# AI Medical Paradigm Shift: Predict and Prevent

**Podcast:** Kollegin KI
**Published:** 2026-09-08

## Transcript

Ich habe neulich bei einer ziemlich großen Herz-Kreislauf-Studie in der Charité teilgenommen.
Es war mega spannend, also wurde so verkabelt, habe lauter Daten über mich erfahren und irgendwann fragte mich während dieser Studie der Studienarzt, was ich denn beruflich mache.
Und ich habe natürlich gesagt, irgendwas mit KI.
Und da sagte der Arzt, ja, KI nutzen wir hier tatsächlich auch und hat mir sein Mikro gezeigt und hat gesagt, er spricht da seine Notizen ein und dann werden die danach dokumentiert.
Aber das hakt manchmal noch ein bisschen, also man muss da noch mal menschlich drüber schauen.
Tatsächlich ist KI mittlerweile in der Medizin angekommen.
Ich glaube, das kann man durchaus behaupten.
Sie hilft bei der Dokumentation, sie wird auch in Studien eingesetzt, sie unterstützt zusätzlich auch noch Diagnosen und gerade wird natürlich intensiv daran geforscht, was darüber hinaus noch möglich ist.
Und darüber möchte ich heute mal sprechen.
Wie verändert KI eigentlich die Medizin?
Und dafür habe ich mir einen Gast eingeladen.
Ihr kennt das Spiel.
der sich genau mit diesen Fragen beschäftigt.
Ich möchte aber heute mal was wagen.
Ihr wisst, bei KollegIn.KI machen wir häufiger mal irgendwie kleinere Experimente.
Und ich habe heute auch ein Experiment mitgebracht.
Und zwar stelle nicht ich unseren Gast vor, sondern Philipp Westermeyer.
Also Weste, der Chef der OMR quasi.
Zumindest irgendwie stellt er das vor.
Ich lasse es einfach mal wirken auf euch.
Ihr hört KollegIn.KI.
Ich bin Max Mundhenke.
Philipp, let's go!
Hi, ich bin Philipp Westermeyer.
Also zumindest seine Stimme.
André Nemath kennt die Medizin aus ziemlich unterschiedlichen Perspektiven.
Er ist nämlich nicht nur Arzt, sondern auch Ingenieur und war viele Jahre als Thoraxchirurg und Chefarzt tätig.
Heute beschäftigt er sich vor allem mit der digitalen Transformation des Gesundheitswesens und der Frage, welche Rolle künstliche Intelligenz dabei spielen kann.
In seinem neuen Buch Der letzte Patient, warum wir in Zukunft nicht mehr krank werden müssen.
geht er noch einen Schritt weiter.
Was passiert, wenn KI Krankheiten erkennt, bevor wir überhaupt Symptome haben?
Und könnte Medizin dadurch irgendwann weniger Krankheiten behandeln und stattdessen verhindern, dass wir überhaupt krank werden?
Herzlich willkommen, Prof.
Dr.
André T.
Nehmat.
Und wenn ich schon einmal hier bin, hätte ich auch direkt die erste Frage an dich.
Wann glaubst du, wird es tatsächlich den letzten Patienten geben?
Die Frage lasse ich im Raum stehen.
Hallo, Herr Nehmat.
Herzlich willkommen.
Ja, hallo.
Vielen Dank.
Vielen Dank für die Einladung und auch für diese Experimentierfreudigkeit mit künstlichen Stimmen die Einladung zu machen.
Die Stimme ist ja nicht künstlich.
Also die ist ja ein Replikat der echten Stimme.
Wir haben natürlich vorher gefragt.
Und Philipp Westermeyer hat uns...
die ausdrückliche Erlaubnis gegeben haben, ein bisschen zu experimentieren.
Wir haben zusätzlich dann Eleven Labs jetzt als neuen Sponsor für diesen Podcast.
Danke an der Stelle auch nochmal.
Aber genau, das ist die Stimme und natürlich alles KI generiert.
Also auch die Frage, wann gibt es den letzten Patienten, Herr Niemann?
Wissen Sie, was die Zukunftsforschung angeht und solche Prognosen für zukünftige Ereignisse, habe ich mir mal von einem amerikanischen Kollegen einen Ratschlag geben lassen.
Er hat gesagt, Wenn deine Prognosen zu nahe sind, zeitlich zu nahe sind, dann wird man dich für deine Aussagen irgendwann mal auch zur Rechenschaft ziehen.
Oder wann wird dich darauf ansprechen?
Also wenn du Prognosen abgibst, gib die so weiter in die Zukunft ab, dass sie dich selbst überleben und dann hast du dieses Problem nicht.
Smart.
Also insofern vielleicht mal Spaß beiseite.
Den genauen Zeitpunkt kenne ich nicht.
Es gibt andere Prognosen, an die wir uns orientieren können.
Zum Beispiel.
dem Zeitpunkt der Singularität, des Erscheinen der ersten allgemeinen, allumfassenden künstlichen Intelligenz.
Da gibt es ja Zahlen, die das Ganze in die 2040er Jahre hinein projizieren.
Ist das ein guter Zeitraum?
I don't know.
Ich weiß es nicht.
Aber auf jeden Fall sprechen wir über die Zukunft.
Und die Gegenwart ist bereits dabei, so den Schatten in die Zukunft zu werfen.
Aber wir sind von vielen Entwicklungen noch weit entfernt.
Verstehe.
Aber Sie haben trotzdem ein Buch drüber geschrieben.
Wir haben es von Philipp schon gehört.
Der letzte Patient.
Und ich würde gerne mal von Ihnen wissen, wie Sie auf diese Idee gekommen sind und was für ein Gedankengang eigentlich hinter diesem Buch steht.
Ja, der letzte Patient, der Titel stammt übrigens von mir, ich musste mich da auch meinem Verlag gegenüber tatsächlich auch etwas argumentativ durchsetzen, weil er sofort diese Frage aufwirft, wer ist denn das und wer soll das sein?
Und ich habe in meinem Buch zwei Lesarten, wenn Sie so wollen, zwei Antworten für diese Frage eröffnet, zwei Szenarien, zwischen denen wir im Moment in einer Art Transit, in der wir uns befinden.
Das eine ist vielleicht zusammengefasst, der letzte Patient, das ist die utopische Version übrigens und meine favorisierte Version, wenn ich das schon mal vorausschicken darf.
Das ist der letzte Patient, der an einer Krankheit litt oder sogar starb, die wir hätten verhindern können.
Die wir hätten durch Einsatz von Daten, von Technologien verhindern können.
Das wäre der letzte Patient.
Eine dystope Version ist aber, dass der letzte Patient derjenige ist, der noch in den Genuss einer ärztlichen, menschlichen Zuwendung gekommen ist und in einem rationalisierten und völlig durchtechnologisierten Medizinapparat im Grunde genommen nur noch interagiert mit KI mit Gerätschaften.
Aber das, was ihm dann am meisten fehlen wird, wird die menschliche Zuwendung sein, die er dann nicht mehr erfahren wird.
Und das sind die beiden Lesarten des letzten Patienten.
Also Sie haben es schon ein bisschen vorweggenommen.
In Ihrem Buch spielen Sie natürlich darauf an, dass künstliche Intelligenz oder technologischer Fortschritt die Medizin so weit revolutionieren wird, dass Menschen im Grunde ewig gesund sein können.
Oder vielleicht?
Ewig leben?
Ja, Sie haben das ja sicherlich auch verfolgt.
Es gibt so neben den Schlagworten, neben dem Hashtag KI, es gibt einen weiteren sehr starken Hashtag, wenn Sie so wollen.
Und das ist Longevity und Langlebigkeit.
Und hier fließen...
Medizin, Technologie, Life Sciences, Wünsche und uralte menschliche Träume zusammen.
Und es entsteht ein riesiger Markt auch an dieser Stelle.
Und da kommen wir vielleicht noch zu.
Aber was ich ganz erstaunlich finde, ist, dass wir ...
eine ziemliche Diskrepanz beobachten zwischen dem, worüber wir sprechen, zwischen dem, was wir in Social Media lesen, zwischen den Nachrichten, gerade wenn es um KI und Medizin geht, und der Realität.
Wir sitzen in Sprechstunden, Zimmern, die...
Meistens noch die Anmutung aus den 80er Jahren haben mit vergilbten und zum Teil zerrissenen Kunstledersitzen.
Und es stehen auch noch Faxgeräte in Krankenhäusern.
Also da tut sich eine Schere auf zwischen erwarteter Zukunft und erlebter Realität.
Und genau hier kann man schon...
bestimmte Szenarien entwickeln auf der Basis doch nachvollziehbarer und rationaler Entwicklungen und Argumente, ohne zu sehr in Science Fiction abdriften zu müssen.
Und eine dieser Überlegungen für die Zukunft, die Sie auch nennen, ist sowas wie der digitale Zwilling.
Ganz witzig, das ist ein Begriff, den kennt man eigentlich eher aus der Industrie.
Also ich habe mir das mal von einem befreundeten Ingenieur erklären lassen.
Er hat für mich irgendwie die beste verständlichste Erklärung.
Er hat gesagt, Stell dir vor, zwei ICEs fahren mit Höchstgeschwindigkeit aneinander vorbei und in dem Moment gibt es eine wahnsinnige Last auf einzelne Bauteile dieser beiden ICEs.
Und jetzt kann man natürlich das Ganze, kann man das hundertmal machen, strecken sperren und einfach mal die ICEs aneinander vorbeirauschen lassen und dann weiß man, welche Teile am ehesten ausgetauscht werden müssen.
So ein digitaler Zwilling schafft es, das Ganze aber zu simulieren und zwar vollumfänglich.
Da sind alle Daten drin, die tatsächlich erst mal verbaut sind an Bauteilen, aber auch die Kräfte, die auf so einen Zug wirken.
Und dementsprechend kann man das Ganze in der Simulation hundertfach machen, verbraucht dabei eben deutlich weniger Ressourcen und kann sehr genau bestimmen, welche Bauteile eigentlich wann auseinanderfallen und kann möglicherweise sowas wie Predictive Maintenance machen.
Also im Grunde.
den Zug schon vorher zurückholen, bevor überhaupt irgendwas kaputt geht und die Säuberungsstellen fixen.
Jetzt beziehen Sie das auf den Menschen.
Das finde ich ja doch spannend.
Also einen digitalen Zwilling von unserer eigenen Gesundheit.
Verstehe ich das richtig?
Vollkommen richtig.
Ihr Freund hat das übrigens auch sehr schön erklärt, weil er auch schon direkte Anwendung des digitalen Zwilling mitgeliefert hat, nämlich die Möglichkeiten der Simulation.
Lassen wir mich noch einen kurzen Schritt zurückgehen, weil ich auch in meinem Buch auf dieses Thema etwas ausführlicher eingegangen bin, als ich darüber auch recherchierte, woher kommt eigentlich die Idee?
Ich meine, die liegt so auf der Hand.
Und das hat sehr viel tatsächlich mit der Apollo 13 der NASA-Mission zu tun.
Wie viele vielleicht sich noch erinnern oder auch aus Hollywood-Filmen kennen, gab es ja die Katastrophe, dass ein Flug abgebrochen werden musste.
Und der Mannschaft in der...
Der Rettungskapsel, die ja eigentlich dafür konstruiert worden war, die zwei Astronauten auf dem Mond landen zu lassen.
Diese Landungskapsel wurde jetzt zu einer Rettungskapsel und die erfüllte natürlich nicht die notwendigen Bedingungen für eine Rückkehr von drei Astronauten.
Und im Headquarter der NASA gab es jetzt diese zweite identische Apollo-Kapsel.
Und man hat jetzt tatsächlich...
diese Simulation in dieser identischen Kapsel durchgeführt.
Und das war tatsächlich der erste Beweis dafür, wie notwendig, wie sicher und wie sinnvoll so eine Simulation sein kann, wenn man eine 1 zu 1 Simulation braucht.
Insofern ist ein digitaler Zwilling zunächst einmal nichts anderes als die digitale Abbildung eines analogen Gerätes oder auch eines analogen Prozesses, je nachdem.
Und in dem Maße wie sie über vollständige Datensätze verfügen, können sie natürlich mit Rechenmodellen, auch mit algorithmischen Rechenmodellen, also algorithmischer Intelligenz, können sie jetzt natürlich Dinge prognostizieren, prädiktiv tätig werden oder auch simulieren.
Und wenn man das jetzt mal auf den Menschen überträgt, dann ist es doch so, dass wir beobachten, dass einige Bedingungen erfüllt sind oder sich langsam erfüllen.
Viele von uns tragen die Smartwatches.
Das sind ja sehr interessante Gadgets, mit denen man sehr viele Daten über sich, über seine physiologischen Funktionen messen kann.
Es gibt ja eine große Community, die Lifehack betreibt, die Self-Quantifying betreibt, die also dieses Thema der Selbstvermessung noch auf die Spitze getrieben haben.
Da kann man alles mögliche mit sich, mit seinem Körper, an Wearables, Insidables, man kann sie sogar digestieren, sich unter die Haut einpflanzen.
Also es gibt da eine ganz große Palette an Dinge, wo wir zunächst einmal uns mit Sensoren bestücken können, die kontinuierliche Daten sammeln.
Das Zweite ist, wir brauchen eine entsprechende Rechenleistung, die in der Lage ist, in sehr kurzer Zeit aus diesen Daten auch bestimmte Rechenmodelle zu entwickeln und sie laufen zu lassen.
Und dann haben wir die Möglichkeit, auf der Basis dieser Daten Prognosen, Prädiktionen und auch Simulationen durchzuführen.
Use Cases dafür oder die Möglichkeiten der Anwendungsgebiete, die sind gerade in der Medizin ja mannigfaltig.
Also so als Beispiel, ich hatte ja am Anfang von dieser Studie erzählt, in der ich jetzt kürzlich teil sein durfte.
Und da hatte ich auch so ein Blutzuckermessgerät.
Also im Grunde, ich weiß nicht, ob das schon ein...
Insidable ist oder irgendetwas, aber es geht auf jeden Fall unter die Haut und es ist so ein Knopf, den man am Arm, am Oberarm trägt, den kennt man vielleicht von DiabetikerInnen und da wurde dann über zwei Wochen gemessen, wie sich mein Blutzucker verändert.
Also super spannend in der Auswertung, ich habe nichts davon verstanden.
Ich habe nur gesehen, okay, alles im grünen Bereich, das scheint irgendwie zu stimmen.
Der Arzt hat am Ende dann mit mir auch darüber gesprochen und sagte, ja, alles in Ordnung, ja.
Aber das ist ja, das eine ist ja, die Daten zu messen und das andere ist, sie zu interpretieren.
Und gerade Werte in der Medizin, Sie wissen das, Sie sind ja nicht nur studierter Ingenieur, sondern tatsächlich auch Mediziner und Sie wissen ja, dass einzelne Werte, sage ich mal, wenig aussagekräftig sind.
In den meisten Fällen braucht man noch andere Werte, die auf andere Art und Weisen gemessen werden.
Das weiß man als studierter Mediziner, aber weiß das eine künstliche Intelligenz auch?
Ist es gefahrlos, sage ich mal, selbst sich zu diagnostizieren anhand von Wearables und Sachen, die man sich vielleicht sogar in den Körper implementiert, um irgendwie gewisse Daten zu messen?
Also eine künstliche Intelligenz, um da vielleicht auch mal direkt einzusteigen, weiß nichts und versteht auch nichts.
Aber diese Vorstellung, ich könnte etwas messen.
und könnte dann Einfluss darauf nehmen auf die Messergebnisse in einem bestimmten Sinne, geht ja zurück auf die 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts.
Das ist ja ein Menschenbild, was auf die Kybernetik zurückgeht.
Und die Kybernetik wiederum ist ja eine Wissenschaft, die sehr interdisziplinär im Grunde genommen Den Menschen und seine gesamte umgebende Natur.
Im Grunde genommen als sich selbst regulierende Systeme versteht.
Und dementsprechend, wenn Daten zur Verfügung stehen, wenn man darauf Einfluss nehmen kann, regulieren sie in diesem System, in dem Fall sich selbst.
Und ich finde, ich selbst habe tatsächlich unterschätzt, wie viele Menschen das mit einer enormen Mit einem enormen...
Motivation und mit einer enormen Nachhaltigkeit auch betreiben und sich zum Teil auch vollkommen verlieren in dieser Selbstmessung und morgens bevor sie aufstehen, fragen sie sich nicht selbst oder hören sich nicht in sich selbst hinein, wie geht es mir heute Morgen, habe ich gut geschlafen, sondern schauen direkt auf den Schlaftracker ihres smarten Ringes, der ihnen sagt, in wie vielen Zyklen tatsächlich ihr Schlaf sich vollzogen hat und ob sie jetzt wirklich ausgeschlafen sind.
Und dieses Bedürfnis, was durch entsprechende Technik und Technologie bedient wird und die Daten, die dann damit auch anfallen, können jetzt nun zunehmend in Sinnsysteme übertragen werden.
Und dafür habe ich auch nicht nur volles Verständnis, sondern das bietet zum ersten Mal.
Und da möchte ich jetzt nicht spoilern, aber das bietet zum ersten Mal tatsächlich nicht nur einen weiteren Fortschritt in der Medizin, wie es ihn auch in den vergangenen Jahrhunderten zuhauf gegeben hat, sondern ich würde an der Stelle wirklich nicht übertreiben, wenn wir sagen, wir können zum ersten Mal von einem Paradigmenwechsel sprechen, was in der Medizinwissenschaft und in der Medizin auch möglich ist.
Dazu braucht aber die Medizin ja dann diese Daten.
Also es sind ja mit die sensibelsten Informationen über einen selbst, die man da dann im Grunde hat.
Und auch Variables waren ja in der Vergangenheit immer mal wieder eine Kritik, weil so mit Datenschutz und entsprechend allem drumherum dann vielleicht gar nicht alles so sicher ist.
Grundsätzlich ist ja kein technisches System sicher, muss man sagen.
Aber gerade wenn US-amerikanische Anbieter kommen und dann entsprechende Daten anbieten oder einkaufen wollen, dann ist das natürlich relativ schwierig.
Das heißt, wie gehen wir denn damit um?
Also wenn Sie sagen, das ist ein Paradigmenwechsel, schließe ich daraus.
dass ja all die Daten, sage ich mal, von Millionen von Menschen, die möglicherweise ein Gadget tragen, das Gesundheitsdaten erfasst, die müssen ja irgendwo hingehen, um dann ausgewertet zu werden, wenn das weiter in der medizinischen Hand liegen soll.
Wie, also ich finde es gruselig, muss ich an der Stelle sagen, auch der Selbstoptimierungshype, der seit einigen Jahren anhält, also mit Ring, Uhren, allen möglichen Trackern und so.
Finde ich tatsächlich gruselig.
Ich mache das auch, ich muss gestehen, in gewisser Weise mache ich das selbst.
Also was so Essen angeht, Nährstoffe und so weiter, habe ich mir auch ein Bot gebaut, habe ich schon ein paar Mal erzählt und damit auch wirklich abgenommen.
Jetzt habe ich diese Studie gemacht und fand irgendwie die Ergebnisse auch extrem spannend.
Aber ich bin ein bisschen am Fremde mit dieser Longevity und vor allem mit der ganzen Datenerhebungsbewegung.
Verstehen Sie das?
Kann ich komplett nachvollziehen.
Und würde jetzt aber trotzdem nochmal, eine Lanze brechen für eine bestimmte Vision, für die utopische Version, von der ich sprach.
Und dann können wir vielleicht auch das Thema mit den Daten besser einordnen, wenn das Ziel möglicherweise tatsächlich auch erstrebenswert ist.
Was meine ich mit diesem Paradigmenwechsel?
Wir haben seit Jahrhunderten, seitdem Medizin betrieben wird, haben wir im Grunde genommen Einen Zweiklang, der da heißt, ich finde heraus, was das Problem ist und ich löse das Problem.
Ich diagnostiziere eine Krankheit und ich behandle sie.
Mit den Dingen, mit den Möglichkeiten, die mir je nachdem in welcher Generation und wann zur Verfügung stehen.
Und da hat sich eine ganze Menge getan.
Individualisierte Medizin, Präzisionsmedizin, schonende Medizin, robotische Medizin.
Das sind alles die Stichworte, die wir alle schon mal gehört haben.
Die sind aber alle eine Verfeinerung dieses Prinzips.
Nämlich fine and fix.
Etwas herauszufinden und etwas zu fixieren.
Dieses Herausfinden, das wird immer besser.
In der Diagnostik werden wir immer besser.
Und in der Behandlung werden wir immer schonender.
Herr Montenger, ich glaube, ich spreche da in unseren beiden Namen, was wir ja alle nicht wollen.
Wir wollen erst gar nicht krank werden, um uns behandeln zu lassen.
Das ist wie ein Zahnarztbesuch.
Ich möchte nicht vom Zahnarzt behandelt werden.
Ich möchte überhaupt gar niemals dahin müssen.
Also insofern ist das jetzt zum ersten Mal tatsächlich denkbar, dass dieses Prinzip feind und fix abgelöst wird.
Und zwar von, wie ich es nenne, Predict and Prevent, also Prädiktion und Prävention.
Aber Prävention nicht, wie wir es bislang kennen, im Sinne von Vorsorgeuntersuchungen, die so sinnvoll sie sind, eigentlich nichts anderes tun, als den Diagnosezeitpunkt der bereits entstandenen Erkrankung in der Zeitachse für den Menschen nach vorne zu ziehen.
Sondern Prävention meine ich tatsächlich über diese prädiktiven Modelle bestimmte Erkrankungen gar nicht erst entstehen zu lassen.
Und da komme ich auf den Begriff, den Sie vorhin schon eingebracht haben, nämlich dieses Predictive Maintenance, also diese vorausschauende Wartung, wenn wir den Menschen so mal als ein wartungsanfälliges Subjekt verstehen.
Dass man tatsächlich sagen kann, Mensch, wenn ich so viel Daten von mir habe, dann wäre es doch vielleicht eine...
hilfreiche Informationen, wenn es dann hieße, wenn du dich so weiter ernährst, wenn du dich so weiterentwickelst, wirst du in 15 Jahren ab jetzt mit einer Wahrscheinlichkeit von 87,35% einen Herzinfarkt erleiden.
Möchtest du das nicht, gebe ich dir folgenden Ratschlag und du kannst heute damit beginnen.
Damit würde man tatsächlich etwas verhindern können, was dann gar nicht erst auftritt.
Und das ist bislang nicht möglich gewesen.
Das ist nach wie vor nicht möglich.
Also zu dem Zeitpunkt, wo wir beide miteinander sprechen, gibt es tatsächlich keine belastbaren Systeme, die dieses Versprechen einlösen.
Aber es ist zum ersten Mal tatsächlich denkbar und die Technologie wird es uns in Zukunft ermöglichen.
Wenn das das Ziel ist, dann müssen wir, und das ist doch jetzt unsere gestalterische Aufgabe, uns überlegen, wie schaffen wir es da pauschal.
gesprochen, auch den Menschen in den Mittelpunkt seiner eigenen Datenwelt zu stellen und ihm diese Souveränität darüber zu ermöglichen, ohne ihn tatsächlich in Abhängigkeiten zu bringen und all diese gruseligen Nebenwirkungen der Datenwirtschaft, die Sie ja vorhin beschrieben haben.
Jetzt gibt es ja Durchaus Krankheiten, die, sage ich mal, unverschuldet kommen.
Krankheiten, die so ein bisschen auf den Lifestyle auch bezogen sind.
Also wenn ich viel rotes Fleisch esse, wenn ich rauche und trinke und wenig Sport mache und übergewichtig bin, dann weiß ich selbst, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ich halt nicht 100 werde, relativ hoch ist.
Also das könnte durchaus passieren.
Oder sehr wahrscheinlich.
Jetzt gibt es ja aber auch Krankheiten, die nicht unbedingt durch Lebens- oder durch Lifestyle verursacht werden.
Genkrankheiten, angeborene Krankheiten, Dinge, die möglicherweise auch durch Umwelteinflüsse aufkommen, die wir eigentlich noch gar nicht auf dem Schirm haben.
Wenn man darüber nachdenkt, dass Kontergan lange verschrieben wurde und da im Grunde dieser große Skandal gewesen ist oder dass Asbest verbaut wurde, ohne dass man eigentlich über die Folgen Bescheid wusste.
Auch so eine Predictive- Maintenance-Medizin nenne ich sie jetzt einfach mal.
Die muss ja im Grunde auf Daten aufbauen, die wir schon kennen als Menschheit.
Aber man muss ja sagen, in der Medizingeschichte gibt es ja durchaus Daten, die eigentlich erst erhoben wurden.
Also es kommt ja durchaus vor, dass Daten erst erhoben werden, wenn es eigentlich schon zu spät ist, weil wir vorher gar nicht wussten, dass das entsprechende Auswüchse hat.
Wie würde KI denn damit umgehen?
Die würde jetzt möglicherweise dann sagen, So wie du lebst, wirst du 112, gar kein Problem.
Und dann gibt es irgendwie eine neue Erkenntnis und dann heißt es, ach Mist, du lebst in einer Wohnung mit Raufasertapete und Raufasertapete ist eigentlich das Schlimmste, was du machen kannst für deine Gesundheit.
Sorry, nur noch 60.
Also wie geht man mit diesem Informationsvorsprung um, den man ja dann doch irgendwie in der Medizin braucht?
Weil gewisse Dinge kann doch auch eine KI nicht predikten.
Sie sprechen da natürlich, dass...
immense Problem der Datenerhebung in Echtzeit an und verweisen auch zu Recht darauf, dass es sich um dynamische Systeme handelt.
Das ist ja nichts Statisches.
Insofern würde ich jetzt erstmal behaupten, es ist alles eine Frage der Daten.
Also, bereits pränatal.
Bereit bevor wir zur Welt kommen, gibt es zumindest heutzutage enorme Daten, die es über den Fötus und über das noch nicht geborene Kind gibt.
Vorsorgeuntersuchungen, Ultraschalluntersuchungen, hochauflösende Ultraschalluntersuchungen, indem man das Herzschlag des Kindes, bestimmte Entwicklungen, bestimmte Fehlentwicklungen sehen kann.
Sie können Untersuchungen der Flüssigkeit im Uterus durchführen, Laborwerte abnehmen.
Und jetzt stellen Sie sich vor, Sie würden mit einer entsprechenden Sensorik diese Daten schon zu Beginn des Lebens automatisch mitführen.
Das heißt, jeder Mensch, also ich spinne jetzt mal so ein bisschen in einer Science-Fiction-Version, jeder Mensch bekommt schon zur Geburt so etwas wie ein Armband, was mit ihm gemeinsam wächst, Daten erhebt.
Aber das sind ja nur Daten, wie Sie vollkommen richtig gesagt haben, über mich, über meine Physiologie, über meine Person, aber was ist mit meiner Umwelt?
Genauso ist es.
Erst in der Aggregation der Daten mit Umweltdaten, mit Wetterdaten, mit Positionsdaten, dann sprechen wir von ...
einem großen Datensee, Sie haben es auch gerade schon das Stichwort genannt, unseres Genoms.
Also des Genoms.
Dann, ich gebe jetzt noch mal was mit rein, was die ganze Sache auch noch mal komplizierter macht.
In unserem Körper leben noch Abermilliarden weitere biologische Wesen, Bakterien, Viren und so weiter.
Die bringen auch alle wiederum ihr genetisches Material mit.
Unser Geist, unsere mentale Situation könnten wir innerhalb der Daten als unser Psychom definieren.
Also wir haben unser Genom, wir haben unser Psychom, wir haben unser Biom.
Und dann kommen noch die Realtime-Daten dazu aus unserer Umwelt noch.
Sie sehen, erst wenn ich tatsächlich einen Zugang zu all diesen Daten habe.
und diese Daten auch miteinander interoperabel sein können und sich gegenseitig auch über Informationswege tatsächlich berechenbar werden, erst dann kann ich von dieser Vision tatsächlich sprechen.
Deswegen sind all die Dinge, die wir jetzt erleben, ein Sensor hier, eine Blutuntersuchung da, eine genetische Untersuchung an anderer Stelle, das sind alles...
Einzelpunkte und kleine Inseln.
Und wir sprechen noch nicht von einem Kontinent.
Aber genauso wie ich das jetzt gerade Ihnen geschildert habe, bekomme ich das von vielen Techies auch wieder gespiegelt, die mir dann sagen, ja, das ist alles eine Frage der Zeit.
Irgendwann mal haben wir auch all diese Daten.
Und in diese Zukunft hinein projiziert, hätten wir dann auch die Möglichkeiten, über die wir jetzt schon nachdenken können.
Denn Die Frage, wollen wir das überhaupt?
Und wenn ja, was wollen wir?
Diese Frage, die stellen sich die Techies nicht.
Die stellen sich tatsächlich eher ...
Soziologinnen, Philosophinnen, natürlich auch Ärzte und Ärztinnen.
Aber hier müssen wir im Grunde genommen beginnen, und das ist auch eines meiner Beweggründe dafür gewesen, so ein Buch zu schreiben, dass wir in eine Debatte kommen, in eine breite Diskussion darüber kommen, was wollen wir eigentlich?
Wenn theoretisch alles denkbar möglich ist, dann müssen wir die Verantwortung auch übernehmen, das zu gestalten.
Ich finde es gut, dass Sie das ansprechen.
Ich bin ja so ein bisschen in dieser Doppelrolle.
Auf der einen Seite sehr Tech-begeistert und auch Daten-begeistert.
Also ich habe natürlich auch die Daten, die ich aus dieser Studie über mich selbst bekommen habe, mir mit KI erklären lassen und erklären lassen, was denn da jetzt eigentlich diese Werte bedeuten und was dann im Grunde dabei rauskommt, was ich möglicherweise auch für Folgeuntersuchungen machen kann.
Es hat alles einen Hintergrund.
Es gab einen Todesfall im Bekanntenkreis, Mitte 40, Herzinfarkt und tatsächlich dann ein bisschen erkundigt.
Und es gibt so diese gewisse Werte, die man checken kann, zum Beispiel den sogenannten LPA-Wert, den man grundsätzlich, glaube ich, einmal in seinem Leben irgendwie auch checken sollte.
Und der korreliert so ein bisschen eben mit Herz-Kreislauf-Erkrankung.
Keine medizinische Beratung, bin kein Arzt.
Aber habe mich dazu dann mal entschlossen, ein paar Daten über mich selbst auch zu holen und habe die natürlich mit KI erklären lassen.
Jetzt ist das...
erklären lassen, das Proaktive, das eine.
Das andere ist, wenn ich als Kind, Neugeborener, irgendwie den Chip unter die Haut oder ins Hirn kriege, der dann kontinuierlich Daten liefert, dann frage ich mich schon, wem gehören diese Daten?
Wem gehört mein digitaler Zwilling?
Und will ich wissen, dass ich mit einer Wahrscheinlichkeit von 98 Prozent irgendwie am 2.12.2050 sterbe?
Also darauf läuft es ja hinaus, wenn wir die Daten alle haben.
Also wenn jetzt irgendwie nicht der Bus kommt oder irgendwas anderes, dann könnte man ja auch durchaus daran so das Mindesthaltbarkeitsdatum des Körpers bestimmen oder des Geistes.
Wenn ich weiterhin irgendwie so einen Stress habe, dann bin ich in drei Jahren durch und dann mache ich erstmal gar nichts mehr.
Das ist ja das eine, Daten zu erheben und proaktiv sich erklären zu lassen, weil man ein Interesse daran hat, die zu ergründen.
Aber die andere ist, Daten einfach pro forma zu erheben von allen Menschen und dann im Grunde zu schauen, was lässt sich daraus schließen.
Ist das nicht eine Dystopie?
Also ich könnte da jetzt auch noch minutenlang zuhören, weil Sie sprechen all die Fragen an, die jetzt auf dem Tisch liegen.
Und keines dieser Fragen, Herr Montecke, war technisch.
Das war keine technische Frage.
Es war nicht darüber, wie müssen jetzt bestimmte Algorithmen in welchem Large Language Model oder so weiter.
Darum ging es gar nicht.
Es ging tatsächlich, was macht das mit uns?
Es gibt eine relativ aktuelle Studie unter dem Namen Panda, also wie der Panda-Bär.
Da ging es um Detektion.
von Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Der Bauchspeicheldrüsenkrebs ist ein sehr aggressiver Krebs, der vor allen Dingen lange Zeit unerkannt bleibt.
Das macht ihn zu einem Problem.
In dem Moment, wo er symptomatisch wird, ist er in der Regel schon weit fortgeschritten.
Steve Jobs ist an dieser Art Krebs gestorben.
Jetzt gab es eine Studie, die gesagt hat, Menschen werden aus allen möglichen Gründen geröntgt und bekommen Computertomographien.
Und bei diesen Computertomographien ist sehr oft die Bauchspeicheldrüse zwar gar nicht das Zielorgan, was untersucht werden soll, es ist aber drin in diesem Datensatz.
Und jetzt gehen wir doch mal einfach hin und untersuchen vollkommen random, vollkommen blind.
Wir nehmen einfach alle Röntgenuntersuchungen, CT-Untersuchungen, die gemacht wurden und schauen uns mal die Bauchspeicheldrüse an.
Und siehe dort, man hat Tumoren gefunden, die man unter...
sonst nicht gefunden hätte.
Und zwar viele auch in einem frühen Stadion.
Man konnte den Patienten dann eine entsprechende Behandlung zuführen.
Das ist im Grunde genommen ziellose Präventionsdiagnostik.
Also etwas, was wir so volkswirtschaftlich und auch aus medizinisch-wissenschaftlichen Gründen macht das nicht immer unbedingt Sinn.
Das wurde jetzt mal geguckt.
Worauf möchte ich hinaus?
Tatsächlich, wenn Sie viele Daten zur Verfügung haben, wenn Sie in vielen Daten suchen, dann werden Sie auch fündig.
Die Frage ist nicht, was man kann.
Die Frage ist, was man sollte.
Die Frage ist nicht, was man darf.
Die Frage ist, was man möchte.
Die Technologie, die entwickelt sich rasend schnell.
Unsere regulativen Systeme wie Rechtsprechung kommt dem gar nicht hinterher.
Bevor Regulation irgendwie versucht, darauf Antworten zu finden oder zu regulieren, ist die Technik schon wieder längst veraltet.
Wir sind also im Moment in einer wirklich atemlosen Reihenfolge an technologischen Entwicklungen.
Und wir brauchen trotzdem...
Orientierung.
Entwickler brauchen Orientierung.
Codierer brauchen Orientierung.
Medizinerinnen und Mediziner brauchen Orientierung.
Und diese Orientierung bieten tatsächlich diese Fragen, die eher in den Bereich der Ethik gehören.
Also wo ist der Kompass?
Wo soll ich mich eigentlich orientieren?
Und das ist tatsächlich auch so ein bisschen etwas, wo ich immer wieder feststelle, dass am Ende sind es genau diese Fragen.
Will ich ewig leben?
Will ich vielleicht nicht ewig, aber zu einer bestimmten Zeit leben und es mir selber aussuchen dürfen, wann ich ableben darf?
Möchte ich, wie stelle ich mir die Qualität dieses Lebens vor?
Und daran hängt ja noch der ganze Rattenschwanz an sozialen Sicherungssystemen, die ja dann ebenfalls angepasst werden müssen, über die wir uns gesellschaftlich dann auch Gedanken machen müssen.
Also wir können nicht immer nur die Vorteile individualisieren und die Nachteile sozialisieren.
Und all diese Fragen, die bedeuten, die wirklich die imperative Aufforderung, aktiv mitzugestalten.
Und das können wir.
Ich sehe das an meiner eigenen Berufsgruppe.
Wir Medizinerinnen und Mediziner müssen mit diesen neuen Situationen genauso umgehen, wie wir es als Bürgerinnen und Bürger ja auch tun.
Und diese Debatte, für die bin ich der Meinung, braucht es gerade, was das Thema Medizin und Gesundheit angeht.
Dieser Podcast wird produziert von Podstars.
Sie haben jetzt nun aus der Brille des Mediziners mal geantwortet und in einem Interview, was ich gefunden habe von 2019, gefragt, ob wir nicht den hypokratischen Eid für Programmierer einführen müssen.
Und genau in dieser ethischen Debatte kann man sich ja durchaus bewegen, kann sagen, warum nutzen wir nicht auch Systeme, die wir für MedizinerInnen haben und gehen jetzt einen Schritt weiter und sagen, eigentlich müssen sich andere Menschen eben auch an, sag ich mal, dieser ethischen, an diesen ethischen Maßstäben müssen sich dazu verpflichten.
Können Sie ein bisschen was dazu erzählen?
Sind Sie immer noch der Meinung?
2019 wohlgemerkt, vier Jahre vor ChatGPT haben Sie gesagt, wir müssen den hypokratischen Eidfühlprogrammierer einführen.
Ja, genau.
Das war ein Interview in der Brand 1, wenn ich mich richtig erinnere.
Und ja, ich hatte damals schon...
Eine düstere Ahnung, wo es noch gar nicht um KI ging, sondern wo das Thema Digitalisierung in der Medizin eigentlich eher so das Thema war.
Aber es ließ sich schon so ein bisschen um die nächste Kurve schauen.
Und ich hatte vor allen Dingen das Gefühl, dass früher, ich sage jetzt mal früher.
War vor allen Dingen es der Arzt, der aufgrund seiner Expertise und seiner Kompetenz die End-zu-End-Verantwortung für die Diagnostik und Behandlung des Patienten übernommen hat und übernehmen konnte.
Er hat die Wirkungen und Nebenwirkungen von bestimmten Medikamenten, die er verschreibt, die kannte er, weil er das in seinem Studium gelernt hat.
Er kannte auch die Wirkungen und Nebenwirkungen von einzelnen technischen Geräten, über das Röntgengerät und über die Strahlung und ähnliches.
Das ist Teil unserer medizinischen Ausbildung.
Also können wir es verantworten dem Patienten und der Patientin gegenüber.
aber, und haben wir schon längst, also der Drops ist schon gelutscht.
Wir haben es jetzt aber mit Systemen zu tun, die die Entwickler selbst zum Teil gar nicht mehr durchblicken und sprechen da von der Blackbox, dass aufgrund der algorithmischen Programmierung der neuronalen Netzwerke und die komplizierten Rechenaktionen die durchgeführt werden, eine Nachvollziehbarkeit eigentlich schon kaum mehr gegeben ist in diesen großen KI-Modellen.
Und jetzt muss der Arzt mit einem Ergebnis arbeiten, was er selbst gar nicht mehr hinterfragen kann, dessen Entstehung er gar nicht mehr nachvollziehen kann.
Also verschiebt sich auch die Verantwortung in gewisser Weise.
in die Berufsgruppen, die an der Entwicklung solcher Systeme arbeiten.
Und natürlich muss jetzt kein KI-Entwickler, kein Codierer und kein Informatiker wirklich den Hippokratischen Eid leisten.
Das war ja zugespitzt.
Aber wir müssen uns der Verantwortung bewusst sein, dass diese Berufsgruppen und diese Entwicklungen eine große Rolle spielen, auch wenn es dann um Medizin geht.
Und jetzt beispielsweise, Sie haben gerade, Von einem Chip im Gehirn gesprochen, von dem ich übrigens nicht gesprochen habe.
Aber weil mich das triggert.
Die Firma, die diesen Chip herstellt, ist jetzt nur von einem berühmten amerikanischen Unternehmer.
Und dieser Mensch hat jetzt einen enorm großen Einfluss.
auf das, was wir tatsächlich medizinische Entwicklung nennen und medizinischen Fortschritt nennen.
Und die Frage ist, wollen wir das?
Gehen wir da mit?
Und dann öffnet sich plötzlich ein Fenster, und auch das hatte ich die Gelegenheit in meinem Buch ein bisschen weiter auszuholen, dass wir es natürlich auch mit einem Weltbild und mit einem Menschenbild von Menschen wiederum zu tun haben, die als Long-Termismen, also als Menschen, die eine bestimmte Weltansicht und eine bestimmte Philosophie verfolgen, tatsächlich das Leben von Milliarden noch gar nicht geborener Menschen denjenigen gegenüber setzen, die aktuell hier leben.
Und eines der vielleicht sehr kurz und knapp und vielleicht etwas hensärmelig zusammengefasst, aber nur um klarzumachen, was ich meine.
Und eines der Aussagen ist.
Ich habe eine so hehre Aufgabe, ich möchte Millionen und Milliarden Menschen zum Mars bringen und die Menschheit im Universum sozusagen das Überleben sichern.
Da kann ich keine Rücksicht nehmen auf die Nebenwirkungen, die jetzt hier diese paar acht Milliarden Menschen betreffen, die halt jetzt gerade auf der Erde wohnen.
Da ist mir jedes Mittel recht, weil ich ja ein sehr viel größeres Ziel verfolge.
Und damit habe ich ein Problem, weil hier mischt sich dann jemand ein.
der aber die Behandlung von Patienten nicht verantwortet.
Ja, verstehe ich.
Also macht auch in meinen Augen absolut Sinn.
Die Frage ist, wie viel Verantwortung tragen die Patienten denn nicht eigentlich auch selbst?
Sie hatten Steve Jobs beispielsweise angesprochen.
Steve Jobs hat ja diese Diagnose und hat danach die empfohlene Behandlung ausgeschlagen.
Hat glaube ich neun Monate lang gewartet, weil das erst mit alternativmedizinischen Sachen versucht hat.
Und ich frage mich...
Ob wir nicht in der jetzigen Zeit viel eher das Problem haben, dass Menschen Wissenschaft nicht mehr vertrauen und auch medizinischen Diagnosen und entsprechend empfohlenen Behandlungen nicht mehr vertrauen, Stichwort Impfung und so weiter.
Und dass wir vielleicht eher das Kommunikationsproblem lösen könnten, vielleicht mit KI, bevor wir tatsächlich sagen, das Vertrauen in die Wissenschaft ist wieder so hoch und wir vertrauen im Grunde auch den Daten, die wir erheben, dass wir dann sagen, okay, Moment, wir könnten noch viel bessere Therapien anbieten, wenn wir entsprechende Datengrundlagen hätten und das Ganze freiwillig zur Verfügung stellen würden.
Also am Ende des Tages muss ja ein Patient auch selbst entscheiden, ob man eine Behandlung möchte.
Und wenn mein Revival möglicherweise sagt, sorry, so wie du lebst, ist ungesund, dann kann ich immer sagen, ja, Das Verbald ist falsch.
Ich bin, ich liege richtig, ich weiß, was am besten für mich ist, wie man es eben so oft auch hört und seit Corona natürlich auch deutlich offensiver mitbekommt, gerade in den sozialen Medien.
Absolut richtig.
Und Sie sprechen zwei Dinge an, die ich mal zumindest in meiner Antwort mal kurz voneinander trennen möchte.
Das ist einmal die Autonomie und die Souveränität des Einzelnen, auch seine Entscheidungsfreiheit.
Auch die Freiheit übrigens, gewisse Dinge nicht wissen zu wollen, vollkommen richtig.
Sprachen Sie über ein Wertesystem, in dem das Wort Vertrauen vorkommt.
Und da habe ich eine ziemlich dezidierte Meinung zu, oder eine Haltung, ich würde es mal eher so sagen.
Und zwar Vertrauen ist eine...
Rein menschliche Dimension.
Sie können Geräten nicht vertrauen.
Sie können KI nicht vertrauen.
Der Begriff Vertrauen macht im Kontext von Technik keinen Sinn.
Es ist nicht eine Dimension, die in der Technik verwendet wird.
Sie können sich auf Technik verlassen.
Sie können sich darauf verlassen, dass Technik funktioniert.
Aber ein sich verlassen auf ist kein Vertrauen.
Vertrauen können sie nur Menschen.
Das ist eine menschliche Dimension.
Wenn wir das jetzt erstmal als eine grundsätzliche Haltung feststellen, dann stellt sich die Frage jetzt nun, was bedeutet jetzt aber Autonomie für mich?
Wem vertraue ich und wie sehr lasse ich ein paternalistisches Verständnis zu von dem, was eigentlich gut für mich ist?
Und wir haben diese Diskussion auch völlig ohne Technologie.
Wir diskutieren gerade darüber über eine Zusatzsteuer für zuckerhaltige Getränke.
Dann denke ich mir, naja gut, und da ist ja genau diese Diskussion.
Medizinerinnen und Mediziner wissen, welchen Schaden tatsächlich ein überhöhter Zuckerkonsum schon zu frühen Kindesjahren im Grunde verursachen kann.
Wenn man das irgendwie verhindern kann, genauso wie wir das rauchen, wenn wir das verhindern können, damit verhindern wir sehr viel Krankheit, Leid und Tod.
Aber meine Freiheit, Herr Niemath.
Genau.
Und auf der anderen Seite, Moment mal, ich bin ein freier Mensch.
Ich muss doch selber entscheiden dürfen, was gut für mich ist.
Wieso maßt sich der Staat an, jetzt für mich zu entscheiden, was gut und schlecht für mich ist?
Das ist übrigens eines der Gründe.
Jetzt kommen wir ein bisschen zurück zu dem, was wir am Anfang hatten, weswegen diese gesamten Self-Tracking und diese Selbstvermessungsinstrumente ja auch so einen enormen Zulauf finden.
Weil man hat das Gefühl, ich besorge mir meine Information selbst.
Ich brauche keinen Arzt mehr, der mir Blut abnimmt, sondern meinen Blutzucker, den messe ich selbst.
Dann weiß ich ja selbst, wann welche Nahrung für mich zu welcher Uhrzeit gut ist.
Und wenn ich dann keinen Termin beim Arzt kriege, auch nicht schlimm.
Ich erkunde mich selbst, was jetzt über die KI, was ich jetzt essen soll, welche Ernährungsergänzungsprodukte für mich gut sind und so weiter.
Das heißt, dieses sich zurückziehen auf meine Verantwortung für mich selbst, ist etwas, das mag mich enablen, das mag mich bestärken, das mag mir eine Selbst...
Ermächtigung geben.
Ja, das stimmt.
Aber was ist, wenn ich dann tatsächlich, und das werden wir alle irgendwann mal zu irgendeinem Zeitpunkt, jemanden konsultieren muss, dessen Expertise ich benötige.
Zum Beispiel die einer Ärztin.
Dann haben wir es eben mit der Situation zu tun, dass der Erstbesuch bei dieser Ärztin schon die Einholung einer Zweit- bzw.
Drittmeinung ist.
Weil Dr.
Google und Prof.
Chad GPT wurden vorher schon gefragt.
Dieser Zustand, der verändert auch gerade just im Moment komplett diese Beziehung zwischen Ärztinnen und Patientinnen.
Und alles Dinge, auf die wir noch keine klare Antwort haben, aber mit denen wir jetzt schon umgehen müssen.
Ich frage mich ohnehin gerade, wenn, ich muss das nochmal ansprechen mit dem Patient und Ihr Buch heißt ja Der letzte Patient.
Wenn wir uns alle jede Sekunde unseres Lebens tracken und Zufallsbefunde bekommen ohne Ende und dann persönlich auch versuchen dagegen anzugehen, indem wir unsere Ernährung umstellen, indem wir vielleicht freiverkäufliche Medikamente auch einnehmen, um gewisse Werte zu verändern.
Ist es dann wirklich der letzte Patient oder sind wir nicht alles durchgehend Patienten?
Wenn wir im Grunde die ganze Zeit einfach nur mögliche Krankheiten behandeln, die noch gar nicht aufgetreten sind, sind wir dann nicht alle bei uns selbst schon in Konsultation?
Sind wir Patienten im klassischen Sinne?
Nein, kann man die Antwort klar beantworten.
Aber ich finde Ihren Gedanken vollkommen charmant.
Das ist eine Medizinifizierung unseres Lebens.
Das ist eine Patientisierung unseres Selbst.
Er wird aber von denjenigen, die es betreiben, als Lifehack und als eine Selbstoptimierung und eine Veredelung des eigenen Lebens verstanden.
Ich glaube, da sind die Begrifflichkeiten eigentlich jetzt je nachdem.
Aus welcher Brille und aus welcher Perspektive man sich das anschaut.
Aber Fakt ist, das macht etwas...
Innerhalb unserer gesellschaftlichen Ordnung, in der Berufswelt, in der Arbeitswelt, wie gehen Arbeitgeber damit um, wenn sie auch eine gewisse Verantwortung tatsächlich ihren Arbeitnehmern auch für ihre persönliche Gesundheit zuschreiben.
Und ich möchte es mal so sagen, Herr Munther, wenn jemand wie Sie und Ich will jetzt einfach mal so ein bisschen das konkret machen.
Stellen Sie sich vor, Sie haben es ja gerade genannt.
Sie haben ein gewisses Interesse.
Sie messen Ihre Vitalwerte.
Sie lesen da noch mal gerne nach, sind interessiert, halten Ihr Gewicht, haben festgestellt, wie wichtig das ist für die allgemeine Gesundheit, nehmen dann einige Gesundheitsergänzungsmittel.
Und Sie und ich, wir sind versichert bei einer gesetzlichen Krankenkasse, in der wir beide mehr oder weniger ähnlich viel einzahlen.
Wir haben alle Informationen, die wir brauchen.
Wir haben alle Sensoren, die wir brauchen.
Und wir kriegen sogar Handlungsempfehlungen, was wir tun müssten, wenn sich bestimmte Defizite zeigen.
Und Sie tun das.
Und jetzt sitzen Sie in der Bahn neben jemand, der ist übergewichtig.
Und Sie sehen ihn an und Sie erinnern sich vielleicht an Ihre eigene Zeit.
Und Sie wissen, die Gelenke tun weh, der Blutzucker ist erhöht, der Blutdruck ist erhöht.
Dieser Mensch ist in Gefahr.
Das ist das eine empathische Empfinden.
Aber Sie wissen auch, Das Risiko dieses Menschen tragen sie mit.
Was macht das mit unserer Solidargemeinschaft?
Was machen solche Informationen, wenn sie denn so in der Breite erhältlich und auch wenn man damit interagieren kann?
Was bedeutet das für den Zusammenhalt einer Gesellschaft?
Ja.
Gute Frage und ich muss sagen, ich weiß, dass ich Personen auch mitfinanziere, die möglicherweise drogenabhängig sind.
Ich trinke selbst keine Alkohol beispielsweise.
Das ist ein ziemlich guter Gesundheitstipp übrigens auch an alle, die hier zuhören, auch für besseren Schlaf und für Gewichtverlust und überhaupt alles, alles im Leben wird besser.
Wenn ich das ergänzen darf, es gibt auch keine Mindestmenge, die in Ordnung ist.
Also dieses Gerücht, dass eine Glas wäre in Ordnung, ist widerlegt.
Genau, ich rauche halt wie ein Schlot, das muss man auf der Seite sagen.
Ich glaube, das gleicht das wieder aus.
Und Sie sprechen mit einem Thoraxchirurg, Herr Mundenke.
Ich hoffe, wir begegnen uns nicht nochmal in anderer Konstellation wieder.
Das hoffe ich auch.
Spaß beiseite.
Aber natürlich weiß ich das.
Ich weiß aber auch, dass wir im Sozialstaat leben und dass ich dieses Risiko mittrage.
Auf der anderen Seite profitiere ich an anderer Stelle ganz massiv vom Sozialstaat.
Herr Nehmert, ich bin der erste in meiner Familie, der studieren gegangen ist, weil fremde Leute aus ihren Steuergeldern meinen BAföG finanziert haben.
Also ich bin Motorradfahrer und hatte einen Motorradunfall und bin dann auch mal im Krankenhaus gelandet und auch lange Probleme gehabt danach und so.
Also ich weiß um diese Diskussion, aber ich weigere mich wirklich dieses amerikanische neoliberale System anzuerkennen, wo es dann heißt, naja, du kannst ja selbst entscheiden, wie du dich versichern musst.
Richtig, richtig.
Das ist halt nur eine Frage des Preises.
Deswegen spreche ich es ja an, weil wir uns nicht durch die Hintertür auch bestimmte Dinge einkaufen oder bereiten.
eindrücken lassen dürfen, die wir nicht eingekauft haben.
Aber sie kommen oftmals in einem versteckten Paket mit an.
Und darauf schon aufmerksam zu machen und zu sagen, ja, das ist super, was du machst, aber hast auch schon mal darüber nachgedacht.
Mehr können wir ja nicht tun und dafür dient ja auch unser heutiges Gespräch.
Herr Nehmert.
Dieses heutige Gespräch, das ich wahrscheinlich noch stundenlang weiterführen könnte.
Wir sind aber schon deutlich über der Zeit.
Ich bedanke mich ganz herzlich für Ihre Zeit.
Ein super spannendes Gespräch.
Es wird nicht die letzte Folge über KI und Medizin sein.
Wir haben heute die ganz großen Fragen aufgemacht.
Wenn diese Folge ausgestrahlt wird, kann man das Buch schon erwerben.
Wir verlinken es gerne in den Shownotes und freuen uns auf angeregte Diskussionen in den Kommentarspalten dieser Folge.
Vielen lieben Dank für diese...
Für diesen Ausflug mal in KI und Medizin.
So, zuallererst muss ich, glaube ich, mal feststellen, Raufasertapete ist völlig unbedenklich, Leute.
Ich will nur den Kommentaren zuvorkommen.
Gar kein Problem mit Raufasertapete.
Ich habe nicht irgendwie Insider-Informationen oder so.
Okay, man muss es ja irgendwie dazu sagen.
Ansonsten sehr spannende Folge.
Hat großen Spaß gemacht.
Ich glaube, es ist klar geworden, dass Medizin und KI in Zukunft immer mehr Hand in Hand gehen und sich natürlich irgendwie beeinflussen werden.
Auf der anderen Seite ist der Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Medizin weit mehr als nur das Erkennen von Tumoren auf Röntgenbildern.
Es führt zu ganz anderen ethischen Fragen, mit denen wir uns mit Sicherheit noch viel, viel länger befassen können und auch sollten.
Ich glaube, jeder von uns sollte darüber nachdenken, was da passiert und sich eine Meinung zu bilden.
Diskutiert gerne miteinander, diskutiert gerne in den Kommentaren.
Ihr könnt normalerweise ja auch mit dem digitalen Zwilling dieser Podcast-Folge chatten.
Also ich baue ja in der Regel immer einen Bot aus dem Transkript dieser Folge, mit dem ihr dann über OpenAI einfach reden könnt und Nachfragen stellen könnt.
Das ist mir nicht mehr möglich.
OpenAI hat einen Update reingehauen und tatsächlich ist das Bauen und Teilen, vor allem das Teilen von Custom-GPTs, nicht mehr unter Business machbar und ich habe keinen Business-Account, deshalb kann ich euch keinen Bot bauen.
Also ich kann mir einen Bot bauen, aber ich kann den nicht mehr teilen.
Und ich werde das mal genauer analysieren, auch für die Snackbox-Folge am Freitag, werde da nochmal ein bisschen drauf eingehen.
Aber wir können ja erstmal meine Kollegin KI, die ich jetzt privat nur noch nutzen kann, einmal fragen, was da eigentlich gerade los ist bei OpenAI, liebe Kollegin.
Sag mal, was soll denn das?
Ich habe derzeit technische Probleme beim Antworten.
Bitte versuche es später erneut.
Ja, okay.
Ich versuche es später erneut.
Das macht mich sprachlos.
Was ist los bei OpenAI?
Und warum ist es hier mein Signature-Move-en-Bot aus meinem Podcast-Folgen zu bauen?
Ja.
Wir werden gucken, ob es Alternativen gibt.
Vielleicht ja bei unseren Partnern von Eleven Labs.
Ihr habt ja am Anfang gehört, was die Sprachqualität zumindest angeht.
Ich hoffe, ihr wart nicht so erschrocken, dass hier Philipp Westermeyers Stimme mit einmal aufgetaucht ist.
Ich fand es irgendwie witzig.
Wir wollten das mal ausprobieren.
Mal gucken, ob wir das nächste Folge wieder machen.
Wir verlinken euch einfach statt der Kollegin KI einfach mal Eleven Labs in den Shownotes, würde ich sagen.
Und dann könnt ihr euch die selbst mal angucken.
Und ansonsten...
Ja, hören wir uns am Freitag zur Snackbox, wenn ich mit Sicherheit noch ein bisschen renten werde oder kommenden Dienstag wieder zu Kollegin KI.
Vielen Dank, bis dahin.
Ciao.
Dieser Podcast wird produziert von Podstars bei OMR.
