# Germany's New Pension Depot: Strategic Investment Shifts

**Podcast:** OHNE AKTIEN WIRD SCHWER - Tägliche Börsen-News
**Published:** 2026-09-05

## Transcript

Wieso sollte man an der Börse investieren?
Wieso fördert der Staat das mit dem Altersvorsorge-Depot?
Und was ist das genau?
An den Fragen merkt ihr schon, heute ist für uns eine eher ungewöhnliche Folge.
Wir haben uns nämlich gedacht, wir erreichen hier schon sehr, sehr viele Menschen, die sich mit Börse beschäftigen und die erkannt haben, wie wichtig Börse für den langfristigen Vermögensaufbau ist.
Es gibt aber immer noch viel zu viele Menschen in Deutschland, die gar nicht investieren und wahrscheinlich kennt ihr genug davon.
Das neue Altersvorsorge-Depot ist aber ein super Aufhänger, um genau das endlich zu ändern.
Deshalb haben wir heute mal eine Folge, die ihr erstens allen in eurem Umfeld weiterleiten könnt, die eben nicht so tief im Thema drin sind und Berührungsängste haben.
Und zweitens auch euch nochmal die wichtigsten Argumente an die Hand geben.
Mein Name ist Noah Leidinger.
Heute ist Samstag, der 5.
September und das ist ohne Aktienwert schwer.
Sponsor dieses Podcasts ist Scalable Capital.
Risikohinweis.
Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind zum einen ohne Gewähr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente.
Es handelt sich hier nicht um Anlageberatung.
Ihr entscheidet selber, was ihr macht.
Es ist ja schon aktuell so, dass viele Menschen von ihrer Rente nicht oder nicht gut leben können und das obwohl dieses Jahr rund ein Drittel aller Steuereinnahmen in die Finanzierung der Rentenversicherung fließen.
Das umlagefinanzierte System, wo die Arbeitenden für die zahlen, die in der Rente sind, hat vor Jahrzehnten noch gut funktioniert.
1950 gab es zum Beispiel für 16 Personen im Rentenalter 100 Personen, die im erwerbstätigen Alter waren.
Heute sind es 39, also mehr als doppelt so viel.
Das kann langfristig einfach nicht aufgehen, außer die Politik pumpt immer mehr und mehr Geld in die Rente, das aber dann an anderen Stellen fehlen würde.
Und sich darauf zu verlassen, ist einfach sehr, sehr risikoreich.
Deswegen ist schon mal extrem, extrem wichtig, selbst vorzusorgen.
Und jetzt ist natürlich die Frage, wie man vorsorgt.
Immobilien sind eine Alternative, die auch gut sein kann.
Immobilien werden aber auch für immer mehr Menschen unleistbar.
Und dazu kommt, dass man da oft ein hohes Klumpenrisiko hat, also sehr viel Geld in einer einzelnen Immobilie.
und dass man auch immer wieder Geld nachschießen muss, zum Beispiel für Renovierungen.
Man kann sich sein Geld natürlich auch aufs Tagesgeldkonto packen, was für einen Teil auch sicher sinnvoll ist und sicher ist.
Das gleicht aber, selbst bei sehr guten Angeboten, vielleicht gerade so die Inflation aus.
Und dann gibt es da eben die Börse.
Ich werde dir jetzt nicht nochmal ganz die grundlegenden Themen dazu erklären.
Dazu gibt es aber zum Beispiel super Infos bei Finanzfluss oder Finanztipp.
Kurz gesagt kann man aber an der Börse Miteigentümer bei den größten Firmen der Welt werden.
Man wird also Miteigentümer von Apple, VW, Microsoft und und und.
Und wenn diese Firmen Gewinne machen, steht mir als Aktionär ein Teil der Gewinne zu.
Der wird jetzt nicht unbedingt immer ausgeschüttet, oft passiert das gar nicht, aber die Gewinne sind der Grund dafür, dass meine Aktien eben einen bestimmten Wert haben.
Und je größer der Gewinn ist von der Firma oder je stärker der Gewinn in Zukunft wachsen wird, desto höher ist auch der Wert der Firma und damit der Wert der Aktien.
Anders gesagt, wenn Firmen in Zukunft mehr Produkte verkaufen und die Wirtschaft wächst oder wenn sie durch KI zum Beispiel effizienter werden, dann kann ich davon an der Börse profitieren.
Es gibt aber zwei Dinge, die man da beachten muss.
Wenn wir alle großen Firmen der Welt nehmen, ist sehr wahrscheinlich, dass sie über die nächsten Jahrzehnte wieder wachsen werden.
Es kann aber gut sein, dass einzelne Firmen, zum Beispiel Apple oder VW, ein riesiger Skandal trifft und die Firmen untergehen.
Deswegen sollte man gerade als Anfänger an der Börse sehr breit gestreut investieren, was zum Beispiel über passive ETFs geht, wo man mit einem ETF auf den MSCI Old Country World Index die größten Unternehmen aus der ganzen Welt in einem Portfolio hat.
Zweitens muss man beachten, dass es immer wieder Krisen an der Börse gibt und weil der Wert von Aktien auch davon abhängt, wie viel Gewinn sie in Zukunft machen werden, was ja nicht sicher ist, sondern von den Erwartungen der Investoren abhängt, ist die Börse auch immer ein bisschen von der Stimmung abhängig, zumindest kurzfristig gesehen, wenn also Investoren optimistisch sind.
sind die Kurse hoch und wenn sie pessimistisch sind, sind die Kurse eher niedriger.
Auf lange Sicht gleicht sich das dann immer wieder den echten Gewinnen an, die dann wirklich kommen.
Deswegen ist es aber ebenso wichtig, langfristig an der Börse zu investieren.
Denn es gab immer wieder mal Zeiträume von einem Jahr oder mehreren Jahren, wo es an der Börse bergab ging.
Auf lange Sicht ist der breit gestreute globale Aktienmarkt aber dann doch immer gestiegen und das im Schnitt.
Je nach Statistik und Definition mit ca.
7% pro Jahr oder noch mehr.
Und wenn man 7% über Jahrzehnte kassiert, dann entsteht da durch den Zinseszinseffekt wirklich eine riesige Summe.
Und dass es alles nicht nur meine Meinung ist, sieht man z.B.
in Norwegen, wo der Staat vor Jahrzehnten einen Staatsfonds aufgesetzt hat, der für die Bürger breitgestreut investiert.
Und er investiert das Geld vor allem breitgestreut in Aktien.
Mittlerweile hat dieser Fonds über 2000 Milliarden Dollar an Vermögen.
Mehr als die Hälfte davon kam nur durch die Rendite zustande.
Und man sieht es ja auch am Altersvorsorge-Depot, das nächstes Jahr in Deutschland kommt.
Das ist automatisch so angelegt, dass man das Geld langfristig investiert und zwischendurch nicht rauszieht.
Und es ist von der Produktauswahl an den zugelassenen Produkten auch so, dass man keine Einzelaktien kaufen kann, sondern eben nur breit gestreute Fonds und ETFs.
Für Anleger, die schon tief im Thema sind, ist das teilweise ein bisschen ärgerlich, gerade für Anfänger aber genau der richtige Ansatz.
Und genau zu dem Thema, dem Altersvorsorge-Depot, habe ich jetzt nochmal mit Katharina Brunsendorf gesprochen.
Sie ist Head of Content von unserem Partner Scalable Capital, die sich eben schon sehr lange mit dem Thema beschäftigen.
Katharina, jetzt haben wir schon gehört, Geldanlage an der Börse ist grundsätzlich sinnvoll für einen langfristigen Vermögensaufbau.
Es gibt aber ja unzählige Produkte, ETFs, Anleihen, Aktien, also eh schon nicht ganz so übersichtlich.
Jetzt kommt noch das Altersvorsaugerdepot dazu.
Kannst du mal aufklären, was es damit auf sich hat?
Ja, also da bekommen wir den staatlichen Rückenwind für unsere Altersvorsorge.
Dadurch, dass wir eben auch Förderung bekommen, das Geld, was wir einzahlen, wird nochmal unterstützt.
Und es unterscheidet sich eben in vier Punkten.
Wirklich das Thema Förderung, Flexibilität.
Zweiter Punkt, welche Produkte kann ich reinpacken und welche Kosten sind drauf.
Dann das Thema Besteuerung und viertens auch beim Thema Auszahlung haben wir Unterschiede.
Und bei der Förderung, was kann man da genau erwarten?
Ja, also wenn ich im Jahr 1.800 Euro einzahle, entweder einmalig oder monatlich, dann wären es eben 150 Euro, kann ich 540 Euro Zulage bekommen.
Ich kann das Ganze im Altersvorsorge-Depot dann auch überzahlen bis zu 6.840 Euro.
Das Schöne, alles, was ich dann eben an Gewinnen und Renditen dann einfahre, ist dann entsprechend steuerfrei.
Das heißt, es findet eine Steuerstundung statt.
Wir sprechen später nochmal über die Auszahlung, aber alles, was bis dahin ist, da kann der Zins.
dann wirklich besser arbeiten, weil eben wirklich nichts abgeführt wird.
Da ist aber bei den Förderungen noch nicht Schluss bei den 540 Euro.
Wenn ich Kind habe, pro Kind gibt es bis zu 300 Euro nochmal on top und auch schön nochmal schmackhaft für die, die unter 25 sind, gibt es noch einen einmaligen Berufseinsteiger-Bonus, nennt sich das glaube ich in Höhe von 200 Euro.
Und da ist es jetzt eben wirklich so.
Da ist das Geld dann auch fürs Alter reserviert.
Es ist ganz klar, man kann nicht irgendwie zwischendurch sagen, ach, jetzt hätte ich vielleicht doch irgendwie gerne ein größeres Auto oder so.
Nehme ich das, geht, muss ich es aber natürlich dann eben wieder die Förderung und alles zurückzahlen und kann natürlich auch nicht mehr weiter von meinem Zinsgebrauch machen.
Einzige Ausnahme ist wohl dann, wenn ich eine selbstgenutzte Immobilie dann eben halt mir dafür Geld entnehme.
Dafür gibt es dann eben auch nochmal andere Entnahmeregelungen.
Aber ansonsten ist es eben wirklich ganz klar im Vergleich zu dem klassischen Depot, was mir dauerhaft zur Verfügung steht, dann entsprechend fürs Altersvorgesehen.
Aber das heißt, durch die Kinderzulage für Eltern kann es sich eigentlich sogar besonders lohnen, das Altersvorsorge-Depot?
Absolut.
Und ich habe mal so ein bisschen so ein Gedankenspiel gemacht, als ich das dann gelesen habe, bis zu 300 Euro.
Ich habe gesagt, okay, was bedeutet das?
Wenn ich 300 Euro einzahle, selber kann ich eben diese 300 Euro Förderung bekommen.
Wer bekommt die 300 Euro?
Die Person, die auch das Kindergeld empfängt.
Man kann aber auch gemeinsam als Elternteil oder als Elternpaar dann eben entsprechend einen Antrag stellen, dass...
der andere sozusagen, die andere Person das Geld bekommen soll.
Weil häufig ist es ja so, Kontiführung wird beim Mann gemacht, Frau verdient weniger.
Wir Frauen hängen da ja sozusagen mit Arbeitszeit und Gehalt entsprechend hinterher.
Da ist, finde ich, eine supergute Möglichkeit, dass man auch einfach als Paar die Entscheidung trifft, dass eben die Person, die mehr Betreuungszeit übernimmt, weniger verdient, diese 300 Euro bekommt.
Weil wenn ich nämlich...
Dann 300 Euro selber einzahle plus 300 Euro Förderung sind 600 Euro im Jahr.
Und mein Rechenbeispiel gemacht, wenn man heute 32 ist und dann eben bis zum Renteneinstiegsalter das Ganze macht, dann kommen eben nach Abzug der Auszahlung, die dann auch eben versteuert sind, etwas über 70.000 Euro zusammen.
Bei dem klassischen Sparplan läge man etwas unter 35.000 Euro.
Und das ist dann schon ein Unterschied.
Reicht diese Summe, um eine Rentenlücke auszugleichen?
Nein, aber wie häufig gibt es das Argument, eben gerade in einkommensschwächeren Familien, und das ist wirklich dann ja auch, zieht sich durch die breite Gesellschaft, dass eben kein Geld da ist für einen Ausgleich.
Das kann ein Anfang sein und deshalb finde ich das da eben entsprechend auch so spannend und Augen auf, wer dann sozusagen diese Zulagen bekommt.
Und es ist ja sogar in dem Fall auch mal wirklich so, dass die einkommensschwächeren Vorteil haben am Ende bei der Endbesteuerung, ne?
Genau, richtig.
weil wir können ja gerne schon mal über das Thema Auszahlung sprechen.
Es ja dann eben entsprechend auch so ist, dass die ganzen Einlagen, alles was sich reingezahlt haben, während der Ansparphase eben nicht versteuert wird.
In der dann Auszahlungsphase, dann wird es aber eben mit dem Steuersatz dann eben angesetzt.
Der ist ja aber in der Regel niedriger als in der Ansparphase.
Dadurch ist es dann so, dass es sich häufiger lohnt und es wird auch nur der Teil nochmal besteuert.
der 1.800 Euro und der Förderung.
Ich habe eben schon mal dieses Überzahlen angesprochen.
Der Part, dieses Gap dazwischen, der macht es dann so attraktiv.
Der wird dann normal mit diesen klassischen 25 Prozent plus eben Soli und Kirchensteuer dann besteuert.
Ich glaube, die große Botschaft ist, dass man sagt, okay, wir bekommen eben Zuschüsse vom Staat, die sich gerade, wenn man langfristig anlegt und es gibt tolle Rechner auch bei uns auf der Seite, bei scalable.capital slash Altersvorsorge, aber auch zum Beispiel Finanztipp, Finanzfluss.
tolle Rechner aufgebaut, wo man selber auch mal für sich rumspielen kann und dann eben die Varianten sich mal ausrechnen, was würde denn das Ganze dann für mich, für uns als Familie bedeuten, heute geplante Kinder.
Und weil da sieht man dann auch wirklich mal den Vorteil zu einem klassischen ETF-Sparplan.
Und wenn ich eben das Thema Altersvorsorge auf dem Agenda habe, dann ist das ein Baustein, den man nutzen sollte.
Ich glaube, man kann sich einfach steuerlich merken.
Man kriegt halt beim Zinseszins nicht die ganze Zeit Steuern rausgezogen, die den Zinseszins hemmen, sondern es geht halt immer weiter.
Jetzt hast du auch schon angesprochen, es gibt so bestimmte Produktkategorien, die man kaufen kann im Altersvorsorge-Depot.
Was ist da jetzt genau drin?
Ja, also der Staat hat natürlich dann schon auch festgelegt, was darf rein ins Altersvorsorgedepot.
Und auch da macht das jetzt nochmal so ein bisschen komplizierter.
Wir haben jetzt ja noch nicht nur eine Form des Altersvorsorgedepots.
Es gibt eine Standardvariante, die schreibt der Gesetzgeber eben vor.
Da sind zwei Produkte drin und da muss ich mich wirklich als Konsument wirklich nur entscheiden, ich möchte es bei dem Anbieter machen mit der Summe im Standarddepot und das Geld geht rein.
Und dann wird es bei vielen auch noch eine Variante geben, auch bei uns.
das eben selbst verwalten kann, wo ich dann theoretisch alles reinpacken kann.
Ich sage alles in Gänsefüßchen, weil es sind eben erlaubt, breit gestreute Produkte wie Aktien, Anleihen-ETFs, Investmentfonds oder auch Private Market Altice.
Was ist eben nicht erlaubt, das sind dann Einzelaktien, hochspekulative Produkte, eben Derivate, Krypto und auch Edelmetalle.
Das ist ausgeschlossen.
Das möchte man nicht.
Es soll um die langfristige Geldanlage eben fürs Alter gehen.
Und deshalb, genau.
hat der Gesetzgeber das entsprechend so festgelegt.
Und jetzt hast du auch schon Gebühren angesprochen.
Wie wird das bei euch aussehen von den Gebühren her?
Ja.
Bei uns werden die Gebühren bei 0,15 Prozent liegen.
Damit liegen wir deutlich unter dem, was der Gesetzgeber vorgeschrieben hat, von 1 Prozent.
Ursprünglich hat man ja mal gesagt, als das Gesetz angedacht wurde, es geht auf 1,5 Prozent.
Zugunsten der Anlegerinnen und Anleger, die ja mehr Rendite einfahren, je geringere Kosten sie haben, wurde das immer runtergezogen.
Aber auch da sind wir wirklich weit von entfernt.
Interessant vielleicht noch zu sagen, im ersten Jahr wird es auch bei 0 Prozent.
liegen bei, wie von Scalable gewohnt, eben kostenloser Depotführung.
Und wenn wir jetzt nochmal ein bisschen weiter schauen, gibt es ja schon Leute, die haben zum Beispiel schon MSCI World ETF oder MSCI All Country World ETF und denken jetzt darüber nach, muss ich jetzt meinen Sparplan stoppen, muss ich das Geld umschichten?
Wie guckst du darauf?
Umschichten ist erstmal nicht möglich.
Wenn ich ein Altersversorgerdepot starte, muss ich bei null starten.
Also ich kann jetzt nicht sagen, ach, ich habe ja hier schon was, das nehme ich jetzt und packe das jetzt mal rüber.
Das geht nicht.
Ich muss wirklich nochmal von null anfangen.
Und dann fände ich eigentlich immer nochmal ganz gut, sich die Frage zu stellen, was möchte ich eigentlich grundsätzlich?
Was sind denn meine wichtigsten Ziele?
Ich gehe jetzt mal bei mir aus.
Seit einigen Jahren, weil ich viel aufzuholen für meine Altersvorsorge, ist bei mir Altersvorsorge das Thema Nummer eins.
Ich würde aber mal sagen, dass innerhalb der nächsten Jahre auch mal so ein bisschen mittelfristige Ziele noch ein bisschen mehr werden.
Und da freue ich mich jetzt schon drauf, dass ich auch noch mehr Sortierung, nicht nur über die Portfoliogruppen, die wir dann am Broker haben, reinbringen kann, sondern auch wirklich sagen kann, nein, ich werde was ins Altersvorsorge-Depot packen und einen anderen Teil eher so für, wo ich auch mehr Flexibilität habe für mittelfristige Dinge.
Und da sprechen wir auch.
auch immer mindestens gerne von zehn Jahren plus, dann ein Altersvorsorge-Depot haben.
Am Ende kommst du dann auf die eigene Anlagestrategie an, woran glaube ich und möchte ich vielleicht eben im Altersvorsorge-Depot, wofür entscheide ich mich, im Standard-Depot, da wird es für mich ausgewählt, bleibe ich dann trotzdem oder mache ich es selber und bleibe trotzdem konservativ eben sehr breit gestreut, weil die Produktgruppen geben es vor.
Und sage ich, okay, das ist auch das, womit ich mich dann wohlfühle in meinem normalen Broker-Depot.
Das muss man so ein bisschen entscheiden.
Ich glaube, die Mehrheit der Deutschen, die braucht dieses Altersvorsorge-Depot, weil wir eben entsprechend die große Rentenlücke haben.
Und sollten aber auch gucken, dass sie nochmal einen kleinen Betrag für sich eben im Broker, aber auch Tagesgeldkonto-Thema Notgroschen nochmal verfügbar haben, sodass man eben eine gewisse Aufteilung dann hat.
Also man kann mitnehmen, wenn man einen sehr langen Horizont hat, wirklich für die Altersvorsorge, da kommt es rein und der Rest, den man vielleicht mittelfristig mal braucht, außer jetzt vielleicht Immobilien kauft, das muss man sich nochmal genauer anschauen, wenn es da Ausnahmen gibt.
Dann vielleicht noch eine weitere Frage für alle, die jetzt zuhin wirklich ganz neu im Thema sind oder sich noch nicht richtig herangetraut haben und vielleicht auch jetzt mit dem Altersvorsorge-Depot denken, sie gehen jetzt mal ran an das Thema, aber haben so ein bisschen noch so Bedenken rund um Aktien, rund um ETFs und ein großes Bedenken ist ja immer, dass die Kurse so stark schwanken, wenn man sich das auch anguckt.
Was wäre da so?
deine Einordnung dazu, wenn man sich darüber Sorgen macht, dass die Kurse da schwanken?
Ja, also ich finde ja, sich damit mal zu beschäftigen, was passiert da eigentlich, ist ganz gut.
Ich finde die gute Botschaft auch immer, wenn Kurse unten sind, habe ich ja immer noch keinen Verlust realisiert.
Ich habe ihn erst realisiert, wenn ich verkaufe.
Also wenn ich jetzt heute in meinem Altersvorsorge-Depot, ich kann es erst im Januar eröffnen, aber sagen wir mal im Februar geht es dann irgendwie runter.
Ich habe noch sehr viele Jahre Zeit, bis ich in die Rente gehe.
Dementsprechend kann man sowas dann aussitzen.
Und da hilft es dann auch mal wirklich zu gucken, auch vielleicht sich ein Indiz-Thema vorzunehmen.
Wie sind denn sozusagen diese Schwankungen verlaufen?
Über wie viele Jahre hat sich das gezogen?
Und es gibt dann ja schon das schöne Aktiendreieck, wo man dann auch eben schauen kann, über welchen Zeitraum, wie lange muss damit investiert werden.
bleiben und sozusagen immer Gewinne zu machen, das ist nie eine Prognose und eine Zusage für die Zukunft.
Aber es gibt eben ein gutes Gefühl zu sagen, okay, ich brauche, Geldanlage am Aktienmarkt ist nicht eben was für heute, morgen, übermorgen, sondern für einen längerfristigen Zeitraum.
Deshalb hat ja auch dann der Gesetzgeber vorgegeben, diese Auszahlungsphase, die ist ja nicht starr mit dem 65.
Geburtstag, dann geht es los, sondern sie muss zwischen dem 65.
und 70.
Lebensjahr dann halt beginnen, um genau sowas dann auch abzufedern.
Plus auch dieses Thema, dass wenn man das Standarddepot hat, wird es automatisch geregelt und vorgegeben vom Gesetzgeber, dass mindestens fünf Jahre vorher auf 50 Prozent in sozusagen risikoreduziertere Produkte investiert wird und zwei Jahre vorher nur noch 30 Prozent.
Das heißt also, da wird automatisch eben das Wetter fester gemacht.
Dann wird dann halt eben mehr in Anleihen dann umgeschichtet, um noch geringere Schwankungen zu haben, um genau sowas dann eben abzufedern.
Und genau auch da eben etwas nochmal mehr Sicherheit reinzugeben, weil am Ende heißt es ja nicht nur, Aktienmarkt ist Vollgas und Augen zu und durch, sondern man fährt ja auch auf gute Sicht und versucht sich eine gute Leitplanken zu bauen.
Und das wurde damit eben auch geschaffen.
Man wird ja an der Börse auch so ein bisschen fürs Warten einfach bezahlt und dass man das auch aushält, dass hoch und runter geht.
Und das ist eben die langfristige Rendite deswegen auch höher als beim Tagesgeld, weil man ja auch...
volkswirtschaftlichen Mehrwert irgendwo liefert für die Firmen, dass man halt das Geld da drin hält und sagt, ich stelle euch das zur Verfügung, ihr könnt das nutzen und langfristig profitiert man davon.
Eine Frage, die auch viele haben, jetzt sind da ja auch in dem ETF oder im Altersvorsorge-Depot so ganz breit gestreute Produkte zugänglich, so ein MSCI All Country World ETF und da liest man ja sehr viel in den Medien, dass da eine riesen US-Konzentration in diesen ETFs ist.
Das macht vielen Sorgen, gerade wenn sie jetzt auf Trump gucken, auf Zölle und so weiter.
Wie würdest du das so ein bisschen einordnen?
Ja, also Einige sind da ja auch, die sagen, okay, Warnung, Augen auf und dieses Thema kommt dann ja schnell Sicherheit.
Wenn ich jetzt mal so ein...
Vergleich mit Ziel, wenn ich absolute Sicherheit will, dann gucken wir zurück zu Riester und dann wissen wir, was es uns gekostet hat.
Viel Geld.
An der Börse haben wir Schwankungen, an der Börse haben wir Unsicherheiten und wir sehen aktuell, genau wie du sagst, dass eben gerade in den Indizes ein großer US-Schwerpunkt ist.
US-Schwerpunkt heißt aber nicht nur, dass eben im Land selber dort erwirtschaftet wird, sondern ja, die haben ihren Sitz dort, erwirtschaften in vielen anderen Ländern auf der Welt dann auch ihr Geld.
Und wenn ich aber sage, okay, ich fühle mich damit nicht wohl, gibt es dann ja auch genau diese Indizes ex-USA oder auch mit US-reduziertem Anteil.
Das kann man dann halt eben den Leuten ans Herz legen, dass man sagt, okay, dann schaut eben da rein, um es selber auszutarieren, weil am Ende die Indizes tarieren sich ja dann über die Anteile am Ende ja auch selber, je nachdem, wie die Marktphase ist.
Und ich würde auch immer sagen, man kann so ein bisschen auch in die Geschichte schauen, zum Beispiel beim MSCI.
All-Country-World-Index 1989 waren 40% der Firmen japanische Firmen, auch super hoch bewertet.
Es war ähnlich wie jetzt USA, eigentlich noch viel mehr Hype als jetzt, wenn man sich die Bewertungen damals angeguckt hat.
Und dann kam ja auch der Crash am japanischen Aktienmarkt über viele Jahre.
Und trotzdem seit 1987 hat der MSCI World im Schnitt 9% Rendite pro Jahr gemacht, weil halt eben dann andere Länder größer werden, die gleichen das aus.
Man hat natürlich dann eine Schwächephase, aber ich glaube, da ist auch immer gut, sich ein bisschen mit Geschichte zu beschäftigen.
Man muss jetzt auch nicht so tief...
in die Börse einsteigen, um zu verstehen, was mit ETFs vor sich geht, um damit anzufangen.
Aber ich glaube, es ist schon oft ganz hilfreich.
Letzte Frage vielleicht noch, auch wenn man sich so mit der Geschichte befasst, gibt es auch immer wieder Wirtschaftskrisen und das ist so eine Angst, die natürlich auch viele haben.
Wenn jetzt eine Wirtschaftskrise kommt, sind dann meine Aktien wertlos?
Wenn Inflation kommt, sind meine Aktien wertlos?
Viele können das ja nicht so einordnen.
Ein paar Punkte habe ich eben schon gesagt.
Gerade so dieses Thema Umschichtung, breit gestreute Produkte, was überhaupt der Gesetzesgeber zulässt, dass bestimmte Produkte wie Krypto oder Einzelaktien dann ja auch da nicht eben erlaubt sind.
Und ich finde es auch immer gut, wenn man dann eben nochmal sagt, Wenn man reinhört in sich und sagt, ich fühle mich damit überhaupt nicht wohl und ich kann damit überhaupt nicht schlafen, dann ist vielleicht doch das Tagesgeldkonto dann auch kein schlechter Ort für die Ersparnisse.
Da sind wir auch mit starken Zinsen am Start.
Ansonsten, wie gesagt, sind dann halt schon mal diese Umschichtungen eingeplant und eingepreist auch wirklich vorgegeben.
Das macht auch Sinn, wenn ich es in der Selbstentscheider-Variante mache, dass ich mir einen Plan zurechtlege.
Was möchte ich wann haben?
Und dass ich auch mal dann ein paar Jahre vorher einen Gang runterschalte, um halt eben mehr dann auf Anleihen zum Beispiel runtergehe.
Und dann ist, glaube ich, auch nochmal gut zu wissen, das Geld, was eben in den Depots ist, ist Sondervermögen.
Ergo, wenn der Depotanbieter, wenn es den nicht mehr geben sollte, weil er pleite geht zum Beispiel, ist das durch das Sondervermögen geschützt.
Das heißt, es kann dann woanders mit hingenommen werden.
Und ich habe es vorhin ganz kurz auch schon mal gesagt, diese Flexibilität bei der Auszahlung, dass man diese Zeitspanne hat von fünf Jahren, wo ich beginnen kann.
Ich kann ja zwischen dem 65.
und 70.
Lebensjahr starten, muss mindestens bis zum 85.
Lebensjahr dann eben auszahlen lassen, wenn ich eben in dieser Sparplan- oder Auszahlungsplan-Variante bleibe.
Es gibt ja dann auch nochmal ein bisschen Flexibilität, okay, ich könnte gegebenenfalls nochmal ein bisschen warten.
Entweder weil die Phase total schlecht ist oder vielleicht weil die Phase auch gerade wahnsinnig gut dann ist.
Ich glaube, zur Auszahlung vielleicht auch nochmal schön als kleine Ergänzung.
Ich kann auch zu Beginn ja sagen, ich entnehme 30 Prozent auf einmal.
Kann ja auch irgendwie interessant sein, dass man eben entsprechend dann sagt, okay, ich nehme mir das Geld und was man auch immer schönes davon machen muss.
Also ich glaube, da haben viele schon gute Vorstellungen dann vielleicht, was man denkt, was man dann im Alter so vorhat.
Und das sollte man dann berücksichtigen.
Genau, und Wirtschaftskrisen sind auch immer nur, zumindest historisch gesehen, temporäres Phänomen gewesen.
Es gab so viele Krisen jetzt in den letzten 20, 30 Jahren von globaler Finanzkrise, Kalter Krieg, Dotcom-Krise, Dotcom-Crash und trotzdem im Schnitt ist halt die Börse gestiegen.
Man kann das nie für die Zukunft garantieren, aber wenn im Zweifel die tausend größten Firmen der Welt alle untergehen, dann ist die Wirtschaft eh ohnehin so in den Brüchen, dass dann auch alles andere unsicher wäre.
Insofern hat man da an der Börse schon, man partizipierte sehr breit an der Wirtschaft.
Vielleicht letztes Thema noch.
Es startete erst ab 2027 das Altersvorsorge-Depot, aber man kann sich bei euch schon jetzt voranmelden sozusagen.
Genau, richtig.
Egal ob bereits Kunde, dann sind es wirklich nur zwei Klicks, weil dann kann ich Produkte hinzufügen und dann das Altersversorgedepot bei sich dann schon vormerken.
Ist auch irgendwie schön, dann hat man so eine Aufstellung schon direkt mit drin.
Oder aber den natürlich auch als Neukunde kann man das mit eröffnen.
Das Schöne, wenn man es macht, hüpft man bei uns in den Lostopf mit rein, denn unter allen, die sich da vorregistrieren, gezogen wird Anfang Januar nächsten Jahres, wird fünfmal lebenslänglich sozusagen die Zulage.
von 540 Euro jährlich verlost.
Heißt also für fünf Personen, egal wie alt sie sind und deshalb je jünger, desto mehr Geld zahlen wir dann jährlich bis zur Rente die 540 Euro aus.
Haben wir gesagt, wir verdoppeln das Ganze nochmal, um es nochmal schmackhaft zu machen.
Genau.
Und wer sich jetzt schon anmeldet, ist dann glaube ich in allen quasi ab August, wenn man im August dabei ist, ist man schon am ersten Lostöpfen dabei und dann ist man eigentlich in fünf Lostöpfen dabei.
Wer erst im September anfängt, ist in vier Lostöpfen dabei.
Das heißt, es lohnt sich auch früh dabei zu sein sozusagen.
Es lohnt sich absolut früh mitzumachen.
Wir sind jetzt Anfang September.
Das heißt, wir haben jetzt noch vier Monate Zeit im Jahr.
Und wer sich jetzt im September anmeldet, hat dann sozusagen die Chance, viermal im Lostopf zu sein.
Wer im Dezember sich anmeldet, dann noch einmal immerhin die Chance.
Aber ich erhöhe sozusagen meine Chancen zu gewinnen.
Danke dir auf jeden Fall schon mal für die ganzen Einblicke.
Wer noch Fragen hat, gerne auch zuschicken.
Wir können das dann nochmal entweder auf euren Kanälen auch.
Da gibt es ja auch immer viele Inhalte dazu.
Wir machen sich auch nochmal eine Update-Folge zu dem ganzen Thema, auch wenn es live geht dann, damit man da so ein bisschen mitgenommen wird.
Vielen Dank und dann bis bald.
Gerne.
Danke dir, Noah.
Das war Ohne Aktien wird schwer, produziert von Potsdas bei OMR.
Wie gesagt, vergesst nicht, diese Folge zu teilen, zu spreaden, damit auch mehr Leute sich für Börse begeistern.
Wir hören uns dann am Montag wieder.
Bis dahin, alles Gute.
Adios.
