# DAX AI Boom: Siemens, Infineon, SAP

**Podcast:** Leben mit Aktien | Der Podcast für Anleger mit Weitblick
**Published:** 2026-08-19

## Transcript

Bevor es losgeht, dieser Podcast ist keine Anlageberatung, sondern dient lediglich der Information und Unterhaltung.
Die Hosts oder der Verlag übernehmen keine Haftung für Anlageentscheidungen, die sie aufgrund der im Podcast gehörten Informationen treffen.
Leben mit Aktien – ein Vermögenspodcast der Wirtschaftswoche mit Christian Wirröl und Horst von Butler.
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Leben mit Aktien, dem Vermögens-Podcast der Wirtschaftswoche.
Ich bin Horst von Butler und tja, heute ist Christian W.
Röhl nicht da, denn er ist wieder unterwegs.
Irgendwo zwischen Mallorca und München, keine Ahnung, wo er sich herumtreibt.
In diesem Sommer müssen wir ein bisschen uns abwechseln.
und mit Stellvertretern arbeiten.
Und natürlich habe ich mir für die heutige Folge Verstärkung geholt.
Und zwar einen Gast, der schon hier war, meinen lieben und legendären Kollegen Toni Riedel, auch Mr.
DAX genannt.
Herzlich willkommen, Toni.
Schön, dass du da bist.
Hallo, es freut mich sehr.
Deine Rolle ist ja in Konferenzen oft diejenige, wenn dann irgend so eine junge Kollegin oder ein Kollege irgendwie an einem Unternehmen herummeckert, irgendwie so der Christian Seewing muss jetzt mal liefern, dann sagst du, na ja.
Ich gucke mal auf die Aktie, die läuft doch.
Oder Oliver Bete muss mal dies machen.
Dann sagst du, naja, Allianz-Aktie, guckt sie euch an.
Bist da immer so ein schöner Counterpart.
Wir haben uns aber heute ein ganz besonderes Thema ausgesucht.
Und zwar DAX und künstliche Intelligenz.
Wir wollen der Frage nachgehen, wie stark wird eigentlich inzwischen auch der DAX?
oder wie werden deutsche Unternehmen durch den KI-Boom und durch Technologie angetrieben?
Man denkt ja immer bei KI zuerst an die USA, an China, an die großen amerikanischen Tech-Konzerne und diesen inzwischen fast ja epischen Wettlauf zwischen China und den USA.
Das ist aber eben nicht die ganze Geschichte.
Wir sind nicht nur abgehängt oder Zuschauer.
Auch deutsche Unternehmen profitieren von diesem Boom.
Das sieht man an der Übernahme in dieser Woche über EBM Papst.
Darüber werden wir gleich kurz sprechen.
Aber sie profitieren vor allem auch als Ausrüster, als Chip-Produzenten.
Sie profitieren über Automatisierung oder physische KI oder ganz klassisch über die Infrastruktur.
Also der DAX ist technologischer als man denkt und es gibt ja auch noch andere Treiber als KI.
Ja, da haben wir uns ein paar oder du hast ein paar Unternehmen herausgesucht, welche Chancen sich dafür Anleger bieten.
Unter anderem reden wir da über Siemens.
Wir werden über Infineon sprechen und SAP.
Und dann schauen wir zum Schluss nochmal, und das wird tatsächlich, ist jetzt weniger ein KI-Boom, sondern eher ein Krisenfall, auf die Porsche-Aktie schauen.
Da gibt es ja auch einige Diskussionen.
Bevor wir aber auf einzelne Unternehmen schauen, lieber Toni, lass uns nochmal einen Schritt zurück gehen.
Der Sommer ist jetzt fast vorbei.
Wenn man sich anschaut, was so seit Beginn des Sommers passiert ist, ist ja nicht nur der Rücktritt von Jens Spahn und irgendwie eine Rentenreform, die aufgeschnürt wird und andere Querelen in der Regierung.
Die Gemengelage finde ich erstaunlich.
Also ich war jetzt ein paar Wochen weg und ich habe so mitbekommen, diesen Einbruch bei Halbleiter- und Chipaktien.
Gleichzeitig hatte man ja vor den Sommerferien gedacht, die Krise im Iran, die haben wir jetzt abgehakt.
Es entspannt sich wieder Straße offen, Ölpreis runter, KI-Boom geht weiter.
Wenn man jetzt zurückkommt, denkt man, naja, Öl ist über 90 Dollar.
Donald Trump droht erneut dem Iran, sogar dem Oman.
Es geht auch um Uran, aber er droht dem Iran.
Man plant neue, sehr scharfe Sanktionen.
So richtig in Spannung ist da nicht.
Warum sind die Märkte, und der Dürresommer kommt ja noch hinzu, warum sind die Märkte eigentlich auf diesen...
weil die Weltlage fühlt sich so ein bisschen anders an.
Die Weltlage, auf der einen Seite das Gefühl und auf der anderen Seite die reale Lage, das ist immer etwas, etwas anders.
Also im Augenblick haben wir, wenn man das nüchtern erstmal betrachtet, eine Konjunktur, die in Amerika um circa 2% wächst.
2% Wachstum ist eigentlich für die Börse was richtig Gutes, weil es auf der einen Seite nicht eine Überhitzung ist, dass wir bei 3-4% gehen und so weiter, aber es ist auch weit genug weg von einer Rezession.
Also im Grunde genommen ist so ein leichtes Wachstum von 1-2% für die Börse das Beste, was für einen langfristigen Trend ist.
Also keine Überhitzung, aber auch keine Rezessionsgefahr.
Genau, keine Rezessionsgefahr.
können einigermaßen planen und es ist noch Luft nach oben.
In der Überhitzung können wir ganz woanders sein.
In Europa pendeln wir im Bereich um eins.
Das ist auch nicht so schlecht.
Wir kämpfen gegen die Rezession, aber das ist gar nicht mal so schlecht.
Die Ölpreise.
Jetzt sind wir vorhin wieder auf 90, mit der Nordsee-Sorte Brennt.
Das ist natürlich schon gefährlich gewesen.
Das haben wir in den letzten Jahren zweimal gemerkt.
Einmal nach dem Ukraine-Überfall, nach dem Überfall der Russland auf die Ukraine, 22 einmal hochgeschossen im Ölpreis und jetzt wieder, als wir die Eskalation im Iran hatten.
Ist aber jetzt schon wieder die erste Eskalation gewesen, denn dann, als wir so eine...
Phase des Erhofften Entspannung hatten, sind wir auf 70 runter, dann kam es doch nicht so, dann sind wir auf 100, dann sind wir nochmal auf 80 runter und jetzt pendeln wir so um die 90.
Also wir sind jetzt mit dem Ölpreis in der Höhe nicht...
vom Katastrophenmodus.
Im Jahr 2022, 2023 waren wir auch auf diesem Niveau und das hat die Börse überhaupt nicht gestört.
Also ich möchte mal sagen, ein Ölpreis zwischen 70 und 100 im Brent ist Normalität.
Also die Wirtschaft kann damit leben, aber ich als Autofahrer und du als Porsche-Fahrer, das tut das schon noch weh, über 2 Euro, ne?
Das ist, ich habe gestern sogar in den sauren Apfelgebissen nur 2,41 für einen Liter Super getankt.
Aber das ist Wahnsinn.
Da hatten wir ja früher Alarm gehabt und Tankrabatte nochmal.
beschlossen.
Nimmt man das jetzt so hin?
Hat man sich daran gewöhnt?
Ich glaube nicht.
Die Tankstellen sind eher leerer, aber zur Zeit kommt dann auch die bedrohte Mangellage durch die Trockenheit hinzu, weil Benzin sehr viel über Schiffe transportiert wird und da kommen Transportschwierigkeiten wahrscheinlich hinzu.
Und deshalb tanken dann die Leute doch trotzdem und sagen sich lieber den Tank voll, als dann auf dem Trocknern zu sitzen.
Also wir sind ja geübt darin, zum Beispiel Reformen in Deutschland zu verschieben.
Müssen wir den Knall an den Börsen jetzt auch nochmal verschieben und auf den Herbst warten?
Oder wie geht das jetzt weiter?
Weil ehrlicherweise S&P 500 deutlich über 7.500.
DAX auf Rekordkurs um die 26.000.
Kurs auf 27.000, glaube ich sogar.
Da möchte ich zwei Dinge dazu sagen.
Erstens wird immer sehr gern der DAX oder der S&P oder der Dow Jones und so weiter genommen.
Man muss sehen, wie der zustande kommt.
Das ist nur eine ganz einfache Rechnung.
Da kann gar nichts dafür, dass der DAX zurzeit 26.2, 26.3 steht.
Das ist einfach eine Rechnung.
Wir haben sehr viele Aktien im DAX, die sind ganz, ganz weit unten.
Vor kurzem war Bayern noch ganz unten.
Jetzt ist die Bärs-Grebstrum.
Die Beiersdorf hat den größten Absturz hinter sich.
Volkswagen ist nur noch ein Bruchteil seines Eigenkapitals wert.
Das sind alles Beispiele, dass die Börse das sehr wohl diskontiert.
Das hat alles gemacht.
Die Börse reagiert sofort, wenn da irgendwas passiert.
Wenn dann zum Beispiel jetzt der Ölpreis wieder hochgeht, haben wir heute...
sofort wieder Kurse bei den Touristikaktien, die gehen nach unten, weil die Leute wissen, die Kreuzfahrten werden teurer oder es ist riskanter, da unten rumzufahren.
Also die Märkte funktionieren?
Die Märkte funktionieren vollkommen.
Deshalb ist es wichtig, die Märkte im Einzelnen anzuschauen.
Die reagieren drauf.
Und deshalb habe ich auch keine Angst, dass wir sozusagen jetzt in eine große Blase reinlaufen.
Das hätte nichts mit der Wirklichkeit zu tun und so weiter.
Ein DAX von 26.000 kann doch nicht sein.
Das werden übrigens besonders Volkswirte.
unseren sehr geschätzten Professor Rürop.
Ich habe immer in der Kantine die Diskussionen darüber.
Der DAX kann doch nicht da oben stehen, wenn es der Volkswirtschaft so schlecht geht.
Und dann muss ich immer sagen, warum der DAX eben so steht.
Der kann nichts.
Wenn wir alle oben wären, wäre der DAX bei 50.000.
Jetzt ist er halt bei 26.000.
Das war kein Kursziel, was Toni hier ausgerufen hat von 50.000.
Obwohl, das wird kommen.
Ich kann mich daran erinnern, als ich Anfang der 90er Jahre angefangen hatte und ich hatte an meinem weißen Auto...
bavarischer Herkunft DAX 4040 drauf.
Und überall haben sie gesagt, ja, der DAX-Freund 4040, träumst wohl davon.
Damals stand der DAX bei 2000.
So, jetzt stehen wir bei 26.000.
Also es wird kommen, trotzdem fragt man sich ja so ein bisschen als Anleger, wie wenn man diesen Sommer nochmal abgewartet hat.
Man hat ja schon diese Ausschläge gesehen, diesen Einbruch bei den Chips-Aktien, dass es sehr schnell sehr nervös werden kann und dann zieht es auch so ein ganzes Land wie Südkorea mal eben runter.
Ja, definitiv.
Natürlich muss man auch bedenken, die Samsung hat sich vorher verfünffacht.
Das war ein dramatischer Anstieg und wir haben, wenn man das jetzt hier zurücknimmt, dann haben wir hier jetzt ganz normale Korrekturen.
Du hast vorhin unsere Infineon genannt, die da bei uns jetzt mittelwenden.
Infineon hat sich in sechs Wochen mehr als verdoppelt.
Das war noch nie da.
vier, fünf Jahre auf der Stelle getreten.
Und durch diese Impulszündung KI, und dann kommen wir natürlich auf unser Thema, sind die auf einmal entdeckt worden.
Keiner hat vorher Infineon als KI-Aktie betrachtet, sondern immer nur, ach, die machen ja nur Chips für Autos, die machen Chips für Energieversorgung, Leistungshalbleiter und ein bisschen mehr Sicherheit.
Auf einmal sagt der Hanbeck, ich habe sowas noch nie erlebt, eine so hohe Nachfrage nach Aktien für die Stromversorgung von KI-Zentren.
Dann ging es durch die Decke und die Aktie hat sich von kurzem, das ist ein Börsenwertgewinn, der an die 40, 50 Milliarden in vier, fünf Wochen geht.
Das muss natürlich jetzt verarbeitet werden.
Ich habe vorhin reingeguckt, die definieren heute wieder minus vier Prozent.
Wir sind bis auf 80 hoch, jetzt gehen wir auf 45, 40 runter und dann können wir sie uns wiederholen.
Also ich merke, du rationalisierst etwas und sagst, das ist nicht Wahnsinn, das ist ja auch ganz beruhigend.
Trotzdem, also man fragt sich so als Anleger, wenn man jetzt zurückkommt aus den Sommerferien, es gab ja mal diese schöne alte Börsenregel, also sell and man go away und dann aber, but remember to come back in September.
Schaust noch auf diese Börsenregel, weil es klingt ja auch so ein bisschen albern, jetzt so im September zurückzukommen.
Ich bin, jetzt müssen wir eins machen, wir müssen jetzt die Zeitebenen trennen.
Also, was wir bisher diskutiert haben, war eine mittel- bis langfristige Perspektive, da bin ich durchaus.
noch positiv.
Es hat keinen Sinn, einen Trend, der langfristig nach oben läuft, zu bekämpfen.
Wir haben sehr viele Indikationen, die zeigen, dass der Trend weitergehen kann.
Aber, das ist völlig klar, wir haben definitiv Risikofaktoren, die sind erheblich und das kann durchaus sein, dass wir jetzt kurzfristig, wir sind schön hoch auf 26,2, 26,3 im Tag, 26,5, dass wir jetzt nochmal drei Wochen gestiegen, dann zwei, drei Wochen Konsolidierung und dann geht es vielleicht noch bis Mitte September nach oben.
Das wäre so mein Plan.
weil wir Mitte September ja die Fed haben in Amerika.
Das wird der nächste Knackpunkt.
Zwischendurch haben wir nur Spekulationen, Ängste, Sorgen.
Und da schauen ja alle sehr nervös drauf, weil die US-Notenbank Fed ist natürlich auch aufgrund der neuen Kommunikationsstrategie von Kevin Walsh, der ja wenig kommunizieren will.
Die merken gerade, sie können damit nicht umgehen.
Vielleicht lernen sie es.
Und was könnte Mitte September dann passieren?
Er nötigt die Zinsen?
Ich glaube zwar nicht, dass er dran kann, aber er kann ja verbal so ein bisschen so eine halbe Zinserhöhung machen.
Also das wäre meine Lösung, dass er sagt, es ist noch nicht so weit, weil nämlich die amerikanische Wirtschaft nicht so stark ist, wie es nach außen den Anschein hat.
Die amerikanische Wirtschaft, das hat der Jens Ehrert so schön hochgerechnet, wenn man KI rausrechnen würde und auch noch die Sparquote, dann sind die fast am Schrumpfen.
Das heißt...
Das wissen die natürlich, die haben ja ganz andere Zahlen, Ressourcen zur Verfügung.
Und damit würden die sich keinen Gefallen tun, das noch so hochzunehmen.
Und die US-Zinsen sind ja auch die Leitzinsen schon jetzt deutlich höher als das, was wir hier in Europa haben.
Das würde dieses Ungleichgewicht noch größer machen.
Deshalb glaube ich, dass er eine Mischkalkulation macht, keine Erhöhung.
Aber trotzdem verbal so zwei, drei Warnsignale, um den Leuten zu sagen, es könnte dann doch noch was kommen.
Und deshalb könnte vielleicht auch der Anleihenmarkt, da sind wir nämlich bei dem Thema, deshalb ist wahrscheinlich der Anleihenmarkt auch so schwach.
Weil der Anleihenmarkt, und damit möchte ich sozusagen schliegen, das ist zurzeit für mich das größte Risiko.
Genau, erklär es nochmal ganz kurz, weil der tickt ja gerade ein bisschen anders.
Und wenn Sie irgendwie im Urlaub oder im Büro so aus dem Augenwinkel die Schlagzeile sehen, wie biggest sell-off since 2007.
Also man hat da, was passiert da in den Anleihenmärkten?
Dazu gehen die Kurse nach unten und die Renditen nach oben.
Das ist der Punkt.
Und wenn die Renditen nach oben gehen, müssen alle, die Schulden haben, ordentlich mehr bezahlen.
Und das sind vor allem die Staaten.
Und Deutschland aber auch inzwischen.
Deutschland sehr viel mehr.
Die Buns, das ist auch der Punkt.
Wir sind 3,25 Prozent bei den zehnjährigen Buns.
Wir haben die ganze Zeit geschaut, 2009 war so die Grenze.
2009 sind wir seit vier Jahren nicht drüber gegangen.
Seit vier, fünf Jahren, dieser so legendäre Plateau.
Wir sind jetzt stark gestiegen, wir hatten 2022 den Tiefpunkt in den Zinsen.
Das war der erste Bond-Crash, 2022.
So weit sind wir noch nicht.
So stark wie damals sind die Buns noch nicht gesunken.
Also wenn das wieder so kommt, dann wird es dann gut gemacht.
Dann werden wieder die Notfallmeldungen kommen, auch aus den Banken, weil dann kommen ganz große Verwerfungen.
Deshalb hoffe ich hier auch, dass die Notenbanken nicht noch Öl ins Feuer gießen, damit sowas passiert.
Weil die Märkte selber spielen das schon ein bisschen.
3,25 bei den Zehnjährigen, wir sind schon drüber.
Dann die Franzosen, die zweite wichtige Frage.
Bei 4,1.
Da ist die Grenze bei 3,6 gewesen.
Die spielen das schon.
Und die Amerikaner am 30-jährigen Ende sind ja auch schon.
Die sind bei deutlich über 5.
Neues 5,3 Prozent sind die jetzt.
Das trifft die Häuslebauer.
Das trifft die langfristige Finanzierung in den Unternehmen.
Das trifft alle, die Anleihen besitzen.
Die großen Anleihbestände.
Die gehen richtig runter.
Du musst nur mal reingucken in deinem Depot, wenn du Anleihen hast.
Bei mir ist es auch so.
Ich habe noch ein paar Anleihen da.
Obwohl es gute Coupons sind, die sind alle irgendwie rot.
Das ist bei meinen...
Anleihenanteilen auch irgendwie.
Ich bin nicht so ein großer Fan von Anleihen.
Deswegen machen wir auch einen Aktien-Podcast.
Aber es ist natürlich immer die Gegenseite, die sehr wichtig ist.
Und natürlich die Märkte bestimmt.
Ich glaube, die Anleihenmärkte sind nicht ganz so bestechlich oder korrumpierbar.
Ja, und sie sind schon smart.
Da ist richtig großes Geld unterwegs.
Und da sind auch Leute, die sich dann nicht so gleich von kurzfristigen Nachrichten ins Box von jagen lassen.
Aber wenn es Probleme gibt, dann gibt es richtige Probleme.
Das ist ja auch so, wenn eine Anleihe ausfällt, die ist heute bei 90, morgen steht sie bei 70 und übermorgen steht sie bei 20.
Du kommst da nicht mehr raus.
Ich habe das selbst schon, ich mache alles.
Ich habe meine ersten Anleihen im zarten Alter von 10, 11 bewusst gekauft.
Also über meine Mutter.
Im Alter von 10, 11?
Ja, 10, 11.
Was hast du denn, da habe ich irgendwie mit Playmobil gespielt.
Nein, meine Mutter ist Bankkaraufforger gewesen, in der schönen bayerischen Traditionsbank Schmidt Bank.
Die Privatbank, die ist Anfang des 19.
Jahrhunderts gegründet.
Und die war in der Wertpapierabteilung.
Und da habe ich das automatisch mitbekommen.
Und dann haben wir darüber diskutiert.
Jetzt hast du da mal wieder 5.000 oder 10.000 mal angelegt.
Und wie hast du Geld geliehen?
Der Schmidbank.
Das sind Anleihen der Banken gewesen.
Achso, das Anleihen der Bank gekauft.
Ja, Anleihen der Bank haben wir abgekauft.
Und damals gab es 10, 12, 14 Prozent und so weiter.
Das war die Zeit der Inflationsanleihen.
Und dann kam von 1982 bis 2022 die große Zeit der Kursgewinne.
Jetzt werdet ihr mit eurem Aktienportfolio gemerkt haben, die Anleihenportfolios waren genauso gut, wenn nicht noch sogar besser.
Bis 2022.
Und seitdem segeln wir mit Anleihen gegen den Wind.
Seitdem hat sich die Welt verändert.
Also halten wir fest, dass nächste Wegmarke ist Mitte September.
Da entscheidet sich alles die Zinssenkung der FED.
Und dann wird das natürlich die Märkte prägen.
Aber kommen wir erstmal auf unser nächstes Thema, was so ein bisschen ein Thema ist, was mit diesem Tech-Boom im DAX auch zu tun hat.
Auch wenn es erstmal nicht um den DAX geht, aber trotzdem um ein deutsches Unternehmen und eine Perle des Mittelstandes.
Bevor wir zum DAX kommen, noch kurz eine andere Geschichte, die für Schlagzeilen sorgt, die dieses Land bewegt.
Und sie passt zum heutigen Thema.
Ja, der Ventilatoren-Spezialist EBM Papst aus Mulfingen wird verkauft für eine Milliardensumme in die USA.
Und der Käufer ist Madison Air.
Das ist ein amerikanischer börsennotierter Konzern.
Also EBM Papst selbst ist ein klassisches Familienunternehmen, eine Perle des deutschen Mittelstandes.
Weltmarktführer ist ein gern gesehener Gast auf den Bühnen der Wirtschaftswoche, wenn wir da unseren Weltmarktführertreffen in Schwebisch Hall machen oder unser Treffen vom Innovation in Erlangen.
Da sitzen die natürlich immer.
Die gehören so ein bisschen zum Inventar, so wie Wirt oder Dürr oder diese Trumpf.
Sie werden mit 5,1 Milliarden Euro bewertet.
Nettoverkaufspreis beträgt 4,75 Milliarden Euro.
Und die bisherigen Gesellschaftsfamilien steigen wirklich komplett aus.
Der Hauptsitz soll aber, wir hoffen, mal das bleibt so, in Mulfingen bleiben.
Und die Amerikaner sehen in EBM-Pubst natürlich so diesen klassischen Weltmarktführer.
Es ist sehr komplementär, man ist stark in Europa und Asien.
Madison wiederum ist stark in den USA aufgestellt.
Und die Geschichte dahinter, lieber Toni, ist natürlich, das Wachstum spielt sich in den USA ab.
EBM-Pubst hat natürlich Fabriken errichtet, wie andere, zum Beispiel der Konkurrent Ziel-Aberg auch.
Man profitiert sehr stark.
von zwei großen Trends.
Das eine ist natürlich einfach Kühlung.
Also alles, was mit Klimaschutz zu tun hat, muss auch gekühlt werden.
Also Kühlungssysteme werden wichtiger.
Hatten wir auch einige Male schon im Podcast.
Aber hier geht es vor allem natürlich um den KI-Boom, um den Ausbau von Rechenzentren.
Da braucht es Kühlungstechnologien.
Und insofern ist es so, irgendwie gefühlt schmerzt sein das natürlich, wenn sowas in andere Hände geht.
Auf der anderen Seite kann man auch sagen, ja, das ist halt Marktwirtschaft.
Das ist ein Boom.
Und das war eine Kundenbeziehung zwischen Madison und IBM Papst.
Und jetzt sagt man eben die nächste große Stufe, wo es vielleicht auch um viele Milliardeninvestitionen geht.
Das kann man eben nicht mehr allein aus Mulfingen und mit der Sparkasse stemmen.
Das ist jetzt ein bisschen Folklore, aber da braucht es natürlich ganz andere Bewertungen.
Vielleicht ist es dann auch gut und können auch Arbeitsplätze trotzdem gesichert werden.
Dieser Deal ist keine Börsenstory, trotzdem bewegt er das Land.
Indirekt ist es schon eine Börsenstory, das habe ich sofort gemerkt.
Und zwar, die bezahlen jetzt für einen Umsatz, der wahrscheinlich, also die sind nicht so transparent, weil es keine börsennotierte Firma ist, aber man schätzt in dem Jahr, Ich würde mal sagen 2,5 Milliarden Euro Umsatz.
Dann haben wir ungefähr 4,8 oder 5,1.
Das ist jetzt egal, wie man sie bewertet.
Das ist ungefähr eine zweifache Umsatzbewertung, die die Amerikaner hinlegen für diese Firma.
Das ist eigentlich ein ganz cleverer Preis, weil sie selbst werden mit einer ungefähr vierfachen Umsatzbewertung an der Börse bezahlt.
Das heißt, die sagen sich, da holen wir uns schon mal was Billiges rein.
was gleichzeitig billig ist und uns Expansion gibt und dann diesen ganzen Synergien mitmacht.
Und was noch interessant ist, wir wissen zwar nicht genau, wie viel...
die Deutschen verdienen.
Das wird nicht so veröffentlicht.
Aber es gibt eine interessante Bemerkung und die hieß, ja, wir haben natürlich, sagt das deutsche Management dieser Firma, wir haben natürlich noch nicht die Renditen, die die Amerikaner erzielen.
So, die Amerikaner arbeiten mit einer Netto-Rendite.
Ich mag immer ganz gern die Netto-Rendite.
Man muss sagen, wie es zustande kommt und so.
Aber von 9 Prozent ungefähr.
Also das ist meine Schätzung für dieses Jahr.
Wenn die 3,9 Milliarden Dollar Umsatz machen, Und um die 350 Millionen vielleicht in dem Jahr verdienen, kommen wir circa so in den Bereich 9%.
Das werden die Deutschen noch nicht schaffen.
Das heißt, da werden die Amerikaner schon die Hebel ansetzen.
Ob das jetzt mit den Stellen zu tun hat oder ob das jetzt mit den Synergien, die sich aus Vertrieben usw.
ergeben, das kann ja alles jetzt doppelt besser genutzt werden.
Da steckt richtig was drin.
Also die zweifache Umsatzbewertung ist schon gut.
Und die Sache für die Börse ist die, erstens mal zeigt es, Das ist in Deutschland sehr wohl, diese guten Firmen.
Das ist ja auch eine potenzielle Börsenfirma, wenn man sagt, ich habe hier einen Umsatz von 2,5 Milliarden.
Da kann ja ein Problem, das sind 5 Milliarden.
Das ist ja ein schöner MDAX-Wert, wenn die an der Börse wären.
So etwas hätte ich auch gerne als MDAX-Anleger.
Da gibt es schlimmere Aktien.
Und das wird entdeckt von echten Investoren, die da echt dafür was bezahlen.
Aber viele deutsche MDAX-Werte, es gibt keinen, der dieses Profil hat, aber die kurbeln da rum mit einer 0,5-Bewertung, mit einer 0,8-Bewertung.
Und da kommt jetzt ein amerikanischer potenter Investor.
Der zahlt das Zweifache.
Und das heißt innerlich, die ist das Dreifache und Mehrwert, weil die rechnen sich das ja aus.
Wir haben ja oft über diese Diskrepanz gesprochen zwischen der starke einzelner Unternehmen, auch deutscher Unternehmen, auf den Weltmärkten und eben der Schwäche des deutschen Standortes.
Also es stimmt beides, also es passt beides zusammen.
Und insofern werden natürlich jetzt wieder Erinnerungen wach, der Verkauf von Fisman vor drei Jahren an Carrier.
Da lohnt es sich nochmal hinzuschauen, weil natürlich war das für Fisman damals der Sweet Spot, also diese unglaubliche Summe von 12 Milliarden.
Und gleichzeitig hat natürlich Carrier hier auch investiert.
Dann ist es für manche Unternehmen auch besser.
Deswegen muss man, glaube ich, immer zwischen den Emotionen trennen und zwischen der betriebswirtschaftlichen Logik.
Weil das ist jetzt ja auch, also Madison hat man noch nicht gehört, aber das ist natürlich ein amerikanisches Unternehmen, ist ein Spezialist, der ist auf Belüftungs-, Filtrations- und Kühlsysteme auch spezialisiert.
Also macht auch mehrere Milliarden Umsatz, ist Teil eines größeren Konglomerates.
Und vielleicht dahinter steckt ein Milliardär.
Also es gehört auch an ein Milliardär, der der größte Shareholder ist, das Börsen notiert.
Aber vielleicht ist das dann auch eine gute Zukunft, auch wenn die erste Reaktion so ist.
Schade, dass das in andere Hände geht.
Ja, das stimmt schon.
Das ist wirklich schade.
Das Thema Ausverkauf des deutschen Marktes ist nicht von der Hand zu weisen.
Das gibt es auf mehreren Ebenen, bis rauf in den DAX, wo eine Industrie nach der anderen weggeht.
In den 40 Jahren, die ich die Börse beobachte, 45 Jahren, ist so viel verloren gegangen.
Das ist wirklich traurig.
Auch hier am Standort Düsseldorf, den ich ja hier meistens da...
Da bin also von Mannesmann bis Babcock alles weg, alles weg.
Das ist sehr, sehr traurig.
Hier hatte auch die Deutsche Bank mal eine richtige Zweitzentrale.
Ein Teil des Vorstandes der Deutschen Bank saß in der Köy, das Gebäude, was jetzt wieder abgerissen wird bei der letzten Sanierung.
Das ist traurig für die größte Volkswirtschaft, die wir in Europa immer noch sind.
Eigentlich müssten wir das anziehen.
Und deshalb sind wir auch froh, wenn wir im DAX eben solche Unternehmen haben, die die gegenteilige Entwicklung haben.
Das sind zum Beispiel sowas wie eine Allianz oder eine Münchner Rück.
Die sind in der Welt unangefochten Nummer eins.
Da sind wir stärker als die anderen.
Auf die kommen wir gleich noch.
Aber tatsächlich, du hast natürlich recht.
Es wäre schön, wenn man solche...
Ökosysteme, also Kühltechnik, wenn man da hier auch Champion hätte.
Wichtig ist natürlich, dass Wertschöpfung auch hier in Europa weiterhin stattfindet und in Deutschland.
Also der Klaus Geisdörfer, der Vorsitzende der Geschäftsführung von EBM Papst, der hat jetzt den Kollegen vom Handelsblatt gesagt, es ist jetzt genau der richtige Partner, der versteht, was EBM Papst ausmacht, um die Marktführerschaft auszubauen.
Und Sie können jetzt dem Wachstumsziel von 3,4 Milliarden Euro bis 2029 können Sie früher erreichen.
Und du hast auch gesagt, sie müssen ihre Rendite eben steigern.
Also das wird nochmal eine spannende Story, das zu beobachten.
Es kann ja immer im schlimmsten Fall so wie Höchst enden.
Dann wird irgendwas zerschlagen, verschwindet und dann geht eine Perle verloren.
Ganz anderer Fall Höchst.
muss man einfach so ein bisschen beobachten.
Auf der anderen Seite kann es ja auch in die andere Richtung gehen.
Bosch hat vor kurzem ja auch groß zugekauft, auch in einem Segment an US-Konzernen.
Also es geht nicht immer nur in die eine Richtung und das ist eben Teil der Wirtschaft.
Kommen wir jetzt aber tatsächlich mal auf das Thema, blicken wir jetzt mal tiefer in diesen DAX, weil natürlich EBM Papst profitiert von einem großen Trend, dem Ausbau und Aufbau von Datenzentren.
Und da ist es nicht das einzige Unternehmen, denn da spielen natürlich auch noch andere Unternehmen mit.
Das liegt im Trend.
Ja, und damit sind wir bei unserem heutigen Hauptthema.
Wie sehr wird der DAX inzwischen eigentlich auch angetrieben vom globalen Technologie- und KI-Boom?
Und zwar mehr als viele glauben.
Toni, wie bist du überhaupt auf dieses Thema gekommen?
Weil tatsächlich, vielleicht denkt man immer so, ah DAX, viele Autowerte drin, schwierig.
BASF, schwierig.
Bayer, auch schwierig.
Hat sich jetzt zwar erholt wegen einiger Urteile, aber...
Man hat ja auch viele Problembären im DAX irgendwie gehabt.
Und du sagst, na ja, jetzt lass uns doch mal mit einer anderen, und zwar mit der KI- und Tech-Brille auf diesen DAX gucken.
Ja, das merkt man ganz einfach, wenn man in die Geschäftsberichte und Halbjahresberichte der Unternehmen reingeht.
Wo verdienen die ihr Geld?
Wo sind die Wachstumsraten?
Das ist das Entscheidende.
Und wenn man vor allem an die richtigen Champions geht.
Siemens zum Beispiel im DAX.
Das ist eigentlich für mich eines der erfolgreichsten Unternehmen seit Jahrzehnten mittlerweile.
Zeigt sich übrigens auch im Aktienkurs.
Also der Aktienkurs ist nicht in der eigenen Welt.
Ich kenne keine Aktie, bei der ein Aktienkurs anders läuft als das, wie das Unternehmen ist.
Und da passt Siemens genau dazu.
Siemens hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur zu einem Technologieunternehmen.
One Tech Company ist ja auch das Schlagfluss jetzt.
Genau, das hat schon der alte Pira gesagt.
Siemens, wir machen eine Technologie.
Wir sind kein Industrieunternehmen, wir sind ein Technologieunternehmen.
Das ist die Geschichte, die Siemens seit über 20 Jahren spielt.
Aber so handfest ist es nie geworden.
Die hatten dann immer noch ihre alten Kraftwerke.
Ziemlich Low-Tech haben sie jetzt auch den Vorteil gehabt, dass sie wieder durch die Energiefrage, auch KI, das ist ja der Punkt, das sind diese Folgewirkungen, die durch KI entstehen.
Aber du meinst, jetzt sind sie wirklich One-Tech-Company?
Jetzt sind sie wirklich One-Tech-Company.
Diese Automatisierung und Digitalisierung, das war ihr eigenes und jetzt kommt von außen noch die KI.
Und da haben sie auch einmal gemerkt, wir haben dann an dieser Schnittstelle mit einem realen Unternehmen, da kann die KI ansetzen.
Und das hebet denen die Aufträge hoch.
Die bauen überall ihre KI-Sachen ein.
Das müssen sie nicht selber schreiben, das kaufen die wieder ein.
Und schon wird Umsatz gemacht und Gewinn gemacht.
Die Margen sind gut.
Das heißt, hier zahlt sich KI aus.
Siemens wird in dem Jahr, ich sage jetzt mal an die 10 Milliarden, das Geschäftsjahr verändert jetzt im September, die werden, sagen wir in dem Jahr vielleicht noch 9 Milliarden und im nächsten dann 10 Milliarden netto verdienen.
Das geht einfach weiter, unabhängig davon, ob es Öl bei 120 oder bei 80 steht.
Um das mal kurz einzuordnen, Siemens hatte ja schon immer gesagt, wir verbinden die physische Welt mit der digitalen Welt und das war, teilweise war es so, teilweise wurde es postuliert.
Jetzt haben Sie gesagt, wir sind eigentlich das Unternehmen, was physische KI einbaut.
Und das ist ja tatsächlich so diese Hoffnungsformel für die deutsche Wirtschaft.
Nach dem Motto, wir können bei den LLMs nicht mitspielen, bei den NVIDIAs, bei China gar nicht und ChatGPT und so weiter.
Aber wir können ja...
wir können ja, wir bauen ja physische Dinge, wir bauen Maschinen und deswegen bringen wir physische KI rein.
Und Siemens hat gesagt, wir werden praktisch das Beispiel.
Wir waren ja im Frühjahr bei Roland Busch zum Interview.
Da hat er uns das auch an Beispielen erzählt, wie sie zum Beispiel Fertigungsstraßen von Pepsi umrüsten und diese berühmten Effizienzgewinne auch endlich mal heben.
Nun ist es ja so, Siemens hat ja auch trotzdem immer viele Baustellen.
Dann hat mal irgendwie eine andere Sparte Digital Industries oder so nicht funktioniert oder Smart Infrastructure.
Das lief dann.
Und dann die Zugsparte.
Also es hat ja immer noch viele Teile, auch wenn es sehr viel abgespalten hat.
Ist das jetzt sozusagen ein Treiber oder würdest du sagen, auch die anderen Geschäfte laufen ganz gut?
Das läuft auch alles gut.
Wir müssen bei der Infrastruktur nacharbeiten, bei den Zügen.
Das ist okay.
Die Automatisierung ist ein ganz großes Thema.
Kein Unternehmen kann mehr davon, kann vorbei.
Ich habe die Formulierung gebraucht, wer an Automatisierung und modernes Unternehmen geht, der kommt an Siemens nicht vorbei im DAX.
Einerseits ist es.
aber andererseits haben die noch eine ziemliche Tiefe und eine ziemliche Breite im Geschäft.
Also die haben die Größe der Kunden und dann haben die auch Partnerschaften.
Mit Siemens geht eine Google gern zusammen, nicht irgendwie mit einem kleinen Krauter.
Die haben wirklich einen Namen.
Und die Börse lügt nicht.
Wir haben einen Wert von 207 Milliarden.
Und die 210 Milliarden, die SAP und Siemens streiten sich jetzt wieder um den ersten.
Und ich sage es mal, die SAP wird wieder rüberkommen, weil das ist eine Aufnahmesituation.
Auf SAP kommen wir gleich noch.
Aber ist es, also die Aktie ist jetzt ja...
Die ist jetzt nicht so krass gelaufen wie in Infineon.
Sie hat, glaube ich, Year-to-Date, so 15, 16 Prozent Year-to-Date in diesem Jahr zugelegt.
Sie ist gut bewertet.
Ich glaube, das KGV liegt deutlich über 20 oder über 25.
Das ist ja schon sportlich.
Ja, schon.
Wenn wir sagen, ich sage, nächstes Jahr 10 Milliarden Gewinn.
Jetzt haben wir 210, haben wir eine 21er KGV.
Das ist für so ein Unternehmen, das technologisch orientiert ist, jetzt nicht so viel.
Das ist kein Discount mehr.
Das ist auch schade, Discounts taugen meistens nichts.
Börsenkurs kratzt so an den 280 Euro.
Das heißt, einige Analysten sagen jetzt, das wird über 300 Euro steigen.
Ja, doch, sehe ich auch.
Aber natürlich, wenn wir jetzt, um auf das, was wir am Anfang besprochen haben, wenn wir mal so eine September-Korrektur oder Oktober-Korrektur bekommen.
Es ist nicht nur Bauernregel, sondern es würde auch reinpassen.
Vielleicht im Vorfeld kommen ja dann die Mittelections.
Und bevor wir dann wieder die Jahresendrallye sehen, so als groben Fahrplan, da kann ja Siemens auch mal 30, 40 Euro runtergehen.
Das passt genau in den langfristigen Trend.
Also man könnte Schwächephasen abwarten, wenn man Positionen aufbauen möchte, wenn Anleger das machen möchten.
Und ansonsten ist man natürlich auch investiert.
Also wenn ich jetzt irgendwie sage, ich kaufe ein ETF auf den DAX, dann ist man natürlich drin und Siemens ist einer der Treiber.
Weil immer die Frage, genau, sie ist sehr gut gelaufen und die Frage ist immer so, bin ich jetzt ein bisschen late to the party oder soll ich mal einfach einen kleinen Einbruch abwarten, um Positionen aufzubauen?
Die läuft schon seit langen, langen Jahren ziemlich gut, aber mit sehr hohen Schwankungen.
Also Siemens ist nicht irgendwie so eine wie so amerikanische, was weiß ich, so eine Sintas oder sowas, die dann die ganze Zeit nur so wie so ein Würmchen nach oben geht, obwohl da gab es auch einen Einbruch.
Aber sondern da kommt es dann, die ist immer schon, die hat eine Volatilität.
die wird natürlich durch die Technologie, das ist auch eine Folge, die wird durch die Technologie auch befeuert.
Ja, weil Technologieaktien steigen halt mal drei, vier, fünf Prozent an einem Tag und fallen dann auch mal.
Ja, die Infineon ist halt fünf Prozent runter.
Ja, das ist, da muss man mit leben können, wenn man die Rendite haben will.
Du hast eben über Infineon gesprochen.
Da liegt es natürlich nah, auch über den Chip-Konzern im DAX zu sprechen.
Nun gab es ja diesen Crash im Juli, ja nicht Crash, aber Rückkrieg wieder Ärger von Christian.
Es gab diesen Einbruch bei Chip-Aktien, hat ganz Südkorea runtergezogen.
Die Frage ist ja so, wie spielt Infineon da eigentlich mit in dieser ganzen Gemengelage zwischen der Samsung, zwischen der SK, Hynix und Nvidia?
Wo positionieren sie sich da und wo werden sie mit nach oben gezogen oder auch nach unten?
Infineon hat für mich zwei große Vorteile.
Zum Ersten ist dieses Produktportfolio, das die haben, nicht nur gut, sondern sehr gut.
Gut war es bisher mit Chips für Elektromobilität.
Die kommt übrigens.
Das ist keine Krisenindustrie.
Selbst Porsche hat 20 Prozent Elektroautos.
Die Elektroautos nehmen auch zu.
Das ist eine Erfolgsgeschichte.
Zweitens, Chips für Energien.
Die neue Energiefrage ist durch die KI sowieso wieder nach oben gepusht worden.
Und wir sehen es vom Wetter, vom Wasser, Energie wird einer der ganz großen Megatrends sein.
Da ist es richtig.
Und jetzt haben sie auch noch Chips für KI, sozusagen direkt, weil sie die Rechenzentren da ausrüsten können.
Das ist ein herrliches Portfolio.
Aber können die da mitspielen bei Rechenzentren?
Ja, doch.
Das ist ja das, was wir haben.
Das hat der Hanebeck ja gesagt.
Das ist so eine ganz große neue Richtung.
Und dann, ich will den zweiten Vorteil nennen, die haben eigene Fabriken.
Das checken die Leute gar nicht mehr.
Wir haben bei uns deshalb die Intel so frühzeitig als keiner, weil wir alle gesagt haben, der Dino ist tot.
Dann haben wir durchgerechnet, die haben Fabriken, die in der Bilanz mit 90 Milliarden drin standen.
Und die sind der Grund.
Weil die Chips müssen ja irgendwo produziert werden.
Achso, und du meinst, dass viele lassen eben auftragsfertiger das produzieren und in vielen hat eigene Verbrechen.
Wir haben die große Sache in Dresden.
In Dresden, in Villach, in sicheren Gegenden musst du die haben.
Das hat keinen Sinn, wenn die in Taiwan sind und wir haben eine Krise dort hinten.
Da ist ja nichts.
Die WDR produziert nicht einen Chips selbst.
Es bringt also die berühmte Resilienz und Souveränität.
Können wir das denn auch zu wettbewerbsfähigen Preisen produzieren?
Ja, das ist die Aufgabe.
Die sind auch in Indonesien.
Und deshalb sind ja auch so Länder wie Ungarn oder sowas in Europa, die sind ja immer vorteilhaft, wenn es uns günstig wird.
Und bei uns machen wir halt ganz spezielle Sachen.
Aber das geht.
Das ist so hochwertig und die Margen sind vergleichsweise gut.
Das ist ein großer Vorteil von Infineon.
Und die Aktie ist sozusagen jetzt erweckt worden.
Sie ist vier Jahre auf der Stelle getreten.
Der Bogen ging immer an Infineon vorbei.
Und wir haben geschrieben, die wird kommen, die wird kommen.
Jetzt wird sie demnächst die Zahlen veröffentlichen.
Ich nehme an, das war ungefähr 16 Milliarden.
Umsatz haben und der Gewinn sollte so im Bereich 1,6, 1,7 Milliarden deutlich steigen.
Das sind so 50, 60 Prozent plus.
Das sind noch nicht so ganz atemberaubende Werte, aber für Infineon ist das gut.
Da haben wir jetzt allerdings noch ein 40er, 50er KGV, je nachdem wo der Kurs ist.
Was sehr luftig ist.
Ja, das ist klar.
Aber wenn wir dann im nächsten, wie interessant ist, wenn du anschaust, wie die Banken das hochrechnen, dann kommen wir bald auf 2,5, 3,5 Milliarden.
Das ist für Infineon.
Das ging ja eine ganz neue Dimension.
Und dieser Chartausbruch, den wir hatten bei 40, der ist von 40 bis 88, ist in einem Zug hochgegangen.
Das ist natürlich erstmal alles diskontiert worden.
Und jetzt sind wir dabei, das erstmal zu verdauen.
Und dann haben wir jetzt eine Reaktion.
Das mögen 38 Prozent, das mögen 50 Prozent, das können 61 Prozent sein.
Das sind also die üblichen Rücksetzer, die wir haben.
Und in diese Rücksetzer...
Da würden wir dann bei uns in der Vivo die Aktie dann wieder ein bisschen besser vorstellen.
Also ein bisschen besser vorstellen heißt nach dem Motto, ihr habt sie ja schon mehrmals vorgestellt, schaut die euch nochmal an.
Genau.
Da ist jetzt ein bisschen Luft raus.
Die muss man nicht bei 88 kaufen, wenn die erst mal so sich verdoppelt hat.
Aber man kann ja mal schauen, dass die da jetzt so langsam in den 40er, 50er wird.
Wenn wir im September eine Marktabschwächung bekommen würden, dann würde ich für Infineon plädieren.
Okay, also Infineon steht auf der...
Top-Liste bei Toni ganz oben.
Wir geben hier ja keine heißen Verkauftipps, aber er guckt dann immer so an nach dem Motto, ja, kannst ja mal drüber nachdenken.
Also Siemens, genau, Infineon ist naheliegender.
Wir müssen über SAP reden.
Also SAP war ja der Highflyer, wertvollster deutscher Konzern, auch einer der wertvollsten in Europa.
Zwischen, glaube ich, ich weiß gar nicht, wie da das...
210 haben wir vorhin, Milliarden.
Und dann gab es ja zu Anfang des Jahres gab es ja diese...
berühmte Softwarekrise, wo alle gedacht haben, das wird doch alles ersetzt durch künstliche Intelligenz.
Das hat dann alle abgestraft.
Also viele, auch kleinere Unternehmen, die man jetzt nicht kennt, aber das hat auch eine...
eine Salesforce abgestraft, auch andere, die in anderen Geschäften sind wie in der Adobe.
Also das lief alles nicht mehr, weil man dachte, diese Software wird aufgefressen.
Also KI fressen Software auf.
Und das hat natürlich auch SAP nach unten gezogen.
Und gleichzeitig ist SAP ja auch ein Unternehmen, was immer mal wieder auch für Schlagzeilen gesorgt hat.
Wenn Christian Klein was verkündet hat, dann ging es auch mal gerne um 10% nach unten, wenn man gesagt hat, wir müssen uns hier mal umbauen.
Abfindungsprogramme, wir sind ein bisschen fett geworden.
Gleichzeitig hat er das sehr konstant.
konsequent umgebaut und dann lief es irgendwie.
So, jetzt sind sie abgestraft worden.
Ich habe länger nicht mehr draufgeguckt auf die SAP-Aktie.
Gib uns ein Update.
Wie schaust du auf SAP?
Genau, ganz kurz.
SAP hat bis vor drei, vier Wochen den größten Wertverlust, den eine deutsche Aktie jemals in der ganzen Börsengeschichte in absoluten Zahlen hatte, hinter sich gebracht.
Das war ein dramatischer Wert.
Wir waren von 400 auf 200.
runtergegangen, Milliarden.
Und jetzt, und wir haben immer geschrieben, das ist übertrieben.
Keiner weiß noch, da sind natürlich schon viele Unsicherheiten drin bei der zukünftigen KI, keiner weiß noch, wo kommt jetzt die große Monetarisierung.
Erstaunlich aber ist, dass in den Zahlen von SAP Nichts zu sehen.
Ganz im Gegenteil.
Das ist das, was mich auch veranlasst, das Teil als heimlichen KI-Gewinner mittlerweile jetzt schon zu bezeichnen.
Wir haben jetzt bei 130 auf einmal, ist die Aktie von...
in drei Wochen um 60 bis 65 Milliarden im Wert nach oben gestiegen.
Das ist wieder der größte Zugewinn, den eine deutsche Aktie hat.
Genau, also man muss das nochmal sagen, es ist jetzt innerhalb eines Monats, hat es um 30 Prozent zugelegt.
Ja, von 130 auf 188 ist es hoch und jetzt pendelt es um die 180.
Und deswegen ist der Verlust jetzt, wenn man Year-to-Date, also seit Jahresanfang, ist der jetzt in Anführungszeichen nur noch so um die 10 Prozent.
Davor war sie deutlich abgestraft worden.
Und da fragt man sich natürlich immer, was sieht der Markt da jetzt?
Also was war der Auslöser der Katastrophe?
dafür.
Der Ausleser ist das ja, wenn wir merken, SAP ist kein KI-Opfer.
Sondern SAP ist erstens ein KI-Mitspieler und zweitens vielleicht sogar ein sehr guter Mitspieler.
Weil SAP hat einiges zu bieten.
Die haben die ganzen Verbindungen.
Das ist so ähnlich wie bei Siemens.
KI ist ja nichts Abstraktes.
Wenn ich KI monetarisieren will, muss ja jemand zahlen.
Das heißt, jemand setzt sie ein.
Wenn sie jemand einsetzt, muss sie in den täglichen Betrieb reingesetzt werden.
Und wer ist der Mann, der für Unternehmenssoftware, das Firma, den Unternehmen für Unternehmen steht?
Das ist SAP.
Keiner hat die Daten zu den Unternehmen.
Und vor allem auch die Vertriebsdrucken.
Die Vertriebsdrucken.
einfach zu den Kunden beziehen.
Aber das ist ja ganz interessant, weil das war ja von Anfang an der Streit, dass man gesagt hat, kann das alles sozusagen irgendein Clot-Modell, was veröffentlicht wird, ersetzen nach dem Motto, das erledigt dann alles billig, ein Clot-Modell.
Und ist das jetzt nur ein Narrativ, das wieder umschwingt?
Weil wir erleben das ja im Stunden- oder Tagestakt jetzt auch bei einer Microsoft oder so, dass man gastet, nein, die sind der große Verlierer.
Und dann sagt man, nee, die kriegen das doch hin, das hat ja Nadella.
Habe ich mit Christian in der Sommerpause darüber gesprochen.
Microsoft hat ja auch den großen Satz nach oben gemacht in den vergangenen Wochen.
Und auch vorher dann nach unten.
Vorher nach unten, genau.
Im Tagestakt sieht man das auch bei Google irgendwie immer so.
Die sind ja immer Treiber und Getriebener zugleich.
Also Stand jetzt, man kann das ja nicht für alle Ewigkeit sagen, aber muss man festhalten, SAP ist doch ein Unternehmen, was ein Treiber in diesem KI-Spiel sein wird und wird eben nicht ein KI-Opfer.
Das wäre deine Bilanz.
Ja, und zwar ist es schon, ich schaue mir die Zahlen exakt an.
Und wir haben weder im Umsatzwachstum noch in den Renditen irgendwelche Nachteile.
Man würde ja meinen, wir haben ja den großen Boom in der KI, das merkt man an den Superzahlen von Videa, der ist Fakt.
dann müsste ja SAP sozusagen einen gewissen Druck zu spüren haben.
Aber das ist kein Druck, wenn ich 9% Umsatz plus habe und 17% mehr Nettogewinn mache und 26% mehr im Backlog habe, im Auftragsbestand.
Das ist kein Druck, das ist Aufwärtsmomentum, das sich da baut.
Nicht so groß wie bei Nvidia.
Also man kann jetzt nicht sagen, das ist ein großer KI-Gewinner.
Aber KI ist ein wichtiges Teil.
für die Erfolgsstory von SAP.
Und da können die ihre anderen Sachen mit koordinieren.
Und es passt voll und ganz, dass Klein sagt, das ist jetzt mein Thema, das ist nicht nur defensiv gemeint, das ist offensiv gemeint.
Das ist eigentlich genuine SAP.
Als die SAP in den 90ern angefangen haben, ein tolles Unternehmen zu werden, dann haben die immer sich auf neue Themen gesetzt und haben die verarbeitet mit ihrer Stärke, vom Vertrieb bis zur Entwicklung, bis zu den Kontakten.
Das ist SAP.
Und jedes Unternehmen, das sich so umbaut, vorhin hatten wir die Siemens, das wird auch in der Börse reüssieren.
Und deshalb habe ich im aktuellen Wirtschaftswoche geschrieben, es ist nur eine Frage der Zeit, bis die SAP-Aktie wieder die alten Höhen sieht.
Es ist nur eine Frage der Zeit.
Sie können sich jetzt ausrechnen, was Sie von diesem Satz verpasst haben in den Urlaubswochen oder ob Sie noch auf diesen Zug aufspringen.
Aber es ist interessant, dass sich zum...
zumindest dieses Narrativ, die sind alle Opfer aus dem Februar, so ein bisschen gedreht hat und dass man merkt, nee, das laufende Geschäft können sie doch.
Und das hat Satya Nadella bei Microsoft ja eben auch gesagt.
Also man will sich da positionieren und man braucht eben auch Kundenbeziehungen, man braucht Kundennetzwerke, man braucht Ökosysteme.
Bevor wir jetzt auf das Sorgenkind kommen im DAX-Porsche, ganz kurz noch.
Es gibt noch zwei andere Profiteure, die in der Infrastruktur so ein bisschen mitspielen.
Ich möchte sie nur ganz kurz erwähnen.
Wir werden da nicht tief reingehen.
Hochtief und Heidelberg Materials, die natürlich einfach generell, wenn Infrastruktur gebaut wird, bauen die mit.
Da hast du nur ganz kurz gesagt, so ja, aber das ist jetzt auch ganz heiß gelaufen.
Also wurde durchgespielt dieser Boom, nicht?
Fangen wir an bei Heidelberg Materials.
Die sind vor allem durch die starke Position in Amerika, es gab da wichtige Zukäufe, sind die vorher beteiligt.
Die haben gute Aufträge aus Amerika.
Und der Vorteil dieser Aktie ist auch, sie ist noch vergleichsweise günstig bewertet.
Also diese Korrektur, die die Aktie derzeit hat, die sozusagen auch durch die Abkühlung des KI-Booms kühlt die sich jetzt auch ab, da sehe ich eine Einstiegsmöglichkeit.
Allerdings, es kann auch ein bisschen dauern.
Also das ist nicht einfach, dass ich jetzt vier Wochen konsolidiere.
Und dann geht es wieder hoch.
Korrekturen brauchen manchmal länger, so wie auch Trends meistens länger laufen, als die meisten Leute denken.
Und das dauert ein bisschen.
Es muss auch ein bisschen schmerzen.
Die Leute, die drin sind, müssen rausgedrückt werden.
Und die Neuen dürfen sich nicht reintrauen, weil sie denken, der könnte ja noch tiefer sinken.
Das heißt, so eine Fear-Situation muss entstehen.
Dann wird eine Aktie erst wieder interessant.
Auch in einer Korrektur ist das so.
Und bei der Hochtief, das ist die zweite, die haben einen sensationellen Lauf hinter sich, der wirklich atemberaubend ist.
Und der Trend ist nach wie vor stabil.
Das Problem an der Sache ist nur, und ich glaube, das sind wir die einzigen, die darauf hingewiesen haben, Hochtief ist natürlich integraler Bestandteil des spanischen Konzerns ACS.
Und die Spanier haben also nicht nur eine deutsche Perle wieder mal aufgekauft, ist wieder so ein Beispiel, sondern man könnte auch sagen, bilanziell, wenn ich die zusammen packe.
habe ich aber zweimal den Börsenwert.
Das heißt, dann habe ich nicht nur die 30 Milliarden, 40 Milliarden von Hochtief, sondern ich habe die auch von ACS in einem Geschäft.
Und dann geht die Bewertung nochmal deutlich nach oben.
Das hören die sicher nicht so gern, weil die sehen sich immer nur als ein Unternehmen.
Aber wenn man sie trennen würde, wird es wahrscheinlich anders bewertet dann.
Also da schlummert was, würdest du sagen.
Ja, auf alle Fälle, weil die Sache ist halt so, ich kann nicht ein Geschäft, das missverstehen viele bei diesen.
diesen verschachtelten Unternehmen.
So nach dem Motto, das ist da drin, das ist da drin, da kriege ich das.
Das Geschäft wird dadurch nicht vermehrt, wenn neuere Verpackungen draufkommen.
Und ich kann nur den operativen Umsatz einmal bewerten an der Börse.
Alles andere ist Fantasy.
Und da muss ich vorsichtig sein.
Und da steckt mir in Hochtief ein bisschen zu viel von dieser heißen Luft drin.
Ist ein Erfolgsmodell, die Zahlen sind auch gut, aber mir persönlich wäre das zu teuer.
wenn ich die mit ACS zusammenpacke.
Wir wollten sie der Vollständigkeit halber nur noch mal erwähnt haben, damit man die ganze Wertschöpfungskette hat, weil wir haben jetzt klassischen Industriekonzernen, wir haben Software, wir haben Chips und hatten jetzt auch noch Infrastruktur.
Und ja, das sind eben Beispiele für den DAX, dass da doch ganz andere Themen, natürlich auch immer Narrative schlummern, aber dass man manchmal etwas entdecken kann, was man jetzt nicht vermutet.
Man muss nicht immer nur auf die USA schauen, man kann auch mal auf den guten alten DAX schauen.
Kommen wir zum Schluss auf Porsche.
Die deutschen Autobauer.
Wir haben das jetzt im Sommer auch rauf und runter gemacht.
Die Wirtschaftswoche hat nochmal einen Titel gemacht.
Die Negativschlagzeilen hören irgendwie nicht auf.
Volkswagen, BMW, Mercedes.
Du schreibst ja ab und zu tapfer gegen an, dass das alles zurückkommt.
Wollen wir jetzt nicht vertiefen.
Es ist einfach so, man hat das Gefühl.
Zu ganz hat man China noch nicht ausgeschwitzt und Europa ist eben als Markt zu schwach.
Da fehlen einfach auf dem gesamten europäischen Markt zwei Millionen Fahrzeuge.
Es ist eingebrochen und natürlich leiden die deutschen Autohersteller auch unter den amerikanischen Zöllen.
Das ist eben nicht nur Folklore, das sind halt viele Milliarden, die da einfach fehlen, zum Beispiel allein in einer Bilanz von Volkswagen.
Also ihnen geht es nach wie vor schlecht.
Die Transformation schreitet da voran und wahrscheinlich auch der Umbau und vermutlich wird es weitere negative Schlagzeilen geben.
Porsche gucken.
Also, Börsengang, war die Story klar.
Eine der stärksten Automarken der Welt.
Du bist ja auch stolzer Porsche-Besitzer, wenn ich das verraten darf.
Hohe Margen.
Nicht so ganz mehr.
Nicht so ganz mehr?
Okay.
Ich bin auf der italienischen Seite.
Okay.
Alles klar.
Dann ist dein Portfolio gut gelaufen.
Ja, aber zurück zum Porsche.
Also, stärkste Automarke der Welt.
Hohe Margen.
Preissetzungsmacht.
Luxus natürlich.
Sehr hohe Begehrlichkeit.
So, und jetzt ist es so, Die Geschichte ist nicht ganz aufgegangen.
Und wir haben ja vor kurzem berichtet in der Wirtschaftswoche, dass Porsche plant, den elektrischen Taycan bis spätestens 2030 einzustellen.
Die Geschichte wurde weder bestätigt noch dementiert, was meistens Zeichn ist, dass etwas dahinter ist.
Mit noch einer anderen Geschichte, die wurde inzwischen in Teilen zumindest dementiert, da hat man über Gespräche berichtet, denn man wollte sich eigentlich, man wollte das Tuning-Unternehmen Ruf übernehmen.
Das ist so einer der Hersteller, Eigentümer geführt von Alois Ruf, der Customized und Tuned sozusagen, die Porsches dann.
Das ist aber Teil einer Strategie, dass der neue Chef halt gesagt hat, ich möchte aus Porsche, also der Porsche-Chef Leiters hat gesagt, ich möchte aus Porsche wieder eine Sportwagenschmiede machen.
Das ist so das Wort, was Porsche bestimmt.
Das heißt, wir werden kleiner, aber feiner.
Man kann es wieder ein bisschen teurer machen und sagen, die großen Ambitionen, die sind Geschichte.
Es ist ein Strategiewechsel.
Also Taycan ist eben nicht nur ein Modell, um das es geht.
Es geht auch um einen Strategiewechsel.
Das Interessante ist ja, dass eigentlich die Ambitionen von Porsche recht groß waren.
Ich war bei einer dieser Präsentationen von Oliver Blume damals dabei.
Da waren wir da auf diesem Porsche-Testgelände bei Leipzig.
Und das war durchaus beeindruckend, also was sie da alles aufgebaut haben.
Und man konnte sich diese Taycans angucken.
Und damals, das ist jetzt so fünf, sechs Jahre her, galt das durchaus als großer Wurf, muss man sagen.
Das gesagt hat, okay, Porsche eine Milliarde in die Hand und sagt, wir finden eine Antwort auf das E-Zeitalter.
Und man hat diesen Taycan gebaut.
Man hat ja auch diese Geräusche, das Vibrieren so ein bisschen nachgebaut.
Und das galt damals als großer Wurf.
Es galt auch als richtig, dass Porsche gesagt hat, wir müssen eine Antwort finden.
Und deswegen investieren wir bis 2030 Milliarden und vier von fünf Autos werden elektrisch sein.
Ist immer ein bisschen einfach zu sagen oder zu spotten, der berühmte Rückschaufehler, das war alles ein Fehler, es war doch klar, dass das nicht gut gehen kann.
Ferrari zeigte übrigens gerade mit dem Luz, dass der Sport war groß, aber die Nachfrage bei Tech, bei den neuen Tech-Millionären ist auch groß.
Also Porsche ist in schwerem Fahrwasser.
Diese Aktie, übrigens ein Wunderpunkt von Christian, schöne Grüße in deinem Urlaub, Veröl, die Porsche-Aktie.
Wie schaust du nach dieser ganzen Gemengelage, Taycan?
Wie schaust du auf Porsche?
Ich habe den Artikel auch bei uns mit einer gewissen Trauer gelesen, weil ich sehe zurzeit für die Porsche AG, es geht um den Aktienbauer, nicht um die Holding-PAA, das ist wichtig.
Die Porsche AG, ob die da rauskommt, ich glaube schon, aber es wird noch ein längerer Weg sein.
Erstens, wenn es um solche Diskussionen geht wie Ruf, Das ist schon traurig.
Ruf stellt 25 bis 30 Autos im Jahr her.
Das ist gar nichts.
Porsche ist immer bei 300.000.
Das ist eine Kleinstmanufaktur, selbst wenn man die nimmt.
Das ist ein Aper-Sü am Rande.
Also nicht so wie AMG, Afalterbach für Mercedes, dass man da eine ganze Reihe, eine ganze neue Marke reinbekommt.
Dann wollte Porsche schon mal Singer kaufen in Amerika.
Genau, da gab es Insights.
Wollten Sie die Kalifornische, den Singer übernehmen?
Das ist eine ganz andere Nummer.
Ja, aber der Singer hat auch bloß 100 Autos.
Das ist auch was Kleines.
Und man kann natürlich das ausbauen, man kann konfektionieren, man kann Nobel machen und so weiter.
Und da sind wir schon wieder interessanter.
Und zwar, womit verdient Porsche wirklich Geld?
Der liebe, gute alte 911er, der ist im ersten Halbjahr 28.000 Stück verkauft worden.
Im ganzen Jahr werden sie wahrscheinlich 60.000 verkaufen von 250.000.
Dann kann man davon ausgehen, dass die Margen des Elbers weit über denen der anderen liegen.
Dann heißt das, mittlerweile ist der Elfer wieder das zentrale Auto geworden.
Es gab eine Zeit, da war der Elfer am Rande.
Ich habe es erlebt in den 70ern.
Ich beobachte das seit damals.
Ich hatte 1983 meinen ersten Elfer.
Es war ein gebrauchter, ganz altes Teil.
Ich habe Porsche-Blut in den Genen.
Das war ein altes Ding.
Die haben das immer durch erneuert.
Das ist das Nivea-Produkt.
Die Hauptmark, die Kernmarke der 911.
Und die werden die wieder, das ist das Einzige, was richtig gut läuft, was die sehr teuer verkaufen können.
Wo sie auch, der Singer übrigens, der Singer, der baut immer diese alten luftgekühlten Porsches optisch mit neuer Technik nach.
Das heißt, das ist eine Ikone, da können die machen, was sie wollen.
Da haben sie eine weltweite Ikone ist das.
Und die werden sie jetzt irgendwie monetarisieren.
Das haben die auch bisher schon mit ihren GT3 und GT2 Modellen gemacht.
Die waren zum Teil 300.000, 400.000 wurden die denen aus der Hand gerissen.
Dieses Modell klappt jetzt nicht mehr so ganz.
Das müssen die neu justieren.
Porsche hat nie so richtig mit dem Boxster und dem Taycan schon gar nicht verdient.
Das heißt, für dich ist das konsequent, dass man sagt, zurück auf den Kern, das ist ja eine...
ein bekanntes Muster, ein Strategie wechseln, dass man sagt, wir müssen uns wieder auf unseren Kern.
Das ist für dich der 9-11er.
Der 11er ist der Kern.
Man hat ja aber auch andere Sachen gemacht, den Panamera zum Beispiel.
Der geht auch runter in den Verkaufszahlen.
Man ist in das SUV-Segment gegangen mit dem Cayenne.
Das ist stabil.
Die SUVs sind stabil.
Das war die große, tolle Idee von Widerking damals, dass er in den 90ern, erstens den Boxster als Einstieg und zweitens den SUV, den Cayenne.
als SUV gebracht hat.
Damit hat der Porsche damals in den 90ern gerettet.
Und diese Satelliten kann man auch praktisch dann lassen?
Die kann man so ein bisschen lassen.
Ich glaube, der wird auch am Box, da werden die wieder arbeiten.
Und da kann man nämlich ein bisschen elektrisch experimentieren.
Der muss nicht so sein.
Übrigens ist auch im Elfa ein Elektromotor drin.
Der neue Hybrid, den die im Elfa haben, das ist eigentlich eine Mogelpackung, weil auf der einen Seite bleibt der ursprüngliche Benzinmotor, nur der Turbo und sozusagen die Aufladung wird elektrisch gesteuert.
Das ist kein E-Auto.
sondern es ist halt ein zusätzlich aufgepimptes Benzinauto.
Würdest du den E-Posche kaufen?
Ich würde lieber den normalen kaufen, weil ich brauche keine 600 PS.
Da kriege ich ja Blutdruck, wenn ich die fahre.
Lieber den Urwüchsigen würde ich kaufen, ganz klar.
Aber ich bin ein Boomer.
Ich bin nicht repräsentativ für die Käuferschichten, obwohl die Käuferschichten der Porsche sind natürlich sehr alt, das ist klar.
Aber die müssen in die Richtung nach unten gehen.
Die müssen die Sachen attraktiv machen und deshalb müssen sie modern werden.
Ich kann mir gut vorstellen, und da haben wir das Beispiel Singer.
Der Singer bietet auch Elfer, also soweit ich jetzt weiß, ich kenne das Programm nicht, aber Elfer mit Elektro an.
Also wenn du Multimillionär bist, der kauft Autos für 500.000.
und sagt, ich will den in der Farbe und mit einem super tollen 1000 PS und 1000 Newtonmeter Elektroantrieb, dann kriegst du den auch.
Hat übrigens eine Börsengeschichte durch die Hintertür.
Es gibt jetzt immer mehr Berichte, dass diese ganzen Börsengänger von SpaceX bis Anthropic und die produzieren natürlich Millionäre in Serie, die dann einfach vom Excel profitieren.
Und es gibt das ganze Dienstleister, die sich darauf spezialisieren, was kann man denen anbieten.
Die werden ja Immobilien kaufen, vielleicht stellen die sich auch als ein Porsche irgendwo in die Garage.
Also sozusagen diese neue KI-Aristokratie, die in den USA da entsteht, können natürlich auch deutsche Unternehmen mitverdienen.
Also wir haben bei Porsche diesen Strategiewechsel.
Sinnbildlich steht dafür der Taycan, der vermutlich eingestellt wird.
Das ist so zumindest die Berichterstattung der Wirtschaftswoche.
hat Wellen geschlagen.
Dann würde ich ja sagen, ist es nur konsequent?
Wie blickst du dann auf das Unternehmen?
Also kriegen die damit dann die Kurve?
Erstaunlicherweise schätzen die Banken für dieses Jahr sehr...
Eine gute Gewinnerholung.
Porsche hat im letzten Jahr ganz viele von den Lasten, weil die denken ja auch voraus.
Von Lasten in einem Jahr gepackt, deshalb haben die nur 430 Millionen verdient.
Das ist gar nichts für Porsche.
Und in diesem Jahr wird das schon deshalb, weil sie diese Belastungen nicht mehr so haben, wird das besser aussehen.
Zusätzlich können sie ein paar Rückstellungen auflösen.
Das wird ziemlich gut aussehen.
Und die Steuerquote, sagen sie, wird wahrscheinlich sinken.
Das heißt, der Nettogewinn dürfte auf einmal wieder eine Milliarde oder mehr sein.
Das ist dann schlecht für die Kommune.
Ja, genau.
Damit haben sie noch lange nicht die alten Superrenditen wieder, aber die können wahrscheinlich die Geschichte eines Turnarounds der Gewinne spielen.
Und genau das macht die Börse zurzeit.
Wenn du dir den Aktienkurs der Porsche AG anschaust, dann haben wir jetzt nicht mehr den Tiefpunkt.
Der Tiefpunkt war vor einigen Monaten.
Wir sind nach oben gelaufen.
Und jetzt gehen wir sozusagen in die Reaktion zurück.
Wenn der Aktienmarkt jetzt nicht mehr an die Richtung des alten Tiefs kommt, dann haben wir hier sozusagen, wie man so schön sagt, ein One-Two-Setup.
Also dann können wir hier, das ist der Beginn einer längeren Freundschaft mit dem Aufwärtstrend sozusagen.
Natürlich müssen die Zahlen passen.
Also wenn die Zahlen nicht passen, dann nutzt der schönste Chart nichts.
Aber das ist ja die große...
Da steckt eine Chance für Porsche drin.
Billig sind sie übrigens nicht.
Wir sind bei 40 Milliarden Börsen wert.
Aber der Porsche hatte ja immer den Clou, die drei Aktien, die da wirklich frei im Umlauf sind, die ganzen Stammaktien sind bei der Familie, bei den Vorzugsaktien sind auch viele verteilt.
Deshalb sind die damals so clever an die Börse gegangen.
Das war ziemlich umstritten sozusagen.
Mit den paar freien Aktien kann ich den Kurs...
dann wird das schnell hoch.
Und jetzt haben wir auch, die werden 20, wenn die eine Milliarde verdienen und die werden 40 Milliarden wert sind, haben wir schon wieder ein 40er KGV.
Also obwohl die eigentlich unten sind, sind die nicht billig.
Aber dann sagen die Leute, Porsche war nie billig, an der Börse auch nicht.
Aber darin steckt die Chance, aus dem Tief rauszukommen.
Also die Porsche AG ist zur Zeit von den vier Autobauern, die wir haben, sieht am stärksten aus.
Welche sieht für dich, muss ich zum Schluss jetzt noch fragen, am schwächsten aus?
Im Augenblick die VW.
Wir hatten die VW bei 90 und die ist auch bis 110 trotz der Krise gegangen.
Wir haben aber leider in diesem Frühjahr, wenn wir Glück haben, die Aufgabestimmung.
Jetzt gibt keiner mehr Empfehlverlänger auf Autosaktien.
Und es kann auch sein, dass wir nochmal weiter runtergehen.
Selbst so eine BMW, die eine der besten Bilanzen im DAX hat und die nach wie vor Autos verkaufen.
Das ist nicht so, dass die auf einmal nichts mehr verkaufen.
Die verkaufen halt ein paar weniger.
Auch der Umsatz, die machen noch Gewinn.
Mercedes genauso, weltweit.
Die werden ziemlich gut verkauft und die haben auch hohe Preise.
Aber wir haben eine Aufgabestimmung.
Wo soll das herkommen mit den Autos?
Und das geht jetzt erstmal nach unten.
Und das kann auch durchaus sein.
Also ich würde jetzt im Augenblick, ich könnte die BMW nicht anfassen, ich könnte auch die Mercedes nicht anfassen, die VW auch nicht.
Bei der Porsche könnte man langsam vielleicht anfangen, aber das ist eine Risikoeinstufung von vier bis fünf.
Das ist immer im Turnaround so.
Es gibt keinen sicheren Turnaround.
Das ist Legende.
Im Nachhinein, klar, hetzte man.
Nein, das eine ist immer die Chart-Technik, auf die du schaust.
Und natürlich kann man bei Unternehmen immer sehen, dass man sagt, es kommt noch dicker.
Also da kommt dann noch entweder eine Krise hinzu, irgendwie jetzt zum Beispiel die Iran-Krise oder noch ein Zollhammer.
Oder es dauert dann eben dann doch länger, als erwartet.
Bei Porsche ist es natürlich tatsächlich so, das hat Oliver Blume uns auch im Frühjahr im Interview erzählt, er hat natürlich tatsächlich...
sehr viele Lasten, als er noch diese Doppelfunktion hatte, reingepackt, um seinem Nachfolger so ein bisschen Luft zu geben.
Das war sehr kollegial.
Werden wir im Blick haben.
Jetzt zum Schluss noch die Frage, du hast deinen Porsche verkauft, was fährst du denn jetzt?
Du hast einen alten Italiener.
Einen alten Italiener, das ist ein sehr charmantes Understatement.
Würdest du dir einen elektrischen Italiener holen?
Nein.
Da bin ich bei Lucco di Montesemolo, der alte Mr.
Ferrari, der noch vom Enso eingestellt wurde, der gesagt hat, das geht gar nicht, das Auto.
Aber das ist eine andere Generation.
Das Ding ist ausverkauft sofort.
Das war mir klar.
Das ist der erste legendäre, einer legendären Marke.
Und wir werden sehen, weltweit Legenden zählen.
Je unsicherer die Welt ist, desto mehr kommt es auf Legenden an.
Das ist bei Porsche der 911.
Das ist Ferrari sowieso, die Marke und so.
Andere wie Bayersdorf mit Nivea haben das Glück jetzt noch nicht so.
Und das ist bei Allianz die Allianz-Versicherung, der Name.
Das zählt.
Das ist doch ein schöner Schlusssatz.
Es kommt auf die Legenden an, vor allem in einer Welt, wo gefühlt so vieles auseinanderfliegt und die Gewissheiten schwinden.
Toni, ich danke dir sehr, dass du gekommen bist.
Danke für deine Einblicke.
Du sprudelst ja immer so und ich habe das Gefühl, du tanzt auf so einer Leiter rauf und runter, wenn es um die DAX-Werte geht.
Unglaublich, was du da alles im Kopf hast.
Vielen Dank, liebe Hörerinnen, liebe Hörer.
Das war es für diese Woche.
Nächste Woche ist dann hoffentlich Christian wieder an Bord und ich auch.
Also, dass wir uns zusammenfinden, dass wir hier nicht so wie die Königskinder werden und ständig aneinander vorbeimoderieren.
Aber wir haben ja hoffentlich gezeigt, vergangene Woche mit Julia Groth und diese Woche mit Toni Riedel, dass wir tollen Ersatz auch haben in diesem Podcast.
Ich danke erstmal für Ihre Zeit, Ihre Treue.
Kommen Sie gut durch die Woche.
Machen Sie es gut.
