, weil das ein Klumrisiko ist und will das über eine Wohnungsaktie lösen und will so ein bisschen Immobilienfreude da haben.
Das funktioniert nicht wirklich.
Also wie gesagt, du kannst die Bonovi-Aktie jetzt zu, das hast du auch geschrieben, 38% des Bestandswertes.
Also der Immobilieninventarwert netto, Asset Value nach Abzug der Schulden ist bei 46,20.
Und die Aktie gab es gestern für 17,30.
Dazu gibt es eine Dividendenrendite von...
gestern waren es 7,2 Prozent aufgrund der vergangenen Dividende und eigentlich rechnet man ja auch mit Dividendenanhebungen und da ist wirklich sehr, sehr viel an.
Deswegen habe ich nochmal nachgelegt, auch wenn es schon die allergrößte Position ist, aber ich kaufe billige einfach konsequent, irgendwo muss da auch mal am Boden sein.
Würde ich auch denken.
Da wäre ich jetzt noch nicht mal, würde ich nicht mal jetzt noch shorten, wäre viel zu spät.
Klar, wird es da Effekte geben in Berlin?
Die haben ja auch schon gesagt, die haben ja schon freiwillig darauf verzichtet.
Das ist das Maximum der Mieterhöhung, die ja auch wirklich keine großen Sprünge erlaubt, der Berliner Mietspiegel.
Und da kommen sie ja schon entgegen und sagen, das reizen wir nicht aus.
Und die Durchschnittsmiete ist schon so niedrig bei den Ellseelen.
Das ist wirklich nicht das Problem, das Boden in Berlin teurer macht.
kapitalistisches Feindbild, das halt wirklich wieder so typisch links ist.
Und ja, deswegen, ich glaube früher, es wird nicht kommen, dann soll es noch das Bundesgesetz geben, das der Kanzler auch gestern wieder angekündigt hat.
Schlägt das?
Schlägt das?
Schlägt das?
Das ist die Frage.
Wie kann man das gestalten?
Ich habe da auch Zweifel.
Das ist dann vor der...
Bundesverfassungsgericht, da werden die Linken dagegen klagen.
Aber es wird so lange dauern, dass die fünf Jahre linke Legislatur überdauern.
Nein, aber das Enteignungsverfahren wird auf jeden Fall lange dauern.
Das Schlimmste wäre einfach, wenn man es beschließt und dann jahrelang wie Mehltau diese Unsicherheit dann über Berlin liegt.
Am Ende wird es nicht durchgezogen, aber es wird natürlich seine negativen Auswirkungen die Investoren fernhalten.
Bevor das nicht endgültig geklärt ist, zu welchen Bedingungen hier enteignet wird, Und ob überhaupt, dann wird doch keiner vorher noch irgendwie investieren hier.
Und dann verschärft sich der Wohnungsmangel und verschärft sich die soziale Lage.
Dadurch kurbelt die Linke, was ich ja letzte Woche schon vorhin, diesen Teufelskreislauf an.
Und man merkt nicht, dass sie eigentlich selber die Verursacher sind.
Also von daher, liebe SPD, bitte standhaft bleiben hier.
Wie du glaubst jetzt.
Dass sie eher in die schwarz-grün-rot gehen?
Nein, es gibt ja noch eine andere, das ist ja das Gute für die Verhandlungsoption ist es ja auf jeden Fall gut, dass es eben diese schwarz-grün-rote Option gibt.
Mit wenig Stimmt, mehr wird aber es reicht.
Weil es war das Problem damals bei Merz, dass er keine andere Verhandlungsoption hatte, keine andere Regierungsoption.
Die gibt es jetzt und da kann man natürlich dann besser verhandeln.
Wobei ich eben bezweifle, dass die Grünen mit den Schwarzen hier in Berlin regieren würden.
Die Schnittmengen sind sehr gering.
Zumal die ja dann auch eine sehr geringe Mehrheit hätten.
Das wäre dann auch für Erweichler keine stabile Regierung.
Deswegen würde ich jetzt leider annehmen, dass es zu Rot-Grün-Rot hier in Berlin kommen wird.
Aber das ist natürlich verheerend und dann sollen sie mal sehen, was sie dann an ihren Versprechen einlösen können.
Aber es wird nicht zum Wohl der Stadt dienen.
Ich finde es halt frustrierend, das jüdisches Leben in Berlin.
Das ist ein ganz anderer Aspekt nochmal.
Und den finde ich so krass.
Und dass wir das nachher leben müssen, das macht mich fertig.
Diese ganzen Gestalten, die bei denen auftauchen, da muss man wirklich sagen, das ist halt wie bei der AfD mit ihren Rechtsextremen.
Problemleuten.
Das gleiche hat die Linke eben mit...
Zumindest in Berlin.
Und das ist nicht, weil viele sagen, wir hatten ja schon mal Rot-Rot-Grün.
Das ist nicht Herr Lederer.
Herr Lederer ist ausgetreten.
Das darf man nie vergessen.
Herr Lederer ist ausgetreten aus Protest gegen diese antisemitischen Strömungen.
Das ist was völlig anderes.
Das hat nichts mit Rot-Rot-Grün 2.0 zu tun.
Das ist wirklich was ganz anderes.
Die Linke heute.
Und ich finde es faszinierend, dass wir nach links.
Das hat es schön Robin Alexander bei Miosga sehr schön gesagt, dass wir uns immer im Kampf gegen rechts richtig ausgekämpft haben und irgendwie so ein bisschen den Kampf nach links.
Ja, all diejenigen, die mal die Brandmauer von der CDU fordern, sollten mal über die eigenen Brandmauern auch nachdenken.
Ja, und du musst halt auch im linken Bereich schauen.
Okay, wir reißen die Brandmauern ein, aber es sollte zumindest einfach dann rote Linien geben.
Und dann muss man einfach sagen, im linken Bereich genauso, wie man das von rechts dann immer fordert.
Was war das für ein Aufschrei, als du damals einmal im März noch vor der Regierung mit AfD-Stimmen in Kauf genommen hatte.
Diesen Aufschrei sollte es schon auch gegenüber Linksextremisten geben.
Und das finde ich, da muss man auf beide Seiten sensibel sein, finde ich, weil eben von beiden Rändern aus die Politik in Gefahr ist, die Gesellschaft in Gefahr ist.
Und ich verstehe halt einfach die jungen Leute nicht, die mit fast 50 Prozent in Berlin die Wähler bis 24 hier in den links gewählt haben.
Ich habe noch keinen getroffen, muss ich gestehen.
Auch mein Sohn hat auch in der Schule umgefragt und hat geguckt, ob es da Leute gab.
Irgendwie sagen sie es nicht.
Aber wir haben noch niemanden, ich habe noch keinen jungen Menschen getroffen, der das gemacht hat.
Insofern, ja.
Ja, aber das ist halt wieder so eine Halbwelle und hier mit dem Palästuch auf die Demogin.
Das ist halt wieder so.
Ja.
So, gut.
Also.
Haben wir die Welt umwundet.
Wer es jetzt bisher geschafft hat.
Diese Woche gibt es keinen Klotzka.
Es ist total traurig, weil ich ja in Frankfurt bin.
Und dann kann man mich da auf der Bühne sehen und kann Hallo sagen.
Wenn man das überhaupt noch will.
Dieser komische Sack, der irgendwie hier immer den Defner so böse beschimpft, den will ich gar nicht sehen.
Also du hättest auch Märzpotenzial.
Was hätt ich?
Märzpotenzial.
Beschimpfungspotenzial.
Du könntest auch gut Wählerbeschimpfungen.
So kann den.
Ja, ich finde auch, Wählerbeschimpfungen kann ich auch gut.
Aber wir wollen jetzt Klopp.
Ja, wir wollen genau.
Ich meine, hallo, wenn es schon mal einen Schauspieler zum US-Präsidenten geschafft hat und einen Komiker zum ukrainischen Präsidenten.
Klopp und Kerkeling vielleicht.
Kerkeling als Bundespräsident und Kloppo als Bundespräsident.
Kerkeling, hat er nicht so komische Anwaltungen?
Da muss man nochmal gucken.
Bei Kerkeling muss man nochmal schauen.
Aber bei Klopp würde ich sofort sagen, das machen wir.
Weil der Kerkeling hat glaube ich nicht die Integrationsfunktion.
Du musst als Bundespräsident die gesamte Bevölkerung mitnehmen.
Ich glaube, das hat Kerkeling nicht.
Das wäre genauso, wenn du Didi Hallervorden nehmen würdest.
Oder wenn du Otto nehmen würdest.
Das sind nicht so die Integrationsfiguren.
Deswegen würde ich sagen, das mit Hafe Kerkeling nehmen wir weg.
Aber ich finde, Jürgen Klopp, den nehmen wir.
Gut, dann haben wir jetzt wirklich die Welt umrundet und sagen Tschüss und Ciao.
Wir bleiben Bulle und Bär, Defna und Chapitz.
