# September Market Dynamics: Defense, ETFs, and Solar

**Podcast:** Deffner und Zschäpitz – Der Wirtschafts-Talk von WELT
**Published:** 2026-09-01

## Transcript

Herzlich willkommen zu Defna und Zschäpitz, Wirtschaftspodcast von Welt.
Mein Name ist Defna, Dietmar Deffna.
Mein Name ist Zschäpitz, Holger Zschäpitz.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Episode 524, lieber Defna.
Und der Sommer ist rum.
Ja, jetzt haben wir September, der Gruselmonat, da müssen wir auch drüber reden.
Und wenn man sich die Statistiken anguckt, ich will gleich mal hier so einen kleinen Cliffhanger machen, dann würde man am liebsten das Lied singen.
Und ich fange gleich mal mit dem Lied an.
Wake me up, when September ends.
Aber so weit ist ja noch nicht.
Das fängt ja gerade erst an.
Ja, aber da würde man am liebsten den September vergessen, weil das nämlich ein nicht so guter Monat ist.
Wie heißt der alte Börsenspruch?
Sell in May and go away, but remember to come back.
In September.
Manche sagen noch Comeback in November.
Man weiß es nicht, ob September, November.
Das wollen wir heute klären.
Also wirklich eine der zentralen Fragen.
Und haben wir schon das Thema gemacht und wir haben Bulle und Bär.
Jetzt haben wir mal richtig einen strukturierten Podcast.
Ja, heute haben wir nicht ganz so viel Zeit.
Weil wir nämlich noch einen Podcast aufnehmen, wo wir vielleicht einmal sagen, unser Produzent Serdar geht.
Verlässt uns.
Zur Konkurrenz.
Ja, der kriegt so Konkurrenz.
Studio Bummenskirchen.
Was will er da?
Das weiß ich auch nicht, was er will.
Unwitzige Menschen wie Joko.
Er kriegt seine alten Gefährten wieder.
Er kriegt seine alten Gefährten, nämlich Dagmar und Robin, wieder.
Es ist ein Machtwechsel für ihn.
Das kann man so sagen.
Und wir haben dem Serdar auch nochmal gesagt, Serdar, du hast von uns jedes Mal vor dem Podcast eine ganz eigene Ansprache habe.
Ein Podcast nur für dich, für eine Person.
Dieser Podcast ist immer wieder gelöscht worden.
Wir haben sie jetzt mal alle wieder rausgeholt für ihn und haben nochmal nach Statistik geguckt und das häufigste, was wir in diesem Vorspann gefragt haben, haben wir ihm ein paar Tipps für die Rente gegeben.
Das haben wir euch eben auch.
Nichts exklusives, aber wir haben es ihm nochmal persönlich gesagt.
Zwar nicht exklusiv, aber persönlich.
Und wir müssen uns keine Sorgen machen.
Er hat seinen ETF-Sparplan.
Er hat Klumpen.
Er hat nämlich Er hat ein MSCI World, ein S&P 500 und er hat ein Nasdaq 100.
Zu sehr auf den Chapits gehört.
Das ist immer die Chapits-Ide.
Bisschen Amerika-lastig.
Wie viel Amerika ist es dann im Portfolio?
90 Prozent ungefähr.
Ja, es ist sehr hoch.
Das war das eine.
Und das Zweite, was wir häufig gefragt haben, und das müssen wir auch hier mal fragen, sind wir lustig?
Und das Lustige an der Geschichte war, dass wir der KI alle Vorspende gegeben haben.
Wir haben sie auswerten lassen.
Es war nicht so eine schmeichellecker KI, sondern es war eine, wo ich auch jede Woche immer das AAA-Interview hingebe.
Und jede Woche werde ich angenölt, wie schlecht ich das mit dem Sommerfeld geführt habe.
Und die KI hat gesagt, Leute, ihr seid nicht lustig.
Ihr seid nur dann lustig, wenn ihr fragt, sind wir lustig.
Das ist ein Spagat.
Das muss natürlich, dafür braucht man die KI.
Gut, jetzt haben wir auch das geklärt.
Deswegen sind wir heute kurz auf der Zeit.
Deswegen fragen wir heute nicht, ob wir lustig sind.
Wir fangen einfach an.
Wir fangen einfach direkt rein, voll ins Vergnügen mit...
Bulle und Bär.
Ich fange mal mit meinem Bullen an.
Das ist auch eine Idee aus dem letzten Jahr, glaube ich.
Ich glaube sogar, die habe ich letztes Jahr zum ersten Mal vorgetragen bei unserem Business Insider Event, was in diesem Jahr ja wieder stattfindet.
Das heißt aber dieses Jahr Triple A Summit.
Ich darf trotzdem kommen, obwohl ich keinen Triple A Host bin.
Hat meine Frau auch schon gefragt.
Die muss ich nämlich vertreten bei der Börse.
Wie, der Defner ist auch da.
Die Leute haben, als es um Selfies ging, war der Defner gefragt.
Die Selfie-Schlager, erinnerst du dich noch?
Ich weiß nicht, ob es immer noch so ist.
Ja, wir machen auch wieder Selfies.
Jeder, der kommt 2.
Oktober, muss man nochmal sagen.
2.
Oktober, muss man nochmal sagen.
Also ich bin auch dabei.
Er kriegt ein Selfie und was haben wir noch für eine Garantie?
Und er kriegt wieder...
Beste Unterhaltung.
Witzigkeit kennt keine Grenzen.
Und wir fragen, sind wir lustig?
Wir können ja dann dem Publikum, da gibt es dann die offene Publikumsabstimmung.
Ob wir lustig sind?
Und wer der Lustiger ist?
Das hätte ich mal die KI fragen sollen.
So, also zurück zur Einleitung.
Diese Idee hatte ich da letztes Jahr vorgetragen und die waren da gerade in Deutschland so ein bisschen am Bekanntwerden.
Mittlerweile sind sie schon bekannter, diese Aktie.
Die gab es damals noch nur in Australien exklusiv an der Börse kaufen.
Mittlerweile ist sie auch an deutschen Börsen gelistet.
Das ist die Aktie von Electro Optic Systems, eben auch Australien und ist unter anderem eben in der Drohnenabwehr aktiv und das ist ja weiter ein großes Thema.
Ich erinnere an die Vorkommnisse am Flughafen in Leipzig.
Also das ist nochmal so ein Wake-up-Call auch für Deutschland, um hier gerade an den Flughäfen Drohnenabwehr zu verstärken.
Und Elektro-Optik-Systems, die sind unter anderem für ferngesteuerte Waffenstationen, Drohnenabwehrsysteme, KI-gestützte Kommando- und Kontrollsoftware, Laserwaffen.
Das ist das Besondere an Elektro-Optik-Systems, dass sie wirklich so Laser- Kanonen haben, mit denen man Drohnen abschießen kann.
Musst du nicht so eine teure Rakete abschießen.
Das ist der große Vorteil.
Es ist also deutlich günstiger und außerdem sind sie auch im Raumfahrt und Geschäft und bei Satellitensystemen tätig und ich meine, das ist ja natürlich überhaupt nochmal das Zukunfts-Business, wenn es dann...
mal in Richtung Star Wars geht.
Also da machen natürlich dann Laserwaffen so absolut Sinn.
Also das wird ja alles große Zukunftsthemen.
Und sie haben tatsächlich jetzt eben deswegen mein Bulle der Woche für Electro-Optics Systems gute Zahlen vorgelegt.
Im ersten Halbjahr ist der Umsatz um 283 Prozent nach oben gesprungen auf...
169 Millionen australische Dollar.
Das bereinigte EBITDA, das ist von einem Minus von 14,9 Millionen australischen Dollar auf ein Plus.
Also im ersten Halbjahr in die Pluszone beim EBITDA.
mit 21,6 Millionen Australien Dollar.
Das ist also ein deutlicher Shift, den wir da gesehen haben.
Dann haben sie beim festen Auftragsbestand einen Rekordwert von 846 Millionen australischen Dollar hingelegt.
Das war ein Plus von 84 Prozent.
Und sie haben auch für 2026 dann die Prognose angehoben auf 360 bis 400 Millionen Out, Abkürzung für australische Dollar.
Und das war eben deutlich über der Analystenprognose von 320 Millionen.
Also es läuft, der Rückenwind kommt vor allem eben von weltweit steigenden Verteidigungsausgaben, sowie der starken Nachfrage nach speziell Drohnenabwehrsystemen, vor allem aus Nahost, wo ja Iran mit seinen Drohnen wütet und ja auch viele Nahostländer dann immer wieder attackiert, die Emirate und wer alles da unter Beschuss gekommen ist, da kann man sich einfach vorstellen, dass da überall jetzt natürlich aufgerüstet wird, vor allem in.
Drohnenabwehr und eben auch die ferngesteuerten Waffenstationen und Hochenergielaser sind weiter gefragt.
Von überall her kommt Rückenwind und ja, die haben auch nochmal zugekauft.
Auch das ist nochmal Umsatztreiber MARSS, ein wichtiger Wachstumstreiber, auch im Bereich der Drohnenabwehr tätig.
Und ja, all das hilft dieser Aktie und ganz aktuell gibt es auch eine Diskussion, ob sie jetzt möglicherweise ihren Firmensitz verlagern nach Europa.
Die haben nämlich auch einen deutschen Chef und sicherlich wäre die Überlegung klug, nachdem ja hier sicherlich verteidigungsmäßig mehr passiert als in Australien.
Australien muss man nicht so richtig vor Drohnen schützen, aber Europa ist ja da sicherlich momentan der spannendste Markt, angesichts der Bedrohungen vor allem durch Russland.
Zu diesen Spekulationen haben sie heute nur Stellung genommen, zu den Medienspekulationen, dass es solche Überlebungen gebe, aber dass sie da noch keine Entscheidung getroffen hätten und dass sie aber entsprechende Überlegungen zumindest diskutieren.
So, und das ist also mein Bulle der Woche, Elektro-Optik-Systems.
Laut Analysten hat die Aktie aktuell ein Kurspotenzial von ungefähr 30%.
Und ich hatte die mal, die dann auch wieder mal verkauft.
33% Abseitspotenzial, Kursziel 13 australische Dollar, 21.
Und wie gesagt, wird auch in Deutschland gehandelt, aktuell 9,9 out der Kurs in Australien.
Schön, das ist doch ein schöner Wert.
Und Australien ist ja...
glaube ich, noch ein Partner.
Insofern, wenn wir denn da was kaufen würden, selbst wenn sie in Australien wären, würden wir sicherlich da jetzt kein Hindernis sehen, dass sie in Australien sitzen.
Aber wäre natürlich besser, wenn sie in Europa wären, weil da ja auch gerade der ganz große Markt ist.
So ist es.
Was ich interessant finde, die sind gar nicht in den großen Drohnen-ETFs mit drin.
Da sieht man immer Drone Shield ganz groß.
Genau.
Aber die nicht, Electro-Optic Systems.
Ich habe mal geguckt, es gibt nämlich einen von, wie heißt der, Defiance Drone-ETF in Deutschland.
Und da ist er aber nicht mit drin.
Komisch.
Muss mal der Anbieter, der Indexanbieter, muss da mal hier was tun, wenn er hier reingehört hat.
Sehr schön.
Dann würde ich meinen Bullen der Woche machen.
Und mein Bulle der Woche ist, Trommelwirbel, es ist der ETF.
Es ist der ETF.
Der ETF.
Genau.
Und warum ist der ETF mein Bulle der Woche?
Weil, beziehungsweise Indexfonds muss man sagen, weil der erste Indexfonds, ist vor 50 Jahren von Jack Bogle an den Markt gebracht worden.
Es war noch kein klassischer ETF, also Exchange Traded Fund, sondern es war einfach nur ein Indexfonds, war eher anders strukturiert, der war noch nicht börsennotiert, sondern war einfach ein Fonds, der den S&P 500 abbilden sollte.
Und deswegen ist es, wenn man sagt ETF, ist es nicht, aber es wäre der erste Indexfonds.
Der erste ETF kam Anfang 1990 für Kanada und dann der erste richtig große ETF war dann der Spider von...
Von Spider, der ist 1993 gestartet.
Aber der erste, wie gesagt, die erste Idee kam von Jack Bogle, 31.
August 1976.
Und das Lustige war, die Idee war gut, aber sie ist so überhaupt nicht gezündet.
Er wollte damals 150 Millionen Dollar einnehmen, weil man brauchte ja ein bisschen Geld, um dann die 500 Werte kaufen zu können.
Und es kam aber nur...
11,3 Millionen zusammen.
Und diese 11,3 Millionen hat er dann zusammen mit einem Broker angelegt.
Und dann konnte er statt der 500 Aktien nur 280 kaufen.
Und das Geld halt alle.
Und dann hat der US-Broker damals gesagt, denn Dean Witter, das ist von Morgan Stanley irgendwann aufgekauft worden, hat gesagt, ja komm, wir geben dir die Kohle zurück.
Ist halt ein Flop, funktioniert halt nicht.
Und wollten sogar die Gebühren zurückgeben.
Aber nee, er hat sich nicht davon abbringen lassen.
Aber an der Wortschritt spottete damals von Burgels Folly.
Und die Indexanlage, die galt als unamerikanisch.
Finde ich auch lustig.
Wenn man jetzt aber schaut nach 50 Jahren, einfach mal guckt, was hat der S&P 500 inklusive Dividenden seit diesem 31.
August 1976 gemacht, dann waren das 28.208 Prozent.
28.200, 8 Prozent.
Und wenn man es annualisiert, also wenn man es im Durchschnitt jährlich sieht, dann waren es 11,95 Prozent pro Jahr.
Und wenn man jetzt einfach 10.000 Dollar damals angelegt hätte, dann wären 2,83 Millionen draus geworden.
Und Werden gerade selbst sagt, es wären 2,4 Millionen draus geworden, liegt daran, dass selbst der günstigste Anbieter Gebühren hat.
Und über diese lange Zeit wären halt ungefähr 400.000.
Dollar an Gebühren zusammengekommen.
Also man sieht, über lange Zeiten können selbst niedrige Gebühren relativ viel werden.
Umso wichtiger ist, dass man eben auf diese Gebühren guckt und dass man da schaut.
Und jetzt werden viele sagen, naja, was kann man daraus lernen aus diesen 50 Jahren?
Naja, dass es halt keine smooze Reise war vom S&P 500, dass man aber immer dabei geblieben sein sollte.
Es gab den schlimmsten Tag, war der schwarze Montag 1987, da hat der S&P 500 20,5% verloren, der Dow Jones damals 24, also viel mehr sogar, also 20,5.
Und beim Platzen der Dotcom-Blase hat er sich fast halbiert und nach der Finanzkrise ging es 57% runter.
mit dem S&P 500.
Und wenn aber jemand dann verkauft hat, in diesen Momenten, dann gab es auch die stärksten Gegenbewegungen.
Wenn man sich anguckt in den vergangenen 50 Jahren, der stärkste Kurssprung war am 13.
Oktober 2008.
Das war halt mitten in der Lehmann-Panik.
Da gab es halt auch mal eine Gegenbewegung, 11,6% plus an einem Tag.
Und deswegen sieht man, Time ist auch nicht so geil.
Und das Lustige ist, und deswegen sagen wir immer, Und theoretisch sollte man, wenn man anfangen will zu investieren, immer sofort anfangen, weil es gab nicht im Schnitt aller Handelstage hat der Index 0,04 Prozent pro Tag gemacht.
0,04, jeden Tag.
Also der Erwartungswert ist das.
Und deswegen, wenn man eben einen Tag später anfängt, hat man statistisch gesehen 0,04 Prozent nicht gemacht.
Und wenn man dann eben diese 12.600 Börsentage sich anschaut, kommen diese 28.200 Prozent zusammen.
das Innovative und das Geile an der Sache war, dass er gesagt hat, hey, wir gucken uns nicht die Aktienauswahl an, sondern es geht einfach um günstig und um den Preis.
Und wenn man jetzt mal den Vanguard S&P 500 ETF anschaut, der kommt mit drei Basispunkten an.
0,03 Prozent.
Das ist wirklich schon, und das ist der erste ETF auch, der über eine Billion an Anlagegeld hat.
1,05.
Und Wengart hat mal selbst berechnet, dass durch Indexfonds und durch die Gebührenersparnis 570 Milliarden Dollar an Gebührenersparnis durch ETFs zusammengekommen sind.
570 Milliarden, die jetzt nicht irgendwie irgendwelche Finanzdienstleister oder Institute haben, sondern die wirklich Anlegerinnen und Anleger haben.
Und das finde ich schon eine geile Sache und deswegen ist ja bei uns auch der ETF immer das Mittel der Wahl.
Weltweit stecken 23,1 Billionen in rund 18.000 Indexfonds.
Und in den USA hast du mittlerweile 64 Prozent der Aktienfondsgelder werden passiv verwaltet.
Das ist schon wirklich viel.
Und wenn man mal guckt in Europa, wir haben jetzt nachgezogen und wir haben jetzt monatlich 15,1 Millionen ETF-Sparpläne in Kontinentaleuropa.
Das ist auch wirklich ein Erfolg.
Und klar, wenn jetzt viele sagen, der Erfolg hat natürlich auch...
Ein Haken, oder was heißt ein Haken, das ist jetzt kein wirklicher Haken, aber es ist halt, dass man eben diese maximale Streuung, wir haben ja eben schon bei Serdas Abschied drüber gesprochen, wenn man sich den S&P 500 anguckt, dann ist der schon sehr konzentriert.
Halbleiter, Tech, Software, Internetmedien sind fast 50 Prozent des S&P 500 und die zehn größten Werte machen 38 Prozent aus.
Also wer eben bei diesem Index dabei ist heute, kauft, naja, vor allen Dingen den KI-Investitionszyklus.
Aber falls da die Blase platzen sollte.
dann baut der Index sich automatisch um.
Und damit auch der Indexfonds.
Klar, dieser Umbau kann schmerzhaft sein und kann auch mal einen längeren Zeitpunkt einnehmen.
Wir haben ja eben von der Dotcom-Blase gesprochen, da hat es zwei Jahre gedauert, die der Index sich dann fast halbiert hat.
Und insofern, das kann passieren.
Und die Lehre ist aber trotzdem, einfach dabei bleiben, investieren und nicht nach den besten Aktien suchen, sondern einfach unspektakulär einen günstigen ETF nehmen.
Und Bogels Torheit von damals oder wie sie ihn verspottet haben, ist heute der Standard glücklicherweise.
Und deswegen mein Bulle der Woche ist der Indexfonds.
Sehr verdienter Bulle ist er quasi, unser Dauerbulle.
Also das ist von Anfang an haben wir ja die ETFs hochgehalten und Jack Bogel auch schon in vielen Jahresanfangsfolgen, also immer in der zweiten Jahresanfangsfolge, wenn wir...
allgemein einführen ins Thema.
Wer jetzt neu ist, kann sich immer nochmal die zweite Folge dieses Jahres anhören.
Das ist immer so ein traditioneller Motivationsauftakt fürs Jahr.
Wer noch keinen ETF-Spartplan hat, unbedingt da reinhören.
Stimmt, wobei es jetzt einen gibt, einen neuen Standardfonds, den wir auch vergangene Woche besprochen haben.
Aus dem Hause Wengard.
Das ist der Wengard Fuzzi Global All Cap.
Das ist so der breiteste, den man haben kann in Deutschland.
7000 Werte drin.
Das kann man letzte Woche nochmal nachhören.
Und gibt es für sieben Basispunkte, also 0,07%.
Das ist eigentlich so das Beste, was man jetzt für einen Basis-Welt-ETF momentan nehmen kann.
Das ist unsere aktuelle Empfehlung und nicht mehr der Spider.
MSCI, ACWI, EMI.
Aber der ist auch, okay.
Die nehmen Sie nicht viel.
Ein bisschen teurer.
Ein paar Basispunkte.
Aber das macht natürlich dann nicht so viel aus.
In der langfristigen Rendite.
Im Vergleich zu einem aktiven Fonds, der 2% Managementgebühr und 5% Ausgabeaufschlag nimmt.
Aber dafür hat man dann auch den Sparkassenberater.
So, jetzt aber zu meinem Bär der Woche.
Ja, das ist auch ein alter Bekannter, die Aktie zumindest.
Und die hat, ja, ich habe die leider auch noch im Depot.
Und das ist, ich meine, oft mache ich dann einmal den Fehler, dass man sich doch irgendwie nicht trennt, weil man denkt, irgendwie kriegen die Aktie noch die Kurve.
Aber dieses ist wirklich ein, ja, ein Pain in die Depot.
zumindest, ja.
Pain in the Depot.
Das ist ein geiler Witz.
Wenn wir heute die KI fragen, würde man die unanständigen Sachen hier erwähnen.
Ja, ist gut.
Der Name ist Cinco Solar Holding.
Ist das ein Inverser oder ist das ein richtiger?
Das kann man sich selber überlegen.
Das liegt im Wort des Beleihens.
Weil viele sind ja mitgegangen mit diesen Sachen.
Mit den inversen Bären?
Nee, mit den Defner-Sachen.
Ja, die haben bei Also Jumia, Vonovia, alles mit A hinten.
Ja, genau.
Ginko, Solar.
Alles mit S hinten.
Solar.
Also da müssen die Leute, du hast sie noch.
Da muss man den Leuten sagen.
Genau, aber das ist immer nur Ideen.
Also da habe ich eine Trading-Position irgendwann.
Also das ist eigentlich schon keine Trading-Position mehr.
Das ist eigentlich eine, wo man dann immer wieder den Stop nach unten...
Das ist immer das Problem, wenn man einmal den Stoppkurs nach unten auflöst und dann ist immer die Schmerzgrenze bei gewissem Verlust so groß.
Dann sagt man, jetzt kann ich das auch nicht mehr verkaufen.
Deswegen ist 20% Stoppkurs eigentlich schon immer eine ganz gute Grenze.
Da kann man immer nochmal ein bisschen schmerzfrei aussteigen.
20% von der Position oder sowas.
Wenn es dann tiefer wird, dann...
Bei 50% tue ich mich ehrlich gesagt schwer.
Zumindest 20% wird der Gesamtmarkt nicht auch 20 gefallen.
Das muss immer relativ zum Gesamtmarkt immer sehen.
Das ist ja logisch.
Wenn der Gesamtmarkt 20 fällt, dann ist es...
Aber beim Stoppkurs interessiert es nicht, ob der Gesamtmarkt jetzt fällt oder nicht.
Also wenn du knallharte Stoppkurse...
Ich bin jetzt auch nicht so ein großer Fan vom automatischen Stoppkurs, weil wie gesagt, muss man schon in den heutigen Volatilitäten hast du ja 20% sofort mal.
Aber zumindest einen innerlichen, den man dann überprüft und sagt, bin ich jetzt noch von der Idee überzeugt.
Das ist ganz ratsam.
Vor allem, wenn man neu einsteigt.
Wenn man dann länger dabei ist und bei Vonovia geht.
Und dann gibt es ja bei mir die Position auch, wo ich dann einfach immer verbillige.
Weil ich so überzeugt bin.
Bei Vonovia, meiner Meinung nach, ich habe einen Kollegen heute in der Kantine getroffen, der meinte, wir sollten jetzt eine Selbsthilfegruppe Vonovia gründen.
Der hatte gestern und heute auch nochmal nachgekauft.
Ich habe gestern nochmal nachgekauft.
Wir sind jetzt mittlerweile bei unter 19 Euro bei Vonovia.
Das ist schon krass.
Bis dahin ging es nämlich immer ganz gut.
Unter 20 Euro.
kaufen, einsteigen und über 20 wieder verkaufen.
20 Euro war dann schon nochmal so eine charttechnische Linie, aber was natürlich, um jetzt nochmal ganz kurz einen Kurs zur Bonovia zu machen, da sind jetzt wirklich diese Anleiherenditen, über die wir gleich auch nochmal sprechen.
Ein Killer, muss man sagen, weil da sehen wir jetzt momentan echt eine Aufwärtsbewegung, die kaum zu bremsen ist.
Bei der deutschen Bundesanleihe 10-jährige Rendite waren wir heute schon bei 3,36.
Über 3,36 Prozent.
Das wird ein bisschen runtergegangen jetzt.
Aber das ist schon echt momentan eine ganz schöne Beschleunigung.
Darüber, was das für die Märkte insgesamt bedeutet, sprechen wir gleich noch.
Aber bei Vonovia kriege ich ja immer noch meine 46 Euro pro Aktie Immobiliennetto-Wert dazu.
Es sei denn, wir kriegen ja wirklich durch diese Zinsen eine wahnsinnige Immobilienkrise, wo den auch Immobilienwerte fallen.
Oder wir werden enteignet.
Genau, und du wirst enteignet zu, weiß ich nicht, Statt 46 Euro pro Aktie kriegst du dann vielleicht nur noch von der Linken 20.
Ja, ja, 20.
Aber da wäre es immer noch.
Jetzt wäre es schon ein Aufschlag.
Die drohen ja mit 40% Enteignung.
Also, keine Ahnung.
Was auch immer für einen Wert, genau.
Was auch immer für einen Wert, den sie da ansetzen.
Stimmt.
Aber die Chance ist jetzt hoch, wenn man von der Linden enteignet wird, dass man als Aktionär noch einen Plus macht.
Das ist ausgeschüttet.
Oder mit einem Kollegen habe ich gesagt, vielleicht sollten wir jetzt einfach ein Übernahmeangebot für Vonovia unterbreiten.
Ach, ihr jetzt selbst?
Ja, wir brauchen noch ein paar Kapitalgeber, bist du dabei?
Und dann verkaufen wir die Immobilien für 46 Euro und streichen den Rest ein.
Ich sehe da ein gewisses politisches Risiko.
Bei der nächsten Demo können er, die Dividendenrendite ist jetzt natürlich auch nochmal gestiegen, jetzt sind wir bei 6,5% ungefähr, können natürlich wieder die ganzen Demonstranten in Berlin schreien, 6,5% Rendite, wir Aktionäre, das machen wir nicht mit.
Aber gut, wir wollen heute mal nicht über Politik reden.
Können wir lösen, indem die Aktie steigt, dann fällt die Rendite wieder.
Das ist so einfach.
Aber das geht für einen linken Wähler zu weit hier.
Zurück zum eigentlichen Text.
Das war jetzt seine kleine Ausschweifung.
Ein kleiner Einschub in den Dauerbären Vonovia.
Zurück zu Ciccola.
Dauerbären ist da kein Dauerbär, Vonovia.
Der Wohnungsmarkt, die Eingriffe, ist ein Dauerbär.
Das ist der Bär.
Das stimmt, das ist richtig.
Vielleicht haben wir ja Ersthörer, die denken, jetzt hast du Bär.
Nein, die Ersthörer müssen noch ein bisschen zurückkehren.
Wie gesagt, ich bin Vonovia Großaktionär, noch unter der Meldeschwelle, aber jetzt muss ich mal aufhören nachzukaufen.
Ich habe gestern da wieder andere Sachen natürlich verkauft, aber man kann ja nicht zu sehr.
Also das ist ein Klumpe-Risiko, hat schon gar keinen Namen mehr.
Aber gut, so.
Der Defner-Klumpen.
Der Defner-Klumpen, ja.
So, dann zu meinem heutigen Bär der Woche.
Wie gesagt, Cinko Solar, alter Bekannter.
Die haben wirklich kontoide Zahlen vorgelegt, muss man sagen.
Beim Umsatz in Rimimbi gab es chinesische Solarkonzerne, einer der größten Modulhersteller der Welt.
Gab es einen Rückgang um 31 Prozent beim Nettoverlust, zwar keine Ausweitung, aber nach wie vor ein hoher Nettoverlust von 700 Millionen Remimbi versus 876 Millionen im Vorjahr.
Dann die Bruttomarsche 4,2 Prozent ist auch wieder zurückgegangen zum ersten Quartal.
Modullieferungen minus 34 Prozent gegenüber Vorjahr.
Und das alles sieht nicht gut aus.
Und dann gab es auch noch einen Chefwechsel.
Die Jahreslieferungsprognose wurde ebenfalls gesenkt von 75 bis 85 Gigawatt auf 60 bis 70 Gigawatt nur noch, weil sie sagen, wir wollen stärker einen Fokus auf Profitabilität legen.
Und ja, ich habe mal die KI, meine KI auswerten lassen, die Earnings Call, Nachrichten, Analyse und Finanzdaten.
Die Kernprobleme sind, sechs zeichnen sich heraus, dramatischer Preisverfall und Überkapazitäten.
Man hat zum Beispiel selber 100 Gigawatt Jahreskapazität liefert, aber nur 60 bis 70 Gigawatt aus.
Vor allem, weil die China-Nachfrage 2026 um 30 bis 40 Prozent eingebrochen ist und die Preiskämpfe dann eben.
auf die Margen drücken.
Dann anhalten nette Verluste bei der Aktie.
Die Aktie handelt unter Buchwerten nur noch ein Drittel des Buchwertes, was eben die Skepsis des Marktes signalisiert.
Dann ist ein Problem eben der CEO-Wechsel.
Der Gründer Xan Neli ist jetzt zu der Zahlenvorlage zurückgetreten.
Als Nachfolger ist Wei Dimidou.
Hey, Wei Dimidou.
Ein guter Name, ja?
Dimidou.
der seit April 2026 für strategische Investments verantwortlich war, ist jetzt der Nachfolger.
Und man rechnet aber damit, dass man jetzt eben hier eher strategische Diversifikation betreibt.
Und der Fokus sich mehr auf KI, Robotik und Computing verschiebt, auch aufgrund des neuen Chefs.
Und dann ist es natürlich ein Problem, dass es die geopolitischen Handelsbarrieren gibt.
Die USA mit ihren Zöllen vor allem gegen...
Solarzellen aus China, EU und Indien schießen zunehmend auf die Solarprodukte aus China und all das ist eben ein Problem.
Außerdem ein rapider Cash-Abfluss, die Cash-Position schrumpft innerhalb eines Jahres.
Von 22,8 Milliarden auf 16,9 Milliarden.
Minus 26 Prozent.
Was sorgen bezüglich der Bilanzstärke?
So, das sind die Probleme.
Aber Lichtblicke wurden mir auch herausgearbeitet.
Zum einen, dass man jetzt das Energiespeichergeschäft verstärkt.
Das soll sich 2026 gegenüber 2025 mehr als verdoppeln.
Dann neue Module mit höherer Effizienz.
Tiger NIO 5.0 Launch, dann immerhin noch einen positiven operativen Cashflow im ersten Halbjahr und außerdem Dividende gibt es sogar auch und dann eine Konsensschätzung, dass die Analysten im Jahr 2027 wieder einen positiven Cashflow erwarten, einen Gewinn, einen EPS erwarten.
Gewinn pro Aktie von 67 Cent.
So, das wären die positiven Faktoren.
Und dann habe ich...
Ja, dann habe ich jetzt...
Gerade eben kam noch von Seeking Alpha eine neue Analyse.
Da gibt es ja immer so semi-professionelle Analysen, die kann man sich auch durchlesen.
Da muss man nicht Mitglied, also kein Premium-Abo eingehen, kann immer ein paar Analysen kostenlos lesen.
Und die Neueste, der sagt, Cinko Solar wird auf starker Kauf hochgestuft mit...
Erheblichen Aufwärtspotenzial durch den strategischen Fokus auf Auslandsmärkte und politischen Rückenwind.
Cinko Solar verlagert seinen Umsatzmix in Richtung internationale Märkte und Energiespeicherung und verringert damit die Abhängigkeit von Chinas stark umkämpften Niedrigmarschenumfeld.
Drei politisch bedingte Preisuntergrenzen, darunter ein US-Import, Mindestpreis und Effizienzstandards, dürften die Mittelfristie-Profitabilität von Cinco Solar verbessern.
Und die Anwendung eines KGV von 7 auf die normalisierten Gewinne für 2028 ergeben ein Kursziel von 25 Dollar bei diesem Seeking-R-Verinnerlisten.
Aber es gibt auch die großen Analysehäuser, die Sie jetzt nach den Zahlen geäußert haben, ganz unterschiedlich.
Die UBS zum Beispiel, die hat ihr...
Einstufungen mit neutral bestätigt und nur von 24 auf 23 Dollar Kursziel reduziert.
Goldman Sachs dagegen hat 11 Dollar Kursziel und Roth Capital senkte.
Und sagen verkaufen, musst du dazu sagen.
Der Goldman sagt verkaufen.
Das macht Sinn bei 11 Dollar.
Ich hatte ja bloß die Headlines, weil ich bin ja so ein Billo.
Nutzer, ich habe nicht immer alle diese Studien, im Gegensatz zu Herrn Schäpitz, der versorgt wird mit Studien, quasi über eine große Analysehäuser, habe ich da immer bloß Ausschnitte.
Was die Agenturen so vorbereiten.
Roth Capital mit Kursziel von 25 auf 16 Dollar gesenkt.
Aktuell ist die Aktie im gestrigen Schlusskurs Wall Street 12,58 Dollar.
Gestern gab es eben nochmal einen Dämpfer mit 7 Prozent Minus.
Nach den Zahlen ging es schon letzte Woche um 12 Prozent nach unten.
Also das ist ein Bär der Woche und was ihr daraus macht, ich bleibe jetzt dabei, aber ich habe im Gegensatz zu vielen anderen hier nicht mehr verbilligt, schon länger nicht mehr und versuche diese Position doch nur einigermaßen zu retten.
Die sagen, der Technologiemix ist der Lichtblick.
Mehr als 60 Prozent der Auslieferungen sollen 2026 aus hocheffizienten Produkten bestehen.
Und da hätte man dann auch mehr Preissetzungsmacht bei den guten Produkten.
Ja, das hatte ich ja angesprochen, dass sie den Energiemix, den Produktmix eben...
verlagern wollen.
Weg von den Margen schwachen Sachen.
Genau, auch bei den Solarzellen.
Ach so, bei den Solarzellenprodukten.
Es gibt auch Solarzellen.
Ja klar, da gibt es natürlich auch einen Mix, aber wenn der Markt insgesamt teils schwach ist, dann ist es trotzdem schwierig.
Gut, dann kommt ich zu meinem, haben wir einen China-Wert und ich habe auch einen China-Wert als Bär der Woche.
Mein Bär der Woche ist ein Fast-Fashion-Konzern, der an die Börse gegangen ist.
am Dienstag, wo wir aufzeichnen, in Hongkong.
Und die Aktie war zwischenzeitlich sogar 10% im Minus.
Man sah dann, dass alle Emissionsbanken zum Schluss nochmal richtig gekauft haben, damit das Ding wieder plus minus null rausgeht.
Gott sei Dank hat der Zschäpfel nicht gezeichnet.
Da hätte es aber einen Skandal gegeben.
Und die waren wirklich...
Oversubscribed, das hat mich wirklich gewundert, aber vielleicht haben viele Chinesen gedacht, das ist so, wer wie ein klasse chinesisches IPO, wo ja der Staat immer sagt, also ihr müsst mindestens 80 Prozent unterm Pferd wert das machen, damit es da Gewinn gibt.
Das war jetzt bei Xi'in nicht der Fall.
Ja, ist aber auch nicht so ein Hyperboom gehyptes Business wie Roboter zuletzt eben oder die Speicherchips, die da kamen.
Aber war auch mal Fast Fashion aus China.
War mal.
Das ist aber schon länger her.
Wir erinnern uns an Temu, PDD Holding oder wir erinnern uns an Xi'in, die uns irgendwie den Markt überschwemmt haben mit Kram.
Und das ist halt nicht mehr.
Auf jeden Fall, der Ausgabepreis war 48,56 Hongkong-Dollar.
Dann ging es runter bis auf 43, 72 und zum Schluss waren 48, 50, also 6 Cent im Minus, aber es war quasi unverändert.
Und der Konzern ist mit gerade mal 26 Milliarden jetzt bewertet.
Und der war mal bewertet 2022 mit 100 Milliarden.
Also man sieht, das Problem ist, sie sind einfach zum falschen Zeitpunkt an den Börsen gegangen.
Da hatten sie noch wahnsinnige Wachstumsraten.
Was es jetzt insbesondere zum Bär macht, ist halt...
dass sie halt wirklich nicht mehr richtig wachsen sind, sie haben wirklich keinen Wachstumswert mehr.
Und das liegt eben auch daran, dass gerade im Westen da jetzt Gegenwind kommt.
In Amerika haben sie ja die sogenannte Minimis-Regel aufgehoben, wo du einfach Päckchen unter einem bestimmten Wert einfach steuerfrei ins Land lassen konntest.
Und da haben die natürlich wahnsinnig von profitiert.
Die Regel ist gestrichen worden.
In Europa gibt es jetzt auch.
gibt es jetzt auch Gebühren für diese Päckchen.
Insofern ist halt ein Wachstumsding weg.
Und was halt wirklich relativ teuer ist, dieses ganze Handling, Logistik und so, frisst den irgendwie die gesamte Marge weg.
Und sie müssen auch irgendwie 15 Prozent für Marketing ausgeben.
Das fand ich auch extrem.
extrem hoch.
Wenn man andere sieht, ist es unter einem Prozent.
Und es ist schon krass gerade Google, TikTok, da mussten sie halt wahnsinnig ihr Marketingbudget ausweiten.
Aber ja, es ist teuer und es bringt kein wirkliches Plus.
Quartalsverlust haben sie auch noch gemacht.
Ein Teil davon ist...
ist irgendwie Buchhaltung, weil sie irgendwelche Wandelvorzugsaktien ausgegeben haben.
Aber selbst wenn man diesen Effekt rausnimmt, ist operativ, also wenn man bereinigt das Ganze, ist der Gewinn nur noch 258 Millionen und zwar im Vorjahresquartal noch 348.
Das sieht man.
Die operative Marge ist gefallen von 3,9 auf 2,9.
Wenn man da mal guckt, die Konkurrenz in die Techs beispielsweise.
Die haben 16% vom Umsatz, haben die Marge.
Das ist wirklich schon mal eine ganz andere Sache.
Und da habe ich mir mal angeguckt, was gibt es denn alles für Fast Fashion Retailer?
Ist das insgesamt ein shitty Business?
Gibt es das möglicherweise besser?
Und die beste Aktie auf Sicht von 20 Jahren Fast Retailing.
Uniqlo kennt wahrscheinlich jeder.
Die wollen auch in Japan nochmal ihre Zahl der Geschäfte verdoppeln.
Wahnsinn.
Also das ist wirklich die beste.
Fünf-Jahres-Return ist 550 Prozent, zehn Jahre, 2356.
Also wirklich richtig fette Returns, die sie haben.
Der zweitbeste ist Next.
Das ist so ein Einzelhändler aus Großbritannien.
Die sind so eine Kette, die haben halt verschiedene Fashion-Nummern.
Dann kommt schon Inditex.
Das ist auch eine ganz erfolgreiche Sache.
Fünf Jahre, 142, zehn Jahre.
Genau, 1240.
Und dann gibt es aber auch wirklich solche, die nicht so richtig gut laufen.
Zalando 5 Jahre minus 30, Buhu minus 73, ASOS minus 91.
Also man sieht, es gibt halt solche und solche.
Und was das Erfolgsgeheimnis ist, wie du halt diese Wertschöpfungskette, wie du die beherrschst.
Also hast du Zugriff auf dein Sourcing, kannst du Trends, die du siehst, sofort.
umwandeln in Umsatz oder musst du bestellen und dann sitzt du auf einmal auf dem Kram und weißt, es geht nicht mehr, hast du ein Ladengeschäft, wo du es verkaufen kannst, musst du bei Google Werbung buchen und und und.
Es gibt halt ganz verschiedene Sachen.
Oder bist du einfach nur eine Plattform.
Oder bist du einfach nur eine Plattform und hast überhaupt keine Preissetzungsmacht.
Und daran ist halt schwierig.
Also Fast Fashion muss nicht schlecht sein.
Mein Sohn hat der Große, der hat Indie-Tags und freut sich immer.
Er zieht mir fast jeden Tag rüber.
Die Axie oder die Klamotten.
Genau, also ich finde der gut.
Und H&M ist, ist so ein Ding dazwischen.
Also auf fünf Jahre Sicht hat man da null gemacht.
Nicht so geil.
Insofern gibt es verschiedene Geschäftsmodelle, verschiedene Erfolgsfaktoren.
Schien ist es nicht und deswegen ist das mein Bär der Woche.
Aber die ganze Branche muss es nicht unbedingt heißen.
Da muss man halt genauer gucken, was man nimmt.
Sehr schöner Bär.
Sehr interessante Geschichte.
Auf jeden Fall.
Die kann man ja wahrscheinlich auch dann relativ schnell in Deutschland handeln, wenn sie in Hongkong gelistet sind.
Das ist anders als die China-Buden, wo die im A-Markt sind.
Als die Shanghai-Buden.
Ja, genau.
Das ist eine andere Geschichte.
Falls man da interessiert ist.
Also ich mag einfach Shein und Timo.
Ich mag ja Online-Handel sehr, aber die beiden und ich mag auch chinesische Aktien, aber bei denen habe ich eine ganz erverse Abneigung, weil ich meine, das ist einfach so krass, finde ich, wie...
die mit ihrem Direktversand hier alles umgangen haben.
Ich meine, mittlerweile kommt man auf die Idee, dass man da ein paar Schranken vorstellt.
Aber das geht alles viel zu langsam.
Ich meine, das war ja so offensichtlich, dass man einfach hier trickst bei Zoll und auch bei einfach Auflagen, die da sind.
Und ich finde, Regeln müssen einfach für alle gelten, für Importeure.
Und es kann nicht sein, dass hier eine Modekette hier importiert und sich an Regeln halten muss, bloß weil es mit dem Container die Sachen bringt.
ins Land bringen und die anderen, die es einzeln hier reinversenden, für die keine, die hier den ganzen Giftmüll dann direkt zum reinschicken können.
Also das ist, finde ich, das war jetzt übertrieben formuliert, ja.
Im einen oder anderen Fall war es ja ganz offensichtlich gewesen, dass gerade auch bei Timo und so weiter sich nicht an die Regularien gehalten wurde.
Und ich finde, da muss einfach der Zoll einfach schneller und regierter werden und da muss es einfach dann auch sowas wie in den USA diese Mindestgebühren, die die dann verlangt haben.
Genau, bei den kleinen Päckchen.
Oder in Europa jetzt auch.
Und Primark beispielsweise ist auch keine Erfolgsgeschichte.
Das muss man dazu sagen.
Die sind ja bei Associated British Foods dabei.
Das ist aber ein Mischkonzern.
Und die haben auch auf fünf Jahre Sicht, haben die nur gemacht.
6,95 Prozent.
Nein, nicht 6,95 Prozent.
19,4 auf fünf Jahre.
Und es sind 3,6 jährlich.
Man muss ja sagen, zum Beispiel, Uniqlo, die versuchen ja durchaus ein bisschen höherwertige Qualität zu liefern.
Anstatt jetzt nur des ganz Billo-Zeugs.
Da gibt es ja dann eben auch ein Kaschmir-Pullover.
Einfach ein bisschen günstiger als woanders.
Aber einfach schon eher qualitativ.
Trotzdem günstiger.
Aber nachhaltigere Sachen.
Das finde ich eher so das Modell, das ich jetzt auch als Kunde.
Gut finde, er ist nur diesen...
Magst du mehr mit Ladengeschäft oder magst du mehr...
Ich kaufe auch mal online, aber es ist ja immer ein bisschen lästig.
Also meine Frau hat neulich bei einem riesen Zalando-Paket bestellt.
Wie viel hat sie wieder zurückgeschickt davon?
Drei Paar Schuhe dabei.
Alter, das ist ja der Horror.
Die schleppe ich ja immer von der Poststelle nach Hause.
Und das ist natürlich für den Versender.
Aber es hat halt irgendwie nichts gepasst.
Die Menschen bei Schuhen, die müssen einfach passen und gefallen.
Das ist ja wirklich der Margenhorror, deine Frau.
Ich habe die Zalando-Aktie schon länger nicht mehr.
Na gut, dann darf die Frau bestellen.
Das würde ich ja sagen, da gibt es Bestellverbot.
Die kann nicht deine Marge zerstören.
Zalando würde ich bald auf die schwarze Liste setzen.
Aber das ist immer das Versendersrisiko.
Und das ruiniert halt die Margen.
Also dieses Zeugschicken ist halt wirklich der Horror.
Und das ist halt, der Klöckner hat ja in seinem Podcast erzählt, dass diese ganzen Online-Versender, das würde halt bis auf weniger überhaupt nicht funktionieren und das wäre viel günstiger, irgendwie einen Laden anzumieten, als bei Google Werbung zu machen und den ganzen Kram wieder zurückzuleben.
Das ist eine lustige Debatte, die gerade wegen Shein tobt.
Lohnt sich überhaupt so ein Online-Fast-Fashion-Ding?
Und er meinte, nee.
Also zumindest von den meisten nicht.
Gab es große Diskussionen.
Vor allem bei Fast-Fashion, die dann sehr, sehr billige Produkte haben dann eben und die Versandkosten sind ja für Teure Mode die gleichen wie für Billig Mode.
Aber ich habe jetzt einen gefunden, wo du Markenklamotten zu günstigeren Preisen kriegst.
Echte?
Aus den Niederlanden.
Nicht gefickte.
Heißt irgendwie O-Trium.
Ich will jetzt keine Werbung für irgendwas machen.
Aber da habe ich zum Beispiel eine richtig coole Weste bekommen.
Die habe ich in Riga gesehen.
Ich sah also die Weste in Riga.
Kostete 107 Euro.
Und dann habe ich die fotografiert, habe KI gesagt, sag mal Alter, was ist denn da los?
Und dann sagt die KI so für mich, sieht gut aus, passt, sieht gut aus.
Aber 107, Alter, bist du bescheuert?
Das musst du nicht machen.
Und dann hat mein Sohn, fand dann die gleiche Weste bei Autrium für 66.
Und dann dachte ich so, wow.
Und dann habe ich sie für 66 da bestellt.
Nicht mal dein KI-Agent, sondern der Sohn.
Der KI-Agent hat gesagt, dass sie sitzt und sonst wie.
Aber der Sohn hat dann gesucht, wo es günstiger ist.
Der KI-Agent hat nicht gefunden, wo es die günstiger ist.
Das war noch ein bisschen entfernt vom Argentic.
Und dann gucke ich da mal auf die Seite, da gibt es wirklich lauter Magen.
Und ich habe da wirklich Magenklamotten mit einem, es sieht nicht aus, wenn jemand so billig das drauf gebügelt hat.
Bei Galeria gibt es auch oft Schnäppchen.
Ich gehe auch gern zu Galeria, um sie noch ein bisschen am Leben zu halten.
Und da ist eigentlich immer, wenn man da hinkommt, ist es safe.
Und dann gibt es oft nochmal so einen normalen Sale, 30% und dann nochmal 200% drauf.
Das ist auch gut.
Dann ist mein Samstag gelaufen.
Wenn ich zwar doppelte Sonderangebote, weil am Samstag kann ich ja keine Vonovia-Aktien kaufen.
Und ein Schnäppchen muss dann schon her.
Aber Vonovia unter 20 Euro, das ist wirklich der Sommerschlussverkauf hier bei Vonovia.
Alles muss raus.
Vor der Enteignung.
Ja, dann sind wir schon im September quasi, wenn ein Sommerschlussverkauf ist.
Was für eine Überleitung.
Wenn September endet, das ist es wieder.
Noch hat er nicht geendet, aber er hat angefangen.
Und du darfst ja das Thema eröffnen, weil du hast die statistische Aufwertung gemacht.
Ich habe mal die wichtigsten Indizes ausgewertet.
S&P 500, DAX und MSCI World.
Und jetzt selbst beim DAX dachte ich immer, der August wäre noch schlechter.
Aber jetzt habe ich mir mal ganz konkret angeguckt, seit DAX, seit 1987 ist der mit 1000 gestartet.
Ich habe mir das aber wirklich angeguckt und es ist leider nicht der August.
Der schlechteste Monat ist doch der September.
Kommen wir zum S&P 500.
Im Schnitt hat der gemacht minus 0,6 Prozent.
Und alle anderen Monate sind im Plus.
Der zweitschlechteste ist Februar mit 0,06+.
Also der einzige Minusmonat ist auch dieser mit 0,6.
Und wenn man auch guckt, der schlechteste Monat, den es irgendwo gab, minus 29,9.
Auch das ein September.
Und dann als zweitschlechtester minus 21,5 ist Oktober.
Und das ist beim S&P 500.
Und dann...
Gucken wir mal zum DAX.
Da ist der schlechteste Monat September minus 2 im Schnitt seit DAX-Beginn.
Und auch da, wenn man schaut, was sind so die schlechtesten Monate, auch da ist September mit minus 25,4 der schlechteste.
Und wenn man MSCI World nimmt, da ist der schlechteste auch September minus 0,71.
Den gibt es seit 1970.
Und auch wenn man da guckt, was ist der schlechteste Monat insgesamt, dann ist es aber nicht mehr der September.
Dann gibt es nochmal einen schlechteren, nämlich Oktober minus 18,9.
Der schlimmste Monat, den es jemals gab beim MSCI World.
Also wir sehen, September ist irgendwie so ein Horrormonat.
Und es ist lustigerweise, jeder schickt einem so Mails rum, so was ist denn hier los?
Und auch Studien gibt es ganz viele, die sich genau mit diesem September machen.
Weil die Stimmung an den Märkten, jetzt kommen wir zum Heute.
ist nämlich auch irgendwie so ein bisschen, jeder denkt so, jetzt muss da mal die Korrektur kommen.
Die kam jetzt im Sommer nicht so richtig und so weiter.
Und die Zinsen sind angehoben.
Also wenn man sich anschaut, wann war der September schlecht?
Wenn es irgendeinen Auslöser oder Anlass gab.
Und die Zinsen wären Anlass, die Bewertungen wären Anlass, die Blasenentwicklungen vielleicht in einzelnen Tech-Bereichen wären Anlass.
Es gibt also verschiedene Anlässe, die man durchaus nehmen könnte.
Und deswegen geistert eben auch wieder diese Geschichte rum.
Wir haben die höchsten Margen in der Geschichte des S&P 500, die es jemals gab.
Aber die Berichtssaison ist halt jetzt erstmal vorbei.
Da gibt es erstmal nichts Neues.
Und kann man sagen, kann es überhaupt noch besser werden?
Das ist die Frage.
Und lausige Fragen kommen eben.
Und deswegen wird diese Frage gestellt.
Und vielleicht noch drei Sachen, warum der September immer so ein bisschen schlecht ist.
Ich habe mich auch gefragt, warum eigentlich September?
Liegt daran, Dass die Leute aus dem Urlaub wiederkommen, ihr Portfolio angucken und dann halt irgendwie sagen, guckst du mal, willst du ein bisschen Risiken reduzieren?
Es soll auch eine psychologische Form geben.
Fand ich jetzt ein bisschen komisch, dass du sagst so, naja, Tage werden kürzer, Stimmung wird schlechter, verkaufst du eher mal.
Das finde ich jetzt keine so überzeugende Sache.
Dann hast du einen großen Verfallstag an jedem dritten Freitag im September.
laufen halt Optionen, Futures und Indizes und Einzelwerte ab.
Das ist so ein richtig fettes Ding.
Das ist so der größte.
Und dann gibt es auch die größten Umsätze.
Und dann soll es eben auch sowas da geben.
Und das Steuerjahr der amerikanischen Fonds geht am 31.
Oktober zu Ende.
Und dann versuchen viele noch so Text-Harvesting zu machen.
Und das macht man halt im September, dass man versucht, noch so die Verlierer nochmal zu verkaufen und dass dadurch nochmal Druck in die Sache kommt.
Sodass ich die Sache nicht gefunden habe, warum der September schlecht sein soll.
Und die Frage, warum es jetzt so sein soll, muss man sich halt fragen, wie sieht der Markt derzeit aus und könnte es jetzt nochmal zu einem Ausverkauf kommen.
Ja genau, also mit dem Dreifangverfallstermin ist ja quasi auch, weil Quartalsende ist und Quartalsende dann eben auch, was du gesagt hast, auch das mit dem Rebalancieren der Portfolios und so weiter und da also die Profi-Investoren immer nochmal aktiver werden vom Quartalsende, da gibt es ja bei manchen dann eben auch Bücher.
indem man quasi die Quartalsbilanz niederlegt.
Das ist ein Grund und ich glaube schon auch, ja, wahrscheinlich ist es eben auch diese psychologische...
wettermäßiger irgendwie so.
Es wird ein bisschen dunkler.
Die Leute sind ein bisschen anfälliger.
Und natürlich haben sie halt diesen September-Effekt im Kopf.
Und dann waren halt da natürlich immer diese großen Ereignisse.
Die waren im Oktober, die Crashs.
Die Liebenpleite war im September zum Beispiel.
Aber die ganz großen historischen Crashs waren im Oktober.
Aber dann wird es im September-Fest schon mal raus.
Ok, der Oktober kommt ja.
Vorm Oktober will ich nochmal schnell verkaufen.
Deswegen ist dann eben dieser Börsenspruch, den ich eingangs zitiert hatte.
Salome and go away, das ist ja eigentlich eher so diese Geschichte, bevor man in den Urlaub fährt, alles verkaufen und dann eher wieder einsam, wenn man zurückkommt.
Also diese Theorie mit dem, die Urlaubsrückkehrer verkaufen jetzt ihr Portfolio, ich weiß nicht so genau.
Ich habe das auch gelesen, aber finde ich nicht plausibel.
Weil eigentlich verkaufst du, wenn dann du länger in den Urlaub gehst, dann vor dem Urlaub.
Versuchst dann wieder so langsam einzusteigen im Herbst.
Das macht eigentlich mehr Sinn, als dann im Urlaub diese volatilen und handelsmäßig wenig umsatzstarken Sommermonate dann auszusitzen und dann zu verkaufen.
Aber wie gesagt, da wird auch immer viel in die Glaskugel geblickt und Kursbewegungen suchen dann Erklärungen, nicht andersrum.
Aber es ist schon auffällig, wie du sagst, dass es diese größeren Ausschläge gibt.
Und gerade in Zeiten auch, die dann...
insgesamt unruhiger sind.
Zum Beispiel im Jahr 2022 hatte auch der DAX, es war jetzt in den letzten zehn Jahren der stärkste Kurseinbruch beim DAX.
in einem September 5,6 Prozent verloren.
Also der stärkste September-Kurseinbruch.
Ansonsten haben wir zur Zeit immer regelmäßig eher so die politisch bedingten Schocks gehabt, die dann nicht im September stattgefunden haben, sondern häufig zum Beispiel von Donald Trump im April oder dieses Jahr im Irankrieg-Auftakt im März.
März, April hat es gescheppert.
Letztes Jahr hat es dann, 2022 war Ukraine-Krieg dann auch schon.
Aber da gibt es dann auch gerne nochmal so ein nach Korrektur.
Und wie gesagt, wir leiden weiter jetzt.
Wir haben genau sechs Monate Irankrieg gehabt an diesem Freitag, 28.
August.
Da waren es ja 28.
Februar, genau sechs Monate her.
Das ist etwas, unter dem wir weiter leiden.
Und ich habe auch immer gedacht, dass das irgendwie schneller geht, aber nicht so schnell wie damals.
Dieses Abenteuer, wir haben es ja letztes Mal ausführlich diskutiert, zieht die Inflation weiter hoch.
Und das ist jetzt, glaube ich, um jetzt auf diesen September zu kommen, Natürlich sind es die zwei Ereignisse, die da ganz stark im Mittelpunkt stehen.
Das sind die beiden Notenbank-Sitzungen der EZB am 10.
September.
Da kann man jetzt glaube ich nach den heutigen Inflationsdaten 3,3% Euro-Inflation fast 100% mit einer Zinsanhebung rechnen.
Die ist also wirklich eingepreist und bei der FED, da ist es ja noch nicht so ganz klar.
Die FED-Sitzung ist dann am 15.
bis 16.
September und da hat ja nun, wir haben es im Glotzkast ja angesprochen, Kevin Walsh die Tür weit aufgemacht.
Also er hat sie aufgemacht für eine Zinsanhebung, möglicherweise schon im September, allerdings eben nicht so klar und so weit, dass dies zwangsläufig ist.
bleibt eben Interpretationsspielraum.
Und ich würde mal sagen, dass diese Zinsentscheidung mit eines der eben entscheidenden Dinge auch ist, wie der September dann insgesamt ausfällt.
Also ich bin mir wirklich unschlüssig, ob das ein guter September oder ein schlechter September wird.
Ich habe die ganze Zeit mit mir gerungen.
Kann man mal wieder eine Wette machen?
Ja, wir können eine Wette machen.
Und dann muss ich natürlich dann wohl im September.
Weil Und dann dieser Gegenwind von den Anleiherenditen, die wir momentan haben.
Der ist ja wirklich noch krasser.
Und das hat ja mittlerweile eine richtige Dynamik aufgenommen, diese steigenden Anleiherenditen weltweit.
Wir haben heute in Japan 30 Jahre hoch bei der 10-jährigen Anleihe.
Wahnsinn.
Schon über die 3% gestiegen sind.
Wir wissen ja, Japan war ja lange ein Minuszinsland.
Und dann haben sie diese Zinssteuerung, sagten über 0,5 geht hier nügendwo.
Und haben immer gekurvt, wenn das über 0,5 ging.
Das haben sie irgendwann beendet, weil sie festgestellt haben, dass dann doch die Inflation steigt.
Und jetzt haben wir drei.
Genau.
Und dann in Deutschland sind wir heute bis auf 3,366 ungefähr.
Ja, 3,36.
Krass.
Krass, ne?
In so kurzer Zeit, diese Dynamik.
Und das ist natürlich, was jetzt gerade eben auch die Vonovia-Aktie so...
dass wir diesen sehr dynamischen Anstieg da haben bei den Renditen, auch bei den amerikanischen und so weiter.
Und wir sehen da eine gewisse Dynamik, die glaube ich schon auch sehr viel von Spekulanten selbst verstärkt wird.
Da gibt es möglicherweise doch auch eine Korrektion.
Und dann ist ja diese große Frage, das hast du am Freitag auch schon ausgeführt, wie würden jetzt sich die Notenbankentscheidungen, kurzfristigen Zinsen dann anheben, auf die langfristigen Zinsen auswirken.
Möglicherweise sehen wir ja da einen positiven Effekt, dass dann tatsächlich, wenn die FED jetzt entschlossen, die Inflation zu bekämpfen bereit ist und die signalisiert durch eine Zinsanhebung, so eine Zinsanhebung gar nicht so negativ von den Märkten ausgenommen wird.
Und dann die langfristigen Anleiherenditen wieder senkt und das eigentlich dann wieder für die Märkte gut ist und Stabilität reinbringt.
Also vielleicht wäre tatsächlich eine Fett-Zinsanhebung besser für die Märkte als nicht, aber das ist auch nur eine Überlegung.
Glaube ich schon.
Für die Aktienmärkte.
Ich würde es auch sagen, ich würde es auch denken, dass es so ist, aber das ist wirklich eine besondere...
Kausalität, die wir momentan haben.
Früher hat man ja immer so Zinsen in ein Dings rein, in eine Schublade gesteckt und so Pauschalregeln auch Zinsanhebung, Zinsgift für die Börse.
Egal, langfristig, kurzfristig, Gift für die Börse.
Da hat man gar nicht geguckt.
Aber diese Effekte, wie sich dann Das dann auswirkt eben auf langfristige Zinsen, weil momentan halt einfach das Vertrauen nicht da ist in den Notenbanken, dass man eben die Inflation langfristig in den Griff bekommt.
Deswegen steigen eben diese langfristigen Zinsen so, auch angesichts eben dieser Rekordstaatsverschuldung von über 40 Billionen Dollar in den USA.
Und angesichts des Kapitalbedarfs, wir haben das letzte Mal ausgeführt von...
eben auch Hyperscalern und einer riesigen Kapitalnachfrage von Staaten, aber auch eben durch den KI-Boom getrieben.
Das sind alle so Faktoren.
Und die Schwarz spekulieren, glaube ich, auch richtig geil dagegen.
Genau, und ich glaube, dass wir momentan jetzt diese Bewegung der letzten Tage, dass das jetzt wirklich, nee, sehr spekulativ ist.
Das hat jetzt nichts mehr mit Fundamental, mit dem Ölpreisanstieg, der jetzt auch wieder natürlich angestiegen ist seit dem kleinen neuen Scharmützeln da zwischen Iran und USA.
Aber das kann jetzt nicht die Ursache sein, dass wir auf 15 Jahres hoch sind.
Wir waren ja beim Ölpreis in diesem Irankrieg schon über 120 Dollar.
Da ist jetzt auch der Zins nicht so explodiert wie gerade jetzt.
Ich glaube, dass im Wesentlichen sind es jetzt aktuell so ein bisschen spekulative Übertreibungen.
Da würde ich nochmal aufspringen und das kann auch mal schnell wieder da eine Korrektur geben.
Das heißt, dass dann eben die Zinsen, die langfristigen Zinsen auch wieder zurückkommen.
Aber die Politik, was Herr Finanzminister Besson da getan, kurzfristige Tauschen von langfristigen in kurzfristige Schulden, das hat keinen Vertrauensschub ausgelöst.
Zum Brusten einzuladen beim G20.
Das ist auch nicht so geil, würde ich mal sagen.
Also von daher, ich muss glaube ich wirklich, also für den DAX, klar, wir haben jetzt am letzten August, am vorletzten Augusttag nochmal einen Rekordhoch da gemacht bei 96.600 Punkten und da musste jetzt ein bisschen Luft abgelassen werden.
Ich würde schon eher Für den DAX jetzt speziell, weil da auch noch ein bisschen mehr Aufholbedarf da ist, auf einen positiven September-Wettbewerb und glauben, dass die EZB-Zinsanhebung ist ja voll eingepreist.
98 Prozent.
98,3 sehe ich hier gerade.
Wer sind diese 1,7 Prozent?
Welche Trotteln sind dagegen?
Also weiß ich gar nicht.
Das ist weiterhin eingepreist.
Und das kommt auf jeden Fall...
an den Märkten gut an, weil du dann das Gefühl hast, eine Zinsanwendung hat immer viel mit Psychologie zu tun, weil bevor die überhaupt sich in den Märkten eingepreist hat, aber du siehst halt, da ist jemand, der was tut und das ist halt das Positive.
Die Frage ist, was glaubst du macht Amerika?
Die haben nur zwei Drittel eingepreist, da gibt es also noch ein Drittel Leute, die sagen so, also ich kann nicht...
Er hat ja gesagt, okay, wenn das jetzt so länger in der Rede bei zwei Prozent bleibt, dann müssen wir an so ungefähr.
Die Rede musst du dir nicht anhören, der redet viel.
Also Reden bei Kevin Walsh ist...
Naja, aber man war ja doch etwas mehr Substanz drin als in früheren Reden.
Ich meine, witzig war ja auch, dass er am Anfang der Rede so eine kleine Inhaltsangabe gegeben hat und dann gesagt hat, das ist jetzt aber keine Forward Guidance.
Kleiner Notenbäcker-Humor.
Es war ja auch die erste Rede ohne Vorwort-Guyters.
Ja, aber er ist ja ein bekennender Gegner, der Vorwort-Guyters ist.
Er sagt, allein, dass ich jetzt vorher eine Inhaltsangabe mache, ist noch keine Vorwort-Guyters.
Und was Sie natürlich in September auch noch ein bisschen beeinträchtigen können, sind die Midterms in Amerika.
Oder gibt es auch politisch...
Bisschen unsicher, da weiß man nicht, wie geht das aus.
Aber da ist ja eben die Frage, willst du jetzt zu kurz für den Wahlen nochmal die Zinsen anheben?
Wenn du es tun willst, machst du es dann im September.
Oder du musst bis nach den Wahlen warten.
Also die nächste wäre ja dann quasi ganz kurz für den Wahlen.
29.10.
hast du dann.
Und da würde man es eigentlich gar nicht machen.
Ein paar Tage vorher war es das nicht.
Eigentlich müsste er es jetzt machen.
Oder 17.12.
Dann hast du nicht so viel.
Du machst halt eine Zwischenzinsanhebung, aber das wirkt immer wie eine Krise.
Zwischenzinsanhebung, das ist ja wirklich das Größte.
Da gibt es ja gleich totale Panik.
Das wird es auf keinen Fall geben.
Von daher denke ich auch, dass die Fed anhebt im September jetzt.
Aber was gegen die September spricht, ist halt die Midterms.
Die machen so politische Unsicherheit.
Da weißt du halt nicht, wie geht es aus.
Da gibt es so viel Polarisierung, so viel Kram.
Und die fallen in Sachsen-Anhalt.
Die haben jetzt mit der Wall Street nichts zu tun, aber du hast ja für den DAX gewettet.
Da weißt du nicht, Sachsen-Anhalt oder Berlin und McPom.
Da ist auch noch politisches Risiko drin.
Ich glaube, dass das...
Nein, Sachsen-Anhalt, glaube ich, für den DAX spielt Sachsen-Anhalt keine Rolle.
Da haben wir noch kein einziges DAX-Unternehmen in Sachsen-Anhalt.
Das wird für das Wirtschaftswachstum IWH, Halle, sagt ja, also eine AfD-Wahl, sie kann Sachsen-Anhalt selbst bis zu 1% Wachstum kosten.
Eben aufgrund der Tatsache, dass sich dann einfach weniger Firmen ansiedeln.
Das einzige Wachstum, was bei denen war, das einzige Wachstum war, dass da Leute zugewandert sind.
Die Zuwanderung wirst du definitiv nie mehr erleben.
Das ist der Hauptgrund.
Wer will jetzt ohnehin schon in Halle wohnen oder Nocteburg?
Das wüsste ich jetzt nicht, wie man das schon macht.
Das sagt einer, der es.
Das sind zwei sehr unterschiedliche Städte.
Zwar sehr dicht mit einer S-Bahn verbunden, aber da fährst du von einer Stadt in der ganz anderen.
Wenn du am Bahnhof in Halle ankommst, weißt du, wovon ich bin.
Jeder, der da mal angekommen ist, mal ausgestiegen ist, sollte man mal machen, dann ist das wirklich ein sehr großer Unterschied.
Na gut, aber diesen Bogen wollen wir jetzt nicht spannen.
Ich glaube, wie gesagt, für den DAX hat politische Auswirkungen für Deutschland und vielleicht schon auch in der Wahrnehmung, wenn es tatsächlich da eine AfD-Regierung geben sollte.
Ich glaube trotzdem nicht, dass es den DAX jetzt bremsen wird.
Meinst du?
Der DAX hat ja, der Juli war ja schon gut, der September war schon gut beim DAX.
Und das war ja so ein bisschen, weil wieder Wachstum reinkommt, weil man merkt, es gibt doch ein bisschen Reformen, jetzt nicht so geil, aber immerhin.
Ja, und auch, weil die Unternehmenszahlen gut waren und man ja auch merkt, auch wenn wir nicht so KI quasi lastig sind, aber dass wir auch bei KI mitverdienen, in der KI-Ausrüstung von Hochtiefen.
über Siemens Energy und werde alles quasi mit verdienen.
Jetzt kommt Elon Musk.
Spau selbst meine Gasturbine.
So.
Bin mal gespannt, wie schnell er das hinkriegt.
Also gut, mache ich die DAX-Werte.
Wir werden einen positiven September haben.
Und ich würde auch...
Wie hoch der ECG?
Die FED muss doch nicht werten.
Auf die EZB haben wir schon gewertet.
Auf die EZB haben wir schon gewertet.
Haben wir schon.
Da hast du gesagt, es gibt keine mehr.
Das war vor langer Zeit, als die Situation eine andere war.
Da war die Welt eine andere.
Vielleicht bist du auch die 1,5% und gewinnst sie.
1,7%.
Jetzt mittlerweile 98,5%.
Es bewegt sich.
Ich bin live live in den Ticker.
Kann man ja auch bei...
Bei Polymarket oder wie diese ganzen Wettbuden heißen, kann man auch gucken.
Das ist auch ein Hobby, oder?
Den ganzen Tag vor so einer EZB-Wette sitzen.
Und jetzt geht's hier hoch auf 1,5.
Ja, geschafft, wir noch die 1,7.
Und da ist sie, die 1,7.
Die 1,7.
Und wir...
Spannender kann das Leben nicht sein.
Auf keinen Fall.
EZB-Watcher, das war mein Beruf.
Das gibt es immer noch bei den Agenturen.
Reuters, Bloomberg, die haben noch immer ihre einige EZB-Watcher, die da einen guten Draht haben und jedes Wortwissen zu interpretieren.
Auf der Goldwaage.
Sehr schön.
Wir machen mal den Sack zu, oder?
Wir wollen ja auch mit Serdar gleich noch feiern.
Genau.
Dann müssen wir den Sack auch zumachen, damit wir feiern.
Nur wer den Sack zumacht, kann auch feiern.
Egal.
Wir sind nicht lustig.
Aber nicht in den Sack kauen.
Gut.
So, dann sagen wir einfach Tschüss.
Und Tschau.
Wir bleiben Bulle.
Und Bär.
Defna.
Und Chapits.
