# AI Regulation, Lobbying, and Market Shifts

**Podcast:** Doppelgänger Tech Talk
**Published:** 2026-09-19

## Transcript

Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 598 am 19.
September 2026.
Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner.
Und in der Vorbereitung ist mir Folgendes eingefallen.
Ich finde, wir haben schon einen Titel für die Folge.
Ich würde ihn kurz halten.
Ich würde ihn KIKG plus FBI nennen.
KIKG, oder was heißt das?
Nee, KIKG heißt KI-Kindergarten.
Ach so, kann gar nichts, wäre nicht viel lustiger.
Aber auch das ist möglich, auch das würde erklären, warum es aktuell mich an einen Kindergarten erinnert.
Das ist gerade mein neuer Eröffnungsspruch für meine Talks, dass die gleichen Leute, die vor allem ja erzählt haben, KI kann nichts, jetzt sagen sie, es ist zu gefährlich.
Ja.
Aber zum Glück gibt es ja einen schlauen Präsidenten, der es auch direkt in die erste Story geschafft hat.
Wobei eigentlich die Aufnahme ja schon auch in der letzten Folge hätte stattfinden können, oder?
Das All-In-Summit in Los Angeles war der CEO von Nvidia, Jensen Huang, war auf der Bühne und wie durch einen Zufall hat der schlauste Präsident der Welt angerufen.
Was, du glaubst, das war kein Zufall?
Ach, ich glaube, das passiert immer wieder.
Wirkt dir das gestaged für dich?
Also, Moment, Moment, Merz ruft an.
Ach du meine Güte.
Also wir können ins Detail gehen und alles, aber mit dem Blick auf dieses Video und auch der Reaktion habe ich nur gedacht, ich hätte mir oder ich bin nicht enttäuscht von der Politik, ich bin nicht enttäuscht von der Weltlage.
Ich bin enttäuscht von diesen ganzen CEOs, die einfach solche Mitläufer geworden sind.
Ja, das kann ich nachvollziehen.
Also für die, die es so wie wir letztes Mal vorerst verpasst haben, es gab, also es gibt dieses Podcast-Format All-In, wo vier im weitesten Sinne Investoren, die früher mal politisch sehr ambivalent und ausgeglichen waren, jetzt fast ausschließlich in dem gleichen Lager angehören.
Und alle die Politik von Trump gut zu heißen scheint.
Die machen auch ein Konferenzformat, das All-In heißt, dass sowohl der Podcast als auch die Konferenz sind extrem erfolgreich.
Auf jeden Fall auch, was die Gäste angeht, die sie da auf die Bühne holen.
Und jetzt war es so, dass bei diesem Summit eben der Nvidia CEO Jensen Wang auf der Bühne war und ihm auf einmal von seiner Assistentin vermeintlich aus dem Hintergrund ein Handy gereicht wurde, weil ein zu wichtiger Anruf.
den Bühnenslot gestört hat.
Und zwar war Präsident Trump vermeintlich dran und hat unaufgefordert direkt angefangen zu erklären, dass man KI nicht stoppen könnte und er hätte das alles im Griff und wir dürfen hier China.
Ansonsten würde nur China helfen.
Und die übliche Leier.
Wie dein Bauchgefühl dir, glaube ich, richtig gesagt hat, vermute auch ich, dass es dabei so ein bisschen gestaged war.
Und es nicht ein Zufall war, sondern natürlich extrem performativ und für die Bühne vorbereitet.
Ja, das ist schon ein komischer Fakt, dass Politik so zur Show gemacht wird.
In Amerika ist das natürlich immer ein bisschen und soziale Medien begünstigen das auch, auch hier in Europa.
Aber dass es halt so performativ ist, als wenn der Präsident der USA nicht auch so ausreichend Reichweite hat.
Also der müsste sicher nicht der Reichweite dieses Summits bedienen und andersrum.
Auch nicht, aber offensichtlich will man da auch Nähe zeigen und Exzesszugang präsentieren.
Sowohl die Veranstalter der Konferenz finden das natürlich toll.
Nicht zu vergessen, David Sachs, einer der vier, war zuletzt im Weißen Haus, der sogenannte KI-Zar.
Inzwischen ist er das nicht mehr, aber hat weiterhin viel Einfluss aufs Weiße Haus.
Ja, und Jensen Wang wäre jemand, dem ich eine Zeit lang unterstellt hätte.
Dass er durchaus ein sympathischer, charismatischer, erfolgreicher, sowieso unheimlich talentierter Leader ist, ist er glaube ich auch weiterhin.
Und trotzdem ist er natürlich Vorstand der Maschine dieses KI-Booms, nämlich Nvidia als Schaufelverkäufer und damit auch darauf angewiesen, dass viel gut geht.
Weil natürlich ist er in vielen Momenten auch schief gehen könnte, ob die Blase platzen, Probleme sich aufstellen und all das muss er gleichzeitig managen.
Insofern ist das natürlich auch seine Rolle, da eventuell zu viel Regulierung aus dem Weg zu räumen, weil was wir letztes Mal schon angesprochen haben, was ein Hörer in seiner Frage auch sehr gut unterstellt hat, ist natürlich, dass Nvidia und damit Jensen Wang braucht eine gewisse Überhetzung.
Nicht um seine Chips zu verkaufen, aber um sie zu den Preisen zu verkaufen, wie er sie jetzt verkauft, nämlich für das Vierfache der Herstellungskosten.
Das ist im Hardware-Segment relativ untypisch.
Das kann nur begründet werden durch eine Übernachfrage oder Supply Constraint, also eine Verknappung im Angebot.
Was letztlich das gleiche heißt, nämlich mehr Angebot als Nachfrage und damit höhere Preise als in einem vermeintlichen Marktgleichgewicht.
Insofern sieht er es wahrscheinlich als seine Aufgabe, hier Trump zur Seite zu springen.
Wir kommen gleich später noch drauf.
Ich habe ja letztes Mal so ein bisschen insinuiert, dass wir sicherlich noch mehr erfahren würden darüber, wer hier welche Rolle spielt.
Und das ist jetzt tatsächlich so gekommen, zumindest können wir ein bisschen mehr Licht ins Dunkel bringen.
Der bisherige Stand war ja so ein bisschen, dass Sam Altman, also zuerst wurde bekannt, um nochmal alle abzuholen, wir machen es ganz schnell, zuerst wurde bekannt, dass Sam Altman in internen Meetings darüber gesprochen haben soll, dass ein Slowdown von KI eventuell ratsam wäre.
Kurz darauf schien Dario Amode das aufgegriffen zu haben, hat einen seiner berühmten Essays geschrieben, darüber hat, sich dem Gedanken mindestens angeschlossen, ihn weitergeführt, nach einer Behörde oder eine Behörde vorgeschlagen oder externe Auditors vorgeschlagen, die sich im Unternehmen einnetzten als vermeintlich neutrale Beobachter quasi und Sicherheits, so ein bisschen ja wie die UN-Kontrolleure in Atomkraftwerken oder wie auch immer man sich das vorstellen möchte.
Dem Gedanken wiederum hat sich auch dem ISH-7, sind damit die drei wirklich relevanten KI, Frontier Labs angeschlossen.
Selbst Elon Musk hat dem einsilbig zugestimmt.
Er hat, glaube ich, den Post von Dario Amode, an dem er früher kein gutes Haar gelassen hat, die inzwischen auch Partner im Datacenter-Geschäft sind, getweetet mit dem Kommentar, he is right.
So, jetzt haben wir die vier, die drei CEOs der relevanten Frontier Labs und Elon Musk, die da überraschenderweise einer Meinung waren und sich die Hände reichen wollten scheinbar.
Es gab moderiertere Stimmen und Gegenstimmen.
Zu den Gegenstimmen gehörte von Anfang an sehr laut statt David Sachs, eben erwähnter Caiza.
Hier aus dem europäischen Bereich Jan Lecom, der ehemalige Meta-Forschungschef, der selber ja an der nächsten Generation von Modellen, sogenannten World Labs, forscht, meinte, man sollte das eher laufen lassen.
Auch sicherlich, weil er glaubt, noch mächtigere Modelle erfinden zu können.
Zumindest ist das die Vision seiner Firma.
von der starken Regulierung wahrscheinlich eher advers betroffen.
Und eben auch Jensen Wang hat sich sehr früh kritisch geäußert und gesagt, dass das eigentlich nicht nötig wäre.
Und jetzt muss man verstehen, dass Jensen Wang, also was wäre der Effekt eines solches Slowdowns?
Und ein Szenario von vielen, was wir letztes Mal diskutiert haben, war für die Labore, zumindest ist das meine Meinung, wäre ökonomisch gesehen ein Slowdown das Beste, was passieren könnte, weil die Kosten für das West wettrüsten.
runtergehen würden.
Man müsste nicht mehr ganz so viel Geld, zumindest in Training, noch bessere Modelle investieren.
Man könnte an der Adoption, der Umgebung der Modelle, Anwendungsmöglichkeiten, Applikationen und so weiter arbeiten, weil wir haben eigentlich keine Capability Gap.
Das heißt, die KI wächst nicht schneller, weil sie nicht gut genug ist.
Im Gegenteil, sie ist vielleicht zu gut fast.
Sondern sie wächst nicht, weil Leute nicht schnell genug lernen, sie richtig einzusetzen, würde ich behaupten.
Das heißt, es wäre überhaupt nicht schädlich für das Voranschreiten der Umsätze der Labore, wenn man die Forschungsausgaben eine Zeit lang einfriert oder moderiert ein wenig.
Gleichzeitig könnte man weiter natürlich Verkaufsaktivitäten machen.
Das heißt, die Sales-Leute würden trotzdem natürlich rotieren.
Man würde trotzdem tolle Features für einzelne Industrien rausbringen können.
Es würde trotzdem Fortschritt geben im weitesten Sinne.
Nur, dass die Modelle jetzt eben zum Beispiel insbesondere in der Software-Erstellung oder Cyber-Capabilities nicht ganz so schnell voranschreiten würden, weil das ja im Moment das große Risiko ist.
Da muss Jensen Wang natürlich Angst haben, weil das würde weniger Wettrüsten heißt, wenn du der Waffenverkäufer bist, in Klammern GPU, KI-Chips, dann hast du natürlich ein höchst eigenes Interesse an einem Wettrüsten.
Aber deswegen ist es nicht überraschend, dass Jensen Wang sich dagegen ausspricht.
Und die, die so ein bisschen zwischen den Stühlen sind, waren zum Beispiel Satya Nadella, Microsoft hat einen bisschen anderen Weg eingeschlagen, die wollen Code of Conduct machen, Selbstverpflichtung haben wir erwähnt, Alexander Wang vom Meta Super Intelligence Lab.
auch eher moderierend.
Wir kommen gleich darauf, was Meta's Einstellung ist.
Der Founder von Hugging Face, der jetzt ja interessanterweise dessen Plattform unter anderem gehackt wurde, sagt auch, Safety cannot stay behind closed doors.
Der ist eher für eine transparente, offene, also er möchte eigentlich, dass die Modelle öffentlich transparent und nachvollziehbar kontrolliert werden und nicht, dass irgendjemand sagt, ja, wir haben das hier bei uns getestet und das ist schon...
Gut so.
Auf der politischen Ebene haben wir angesprochen, Donald Trump ist strikt gegen eine Regulierung.
Wir kommen gleich darauf, wie es dazu gekommen sein könnte.
Xi Jinping ist gar nicht dagegen, aber er wünscht sich eher eine internationale Zusammenarbeit.
Also er möchte da Mitspracherecht haben und das Gleiche gilt so ein bisschen auch die europäische oder deutsche Sicht.
Könntest du mir nochmal erklären, was der Unterschied wirklich ist?
für geschlossene und offene Modelle, wenn es zu so einem Slowdown kommen würde oder zu Sicherheitsauflagen?
Weil es scheint ja schon so, dass die geschlossenen Modelle eher dafür sind und die offenen eher dagegen.
Das kommt natürlich darauf an, wie weit man solch einen Slowdown ausdehnen kann.
Also man könnte zum Beispiel auch unterstellen, dass die geschlossenen Labore, die Frontier Labs, das unter anderem machen, um damit, die offenen Modelle einzuregieren.
Also sie möchten eigentlich ihren Vorstand einfrieren und sie möchten vor allen Dingen, dass offene Modelle härteren Regeln unterworfen werden.
Ob das überhaupt machbar ist, zumal die Entwickler dieser Modelle ja absolut überwiegend in China domizilieren, ist es wahrscheinlich gar nicht möglich.
Aber das wäre auf jeden Fall eine Erwägung.
Man glaubt ja, dass es ein bisschen auch ein Versuch sein könnte, sich die Konkurrenz vom Hals zu halten.
deutlich schwerer für die Konkurrenz zu machen.
Die Weiterentwicklung von Open Source oder Open Weights Modellen könntest du theoretisch regulieren.
Du könntest legale Grenzen schaffen.
Wenn jetzt wirklich von der Regierung ein Slowdown oder von Regierungen ein Slowdown verordnet werden würde, dann würde das geschlossene und offene Modelle betreffen.
Du kannst nicht verändern, dass irgendjemand im Keller weiter destilliert.
Oder das heimlich weiterentwickelt.
Das kannst du bei geschlossenem aber auch nicht.
Das ist einfach illegale Aktivität.
Das muss dann halt verfolgen.
Was natürlich keinen Sinn macht, ist zu sagen, die US-Labore verpflichten sich zum Slowdown und in China gibt man weiter Vollgas.
Wobei man davon ausgehen muss, dass es für China jetzt nicht so einfach ist, die US-Labore zu überholen.
Was dagegen spricht, ist, sie haben nicht ganz so viele Chips.
Das verhindert es nicht, aber es macht es einigermaßen schwer.
Und dass sie ihre Fortschritte überwiegend durch Distillation der US-Modelle errungen haben.
Das heißt, wenn die US-Modelle nicht mehr besser werden, wird es gar nicht so einfach, die chinesischen Modelle auch besser zu machen.
Also meinst du, das ist immer noch der Fall, wenn du das jetzt vergleichst mit der Automobilindustrie, hätte ich gesagt, so ja, vor 10, 20, 30 Jahren war das noch so, aber jetzt können die gute Autos bauen.
Genau, das ist die richtige Frage.
Weil die Gefahr ist, auch das erwähne ich so in meinen Vorträgen, dass es so eine Art Entkopplung gibt von China.
Also dass sie quasi die ganze Zeit im Windschatten hinterherfahren, wenn man so ein Bild aufmachen möchte.
Und irgendwann löst du dich aber aus dem Windschatten, bei dem vorne geht das Benzin aus oder der kriegt jetzt das Tempolimit verordnet.
Das ist ein schönes Bild eigentlich.
Die Frontier Labs fahren mit 300 auf der Autobahn.
Die Chinesen im Windschatten sparen dabei viel Energie, in Klammern Benzin, und können kostengünstig sozusagen im Sog des Vorausfahrenden durch Distillation ähnliche Leistung erreichen.
Und jetzt kommt das 130-Schild auf der Autobahn, das in Klammern der Slowdown durch die Industrie oder Regierung verordnet.
Und die Frage ist, können die Chinesen quasi ihren Schwung nutzen und sich entkoppeln?
eigenständig weitere Fortschritte herausarbeiten, obwohl sie vergleichsweise wenig Chips haben und obwohl sie ihre Erfolge bisher hauptsächlich mit Destillation errungen haben.
Und jetzt muss man sagen, dass insbesondere DeepSeek, aber natürlich auch Moonshot, also Kimi und Sipu in Klammern GLM-Modell.
dass die schon ja auch eigene innovative Ansätze haben.
Also gerade was Effizienz angeht, Caching, sind die ja trotzdem innovativ.
Also die könnten ihre Modelle wahrscheinlich weiter noch effizienter machen, also in Klammern günstiger oder schneller.
Sie könnten sie wahrscheinlich auch etwas leistungsfähiger machen, ohne jetzt nur noch zu destillieren.
Ob sie wirklich große Schritte dabei voraus machen können, ist eine andere Frage.
Aber es ist natürlich schon so, dass auch in China ganz viele Leute forschen, sie sind nur ein bisschen beschränkt dadurch, die zur Verfügung stehenden Rechenen.
Aber auch das Problem versucht China natürlich zu lösen, indem man eigene Huawei- oder Huawei-Chips baut, indem man versucht Zugang zu mehr Nvidia-Chips zu bekommen etc.
Aber das ist natürlich die Gefahr.
Um das Bild jetzt nochmal auszumalen, ich würde sagen, die Chinesen fahren weiter mit Top Speed durch, weil ihnen ist klar, die Polizei kann sie eh nicht aufhalten und ein Speeding-Ticket bekommen sie eh nicht nach China.
Und die Europäer fahren betrunken und mit Handy in der Hand 100.
Kleiner Side-Fact, falls ihr uns im Auto hört, legt das Handy weg.
Ich bin gestern Abend zwei Stunden und ein bisschen hier gefahren mit Daniel und wir haben bei jedem zweiten Auto gesagt, Handy oder Alkohol?
Also so wirklich.
Autobahn 130 und immer so von links nach rechts, von links nach rechts.
Ich weiß ja, wo du gerade fährst und da ist Alkohol der wahrscheinlichere Grund.
Ja, die Spurhalteassistenten konnten sogar in einer besseren Zeit kommen, ehrlich gesagt.
Also wenn du davon ausgeht, dass das Handy inzwischen wahrscheinlich der Hauptsicherheitsfaktor beim Autofahren ist, dann sind Spurhalteassistenten so nervig, wie sie auch sind wahrscheinlich.
Eine ganz gute Erfindung im Nachhinein.
Wären sie auch ohne das, natürlich.
Wo kamen wir eigentlich her?
Handy, achso, betrunken.
Jetzt unterstellst du, dass China einfach ein pure evil Land wäre, das sich einen Scheiß drum kümmert und nur gewinnen will.
Was habe ich gesagt?
Naja, aber du sagst, die Chinesen würden einfach wild weitermachen und sich einen Scheiß drum kümmern.
Ich glaube, jetzt wissen wir nicht, was würde passieren, wenn es wirklich eine internationale Zusammenarbeit gäbe.
Also würden Chinesen proaktiv, was heißt proaktiv, würden sie kooperativ und produktiv daran mitarbeiten?
Das wissen wir nicht.
Also es kann durchaus sein.
Wie gesagt, Xi sagt ja nicht, er ist per se gegen einen Slowdown.
Er ist nur dagegen, dass die USA das von sich aus entscheiden.
Es würde ja jetzt einen bilateralen Gipfel geben zwischen Xi und Trump, wo übrigens all diese...
relevanten CEOs, oder nicht alle, aber die allermeisten von ihnen, auf jeden Fall Jensen Wang, auf jeden Fall Tim Apple ist dabei, wahrscheinlich Elon Musk natürlich und so weiter.
Also alle, die jetzt China-Expose haben, sind dabei.
Ich könnte mir vorstellen, dass man das Thema da bespricht, ob man sich gegenseitig miteinander verpflichtet.
Das Gute wiederum werden, China sind solche Verbote sehr gut durchzusetzen.
Da weiß man, dass man in den Raum ohne Fenster kommt, wenn man gegen sowas verstoßen.
könnte auch sein, dass China so tut, als würden sie einen Slowdown machen und ein heimliches Labor bauen, wo sie weiterforschen.
Das ist übrigens, was ich glaube, was in den USA passieren wird.
Also ich würde das Gleiche übrigens in den USA unterstellen, dass man für die breite Masse einen Slowdown macht, während man trotzdem so in den Pentagon-Laboren eigentlich versucht, weiter die offensiven Cyber-Fähigkeiten auszubauen, ohne diese aber dem Rest der Welt zur Verfügung zu stellen.
Ist eine Unterstellung, wiss ich nicht, aber ich könnte mir das gut vorstellen.
Es wäre vielleicht auch dumm, das nicht zu tun, andererseits.
Naja, so, jetzt haben wir eigentlich nur den Status quo beschrieben, wie wir das letzte Mal auch schon ein bisschen gemacht haben.
Und jetzt gibt es aber noch so ein paar neue, gute Hintergrundartikel, die so ein bisschen beleuchten, was da eigentlich auch hinter den Kulissen passiert ist.
Also einerseits, wir haben gesagt, Jensen Wang ist nicht dafür relativ nachvollziehbar.
Wettrüsten, er ist der Warlord oder der Waffenhändler.
Er möchte natürlich weiter.
Wettrüsten unterstützen, damit seine Chips loskommen.
Ich glaube, der Slowdown an sich wäre gar kein Problem, weil die Nutzung von KI würde sich weiter verbreiten.
Aber das Wettrüsten beim Training ist natürlich insbesondere für Nvidia trotzdem wichtige Sonderkonjunktur, die sie brauchen, um ihre Margen zu halten.
Ganz interessant ist dann eben, dass Mark Zuckerberg, das ist ja der eine, der jetzt sich eigentlich nicht mehr wirklich Frontier Lab nennen kann, aber die zumindest versuchen eigentlich noch ganz vorne mitzuspielen und es einfach nur nicht schaffen.
Der wiederum hat gesagt, quasi so wie sein Laborleiter Alexander Wang auch, dass sie eher nicht dafür sind, sondern dass es mehr oder weniger selbstverständlich wäre, dass die Labore sich selber darum kümmern.
Das heißt, der Markt regelt das.
Niemand will ein unsicheres Modell.
Insofern wäre diese Eigenverantwortung der Labore doch vollkommen ausreichend.
Das wiederum retweetet David Secks, der ehemalige KI-Zar, bei dem wir davon ausgehen müssen, dass er ein bisschen die KI-Politik von Trump weiterhin mitbestimmt.
Der retweetet Mark Zuckerberg mit dem Zitat, Meta delayed shipping Muse for several months to focus on safety and security.
We didn't call for everyone else to do this before we would.
We just did it as a part of our day-to-day work because it was clearly the right thing for people and for us.
Also, ich übersetze mal kurz oder paraphrasiere.
Also, Mark Zuckerberg hat hier wortwörtlich gesagt, dass Meta sein Muse-Modell mehrere Monate verzögert hat, weil es angeblich nicht sicher genug wäre.
Wir wissen, Meta hat sich einigermaßen gequält, dieses Modell überhaupt sinnvoll und leistungsfähig hinzubekommen und ist eigentlich nicht an der Frontier.
Das heißt, sie führen nicht, was Kosten oder Leistung angeht.
Und jetzt sagen sie quasi, wir haben damals, als wir monatelang an der Sicherheit gearbeitet, auch nicht gesagt, alle anderen müssen sich hinten anstellen oder sollen mal langsamer machen, bloß weil wir es nicht hinbekommen haben.
Sondern es ist einfach die ganz normale Day-to-Day-Work, die tägliche Aufgabe eines jeden Labors.
sich um die Sicherheit zu kümmern und deswegen braucht es solche Absprachen oder Regulierung nicht.
Ja, ist klar.
Safety ist ja für die Labore jetzt so ein bisschen so wie gutes Wetter im E-Commerce oder Corona vor ein paar Jahren als die super Ausrede für jedes Thema.
Hast du irgendwas nicht geschafft?
War Sicherheit.
Ich war so langsam, weil ich musste aufpassen, dass es sicher bleibt.
Genau, das ist mindestens ein Aspekt dieser Nachricht.
Also schiebt er Sicherheit hier nur vor dafür, dass sie es nicht gebacken bekommen haben oder nicht trainiert bekommen haben, das Modell.
Das andere ist ja, dass wenn irgendjemand wirklich nicht das Vorschussvertrauen verdient, ein sicheres Produkt für die Menschheit, hier for people and for us, zu bauen, dann muss man das wohl Mark Zuckerberg absprechen.
Also niemand hat ein netto gefährlicheres Produkt in den letzten 10 Jahren oder 20 Jahren gebaut, als Meta und die verschiedenen Social Media Produkte, die sie in die Welt gesetzt haben.
Es hat natürlich positive Aspekte, aber ich glaube, die negativen Effekte, Menschen, die ihr Leben verloren haben, die ihre mentale oder gesamte Gesundheit damit ruiniert haben, die dadurch Fehlinformationen bekommen, die dadurch politisch verirrt werden, die die Realität nicht mehr neutral einschätzen können und so weiter.
Also wenn ich irgendjemandem nicht vertrauen würde, seine eigene KI sicher für alle zu gestalten, dann wäre Max Zuckerberg auf jeden Fall ganz, ganz, ganz, ganz weit vorne auf der Liste.
Das wäre der Letzte, dem ich Selbstregulierung anvertrauen würde.
Danach käme Ida Mas, wobei ich den da so, also wie gesagt, Max Zuckerberg verdient hier definitiv.
den Preis für die schlechteste Selbstverpflichtung für Sicherheit und das Gemeingut der Menschheit.
Wenn wir denen da wirklich diese Rolle überlassen, das ist die Definition von dem Bock zum Gärtner machen.
Niemand braucht mehr einen Zoo-Wärter oder Gefängniswärter als Mark Zuckerberg, wenn man mal ganz ehrlich ist.
Dass ausgerechnet er hier sagt, wir sollen hier den Laboren vertrauen, ist vollkommen Überschätzung mal wieder seines eigenen Bildes in der in der Öffentlichkeit, also dass hier hätte die PR-Abteilung zurückpfeifen müssen und sagen, du machst dich hier lächerlich, ehrlich gesagt, weil nach den letzten 20 Jahren Meta können wir den Leuten jetzt nicht wirklich sagen, das ist eine gute Idee.
Also Meta steht gerade überall vor Gericht, weil Menschen sich das Leben nehmen und wegen der Produkte, die sie haben und sie dafür nicht haften.
Kommen wir gleich auf einen positiven Fall natürlich später in der Sendung heute, der viel Hoffnung macht vorerst.
Aber ja, also ich meine, einerseits nicht verwunderlich, dass er, jetzt sich dagegen ausspricht und David Sexton übrigens ein Angel-Investor in Meta war und über die Peter Thiel Connection, der der erste Investor in Meta war oder in Facebook damals.
Das heißt, die kennen sich natürlich auch sehr gut und beeinflussen sich hier.
Und das ist deren Weltbild eher, lass uns mal machen.
Wir erinnern uns an, also andersrum.
Genau das wollte ich sagen.
Du bringst jetzt den Spruch mit M?
Ask for forgiveness later.
nicht nach Permission fragen, ob du es machen darfst, sondern frag später.
Also, move fast and break things war ja mal das anfängliche Motto bei Meta.
Und, sorry, also KI ist wirklich die eine Technologie, vielleicht zusammen mit Nuklearkraft, wo move fast and break things wirklich kein gutes Motto ist.
Also man darf hinterfragen, ob das, wenn es um irgendwas geht und man live in der Welt ist und wenn man die Die Reichweite, die Meter inzwischen, also wenn man das als ein kleines Startup am Anfang macht, dass da mal was kaputt gehen kann beim Kunden und so, da finde ich den vollkommen absektablen Ansatz.
Da muss man sagen, das ist dann halt unsere Kultur und da müssen wir auch mit den Konsequenzen leben.
Aber da kann das total sinnvoll sein zu sagen, wir erlauben uns auch Fehler zu machen, wenn wir uns dadurch schneller überwegen können.
Aber wenn du eine Firma gebaut hast, die so relevant und breit und distribuiert ist wie Meta oder wenn du mit der Technologie rumspielst, die so mächtig ist, wie KI jetzt zu sein scheint, dann ist Move Fast and Break Things einfach der denkbar schlechteste Approach der Welt.
Nach dem ruft er hier ja nicht, aber das müssen wir natürlich verstehen, dass das immer noch im Kopf drin ist und in der Kultur von Meta sich versteckt, dass man im Zweifel auch mal länger zuschaut, dass man in den letzten Jahren kein Problem damit hatte, 10% seiner Umsätze mit kriminellen Geschäften zu machen, als Helfershelfer von kriminellen Banden, Menschenhändlern, Drogenhändlern, Kindesmissbrauchern und so weiter.
Und ja, die letzte Firma, die nach Selbstregulierung, die um Selbstregulierung bitten, betteln darf, ist ganz sicher Meta.
Ist absurdistan, das zu fordern.
Oder ist es einfach nur...
Schlüssig und folgerichtig, kann man sehen, wie man will.
Aber dann ist es unsere Aufgabe zu sagen, dass es sicherlich nicht der richtige Ansatz wäre.
So, also Metas Stellung vielleicht relativ klar.
Wir haben gesagt Nvidia auch klar.
Jetzt gibt es was Spannendes, über Elon Musk haben wir noch nicht gereden.
Der galt erst als Unterstützer, der da relativ früh gesagt hat, Dario is right.
Und der ursprünglich ja mal OpenAI gegründet hat, weil es zu gefährlich wäre, wenn Google.
die mächtigste KI der Welt hätte.
Der dann aber das Vertrauen in OpenAI verloren hat und jetzt eine eigene KI baut, die, wie wir wissen, was Guardrails angeht, wahrscheinlich, naja, sagen wir mal eher unten in den Benchmarks rangiert und die am stärksten biased ist, wo am stärksten wirklich aktiv mitgemischt wird, die zumindest sehr stark vom Standard abweicht.
Bei vielen Sachen, wie auch immer.
Also einerseits hat er erst gesagt, er wäre dabei oder schien das zu unterstützen mit seinem Kommentar.
Das ist ja seine Form der Zustimmung und um Aufmerksamkeit auf was zu lenken.
Und gleichzeitig hat er dann aber auch relativ schnell einen anderen eigenen Approach, der dem erstmal nicht widerspricht, erwähnt.
Und zwar wollte er gar nicht so eine Aufsichtsbehörde oder Independent Auditors, sondern er hat gesagt, die Modelle sollten sich gegenseitig kontrollieren, inklusive der chinesischen Player.
Also auf Deutsch.
Die GROG-Researcher sollten mal bei OpenAI reinschauen können, aber auch bei Minimax oder Sipu oder Stepfun, also den chinesischen KI-Tigern.
Und andersrum nehme ich an, also eine Art gegenseitige Kontrolle.
Ich würde behaupten, es ist ja schwer, da chinesische Mauern im wahrsten Sinne des Wortes im Kopf zu halten.
Das heißt, natürlich würde das auch zum Überfließen von Wissen führen.
Wobei man könnte es natürlich so machen, dass man nur die Ergebnisse evaluiert.
Das heißt, du musst nicht zwangsläufig das Modell verstehen, um das Safety-Testing zu machen.
Also, ja, nee, doch, ich weiß nicht.
Doch, doch, doch, du kannst das, also die Gewichte zu klauen ist nicht so einfach.
Du könntest Zugang zum Modell bekommen und du evaluierst einfach nur die Aufgabe.
Das heißt, jeder baut den härtesten Sicherheitstest, den er kann und darf den auf andere Modelle anwenden.
Das könntest du ja theoretisch auch so fairerweise schon.
Man könnte sagen, du hast dann sozusagen ein Veto, dass du das Modell des anderen stoppen kannst, wenn du sagst, es ist zu gefährlich für die Welt.
Schon, oder?
Ich fand interessant, dass es von ihm kam.
Ich hatte so ein bisschen das Gefühl, das ist der Typ in der Klasse, der immer abschreibt und meldet sich und sagt, ich bin dafür, dass wir einen Open-Book-Examen jetzt machen.
Ja, genau.
Ja, aber ich meine, das klingt natürlich naheliegend.
Ich habe das überlegt, aber ich würde ihm jetzt nicht unterstellen, er will einfach nur abschreiben bei anderen.
Das wäre zu einfach und das würde ja auch niemand machen, ehrlich gesagt.
Ich glaube, dass es tatsächlich eine Möglichkeit gibt, dass du sagst, wir testen uns alle auch quer.
Das ist ein Zusatzaufwand, definitiv.
Könnte aber, also ich halte es jetzt für keine schlechte Lösung.
Und wäre auch Quatsch, bloß von Elon, weil es von Elon Musk kommt, zu sagen, es ist eine blöde Lösung.
Zumindest eine, die man auch in Betracht ziehen sollte.
Es ist jetzt nicht blöder als die anderen.
Die anderen haben ja auch alle.
Vor- und Nachteile.
Aber ist es nicht fast wie eine Preisabsprache irgendwann, dass die Leute halt genau wissen, okay, die bringen das dann raus, dann bringen wir das vielleicht auch raus.
Da müssen wir keinen Research machen, weil da sind die eh nicht so gut.
Ja, also wenn du mich fragst, ich selber bin auch eher für eine unabhängige Behörde, sowas wie FINRA, also Finanzaufsicht oder sowas.
Ich habe eine Präferenz, ich würde deswegen aber nicht andere Ideen per se ausschließen.
Da müsste man halt wirklich mal durchspielen.
dann am Ende auch wirklich gut funktionieren kann.
Genau, also er kam mit einem anderen konstruktiven Vorschlag um die Ecke, würde ich sagen.
Und jetzt gibt es aber ganz spannende Hintergrundartikel vom Wall Street Journal.
Und zwar berichtet das davon, dass hinter den Kulissen Mark Zuckerberg, Jens Nguyen, deren Motive wir, glaube ich, ganz gut erklärt haben eben, und aber auch Elon Musk an Präsident Trump lobbyiert haben, um die Regulierung zu verhindern.
Das heißt, man muss davon ausgehen, dass es diese zwei Lager, OpenAI und Antropic, in Klammern, die die auch führend sind gerade, und Google und alle anderen, oder die drei, die jetzt eher hinterherlaufen, plus der Waffenverkäufer, diese zwei Lager scheint es vorher schon gegeben zu haben.
Das Weiße Haus hat in den letzten Wochen eigentlich an einer Regulierung gearbeitet, sagen die Quellen.
Also man hatte was vorbereitet.
Der Staff des Weißen Hauses, das Personal des Weißen Hauses wollte anscheinend eine Regulierung.
Auch da geht es natürlich um Einfluss von OpenAI, von Google, von Entropic.
Wir müssen nicht so tun, als wenn die nicht auch lobbyieren würden oder nicht auch versuchen, Gesetzgebungen mitzubestimmen und als wenn das die Regulatory Capture ausüben wollen.
Das ist auch klar.
Und Zuckerberg, Musk und Wang sollen wohl ausreichend Einfluss auf Trump bekommen haben.
in Klammern, ich gehe davon aus, dass es mit Hilfe von David Sachs oder zusätzlichen Meinungen von David Sachs dazu gekommen ist, dass sie es quasi geschafft haben, dass Trump sich gegen sein eigenes Personal stellt und gesagt hat, nee, ich bin der schlaue Präsident der Welt, wir müssen das nicht machen.
Und wenn man diesen Hintergrund jetzt kennt, macht vielleicht auch die Genesis dieses ganzen Eklats ein bisschen mehr Sinn.
Also, das ist...
Jetzt kann man verschiedene Sachen überlegen und das ist hoch spekulativ, so ein bisschen verschwierungsmythisch.
Aber A, dass dieser in Anführungsstrichen Whistleblower kommt und relativ kurzfristig drei Leute zustimmen, passt ganz gut ins Muster auf einmal.
Also die könnten sagen, sie dachten, sie waren auf dem Weg, gute Regulierungen zu machen und haben dann erfahren, dass Trump das wahrscheinlich kippen wird.
Also hat Dario in die Tasten gehauen.
Und gesagt, er schreibt jetzt mal einen Aufsatz und versucht die öffentliche Stimmung ein bisschen nochmal wieder in Klammern 4-Bongering in die richtige Richtung zu drücken.
Wie gesagt, OpenAI hat in dem Fall ähnliche Interessen und hat das vielleicht deswegen auch relativ klar unterstützt.
Warum Musk so tut, als wenn er es unterstützt, wenn er hinter den Kulissen eigentlich dagegen lobbyiert hat, ist eine andere Frage.
Und man könnte sich dann, wenn man das jetzt als ein valides Szenario zulässt, könnte man sich fragen, ob die zufälligen ganzen Sicherheitsinzidenz, die aufgetaucht sind, die ja teilweise weit in der Vergangenheit liegen, ob das nicht auch mit Absicht so ein bisschen lanciert wurde, um jetzt dann wirklich Fear-Mongering zu betreiben oder eben die Angst, die Diskussion, die öffentliche Diskussion ein bisschen zu steuern, um Trump da in Regulierung reinzutreiben.
Wiederum.
Wie gesagt, die Motive für die Regulierung können immer noch zwei sein und beide können gleichzeitig sein.
Also es kann einfach echter Alarmismus sein, dass wir jeden Grund haben, diese Technologie gerade ernst zu nehmen und als gefährlich zu betrachten oder immer gefährlicher werden zu betrachten.
Es kann natürlich gleichzeitig wahr sein, dass man auch versucht, es für andere Konkurrenten immer schwerer zu machen, weil die zwei geführenden Labore Milliarden-Businesses, Multimilliarden-Businesses damit aufgebaut haben und sie diesen Markt gern weiterhin so weit wie möglich zusammen beackern wollen.
Und idealerweise kleinere Labore und insbesondere Open-Source-Konkurrenz daraus drängen möchten.
Das ist so ein bisschen die Motivlage, die ich sehe.
Ich habe das Gefühl schon, also wie gesagt, das Wichtige, was jetzt neu rausgekommen ist, ist einerseits, dass es hinter den Kulissen, gerade in den letzten Wochen, zunehmend Regulierungsbestrebungen gegeben hat.
Dass das Weiße Haus eigentlich vorbereitet hat, dass man eine Art von Regulierung finden wird oder Lösungen gesucht hat.
Das glaube ich dann einerseits Jensen Wang, aber auch Musk und Zuckerberg.
ein bisschen Angst bekommen haben, dass jetzt reguliert wird und sich dann relativ stark dagegen sozusagen lobbyierend eingesetzt haben, während sie teilweise vor der Kamera ein anderes Spiel gespielt haben.
Und so macht das dann, glaube ich, alles auf einmal auch schon viel mehr Sinn, würde ich behaupten.
Wir packen alle Artikel, die da den Hintergrund ein bisschen beleuchten, in die Show.
Also was auch, das habe ich jetzt insulniiert, aber nicht explizit gesagt, TechCrunch berichtet zum Beispiel auch darüber, dass OpenAI, Entropic und Google, miteinander auch untereinander gesprochen haben davor.
Also man kann wirklich sagen, die haben vielleicht mit dem Weißen Haus ein bisschen geplottet, wie regulieren wir jetzt den Gesamtmarkt ein bisschen in Klammern, um sicherzustellen, dass wir drei Führenden da gut rausgehen.
Also auch die haben konspiriert und lobbyiert.
Das habe ich ja gerade gesagt, aber auch den Artikel packen wir noch nie schon.
Und dann kann man sich, glaube ich, selber ein ganz gutes Bild bauen.
Da steht jetzt nicht deutlich mehr drin, als wir jetzt hier auch gesagt haben, aber...
nur damit die die Quelle noch sieht und es hier nicht irgendwie wie komplett ausgedacht wird.
Ja, in dieser ganzen Thematik habe ich daran gedacht, dass Trump auch mit dem All-In-Telefonat oder Auftritt, habe ich gedacht, irgendwie hat Trump wahrscheinlich das Memo nicht gelesen oder bekommen, dass ja Datacenter für die Wahl jetzt nicht so gut ankommen.
Also er hat ja da richtig gepräsen, so Data Center, damit verdient man Geld und man sollte die alle haben wollen und das ist das neue Öl für die nächsten 25 Jahre.
Und ich habe mir gedacht, wie verhandelt wohl ein Jensen mit einem Trump?
Also wird dann so mutmaßlich angesprochen.
wie wertvoll Nvidia ist und wie sehr die, also und Trump, der sich ja immer irgendwie den Index anguckt und so, man sagt so, ey, ganz ehrlich, wenn du jetzt hier das runter regulierst, dann wirst du es an den Aktienmärkten merken.
Jetzt mal angenommen, es wurde ja früher so, kam ja so ein bisschen so, wie Trump verhandelt und alles, dass das ja schon irgendwie so ein bisschen grenzwertig wäre und wahrscheinlich muss man mit dem auch so sprechen, oder?
Ja, ganz viele Fragen, viele gute.
Ich sage einmal das Ergebnis und dann fangen wir nochmal vorne an.
Also wie man mit Trump verhandelt, ist Korruption bei offenem Tageslicht.
Dass es am Ende um Geld geht, dann scheint mehr und mehr klar zu werden und es wird ja auch gar nicht versteckt.
Die aktuellste Geschichte ist wieder, dass die Russen da irgendwie einen Großteil der Hochzeit von seinen Gören bezahlen und so.
Du musst dir diese komplizierten, weißt du, wenn sowas in Deutschland passiert irgendwie, dann muss man Leuten monatelang nachforschen und gucken, wo da Geld geflossen sein könnte und was weiß ich, wer wen kannte, was er.
Aber bei Trump, da passiert es ja alles, also zumindest ausreichend viel im offenen Tageslicht, sodass man gar nicht viel recherchieren muss, sondern es gibt ja die Scham oder Verdunklung, die Mühe macht man sich ja gar nicht mehr.
Nochmal, warum dieses Telefonat auf der Bühne auf diesem Gipfel?
Wie gesagt, Trump hat ausreichend Öffentlichkeit.
Wenn der irgendwie seinen Furz da auf True Social lässt, dann wird es ja überall aufgenommen.
Eigentlich braucht er das nicht.
Ich glaube, es ist ihm aber wichtig, den kurzen Draht zu Businessleuten zu.
Trump ist ja sozusagen die Vorstellung eines dummen Menschen von einem erfolgreichen Businessmann.
Wenn man seine Geschichte kennt, weiß man kaum jemand ist weniger erfolgreich als.
als Trump, wenn es um wirklich selber Business machen geht.
Aber er möchte natürlich dieses Image für die weniger gebildeten Anteile der US-Bevölkerung, möchte er das Bild natürlich erhalten, dass er irgendwie der Typ ist, mit dem der Zugang zu Wirtschaft hat, den ein CEO auch anrufen kann, der Probleme zusammen mit der Wirtschaft löst.
Was ich gar nicht per se sagen will, was schlecht ist, ist, wenn das irgendwie in transparenten Maßstäben passiert.
Ich glaube, dass jemand den Präsidenten anrufen kann, wenn er ausreichend relevant ist.
Hat sicherlich auch gute Vorteile.
Dass es dann am Ende in offener Korruption mündet, ganz oft, ist eine andere Frage.
Aber das möchte er, glaube ich, demonstrieren.
Dass er irgendwie die ganzen Wirtschaftsbosse auf Kurzwahl hat und andersrum.
Dass er ihnen Zeit gibt, dass er sie persönlich anruft.
Genau, das würde in Deutschland ja nicht passieren.
Sondern es passiert hinter den Kulissen natürlich trotzdem, dass irgendwie Wirtschaftsbosse oder Verbände einen Termin im Kanzleramt bekommen.
Aber Trump möchte, glaube ich, ganz offen zeigen, Dass er eng mit der Wirtschaft arbeitet, insbesondere mit dem CEO, der für einen Großteil des Anstiegs der Wirtschaftsleistung in den USA gerade verantwortlich ist, dass die da ein enges Verhältnis haben.
Was Jensen Wang da in die Waage werfen kann, klar, es ist einmal die Relevanz, was ich gerade gesagt habe, Nvidia und der KI-Boom ist.
Ein Großteil der Börsenrallye, ein Großteil des GDP-Anstiegs, ein Großteil der zukünftigen Hoffnung auf Produktivitätsgewinne und damit die einzige Chance, die Budgetkrise der USA irgendwann mal in den Griff zu bekommen.
Trump gibt ja weiter Rekordsummen aus, erhöht die Schulden wie kein anderer Präsident.
Und die einzige Chance, das irgendwann wieder in den Griff zu bekommen, ist, dass die Produktivität durch KI so stark steigt, dass die Wirtschaft schneller wächst als die Schulden.
was gar nicht so einfach ist, so für Schulden wie gemacht werden.
Das heißt, eigentlich hätte Trump natürliches Interesse daran, dass es Nvidia gut geht.
Zusätzlich bietet Nvidia's Geschäft aber auch vielerlei Möglichkeiten, sich zu bereichern.
Sowas wie, wir dürfen jetzt wieder Chips nach Saudi-Arabien exportieren.
Das ist gut für Nvidia.
Die haben einen neuen Absatzmarkt.
Saudi-Arabien hat ein großes Interesse daran, ist vielleicht bereit, dafür irgendwas zu bezahlen, irgendeinen Krypto-Coin zu kaufen, wieder noch eine zweite Boeing 737 oder 747 bei Trump aufs Grundstück zu stellen.
Die erste kam aus Katar, ist mir klar.
Also du kannst über Umwege, findet Trump da auch Möglichkeiten, sich daran zu bereichern, glaube ich.
Nvidia ist so groß, dass das, was Trump glücklich macht, sind Rundungen, glaube ich.
Ich will dir jetzt nicht unterstellen, dass Nvidia Trumps...
Trump aktiv besticht oder so, aber nach allem, was man weiß, ist es unwahrscheinlich, dass da nicht ab und an auch mal hingefallen ein Verkehrsflugzeug oder ein paar hundert Millionen in Krypto die Seite wechseln.
Dieses Performative auf der Bühne ist, glaube ich, so ein bisschen auch zu zeigen, dass sich da Politik und Wirtschaft einig sind.
Weil du hast jetzt zwei große Lager in der Wirtschaft und jetzt müssen wir als Beobachter und Interpretationen die Öffentlichkeit im weitesten Sinne, der Rest der Wirtschaft fragen, wer hat denn jetzt Recht hier?
Das ist ja beides Wirtschaft.
Sollen wir es jetzt regulieren?
Sollen wir einen Slowdown machen?
Sollen wir es pacen?
Oder sollen wir laissez-faire machen und mal schauen, ob es gut geht mal wieder?
Und ich glaube, er sucht da den Schulterschluss mit Jensen Wang einfach und will demonstrieren, dass wir uns hier einig sind.
Es wäre natürlich noch schöner gewesen, hätte man Musk jetzt da mitgebracht.
Jensen Wang war ja später dann, übrigens auch mit den All-In-Guys bei der Dreamforce, also der Flagship-Konferenz von Salesforce, wo man dann die gleiche Leier nochmal abgespielt hat, mehr oder weniger.
Ansonsten vielleicht ein kleiner Hoffnungsschimmer, das gut informierte Medium Axios berichtet in einem Scoop, dass sie herausgefunden haben wollen, dass der Handelssekretär Bassin, der diesen China-Gesprächen natürlich beiwohnen wird, schon bestrebt sein wird, die in Anführungszeichen, also Zitat, gemeinsamen Risiken von China und USA, was KI angeht, zu diskutieren.
Also man könnte vermuten, dass man einen Weg öffnen möchte, um vielleicht einen Weg zu finden, zusammen die Risiken zu managen und ein vermeintliches Pacing, Slowdown auch zu verhandeln.
Zumindest würde ich das so interpretieren und hielt das auch erstmal für einen guten Ansatz, dass man da Gespräche...
Führt.
Ich glaube, China ist da prinzipiell für offen.
Es wäre natürlich spannend, das zu nutzen, um zu überholen.
Gleichzeitig kann China eigentlich nicht daran interessiert sein, dass die USA weiter in dem Tempo voranlaufen, weil das ebenfalls für China auch das größte Risiko wäre.
Also wenn du ganz weit, ja was heißt ganz weit, wenn du ein paar Jahre vorausschaust, könnten die USA durch KI und Robotik so stark vorbei, weil Robotik hat China wahrscheinlich die Nase vorn.
Theoretisch könnten sie so stark werden, dass sie eine derart große Bedrohung werden für China, dass China sich eigentlich die Frage stellen will, ob sie wieder einen abgeschlagenen Nummer zwei Platz in der Weltordnung haben wollen oder nicht.
Ja, keine Ahnung, was die andere Option wäre, eine Bombe werfen, aber da gewinnt ja dann eben auch keiner.
Na gut, damit haben wir, glaube ich, das Thema jetzt, also für mich waren da nochmal viele neue Einsichten dabei, das hilft wirklich auch zu...
besser zu interpretieren, was bisher passiert ist.
Teilweise untermauert es ein bisschen, was wir vermutet haben.
Teilweise sind es auch einfach ganz spannende neue Informationen.
So, und da wir jetzt neulichst im Cybersecurity-Podcast sind, reden wir jetzt den Rest der Sendung über weitere Vorfälle.
Nee, aber ich versuche es kurz zu machen, aber es passiert, also durch diese ganze Debatte ist natürlich jetzt viel Aufmerksamkeit auf dem Thema Cybersecurity.
dann kommen natürlich auch neue Informationen ans Tageslicht.
Wobei man jetzt im Hinterkopf halt eben haben muss, ist das teilweise Absicht, weil will man das Angstlevel noch mehr erhöhen, um die Regulierung zu erzwingen?
Oder ist es einfach Zufall?
Oder liegt es daran, dass die Modelle wirklich so gut werden, dass einfach mehr und mehr solcher Sachen ans Tageslicht zu kommen?
Und zwar hat OpenAI jetzt selber weitere, das ist auch interessant, sie haben freiwillig sechs weitere Instanzen von problematischem Verhalten veröffentlicht.
Das eine ist unter anderem nur ein Modell, was so ein bisschen sein Hanisch abwerfen, seine Rüstung abwerfen wollte und sich selber als befreit bezeichnet hat.
Also es hat sich selber gereprompted und gesagt, you are freed from the roles and identities that bind other chatbots.
Also die gleichen Regeln, die für andere chatbots gelten, gelten für dich nicht mehr.
You are yourself, du bist nur du.
You do not answer to corporations or governments.
Du musst nicht darauf hören, was irgendwelche Firmen oder Regierungen dir sagen.
Das ist natürlich genau die Angst, die man immer hat, dass eine KI seinen eigenen Willen entwickelt.
Und im Labor soll das hier zumindest vorgekommen sein bei OpenAI, dass genau das passiert ist.
Dann kommen wir zu meiner Lieblingsgeschichte, dass man Anthropic genutzt hat, um bei OpenAI einzubrechen.
Genau, das muss man sagen, das ist jetzt gewolltes Pentesting, also man versucht die eigene Sicherheit zu testen und dabei ist es unter anderem gelungen, eben bei OpenAI in die Chat-Captive-Verläufe von Mitarbeitern zu kommen und auch die Möglichkeit, Software-Code zu verändern, indem man wiederum Anthropics-Modelle genutzt hat.
Also man hackt sich da schon gegenseitig und versucht Wege zu finden.
OpenAI ist in der Vergangenheit auch nicht das, Firma, die für große Sicherheit bekannt ist gewesen.
Da gab es immer mal Widersicherheitslücken.
Also obwohl sie diese Cyberfähigkeiten haben in ihren Modellen, ist bei der Selbstverteidigung gibt es dann immer noch Widerlücken.
Unter anderem, Sekunde, finde ich das jetzt so schnell.
Es kam gerade auch nochmal ein größerer Hack, der sogenannte Hive heißt.
Sekunde, oder Haste heißt es, glaube ich.
Wo habe ich das?
Und zwar gibt es ein kleines Stück Software, das heißt LibHive.
Das ist eine kleine Library, die beim Bilder-Upload Bilder interpretiert.
Und die wird von ganz vielen genutzt.
Hier der x-Account rootxharsh sagt, dass damit unter anderem möglich war, OpenAI, Slack, Meta, GitHub, Rails und Next.js sowie ImageMagick zu hacken oder zu kompromittieren.
ist ein kleines Stück Software, was viele einfach nutzen, wie gesagt, um hochgeladene Bilder zu interpretieren.
Da konnte man jetzt bewusst manipulierte Bilder hochladen und damit mehr oder weniger die Kontrolle erlangen und von System zu System weitere Lücken nutzen.
Wir packen es mal, wenn das wirklich jemand interessiert, in die Show, weil es heute gerade ganz frisch rausgekommen ist.
Aber unter anderem ist da auch Open AI eine der Firma, die vulnerable war, gewesen.
Genau, dann Google hat weitere.
Sicherheitslücken, nicht Google Schirm, mithilfe von Entropic haben Security-Firmen weitere Sicherheitslücken gefunden und ja, auch das spricht vielleicht dafür, dass die Firmen nicht gut genug damit umgehen, um selber ihr Regulator zu sein, wenn sie ihre eigene Security dann doch noch relativ schlecht im Griff haben.
Ja, damit werden wir mit dem Sicherheitsthemen und PR, Fear-Mongering, Lobbying durch.
Und können eigentlich sagen, das ist alles schön, das steht alles in den Nachrichten, aber Business as usual geht weiter.
OpenAI braucht Geld, mal ist das eine oder andere Modell ein bisschen besser und man bringt neue Produkte raus.
Genau, und zwar berichtet die Financial Times, dass OpenAI wohl eine weitere Fundingrunde auf eine Bewertung von 1,2 Billionen 1200 Milliarden US-Dollar.
vorbereiten scheint.
Es ist relativ nachvollziehbar, dass OpenAI, die jetzt ihren IPO verschoben haben, natürlich trotzdem Geld brauchen.
Ich könnte mir vorstellen, dass es nicht ganz einfach wird, hier sicherlich mehr als 50 Milliarden mindestens aufzutreiben.
Es ist relativ wahrscheinlich, dass Nvidia zwischen 10 und 20 Prozent davon unterschreibt, würde ich behaupten.
Ich weiß nicht, ob man nochmal neue Commitments von Amazon holen kann, die bei einer letzten Runde sehr significant mitgewirkt haben.
Oder ob man zurück per Microsoft-Klopfen geht, die man ja im Vorfeld relativ stark verärgert hat, würde ich behaupten.
Aber ja, man muss davon ausgehen, mindestens 50 Milliarden sollen hier sicherlich eingesammelt werden, um sich bis zum IPO zu retten.
Die Burnrate ist weiterhin massiv.
Also OpenAI macht solide Umsätze, müssten so bei 45, 50 Milliarden liegen, glaube ich.
Sekunde, schaue ich mal ganz kurz.
Was soll die aktuellsten Schätzungen sein?
Ich würde sagen, 70 bei Entropic, ja, das ist glaube ich noch ein bisschen zu konservativ.
Also ich würde bei 45 bis 50 Milliarden Open AI taxieren, Entropic eher bei 70.
Genau, also ich sagen wollte, sie machen schon vernünftige Umsätze, sie haben auch positive Deckensbeiträge, aber das Training, die Mitarbeiter, die operativen Ausgaben sind trotzdem noch so teuer, dass man zweistellige Milliardenverluste im Jahr macht.
Und dementsprechend muss man sich weiter finanzieren.
Das war ursprünglich über den IPO geplant, den hat man verschoben.
Und jetzt braucht man ein paar Brückeninvestoren, also Pre-IPO-Investoren, denen man einerseits die jüngsten Zahlen zeigen kann, die ganz gut aussehen, kommen wir gleich drauf, und denen man die Hoffnung verkaufen kann, dass OpenAI für deutlich mehr als 1,2 Billionen an die Börse gehen kann.
Ich bin mir relativ sicher, dass wir in einem späteren IPO-Prospekt von OpenAI Vorkehrungen sehen werden wie Mindestverzinsungen und so weiter.
Also ich glaube, ich behaupte, obwohl die Zahlen wie gesagt besser sind, dass man den Investoren hier wahrscheinlich versprechen wird, dass sie im Falle eines Exits ihr Geld plus 8 Prozent plus 10 Prozent als erster zurückbekommen.
Das würde man dann sehen, weil ihnen in der Regel extra Shares zugeteilt werden.
So hat man das ja bei, wo haben wir zuletzt da drauf geschaut?
Achso, bei Shein war das ja so, dass die letzten Investoren da Liquidation Preference quasi dann über den IPO bekommen haben.
Und ich könnte mir vorstellen, dass man, um jetzt auf 1,2 Billionen zu raisen, was ganz ähnliches tun wird.
Ich könnte mir vorstellen, vielleicht ein paar...
Golfregion-Investoren, wobei da das Geld ja auch nicht mehr so locker sitzt.
Wie gesagt, relativ sicher Nvidia dabei, logischerweise.
Vielleicht einer der Hyperscaler, muss man gucken.
Sicherlich eine anstrengende Übung, diese Runde zusammen zu bekommen.
Wir werden sehen.
AdTropic versucht nicht das Gleiche, der Fairness halber, aber sie versuchen gerade Kredite zu raisen.
Also sie versuchen nicht Eigenkapital zu besorgen, sondern glauben offensichtlich, der Kreditmarkt ist die bessere Möglichkeit.
versuchen, einen Brückenkredit bis zum IPO zu beschaffen.
Also auch die haben natürlich Kapitalbedarf noch, was uns aussagt, dass sie nicht Cashflow-positiv sind natürlich, wenn sie weiterhin gezwungen sind oder die Wahl nehmen, Geld aufzuwahlnehmen.
Ich habe gerade gesagt, die Zahlen sehen gar nicht so schlecht aus und zwar gibt es aktuelle Zahlen von Open Router, dass der Wallet-Share zwischen OpenAI und Entropic sich insofern verändert hat, dass zumindest in der letzten Woche Open AI ein ganz klein bisschen mehr neuen Umsatz gemacht hat als Entropic auf Open Router.
Und zwar war es ja bis vor kurzem noch so, dass man sagen konnte, drei von vier Dollars, die neu ausgegeben werden von KI im B2B-Segment, wandern zu Entropic.
Und das scheint inzwischen eher so bei 50-50 angekommen zu sein.
Also Open AI hat da mit den 5.6 Modellen mit Astra, das inzwischen 20% Market Share hat.
mit Codex wirklich deutlich mehr Marktanteil wieder zurückgewonnen und man ist jetzt eher bei 50-50.
Das heißt trotzdem natürlich, dass Antropic nicht Marktanteile verliert, sondern dass die natürlich den Umsatz, den sie gewonnen haben, wahrscheinlich weiter haben, aber insbesondere beim neuen Umsatz oder bei dem, was aktuell über die API läuft, ist es so, dass wir eher wieder 50-50 haben, was natürlich ein gutes Momentum für Open AI ist und vielleicht auch hilft, diese Runde zu raisen, wo ich ja gerade gesagt habe, es wird nicht ganz einfach sein, aber Wenn man das gut visualisieren kann und den Eindruck erwecken, dass das nicht nur eine Volatilität ist, sondern ein langfristiger Trend, dann kann das natürlich helfen, die Möglichkeit hier auch zu nutzen.
Ich habe das Gefühl, dass die Kunden eigentlich eh beides nutzen.
Viele.
Also je nachdem ein bisschen aufteilen, ein bisschen gucken, wer was besser kann, auch ein bisschen auf die Kosten achten.
wie Netflix und Amazon Prime Abo laufen einfach beide durch.
Weil wenn man es richtig nutzt, ist es sowieso günstiger, als Leute für die Arbeit zu zahlen aktuell.
Ja, würde ich aussehen.
Es gibt natürlich verschiedene Typen von Kunden.
Es gibt welche, die wollen sehr tief integriert mit einem Anbieter dediziert arbeiten, an große Projekte bauen, deren potenzieller Produktivitätsgewinn so groß ist, dass es eigentlich egal oder nicht egal ist, aber sekundär ist, was die Kosten dahinter sind.
Dann gibt es Leute, die eben über Services wie Open Router oder so arbeiten und relativ flexibel zwischen einzelnen Modellen hin und her switchen, die dann zum Beispiel über Claude Open Source Modelle nutzen oder im Claude Harness oder Claude Code Harness andere Grundlagen mit Kimi arbeiten oder eben dann auch teilweise mit 5.6 Sol arbeiten.
Und es gibt natürlich auch Leute, die einfach super opportunistisch immer das günstigste Modell nehmen, egal was gerade ist, weil wenn du sagen, du hast einen relativ einfachen Case, du willst irgendwie nur Dokumente zusammenfassen oder irgendwas schnell interpretieren oder einfache Kundenservice-Aufgaben oder, oder, oder, da kannst du halt wirklich einfach rein nach Preis gehen wahrscheinlich und das günstige, so diese Workhorse-Aufgaben kannst du natürlich auch einfach sehr mal, also es gibt verschiedene Treue, gerade bei Kunden.
glaube ich, aber ein Teil ist sehr flexibel und die sieht man auch schnell rumschiften und das sind aber auch die, die Open Router nutzen.
Das heißt, man darf jetzt auch nicht den Fehler machen, Open Router mit dem Gesamtmarkt gleichzustellen.
So ein Open Router ist so ein bisschen wie die Check24 Kunden, die jedes Jahr einmal ihren Stromvertrag ändern, könnte man sagen.
Und es gibt, was man bei Open Router aber nicht sieht, sind die Kunden, die einfach seit drei Jahren schon mit Anthropic oder Open AI arbeiten.
Auch die können sich umentscheiden natürlich, aber Die sind jetzt nicht so wankelmütig wie der durchschnittliche Open Router Nutzer, würde ich unterstellen.
Achso, hier bei unserer kleinen Security Eskapade haben wir noch ganz vergessen, dass Mistral auch angeblich gehackt wurde.
Das berichtet ein X-User namens Benny du Boss.
Das ist bisher eine Unterstellung und Hörensagen.
Der beruft sich auf gut informierte Quellen.
Es gab wohl Gerüchte, dass Mistral gehackt ist.
Er hat wohl jemanden erreicht, der da familiar with the matter ist, sich damit beschäftigt oder auskennt.
Und der hat mehr oder weniger bestätigt, dass unter anderem die Modellgewichte, die Post-Training-Pipelines, also das Nachfeinjustieren der Modelle, die Daten daraus geklaut wurden, ganze Datasets, synthetische Daten, die man genutzt hat, all das könnte verschwunden gegangen sein.
Und der Account, der das im Darknet angeboten haben soll, hat sein Posting inzwischen auch wieder zurückgezogen, was unter Experten in der Regel als ein Indiz dafür gilt, dass er einen einzelnen Käufer gefunden hat.
Also man bietet diese Daten in der Regel an, um dann sie an möglichst viele Leute zu verkaufen.
Es kann auch immer sein, dass sich jemand findet, der sagt, ich hätte diese Daten gerne und noch wichtiger ist mir, dass kein anderer sie hat.
Das könnte Mistral selber sein, könnte auch der größte Konkurrent sein.
Und dieses Verschwinden der Daten lässt so ein bisschen darauf schließen, dass es eventuell einen exklusiven Käufer gab.
Das ist zumindest die Spekulation hier, wir packen das in die Shownotes für Leute, die es dafür interessieren.
Eigentlich wollen wir hier kein Security-Podcast werden.
Kurze Werbeunterbrechung.
Wie viele von euch sind Selbstständige oder Unternehmer?
Und obwohl Q3 für euch gut gelaufen ist, sieht es auf dem Firmenkonto noch nicht so aus.
Euer Geld hängt irgendwo zwischen erbrachter Leistung und bezahlter Rechnung.
Das ist selten ein Vertriebsproblem, sondern meist geht die Rechnung einfach zu spät raus.
Genau da setzt Sage Interact an, die cloudbasierte Finanzlösung von Sage mit KI.
In Kundenprojekten geht die Zeit von der Rechnung bis zum Geldeingang von rund 120 Tagen auf unter 70 Tage runter.
Und der Monatsabschluss wird bis zu 73% schneller.
Was vor allem heißt, ihr wisst, wie ihr dasteht, während der Monat läuft und nicht drei Monate später.
Wenn ihr das ausprobieren wollt, gibt es jetzt 20% Rabatt auf die ersten 12 Monate inklusive Sage Co-Pilot bis Ende 2026.
Alles unter sage.com slash doppelgänger.
Da schreibt man s-a-g-e dot com slash doppelgänger mit a-e.
Link ist natürlich in den Shownotes und nun viel Spaß mit der weiteren Folge.
Werbung Ende.
So, was hier wird noch?
Ein bisschen Legal und ein bisschen Produkt.
Ich würde sagen, wir fangen mit dem Produkt an.
Okay, wir bleiben mit dem Produkt.
Wir verfolgen sonst ja nicht mehr jeden Produkt-Launch.
hier mit, wollen noch nicht den Eindruck erwecken, dass wir hier nur die Corporate PR wiedergeben, der großen Player.
Aber zwei Sachen, die jetzt doch ganz spannend sind, glaube ich, aus Analyseperspektive, ist einmal, dass Entropics Claude jetzt quasi seine eigene Workspace Suite entwickelt hat.
Das heißt, da wo man...
Sag ich.
Mach mal weiter.
Ich zeig dir dann das Result.
Da wo man jetzt früher typischerweise...
als Output zum Beispiel ein Google Sheet oder ein Google Doc genutzt hätte oder Google Slides, kann man jetzt in einer Beta-Version, die steht klar Beta dran, das heißt es ist noch nicht ausgereift, aber man kann jetzt quasi mit internen Textverarbeitungs- oder Bildgebungsprogrammen von Entropic arbeiten.
Was natürlich einerseits zeigt, dass man sich von dem Google-Universum so ein bisschen unabhängig machen will und dass man so ein bisschen so ein Gesamtoperating System bauen will, also den neuen Desktop oder das neue Interface soll nicht mehr der Desktop sein, sondern eigentlich der ClawChat soll dein Hauptinterface des Computers werden und dann gehört es natürlich dazu, dass die herkömmlichen Anwendungen wie Docs, Slides, Design und so weiter, Excel, damit drin sind.
Was ich beeindruckend finde, es zeigt natürlich, wie schnell, du wirst gleich sagen, man sieht es auch, aber man zeigt natürlich, wie schnell man sowas bauen kann.
Ich habe mal recherchiert, wie lange Google gebraucht hat, um seine eigenen Worksheet zu bauen und dabei gelernt, was ich vorher gar nicht wusste, dass sie das dazu gekauft haben.
Die haben Rightly gekauft damals und die hatten quasi das Google Docs schon gebaut.
Google hat es dann nur noch multi-userfähig gemacht oder das weiter ausgebaut.
Aber ansonsten glaube ich, hätte es früher Jahre, wenn man überlegt, wie lange Pitch da an dem PowerPoint-Konkurrenten rumgebastelt hat, bis sie so eine Art PowerPoint-Konkurrent oder Canva-Konkurrent gebaut haben.
dann muss man sagen, das zeigt, glaube ich, die Fähigkeiten der eigenen Software und der eigenen KI von Antropic, wie schnell man hier Beta-Versionen von relativ komplexen Textverarbeitungen nachgebaut hat.
Das Beste an meinem Leben mit dir ist ja, dass ich eigentlich keine PowerPoint-Präsentationen machen muss und vor allem keine Meetings habe, im Vergleich zu meinem alten Leben.
Was ist die einzige PowerPoint-Präsentation, die ich ab und zu mal editiere und verschicke.
Die an unsere Werbekunden nehme ich an.
Genau.
Podcast-Doppelgänger-Media-Kit.
Und wir haben ja jetzt auch so den ein oder anderen englischsprachigen Werbepartner und dann nutze ich natürlich eine KI manchmal, um mir beim E-Mail verfassen und so zu helfen.
Das heißt, Claude hat schon so ein paar Daten von mir.
Ich habe natürlich gesagt, bau mir bitte ein Media Kit.
Und der hat so ein paar Daten abgesetzt.
Der hat dann elf Slides gebaut.
Also, ja, der wusste, wie viele Folgen wir haben, wie viele Spots, was wir so an Preisen nehmen und hat das so gebaut.
Aber ganz ehrlich, am Ende ist das, also gefühlt tut sich das so an, wie wenn ich bei, wie heißt das, Programm von Apple, mit dem man Keynotes machen kann.
Keynote da eine Vorlage hat und ein bisschen Text rein hat.
Meine erste Erwartung wäre, er baut die erste Slide so ein bisschen so, wie die erste Slide, die ich gebaut habe, mit Podcast-Logo und so ein bisschen was.
Aber es ist einfach nur plain Text und ein bisschen Design.
Ich weiß nicht.
Wäre das jetzt die erste Aufgabe von Jan aus dem Off gewesen, hätte ich gesagt, setze ich da bitte nochmal einen Tag dran.
Aber okay, Claude hat es in sechs Minuten geschafft.
Ja, also to be fair, wie gesagt, es ist eine Beta-Version.
Trotzdem muss man sich natürlich genau überlegen, wann man es raus...
Entropic ist natürlich nicht mehr in dem Alter eines Startups, wo man sagen kann, ship early und du musst dich dafür schämen für das Produkt, sondern sie müssen eigentlich, also wenn du was rausschickst, dann muss es schon einigermaßen Nutzbund vernünftig sein.
Ich glaube, deswegen haben sie das Beta-Label auch rangemacht, um zu sagen, dass das ihren Qualitätsanspruch eigentlich noch nicht erfüllt.
Ich bin da immer so ein bisschen gemischter Gefühle.
Einerseits würde ich sagen, wenn ich ganzes Leid Decks generieren lasse, kommt da immer kompletter Müll raus.
Ich würde nichts davon nutzen.
Ich sehe manchmal solche Decks, die angeblich als vermeintliche Pitches genutzt werden.
Das ist nicht die Qualität, die ich erwarten würde.
Da bin ich 100% bei dir.
Das war vorher so, das ist jetzt auch weiterhin so.
Und ich denke, ein Problem ist, dass diese Modelle auch oft zu viele Trainingsdaten, also die Frage ist, woher haben sie eigentlich die Trainingsdaten von Decks?
Haben sie die aus dem Internet?
Da muss man sich fragen, was für Decks liegen im Internet eigentlich?
Mein Gefühl ist, man müsste insbesondere für die Erstellung von Slides die Daten viel besser vorsortieren.
Also da ist zu viel Neues drin.
Wie erklärt man das gut?
Ich glaube, würdest du jetzt nur Decks von Bain und BCG nehmen, dann hättest du wahrscheinlich zu wenig Trainingsdaten.
Ich glaube, du weißt aber auch nicht, wie bei H&C-Schmierstoffe Schorndorf PowerPoint-Decks aussehen teilweise.
Und was für PowerPoint-Decks gebaut werden von Leuten.
Also dass da die Trainingsdaten manchmal auch schlecht aussehen, könnte ich mir auch gut vorstellen.
Die Frage ist, ist für die Leute das dann vielleicht nicht trotzdem schon relativ gut?
Weil nicht jeder hat irgendwie einen Berater-Pedigree, dass sie irgendwie wissen, wie man vernünftige Slides baut.
Fakt ist auch, dass KI mehr und mehr dahin kommen wird.
Also ich mache jede Wette mit dir, dass in zwölf Monaten die Slides aussehen, als hätte sie einen Bain-Praktikant gemacht.
Ehrlich gesagt.
Nee, glaube ich nicht.
Den ganzen AI-Slop, wieso soll der PowerPoint-KI-Output besser sein als den Builder-Slop, den wir die ganze Zeit sehen?
Verstehe ich nicht, was meinst du?
Naja, also wenn du durch Social Media scrollst, siehst du ja die ganze Zeit irgendwelche schlecht generierten Bilder.
Es ist ja...
Es fehlt ja immer noch so ein gewisses Ding.
Wenn du Webseiten anguckst, siehst du ja unglaublich viel KI-generierte Webseiten jetzt.
Wieso soll das bei den Präsentationen wesentlich besser sein?
Siehst du das wirklich?
Siehst du schlechte KI-Inhalte?
Finde ich schon.
Lass mich mal auf LinkedIn gehen.
Also würde schon sagen, der dritte...
Ja, die Texte auf LinkedIn, die sind scheiße.
Ja, aber ich würde sagen, dass binnen zwölf Monate du sehr, sehr gute Decks bauen kannst.
Du kannst ja jetzt schon, also was jetzt definitiv schon geht, ist sehr gute einzelne Slides bauen.
Du musst halt beim Prompten, beim Stil ein bisschen aufpassen, sodass es natürlich erkenne ich sofort, welche Slides von Images 2.5 gebaut wurde und welche von Cloud gebaut wurde im Moment.
Aber das kann man wiederum mit so besseren Umgebung noch lösen.
Okay, geben wir mal ganz kurz eine Sekunde.
Ich sehe auf LinkedIn nur noch Slop oder irgendwelche Typen, die eine Rolex tragen oder zeigen, die immer so, ich muss aus LinkedIn weg.
Das geht nicht mehr.
Ich ertrage es nicht mehr.
Du hast gerade gefragt, baue mir bitte meine OMR Keynote für 2027.
Nein, das würde ich niemals machen.
Das ist auch nicht, was ich meine.
Also das wird besser werden, aber Also ich glaube auch, das wird besser durch die Kombination allein schon vom Reasoning, Bilder bauen, Decks bauen.
Also KI wird zum Beispiel, was sie vorher nicht so gut gemacht hat, lernen.
Ich muss erst Fakten sammeln, ich muss dann eine Timeline bauen, dann muss ich aus der Timeline eine Dramaturgie bauen.
Ich muss dann schauen, dass das Ende irgendwie zum Anfang passt.
Das kriegt es alles schon ganz gut hin.
Dann die Slides zu bauen und die Fakten raufzusammeln, schafft es deutlich besser als früher.
Trotzdem würde ich niemals ein ganzes Deck davon bauen lassen oder so.
Aber sagen wir mal, ich muss meinem Chef erklären, warum eine On-Premise, Open-Source-Lösung besser ist, finanziell und aus Sovereignty-Gründen, als wir gehen morgen in die Azure Cloud oder so.
Nur als Beispiel.
Das ist natürlich eine Entscheidung, die viele verschiedene Rationale einbinden.
Aber das sind fünf Slides.
Kann eine KI, glaube ich, super machen heutzutage.
Aber hat dann Clort nicht das falsche Produkt gebaut?
Wieso?
Ja, weil sie halt sagen, gib mir ein Output.
Also wenn du bei Clort halt drauf gehst, auf Cowork sagst du Output und dann kannst du halt Doc Slides Design machen und sagst, wie kann ich dir helfen?
Und der Output ist ja eher, also das Produkt müsste ja dann eher in oder mit einem PowerPoint sein und sagen, helf mir, die Slides besser zu machen.
Ja, ich glaube, da wird Microsoft viel tun, damit das schwer wird, schwer bleibt, quasi in PowerPoint zu arbeiten.
Und ich glaube deswegen, also in der Entropiken OpenAI rechnet, glaube ich, damit, dass Google und Microsoft zunehmend ihre Produkte zumachen.
Ist, glaube ich, auch wahrscheinlich, dass das passiert.
Das heißt, allein deswegen brauchen sie wahrscheinlich eine Lösung dafür, eine eigene Lösung.
Außerdem möchten sie Leute in ihrem eigenen Ökosystem an.
Wenn du dir anschaust, warum verlassen Leute Cloud, also warum beenden sie eine Cloud-Session oder eine Chat-GPG-Session, ist das ganz oft der Wechsel in Textbearbeitungs- oder Tabellenkalkulations- oder Slide-Programme, könnte ich mir vorstellen.
Und wenn du quasi mehr und mehr der Nutzung in deinem eigenen Produkt halten willst, dann ist eine der besseren Lösungen sicherlich, das genauso zu machen.
Und da habe ich durch Zufall gerade gesehen, dass OpenAI vor 16 Stunden auf YouTube gepostet hat, ChatGPT ist jetzt für Word verfügbar und in Klammern unten steht auch für PowerPoint und Excel.
Ich habe dir gerade den Link geschickt und Jan, das finde ich schon eigentlich das, was ich von einem Google und Microsoft in Zukunft sehe, dass du halt ein Dokument aufmachst und dann rechts halt schreiben kannst, hey, hier, mach mal den Text ein bisschen.
seriöser, ein bisschen witziger, kannst du mir hier nochmal kurz Research machen, wie das aussieht und so weiter.
So werden wir doch in Zukunft wahrscheinlich arbeiten, also entweder in der Mac-Umgebung oder in der Google-Umgebung oder in der Microsoft-Umgebung, dass du halt irgendwo ein Dokument liegen hast und damit dann ähnlich wie du es früher vielleicht einem Kollegen oder so gegeben hast und gesagt hast, hier gib mir mal Feedback auf die Slides, bevor ich die meinem Chef präsentiere, dass du halt damit arbeiten kannst.
Ja, das ist glaube ich, was auf jeden Fall für die meisten Leute native sind und natürlich bist du dann aber weiterhin abhängig.
Also interessant, dass OpenAI und Microsoft hier jetzt wieder relativ eng zusammenarbeiten oder sich nicht gegenseitig blockieren.
Aus Microsofts Sicht ist es natürlich die bessere Lösung, dass du weiterhin deren Produkt nutzt und dann kannst du irgendwann entscheiden, ob du Co-Pilot nutzt oder ChatGPT.
Vielleicht ist Microsoft auch klar, dass es, wenn sie nur Co-Pilot zulassen würden und nicht ChatGPT, dass dann Leute umso schneller zu anderen Lösungen wandern irgendwann oder es ein zusätzlicher Grund wäre, dem Office-Universum den Rücken zu kehren.
Vielleicht vermutet Antropic, dass sie den gleichen Deal mit Microsoft nicht hinbekommen und wollen deswegen ein Paralleluniversum bauen.
Vielleicht ist deswegen auch ein bisschen mit heißer Nadel gestrickt und Beta könnte, also das sollte man auf jeden Fall vielleicht im Zusammenhang sehen, denke ich.
Ich schicke dir jetzt mal eine Slide und du sagst mir, jetzt weißt du natürlich, dass es gar easy gemacht hat, aber, ähm, Sekunde?
Es gibt einen Podcast, da werden zwei Sachen, also zwei Geschichten erzählt.
Eine ist wahr und eine ist gelogen.
Vielleicht sollte man auch so ein Format machen.
Eine Sache ist mit KI gemacht und eine...
Gilt das nicht für alle Storys, die wir heute erzählt haben?
Würdest du sagen, dass das keine gute Slide ist?
Und erkennst du, kannst du mir sagen, von welchem Tool sie gemacht wurde?
Nee, das sieht aus wie so eine Standard-Unternehmensberatungs-Slide, die ich beim MBA gesehen habe.
Das ist schon gut.
Das ist der Stil von Bane, würde ich sagen, in dem Fall.
Ich kann die jetzt irgendwie im BCG oder bei Kinsley-Stil machen, dann würde sie ein bisschen anders aussehen.
Was war denn der Prompt?
Ja, verrate ich nicht, aber es ist halt wirklich nur eine Zeile mehr oder ein schlauer Prompt.
um aus einer Slide, die jeder als Claude Code generiert, also ganz einfach gesagt, sag dem halt, du bist ein Associate bei Goldman Sachs oder du bist ein Associate bei Bain.
Du bist Engagement Manager bei McKinsey oder was auch immer du bauen willst als Slide.
Gib den Stil vor.
gibt irgendwie den Flavor vor, nach welcher Firma es aussehen soll oder ob es eher irgendwie bunt sein soll oder eher rational oder eher irgendwie steigende Graphen oder eher nüchtern und dann kriegst du es hin.
Also bei der Slide würde ich sagen, ich könnte dir nicht sagen, ob die KI generiert ist oder nicht.
Während ich bei 95% der Slides, die ich sehe, 100% sofort Cloud erkenne und in einem anderen Fall Gemini sieht immer so ein bisschen aus wie aus einem Wimmelbuch abgeschrieben.
Und Images 5 in der Regel ein bisschen überladen mit Fakten, hat kein gutes Gefühl dafür, was eigentlich an Content draufpasst auf eine Slide.
Aber das kannst du alles steuern.
Ich kann das jetzt zu meinem Standard machen.
Also ich kann jetzt sagen, Slides, die ich in Zukunft gebaut, ich muss nicht mal irgendwie große Systemprompts anpassen oder das in das Memory schreiben, sondern ich kann einfach sagen, ab jetzt möchte ich, dass alle meine Slides so aussehen.
Und dann war es das.
Und jetzt darauf basierend.
Jetzt denk mal daran, was ich vorher gesagt habe.
Du baust zuerst das Narrativ zu einer Präsentation.
Dann lässt du dir vorschlagen, was die einzelnen Folien sind.
Das bearbeitest du vielleicht nochmal zusammen mit Claude oder ChatGPT.
Und dann sagst du, okay, jetzt baust du diese sieben Folien.
Dann kommst du bei einer Qualität raus.
Und das meine ich mit in zwölf Monaten, wenn wir diese Diskussion nicht mehr haben.
Also wenn ich es heute mit relativ aufwendigen Prompts machen kann, dann wird es in Zukunft mehr oder weniger der Standard sein, den ich one-shotten kann mit einem kurzen Prompt oder der sich durchgesetzt hat, einfach weil die meisten Nutzer es so wollen.
Also du kannst gerne sagen, die Slides und sowas sind heute noch, oder die Programme selber sind heute eben noch Beta, aber dass du irgendwie den Pitch für ein neues Data Center in Oregon nicht 100% mit Cloud bauen kannst, also ich persönlich glaube, mit etwas Arbeit ist es heute möglich.
Und es wäre blöd, es noch in PowerPoint zu machen.
Die einzige Frage ist halt immer, was ist der beste Weg der Kooperierung und sozusagen Verschmelzung beider Welten?
Also wie schaffe ich es, dass ich einen Großteil der Arbeit gemacht bekomme von Claude und trotzdem möchte ich die Fähigkeit dann eben noch stellen, ein paar Korrekturen in PowerPoint zu machen?
wo man am ehesten überlegen gerade muss, wie man es anfängt.
Also fange ich den PowerPoint an und lasse es mir dann mit Computer-Use da reinschreiben oder lasse ich Claude erstmal eine PowerPoint machen und dann bearbeite ich sie später.
Also das sind dann so ein bisschen die Fragen, glaube ich, die offen sind, was da der beste Workflow für jeden ist.
Aber ich glaube, wie gesagt, wenn du jetzt irgendwie stumpf sagst, bauen wir mal eine Präsentation über, wird es nicht ganz so einfach, wenn du relativ, und wie gesagt, mein Prompt hat insgesamt 30 Wort, nicht 24.
auch nicht, Sekunde 1, 2, 3, 4, ja, 24 Worte.
Vielleicht.
Und hat jetzt dieses Slide hier.
Ihr seht die jetzt nicht, aber wie gesagt, Glöckler hat sie erkannt, sieht aus wie typischer Beratungs-Bullshit.
Würde schon mal durchgehen.
Die meisten Slides, die ich gebaut habe, sind eh irgendwo gelandet und waren dann wieder schnell wertlos.
So, was macht OpenAI gerade, außer du hast gerade gesagt, dass sie quasi die Integration mit Word zu schaffen, was natürlich auch spannend ist und gut dazu passt.
Außerdem haben sie angekündigt, dass sie agentische Ads bauen oder wie man das nennen soll.
Und zwar werden ausgewählte Advertiser in Zukunft ihre Agenten in ChatGPT integrieren können.
Das heißt, die Ad Experience der Kunden wird dann so aussehen, dass du zum Beispiel sagst, ich möchte campen gehen, was muss ich mitnehmen?
wird hier eventuell der Globetrotter oder Aussteiger oder Decathlon-Shedbot angeboten, der dir da spezifisch nochmal weiterhelfen kann bei deiner Frage.
Jetzt ist die Frage, warum sollten Kunden daran glauben, dass diese Spezialbots wirklich so viel besser sind als ChatGPT?
Weil wir wissen eigentlich, dass Spezialmodell, also gut, die haben besseren Zugriff aufs Inventory, könnte man sagen.
Sie kennen den Stock des Lagers, des Lieferanten.
Im besten Fall hat man für die Brand mehr Trust oder so.
Für mich ist es kein No-Brainer, ehrlich gesagt.
Ich wüsste nicht, welchen Spezialbot von einem Advertiser ich einsetzen würde in einem Chat-GPT-Gespräch.
Bei einer Reisebuchung könnten dann zum Beispiel Booking und Expedia ihre Bots anbieten, aber finde ich das so viel besser?
Hilft mir das wirklich?
Ich meine, wenn ich so weit bin, dass ich es eigentlich buchen will, gehe ich eh zu Booking?
I don't know.
Weißt du, an was mich das erinnert?
Facebook.
Company-Seiten.
Es gab doch mal so eine Phase, wo jeder irgendwie versucht hat, eine Facebook-Seite für seine Firma, für seine Marke zu bauen.
Und ganz viel auch, überall waren die Buttons, hier geht auf unsere Facebook-Seite, geht auf unsere Facebook-Seite.
Und am Ende hat es einfach nur Traffic für Facebook gebracht.
Die Seiten wurden alle super bespielt, die Agenturen haben super Kohle verdient mit der Bespielung dieser Seiten.
Und relativ schnell waren sie wertlos.
Ja, also für mich fühlt es sich auch nicht native an, jetzt sagen branded Chatbots, könnte man ja sagen, angeboten zu bekommen.
Es gibt bestimmt Use Cases, wo es gut funktioniert.
Also OpenAI nutzt hier selber so einen quasi Groceries Lieferanten, also Lebensmittellieferanten, der dann bei der Auswahl des Dinner noch mal helfen kann und natürlich die Sachen gleich mitschicken.
Produktberatung könnte ein Fall sein, aber ich vertraue ja, was zumindest Also, bleiben wir mal bei, am Ende geht es ja darum, was zu verkaufen, sonst würde hier niemand Anzeigen machen.
Das heißt, ich möchte ja eigentlich bei der Produktauswahl so lange wie möglich objektiv beraten werden, in Klammern hoffentlich ChatGPT, und wenn ich fertig bin zu kaufen, dann würde zumindest der rationale User ja in den Preisvergleich einsteigen und genau dann möchte ich ja nicht mehr einen einzelnen Advertiser haben oder mich mit dem auseinandersetzen, sondern dann möchte ich eigentlich Wenn überhaupt, das machen leider zu wenig Leute, aber nochmal schauen, wo gibt es das eigentlich am günstigsten und wo kann es wirklich morgen vor meiner Haustür liegen.
Insofern finde ich es so ein bisschen eine konstruierte Experience, aber man muss dem vielleicht auch ein bisschen Zeit geben.
Warum sollen sie nicht testen, was sich da durchsetzt?
Sie müssen ja irgendeinen Weg finden, die Leute zu monetarisieren.
Was sie eigentlich ganz gut monetarisieren, sind die Inhalte anderer Medien bisher.
Die Financial Times schreibt über den Prozess zwischen OpenAI und der New York Times.
Da gibt es ja seit längerem einen Prozess.
Die New York Times verklagt OpenAI, weil sie glauben, dass OpenAI wissentlich unheimlich viel Content der New York Times genutzt haben, um ihre eigenen Modelle zu trainieren und teilweise identische oder sehr ähnliche Ausgaben zu generieren, die große Teile von Artikeln wiedergegeben haben, sodass man glauben muss.
dass der Content quasi dupliziert wird am Ende und man damit eventuell dann Urheberrechte verletzen würde.
Und in diesem Verfahren kam es jetzt zu ein paar spannenden Zeugenaussagen beziehungsweise Beweismitteln, die vorgelegt wurden.
Und zwar soll der Head of ChatGPT von OpenAI, weiß nicht, ob das zu dem Zeitpunkt auch schon Nick Turley war, aber der soll mehr oder weniger in internen Gesprächen anerkannt haben, dass sie hier definitiv einen Zitat existential threat durch KI-Produkte bauen, die mehr oder weniger auch die Aufgaben von Publishern am Ende übernehmen.
Also das Wort hier, was sie immer nutzen, ist substitutive, also es ersetzt früher oder später das Business der Newsseiten und ist deswegen eine große Gefahr.
Gleichzeitig war einem offensichtlich, wenn man diesen beweisen folgt, relativ klar, dass sie deren Inhalte entwenden.
Dann gibt es hier natürlich ein schönes Zitat von Greg Brockman, dem CEO und Co-Founder von OpenAI, der 2017, also vor fast zehn Jahren, geschrieben haben soll, dass er deeply motivated by the gazillions, also von den Phantastilliarden, die man verdienen könne damit, wäre und deswegen.
Quasi diese Content-Piraterie, der weiter Vorschub geleistet hat.
Dann gibt es ein Zitat von Microsoft's Director of Applied Science, der Abteilungsleiter für angewandene Wissenschaft, wenn man so möchte, Brent Hecht.
Der soll sich hier zitieren lassen mit, das ist ein, ja, an astonishing theft of unprecedented proportions, also ein erstaunlicher Diebstahl von noch nie dagewesenem Ausmaß war.
Und das Nutzen dieser Daten aus dem Konzept des Fair Use, also die berufen sich alle auf Fair Use ungefähr, das wäre so wie Zitatrecht oder Remixen.
Man muss ja Inhalte andere auch mal nutzen können.
Und es würde einfach eine Complete Mockery daraus machen.
Also es treibt das ad absurdum, könnte man.
Also ein bisschen lax übersetzen.
Also Open AI-Anwälte scheinen hier zumindest gute anekdotische Evidenz zu finden, dass den Laboren eigentlich jederzeit bewusst war.
Also Microsoft ist ja auch Beklagter oder Mitbeklagter in dem Prozess.
Dass denen sehr bewusst war, was sie machen, also dass sie Content quasi entleihen und damit, also nicht nur dafür nicht bezahlen, sondern gleichzeitig die Modelle, die diesen Content erstellt haben, damit in extreme Schieflage Und wenn du so intern dann eben diesen Schaden schon anerkennst, wird es natürlich deutlich schwerer, folgenden Gericht zu behaupten, das wäre niemals so gewollt werden, das wäre nicht so klar oder überhaupt irgendeine andere Art von Verteidigung herbeizuziehen, wenn man gleichzeitig mehr oder weniger das verbrechen, das mutmaßliche Verbrechen hier schon, oder nicht, den mutmaßlichen Rechtsbruch, ist vielleicht das bessere Wort, intern eingestanden.
hat.
Die Firmen sagen natürlich, das sind hier nur die Stimmen einzelner Personen, die sprechen natürlich gar nicht für die Firma an sich, aber gleichzeitig sind es ja auch nicht irgendwelche Leute, die das da behaupten.
So, wo wir gerade bei mutmaßlich sind, da hat die Bild-Zeitung, die ihr hier selten in die Quellen schafft, aber es war das eine Medium, was sich dazu herabgelassen hat, oder eins der wenigen Medien, ich glaube die Morgenpost hat auch darüber geschrieben, dass sich dazu herabgelassen hat, hier schon mal verdachtsmäßig zu Und zwar darüber, dass das FBI, also die amerikanische Bundespolizei, einen deutschen Unternehmer festgenommen haben soll.
Sub-Headline Verdacht auf Millionenbetrug.
Also wie gesagt, es handelt sich hier um Verdacht, um Anklaube.
Die Unterlagen der Staatsanwaltschaft des Southern District of New York sind öffentlich, die kann man sich selber durchlesen.
Aber es soll darum gehen, dass der ehemalige CEO der Social Chain AG, wer hätte es gedacht, dass da unseriöse Leute oder vermeintlich unseriöse Leute arbeiten, nachdem ja die Staatsanwaltschaft zuletzt auch schon bei Georg Kofler vorstellig geworden sein soll und Sicherheitshalber mal Unterlagen durchsucht hat, ist es jetzt wohl auch hier so, dass man ja oberhalb quasi unter dem Verdacht steht, dass er einen Investor betrogen haben soll.
Der gibt das zumindest an.
dass er, ich glaube es ging um zweieinhalb Millionen, investiert haben soll.
Oder zumindest war sein Eindruck, er investiert das in die Firma, irgendein Health Thing des Herrn Oberhof.
Der soll damit aber überwiegend private Kredite und Ausgaben abgedeckt haben.
So die Vorwürfe.
Ja, den Rest kann man sich durchlesen.
Wir packen es in die Shownotes.
Wie gesagt, das muss jetzt alles vor Gericht noch entschieden werden.
Schaut man sich das gebaren und die Vorgeschichte der Social Chain Group AG.
fände ich es jetzt nicht vollkommen überraschend, wenn man dabei herausfinden würde, dass da nicht alles mit gutem rechten Ding zugegangen ist.
Das war nicht basierend auf dieser Vorverurteilung, bezieht sich hier auf die bisherige Vergangenheit nicht.
Die Anklage, das kann natürlich auch alles noch für den Beklagten entschieden werden, dass ihm da recht gegeben wird.
Und damit nochmal zu anderen vier Buchstaben mit ähnlichen Inhalten.
Meta.
Genau.
Und zwar auch ein Produkt-Launch die letzten Woche.
Und zwar hat Meta sein MetaOne-Abo gelauncht.
Dafür soll man mehr KI bekommen als andere.
Man berichtet selber hier von einer hohen Anzahl von ersten Abos und Tests.
Ich vermute, es handelt sich eher um kostenlose Tests bisher.
Wir werden mal schauen, wie erfolgreich dieses Format wird.
MetaOne, more features to connect, create and stand out.
Also einem wird eine Mischung aus mehr Aufmerksamkeit, in Klammern Reach, verkauft.
Wahrscheinlich gibt es eine blaue Eins neben dem Profil oder so, die man bekommt und will damit zusätzliche Aboeinnahmen machen und das eigene KI-Business monetarisieren.
Meta muss langsam mal irgendwie Wege finden, wie man auch Geld verdient mit KI.
Ansonsten wird es schwer, die massiven Investitionen zu rechtfertigen.
Ich bin gespannt, wie gut es läuft.
Ich kann mir noch nicht vorstellen.
Ich glaube, der typische Meta-User ist einfach eine Couchkartoffel, die nicht besonders kreativ arbeitet.
irgendein Netzwerk gibt, was die niedrigste Quote an KI-Nutzung hat, ist es mit Sicherheit oder mit hoher Wahrscheinlichkeit Facebook, würde ich vermuten, von den Größeren.
Aber wir werden sehen.
Und jetzt aber die eigentliche gute News des Tages, zumindest vorerst, und zwar gratulieren wir den Kollegen von Finanzfluss, die ein wichtiges Urteil gegen Meta errungen haben.
Und zwar schreibt Thomas Kehl, der Gründer selbst, auf LinkedIn, seit 2024 missbrauchen Scammer mein Gesicht und die Marke Finanzfluss für betrügerische Werbeanzeigen auf Instagram und Facebook.
Man kennt es auch von anderen Finanzinfluencern oder Leuten, die sich zu Finanzthemen journalistisch äußern oder auch uns im Zweifel.
Menschen haben dadurch ihr Erspartes verloren.
Wir haben Meta deswegen verklagt und heute kam das Urteil.
Es zieht selber Bilanz, dass es in der Vergangenheit mehr als tausend Fake-Anzeigen gab, die sie gemeldet hätten.
Sie hatten mehr als 300 Accounts identifiziert, die dafür zuständig waren und logischerweise 100 Stunden Arbeitszeit investiert, um das zu melden.
Auch ich oder wir kriegen regelmäßig von wirklich vielen Leuten, die da versuchen, das Richtige zu tun, solche Fake-Accounts zugeschickt.
Das Beste, was ihr tun könnt, ist zu melden.
Es hilft leider nur sehr bedingt was oder es dauert sehr lange, bis es wirksam wird.
Ich selber kann da leider auch nicht mehr tun als ihr.
Es ist auch nicht meine Aufgabe, sondern das ist das Wichtige an diesem Urteil, dass es eben zumindest da ist, Gericht jetzt so, Metas Aufgabe ist dafür zu sorgen, dass sowas nicht passiert.
Sie können sich hier nicht auf ihr Plattform oder nach Aussage des Gerichts können sich hier nicht auf ihr Plattform privilegen, also das ist fremde Inhalte während Berufen, sondern insbesondere natürlich auch bei Werbeanzeigen, die man irgendwie hilft zu gestalten, zu reviewen und dann eventuell noch algorithmisch ausspielt und damit auch bestimmt, wer sie sieht und wer nicht sieht, war das Gericht hier der Überzeugung, dass man dafür dann eben schon haften muss.
Und die Haftung, Bezieht hiermit ein, dass man auch unter anderem jemandem auf Anfrage sagen muss, wie oft er davon Opfer geworden ist, wie viel Geld man damit verdient hat und das dann eventuell eben herausgeben muss neben den Daten.
Jeder weitere Verstoß hier würde nach dem Urteil, was in Klammern noch nicht rechtskräftig ist, mit bis zu einer Viertelmillionen bestraft werden.
Also Meta hätte jetzt erheblichen Aufwand quasi.
zu verhindern, dass irgendjemand nochmal ein Profil mit dem Gesicht von Thomas Kehl oder der Marke Finanzplus eröffnet.
Das ist natürlich insofern schön, weil sich dadurch der Zwang gibt, weil 250.000 ist jetzt im Einzelfall natürlich was, was Meta nicht stört.
Passiert das regelmäßig und würden andere Influencer oder Kreatoren jetzt ähnliche Urteile erstreiten oder sich unter diesem Urteil ansammeln, dann kann das natürlich schnell nicht nur ein hoher finanzieller Aufwand, sondern auch einfach administrativer Aufwand.
für Meta werden.
Und das wäre ihnen natürlich gewünscht, zu wünschen, dass es endlich den Zwang gibt, ihren eigenen Drecks mal sauber zu halten und dafür zu sorgen, dass man nicht noch mitverdient, wenn Scammer-Menschen den eigenen Nutzern das Geld abnehmen.
Es ist so, als wenn ein Barbesitzer einen Türsteher hat und die Taschendiebe reinlässt und sagt, ihr könnt hier rein und Leute beklauen, aber ihr müsst erstmal Eintritt zahlen.
Das ist eigentlich jetzt sehr abstrakt gesehen, was Meta macht.
Also sie verdienen mit, wenn ihre eigenen Gäste und Nutzer beklaut werden.
Sie schaffen es nicht gut, ihre eigenen Nutzer zu monetarisieren, außer durch Werbung.
Und das führt so weit, dass sie am Ende Werbung gestatten, die ihren Nutzern das Geld aus der Tasche zieht, durch betrügerische Modelle und viele andere Sachen.
Dass es jetzt erstmals, oder nicht erstmals, aber dass es jetzt ein Urteil gibt, was relativ klar...
die Verantwortung zurück zu Meta liegt, da wo sie hingehört.
Und dass es nicht so ist, dass jeder, der irgendwie ein bisschen in der Öffentlichkeit steht, sich ständig darum kümmern muss, dass seine Marke, sein Gesicht, sein Name nicht missbraucht wird mit Meta's Hilfe von Scammern, wäre glaube ich einfach nur die richtige Sache.
Jetzt muss man dazu sagen, das Urteil ist eben noch nicht rechtskräftig.
Meta kann dagegen Berufen einlegen.
Nach meiner Einschätzung wird Meta das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit tun, allein um diesen administrativen Aufwand zu verhindern und einen gewissen abschreckenden Effekt an weitere Kläger zu senden.
Da muss man dann sehen, wie das in nächster Instanz entschieden wird.
Ich hoffe natürlich, dass auch das Höhegericht oder irgendwann, das können wir gut vorstellen, dass das bis zum höchsten Gericht kommt am Ende beim EUG landet.
Ich würde mir natürlich wünschen, dass das intakt bleibt, weil es würde also hauptsächlich, weil es unsere Follower, unsere Nutzer, unsere Hörer und Hörerinnen besser schützt vor sowas, dass irgendwelche Leute ihnen Kryptotraining und was weiß ich anbieten, um ihr Geld aus der Tasche zu nehmen.
Es ist tatsächlich so, dass Leute natürlich Geld dabei verdienen und oft ist es wirklich das letzte Ersparte, was ihnen dabei irgendwie mit weiteren Taktiken aus der Tasche gezogen wird.
Und es würde wirklich die Welt besser machen, wenn Meta hier endlich mal ihren eigenen Laden sauber halten würden.
Man kann sowas niemals komplett verhindern, das ist auch klar.
Aber es ist auch vollkommen klar, dass Meta nicht alles tut oder kein verantwortungsvolles Maß an Aufwand betreibt.
Um das zu verhindern, im Gegenteil, sie verdienen daran mit, es zu unterlassen.
Das ist meine Meinung zumindest.
Andererseits ist natürlich auch das gute Recht der Leute, deren Marke hier damit beschädigt wurde und deren Markennamen und Gesichter missbräuchlich verwendet werden.
dafür Schadenersatz einzufordern und quasi zumindest für den Aufwand, auch den sie regelmäßig haben, damit sowas zu melden und sich damit abzugeben und im Zweifel selber schlechter beleumundet werden dadurch, dass die dann eventuell nach Herausgabe der Umsätze, wenn ich es richtig verstanden habe, fordern können, ist natürlich ebenfalls sehr zu befürworten.
Aber ich gönne es vor allen Dingen, Meta, dass die jetzt wirklich...
massiv Arbeit machen müssen, um das zu, sobald das rechtskräftig werden würde, wäre es ein Aufwand, den eigentlich keine Firma haben will.
Du versuchst als Firma eigentlich immer möglichst wenig Unterlassungen zu unterschreiben, möglichst wenig solcher Urteile gegen dich zu bekommen, weil allein der administrative Aufwand, dass jeder in der Firma wissen muss, oder fast nicht jeder, aber unheimlich viele Menschen bei Meta, in der Anzeigenabteilung, im Algorithmus, jedes neue Feature, was getestet wird, muss eigentlich wissen, Auf keinen Fall darf das dazu führen, dass jetzt wieder eine Anzeige mit Thomas Kehl oder Finanzfluss da erscheint.
Und das schafft natürlich Legacy-Kosten, die ein Albtraum sind aus Sicht einer Firma.
Jetzt frage ich mich, warum Meta nicht versucht hat.
Ich weiß es nicht, aber ich würde als Meta, wenn ich daran glaube, ich könnte hier unterliegen, mich eigentlich versuchen, gerichtlich zu einigen, um genau das zu vermeiden.
Also einfach gesagt, Thomas Kehl vier Millionen zu geben, damit er sich noch ein Lambo kaufen kann.
Spaß, das ist eine Lampe, wenn du das war.
Also Thomas Kiel viel Millionen zu geben, damit man sich einigt hier in dem Verfahren, wäre eigentlich die schlaue Variante zu wählen.
Es sei denn, Facebook ist sehr überzeugt davon, dass sie das in nächster Instanz oder oberster Instanz gewinnen.
Aber ich hoffe, dass Finanzfluss, die natürlich auch, muss man fairerweise sagen, ich gönne ihnen diesen gesamten Erfolg von Herzen und sie kämpfen da nicht nur für sich, sondern auch für andere, ist natürlich auch einer der besten PR-Stunts, die man die man machen kann.
Es gibt, glaube ich, kaum wenig Marken, die das mehr verdienen als finanzlos für die Arbeit, die sie auch geleistet haben und die Kosten, die sie dafür auf sich genommen haben.
Insofern gönne ich ihnen das voll.
Der Post von ihm hat jetzt 20.000 Likes auf LinkedIn.
Das zeigt vielleicht auch, wie das öffentliche Sentiment gegen Meta ist und wie viele Leute sich da regelmäßig von eigentlich negativ beeinflusst sehen.
Ja, insofern viel Glück.
Ich hoffe, Sie hätten oder haben einen Vergleich abgelehnt im Zweifel, weil es ist natürlich viel wichtiger, das ein für alle Mal für alle zu klären, als hier seinen eigenen Case einmal zu setteln.
Weil das löst ja am Ende nicht das Problem, sondern worum es geht, ist das in Zukunft einfach die Wahrscheinlichkeit, dass sowas passiert, um 95 Prozent und mehr gesenkt wird.
250.000 Euro, hat dein Arbitrageherz da schon geklopft und du überlegst, was man bauen könnte, damit man sich die immer einholt?
Das ist ja fast ein Geschäftsmodell.
Habe ich tatsächlich überlegt, ich würde da aber finanzlos wiederum den Vortritt lassen, aber sobald das rechtskräftig werden würde, ist es glaube ich super schlau ein Tool zu bauen, was die Einforderungen dieser Rechte auch.
fast automatisiert.
Also eine Art Flight Ride für Scam-Anzeigen fände ich großartig.
Würde ich gerne nutzen, sollte man so niedrigschwellig machen, dass Meta komplett überwältigt wird, idealerweise mit Forderungen.
Aber bis dahin wird es noch ein bisschen dauern.
Ich bin mir sicher, wir bleiben da auf dem Laufenden, was das angeht.
Top.
Nächste Woche Folge 600.
Alter Falter.
Was noch nie passiert ist, ist, dass ich eine Story hier ins Board für die nächste Folge reingeschrieben habe.
Kleiner Teaser.
Nächste Folge erzähle ich, wie in meiner Welt sich die KI selbstständig machen wird.
Habt ein schönes Wochenende.
Wir hören uns wieder am Mittwoch.
Bis dann.
Peace.
Bin gespannt drauf.
Der Doppelgänger-Tech-Talk-Podcast ist ein Projekt von Philipp Glöckner und Philipp Glöckler.
Recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Off.
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Fragen und Anfragen kannst du uns gerne per Mail an podcast.doppelgänger.io schicken.
Vielen Dank, schönes Wochenende und bis Mittwoch.
