# AI Market Shifts: Nvidia, Anthropic, and Cybersecurity

**Podcast:** Doppelgänger Tech Talk
**Published:** 2026-08-29

## Transcript

Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 592 am 29.
August 2026.
Ich bin Philipp Klöckler und Telefonniger zweimal die Woche mit dem Tech-Analisten Philipp Klöckler.
Wir müssen schnell reden, weil wir haben ziemlich viele Storys hier.
Es ist eigentlich alles dabei.
Also, kleine Zusammenfassung.
KI-Exit, Angstmacherei, Chips, verrückte Umsatzpotenziale, Frenemies, eine Partnerschaft, die Aktienkurse nach oben bewegt.
Verrückte Earnings, ein Parkticket, selbst die Staatsanwaltschaft ist hier drin.
Also wenn ihr gerade am Joggen seid, ich glaube, ihr braucht drei bis vier Runden um die Alster, bis das hier vorbei ist.
Hast du Urlaub schon abgesagt?
Weil das Apple-Event und IPO-Prospekt am 8.
und 9.
September wahrscheinlich kommen?
Oder was meinst du?
Ja, also ich glaube...
Wir müssen langsam auch Sommerpausen einlegen, dass wir in Urlaub fahren, weiter podcasten, wenn andere Podcaster Urlaub machen.
Nix da.
Weil die Newslage ist ja schon crazy.
Ihr kriegt alles.
Wir haben in der letzten Folge kurz darüber gesprochen, dass Hugging Face, das ist so ein bisschen der Baumarkt der Openweight-KI-Modelle, dass die mit einer Bank reden, weil sie verkaufen wollen.
Das ging schnell.
Nvidia hat die Hand gehoben, hat gesagt, wir zahlen, was ihr wollt, vollen Preis, kommt zu uns.
Ich habe ein kurzes Video gesehen von einem der Gründer, der hat nur No Comment gesagt und versucht, seine kleine Ente zu verkaufen.
Ein Hardware-Device, über den wir heute nicht so viel reden.
Aber ja, ist weg.
Wieso verkauft man, wenn man glaubt, dass Open Source jetzt erst richtig durch die Decke geht?
Weil jemand ja 85 Mal deinen Umsatz gibt.
Also wer für 100 Mal Umsatz seine Firma nicht verkauft, muss schon einen sehr, sehr, sehr starken Glauben haben, glaube ich.
Also damit nimmt man ja, also du kriegst drei, vier, fünf Jahre deines Lebens geschenkt eigentlich, weil du könntest argumentieren, weil alles gut läuft, könntest du auch so in die Richtung kommen.
Aber wenn du pro Jahr 100 Milliarden brauchst?
Wie, du meinst...
Verstehe ich nicht, Herr Klemmer?
Warum kriegst du so viel Geld, also die Jahre geschenkt?
Das ist eine andere Frage.
Ich würde behaupten, das aktuelle Multiple auf KI-Firmen ist ja so ganz grob 30 Mal, ohne es zu kommentieren, ob das richtig oder falsch ist.
Über den Daumen haben wir viele Deals gesehen, die Public-Bewertungen teilweise auch liegen bei 30 Mal Umsatz, was sehr sportlich ist und viel Wachstum antizipiert, was aber ja auch gerechtfertigt ist oder gerechtfertigt scheint nach aktuellen Datenpunkten.
Jetzt wird Hugging Face, die angeblich so 150 Millionen Run Rate im Juni gemacht haben, eben mit dem 86-fachen, also 13 Milliarden bewertet.
Und wie man das beschreiben kann, was das bedeutet, ist, dass jemand noch drei Jahre länger in die Zukunft schaut, würde ich sagen, und du damit quasi das Geld von über über morgen heute bekommst.
Und ich meine, ich kann niemanden bedenken, der das mitnimmt, ehrlich gesagt.
Und die Frage ist, würde Hugging Face jetzt...
Ja, wenn ganz viel gut geht, könnten sie in drei Jahren auch so 13 Milliarden wert sein.
Die letzte Bewertung ist übrigens drei Jahre alt und war damals viereinhalb Milliarden.
Also so viel hat sich nicht bewegt seitdem.
Auch ganz spannend.
Das Hugging Face wurde übrigens mal gegründet.
Ist ja von drei Franzosen in New York gegründet worden.
Aber ursprünglich wollten die ein KI-Chatbot für Teenager bauen.
Deswegen daher auch der Name Hugging Face, was dann die Download-Plattform für Modelle geworden ist.
Das haben sie wie andere Firmen relativ früh aufgegeben.
War vielleicht nicht die schlauste Idee der Welt, ein KI-Chatbot für Teenager zu bauen.
Insofern glaube ich einer der erfolgreichsten Pivots der Welt.
Sie sind dann, wie du richtig gesagt hast, quasi der Baumarkt, die Download-Plattform für Modelle gewesen.
Also wenn du willst das neueste GLM-Quenn oder was auch immer, Gemma runterladen, dann gehst du halt in der Regel zu Hugging Face und holst sie da.
Sie machen ein bisschen Benchmarking, machen ein bisschen Hosting, machen ein bisschen so.
Hand auf Affiliation für weitere Services, die KI-Entwickler brauchen, Daten und dies und das.
Aber eigentlich ist es das, was du gesagt hast.
Dafür ist der Preis sportlich.
Jetzt kann man sagen, es ist so ein bisschen wie bei Open Router, dass der Umsatz in letzter Zeit so stark gewachsen ist, dass ich glaube, man kann da nicht von irgendwie exponentiell sprechen oder so, aber der Schritt von 50 auf 150 Millionen kam, glaube ich, dieses Jahr.
Und wenn du dann so eine hohe...
Was ist das, was man da anlegt?
Die Tangente quasi hast du, so eine erste Ableitung der Steigung oder Steigungsgeschwindigkeit.
So ergibt sich wahrscheinlich der Preis und dass Nvidia in diesem Prozess, wie auch schon bei, was war das letzte Open Router, wo Stripe relativ teuer gekauft hat, auch hier war Nvidia nicht der einzige Bieter.
Also wir haben letztes Mal gesagt, da wurde eine Bank beauftragt.
Es gab wohl, also das sagen zumindest die Hacking-Face-Leute, es gab auch viel Inbound-Request.
Viele Leute unter anderem Salesforce, die sich dafür interessiert haben und die haben jetzt bestimmt auch nicht Kleingeld geboten.
Insofern muss der NVIDIA da auch mit der sportlichen Bewertung reingehen wahrscheinlich für NVIDIA.
Was ist das Interesse von NVIDIA?
Also ein finanzielles, also ein primär finanzielles ist jetzt bei der Bewertung erstmal nicht anzunehmen, sondern es muss ein strategisches sein.
Und das ist einerseits...
So ein bisschen wie bei Stripe Open Router, dass man quasi sehr weit am Anfang der Modellauswahl in der Tokenfabrik sitzt.
Also man kann vielleicht so ein bisschen mitsteuern, beeinflussen oder einfach nur die Daten abgreifen, welche Modelle wie viel runtergeladen werden, wie sie eingesetzt werden, wo die Engpässe sind vielleicht auch.
Das kann bei der nächsten Chipentwicklung oder Weiterentwicklung von CUDA helfen, aber auch einfach einen Überblick zu behalten.
Und vor allen Dingen...
kann man sicherstellen, dass langfristig das Ökosystem tendenziell offener bleibt.
Sowas müsste die Angst von Nvidia sein, dass insbesondere Entropic, Google und OpenAI in Zukunft komplett vertikal integriert werden.
Das heißt, sie bauen ihre eigenen Modelle, die auf ihren eigenen Chips am besten laufen.
Man könnte vielleicht die chinesischen Modelle, die auf Huawei laufen, noch mit dazu zählen.
Das ist eigentlich das gleiche Prinzip, aber ich lasse jetzt mal außen vor.
Ich habe es ja einmal erwähnt, dass das in China natürlich genauso gehen würde, aber Google Entropic OpenAI werden alle ihre eigenen, oder Google hat schon, aber die anderen werden ihre eigenen Custom-Chips bauen.
Sie werden ihre Modelle darauf entweder die Chips auf die Modelle sozusagen architektonisch anpassen oder die Modelle auf die Chips anpassen und dadurch den effizientesten, vertikal integriertesten Stack bauen.
Und das bietet eine gewisse Gefahr für NVIDIA.
würde ich sagen.
Entweder verkauft der Schweizer Taschenmesser, der Chip, der für Inferenz okay ist, für Training super, der, wenn nicht, eine breite Selektion an Datenmodellen, Tasks, Aufgaben, Reinforcement Learning, Pre-Training, das kann ich alles auf Entweder gut machen, aber theoretisch könnte es einen vertikalen Stack geben, aus Modellchips und so weiter, der effizienter ist.
Um das Ökosystem offen zu halten, viel Open Weights, viel Tauschen von Modellen untereinander, Wäre es natürlich schlau, Hugging Face sozusagen in die eigenen Hände zu übernehmen und am besten dann sofort wieder eine Foundation zu wechseln oder so, damit gar nicht groß strategische Abhängigkeit besteht.
Aber ich glaube, Nvidia will hier vor allem das Ökosystem quasi verbreitern, aufrechterhalten, weil die Gefahr ist, dass es am Ende nur zwei, drei große KI-Companies gibt.
Und das ist das einzige strategische Rational, was ich hier sehe, offensichtlich kennt.
Wie gesagt, zusätzlich lernt man viel über, wie Modelle eingesetzt werden und so weiter.
Daten sind sicherlich auch wichtig.
Und das ist auch das Einzige, womit man jetzt, und man muss sagen, für Nvidia, wir kommen später noch auf die Zahlen, sind 13 Milliarden irgendwie ein Fünftel des Quartals gewinnen dieses Quartal oder so.
Also nicht ein Rundungsfehler, aber da können sie halt ein Gigawatt-Datacenter weniger für Backstoppen, also bürgen dafür.
Ist es für sie nicht viel Geld, aber strategisch?
So groß wie der Hebel von NBD ist.
Die laufen auf eine 500 Milliarden Revenue Run Rate zu nächstes Jahr.
Das heißt, es geht um viel für sie und kleine strategische Investments, einfach um ihren Markt abzusichern oder so offen wie möglich zu halten, die Konkurrenz groß zu halten, können sinnvoll sein und so kann man dann vielleicht fast das 100-fache des Umsatzes zahlen.
Wie gesagt, hinzu kommt, dass Hugging Face zuletzt auch sehr schnell gewachsen ist und insbesondere durch die Open Source Modelle.
dass man nicht mehr exklusiv bei einem Provider ist, sondern schnell mal Zwischenmodellen probiert.
Davon profitieren natürlich insgesamt Open Router und Hugging Face.
Es ist sicherlich kein Zufall, dass die jetzt zu diesem Zeitpunkt versucht werden vom Markt wegzukaufen, die Relaisstation bei der Modellauswahl, weil sicherlich vor einem halben Jahr es begonnen hat oder vor sechs bis zwölf Monaten begonnen hat, dass man sehr schnell Modelle wechselt, mal GLM probiert, mal Kimi probiert, mal Quinn probiert.
Und da so ein bisschen die Hand drauf zu haben, ist bestimmt ganz spannend.
für Player und deswegen entstehen hier diese großen strategischen Prämien, die da gezahlt werden.
Aber so wirklich technisch sind doch beide Produkte eigentlich, haben doch kaum einen Mode.
Also sie haben eine gute Brand, aber du kannst ja die Modelle ganz schnell wechseln.
Also man könnte ja die Produkte schnell nachbauen.
Richtig, das sind einfach Marktplätze, aber wir wissen ja Marktplätze, das Schwere ist nicht die Software zu bauen, sondern eher der Supply und Demand auf einer Plattform zusammenzuführen und Sowohl Open Router als auch Hugging Face haben es halt geschafft, quasi die Go-To-Plattform für entweder sozusagen die Ein-Key-API für verschiedene Modelle oder der Download-Place, wo alle Modelle gehostet sind.
Klar kann ich mir die auch alle beim Originalanbieter, wobei der das in Zweifel auch schon bei Hugging Face direkt hostet, aber klar könnte ich die mir woanders abholen, aber die haben es halt geschafft, eine gewisse strategische Relevanz zu erreichen.
Das ist kein echter Mode, aber Netzwerkeffekte, wenn man so möchte.
Und die ersetzen das zumindest teilweise.
Du könntest das nachbauen.
Ich habe mich auch gefragt, warum hat Haging Face 700, 800 Mitarbeiter?
Dafür, dass du ein paar Modelle hostest.
Die haben versucht, andere Geschäftsbereiche aufzumachen und probieren, wie gesagt, die angesprochene Roboter.
Kann man sich mal anschauen.
Bei Pollen Robotics gibt es den Duckbot.
Heißt der Duckbot?
Ist das ja das iPhone-Moment der KI-Botop?
Ja, der ist schon cute.
Ich habe kurz überlegt, ob ich den bestelle.
Also es ist ein Roboter, den man sich kaufen kann, sieht aus wie eine kleine Ente, kann rumlaufen, Schlitzschuh fahren, sowas.
Und man kann ihn selber weiter trainieren, wenn man möchte.
Für die Leute, die Schulen und Kindergärten mit Technologie ausstatten, ist das doch der feuchte Traum.
Ja, und für alle Leute, die Socken am Sofa ausziehen.
Hä?
Hast du nicht das Video gesehen, wo das Ding den Socken am Mund aufsammelt?
Achso.
Ich dachte, ich hab mich gerade ertappt gefühlt, weil ich tatsächlich unheimlich gerne meine Socken auf dem Sofa ausziehe.
Und dann dachte ich, hä, woher war ich das Glückler?
Hast du die Kamera oben links gesehen?
Ja.
Also Microdug heißt der, Microdug heißt der.
Aber weißt du, was ich über Socken gelernt habe heute?
Und zwar, dass man auf Baseballschläger, also das wird für die nächsten Jahre ja interessanter wieder, aber wenn man mit Baseballschlägern Leute angreift, macht man Socken obendrauf, nicht um den Impact kleiner zu machen, sondern dass für den Fall, dass jemand den Baseballschläger abnehmen will, sozusagen bleibt der am Socken hängen und du kannst den Baseballschläger aus dem Socken rausziehen und sozusagen den nächsten Schlag landen.
Ich habe mich immer gefragt, warum die so Softennissocken auf den Baseballschlägern drauf haben, aber das ist der Grund, damit wird er nicht greifbar.
Wichtige Lektion für die, wie gesagt, nächsten Jahre im Osten, befürchte ich.
Ich wollte gerade einen schlechten Witz über Berlin machen.
Aber wir lassen das so stehen.
Alles gut, alles gut.
Wir gehen zur Angstmacherei.
Gib mal wieder ein Paper oder einen Blogpost oder einen Zusammenschluss von 100 Firmen, die sagen, wir müssen ein bisschen mehr machen, weil die Cyberabwehr muss besser laufen mit KI.
Ist doch wieder nur Angstmacherei, oder ist das wirklich...
Sinnvoll?
Also wenn es sinnvoll ist, in Klammern, ich würde schon denken, dann wäre es leider aber auch schon vor sechs Monaten oder noch ein bisschen früher richtig gewesen.
Also ich finde es fast ein bisschen spät.
Also ich glaube, die Urgency oder der Sense of Urgency, die Dringlichkeit ist hier absolut gegeben.
Und zwar unter anderem OpenAI und Antropic und viele andere Firmen.
Also da ist eigentlich die gesamte Technologiebranche dabei.
Über so Firmen wie OnePassword, dann Accenture, Adobe.
Akamai, also alles, was hostet, was Software baut, was im weitesten Sinne mit Security zu tun hat oder mit AI zu tun hat, hat das eigentlich unterschrieben.
Es gibt keine wesentlichen Ausnahmen.
AWS ist dabei, Microsoft ist dabei, also alle Großen.
Es hat sich niemand ferngehalten, soweit ich das sehe.
Und man hat bei 100 einfach Stopp gemacht, glaube ich, und gesagt, ihr seid jetzt die 100 Relevantesten, das reicht.
Aber genau, man hat zusammen so eine Agenda unterschrieben mit Handlungsempfehlungen, besser gesagt, für...
Einerseits, was jede Firma tun muss heutzutage, da geht es darum natürlich, die eigenen Cybersecurity-Standards anzuheben und sich der Gefahr bewusst zu werden und ins Handeln zu kommen.
Dann, was die Cybersecurity-Firmen wiederum zur Verfügung stellen müssen, was Regierungen und Behörden wissen müssen und tun sollten und aber auch, was die Verantwortung der Frontier-AI-Companies ist.
Und das ist natürlich auch die Folge dieser vielen Hacking-Versuche oder Reward-Hacking-Versuche, die wir zuletzt...
gesehen haben.
Da gibt es gerade einen ganz guten technischen Bericht.
OpenAI hat so ein bisschen post mortem gemacht von diesem Ausbruch der Agenten.
Wir sind jetzt kein Cyber Security Podcast und wollen nicht zu tief reingehen.
Wir haben einen Link mal in die Shownotes gepackt.
Die Plattform Meter hat das unter anderem ganz gut und leicht verständlich zusammengefasst.
Da sind so ganz lustige Anekdoten drin, wie die Agenten sich, da 1200 Agenten sich über ein selbst geschaffenes Message Board ausgetauscht haben.
Die durften keine Textfiles errichten.
Deswegen haben sie die Ordner so umbenannt.
Die konnten Ordner umbenennen, aber keine Textfiles errichteten.
Und dann haben sie einfach Ordner geschaffen und umbenannt und das waren die Messages.
Da haben sie ein ZZ am Anfang gestellt, damit die Ordner ganz hinten landen und dann in den Ordnernamen geschrieben, keine Ahnung, da und da liegt der Schlüssel für so und so.
Und so hat man miteinander kommuniziert und so ein Messageboard gebaut über das Filesystem.
Superspannend.
Also kann man sich angucken, wenn es euch interessiert.
Wir werden, ob der Newslage heute jetzt nicht dazu kommen, das zu machen, aber dieser Mieterbericht oder auch andere kann man sich da anschauen.
Oder man sucht nach OpenAI Post Mortem, dann findet man das auch.
Genau, auf YouTube gibt es von Black Hat auch so ein Video, was ganz spannend dazu ist.
Auch super für Leute, die es lieber auf YouTube sehen möchten.
Genau, also die Dringlichkeit gibt es und jetzt kommt wieder der Aufruf, es muss dringend was getan werden.
Gefühlt ändert das aber bisher nicht viel.
Also die Gewissheit über die Dringlichkeit muss ja auch vorher eigentlich jeder gehabt haben.
Und jetzt, ich glaube, die Forderung richtet sich, glaube ich, hauptsächlich an Regierung.
Die nennt man als Vorletzte.
Also es fängt an mit anderen Firmen, dann Cyber Security Partner.
Das sind, würde ich sagen, die haben das eigentlich auf dem Thema.
Also sowohl die Firmen als auch die Cyber Security Firmen, die wissen das.
Dann drei Governments, ich glaube, die will man eigentlich erreichen.
Und vier ist dann die Selbstverpflichtung der Frontier Labs.
Das packt man natürlich eher hinten ran, um uns den Eindruck zu erwecken, sie wären nicht die wirklichen Verantwortungsträger.
Weil die Wahrheit ist ja, das ist hier ein Problem, was sie geschaffen haben.
Jetzt könnten sie selber das Problem ganz gut unter Kontrolle haben, wenn es nicht so wäre, dass inzwischen halt durch Distillation und so ähnliche Fähigkeiten in China entstanden sind und dass wiederum Open Waste Modelle von allen Menschen relativ frei eingesetzt werden können und unter anderem eben dann auch Nordkorea, was weiß ich, wo wir Black Hat Hacker vermuten würden.
Und jetzt haben wir halt den Salat im wahrsten Sinne des Wortes und müssen einen Weg finden, uns zu verteidigen vor was was.
andere Firmen gestartet haben und deswegen mobilisiert man jetzt so ein bisschen die Industrie, bestimmt natürlich auch ein bisschen, damit nicht irgendwann jemand auf die Idee kommt, ohne Open Rai und Entropic wäre das hier alles nicht passiert.
Und insofern glaube ich da der Hilfeaufruf oder der Aufruf sozusagen, Rallying Cry würde man im Englischen sagen, sich zu versammeln und jetzt was zu tun, so schnell wie möglich.
Und die Zeit läuft natürlich ab, weil man sieht jetzt schon, es gibt Berichte, dass die Intensität von Hackingversuchen aller möglichen Art, was es da so gibt, sich mindestens Faktor 2 in WIG also verdoppelt hat und wahrscheinlich nicht mehr in Zukunft, weil die Möglichkeiten, Angriffe automatisiert auszuführen, sind natürlich schier endlos geworden durch KI.
Und davor muss man sich natürlich bewahren.
Und es betrifft einerseits natürlich jede Firma der Welt, vom kleinen Klempnermeister oder der Bäckerei.
über große Corporates, bei denen der Kuchen, den es zu klauen gibt, natürlich viel größer ist, aber eben auch kritische Infrastruktur, Krankenhäuser, Wasserwerke, was alles so typischerweise betroffen ist.
Das heißt, ob man die Sachen teilweise ganz vom Netz nimmt, sicherheitshalber, wenn sie es nicht schon sind, oder wirklich deutlich, deutlich die Schilde hochfährt bei der Security, wird, glaube ich, wichtig.
Wir werden ganz viele Security-Incidents, glaube ich, in den nächsten 18 Monaten.
Also wenn es dann irgendwo eine gute Übersicht gibt von der Masse von Incidents, dann werden wir da einen exponentiellen Anstieg sehen im Vergleich zum Vorjahr und dem Jahr davor.
Da bin ich mir relativ sicher.
Der Feind ist jetzt nicht mehr die Hackergruppe in Bulgarien oder wo auch immer man sie vermuten würde typischerweise, sondern jedes Script-Kiddy irgendwo, was ein Open-Wades-Modell hat und damit seine ersten Hacking-Versuchungen macht.
Also so wie ich oder Cordula jetzt ihre erste App bauen können.
kann halt jedes Kind jetzt noch einfacher zum Hacker werden.
So früher brauchst du ein bisschen Spezialwissen dafür, musstest ein bisschen programmieren können, brauchstest ein bisschen Austausch, so in versteckten Foren, um das zu erlernen.
Heute brauchst du ein Open-Wades-Modell, was nicht Nein sagt an der falschen Stelle.
Und dann bist du ein Hacker, ob du das willst oder nicht.
Und das ist kein Aufruf dazu natürlich, ne?
Irgendein technischer Hürde ist ein Straftatbestand.
Bloß weil es geht, heißt es nicht, dass jeder es darf oder tun sollte.
In ein paar Wochen lesen wir die News, dass eine Gruppe von 13-Jährigen das alles macht, weil die ja irgendwie strafrechtlich noch nicht so ganz belangt werden dürfen.
Naja, also die technische Versiertheit ist auf jeden Fall, also du hast jetzt, sagen wir mal, einen 13-Jährigen, der nicht programmieren, oder eine 13-Jährige, die nicht programmieren können muss, aber den Power von 10.000 Developern hat, die überdurchschnittlich gut sind.
Wenn du jetzt irgendwie Cloud, Cloud würdest du ja nicht nehmen, weil Cloud würde natürlich im richtigen Moment noch Nein sagen.
Aber du würdest dann halt irgendwie GLM oder QAN nehmen.
Und kämpfen tut das gegen die durchschnittliche Security-Abteilung einer durchschnittlichen Firma oder öffentlichen Institution.
Und jetzt musst du fragen, also auf wen würdest du deine Karten setzen?
Also es gibt sicherlich Organisationen, die gut darauf vorbereitet sind, aber die durchschnittliche Cyberorganisation von einem Stadtwerk, Krankenhaus, Pflegeheim, weiß nicht, was da so relevant sein könnte, die ist...
Da vielleicht noch nicht gerüstet.
Und ich glaube, wir werden also nicht nur die Angriffe haben, sondern wir werden auch Sonderkonjunktur für Security-Unternehmen haben demnächst.
Da kommen wir auch gleich noch drauf bei den Earnings, weil insbesondere meine geliebte CrowdStrike natürlich ganz gut darauf reagiert.
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Dann geht es zu OpenAI.
Ich meine, Nvidia hat dort gut Geld investiert.
Nun lesen wir, dass OpenAI das Geld nutzt, um Nvidia Konkurrenz zu machen?
Könnte man so sagen.
Insgesamt sind das ja alles Frenemy.
Also bei all dieser Kreislauffinanzierung.
handelt es sich um ganz viel sogenannte Frenemy-Beziehungen, also dass man Konkurrent und Partner gleichzeitig ist.
Das war auch in der Plattformwirtschaft sozusagen der ersten Generation bei Google, Google, Meta und so weiter.
So und den Infrastruktur- und Hardwareunternehmen.
Jetzt berichtet OpenAI, dass sie ihren eigenen Chip Chalabeno, den sie überwiegend mit eigener KI angeblich entwickelt haben, bessere Leistung erziehen, insbesondere was Performance und Ökonomie angeht, wie so würde man sagen, Effizienz angeht.
als mit Nvidia-Chips.
Das ist insofern nicht überraschend.
Die Headline heißt, also zum Beispiel The Word schreibt, OpenAI says, its Jalapeno-Chip can power faster AI-Responses than the competition.
So, ich glaube, mit TPUs haben sie es nicht verglichen.
Aber der Nvidia-Chip ist ja nicht allein auf Inferenz optimiert, sondern ist eben Schweizer Taschenmesser.
Und das ist gut, aber es ist nicht in jedem Task das Beste.
Und wenn jetzt ein Chip auf Answers, und mit Answers verbindet man natürlich Inferenz optimiert, dann müsstest du es jetzt fairerweise mit TPUs und mit GROC vergleichen und nicht mit den GB300.
Also das ist die GB300, das Schweizer Taschenmesser schlägt.
Nicht überraschend, weil es ein Spezialchip ist, ein ASIC, der auf Inferenz optimiert ist.
Die ehrliche Frage wäre, gibt es einen Vergleich mit TPUs, also Googles Inferenzchip, oder mit GROC?
Grock mit Kuh hinten, das was NBG gekauft hat, also deren spezielle Inferenzlösung und das würde nicht ganz so gut aussehen.
Aber das ist ja, was ich am Anfang beschrieben habe.
Jedes große Frontier-Lab wird jetzt ein vertikales Ökosystem, vertikal integriertes Ökosystem bauen und ich baue mir eben den Chip, der auf den Output oder die Tokenproduktion meiner Modelle optimiert ist, indem ich so viel wie möglich quasi von der Software mit in den Chip schon reingebe und dadurch kann ich dann halt effizienter arbeiten, weil der Chip weniger sozusagen Rechenleistung vollbringen muss, weil mehr schon auf dem Kreislauf drauf ist, einfach gesagt.
Und insofern jetzt nicht überraschend, dass der Nvidia schlägt.
Also das ist so ein bisschen wie der Typ, der nur Zwiebeln schneidet in der Küche.
Der wird irgendwann besser Zwiebel schneiden können als der Drei-Sterne-Koch, höchstwahrscheinlich.
Der kann aber dafür alle Tasks wahrscheinlich 90 Prozent gut.
in der Küche, was der Zwiebelschneidepraktiker vielleicht nicht kann.
So würde ich das mal...
Wie komme ich jetzt darauf?
Vielleicht wegen Jalapeno.
Naja.
Also ich finde es so ein bisschen eine Non-Use.
Du würdest ja keinen Chip entwickeln, wenn du nicht glaubst, dass er dir einen Vorteil gewährt.
Also er muss mindestens effizienter sein, also günstiger bei gleicher Leistung als Nvidia.
Das wäre Grund genug, ihn zu bauen, aber natürlich erwartest du dir durch die Hochspezialisierung einen positiven Effekt.
Und dass das jetzt Nvidia's Markt angreift, Glaube ich nicht.
Also Nvidia ist, wenn man so möchte, in mindestens zwei Märkten.
Nämlich einmal Chips für Pre-Training und dann eben Inferenz, wobei Inferenz langfristig wahrscheinlich der größere Markt sein wird.
Dann ein paar kleinere Märkte, Automotive und Gaming und so weiter.
Und im Pre-Training-Markt ist Nvidia weit vorne, wird weiterhin 80% der Marktanteile haben.
Da sind die Hauptkonkurrenten wahrscheinlich China und irgendwann ein bisschen AMD.
Bei der Inferenz, der Markt...
wird viel mehr von vertikalen Ökosystemen geprägt sein.
Also von Googles TPUs, von Jalapeno für OpenAI, von Anthropics eigenem Chip, von eben auch den chinesischen Chips.
Also der wird tendenziell nicht so konzentriert sein, wie der Trainingmarkt gerade ist, würde ich behaupten.
Und trotzdem wird Nvidia da insbesondere auch mit der Grog-Plattform natürlich signifikante Marktanteile haben.
Sie werden nur nicht so groß sein wie beim Pre-Training.
Wäre meine Sichtweise darauf zumindest.
So, wir kommen noch gut voran hier.
Ich glaube, du schaffst es zu deinem Termin und die erste Runde um die Alza ist fast rum.
Ist das so, du bist aber schnell unterwegs.
Wir kommen zum angekündigten Megabörsengang von Entropic.
Also was diese Woche seit der letzten Sendung bekannt geworden ist, ist, wir wissen Entropic wird, ich behaupte, mit den Q2-Zahlen Anfang Q3, Ende Q2.
An die Börse gehen.
Das ist insofern opportun nochmal als Background, weil die Q2-Zahlen mit Verzehnfachung des Wachstums oder Rundverzehnfachung des Wachstums gegenüber im Vorjahr wahrscheinlich die besten Zahlen sind, die Enthropic präsentieren kann.
Jetzt gerade sieht man ein bisschen abschwächelndes Momentum.
Das heißt, die Zahlen würden zumindest hier und hier nicht mehr so gut aussehen, obwohl die absoluten Zahlen natürlich weiter steigen.
Aber es ist opportun, jetzt im September raus zu pushen und man hat den Termin jetzt auf nach dem Labor Day.
Labor Day ist der Montag, der 7.
September.
Also in der Woche wird man vermutlich das Prospekt rausschicken und dann kann es eigentlich 14 Tage später an die Börse gehen oder sogar noch ein bisschen schneller.
Was bekannt geworden ist, es soll von der aufgenommenen Summe SpaceX übertreffen.
SpaceX hat mit Overallotment Option also 75 Milliarden plus 7,5, 82,5 Milliarden eingenommen.
Antropic will wohl bis zu 100 Milliarden einnehmen, also will diese Summe übertreffen.
Bei Valuations wird gerade alles zwischen anderthalb und zwei Billionen diskutiert.
Zwei Billionen wäre eben größer als SpaceX, wenn man so möchte, am IPO-Tag.
Wie es am Ende schließt, weiß man nicht, aber sozusagen die Erstnotierung wäre dann größer als bei SpaceX.
Der untere Floor, den man so gehört hat, liegt auf jeden Fall bei anderthalb Billionen.
SpaceX war bei 1,75, wenn ich mich richtig erinnere.
Also irgendwo in dem Bereich wird man vermutlich sein.
Und was das Wall Street Journal jetzt exklusiv rausgefunden haben will, ist, dass Antropic wohl im Rahmen dieses Prospekts, keine Ahnung, wie die den Chart schon als erster wieder gesehen haben, aber es soll wohl den berühmten TAM-Chart geben.
der bei SpaceX für einiges an Belustigungen gesorgt hat, weil so einfach zusammengefasst das gesamte Space-Geschäft mit 2 Billionen TAM bewertet wurde und dann erklärt wurde, wir haben ja aber 26,5 Billionen AI-TAM und damit kommt die gesamte Total Addressable Market, dafür steht TAM, also der gesamte Markt, den man bewirtschaften könnte im besten Falle, in einer sehr optimistischen Vision der Zukunft, würde bei SpaceX bei 28,5 Billionen, 1000 Milliarden.
28.500 Milliarden liegen.
Phantastillionen, würde man auf Deutsch sagen.
Und das kann Antropic natürlich nicht auf sich sitzen lassen und angeblich sollen sie wohl einen Total Tum, also einen Total Addressable Market von 30 Billionen projizieren.
Also man lehnt sich dann noch weiter aus dem Fenster als SpaceX und sagt, das, was man mit Antropic Software irgendwann bewirtschaften können wird, könnte bei 30 Billionen liegen.
Und damit würde man so ein bisschen die Rechtfertigung schaffen, warum die Firma auch noch größer sein darf als SpaceX.
Ich hätte es jetzt für seriöser und nicht weniger attraktiv gehalten, wenn man sagt, also wenn man auf die SpaceX-Anchor quasi nicht eingegangen ist.
Weil ganz ehrlich, SpaceX ist in dem Fall keine ernstzunehmende, also es ist eine ernstzunehmende Firma, aber gerade was Revenue Projections angeht und so.
Da muss man sich jetzt nicht von Elon Musk ankern lassen, weil der natürlich dafür bekannt ist, diese Projections eh nicht einzuhalten und Timelines regelmäßig zu verfehlen.
Also sich davon triggern zu lassen, dann noch einen oben drauf zu hauen, finde ich, ist so ein bisschen unter dem Niveau von Entropic.
Mal sehen, ob wir es sehen.
Wenn das da vorkommt, werde ich das.
Sofern es nicht sehr gut begründet ist, natürlich zerpflücken, wie wir es auch bei SpaceX so ein bisschen ins Lächerlich gezogen haben.
Wir sind gespannt auf das Prospekt.
Als ich das gesehen habe, habe ich so gedacht, kommt jetzt ein Foto von Dario, wie er einen Rollkragenpulli anhat?
Imagemäßig passt es doch überhaupt nicht.
Ich finde, die ganze IPO-Story von Anthropic macht sie so ein bisschen unsympathisch.
Sie spielen immer so wie der seriöse große Bruder, der alles richtig macht.
Und dann auf einmal ist es so, ja doch, wir sind die Größten, die Besten, die Geilsten.
Man hat so das Gefühl, es sind zwei Persönlichkeiten.
Da extrapolierst du jetzt einen einzelnen Datenpunkt.
Also sag mir mal ein weiteres Beispiel, außer dieser TAM, also was bisher sozusagen Gerücht ist noch.
Oder ich meine, das Wall Street Journal berichtet das nicht ohne glaubwürdige Quellen.
Aber sag mir ein anderer Daten.
Also ich würde das komplette Gegenteil nämlich sagen, dass...
Dafür, dass sie ein IPO planen, Entropic beim Marketing noch, also die hieren aggressive, also versuchen Sales auszubauen, drücken Geld in den Markt, erhöhen ein bisschen das Marketing, das ist sicherlich alles.
Aber wenn du es mit einer durchschnittlichen Company, die den IPO-Plan vergleicht oder mit was SpaceX im Vorfeld das IPOs veranstaltet hat, dann finde ich das eine sehr moderate Form des Anpreisens bisher.
Du hast es ja anfangs schon so ein bisschen gesagt, sie vergleichen sich halt viel zu viel mit SpaceX.
Ja, und das würde ich nicht machen.
Ja, Dario ist jetzt ein bisschen öfter im Fernsehen, sprechen wir auch gleich drüber.
Das wäre auch doof, wenn nicht.
Ich glaube, dass man sich nicht so viel Sorgen um die Nachfrage beim IPO macht, ehrlich gesagt.
Also wenn er schlau ist, die größeren Probleme liegen gerade im Revenue-Momentum und da sozusagen neues Fuel zu finden oder da wieder Gas zu geben, dafür zu sorgen, dass einerseits die Durchdringung der Anzahl der Firmen, die KI nutzen, als auch dann pro Firma.
wie viel KI genutzt wird und dann pro Arbeitsplatz, wie die Tokenproduktion gesteigert wird.
Also an diesen drei Wachstumshebeln zu arbeiten, hielte ich für die wichtigere Aufgabe gerade.
Der IPO wird sich, ich will nicht sagen von alleine erledigen, das ist natürlich auch Arbeit, die Roadshow machen, da wird jetzt auch viel abgelenkt sein sicherlich, aber das ist gerade eigentlich langfristig das wichtigere Problem für Entropic.
Also ich würde sagen, So ein bisschen Rasseln gehört zum Geschäft.
Diese 30-Billionen-Zahl finde ich natürlich albern.
Ansonsten finde ich, fällt Entropic jetzt außer, wenn man ihnen dieses Fear-Mongering als Marketing anrechnen würde, noch nicht durch überbordende Promotion.
Da kommen wir später auch noch drauf in unserer kleinen Staatsanwalt-Ermittelt-Ecke.
Mich interessiert ja eigentlich nur, verkaufst du bei IPO?
Es scheint ja die News zu geben, dass man verkaufen kann.
Also Entropic, ganz ehrlich, würde ich ohne Zwang, vielleicht würde ich einfach aus Liquiditätsgründen, wenn es opportun ist oder so, einen Teil vom Tisch nehmen.
Aber ich möchte weiter Entropic-Aktionär bleiben, glaube ich.
Mit einem Teil zumindest.
Ich würde nicht wollen, dass das mehr als 5 oder maximal 10% meines, nicht Nettovermögens, aber von dem, was in Aktien ist, da sollte Entropic meiner Meinung nach jetzt nicht mehr als 10% sein.
Aber ich möchte eigentlich investiert bleiben tendenziell.
Vielleicht nicht mit allem Geld.
Hängt so ein bisschen an der Valuation ab, aber wir kommen später nochmal drauf.
Also es geht um die Arbeitsweise beim IPO.
Und was man signifikant anders macht als SpaceX ist, also was man gleich macht ist, man plant eventuell, also Nachinformation von The Information.
Das ist jetzt alles natürlich nicht bestätigt, aber die haben das exklusiv wohl erfahren, dass man darüber nachdenkt.
Und zwar man plant auch eine Verlängerung der Lockup-Period.
über 180 Tage, das ist so der Standard hinaus.
Also man darf, eventuell werde ich als Alt-Investor auch nach einem halben Jahr noch nicht verkaufen dürfen.
Und gleichzeitig erlaubt man aber einigen Investoren und Mitarbeitern wohl, mit dem IPO schon direkt zu verkaufen.
Also man scheint nicht nur neues Geld zu raisen, diese 100 Milliarden, sondern vielleicht nimmt sich Antropic auch nur 80 Milliarden davon und spielt 20 Milliarden an Investoren und Mitarbeiter zurück.
Warum das ganz schlau ist, glaube ich, und es ist eine andere Art, aber ich würde behaupten eine bessere Art von Financial Engineering, also wir haben ja gesagt, der SpaceX-Börsengang und die starke Verknappung, weil man nur 5% Free Float hat, ist eine Art von Financial Engineering, um Nachfrage oder Übernachfrage sicherzustellen.
Ganz ähnlich würde es auch bei Entropic sein.
Also man wird 100 Milliarden von 2 Billionen wären ja auch nur 5%, richtig?
Ja, richtig.
Das heißt, auch hier werden die Shares erstmal relativ stark verknappt, wenn man so möchte.
Ich glaube nicht ganz so stark wie bei SBC, aber werden wir sehen.
Gleiche Liga werden wir auch gleich bewerten.
Also es ist künstlich verknappt.
Und was natürlich schlau ist, aber wenn ich einen Teil der Investoren mit dem IPO schon erlaube zu verkaufen, also was wird jetzt passieren quasi in den nächsten Wochen?
Und Entropic ist mit ihren Bankern, das sind auch die vier großen Banken wieder alle dabei, wenn ich es richtig verstanden habe, auf Roadshow sprechen mit großen Investoren, großen Fonds, machen vielleicht ein paar Calls, wo viele potenzielle Shareholder drin sind und versuchen zu erklären, warum das jetzt ein gutes Investment ist.
Und damit baut man so ein Buch auf.
Danach sagt dann eben, sagen wir mal T.
Rowe Price oder Vanguard oder wer auch immer da investieren möchte, sagt, wir würden für 200 Millionen Aktien kaufen.
Der Nächste sagt, wir würden für 500 Millionen Aktien kaufen.
Und so baut sich quasi das Pre-IPO-Buch so ein bisschen auf.
Und dann weißt du, wie du den Preis gestalten musst beim IPO und du weißt, was du zu welchem Preis absetzen kannst.
Und wenn du jetzt in dem Zug ein paar Alteinvestoren schon erlaubst zu verkaufen, dann ist der Verkaufsdruck, der nach dem IPO entstehen wird, vermeintlich zumindest kleiner.
Also du müsstest nicht so stark, bei SpaceX waren die News sehr stark davon bestimmt und wir haben auch darüber geredet, dass der Druck, der durch Altinvestoren, die dann schnell raus wollen, auf dem Markt lastet, eine Gefahr wäre.
Und den versucht Entropic jetzt schon mit dem IPO abzufangen und dann belastet es den Kurs aber nicht so stark, weil der Bookbuilding-Prozess eher von der Nachfrage, nicht vom Angebot würde ich behaupten, bestimmt ist.
Also am Ende sind Märkte immer von Angebot Nachfrage bestimmt, aber wenn ich jetzt auf dieser Roadshow bin, wird es den Preis nicht negativ belasten, wenn du sagst, 20% der Anteile sind keine Kapitalerhöhungen, sondern kommen von Altinvestoren.
Also wir bringen 100 Milliarden an die Börse, davon gehen 80 Milliarden an Antropic zurück und 20 Milliarden spielen wir an bestehende Shareholder zurück.
Und das ist aber eigentlich für die Investoren eine gute News, weil sie wissen, diese 20 Milliarden werden nicht auf den Markt drücken, sobald die Firma public ist.
Und außerdem hat man eventuell noch einen längeren Lockup-Period, also der Verkaufsdruck, der bei SpaceX zwar gestaffelt wurde, aber dann relativ früh kam, den kann man relativ weit rausschieben, was dann eine relativ gute Performance im ersten sechs bis zwölf Monaten gewährleisten sollte, weil es wieder zu wenig Angebot gäbe.
Alt-Investoren dürfen nicht verkaufen, die, die wollen, haben schon verkauft eventuell im IPO und die Nachfrage wird aber groß sein nach Entropic, weil es nicht so einfach war für normale Menschen bisher in Entropic zu investieren.
Und in dem Fall, also das ist auch Financial Engineering, das ist auch rumgetrickse, die Regeln, die das erlauben, hat aber hauptsächlich SpaceX, Elon Musk auch geschaffen mit den Börsenaufsichten und hat da den Markt so ein bisschen freigeräumt schon für andere.
Aber das könnte für die Kursentwicklung im ersten Jahr natürlich relativ gut sein.
Könnte, weiß man alles nicht, aber ist glaube ich eine ganz...
Schlaue Art, das zu strukturieren, dass man ein bisschen Liquidität für Altinvestoren schon mit dem IPO selbst schafft und damit der nicht in den ersten Wochen auf der Aktie liefe.
Quasi lastet.
Es handelt sich hierbei nicht um Anlageberatung.
Man sollte aufgrund des Gehörten keine Kauf- und Verkaufsentscheidungen zu Aktien und anderen Wertpapieren treffen.
Ihr müsst selbst hinterfragen, ob wir Milliarden meinen, wenn wir Millionen sagen.
Es besteht immer das Risiko eines Totalverlustes.
Solltet ihr dennoch aufgrund der Informationen im Podcast handeln, Handelt ihr stets auf eigenes Risiko und wir können unmöglich für etwaige Verluste haften.
Alles könnt ihr auch nochmal unter doppelgänger.io slash Disclaimer nachlesen.
Dann gehen wir zu Meta.
Wir bleiben ein bisschen bei Anthropic und gehen zu Meta.
Die wollen Konkurrenz machen, sind aber auch größter Kunde.
Wie wahrscheinlich jeder.
Typische Frenemy-Beziehung.
Die New York Times berichtet exklusiv, dass sie wohl interne Unterlagen gesehen haben.
Wir kommen später in der Schmuddelecke und noch auf andere interne Unterlagen von Meta.
Aber Meta schätzt wohl selber, während sie ja abwechselnd Closed- und Open-Source-Modelle bauen wollen und irgendwie noch im Rennen drin bleiben wollen, dass sie trotzdem oder gerade deswegen bis zu 10 Milliarden an Leistung pro Jahr von Entropic abnehmen werden.
Was ja ein Fünftel, Sechstel, Siebtel des Umsatzes oder der Revenue-Run-Rate.
von Entropic gerade ist.
Also Meta wird ein signifikanter Kunde sein und ist natürlich auch ein guter Anker dann für das Revenue von Entropic.
Also es zeigt, man möchte gern konkurrieren und in seinem letzten Essay hat Mark Zuckerberg ja kein gutes Wort gelassen an den geschlossenen Laboren und erklärt, warum es so wichtig ist, dass jemand da das Ökosystem offen hält und gleichzeitig kommt er nicht drumher weg, so wie das Pentagon und andere auch, die offiziell gegen Entropic arbeiten oder stinken oder stänkern, dann trotzdem in signifikantem Ausmaß, also als einer der größten Kunden, wenn nicht der größte Kunde, Leistung bei Entropic zu beziehen.
Und ja, ein besseres Marktstanding kannst du natürlich nicht haben, als dass jeder gegen dich wettert und trotzdem viel Geld bei dir lässt.
So ein bisschen wie Salesforce in frühen Tagen, würde ich sagen.
Ja, und wir bleiben bei Meta.
Auch die News, ich hätte gedacht, das dauert länger, um ehrlich zu sein, aber Meta hat ein Parkticket bekommen.
Eigentlich lächerlich.
Man hätte diese Woche gut Geld verdienen können, wenn man darauf gewettet hätte.
Ja, und zwar hat Meta in dem Verfahren, was wir besprochen haben, wo eigentlich die Bundesanwälte von jedem Bundesstaat der USA gegen Meta geklagt haben.
Es ging um...
Meta quasi durch Features bewusst Teenager abhängig macht von seinen Produkten und deren Gesundheit gefährdet.
Da waren so astronomische Summen von 1,4 Billionen Schadensschätzung im Raum.
Das ist einfach die Market Cap von Meta gewesen.
Man hat gesagt, Meta ist 1,4 Billionen wert und das ist jetzt alles Game, so ungefähr.
Dass da nicht landen wird, haben wir schon gesagt und das war auch unwahrscheinlich.
Jetzt sind sie aber mit rund 17 Milliarden, irgendwo zwischen 17 und 18 Milliarden kursierenden Zahlen.
eigentlich ganz günstig weggekommen.
Und vielmehr noch, es ist erstmal eine Zahlung von 12 Milliarden, die muss Meta zahlen, jetzt einfach für ihr Fehlverhalten, beziehungsweise Fehlverhalten in so einem Settlement ist natürlich so, du gestehst keine Schuld ein in der Regel, du sagst, du hast nichts falsch gemacht, aber du zahlst trotzdem 12 Milliarden, damit das weggeht, dieses Verfahren.
Wie die Börse darauf reagiert hat, kann man sich anschauen, positiv.
Wie so oft, wenn solche angeblichen Strafen verteilt werden, atmet der Markt hinterher auf und freut sich, dass es wie immer nicht so schlimm gekommen ist, wie man dachte.
Das heißt, die Gewissheit einer 12 Milliarden Strafe, was für Meta dann ein Parkticket ist, ist viel besser als die Unsicherheit eines Verfahrens.
Ein anderer Vorteil, den Meta natürlich hat, ist, du hast gerade angesprochen, das wurde hier kurz nach Prozessbeginn.
gesettelt, nachdem ein, zwei Zeugen gesprochen haben.
Und man erspart sich jetzt natürlich die ganze schlechte PR durch weitere Zeugenaussagen.
Weil da hätten jetzt ja weitere Ex-Meta-Mitarbeiter, Partner und so weiter, vielleicht auch aktuelle Meta-Mitarbeiter, vor Gericht erscheinen müssen.
Und dabei sieht in der Regel niemand gut aus, wie wir wissen.
Das heißt, das jetzt früh zu setteln, ist natürlich ein Hauptanliegen.
Angeblich soll man da seit Wochen und Monaten dran gearbeitet haben.
Adam Mossari, der Instagram-Chef, hat die Gegenseite wohl getroffen und versucht zu bearbeiten zuvor.
Das heißt, das war schon länger in der Mache.
Sicherlich hat man es noch lieber vor dem ersten Prozestag gesettelt.
Jetzt wurde es beigelegt oder gesettelt.
Ich glaube, ohne Schuldeingeständnis gegen Zahlung von 12 und 5 Milliarden.
Und diese weiteren 5 Milliarden sind insofern spannend, die zahlt Meta nur...
sofern TikTok und YouTube sich den gleichen Remedies unterwerfen wie Meta selbst.
Also Meta selbst sagt natürlich, sie machen das in Zukunft besser, sie passen da jetzt besser auf und schützen Kinder effektiver.
Aber ein Drittel der Strafe zahlen sie nur, wenn TikTok und YouTube das Gleiche machen.
Gemeint sind natürlich am Ende auch Snap und andere Plattformen.
Man möchte einfach sozusagen nicht der einzig Regulierte sein, sondern wenn, dann möchte man das Spielfeld wieder so ein bisschen einleben und sagen, dann müsste das aber für andere auch gelten, was natürlich richtig ist.
Man könnte sagen, die könnten ja jetzt ihre eigenen Verfahren haben, aber Meta möchte sicherstellen, dass von Tag 1 sozusagen jeder, was interessant ist, weil ich kann ein Settlement natürlich immer nur für mich selber unterzeichnen.
Dass ich jetzt Regeln für andere mache mit meinem Settlement, ist höchst ungewöhnlich, weil die waren ja nicht beklagt in diesem Verfahren, aber Meta sagt quasi, sie zahlen ein Drittel der Strafe nur, wenn anderen die gleichen Regulierung aufoktroyiert werden, was natürlich ein geiler Move ist, um einen Teil der Strafe eigentlich auf den Rest der Industrie zu projizieren.
Jetzt kann man sagen, das ist nur fair, Gleichbehandlung im Recht, aber das wäre natürlich Aufgabe des Rechtsstaats, das durchzusetzen und nicht Meta sozusagen bei ihren Settlement-Vorschriften das durchzusetzen und zu sagen, wir zahlen ein Drittel der Strafe nicht, wenn nicht andere auch bestraft werden.
dass man überhaupt diese Verhandlungsmacht hat.
Gut, ein Settlement ist ein Settlement, da kannst du halt frei verhandeln in den USA, so ist das so angelegt, um Gerichte auch zu entlasten.
Aber es ist schon einigermaßen ungewöhnlich, dass Meta eigentlich so ein bisschen regulatory capture damit betreiben kann und an anderen Plattformen auch das Leben schwer macht.
Und das andere ist, und eine der Remedies oder der Selbstregulierung, der man sich unterwerfen will, ist, dass man in Zukunft mehr auf Sie nennen es, glaube ich, Signale von Apple und dem Play Store von Google achten wird, um das Alter der Person zu schätzen.
Und das ist ja, was Meta immer wollte, nämlich dass Apple und Google entscheiden müssen, wer 18 ist.
Und dann würden sie sich natürlich daran halten.
Also wenn die ihnen einfach jeden Nutzer übergeben mit einer ID, die das Alter verschlüsselt.
dann würde Meta natürlich sagen, wir behandeln Kinder gern anders.
Aber wir wollen nicht jetzt schätzen selber, wer ein Kind ist und wer nicht.
Das wollten sie aber nicht machen.
Sie hätten es gern an die anderen Plattformen zurückverlagert.
Und das scheint ihnen jetzt teilweise zumindest, also das ist nicht das einzige Signal, was sie nutzen werden, aber es ist eins, was sie mit eingebaut haben in die Formulierung, was auf jeden Fall Teil der Verantwortung sozusagen ein Level nach oben verlegt und damit Meta sich so ein bisschen der Verantwortung auch.
inziehen kann.
Zu einem Teil, wie gesagt.
Sie müssen am Ende selber sicherstellen, dass sie nicht wieder verstoßen bei Minderjährigen.
Aber sie möchten diese Verantwortung teilen, würde ich mal da rein interpretieren.
Es ist so ein bisschen so, dass die Kioskbesitzer schuld sind, dass die Kinder rauchen.
Und die Eltern vielleicht.
Ja, wenn du Leuten Zigaretten verkaufst, bist du schon mit schuld daran.
Also die Tabakindustrie ist schuld, der Kioskbesitzer, ich würde ihn jetzt nicht...
entschuldigen dafür, wenn der Zigaretten ein Minderjähriger verkauft.
Aber so oder so, was ich sagen würde, ist, dass das Verfahren, glaube ich, ich will nicht sagen bestmöglich, aber besser, als man hätte sich vielleicht vorstellen können.
Dafür, dass es mal hieß, das wird der Tabak-Moment der Social-Media-Industrie und jetzt fällt das alles in sich zusammen und es gibt Reihumstrafen und Regulierungen.
So schlimm ist es jetzt nicht gekommen.
Im Gegenteil, Meta macht definitiv das Beste daraus.
Man weiß jetzt auch nicht, wie die Nähe zu Trump und das Rumbücken der letzten Monate und Jahre da geholfen hat, dieses Settlement mit den Bundesstaatsanwälten hinzubekommen.
Aber den Staatsanwälten der Staaten, sind das dann Bundesstaatsanwälte?
State Attorneys sind das, glaube ich.
Wann findet man heraus, ob irgendwelche Politiker vielleicht letzte Woche noch ein paar Meta-Aktien gekauft haben?
Spätestens nächste Woche.
Wahrscheinlich.
Würde mich nicht überraschen.
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Werbung Ende.
Dann machen wir kurze China-Ecke, bevor wir zu den Earnings gehen.
Vielleicht auch schon kurz vor einem IPO sammelt DeepSeek nochmal Geld ein.
Auf eine Bewertung von bis zu 74 Milliarden wollen sie ungefähr 10 davon, also 10% Verwässerung, in Kauf nehmen.
Das ist erst die zweite Runde, die DeepSeek macht.
Die waren ja am Anfang von diesem Hedgefund des Gründers eigentlich relativ gut durchfinanziert.
Da mussten dann einmal Geld aufnehmen oder haben einmal Geld aufgenommen.
Warum auch nicht bei dem Momentum?
Und jetzt gerade ist das Momentum wieder gut.
Wir hören gar nicht mehr so viel News über DeepSeek, aber DeepSeek V4 ist tatsächlich ein relativ populäres Modell unter den Open-Source-Modellen.
Die haben erhebliche Konkurrenz von Alibaba, Gwen, von GLM, von Kimi, von Moonshot und so weiter.
Aber es hat guten Fuß im Markt und wird viel genutzt.
Und das Momentum nutzen wir jetzt, um nochmal Geld zu raisen pre-IPO.
7,5 Milliarden möchte man aufnehmen auf 75 Milliarden rund.
Und ja, auch da wird, glaube ich, der nächste Schritt dann schon ein IPO sein, könnte ich mir vorstellen, bei DeepSeek.
Also auch da parallel viel Momentum und Hype in China.
Und dann, letzte Woche haben wir noch über das mystische Ox Alpha Modell gesprochen, wo gemutmaßt wurde, es könnte sich um Zipu oder ZEI, also das ist die gleiche Firma, handeln.
Aber dass es in westlichen Datacentern gerechnet wurde und es deswegen nicht ganz so klar war, gleichzeitig war das Budget, das Rechenzeitbudget, was rausgegeben wurde, kostenlos, so groß, dass man gemutmaßt oder dass ich gemutmaßt habe, es müsste sich eigentlich um einen größeren Player handeln.
Man sieht auf Open Router auch sehr gut, wie schnell, wie populär OxAlpha geworden ist.
Natürlich auch einfach, weil es kostenlos nutzbar war.
Hat signifikanten Marktanteil eingesammelt, für null Preis, wie gesagt, insofern ist es kein echter Markt.
Jetzt stellt sich raus, es war tatsächlich ZAI oder Sipu dahinter, die übrigens schon börsennotiert in Hongkong.
Das heißt, dieses Modell Ox Alpha, was sehr gut war und was sie kostenlos angeboten haben, also für 100 Milliarden Tokens am Tag, also auf jeden Fall.
Dahinter versteckt sich tatsächlich GLM 5.3 Flash.
GLM 5.3 wiederum basiert auf 5.2 mit Post-Training und Reinforcement-Learning.
Keine neue Trainingsdaten, aber nochmal sozusagen geschärft mit Reinforcement-Learning.
Und Flash wiederum ist jetzt die super effiziente Variante, wo immer nur ein kleiner Teil der Parameter arbeitet für jede Anfrage.
Und damit...
kann man für ein Zehntel der Kosten von GLM 5.3 arbeiten und es erreicht damit auf der Pareto oder Fisch und Frontier ungeahnte Leistung zu einem wahnsinnig guten Kostenpunkt und hebt den Graphen da deutlich an.
Also du bekommst so ein bisschen, Sekunde, ich muss mal gucken, ob ich das gut beschreiben kann hier anhand eines Graphs.
Also du bekommst die Leistung von Quen Max, könnte man sagen, oder fast die Leistung von Quen Max oder GROC 4.5 High, die 0,5 oder über einen Dollar kosten würden für unter 5 Cent.
So muss man es ungefähr ausdrücken.
Also für einen Zehntel oder 5% der Kosten bekommst du annähernd die Leistung von, du bekommst die Leistung von Grog 4.5 High, also High-Effort-Modell im Vergleich zu Flash, was ein schnelles, kostengünstiges Modell ist.
Natürlich wird Grog auch nochmal bessere Modelle rausbringen irgendwann, aber es ist schon, du hast jetzt nicht die Leistung von einem Kimimax oder von Grog 4.6 oder Cloud Opus, aber wie gesagt, GROC 4.5 oder QN 3.8 Max, GPT 5.6 Terra, die würdest du quasi einstellen zu deutlich niedrigeren Kosten.
Insofern schon ein wahnsinniger Erfolg, was man da architektonisch hinbekommen hat.
Mit so einem wieder Mix of Expert Ansatz, sicherlich Distillierung oder Distillation zuvor und so weiter, kann man sich auch bei ZAI im Blog auch durchlesen, wie sie das errungen haben, diese Fortschritte.
Dann ab zu Earnings.
Hättest du gedacht, dass sich die wertvollste Firma der Welt an einem Tag so bewegt?
5% ist dann wieder ein Plus gewesen, oder?
5, 6 oder noch mehr?
Also als ich das letzte Mal darüber gesprochen habe, gestern waren es 5%.
Ich schaue gerade hier bei Market Cap, also die größten Market Cap Firmen, alleine da ist sie heute plus 8,7%.
Ja, stimmt.
8,7.
Also es ist im Tagesverlauf noch weiter vorangeschritten.
Nach den Earnings waren es erstmal 5% und es lief dann weiter positiv im Tagesverlauf.
Ja, im Fall von den Biedern sind es halt 9% gerundet, sind halt 450 Milliarden, die sie in einem Tag hinzugewonnen haben.
Ist das der DAX?
Ja, das ist Palantir.
Oder ein halbes SAP?
Nee, DAX ist doch ein bisschen größer.
Also man könnte sagen, Nvidia hat an einem Tag zugelegt, was sie Anfang 2023 wert waren.
Oder was sie in den ersten 20 Jahren ihrer Geschichte erarbeitet haben an Market Cap, haben sie an einem Tag zugelegt, wenn man so möchte.
Und zwar mit hervorragenden Zahlen.
Also für Nvidia ist es, man muss sich vorstellen, es ist unheimlich schwer für Nvidia den Markt noch positiv überraschen, weil die Erwartungen extrem hoch sind, gleichzeitig die Skepsis und Angst relativ groß ist.
Jedes Härchen in der Suppe wird direkt als Einbruch des KI-Markts interpretiert im Zweifel und man muss wirklich jedes Mal outperformen.
Und oft war es so, dass bei sehr guten Zahlen der Kurs ein bisschen nachgegeben hat nach den Earnings bei Nvidia, einfach weil Leute Gewinne mitgenommen haben oder die Angst überwogen hat.
Diesmal, wie gesagt, waren die Zahlen so positiv überraschend.
das der Kurs zugelegt hat.
Und das lag an verschiedenen Sachen.
Also zunächst einmal hat Nvidia sich das vierte Quartal in Folge beim Umsatzwachstum beschleunigt.
Also das heißt nicht, dass sie wachsen, sondern dass sie schneller wachsen als im Vorquartal, was bei einer Firma, die inzwischen über 5 Billionen wert ist, natürlich relativ untypisch ist.
Also normalerweise wachsen Firmen, je größer sie sind, eher langsamer.
Nvidia ist eine Firma, die sozusagen Jetzt vier Quartale des beschleunigten Wachstums von 56 auf 63, auf 73, auf 85 und jetzt auf 106 Prozent eine Verdopplung auf einer Runrate von fast 100 Milliarden Quarterly Revenue haben sich nochmal verdoppelt.
Also sie haben 50 Milliarden Revenue ziemlich genau zugelegt im Vergleich zum Vorjahr.
Wahnsinnige Zahlen bei der Größe, aber wir wissen auch, wie groß dieser KI-Trend ist.
Dabei haben sie wieder eine Rohmarge von 75 Prozent erreicht.
Also die Chips, die Nvidia weiterverkauft, verkaufen sie zum Vierfachen des Erstehungspreises weiter.
Die operative Ausgaben steigen nur, obwohl man massiv in R&D investiert, nur um 55 Prozent.
Und dadurch verbessert sich dann natürlich auch die operative Marge nochmal von 61 auf 66 Prozent.
Also von jedem Dollar Umsatz behält Nvidia 75 Cent.
als Rohmarge ein und 66 Cent als operativen Gewinn.
Was Profitabilität, die man vorher, glaube ich, nur bei Kreditkartennetzwerken gesehen hat und selbst die haben bei 65, glaube ich, gepiekt.
65 Prozent operative Marge.
Und das mit Hardware zu machen, zeigt, wie weit die Technologie vorne ist, aber auch wie groß der Demand ist und wie groß die Nachfrage nach Nvidia-Produkten weiterhin ist und das man eigentlich über jeden Zweifel bei der Nachfrage gerade erhaben.
sein kann.
Und was Entweder jetzt schlau gemacht hat, also damit hat man natürlich alle Analystenschätzungen übertroffen nochmal deutlich und zusätzlich hat man was gemacht, was relativ untypisch ist, nämlich über ein Jahr vorausgeguided.
Entweder hat sich getraut zu sagen, was sie glauben, was der Umsatz 2028 oder in ihrem fiskalen 28, was das Kalenderjahr 27 wäre, also nächstes Jahr ist das.
Bis dahin sind es ja sechs Quartale.
Trotzdem trauen sie sich quasi.
einigermaßen zu guiden, dass man nicht nur 45 Prozent wie erwartet, sondern 70 Prozent nächstes Jahr wieder wachsen wird.
Das gibt dem Markt natürlich viel Konfidenz oder man projiziert damit natürlich eine gewisse Hellsichtigkeit in die Zukunft, dass man sehr optimistisch ist, auch für das nächste Jahr.
Klammer auf, für uns alle heißt das, dass diese CapEx-Zahlen, die wir von den Hyperscalern kennen, nächstes Jahr wahrscheinlich um mindestens 50 Prozent, eher 60, 70 Prozent hochgehen werden.
Natürlich versucht Nvidia uns immer zu erzählen, es gibt souveräne Clouds und kleinere Unternehmen, die jetzt alle ihre eigenen Computer bauen und so weiter.
Aber wir wissen, ein Großteil der Nachfrage kommt von den Frontierlabs und den Hyperscalern.
Und der CapEx-Chart, der dieses Jahr so bei einer Billion peaken wird gegen Ende des Jahres, schätze ich, wird nächstes Jahr wahrscheinlich mehr als 1,5 Billionen zeigen.
Und du kannst jetzt schon mal...
Dich fragen, wer wie viel Bonds emittiert und wer dann diese Bonds noch kaufen soll in Zukunft.
Und die landen dann irgendwann beim kleinen Anleger leider und in deiner Versicherungskasse, um diese ganzen Datacenter zu bauen und die Chips zu finanzieren.
Ein Teil wird Nvidia Broadcom und so das selber machen, aber relativ klar, dass damit die CapEx-Ausgaben, und das weiß Nvidia natürlich aus ersten Gesprächen schon mit den großen Hyperscalern, die kennen ja die Auftragsbücher.
Du bestellst deine Chips ja nicht fürs nächste Quartal, sondern bestellst sie.
Weil du sicherstellen wirst, dass du genug bekommst, bestellst du sie ein paar Quartal im Voraus.
Das heißt, Nvidia hat eine ganz gute Sichtbarkeit ins eigene Revenue-Backlog.
Und wenn sie sagen, nächstes Jahr werden wir unseren Umsatz um 70% schlagen, dann planen sie intern, ihn sicherlich um 80% zu schlagen, damit sie wieder positiv überraschen können, weil wir jetzt wissen, wie wichtig das ist.
Und dann weißt du, was die großen Hyperscaler ausgeben müssen nächstes Jahr für Nvidia Chips, damit das wahr wird und wie die CapEx-Diskussion weitergehen wird, schön den nächsten.
18 Monate, da freue ich mich schon drauf.
Genau, das war, wie gesagt, insofern ein Novum, das Nvidia normalerweise nicht so weit in die Zukunft guidet, aufgrund der Dynamik im Markt, aber man hat, glaube ich, versucht, hier Ruhe in den Markt zu bringen und weiteren Optimismus in den Markt zu bringen, indem man da gesagt hat, wir lehnen uns mal aus dem Fenster, 2027 Kalenderjahr, deren Fiskaljahr 28 wird auch ganz geil.
Nvidia kauft außerdem massiv Shares zurück, hat 1% der Shares eingesammelt gegenüber dem Vorjahr.
hat ein Share-Buyback-Programm, ich glaube 25 Milliarden an Aktionäre zurückgespielt darüber.
Also während sie massiv investieren und Bürgschaften unterschreiben, geben sie trotzdem Geld zurück an den Markt, was natürlich auch nochmal vom Signaling ist, wenn du bei der Bewertung gerade eigene Aktien zurückkaufst.
Also einerseits sammelst du deine Share-Based-Compensation damit wieder ein, andererseits sagst du, wir glauben, wir sind immer noch günstig.
Auf 20 mal Umsatz sind wir weiter bereit hinzuzukaufen.
Crazy.
unterscheidet beim Data Center Revenue in Hyperscaler und AI Revenue, was beides übrigens über 100% wächst.
Und dann gibt es nur noch Edge Computing, das ist eben alles, was im Auto und im Rechner drin ist zu Hause.
Das ist das kleinere Segment, was weniger als 10% ausmacht, weil die anderen Segmente einfach zu klein geworden sind, um sie sinnvoll zu reporten, wenn man ehrlich ist.
Deswegen schaut man lieber, wie entwickeln sich AI und Hyperscaler Aufträge unabhängig voneinander.
Also großartige Zahlen von NVIDIA.
hohes Maß an Optimismus, was sie da in den Markt projizieren können und kein Wunder, dass das jetzt für eine gewisse Zeit erstmal so ein bisschen die Bubble-Debatte würde ich sagen.
Das war sicherlich das Ziel, diese Bubble-Debatte so ein bisschen abzuschwächen.
Es ist schwer zu argumentieren bei diesen Umsatzwachstumszahlen und bei den Revenue-Backlog-Zahlen, die man vermuten kann, die sich hinter dem Outlook verstecken, dass jetzt in den nächsten sechs Monaten die Blase platzt.
Und die Leute, die jetzt gesagt haben, 2026 geht alles hoch, denen geht ja ein bisschen die Luft aus.
gegen Jahresende.
Insofern, wie gesagt, ich glaube, wir sind 1998.
Das heißt, wir haben noch 12, 18 Monate Zeit.
Oder Anfang 99 meinetwegen auch.
Aber 12, 18 Monate haben wir noch Zeit, bevor wir uns vielleicht mal überlegen müssen.
Es gibt Möglichkeiten, mathematisch da auch Sinn zu machen.
Und das beste Argument neben der Nutzung, also dass zumindest beim Coding das Revenue noch stark ansteigt und so, ist halt einfach.
Profitabilität.
Also wenn du aus der Sicht eines Hyperscaler-CFOs da drauf schaust und du kannst Tokens mit doppelten Markup, also dreifachen Markup eigentlich, du kannst einen Token, den du selber für einen Dollar produzieren kannst, kannst du einen anderen für drei Dollar weiterverkaufen und dabei einen Dollar operative Marge verdienen, nach Finanzierungskosten und allem.
Jeder, der dieses Geschäft auf dem Tisch liegen hat, würde es unterzeichnen und weitermachen.
Und ich glaube, was man unterschätzt, ist, dass man relativ viel Visibility, also Prognosegenauigkeit in die Zukunft hat.
Du hast relativ langlaufende Verträge.
Sternchen, wenn da eine große Firma mal pleite gehen soll, dann hilft es dir natürlich gar nicht, dass du einen Revenue-Backlog hast.
Wenn der größte Kunde OpenAI dann irgendwann ausfällt, hast du trotzdem Probleme.
Du hast erstmal pro Forma relativ hohe Visibility in zukünftige Umsätze.
Und gleichzeitig hast du meiner Meinung nach eine relativ gute Möglichkeit aus, begangenen Verpflichtung für CapEx auch im richtigen Moment noch auszusteigen und einen Teil der Investition zurückzunehmen.
Die Investitionen, die bis heute getätigt worden sind oder dieses Jahr angekündigt worden sind, dafür den Markt zu finden, ist meiner Meinung nach überhaupt nicht das Problem.
Also alles, was bisher gebaut wurde, ist hoch profitabel einsetzbar.
Das, was dieses Jahr noch gebaut werden wird, ist hoch profitabel einsetzbar.
Daran habe ich keine Frage.
Die einzige Frage ist, und das ist natürlich ein Knackpunkt, ist, Wenn entweder für nächstes Jahr 70% prognostiziert und 80% machen will und alle dann 1,6 Billionen oder 1,5 Billionen investieren in den nächsten Datacentern und wenn das sich wieder 50% steigern muss gegenüber dem nächsten Jahr, dann wird es irgendwann, glaube ich, schwerer, Use Cases zu finden und vor allen Dingen die Adoption von KI schnell genug voranzutreiben.
Man könnte sagen, Developers sind die Leute, die most software native sind.
Also wenn irgendjemand einer Maschine vertraut, was zu tun, dann ist es der oder die Entwicklerin.
Und deswegen ist es auch der schlauste Markt, mit Coding anzufangen.
Wie schnell man jetzt andere Industrien dazu bekommen kann, auf KI zu vertrauen und ganze Tasks ihr zu überlassen und damit Geld zu verdienen, da sehe ich ein Adoption-Problem.
Und deswegen für die Ausgaben der nächsten drei Jahre sehe ich schon große Risiken kommen.
Und deswegen 98, 99 sind wir gerade für die derzeitigen CapEx.
Wenn du das mit der Umsatzentwicklung ausrechnest, Antropic macht wahrscheinlich 70 Milliarden Umsatz.
Antropic hat angeblich, gab es einen ganz guten X-Post gerade drüber, angeblich erst zwei Gigawatt kontrahiert.
Also die Kosten, wenn du jetzt sagst, ein Gigawatt kostet, ein Gigawatt kostet 50 Milliarden aufzubauen.
Das heißt, der Kapitaldienst, um das zu amortisieren, wären 10 Milliarden über 5 bis 6 Jahre.
Dann sozusagen würde...
das finanziell Sinn machen, das zu bauen.
Das heißt, Entropic hat 20 Milliarden Kosten für ihre 2 Gigawatt, wenn man so möchte, wenn sie die am Markt kaufen würden.
Und damit machen sie 73 Milliarden Umsatz.
Also du kannst jetzt sagen, das ist eine Milchmenschenrechnung, aber so ein bisschen Basic-Mathematik.
Also ich kann niemanden verdenken, der mehr Datacenter baut gerade.
Wenn du Tokens zu dem Preis weiterverkaufen kannst, wie es im Moment der Fall ist.
Und selbst wenn es Open-Source-Modelle ist, hast du auf der Datacenter-Seite erstmal, ist es dann nicht ganz so vorteilhaft wie bei Entropic, aber trotzdem noch sehr vorteilhaft.
Insofern bleibe ich da bescheiden optimistisch, ohne irgendwie zu behaupten, dass es da keine Risiken gibt.
Natürlich gibt es Risiken, unter anderem, weil, wie gesagt, Nvidia kein Interesse hat, dass die Musik stoppt und immer im Zweifel weiter Backstops verkaufen wird und weiter Player aufkauft, eventuell Bankrotte irgendwann durch schnelle Übernahmen eindämmt und so weiter und so fort.
Das werden wir alles noch kommen sehen, bestimmt.
wenn ich mich nicht irre.
Aber für die nahe Zukunft, die prognostizierbar ist, 12 bis 18 Monate, bleibe ich relativ optimistisch.
Und dir macht es keine Sorgen, dass die beiden größten Kunden OpenAI und Anthropic nicht wirklich profitabel sind, es auch nicht werden?
Was heißt nicht profitabel?
Auch keinen wirklichen Mode haben.
Das sind jetzt zwei sehr absolute Statements.
Also sind die jetzt profitabel?
Ich würde sagen eher nicht, also bei OpenAI ganz klar nicht.
Und ich glaube, die Unit Economics bei OpenAI sehen auch nicht ganz so gut aus.
Bei Antropic würde ich sagen, also viel wichtiger ist, außerdem ob sie finanzierbar sind, also ob sie Geld kriegen können, nicht ob sie jetzt profitabel sind.
Immer dieses auf Profitabilität pochen bei den Amazons und Uber dieser Welt ist so eine urdeutsche Sache.
Also warum soll der Antropic profitabel sein?
Eine Firma, die ihren Umsatz für drei, vier, zehnfacht, der zu sagen, seit jetzt Profit, das ist so das Urdeutsche.
Du hast es nicht so gesagt, aber ich kloppe jetzt trotzdem mal so drauf zurück.
Also wenn die würde jetzt, das macht man zum Glück kaum noch so, aber es gibt bestimmt noch Leute, die das Narrativ so spinnen wollen, dass die bei Milliarden umsetzen immer noch nicht profitabel sind.
Das wäre so eine typische deutsche Wirtschaftsredaktionszeile.
Es wäre ja auch sträflich profitabel zu sein.
Wenn du deinen Umsatz verzehnfachen kannst, ist deine verdammte Pflicht, deine Sales Ausgaben mindestens auch zu verfünfachen in diesem Jahr und einfach so doll du kannst aufs Gas zu treiben.
Wenn du überlegst, wie einfach es ist, gerade KI zu verkaufen, jetzt nicht einfach tausend Sales-Leute mehr ins Rennen zu schicken über Nacht.
Du kannst dir die mittelmäßigsten Sales-Leute der Welt holen und die würden Geld verdienen, damit Cloud oder Chagipity für Enterprise zu verkaufen gerade.
Weil die Nachfrage so groß ist, weil es so viele Unternehmen gibt, denen man nur zeigen muss, wie man KI einsetzt.
Insofern, jetzt nach Profilität zu fragen, verbietet sich meiner Meinung nach, wo man drauf schauen sollte, sind die Unit Economics.
Also ist der einzelne Token, der verkauft wird, ist da eine vernünftige Rohmarge von mindestens 40, besser zwischen 60, 70 Prozent jetzt schon drauf?
Und das, glaube ich, ist für Antropic der Fall.
Das werden wir dann in zwei Wochen sehen.
Das ist viel wichtiger, glaube ich.
Und insofern erwirtschaften die positive Deckungsbeiträge aus dem Inferenzgeschäft.
Ja, da bin ich mir relativ sicher.
Das ist eine wichtige Grundvoraussetzung dafür, dass man weiß, dass KI prinzipiell, wenn man heute Entwicklungsstopp machen würde, positive Deckungsbeiträge erwirtschaften kann.
Und ich glaube, da sind wir und wir sind sehr deutlich dort.
Müssen die jetzt trotzdem hunderte von Milliarden in Chips für Training und die besten Forscher der Welt ausgeben, um in dem Rennen zu bleiben?
Ja, und das macht die Firma insgesamt unprofitabel.
Und ob irgendwann die operativen Ergebnisse aus dem Inferenzgeschäft die R&D-Kosten übersteigen werden, das wird eine Zeit lang dauern.
Wir sprechen später über CrowdStrike.
Die Firma ist mehr als 20 Jahre alt, wenn ich mich nicht irre, macht bis heute noch keinen operativen Gewinn.
Und wir erklären an den Zahlen vielleicht mal, warum das genauso Sinn macht.
Insofern, dass die nicht profitabel sind, ist mir egal.
Wo ich eher Angst habe, ist insbesondere im Fall von OpenAI, dass wenn ein Tropic jetzt den Börsengang vernünftig abschließt, großartige Zahlen zeigt und OpenAI nicht mal drei Quartale wieder schafft, an solche Zahlen ranzukommen.
oder einfach beweist, dass es auf einem guten Weg in die Profilität ist, dann mache ich mir ein bisschen Sorgen um die Finanzierbarkeit von OpenAI, ehrlich gesagt.
Also, dass das Geld da eher ausgeht, als dass wir von der nächsten Runde hören.
Und so die, in Anführungsstrichen, das Dump Money aus den Corona-Zeiten haben wir nicht mehr.
Also, dass da irgendwie noch Oligarchen und Golfstaaten da die Endfinanzierung macht oder so ein Tiger Global durchdreht oder so.
Das gibt es nicht mehr.
Du hast noch Nvidia als Backstop, der ein bisschen abfedern kann und du hast die Public Markets, wo der Regionalanleger eventuell dann der Backholder werden kann.
Aber ansonsten wird es schwer, OpenAI irgendwann zu finanzieren, glaube ich.
Zumindest, wenn man die letzte Bewertung halten möchte im Vergleich zu Anthropic, die höchstwahrscheinlich besser aussehen auf dem Papier.
Aber das sind alles Vermutungen erst.
Wir warten, bis wir die Zahlen sehen.
Und wie gesagt, ich würde überhaupt nicht abstreiten, dass es da erhebliche Risiken gibt.
Die gibt es ganz, ganz sicher.
Man muss schon auch sehen, was die tatsächlichen Zahlen, die in den Büchern gerade geschrieben werden, sagen.
Und da sieht es einfach verdammt gut und profitabel aus.
Und es sieht so aus, als wenn jedes Gigawatt Rechenleistung, was du kaufst, also wenn du 50 Milliarden investierst für eine Gigawatt Rechenleistung, sieht es so aus, als wenn du auf deine 10 Milliarden Amortisierung im Jahr, also die Abschreibung, die du pro Jahr erleidest.
20, 30 Milliarden Umsatz machen kannst.
Oder sagen wir mal, wenn du kein integrierter Provider wie Entropic bist, sondern einfach nur ein seelenloser Datacenter-Betreiber, machst du trotzdem deine 4, 5 Milliarden Gewinn pro Jahr eventuell damit.
Und dann ist doch klar, dass Leute mehr davon bauen.
Es wäre rational dumm, es nicht zu tun.
Es gibt einfach zu viel Nachfrage danach im Moment.
Und das erhöht natürlich Preise.
Das Problem ist, dass wenn die Nachfrage...
sinkt, dann hast du nicht nur den Volumeneffekt, also dass die Nachfrage niedriger ist, sondern dann hast du auch einen Preiseffekt, also eine Margenkompression.
Und dann schlägt es doppelt dreifach natürlich durch und dann wird es auch gefährlich, dass wenn du nicht mehr nur der Umsatz nicht mehr schnell genug steigt, sondern dass dadurch, dass die erstmals konkurrieren müssen, wirklich auf der Preisebene, die Providere oder die Hyperscaler, dann sinken auf einmal die Margen und alles wird ugly von heute auf morgen.
Aber ich glaube, davon sind wir, wie gesagt, noch mindestens 12, eher 18, 24 Monate entfernt.
Und ja, es kann alles furchtbar altern, das wissen wir auch, aber das ist jetzt meine Einschätzung von heute, die kann sich ändern.
Wahnsinn.
Also Nvidia bald das doppelte Wert.
Das weiß ich nicht, aber die spannende Frage ist, wird Nvidia oder Antropic zur ersten 10 Billionen Company?
Ich befürchte, also was heißt ich befürchte, ich glaube es wird Nvidia.
Einfach wenn du die Wachstumsraten, die jetzt antizipiert sind, raussetzt, dann kannst du ja ausrechnen, wie schnell man auch, wenn man von 5,5 Billionen jetzt kommt, sind das noch maximal zwei Jahre gefühlt, bis man bei 10 Billionen ist.
Aber ja, das ist die andere Frage.
Eine Frage, die wir uns nicht stellen müssen, ist die über die Sarsokalypse.
Oder Sarsokalypse, die wurde abgesagt.
Software, also von mir.
Schon vor drei Monaten, aber jetzt hat offiziell auch Marc Benioff, der Chef von Salesforce, der sicherlich einer der, die am meisten darunter gelitten haben, ist, offiziell gesagt, Zaskalypse ist abgesagt.
Es zeigt sich mehr und mehr in den Unternehmenszahlen, dass es eine wahnsinnige Übertreibung war, was wir gesehen haben.
Bekenne mich gern schuldig, wir hätten mehr Zeit in die Analyse von diesen Softwareunternehmen stecken sollen.
Wir haben es einmal exemplarisch bei Monday gemacht und ich habe damals gesagt, alles was Infrastruktur ist, ein Cloudflare, ein Okta, ein Twilio, aber auch die datenhaltenden Firmen, die Workday, ServiceNow, Salesforce, SAP, sind zu viel verdroschen werden und sollten von KI eigentlich sogar profitieren können.
Auch wenn es Risiken gibt, natürlich, aber die sollten davon profitieren können.
Und im Nachhinein ist das Statement natürlich relativ gut geäußert.
Ich habe nochmal nachgefragt.
Anfang Mai habe ich das gesagt.
Der Tiefpunkt der Saas-Eklips war Ende April oder Mitte April, glaube ich.
Anfang Mai habe ich gesagt, Jetzt ist auch mal Schluss, dass ich hier irgendwie für viermal Umsatz Monday.com kaufen kann oder so.
Das ist vielleicht auch ein bisschen übertrieben bei der Wertanpassung oder Valuation-Anpassung der Firmen.
Und wenn man sich mal anschaut, wie die gelaufen sind seitdem, die Firmen.
Also Salesforce hat sich fast verdoppelt.
Ich glaube, Octa, Twilio haben sich mehr als verdoppelt.
CrowdStrike hat sich, glaube ich, mehr als verdoppelt.
einer der besten Zeitpunkte gewesen, Software zu kaufen nach der sogenannten SARS-O-Calypse.
Sträflich, dass ich nicht mehr getan habe, ehrlich gesagt.
Ich habe ein bisschen Money gekauft.
Ich habe mich von anderen nicht getrennt, immerhin.
Das war schon gut, dadurch wüsste ich es stillzuhalten.
Also wenn du einfach nur in Software drin geblieben hast, hast du schon ein gutes Jahr.
Es gibt ja diesen Wisdom Tree Cloud Computing ETF.
Können wir mal reingucken?
Sekunde.
Das ist ein ETF, der so die großen Software, nicht Cloud-Anbieter, sondern die Software SARS-Anbieter quasi Also der Tiefpunkt des Cloud Computing ETF-Kürzel ist, wusste ich auch mal aus dem Kopf, WCLD, nee, WCLD ist das Kürzel, genau.
Und der Tiefpunkt dieses WCLD ETFs war im April, Anfang April oder Mitte April bei 20 Dollar, inzwischen notiert er bei 36 Dollar, also hat sich 80 Prozent nach oben bewegt.
Hätte man den Tiefpunkt.
Das sollte gar nicht das Ziel sein, einen Tiefpunkt zu treffen.
Hätte man Anfang Mai, als wir darüber gesprochen haben, da gab es auch nochmal so einen Tief gekauft, da war bei 23, hätte man immer noch eine ordentliche Performance hingelegt.
Schaut man sich Okta an, die sprechen wir auch gleich drüber, die hatten ihren Tiefpunkt im April bei 63, sind jetzt bei 172 mehr als verdoppelt.
Video-Tiefpunkt März schon bei 108, 240 jetzt mehr als verdoppelt.
Workday, ich wähle jetzt wild aus dem Kopf, was ich damals hier auch bei Holger Zschäpels im Podcast und so gesagt habe, einfach mal aus.
Workday, alle Tiefpunkte um die 113, jetzt rund 200 auch fast verdoppelt.
Und wie wir eigentlich drauf kommen, ist ja Salesforce und zwar sind die um 22 Prozent?
Sekunde.
Ach, 22 Prozent gestern.
22 Prozent und das ist jetzt auch keine kleine Aktie, die 200 Milliarden Unternehmen hat sich verbessert.
Das liegt gar nicht so an den guten Zahlen.
Also die Zahlen waren für Salesforce-Verhältnisse gut.
Man wächst glaube ich 13 Prozent.
Sekunde, wir schauen mal rein, habe ich extra nachgetragen.
Hier, da war ich schon wieder längere Zeit ein bisschen schlampig.
Also Salesforce wächst beim Umsatz 11 Prozent.
Sogar nur operative Marge ist bei 20 Prozent.
Also gar keine großartigen Zahlen.
Aber man kann vermelden, dass die Agent Force und die KI-Produkte sich gut verkaufen und man baut jetzt zusammen mit Entropic die Claude Force.
Und das hat der Aktie wohl auch noch einen deutlichen Auftrieb gegeben, wie sagt 22.
Aber auch Salesforce, wenn du dir die Aktie anschaut, sie sind jetzt bei 250, hättest du im Juni noch für 150 einsammeln können.
Und dann schaust du dir in Bewertung rein, Selbst auf der aktuellen Bewertung, Sekunde, ist Salesforce, glaube ich, nur mit viermal Umsatz gehandelt.
Also so wie Mandy als Tora gesprochen hat.
Sekunde.
Ja, also sie traden auf 4,2 mal Umsatz, 15 mal Forward PE, also KGV, der nächsten zwölf Monate.
Gut, jetzt wachsen sie halt nur noch 11%.
Aber trotzdem, ich glaube, bei 150 müssen sie dann ja auf...
zweieinhalbmal Umsatz getradet haben.
Also du konntest Salesforce Mitte des Jahres für zweieinhalbmal Umsatz kaufen.
Das ist doch kompletter Wahnsinn.
Also da hätte sich eigentlich Private Equity zusammentun müssen und sie von der Börse nehmen eigentlich bei dem Preis für drei-, viermal Umsatz, die einzusammeln.
Ich meine, das ist natürlich ein riesen Paket mit 200 Milliarden, aber da haben sie halt mal zwischenzeitlich nur 120 Milliarden oder so oder 130 Milliarden gekostet.
Wahnsinnige Unterbewertung, glaube ich, wenn man überlegt, wie tief Salesforce verankert ist.
dass hier auf vielen Daten sitzen.
Und ich glaube, operative Cashflow, wenn man da auf die Runrate schaut, Sekunde, last 12 months.
Ich habe jetzt für die letzten vier Quartale 16 Milliarden operativen Cashflow.
Das heißt, du konntest die mal für achtmal operativen Cashflow kaufen.
Auch kompletter Wahnsinn dafür, dass es eine hochprofitable Firma ist, die zweistellig wächst immerhin.
Also wie viel Angst in diesem Softwaremarkt drin war, ist schon irrational gewesen.
finde ich schade, dass ich da nicht mehr zugeschlagen habe oder dass wir uns noch mehr Unternehmen angeschaut haben, aber im Nachhinein unverständlich, warum man die so stark verprügelt hat, pure Angst.
Letztlich, eigentlich geht es Salesource relativ gut und wie gesagt, jetzt macht man die Claude Force mit Claude zusammen.
Das hat der Markt offensichtlich gut aufgenommen, also diese 23% Anstieg erklären sich nicht allein durch die Zahlen.
Da geht es vielleicht auch mehr um CNBC Interview, was er zusammen mit Dario von Enchopic gemacht hat, der Marc Benioff.
Du hast dir das Video mit Matthew McConaughey stattdessen angeschaut.
Der hat ein bisschen was machen lassen übrigens, habe ich das Gefühl.
Du auch?
Ja, sieht frisch aus.
Aber lass noch mal zu dem Interview von den beiden gehen.
Ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass der Dario Amodei, der wird jetzt zum Jensen.
Also es ist ja so vor zwei Jahren hat man ja das Gefühl gehabt, dass der CEO von Nvidia bei jedem Corporate irgendwie auf der Bühne stand und irgendwas von Nvidia erzählt hat und man damit gezeigt hat, wie nah man an der KI ist.
Jetzt macht das Dario.
Look ist ein bisschen anders, also Lederjacke ist nicht, aber dafür Strickjacke, also man bleibt bei einer Jacke und ich bin gespannt, bei welchem Automobilkonzern.
wir als nächstes ihn sehen und man dann über die KI-Partnerschaft spricht.
Wie du wieder aus einem Event komplett generalisierst und irgendwie...
Aber das wird es doch sein.
Wer will die plus 20, plus 22 Prozent nicht haben?
Du meinst, du lädst jetzt immer ein zum Earnings Call, um den Aktienkurs zu retten.
Was ich interessant finde, ist, wenn man sich das Promotion-Video anschaut und was mich jetzt dann wiederum als Salesforce...
Also wäre ich Salesforce-Aktionär, was ich nicht bin, dann würde mich schon besorgen, dass das, also was Claude-Force ist, ist halt, es gibt Konnektoren to Salesforce und du kannst, der zukünftige Sales-Mitarbeiter kann halt sehr schnell seine Reports abrufen, welcher Kunde braucht gerade eine Verlängerung, welcher Kunde braucht gerade Upselling, welcher könnte kurz davor sein zu kündigen, wenn ich mir die Usage-Patterns anschaue und so weiter und so fort.
Wem kann ich gerade den Preis erhöhen?
So was kann man dann in Cloud machen quasi, indem man sich mit den Salesforce-Daten, und Salesforce ist sozusagen da wertvoll, weil sie die Daten halten des Unternehmens, aber dabei passiert ja eine ganz gefährliche Vorverlagerung des Frontends, des Interface, in Cloud rein.
Also damit wird Salesforce ja zum reinen Backend.
Und da muss man sich fragen, das ist natürlich ein Mode, auf den Company-Daten zu sitzen, aber wenn das Frontend dann Cloud wird, Und du Salesforce eigentlich nur noch als Datenbasis nimmst, um dann Cloud-Entscheidungen zu treffen, E-Mails aufzusetzen, irgendwie Prozesse, Workflows aufzusetzen, dann geht dir natürlich schon was von der Wertschöpfung verloren, würde ich behaupten.
Und du wirst dann irgendwann mal auch austauschbarer, weil die nächsten Prozesse, die nächsten Optimierungen, die nächsten Workflows dann alle auf dem Modell oder auf dem Modell-Interface-Layer entstehen und nicht mehr im Salesforce-Frontend.
Und das ist dann vielleicht doch eben die Gefahr für Software.
Jetzt habe ich gerade gesagt, wie geil Software ist und wie stark es undervalued war die letzten Monate.
Und jetzt erkläre ich dir, warum es trotzdem gefährlich ist.
Aber wenn das natürlich mit Software passiert, dass du in Zukunft Software über Agenten und über Claude bedienst hauptsächlich, dann ist natürlich irgendwann, hast du dieses Bait-and-Switch-Phänomen, dass du dich fragen musst, besteht nicht die Gefahr, dass jemand einfach den Schalter umlegt und sagt, jetzt baue ich das Backend auch noch schnell und eigentlich wird eh schon in Cloud gearbeitet und Cloud wird das Operating System des Sales Engineers, Sales Representatives und anderer Funktionen im Unternehmen.
Und wenn du dann nur noch das Data Warehouse bist, was dann ja eigentlich auch irgendwann eher Snowflake Databricks ist, dann wird es natürlich zunehmend kompliziert für diese Mittellayer Technologie dazwischen.
Ob die denn noch...
einerseits, wo können die selber noch innovativ sein, wenn die Innovation längst auf einem anderen Frontend stattfindet?
Das ist die Frage, wo kannst du denn noch dein Produkt verbessern, damit du noch jedes Jahr 10% mehr aus dem Kunden rausbekommst?
Das ist dann gar nicht mehr so einfach, wenn du nur noch im Backend erscheinst, weil das natürlich Cloud vereinnahmen möchte, diesen Innovationsgewinn.
Da sehe ich schon auch Probleme.
Also was jetzt insbesondere bei Salesforce, so wie das architektonisch aufgebaut ist, dass du nicht Cloud in Salesforce nutzt, sondern Salesforce in Cloud nutzt, Da bekäme ich Bauchschmerzen, ehrlich gesagt.
Und trotzdem ist Software zumindest in den letzten Monaten unterbewertet gewesen, weil kein Unternehmen so schnell den Bach runtergeht, dass auch wenn so kleine Margenkompressionen und Wachstumsverlangsamungen reichen, um die Bewertung sehr stark zu beeinflussen, war das sicherlich eine Übertreibung, die man mit kühlem Kopf hätte sehen können.
So und wir gehen gleich rüber über ein weiteres Softwareunternehmen, das jetzt gleich doppelt profitiert und zwar einerseits vom erhöhten Cyberabwehrbedarf und andererseits eben vom neuen Software-Narrativ, dass die Sarsokalypse beendet wurde von Marc Benioff und zwar handelt es sich um ein Lieblingen CrowdStrike, die ganz gute Zahlen publiziert haben.
Umsatzwachstum beschleunigt sich übrigens auch hier viertes oder fünftes Quartal in Folge.
Die kamen mal von 20% Wachstum dann auf 21, 23, 26 und jetzt 27%.
Und das ist ja so ein bisschen das Narrativ von dem Box-CEO Aaron Levy, der gesagt hat, gute Softwareunternehmen wachsen mit KI schneller, schlechte wären bedeutungslos.
Und CrowdStrike sieht dann zumindest, was die Zahlen angeht, eher so aus, als wenn es eins von denen wird, die besser wird.
Wie gesagt, der Cyber-Threat-Level steigt erheblich.
Das heißt, das, was Sie gerade am Anfang der Sendung beschrieben haben, sollte eigentlich dafür sorgen, dass wir mehr Mehr Verkäufe für Cyber Security Firmen sehen und wie gesagt, davon scheint Crowns zu profitieren.
27% Umsatzwachstum bei Subscriptions insgesamt 26% inklusive Services.
Rohertrag geht nochmal ein ganzes Prozent hoch im Vergleich zum Vorjahr.
Jetzt bei 75% operative Marge.
Bei nur moderater Steigerung der Sales und Marketing Aufwendung.
Dadurch verbessert sich das Ergebnis von minus 10 auf minus 2,3% operative Marge.
Also CrowdStrike war mal negativ letztes Jahr, ist immer noch leicht negativ, was die Gap operative Marge angeht, minus 2,3%.
Aber es ist halt ein Unternehmen, so was im Schnitt mit 25% gewachsen ist über die letzten drei Jahre.
Und wenn du bei der Größe noch 25% wächst, dann zu stark auf Probitat, und sie waren ja...
während Corona, schon in Corona-Ausgangszeiten waren sie schon mal kurz profitabel.
Also dass sie es können, haben sie bewiesen.
Und dann haben sie aber wieder massiv investiert, insbesondere in Marketing und R&D.
Und es hat sich gelohnt, sie gehen jetzt wieder Richtung Profitabilität, aber sie sind pro forma noch nicht profitabel.
Und warum nicht?
Also einerseits der operative Cashflow-Überschuss ist auf Jahressicht 2 Milliarden bei 6 Milliarden Umsatz.
Sekunde.
Bei 5 Milliarden Umsatz machen sie 2 Milliarden operativen Cashflow-Oberschuss.
Also sie müssen sich nicht wirklich sorgen um die Substanz der Firma machen, sondern sie haben einfach nur hohe Share-Base-Compensation, die das Gabergebnis ins Minus zieht ganz leicht.
Und andererseits geht es halt darum, auf dem Gas zu bleiben und es hat sich halt hier gelohnt, weil man das Unternehmen wieder beschleunigen konnte mit den Mehrausgaben.
Und das ist für die Bewertung, wenn man sich jetzt den Chart von CrowdStrike anschaut, war das definitiv die rechte Entscheidung.
Die hatten so eine saure Periode zwischendurch.
Bei um die 100 Dollar sind wir jetzt wieder bei 250 mehr als verdoppelt.
Also hat man da mitgehalten oder sogar nachgekauft, hat man sein Geld auch mehr als verdoppeln können.
Und das zeigt eben, dass dieses frühe Pushen auf Rentabilität, insbesondere im derzeitigen Markt, aber auch insgesamt, ist in der Regel Wachstum höher bewertet als Rentabilität.
Und dass sie rentabel sein können, dass sie kein Cashflow-Problem haben, ist bei CrowdStrike sowieso klar.
Abgesehen davon aber auch eine astronomische Bewertung, ich glaube, mit...
Auch 30 mal Umsatz oder so.
Die nächsten 20 Sekunden haben wir technische Schwierigkeiten.
Sorry dafür.
Ganz interessant übrigens an den CrowdStrike-Zahl.
Das sind ja die, die der Lidl-Tochter, die Cyberspartner abkauft haben, in ihrem Prospekt oder in ihrer Präsentation schreibt die folgende Sätze.
Also das, was Crowdstrike Lidl abgekauft hat, war etwas vollkommen ohne Umsatz.
Also man hat irgendwelche Tech Assets, städte Technology Assets gekauft, vielleicht IP, also irgendwelche Rechte oder Patente.
Man hat offenbar aber nichts von der Firma an operativen Umsatz eingekauft.
Das heißt nicht, dass es keinen gegeben hat.
Vielleicht ist es so, dass der Umsatz irgendwie bei Lidl verbleibt und dass man eben so einen Lizenzvertrieb dafür macht und deswegen der Umsatz doch da bleibt.
Aber ich bin wirklich gespannt.
Ich würde ja gerne die Details von diesem XM Cyber Deal sehen und was CrowdStrike da genau gekauft hat, wenn sie selber sagen, wir werden kein Cent Revenue mit XM Cyber machen auf absehbare Zeit.
Apropos kein Cent Revenue.
Ganz so schlimm ist es noch nicht, aber nur eine kurze Nachricht, weil es zufällig in meinem Feed aufgepoppt ist.
Wir haben früher mal über eine Firma, die Click Digital, Click mit Kuh, Click Digital heißt, besprochen und ich war da relativ skeptisch, was das Geschäftsmodell angibt, weil es ein bisschen nach, Betrug ist ein hartes Wort, aber ein bisschen nach Abo-Abzocke roch, würde ich mal sagen.
Also meine persönliche, höchstpersönliche Meinung, Urteil war, man könnte da auch systematisch, zumindest die Endnutzer enttäuscht haben und dass da nicht jeder freiwillig und in vollem Bewusstsein der Verträge, die er abschließt, die Dienstleistungen in Anspruch genommen haben.
Und inzwischen muss Click Digital mit den letzten Zahlen vermelden, dass der Umsatz um 77% eingebrochen ist, also man drei Viertel Umsatz eingebucht hat, aufgrund von Restriktionen in In der Zahlungsabwicklung.
Ich würde das mal interpretieren als der Zahlungsabwickler ist nicht mehr bereit, bei diesem Geschäft mitzumachen und man findet auch niemanden, der das ansonsten möchte, weil wahrscheinlich die Chargeback-Ratios so hoch sind, dass keiner Lust darauf hat.
Meine Interpretation dieser Information.
Genau, dann schaffen wir es vielleicht nicht mehr ganz, aber auch Okta, haben wir eben schon kurz drüber geredet, hat gute Zahlen geliefert, ist glaube ich 29% hochgegangen, auch großen Jump gemacht.
ServiceNow hat sich in der Vergangenheit sehr gut entwickelt, hat es nicht aktuell reported, aber passt eigentlich auch noch in diese Software-Ecke mit rein.
Eine schlechte News haben wir, und zwar berichtet TechCrunch, dass das Sonnendach-Business von Tesla wohl still und heimlich außer Betrieb genommen wurde.
Also es geht nicht um die Sonnendächer der Teslas, sondern um die Dachschindeln, die man als Solarmodule nutzen wollte.
Die waren einfach sehr lange sehr teuer geblieben, haben niemals so richtig Scale erreicht, sind weit unter den Erwartungen und Verkaufszahlen zurückgeblieben und man hat sich dafür entschlossen, die still und einfach, still und leise aus dem Sortiment zu nehmen.
Darüber wurde nicht groß berichtet, aber das Solardach-Business, was auch die Hoffnung vieler Teslajaner war, wird jetzt eingestellt und ist jetzt eins der wenigen Geschäftsmodelle, denen Elon Musk nicht zum Erfolg verhelfen konnte.
War das nicht auch irgendwie das Business vom Bruder oder Schwager oder so?
Von Kimball Musk meinst du?
Solar, wie ist das?
Solar World?
Solar City?
Solar City, genau, kann sein.
Dann ab in die Schmuddelecke.
Ich lese Staatsanwaltschaft.
Geht es um KLS oder wer hat Probleme?
Nee, in dem Fall, es geht Mal wieder um einen hochseriösen Löwen, von dem man hier in der Sendung vorher auch schon gehört hat und mein Bauchgefühl scheint mich da wie so oft nicht getrügt zu haben, zumindest wenn es um solche Fälle geht.
Und zwar berichtet Gründerszene bzw.
Business Insider, Razzia, Millionen, Darlehen, Aktienkäufe, Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Ex-DHDL-Star Georg Kofle.
Jetzt können wir das persönlich natürlich alles nicht verifizieren, sondern müssen uns da auf das Reporting von Business Insider verlassen bzw.
zitieren das nur.
Aber was Business Insider hier vorwirft ist oder was angeblich mutmaßlich dem Herrn Kofler vorgeworfen wird, ist, ich verlese einfach mal den Paragraf.
Der Verdacht steht im Raum, dass Georg Kofler hat zusammen mit Stephen Bartlett, heutigen Erfolgspodcaster, unter anderem die Social Chain Group aufgebaut, ich würde mal sagen stark promotet, hat den Aktienkurs ordentlich hochgetrieben dabei.
Dann noch die DS.
DS-Produkte oder wie das hieß, von Ralf Dümmel gekauft, einem seinem Kohlöwen mit viel Trara.
Und am Ende haben Anleger viel Geld verloren, würde ich mal behaupten, so ein bisschen als Vorgeschichte.
Die Promotion, mit der es gemacht wurde, fand ich schon immer ein bisschen dubios.
Außerdem gab es einen Fall, wo man einen Krediter als positiven operativen Cashflow verbucht hätte und wo der Aufsichtsrat das unterzeichnet hat, dessen Vorsitzender Georg Kofler war, was ich auch sagen kann.
zumindest beschämt finde für einen Aufsichtsrat, wie auch immer das rechtlich zu werten ist, da dürfen sich andere drum kümmern.
Aber was hier geschrieben steht bei Business Insider ist, der Verdacht steht im Raum, dass The Social Chain finanziell wertvoller dargestellt wurde, als es war.
Aus Ermittlerkreisen heißt es, dass Kofler mindestens zwei Personen aus seinem engsten Umfeld, in Klammern Namen sind der Redaktion bekannt, Darlehen in Millionenhöhe geben haben soll, mit denen diese in seinem Auftrag The Social Chain Aktien gekauft haben soll.
Das wäre laut Wertpapierhandelsgesetz verboten, weil er es natürlich als Insider hätte melden müssen.
Er hat es aber dem Anschein nach oder den Mutmaßungen nach über Mittelsmänner getan.
War der Aktienkurs von Koflers Unternehmen erst auf einem Sinkflug, stieg er ab Mitte 2020 wieder von knapp 15 auf fast 40 Euro pro Aktie.
Im Zusammenhang mit den Ermittlungen gab es im Februar 2025 auch eine Durchsuchung von Wohn- und Geschäftsräumen bei Kofler, bei der Daten gesichert wurden.
Offiziell wollte die Staatsanwaltschaft Berlin nicht äußern.
Proforma, der Anwalt dementiert die Vorwürfe, kann man sich durchlesen hinter der Bezahlschranke bei Business Insider.
Wir erwähnen gern, dass unser Mandant hat keine Aktienkurse manipuliert oder manipulieren lassen, sagt der Anwalt.
Bin ich gespannt, was sich da als richtig darstellt.
Wie gesagt, Kufler hat ja auch eine lange Geschichte mit Kapitalmärkten, muss man sagen, auch schon vor der Social Chain Group.
Aber die Social Chain Group, wo...
die vermeintlichen Synergien hinten und vorne nicht gepasst haben, wo man eine Influencer-Bude mit E-Commerce-Butzen so ein bisschen, erinnert fast so ein bisschen an die Plattform-Group, aber dass das nie Sinn gemacht hat, konnte eigentlich jeder, der ein bisschen was von E-Commerce oder Werbung versteht, erkennen.
Es wurde aber sozusagen in der letzten Blase so als großes Erfolgskonzept verkauft und die TV-Öffentlichkeit und Podcast und so weiter dazu genutzt, dann die Retail-Anleger so ein bisschen da rein zu quatschen.
Jetzt scheint das.
zumindest vermeintlich oder möglicherweise noch ein Nachspiel zu haben.
Würde mich natürlich immer freuen, wenn den vermeintlich Verantwortlichen da auch die Gerechtigkeit trifft.
Wo wir gerade bei Richtern sind, auch Elon Musk SpaceX hat ein weiteres Verfahren auf sich zukommt.
Und zwar relativ unappetitlich ist es hier eine Geschädigte von CSAM, also jemand, der selber mal sexuell missbraucht wurde als Kind und deren Bildmaterial dem Anschein nach weiterhin unter Pädophilen rumgereicht wird, die klagt jetzt gegen den Chatbot Grog, beziehungsweise die Mutter von der Space XAI, weil sie behauptet, dass auf diesen Aufnahmen, auf denen sie selber zu sehen ist, unter anderem Grog trainiert wurde und unter anderem dadurch ihre Bilder wieder zum Vorschein kommen oder man feststellen könne, dass sozusagen ihre Bilder, ihre Aufzeichnungen von dem Missbrauch, den sie erlitten hat, im Trainingsmaterial vermutet wird.
Das klingt natürlich erstmal absurd.
Wer würde denn freiwillig auf Kindesmissbrauchsmaterial, also wer würde das überhaupt in seinem Geltungsbereich überführt haben wollen?
Also du würdest das ja nicht hosten wollen, geschweige denn darauf eine KI trainieren.
Jetzt ist es aber so, auch wenn man XAI vielleicht sogar selbst das zutrauen würde, aber es ist tatsächlich einfacher, als man denkt würde.
Die Kino-Speakerin oder unter anderem Kino-Speakerin, auch Beratungspartnerin Elisabeth Lourange hat früher relativ oft darauf hingewiesen, dass es gibt einen berühmten oder populären Trainingskorpus, der Lion 5B heißt.
Darin verstecken sich, ich glaube...
5 Milliarden, deswegen heißt er bestimmt 5B, 5 Milliarden Bilder oder Bildtextzuordnung.
Das heißt, da ist eine Pizza zu sehen, daneben steht Pizza, Salami, Italien, also was KI typischerweise erkennen würde auf dem Bild.
Und in diesem Korpus, bevor man den 2024 oder 2025 bereinigt hat, soll sogenanntes CSAM-Material, also Material, was Kindesmissbrauch zeigt, sich befunden haben.
Und so kann es relativ leicht sein, dass...
in die Trainingsdaten auch von anderen bildgebenden Modellen, das betrifft nicht exklusiv SpaceX, Kindesmissbrauchsmaterial reingeraten ist.
Jetzt ist es natürlich trotzdem deine Verantwortung, das zu reinigen und auszuschließen als Firma, würde ich behaupten.
Aber das wäre ein möglicher Grund, ob das jetzt speziell das Thema ist, was hier passiert ist, ist eine andere Frage, aber es wäre ein möglicher Grund, wie relativ schnell Kindesmissbrauchsmaterial oder Kinderpornografie, würde man landläufig sagen, in Trainingsdaten gerät und wie dann also Opfer, die jetzt wirklich schon genug darunter gelitten haben, dann sozusagen durch das KI-Zeitalter nochmal eine Auffrischung ihres Traumas erleben, im schlimmsten Fall.
Und dagegen klagt sie jetzt, berichtet Mashable, wir packen den Link in die Shownotes.
Dann abschließend langsam berichtet Reuters noch, dass sie erfahren haben, also in einem Reuters Special Report schreiben sie darüber, dass sie erfahren haben wollen, dass Meta wohl intern geplant haben soll, viele Teams in der Firma um 60% zu cutten, um sie mit KI zu ersetzen, einfach gesagt, oder zu enhancen.
Und dadurch eine AI-Native oder AI-First-Company zu werden.
AI-Native ist das Wort, was man intern wohl benutzt hat in dem sogenannten Projekt OT.
OT steht für Organisation Transformation.
Und durch den Widerstand der Mitarbeiter, der sich aber wohl geregt hat, weil die davon Wind bekommen haben, musste man es dann dem Anschein nach doch aufgeben und hat nach der ersten Entlassungswelle, die ja bekannt geworden ist, dann aufgehört.
Man wollte in weiteren Wellen quasi weitere Leute entlassen und so Teams um bis zu 60 Prozent trimmen.
Nachvollziehbar ist das natürlich, weil wenn du, ich erkläre immer, dass den großen Vorteil, den Startups haben, ist, dass sie ohne Legacy Operation, arbeiten können.
Das heißt, sie müssen keine Rücksicht nehmen auf das, was andere vor ihnen schon verbockt haben, auf die Prozesse, die nur für Menschen gebaut worden sind.
Und wenn du mit kleinen Teams von ein, zwei, drei Leuten mit KI arbeitest, bist du viel, viel produktiver, als wenn ein historisches Team mit zwölf Leuten beginnt, KI zu nutzen.
Weil einfach viel der Beharrungskräfte und Friktionen, die Menschen schaffen, einfach nicht so schnell aus der Firma rauszubekommen sind.
Und insofern zu sagen, wir schmeißen jetzt zwangsläufig einfach mal zwei Drittel des Teams raus und gucken, was sich dann neu bildet an Organisationen.
Ich will nicht sagen, dass das Charme hat, aber es ist nachvollziehbar für mich, dass das eine Lösung sein könnte, um quasi diesen Startup-Vorteil zurückzugewinnen.
Ich würde es selber natürlich eher so machen, dass man eine Parallelorganisation macht mit sogenannten Schnellboten oder wie auch immer, dass du versuchst quasi von Grund auf nochmal gewisse Abteilungen neu aufzubauen mit Hilfe von KI mit kleineren Teams.
Bei Meta wollte man es mit der...
Brechstange erzwingen offenbar.
Es ist dann aber aufgrund des Widerstands aus dem Personal nicht gelungen.
Aber wie gesagt, der Ansatz, jetzt ist das selbst offenbar in den USA nicht so einfach, das durchzuziehen, aber ansonsten würde ich sagen, das werden wir sicherlich noch sehen, weil ich glaube, dass der einzige Weg der echten Transformation ist, wenn du eine AI-Native-Company bauen willst und das ist vielleicht auch so ein bisschen wieder der Hinweis an alle Leute, die jetzt so Firmen zusammenkaufen wollen und transformieren, mal eben schnell Der einzige Weg, das zu tun ist und zwei Drittel der Legacy-Organisationen reicht vielleicht gar nicht, rauszuschmeißen und die Firma von innen neu aufzubauen.
Ansonsten wirst du die Produktivitätsfortschritte von KI zumindest nicht voll ausbauen können, befürchte ich.
Ja, aber die News für Meta wird ja sein, wir machen mal kurz eine Pause und versuchen es in drei Monaten nochmal.
Ja, ich meine, irgendeinen Weg muss man finden und es führt keinen Weg daran vorbei.
Also entweder musst du die Teams reduzieren oder du musst halt parallel neue Teams aufbauen.
Also das sind die zwei Möglichkeiten, die ich sehe.
Eine Legacy-Organisation zu transformieren ist generell schwer und für Metas Ansprüche, glaube ich, einfach unmöglich.
Also Meta hat nicht die Zeit.
Bei einem deutschen Mittelständler kannst du immer sagen, die Konkurrenz bewegt sich ja auch nicht schneller.
Wir versuchen es so wie bei der Digitalisierung schön über 20 Jahre Schritt für Schritt.
Bei einem Meta ist das keine Option, weil sie natürlich komplett den Anschluss verlieren würden.
wenn sie die Geschwindigkeit nicht irgendwo herholen.
So, dann ein paar positive News, glaube ich, wollen wir auch machen heute.
Und fangen wir mal an mit Deutschland.
Und zwar schreibt das Manager-Magazin, dass die Lidl-Mutter, also die Schwarz-Gruppe, wohl ein riesiges Rechenzentrum im Wert von 5,6 Milliarden Euro in der Nähe von Rostock, in meinem Heimatbundesland Mecklenburg-Vorpommern, etablieren möchte.
Also das wären wahrscheinlich so 100 Megawatt über den Daumen, wenn sie 5,6 Milliarden investieren wollen.
Das soll erstmal für den eigenen Gebrauch hauptsächlich sein, eventuell könnte man es dann eben auch Kunden anbieten.
Die Region um Rostock eignet sich natürlich in besonderem Maße, nicht nur weil es da so schön ist, wo ich herkomme, sondern weil man da günstige Windenergie bekommen kann.
der Aussagen von irgendwelchen erneuerbaren Energienkritikern, die von Windflauten und so sprechen, ist es so, dass in Mignogu-Vorpommern das Phänomen Windflaute wirklich fast überhaupt nicht existiert.
Ich glaube, es gibt ein oder zwei Tage im Jahr, wo man von der Windflaute sprechen würde durch die Küstenlage.
Ansonsten weht eigentlich zu jeder Jahreszeit ein mindestens laues Lüftchen.
In der Regel aus Westen, manchmal aus Osten.
Insofern...
ist das ein hervorragender Standort für Windenergie, wo man mit 5 Cent pro Kilowattstunde Wind erzeugen kann, der fast grundlastfähig ist, mit ganz, ganz wenigen Ausnahmen, wo man dann vielleicht auch mal das Gaskraftwerk anfeuern kann.
Also schade ist natürlich, dass dann wieder weitere Windkraftwerke geben wird in Mecklenburg-Vorpommern, weil allein das Kraftwerk bräuchte dann ja, ich glaube es gibt im Moment so ungefähr 4000 Megawatt, also dann müsste man...
sicherlich nochmal so 2-3% mehr Windräder bauen allein für dieses Datacenter.
Aber eigentlich hat Mikrofo-Vorpommern den Stromüberschuss dafür und kann den günstig anbieten.
Habe ich in meinen Vorträgen in der Vergangenheit immer schon erwähnt, dass das Gute an den KI-Datacentern ist, dass man sie nicht zwangsläufig, zumindest die für Training braucht man nicht zwangsläufig an den Kunden dran, sondern man kann sie da bauen, wo der Strom günstig ist.
Und ich habe als Beispiel Schleswig-Holstein und Mikrofo-Vorpommern genannt.
Und ich würde diese Investition jetzt mal so deuten.
Vielleicht fördert das Land das auch ein bisschen.
So oder so ist es gut für die Region.
Und deswegen habe ich es mal unter Gute News verbucht.
Lidl brauche ich ja auch mal Gute News.
Dann gehen wir in den Süden der Republik.
Die maximale Strecke 800 Kilometer südlich.
Davon passiert etwas, was wir auch schon besprochen haben, als ich erste Anzeichen dafür gezeigt habe.
Und zwar launcht die Google-Tochter Waymo jetzt tatsächlich in München auf dem Festland Europa oder auf dem Kontinent Europa die Waymo-Flotte.
Das heißt, München wird die erste Stadt wahrscheinlich in Kontinentaleuropa werden, in der Waymo-Autos fahren werden.
Man hatte dafür eine GmbH gegründet, darüber haben wir berichtet, der Vergangenheit jetzt kündigt Google das offiziell an, dass man plant, da zu investieren in München und Waymo-Autos auf die Straße zu bringen, die irgendwo zwischen Faktor 5 und 15, je nach Art der Unfälle, sicherer sind als menschliches Fahren.
Insofern auch das tendenziell erstmal eine gute Entwicklung.
Ich freue mich drauf.
Ja, ich bin auch gespannt, wann wir die das erste Mal testen können.
Und zum Schluss noch ein bisschen Anthropic und Steuern.
Genau, einerseits Kurznachricht, nur der guten Ordnung halber.
Antropic hatte natürlich geklagt gegen das Vorgehen des Pentagon, dass man zum Sicherheitsrisiko erklärt wurde und keine Regierungsinstitutionen mehr Antropic kontrahieren konnte, also bezahlen oder in Auftrag geben konnte.
Das schien nach ungerechtfertigter Behandlung und Rache eigentlich und das hat jetzt auch die Richterin Lynn beschieden und gesagt, dass solche Gesetze, Sekunde, ich zitiere mal, was sie gesagt hat, nicht dazu geeignet sind.
The empty invocation of national security is not a blank check to punish and retaliate against government critics.
Also solche Gesetze zur Wahrung der nationalen Sicherheit, also die man gegen Huawei, chinesische Konzerne und so typischerweise anwendet, um Aussicherheitsbedenken, die gegen eine amerikanische Firma anzuwenden, bloß weil sie einem nicht genehm ist, bricht eben das Gesetz, hat die Richterin festgestellt.
Das heißt, Antropic wird diesen Status verlieren.
Das Pentagon kann natürlich trotzdem selber entscheiden, wen sie, in Zukunft nutzen und nicht.
Und wir wissen auch, dass sie danach noch mit Entropic gearbeitet haben, verdeckt.
Aber andere Ministerien können jetzt wieder frei entscheiden, ob sie Entropic nutzen wollen oder nicht.
Man kann sagen, es war ein erheblicher Schaden für Entropic.
Man kann aber auch durchaus der Auffassung sein, dass die PR, die daraus entstanden ist, OpenAI geschadet hat, die diesen Vertrag gerne aufgenommen haben und da moralisch flexibler schien.
Und vielleicht war es auch ganz gutes Marketing für Entropic.
Für den Wirtschaftsstandort USA war es so oder so ein Schaden, würde ich behaupten, weil man gezeigt hat, dass Willkür das Handeln der Regierung prägt.
Wenig überraschend.
Und dann in vielen Medien hat man gelesen, Rekordsteuereinnahmen aus der Erbschaftssteuer.
Mehr als 60 Prozent mehr Einkommen durch Erbschafts- und Schenkungssteuern als im Vorjahr, berichten verschiedene Medien.
Insgesamt setzten die Finanzverwaltung 21,4 Milliarden Euro fest, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.
Und da ist auch schon der Fehler versteckt, mit denen Gegner der Erbschaftssteuer gerne argumentieren und zwar das Wort festsetzen.
Also der Rekord ist bei den 21 Milliarden festgesetzter Erbschaftssteuer.
Liest man dann wiederum andere News, kann man lesen, dass...
Allein rund 4 Milliarden davon wieder verschont worden.
Das heißt, der tatsächliche Steueraufkommen und die Steuereinnahmen sind kleiner als das.
Trotzdem handelt es sich so um Rekordwert.
Aber insbesondere große Vermögen, über 250 Millionen Euro, wurden wieder erheblich geschont dabei.
Und der größte Teil der Erbschaftsteuer wird weiterhin nicht von den reichsten Menschen aufgebracht, sondern von der besser gestellten Mittelschicht und einfachen Millionären, in Anführungsstrichen, die einen Großteil der Erbschaftsteuer treffen und sich nicht so gut verschonen lassen können wie Superreiche.
Ja, ähnlich wie mit großen Firmen und Mittelstand.
Okay, und damit haben wir es geschafft.
Sehr schön.
Habt ein schönes Wochenende.
Wir hören uns wieder am Mittwoch.
Bis dann.
Peace.
Der Doppelgänger-Tech-Talk-Podcast ist ein Projekt von Philipp Glöckner und Philipp Glöckler.
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Vielen Dank, schönes Wochenende und bis Mittwoch.
