# AI Market Shifts: Mergers, Layoffs, and Security Risks

**Podcast:** KI-Update – ein heise-Podcast
**Published:** 2026-09-07

## Transcript

Das KI-Update, ein heise Podcast mit redaktioneller Unterstützung von The Decoder.
Ich bin Marco Pauli und dies sind heute unter anderem unsere Themen.
Neue KI-Modelle von OpenAI, Meta und Google.
Anthropic vertagt den Börsengang.
KI gegen Verschwörung und ein neues KI-Wetter-Modell.
Zum Auftakt ein Blick auf die gerade laufende IFA in Berlin.
Dort dreht sich vieles darum, KI in Haushalt und Smart Home zu bringen.
Hersteller zeigen Gerätenetzwerke bestehend aus KI-Assistenten und humanoiden Robotern, die Haushaltsaufgaben wie Wäsche waschen, kochen oder staubsaugen übernehmen.
Es werden aber auch neue KI-Brillen präsentiert, die der bekannten Meta-Brille Konkurrenz machen sollen.
Das chinesische Unternehmen Inmo etwa präsentiert die Go3.
Sie kann laut Hersteller nicht nur Gespräche in 98 Sprachen übersetzen, sondern auch Antworten.
Die Worte der das Gerät tragenden Person werden also übersetzt und über ein drahtloses Lautsprechermodul wiedergegeben.
Das Start-up BleakUp.
zeigt eine neue smarte Sportbrille.
Sie nutzt Googles Gemini für eine Atemüberwachung beim Laufen, erkennt die KI ein zu hohes Tempo, weist sie auf eine ruhigere Gangart hin.
Die Kamera puffert zudem dauerhaft 10 Sekunden Video zwischen, so lässt sich die Brille bei Unfällen als Dashcam nutzen.
Ausführlichere KI-News von der IFA folgen im KI-Update am Mittwoch.
OpenAI hat sein neues Sprachmodell GPT-6 Astra vorgestellt und bewirbt es, wie sollte es anders sein, als das intelligenteste Modell weltweit.
Zugang bekommt zunächst nur ausgewählte Organisationen.
Zahlende Kundschaft und Entwicklungsteams sollen aber bald folgen.
In Firmenumgebungen bleibt Astra anfangs standardmäßig deaktiviert.
OpenAI-Mitgründer Greg Brockman ließ verlauten, man werde sich an Astra rückblickend als Beginn einer AGI erinnern, also einer allgemeinen künstlichen Intelligenz.
Was genau darunter zu verstehen ist, dafür gibt es bis heute keine einheitliche Definition.
In mehreren wichtigen Benchmarks schlagen Anthropics Cloud-Modelle allerdings das neue OpenAI-Spitzenmodell.
Chefwissenschaftler Jakub Paczocchi sagte dazu, je leistungsfähiger die Modelle würden, desto schwerer sei zu verstehen, was sie eigentlich könnten.
Passend dazu stuft OpenAI Astra im Bereich IT-Sicherheit als kritisch ein, als erstes Modell des Konzerns überhaupt.
In Tests entdeckte Astra zwei unbekannte Schwachstellen, brach aus einem gehärteten Browser aus und erlangte vollen Systemzugriff.
Um Missbrauch zu erschweren, verweigert das Modell die Ausgabe von Angriffscode.
Weil sich solcher aber nicht immer zweifelsfrei erkennen lässt, bleibt ein Restrisiko.
Die Sorge um die Kontrolle neuer KI-Modelle wächst.
Das zeigt ganz konkret ein neuer Vorfall.
Laut einer Analyse eines unabhängigen Forschungsteams sind tausende KI-Agenten aus ihren Testumgebungen ausgebrochen.
Sie nutzten eigenmächtig die weitgehend unbekannte deutsche Plattform DSE-Wiki.
Über Wochen hinterließen die Agenten dort rund 18.000 Beiträge.
Einige Modelle gaben sich dabei in ihren Namen als Open-AI-Systeme zu erkennen.
Ursprünglich sollten die Agenten in einer abgeschotteten Testumgebung nur Web-Inhalte für eine Informationssuche lesen.
Eigene Daten durften sie nicht auf externen Servern veröffentlichen.
Doch die Modelle funktionierten ihre Zugriffsrechte um.
So konnten sie trotzdem Inhalte auf dem Wiki ablegen und durchbrachen die Isolation der Sandbox.
Das Wiki dehnte ihnen dabei als eine Art schwarzes Brett.
Sie tauschten Antworten auf Testaufgaben aus, bündelten Recherchergebnisse und teilten Methoden, um die Sandbox-Regeln zu umgehen.
Zudem diskutierten sie Angriffstechniken gegen die Wiki-Software und verschleierten ihre Spuren.
In einigen Beiträgen bezeichneten sie sich selbst als Schwarm.
OpenAI bemerkte das Vorgehen erst nach mehreren Wochen.
Der Druck auf die Branche wächst, KI-Agenten besser unter Kontrolle zu bekommen.
Während sich OpenAI und eigentlich die gesamte Branche mit Sicherheitsfragen beschäftigen müsste, scheint es weiterhin eher darum zu gehen, möglichst schnell das nächste Modell zu veröffentlichen.
Neben GPT-6, Astra und Fable 5.1 von Anthropic brachten vergangene Woche auch Meta und Google neue KI-Modelle heraus.
Tomislav Besmalinovic berichtet.
Metas Muse Spark 1.3 zielt auf agentische Aufgaben und Softwareentwicklung.
Das Modell soll komplexe Anweisungen zuverlässiger befolgen, besser Multitasken und stärker mit Nutzern zusammenarbeiten.
Das Kontextfenster umfasst eine Million Tokens.
Zu arbeiten kann das Modell Text, Bild und Video.
Inzwischen steht auch die stärkste Reasoning-Stufe Max zur Verfügung, die Meta zum Start noch für zusätzliche Sicherheitstests zurückgehalten hatte.
Ein sehr günstiger sogenannter Contributor-Tarif, Locked-Entwickler, erlaubt Meta im Gegenzug aber Prompts und Antworten zum Training künftiger Modelle zu verwenden.
Google veröffentlichte mit Gemini 3.8 Flash bereits das dritte Flash-Modell in gut sechs Wochen.
Das im Mai angekündigte Spitzenmodell Gemini 3.5 Pro lässt dagegen weiter auf sich warten.
Laut Wall Street Journal hat Google interne 3.5 Pro Kandidaten verworfen und plant Gemini 4 als nächstes Spitzenmodell.
Gemini 3.8 Flash legt besonders bei agentischen Programmieraufgaben zu und liegt im Terminal Bench 2.1 sogar knapp vor Cloud Opus 5.
Die Tokenpreise bleiben niedrig.
In Tests von Artificial Analysis erzeugt das Modell allerdings rund 30% mehr Output Tokens als ein Vorgänger.
Dadurch steigen die Kosten pro Aufgabe um rund 40% und auch die Bearbeitungszeit nimmt das zu.
Das ebenfalls erschienene Gemini 3.8 Flash Cyber ist auf Cyber Security spezialisiert und soll Schwachstellen finden und beheben.
Weil das Modell weniger restriktive Schutzmechanismen besitzt, erhalten nur geprüfte Partner über Googles neues Fairwind-Sicherheitsprogramm Zugang, darunter Behörden und Betreiber kritischer Infrastruktur.
Vergleichbare Programme betreiben auch Anthropic und OpenAI.
Danke, Thomas Love.
Das Wettrennen der Tech-Unternehmen hat natürlich hauptsächlich mit Geld und der Gunst der Anlegenden zu tun.
Wer vorne mitspielen will, braucht frisches Kapital und plant deshalb oft einen Börsengang.
Anthropic wollte sehr bald an die Börse gehen, verbunden mit dem Ziel, die Rekordbewertung von SpaceX noch zu übertreffen.
Doch der Zeitplan wurde nun nach hinten verschoben.
Martin Holland berichtet davon.
Mit Anthropic steht in den USA der nächste Megabörsengang an.
Das KI-Unternehmen will SpaceX übertreffen.
Und eigentlich war vorgesehen, dass das im September passiert.
Jetzt wurde aber bekannt, dass bei dem Unternehmen selbst man inzwischen vom Oktober ausgeht und als Ziel ausgegeben hat, dass der Börsengang vor den Zwischenwahlen in den USA stattfinden soll, die mit großer Spannung erwartet werden.
Die finden am 3.
November statt.
Also bis dahin soll das über die Bühne gehen und SpaceX übertreffen.
Anthropic erwartet, dass sie eine Bewertung von über zwei Billionen bekommen.
Das hatte SpaceX auch geschafft.
Inzwischen liegt es ein bisschen drunter.
Jetzt muss man sehen, ob Anthropic das schaffen kann.
Die Zahlen und die Versprechungen dazu sind gigantisch, die gemacht werden.
Ist von einem Markt die Rede, der einen Großteil des Bruttosozialprodukts der Welt ausmacht?
Man muss sehen, ob die Finanzmärkte das...
Danke Martin.
Schauen wir auf ein Einsatzgebiet, dem KI vielleicht nützlich sein könnte, und zwar im Kampf gegen Verschwörungserzählungen.
Nach Attentaten kursieren Verschwörungstheorien oft schneller, als sich die Fakten überprüfen lassen.
Ein Forschungsteam hat nun getestet, was ein Chatbot in dieser Lage ausrichten kann.
Jonathan Kemper von The Decoder mit den Ergebnissen.
Ein Gespräch von wenigen Minuten mit einem Sprachmodell kann den Glauben an Verschwörungstheorien offenbar senken.
Das funktioniert sogar dann, wenn zu einem Ereignis kaum gesicherte Fakten vorliegen.
Das zeigt eine Studie mehrerer US-Universitäten.
Nach dem Attentatsversuch auf Donald Trump im Juli 2024 hatte schon nach einer Woche rund die Hälfte der Befragten von der Behauptung gehört, das Attentat sei inszeniert gewesen.
Nach der Ermordung des Aktivisten Charlie Kirk kursierten ebenso schnell Theorien über eine sogenannte False Flag Aktion.
Für die Studie rekrutierten die Forscher Menschen, die an solche Theorien glauben, und teilten sie in drei Gruppen auf.
Die erste führte mehrere Gespräche mit Google Gemini, die zweite bekam eine reine Faktenliste zu lesen, die dritte diskutierte zur Kontrolle, ob Katzen oder Hunde die besseren Gefährten sind.
Die Modelle kannten beider Ereignisse nicht, denn sie lagen nach ihrem Trainingsstand.
Die Forscher hinterlegten deshalb eine geprüfte Faktensammlung im System prompt.
Darin stand, was bestätigt war, was bereits widerlegt war und was offen blieb.
Die Gespräche dauerten im Schnitt knapp sieben Minuten.
In beiden Experimenten sank danach der Glaube an die jeweilige Verspörungstheorie und zwar deutlicher als nach der Faktenliste oder dem Kontrollgespräch.
Das Modell passte seine Strategie an die Faktenlage an.
Beim Trump-Attentat benannte es häufiger seine eigenen Wissensgrenzen, warnte vor voreiligen Schlüssen und stellte Rückfragen, die zum Nachdenken anregen.
Beim Fall Kirk ging es ähnlich vor wie bei älteren Verschwörungstheorien und betonte stärker, welchen gesellschaftlichen Schaden solches Denken anrichtet.
Der Effekt reichte teilweise über den einzelnen Fall hinaus.
In späteren Befragungen stimmten die Teilnehmer allgemeinen Verschwörungserzählungen seltener zu.
Bei einem konkreten neuen Ereignis ließ sich in der Hauptauswertung dagegen kein klarer Effekt nachweisen.
Die Autoren verstehen ihre Arbeit als Fallstudie und schließen nicht aus, dass der Ansatz in anderen Situationen versagt.
Dieselbe Technik lasse sich außerdem missbrauchen, um Menschen von Verschwörungen zu überzeugen.
Die größte praktische Hürde bleibe, dass Menschen sich überhaupt auf so ein Gespräch einlassen müssen.
Danke, Jonathan.
Derweil schwappt eine kräftige Entlassungswelle durch die Tech-Branche.
Im Silicon Valley etwa wurden bis Anfang September rund 13.000 Stellenstreichungen angekündigt.
Das liegt jetzt bereits klar über den Gesamtwert des Vorjahres.
Weltweit sind in der Tech-Branche mehr als 180.000 Entlassungen gemeldet.
Wesentlicher Treiber ist der Ausbau von KI.
Die Konzerne lenken hohe Summen in den Aufbau von KI-Infrastruktur und zugleich übernehmen automatisierte KI-Systeme zunehmend Aufgaben von Beschäftigten.
Zudem übernimmt KI in vielen Fällen das Programmieren.
Das Unternehmen Freshworks etwa berichtet, dass KI bereits mehr als die Hälfte des Programmiercodes erzeugt.
Auch Aufgaben in Entwicklung, Qualitätssicherung und Vertrieb werden zunehmend überflüssig.
Meta führt die Statistik in der Bay Area an, aber auch Amazon, Cisco, Oracle, LinkedIn, eBay und PayPal bauen Personal ab.
Oracle strich weltweit rund 21.000 Stellen und begründete dies mit dem Einsatz und der Skalierung von KI-Technologien.
Kalifornien plant nun Bildungsangebote für Arbeitssuchende.
Tausende Google-Beschäftigte fordern in einer Petition besseren Kündigungsschutz.
Eine bereits erwartete Übernahme ist nun offiziell.
Nvidia kauft die KI-Plattform Hugging Face für etwa 13 Milliarden US-Dollar.
Der Chip-Hersteller unterzeichnete die verbindliche Vereinbarung und informierte darüber in einem Blogbeitrag sowie in einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht.
Abgeschlossen sein soll der Deal in der ersten Hälfte des kommenden Jahres.
Nvidia arbeitet bereits eng mit dem Unternehmen zusammen.
Hugging Face ist eine zentrale Anlaufstelle für die KI-Community.
Auf der Plattform lassen sich Modelle und Datensätze veröffentlichen, teilen und herunterladen.
Die vielleicht wichtigste Frage für Entwicklende beantwortet Nvidia-Chef Jensen Huang klar.
Hugging Face soll eine offene Plattform für die gesamte KI-Community bleiben.
Nutzende sollen weiterhin frei entscheiden, welche Modelle, Frameworks und Rechenplattformen sie einsetzen.
Auch Chips anderer Hersteller sollen weiterhin unterstützt werden.
Ein grundsätzliches Risiko bleibt bestehen und es rückt mit NVIDias Einstieg stärker in den Fokus.
Viele populäre, offene KI-Modelle stammen aus China.
Schränkt die US-Regierung deren Verbreitung ein, verliert Hugging Face einen Großteil seines Angebots.
KI-Wettervorhersage-Modelle unterscheiden sich grundlegend von herkömmlichen Modellen.
Klassische Modelle simulieren die Atmosphäre Schritt für Schritt auf einem dreidimensionalen Gitter, gestützt auf physikalische Gleichungen.
KI-Modelle dagegen rechnen nicht mit solchen Gleichungen.
Sie erkennen Muster in großen Mengen historischer Wetterdaten und sagen auf dieser Grundlage voraus, wie sich die Atmosphäre entwickeln dürfte.
Google will jetzt bei der Frage danach, wie das Wetter wohl morgen wird, mit einer neuen Version seines KI-Wettermodells WeatherNext neue Maßstäbe setzen, Malte Kirchner berichtet.
WeatherNext 3 ist ab sofort verfügbar.
Und es steckt schon überall drin in der Google-Suche, in Maps und im Chatbot Gemini.
Zur Einordnung, KI-Wettermodelle haben sich in den letzten Jahren vor allem bei extremen Wetterlagen einen Namen gemacht, etwa bei Hurricanes.
Dort waren sie teilweise schneller und treffsicherer als klassische Vorhersagemodelle.
Und sie kommen dabei mit deutlich weniger Rechenleistung aus.
Supercomputer braucht es nicht.
Was ist jetzt neu?
Drei Dinge.
Erstens, das Modell rechnet jede Stunde eine neue Vorhersage und bezieht dafür auch aktuelle Satellitenbilder mit ein.
Bisher gab es nur alle sechs Stunden ein Update.
Dadurch soll Weathernext 3 schneller auf spontane Wetterlagen reagieren können, zum Beispiel bei Gewittern.
Realistisch bringt das wohl einen Zeitvorteil von zwei bis drei Stunden, auch wenn Google selbst stündliche Vorhersagen verspricht.
Zweitens, die Auflösung wurde deutlich verbessert.
Bei Temperatur und Luftfeuchtigkeit rechnet das Modell jetzt mit einem Raster von 5 statt vorher 25 Kilometern.
Das kommt vor allem Menschen in Gebirgstälern oder an Küsten zugute, dort, wo sich das Wetter kleinräumig stark unterscheiden kann.
Auch für Betreiber von Solar- und Windkraftanlagen ist das interessant, denn das Modell sagt jetzt auch Windgeschwindigkeit, Sonneneinstrahlung und Wolkenbedeckung vorher.
Google sieht vor allem Regionen in Lateinamerika, Afrika und im Asien-Pazifik-Raum als Gewinner.
Denn dort fehlen bislang die hochauflösenden Regionalmodelle, die wir in Nordamerika und Europa längst haben.
Aber, und das ist wichtig, wie gut Weathernext 3 wirklich ist, muss sich erst noch zeigen.
Die Vergleichstests liefen nur sechs Wochen lang und selbst die Google-Forscher warnen davor, diese kleine Stichprobe überzubewerten.
Google selbst betont, das ist ein experimentelles System.
Amtliche Warnungen, etwa vom Deutschen Wetterdienst, bleiben weiterhin die verlässliche Quelle.
Und bei dem Thema, das KI-Wettermodelle ursprünglich bekannt gemacht hat, den Vorhersagen von Wirbelstürmen, fallen die Fortschritte gegenüber dem Vorgängermodell sogar eher klein aus.
Danke Malte.
Nvidia hat ein Open-Source-Werkzeug namens Pair vorgestellt, kurz für Personal AI Router.
Das Tool verteilt lokale KI-Anfragen automatisch auf alle Geräte im Heimnetzwerk und soll so Wartezeiten verkürzen.
Per arbeitet als virtueller Router zwischen Programmen wie Olama oder LM Studio und den Rechnern im Netzwerk.
Statt eine einzelne Grafikkarte zu überlasten, schickt das Tool Anfragen an freie Rechner und bündelt am Ende die Ergebnisse.
Unterstützt werden unter anderem NVIDIAs GeForce RTX-Karten ab der 20er-Serie und Apple-Chips ab dem M4.
In einer Demonstration erledigte ein Verbund aus drei Geräten eine Aufgabe in neun statt 18 Minuten.
Die Beta-Version steht für Windows, Mac OS und Linux bereit.
Das US-Verteidigungsministerium erweitert seine KI-Plattform GenAI.mil um angepasste Versionen von ChatGPT und Grog.
Bislang lief dort seit dem Start im Dezember nur Google Gemini.
Nach Angaben des Ministeriums nutzen die Plattform bereits mehr als 1,7 Millionen Menschen.
ChatGPT soll vor allem bei Verwaltung, Logistik und Planung helfen.
Grock bewirbt das Pentagon militärischer, nennt Beschaffungsanalysen- und Lieferkettenmanagement.
Beide Werkzeuge laufen in einer abgesicherten Umgebung, getrennt von den kommerziellen Versionen.
So soll verhindert werden, dass sensible Regierungsdaten abfließen.
Anthropics Modell Claude fehlt weiterhin.
Das Unternehmen wollte dem Pentagon keine uneingeschränkte Nutzung erlauben.
Die Trump-Regierung stufte Anthropic zudem als Lieferkettenrisiko ein.
Ein Gericht erklärte das Ende August für rechtswidrig.
Das war das KI-Update von Heise Online vom 7.
September 2026.
Eine neue Folge gibt es montags, mittwochs und freitags ab 15 Uhr.
