# Anthropic IPO Strategy and AI Market Valuation

**Podcast:** Beckers Bets
**Published:** 2026-09-03

## Transcript

Risikohinweis.
Die Inhalte dieses Podcasts dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind zum einen ohne Gewehr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente.
Es handelt sich hierbei nicht um Anlagevermittlung, Anlageberatung oder ähnliches.
Ihr entscheidet selbst, was ihr macht.
Bekkers Betz, der Investment-Podcast mit Jan Beckers.
Hallo Jan.
Hi Christoph.
Heute ist die Folge ein bisschen zweigeteilt.
Wir haben ja letzte Woche mal den ETF aus eurem Haus vorgestellt.
Da haben wir einige Fragen bekommen, die wir dann im zweiten Teil der Folge nochmal angehen wollen.
Vorher geht es aber ums Thema KI und da um einen Börsengang, auf den, ich sag mal, mindestens die halbe Tech-Welt wartet, nämlich Antropic, die Firma hinter der KI Klot.
Vielleicht kannst du mal alle abholen, die vielleicht schon mal gehört haben, dass da ein Börsengang ansteht, aber nicht so genau alles mitkriegen.
Wo stehen wir denn gerade in diesem IPO-Prozess?
Genau, also ich sag mal, der IPO von Antroffic ist wahrscheinlich der am meisten antizipierteste AI-IPO.
Es sieht auch so aus, als ob er noch größer werden würde als der IPO von SpaceX.
Ich sag mal, lange Zeit war es unklar, wann er denn wohl stattfinden würde.
Irgendwie gab es Gerüchte dieses Jahr oder nächstes Jahr.
Jetzt deutet alles darauf hin, dass er wahrscheinlich sogar noch im Oktober über die Bühne geht.
Also wenn man da mal auf Prediction Markets beispielsweise schaut, die gehen irgendwo so zwischen 80 und 90 Prozent Wahrscheinlichkeit davon aus, dass es im Oktober stattfindet und dass bis Ende des Jahres stattfindet sogar 95 Prozent derzeit.
Und genau, und die Prediction Markets sind...
häufig recht gut bei dieser Art von Vorhersagen, weil natürlich in so einer IPO-Vorbereitung immer viele Leute irgendwo Bescheid wissen, die irgendwo daran mitarbeiten müssen, wann es denn eigentlich geplant ist an der Stelle.
Insofern gehen wir auch mal davon aus, dass es im Oktober wahrscheinlich soweit sein könnte.
Wir reden jetzt hier am 1.
September.
Ich habe gesehen, dass in der nächsten Woche wohl dieser schon eingereichte IPO-Prospekt, das war glaube ich Mitte des Jahres, der soll nächste Woche auch öffentlich werden, wenn ich es richtig gesehen habe.
Wird da auch schon irgendwas vorher geleakt?
Habt ihr da Infos, die man da schon rausziehen kann oder verlasst ihr euch da auch auf diese Prediction Markets komplett?
Naja, also wir sprechen jetzt natürlich im Vorfeld bereits mit Banken, die dort engaged sein werden.
Da geht es immer darum, ich sag mal denen vorher ein bisschen Feedback zu geben, was wir für eine sinnvolle Valuation dort halten würden, wie dort das Interesse ist, damit die das alles aufnehmen in ihre Bücher und dann am Ende mit, ich sag mal, sinnvollen IPO-Preisen rauskommen.
Und meistens zielen die Companies ja damit an, dass sie einerseits zwar nicht allzu viel Geld auf dem Tisch legen lassen, aber andererseits will auch eigentlich gerade bei so einer, ich sag mal, wichtigen Company, dass dort es am ersten Tag nicht mit einem negativen Vorzeichen rausgeht, weil dann schreibt die Presse da irgendwie negativ drüber.
Das heißt, ich sag mal, man darf irgendwo davon ausgehen, dass es, ich sag mal, hoffentlich, das wäre zumindest unsere.
Einschätzung wahrscheinlich so gepreist wird, dass ordentliche Übernachfrage nach Aktien da ist und dann wahrscheinlich auch ein erstes Plus da rauskommen könnte.
Also das ist natürlich, ich darf mir davon nicht von ausgehen, aber zumindest werden wahrscheinlich viele Parteien darauf hinarbeiten.
Jetzt haben wir ja im Alltag immer schon diesen Wettkampf zwischen OpenAI und Cloth.
Und jetzt haben wir dann auch bei dem Börsengang das Wettrennen quasi.
Wer kommt zuerst an die Börse?
Macht das einen großen Unterschied, ob jetzt Cloth oder OpenAI zuerst ist?
So ein bisschen reputationsmäßig oder ist das nicht so wichtig?
Ich denke, es ist auf jeden Fall ein guter Win, den Antrofic sich dort gerne einstecken will, wenn alles glatt läuft.
Ich sage mal, es war ja schon lange.
Auch eher ein Race.
Auch OpenAI hat eigentlich darauf hingearbeitet.
Jetzt sagen sie aber, sie möchten es lieber nach ihrem eigenen Zeitplan machen und sich da nicht drängen lassen, was man interpretieren lassen darf, als sie es nicht vor Antroffic schaffen und möchten deshalb damit nicht mehr kompieten.
Und ich denke, es ist auf jeden Fall gut für Antroffic an der Stelle, diesen kleinen Wettkampf.
dann eben, wenn es dann auch so kommt, wahrscheinlich für sich zu gewinnen, weil es natürlich erstmal eine große Nachfrage auch von Investoren gibt, die vielleicht jetzt noch nicht irgendwo auf dem Secondary oder auf dem Primary VC-Market zum Zuge gekommen sind, diese Art von Pure Play AI Frontier Model Exposure im Portfolio zu haben.
Und die können sich dann jetzt bei den Antropic Shares erstmal bedienen.
Auf der anderen Seite.
In manchen Situationen ist es natürlich für Companies viel, viel komfortabler, private zu sein, weil da muss man viel weniger Informationen preisgeben etc.
Bei den großen AI-Labs muss man allerdings auch dazu sagen, die sind inzwischen so viel beobachtet von aller Welt, dass da dann auch, selbst wenn sie nicht public sind, inzwischen so viel Informationen ja auch an die Presse irgendwo dann doch immer geraten, dass vielleicht der Effekt da gar nicht mehr so.
gewaltig ist, wie er es jetzt vielleicht bei irgendeinem weniger beachteten Unternehmen in der zweiten oder dritten Reihe wäre.
Ja, dann kommen wir doch mal auf die Zahlen zu sprechen, denn die sind ja durchaus schwindelerregend.
Wenn man den annualisierten Umsatz ansieht, dann lag der Ende 2025 noch bei 9 Milliarden Dollar.
Jetzt zuletzt waren es um die 65 Milliarden, die ich gefunden habe.
Wie bewertest du diese Zahl überhaupt?
Weil man hat ja hier wirklich eine Momentaufnahme, weil es ja monatlich rasant weiter aufwärts geht.
Ja.
Das ist auf jeden Fall sicherlich das schnellste Wachstum eines Unternehmens, das bereits diese Größe erreicht hat.
Und wir hatten natürlich insbesondere in den ersten sechs Monaten dieses Jahres einen massiven Sprung, getrieben einfach von der Nachfrage nach agentischer AI.
Wir gehen definitiv davon aus, dass Entroffic weiterhin ein gutes Umsatzwachstum zählen kann.
Wir glauben aber auch nicht, dass es diese Geschwindigkeit im Wachstum an der Stelle nochmal halten kann.
Insbesondere auch, weil man dazu sagen kann, die Nachfrage nach smarten AI-Tokens natürlich gewaltig steigt.
Auf der anderen Seite muss man aber auch dazu sagen, es gibt ja inzwischen viel Wettbewerb.
Einerseits hat OpenAI auch wieder aufgeschlossen zur Leistung der Modelle von Antrofic, zumindest nah rangekommen.
Und andererseits muss man sagen, und das ist sicherlich wahrscheinlich das relevanteste Thema und die relevanteste Bärentese auf Antrofic, sicherlich der Vormarsch von Open Source AI, der einerseits eben Druck auf die Preise bringen kann.
Und andererseits wird Open Source AI von vielen Unternehmenskunden bevorzugt, weil es einfach weniger Risiken damit gibt, dass ihre wertvollen Daten dann an jemand anders, beispielsweise in diesem Fall Entropic, leaken und wiederum genutzt werden, um ihre Produkte zu verbessern und damit ja dann auch die Wettbewerber von besagten Enterprise-Kunden wiederum verbessern könnte.
Also der Umsatz wächst rasant, haben wir jetzt gesprochen.
Wenn wir auf die Gewinnseite mal sehen, da schafft man es jetzt zwar auf Quartalsebene operativ schwarze Zahlen zu schreiben, trotzdem haben wir jetzt so Deals wie zum Beispiel ganz aktuell mit Nvidia, wo man für 35 Milliarden Dollar nochmal Rechenleistungen kaufen muss über eine von Nvidia unterstützte Firma, Lambda.
Wie kann denn so eine Firma trotzdem so eine hohe Bewertung haben?
Also es ist ja doch sehr auf Wachstum ausgelegt, das ganze Thema, oder?
Das ist es.
Allerdings muss man ja auch dazu sagen, AI als Technologie.
ist so breit nützlich, dass wir davon ausgehen können, dass eigentlich nahezu jede Branche in mehr oder minder starkem Ausmaß von AI nicht nur tangiert, sondern auch entscheidend mitentwickelt und verändert wird.
Und wenn man dann davon ausgeht, dass es AI-Unternehmen auch langfristig gelingen wird, sich eben einen Teil dieser Wertschöpfung dann dort anzueignen, Es ist einfach der größte Markt der Welt wahrscheinlich, in dem man sich dort bewegt.
Und Antrofic hat eben einen hervorragenden Track Record, an der Stelle nicht nur bei der Weiterentwicklung der Modelle, sondern auch bei der Entwicklung der ganzen Software und des Ökosystems drumherum.
Und insofern gibt es sehr viele Szenarien, in denen Antrofic in den nächsten Jahren auch ein Vielfaches der jetzt möglichen Börsenbewertung eben wert sein kann.
Und dann preist der Markt das eben ein.
Und ich würde auch sagen, aus Anlegersicht, das ist wahrscheinlich nicht angeraten, dass man dort alle Eier in ein Basket legt.
Es ist aber auch nicht angeraten, dass man keine Exposure zu diesen Unternehmen hat, die das Potenzial haben, vielleicht auch ganz viele andere Unternehmen.
die man sonst in seinem Portfolio hat und ganz viele andere Geschäftsmodelle sehr stark zu beeinflussen.
Insofern würde ich sagen, über die eine oder andere Art und Weise, sei es eben auch indirekt, sei es eben über unsere Fonds oder unsere ETFs, sollte man selber Exposure haben zu diesen Modellanbietern.
Ich denke, es wird deshalb insgesamt sehr viel Demand geben, sowohl von institutionellen Anlegern.
Das spüren wir auch beispielsweise, weil wir immer wieder Anfragen bekommen, auch ob wir nicht die Entrophic-Anteile oder unsere Exposure dort irgendwie, die wir haben, nicht wieder veräußern wollen würden oder so an der Stelle.
Aber man muss dazu sagen, wir denken, es ist für unsere Anleger sehr, sehr gut, diese Exposure zu haben und deswegen werden wir auch im IPO sicherlich mit unseren...
Banken daran arbeiten, möglichst viele Stücke dort oder eine sehr sinnvolle Anzahl an Stücken dort ändern zu können.
Da reden wir gleich nochmal drüber.
Ich will nochmal ganz kurz so ein bisschen die Verhältnismäßigkeit aufzeigen.
Wir reden ja von der Bewertung bis zu zwei Billionen Dollar, also 2000 Milliarden Dollar.
Damit wäre dann Antropic aktuell das siebtwertvollste Unternehmen der Welt.
Knapp hinter TSMC, Amazon.
Und dann kommt Microsoft irgendwann, also es ist doch eine kleine Art Unterschied noch nach oben, aber trotzdem auf Platz sieben gleich der wertvollsten Unternehmen muss man immer noch, man denkt ja, man hat sich so ein bisschen daran gewöhnt an das ganze KI und die Bewertungsthemen, aber wenn jetzt noch OpenAI auch noch an die Börse kommt, muss man als Anleger immer noch so ein bisschen Neudenken einfach lernen?
Absolut.
Wir haben es hier mit einer Technologie zu tun, die die Welt derart dramatisch beeinflussen wird, wie wahrscheinlich keine andere Technologie zuvor.
Und das eben innerhalb eines Zeithorizonts, der definitiv der schnellste Zeithorizont ist, den die Welt ebenfalls bei der Adoption einer neuen Technologie gesehen hat.
Wenn wir irgendwie daran denken, wie lange hat es gedauert, bis die Welt zum Großteil Elektrizität hatte.
Oder wie lange hat es gedauert?
bis irgendwo neue Energieformen sich verbreitet haben oder wie lange hat es auch immer noch gedauert, bis die Welt Internet hatte in der Breite.
Das sind Jahrzehnte gewesen, teilweise Jahrhunderte.
Und hier passiert das Ganze eigentlich in wenigen Jahren.
Insofern ist es sinnvoll, sich als Anleger, aber auch darüber hinausgehend als Mensch auf sehr, sehr Dramatische, Veränderungen einzustellen.
Und ja, davon gehen wir eben an der Stelle aus und würden insofern niemandem raten, ich sag mal, dort irgendwo All-Aid zu gehen, aber auch niemandem raten, dort nicht Exposure drauf zu haben, der sich das eben leisten kann.
Diese Weiterentwicklung, eine Technologie, schön und gut, aber es gibt ja auch Firmen wie Thomson Reuters, die haben eigene KI-Modelle und können das für vergleichsweise weniger, also kleines Geld dann ja fast schon weiterentwickeln.
Braucht man überhaupt diese super teuren Spitzenmodelle, wenn doch nicht jede Firma selbst eigene Modelle weiterentwickeln kann?
Wir gehen davon aus, dass in den nächsten Jahren Customized Enterprise Modelle auf jeden Fall stark an Relevanz gewinnen werden.
Wir gehen aber auch davon aus, dass es...
immer einen Bedarf geben wird, zumindest in den nächsten Jahren, an Frontier Intelligence und denken, beides ist relevant und denken auch aus Anlegersicht, macht es Sinn, auf verschiedenen Ebenen von den Fortschritten der künstlichen Intelligenz zu profitieren.
Dann kommen wir doch mal auf die Investments.
Du hast gerade schon gesagt, dass ihr viele Nachfragen bekommt, dass ihr auch Anteile haltet schon an Entropic.
Wie geht das überhaupt?
Ihr habt also ja nicht nur öffentliche Fonds, die in öffentliche Unternehmen investieren können.
Wir haben jüngst aufgelegt einen Crossover Fund, den wir allerdings nur institutionellen oder semiprofessionellen Anlegern an der Stelle zugänglich machen dürfen.
Hätten das gerne auch für jedermann gemacht.
Das funktioniert aber leider regulatorisch an der Stelle nicht.
Und über diesen Fonds können wir eben auch vorbörslich in Unternehmen investieren und haben dort bereits vor Launch des Fonds beispielsweise Anteile an Entrofic, OpenAI und auch Open Evidence beispielsweise uns gesichert.
Und die sind jetzt eben in diesem Fonds.
Das heißt, die Anleger, die dort dabei sind, profitieren jetzt eben von den Wertsteigerungen.
die hoffentlich dort auf uns zukommen, würden so ein Produkt gerne auch in Zukunft für jedermann anbieten.
Das ist eigentlich regulatorisch alles, ich sage mal, nicht ganz trivial.
Genau, und jetzt gehen wir einfach davon aus, dass dieser Fonds zumindest für unsere professionellen und semiprofessionellen Kunden einen ordentlichen Start haben könnte, weil eben dort ein ziemlich ordentlicher Anteil, die größte Position da drin ist eben Entrofic.
Kannst du uns trotzdem verraten, vielleicht, Wie lange du da schon die Anteile hältst oder wie früh du eingestiegen bist und wie die weitere Strategie ist?
Also wartet ihr auf jeden Fall den Börsengang ab, so wie es klingt, um danach schnell zu verkaufen oder ist das auch ein langfristiges Investment?
Also wir haben sie so günstig eingekauft, dass da jetzt ein ordentlicher Profit an der Stelle drauf liegt.
Wir haben sie dann zum Fonds-Launch quasi zu der dann gültigen Bewertung in den Fonds reingerollt und wenn es jetzt ein IPO gibt.
Zu quasi den Preisen, die derzeit, ich sag mal, für wahrscheinlich erachtet werden.
Also ich sag mal, wenn man jetzt auf Prediction Markets schaut oder schaut, wo Traded and Traffic auf Hyperliquid oder ähnlichen Plattformen, dann wird man irgendwo so, ich sag mal, in Richtung vielleicht von 1,8, 1,9 Milliarden Dollar landen.
Dann werden quasi die Shares.
Billionen.
Billionen im Deutschen, genau.
Absolut.
Dann werden die Shares dort mit einem sehr ordentlichen Gewinn quasi für den Fonds eingebucht.
Wir gehen aber davon aus, ich sag mal, schauen wir uns dann natürlich an, wo traden sie denn dann zu Beginn?
Gehen davon aus, dass wir diese Exposure gerne auch noch länger halten.
Je nachdem, genau, wo sie dann eben traden, kann es aber auch sein, dass wir dann zumindest in dem Fonds, der dann sehr, sehr viel Exposure hat, Gewinne an der Stelle mitnehmen werden.
Wir gehen aber auch davon aus, dass wir in anderen Fonds, die eben vorbörsig noch nicht traden können, uns eben im IPO mit Shares eindecken können.
Wenn jetzt dann der IPO erfolgt ist, wäre dann die Firma auch interessant für die anderen Fonds von euch?
Ja, absolut.
Das ist natürlich immer noch eine bewertungsabhängige Thematik, aber wir gehen davon aus, dass das eben auch dann.
Im IPO und nach dem IPO eine Aktie ist, an der es sinnvoll ist, Exposure zu halten.
Und dann muss man natürlich sagen, es wird eine sehr, sehr liquide Aktie an der Börse sein.
Dann gilt natürlich das, was bei allen unseren anderen Positionen auch gilt.
Dann muss sich diese Aktie wie jeder andere auch ihren Platz bei uns im Portfolio weiterhin verdienen.
Und das heißt, wir werden dort natürlich eng am Markt agieren und schauen, dass wir die Bewertung dort attraktiv finden und das, was dort im Unternehmen passiert.
Und sonst kann es auch wieder sein, dass wir uns dort dann wieder schnell davon trennen.
Dafür sind wir ja froh, dass wir mit liquiden Aktien in unseren Portfolien zu tun haben.
Also für eure Strategie ganz klar, in einem Paralleluniversum, wo Jan Beckers nur für sich selber entscheiden müsste und nicht die Chance hätte, vorher quasi schon Anteile zu erwerben, wie die meisten unserer Hörer wahrscheinlich.
Was würdest du da machen?
Würdest du schon zum Zeichnen raten der Aktie oder wie ist da so die Strategie für Privatanleger?
Du hast ja schon gesagt, auf jeden Fall nicht alles auf Anthropic setzen.
Nee, das auf gar keinen Fall.
Ich hoffe aber auch, dass wir dort so gut informierte Anleger haben, dass da keiner auf die Idee kommen würde.
Aber ich denke, dass es Sinn macht.
Zumindest, dass es insgesamt ein gutes Risk-Reward ist.
Ich gehe wie gesagt davon aus, dass das Unternehmen wahrscheinlich so gepreist wird, dass es erstmal noch ein bisschen Luft.
nach oben gibt, das ist dann irgendwie, für alle sieht es dann nach einem guten, erfolgreichen Börsengang aus.
Die Medien schreiben positiv und das ist ja so ein bisschen die Positive Spiral, die man als Unternehmer im Grunde natürlich kreieren möchte, dass du nicht an einem Tag komplett nach oben gejubelt wirst und am nächsten Tag geht es da runter, sondern du musst ja eine Steady.
Positive Success Theory haben und das versucht natürlich auch typischerweise versuchen das natürlich die guten Unternehmensführungen, ich sag mal auch ein bisschen zu managen, indem sie irgendwo Raum lassen, dass jedes Jahr eine Wertsteigerung dort für die Anleger stattfinden kann.
Wahrscheinlich gibt es also insofern ein IPO, der so gepreist ist, dass es eine Übernachfrage gibt.
Es könnte auch sein, dass es eine sehr, sehr starke Übernachfrage gibt und das führt dann in der Regel dazu, dass wer eben beim IPO eine Zuteilung bekommt.
dann eben hoffentlich damit auch dann einen gewissen Gewinn zum Start einfahren kann.
Und jetzt ist es so, dass die meisten Unternehmen inzwischen eine gute Balance möchten zwischen Zuteilung an irgendwo professionelle Investoren, aber auch eine Zuteilung an Retail-Investoren geben möchten.
Das ist eben, ich sag mal gut, weil die Retail-Investoren sind ja vielleicht auch wieder Konsumenten, die für das Unternehmen relevant sind oder sie sind irgendwo Wähler.
die für das Unternehmen und die AI-Policies relevant sind.
Also bin ich mir sicher, dass es dort auch eine gescheite Retail-Zuteilung geben wird.
Und insofern, warum nicht sich dann auch darauf quasi bewerben mit einem Anteil, den man im Portfolio gut verkraften könnte und wohlwissend, dass auch wenn man eine Zuteilung bekommt, man wahrscheinlich nicht die gesamte Menge an Aktien bekommt, sondern vielleicht dann einfach eine gewisse prozentuale.
Anteil oder eben, und das kann auch sein, an der Stelle leer ausgeht und dann an der Börse sich einkaufen muss.
Also spannende Technologie, spannendes Unternehmen, spannendes Börsengang, der da voraussteht.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir das nochmal aufgreifen werden, das Thema, wenn dann der Börsengang durch ist und dann nochmal drüber sprechen.
Genauso wie wir jetzt ein Thema aufgreifen wollen, das wir letzte Woche besprochen haben.
Denn da haben wir besprochen, ich habe es am Anfang angekündigt, den ETF aus eurem Haus, der erste ETF aus eurem Haus.
Und da kamen wirklich einige Nachfragen dazu.
Hier nochmal kurzer Hinweis, ihr findet die E-Sins im ETF und auch einen Link zu weiteren Informationen in den Shownotes.
Und dann gehen wir nochmal ein paar Fragen durch, Jan, würde ich vorschlagen.
Vor allem kamen welche zur Konstruktion.
Eine häufige Unsicherheit war quasi, ist der ETF ein komplett neuer Fonds?
Was sagst du zu den Hörern?
Genau, nein, da haben wir einen aus meiner Sicht sehr sinnvollen Weg gewählt, der auch, glaube ich, noch gar nicht so oft beschritten wurde.
Aber der ETF ist quasi einfach nur...
eine neue Share-Klasse sozusagen unseres bisherigen Flagship-Fonds Global Technology Leaders.
Das heißt, wie einfach, ich sag mal, ein neuer Teil, der aus dem gesamten identischen Portfolio dort schöpft.
Das heißt, egal ob man jetzt in den Fonds investiert ist oder ob man in den ETF investiert ist, man bekommt immer das genau identische Portfolio dort zusammen.
Das heißt, man...
investiert quasi dort nicht in ein irgendwie komplett neues, unbewährtes Produkt, sondern man investiert eigentlich in ein Produkt, was seit 2019 mit ziemlich gutem Erfolg am Markt bewährt ist, wo irgendwo etwa 1,5 Milliarden derzeit drin investiert sind.
Und das Einzige, was sich eben ändert, ist der Zugangsweg.
Das heißt, das ist quasi einfach ein neuer Mantel, der es manchen Anlegern bei manchen Brokern leichter macht, diesen zu kaufen, der auch den Vorteil hat, dass man diesen ETF quasi wie an einer Börse kauft.
Das heißt, man klickt und hat dann instantly den bei sich im Portfolio, während es bei Fondkaufen typischerweise einfach ein, zwei Tage dauert, bis diese dann gesettelt sind an der Stelle.
Aber darüber hinaus ist es eigentlich dasselbe Produkt, nur wie gesagt neue Anteilsklasse.
Auch eine andere Gebührenstruktur an der Stelle, niedrige Management Fee, dafür verdienen wir mit dem ETF eine Performance Fee, wenn wir eben dort positive Renditen erzielen von 15 Prozent mit High Water Mark, aber ohne Hurdle Rate an der Stelle.
Es ist einfach ein neuer Weg, den man beschreiten kann und der sich insbesondere für diejenigen anbietet, die vorher beispielsweise bei ihrem Broker gar nicht in der Lage waren, Fonds zu kaufen.
Weil du jetzt gerade die Performance-Fee angesprochen hast, vielleicht ist das für manche Hörer nicht so bekannt.
Kannst du sie nochmal ein bisschen genauer erklären?
Genau, die Performance-Fee bedeutet einfach, dass wir im Erfolgsfall, das heißt, wenn wir beispielsweise es schaffen, ich sag mal, irgendwo innerhalb eines Jahres.
sagen wir einfach 20 Prozent Rendite zu erzielen, dann dürfen wir uns von diesen 20 Prozent 15 Prozent einfach als unsere Erfolgsprämie einbehalten.
Wenn wir aber keine positive Rendite erzielen, dann gibt es natürlich auch keinerlei Performance-Fee an der Stelle.
Und wenn jemand nur anteilig irgendwo, ich sage mal beispielsweise zwei Monate oder so, bei uns investiert wird, dann funktioniert es an der Stelle so, dass wir, soweit ich das richtig wiedergebe, einfach dann eben auch anteilig für diese zwei Monate nur eine kleinere Gebühr, je nachdem, was wir eben in zwei Monaten verdient haben, bekommen.
Sollte der Fonds einmal fallen in einem Jahr, dann gibt es eine High-Water-Mark, die einen dafür beschützt, dass man erst dann wieder Performance-Gebühren zahlt, wenn auch diese High-Water-Mark, das heißt die ursprüngliche Höchstmarke, wieder überschritten ist.
Eine andere Frage, die glaube ich noch häufiger kam, ist, wo kann ich diesen ETF kaufen?
Ich habe bei meiner Bank nachgeschaut, ich finde diesen ETF überhaupt nicht.
Ich habe dann auch schon ein paar Leuten geschrieben, ihr müsst bei der Bank nachfragen.
Gibt es da jetzt schon Neuigkeiten, die du uns mitteilen kannst?
Wo kann man ihn überall kaufen?
Muss jetzt nicht jede Bank natürlich aufzählen, aber werden es mehr oder was muss ich machen, wenn meine Bank den ETF nicht anbietet?
Genau, also inzwischen kann man ihn bei ziemlich vielen Brokern bekommen, die brauchen häufiger man.
dann auch nochmal Zeit irgendwie, um den auf die Plattform zu nehmen, weil sie irgendwelche anderen Themen oder Präferenzen oder auch eigene Interessen an der Stelle haben.
Man kann ihn beispielsweise bei Scalable kaufen, bei Smart Broker, bei Comdirect, ING, DKB, Deutsche Bank, vielen anderen, auch Sparkassen etc.
PP, Interactive Brokers.
Es gibt aber auch durchaus noch relevante Broker, bei denen man es nicht bekommt und in dem Fall.
Schaut doch einfach mal nach, ob ihr den bei eurem Broker bekommt und wenn nicht, dann tut uns gerne den Gefallen, die zu fragen, wann er denn endlich erhältlich ist.
Das wäre auf jeden Fall wünschenswert.
Wir freuen uns natürlich, wenn möglichst bereit, egal wo er eben ist, unsere Fonds zeichnen kann.
Das war ja auch genau der Grund, warum wir gesagt haben, wir launchen diesen ETF als eigene Share-Klasse, aber als Teil.
des Gesamtfondsvermögens unseres Flagship-Fonds Global Technology Leaders.
Und wichtig ist eben, dass die Gebührenstruktur anders ist.
Wie sieht es mit anderen Gebühren aus?
Mindestanlagen, Ausgabeaufschläge, wie ist damit noch?
Keine Ausgabeaufschläge, das ist ja natürlich ein großer Vorteil eines ETFs.
Ausgabeaufschläge gibt es eben bei Fonds, je nachdem, was eure Bank an der Stelle daraus macht.
Das ist typisch wie so eine Verkaufsgebühr, die Banken an der Stelle erheben, von denen wir als Fondsanbieter nichts bekommen.
Insofern liegt es eigentlich so ein bisschen im Ermessen der Bank, was sie dort machen.
Kann man manchmal auch mit seinen Banken verhandeln an der Stelle, dass sie es weglassen, halbieren oder so.
Kann man immer mal probieren.
Und ansonsten Mindestanlagen gibt es, soweit ich weiß, keine oder zumindest vielleicht einen Anteil dort vielleicht, aber es dürfte sehr überschaubar sein.
Ich sage mal nicht viel größer als vielleicht 100 oder 200 Euro.
Man sollte auch einen Sparplan sehr leicht darauf einrichten können, in der Regel, was sich für viele ja sehr bewährt hat.
Ansonsten fällt mir da wenig zu ein.
Es lohnt sich nicht, wenn man beispielsweise bereits unseren Fonds hat, macht es in der Regel für niemanden Sinn zu sagen, er verkauft das jetzt und tradet dann in den ETF rein, weil Da gilt, was generell gilt, wenn es keine inhaltlichen Gründe gibt zu verkaufen, dann lieber halten, weil jeder Verkauf kann möglicherweise irgendwelche Steuern auslösen, irgendwelche anderen Gebühren wieder im Bankensystem auslösen.
Meistens ist es sinnvoll, einfach stillzuhalten und nicht so viel zu traden.
Das gilt natürlich auch genauso für unsere Fonds.
Es sei denn, wir sehen eben was in den Aktien, warum wir traden.
Und dann machen wir es natürlich auch mit Minimalstgebühren.
an der Stelle, aber genau, wenn man bereits Fondsanteile hat, würde ich nicht dahin gehen und diese jetzt irgendwie umdecken.
Da tut man sich überhaupt keinen Gefallen mit.
Wer Interesse hat, schaut sich die Details gerne an und wenn wir doch noch irgendwelche Fragen jetzt nicht beantwortet haben, ich und wir freuen uns weiter über Zusendungen.
Vielleicht gibt es dann nochmal eine Ausgabe, in der wir auf weitere Fragen hier eingehen.
Vielen Dank, Jan, für die Einschätzungen.
Sehr gerne.
Liebe Hörer, wenn es Fragen gibt, nicht nur zum ETF, auch allgemein zu Themen oder Branchen, schickt sie gerne durch per Mail an beckersbets.financeforward.de.com.
Entschuldigung, findet ihr natürlich auch nochmal in den Shownotes.
Braucht ihr gar nicht mitschreiben, die E-Mail-Adresse.
Und ansonsten bewertet uns gerne auf der Plattform eurer Wahl, da ihr uns gerade hört.
Danke für euch fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.
Dieser Podcast wird euch präsentiert von BitCapital und Finance Forward.
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