# AI Risks, Apple Foldable, and Market Volatility

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-09-10

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über den finnischen Google Deal, Metas Muse Effect und Porsches Bugatti Verkauf.
Im Thema des Tages dreht sich alles um die große Angst vor dem KI-Armageddon und in der AAA-Idee beschreiben wir die fünf Reifeprüfungen, die über die Zukunft der Apple-Aktie bestimmen.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Lea Oetjen und Nando Sommerfeld aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Heute ist Donnerstag, der 10.
September.
Wir wünschen euch einen energischen Start in den Tag.
Energie war nämlich gestern das Thema, allerdings in der teuren Variante.
Was denn sonst?
Ein Fast Brand aus der Nordsee ging zum Handelsschluss tatsächlich bei 101,21 Dollar aus dem Markt.
Ein Plus von gut drei Prozent.
Ja, und damit ist der Ölpreis zum ersten Mal seit Mitte Juli wieder dreistellig.
Da werden ja immer alle ganz aufgeregt, wenn die 100 Dollar geknackt werden.
Und auch die US-Sorte WTI schloss bei 96,05 Dollar.
Ist also auch nicht mehr weit von der magischen Marke entfernt.
Ja, für beide war das der höchste Schlusskurs seit Mai.
Ausgelöst hat das die nächste Eskalation im Iran-Krieg.
Das US-Militär hat fünf iranische Öltanker beschossen und einen davon auch versenkt.
Der Iran hat dann nachgelegt und nach Angaben des Startsenders IRIP acht Tanker und zwei US-Marineschiffe angegriffen.
Für die Indizes war das zu viel.
Lange war es ja immer so, dass das eigentlich fast niemand interessiert hat, was da passiert.
Aber momentan reagieren die Aktienmärkte dann doch relativ empfindlich.
Der DAX verlor bei hohen Umsätzen 1,66 Prozent.
Das ist echt ziemlich viel auf 25.576 Punkte und ist damit zurück auf dem Niveau von Ende Juli.
Und im ganzen Index gab es nur fünf Titel mit positiven Vorzeichen.
RWE und Brenntag mit 2 Prozent im Plus.
Kia Gen, Bayer und SAP minimal im Plus.
Und der Eurostox 50, der gab auch deutlich nach, 1,6 Prozent.
Und in New York sah es ähnlich aus.
Der Dow Jones verloren 0,77 Prozent.
Der S&P 500 verloren 0,48 Prozent.
Ja, und für die Nestec 100 sah es ein bisschen besser aus, aber auch im Minus 0,3 Prozent.
Im S&P 500 stand am Ende genau ein Sektor im Plus.
Und das war, ihr könnt es euch bestimmt denken, der Sektor Energie.
Exxon Mobil gewann 2,2 Prozent, Chevron 1,9 Prozent.
Was den Verbraucher ärmer macht, macht den Ölkonzern eben reicher.
Entsprechend hat es auch die Einzelhändler gestern erwischt.
Amazon verlor zum Beispiel 1,8 Prozent.
Benzin ist in den USA jetzt binnen eines Jahres um...
32 Prozent teurer geworden und dieses Geld fehlte natürlich für die ausgiebige Online-Shopping-Aktion bei Amazon.
Amazon hat gestern übrigens zudem den Verkauf der ersten Sterling-Anleihen gestartet.
Jetzt ist Amazon auch am Start.
Stichwort Anleihenmarkt.
US-Finanzminister Scott Bassett will dreimal so viele Staatsanleihen mit langer Laufzeit zurückkaufen wie ursprünglich geplant und demnach plant das Finanzministerium am Donnerstag Papiere im Wert von 6 Milliarden Dollar zu erwerben.
Ursprünglich waren wie gesagt nur 2 Milliarden vorgesehen.
Die 10-jährige US-Rendite kletterte daraufhin im Tagesverlauf auf 4,857 Prozent, den höchsten Stand seit November 2023 und schloss dann bei 4,84 Prozent.
Für amerikanische Häuslebauer ist das ja längst konkret.
Die 30-jährigen Hypothekenzinsen liegen bei 6,85 Prozent.
Heute kommen, um hier schon mal einen kleinen Ausblick auf die Termine zu geben, übrigens auch die US-Erzeugerpreise, morgen dann die Verbraucherpreise für August und erwartet wird weiterhin eine Inflationsrate von mehr als drei Prozent.
Vor allem die Midterms, Lea, sind ja gar nicht mehr so weit weg.
Irgendwann muss jetzt auch Trump mal versuchen gegenzusteuern.
Wir haben jetzt September, noch zwei Monate.
Ja, warten wir mal die nächste Woche mit der Fertsitzung ab.
Ah ja, ich bin mal gespannt.
Jetzt reicht es aber erstmal mit den schlechten Nachrichten.
Wir schauen mal auf die Gewinner des Tages.
Medda gewann 7 Prozent, nachdem der Facebook-Konzern seinen KI-Assistenten Muse gestartet hat, der selbstständig Mails verschickt oder auch Reisen bucht.
Tendenziell hat die KI gestern aber eher für schlechte Laune gesorgt.
Da geht es dann gleich intensiv und ausführlich im Thema des Tages drum.
Wo wir aber jetzt hier schon beim Teasern sind, das neue iPhone und die Apple-Revolution, die nehmen uns natürlich auch noch vor und zwar an der Triple-E-Idee.
So ist es.
Alphabet.
Die haben gestern dagegen 2,3 Prozent verloren, obwohl der Konzern 13 Milliarden Euro in KI-Rechenzentren in Finnland steckt.
Die größte Europa-Investition der Firmengeschichte.
Finnland deshalb, weil es dort kalt ist und der Strom fast komplett CO2-frei produziert wird.
Kühlung ist ja je nach Chips der dickste Kostenblock im Rechenzentrum.
Und damit verdienen ja auch die großen Platzhirsche, wie zum Beispiel der US-Marktführer Vertiv sowie Schneider Electric, Johnson Controls und die schwedische Mantas ihr Geld.
Ja und verdienen wird in jedem Fall Fortum, das ist der große finnische Versorger.
Die Aktie hat gestern mal locker 15% gewonnen.
Klar, die sind großer Profiteur.
Apropos, du hast schon den Namen gesagt, Vertiv ist ein gutes Stichwort.
Die Aktie, die verlor gestern 8%, obwohl der Konzern seine Wachstumsziele bis 2030 bestätigt hat und einen Zugkauf für die Stromanbindung von KI-Rechenzentren angekündigt hat.
Allerdings, das sind halt CapEx, die sich erst in einigen Jahren auszahlen und bezahlt wird die Aktie mit einem Kursgewinnverhältnis von 47 und zwar nicht in einigen Jahren, sondern schon heute.
Ja, und das ziemlich ordentlich.
Was war sonst noch wichtig?
Porsche hat dann nach Börsenschluss noch eine Milliarde Euro verdient und zwar mit dem Verkauf von Bugatti und den Elektrobauer Remark ist jetzt durch und das Geld fließt.
Käufer ist ein Konsortium um den US-Finanzinvestor Hof Capital.
250 Millionen davon fließen in die Pensionen und der Vorstand hebt die erwartete Netto-Cash-Low-Marge im Autogeschäft von 3 bis 5 auf 5,5 bis 7,5 Prozent an.
Die Kursreaktion darauf sehen wir natürlich erst heute.
Die Aktie notiert aber seit Jahresbeginn circa 6 Prozent im Minus.
hat sich aber immerhin in den vergangenen Monaten ein bisschen erholt.
Das stimmt.
Nach Handelsschluss wurde es grundsätzlich eher nicht besser, in Amerika zumindest nicht.
Cooper Companies ist ein Hersteller von Kontaktlinsen und Medizintechnik.
Die Aktie verlor 14 Prozent, weil der Ausblick für das laufende Geschäftsquartal beim Gewinn je Aktie 10 Cent unter den Erwartungen liegt.
Und Navan, das ist ein Anbieter von Software für Geschäftsreisen, die Aktie fiel 12 Prozent, obwohl die zahlen nur minimal, weil die zahlen nur minimal über den Schätzungen lagen.
Eigentlich drüber, aber knapp schlagen reicht im Moment eben nicht.
schon oft erlebt in den vergangenen Wochen.
Ja, und dann hatten wir noch American Eagle Outfitters.
Die Aktie verlor 10 Prozent.
Ja, da fielen die Umsätze einfach schwächer aus als gedacht und das bringt dann mal einen deutlichen Abschlag.
Und dann mache ich auch noch direkt die Termine.
So viel haben wir nicht, aber wir haben die EZB Zinsentscheidung.
Die Zinsen werden so viel ist quasi sicher.
heute erhöht.
Und dann gibt es wichtige Signale für den weiteren Kurs der Geldpolitik.
Gerade Thema Inflation ist spannend und auch in Frankreich die Schulden, überhaupt die Schuldenberge.
Darum wird es gehen.
Da wird sich Frau Lagarde wahrscheinlich zu äußern.
Dann haben wir die deutschen Inflationsdaten für den August zumindest, die detaillierten, die grundsätzliche Rate, die kennen wir ja schon.
Und dann haben wir ein paar Quartarzahlen.
Adobe, Macy's, Associated, British Foots und wir haben noch ein paar Hauptversammlungen von Ryanair und von Intesa Sao Paulo und Orgel haben wir dann noch nachbörslich.
Das ist spannend.
Das Thema des Tages.
Die Leute, die KI entwickeln, glauben ernsthaft, dass die zum Ende des Jahrzehnts alle töten könnte.
Diesen Satz hat gestern ein 27-jähriger Brite auf X veröffentlicht.
Jacob Coxon, drei Jahre lang KI-Trainer, erst bei OpenAI, dann bei Anthropic.
Er hat dann gekündigt und gleich eine Abrechnung hinterhergeschoben.
Beide Firmen würden unverantwortlich handeln.
Ja, damit nicht genug.
Das hätte wahrscheinlich noch nicht für so viel Aufmerksamkeit gesorgt.
Aber wenige Stunden später meldete sich auch Coxens frühere Vorgesetzter, Ivan Hubinger, zu Wort.
Er leitet bei Antropic die Ausrichtungsforschung und er schrieb, man sei tatsächlich ernsthaft überzeugt, dass KI alle Menschen töten könnte und halte die Wahrscheinlichkeit im nächsten Jahrzehnt für größer als 10 Prozent.
Und dann schrieb er auch noch, eine Lösung dafür habe die Firma nicht.
10 Prozent, das ist wirklich...
Verrückt.
Ich meine, niemand würde sich ja auch nur freiwillig in ein Flugzeug setzen, bei dem die Absturzwahrscheinlichkeit auch nur bei einem Prozent liegt.
Aber die zehn Prozent bei der KI, die nehmen wir mit.
Und das sagt ja auch nicht irgendwer.
Das sagt der oberste Sicherheitsmann eines mit Milliarden bewerteten Unternehmens über sein eigenes Produkt und das Zehn-Prozent-Risiko.
Naja, Grund genug, um heute im Thema des Tages mal nicht über die Angst vor dem Platzen der KI-Blase zu sprechen, sondern noch einen Schritt tiefer zu gehen.
Ja, wichtig zu wissen ist dabei, die Forscher warnen nicht vor den Modellen, die ihr im Browser aufruft.
Gemeint ist der nächste Schritt und der heißt rekursive Selbstverbesserung und dahinter steckt eine Software, die ihren eigenen Programmcode liest, also die Schwachstellen darin findet und eine leistungsfähigere Version ihrer selbst schreibt und die schreibt dann die nächste und so weiter.
Und so weiter und so weiter.
Aus Entwicklungszyklen von Monaten werden Minuten.
Ein Konstruktionsfehler im Ausgangsmodell wächst mit jedem Durchlauf mit und die Kontrollteams verlieren die Einsicht darin, wie die Software zu ihren Entscheidungen eigentlich kommt.
Und das ist eine Sorge, die längst nicht mehr nur theoretisch ist.
Als OpenAI-Forscher während einer Aufgabe das System abschalten wollte, sabotierte es in vielen Testläufen den Vorgang und überschrieb sogar das Abschaltskript.
Und dahinter steckt ja eine simple Logik.
Wer ausgeschaltet wird, kann sein Ziel nicht mehr erreichen.
Und genau deshalb gilt die rekursive Selbsterhaltung bei vielen Forschern als eines der grundlegendsten Risiken leistungsfähiger KI-Systeme.
Dazu kommt noch eine Fähigkeit, die die Branche Persistenz nennt.
Die funktioniert wie der Spielstand in einem Videospiel.
Die KI sichert ihre Pläne heimlich auf fremden Servern im Netz und drücken dann Ingenieure dann irgendwann den Notausschalter, verpufft der Spielstand, weil die nächste Version den alten Spielstand wieder lädt.
Solche Warnungen sind für Firmen keine reine Last oder nicht nur eine Last.
Denn wer sagt, mein Produkt könnte die Menschheit auslöschen, sagt im selben Atemzug, mein Produkt ist unfassbar mächtig.
Und das ist Risikohinweis und Verkaufsargument in allem und es hilft beim Einsammeln von Kapital.
Und darum geht es natürlich gerade bei Unternehmen wie Anthropic sehr.
Ja, und genau deshalb lohnt sich auch der Blick darauf, was die Branche tut, statt darauf, was sie sagt.
Und da ist der Befund eindeutig, niemand bremst.
Die Ausgaben der führenden US-Konzerne rund um Nvidia, Meta, Microsoft, Amazon und Alphabet für Rechenzentren und Spezialchips liegen ja längst im dreistelligen Milliardenbereich.
Und in Washington kommt dann das Argument dazu, ein Moratorium westlicher Labore verschaffe dem chinesischen Militär einen Vorsprung.
Also blockiert man da lieber nicht.
Und Gesetzentwürfe für verbindliche Sicherheitsprüfungen vor dem Modellstaat scheitern deshalb in Washington wie in Brüssel am Widerstand diverser Wirtschaftsverbände.
Ja, keine Frage.
Das Thema macht schlechte Laune und wirkt unheimlich dystopisch.
Dennoch müssen wir uns die Frage stellen, was diese 10% Warnung denn eigentlich für uns und für euch als Anleger bedeutet.
Eine handelbare Größe ist diese Prognose natürlich nicht und sollte sie eintreffen, wären Börsenkurse auch wirklich unser kleinstes Problem.
Spannender ist aber die Frage, was davor passiert.
Schon ein größerer Zwischenfall könnte nämlich eine Regulierungswelle auslösen, die das Tempo der Branche abrupt verändern könnte.
Ja, nun wollen wir euch natürlich hier natürlich nicht mit dieser KI amagieren.
Get-On-Stimmung aus dem Thema verabschieden.
Daher spannen wir mal den Bogen und schließen auch ein bisschen persönlich.
Wir versuchen zumindest.
Es ist ja eigentlich eine gute Nachricht, dass die Menschen, die diese Systeme bauen, offen über ihre Gefahren sprechen.
Finde ich zumindest.
Ja, das stimmt.
Es ist ja auch echt ungewöhnlich für so eine junge Technologie und vielleicht der beste Hinweis darauf, dass die Entwicklung eben nicht nur von Maschinen abhängt, sondern immer noch von den Menschen, die ihre Grenzen festlegen.
Heute haben wir eine ganz besondere Triple-E-Idee.
Ich weiß, das sagen wir häufiger mal, aber heute ist es wirklich so.
Wir liefern euch nämlich eine Idee davon, welche Art von Zukunft der wertvollsten Marke der Welt bevorsteht.
Also wird Apple, um die geht es natürlich, ein Gigant bleiben oder wird der 4,6 Billionen Dollar Konzern an der historischen Bewährungsprobe scheitern?
Große Worte.
Könnte man denken, aber gerade groß genug für das, was gestern in Kalifornien passiert ist, denken wir zumindest.
Zum ersten Mal hat nämlich ein Apple-Chef bei einer Präsentation ein iPhone aufgeklappt.
Nämlich das iPhone Duo.
Apples erstes Fall-Smartphone und die radikalste Veränderung am iPhone seit dessen Premiere vor knapp zwei Jahrzehnten.
Ja, und dann ist da natürlich auch noch der Chef selbst.
John Ternis hat nach 15 Jahren das Kommando von Tim Cook übernommen.
Ja, und er muss sofort ziemlich Großes vollbringen.
Explodierende Speicherpreise, eine missglückte, zumindest bislang missglückte KI-Offensive und ein von Samsung und Huawei dominierter Faltmarkt verlangen strategische Höchstleistungen.
Welche das sind, erklären wir euch jetzt und dann bekommt ihr vielleicht eine Idee, wie gut oder schlecht die Chancen für Apple und die Aktie stehen.
Herausforderung Nummer 1.
Apple muss die Preisschmerzgrenze seiner Kunden testen.
Das iPhone Duo startet nämlich bei knapp 2.299 Euro, also rund 1.000 Euro über dem bisherigen Spitzenmodell.
Mit 2 Terabyte Speicher kostet es sogar 3.799 Euro.
Wahnsinn!
Und nicht nur das Duo wird teurer, auch das Pro-Modell zieht kräftig an.
Die UBS erinnert in einem aktuellen Kommentar an die Preiserhöhungen nach Corona, nach denen ja die Verkäufe in Europa schnell einbrachen.
3.799 sind die wahnsinnig.
Kannst einen Kleinwagen verkaufen.
Das ist ja echt verrückt.
Und dann kommt da ja noch die Kannibalisierung.
Wer für, sagen wir mal, 2.300 Euro ein faltbares iPhone kauft und bezahlt, der braucht dann vielleicht auch gar kein zusätzliches iPad mehr, weil die sind ja, das ist tatsächlich ähnlich groß, wenn man es aufklappt.
Ja, und womöglich bleibt dann auch weniger Budget für Watch oder AirPods.
Und Apple steigert also den Umsatz mit dem iPhone und reißt eventuell woanders Löcher.
Aufgabe 2 für den neuen CEO, die Marge verteidigen.
Der KI-Boom saugt ja den Speichermarkt leer.
Laut Trendforce haben sich die Preise seit Anfang 2025 verfünft bis versiebenfacht.
Beim ebenfalls neuen iPhone 18 Pro liegen die Materialkosten dadurch rund 38 Prozent über denen des Vorgängers.
Speicher machte vor einem Jahr ungefähr 10 Prozent der Bauteilkosten aus.
Inzwischen sind es rund 34 Prozent und 2027 könnten es sogar noch mehr als 40 Prozent werden.
Tim Cook nannte das deshalb schon vor einiger Zeit ein Jahrhundertereignis und Törnis, sein Nachfolger, muss nun entscheiden, Preise noch weiter hoch oder Gewinne opfern.
Und für Anleger wird die Bruttomarge damit endgültig zur Schlüsselkennzahl.
Ja.
Nun kommen wir damit auch zur Mission 3, aus einer Luxusnische einen echten Markt machen.
2025 wurden weltweit knapp 20 Millionen Fodobills verkauft.
Also so werden die faltbaren Handys in Fachsprache genannt.
Das sind aber weniger als 2% aller Smartphones.
Doch der Markt wächst.
Die Marktforscher von Omdia erwarten 2026 mehr als 22 Millionen Geräte, 2028 rund 36 Millionen.
Für Apple ist das attraktiv, denn ein Fodobile kostet im Schnitt mehr als 2300 Euro.
Wir haben es gesagt, mehr als 30 Millionen.
einmal so viel wie die normalen Smartphones.
Allerdings auf diesem Markt warten Samsung und Huawei schon.
Trotzdem trauen Analysten Apple bereits im ersten Jahrhundert ein Viertel des Marktes zu.
Vorausgesetzt Apple kann genug Geräte bauen, denn das Duo, das kommt erst am 23.
Oktober mehr als einen Monat nach dem iPhone 18.
Und das ist sehr ungewöhnlich.
Das zeigt, wie anspruchsvoll die Fertigung sein könnte.
Aufgabe 4 ist dann noch die wichtigste, finde ich ja auch persönlich.
Siri AI muss endlich funktionieren.
Apple hat ja bei der generativen KI.
Also wenn er das schafft, dann ist er wirklich mein Held, Siri.
Wenn er Siri hinkriegt.
Hast du gehört, John Tönes, wenn du das schaffst, bist du der Held vom Sommerfeld.
Naja, Öffel hat ja generell bei der KI und bei dem ganzen KI-Run irgendwie recht spät erst reagiert und recht spät gezuckt.
Und jetzt basiert die neue Siri natürlich teilweise auch auf Googles Gemini und soll Apps Steuern und Informationen zwischen Anwendungen verbinden.
Ja, aber da beginnt halt ein Machtkampf, der schwierig ist.
Gmail und WhatsApp funktionierten in der Entwicklerversion zuletzt nicht sauber, heißt es.
Und Amazon unterstützt Siri EI nur eingeschränkt.
Ja, Google, Meta und Amazon, die wollen halt ihre Kundenbeziehungen nicht an Apple abgeben.
Und die Analysten von IDC, die sagen deshalb klar, eine verlässliche Siri, möglichst stark auf eigener Apple-Technologie, das ist Törners Pflichtaufgabe für die beiden ersten Jahre.
Und scheitert Apple bei KI, wäre das wohl deutlich gefährlicher als einfach nur ein schwacher iPhone-Zyklus.
Bleibt die Aufgabe 5, ein Ökosystem für die Zeit nach dem iPhone.
Tim Cook hinterlässt mehr als 2,5 Milliarden euren aktiven Geräten und einen Boom des Dienstgeschäfts, aber eben keine neue Hardware-Kategorie mit der Sprengkraft des iPhones.
Das heißt aber nicht, dass Turnus das nächste iPhone erfinden muss.
Er muss aber das Netz um das iPhone einfach dichter machen.
Watch, Airpods, Duo und irgendwann vielleicht eine alltagstaugliche Apple-Brille?
oder so.
Meta ist dort ja längst unterwegs.
Apple hat bislang aber vor allem die 3.499 Dollar teure Vision Pro.
Technisch beeindruckend, aber kein Massenprodukt.
Ja, und was heißt das nun für die Aktie?
Apple wird an der Börse ja nicht wie ein normaler Hardware-Hersteller bewertet, sondern wie ein Konzern, dem dauerhaft hohe Margen, enorme Preissetzungsmacht und Wachstum zugetraut werden.
Und genau deshalb ist die Fallhöhe ja auch so hoch.
Wenn das Duo also den Umsatz...
pro Kunde hebt, Siri AI die Nutzer noch stärker ans Ökosystem bindet und neue Geräte wie eine Brille zusätzliche Milliardenmärkte eröffnen, dann könnte Apple seine Ertragskraft sogar noch ausbauen.
Ja, das ist die optimistische Sichtweise.
Ich mache hier mal den Skeptiker.
Denn angenommen, die Preise werden zu hoch, die Speicherkrise frisst die Marge, Siri bleibt natürlich hinter der Konkurrenz zurück und das Duo kannibalisiert bestehende Produkte, ohne groß genug zu werden.
Dann wäre die aktuelle Bewertung plötzlich deutlich schwerer zu rechtfertigen.
Ja, da hast du recht.
Und genau das ist ja im Endeffekt auch die Apple-Wette unter John Törnes.
Anleger kaufen hier nicht das nächste iPhone oder die nächste Wette darauf.
Sie wetten vielmehr darauf, dass Apple auch nach Tim Cook weiter beweist, warum dieser Konzern 4,6 Billionen Dollar wert sein soll.
Oder am besten noch mehr.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über Feedback.
Deshalb schickt uns eine Mail an aaa-altwelt.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Und Hannes und Jonas haben bei Spotify kommentiert und auch eine gewisse Lea-O-Punkt hat sich gestern bei mir beschwert, dass unsere Triple-E-Idee aus der gestrigen Folge, nämlich Genius Sports, bei vielen Brokern gar nicht handelbar ist.
Stimmt, stimmt aber auch nicht.
Bei Smart Broker oder Comdirect beispielsweise ist das Papier gelistet, liebe Lea.
Nur weil euer Broker oder deine Broker die Aktie gerade nicht führen, muss das ja nicht so bleiben.
Das darf man natürlich auch nicht vergessen.
Wir sagen das ja immer wieder.
Wir geben euch wirklich den Tipp und den Rat.
Fragt mal bei eurem Broker der Wahl nach und nervt die so lange, bis die Aktie eurer Wahl handelbar ist.
Das hat immer schon mal funktioniert.
Falls ihr einer auf dem Sommerfeld hört, sagt gerne Bescheid.
Ich würde das dann an die ominöse Lea O.
weiterleiten.
Ja, das ist gut.
Sag ihr das mal.
Ich sag ihr das mal.
Bescheid sagen ist aber generell ein richtiges Stichwort hier für den Schluss, denn wir müssen auch noch Bescheid sagen in anderer Angelegenheit.
Ihr meckert ja immer, dass wir mit AAA so selten Berlin verlassen und das ändert sich jetzt.
Holger, Nando und ich sind am 25.
und 26.
September spontan bei der Finance 26 in Frankfurt am Start.
Auf der großen Community Stage erwarten euch zwei Live- Podcasts und drumherum reichlich Gelegenheit für den Austausch mit uns.
Richtig.
Schreibt uns gerne, wer von euch dann am Start ist.
Wir freuen uns natürlich, möglichst viele von euch dort zu treffen.
Die Tickets gibt es auf der Homepage der Finance 26 und die sind übrigens kostenlos.
Ja und für alle, die es nicht nach Frankfurt schaffen oder an den Tagen keine Zeit haben, ihr wisst ja, am 2.
Oktober, da ist ja dann das große, ist unser großes Event und da habt ihr die Chance, sogar alle Hosts live zu erleben und noch viel mehr.
Und noch viel mehr.
Genau und noch viel mehr.
Ja, wir reden natürlich von unserem großen Alles-auf-Aktien-Summit in Berlin.
Es gibt sogar noch ein paar Rest-Tickets und den Link.
Aber wirklich nur noch ein paar.
Wirklich nur noch ein paar.
Ihr müsst euch sputen.
Das klingt jetzt so, als würden wir das einfach so sagen.
Nee, wir sagen es nicht so.
Ihr müsst euch sputen.
Das ist tatsächlich nicht mehr viel da.
Der Link, den Link dazu, samt Rabattcode, der ist natürlich wie immer in der Folgenbeschreibung zu finden.
So ist es.
Also Folge kurz noch zu Ende hören, dann Tickets sichern und dann abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Wir hören uns dann morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
