# AI Market Dynamics: Nvidia, Open Weights, and Shein IPO

**Podcast:** Doppelgänger Tech Talk
**Published:** 2026-08-26

## Transcript

Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 591 am 26.
August 2026.
Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner und es ist eigentlich eine Standardfolge.
Die News wiederholen sich ein bisschen.
Wir fangen an.
Kreislaufwirtschaft 1.0.
Nvidia investiert mal wieder.
Genau.
Und zwar in eine Firma, von der man seit längerem nicht viel gehört hat, und zwar per Plexity.
Disclaimer, ich glaube Dezember 2024 habe ich da mal ein bisschen Geld reingesteckt und eigentlich dann schon mehr oder weniger abgeschrieben.
Aber Perplexity hat es wohl trotzdem geschafft, immerhin auf 750 Millionen annualized revenue zu kommen.
Hauptsächlich durch das Produkt Computer Use, was viele Leute dann doch erstaunlich gut finden.
Und jetzt möchte Nvidia auf einer 30 Milliarden Bewertung, da ich glaube bis zu 6 Milliarden.
reinstecken.
Gefühl ist, hier die Zentralbank greift ein wieder, oder?
Also der Universal oder Backstop of Last Resort Jensen Wagen kommt zur Rettung.
Jensen Man kommt mit der Geldkofferkanone und steckt.
Ja, also ich perplexe die als Produkt zumindest für mich so ein bisschen überlebt, ehrlich gesagt.
Viel von dem, was Leute daran geschätzt haben.
Dieser Computer-Use habe ich ehrlich gesagt selber nicht genutzt.
Das, wofür es historisch genutzt wurde, ist so ein bisschen Commodity geworden.
Von jedem Chatbot würde ich behaupten.
Ich habe die Aussichten für die Company auch eher schlecht eingeschätzt.
Und die Bewertung ist auch nur 50 Prozent über der letzten Bewertung.
Dafür, dass es ein Jahr vergangen ist seit der letzten Runde, ist das nicht so optimistisch, wie man das kennt aus KI-Runden.
Also ich würde sagen, ich sehe auch nichts von der Beteiligung anderer VCs oder so.
das größte Interesse daran, dass die KI-Blase nicht Platz hat, natürlich gerade das größte Unternehmen, Nvidia.
Ich habe das Gefühl, ein Teil ist Backstop-Charakter.
Dafür haben sie aber ganz schön viel Geld reingepulvert, ehrlich gesagt.
Ich habe gerade gesagt, bis zu 6 Milliarden, das war Quatt.
Ich glaube, sie investieren nur 2, 3 Milliarden, ehrlich gesagt.
Sekunde, das muss ich gerade mal gucken.
6 Milliarden war nämlich schon der nächste Deal, den kommen wir später noch drauf, aber die Injektion kennen wir noch gar nicht, also wie viel Geld reinfließt.
Wir wissen nur, dass die Bewertung 30 Milliarden, also gemütlich 50 Prozent über der letzten sein soll.
Ich bin gespannt, wie viel Nvidia es wert ist.
Ich behaupte mal eher kleine Runde.
Ein bis zwei Milliarden, um die Firma über Wasser zu halten.
Nvidia soll wohl auch mit Perplexity schon darüber gesprochen haben, so ihren üblichen Lizenz-Deal zu machen, also ein paar Leute zu übernehmen und Lizenz von Perplexity, um das so ein bisschen selber weiterzuentwickeln.
Das scheint nicht funktioniert zu haben, aber wir werden sehen, wie das landet.
Wir brauchen so einen Term für so Finanzierung.
So wird es ja jetzt öfters geben.
Also Fire Cell ist es ja nicht.
Equihire ist es auch nicht.
In der Vergangenheit war das schon überwiegend Equihire.
Ja, wäre Fallschirmfinanzierung.
Also so ein fallendes Ding wird ein bisschen langsamer zum Fallen gebracht.
Golden Parachute könnte man es nennen.
Das ist eigentlich anders besetzt, aber...
Was bedeutet das eigentlich?
Golden Parachute ist...
so ein bisschen wie goldener Handschlag, glaube ich, Sekunde.
Ich glaube, wenn du rausgehst und dir das Fortgehen, ja, also wenn zum Beispiel eine Firma übernommen wird oder so und du sagen, es ist klar, dass du gehen musst, weil es nicht zwei CEOs geben kann, dann kriegst du goldene Handschellen, goldene Handshake oder man nennt es eben auch Golden Parachute.
Aber den Beinamen Zentralbank der KI-Deals hat Nvidia jetzt schon länger.
Bin gespannt, wann wir mal das erste große Pleite sehen im KI-Business.
Das ist ja ein bisschen auffällig.
Es scheint fast alles zu funktionieren.
Man hört relativ wenig von größeren Ausfällen.
Hat natürlich auch viel Momentum.
Es gibt genug Leute, die noch anstehen und irgendwelche KI-Deals machen will, weil niemand keine KI-Deals machen möchte.
Der andere große Deal von Nvidia ist, dass sie, da haben sie nämlich 6 Milliarden investiert, beziehungsweise investiert haben sie eine Milliarde, aber sie geben gleichzeitig 6 Milliarden aus für eine Lizenz der Firma Poolside, um deren Technologie zu nutzen und ich glaube über 100 Mitarbeiter sozusagen rüber zu holen zu Nvidia.
Mit Poolside will Nvidia offensichtlich ihre eigenen Open Source oder Open Ways Modelle.
Nemotron gibt es, also sie haben ein eigenes Open-Wades-Modell, aber das liegt inzwischen relativ weit zurück.
Man muss da mehr Gas geben, so wie andere auch.
Und auch dafür scheint Nvidia jetzt 6 Milliarden oder insgesamt 7 Milliarden dann in Poolside zu investieren.
Sie bewerten die Firma einerseits mit 12 Milliarden, indem sie eine Milliarde reinstecken, aber geben eben zusätzlich 6 Milliarden, also die Hälfte an Investoren, vorherige Investoren weiter.
Das ist dieser typische Deal, den man jetzt so ganz oft gesehen hat, wo sie...
Genau so viel kaufen, dass sie die Leute und die Lizenzen mitnehmen können.
Ich würde sagen, es ist hier eigentlich mehr oder weniger.
Die Investoren sitzen dann mit der Restfirma mit einer Milliarde drin rum, kriegen aber sechs Millionen Entschädigungen dafür, dass Poolside verkauft wurde und dürfen sie gleichzeitig aber mit zwölf Milliarden in Bücher drin halten.
Das ist auch interessant.
So würde ich zumindest interpretieren.
Tatsächlich möchte entweder hier aber die Plattform und die Menschen 209 Researcher und Employees oder Engineers haben.
Und das machen sie, um schneller zu sein?
Oder weil der Deal sonst nicht durchgewunken wird?
Ja, also Nvidia, du meinst, warum sie die Struktur so machen?
Ja.
Ich habe das Gefühl, es ist eine Kombination aus Geschwindigkeit und dass man Regulatoren außen vorhalten will.
Und offensichtlich in den USA keine Regelung gibt, die so einen Umgehungstatbestand gut unterbinden oder effektiv unterbinden.
Also eigentlich müsste man als Webberberbehörde, wenn man da Fragen hat natürlich dann irgendwie sagen, das ist eine Umgehung.
Ich glaube, ein, zwei Versuche gab es in der Vergangenheit ja auch.
Aber im Moment ist es der beste Weg, eine Transaktion schnell und unbürokratisch abzuwickeln.
Weil du könntest sagen, weil entweder so groß ist, könnte es sonst eine regulatorische Prüfung geben und die würde dann wiederum dauern oder könnte den Deal gefährden.
Wobei das bei so relativ kleinen Firmen eigentlich eher lästig ist und nicht wirklich auf...
beziehungsweise es hat nur aufstiebende Wirkung, dass jetzt ein Deal verhindert wird, wirklich, wenn du so eine kleine Firma kaufst, glaube ich nicht.
Witzig, dass Elon Musk die Firma noch kauft.
Von dem würde man doch auch erwarten, dass er so Deals macht.
Ja, gute Frage.
Wahrscheinlich, weil wenn man in Aktien kauft, ist dann doch einfach, also eine Firma komplett zu übernehmen, ist als Aktientausch dann wahrscheinlich einfacher.
Du sprichst über Cursor, das ist die Firma, die Elon Musk...
kurz vor dem Börsengang eigentlich schon verpflichtet hat und dann nach dem Börsengang den Deal vollzogen hat.
Wahrscheinlich in der Hoffnung, dass seine Aktien, mit denen er den Deal bezahlen möchte, dann wertvoller sind und der Deal so günstiger wird für ihn, beziehungsweise weniger dilute, weniger verwässernd für SpaceX-Aktionäre.
Und The Information hat beim ersten All-Hands-Meeting mitgehört, beziehungsweise Schilderung empfangen von Mitarbeitern.
Und zwar hat Elon Musk gerade das erste Mal quasi die Mitarbeiter von Cursor adressiert.
Ganz spannend, relativ klar gesagt, er erwartet, dass er mit Cursor jetzt im Rennen um Software nochmal aufholt.
Hat dabei relativ klar auch eingestanden, dass Grog den Anschluss zur Spitze verloren hat.
Das ist das Interessante, dass er nach außen kommuniziert.
Grog ist das führende Frontier-Modell mehr oder weniger, wenn man Preisgeschwindigkeit und Leistung einbezieht.
Dass er seinen eigenen Entwicklern und Entwicklerinnen aber wiederum erzählt, Grog hat den Anschluss verloren.
Jetzt muss jeder selbst entscheiden, welcher Schilderung er glaubt.
Also Fakt ist, dass die Cursor-Entwickler natürlich relativ gut einschätzen können, ob Grog gerade das führende Modell ist oder nicht.
Über Cursor kann man ja selber wählen, welches Modell man nutzt und ich glaube, dass man innerhalb von Cursor ein ganz gutes Gefühl dafür hat, welche Modelle gerade besonders populär sind und welche weniger.
Deswegen macht es aus Elon Musk keine...
Kein Sinn, die Cursor-Mitarbeiter anzulügen, würde ich behaupten, weil die die Wahrheit kennen.
Macht es auch Sinn, die Öffentlichkeit anzulügen?
Naja, da gibt es vielleicht ein oder zwei Hinweise aus der Vergangenheit, ob er jemand ist, der sowas eventuell tun würde.
Ich denke gerade an Cursor, das Produkt, dass das bald so ein bisschen so funktioniert, wie wenn man früher einen Termin bei Google eingestellt hat.
Also du willst dich physisch treffen oder du willst mit Zoom einen Call machen, aber dann kommt sofort Google Meet rein.
Have you tried Grog?
Ja, also wir haben ja gesagt, dass er sich wahrscheinlich viel Code-Basis zusammenkaufen möchte, um beim Coding aufzuholen.
Wir werden sehen, ob er es schafft, Grog wirklich auf Spur oder auf Frontier-Level wieder zu bekommen.
Ich will jetzt nicht sagen, dass es komplett abgeschlagen ist.
Aber es hat bei der Adoption einfach Probleme.
Wobei, wie gesagt, Grogbot zumindest in Ansätzen jetzt relativ populär ist.
Die Information schreibt auch, dass Cursor inzwischen auf 4 Milliarden Revenue Run Rate im Juni, Ende Q2 war.
Das wäre dann nur noch eine 15 Mal Umsatzbewertung.
Damit hätte Elon Musk die Firma relativ günstig eingekauft.
Es sei denn, das Produkt verliert doch etwas mehr Momentum, als bisher öffentlich war.
Mal schauen, wie es sich unter SpaceX weiterentwickelt.
Das wird ja jetzt relativ publik werden, wobei dadurch, dass in dem, also SpaceX, XAI reportet ja nur die drei Segmente, Connectivity, Space, Launches und AI.
Und in AI ist halt vom Datacenter-Deal über GROG, über Cursor alles drin.
Ich würde sehr loben, wenn sie da mehr Transparenz schaffen und das vielleicht zumindest kommentieren, was die einzelnen Subsegmente da noch dazu beitragen.
Mein Gefühl ist, man wird einfach, weil es einfacher ist, da in Zukunft ein großes AI-Segment nennen und mehr Informationen werden wir leider nicht bekommen.
Und wir wissen, der Großteil dieses AI-Segments, auch im Vergleich zu den vier Milliarden, die Cursor jetzt DS ja machen könnte, der Großteil des AI-Segments sind natürlich die Vermietung der eigenen Datacenter, die vor sich hin eideln und mit GROG nicht ausgelastet werden können.
Als ich den Tweet von Gavin Baker gesehen habe, musste ich sofort an dich denken und habe mir gedacht, der kann wirklich auch nichts kommentieren, ohne sein Investment zu pushen.
Ja und zwar schon mal richtigstellung übrigens.
Also Gavin Baker ist bekannt unter anderem als regelmäßiger Stammgast im All-In-Podcast und seines Zeichens CIO, Chief Investment Officer von Atreides Management.
Anlehnung an das Dune-Universum, glaube ich, das Dune-Buch, wo Atreides das vermeintlich gute Königshaus darstellt, das den Wüstenplanet Dune, ne, heißt der Dune?
Heißt der Planet Dune?
Ich glaube ja.
Besiedelt, wie auch immer.
Und ich hatte gesagt, dass irgendwie 30% seines Fonds in SpaceX liegen.
Das ist falsch, das sind rund 42%, die in SpaceX exklusiv legen.
Die nächstgrößere Position des Micro Technologies mit 7%.
Also er hat massives Exposure zu SpaceX.
Aber was wolltest du sagen?
Ja, er hat ja getwittert, dass die Open Ways, die Closed Ways...
überholt haben.
Aber er konnte sich natürlich auch nicht auslassen, dass er glaubt, dass Grog noch schneller wächst als Open Worlds.
Ja, also er ist komplett Grog-pilt, wenn du ihn da reden hörst in dem All-In-Podcast.
Fragst du dich manchmal ein bisschen, in welcher Realität er lebt?
Also er sollte als SpaceX-Investor natürlich besser informiert sein als wir.
Aber wenn er sagt, dass er glaubt, Grog wäre bald das Leading-Modell oder würde ein Großteil, also Leute unterschätzen das noch komplett.
Da habe ich einen anderen Eindruck, sagen wir mal so.
Oder es lässt sich mit öffentlich verfügbaren Zahlen noch nicht so gut nachvollziehen.
Er, wie gesagt, hat ganz sicher bessere Zahlen als ein SpaceX-Investor.
Aber wie gesagt, er tut auch gut darin, sein eigenes Investment zu pushen, weil fast die Hälfte seines Fonds ausschließlich aus SpaceX besteht und er das scheinbar vorhat, noch lange zu halten.
Was er diesmal aber postet, ist, er bezieht sich dabei auf den CEO von Vercel.
Das ist quasi eine Plattform, über die man Modelle einsetzt, dass laut Messung von Vercel die Nutzung von Open-Weight-Tokens von 28% aller Tokens auf ihrer Plattform auf 62% aller Tokens gestiegen ist.
Also von ein bisschen mehr als ein Viertel sind wir jetzt bei fast zwei Drittel der Tokens, die in Open-Weight-Modellen quasi generiert werden.
Das Interessante ist aber, dass zur gleichen Zeit OpenAI und Entropic wachsen.
Also es ist nicht etwa so, dass das Wachstum vielleicht, was die Gegenteil von Beschleunigen deakzeleriert ist, vielleicht bremst es das Wachstum ein klein wenig, aber zumindest Entropic, aber auch OpenAI gerade haben eigentlich ihre besten Monate, während genau diese Entwicklung passiert.
Und das ist ja auch, was ich vorher so ein bisschen versucht habe anzudeuten.
Also dass OpenWeights erfolgreich ist, heißt nicht zwangsläufig, dass kommerzielle Modelle abgeschlagen werden oder gar Marktanteil verlieren.
Im Gegenteil, der Marktanteil, wenn man ihnen Geld misst, steigt weiter.
Weil die Open-Source-Modelle natürlich, Sekunde, ich gucke mal kurz in die Versal-Daten, ob ich das da noch nachvollziehen kann.
Genau, bei Spend ist es so, dass Claude und GPT weiter ihre Marktanteile halten oder ausbauen und Kimi und andere eigentlich keinen signifikanten Unterschied haben.
Also kein Marktanteil signifikant gewinnen.
GLM auch nicht signifikant, würde ich sagen.
Also was Spend angeht, Ausgaben, essen die Open-Source-Modelle überhaupt nicht signifikant, sozusagen, wenn du dir so einen Verteilungsgraf anschaust, rein.
Bei den Tokens ist es aber so, dass sie fast zwei Drittel der Tokens schon generieren.
Und was Gavin Baker hier, glaube ich, richtigerweise sagt, dass es in Zukunft zwar ein Großteil der Tokens, bis zu 80, 90 Prozent, von Open-Wades-Modellen generiert werden.
Und dass diese übrigens in Klammern, mein Kommentar, weiter in Public Clouds laufen werden oder in amerikanischen Datacentern.
Das heißt, es ist für die ganze Chip- und Datacenter-Industrie erstmal kein großes Problem, es sei denn, dass die Preise noch stärker verfallen würden.
Aber dass ein Großteil des Bands aber trotzdem von den kommerziellen Models vereinnahmt wird in Zukunft.
Das kann halt wahr sein.
Also Open-Source kann die führende Technologie oder die Technologie, die die meisten Tokens rausbringt oder generiert sein und trotzdem kann ein Großteil des Marktes bei den zwei geschlossenen Laboren liegen für zumindest einen voraussehbaren Zeitraum.
Das muss ich nicht widersprechen.
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Dann für mich die News der Woche.
Anthropics Fable 5 Modell, das teuerste Modell, wird nicht so schnell abgenommen.
Ist das für dich No News oder ist das jetzt Tipping of the Iceberg?
Also News ist für mich, was für einer diebischen Schadenfreude du das wieder vorträgst.
Zum Glück müssen die Hörer dich nicht sehen, wie diebisch du dich freust darüber.
Es ist insofern keine News, dass ich genau das glaube ich in der letzten oder vorletzten Folge schon gesagt habe, dass das neueste Fable-Modell nicht so gut ankommt.
Also es peaked so ein bisschen bei 5% glaube ich des Uses.
Währenddessen wird Opus 5 aber zum Beispiel gewinnt Marktanteile.
Und Sonnet 4.6 wird weiter als, was ich immer Workhorse nenne, benutzt.
Opus 5 ersetzt Opus 4.8, aber der gemeinsame Marktanteil von Opus 4.8 und Opus 5 steigt auch weiterhin.
Insofern, man kann sagen, dass Fable 5, oder man muss sagen, dass Fable 5 kein wirtschaftlicher Riesenerfolg war.
Es wird jetzt versucht, Mythos zumindest für defensive Cyberaktivitäten wieder ein bisschen verfügbarer zu machen.
Ansonsten, ja, Fabel 5 war kein wahnsinniger Erfolg aus heutiger Sicht.
Trotzdem steigert Antropic aber seinen Umsatz ganz ordentlich weiter bisher.
Insofern ist das für mich nicht kein großer Tipping Point.
Aber ich glaube, OpenAI hat auch mal ein Modell gehabt, was zwischendurch nicht so großartig lief.
Wie gesagt, die Lage ist hochdynamisch.
Das Momentum kann sich schnell drehen.
Es gibt immer, glaube ich, Wochen, wo OpenAI vielleicht mehr verkauft als Antropic.
In der Mehrzahl der Wochen war das in der Vergangenheit so, dass Antropic deutlich besser performt hat.
Aber wie gesagt, es kann sich ganz schnell drehen.
Und das Einzige, was ich wirklich ausschließen würde, ist, dass Grog signifikante Marktanteile bekommt.
Und zwar nicht, weil ich ihnen die Fähigkeit nicht zuschreibe, sondern weil ich glaube, dass...
die Kaufbereitschaft der Kunden einfach als teilweise berechtigte, teilweise vielleicht auch ideologische Ressentiments von Kunden geben, Elon Musk und XCI gibt.
Und deswegen selbst bei sozusagen Ceteris Paribus würden Kunden das weniger kaufen.
Und ich finde das auch nachvollziehbar.
Das heißt, dass man da nicht ganz rational ist.
Man kann sagen, es sah ja auch so aus, als wenn Entropic nicht nur wegen der Fähigkeiten der eigenen Modelle im Formarsch war, sondern auch, weil es eine gewisse ideologische Spaltung gab oder gewisse Solidarität mit Enthropic nach der Pentagon-Affäre und gewisse Ressentiments gegenüber deren Handling der Pentagon-Affäre.
Aber ansonsten würde ich sagen, ist das Rennen relativ offen.
Die einzigen Sachen, wo ich mir relativ sicher bin, ist, dass kommerzielle Modelle fast unabhängig von der Open-Source-Entwicklung weiter voranschreiten werden oder sogar beschleunigt werden.
vielleicht dadurch.
Und dass das Rennen weiterhin zwischen Entropic und OpenAI hauptsächlich läuft.
Man kriegt so ein bisschen das Gefühl, dass die Leute mehr und mehr auf die Preise gucken.
Also wir haben ja in der letzten Folge ein bisschen darüber gesprochen, dass jetzt verschiedene Tools so Ausgaben tracken und zeigen, wer irgendwie am meisten ausgibt.
Also von den Mitarbeitern und irgendwie Budgets freigegeben werden.
Wir hatten einen Kollegen vor kurzem erzählt, dass der eigentlich täglich die ganze Zeit irgendwelche nächste Token freigibt.
Also so Limits für Mitarbeiter.
Und wahrscheinlich wird das so der Punkt sein.
Die Leute, Bülser meinte vor kurzem zu mir, man muss nicht überall mit dem Porsche hinfahren.
Man kann auch manchmal das Fahrrad nehmen.
Das fand ich eine ganz gute Beschreibung.
Ja, finde ich eine gute Analogie.
Es gibt, glaube ich, Dinge, die du definitiv mit dem Porsche machen würdest.
Also wo du das teuerste oder beste Modell, nicht sagen sie, teuerste, aber das beste Modell für nehmen möchtest eher.
Wenn es darum geht, eigene Software zu erstellen vielleicht oder irgendwelche High-Stakes-Sachen oder wirklich größere Research-Projekte.
Und gleichzeitig gibt es bestimmt Dinge eben, wo ein ganz normales Modell oder ein besonders schnelles oder preisgünstiges sogar opportuner ist zu nutzen.
Dann lass uns nach China gehen.
Ja, ich meinte gerade, die zwei Großen werden die Führung behalten, was kommerziellen Erfolg angeht.
Und trotzdem gibt es natürlich immer so kleine Schockmomente.
Und die neueste Überraschung, die Leute wieder so ein bisschen hat aufhorchen lassen, ist das sogenannte Ox Alpha Modell, was sozusagen in Stealth Mode auf der Plattform Hugging Face veröffentlicht wurde.
Angeblich mit einem Budget von 100 Trillionen Tokens.
in der man es kostenlos testen kann.
Also der Macher von OxAlpha, wer immer das ist, stellt 100 Billionen Deutsch-Tokens am Tag zur Verfügung, um rumzuspielen mit dem Modell.
Das Modell hat eine Million Kontext-Window, wird als sehr leistungsfähig beschrieben.
Ich würde sagen, es gibt so ein bisschen widersprüchliche Einschätzung.
Einerseits sagt man, es riecht sehr nach einem Modell der GLM-Familie, also das wäre ZAI oder Zipu, die chinesische Firma.
Andere sagen, es ist relativ klar nicht chinesisch, weil es alle Vorteile der amerikanischen Modelle zeigt.
Chinesisch kann man ja auch relativ gut vertesten mit ein paar Korrekturfragen, die man bei einem Modell aus China nicht erwarten würde.
Leute testen es auch zum Beispiel, indem sie die Roundtrip-Zeit messen.
Also du nimmst verschiedene Cloudflare-Locationen in den USA und schaust, auf welchen Server, also wie schnell kommt die Antwort zurück und so weiter, wenn du nur einen Token beanspruchst.
Da gibt es Leute, die behaupten, es ließe darauf schließen, dass es zumindest auf US-Datacentern lief.
Jetzt ist aber die Frage, wer kann es sich eigentlich leisten, 100 Billionen Tokens am Tag aus US-Datacentern zur Verfügung zu stellen?
Das können eigentlich nur Google, vielleicht OpenAI, SpaceX und Antropic.
Also das ist eigentlich ein Volumen, wofür du 500, ich glaube, jemand hat das ausgerechnet, wenn man der Rechnung glauben kann, bräuchte es dafür 580.000 GPUs.
Um das zur Verfügung zu stellen, da gibt es eigentlich nicht so viele Firmen, die das könnten.
Also es bleibt band, wer hinter diesem neuen Frontier-Modell steckt.
Es ist auf jeden Fall ein bestehender Player, also einer der großen vier US-Data-Center-Betreiber und KI-Labore oder eine der großen chinesischen Firmen.
Wobei dann sehr wahrscheinlich wäre, dass dieses 100 Billionen Tokens pro Tag Budget vielleicht eher Marketing ist, weil eigentlich könnte niemand von denen über so viel Rechenzeit verfügen oder am Markt kaufen wollen, nur um dieses Modell zu testen, dann wäre es fast eine chinesische Attacke wieder auf die kommerziellen Modelle, wenn jemand eigentlich hier Dumping betreibt und 100 Billionen Tokens am Tag mit einem sehr leistungsfähigen Modell verschenkt.
Wir werden es sehen.
Also die Wetten sind so ein bisschen auf GLM Sipu.
Mal sehen.
Sieht es ja wie ein Lottogewinn.
Ja, du kannst jetzt kurz loslegen und ein bisschen rumtesten mit dem Modell.
Übrigens Hugging Face selber, wo wir gerade dabei sind, also die Plattform, wo man so Modelle runterlädt in der Regel, ist auch dabei Geld zu raisen, gerade beziehungsweise startet einen dualen Prozess.
Also sie suchen nach jemandem, der sie kaufen würde auf einer 13 Milliarden Bewertung, nachdem Stripe ja Open Router für 7, 8 Milliarden zuletzt gekauft hat.
scheint Hugging Face oder vielleicht die Investoren von Hugging Face zu denken, das Momentum sollte man mal nutzen, wenn gerade Leute wie wir Drunken Sailor solche Infrastruktur-Companies kaufen, die so im weitesten Sinne die Pixeln-Shovels der KI sind, also die Schaufelverkäufer.
Hugging Face als die Plattform, auf der eigentlich alle Modelle gehostet werden, wo man sich fragt, was der wirtschaftliche Impact jetzt wirklich ist, die Zurverfügungstellung und Hosting der Modelle.
Aber Hugging Face glaubt, sie könnten 13 Milliarden wert sein und versuchen jetzt wohl angeben oder haben eine Bankbeauftragten Käufer zu suchen auf dieser Bewertung für die Plattform.
Dann wären aber auch schon alle Infrastruktur-Companies interessanterweise quasi im Hafen auf einmal.
Und man fragt sich, was aus der schönen Open-Source oder neuen KI-Welt geworden ist.
Wo wir gerade über Stripe reden, ich verschiebe hier live die Karten.
im Trello, weil wir gerade Stripe erwähnt haben.
Es gibt eine ganz spannende neue Entwicklung und zwar, Sekunde, gibt es inzwischen ein paar News darüber, gestern gab es noch keine.
Ja, fast verrückt, dass niemand darüber schreibt.
Also es gibt mit Ausnahme von Dealroom keine offizielle Berichterstattung darüber, aber Auf Twitter ging gestern viral, dass es einen neuen Zusammenschluss namens Ryan Group, wie der Fluss auf Englisch gibt, unter dem Vorsitz von Luis Garriciano, der zuvor, ja was war der zuvor eigentlich, ein spanischer Economist, also Wirtschaftswissenschaftler, hat an der LSI unterrichtet und war selber Mitglied des Europäischen Parlamentes.
Unter dessen Vorsitz oder Geschäftsführung wurde diese sogenannte Ryan Group gegründet und die Initiatoren, also Co-Chair und Co-Founder sind zwei Personen, die einzeln gesehen vielleicht total viel Sinn machen, in Kombination dann aber doch wie eine lustige Kombi wirken.
Und zwar ist es einerseits der eben schon implizit genannte Patrick Collison, also einer dieser beiden Collison-Zwillinge, die Stripe gegründet haben.
Und der andere ist Mario Draghi, der ehemalige EZB-Chef, der sozusagen mit seiner Reformagenda für Europa, also wie man Europa wiederbeleben kann durch heftige Investitionen und Industriepolitik, ja zuletzt so ein bisschen Furore gemacht haben, wovon aber leider viel zu wenig umgesetzt wurde.
Und Collison und Draghi haben sich wohl jetzt zusammengetan unter, wie gesagt, der Geschäftsführung von Garigiano und diese Ryan Group gegründet.
Liest man deren Selbstdarstellung, steht hier, ich lese einfach mal vor, wie sich die Webseite selber darstellt.
Also man möchte quasi das Wachstum in Europa wieder beschleunigen.
Man sieht Europa als relativ abgeschlagen, so wie auch in anderen Positionspapieren vorher schon gesagt.
das Nichtstun nur zu einer Verschlimmerung der Lage führt, stellt man relativ klar fest, was logisch ist.
Stattdessen möchte man eben massiv investieren in technologisches Aufholen, eventuell Führerschaft, weil sonst die Möglichkeit für wichtige Ausgaben im Thema Defense, Social und so weiter fehlen würde.
Und dafür bringt man Leute oder Führungskräfte aus Regierung, akademischer Welt, Business.
zusammen in so einer Art Think Tank, würde ich es beschreiben, das sich regelmäßig unter Chatham House Rules zusammentut und dann durch Publikationen auffallen möchte oder den öffentlichen Diskurs mitbestimmen würde.
Neben den drei jetzt schon erwähnten Personen können wir vielleicht ein paar Member, die jetzt, also insgesamt sind es etwa 50 Leute, die hier erstmal als Member aufgeführt werden und ich sage mal die, die jetzt vielleicht aus unserer Sicht interessant sind.
Einerseits ist Bastian Nominacher, der Zvelonis, CEO, dabei.
Dann vielleicht bekannt Gerd Stanowski, der Chef der Schwarz-Gruppe bzw.
General Partner, nennt sich das dort.
Janett zu Fürstenberg, die auch bei anderen Initiativen schon aktiv war zuvor.
Wen haben wir noch?
Jörg Kuckis, ehemaliger Staatsminister im Wirtschaftsministerium, glaube ich, wenn wir nicht irre.
Dann interessant, Leopold Aschenbrenner, der sich eigentlich gefühlt gar nicht mehr so viel mit Europa identifiziert, aber hier sozusagen als Mitmember auftritt und diese Zwecke fördern möchte.
Luca Ferrari, der CEO von Benning Spoons, dem italienischen, sagen wir gerade IPO-ten Softwareunternehmen, was Komod und andere gekauft hat.
Niklas Sendström, Founding-Partner von Atomico und Skype-Gründer, der ein der bedeutendsten VC-Fans in Europa verwaltet.
Wer ist vielleicht noch bekannt?
Achso, Sebastian Simiatkowski von Klaner natürlich.
Der CEO von Mastercard, Michael Miebach.
Moritz Schularik vom Kieler Institut für Ökonomie.
Dann Tobi Lüttke, der auch nicht mehr in Europa domiziliert eigentlich, sondern Shopify.
Ja, also mehr mit amerikanischer Politik oder weiß nicht, vielleicht ist es auch Weltpolitik aus seiner Sicht.
da viel politisch äußert.
Das sind so die bekanntesten Personen, würde ich sagen.
Wir haben jetzt viele ausgelassenen Editor von Raula Kalaf von der Financial Times, Editor-in-Chief von The Economist, Sany Minton Beddows sind auch dabei und wie gesagt, viele Ökonomen, Publizisten, Politiker, Ex-Politiker und so weiter, aber das waren jetzt so die bekanntesten.
die hier Gas geben wollen, damit sich doch noch was ändert in Europa.
Und was fordern Sie?
Also dass Big Tech jetzt endlich richtig Steuern zahlt, damit es ausgeglichen ist?
Oder was sind die Forderungen?
Ja, das wäre aus meiner Sicht ein sinnvoller Ansatz.
Wenn ich es richtig verstehe, möchten Sie vor allen Dingen die von Draghi schon monierten Punkte stärker durchsetzen.
Also Draghi hat ja eine gute Reformagenda, mein eigenes Urteil, zumindest zielführende Reformagenda vorgelegt.
Und wenn ich es richtig verstehe, ist die Aufgabe schon, das durchzusetzen, ehrlich gesagt.
Sonst hätte man den jetzt sicherlich nicht zum Co-Share und Co-Founder gemacht.
Wie der und Patrick Collison sich jetzt getroffen haben und da zu Brüdern im Geiste geworden sind, da müssen wir vielleicht ein bisschen die offizielle Berichterstattung abwarten.
Wie gesagt, bis jetzt gibt es noch gar nicht so viele Berichte darüber, aber ich bin gespannt, wie die das selber.
dann in Narrative verwandeln und einordnen.
Also es ist jetzt auch nicht irgendwie ein großer Scoop oder so, sondern dieser Luis Garziano hat das gestern auf Twitter selber bekannt gegeben.
Warum er da dem Presse-Launch so ein bisschen vorweg läuft oder man gleichzeitig keine PR macht, ist mir ein bisschen unklar, ehrlich gesagt.
Es geht um Lobbyarbeit.
Aber wir müssen doch eigentlich jetzt bald eine ähnliche Formation in Amerika sehen für Big Tech, wie man Datacenter wieder ins bessere Bild bekommt.
Ja, nachdem man letzte Woche, haben wir berichtet, dass man die Tech-Konzerne aufgefordert hat, mal ein bisschen was für die öffentliche Meinung zu tun.
Also wenn irgendjemand die öffentliche Meinung erfolgreich manipulieren konnte in der Vergangenheit, dann waren es ja die sozialen Netzwerke.
Und denen hat man jetzt mehr oder weniger, hat man die angewiesen, sich mal zu kümmern, dass die Leute das ganze Datacenter-Ding nicht mehr so schlimm sehen.
Und daran scheint man inzwischen wohl schon zumindest teilweise den Glauben verloren zu haben, weil die Washington Post schreibt jetzt und andere Medienberichten übereinstimmt, dass mehr und mehr republikanische Kandidaten quasi ins Oppositionslager gegen Datacenter wechseln.
Also die galten vorher als business-friendly.
haben aber gemerkt, dass das inzwischen ein unpopuläres Statement ist, sich für Datacenter einzusetzen.
Und jetzt wechseln sie so ein bisschen die Seiten und sagen, eigentlich finden wir Datacenter auch gar nicht so gut.
Weil sie merken, also die Midtermwahlen stehen an und man merkt, es ist so ein bisschen verlorener Posten, wenn man jetzt versucht, Datacenter zu verteidigen oder gar willkommen zu heißen als Politiker, weil die Mehrzahl der Amerikaner das inzwischen ablehnt.
Teilweise, weil sie wirklich was gegen Datacenter haben, teilweise vielleicht auch nur, weil sie generell das Gefühl haben, dass AI nicht zu ihrem Nutzen geschaffen wird.
Ja, und jetzt wechseln die Politiker opportunistisch die Seiten, zumindest einige.
Was natürlich ganz interessant ist, weil damit muss man sich natürlich fragen, wo die Datacenter dann gebaut werden.
Wahrscheinlich gibt es dann ein, zwei Staaten, wobei das mit Energie dann wieder kompliziert ist, aber irgendwie Textas oder so, die dann sagen, wir sind friendly bei uns.
Ist die Mehrheit stark genug oder so?
Mal sehen.
Was bedeutet das denn für die ganzen MAGA 7 CEOs, die bei Trump immer eingeladen worden sind?
Also dürfen die jetzt auf einmal nicht mehr auf die Partys?
Also auf die Partys dürfen die trotzdem, weil die natürlich brav ihr Geld bei den Packs abliefern und irgendwelche Ballroom-Sanierungen unterstützen und Inaugurationsfeiern und was weiß ich alles.
Aber irgendwie hat man hier ein bisschen spät, glaube ich, die Stimmung kippen sehen.
Also man hätte natürlich viel früher eingreifen müssen.
Vielleicht auch ein bisschen vorsichtiger vorgehen.
Man hat ja im Verborgenen teilweise so eine Data Center Deals gemacht.
Da gibt es ganz spannende Reportage über Meta, wo die Bürger einer Stadt oder Gemeinde wirklich erst ganz spät erfahren haben, dass das Ding jetzt fertig gebaut wird und vom Prozess dahin ganz wenig mitbekommen haben.
Ja, vielleicht hat man da die Gemeinschaft ein bisschen besser mitnehmen.
Also wer mag das schon, wenn einem sowas in den Vorgarten gebaut wird.
Wahrscheinlich haben Amerikaner so ein Businessgefühl, sie dürften dafür auch was bekommen.
Dann lesen sie natürlich in der Zeitung, dass andere Gemeinden dafür starke Beihilfen bekommen und fragen sich, warum wurde das bei uns hier vielleicht sogar in Black Neighborhood nebenan gebaut und wir bekommen keinen Cent, während woanders Schulen und Feuerwehren gebaut werden, damit es Data Center gibt.
Das weckt vielleicht auch Ressentiments.
Und die ganze Angstmacherei der CEOs hat auch nicht geholfen.
Also viele sind doch wahrscheinlich auch dagegen, weil sie einfach sagen, hey, KI nimmt uns den Job weg.
Ja, die Brand von KI, wenn man so möchte, ist nicht besonders gut, weil außer sozusagen ein bisschen aufgebautes Google hat der Durchschnittsamerikaner natürlich gar nichts davon.
Also für uns oder Leute, die im weitesten Sinne Wissensarbeiter sind und das gelernt haben zu nutzen.
ist es, glaube ich, ganz praktisch.
Aber der Durchschnittmensch, der außer vielleicht ein bisschen Chat-GPT-Quälen wenig Kontakt und vor allen Dingen Produktivität daraus bezieht und wenn, ist Produktivität vielleicht auch nicht das Wichtigste für Durchschnittsmenschen.
Für die ist das natürlich ja was, was nicht per se positiv ist, sondern was definitiv mehr.
Also das kann man auch mal sagen.
Also ich glaube, die Aussage, dass für den absolut durchschnittlichen Wenn ArbeitnehmerIn KI mehr Gefahren als Chancen bietet, müsste man erstmal widerlegen.
Du kannst sagen, es wirkt irgendwann lebensverlängernd, hat andere positive Second-Order-Effekte bestimmt, aber das unmittelbare Risiko für Job und wenn es nur ist, weil dein CEO jetzt glaubt, er kann Kürzungen besser erklären, unmittelbare Wirkung ist wahrscheinlich höhere Erwartungswert oder Wahrscheinlichkeit, dass es negativ ist.
für den Durchschnittsmenschen.
Und klar gibt es vielleicht zwei bis fünf Prozent, die sehr stark davon profitieren würden und so zu Superarbeitern werden oder ganz dadurch erst ihr eigenes Business bauen können oder oder oder.
Aber wenn wir über den Median und Durchschnittsmenschen sprechen, ist das sicherlich weniger rosig, die Zukunft.
Dann wäre die einfachste Form des Widerstands natürlich so eine Art Maschinenstürmer zu werden und die Holzkamaschen.
in die Zahnräder zu werfen, beziehungsweise eben den Bau dieser Datacenter zu verhindern.
Weil mach kaputt, was dich kaputt macht, im Zweifel.
Also kein Aufruf zu Gewalt oder so.
Bis jetzt betrifft das ja noch fast niemanden.
Aber stell dir mal vor, es gibt jetzt wirklich bald eine größere Industrie, die da disrupted wird, wo Stellen, keine Ahnung, im Accounting oder was weiß ich, zunehmend wegfallen.
Ist ja schon komisch, wenn Menschen das alles ertragen, ohne das.
Ich meine, in den USA ist man gewerkschaftlich nicht so gut organisiert, aber ich würde erwarten, dass in Europa Leute da sehr schnell auf die Barrikaden gehen auch.
Wird es die Demos geben von White Color oder von Blue Color?
Wem versucht man am meisten zu schaden?
Ich kann mir eher vorstellen, dass autonome Autos, irgendwelche Roboter und so, dass es da mehr Aufschrei gibt.
Und wir werden wahrscheinlich eine wahnsinnige PR von Studien jetzt erleben, dass am Ende alles positiv.
für den Arbeitsmarkt ist.
Ja genau, das Wirtschaftswachstum kann natürlich trotzdem positiv sein.
Es können auch neue Jobs geschaffen werden.
Das hilft aber den Leuten nicht, deren Jobs jetzt dadurch wegfallen im Zweifel.
Also dass die Wirtschaft trotzdem gewachsen ist, hat den Kohlearbeitern auch nicht oder Kohlekumpels auch nicht geholfen am Ende.
Nur etwas gemildert die Umstände vielleicht.
Ja, ein bisschen schwer vorauszusagen.
Ich glaube im Zweifel mit zeitlichem Verzug wird es sowohl Blue- als auch White-Color-Worker betreffen.
Prinzipiell kannst du beide umschulen oder beide.
Ich glaube, der ganze Umschulungssektor wird relativ groß werden, definitiv, um diese Leute zumindest damit eine Chance haben, in eine andere Occupation zu kommen.
Ja, wir werden es sehen.
Aber ich glaube, es betrifft, ich glaube, Robotik wird einfach ein bisschen Zeitverzug haben und vielleicht drei bis fünf Jahre später starten.
Und zuerst wird aber das betroffen sein, natürlich was Digitalen.
Output habt.
Aber ich verspüre schon deine Anstrengungen, hier aufs nächste Thema überzuleiten und von der ersten Megatransaktion der deutschen Robotik-Hoffnung Neuro Robotics zu berichten.
Und zwar geben die bekannt, dass sie die Firma Atlatus Robotics aus Ulm übernommen haben und die baut sogenannte Ich glaube, man nennt das Care-Saugmaschinen oder so.
Also diese großen Care-Maschinen, also ich kenne es hauptsächlich aus dem Supermarkt, relativ groß, mit dem man so zum Beispiel dann auch die ausgestüttete Bierflasche inklusive Glassplitter und sowas alles in so ein Roboter-Leib verbringen kann, was man so vor sich typischerweise noch von Menschen gesteuert, aber größtenteils halbautomatisiert schon in der Vergangenheit.
Das gibt es natürlich automatisch.
Die fahren dann...
Durch Supermärkte, durch Data Center vielleicht, durch Parkhäuser, Flughafen-Terminals nachts und so weiter.
Und Wischen, Saugen, Scheuern und Bohnern da schön den Boden.
Ich glaube, das sind, ich glaube, es ist Kehren, Wischen, Saugen, Scheuern, Bohnern bestimmt auch, ja.
Das sind so, glaube ich, die Dinge, die man damit machen kann.
Und Atlatus scheint genau solche Roboter.
relativ erfolgreich schon zu vertreiben, haben zumindest 2024 Gewinn ausgewiesen.
Ich nehme an, der Umsatz liegt noch zwischen 5 und vielleicht positiv gesagt 10 Millionen.
Das wären 100 solcher Roboter, die sie verkaufen.
Also ist es noch kein Milliardenmarkt, der sich da ergibt oder so.
Ich schätze mal auf 5 bis 10 Millionen Umsatz.
Sie hatten ein profitables Jahr zuletzt.
Und ich nehme an, man tauscht jetzt die durch Tether gerade, ich behaupte, inflatete Valuation und also die Anteile an Neuro Robotics, um da echten Umsatz hinzuzukaufen.
Die neuen Roboter sollen natürlich direkt auf die Neura-Plattform verschoben werden oder deren Entwicklung.
Also verkauft wurden uns humanoide Roboter.
Wir kriegen Wisch-Care-Saug-Roboter.
In China kann man diese Roboter zwischen...
22.000 Dollar kaufen, wenn ich es richtig verstanden habe.
Bei Atlatus liegen sie um die 50, aber da gab es zuletzt auch eine Preisaktion, dass man sie ab 30 kaufen konnte, wenn ich es richtig gelesen habe.
Für mich jetzt wieder nicht ganz einfach zu verstehen, warum dieser Markt aus Deutschland gewonnen werden sollte.
Für mich scheint es eher so, als würde man versuchen, sich so ein bisschen Substanz zuzukaufen hier für Neural Robotics.
Solange man selber noch produktmäßig nicht so viel vorzuweisen hat.
Also bisher laufe ich noch hauptsächlich Unitree-Robotern über den Weg.
Auf der Webseite von Atlatus haben schon alle Gewischkehr, Saug, Bohnerschraub, was auch immer Maschinen Neural Branding.
Also da hat man schon seit Längerem vorbereitet offenbar die Transaktionen.
Das war ein Prompt wahrscheinlich.
Genau, tauscht das Branding aus.
Eine Firma, die wirklich bemüht wäre, die besten humanoiden Roboter zu bauen und aus Deutschland startet, hat vielleicht auch nur ein, zwei Shots dafür, sich von Anfang an da so zu defokussieren.
Fairerweise Neurobotics hat auch vorher schon andere Robotersysteme gebaut, aber alles, was da nicht zielführend in Richtung menschliche Roboter geht, sagt mir eigentlich, die menschlichen Roboter werden nicht kommen oder nicht zeit- und technologiegemäß mithalten können mit chinesischen.
oder anderen internationalen Fabrikaten.
Aber wir wünschen dem Unternehmen natürlich nur das Beste.
Aber jetzt so früh da stattdessen Care-Maschinen einzukaufen, im weitesten Sinne, ja, bekräftigt eher meine Gefühle, was die Vision angeht.
Hast du überhaupt seit letzter Folge so ein bisschen Feedback bekommen zu deinem Online-E-Commerce-hat-sich-nicht-durchgesetzt-Thema?
Nee, hat sich niemand durchgesetzt.
Also auf LinkedIn haben ein paar Leute dazu Bezug genommen, aber ansonsten hat sich niemand beschwert.
Die gute News, zumindest für Xi'an, ist, dass man jetzt immer an 27 Milliarden Dollar glaubt, einsammeln zu können.
Es muss jeden Tag soweit sein.
Ich rechne mit nächster Woche.
September First Listing, das ist, Sekunde, Dienstag in China wäre vor unserer Episode.
Wenn ich mich nicht irre.
Könnten wir in der Dienstagsepisode drüber reden?
Wenn nicht, verschieben wir natürlich auch gerne die Aufzeichnung ein bisschen.
Es fällt sowieso immer in Urlaub.
Ja, wahrscheinlich können wir im nächsten Dienstag, also ihr hört das dann am Mittwoch.
über das CIN-IPO sprechen.
Wobei, mehr als den Kurs bekommen wir dann ja eigentlich auch nicht.
Den Rest kennen wir ja schon aus dem Prospekt, also müssen wir gar nicht nochmal drüber sprechen.
Apropos Prospekt, ich habe mir nochmal angeschaut.
Also die Rechnung ist ja, wir wären jetzt bei 27 Milliarden.
Und jetzt sagt man, 15 Milliarden haben die Cash rumliegen, damit wäre die echte Bewertung bei 12 Milliarden.
Und das wäre ja wirklich nur 10 Mal Gewinn oder so.
Jetzt muss man genau gucken, was ist der Gewinn?
Wir gucken mal kurz nochmal rein in die Zahlen.
Die sind im Sheet relativ weit hinten neben Zalando, weil ich noch nicht weiß, was der Ticker sein wird, obwohl das bestimmt schon rauszufinden wäre.
Wobei in Hongkong bekommen sie irgendeinen obskuren Ticker mit Sicherheit.
Sie haben 2025 ja 1,7 Milliarden Gewinn gemacht.
Jetzt ist aber das Q1 schon 26 Prozent unter dem Vorjahr.
Also ich würde mal eher mit einer Milliarde Gewinn für dieses Jahr rechnen.
Jetzt kann man überlegen.
Wird das ein besseres oder schlechteres Jahr für Schien?
Es gibt Leute, die behaupten, sie haben sich zu schlecht verkauft.
Ich würde es nicht ausschließen, bin aber anderer Meinung.
Also ich sage, sie werden vielleicht Ende dieses Jahres knapp über eine Milliarde Operating Income liegen.
Muss man sehen, wie stark das Weihnachtsquartal ist und so.
Aber nach allem, was ich nachvollziehen kann von außen, ist das Geschäft ja nicht dynamisch wachsend.
Teilweise spart man Marketingausgaben.
Zuletzt hat man sie aber auch massiv erholt, also die Marketingausgaben sind 31% höher, während der operative Gewinn 26% gefallen ist.
Und mit diesen 30% höheren Marketingausgaben hatte man nur insgesamt 1% Umsatzwachstum zusammengekauft, also hauptsächlich aus dem Marktplatzgeschäft.
Und die ganzen regulatorischen Probleme, die Minimis und so weiter, die fallen ja jetzt erst richtig an und kommen noch hinterher.
Also ich glaube, dass das Jahr 2026 nicht besser werden wird als 2025.
Insofern hätten wir vielleicht eine Milliarde Operating Income.
Könnte auch noch schlechter werden, könnte auch besser werden.
Dann hätten wir eine zwölfmal Gewinnbewertung.
Das wäre natürlich niedrig, gemessen daran, dass die Firma eigentlich kaum noch wächst, einstellig wächst und in China listet.
Finde ich das jetzt aber gar nicht so absurd.
Also irgendeinen China-Malus oder Discount muss man ja draufgeben.
Die westlichen Offline-Retailer sind ungefähr mit 20 mal EBIT bewertet.
Da würde ich Scenias nicht sehen.
Die haben deutlich bessere Geschäftsmodelle, wie ich ja erklärt habe, behaupte ich zumindest.
Deswegen finde ich eigentlich die Bewertung sehr fair.
Zumal, dass sie 15 Milliarden Cash auf dem Konto liegen haben, stimmt auch nur bis zum Tag des IPOs.
Denn mit dem IPO wird ein Drittel davon sofort wegschmelzen.
Das kann man aus dem IPO-Prospekt nämlich entnehmen.
Und zwar ist es so, dass die Altinvestoren, insbesondere die, die in Serie Pre-D, D und D Plus investiert haben, Anrecht auf, ich glaube, 3,5, 3,7 Milliarden, ich würde es mal Entschädigung nennen, haben.
Das heißt, mit dem IPO erhalten Sie einerseits eine Kompensation in Höhe von 2,2 Milliarden US-Dollar in Cash.
Das sind 15 Prozent der liquiden Mittel.
Dann bekommen Sie als Bonus.
rund 20 Millionen Class B-Shares.
Also die haben offensichtlich eine Liquiditätspräferenz gehabt, die ihnen 8% pro Jahr, also fangen wir mal ganz vorne an, die haben damals auf zwischen 60 und 90 Milliarden investiert in diese Runden.
Und zwar erst 90, dann 60.
Das heißt, das war schon ein Downround.
Da haben sie sich eine 8% Liquiditätspräferenz geben lassen.
Was heißt, dass sie jedes Jahr eine Mindestrendite von 8% erwirtschaften können.
Seitdem sie den IPO gegreenlighted haben im März, also theoretisch hätte der IPO über 96 Milliarden landen müssen, damit sie den überhaupt freigeben sozusagen oder damit er als qualifizierendes Event gilt.
Damit sie sagen, wir akzeptieren auch ein IPO zu jetzt unter 30 Milliarden, haben sie ab dem März eine Garantierendite von 12 Prozent nochmal bekommen, was sagen wir weiteren 230 Millionen spricht.
Auf jeden Fall.
Das, was sie insgesamt bekommen, also die Cash-Komponente, die Mindestrendite aus der Liquidation-Preference plus die Extrarendite seit März, wo sie den IPO gegreenlighted haben, wird ungefähr bei 3,5 bis 4 Milliarden liegen.
Das heißt, von der Cash-Position geht eine Menge weg.
Shein raised dann ja auch wieder 1,8 Milliarden mit dem IPO, das wollen sie zumindest.
Das soll ja für neues Wachstum investiert werden angeblich, aber von dem bestehenden Cash-Polster geht jetzt 4 Milliarden wieder runter an die Investoren.
Also das darf man in die Bewertung dann eigentlich nicht mehr rein.
Und dann finde ich die Bewertung dafür, dass das Unternehmen nicht signifikant wächst, eigentlich ganz fair.
Und ich bleibe dabei unter 25 Milliarden Ende des Jahres.
Hast du deinen Ring noch an?
Ich habe meinen Ring an, gerade ja.
Und bist du happy damit?
Happy ist übertrieben.
Also wenn Leute mich fragen, sage ich immer, es geht um diesen Aura-Sleep-Ring.
Wenn Leute mich fragen, sage ich immer, vorher hatte ich keine Schlafprobleme, jetzt erzählt mir der Ring, dass ich welche habe.
Und genau deswegen wird Aura jetzt verklagt, wie ich lese?
Ja, und zwar soll es wohl gerade ein Lawsuit, eine Klage geben in den USA, in San Francisco, wo behauptet wird, Aura hätte Konsumenten getäuscht in Bezug auf die Genauigkeit der Messung.
Also weil man mit Worten wie Build for Accuracy und Unparalleled Accuracy Werbung betreibt.
würde man den Eindruck erwecken, dass man besonders genau mit diesem Ring den Schlaf messen könnte.
Jetzt ist es aber so, dass irgendjemand hier, so ein schlauer Anwalt hat gesagt, Schlaf passiert nicht am Finger, sondern im Kopf.
Und eine vernünftige Schlafmessung, das ist Polysomnographie, also da hat man halt diese ganzen Elektroden am Kopf.
Eventuell wird der Atem gemessen und so weiter.
Und dann kannst du wirklich...
verlässliche Aussagen treffen.
Richtig ist natürlich aber, dass du mithilfe gewisser Proxysignale, Puls, Bewegung und so weiter, das natürlich approximieren kannst.
Also du kannst trotzdem eine Aussage darüber treffen, hat jemand gerade eher Tiefschlaf gehabt oder eher leichten Schlaf?
Genauso wie man es ja auch beim Sport gut Bewegung erkennen kann.
Also ob du gerade Laufen, Fahrradfahren, Krafttraining oder was auch immer machst.
Es ist natürlich schon möglich, danach ranzukommen und die Frage ist aber, die versprochene Genauigkeit trotzdem falsch ist.
Wie das ausgeht, wird man sehen, ob die ihre Marketing-Messaging anpassen müssen oder nicht.
Fakt ist, dass diese Aura Ring wirtschaftlich relativ erfolgreich ist und das ist vielleicht auch Teil des Timings oder des Grunds, warum diese Klage genau jetzt auftaucht.
Aura plant nämlich ein IPO, bei dem sie 3 Milliarden einsammeln wollen und mit bis zu 16 Milliarden bewertet.
werden wollen.
Also wenn ihr so einen Ring tragt gerade, könnt ihr stolz sein, weil der Markt möchte jeden Kunden oder jeden Ring, der bisher verkauft wurde, es gibt ja auch viele, die einfach rumliegen, mit zweieinhalbtausend Dollar bewerten.
Und zwar Gewinn und nicht Umsatz.
Moment, wie gibst du denn so viel Geld für diesen Ring aus?
I don't.
Und vor allen Dingen nicht so viel Gewinn.
Aber du hast eine Subscription, wenn du das Produkt vollumfänglich nutzen willst und der Ring kostet irgendwie zwischen 300 und 500 Dollar, glaube ich.
wie man pro Kunde oder pro Ring am Ende, also da ist natürlich auch noch Wachstum eingereicht und so weiter, aber würde man Status heute die verkauften 5,5 Millionen Ringe nehmen, würde man bei 2.500 US-Dollar dann wahrscheinlich pro derzeitigen Ring.
Das ist nicht gleich Kunde, möchte ich nochmal korrekterweise sagen.
Aber ja, es kann natürlich sein, dass die Leute, die jetzt klagen, das so ein bisschen als Shakedown-Stunt nutzen, also die versuchen, die Firma mehr oder weniger zu erpressen.
Weil es natürlich nicht schön ist, wenn man im IPO-Prospekt so ein anhängiges Verfahren disclosen muss und dass da ungeahnte Konsequenzen noch daraus hervorgehen könnten.
Wäre die Möglichkeit, dieses Verfahren schnell zu setteln, also eine außergerichtliche Einigung herbeizuführen, die Bereitschaft ist dann vielleicht ein bisschen größer.
Das wäre jetzt nicht das erste Mal, dass man im Vorfeld eines IPOs da Versucht so ein Drohszenario aufzubauen, in der Hoffnung ein paar Dollar mitzunehmen.
Also vielleicht hofft man auch einfach auf eine schnelle Millionenzahlung, die das dann beilegt, dieses Verfahren.
Dann haben wir noch kurzer Earnings Corner.
Temu, seine Mutter, hat Zahlen reported.
Das ist die chinesische Firma Pindodo.
Und die Reaktion war eher positiv.
Ich gucke mal, wie positiv.
Nicht, weil es der Firma furchtbar gut ging, aber weil die Zahlen besser als vermutet waren.
Heute ist es wieder auf dem Kurs von vor einer Woche.
Also es war vielleicht doch eher ein 10% Strohfeuer.
Also die Aktie hat relativ positiv reagiert, aber andererseits ist es auch wieder normalisiert.
Ich habe auch ehrlich gesagt nicht verstanden, warum es jetzt so gut sein sollte.
Wir gehen mal in die Zahlen rein.
Umsatz wächst mit 14% nach 17% im Vorquartal.
Das liegt daran, dass sich der Umsatz im Segment Transaction Services, das ist das, was Temu meiner Meinung nach ist, von 26 auf 20 Prozent Umsatzwachstum verlangsamt hat und Online-Marketing-Services und others geht von 8 Prozent auf 9 Prozent hoch, wächst ganz leicht.
Aber man würde ja vermuten, dass das internationale Geschäft, also Transaction-Services, das ist, was mehr leidet.
Ob das jetzt wirklich überhaupt stimmt, dass Transaction-Services eher Temu ist, ist es eher Temu, das kann man glaube ich sagen.
Ob das jetzt nur Auslandsumsatz ist, ist auch nicht ganz klar.
In China selbst hat PinduDo mit den ganzen Teleshopping-Plattformen oder TikTok-Shopping-Plattformen zu kämpfen, im Ausland mit Regulierung, die gleichen Probleme, die Xiin teilweise hat.
Deswegen läuft es nicht großartig.
Marketingquote ist auf dem Höchstwert mit 52 Prozent.
Also von jedem eingenommenen Euro geben sie mehr als die Hälfte wieder für Marketing sofort aus.
Es bleiben trotzdem aber 25 Prozent übrig, weil die sonstigen Kosten bei einem reinen Marktplatzkonzept relativ niedrig sind.
operative Marge 25 Prozent, das ist ungefähr auf Level des Vorjahres.
Das ist wahrscheinlich die positive Überraschung, dass man sich zwar verlangsamt beim Wachstum, aber was die Margen angeht, relativ gleich bleibt.
Also man muss mehr für Marketing ausgeben, spart aber woanders.
Die OPEX wachsen nur etwas schneller als die operativen Ausgaben.
Die Rohmarge erhöht sich aber ganz leicht.
Und das sind relativ gesehen zumindest gute News für Pindu Du.
Es zeigt aber schon die Verlangsamung des Wachstums bei Temu, was vor zwei Jahren im gleichen Quartal noch mit 233 Prozent sich mehr als verdreifacht hatte.
Also das sind die Werte, von denen wir kommen.
Und da ist halt viel Luft rausgegangen.
Dass sie immer noch 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr wachsen, ist zumindest relativ beeindruckend.
Natürlich, aber wir wissen auch, dass Wachstum wird...
mit dem Eröffnung ständig neue Märkte so ein bisschen erkauft und dass in den Bestandsmärkten eigentlich Temu auch entweder im Rückzug ist oder stagniert, würde ich sagen.
Gut, und bevor wir in die Schmuddelecke gehen, brauche ich noch ein bisschen Glaskugel von dir.
Nvidia-Zahlen kommen heute, also Mittwoch, Abend.
Hast du einen Take?
Also...
Wahrscheinlich durch seine ganzen Venture-Investments wird es beim Net-Profit einen relativ hohen Anstieg geben, weil auch die sicherlich viele Investments hochschreiben müssen.
Operativ sollte es erstmal laufen.
Ich weiß ja nicht, warum jetzt Nvidia.
Es wird natürlich super viel erwartet.
Kann auch sein, dass die Aktes wieder mitnahmen beim Gewinn.
Aber ich glaube nicht, dass sich große böse Überraschungen da jetzt verstecken, ehrlich gesagt.
Wir werden sehen.
Wahrscheinlich wird wieder alles, es wird wahrscheinlich wieder poppen.
Ja, nee, aber 15% hoch geht in wir von heute auf morgen aber auch nicht.
Aber die Zahlen werden wieder unglaublich sein, von den schieren Zahlen her gesehen.
Insofern, ja, schier unglaublich auch, nein.
Aber das nur eine Kurznachricht, das Manager Magazin, die Sarah Heuberger, schreibt mal wieder über die Plattform Group.
Wir verweisen auf den Artikel, der hinter der Paywall liegt beim Manager Magazin.
Und zwar nach ihren Informationen hat die Plattform Group oder TPG wohl einen Restrukturierungsberater namens Frank Günther, den man laut den Schilderungen hier als einigermaßen umstritten bezeichnen darf, geheiert und soll aber gleichzeitig sich schon wieder von ihm getrennt haben.
Also dieser Einsatz scheint nicht lange gedauert zu haben und man fragt sich dann auch, was in der Zeit saniert oder restrukturiert werden konnte.
Auf jeden Fall wieder eine ganz interessante Personalie.
Mal sehen, wie es da weitergeht und wie viel Luft da noch drin ist in der Plattform Group.
Du hast letztes Mal gesagt, was sie noch wert sind.
Was war das?
Ich schaue gerade.
Plattform Group.
22 Millionen.
Äh, weniger.
18, 19.
Schnäppchen.
Also wer 20 Millionen übrig hat, kann sich da das am Grabbeltisch bedienen.
Ja, ich würde ja gerne mal so eine Outside-In-Analyse von den ganzen Seiten von denen sehen.
Weil gefühlt, also wenn es denen nicht so gut geht, dann würde man ja am Marketing und am Personal sparen.
Und das würde ja auch bedeuten, also stell dir vor, die schalten Marketing auf den verschiedenen Seiten ab, dann ist da ja wahrscheinlich auch nicht mehr ganz so viel los.
Ja, es sind ja irgendwie ein Dutzend Objekte oder so.
Ich weiß nicht, ob ich Lust habe, in einer Firma, die noch 18 Millionen wert ist, die Arbeit reinzustecken.
Nein, nein, nein.
Das ist mehr wert.
Lass es sein.
Lass es sein.
Du kannst aber gerne deinen Praktikanten einmal ransetzen oder so.
Und dann die eigentliche gute News der Woche.
Engadget berichtet darüber, dass LinkedIn bekannt gegeben hat, dass ihr Feature, nachdem man Post als AI-Slop identifizieren kann, schon dazu geführt haben soll, dass die Nutzer 40 Prozent weniger AI-Slop.
Jetzt interessant, dass es nur 40 Prozent sind, ehrlich gesagt.
Es gibt dann so eine Nachricht, mehr oder weniger, wenn man in seine eigenen Analyse-Tools schaut als Content-Creator, wird die eigene Nachricht dann konnotiert mit der Aussage, some members told us this post seems like AI.
We're sharing this as feedback for you to consider for future posts.
Also man wird da jetzt aktiv erzogen von LinkedIn, das so ein bisschen zu unterlassen.
Hast du es schon gefunden?
Ich finde, bei mir unwahrscheinlich, aber ich finde das größere Problem ja inzwischen die Kommentare und gar nicht die Posts.
Also AI-Posts kann ich ganz gut selber identifizieren und ignorieren und dadurch passt sich der Algorithmus ja auch an.
Was mich viel mehr nervt ist, dass du mindestens die Hälfte der Kommentare unter jedem Post, egal wie handgeschrieben der ist, nach AI-Slop klingen.
Das finde ich ehrlich gesagt viel verstörender gerade.
Ja, müssen wir mal eine Top-Liste machen.
Ich frage mich, wie schreibt man AI-Slop?
Kopiert man dann den kompletten Kommentar, also die Post schon runter?
Also du schreibst hier irgendwie so einen schönen langen Text zu den Nvidia-Earnings und jemand möchte einen schlauen Kommentar da runter machen.
Der Prozess ist dann, man kopiert oder macht einen Screenshot von deinem Post und sagt, schreib mal was Schlaues.
Ich weiß nicht, vielleicht gibt es Leute, die das auch schon agentisch umsetzen, also ganz sicher gibt es das, wobei es gar nicht so einfach ist auf LinkedIn, obwohl doch, wenn du Browser-Access gibst, kriegt LinkedIn das wahrscheinlich nicht geblockt.
Also wenn du es von deinem HMPC machst und dem Agent Browser-Access gibt, dann kriegst du es wahrscheinlich hin.
Mein Gefühl ist, dass es automatisiert ist.
Du kannst natürlich auch immer den LinkedIn-Post dem Bot geben und sagen, mach mal einen schlauen Kommentar dazu.
gibt es bestimmt auch Leute, die das machen.
Wie viel Arbeit das denn spart, frage ich mich auch.
Und warum Leute das überhaupt machen.
Aber ich meine, der Grund ist, dass irgendwo Coaches rumlaufen, die das als gute Taktik verkaufen.
Das ist der eigentliche Schwachsinn.
Dass Leute Geld damit verdienen, Leuten das als schlaue Art auf LinkedIn zu interagieren und Reichweite für sich selber zu schaffen geben.
Also du hast, die Hälfte von LinkedIn besteht aus irgendwelchen Zombies, die irgendwas tun, um Aufmerksamkeit zu erregen, die sie dann nicht Ich verstehe es ja wirklich sowieso nicht so richtig.
Wenn dein Content automatisiert ist, deine Kommentare automatisiert sind, wofür willst du denn deine LinkedIn-Reichweite später nutzen?
Du musst ja irgendeinen Hauptzweck haben.
Jetzt gibt es vielleicht ein paar Konferenzen, die Leute wirklich heiern danach, wie viele LinkedIn-Follower sie haben und danach wird es einfach für Self-Promotion und um eine gewisse Zahl zu erreichen, lohnt es sich vielleicht, diese Zahl der Follower damit hochzuboosten.
Aber dann habe ich halt Follower, die, ja, ich würde behaupten, auch nichts wert sind.
Ich sehe gerade, ich stehe übrigens 200 Follower vor 100.000.
Wow, gratuliere.
Also alle hier zum Beispiel.
Kleine, kleine Flasche Rotkäppchen in der Bundesbahn für aufmachen natürlich.
Genau, also alle dir auf LinkedIn folgen und habt einen schönen Mittwoch.
Genießt die Sonne.
Bis Samstag.
Peace.
Ciao.
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