# AI Power Bottleneck, Oil Shocks, and Trucking Winners

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-08-18

## Transcript

Das ist alles auf Aktien.
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Alle Informationen findest du wie immer in den Shownotes.
Und jetzt viel Spaß mit der heutigen Folge.
Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über das Aschenbrenner-Paradoxon, die Liste der Short-Favoriten und die Zeitenwende bei Geely.
Im Thema des Tages stellen wir euch Engpass-ETFs mit Jahrzehnte-Fantasie vor und in der EE-Ide geht es nicht um eine Autoaktie.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Nando Sommerfeld und Holger Zschäpitz aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Heute ist Dienstag, der 18.
August und wir wünschen euch einen gelassenen Start in den Tag.
Fast schon entspannt ging es nämlich auch an den Börsen zu.
Zwar zweiter Verlusttag in Folge, aber ohne Drama und bei ziemlich dünnen Sommerumsätzen.
Also kaum rufen wir quasi aus, dass es kein Sommerloch mehr gibt, dann kommt es irgendwie dann vielleicht doch noch um die Ecke.
Schauen wir mal, ob es wirklich so weitergeht.
Auf jeden Fall gestern verlor der S&P 500 0,5 Prozent.
Der Nasdaq 100 gab 0,2 Prozent.
und rutschte ja knapp unter die 30.000 Punkte.
Und der DAX, unser DAX, der schloss 0,4 Prozent leichter bei 26.339 Punkten.
Aber es war der August mit den höchsten Bond-Emissionen aller Zeiten.
Insofern, zumindest da gab es kein Sommerloch.
Und spätestens wenn Nvidia kommende Woche und Jackson Hole vor der Tür steht, dann ist es vorbei mit dem Sommerloch.
Diese Woche haben wir noch einiges am Start.
Insofern sollte man nicht so schnell das Ende des Sommerlochs hier ausrufen.
Aber die Übeltäter gestern waren, es ging ja erstmal relativ gut los, unverändert gestaltet der Marken.
Dann gab es aber so ein paar Übeltäter und die hatten zwei Namen.
Öl und Renditen.
Fangen wir beim Öl an.
Denn da gab es die nächste.
Donald Trump wollte der amerikanische Präsident, lässt die 60 Tage Waffenruhe mit dem Iran.
Wir hatten ja gesagt, dass die ausläuft.
Die lässt er jetzt einfach auslaufen und hat im selben Atemzug dem Oman gedroht, das Sultanat zu bombardieren.
Sollte es sich, und jetzt zitiere ich mal.
in den Weg stellen, wie auch das aussehen mag.
Der Oman wohlgemerkt ist ein langjähriger US-Verbündeter und aktuell wichtigster Vermittler für eine Wiedereröffnung der Straße von Hormuz.
Aber wie dicht diese Straße ist, zeigen die aktuellen Daten von Kepler.
Am Sonntag passierten genau gerade mal drei Schiffe die Meerenge.
Drei, das ist halt wirklich quasi nichts.
Vor Kriegsbeginn Ende Februar waren es 130 pro Tag.
Ja und dementsprechend Brent kletterte gestern auf 91 Dollar.
WTI stieg knapp 3 Prozent auf knapp 85 Dollar.
Das ist dann doch schon wieder ein bisschen mehr.
Genau und teures Öl bedeutet Inflationssorgen und die trafen dann direkt auf Baustelle Nummer zwei, nämlich den Anleihemarkt.
Da läuft ja gerade ein veritabler Ausverkauf.
Die Rendite 30-jähriger amerikanischer Staatsanleihen, die stieg gestern auf 5,8.
31 Prozent, das war der höchste Stand seit 2007, also vor der Finanzkrise noch.
Und vergangene Woche musste das amerikanische Finanzministerium eine neue 30-Jährige Anleihe zu 5,22 Prozent an den Mann bringen oder an die Frau.
Und das war die teuerste Auktion seit 2001.
Die machen nicht so häufig 30-Jährige Auktionen.
Und die 10-Jährige amerikanische Staatsanleihe, die steht bei 4,72.
Und selbst deutsche Langläufer, also 10-Jährige, rentieren so hoch wie zuletzt 2011.
Ja, das ist dann echt fast schon historisch alles, was du da aufzählst.
Die Gründe sind halt noch relativ eindeutig.
Das US-Defizit von fast 2 Billionen Dollar pro Jahr, eine Inflation von zuletzt 3,4 Prozent und ja auch die gigantische Emissionswelle der Tech-Konzerne, die ihren KI-Ausbau zunehmend über Bonds finanzieren.
Und die US-Staatsschulden dürften noch in diesem Monat die 40-Billionen-Dollar-Marke knacken.
Wahnsinn.
Es gab aber einen Lichtblick und auch ein paar grüne Vorzeichen bei einigen Aktien.
Und der führt uns zu einem Namen, den treue Hörerinnen und Hörer hier kennen, nämlich Leopold Aschenbredder.
Gestern war nämlich ein regelrechter Aschenbreddertag.
Wenn man einfach mal anguckt, der Halbleiterindex Sox, der legte 1,6 Prozent zu, befeuert von durchgesickerten Anthropic-Zahlen über 11,5 Milliarden Dollar Quartalsumsatz.
Das 14-fache des Vorjahres und dazu ein positives.
operatives Ergebnis.
Ja und jetzt die Bitte-Pointe.
Sämtliche Top 10 Positionen, die ja in Aschenbeiners Fonds Situational Awareness vor den Zwangsverkaufungen gehalten wurden, die lag gestern im Plus.
Alle 10 Positionen, also Sandisk plus 9%, Micron plus 4, wieder über 1000 Dollar im Plus auch halt Bloom Energy, TSMC, Nebius, Coreweave, STMicro, Applied Digital, Riot und Sharon AI.
Also das ist wirklich schon, ja, das ist wirklich bitter.
Und Softwaretitel dagegen.
Hier war Aschenbrenner ja Short gegangen.
Die gehörten gestern zu den Verlierern.
ServiceNow minus 5 Autodesk, Adobe, Elastic, Shopify und Workday minus 4.
Ja, der Mann hatte ganz offenbar die richtige These, musste aber halt liquidieren, bevor sie aufging.
Also schmerzhafter geht Timing wirklich nicht.
Das stimmt.
Und apropos Schmerzen, werfen wir noch einen Blick in die Zockerecke.
S&P Global hat gestern die Liste der meistgeschorten amerikanischen Aktien veröffentlicht.
Ganz oben Quantum Computing, wo 44,4 Prozent der am Markt erhältlichen Aktien leer verkauft sind.
Dahinter der Drohnenwert Ondas mit 43 Prozent.
Leer Verkaufsquote in die Semicontakte mit 41.
Soundtown AI mit 39.
Und der Uran-Anreicher Centros mit 39,1 Prozent.
Die Hedgefonds wetten also massiv gegen genau die Titel aus den Bereichen Quanten, Drohnen und KI.
Wie so hoffnungswertig.
bei Privatanlegern sind die so geliebt werden von Privatanlegern.
Ja und vielleicht haben die dann auch alle Meme-Aktienpotenzial, weil wenn die Privatanleger zurückschlagen, wer weiß, vielleicht taucht eine dieser Aktien bald bei den Meme-Aktien.
Und wofür sich die Masse interessiert, der verrät ja auch die Liste der meistgehandelten US-Aktien.
Platz 1 gestern mit riesigem Abstand.
SpaceX, 116 Millionen gehandelte Stücke, mehr als bei Nvidia und ein Plus von 4,5 Prozent auf jetzt 146 Dollar 23.
Und die Treiber, die Family Offices haben seit dem Börsengang 3,8 Milliarden Dollar in die Aktie gepumpt.
Und wir hatten ja gestern auch von Harvard berichtet, die sind ja auch fett eingestiegen.
Und das Interessante ist, dass ja bald wieder weitere Aktien aus der Lockup-Phase rauskommen und trotzdem steigt die Aktie.
Das ist schon wirklich faszinierend.
Kommen wir jetzt von Rakete zu Satelliten und da sind wir in Deutschland.
OHB legten gestern 2,5 Prozent zu, weil die Bremer am Aufbau einer sicheren EU-Satellitenkonstellation beteiligt werden sollen.
Europa will bei Regierungs- und Militärkommunikation unabhängig werden, auch von Starlink.
Iris 2 heißt das Satellitennetzwerk und ziemlich überraschend bekommt Airbus nur einen relativ kleinen Teil von diesem Iris-Kuchen ab.
Und der größte Akteur ist das ziemlich kleine belgische Start-up Aero.
Aerospace Lab, die sollen bis zu 264 der insgesamt 348 Satelliten bauen.
Und vielleicht ist es auch ein Börsenkandidat bald.
Auf jeden Fall Airbus.
Die verloren gestern 0,5 Prozent.
Interessanter neue Player.
Behalten wir mal im Blick.
Interessant war auch eine Meldung aus Fernost.
Geely hat nämlich stark geliefert.
Der Nettogewinn des Autobauers sprang im zweiten Quartal um 36 Prozent auf 4,9 Milliarden Yuan.
Das sind gut 700 Millionen Dollar.
Und Treiber ist der Export.
Die Ausführungen haben sich im ersten Halbjahr auf 474.000 Fahrzeuge mehr als verdoppelt und das Jahresziel wurde auf 920.000 Autos erhöht.
Ich meine, GD ist auch, ich meine, wenn man die Marken mal aufzieht, die kennt halt wirklich jeder.
Also Volvo ist das hier natürlich in Europa wichtig.
Polestar, Lotus, Smart Link, Sika.
Also die stecken halt wirklich und die bauen beispielsweise auch in London die modernen Taxen.
Machen die auch.
Seit einigen Jahren, ja, ja.
Die fahren da überall rum.
Also die sind halt wirklich sehr, sehr global und offenbar auch global erfolgreich.
Und da gab es nämlich noch eine wichtige Personalie, nämlich die Legende Li Shu Fu, das ist der Gründer.
Der tritt als Chairman ab und wird Ehrenvorsitzender auf Lebenszeit.
Was ist das denn für Ehrenvorsitzender auf Lebenszeit?
Ja, das klingt so ein bisschen wie Zentralkomitee oder beim Parteitag.
Auf jeden Fall, das ist wirklich eine Legende und das war wirklich eine große News da gestern.
Und unterm Strich legte die Aktie in Hongkong ja fast 5% zu.
Und wo wir bei Legenden sind, kommen wir zu einer Bitcoin-Legende.
Michael Seeler, der...
Naja, ganz so weit ist er noch nicht.
Der wird auch nicht Ehrenvorsitzender.
Obwohl, da könnte Bitcoin, wir wissen es nicht.
Also Michael Seeler, der betreibt seinen Bitcoin-Schwungrad weiter rückwärts.
Strategy hat vergangene Woche für 334 Millionen Dollar Aktien verkauft.
um Vorzugspapiere zurückzukaufen und seit Mitte Juni keinen einzigen Bitcoin mehr erworben.
Also er macht irgendwie jetzt so eine Rückwärtsgeschichte, weil er eben seine Aktien unter dem Net Asset Value notieren und dann lohnt es sich, das Aktien zurückzukaufen.
Kann man sogar erfolgreich machen.
Das hat ja auch Alphabet gemacht.
Die haben ja früher tausende von Aktien zurückkauft und haben die dann jetzt wieder emittiert.
Oder Intel hat das auch gemacht, diese 20 Milliarden Emissionen.
Also man kann damit auch wirklich Geld verdienen und vielleicht wird ja damit jetzt Legende wieder.
Auf jeden Fall, die Aktie, die stieg gestern 5 Prozent, notiert aber auf Jahressicht 73 Prozent im Minus.
Und deswegen sind die auch so günstig zum Kaufen.
Ja, da hat Bitcoin fasten.
Ob das aufgeht, wir werden das weiter beachten.
Wir werden das sehen.
Was zu beobachten ist, dass Tesla offenbar ernst macht.
Laut The Information soll das Cybercap, also das Robotaxi ohne Lenkrad und Pedale, noch in diesem Monat in Austin, also in Texas für die Öffentlichkeit, starten und wenige Tage später dann in den regulären Robotaxi-Dienst wandern.
Mal sehen, ob es wirklich so kommt.
Das könnte dann den Kurs doch...
Also von wegen hier Sommerloch, lieber Sommerfeld.
Ich würde auch schon mal die Termine für morgen sagen, die jetzt, ja, das ist jetzt keine richtigen Burner dabei, so ein bisschen.
Aufgeben, da gibt es den ZEW-Kondunkturerwartung aus Deutschland.
Da sollen die Erwartungen auf 30 steigen von 26,3.
Und die Lagebeurteilung soll nach minus 78 auf minus 69 steigen.
Also das bleibt weiter im Minusgeschäft, aber immerhin ein leichtes Plus.
Dann gibt es die amerikanischen Housing-Stars-Zahlen von Home Depot aus...
China dann Baidu, Xiaomi, Pony AI und aus Amerika Keysight Technologies und aus Europa Klana.
Das Thema des Tages.
Ich stelle dir mal eine Frage vorneweg und da müssen wir uns auch mal an unsere eigene Nase fassen, wie man so schön sagt.
Was war in den vergangenen drei Jahren eigentlich nicht schon mal der angebliche Flaschenhals der KI-Revolution?
Ja, das ist eine gute Frage, lieber Soberfeld.
Wir hatten, ich glaube, es ging los, ging es mit den...
GPU-Chips, Nvidia konnte nicht mehr liefern.
Dann waren es diese High-Bandwidth-Memory-Dinger, also diese HBM-Speicher.
Da wurde ja dann Micron und SK Hynix zum Star.
Dann waren plötzlich CPUs gefragt und Intel hat so ein bisschen sein Börsen-Rendezvous wieder erlebt.
Und dann waren es noch Engpässe, irgendwann sind es mal die Trainingsdaten ausgegangen, dann fehlten mal Netzwerkkabel.
Wir hatten mal Kühlung, die nicht da war, Bauarbeiter für Rechenzentren, Land.
Viele Sachen gab es, Sommerfeld.
Richtig.
Und das sind natürlich dann auch immer gleich Investmentideen gewesen.
Also es ist halt einfach so, der Engpass wechselt geführt in diesen Zeiten alle vier Wochen.
Und wer als Anleger immer dem aktuellen hinterherläuft, der kauft halt meistens dann, wenn die Story schon so ziemlich eingepreist ist.
Aber es gibt einen Engpass, der nicht wechselt.
Einen, der über Jahrzehnte bleiben dürfte, nämlich Strom.
Jede KI-Anfrage, jedes Rechenzentrum braucht Strom.
Und Strom braucht Netze, Kraftwerke, Speicher, kurz Infrastruktur.
Und deshalb präsentieren wir euch heute die besten Infrastruktur-ETFs.
Aber vorab mal ein paar Daten und Worte zu den Dimensionen.
Also Frederic Broker, der ist Infrastrukturexperte beim Investmenthaus Bantleon, der sagt, ein einziges sehr großes Rechenzentrum könne so viel Strom verbrauchen wie eine Stadt mit 100.000 Einwohner.
Also einmal Fürth für ein Rechenzentrum.
Und weltweit werden derzeit 3.000 bis 1.000.
4.000 neue Rechenzentren gebaut oder geplant ohne Stromnetze, sagt Bröker, bringe das alles nichts.
Und die EU-Kommission, die rechnet allein in Europa bis 2030 mit knapp 600 Milliarden Euro nötigen Investitionen in Netze.
Dazu kommt ja auch noch die Elektrifizierung.
Duncan Hale von Schroders sagt, immer mehr Sektoren stellten von Fossilen auf strombasierte Lösungen um.
Und zwar zunehmend aus Gründen der Energiesicherheit.
Spätestens seit dem Iran-Krieg ist die Energiewende auch ein Sicherheitsprojekt.
Und jetzt der Teil, der fast zu gut klingt, als wahr zu sein.
Infrastruktur bietet nämlich drei Dinge, die es in der Börse selten im Paket gibt.
Nämlich Wachstum, Stabilität und Inflationsschutz.
Die Stabilität, die belegt beispielsweise Kreditreform.
Die Kreditausfallrate 2025 der Gesamtwirtschaft, die betrug 1,9 Prozent.
Im Infrastruktursektor aber nur 1,2 Prozent.
Man sieht, das ist wesentlich geringer.
Viele Firmen sind nämlich quasi Monopolisten mit staatlich garantierter Rendite.
Und Preis-Gleit-Klauseln in den Verträgen sorgen dafür, dass steigende Kosten automatisch weitergegeben werden.
Ja, aber in dem Zusammenhang gibt es auch einen Haken, nämlich die Regulierung.
Der Staat gibt die sichere Rendite, der Staat kann sie aber auch nehmen.
Nach dem Blackout in Spanien vom April im vergangenen Jahr beispielsweise nahm der Staat den Netzbetreiber ins Visier und die Redaya-Aktie, so heißen die, verlor seither rund ein Viertel bis heute.
Und außerdem sind die Bewertungen im Sektor auch schon ziemlich stark gestiegen.
Die Profis haben das Thema längst entdeckt und trotzdem notieren die meisten Infrastrukturwerte weiter.
Weiter mit Abschlag zu ASTEC.
Gut, dann wollen wir mal Butter bei die Fische geben und wollen euch mal ein paar ETFs nennen hier.
Die wichtigste Erkenntnis aus unserer Auswertung, Infrastruktur ETF ist nicht gleich Infrastruktur ETF.
Die Einjahresperformance reicht von unter 7% bis fast 60%.
Und wir sortieren das euch mal in vier Kategorien.
Ja, das ist ganz wichtig.
Große Unterschiede.
Kategorie 1 nennen wir sie mal die Renditerakete.
Das ist der Global X Data Center Read and Digital Infrastructure.
Der investiert in Rechenzentren und digitale Infrastruktur.
Ein Jahresplus von 59,3% und drei Jahre 29,5% pro Jahr wohlgemerkt und Kosten von 0,5%.
Aber das ist wirklich die pure KI-Wette.
Dieser ETF korrigiert im Zweifel wie ein Tech-ETF.
Und dann gibt es Kategorie 2.
Das könnten wir mal die Stromnetzwette nennen.
Beispielsweise der First Trust NASA Clean Edge Smart Grid Infrastructure.
Der enthält intelligente Netze.
Schwerpunkt Amerika.
2,8 Milliarden Euro ist der schwer, dieser ETF.
Auf einen Jahressicht hat er 35 Prozent gemacht.
Auf drei Jahressicht 24 Prozent.
Pro Jahr mit 0,63 Prozent Kosten ist er aber der teuerste im Feld.
Und wer stattdessen auf Europa 600 Milliarden Ausbau setzen möchte, der nimmt sich mal den Global X European Infrastructure Development an.
Der liegt auf Einjahressicht erst bei 6,9 Prozent.
Das kann man als Warnung lesen, aber möglicherweise auch als Aufbruch oder als Einstiegschance.
Das ging ja auch, das stimmt.
Kategorie 3, der Allrounder.
Der Klassiker iShares Global Infrastructure, der bringt langfristig 6,6% pro Jahr, kostet aber 0,65% Gebühren.
Ja, hier gibt es einen attraktiveren, nämlich den BNP Paribas Easy ECPI Global ESG Infrastructure.
Also keine Sorge, das kommt natürlich alles in die Shownotes.
Und dieser ETF kommt auf einen Jahresplus von 23,4%.
Bestes Sharpe Ratio der breiten Produkte, also viel Rendite pro Jahr.
Risikoeinheit und mit 0,31 Prozent auch der günstigste im ganzen Feld.
Und Kategorie 4 ist eher so für Defensive.
Der Spider Morningstar Multi Asset Global Infrastructure streut über Branchen, Regionen und sogar Anleihen.
Einjahresplus, ja knapp 10 Prozent, klingt mickrig, schwankt aber auch deutlich weniger.
Quasi Anleihenersatz mit Aufwärtspotenzial.
Auch interessant.
Unsere AAA-Konsequenz.
Wer die KI-Wette auf der physischen Ebene will, nimmt den Global X Data Center und hält die Schwankungen aus.
Und wer den jahrzehntelangen Netzausbau spielt, nimmt den First Trust Smart Grid.
Und wer ein günstiges Basisinvestment mit Wachstum, Stabilität und Inflationsschutz sucht, der schaut sich den BNP Paribas ECPI an.
Auf jeden Fall wichtigste Lehre vor dem Kauf sind es Infrastruktur-ETFs ins Factsheet schauen.
Das sind halt wirklich ganz unterschiedliche Sachen.
Versorger, Industriezuliefer oder Autobahnbetreiber sind eben auch dann komplett verschiedene Investments, die alle Infrastruktur heißen.
Strom ist der neue Flaschenhals.
Aber anders als bei Chips wechselt der eben nicht in sechs Monaten.
Und Netze braucht man in Jahrzehnten.
Wir ziehen ja jetzt bald zusammen und ich bin ehrlich gesagt schon ein bisschen nervös.
Echt?
Wieso das denn?
Naja, zusammenziehen birgt ja immer Konfliktpotenzial.
Wir werden uns bestimmt auch nicht immer einig sein.
Bei der Wandfarbe zum Beispiel, dem Haushalt und über deinen Gamingstuhl im Wohnzimmer müssen wir auch nochmal sprechen.
Du kannst dir sicher einen schöneren kaufen.
Der alte ist ja furchtbar.
Ja, aber dafür ist er bequem und praktisch und irgendwo muss er ja hin.
Ich glaube, das müssen wir nochmal diskutieren.
Okay, aber wenigstens müssen wir uns um das Internet nicht mehr kümmern oder streiten.
Ich meine, da konnten wir uns ja direkt einigen.
Wie könnten wir das auch nicht?
Bei Vodafone bekommen wir bis zu 1000 MBit pro Sekunde im Glasfasernetz.
Stabil, schnell und zukunftssicher.
So bekommst du schnelles Internet zum Gamen und ich kann alles streamen, was ich möchte.
Ohne langes Laden.
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Die AAA-Idee des Tages.
Also ich gebe ja zu, ich musste dich erstmal überreden, lieber Holger.
Nee, nicht schon wieder eine Autoaktie, meintest du gestern Abend zu mir, als ich dir die neueste AAA-Idee vorschlug.
Aber ich habe mich durchgesetzt und zwar aus zwei Gründen.
Es geht um eine Aktie, die kaum jemand als Erfolgsgeschichte auf dem Schirm hat und...
Genau genommen ist es gar keine Autoaktie.
Es ist nämlich eine LKW-Aktie.
Du alter Haarspalter.
Das ist was anderes.
Du hast recht und du hast mich auch überzeugt und euch überzeugen möglicherweise auch.
Es geht um Daimler Truck, ein...
echten deutschen Automobil-Lichtblick zwischen all den Gewinnwarnungen, Jobkürzungen und Mauernprognosen.
Vor fünf Jahren hat Mercedes das Geschäft mit Lastwagen und Bussen abgespalten und unabhängig an die Börse gebracht.
Die Aktie hat erst vor wenigen Tagen ein neues Allzeithor erreicht.
Seit Jahresbeginn steht bei Daimler Truck ein Plus von 23 Prozent.
Das ist so viel wie der Nasdaq 100.
Das ist schon nicht schlecht.
Scheinbar wenig Glanz, aber dann doch hohe Rendite.
Ja, Daimler Truck setzt sich aus mehreren Gründen von den Autoherstellern ab.
Zum einen profitiert der Konzern vom US-Geschäft.
Jeder dritte große Truck stammt von dort, von den Konzernmarken wie Freitliner oder Westernstar.
Ja, und für diese typischen US-Laster soll nun sogar ein ganz neues Werk gebaut werden.
Das größte des Konzerns in den USA.
Und die Produktionskapazität, die wächst also.
Und Vorstandschefin Karin Ratztröm meldet volle Auftragsbücher in den USA.
Allerdings ist der US-Markt auch dafür verantwortlich, dass im ersten Halbjahr der Gewinn zunächst deutlich eingebrochen ist.
Daimler Truck leidet nämlich unter der amerikanischen Zollpolitik.
Und diese durchkreuzt die bisherige Strategie, einen Teil der Fahrzeuge billig in Mexiko zu bauen und dann in die USA zu bringen.
Ja, aber Besserung ist in sich und diese Besserung hat der Markt auch schon erkannt und auch schon teilweise eingepreist.
eine inzwischen gefundene Zolleinigung mit der US-Regierung diese Belastung senken und erste Zollerstattungen fließen auch schon.
Und die angekündigte Investition in die USA, die ja ganz auf Trump-Linie liegt, dürfte da nicht schaden.
Allerdings betonte Radström, sie hat betont, die Zölle seien nicht dafür ausschlaggebend, sondern vielmehr die angestrebte Produktionsausweitung und die höhere Effizienz dank moderner Roboterstraßen.
Apropos Roboter.
Auch der Megatrend autonomes Fahren kommt Daimler Truck zugute.
Vor allem in den USA dürfte es damit bald soweit sein.
Während Newcomer im Markt wie Tesla mit seinem Semi-Truck auf E-Mobilität gesetzt haben und damit unter der Trump-Politik leiden, will Daimler Truck wie die etablierten Konkurrenten Verbrenner automatisieren.
Ende des Jahres soll es erste Testfahrten mit der im Konzern entwickelten Software geben.
Ja, auch spannend ist, anders als bei den deutschen Autoherstellern, ist China für den LKW-Konzern überhaupt gar kein Problem.
Der Grund ist relativ simpel.
China hat noch nie eine große Rolle für den Konzern gespielt.
Also gibt es ja auch keinen Einbruch in der globalen Bilanz.
Und der dritte Unterschied sind die Produkte.
Erstaunlicherweise sind Lkw und Busse trotz der global eher mauren Wirtschaftslage gefragt.
In den USA etwa steigen die Frachtraten, weshalb die Spediteure Spielraum für Bestellungen haben.
In Europa sind die Bestellungen trotz eines schwächelnden Deutschlandsgeschäfts sogar stabil.
Völlig sorgenfrei ist man natürlich auch beim Lkw-Bauer nicht.
Es gibt vor allem ein Risiko, das sind nämlich die CO2-Vorgaben der Europäischen Union.
Und um diese zu erfüllen, müsste Daimler Truck im Jahr 2030, das ist nicht mehr so weit weg, rund ein Drittel seiner LKW mit Elektromotor verkaufen.
Und bislang kommt das Unternehmen jedoch nur auf 6% Elektroanteil.
Das ist zwar ein starkes Wachstum, vor einem Jahr waren es nur 2%, aber von der Zielmarke ist man dann doch noch weit entfernt.
Chefin Radström lobbyiert daher auch eifrig in Brüssel und ist immer wieder vor Ort.
Ihre Taktik Zeit gewinnt, indem die Vorgaben von Ladenetz für LKW und von den Betriebskosten für die Spediteure abhängig gemacht werden.
Kommt sie damit durch, werden die harten Vorgaben erst deutlich später greifen und hohe Strafzahlungen werden vermieden.
Und die meisten Analysten rechnen damit, dass dieser Plan aufgeht und empfehlen die Daimler Truck-Aktie zum Kauf.
Und jetzt erzähle ich dir mal was.
Ich habe ja meine Daimler Truck Aktien, die ich damals, das war so Ende 2021 bei der Abspaltung von Mercedes, war ja überzeugter Mercedes Aktionär, die habe ich bekommen, habe ich sofort verkauft.
Aber ich dachte mir, mein Gott, was soll ich mit einer Truck Aktie?
Ich will Mercedes-Gelanz, Mercedes-Ruhm.
Und jetzt sage ich dir mal, die Daimler Truck Aktie hat inklusive Dividenden seitdem 84% an Wert gewonnen.
Und die Mercedes Aktie habe ich damals natürlich behalten.
Jetzt zeige ich Ihnen mal, was die gemacht hat bis heute.
Und da sind die Dividenden, die ja durchaus hoch sind, schon drin, bis heute minus 11 Prozent.
Also da war ich dem Glanz verfallen, zu Unrecht.
Daimler Truck Aktie war schon damals die bessere Idee.
Und soll ich dir noch was sagen?
Ich hatte die auch und habe noch einen Monat oder zwei Monate gewartet.
Und die haben sich genauso entwickelt am Anfang Daimler Truck wie Mercedes.
Da dachte ich so, dann behalte ich auch lieber die glanzvolle Aktie und auch die Daimler Truck verkauft.
Also insofern sitzen wir in einem Boot.
Wir sind auf den Stern reingefallen.
Das war alles Wagtzen.
Wir freuen uns immer über Feedback.
Schickt uns an der Media Triple A.
Also A, it will die oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Und Peter.
Der fand deinen Porsche-Verriss von gestern gar nicht gut, wobei ich da jetzt gar keinen Verriss erkennen konnte.
Er schreibt, bei solchen Kommentaren braucht man sich als deutsche Automobilindustrie nicht wundern, dass gegenwärtig ziemliche Herausforderungen zu bewältigen sind.
Also an dir liegt es nochmal.
Ich fahre seit einem Monat einen Porsche, das sagt nicht ich, sondern Peter schreibt das, nämlich den Porsche E-Markan 4S und kann bei euren Kommentaren nur den Kopf schütteln.
Das waren deine.
Ich habe das Ding nie gefahren.
Der Bravverfung überhaupt keine Ahnung.
Ich verfahrt.
Ja, das stimmt.
Er fährt seit einem Jahr, hat er geschrieben.
Er fährt seit einem Jahr den Porsche E-Markan.
Also von dem Verriss würde ich auch überhaupt nicht sprechen.
Schließlich kam ja der neue E-Porsche, der Cayenne Electric, sehr, sehr gut weg.
Das war ja auch unsere Triple-E-Idee.
Und da kann sich der Autostandort Deutschland doch freuen, finde ich.
Und ja, der Elektromarkt-Kran, wenn Peter damit zufrieden ist, umso besser.
Ich war es nicht und viele andere halt auch.
Aber ich sage es ja auch immer, die Tests sind halt sehr, sehr subjektiv.
Darüber kann man durchaus streiten und das ist ja auch völlig okay.
Ja, und apropos Streit.
Gibt es den heute auch bei Devon Schäpitz?
Ja, so richtig Streit.
Verzugsbar ist das Thema nicht.
Wir liegen dabei gar nicht so weit auseinander.
Es geht nicht um das Thema, was sehr hochbrisant ist.
Wir haben ja auch Wahlkampf in Berlin und da wird ja mit Enteignungsideen ganz groß Wahlkampf gemacht.
Und da gibt es ja durchaus im Grundgesetz ein paar Artikel, die durchaus auch Enteignungen vorsehen können, wenn es denn zum Wohle der Allgemeinheit stattfindet.
Da gibt es ja Artikel 14 Grundgesetz, das ist dann weiter unten.
Und Artikel 15 sieht auch Vergesellschaftung teilweise vor, wenn es denn der Allgemeinheit dient.
Das ist sogar grundgesetzgedeckt.
Aber wir wollen darüber auf jeden Fall diskutieren.
Und wir sind ja auch hier bei Alles auf Aktien eher für, wie nicht für Gesellschaften, sondern eher für private Gewinne, die aber dann der Gesellschaft wieder zugutekommen, weil ihr möglicherweise nicht Altersarmut habt oder was auch immer.
Und bei uns geht es eben auch eher um Eigenverantwortung, Handeln und Haften.
Und wenn ihr da auch dabei sein wollt bei diesen Werten, dann heißt es, abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Wir hören uns dann morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
