# AI Cost Pressures and Agentic Investing Shift

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-08-25

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über die steigenden Nvidia-Preise, den ökonomischen DJ und den Milliarden-Coup von Alibaba.
Im Thema des Tages dreht sich alles um die Konzerne, die die europäische Festivallandschaft kontrollieren.
Und in der AAA-Idee geht es um die Neo-Broker-Revolution, die einen neuen Weg in die finanzielle Freiheit ebnet.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Daniel Eckert.
Und Lea Oetjen aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Dienstag, der 25.
August 2026 und wir wünschen euch einen gut gelaunten Start in den Tag.
Gute Laune hätte der Wall Street gestern gut getan.
Der Dow Jones selber, der hat zwar knapp 0,3% zugelegt.
Der SP500, der gab jedoch schon ab und zwar 0,2%.
Und der Nasdaq 100 Index, der verlor sogar 0,8%.
Die Regel des Tages, die kann man so formulieren, je mehr Technologie in einem Index steckt, desto tiefer war das Minus.
Ja, Auslöser waren Medienberichte über Nvidia.
Der Konzern legt ja am morgigen Mittwoch seine Zahlen vor.
Und gestern war da schon durchgesickert, dass viele Großkunden wohl in Zukunft tiefer in die Tasche greifen müssen.
Denn die KI-Chips sollen um mehr als 15 Prozent teurer werden.
Eigentlich könnte man ja sagen, das ist eine gute Nachricht für Nvidia-Aktionäre.
Wer die Preise erhöhen kann, ohne Kunden zu verlieren, der hat definitiv eine starke Position.
Der Markt hat die Nachricht aber gestern anders bewertet.
Wenn die Chips von Nvidia teurer werden, dann steigen ja auch die Kosten bei allen, die diese Chips einbauen, bei den Cloud-Anbietern, bei KI-Startups und bei jedem Rechenzentrum, das gerade entsteht.
Genau da liegt auch der wunde Punkt.
Die Kunden zahlen diese Preise im Moment noch, weil sie es sich leisten können.
Aber sobald die Budgets enger werden, könnte aus der Preismacht von Nvidia schnell ein Bremsklotz für die eigene Nachfrage werden.
Die Aktie verlor 3 Prozent und zog auch den ganzen Chipsektor mit nach unten.
Seagate Technology, SanDisk, Micron Technology und Western Digital verloren ebenfalls bis zu 6,5 Prozent für dieses Minus.
Da gab es aber auch noch einen zweiten Grund.
In Texas, da wächst nämlich der politische Widerstand gegen Rechenzentren.
Gouverneur Greg Abbott hat die Genehmigung neuer KI-Rechenzentren in seine Bundesstadt vorerst gestoppt.
Und er hat der Branche gleich noch die Schuld dafür gegeben.
Die Unternehmen hätten sich, so wird Abbott nach dem Nachrichtenportal Axios zitiert, ihr eigenes Grab geschaufelt.
Und so ein Satz aus Texas, also dem Bundesstaat, der bisher ja wirklich jedem Rechenzentrum so ein bisschen den roten Teppich ausgerollt hat mit billigem Strom, viel Fläche und wenig Bürokratie.
Wenn ein republikanischer Gouverneur den Ausbau jetzt bremst, berührt das natürlich direkt die Akzeptanz in der Bevölkerung.
In vielen Gemeinden sind steigende Strompreise und der hohe Wasserverbrauch längst zu zentralen Wahlkampfthemen geworden.
Zu den Verlierern des Tages gehörte aber auch Rocket Lab mit einem Minus von 6%.
Grund war da Elon Musk, der angekündigt hat, dass SpaceX ab dem vierten Quartal kommenden Jahres seine KI-Satelliten mit Nvidia-Chips ins All bringt und das Geschäft 2028 im großen Stil laufen soll.
Klingt ja vielversprechend.
Das zweite große Thema war gestern aber natürlich noch die Geopolitik.
US-Finanzminister Scott Bassett hat eine Art ökonomischen D-Day gegen den Iran ausgerufen.
So hat er das tatsächlich genannt, D-Day.
Er droht jedem Land jetzt wirtschaftliche Strafen an, das weiterhin Geschäfte mit Teheran macht.
Fast sechs Monate nach dem Krieg soll der Iran nun vollständig vom Weltmarkt abgeschnitten werden.
Durchaus bemerkenswert ist, wie der Ölmarkt darauf reagiert hat, nämlich gar nicht in die Richtung, die man eigentlich erwarten würde.
Die US-Sorte WTI, die verbilligte sich um 2,2% und ging bei 85,11 Dollar aus dem Handel.
Eskalation im Nahen Osten und der Ölpreis fällt.
Das dürfte vor allen Dingen daran liegen, dass diese Risikoprämie längst in den Kursen steckt.
Ja, da gab es gestern natürlich noch ein drittes Thema, nämlich Kanada.
Donald Trump hat ja seinem Nachbarland da neue Strafzölle aufgebrummt.
Kanada hat das allerdings direkt gekontert und an der Börse ließ sich da gestern wirklich gut mitverfolgen, wer bei so einem Zoll auf welcher Seite steht.
Verloren haben die Autobauer Ford und General Motors, weil ihre Lieferketten quer über die Grenzen verlaufen.
Autoteile wandern in der Produktion mehrfach zwischen den Ländern hin und her, bevor sie dann im fertigen Wagen landen.
Und bei genau diesen Grenzübertritten kann der Zoll halt erneut fällig werden.
Deutlich nachgegeben hat auch der Logistikkonzern JB Hunt Transport.
Weniger Handel zwischen den beiden Ländern bedeutet schlicht weniger Fracht.
Auf der Gewinnerseite standen dafür zunächst die US-Stahl- und Aluminiumhersteller.
Cleveland Cliffs sprang zeitweise um mehr als 7% nach oben, weil teure Importe die heimliche Konkurrenz aus dem Markt drängen könnten.
Und das ist dann eben nicht mehr so der Fall.
Und bis zum Handelsende hat die Aktie diese Gewinne dann aber wieder komplett abgegeben.
Und bei NuCore, Steel Dynamics und Century Aluminium sah es durchaus ähnlich aus.
Werfen wir noch einen schnellen Blick nach Deutschland.
Der DAX schloss bei 26.106 Punkten.
Das ist ein Mini-Minus von 0,1 Prozent.
Unter der Oberfläche sah es ähnlich aus wie in New York.
In Finian verlor 3,4 Prozent.
Süß Microtech sogar 5,1 Prozent.
Bei den Nebenwerten lief dafür die Gegenbewegung.
Das könnte man zumindest als Effekt der Rotation bezeichnen.
Das Geld floss in Bereiche, die wenig mit KI zu tun haben.
Vorne lag da Wacker Chemie mit einem Plus von mehr als 4 Prozent.
Und auch ThyssenKrupp war wieder...
mal gefragt und notierte knapp zwei Prozent höher in der Nähe eines Mehrjahreshochs.
Zum Schluss dann noch nach Asien ein Blick, denn auch in China, da dreht sich irgendwie alles um KI.
Alibaba hat überraschend zehn Milliarden Dollar frisches Eigenkapital eingesammelt.
Die größte Kapitalerhöhung seit Jahren.
Das Geld soll natürlich in KI-Rechenzentren fließen.
Chips und die Weiterentwicklung von neuen eigenen Sprachmodellen.
Die Börse hat darauf aber skeptisch reagiert.
Die Alibaba-Aktie ist zeitweise um 10% eingebrochen, weil Investoren eine Verwässerung fürchten und die enormen Kosten des KI-Wettrüstens sehen.
Und da half es dann noch wenig, dass Vorstandschef Eddie Wu und Aufsichtsratschef Joseph Tsai selbst Alibaba-Aktien gekauft haben.
Ihr merkt es vielleicht schon, da lässt sich gerade wirklich ein Muster erkennen.
Nvidia erhöht die Preise, Alibaba holt sich 10 Milliarden über neue Aktien und Softbank plant eine Anleihe für Privatanleger über eine Billion Yen, umgerechnet 6,3 Milliarden Dollar.
Das wäre die größte Emission, die je ein Unternehmen in Japan aufgelegt hat.
Und das Geld dient dazu, die eigenen Zusagen an OpenAI zu finanzieren.
Drei Konzerne also, die den KI-Ausbau auf drei verschiedene Wege bezahlen.
Über den Preis, über Eigenkapital und über Schulden.
Und alle drei wurden...
dafür gestern abgestraft.
Tja, alle guten Dinge sind drei, manchmal auch alle schlechten.
Aber ich mache jetzt ganz schnell und fröhlich die Termine.
Das Statistische Bundesamt, das legt heute Details zum Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal vor.
Aus München kommt am Vormittag der IFO-Geschäftsklimaindex für August.
Bei Volkswagen beginnt die Serie der Betriebsversammlung zum neuen Sparpaket.
Und Zahlen gibt es dann, wie bereits erwähnt, von DZ Bank und von der Dekabank.
Beide sind es Halbjahreszahlen.
Vom Derma Farm Konzern gibt es Zahlen zum zweiten Quartal.
Und am Abend eröffnet in Köln die Gamescom-Messe.
Und dann noch die USA.
Da berichtet Intuit nachbörslich über das.
vierte Geschäftsquartal und Zoom-Video-Communication berichtet über sein zweites Quartal.
Sommer ist Festivalzeit.
Wacken, Parookaville, Rock am Ring, Hurricane.
Wer sich durch die Line-Up scrollt, sieht lauter eigene Welten, andere Namen, andere Orte, andere Logos.
Und dann steht bei vier Festivals derselbe DJ auf der Bühne und man denkt, Zufall?
Ja, ist es aber nicht.
Eine europäische Festivalsstudie unter Leitung des Forschers Mathieu Barrera hat das mal durchgezählt.
Mehr als 150 europäische Festivals gehören am Ende nur vier Konzernen.
Live Nation, CTS Eventim, der Anschutz Entertainment Group AEG und Superstruct.
Die vier Unternehmen haben ihr Monopol in den vergangenen Jahren weiter ausgebaut.
Ja, nur mal so zum Vergleich.
Superstruck kam 2022 noch auf 34 Festivals.
2025 waren es schon 63.
Eventen wuchs im selben Zeitraum von 42 auf 51.
Ja, Corona hat den Markt sturmreif geschossen.
Danach wurde eingekauft.
Unsere Kollegen Felix Pasternack und Marlon Jung-Johann von Business Insider haben sich die Zahlen mal genauer angeschaut.
Und bevor wir darüber sprechen, muss ich natürlich jetzt einmal wissen, ob du eigentlich ein Festival-Fan bist, lieber Eckart.
Warst du schon mal auf dem Wacken?
Der Eckart im Sakko im Schlamm von Wacken.
Das wäre ein Bild, oder?
Aber nein, ich muss gestehen, ich war noch nicht da.
Na gut, schade.
Ich komme aus einem kleinen niedersächsischen Dorf an der Grenze von Bremen und bin damit auch in der Nähe von Schießel aufgewachsen.
Das ist ja der Ort, an dem das Hurricane Festival stattfindet.
Aber irgendwie habe ich es da bis heute nicht hingeschafft.
Aber vielleicht näherst du dich dem Thema einmal über Aktien.
Und es stellt sich natürlich wie bei AAA immer die Frage, ob und wenn ja, wo man da als Anleger mitverdienen kann.
Fangen wir erstmal mit den schlechten Nachrichten an.
AEG gehört dem US-Milliardär Philipp Anschutz und ist komplett in privater Hand.
Da kommt man also als Anleger überhaupt nicht rein.
Superstruct gehört seit 2024 zu KKR.
Und KKR ist, ihr wisst es wahrscheinlich, einer der größten Finanzinvestoren der Welt.
Die kaufen ganz Unternehmen, bauen sie ein paar Jahre um und verkaufen sie dann wieder.
Weltweit verwalten sie fast 800 Milliarden Dollar.
Für Namen im Portfolio wie Wacken, Perucaville und rund 80 weitere Festivals haben sie rund 1,3 Milliarden Euro hingelegt.
Das heißt aber auch, wer Wacken im Depot haben will, der kauft eine KKR-Aktie und bekommt dann Krankenhäuser, Kraftwerke und Kreditfonds obendrauf.
Als Festivalinvestment taugt das nicht so wirklich.
Und die DEAG, die früher mal ein ganzes Konzertimperium an der Frankfurter Börse war, die ist 2021 freiwillig wieder abgetreten.
Ja, bleiben also genau zwei Aktien, über die Anleger an dieser Konzentration mitverdienen können.
Das ist zum einen Live Nation in New York und zum anderen CTS Eventim im MDAX.
Und jetzt kommt aber der große Denkfehler, den fast alle machen.
Man denkt ja immer, viele Festivals, viele Tickets, viel Gewinn.
Aber so funktioniert das nicht.
Ja, stimmt.
Festival kann nämlich ein ziemlich mieses Geschäft sein.
Eventim hat vergangene Woche ja erst Halbjahreszahlen vorgelegt.
Und das Segment Live Entertainment, also alles, was auf der Bühne passiert.
Das machte 1,06 Milliarden Euro Umsatz.
Hängen geblieben sind davon 52,9 Millionen Euro operativer Gewinn.
Das ist also eine Marge von gerade mal 5 Prozent.
5 Prozent für Regen, Gagen, Zäune, Dixi-Klos und das Risiko, dass der Headliner doch nochmal zwei Tage vorher absagt.
Das ist wirklich nicht viel und deshalb muss man auf das zweite Segment schauen, das Ticketing.
Da setzt die Eventim im selben Halbjahr nur 473 Millionen Euro um, also weniger als die Hälfte.
Übrig blieben aber 172,5 Millionen.
Marge 36 Prozent, zwar weniger als in den Vorjahren, aber immer knapp ein Drittel des Umsatzes bringt gut drei Viertel des Gewinns ein.
Anleger sollten sich das definitiv merken.
Das Festival ist die Bühne.
Verdient wird an der Kasse davor.
Und deshalb kaufen die Konzerne überhaupt Festivals nicht wegen der Musik, sondern wegen des Kassenhäusens.
Genau da liegt auch das Risiko.
Im April hat eine Jury in New York nämlich Live Nation und die Tochter Ticketmaster verurteilt.
Der Vorwurf lautet auf illegales Monopol bei Ticketing.
33 Bundesstaaten fordern nun eine Zerschlagung des Konzerns.
Bei Eventim ist das Modell dasselbe, nur der Kontinent ein anderer.
Und das merkt man der Aktie auch an.
Sie hat seit Jahresbeginn rund 22 Prozent verloren und notiert gerade etwa bei so 60 Euro.
Das liegt vor allem auch daran, dass die Ticketingmarge von 40,1 Prozent auf diese 36 Prozent gefallen ist.
Wir haben es eben gesagt.
Fällt sie weiter, dann ist Eventim am Ende ein ganz normaler Veranstalter.
Zumindest wird da keine Verstaatlichung gefordert wie bei den Wohnungskonzernen.
Aber was heißt das jetzt für euch?
Ja, kauft bitte keine Aktie nur, weil ihr Festivals liebt.
Das ist nämlich der häufige Fehler.
Man kommt von der Marke her, man war selber da und daraus wird dann eine Investment-These.
Nur zahlt euch das Festival allein eben am Ende keine Dividende.
Wenn ihr euch also entscheiden müsst, ob ihr 200 Euro in Eventim-Aktien oder 200 Euro für ein Festival-Wochenende mit euren Freunden ausgibt, dann fahrt hin.
Ob euch jetzt ein Wochenende im Matsch mit Dosen-Ravioli glücklicher macht als Eventim-Aktien, das müsst ihr selbst wissen, das sei mal dahingestellt.
Im Zweifel ist das Erlebnis aber mehr wert, als die Eventim-Aktie je wert werden kann.
Die AAA-Idee des Tages.
Sag mal, Lea, hast du die Bilder von diesen World-Humanoid-Robot-Games-Internet?
Peking gesehen, die neuesten Robotermodelle, die Sprinten, Fußball spielen, Boxen, Synchrontouren und so weiter und so weiter.
Ja, habe ich.
Ich habe tatsächlich Sprintwettbewerbe gesehen von den Robotern.
Und da war am Ende dieser Sprintlaufbahn, waren so Matten aufgebaut.
Und ein Roboter ist da reingelaufen, ist dann in Flammen aufgegangen und dann kam so eine Mitarbeiterin, völlig lethargisch, und hat einfach ohne eine Mine zu verziehen das Ding gelöscht und ist wieder weggegangen.
Das hat mich sehr unterhalten, muss ich sagen.
Mich haben diese Blechkameraden irgendwie besonders begeistert, die so mit dem Schwert und dem Schild wie mittelallische Ritter irgendwie aufgetreten sind.
Aber diese Blechkameraden, die können zwischenzeitlich schon einiges.
Und es ist überhaupt faszinierend, welche enormen Fortschritte die künstliche Intelligenz gemacht hat in den letzten Jahren.
Und diese enormen Fortschritte der Technik, das liegt irgendwie auf der Hand.
Die wollen wir natürlich auch in der Geldanlage einsetzen.
Bei Robinhood und Bitpanda gibt es ja seit einiger Zeit schon die Möglichkeit, über KI-Assistenten und automatisierte Workflows an der Börse tätig zu werden.
Und wir dürfen es euch jetzt hier als erster verraten.
Ab heute gibt es auch bei Scalable Capital ein neues Tool, das sogar noch einen Schritt weiter geht.
Bei Scalable Capital könnt ihr mit einem einzigen Prompt in JetGPT, Cloud oder Quark eine Strategie oder Analyse eurer Wahl in Auftrag geben.
Der Münchner Neoburger, der öffnet als erste Bank in Europa das Depot für einen großen KI-Assistenten.
Und das Prinzip, das ist einfach.
Ihr verbindet euren persönlichen Chatbot einmalig mit eurem Depot.
Danach läuft alles über das Chatfenster.
Genau das, was ihr ohnehin jeden Tag nutzt.
Der Chatbot sieht eure Positionen, kennt eure Watchlist und beantwortet Fragen zum Depot.
Ebenso wie zum Wetter.
Eigenständig traden kann er im Dialog aber nicht.
Er bereitet Order, Sparpläne und Löschungen nur als Entwurf vor.
Jede Transaktion müsst ihr am Ende nochmal aktiv freigeben.
Was Scalable unter Argentic Investing startet, geht dennoch weit über das bisherige Chatbot-Modell hinaus.
Die KI analysiert euer Depot tiefgehend und bereitet Trades auf Zuruf vor.
Wer sie vollautomatisch im Hintergrund handeln lassen will, der braucht allerdings ein...
Technisches Zusatz-Setup am eigenen Rechner.
Erst mit diesem Schritt wird aus dem Analysten ein Agent, der weitgehend selbstständig kaufen und verkaufen kann.
Die KI hat Zugriff auf Aktien, ETFs und Derivate, auf Echtzeitkurse, historische Daten und Nachrichten.
Damit wird erstmals die Benutzeroberfläche eines Brokers potenziell überflüssig.
Agentic Investing ist der größte technologische Sprung in der Finanztechnologie seit dem Internetbanking, hat uns Scalable-Gründer und Co-Chef Erik Pottsowald dazu gesagt.
Du hast es am Anfang erwähnt, liebe Lea.
In den USA gibt es schon Ähnliches.
Im Mai hat der US-Broker Robinhood Werkzeuge vorgestellt, mit denen KI-Agenten auf Kundenkonten zugreifen können.
Interactive Brokers zog Anfang Juni mit einer direkten Anbindung an Cloud nach.
JetGPT, Gemini und Crock sollen folgen.
Im Idealfall kann so jeder Anleger sein eigenes Family Office bekommen, das rund um die Uhr für ihn arbeitet, so hat es Devin Ryan, Fintech-Analyst beim US-Finanzhaus Citizens, formuliert.
Ryan rechnet damit, dass die Zahl der Transaktionen durch Agenten mindestens sich verzehnfachen könnte.
Ein Privatanleger, der heute zweimal im Monat handelt, würde dann künftig 20 Mal am Tag ordern.
Auf manchen Plattformen, so seine Prognose, werde bis Ende kommenden Jahres die Mehrheit aller Trades von Agenten stammen.
Technisch setzt Scalable auf das sogenannte Model Context Protocol, kurz MCP.
Der von Anthropic entwickelte Standard ist inzwischen so etwas wie die USB-Schnittstelle der KI-Welt.
Jeder gängige KI-Assistent kann sich darüber mit externen Diensten verbinden.
Jetzt kommt ein kleiner Haken.
Nach Pozzo-Weitz Einschätzung reichen die kostenlose Versionen der Assistenten für anspruchsvollere Strategien nicht aus.
Besser funktioniere das Ganze mit den Abo-Modellen, etwa der 23-Euro-Version von JGBT oder der 18-Euro-Variante von Claude.
So oder so, regulatorisch ist das Neuland.
Ein Wertpapierdienstleister muss vor jedem Geschäft Kosteninformationen und Basisinformationsblätter liefern.
Deshalb steht der Agent standardmäßig auf Null.
Ohne Zustimmung darf er im Depot gar nichts.
Ihr müsst ihn aktiv freischalten, das per zwei Fakter Authentifizierung bestätigen und die Freigabe auch regelmäßig erneuern.
In der App gibt es außerdem einen Kill-Switch, mit dem sich der Zugang sofort kappen lässt.
Geld überweisen darf die KI auch nicht und Stammdaten ändern selbstverständlich ebenfalls nicht.
Zahlungen bleiben euch als Kunden vorbehalten.
Bislang entschieden Banken und Broker darüber, welche Werkzeuge Anleger überhaupt benutzen konnten.
Wolltet ihr einen Trailing Stop-Loss oder eine bestimmte Portfolioanalyse, musste der Anbieter diese Funktion erstmal in seiner App einbauen.
Mit KI dreht sich dieses Prinzip jetzt einmal um.
Und Strategien, für die man früher aufwendige Börsensoftware oder Programmierkenntnisse brauchte, die gehen künftig mit dem Agenten.
Ein Portfolio, das jeden Morgen die größten Vortagsverlierer kauft oder eine Momentumstrategie nach dem Vorbild des Quantage-Fonds Renaissance Technologies.
Das geht jetzt alles.
Besonders bei Derivaten.
Die sieben größten Emittenten bieten rund 900.000 Produkte an.
Für den Einzelnen schon wenig der Menge nichts wirklich zu überblicken.
Die KI kann implizite Volatilitäten systematisch vergleichen und damit sichtbar machen, wie diese Papiere Risiken bepreisen.
Scalable teilt sich die Kunden also künftig mit der KI und erhofft sich davon mehr Geschäft.
Agenda Trading brauche niedrigere Kosten, sagt Pottsoweit.
Deshalb sei ein Neo-Broker im...
Vorteil.
Erst bei niedrigeren Gebühren rechnen sich Strategien, die häufig ausgeführt werden.
Ein Risiko entsteht allerdings mit der Verbreitung.
Wenn zehntausende Agenten auf dieselben Daten und dieselben Signale zugreifen, reagieren sie in Stressphasen natürlich identisch und verstärken damit genau die Bewegung, die sie eigentlich ja ausnutzen sollen.
Ja, ob es wirklich so kommt.
Da fehlen bisher die Erfahrungswerte.
KI ist ja immer noch ein recht junges Phänomen.
Deshalb wissen wir auch noch nicht, ob...
künstliche Intelligenz in der Geldanlage wirklich bessere Performance bringt, zumindest langfristig, oder ob es besseres Risikomanagement möglich macht.
Nichts davon können wir heute schon sagen.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über euer Feedback, deshalb schickt uns eine Mail an AAAA at Welt.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Es ist nicht mehr lange hin, bis in Berlin endlich unser Alles-auf-Aktien-Summit stattfindet.
Hunderte von euch haben sich schon Tickets gekauft und wir können es wirklich kaum erwarten, euch alle da vor Ort kennenzulernen.
Wir haben aber noch ein paar Tickets zu euch reserviert, die wir gerne an euch verlosen wollen.
Falls ihr also dabei sein wollt, schreibt uns eine E-Mail an AAAA at Welt.de warum ihr unbedingt dabei sein solltet.
Wir losen die Gewinner dann kommende Woche aus, also genau einen Monat vor dem Event.
Und bis dahin können wir nur sagen, viel Erfolg.
Bevor ihr jetzt gleich alle E-Mails schreibt, verraten wir euch noch schnell, worauf ihr euch heute bei Dudes freuen dürft.
Die beiden, Defna und Chappis, sie debattieren den ökonomischen D-Day, wie das die Trump-Administration nennt, und natürlich auch die agentische Geldrevolution, die Scalable startet.
Hört also da unbedingt rein, aber vorher abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Wir hören uns dann morgen wieder, ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
