# Hyperliquid Efficiency and CEWE Global Expansion

**Podcast:** OHNE AKTIEN WIRD SCHWER - Tägliche Börsen-News
**Published:** 2026-09-17

## Transcript

Ist Hyperliquid immer noch ein spannendes Krypto-Investment und wie kann man da abseits von Kryptobörsen an der ganz normalen Börse investieren?
Das klären wir heute.
Außerdem geht es um Dividende mit Fotobüchern.
Und davor gibt es die aktuellen News wie jeden Tag.
Mein Name ist Noah Leidinger.
Das ist ohne Aktien wird schwer.
Und heute ist Donnerstag, der 17.
September.
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Und es lohnt sich, da früh mitzumachen.
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Wer sich also schon im August registriert hat, landet automatisch in allen fünf Ziehungen und wer sich jetzt im September registriert, in allen vier Ziehungen.
Wie erwartet hat die Zentralbank der Amis gestern das erste Mal seit 2023 die Zinsen angehoben.
Eine krasse Reaktion an der Börse gab es dadurch nicht, weil das auch schon eingepreist wurde.
Und die Zinsen auf Staatsanleihen steigen ja zum Beispiel schon seit Wochen.
Trotzdem wird es auf jeden Fall nichts sein, was Trump gefreut hat.
Der ist ja großer Freund der niedrigen Zinsen, wobei man sagen muss, dass ja gerade sein Krieg im Iran auch zu mehr Inflation und damit auch zu höheren Zinsen führt.
Erst diese Woche gab es zum Beispiel neue Berichte von US-Behörden, laut denen der Konflikt den USA schon jetzt 38 Milliarden Dollar gekostet haben.
Laut Bloomberg haben alleine die Schiffe, die die USA dorthin geschickt haben, mittlerweile 7 Milliarden Dollar an Kosten gefressen.
Und laut einem anderen Bericht haben die USA durch den Krieg strategische Engpässe an Munition gekriegt und sie haben gemerkt, dass sie gar nicht genug Produktionskapazität haben, um eben so viel Munition nachzuproduzieren.
Dazu sind die hohen Rüstungskosten vor allem deshalb bitter, weil es für die Amis eben immer teurer wird, sich Geld zu leihen.
Über die gestiegenen Staatsanleihenzinsen haben wir ja in letzter Zeit wirklich sehr viel gesprochen.
Aber ich fand gestern noch eine andere Statistik dazu ziemlich spannend.
Bisher haben internationale Investoren in diesem Jahr nämlich mehr Geld in amerikanische Aktien als in amerikanische Staatsanleihen gepumpt.
Klingt erstmal gar nicht so ungewöhnlich, aber das ist sonst in diesem Jahrhundert nur kurz während der Corona-Pandemie und kurz nach der Finanzkrise 2008 passiert, ist also schon sehr, sehr ungewöhnlich.
Aber damit jetzt genug US-Politik.
Ein anderes, eher unschönes Thema gab es an den türkischen Börsen.
Da gab es in letzter Zeit immer mal Sorge, dass bestimmte Fonds zu riskante Strategien gefahren haben, vor allem in illiquiden Aktien und Wertpapieren, aus denen man dann nicht rauskommt.
Und jetzt hatte ein großer Asset Manager eben Probleme, den Kunden das Geld auszuzahlen, das sie rausziehen wollten.
Das hat dann den Börser Istanbul 100 Index zwischenzeitlich gestern 6% ins Minus geschickt.
Und es ist generell ein ganz guter Reminder für alle, die auch mal riskantere Investments in kleineren Börsennationen machen.
Dort gibt es oft spannende Aktien zu günstigeren Bewertungen, aber solche kleinen Märkte sind eben auch immer anfälliger für solche Krisen, die durch relativ kleine Dinge ausgelöst werden.
Damit jetzt aber genug schlechte Nachrichten.
Gute Nachrichten gab es zum Beispiel bei KI-Aktien, die haben sich gestern nach ein paar schwachen Tagen wieder erholt.
Zum Beispiel haben Intel und S.K.
Hynix deutlich zugelegt.
Da hat auch noch geholfen, dass die beiden laut Reuters über eine Partnerschaft nachdenken und S.K.
Hynix mit oder bei Intel in den USA Speicherchips produzieren könnte.
Das wären vor allem für Intel super.
Nachrichten, weil die ihr Business mit Auftragsproduktion eh ausbauen wollen und weil sie damit näher am aktuell wichtigsten Teil der Chipwelt dran wären, also den Speicherchips.
Mehr oder weniger gute Nachrichten gab es außerdem für OpenAI.
Laut Financial Times wollen die nämlich vor ihrem Börsengang nochmal Geld von Investoren abseits der Börse einsammeln und das zu einer Bewertung von 1200 Milliarden Dollar.
Das sind deutlich mehr als die 850 Milliarden, die OpenAI noch im März wert war.
Aber Anthropic soll ja zum Beispiel zu einer Bewertung von eher 2000 Milliarden an die Börse gehen.
Und auch bei OpenAI habe ich schon deutlich höhere Gerüchte gehört.
Also wirklich exciting ist die News nicht.
Und zum Schluss noch zwei kleinere News, die aber nicht weniger spannend sind.
Und bei einer habe ich sogar einen neuen Begriff gelernt.
Die Aktie von Lux Experience, also der Firma hinter dem Luxus-Modeshop MyTeresa, ist gestern nämlich über 20% gestiegen, weil der Umsatz letztes Quartal um die 8% gewachsen ist, ohne Währungseffekte.
Und das ist ja im aktuellen Luxusmarkt, der ziemlich schwierig ist, schon echt solide.
Dabei hilft wohl, dass sich MyTheresa immer mehr auf die wohlhabenden Kunden fokussiert hat.
Die 100.000 wichtigsten Kunden shoppen zum Beispiel alle 28 Tage und haben durchschnittlich über 875 Euro im Warenkorb.
Und die Kollegen dort nennen das übrigens, damit kommen wir zum Begriff, den ich gelernt habe, Wardrobe Building Big Spending Customers, also Kunden, die sich über lange Zeit in den kompletten Kleiderschrank mit Luxusmode ausrüsten.
Fairerweise muss man aber auch sagen, dass es MyTheresa gerade besser geht.
An sich ist es aber noch kein Business, das wahnsinnig profitabel funktioniert.
sondern noch Verluste macht.
Noch deutlich höhere Verluste machen die Kollegen vom schwedischen Einride, die entwickeln autonom fahrende LKWs und auch die Aktie hat gestern immerhin mal um die 10% zugelegt, weil Lidl als erster Händler in Deutschland diese autonom fahrenden LKWs testen will, um die eigenen Filialen zu beliefern.
Es gibt so Aktien, über die redet man oft nur zur Weihnachtszeit, weil sie dort das größte Geschäft machen, aber wir haben uns gedacht, es wäre spannender vorher zu wissen, wie es zum Beispiel im Fotobuchbusiness läuft.
Und Christoph hat sich das angeschaut.
CW ist Europas größter Fotodienstleister.
Das Kerngeschäft heißt Photo Finishing.
Das sind unter anderem die Fotobücher, von denen CW mehr als 6 Millionen Stück pro Jahr verkauft.
Dazu gehören aber auch einfache Abzüge oder personalisierte Kalender.
Das läuft auch nicht nur unter der Marke CW, sondern auch unter Pixum, Whitewall und Cheers.
Letztes Jahr hat CW insgesamt 865 Millionen Euro Umsatz gemacht.
Das Geschäft ist dabei stark saisonal.
Der Großteil vom Gewinn fällt im vierten Quartal an, wenn die Sommerfotos als Weihnachtsgeschenk gedruckt werden.
Dazu gibt es auch eine spannende Anekdote aus dem letzten Analysten-Call.
CEO Thomas Mehl hat da gesagt, dass CW bei 35 Grad im Hochsommer schon Weihnachtsbäume in die Büros stellt, damit die Leute in Stimmung für die Weihnachtskampagne kommen.
Der Umsatz im Kerngeschäft wächst solide, sowohl über mehr Fotos als auch darüber, dass die Kunden zu höherwertigen Produkten greifen und da dann mehr Geld ausgeben.
Spannender für das operative Geschäft ist aber nicht die Anekdote, sondern der Konzernumbau und darum drehte sich auch der Großteil vom Analystencall.
CW hat nämlich das Werbedruckgeschäft Saxo Print verkauft, weil der Konzern sich künftig stärker auf das margenstärkere Fotofinishing konzentrieren will.
Dafür hat CW für knapp 90 Millionen Euro das weltweite Sofortfotogeschäft Kodak Moments von Kodak Alaris gekauft.
Das sind Fotostationen, an denen man im Laden direkt Bilder ausdruckt.
CW hat auch eigene solcher Stationen in Rot bei DM stehen.
Kodak Moments macht das aber global.
Es hat 37.000 Stationen in 16.000 Läden in 54 Ländern und ist bei Ketten wie Walmart oder CVS zu finden.
Damit wird CW vom rein europäischen zum globalen Anbieter mit neuen Kernmärkten in den USA, Kanada, Mexiko und Australien.
Zum Deal gehört auch ein Werk in Colorado, das die Druckmaterialien herstellt.
Die kauft CW bisher aus Asien zu und hatte da manchmal Lieferkettenprobleme.
Wenn die Internationalisierung damit klappt, klingt der Börsenwert von 725 Millionen Euro und das erwartete KGV von 10 erstmal nicht super teuer, vor allem wenn man bedenkt, dass man einen Marktführer mit stabilem Wachstum bekommt, der gerade in neue Märkte expandiert.
Dazu kommen knapp 3% Dividendenrendite und diese Dividende hat CW 17 Jahre in Folge angehoben.
Andererseits ist es aber eben auch kein Business, von dem man in kurzer Zeit wahnsinnig viel Upside erwarten sollte.
Ich bin Petra Vogt und möchte Sie jetzt mit meiner Begeisterung für Fotobücher ein bisschen anstecken.
Nachdem die Kryptostimmung Anfang der Woche ja noch sehr gut war, ist sie in den letzten Tagen deutlich gedreht und der Bitcoin hatte am Dienstag sogar den stärksten Rückgang seit Juni.
Grund ist, dass die heiß erwartete Kryptoregulierung, also der Clarity Act in den USA, vom Senat geblockt wurde.
Dass der Antrag gescheitert ist, lag vor allem daran, dass paar Demokraten, die zwischen Ja und Nein geschwankt sind, dann doch dagegen gestimmt haben.
Und das haben sie wohl vor allem gemacht, weil Trump noch zu stark aus ihrer Sicht vom Clarity Act profitieren würde.
und sie den Interessenskonflikt nicht wollen.
Damit ist jetzt erstmal auch unklar, wie es mit der ganzen Sache weitergeht.
Also schauen wir lieber auf Kryptothemen, die nicht so stark an Gesetzen hängen.
Und wir haben im Podcast ja schon öfter über Hyperliquid gesprochen.
Das ist die dezentrale Kryptobörse, auf der mittlerweile auch viel Öl und andere Dinge gehandelt werden oder wo auf Ölpreise gewettet wird.
Und das Spannende ist, dass sie mit den Gebühren der Börse zum größten Teil Hyperliquid-Coins kaufen.
Ähnlich wie bei Aktienrückkäufen steigt so der Wert der Coins, je mehr Umsatz Hyperliquid macht.
Mittlerweile ist der Coin dahinter deswegen auch sehr gut gelaufen, aber Baki Irmak vom Digital Leaders Fund, der übrigens auch einen spannenden Newsletter hat, glaubt daran, dass da noch Potenzial ist und wir haben mit ihm besprochen, wieso er da investiert.
und vor allem, wie er investiert.
Und übrigens, wenn Barkey gleich von Preps spricht, meint er Perpetual Futures, also einfach gesagt Finanzinstrumente, mit denen man auf die zukünftige Kursentwicklung wetten kann von Kryptos oder eben anderen Sachen.
Die erste Frage war, wieso Barkey Hyperliquid aktuell noch spannend findet.
Es ist halt heute eigentlich nicht mehr eine rein rassige Kryptowette.
Die Preps, die sie angeboten haben, waren ja zunächst mal nur auf Kryptos.
Da haben sie einen relativ hohen Marktanteil relativ schnell erzielt.
Aber wie gesagt, mittlerweile bieten die ja eine ganze Reihe von anderen an.
Auf Öl, vielleicht auf Kupfer, auf Standard & Poor's 500 oder auf Einzelwerte, die Kontrakte auf Einzelunternehmen, die eventuell auch noch nicht mal an der Börse gelistet sind, wie zum Beispiel OpenAI oder Anthropic.
Da kann man auch eigentlich relativ gut sehen, wie eigentlich der Markt oder die Investoren diese IPOs einschätzen.
Dazu kommt natürlich der ganze Case.
Ursprünglich hat ja der Gründer angefangen mit Prognosemärkten.
Und in den Markt steigen die jetzt auch noch fett ein.
Und was ich super interessant finde, ist halt, dass sie nicht nur ihre eigenen Produkte anbieten, sondern dass sie eben Market Maker und andere Marktteilnehmer anbieten, auf der Hyperliquid-Plattform eigene Kontrakte anzubieten.
Die können dann bis zu 50 Prozent der Take Rate darüber behalten.
Und dadurch wird das Ganze natürlich extrem interessant für externe Player.
Und im Prinzip könnte sowas entstehen wie so eine Art App-Markt für Finanzprodukte.
Wir sind traditionell ja sehr, sehr stark in Börsen auch investiert.
Börsen haben einfach ein unfassbares Geschäftsmodell.
Es gibt kaum Unternehmen, die auf so viel Free Cashflow Margen kommen.
Klassische Börsen kommen auf Free Cashflow Margen von 50 bis 70 Prozent.
Und das zeigt einfach, dass dieses Geschäftsmodell an sich eigentlich sehr, sehr interessant ist.
Das Geschäftsmodell so effizient treiben wie Hyperlicket.
Das macht es natürlich nochmal viel, viel interessanter.
Und offensichtlich nur elf Mitarbeiter, die hier auf ein Gewinn letztes Jahr von 900 Millionen gekommen sind.
Offensichtlich heiern die jetzt mehr, aber ich denke mal, absehbarer Zeit wird das Team sehr, sehr klein bleiben.
Und es zeigt einfach, wie unfassbar effizient diese Plattform aufgebaut ist.
Und wie geht dir jetzt die Bewertung von Hyperliquid an?
Der Coin ist ja schon ziemlich gut gelaufen in letzter Zeit.
Worauf schauen wir?
Wir schauen im Prinzip darauf, wie die Handelsumsätze auf der Plattform sich entwickeln, wie die Handelsumsätze sich bei Crypto-Preps entwickeln und wie die Handelsumsätze eigentlich auf andere Hochstoffe oder auf andere Produkte sich entwickeln.
Das macht ja derzeit gerade irgendwo zwischen 10, 11, 12 Prozent aus.
Da sind die Margen zwar so ein bisschen niedriger, aber das Geschäft natürlich, was noch viel stärker wächst.
Und im Prinzip kann man sagen, okay, die Handelsumsätze, aus denen kann man mit einer Take Rate von irgendwo vier Basispunkten, kann man relativ gut den Bruttoumsatz berechnen.
Der ist eigentlich bei diesem Wert praktisch fast der Gewinn.
Und dann kann man im Prinzip entsprechende Multiples draufsetzen.
Und jetzt ist es typischerweise so, jetzt so Börsen werden eigentlich irgendwo bewertet von 25 Multiples oder 20, 25 Multiples.
Und jetzt ist es so, dass Hyper Liquid aktuell ein bisschen höher bewertet wird.
Aber es sieht.
Weisen natürlich auch ein Wachstum auf, das wesentlich, wesentlich höher ist als jetzt alles, was wir kennen.
Und ihr kauft ja nicht Hyperliquid direkt, sondern Hyperliquid Strategies.
Ist das zu vergleichen mit MicroStrategy?
Bei Bitcoin haben die da eine ähnliche Strategie?
Also exakt die gleiche Strategie, ohne allerdings das Ganze über Wandelanleihen zu finanzieren oder durch Frank-Capital zu finanzieren, sondern bei Hyperliquid Strategy.
Da finanziert man das Ganze mit Eigenkapital.
Also es werden einfach Aktien emittiert.
Man ist ja mit einem Startkapital von ungefähr 300 Millionen gestartet.
Und mit dem Geld hat man zunächst mal die Token gekauft.
Und über weitere Aktienemissionen werden einfach weitere Tokens gekauft.
Und insgesamt hat man jetzt knapp 30 Millionen Token, also 29,9 Millionen Hype, jetzt im Buch.
Aber das Unternehmen hat eigentlich keine Schulden, ist also komplett schuldenfrei.
Das war ohne Aktien wird schwer, produziert von Podstars bei OMR.
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Bis morgen, alles Gute, adios.
