# Nvidia Off-Balance Risk and AI Bubble Dynamics

**Podcast:** Mikroökonomen a.k.a. Mikrooekonomen
**Published:** 2026-09-07

## Transcript

Mikroökonomen, der Podcast über Wirtschaft.
Wir blicken hinter die Kulissen.
Analysen, Berichte und Debatten aus der Welt der Politik und der Märkte.
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Heute ist Sonntag, der 6.
September 2026.
Willkommen zur 357.
Folge der Mikroökonomen.
Hallo Ulrich, ich grüße dich.
Hallo Marco.
Wir haben heute Themen, im Grunde die irgendwie alle ineinander greifen.
Ich widme mich nochmal den neuen Regulierungsmaßnahmen in Südkorea.
Also da gibt es jetzt richtige Regulierungsmaßnahmen, die dann rausgelassen worden sind, wo man auch schon ein bisschen mehr weiß.
Also nicht nur angekündigt, sondern teilweise schon umgesetzt.
Dann wirft der Ulrich nochmal einen Blick auf die Verschuldungsorgie.
Der AI-Unternehmen.
Anlass ist Nvidia, Bilanz und so weiter.
Also da gehen wir auch nochmal in die Tiefe und dazu passend haben wir dann beide.
Also ich versuche das einmal nochmal zu umrunden im Sinne von, was treibt Nvidia da eigentlich von der Idee her und steckt da eine gewisse Ratio dahinter oder ist es einfach nur?
Weil das ist ja im Grunde die Diskussion bei den Circular Deals.
Und wir haben noch ein bisschen dabei Finanzmarkthistorie, weil ja auch eine interessante Frage ist, was ist eigentlich ein Crash oder was ist eigentlich ein wichtiger Crash und wo könnte sich das alles dort einordnen, was wir irgendwie seit Monaten, teilweise seit zwei Jahren diskutieren, was in AI alles passieren wird.
Damit wären wir dann auch schon bei den allgemeinen Hinweisen.
Also ihr habt es ja mitbekommen, dass wir jetzt im August wesentlich weniger gesendet haben, als es mir recht war.
Das lag ganz einfach daran, dass Leute ihre SMS, ihre Messages nicht lesen, Ulrich.
Das ist ja, wenn man sie dann erreicht, ich bin jetzt im Urlaub.
Das war wirklich eine fiese Unterstellung.
Also es gibt Leute, ne Ulrich, Wahnsinn.
Dann gibt es Menschen, die haben tatsächlich ein Leben und das übermannt sie manchmal.
Also wir hatten so ein bisschen Pech in den Aufnahmen und hinken im Grunde zwei Folgen hinterher.
Also wir hatten jetzt quasi die dritte, weil das Dumme ist, ich bin ja jetzt auch nochmal drei Wochen weg.
Aber.
Wir haben auch gute Nachrichten.
Erstens, diese Folge wird sehr, sehr lang, weil ich nämlich quasi die Themen für zwei Folgen hier mit reingesetzt habe.
Und so wie ich das bei Ulrich sehe, ist er jetzt auch nicht gerade in der Kürze.
Das sind eigentlich auch zwei Themen, ja.
Also wir versuchen das ein bisschen durch Länge zu kompensieren.
Dann hat Hannah schon zugesagt, dass sie so zum Ende, also wenn ich dann wiederkehre, mir eine Folge hinlegt.
Also das heißt, da sind wir dann auch gleich wieder da, statt erstmal rumzuwerkeln, wann wir wieder da sind.
Und ich habe drei Folgen aufgenommen.
Eines neuen Podcasts, ich hatte das mal angekündigt, Iran-Massaker.
Also wir schreiten da jetzt voran.
Drei Folgen sind im Kasten.
Ich sage ja immer, fünf Folgen braucht jeder neue Podcast, der so seinen Flow findet.
Merke ich im Schnitt gerade auch, da sind immer noch so ein paar Sachen nachzubessern.
Das ist auch okay.
Wir machen das auch ziemlich rough.
Also das wird jetzt nicht irgendwie ein Wohlfühl-Podcast, sondern da geht es einfach darum, was ist da am 8.9.
Januar passiert und ein bisschen historisch auch manchmal eingeordnet.
Es wird dann, denke ich, in der Folge auch, also wenn man mit der Gruppe...
Aufarbeitung im Groben durch sind, dann auch so ein paar gesellschaftliche Geschichten geben und so weiter.
Wenn ich den dann im September starten kann, da sind jetzt noch so zwei, drei Sachen zu erledigen, jedes Ding dann rausgeht, dann wird der ungefähr so alle zwei Wochen erscheinen.
Also wir haben hier die Zeit genutzt, um genau das zu tun.
Und dann freue ich mich sehr, dass wir voranschreiten mit unserem kleinen Datenbank.
Projekt hier.
Also wir werkeln gerade dran, beziehungsweise der Max werkelt gerade dran und ich hoffe, dass wir das dann vorstellen können.
Vielleicht noch nicht im Oktober, aber vielleicht im November, das wäre schon super, dass zumindest unsere Premium-Abonnenten dann die Möglichkeit haben, unseren Podcast komplett auszuwerten.
Das ist eines meiner Traumprojekte, seit wir Podcast machen.
Dass man diese Information, die wir hier einsprechen, dann auch irgendwie nochmal abrufen kann.
Also die ersten Tests waren schon ziemlich geil, muss ich sagen.
Wenn man da mal so guckt, was...
Habe ich zum Libanon erzählt und was hat davon gestimmt und das nochmal nachprüfen lässt und so weiter.
Also es macht dann schon Spaß.
So, bei Auslandsbericht.de haben wir immer mal wieder jetzt den Zusammenfassungs-Newsletter.
Jetzt ist natürlich hier so kurz vorm Urlaub bei mir die Zeit ziemlich knapp, aber ich hoffe, dass ich dann die Tage nochmal ein hinbekomme.
Das Problem ist, ich habe jetzt einfach fünf Podcasts zu schneiden innerhalb von.
zwei, drei Tagen.
Ich weiß jetzt nicht, wie ich das dann regle, aber ich will während des Urlaubs dann auf alle Fälle nochmal einen raus und dann soll der eigentlich so in anderthalb bis zwei Wochen Abschnitten immer kommen.
Ich feile da auch noch ein bisschen am Format und während ich da am Format feile, wird das Ganze auch erstmal frei bleiben.
Euer Feedback ist da natürlich dann erwünscht und sobald ich dann das Gefühl habe, okay, jetzt habe ich meinen Flow und ich habe jetzt hier einen Modus Operandi, der fix ist oder weitestgehend stimmt, auch im Softwarebereich, dann geht er dann komplett hinter die Paywall.
Also das ist jetzt mehr oder weniger so eine Testphase.
Aber wie nennt man das?
Soft-Launch, ja.
Bei der Foreign Times, die ist ja mittlerweile, ich erwähne das immer noch gerne, damit ihr das macht, sie ist auf auslandsbericht.de im Grunde umgeschwenkt.
Dort ist dann auch der Podcast für die Premium-Abonnenten abonnierbar.
Wer bei der Foreign Times einen Account hat, der kann einfach mit der gleichen E-Mail-Adresse, das wäre die Voraussetzung, sich bei auslandsbericht.de anmelden und dann sollte alles funktionieren.
Wenn das nicht funktioniert, meldet euch bei mir.
Ich werde da auch nochmal einen einzelnen Podcast einsprechen müssen, um dann die Leute zu erreichen.
Gucken, dass wir da die Mails dann nutzen.
Also das ist eine Möglichkeit für euch.
Das ist eigentlich harmonisiert.
Und das alles wird wie immer möglich durch euch, eure Premium-Abos, eure Spenden, euer Zuspruch in den sozialen Netzwerken, Daueraufträge, Keks, Präsente, die wir manchmal bekommen.
Vielen Dank dafür.
Und wenn ihr uns erreichen möchtet, mh.mikroökonom.de wäre die E-Mail-Adresse dafür.
Und auf Mastodon und Reddit findet ihr uns jeweils als Mikroökonom.
Ulrich, wir sprechen nicht über, worüber sprechen wir denn nicht?
Über die Ökobilanz von Autos vielleicht, von E-Autos mal wieder.
Ja, der Ulrich will nicht so richtig an die Themen ran, die ich hier so reingeschrieben habe.
Also wir werden nicht über die Wahl in Sachsen-Anhalt reden, auch wenn ich immer sehr amüsiert das Kürzel SA verwende für Sachsen-Anhalt.
Und wir werden auch nicht über Jens Spahn und seinen bretter Streit mit Schi-Agu sprechen, worüber man vielleicht mal sprechen sollte, was Jens Spahn eigentlich im Haushaltsausschuss zu suchen hat.
Bock und Gärtner und so.
Ja, wäre jetzt nicht meine erste Idee gewesen.
Ich weiß nicht, wie es euch geht.
Es gibt ja sicherlich auch Jens Spahn-Fans in unserer Zuhörerschaft.
Obwohl wahrscheinlich nicht so sehr.
Obwohl wir haben nicht sehr häufig nicht über ihn gesprochen.
Der ist überraschend weit hinten platziert.
Ja, denke ich auch.
Warum eigentlich?
Ja, weil wir ja mehr so Themen machen, die jetzt nicht so in der Öffentlichkeit präsent sind, zumindest vom Ansatz her mit gelegentlichen Aussetzern.
Aber Jens Spahn wurde ja so dermaßen durchgenudelt, da gibt es ja im Grunde auch nicht mehr viel beizutragen.
Also das Brett, auf dem der Jens Spahn sitzt, ist ganz schön abgewetzt.
Kommen wir zu unserem ersten Thema.
Es gibt in Südkorea...
Regulierungsmaßnahmen, nachdem ja so alles in die Binsen gegangen ist mit gehebelten ETFs, die sind teilweise sehr sinnvoll und teilweise sehr lustig, scheinen aber auch erstmal zu wirken und deswegen wollte ich dann ergänzend zu der letzten Folge da nochmal einen Blick drauf werfen.
Vor allen Dingen aber, muss man ja auch sagen, ist Südkorea, es war ja ein AI-Crash.
Also das wurde gar nicht so stark behandelt, aber der Crash in Südkorea war der erste Test der AI-Bubble.
Und er hat ja auch dazu geführt, dass die AI-Unternehmen weltweit ziemlich stark unter Druck geraten sind an den Börsen.
Und das Interessante war, der Markt hat das ohne Probleme verdaut.
Deswegen ist so einer der Dinge, warum ich da so drauf schaue, warum es mich so interessiert und auch, was die da jetzt eigentlich im Nachgang so treiben.
Es ist auch der erste Test einer Privatanleger induzierten Bubble.
Seit längerem.
Also wir haben ja nach der Finanzkrise und während Corona den Aufstieg der Privatanleger an den Börsen erlebt, die dann teilweise 40, 50 Prozent Umsätze generieren, was vorher nicht der Fall war.
Das war ja weitestgehend institutionell angelegt.
Und in Südkorea ist zum ersten Mal so ein Ding geplatzt.
Jetzt wollen wir da nicht in die Tiefe gehen, weil ja nichts passiert ist im Sinne von, da ist die Wirtschaft zusammengebrochen.
Aber ich glaube, wir müssen es einmal festhalten, dass die Wirtschaft eben nicht zusammengebrochen ist, dass der AI-Trade.
auch erstaunlich intakt ist.
Also wenn man da mal geguckt hat, natürlich haben die ordentlich abgegeben, aber so auf Jahresbasis oder zwölfmonatsbasis sind eigentlich alle wesentlichen AI-Aktien immer noch erstaunlich gut gelaufen dafür, dass es zwischendurch so gekracht hat.
Also das ist sehr, sehr bemerkenswert in Sachen Finanzmarktlogik, weil es bedeutet, dass der Markt stabil ist.
Wesentlich stabiler, als es die Kritiker eben nachsagen.
Jedenfalls ist es in Südkorea jetzt so, dass man nicht mehr Lust hat, mit gehebelten ETFs rumzuspielen.
Ich glaube, Schuld sind da nicht unbedingt die Verluste an den Börsen, sondern vielleicht mal als Teaser eine fünftägige Paper-Trading-Zeit, die man über sich ergehen lassen muss.
Vielen jungen Menschen ist da der Aufwand zu viel, berichtet Bloomberg.
Aber um das zu verstehen, muss man, glaube ich, noch ein paar andere Sachen wissen.
Die erfahrt also bei uns die wahre Wahrheit und die liegt tatsächlich in der Regulierung.
Und zwar haben die da recht umfassend eingegriffen.
Man kann immer drüber streiten, ist das genug oder nicht.
Aber es scheint auf den ersten Blick erstmal effektiv zu funktionieren.
Fangen wir mal mit einer technischen Geschichte an.
die jetzt nicht unbedingt der Regulierung unterlag, die aber im Sinne des Cosby gar nicht so unwichtig ist.
Man versteht dadurch dann auch ein bisschen besser das Regulierungsdenken.
Also im Cosby 200 Future gibt es ein sogenanntes Sidecar.
Wenn der Index mehr als 5% steigt oder fällt und das für mehr als eine Minute, dann wird der Handel für 5 Minuten ausgesetzt.
Aber nur für Handelsprogramme.
Also Menschen können da einfach weiter handeln und die Handelsprogramme werden abgeschaltet für fünf Minuten.
Da kann man sich dann vorstellen, dass so mancher Trading-Desk von Programm auf Mensch umschaltet in der Zeit.
Aber ich glaube, in der Logik von Handelsprogramm ist das ziemlich schwierig, dass mal eben so ein Mensch da einspringt und das erledigt, was das Handelsprogramm zu tun hat.
Wo er aber einspringen wird, ist in dem Moment, wo dann klar wird, oh, jetzt geht hier alles in die Binsen.
Also wenn du so einen richtigen krassen Einbruch hast.
Auch einen sehr zügigen.
Und dann könnte ich mir schon vorstellen, dass da der Mensch mal Hand anlegt und in den fünf Minuten versucht, dann noch ein paar Positionen glatt zu stellen.
Ist also eher situationsbedingt und man darf ja dann nicht vergessen, wenn die Handelsprogramme fehlen, ist, dass dann auch die Umsätze sehr stark zurückgehen.
Also es ist dann auch die Frage, ob man Gegenordards findet.
Oder ob dann nicht gleich die nächste Schwelle ausgelöst wird.
Die liegt nämlich bei 8%.
Und diese 8% Die führen dann wiederum dazu, also da muss man dann auch wieder eine Minute drunter liegen.
Das ist immer so eine Grundvoraussetzung.
Und dann gibt es einen sogenannten Circuit-Breaker und das löst dann so eine 20-minütige Handelspause aus und zwar auf den gesamten Markt.
Das heißt also, wenn dann wirklich innerhalb kürzester Zeit das Ding dann nochmal weiter runter rauscht, dann ist der gesamte Markt ruhig.
Und das ist halt schon recht nah dran.
Also 3% machst du, wenn Panik herrscht, im Grunde mit einem Knopfdruck.
Das kann man aktuell auch immer wieder an den Börsen sehen.
teilweise sehr schnell hoch und runter geht.
Also dass die Tagesgewinn und Verluste, die dann am Ende da stehen, eigentlich nicht am Tag erarbeitet werden, sondern innerhalb von ein, zwei Minuten zwischendrin mal erledigt werden.
Das ist auch so ein ganz interessantes Phänomen der aktuellen Börsen.
So, dann gibt es noch eine Schwelle von 15 Prozent, bei der dann nochmal für 20 Minuten Pause ist.
Und wenn das Ding um 20 Prozent nach unten rauscht, dann ist Schluss für den Rest des Tages.
In den letzten 40 Minuten gibt es dann auch...
denke ich mal zeitbedingt die Stufe 1 und 2 nicht mehr.
Also wenn der Index sich dann in den Ranges gehalten hat, dann ist in den letzten 40 Minuten nur noch Stufe 3.
Das heißt, wenn er 20 Prozent nach unten rauscht, dann ist Schluss für den Rest des Tages.
Also die zweite und die dritte Stufe, die haben eine 1%-Regel.
Demnach muss der Triggerpunkt für die nächste Stufe jeweils mindestens 1% über oder unter dem Triggerpunkt der vorherigen Stufe liegen.
Und dann ist die Frage, wie kommt das eigentlich zustande?
Und es begründet sich natürlich mit der untertägigen Volatilität, dass so ein Index natürlich nach oben und nach unten rauschen kann und dann die jeweiligen Stufen ausgelöst werden.
Und dann haben sie da noch so ein Zusatzding eingebaut, dass das quasi dann auch nur mit diesem 1% unter dem jeweiligen Triggerpunkt ausgelöst wird.
Dann kommen wir mal zu den geplanten Änderungen.
Die wurden von den sogenannten F4 angekündigt.
Angekündigt, teilweise umgesetzt, teilweise noch in Verhandlungen.
Ich verstehe da immer die Logik nicht, aber ich glaube, es gibt einfach Dinge, die kannst du schnell umsetzen.
Es gibt Dinge, die musst du erst mal ordentlich aufsetzen, weil sie dann doch tiefer greifen.
F4 meint das Ministerium für Wirtschaft und Finanzen, die Zentralbank, die Finanzaufsicht und die zuständige Prüfbehörde, also eine Art BaFin Südkoreas.
Und die machen das wohl, ich will jetzt nicht sagen immer, aber die machen das wohl gerne mal zusammen, diese Regularien.
So und demnach.
Dürfen Privatanleger, jetzt halte ich fest, Ulrich, nur noch 20 Prozent ihres Anlagevermögens in gehebelten ETFs anlegen?
Also ihr erinnert euch, dass wir hier darüber gesprochen haben, dass die teilweise mit Hebeln bis zu 500 da am Markt waren, die Privatanleger und das mit ihrem gesamten Vermögen.
dass sie sich auf diese Art und Weise in der Höhe auch geschaffen haben.
Und das ist dann wohl in dieser Form oder in Kombination mit den gehebelten ETFs nun vorbei.
Ist das Vorhebel oder Nachhebel?
Dann kommen wir gleich dazu.
Ah, okay.
Das ist Vorhebel.
Geld, das du haben musst.
Da gibt es noch eine zweite Konditionierung.
Also mir ist nämlich an der Stelle auch unklar gewesen, wie wird das berechnet und wir bekommen den Hinweis, wie das gerechnet wird, erst durch eine zweite Maßnahme.
Und zwar muss man künftig 30 Millionen Won an Cash in seinem Depot haben, damit man gehebelte ETFs kaufen kann.
Und auf diese 30 Millionen kannst du dann 20 Prozent einsetzen.
Also es würde bedeuten, dass man dann 6 Millionen Won angehebelten ETFs kaufen kann.
So, wenn man es dann getan hat, dann muss man die 30 Millionen Wonnen wieder auffüllen.
Also man kann nicht die kompletten 30 Millionen Wonnen für gehebelte ETFs aufsetzen, sondern nur diese 20 Prozent.
Wenn du mehr willst, musst du die erstmal wieder auffüllen.
Also du kannst nicht eine Million dazu geben und dann wieder 20 Prozent davon, sondern du musst die kompletten 30 Millionen an Cash immer da haben, je du dann wieder investieren darfst.
Dann könnte man natürlich sagen, okay, dann verkaufe ich eine Aktie und kaufe einen gehebelten ETF oder du machst Gewinne mit einem gehebelten ETF und sagst, so super, jetzt kann ich mehr einsetzen.
Und das ist grundsätzlich auch richtig, aber sie berechnen die Valuta damit ein.
Also sie sagen, das kannst du dann erst zwei Tage später tun.
Also Valuta.
Wir hatten das früher mal öfter besprochen, solche Themen.
Valuta ist, du kaufst eine Aktie und die Bank wickelt den Kauf und die Depoteinbuchung und so weiter erst zwei Tage später komplett ab und dann ist es gebucht innerhalb der Bank.
Das seht ihr auf dem Depotauszug oder Kontoauszug zu den Käufen.
Da gibt es immer ein Kaufdatum und ein Valutadatum und das ist zwei Werktage später.
Und die Valuta ist auch in Südkorea zwei Werktage später.
Man macht die Gewinne, muss aber warten zwei Tage, ehe man sie dann wirklich verwenden kann, die Gewinne.
Das finde ich schon ein ganz interessantes Konzept.
Und da spielt dann auch mit rein, also man hört es im Grunde schon daraus, Depotbestände zählen nicht als Cash.
Also diese 30 Millionen oder mehr müssen einfach als Cash da sein.
Und das ist für gerade junge Leute, die...
Da am Anfang irgendwo stehen, aber mal kurz mit so einer Mobil-Trading-App rumzocken, ist das wahrscheinlich schwieriger zu erreichen als, was weiß ich, 40, 50-Jährige.
Also potenziell zumindest.
Wie viel ist das denn in Euro?
18.000 Dollar sind das.
Schlaue Füchse könnten ja nun sagen, ja gut, dann nehme ich mir für die zwei Tage so einen Kredit auf, quasi einen Valutakredit, so eine Art Payday-Lawn.
Kennt ihr die noch?
Das ist auch so eine ganz schlimme Geschichte mit sehr hohen Zinsen.
Aber der wiederum muss dann von den Banken vom Cashbestand abgezogen werden.
Also das kannst du auch nicht machen.
Da kann man natürlich so theoretisieren, wie ist das implementiert?
Kann ich das dann über extern vielleicht machen, weil die Bank sieht das dann ja nicht und so weiter.
Klar, also ich kann mir auch privat von jemandem Geld leihen.
Das wird kein Bankensystem der Welt dann sehen und dann wird das reingebucht.
Sondern die Frage, ob wenn es von einem Depot eines Dritten kommt, ob die das dann noch merken und so weiter.
Da hätte ich dann schon Zweifel.
Ich glaube so.
Kleingrisselig wird nicht gearbeitet.
Aber theoretisch, faktisch, wenn ein Kredit da ist, wird der vom Cash abgezogen.
Also ich würde mal behaupten, dass die Kleinanleger es wirklich schwerer haben werden, gerade wenn sie so in diesem Bereich sind, da kurzfristig zu agieren künftig und allzu übermäßig zu zocken.
Sondern das wird dann da schon.
Ziemlich eingeschränkt.
Und dazu passend gibt es dann noch eine Mindesteinheit an ETF-Anteilen, die du kaufen musst.
Und zwar 20 Stück.
So, jetzt mal als Beispiel.
SK Hynix ist aktuell bei 1.647.000 won.
Wenn du da 20 ETF-Einheiten draufkaufst, also nehmen wir mal an, das ist 1 zu 1 alles, dann ergibt das 32.940.000 von.
Das heißt, im Grunde, um das kaufen zu können, brauchst du dann nicht 30 Millionen, sondern 33 Millionen.
Das ist schon mal 10 Prozent mehr.
Also die indirekte Schwelle bei diesen hochgezockten Werten ist dann schon wesentlich höher.
Also das kann man so als indirekte Markteintrittsbarriere bezeichnen.
Und dann habe ich noch ein Sonderereignis in Südkorea gefunden, das jetzt nicht ganz untypisch für solche Marktphasen ist, das den Leuten aber scheinbar neu war, die da gezockt haben.
Also es gibt sehr viele Dinge, die die scheinbar alle nicht wussten.
Und zwar gab es eine Bewertungslücke bei einem zweifach gehebelten ETF von bis zu 90,1 Prozent gegenüber dem NRV.
Also der NRV, der Nettoinventarwert, stellt im Grunde dar, was der ETF.
basierend auf den Kursen der darin enthaltenen Werte, Wertes.
Jetzt haben die da gehebelte ETFs auf Einzelaktien, SK Hynix, Samsung und darauf halt gehebelt.
Dann haben die halt gedacht, naja, ich kaufe den ETF, dann habe ich den Wert der Aktie.
Ja, also gucken wir es uns mal an.
Passiert ist folgendes, der Kurs von SK Hynix ist an dem Tag um 7,68% gefallen, festgestellt in der Schlussoption.
Die geht in Südkorea 10 Minuten.
Der darauf liegende ETF, über den wir hier reden, müsste also im Bereich von minus 15,36 Prozent liegen.
Ungefähr.
Das ist ja nie 1 zu 1.
In der Realität hat der ETF-Kurs jedoch 49,7 Prozent zugelegt.
Die Differenz zwischen Marktpreis und NAV war im Peak 90,18 Prozent.
Normalerweise kann sowas nicht passieren, denn auch in Südkorea gibt es Market Maker oder auch Liquidity Provider genannt und die müssen dann eingreifen, wenn eine Differenz von mehr als drei Prozent bei einem Inlands-ETF entsteht.
Also der ETF weicht drei Prozent nach oben oder unten vom NAV ab und dann muss der eingreifen, der Market Mieter.
Spätestens.
Kann auch er eingreifen, aber das ist ja geldgierig.
Also es gibt eine Orderlage und es gibt einen Market Maker und daraus ergibt sich dann eine Kursstellung.
Allerdings sind die Market Maker nicht verpflichtet, in der Schlussauktion zu agieren.
Also in den 10 Minuten der Schlussauktion sind die nicht da.
In der wichtigsten Auktion sind die nicht da?
Sie können da sein, wenn sie wollen, aber sie müssen nicht.
Theoretisch müssten sie ja bei minus 3 oder plus 3 Prozent.
Und normalerweise, ich habe echt versucht, das rauszufinden, aber das ist in der Berichterstattung nicht.
gut dargestellt, sondern sie haben auch sehr abstrakt seitens der Regulierungsbehörden darüber geredet, dass ein Kommunikationsproblem geherrscht habe.
Und ich vermute mal, das Kommunikationsproblem war, dass der ETF-Anbieter dem Market Maker nicht mitgeteilt hat, dass er eingreifen muss, weil in der Auktion sich andeutet, dass da ein Problem herrscht.
Das heißt, die haben einfach eine freie Kursstellung gehabt.
So, jetzt ist es ein bisschen mysteriös, sage ich mal.
Also sie sind nicht verpflichtet, aber eigentlich müssen sie und Kommunikationsproblemen, wie gesagt, es ist ein educated guess, den ich jetzt gerade gemacht habe, was da passiert ist.
Das heißt also, wir haben irgendwo ein Kommunikationsproblem gehabt, wo das dazu geführt hat, dass der Markt nicht vom Market Maker reguliert wurde in dem Moment und dann haben wir scheinbar Käufer gehabt, die keine Ahnung von Börse haben.
So, denn damit der Kurs dieses ETFs überhaupt so hochschnellen konnte, Normalerweise gehst du ja her und sagst, okay, der Kurs des ETS steht bei, was weiß ich, 1600.
Ja gut, dann kaufe ich für höchstens 1650.
Also ich überlege mir ja, bis wohin ich kaufe und mache dann eine Limit Order rein.
Hier haben die aber scheinbar einfach Kauforders reich.
Und zwar unlimitiert.
Und zwar nicht einer, nicht zwei, sondern massig.
Wenn der Markt den ganzen Tag geregelt wird und der reale Preis und der Assetpreis so gut zusammen stimmen, dann sind bestimmt eine Menge Leute dabei, die einfach sagen, warum soll ich ein Limit legen?
Der Preis stimmt doch immer.
Weil sie es gewohnt sind.
Ja, genau.
Und in dem Fall ist das halt völlig schief gegangen.
Jetzt muss man natürlich überlegen, also wenn die Regel ist, dass der Aufschlag, der Market Maker eingreift, also mal rein von der Logik her, der liegt bei drei Prozent.
Das heißt, ich muss mir ja überlegen, wenn ich nicht limitiert da reingehe, dann können mir ja beim zweifach gehebelten ETF einen Schaden von 6% entstehen.
Das heißt, ich kann schon 6% über dem Kurs kaufen.
Also so ein bisschen absurd, was die Leute da getrieben haben.
Selbst für den Fall, dass es normal laufen würde, würde ich halt sagen, steckt ein gewisser Öl drin.
So und die Regulierungsaktion ist jetzt noch geiler.
Man untersucht das alles und gibt dem Market Maker jetzt irgendwie einen Punktabzug.
Du, du, du.
Naja, also das kann schon dazu führen, dass sie es dann schwerer haben, neue Mandate zu erlangen für weitere ETFs und so weiter.
Also sie haben jetzt nicht gesagt, ihr müsst jetzt künftig auch in Schlussauktionen präsent sein, sondern die Regel ist scheinbar nicht angesagt.
Das wäre das Einfachste, ne?
Ja, dann haben sie beschlossen, sie senken jetzt die Eingriffsschwelle und zwar von drei Prozent auf zwei Prozent.
Bloß wenn der in der Schlussauktion nicht da sein muss, dann hilft einem das ja nicht.
Das hilft dir tagsüber und das schmälert natürlich auch die potenziellen Gewinne der Market Maker.
Aber wenn das mit der Schlussaktion nicht geregelt ist, dann komisch.
Dieses Thema ist, sage ich mal, zu meiner Unzufriedenheit abgeschlossen worden in den sich andeutenden Veränderungen.
Es kann natürlich sein, dass dann künftig noch mehr dazu kommt, aber das, was man da sieht, ist sonderbar.
Jedenfalls, wenn du das Ding dann gekauft hast, hast du ja einen schönen ordentlichen Verlust gemacht und der zieht sich dann durch.
Also da wurde nichts zurück abgewickelt.
Das wäre ja auch noch eine Idee gewesen.
So, und dann gibt es auch noch einen sehr interessanten Punkt.
Es soll künftig höhere Handelskosten für gehebelte ETFs geben.
Weil dann denkt man so als erstes, ja gut, da müssen die armen Leute, die da irgendwie ihr Geld verlieren, auch noch höhere Gebühren bezahlen.
Aber das ist es im Grunde auch nicht.
Ich habe dann so als nächstes gedacht, also interessant wäre natürlich, wenn man halt mal so auf jeden Trade mit so einem Zockerprodukten irgendwie so eine Mini-Abgabe hat.
0,00001% oder so.
Muss einfach jeder in so einen Topf werfen und da baut man so im Laufe der Zeit so einen Kompensationsmechanismus für Börsencrashs auf.
Das war so meine Idee, aber haben sie auch nicht gemeint.
In Deutschland würde man natürlich sofort Moral Hazard schreien, aber gemeint sind die Order-to-Trade-Schwellen.
Also moderne Handelsprogramme hauen einen Wust an Orderstellungen raus.
die im Grunde nie ausgeführt werden, sondern die dienen lediglich dazu, den Markt zu testen, die Reaktion der anderen Programme zu testen, der normalen Menschen zu testen und zu gucken.
Wie funktioniert der Markt gerade und wo kann ich was für mich rausschlagen?
Also da geht es dann teilweise auch um Mini-Abitrage-Deals, teilweise aber auch um optimale Kurzerlangung beim Kauf und so weiter.
Also basierend auf diesen Erkenntnissen wird dann gehandelt.
Da gibt es auch ganze Strategien, die die dann dahinter stehen haben und so weiter.
Also es ist einfach sehr viel Ordering, aber sehr wenig.
Quasi ausgefüllte Orders.
Und was genau die da planen, ist noch nicht ausgehandelt, aber es gibt im Grunde zwei Modelle, wie du mit diesem Ding umgehen kannst.
Und die Kosten werden immer über den Broker abgerechnet.
So viel steht schon mal fest, zumindest in allen Fällen, wo wir das kennen.
Was kann man da machen?
Also erstens, man könnte eine Schwelle nehmen, ab der Gebühren für Orderstellung fällig werden.
Es gibt da so historische Vorbilder in London, wo dann ab 500 Orders einfach eine Gebühr verlangt wird.
Das heißt, die hauen da 500 Orders rein, löschen die wieder und ab der 501.
gibt es dann eine Mini-Gebühr.
Oder man definiert eine Gesamtschwelle an Order-Stellungen für die Börse und wenn die erreicht wird, muss jeder Teilnehmer einen Betrag X zahlen.
Da gibt es irgendwelche Börsen in den USA, da hast du 3,5 Milliarden Order-Stellungen pro Tag frei, also der Gesamtmarkt tatsächlich und dann muss jeder irgendwie 10.000 Dollar zahlen.
Das wäre so ein Beispiel dafür.
Kann man nach oben und unten setzen.
Das liegt auch immer so ein bisschen an der Börse.
Wie viele Orders hat man?
Ab wann wird es kostenintensiv für das Gesamtsystem und so weiter?
Das Ganze wird natürlich meistens genutzt von irgendwelchen Quantfonds.
Also jetzt weniger von Privatanlegern.
So, wir nähern uns dem Ende.
Und zwar möchten die Behörden künftig dann auch die Möglichkeit, im Fall so eines Crashs, und das finde ich ganz interessant, die Hebel von ETFs, also im Fall eines Crashs, einfach senken zu können.
Und aktuell Es gibt einen gewissen Bestandsschutz.
Das heißt, du hast ein Einzelprodukt und für dieses Einzelprodukt müsstest du eine Anteilseignerversammlung einberufen.
Da müsste irgendwie jeder zustimmen oder zumindest 75 Prozent, glaube ich, müssten zustimmen, dass der Hebel des Produktes dann gesenkt wird.
Das ist natürlich, beim ETF kannst du das vergessen.
Also gerade in Krisenzeiten, ehe du das durchgezogen hast, dauert das, weiß ich nicht, Jahrhunderte.
Nicht, aber das dauert dann mehrere Wochen, musst du ja anschreiben und so weiter und so fort.
Also das funktioniert so nicht.
Und dann werden die natürlich im Regelfall auch nicht Ja sagen, sondern dann einfach Nein sagen, wenn sie den Hebel haben wollen oder den ETF einfach verkaufen.
Also das macht irgendwie wenig Sinn in der aktuellen Situation.
Hier können dann künftig, wenn das umgesetzt ist, die Regulierungsbehörden reingehen und sagen, so, jetzt ist der Hebel runter.
Das hat historische Vorbilder in Hongkong.
Und in Hongkong hat das wohl bisher zu guten Erfahrungen geführt.
Das Problem der Maßnahme ist natürlich, wenn du so einen Hebel senkst, dann müssen die entsprechenden Futures natürlich bereinigt werden, die hinter dem Produkt stehen.
Das heißt, du hast einen einmaligen Effekt, der negativ sein müsste.
Aber danach hast du den Hebel aus dem Markt.
Führt dann natürlich wieder dazu, dass man dann, wenn man sieht, der Markt crash, darauf spekulieren kann, dass es so eine Bereinigungsaktion gibt.
müsste sich dann der Trend verstärken, dann müssten die Regulierungsbehörden eingreifen.
Also es hat auch so seine Hürden, das Ganze.
Aber der Deleveraging-Effekt ist hier die Idee, ist dann einmalig hart und danach haben wir Ruhe.
Ich glaube, das Ganze macht einen gewissen Sinn in der Kombination mit einer zweiten Maßnahme, die sie planen oder die sie zumindest seit Mai andenken.
Und zwar möchten sie so eine Art Rettungsfonds aufbauen oder Markteingriffsfonds.
Also ein Fonds, wo es ja im Betrag X rumliegt und wenn es am Markt crasht, geht der rein und kauft.
Das heißt, wenn du einmal so einen De-Leveraging-Effekt reinbringst und gleichzeitig kaufst, minderst du den De-Leveraging-Effekt.
Also die Kombination könnte Sinn machen und dann auch dazu führen, dass der Anreiz schwach ist.
da gegen die Behörden zu spekulieren.
Oder wenn der Druck sehr groß ist, naja, dann ist der Anreiz umso größer.
So und all das muss man dann im Kopf haben, wenn man dann bei Bloomberg die News findet, dass die jungen Leute in Südkorea keine Lust mehr auf gehebelte ETS haben.
Bloomberg erwähnt zwar so am Rande die Regularien, aber im Grunde beeiern sie sich nur über den Effekt oder diese Einzelregulierung.
Und zwar, also ich muss ja zugeben, die Story ist schon irgendwie geil.
Und zwar muss man seit dem 19.
August ein...
fünf Tage langes Mock-Trading absolvieren, wenn man gehebelte ETFs handeln möchte.
Du bekommst dann ein virtuelles Depot mit 100 Millionen Bonn, das sind so um die 70.000 Dollar und dann darf man halt ein bisschen rumtraden.
Man muss aber auch die Mechaniken erlernen.
Das heißt, man muss da so einen Kurs machen.
Also ich weiß nicht, wie viele unserer Hörerinnen und Hörer ein Depot haben und dort irgendwie Hebelprodukte handeln wollen.
Also man muss auch in Deutschland, ich glaube so einmal im Jahr oder alle zwei Jahre, musst du irgendwie so einen Fragebogen ausfüllen, wo da irgendwie so ein paar Verständnisfragen beantworten musst zum Thema Hebelprodukte.
Da gibt es kein Zeitlimit, kein nichts.
Setz dich einfach hin, liest dir die Frage durch, fragst die AI, was die Antwort ist und dann beantwortest du das.
Also das ist jetzt nicht so, dass man irgendwie das Gefühl hat, das ist ernst zu nehmen.
Vor allen Dingen bist du in fünf Minuten durch, falls überhaupt so lang.
Ich glaube, das sind drei Fragen pro.
pro Abschnitt, dann hast du irgendwie einmal einen Fragebogen für die Zertifikate und einmal einen Fragebogen für die Kryptowährungen.
Machst du das halt.
Dauert fünf Minuten und auch wenn du keine Ahnung hast, du schmeißt die Frage einfach irgendwo rein und kriegst die Antwort.
Also das ist Teneff.
Das hier aber funktioniert wohl.
Und zwar, weil die Leute irgendwie keinen Bock haben.
Also erstens, das ist ein PC-Programm.
Und die Regulierungsbehörde sagt auch, also wir werden keine mobile App irgendwie.
da zur Verfügung stellen, sondern das bleibt ein PC-Programm.
Viele Leute haben schon keinen PC.
Damit fängt es an.
Die haben dann keinen PC, sondern nur ein Smartphone.
Dann müssen sie da irgendwie fünf Tage lang jeden Tag irgendwie eine Mindestanzahl an Stunden mit dem Scheiß verbringen.
Da haben die auch schon keinen Bock mehr drauf.
Dann gibt es Leute, die könnten das nur auf Arbeit installieren, weil da haben sie die Technik, aber das kannst du dann auch nicht machen und so weiter.
Also das filtert schon mal unglaublich viel raus.
Dann ist es natürlich aktuell so, die haben alle Geld verloren und sie haben vielleicht gar nicht die 30 Millionen wonnen oder sind da nur ganz knapp drüber und dann dürfen sie noch 20 Prozent ihres Geldes in gehebelten ETFs einsetzen.
Also da ist dann der Anreiz, dass man irgendwie das hier...
beackert, dass man das macht, dass man das durchzieht, der ist sehr gering.
Man sieht es an den Zahlen, also bei SK Hynix waren es 80 Prozent des Tagesumsatzes, der in gehebelten Produkten stattgefunden hat, gehebelten ETFs.
Das sind jetzt vier Prozent.
Also alle lecken ihre Wunden, alle haben keinen Bock und natürlich ist es so, also wenn da wieder irgendwo eine Möglichkeit gefunden wird, richtig Kohle zu verdienen, dann werden die sich auch die fünf Tage da hinsetzen und das durchziehen.
Aber aktuell ist einfach die Luft raus aus dem Thema.
Der Markt regelt, ne?
Ja, die Regulierungsbehörden regeln und dann regelt der Markt den Rest, ja.
Gut, damit haben wir Südkorea auch aufgearbeitet.
Also das soll es jetzt zum letzten Mal gewesen sein.
Aber man sieht, und ich glaube, das ist eines der interessanteren Fazits, die regulieren dann auch irgendwas.
Also ehe sich da in Europa und Deutschland nach so einem Finanzmarkt-Crash mal irgendwas tut und man irgendwie an irgendwelche Hebelprodukten so bei Rheinland rangeht, das hast du alles im Grunde nicht.
Muss man sagen, ganz schwierige Geschichte, da eine ordentliche Regulierung zu finden oder Handelseinschränkungen für...
Menschen, die handeln, ganz, ganz selten.
Naja, bei den Optionsscheinen und bei den Zertifikaten.
Wie viele gab es in Deutschland, bevor diese Regel, die du gerade kurz erwähnt hast, aufgeploppt ist?
Ich glaube, da war das Angebot schon bei 30.000, 50.000 Optionsscheinen und Hebelzertifikaten, bevor da erstmalig was passiert ist.
Und da haben eine ganze Menge Leute ganz viel Geld verloren, vor allem, weil auch alles unreguliert war.
Also die haben ja selber...
in den Bedingungen jede Menge Ausnahmeregeln gehabt, wann sie keinen Kurs stellen müssen und wann die übliche Spanne von 1% oder 10 Cent oder was auch immer dann in den Papieren drin stand, dann eben doch nicht galt.
Und da haben eine ganze Menge Privatanleger richtig viel Geld für bezahlt für die Erkenntnis, dass dann in der Situation, wir hatten hier im Podcast auch mal das Thema mit dem, dass diese Trade Republics und so weiter dann in den Stresssituationen halt auch massiv überlastet waren und nicht handeln konnten.
Und das haben die ganzen Emittenten ja selber eigentlich auch gemacht.
Die haben sicher alle da Ausnahmeregeln.
Ja, so eine ganze Kaskade an Problemen gehabt.
Vorne die Banken teilweise, natürlich nicht immer, aber manchmal.
Dann hinten dran die Emittenten, die Probleme gehabt haben.
Die haben dann ihre Systeme nicht im Griff gehabt teilweise und so weiter.
Da hat sich zwar einiges verbessert, aber im Grunde bist du immer auf eine gewisse Willkür angewiesen.
So einen letzten habe ich noch.
Dieses Programm, was die da gebaut haben in Südkorea, das erklärt den Leuten dann auch zum ersten Mal den Begriff Volatility Decay.
Wer das nicht weiß, darf mal in unsere Shownotes gucken, sich das durchlesen und sollte vorher auch definitiv keine gehebelten ETFs handeln.
Ist das einer der ganzen griechischen Buchstaben?
Volatility Decay ist, dass du halt Geld verlierst durch Volatilität in gehebelten ETFs, selbst dann, wenn der Basiskurs sich nicht geändert hat.
Und zwar massiv Geld.
Also das ist jetzt kein kleines, das ist jetzt nicht 0,00 irgendwas Prozent, sondern da geht es um richtig Asche.
Auch das ist scheinbar ein Wissen, was es in dem Markt bei den Leuten, die da gehandelt haben, vorher nicht gab.
Also es macht schon Sinn, glaube ich, kann man sagen, dass man, in Deutschland nennen wir es dann immer gerne Führerschein, weil das halt unsere Sprache ist, aber dass so ein gewisses Grundwissen bei diesen Produkten den Leuten abverlangt wird, dieses Handeln, finde ich schon okay.
Dann kann man halt sagen, man macht das über so ein Programm, was halt dazu führt, dass du dich da zumindest einmal durchgequält haben musst und dann irgendwas hängen geblieben ist oder man, du vielleicht nicht die Mechanik verstehst, aber du zumindest verstehst, Volatilität führt dazu, dass ich Geld verliere.
Wenn das Wissen schon verankert ist, dann denkst du ja auch ganz anders über diese Geschichte.
Das ist ja immer das Problem am Finanzmarkt, je mehr Kontext du hast, desto anders agierst du.
Das ist auch einer der Gründe, warum die Leute, die wirklich gar keine Ahnung haben, in diesen Hype-Zeiten auch immer Unmengen an Kohle verdienen, während die, die sich da schon das auskennen oder das auch schon mal hinter sich hatten, ganz anders agieren und im Grunde viel zu vorsichtig sind.
Weil die halt die Erfahrung kennen, dass das dann abrupt endet und du auch nicht mehr managen kannst, deine Kohle zu retten.
Das steckt dann natürlich in diesem Programm zumindest mal als Grundwissen drin, aber auch das wird dir nicht abnähen, das auch mal hinter dich zu bringen, wenn du das dauerhaft machen möchtest.
Ja, aber ich habe ein paar Links da reingestellt zu der Recherche, aber das mit dem Volatility Decay, wie gesagt, jeder, der irgendwie gehebelte ETFs in seinem Portfolio hat und das nicht kennt, liest das euch durch.
Das solltet ihr kennen und da gibt es auch noch ein paar Dinge mehr, aber der Blog da ist auch ganz gut.
Kann ich ohnehin empfehlen.
Der bereitet ein paar Sachen ganz okay auf.
Gut.
Ja, denen geht es wirklich gut.
Das ist ja einer der Gründe, warum die so wild diese zirkulären Deals machen können.
Und ja, ich bin mal hingegangen und habe mir mal nach dem Paper oder nach der Bemerkung der Bits, die ja...
bevor im Sommer irgendwann gesagt hat, das wirkliche Risiko in der ganzen KI-Blase steckt auf der Schuldenseite.
Und da ich ja auch immer gesagt habe, guckt euch die Finanzseite an, also guckt euch die Fremdkapitalseite an.
Da passiert die Musik und wenn eine Blase platzt, muss da erstmal das Volumen groß werden.
Vorher platzt da gar nichts.
Oder wenn es platzt, interessiert es keinen.
Aber das Volumen, was am Aktienmarkt gehandelt wird, das ist eigentlich alles relativ unwichtig.
Spannend ist das, was auf der Fremdkapitalseite passiert.
Und da hat die BITS für mich den Blick auf das ganze Geschäft ein bisschen geändert, weil sie mal darauf hingewiesen hat.
Also ich sage nochmal kurz, die BITS ist die Bank für internationalen Zahlungsausgleich.
Die wird dann immer als die Bank der Notenbanken oder die Bank der Banken bezeichnet.
Das heißt, das ist die, die sich das globale Finanzsystem und Bankensystem angucken und dazu ihre Meinung äußern und auf die Risiken und Gefahren in bestimmten Bereichen hinweisen.
Die haben sich halt die KI-Sache angeguckt und haben meinen Blick auf diese Sache...
ein bisschen geändert, weil ich immer gesagt habe, naja gut, vieles von dem ist gar nicht so kritisch, wie das in den Medien manchmal gesagt wird, weil da agieren sehr viele sehr profitable Unternehmen untereinander und damit ist da erstmal viel Luft drin für komische Geschäfte.
Spannend wird es, wenn die Fremdkapitalseite irgendwann hochgeht, wenn das Risiko da nicht mehr gesehen wird und das sieht man aber in den Bilanzen der Firmen eigentlich noch nicht.
Und Dante Bitzke sagt, Achtung, ihr müsst das anders sehen.
Diese ganzen langfristigen Zahlungsverbindungen, die Hyperscaler-Finanzierungszusagen, Abnahmegarantien, Abnahmefinanzierung und so weiter.
Diesen Geschäften schickt das eigentliche Risiko auf diese Analyse der BITS.
Hin habe ich mir die Bilanz von Nvidia mal angeschaut und es stimmt alles.
Also es stimmt sowohl meine vorläufige Einschätzung wie auch die Einschätzung der Bits.
Der Umsatz von Nvidia hat sich in den letzten zwei Jahren ungefähr verdreifacht.
Die Verbindlichkeiten sind ein bisschen stärker gestiegen, aber es ist wirklich fast eine parallele Kurve.
Das ist nicht so wahnsinnig viel Unterschied.
Da lässt sich das Risiko...
nicht absehen.
Und das sind die Zahlen aus der Bilanz.
Die Risiken, die in der Bilanz stehen.
Genau, das sind die Zahlen, die in der Bilanz stehen.
Die Verbindlichkeiten, die in der Bilanz stehen.
Und das ist ja die Fremdkapitalseite, die ich meinte.
Nvidia hat jetzt, die Zahlen habe ich nicht einzeln rausgesucht.
Auch natürlich noch Cash-Bestand.
Das ist aber in der Story jetzt hier relativ egal, weil der nicht so wahnsinnig hoch ist, dass man sagen könnte, der hebt dann alles wieder auf.
Spannend.
sind aber die Off-Balance-Zusagen, also genau die Sachen, auf die die Bank für internationalen Zahlungsausgleich hingewiesen hat.
Die haben sich nämlich im gleichen Zeitraum, in dem sich Umsatz und Verbindlichkeiten ungefähr verdreifacht haben, haben sich die Off-Balance-Zusagen verzehnfacht.
Das ist jetzt eine Summe.
Die ist mehr als viermal so hoch wie der Umsatz und weil Umsatz und Verbindlichkeiten relativ parallel gestiegen sind, auch gut viermal so hoch wie die Verbindlichkeiten.
Das heißt, wir reden über eine richtig signifikante Summe.
Im Fall von Nvidia sind das halt 422 Milliarden Dollar im Ende des zweiten Quartals.
Was meint denn Zusagen?
Also wurde das so gerechnet, dass das anteilig, was jetzt kommt oder einfach alles, was zugesagt wurde?
Das ist das Bruttovolumen von allem, was Nvidia in irgendwelchen Verträgen mit Partnern, Käufern und so weiter gemacht hat.
Also ganz große Brocken davon, ungefähr 280 Milliarden, sind Liefer- und Kapazitätszusagen.
Speicherfertigung, da kommen wir schon in so eine der kritischen Sachen bei den Bewertungen der ganzen Geschichte.
Teile davon sind halt stornierbar, verschiebbar, anpassbar.
Deshalb kommt da auch ein gewisser Unterschied in der Bewertung am Ende zustande.
Da fallen Cloud-Service-Verträge rein, da fallen Rechenzentrums-Miet-Verträge rein, teilweise von Rechenzentren, die noch gar nicht gebaut wurden und wo noch keiner weiß, woher der Strom kommen soll.
Aber Zusagen...
Für die ganzen Sachen gibt es schon.
Also das heißt, die haben schon die Möglichkeit, so klingt es zumindest, wenn das Projekt nicht stattfindet, dann wird halt auch nichts geliefert und dann werden auch keine Schulden rausgegeben und die Sache ist erledigt.
Also dann verläuft sich das quasi.
Genau.
Es kann halt, wie bei jeder Garantie oder jeder Bürgschaft, kann es halt sein, dass die ganzen Geschäfte auch platzen.
Das ist ja gerade in der Branche nicht ganz unüblich.
dass man mit Memorandum of Understandings arbeitet und wenn man ein paar Monate später auf die Geschäfte schaut und guckt, was ist da eigentlich was von geworden, bleibt vieles auch heiße Luft.
Das ist grundsätzliche Sache, die man an der Stelle auch immer berücksichtigen muss, dass manche Sachen sich halt auch einfach in Luft auflösen, weil sie einfach immer nur heiße Luft waren.
Ich habe noch, habe ich den Beteiligungszusagen, Investitionsverpflichtungen.
Und Mietverträge, Weitergabe an Dritte, AI, Cloud-Infrastruktur und so weiter.
Das heißt, das ist quasi das Ganze, was man in den zirkulären Geschäften so an der einen oder anderen Stelle schon mal gehört hat.
Nvidia hat jetzt wegen eines Geschäfts ein bisschen mehr.
Ärger, sage ich mal, bekommen oder ein bisschen mehr kritische Nachfragen in Medien und auch von Aktionären bekommen.
Und das ist halt so ein riesengroßes Rechenzentrum in Ohio, was von SB Energy finanziert wird und die bauen halt so einen Riesenteil.
Diese eine Garantie hat ein Volumen von 105 Milliarden.
Das sind Gebäude, das ist das Rechenzentrum.
An und für sich, das wird in mehreren Stufen gebaut, das läuft über 20 Jahre, es ist ein super langfristiges Geschäft eigentlich, es stand sogar mal eine Summe von 250 Milliarden Dollar.
Im Raum, die Nvidia als Garantie für diese Investitionen gibt.
Das ist dann aber auf 105 Milliarden runter verhandelt worden.
Im Wall Street Journal gab es einen Bericht, dass Nvidia generell sich jetzt aus diesem Garantiegeschäft zurückziehen will, beziehungsweise vorsichtiger damit umgehen will und den Volumina, die die da gerade durch die Gegend schieben, das hat Nvidia dann aber doch wieder dementiert.
Jetzt ist natürlich die ganze Frage, du hast gerade mit deiner Rückfrage das eigentlich schon eingeleitet, wie viel ist es denn jetzt wert, wenn Nvidia da finanziert, wenn die Garantien geben, Bürgschaften übernehmen und ähnliches.
Und das ist ganz lustig.
Nvidia hat diese Geschäfte, wenn ich alles zusammen...
Also diese Off-Balance-Verpflichtung mit dem letzten Quartalsreport zum ersten Mal veröffentlicht.
Zumindest habe ich sie in den alten nicht gefunden.
Nvidia hat de facto diese ganzen Garantien, weil die sich genau auf diese Punkte zurückgezogen haben.
Ja, die sind ja kündbar und da ist ja eigentlich gar kein Risiko drin und die können verschoben werden und wir kaufen das ja nur in Stufen ein.
Das heißt, wir können uns nach der ersten Stufe auch zurückziehen wieder und dann werden Stufen 2, 3, 4, 5 gar nicht gezündet.
hat Nvidia das Risiko aus diesen Geschäften mit nahezu Null beziffert.
Jetzt hat S&P, also eigentlich weiß man eine Bürgschaft und eine Garantie, mit Null geht es nie.
Die Frage ist immer, stecken da 10%, 20% Risiko drin, der Gesamtsumme stecken da 30% drin, man weiß es halt nicht.
Sie sagen ja selber, dass es in Stufen gezündet wird.
Das heißt, wenn Stufe 1 gezündet wurde, dann ist die Kohle in Stufe 1 weg.
Selbst wenn es dann...
Kein Sinn.
Also das ist ja Blödsinn, das mit Null zu bewerten.
Genau, das ist halt extrem super optimistisch.
Und eigentlich geht das nicht.
So, jetzt gibt es ja zum Glück Ratingagenturen, viel gescholten in der Finanzkrise.
Zum Glück.
Aber es gibt sie noch.
Und S&P hat Nvidia jetzt gerade erst neu bewertet.
Übrigens sehr hoch mit 2 fach A.
Das ist die dritthofhöchste Stufe, die es gibt.
Und die haben sich genau diese ganzen Geschäfte auch angeschaut und haben gesagt, das Risiko aus den Geschäften liegt bei 37,7 Milliarden.
Das haben die in ihrem Ratingbericht reingeschrieben.
Und das ist schon ganz lustig, weil die sagen, naja, das sind Garantien, das sind Bürgschaften, das sind Abnahmeverpflichtungen, die platzen können und so weiter.
Risiko 37,7 Milliarden.
Nvidia sagt, nee, nee, das ist gar nicht so.
Passt schon.
Wie viel waren es insgesamt?
420?
Ja, so um den Drehwerte.
Ich scrolle eben kurz zurück.
422 Milliarden.
Das ist das, was die veröffentlicht haben.
Das heißt, fast 9% haben sie da als Risiko beziffert.
Genau, genau.
Also ja, ist glaube ich auch so eine Summe, die man aus dem Handgelenk immer...
Wenn du nichts machst, machst du 10%.
Genau, einfach so als Daumenregel schon mal ganz okay.
Diese Annahme von Null bei Nvidia ist halt eigentlich unrealistisch optimistisch, außer die sagen...
Ja, das geht jetzt erstmal zwei, drei Jahre, dreht sich das weiter, das Rad, und da ist gar kein Risiko drin.
Allerdings muss man dann auch sagen, ihr macht aber auch Geschäfte, die laufen über fünf, zehn oder zwanzig Jahre.
Und dann nützt euch das nichts, wenn die Blase noch drei Jahre lang größer wird.
Danach habt ihr dann doch irgendwann ein Risiko.
Nun gut, wir werden nicht dahinter kommen.
Ich glaube...
Die Null von Nvidia ist deutlich zu optimistisch und viel realistischer ist das, was S&P sagt.
Und damit müsste eigentlich Nvidia das Ganze auch anders in der Bilanz darstellen.
Ich schätze, das wird auch irgendwann mal passieren, diese Anpassung.
Ja, das können sie halt nicht machen, solange sie sich in diesem Momentum befinden und da jeder mit Argus Augen auf jede Veränderung schaut.
Ja.
Weil da geht es ja sofort, oh, Nvidia sagt, der gesamte AI-Markt geht platt, wenn sie da irgendwo ein Risiko reinsetzen.
Ich glaube, das ist einfach die Ratsölle dahinter.
Ja, das ist ganz, ganz interessant, weil du hast ja gleich in deinem dritten Thema, in dem dritten Themenblock auch noch ein bisschen ein paar Gedanken dazu.
Ich bin jetzt hier, glaube ich, so langsam die Schleife drum.
Was ich mich auch gefragt habe, ich glaube, das stand in dem Verge-Artikel, warum macht Nvidia eigentlich diese Geschäfte?
Denn wir wissen alle, das ist ein durchaus risikoreiches Geschäft, allein schon durch die Tatsache, dass das halt alles sehr neu ist und sehr unproven ist.
Man lernt noch sehr viel in dem Geschäft und natürlich ist in so einem extrem stark wachsenden Markt.
hast du riesige Chancen, aber du hast halt auch ein deutlich höheres Risiko, als wenn du irgendwas herstellst, was du schon seit 100 Jahren herstellst und wo du weißt, es gibt fixe Abnehmer.
Das ist halt ein grundsätzlich anderes Geschäft.
Und das hat die Bank für Internationales Salus-Ausgleich eigentlich auch ganz gut dargestellt.
Im Endeffekt gibt Nvidia das sehr gute Rating, was die selber haben, über die Bürgschaften und die Garantie an ihre Kunden weiter.
Weil der Kunde kann ja sagen, hey, ich habe das hier alles mit Nvidia abgesichert und die Bürgschaft abgesichert und über Bürgschaften abgesichert und dahinter steckt Nvidia.
Die haben AAA-Rating, das ist super gut, das ist viel besser als das Rating vieler Länder.
Und dann können die ganzen Investoren in Rechenzentren...
die Dinger kaufen, die den Computer kaufen, also die die Computleistung schon verkaufen, die die Mietverträge für Rechner, die noch gar nicht gekauft sind und produziert sind in einem Rechenzentrum, das noch gar nicht gebaut ist, aber schon für 2027 verkauft haben.
Das müssen das dann halt nicht mit 15 oder 20 Prozent Kapitalmarkt finanzieren, sondern die bekommen de facto die gute Bonität durchgereicht von Nvidia und zahlen.
Genauso viel wie jedes andere alteingesessene Unternehmen.
Das ist eigentlich ein Vorteil, den die sonst nicht hätten.
Das ist sehr, sehr genau, kann man das sehen, dieser Spread.
Bei allen Unternehmen, die von Private Equity war das, glaube ich, finanziert werden, liegt bei 6,1 Prozent und die KI-Unternehmen trotz des bisher relativ un...
geprüften Geschäftsmodell zahlen 6,2% Aufschlag auf den generellen Zinssatz, was eigentlich heißt, es ist gleich.
Es gibt keinen sektorspezifischen Risikoaufschlag für die ganzen KI-Investitionen.
Und das liegt halt zum ziemlich großen Teil daran, dass Nvidia diese gute Bonität über die Garantien durchschiebt.
Kleine Sache noch, Ulrich, du hast gerade eben AAA gesagt, aber es ist ja nur zweimal A.
Ja, ja, Double A, also dritthöchstes Rating.
Entschuldigung, wenn ich mit den beiden Dreien durcheinander gekommen bin.
Ich habe jetzt noch einen sehr großen Punkt zu einem noch wilderen Finanzierungsthema, nämlich dass demnächst Rechenleistung an der Chicago Mercantile Exchange gehandelt wird.
Das ist aber eigentlich so groß, da können wir auch gerne nochmal ein eigenes Thema rausmachen.
Da springe ich jetzt einfach mal drüber weg.
Ach komm.
Ja, die Geschichte, das ist so ein sehr weiter Abschweif und ich würde jetzt gerne zu der großen Frage überleiten, die alle bewegen.
Wann platzt denn jetzt die KI-Blase?
Morgen.
Wir haben ja hier einen Beteiligten im Podcast, der sich beruflich quasi mit Xander mehr beschäftigt, wenn man so seine Sachen liest.
Wann platzt denn das und wo ist das Risiko?
Aber ich würde gerne, fang da ganz unten an.
Und das sind halt die Risiken, die in den ganzen Garantien und Bürgschaften drin stecken.
Es kann sein, dass die Private Credit Geber einfach aus dem Geschäft zurückgehen und sagen, das sind zu uns zu intransparent und dann stockt der Finanzierungsstrom, den dieses Geschäft ja gerade in einem riesigen Maße braucht.
Die Garantien können alle gezogen werden.
Wenn sich die Investitionen aus den Rechenzentren irgendwie nicht lohnen, dann schlagen sie irgendwann mal bei Nvidia auf, weil dann können sie es halt nicht mehr zu Null finanzieren oder bilanzieren, besser gesagt, sondern sie müssen es dann auch direkt im vollen Volumen in die Bilanz nehmen, weil wenn aktiviert, ist es drin.
Wir könnten ein Rentabilitätsproblem bekommen, denn Nvidia liefert zwar viele Dinge in dem Geschäft, aber eben auch nicht alles.
Und wenn der Kostendruck Auf den anderen Teilen, die du brauchst, um deinen Hyperscaler, dein Rechenzentrumsstadt, also im Endeffekt sind das ja unfassbare Gelände, die die da bebauen, kannst du halt auch trotz Garantie bei Nvidia bei anderen Komponenten entweder gar nichts bekommen oder du musst halt deutliche Aufschläge bezahlen und dann platzt.
Gasturbinen, ne?
Ja.
Aktuell, die sind ziemlich knapp, deswegen will Elon Musk jetzt irgendwie selber Gasturbinen bauen.
Das ist ja immer so seine Antwort auf alles, um den Markt zu bewegen.
Also wäre so ein Beispiel, ne?
Ja, ja, genau.
Und sie bauen halt auch, jetzt schweibe ich wirklich ganz kurz ab, sie bauen ja auch sehr schlechte Gasturbinen, ne?
Also wirklich diese nichts mit Kraft.
Ja, auch ungenehmigte.
Das interessiert die einfach nicht.
Ja, und nichts mit Kraft-Wärme-Kopplung und so weiter, sondern das sind die ganz doofen, allineffizienten Gasturbinen.
Aber das sind die einzigen, die du gerade kaufen kannst.
Ist übrigens jetzt auch noch weiter abgeschwufen.
Auch noch eine echte Frage, woher Katharina Reich ihre Gaskraftwerke kriegen will.
Weil die sind alle.
unfassbar ausgelastet.
Ja, die wären richtig teuer im Bau jetzt.
Ja, also Siemens und GE und ich weiß nicht, welche großen es da noch gibt.
Ich weiß nicht, das ist glaube ich wirklich gar nicht mehr GE, aber es ist wurscht.
Die haben alle in ihren Geschäftsberichten sechs bis acht Jahre Vollauslastung drinstehen.
Ja, die Katharina, die wird sich eh noch umschauen.
Das Problem ist, dass wir uns dann auch umschauen werden.
Ja, die hat ja zwei Probleme.
Die weiß nicht, woher sie bezahlbares Gas kriegen will und sie weiß nicht, woher sie bezahlbare Gaskraft werden gekriegt.
Katharina, die hat uns doch erklärt, den muss ich jetzt noch bringen, die Katharina hat uns ja echt erklärt, dass das mit dem Gas überhaupt gar kein Problem ist, das zu bekommen, weil wir haben ja jetzt ausreichend Liquid Gas Terminals, wo die Armees das reinwerfen können.
Und das kommt dann von ganz alleine und so.
günstigen Preisen zu uns.
Das ist ja die Antwort von ihr.
Im Füllstand sieht man ja auch, da gab es kein Problem.
Also ganz fern weg vom AI-Thema ist das natürlich nicht, weil dieses AI-Thema ja schon sehr starke Auswirkungen auf die Konsumentenpreise hat und das ist ja einer der Gründe, warum die Magerleute die AI mittlerweile hassen.
Ich habe das auch gleich nochmal ganz kurz erwähnt, aber das ist ein gesellschaftliches Thema mittlerweile.
Ja, Bürgerinitiativen sind ja in Amerika eher so ein seltenes Thema.
Gegen Rechenzentren bilden sich da gerade jetzt an wirklich allen Stellen.
Was will ich das überall merken?
Und wenn die wirklich ihr ganzes Gas da in den KI-Rechenzentren verballern, ist auch die Frage, inwieweit die überhaupt noch ein zuverlässiger Lieferant für Deutschland und LEG sein können.
Aber gut, jetzt sind wir weit genug vom Thema weg.
Gut, jetzt habe ich am Ende noch die ganz große Geschichte, wann platzt die KI-Blase.
Aber ich glaube, Marco, das wäre vielleicht ganz gut, wenn du dein Thema da reinsprichst und wir dann nachher zusammen weiter darüber reden oder diskutieren.
Gut, dann habe ich diese Off-Balance-Geschichten bei Nvidia mal ein bisschen aufgedröselt.
Und ja, das, was die Bits gesagt hat, ist halt wirklich warm.
Wir haben jetzt auch noch den Vorteil, wir haben uns eine der Firmen angeschaut.
die halt diese Transparenz jetzt zum ersten Mal geliefert hat.
Die anderen Marktteilnehmer, diese ganzen Private-Equity-Firmen, die sind ja bei der Transparenz als nicht börsennotierte Unternehmen vielfach super untransparent.
Da wissen wir über viele der Geschäfte überhaupt nichts.
Die Seite ist quasi nicht beurteilbar.
Deshalb ist es echt ganz schön, dass Nvidia jetzt diesen Anhang an die Bilanz, wenn ich es im Datum richtig gesehen habe, nachgeliefert hat.
Also es kam nicht mit der Bilanz veröffentlicht, mit der ersten, sondern wurde nachgereicht.
Aber es ist ja in Ordnung.
Jetzt haben wir die Zahlen, jetzt können wir darüber reden und können damit umgehen.
Genau, das muss wegheißen, weil Bilanzveröffentlichungen gibt es oft zweimal.
Einmal so eine erste für die Börse und dann nachher nochmal eine detaillierte, die manchmal dann auch überraschende Abweichungen aufweisen.
Aber die zweite Version guckt sich keiner mehr an.
Ja doch, die Analysten gucken sich schon an.
Ja, die KI jetzt auch.
Jetzt ist es ja einfach, ja.
Tja, das war früher alles viel komplizierter, in die Bilanzen reinzugucken, das stimmt.
Ja, also ich will an dieses KI-Thema auch nochmal ein bisschen anders rangehen.
Mir geht es so ein bisschen mehr um die Ratio in dem Ganzen.
Also wir haben ja, deswegen wird das jetzt auch ein etwas längerer Bogen, bei dem ihr mir etwas gewogen bleiben müsst.
Aber die Frage ist ja schon, warum macht Nvidia das?
Gibt es da drin eine Ratio oder ist das einfach nur, und das ist ja auch der Vorwurf, die wollen einfach nur den Markt aufpumpen und irgendwann implodiert alles und wir sind tot.
Sicherlich auch ein bisschen zugespitzt.
Es gibt auch moderierte Stimmen, aber manchmal habe ich schon den Eindruck, dass das Spektrum ist, über das wir da reden.
Und für mich geht da manchmal so einiges durcheinander bei diesem ganzen Zeugs.
Also man kann auf verschiedenen Ebenen in der Betrachtung zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen kommen, so wie der Ulrich gerade.
Also es gibt da in dem Sinne für mich auch nicht nur simpel Gutes und Schlechtes an Effekten zu beobachten, sondern...
Das Thema ist etwas komplexer und wie gerade eben schon angedeutet, die Gesellschaft als solche hängt da ja auch mit drin.
Wirtschaftlich, im Privatleben, digital wie auch physisch.
Und das macht es, finde ich, auch irgendwie alles nicht einfacher.
Und dass sich dann so nebenher die Vermögen der Tech-Milliardäre durch AI wirklich vervielfacht haben.
Also in wirklich ungeahnte Ausmaße.
Hätte man das mal vor 15 Jahren in dem Sinne so besprochen, hätte doch keiner geglaubt, dass das möglich ist in der Form.
Dann hast du natürlich noch das Problem, dass die Typen...
zugleich sehr politisch werden, zumindest in Teilen.
Und man den Eindruck hat, sie wollen am liebsten gleich durchregieren.
Zum Wohle aller natürlich, zu unserem Wohle.
Beziehungsweise sie wollen unser Wohl definieren.
Und allein das ist ja schon verdächtig und erzeugt Widerstand.
Und da verrückt dann auch manchmal die politische und die wirtschaftliche Ebene so ein bisschen miteinander.
Gerade auch mit Blick auf die USA, wo Donald Trump auch nochmal eine Beschleunigung des Datenzentrumausbaus befördert hat.
Da kann man halt auch feststellen, dass da auch ein gewisser politischer Backlash da ist.
Also ich habe jetzt gerade mir noch notiert, als wir hier drüber gesprochen haben, ich werde nochmal den Pix, euch einen weiteren Pix dazugeben, der sich auch damit beschäftigt.
Der ist mir gerade eingefallen.
Dazu dann aber später.
Und das Interessante ist ja dann, dass halt diese Magerleute, die ja auch sehr viel in der Provinz leben, nun quasi so ein Datenzentrum vor die Nase geknallt bekommen.
Denen wird das Grundwasser abgesaugt.
Das Ding brummt lautstark.
Da gibt es ganz lustige Instagram-Videos drüber, wo dann so 24-7 da...
Geräusch da in der Luft hängt, das will man natürlich auch haben, Häuser nebendran.
Und dann ballert es dir noch die Stromrechnung nach oben in ungeahnte Höhen.
Also das sind natürlich alles Sachen, die, wenn es einen unmittelbar trifft und wenn es konkret wird, da hat man dann plötzlich eine ganz andere Meinung dazu, als wenn man über irgendwelchen Klimaschutz spricht, der völlig abstrakt.
Und ach nee, jetzt muss ich bezahlen und da irgendwie einen Cent mehr für die Tomaten und das geht ja alles nicht.
Also das heißt, da hat sich ja auch ein bisschen was bewegt, aber es ist dann am Ende nicht der Gedanke, der verbraucht so viel Strom, das Klimascheiße, sondern mein Leben ist scheiße dadurch.
Sollte das nicht einfach besser werden, mein Leben?
Nein, da wo ich wohne erstmal nicht.
Also dieses Konkrete führt dann halt auch zu was und dann sind die plötzlich dagegen.
Ich glaube, eine der lustigeren Geschichten, die ich in letzter Zeit gelesen habe zu dem Thema, war J.D.
Vance, der dann irgendwie geungt hat, dass er AI-Chatbots ziemlich diabolisch findet, in dem Sinne, dass sie einem ja ständig zustimmen.
People-Pleaser.
Genau.
Und dann findest du noch so Berichte darüber, wie AI-Chatbots ein spirituelles Eigenleben entwickeln und Menschen konvertieren zu einer Pseudoreligion.
Da fühlen sich dann auch die Evangelikalen plötzlich angegriffen, das ist ja Konkurrenz quasi, die AI-Religion, das will ich jetzt auch nicht haben.
Also da geht es in den USA gerade ziemlich hoch her.
Und der Zyniker in mir sagt halt immer, naja, das ist ja eigentlich ein ganz gutes Abbild unserer Gesellschaft, diese AI.
Also so in dem Sinne, dass man unsere Daten da reinhaut und dann unsere Scheiße auch einfach dort passiert, macht das ja irgendwie alles Sinn.
Und es ist nur nicht die übergeordnete Intelligenz, die man sich erhofft hat.
Aber mich interessiert das natürlich auch deswegen, weil wir hier im Podcast eigentlich, wir haben eigentlich keine Aufregerthemen.
Also wenn wir was besprechen, dann.
Gibt zwar ein bisschen Zustimmung, ein bisschen Ergänzung, ein bisschen Mini-Feedback, aber da gibt es jetzt nichts, was die Leute wirklich aufregt oder wo man mal etwas mehr hört.
Allerdings bei der letzten AI-Folge mit Marcel Weiß ist dann natürlich sofort die Kritik gekommen, ja, da hast du ja gar nicht gegen AI gewettert oder die negativen Dinge aufgezählt oder ich sehe das alles viel kritischer.
Und naja, nun finde ich halt, dass Kritik an AI und den dazugehörigen Milliardären gerade in Deutschland glaube ich, sehr ausgiebig gefahren wird.
Also ich habe jetzt nicht den Eindruck, dass da zu wenig drüber gesprochen wird.
Ich würde auch mal daran erinnern, dass wir über Leute wie Peter Thiel schon gesprochen haben als Problemfaktor.
Da war der noch nicht so bekannt im Sinne von er ist der Antichrist.
Also von daher, wir hatten das mehrfach in der Buchbesprechung, auch Elon Musk hatten wir mehrfach in nicht positiven Sinne.
Also wir haben das alles schon intus und ich sehe jetzt immer wenig Sinn darin, das alles nochmal zu wiederholen und nochmal mit ein paar Anekdoten anzureichern.
Mich interessiert das dann doch mehr.
Also klar, das ist gruselig, dann das alles so mal aufzubereiten, aber ich weiß nicht, mich prägt das irgendwie nicht weiter, sondern...
Das Wissen ist ja da.
Wir wissen das, dass das ein Problem ist und dass diese Leute ein Problem sind.
Ich würde sie auch nicht zu sehr aufblähen.
Wir bewegen uns ja immer noch in der Demokratie.
Also einen gewissen Entscheidungsspielraum haben wir auch noch selber.
Und uns geht es ja hier im Podcast meistens auch eher darum, einzelne Aspekte eines Ganzen zu verstehen, um dann am Ende bei mehreren dieser Einzelaspekte ab und zu auch mal so ein Gesamtbild zu formulieren.
Das kommt ja dann noch alle paar Monate in einer Folge vor und da wird dann quasi das Wissen zusammengezogen.
So ein Thema AI gibt es halt einen sehr simplen Fakt.
Das wird nicht weggehen.
Das können wir hassen, das können wir lieben, das können wir alles mitmachen, aber das bleibt.
Also aus meiner Sicht ist das auch kein Heilsbringer.
Das wird nicht Millionen Arbeitsplätze vernichten.
Es werden Jobs wegfallen, das ist unbestritten.
Es werden aber auch neue entstehen.
Das wird alles anders laufen, als es da so zugespitzt immer ausformuliert wird.
Und ich finde halt, was da ist, mit dem musst du umgehen.
Egal, ob du es gut findest oder nicht, sondern das ist halt wie in der EU.
Also entweder gestaltest du das Regelwerk oder du wirst gestaltet.
Das ist ganz einfach.
Aber in Sachen AI ist es dann halt, entweder hast du die Software und die Infrastruktur oder eben nicht.
Und viel wichtiger vielleicht, man hat die Daten oder nicht.
Das sind dann viel eher Fragen und deswegen haben wir den Podcast damals auch so gestaltet, wie wir ihn gemacht haben, der aktuell in Deutschland vielleicht ein bisschen zu wenig besprochen.
Wenn man sich mal diese Diskursstruktur anschaut, dann wird man halt feststellen, dass sie gerade in Europa sehr stark von Gegebenheiten in den USA geprägt ist.
Das ist etwas, was ich im Grunde schon immer abgelehnt habe.
Ich meine, so Leute wie Schirmacher haben ja damals US-Diskussionen einfach nach Deutschland transportiert und weil sie es rechtzeitig gemacht haben, also gab es ja mal die Regel, zwei, drei Jahre dauert es, ehe das in Deutschland aufschlägt, was in den USA passiert.
Und wenn du dann halt in den USA unterwegs warst, frühzeitig die Themen thematisiert hast, dann warst du quasi immer vor der Welle.
Das ist ein sehr einfaches Prinzip gewesen.
Aber ich finde, dieses Umlegen von US-Gegebenheiten, Trump...
ist, was er ist.
Man kann ihn von mir aus auch Faschist nennen, aber Trump ist nicht Präsident von Deutschland.
Also da mögen wir Ängste vor der AfD haben, aber Friedrich Merz ist nicht Donald Trump, auch wenn einige das sagen.
Da gibt es Unterschiede und diese Unterschiede, die sollten wir doch vielleicht etwas mehr bedenken.
Und Tech-Milliardäre und Donald Trump mögen ein Problem sein.
Ich weiß nicht, ob Faschismus dafür das richtige Wort ist.
Leute, die den Faschismusbegriff ausgeprägt haben, sagen, naja, vielleicht ist es Faschismus, aber es passt irgendwie auch nicht so richtig.
Und vor allen Dingen hilft es uns in der Diskussion nicht weiter.
Also manchmal, glaube ich, würde es uns helfen, wir würden etwas mehr versuchen, die Themen zu verstehen und was wir...
darauf basierend anders machen sollten, als uns damit zu beschäftigen, was und wie jemand ist.
Also man muss verstehen, was er treibt, aber vielleicht nicht unbedingt so lange an dem Wort rumbasteln, wie man ihn nennt.
Und dieses 1 zu 1 halte ich halt für ein so grundsätzliches Problem.
Vor allem, wenn man mal in die USA reist.
Das besteht halt auch aus mehr als Donald Trump.
Das ist ein ziemlich diverses Land, wo irgendwelche Leute, die Trump hasst, am Sonntag in der Kirche singen.
Man muss da halt nur hinfahren, wo es stattfindet.
Aber das wird dann halt auch nicht abgebildet.
Deswegen ist dieses Bild ohnehin unvollständig, das wir hier haben.
Und das dann aber eins sein zu transportieren, macht halt irgendwann auch Deutschland irgendwie als Hort des Bösen.
Und da sehe ich irgendwie nicht den.
großen Sinn drin.
Vor allen Dingen, weil wir ja in Deutschland für Umbruchsphasen ein Sozialsystem haben, was es zum Beispiel in den USA in der Form nicht gibt.
Das federt die Wucht mancher Sachen auf.
Das muss man verteidigen.
Da ist die CDU nicht sonderlich hilfreich, aber dagegen kann man kämpfen.
Aber deswegen wird der März auch nicht zum Faschisten.
Also wir widmen uns hier vielleicht mehr diesen etwas komplexeren Zusammenhängen und Wirkenmechanismen.
Finde ich auch viel interessanter.
Und wir haben an dieser Stelle ja nun wirklich schon mehrfach über die Circular Deals gesprochen, mit denen er wieder sein Geschäft im Silicon Valley befördert.
Und Großteil der Betrachtung dieser Deals wird halt immer mit diesem Grusel versehen, weil man das Platzen der AI-Blase vermutet.
Das ist auch ein abstrakter Begriff.
Die AI-Blase setzt erst mal voraus, dass sie da ist und dann platzt sie und dann was?
Sind wir alle tot?
Da haben wir die Finanzkrise.
Und ich glaube, das ist halt der Punkt.
Das Platzen der AI-Blase wird in eine Kaskade gesetzt mit der Finanzkrise.
Wenn die platzt, haben wir wieder sowas wie 2007 bis 2009.
Und ich habe mir an der Stelle mal den Spaß gemacht und mir die Finanzkrisen seit 1900 angesehen.
Dann in der Folge auch noch ein bisschen eher.
Es ist eine gewisse Schwierigkeit.
Bei die Bretton Woods-Era muss man eigentlich ein bisschen gesondert betrachten, weil die ja der systemische Versuch war, das Problem zu lösen, es dann aber woanders hingeschoben hat und dann quasi das gesamte System, also das Bretton Woods-System in den Bruch geriet.
Aber es gab in den 1980ern so alle paar Jubeljahre mal eine Krise.
Das ist ein Fakt.
Also so eine Finanzkrise, so irgendwelche Anleihen, dann ist irgendwo in Mexiko irgendwas.
Da irgendwo ein Staat, der in Probleme geriet und das hatte man alles.
Es gab aber nur eine große Krise, das ist die Finanzkrise 2007 bis 2009.
Und die war vergleichbar mit der Weltwirtschaftskrise 1929 bis 1933.
So alles andere waren regionale, lokale oder anlassbezogene Ereignisse.
Für Japan war natürlich 1990 sehr einschneidend, aber auf hohem Niveau und nicht global bedrohlich.
Für Europa war Euro-Krise 2010 einschneidend, gerade auch im Nachgang zur Finanzkrise.
Aber es war halt auch der Beginn der zweitlängsten Wachstumsphase seit Gründung der Bundesrepublik.
Es gab das Wirtschaftswunder und es gab diese Phase nach der Finanzkrise.
Darüber wird halt auch etwas wenig geredet oder viel zu wenig wahrgenommen.
Hat dann halt geendet, also man hat ja vor Corona schon gesehen, dass Deutschland so langsam die Luft ausgeht und die Rezession beginnt und dann kam Corona obendrauf.
Das darf man glaube ich auch nicht vergessen, dass wir am Ende eines Zykluses waren, auf denen dann mehrere multiple Problemlagen obendrauf kamen.
Corona, Russland, Krieg gegen die Ukraine und so weiter.
Und wenn man das so in der Gesamtbetrachtung sieht, dann sieht man, dass die Fantasie über einen großen Systemzusammenbruch...
größer ist als die Häufigkeit eines Systemzusammenbruchs.
Und zwar genau in dem Moment, wo man nicht jedes kleine Zuppern am Finanzmarkt als große Krise begreift.
Ich habe mal Bretton Woods mit eingebaut, aber dann haben wir halt Weltwirtschaftskrise 29 bis 33.
Also ich habe das so gerechnet, dass ich immer das Krisenende zum nächsten Krisenanfang genommen habe.
Da haben wir dann 38 Jahre später Zusammenbruch von Bretton Woods, 71 bis 73.
34 Jahre später Finanzkrise 2007 bis 2009.
Und wenn man wirklich historisch nach Analogien sucht, da kannst du ja auch immer streiten.
Kannst du 1890 nehmen, da wurde mal eine größere Systemkrise verhindert.
Im Grunde musst du die Gründerkrise 1973 bis 1979 nehmen.
Das sind 50 Jahre vor der Weltwirtschaftskrise, also 1929.
Wenn du da 890 nimmst, hast du halt nochmal ein paar Jährchen weniger.
Und dann bist du wieder in diesem Bereich, den wir hier gerade festgemacht haben, der sich immer in dem Bereich 34 plus X hier bewegt.
Also das ist jetzt irgendwie alles nicht so, dass ständig irgendwie große Krisen auf uns hier reinplappern würden.
Also im Finanzmarktsinne, Wirtschaftssinne.
Natürlich ist ein Krieg auch eine Krise und die habe ich jetzt bewusst nicht reingenommen, sondern wirklich nur die Sachen, die als Finanzmarkt oder explizite Wirtschaftskrise gelten.
An der Stelle wird es dann auch interessant.
Dann kannst du über Kindelberger, Minsky, Financial Memory Loss, kannst dann so eine Art Verlust des Generationsgedächtnisses bei rund 25 Jahren ausmachen.
Dann hast du über die Generationenforschung den Bereich 25 bis 30 Jahre, in dem begonnen wird, Themen aufzuarbeiten.
Das kennen wir aus dem 69er oder auch DDR-Definition nach der Wende.
Die Neudefinition begann auch so 25 bis 30 Jahre danach.
Ist jetzt noch voll am Laufen.
Aber das sind so die Zahlen, die man dazu hat, wo man so ein bisschen rumspielen kann.
Das heißt also, diese großen Krisen, wenn man die dann wirklich erwartet, die müsste man dann vielleicht in etwas längerem Rahmen begreifen.
Kleinere Krisen im Sinne von, da geht mal hier einem die Luft aus, ein Unternehmen kracht zusammen, größerer Fonds.
Da sind die Märkte mal irgendwie in zwei, drei Monate mit beschäftigt oder auch länger.
Aber so eine richtige Krise, deswegen wehre ich mir auch immer so, jedes Zuppel als Krise zu bezeichnen.
Die haben wir halt.
eher länger laufend weg von heute als üblich, als schneller.
Das würde also auch bedeuten, dass man dann 2007, selbst wenn du 30 Jahre rechnest, bis 2037, dem 2009 bis 2039, also wer da rumspielen will, wir wären jetzt nicht in dem Zeitraum einer großen Systemkrise.
Eher so eine kleine, so wie die Internetblase.
Kleine Krisen haben wir ja ständig.
Südostasien, Dollarbindung wird abgelöst und so ein Kram.
Aber das ist ja nichts, wo die Welt untergeht.
Ja, in dem Moment fühlt sich das aber durchaus anders an.
Ja, gerade wenn du investiert bist, fühlt sich das sehr krisenhaft an nach Weltuntergang.
Aber ich will damit nur sagen, dass wir da über andere Zeiträume denken müssten aus der historischen Erfahrung heraus.
Wenn wir wirklich sagen, das AI-Ding wird sowas wie 2007 bis 2009.
Richtig systemisches, krisenhaftes Ereignis.
Da müssten erstens ja Fehler der Regierungen passieren, wie damals, wo man den Banken erstmal nicht helfen wollte, weil man gedacht hat, der Markt regelt das und dann ab einem gewissen Druckpunkt hat einen gesehen, wir sollten vielleicht doch helfen, weil der Markt regelt das gerade zu gut im Sinne von, da wird zu viel geregelt.
Das wollen wir jetzt auch nicht.
Und das sind ja auch alles Faktoren.
Und wir haben damals natürlich über eine Schuldenkrise geredet und das ist natürlich bei AI dann das große Thema, weil wir haben es gerade an den Ausführungen von Ulrich gesehen, diese Zusagen sind ja erstmal noch keine aktiven Verbindlichkeiten.
Natürlich sind es in der Gesamtbetrachtung hohe Summen, die jetzt an Verbindlichkeiten aufgebaut werden über die nächsten Jahre.
Deswegen habe ich in der letzten oder vorletzten Folge mal dieses Ding aufgemacht.
dass ich gesagt habe, also wenn man den Schuldenmarkt betrachtet, dann kommen wir in relevante Größen ja eigentlich erst ab Ende des Jahres.
Man kann da durchaus herleiten, dass wir eigentlich erst in zwei, drei Jahren da eine relevante Größe haben, die überhaupt zu einer gewissen Systematik führt, wenn dann alles zusammenkracht.
Fakt ist halt auch, es wird immer mehr Eigenkapital in die Geschichte reingespült mit Wandelanleihen, mit tatsächlich Kapitalerhöhungen.
Also auch das ist ein Faktor, das mindert natürlich die Aktienmärkte.
Aber diese Größenordnung ist noch gar nicht erreicht, um überhaupt diesen Fakt einer systemischen Krise zu erzeugen.
Das wäre aktuell einfach ein Kreditereignis.
Das würde zu Verwerfungen führen, aber es wäre nicht systemisch bedrohlich, wenn es jetzt zusammenkommt.
Ich glaube, die systemische Bedrohlichkeit könnte man eher da vermuten aktuell, dass natürlich unsere gesamten Annahmen über das Wirtschaftswachstum völlig wegkippen würden, wenn AI jetzt wegkippt.
da ja feststellen würde, dass das, was an Produktivitätszuwachs erwartet wird, gar nicht stattfinden kann.
Da kann man eh drüber streiten, was davon stattfindet.
Aber da würde ja aus AI-Sicht heraus gar nichts mehr erzeugt werden.
So, aber dann reden wir auch nur darüber.
Wir haben ja letztes Jahr mal das BIP von den USA angeschaut.
Da haben wir ja darüber geredet, dass in den USA im Grunde, je nachdem wie man rechnet, 1% bis das gesamte BIP durch AI-Investitionen zustande gekommen sein könnte.
Das ist BIP-Wachstum.
Oder der Wachstumsbeitrag zum BIP.
Und das würde dann natürlich bedeuten, dass die USA kein Wachstum mehr haben.
Dann haben sie vielleicht sogar eine kleine Rezession, weil dann so ein paar Kreditannahmen klappen.
Aber auch das würde man wieder regeln können.
Also aktuell sehe ich es einfach nicht, was da vermutet wird.
Und das lässt sich einmal über die Zeitschiene herleiten, wie auch die Marktgröße, wie auch so diverse andere Faktoren, die man da hineindeuten kann.
Aber natürlich sind die AI-Firmen.
für den Aktienmarkt aktuell eine sehr wichtige Geschichte, wenn man sagen würde, die fallen einfach weg.
Ja gut, klar, dann hätte man ein Problem.
Also wenn die einfach komplett weg wären, weil sehr viel Bewertungskapital fehlen.
Und dann natürlich auch entsprechende Kredite dahinter zusammenklappen.
Und diese Systematik, ich habe das am Anfang kurz erwähnt, das Kapitalmarkt, das war für mich halt auch der Grund, da in Südkorea nochmal genauer drauf zu schauen.
Weil da haben wir ja gesehen, was passiert, wenn AI-Unternehmen, auch wenn es nur zwei waren in diesem Markt, aber sie haben halt den gesamten Kospi.
massiv nach unten gezogen.
Was passiert, wenn das zusammenklappt?
Und da haben wir halt gesehen, aktuell alles verdaulich.
Die abverkauft wurde auch im Westen und da funktioniert der Markt.
Es gab auch eine Branchenrotation, es wurde dann woanders investiert.
Also das hat alles funktioniert.
Das war der erste Stresstest, auch wenn er vielleicht nicht so groß war, wie man ihn bräuchte, aber das war der erste Stresstest mit entsprechenden Auswirkungen und den haben wir bestanden.
Wenn ich Probleme vermuten müsste in dem Markt, vielleicht das an der Stelle auch noch erwähnt, dann wären es auch nicht die Aktien, sondern dann würde ich eher den Anleihenmarkt vermuten.
Da sehen wir gerade, dass Donald Trump mit seinem völlig bescheuerten Agieren halt dafür sorgt, dass der Anleihenmarkt in den Druckbereich reingerät, der dann auch dazu führt, dass Investitionen teurer werden für alle.
Und da steht der US-Staat aktuell durch die Masse an.
Anleihenkrediten auch so ein bisschen in Konkurrenz ums Geld, muss man auch sagen.
Da ist wesentlich mehr Angebot als noch vor einem Jahr.
Das ist auch ein Grund, warum die Zinsen steigen und wir haben ja jetzt gesehen, Google hat eine 20-jährige Anleihe rausgegeben in Asien, da haben sie 7% gezahlt.
Das ist eh, glaube ich, in der ganzen Diskussion ein unterschätztes Thema, dass den richtig großen oder größeren Crash eigentlich sehr häufig einfach eine allgemeines Anziehen des Zinsniveaus vorausgeht.
Das war bei der Immobilienkrise so.
Da sind wir von 4 auf 6 Prozent oder sowas gegangen.
Ich habe die Zahlen nicht so ganz genau, aber es war halt ein spürbarer Anstieg.
Die US-Notenbank hat vorher sieben, acht Mal in Folge die Zinsen erhöht.
Und das macht natürlich dann auch die Renditerechnung und die Risikorechnung bei den Immobilien irgendwann Kaputt, weil du halt risikolos in US-Staatsleihen deine 6% schon kriegen kannst.
Warum sollst du dann noch irgendwelche Immobilieninvestitionen machen?
Und das war 1999 auch so.
Da gab es auch eine Reihe von Zinserhöhungen, bevor die Internetblase geplatzt ist.
Und das könnte durchaus jetzt sich so wiederholen, aber wir sind ja noch gar nicht in der Zinserhöhungsphase in richtige, nachhaltige.
Das ist ja alles noch.
Ja, die ist sehr moderiert.
Genau, es ist ja noch alles sehr zurückhaltend.
Aber das ist ein Faktor, den man auch nie aus den Augen verlieren sollte, wenn man über die ganzen zirkulären Geschäfte und was passiert da in den Bilanzen und so weiter schaut.
Viele Blasen platzen nicht aus sich heraus, sondern die platzen durch einen externen Auslöser.
Und das kann das Zinsniveau halt sein.
Naja, es trägt zumindest bei.
Aber da sind wir aktuell.
Also die EZB.
Das ist da ein bisschen vorangeschritten in den USA.
Wehrt man sich dagegen, zumindest Donald Trump mit Händen und Füßen.
Was hat er gesagt?
Er droht damit den Handel mit allen Ländern einzustellen, die irgendwie ein Defizit fahren, wenn die Zinsen nicht gesenkt werden.
Ja, weiter, schnell, skipps, skipps, da kann man nicht drüber diskutieren.
Mit dem Unfug, den der erzählt.
Das hat natürlich schon Auswirkungen auf den Anleihenmarkt, weil der...
der setzt die Zinsen jetzt gerade nach oben, die die FED nicht nach oben setzen will.
Und damit entgleitet der FED natürlich die Kontrolle.
Und das ist ein Problem.
Also das weiß man nicht, wie sich das ausspielt.
Es könnte halt dazu führen, dass die Zinsen im Grunde höher sind, als sie sein sollten.
In dem Bestreben, dass man sie niedrig setzt.
Donald Trump glaubt auch nur, weil der Leitzins niedrig ist, hat er für seine Staatsanleihen niedrige Zins.
Das ist auch Blödsinn.
Das macht immer noch der Markt, nicht der Leitzins.
Aber gut, anderes Thema.
Aber das sind tatsächlich, also Anleihenzinsen sind für diese AI-Geschichte durchaus eher ein Thema als alles andere.
Es wird vor allen Dingen auch dazu führen, dass wenn die Zinsen dann nach oben gehen, dass der Ausbau nicht schnell genug erfolgen kann, weil du halt höhere Finanzierungskosten hast und das dann reinspielt in diese Nachfrage, die ja übermäßig ist.
Und da ist dann auch die Frage, wie sich das auspendelt.
Also ob dann die Nachfrage auf ein normales Niveau zurückkommt und das wäre ja dann okay im Sinne einer moderierenden Logik.
Dann hast du aber wieder Probleme beim BIP-Wachstum, weil das alles viel, viel langsamer kommt, als die glauben.
Und damit dann auch wieder diese erwarteten Produktivitätszuwächse, über die man sich ja ohnehin streiten kann.
Also das ist so ein steter Aushandelsprozess, aber es ist auch so, dass wir uns quasi durch diesen Diskurs darüber so Stück für Stück ja auch in diese neuen Wahrheiten hineinbegeben und viele Sachen über Zeitgestrecktheit eine ganz andere Wirkung haben, als wenn jetzt etwas passiert in dem Moment.
Also wenn jetzt etwas passiert, was alles weghaut, dann ist es ein Problem.
Wenn etwas über fünf oder zehn Jahre passiert, ist es völlig unproblematisch.
Es ist wie mit dem Gift.
Wenn du das alles auf einmal nimmst, bist du tot oder in kleinen Dosen ist es kein Problem.
So, jetzt kommen wir mal zum Thema der Ratio dieser Circular Deals, die Nvidia da betreibt.
Ganz kurz zur Erinnerung, Circular Deals meint, dass Nvidia einen oder den AI-Unternehmen Geld gibt und diese AI-Unternehmen davon wiederum Nvidia-Chips kaufen.
Das ist so das ganz grobe Prinzip.
Und das ist ja erstmal ein simpler Akt und er wurde im Laufe der Zeit mit diversen Finanzmarktkonstruktionen angereichert, zwischen Firmen, an denen irgendwelche Kredite liegen, beigemischte.
Fondsbeteiligung, Teilverlagerung der Risiken, Antritte.
Es wird so gebaut, dass es nicht in den Bilanzen auftaucht.
Risiken werden als Null definiert, wie wir gerade gelernt haben, obwohl sie dann vielleicht doch viel höher liegen sollten und so weiter und so fort.
Also die Tech-Unternehmen wollen ja im Grunde, dass die Schulden für den Datenzentrenaufbau nicht in der Bilanz liegt.
Entweder gibt dann externen Firmen so eine Mischung aus Eigenkapital und Kredit und die wiederum Also diese Kredite werden ja dann teilweise auch wieder umverteilt.
Das haben wir jetzt vorhin gar nicht besprochen, Ulrich.
Dass ja auch nicht jeder Kredit, den Nvidia rausgibt, auch wirklich am Ende bei Nvidia liegt, sondern weitergegeben wird gegebenenfalls.
Das heißt also, es gibt dann nur noch Kreditkosten, die Nvidia hat und denen gegenüberstehen Einnahmen.
Da ist dann die Frage, da gab es ja große Aufreger, das haben wir auch mal aufgedröselt, wie dann das in den Lebensversicherungen landet oder in irgendwelchen Pensionskassen und so weiter.
Also da gibt es ja sehr viel.
Und man kann sagen, es gibt tatsächlich eine Entwicklung, die da neu ist im Großen und Ganzen und das ist die Allianz zwischen Private Credit und den Tech-Unternehmen.
Also früher bist du halt zu deiner Bank gegangen und hast gesagt, ich brauche einen Kredit und dann hat die das alles organisiert.
Seit der Finanzkrise 2007 bis 2009 hat sich die Marktstruktur so verändert durch die Regulierung, dass es jetzt nicht nur die Banken gibt als Kreditgeber, sondern auch Private Credit.
Sei es irgendwelche Private Equity Fonds, die einfach Geld einsammeln und dann Privatkredite rausgeben.
Sei es irgendwelche Lebensversicherungen, die an Private Equity Gesellschaften hängen und so weiter.
Also das sind einfach die neuen Marktteilnehmer, die in einer gewissen Größenordnung jetzt in Konkurrenz zu den Banken getreten sind, weil da das Geld zu verdienen ist.
Und da gibt es auch ganz wilde Geschichten.
Das haben wir auch hier alle schon im Podcast gehabt, schon vor Jahren.
Leveraged Loans und die Risiken da drin.
Dann gab es ja dieses Payment in Kind, PIC.
Das ist jetzt gerade auch wieder auf dem Rückschritt, wo dann Firmen, die im Grunde nichts zahlen konnten, irgendwie so eine PIC-Vereinbarungen hatten und so weiter und die dann irgendwie in den Bilanzen als Einnahmen deklariert wurden, obwohl die eigentlich nichts gezahlt haben.
Also da gibt es ganz wilde Geschichten, aber der Markt war nie so unter Druck.
dass da irgendwas passiert ist.
Aber die Banken, Jamie Dimon vor allen Dingen von JP Morgan, wettern ganz gerne gegen Private Credit.
Da kommen dann so Sprüche wie, ja, wo eine Cockroach ist, da sind auch mehrere, wenn dann mal einer Probleme hat.
Diverse Fonds von denen sind auch mittlerweile gesperrt und können auch keine Auszahlungen aktuell machen, weil da...
Mehr Leute ihr Geld haben wollen, als sie auszahlen können.
Also da findet auch eine Bereinigung statt.
Sie hat allerdings auch aktuell bisher noch nicht dazu geführt, dass es zu größeren Problemen kommt.
Deswegen war meine These immer, erst wenn der AI-Markt, also die Verbriefung der AI-Schulden größer ist als dieser eine Markt, dieser Markt der Leverage Loans, dann wird es potenziell zu Problemen kommen können.
Weil solange die AI-Kredite kleiner sind als das, die aktiv rausgegebenen, ist das einfach zu klein, um große Probleme auszulösen.
So in der Kombi dann, da wird es dann interessant.
In der Kombination, wenn die dann in zwei, drei Jahren alle Kredite raus haben, dann wären da ganz andere Risiken sichtbar.
Vielleicht noch ein Punkt, das große und deswegen, weil die Nvidia-Bilanz eigentlich auch so schön ist, der Markt generell ist bisher ziemlich intransparent.
Und jetzt haben wir einen Datenpunkt aus der Nvidia-Bilanz beziehungsweise aus dem Anhang der Bilanz.
Der ganze Private Equity Markt ist aber sehr viel intransparenter.
Wir wissen wenig über die Geschäfte.
Das Volumen kann man noch, glaube ich, ganz gut abschätzen.
Aber da ist sehr viel Insider-Gedings dran.
Und das ist natürlich so ein Rumschlängeln oder ein Ausweichen um die Regulatorik, die die Banken inzwischen erfüllen müssen.
Das war halt eine der Folgen der Immobilienkrise.
Die werden jetzt relativ streng beurteilt.
Die Eigenkapitalvorschriften sind hoch und so weiter.
Und das alles ist in dem Private Equity Bereich eigentlich noch nicht passiert.
Ich glaube, den Private Equity Bereich, den gäbe es auch gar nicht in dem Volumen, wenn die Banken dieses Geschäft noch machen dürften.
Sie dürfen es aber einfach nicht, weil es sofort mit Eigenkapital hinterlegt werden muss, teilweise mit richtig viel Eigenkapital hinterlegt werden muss.
Private Equity darf das aber.
Jetzt könnte man auch sagen, man könnte die ganze Luft aus dem Geschäft rauslassen, indem man die einfach strenger reguliert.
Aber mit der Donald-Trump-Regierung, dem Abbau in den ganzen Regulierungsaufsichtsbehörden, wird das halt nicht passieren.
Das heißt, da ist schon ein reales Risiko, dass die Blase platzt einfach, oder dass die Blase ganz weg vom Platzen, dass die Blase größer wird, als sie werden würde, wenn die Banken das Geschäft alles finanzieren müssten, weil die sich um die Regulatorik schlängeln können.
Ja, was heißt schlängeln?
Das ist ja ein bewusst offenes Tor.
Zur Frage, warum gibt es denn überhaupt diese Circular Deals?
Also diese Ratio da drin.
Warum finanziert Nvidia die AI-Expansion der anderen Unternehmen?
Da gibt es eine ganz einfache Antwort drauf, weil sie es können.
Klingt jetzt ein bisschen doof, aber dahinter steht halt die simple Tatsache, dass Nvidia zur Zeit so viel Asche verdient.
Das muss man halt auch sehen.
Dass sie im Grunde in ihrem Kerngeschäft, sie können das Geld nicht fürs Kerngeschäft verwenden.
Was willst du mit der Kohle machen?
Also die haben so hohe Margen, ab einem gewissen Punkt lohnt es sich einfach nicht mehr, mehr Forschung zu betreiben.
Da gibt es ja so eine Deckelung ab einem gewissen Punkt.
Das geht einfach nicht.
Produktion macht ja TSMC.
Also Produktionsanlagen aufbauen, ausbauen ist auch schwierig.
Dann denkst du natürlich an den Schweinezyklus.
Dividenden, klar, muss man machen, aber Aktienrückkäufe und so weiter macht halt alles bis zu einem gewissen Punkt nur Sinn.
Und dann kommst du halt ja doch irgendwie auch an die Frage, Was mache ich eigentlich, wenn es den Schweinezyklus gibt?
Ich habe das letztes Mal schon bei SK Hynix und Co.
aufgemacht, dieses Thema.
Du musst in der jetzigen Phase, wo du richtig Asche verdienst, dir überlegen, womit verdiene ich eigentlich Geld, wenn das vorbei ist?
Also das, was wir diskutieren im Sinne von wann platzt die AI-Blase, ist, glaube ich, innerhalb von Nvidia eins der Haupt- Themen, weil die machen das Geschäft schon so lange, die wissen genau, es gibt gute Phasen und schlechte Phasen, aber eine schlechte Phase zu überstehen, wirklich zu überleben, nachdem du so viel Asche verdient hast, das ist unglaublich schwierig.
Und man sieht das an der deutschen Wirtschaft, wo es so Exemplare gab, die während Corona richtig was verdient haben und denen dann einfach das Geschäft weggebrochen ist nach Corona und die auch nie eine Idee dafür hatten, was sie eigentlich danach tun.
Da sind super viele Firmen pleite gegangen.
Man sieht es auch gerade an der Gaming-Branche.
Seit Corona vorbei ist, kracht es da.
Du hast während Corona, als die Leute alle daheim gesessen haben und gespielt haben, viel Umsatzanstiege und Gewinnanstiege gesehen.
Ja, dann haben die irgendwann wieder ein richtiges Leben gehabt, die Leute.
Ja, da war so eine Übernahme von Bethesda halt einfach scheiße für Microsoft.
Dieses Ding, das ist in Nvidia drin, weil die das einfach...
so lange machen, dass sie es wissen.
Und bei Chip-Aktien ist es halt schon immer scheiße gewesen.
Also im Sinne von, das sind lange Phasen, die du überleben musst, wo du teilweise Minusmargen hast, weil die Konkurrenz dann so groß geworden ist, weil der Produktionsausbau so groß war und so weiter.
Und das ist ein Problem für die.
Und darüber müssen sie nachdenken.
Dann spielt bei Nvidia, glaube ich, noch was anderes mit rein, was bei dem Konzern auch ein bisschen übersehen wird.
Die haben ja in der DNA Was es, glaube ich, so in der Form selten gibt bei Unternehmen, die haben immer Skin in the Game gehabt.
Also die von Nvidia betreuten Märkte, da haben die immer eigene Produkte drauf gehabt.
Die haben Gaming-Handhelds gehabt, die haben Streaming-Services aufgebaut, gibt es ja bis heute.
Seit 2014 bauen die KI-Module für Robotik, G-Sync, die Bildschirme quasi, die dann mit den Grafikkarten harmonieren, Physics und so weiter.
Aktuell machen sie irgendwie ARM-basierte PC-Chips.
Und wollen irgendwie in den PC-Markt rein.
Also die sind irgendwie immer auch in diesem Hardware-Bereich gewesen, der erweitert war zum Kernprodukt, mit dem sie ihr Geld verdient haben.
Und das hat natürlich den Vorteil, dass du dadurch verstehst, was machen die Leute eigentlich mit dem Produkt, welchen Standard brauche ich.
Und du kannst natürlich dann auch die Software darauf basierend auf deinen eigenen Erkenntnissen bauen, die dann wiederum so ein bisschen als World Garden für diese Produkte auch dient.
Cuda wäre da jetzt bei AI, glaube ich, das Hauptthema.
Man darf, glaube ich, auch nicht übersehen, dass der Wang, der kam ja von Intel und der ist Ship-Entwickler.
Das heißt, das ist kein Manager, sondern der entwickelt Ships und der hat das früher selber getan.
Das ist nicht die schlechteste Voraussetzung, um ein Unternehmen in der Branche zu führen.
Wir haben zwar unfassbar viele Firmen, die von reinen Managern geführt werden, aber der weiß halt auch, was er tut.
Das hat das Business gelernt, das Kernbusiness gelernt, ganz unten drunter.
Ja, das ist immer eine gute Vorausseite, wenn du weißt, was du tust.
Aber es klingt jetzt dumm, aber ich meine, viele Manager haben… Aber das ist echt eine Ausnahme.
Die haben mit dem Produkt wenig zu tun, die kalkulieren das durch und fertig.
Und das funktioniert vielleicht bei Eis sehr gut, aber bei Chips hätte ich da auch schon so meine Sorgen, wenn ich das machen müsste.
Du musst ja erstmal sowas erkennen, wie dass dein Rechenwerk in der Grafikkarte...
Die total geile Basis ist, um diese KI-Modelle zu berechnen.
Das müsste ich ja erstmal verstehen.
Nennen wir mal einen Manager aus der deutschen Automobilbranche, die diesen Schluss machen würde.
Natürlich nicht, aber der Typ, der weiß halt, was er tut.
Der ist da dran und wenn der mit seinen Technikern redet und die Idee kommt auf den Tisch, dann versteht er das.
Und das ist, glaube ich, bei vielen der Wechsel, die Nvidia gemacht hat.
Die haben ja immer so Entwicklungsschritte.
Der versteht das.
Mit dem kannst du über so technische Themen diskutieren und dann versteht er das.
Deshalb wird der so ein Thema wie Robotik halt auch nicht verhauen.
Der wird das schon richtig.
Nein, Nvidia ist ziemlich stark in der Robotik.
Da gibt es ganz andere Probleme im Datenbereich.
Das haben wir ja in unserem Newsletter immer wieder mal drin.
Ich will nur sagen, bei Nvidia gibt es.
So ein Bereich, der einfach immer mehr war als das reine Produkt.
Man kennt das auch so, also bei der Software, ich meine, Apple versucht das ja mit denen auch so ein bisschen zu betreiben, indem sie eigene Apps entwickeln, die einmal natürlich ihnen auch ein Verständnis von ihrem System geben, aber auch so einen gewissen Standard, Software-Standard schaffen, in dem du eigentlich nicht mehr drunter gehen kannst, wenn du irgendwas den Leuten verkaufen willst im App Store.
Also das ist auch ein ganz interessantes System.
Der Bogen ist jetzt ein bisschen...
brüchig geraten, aber für Nvidia ist das, dieser Softwarebereich hat ja einerseits CUDA gesagt, auf der anderen Seite sind wir halt auch mittlerweile ziemlich stark im Open-Source-Bereich für AI-Modelle.
Und das ist für die natürlich total sinnvoll, weil wenn die Leute ihre Modelle nutzen, dann nutzen sie natürlich Modelle, die dann auch auf Nvidia-Chips optimiert sind.
Dazu vielleicht eine kleine Story.
Eigentlich war es in China gesetzt, dass DeepSeq zum chinesischen Neujahr, wie alle anderen auch, ihr neues KI-Modell, ich weiß nicht, DeepSeq 4, was das jetzt glaube ich gerade, rausbringt.
So, was haben sie gemacht?
Haben es nicht rausgebracht, sondern sind dann irgendwann später gekommen, April oder Mai sogar.
Und dann ist irgendwann klar geworden, warum hat das so lange gedauert?
Ja, weil sie noch zusätzlich dieses Modell, was sie da hatten, auf die Nutzung von Huawei-Chips mitprogrammiert haben oder gebaut haben.
Das heißt, die haben nochmal eine extra Runde gedreht, die sie ein paar Monate gekostet hat.
Dafür gibt es aber halt auch eine gewisse Optimierung für chinesische Chips, die da mit drin ist.
Und das ist etwas, worauf dann natürlich auch in der Zukunft aufgebaut werden kann und was dann helfen wird, diesen chinesischen Chipmarkt zu kreieren und ihn auszubauen.
So ein bisschen ähnlich funktioniert das hier ja auch, dass die dann einfach sagen, naja, also wir setzen einmal über die Modelle Open Source und so weiter, setzen wir dann.
unseren eigenen Mindeststandard, unter den keiner mehr drunter weg kann.
Zum anderen sind sie optimiert auf unsere Chips.
Also wer das benutzt, hängt da eh mit drin.
Und alle anderen versuchen wir dann da reinzuziehen.
Also ich will jetzt nicht diese Hack-and-Face-Geschichte aufmachen, weil die jetzt etwas zu neu ist.
Bin mir da auch nicht so sicher, ob das wirklich der große Bringer ist.
Aber es hilft ihnen auf alle Fälle, diesen Open-Source-Markt im Allgemeinen zu entwickeln.
Ob sie jetzt dadurch mehr Nvidia-Chips vertickern.
Da hätte ich noch Fragen.
Das kann ja immer noch jeder selber entscheiden, wo er da hinlangt.
So hinzu kommt, dass der AI-Markt als solcher, der ist ja gerade erst am Entstehen.
Und wir haben ja vorhin schon festgestellt, also du kannst so einen Markt halt langsam entwickeln und du kannst ihn schnell entwickeln.
Also mal abseits dieser geopolitischen Kämpfe, die da stattfinden zwischen China und den USA, ist es halt schon so, dass ein gewisses Interesse der Branche entsteht, dass man diesen AI-Markt möglichst schnell in die Breite treibt.
Wir müssen eine komplett neue Infrastruktur dafür bauen.
Da geht es ja, so ein Datenzentrum braucht ja eine Stromversorgung.
Es muss auch selber hingestellt werden.
Also da geht es ja nicht nur um Nvidia-Chips, sondern da geht es noch um ein paar Sachen mehr.
Und wenn man mal überlegt, also europäische Unternehmen können diese Kosten schwerlich stemmen aktuell.
Also in der Größenordnung bewegen wir uns.
Also wir sind eine der größten Volkswirtschaften der Welt.
Also diese Größenordnung.
Und wenn du das dann schnell machen willst, dann muss irgendwo das Geld herkommen.
Und Ulrich hat das vorhin schon gesagt, Nvidia senkt die Kosten für den Aufbau.
Also sie gehen her, geben diese Kredite auch Eigenkapital her, senken damit aktiv die Kosten für die, die da was bauen und machen sicherlich den einen oder anderen Bau auch erst möglich.
Diese anderen Beschränkungen mit Nachfrage und Angebot.
die sich für einzelne Produktkategorien so ergeben, die sind dann auch eine Folge dessen.
Aber es wird wahrscheinlich schlichtweg so viel gebaut, wie geht durch diese ganzen Maßnahmen.
Und das ist auch hinten raus für die sicherlich ein Thema, wenn man mal an AI denkt, in der Art, wie es sich jetzt entwickeln wird.
Also wir haben jetzt erst mal diese KI-Modelle gehabt, da haben wir alle ein bisschen rumgespielt.
Jetzt fangen die an, so ein bisschen Kontext reinzubauen.
Und da merkst du schon, da wird wesentlich mehr Rechenleistung gebraucht dafür.
Das heißt, wenn du jetzt der nächsten Schritt, also DeepSeek hat gesagt, für sie ist der nächste Schritt, dass die selbstständig lernen, die KI-Modelle, ja dann brauchen die auch wesentlich mehr Kontext, der muss verarbeitet werden.
Das heißt, es gibt in der Branche durchaus Argumente, positive Argumente im Sinne von, wir werden noch viel, viel mehr Rechenkapazitäten brauchen.
Wenn du also sagst, wir stehen da erst am Anfang und das tut ja Nvidia.
Und das ist nur die Basis, auf der wir später alles andere schaffen.
Und das Wachstum wird dadurch auch nicht abbrechen, weil wir viel, viel mehr brauchen werden für die nächsten Schritte, die in greifbarer Reichweite sind.
Dann kannst du das tatsächlich argumentieren, dass du diesen Aufbau mitmachst aktuell.
Ja, das ist der Punkt mit den hochprofitablen Unternehmen.
Die können ihre Bonität vererben, Nvidia, die anderen ja auch.
Das ist ja bei Amazon, Microsoft.
Meta, nicht anders.
Sind ja alles gute Unternehmen.
Die können ja das ganze Ökosystem, was die Rechenzentren führt, die baut, unterstützen und denen helfen.
Alle haben daran ein Interesse.
Und das ist im Moment halt ein sehr gleichgerichtetes Interesse.
Und deshalb geht das, glaube ich, meiner Meinung nach auch noch ein ganzes Stückchen weiter.
Weil die haben alle das...
Gleiche Interesse, die wollen die CPU.
Nvidia wird die alle loswerden.
Die möchten, dass die Finanzierungsbedingungen stimmen und dass die Dinger gebaut werden.
Und von daher alles gleichgerichtet, geht alles in eine Richtung.
Also wer mal eine Rechengröße möchte, der DeepSig CEO, da wurde mal so ein Investorengespräch.
Da gab es ein Transkript und das Transkript wurde geleakt.
Da hieß es, da hat der gesagt, also er geht davon aus, dass AI...
auf die Zahl 10% des weltweiten BIPs ausmachen wird.
Also das ist sowas, was wir jetzt da haben.
Und wenn du natürlich mit dieser Zahl anfängst zu rechnen, kommst du auf ganz andere Summen als über das, was wir hier reden.
Das erklärt auch diesen Hype oder dieses Drängen der Unternehmen.
Ob das stimmt oder nicht, sei mal dahingestellt.
Es geht nur darum, einen Eindruck davon zu bekommen, wie die rechnen.
wo die Rechengröße überhaupt ist und wie man das rechtfertigen kann.
Damit im Bunde kannst du natürlich sagen, okay, also das Ganze wird die Wirtschaftsabläufe komplett verändern.
Dafür brauche ich schon Infrastruktur X, dann die Integrierung in die Unternehmen.
Das braucht das und das.
Und wenn die dann alle da drin hängen und das Ding auch noch selbst lernen, brauchst du das und das.
Da sind wir ganz am Anfang.
So, wenn du dann sagst, wir ziehen den Markt jetzt so hoch, dass er dann stehen kann in kürzester Zeit, das ist zehn Jahre werden da.
glaube ich schon eine kürzeste Zeit, dann kannst du dir das tatsächlich so rechnen, dass das alles okay ist.
Ich will nicht sagen, dass das okay ist, aber da kannst du anfangen, über die Kalkulation zu sagen, Okay, da ist eine gewisse Ratio drin.
Und uns geht es ja darum, hier zu verstehen, was die Ratio ist.
Eins der Probleme ist jetzt natürlich, dass sich die Kalkulation natürlich schon massiv dadurch verändert, dass wir so hohe Preise bei diversen Sachen haben.
Engpässe bei Gasturbinen, Engpässe bei RAM und so weiter.
Und die Unternehmen, also ich meine, so eine RAM-Fabrik hochzuziehen, das dauert halt auch ein bisschen.
Das kriegst du nicht innerhalb von zehn Monaten hin.
Teilweise bis zu drei Jahre.
Geht sicherlich auch schneller.
Du musst ja auch immer eine Produktionssicherheit da drin haben, also Ausfall, Qualität, also Personal, was geschult werden muss.
Also das sind alles keine simplen Geschichten und da musst du ja immer sicher sein, dass es sich hinten raus noch lohnt.
Und aktuell machst du dir halt auch dein eigenes Geschäft damit kaputt.
Die verdienen ja alle gerade ganz prächtig, warum sollen die sich selbst die Preise zerstören, ne?
Ja, genau.
Der ein oder andere CEO sagt da auch, dass er jetzt nicht unbedingt schnell ist beim Ausbau der Kapazitäten.
Natürlich auch immer mit dem Kopf des Schweinezykluses hinten dran, aber die gucken schon, dass sie jetzt die hohen Renditen einfahren.
Also da müsste jemand Externes wieder kommen und sagen, okay, wir machen das jetzt.
Mal gespannt, was da aus China kommt auf Dauer.
Aber die sind ja technisch da auch noch nicht so weit.
Also da sind so ein paar Sachen drin, wo man auch wieder sagen kann, naja, also diese Rechnung, so wie ihr sie fahrt, ist definitiv zu optimistisch und das kann so gar nicht erfolgen.
Und dann können wir auch noch darüber streiten, wie AI in Unternehmen implementiert wird, wie stark die Anpassungsprozesse sein müssen.
Also ich glaube, da müssen die Unternehmen sich intern sehr stark umstellen, um KI sinnvoll nutzen zu können in ihrer Gänze.
Und dann ist auch die Frage, wie lange dauert dieser Prozess und so weiter.
Da sind noch viele Sachen nicht geklärt, aber ich glaube, die generelle Ratio, die da drin steckt, ist schon klar geworden.
Und Nvidia hat halt aus welchem Grund auch immer beschlossen, wir wollen diesen Markt mit aufbauen.
Wir freuen uns auch, wenn wir an dem einen oder anderen Unternehmen beteiligt sind und wenn die unsere Kunden sind, noch besser.
Also man kann das verstehen.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob das am Ende eine gute Idee ist, vor allen Dingen in der Größenordnung.
Aber wenn die natürlich die Projekte einfach canceln, wenn die da nicht stattfinden, weil Komponenten fehlen, weil was auch immer, dann muss man sagen, naja, okay, also dann war es halt eine Zusage ohne Effekt.
Dann wird der Aktienkurs zusammenbrechen, aber es wird kein Kreditplug gehen da hinten dran.
Das muss man dann halt auch sehen.
Also sie sichern sich halt auch den Platzhirschvorteil, der in der IT generell immer sehr viel wert ist.
Man hat gesehen, wie lange.
Gehen wir auf die alten Intel-AMD-Zeiten zurück.
Wie lange Intel eigentlich schlechtere CPUs weiterverkauft hat, weil sie einfach, ja, du stellst halt neben 100 Server, die mit Intel laufen, nicht 5, die mit AMD laufen und handelst dir da möglicherweise neue Probleme mit ein.
Intel kaufst du das einfach weiter, weil das macht halt potenziell ein paar Probleme weniger.
IT-Branche, die ja eigentlich immer so sehr innovativ als sehr innovativ gilt, ist an manchen Stellen sehr konservativ und du wechselst so Infrastrukturkomponenten nicht für 5 oder 10 Prozent Kostenvorteil.
Nvidia, das hätte ich in dem Compute-as-an-asset-Class-Teil gemacht, den ich jetzt einfach mal auf eine spätere Folge verteilt habe.
Nvidia selber sagt, unsere CPUs halten 10 Jahre.
Ja, und dann haben die...
Im Endeffekt kauft dann keiner eine CPU von Huawei oder von AMD oder irgendwas anderes daneben, wenn du einmal deine Software darauf angepasst hast, dann bleibst du dabei.
Deshalb ist dieses Vorpreschen halt auch so ein...
gut sein, dass das gut funktionieren wird, weil du damit dir eben die Folgeinvestitionen auch noch im Jahr 2030 oder 2035 eher auf deine Seite ziehst, statt auf die Seite irgendeines Konkurrenten, den heute noch keiner so wirklich kennt.
Ja, und solange du in einer gewissen Größenordnung sind, kannst du halt neue aufkommende Konkurrenten auch einfach aufkaufen.
Also da gibt es ja gerade einen, der hat irgendwie gesagt, ja, also Nvidia braucht da mindestens ein halbes Jahr sein Zeugs zu installieren.
Wir kriegen das innerhalb von einem Monat hin.
Ob das so stimmt?
Ja, einmal haben sie es wohl hingekriegt, das ist dann auch immer die Frage unter welchen Bedingungen und so weiter.
Aber wenn sowas aufkommt, kaufst du es halt einfach ein und integrierst die Technik in deine Produkte, sofern es halt möglich ist und so weiter und so fort.
Da gibt es ja dann auch viele Möglichkeiten, sich den Markt abzusichern.
Und in zehn Jahren reden wir über andere Sachen als heute.
Das ist halt auch ein Fakt.
Also wenn der Markt ausgegoren ist, dann geht es ja dann tatsächlich um wirklich Effizienzen.
Wenn wir dann also das Gefühl haben, da muss jetzt gar nicht mehr so viel gebaut werden, sondern das wurde schon alles gebaut, dann geht es ja dann wirklich darum, wer hat die effizienteren Chips.
Wenn Nvidia dann halbwegs in dem Bereich ist, der gebraucht wird, wird es schwerer in der Gesamtkalkulation.
einen Austausch Richtung Huawei oder wem auch immer vorzunehmen.
Also das sind alles so Sachen, die da mit reinspielen.
Und da kann man natürlich sagen, das ist unglaublich clever gedacht oder man kann sagen, das ist ziemlich angstgetrieben.
Ich glaube, beim Silicon Valley ist das auch immer angstgetrieben, dass man halt Angst hat, dass man als Unternehmen stirbt, weil halt diese Internetbranche ziemlich schnelldrehende ist oder auch der Technologiebereich.
In der Gesamtkonklusion ist es halt so, dass ich schon glaube, dass die Idee bei NVIDIA ist, infrastrukturell diesen Markt so aufzubauen und sich so stark darin zu verankern.
Der Huang hat ja irgendwann mal diese fünf Layer aufgemacht und sie wollen halt in so vielen Layern wie möglich vorhanden sein und dadurch unersetzbar werden, weil wenn du ein Layer hast, dann hast du halt ein Produkt.
Wenn du in zwei oder drei Layern präsent bist, dann hast du ein Ökosystem.
Das Ökosystem, wenn du das auch noch finanzierst, machst du halt auch sicher, dass die Leute dann da drin sind.
Also das hat eine gewisse Ratio und sie fühlen sich bei Nvidia natürlich schon noch unter Druck, weil im Grunde alle Hyperscaler auch eigene Chips entwickeln.
Das heißt, was sie auch brauchen, sind Konkurrenzunternehmen zu den Hyperscalern, die sicherstellen, dass Nvidia-Produkte dann auch verwendet werden.
Also ich glaube, das wird auch noch stark unterschätzt, weil das ist so ein...
Das ist so ein schleichendes Ding.
Also das schleicht sich so rein.
Da fängt halt Google an, seine eigenen Chips zu entwickeln und wenn sie sehen, das läuft, dann sind die halt auch auf Google optimiert und dann würden halt peu à peu die Enviderdinger da rausgehauen über die Zeit.
Bei Amazon ist es anders, weil Amazon ja quasi für alle anbietet, da brauchst du wieder verschiedene Möglichkeiten.
Da ist es mehr ein Konkurrenzkampf.
Bei Google sind die Spielregeln halt vielerlei Hinsicht auch anders.
Aber dann ist auch die Frage, wo die externe Kunden haben, was sie da anbieten wollen und müssen.
Und das sind halt alles so Sachen, an die die denken.
Und das ist ein sehr aggressives Marktverhalten, muss man halt auch dazu sagen.
Das ist Kampf.
Es gab mal ein Interview, wo der Huang sehr aggressiv dann auch gesagt hat, er sei kein Verlierer und er kämpft für den Markt.
Also ich glaube, ich glaube, Der ist entsprechend aggressiv im Markt unterwegs.
So und darin liegt dann auch das Risiko, dass er da überzieht.
So ein bisschen wie der Pappberger da von Rheinmetall.
Das ist ja auch so einer, der völlig überzogen hat und jetzt die faulen Früchte erntet, die er dann gepflanzt hat.
So und in dem Gesamten ist dann halt noch, naja, was ist denn eine Krise?
Was bedeutet das, wenn das alles zusammenklappt?
Weil das liegt auch daran, in welcher Phase es zusammenklappt.
Also wenn es jetzt zusammenklappt, wäre es glaube ich gar nicht so schlimm für den Gesamtmarkt.
Es wäre ruckelig, das würde auch dazu führen, dass die Börsen insgesamt fallen, aber da würde trotzdem noch vieles funktionieren.
Also es würde keine Systemkrise geben.
Und das ist halt der Punkt.
Ab wann ist etwas so groß, dass es eine Systemkrise ist?
Und erst dann, wenn ich sage, das ist so groß, dass es eine Systemkrise gibt, dann kann ich von großem Crash sprechen.
Und bei diesem riesengroßen Volumen sind wir halt noch nicht, auch wenn man, wie gesagt, wegen der Private Equity Sache nicht so richtig gut beurteilen kann.
Aber der US-Immobilienmarkt, da reden wir halt sofort über Billionen.
Damals, das waren halt Billionenkredite und da sind wir in der AI-Blase nicht so klar.
Jetzt kann man sagen, ja, aber da haben wir auf der anderen Seite riesen Volumina bei den Börsenwerten und dann rechnest du die Fremdkapitalseite noch dazu.
Das war doch schon relevant.
Ich würde das auch nicht verneinen, aber eigentlich haben wir, glaube ich, auch wegen mangelnder internationaler Vernetzung, glaube ich noch nicht.
die die Stelle erreicht, an dem das wirklich, wirklich, wirklich kritisch wird.
Ja, man darf ja nicht übersehen, dass wenn eine Bank pleite geht, dann ist da ein massiver Hebel drin, wenn die da 6% Eigenkapital oder was auch immer haben.
Da ist ein massiver Hebel.
Wenn ein Vida pleite geht, mal als Beispiel, dann verlieren ein paar Pensionskassen Geld.
Aber das ist Geld, das da ist.
Da ist kein...
großer Hebel drin.
Der Hebel ist vielleicht ein paar Wertpapierkrediten, die auf Nvidia laufen, aber da ist halt auch einfach nur sehr viel eins zu eins Vermögenswert drin.
Der Schmerz kommt dann daraus, dass das natürlich rein wirtschaftlich betrachtet im BIP Spuren hinterlassen würde, weil es da um eine gewichtige Branche geht, das ist klar, aber man kann das nicht mit dem Niedergang einer Bank vergleichen aktuell.
Also das wäre dann auch nochmal der Hinweis, wenn man schon darüber spricht, wie groß etwas ist im Gesamtmarkt, da muss man halt auch immer den darin liegenden Hebel betrachten.
Und in der Finanzkrise war das Problem, dass wir mehrere Banken hatten, die pleite gegangen wären.
Wir haben ja auch ein paar Pleiten erlebt, aber alle anderen standen auch im Beschuss und daraus ergab sich das Systemische.
Da würde ich sagen, sind wir wirklich absolut noch gar nicht.
Plus die Tatsache, dass wir ja funktionierende Unternehmen da auch haben mit Google.
Amazon und Co.
Man muss glaube ich auch bei dem Rückblick auf die US-Immobilienblase, darf man glaube ich noch nie vergessen, dass die ganz anders gelaufen wäre, wenn nicht die Idioten beschlossen hätten, wir könnten Lehman einfach mal pleite gehen lassen.
Wir wissen ja, wie klein die Lücke ganz am Ende bei der Abwicklung von Lehman Brothers war.
Die Lücke in der Bilanz, die war ja quasi nicht da.
Man hat aber mit der Entscheidung...
Das war ein reines Liquiditätsproblem, ja.
Genau, fast ein reines Liquiditätsproblem.
Und wenn der Staat die vorstaatlicht hätte und gesagt hätte, okay, wir wickeln den ganzen Laden ab, aber alles geordnet, wäre die Krise ganz anders gelaufen und viel glimpflicher gelaufen.
Selbst diese Monsterkrise und das Riesenkreditvolumen, was dahinter steckte.
ist nur deswegen so schlimm geworden, weil man halt genau diese Fehlentscheidung getroffen hat.
Und das hätte man auch viel relaxter über zwei, drei Jahre abwickeln können.
Da hätte man noch im zweiten und dritten Jahr noch Nachrichten dazu gelesen, aber im Finanzsektor hätte sich keiner mehr systemische Sorgen gemacht, weil das geregelt gewesen wäre.
Und das wäre ganz anders und viel glimpflicher gelaufen.
Und das war übrigens damals 1890, was ich vorhin gesagt habe, die Baring-Krise.
Da haben sie die Bank nämlich gerettet.
Too big to fail.
Und haben genau diese Krise, die sich da, die wahrscheinlich ähnlich gelaufen wäre, das ist immer schwierig zu sagen, aber es hätte eine ähnliche Krise entstehen können wie 2007 bis 2009.
Also unsere Subprime-Krise, die wurde damals eingedämmt.
Also man hatte durchaus die historischen Hinweise, dass das alles bis zu einem gewissen Punkt hätte anders laufen sollen.
Dann hätten wir es wieder ein bisschen einfacher gehabt mit unserem 30-Jahres-Rhythmus da.
Wenn ich 1890 genommen hätte.
Aber 30 bis 40 Jahresrhythmus.
Aber ich habe mich dann für die Gründerkrise entschieden.
Aber da merkt man auch schon, man kann jede Krise einzeln betrachten und sagen, was wäre, wenn?
Und dann wäre es das vielleicht gewesen wiederum.
Das nochmal auch als Hinweis.
Das heißt, wir haben jetzt aufgelöst, dass der arme Jens noch weiter daran rätseln muss, wann die AI-Blase endlich zusammenkracht.
Aber vielleicht kann er sich erstmal so ein bisschen entspannen.
Dann würde ich sagen, lass uns noch in den Gesellschaftsteil wandern, oder?
Ich habe eigentlich nichts, bis auf, ich muss mein Bier etwas verteidigen.
Dass der Fred so runtergemacht hat.
Fred, wenn ich dich nochmal...
Nein, es ist definitiv...
Also wir hatten drei Meinungen, Ulrich.
Wir hatten den Jens, der das irgendwie gar kein Problem, selbst warm, alles super.
Dann war ich so, das war aber schon knapp an der Sauerkränze, die ich so bereit bin zu ertragen.
Und wir hatten den Fred, der Fred ist halt ein Süßer, weißt du?
Also ich will das Bier jetzt auch nicht über den grünen Klee loben.
Ich habe so eine Schwäche für so brotbasierte Biere, weil ich wirklich halt mal zwei getrunken habe aus Altbrot.
Also wirklich das Brot, was der Wecker am Abend wegwerfen muss.
Und das wirft man dann einfach als Ersatz für die Rohstoffe in den Sud rein.
Ja, generelles Vorgehen macht man beim Brotbacken auch so.
Man kann auch immer das alte Brot mit da reingeben.
Das gibt sofort so einen, du kriegst halt den Geschmack von der Kruste mehr in das Brot rein.
Und ich habe zwei davon getrunken, die sehr gut waren.
Ich mag auch immer noch dieses Roggenweizen von Störtebeker sehr gerne.
Nicht ganz so einfach zu kriegen hier leider, aber das ist ein sehr gutes, zum normalen Preis kaufbares Bier.
So, und das vom Brauprojekt 777 war jetzt auch nicht so toll.
Das war halt auch nicht mit altem Brot gebacken.
Ich habe es einfach nur mitgenommen.
Wir hatten ja dann nachher unser HörerInnen-Treffen und da habe ich es ungetestet und unprobiert einfach mitgebracht und in der Runde verteilt.
Es war mit Sauerteig gebraut und daher kam halt die saure Note und ich finde, das ist kein so richtig geiler Ansatz.
Mit Haltbrot, sondern Sauerteig.
Genau, das stand richtig auf der Zutatenliste auch drauf.
Da habe ich schon gedacht, mal gucken, ob das eine gute Idee war.
Die sind halt auch schon teilweise ziemlich experimentell unterwegs.
Die machen auch immer so ein Wildhopfenbier, was deswegen schon schwer zu brauen ist, weil du ja nie genau weißt, wie bitter jetzt der Hopfen ist.
Und ich habe mich mit dem Braumeister, der da ja auch öfter rumläuft beim Verkauf, mal unterhalten und hat halt gesagt, naja gut, das kann auch schon mal sein, dass ich da nochmal Wildhopfen hinterherwerfe und nochmal hinterherwerfe.
Weil am Anfang habe ich es einmal gemacht und da war es direkt viel zu bitter.
Und jetzt probiere ich zwischendurch und hopfe dann nochmal nach im Prozess selber.
Es ist halt keine standardisierte Ware.
Den normalen Hopfen, den du kaufst, den kaufst du ja als Pellet und dann wirst du sofort.
wie viel Bitternis da drin ist.
Das kannst du dann sehr gut einstellen.
Du weißt, ob du ein bitteres Bier kriegst oder nicht.
Da spielen die schon mal mit so Sachen rum.
Und das mit dem Sauerteig war jetzt auch...
Also ich fand das okay.
Ich mache ja auch diese belgischen Fruchtbiere, trinke ich ja auch.
Da hast du auch mal irgendwann eins von getrunken.
Hast du gesagt, das war...
Zu süß wahrscheinlich.
Jaja, das hat die überhaupt nicht geschmeckt.
Ich weiß aber auch nicht mehr, welches das war.
Die haben diesen Monat auch einen Cider-Ale, wo die wirklich Cider und Bier zusammen machen.
Das ist sauer.
Das habe ich gekauft.
Das ist richtig sauer.
Da wird der Fred wahrscheinlich.
Obwohl, vielleicht mag er wieder Cider.
Ich habe keine Ahnung.
Aber ich fand das okay.
Das war malzig.
Ging so ein ganz kleines bisschen in die saure Richtung.
Ehrlich gesagt, die haben bessere Biere und ich würde es mir beim nächsten Mal wahrscheinlich auch nicht mehr kaufen.
Außer sie rennen dann in die Rezeptur und machen mal eins mit richtigem alten Brot.
Gut, beim nächsten Hörerinnen-Treffen müssen wir dann mal gucken, dass der Ulrich uns anderes Bier besorgt.
Jetzt hat er aber, er hat das gemerkt, er hat einfach über sein Bier geredet und hat einfach die Picks ausfallen lassen, weil ich hätte ja zwei.
Ja genau, ich habe ja keinen Picks.
Du hast einen, ja.
Ich habe ja noch einen ergänzt und zwar habe ich mal eine Mail bekommen vom Achim und der Achim hat mich darauf hingewiesen, hier, das ist ein Artikel, da geht es darum, warum die USA keine Schiffe mehr bauen können.
Das wäre sein ewiges Problem.
Er hat gemeint, das wäre ja eigentlich mal ein schönes Thema für uns.
Und da hat er auch nicht ganz Unrecht.
Allerdings ist der Artikel schon so gut.
Wusste ich gar nicht mehr, was ich dazu noch sagen soll.
Also ich habe irgendwie versucht, das mal anzufangen und habe dann gesagt, ja gut, aber im Grunde erzähle ich jetzt auch noch, was da drin steht.
Da habe ich jetzt irgendwie, da braucht man mal einen Anlass, wo man dann sowas als Ergänzung nimmt.
Aber der Artikel ist so gut und ich finde auch, man kann diesen Newsletter abonnieren.
Construction Physics, der ist in seinen regelmäßigen, also in den Ausführungen ist er kostenlos, hat dann aber irgendwie eine Leseliste einmal in der Woche, die dann irgendwie was kostet.
Aber die Leseliste brauchst du nicht, weil die Ausführungen, die die machen zu diversen Themen, die sind schon ziemlich geil.
Das triggert mich ja, das Thema.
Ja, und es ist auch sehr interessant, weil es im Grunde dieses Thema aufmacht, ist der Staat unfähig oder nicht?
Also du hast halt eine US-Schiffswirtschaft, der Staat versucht, die irgendwie zu retten und gegen die Billigkonkurrenz und so weiter und er schafft es im Grunde nicht.
Und alles, was er da tut, ist sinnlos, oft Zeit gesehen.
Und dann stellst du aber fest, wenn du es dann liest, naja, eins der Probleme ist halt auch so fehlende Kohärenz.
Also dass die einfach nicht in der Lage sind zu sagen, über einen längeren Zeitraum.
okay, wir gehen da strukturell ran, wir gucken, dass wir die Probleme ausmerzen und gleichzeitig das ein bisschen finanziell begleiten.
Jede Scheißregierung macht da irgendwie dann was anderes oder wenn es mal acht Jahre hält oder zwölf, dann hilft es halt auch nicht, weil dann doch wieder irgendwie was anders und dann sind die alten Probleme wieder da und man will ja Geld sparen und dann wieder das und jenes.
Also es ist einfach weder gut durchdacht noch gut gemacht.
Und das haben wir ja bei vielen Themen dieser Art, dass der Staat eigentlich ein gutes Anliegen, ein richtiges Anliegen hat, weil so eigene Schiffe bauen zu können, ist ja schon mal ganz gut.
Also theoretisch zumindest.
Für Donald Trump ist das ja jetzt plötzlich ein Herzensanliegen.
Aber was er dann in der Umsetzung so macht, der Staat, das ist dann halt irgendwie aufgrund der politischen Gegebenheiten oftmals etwas ungar.
Nichts gegen Ungaren, aber es ist Ungare im Sinne von...
Ja, was da oft schon fehlt, ist der lange Atem.
Also so der eine baut ein Geschäft auf, der andere wirkt es wieder ab.
Energiewende, mein Lieblingsthema, Solar.
Ja, und das ist einfach, also dieses Spektrum und der Artikel fächert das halt auch so ein bisschen historisch auf, ist auf Englisch, aber das könnt ihr ja alle oder lasst es euch von der AI übersetzen.
Und dann ist es sehr schön dargestellt und das wäre jetzt kein eigenes Thema draus gemacht, sondern lest das einfach.
Ja, du brauchst für manche Dinge halt Jahrzehnte.
Die Chinesen zeigen das ja auch sehr schön.
Ja, richtig langen Atem, gezieltes Aufbauen.
Und dann hast du ja noch das Problem, das ist jetzt, glaube ich, da in dem Artikel nur so ein Randphänomen.
Aber wenn China ganz gezielt seine Schiffswirtschaft aufbaut, bist du natürlich auch in interstaatlicher Konkurrenz.
Also du kannst dann quasi nicht hinter die Subventionen des einen anderen Staates hinweg.
Und dann ist halt die Entscheidung, dass du deinen Schiffssektor da einfach absorfen lässt.
Das sind ziemlich komplexe Dinge und vielleicht ist das auch ein Teil des Frustes über die Politik, dass ihnen nicht mehr zugetraut wird, diese Komplexität zu bewältigen.
Gut, und der zweite Artikel, jetzt so ein bisschen anlassbezogen, habe ich den noch dazu gesetzt, ist auch eine recht längere Geschichte.
Yasmin Sun macht ziemlich viel zu AI, schreibt für den Atlantic und hat so einen Substack.
Die ist in die Provinz gefahren und hat sich mal den Datacenterbau angeguckt.
Und ja, da hat das mal so...
bisschen aufgefächert, was die Leute so sagen und so weiter.
Also wie gesagt, recht langes Ding, aber auch sehr lesenswert.
Und sie hat dann, aber den stelle ich jetzt nicht dazu, den könnt ihr euch selber raussuchen, wenn es euch interessiert da auf dem Substack.
Und hat dann zufälligerweise, als sie das dann gemacht hat, hat sie den Abdul El Saeed getroffen und hat den interviewt.
Und kurz drauf wurde der dann von den Demokraten da gewählt für...
Ich glaube, für die Midterms sind das jetzt aktuell die Wahlen.
War ja auch so ein Riesenereignis, wo dann alle, oh Gott, jetzt kommt die Muslime in die USA.
Auch wieder so ein linker, radikaler, so ein Sozialdemokrat aus unserer Sicht.
Und mit denen hatte sie im Interview, das hat sie dann gleich noch dazu gestellt.
Also wenn das einen interessiert, das war mir dann irgendwie zu kleinkrisselig, aber ja, no data centers in my backyard, war so der Klassiker.
Money power and populism in the AI build out.
Ja, dann wären wir am Ende der Folge, ne?
Jo.
Ja, zweieinhalb Stunden haben wir aufgenommen.
Mal sehen, wie viel wegkommt.
Ja, ein Verbindungsabbruch.
Ein bisschen, ein bisschen.
Klar war vorher ein hinterher, aber ja, es ist eine lange Folge.
Ja, in dem Sinne, dann bis Ende September euch eine schöne Zeit und bis bald mal wieder.
Tschüss.
Ciao.
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Bis zum nächsten Mal.
