# German Political Shock and Market Implications

**Podcast:** Deffner und Zschäpitz – Der Wirtschafts-Talk von WELT
**Published:** 2026-09-08

## Transcript

Herzlich willkommen zu Defner & Czepitz, Wirtschaftspodcast von Welt.
Mein Name ist Defner, Dietmar Däffner.
Mein Name ist Czepitz, Holger Czepitz.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Episode 526, liebe Däffner.
Und diese Folge wird so ein bisschen...
Menetekulös.
Oho, menetekulös.
Gibt es da ein Adjektiv?
Oder menetekulhaft.
Menetekulhaft?
Menetekulich?
Ich finde menetekulich.
Das ist die Steigerung von eklig.
Eklig, menetekulich.
Auf jeden Fall wird es heute um die Zukunft Deutschlands gehen, die jetzt gegebenenfalls etwas weniger sonnig aussieht.
Es gab auf jeden Fall politisches Beben.
Es gab politisches Beben und es gab auch noch was...
Bildung anbetraf, jetzt auch nicht so gute Zahlen.
Das ist ja auch ein Minitekel für die Zukunft.
Das ist ja wieder bei Minitekel.
Denn das, was heute im Kopf ist, muss irgendwann auf die Straße.
Da ist doch die KI da.
Da brauchen wir doch nichts mehr im Kopf.
Brauchst du nichts mehr auf der Straße?
Vielleicht auch das.
Der Teffner hier, auf seine alten Tage, wird ja immer zum KI-Optimisten und sagt, was?
Kapitalstock aus menschlicher Intelligenz, das braucht es doch nicht.
Das ist doch nicht mehr wert, hallo.
Vollkommen überwertet.
Und auf die Straße bringt es dann der humanoide Roboter.
Also bitte die Physical AI.
Also macht er da mal keine Sorgen.
Wir bleiben dann zu Hause.
Sehr gut.
Das ist heute unser Thema.
Und wir wollen natürlich, wenn ihr jetzt sagt, wir wollen hier mehr Aktienideen, auch das haben wir heute dabei.
Also es gibt die politische Diskussion.
Du hast eine große Liste mitgebracht.
Ich habe eine große Liste mitgebracht.
Eine kleine Liste habe ich dabei.
Ich habe eine 20er Liste dabei.
Wow, damit kann ich nicht mithalten.
Und dann haben wir hinten raus auch noch einen kleinen Add-on, ein bisschen Politik eben.
Die Zukunft.
Ich meine ja.
Aber für all diejenigen, die dann wieder rummeckern und sagen, Politik ist euer Thema, haltet euch da raus.
Also ich finde, man muss schon über Politik sprechen, weil es ist auch ein Wirtschaftsfaktor.
Auch wenn die Wahlen in Sachsen-Anhalt jetzt noch nicht an den Börsen folgen.
gehabt haben, trotz anhaltischen Anleihen.
Weil die sind irgendwie schlechter gelaufen.
Ja, Verbio und Halloren.
Halloren ist noch nicht verloren.
Doch, doch.
Die Dinger schmecken furchtbar.
Und die Aktie ist ähnlich furchtbar gelaufen.
So ein bisschen Meme-Aktie.
Wir hatten immer mal alles auf Aktien besprochen.
Und haben gesagt, das könnte eine Meme-Aktie sein.
Und am nächsten Tag sind sie 10% gelaufen.
Völlig absurd.
Haloren ist eine sehr illiquide Aktie und die sieht auch wirklich sehr illiquide aus und da sollte man nichts mit machen.
Und ja, das noch als kleiner Warnhinweis.
Und Verbio, wie gesagt, ist so, ich glaube, das ist so Bioenergie.
Ja, ja.
Also Biogas und solche Sachen.
Biogas, ja.
Biosprit, glaube ich, aufzielt.
Und die haben natürlich immer wieder...
Und die investieren im Bitterfekt.
Profitiert von steigenden Ölpreisen unter anderem.
Logischerweise, ja.
Der Ölpreis nähert sich wieder der...
Darüber werden wir diskutieren.
Am Ende, ganz explizit am Ende...
Über die Politik in Deutschland.
Wie geht es weiter in Deutschland?
Nach diesem politischen Bieben.
Was war es für die Bundesrepublik?
Ist der Reformkurs noch zu halten oder nicht?
Was heißt das alles?
Die ganze Konsequenz.
Und müssen wir eine Mauer wieder bauen mit der Defner hier wahrscheinlich mitbringen.
Die Idee.
Man hat ihn ja schon gehört.
Er hat ja versucht schon gleich wieder den Ärger als Aussicht zu formulieren.
Was gleich wieder?
Als du eben gesagt hast, als du versucht hast, uns Menschen nachzuäffen, war da schon wieder so ein leichter sächsischer Einschlag drin.
Und du hast gesagt, nicht, dass er das...
Halloren und nicht verloren, oder was?
Nicht halloren, als du vorhin gesagt hast, das macht doch nicht über Politik reden, da hast du so ein bisschen selbst gesprochen.
Nein, nein, habe ich nicht, habe ich nicht, habe ich nicht.
Das hast du jetzt wirklich, wenn nicht, dann klingt das noch besser.
Aber wenn ihr wissen wollt, ob sich was geändert hat an der defnischen Vorstellung von Politik, dann müsst ihr bis zum Schluss dranbleiben.
Und wer sich dann stört, der kann einfach dann abschalten.
Da kommt dann nochmal ein Warnhinweis.
Vorsicht, jetzt kommt Politik, bitte schalten Sie jetzt ab.
Nicht, dass der Puls da wieder hochgeht.
Und wir haben uns beim Vorgespräch schon angebrüllt, der Defner und ich.
Das war aber gestern, haben wir noch.
eine Nacht drüber geschlafen.
So.
Ja, dann haben wir es.
Ja, die merkt ihr insgesamt wieder auch unter dem Ölpreis-Minitekel leidend.
Der Ölpreis marschiert jetzt wieder stramm Richtung 100-Dollar-Marke beim Brandöl.
Treibt die Anleiherendeten nach oben.
Und jetzt ist die große Frage, was macht nicht die EZB, was macht die FED daraus nächste Woche?
EZB diesen Donnerstag, haben sie auch schon besprochen.
Da ist man quasi 100% sicher, dass es eine Zinsanhebung geben wird.
Dann ist die Frage, wie viel weiter Keurung noch.
Da werden wir sicher keine Hinweise bekommen von der EZB.
Die wird wieder sagen, wir werden von Mal zu Mal Daten getrieben.
99,9% Wahrscheinlichkeit, dass die kommt.
Und es wird in Berlin stattfinden, die Sitzung.
Genau, eine auswärtige Sitzung in Berlin.
Ist die erste seit 2011, da ist damals Trichet verabschiedet worden.
Diesmal wird ja so ein bisschen...
Lagarde, nicht verabschiedet, aber auch eine der letzten Sitzungen.
Und das ist dann auch wieder die Frage bei der EZB, wer kommt da als nächstes?
Die Frau Schnabel geht ja jetzt auch.
Die geht zum EBF.
Die war ja auch immer eine der heißen Anwärterinnen.
Sie hat sich selbst ins Gespräch gebracht.
Sie war im Gespräch, ob selbst oder was auch immer.
Sie hat sich selbst ins Gespräch gebracht.
Sie war im Gespräch.
als deutsche EZB-Chefin.
Und der andere Anwärter war der Herr Nagel, der Bundesbankchef.
Der ist der Favorit von Herrn Schäpitz.
Nein, der Nagel ist nicht mein Verfolger.
Ich weiß, das war ein Scherz.
Ironie wird nicht mitgesagt.
Ich finde, das ist jetzt nicht der am meisten geeignete.
Wer ist nicht unbedingt der typische Bundesbanker, muss man so sagen.
Also der den Stabilitätskurs der Bundesbank in die EZB trägt.
Das wäre in der Tat eine Fehleinschätzung.
Der Kollege ist SPD-Mitglied und genauso.
Der Kollege Zschäpitz hat mal in Davos mit ihm diskutiert, auf dem Empfang der Stadt Frankfurt.
Weil er vorher Euro-Bonds gefordert hat, einen Vorstoß gemacht hat.
Wie immer wieder ein Vorstoß kommt in Richtung Euro-Bonds, jetzt kürzlich von Michael Hüther.
Michael Hüther ist auch so ein Sozi.
Der ist halt ein politischer Ökonom, ganz einfach.
Politische Ökonomie, der hat es nicht verstanden.
Und wer jetzt in diesem Moment...
In diesem Moment, wo wir gerade die Rechnung präsentiert bekommen von Next Generation EU und sehen, was dieses Ding uns kostet und was da für ein Mist mitgemacht worden ist.
Aber Defna, das ist genau die Sache, weil du dich immer drüber lustig machst und irgendwann sagen die Leute, weißt du, ich habe keinen Bock, dass wir immer die doofen Zahlmeister hier sind und von vornherein politisch ökonomisch schwachsinnigen Ideen hier zahlen müssen.
Und dann wird immer gesagt, ja, gut ist Europa und es ist eine Frage von Krieg und Frieden und dann müssen die Deutschen halt wieder mit Gebirgen und sonst was machen.
Ich habe da keinen Bock drauf.
Wir wollten ja erst über Politik aus Schienen rausreden.
Aber man sieht ja in Europa, was diese gemeinsame Haftung immer wieder gebracht hat, nämlich Fehlallokation von Mitteln und einfach, wenn du Haftung und Sachen, die du machst, auseinanderbringst, dann ist es einfach...
Handeln und Haften gehört zusammen.
Und wenn du es auseinanderbringst, dann jemand anders haftet für deinen Handeln.
Dann sagst du, oh, das ist aber schön.
Dann hast du Moral Hazard.
Ich wollte heute nicht über Eurobonds diskutieren.
Aber gestern hat J.P.
bei Mittereisen die These vertreten, dass deswegen Leute in Sachsen-Anhalt die AfD gewählt hätten.
Und das war ich dann doch zu bezweifeln.
Ich glaube nicht, dass die von Next Generation EU irgendwas gehört haben.
Das war ein anderer Grund.
Aber lass es uns bitte später besprechen.
Aber wie gesagt, die Märkte vor allem jetzt unter dem Ölpreis steigende Anleiherenditen wieder leiden.
Das übliche Spiel, wir sind wieder beim DAX unter 26.000 Punkten.
Die Wall Street hatte jetzt mal Feiertage gehabt, aber auch in den USA gab es am Labor Day Weekend jetzt die höchsten Spritpreise aller Zeiten.
Auch da spürt man das natürlich, da wird ja auch traditionell viel rumgefahren im Land.
Jetzt kamen die Houthis wieder zu, die hier nochmal Angriffe gegen Saudi Aramco getätigt haben.
Das könnte nochmal zum weiteren regionalen Konflikt werden.
Auf der anderen Seite sagen jetzt viele, der wirtschaftliche Druck auf den Iran wirkt langsam.
Deswegen sind die Hutis ja wieder da und müssen gegenschlagen.
Das würde ich verstehen.
Vielleicht ist die Sinnhaftigkeit dieser ganzen Aktionen, die du ja immer in Zweifel gezogen hast, vielleicht wird sie sich irgendwann doch noch irgendwie zeigen.
Und am Ende haben wir vielleicht doch einen Iran, der kompromissbereiter ist, als er es jemals gewesen ist.
Die Sinnhaftigkeit dieses Krieges habe ich in Zweifel gezogen in erster Linie.
Es geht um eine mögliche kommende Atommacht, die du nicht haben möchtest, ums Verrecken nicht haben möchtest.
Und da würde ich auch vieles machen, um das zu verhindern.
Ja, aber trotzdem ist der Iran ja keinerlei seiner Fähigkeiten beraubt worden.
Der Iran wird gerade seiner Fähigkeit beraubt, Öl zu verkaufen.
Und er wird seiner Fähigkeit beraubt, Einnahmen zu generieren, damit er seinen Unrechtsstaat, seinen brutalen, nach innen repressiven Unrechtsstaat weiter finanzieren kann.
Und irgendwann wird sich das zeigen.
dann muss er einlenken.
Und das ist meine Hoffnung gewesen.
Und dann würde man sagen, dann müsste man die Sache doch möglicherweise dann wieder anders machen.
Ja, aber einlenken wäre jetzt, dass er sagt, okay, wir verlangen keine Maut an der Straße von Haumus.
Das ist ja so momentan das Maximalziel.
Dass man irgendwie versucht, den Status, Vorkriegsstatus wieder zu erreichen.
Nein, das Maximalziel wäre, dass der Iran eindeutig von seiner Möglichkeit beraubt wird, eine Atombarstellung zu bauen.
Wäre toll, aber ich glaube, das ist...
Ziel der Verhandlungen ist momentan, dass man ihn jetzt davon abbringt, dass er kein Mauthaus an der Straße von Hormuz aufbaut, was er immer noch vorhat.
Und das wäre einfach eine deutliche Verschlechterung zum Vorkriegszustand für die Welt insgesamt.
Am Ende wird abgerechnet.
Am Ende.
Es wäre gut, wenn das Ende bald käme, weil wie gesagt, der Druck von Tag zu Tag natürlich wächst, vor allem für die Weltwirtschaft.
Die Gasspeicher sind leer und die Preise für Gas steigen.
ernstzunehmende...
Andere in Europa haben ihre Gasspeicher voller.
Mich wundert das ohnehin, was da passiert.
Wir haben es einfach verpennt.
Selbst das haben wir nicht richtig hingekriegt.
Ich weiß gar nicht, wie jetzt die...
Wir können ja mal schauen, wo hier die Storage-Dinger sind in Deutschland.
Wir waren letztens bei 56.
Wahrscheinlich sind wir immer noch bei 56.
Aber wir gucken mal.
Oder bei 57.
Wir haben jetzt Gas-Storage.
Das EU hat 67.
Und Deutschland hat, oh Mann, wo haben wir hier?
Germany.
Deutschland hat 55 oder 54,5.
Das ist okay.
Aber es ist natürlich im Vergleich zu der Zeit.
Es gab heute Meldung, genau.
Die Gasspeicherfüllstände sind so niedrig wie noch nie um diese Jahreszeit.
Und 53 Prozent waren sie Anfang September gefüllt.
Jetzt sind es 55 im heutigen Tag.
Das sei eben der niedrigste Stand zu diesem Zeitpunkt seit Beginn der Aufzeichnung vor 15 Jahren.
Vor einem Jahr war der Füllstand noch bei 71 Prozent um diese Jahreszeit.
Und ja, das ist natürlich schon problematisch, wenn jetzt die Preise steigen.
Dann wird es halt teurer und wenn dann natürlich viele noch mal so panisch, torschlos Panik bekommen, dann hat man es halt auf die lange Bank.
Weil es ja immer hieß, oh, der Iran-Krieg ist ja nur ein kurzes Abenteuer.
Anfang Juli hoffte man ja, dass es da Fortschritte gibt.
Das war der Öpreis noch bei 70 Dollar.
Jetzt ist er bei fast 100 Dollar.
Na gut, du musst die Gaspreise angucken.
Die sind bei 76.
Die Gaspreise sind natürlich viel stärker gestiegen, klar.
Schauen wir mal, was hier Gas ist.
Das ist ja das Brutale, weil am Gas auch der Strompreis bemessen wird.
So, warte mal, warte mal.
Wir haben jetzt Gas bei 75,28 pro Megawattstunde.
Gut.
Der höchste Stand seit drei Jahren.
Kommen wir mal zu deiner Liste mit den...
Die Liste?
Genau.
Es gibt die berühmte Goldman Sachs Technologiekonferenz in San Francisco, die heute an dem Dienstag, an dem wir hier...
aufnehmen, startet die und geht vier Tage und da ist wirklich das Who is Who der Firmen.
Zwar hat 58 Firmen, sind da aus alles, was ich dir vorstellen kann.
Es sind alle da.
Von Nvidia-Chef, Jensen Wang, der Google-Chef ist nicht da, da ist nur der Cloud-Chef da, aber wirklich von ganz vielen.
Und dann habe ich mir natürlich mal diese ganzen Unternehmen angeguckt, die da alle präsentieren, beziehungsweise die man im One-on-One buchen kann und habe dann mir gesagt, okay, wo sind denn die größten Kurspotenziale, nicht jetzt von Goldman, sondern von allen Analysten.
Und dann könnte man ja annehmen, wenn dann der Firmenchef, die Firmenchefin da präsentiert oder im One-on-One irgendwie ist, möglicherweise könnte das Potenzial dann gehoben werden.
Das war die Idee hinter der ganzen Geschichte.
Und es sind jetzt keine Kaufempfehlungen oder auch, es sind einfach nur Ideen, wie man mal vorgehen kann bei einer Konferenz oder bei anderen Sachen, wo man einfach denkt, was könnte da passieren?
Ich lese mal die Liste vor, habe es sortiert nach Kurspotenzialen und habe gleichzeitig noch geguckt, es mussten mindestens zehn Analysten das Ding covern.
Das war das Wichtigste.
Zehn mussten es covern und Die Kaufempfehlungen mussten, zwei Drittel mussten Kaufempfehlungen sein, wenn man sich die Anzahl der Analysten anguckt.
Das war so der Filter, den ich drübergelegt habe.
Und dann gibt es folgende Liste.
Platz 1, Trommelwirbel.
Andere muss hinten anfangen, ein bisschen spannender machen.
Achso.
Ja.
Finde ich eigentlich am spannendsten ist Cadence.
Auf welchem Platz?
Platz 20.
Platz 20 ist Cadence.
Das wird eine längere Folge.
Das ist ein durchschnittliches Kurspotenzial.
Das ist über 40.
42,4.
92% der Analysten sagen, kaufen.
Es geht darum, die machen so Chip-Design.
wenn immer mehr Leute ihren eigenen Chip machen, ich weiß nicht, hast du schon den Defner-Chip?
Hast du noch nicht?
Wenn du aber die Chips demnächst machen willst und du hast natürlich keine Ingenieure, die das designen können und machen können und irgendwie, dann wirst du bei Cadence anrufen und sagen, wisst ihr Freunde, ihr habt doch da ein Programm und so weiter und ihr macht das doch jetzt auch mit KI, eigene Chips und hier ist der Defner-Chip, der soll das können, das können, das können, das können und dann machen die das für dich und das ist meines Erachtens noch nicht in der Aktie drin.
Applied Materials, Platz 19, 45 Prozent Kurspotenzial, 43 Analysten, 88 Prozent kaufen.
Das hat auch mit der Chip-Wertschöpfungskette zu tun.
Dann haben wir Autodesk.
Software für Architektur ist mit in den Softwarestrudel runtergekommen und die Frage ist, werden die disruptiert, werden die nicht disruptiert.
Und da würde ich sagen, bei Autodesk, so ein bisschen wie Nemetschek, Nemetschek ist übrigens auch da, die kann man aber nur im One-on-One buchen, die machen keinen persönlichen Aufschlag.
89% der Analysten sagen kaufen, 35 Analysten covern das, 46% Kurspotenzial.
Nochmal, 46% ist dann Flex, 14 Analysten 100% Kauf.
Wenn du ein Rechenzentrum bauen willst, brauchst du ja so ein paar Zutaten dafür und da sind die vier da.
Celestica, 48 Prozent, Kurspotenzial, 26 Analysten, 96 Prozent, Kaufempfehlung, Genius Sports, 21 Analysten, 48 Prozent, Kurspotenzial, 85,7 Prozent, sagen kaufen.
Ich weiß nicht, was Genius Sports macht.
Aber das ist eher so ein Genius Sports, wird wahrscheinlich eher so ein Unternehmen sein, die...
Sport-Events.
Nö mal kurz eine Nachfrage.
Wonach hast du dann sortiert?
Aufsteigend?
Ich habe aufsteigend nach Kurspotenzial.
Nach Kurspotenzial.
Wir kommen ja immer höher.
Ja, ja, immer mehr Kurspotenzial.
Dann würde ich immer schneller machen.
CoreRant 48,3 Kurspotenzial.
Microchip Technology 48, das ist wieder so Halbleiter Sache.
Broadcom, der große Nvidia-Konkurrent, die jetzt ja diese ganzen TPUs teilweise machen zusammen mit Marvell.
48 Prozent Tencent Holdings aus China.
Die präsentieren nicht.
Die haben nur One-on-Ones.
Die haben 49 Prozent.
Coupang.
Kennst du ja?
Das ist Korea.
Genau.
53 Prozent.
Dann kommt Galaxy Digital.
Die haben auch nur One-on-Ones.
Die haben 54 Prozent.
Digital Ocean.
Die hattest du sogar schon mal hier.
Stimmt.
56% Kurspotenzial.
Das ist so ein kleinerer Cloud-Anbieter für Mittelstand.
So etwas wie Jonas Amerikas.
Um es mal so rumzusuchen.
Dann kommt Applovin.
59% Kurspotenzial.
Vice Tech Global.
Hätte ich mal recherchieren können.
62% Kurspotenzial.
Corvive kennt man.
63 Prozent.
Jetzt haben sie schon bei 66.
Credo Technology, die haben letzte Woche Zahlen vorgelegt.
Die waren nicht so gut und deswegen ist die Aktie abgestürzt.
Da gehört auch mit zum Chipkomplex.
Wo genau die da zu verordnen sind, müsst ihr selbst nachgucken.
Aber 66 Prozent.
Dann Grab Holdings.
73 Prozent Kurspolizei.
Aber die läuft halt nicht.
Ich habe die neue wieder verkaufen müssen.
Ich brauche immer wieder mal Liquidität für.
Aber 100 Prozent der 26 Analysten sagen kaufen.
Wahnsinn.
Grab.
Dann kommt Xero.
Kennst du das?
14 Analysten, 77 Prozent Kurspotenzial, 86 Prozent sagen kaufen.
Und auf Platz 1 sind Chinesen Unternehmen, Rechenzentrumsbetreiber.
Ich weiß nicht, warum die so schlecht darstellen.
Die Aktie ist richtig gefallen.
Also es liegt nicht daran, dass jetzt alle Analysten hochgestuft hätten, sondern es liegt daran, dass der Kurs so weit gefallen ist.
Da ist ja immer das Problem, dass man nicht weiß, ob die Analysten irgendwann nachziehen oder ob sie beim Kurs...
Ziel bleiben.
Das ist ja immer so.
Das kennst du ja aus von deinem Vonovia-Ziel.
Goldman Sachs hat gestern nachgezogen.
Von 29.50 auf 1 waren sie noch was gesenkt.
Vielleicht ist das jetzt wirklich das finale Ausverkaufssignal.
Aber solange die Zinsen natürlich weiter steigen, ist das nicht...
unbedingt zu erhoffen.
Das ist wirklich klar.
Mit den Zinsen bewegt sich weiter Bonovia.
Aber nur noch einmal dieses Leid geklagt.
Das Leid, das muss ja auch geklagt werden.
Es sind ja auch viele dabei, Leidensgenossen und das ist ja schon ein bisschen die Bonovia-Selbsthilfegruppe.
So ist es.
Die Bonovia-Selbsthilfegruppe muss hier wieder gefüttert werden mit Ideen.
Und außerdem müssen wir auch häufiger mal hin und her Pingpong machen, damit die Leute aufwachen.
Falls jemand hier einschlafen sollte.
André Kostellani, Geld, das man in der Börse verdient, ist Schmerzensgeld.
Erst kommen die Schmerzen, dann das Geld.
Das hat er bestimmt schon vor 10 Folgen gesagt, vor 30 Folgen gesagt, vor 40 Folgen gesagt.
Den Spruch habe ich doch noch nicht zitiert.
Den hast du schon häufiger gehabt.
Auch den mit der Straßenbahn von Kostellani.
Ja, das ist auch ein guter Spruch.
Kostellani ist immer wieder lesenswert.
Kann man sich aus Nachttischchen legen und immer wieder findet man, wie es wert ist.
Wusstest du noch, wie jetzt das Unternehmen auf Platz 1 mit 125% Kurspotenzial ist?
VNet heißt es.
Ich würde es nur nochmal der Ordnung halber hier nochmal erwähnen.
VNet ist ein chinesischer Rechenzentrumsbetreiber.
Ich habe keine Ahnung, was da schiefläuft und warum die so abgestürzt sind.
Das sollte man sich angucken.
Also nicht blind jetzt kaufen, 124 Verdoppel, sondern einfach mal die ganzen Unternehmen sind jetzt auf dieser Konferenz und wie gesagt, den Filter hatte ich euch ja erklärt und so kann man sich mal Sachen einfach anschauen.
Sehr spannend.
Das ist jetzt wirklich viel für Aktienfurt.
Genau, in den nächsten vier Tagen läuft es halt und Jensen Wang ist am Donnerstag da.
Das ist weniger spannend, weil der hat ja schon die 70 Prozent für 2028, kennen wir jetzt schon alle und so weiter.
Das alles noch zu toppen ist schwierig.
Aber es kann ja auch sein, dass Jensen Wang wieder andere Unternehmen erwähnt und dann kriegen die einen Wahnsinn-Buss.
Das ist natürlich interessant.
Wenn ein Unternehmen sich da gut präsentiert, kann es natürlich dann auch schon da eine Kursbewegung geben.
Das ist schon interessant.
Und das ist wirklich die Großveranstaltung von Goldman Sachs.
Ja, und das sind ja alle da, die Vormenager dieser Welt, die im Tech-Bereich da unterwegs sind.
Das ist schon wirklich ein Multiplikator-Event.
Das ist was Ähnliches wie unser AAA-Treffen.
Genau, unser Triple-A.
Das muss man auch noch sagen, 2.
Oktober.
Also falls ihr den Tisschner und mich sehen wollt.
Meet and Greet.
Wo ist das nochmal, die Location?
Wird man dann mit der Anmeldung erfahren.
Also muss man sich anmelden, genau.
Erstmal ein Ticket besorgen und dann kriegt ihr den Geheimcode zu einem geheimen Treffpunkt.
Genau.
Und wir wollten ja noch, ich finde ja...
Wir könnten noch am Morgen, bevor es losgeht, noch irgendeine sportliche Aktivität machen.
Ich finde so eine kleine...
Ja, dann müssen die Leute wieder zurück ins Hotel sich duschen.
Da kannst du duschen auch.
Klar kannst du da vor Ort duschen.
Vor Ort duschen.
Im Fitnessstudio?
Wenn wir uns im Fitnessstudio treffen, dann würde ich uns im Fitnessstudio treffen.
Da muss man ja erstmal eine Fitnessstudio-Mitgliedschaft machen.
Nein, da würde ich organisieren, dass da alle umsonst reinkommen.
Das geht schon.
Würden alle da hingehen, würden einmal da pumpen und würden eine richtig coole Session machen.
Ich bin nicht so stark, ich kann nicht so viel nach oben.
Beim Deadliften kriege ich 10, 20, 40 Grad mal nach oben.
Und dann hänge ich schon da wie so ein Tropf unter dem Ding und sage, da kannst du mal abnehmen.
Also insofern, da gibt es bestimmt Menschen, die mehr deadliften können.
Und wenn ihr nicht deadliften wollt, sondern einfach nur gucken wollt und unterhalten wollt, könnt ihr auch da hinkommen.
Und man muss da nicht, danach kann man da duschen, da gibt es duschen.
Also alles da.
Also wer das machen will, kann das ja mal bei Wirtschafts-Podcasts at Velti oder at Velti.
Besser bei at Velti.
Okay, mach das.
Ganz genau, könnt ihr euch anmelden und dann machen wir das zusammen eine coole Sache.
Ist doch super.
2.
Oktober morgens, weiß ich nicht, 7 Uhr treffen oder 7.30 Uhr, zack.
Und dann geht er mal einmal ein bisschen durchschütteln.
Gut.
Und danach sind wir dann irgendwann.
Weiß ich gar nicht.
Ich habe noch kein Programm gesehen, habe noch keine persönliche Einlagen bekommen.
Auch nicht.
Wird sich zeigen.
Wir sind auf jeden Fall da.
Ich weiß nur, 14 Uhr ist es nicht.
Wenn du dann da wärst zu unserem Slot.
Ich will eine Stunde zu spät kommen.
Ansonsten mache ich halt mal ein bisschen Entertainment.
Das kriegt der Defner alleine hin.
Die Leute waren das letzte Mal erstaunt, wie entertainig der Defner ist.
Das ist wirklich eine Überraschung.
Und die Leute, die es nicht erlebt haben am letzten Mal, sollten unbedingt jetzt dabei sein, um das zu mir zu kriegen.
Das hängt aber auch von der Tagesform ab.
Warum hat sie mal die Latte nicht zu hoch hängen?
So, wir fangen...
Dann mit unseren normalen Kategorien Namen.
Bullebeer.
Mein Bullebeer auch nochmal eine Aktienidee.
Und das ist ja ein altbekannter eigentlich auch schon, den ich schon oft hier vorgetragen habe und der lange, lange, eine lange Leidenszeit hinter sich hatte.
Und dann doch eines Tages erwacht man zu leben.
Erst kommen die Schmerzen, dann kommt das Geld.
Bei Nordex ist es...
Ja.
Bitte, ich bin gespannt.
Der Windkraftanlagenbauer Nordex ist gemeint und der ist wirklich im Aufwind, um mit der Windsprache zu sprechen.
Da gab es gestern eine Anhebung des Kursziels durch die Bank of America auf Kaufen von zuvor neutral.
Das Preisziel wurde angehoben auf 54 Euro von zuvor 50 Euro und die Aktien notiert aktuell heute bei 41 Euro.
Heute gab es nämlich gleich nochmal eine Hochstufung.
Also da läuft es mit den Analysten jetzt aber hier, einer nach dem anderen.
Da wollen jetzt schnell alle noch rein.
Kann natürlich auch immer ein Kontraindikator sein.
Aber es kann aber schon auch nochmal sein, dass das, wie gesagt, was man daraus macht, ist ja nochmal die eigene Entscheidung.
Der Bulle der Woche.
gibt es jetzt einfach dafür, dass man jetzt einen Lauf hat.
Heute hat die Citibank nämlich Nordex auch noch auf Kaufen angehoben und das Kursziel ist etwas bescheidener.
Nur 50 Euro von 48 Euro hochgestuft.
Interessant sind ja die Gründe, die genannt werden.
Zum einen sagt die Bank of America, es gab ja eine jüngste Kursschwäche.
Die Aktie war ja schon in diesem Jahr bei 51,70 Euro im April.
Im Hoch ist dann auch wieder so ein bisschen zurückgekommen, nachdem sie vorher schon sehr, sehr gut gelaufen war und die letzten Jahre ja gut gelaufen war.
Und man kommt ja im Jahr 2022, war man zum Beispiel unter 10 Euro bei um die 8 Euro.
Das waren ja immer die Jahre, in denen ich ja Nordics immer wieder die Stange gehalten habe und gesagt habe, hallo, die sind zwar noch defizitär, aber werden ja nicht so doof sein, dass sie nicht irgendwie neue Verträge anpassen und dass da eigentlich dann irgendwie auch mal Gewinne rauskommen.
Und ja, so langsam gibt es eben neue Verträge und die alten Probleme scheinen doch abgehakt zu sein.
Das zeigt sich ja in der Branche insgesamt.
Auch Siemens Gamesa hat ja kürzlich das erste schwarze Zahlenquartal dann ausgewiesen, die zu Siemens Energy gehören.
Aber zurück zu Nordics.
Da sagen eben die Analysten der Bank of America nach der jüngsten Kursschwäche.
sieht man einen besonders attraktiven Anstiegszeitpunkt und deswegen setzt man die Aktie hoch.
Und sie begründen das mit einer weiteren erheblichen Anhebung der Gewinnerwartungen, mit denen sie rechnen, die nicht eingepreist seien.
Und sie rechnen damit, dass das Regulierungspaket der Bundesregierung für Rückenwind sorgen könnte, die Auktionsvolumina und Preise stützen.
Und die steigenden Aufträge aus den USA und eine stabile Lieferkette.
Die steigenden Aufträge aus den USA ist wirklich besonders interessant, weil ja Donald Trump als bekennender Windkraftgegner gilt.
Und trotzdem wird dort in Windkraft investiert.
Nordex ist ja bekannt dafür für Onshore, also für Windkraftanlagen an Land, nicht für Offshore.
Die hat natürlich Donald Trump noch mehr unter Beschuss.
Also da ist er wirklich ein vehement Gegner und hat ja viele Projekte vereitelt.
Bei Onshore sieht es da wohl etwas besser aus, auch mit den politischen Rahmenbedingungen und man braucht einfach jetzt bei diesem enormen Energiebedarf durch Rechenzentren alles, was man an der Energie auftreiben kann, dann eben auch erneuerbare Energien, auch wenn sie Trump sozusagen ein bisschen ein Dorn im Auge sind.
eine dynamische Gewinnentwicklung sieht und der Anstieg der Gewinnkonsensschätzung für 2027 sei bei 45 Prozent.
Das würde auf eine überraschend starke Margendynamik zurückzuführen sein.
Und auf Basis der neuen Schätzungen belaufe sich die Unternehmensbewertung auf das rund 6,5-Fache des EBITDA, also KGV-EBITDA von 6,5 Prozent.
Und auch hier spricht man von der Erholung in den USA.
Und ja, also da sind Sie sich ein bisschen einig.
Ich finde es bemerkenswert, dass gerade am Tag nach der Sachsen-Anhalt-Wahl dann eben die Nordex-Aktie dann gestern einen Sprung um 10% gemacht hat.
Und wie gesagt, gegen alle politischen Widerigkeiten.
Die AfD ist ja eben genauso eine Partei wie Trump.
Wir erinnern uns an Alice Weidel auf dem AfD-Parteitag.
Reißt sie nieder, die Windkraftanlagen der Schande.
Der Windmüll der Schande.
Hat sie sich ja in Rage geredet.
Die Windmüll der Schande.
Das ist die Energiepolitik der AfD, alles Niederreisen.
Und trotz allem steigt die Nordex-Aktie.
Und die kommt ja eben auch aus Mecklenburg-Vorpommern, Rostock.
Und gerade in Rostock übrigens, das ist nochmal ein anderer Aspekt zur Windkraft, da will ja die Schwarzgruppe jetzt ein Rechenzentrum für 5,6 Milliarden Euro bauen.
Und das eben auch aufgrund...
des vor allem dort vorhandenen nachhaltig produzierten Stroms, wie Sie selber sagen, unter anderem aus On- und Offshore-Windkraft.
Das ist also ein ganz wichtiger Standortfaktor, die Windkraft in Mecklenburg-Vorpommern für Neuinvestitionen, unter anderem in dem Fall von Rechenzentren.
Das ist ein gigantisches Rechenzentrum.
Das zweite, die Schwarzgruppe, die vorangeht hier in Deutschland mit dem Bau von Rechenzentren.
Schwarzgruppe ist ja die Mutter von Lidl.
Da werden jetzt mal ein paar Euro, die der Jabez dahin getragen hat, dann wieder reinvestiert in die Zukunft Deutschlands.
Echt?
Ja.
Ich bin ja immer brav.
Ich bin ein großer Kauflandkunde.
Du bist Lidl-Kunde?
Ich bin ja eher Lidl, ja.
Ich bin der Kaufland.
Kaufland gehört auch dazu.
Und ich habe auch diese wunderbare App und die sind da sehr...
Und die machen es so mit Algorithmen.
Wenn die wissen, was der Chabitz kauft, dann wird das persönlich reingespielt.
Dann steht da minus 20 Prozent bei dem.
Und dann ist der Chabitz, wie es sich gehört, wie so einen Pavlovschen Hund.
Dann fängt der an, dann gibt es so Speichelfluss.
Und dann wird gleich zum Regal mit dem Schwanzwedeln zum Regal gegangen.
Und das gleiche eingesagt.
So ist das.
Das Schwanzwedeln der Chabitz.
Die lernen auch, die merken nämlich, wenn du irgendwann auch da einkaufen gehst, ohne dass sie dir große Geschenke machen müssen, das ist wie so ein Ehepaar, dann kriegst du auch keine Geschenke mehr.
Früher war es so ab, Volumen so und so, kriegst du drei Euro, mal fünf Euro geschenkt.
Wenn du aber trotzdem dich noch da einfindest im Laden und große Volumen in deinem Heimschläfst, weil die Kinder ja trinken so viel Milch und so viel Kram.
Aber sie machen dir noch keine individuellen Preise.
Doch, doch, natürlich.
Das Red Bull kostet dann immer zwei Euro, wenn das einfach so ist.
Nein, nein, nein, die machen dir individuell.
Natürlich machen die individuellen Preise, aber die senken dir, die sagen dir.
weiß ich nicht, willst du nicht mal, ich war mal so ein Frischkäse, hatte mal so eine Frischkäsephase, dann steht wirklich da, alle Frischkäse 20% billiger.
Nur für dich?
Nur für dich, na klar, die haben individuelle Angebote.
Ach so.
Und dann scannst du das, na klar.
Das ist natürlich klar.
Aber früher habe ich noch Geld bekommen, das machen sie nicht mehr.
Also Freunde, wenn ihr hier mal der Algorithmus, wenn ihr zuhören solltet.
Die müssen jetzt in Rechenzentren investieren.
Ja, aber, ich meine, dann muss die halt mal wieder fremdgehen.
Dann gehe ich halt zu netto oder weiß ich nicht wohin auch immer.
Bitte.
Also bitte.
Ich moderiere nochmal meinen Bullen der Woche ab.
Nordex, Windkraft voraus.
Das hat das mit Kaufland zu tun.
Auch gut.
Bitteschön.
Ich würde hier dann meinen Bullen der Woche auch machen.
Und zwar ist mein Bulle der Woche Smart Broker.
Es geht um das Altersvorsorgedepot.
Da haben die jetzt ihre Konditionen Bekannte gegeben und haben auch vor allem mit einem, ich würde es mal fast ruinösen Preiskampf sagen.
Es gab ja der erste, der kam, war ja Scalable Capital.
Die haben wir schon gesagt.
Sie machen ein Standarddepot.
Da wird es dann eine Auswahl an ETFs geben, die maximal 15 Basispunkte kosten werden und die werden sie auch selbst rausgeben.
Und wenn du selbst ein ETF rausgibst, kannst du wenigstens ein bisschen was einnehmen damit.
Und dann haben die ja noch die Börse im Hintergrund, an der du das dann handelst.
Dann hast du wie so einen kleinen Spread.
Den kriegst du auch noch, aber mehr ist dann halt nicht.
Und sie machen es halt kostenlos.
So war es ja bei Scalable.
Oder du hast halt eigenen Selbstentscheider, kannst dir selbst halt irgendeinen ETF raussuchen.
Und wenn du den dann über die Börse von denen handelst, war es umsonst.
Und jetzt kommen halt Smart Broker, machen das Gleiche.
Fürs Standard-Depot haben sie halt 0 Euro Depotgebühr, 0 Euro Sparplankosten, 0 Euro Smart Broker Order-Prävision.
Und dann haben sie noch für die ersten drei Jahre, kriegst du noch die ETF-Gebühr, wo sie sagen, die ETF-Gebühren werden maximal 15 Basispunkte sein, also 0,15%.
Die werden sie dir noch erstatten, zumindest bis 25.000 Euro.
Und ab dem vierten Jahr gilt es dann nur noch für Menschen, die im sonstigen Depot, was du ja auch noch da haben kannst, wenn du da 15 Trades pro Kalenderjahr im normalen Smart Broker Plus Depot machst.
Und es gilt aber nur bis 25.000.
Dann geht es nicht mehr.
Also dann kriegst du gar nicht die 15 Basispunkte vom ETF wieder.
Also hast du quasi null, null, null, null, null, null.
Und im Standarddepot ist das Problem bei denen, wenn du im Standarddepot handelst und über Getex das machst mit deinem selbst ausgesuchten ETF, dann hast du aber das Problem, dass du, wenn du unter 500 Euro bei Getex ja orderst, musst du in Euro Mindestmengengebühr bezahlen und die hast du dann noch.
Also da musst du halt 1 Euro noch zahlen.
Das ist der Nachteil da.
Aber trotzdem finde ich, es ist wahnsinnig günstig.
Und selbst wenn jetzt Leute sagen, hey, ich habe eine riesige Versicherung gerade oder ein riesiger Produkt und das ist sehr erklärbedürftig und ich traue jetzt nicht dem Smart Broker oder dem Scalable oder wem auch immer zu, das umsonst mehr zu managen und ich will noch mehr Service haben und will vielleicht noch das und das und das haben.
Selbst für den Fall ist es ja klasse, wenn jemand kommt und sagt, ich mache das für null, weil der andere, der das mit vielleicht mehr in Anführungszeichen Service macht, der muss ja dann auch ein günstigeres Angebot machen.
Das kann jetzt kein DWS oder Union Investment oder wie sie heißen jetzt kommen und können sagen, bei uns kostet es leider einen Euro Standard und wenn du außerhalb des Standards Depot kommst, dann musst du sogar 1,5 zahlen oder was auch immer.
Das wird es dann nicht geben und ich finde so ein Wettbewerb, mal das Gegenteil von Riester, als Riester 2001 kam, ich glaube es war um die Kante rum, da war ja eher so ein, ja.
das ist ein sehr klärbedürftiges Produkt.
Ja, da braucht man Vertrieb.
Deswegen muss das unbedingt eine Versicherung machen und deswegen kann das auch ein bisschen was kosten und so weiter.
Das war ja damals die Argumentation, da konnten die Gebühren ja gar nicht hoch genug sein.
Und daraus hat man jetzt gelernt und hat ja so einen Gebührendeckel bei einem Prozent beim Standardprodukt festgelegt.
Aber dadurch, dass jetzt einzelne Anbieter jetzt vorpreschen und schon mal einen Flock bei Null einschlagen, ist es natürlich...
für alle anderen dann schwieriger, da noch mit irgendeinem Gebührenmodell zu kommen.
Und deswegen finde ich das sehr wunderbar.
Es geht zwar erst im kommenden Jahr los, aber du kannst dich jetzt schon anmelden.
Ich weiß doch nicht, warum man sich jetzt anmelden soll da, weil es ist ja nicht so, nur für die ersten 100 haben wir die 15 Basispunkte, gibt es umsonst.
Das Angebot ist ja so gemacht, dass du selbst, wenn du am 31.12.
dich da anmeldest.
das noch funktioniert.
Insofern würde ich wahrscheinlich jetzt erstmal abwarten und gucken, was es alles gibt, bevor ich mich irgendwann festlege dafür.
Aber ich finde es auf jeden Fall gut, dass es schon so günstige Sachen gibt.
Und ich habe mal mit Herrn Soltau gechattet und der meint, sie hätten sogar schon die Zuglagenstelle angebunden.
Und das ist das Schwierigste.
Überall, wo es einen staatlichen Zuschuss gibt und wo es bürokratische Regulatoren gibt.
hast du ja immer irgendwelche Reibungsverluste.
Ist Kind zulagenfähig, nicht zulagenfähig?
Ehepartner ist das und nicht.
Und wo ist das Kind?
Ist es bei der Frau?
Ist es beim Mann?
Ist es bei, weiß ich nicht, wo auch immer.
Das sind ja lauter Sachen, die nicht so einfach sind bei so einem Modell.
Wie viel kriege ich Zuschuss?
Lohnt es sich, meinen alten Riestervertrag aufzugeben, den neuen zu machen?
Lohnt sich das?
Lohnt sich jenes?
Das ist ein sehr erklärbedürftiges Ding.
Aber er meinte, Sie haben ein Telefon auch bei SmartProGo.
Sie würden da ihre Menschen, die da am Telefon sitzen und Auskunft geben, die würden sie noch schulen.
Und dann würde das auch, möglicherweise könnten die dann auch die Fragen beantworten.
Ich fand das eine spannende Sache, dass man das so günstig machen kann mit so regulatorischem Sand im Getriebe.
Aber ich bin mal gespannt.
Auf jeden Fall meint er auch, es wäre am Anfang wahrscheinlich sportlich, da was zu verdienen, aber die Hoffnung ist ja, dass du dann langfristig der große Gewinner bist, weil die Leute dann sehen, wenn sie erstmal ein Altersvorsorgedepot haben, Mensch, Aktien sind ja gar kein Teufelszeug.
Dann stellst du das auf einmal fest im Jahr 5 deiner 30 Jahre und dann sagst du, obwohl doch die Linkspartei das behauptet.
So ist es.
Du kannst nicht dein Geld verzocken.
Genau, so ist es.
Und dann lieber enteignen, ja.
Lieber andere enteignen als selber.
Als selber clever sparen.
Aber trotzdem vielleicht stellen die Leute irgendwann fest, dass es anders ist.
Und dann ist die Idee, dass du dann halt gegebenenfalls die Leute dann auch sagen, Mensch, da habe ich schon mal AAVD, da kann ich dann auch mein normales Depot machen.
AAVD heißt noch nicht so geläufig.
Altersvorsorgedepot.
Das ist jetzt dieses neue, der Riester-Nachfolger.
Das ist die dritte Säule, also die staatlich geförderte Altersvorsorge, bei der der Nachteil ist, dass alles, was hinten rauskommt, voll der Steuer unterliegt.
Das müsst ihr wissen.
Dafür ist vorgelagert steuerfrei.
Und es gibt Zuschuss.
Und es gibt Zuschuss.
Und das ist das Große.
Aber es ist halt nachgelagert, müsst ihr den gesamten, also nicht nur irgendwie den Ertragsgewinn, sondern alles, was da rauskommt, egal ob es aus eurem Eingezahlten rauskommt oder aus eurem Gewinn rauskommt.
Normalerweise muss man ja nur aus den Gewinnen, die rauskommen, Steuern zahlen.
Dann ist es aber so, dass man auf alles Steuern zahlen muss.
Also auf jede Entnahme musst du Steuern zahlen?
Du kannst ja vorab dann schon 30% entnehmen, sofort, wenn das fällig wird.
Und dann musst du ja den Rest bis 85% laufen lassen.
Das ist ja die Regelung, wie es gibt.
Und dann wird der eine Euro, der dann kommt, wird auf dein Einkommen mit deiner Rente verrechnet und deinen anderen Einkommensarten.
Und dann musst du dann, wenn du in dem höchsten Steuerdingens bist, Weiß nicht, wo ist jetzt der Höchste demnächst?
Wahrscheinlich so an der 50 Rand?
Genau.
Also wenn du richtig reich bist, dann musst du auf jedes Ding...
Was wir hoffen, dass wir bis dahin...
Was rauskommen, musst du...
Wenn du bis dahin die kalte Profession nicht auflösen, dann können wir bestimmt auf die Höhe.
Dann können wir auch ein bisschen die Steuern annehmen.
So ist es.
Dann musst du auf jeden Euro, den du zahlst, hast du dann ungefähr 40 bis 50 Cent.
die du abgeben musst.
Das muss man wissen.
Dafür kann man es jetzt halt, wird es halt komplett steuerbefreit, deine Einzahlung.
Und du kriegst halt sogar noch die Einzahlung vom Staat, wird auch noch steuerlich irgendwie mitbegrüßt.
Aber deswegen wäre es auch sinnvoll eben zu diversifizieren, auch in der Altersvorsorge.
Nicht zu sagen, ich setze jetzt alles aufs Altersvorsorge-Depot und alles, was ich bisher in ETFs und so gespart habe.
Das würde ich auch machen.
Ja klar, wenn es dann nicht reicht, dann okay.
Ich würde aber auch den maximalen Betrag, damit man wirklich die maximale Förderung mitnimmt.
Das macht schon Sinn.
Aber möglichst trotzdem noch parallel auch so einen ETF-Sparplan laufen lassen.
Da ist man ja auch viel flexibler, wenn man mal Geld braucht für Eigenkapital für eine Wohnung, was auch immer.
Das geht ja beim Altersvorsorge-Depot, da bleibt es ja drin.
Eben festgeschrieben bis zur Altersgrenze.
Und beim normalen ETF-Sparplan kann man ja jederzeit ran.
wenn man das Geld mal braucht.
Das ist der Vorteil, dass man da flexibler ist.
Das ist wahr.
Ich weiß nicht, wie es ist beim Allersvorsorge-Depot, ob man mal die Zuflüsse, ob man die mal stoppen kann.
Wahrscheinlich geht das auch.
Wahrscheinlich ist es leichter.
Das muss eigentlich schon gehen.
Ich meine, keine Ahnung, wenn du arbeitslos bist oder was auch immer.
Dann wird der Zuschuss halt auch gestoppt.
Das ist ja ganz einfach.
Aber solange du anzahlst, kriegst du einen Zuschuss.
Wenn du nicht anzahlst, ist das relativ easy, oder?
Auf jeden Fall vorab rausnehmen sollte man nie, nie, nie, nie, nie machen, weil man da mit einem Schlag die gesamte Steuerersparnis, die man mal damit gemacht hat, zurückzahlen muss.
Das sei noch allen mitgegeben, die mit diesem Produkt liebheugen.
Gut.
Also, Bulle der Woche, Smart Broker mit dem neuen Angebot.
Scalable kann man auch mit nennen, die haben das ja auch schon.
Jetzt bin ich mal gespannt, was die anderen machen, aber eigentlich kann jetzt ja Trade Republic als Nächster auch nur kommen und sagen, bei uns auch null.
Und dann müssen halt die anderen mal sehen, was die für ein Gebührenmodell dann finden.
Da sind wir gespannt.
Wir werden das auf jeden Fall beachten und werden dann auch eine Sonderfolge mal machen, wenn dann die Konditionen von allen feststehen, damit wir euch dann mal nochmal sagen können, wie macht man das, wann ist es für ein Vorteil, sein Driesler-Ding mitzunehmen.
Welchen Anbieter sollte man nehmen?
Welche Möglichkeiten gibt es?
Sollte man den alten Vertrag stehen lassen oder mitnehmen oder was auch immer?
Machen wir nochmal eine Sonderfolge, so wie unsere Jahresanfangsfolgen.
Finanzielle Freiheit, oder?
Tja, machen wir das.
Ja, versprochen.
Oder wir machen es in die finanzielle Freiheit mit rein.
Das gehört ja dann zusammen eigentlich.
Ja, aber du wirst ja nicht dritte Säule und das sind zwei.
Ich glaube, das Altersvorsorge-Depot ist derart erklärbedürftig, dass das eine eigene Folge trägt.
Und ich würde vermuten, dass wir auch Mitte Dezember oder wahrscheinlich Anfang Dezember schon wissen, was es für Angebote gibt und die dann auch schon mal begutachten können.
Gut.
Dann würde ich mal mit meinem Bär der Woche weitermachen.
Geht es jetzt heute mal in den Bereich der Devisenspekulation.
Das ist ja was für Fortgeschrittene, aber durchaus auch nicht uninteressant.
Manche meinen ja die Devisenspekulation, das ist die höchste Kunst der Spekulation.
Muss man immer mit Hebel machen, weil es zu wenig spankt.
Das muss man immer dazu sagen.
Ohne Hebel, sei dann mal türkische Lira.
Ein paar Dollar in den Tresor legen, das ist dann ein bisschen nicht so interessant.
Meine letzten Dollar aus dem Urlaub habe ich mir geklärt.
Genau, und ich bin Devisenspekulant und habe sie da noch in der Schublade liegen.
Zumal man ja dann auch keine Zinsen kriegt.
Da gibt es vielfältige Möglichkeiten.
ich heute nicht darüber sprechen, mit welchen, keine Ahnung, Optionsscheinen, Turbo, Papieren, was auch immer man solche Spekulationen umsetzen kann.
Nachdem wir hier ja keine Empfehlungen geben, schon gar keine Produktempfehlungen, sind es einfach sowieso auch nur Ideen und manchmal ist es einfach auch nur intellektuell interessant.
Und bei mir geht es um den Schweizer Franken.
Der ist mein Bär der Woche, weil er doch jetzt nach langen, langen Jahren endlich mal so ein bisschen Schwäche zeigt.
Im Umkehrschluss, es geht um das Währungspaar, genauer gesagt Euro, Schweizer Franken, steigt der Euro zum Schweizer Franken wieder an.
Und das ist eine Bewegung, die man jetzt seit März 2026 beobachten kann.
Damals war Euro, Schweizer Franken, ich spreche jetzt immer umgekehrt, auch wenn der Schweizer Franken der Bär ist, jetzt wiederum vom Euro im Verhältnis zum Schweizer Franken.
Das ist das gängige Währungspaar, bloß dass man es einfach dann auch vergleichen kann.
Euro, Schreck, Schreck, CHF.
Und dieses Währungspaar war im Jahrestief im März bei 0,8990.
0,8990, also 1 Euro kostete damals 89 Repli 90.
Sofort anspreche ich nur noch von den vierstelligen Zahlen, ohne die 0 vorher.
Damit waren es nicht jedes Jahr die Nullkommastellen mit.
Und aktuell sind wir bei 94.
94, ganz genau aktuell heute sind wir bei 94,15.
Auch wieder ein leichter Anstieg vom Euro heute.
Und es ist so ein bisschen...
dass wir jetzt plötzlich so eine Schwäche des Schweizer Franken und eine Stärke vom Euro zum Schweizer Franken sehen, weil der Schweizer Franken ja auch immer eine Fluchtwährung war, wie Gold und andere Dinge so als Krisenwährung hergehalten hat.
Und obwohl wir jetzt eben diesen Krieg im Iran sehen und weitere geopolitische Unsicherheiten.
Hat das nochmal gewirkt im März 2026, als wir da die Tiefststände vom Euro zum Schweizer Franken beziehungsweise umgekehrt die Höchststände des Schweizer Franken sahen.
Aber seitdem gibt es da möglicherweise schon einen Trendwechsel.
Und der Haupttreiber ist jetzt aktuell ein massiver Zinsvorteil, denn die Leitzinsen in der Schweiz liegen bei 0%.
Und in der EZB, in der Eurozone, der EZB-Leitzins ist ja bei 2,25 aktuell und wir gehen fest davon aus, dass er an diesem Donnerstag auf 2,5 Prozent steigt.
Die Schweiz hat den großen Vorteil, dass sie eine geringe Inflation hat und deswegen ist es davon auszugehen, dass die erste Zinserhöhung der SMB erst möglicherweise, so erwarten es Analysten, Mitte kommenden Jahres erfolgt, weil die Schweizer Notenbank eben versucht, diesen starken Schweizer Franken in Zaum zu halten.
Hat auch ja am Divisenmarkt interveniert lange Zeit, jetzt zuletzt aber wieder.
Wieder nicht mehr.
Und das ist jetzt eben der Vorteil, den der Schweizer Franken bietet, diesen Zinsunterschied.
Und deswegen hat man eben bei den Marktzinsen hier deutliche Unterschiede.
Bei zum Beispiel ganz kurzfristigen Overnight-Zinsen gibt es in der Eurozone irgendwie 2,24 Prozent und im Schweizer Franken ist es sogar ein leichtes Minus von minus 0,04.
Oder auf ein Jahr gesehen gibt es Zum Beispiel in der Eurozone 2,8 Prozent und gibt es im Schweizer Franken nur 0,06 Prozent.
Oder wenn man es jetzt eben mit der deutschen Bundesanleihe vergleicht, die ist ja gerade aktuell bei...
Ungefähr 3,4 Prozent für zehnjährige Bundesanleihen und bei zehn Jahren ist der Schweizer Franken bei 0,7 Prozent.
Also über alle Laufzeiten hinweg ist einfach die Zinsdifferenz sehr groß und das ruft jetzt eben immer mehr Hedgefonds und Spekulanten auf den Plan.
Da gibt es die sogenannten Carry Trades.
Das ist eben was sehr Fortgeschrittenes, was Hedgefonds machen, die dann eben sich in der Fremdwährung verschulden und dann das Geld irgendwo anders in einer anderen Währung gewinnbringend anlegen.
Und wenn die dann nur kleine Zinsunterschiede haben, dann ist das für die schon ein lukratives und sehr sicheres Geschäft an sich.
Und da war lange Zeit auch der japanische Yen eigentlich die Nummer eins für Carry Trades.
Aber da gab es ja zuletzt auch steigende Zinsen in Japan und auch sehr schwankende Währungen.
Und dann gab es ja zuletzt eine Intervention von Japan und der USA gemeinsam in den japanischen Yen.
Und deswegen ist da die Volatilität und die Unsicherheit jetzt eben noch größer geworden.
Deswegen heißt es, dass jetzt die Hedgefonds hauptsächlich sich auf den Schweizer Franken konzentrieren.
Und die wichtigste Carry Trade Währung geworden ist zuletzt.
Und das ist natürlich etwas, was das Währungspaar weiter auch treiben kann.
Das ist eben einer von den Faktoren, die dann möglicherweise auch den Schweizer Franken weiter drücken könnten, den Euro zum Schweizer Franken weiter steigen lassen könnten.
technischen Aufwärtstrend seit März 2026.
Die EZB-Zinserhöhung, wie gesagt, wird die Zinsdifferenz nochmal verändern, nochmal zugunsten des Euro verändern, zugunsten des Schweizer Franken.
Dann heißt es, dass auch immer mehr Euro-Short-Positionen zum Schweizer Franken abgebaut werden.
Und ja, das zuletzt war aus den S&B-Sichteinlagen auch hervorgegangen, dass zuletzt auch wenige Interventionen am Devisenmarkt stattgefunden haben, weil das jetzt nicht mehr nötig ist, weil das offenbar der Markt selber.
Also es ist jetzt nicht eine reine Intervention, die den Schweizer Franken jetzt hier etwas schwächer werden lässt, zuletzt seit März, sondern sicherlich ausgelöst auch von der Intervention.
Aber zuletzt hat da die Schweizer Nationalbank nicht mehr so nachgeholfen.
Sprich, es könnte wirklich möglicherweise ein Trendwechsel sein.
Hat man schon oft gedacht in den vergangenen Jahrzehnten.
Ich bin ja leid geprüft, ich sage es immer wieder.
Ich habe immer noch so ein Hypothekendarlehen in Schweizer Franken, das ich seit Ende der 90er hier habe.
Das war damals der heißeste Scheiß, sich günstig in Fremdwährungen...
zu verschulden.
Der Carry Trade, der Defner.
Der Defnerische Carry Trade.
Aber der ist etwas langfristiger gewesen.
Der ist ganz langfristig.
Aber ich habe da flexibles Darlehen und profitiere von den niedrigen Zinsen wenigstens, wenn auch natürlich der Wert der Schulden enorm gestiegen ist in diesen Jahrzehnten.
Also das ist, das frisst halt den Wert dessen auf, was ich mit dieser Immobilie dann an Zugewinn hatte, fast auf.
Aber, wie gesagt, für mich persönlich wäre es natürlich gut, wenn wir hier eine Wende sehen, aber es ist ja trotzdem interessant für alle zu wissen, es gibt ja auch viele, die andersrum auch immer wieder eben ihr Geld parken im Schweizer Franken und die natürlich dann, wenn der Schweizer Franken an Wert verliert, was er eben, es war ein jahrzehntelanger Trend, der immer, es war irgendwie so, es schien ja immer so sicher, du musst einfach nur in den Schweizer Franken gehen und Der Wert steigt und steigt und steigt.
Da hat es ja dann auch nichts ausgemacht, wenn du keine Zinsen bekommen hast.
Und plötzlich geht es zumindest in einem halben Jahr in die andere Richtung.
Könnte ein Trendwechsel sein.
Und wenn dieser Trendwechsel bleibt, dann wird der sich natürlich im Laufe der Zeit verstärken, weil so viel Geld ja in den Schweizer Franken geflossen ist.
Und dass man da dann mal überlegt, na gut, wenn ich da keine Zinsen bekomme und mein Geld dort parke und mit Wertverlust nochmal rechnen muss, dann muss ich mir vielleicht mal einen anderen sicheren Hafen suchen.
Das ist auch für viele.
Gold ist immer die Alternative.
Bitcoin wäre es für mich nicht, aber für manche ist es.
Das sind ja so die Klassiker an Krisenwährungen, würde ich mal sagen, an die man dann so immer als erstes denkt.
Aber wie gesagt, es kann einfach, wenn auch ein Trend jahrzehntelang ging und man...
Ich finde den Trend auch einwechselt.
Ich glaube zwar nicht, dass es so ist, aber du hast recht, irgendwann geht es halt nicht mehr.
Ich will jetzt auch nicht sagen, das ist jetzt definitiv so, aber das ist einfach nur...
Zumal wir demnächst in Frankreich wählen.
Wir haben noch so ein paar andere unschöne Geschichten in Europa.
Da bin ich mir nicht so sicher, ob das eine Sache ist, die vom Bestand ist.
Aber wäre gut, dann können wir nach Davos günstiger fahren.
Obwohl, so viel bezahlt man da ja nicht.
Die meisten kosten die Firma bezahlt.
Die Unterkunft bezahlt.
Die sind teurer.
Aber die Lebensmittel waren gar nicht mehr so viel teurer als in Deutschland.
Weil da die Inflation nicht so stark gestiegen ist.
Zuletzt ist sie nicht mehr so stark gestiegen.
Aber die steigt nicht mehr.
Weil man halt schon beim Döner, keine Ahnung, diese Preise...
Wenn du Döner zum Frühstück isst, dann werden wir immer unsere...
Wir haben sie im Supermarkt gekauft.
Im Supermarkt, weil die Milch war da mittlerweile.
Ja, Milch ist da bezuschusst.
Aber glaube ich, das scheint ziemlich fest zuzustellen, weil diese Schweizer Bergbauernmilch, die war ja da billiger als hierzuland.
Also das kann nur bezuschusst sein.
Das kann nur.
Das kann nur.
Wir haben ja auch eine höhere Produktivität und kriegen aus der Kuh das Doppelte raus.
Das weißt du ja nicht.
Auf dem Berg.
Wenn es so viel Grünes Glas ist, den ganzen Tag draußen ist, hat sie vielleicht irgendwie ein dickeres Euter am Ende des Tages.
Man weiß es nicht.
Ich weiß es nicht.
Keine Ahnung.
Oder wenn du höhere Luft hast, vielleicht in Höhenluft, ist einfach...
Deine Milch ist vergiebiger.
Das Melken ist ja so viel aufwendiger auf dem Berg.
Da musst du teilweise mit Handarbeit die melken oder hast deinen Melkstand irgendwie auf der Alm.
Das da runter zu kriegen, ist ja ganz was anderes, wenn du industrielle Massentierhaltung von Rindern in Brandenburg angebunden ist und nichts machen darf.
Das ist natürlich wirklich ein Unterschied.
Und du kannst vollautomatisch die Kühe melken auf dem Melkstand.
Das ist ja alles vollautomatisiert.
Das geht ja alles auf der Eil.
Die Kuh denkt sich so, fuck, mein Euter ist schon wieder so dick.
Ich muss mal selbst hingehen an die Melkmaschinen.
Das machen die ja dann auch selbst.
Das klingt wirklich nicht so besonders tierfreundlich.
Gut, bevor hier irgendwie Bilder im Kopf entstehen, sagen wir, dein Bär der Woche ist der Schweizer Franken und meine Schweizer Aktien, die ich habe.
Das war auch immer ein riesen Renditebringer.
Schweizer Aktien waren ja nie so brüllig, aber durch den Währungseffekt.
War selbst meine Roche ein großer Gewinner.
Jetzt läuft sie auch ohne Währung.
Ich wollte gerade sagen, die Wirtschaft haben einen Riesensprung gemacht im zweiten Quartal in der Schweiz.
Man muss auch sagen, die Schweizer Franken ist trotz auch dieses deutlichen Sprungs im BIP im zweiten Quartal, glaube ich, eineinhalb Prozent waren es jetzt.
Doch trotzdem schwach geblieben ist ja auch ein gutes Zeichen, weil eigentlich sagt man ja immer, wenn die Wirtschaft wächst, dann steigt auch die Währung.
Dass die trotzdem sich da gegenläufig entwickelt hat, ist für meine These ein gutes Zeichen, würde ich sagen.
Aber es ist in der Zeit, pumpt vor allem die Pharma- und Chemieindustrie in der Schweiz.
Also es ist taub treiber, aber wir sehen ja auch die Chemieindustrie hierzulande, die profitiert vor allem auch von dem Nordkrieg.
Und die Elektroindustrie.
So optimistisch wie seit 2000.
Ja, ich meine alles, was KI zuliefert, KI-Rechenzentren.
Vor allem Laser zu, die du hinbringst oder irgendwelche anderen Bauteile.
Ja, aber auch so Lüftungsanlagen und dergleichen.
Da gibt es ja auch so viel Hightech in Deutschland und was auch immer.
So profitieren wir auch davon.
Und hochtief.
Das ist unser KI.
Das ist unser KI-Gewinn.
Dann komme ich zu meinem Bär der Woche und mein Bär der Woche ist Deutschlands Kapitalstock, der schrumpft, worum geht es?
Es geht um Bildung und die Sache ist ja immer, wenn eine Volkswirtschaft vermessen wird, da guckt man immer an, was gibt es denn für Maschinen, Gebäude, Fahrzeuge, was auch immer.
Aber eine Sache vom Kapitalstock, der wird nicht so richtig kartografiert, das ist Bildung, also was in den Köpfen drinsteckt, was man für Fachkräfte hat, weil das ja auch ein Riesen...
ein riesen Anlagevermögen ist oder zum Kapitalstock gehört.
Und jetzt gibt es ja glücklicherweise alle drei Jahre, beziehungsweise in Zukunft nur alle vier Jahre vermessen diese Bildung.
Und zwar ist es der berühmte PISA-Test.
Und wenn man die Zahlen vom Dienstag sich anschauen muss, dann müssen wir leider vom Kapitalstock was abschreiben.
Tut mir leid, weg damit.
Wenn man mal guckt, was ist passiert, da wird ja immer geguckt, wie die...
15-Jährigen in ganz vielen Ländern, ich glaube mittlerweile machen 91 Länder, das sind nicht nur OECD-Länder, sondern 91 Länder machen mittlerweile mit, wird halt geguckt, die Kompetenzen in Naturwissenschaften, im Lesen und in Mathematik und dann werden Punkte vergeben.
Und da sind wir jetzt in Deutschland.
Bei den 15-Jährigen bei Naturwissenschaften auf 486 Punkte gefallen.
Im Lesen auf 465 und in Mathematik auf 464 Punkte.
Jetzt muss man wissen, wie diese Punkte vergeben werden.
Als man diese Tests eingeführt hat, hat man gesagt, okay, der Durchschnitt.
Also es war, ich glaube, 2000 hat man angefangen beim Lesen.
Da war der Durchschnitt 500.
Und 2006 hat man, glaube ich, bei Naturwissenschaften den Durchschnitt bei 500 festgesetzt.
Und als man irgendwie Mathe, weiß ich nicht, wo da der Durchschnitt festgesetzt worden ist, war es auch 2000.
So, hat man 500.
Und jetzt wird halt von diesen 500 geguckt, wie entwickelt sich das von diesem Niveau ab.
Und da sind wir halt mittlerweile in Deutschland bei Naturwissenschaften auf 486 gefallen.
Das ist der tiefste Stand, den wir hatten.
Und jeder weiß ja noch, der PISA-Schock, erinnert sich noch, Defna, 2000?
Das war so die erste, da ging es ja um Lesen.
Und da waren wir in Deutschland mit 484 Punkten unter dem Schnitt der OECD von 500 damals und waren da wirklich weit abgeschlagen.
Und dann haben wir es sogar geschafft, in Deutschland bei allen Disziplinen, Naturwissenschaften, Lesen und Mathe, uns hochzuarbeiten.
Also wir waren bei Naturwissenschaften damals bei 2487, Lesen 484, Mathe 490 und sind dann hochgekommen bis auf 2015 509 bei Naturwissenschaften.
Das gleiche hatten wir bei Lesen und Mathe war 514, der Höchststand 2012.
Und seitdem 2015 bis 2012 bei Mathe.
geht es halt wirklich krass runter.
Und jetzt sind wir eben bei 486, wie gesagt, Naturwissenschaften, 65 Lesen und 464.
Und das ist halt wirklich nochmal ein neues Tief.
Aber was immerhin noch okay ist, wir sind noch ganz leicht über dem OECD-Schnitt.
Der OECD-Schnitt ist bei Naturwissenschaften mittlerweile bei 482, bei Naturwissenschaften, bei Lesen 461, da sind wir noch vier drüber.
Und bei Mathe bei 463 sind wir noch eins drüber.
Also es ist noch nicht...
Hopfen und Malz verloren.
Wenn man mal anguckt, was ist jetzt da passiert, dann ist es frustrierender in der Geschichte.
Bei keinem oder bei ganz wenig anderen Ländern gibt es so eine Dispersion zwischen, ob du Migrant bist oder nicht Migrant bist.
Also ein so riesen Unterschied.
Da gibt es Länder, die haben fast keinen Unterschied zwischen Leuten, die zugewandert sind und die Einheimischen.
Und wir haben einen mega Unterschied.
Und das Zweite, was wir auch haben, wir haben auch noch einen Mega-Unterschied zwischen dem Besten und dem Schlechtesten und haben das noch mit sozialen Komponenten.
Heißt also, wir schaffen es A, nicht die Migranten irgendwie ordentlich in den Bildungsprozess reinzubringen und wir schaffen es B, dann nicht für alle Menschen die gleichen Voraussetzungen zu schaffen, sondern wir selektieren.
Da gab es auch eine Sache, wenn du im Gymnasium bist, bist du bei Mathe auf dem Niveau von Singapur, das ist der beste Mitfalle, Und wenn du auf einer normalen Schule bist in Mathe, bist du halt ein bisschen tiefer.
Und du siehst halt, je nach Schultyp, je nach Selektion, wo du bist, hast du halt wahnsinnig unterschiedliche Werte.
Und das ist in fast keinem Land so.
Und es kann man nicht mal sagen, es hat was mit Geld zu tun.
Luxemburg gibt das meiste Geld aus, ist noch total grottig, weiß nicht, was die mit ihrem Geld machen.
Estland gibt viel weniger aus, ist viel weiter oben.
Also es geht nicht allein um Geld, sondern es geht irgendwie um die Intelligenz, dass man...
allen die gleichen Chancen gibt und allen irgendwie alle in die Bildung mit reinnimmt.
Und vielleicht müsste man einfach bei Migranten sagen, ey, wenn ihr kein Deutsch könnt, dann müsst ihr halt irgendwie in die Vorschule, zwei Jahre Vorschule gehen und müsst das mal Deutsch lernen.
Das macht ihr so lange, bis ihr das könnt und dann geht es erst los.
Und solche Sachen, das kriegen wir irgendwie nicht hin.
Und deswegen ist, finde ich, das besonders frustrierend, dass wir so wahnsinnige Leistungsunterschiede haben.
Und gerade das Frustrierende ist ja, wenn wir Zukunft haben wollen, können wir uns das nicht leisten, dass du eine ganze Gruppe abgeschlagen hast.
Und 20 Prozent der Menschen in Deutschland, der Kinder, ist nicht fähig zu lesen, zu rechnen, zu schreiben.
Das geht nicht, das können wir uns nicht leisten.
Und die 15-Jährigen heute sind ja irgendwann im Arbeitsprozess drin und die sollen ja irgendwann was schaffen.
Und deswegen ist das ein Befund, der mich besonders frustriert.
Ja, ist das mein Bär der Woche.
Und wir müssen da irgendwie was hinbekommen.
Und das Dumme ist, dass es halt so langsam wirkt.
Deswegen müssen wir da relativ schnell was machen.
Und das geht nicht.
Jetzt höre ich schon wieder alle, die sagen, wir haben immerhin fünf Euro mehr in die Schule.
Nee, Geld alleine ist es nicht.
Und alleine, wenn du China mit Deutschland vergleichst, die haben so viele Punkte mehr, das wäre wie fünf Schuljahre länger.
Wie fünf, als ob die Kinder fünf Jahre länger zur Schule gegangen wären.
Das haben die in höheren Punkten.
das geht nicht, das können wir uns wirklich nicht leisten.
Und dann diejenigen, die Spitzenkräfte von MINT, die gehen dann auch noch nicht mal in MINT-Berufe.
Das ist dann das Nächste, was sie feststellen.
Lauter Sachen, die alles frustrierend sind.
Und wir müssen was tun.
Und Estland hat gezeigt, dass man was tun kann und dass man es verbessern kann und das auch relativ schnell hinbekommt.
Die haben 15 Jahre gebraucht und wir müssten es jetzt ein bisschen schneller hinbekommen.
Wenn ich König von Deutschland wäre, wäre wahrscheinlich das Erste, was ich machen würde, wäre Bildung, weil das lange dauert.
Und das Zweite wäre, ich bin open for business und würde sämtliche...
Unternehmenssteuern reduzieren.
Aber da muss ich als König jetzt erstmal enttäuschen, weil da wären ja die Landesfürsten dafür zuständig.
Ich wäre ja König mit voll durchregieren.
Und da können sich die AfD-Dullis, die irgendwie keine Ahnung was machen wollen, das können die Verkästen.
Die Bildungskompetenz entziehen, das wäre schon auch ein Schritt, denke ich.
Ich weiß nicht, was man machen kann, aber auf jeden Fall so funktioniert es nicht.
Der flitten Teppich in Sachen Bildung ist ja in Deutschland auch.
Wenn man in Bayern wie ich zur Schule gegangen ist, hat man natürlich eine hervorragende Bildung bekommen.
Naja.
Und einen lustigen Punkt, den habe ich ja hier schon vorab erzählt, das ist Finanzkompetenz, wird alle zwei PISA-Erhebungen nachgefragt.
Da haben wir in Deutschland noch nie mitgemacht.
Das wird aus 2029 jetzt wieder nachgefragt.
Finanzkompetenz, da sollten wir auch mal in Deutschland mitmachen.
So Financial Literacy haben wir nie gemacht, sonst wären wir noch in einer weiteren Kategorie hinten.
Das sollte man auch mal machen.
Und jetzt sind ja die jungen Leute.
Ich sehe es ja bei meinem Sohn, der sich selbst bildet und der in der Schule natürlich überhaupt nichts davon mitkriegt, aber der einfach dadurch, dass er sich selbst damit beschäftigt, weil er da Bock drauf hat, selbst eine gewisse Kompetenz zu kriegt.
Deswegen können wir da sogar, vielleicht wird das sogar nochmal was Positives.
Das Positive ist ja auch eben diese neuen Depots, die kommen, das Altersvorsorge-Depot, das Kinderdepot.
Das ist so klug, finde ich.
Und da muss man einfach jetzt auch mal wieder die Regierung loben.
Da wird schon viel Gutes auch an den Start gebracht.
Und gerade das Kinderdepot, dass man da jetzt einfach mal hier...
Praktisches, da kannst du noch tausend Lehrfächer einführen, finanzielle Bildung.
Das ist nicht dieser Effekt.
Ich weiß noch, wie bei uns das einfach das Behördenspiel in der Schule hat viel, viel mehr gebracht als der ganze theoretische Unterricht.
Da hast du es einfach mal praktisch gelernt und dafür ist auch das Kinderdepot wirklich sehr, sehr gut, dass man es praktisch ausprobieren kann und einfach sieht, dass da was hin rauskommt.
Und dann wächst ja immer die Neugier.
Dann will man das auch verstehen und sich mehr damit beschäftigen und das ist das Gute.
Und dafür gibt es ja dann ganz viele Podcasts und ganz andere Dinge.
Also von daher, es gibt genug Informationen, auf die man auch zugreifen.
Aber natürlich wäre es auch schon Teil der Bildung allein für die Lehre.
Damit die Lehre auch mal lernen.
Und dass Kapitalismus nicht per se was Böses ist.
Kommt dann immer drauf an, wie es dann im Lehrplan steht, in den einzelnen Bundesländern.
Ja, also das müsste man auch.
Da ist glaube ich auch noch...
vieles im Argen.
Ich glaube, der Lehrerberuf wird von Menschen angezogen, da fühlen sich Menschen angezogen, die sicherlich nicht zu denen gehören, die die Entrepreneurschaft besonders lieben.
Deswegen hilft auch eine Verbeamtung von Lehrern überhaupt nicht.
Ich meine, da sind sie immer dieser Wettbewerb um Lehrkräfte und sagen, wir bieten dir aber eine Verbeamtung an.
Das führt aber vollkommen in die falsche Richtung.
Hinterher melden sich ja sowieso dann die...
Jahrzehntelang krank?
Ach komm, jetzt müssen wir nicht.
Es gibt solche Sachen.
Du musst jetzt nicht die Klischees machen.
Aber es werden natürlich die falschen Leute angezogen.
Es werden Leute angezogen, die nicht besonders risikofreudig sind, die jetzt sagen, ich finde diese Sicherheit im Staatsschoss ganz toll.
Und dann wirst du natürlich, wenn du Staatsangebieter bist, wirst du den Staat für alles schön finden und wirst private Initiative nicht so hoch schätzen und wirst auch gegebenenfalls jemand, der Milliardär geworden ist.
wirst du dann nicht unbedingt das loben, sondern wirst sagen, nee, also eine Milliarde, das kann ja kein Mensch im Leben ausgeben, das muss man ihm schnell wieder wegnehmen.
Aber dass man damit auch Anreize wegnimmt, das vergisst du dann dabei.
Insofern, ja, ich finde, auf jeden Fall PISA, Kapitalstock in Deutschland, das ist mein Bär der Woche.
Sehr guter Bär, leider, leider, muss man sagen.
Aber Tag ist aktuell heute rausgekommen an diesem Dienstag.
Und ja.
Ganz, ganz wichtig.
So, kommen wir zu, jetzt hier kommt hier die Zäsur.
Achtung, wir sprechen über Politik.
Wir haben ja gerade schon über Politik gesprochen eigentlich.
Da sieht man, wie fließende Übergänge sind.
Also wer meint, Wirtschaft und Politik kann man trennen.
Nicht mit einer Staatsquote von über 50 Prozent.
Vor allem ist die Economy Stupid, der letztendlich auch wieder die Politik bestimmt und gegen, also sie sind einfach kommunizierende Röhren.
Und wenn die Politik versagt, dann geht es der Wirtschaft schlecht und andersrum eben auch.
Deswegen müssen wir über Politik sprechen.
Wer es nicht hören will, kann jetzt sich verabschieden.
Wir sagen Tschüss und Ciao.
Sonst sprechen wir über die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, die in der Tat ein Politikbeam war, auch wenn die Umfragen vorher in diese Richtung gezeigt haben.
Aber es kam dann doch eben wie erwartet.
Zum Großteil, also die AfD hat ein...
grandiosen Wahlsieg eingefahren, aber nicht die absolute Mehrheit erreicht.
Das liegt eben auch daran, dass viele kleinere Parteien dann eben reingekommen sind noch.
Die Grünen und die SPD waren ja auch mal angezählt in den Umfragen vorher unter der 5%-Grenze.
Da hat sicherlich die Mobilisierung geholfen, dass man gesagt hat, dass viele mobilisiert haben.
Ich habe gesagt, wählt gerade diese Parteien, die angezählt sind, damit es eben nicht zu einer AfD-absoluten Mehrheit reicht.
Dann ist eben auch das BSW noch auf den letzten Drücker reingekommen und hat der AfD dann die absolute Mehrheit quasi genommen.
Hatten sie aber auch vorher nicht.
Vorher fehlte ihnen aber nur eine Stimme.
Vorher zählte ihnen eine Stimme.
Vorher zählte eine Stimme und als sie dann in der BSW drin waren, fehlen jetzt einfach drei Stimmen.
Drei Stimmen, genau.
Und hätte er aber noch zu anderen, das Pendeln noch in die andere Richtung auch noch ausschlagen können.
So im Schluss wahrscheinlich nicht.
Nein, du hast recht.
Aber eine Stimme hätte man wahrscheinlich leichter bekommen können als drei.
Da muss man dann doch Verhandlungen führen.
Und es sieht ja so aus, dass es jetzt eine Paz-Situation gibt im Landtag.
Die AfD hat 39 Sitze.
Die anderen Parteien ohne BSW haben auch 39 Sitze.
Wenn es zur Wahl des Ministerpräsidenten kommt, braucht man in den ersten Wahlgängen ja eine absolute Mehrheit, aber im dritten Wahlgang reicht eine einfache Mehrheit.
Es würde aber rechnerisch noch nicht mal reichen, wenn die BSW wie angekündigt sich enthält und alle anderen gegen die AfD stimmen.
39, 39.
Also patt, ja.
Nun hofft ja die AfD, dass sie irgendwo einen Überläufer oder ein paar Überläufer noch von der CDU findet.
Die CDU sagt so, nee, nee, nee, nee, nee.
Bei uns nicht.
Ja, muss man auch sagen.
Und die Kandidaten, die vorher, da gab es ja auch in Welt schon lange, berichtet darüber, dass das möglicherweise möglich wäre.
Die Kandidaten, die da so ein bisschen unter Verdacht standen, sind auch gar nicht mehr in den Landtag gekommen, weil so wenige Abgeordnete noch reingekommen sind.
Und natürlich werden eher die Linientreuen auf die besseren Plätze gesetzt.
Das ist ja schon auch klar in der Partei.
Also von daher könnte das für die AfD schwierig werden.
Also meine Einschätzung ist eigentlich ganz klar, die AfD muss regieren.
Also ich meine, sie hat einen grandiosen Wahlsieg eingefahren und der Siegmund hat zwar immer vorher gesagt, ja, ich will nur mit absoluter Mehrheit regieren, aber ich meine, das geht halt dann auch nicht in der Demokratie.
Ich habe nochmal nachgeschaut, wer ja Bundeskanzler eigentlich mit absoluter Mehrheit regiert hat, das war gerade mal Konrad Adenauer.
in seinen Anfängen.
Hätte aber mit einer Stimme Mehrheit das gemacht.
Genau, hat sich selber gewählt.
Ja, gut.
Aber danach gab es das dann eben nicht.
Da hätten wir auch keinen Bundeskanzler mehr gehabt, wenn alle gesagt hätten, ja, ich will doch nur mit absoluter Mehrheit regieren, damit ich 100 Prozent mein Programm durchsetzen kann.
So ist halt nicht eine repräsentative Demokratie und da muss einfach die AfD dann auch mit zurechtkommen.
Die haben einen grandiosen Wahlkampf geführt und es haben tausend Gründe dazu geführt, dass sie gewählt wurden.
Aber Ulrich Siegmund ist schon einer, der charismatisch ist, gut aussehen, gut reden kann und der Leute mitreißt.
Und er hat ja schon wirklich so einen Wahlkampf gemacht, so einen absolut, eben nicht diesen Negativwahlkampf, wie man immer von Weidel und was auch immer, wir reichen eigentlich nieder, sondern dieses absolut optimistischen.
Positivwahlkampf, alles ist möglich.
Das hat mich an Obama erinnert, Barack Obama, damals mit Yes, we can.
Und das ist natürlich eine wunderbare Projektionsfläche für alle Enttäuschten, für alle, die irgendjemanden abwatschen wollen.
Alles ist möglich, da findet sich ja irgendwie jeder wieder und kann seine Hoffnungen da rein projizieren.
Und die Hoffnungen muss er jetzt eben auch erfüllen, die er geweckt hat.
Gestern Abend bei Lanz saßen ja Koppala und Frau Wagenknecht danebeneinander und Lanz hat immer gesagt, ja Moment mal, ihr seid doch das Perfect Match hier, wenn sie immer gegen die Ukraine gewettet haben und die Russen verteidigt haben.
Das ist zufällig.
Dann muss man einfach sagen, okay, hallo.
Perfect Match.
Ihr habt euch gefunden.
Ihr habt so viele Übereinstimmungen.
Und jetzt tut's.
Heiratet.
Geht diesen Bund der Ehe ein.
Und das BSW, die kommt ja immer wagenknecht.
Ja, wir haben ja immer gesagt, wir wollen einen überparteilichen Ministerpräsidenten.
Das haben wir vor der Wahl gesagt.
Aber sie konnte auch keinen benennen.
Kuballa hat ja mal gefragt, wer wäre denn diese Person?
Die waren eigentlich überparteilich.
Ich würde ja vorschlagen, lasst uns doch die Rentenkommission dann in Sachsen-Anhalt regieren.
Das wäre eine überparteiliche Kommission.
Ich glaube nicht, dass das nach dem Geschmack von BSW und von anderen wäre.
Von daher, das klingt immer so, irgendein überparteilicher.
Das ist ja auch noch eine Vorstellung.
Leider mit der EU ist nicht vereinbar.
Aber ich finde einfach, du kannst nicht so viele Übereinstimmungen haben und sagen immer, hallo und hier die Ukraine und die Ukraine-Hilfe ist an allem schuld und jetzt sind da zwei, die...
Sind sich so einig, dann sollen sie bitte heiraten und sollen jetzt einfach mal zeigen, nachdem sie so lange rumgemeckert haben, auch Frau Wagenknecht und die AfD, dass sie es jetzt besser machen können und den Dreck aus dem Dreck ziehen, bitteschön.
Ihr habt ganz klar das Wählermandat und man muss sagen, also die CDU hat definitiv nicht das Wählermandat.
Also das wäre wirklich ein Unding zu meinen, aus dem ganzen verbliebenen Rest da irgendwas zu schmieden.
Geduldet oder nicht geduldet, Minderheitsregierung oder nicht.
Also Linke wäre schon eine Zumal.
gewesen und das BSW ist noch mehr Zumutung, weil das BSW ist ja wirklich national und sozialistisch.
Also das ist wirklich, das passt wunderbar zum AfD.
Da haben sich zwei gefunden.
Bitteschön, sagt mal, alles ist möglich.
Wir sind gespannt.
Jetzt hast du schon deine Projektion, was du dir vorstellst, was da passiert.
Ich fand es ja eher noch spannend zu fragen, warum haben die Leute es gemacht und was steckt dahinter?
Und hat da die Politik möglicherweise Stimmung einfach überhört und haben die Leute wirklich nicht nur, dass sie jetzt sagen, ich will Protest machen, sondern möglicherweise ist da auch mehr dahinter.
Und ich fand halt faszinierend, dass sie der AfD 30 Prozent 30 Prozent Wirtschaftskompetenz zugetraut haben.
Und das finde ich schon, da geht es ja nicht um Protest, sondern da geht es ja wirklich darum, dann zu sagen, hey, ich traue euch zu, dass ihr regieren könnt.
Und das fand ich ganz spannend.
Was ich auch spannend fand, dass die Leute gar nicht so sehr auf Migration gegangen sind, sondern dass soziale Sicherheit ganz oben stand.
Wenn man mal gefragt hat, die Leute, was so ihre ausschlaggebenden Sachen waren.
Und die Wirtschaft war, je nachdem welche Partei, bei den Grünen stand die Wirtschaft ganz unten, bei den Linken stand sie auch ganz unten.
Da war soziale Sicherheit ganz oben.
Da fragt man sich, kann soziale Sicherheit ohne Wirtschaft funktionieren?
Da ist schon ein Denkfehler bei den Leuten dabei.
Aber dass da Kompetenz vermutet wird, das finde ich eine frustrierende Sache.
Oder eben ein Beleg dafür, dass die etablierten Parteien einfach die falsche Politik gemacht haben.
auf diese Leute nicht gehört haben.
Und wenn ich mir die Bildungsgeschichte angucke, dann kannst du natürlich als Grüner sagen, Migration, kein Problem.
Dann bringst du halt deine Kinder in Schulen, wo eben Migration kein Problem ist.
Und ich weiß, bei meinem Zweitgeborenen, der ist auf irgendeinem MINT-Gymnasium, da ist Migration kein Problem.
Und wenn du Migration für kein Problem befindest, kannst du halt in einem Stadtteil wohnen, wo es eben kein Problem ist.
Und da siehst du das auch gar nicht.
Und ich glaube, die Leute...
Wenn man guckt, wer hat sie gewählt?
Arbeiter haben sie von allem gewählt und Menschen, die nicht so viel Geld haben.
Du kannst halt nicht irgendwie deine Politik den Leuten überhelfen und dann am Ende sagen, ja, du musst es aber mitbezahlen, die ganze Geschichte.
Und das finde ich ist ein, jetzt kann man natürlich sagen, Neid oder keine Ahnung.
Oder ist für mich auch verstörend, dass wenn die Regierung dann Reformen machen will, dass dann die Leute auch irgendwie sagen, nee, nee, so will ich es aber nicht haben.
Aber dann ist natürlich auch die Sache...
Was ist für ein Gefühl bei den Leuten da?
Und da kommen wir zu der Sache, die du vorhin schon gesagt hast.
Wenn du das Gefühl hast, dass die Politik mit dem Geld um sich rumwirft und ihre moralischen Vorstellungen ausgibt, ob es eine...
Ob es eine Europapolitik ist, wo man sagt, naja, komm, ist doch kein Problem.
Wir sind doch jetzt hier alle Kumpels.
Und dann gibt man da für den Next Generation EU Milliarden, 750 Milliarden sind da reingeflossen.
Und dann machen da die Spanierzweigen was ab für ihre Beamtenpension.
Und du hast das Gefühl, da wird was gemacht, wo für andere Leute was ausgegeben wird, aber für das Innere, für die eigenen Leute nicht.
Das ist das Gefühl, was viele haben.
Oder du machst eine Energiepolitik, wo du sagst, ach komm.
Lassen wir die Atomkraftwerke abschalten, machen wir noch ein paar mehr von irgendwas.
Ist ein bisschen teurer, müssen wir halt uns leisten können.
Oder machen wir mal eine Elektromobilität, können wir doch auch machen.
Und die Leute, die normalen Leute denken so, Moment, ich kriege hier keine Förderung, ich kann mir auch keine Solarzellen aufs Dach bauen, Windrad kann ich schon gar nicht mehr in den Garten stellen, weil ich dafür gar nicht das Kapital habe, andere schon.
Ich glaube, dass jetzt die normalen Leute, in der Anführungszeichen, keinen Bock mehr haben, auch zu zahlen für die Politikvorstellungen von anderen.
Und das wäre so meine, das ist so ein, und da haben die gesagt, kriegen die jetzt die Rechnung?
Nee, will ich halt nicht mehr.
Ich will jetzt nicht sagen, dass die AfD eine Lösung ist.
Die AfD ist furchtbar, die werden nicht besser sein.
Aber ich kann dieses Gefühl verstehen, was man hat, wenn man da lebt und denkt so, meine Straße sieht hier, obwohl in Sachsen-Anhalt sogar die Straßen schön gemacht haben, die haben ja relativ viel investiert, das kann es nicht sein.
Aber das irgendwie bei anderen Sachen wird gekürzt, aber bei denen nicht.
Und beim Ukraine-Krieg muss man den Leuten halt wirklich sagen, hey, das ist unser Krieg, das ist unsere Freiheit, das muss man halt auch mal deutlicher den Leuten mal klar machen.
Und ich weiß nicht, ob man einen sachsen-anhaltischen Menschen davon überzeugt, dass der Russe möglicherweise gefährlicher ist, als er das hat.
annimmt, aber da muss man es auch besser kommunizieren und muss denen sagen, hey, hört mal zu, das ist...
Das ist eine Sache, da geht es um uns, um Europa und um unsere Freiheiten.
Da greift uns jemand an.
Das muss man den Leuten schon mal klarer machen.
Bei anderen Sachen, die man ausgibt, muss man halt dann fragen, muss ich bei jedem Entwicklungshilfe geben?
Da muss ich eben auch mal genauer sagen.
Muss ich sagen, ja, ich will das machen, dann muss ich es aber auch genauer machen.
Muss ich denen und denen die Kohle geben?
Muss ich irgendwie jedem...
dass viele Einwanderer einfach nicht mitwirken an unserem Staat, wer hierher kommt.
und Kohle kriegt, der hat gefährlichst auch mitzuwirken.
Da muss es fordern und fördern geben und nicht nur fördern und die Leute sitzen zu Hause und denken, das ist ganz schön hier.
Und da geht es nicht nur darum, dass es Leute sind, die Gewalttaten verüben.
Da würde ich sagen, was haben die überhaupt hier zu suchen noch?
Aber da geht es auch darum insgesamt.
Und dieses Gefühl haben die Leute halt nicht.
Oder auch andere, es müssen ja nicht mal Migranten sein, die Bürger, oder auch Leute, die morgens aufstehen, die sich denken, ich muss hier mehr Steuern zahlen, ich muss mehr Zuzahlung bei der Gesundheitsvorsorge machen.
und andere sitzen da und müssen weniger machen und kriegen vom Staat viel.
Und das ist halt so ein Ungerechtigkeitsgefühl.
Und das Interessante war, da gab es auch eine Umfrage dabei, haben sie den Eindruck, den fairen Teil zu bezahlen, einen unfairen Teil, also dass sie besser gestellt sind oder schlechter gestellt sind.
Und 70 Prozent der Leute haben gesagt, ich habe den Eindruck, dass ich weniger bekomme, als mir eigentlich zusteht.
Und daran merkt man, was da für ein Gefühl herrscht.
Aber wenn man nach Sachsen-Anhalt fällt, sieht man ja, wie schön da die Straßen sind, wie schön die Schlösser da modernisiert worden sind und so weiter und so fort.
Also insofern, das ist ja gar nicht so.
Aber warum ist das so?
Und dann muss man sich halt fragen, muss man Politik nicht nur anders machen, sondern eben auch anders kommunizieren und nicht den Leuten sagen, ja, ist halt einfach so und aus der Berliner Blasenperspektive irgendwie Sachen machen.
Und die Leute, die es sich leisten können, irgendwie mehr Geld auszugeben.
Klar, bei den Grünen war die Existenzangst, ich habe Angst, meine Rechnung nicht mehr zahlen zu können.
Das war bei denen kein großer Wahlding.
Aber bei den AfD-Wählern war, ich habe Angst, meine Rechnung nicht mehr zahlen zu können, ein großer Anteil.
Und klar.
Da muss man was tun und die Ängste den Leuten nehmen.
Und dann kann man auch die Reformen besser begründen, wenn ich sage, hey, wir machen alle mit, wir fassen alle an und alle müssen mitmachen.
Und ich muss auch irgendwie, jeder, der hier in Deutschland lebt, die Grundeinstellung ist, dass du mitarbeiten musst.
Gut, wenn du nicht mitarbeiten kannst, weil es einfach nicht möglich ist, dann würde ich sagen, okay, dann wird dir auch geholfen.
Die Grundsache ist, du lebst ja und kriegst das mal eine gewisse Grundunterstützung und wenn du Bock hast, kannst du auch was beitragen, sondern die Grundeinschätzung muss anders sein.
Und diese Geschichte muss man den Leuten mitmachen.
Wenn du jedem sagst, ey...
Jeder wird hier mehr anfassen müssen und du musst jetzt vielleicht auch mal zwei Stunden länger arbeiten die Woche und musst vielleicht noch zwei Jahre hinten dranhängen, bevor du in Rente gehen kannst.
Dann ist es ein anderes Gefühl, als wenn du sagst, du musst länger arbeiten, musst eine höhere Zusage machen, aber andere kommen immer noch durch und andere haben immer noch ein besseres Leben und du nicht.
Also das ist, glaube ich, so ein Problem und das muss man und nicht jedes Problem, also da haben wir ja auch Diskussionen gehabt.
Donald Trump ist schuld, dass wir höhere Zinsen zahlen.
Oder der ukrainische Angriffskrieg war schuld, dass wir Inflationen haben.
Der russische Angriffskrieg.
Du hast die ostdeutsche Lesart gelesen.
Für Frau Wagenknecht ist ja die Ukraine der Angreifer gewesen.
Aber es ist nicht...
Wir sind an vielen Sachen schuld und das hat das Problem vielleicht verstärkt, aber das ist nicht so, dass man immer sagt, und die Politik sich zurückzieht und jetzt der Klingbeil, als sie hier kam, war die Schlagzeile, Verteidigung ohne Schulden ist wie Mondfahrt ohne Monddings.
Ein Land.
Eine Grundgeschichte für eines Landes gehört dazu, dass es sich nach innen und nach außen verteidigt hat.
Das ist eine grundangewohne Eigenschaft.
Und es kann nicht sein, dass man sagt, das ist auf Schulden.
Das ist es nicht.
Nein, man muss so haushalten, dass das...
Im einfachen Budget.
Das wäre genauso, wenn ich sagen würde, ich kann mir keine Miete leisten und muss mich verschulden.
Das wäre genauso blöd für mich.
Du hast ja so viele Punkte gemacht.
Wenn man 20 Jahre aber halt nichts in die Rüstung investiert hat, dann hat man halt wirklich so einen großen Nachholbedarf.
Einmalig.
Ja, dann macht man es einmalig.
Aber nicht dauerhaft.
Dann ist es halt so, wenn du ein Haus renovieren musst, dann musst du halt auch mal Schulden aufnehmen.
Ja, aber danach nicht mehr.
Aber nicht dauerhaft im Haus zu wohnen mit Schulden.
Und das machen wir ja gerade.
Und möglicherweise hast du dauerhaft höhere Ausgaben, wenn man sieht, welchen Kurs fährt.
dauerhaft, dann musst du dauerhaft einfach umschichten.
Dann musst du Priorität machen.
Dann musst du halt sagen, wir müssen für die Rüstung mehr bezahlen.
Dann musst du aber an anderer Stelle auch weniger.
Und damit kannst du jetzt dann im Osten punkten, wenn du sagst, wir müssen jetzt die Renten noch mehr kürzen, damit wir noch mehr in Rüstung ausgeben.
Was heißt denn noch mehr kürzen?
Wir haben die Renten noch nicht einen Cent gekürzt.
Naja, ich meine, allein die Ankündigung eines Rentenreformprogramms hat ja die Ostwähler auf die Barrikaden getrieben.
Unter anderem, das haben ja die Umfragen ganz klar gezeigt, die Rente nicht umsonst.
haben ja die Ostministerpräsidenten der CDU diesen Vorstoß gemacht.
Hat die überhaupt nichts gebracht.
Hat nichts gebracht, hat ihnen nichts gebracht.
Weil die anderen die einfache Antwort haben.
Weil sozusagen das Narrativ der AfD natürlich lautete, die Ukraine-Hilfe ist ja an allem schuld und alles Geld, was wir in die Ukraine stecken, das wird euch am...
Menschen hier vorbeinhalten und sonst könnten wir ja allen die Renten mit 45 Beitragsjahren die Rente zahlen und wir hätten ja Kohle für alles und für Kinder und und und.
Nur weil wir das Geld in die Ukraine stecken, können wir unsere eigene Bevölkerung.
Das ist ja das Narrativ gewesen, hauptsächlich auch der AfD.
Und das dagegen anzukommen, da musst du schon wirklich sehr, und wenn du dann russlandfreundlich Bevölkerung hast, die sagen, was ist denn das Problem mit Russen?
Ich weiß nicht, wenn man das nicht sehen will, auch die Drohnenangriffe in Leipzig, wenn man all das nicht sehen will, ist es wirklich schwierig.
Du sagst, du musst mal halt dann überzeugen.
Ja, mach das mal.
Also da haben es schon viele versucht, dieses Narrativ aufzubrechen.
Das erschreckt mich wirklich, dann eben diese Reformunfähigkeit.
Das zeigt sich ja nicht nur im Osten, es zeigt sich ja überall, diese Beharrungskräfte.
Und ich habe es in unserer Reformdiskussion ja damals gesagt, also bei dem Reformpark, wo du gesagt hast, ja alles viel zu wenig und viel zu wenig Reformen.
Und ich habe gesagt, na gut, du musst es halt irgendwie...
Alter, lass mich mal reden, du hast gerade eine halbe Stunde.
Das war keine halbe Stunde, das waren...
Naja, es war...
Gefühlt, war jetzt eine halbe Stunde.
Ja klar, weil es nicht deine Argumente sind, das ist ja logisch.
Nein, aber ich muss ja ein paar Punkte von dir aufgreifen.
Jetzt kam es noch mit dem Haushalt und, und, und.
Und wie gesagt, damals in der Reformdiskussion habe ich gesagt, das ist ja immer eine Frage, was kannst du überhaupt noch zumuten?
Und da war ja schon, habe ich damals schon gesagt, da war ja immer die Angst vor dem Osten, dass du den Rentnern im Osten...
Rentenreform weniger zumuten kannst, weil sie natürlich vor allem weniger Vermögen haben als im Westen.
Die Rentenniveaus sind gar nicht so unterschiedlich.
Die Renten haben gar nicht AfD gewählt.
Die Hauptrenten waren 25, 35 bis...
Bis 50 waren die Haupt-AfD-Relle.
Die Rentner sind ja schon in Rente.
Die haben ja keine Angst vor der Abschaffung der Rente mit 63.
Das sind ja natürlich eher die Rentennahen.
Oder es haben ja alle gesagt, länger als 45 Jahre arbeiten würde ich nicht.
Das sagen da alle.
Und deswegen ist die Ablehnung der Sozialreform.
30 Prozent haben gesagt, auf keinen Fall die Sozialreform.
Ne, das Gegenteil.
Also 30 Prozent nur waren dafür, dass man die Sozialreform durchzieht.
70 Prozent waren dagegen.
Und allgemein war es natürlich Frust über etablierte Politik.
Migration war natürlich ein Riesenthema.
Logischerweise 92 Prozent sagen, es gibt zu viele Flüchtlinge im Land.
Wirtschaftliche Sorgen, du hast sie genannt.
Und vor allem dann dieses Gefühl der Benachteiligung.
Und weil du gerade viel über Gefühle geredet hast, ist in der Tat eben vieles waren einfach Gefühle und eben nicht faktenbasiert, weil wie gesagt, Rennniveaus sind ähnlich.
Vor allem aber eine Studie ist, finde ich, ganz besonders interessant vom IFO in Dresden.
Die haben nämlich festgestellt, dass die Angst vor Kriminalität nur begrenzt mit der tatsächlichen Kriminalität zusammenhängt.
Und zwar haben sie herausgefunden, dass die Kriminalität in Schleswig-Holstein sehr gering ist.
Die Furcht vor Kriminalität in Schleswig-Holstein ist sehr gering, während sie in Sachsen-Anhalt erstaunlich hoch ist, obwohl beide Länder mit etwa 8.000 Straftaten je 100.000 Einwohner in etwa vergleichbare Kriminalitätszahlen haben.
Und trotzdem ist eben die Angst vor Kriminalität so unterschiedlich ausgeprägt.
ein Fakt, ja, und das ist, glaube ich, in vielen Punkten ist eben diese Wahrnehmung einfach noch viel schlechter als die tatsächliche Lage.
Das ist ein grundsätzliches Problem in Deutschland und ich glaube, das ist im Osten auch nochmal dieses, ein selbst verstärkender Effekt.
Wir sind hier die benachteiligten und ja, dass das und dann ist auf der anderen Seite jetzt einer, ein Messias da, das ist halt das klassische, wie gesagt, das war bei Obama damals von einer anderen politischen Linie oder auch Macron in Frankreich, der eine Welle der Begeisterung damals ausgelöst hat für eine Pro-Europation.
Du warst selbst begeistert?
Natürlich war ich von Makro begeistert.
Ich kann mich grundsätzlich für solche Typen begeistern.
Und ich fand wirklich den Sigmund so als Typ, ich meine, da muss man ganz ehrlich sein, der ist mitreißend, kann, ist witzig, kann gut reden, sieht gut aus, hat eine hübsche Frau.
Ich war bei Tüll und Tränen.
Habe sie ihr Brautkleid gekauft vor zehn Jahren oder sowas.
Naja, egal.
Und nein, da denkst du ja, mit dem kann ich mich identifizieren.
Das spielt doch eine Rolle, muss man doch ganz klar sagen, für eine Wahlentscheidung.
Doch.
Ich gucke mir das Wahlprogramm an, das ist widerlich.
Du bist rational.
Ja, klar ist das widerlich.
Ja, sehe ich so.
Da kann sich ein Strahleman hinstellen und kann mir doch erzählen, wie geil er ist.
Ja, aber wie viele Leute gucken sich ein Wahlprogramm an, sondern stellt sich einer hin, gibt Freibier aus und sagt, alles ist möglich.
Schön.
lächelt dich an, du hast ein Selfie mit ihm, kommt auf seiner Schweine daher, hat noch ein bisschen DDR-Nostalgie im Programm und sagt, früher war alles besser und selbst in der DDR.
Also diese ganze Nostalgie, wann war denn alles besser in Sachsen-Anhalt, als sie nach der Wende 20% Arbeitslosigkeit hatten oder als sie in der DDR gelebt haben.
Also das ist schon wirklich rational schwierig zu erklären und dann sich dem Russen sozusagen an den Hals zu werfen.
Auf der anderen Seite.
Seite ist man extrem neuralgisch in Sachen Meinungsfreiheit.
Oh Gott, da fühlt man sich unterdrückt hier in der Demokratie und glaubt, dass es dann mit Putin besser wird, Fragezeichen.
Also da gibt es schon einige Widersprüche.
Aber wie gesagt, Sigmund hat es irgendwie geschafft, hier eine Bewegung in Kraft zu setzen.
Alles ist möglich und wie gesagt, jetzt kann er gerne beweisen, was alles möglich ist.
Und dann vielleicht wird er auch mal entzaubert.
Du bist ja wieder der Klassiker, der jetzt wieder kommt und sagt so, nee, also sind die Leute selbst schuld.
Wir haben sich eine Messias, haben sie die falsche Wahrnehmung, als sie zu doof sind, dass sie nicht kapiert.
Ich habe nicht gesagt, aber...
Du hast nicht gesagt, die haben die falsche Wahrnehmung.
Nein, aber ich habe gesagt, es ist eine Wahrnehmung.
Du hast gesagt, falsche Wahrnehmung.
Falsch oder richtig?
Die zweite ist Nostalgie, auch falsch.
Du gibst den Leuten das Gefühl, sie sind falsch.
Aber die Politik, und das könntest du auch, du könntest einfach sagen, komm, Politik, mach einfach so weiter.
Ich bin ja auch kein Politiker.
Ja, aber es gibt doch handfeste Probleme in Deutschland, wo es Verteilungsfragen gibt, wo es zu Lasten von Arbeitern verteilt wird und wo irgendwelche Leute ihre moralischen Vorstellungen mit moralischem Geld und dies und das, da hat man dafür und dafür und dafür und dafür.
Deswegen machen wir eine Reformpolitik.
Und jetzt musst du doch sagen, irgendwie scheint da ja was verruscht zu sein.
Und die Leute haben einfach da keinen Bock mehr drauf, sich erzählen zu lassen, was sie zu tun haben, was sie das haben und so weiter.
Nein, sie haben vor allem keinen Bock drauf, Opfer zu bringen.
Und jetzt hat man immer Reformen gefordert von der Politik.
Jetzt macht die Politik endlich mal Reformen.
Und jetzt ist es halt wieder verkehrt.
Und das ist ja auch bei, das ist nicht nur im Osten, das ist doch überall, wo du dich umhörst.
Selbst dem Kollegen graust, die sagen, ich habe keinen Bock jetzt hier nochmal ein halbes Jahr länger zu arbeiten.
Bloß für die Rentenreform.
Und ich habe keinen Bock hier.
benachteiligt zu werden.
Du müsstest halt mal eine richtig große Geschichte rangehen.
Du müsstest halt wirklich mal eine große Geschichte...
Ja, guck, du kannst ja nach Skandinavien gucken, was die für Reformen gemacht haben.
Und die sind wirklich brutal.
Und da wird einfach eine Einheit, da wird eine Abstimmung gemacht.
Ab morgen rennt er mit 67, schönen Tag noch und das wird jetzt so.
Und da wird nicht lange rumdiskutiert und lange gemacht.
Und wenn du mal guckst, und das war auch eine faszinierende Sache, wenn du mal schaust, wem traust du sozialer Sicherheit zu?
Dann würdest du dir sagen, Mensch, die SPD, die hat für jeden Kram zwei Stunden diskutiert noch und noch drei Wochen und wieder und wieder und wieder, denen müsste es zutrauen.
Dem wird nichts mehr zugetraut.
Und da siehst du, selbst die SPD mit ihrer komischen Haltung und wir müssen sozial ausgewogen und der Klüssendorf, der sich da am Sonntag hingestellt hat und gesagt hat, das ist ein eindeutiges Signal, die Reformen gehen zu schnell.
Hä, was?
Selbst die raffen das ja noch nicht.
Und da muss man doch den Leuten mal sagen, hey, irgendwie muss da mal Da muss man eine richtige Reform haben.
Moment mal, das Signal des Wählers ist eindeutig.
Die Reformen gehen ihnen zu schnell.
Die Reformen, so wie sie gemacht werden, scheinen irgendwie nicht...
Die Reformen überfordern sie.
Die wollen keine mehr Zuzahlung.
Jeder denkt an sein eigenes Geld.
Das ist ja auch rational vom Gesichtspunkt des Individuums aus.
Natürlich muss man ein größeres Narrativ sagen und dann werden wir in eine leuchtende Zukunft gehen, in blühende Landschaften, wie es damals Helmut Kohl versprochen hat.
Aber wie gesagt, aber...
Zu sagen, es ist eindeutig eine Richtung, die Leute haben eindeutig abgestimmt, haben gesagt, nein, die Reformpolitik überfordert uns, die wollen wir nicht.
Das würde ich nicht so sagen.
Das hat sich ja in den Umfragen überall gezeigt, wie stark die Rennreform, die Reformpolitik abgelehnt wurde.
Und die Frage ist ja jetzt, was macht aber die Politik daraus?
Sagt man jetzt eben wie die SPD, jetzt müssen wir aber dagegen steuern.
Wir müssen jetzt einiges auch noch unter Wahlkampf verbuchen.
Wir haben ja nochmal Wahlkampfwahlen in Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin.
Deswegen kann man jetzt auch nicht so alles auf die Goldwaage legen, was da jetzt nochmal in den nächsten zwei Wochen gesagt wird.
Und die Frage, die grundsätzliche Frage auch jetzt aus wirtschaftlicher Sicht ist ja jetzt, schafft es diese Koalition noch, hat die noch die Kraft, die Reformen wie geplant durchzusetzen?
Die Reformpakete, die ja auf dem Tisch liegen, vor allem das Rentenpaket.
Oder wird man jetzt hier einknicken unter dem Druck und das sagen ja nicht nur, wie gesagt, die Ostministerpräsidenten haben gesagt, die Rente mit 63 darf man nicht abschaffen.
Dann Boris Rhein gestern bei uns im Weltinterview hat auch gesagt, ach ja, wir haben zu viel auf einmal zugemutet den Wählern.
Wir müssen das irgendwie so peu à peu machen.
Wenn man das jetzt peu à peu macht und nochmal aufbricht und sagt, okay, strecken wir das nochmal auf drei Jahre.
Das wird erst ein Dings.
Du hast ja einen Pain ohne Ende.
So hast du jetzt einfach mal.
Schmerz und der wird dann vielleicht hoffen, das war ja eigentlich immer die Hoffnung, dass man sagt, okay, einen großen Wurf und dann ist es vielleicht auch bis zur nächsten Bundestagswahl.
nicht nur vergessen, sondern zeigen mal positive.
Du hast keinen großen Wurf.
Diese Sache, die wir jetzt haben, wird keinen großen Wurf machen und die wird auch kein großes Wachstum bringen.
Das ist das Problem an der Geschichte.
Du hättest ja, wenn du einen großen Wurf machen wolltest, weil diese Rentenversicherung, na klar ist das was, was dauerhaft das Rentensystem verbessert und dauerhaft gut ist.
Das dauert aber viel zu lange.
Die Effekte wirst du nie spüren.
In fünf Jahren, nicht in zehn Jahren.
Darum hat sich die Politik davor immer gescheuert.
Das ist ein Problem, dass du den Erfolg nicht siehst.
Aber da, wo du den Erfolg sehen würdest, schneller, mal eine richtige Steuerung.
Feuerreform zu machen, mal richtig was...
was in Gang zu setzen, Dynamik anzusetzen, außer nur mit Schulden irgendwie ein bisschen Geld auszugeben, das ist die einzige Dynamik, die sie hinkriegen.
Ja, gut, wenn ich da fehlt, aber dann musst du sagen, woher das Geld kommt.
Und jeder schreit, wenn du irgendwo was kürzt.
Ob es eine Subvention ist oder was auch immer.
Kürz den Bauern die Agrardiesel oder gibts einen Aufschrei.
Kürz irgendwelche anderen Subventionen.
Das musst du aber mit einem mal machen.
Da musst du mit einem schlagen.
Wie wir es jetzt gemacht haben, diese Handwerkerleistung, die du nur noch zur Hälfte absetzen kannst.
Und schon gibt es einen Aufschrei.
mache ich doch nicht zur Hilfe.
Wenn ich ihn aufschrei, eh habe, mache ich doch komplett weg.
Oder ich mache es gar nicht.
Ich meine, das sind doch Sachen, handwerklich gesehen, die total schlechte...
Leichte Kürzungen beim Elterngeld.
Hast du die Sendung bei RTL vor der Wahl mit dem März am Tisch gesessen, wo wirklich, da saß diese Kinderärztin, die den beschimpfen durfte und gesagt hat, wir verletzen ihren Amtseid.
Das ist...
Unmenschlich und was die Leute.
Nicht nur unmenschlich, sondern...
Noch schlimmere Worte.
Also du hast gesehen, jeder Einzelne, dann der Familienfonds, oh, sie kürzen das Eltergeld, wie soll das noch gehen?
Und, und, und.
Ja, jeder Einzelne hat seinen einzelnen Besitzstand verteidigt, bis aufs Blut und den Kanzler beschimpft.
Nun, dann sieht man mal, wie groß die Problematik ist, hier Reformen durchzuziehen.
So, und die Frage ist jetzt, die ich jetzt einfach nochmal final klären wollte.
Zeit läuft ab.
Schafft es die Koalition noch, dieses Reformpaket durchzuschieben oder wird das alles quasi mehr oder weniger so aufgeweicht, dass davon nichts mehr übrig ist?
Und meine These wäre, ich glaube, dass diese Reform, wie auch immer sie bewertet werden jetzt, aber was jetzt auf dem Tisch liegt, mehr oder weniger versuchen noch durchzukriegen.
Und sie auch gut beraten werden, das zu tun.
Und wahrscheinlich gibt es ein paar Nachbesserungen, die man dann gut verkaufen kann.
Zum Beispiel die AU, die Krankschreibung vom ersten Tag an, die ist ja wirklich von Anfang an unter Beschuss gewesen.
Das kann man vielleicht zurücknehmen.
Da hat man schon wieder einen öffentlichen Erfolg.
Vielleicht gibt es bei der Rente mit 63 da nochmal ein paar Nachbesserungen, dass man sagt, okay, besonders eben schwer körperlich arbeitende Menschen oder was auch immer, die dann wirklich nicht mehr können, die können weiter dann nach 45, weiteres Jahr in den Ruhestand gehen.
Da wird man ein paar Kleinigkeiten vielleicht noch verändern.
Und dann wäre meine These, bringt man das aber mit groß und ganz so durch den Bundestag.
Und ich glaube, dass die Koalition daran nicht zerbrechen wird.
Das wird schwierig werden.
Aber ich glaube, das hat man ja von Anfang an gesehen, beide zum Erfolg verdammt.
Weil wenn jetzt einer hinschmeißt, dann werden wir im Bund dann eben auch solche AfD-Ergebnisse sehen, wie im Land Sachsen, nicht vielleicht 44 Prozent.
deutlich steigende Ergebnisse.
Und da kann keiner ein Interesse daran haben.
Und deswegen ist diese Koalition zum Erfolg verdammt und dazu verdammt, Reformen durchzuziehen, die dann hoffentlich auch Wirkungen zeigen.
Es ist nicht die Agenda 2010 von Schröder damals, der dann auch abgewählt wurde, das dürfen wir nicht vergessen, sondern es ist eine kleinere, aber immerhin der größte Reformagenda-Schritt seit dieser Reformagenda 2010.
Und ich glaube auch, und weil im März von allen ja angezählt wird, die sagt wird, natürlich verkauft er ganz schlecht, muss man sagen.
Also er kann einfach nicht Empathie und da müsste man in der Tat jemand anders haben.
Auf der anderen Seite ist er jetzt halt vielleicht der Peitscher, der das durchpeitscht.
Und warum soll sich jetzt einer anderen in diese Rolle begeben?
Sondern da ist, glaube ich, die CDU auch gut beraten, wenn sie das mit Merz durchzieht, diese Legislatur daran.
Deswegen machen wir heute mal eine kleine Wette.
Würde ich wetten, dass Merz bleibt bis zum Ende.
der Legislaturkanzler und die Koalition hält.
Die Koalition halten wir die vielleicht auch, denke ich, aber nicht mit März bis zum Schluss.
Aber gut, dann wetten wir März vorzeitig Kanzlerdämmerung und Abgang oder eben nicht.
Und ich finde, die Reform, die sie jetzt machen, ist viel zu wenig.
Ja, das haben wir an anderer Stelle schon auch diskutiert.
Du musst ja eine Reform hinkriegen, die wirklich...
die wirklich eine Dynamik entfaltet.
Ja, aber auch die Dynamik wird, wie groß die Reform auch immer ist, es wird immer nach dem gleichen Prinzip verlaufen.
Am Anfang kommen die Schmerzen und dann kommt das Geld.
Wie an der Börse, bei Postolani.
Aber bei der Reform kommt am Anfang die Schmerzen auch, aber das Geld kommt nicht.
Nein, das Geld kommt auch.
Nein, natürlich kommt das Geld, wenn du Rentenreform magst.
Wann denn?
Da wird einfach nur die Rente nicht kippen.
Das ist alles, was passiert.
Die Rente wird nicht kippen.
das ist doch keine Verbesserung zum heutigen Zustand.
Wenn du einen Kippen der Sozialsysteme vermeidest, ist das keine Verbesserung.
Die Leute denken das doch genauso wie jetzt.
Ja, dann können wir weiter so machen wie in den Merkel-Jahren.
Weiter so und es wird schon nichts passieren.
Nein, nein.
Das sind doch die Reformen, die machte Generation.
Die Leute denken doch, es geht alles so weiter, wie es bisher geht.
Und das wird es auch damit gehen und mit der Rentenreform.
Und die Rentenreform machen wir, damit es so weitergehen kann.
Und damit du vielleicht mal in 30 Jahren vielleicht sogar das Rentenniveau noch erhöhen kannst, wenn das an der Börse gut läuft.
Aber du machst nichts, um jetzt das Land so richtig voranzubringen.
Und dafür müsstest du andere Sachen machen.
Und die machen wir nicht.
Deswegen wird es diesen Impuls, den wir dringend bräuchten, den hast du einfach nicht.
Du müsstest noch mehr entbürokratisieren, du müsstest noch mehr, du müsstest einfach mal eine richtig fette Steuerreform machen und machst meinetwegen, hast halt dann mal ein Jahr.
hast halt weniger Einnahmen.
Du kannst einfach so sagen, du hast halt mal weniger Einnahmen.
Du musst es einfach klar benennen und sagen, und dem, und dem, und dem werde ich was wegnehmen.
Und jeder von denen schreit auf und sagt, das ist ja, das ist ja, jeder von denen, von den Landwirten, die gerade unter Dürre leiden, nimm denen mal die Agrarsemission weg, die jetzt sagen, wir brauchen viel mehr helfen, weil wir unter Dürre leiden.
nimm irgendwo der Autoindustrie und nimm irgendwelche Dienstwagenprivilegien weg und dann sagt die Autoindustrie, im Moment, wir sind doch in der schwersten Krise des Jahrhunderts, du kannst ja jetzt nicht hier unser Dienstwagengeschäft kaputt machen.
Du musst einfach, von den Subventionen musst du einfach 20% einfach weg.
Bumm, fertig.
Dann wirst du den Volksaufstand im Land noch ganz anders haben.
Du siehst ja jetzt schon mit diesen kleinen, wenn die kleinen Reformen schon auf solch einen Widerstand stoßen, wie es in diesen Wahlen zum Ausdruck gebracht worden ist.
Das ist keine Widerstand gegen Rentenreform.
Natürlich auch.
Wenn du Töne gehörst, als Umfragen, da war immer die Rente ein großes Thema, die AfD verspricht ja.
Du denkst immer, dass wir, nee.
Ich weiß, als Merkel damals wegen Baden-Württemberg-Wahl die AKWs zugemacht hat, weil sie dachte, jetzt werden wir gewinnen.
Und dann haben die Grünen das Ding trotzdem gewonnen.
Und es hat nichts gebracht.
Und Reformen zurückzustellen, nur weil du denkst, du wirst abgewählt, das ist ein Riesenfehler.
Und deswegen kann ich dir nur sagen, Leute, macht richtige Reformen und nicht so ein Mist wie jetzt.
Nein, ich sage ja auch, zieht die Reformen durch.
Absolut.
Du sagst ja, können wir nicht zumuten, dann kommen die Leute, gibt es keinen Volksaufstand.
Nein, ich sage ja, zieht die Reformen durch.
Die Leute machen es ja trotzdem nicht.
Das ist vollkommen richtig.
Dann kannst du abgewählt, dann wirst du wenigstens mit einer Reform abgewählt werden.
Dann wirst du wenigstens abgewählt werden, hast du eine Reform hinterlassen und hast noch eine Legacy, wo du sagen kannst, guck mal, ich habe wenigstens das Land vorangebracht, so wie es Gerhard Schröder gemacht hat.
Das, was wir jetzt machen, ist so ein bisschen Rennreform ist schon geil.
Zugegeben, gebe ich dir recht, das passt.
Aber das wird nicht kurzfristig dem Land Wachstumsimpulse geben.
Und das bräuchten wir halt.
Und deswegen müsstest du noch viel mehr machen.
Und das wäre meine Lösung der Geschichte.
Ich würde auch lieber viel mehr machen.
Aber wie gesagt, man sieht ja, wie schwierig es ist.
Wir werden es nicht lösen können.
Gut, dann sagen wir jetzt, aber jetzt haben wir lang genug.
Wir haben auf jeden Fall die Welt umrundet und sagen Tschüss.
Und Tschau.
Wir bleiben Bulle.
Und Bär.
Und Jeffner.
Und Chapitz.
