# VW Restructuring, AI M&A, and Yield Opportunities

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-09-04

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über die große Enttäuschung von Lululemon, die Auferstehung des Bitcoin und mehr Transparenz bei Microsoft.
Im Thema des Tages dreht sich alles um die überraschende Einigung im Poker um die Volkswagen-Sanierung.
Und in der AAA-Idee präsentieren wir euch fünf besonders zinsstarke ETFs.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenschaft.
Es begrüßen euch Lea Oetjen und Holger Zschäpitz aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Freitag, der 4.
September und wir wünschen euch einen optimistischen Start in den Tag und später auch ins Wochenende.
Optimistischer sehen die Konjunkturforscher auch auf Deutschland.
Nach Jahren der Stagnation wird plötzlich wieder Wachstum erwartet.
Das IFO-Institut und das IWA Halle erwarten für 2026, also dieses Jahr schon, 1,4 Prozent Wachstum.
Das IFW in Kiel und das RWI in Essen 1,3 und das DIW in Berlin 1,2 Prozent.
Und gegenüber den Prognosen vom Frühsommer ist das wirklich ein kräftiger Sprung um bis zu 0,6 Prozentpunkte.
Die scheint sich besser...
zu entwickeln, als das noch vor ein paar Monaten erwartet worden war.
Dafür haben die Optimisten zwei Gründe.
Erstens, die deutschen Unternehmen profitieren stärker als erwartet vom globalen KI-Boom.
Zweitens, die milliardenschweren Investitionsprogramme der Bundesregierung sorgen für zusätzliche Nachfrage.
Was fehlt, ist die Privatwirtschaft allerdings.
Unternehmen investieren weiter zurückhaltend, weshalb die Ökonomen trotz der besseren Aussichten auf weitere Reformen drängen.
Ihr Optimismus ist trotzdem bemerkenswert.
Nach sieben Jahren Stagnation sehen Deutschlands wichtigste Institution erstmals wieder die Chance auf einen echten Aufschwung.
Und es hat auch dem DAX wieder Rückenwinte gegeben.
Der Deutsche Leitling-Dex, der hat gestern nach drei schwachen Tagen wieder nach oben gedreht und ging 0,6 Prozent höher bei über 26.000 Punkten aus dem Handel.
Und in den drei Tagen davor hatte er fast drei Prozent verloren.
Und in den Tagessieg schnappte sich Volkswagen mit einem Plus von mehr als sieben Prozent.
Das ist auch nachbörsig ein Teil des Plus dazugekommen.
Und zu den Gründen gibt es gleich mehr im Thema des Tages.
Ähnlich positiv war auch die Stimmung auf der anderen Seite des Atlantiks.
Der Anstoß kam da am Nachmittag aus Washington von Christoph Waller.
Der Fed-Gouverneur sprach von endlich ersten erkennbaren Zeichen einer Desinflation und stärkte damit die Hoffnung der Anleger, dass die US-Notenbank im September vielleicht auf eine Zinserhöhung verzichten könnte.
Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten.
Die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen gaben nach und der Dollar schwächte sich auf den tiefsten Stand seit Mai ab.
Und die Wall Street hat das mit dem stärksten Tag seit gut einem Monat ge- Der S&P 500 legte 1,1% zu und der Nesdaq 100 rückte 1,2% vor.
Auch an anderer Stelle ging es hoch, nachdem der Iran mehrere Ziele in Kuwait beschossen hatte, kletterte der Ölpreis auf das höchste Niveau seit Juni.
Und ein Fassbrenn kostete knapp 96 Dollar.
WTI ging bei 91,72 Dollar aus dem Handel und Gold zog 2,1% an auf 4.472 Unze.
Und auch das digitale Gold, das hat sich verdäuert.
Die Tage Korrelation zwischen Gold und Bitcoin ist Ende August auf den höchsten Stand seit 2020 geklärt.
Also die laufen wieder miteinander parallel.
Ja, die bewegen sich gerade quasi im Gleichschritt.
Der Bitcoin holte sich die Marke von 80.000 Dollar gestern zurück und stand dann zuletzt so bei rund 81.500 Dollar.
Bei den Aktien dahinter ging es sogar noch heftiger zu.
Strategy sprang um 17,6 Prozent, Robinhood und Circle Internet jeweils um knapp 16 Prozent und Coinbase um 10 Prozent.
Bei den Tech-Werten war das Bild dagegen gestern ein bisschen zweigeteilt.
Das hatten wir ja auch schon prognostiziert.
Broadcom verlor drei Prozent, weil die Prognose für den Umsatz mit KI-Chips die Wall Street enttäuscht hat.
Und Snowflake kletterte knapp.
17 Prozent, nachdem der Cloud-Anbieter seine Jahresprognose angehoben hatte.
Und das strahlte sogar bis nach Deutschland.
SAP und TeamViewer gewannen jeweils 2,3 Prozent.
Und Nvidia legte 1,8 Prozent zu und übernimmt für 13 Milliarden Dollar die Plattform Hugging Face.
Dort laden Entwickler offene KI-Modelle hoch und herunter.
Drei Millionen Stück liegen inzwischen drauf.
18 Millionen Nutzer sind angemeldet.
Hacking Face, das war ja die Geschichte, wo sich OpenAI so rausgehackt hatte.
Dadurch ist ja Hacking Face bekannt geworden.
Und verdient wird damit noch nichts.
Der wiederkehrende Jahresumsatz liegt bei 150 Millionen Dollar.
Nvidia zahlt also rund das 80-fache des Umsatzes und kauft damit auch keinen Umsatz, sondern nur eine Position.
Wer ein KI-Modell sucht, landet nämlich bei...
Hacking-Face und wer es laufen lassen will, der braucht dafür die Software von Nvidia.
Beides gehört jetzt zusammen.
Die Kartellbehörden dürften den Deal genau prüfen.
Lululemon dagegen brach um 18 Prozent ein.
Der Umsatz lag im zweiten Quartal bei 2,41 Milliarden Dollar statt der erwarteten 2,46 Milliarden.
Und für das laufende Quartal stellt der Konzern 93 bis 98 Cent Gewinn je Aktienaussicht, während die Analysten bei 2,41 Dollar lagen.
Also ein großer Unterschied.
Auch die Jahresprognose fällt beim Umsatz.
auf 10,35 bis 10,5 Milliarden Dollar, nach zuvor bis zu 11,15 Milliarden.
Und Lululemon ist da kein Einzelfall.
Zuletzt hatten ja auch schon Dick Sporting Goods und On Running mit Zahlen enttäuscht.
Und im Softwareregal sah es gestern ganz genau umgekehrt aus, beziehungsweise ja nicht genau umgekehrt, es gab auch Licht und Schatten.
Zscaler, der Cloud-Insicherheitsspezialist, der steigerte den Umsatz um 25 Prozent auf 898 Millionen Dollar und verdiente 1,19 Dollar die Aktie nach erwarteten 1,09 Dollar.
Und die wiederkehrenden Jahresumsätze, die wuchsen ebenfalls um ein Viertel auf 3,77 Milliarden.
Das Management nennt KI ausdrücklich als Treiber.
Und je mächtiger die Modelle werden, desto höher.
Hektischer würden Unternehmen ihre Systeme nachrüsten.
Die Aktie, die war trotzdem 2%.
Und unterschiedlich lief es auch bei anderen.
DocuSign gewandt 3,7%.
Samsara, die Aktie explodierte regelrecht 15,8%.
Die iPath, die haben 7,1% verloren, aber die Aktie ist auch zuletzt wahnsinnig gut gelaufen.
Und Planet Labs steigert den Umsatz um 58% und nachbörsig ging es mit der Aktie um 4% rauf.
Microsoft möchte derweil mehr Transparenz schaffen und baut seine Berichterstattung um.
Statt drei Sparten gibt es künftig nur noch zwei.
Die kleinere heißt Devices in Consumer.
Darin stecken Windows, Xbox und Surface unter anderem zusammen 14 Prozent des Umsatzes.
Die andere Sparte heißt Agents in Infra und umfasst die restlichen 86 Prozent.
Der Name führt aber ein bisschen in die Irre, denn KI-Agenten bringen bislang kaum Umsatz.
Was da drin steckt, ist vor allem die Cloud und die wird jetzt sogar endlich sauber ausgewiesen.
Azure bekommt nämlich eine eigene Zeile statt wie bisher.
Windows-Server-Lizenzen mit denen vermischt zu werden.
Und dann hat gestern noch ein Unternehmen die IPO-Unterlagen eingereicht, das euch bekannt vorkommen dürfte.
Nee, es ist nicht Antropic.
Die müssen auch jeden Tag mal ihre Dinge einreichen, weil die ja demnächst an die Börse gehen wollen.
Nein, es ist Aura, der finnische Hersteller der Schlaf- und Fitnessringe.
Die wollen an die Nasdaq unter dem Kürzel O-U-R-A, also Aura.
Und im vergangenen Jahr hat der Konzern 3,6 Millionen Ringe verkauft.
Und im Strich stand allerdings ein Verlust von 924 Millionen Dollar.
Der war zu einem Großteil aus einer Verrechnung mit dem bisherigen Vorzugs.
Aktionären stammt und nicht aus dem laufenden Geschäft.
Und laut Bloomberg könnte die Bewertung über 16 Milliarden Dollar liegen.
Da mache ich noch schnell die Termine.
Das ist nicht so viel wichtigster Termin.
Das sind die US-Arbeitsmarktzahlen.
Da werden 55.000 neue Stellen erwartet.
Die Löhne sollten jetzt nicht deutlich stärker als die 3,1 Prozent steigen, die erwartet worden sind.
Und die Arbeitslosenrate, die sollte so um 4,1 Prozent sein.
Und dann gibt es noch den Start der Elektronikmesse IFA in Berlin.
Da gibt es jetzt auch für die normalen Zuschauer.
Und dann gibt es den Ausblick auf das Weihnachtsgeschäft.
Das Thema des Tages.
Es ging jetzt doch schneller als erwartet.
Der Aufsichtsrat von Volkswagen hat bereits gestern Abend den Sanierungsplan für Europas größtem Autohersteller einstimmig zugestimmt.
Einen Tag früher als geplant.
Der Plan heißt Zukunftsplan 2030 und in ihm steht die umstrittene Planung.
Vier deutsche Werke müssen um ihre Zukunft bannen.
Dazu 50.000 Arbeitsplätze, die auch noch auf der Kappe stehen.
Und in Europa will Volkswagen seine Überkapazitäten von mehr als 500.000 Fahrzeugen abbauen.
Und die Restrukturierung selbst, die könnte bis zu 10 Milliarden Euro kosten.
Monatelang haben Management, Betriebsräte und das Land Niedersachsen als Großaktionär den Kurs gerungen.
Konzernchef Oliver Blum und Aufsichtsratschef Hans-Dieter Pötzsch haben sich im Grundsatz durchgesetzt.
Ohne Zugeständnisse ging es aber nicht.
Ja, festgezuhigt ist jetzt der Kurs, die operative Rendite über harte Sparmaßnahmen auf 9 Prozent zu bringen.
Nicht endgültig klar ist allerdings, was aus Neckarsulm, Emden, Zwickau und Hannover wird.
Für diese vier Werke liegen ab den 30er dann keine neuen Aufträge mehr vor.
Der Aufsichtsrat nimmt das laut Konzernmitteilung zur Kenntnis.
Parallel würden alternative Verwendungsmöglichkeiten geprüft werden.
Und das heißt, Gnadenfrist denkbar ist, ein chinesisches Modell in einem der Werke bauen zu lassen.
Denkbar ist aber auch eine Umstellung auf Rüstung.
Und möglicherweise könnte man doch noch ein Modell nach Deutschland verschieben, sofern die Kosten am Standort sinken.
Entschieden ist nichts davon und einen Termin, den gibt es auch nicht dafür.
Betriebsratschefin Daniela Cavallo und IG Metallchefin Christine Benner haben nach der Sitzung getont, kein Werk sei aufgegeben und keine Schließung besiegelt.
Weitere Konflikte sind damit absehbar.
Endgültig vom Tisch ist dafür das Vorhaben von Blume und der Familienholding Porsche SE, die Marke VW und die Komponentenwerke aus dem Konzern auszugliedern.
Und damit wäre das VW-Gesetz ausgehebelt worden, also die Sonderregel, die dem Land Niedersachsen sein Veto sichert und damit auch den Arbeitnehmern mit Ministerpräsidenten Olaf Lies war das irgendwie nicht zu machen.
Stattdessen beschneidet der Aufsichtsrat seine eigenen Kompetenzen.
Bislang musste er jede Investition ab 50 Millionen Euro genehmigen und hat damit Einfluss auf sämtliche Planungen gehabt.
Künftig soll er nur noch über Maßnahmen von wesentlicher Bedeutung für den Gesamtkonzern entscheiden dürfen.
Die Schwellen werden an das angepasst, was im DAX also üblich ist.
Und für Anleger ist das der eigentliche Vorgang des Abends.
Die Werke bleiben vorerst, die Mitsprache schrumpft.
Blume bekommt Beinfreiheit, die er vorher nicht hatte.
Und weil die Hälfte der Aufsichtsratssitze der Arbeitnehmerseite gehört, verschiebt sich damit auch, wer bei Standorten künftig stärker mitredet.
Ja, wir haben direkt mal bei Christoph Kapalczynski, unserem Autoexperten bei Welt nachgefragt, ob und wenn ja welche Auswirkungen diese Entwicklung jetzt auf die Aktie haben wird.
Er rechnet mit einem positiven Effekt, haben wir ja gestern auch schon gesehen.
Die Einigung wird die Aktie leicht stärken, aber ist auch kein Game Changer, schreibt er, denn die Lage bleibt schwierig.
des Konzepts bleibt übrigens die Modellvielfalt zu halbieren.
Das Geschäft in China und den USA schrumpft.
In Amerika will Blume sich auf profitable Modelle konzentrieren.
Das dürfte zu Lasten des Jetta gehen, der billig in Mexiko gefertigt wurde, bis Trumps Zölle kam.
Dazu sollen Immobilien und Tochterfirmen verkauft werden.
Mit dem Beschluss vermeiden alle Beteiligten jetzt die absolute Eskalation.
Planspiele, den Aufsichtsrat über eine außerordentliche Hauptversammlung zu umgehen, sind jetzt vom Tisch.
Blumes Job ist wieder sicherer geworden.
Und Olaf Wies ist kurz für den Kommunalwahlen in seinem Bundesland ein wichtiges Streitthema los.
Bleibt die eine Frage, die auch der gestrige Abend nicht beantwortet hat.
Was wird aus vier Werken?
Und die Frage, die ist nicht gelöst, sie ist nur vertagt.
In der Triple-E-E-D geht es heute aus aktuellem Anlass nochmal um Zinsen.
Und wir wollen euch die fünf besten Zins-ETFs vorstellen, mit deren Hilfe ihr für einen bestimmten Zeitraum euer Geld wirklich sehr gut verzinst anlegen könnt.
Ja, denn die Zinsturbulenzen der vergangenen Tage und Wochen sind für Sparer wirklich eine Chance.
Die 10-jährige Bundesanleihe rentiert mit 3,34 Prozent, so hoch wie zuletzt vor gut 15 Jahren.
30-jährige Bundestitel bringen 3,81 Prozent.
Und mit Unternehmensanleihen ETFs sind sogar über 4 Prozent drin, festgeschrieben für Jahre.
Kurz die Erklärung, warum die Zinsen so hoch sind.
Wir haben es ja schon Anfang der Woche hier mal erwähnt.
Der Krieg im Iran hat die Energiepreise nach oben getrieben.
Die deutsche Inflation, die lag im August bei 2,9 Prozent.
Und kommende Woche dürfte die EZB den Einlagenzins von 2,25 auf 2,5 Prozent anheben.
Und die Märkte, die preisen bis Jahresende insgesamt noch eine weitere Zinsanhebung dann ein, dann auf 2,75 Prozent.
Und das steckt schon in der Zinskurve.
Die einjährige Bundesanleihe bringt 2,69 Prozent fast das Niveau, das die EZB dann erst im September erreicht.
Heißt für euch, das Tagesgeld zieht in den nächsten Monaten Richtung 2,75 Prozent nach.
Ein Jahr Bindung lohnt sich also nicht.
Spannend wird es ab zwei Jahren, weil die Bond-Kurve dort...
ganz flach wird.
Zwei Jahre Bundrendite bei 2,95 Prozent, 5,3,08 und sieben Jahre 3,18.
Und jetzt kommen wir zu diesen Laufzeit-ETFs und die zahlen deutlich mehr obendrauf.
Und der Aufschlag, der wächst auch mit der Laufzeit.
Bei zwei Jahren sind das 0,4 Prozentpunkte, bei fünf Jahren 0,8 und bei sieben Jahren 0,9 Prozentpunkte.
Einmal zur Funktionsweise.
Ein Laufzeit-ETF bei BlackRock iBonds, bei DWS X-Trackers Target Maturity oder bei Invesco BulletShares kauft mehrere hundert Unternehmensanleihen guter Bonität, die alle im selben Jahr fällig werden.
Am Ende wird der Fonds aufgelöst, ihr bekommt Kapital plus Zinsen zurück.
So planbar wie Festgeld, aber breit gestreut und jederzeit über die Börse verkaufbar.
Die ausgewiesene Rendite ist die effektive Zinsung, keine Garantie.
Und zwischendurch, na, dann schwankt der Kurs auch mal.
Wer aber bis zur Fälligkeit hält, der hat praktisch kein Zinsänderungsrisiko.
Und das ist halt der Unterschied zu normalen Anleihefonds, die ja immer im Kurs schwanken.
Aber bei diesen Laufzeitenfonds, das ist jetzt zum Laufzeitende, sofern die ganzen Unternehmen nicht pleite gegangen sind, kriegt ihr euer Geld zurück und die Verzinsung ist quasi.
Fix.
Und jetzt kommen die ETFs.
Und dann kommen wir doch jetzt mal zu den Fünfs, oder?
Genau.
Jetzt machen wir das doch mal.
Nummer 1.
Dezember 2028.
Der iShares iBonds Dezember 2028.
Die WKN für die ausschüttende und die thesaurierende Variante gibt es jeweils in den Shownotes.
3,34 Prozent, fast 2,5 Milliarden Euro an Volumen.
Eure Parkposition für Geld, das ihr in den zwei Jahren nicht braucht.
Und dann könnte man das Geld auch, also wer es bis Dezember 2030 anlegen will, da gibt es den iShares, iBonds Dezember 2030.
Der wirft 3,68 Prozent ab, also diese ganze Laufzeit bis Dezember 2030.
Und der ist auch relativ groß, schon 1,2 Milliarden.
Wer noch ein bisschen länger warten will, kann auf den September 2031 gehen.
Da gibt es den X-Trackers 2 Target Maturity 2031 ETF.
Der wirft 3,91 Prozent ab bei einem Volumen von 230 Millionen.
Fünf Jahre 0,38 Prozentpunkte über den Bund.
Und diese fünf Jahre heißt, ihr müsst es nicht fünf Jahre halten.
Ihr könnt es auch zwischenzeitlich verkaufen.
Nur es kann da zwischenzeitlich schwanken.
Und dann habt ihr eben nicht diese garantierte Rendite, sondern die gibt es eben nur, wenn ihr wirklich bis zur Endfälligkeit das haltet.
Und wenn ihr bis 2032 Geld anlegen wollt, dann könnte man den iShares, iBonds Dezember 2032 nehmen.
Der bringt 3,94% Rendite.
Und dann gibt es noch ein ETF für Dezember 2033 mit der Laufzeit, den iShares iBonds, Dezember 2033.
Auch da wieder die verschiedenen WKNs in der Folgenbeschreibung.
Der wirft 4,09 Prozent für sieben Jahre ab, 115 Millionen Euro an Fondsvolumen.
Der größte Aufschlag in der Liste.
Längere Laufzeiten bringen kaum mehr Aufschlag, aber winzige Volumen.
Ja, und deshalb ist jetzt Schluss an der Stelle.
Außerdem wollte ihr ihr Geld ja langfristig nicht mit Zinsen anlegen, sondern langfristig heißt ja hier auch alles auf Aktien.
Und wenn man einfach jetzt mal guckt, was kriegt man dafür?
Für 10.000 Euro sind das ungefähr 409 Euro Zinsen im Jahr.
Und das sollte man sich nie entgehen lassen, wenn man Geld einfach nur auf dem Girokonto oder irgendwie hat.
Oder wenn man es auf dem Sparkassen-Tagesgeld hat und nur 42 Euro kriegt.
Ihr seht also, da gibt es deutlich mehr, wenn man sich so einen attraktiven ETF...
ins Portfolio holen.
Die Steuer, naja, unter dem Sparer-Pausch-Betrag von 1000 Euro schlagen alle fünf, die wir hier vorgeschlagen haben, die Inflation von 2,9 Prozent.
Wenn ihr aber einen höheren Betrag habt, dann greift die Abgeltungssteuer von 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag, plus eventuell Kirchensteuer und dann landet ihr eben nicht mehr über der Inflation, sondern eben nur exakt auf 2,9 Prozent auf der Inflation.
Und erst der 2033er, der würde dann mit 3,01 Prozent.
auch nachsteuernd deutlich über die Inflation liegen.
Ja, und was heißt das jetzt für euch?
Also kurze Laufzeiten könnt ihr euch sparen.
Der Aufschlag ist bei fünf bis sieben Jahren am größten.
Und ihr müsst euch auch gar nicht für eine einzige Laufzeit entscheiden.
Mit den Laufzeit-ETFs lässt sich die Leiterstrategie umsetzen, die Profis am Anleihenmarkt ja schon seit Jahrzehnten fahren.
Das Prinzip ist relativ einfach.
Ihr verteilt das Geld auf mehrere Fälligkeiten, so wie...
Sprossen einer Leiter, zum Beispiel ein Drittel auf den 2028er, also zwei Jahre im Laufzeit wäre das, ein Drittel auf den 2030er und ein Drittel auf den 2033er.
Und dann wird alle zwei bis drei Jahre ja ein Baustein fällig und ihr sichert euch im Schnitt 3,7 Prozent.
Das hat einen einfachen Vorteil.
Ihr legt euch nie komplett auf ein Zinsniveau fest.
Steigen alle Zinsen weiter, legt ihr das fällige Geld höher wieder an.
Fallen sie, laufen die längeren Sprossen zum alten Zins weit.
Und ihr kommt dann regelmäßig an einen Teil eures Geldes, ohne verkaufen zu müssen.
Früher brauchte man dafür ein Dutzend einzelne Anleihen oder Festgeldkonten.
Heute reichen drei ETFs im Depot.
Und wartet auch nicht auf die EZB.
Die Kurve hat die Zinsschritte längst eingepreist.
Wenn die Inflation danach wieder fällt, dann sind die heutigen Konditionen möglicherweise ganz attraktive und dann fallen sie wieder.
Und alle WKNs, wie gesagt, die bekommt ihr in den Shownotes.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über Feedback.
Schickt uns eine M&A, also A-A-D-Wildi oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Und unfassbar viele Nachrichten haben uns zum gestrigen Thema des Tages, also zu den Wahlen im Osten und den Folgen für Anleger erreicht.
Einige von euch sind mittelschwer eskaliert und haben uns neben linksgrüner Propaganda, also gerade bei mir, ich bin da wirklich unverdächtig, auch eine politische Einflussnahme vorgeworfen.
Manche von euch sind dabei sogar beleidigend geworden.
Unschön.
Also Leute, selbst wenn ihr Kritik habt, kann man die zivilisiert äußern.
Das ist aber das Erste.
Sollte man auch.
Und das ist auch, wenn es im Internet einfach mal so anonym, kann man aber so hinkotzen.
Nee, das tun wir ja nicht.
Wir sind die gesinnerte Menschen und man kann Kritik äußern und kann sagen, nee, hat mir nicht gefallen, sehe ich anders, aber muss es nicht so machen.
So, und aber ein Hörer schrieb dazu, es ist doch verrückt, dass selbst eine neutrale, studiengestützte und wirtschaftliche Einordnung mit Daten von Oxford Economics, Bernberg und JP Morgan als AfD...
Bashing abgestempelt wird.
Wir wollten auch einfach nur mal sagen, was Investoren darüber denken und die sind ja auch bildprägend dafür, was andere Menschen mit ihrem Geld machen und das haben wir einfach hier dargestellt.
Mehr haben wir nicht gemacht.
Ja, und wenn das schon reicht, um AFB-Dewashing zu betreiben, dann ist das wohl so.
Dann können wir da auch nichts mehr hinzufügen.
So, schauen wir drauf, was euch in der morgigen Samstagsfolge erwartet, um jetzt hier einen harten Themenbruch herbeizuführen.
Eigentlich wollten wir im Sommer bei den Samstagsfolgen nämlich ein bisschen variieren und etwas Abwechslung hereinbringen.
Die Märkte haben das aber nicht so richtig zugelassen, weshalb eine Folge aus unserer Sommerplanung bislang noch nicht erschienen ist.
Ich hatte mit Johanna Peetz und Fanny Chreminis zwei Psychologinnen zu Gast.
Und in der Folge geht es um die Psychopallen, die euer Depot ruinieren können.
Warum ihr Verlierer behaltet, Gewinner verkauft und bei FOMO plötzlich jede eigene Regel vergesst.
Warum der Sparplan eurem Gehirn überlegen ist und mehr Börsenwissen oft gar nicht gut ist für euer Depot.
Und wir erklären, weshalb Paare wegen Aktien streiten, Käufe voreinander verstecken und am roten Ferrari erkennen können, was ihnen Geld wirklich bedeutet.
Das solltet ihr auf keinen Fall verpassen.
Daher abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Wir hören uns morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
