# AI Data Wars, Shein IPO, and Meta's PR Misstep

**Podcast:** Doppelgänger Tech Talk
**Published:** 2026-09-02

## Transcript

Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 593 am 2.
September 2026.
Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner.
Und Pip, wir müssen dir gratulieren.
Ich möchte dir gratulieren.
Du hast es geschafft.
Du bist jetzt einer der größten LinkedIn-Accounts Deutschlands.
Du hast auf jeden Fall die magische Grenze von 100.000 Followern geknackt.
Was passiert dann?
Kriegt man dann so eine goldene Plakette von LinkedIn oder so?
Irgendwas?
Explodiert irgendwas?
Gibt es Konfetti?
Nicht, dass ich wüsste.
Ich habe auch nicht wirklich drauf hingearbeitet, glaube ich.
Das ändert nicht so viel am Leben.
Also man kann es jetzt natürlich auf irgendwelche Visitenkarten schreiben.
Was ich besonders wild war, nur weil ich zufällig drüber gestolpert bin in den letzten Tagen, es gibt ja Leute, die schreiben sich ihre Followeranzahl in ihre Tagline auf LinkedIn.
Das finde ich so lustig.
Da steht dann so 234.000 K, 234 K LinkedIn-Follower oder so.
Also ich würde wetten, jeder, der das so dahin schreibt, hat sie nicht 100% transparent erworben, ist mein Gefühl.
Du hast ja vor einigen Jahren, kann man ja schon sagen, auf doppelgänger.io slash VIP so ein bisschen Engagement-Rate getrackt.
Weißt du noch, wie du das ausgerechnet hast?
Also du hast damals Reactions, also Likes, Comments und Reposts der letzten fünf Posts gezeigt.
Genau, das ist nicht besonders wissenschaftlich, aber ja, die letzten fünf Posts mal so, also normalerweise verhalten sich Posts nicht so unterschiedlich, was Grundmetriken angeht, insbesondere die Anzahl der Kommentare.
Und genau, da habe ich so ein bisschen drauf geschaut, wie das korreliert zu der tatsächlichen Anzahl der Follower.
Also man würde erwarten, dass...
jeder Mensch einen gewissen Teil seiner Follower aktivieren oder reaktivieren kann.
Und so einfach war es aber nicht.
Es gab Leute, die irgendwie 10% ihrer, oder irgendwie hohe einstellige Bereiche ihrer Follower aktivieren konnten, wenn ich mich richtig erinnere.
Es gab halt welche, die bei Engagement Rates von irgendwie 0,3, 0,4% lagen.
Was dafür spricht, dass es vielleicht Karteileichen sind, dass es Leute sind, die nicht wirklich interessiert sind, oder dass man als großer Follower auch einfach algorithmisch ist, noch ein bisschen schwerer hat.
Das ist ja bei Instagram zum Beispiel durchaus der Fall.
Da würde ich das nicht jedem vorwerfen, der Millionen Follower hat, dass er sie gekauft hat, sondern da ist auch einfach ganz oft so, dass irgendwie so Leute wie, keine Ahnung, die Kaulitz-Zwilling oder Heidi Klum oder so vielleicht als Beispiel, die irgendwie Millionen von Follower haben, dann doch relativ niedrige Engagement-Rates manchmal haben, was daran liegt, dass sie relativ weit hinten in der Reel- oder Story-Logik angezeigt werden nachher.
Ich habe so ein bisschen nachgerechnet, habe dich verglichen mit Westermeyer und mit mir.
Also dein Account wächst schneller als unser.
Im Vergleich vom Dezember 2025 bis jetzt bist du fast 25% gewachsen, Weste 12%, ich fast 18% und Engagement Rate ist bei dir auch besser.
Also mach weiter, was du so machst.
Es scheint zu funktionieren.
Und das ganz ohne Emojis und Selbstbildnisse oder fast ohne Selbstbildnisse und so weiter.
Ich mache eigentlich alles falsch nach dem, was LinkedIn-Coaches und Agenturen so in der Regel verkaufen.
Irgendwie herzerreißende Storys aus dem eigenen Privatleben und so mache ich das ja alles komplett falsch.
Aber wenn ich ein Ziel habe, ist nicht die Anzahl der Follower, sondern zu beweisen, dass man überhaupt mit Inhalten auf eine ansehnliche Followerzahl kommen kann und die damit auch wirklich engagen kann.
Und ich halte es tatsächlich.
Also mich hat neulich mal jemand gefragt aus einer, ich würde sagen, aus einer reputationssensiblen Industrie, wie man das anfangen soll.
Und mein Tipp war eben, das, was andere Leute machen, nicht zu tun, sondern dass ich versuche zu beweisen, dass man es mit Inhalten schaffen kann und viel wichtiger ist, wofür du stehst.
Und nicht wie viel Follower du hast, sondern wofür du stehst.
Und ich würde, auch wenn es ja überhaupt nicht mein Ziel ist, irgendwie das zu monetarisieren, ich will nicht ausschließen, dass ich das nicht irgendwann trotzdem tue, aber es ist ja nicht mein Ziel, das zu monetarisieren, aber ich glaube, wenn du jetzt schaust, wer würde von einer neuartigen SaaS-Lösung oder SaaS-Feature von einem Produkt in der Lage sein, ein paar Lizenzen zu verkaufen innerhalb von einer Woche, dann ist das gemessen an 100.000 Follower und wahrscheinlich eher ich als Leute, die über 500.000 Follower oder über 300.000 Follower haben.
und vermeintlich populärer sind.
Ist meine Hoffnung zumindest, dass mein Wort da schwerer wiegt oder mehr mit Kompetenz verbunden wird als bei anderen.
Ja, ich versuche mich noch ein bisschen von LinkedIn zu drücken, weil sie mich immer mit dem Verification blocken möchten.
Ich habe so ein bisschen das Gefühl, da ich mich nicht verifizieren lasse, dass das so ein bisschen Growth wegnimmt.
Das glaube ich.
ehrlich gesagt.
Dann ist es eine faule Ausrede.
Lass uns über die Tech News reden.
Es gibt wieder Beef.
Und zwar wieder OpenAI und Elon Musk Beef.
Es fallen wieder so Wörter wie Scam Altman.
Greg Stockman.
Greg Brockman, der COO, hat jetzt auch einen Beinamen bekommen.
Zumindest habe ich den das erste Mal gelesen.
Den nennt Elon Musk jetzt Greg Stockman, weil er mal gesagt hat, wie er seinen Plan zur ersten Milliarde ist, glaube ich.
Und wie viele Aktien er dafür bräuchte, hätte er im Hardware, glaube ich, mal notiert.
Und das macht sich Elon Musk dann vielleicht auch ein bisschen zu Recht darüber lustig.
Ja, die News ist, dass OpenAI die Partnerschaft mit Cursor beendet.
Cursor ist das Startup, das Elon Musk gekauft hat.
Und dort kann man auswählen, mit welchem LLM man im Hintergrund so arbeiten möchte.
Also du wählst dann aus, ob du Gemini machen möchtest.
Krog, ja, von Anthropic oder halt von OpenAI.
Und ja, jetzt kannst du OpenAI nicht mehr auswählen.
Inomast sagt, ihm ist es egal, aber so ein bisschen Bewegung gibt das doch in den Markt.
Ich habe mich gefragt, wieso haben die das nicht schon vorher gemacht?
Also als die ersten Diskussionen über einen möglichen Kauf gemacht worden sind.
Aber wahrscheinlich hat man das damals nicht gemacht, nicht, dass Inomast noch einen Discount bekommt.
Ja, es wäre vielleicht der bessere Zeitpunkt gewesen, strategisch.
Es passt ganz gut zu meiner These, dass ich ja gesagt habe, dass SpaceX XAI über Cursor natürlich vor allen Dingen oder vermutlich Daten gewinnen möchte, um das eigene Coding-Modell oder die eigenen Coding-Fähigkeiten des Modells GROG zu verbessern.
Da bietet es sich natürlich an, also nicht nur den Umsatz von Cursor zu kaufen, nicht nur die Kunden, sondern auch die Learnings.
Ja, die Trainingsdaten aus dem Einsatz der Software.
Also ich kann ja die Tokens, die eingegeben werden, unter Umständen, das belegen konnten wir jetzt nicht so richtig.
Ich glaube, irgendjemand hat das in der Community nochmal verifiziert, ob das ging oder nicht.
Aber man könnte zumindest mittelbar mitlernen und Trainingsdaten generieren, indem man drauf schaut, wie Leute Cursor einsetzen.
Und das scheint OpenAI nicht genehmigen.
Also das ist ja das Risiko, das einzige Risiko, was sie hier haben, dass sie den Konkurrenten nicht stärker machen wollen.
Ich glaube, sie glauben nicht, dass sie stärker machen, indem sie ihr Modell zur Verfügung stellen für Cursor, sondern dass eben Cursor und GROG bzw.
XAI aus dem Output des eigenen Modells lernen können über Cursor und über die Einsatzmöglichkeiten.
Und das versucht man, glaube ich, durch eine Kündigung zum nächsten möglichen Zeitpunkt zu unterbinden.
Elon Musk sagt, er couldn't care less.
Das interessiert ihn herzlich wenig, könnte man übersetzen und beleidigt wieder die beiden Vorstände von OpenAI dabei, mit denen er seit Ewigkeiten einen Zwist hat, wie wir wissen.
Angeblich würde OpenAI eh nur 5% des Umsatzes oder der Anfragen darstellen.
Das wiederum wäre, wir wissen, Kurs sagt, glaube ich, 4 Milliarden ARR-Runrate, wenn ich mich nicht irre.
Das wäre dann durchaus ja eine halbe Milliarde.
Wenn man das jetzt eins zu eins umrechnen könnte, Pi mal Daumen, wäre es eine halbe Milliarde ARA, die OpenAI auch verliert damit.
Also ganz egal, kann denen das nicht sein.
Cursor kann es auch nicht ganz egal sein, glaube ich.
Die paar Kunden, die jetzt mit Absicht OpenAI gewählt haben, werden sicherlich einen Grund dafür gehabt haben.
Die könnte man jetzt als Kunde verlieren und die könnten zu Codex wechseln.
Vielleicht ist das auch der Grund, dass man die fünf Prozent, die das genutzt haben, zu Codex rüberzwängen will.
Wobei für OpenAI ist es, glaube ich, Rein finanziell kein großer Unterschied.
Erstmal, es ging hier, glaube ich, um ein gewisses Privacy-Interesse oder dass man eben die Daten nicht verlieren wollte an XAI, was ja ohne jeden Zweifel ein direkter Konkurrent ist.
Und man wollte, glaube ich, GROG und insbesondere die Coding-Fähigkeiten von GROG nicht weiter fördern und bindet deswegen den Exzess ab.
Die Frage ist, warum Entropic das nicht das Gleiche macht.
Also wen, die sich so weit vorne interessiert, sie nicht.
Versuchen sie das Gesicht zu wahren, weil man ja auch ein Data Center Deal mit SpaceX hätte.
Da möchte man vielleicht nicht so öffentlich eskalieren.
Aber wenn es für OpenAI-Strategisch dumm ist, dann ist es sicherlich auch für Entropic nicht schlau, das zu tun.
Es sei denn, man hat zusätzliche Vereinbarungen, kann die Sicherheit besser sicherstellen.
Oder, oder, oder.
Ich hielt es eigentlich für schlau, wenn mittelfristig, also wenn die Angst ist, dass Cursor sozusagen mitlernt, dann dürfte eigentlich außer den Open-Weights-Anbieter keiner der Closed-Models und der Vertikal-Integrierten-Anbieter auf Dauer mit Cursor arbeiten.
Also ich verstehe da die, in Anführungsstrichen, Angst oder sinnvolle Vorsicht von OpenAI durchaus.
Und ich glaube, es sollte Elon Musk scheren.
Allein, dass er darauf öffentlich reagiert und sagt, also jemand, der, if you couldn't care less, you don't comment in that way.
würde ich sagen.
Also allein, dass er sich da angefasst fühlt und darauf reagiert, zeigt, dass es ihm, glaube ich, ein Dorn im Auge ist und damit ist auch schon alles gesagt.
Aber es ist natürlich klar, dass einer der Kriege, der gekämpft wird zwischen den KI-Firmen, der Krieg um Trainingsdaten ist und dass man die nicht kostenlos dem Gegner überstellt.
Und wenn man, ich bin mir sicher, bei Cloud-Verträgen und so ist das alles ganz genau abgesprochen, wie viel Daten.
der Hyperscale oder so mitlesen, mitschreiben darf, ob das in einem abgegrennten Bereich des Datacenters passieren muss und so weiter.
Da versucht man genau sowas sicherlich auszuschließen, weil das sind ja auch alles Frenemies.
Aber hier hat man offensichtlich, also OpenAI begründet es ja auch so ein bisschen, dass ich aufgrund vorheriger Ereignisse nicht das Vertrauen habe, dass Elon Musk sich an solche Abreden halten würde.
Das ist vielleicht nochmal die besondere Formulierung, die OpenAI da gewählt hat.
Also eventuell ist es so, dass man mit Microsoft, mit Amazon, mit Google, arbeitet, was man ja tut, eigentlich die gleichen Probleme hätte.
Aber dort scheint man irgendwie darauf zu vertrauen, dass die sich nicht datenmäßig bereichern an dem Traffic.
Und offensichtlich hat man bei Elon Musk das Vertrauen vielleicht auch nachvollziehbarerweise verloren.
Apropos Vertrauen verloren.
Wir haben hier so ein Konglomerat aus vier, fünf Kärtchen im Trello, die nur im Zusammenhang Sinn machen, würde ich sagen.
Das fängt an mit einer etwas älteren Geschichte von Politico, die ich ursprünglich zwar gelesen, aber nicht für wichtig genug empfunden hat.
Wir erwähnen sie jetzt mal trotzdem und zwar am 14.
August, das ist ungefähr zwei Wochen her, hat Politico darüber berichtet, dass ein inzwischen zu Axel Springer gehörendes Medium in den USA beheimatet, dass es quasi Versuche gibt über PR-Firmen pro Israel Public Relations.
in Chachibiti zu verankern.
Also man versucht künstlich Dokumente zu schaffen, um israelfreundliche Politik oder Ansichten in den Modellen zu verankern.
Also wenn jemand fragt, wer hat da eigentlich recht im Nahostkonflikt, dass das Modell dazu vielleicht eine Meinung hat oder ein paar gute Argumente, deswegen hat man wohl da viel Geld ausgegeben.
War jetzt glaube ich nicht keine so große News.
Und dann kam jetzt aber zwei Wochen später eine News, Und zwar hat am 28.
August nach eigenen Angaben soll X eine Bot-Farm hochgenommen haben aus 200.000 Accounts, die sie als chinesische Accounts vermuten, die Stimmung gegen Datacenter-Ausbau gemacht haben soll.
Also da hat man letztlich das Gleiche versucht, also einerseits X direkt die Stimmung auf X zu beeinflussen, aber damit natürlich auch die Trainingsdaten von...
KI-Modellen, 200.000 Accounts sind für X-Verhältnisse glaube ich viel.
Wenn sie eine zusammenhängende Aktion oder Kampagne sind, dann sind 200.000 Accounts viel.
Und das hat X selber bekannt gegeben am 28.
August.
Das ist ziemlich genau eine Woche nach dem 21.
August.
Das wäre der Tag, an dem wir berichtet haben, dass die US-Regierung gesagt hat, dass die großen Tech-Konzerne mal was tun sollen gegen die schlechte Anti-Data-Center-Stimmung.
Und sieben Tage später, findet X eine große chinesische Kampagne, die schlechte Stimmung gegen Datacenter macht.
Man muss jetzt im Kopf dieses Meme mit der Soldatin, die sagt, I'm doing my part, glaube ich, haben.
Also X hat hier direkt abgeliefert, könnte man sagen, warum ich das so kritisch betrachte, ist nicht nur, weil es X ist, sondern weil genau diese Kampagne interessanterweise viel früher bereits, also insbesondere anhand ähnlicher Creatives, schon im Juni diesen Jahres bei OpenAI aufgefallen ist.
Und zwar haben die im Juni erstmals darüber berichtet, dass sie genau solche Themen gegen Datacent und so weiter herausgefunden haben.
Und OpenAI hat jetzt am 25.
August auch nochmal eine neue russische Kampagne ausfindet, finde ich, gemacht.
Aber die erste Erwähnung, dass insbesondere, weil da exakt die gleichen beziehungsweise sehr, sehr ähnliche Creatives, also so Comics, So ungefähr wie die Großen sich reich machen an den Datacentern und der kleine Mann verdient nichts.
Genau das hat OpenAI schon am 25.
Juni, glaube ich, bekannt gegeben.
Jetzt stürzt sich X nochmal darauf und nimmt dann ein ganzes Botten als Werk deutlich später hoch.
Was für ein bisschen wirkt, als möchte man der GOP unter die Arme greifen.
Was auch interessant ist, dass diese Mitteilung von X kaum Presseecho gefunden hat.
Außer Fox News hat es als relativ erster sofort aufgegriffen.
Also wenn man sucht nach Chinese Bot Farm 200.000 Accounts, dann findet man eigentlich erstmal nur Fox News, die sagen, als der Trump und GOP treu gelten, also republikanerfreundlich und wenige Medien nicht zweifelsfreier Reputation, würde ich sagen.
Was alles zusammengenommen, glaube ich, ganz interessant ist eigentlich als Bild und wieder so ein bisschen wirkt, als wenn Elon Musk da sehr...
Kurzfristig.
Also es ist einfach zeitlicher Zufall.
Es hinterlässt so ein bisschen den Eindruck, dass man jetzt da zeitgemäß zur derzeitigen Kampagne erklären will, dass die bösen Chinesen an der Anti-Data-Center-Stimmung schuld sind.
Was bestimmt stimmen kann und auch schlau wäre von den Chinesen.
Ich will das überhaupt nicht bestreiten.
Damit oder sagen, insofern, dass X das erfindet.
Was nur komisch ist, dass sie es...
lange nachdem es bekannt ist, 11.
Juni war übrigens das, da schreibt Engadget, Open AI says fake accounts from China try to turn Americans against data centers.
Also es ist exakt die gleiche Story vom 11.
Juni.
Damals, beides hat Engadget publiziert.
Wir packen mal, falls es jetzt ein bisschen wirr war insgesamt, es soll auch gar nicht nach großer Verschwörungstheorie klingen, aber es ist schon der Eindruck, dass man es jetzt aus der Tüte gezogen hat, um da Stimmung zu machen für die Republikaner und zu sagen, Ihr seid doch alle doof, wenn ihr gegen Data Center seid, lasst ihr euch von den Chinesen verarschen.
Die bauen in der Zwischenzeit viel mehr und so weiter.
Was wie gesagt sicherlich so stimmt und auch schlau ist von China.
Wollte Elon nicht eh beim Kauf von Twitter die ganzen Bots irgendwie rauswerfen?
War das nicht sein großer...
Ja, der wollte ja auch Kinderporno und so.
Kinderporno, also jetzt hieß ja Material, Missbrauch, das Kindesmaterial zeigt, abschaffen und was er jetzt errungen hat.
Für die Amerikaner ist erstmals das verfassungsrechtlich gesickerte Recht, KI-Kinderporn zu besitzen.
Das ist so ein bisschen untergegangen, dass jetzt ein Richter zugestimmt hat, dass sofern es keine echte Person darstellt, darfst du in Anführungsstrichen für den Hausgebrauch Missbrauch besitzen, was mit AI generiert ist, KI generiert ist.
Und Kindesmissbrauch zeigt.
Das ist jetzt unter First Amendment, das ist ja sozusagen das, was Elon Musk vehement verteidigt, das Recht auf freie Meinungsäußerung.
Und das ist jetzt erstmals, ob das dann lange Bestand hat, muss man noch sehen, aber es ist jetzt erst mal richterlich beschlossen, dass das Ausdruck deiner freien Meinung ist, Minderjährige in sexuellen Posen oder Missbrauchsfantasien von KI darstellen zu lassen, solange du es nicht verbreitest oder so weiter.
Also es macht natürlich rechtlichen Unterschied, aber dass dieses Recht jetzt erstmal sozusagen belegbar geschützt ist, ist sicherlich ein Tiefpunkt, würde ich eher sagen.
Hast du dir schon ein Camouflage-T-Shirt bestellt?
Habe ich noch nicht, weil es wirklich so abgrundtiefässig ist.
Du sprichst sicherlich von dem neuen angehenden Modedesigner Simon Weckert.
Und zwar ist das so eine Mischung zwischen Forscher und Aktionskünstler, würde ich sagen.
Er sieht sich selber, glaube ich, vielmehr als Künstler, was ihm auch gewisse Freiheiten erlaubt, was sicherlich hilft.
Und seine jüngste Erfindung oder sein jüngstes Projekt ist das sogenannte Digital Camouflage Shirt.
Und zwar hat er ein T-Shirt entwickelt, was so eine Art, ich würde sagen, bunte Tannenzapfen oder bunte Blüten drauf hat.
Oder man könnte auch sagen, eine Mischung aus Melonen und Maracuja, die nebeneinander liegen.
Auf jeden Fall.
scheint das effektiv vor der Erfassung durch Sicherheitskameras zu schützen.
Also es gibt ja diese Überwachungskameras der Firma Flock, die gerade viel Gegenwind in den USA bekommen, weil sie Personen nicht nur tracken, sondern auch erkennen, wiedererkennen und so weiter können über verschiedene Orte hinweg.
Und mit diesem Shirt, also obwohl man ansonsten normale Kleidung trägt, also er trägt jetzt hier in dem Beispiel oder sein Model oder er, ich weiß nicht.
Er scheint das selber darzustellen.
Er trägt hier normale schwarze Shorts, weiße Tennissocken.
Wie man das so macht als Berliner.
Und dazu eben dieses Shirt, was dieses florale oder Gemüsemotiv oder was auch immer hat.
Wir packen das in die Show Notes, kann man sich anschauen, wer keine Vorstellung hat.
Aber das sorgt eben dafür, dass das wahrscheinlich ein so untypisches Muster für Kleidung ist und wiederum auf einen ganz anderen Gegenständ schließen lässt.
Zum Beispiel, man könnte denken, Da schaut man in ein Bakterium oder in einen Marktstand oder was auch immer.
Die KI denkt, was es ist.
Auf jeden Fall, sie schließt in diesem Fall vermeintlich aus, dass es sich um einen Mensch handelt.
Dabei, obwohl im Kopf oben dran ist und Füße unten drunter.
Das scheint so zumindest derzeit effektiv vor Tracking im öffentlichen Raum zu schützen und wird natürlich der Verkaufssitz jetzt.
Das ist nicht ganz günstig.
Ich glaube, so zwischen 200 und 300 Dollar kann man dafür zahlen.
Ist auf jeden Fall, also einerseits natürlich ein Statement-Piece geworden gegen Überwachung.
Können wir auch vorstellen, dass der Modetrend ist.
Ich bin mir sicher, wir werden bald die ersten Personen damit im öffentlichen Raum sehen.
Es ist, glaube ich, wenn man es einmal gesehen hat, sofort wiederzuerkennen.
Und ich finde es, also A, erfüllt es für mich alle Formen der Kunst und des Protests auch in einem, was ich eine schöne Kombination finde, was ja auch vollkommen friedlich ist in dem Fall, was es noch schöner macht.
Und führt natürlich zu einer Debatte, also dadurch, dass darüber berichtet wird, dadurch, dass Leute es tragen, dass man sich nicht darauf angesprochen wird und eine Debatte entsteht.
Insofern würde ich sagen, ein schöner Dienst an der Gesellschaft, den Kunst da leisten kann.
Und diese Debatte ist ja eine wichtige zu haben, egal wie man dazu steht.
Das ist natürlich der große Widerspruch zwischen Sicherheit und eigener Privatsphäre, um den es da wie immer geht.
Aber ich finde es eine schöne Aktion und es passt sowieso in unser Themengebiet.
Und es ist definitiv ein zunehmendes Problem.
Wie gesagt, die große Veränderung, der wir gegenüberstehen, ist nicht nur, dass man mit KI Dinge besser erkennen kann auf Bildern, sondern dass eben mehr und mehr Daten, die erfasst werden, jetzt auch ohne, dass man Menschen, also Analysten und Analystinnen dazu braucht, mit KI automatisiert verarbeitet werden können.
Das macht es eigentlich gefährlich, dass die Grenzkosten der Analyse von Bewegungsprofilen, von Bildern, von Daten so niedrig werden durch KI.
Es ist viel einfacher, sich ein schlüssiges Bild über den Menschen zu machen, als das früher war.
Früher musste jemand die Orte, an denen du warst, die Kreditkartenzahlungen, die Verkehrsdaten oder Handydaten, die man zusammenfassen konnte, mehr oder weniger manuell auswerten.
Palanty hat ein bisschen dabei geholfen, wurde immer besser dabei.
Aber mit KI kann ich natürlich aus einem riesen unstrukturierten Datenwust sozusagen in Anführungsstrichen Sinn machen lassen.
Und das für Milliarden von Menschen mit sehr, sehr niedrigen Kosten dabei.
Und das macht es gefährlich und deswegen ist diese Debatte aktueller denn je natürlich.
Ja, super krasse Idee.
Also da muss man erst mal drauf kommen.
Ich bin gespannt, ob es wirklich funktioniert.
Und für den super Übergang zur nächsten Story.
Kann das autonome Auto mich denn erkennen, wenn ich so ein Shirt anhabe?
Ja, und das war mir beim Zusammenlegen der Themen hier gar nicht so klar.
Aber natürlich passt das zusammen, weil eins der größten Risiken für unsere Privatsphäre in Zukunft wären unter anderem, nicht nur, aber unter anderem.
Selbst fahren Autos sein, die, wie wir wissen, um funktionieren zu können, erstmal prinzipiell ihre Umwelt überwachen müssen.
Das teilweise, nicht ausschließlich, beziehungsweise Tesla versucht es noch ausschließlich, aber es teilweise auch mit Kameras tun.
Und dabei fallen natürlich Daten an, wo man ein hohes Maß an Naivität oder Vertrauen bräuchte, um nicht zu glauben, dass nicht irgendeine Sicherheitsbehörde der Welt Interesse daran hat oder im Zweifel auch private Anbieter.
Das Auto hat natürlich das ureigene Interesse, um die eigene Sicherheit oder die Sicherheit der Insassen und des Umfeldes zu garantieren, den Verkehrsraum zumindest für Sekunden immer wieder aufzunehmen.
Gleichzeitig ist es aber unheimlich wichtig, dass diese Daten so schnell wie möglich wieder gelöscht werden, weil dabei natürlich als Abfallprodukt Bewegungsdaten auffallen, also mindestens zu welchem Zeitpunkt du dich an welchem Ort.
befunden hast, aber natürlich auch mit wem du dort warst, vor welchem Geschäft du standest, in welcher Bar du saßt, in welches Auto du gerade eingestiegen bist und so weiter und so fort.
Also gar nicht auszudenken, was das wäre.
Deswegen brauchst du eigentlich so eine Zero-Data-Retention-Policy dafür.
Gleichzeitig wollen die Firmen, um ihre Modelle zu verbessern, natürlich genau das Gegenteil.
Sie wollen Daten so lange wie möglich aufheben, um das sichere Fahren noch sicherer zu machen.
Das heißt, es widerspricht sich schon per se.
Das heißt, die einzige Möglichkeit wäre eigentlich zwischendurch die Daten zu anonymisieren, was vielleicht ungelegen kommt für die großen Anbieter.
Aber auch das eigentlich, und das gleiche, Autos sind ein Thema, die sogenannte Eyewear, habe ich das erste Mal heute, ich bin jetzt so ein bisschen im Urlaub wieder, und da gab es ein Extraregal in der Sonnenglashütte, in der Sonnenbrillenhütte, wo Eyewear stand, aber mit AI geschrieben, also KI.
Ja, muss ich nochmal erklären, das Wortspiel, aber da gibt es ein ganzes Regal eben mit KI-Brillen, die ja alle das gleiche Problem letztlich haben.
Ja, wie wir aber eigentlich darauf kamen, ist, dass es Waymo gerade so ein bisschen, also die Googles selbstfahrende Autotochter Waymo, hat ihre Learnings aus 200 Millionen gefahrenen Kilometern geteilt mit der Welt in einem Artikel.
Und kann man sich, wen es interessiert, der kann das durchlesen, wie sie darüber reflektieren, was sie gelernt haben auf dem Weg.
Und die spannendste Information für uns oder aus Marktsicht ist sicherlich die, dass relativ früh Waymo eine Aussage macht, nämlich Multimodal Sensors are indispensable.
Also multimodale Sensoren sind unersetzlich in der Entwicklung von sicheren, selbstfahrenden Autos.
Und da geht es natürlich um die Debatte, braucht man leider, und Radarsensoren oder kann man Autos auch ausschließlich mit Kameras fahren?
Das First Principle Reasoning dahinter wäre, wenn ein Mensch in der Lage ist mit zwei Augen und damit so bannig ein bisschen 3D sehen, es schafft ein Auto zu steuern, in Klammern und dabei viele Unfälle zu bauen, wenn wir ganz ehrlich sind, warum sollte ein Auto mit 16 Kameras nicht das gleiche schaffen?
Weil du könntest sagen, alles was das menschliche Gehirn interpoliert, also das man mal im Regen kurz nicht sieht, dass man mal einen Mittelstreifen nicht sieht im Nebel, aber dann trotzdem weiß, wo die Straße weitergeht.
Das muss KI ja auch erlernen können.
Die hat ja außerdem sogar noch Maps theoretisch in der Software und so ein bisschen Wireframes oder wie heißt das, Geofencing-Daten.
Das heißt, eigentlich müsste die das doch auch mit Kameras kennen.
So jetzt hat Waymo aber die sicherlich am meisten Zeit darauf verbracht haben und auch das versucht haben.
Man muss dazu sagen, LiDAR-Sensoren und Radar nicht mehr so, aber LiDAR-Sensoren kosten unheimlich viel Geld.
Das ist bestimmt derzeit noch zwischen 5.000 und 15.000, früher waren es mal 30.000 Dollar pro Auto.
Das würde immer günstiger werden mit der Zeit und wird es auch.
Aber das war ein großer Kosten.
Da gab es neulich auch einen schönen Artikel über die Kostendegression von Waymo, also wie das von knapp 100.000 der Jaguar AFPay zu...
auf jetzt irgendwie 19.000 bis 30.000 mit den Hyundai-Autos und so zurückgegangen ist.
Aber genau, also LiDAR ist teuer, deswegen möchte man es nicht nutzen.
Deswegen hatte Waymo natürlich versucht, ob sie Modelle, sie können mit ihren Trainingsdaten natürlich immer auch rückwirkend versuchen festzustellen, hätte das auch ohne die LiDAR- oder Radar-Daten funktioniert.
Und sie sagen, sie glauben nicht daran, nach 200 Millionen, also niemand ist so viele Kilometer gefahren, in wirklich Full-Self-Driving wie Waymo.
auf jeden Straßen, sondern auch da sind abgesperrte Gebiete oder abgesperrte, also geofenced Gebiete, wo das möglich ist.
Die können jetzt noch nicht irgendwie von Ontario nach Tulum oder so alleine fahren, aber niemand hat so viele Trainingsdaten, könnte man behaupten.
Und sie sind der Meinung nach, der Sichtung dieser Trainingsdaten, dass es nicht möglich ist, ohne zusätzliche Sensoren zu schaffen.
Man kann das so ein bisschen erklären.
Kameras liefern einen ganz guten Blick.
Theoretisch auch ein bisschen 3D-Blick.
Wie gesagt, man kann mehr Kameras haben, als der Mensch Augen hat.
Man kann gleichzeitig in alle Richtungen gucken, was ein großer Vorteil ist.
Also man ist theoretisch besser ausgestattet ein bisschen als der Mensch.
Aber die Interpolation zwischen den Punkten ist nicht ganz einfach, wobei das eben KI-Aufgabe wäre.
Also noch kurze Erklärung.
Das Radar liefert einen super Abstandswarner, vor allen Dingen einfach gesagt.
Das ist ja auch irgendwie das, was man im Parkpieper oder in dem Abstandswarnsystem, was dich immer...
30 Meter oder der Geschwindigkeit angepasst hinter dem Vorwagen fahren lässt und so.
Verbaut Kameras, wie gesagt, ganz gute Sicht und leider baut es eine Art Wireframe-Modell, also Mischung aus Licht und Radar, wenn man so möchte, oder Laser, die ein ganz gutes 3D-Modell der Umgebung damit bauen können.
Das alles zusammen sehen sie eben zumindest derzeit als unerlässlich.
Man darf davon ausgehen, dass sie das nicht ganz ohne Grund, sagen auch, mit der Öffentlichkeit teilen.
Das ist natürlich ein Blow für Teslas Full Self-Driving, was bisher eben bei schlechtem Wetter zum Beispiel ist, ein gutes Beispiel, nicht einwandfrei funktioniert.
Funktioniert Waymo manchmal auch nicht, beziehungsweise sagt man an manchen Tagen, wir stellen den Service sicherheitshalber ein.
Aber ja, wir packen auch das in die Shownotes.
Wen das interessiert, der kann sich da über den aktuellen Stand der Technik ganz gut durchlesen.
Ich glaube, es ist glaubwürdig, dass Waymo und vielleicht noch Baidu in China da derzeit den Lied haben.
So ein bisschen.
Also bis jetzt kann man sagen, keine gute Woche für Elon.
Ja, hat er schon mal eine gute Woche gehabt.
Ja, er hatte schon bessere Wochen, würde ich sagen.
Wie gesagt, das wird sicherlich immer im Licht des Konkurrentens gesehen.
Aber ich glaube trotzdem, dass Waymo da ihre ehrlichen Auffassungen teilt und damit letztlich auch anderen hilft und ultimativ auch Leben rettet, glaube ich.
Kurze Werbeunterbrechung.
Kurze Frage an alle, die schon mal ins Serviceteam geführt haben.
Wisst ihr eigentlich, was in euren Telefonaten passiert?
Also wirklich nicht die CSAT-Umfrage, die nur drei Prozent der Kundinnen ausfüllen, sondern in den echten Gesprächen.
ZipGate hat dafür ein Contact Center gebaut, das direkt in der Telefonanlage sitzt.
Anrufe werden nach Skills und Verfügbarkeiten verteilt, Teamleads sehen live, wo sich eine Queue aufbaut und die integrierte Conversation Intelligence wertet anschließend 100% aller Gespräche inhaltlich aus.
So wird leicht erkennbar, ob es Churn-Signale oder Qualitätsrisiken gibt und wer vielleicht ein Coaching braucht.
Und das ohne, dass jemand stichprobenartig mithört und daraus eine Wahrheit ableitet.
Klingt interessant?
Dann bucht euch einfach eine kostenlose Demo unter zipgate.de slash contact minus center.
Da erfahrt ihr, wie ihr die wertvollsten Insights aus all euren Gesprächen ableiten könnt.
Und nun viel Spaß mit der weiteren Folge Werbung Ende.
Anbetracht zur nächsten Frage, glaubst du, es wäre eine gute Idee, eine Volks-KI zu haben?
Also so eine kostenlose KI für den Otto-Mol-Verbraucher.
Das bleibt drin.
Für den Otto-Normal-Verbraucher.
Hast du wieder zu viel Höhe der Löwen geguckt oder was?
Ja, das Ding hat er nicht verkauft bekommen, oder?
Weiß nicht, ich bin nicht so informiert.
Übereinstimmend berichten verschiedene Medien, dass Südkorea drei Dinge macht, würde ich behaupten.
Einerseits, sie stellen Basic AI Access ohne Usage Limits für ihre gesamte Bevölkerung her.
Also das Ziel ist, jedem kostenlos KI anzubieten.
Was man sagen kann, was für Südkorea jetzt ganz verschiedene Incentives hat.
Also einerseits könnte man sagen, es ist natürlich vielleicht sowieso schlau der ganzen.
KI zur Verfügung zu stellen, um die Fähigkeiten auszubauen, sich schneller zu entwickeln im Vergleich zu anderen Volkswirtschaften, Produktivitätsvorsprünge am schnellsten zu hebeln und so weiter und so fort.
Das andere ist, dass Südkorea natürlich ein eigenes Interesse hat, die KI-Entwicklung zu beschleunigen.
Südkorea ist einer der größten Chip-Hersteller, insbesondere bei Speicherchips machen die beiden großen Firmen, SK Heinex und Samsung.
inzwischen 50 Prozent des größten Index an Marktbewertung aus und treiben die Wirtschaft signifikant voran.
Das Brunosozialprodukt entwickelt sich außerordentlich gut allein wegen dieser Entwicklung und so weiter und so fort.
Das heißt, diesen Motor weiter anzuschmeißen und vielleicht auch ein Vorbild zu etablieren, an dem andere Länder Anstoß nehmen, nicht Anstoß nehmen, sondern Anschluss nehmen.
Natürlich Anschluss oder Anstoß nehmen, wir werden sehen, sicherlich wird beides diskutiert.
Ist vielleicht auch strategisch ganz schlau.
Aber einfach auch die Kosten zu senken, das ist wiederum fast ein bisschen kontraproduktiv, weil es ist ja nicht etwa so, dass man hier die GPT-Rechnung oder die Anthropic-Rechnung für die Bevölkerung zahlen wird, sondern, und das ist dann das, wo man hinterfragen muss, ob das jetzt sinnvoll ist, es werden die Konglomerate SK Telekom, also einer der ältesten und größten Konzerne, altes Shebol, also diese Industriefamilienkonzerne in Südkorea.
die Firma KT und Kakao, Kakao ist dieser Kakao-Talk, also so wie WhatsApp in Südkorea, wenn ich mich richtig erinnere, beauftragt.
Also drei Firmen wurden ausgewählt, dass die quasi eigene Modelle bauen, eine eigene Chat-Anwendung.
Dafür bekommen sie irgendwie ein paar Dutzend Nvidia B200-Chips zur Verfügung gestellt von der Regierung, die sie nutzen können.
Wenn es darüber mehr Kapazität braucht, redet man darüber später oder sie müssen selbst bezahlen anscheinend.
Die drei sollen jetzt quasi so eine Art Südkorea-GPT bereitstellen für die Bevölkerung, was dann natürlich, wie gesagt, einerseits schlecht für die kommerziellen Modelle ist und nicht in Südkoreas Interesse, aber gut aus Souveränitätsperspektive natürlich, weil man sich so ein bisschen unabhängig macht natürlich von westlichen, aber auch chinesischen Modellen dazwischen.
Also man könnte sagen, es schadet den westlichen Modellen, aber es schadet natürlich auch den chinesischen Konkurrenten, ihre relativ kostenlosen Open-Weights-Modelle in den Markt zu.
pressen.
Die sind natürlich, was Rechenzeit angeht, auch nicht kostenlos, aber haben keine Nutzungsgebühren, keine Primärnutzungsgebühren.
Ja, man wählt das hier so einen Zwischenweg.
Man sagt, es gibt irgendwie kostenlose Starts-GPT, aber es kommt eben von SK Telekom, KT und Kakao.
Was sind deine Gedanken dazu?
Ich habe das Gefühl, wir haben als Nutzer sowieso kostenlose KI.
Also, wir reden ja später noch über Werbeumsätze von OpenAI.
Ich habe jetzt nicht das Gefühl, ich muss Geld ausgeben, um KI zu nutzen aktuell.
Ja, das ist eine gute Frage.
Ist es überhaupt wirksam?
Weil du über Google und teilweise noch ChatGPT relativ viel, also nicht unbegrenzt nutzen, aber du kannst relativ viel eigentlich sehr günstig machen.
Und man müsste auch tatsächlich mal durchrechnen, ob es wirklich billiger ist, diese lokalen Unternehmen zu subventionieren.
Könnte man sagen, das hilft diesen Unternehmen natürlich auch, eventuell gewerbliche Applikationen irgendwann zu bauen.
Es muss ja nicht dabei bleiben.
Man könnte darauf aufbauend ja auch bessere Modelle oder kommerzielle Modelle entwickeln.
Klammer auf, Exkurs, wie man bei Lage der Nation sagen würde.
Eins der besseren Open-Weights-Modelle, die nicht aus China kommen, kommen gerade aus Südkorea.
Es gab ein altes von LG, was relativ abgeschlagen, aber immerhin in den Top 30 oder so war.
Es gibt inzwischen aber ein neues, ich weiß gerade nicht von wem, aber Südkorea ist, wenn man Nemotron, also das von Nvidia rausnimmt und Google Jammer, dann ist das nächstbeste, ich glaube es gibt noch eins aus Abu Dhabi, aber das nächstbeste ist dann tatsächlich südkoreanisches und vielleicht wollen sie einfach auch die eigene Industrie damit so ein bisschen anschieben, aber ich glaube du hast recht, ja theoretisch kann, wer möchte und KI einsetzen möchte, kann das auch schon kostenlos und am Ende geht es eben auch um mehr, glaube ich, als ein kostenloses Modell.
Das ist so dieses, du musst nicht Premiere gucken, wir haben doch die Mediathek zu Hause.
So fühlt sich das so ein bisschen an.
Ob man die Leute, die jetzt KI wirklich nutzen wollen, damit abholt, bin ich mir nicht ganz sicher.
Ob man die, die KI nicht nutzen wollen, damit kriegt, bin ich mir auch nicht so sicher.
Also ich glaube, in Deutschland wäre das allein wegen der aktuellen Stimmungslage eher ein Downer.
Also Leute würden diese KI wahrscheinlich eher meiden.
Es kann natürlich helfen, dass es viel einfacher ist, sowas dann im Unterricht zu benutzen, auf der Arbeit zu benutzen.
Weil wenn man die eigene Cloud quasi zur Verfügung stellt und dem Staat einigermaßen vertraut noch, wofür es in dem Fall hier Gründe gäbe, glaube ich, dann könnte man sagen, die Nutzungsschwanken sinken so ein bisschen, weil man sich weniger Compliance und Datenfragen stellen müsste.
Also würde die in Deutschland, sagen wir mal, es entsteht ja eine Koalition aus Schwarz-Digits, Deutsche Telekom und wer sich alles noch da reißen drum würde, dann würde man den vielleicht eher abnehmen, dass die Daten da sicher sind und so weiter und so fort.
Vielleicht wäre es für kleine und mittlere Firmen sogar attraktiv, wobei hier geht es ja sowieso um Privatanwender, wenn ich es richtig verstanden habe.
Aber ich glaube, ich würde jetzt sagen, es ist erstmal ein spannendes Experiment.
Ich glaube nicht so richtig an den Erfolg.
Ich kann jetzt Politikern aber auch nicht vorwerfen, dass sie es probieren, ehrlich gesagt, zumal die Kosten sehr überschaubar sind, also 500.
B200 mal 50.000 müsste.
B200 kostet glaube ich so 50.000, 60.000 Sekunden.
50 Cent pro Stunde, das hilft uns gerade nicht.
Die kaufen das ja jetzt.
Ja, rund 50.000.
Also 50.000 mal 50.000 mal 500 sind 25 Millionen, wenn ich mich nicht irre.
Also keine massive Investition.
Also das mal zu probieren und wenn dann die drei Konzerne hier auch noch Bock drauf haben, warum nicht?
Wenn es die Adoption nur um ein, zwei Prozent im Land oder die Penetration in der Bevölkerung nur ein, zwei Prozent treibt, dann ist es finanziell fast ein No-Brainer.
Also ich würde die Politik hier unterstützen, auch wenn ich jetzt nicht glaube, dass das massiv die Adoption treiben wird, ehrlich gesagt.
Für mich ist da nur noch eine Frage offen.
Wie viel von den 25 Millionen zahlt Nvidia selbst?
Ah, und das wäre das andere, sehr guter Punkt.
Das wäre natürlich auch nochmal spannend, weil Es ist natürlich auch ein Gegenteil vom Bärendienst.
Bärendienst ist ja, wenn man mal was macht und den anderen schadet, aber es ist Wasser auf die Mühlen, könnte man sagen.
Wasser auf die GPU-Mühlen von Jensen Wang, weil das Narrativ ist, es entstehen souveräne Clouds und es geht nicht alles zu den großen Laboren und den Hyperscalern an der GPU-Produktion.
Jetzt, wie gesagt, es sind 512 GPUs.
Es ist hier ein besseres Server-Rack, was da verkauft wird.
Also 25 Millionen, da würde Mark Zuckerberg sagen, Ja, in welche Ecke des Datacenters sollen wir denn diesen kleinen Schrank jetzt stellen?
Aber es ist natürlich, hilft so ein bisschen den Narrativ, dass wir haben mehr Kunden als nur die Hyperscaler und die großen KI-Labore und unsere Basis verbreitert sich.
Südkorea, der Golf und Burundi bauen souveräne Datacenter.
Guter Punkt.
Und jetzt bringen wir noch ein zweites Hype-Thema zu dem anderen Hype-Thema.
Wir nehmen Datacenter und Roboter.
Eigentlich gute News für alle, außer wenn Meta damit anfängt.
Und zwar sind die News, dass Meta mehr Roboter im Datacenter haben möchte.
Zwei witzige Sachen an dieser ganzen Geschichte, bevor du uns dann alle nochmal ein bisschen mehr abholst.
Aber zum einen finde ich witzig, dass die große Innovation wohl ein Finger ist, der die Reset.
Taste drückt.
Ich würde mir auch wünschen, ich bräuchte so einen Finger, der noch so einen Stab hat, damit man im Router diese kleine Reset-Taste im Hintergrund noch bedienen kann.
Ja, und ich stelle mir jetzt so ganz klar, eigentlich stelle ich mir so kleine Ducks vor, von Hugging Face, die so Alarmkabel im Mund haben.
Du musst erst mal wieder erzählen, was die News ist, bevor du deine Gedanken dazu...
Also worüber Glöckler gerade will, ist die News unter anderem von Wired, dass Meta jetzt versucht, Roboter in Datacenter die Arbeit machen zu lassen.
Also man nutzt jetzt die Roboter drei verschiedener Hersteller, um zu testen, ob die eben sowas wie, was sind so die typischen Aufgaben?
Ladenkabel stecken.
Genau, Ladenkabel nochmal umstecken und Server nochmal neu starten, Hard Reset machen.
Das sind die hochqualifizierten Jobs, die im Datacenter entstehen.
Und die will man jetzt zumindest teilweise von Robotern erledigen lassen.
Und genau, ansonsten hast du die richtigen Fragen.
Also was ich damit überlegt habe, das hat mich wirklich vorgestern oder so, ich will nicht sagen wach gehalten, aber habe ich überlegt, eine Zeit lang dachte ich mal, Mark Zuckerberg ist echt dieser Vollidiot, also ein Vollidiot ist er natürlich nicht, aber er ist der Typ, der so ein bisschen mit dem Clown-Karren die Goldmine gefahren ist, das wurde ihm vorgeworfen, dass er eigentlich mehr Glück als alles andere gehabt hat mit Facebook, dass er da raufgekommen ist und dann...
gute Leute aus der Venture-Capital-Szene zur Verfügung gestellt oder zur Seite gestellt bekommen hat.
Dann hat er zwischendurch, glaube ich mal, als er das Metaverse und so abgeblasen hat, abgesehen davon, dass seine strategischen Entscheidungen zwar nachvollziehbar, aber dann doch von wenig Erfolg gekrönt waren, also insbesondere Hardware und Metaverse.
Zwischendurch hatte er mal relativ folgerichtige Entscheidungen getroffen und ich hatte das Gefühl, er altert so ein bisschen und wird schlauer und hat auf jeden Fall, was den Aktienkurs angeht, ihm sehr gut getan.
Inzwischen zweifle ich wieder so ein bisschen auch an seiner strategischen, also er trifft die richtigen Entscheidungen groß.
Aber die Instinktlosigkeit wieder, mit der das hier einhergeht, also du musst dir überlegen, jeder weiß, dass die Personalkosten im Datacenter nicht der große Faktor sind.
Also das Ding kostet irgendwie, jedes Gigawatt kostet irgendwie 50 Milliarden.
Davon ist Strom dann auch schon nur noch 10% oder weniger, nee, weniger sogar.
Die ganzen Gebäudekosten, was weiß ich, das ist vergleichsweise zu den Chips schon relativ wenig und die Personalkosten sind wirklich zu vernachlässigen.
Also da arbeiten pro Gigawatt vielleicht 100, 200 Leute drin.
Und in einer Zeit, in der man gerade das Problem hat, dass Datacenter unbeliebt werden, zu sagen, die letzten Jobs, die das Datacenter noch schaffen, versuchen wir jetzt mit Robotern abzuschaffen, um da irgendeinen minimalen Prozent, im Nachkommaprozentbereich wirtschaftlichen Vorteil zu erlangen, ist doch wirklich absurd dämlich.
Also wenn du Trump bist oder der Leiter der Republikanischen Partei, der gesagt hat, hey, die Mitter sind in Gefahr und in vielen Ländern verlieren wir, wo wir vorher eigentlich klar gesiegt hätten, wegen dem Thema Datacenter und jetzt sagt der Typ, der gleichzeitig eine Initiative baut, wo es heißt, wir bilden Leute aus für Data Center, wir sorgen dafür, dass Schulen gebaut werden und Feuerwehrwachen renoviert werden, damit Data Center gebaut werden können.
Und pipapo, gehst du nach draußen mit der Info, ja, wir haben außerdem hier mal überlegt, wie wir die letzten Jobs noch wegrationalisieren können im Data Center.
Der Republikaner muss ihnen noch einen Slab geben.
Das ist die schlechteste PR, die du für Data Center machen kannst, zu sagen, wir bauen das zu seelenlosen, also nicht, dass das jetzt sowieso schon ein besonders schöner Ort wäre, aber Wir bauen das zu irgendwelchen Schattenfabriken aus, wo kein Mensch mehr drin arbeitet, keine Jobs geschaffen werden, der Umsatz irgendwann auch mal abgesehen vom Strom vielleicht wegverschoben werden kann in die Karibik oder sonst wo.
Also ich finde es einfach nicht besonders intelligent, ehrlich gesagt.
Und ich verstehe auch den wirtschaftlichen Anreiz gar nicht so sehr, dass Data Center jetzt ein klein bisschen effizienter zu machen, indem man da die paar Leute, die da arbeiten, noch weg zu rationalisieren.
Und mich wundert auch, dass nicht das Meta da nicht auch mal, also es ist zwar nicht besonders wahrscheinlich, dass Meta irgendwo innovativer wäre als der Rest, weil sie ja hauptsächlich abgucken eigentlich von der Konkurrenz.
Aber man würde ja erwarten, dass die Leute, die hunderte Milliarden Revenue mit Datacentern machen, so ein AWS, die außerdem mehr Roboter als Angestellte inzwischen haben oder kurz davor sind, das zu erreichen, dass die vielleicht zuerst auf die Idee gekommen wären und eine fertige Lösung dafür hätte.
Also warum Meta sich da jetzt an die Speerspitze der Automatisierung von Datacentern stellt?
halte ich für gerade in der derzeitigen Debatte für höchstgradig instinktlos und dumm, ehrlich gesagt.
Und ich verstehe auch nicht die wirtschaftliche Vorteilhaftigkeit, ehrlich gesagt.
Muss mir jemand erklären, können wir gerne heftig diskutieren in der Community.
Aber Mark Zuckerberg macht gerade wieder so ein Aufeinandertreffen von mittelmäßigen Entscheidungen, finde ich, ehrlich gesagt.
Ja, ich glaube, bei Meta gibt es einfach, egal was er entscheidet, was irgendwas mit Leuten zu tun hat, immer News und Leaks zu dem Thema.
Weil es scheint kulturell ja jetzt so angeschlagen zu sein bei denen, dass da egal was irgendwie entschieden wird, kommt sofort was raus.
Im Gegensatz zu bei Amazon hat sich jeder schon damit abgefunden, dass die Roboter einen großen Teil der Arbeit machen.
Korrekt, ja.
Und als ich das gelesen habe, habe ich natürlich nochmal an Hugging Face und OpenAI gedacht und mich gefragt, ob wir in den nächsten zwölf Monaten vielleicht das als erstes erleben, wie die Roboter sich zusammentun und irgendwas angreifen, keine Ahnung, irgendwas auf Kamera sehen und dann irgendwas entscheiden.
So weit ist es doch auch nicht mehr.
Also wenn das, was bei OpenAI und Hugging Face passiert ist, Also die Roboter laufen noch auf dem gleichen System.
Du meinst, du würdest Roboter nicht zwangsläufig zu eng mit GPUs zusammenarbeiten lassen?
I don't know.
Also irgendwann werden wir da doch, also es muss doch, wahrscheinlich gibt es irgendeine Black Mirror Folge schon dazu.
Also das wäre, überleg mal, das Modell würde durch falsche Blink-Signale an dem Server den Eindruck erwecken, der Roboter müsste den Server neu verkabeln und so gelingt es der KI am Ende auszubrechen oder irgendwie.
Verstehst du, was ich meine?
Also die KI schafft es erst, die Software-Cuda irgendwie der GPUs zu manipulieren, sodass sie dem Roboter quasi Anweisungen geben können, wie er was umverkabeln muss, damit man irgendwie noch effizienter zusammenarbeiten kann.
Vielleicht ist das aber auch die, vielleicht will das ja mehr da und das ist der geheime Clou, dass sie glauben, Zusammen mit Robotern könnten die GPUs und Modelle des Data Center noch effizienter aufbauen oder so.
Aber wie gesagt, im Moment geht es um Knöpfe drücken und Kabel stecken.
Bleibt mal dabei.
Also wir hatten ja auch diese Geschichte von dem Fitnessstudio.
Also die Person, die bei einem Fitnessstudio einen Kurs haben wollte und die KI hat dann halt es bewirkt, diesen Kurs zu buchen, aber halt auch andere rausgeworfen und so.
Ich stelle mir es halt so vor, dass die Roboter das Data Center verriegeln und dass kein Mensch mehr dort reinkommt.
Ja, wäre auch lustig.
Also irgendwann muss ja was passieren.
Entweder machen sie es selbst oder die PR-Abteilung von einem der großen Roboterfirmen überlegt sich da was.
Ja, mal schauen, wie sich das weiterentwickelt, ob man es schafft, da noch weniger Jobs zu schaffen mit Data Center.
Ich bin gespannt.
Der Debatte würde es, glaube ich, nicht weiterhelfen, also warum Kommunen dann überhaupt noch Datacenter in den Vorgarten stellen sollen, wenn du dann, ich bin mir eh nicht sicher, wie lange es da wirklich zu Steuereinnahmen kommt und ob überhaupt in umfangreichen Maße und wenn dann die Jobs auch noch wegfallen, dann wird es, glaube ich, kompliziert.
So, apropos kompliziert.
Das Wall Street Journal schreibt, dass es eine neue, sophistizierte Modelle oder neues Schlupfloch gibt, um kostenlos Kapitalerträge.
zu erzielen in den USA.
Man muss sich vorstellen, das ist so ein bisschen neben Basketballclubs kaufen und so weiter der wahre Volkssport von Milliardären in den USA.
Wie kann ich Geld anlegen, ohne dass der Staat mir was von meinen Capital Gains wegnimmt?
Der beste Trick bisher oder einer der besten Tricks bisher sicherlich die Möglichkeit, die Peter Thiel genutzt hat, um den sogenannten Roth IRA zu missbrauchen, um Milliarden gewinne steuerfrei.
Der Roth IRA ist das, was wir so ein bisschen versuchen zu bauen mit der Altersvorsorge.
Eine Möglichkeit, einen fixen Betrag steuerfrei einzuzahlen in der Altersvorsorge.
Und dann darf eben alles, was da eingezahlt wird, irgendwann für die Altersvorsorge wieder steuerfrei entnommen werden.
Das ist einer der Gründe, warum ich immer darauf poche, dass man nicht die Einzahlung, sondern die Auszahlung steuerfrei machen sollte, aber deckeln.
Und natürlich das anpassen auf die jeweilige, meinetwegen auch drei Millionen.
Also die kleinen Millionenbeträge sind da tatsächlich gar nicht das große Problem, denke ich.
Aber das kann man natürlich inflationsanpassen.
Und dann sagen darf halt jeder aus seinem Spardepot meinetwegen drei Millionen steuerfrei rausnehmen für die Altersvorsorge.
Die meisten Leute betrifft das nicht.
Bei den Großen macht es wiederum auch keinen Riesenunterschied, ob es zwei oder drei Millionen sind, würde ich jetzt mal behaupten.
Wenn man es andersrum macht, dann wird es eventuell wie bei dem Roth IRA, wie Peter Thiel das toll bewiesen hat, ausgenutzt.
Und zwar ist es da so, dass man maximal 7500 Dollar im Jahr vorsorgen kann, quasi.
Dafür aber alles, was daraus entsteht, am Ende steuerfrei ist.
Was Peter Thiel so genutzt hatte, dass er sich absurd günstige Optionen zum Preis von 1 Dollar Cent oder ich glaube Bruchteil von einem Dollar sogar in seinen Roth IRA reingelegt hat, von denen er aber wusste, dass sie zum Beispiel am Börsengang von PayPal oder so unheimlich wertvoll werden.
Und so konnte er quasi, ohne das Limit von 7500 Dollar im Jahr zu überschreiten, trotzdem Milliarden in seinen Roth IRA legen, die er damit steuerfrei quasi oder wo er dann steuerfrei Capital Gains, also die Kapitalgewinne, vereinnahm.
konnte.
So, das wurde so ein bisschen geschlossen anscheinend, weshalb man nach neuen Möglichkeiten sucht und die neueste Mode ist, Lebensversicherungen dafür zu nutzen.
Wir wissen, Lebensversicherungen sind in aller Regel keine guten Geldanlagemöglichkeiten, also Kapitallebensversicherungen, so Risikolebensversicherungen, wenn man Leute versorgen will, kann man das immer machen, das ist relativ günstig, das hängt davon ab, wie man selber eingestellt ist.
Glaube ich aber als Kapitalanlageinstrument sind Lebensversicherungen nicht besonders schlau in der Regel.
Gibt aber eben auch da eine Ausnahme in den USA, nämlich dass man, wenn man sie nicht selber managt, sondern das an so einen Fiduciary, so einen typischen Financial Advisor übergibt, oder wenn man sagt, ich will eben nur diesen einen ETF auf Dauer ansparen zum Beispiel, das müsste auch gehen, kannst du innerhalb einer Lebensversicherung auch, zumindest bis zum eigenen Tod, steuerfrei.
Geld annehmen und der eigene Tod ist in den USA insofern problematisch, dass da fast nie, also es gibt eine Estate Tax, also vergleichbar mit einer Erbschaftssteuer, aber auch da gibt es so viele Ausnahmen, dass die eigentlich nie eintritt.
Im Gegenteil, die hat sogar ein riesen Problem, dass nämlich mit der Übergabe beim Tod ein neuer High Water Mark eingezogen wird.
Wie gibt es Namen für irgendwie?
Angels Share oder so?
Angels Taxi heißt das?
Step Up in Basis heißt es, das ist der richtige Term.
Genau, aber es gibt noch einen schönen, finde ich jetzt nicht.
Okay, dann nehmen wir das Wort Step Up in Basis.
Und zwar beschreibt dieses Step Up in Basis, dass wenn jemand zum Beispiel ganz lange Geld angespart hat und man versucht ja Dividenden und Besteuerungen zu vermeiden, das heißt man spart immer weiter, man borgt sich lieber Geld dagegen und man verkauft keine Aktien und damit keine Capital Gains fertig sind, will keine Dividenden haben, damit keine Steuern auf die Dividenden fällig werden, soll man spart und spart und spart und lässt die Aktien Geld verdienen oder man lässt die Assets appreciaten, ansteigen im Wert und beim Tod versucht man eine Erbschaftsteuer zu umgehen und wenn jetzt vererbt wird und das Kind das erbt, dann ist der Einkaufspreis der Aktie auf einmal nicht etwa der Einkaufspreis der Aktie, der historische, sondern der Kurs am Todestag.
Das heißt, du kriegst 100 Milliarden vererbt, die mal für 10 Milliarden sozusagen an der Börse eingekauft worden sind.
Und mit dem Tag des Todes sind diese 90 Milliarden steuerfrei geworden und werden nie wieder besteuert werden.
Sondern nur noch, was jetzt zusätzlich verdient werden kann, ist sozusagen Capital Gains.
Was einer der größten Tricks ist, um Milliardenvermögen niemals zu beerben.
Also wenn sie zu Einkommen werden, zum Beispiel bei der Erbschaft.
Genau, das Wall Street Journal berichtet jetzt eben, dass es da einen neuen zusätzlichen Trick gibt, wenn man so will, indem man das in eine Lebensversicherung packt und damit, sofern man selber nicht managen will, was dann die Ecken und Kanten sind, wird hier in dem Artikel beschrieben, wir packen es in die Show-Note, gibt es da quasi eine weitere Möglichkeit, um genau das zu tun.
Und es ist ein weiterer Grund, warum es eben dazu führt, dass die allerreichsten Menschen relativ gesehen weniger Steuern zahlen als die mittelreichen.
die Mittelschicht oder die einigermaßen reichen Menschen.
Das liegt eben an dieser Step-up-and-Basis, an der Vermeidung von Capital Gains, an der Vermeidung von Einkommen.
Also von Elon Musk bis Jeff Bezos, die lassen sich alle irgendwo zwischen 1.000 und 100.000 Dollar auszahlen an Gehalt und alles andere wollen sie in Aktien haben, weil man nur mit Aktien und Aktienoptionen quasi relativ steuerfrei Geld verdienen kann, das relativ lange halten und sich entwickeln lassen kann, ohne Steuern zu verdienen.
So, dann haben wir noch ein paar Andere, oh wir müssen auf die Uhr schauen.
Du hast gesagt, es sieht heute nur schlecht aus für Elon Musk.
Ich würde sagen eine positive News und die auch zeigt, wie pragmatisch und unbürokratisch Elon Musk denkt und was sicherlich einer seiner guten, also wenn er es im harmlosen Weg einsetzt, sicherlich einer seiner guten Eigenschaften ist.
Und zwar berichtet der Information exklusiv, dass SpaceX jetzt eine, Turbinenblattfabrik baut.
Und zwar nicht für das, was man vermuten würde, nämlich dass sie damit Flugzeug- oder Raketenturbinen bauen wollen, sondern was Elon Musk bauen will, sind Gasturbinen.
Also weil Caterpillar, Siemens Energy, GE Van Nova und die typischen Produzenten dieser Gaskraftwerke, die die Datacenter befeuern, im wahrsten Sinne des Wortes, nicht schneller bauen können, also die Werke sind ausgelastet, insbesondere das Bauen des Innersten einer einer Turbine, also diese Blätter, die man, wenn man so in eine Flugzeugturbine schaut, dann sieht man da so Lamellen, könnte man das nennen, diese typischen Rotoren- oder Turbinenblätter.
Und die in ausreichender Zahl schnell herzustellen, scheint gerade das Bottleneck zu sein.
Und es ist ja immer so, dass die gesamte Entwicklung von Datacentern, aber auch KI-Umsätzen, GPUs und so, hängt immer am kleinsten Engpass.
M-Dolls-Law oder wie das heißt, weiß ich nicht.
Aber der kleinste Engpass ist sozusagen, was die gesamte Entwicklung beeinflusst.
Und im Moment scheint er neben Transformatoren eben auch an Generatoren oder Turbinen zu liegen.
Und den versucht Elon Musk jetzt zu lösen, indem er sagt, wenn die alle, die seit hunderten Jahren oder seit zig Jahren Turbinen bauen, das nicht hinbekommen, die Produktionen da zu beschleunigen, baut er das jetzt First Principles selber.
Und wie gesagt, finde ich eine super pragmatische Angehensweise und sicherlich was, da ist er wirklich dann auch Pionier.
erkennt und handelt schneller als andere, wird damit sicherlich auch Geld verdienen am Ende oder sich einen Vorteil verschaffen.
Aber er löst das pragmatisch oder versucht zu lösen, indem er quasi diese Turbinenlabellen oder Turbinenblätter jetzt selber herstellt, dann sicherlich als Zulieferer für die Gaskraftwerkersteller oder Gasturbinenhersteller fungiert, vielleicht irgendwann auch voll integriert seine eigenen Turbinen baut.
Können wir vorstellen, dass er dann auch es früher oder später schafft, vielleicht sogar Turbinen mit einem höheren Wirkungsgrad zu bauen, was die Stromkosten der Datacenter natürlich senken könnte.
Und ja, so wird SpaceX jetzt zum Produzenten von Turbinenblätter, um diesen Engpass sozusagen aufzuhalten.
Ob er das am Ende nutzen will, um sich selber einen Vorteil zu verschaffen oder ob er die Gesamtentwicklung von KI damit einfach beschleunigen will, beides ist möglich, das werden wir dann sehen.
Finde ich erstmal einen ganz interessanten Ansatz.
Um auch mal zu sagen, was Elon Musk teilweise neben Lügen und Durchhalten und Fake it, Jimmy, Make it dahin gebracht hat, wo er heute ist als reichster Mann der Welt.
Dann große News für Apple.
Es gibt einen neuen CEO.
Er ist jetzt im Job.
Nach Tim Apple kommt jetzt John Apple und wird jetzt hoffentlich, ich kann es schon kaum erwarten, die ganzen neuen tollen Apple-Produkte vorstellen.
Ich schaue gerade in unseren Group Chat.
Jan hat uns mal so ein Foto geschickt von so einem aufgeklappten MacBook mit der Unterschrift Nächste Trillion Market Cap für Apple, wenn Laptop zugeklappt arbeiten können.
Also ja, ich glaube, das wird die nächste Innovation von Apple.
Die Information hat einen sehr schönen Artikel geschrieben, wie Apple es geschafft hat mit dem Mac oder MacBook, vor allem dem Mac Mini.
ein Produkt für KI zu bauen.
Alle haben ihre Open-Claw-Agenten da drauf laufen lassen.
Und wahrscheinlich, also es muss doch eigentlich so kommen.
Wir müssen doch eigentlich ein MacBook jetzt bekommen, das man zuklappen kann und das weiterarbeitet und das dann vielleicht irgendwie auf dem zugeklappten Display noch so zwei, drei Lichter hat, die mir sagen, irgendwie Claude-Code arbeitet oder die KI.
ist fertig oder Achtung, Achtung, der Computer braucht Batterie, damit die KI weiterarbeiten kann.
Oder stell dir vor, Apple hätte einfach eine sichere Cloud gebaut, wie ich es ihnen vorgeschlagen habe mehrmals.
Vielleicht kommt das auch noch.
Würden viele Leute sicherlich gerne in Anspruch nehmen, jetzt schon langsam zunehmend.
Fairerweise, hier zählt auch so ein bisschen das Beispiel mit dem Clown-Car und der Goldmine.
Also der Mac Mini war kein unpopuläres Produkt, aber auch kein Verkaufsschlager bis zum kurzen.
Aber OpenClaw hat ihm dann großen Vorschub geleistet.
So sehr, dass man jetzt sogar den Entwicklungszyklus für Mac Minis beschleunigt hat, also um noch mehr KI-Power reinzubringen, noch stärkere KI-Chips oder auf Neural Networks vorbereitete Chips.
Baut man Zwischengenerationen oder hat den Zyklus verändert, also man bringt eine frühere, nächste Version des Mac Minis raus, obwohl der eigentlich noch nicht dran gewesen wäre, weil die Nachfrage so groß war.
Und was ich super interessant finde, ist, dass der Mac Mini als KI-Tool wohl so schlank und nutzbar ist und gleichzeitig muss man sagen, die Nachfrage so groß ist, dass wohl selbst Firmen wie OpenAI hier beschrieben werden, dass sie Tausende dieser Mac Minis zusammenstecken über den, wie heißt das, Lightning Bolt Anschluss oder so.
Also da kann man wohl gut relativ Verlust und vor allen Dingen sozusagen zeitlicher, wie sagt man, also die Roundtrip Time ist wohl da so niedrig, dass man wirklich damit gut so Macs verbinden kann und die dann wie eine Art kleines Rechenzentrum zusammenarbeiten können.
Ohne das, glaube ich, jemals geplant zu haben, hat Apple da ein Produkt gebaut, was sich so ein bisschen zu einem kleinen Mini-Data-Center connecten lässt.
Und das haben wohl einzelne Anbieter schnell erkannt.
Und wenn sie nicht quasi gerade an neue GPUs rankommen, dann bauen sie ihre kleine Private Cloud aus Mac-Minis zusammen.
Und das ist natürlich, das sorgt für ungeahnten Erfolg.
Das sorgt dann leider dafür, dass die Privatanwender relativ viel für ihre Mac-Minis zahlen müssen, weil jetzt auf einmal...
große Firmen um Hunderte und Tausende von diesen Päckchen da konkurrieren.
Aber fand ich eine ganz lustige Story und deswegen habe ich es hier mit reingepackt.
Der Mac Mini und so Desktop, Barebone, AI-PCs werden eine richtig große Produktfamilie werden in Zukunft.
Also da werden wir noch viel mehr hören.
In den USA werden welche hergestellt.
Alle herkömmlichen Hersteller überlegen inzwischen, was sie da bauen kann.
Dein kleines privates Datacenter für zu Hause wird so ein bisschen ein Standardprodukt in Zukunft, zumindest für manche Leute.
Alle Firmen haben versucht, das Apple iPhone zu disrupten mit irgendeinem AI-Produkt und jetzt ist es das Mac Mini, was das bestverkaufte AI-Produkt ist.
Ja, auch lustig.
Verrückt, ja.
Insofern eigentlich ein schöner Abgang für Tim Cook, was ihm da nochmal gelungen ist, wie gesagt, sicherlich ohne das zu planen.
So, kleine Regulierungsecke, die EU.
hat gemäß dem Digital Markets Act die ChatGPT, Reddit und Roblox als große Plattformen einordnen lassen.
Beziehungsweise Reddit und Roblox sind eine Flop, das ist eine Very Large Online Plattform, das heißt ein Service, der mehr als 45 Millionen Mitglieder im Monat erreicht, der Nutzer im Monat erreicht.
ChatGPT überschreit diese Grenze auch nach eigenen Angaben mit 159 Millionen monatlichen Nutzern.
Muss man sich jetzt fragen, wo kommen denn die anderen 850 Millionen her, wenn in Europa nur 160 Millionen sind und Chachibiti eine Milliarde Nutzer haben möchte?
Und wie kann Chachibiti das eigentlich so gut messen, wenn man sich da nicht einloggen muss teilweise?
Naja, aber ich will nicht sagen, sie möchten reguliert werden, aber sie fallen relativ klar über diese Grenze von 45 Millionen Nutzer, die so ein bisschen arbiträr um gewisse, also ich habe das Gefühl, man wollte damit gewisse europäische Firmen.
Vielleicht eine deutsche Telekom, die keine 45 Millionen Nutzer hatte oder andere.
Diese Grenze bei 45 Millionen hat man nicht ohne Grund gewählt.
Da fällt glaube ich nur Booking.com rüber und ansonsten keine europäische Company wird da so ein bisschen regulierungspflichtig.
Und es ist natürlich der DSA, nicht der DMA, also der Digital Services Act, Digital Markets Act.
Da geht es eher um Selbstvervorzugung, Digital Services Act.
Da geht es um das, was wir gleich besprechen werden.
Und wenn man über diesen 45 Millionen Nutzern ist, muss man eben schauen, dass man auf den Schutz von Minderjährigen besser achtet, dass man eine gewisse Verantwortung für die Inhalte übernimmt.
Wenn nicht, kann man sehr schnell bestraft werden.
Also der DSA eröffnet da so ein Toolset.
Wenn einmal festgestellt wird, man ist eine Flop, eine Very Large Online Plattform, dann können Strafen bei Fehlverhalten relativ schnell verhängt werden.
Man hat jetzt, ich glaube, vier Monate Zeit, um darauf zu reagieren und sich anzupassen oder dem DSA unterzuordnen.
Dazu gehört, wie gesagt, Missbrauchsmaterial verhindern, Fehlinformationen, Wahl.
Also gerade das, was wir vorhin besprochen haben, die Beeinflussung von Wahlen und so zu erkennen und zu verhindern, all das gehört dazu.
Und das Interessante ist, dass ChatGPT eben kein Flop, sondern eine Flos ist.
Also es wird als Very Large Online Search Engine eingeordnet, also vergleichbar mit Google, weil ChatGPT auch eine Suchfunktion hat, sagt man quasi und man...
umgeht damit so ein bisschen die Notwendigkeit, neue AI-Regulierungen zu schaffen, indem man einfach sagt, am Ende sind es ja auch Suchmaschinen und wir behandeln sie einfach wie Suchmaschinen und deswegen sind sie genauso verantwortlich für ihr Handeln.
Dann vielleicht noch eine gute News für ChatGPT.
Das wird relativ stark durchgefeiert hier.
OpenAI's ChatGPT Ads Business Hits 1 Billion Run Rate as Europe Gets Self Service Success.
Das war einerseits nicht so neu, glaube ich, außer dass sie es jetzt bestätigt haben.
Auf der Runrate von einer Milliarde Umsatz im Ad-Business waren sie auch vorher so quasi taxiert worden.
Man muss fairerweise sagen, aber das ist 80, 90 Prozent unter ihren Zielen.
Sie wollten dieses Jahr zweieinhalb Milliarden Umsatz machen, glaube ich, nach ihrer Planung.
Davon sind sie weit entfernt von den 100 Milliarden, die sie 2030 machen wollen.
Da ist das auch kein großer Meilenstein auf dem Weg, fairerweise, sondern da müsste man auch schon höher liegen, wenn man das noch erreichen möchte.
So grandios sind die Zahlen nicht und trotzdem wird es relativ stark abgefeiert, dass OpenAI's Chattapd jetzt erstmals eine Milliarde Umsatz mit Werbung macht.
Mal auch da einfach trianguliert.
Und wenn uns erzählt wird, dass sie eine Milliarde Nutzer haben, wäre das ja nur ein Euro oder ein Dollar pro Nutzer im Jahr.
Das ist jetzt noch nicht so beeindruckend.
Es läuft natürlich auch noch nicht überall.
Die Self-Serve.
Möglichkeiten starten jetzt in Europa.
Letztes Mal habe ich gesagt, das geht noch nicht.
Es ging erst, es ging über Agenturen und über Criteo mittelbar, aber noch nicht direkt.
In Zukunft kann der kleine Shopify-Händler dann auch bei OpenAI direkt buchen.
Ich nehme an, in gewissen Industrien kann das opportun sein.
Da gibt es vielleicht Arbitrage-Möglichkeiten, günstig Traffic einzukaufen.
Man muss jetzt die Entwicklung ein bisschen beobachten.
Im Moment wächst es sehr dynamisch mit.
hocheinstelligen Wachstumsraten pro Woche oder so 30% gegenüber dem Vormonat.
Das ist natürlich dynamisch, da kann man auch schnell auf relevante Bereiche kommen.
Wenn man sich anschaut, wie Amazon-Werbung, also Retail-Media am Anfang gewachsen ist, ist das hier schon ein guter Anfang und trotzdem sind sie von den eigenen Ambitionen, muss man auch sagen, weit entfernt.
Wenn man überlegt, wie viel derzeit subventionierte Abos oder Nutzung von JGPT man damit ersetzen muss, ist es dann doch relativ wenig noch.
Aber es wächst schnell und wir schauen weiter.
So, jetzt haben wir nur noch 10 Minuten Zeit und müssen uns entscheiden zwischen vier Storys.
Also wir machen einmal nur ganz kurz, weil es auch gar nicht mehr Zeit ist.
Eigentlich interessiert auch nur noch Shein.
Mit dem Aufruf auf deinen Newsletter.
Endlich ist er zurück.
Kommt ja nächste Woche wieder.
Das müssen wir sehen.
Gerade, dass ich mal nicht im Urlaub bin.
Aber vielleicht versuche ich es, je nachdem.
Dann machen wir aus den anderen drei Kurz-News.
Und das erste verdient auch gar nicht mehr Zeit.
Aber die Planetic.
Planetic Group AG kündigt die eigene Restrukturierung in Selbstverwaltung, glaube ich, an.
Also am Ende geht es um Insolvenzverfahren.
Und zwar hinter der Planetic Group versteckt sich die frühere Veganzgruppe, die jetzt aufgibt und doch nicht aufgibt, also sich selbst nochmal renovieren möchte, aber auch Proforma es eben in die Insolvenz geschafft hat, nach wirklich Jahrzehnten des Kampfes, muss man fast sagen.
Haben wir, glaube ich, immer ganz gut getroffen mit unseren Einschätzungen.
Dabei möchte ich es auch belassen und keine heben.
Am Ende ist ja auch nicht schön, wenn Firmen in Insolvenz gehen, aber so wie das verkauft wurde, naja, Klappen gehört zum Geschäft.
So, dann, das können wir nicht ganz untergehen lassen, aber wir packen den Artikel der Financial Times mal in die Shownotes.
Und zwar hat der US-Regulator jetzt, also die Federal Trade Commission, Amazon auf dem Kieker.
Und zwar, weil sie wohl seit 6, 7 Jahren die Ad-Prices, wir haben eben noch Wir haben eben noch das Retail-Media-Geschäft von Amazon ein bisschen gelobt und jetzt beansprucht die FTC die Überzeugung, dass Amazon bis zu 20 Milliarden an Werbeeinnahmen unrechtmäßig eingenommen haben könnte und zwar, weil man einfach gesagt die Reserve Bits für Auktionen zu hoch gesetzt hat oder dass man überhaupt einen Reserve Bit gesetzt hat.
Also uns würde mal Glauben gemacht in diesen Online-Auktionen, um die Eyeballs von Konsumenten, sei es Google oder Amazon, dass man so ein Second-Place-Bidder-System hat, holländische Auktion oder wie heißt das?
Du zahlst immer den Preis, den der nächstbeste gezahlt hätte.
Das wird der Preis, den du für deine Anzeige zahlen musst.
Deswegen kannst du sehr hoch bieten, weil du nur das zahlst, was der nächste bietet oder dessen Zahlungsbereitschaft.
Und das wird aber, ich würde sagen, scheidenbar regelmäßig gegenverstoßen, indem man sogenannte Reserve-Bits einsetzt.
Also indem man sagt, eine gewisse Marke, also ein gewisser Service.
Egal wie viele Bitter da sind, wenn du irgendeinen krankenversicherungsspezifischen Term einbuchst, wird Google irgendwie trotzdem wissen, dass der ein paar Euro wert ist.
Und selbst wenn kein zweiter Bitter sich finden würde aus irgendeinem Grund, hat man immer das Gefühl, dass Google trotzdem ganz gut weiß, was ein Klick dir wert sein könnte.
Insbesondere bei eigenen Brands, wo es manchmal keine anderen Bieter gibt oder geben darf, ist das ganz interessant und relevant.
Da kann man sich ja fast verabreden manchmal, dass man eben das nicht möchte, dass andere auf einen bieten.
komischerweise zahlt man trotzdem relativ hohe Klickpreise.
Oft, was den Eindruck hinterlässt, dass da gemauschelt wird.
Wäre nicht überrascht, wenn wir auch Google betreffend da in Zukunft nochmal mehr drüber hören, wenn ich das Rauschen im Blätterwärter richtig interpretiere.
Aber jetzt soll erstmal Amazon dran sein, wegen quasi ähnlichen Vorwürfen, dass sie quasi die Ad-Prices nach oben manipuliert haben, sodass Advertiser mehr zahlen, was am Ende dazu führt, dass diese natürlich auf die Preise ihrer Produkte aufschlagen und Konsumenten dafür mehr zahlen.
Dann ganz kurze China-News noch.
Z.A.I.
oder Sipu.A.I., die Firma hinter GLM 5.3, dem sehr erfolgreichen chinesischen Modell, hat Zahlen reported und diese eher verfehlt.
Man hat den Umsatz zwar verfünffacht auf 142.
Millionen in den ersten sechs Monaten.
Das bleibt aber unter den eigenen Maßstäben zurück.
Der Aktie hat es nicht geschadet.
Die liegt trotzdem 800% gegenüber dem Vorjahr im Plus.
Aber man schafft es nicht so gut.
Obwohl GLM 5.3 ein sehr populäres Modell ist, schafft man es nicht, in wirtschaftlichen Erfolg zu überführen.
Du hast es angesprochen.
Wir nehmen natürlich am Dienstag, dem 1.
September ab und mein Newsletter, der vom 31.
September ist ab.
Das ist vielleicht der einzige Fehler, den wir unterlaufen, ist, dass ich statt 31.
August 31.
September geschrieben habe.
Am Montagabend habe ich den noch rausgehauen mit so einem kleinen Essay über Shein und was wir teilweise auch schon mal über E-Commerce gesagt haben.
Ich beschreibe so ein bisschen die Geschichte, wie Shein natürlich furchtbar innovativ, aber fairerweise auch mit viel Rückenwind aus Corona sehr schnell gewachsen ist mal das Wunderkind, das E-Commerce wurde.
Dann mit dem Abflauen von Corona auch.
relativ schnell Wachstumsprobleme bekommen hat und die Bewertung von 100 Milliarden auf 66 Milliarden runtergegangen.
In 22 der US-IPO oder in 23 der US-IPO scheiterte, als man schon an die Börse wollte, um die Firma zu entsorgen, weil man wusste, dass Wachstum sinkt, ist aber der IPO gescheitert, das ist immer ungünstig.
Da hat man zwei Jahre gearbeitet, in London IPO zu schaffen, währenddessen ist das Wachstum weiter geschrumpft.
Jetzt hat man mit eigentlich keinem Wachstum mehr es geschafft, an die Hongkonger Börse zu gehen am Dienstagmorgen.
Herzlichen Glückwunsch dazu.
Das Debüt hat zu wünschen übrig gelassen.
Und zwar ist die Aktie zwischenzeitlich 10% eingebrochen.
Das ist für jeden Börsengang ein schlechtes Ergebnis.
Hat dann relativ stabil geschlossen.
Da vermutet man aber, dass es an Stützungskäufen von Goldman Sachs, die angeworbener Stabilisator dieses IPOs waren.
gelegen haben müsste, dass die da zugegriffen haben.
Die Insider können später noch verkaufen, das heißt, so wie bei SpaceX wird es da weiteren Druck auf die Aktie geben.
Auch vom Markt wird es aufs Geschäftsmodell weiteren Druck geben.
Die wirklich schlechten oder die wirklich großen Probleme, was Regulierung angeht, was die Minimis angeht, kommen eigentlich erst noch dieses Jahr.
Das heißt, im Moment waren es noch fast endogene Themen, die Schein das Wachstum gekostet haben.
Und die Punchline meines Artikels, das kann man sich im Doppelgänger Newsletter durchlesen, Vielleicht ganz interessant zusammengeschrieben.
Ich glaube, am Ende ist die Punchline, dass was sie ihnen das Genick gebrochen hat oder das Wachstum gekostet hat, ist, dass die Geschäfte wieder aufgemacht haben.
Dass der echte Dopaminkick mit der besten Freundin einkaufen gehen, Stoffe anfassen, den Kaschmir-Pulli kuscheln, Ware mit nach Hause nehmen, die man nicht zurückschicken muss.
Also das Erlebnis mit Klatsch und Tratsch, das verbinden, Freunde sehen, die auch einkaufen, dies und das.
Dieses meiner Meinung nach viel bessere Erlebnis, was Inditex mit viel höheren Margen betreibt.
ist zurückgekommen und Online-Handel kann er meiner Meinung nach vom Erlebnis, aber auch von den Unit Economics nicht mithalten.
Wenn man überlegt, du bestellst da irgendwas im Internet mit 50% Wahrscheinlichkeit, gefällt es dir, es kommt oft nicht zu dir nach Hause, sondern irgend spät die drei Blocke entfernt mit einem Zeitverzug von zwei Tagen bis zwei, drei Wochen, wenn es aus China kommt.
Das ist so, als wenn du irgendwie da in Hamburg am Steintor Drogen verkaufst und sagst, 50-50, dass du in zwei Wochen einen Kick davon bekommst.
Ich glaube, es wäre ein schlechtes Drogen.
wenn du so Dopaminkicks verkaufst, da ist das Stöbern in einem Offline-Zara einfach das bessere Erlebnis.
Ich meine nicht, dass ich für Fast Fashion sein soll, aber wenn jemand das Business beherrscht, dann ist es H&M, Zara, Mango, Uni, Chloe, auf ähnliche Margen kommen übrigens.
Und man muss sich wirklich nach 30 Jahren mal fragen, wenn der größte E-Commerce-Center der Welt, Amazon, eigentlich das E-Commerce-Geschäft noch bezuschusst, wenn Shein eigentlich kein Geld damit verdient, gerade...
auf einer Wahnsinns-Scale, ob man einfach mal, ich will nicht sagen, die Dinger zumachen soll oder abschließen, aber das Thema abschließen, dass das ein fantastisches Modell ist.
Es ist gut für die Konsumenten, die kriegen günstiger denn je Ware, haben mehr Transparenz, schnelle Lieferzeiten, hohe Convenience.
Aber für die Leute, die das betreiben, ist es so ein bisschen wie Airlines.
Das ist eigentlich das Airlines-Beispiel.
Ich werde eine kleine Zwischenprediktion.
Scott Galloway vergleicht dieses Jahr noch E-Commerce mit Airlines.
Sonst erklärt das ja mal am AI Beispiel, aber eigentlich sind E-Commerce-Läden die Airlines.
Also jeder kann jetzt kostenlos oder sehr günstig fliegen durch die Welt und Waren sich heranfliegen lassen, aber die, die es anbieten, verdienen eigentlich kein Geld damit.
Und das Bestgeschäft ist am Ende 10% der Umsätze und Zara kann ja sogar inzwischen umsatzbasierte Mieten vereinbaren zu zahlen und dafür Leute quasi mitten in der Innenstadt, wo man den Fußverkehr hat.
Zu dem Balance Sheet habe ich nochmal kurz gesagt, weil ja immer gesagt wird, die hätten ein gutes Cash-Polster und ein stabiles Balance Sheet.
Stabil ist es vielleicht, aber die 15 Milliarden Cash, davon gehören halt 3,5 bis 4 Milliarden Altinvestoren.
Beim IPO wurden 1,7 Milliarden eingesammelt.
Von diesen 1,7 gehen aber knapp 4 Milliarden an Altinvestoren dafür, dass man überhaupt ein IPO machen dürfte, damit die ihr Geld aus der letzten Investitionsrunde zurückbekommen.
Und man darf nicht vergessen, dass Schein ein negatives Working Capital hat.
Also so wie Aldi oder Lidl seine Milchbauern später zahlt, zahlt Schein die Produzenten der Ware auch erst deutlich, nachdem die verkauft wurden.
Und man muss sich da mal die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von drei Milliarden anschauen.
Man muss sich andere kurzfristige Verbindlichkeiten mit anschauen und dann sieht das Balance Sheet, hat auf einmal negatives Eigenkapital.
Und die kurzfristigen Forderungen sind weitere 9,3 Milliarden.
die 17 Milliarden Cash und dann gibt es noch so eine spezielle aktienrechtliche Verbindlichkeiten, die sie haben in Höhe von ich glaube fast 17 Milliarden oder so.
Also das sieht dann gar nicht mehr so beeindruckend aus, wie man denkt.
Also dass man da irgendwas geschenkt bekommt bei Xi'in, glaube ich nicht.
Im Gegenteil, ich bleibe, ich sage Xi'in Ende des Jahres unter 6, unter 5.
Also jetzt sind sie gerade bei 6 Dollar unter 5 Dollar Ende des Jahres.
Hängt ein bisschen am Dollarkurs, weil es in Hongkong-Dollar notiert, aber ich glaube Xi'in wird...
sich nicht mehr erholen und man wird Schienen irgendwann auch für 20 Milliarden bekommen, wenn man es möchte.
Ja, super Newsletter.
Das Einzige, was mir da so ein bisschen gefehlt hat, war ein bisschen noch mehr Vergleich auf, ja, okay, Wolf vielleicht und Zalando, die ja auch eigentlich aus dem Corona-High überhaupt nicht mehr zurückgekommen sind.
Ja, ich habe noch einen Mut, also ich habe das natürlich gemacht, ich habe mir versucht, ich habe wirklich viel übernommen, die besten E-Commerce-Konzepte rauszu.
die besten Offline-Modest-Symbol-E-Commerce-Als-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus-Aus Es gibt eigentlich nur zwei Beispiele, die man als Sperrblitz oder als Beste auswählen könnte.
Das sind Amazon und Shein, die haben Scale, die sind technologisch am weitesten vorne.
Und wenn die es nicht schaffen, und man kann jetzt auch nicht mehr sagen, die investieren in ein weiteres Wachstum, weil die sind relativ ausgereizt und wachsen auch nicht mehr so schnell beim Retail, dann muss ich mir die anderen, die kleineren, nicht angucken.
Und ob da jetzt in irgendeiner Nische es für irgendeinen noch funktioniert, das widerlegt, glaube ich, nicht die These, dass die E-Commerce-Betreiber im Schnitt verlieren dabei.
Aber ich freue mich über Diskussionen natürlich.
Ich wollte das gar nicht abbügeln.
Wir können das gerne weiter auf Discord diskutieren.
Oder wer den Newsletter liest, kann natürlich auch immer gerne einfach antworten und zurückschreiben.
Ich lese das alles.
Und ich muss mal an den nächsten Call.
Ciao, ciao.
Habt schon einen Mittwoch.
Bis dann.
Peace.
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