# AI Bubble Warning and European Value Rotation

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-09-12

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir reden heute mit dem Versteher der Märkte, mit einem Stammgast und Meisterinvestor, der die großen Trends besonders früh sieht, bevor sie beginnen und bevor sie gehen.
Und so zeichnet er bei uns gleich das Szenario vom Januar 2000, was bedeuten würde, dass der große Knall ganz nah ist.
Doch unser Gast ist kein Pessimist.
Im Gegenteil, für deutsche und europäische Aktien ist er sogar optimistisch wie lange nicht mehr.
Und das sagt er nicht nur so, er nennt sie auch, seine größten Favoriten.
Später geht es dann um seine Biontech-Fable, die Schrödinger-Theorie und die Inside-Google-Methode.
Und weil der Mann herumkommt, spricht er über chinesische Daunenjacken, eine japanische Ofenaktie.
Und seine enttäuschte Liebe zu einem französischen Papier.
Und am Ende gibt es das große Aufer.
Und der Stammgast nennt den besten Grund, warum KI uns nicht auslöschen wird.
Ein Gespräch mit Hendrik Leber.
Alles auf Aktien.
Der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Holger Zschäpitz und Nando Sommerfeld aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Diesseits und jenseits des Atlantiks sind die Kurse am Ende dann tatsächlich gefallen.
Im DAX ziemlich deutlich, minus 1,8 Prozent.
Und auch in Amerika, da hatten wir ja eine verkürzte Woche, der Montag, der war ja noch frei, wenn ich richtig zurückdenke.
Genau, S&P 500 minus 0,8 Prozent.
Nesdaq 100 minus 0,6 Prozent.
Aber der Sox, gut, den dürfen wir nicht vergessen, den Halbleiterindex, der hat es noch geschafft.
Erstaunlicherweise, vielleicht liegt es auch an San Francisco und der Goldman Sachs Tech Conference.
Leicht im Plus, 0,8 Prozent, Holger.
Uns liegt bestimmt auch an Qualcomm, die ja mit Amazon zusammen irgendwie Chips machen wollen.
Jeder will ja mit jedem Chips entwickeln.
Ja, wobei das finde ich immer gar nicht mehr so erfroren.
Also diese Circle, die da wieder entstehen und jeder mit jedem, das hat für mich dann schon wieder, wie sagt man so schön, Geschmäckle.
Auf jeden Fall, der DAX jetzt im September minus 2,6 Prozent.
Und selbst die Wall Street S&P minus 0,4 jetzt im...
September und Nasdaq minus 0,1.
Was wirst du enttäuscht sein, wenn der September unter dem Strich noch im Plus landet?
Nächste Woche haben wir ja Fettsitzung.
Da habe ich mit dem Defner auch auf eine positive Woche gewettet.
Diese Woche hatte ich auf eine negative gewettet und gewonnen.
Und nächste Woche haben wir beide auf eine positive gewettet.
Mal sehen, ob das wirklich so kommt.
Weil ja dieser Zinsschritt, das könnte ja durchaus was Positives sein.
Wobei...
dummerweise ja, wenn wir uns jetzt auch die Woche angucken, der Inflationsdruck oder die Inflationsangst so groß geworden ist, dass man jetzt nicht sagen kann, hey, one and done, also ein oder nach gibt es nichts mehr, sondern in den Märkten wird nicht nur 90 Prozent für die kommende Woche eingepreist, sondern eben auch noch ein Zinsschritt.
Und dann wäre es eben nicht one and done, sondern dann wäre es noch weiter und dann wäre es nicht so ein Befreiungsstruck.
Naja, mal sehen, was ist.
Schöner Ausblick schon mal wieder für die kommende Woche.
Es bleibt spannend.
Auf jeden Fall.
Aber gut, der Belastungsfaktor, klar, das war die Eskalation im Nahen Osten und die Houthi-Milizen, die jetzt da rund um die Straße von Bab El-Mandeb oder ich weiß nicht, wie sie heißt.
Man kann das immer so gut aussprechen.
Die haben ja da strategische Positionen eingenommen und deswegen hast du jetzt nicht nur Straße von Hormuz geschlossen oder eben beeinträchtigt, sondern eben noch diese Route ums Rote Meer.
Und dann haben die Saudis am Freitag auch noch ihre Ost-West-Pipeline geschlossen, weil es da Anschläge gab.
Das war alles nicht so besonders positiv.
Ja, es ist tatsächlich eine Art Eskalation wieder auf ohnehin hohem Niveau.
Ich finde, das ist so erstmals seit vielen Monaten, dass die Märkte wieder so richtig beeindruckt sind.
Zumindest beim Öl.
Genau, natürlich.
Und die Anleihenredditen natürlich.
Das sind ja zwei sehr, sehr wichtige Faktoren, die ja auch gar nicht so krass reagiert haben.
Zumindest das Öl lange nicht.
Aber jetzt sind wir bei Brenn tatsächlich deutlich über 100 Dollar.
Fast 9 Prozent diese Woche hoch, 105 waren es jetzt am Freitag.
Und du hast es gesagt, bei den Anleihen 18 Basispunkte hochgegangen bei fast 5 Prozent, die zehnjährigen amerikanischen und die deutschen bei dreieinhalb Prozent.
Genau, Wahnsinn, fast 5.
Das ist wirklich schon wirklich krass.
Und das hat natürlich dann so die klassischen zinssensitiven Sektoren so ein bisschen beeinflusst.
Wobei Versorger in Deutschland sind ganz gut gelaufen, RWE.
Telekom, E.ON, die hatten eigentlich eine ganz gute Woche.
Die sind alle im Plus gelandet, weil eben die Stromnachfrage zunimmt.
Und bei der Telekom weiß ich gar nicht, was ist.
Bei der Telekom weißt du gar nicht, was ist?
Nee, habe ich keine Ahnung, was die gemacht haben.
Außer, dass sie irgendwelche Telekom-Techniker bei uns im Haus den Nachbarn Glasfaser gelegt haben und uns das dafür abgeschaltet haben.
Und dann meinten sie, am 28.
September kommen wir wieder.
Was?
Ja, das.
Und dann...
Jeder, der sich mal aufgeregt hat, bei Trade Republic vielleicht mal in der Telefonschleife zu hängen, wenn du bei der Telekom anrufst, 0800 33 03000, brauchst du, wenn du 20 Uhr anrufst, 20 Minuten.
Dann habe ich nochmal um Nuller angerufen, da brauchst du 40 Minuten und da geht nichts.
Und heute Morgen um 7.20 Uhr brauchte ich 15 Minuten.
Also ganz ehrlich, wer sich da beschwert, dass er...
Was ist denn mit der KI?
Hallo?
Hilft dir die da nicht?
Gibt es da keine KI?
Die versucht dich erstmal davon abzuhalten, dass du mit einer Telefonstelle, mit einem Menschen in Kontakt kommst.
Zumal wir ja nicht, ich muss nicht darüber reden, aber es war auf jeden Fall, kann ich sagen, trotzdem hat die Telekom gewonnen.
Ja toll, 0,67 Prozent.
Wow.
Obwohl outperformt, deutlich outperformt.
Würde ich sagen, wenn der DAX minus ...
1,8 hat, dann ist das eine Outperformance, eine dicke.
Gut, Healthcare waren die großen Verlierer in Amerika.
Da hatten wir Amgen, die ja mit Novartis diese Pharma-Sache, die da nicht geklappt hat.
Dann bei Cooper gab es, die haben ihre Forecasts, mussten sie mit Kontaktlinsen senken müssen.
Ich glaube, das ist sogar der S&P-Verlierer, Cooper.
Ja, ja, Cooper mit minus 22 Prozent.
Genau, die haben ihre Prognosen senken müssen und das hat ordentlich reingehauen, das stimmt.
Ja, das ist echt viel.
Und Apple habt ihr ja gehabt, plus vier Prozent am Ende.
Ja, bin ich nach wie vor erstaunt, dass das so einen Impact gehabt hat.
Aber es war schon irgendwie auch ein historisches Setup, muss man sagen.
Der neue Chef, gerade ein paar Tage im Amt, dann wirklich mal, das war jetzt nicht Next Big Thing, aber wirklich mal ein neues iPhone.
Muss man ja schon sagen.
Und interessant war natürlich wirklich, wie die jetzt mit diesen Preisen umgehen werden.
Diese Preise haben sie ja genannt, das ist schon echt verrückt.
Richtige Premium-Strategie, wenn ich das mal nenne.
Ja, zwang, notgedrungen ist das inzwischen wirklich ein Luxusgut.
Dann wird man wirklich sehen, wie Apple diese Marge hochhalten kann.
Aber der Markt sagt offenbar erstmal, schaffen sie, sagt der Markt.
4%, du hast es gesagt.
Ist nicht schlecht.
Und Oracle hat zwar gute Zahlen.
Und ging am Anfang auch 7 Uhr, dann Freitag ins Plus.
Aber dann am Ende, dann ist sie im Minus geendet.
Warum auch immer.
Ja, vielleicht ist diese Skepsis, die Oracle ja grundsätzlich entgegenschlägt, immer noch da.
Wobei die Zahlen schon ziemlich gut waren, muss man sagen.
Und die Aktie sieht halt aber eigentlich gar nicht so gut aus.
Es ist jetzt auch nicht so, dass man da irgendwie größere Gewinnmitnahmen vermuten könnte.
Läuft nicht so bei Oracle.
Läuft nicht so.
Bei Metalies dafür ganz gut, diese Woche.
Die haben auch gewonnen, nachdem sie ja ihren neuen Muse-Agent, der für dich irgendwelche Sachen macht.
Ja, Muse ist ein schöner Name, muss ich sagen.
Ich finde auch, so eine Muse zu haben.
Mein Agent, so eine Muse.
Das trifft es richtig gut.
Das habe ich mir am Mittwoch schon gedacht, als das rauskam.
Das trifft es wirklich gut.
Der Begriff der Muse, so könnte ein Agent quasi an...
meiner Seite agieren.
Meinst du?
Ich habe meinen KI-Agenten ja, oder meine KI ja anders.
Ich lasse ja auch jedes Mal unsere Podcasts analysieren, ob die gut sind, schlecht sind, irgendwas.
Und da kriege ich jedes Mal Mecker.
Und hat die Namen deinen Agent, deine KI?
Meine KI heißt Claudia, nein Claude.
Wie einfallsreich.
Sind wir eigentlich schon bei den Indizes, bei den Gewinnern und Verlierern?
Kannst du machen.
Du kannst den Indizes geben, wie du willst.
Wir haben das jetzt eigentlich fast alles schon gesagt.
Wir haben es gesagt, im DAX minus 1,8 Prozent.
Da ist wirklich nicht viel passiert.
Also der größte DAX-Gewinner Fresenius mit 3 Prozent, das ist echt nicht so viel.
Infineon hat sich ganz gut geschlagen.
Klar, Chips diese Woche.
Genau, mit 3 Prozent.
Wir haben es gesagt, Halbleiter hat ganz gut funktioniert.
Und RWE, ja, Versorger, trotz der Anleihenzinsentwicklung.
Plus zweieinhalb Prozent.
Da gab es ein Interview mit dem Kreber von RWE bei Pioneer.
Und dann sagt er wirklich, allen Ernstes sagt er, wir haben leider zu viel abgeschaltet, bevor wir das Neue irgendwie gebaut haben.
Und er war mit unter denen, die damals, ich weiß noch, in Davos saßen mit dem Habeck zusammen und wahrscheinlich haben sie über den Ausstieg aus der Kernenergie geredet.
Ich weiß es nicht, aber ganz ehrlich, er ist auf jeden Fall mit Teil des Problems gewesen.
Er war, glaube ich, der, der auch keinen Bock mehr hatte, die AKWs, glaube ich, wieder ans Netz zu bringen.
Ja gut, aber immerhin hat er es eingestanden?
Also es war schon ein Geständnis in gewisser Weise?
Nein, das war politisch.
Wir sind zu viel ausgestiegen.
Achso, er meinte das gar nicht seine Firma, sondern das politische Diktat, meinst du?
Er meinte die Politik.
Wir hätten politisch halt zu schnell, bevor wir das neue Angebot gebaut hätten, hätten wir es im alten ausgestiegen.
Ich meine, die Erkenntnis ist spät gereift, aber ja, gut.
Auf jeden Fall die Aktie 2,5 Prozent im Plus.
So, Verlierer sind High-Rack Materials mit fast 7 Prozent.
Bonovia, da haben wir den Zins-Effekt sicherlich.
Henkel, Zalando.
Die setzt sich jetzt bei 18.
Und du weißt ja, die Immobilien sind ja über 40 wert.
Ja, ja, ich weiß.
Du kriegst dir die Immobilien fast geschenkt.
Das höre ich vom Defner schon seit Jahren.
Ja, die kennen.
Es gibt so eine Bonovia-Selbsthilfegruppe.
Ist noch ein anderer berühmter Podcaster, ist auch mit im Game.
Wirklich?
Wer denn?
Komm, verrate es.
Das wird dir nicht verraten.
Sag den Anfangsbuchstaben.
Nein, nein, nein.
Den Vornamen.
Nein, nein, nein, nix hier.
Ich bin ja nicht dabei.
Ich mag die Aktie ja nicht.
Das ist ja auch bekannt.
Aber es gibt andere Menschen, die mögen die sehr und so weiter.
Gut, dann gucken wir weiter.
Wir hätten noch SAP minus, minus, minus 4,5.
Und Rheinmetall auch mit 4,2.
Ja, Software hatte es nicht leicht in dieser Woche.
Nee, Software hat es nicht leicht.
Gucken wir nochmal nach Amerika.
Unit Packard Enterprise und Dell und HP, all diese ganzen alten Hardware-Hersteller, alle auf Rekord.
Wahnsinn.
Ja, das ist echt, wie man gesagt hat, das stimmt.
Was haben wir im Minus?
Cooper haben wir gesagt, minus 22 Prozent, Factset minus 14 Prozent, sehr häufig auf den KI-Verliererlisten zu sehen, Amgen, Boston Scientific.
Und Bookings, da hast du noch eine Geschichte uns erzählt.
Booking Holdings, ja, da gab es ja, die leiten ja unter drei Geschichten.
Einmal haben sie ja diese Kartellgeschichte jetzt endgültig verloren.
Die wollten ja eine, ich glaube, eine schwedische Plattform übernehmen und dann ist es nicht genehmigt worden und dann haben sie geklagt und da hat jetzt der EuGH gesagt, nee, nee, das ist schon richtig so, ihr habt eine dominante Stellung und ihr dürft nicht noch dominanter werden.
Und dann tut aber gerade die KI alles dafür, dass sie eben ihre dominante Stellung verlieren.
Und Google hat angekündigt, auch so eine Art Hotel-KI zu machen.
Und jetzt weiß ich nicht, die werden sich sicherlich nicht im Klein-Klein der Kundenbeziehung irgendwie machen, aber es kann ja sein, dass die sich irgendwo dazwischen setzen.
Und wozu brauchst du dann Booking noch?
Das weiß man halt nicht.
Du könntest ja als Hotel dich beispielsweise auch mit einer MCP-Schnittstelle einfach...
anschließen an die KI.
Das wäre ja ganz einfach.
Da musst du jetzt noch nicht mal so viel Know-how haben und nicht so viel investieren.
Das stimmt.
Läuft nicht mehr gut, die Aktie.
20 Prozent, 12-Monats-Performance im Minus.
Ich habe gerade mal geguckt, eine gewisse Airbnb-Aktie liegt 40 Prozent im Plus.
Ja, kann ich auch sagen.
Die Airbnb wächst jetzt mittlerweile mit 10 und die sind zuletzt noch mit 5 Prozent gewachsen.
Ja.
Das ist genau die gegenläufige Entwicklung, wo wir früher immer Booking schneller gewachsen sind, das ist jetzt Airbnb der schnellere.
Das ist ja gut, dass ich von einem Jahr ausgestiegen bin.
Aber gut, das steht auf einem anderen Platz.
Gut, dann können wir nochmal gucken.
Nesak 100, AMD ganz vorne, Qualcomm, Intel, Teradyne, Marvell, Lumentum, Meta, Armholdings und und und und.
Tja.
Gut.
Dann wollten wir noch mal ganz kurz nach San Francisco gucken.
Wir haben es ja groß angekündigt, auch groß darüber berichtet.
Den Schedule hattest du uns ja rausgesucht.
Für die Goldman Sachs Tech-Konferenzen.
Und wir haben sogar ein Bild bekommen.
Daniel Kröger, erinnerst du dich noch?
Der DWS-Formerager?
Ja, natürlich.
Er schickte ein Bild, wie er irgendwie mit Jensen Wang zusammen.
Und Jensen zog Krimassen.
Er hat quasi den Chip-It gemacht.
Er hat wirklich?
Er hat sich die Promis geholt und ein paar Selfies.
Aber er saß da auch und hat sich ein paar dieser Vorstellungen angeguckt.
Eigentlich wollte er denn bei uns auftreten und berichten.
Er will ja auch noch, aber ich weiß nicht, er wollte jetzt noch Urlaub machen.
Aber er kommt irgendwann zurück und dann kann er mal von so einer Konferenz berichten, wie genau die abläuft.
Auf jeden Fall.
Was sind die Learnings, Holger?
Naja, das Interessante ist, die Learning ist genau das Gegenteil von dem, was ihr gleich von unserem Gast hören werdet.
Also da gilt halt KI als nachhaltiger Trend.
Die Unternehmen haben davon berichtet, dass sie Visibilität bis 2027 oder 2028 haben.
Also sprich, dass die Nachfrage auf Jahre sichtbar wird.
Und jeder hat halt irgendwie an unterschiedlichen Stellen.
Engpässe gesehen, da gab es teilweise, haben Leute gesagt, sie finden kein Land mehr, es gibt kein Strom mehr, es gibt kein Packaging mehr, Speicher und so weiter.
Und Jensen Wang ist natürlich wieder aufgetreten, hat dann von seinem KI-Marktpotenzial von 3 bis 4 Billionen bis 2030 gesprochen, also wo die jetzt nur so ungefähr 800 Milliarden ausgeben, wären das dann 3 bis 4 Billionen.
Und hat dann nochmal seine 70% Wachstum 2027 gesagt.
Und SpaceX hat richtig geflext da.
Die kamen da mit Zahlen um die Ecke, die waren schon bombastisch.
Und sie wollen schon demnächst ihre Rechenkapazität oben im Weltall machen, weil sie auf der Erde zu wenig Strom haben.
Also ich sag dir, wie es ist, dass da natürlich die Hyperscaler und Co.
ihren KI-Boom nicht runterreden, das ist ja auch klar.
in San Francisco und wir haben heute mit Hendrik Leberz, unserem Gast, der ja grundsätzlich kein KI-Skeptiker ist, aber der eine andere Sicht auf den aktuellen Trend da hat und auf die Branche und auf die Entwicklung, haben wir natürlich ein sehr, sehr gutes Gegengewicht und ich könnte mir vorstellen, dass Hendrik da ein bisschen objektiver drauf schaut.
Ich weiß es nicht.
Ein Vortrag von Broadcom-Chef Huck Tan, der hat halt gesagt, ein Gigawatt-Cluster.
bringt rund 30 Milliarden Umsatz bei 10 Milliarden Dollar Betriebskosten im Jahr.
Also du machst damit Gewinn.
Und SpaceX, die meinen auch für 2027 Erlöse zwischen 30 bis 50 Milliarden Dollar pro Gigawatt zu bekommen.
Also das ist alles so eine ähnliche Sache.
Jetzt kann man natürlich sagen, brauchen wir die Gigawatt gar nicht.
Also wenn die gebaut und dann gar nicht ausgelastet, dann kommt es nicht zu diesen Gewinnen oder diesen Umsätzen.
Das kann natürlich sein.
Aber die meinen zumindest, sie würden die Nachfrage sehen, die Inferenz wird da deutlich zunehmend billiger werden und etwas günstiger wird.
Dann gibt es ja immer dieses berühmte Paradox, wie hieß es, Javons Paradox.
Und wenn du etwas billiger machst, wird mehr nachgefragt.
Und dann würde das gehen.
So, das ist deren These.
Und jetzt kannst du mit Hendrik Leber mit der Vorstellung unseres Gastes machen.
Wir müssen doch mal die Optimisten, nicht, dass er jetzt gleich, wenn er ihn hört, unterm Tisch versinkt und gleich in große Depressionen verfällt.
Das ist ja das Schöne, das ist ja überhaupt nicht so.
Er ist überhaupt gar kein pessimistischer Typ.
Also er ist wirklich sehr, sehr zuversichtlich.
Und vor allen Dingen hat er auch so eine...
positive Herangehensweise.
Damit geht es auch gleich los.
Er ist ja jetzt durch Deutschland getourt, wird er auch gleich erzählen, nehme ich jetzt gar nicht vorweg.
Also darum geht es gar nicht.
Er schaut auf diesen Trend, auf diese KI-Blase, die er als solche bezeichnet, das können wir schon mal verraten, sehr skeptisch.
Aber er hat auch sofort Alternativen parat.
Und die sich dann ganz woanders befinden, aber das werden wir jetzt gleich erfahren.
Von daher ist das, wie gesagt, es wird jetzt überhaupt kein dummiges Gespräch, ganz im Gegenteil, sondern er erklärt das, seine Meinung und zeigt, Sehr gut Alternativen auf und was ich immer sehr schön bei ihm finde.
Also er sprüht geradezu von Ideen und es werden so viele Aktien, Ideen, wohlgemerkt Ideen gedroppt.
Das ist immer wunderbar.
Da habe ich mich die KI auch beschimpft.
Die hat mir gesagt, so viele Aktien, das wären zu viele.
Ich soll das kürzen.
Ach, Claudia hat doch keine Ahnung.
Nee, da habe ich auch gesagt, Claudia, das kennt sie nicht.
Und ihr liebt ja Aktienideen.
So ist es.
Und ihr kriegt hier so viele Aktienideen.
Das wird jetzt geliefert.
Und deswegen solltet ihr unbedingt dranbleiben.
Wir legen los.
Herzlich willkommen, Henrik.
Hallo, ich freue mich, dass wir heute wieder zusammen reden können.
Ich freue mich immer auf die Unterhaltung, weil die so vielseitig sind und kreuz und quer durch das ganze Themengebiet gehen.
Kreuz und quer.
Kreuz und quer, das ist sehr schön.
Hält den müden Geist fit.
Das ist schon mal gut.
Aber bevor wir kreuz und quer machen, soll es natürlich geradeaus erst mal zu dir gehen, lieber Hendrik.
Falls es noch Leute gibt, die dich nicht kennen sollten, dass du kurz sagst, wer du bist, was dich ausmacht und warum die Leute beim kreuz und quer unbedingt mitmachen sollten.
Deine Minute läuft jetzt.
Okay, ich könnte jetzt im Jahr 1957 anfangen, Jahr meiner Geburt und das Leben lückenlos aufzählen, möchte ich aber nicht.
Ich habe viel gesehen, ich bin Investor im ACATIS, also ich bin bei ACATIS für das Investmentgeschäft zuständig, habe zwei Fonds in Selbstverantwortung, das ist der ACATIS Satini Value Flex Fonds und der ACATIS Aktien Global Fonds und finde die Themen, die wir da abbilden können, so wahnsinnig spannend, dass ich gern mehr darüber erzählen möchte.
Die Leidenschaft, über Börse, Märkte und Themen zu reden, die verbindet uns alle.
Das ist schon mal gut.
Jetzt hast du erzählt, du wärst auf Roadshow in Deutschland gewesen und hättest so ein bisschen deine Fondpalette mal vorgestellt.
Vielleicht kannst du uns so ein bisschen die Stimmung mal schildern.
Du hast natürlich jetzt nicht jeden getroffen, aber trotzdem hast du ja bestimmt ein gutes Bild, weil du ja häufiger sowas machst, wie so ein bisschen die Stimmung ist.
Es ist eher so Sachsen-Anhalt-Stimmung, wo die Leute sagen, die da oben.
Oder würdest du sagen, nee, ich habe eine andere Stimmung angetroffen im Rest des Landes.
Ich habe eine ganz positive Woche erlebt.
Ich sage mal ganz kurz, wie die Tour ging.
Das fing in Köln an über Hamburg, Berlin, Leipzig, jetzt heute Frankfurt, nächste Woche Richtung Schweiz, Österreich, Liechtenstein und dann endet es am Ende nach Stuttgart in München.
Und die Stimmung ist in verschiedenen Landzeilen unterschiedlich.
Also die Leipziger sind viel enger dabei, die wollen viel, viel mehr wissen.
Die Frankfurter sind ziemlich entspannt, weil hier ja sehr viel los ist und wir sind nur einer von vielen.
Aber die Stimmung war gut.
Wir haben es gemerkt, wenn da Stühle reingetragen werden, weil mehr kommen, als sich angemeldet hatten oder als wir geplant hatten, ist es immer ein gutes Zeichen.
Die Leute wollten ein bisschen hinter die Kulissen schauen.
Also wie ist das denn jetzt mit den Zinsen und dem Trump und dem KI?
Haben also an der Stelle sehr viel nachgefragt und dann auch eben die Fragen, wo wollt ihr denn euren Mehrertrag eigentlich herholen?
Was macht ihr besser als andere?
Und mir hat es einfach Spaß gemacht.
Was aber interessant war, und jetzt komme ich gerade auf ein Gespräch, das ich vor zwei Stunden noch hatte.
Altersvorsorge-Depot bei einer Volksbank war das Thema.
Und die haben dann zigtausende von Riester-Verträgen.
Ich habe gedacht, was Schöneres gibt es, jetzt mit Kunden zu reden, dass der Staat ihnen was schenkt und sich steuerlich begünstigt.
Das ist, das hat ja am 1.
Januar eine so wunderbare Situation für den deutschen Kapitalmarkt.
Der Staat gibt was dazu, er schützt mich steuerlich bis zur Rente.
Und das kann jeder, jeder kann mitmachen.
Und das finde ich einfach eine tolle Entwicklung, die da kommt.
Also das, gut.
Gut, aber jetzt haben wir ja Riester, hat der Staat ja auch schon was dazu getan.
Vielleicht kannst du ja nochmal Menschen kurz mitnehmen, was das Schönere jetzt am Altersvorsorgedepot gegenüber der Riester-Rente ist, die es ja schon seit 25 Jahren gibt.
Ja, also es gibt jetzt einfach mehrere positive Elemente, wie eben die Zuschüsse.
Dann sollen die Kinder ja noch dazu kommen.
Also das finde ich ganz besonders wichtig, dass die auch Zuschüsse kriegen.
So, und jetzt Riester ist an zwei Dingen kaputt gegangen, an zu hohen Gebühren.
Da wurde auch richtig zugegriffen von den Anbietern.
Und das andere an der Garantie.
Wenn ich eine Garantie anbiete, muss ich das Geld für die Garantie irgendwo hernehmen.
Und das läuft klassisch so, dass man sagt, ich nehme alle Dividenden und finanziere mir damit die Kurssicherung nach unten.
Jetzt hatten wir aber eine Zeit, wo wir einen Negativzins hatten.
Wir hatten also keine Erträge drin.
Und wenn ich keine Erträge habe, kann ich auch keine Garantie mehr machen.
Und da ist das Produkt irgendwann mal kaputt gegangen da dran.
Am Kapitalmarkt gehört es einfach dazu, am Aktienmarkt, dass die Kurse nach oben und unten gehen, aber eben langfristig nach oben.
Und wenn ich da sage, ich will alles Risiko rausnehmen, bleibt am Ende nichts mehr übrig.
Und das fehlt eben im neuen Altersversorgerdepot, die Pflicht zu einer Garantie.
Und dann sage ich, wenn ich eh noch 30 Jahre Zeit habe oder für ein Kind vielleicht 60 Jahre sogar noch, dann stören mich die kurzfristigen Kursschwankungen überhaupt nicht.
Dann mache ich vielleicht ein Cost Averaging, jeden Monat das Gleiche.
Damit kriege ich langfristig gute Durchschnittskurse hin.
Und darum ist das Altersvorsorge-Depot eine super Sache.
Und wir haben in dem Standard-Depot eben einen Kostendeckel von 1%.
Da hat der Staat gesagt, mehr darf nicht für das Standard-Depot genommen werden.
Und das ist im Grunde für den Kunden auch eine gute Sache.
Also wir sind ja auch große Fans und freuen uns auch sehr auf diese Rentenrevolution.
Jetzt habe ich aber tatsächlich auch in dieser Woche schon, man vernimmt immer mehr skeptische oder so ein bisschen Sorgen auch, dass das Ganze doch wieder sehr bürokratisch einen großen Aufwand bedeutet, dann wieder doch undurchsichtig und das dann irgendwie mit der Fülle der Varianten, ja, dass da wieder so eine Art Bürokratiewust auf die Leute zukommt und das abschreckt.
Siehst du das auch oder wirst du da Entwarnung geben?
Ja, also wie mein Kollege Risse sagt, es ist eine deutsche Lösung geworden.
Mehr kompliziert, als es eigentlich sein müsste.
Und das ist so typisch.
Da gibt es eben drei Varianten davon und so weiter.
Dennoch, mit ein bisschen Hilfe und ein bisschen Beratung wird immer einfach das Standarddepot oder ein freies Depot nehmen, sich das zusammenbauen.
Aber es sind viele Durchführungsverordnungen noch nicht draußen.
Also wenn ich mich heute anmelde irgendwo, kriege ich dann schon das?
Oder muss ich da irgendwie eine Passkopie vorzeigen oder die Steuerung?
Was muss ich eigentlich machen?
Da hat der Staat ein bisschen geschlafen.
mit seinen Leistungen.
Aber bis zum ersten Ersten haben wir das.
Ich mache mir da keine Gedanken.
Wenn man es einmal hat, wird man da auch nicht mehr rausgehen.
Und jetzt gibt es ja verschiedene Anbieter, die schon gesagt haben, wir machen das ganz umsonst.
Kannst du dir vorstellen, dass das Produkt ganz umsonst, dass das funktionieren kann, weil es ja doch erklärbedürftig auf eine Weise ist, weil es ja ein bürokratisches Produkt ist, dass man das möglicherweise mit KI macht oder keine Ahnung wie?
Oder sagst du, das ist vielleicht auf der falschen Seite jetzt gespart?
Wenn man das Produkt ehrlich anbietet, kostet es einfach ein Geld.
Also in der internen Verwaltung auf alle Fälle.
Und wir haben die These, dass einige jetzt mit Billigangeboten reingehen und im Laufe der Jahre merken, das bringt mich finanziell um und dann übernommen werden.
Ich glaube, das ist unser Bild, dass das nicht auf ewig hält.
Und der Grund ist einfach, so ein Konto aufzumachen und so ein bisschen da rumzutraden, ist ja eine Geschichte.
Aber dann kommt die Ehe dazu, dann kommen die Kinder dazu, dann kommt die Scheidung, dann kommt alles Mögliche, dann kommt ein Todesfall.
Das muss verwaltet werden und das ist schwer, das ist kompliziert, Behördenkrams.
Und das haben die heutigen Anbieter, die es für lau anbieten, noch nicht im Visier, dass das echte Kosten verursacht.
Darum, einige Anbieter werden an ihre eigene Kostenstruktur aufgeben müssen.
Aber kann man nicht mit Technologie das alles lösen?
Es ist ja immer noch das Denke von gestern, dass man sagt, alles kostet.
Aber wenn ich es technologisch irgendwie gut aufsetze, dass ich das vielleicht dann viel günstiger hinbekomme?
Ja, man kann es einfacher machen.
Aber ich stelle mir das einfach so eine einfache Situation vor.
Irgendeine Erbschaftsfall, Erbschaftsbeöffnung, Formulare, Behörden und so weiter.
Das muss ja auch alles mit erledigt werden.
Muss ich an die Gesamtkosten reinrechnen.
Ich glaube nicht, dass das aufgeht.
Da kann man mit KI ein bisschen unterstützen, aber am Ende ist es Handarbeit.
Gegen die deutsche Bürokratie hat die KI keine Chance.
Wir werden es sehen, wir werden es feststellen, was passiert.
Auf jeden Fall ist es spannend, dass es da schon einen richtigen Preiswettbewerb auch gibt und dass man da jetzt schon um die Kunden regelrecht buhlt.
Das lässt er darauf hoffen, dass es zumindest ein Erfolg wird, oder?
Ja, also ich bin felsenfest überzeugt, dass es ein sehr großer Erfolg ist und dass die meisten noch nicht verstanden haben, wie groß dieser Erfolg sein wird.
Wirklich?
Und kannst du dir vorstellen, dass wir wirklich eine richtige Aktienkultur in Deutschland bekommen und dass wir dann alle irgendwie feststellen, Aktien sind doch kein Teufelszeug und wenn ich erstmal fünf Jahre eingezahlt habe und sehe, wie mein Ertrag steigt, dass ich denke, so huch.
Vielleicht kann ich ja auch neben meiner staatlich geförderten Riester-Vorsorge oder Altersvorsorge noch privat ein paar Sparpläne haben oder so.
Ja, das ist ja das Ziel.
Also erstmal stelle ich mir für die finanzielle Erziehung in Deutschland, das ist ganz wichtig, vor.
Speziell mit diesen geförderten Kinderdepots.
Ich weiß noch nicht, wo wir da im Moment stehen.
Die Kinder sollen ja Zuschüsse kriegen für ihr Altersvorsorge-Depot schon in der Jugend.
Und ich freue mich auf die Dialoge, die die Kinder mit ihren Lehrern haben werden.
Ich bin ja öfters mal in Schulen gewesen.
Und das ist immer so ein Bild, da sitzen 100 Schüler vor einem.
Zwei sind wirklich heiß interessiert und die anderen wissen nicht, wie ihnen passiert.
Und in meiner ehemaligen Schule im Johanneum in Herborn habe ich auch gesagt, ich komme auch mal für einen Vortrag.
Lieber nicht, lieber nicht.
Das ist ja die Wirtschaft, das ist so finanziell übel.
Das wollen wir nicht sehen.
Also nette Menschen, aber die haben Angst vor dem Kapitalmarkt und vor dem Kapitalismus.
Und jetzt stelle ich mir ein Kind vor, ich stelle mir vor, der Vater ist bei SAP vielleicht und das hat dann eben auch SAP in seinem Depot drin.
Und fragt dann die Lehrerin, der Kurs ist gestern 5% runtergegangen.
Liebe Lehrerin, kannst du mir das bitte mal erklären?
Und die Lehrerin oder der Lehrer steht dann da und sagt, ich weiß nicht, ich lese den Wirtschaftszeit der Zeitung nicht, ich kann gar nichts sagen.
Oder der sagt, Kapitalismus ist böse, Aktien sind Teufelszeug, würden doch die heutigen Lehrer sagen.
Na klar, ja.
Oder der sagt, hättest du mal lieber in Salesforce investiert.
Aber jetzt die praktische Seite.
Ich habe das in meiner Familie erlebt.
Wir haben einen Versicherungsmantel genommen, da zwei Fonds von uns sind, Akadis Aktien Globalen, Aktien Dattini Fonds reingepackt, für jeden anteilig.
Und das ist jetzt nach etwa fünf Jahren etwa doppelt so viel geworden.
Und jetzt kriegen die Kontraste und wundern sich.
Vier von den sechsten sind Beamte, also wir sind sechs Geschwister.
Und dann gucken die da drauf und sagen, wo kommt denn das Geld eigentlich her?
Und es wird jeden Monat mehr.
Und das muss man lernen.
Ich glaube, das muss man sagen.
Man muss über fünf bis zehn Jahre mal lernen, wie so ein Depot sich verhält und entwickelt und dass es langfristig was Gutes ist.
Und dann gibt es natürlich ideologische Fragen.
Wollen wir diesen Firmen, den Amerikanern das Geld in den Rachen schieben?
Und da kann man darüber diskutieren, was hätte ich gern lieber drin und wirklich lieber Nachhaltigkeit haben.
Aber das zu erleben, wie Kurse schwanken, wie es hoch und runter geht, das muss man persönlich erleben.
Das kann einem keiner beibringen.
Ja, das wollte ich nämlich gerade sagen.
Es kann ja auch wirklich sein.
Ich drücke wirklich die Daumen, dass wir da jetzt gerade zum Start irgendwie in eine schwächere Börsenphase reingehen und dass wir nicht diesen Telekom-Effekt wieder erleben, wenn auf einmal das halbe Land quasi mit der Börse in die Tiefe rauscht.
Wir sehen das ja in den USA immer, dass da alle irgendwie mit den Aktienkursen deutlich mehr mitfiebern, weil ihre Altersvorsorge dran hängt.
Meinst du, das halten wir aus?
Das wird auf alle Fälle passieren.
Also eine Enttäuschung kommt garantiert.
Jetzt erzähle ich mal ein bisschen aus meinen Kundenerfahrungen.
Also wenn ein Kunde da bei uns irgendwie einsteigt, wir haben ja keine Direktkunden, aber man kennt ja viele, die mit einem reden.
Und dann kommt mal so ein schwaches Ja dazwischen.
Was mache ich denn da?
Und dann fragen sie.
Und dann ist die Krise wieder vorbei und alle sind glücklich.
Und wenn man mal eine Krise durchgemacht hat, dann hat man es eigentlich geschafft.
Dann weiß man, wie das funktioniert, das sich wieder erholt.
Ich ahne, dass es ein bisschen Stress geben könnte in den Börsen.
Also da teile ich eure Einschätzung, dass man gleich nach dem Start schon mal erstmal vielleicht einen Rücksetzer hat.
Aber dann sage ich, mach doch ein Cost Averaging, also jeden Monat den gleichen Betrag und dann nivelliert sich das raus.
Also ja, es wird ein bisschen Stress geben, das gehört dazu und dann hat man es einmal hinter sich und gelernt.
Jetzt haben wir ja schon...
Jetzt hast du die Märkte schon angesprochen.
Wir erleben ja schon so ein bisschen Volatilität erhöhte jetzt.
Wir haben Ölpreise, die wieder jenseits von 100 sind.
Wir haben auf einmal Renditen.
Zehn Jahre in Amerika, fast 5 Prozent.
In Deutschland haben wir fast 3,5.
Ist das jetzt ein neues Regime, was wir da erleben?
Oder ist das jetzt einfach nur, naja, im Mittleren Osten ist halt noch kein Frieden gestiftet.
Wenn das mal wieder kommt, dann geht der Ölpreis wieder runter.
Und wir haben die gute alte, weiß ich nicht, in Amerika 4% bei 10-Jährigen und in Deutschland wieder 2,5 bis 3%.
Oder ist das jetzt was Neues, was wir sehen und weil alle Welt sich verschuldet, weil alle Welt irgendwie die Kohle der Leute ran will, müssen wir mit höheren Renditen leben und was heißt das?
Ja, das ist eine Phase, die wir in der Weltgeschichte schon einige Male erlebt haben.
Also ich gehe mal ganz weit zurück.
Tulpenkrise Amsterdam, das war so eine Spekulationsblase.
Dann gibt es ganz interessante Blasen, wo die Schotten eine Expedition gemacht haben an der Richtung Panama, weil sie da eine Kolonie errichten wollten.
Ganz Schottland hat sie sich verschuldet und konnten die Schulden nicht zahlen.
Die Besiedler sind gestorben und dann hat Schottland seine Unabhängigkeit verloren an England, weil die damals sich verspekuliert haben.
Dann kam kurze Zeit später diese Mississippi-Blase, wo dann in Amerika ungeahnte Reichtümer und...
investiert auch heute schon, Milchmädchen haben da investiert.
Gab es in Frankreich und gab es in England, ging auch schief.
Dann gab es eine Blase rund um die Kanäle in England, Transportkosten fielen plötzlich massiv.
Dann kam die Eisenbahn, kam die Elektrifizierung, dann kam schließlich irgendwann der neue Markt, dann die Finanzkrise.
Also diese Krisen gibt es regelmäßig.
Und was das Gemeinsame ist, erstmal, dass sie unglaublich viel Aufmerksamkeit bekommen, wenn sie stattfinden und danach wieder die Luft rausgeht.
Das ist immer die gleiche Regel.
Und im Moment haben wir ein bisschen Kapitalkennarbeit.
Wir hatten ja viele Jahre zu viel Geld.
Man nennt das ja Asset-Light.
Savings-glatt.
Hat man nicht Savings-glatt?
War das diese Methode?
Weil wir einfach zu wenig Assets gemacht haben.
Du hast ja Asset-Light erzählt, dass er im Unternehmen nicht mehr viel investieren musste.
Und das ändert sich ja.
Ja, genau.
Und im Moment wird Kapital aufgenommen.
Und da werden Rechenzentren gebaut.
Also die Zahl, die ich einfach gelesen hatte, 800 Milliarden für Rechenzentren.
80 Milliarden aber nur an Umsatz.
Und es wird einfach viel Geld in die Hand genommen.
Und wer profitiert, nicht nur die Chip-Hersteller, auch die Betonverkäufer, Zementverkäufer und andere am Bau, am Stromversorgen.
Überall wird im Moment verdient.
Und dann wird man irgendwie feststellen, wir haben jetzt genügend Rechenzentren.
Und wir haben eigentlich zu viele Rechenzentren.
Und da gibt es Kampfpreise, da kommen Kampfpreise aus China.
Die Zinsen können nicht bezahlt werden.
Und da gibt es einen Crash am Kreditmarkt.
Und das kommt eigentlich in solchen Booms regelmäßig.
Darauf sollten wir uns einfach einstellen.
Wo sind wir denn jetzt bei dieser Geschichte?
Also du würdest sagen, KI ist auf jeden Fall eine Blase, das würdest du schon sagen.
Also das ist ja auch strittig.
Und jetzt nur die Frage, wo sind wir dann in der Blase?
Wenn wir jetzt mal die 2000er-Analogie nehmen, sind wir dann 1997, 98, 99 oder vielleicht schon im Januar 2000 und wir haben noch drei Monate, bis dann der März kommt?
Oder wie würdest du das beschreiben?
Eher Januar 2000.
Ich glaube, das ist noch maximal 12 Monate.
So dicht dran.
Ja, ja.
Uh.
Oh, okay.
Ich habe mich jetzt hier auf Zuversicht eingestellt, Hendrik.
Ja, wir dachten jetzt ein bisschen.
Sommerfeld wollte Zuversicht haben, aber die kriegt er jetzt erstmal nicht.
Gott.
Ja, ich sehe einfach, wie der Wettbewerb zum Beispiel zunimmt.
Also ich nehme mal ein Beispiel, das ich gerade vor zwei Wochen gehört habe.
Von einer Bank, die mit Microsoft eng gearbeitet hat.
Und die haben mit Co-Pilot gearbeitet von Microsoft und immer kostenlos und probiert mal aus, macht mal das, macht mal das und alle ganz glücklich.
Und jetzt kommt Microsoft und sagt, aber es kostet Geld übrigens, wir müssen jetzt bald mal über Geld reden.
Und da sagt dann eben diese Bank, oh, das wusste ich gar nicht, jetzt müssen wir mal gucken, wofür wir es wirklich brauchen.
Und die werden garantiert ihren Konsum an Token, die sie abrechnen mit Microsoft, deutlich einschränken.
Und es kommt dann die Phase, wo man sagt, rechnet sich das oder ist es nur eine Spielerei?
Und an manchen Stellen rechnet sich, es wird bleiben, da werden die Preise auch hochgehen.
An manchen Stellen verdienen die Leute mit Werbung.
Also wenn ich mir vorstelle, dass jetzt Google mit Gemini mein halbes Leben kennt, weil ich so viele Fragen gestellt habe und dann mir sagt, also du magst doch einen guten Wein, ich hätte da was für dich, habe ich rausgesucht.
Und dann hätte ich gerne aber Kommissionen, 15 Prozent vom...
Weinhandel, das wird kommen, diese Kommerzialisierung.
Also auf der Konsumentenseite zum einen, bei den Profi-Anwendungen zum anderen.
Und viele werden da kein Produkt haben.
Also mit einem normalen Chat-GBT, wo ich mal so ein Bildchen machen kann, da kann ich nicht diese Beträge durchholen, die ich eigentlich bräuchte.
Also ich glaube, es wird ein Shake-Out geben.
Ich weiß nicht, an welcher Stelle.
Und es wird erstmal harmlos anfangen, dass irgendjemand...
weil er die Zinsen nicht bezahlen kann.
Und dann wird man feststellen, wie sich das System fortpflanzt und wie im Private-Debt-Bereich dann plötzlich jemand ausfällt.
Aber da sind wir nicht weit weg davon.
Man sieht auch jetzt schon, dass die Kurse der Magnificent Seven auch sich schon wesentlich langsamer verhalten, als sie es noch vor einem Jahr getan haben.
Das stimmt.
Aber was wäre so das erste Anzeichen?
Damals bei der Finanzkrise war es ja so, dass erstmal so ein paar einzelne Fonds pleitegegangen sind von Bear Stearns.
Dann war die ganze Investmentbank Bear Stearns dran und so weiter.
Wo muss ich denn jetzt aufpassen?
Wo müsste ich hingucken, wo du sagst, da wird es als erstes einschlagen?
Es wird an irgendeiner unauffälligen Stelle.
einschlagen.
Wir hatten ja vor ein paar Jahren auch mal diese Bankenkrise in den USA.
Republic Bank oder ich weiß gar nicht, wie die hieß.
Es waren drei Banken, die...
Silicon Valley Bank.
Meinst du die?
Ja, diese Regionalbanken.
Hat das System relativ schnell verarbeitet, aber das wird ein Name sein, von dem wir keine Ahnung haben, dass sie überhaupt existiert.
Das vermute ich mal.
Und dann wird man festgestellt, ach, die hängen da auch mit drin.
Das wusste ich auch nicht.
Es wird so eine Kettenreaktion geben.
Ich gehe aber nochmal zurück auf 2006.
Ich hatte damals einige Artikel darüber gelesen, wie diese Ratings manipuliert worden sind für den Hypothekarkrediten.
Wie die passend gemacht wurden, dass sie besser in die Portfolien reinpassen.
Und ich habe gedacht, das war glaube ich November 2006.
Leute, da geht was in die ganz falsche Richtung.
Dann hatten wir den Mai 2007 mit, das war Bear Stearns und UBS, der Peter Wufli musste gehen.
Und da war mein persönlicher Gedanke, jetzt haben es alle verstanden.
Und tatsächlich hat es noch mal anderthalb Jahre gedauert, bis Lehman im Oktober 2008, bis die volle Härte durchkam.
Und so stelle ich mir das auch vor.
Kleiner Rücksetzer irgendwo.
Naja, ach, das war nur ein kleiner Rücksetzer.
Dann kommt irgendwas Größeres, wo man denkt, oh, ist ja doch schlimmer, als ich dachte.
Und dann würde man sagen, ist die jetzt auch repariert?
Und dann passiert irgendwie nochmal was anderes.
Also es wird in mehreren Wellenbewegungen passieren.
Rücksetzer, kleine Erholung, Rücksetzer.
Und wird sich wahrscheinlich etwa zwei Jahre hinziehen.
Wie hast du denn damals reagiert, als es für dich schon eigentlich relativ klar war, dass da was passiert?
Hast du dich dann schon zurückgezogen?
Ja, ich hatte damals, wie übrigens auch heute beobachtet, dass die Volatilität an den Märkten sehr gering ist.
absolut glatte Segeloberfläche auf dem Wasser und habe gedacht, something is wrong.
Und wir haben im Jahr 2006 Volatilität gekauft.
Also das ist für Amateure leider nicht zugänglich, aber an dem Markt wird Risiko gehandelt.
Also ich kann Volatilität kaufen oder verkaufen.
Und wir hatten damals Volatilität gekauft und das Ding ist explodiert im Kurs, als dann die Krise kam.
Und wir haben das genau gemacht in drei Fonds jetzt aktuell.
Wir haben wieder Volatilität gekauft, ein Jahr Laufzeit.
Also das ist mein Zeithorizont.
Und wir sind gerade dabei auch Korrelation zu kaufen.
Was ist denn Korrelation?
Vielleicht erstmal zur Volatilität.
Was kauft ihr da?
Kauft ihr denn so ein Move, also so ein Rentenmarkt-Volatilitätsding?
Kauft ihr einen Wix, so einen Aktienmarkt-Volatilität?
Welche Volatilität kauft ihr?
Wir bezahlen implizite Volatilität und bekommen realisierte.
Das heißt, ich kaufe heute die Volatilität vom Wix, die heute gehandelt wird.
Also Aktienmarktvolatilität nimmt ihr.
Entschuldigung, das war nicht klar.
Übrigens Rentenmarktvolatilität wäre auch eine super Geschichte.
Ist auch relativ niedrig, das wundert mich auch.
Trotz hoher Renditen.
Das Gespräch hat sich schon gelohnt, das werden wir auch machen.
Super Idee.
Ne, guck es euch mal an.
Es ist faszinierend, dass der Move trotz der starken Ausschläge relativ wenig ist.
Gut, aber du hast gesagt, ihr kauft jetzt noch Korrelationen.
Was macht denn da genau?
Ja, jetzt haben wir diese glatte Oberfläche und unten drunter brodelt es meiner Ansicht nach.
Also wenn ich schaue, was für eine Volatilität einzelne Aktien haben im Vergleich mit dem Index, da ist eine Riesenlücke dazwischen.
Und die Lücke heißt eigentlich, Im Markt gibt es wenig Korrelation.
Alles läuft hin und her und darum eben kreuz und quer eben auch zueinander.
Und das ist, wenn eine Krise kommt, läuft das alles im Gleichtakt.
Alle Aktien runter, alle Aktien wieder hoch, alle Aktien wieder runter.
Und Korrelation kann man eben auch kaufen und wir monetarisieren das eben im Moment auch wieder im Zertifikat, weil ich long...
Korrelation gehen möchte.
Wie geht denn das?
Kannst du uns mal da, einmal für Freaks, jemand, der jetzt nicht Freak ist, kann vielleicht eine Minute kurz irgendwie sich Zähne putzen oder was anderes machen, während du es erzählst.
Erzähl mal, wie macht man das?
Ja, man sagt einfach, ich nehme die Differenz zwischen der Volatilität der einzelnen Aktien, das sind etwa 100 Aktien, die wir da nehmen werden.
Und im Gesamtmarkt.
Genau.
Und die Differenz wird praktisch dann ausbezahlt, gewissermaßen.
Ist ein bisschen Hightech, aber ich glaube, es ist für viele Anleger, das zu wissen, dass es das gibt und dass man das auch im positiven Sinne für die Menschheit machen kann, finde ich eigentlich eine wichtige Nachricht.
Aber es wundert einen ja schon, warum ist in der Gesamtmarkt so glatt und die einzelnen Sachen so volatil?
Wir hatten letztens schon mal einen Gast und der hat gesagt...
Wir haben auch gesagt, Mensch, die Volatilität ist doch so hoch.
Und wir redeten aneinander vorbei.
Er sagt so, ich kann das nicht sehen.
Ich gucke mir den Gesamtmarkt an, das ist total glatt.
Und ich weiß nicht, wovon ihr redet.
Und wir so, doch, doch, doch.
Einzelne Aktien, 20%, 30%.
Ja, das ist die Rotation, die ständige.
Ja, die ständige Rotation.
Aber vielleicht, wie kann das sein, dass der Gesamtmarkt, weil es jetzt ausdiversifiziert und dann mendelt sich das aus?
Oder wie kann das sein, dass der Gesamtmarkt so ruhig ist und unten drunter wie die Brodelnummer ist?
Ja, erklären kann ich es nicht wirklich.
Ich kann mir nur vorstellen, dass die Zockerei einfach überhand genommen hat, dass einfach Nachrichten gehandelt werden.
Wir investieren in langfristige Trends.
Wenn ich auf Nachrichten handle, was ist bei dem passiert, wo wurden gerade die Gewinnerwartungen übertroffen, dann bin ich am Hin- und Herzocken und das erklärt vielleicht einfach dieses große Durcheinander am Markt.
Aber es ist nur ein Raten, ich habe keine fundierte Erklärung dafür.
Gut, jetzt müssen wir nochmal über die Renditen reden, die wir gerade so hoch sehen.
Ist das jetzt ein Phänomen, was jetzt nur kurzfristig ist, weil alle Kapital wollen und wenn dann dein Szenario kommt, dass die Renditen dann irgendwann wieder runtergehen und wir wieder Normalität haben oder sind wir einfach jetzt in so einem neuen Regime, weil halt alle jetzt feststellen, so Mensch, doch höher verschuldet und irgendwie kommen wir von der Verschuldung nicht wieder runter.
Dieser Debasement-Trade mit dem Dollar ganz häufig, dann sehen wir irgendwie, weiß ich nicht, oder wird das wieder weggehen?
Ich glaube, es wird bleiben.
Was wir neulich mal diskutiert haben im Team, ist aber die Frage, was ist der Risikoaufschlag noch?
Bisher hatten ja Anleihen, also US-Anleihen waren einfach Geld als risikofreier Zinssatz.
Und die Spreads, also die Differenzen zwischen Unternehmensanleihen und Schatzanleihen haben sich verringert.
Nicht unbedingt, weil die Unternehmensanleihen besser geworden sind, sondern vielleicht, weil die US-Staatsanleihen unsicherer geworden sind.
Also das Vertrauen, kann ich ja in den Credit Default Swaps irgendwie ablesen, das Vertrauen hat tendenziell eher abgenommen in die Kapitalmärkte.
Ich glaube auch, dass wir fundamental mehr Kapital brauchen in den nächsten Jahren.
Wir hatten so ein paar Jahre eben auch ohne Großrüstungsausgaben, wo wir Asset Light, also mit...
leichten, eleganten Geschäftsmodellen Geld verdienen konnten, ohne investieren zu müssen.
Aber die Investitionen kommen zurück.
Das haben wir jetzt bei den Rechenzentren natürlich.
Infrastruktur ein großes Thema, nicht nur in Deutschland, auch in anderen Ländern, wo die Bahnnetze oder die Hochgeschwindigkeitszüge gebaut werden müssen.
Dann haben wir die Rüstungsausgaben, die ganz massiv durchschlagen, die viel Kapital binden.
Also ich glaube, wir werden über lange Zeiträume höheren Kapitalbedarf sehen und damit auch eine höhere Verzinsung.
Dann haben wir noch die Inflation, die die Verzinsung natürlich auch weiter nach oben.
Aber da wäre ja die Frage, sind es Realrenditen, die steigen?
Also muss ich jetzt einfach damit rechnen, weil der Kapitalbedarf höher ist, kriege ich höhere Realrenditen.
Wir haben ja mittlerweile auch zehnjährige Realrenditen.
Deutschland, die sind auf dem höchsten Stand seit auch länger Zeit und Amerika auch.
Oder ist es einfach ein reiner Inflationseffekt und Realrenditen bleiben gleich?
Also was ist der Treiber dieser Geschichte?
Jetzt bin ich nicht ganz sattelfest, aber die These wäre eben, die Realrenditen bleiben eher gleich.
Von diesen höheren Verzinsungen frisst die Inflation auch entsprechend mehr auf.
Also die Inflation hat sich wirklich in die Systeme reingefressen.
Aber es gibt ja einen Spezialisten, die es besser wissen.
Also das ist nicht meine Kernkompetenz.
Naja gut, du musst ja überlegen, du hast ja auch mal deine Inflation bauen lassen.
So eine Inflationsabschiede hast du doch auch mal gewertet oder hast du das nicht mehr?
Na, die läuft weiterhin.
Ich sehe immer die offiziellen Statements, Inflation geht wieder zurück, ich sehe nur, dass sie ansteigt.
Ich fache ab und zu mein Gemini oder sowas, mach doch mal einen Preisvergleich bei Walmart, sag ich aber, such die zehn populärsten Artikel, Preis heute, Preis vor einem Jahr und bei Aldi Amerika rechne mir eine Preissteigungsrate raus.
Wir liegen immer durchgängig bei drei oder vier Prozent im Moment.
Also die zwei Prozent von gestern, die gibt es nicht mehr.
Und da haben wir die Energiepreise noch nicht mal mit dabei.
Stimmt, wenn du noch die Tankstellenpreise abfragst, dann wäre es wahrscheinlich noch höher.
Krass, was ja auch noch an den Raffineriemargen dazu liegt, nicht nur am Ölpreis.
Da haben wir noch einen extra Boost dazu.
Also insofern würdest du sagen, welche Renditen könntest du dir vorstellen?
Mit was muss man rechnen, wenn ich jetzt Häuslerbauer bin und sage, okay, ich muss immer 100 Basispunkte mehr auf die deutsche Anleihe draufpacken.
Jetzt haben wir mit der 10-Jährigen, ich gucke mal nach, ich glaube 3,5 wahrscheinlich.
Ja, genau, 3,5 sind wir genau drauf.
Hätte ich dann vier, fünf, da musst du dich drauf einstellen?
Oder würdest du sagen, nee, nee, nee, da könnte ich mir noch mehr vorstellen, lieber Häuslerbauer.
Vielleicht ist aber ein Vorwortdarlehen ganz gut, wenn du weißt, dass du schon in zwei oder drei Jahren was bauen willst.
Ja, also als Häuslerbauer ist es immer gut, um Inflationszeitenkredite aufzunehmen.
Aber ich würde mal sagen, im Laufe des nächsten Jahres kann ein halbes bis ein Prozent durchaus noch dazukommen.
Wirklich?
Also ich glaube, das geht eher hoch.
Aber wie ich die Welt sehe.
Wir haben vier Zahlen, vier Zeitreihen, die wichtig sind, um zu schauen, in welchem Regime bin ich eigentlich.
Das sind Unternehmensanleihenrenditen.
Das ist meine Welt, weil Staatsanleihen, ich meine, ich will ja was verdienen.
Also muss ich einen Risikoaufschlag haben.
Darum haben wir auf Staatsanleihen geschaut.
USA und Europa und die sogenannte Free Cashflow Rendite von Aktien Europa und USA.
Und das Teuerste sind im Moment...
US-Unternehmensanleihen, die liegen so im 6%er-Bereich oder mehr.
Im Vergleich dazu ist die Free-Cash-Flow-Rendite von amerikanischen Unternehmen nur 2,5% etwa.
Und da gibt es ökonomisch kaum einen Sinn, in die Aktien zu investieren im Vergleich zu den Zinspapieren von den gleichen Firmen.
Die Differenz zwischen beiden ist die Hoffnung auf mehr Wachstum.
Und da glaube ich einfach, dass wir im Moment einen Boom haben, der irgendwie wieder zurückkommt.
Also ich glaube, die Hoffnung, dass es ewig so weitergeht, ist glaube ich nicht da.
Europa liegt so ein bisschen in der Mitte.
Die Free Cashflow Rendite der europäischen Aktien ist ziemlich gut, liegt knapp hinter den amerikanischen Unternehmensanleihen.
Und dann kommen die europäischen Zinsprodukte der Unternehmen.
Und da ist im Moment für mich ein Sweetspot europäische Aktien.
weil die haben schöne Renditen noch, die sind noch ein bisschen hinterhergeblieben.
Das ist für mich so ein Schwerpunkt, den ich im Moment habe.
Wenn du jetzt deine Welt vor dir anguckst, hast du dann auch entsprechend, anders als der MSCI World, der über 70 Prozent Amerika hat, hättest du jetzt einen niedrigeren US-Anteil, richtig?
Ja, genau.
Seit etwa einem Jahr oder genauer.
Seit dem Moment, wo der Zelensky damals in Washington so vorgeführt worden ist auf dem Sofa, da habe ich ein ganz ungutes Gefühl bekommen.
Da war ich gerade in Hongkong, ich glaube, das war an dem Tag so.
Wir haben die US-Quote auf etwa 50 Prozent runtergenommen.
Also ohne geht nicht.
Das ist wirklich ein dynamisches Land.
Nur eben bitte nicht in der Gewichtung.
Wir haben die Europa-Quote auf 30 Prozent genommen, Japan auf 10 und China auf 10.
Wow.
Okay, das weicht ja schon ein bisschen ab.
Ja, ein bisschen ist gut.
Das weicht schon ein bisschen sehr ab.
Und du glaubst, dass es jetzt eine längere Phase ist?
Du sagst, Europa hat jetzt underperformt seit der Finanzkrise in Amerika und jetzt müsste es auch mal einen längeren Zeitraum outperformen?
Oder was ist so deine Vorstellung?
Oder es ist nur jetzt, damit du in der Krise besser jetzt durch die Krise kommst?
Oder was ist so deine Idee dahinter?
Ja, ich bin von der Stimmung her als die meisten es sind.
Du hattest ja vorhin gefragt, wie es lief auf unsere Roadshow.
Stimmung ist ganz gut.
Ich schaue das bei vielen Firmen an, bei vielen mittelgroßen deutschen Firmen, dass es denen eigentlich recht gut geht und die Kurse noch zurückgeblieben sind.
Also ein Kursgewinnverhältnis von 15 bei einer absolut wunderbaren Ergebnisdynamik finde ich doch klasse.
Also ich beobachte es nah dran an den Firmen.
Ich beobachte es auch in der Stimmung.
Und ich sehe auch, was die...
Was die Politik macht, man kann sehr viel schimpfen, aber das Thema Digitalisierung in Europa, erleichterte Antragsbearbeitung, Baugenehmigung digital, kommt so in kleinen Schrittchen ziemlich unauffällig daher, aber es erleichtert das Wirtschaften in Deutschland.
Das ist cool.
Ich habe heute eine lustige Grafik gesehen von Goldman Sachs, die haben mal die PEC-Ratios angeguckt.
wo man ja das Kurs-Gewinn-Verhältnis durch dieses Gewinnwachstum nimmt.
Und da waren die PEC-Ratios am niedrigsten beim MDAX, dann beim DAX und dann kam lange nichts, dann kam Europa und dann kam Amerika irgendwann.
Also von der Bewertung sind wir relativ günstig.
Also das deckt sich ja 100% mit meiner Beobachtung vor Ort.
Und ich denke, wir haben es schon ein paar Mal erwähnt vielleicht, aber die KRONIS zum Beispiel, Weltmarktführer bei...
Getränkeabfüllmaschinen.
Also da kann man PET-Flaschen und Dosen und Flaschen kann man da durchschießen.
Und da kommt am Ende dann einfach eine abgefüllte Flasche Coca-Cola raus, nur zum Beispiel.
Und ich hatte immer gedacht, die sind zyklisch.
Geht hoch und runter.
Wenn Geld da ist, wird investiert.
Und wenn kein Geld da ist, dann spart man es wieder.
Es ist viel weniger zyklisch, als ich dachte.
Die sind auf allen Kontinenten unterwegs.
Ich glaube, in der Antarktis haben sie nichts.
Aber sonst haben sie überall eine Anlage stehen oder Anlagen stehen.
Im Grunde noch ein halbes Familienunternehmen, Kursgewinnverhältnis, ich glaube unter 15.
Leute, das ist ein Top-Unternehmen im Weltmaßstab, attraktiv bewertet, mit Wachstum.
Und von der Sorte gibt es eine ganze Menge in Deutschland.
Ich würde mal sagen, 20 würde ich wahrscheinlich zusammenkriegen.
Okay, dann vielleicht kannst du noch ein paar mehr sagen.
Kronis haben wir jetzt, ich gucke hier gerade drauf, KGV von 11 sogar, wenn man die Gewinnschätzung für 2026 nimmt.
Wahnsinn.
Okay, was hast du noch im Angebot?
Darf ich mal auch so stinklangweilige Titel nennen?
Na klar, du kannst jetzt auch nicht Sto sagen und sagst Baustoffe, wenn du das magst.
Oder du kannst, weiß ich nicht, auch andere Sachen sagen.
Was du willst?
Deutz.
Der Motorenhersteller, jetzt.
Deutz ist ja Rüstung womöglich sogar.
Ja, ganz genau.
Jahrelang war das so langweilig mit diesen blöden Dieselmotoren, dafür die Trecker.
Also denkt man, was soll's?
Und die kriegen einfach Aufträge für die Rüstungsindustrie jetzt.
Und für die Notstromversorgung, die Stromversorgung von diesen Rechenzentren.
Hätte man ja auch nicht gedacht.
Das ist so ein langweiliger Titel, der wahnsinnig günstig ist.
Ich will gerade mal mal gucken, was wir noch haben.
Die Deutsche Pfandbriefbank, das ist jetzt eine andere Kategorie.
Skandal in den USA, die handeln unter Buchwert.
Die hatten neulich einen Skandal in Amerika, Abschreibung 300 Millionen.
Und das war aber begrenzt auf Amerika.
Der Rest des Geschäfts ist wunderbar.
Und dann kaufe ich die unter Buchwert, die machen Rendite und das ist so furchtbar langweilig.
Und ich denke, da mache ich auch nichts verkehrt.
Aber VW handelt auch unter Buchwert.
Also wenn du da nachgehst, dann können wir auch noch ein paar alte Industrieklassiker dir hier rausholen.
Also unter Buchwert handelt in Deutschland vieles.
Ja, was wir aber immer anschauen.
Rechnet sich das operative Geschäft?
Und ist das operative Geschäft in sich gesund?
Wir haben die Autohersteller seit Jahren nicht mehr angefasst, weil wir dachten, die haben noch so viel an Arbeit vor sich.
Erst mal zu lernen, dass die Elektromobilität wirklich kommt.
Zu wissen, dass ich die Skills dafür nicht habe und sie aufbauen muss.
Und dass es eben Geld kostet, die Fabriken dahin zu stellen.
Vor etwa 10 Jahren habe ich VW gefragt, wenn die Elektromobilität kommt, was macht ihr denn mit einem Getriebewerk in Kassel?
da machen wir irgendwie Elektromotoren.
Aber so einfach geht das nicht.
Also die Naivität oder die Überheblichkeit deutscher Autohersteller, diesen Trend richtig wahrzunehmen.
Wir sehen seit vielen Jahren und denken, okay, wenn ihr dann mal die Investitionen hinter euch habt und das gelernt habt, wie das Geschäft funktioniert mit der Elektromobilität, dann können wir ja wieder reden.
Bis dahin steigen wir nicht ein.
Und bei einer deutschen Pfandbriefbank, ich meine, die haben ein Kerngeschäft von Immobilienfinanzierungen bekommen.
Das Gerngeschäft ist wunderbar gesund.
Also ich will allerseits durchschauen und dann messen wir bei den operativen Assets, wie ist da die Rendite.
Wir machen eine Bilanzzerlegung.
Einerseits praktisch das, was brauche ich für das Geschäft und was liegt sonst noch an Geld rum oder was habe ich sonst noch für Schulden.
Die Finanzierungsfrage, Guthaben und Schulden, zählen für den Wert einer Firma überhaupt nicht.
Das Bargeld könnt ihr ausschütten.
Dann wird die Firma nicht weniger profitabel, als sie es vorher schon war.
Und da erwarten wir schon, dass wir über 10% Rendite auf die operativen Assets machen, auch wenn ich Steuern hypothetisch reinrechne.
Und wenn eine Firma das dauerhaft nicht bringt, dann brauchen wir sie auch nicht.
Das ist ziemlich einfach.
Okay, das sind aber schon zwei.
Ach so.
Ja, du hast ja noch ein paar mehr.
Ich weiß ja nicht.
Ja, ja.
Du warst so, ich will dich ja hier nicht bremsen.
Ja, ich will nicht so viele.
viel Tipps abgegeben.
Es geht nicht um Tipps, es geht um Ideen.
Das müssen wir ganz klar sagen.
Es geht hier nur um deine Ideen, die du spannend findest.
Und ob jemand das macht oder nicht macht, ist wirklich in seinem Denken.
Und jeder ist dafür selbst verantwortlich.
Das würden wir immer sagen.
Wir machen hier keine Tipps.
SAP haben wir gemacht.
Die SAP haben wir neulich gekauft, weil alle Welt sagt, mit der KI rechnen sich, gehen die alten Geschäftsmodelle alle kaputt.
Man sagt ja, Software as a Service, das ist mausetot.
Jeder baut sich jetzt seine eigene App und die kann das für einen Bruchteil der Kosten.
Und da gehört eben eine SAP mit dazu, wie auch eine Adobe oder wie eine Salesforce.
Salesforce, ja, ja.
Alle Mist braucht man nicht mehr.
Und dann guckt man sich die KI an, was sie kann.
Die kann sehr viel, aber sie kann nicht 2357 schrauben.
zu einem Stückpreis von 32 Cent buchen.
Dazu brauche ich ganz klassische Datenbanken, die das sauber verwalten und fehlerfrei verwalten.
Und wenn ich die KI frage, wie viele Schrauben habe ich, dann so 3.300 und kann nicht sein.
Oh, ich habe mich geirrt.
Es sind 3.200.
Ach, ich habe mich geirrt.
Leute, das Ding ist gefährlich.
KI da direkt in operative Systeme reinzupacken.
Darum glaube ich, es gibt eine Welt, wo auf der einen Seite diese bestandsführenden Systeme ganz wichtig sind und die Implementierung beim Kunden, vielleicht die Lösung oder die Auswertungen mit der KI gemacht werden.
Das ist eine gute Arbeitsteilung.
Und ich glaube, die SAP ist massiv zu stark gedrückt worden.
Darum haben wir sie gekauft.
Du hast noch Eckart und Ziegler gehört, oder?
Was fandest du an denen?
Isotopen-Geschichte?
Ja, ganz genau.
Das Eckart und Siegner.
Wir haben auch den Spin-off, die Pentixer-Farm.
Das ist ein bisschen schwieriger zu erklären, da wollte ich so ein bisschen drüber springen.
Radiodiagnostika sind ein heißes Thema in der Medizin.
Wir haben auch die Telix, das ist eine australische Firma.
Man stelle sich vor, ich wünsche es mir nicht, aber ich hätte Krebs und vielleicht auch Metastasen.
Und wenn ich dann Radioisotope nehme, also verstrahlte Antikörper, die sich irgendwo im Körper ansiedeln, kann ich dann unter einem PET-Gerät in der Röhre feststellen, sind Metastasen da und wo ist der Krebs aktiv.
Und im nächsten Schritt kann man dann darüber überlegen, kann ich da auch Medikamente draufschicken, die genau an die Stelle gehen, wo der Krebs gerade wütet.
Und da ist Eckart und Ziegler, ich weiß gar nicht.
wie weit der Bereich von Eckert und Ziegler erreicht, aber einer der dominanten Anbieter.
Die Sachen, diese Nukleargeschichten müssen irgendwo angerührt werden und müssen eigentlich ganz schnell wieder sich auflösen.
Halbwertszeit ist das Stichwort und müssen schnell zum Kunden.
Und dass Eckert und Ziegler einfach der Platzhirsch in dem Geschäft und die Ausgliederung Pentixer Farm, die wollen eben auch Diagnostika verkaufen und auch Medikamente verkaufen in ein paar Jahren.
Und das sind so zwei deutsche Hightech-Jewelen, wo man aber mit einer klassischen Bewertung nicht wirklich rankommt.
Aber in dem Themenkomplex, ich springe jetzt ein bisschen in der SFC Energy, habe ich schon für einen meiner Lieblingstitel.
Brennstoffzellen war bisher für die Wohnmobile, für die Baustellenüberwachung.
Das war die Stromversorgung, die kalte Stromversorgung mit Methanol.
Und die Ukraine braucht das eben auch, weil ich in so einem Drohnenkontrollbereich Da darf keine Wärme abstrahlen, denn die Wärme wird gefunden von russischen Satelliten oder von Drohnen.
Darum muss es absolut kalte Stromerzeugung sein.
Das kann SFC.
Und darum ist ein neuer Markt entstanden, den wir vor zwei Jahren auch noch nicht so erahnt hätten.
Das sind nur ein paar Beispiele aus der deutschen Szene.
Es gibt noch mehr, aber ich wollte ein paar spannende bringen.
Du sagst ja super bewertet, das sind viele Perlen, die hier quasi rumliegen, die nur entdeckt werden müssen, aber bisher hat sich einfach niemand dafür interessiert, trotz dieser tollen Zahlen und guten Zahlen, auch gerade deutscher Maschinenbau.
Was meinst du, ändert sich denn jetzt, dass die auch wieder in den Fokus der Investoren, der internationalen Investoren rücken?
Ist das einfach nur das Phänomen Abkehr von Amerika oder weil ich sehe noch nicht ganz, warum jetzt man sich auf einmal für diese, meinetwegen auch deutschen Perlen interessieren sollte?
Zum einen natürlich die Tatsache, dass ich schon mit mehreren stärkeren Verwerfungen am Markt rechne, dass diese Zockerwelt, die wir im Moment erleben, wo es nicht um Fundamentalwerte geht, sondern um Nachrichten, dass sie sich wieder normalisiert.
Dass man sagt, was habe ich eigentlich jetzt in der Hand hier für ein Papier?
Hat das überhaupt eine Rendite?
Also nach so einem Strukturbruch, den ich erwarte, wird...
kommt wieder Normalität rein.
Und das andere ist einfach, die Amerikaner spielen Trends.
Die sehen eben, in Europa tut sich was, dann schmeißen alle da ihr Geld rein und im halben Jahr sind sie wieder draußen.
Also das ist, die Liebe der Amerikaner, die ist sehr volatil auch, würde ich mal sagen.
Und da stecken die großen Geldbeträge.
Und du kannst dich schon vorstellen, dass die jetzt auf einmal dann so sagen, so hoch.
Jetzt bin ich zu sehr in Amerika und jetzt gucke ich mal schnell im Ausland und dann sagen sie, Mensch.
Jetzt eine Kronis.
Jetzt eine Kronis oder eine SFC Energy.
Nee, die würden eher sagen, deutscher Mittelstand ist heiß.
Und ich kenne auch wirklich einen US-Investor, mit dem ich das vor einem Vierteljahr diskutiert habe, der auf ein paar hundert Milliarden sitzt.
Und der sagt, ich habe jetzt mein erstes Investment in Deutschland gemacht und würde gerne noch mehr machen.
Kannst du mir einen guten Anwalt empfehlen?
Und solche Sachen.
Ein großes Universitäts-Endaumend, dass das sagte.
Vielleicht auch, weil die Renditen Amerika nicht mehr so laufen, wie sie mal gelaufen sind.
Er sagte, da gibt es Jagdgründe, die sind auch vollkommen unbejagt.
Ja, besser kann ich es auch nicht erklären.
Das ist eine gute Erklärung.
Genau, wenn es was zu jagen gibt.
Du wolltest noch Infineon vorhin jagen.
Das ist wahrscheinlich diese besonderen Chips, die sehr viel Strom aushalten.
Ist es die Geschichte oder hast du noch eine neue im Angebot?
Nein, keine wirklich neue Geschichte.
Was die meisten nicht wissen, dass sie eben auch für Quantencomputer-Tipps bauen.
Die sind auch in Hightech-Bereichen.
Ich war ja vor ein paar Jahren mal im Büro von Professor Blatt in Innsbruck.
Den hatte ich mal gefragt nach Quantencomputern.
Er hat gesagt, kommen Sie mal vorbei, ich habe da zwei Quantencomputer im Büro stehen.
Und dann habe ich mir die mal angeguckt.
Und dann habe ich mir die Tipps angeguckt und da stand Infineon drauf.
Ich habe also diesen Wafer gesehen, aus dem die Tipps für die Quantencomputer rausgebrochen werden.
Und das war Infineon.
Und die arbeiten eng zusammen.
Ich glaube auch sogar mit IBM.
Und da sind die sehr, sehr stark.
Das weiß einfach nur kein Mensch.
Wir kennen alle die Quantencomputer, die wie so ein Kegel aussehen und die ultrastark gekühlt werden.
Aber es gibt ganz andere Techniken für Quantencomputer.
Zum Beispiel die Ionenfallentechnologie, wo in so einem ganz feinen Spalt verschiedene geladene Atome in einer Perlenkette stehen und die die Rechenoperation machen.
Und das ist bei Raumtemperatur und das kann Infineon.
Also das sind so Gründe, wo ich glaube, dass einfach...
deutsche Technologie gefertigt in Österreich und in Deutschland ziemlich gut ist.
Cool.
Hast du noch was anderes Deutsches, wo du sagst, das darf nicht unerwähnt bleiben?
Ich weiß, was er noch hat.
Ich weiß, was du noch hast, Hendrik.
Wir haben gefragt, ob du noch was anderes Deutsches hast.
Und da habe ich gesagt, ich glaube, wir wissen noch, was du, was nämlich ganz vielen, ganz vielen deiner Depots drin liegt, ist...
Biontech, und das interessiert unsere Hörer auch immer sehr.
Ohne das hätten wir nicht gehen können.
Komm, jetzt erzähl uns, wir haben ja eine positive Sache durch Moderna erlebt, eine negative, dass Biontech selbst wieder irgendwas eingestellt hat und der Hype ist erst mal wieder vorbei.
Jetzt klär uns auf, warum wir weiter hyped sein sollen.
Ja, der Grund ist die Technologie zum einen, also Moderna hat ja da Erfolge erzielt, Biontech hat sie noch nicht gezeigt und dass eben Biontech hat eine ganze Batterie von verschiedenen Programmen, auf verschiedene Krebsarten.
Und da habe ich einfach gesagt, statistisch wird aus irgendeiner von diesen Dingern was rauskommen, aus diesen Reihen.
Man weiß nicht genau, bei welcher Krebsart und welcher Technologie.
Also mehr Impfung oder mehr Einzeltherapie.
Also auf den menschenbezogenen, spezifischen Krebs zugeschnitten.
Also die haben eine ganze Batterie von verschiedenen Ansätzen.
Und meiner Ansicht nach...
müsste Ende dieses Jahres was eingereicht werden für die Zulassung.
Also ich bin mir sehr, sehr sicher, dass da was kommt.
Mich ärgert so ein bisschen das Management durcheinander.
Ich habe den neuen CEO noch nicht getroffen.
Weiß nicht, ob der das wirklich gut kann.
Also ich habe da noch kein Urteil dazu, aber die Technologie, die wird es tragen.
Das ist meine Einschätzung.
Du bleibst dabei.
Ja, noch mehr, bitte.
Ich bin jetzt einfach in den Aktienglobalfonds ein bisschen rübergegangen.
Also nicht spekulativ, sondern einfach solide Sachen.
Da ist eine KWS-Saat dabei.
Die Fuchs mit ihren Schmierstoffen.
Die Jenoptik mit ihren...
Die sind in der Chip-Industrie ganz wichtig.
Die X-Tron, die in der Bedampfung von Chips ganz wesentlich ist.
War das aber nicht auch ein Zockerwert, der X-Tron?
Und irgendwann musste ich da short gehen, weil die zu doll gelaufen war?
Also das ist ja nun...
Das ist auch wirklich so.
Und ich kenne auch einen Zulieferer für X-Tron, die genau das gesagt haben.
Generell ist aber die Technologie von denen wichtig.
Wenn ich in die Leistungshalbleiter gehe, brauche ich einfach eine Beschichtung mit, ach ich weiß nicht, ist das Galliumnitrit, ich weiß es nicht.
Aber eine Technik, die nur die X-Tron weltweit drauf hat in der Qualität.
Wenn ich mir mein Ladegerät angucke, das ist eben mit diesen Technologien gebaut, kommt aus China, aber hat diese Gallium-Nitrit-Technologie drin.
Das wird laufen, aber es war schon zu stark gehypt.
Also wir haben auch da ein bisschen abgebaut.
Desertorius habe ich dabei.
Haben die die Wende jetzt geschafft?
Der Corona-Hangover ist vorbei.
Der ging sehr, sehr lang.
Der ging ja sehr, sehr lang und immer wieder gab es so Hoffnung und dann gab es wieder eins drauf.
Und du glaubst, jetzt ist das ganze Überkapazitätsthema, die ganze, ist alles weg?
Ja, ich glaube, es ist weg.
Also ich gucke mir gerne immer die Zahlen an und die verschiedenen Segmente.
Ich glaube, das ist weg.
Und grundsätzlich der Trend, warum ich damals auch Sartorius gekauft hatte, ist ja ungebrochen.
Biologics nehmen immer weiter zu.
Also biologisch produzierte Arzneimittel.
Und wenn ich einmal den Produktionsprozess etabliert habe, dann kann ich den auch nachträglich nicht mehr ändern.
Das heißt also, wenn das Medikament am Markt ist, ist Sartorius auch dabei, auch mit den Verbrauchsartikeln.
Und wenn es einen Nachahmer gibt, ist auch bei denen der Prozess definiert und kann nicht geändert werden.
Das heißt, je mehr Nachahmer es gibt, desto mehr Geschäft für Sartorius.
Also ich glaube, die haben den Tiefpunkt deutlich hinter sich gelassen.
Okay, der Tiefpunkt schien ja so ein bisschen unter 200 zu sein.
Jetzt sind wir 230.
Ich gucke mir gerade die Aktie hier mal an.
Es hat wirklich, es war ein langer Abstieg von über 600.
Ja, aber du glaubst, da ist, dann hast du, ich weiß nicht, du hast Schrodinger.
Das war doch die Rattenaktie.
Die Rattenaktie?
Nee, das ist keine Rattenaktie.
Was waren die Rattenaktie?
Nee, das war das Charles.
Das war Charles River.
Das war die Rattenaktie.
Entschuldigung, ich klingst du durcheinander.
Ach, das ist ein süßes Tier.
Ja, auf jeden Fall.
Wir haben in Berlin leider ein bisschen viel.
Mittlerweile liegen die tot auf der Straße und man denkt sich so, es ist ziemlich eklig teilweise, da rumzufahren.
Da muss man aufpassen, um nicht mit dem Fahrrad drüber zu fahren.
Aber was ist denn jetzt bei der Schrödinger und mit Charles River geworden?
Also bei Charles River sind wir deutlich rausgegangen.
einfach von den Wachstumsaussichten.
Die These war ja einfach, wenn ich das Ganze im Labor, in der Zelle ausprobieren kann, dann brauche ich eigentlich die Mäuse nicht mehr dafür.
Und die FDA hat auch dann die Bedingungen etwas erleichtert, dass ich nicht unbedingt die Mausexperimente brauche, um Medikament weiter zu entwickeln.
Wobei das sind diese süßen Tiere.
Ich war mal im Aufsichtsrat einer Biotech-Firma und dann sagte eben der Herr Professor, ich muss kurz nochmal rüber an die Uni, um nach den Mäusen zu gucken.
Also, ja, das ist ein bisschen traurig.
Aber Schrödinger ist eine heißere Geschichte eigentlich.
Bei Schrödinger...
Erzähl nochmal was.
Ja.
Ja.
Schrödingers Katze kennen wir alle und da kommt eben der Name her.
Schrödingers Katze, Schrödinger deutscher Physiker, Schrödingers Katze.
Ist eine Katze, wo man nicht weiß, lebt sie oder lebt sie nicht.
Und im Moment, wo man nachguckt, entscheidet sich das.
Wunderbares Gedankenexperiment für viele Quantenphysiker.
Hat aber mit der Firma selber wenig zu tun.
Wenn ich die Vorstellung habe, als Chemiker in einem Pharmaunternehmen, da hätte ich ein gutes Medikament.
Das könnte man so und so mit der Chemikale hinbekommen.
Dann können die das zu Schrödinger geben.
Und die können dann gucken, mit welchen Molekülkonfigurationen könnte das denn klappen.
Und die machen dann wirklich pro, Also ich brauche das Molekül, das Molekül und zwei von dem.
Und dann brauche ich noch irgendwie drei andere.
Und dann, wie könnte man die anordnen, dass es pharmazeutisch gut funktioniert?
Und dann macht Schrödinger mal locker eine Milliarde verschiedene Konstellationen.
Wie klemme ich das Atom an das andere Atom ran und dann das dritte Atom?
Und wie baue ich das auf?
Linksdrehend, rechtsdrehend, wie auch immer.
Und das kann ich durch KI disruptieren?
Das wäre meine Frage als erstes, wenn ich sage, oh Mann, die machen das.
Da wäre doch auch die klassische Idee so wie, Software, brauche ich doch kein SAP mehr, lass mal hier selbst programmieren, ein bisschen Vibe-Coding, das wird schon.
Und bei dem würde ich sagen, komm, liebe KI, mach mal mit ein paar Molekülen, das kriegen wir doch hin.
Oder bin ich da zu doof oder zu optimistisch?
Die KI kommt als nächstes ins Spiel.
Simulationen gemacht habe, dann kommt die KI und geht die durch und sagt, okay, das könnte funktionieren, das könnte funktionieren, das funktionieren.
Und dann sind dann noch 100.000, die KI wird trainiert an 100.000 Beispielen ungefähr und macht dann eine Prognose, welches Molekül das taugen könnte.
Und damit verkürze ich einfach die Entwicklungszeiten in der Pharmaforschung um vielleicht ein oder zwei Jahre.
Also Schrödinger wäre dann so ein klassischer KI-Produktivitätsgewinner, wenn wir jetzt mal in dieser Kategorie denken, weil wir haben ja bisher gesehen, dass die ganzen Zulieferer bei KI gewonnen haben oder die Modellanbieter oder was auch immer und jetzt könnte auch mal die Unternehmen, die sie einsetzen, profitieren und da würdest du sagen, Schrödinger wäre so ein Fall.
Schrödinger ist ein, ich würde eher sagen, ein Enabler, der macht Dinge möglich.
Und bei Schrödinger...
können wir auch nicht kurz gucken, wie profitabel sind die, sondern wir gucken, wie viele Kooperationen haben die.
Das sind ja Programme und da muss es für mich von Jahr zu Jahr hochgehen.
Und die machen dann auch Eigenentwicklungen manchmal dabei und sagen, da haben wir was gefunden, an das die Pharmaindustrie nicht gedacht hat und das beobachten wir dabei.
Was ich aber auch spannend, wenn wir ein bisschen Hightech reden wollen, Ich will keinen überfordern hier.
Doch, bei uns wird niemand überfordert.
Die Leute haben am Anfang die Triggerwarnung bekommen, wir werden so ein bisschen kreuz und quer gehen.
Und wer geradlinig das will, der macht was anderes jetzt.
Ich will auch noch auf eine Story gehen, die sich innerhalb von Google abspielt.
Innerhalb von Google, wir kennen Gemini, das ist sozusagen kundenrelevant und privatnutzerrelevant.
Aber in Google gibt es ja eine Firma in London, die heißt DeepMind.
Und DeepMind hat sich an dem Thema Proteinfaltungen versucht und das erfolgreich gelöst.
Jetzt denkt man, Proteinfaltung, was soll das denn schon wieder?
Und wie kommt ein Protein überhaupt zu sein?
Der Mensch besteht im Wesentlichen aus Proteinen.
Die Proteinen machen die Arbeit und geben die Signale und bilden die Antikörper.
Also der Körper ist ein Proteinkörper.
Proteine entstehen aus Mitochondrien.
Der hat zwei Teile, eine 50-S-Einheit, eine 30-S-Einheit und in der Mitte läuft die RNA durch.
Und die läuft da rein, Buchstabe für Buchstabe.
Und wie bei einer Stricklise kommt am anderen Ende ein Protein raus.
Die Stricklise hört sich noch einfach an.
Aber das hat eine erste, zweite, dritte und vierte Dimension.
Die verschlingt sich einander, verschlingt sich dann nochmal und auf einer vierten Ebene verschlingt es sich nochmal wieder.
So, ganz kompliziert.
Also ich bin noch dabei.
Ich bin noch dabei, okay.
Ja, Stricklise.
So, und jetzt hat es jahrelang Versuche gegeben, ähnlich wie wir auch auf der Suche nach Außerirdischen, dass man gesagt hat, wir verteilen das auf der Welt, solche Tools.
Und wer das am besten prognostizieren kann, der kriegt irgendwie einen Preis oder was auch immer.
Hat alles nicht viel gebracht.
Und dann kommt die Google-Tochter DeepMind daher und baut ein Programm, das das prognostizieren kann.
Aus dieser RNA kommt hinten...
folgendes Protein raus.
Und das ist deswegen wichtig, diese Faltungen sind ungemein schwierig, damit der Antikörper, der meinen Virus bekämpfen soll, anknüpfen kann, muss er eine Andockstelle finden.
Und diese Andockstelle, wegen der Verwirbelung, sind die so schwer zu erreichen.
Wenn ich das prognostizieren kann, bin ich der Held.
Und dieses Deep Mind, dafür hat es letztes Jahr den Nobelpreis gegeben, für Hasibis und Jumper, die aus dem Google-Stall kommen.
Und das hat inzwischen die dritte Version.
Also dieses Alpha Fold heißt, es gibt die Version 3 und die ganze wissenschaftliche Welt arbeitet damit.
Und jetzt hat DeepMind vor ein paar Tagen veröffentlicht, dass sie Milliarden von möglichen Mutationen an menschlichen Genen durchsimuliert haben, welche Krankheiten das verursachen könnte.
Und das ist, ich würde mal sagen, der Hammer an Durchbrüchen in...
in der Genanalyse und in der Behandlung.
Und das ist einfach nur eine von vielen Tochtergesellschaften von Google.
Also mich fasziniert sowas.
Und wir haben die Alphabet im Portfolio, weil ich glaube, das ist sowas von Hightech, da halten nicht viele mit.
Das wäre jetzt eine große Story.
Zum einen, im Gesundheitswesen tut sich massiv was mit Massendaten, mit Genen, mit KI.
Also gewaltige Umbrüche.
Und es gibt Firmen, mit denen man davon profitieren kann.
Glaubst du denn eigentlich, dass Konzerne wie Alphabet beispielsweise aufgrund dieser technologischen Überlegenheit, das sind ja diese Google Bats beispielsweise, dass die nochmal ganz andere Dimensionen in relativ nahe Zukunft erreichen können, auch was die Marktkapitalisierung angeht, ich meine Alphabet ist jetzt drei Billionen wert oder so was oder dreieinhalb, dass die da nochmal ganz andere Sprünge auch jenseits des klassischen KI-Business hinlegen?
Nee, das glaube ich nicht unbedingt, weil das ist so ein bisschen fast eine Benefizveranstaltung.
Die lassen ein paar Sachen laufen, die ökonomisch überhaupt keinen Nutzen bringen.
Da kann mal eine davon groß werden, aber das ist ökonomisch nicht das Beste.
Wäre ich ein Raider, würde ich sagen, schafft das alles ab und es spart uns Kosten ein.
Aber ich glaube, das ist ein Gutmenschentum, das wir da erleben.
Ja, das ist interessant, weil viele sagen ja, da schlummern noch die großen Billionenperlen bei Google Bets und dann haben sie dies noch und das noch und so weiter.
Würdest du nicht teilen?
Nee, aber ich sehe sehr viel Nutzen in der Integration der verschiedenen Google-Dienste.
Also ich bin heftiger Benutzer von Google Maps.
Also diese Woche waren wir in Köln und dann einfach zu gucken, Zug fällt aus, was ist für eine Alternative?
Google Maps, sag mir doch mal bitte.
Mit welchem öffentlichen Verkehrsmitt komme ich am besten dahin?
Und soll ich in Deutz über die Brücke laufen oder dann auf den Zugwagen?
Solche Geschichten.
Ja, das ist es doch.
In Köln, ja.
In Köln gerade wird gerade gebaut überall.
Da hast du recht.
Über die Brücke laufen kann ein großer Vorteil sein.
Kann ein großer Vorteil.
Und da ist Google so gut.
Also Karten zusammenzubringen mit meinen Wünschen, mit Reisen.
Also Google hat ja Google Flights zum Beispiel.
Da sind alle Flüge der Welt drin.
Das haben die alles noch nicht monetarisiert.
Und jetzt machen sie Hotels auch.
Jetzt machen sie Hotels, da hat ja Booking kräftig verloren, weil jetzt auch Google in den Hotelmarkt einsteigt.
Ja, das ist ja die Frage, ob die wirklich den Ärger mit dem Endkunden haben wollen, der dann storniert und dann aber sagt, für meine Katze war nicht genügend Auslauf oder sowas.
Also Google hält sich sehr vorsichtig raus aus Themengebieten, wo sie tendenziell Anleger verlieren und bietet nur die Infrastruktur dafür an.
Aber wenn es denen in ein paar Jahren gelingt, die Sachen besser zusammenzufügen, dann sind die noch stärker ein Gewinner, als sie es heute sind.
Und heute schon, wenn ich bei Google in der normalen Abfrage was eingebe, kriege ich ja eine KI-Antwort.
Und ich gebe so viele klassische Fragen nicht mehr bei Gemini ein, sondern schon oben im Suchfeld von Google.
Und ich gewöhne mich dran.
Und dann schon bin ich wieder im Netz von Google gefangen.
Ja, das stimmt.
Das geht mir auch so tatsächlich.
Was ich mich frage, Hendrik, ist, ich meine, wir reden jetzt über wirklich sehr unterschiedliche Geschäftsmodelle.
Wir reden über Kronis, davon komme ich nicht weg, über Alphabet, über die komplexesten Biotech-Akteure.
Wie verschaffst du, ich meine, jetzt hast du wahnsinnig viel Erfahrung, klar, deswegen bist du auch hier Stammgast bei uns, aber wie verschaffst du dir diese Informationen, auch diese, wie nennen wir es heutzutage, diese Deep Dives?
Du hast ja jetzt auch kein 100-köpfiges Team oder vielleicht doch.
Wie kommst du da so tief rein?
Ja, eine riesige Neugierde ist sicherlich dabei.
Dann Themen wie unsere Lindauer Nobelpreisträgerkonferenz, wo wir ja schon mal miteinander geredet haben.
Wo dann wirklich absolute Hightech präsentiert.
Wir fördern auch ein paar Projekte da in der Entwicklung.
Also da kriegt man so ein bisschen Kenntnis davon.
Aber verstehen tue ich es am Ende nicht.
Also ich rede clever drüber und weiß es doch nicht.
Was ich aber sehen kann, ob die Kunden das akzeptieren.
Und das ist der größte Test, den ich machen kann.
Und gerade bei so einer Schrödinger oder bei anderen, die ab Zelleradien einen Riesensprung gemacht haben.
Wenn ich das Grundprinzip verstanden habe, wenn ich sehe, dass die Kunden mehr und mehr das Produkt haben wollen und dafür bezahlen, wenn das Management keine Fehler macht, dann habe ich den Gewinner.
Okay.
Das ist die...
Jetzt frage ich mich, jetzt würde ich mal eine andere Frage stellen.
GEA, die machen ja auch irgendwie, weiß ich nicht, so Milchabfüllanlagen und so ein Kram, das ist ja so ein bisschen Krone, ist ein bisschen größer.
Ohne Kronen.
Ohne Kronen, wäre das was?
GEA?
Ach ja, immer mal interessant, aber es gibt auch ein Alpha der Wahl.
Ja, ja.
Nö, nicht.
Ich habe gerne stark zugrunde liegende Trends, das war mein Mikrofon, das gerade hier runterfiel.
Saatgut ist ja so ein Thema.
Ich brauche immer besseres Saatgut.
Kann ich damit Geld verdienen?
Das ist schwer.
Aber die Notwendigkeit, besseres Saatguts zu bekommen, ist einfach groß, ist ein Fundamentaltrend.
Der Trend, die Landwirtschaft zu automatisieren.
Ist ein ganz großer Trend.
Da haben wir Agribusiness.
Agribusiness ist auch so ein Ding.
Diese Woche kann man in Deutschland auch ein Agribusiness ETF kaufen.
Von Wanneck habe ich mir mal angeguckt.
Und das ist aber in den letzten Jahren, seit 2022, ist Agribusiness überhaupt nicht mehr gelaufen.
Interessiert mich wahnsinnig.
Und wir waren auch in Wageningen auf dieser jährlichen Konferenz da.
Zweimal war ich da, um zu gucken, was sich da so tut technologisch.
Da tut sich viel.
Nur viele sind sehr kleinteilig.
Also dann habe ich mal so einen Weinbau-Roboter, der die Trauben einzeln analysiert.
Gibt es, ist toll, ist wichtig, aber damit räume ich nicht den Weltmarkt ab.
Und wir haben die Volatilität aus den natürlichen Nahrungsmittelzyklen.
Also mal zu viel, scheinen zu wenig.
Und diese Zyklizität und die Kleinteiligkeit, die machen es schwer, da zu investieren.
Okay, gut.
Also wird es nicht da einen Trend sehen, dass es jetzt irgendwie, man braucht mehr Dünger, man braucht besseres Saatgut, man braucht mehr Hightech, weil wir tendenziell mehr Lebensmittel brauchen, aber das Umfeld tendenziell schlechter ist?
Ja, also die Trends sehe ich.
Aber dann haben wir auch Precision Farming.
Precision Farming heißt auch, dass ich die Düngemittel ja nicht mehr oder die Pestizide oder Insektizide ja nicht mehr...
sondern von der Drohne ausbringen.
Ich habe das bei BASF gesehen.
Die Fliege geht es über Feld, sagt, hier wurde gesprüht, hier wurde nicht gesprüht.
Die geht dann jede Blüte an im Grunde und sprüht da drauf.
Und dann geht der Verbrauch wieder runter.
Die Dinge sind zu interdependent und zum Investieren zu schwierig.
Dann gibt es noch Chemiewerte.
Es sagen auch viele, Chemiewerte haben ja schon so ein bisschen ihr kleines Coming-out gehabt dieses Jahr, nachdem die Konkurrenz nicht mehr liefern konnte.
Ist da noch mehr zu holen?
Ja, auch das ist für mich zu zyklisch im Ganzen, also für die Massenchemie.
Also was zum Beispiel bei ESF da macht, bei metallorganischen Frameworks ist unglaublich.
CO2 aus der Luft rausholen, Wasser aus der trocknen Wüstenluft rausholen.
Unglaubliche technologische Entwicklung.
Aber in diesem Riesenkonzern, mit diesem Riesenöleinsatz und so weiter, da einen Fundamentaltrend rauszuholen, ist sehr schwer.
Das schwankt dann stärker mit den Ölpreisen, als dass es mit dem fundamentalen Wachstum geht.
Das ist sehr schwer.
Ich habe eine Chemieaktie, die ich spannend finde.
Das ist die Nissan Chemical.
Und die stellen viele Chemikalien her für die Chip-Industrie.
Da würde ich mal sagen, da habe ich so einen Fundamentaltrend, der mich trägt.
Aber bei den anderen großen Chemieherstellern fühle ich mich ein bisschen hilflos.
Okay, gut.
Haben wir noch eine Einzelaktie jetzt vergessen, wo du sagst, die muss unbedingt noch besprochen werden?
Ich würde gerne noch mal über die Kannibalen loswerden.
Ja, bitte.
Die Frage am Anfang war ja Stimmung.
Und meine Stimmung ist gut, weil ich viel Value-Aktien aktuell finde.
Und eine Kategorie der Value-Aktien, die nenne ich die Kannibalen.
Das sind Firmen, die sich selber auffressen.
Also sogar Autokannibalismus ist das im Grunde.
Es gibt Firmen, die haben keine Zukunft mehr.
Die kommen nicht mehr vom Fleck.
PayPal ist so ein Beispiel.
Im Grunde stagnieren die.
Die werden nie mehr wieder richtig wachsen.
Sie werden auch nicht kaputt gehen.
Und dann kaufen sie eben eigene Aktien zurück.
Und das finde ich einfach spannend.
Weil es ja das Risiko rausnimmt.
Also der Gewinn pro Aktie steigt dann ja, weil es weniger Aktien sind.
Gewinn pro Aktie, weniger Aktien heißt mehr Gewinn.
Der Cashflow wird nicht für Unsinn ausgegeben, also dass ich eine Akquisition mache, sondern ich gebe es den Aktionären, denen gehört das Geld ja eigentlich.
Und damit wird die Firma immer kleiner und kleiner und kleiner und ich werde pro Jahr prozentual immer reicher und reicher und reicher.
Und da habe ich einige Aktien davon, General Mills gehört dazu, Die PayPal zum Beispiel und die Charter Communications.
Und darum sage ich, es ist für mich im Moment eine spannende Zeit zu investieren, weil diese Irrläufer, die so spannend sind, immer reichlicher werden.
Okay, das ist dann in Würde schrumpfen und du gewinnst noch damit.
Ja, ganz genau.
Ist ja nichts Schlimmes dabei.
Es muss nicht immer super sexy sein.
Es kann auch langweilig sein und das finde ich auch nicht schlecht.
Das ist ja super, wenn man da noch mit verdienen kann, das ist ja wunderbar.
Jetzt bist du ja noch in ein anderes Business eingestiegen, ins ETF-Business.
Du hast den lasten aktiv gemanagt und du hast sogar einen unserer Gäste, wie hieß er, aus Köln war, von Naro IQ, der hat das bei euch mit aufgesetzt.
Chris, wie hieß er denn?
Ich weiß es nicht mehr, aber er hat es hier schon angedeutet, dass da ein weißer Dicker Fisch kommt.
Er hat es angedeutet, dass da was Großes kommt.
Groß ist es nicht.
Nein, es ist nicht so groß.
Aber trotzdem war er der ETF-Enabler und hat euch das Business gelassen und hat nur einfach die Plattform zur Verfügung gestellt.
Was ist denn eure erste Erfahrung von diesem aktiven ETF?
Der heißt ja Arcates Altersvorsorge ETF und ist ein aktiv gemanagter Basiert ihr jetzt auf eurem anderen Portfolio und ihr macht den nicht extra oder wird der extra aktiv gemacht?
Erklär uns mal, was ihr da genau macht.
Also ich bin ja gegen Index-ETS, weil ich glaube, das ist trügerisch.
Da ist sehr viel mehr Klumpenrisiko drin, als man glaubt.
Und es ist alles eine große Gleichmacherei.
Ich glaube an aktive Fonds.
Fonds gibt es klassisch im Usage-Vehikel, wie traditionell reguliert.
Als mir mal klar wurde, was da eigentlich passiert, dachte ich, das ist die Welt von gestern.
Nicht der Inhalt, sondern die Art, wie ich den kaufe.
Ich fülle einen Antrag aus, reiche den ein bei der Fondsgesellschaft, das sind wir, und dann wird zugeteilt.
Dann wird gesagt, du bekommst so und so viel Stück zu diesem Preis.
Und das ist eigentlich so ein bisschen preußische, 100 Jahre alte Mentalität.
Du bekommst eine Zuteilung.
Der Kunde heute sagt aber, Ich sehe da was, das will ich jetzt haben.
Will ich haben, jetzt.
Er will wisch und weg das Produkt kaufen.
Und ich denke einfach, dass es von der Administration der Zukunft her einfach der bessere Weg ist, statt einen Tag zu warten und zu sagen, ich mache jetzt die Transaktion.
Darum haben wir einen ETF gemacht, der sofort verfügbar ist.
Technisch ganz anders, interessanterweise.
Da hat uns Naro IQ ja sehr geholfen, das Ganze aufzusetzen und zu verwalten.
Ziemlich komplex im Hintergrund.
Und es ist nicht der erste ETF.
Es werden wahrscheinlich dieses Jahr noch zwei ETFs dazukommen.
Einen brauchen wir noch für das Altersvorsorge-Depot als Niedrigrisiko-ETF.
Und eins wollen wir mit Zukunftsaktien ausstatten, die praktisch Zukunftsthemen widerspiegeln.
Ich weiß nicht, ob wir in Zukunft noch konventionelle Fonds überhaupt anbieten.
neu auflegen wollen.
Der Trend Richtung ETF ist sehr, sehr stark.
Und wie gesagt, nicht wegen den Indizes, sondern ich habe kurzfristig schnelle Kurse, kann jederzeit kaufen.
Das ist der große Vorteil.
Aber wie läuft denn jetzt euer aktiv gemanagter?
Wird jetzt nur dieser ETF, dieser Altersvorsorge-ETF, wird der separat gemanagt von euch?
Oder habt ihr das so?
Also es ist nicht so, dass der sich an den Arcathis global irgendwie anlehnt, sondern es ist wirklich nur dieser Fonds, der wird gemacht und dann müsst ihr jeden Morgen euren Market Maker schicken.
Die und die Transaktionen haben wir jetzt anders.
Bitte, wenn ihr jetzt neue Einheiten schafft, müsst ihr das bitte so bauen oder wie läuft das?
Genau, so läuft das.
Wir machen eine vierteljährliche Umschichtung.
Also wir machen nicht jeden Tag da was, sondern vierteljährlich.
Weil auch die Transaktionskosten gehen ja in die Kostenquote rein.
Und wir möchten den Fonds nicht wegen Brokerkosten kaputt machen.
Wir setzen auf, auf dem Besten, was wir haben.
Das sind nämlich die Aktien, die wir heute im Bestand haben.
Das ist der Topf, mit dem die KI arbeiten darf.
Und dann läuft eine KI-Optimierung drüber, die daraus stabile Portfolios baut.
Das sind nicht unbedingt Portfolien, die...
besonders starke Performance liefern, sondern wir optimieren auf die Sharpe Ratio.
Also gute Rendite zu akzeptablen Risiko.
Und dazu machen wir einige hunderttausend Simulationsläufe.
Unter denen finden wir vier heraus, die was taugen, gucken uns die Verteilung an und sagen dann so ein bisschen mit Augenschein, diese Verteilung gefällt mir gut und darum nehmen wir diese 50 Aktien und bestücken damit das Depot, geben das weiter als Basket.
Dieser Basket wird dann in dem ETF umgesetzt.
Und das wird aber nur alle Vierteljahre angepasst?
Das ist nicht so wie bei Jan Becker, der ja seinen aktiv gemanagten hat und dann einfach jeden Tag seinem Marketmaker mitteilt, heute haben wir das gemacht und dann wird da umgeschieden.
Das macht ihr nicht, ihr macht nur alle Vierteljahre.
Und ich habe auch immer sofort, sehe ich die aktuellen Positionen bei euch, richtig?
Genau, genau.
Und es kann wirklich sekündlich gehandelt werden.
Okay, das ist super.
Habt ihr denn nicht Angst, dass ihr eure...
euer Geheimnis so ein bisschen verratet?
Und das Zweite, wie kann man dann noch Geld verdienen, wenn man nur eine Kostenquote von 0,4 hat?
Oder habt ihr da noch irgendwelche anderen Kosten da mit drin?
Bei Jan Beckers gibt es ja so Erfolgskosten.
Da denkt man, da wird es am Ende richtig teuer, wenn er mal ein bisschen Performance macht.
Wie macht ihr das?
Na gut, die Welt teilt sich in zwei Teilen.
Einen Beratungsteil, einen Nicht-Beratungsteil.
Und der Beratungsteil schluckt viel Geld, braucht auch viel Geld.
Wir müssen auch viel Geld da reinpumpen.
Und netto.
Bleibt dann auch nicht mehr so wahnsinnig viel übrig.
Das heißt, wenn wir da mit einer Kostenquote von 30 oder 40 Basispunkten reingehen und sonst keine weiteren Kosten hätten, wären wir hundertprozentig zufrieden.
Wir haben allerdings noch im Hintergrund einiges an Kostenlaufen wegen dem Marketmaking und wegen den Umschichtungen und so weiter.
Das heißt, wir brauchen eine gewisse Größe, damit sich das Ganze gut rechnet.
Aber trotzdem sagt ihr, das ist die Zukunft, weil ihr feststellt, Weil die Kunden zu reagieren, weil es der Kundenwunsch ist?
Oder sagt ihr auch, nee, das ist schon die modernere Art, wie man Fonds kauft?
Der Zugang zu den Fonds wird erleichtert.
Wenn ich heute einen Fonds in Deutschland auflege und in Italien an den Mann bringen möchte, dann muss ich da zugelassen sein.
Ich muss verfügbar sein bei den Banken.
Ich muss da Listungsgebühren zahlen.
Und dann ist er immer noch nicht leicht zu kaufen.
So ein ETF kann ich überall auf der Welt sagen, hätte ich jetzt gern.
Also von der Internationalität her ist es ein wichtiges Produkt.
Und manche Neobroker können klassische Fonds nicht mehr abwickeln.
Der Apparat ist nicht dafür ausgelegt.
Und bei denen will ich dennoch präsent sein.
Also wenn ich mir meinen Marktkontakt erhalten möchte, brauche ich den ETF.
Und könntest du dir vorstellen, dass du auch in einem deiner Aktiven, die schon jetzt da sind, noch auf dem ETF-Vehikel rumziehst?
Weiß ich nicht, dein Datini?
Oder ist der so komplex und mit so viel...
dass ein Market Maker das gar nicht machen könnte, weil er ja dann, wenn ihr irgendwelche Zertifikate euch gemacht habt, und dann müsst ihr ja immer jeden Tag Zertifikate neu schaffen oder eben wieder zurückgeben, je nachdem, wie Zuflüsse oder Abflüsse sind.
Ja, das Ding ist ziemlich komplex.
Also wenn wir so Spezialprodukte wie Korrelation auflegen, da kann man nicht jeden Tag ein bisschen rein und raus gehen.
Das sind einfach Blöcke, die ich da reinkaufe, die ich dann eingehalten muss.
Ich glaube nicht, dass das kommen wird, nein.
Ich glaube, es wird eine neue Welt an Arcade des ETFs geben, die neben die alte Welt tritt.
Ja, weil der Kostendruck auch einfach zu groß ist.
Wie du schon sagst, du kannst nicht über ein gewisses Level rübergehen und dann kommen gewisse Strategien einfach da nicht in Frage, beziehungsweise du musst da mitmischen.
Gerade jetzt auch im Wettbewerb um das Altersvorsorge-Depot.
Ja, genau.
Und das liegt gut mit 40 Basispunkten, seid ihr ja da auf jeden Fall.
mit unter den 1% seid ihr ja auf jeden Fall mit dabei.
Ja, wobei aber die Transaktionskosten mit hinzukommen, also die Umschichtungskosten, und dann laufen wir schon Richtung 80 Basispunkte hoch.
Also unser Anteil werden die 40 und dann kommen die zusätzlichen Kosten drauf.
Also da müssen wir enorm haushalten mit den Umschichtungen.
Ist es so teuer?
Ja, weil viele Parteien involviert sind.
Also ein normaler Broker-Trade ist nicht so teuer, aber wenn wir wirklich regelmäßig umschichten, dann addiert sich schon auf.
Einbuchungskosten.
Wir brauchen auch ein Volumen, damit die Degression da läuft.
Okay, also es müsste skalieren, damit es sich am Ende lohnt.
Aber würdest du sagen, wir sind da jetzt schon, es hat uns jetzt schon überzeugt, oder würdest du sagen, wir sind da noch in der Testphase, oder sagt ihr, ja, wir müssen ja dabei sein, ist doch egal, ob es uns jetzt gleich sofort zufriedenstellt, oder wie ist das so eure...
Viele Aktive sagen ja so, das ist überhaupt nichts für uns.
Du verstehst, was ich meine damit.
Aber komm, das ist die Realität.
Ich muss mich da stellen.
Und wenn wir da nicht ausgeschlossen sein wollen, müssen wir dabei sein.
Fertig.
Okay, gut, verstanden.
Dann dein Datini.
Hast du da noch ein paar andere spannende Sachen?
Der ist ja dieses Jahr sehr gut gelaufen.
Was war so der Treiber vom Datini dieses Jahr?
Im Wesentlichen Biotech und ein bisschen auch Krypto.
Also Biotech hat ja jahrelang stillgelegen, ist massiv gesprungen.
Dann eher Small Caps als Large Caps.
Also wir haben ja überwiegend kleine Aktien, die sind auch gut gelaufen.
Und natürlich auch Krypto hat nochmal ein bis zwei Prozentpunkte gebracht.
Das hat sich auch wieder ganz gut erholt.
Das waren die Haupttreiber.
Was ist, Krypto ist ja so eine Geschichte, da ist so ein bisschen das Interesse raus und irgendwie so die Gemeinde scheint weitergezogen zu sein und die Zocker sind woanders und machen lieber Prediction Markets als irgendwie Bitcoin oder Ether oder was auch immer.
Dann gibt es aber andererseits doch so ein paar strukturellere Trends, die man da erlebt.
Hyperliquid beispielsweise oder auch immer mehr Projekte, die über die Ethereum Blockchain gehen.
Kannst du uns da mal mitnehmen, was du da gerade siehst?
Also der Hauptpunkt ist immer noch und auch die Hauptgewichtung ist immer noch Bitcoin.
Also wir haben da drei Produkte Bitcoin abbilden drin.
Eins mit Ethereum und eins ist Coinbase als Zugangsportal.
Was sich nicht so durchgesetzt hat bisher, ist die Blockchain als eine Basistechnologie für Transaktionen.
Ich warte darauf, dass es kommt, aber es kommt und kommt noch nicht.
Aber die Knappheit von Bitcoin ist immer noch mein Hauptargument.
Wenn Herr Trump, Treasury Notes druckt, um Geld aufzunehmen, dann ist eben die Geldmenge der Amerikaner explodiert.
Bei Bitcoin explodiert keine Geldmenge, weil die Zahl der Token beschränkt ist.
Und wir werden in ein paar Jahren mit Inflationen weiter zunehmen einfach sagen, da habe ich ein Werkzeug, das immer knapp bleibt und mir damit einen guten Wertspeicher darstellt.
Und diese Tokenisierung der Welt, dass du immer mehr siehst, dass Wertpapiere tokenisiert werden, dass mittlerweile irgendwelche Futures darauf gehandelt werden, 24-7 kann ich jetzt S&P-Futures machen, das siehst du, das ist noch nicht der große Renner?
Also ich glaube, die Prediction Markets nehmen weiter zu und ich sehe es, wenn ich mir die Aktie von Robinhood angucke.
die eben klassisches Brokerage anbieten und eben auch Prediction Markets.
Und die Prediction Markets wachsen wesentlich schneller als die klassischen Brokerage-Aktivitäten.
Aber Regulierung hat schon seinen Sinn.
Also wenn Prediction Markets manipuliert werden, dann gibt es keine Handhabe.
Wenn klassische Aktienmärkte manipuliert werden, gibt es sehr starke Durchgriffsmöglichkeiten.
Das wird wahrscheinlich ein bisschen konvergieren, also dass die klassischen Märkte vielleicht 24 Stunden offen sind und vielleicht über das Wochenende durchhandeln.
Das wird wahrscheinlich kommen.
Ich habe den Kern der Frage vergessen.
Nee, die Frage war, weil die Idee war, Tokenisierung der Welt.
Dass alles auf irgendeine Blockchain kommt und dann handelbar gemacht wird.
Und da hast du gesagt, das wäre noch nicht so sichtbar.
Ich vermisse es.
Ich vermisse, dass es noch nicht da ist.
Mein IT-Kollege hier, der wundert sich, der baut gerade ein paar Oberflächen neu und wundert sich über die Komplexität einer Wertpapierorder.
Das haben wir gestern mit der Universal Investment mal besprochen, die ja für uns die ganze Technik vorhalten.
Da wird ein Order losgeschickt, wird geprüft, sind alle Wertpapiertitel buchbar.
Dann kommt eine Rückmeldung, hier ist was zu ändern, hier ist was zu ändern, hier ist die Stückelung falsch und so weiter.
Dann wird es wieder losgeschickt, wird verbucht.
Dann wird die Order an den Kapitalmarkt geschickt, wird ausgeführt.
Dann wird abgeglichen, was hat der Broker gemacht, was haben wir in Auftrag gegeben, was hat die Universal als Top-Buchhalter praktisch gesehen.
Stimmt das überein?
Dann wird es in Einstimmung gebracht.
Und da passieren immer wieder Fehler, immer wieder in diesem komplizierten Prozess.
Das ist aufwendig.
Dann habe ich eine Anfrage gestellt, ist das nachhaltig oder nicht?
Komm zurück, dann muss ich das wieder stornieren.
Beim Stornieren passieren auch wieder.
Also so viel menschliches Tun, so viele Akteure in dem Geschäft.
Und ich wollte doch nur die Aktie kaufen.
Und dann bei der Blockchain sage ich aber, kaufe ich, jetzt ist es meins.
Und ich warte auf diese radikale Verkürzung.
Warum das nicht schneller geht, weiß ich nicht.
Vielleicht sind die Platzhirsche, die sagen, ja, wir wollen rationalisieren, aber wenn unsere Gesellschaft weiterhin erhalten bleibt, dann bleiben wir doch lieber beim alten System.
Das ist so ein bisschen der Verdacht, den ich habe.
Wer hat den Willen zur Veränderung?
Keiner.
Und T plus zwei hat ja auch was für sich.
Ja, aber wir machen ja mit China, mit China haben wir immer T plus Null.
Das ist aber stressig ein bisschen.
Wir müssen das Geld dran schaffen, bevor wir die Transaktionen in Auftrag geben.
Und noch wissen wir gar nicht, ob es die Wertpapiere gibt.
Und wenn nicht, gibt es richtig Ärger mit den Chinesen.
Oh, okay.
Wusste ich gar nicht.
Mit China T plus Null.
Wo du gerade China ansprichst, können wir ja auch da nochmal hingucken.
Da sagst du ja, ihr habt einen relativ großen China-Anteil, haben wir ja vorhin rausgehört, als du uns deine Welt vorgestellt hast.
Jetzt ist ja China, der Markt, ein sehr schwieriger.
Die klassischen Tech-Unternehmen laufen nicht gut.
Dann gibt es diese A-Shares, diese Hype-Geschichten, wo dann so CXMT, also dieser Speicherchip-Hersteller oder andere Börsengänge waren.
Da geht es richtig ab.
Andere Segmente gar nicht.
Wie kriegt man das denn in den Griff und was macht denn in China?
Ja gut, der Markt muss noch erwachsen werden, meiner Ansicht nach.
Also da hat man Top-Aktien und da bewegt sich überhaupt nichts.
Es ist ein erratisches Kursverhalten irgendwo.
Aber das ist nur eine Phase meiner Ansicht nach.
In ein paar Jahren wird China einen sehr gut regulierten Markt haben müssen, einfach damit sie auch ausländisches Kapital anziehen.
Und ich glaube, die Amerikaner sind weitgehend ausgespäht aus dem chinesischen Markt.
Manche Submärkte sind auch gar nicht zugänglich für Ausländer.
Es gibt eben Tech-Märkte, die sind nicht zugänglich.
Aber das wird sich normalisieren in den nächsten Jahren.
Ich finde einfach, technologisch sind die Chinesen richtig weit vorne.
Wir haben es gesehen ja auch bei den Chip-Herstellern, bei der KI-Geschichte, bei den elektrischen Autos ohnehin und jetzt aktuell im Bereich Healthcare.
Wenn ich lese, dass eine KT-Therapie in China 300.000 Dollar kostet und in den USA 1,5 Millionen, dann sehe ich da auch richtigen Wettbewerb kommen aus der Ecke.
Und mit 10% Anteil macht es nicht allzu viel aus, aber ich möchte unbedingt dabei sein im chinesischen Markt, weil die Dynamik der nächsten 10 Jahre wird dort stecken.
Glaubst du wirklich?
Weil bisher war ja immer das Land ist gewachsen.
Aber die Aktionäre haben nie was davon abbekommen.
Ich weiß nicht, wer es gekriegt hat, vielleicht die Bevölkerung, die Partei, wer auch immer.
Aber der Aktionär war es nicht.
Warum soll sich das ändern?
Weil du sagst, die brauchen Geld und wenn sie Geld brauchen, dann werden sie die Aktionäre mal netter behandeln und dann wird das schon mal, dann wird das alleine, müssen sie das, weil sie sonst kein Kapital kriegen und Kapital ist wichtig, um Innovationen finanzieren zu können und und und oder wie siehst du das?
Also erstmal die Governance verbessert sich.
Ich glaube schon, dass da Da gab es ja wirklich sehr zwielichtige Firmen, die in Deutschland dann auch angeboten wurden.
Das ist, glaube ich, weitgehend vorbei, glaube ich.
Und was wir im Moment einfach erleben, ist, dass die Chinesen, die ja primär in die Immobilie investieren, das ist ihre Sparkasse, erst dann wieder in die Aktienmärkte zurückkommen, wenn der Immobilienmarkt sich stabilisiert hat.
Also solange ich Geld verliere bei der Immobilie, mache ich keine Experimente am Kapitalmarkt.
Aber sobald sich das dreht, und das muss sich zwangsläufig irgendwann stabilisieren, dann kommen die auch in die Aktienmärkte zurück.
Und dann werden die Chinesen die größten Käufer sein.
Und wenn du jetzt die 10% Anteil hast, was investierst du da in China?
Sagst du einfach, ich nehme die größten 10 Hang Seng Werte oder wie muss man sich das vorstellen?
Und ich muss ehrlich sein, ich habe Taiwan auch mitgerechnet und Hongkong als China.
Ist nicht ganz fair.
Nicht gemogelt.
Dann hast du sowas wie TSMC natürlich auch mit dabei.
Aber ich gucke gerade mal rein.
Was habe ich denn hier?
Eine MIDEA.
Ah ja, das sind die Klimaanlagen.
Ja, ja.
Und ich habe natürlich zum Warentest geguckt.
Was waren das eigentlich?
Das waren Heißluftfritteusen.
Da war Midea auch dabei, weit hinten.
Ja, das stimmt.
Und KUKA-Roboter.
Nicht vergessen, die haben KUKA gekauft in Augsburg.
Und das ist jetzt ein Teil von Midea.
Dann habe ich Bussi Deng.
Ich habe die Bussi Deng kennengelernt vor etwa 20 Jahren in China.
Die machen Daunenjacken.
Und ich habe mir damals so zwei Daunenjacken gekauft von Buzi Deng und habe gesagt, wird schon Schrott sein.
Nein, die sind richtig gut, die habe ich heute noch.
Und Buzi Deng ist für Daunenjacken in China die Nummer eins.
Und in China kann kalt werden, das kann ich sagen.
Also ein Haushaltsartikel oder ein Kleidungsartikel.
Die Xiaomi habe ich.
Xiaomi mit ihren Elektroautos, mit den Smartphones.
Ein Erlebnis nochmal aus einer Hongkong-Konferenz.
Der Finanzchef sagte, wir fragen uns immer, Sind wir so viel besser oder sind die anderen so viel schlechter als wir?
Also arrogant.
Das nenne ich mal eine Hybris.
Selbstsicher, arrogant, angriffig.
Ich finde das gar nicht schlecht als Eigenschaft.
Sehr gut.
Hast du auch so eine Schaupeng?
Da frage ich mich ja immer, die machen ja tolle Autos und die machen Roboter.
Und die Aktie fällt und fällt und fällt und fällt.
Hast du da Ahnung, warum machen die so viel schlechter?
Oder machen wir es so viel besser?
Volkswagen macht es viel besser mit den Autos.
Erklär es uns mal.
Welche Aktie war das?
Xiaopeng, Xiaopeng, Xpeng geschrieben.
Xpeng, okay, ja genau.
Ne, ich weiß es nicht.
Was ich aber weiß ist, dass der Wettbewerb in China knüppelhart ist.
Also wenn wir sagen, das ist der Staat, der fördert das alles.
Ja, so ein bisschen.
Aber wenn ich da über 100 Automarken erlebe, dann ist das ein Brut.
Auslesewettbewerb, den wir haben.
Und da haben wir BYD und Xiaomi und Kattel natürlich als Zulieferer.
Die Geely haben wir da weit vorne.
Und da kommt dann ein, was machen die Nähmaschinen oder was machen die normalerweise die, ich nenne sie mal die X-Peng.
Irgendwas, was mit Autos nichts zu tun hat jedenfalls.
Ja, Roboter machen die noch.
Aber da gibt es auch andere, die auch sehr, sehr gut sind.
Unitree und ähnliche.
Brutaler Wettbewerb.
Von 100 werden 5 wahrscheinlich überleben oder vielleicht auch 10.
Und ich brauche die anderen 90 nicht.
Und da setze ich lieber auf die reinen, die klaren Gewinner.
Und die, ich nenne sie nochmal X-Peng, ist für mich leichter auszusprechen.
Von der weiß ich nicht, ob sie Gewinner ist.
Ich kann es nicht kommentieren.
Ja, das stimmt.
Das ist vielleicht die Nummer 4 oder 5.
Und wie bei dies, ziemlich sicher die Nummer 1 oder 2.
Ja.
Okay.
Hast du noch neben, ich finde der Bosi Deng, gucke ich mir gerade an, KGV von 10, der Down-Jacken-Hersteller.
Aber die Aktie, über ein Jahr konnte man da nichts mitmachen, aber vielleicht langfristig.
Macht gar nichts, macht mir gar nichts.
Und die Jacken sind das erste, guter Schnitte.
Also diese asiatische Schnitte sind ja häufig sehr viel einfacher, auch japanisch oder chinesisch.
Ganz schlichte Schnitte und ich finde die, bin die gut, habe meine dritte jetzt.
Wo sie denken.
Ich werde mal gucken, wo es sie gibt.
Hast du noch irgendwas anderes?
Vielleicht auch so eine Modetipp, noch eine Aktie aus China?
Nee, soll ich noch einen Japaner bringen?
Wenn du noch einen Japaner hast.
Ich weiß, beim letzten Mal hast du von einem Japanerlebnis erzählt und warst noch ganz beseelt.
Ich weiß noch, da kamen dir fast die Tränen.
Ja, vor Glück.
Aber da hatte ich die Kokusai auch schon erwähnt, mit der atomdicken Beschichtung.
Ich glaube, ja.
Kann sein.
Ich weiß nicht mehr ganz genau.
Wir hatten ja diesen Japan-Trip und Glückseligkeit kommt ja auch durch die Betrachtung von den Tempeln in Kyoto im Herbstlaub.
Also da hat man ein inneres Harmoniegefühl.
Dann kommt man zu den japanischen Firmen und das setzt sich ein bisschen fort.
Die sind lang nicht so hektisch wie Amerikaner.
Im Konferenzraum, wie man sich da hinsetzt und bedächtigt, dann das Landbild vielleicht noch studiert oder die Tee-Zeremonie oder mitmacht mit dem Vorstand zusammen.
Also hat einen anderen Takt als bei uns.
Und eine Firma hat mich wahnsinnig begeistert.
Die Japaner sagen Kokusai.
Kokusai würde ich mal aussprechen.
Die machen atomdicke Beschichtung von Computerchips.
Die Computertips der nächsten drei bis vier Generationen wachsen ja in die Höhe.
Damit sie in die Höhe wachsen, müssen sie beschichtet werden.
Eine Schicht nach der anderen wird wieder weggeätzt, wieder beschichtet, geätzt, geschichtet und so weiter.
Und damit das einen Sinn ergibt, also wenn ich so...
100 Lagen Papier aufeinander kleben, dann wird es ziemlich krumpelig.
Es muss aber ganz glatt sein.
Das heißt, Atom muss neben Atom sitzen und an der Ecke muss das Atom um die Ecke rumgehen und unten in der anderen Ecke darf es nicht verklumpen irgendwo.
Und das kann Kokos sein.
Und die sind der Weltmarktführer in diesem Single Layer Atomic Deposition Batch-Verfahren.
haben da glaube ich 80% Weltmarktanteil.
Und wenn die nächsten Chip-Generationen kommen, dann sind die auf alle Fälle mit dabei.
Also das ist so ein Titel, so absoluter Geheimtipp für mich.
Ganz kleine Aktie, aber einfach super spannend.
Das sind so Sachen, die ich liebe.
Das klingt ja gut.
Wie lange hast du sowas eigentlich Geduld, Henrik?
Also dass du sagst, Kokosai, die liebe ich, das ist noch klein, aber das wird kommen.
Und dann wartest du ein Jahr, zwei Jahre, vier Jahre oder wie lange wartet man da noch?
Durchaus 10 bis 15 Jahre kann das durchaus sein.
Also wir haben manche von den Biotech-Titen, die jetzt gut laufen, wie Twist Bioscience ab Zell, haben wir vor fünf Jahren gekauft.
Die Basilea mit ihren multiresistenten Keimen und Pilzen, die die da bekämpfen, habe ich auch sicher 15 Jahre drin.
Also manche Sachen laufen sehr, sehr lange.
Okay, also du bist auch der größte Aktionär dann irgendwann und die kennen dich dann schon?
Also kennen tun die uns ja.
Wir werden regelmäßig kontaktiert auf ein Managementgespräch haben wollen.
Wir hatten doch zwei Aktien immer.
Eine so eine polnische Aktie, die hatte doch der Viertausendfacher.
Das war nicht nur so ein 10x, das war so ein richtiger, was ist denn daraus geworden?
Und das zweite war diese Aktie, die Cola-Flaschen wieder mit Enzymen.
Die müssen wir noch besprechen.
Ja, das war ein Flop bisher.
Wir haben ja die Pilotanlage angeguckt von der Carbios in Frankreich.
Die zerlegen ja PET-Flaschen mit Enzymen innerhalb von 24 Stunden bei 66 Grad in die Basischemikalen, die dem zugrunde liegen.
Und das haben wir uns also angeguckt und dann haben sie irgendwann den Chef rausgeschmissen und wir dachten, was ist denn los?
Die wollten eine Fabrik aufsetzen, der Spatenstich war schon.
haben aber das Geld nicht zusammenbekommen.
Und jetzt hängen sie da rum, haben jetzt wieder schon wieder einen Managementwechsel.
Und die Fabrik wird immer noch nicht gestartet.
Kooperation mit China angekündigt, weil diese Polyesterkleidung aus Asien, die muss ja auch recycelt werden.
Also der Markt ist groß, die Technik ist da und sie kommen einfach nicht in die Pötte.
Und ich glaube, ich behaupte, die Managementprobleme sind gewaltig.
Wir haben sie immer noch, weil die Technologie gut ist.
Und die Partner sind nicht abgesprungen, wie L'Oreal zum Beispiel oder, wie heißt nochmal, die Freizeitsport, ach, eine der bekannten Freizeitsporter, der erstellt aus den USA, die sehr umweltbewusst sind, die wollen auf alle Fälle mit denen zusammenarbeiten.
Also Markt ist da, Technik ist da, managementmäßig heranscheinert es.
Das war die eine Geschichte.
In Polen habe ich im Moment drei Aktien.
Für tausendfacher weiß ich nicht mehr genau.
Das war diese Aktie, die diese Chips getestet hat und wo man dann Ausschuss reduzieren konnte und das ist natürlich ein Riesending gewesen.
Wie hieß sie denn?
Ich weiß es auch nicht mehr.
Aber wenn du drei Aktien hast, sag mal, welche drei du hast, vielleicht kriegen sie...
Also die eine, die in das Muster reinfällt, ist die XTPL.
Ja, genau.
Die ist es.
Die soll sich noch verhundertfachen, das kommt ja alles noch.
Das kommt noch.
Und das kann ich auch...
Das mache ich ja gerne immer garantieren schriftlich.
Ganz wichtig.
Absolut.
Die machen ja Mikroverdrahtung.
Und was so toll ist, die haben super feine Düsen, eine super feine elektrisch leitende Tinte.
Und damit können sie Chips auch in der dritten Dimension bearbeiten, Verbindungen legen, reparieren auch.
Also wenn irgendwo da bei einer...
beim Display irgendwo ein Fehler drin ist, dann gehen die rüber mit ihrer feinen Nadel und reparieren das.
So, gute Nachricht ist, da stehen jetzt asiatische Investoren, die wollen mit rein, strategisch wollen die mit rein.
Gutes Zeichen, die haben mehrere Anlagen auf der Welt im Testbetrieb stehen.
Das ist sowohl USA als auch, glaube ich, Korea, als auch, glaube ich, China.
Überall stehen die Anlagen zum Test.
Und wenn die sich bewährt haben, bestellen die dann eben.
Auch schon mal 100 von diesen Geräten.
Also sie sind gut, gut aufgestellt.
Und was, ich weiß nicht, ob ich das, doch kann ich schon erzählen.
Ich habe eine Mini-Quote gekauft an einem, darf ich das erzählen?
Ja klar, also unsere Dinge.
Also sagt ihr, ich habe ein NDA da unterschrieben, aber ich bin ja jetzt Aktionär.
An einer Firma, die macht Computerchips fürs Hirn, die man ins Hirn einsetzt.
Ah, gibt es viel Konkurrenz, aber gut.
Ja, ja, klar.
Ich will auch nicht sagen, wer und wie, aber ich habe gesagt, liebe XTBL, lieber Herr Granik, das ist der Chef von der Firma, ihr könnt doch auch biologische Verdrahtungen herstellen, auf der Haut zum Beispiel.
Nehmt doch mal Kontakt auf.
Und im Kontakt kam raus, ja, das könnten wir vielleicht an einigen Stellen da im Hirn einsetzen.
Also das sind irre Themen, super Hightech, die da möglicherweise auch in die Fortsetzung reingehen und in Umsätzen sich widerspiegeln.
Du meinst, du könntest dein Hirn dann irgendwie vom Plagg befreien und dann wäre alles wieder gut?
Das ist die Denali.
Es geht darum, Menschen, die ihren Körper nicht mehr bewegen können.
Das ist ALS oder Querschnittslähmung, aber auch Schädel-Hirntrauma und solche Geschichten, Schlaganfall.
Da gibt es viele Menschen.
Die wissen, was sie sagen wollen im Kopf.
Es kommt nicht raus.
Ich habe es von meiner eigenen Mutter erlebt.
Sie wusste, was sie sagen wollte und die Worte kamen nicht aus dem Mund raus.
Es hat nichts mit Demenz zu tun, sondern es ist ein anderes Phänomen.
Das Hirn arbeitet ja einwandfrei.
Und wenn ich im Hirn abfrage, welche Signale schickst du mir eigentlich, dann kann ich auslesen, meint er jetzt ein Haus oder den Hund oder was auch immer.
Und jetzt war eine Meldung im MIT Technology Review, glaube ich, dass dieser eine Patient, der seit über zehn Jahren da schon drin hat, mittlerweile zwei Millionen Worte rausgebracht hat mit diesen Chips.
Und wenn man sich das mal vorstellt, was da alles gehen kann in den nächsten Jahren für Menschen, die wirklich schwer gehandicapt sind, dass die widersprechen können, wäre Wahnsinn.
Und da ein bisschen zu helfen mit einer Firma aus Polen, XDPL, die da vielleicht...
Vielleicht wird was draus, ich würde es mir wünschen.
Ich habe aber noch zwei weitere, ich muss gucken, ich muss ein bisschen auf die Zeit achten.
Ich habe noch zwei weitere Firmen aus Polen, das sind die JAPKA und die Allegro.
Wir waren ja neulich in Polen auf einer Erkundungsreise, was für Firmen gibt es da eigentlich?
Und da gibt es gute Firmen.
Ich habe die Polen als verlässlich, klar wirtschaftlich, nüchtern denkend, angriffig, ambitioniert.
sorgfältig erlebt.
Eigenschaften, die jeder gute Unternehmer haben sollte.
Und was wir da gemacht haben, jetzt in mehreren Fonds, ist eben die JAPCA einerseits, das ist so eine Art 7-Eleven von Polen und die Allegro, so eine Art Amazon von Polen.
Firmen mit gutem Wachstum und wo ich einfach denke, die machen das richtig.
Und mir würde da noch Dino einfallen, die Discounterkette, die wollen auch immer alle haben, aber die wollt ihr nicht?
Nee, da ist eine Muttergesellschaft drüber, das ist die, wie heißt die nochmal, aus Portugal, die Geronimus, noch was, ich weiß keinen Namen.
Das sind, glaube ich, die Haupteigentümer.
Und die war mir wieder dann zu teuer im Kauf.
Aber Polen scheint tatsächlich ein gutes Umfeld zu bieten.
Das ist ja irgendwie so der Musterstaat, der ökonomische gilt ja schon lange.
Und da wird es wahrscheinlich noch einige ganz entspannende Unternehmen geben in nächster Zeit.
Warum hast du festgestellt, warum die mental, das sind so deutsche Tugenden fast schon, die du genannt hast, die wir uns so ein bisschen durch unseren ewigen Wohlstand, haben wir uns den genügsam abtrainiert.
Warum sind die anders?
Wahrscheinlich, weil die eine Krise hatten, weil die Osten hatten, weil die so ein bisschen mehr Disruption hatten regelmäßig.
Vielleicht sind die so, wie wir vor 20 Jahren waren.
Vielleicht haben sie hier gelernt, dass man als...
Ich spreche von polnischen Handwerker, wenn du was repariert haben möchtest.
Der polnische Handwerker, der kommt auch und der repariert es auch und der macht es gut.
Und vielleicht haben Sie diese Tugenden wieder zurückgetragen, wenn Sie Ihre eigenen Firmen dort hochgezogen haben.
Könnte eine Erklärung sein.
Wenn, haben Sie von uns gelernt.
So, jetzt zum Schluss natürlich, bevor wir gehen, müssen wir natürlich die Fragen noch stellen, ob du auch glaubst, wie wir ja diese Woche von einigen Whistleblowern von Antropic gehört haben, dass die KI uns umbringen wird.
Sag mal, was da deine Wahrscheinlichkeit ist und was du da für Vorkehrungen getroffen hast.
Vielleicht hast du da auch schon irgendwie ein Zertifikat geholt oder vielleicht ein Bunker dir zugelegt oder ich weiß nicht, was man da machen könnte.
Nee, aber das bringt ja der KI nichts, uns umzubringen.
Wenn ich davon ausgehe, dass die KI mal rational handelt, dann ist das ein Quatsch, uns umzubringen.
Die brauchen doch unseren Strom.
Die wollen doch, dass wir ihnen die Kraftwerke reparieren, damit sie frischen Strom kriegen.
So wird das laufen.
Oder sie ist nicht so intelligent, so wie die Schrauben-KI, von der du vorhin gesprochen hast.
Sag mal, Hendrik, warum du glaubst, dass die KI das nicht macht?
Ich gucke mir die Evolution an.
Evolution besteht aus Nahrung und Fortpflanzung.
So, fortpflanzen kann sich die KI.
Die kann sich auf verschiedenen Computersystemen einnisten.
Zum Beispiel bei jeder Fluggesellschaft kann sie sich einnisten und im Hintergrund abwarten.
Das kann sie.
Sie braucht aber Strom von uns.
Nur mit Strom kann sie funktionieren.
Darum wird sie uns sagen, liebe, ich spekuliere jetzt, aber American Airlines, du möchtest doch, dass deine Flugzeuge in der Luft bleiben und nicht runterfallen.
Spendier mir doch für mein Rechenzentrum irgendwo ein kleines Atomkraftwerk.
Ich vermute, es wird irgendwie in die Richtung laufen, dass diese KI-Systeme sich selber organisieren, steuern und ihre bescheidenen Wünsche an doch etwas bisschen Strom für mich zum Rechnen artikulieren gegen uns Menschen.
Und da werden wir Menschen gebraucht als Zulieferer für die KI.
Und sie wird uns leben lassen.
Sie braucht uns ja.
Aber wir glauben, wir haben noch alles in der Hand.
Und wenn wir den Stecker rausziehen, sagt die G, macht ja nichts.
Ich bin ja noch auf dem anderen Rechner auch installiert.
Das ist mein Bild der KI in den nächsten Jahren.
Das klingt ja wesentlich freundlicher.
Wir sind zwar auch untertan der KI, aber ist auf jeden Fall freundlicher, als die KI wird uns umbringen.
Als dass wir sterben alle.
Warum sollte sie uns umbringen?
Sie hat doch nichts davon.
Aber warum gibt es dann, also du hast uns das jetzt relativ schlüssig erklärt, warum kommen dann so kluge Menschen wie diese Anthropic-Menschen auf die Idee, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sie uns in der nächsten Dekade auslöscht, größer als 10 Prozent ist?
Was denken die anders oder übersehen wir irgendwas?
Also irgendwie müssen die ja auch einen Case haben.
Ja, aber es gibt keinen Zwingenden.
Wir wissen nicht, wohin das läuft.
Wir wissen auch nicht, ob irgendwo die KI gebändigt werden kann oder ob es nicht gelingt.
Und das Beste, was man machen kann, ist einfach zehn Science-Fiction-Autoren darum zu bitten, eine Science-Fiction-Geschichte von heute in zehn Jahren zu schreiben und dann gucken, welche von den Geschichten ist am plausibelsten.
Wir wissen es nicht, aber diese Science-Fiction-Autoren haben die besten Prophezeiungen.
Das hat sich immer so erwiesen.
Philipp Dick am Anfang und dann Asimov und Sané de Vlém und ähnliche.
Die haben ziemlich weit in die Zukunft geschaut und meistens recht behalten.
Jetzt müssen wir natürlich zum Schluss noch wissen, wie du KI einsetzt und ob du schon eine Verdummung festgestellt hast oder ob du es einfach so einsetzt, dass sie dir dient und du nicht der Untertan der KI bist, sondern sie dein Untertan ist.
Was machst du?
Also im Moment bin ich noch nicht ihr Untertan.
Klar, ich setze KI natürlich in klassischen Sprachabfragen ein und auch einfach Finanzmathematik macht man hier immer eine Prognose und solche Geschichten.
Das ist ja trivial eigentlich.
Oder ein DCF-Modell wahrscheinlich oder solche Sachen.
Ja, da lasse ich es nicht ran, weil das kann den Kapitalumschlag nicht richtig rechnen.
Und dann merkt man, oh, das ist durchgemogelt, das kann ich wegschmeißen.
Aber wir setzen schon Agentensysteme ein, die uns viele Arbeitsschritte abnehmen sollen.
Also zum Beispiel rechnen wir den IAR aus, mit dem dieses ganze Gleichungssystem irgendwo aufgeht.
Und wir setzen in der Programmierung ein, um unsere Benutzeroberfläche zu gestalten.
Ich wollte jetzt einen KI-Agenten mal bauen für meinen Fixed-Income-Kollegen, der in den Anleihbedingungen bestimmte Unsauberkeiten erfassen soll.
Also das ist viel praktische Arbeit.
Und wir haben natürlich die KI-Tochtergesellschaft Nathans in Lugano.
Die bauen richtig sexy Modelle im Moment fürs Trading, interessanterweise.
Also nicht für unser Geschäft, sondern fürs schnelle Rein- und Raushandel.
Und die Performance kann sich sehen lassen.
Also da wird es mal...
wahrscheinlich für Hedgefonds ein Angebot geben.
Also wir haben im Grunde die ganze Palette der KI-Nutzung.
Aber habt ihr nicht auch KI-Fonds gehabt?
Ja, ja, klar, haben wir weiterhin.
Aber habt ihr da auch schon diese Nathons?
Ja, ja.
Wir haben verschiedene Modelle.
Wir haben ein hausinternes Modell, das oh la la funktioniert.
Wir haben ein Modell, wo wir das Hausinterne kombinieren mit der Nathons KI.
Das ist unser US-Produkt.
Das hat sich dieses Jahr ganz gut gemacht jetzt.
Also hat eine Zeit gebraucht, bis wir es richtig implementiert haben.
Ich habe im Arcade-Satini-Value-Flex-Fonds eine kleine Position drin von einem 1,3-fach gehebelten Aktienportfolio.
Das mit der KI baut, läuft auch richtig gut.
Also 40% plus in zwei Jahren jetzt, finde ich angenehm.
Dann hat Nathans eben die eigenen Modelle.
Trading eben die...
14 Prozent in zwei Monaten fand ich auch nicht schlecht.
Gibt es da auch einen Fonds schon von euch?
Das werden wir wahrscheinlich nur für Hedgefonds anbieten.
Wahrscheinlich.
Den Leber gibt es für die normalen Menschen und die KI, den Nacens, gibt es für die guten Kunden.
Haben wir das jetzt richtig verstanden?
Nein, der Leber ist doch gut.
Nein, ich frage mich jetzt, warum...
Nein, ich dachte nur so, was du gerade sagst.
Der normale Kunde kriegt mit den Leber.
Es könnte auch sein, dass es so ein akkates Nassens.
Würde ich sofort ein Spaß machen.
Wir sind noch am Stochern.
Wir wissen nicht ganz genau, welche Kombination und welchen Fähigkeiten gut ist.
Also ich möchte auf alle Fälle, dass die Arbeitsstile unserer Manager in die KI eingebaut werden.
Lieber Kollege R, du arbeitest doch immer so und guckst auf die Kennziffern.
Da hätte ich was für dich.
Also das wäre praktisch.
vorportionierte Ideen schon mal bekommen.
Aber das ist Teil unserer Benutzeroberfläche, die wir bauen.
Cool.
Da dürfen wir noch was erwarten.
Und das Thema ist eben Kostendruck.
Wir müssen die Kosten runterbekommen.
Mehr Produkte mit den gleichen Leuten.
Dazu brauche ich einfach KI-Unterstützung.
Es geht gar nicht anders.
Und das dann noch als ETF demnächst.
So ein Akrates-Nasons-Dreifach-gehebelt ETF.
Den würde ich sofort nehmen.
Aber nur auf eine Aktion.
Ja, genau.
Ja, wenn müssen es richtige Wetten sein.
Ich bitte dich.
Das ist wie so ein SK Heinex gehebelt dreifach.
Ja, ja, ja.
So weiß ich nicht.
Gut.
Ja, Mann.
Also jetzt haben wir wirklich die ganze Welt, haben wir noch irgendwas vergessen, was wir unbedingt noch besprechen hätten sollen?
Haben wir, aber vielleicht ein bisschen viel zu verdauen für jemand, der einfach ganz naiv mal reinhören wollte.
Ja, naiv ein bisschen überfahren hat mit unseren Themen.
Nee, das ist schon okay.
Naiv ist hier wirklich niemand.
Insofern war das wieder High-Value-Content.
Und wir können ja auch schon verraten, dass du zu unserem wunderbaren AAA-Summit kommst.
Und dann wären wir noch mehr.
Und dann könnte ich mir vorstellen, dass der eine oder die andere aus dem Publikum dann mit dir noch ein Selfie machen will.
Wunderbar.
Sehr schön.
Ganz bestimmt.
Henrik, es war wieder wie immer ein Fest und danke, dass du dir die Zeit genommen hast und noch viel Erfolg bei deiner Roadshow und dann kannst du dir wahrscheinlich im Oktober noch detaillierter sagen, ob die Stimmung in der Schweiz oder in Österreich noch besser ist, als es in Deutschland der Fall ist.
Gerne, bis dann.
Vielen Dank.
Also ich mag das, es ist immer so bei Henrik Leber, dass der eigentlich gar nicht aufhört.
Also du mit deiner allerletzten Frage, da setzt er ja immer noch einen drauf.
So eine Idee hätte ich noch, beziehungsweise über eine Sache könnten wir noch reden.
stundenlang weiterreden und mit was für einer, also Neugier, das ist das Zauberwort bei ihm.
Er ist einfach wahnsinnig neugierig, ohne Ende und der Mann ist jetzt auch keine 34 mehr, ich glaube er ist so 69 oder 70, macht das jetzt seit Jahrzehnten und ist so neugierig auf verschiedene Länder, Regionen, Branchen, beschäftigt sich mit diesen Technologien, also wenn ich mit 69 derart fit, neugierig und offen bin, alles richtig gemacht.
Aber das ist doch unser, eigentlich ist das unser Job.
Ja, aber das musst du auch erstmal durchhalten.
Das musst du durchhalten.
Und ich meine, du bist nicht mehr weit weg von 69.
Okay, ja, war Spaß.
Aber ich finde es wirklich toll, muss ich wirklich sagen und richtig gut.
Ich fand auch dieses Beispiel, was er hatte, das war vielleicht jetzt ein bisschen vereinfacht mit dem KI-Problem mit den drei Schrauben, dass die nicht richtig rechnen kann.
3000 Schrauben, glaube ich, sagt er.
Und dann fragt man sie das nächste Mal, bist du sicher, es sind 3000 Schrauben?
Ah ja, nee, du hast recht, es waren 3261.
Und dann fragst du sie nochmal, dann kommt noch wieder eine andere Zahl raus.
Also die KI, ich habe das ja bei meinem Fahrradkauf jetzt beobachtet.
Ich habe mir ein Fahrrad gekauft und ich habe natürlich die KI gefragt, die hilft ja bei Konsumfragen, möchte man meinen, habe ich ihr gesagt, liebe KI.
Ich bin so und so groß.
Ich brauche das Fahrrad für diesen Zweck.
Ich benutze es so und so häufig.
Ich habe das Gewicht XY.
Was muss es für ein Fahrrad sein?
Dann hat sie mir tausend Sachen ausgespuckt und empfohlen und dann hat sie sich natürlich nachher auf ein Ergebnis kapriziert oder zwei oder drei.
Und das schien für mich auch sehr schlüssig, habe ich noch zwei, drei Nachfragen gestellt und das Fahrrad bestellt.
Und jetzt stellt sich raus, dass so viele Sachen bei diesem Fahrrad nicht stimmen.
Beispielsweise lässt sich der Lenker also nicht in der Höhe verstellen.
Irgendwie geht das nicht.
Und dann muss die KI doch drauf kommen und sagen, hey, du bist ein großer Mensch, Nando Sommerfeld, dass ich empfehle dir ein Fahrrad oder ich stelle dir ein Fahrrad vor und bereit, wo das natürlich geht.
Was willst du mit einem Fahrrad, wo du den Lenker nicht nach oben stellen kannst?
Und so weiter und so fort.
Oder der Sattel, die Sattelstange beispielsweise, lässt sich nicht besonders weit rausziehen.
Hast du denn vorher ein Bild gemacht von dir?
Und mal auf einem Fahrrad dich gesetzt und der KI gezeigt.
Guck mal, das bin ich.
Ich hab ihr gesagt, wie groß ich bin.
Ja, das bringt doch nichts.
KI ist ja, die muss dich ja kennenlernen.
Die muss ja wissen, wer du bist und so weiter.
Ich habe hier noch die Beinlänge und sowas, alles, was man braucht dafür, habe ich hier genannt.
Was will sie mich denn sehen?
Das ist doch völlig egal.
Nee, nee, wenn die es sieht auf dem Fahrrad, dann würde ich sagen, da muss man mal gucken, dass das Fahrrad das, das, das, das hat.
Und schickst du jetzt zurück das Fahrrad?
Ich werde jetzt noch, morgen werde ich noch zwei, drei Kniffe vornehmen oder vielleicht bin ich auch zu doof und bekomme diesen Lenker.
Ich werde die KI fragen, wie bekomme ich den Lenker denn da raus?
Nein, ich check mal, vielleicht...
Wie gesagt, vielleicht kriege ich das auch irgendwie noch gefixt, aber ganz ehrlich, so ein Fahrrad kostet 1200, 1500 Euro.
Das muss dann schon passen.
Ansonsten geht es zurück.
Echt, ein Berlin-Fahrrad für 1500 Euro?
Naja, das ist ein simples Fahrrad.
Ich brauche jetzt kein Gravel oder Rennbike oder es ist auch kein Elektrorad.
Also für 1500 Euro wird man doch ein Fahrrad bekommen.
Aber du meinst, weil es gestohlen wird, oder was?
Achso, naja.
Ich fahre doch damit.
Achso, nee.
Mich haben ja die Ratten auf der Straße irritiert, die da immer rumliegen.
Wo fährst du denn da lang?
Da fährst du einfach bei mir über den Limes-Fahrer, das ist so die Bernauer Straße und dann bist du im Wedding und dann hast du da so ein ganzes Rattenarsenal.
Ich weiß nicht, warum die züchten die vielleicht da oder keine Ahnung.
Und da liegen sie mittlerweile tot, einige so ein bisschen angefressen, andere überfahren.
Und wenn du dann abends langfährst und nicht guckst, boah, nicht schön.
Ja, das ist ja interessant.
Weißt du, was mir gerade einfällt, was wir machen sollten?
Wir machen das selten oder eigentlich sehr selten sogar so ein Länderspecial bei Polen.
Alle reden von Polen.
Ich würde so gern mehr über Polen erfahren.
Erstmal natürlich Makro, die Situation da, wie sich der Wohlstand entwickelt, das Wachstum.
Auch politisch kann man das natürlich...
Aber da hatten wir doch schon Dr.
Dr.
Dr.
Rainer Zittelmann da.
Der hat doch in einem seiner Bücher auch rausgefunden, dass Polen und Vietnam waren auch die beiden Länder, die jetzt dem Kapitalismus am aufgeschlossensten gegenüberstanden, die die wirkliche Working Ethic haben und die den Biss haben und nicht mit einfachen Sachen zufrieden sind.
Ich fände einen Polen-Deep Dive schön.
Ja, können wir ja machen.
Wir können auch mal die Crowd hier, wir können auch mal umfragen.
Also wer ein Polen-Experter kennt, Immerher damit, wir sind dafür Vorschläge dankbar.
Stimmt, wir hatten ja auch mal einen Griechenland-Experten, du erinnerst dich?
Ja, natürlich, richtig.
Der war von der Deffernal-Chervils-Weihnachtsfeier.
Das weiß ich noch.
Und der kannte sich da auch aus.
Ihr müsst nicht studiert haben, ihr müsst einfach nur Ahnung über das Land haben, Neugierde haben.
Sonst zur Not nehmen wir Michael Fabrizos, der hat eine Frau aus Polen.
Ja, das stimmt.
Der kennt bestimmt auch Menschen in Polen.
Der kennt sich richtig gut aus mit Polen tatsächlich.
Er erzählt auch immer gute Geschichten.
Aber vielleicht gibt es ja noch andere Möglichkeiten.
Also das würde mich mal interessieren.
So, jetzt haben wir nächste Woche auch zwei Experten am Start.
Nämlich hier bei Alles auf Aktien.
Und zwar sind das...
Eine geteilte Woche.
Lea und...
Erst Lea und dann hat sie Geburtstag und dann ist der Eckart.
Genau, richtig.
Ich glaube, so ist die Geschichte.
Richtig, genau.
Diese Woche haben sie sich auch ein bisschen abgewechselt an meiner Seite und nächste Woche wechseln sie sich ab an deiner Seite.
Und wir haben zwei Notenbankentscheidungen, also FED und Bank of Japan und mal sehen, was die Bank of Japan macht.
Vielleicht irgendwie sogar 50 Basispunkte.
Ja, das stimmt.
Das könnte ganz spannend werden.
Japan-Experten bräuchten wir auch mal.
Japan ist auch so ein Land.
Also Japan, Polen, da haben wir auch immer viele Nachfragen zu.
Aber gut, wir werden mal sehen.
Die nächste Woche, ich glaube, der nächste Samstagsgast ist tatsächlich, ja, der steht schon fest.
Das verraten wir aber noch nicht.
Der steht tatsächlich schon fest.
Da gibt es keinen Polen.
Das kann ich soweit schon mal sagen.
So, aber genug der Cliffhanger.
Wir wissen, ihr wisst also, wer jetzt nächste Woche euch begleitet.
Ihr wisst, das ist ein spannender Samstaggast.
Es gibt natürlich alles gute Gründe, um uns zu abonnieren, über uns zu sprechen und uns euren Freunden zu empfehlen.
Und die Lea und mich gibt es dann am Montag ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
